Skip to main content

Der Freie Bauer 08/2021

Page 1

DER FREIE BAUER Informationsblatt der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft

Ausgabe 08/2021

Politik für Frauen von Frauen

Unsere Kandidaten im Überblick

Freiheitliche Politik die wirkt

Landesbäuerinnenkandidatin Maria Irrasch präsentiert ihre Sicht auf Chartas und Netzwerken für Landwirtinnen und warum es wichtig ist, gemeinsam für etwas einzustehen.

Mit mehr als 220 Kandidaten stellt die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft ein breites Angebot an die Wählerschaft und unterstreicht damit den Wunsch nach einer politischen Veränderung

Viele freiheitliche Forderungen konnten in den letzten Jahren umgesetzt oder auf den Weg gebracht werden. Damit ist klar: Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft hat die Themenführerschaft im Bauernparlament inne.

Artikel auf Seite 4

Artikel auf Seite 5 - 8

Artikel auf Seite 14 & 15

FreiheitlicheBauernKtn

www.fb-ktn.at

office@fb-ktn.at


2

DER FREIE BAUER

Echte Hilfe?

Als praktizierender Vollerwerbsbauer mit über 50 Mutterkühen bin ich von den fragwürdigen Entscheidungen der Agrarpolitik der letzten Jahre massiv betroffen. So hat alleine die Abschaffung der Mutterkuhprämie bei meinem Betrieb zu einem Einkommensrückgang von mehr als 13.000 Euro geführt, gleichzeitig stieg der Einheitswert durch die Einrechnung der öffentlichen Gelder um mehr als 150%. Aus diesem Grund kann die nun vollmundig verkündete Einführung des Qualitätsprogrammes „Qplus Rind“ wohl kaum als echte Entlastungsmaßnahme für die heimischen Mutterkuhhalter bezeichnet werden. Mit einer Obergrenze von 2400,- Euro bedeutet dies für meinen Betrieb eine Unterstützung von ca. 40 Euro pro Mutterkuh, davon kann ich nicht mal ein Quartal der SVB Beiträge bezahlen. Bis 2015 gab es noch 230,- Euro pro Kuh. Zusätzlich muss noch die Teilnahmegebühr vorausgestreckt werden, von dieser wird jedoch nur die Nettosumme ersetzt und dafür stehe ich dann als Fördergeldempfänger in der Transparenzdatenbank. Na Bravo! Echte Hilfe für die leidgeprüften Mutterkuhhalter sieht anders aus. Unsere Fraktion war immer für die gekoppelte Mutterkuhprämie und wird es auch weiterhin bleiben!

KR Markus Prieß


DER FREIE BAUER

3

Vorwort Manfred Muhr Liebe Bäuerinnen und Bauern! Fast 62.000 Personen sind bei den Landwirtschaftskammerwahlen am 7. November (Vorwahltag ist der 29. Oktober) wahlberechtigt. Gewählt werden die 36 Mitglieder der Vollversammlung. Beim bislang letzten Urnengang konnten wir, die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft, 25,83 Prozent der gültigen Stimmen und 9 von 36 Mandaten erreichen. Diesmal darf es etwas mehr sein.

davon wurden von uns schon vor langer Zeit eingebracht und eingefordert. So ist zum Beispiel die Idee eines Sockelbetrages pro landwirtschaftlichen Betrieb bereits im Jahr 1993 als Huber Plan des damaligen FPÖ Nationalratsabgeordneten Alois Huber niedergeschrieben worden. Viele Hofschließungen wären uns erspart geblieben, hätte die Agrarpolitik nur einzelne Teile seines Programms umgesetzt! Böse Zungen behaupten: Er war der letzte Huber, der einen Plan hatte…. Plötzlich wollen alle anpacken

Dazu haben wir uns mit einem hervorragenden Team aus bewährten Kammerräten und völlig neuen Kandidaten aufgestellt. In Summe unterstützen über 220 Kandidaten die freiheitliche und unabhängige Bauernschaft und unterstreichen somit den starken Wunsch nach einer politischen Veränderung in der Landwirtschaftskammer. Was mich am meisten freut: Viele unserer Kandidaten stehen als Jungbauern selbst erst am Beginn ihrer Bauernkarriere und sehen in der freiheitlichen und unabhängigen Bauernschaft die einzige ehrliche Alternative zur gegenwärtigen tiefschwarzen Agrarpolitik.

Wenn nun der Bauernbund mit dem Slogan „Packen wir´s an für unsere Bauern“ in die Wahl geht, darf man getrost die Frage stellen, wer oder was die Schwarzen in der Vergangenheit daran gehindert hat, für die Bauern anzupacken? Wenn eine Partei über Jahrzehnte alle Schlüsselpositionen in der Agrarpolitik besetzt, dann muss sie auch für die gegenwärtige Situation geradestehen. Alleine im Jahr 2020 ist das land- und forstwirtschaftliche Einkommen in Kärnten um 8% gesunken, das monatlich verfügbare Einkommen liegt nun bei nur mehr 755,- Euro pro Vollzeit-Arbeitskraft. Damit liegt das bäuerliche Einkommen weit unter der Mindestsicherung!

Starkes Angebot für die Bäuerinnen

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Erstmals ist es uns gelungen, auch eine eigene Spitzenkandidatin für die Bäuerinnen aufzustellen und insgesamt 4 Bäuerinnen unter die ersten 15 Kandidaten zu positionieren. Mit Maria Irrasch tritt eine aktive, selbstbewusste junge Bäuerin an, um in der LK die Interessen der Bäuerinnen stärker zu positionieren. Das Unterzeichnen von Chartas für mehr Frauen in Führungspositionen ist ja schön und recht, wenn aber selbst die gegenwärtige Landesbäuerin gegen eine Frau als Pflanzenbaudirektorin stimmt, wird klar, dass hinter schwarzer Politik außer leerer Worte nicht viel dahintersteckt.

Fakt ist, dass sich auch der neue Präsident in der Vergangenheit nicht gegen die Abschaffung der Mutterkuhprämie oder die Erhöhung der Einheitswerte zur Wehr gesetzt hat. Überhaupt war sein Abstimmungsverhalten sehr linientreu und hat dem eines Bauernbund Funktionärs entsprochen: Er hat brav funktioniert!

Über 220 Kandidaten wollen eine politische Veränderung

Viele neue Ideen - in Wahrheit schon lange von uns gefordert! Momentan überschlagen sich die wahlwerbenden Gruppierungen mit neuen Ideen und Vorschlägen für eine Besserstellung der heimischen Landwirtschaft. Fakt ist aber: viele

Wir haben die Wahl Mit dieser LK-Wahl haben wir die Möglichkeit, die österreichische Agrarpolitik von Kärnten aus zu verändern. Es liegt in unserer Hand! Oder wie es Albert Einstein so treffend formulierte: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“


4

DER FREIE BAUER

MARIA IRRASCH Landesbäuerinnenkandidatin

Politik für Frauen von Frauen, Chartas und Netzwerken für Landwirtinnen Diese und weitere Themen werden uns Frauen in der Landwirtschaft in den nächsten Jahren immer wieder begegnen. Es liegt an uns Frauen, wie wir deren Inhalte definieren. Seit ich mich entschieden habe, mich für die Wahl als Kammerrätin zur Verfügung zu stellen wurde ich immer wieder gefragt, wie ich zur Charta für mehr Frauen in Führungspositionen stehe. Ich persönliche stehe hinter der Charta. Sie ist ein notwendiges Werkzeug für uns Frauen, die wir in Gremien, Ausschüssen und der Politik Fuß fassen wollen. Hier gilt es nun auch, klar definierte Rahmenbedingungen für Frauen zu schaffen. Ohne diese werden wir nur zu gerne übersehen und verstecken uns hinter unserem klassischen Rollenbild der stillen, braven Frau. Doch mit der Charta sind nicht nur unsere männlichen Berufskollegen in der Pflicht auf uns zuzukommen und uns einzuladen mit ihnen gemeinsam an einer besseren Zukunft für die Landwirtschaft und den Bauernstand zu arbeiten, sondern auch wir Frauen sind dazu aufgefordert JA zu sagen und aktiv mitzuarbeiten und uns lautstark bemerkbar zu machen. Auch wenn es meist nicht einfach ist Beruf, Familie und Haushalt mit noch weiteren Aufgabenbereichen zu vereinbaren und hier ebenso viel innovative Energie einzubringen, ist es möglich sich die Zeit dafür zu schaffen.

Die momentane Frauenpolitik zeigt leider zu deutlich, dass sie nicht von Frauen für Frauen gemacht wird, wie die aktuelle Steuerreform zeigt. Bei dieser gehen wir pauschalierte Landwirtinnen komplett leer aus. Es darf nicht sein das wir selbständigen Frauen und Mütter immer übergangen werden nur weil unser fiktives Einkommen einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Wir Landwirtinnen sind in unserem Beruf einer massiven Mehrfachbelastung ausgesetzt und müssen Familie, Haushalt und die vielfach auch körperlich fordernde Arbeit am Hof parallel meistern. Dies ist nicht nur in arbeitstechnischer sondern vor allem in finanzieller Hinsicht eine große Herausforderung und daher sind wir Landwirtinnen tatsächlich auf jeden Cent angewiesen. Aus diesem Grund sollten auch wir einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung zugunsten unser Kinder haben. Weiters sollten die Rahmenbedingungen für die soziale Betriebshilfe dahingehend anpasst werden, das die Hilfestellung für alle Landwirte leistbar wird. Die bürokratischen Hürden müssen verringert werden und es müssen für all jene Meschen, die dieser Tätigkeit nachgehen, finanzielle Erleichterungen bei den Abgaben von Sozialversicherung- und Steuerbeiträgen geschaffen werden. Momentan können sich

die meisten betroffenen Betriebe eine solche Unterstützung gar nicht leisten und für jene die plötzlich kurzfristig und dringend darauf angewiesen sind steht größtenteils keine zur Verfügung, da es die Helfer vielfach mehr kostet als sie dabei verdienen. Solche sozialen Ungerechtigkeiten sollten der Vergangenheit angehören, sie stellen in der Realität aber ein tagtägliches Problem dar. Daher ist es umso wichtiger, dass wir Landwirtinnen aus dem Schatten der Männer hervortreten und unsere Meinung selbst und selbstbewusst vertreten. Wir beweisen im tagtäglichen Leben durch das Meistern von Familienkrisen, der Organisation und Koordination von Arbeit, Schule, Kindern und Altenbetreuung sowie des Haushaltsmanagements, dass wir imstande sind, Verantwortung für mehrere Bereiche gleichzeitig zu übernehmen. Aus diesem Grund müssen wir auch anfangen uns gegenseitig zu unterstützen, um den Schritt zu wagen in Gemeinden, Verbänden oder Genossenschaften aktiv mitzuarbeiten und uns auch Gehör für unsere Interessen zu verschaffen! Denn nur wenn wir gemeinsam für etwas Einstehen, können wir auch etwas Verändern.


DER FREIE BAUER

UNSERE SPITZENKANDIDATEN MANFRED MUHR

VizePRÄSIDENT LANDESSPITZENKANDIDAT vlg. Rautnig

1

» » » »

geboren 1976 in Lebensgemeinschaft wohnhaft in Moosburg Betriebsart: Hühnermast, Ackerbau & Forst

KR ROMAN LINDER, MA LANDESJUNGBAUERNKANDIDAT vlg. Brunner-Steinhauser » » » »

2

geboren 1990 verheiratet wohnhaft in Afritz am See Betriebsart: Mutterkuh & Gastwirtschaft

MARIA IRRASCH

LANDESBÄUERINNENKANDIDATIN vlg. Schmölzer

3

» » » »

geboren 1983 ledig wohnhaft in Mölbling Betriebsart: Milchvieh & Mast

5


6

DER FREIE BAUER

UNSER TEAM

4

5

KR GERHARD NEUNEGGER

KR ÖR ING. HELMUT FLEISSNER

vlg. Mar

vlg. Zollfelder

» geboren 1977 » verheiratet » wohnhaft in Krems in Kärnten

KR THOMAS RINNER

» Betriebsart:

Mutterkuhhaltung

6

vlg. Baar

» geboren 1985 » verheiratet » wohnhaft in Friesach

KR ROMAN BERGER

KR MARKUS PRIESS

7

vlg. Bichlbauer

» Betriebsart:

Kalbinnenaufzucht & Forst

8

vlg. Voitmann

» geboren 1956 » verheiratet » wohnhaft in Gitschtal

» geboren 1965 » Betriebsart: » verheiratet Ackerbau & Rinder» wohnhaft in Maria Saal mast

» geboren 1974 » verheiratet » wohnhaft in Albeck-

» Betriebsart:

Mutterkuhhaltung

Sirnitz

9

KV ROSEMARIE SCHEIN vlg. Krobath

» Betriebsart:

Milchviehhaltung

» geboren 1961 » Altbäuerin » verheiratet » wohnhaft in St. Paul im Lavanttal


DER FREIE BAUER

UNSER TEAM

MICHAEL JÖRGL

10

JOSEF PRISCH

vlg. Zechner

vlg. Wernig

» geboren 1977 » Betriebsart: » in Lebensgemeinschaft Ackerbau » wohnhaft in Diex & Viehzucht

» geboren 1966 » ledig » wohnhaft in Magda-

12

lensberg

11 » Betriebsart:

Mutterkuh, Ackerbau & Forst

13

MMAG. KERSTIN WALLNER

KR CHRISTIAN LANZINGER

» geboren 1978 » Betriebsart: » in Lebensgemeinschaft Pferdewirtschaft » wohnhaft

» geboren 1983 » Betriebsart: » in Lebensgemeinschaft Mutterkuh, Forst & » wohnhaft Urlaub a. B.

in Feldkirchen

ADAM FRANK

14

vlg. Frankhof

» geboren 1991 » ledig » wohnhaft in Paternion

vlg. Oberrauter

in Lendorf

CLAUDIA SUCHER

15

vlg. Pauker

» Betriebsart:

Milchviehhaltung

» geboren 1992 » Betriebsart: » ledig Ackerbau & Forstwirt» wohnhaft in Klagenfurt schaft

7


8

DER FREIE BAUER

16. Herbert Gigler, 1978, Steinfeld 17. Hannes Weber, 1990, Griffen 18. Mario Ottitsch, 1989, St. Andrä im Lavanttal 19. Gerfried Dutter, 1970, Jenig 20. Franz Dieter Markowitz, 1979, Köttmannsdorf 21. Engelbert Matschnig, 1977, Ossiach 22. Werner Karnicar, 1975, Sittersdorf 23. Bertram Terkl, 1963, Kappel am Krappfeld 24. Stefanie Pirker, 1995, St. Stefan 25. Leonhard Kofler, 1996, St. Egyden 26. Elfriede Zankl, 1961, Kötschach-Mauthen 27. Ing. Bernhard Hubert Rapp, 1974, Poggersdorf 28. Julius Zechner, 1960, Glanegg 29. Andreas Stefitz, 1971, Neuhaus 30. Hubert Schmutzer, 1973, Großkirchheim 31. Thomas Gruber, 1980, Gurk 32. Paul Gugl, 1964, Reichenfels 33. Andreas Kronawetter, 1989, Zlan 34. Gottlieb Oberluggauer, 1971, Maria Luggau 35. Florian Wigoschnigg, 1987, Viktring 36. Ing. Christina Tanner, 1991, Gnesau 37. Erika Strmcnik, 1962, Ruden 38. Martin Pirker, 1970, Malta 39. Matthias Gangl, 1978, Launsdorf 40. Ing. Erwin Ellersdorfer, 1975, Maria Rojach 41. Wolfang Pirker, 1974, Afritz am See 42. Hans-Jörg Memmer, 1974, Weißbriach 43. Andreas Hafner, 1971, Moosburg 44. Alexander Rauter, 2001, St. Urban 45. Mario Mlinar, 1991, Bleiburg 46. Johann Poppernitsch, 1970, Radenthein 47. Robert Eichwalder, 1976, St. Veit an der Glan 48. Werner Kreuzer, 1991, Preitenegg 49. Oswald Hohenberger, 1965, Fresach 50. Josef Gatzer, 1974, Dellach 51. Sabine Rosegger, 1975, Klagenfurt 52. Bernhard Fleischhacker, 1963, Bodensdorf 53. Robert Urak, 1974, Tainach 54. Stefan Mitterer, 1974, Baldramsdorf 55. Johann Fasching, 1974, Wieting 56. Tanja Koprivnikar, 1977, St. Georgen im Lavanttal 57. Roland Zellot, 1955, Villach 58. Andreas Goritschnig, 1974, Moosburg 59. Alois Huber jun., 1992, Himmelberg 60. Johann Greiner jun., 1995, Diex 61. Josef Georg Matitz, 1961, Greifenburg 62. Michael Jandl, 1989, Brückl 63. Martin Töfferl, 1998, St. Paul im Lavanttal 64. Gernot Oberzaucher, 1973, Ferndorf 65. Ing. Andreas Tributsch, 1980, Klagenfurt 66. Johann Schrittesser, 1961, Steuerberg 67. Ferdinand Kernmaier, 1955, Liebenfels 68. Florian Jakopitsch, 1986, Moosburg 69. Franz Paulitsch, 1968, St. Gertraud 70. Herbert Stefaner, 1961, Einöde bei Villach 71. Josef Lobnig, 1958, Haimburg 72. Erwin Angerer, 1964, Mühldorf

Unsere unterstützenden Kandidaten nach alphabetischer Reihenfolge: 73. Christian Aichwalder, 1983, Haimburg 74. Herbert Augustin, 1969, Ossiach 75. Stefan Bauer, 1957, Magdalensberg 76. David, Berger, 1999, Hermagor 77. Bettina Berger, 1971, Hermagor 78. Irmingard Angelika, Berger, 1959, Spittal an der Drau 79. Thomas Bergner, 1973, St. Salvator 80. Johannes Besser, 1992, Diex

UNSER TEAM 81. Arnold Bistrow, 1985, Ossiach 82. Peter, Blaschitz, 1983, Mittertrixen 83. Kurt Blasge, 1965, Feldkirchen 84. Tobias Blasge, 1999, Feldkirchen 85. Paul Bretis, 1970, Albeck 86. Alexander Buch, 1975, Tainach 87. Martin Buchacher, 1990, Sirnitz 88. Beate Buchacher, 1965, Sirnitz 89. Wilfried Buchacher, 1963, Sirnitz 90. Harald Norbert Deutschmann, 1974, Finkenstein 91. Domenik Diemling, 1995, Feldkirchen 92. Dietmar Dietrichsteiner, 1969, St. Urban 93. Martin Dobrounig, 1953, Haimburg 94. Gerlinde Dörflinger, 1945, Grades 95. Horst Georg Dreier, 1968, Ossiach 96. Herwig Druml, 1969, Klagenfurt 97. Lukas Eberhard, 1997, Wolfsberg 98. Otto Egger, 1966, St. Urban 99. Florian Fandl, 1991, Völkermarkt 100. Johann Fellner, 1968, Reichenfels 101. Thomas Gebhard, 1984, Liebenfels 102. René, Grässl 1996, Preitenegg 103. Christian Gwenger, 1995, Sirnitz 104. Thomas Hallegger, 1968, Maria Rain 105. Johann Hartenberger, 1956, Metnitz 106. Renate Hartenberger, 1962, Metnitz 107. Ing. Martin Hinteregger, 1986, St. Georgen Im Lavanttal 108. Josef Holler, 1956, Tainach 109. Gregor Huber, 1979, Ossiach 110. Hannes Huber, 1979, Albeck 111. Alois Huber, 1961, Himmelberg 112. Marion Huber, 1964, Himmelberg 113. Julia Huber, 1994, Himmelberg 114. Bernhard Jammer, 1971, Neuhaus 115. Gerald Jandl, 1984, Mittertrixen 116. Harald Jannach, 1972, St. Veit an der Glan 117. Mario Jantschgi, 1982, Diex 118. Hermann Jantschgi, 1964, Gundersheim Im Gailtal 119. Stefan Jernej, 1959, St. Kanzian 120. Johann Kandut, 1979, Moosburg 121. Alexander Kernmaier, 1994, Klagenfurt 122. Margit Kerschbaumer, 1950, Metnitz 123. Günther Kerschbaumer, 1951, Metnitz 124. Gerwald Kitz, 1968, Diex 125. Michael Köllich, 1966, Ossiach 126. Wolfgang Kollmann, 1976, Haimburg 127. Tobias Krammer, 1980, Patergassen 128. Andrea Kranewitter, 1972, Eitweg 129. Bernhard Krassnitzer, 1959, St. Urban 130. Gerhard, Kresnik, 1947, Neuhaus 131. Ulrike Silvia Kristof, 1965, Magdalensberg 132. Peter Kügler, 1964, St. Andrä im Lavanttal 133. Christoph Lach, 1983, St. Kanzian 134. Pauline Ladinig, 1949, Diex 135. Florian Ladinig, 1949, Diex 136. Franz Ladinig, 1984, Diex 137. Dorothea Lang, 1955, Pörtschach 138. Johann Lichtenegger, 1968, St. Paul im Lavanttal 139. Maximilian Linder, 1965, Afritz Am See 140. Anton Lobnig, 1975, Diex 141. Siegfried Magerle, 1972, St. Georgen im Lavanttal 142. Mainhardt Manessinger, 1973, St. Urban 143. Robert Merkovel, 1978, Tainach 144. Andreas Michenthaler, 1994, Sirnitz 145. Johann Mischkulnig, 1949, Ludmannsdorf 146. Josef Monsberger, 1962, Preitenegg 147. Johann Moser, 1964, Sirnitz 148. Heidi Moser, 1971, Albeck 149. Markus Mössler, 1976, Paternion 150. Heidrun Mühlbacher, 1962, Himmelberg 151. Stefan Mühlbacher, 1982, Himmelberg 152. Wilhelm Oblak, 1955, Ruden

153. Josef Pack, 1962, Köttmannsdorf 154. Johann Pessenbacher, 1983, Glödnitz 155. Franz Pirolt, 1961, Straßburg 156. Michael Plautz, 1994, St. Kanzian 157. Albine Podgorz, 1956, Völkermarkt 158. Josef Podgorz, 1948, Völkermarkt 159. Egon Possarnig, 1970, St. Urban 160. Arnold Raffling, 1987, Wolfsberg 161. Mag. Christian Ragger, 1973, Frantschach-St. Gertraud 162. Ing. Heinrich Rattenberger Jun. 1969, Klein St. Paul 163. Dietmar Rauter, 1973, St. Urban 164. Johann Rebernig, 1948, Viktring 165. Michael Reichenhauser, 1996, Albeck 166. Christian Reichhold, 1996, Kappel Am Krappfeld 167. Christian Friedrich Reiterer, 1991, Glödnitz 168. Franz Riepl, 1988, Griffen 169. Mario Rocnik, 1977, Gallizien 170. Alfred Rosegger, 1965 Klagenfurt 171. Andreas Rosegger, 1999, Klagenfurt 172. Hadmar Rud, 1985, Mühldorf 173. Gerhard Jürgen Ruppnig, 1980, Kappel am Krappfeld 174. Peter Sadjak, 1962, Ruden 175. Maria Luise, Schäfer-Slamanig, 1961, Diex 176. Markus Schlintl, 1984, Gurk 177. Georg Schnitzer, 1963, Albeck 178. Harald Schöffmann, 1983, Kraig 179. Birgit Schurian, 1969, Feldkirchen 180. Sissy Schwarz, 1985, Feldkirchen 181. Stefan Schweiger, 1989, Feistritz an der Drau 182. Ing. Toni Schweiger, 1979, Feistritz im Rosental 183. Ing. Dietmar Seer, 1968, St. Veit an der Glan 184. Helmut Sickl, 1973, Albeck 185. Friedrich Sittlinger, 1966, Malta 186. Manuela Steffani, 1983, Albeck 187. Di Bernhard Steinmetz, 1990, Glanegg 188. Domenik Stelzl, 1996, Pischeldorf 189. Hannes Stramer, 1993, Afritz Am See 190. Pius Streit, 1967, St. Georgen im Lavanttal 191. Marlene Stromberger, 1970, Meiselding 192. Ferdinand Sucher, 1958, Klagenfurt 193. Werner Tamegger, 1963, Deutsch-Griffen 194. Franz Johann Tamegger, 1963, Weitensfeld 195. Bernhard Thaler, 1977, Kappel am Krappfeld 196. Mag. Isabella Theuermann, 1984, Wolfsberg 197. Josef Tillian, 1967, Himmelberg 198. Katharina Tillian, 1942, Himmelberg 199. Gabriele Treffner, 1964, Himmelberg 200. Walter Treffner, 1964, Himmelberg 201. Christian Tschurnig, 1983, Deutsch Griffen 202. Robert Marcel Urak, 2002, Tainach 203. Alois Von Bargen, 1988, Wieting 204. Werner Wachernig, 1957, St. Salvator 205. Ing. Helmut Wachernig, 1967, St. Salvator 206. Hannes Wachernig, 1984, Villach 207. Wolfgang Wadlig, 1980, St. Veit an der Glan 208. Christof Waldner, 1936, Weißbriach 209. Christian Wappis, 1975, Lendorf 210. Josef Waschnig-Theuermann, 1987, Griffen 211. Martin Weissmann, 1979, Gnesau 212. Mag. Michael Weitlaner, 1955, Bad St. Leonhard 213. Ing. Franz Wernig, 1966, Feldkirchen 214. Klaus Weyrer, 1981, Glödnitz 215. Michael Winkler, 1979, St. Urban 216. Gerald Walter Winkler, 1973, St. Urban 217. Mag. (Fh) Jürgen Wröhlich-Kordesch, 1977, Pischeldorf 218. Josef Zechner, 1974, Treibach-Althofen 219. Rudolf Zippusch, 1981, Rennweg 220. Andreas Zitterer, 1971, Feldkirchen 221. Josef Zraunig, 1958, Stall Im Mölltal 222. Renate Zurl, 1942, Baldramsdorf


DER FREIE BAUER

9

ENTEIGNUNG DER FORSTWIRTSCHAFT? Anfang Oktober wurde die ökosoziale Steuerreform vorgestellt. Dieses Paket wurde auch als „spürbare Entlastung für die Landwirtschaft“ präsentiert. Aber was bedeutet das für die Forstwirtschaft? Wird die Waldbewirtschaftung überhaupt berücksichtigt oder fällt diese auch unter die CO² Abgasausstoßbesteuerung? Aus logischer Sicht müsste eigentlich der Waldboden mit seinem Aufwuchs massiv entlastet werden bzw. mit der Chance des CO²-Zertifikathandels versehen werden. Der Boden ist der perfekte CO²-Speicher. Aber in welchen Zusammenhang steht das mit der neuen EU-Forststrategie? Die EU hat einen Waldanteil von ca. 43%, dadurch werden 3,6 Mio. Arbeitsplätze erhalten und ein Umsatz von ca. 640. Mrd. Euro erwirtschaftet. Jetzt sollen 30% der jeweiligen Landesforstfläche außer Nutzung und davon 10% unter strengen Schutz gestellt werden. Fachexperten behaupten, dass aktuell schon 13 % der Forstflächen „Schutzwald außer Ertrag“ sein sollen und haben kein Verständnis für die dazugehörige Diskussion. Hier besteht Potential nach oben. Auch die volkswirtschaftliche Rechnung ist für mich nicht nachvollziehbar. Durch Stilllegung von Flächen kommt es ja nicht zu einer massiv größeren Speicherung von CO², dafür werden aber Arbeitsplätze abgebaut, weniger Steuern und Versicherungsabgaben eingenommen; von den marktwirtschaftlichen Folgen ganz abgesehen. Diese Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Denn jeder soll aus seinem Besitz die angemessenen Erträge erwirtschaften können und nicht dabei zusehen müssen, wie die Politik unseren Boden enteignet.

KR Thomas Rinner


10

DER FREIE BAUER

Damit wir Bauern Zukunft haben:

ENTLASTUNG SCHAFFEN Das bäuerliche Durchschnittseinkommen ist in den letzten Jahren um mehr als 20 Prozent gesunken. Schuld daran sind auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. So werden derzeit Einnahmen aus öffentlichen Geldern bei der Pauschalierung mit eingerechnet. Unser Anliegen ist es daher, dass bei der nächsten Hauptfeststellung der Pauschalierung 2023 keine öffentlichen Gelder mehr bei den Einheitswerten eingerechnet werden. Eine unserer weiteren Forderungen ist es auch, dass in Zukunft sämtliche landwirtschaftlichen Nebentätigkeiten wie Direktvermarktung, Ur-

laub am Bauernhof etc. in der Vollpauschalierung ohne zusätzliche sozialversicherungsrechtliche und steuerrechtliche Zusatzkosten abgebildet werden, wenn diese den Nettobetrag von 400.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten. Völlig unverständlich ist uns auch, dass die verrechneten Verzugszinsen in der bäuerlichen Versicherung noch immer bei fünf Prozent liegen. Bei AVG Versicherten wurden diese Verzugszinsen hingegen auf 1,68 Prozent abgesenkt. Weitere für uns wichtige Themen sind die Abschaffung der Normverbrauchsabgabe (NOVA) für leichte Nutzfahrzeuge, die Abgeltung der GVO-freien Schweinefütterung beim AMA-Gütesiegel und die Herausnahme der Bergbauern-Betriebe aus der NEC-Richtlinie.

Tino Stumpf e.U. Viehhandel Sielach 66 9133 Sittersdorf Tel.: +43 664 452 40 70 Fax: +43 4237 / 23 317 office@viehhandel-stumpf.at www.viehhandel-stumpf.at

JUNGBAUERN ABSICHERN Wie „Statista“ zu berichten weiß ist seit 1970 die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich um mehr als die Hälfte geschrumpft. Immer weniger Jungbauern sind bereit das wirtschaftliche Risiko einer Hofübernahme einzugehen, verpachten oder verkaufen die landwirtschaftlichen Flächen und steigen aus dem Bauernstand aus. Es gilt ein Jungbauernpaket zu schnüren, um den Bauernstand wirtschaftlich wieder deutlich attraktiver zu machen. Zum Beispiel mit einer TopUp Prä-

mie für Junglandwirte, die über die gesamte GAP-Periode läuft. Dazu gehören auch die Aufstockung der Existenzgründungsbeihilfen und des Meisterbonus. Bei den Investitionsförderungen müssen die anrechenbaren Kosten an die gegenwärtigen aktuell drastisch gestiegenen Baupreise angepasst werden. Letztlich sollen auch die sozialrechtlichen Möglichkeiten geschaffen werden, damit die Jungbauern am elterlichen Hof kostengünstig (Mindestbeitragsgrundlage) in der Sozialversicherung mitversichert werden können, um damit Pensionsversicherungszeiten geltend machen zu können.

„Zahle Höchstpreise für Schlachtkühe und Einsteller “


DER FREIE BAUER

EINKOMMEN STEIGERN Unlängst wurde der Grüne Bericht mit einem Einkommensplus von 1,4 Prozent in unserer Landwirtschaft präsentiert. Was auf den ersten Blick gut aussieht, entpuppt sich aber bei genauerer Betrachtung als zweischneidiges Schwert. Denn bei einer Langzeitbetrachtung ist das bäuerliche Einkommen seit 2011 um mehr als 20 Prozent gesunken, rechnet man die Inflation auch noch dazu haben wir Bauern mehr als ein Drittel unserer Kaufkraft verloren. Da können auch die momentanen wahlkampfmotivierten Förderprogramme, wie Nachsaat-, Notstromförderung, usw. nicht darüber hinwegtäuschen.

Was wir aktiven Bauern brauchen sind klare Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und lebensfähige Preise. Dazu zählen leistbare Sozialversicherungsbeiträge, Perspektiven für die Rinder- und Schweinehalter und Rechtssicherheit über eine gesamte GAP-Periode. Nicht zu vergessen: Durch die aktive Land- und Forstwirtschaft leisten Bäuerinnen und Bauern nicht nur einen enormen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum Erhalt einer aktiven Kulturlandschaft, sondern sorgen mit ihrer Arbeit auch für einen wesentlichen Beitrag zur Speicherung von CO2. All diese Leistungen müssen in Zukunft gerecht abgegolten werden.

BÄUERINNEN STÄRKEN Fakt ist, dass die Bäuerinnen durchschnittlich um 30 Prozent weniger Pension bekommen als ihre männlichen Berufskollegen. Um den sozialen Leistungen der Bäuerinnen auf den Höfen gerecht zu werden, sollen die Pensionsansprüche der Bäuerinnen aus den Pensionsversicherungsbeiträgen überproportional mit dem Faktor 1,3 gegenüber Männern bewertet werden. Bislang können nur Kinder und Ehegatten sowie eingetragene

11

Lebenspartner vollumfassend in der Sozialversicherung mitversichert werden bzw. kann nur mit diesen Personen eine gemeinsame Betriebsführung erfolgen. Um die tatsächlichen Bedingungen auf den Bauernhöfen abzubilden, soll dieser Personenkreis um die Lebensgefährten erweitert werden, sobald ein gemeinsamer Wohnsitz besteht. Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass auch pauschalierte Bauernfamilien den Familienbonus und andere soziale Leistungen beziehen können. Bauernkinder dürfen nicht weniger wert sein!

INFORMATION ZUR WAHL Vorwahltag: 29.10.2021 Wahltag: 07.11.2021 Die genauen Wahlzeiten erfahren sie auf ihrem Hauptwohnsitzgemeindeamt bzw. Magistrat


12

DER FREIE BAUER

Die Zukun als Gegenwart

Air-Flow Original Striegel

EIGENTUM SCHÜTZEN Die kleinstrukturierte Kärntner Land- und Forstwirtschaft ist besonders auf den Respekt seitens der Gesamtbevölkerung angewiesen.

Duplex - Hackmaschine

Respekt vor dem Eigentum an Grund und Boden, der die bäuerliche Lebensgrundlage bildet. Es ist für den wirtschaftlichen Erfolg notwendig, dass land- und fortwirtschaftliche Nutzflächen nicht uneingeschränkt und kostenlos von der Freizeitund Tourismuswirtschaft (hier geht es um eine angemessene Entschädigung für die benutzten Flächen) vereinnahmt werden und die Grundbesitzer dazu noch die Haftungsrisiken übernehmen müssen. Es darf im Zuge der ausufernden Freizeitgesellschaft zu keiner stillen Enteignung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen kommen.

Speziell in Sachen Wolf gibt es dringenden Handlungsbedarf: Almwirtschaft und Wolf sind ein Widerspruch in sich und funktionieren einfach nicht. Die befristete Entnahme eines einzigen „Problemwolfes“ ist keine Lösung. Es bedarf neuer, zeitgemäßer Richtlinien auf EU-Ebene um das Weidevieh auf unseren Almen vor dem Wolf zu schützen.

IN CH BIG MA

Die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern müssen auch in der Grundverkehrskommission besser verankert werden. In den letzten Jahren haben Beutegreifer (Bär, Luchs und Wolf) für zahlreiche Risse von Schafen und jungen Rindern auf den Almen gesorgt, Fischbestände wurden durch Fischotter, Kormorane und Reiher dezimiert, Biber und Wildschweine treiben immer mehr ihr Unwesen auf Kosten der Kärntner Bäuerinnen und Bauern. Schutzmaßnahmen wie Zäune und Bewachung haben nicht den gewünschten Erfolg beschert.

Hatzenbichler Vertikator

AUSTRIAN AG A GRO TECHNIK

E

Tel.: +43 (0) 4358 / 22 87 www.hatzenbichler.com E-mail: agrotechnik@hatzenbichler.com


DER FREIE BAUER

Offener Brief von Landesjungbauernkandidat Roman Linder Werte Landesbäuerin, liebe Astrid! Ich unterstelle dir nicht die Lüge. Jedoch Heuchelei gegenüber den Kärntner Bäuerinnen und Bauern! Du versprichst schon seit Jahren einen höheren Anteil von Landwirtinnen in Gremien. Konkret sprichst du davon am 6.10.2021 in einer Kärntner Tageszeitung. Dort erhebst du wörtlich die Forderung nach 30 % Frauenanteil in landwirtschaftlichen Gremien. Die erste Blamage für dich ist, dass genau auf der gleichen Seite deines Kommentars der Pflanzenbaudirektor der Landwirtschaftskammer Kärnten abgebildet ist. Ich erinnere dich an seine Bestellung vor rund zwei Jahren: Es gab bei der Bewerbung um diesen hochrangigen Posten eine mindestens genau so qualifizierte Frau als Bewerberin! Vom Vorstand mit Bauernbund Mehrheit wurde dann der männliche Kandidat zum Direktor bestellt. Ich erinnere dich daran, dass DU mit DEINER Stimme im Vorstand der Landwirtschaftskammer Kärnten der Frau die Position hättest geben können! Hast du aber nicht. Warum? Weil dir deine Partei wichtiger ist, als das Interesse und Wohlergehen der Kärntner Bäuerinnen!

her gar nicht hätte verzichten müssen. Bitter. Einfach Bitter! Und genau aus diesen Gründen unterstelle ich sie dir, die eingangs erwähnte Heuchelei. Wasser predigen und Wein trinken. Das ist eben leider die zentrale Botschaft deines ÖVPBauerbundes! PS: Du bejubelst jüngst erneut die hohe Quote an Betriebsführerinnen in Kärnten, ich verrate dir ein Geheimnis: Das hat rein gar nichts mit der angeblichen guten Frauenpolitik von dir zu tun, sondern mit eurer fatalen und verfehlten Agrarpolitik! Die Frauen führen den Betrieb meistens deshalb, weil die Betriebe aufgrund der vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht mehr lebensfähig sind, die Männer arbeiten gehen müssen und dann der Betrieb eben offiziell auf den Namen der Ehefrauen geführt wird. Freundliche Grüße

Roman Linder Kammerrat & Landesjungbauernkandidat

Ihr verlässlicher Partner für Kärntner Vieh

Darum Frage ich dich: Wie kannst du deine aktuellen Ansagen mit deinem Gewissen gegenüber der Kärntner Bäuerinnen vereinbaren?

AN- UND VERKAUF:

Die zweite Blamage für dich und wohl auch für den gesamten ÖVP-Bauernbund ist der Wechsel des Sebastian Kurz, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt, in den Nationalrat. Für ihn aus dem Hohen Haus fliegt nämlich die oberste Vertreterin der Bäuerinnen in Österreich, die Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Und das, obwohl sie vom Listenplatz

Peter Krall jun. Peter Krall sen. Jakob Krall Ernst Osternig

Stiere, Kalbinnen, Kühe, Einsteller, Kälber, Schweine, Ferkel, Pferde

St. Josefstr. 35, 9500 Villach Tel.: 04242 32526

0664/1228351 0664/1617790 0664/1454472 0664/2616979

13


14

DER FREIE BAUER

Freiheitliche Agrarpolitik die wirkt!

Ein Auszug unserer Forderungen, die Aufgrund unserer Initiativen umgesetzt wurden: Lagerung der Siloballen und Holzstapel weiterhin ohne Genehmigung möglich! Kest-Freibetrag für Agrargemeinschaften erhöht Neues Raumordnungsgesetz ohne Widmungsabgabe umgesetzt Landwirtschaftliche Bauten ohne Umwidmung in Bauland möglich Grenze von 60 Hektar und 120 Vieheinheiten in der Pauschalierung abgeschafft Anpassung der Beitragsgrundlagen in der Sozialversicherung Klares Bekenntnis zur Mutterkuhprämie im Kärntner Landtag einstimmig beschlossen! Und Viele mehr..

Ein Auszug unserer Forderungen, die Aufgrund unserer Initiativen einstimmig beschlossen und an die zuständigen Ministerien weitergeleitet wurden: Keine NOVA für Pick-Ups und leichte Nutzfahrzeuge Einführung eines Pfandsystems für Plastik- Alu- und Metallverpackungen um die Verschmutzung der Wiesen und Wälder einzuschränken Bergbauern aus der NEC-Richtlinie ausnehmen Landwirtschaftliche Nebentätigkeiten wie Direktvermarktung in der Pauschalierung abbilden CO2 Bindung im Wald, auf Wiesen und Äckern finanziell abgelten Klare Kennzeichnungspflicht für Palmöl und Kokosöl Produkte einführen Feldschutzgesetz auf den Weg gebracht Und Viele mehr….

Sie sehen: Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft gibt die Themen in der Landwirtschaftskammer vor! Unterstützen Sie uns deshalb bei der LK-Wahl mit Ihrer Stimme!


DER FREIE BAUER

15

Machen Sie sich selbst ein Bild! Eine Auswahl unserer Anträge der letzten Jahre und das Abstimmungsverhalten im Bauernparlament:

» » » » » » »

100% der Ausgleichzahlungen im Antragsjahr VOM BAUERNBUND ABGELEHNT!

» » » » » » » » » » » » »

Schlachtrinderprämie infolge Corona 2020 VOM BAUERNBUND ABGELEHNT!

Rechtsanspruch auf Ausgleichzahlungen VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Weiterführung der M2 Steilflächenmahd VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Wiedereinführung der gekoppelten Mutterschafprämie VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Keine Einsparungen bei den LK-Außenstellen VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Weiterhin völlige Übernahme der TKE-Entsorgungskosten VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Keine öffentlichen Gelder im neuen Einheitswert VOM BAUERNBUND ABGELEHNT!

HEUTE PLÖTZLICH DAFÜR!

Einstellerprämie infolge Corona 2020 VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Geflügel Meisterkurs auch in Kärnten anbieten VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Endgültige Lösung für Zahlungsansprüche infolge des Almfutterflächen Chaos VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Änderung der Gewerbeordnung zugunsten der Direktvermarkter VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Keine Schleuderaktionen mit AMA-Gütesiegel Produkten VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Sicherstellung der Top-Up Mittel für unsere Jungbauern in der laufenden GAP VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Schwerarbeiterregelung für Bauern aufrechterhalten VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Praxistauglichen Rodungserlass umsetzen VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Anpassung der Wildschadensentschädigung VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Keine Verbauung der kammereigenen Ackerflächen in Ehrental VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Nachverhandlung des Grundstücksverkaufs am Kucherhof infolge höherer Bebauungsdichte VOM BAUERNBUND ABGELEHNT! Wahlkampfkosten Obergrenze für den LK Wahlkampf 2021 VOM BAUERNBUND ABGELEHNT!

ZUR ERINNERUNG:

Laut Geschäftsordnung der LK gelobt jeder Kammerrat in die Hand des Präsidenten, die ihm obliegenden Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen!!

www.echt-ehrlich.at echtehrlich

Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft unterstützt das Volksbegehren für eine sofortige, durchgehende und verpflichtende Lebensmittelkennzeichnung!

VOLKSBEGEHREN Für eine sofortige

LEBENSMITTELHERKUNFTSKENNZEICHNUNG

Rette deine Lebensmittel! Wo Österreich drauf steht, muss Österreich drin sein! Auf allen Gemeinden oder online mit Handysignatur Unterstützungserklärungen unterschreiben!

https://www.bmi.gv.at/411/


K ÄRNTEN

WIEN

Ihr Spezialist für die Vermittlung von

Eigenjagden • Almhütten • Bauernhöfe • Äcker Land- und Forstwirtschaftliche Flächen

Mag. iur. Siegfried Sickl • Jurist mit ausgeprägten regionalen Wurzeln, • Immobilienmakler und -bewerter • mit solidem Netzwerk aus Notaren, Steuerberatern und Rechtsanwälten. • Ein vertrauensvolles Erstgespräch ist unverbindlich und kostenfrei! Vereinbaren Sie einen Termin:

www.sickl-real.at | +43 664 / 88 51 78 12 | office@sickl-real.at

Impressum: Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft Kärnten | Dr.-Franz-Palla-Gasse 1, 9020 Klagenfurt | Telefon: 0463 - 56404 | E-Mail: office@fb-ktn.at


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Der Freie Bauer 08/2021 by FP Kärnten - Issuu