Österreichische Post AG | MZ 22Z042675 M | Dr.-Franz-Palla-Gasse 1 - 9020 Klagenfurt | 72. Jahrgang | Ausgabe 07 | August 2022
Foto: FPÖ
Dr. Walter Rosenkranz:
Die beste Wahl für Österreich und die Rechte der Österreicher! Der Niederösterreicher wird für die FPÖ bei der Bundespräsidentenwahl am 9. Oktober antreten. Seiten 2 & 3
FPÖ FORDERT 100-PROZENTIGE ÜBERNAHME DER SCHADENSKOSTEN IM KATASTROPHENFALL
„BÜRGER-PETITION“ FÜR SPRITPREISBREMSE IM NATIONALRAT EINGEBRACHT
KÄRNTNER ABWEHRKÄMPFERBUND-CHEF FRITZ SCHRETTER IM INTERVIEW
FPÖ-Landesparteiobmann und Wirtschaftssprecher der Freiheitlichen im Parlament Erwin Angerer setzt sich für eine Neuregelung des Katastrophenfonds ein.
Noch 2020/21 kostete der Liter Diesel oft unter einem Euro. Aktuell beträgt der Spritpreis teilweise deutlich über zwei Euro pro Liter. Und ein Ende der Steigerung ist nicht abzusehen.
Justizministerin Alma Zadic (Grüne) will die Bezirksgerichte in Völkermarkt, Villach und Klagenfurt sowie das Landesgericht zweisprachig ausgestalten. Dies führte zu einer kärntenweiten Diskussion.
Seite 4
Seite 5
Seite 6
2
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
BUNDESPOLITIK
Dr. Walter Rosenkranz stellt sich vor:
„Holen wir uns unser Österreich zurück“ LIEBE ÖSTERREICHERINNEN UND ÖSTERREICHER! Wir erleben derzeit Entwicklungen in unserer geliebten Heimat Österreich, die vielen Bürgern große Angst vor der Zukunft machen. Wir leben in einer Zeit, in der wir alle nach Hoffnung suchen und in dieser Suche von der herrschenden Politik leider beinahe tagtäglich enttäuscht werden. Diese Entwicklungen – von der fehlgeleiteten Corona-Politik über die existenzbedrohende Kostenlawine bis hin zur brandgefährlichen Sanktionsspirale gegen Russland – haben in mir den Entschluss reifen lassen, in diesen schweren Stunden Verantwortung im Sinne der Bürger zu übernehmen. Ich trete daher als Kandidat unserer Freiheitlichen Partei zur Bundespräsidentenwahl am 9. Oktober 2022 an. Meine Botschaft lautet: Holen wir uns unser Österreich zurück! Eine Rückkehr zu den erprobten Werten und Errungenschaften unserer Gesellschaft – zu Freiheit, Wohlstand und Neutralität – ist der einzige Weg aus der Krise, in der unser Österreich derzeit steckt. HOLEN WIR UNS UNSER ÖSTERREICH ZURÜCK! Die Zeiten, in denen die meisten von uns auf eine bessere Zukunft gehofft haben, sind leider vorbei. Sie
i
sind vorbei, weil die Regierung in Österreich, aber auch die Mächtigen in vielen anderen Staaten, falsche Entscheidun-
ren, wo ich auch zur Schule ging und 1980 maturierte. Als begeisterter Gitarrist absolvierte ich im Anschluss eine
gen getroffen haben. Eine gute Zukunft für unser Österreich bedeutet daher die Rückkehr des Österreich, das wir kennen und lieben gelernt haben – mit all seinen vertrauten Werten und Errungenschaften.
Ausbildung zum Musikschullehrer und studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien im Konzertfach Gitarre. 1989 schloss ich mein Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien ab. Nach der Ableistung des Präsenzdienstes begann ich 1991 meine berufliche Karriere als Vertragsbediensteter im Bundesministerium
STATIONEN IM LEBEN VON DR. WALTER ROSENKRANZ Ich wurde am 29. Juli 1962 in Krems an der Donau gebo-
für Landesverteidigung. Nach zwei Jahren wechselte ich als Jurist in den Landtagsklub der FPÖ Wien (1992 – 1994). Von 1995 bis 2000 war ich Rechtsanwaltsanwärter und eröffnete anschließend eine Kanzlei als Verteidiger in Strafsachen. Meine politische Karriere begann schon 1988 in meiner Heimatstadt Krems als FPÖGemeinderat. Dieses Mandat hatte ich bis 2017 inne. 2008 wurde ich in den Nationalrat gewählt. 2013 übernahm ich die Obmannschaft der FPÖLandesgruppe Niederösterreich. In diesem Jahr wurde ich auch Klubobmann-Stellvertreter des FPÖ-Parlamentsklubs. Nach der Nationalratswahl 2017 und der Bildung der türkis-blauen Regierung wählten mich meine freiheitlichen Nationalrats-Kollegen zum Klubobmann. Am 30. Juni 2019 schied ich aus dem Nationalrat aus. Zuvor wurde ich auf Vorschlag der FPÖ zum Volksanwalt gewählt. Dieses Amt trat ich am 1. Juli 2019 an und übe es bis zum heutigen Tag aus. Am 12. Juli 2022 wurde ich vom FPÖ-Bundesparteipräsidium einstimmig als FPÖ-Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten der Republik Österreich nominiert. Ich lebe mit meiner Ehefrau und den drei Kindern in Krems. Die Freizeit verbringe ich gerne mit der Familie und unserem Hund „Hecki“ in der Natur.
Beiliegende Unterstützungserklärung entnehmen oder auf www.walter-rosenkranz herunterladen und ausdrucken.
UNTERSTÜTZUNGS E R K L Ä R U N G
Mit der Unterstützungserklärung und einem amtlichen Lichtbildausweis auf das Gemeindeamt bzw. Magistrat Ihrer Hauptwohnsitzgemeinde gehen.
für Dr. Walter Rosenkranz
Die Unterstützungserklärung erst vor dem Gemeindebediensteten ausfüllen und eigenhändig unterschreiben.
SO GEHT’S:
Die Bestätigung der Gemeinde einfordern und das ORIGINAL Ihrer unterschriebenen Unterstützungserklärung wieder mitnehmen. Die Unterstützungserklärung im ORIGINAL in ein Kuvert geben und via Post schicken an: FPÖ Kärnten, Dr.-Franz-Palla-Gasse 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
HINWEIS:
Bitte geben Sie die Unterstützungserklärung bis spätestens 26. August mit der Post auf, damit sie rechtzeitig ankommt und berücksichtigt werden kann!
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
3
BUNDESPOLITIK
„Beste Wahl für Österreich und die Rechte der Österreicher“ Foto: FPÖ
Der Niederösterreicher Dr. Walter Rosenkranz wird für die FPÖ als Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl 2022 antreten. Nun gibt es endlich Gewissheit, wen die FPÖ ums Rennen in die Hofburg schickt. Einstimmig entschied sich der Bundesvorstand dafür, Volksanwalt Dr. Walter Rosenkranz als freiheitlichen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl zu nominieren. Von der „besten Wahl für Österreich und die Rechte der Österreicher“ sprach Kärntens FPÖChef und Nationalratsabgeordneter Erwin Angerer im Zuge der Präsentation von Rosenkranz. Besonders lobende Worte fand Angerer für die „professionelle und verantwortungsbewusste Politarbeit, die Rosenkranz bereits als Nationalratsabgeordneter und Klubobmann unter Beweis gestellt hat. Zudem ist Dr. Walter Rosenkranz eine äußerst vertrauenswürdige Alternative zu einem Bundespräsident Alexander Van
der Bellen, der die letzten Jahre ausschließlich durch Unterwürfigkeit gegenüber der schwarz-grünen Bundesregierung aufgefallen ist. Als derzeitiger Volksanwalt hat er sich bereits mit voller Kraft für die Interessen der Bürger eingesetzt und sehr vielen Landsleuten geholfen. Wir gratulieren ihm daher zu diesem Schritt und wollen ihn als FPÖ Kärnten bestmöglich in diesem Wahlkampf unterstützen!“ FPÖ-Chef Herbert Kickl und die anderen FPÖLänderchefs zeigten sich ebenfalls höchsterfreut über die Nominierung Rosenkranzes als „seriösen bürgerlichen Gegenkandidaten“.
5 Fakten über Dr. Walter Rosenkranz
Doch wer ist eigentlich Dr. Walter Rosenkranz, der zukünftig das höchste Amt in Österreich bekleiden könnte?
5. Nicht verwandt ist Dr. Walter Rosenkranz mit der einstigen FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz.
1. Walter Rosenkranzes Wurzeln liegen im niederösterreichischen Krems. 2. Er ist gelernter Jurist, Strafverteidiger und ausgebildeter Musikschullehrer. 3. In der FPÖ hatte Dr. Rosenkranz vielfältige Aufgaben inne, u.a. war er Chef der niederösterreichischen FPÖ und österreichweiter FPÖ-Klubobmann. 4. 2019 wurde Rosenkranz zum Volksanwalt gewählt, er ist für die Bereiche Polizei-, Fremdenund Asylrecht zuständig.
Info
i
Die Bundespräsidentenwahl findet am 9. Oktober 2022 statt. Für die Kandidatur benötigt Dr. Walter Rosenkranz mindestens 6.000 Unterstützungserklärungen aus der Bevölkerung. Diese können seit 9. August am Gemeindeamt bzw. Magistrat geleistet werden.
4
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
BUNDESPOLITIK
„Unwetterkatastrophen können zukünftig jeden Ort, jede Stadt – jeden von uns treffen. Wir müssen daher vorsorgen“
FPÖ fordert 100-prozentige Übernahme der Schadenskosten im Katastrophenfall Es ist eine besonders traurige Bilanz, die sich nach den Unwettern von Ende Juni im Gegendtal zeigt: unbewohnbare Häuser, zerstörte Straßen, eine verwüstete Gegend und leider sogar ein Todesopfer sind zu beklagen. Dass die Naturgewalten hier mit derart hoher Intensität zugeschlagen haben, hat die Menschen in den betroffenen Gemeinden in eine Ausnahmesituation gebracht, die sie psychisch, aber auch finanziell besonders herausfordert. FPÖ-Landesparteiobmann und Wirtschaftssprecher der Freiheitlichen im Parlament Erwin Angerer hielt sein Versprechen vor Ort und setzte sich für eine Neuregelung des Katastrophenfonds ein. Zusätzliche 25 Millionen Euro für das Gegendtal „Aktuell bleiben die Unwetteropfer auf rund 70 Prozent der Kosten sitzen, lediglich 30 Prozent werden ersetzt. Wie soll damit jemand sein Haus neu errichten können, wenn die-
ses abrissreif ist – vor allem in Zeiten von horrenden Baukosten und ständig steigenden Preisen?“ Im Zuge der letzten Debatte vor der Sommerpause des Nationalrats wurde von Angerer daher ein gemeinsamer Antrag mit Nationalratsabgeordneten Mag. Christian Ragger (FPÖ) und SPÖ-Mandatarin Dr. Petra Oberrauner Antrag eingebracht, damit zukünftig finanzielle Schäden aufgrund von Unwettern und sonstigen Naturkatastrophen gänzlich vom Katastrophenfonds abgegolten werden. Für die Betroffenen des Gegendtals forderten die Abgeordneten in einem weiteren Antrag eine Sonderunterstützung des Bundes für das Land Kärnten in der Höhe von 25 Millionen Euro zur raschen Wiederherstellung der Infrastruktur sowie für Sofortmaßnahmen im Bereich des Katastrophenschutzes nach den Unwettern im Gegendtal. Wie geht es weiter? Die Anträge liegen nun im zu-
Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer machte sich selbst ein Bild von den Foto: FPÖ Kärnten schweren Unwetterschäden in den Gegendtaler Gemeinden.
ständigen Finanzausschuss des Nationalrates. Gleichzeitig wurden vom freiheitlichen Bundesrat Bgm. Josef Ofner und SPÖ-Bundesrat Ingo Appè beide Anträge nochmals im Bundesrat eingebracht, um mit Nachdruck die Regierung zu raschem Handeln zu bewegen. „Leider wurden diese für die betroffene Bevölkerung so wichtigen Anträge im Bundesrat abgelehnt – die Regierungsparteien ÖVP und Grüne stimmten dagegen“, so Ofner. „Während in den nächsten Wochen das Parlament noch immer in der Sommerpause verharrt, können sich die vom
Unwetter betroffenen Menschen keine Pause gönnen! Wir müssen uns leider darauf einstellen, dass solche Unwetter und die damit einhergehenden Zerstörungen von ganzen Häusern, Straßen und Ortschaften vermehrt vorkommen werden, und morgen auch jede andere Gemeinde oder Stadt betroffen sein kann. Daher fordere ich die Vertreter von Schwarz-Grün dazu auf, sich nicht länger gegen unsere Anträge zu stellen und für die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten einzustehen!“, sagte Angerer abschließend.
Jahreshauptversammlung: Freiheitlicher Lehrerverband beschloss neues Bildungsprogramm Am 25. und 26. Juni fand im Hotel Bräuwirth in Bergheim die Jahreshauptversammlung des Freiheitlichen Lehrerverbandes (FLV) mit Klausur zu einem aktualisierten Bildungsprogramm statt. Es stand diesmal keine Wahl an. Themen waren neben dem Bericht der Bundesobfrau Dr. Regine Stangl über das vergangene Vereinsjahr, den Länderberichten und dem Bericht des Kassiers auch die Arbeit der FPÖ im Nationalrat zum Thema „Bildung“, die von Hermann Brückl, dem Bildungssprecher der FPÖ im Nationalrat referiert wurde. Auch Nationalratsabgeordnete Dr. Susanne Fürst folgte der Einladung und widmete sich dem Verfassungsrecht und den Rahmenbedingungen an Schulen während der Corona-Pandemie, welches viel Diskussionsstoff lieferte. In vielen sehr intensi-
ven Arbeitsstunden wurde an beiden Tagen die von der FLVBundesobfrau erstellte Neufassung des Bildungsprogramms von 2017 vorgestellt und auf Basis von zuvor eingeholten Stellungnahmen der Landeslehrervereine in gemeinsamer Diskussion akkordiert und erweitert. „Die finale FLV-Version des Bildungsprogrammes wird mit der FPÖ in einer Arbeitssitzung vor dem Bundesparteitag im September noch einmal diskutiert und eventuell ergänzt werden. Der Idealfall wäre die Kongruenz beider Programme und die Präsentation eines FPÖ-Bildungs-
Foto: Freiheitlicher Lehrerverband
programms im Herbst“, so Dr. Regine Stangl. Das Seminar war laut Stangl sehr produktiv und enthält die Expertise vieler erfahrener Lehrer aus den Bundesländern. „Die Kooperation mit dem FPÖ-Bildungssprecher im
Nationalrat Hermann Brückl und dem Vorstand des FLV funktioniert sehr gut und somit ist Optimismus angesagt, dass dieses gemeinsame Projekt eines FPÖ-Bildungsprogramms erfolgreich sein wird“, zeigt sich die FLVBundesobfrau optimistisch.
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
BUNDESPOLITIK
5
Wieso kostet unser Leben auf einmal mehr?
Teuer – teurer – Energie erklärte Angerer. „Diese haben nicht nur die österreichische Wirtschaft massiv geschädigt, sondern auch die Inflation befeuert.“ Daneben spielen, laut Angerer, drei wesentliche Faktoren eine Rolle für die steigenden Preise:
und gleichzeitig Öl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert – die Folge einer grünen Politik, die im Umweltbereich katastrophal gescheitert ist“, so Angerer.
1. Sanktionen Russland
Die europäische Geldschwemme von Christine Lagarde, Präsidentin der EZB und vielen mittlerweile besser bekannt als ‚Madame Inflation‘, hat die Geldmenge in Europa in den letzten zweieinhalb Jahren verdoppelt. „Sage und schreibe 4,5 Milliarden Euro wurden jeden Tag in Umlauf gebracht. Das hat zu einer massiven Geldentwertung geführt“, sagte Angerer.
gegenüber
„Die gescheiterten Sanktionen gegenüber Russland sind ein massiver Preistreiber. ÖVP und Grüne betreiben damit eine falsche Politik, die den Menschen in keiner Weise hilft. Im Gegenteil – mit vielen Sanktionen schneiden wir uns ins eigene Fleisch und schaden unserer Wirtschaft“, ist Angerer überzeugt. 2. Grüne Inflation Foto: Shutterstock
Viele Menschen wissen schon jetzt nicht mehr, wie sie sich das tägliche Leben leisten sollen. Sofortige und effektive Maßnahmen der Bundesregierung wären jetzt gefragt. Derzeit warten wir aber leider vergeblich darauf.
Beim Lebensmitteleinkauf, an der Tankstelle und an den täglich ins Haus flatternden Rechnungen – an allen Ecken und Enden zwickt und zwackt es im Budget, denn die Preise für Nahrungsmittel, Benzin, Strom, Gas und Heizmittel schnellen in ungeahnte Höhen. Doch warum ist kein Ende in
Sicht, und was hat die Inflation tatsächlich befeuert? Wir haben beim Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordneten Erwin Angerer nachgefragt. „Begonnen hat alles in Wahrheit schon mit den CoronaMaßnahmen der schwarzgrünen Bundesregierung“,
„Durch Maßnahmen der schwarz-grünen Belastungspolitik, wie die CO2-Steuer und das Erneuerbaren Ausbaugesetz, die ÖVP und Grüne unter dem Deckmantel des Umwelt- und Klimaschutzes mit allen Mitteln durchzusetzen versuchen, steigen die Preise weiter an. Tatsächlich sieht die Realität heute so aus, dass Umweltministerin Gewessler Kohle aus dem Keller holt, rät, den Deckel beim Kochen auf den Topf zu setzen
3. Geldpolitik der EU
„Die völlig blinde Energiepolitik dieser schwarz-grünen Regierung führt einzig dazu, dass die Energie für die Menschen im Land immer mehr zum Luxusgut wird. Was es jetzt umgehend braucht, ist eine vernünftige Energiepolitik mit Hausverstand und einen unverzüglichen Ausstieg aus den Sanktionen gegenüber Russland, die Österreich schaden“, ist sich Angerer sicher. Die FPÖ hat bereits mehrfach diesbezügliche Anträge im Parlament eingebracht, die von den Regierungsparteien aber abgelehnt wurden.
„Bürger-Petition“ für Spritpreisbremse im Nationalrat eingebracht „Diesel und Benzin müssen bezahlbar bleiben!“, fordert der Friesacher Gemeinderat Stefan Hundsbichler (FPÖ). „Noch 2020/21 kostete der Liter Diesel oft unter einem Euro. Aktuell beträgt der Spritpreis teilweise deutlich über zwei Euro pro Liter. Und ein Ende der Steigerung ist nicht abzusehen. Daher braucht es einen Eingriff durch den Gesetzgeber, bevor die Preise ins Unermessliche steigen!“, heißt es im Begründungstext der vom Friesacher FPÖ-Gemeinderat Stefan Hundsbichler im Onlineportal „Open-
petition.eu“ eingebrachten Petition „Spritpreisbremse – Diesel und Benzin müssen bezahlbar bleiben!“. Mit Stichtag 23.06.2022 wurde die Petition von 618 Bürgern unterstützt und mit 06.07.2022 auch durch die Abgeordneten Erwin Angerer, Mag. Christian Ragger und Christan Ries im Parlament eingebracht. Konkret werden folgende Forderungen aufgestellt:
» Sofortige massive, zumindest temporäre, Steuersenkung auf Benzin und Diesel durch Halbierung beziehungsweise bei weiteren Preisanstiegen völlige Streichung der Mehrwertsteuer und der Mineralölsteuer. » Signifikante Erhöhung der Pendlerpauschale, um Arbeitnehmer zu unterstützen, die für den Weg zum Arbeitsplatz auf ihr Auto angewiesen sind.
» Sofortige Streichung der im Zuge der Steuerreform beschlossenen CO2-Abgabe, um einen weiteren Preisanstieg bei Treibstoffen zu verhindern. Hier können Sie die Petition unterstützen:
6
LANDESPOLITIK
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
Kärntner Abwehrkämpferbund-Chef Fritz Schretter im Interview:
„Es darf keine weiteren Zugeständnisse mehr geben!“ Mit fast 10.000 Mitgliedern ist der Kärntner Abwehrkämpferbund (KAB) einer der größten Traditionsverbände unseres Heimatbundeslandes. Seit Jahrzehnten setzt sich der Verein für die Bewahrung des Andenkens an die Frauen und Männer im Kärntner Abwehrkampf und die darauffolgende Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 ein. Auch in der Ortstafelfrage vertrat der KAB von jeher eine klare Linie. Nun will Justizministerin Alma Zadic (Grüne) drei Kärntner Bezirksgerichte schließen und dafür die Bezirksgerichte in Völkermarkt, Villach und Klagenfurt sowie das Landesgericht zweisprachig ausgestalten. Dies führte zu einer kärntenweiten Diskussion. Die „Kärntner Nachrichten“ haben daher den Landesobmann des Kärntner Abwehrkämpferbundes Fritz Schretter zum Interview gebeten und nach seiner Meinung gefragt.
Foto: KAB
KN: Der Kärntner Abwehrkämpferbund wird über 100 Jahre nach dem Abwehrkampf von vielen oft als überholt bezeichnet. Was entgegnen Sie diesen Kritikern und wo sehen Sie die Hauptaufgabe dieses Traditionsverbandes in der heutigen Zeit?
gen der slowenischsprachigen Minderheit vertrat der KAB immer eine klare Linie. Nun gibt es seit mittlerweile elf Jahren die sogenannte Ortstafellösung. Doch immer wieder werden auch heute noch Forderungen der verschiedenen Slowenenvertreter laut. Wie sehen die Sache aus heutiger Sicht?
Fritz Schretter: Freiheit und Heimat sind das größte Wertegut unserer Gesellschaft. Dies gilt heute genauso wie vor etwas mehr als 100 Jahren, als die Kärntner Bevölkerung im Abwehrkampf für ihre Heimat einstand. Währenddessen kämpfen andere Völker noch heute in brutalen Kriegen für ihre Freiheit. Daher ist es unsere Aufgabe als KAB das Andenken an diesen Freiheitskampf und die darauffolgende Volksabstimmung auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren. Nur so kann das Bewusstsein für unsere Freiheit und Heimat auch in Zukunft überleben, denn nur wer weiß woher er kommt – seine eigene Geschichte kennt – ist in der Lage Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
Fritz Schretter: Auch die Ortstafellösung im Jahr 2011 sahen wir kritisch. Die immer wieder neuen Forderungen der Slowenenvertreter wie auch des Slowenischen Staates sind daher strikt abzulehnen! Es darf keine weiteren Zugeständnisse mehr geben! Ganz im Gegenteil, der Slowenische Staat muss endlich für eine offizielle Anerkennung und Förderung der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien sorgen. Wenn der Landeshauptmann lediglich einen Bericht zur Lage der Slowenischen Volksgruppe an Staatspräsidenten Pahor in Kärnten überreicht, ist das zu wenig. Es muss eine klare Position Kärntens gegenüber Slowenien geben.
KN: In der Ortstafelfrage und den Umgang mit den Forderun-
KN: Nun will Justizministerin Alma Zadic (Grüne) – eine gebürtige Bosnierin – drei Bezirks-
gerichte in Kärnten zusperren und dafür die Bezirksgerichte in Völkermarkt, Villach und Klagenfurt sowie das Landesgericht zweisprachig ausgestalten. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser soll in diesen Plan bereits seit längerer Zeit eingebunden gewesen sein und ihn gutheißen. Wie stehen Sie als oberster Vertreter des KAB dazu und welche Auswirkungen hätte dieser Schritt der Ministerin? Fritz Schretter: Dieser Plan der Ministerin ist klar abzulehnen! Es kann nicht sein, dass funktionierende Bezirksgerichte zugesperrt werden, um durch die Hintertür ganz Kärnten zu slowenisieren. Nichts anderes würde es nämlich bedeuten, wenn an den Bezirksgerichten Villach, Klagenfurt und Völkermarkt sowie am Landesgericht Slowenisch als zweite Amtssprache eingeführt wird. Außerdem geht es hier nicht nur um die Verhandlungssprache, auch künftige Mitarbeiter der Gerichte dürften dann nur mehr aufgenommen werden, wenn sie auch Slowenisch sprechen. Dass der Kärntner Landeshauptmann von einer solchen Vorgangsweise wusste, die ÖVP Kärnten aber
nicht, spricht für sich. KN: Abschließend noch die Frage nach Ihren Wünschen für die Zukunft. Wohin soll sich der KAB entwickeln, um auch für die nächsten Generationen attraktiv zu sein und wie soll es in der Frage der slowenischsprachigen Minderheit für unser Heimatland weitergehen? Fritz Schretter: Ich wünsche mir, dass der KAB auch in Zukunft noch als heimattreuer Verband besteht und die stolze Geschichte unseres schönen Heimatlandes auch für die nachfolgenden Generationen bewahrt. Wir haben immer wieder Neueintritte junger Kärntnerinnen und Kärntner und halten unsere Mitgliederzahl seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Deshalb bin ich sicher, dass auch das nächste Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung noch mit einem großen KAB stattfinden wird. Zur Slowenenfrage nur ganz kurz: diese stellt sich für uns nicht mehr, da der Staatsvertrag schon längst mehr als erfüllt wurde. Daher sollte es mittels Beschluss rasch eine offizielle Aussage in diese Richtung des Kärntner Landtages geben.
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
LANDESPOLITIK
7
Brauchtum und Traditionen: Ein Grund zum Feiern!
Foto: iStock
Die FPÖ setzt sich verstärkt dafür ein, Brauchtum und Traditionen auch für junge Menschen zu erhalten.
Was wären wir ohne Kultur und Brauchtum? Wie trist wäre unser Jahr ohne Kirchtage, Traditionsfeste und fixe kulturelle Ankerpunkte? Die Volkskultur ist ein Teil der Kärntner Identität. Sie zeigt, woher wir kommen und mit
Da Grantl Sepp sogt
„Für wos brauchen wir zwasprochige Gerichte in Kärnten? Eventuell damit man sich mit die gonzen ausländischen Stroftäter amol leichter tuat? Dann aber gscheiter Arabisch stott Slowenisch!“
der Weitergabe an die nächsten Generationen weist sie den Weg, wohin wir uns kulturell in die Zukunft bewegen. Jahr der Volkskultur Umso wichtiger ist es, dass
die Volkskultur wieder einen höheren Stellenwert in Kärnten bekommt. Deshalb hat die FPÖ bereits letztes Jahr den Beschluss gefasst, ein Jahr der Volkskultur zu feiern. Man will damit allen Chören, Vereinen und Brauchtumsgruppen DANKE sagen, dass sie unser Kulturleben bunter machen und unsere Traditionen hochleben lassen. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat nun auf den Kopierknopf gedrückt und 2023 zum Jahr der Volkskultur erklärt. Ein FPÖ-Produkt mit rotem Mascherl, aber die Freiheitlichen freuen sich dennoch, dass es umgesetzt wird und deren Botschaft angekommen ist! Brauchtumsförderung & HeimatHerbst Doch damit ist es nicht getan. Kultur und Brauchtum finden heuer endlich wieder
statt. Wir freuen uns sehr darüber und wissen das Engagement der Verantwortlichen der Brauchtumsgruppen zu schätzen, die dafür sorgen, dass unsere Kirchtage, Feste und Brauchtumsveranstaltungen wieder hochleben und an die nächste Generation weitergegeben werden. Damit dies auch weiterhin passieren kann, braucht es ausreichend finanzielle Mittel in der Brauchtumsförderung. Die FPÖ setzt sich bereits seit langem dafür ein, dass diese erhöht werden, genauso wie für eine Wiedereinführung des HeimatHerbstes. Diese Veranstaltungsreihe hat Brauchtum, Tradition, altes Handwerk und Kulinarik miteinander vereint und könnte sowohl den Vereinen als auch der Hotellerie und Gastronomie wieder einen VeranstaltungsFixpunkt im Jahr geben und die Saison verlängern.
„Gerechtigkeit für Kärnten“ fordert die FPÖ Die Freiheitlichen kämpfen im Hypo-U-Ausschuss für Gerechtigkeit, damit die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Interview mit dem FPÖ-U-Ausschuss-Sprecher und Landtagsabgeordneten Christoph Staudacher. KN: Warum hat die FPÖ den U-Ausschuss im Landtag eingesetzt? Christoph Staudacher: Weil zu klären ist, wer für den 1,2 Milliarden Euro Beitrag Kärntens die politische Verantwortung trägt. Der Bund hat bei der Verwertung der Hypo-Bank anstatt der 2016 vorausgesagten 6 Milliarden Euro mit 12,2 Milliarden Euro mehr als das Doppelte erwirtschaftet. Deshalb ist es ungerecht, dass Kärnten trotzdem auf seiner 1,2 Milliarden Euro Zahlung sitzen bleibt. Die Kärntner SPÖ-ÖVP-Landesregierung tut jedoch nichts, damit auch Kärnten vom Hypo-Geldregen profitiert. KN: Warum kommt gerade jetzt die Aufarbeitung dieses Skandals? Christoph Staudacher: Weil die Hypo/HETA jetzt fast alle Vermögenswerte verkauft hat. Die „Endabrechnung“ ergibt, dass es viele große Gewinner
Hypo-Untersuchungsausschuss: Christoph Staudacher kämpft für Gerechtigkeit und zeigt die Verfehlungen der Landesregierung schonungslos auf.
gibt. Wir fordern die 1,2 Milliarden Euro für die Zukunft Kärntens zurück, während SPÖ und ÖVP den Kopf in den Sand stecken. KN: Was soll konkret aufgearbeitet werden? Christoph Staudacher: Untersucht werden muss, ob Kärnten 2016 vom Bund über den Tisch gezogen wurde, oder ob SPÖ und ÖVP, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene, bewusst und aus rein politischen Motiven die FPÖ und den erfolgreichen Landes-
hauptmann Jörg Haider politisch beschädigen wollten. „Es gibt kein von Dr. Jörg Haider bzw. der FPÖ verursachtes HYPO-Debakel!“ KN: War der 1,2 Milliarden Euro Beitrag des Landes Kärnten notwendig und fair? Christoph Staudacher: Definitiv nein. Der Druck der FPÖ hat bereits dazu geführt, dass rund 135 Millionen Euro nach Kärnten zurückfließen. Das ist ein erster Erfolg der FPÖ für Kärnten.
8
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
DABEI GWESN
Im letzten Monat waren wir wieder auf zahlreichen Veranstaltungen unterwegs, haben dort interessante Gespräche geführt, Brauchtum hautnah erlebt und konnten viele großartige Menschen kennenlernen.
Fotos: FPÖ Kärnten
Fotos: Gernot Darmann/Facebook
FPÖ Kärnten-Chef Erwin Angerer gemeinsam mi Klubobmann Gernot Da t rmann und Landtagsabg eordneten Christoph Staudacher be im Benefizkonzert „Gem einsam für das Gegendtal“ in Moosb urg.
Fotos: FPÖ Stockenboi
t Darmann beim FPÖ-Klubobmann Gerno Faak am See. in al tiv Fes Jeep & US-Car Feuerrede bei ximilian Linder hielt die Landtagsabgeordneter Ma feier der Landjugend Stockenboi. nd der traditionellen Sonnwe
Fotos: FPÖ Wernberg
Fotos: Isabella Theuermann / Facebook
FPÖ-Landesparteisekre tärin Isabella Theuerman n un neter Harald Trettenbrei n bei der 75-Jahr-Feier de d Landtagsabgeords SV Markt Lavamünd. Fotos: Erwin Angerer / Facebook
in Angerer und LandKärntens FPÖ-Chef Erw toph Staudacher zu tagsabgeordneter Chris Sommernacht der Gast bei der 12. (B)lauen FPÖ Wernberg. Erwin Angerer zu Gast am Bundestag der AUF/AFH in seiner Heimatgemein de Mühldorf. Foto: FPÖ Kärnten Foto: FPÖ Kärnten
Der dritte Landtagspräs ident Josef Lobnig zu Besuch am Petzenkirchtag.
r Christian Ragger und gerer, Nationalratsabgeordete grenzübergreifenKärntens FPÖ-Chef Erwin An en Staudacher unterstütz die ph isto Chr er net ord bge gsa Triest. Landta Regionen Friaul, Gorica und de Zusammenarbeit mit den
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
REGIONALES
9
FPÖ-Bezirksparteiobmann von Klagenfurt Land und Gemeinderat in Maria Saal. Auch Gemeinden können mit einem Sozialfonds einen wichtigen Beitrag zur Abfederung der Teuerungswelle leisten und damit jene unterstützen, die unverschuldet in finanzielle Notlagen geraten. Der entsprechende Antrag zur Einführung neuer beziehungsweise zur Aufstockung bestehender Sozialfonds wurde bisher von den freiheitlichen Fraktionen in Feistritz im Rosental, Maria Saal und Pörtschach eingebracht.
Foto Lisa Steinthaler / kleinezeitung.at
Die Bevölkerung leidet zunehmend unter den immer weiter steigenden Preisen. Die FPÖ-Bezirksgruppe Klagenfurt Land fordert daher die flächendeckende Einführung beziehungsweise Aufstockung von Gemeinde-Sozialfonds. “Gerade im Hinblick auf die explodierenden Energiepreise müssen wir auch in den Gemeinden rechtzeitig die notwendigen Schritte setzen, damit sich insbesondere die Ärmsten der Gesellschaft im Herbst nicht zwischen Heizen und Essen entscheiden müssen”, erklärt Seppi Krammer,
Foto: Pixabay
Foto Pixabay
Bezirk Klagenfurt Land: Gemeinde-Sozialfonds gegen zunehmende Teuerungswelle
Seeboden: Kinderspielplätze sind nicht gleich Kinderspielplätze In Seeboden hat man sich unter Gemeindevorstand Horst Zwischenberger (FPÖ) die letzten eineinhalb Jahre dem Thema Kinder, Bewegungsmangel und dessen Folgen gewidmet. Man hat mit Fachleuten im Ausschuss darüber diskutiert und rasch erkannt, dass das digitale Zeitalter massive Auswirkungen hat. Kinder können vielfach keinen Purzelbaum mehr oder können auch nicht mehr rückwärtsgehen, sie fallen dabei um. Dies ist mit zunehmendem Alter aber auch immer schwieriger zu erlernen. Folglich haben Kinder offensichtlich ein massives koordinatives Manko, welches in der Öffentlichkeit noch nicht wahrgenommen wird. Ebenso wird die Knochendichte nicht mehr entsprechend ausgebildet. Beim Springen und Hüpfen fördert man im Kindesalter den Aufbau der Knochendichte. Es zeichnet sich ab, dass zukünftig die Osteoporose-Fälle bei weitaus jün-
geren Menschen zunehmen werden. Diese Mängel haben auch gravierende Folgen für die Zukunft der Kinder und die Arbeitswelt. Unter der Initiative von Horst Zwischenberger wurde daher in Seeboden ein Konzept entwickelt, um diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Sämtliche Kindergartenspielplätze und alle öffentlichen Spielplätze werden erneuert und mit Spielgeräten ergänzt bzw. ausgestattet, welche die Koordination und Motorik fördern. Ebenso werden die einzelnen Kinderspielgeräte mit spielerischen Spring- und Hüpfelementen verbunden. Bei der Auswahl der Spielgeräte wird auch ein großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität gesetzt. Die Marktgemeinde Seeboden investiert in dieses innovative Projekt insgesamt über 200.000 Euro.
Sehr unruhige Zeiten herrschen gerade im Gemeindeamt der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental.
FPÖ fordert Neuwahl in St. Jakob im Rosental Zwei komplette Fraktionen mit insgesamt acht Gemeinderäten haben unlängst ihre Rücktritte aus dem Gemeinderat in St. Jakob im Rosental bekanntgegeben. Als Begründung wurde die herrische Amtsführung des SPÖ-Bürgermeisters und seiner roten absoluten Mehrheit angegeben. „Tatsächlich agiert die SPÖ leider geradezu despotisch. Mehrmals wurde
der Opposition etwa bereits ausgerichtet, dass all unsere Anträge, unabhängig vom Inhalt, kategorisch abgelehnt werden. Schon jetzt war damit fast die Hälfte der Bevölkerung nicht ausreichend repräsentiert“, erklärte Iris Mischkulnig-Ortner, Gemeinderätin und FPÖ-Ortsparteiobfrau, die für sich selbst einen Rückzug aus der Gemeindestube ausschließt. Für Mischkulnig-Ort-
ner sei es daher klar, dass nun die „Notbremse“ in St. Jakob gezogen werden müsse: „Wir wurden angelobt, um gemeinsam und unparteiisch zum Wohle unserer Gemeinde zu arbeiten. Diesem Auftrag der Bevölkerung kann unter der absoluten Mehrheit der SPÖ nicht nachgekommen werden. Daher fordern wir eine umgehende Neuwahl des Gemeinderates“, so
Mischkulnig-Ortner. Unterstützung erhält Mischkulnig-Ortner von FPÖ-Bezirksparteiobmann Max Linder. „Diese Art plumper Parteipolitik, wie sie vom SPÖ-Bürgermeister an den Tag gelegt wird, hat in einem Gemeinderat nichts verloren. Er und seine rote Fraktion sind gescheitert und sollen den Weg für eine Neuwahl frei machen“, sagte Linder.
10
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
LESERBRIEFE
Ihre Meinung zählt! Wir freuen uns über Ihre Leserbriefe. Bitte schicken Sie uns diese bis spätesten zum 5. des nächsten Monats an leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at und übermitteln Sie dazu auch Ihren vollständigen Namen und Wohnort. Wir bitten um Verständnis, dass aus Platzgründen nicht jeder Leserbrief veröffentlicht werden kann. Österreicher muss um Pension kämpfen Ein 58-jähriger Bauer, dem der rechte Unterarm amputiert wurde, muss laut Medienberichten auf Anordnung seiner Versicherung und des AMS wieder arbeiten gehen. Sowas macht einen richtig wütend! In Österreich werden Menschen, die nie was eingezahlt haben, bevorzugt behandelt und unterstützt. Dieser Mann hat immerhin viele Beitragsmonate zusammen, hat dann einen Unfall und wird jetzt mit fast 60 Jahren mit einer Invalidität von 75 Prozent schikaniert. Traurig und menschenverachtend! Dieser Mann muss um seine bereits einbezahlte Pension kämpfen. Ingrid Stage, Villach
Das Asyl-Chaos ist auf Dauer unfinanzierbar Dr. Tassilo Wallentin brachte es zu Pfingsten in seinem Interview mit dem einstigen „Mafiajäger“ und Asylrichter DDr. Friedrich Kinzlbauer auf den Punkt. Die ungezügelte Migration ist zusätzlich ein Preistreiber. 138 Prozent mehr Asylanträge als im Vorjahr. Schon werfen die grünen Gutmenschen der ÖVP Rassismus vor. Diesen gordischen Knoten würde man nur mittels Neuwahlen öffnen können! Helwig Leibinger, Wien
Ich wähle Dr. Walter Rosenkranz Mit der Präsentation des Bundespräsidentschaftskandidaten Dr. Walter Rosenkranz ist Herbert Kickl und der FPÖ ein super Coup gelungen. Herr
Rosenkranz ist für mich der einzig wählbare Kandidat bei dieser Wahl. Alexander Van der Bellen hat sechs Jahre lang geschlafen und versagt, die anderen sind sowieso nicht der Rede wert. Ich wähle am 9. Oktober Dr. Walter Rosenkranz!
Kommentar
von Redaktionsleiter Markus di Bernardo
Die einzig seriöse Alternative mehr leisten und müssen im Winter womöglich sogar frieren. Und das alles für einen Krieg, der uns als neutrales Österreich nichts angeht. Die Russland-Sanktionen müssen endlich gestoppt werden, um so die Teuerung zu beenden. Dietmar Wurzer, Metnitz
Hans-Peter Kurz, Greifenburg
Kärnten ist nicht Slowenien Wir brauchen keine zweisprachigen Bezirksgerichte und schon gar kein zweisprachiges Landesgericht. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir jetzt schon quasi unser ganzes Leben „slowenisieren“ sollen, nur um ein paar Hardcore-Slowenophile glücklich zu machen. Wir reden in Kärnten von höchstens 2.000 Menschen, die wirklich heute noch der slowenischen Volksgruppe angehören. Eine Volkszählung würde Klarheit bringen, aber jene wird ja genau von diesen seit Jahren verhindert. Die grüne Justizministerin Alma Zadic soll mit diesem Unsinn aufhören. Kärnten ist nicht Slowenien! Manfred Mischelin, Vorderberg
Russland-Sanktionen beenden - Teuerung stoppen Seit Monaten wird Russland von der EU und dem Westen sanktioniert. Österreich ist als neutrales Land unverständlicherweise mit dabei. Während Russland seine Ölund Gasexporte einfach nach China sowie Indien verlagert hat und sich der Rubel im Höhenflug befindet, stürzt der Euro immer weiter ab. Bei uns wird alles teurer, die Menschen können sich das Leben nicht
Illegale Einwanderung geht still und heimlich weiter Von der Öffentlichkeit unbemerkt und den Medien totgeschwiegen herrscht an unserer Staatsgrenze weiterhin Hochbetrieb. Täglich überqueren hunderte illegale Einwanderer unsere Grenzen. Auf unsere Kosten lässt es sich halt gut leben. Die schwarz-grüne Bundesregierung schaut tatenlos zu und schweigt, die Asylunterkünfte sind voll. Bereits jetzt haben wir annähernd die Zahlen aus dem Jahr 2015 erreicht. Die illegale Einwanderung geht also still und heimlich weiter! Maria Unterdorfer, Klagenfurt
Die Bevölkerung stöhnt unter der Teuerung Die hohen Energiepreise sind durch die Russland-Sanktionen von der schwarz-grünen Bundesregierung bewusst in Kauf genommen. Dadurch wird das tägliche Leben - vor allem Lebensmittel und Wohnen immer teurer und nahezu unleistbar. Doch den Regierenden ist das egal. Sie verteilen höchstens Almosen, um die Bevölkerung bei der Stange zu halten. Diese stöhnt tagtäglich immer mehr unter der Teuerung und leidet vor sich hin. Martin Sadnek, Lavamünd
Am 9. Oktober findet die Bundespräsidentenwahl statt. Die Bevölkerung ist aufgerufen zu bestimmen, wer dem Volk die nächsten sechs Jahre als Staatsoberhaupt dienen darf. Mit „dienen“ sind wir auch schon beim Thema. Was wir die letzten sechs Jahre erlebt haben war kein Dienen am Volk, sondern ein Andienen an die aktuelle schwarz-grüne Bundesregierung und das politische System gegen die Freiheitlichen. Alexander Van der Bellen hat das Vertrauen der Österreicher missbraucht und keine weitere Amtszeit verdient. Nun bekommt er es mit zumindest vier Gegenkandidaten um das höchste Amt im Staat zu tun. Wobei man drei der vier Mitbewerber Van der Bellens getrost als nicht ernstzunehmend einordnen kann. Wenn man das Amt des Bundespräsidenten ernstnimmt und wertschätzt, sind diese drei Kandidaten höchstens als „Pausenclowns“ zu kategorisieren. Dann gibt es da noch einen vierten Kontrahenten Van der Bellens. Dr. Walter Rosenkranz, der derzeit als Volksanwalt aktiv ist und seit Jahren nicht nur in dieser Funktion für seine Mitbürger einsteht, bewirbt sich ebenfalls um das Amt des Bundespräsidenten. Der 60-jährige Jurist kommt aus der Mitte der Gesellschaft und verfügt über das richtige Maß an wertvoller Lebenserfahrung. Man kann guten Gewissens sagen, dass Dr. Walter Rosenkranz die einzige seriöse Alternative bei der diesjährigen Bundespräsidentenwahl darstellt!
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
FREIZEIT
Kreuzworträtsel für Senioren - Nr. 01
11
www.raetseldino.de
NATUR & GARTEN
großer Mann Anstrengung
Über Pilze und „Schwammerln“
Abk. eng. Sekunde Hörnersignal
Vermächtnis
Halbton (Musik)
Oberschicht Kopfschutz
Ü
von Horst Zwischenberger
Rückstand Rest
Wendemanöver beim Segeln
zweite Ernte Friseurprodukt Zutat für Salate Türsicherung Foto: Horst Zwischenberger
Schulnote
aufgeregte Eile kalte Süßerei in Ordnung
mächtige Wesen
Geldeinheit Würdigung
... der das
zärtlich verlassen 7. griechischer Buchstabe
Sonntag Kennz. Recklinghausen
Kloster Bergsport
Nahrungsmittel
4
5
5
3 7
9
8
1
6
4 3
4
2
8
2 Lösung H M Ü H N A G E L A L I I
A S T E R O I D
2
O
8 7
2
9
3
6
4
5
2
4 9 2 8 1 5 6 7 3
21
6
P
1
3
2
L E G A T
8
www.raetseldino.de
Kreuzworträtsel für Senioren - Nr. 01
3 8
6
1
9
6
8
5
2
3
4
7
5
9
3
6
2
4
7
1
7 2 4 1 9 8
9 5 6 2 4 1 8 7 3
17
8
7
5
3
1
7
6
3
2
1
4
9
5
8
2
6
1
8
4
3
9
5
7
6
3
9
7
8
5
4
1
2
2
3
4
1
5
9
9
7
6
8
2
4
1
4
8
5
9
2
5
6
9
3
8
7
3
2
7
4
1
6
9
7
4
5
3
8
1
6
5
9
7
2
8
2
3
4
6
1
7
5
1
2
8
4
6
4
2
1
9
3
3
9
8
7
5
6
3
5
2
7
4
8 2 1 6 3 4 9
1
4
7
3
8
6
2
9
5
8
3
2
9
7
5
6
1
4
2
9
3
7
1
8
4
5
6
4
7
8
5
6
2
1
3
9
6
1
5
4
3
9
7
8
2
2
4
7
1
9
5
8
3
6
3
1
8
2
7
6
5
4
9
6
9
5
3
4
8
7
1
2
7
6
3
4
1
2
9
8
5
9
8
4
6
5
3
1
2
7
1
5
2
7
8
9
4
6
3
4 1
6
2
8
4
9
3
5
6
1
8
9
7
2
7
2
4
6
9
3
1
5
8
2 3 5 4
8 7 1 3 9 5 6
3
5
1
9
4
6
8
7
2
9
7
6
5
2
8
3
1
4
6
3
4
2
7
1
5
8
9
1
2
9
8
3
5
6
4
7
5
8
7
4
6
9
1
2
3
4
6
3
2
1
5
8
9
7
14
5
8
1
7
6
9
3
4
2
2
9
7
4
8
3
5
1
6
9
7
4
3
2
8
6
5
1
1
5
8
6
9
4
7
2
3
6
3
2
1
5
7
4
8
9
5
8
9
6
1
9
6
4
3
7
8
3
1
6
9
7
6
5
8
3
8
4
7
2
5
5
4
2
9
3
1
8
9
8
5
2
4
7
1
7
2
4
3
1
6
9
6
3
1
8
9
5
2
4
1
6
5
2
9
7
8
5
9
7
6
3
4
2
7
3
1
8
4
6
1
7
2
5
4
2
1
9
6
7
3
6
5
8
7
4
8
3
2
1
9
5
23
4 3 9 8 2 7 6 5 1
18
7
13
6
22
5
1
1
E
9
5
8
9
2
2
S H R E A D E C H L E S E S S I H L E D A M G U S H E U P L A S M E I S T S T A R N T D I E L E E T E I S T T E R E A B E N
4
7
6
15
8
K
6
9
5
7
Teil B
4
9
H I E R B E I
4
4
6
S E K T S C H A L E
1
2
3
27. April 2022
Gegenteil von Morgen
13 7
8
7
6
5
3
1
2
9
5
2
1
9
6
4
3
7
9
4
6
5
8
2
7
3
5
1
7
3
9
4
2
8
8
2
3
1
6
7
9
4
3
9
4
6
1
5
8
7
7
6
1
9
2
8
3
5
2
8
5
7
4
3
1
6
4
5
8
2
3
9
6
1
6
7
9
8
5
1
4
2
1
3
2
4
7
6
5
9
Der Mensch liebt den saprophytischen Pilz. Dieser ernährt sich von zersetzenden Nadel- und Laubstreu, produziert vorzügliche Speisepilze und bildet oft mit höheren Pflanzen eine symbiotische Lebensgemeinschaft. Im Gegensatz dazu stehen die parasitischen Pilze, die sich über den Umweg der Holzzersetzung ernähren und großen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Bekannter Vertreter dieser Ordnung ist der Hallimasch. Aktuell ist der Hallimasch beim
Himmelsrichtung
Beginn eines Wettlaufs Adrett
3
Unterhalb des Fruchtkörpers breitet sich der eigentliche Pilz aus. Feine Pilzfäden vereinigen sich zu Häufchen, Strängen und bilden schlussendlich das Myzel. Dieser Verband von Pilzfäden macht den Pilz wertvoll. Das größte Lebewesen der Welt ist ein Pilz und breitet sich über eine Fläche von 900 Hektar aus – das entspricht einer Größe von rund 1.200 Fußballfeldern.
Für den begeisterten Pilzsammler gilt die Regel, dass ein Pilz nicht allein nach einer Abbildung oder einem einzelnen Merkmal verlässlich beurteilt werden kann. Vielmehr müssen Merkmale zusammengenommen werden, die eine Art kennzeichnen. Nur die genaue Kenntnis der Pilze schützt vor Vergiftungen. Im Zweifelsfall soll man den Pilz lieber stehen lassen. Um das Vorkommen nicht zu schädigen, sind dann eben noch Nutzungsbedingungen erforderlich. So werden Menge, Größe, Jahres- bzw. Tageszeit und Art der Pilze geregelt, die dem Wald entnommen werden dürfen. Einige sind sogar streng geschützt, und der Waldbesitzer kann die Nutzung untersagen. Die Pilzverordnung ist sinnvoll und einzuhalten. Nur wenn der Natur genügend Ressourcen erhalten bleiben, können wir jedes Jahr die Schwammerln genießen – Guten Appetit!
kleiner Planet
Betrug
Gottglaubender Parapsychologie
Empfehlen sie Sudoku-Aktuell.de weiter!
Der Waldbesucher nimmt meist nur den Fruchtkörper der Pilze wahr. Es gibt für den Menschen auch tödlich giftige Pilze. Nur Spezialisten sind in der Lage, mehr als zehn Pilze nach allen Kriterien zu beurteilen und alle wertvollen Speisepilze und Vitalpilze zu identifizieren.
Futtergras Anteil des Blutes im Verlaufe
8
Eschensterben beteiligt. Gepflegte Wälder werden verwüstet und das einzigartige Mikroklima im Wald auf längere Zeit verschlechtert. Aber ohne diese Eigenschaft wäre es unmöglich, Holz oder Laub zu zersetzen. Ohne Zersetzung der Biomasse gäbe es keine für den Boden so wichtige Humusbildung. Pilze sind echte Recycler. Im Haushalt der Natur spielen sie eine unschätzbar wertvolle Rolle. Pilze kooperieren auch gerne mit anderen Organismen. 95 Prozent der Gefäßpflanzen arbeiten mit einem Pilz zusammen, der ihnen Wasser- und Nährstoffkreisläufe erschließt. Im Gegenzug erhält der Pilz Photosynthese-Produkte von den Pflanzen - eine vorbildliche Symbiose.
für Sekt
1
Mit 15. Juni hat die Pilzsaison begonnen. Jetzt dürfen die begehrten „Schwammerln“, wie sie umgangssprachlich heißen, wieder geerntet werden. Wann, wo, welche und wie viele Pilze aus dem Wald entnommen werden dürfen, ist in der Kärntner Pilz-Verordnung genau geregelt. Wer jetzt an unnütze imperiale Bürokratie denkt, sollte sein Wissen über die Bedeutung der Pilze für unseren Lebensraum vertiefen. Pilze sind fundamentaler Bestandteil der belebten Natur.
an dieser Stelle Uferbereich
Werkzeug
Weltf. Löscher religion Behälter
IMPRESSUM Herausgeber, Medieninhaber & Verleger: Die Freiheitlichen in Kärnten (FPÖ), Dr.-Franz-Palla-Gasse 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: +43 463 56404, www.kaerntner-nachrichten.at Redaktionsleiter: Markus di Bernardo, redaktion@kaerntner-nachtrichten.at Anzeigenverkauf: anzeigen@kaerntner-nachrichten.at Leserbriefe: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at Grafik, Layout & Satz: Krassgruen.at Werbeagentur GmbH, Nikolaiplatz 2, 9500 Villach, office@krassgruen.at, Tel: +43 4242 25682, www.krassgruen.at Druck & Verarbeitung: Druckfrisch GmbH & CoKG, Hirschstraße 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, office@druckfrisch.co.at, Tel: +43 676 9411401, www.druckfrisch.co.at
4
3 2
3
7
4
8
1
6
5
2
4
9
7
3
8
19
3 1 6 8 4 2 9 7 5
7
4
5
9
3
1
2
6
8
8
2
9
5
7
6
1
3
4
6
5
4
8
3
2
1
7
9
15
1
8
3
9
7
4
6
5
2
7
9
2
1
5
6
8
4
3
9
6
1
3
2
5
4
8
7
3
2
8
4
1
7
5
9
6
5
4
7
6
9
8
2
3
1
2
1
5
7
4
9
3
6
8
8
3
9
5
6
1
7
2
4
4
7
6
2
8
3
9
1
5
2 8 9 6 7 1 5 3 4
2 4 3 1 8 5 6 7 2 9
2 7 5 8 2 6 9 4 3 1
1
12
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT
FREIZEIT
AUS DER KÄRNTNER KUCHL
Sauer eingelegte Eierschwammerl Zutaten: 1 kg
Eierschwammerl (klein und fest) 250 ml Weißweinessig 125 ml Wasser
4 Stk. 2 Stk. 1 EL
Lorbeerblätter Gewürznelken schwarze Pfefferkörner
Zubereitung:
Essig, Wasser und Gewürze in einem großen Topf aufkochen, Schwammerln hineingeben und ca. zehn Minuten köcheln lassen.
Schwammerln mit einem Lochsieb aus dem Sud heben und kurz ausdampfen lassen. Anschließend die Schwammerl in sterile Gläser füllen und vollständig mit dem Sud bedecken. In jedes Glas ein Lorbeerblatt und einige Pfefferkörner geben. Sofort heiß verschließen und kühl und dunkel lagern.
Bezahlte Anzeige
Die Eierschwammerln grob putzen und unter einem starken Wasserstrahl rasch abspülen. Das ist in diesem Fall zulässig, weil die Pilze gekocht werden.
Erdbau Fürstauer GmbH GF Helmut Fürstauer 9814 Mühldorf/Mölltal +43 4769 2662 / +43 664 3373 104 office@fuerstauer-erdbau.at
BUCHTIPP
Der natürliche Klimawandel
JETZT BIS ZU
50% FÖRDERUNG
Fakten aus geologischer, archäologischer und astrophysikalischer Sicht Mit ihrem geozentrischen Weltbild, bei dem sich die Sonne und das Universum um die Erde drehen, stellten die Mächtigen und Einflussreichen des mittelalterlichen Europas den Mensch bzw. die Erde in den Mittelpunkt des Universums. Ein modernes Pendant unserer Zeit ist der Irrglauben, dass der Mensch durch sein anthropogen erzeugtes CO2 den Klimawandel hervorruft bzw. kontrollieren kann.
S I C H E R N!
Tel.: +43 4242 / 25 682 | E-mail: office@krassgruen.at
Bezahlte Anzeige
DEINE WERBEAGENTUR IN KÄRNTEN!
In dem vorliegenden Buch werden die natürlichen Klimaschwankungen und deren Auswirkungen auf die Temperatur der Erdatmosphäre sowie auf den Meeresspiegel der letzten Jahrmillionen beschrieben. Ebenso werden die Ursachen und Prozesse aus geologischer, archäologischer und astrophysikalischer Sicht erklärt und diskutiert. Dabei wird deutlich, dass überaus komplexe astrophysikalische Wirkmechanismen die Klimaschwankungen
in periodisch wiederkehrenden lang- und kurzfristigen Zeitabständen hervorrufen, ohne dass der Mensch dies in irgendeiner Weise beeinflussen kann. Erschienen ist es im „Weltbuch Verlag“ und kann unter bildungsinstitut@fpoe.at oder +43 (0)1 512 3535 bestellt werden.