Österreichische Post AG | MZ 22Z042675 M | Dr.-Franz-Palla-Gasse 1 - 9020 Klagenfurt | 72. Jahrgang | Ausgabe 06 | Juli 2022
Foto: FPÖ Kärnten
Unwetterkatastrophe im Gegendtal:
Freiheitliche fordern „Vollkasko-Schutz“ für die betroffenen Bürger Seite 7
„ENTLASTUNGSPAKET“: KEINE SOFORTHILFE DAFÜR GROSSE SELBSTINSZENIERUNG
„BLAU GEDACHT.“ FÜR KÄRNTEN: NEUES PFLEGEMODELL UND LEISTBARE KINDERBETREUUNG
Unwetter-Spendenkonten:
Die Österreicher leiden seit Monaten unter der immer stärkeren Teuerung. Die schwarz-grüne Bundesregierung hat mit ihrem „Entlastungspaket“ Einmalzahlungen angekündigt, die erst in einigen Monaten bei den Bürgern eintreffen werden.
In einer Pressekonferenz präsentierte der Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer die neue Werbekampagne der Freiheitlichen „BLAU GEDACHT“. Diese Kampagne konzentriert sich auf die Bereiche Kinderbetreuung und Pflege.
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BUNDESPOLITIK
Entmachtung der Bundesländer:
Umweltministerin will Durchgriffsrecht bei Aufstellung von Windrädern Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) will künftig die Aufstellung von Windrädern zur Stromproduktion gegen den Willen der Bundesländer durchführen. Mit einem Durchgriffsrecht soll die „Zwangs-Aufstellung“ ermöglicht werden. „Wir werden uns massiv dagegen wehren, dass hunderte Windräder auf unseren Bergen und Almen errichtet werden, samt Errichtung von Straßen und Stromleitungen! Wir lassen uns unser Landschaftsbild und unsere Natur nicht von geldgierigen Investoren zerstören, die in der schwarzgrünen Bundesregierung willfährige Helfer finden!“, so Kärntens FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordneter Erwin Angerer. Die Grüne Ministerin solle laut Angerer vor ihrer eigenen Tür kehren und schauen, dass in Wien aufgeholt wird, was in Kärnten schon lange umgesetzt wurde. Er verwies auf den Umstand, dass in der Stadt Wien nur erschreckend
niedrige 9,5 Prozent des gesamten Energiebedarfes aus erneuerbarer Energie gewonnen werden und nur 14,1 Prozent der Stromerzeugung. „In Kärnten sind wir hier bei 100 Prozent, was die Stromerzeugung betrifft!“, so Angerer. Die FPÖ werde sich gegen den „grünen Fundamentalismus“ wehren, wenn es schon die ÖVP nicht schaffe, meinte Angerer. „Ich frage mich, wie lange sich das die Bevölkerung noch gefallen lassen wird, dass man von Wien aus über Kärnten drüberfährt. Und ich vermisse den Aufschrei der regierenden Landespolitik: SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser, SPÖ-Landesrätin Sara Schaar, ÖVP-Landesrat Martin Gruber - alle schwei-
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gen und nehmen offenbar zur Kenntnis, dass sie von Wien vorgeführt werden. Wenn man so etwas wie die Zwangs-Aufstellung hunderter Windräder
einfach zur Kenntnis nimmt, sollte man es gleich lassen und besser in Neuwahlen gehen!“, so der Kärntner FPÖChef abschließend.
FPÖ bringt Antrag „Aktion 60 plus“ ein Pensionisten, die gerne noch etwas dazuverdienen wollen, sollen diese Chance ohne finanzielle Nachteile nutzen können. Foto:Shutterstock
Steigende Inflation, explodierende Energiekosten und Arbeitskräftemangel bedro-
hen zunehmend den Wohlstand in Österreich. Die FPÖ hat daher im Parlament einen
Antrag eingebracht, um diese Entwicklung zumindest ein wenig einzubremsen. Mit der „Aktion 60 plus für den österreichischen Arbeitsmarkt“ soll es ab nun für all jene Pensionisten, die einen Teil ihrer Zeit für die Ausübung einer Beschäftigung trotz Pensionsantritts einsetzen möchten, attraktivere Rahmenbedingungen geben. Dazu gehören u.a. eine Reduktion der Lohnnebenkosten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, eine Beseitigung finanzieller und bürokratischer Hürden für die Pensionisten, um neben der Pension eine berufliche Tätigkeit auszuüben, und eine Anpassung der Geringfügigkeitsgrenze in der Sozialversicherung, um bspw. auch den Zuverdienst zur vorzeitigen
Alterspension attraktiver zu gestalten. Den Wirtschaftsbranchen, die dringend qualifiziertes Personal suchen, wäre geholfen und die Erfahrung und das Wissen von Pensionisten könnten zurück in den Arbeitsmarkt geholt werden. Für viele Pensionisten, die sich gerne aktiv am Arbeitsleben beteiligen wollen und sich in diesen schweren Zeiten etwas dazu verdienen möchten, wäre dies eine willkommene Chance! Nähere Infos unter:
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BUNDESPOLITIK
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„Entlastungspaket“ der Bundesregierung:
Keine Soforthilfe dafür große Selbstinszenierung Die Österreichischen Bürger leiden seit Monaten unter der immer stärkeren Teuerung. Die schwarz-grüne Bundesregierung hat mit ihrem „Entlastungspaket“ Einmalzahlungen angekündigt, die erst in einigen Monaten oder später bei den Bürgern eintreffen werden. „Die Österreicher brauchen eine Soforthilfe gegen die Teuerung. Die schnellste Entlastung wäre eine sofortige Senkung der Steuern, die etwa beim Spritpreis bis zu 60 Prozent ausmachen. Das fordert die FPÖ seit Monaten, aber die Regierung schläft. Genauso würde ein Spritpreisdeckel sofort helfen. Andere EULänder haben das bereits umgesetzt, die schwarz-grüne Bundesregierung verweigert diese sinnvolle Maßnahme. Stattdessen machen sie ein sogenanntes Entlastungspaket, das sich die Menschen in Wahrheit selbst bezahlen“, kritisiert Kärntens FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordne-
ter Erwin Angerer. Er verweist auf die Berechnungen von „Agenda Austria“, wonach die Rekord-Inflation auch zu Re ko rd -S t e u e re i n n a h m e n führt. Man gehe von 7,5 bis 11 Milliarden Euro Mehreinnahmen für den Staat aus. Es müsse auch endlich eine staatliche Regulierung beim Strompreis geben, fordert Angerer. „Es kann nicht sein, dass weiter das teuerste Kraftwerk den Strompreis bestimmt und die Regierung einfach zuschaut, wie die Aktionäre Milliardengewinne auf Kosten der Konsumenten machen. Denn diese haben keine Alternative und müs-
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sen für Strom das Doppelte bis Dreifache als noch vor einem Jahr bezahlen. Auch die CO2-Abgabe muss ersatzlos gestrichen werden, statt nur auf Herbst verschoben!“ so Angerer. Es sei eine „Verhöhnung der Bürger“, dass ÖVP und Grüne mit der CO2-Abgabe die Preise für Treibstoff, Heizöl oder Gas noch weiter erhöhen werden, obwohl diese bereits explodiert sind. Regionale Schieflage Der „Klimabonus“, der im Herbst einmalig auf 500
Euro erhöht wurde, sei hier die nächste Ungerechtigkeit. „Ein Wiener mit bestmöglicher Öffi-Versorgung bekommt genauso 500 Euro wie ein Kärntner Pendler aus einem Tal, der täglich Auto fahren muss. Mit 500 Euro kann sich der Kärntner aber wegen der explodierenden Spritpreise gerade einmal 3 bis 4 Tankfüllungen leisten, während der Wiener um 365 Euro ein Jahr lang die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann“, so Angerer abschließend.
Volksbegehren „Kauf Regional“ weist den richtigen Weg! FPÖ fordert zusätzliche Stärkung des regionalen Handels durch Flexibilisierung der Gewerbeordnung und Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften in der Wirtschaftskammer Foto: mochmawos.at
Aktuell sind die Existenz und Neuerrichtung von Dorfläden durch gesetzliche Missstände und Rechtsunsicherheit bedroht. Es bedarf dringend einer Änderung der Gewerbeordnung.
Das Volksbegehren „Kauf Regional“ – initiiert durch den Lungauer FPÖ-Obmann Eduard Egger – wurde mittlerweile mit mehr als 146.000 Unterschriften unterstützt und daher nun auch im parlamentarischen Wirtschaftsausschuss behandelt. Egger betonte, dass es „darum gehe, ein Zeichen zu setzen, um den regionalen Handel zu stützen“. FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer und FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch begrüßen diese Initiative: „Die FPÖ weist bereits seit Beginn der Corona-Pandemie darauf
hin, dass es grundlegender, struktureller Änderungen bedarf, um das Überleben des regionalen, stationären Handels zu sichern. Darum sind wir den Initiatoren des Volksbegehrens sowie den zahlreichen Unterstützern zu großem Dank verpflichtet, die dem Thema damit wieder den Stellenwert geben, den es auch braucht, um eine positive Veränderung für unsere regionale Wirtschaft herbeizuführen.“ Rückgrat unserer Wirtschaft stärken „Die Klein- und Mittelbetriebe
sowie die EPU unseres Landes machen 99,6 Prozent aller heimischen Unternehmen aus und bilden damit das Rückgrat unserer Wirtschaft. Dementsprechend unterstützen wir die Forderung des Volksbegehrens, den Wettbewerbsnachteil regionaler Wirtschaftsbetriebe gegenüber dem Onlinehandel durch gesetzliche Änderungen auszugleichen“, erklärte Angerer. Die Initiatoren des Volksbegehrens schlagen dafür eine zweckgebundene Regionaltransferabgabe des Onlinehandels oder die Senkung der Mehrwertsteuer des stationären Handels vor. Positive Effekte „Die Stärkung des regionalen Handels sorgt nicht nur für eine Stärkung der regionalen Wirtschaft und die Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern bringt auch zunehmende Versorgungssicherheit sowie einen ressourcenschonenden Umgang und kurze Transportwe-
ge mit sich, die sich wiederum positiv auf unsere Umwelt auswirken“, betonte Rauch. Gemeinsam mit Angerer tritt er für die Umsetzung weiterführender notwendiger Maßnahmen, wie der Flexibilisierung der Gewerbeordnung und der Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften in der Wirtschaftskammer, ein.
Foto: Parlamentsdirektion
Eduard Egger bei der Diskussion des Volksbegehrens im Parlament.
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LANDESPOLITIK
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„BLAU GEDACHT.“ für Kärnten:
Freiheitliche präsentierten ihre Ideen für ein neues Pflegemodell und eine leistbare Kinderbetreuung In einer Pressekonferenz präsentierte der Freiheitliche Landesparteiobmann und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer die neue Werbekampagne der FPÖ Kärnten „BLAU GEDACHT“. Diese Kampagne konzentriert sich auf die Bereiche Kinderbetreuung und Pflege mit den Forderungen nach einem echten „Gratis-Kindergarten“, einem „Familien-Scheck“, einem „Pflege-Scheck“ und einer „Pflege-Lehre“ als zukunftsorientierte und nachhaltige Maßnahmen. Mit dem „Pflege-Scheck“ und der Forderung nach Einführung einer „Pflege-Lehre“ stellte der Kärntner FPÖChef die aktuelle „BLAU GEDACHT.“-Kampagne vor, die in Form von Plakaten und ausgewählten Inseraten in den Sozialen Medien und im Radio in den letzten beiden Juni-Wochen zu sehen und hören war. „Rund 20 Prozent der zu pflegenden Personen befinden sich in einem Heim in stationärer Pflege. Das ist die teuerste Pflegevariante und mit Kosten für einen Pflegeplatz von rund 5.000 Euro im Monat verbunden. Das wird auf Dauer nicht finanzierbar sein. Zudem möchten viele ältere Menschen so lange wie möglich zuhause bleiben. Daher plädieren wir dafür, die Ressource Familie stärker zu nutzen. Damit den pflegenden Angehörigen keine finanziellen Nachteile entstehen, soll es für sie einen monatlichen
Pflege-Scheck von 1.000 Euro geben. Dieser soll eine finanzielle Anerkennung der pflegenden Angehörigen sein, die ihn auch dazu nutzen können, sich selbst zu versichern und bei Bedarf professionelle Unterstützung und Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen“, erklärte der Landesparteiobmann. Einführung der „Pflege-Lehre“ Als Ergänzung des PflegeSchecks fordert Angerer die Einführung der „Pflege-Lehre“, welche angesichts des drohenden Pflegekräftemangels schon lange dringend notwendig wäre. „Die „Pflege-Lehre“ soll – so wie es im Schweizer Vorbild-Modell bereits erfolgreich umgesetzt wurde – mit 15 Jahren begonnen werden können, mit Arbeit am Krankenbett ab 18 Jahren. Die Jugendlichen sollen gerade in der ersten Lehrzeit sensibel auf den Pflegeberuf vorbereitet und schrittweise in alle Be-
reiche eingearbeitet werden“, erläuterte Angerer. Gratis-Kindergarten und „Familien-Scheck“ Die von der FPÖ in den letzten Wochen bereits mehrfach gestellte Forderung eines „echten Gratis-Kindergartens“ und eines „Familien-Schecks“ für die Kinderbetreuung zuhause sind weitere Schwerpunkte der Kampagne. So sollen Familien durch die Einführung eines Gratis-Kindergartens ab dem 1. Geburtstag finanziell entlastet werden. Für all jene, die sich dazu entschließen, bei ihren Kindern zuhause zu bleiben,
soll es eine entsprechende finanzielle Unterstützung durch den „Familien-Scheck“ geben. Zudem müssen bestehende Kinderbetreuungsangebote ausgebaut und in den Betreuungszeiten flexibler gestaltet werden. „Nur mit solchen tiefgreifenden Maßnahmen kann es uns gelingen, ein ‚kinderfreundliches Kärnten‘ zu schaffen und nachhaltig abzusichern“, sagte Angerer, der darauf hinweist, dass „BLAU GEDACHT.“ nicht mit diesen Vorschlägen endet, sondern weitere folgen werden – denn es gäbe noch viele Möglichkeiten, für die Menschen in Kärnten etwas zu bewegen.
Foto: FPÖ Kärnten
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LANDESPOLITIK
Aus dem Hypo-Untersuchungsausschuss:
FPÖ fordert eine parteiübergreifende „Kärntner Geld-Rückholaktion“
Foto: FPÖ Kärnten
„Der Kärnten-Beitrag von 1,2 Milliarden Euro war ungerecht und unfair. Kärnten wäre mit 500 Millionen Euro aus dem Schneider gewesen“, so die Kärntner Freiheitlichen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer zog FPÖ-Fraktionsführer im Hypo-Untersuchungsaus schuss Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher eine Zwischenbilanz zum Hypo-UAusschuss „Gerechtigkeit für Kärnten“. „Die Kärntner FPÖ hat den Untersuchungsausschuss eingesetzt, um herauszuarbeiten und aufzuzeigen, dass der Kärnten-Beitrag von 1,2 Milliarden Euro unfair und ungerecht war. Die ersten Zwischenergebnisse liegen vor und es zeigt sich jetzt schon, dass alle von der HYPO profitiert haben und nur das Bundesland Kärnten durch die Finger schaut. Die Hypo-Bank wurde 2016 mit rund 6 Milliarden Euro viel zu niedrig und somit falsch bewertet. Mit der Verwertung des Vermögens und dem Kärnten-Beitrag sind wir insgesamt auf 13,4 Milliarden gekommen, also weitaus mehr als das Doppelte! Zur Erinnerung: Die vermeintlichen Haftungen für die Hypo-Gläubiger betrugen damals rund 11 Milliarden. Im Vergleich zu 2016 bekommen
die Gläubiger nun 100 Prozent Verwertung so gut gelaufen ihres Geldes zurück, allein die ist. Man muss sich das einmal BayernLB fast 6 Milliarden, vorstellen. Die Herren erzähwährend Kärnten 1,2 Milliarden len in ganz Österreich, dass zahlen durfte! Wir müssen die HYPO nur 6 Milliarden Im alles U-Ausschuss aufgedeckt: versuchen, dass der ungerech- wert wäre und ein Konkurs ABER te 1,2 Milliarden Euro HYPO-GELDREGEN, Beitrag der Bank drohe und knöpfen Kärntens zurückgezahltKÄRNTEN wird“, so Kärnten 1,2 Milliarden SCHAUT DURCHab. so Staudacher. Danach schließen sie einen
DIE FINGER!
= 13,4 MRD. +1,2 MRD. Kärnten-Beitrag
6 MRD.
2016 Prognose HETA-Erlöse
12,2 MRD. 2022 Endgültig HETA-Erlöse
Aufgedeckt wurde auch, wer bei der HYPO-Verwertung kräftig auf Kosten Kärntens mitkassiert hat. „Neben den Beratern und Vorständen waren das vor allem zwei ´Wiener´ Geschäftsführer, nämlich der Michael Mendel und der Bernhard Perner, die zusammen über 2 Millionen Euro erhalten haben, weil die HYPO-
Grafik: FPÖ Kärnten
Bonusvertrag ab, der besagt, dass wenn mehr als die 6 Milliarden erlöst werden, Mendel 1,5 Millionen Euro extra bekommt. Das stinkt zum Himmel“, erklärt Staudacher. Der ehemalige ÖVP-Vizekanzler und Finanzminister Spindelegger ließ als Zeuge im U-Ausschuss eine Bombe
platzen. „Spindelegger gab zu Protokoll, dass Kärnten mit einer Zahlung von 500 Millionen Euro aus dem Schneider gewesen wäre. Konkret hätte sich Kärnten also 700 Millionen Euro ersparen können. Ein Konkurs der HYPO-Bank, die im Eigentum der Republik Österreich stand, sei völlig ausgeschlossen gewesen. Damit wurde bestätigt, dass auch etwaige Haftungen des Landes Kärnten für die HYPO-Bank niemals zum Tragen gekommen wären“, betont Staudacher. Kärntner Geld-Rückholaktion „Das Fazit ist: Es ist unverständlich, warum SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser und Co. ihr HYPO-HETAMärchen mit einer drohenden Insolvenz des Landes Kärnten immer noch aufrechterhalten. Wir brauchen nun eine Kärntner GeldRückholaktion: Parteiübergreifend müssen wir gemeinsam alles unternehmen, um die zu viel gezahlten Millionen zurückzuholen“, so Staudacher.
Die Rückkehr des Wolfs:
„Der Schutz von Mensch und Tier muss oberste Priorität haben!“ Wolfssichtungen und Wolfsrisse häufen sich in ganz Kärnten und gehören für viele Landwirte leider schon fast zum Alltag. Im Frühjahr ist genau das eingetreten, wovor bereits im letzten Herbst viele gewarnt haben. Der Wolf ist den Tieren von der Alm ins Tal gefolgt und treibt nun nahe unserer Ortschaften und in den Höfen unserer Landwirte sein Unwesen. Die Almsaison hat begonnen und die Wolfssichtungen und Wolfsrisse häufen sich nun auch auf der Alm wieder besorgniserregend. „Daher fordern wir seit geraumer Zeit eine schnelle und unbürokratische Lösung des Landes zum Schutz von Mensch und Tier. Die neue Wolfsverordnung hat bereits jetzt versagt und sich in der Praxis als untauglich und letztendlich nicht umsetzbar gezeigt“, so Kärntens FPÖChef und Nationalratsabgeordneter Erwin Angerer. Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer – einberufen durch die Freiheitliche
und Unabhängige Bauernschaft – hat deshalb im letzten Jahr bereits einstimmig eine Resolution zur Entnahme von Problemwölfen in Weideschutzgebieten verabschiedet und eine Gesetzesänderung im Landtag gefordert. „Im Sinne der betroffenen Landwirte und der mittlerweile beunruhigten und zum Teil verängstigten Bevölkerung hoffen wir, dass nicht erst noch mehr passieren muss, bevor den großen Worten und Verordnungen von ÖVP-Agrarlandesrat Martin Gruber endlich auch große Taten folgen“, fordert Manfred Muhr – Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Kärnten und Landes-
obmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft – die Verantwortlichen zum Handeln auf. Auch im Nationalrat wurden von der FPÖ schon mehrmals Anträge in dieser Sache eingebracht. Um ein sichtbares Zeichen zu setzen, haben die Freiheitlichen deshalb wieder kostenlose „Wolfswarntafeln“ für die heimischen Landwirte aufgelegt. „Damit wollen wir gemeinsam auf das Wolfsproblem in Kärnten aufmerksam machen. Denn der Wolf gehört definitiv nicht zu unserem Heimatland!“, so Angerer und Muhr.
Foto: Freiheitliche Bauernschaft Kärnten
Ab sofort gibt es wieder kostenlose „Wolfswarntafeln“ für heimische Landwirte. Diese können kostenlos unter office@fb-ktn.at bestellt werden.
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LANDESPOLITIK
Schließung von Bezirksgerichten:
Freiheitliche leisten Widerstand gegen Bevormundung aus Wien Die Grüne Justizministerin Alma Zadic bleibt dabei: Ein Drittel aller Kärntner Bezirksgerichte soll geschlossen werden Der Zugang zur Rechtsprechung wird in Kärnten von Justizministerin Alma Zadic (Grüne) empfindlich eingeschränkt. Geht es nach der Ministerin, sollen drei von elf Kärntner Bezirksgerichten geschlossen werden. Dazu soll auf Landesebene und in den vorgesehenen, neuen Kompetenzzentren in Klagenfurt, Villach und Völkermarkt die Zweisprachigkeit kommen (slowenisch-deutsch), was eine bevorzugte Einstellung von slowenischsprachigem Personal bedeutet. Folglich sind einsprachige Kärntner einer massiven Benachteiligung ausgesetzt. Durch dieses Vorgehen hebelt die grüne Ministerin klar die Regelungen des Staatsvertrages aus.
„Die Kärntner Slowenen sind eine der am besten geförderten Volksgruppen der Welt. Aber offensichtlich ist das – inklusive der Ortstafellösung von 2011 – für gewisse politische Kräfte in unserem Land und Hardlinern auf der slowenischen Seite noch immer nicht genug und sie zündeln weiter. Nun wollen Ministerin Zadic und die Grünen offensichtlich auf dem Rücken Kärntens billigen Wahlkampf betreiben. Mit ihren Plänen sorgen sie dafür, dass es zu einer weiteren Schwächung des ländlichen Raums kommt“, kritisierte der Kärntner FPÖChef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer. Er wies außerdem darauf hin, dass offensichtlich auch Vertreter des Landes Kärnten in die Gespräche um die Schließung der
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Erwin Angerer im Interview:
Erwin Angerer: Landeshauptmann Kaiser ist momentan besonders geübt darin, freiheitliche Projekte und Forderungen als die seinigen zu verkaufen. Bereits letztes Jahr hat die FPÖ Kärnten angekündigt, 2022 als ein Jahr der Volkskultur feiern zu wollen. Wir wollten damit allen Chören, Vereinen, Verbänden und anderen Trägern der Kärntner Volkskultur danke sagen, dass sie unser Kulturleben bunter machen und unsere Traditionen hochleben lassen. Landeshauptmann Peter Kaiser hat nun auf den Kopierknopf gedrückt und 2023 zum Jahr der Volkskultur erklärt. Ein FPÖ-Produkt mit rotem Mascherl, aber wir freuen uns dennoch, dass unsere Botschaft angekommen ist!
KN: Was hat es damit auf sich, ein Jahr der Volkskultur feiern zu wollen? Erwin Angerer: Die Kärntner Traditionen und Bräuche sind regional verankert und finden ihren Ausdruck in vielfältigsten Formen. Die Kärntner sind eng mit Brauchtum verbunden, das Wissen über Traditionen und uralte Gepflogenheiten muss erhalten und weitergegeben werden. Viele Verbände, Vereine und Projekte widmen sich dieser Aufgabe. Ihnen müssen wir „Danke“ sagen, da es ansonsten keine Kirchtage, Trachtenveranstaltungen oder bspw. Osterbräuche mehr geben würde. KN: Welche Vorschläge gibt es seitens der FPÖ, um die Kärntner Volkskultur zu unterstützen? Erwin Angerer: Um Volkskultur fortzuführen und zu leben, braucht es mehr als nur Lippenbekenntnisse. Konkrete
benutzt, um den Kärntnerinnen und Kärntnern mit der Schließung eines Drittels der Gerichte eins auszuwischen. Slowenischsprachige wie auch deutschsprachige Kärntner hätten lange daran gearbeitet, ein gleichberechtigtes Miteinander in Zusammenarbeit und Achtung zu finden. „Die grüne Justizministerin muss unverzüglich von diesem Vorhaben ablassen und den Gesetzesentwurf zurücknehmen!“, so Erwin Angerer abschließend.
Da Grantl Sepp
Jahr der Volkskultur KN: Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser (SPÖ) hat verkündet, 2023 als Jahr der Volkskultur zu begehen. Was sagt die FPÖ Kärnten dazu?
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Foto: FPÖ Kärnten
Maßnahmen wie bspw. die Wiedereinführung des Heimatherbstes fordern wir seit Jahren. Man muss versuchen, unseren Kindern das Kulturgut Kärnten wieder näher zu bringen – bspw. könnte man Familien in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit bieten, Museen kostenlos zu besuchen. Wir dürfen nicht vergessen, dass es in Kärnten kaum eine Zeit ohne Feiern, Bräuche oder Feste im Jahr gibt. Daher muss es unsere Aufgabe sein, den Respekt vor den Traditionen zu wahren, wenngleich Brauchtum nichts Altmodisches sein muss, sondern im Sinne unserer Jugend modern interpretiert werden kann.
„Bei de Spritpreise muss man sich als Hackler longsom überlegen, ob man sich dos Arbeiten überhaupt noch leisten konn.“
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LANDESPOLITIK
Unwetterkatastrophe im Gegendtal:
Freiheitliche fordern „VollkaskoSchutz“ für die betroffenen Bürger Foto: FPÖ Kärnten
„Hilfe in besonderen Lebenslagen (HIBL)“ Infos & Formulare zur Beantragung der Soforthilfe liegen am Gemeindeamt auf.
Bei einer Pressekonferenz am 4. Juli drückte der Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer nochmals allen von der Unwetterkatastrophe im Gegendtal Betroffenen sein Mitgefühl aus und dankte allen Hilfskräften. Er forderte einen „Vollkasko-Schutz“ bei Unwetterkatastrophen für die Bürger. „Wir müssen uns leider darauf einstellen, dass solche Katastrophen vermehrt vorkommen und morgen jede andere Gemeinde oder Stadt betroffen sein kann. Daher brauchen wir einen Vollkasko-Schutz für alle von Unwetterkatastrophen betroffenen Bürger“, so Erwin Angerer. Man müsse einen Katastrophenfonds schaffen, der 100 Prozent des Schadens ersetzt. Die Menschen könnten sonst die Folgen einer solchen Katastrophe nicht mehr stemmen.
Unwetter-Spendenkonten:
Bitte helfen Sie jetzt! Gemeinde Arriach AT13 3938 1004 0031 7446 Gemeinde Treffen AT77 3938 1009 0020 0071 Das Katastrophenfondsgesetz sehe vor, dass vom Bund 60 Prozent der vom Land erbrachten Unterstützungszahlungen an das Land refundiert werden. „Die Zusage des Bundeskanzlers, den Katastrophenfonds zu öffnen, war eine Nullnummer-Zusage, denn es handelt
sich um eine gesetzliche Verpflichtung. In der Regel bekommen die privaten Opfer nur 20 bis 30 Prozent ihres Schadens aus dem Katastrophenfonds ersetzt. Die Versicherungen steigen oft wegen höherer Gewalt aus oder zahlen höchstens 10.000 bis 15.000 Euro“, erklärte der Kärntner FPÖ-Chef weiter. Das sei laut Angerer insgesamt viel zu wenig: „Wie soll damit jemand sein Haus neu errichten können, wenn dieses abrissreif ist? Der Katastrophenfonds muss daher neu aufgestellt werden!“ Daher hat er auf Bundesebene bei der Nationalratssitzung am 7. Juli einen Antrag eingebracht, um den Anstoß für eine Neuregelung zu geben. Zusätzlich sieht Erwin Angerer die Einrichtung eines zentralen Spendenfonds auf Landesebene als sinnvoll an, der ergänzend für den Katastrophenfonds zur Verfügung stehen soll. „Als weiteren Ansatz, den es in der Vergangenheit schon in anderen Bundesländern gegeben hat, könnte die Bundesregierung einen sofortigen Beschluss fassen, dass die betroffenen Gemeinden Treffen und Arriach eine Sonderunterstützung des Bundes bekommen. Über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. So
eine Zusage hätten wir uns vom Bundeskanzler in Kärnten erwartet!“, meinte Erwin Angerer.
Info
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Informationen zur Beihilfe aus den Mitteln des Kärntner Nothilfswerkes unter www.ktn.gv.at/ katastrophenschutz Die Unterstützungen seitens des Kärntner Nothilfswerkes seien für die von der Katast-
rophe betroffenen Bürger sehr bürokratisch und aufwändig, verwies Angerer auf die Fördervoraussetzungen des Landes für Beihilfen aus dem Nothilfswerk. „Die zugesagte Soforthilfe des Landes aus der Hilfe für besondere Notlagen (HIBL) von bis zu 10.000 Euro ist hier leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein und wird vielen nicht helfen. Eine echte Hilfe für die Betroffenen wäre es, wenn sofort a-konto 50 Prozent des Schadens zur Verfügung gestellt werden“, so der FPÖ-Chef. Er kann sich auch eine bereits seit langem diskutierte Unwetter-Pflichtversicherung vorstellen, wobei hier auch eine zumindest teilweise Finanzierung durch den Bund möglich wäre.
Foto: FPÖ Kärnten
Erwin Angerer und sein Team waren auf Lokalaugenschein in Treffen. Dabei wurde mit vielen Betroffenen gesprochen und gleichzeitig die Hilfskräfte mit Getränken und Snacks versorgt.
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DABEI GWESN
Im letzten Monat waren wir wieder auf zahlreichen Veranstaltungen unterwegs, haben dort interessante Gespräche geführt, Brauchtum hautnah erlebt und konnten viele großartige Menschen kennenlernen.
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Fotos: Gernot Darmann/Facebook
Beim „Tag der Volkskultu r“ im Freilichtmuseum Ma ria Saal war Kärntens FPÖChef Erwin Angerer gemeinsam mit den Lan Christoph Staudacher un dtagsabgeordneten d Harald Trettenbrein da bei.
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t Darmann am FPÖ-Klubobmann Gerno s Airport Klagenfurt. „Tag der offenen Tür“ de rgarden der Schützen- und Bürge Beim 66. Landestreffen n rte hie rsc in St. Veit an der Glan ma n und Musiker me da en cht Tra n, ste rdi 600 Ga Trachten auf. d un en rm in historischen Unifo
Fotos: FPÖ Kärnten
Fotos: FPÖ Kärnten
n „Reiftanz“ Auch beim traditionelle rmeister und Bundesrat in Hüttenberg bei Bürge gerer zu Besuch. Josef Ofner war Erwin An
Volles Haus herrschte be i der „Österreich Tour“ mit den Nationalratsabgeordneten Erwin Ange rer und Christian Hafen ecker in Klagenfurt. Fotos: Maximilian Linder/Markus di Bernardo
Foto: FPÖ Kärnten
Landtagsabgeordneter Maximilian Linder besuc hte den Sicherheitstag der Freiwi lligen Feuerwehr Wernb erg und die Fahrzeugsegnung der Fre iwilligen Feuerwehr Sto ckenboi. Der dritte Landtagspräs Josef Lobnig war beim 100 ident -Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerw ehr Bach in der Gemeinde Neuhaus zu Besuch.
Foto: Norbert Hofer/Facebook
e Norbert Hofer (FPÖ) ng Sobotka (ÖVP) überreicht Nationalratspräsident Wolfga e um die Republik hen am Bande für Verdienst das Große Silberne Ehrenzeic eit, die er in den Arb die Wertschätzung für Österreich als ein Zeichen der et hat. eist gel d tlan ima He vergangenen Jahren für unser
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REGIONALES
Klagenfurt:
Bürgerbeteiligung:
Plastikfreie Kerzen in den Friedhofsautomaten
Frühsommerlicher Gedankenaustausch in Pörtschach Foto: : StadtKommunikation / Wiedergut
Kaum eine Kärntner Gemeinde war in den letzten Monaten öfter in den politischen Schlagzeilen als Pörtschach. „Um es der Bevölkerung zu ermöglichen, Informationen aus erster Hand zu bekommen und über aktuelle Problemfelder zu diskutieren, hat die freiheitliche Fraktion daher zum ,frühsommerlichen Gedankenaustausch’ in den Gemeindesaal geladen”, erklärt Florian Pacher, FPÖ-Gemeindevorstand und Ortsparteiobmann. Dieser Einladung folgten am 14. Juni rund 50 Personen jeglicher politischer Couleur.
Eine umweltfreundliche Alternative für herkömmliche Kerzen ist nun bei den städtischen Friedhöfen in der Landeshauptstadt Klagenfurt erhältlich. Diese sind nun plastikfrei. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind die Worte der Stunde. Gewöhnliche Friedhofskerzen sind normalerweise in Plastik gehüllt. In Klagenfurt will man dem entgegenwirken.
zu halten. Mülltrennung am Friedhof ist ein zentrales Thema und das Zusammenwirken der Abteilung Entsorgung und des Friedhofsreferats ist mir ein großes Anliegen“, sagt die zuständige Friedhofsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann (FPÖ).
Frisch gepflegt in den Sommer!
Geliefert werden die Kerzen vom langjährigen Partner der Stadt, G.S.S. -Kerzenautomaten. Die Firma entwickelte die in Papier Mit der Befüllung der Auto- gehüllten Kerzen. Bei der Bematen mit plastikfreien Kerzen nutzung der Kerze legt sich das setzt die Stadt Klagenfurt ein Wachs auf der Innenseite vom wichtiges Zeichen in Richtung Papier ab und somit fängt die Umweltfreundlichkeit und Exklusiv Außenhülle kein Feuer. Danach in Kärnten Nachhaltigkeit. „Es ist mir eine Skinkann die benutzte Kerze in den Systems besondere Freude, die plastik- 3D-Hautanalyse Müll geworfen werden – das eifreien Kerzenautomaten auf gens entwickelte Papier verrotunseren Friedhöfen zu haben. tet. Lediglich der Deckel ist senach tel. Vereinbarung. MitTermine diesem Schritt in Rich- parat zu entsorgen. Insgesamt Ich freue mich auf Ihren Anruf. gibt es 15 der Papierkerzentung Umweltschutz können wirTel.: alle0681 dazu beitragen, unseAutomaten auf den sieben 81812708 | www.kosmetik-strauss.com ren Planeten städtischen Friedhöfen. Moorweg etwas 18 | 9241sauberer Wernberg - Lichtpold
Im Laufe der – von Dr. Nina Petauer moderierten – angeregten Diskussion wurde vor
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allem der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung deutlich und bereits erste Angebote zum Engagement geäußert. „Ergänzend zur demokratischen Wahl ist Bürgerbeteiligung eine Form der direkten Demokratie, die, sinnvoll eingesetzt, zu innovativen Resultaten führen kann. Beispielsweise kommen viele tolle Ideen oftmals von Leuten, die sich zwar mit Vorschlägen einbringen, aber nicht selbst politisch aktiv werden wollen. Den Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung nehme ich daher als Auftrag mit und werde den Prozess, der mit dieser ersten Veranstaltung gestartet wurde, gerne fortsetzen”, so Florian Pacher.
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9241 Wernberg Seite 27
Vor etwas mehr als einem halben Jahr wurden die Müllinseln der Gemeinde Wernberg neu organisiert. Die Standorte wurden von 18 auf drei reduziert und diese dafür vergrößert sowie mit Altkleidersammelboxen ergänzt. Die Müllinseln sind jetzt am Gemeindeparkplatz in Föderlach, vor dem Altstoffsammelzentrum in Wernberg und am Friedhofsparkplatz in Damtschach zu finden. „Wir können jetzt schon sagen, dass diese Maßnahme von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird und die Eingewöhnungsphase mittlerweile abgeschlossen ist. Die Verschmutzung der Müllinseln durch illegal abgelagerten Sperrmüll und Co. konnte durch die Zusammenlegung auch massiv eingedämmt werden, was uns allen enorme Kosten spart und die Müllgebühren weiterhin niedrig hält. Auch das Orts-
bild unserer schönen Heimatgemeinde profitiert enorm davon“, informiert der zuständige Referent für Umweltschutz & Müllentsorgung Markus di Bernardo (FPÖ). Die endgültige Ersparnis durch diese Maßnahme wird am Ende dieses Jahres ersichtlich sein – geschätzt soll diese 15.000 bis 20.000 Euro im Jahr betragen.
Foto: : FPÖ Wernberg
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Wernberg:
Neuorganisation der Müllinseln wird gut angenommen
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Foto: FPÖ Pörtschach
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Ihre Meinung zählt! Wir freuen uns über Ihre Leserbriefe. Bitte schicken Sie uns diese bis spätesten zum 5. des nächsten Monats an leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at und übermitteln Sie dazu auch Ihren vollständigen Namen und Wohnort. Wir bitten um Verständnis, dass aus Platzgründen nicht jeder Leserbrief veröffentlicht werden kann. ÖVP muss in Opposition Die letzten 35 Jahre sitzt die ÖVP durchgehend in der Regierung und hat ganze Arbeit geleistet. Ganze Arbeit aber nur darin, einen Staat im Staat zu errichten, indem sie ihre schwarzen Günstlinge auf allen Ebenen installiert hat. Es ist daher endlich Zeit, die ÖVP nach ihren vielen Korruptionsskandalen endlich in Opposition zu schicken. Die ÖVP muss künftig solange wie möglich von der Regierungsbank ferngehalten werden. Nur so können die schwarzen Netzwerke - der Staat im Staat - nachhaltig zerschlagen werden! Klaus Sandelhuber, Krumpendorf
Nur mehr überleben, nicht mehr leben Die Kostenexplosion in allen Bereichen, vor allem bei Energie und Lebensmitteln, wird immer unerträglicher. Für uns normale Arbeiter mit Familie wird das Leben immer mehr unleistbar. Doch der unfähigen schwarz-grünen Regierung fällt nichts besseres ein, als in Big Spender-Manier jedem Bürger 500 Euro zu „schenken“. Als Einmalzahlung, die schon am nächsten Tag verpufft und die Teuerung geht munter weiter. Es reicht gerade noch zum Überleben, aber nicht mehr zum Leben. Birgit Gruber, Feistritz an der Gail
grüne Klimaministerin verkündet die Reaktivierung eines Uralt-Kohlekraftwerkes. Wir Normalbürger sollen mit EAutos fahren - besser noch zu Fuß gehen - und Energie sparen, um die Klimaziele zu erreichen. Dann kommt so ein Schwachsinn daher. Die Kohle ist ein Symbol für das Versagen der schwarzgrünen Bundesregierung in so vielen Bereichen! Alexander Hartinger, Bleibung
Asylwelle überrollt vor allem Österreich Die aktuelle Statistik des Innenministeriums (BMI) zeigt ein verheerendes Bild: Österreich wird von der aktuellen Asylwelle geradezu überrollt. Am EU-Festland ist unsere Heimat mit deutlichem Abstand das Land mit den meisten Asylanträgen pro Kopf – drei Mal mehr Asylwerber als im EU-Durchschnitt wollten 2021 nach Österreich „flüchten“. Während Österreich auf eine Pro-Kopf-Belastung (pro 100.000 Einwohner) von 447 Asylanträgen kam, lag der EU27-Schnitt bei 141 Anträ-
Kommentar
von Redaktionsleiter Markus di Bernardo Kärnten ist nicht Slowenien! gen – unser westliches Nachbarland Deutschland lag bei einem Wert von 229. Besonders erwähnenswert ist aber auch unser östliches Nachbarland Ungarn mit einem statistischen Wert von null. Es geht also offenbar auch als EU-Mitglied. Laut den Daten des BMI setzt sich dieser unrühmliche Trend 2022 fort. Alleine in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres wurden bereits mehr Asylerstanträge gestellt als in den Jahren 2018 und 2019 unter Innenminister Herbert Kickl zusammen. Wer hinter den explodierenden Asylzahlen den Ukraine-Krieg vermutet, der irrt: Tatsächlich kamen nur 2,8 Prozent der knapp 16.000 Asylanträge im genannten Zeitraum von Ukrainern – die größten Gruppen der Asylwerber stammen heuer weiterhin aus Afghanistan, Syrien und Tunesien. Durch die Regelung der “Blauen Karte” schlagen die ukrainischen Vertriebenen in der Statistik nämlich nicht wesentlich bei den Asylanträgen sondern, primär bei der Grundversorgung zu Buche. Florian Pacher, Pörtschach
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Man kann es kaum glauben, wenn man es nicht selbst gehört und gesehen hätte. Eine
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Kohle als Symbol für das Versagen der Regierung
Die grüne Justizministerin Alma Zadic – eine gebürtige Bosnierin – hat angekündigt, drei Kärntner Bezirksgerichte schließen zu wollen und dafür die Bezirksgerichte in Villach und Klagenfurt sowie das Landesgericht zweisprachig zu machen. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener deutschsprachigen Kärntner, die sich im Jahr 2011 für die Ortstafellösung ausgesprochen haben. Mit der Einführung der Zweisprachigkeit am Landesgericht sind künftig alle Verfahren von Heiligenblut bis Lavamünd in slowenischer Sprache abzuhalten, wenn dies eine betroffene Seite wünscht. Man will damit die Slowenisierung unseres Heimatbundeslandes vorantreiben und erzeugt dadurch (bewusst?) erneut Unfrieden unter der Bevölkerung. Denn nicht nur Gerichtsverfahren sind dann zweisprachig abzuhandeln. Auch müssen an den genannten Bezirksgerichten und am Landesgerichte künftig Mitarbeiter bevorzugt werden, die Slowenisch sprechen. Das bedeutet, dass Deutschsprachige in Zukunft keine Chance mehr haben in diesem Bereich Arbeit zu finden. Logischerweise jubeln die bekannten Provokateure der Slowenenvertreter und gießen mit noch mehr Forderungen weiter Öl ins Feuer. Und der rote Landeshauptmann Peter Kaiser schweigt, anstatt sich schützend vor die deutschsprachige Mehrheitsbevölkerung zu stellen und für Konsens zu sorgen. Besser wäre es von diesen Herrschaften, endlich einmal für die offizielle Anerkennung als Minderheit der Altösterreicher durch den Slowenischen Staat zu kämpfen. Die grüne Ministerin muss ihre Pläne in dieser Sache unverzüglich stoppen. Es kann nämlich nicht sein, dass in einer Demokratie die Minderheit über die große Mehrheit entscheidet. Kärnten ist nicht Slowenien und schon gar nicht der Balkan, Frau Zadic!
WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT 27. April 2022
Teil B
AUS DER KÄRNTNER KUCHL
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Die Wirkung der Heidelbeere bei Durchfall und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich ist offiziell anerkannt. Doch die Heidelbeere kann weit mehr. Unbestritten sind die zahlreichen positiven Effekte der blauen Beere für Prävention, Anti-Aging, Herz-Kreislauferkrankungen, Nervenschutz, Gefäßgesundheit, Blutzucker und Verdauung. Die frischen Früchte wirken in größerer Menge abführend, wohingegen getrocknete Beeren leicht stopfend und somit gegen Durchfall wirken.
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Die kleinen, eiförmigen Blätter tragen am Rand feine Zähne und sind im Herbst lebhaft rot gefärbt. Sie werden später bei der Heidelbeere abgeworfen, die Preiselbeere dagegen behält die Blätter auch im Winter. Die Erntezeit der tiefblauen Beeren
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geht von Anfang Juni bis Ende August, kann sich jedoch witterungsbedingt auch leicht nach hinten verschieben.
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Die Waldheidelbeere – oder in Kärnten auch Schwarzbeere genannt – bevorzugt unsere kühle gemäßigte Klimazone auf der Nordhalbkugel und fühlt sich in ausgedehnten Nadelwäldern wohl. Der bis zu 80 cm hohe Kleinstrauch mit grünen, kantigen Stängeln kann durch die Ausläufer als einzelne Pflanze die beeindruckende Fläche von mehr als 1.000 m² bedecken.
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Die Waldheidelbeere als Heilpflanze
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Die einfache Frage, die sich für den interessierten Leser stellt, ist kurz gesagt: „Was soll ich tun?“ Dieses Buch liefert für deren Beantwortung nicht nur bewährte Inflationsschutzstrategien neben einer fundierten Analyse der
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Wer eine kernfreie feine Schwarzbeermarmelade haben möchte, kann diese vor dem Abfüllen in die Gläser noch heiß durch ein feines Sieb drücken, damit Reste von Kernen oder Haut im Sieb zurückbleiben.
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Börsen-Altmeister Thomas Gebert gibt ganz konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen: Was ist mit Aktien und Immobilien? Wie wird sich Gold entwickeln? Was wird die EZB unternehmen? Was bedeutet das für mich, mein Konto, meine Rente und mein ganzes Leben?
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was Marmelade auf einen kaltgestellten Teller tröpfeln, um zu sehen, ob die Marmelade stockt – sonst noch etwas Gelierzucker zugeben) und die Marmelade in trockene, saubere Gläser füllen und sofort verschließen.
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Das Buch ist im „Börsenbuchverlag“ erschienen und kann unter bildungsinstitut@fpoe. at oder +43 (0)1 512 3535 bestellt werden.
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Danach den Zitronensaft, die Zesten, den Schnaps sowie den restlichen Zucker zufügen und fünf Minuten leicht köcheln lassen. Dabei ständig umrühren. Anschließend
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Die waschen, Stiel- sowie Blattreste entfernen und gut abtropfen lassen. In eine Schüssel geben, mit der Hälfte des Gelierzuckers gut vermischen und zirka 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Alles in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen lassen.
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5 Schwarzbeeren
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derzeitigen Situation und der künftigen Aussichten, sondern auch neue Perspektiven auf die Inflation.
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„Inflation“ ist das Wort der Stunde und das Schreckgespenst für alle Sparer. Sie entwertet Löhne, Kontostände und Altersvorsorgen und macht unser aller Leben teurer. Kann man sich dagegen schützen?
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Heidelbeeren Gelierzucker 2:1 Zitrone (Zesten und Saft) 1 Schwarzbeerschnaps oder Obstbrand
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So retten Sie Ihr Vermögen vor der schleichenden Entwertung
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Der Inflationsschutzratgeber
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Bernhard Rösch Bundesobmann
Manfred Mischelin Generalsekretär
WIR KÄMPFEN FÜR EIN LEISTBARES LEBEN
» Senkung der Strompreise » Einführung eines Stromkostenzuschusses » NEIN zur CO -Steuer » Mineralölsteuer aussetzen » Einführung eines Spritpreisdeckels
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