Skip to main content

Kärntner Nachrichten 01/2022

Page 1

Österreichische Post AG | MZ 22Z042675 M | Dr.-Franz-Palla-Gasse 1 - 9020 Klagenfurt | 72. Jahrgang | Ausgabe 01 | Februar 2022

Die Kär Nachric ntner hte wieder n sind da! Ab jetzt jeden BriefkastMonat im en.

Foto: FPÖ

Impfzwang – Österreich wehrt sich Herbert Kickl kündigt Unterstützung bei Einsprüchen an Seite 2

HYPO UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS: FPÖ WILL GERECHTIGKEIT FÜR KÄRNTEN!

PETER KAISER VERURTEILT POLITISCHE DISKUSSION UM KLAGENFURTER MESSER-ATTENTÄTER

PÖRTSCHACHER BÜRGERMEISTERIN LÄSST VOLKSSCHULKINDER FRIEREN

Der Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten über die Hypo-Milliarden, über Schuld und Verlust Kärntens und die Forderung nach Klärung.

Der Kärntner SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser stellt sich mehr oder weniger schützend vor den Klagenfurter MesserAttentäter, indem er die politische Diskussion über die grausige Tat verurteilt.

Bei minus 10 Grad wurden Kinder in der Kälte stehen gelassen. Gemeindevorstand Florian Pacher (FPÖ) stellte sich gegen diese so unsoziale Maßnahme der ÖVPBürgermeisterin.

Seite 3

Seite 4

Seite 5


2

WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

BUNDESPOLITIK

„Impfzwang - Österreich wehrt sich“:

Herbert Kickl kündigt Unterstützung bei Einsprüchen an Foto: FPÖ

Die Freiheitlichen wollen allen ungeimpften Bürgern Unterstützung bei Einsprüchen gegen, die in Österreich seit Anfang Februar geltende Corona-Impfpflicht geben. FPÖ-Chef Herbert Kickl kündigte an, dass die FPÖ im Internet Handlungsanleitungen zur Verfügung stellen wird, wie man zum Beispiel Einsprüche gegen etwaige Strafbescheide richtig einbringt. Auch der VfGH soll eingeschalten werden. „Impfzwang - Österreich wehrt sich“ – so lautet die Kampfansage der FPÖ gegen die Impfpflicht der schwarz-grünen Bundesregierung. Unter diesem Motto wollen die Freiheitlichen nun alle mit rechtlichen Hilfestellungen versorgen, die sich weiterhin nicht gegen

Corona impfen lassen wollen. „Es handelt sich dabei um keinen Aufruf, sich der Impfpflicht zu widersetzen, sondern um einen Aufruf an alle Impf-Unwilligen, die Rechtsmittel auszunützen. Es geht jetzt nach den bisherigen Protesten gegen die Maßnahmen in eine weite-

re Ebene. Wir sind nun auf der zweiten Ebene des Widerstandes, nämlich auf der rechtlichen Seite“, erklärte FPÖ-Chef Herbert Kickl. Die Freiheitlichen wollen so einen Beitrag zur Sicherheit und Beruhigung der Menschen leisten und den betroffenen Bürgern einen einfach verständlichen Leitfaden mitgeben, um zum Beispiel einen Einspruch gegen einen Strafbescheid richtig zu formulieren. Wenn das Impfpflicht-Gesetz kundgemacht wird, werden von der FPÖ unter www.impfzwang.at alle relevanten rechtlichen und organisatorischen Informationen

zur Verfügung gestellt. „Keiner muss Angst vor eventuellen Strafen haben“, so Kickl. Außerdem wird die FPÖ auch den Verfassungsgerichtshof einschalten und Einsprüche gegen das Impfpflicht-Gesetz einbringen. Die Regierung sei laut Herbert Kickl angesichts des bisherigen Widerstandes bereits zurückgeschreckt und wolle nur mehr Zeit für sich gewinnen. „Wir werden diejenigen sein, die Widerstandsbewegung, die diese Zeit für sich nützt, um den endgültigen Sieg auch über diese Bundesregierung zu erringen“, zeigte sich Herbert Kickl gewohnt kämpferisch.

Mit dem FPÖ-Antrag „Energiearmut bekämpfen“ wurde bereits ein wirksames Fördermodell vorgelegt. Die schwarz-grüne Regierung lehnte bisher allerdings alle FPÖ-Anträge zur Bekämpfung der Energiearmut ab. Die Freiheitlichen fordern umgehende Maßnahmen zur Abfederung der enorm gestiegenen Strom- und Energiepreise. Die schwarz-grüne Regierung müsse den Tatsachen endlich ins Auge sehen und könne sich nicht länger in Ausreden und Hinhaltetaktiken flüchten. „Die finanzielle Situation ist für die Menschen dafür bereits zu schwierig. Daher bedarf es

umgehend effektiver Maßnahmen, um Energiearmut in Österreich wirksam zu verhindern. Sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte“, fordert der freiheitliche Wirtschaftssprecher und Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer. Bisher lehnte die schwarz-grüne Bundesregierung jedoch alle FPÖ-Anträge zur Bekämpfung der Energiearmut im

Foto: Pixabay

Erwin Angerer fordert Maßnahmen von ÖVP und Grüne zur Verhinderung von Energiearmut

Nationalrat ab. „Mit unserem Antrag ‚Energiearmut bekämpfen‘ haben wir bereits im September letzten Jahres das erste Mal ein Fördermodell vorgestellt. Dieses garantiert, dass Personen und Haushalte mit geringem Einkommen, die Gefahr laufen, aufgrund der gestiegenen Energiepreise ihre Strom- und Gasrechnungen nicht mehr bezahlen zu können, jedenfalls

ständig über eine gesicherte Strom- und Gasversorgung verfügen. Leider wurde dieser Antrag genauso abgelehnt wie unsere Forderung, Energielieferungen von Strom und Gas bis zumindest 31. März 2023 von der Umsatzsteuer zu befreien sowie die Forderung nach einem Maßnahmenpaket für Preismonitoring und Inflationsstopp in COVID-19-Zeiten“, erklärte Angerer.


WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

LANDESPOLITIK

3

Hypo-Untersuchungsausschuss:

FPÖ will Gerechtigkeit für Kärnten!

Foto: FPÖ

Der Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten über die Hypo-Milliarden, über Schuld und Verlust Kärntens und die Forderung nach einer Klärung. KN: Herr Angerer, warum ist es Ihnen so wichtig das Thema Hypo wieder aufzurollen? Angerer: Ich sehe es nicht als ein Aufrollen des Themas, sondern als ein Klären und Überprüfen der Ungerechtigkeiten, die hier gegenüber dem Land Kärnten passiert sind. Wir wollen Gerechtigkeit für Kärnten in Form eines Untersuchungsausschusses, der die Hypo/Heta-Abwicklung aufarbeitet. Wir sind es nicht nur Kärnten, sondern auch unserem einstigen Landeshauptmann Dr. Jörg Haider schuldig, eindeutig aufzuklären, was sich in der Causa Hypo tatsächlich zugetragen hat.

KN: Was war letztendlich der ausschlaggebende Grund für die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss? Angerer: Mittlerweile gibt es aus dem Verkauf der HypoVermögenswerte ein Plus von 500 Millionen Euro. Das heißt es wurde durch die Abwicklung mehr erlöst, als es anerkannte Forderungen gab. Am 3. Dezember 2021 hat die Heta beschlossen, diese Gewinne freiwillig an alle Hypo-Gläubiger auszuschütten. Diese erhalten also inklusive der von ihnen bereits kassierten Zinsen mehr als 100 Prozent ihres eingesetzten Kapitals. Nur das Land Kärnten musste 1,2 Milliarden Euro zahlen und erhält keinen einzigen Cent aus den Erlösen.

KN: Was erhoffen Sie sich vom Untersuchungsausschuss? Angerer: Das Land Kärnten hat unserer Ansicht nach zu Unrecht geblutet. Entweder hat man hier seitens der Landesregierung aus Unwissenheit so agiert oder aus Kalkül. Beides ist verwerflich und ein Skandal. Der U-Ausschuss „Gerechtigkeit für Kärnten“ soll klären, wo die Gründe für dieses desaströse Ergebnis aus der Sicht Kärntens liegen. Wie ist man im Finanzministerium über Kärnten drübergefahren? Welche Mängel gab es bei der Verhandlungsführung Kärntens? Das Ziel des Ausschusses muss sein, dass Kärnten doch noch einen gerechten Anteil an den hohen Hypo-Er-

lösen bekommt. Wir wollen schlicht und einfach unser Geld zurück! KN: Was hätten Sie anders gemacht? Angerer: Kärnten wäre heute mit Sicherheit nicht der große Verlierer in der „Hypo-HetaCausa“, wenn die FPÖ-Forderung aus dem Jahr 2016 beim Hypo-Wertpapier-Ankauf erfüllt worden wäre: ‚Zuerst schauen, was bei der Verwertung aller Hypo-Vermögenswerte herauskommt und erst dann über eine etwaige Zahlung des Landes Kärnten reden.‘ Hätte man das gemacht, so hätte Kärnten heute 1,2 Milliarden Euro mehr am eigenen Konto.

Werbekampagne sorgte für Aufmerksamkeit: Kärntner Freiheitliche sagen „JA zur Freiheit – NEIN zum Impfzwang!“

Mit ihrer kärntenweiten Kampagne gegen den Impfzwang, machte sich die FPÖ Kärnten mit Plakaten und Inseraten für die persönliche Entscheidungsfreiheit der Bürger stark.

Foto: FPÖ

„Jeder soll frei, in Eigenverantwortung und in Abstimmung mit seinem Arzt darüber entscheiden können, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht“, erklärte der Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer den Standpunkt seiner Partei. Ein Impfzwang würde laut dem FPÖ-Chef noch gar nicht abschätzbare Folgen für jeden Einzelnen und die Gesellschaft

bedeuten. Allein die Konsequenzen im Arbeits- und Familienrecht wären laut Angerer enorm und reichen von tausenden Arbeitsplatzverlusten bis hin zu Sorgerechtsstreitigkeiten.

Angerer. Darüber hinaus seien hunderttausende Einsprüche von Bürgern zu erwarten. Dies könne dazu führen, dass unsere gesamte Verwaltung und die Gerichte massiv belastet und lahmgelegt würden.

„Darf in einer Familie, die getrennt lebt, ein ungeimpfter Elternteil das gemeinsame Kind noch sehen? Wer soll entscheiden, ob ein Kind geimpft wird oder nicht?“, fragte sich

„Mit der Kampagne möchten wir alle Politiker dazu aufrufen, ihre Position zu überdenken und sich gegen einen Impfzwang auszusprechen“, so Angerer.


4

LANDESPOLITIK

WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

ÖVP-Landwirtschaftsministerin fordert mehr Leistung von Landwirten: für weniger Geld

KN: Herr Muhr, Sie sind selbst aktiver Bio-Landwirt und seit über 15 Jahren in der Agrarpolitik tätig. Was sagen Sie zur Forderung nach mehr Leistung der heimischen Landwirte durch die Landwirtschaftsministerin? Muhr: Der Bauernstand ist offensichtlich der einzige Berufstand, der mehr Leistung bei weniger Einkommen erbringen soll. Wir werden uns das so nicht mehr gefallen lassen. Wir haben daher bereits in der LK-Vollversammlung mittels Antrags gefordert, dass die Ausgleichszahlungen mittels Inflationsausgleich angepasst und zukünftig fortgeschrieben werden. Weiters haben wir die Forderung aufgestellt, dass ökologische Mehrleistungen auch tatsächlich abgegolten werden müssen. Diese Anträge wurden von der Bauernbund Mehrheit abgelehnt! Der Parteizwang wiegt hier offensicht-

lich mehr als das Interesse, die Bauern zu vertreten. Aus diesem Grund haben wir zum Thema „GAP 2023+“ eine Sonder-Vollversammlung einberufen. Diese wird am 25.2.2022 stattfinden und hier werden wir unsere Forderungen nochmals einbringen. KN: Nun soll es laut Ankündigungen weniger finanzielle Mittel für die heimischen Bauern aus der sogenannten „GAP“ geben. Wie soll so auf Dauer das Überleben der Landwirtschaft in unserem Land sichergestellt werden? Muhr: Tatsache ist, dass die Landwirtschaftsministerin und die Bauernbund-Funktionäre offensichtlich in einem Paralleluniversum leben. Ansonsten ist es nicht zu erklären, dass wir zukünftig mehr Flächen aus der Produktion nehmen sollen und gleichzeitig immer mehr auf Importe aus Über-

see angewiesen sind. Es geht bei der GAP nicht nur mehr um das Überleben der heimischen Landwirtschaft, sondern auch darum, eine Lebensmittelkrise abzuwenden. Daher müssen die heimischen Landwirte auch mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet und den heimischen Mutterkuhhaltern eine Perspektive angeboten werden. Davon ist im bisherigen Entwurf leider nichts zu finden. KN: Was wollen Sie und Ihr Team der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft in der Kärntner Landwirtschaftskammer tun, um die Situation der heimischen Bauern zu verbessern? Muhr: Der Bauernstand braucht wieder eine starke Stimme in den einzelnen Gremien. Unser Team besteht aus aktiven und motivierten Bäuerinnen und Bauern, die jeden

Peter Kaiser verurteilt politische Diskussion um Klagenfurter Messer-Attentäter Der Kärntner SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser stellt sich mehr oder weniger schützend vor den Klagenfurter Messer-Attentäter, indem er die politische Diskussion über die grausige Tat verurteilt. Am 22. Jänner kam es zur Mittagszeit zu einer grausigen Tat in der Klagenfurter Innenstadt. Ein armenischer Asylberechtigter hat mit über 40 Messerstichen eine 62-jährige Frau auf offener Straße niedergestochen. Die erschreckende Begründung des Täters: er bekommt kein AMS-Geld mehr. Sofort kam von den Freiheitlichen die Forderung nach der vollen Härte des Gesetzes und der sofortigen Abschiebung. SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser verurteilte diese politische Diskussion. Man könnte fast meinen, er stellt sich damit

mehr oder weniger schützend vor den Messer-Attentäter. Der freiheitliche Klubobmann im Kärntner Landtag, Gernot Darmann, zeigte sich tief betroffen über die feige und brutale Messerattacke des armenischen Asylberechtigten. „Leider handelt es sich einmal mehr um ein Opfer der Willkommensklatscher in der Bundes- und Landesregierung und wieder war es eine Frau, die diesem hinterhältigen Angriff hilflos ausgeliefert war. Der Täter muss mit der vollen Härte des Gestzes

bestraft und sofort abgeschoben werden“, so Darmann. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Forderung der FPÖ, einen Landessicherheitsrat einzurichten und mit entsprechenden Kompetenzen auszustatten. „Bereits im November 2020 hat die FPÖ einen entsprechenden Antrag im Kärntner Landtag eingebracht. Passiert ist bis dato jedoch überhaupt nichts. Die Landesregierung betreibt hier eine verantwortungslose „Kopf in den Sand“-Politik auf dem Rücken der eigenen Bevölkerung“, kritisiert Darmann.

Foto: Freiheitliche Bauernschaft

Im Gegenzug zur harschen Forderung der ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger gibt es weniger finanzielle Unterstützung für die heimischen Landwirte aus dem Topf „Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)“. Die Kärntner Nachrichten haben daher den freiheitlichen Vizepräsidenten der Kärntner Landwirtschaftskammer, Manfred Muhr, zum kurzen Interview gebeten.

Tag auf ihren Höfen ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Wir haben uns für die Zukunft des Bauernstandes auf drei Themenschwerpunkte festgelegt: Einkommen sichern, Rechte stärken, Eigentum schützen. Zu all diesen Themen haben wir bereits Anträge eingebracht und werden auch in Zukunft nicht lockerlassen. Ein wichtiger Punkt für die Zukunft wird sein, den Ausverkauf der Heimat zu verhindern. Daher haben wir bereits zum zweiten Mal eine Verschärfung des Grundverkehrsgesetzes gefordert, um hier die Rechte der aktiven Bauern zu stärken. Denn Bauernland muss in Bauernhand bleiben!

Da Grantl Sepp sogt:

„Wenn ma sich die derzeitige Regierung onschaut, kennt ma fost manen, es braucht ka Impfpflicht, sondern a Denkpflicht!“


WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

REGIONALES

Foto: Facebook/Wassermann

Klagenfurts Busse werden schneller und elektrisch

Die für den öffentlichen Personennahverkehr zuständige Stadträtin Sandra Wasser-

Spittal: Vortrag über „Blackout“ lockte viele Interessierte

mann (FPÖ) präsentierte am 19. Jänner großartige Neuerungen für alle Klagenfurter Busfahrgäste. Es wird kräftig in das „Öffi“-Netz investiert. Der Plan für die nächsten Jahre: Fünf Hauptlinien im Zehn-Minuten-Takt und die Umstellung der Flotte auf leise sowie umweltfreundliche Elektrobusse. Im September soll mit der Hauptlinie C und ab 2023 mit der Hauptlinie A gestartet werden. Damit kann der CO2Ausstoß in Klagenfurt massiv reduziert werden und es können bis zu 30 Millionen Euro an möglichen Strafzahlungen vermieden werden.

Foto: mochmawos.at

Im September fand im Spittaler Stadtsaal die erste Informationsveranstaltung in Oberkärnten zum Thema „Blackout“ statt. Oberst i.R. Gottfried Pausch und Gemeinderat Volker Grote (FPÖ) boten an diesem Abend einen Einblick in den Katastrophenschutz und informierten darüber, wie man sich auf einen plötzlichen, längerfristigen Strom- und Infrastrukturausfall vorbereiten kann.

Monaten nur allzu deutlich erkennen. Damit wir auch in Zukunft frei leben können, müssen wir das Thema Sicherheit wieder mehr in den Fokus unseres Handelns stellen“, erklärte Oberst Pausch.

„Die Freiheit ist das höchste Gut, das wir haben – das mussten wir in den letzten

Infrastrukturstadtrat und Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher (FPÖ) konnte kurz berichten: „Wenn es tatsächlich zu einem längerfristigen Stromausfall kommen sollte, ist es wichtig, dass Krankenhäuser weiterarbeiten können, sich die elektronischen Türen von Geschäften öffnen lassen, Tankstellen weiterhin Benzin zur Verfügung stellen können und in einer Stadt sowohl die Versorgung mit Trinkwasser als auch die Abwasser-Entsorgung reibungslos funktionieren.“

Skandal: Pörtschacher Bürgermeisterin lässt Volksschulkinder frieren und Landtagsabgeordnete Silvia Häusl-Benz (ÖVP) von den Eltern 20 Euro pro Kind und Monat, damit die Kinder 15 Minuten vor Schulbeginn Einlass und Betreuung finden. Einzig Gemeindevorstand Florian Pacher (FPÖ) stellte sich gegen diese unsoziale Maßnahme und stimmte dieser Vorgehensweise nicht zu.

Wolfsberger Stadträtin spendet Verfügungsmittel an Bedürftige

Kinder beider Volksschulen in Ferlach mit „Reflektor-Bären“ unter dem Motto „Für einen sicheren Schulweg!“ ausgestattet. Diese Sicherheitsanhänger lassen sich gut an der Schultasche anbringen und erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Bei einem Budget von rund 80 Millionen Euro gibt die Stadtgemeinde Wolfsberg jährlich lediglich etwa 17.000 Euro für bedürftige Menschen aus, die nicht wissen, womit sie zum Beispiel heizen oder Lebensmittel kaufen sollen. Das sind nur traurige 0,2125 Prozent des Gesamtbudgets. Hingegen belaufen sich die Verfügungsmittel von Bürgermeister Hannes Primus (SPÖ) auf etwa 335.000 Euro. Für Stadträtin Isabella Theuermann (FPÖ) sieht soziale Gerechtigkeit anders aus. Daher spendete sie 3.000 Euro ihrer Verfügungsmittel für Gutscheine, womit sich Bedürftige etwa Lebensmittel oder Heizmaterial kaufen können.

Foto: Facebook/Theuermann

Foto: Facebook/Keuschnig

Für einen sicheren Schulweg: Ferlacher Kinder mit „Reflektor-Bären“ ausgestattet

Dem in Ferlach für die Verkehrssicherheit zuständigen Stadtrat Dominic Keuschnig (FPÖ) ist es ein besonderes Anliegen, dass die Schüler einen sicheren Weg in ihre Schule haben. Gerade die Dämmerungszeit birgt große Gefahren, daher wurden alle

Foto: Facebook/Pacher

Die Kinder der Volksschule Pörtschach wurden aufgrund einer kurzfristigen Änderung der Einlasszeiten durch die neue Volksschuldirektorin bei minus 10 Grad in der Kälte stehen gelassen. Die Lehrerinnen haben die zuerst ankommenden Kinder, die schon im Eingangsbereich waren, sogar wieder vor die Türe geschickt. Nun verlangt Bürgermeisterin

5


6

WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

LESERBRIEFE

Ihre Meinung zählt! Kommentar

Wir freuen uns über Ihre Leserbriefe. Bitte schicken Sie uns diese bis spätesten zum 5. des nächsten Monats an leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at und übermitteln Sie dazu auch Ihren vollständigen Namen und Wohnort. Wir bitten um Verständnis, dass aus Platzgründen nicht jeder Leserbrief veröffentlicht werden kann.

Alles beim Alten in der ÖVP? Wenn man einfach mal darüber nachdenkt, was in den letzten zwei Jahren alles in dieser Bundesregierungen vorgefallen ist, bekommt man den Eindruck, dass die ÖVP darin keine Fehler sieht. Nach dem Austausch von ein paar Personen an der Spitze läuft alles weiter, als wäre nie etwas gewesen. Doch so ist es ja ganz eindeutig nicht. Ständige Angriffe auf die Justiz, Verträge über große Geldbeträge wurden freihändig vergeben, das demokratische Instrument des U-Ausschusses bis zur Lächerlichkeit kritisiert und zum Schluss noch viele aus der ÖVP-Familie mit guten Posten in der Diplomatie, der Wirtschaft und Aufsichtsräten oder Vorständen belohnt. Viele unserer Grund- und Verfassungsrechte wurden einfach ausgehebelt oder ignoriert. Das alles war und ist für große Teile der ÖVP normal? Hauptsache, man bleibt an den Hebeln der Macht und die Grünen machen mit oder drücken einfach die Augen zu. Sehr vielen Mitbürgern ist immer noch nicht klar, dass dadurch auch der Demokratie enormer Schaden entstanden ist und diese in Gefahr ist. Hans-Peter Kurz, Greifenburg

Pflegelehre - ein Gewinn

Die langjährige Idee der Freiheitlichen, Pflichtschulabgängern eine Pflegelehre anzubieten, wäre für Kärnten - eigentlich für ganz Österreich - eine vorbildliche Initiative. In der Schweiz wird dies bereits

mit gutem Erfolg praktiziert. Natürlich müsste man die Pflegeeinrichtungen darauf gut vorbereiten und im ersten Jahr mit dem theoretischen Teil der Ausbildung beginnen, damit die Pflegelehrlinge zu Beginn der praxisbezogenen Arbeit zumindest 16 Jahre alt wären. Eine solche Lehre wäre ein großer Gewinn für junge Menschen sowie für unsere Senioren und würde dem Mangel an Pflegekräften ganz gezielt entgegenwirken. Einfach unverständlich, dass dies nicht schon längst umgesetzt wurde! Manuel Pirker, Spittal an der Drau

2G-Regel und andere Schikanen Man glaubt es kaum, diese Regierung setzt noch einen drauf. Gnädig wird der Lockdown für ungeimpfte Mitbürger aufgehoben. Jedoch bleibt die 2GRegel natürlich aufrecht. Damit werden weiterhin diejenigen schikaniert, die sich gegen eine Impfung entschieden haben - aus welchen höchstpersönlichen Gründen auch immer. Die Omikron-Variante zeigt, es kann jeden treffen, ob geimpft oder ungeimpft - zum Glück aber meist nur mit Schnupfen und Kopfweh. Es wird endlich Zeit, solidarisch gegenüber unseren Mitmenschen zu sein, egal wie sie sich im Bezug auf die Corona-Impfung entschieden haben. Jeder einzelne Mensch ist mündig genug, um seine eigenen Entscheidungen für sich zu treffen. Was maßt sich diese Bundesregierung eigentlich noch alles an? Ein Ende von 2G und ein Ende der Schikanen muss endlich her! Tobias Sand, Wernberg

von Redaktionsleiter Markus di Bernardo

Schüler wollen keine mündliche Maturaprüfung Warum soll es wegen Corona keine mündliche Prüfung bei der heurigen Matura geben? Nur weil es für die Schülerinnen und Schüler bequemer ist? Bei den tausenden Lehrlingen fragt auch niemand nach ihrer Meinung, bei denen läuft die Abschlussprüfung wie schon vor Coronazeiten. Warum sollten also in der Unterrichtszeit demonstrierende Schülerinnen und Schüler bei ihrer für das ganze Leben wichtigen Abschlussprüfung bevorzugt werden? Weniger demonstrieren und mehr lernen wäre wohl eindeutig die bessere Alternative, liebe Jugend! Philipp Kulterer, Ossiach

Corona-Impfung: Nutzen und Schaden ServusTV hat eine sehr interessante zweiteilige Reportage über Schäden nach der Corona-Impfung - die es ja laut Staatspropaganda gar nicht geben darf - ausgestrahlt. Eigentlich schade, dass es für diese wichtige und offene Aufklärung einen kleinen Privatsender benötigt und alle anderen großen Medienhäuser schweigen. Ich hoffe, dass die Mitglieder der Bundesregierung, insbesondere der Bundeskanzler und der Gesundheitsminister, diese Reportage gesehen haben. Und da will dieselbe Regierung mit ihren Experten noch eine Impfpflicht der Bevölkerung aufzwingen? Das ist einfach nur noch unverständlich! Martin Sadnek, Lavamünd

Nach längerer Pause ist mit der Neuauflage der Kärntner Nachrichten eine Lücke in der heimischen Medienlandschaft wieder geschlossen. Monatlich wollen wir damit unsere freiheitlich-demokra, tische Sichtweise ungefiltert an die Leserin und den Leser bringen. Aktuelles Thema der derzeit mehrheitlich einseitigen Berichterstattung: Die Impfpflicht! Gerade die FPÖ stellt sich nicht gegen die Impfung an sich, sondern nur gegen den Zwang. Wir leben mittlerweile in einer traurigen Zeit, wo sich die Menschen mittels „Pass“ gesundbeweisen müssen, um am normalen öffentlichen Leben teilnehmen zu dürfen. Einfach gesund zu sein, zählt nicht mehr, natürliche Antikörper wurden für ungültig erklärt und mittels Impfpflicht sollen nun alle in die Impfung gezwungen werden. Unsere Kinder werden mit Maske und Coronatests in die Klassenzimmer gepfercht, wo durch Dauerlüften in der Winterzeit längst nicht mehr nur die zwischenmenschliche Kälte Einzug gehalten hat. Währenddessen feiern anderenorts hunderte Erwachsene ausgelassen ohne Abstand, ohne Maske und ungetestet singend, klatschend und tanzend den Fasching. Die einzige Stimme der Vernunft in Form der Freiheitlichen wird seit Monaten für dumm und unverantwortlich erklärt. Dabei hat es der Kärntner FPÖ-Chef Erwin Angerer in einer TV-Konfrontation mit SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser unlängst auf den Punkt gebracht: „Der Mensch zählt - nicht sein Impfstatus!“ Wir leben wahrlich in einer traurigen Zeit!


WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

FREIZEIT

7

WERDE BETRIEBSRAT MELDE DICH WIR HELFEN DIR

Bezahlte Anzeige

www.fa-ktn.at

Manfred Mischelin Kammervorstand & Landesobmann

Harald Riegler Kammerrat & Betriebsratsvorsitzender

NATUR UND GARTEN

Speik – Heilpflanze aus den Nockbergen Dem Speik wird eine beruhigende und zugleich anregende Wirkung nachgesagt. Zudem erkannte man schon vor rund 2500 Jahren im alten Ägypten und im Orient die besonderen Fähigkeiten der Pflanze in der kosmetischen Anwendung. Sie wurde für Bäder, Parfums und Körperöle verwendet und auch Cleopatra wusste die Besonderheiten des Speiks zu schätzen. Heute ist vor allem die Verwendung des Echten Speiks als Seife oder Räucherwerk bekannt.

Foto: Privat

Der Echte Speik, auch bekannt als „Valeriana celtica“, ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die einen intensiven Baldriangeruch verbreitet. Er blüht von Anfang Juli bis Ende September und wenn man während dieser Zeit eine Wanderung durch die Kärntner Bergwelt unternimmt, kann man den Geruch des unscheinbaren Krauts besonders intensiv wahrnehmen. Der Speik wächst in den Nockbergen zwischen 1900 und 2300 Metern Seehöhe und steht unter Naturschutz.

IMPRESSUM Herausgeber, Medieninhaber & Verleger: Die Freiheitlichen in Kärnten (FPÖ), Dr.-Franz-Palla-Gasse 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: +43 463 56404, www.kaerntner-nachrichten.at Redaktionsleiter: Markus di Bernardo, redaktion@kaerntner-nachtrichten.at Anzeigenverkauf: anzeigen@kaerntner-nachrichten.at Leserbriefe: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at Grafik, Layout & Satz: Krassgruen.at Werbeagentur GmbH, Nikolaiplatz 2, 9500 Villach, office@krassgruen.at, Tel: +43 4242 25682, www.krassgruen.at Druck & Verarbeitung: Druckfrisch GmbH & CoKG, Hirschstraße 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, office@druckfrisch.co.at, Tel: +43 676 9411401, www.druckfrisch.co.at


8

WWW.KAERNTNER-NACHRICHTEN.AT

FREIZEIT

AUS DER KÄRNTNER KUCHL

Kärntner Reinlingkoch mit Grant’nschleck

JETZT BIS ZU

20% FÖRDERUNG

Rezept und Zubereitung für 6 Personen:

Zutaten Grant`nschleck: 60 g Topfen (passiert) 60 g Preiselbeeren 60 ml Schlagobers (geschlagen) 30 g Honig 1 TL Zitronensaft

S I C H E R N!

durchziehen lassen. Währenddessen für den Grant’nschleck alle Zutaten miteinander verrühren. Anschließend den Reinling aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden. Schnaps, Apfelsaft und Honig erwärmen und den Reinling damit beträufeln. Mit dem vorbereiteten Grant’nschleck servieren und genießen.

Zutaten Reinlingkoch: 250 g Reinling (altbacken) 6 Eier 80 g Zucker 300 ml Schlagobers 1 Prs. Salz 60 g Rosinen 125 ml Obstschnaps 125 ml Apfelsaft 40 g Honig Milch (nach Bedarf) Butter (für die Form) Zucker (für die Form)

DEINE WERBEAGENTUR IN KÄRNTEN!

Bezahlte Anzeige

Den Reinling in dünne Scheiben schneiden. Schlagobers, Eier, Zucker und eine Prise Salz versprudeln. Über den Reinling gießen, sodass eine sehr saftige Masse entsteht. Gegebenenfalls noch etwas Milch zugießen. Die Rosinen untermischen und in eine gut gebutterte, mit Zucker ausgestreute Rehrückenform füllen. Diese in ein Wasserbad stellen und im vorgeheizten Backrohr bei ca. 160 Grad etwa 50-60 Minuten

BUCHTIPP

Oskar Mulley - Bilder der Berge

Erdbau Fürstauer GmbH GF Helmut Fürstauer 9814 Mühldorf/Mölltal +43 4769 2662 / +43 664 3373 104 office@fuerstauer-erdbau.at

Bezahlte Anzeige

Im 130. Geburtsjahr des Kärntner Künstlers und Mitglieds der Künstlervereinigung Wiener Secession – Oskar Mulley – veröffentlichte sein Urenkel einen Kunstband, mit Bildern der bis heute in hohem Maße nachgefragten Werke. Oskar Mulley wurde am 22. April 1891 in Klagenfurt geboren. Nach seiner Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste Wien gehörte der Landschaftsmaler zu den führenden Vertretern seines Kunststils in der Zwischenkriegszeit. Der Band ist in

der Buchhandlung Heyn in Klagenfurt ab sofort erhältlich. Alternativ können Sie das Buch auch unter mulleybuch@ gmail.com bestellen.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook