Österreichische Post AG | MZ 22Z042675 M | Dr.-Franz-Palla-Gasse 1 - 9020 Klagenfurt | 72. Jahrgang | Ausgabe 04 | Mai 2022
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Peter Kaiser und die SPÖ stürzen ab Umfrage zur Landtagswahl: Erwin Angerer und die FPÖ liegen stabil und holen auf Seite 6
DICHTE WOLKEN IM SONNENLAND KÄRNTEN
„GTI-BÜRGERMEISTER“ ADI STARK IM INTERVIEW
NEUN JAHRE PETER KAISER: (K)EIN GRUND ZUM FEIERN(!)?
Obwohl sich Kärnten perfekt für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie eignet, werden nur 2,5 Prozent des Stroms aus Photovoltaikanlagen gewonnen. Nun limitierte der Bund seine Förderung der Anlagen und stellt zusätzliche Hürden bei der Beantragung auf.
Adi Stark ist Gendarmeriebeamter in Ruhe und war 18 Jahre erfolgreicher Bürgermeister der Gemeinde Maria Wörth sowie für die Freiheitlichen im Kärntner Landtag als Abgeordneter aktiv. In seiner Zeit als Bürgermeister erlebte das legendäre „GTITreffen“ seinen größten Aufschwung.
Peter Kaiser von der SPÖ ist nun seit mittlerweile neun Jahren Landeshauptmann von Kärnten. Wir haben uns gefragt, wie seine Mitbewerber seine bisherige Arbeit sehen. Daher haben die Kärntner Nachrichten den Landeschef der FPÖ Kärnten Erwin Angerer zum Interview gebeten.
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BUNDESPOLITIK
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Sonnenenergie scheitert an österreichischer Bürokratie:
Dichte Wolken im Sonnenland Kärnten Foto: FPÖ Kärnten / Pixabay
Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher setzt sich für die Entbürokratisierung von Sonnenenergie ein
Obwohl sich Kärnten perfekt für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie eignet, werden nur 2,5 Prozent des Stroms aus Photovoltaikanlagen gewonnen. Nun limitierte der Bund seine Förderung der Anlagen und stellt zusätzliche Hürden bei der Beantragung auf. Klimaschutz scheitert in Österreich an der Bürokratie. Wer in Kärnten heuer eine Solaranlage auf seinem Haus oder Grundstück errichten wollte, hatte bis 8. April die Möglichkeit sowohl eine Bundes- als auch eine Landesförderung zu beantragen. Ab diesem Zeitpunkt war eine Antragstellung für die Bundesförderung bei der Bundesförderstelle Kommunalkredit Public Consulting (KPC) aufgrund ausgeschöpfter Budgetmittel plötzlich nicht mehr möglich. „Durch diese Umstellung ohne Vorinformation und Übergangsfristen herrschte Chaos und Unsicherheit. Von einem Tag auf den anderen drohte privaten Förderwerbern und Unternehmern der Verlust ihrer Förderung“, erklärte Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher, Umweltsprecher der FPÖ Kärnten. Förderansuchen wurde zum Hürdenlauf Bei der neuen Bundes-Förderstelle ÖMAG (Abwicklungsstelle der Ökostrom AG) war eine Fördereinreichung dann erst wieder ab 21. April möglich. Und auch diese war alles
andere als einfach: Erst nach „Ziehung“ eines Online-Tickets, durfte man sein Förderansuchen überhaupt einreichen. Nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, wurden dann jene Förderwerber vorgereiht, die einerseits das Ticket am schnellsten zogen und den bevorzugten Förderkriterien entsprachen und es andererseits schafften, sich durch die rund zehn Seiten lange Anleitung für das Förderansuchen zu arbeiten und dieses auch einzureichen. Einfach und unkompliziert geht anders – zumal auch das Fördervolumen der ÖMAG begrenzt ist. „Eine Limitierung des Fördervolumens, zeitlicher Druck und der Zwang zur Online-Antragstellung grenzten viele Förderwerber von vorneherein aus. Das ist ein Vorgehen, das jeder vernünftigen Klimapolitik widerspricht“, kritisierte Staudacher. Erneuerbare Energien werden blockiert Fast jeder Interessierte rechnet bei der Planung und Finanzierung einer PV-Anlage die finanzielle Hilfe durch die Bundes- und Landesförderung
von vorneherein mit ein. Daher sei zu befürchten, dass heuer wegen der überraschenden und mehr als schlecht durchgeführten Förderumstellung viel weniger Anlagen gebaut werden als möglich, meinte der Umweltsprecher und fordert eine Vereinfachung der Antragsstellung: „Insgesamt sollte es sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene möglich sein, eine PV-Förderung auch im Nachhinein zu beantragen, so wie dies auch beim Förderprogramm „Raus aus fossilen Brennstoffen“ praktiziert wird. Die Bürokratie bei der ÖMAG mit Ticketvergabe etc. ist zudem so umständlich, dass es Monate dauert, bis Anträge bearbeitet sein werden“, kritisierte Staudacher und bezog sich damit auch auf die Tatsache, dass in den ersten 45 Minuten ab Freigabe der „Ticketziehung“ 30.000 Tickets gezogen wurden. Fast die Hälfte davon in den ersten fünf Minuten. „Hunderte geplante PVAnlagen hängen damit allein in Kärnten in der Luft. Für alle Bürger, die Sonnenergie nutzen wollen, sowie für die Lieferanten ist dies ein unzumutbarer Zustand“, kritisiert Staudacher.
Klimaschutz muss unterstützt werden Mit diesen Hürden, die den Menschen und Firmen in Kärnten und Österreich in den Weg gelegt werden, wird der Umstieg auf erneuerbaren Energien massiv erschwert. Die Menschen wollen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, sie wollen selbständig den Strom produzieren, den sie täglich benötigen und ihre Stromkosten senken. „Anstatt sich den Menschen hier mit Ticketziehungen und seitenlangen Formularen in den Weg zu stellen, sollten ihre Bemühungen wertgeschätzt und unterstützt werden“, ist sich Staudacher sicher.
Schon gewusst? Um die Klimaziele zu erreichen, sollte das Land Kärnten mit gutem Beispiel voran gehen. Derzeit werden laut kritischem Rechnungshofbericht nur zwei Prozent der landeseigenen Dachflächen zur Stromgewinnung durch Sonnenkraft genutzt.
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BUNDESPOLITIK
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Herbert Kickl empört über Bundesregierung:
Unterlassene Hilfeleistung bei Teuerung
Foto: FPÖ Kärnten
FPÖ-Chef Herbert Kickl
FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert die schwarz-grüne Bundesregierung erneut heftig. Er attestiert der Regierung „unterlassene Hilfeleistung“ für die Bürger in Sachen Teuerung. „Mich erreichen tausende Schilderungen von Menschen voll von Sorge, Nöten und Verzweiflung, die sich von dieser Bundesregierung angesichts der Teuerungswelle allein gelassen fühlen. Und ja, ihr Gefühl gibt ihnen Recht: Der Bundeskanzler nimmt die zunehmende Armut in diesem Land nicht so ernst, wie er sollte und geht lieber auf die internationale Bühne, anstatt diese den internationalen Schwergewichten zu überlassen. Die Bundesregierung wäre gut beraten, auf die einfachen Menschen zu hören, statt auf ihre Berater“, so Herbert Kickl. Zudem zitierte er im Nationalrat
aus dem Brief einer Mindestpensionistin, die sich den Alltag und Lebensmittel nicht mehr leisten könne und im ÖVP-Bundeskanzleramt damit auf taube Ohren gestoßen war.
anbieter in schwarzer und roter Hand mit der Teuerung Gewinne einfahren würden“, erneuerte Kickl die bekannten FPÖ-Forderungen nach umfassenden Entlastungen.
Außerdem sei dieser „Überlebenskampf“ gegenüber der Teuerung keinesfalls nur auf untere Einkommensschichten beschränkt, sondern treffe auch den Mittelstand. „Wir erwarten von der schwarz-grünen Bundesregierung keine Wunder, sondern nur, dass Sie alles tun, was in ihrer Macht steht. Ich hätte an ihrer Stelle keine ruhige Minute mehr, wenn nicht alle Steuern auf Treibstoffe, Energie, Wohnen und Lebensmittel gesenkt oder für einen Preisdeckel aufgehoben würden, ich hätte auch keine ruhige Minute mehr, wenn Energie-
Auch die Politik der SPÖ und ihrer Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner gegen die Teuerung kritisiert Herbert Kickl als unglaubwürdig: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ihre Forderungen zerschellen an jenen Bundesländern, in denen Rot regiert, denn dort werden die Bürger abkassiert. Am 1. Mai müsste es daher eine Kopfwäsche für die Genossen Ludwig, Doskozil und Kaiser geben, davon ist aber nicht auszugehen. Vielmehr wird dieser Tag heuer wieder ein Hochamt sozialistischer Heuchelei“.
Ab Juli bleibt Familien mehr Geld:
Der Familienbonus wird erhöht Der Familienbonus ist ein Steuerabsetzbetrag, mit dem Familien seit 2019 steuerlich entlastet werden. Dieser wurde unter dem ehemaligen Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) entwickelt und eingeführt. Ein – man muss es so nennen – freiheitliches Erfolgsprojekt, das die Steuerlast von Eltern deutlich reduziert. Zur Zeit sparen sich Familien dadurch – abhängig von der Höhe ihrer Lohn- oder Einkommenssteuer – bis zu 1.500
Euro pro Jahr. Der Familienbonus steht Eltern(teilen) zu, wenn sie in Österreich unbeschränkt steuerpflichtig sind und Familienbeihilfe bezogen wird. Ab 1. Juli 2022 wird der Familienbonus von aktuell 1.500 Euro auf 1.750 Euro pro Kind unter 18 Jahren und Jahr erhöht. Für Kinder ab 18 Jahren wird der Familienbonus von aktuell 500 Euro auf 650 Euro pro Jahr erhöht. Alleinverdienende und Alleinerzie-
hende, die kaum oder gar nicht lohn- oder einkommensteuerpflichtig sind, werden mit dem Kindermehrbetrag steuerlich entlastet. Der Kindermehrbetrag wird für das Kalenderjahr 2022 von aktuell 250 Euro auf 350 Euro und ab dem Jahr 2023 auf 450 Euro erhöht. Künftig wird der Kindermehrbetrag zudem allen gering verdienenden und in (Ehe)Partnerschaft lebenden Erwerbstätigen mit Kindern als Negativsteuer ausgezahlt.
Wie komme ich zum Familienbonus? Der Familienbonus kann beim Arbeitgeber mit dem Formular E 30 oder im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung beantragt werden. Genauere Informationen gibt es unter www.bmf.gv.at online zum Nachlesen.
Herbert Kickl auf Kärntenbesuch:
Rund 300 Gäste lauschten „Gerechtigkeits-Rede“ Am 25. April war der Freiheitliche Bundeschef Herbert Kickl in Kärnten zu Besuch. Gemeinsam mit seinem Generalsekretär Michael Schnedlitz und Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer konnte er rund 300 Gäste im Congress Center Villach begrüßen. Bei seiner Rede zum Thema „Gerechtigkeit für Österreich“ spannte er den Bogen von der Corona-Krise, über den Konflikt zwischen Ukraine und Russland, die massive Teuerungswelle, den ÖVP-Korruptionsskandal und die verfehlte Asylpolitik der schwarz-grünen Bundesregierung. „Kanzler Karl Nehammer hat
recht, wenn er sagt die ÖVP hat kein Korruptionsproblem. Richtig muss der Satz nämlich lauten ‚Die ÖVP ist Foto: FPÖ Kärnten ein Korruptionsproblem‘. Am besten v. l. n. r.: Michael Schnedlitz, Herbert Kick & Erwin Angerer wäre es wenn die zügliche Gesetz komplett ab- Zusammenhalt gewinnen wir ganze BundesregieFreiheitlichen Wahlen. Daher rung endlich zurücktritt und zuschaffen. wird demnächst die Antwort den Weg für Neuwahlen freimacht!“, so Herbert Kickl in Weiters lobte er die Arbeit der auf die Frage „Wer is da Erseiner Rede. Auch sprach sich „Kärntner Kameraden“ und win?“ nur eine sein können: der Landesparteiobmann Landeshauptmann!“, ist Kickl der FPÖ-Chef aus endlich alle ihrem Corona-Maßnahmen und de- Erwin Angerer. „Fleiß und Kon- überzeugt von einem erfolgren Verordnung „in den Mist- sequenz machen sich immer reichen abschneiden der FPÖ kübel zu werfen“ und vor allem bezahlt und schaffen Glaub- Kärnten bei der nächsten Landdie Impfpflicht nicht nur aus- würdigkeit sowie Vertrauen. tagswahl, die spätestens am 5. zusetzen, sondern das diesbe- Nur damit und mit echtem März 2023 stattfinden soll.
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LANDESPOLITIK
Investition in die Kinder, ist Investition in die Zukunft!
Neues Pflegemodell verspricht 1.000 Euro pro Monat für pflegende Angehörige
FPÖ präsentiert Modell des „Gratis Kindergartens“ inklusive der Forderung einer finanziellen Unterstützung für die Kinderbetreuung zuhause Kinderbetreuung finden sich
Foto: Pixabay
Seit Jahren ist es ein Dauerthema in der heimischen Politdiskussion: Die Kinderbetreuung. Die SPÖ hat sich im Wahlkampf 2018 dieser Thematik verschrieben und versprochen, den Besuch von Kindergärten für Eltern kostenlos zu gestalten. Seitdem wurde eine komplizierte Förderungsschiene eingeführt, die die Eltern nur zizerlweise entlastet. Von kostenlos weit entfernt – Versprechen gebrochen! Ein echter gratis Kindergarten und die notwendige Flexibilität in der
hingegen in einem Modell, das die Freiheitlichen bereits mehrfach präsentiert haben. Der Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer hat im Parlament die Einführung eines bundesweiten Gratis-Kindergartens gefordert wie auch die finanzielle Unterstützung für Familien, die sich dazu entscheiden, ihre Kinder zuhause zu betreuen. Auf Nachfrage der KN, was die Kernpunkte der FPÖ beim Thema Kinderbetreuung sind, erklärte der Parteichef, dass man Eltern die Wahlfreiheit geben wolle, ob Kinder innerhalb der Familie betreut werden oder in einem Kindergarten: „Wenn Eltern mehr arbeiten wollen, dann sollten sie das auch können, ohne sich dabei Gedanken über die Kosten der Kindergartenbetreuung machen zu müssen. Ebenso braucht es eine finanzielle Entlastung dort, wo sich Eltern für eine familieninterne Betreuung entscheiden.“
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Auch wenn es sich kaum jemand eingestehen möchte, so ist es fast unausweichlich, dass früher oder später fast ein jeder auf Pflege angewiesen sein wird. Die Vorstellung, im Alltag von der Hilfe anderer abhängig zu sein, ist für viele Menschen erschreckend. Dabei missfällt besonders der Gedanke, Hilfe Fremder in einer ungewohnten Umgebung – bspw. Heim – annehmen zu müssen. Gleichzeitig steht Kärnten ohnehin vor einem Kollaps des Pflegesystems, allein bis 2030 werden österreichweit 75.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, um den Bedarf zu decken.
Es braucht hier also eine dringende Kurskorrektur, wie im Kärntner Pflegemodell der Freiheitlichen vorgeschlagen. Dieses Modell stützt sich auf die „Ressource Familie“ und sieht eine finanzielle Unterstützung in Form eines Pflegeschecks für pflegende Angehörige in der Höhe von 1.000 Euro pro Monat vor. Mit diesem Betrag können pflegebedürftige Menschen zuhause von Personen aus ihrem familiären Umkreis, denen dieses Geld zugutekommt, gepflegt werden. Pflegende Angehörige wären somit finanziell entlastet und auch sozial abgesichert!
Freiheitliche Jugend kampagnisiert gegen Atomenergie:
„Unsere Jugend soll lachen, nicht strahlen!“ Die Einstufung von Atomenergie als „grüne“ Energie stellt für die Freiheitliche Jugend Kärnten einen politischen Bauchfleck der Europäischen Union dar. Daher präsentierten der Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Philipp Kamnig und Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer am 26. April - der 36. Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl - gemeinsam die neue Jugendkampagne „Unsere Jugend soll lachen, nicht strahlen!“ vor. „Es ist kein Geheimnis, dass die Energieanforderungen in die Höhe schnellen. Atomstrom kann und darf nicht die Lösung sein!“, sagte Philipp Kamnig. Dabei präsentierte er die neue Kampagne unter dem Motto „Unsere Jugend soll lachen, nicht strahlen!“, die in den nächsten Wochen einen Schwerpunkt der politischen Jugendarbeit der jun-
Foto: Freiheitliche Jugend Kärten
v. l. n. r.: Erwin Angerer, Christoph Staudacher, Philipp Kamnig & Hans-Peter Kurz
gen Freiheitlichen bilden wird. „Leider verrennt sich die schwarz-grüne Bundesregierung und insbesondere die grüne Energieministerin Gewessler in eine falsche Energiepolitik, die nicht nur Atomstrom Tür und Tor öffnet, sondern die Energiepreise täglich weiter nach oben treibt“, sagte Erwin Angerer,
der seine Unterstützung für die Forderungen der Freiheitlichen Jugend zum Ausdruck brachte. Ein Fokus auf Atomstrom sei sowohl für Angerer als auch für Kamnig unverständlich und verantwortungslos. Atomkraft bringe ein enormes Risiko mit sich und ein Unfall könne eine mehrere
tausend Jahre andauernden Unbewohnbarkeit von hunderttausenden Quadratkilometern mit sich bringen. „Bei einem Unfall im rund 90 Kilometer von Kärnten entfernten, slowenischen Atomkraftwerk Krško müssten rund neun Millionen Österreicher evakuiert werden. Schlichtweg unmöglich!“, erklärte Kamnig.
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LANDESPOLITIK
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„GTI-Bürgermeister“ Adi Stark im Interview:
Das legendäre Autotreffen am Wörthersee als Fluch oder Segen für Kärnten? Adi Stark ist Gendarmeriebeamter in Ruhe und war 18 Jahre erfolgreicher Bürgermeister der Gemeinde Maria Wörth sowie für die Freiheitlichen im Kärntner Landtag als Abgeordneter aktiv. In seiner Zeit als Bürgermeister erlebte das legendäre „GTI-Treffen“ seinen größten Aufschwung. Nachdem sein Nachfolger Markus Perdacher (ÖVP) die Agenden in der Gemeinde übernahm, begann der Abstieg des Autotreffens mit immer weniger Programm und Besuchern. Seit drei Jahren wird das offizielle „GTI-Treffen“, das sonst immer im Mai rund um Christi Himmelfahrt stattfand, nun gar nicht mehr durchgeführt. Die Kärntner Nachrichten haben Adi Stark daher zum Interview gebeten, um die Frage zu klären, ob das Treffen am Wörthersee ein Fluch oder Segen für Kärnten ist und wie er sich die Zukunft für dieses weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Event vorstellt. KN: Herr Stark, Sie gelten allgemein als der Macher des „GTITreffens“ in Ihrer Heimatgemeinde Maria Wörth. Der Ort Refnitz und der Wörthersee sind seit Jahrzehnten als Mekka für alle Auto- und Tuningliebhaber bekannt. Wie haben sie die Anfangsjahre dieses internationalen Events erlebt und als „GTI-Bürgermeister“ aktiv mitgestaltet? Adi Stark: Als neu gewählter Bürgermeister habe ich 1997 erstmals auch die Agenden des GTI-Treffens übernehmen müssen. Das Treffen wurde leider schon Jahre zuvor nicht mehr organisiert und daher kam es jährlich zu massiven Ausschreitungen. Es war mir als Bürgermeister ein großes Anliegen, dieses Treffen gut durchdacht zu organisieren, um unsere Touristiker und alle Gemeindebürger zufrieden zu stellen. Ich habe gemeinsam mit allen Fraktionen ein 12-Punkte-Programm erarbeitet und dieses wurde
im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Erstmals konnten wir wieder ein gut organisiertes Treffen durchführen und dadurch massive Ausschreitungen verhindern. Dem GTI-Treffen wurde erstmals Messecharakter verliehen und die Autofans wurden mit dem neuen Programm zu 100 Prozent zufrieden gestellt. Hand in Hand mit der Bezirkshauptmannschaft und Exekutive wurden zufriedenstellende Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Wir haben mit unserem neu erarbeiteten 12-PunkteProgramm bereits im ersten Jahr reüssiert. KN: Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig von der ÖVP hat den GTI-Fans jetzt bereits mehrmals über die Medien ausgerichtet, dass diese in Kärnten nicht willkommen seien und sie als Rowdies und Rüpel bezeichnet. Was sagen Sie dazu, wenn ein Mitglied der Landesregierung solche Worte von sich gibt? Ist das „GTI-Treffen“ Fluch oder Segen für Kärnten? Adi Stark: Die Aussagen des Landesrates sind für mich absolut inakzeptabel und beschämend zugleich. Eine primitive Aussage eines jungen Landesrates, der wahrscheinlich der ÖVP-Parteilinie treu bleiben muss. Seine Aussagen diffamieren tausende Idealisten und werten ein Event, dass vor wenigen Jahren noch mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt an den Wörthersee gebracht hat, ab. Es gibt in der Vorsaison kein einziges vergleichbares Event, dass der gesamten Region eine Wertschöpfung von ca. 20 Mio. Euro bringt. Tausende Tuning-Fans freuen sich einfach nur, dass sie sich über ihr liebstes Hobby – das Tuning – austauschen können und halten sich auch an alle Regeln. So chaotisch viele Bilder auch anmuten mögen,
Foto: Adolf Stark
GTI-Bürgermeister Adi Stark
sollte man vor einer Pauschalisierung aller GTI-Fans Abstand nehmen. Das sich einige von ihnen nicht an die Regeln halten ist sehr bedauerlich, aber trotzdem darf man nicht alle als Rowdies, Rüpel und vor allem schon gar nicht als „Wahnsinnige“ bezeichnen. Zur Frage „Fluch oder Segen“: ja, beides. Für die lärmgeplagten Anrainer war das Treffen wohl eher immer ein Fluch, für die gut gebuchten Hoteliers, sowie für die Gastronomie definitiv ein Segen. KN: Heuer ist das dritte Jahr in dem das „GTI-Treffen“ nicht stattfindet. Zehntausende Autofans reisen aber trotzdem jedes Jahr an und weichen nun vermehrt auf andere Orte in der Region Wörthersee und Faaker See aus, was zu einigen Spannungen mit Anrainern und teilweise Überforderung der zuständigen Behörden führt, da es kein organisiertes Treffen gibt. Wie sehen Sie hier die Verantwortung Ihres Bürgermeisternachfolgers Markus Perdacher von der ÖVP? Adi Stark: Ich sehe meinen Nachfolger voll in der Verantwortung. Jedoch kann und will ich, als ehemaliger „GTI-Bürgermeister“, meinem Nachfolger keine Ratschläge erteilen. Diese würden ohnehin auf taube Ohren stoßen, da auch der ÖVP-Bürgermeister seiner Parteilinie treu bleiben muss. KN: Wie würden Sie vorge-
hen bzw. welche alternativen Ideen und Konzepte legen Sie den heute Verantwortlichen nahe, um dieses international bekannte Event und dessen Besucher in unserer Region zu halten? Immerhin sind die meistens sehr jungen Teilnehmer des „GTI-Treffens“ potenzielle Gäste der Zukunft für Kärnten, wenn diese vielleicht einmal selber Familien haben und hier ihren Familienurlaub verbringen möchten. Adi Stark: Hätte man sich schon vor Jahren intensiv mit der Neuausrichtung des GTITreffens und mit präventiven Maßnahmen (umwelt- und klimafreundliche Maßnahmen) beschäftigt, würde die Durchführung des Treffens keinerlei Problematik bereiten. Natürlich habe ich einige gute Ideen, wie man das Treffen wieder attraktiver und umweltbewusst gestalten könnte. Das Treffen muss wieder professionell organisiert werden. Es ist ohnehin ein Selbstläufer und die Community aus ganz Europa organisiert sich über die sozialen Netzwerke. Daher müssten sich schon im Vorfeld alle Verantwortlichen an einen Tisch setzen und alle Wünsche kanalisieren, um so wieder in die Normalität zurückzukehren. Die Zukunft liegt in einem Miteinander. Unsere jungen Tuning-Freunde von heute, sind die potenziellen Urlaubsgäste von morgen.
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LANDESPOLITIK
Umfrage zur Landtagswahl:
Peter Kaiser und die SPÖ stürzen ab Foto: APA
Foto: FPÖ Kärten
Am 5. März 2023 sollen turnusmäßig die nächsten Kärntner Landtagswahlen stattfinden. Landeshauptmann Peter Kaiser und seine SPÖ können mit einem starken Ergebnis von 48 Prozent bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2018 in den Wahlkampf starten. Erwin Angerer und die FPÖ liegen stabil und haben noch genügend Potential zum Aufholen. Doch wie es aussehen würde, wenn die Kärntner heute zur Wahlurne schreiten würden, hat das Oberösterreichische Meinungsforschungsinstitut „Whitebox“ in einer kärntenweiten Umfrage abgetastet.
37% (-11%)
Befragungszeitraum: 01.02.2022 bis 14.02.2022 Stichprobe: 508 Interviews In Klammer: Veränderung zu 2018 Umfrageinstitut: Whitebox GmbH
20% (-3%)
Über 500 Kärntnerinnen und Kärntner wurden zwei Wochen lang gefragt, wen sie bei der nächsten Landtagswahl wählen würden. Dabei kommt Peter Kaiser mit seiner SPÖ auf nur mehr 37 Prozent (-11) und stürzt damit im Vergleich zur Wahl im Jahr 2018 deutlich ab. Oft wurde von den Umfrageteilnehmern angeben, dass Peter Kaiser mit der SPÖ das Land nur verwalte und für Stillstand stehe. Daher wohl auch dieses schlechte Abschneiden.
14% (-1%)
8% (+2%)
SPÖ
FPÖ
ÖVP
TK
7%
6%
Die FPÖ mit ihrem neuen Landeschef Erwin Angerer liegt als stärkste Oppositionspartei bei stabilen 20 Prozent (-3). Bei den Jungwählern bis 30 Jahre und Arbeitern ist sie mit Abstand stärkste Kraft. Frauen wie Männer wählen die Freiheitlichen gleichermaßen. Mit einem starken und klugen Wahlkampf sowie einer erhöhten Bekanntheit Angerers ist wohl noch einige Luft nach oben für die Freiheitlichen übrig.
Die ÖVP mit Parteichef Martin Gruber kommt bei schwachen 14 Prozent (-1) zu liegen, obwohl sie zur Zeit mit zwei Landesräten in der Regierung vertreten ist. Grüne und NEOS - beide sind derzeit nicht im Landtag vertreten - würden jeweils 6 Prozent (+3 bzw. +4) der Wählerstimmen einheimsen und wären damit fix im Landtag. Auf sonstige Listen entfallen insgesamt 2 Prozent (-1).
Gerhard Köfer vom Team Kärnten mit 8 Prozent (+2) und die erstmalig antretende MFG mit 7 Prozent sind zwei Mitbewerber, die ebenfalls im Protestwählerteich fischen. Auch hier könnte die FPÖ noch Stimmen abholen.
Laut diesem Umfrageergebnis würden sieben Parteien die FünfProzent-Hürde schaffen und somit in den Kärntner Landtag einziehen. Dieser wäre damit so bunt wie noch nie zuvor. Als Koalitionen in Zweiervariante gingen sich nur Rot-Blau oder Rot-Schwarz aus. Eine wackelige Linkskoalition aus SPÖ, Grüne und NEOS wäre wohl unwahrscheinlich, jedoch nicht völlig ausgeschlossen. Was die Wähler schlussendlich wirklich wollen, wird der Wahltag beweisen.
6%
2%
(n. k.)
(+3%) (+4%) (-1%)
MFG
Grüne
NEOS Sonstige
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LANDESPOLITIK
Neun Jahre Peter Kaiser: (K)ein Grund zum Feiern(!)? „Wert nichts tut, kann auch nichts falsch machen. Oder doch?“ Peter Kaiser von der SPÖ ist nun seit mittlerweile neun Jahren Landeshauptmann von Kärnten. Wir wollten wissen, was in dieser Zeit gut und was weniger gut gelaufen ist. Daher haben die Kärntner Nachrichten den Landeschef der FPÖ Kärnten NAbg. Erwin Angerer nach seiner Meinung gefragt und um ein Interview gebeten. KN: Herr Angerer, wie würden Sie die letzten neun Jahre unter Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser beschreiben? Angerer: Die letzten neun Jahre und Landeshauptmann Peter Kaiser kann man als „unterlassene Hilfeleistung“ für Kärnten bezeichnen. Er scheut sich davor, Maßnahmen, die notwendig sind, um den Kärntnerinnen und Kärntnern schnell zu helfen, zu ergreifen. Ich denke da bspw. an die vertane Chance, auf die KELAG hinsichtlich der Strompreise einzuwirken, die Kinderbetreuung endlich für Eltern beitragsfrei zu gestalten oder aber auch den Erhalt und die Weiterentwicklung des Flughafens Klagenfurt sicherzustellen. KN: Was sind Ihrer Meinung nach die derzeit größten Probleme in Kärnten? Angerer: Neben der Teuerung ganz klar das Pflegesystem, der Fachkräftemangel und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir haben hier bereits drei
Da Grantl Sepp sogt
„Bei dem Stillstond in Kärnten konn ma beim Kaiser gor nit mehr von Amtsmüdigkeit reden, da Peter is viel mehr schon im Dauertiefschlof.“
Lösungsansätze präsentiert und vorgeschlagen, die nachhaltig die Schwierigkeiten in den jeweiligen Bereichen beseitigen und der Wirtschaft neuen Aufschwung geben würden. Diese sind das Kärntner Pflegemodell (siehe Seite 4, Anm.), die Lehrabschlussprämie für Lehrlinge und der Gratis-Kindergarten (siehe Seite 4, Anm.), den Peter Kaiser trotz Wahlversprechen bis heute nicht umgesetzt hat. Auf lange Sicht braucht es aber diese nachhaltigen Maßnahmen. Investitionen in Kinderbetreuung und (Aus)bildung sind Investitionen in unsere Zukunft, die wir dringend benötigen, um unseren gewohnten Wohlstand zu erhalten. KN: Sie sprechen hier sehr aktuelle Problemlagen an, warum beschäftigt sich die FPÖ zeitgleich in einem Untersuchungsausschuss wieder mit der Hypo? Angerer: Die Hypo ist kein Thema aus der Vergangenheit, sondern brandaktuell! Die 1,2 Milliarden Euro, die die Kärntner Landesregierung unter Verantwortung der SPÖ dem Bund geschenkt
hat, fehlen dem Land natürlich. Die Hypo/HETA verteilt nach wie vor einen wahren Geldregen über die vielen Gläubiger, Kärnten würde – ohne die Hartnäckigkeit der FPÖ – wahrscheinlich leer ausgehen. Gleichzeitig müssen wir hinterfragen, wie es sein kann, dass Gelder über die Grenze nach Deutschland zur BayernLB aus der Hypo/HETA abgeschöpft werden. Das Land hat bis heute als Ausfallsbürge die Kontrollund Prüfrechte. KN: Auch brandaktuell: die Teuerungswelle. Welche Maßnahmen schlagen Sie vor? Angerer: Jeder Kärntner merkt es täglich, wenn er einkaufen geht, an der Zapfsäule steht, oder seine Stromrechnung begleichen muss – die Preise schnellen in die Höhe und eine Entspannung ist nicht in Sicht. Umso wichtiger ist es, dass die Politik jetzt mit geeigneten Maßnahmen eingreift. Das können einerseits nur eine Senkung der Mineralöl- und Mehrwertsteuer sein, andererseits eine Senkung der Strompreise. Dafür hat in Kärnten Landeshauptmann
Foto: FPÖ Kärten
Peter Kaiser zu sorgen. Jede Ausrede, dies nicht zu tun, ist nichts als ein Hinhalten und Verhöhnen der Bürger. KN: Viele Menschen sehen die Rolle der FPÖ kritisch – ständige Kritik und Vorschläge ohne Umsetzung werden der Partei vorgeworfen. Was sagen Sie dazu? Angerer: Wir sind sowohl im Bund als auch hier in Kärnten die Oppositionspartei der Regierung. Als diese ist es unsere Pflicht, der Regierung auf die Finger zu schauen, Schwächen und Fehler aufzuzeigen sowie Verbesserungsvorschläge zu machen. Natürlich ist unser eigener Handlungsspielraum eingeschränkt, wir versuchen jedoch, durch unsere Arbeit sicherzustellen, dass für die Menschen und unser Bundesland gearbeitet und Entscheidungen in diesem Sinne getroffen werden. Nichtdestotrotz ist es unser Ziel, nach der nächsten Wahl wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen, um das Land aktiv gestalten und einer positiven Zukunft entgegenblicken zu können.
Gerechtigkeit für Kärnten:
FPÖ und Christoph Staudacher decken auf! Die Wahrheit über die größte Vernichtung von Steuergeld in Kärnten Familie X. hat 200.000 Euro Schulden und verkauft deshalb ihr Haus. Sie bekommt dafür 250.000 Euro und bezahlt damit alle Forderungen. Anstatt nun ihren „Gewinn“ von 50.000 Euro bei der Bank abzuholen, muss sie dieser aber für die Abwicklung des Verkaufs noch 70.000 Euro bezahlen. – Ungerecht? Durchaus. „Aber genauso sieht die Hypo-Situation in Kärnten aus“, erklärt Landtagsagbeordneter Christoph Staudacher. „Noch nie wurde so viel und so unnötig Steuergeld der Kärntner vernichtet, wie im Fall der
Hypo-Alpe-Adria Bank. Das Land Kärnten zahlte 1,2 Milliarden Euro für einen Schaden, der so nie eingetreten ist. Die Wahrheit über diese Ungerechtigkeit, die jeden Kärntner 2.100 Euro kostete, muss offengelegt werden – und das werden wir im Untersuchungsausschuss „Gerechtigkeit für Kärnten“, so Staudacher, der die Zeugenbefragungen leitet. Er bekräftigt: „Wir Kärntner Freiheitliche nehmen diese Ungerechtigkeit nicht hin und werden nichts unversucht lassen, die 1,2 Milliarden Euro zurückzuholen. Der politische
Druck durch die FPÖ und den U n t e rs u c h u n g s a u s s c h u s s hat immerhin schon dazu geführt, dass 135 Millionen Euro zurück nach Kärnten gekommen sind. Das ist ein erster Erfolg. Aber wir sind sicher, da geht noch mehr!“
Schon gewusst? Es gibt kein Hypo-Debakel. Die Hypo/HETA hat mittlerweile rund 12,2 Milliarden Euro erlöst, die zum Großteil an die Gläubiger ausbezahlt wurden.
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REGIONALES
Versorgungssicherheit für Gemeindebürger:
Erwin Angerer kümmert sich um die Versorgungssicherheit Mühldorfs
In Mühldorf mahlen die Mühlen anders: Durch einen Beschluss des örtlichen Gemeinderates zur Einrichtung eines Getreidelagers, wurde die Gemeinde Mühldorf zum ersten kommunalen Kornspeicher Kärntens. 25 Tonnen Getreide werden von der Gemeinde für die Mühldorfer Bevölkerung angekauft, um die Versorgungssicherheit der rund 1.000 Einwohner zu gewährleisten. Als Reaktion auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten beiden Jahre sieht Kärntens FPÖ-Chef und Mühldorfs Bürgermeister Erwin Angerer diese Entscheidung als richtigen Schritt und dringend notwendig an. „Ich freue mich über alle, die den Beschluss mitgetragen haben. In Zeiten wie diesen gilt es ein Bewusstsein für Vorsorge, Unabhängigkeit und Resilienz zu schaffen. Wir müssen für den
hoffentlich nicht eintretenden Bedarfsfall vorsorgen. Mit der Getreidebevorratung sind wir unabhängig von Lieferengpässen und kurzfristigen Veränderungen des Marktes“, so Angerer.
Freiheitliche wollen Familien in Ferndorf mit Babygeld unterstützen
„Babygeld“ soll Gemeinde Ferndorf Bevölkerungszuwachs bringen Die Freiheitlichen in der Gemeinde Ferndorf haben bei der letzten Gemeinderatssitzung am 7. April einen Antrag für die Einführung eines „Babygeldes“ gestellt. Nach der Idee der Freiheitlichen sollen so die Geburtenrate gesteigert und damit die negative Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde gestoppt werden.
Eingelagert werden soll das Getreide in der örtlichen Trattner Mühle, wo es von Müllermeister Mathias Trattner bei Bedarf vermahlen wird. „Wir sind sehr froh, dass es in unserem Ort noch eine Mühle gibt. Jetzt spüren wir, wie wichtig es ist, dass wir unsere regionale und kleinstrukturierte Wirtschaft erhalten und wie gefährlich die Abhängigkeit von außen und von internationalen Großkonzernen sein kann“, erklärt der Bürgermeister. Die Einlagerung wurde auf unbestimmte Zeit festgeleg. Sollte die Bevorratung nicht mehr notwendig sein, könne diese jederzeit aufgelöst und das Getreide verkauft werden.
„Unsere Gemeinde Ferndorf leidet nach wie vor unter einer negativen Bevölkerungsentwicklung. Alle bis jetzt getroffene Maßnahmen zur Gegensteuerung haben nicht gewirkt. Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass man in Ferndorf ein ‚Babygeld‘ einführen soll“, informiert Ferndorfs FPÖ-Chef und Vizebürgermeister Gernot Oberzaucher.
FPÖ Ferlach fordert:
Fotomontage: Pixabay / FPÖ Ferlach
Ein Kinderarzt für das ganze Rosental
FPÖ Ferlach setzt Initiative für kinderärztliche Versorgung im Gemeinderat
Foto: Pixabay
Fotomontage: FPÖ Kärnten
Mühldorf hat ersten kommunalen Kornspeicher Kärntens
einiger Zeit gibt. In den letzten Jahren kam es in Fresach auch tatsächlich zu Geburtenzuwächsen. „Wir hoffen, dass ein ‚Babygeld‘ auch in Ferndorf den gewünschten Erfolg bringt. Man könnte sich an die Fresacher ‚Babygeld‘-Richtlinien anlehnen bzw. diese übernehmen. Konkret fordern wir einmalig 500 Euro für das erste Kind, 750 Euro für das zweite Kind und ab dem dritten Kind 1.000 Euro für alle weiteren Kinder“, berichtet Oberzaucher weiter.
Als positives Beispiel führt Oberzaucher seine Nachbargemeinde Fresach an, wo es das „Babygeld“ bereits seit
Der Antrag wurde von Bürgermeister Josef Haller (SPÖ) an den zuständigen Ausschuss zur Beratung weitergeleitet und wartet nun auf seine weitere Behandlung. „Nun kann der Bürgermeister mit seiner SPÖ-Fraktion zeigen, ob er an einer konstruktiven und raschen Umsetzung interessiert ist“, so Gernot Oberzaucher abschließend.
In der letzten Gemeinderatssitzung hat die FPÖ Ferlach einen Antrag gestellt, der die medizinische Versorgung der jungen Patienten im Rosental sichern soll. „Immer wieder kam das Argument von offiziellen Stellen es gäbe zu wenig Geburten in Ferlach und daher kein Kinderarzt notwendig sei“, klagt Ferlachs FPÖ-Chef und Stadtrat Dominic Keuschnig. Mit einem neuen Versuch der Freiheitlichen soll das Projekt jetzt aber gelingen: „Denn wir fordern nicht nur
einen Kinderarzt für Ferlach, sondern für das ganze Rosental mit Sitz in Ferlach“, erklärt Keuschnig. Immerhin gäbe es in den sechs Rosentaler Gemeinden viele junge Familien – und der Weg nach Klagenfurt ist nicht immer einfach oder möglich, untermauert der Stadtrat die Forderung. Dem freiheitlichen Antrag wurde einstimmig in der Gemeinderatssitzung zugestimmt. Nun wird er an die zuständige Kassenstelle weitergeleitet und behandelt.
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REGIONALES
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Kleinprojekt bewahrt alte Obstbaumsorten:
Schnitt- und Veredelungskurse in Nockregion umgesetzt
Foto: FPÖ Mühldorf
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Schnitt- und Veredlungskurs für Obstbäume in Oberkärneten
„Dieses Projekt besteht aus Obstbaumschnittkursen und Veredelungskursen. Zudem erhielten alle Mitgliedsgemeinden fünf alte lokale Obstbäume, welche im öffentlichen Bereich der Gemeinde gepflanzt wurden. Für die fachlich kompetente Umsetzung zeichnet die Firma Baumschule Gabi und Bernhard Huber aus Ober-
millstatt“, informiert Initiator Horst Zwischenberger. Ziel ist es, Streuobstwiesen zu erhalten, in öffentlichen Bereichen Obstbäume wieder gegenwärtig zu machen und den Bürgern ein entsprechendes Angebot der alten lokalen heimischen Obstsorten, wie den Spänling, die Kletzenbirne oder den Himbeerapfel für den eigenen Hausgarten wieder anbieten zu können. Zudem soll dieses Projekt auch ein wesentlicher Beitrag im Bereich der regionalen Biodiversität sein.
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Die Interessengemeinschaft „Alte Obstsorten“ unter Horst Zwischenberger und Hadmar Rud hat sich zum Ziel gesetzt alte lokale Obstsorten auf Halb- und Hochstamm zu erhalten. Als erster Schritt wurde das Projekt „Alte Sorten - Neue Blüten“ gemeinsam mit dem Regionalverband mit Unterstützung des Mühldorfer Bürgermeisters und Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer initiiert.
Beim Obstbaumschnittkurs wurde von der Baumschule Huber und Horst Zwischenberger der Zweck und Sinn von Obstbaumschnitten erklärt. Was ist beim Pflanzschnitt zu beachten, wie verkürze ich das Jugendalter des Baumes, wie erhalte ich längst möglich das
Foto: Dr. Bruno Burchart
Klagenfurt: Ausstellung beleuchtete Unrecht an Donauschwaben
Der dritte Landtagspräsident Josef Lobnig bei seiner Reder
Die erstmals in Kärnten gezeigte Ausstellung über die Donauschwaben im tito-kommunistischen Jugoslawien war auch ein gesellschaftliches Ereignis. Unter anderem war der Dritte Präsident des Kärntner Landtages Josef Lobnig (FPÖ)
zu Gast und hielt eine Rede bei der Ausstellungseröffnung. Eingeladen hatten in die Klagenfurter Gewölbegalerie unter Organisator Dr. Bruno Burchhart die heimattreuen Vereinigungen: Verband Freiheitlicher Akademiker Kärn-
E-Mail: office@personos.at Tel: +43 664 2305208
Ertragsalter und wie kann man die Vergreisung möglichst lang hinauszögern. Ebenso wurde dargestellt wie ein optimaler Aufbau der Pyramidenkrone erzielt und durch richtigen Schnitt eine „Besenbildung“ verhindert wird. „Die Kurse in Mühldorf, Radenthein, Gmünd,
Seeboden und Millstatt waren mehr als doppelt ausgebucht und die interessierten Teilnehmer waren mit großer Begeisterung dabei. Sie haben ihre Erkenntnisse teilweise bei den eigenen Bäumen bereits fachgerecht umgesetzt“, freut sich Horst Zwischenberger.
ten, Kärntner Heimatdienst und Verband volksdeutscher Landsmannschaften und viele waren gekommen. „Ohne Zorn und Eifer soll unter dem Motto: Verzeihen, aber nicht Vergessen das tragische Schicksal der Donauschwaben dokumentiert werden als Teil der Geschichte des deutschen Volkes. Möge es Mahnung für die Zukunft sein“, erläuterte Dr. Burchhart.
dass über die Vertreibung von Millionen Deutschen im Osten und Südosten Europas von offizieller Seite kaum berichtet wird. Auch nicht über das Unrecht an rund 540.000 unschuldigen Donauschwaben.
In seiner brillanten Festrede hielt Landtagspräsident Josef Lobnig fest, dass GedenkKultur ein wesentlicher Teil des Lebens ist: „Es ist wichtig, dass nicht nur diesseits der Grenze Entschuldigungen für getanes Unrecht erfolgen, sondern auch jenseits derselben“. Es sei doch eigenartig,
Infolge der menschenverachtenden Jugo-AVNOJ-Dekrete von 1943, die alle Deutschen für entrechtet, enteignet und vogelfrei deklarierten, wurden danach etwa 195.000 Kinder, Mütter und Betagte dem Vernichtungstod in Zentral- und Vernichtungslagern preisgegeben. Die wenigen Hinterbliebenen haben nach dem Fall des Kommunismus ihren Ahnen diese Gedenkstätten als Mahnmäler für künftige Generationen errichtet.
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LESERBRIEFE
Ihre Meinung zählt! Wir freuen uns über Ihre Leserbriefe. Bitte schicken Sie uns diese bis spätesten zum 5. des nächsten Monats an leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at und übermitteln Sie dazu auch Ihren vollständigen Namen und Wohnort. Wir bitten um Verständnis, dass aus Platzgründen nicht jeder Leserbrief veröffentlicht werden kann. Spritpreise runter! Mehrmals die Woch muss ich von Greifenburg nach Villach in meine Arbeit pendeln. Mich belasten die hohen Spritpreise daher sehr. Wann wird die verantwortliche Bundesregierung endlich handeln und uns Pendlern, die ihr Auto brauchen, um in die Arbeit zu kommen, zu helfen? Runter mit den Steuern auf Diesel und Benzin! Runter mit den Spritpreisen! Hans-Peter Kurz, Greifenburg
Wann wird endlich der Strompreis gesenkt, Herr Kaiser? Seit Monaten steigt der Strompreis und wird immer teurer. Doch die Herrschaften in der Politik unternehmen nichts dagegen und wir Normalbürger müssen blechen. Seit 2013 verspricht Landeshauptmann Peter Kaiser jedoch eine Strompreissenkung. Passiert ist bis heute immer noch nichts. Er hat aber ganz sicher die Möglichkeit bei der KELAG einzugreifen, immerhin ist das Land Kärnten Mehrheitseigentümer. Wann wird endlich der Strompreis gesenkt, Herr Kaiser? Aber der SPÖ sind die kleinen Leute eh schon lange egal. Irmgard Unterberger, Klagenfurt
Wo der Wolf geht, werden die Almen verschwinden! Ein Bauer in Stall sagte mir, er traue sich nicht mehr die Schafe auf die Weide zu lassen. Die Furcht weitere Tiere zu verlieren ist zu groß, das Vertrauen ist weg. Der Wolf kommt als Invasor und zerstört Jahrhunderte alte alpine Landwirtschaft. Vorgeschlagene Schutzmaßnahmen, wie Herdenschutzhunde, Elektro-
zäune und ständige Behirtung, unterstreichen den Realitätsverlust jener, welche sich dem romantischen Gedanken hingeben Wölfe in unserer Weideregion zuzulassen. Was würden unsere Großeltern zu diesem Wahnsinn sagen? Der Wolf wird mit den Almen auch die entstandene Biodiversität verarmen. Werden sich unsere Steinböcke halten können? Der Schaden ist nicht in Geld zu bemessen. Ein großer Teil unserer Heimat, Identität und Kultur geht für unsere Kinder unwiederbringlich verloren. Hadmar Rud, Almbauer aus Mühldorf
Prekäre Verhältnisse im Pflegebereich Wieder einmal erschüttern uns die Berichterstattungen von den desaströsen und prekären Verhältnissen im Pflegebereich. Ein um das andere Mal werden von den verantwortlichen Personen in der Personalvertretung, der Gewerkschaft und der Oppositionspolitik endlich Maßnahmen gefordert, welche nun schon seit Jahren von der zuständigen SPÖ-Referentin belächelt werden. Ein Armutszeugnis der hiesigen Landesregierung und vor allem jener zwei Personen, welche seit 2004 das „Gesundheitsreferat“ innehatten und haben. Der nunmehrige Landeshauptmann bekleidete dieses Amt von 2004 bis 2013. Die erste Landeshauptmannstellvertreterin mittlerweile ebenfalls seit neun Jahren. Erst nach Antrag eines Sonderlandtages und Anzeige an die Landessanitätsdirektion – wegen „patientengefährdender Arbeitsbedingungen“ – darf behauptet werden, dass es nun bereits fünf nach zwölf ist. Patrick Fresenberger, St. Urban
Kommentar
von Redaktionsleiter Markus di Bernardo Warum nochmal Peter Kaiser wählen?
Der Flughafen Klagenfurt muss erhalten bleiben! Es ist für mich als normaldenkende Bürgerin einfach unverständlich, einem Investor so viele Steine in den Weg zu legen, wie dies beim Flughafen Klagenfurt gerade der Fall ist. Und das auch noch bei einem Investor, der in Klagenfurt und darüber hinaus schon mehrfach bewiesen hat, dass er es finanziell und auch praktisch kann. Ein Investor, der nicht nur redet, sondern wirklich konkrete Millionenprojekte umsetzt – siehe ehemaliges Woolworth-Gebäude als Einkaufs- und Bürozentrum mit Indoorspielplatz, ehemalige Kärntner Druckerei als modernes Businesshotel, Entwicklung des Weingut Domäne Lilienberg und Co. Da kommt also einer zurück in sein Heimatland Kärnten, um hunderte Millionen zu investieren und die verantwortlichen rot-schwarzen Landesregierungsmitglieder gehen her und sagen zu allem nein. Und das in einer Zeit, in der wir von Rekordinflation reden und auch die Verschuldung der Öffentlichen Hand ein Rekordniveau erreicht hat. Wir alle müssten doch froh sein, wenn einer kommt und sinngemäß sagt: „Ich mach das, ich zahl das. Helft mir nur die Verfahren und Genehmigungen korrekt und schnell abzuwickeln.“ Gerade im konkreten Beispiel des Klagenfurter Flughafens ist das für das Tourismusland doppelt bitter. Aber lassen wir den Airport doch lieber dahinschlummern und so verlangsamt aber sicher sterben, anstatt ein großartiges und durchdachtes Konzept umsetzen zu lassen, das der Allgemeinheit keinen Cent kosten würde. Lasst den Investor doch endlich einfach arbeiten, denn der Flughafen Klagenfurt muss erhalten bleiben! Sabine Kastner, Wernberg
Am 5. März 2023 soll planmäßig der neue Kärntner Landtag gewählt werden. Aus seiner Mitte wird dann mit Mehrheit der künftige Landeshauptmann gewählt. Fast genau zur selben Zeit feiert Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sein zehnjähriges Amtsjubiläum. Nun stellt sich die Frage was ist in diesen zehn Jahren in und für Kärnten passiert? Nüchtern betrachtet recht wenig, die Amtszeit von Peter Kaiser war von Anfang an von Stillstand geprägt. Das Land wurde nur verwaltet und nicht gestaltet. Mutige und visionäre Projekte für die Zukunft unseres Heimatlandes sucht man bis heute vergebens. Alles worauf sich die SPÖ beruft sind Leuchtturmprojekte der beiden freiheitlichen Vorgänger Peter Kaisers. Dies sind zum Beispiel der Koralmtunnel mit der Koralmbahn, der Aussichtsturm am Pyramidenkogel, die Kärnten Therme in Villach oder das Klinikum in Klagenfurt, um nur ein paar wenige Erfolgsprojekte zu nennen. Was aber besonders auffällt ist, dass alle sozialen Errungenschaften, die unter den freiheitlichen Landeshauptmännern Jörg Haider und Gerhard Dörfler gestartet bzw. fortgesetzt wurden, Peter Kaiser und seine SPÖ ab 2013 in nur zwei Jahren schrittweise abgeschafft haben. Babygeld, Müttergeld, Teuerungsausgleich, Schulstartgeld, Jugendstartgeld – all diese Sozialleistungen wurden ersatzlos gestrichen. Neue Sozialinitiativen, die der Bevölkerung ebenso unbürokratisch helfen, wurden von der SPÖ nicht vorgestellt. Zusammengefasst herrscht nun seit fast zehn Jahren Stillstand, Mutlosigkeit und eine Sparpolitik am Rücken der sozialschwächeren Mitbürger unseres Heimatlandes. Warum also nochmal Peter Kaiser und seine SPÖ wählen?
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IMPRESSUM Herausgeber, Medieninhaber & Verleger: Die Freiheitlichen in Kärnten (FPÖ), Dr.-Franz-Palla-Gasse 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: +43 463 56404, www.kaerntner-nachrichten.at Redaktionsleiter: Markus di Bernardo, redaktion@kaerntner-nachtrichten.at Anzeigenverkauf: anzeigen@kaerntner-nachrichten.at Leserbriefe: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at Grafik, Layout & Satz: Krassgruen.at Werbeagentur GmbH, Nikolaiplatz 2, 9500 Villach, office@krassgruen.at, Tel: +43 4242 25682, www.krassgruen.at Druck & Verarbeitung: Druckfrisch GmbH & CoKG, Hirschstraße 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, office@druckfrisch.co.at, Tel: +43 676 9411401, www.druckfrisch.co.at
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Der Maiwipferlsirup ist sehr wertvoll bei hartnäckigem Hus-
Bitte beim Sammeln der Maiwipferl achtsam sein und pro Ast nicht mehr als drei bis vier Triebspitzen ernten, um dem Baum nicht zu schaden.
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ten, Bronchitis, Verschleimungen und Asthma. Er wird je nach Bedarf löffelweise eingenommen. Er ist auch ein wunderbares Süßungsmittel für den Tee. Besonders in der kalten Jahreszeit ist dies eine gute Möglichkeit, Erkältungen vorbeugend entgegen zu wirken. Maiwipferl können auch getrocknet als Tee bei Husten, Heiserkeit und Erkältungen sowie zur Blutreinigung eingenommen werden.
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Die Fichten erleben im Mai einen Wachstumsschub. Dann sprießen an den Enden der Äste hellgrüne Triebe, welche im Dialekt „Maiwipferl“ genannt werden. Diese Maiwipferl enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze, Tannine und sehr viel Vitamin C. Diese Wirkstoffe haben gemeinsam eine antiseptische Wirkung, das heißt sie hemmen die Entwicklung von krankmachenden Bakterien. Sie fördern außerdem den Abtransport von Schleim aus den Atemwegen. Daher werden aus den Maiwipferln schon seit Jahrhunderten sehr gut wirkende Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit und Schnupfen zubereitet.
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AUS DER KÄRNTNER KUCHL
Maiwipferlsirup als Hausmittel In der Hausapotheke darf der Maiwipfelsirup nicht fehlen. In der Erkältungszeit wird er herausgeholt und auch wenn man mal nicht krank ist, darf man ab und zu ein Löffelchen von dem goldenen Sirup naschen.
Zutaten: 1000 g Rohrzucker 500 g Fichten-Maiwipferl
großes Einmachglas Leinentuch zum Verschließen
Zubereitung:
Stück Leinentuch verschlossen und an einen sonnigen Fensterplatz gestellt. Dort bleibt das Glas für etwa zwei Wochen stehen. Die Nadeln der Wipfel werden braun und es sondert sich nach und nach der Sirup ab.
Man nimmt ein großes Einmachglas und füllt eine Schicht Maiwipferl ein, darauf eine Schicht Zucker und wieder eine Schicht Wipferl. So geht das weiter bis das Glas voll ist. Wichtig ist, dass jede Wipferlschicht doppelt so dick ist wie die Zuckerschicht. Die oberste und letzte Schicht muss dann unbedingt Zucker sein.
Schauen Sie rein & überzeugen Sie sich davon!
am beste schmeckt‘s nvom
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Wenn der Sirup fertig ist, wird er abgefiltert und in kleine Flaschen abgefüllt. In Flaschen gelagert hält sich der Sirup viele Monate – vorausgesetzt man hat beim Ansetzen gut aufgepasst und sauber gearbeitet. Bezahlte Anzeige
Dann wird das Glas mit einem
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Das Maß ist voll In Krisenzeiten hilft keine Volksverdummung
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Maskendeals mit Millionenprovision. Eine Lockdown-Politik, die Hundertausende Mittelständler in die Existenznot zwingt. Alte Menschen, die von Kirche und Gesellschaft beim Sterben allein gelassen werden. Und eine Sprachpolizei, die jedes Augenmaß verloren hat. Nicht erst seit Corona wird deutlich: Die Eliten haben den Draht zu den Bürgern verloren und betreiben eine schamlose Klientelpolitik. In altbewährter Manier legt Peter Hahne den Finger in die Wunde und entlarvt die in Krisenzeiten besonders augenfällige Heuchelei und Selbstgerechtigkeit. So kann man die allgemeine Inhaltsbeschreibung der neuesten Publikation des Bestseller-Autors und ehemaligen ZDF-Journalisten Pe-
ter Hahne ausführen. Das Buch ist im Verlag „Quadriga“ erschienen und kann unter bildungsinstitut@fpoe. at oder +43 (0)1 512 3535 bestellt werden.