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Der Freie Bauer 01/2018

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DER FREIE BAUER Informationsblatt der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft · GZ 02Z033861

Ausgabe 01/2018

Manfred Muhr Vizepräsident der LK-Kärnten

Gernot Darmann FPÖ-Spitzenkandidat

Grüner Bericht bestätigt: Einkommen gesunken!

Landtagswahl am 4. März: Das will Gernot Darmann!

Investitionsförderung auch in Kärnten

Die Landespolitik muss zur Kenntnis nehmen, dass die bäuerlichen Einkommen um bis zu 40 Prozent gesunken sind.

Der „Freie Bauer“ präsentiert die wichtigsten Punkte aus dem Agrarprogramm der Kärntner Freiheitlichen.

Die Freiheitliche Bauernschaft fordert eine Investitionsförderung für die kleinstrukturierte Landwirtschaft nach Salzburger Vorbild.

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DER FREIE BAUER

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GRÜNER BERICHT

BU NEU

Das traurige Ergebnis des politischen Stillstands:

Bäuerliche Einkommen in den letzten fünf Jahren um 40 Prozent gesunken Der von der rot-schwarz-grünen Landesregierung vorgelegte Bericht über die wirtschaftliche und soziale Lage der Kärntner Bauern spiegelt ein verheerendes Bild wider: Das Einkommen eines durchschnittlichen Bauern liegt mit rund 880 Euro im Monat nur knapp über der Mindestsicherung in Höhe von 844 Euro. as ist ein skandalöser Zustand, denn im Gegensatz zu Beziehern der Mindestsicherung arbeiten unsere Bauern Tag und Nacht. Der Grund für diese unhaltbare Situation liegt in den Versäumnissen der Agrarpolitik der letzten 30 Jahre, wettert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann: „Auf die bäuerlichen Strukturen in Kärnten mit einer Vielzahl von kleinen und mittleren Betrieben wurde keine Rücksicht genommen!“

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Die Einkommenssituation der Bauern ist jedoch leider noch viel fataler, als im „Grünen Bericht“ dargestellt. Denn das von Agrarreferent Benger angeführte durchschnittliche Jahreseinkommen von rund 23.600 Euro je Betrieb stellt nicht das tatsächlich verfügbare Einkommen dar. „Von diesem Betrag müssen noch die Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden, da diese als Privatausgaben geführt werden. Dann schaut die Situation ganz anders aus und man liegt bei rund 17.600 Euro Einkommen je Betrieb“, rechnet LK-Vizepräsident Manfred Muhr vor.

Auf Grund des geringen Einkommens gebe es für die Kärntner Bauern auch kaum mehr eine Möglichkeit aus dem erwirtschafteten Einkommen heraus in den Betrieb zu investieren. „Das ist erschreckend. Die Zahlen zeigen klar, dass einem durchschnittlichen Kärntner Bauer nur mehr 1.133 Euro im Jahr

für Investitionen ins eigene Unternehmen übrig bleiben. Kärnten nimmt damit den traurigen letzten Platz im Bundesländervergleich ein“, so Muhr. Im Vergleich dazu kann ein Bauer in der Steiermark 4.596 Euro im Jahr, ein Bauer in Salzburg sogar 6.444 Euro im Jahr in die Weiterentwicklung seines Betriebes investieren. Der Bundesschnitt liegt bei 6.260 Euro. Allein von 2010 bis 2015 verzeichneten die Kärntner Bauern einen durchschnittlichen Einkommensverlust von 40 Prozent. „Die ÖVP-Landwirtschaftsministerin muss nun endlich die wahren Ursachen in Angriff nehmen. Die Produktpreise sind noch immer viel zu gering und allfällige Steigerungen kommen nicht bei den Bauern an“, betont der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft Manfred Muhr. Im Sinne von mehr Gerechtigkeit und Fairness für die Landwirte wäre es notwendig, dass nicht die Konzerne alles einstreifen, sondern endlich die hart arbeitenden Bauern profitieren.


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DER FREIE BAUER

AKTUELLES

Zahlungsansprüche von Almbauern neu berechnen und auszahlen! Eine endgültige Lösung für die nicht genutzten Zahlungsansprüche infolge derAlmfutterproblematik verlangt die Freiheitliche Bauernschaft.

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Neuberechnung der Zahlungsansprüche haben, und damit verbunden auch finanzielle Forderungen an die Republik stellen können.

Das heißt in der Praxis, dass die betroffenen Bauern rückwirkend Anspruch auf die

LWK-Vizepräsident Manfred Muhr: „Die zuständige Ministerin für Landwirtschaft, Elisabeth Köstinger wird daher von uns aufgefordert, der AMA eine Weisung zu erteilen, dass die Zahlungsansprüche für die in der Vergangenheit betroffenen Almbauern neu berechnet werden und die den Bauern noch zustehenden Fördermittel umgehend ausbezahlt werden!“

er europäische Gerichtshof hat in einem seiner jüngsten Erkenntnis festgestellt, „dass die Zahlungsansprüche eines Landwirtes neu berechnet werden müssen, wenn sein Referenzbetrag im Rahmen der ursprünglichen Bestimmung seiner Zahlungsansprüche... auf eine zu große Hektarzahl umgelegt wurde. Es sind auch die Bestimmungen, wonach die Zahlungsansprüche unveränderbar wären, in einem solchen Fall NICHT anzuwenden."

322 Aussteller aus neun Nationen waren auf der Klagenfurter Agrar-Messe im Jänner 2018 vertreten. Insgesamt wurden 22.000 Besucher gezählt. Am Rande des Messegeschehens traf FPÖ-Landesrat Gernot Darmann mit der neuen ÖVPLandwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger zusammen.

Verstärkte Unterstützung für unsere Landjugend Die Landjugend Kärnten als führende Jugendorganisation im ländlichen Raum ist ein Garant für die Zukunft des bäuerlichen und ländlichen Lebens. Die Landjugend leistet mit ihren Kursen, Arbeitskreisen, Klausuren, Veranstaltungen und den Brauchtumsfesten einen wesentlichen Beitrag zur Weitergabe von bäuerlichem Wissen und Werten an die Jugend. Sie ist seit Jahrzehnten aktiv. „Dies soll auch in besonders schwierigen Zeiten für die ländlichen- und bäuerlichen Regionen so sein“, findet die Freiheitliche Bauernschaft und verlangt eine verstärkte Unterstützung der jungen Funktionäre in der Landjugend. Der Vorstand der LK Kärnten wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Landjugend Kärnten ihre Landesbeiratstagungen mit den Bezirksvorständen zukünftig wieder an Sonntagen in den Räumlichkeiten der LK Kärnten unter Beisein der LJ Referenten durchführen kann. Als Mindestmaß der Entschädigung für die vielen Termine, die Führungsfunktionäre mit ihrem privaten Auto absolvieren, sollte dieselbe Kilometerentschädigung (0,42 Euro) wie für die Funktionäre der LK gelten.

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Landtagswahl am 4. März 2018:

Das wollen Gernot Darmann und die FPÖ für Kärntens Bauern erreichen Viele Bäuerinnen und Bauern fühlen sich von der bisherigen Agrarpolitik schlecht vertreten. Jetzt gilt es, den Bauern die Hand zu reichen. Bessere Preise für heimische Qualität: Derzeit müssen die Bäuerinnen und Bauern hohe Werbebeiträge an die Agrarmarkt Austria (AMA) abliefern. Das AMA-Zeichen ist aber in den letzten Jahren vom Qualitätszum Billig-Siegel mutiert. Mit dem AMASiegel versehene Produkte bester österreichischer Qualität sind mittlerweile billiger als die Eigenmarken der Supermarktketten. Wir wollen wieder faire Preise für heimische Qualitätserzeugnisse durchsetzen.

Gerechte Bauernpensionen: Während ältere Bäuerinnen und Bauern, die ihr Leben lang auf ihren Höfen hart gearbeitet und damit einen wertvollen Beitrag für die österreichische Volkswirtschaft geleistet haben, heute im Durchschnitt nicht einmal 600 Euro an Pension bekommen, erhalten Asylanten und Einwanderer aus der sogenannten „Grundsicherung” des Staates wesentlich mehr. Wir stehen für gerechte Bauern-Pensionen statt AsylantenMillionen.

Weniger Belastungen und mehr Einkommen: Statt den Bäuerinnen und Bauern in Folge der stark gesunkenen Einkommen wirksam zu helfen, hat die Agrarpolitik auf Bundesebene mit kräftiger Unterstützung der Landwirtschaftskammern zuletzt die Einheitswerte massiv erhöht. Nun sind die Bäuerinnen und Bauern mit enormen Mehrbelastungen etwa bei der Sozialversicherung konfrontiert. Die Bauern zahlen die Zeche, obwohl die bäuerliche Sozialversicherung derzeit jährlich auch noch staatliche Zuschüsse in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro braucht. So kann es nicht weitergehen. Die Agrarpo-

litik muss dem Bauernstand die Hand reichen und Entlastungen umsetzen, anstatt neue Belastungen zu erfinden.

„Natura 2000”: Angesichts der Liste von weiteren 30 sogenannten „Natura-2000”Schutzgebieten warnen die Freiheitlichen vor einer stillen Enteignung der heimischen Bauern. „Natura-2000”Gebiete sind nur dann sinnvoll, wenn die Landwirte als Grundeigentümer von Anfang an in die geplante Grenzziehung eingebunden sind und das Land die Garantie dafür übernimmt, dass die bisherige Wertschöpfung der Bauern nicht beeinträchtigt wird. Das hat FPÖLandeshauptmannkandidat Gernot Darmann mittlerweile für die Kärntner Bauern umgesetzt.


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LANDTAGSWAHL 2018

Service und konkrete Hilfe: Die FPÖ will den Kärntner Bäuerinnen und Bauern auch weiterhin auf Augenhöhe begegnen und mit Rat und Tat sowie mit Herz und Hand zur Verfügung stehen.

Liebe bäuerliche Berufskollegen!

Jetzt muss es auch in der Kärntner Landespolitik zu einem grundsätzlichen Umdenken im Sinne der Bauern kommen. Der Schutz des Eigentums ist in der Landwirtschaft der erste und bewährte Schritt der sozialen Absicherung.

Nach den Nationalratswahlen haben sich FPÖ und ÖVP entschlossen, eine Bundesregierung auf Basis eines gemeinsamen Arbeitsprogramms zu bilden.

Allerdings spielen auch ein ordentliches Einkommen und die Abgeltung der erbrachten Leistungen für die Gesellschaft eine große Rolle. Die bäuerliche Bevölkerung wird daher auch in Zukunft gleichberechtigt und mit leistbaren Beitragssätzen in das System der sozialen Sicherheit eingebunden.

Aus dem Wahlprogramm der Kärntner FPÖ Strukturerhaltende Landwirtschaftsförderung: Abkehr von der ausschließlichen Flächenförderung hin zur Arbeitsplatzabsicherung Bekenntnis zur gentechnikfreien Landwirtschaft in Kärnten

(Sturm, Überschwemmungen) sowie das Inkraftsetzen einer Seilbahn Förderung bei den Schäden durch den Borkenkäfer Praxistauglichere Regelungen für Direktvermarkter

Förderung der Entwicklung von „Hofläden“ und Vermarktungsgemeinschaften

Nachfolgeregelung zur „Mutterkuhprämie”

Sicherstellung von Zahlungen des Landes für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete zusätzlich zur Ausgleichszulage (Top-up-Zahlung)

Keine Schlechterstellung der Landwirtschaft durch das neue Raumordnungsgesetz sowie keine Widmungsabgabe für unbebaute Grundstücke

„Natura-2000”-Gebiete nur mit Zustimmung der betroffenen Landwirte und mit Ausfallshaftung für allenfalls wegfallende Wertschöpfung

Bekenntnis zum Erhalt, der Förderung und der Weiterentwicklung des ländlichen Raumes (ländliches Wegenetz)

Raschere und vor allem unbürokratische Hilfe bei Katastrophenfällen

DER FREIE BAUER

Schutz der heimischen Bienen und Förderung der Imkerei in Kärnten

Ich hatte dabei die Ehre, gemeinsam mit der ebenfalls aus Kärnten stammenden Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Elisabeth Köstinger die agrarpolitischen Ziele zu formulieren. Die Kritik, die die Freiheitliche Bauernschaft in den vielen Jahren der rot-schwarzen Koalition an der Agrarpolitik üben musste, ist keineswegs vergessen. Allerdings: das aktuelle Regierungsprogramm ist ein Zukunftsprogramm, das sich nicht mit den Problemen von gestern, sondern mit jenen von morgen beschäftigt. Die Koalitionsparteien sind bemüht, nicht nur die land- und forstwirtschaftliche Produktionsleistung, sondern auch die volkswirtschaftliche Bedeutung des Bauernstandes anzuerkennen. Die Herstellung biologisch einwandfreier und gentechnisch unverändert Lebensmittel ist die Herausforderung, der sich die österreichischen Bauern stellen. Die Wertschätzung des Konsumenten manifestiert sich in fairen Preisen. Abgesehen von parteipolitischer Polemik, der ich mich vereinzelt auch von schwarzer Seite ausgesetzt sehe, bin ich zuversichtlich, dass die neue Bundesregierung mehr für die Bauern erreichen wird als die rot-schwarzen Koalitionen der letzten Jahre. Vor allem, weil mit der FPÖ ein Partner in der Koalition vertreten ist, der sich den Bauern schon von jeher herzlich und kollegial verbunden fühlt. Mit herzlichen Grüßen!

Manfred Muhr

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DER FREIE BAUER

UNSERE KAMMERRÄTE

Kammervorstand Rosemarie Schein Betriebsschwerpunkt: Mutterkuhhaltung

Mobil: 0664/1269817 E-Mail: rosemarie.schein@yahoo.de

Kammerrat Gerhard Neunegger Betriebsschwerpunkt: Bergbauernhof Mutterkuhhaltung & Forstwirtschaft Mobil: 0650/6313896 E-Mail: g.neunegger@aon.at

Freier Bauernstand bedeutet Heimatschutz Das Schicksal unserer Heimat ist eng mit der Landwirtschaft verbunden. Vi1. LK - Vizepräsident Manfred Muhr zepräsident Manfred Muhr und die Kammerräte der Freiheitlichen BauernMobil: 0650/3339986 schaft bekennen sich zu einer dezentral strukturierten Landwirtschaft abseits E-Mail: manfredmuhr@gmail.com von Agrarfabriken. Ein freier und leistungsfähiger Bauernstand ist VorausBetriebsschwerpunkt: setzung für den Erhalt der natürlichen Existenzgrundlagen unserer Heimat. Biohof im Vollerwerb: Bio-Mutterkuhhaltung, Eine flächengebundene land- und forstwirtschaftliche Produktion nimmt Bio-Jungrinderproduktion, Direktvermarktung, auf das kleinräumige natürliche Gleichgewicht Rücksicht, schont die natürBio-Ackerbau, Speisegetreideproduktion und Direktvermarktung mit Zustellservice gemein- lichen Ressourcen und schafft die für Kärnten typische bäuerliche Kultursam mit vier anderen Bio-Bauern. und Erholungslandschaft.

Kammerrat Thomas Rinner Betriebsschwerpunkt: Forstwirtschaft und Jungviehaufzucht Mobil: 0664/4431141 E-Mail: tom.rinner@aon.at

Kammerrat Markus Priess Betriebsschwerpunkt: Mutterkuhhaltung und Forstwirtschaft Mobil: 0664/3239596 E-Mail: markus.priess@aon.at

Kammerrat Ing. Helmuth Fleissner Betriebsschwerpunkt: Rindermast, Ackerbau und Saatgutvermehrung Mobil: 0664/1140450 E-Mail: helmutfleissner@aon.at

Kammerrat Roman Berger Betriebsschwerpunkt: Milchviehbetrieb Mobil: 0664/73487395 E-Mail: roman.berger69@gmail.com

Kammerrat Roman Linder Betriebsschwerpunkt: Gastwirtschaft und Mutterkuhhaltung Mobil: 0650/4658404 E-Mail: roman.linder@RFJktn.at

Kammerrat Christian Scharfer Betriebsschwerpunkt: Ferkelproduktion und Ackerbau Mobil: 0699/11996318 E-Mail: christianscharfer@hotmail.com


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DER FREIE BAUER

AKTUELLES

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Prämienzuschuss zur Tierversicherung im Rahmen der Hagelversicherung Die im Rahmen der Österreichischen Hagelversicherung angebotene Tierversicherung umfasst neben der Variante „Agrar-Rind“, bei der das Risiko „Tod von Rindern und Totgeburten“ abgedeckt wird, auch die Tierertragsschadenversicherung für Rinder und Schweine. iese ermöglicht eine Abfederung des Schadens infolge einer Tierseuche. Ein Schaden liegt vor, wenn der Betrieb aufgrund einer Tierseuche gemäß Tierseuchengesetz behördlich gesperrt wird und dadurch eine Vermarktung der Tiere oder deren Produkte nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Die Risikovorsorge gewinnt leider immer mehr an Bedeutung für den einzelnen Betrieb, zumal das Bedrohungsszenario speziell im Seuchenfall vom uneingeschränkten Personen- und Güterverkehr ausgeht.

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Der zuständige Agrarlandesrat Christian Benger wird von der Freiheitlichen Bauern-

schaft aufgefordert, einen Prämienzuschuss zu den Tierversicherungen zu gewähren.

Senkung der Umsatzsteuer für landwirtschaftliche Betriebsmittel Eines der Kernanliegen des aktuellen Regierungsprogramms von ÖVP und FPÖ ist die Senkung der Steuerquote.

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higkeit im Tourismus" ermöglicht wurde, darf in diesem Zusammenhang aber auch auf unsere Bäuerinnen und Bauern nicht vergessen werden.

Der Hotellerie gelang es bereits, die Umsatzsteuer auf Übernachtungen von 13 auf 10 Prozent zu senken . Da dies unter der Prämisse „Stärkung der Wettbewerbsfä-

LK-Vizepräsident Manfred Muhr: „Wir fordern die unverzügliche Senkung der Umsatzsteuer auf landwirtschaftliche Futter- und Betriebsmittel von 13 auf 10 Prozent!“

arüber hinaus wird im Regierungsprogramm unter dem Teilbereich „Land- und Forstwirtschaft" von wettbewerbsfähigen Betriebsmitteln gesprochen.

Unermüdlich arbeitet die Fraktion der freiheitlichen Kammerräte in der Landwirtschaftskammer mit Vizepräsident Manfred Muhr. Mit zahlreichen Anträgen zur Verbesserung der Lage des Kärntner Bauernstandes gilt die Freiheitliche Bauernschaft als der Motor in der Kammer-Vollversammlung. Auch die zahlreichen jungen Kammerräte haben sich rasch an die Usancen in der Vollversammlung gewöhnt und bringen sich mit fundierten Debattenbeiträgen und wertvollen Anträgen im „Bauernparlament“ ein. Es zeigt sich: in der modernen bäuerlichen Interessensvertretung geht es nicht um Parteipolitik, sondern um den bestmöglichen Einsatz für den Bauernstand.


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DER FREIE BAUER

AKTUELLES

Anhebung des KESt-Freibetrags bei Auschüttung in Agrargemeinschaften Seit 2001 sind Ausschüttungen aus körperlich organisierten Agrargemeinschaften endbesteuert. Schutzstatus des Wolfes reduzieren:

Bewirtschaftung der Kärntner Almen darf nicht gefährdet werden

Geld- und Sachausschüttungen unterliegen daher dem Kapitalertragssteuerabzug (KESt-Abzug) und müssen dann nicht mehr in die Einkommensteuerbemessung aufgenommen werden. Außerdem gibt es für Ausschüttungen (Geld- und/oder Sachausschüttungen) eine Freigrenze von 2.000 Euro je Anteilshaber und Kalenderjahr. Vizepräsident Manfred Muhr: „Da die letzte Anhebung dieses Freibetrags über ein Jahrzehnt zurückliegt, wäre es nun angebracht, aufgrund der ständig steigenden Bringungskosten bei Brenn- und Schadholz den Freibetrag auf 4.000 Euro anzuheben.“ Dies würde auch dem Regierungsprogramm der ÖVP/FPÖ-Koalition entsprechen, denn dort wurde die Senkung der Steuerquote als ein Hauptziel definiert. Muhr: „Die Agrarsprecher der Regierungsparteien werden aufgefordert, die notwendigen legistischen Maßnahmen zu erarbeiten, die eine Erhöhung des Freibetrages von derzeit 2.000 Euro auf 4.000 Euro gewährleisten und diese dem Nationalrat zur Beschlussfassung vorzulegen.“

„Wir müssen alles tun, damit die vorbildliche Bewirtschaftung der Kärntner Almen, die ein hohes Kulturgut darstellt und einen großen touristischen Nutzen hat, auch in Zukunft möglich ist.“ – Davon ist der Kärntner Jagd- und Nationalparkreferent Landesrat Mag. Gernot Darmann (FPÖ) überzeugt. Aus diesem Grund müsse auch der Umgang mit dem Großraubwild kritisch beleuchtet werden. enn etwa der Wolf in Kärnten heimisch wird und gleichzeitig unter strengem Schutz bleibt, ist die Almbewirtschaftung in der bisherigen Form bedroht. Das hätte u.a. massive negative Auswirkungen für den Nationalpark Hohe Tauern, wo man sich mit Förderprogrammen bemüht, dass die seit Jahrhunderten bestehende Schafbeweidung erhalten bleibt. Wenn Vieh auf die Alm getrieben wird, müsse es möglich sein, Großraubwild durch jagdliche Maßnahmen fernzuhalten, sagte Landesrat Darmann und plädiert für eine Lösung mit Augenmaß.

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Die strengen EU-Auflagen (Fauna-Flora-HabitatRichtlinie) verbieten derzeit alle Eingriffe. Darmann will sich in Wien dafür einsetzen, dass die neue Bundesregierung auf EU-

Ebene eine Änderung etwa des Schutzstatus des Wolfes erreicht. Dazu müsste der Wolf in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie aus dem Anhang 4 (höchster Schutzstatus) in den Anhang 5 gestuft werden. Dadurch wäre eine maßvolle Regulierung durch die einzelnen EU-Staaten in gewissen Fällen möglich. Landesrat Darmann kann sich vorstellen, dass etwa während der Zeit des Auftriebs der Tiere auf die Almen eine Ausnahme von den Schonbestimmungen normiert wird. „In allen Alpenländern gibt es diesen Wunsch, hier sollte Österreich eine führende Rolle einnehmen“, wünscht sich der Jagdreferent. Man müsse erste Hinweise, dass sich der Wolf in Kärnten ansiedelt, ernst nehmen. Neben dem Schutz von Menschen, gehe es vor allem um den Schutz der heimischen Bauern und des heimischen Viehs.


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GLYPHOSAT

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Freiheitliche Bauern stehen zu Verbot von krebserregendem Panzengift Glyphosat Die EU verbietet ernsthaft „zu braune Pommes“, da diese krebserregend sein kĂśnnten. Doch das nachweislich hochgiftige Spritzmittel Glyphosat bleibt auf Beschluss des EU-Parlaments fĂźr weitere fĂźnf Jahre erlaubt. er VorstoĂ&#x; der Kärntner SPĂ– und Ă–VP nach einem landesweiten GlyphosatVerbot, wird von den Kärntner Freiheitlichen selbstverständlich begrĂźĂ&#x;t. SchlieĂ&#x;lich habe es von uns bereits Initiativen im Kärntner Landtag gegeben, betont heute FPĂ–-Klubobmann Christian Leyroutz.

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Der plĂśtzliche Sinneswandel (insbesondere der Ă–VP) sei wohl der kommenden Landtagswahl zu verdanken, vermutet Leyroutz. Denn SPĂ– und Ă–VP hätten sich schon längst auf EU- und Bundesebene verstärkt fĂźr ein Verbot einsetzen kĂśnnen. Leyroutz rät LH Kaiser, LR Benger und Co. vor allem dazu, deren Parteifreunde zu bekehren. „Das wäre dann auch glaubwĂźrdiger.“ „Dass etwas gegen dieses Pflanzengift, unternommen werden muss, ist, wie jĂźngste Studien bele-

gen, klar. Das Beharren auf die Notwendigkeit einer Ăœbergangsfrist seitens der EUKommission, egal ob fĂźr drei oder fĂźnf Jahre, ist geradezu fahrlässig“, so Leyroutz. Glyphosat ist seit den siebziger Jahren der weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichter. Es wird in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten eingesetzt. In seiner Wirkung ist es nicht-selektiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass

alle damit behandelten Pflanzen absterben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert worden sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenßber Glyphosat besitzen. Seit Jahren mehren sich Hinweise, dass die Substanz Mensch und Tier schaden kÜnnte. Im März 2015 hat die Internationale Agentur fßr Krebsforschung (IARC) einen Bericht verÜffentlicht, dem zufolge das Pflanzengift fßr den Menschen „wahrscheinlich krebserregend" ist.

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BILDUNG

Foto: Johann Jaritz

Investitionsförderung für landwirtschaftliche Betriebe Unser Bundesland ist geprägt von großteils kleinstrukturierten und familiengeführten landwirtschaftlichen Betrieben, die immer wieder vor der Herausforderung neuer Investitionen stehen. Seit dem Jänner 2017 gibt es im Nachbarbundesland Salzburg die Möglichkeit einer Landes-Investitionsförderung, deren Abwicklung unbürokratisch, unkompliziert und vor allem zielgerichtet von statten geht.

Neuausrichtung an landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen notwendig! Man muss die diesbezügliche Kritik des Rechnungshofes ernst nehmen. Die FPÖ hat dazu einen Antrag im Kärntner Landtag eingebracht. ie jahrzehntelange verfehlte Agrarpolitik auf EU-Bundes- und Landesebene hat zum Sterben von hunderten Bauernhöfen geführt. Nach wie vor kämpfen viele bäuerliche Betriebe in Kärnten um das Überleben. Daher ist der hohe Schwund an Schülern in den landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen mit den damit verbundenen Problemen, die auch der Landesrechnungshof in seinem Bericht ortet, für den freiheitlichen LK-Vizepräsidenten Manfred Muhr nicht verwunderlich.

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Ohne diese Förderungen, die ein Drittel des möglichen Höchstbetrags von 60.000 Euro ausmachen, ist es für kleinstrukturierte Betriebe nahezu unmöglich, dringend notwendige Investitionen zu tätigen. Diese Unterstützung seitens des Landes Salzburg ermöglicht zahlreichen Bäuerinnen und Bauern ihren Hof wettbewerbsfähig zu gestalten. Die Freiheitliche Bauernschaft in Kärnten fordert nun, dass auch in Kärnten in Anlehnung an das Salzburger Modell eine derartige Investitionsförderung auszuarbeiten und umzusetzen. Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Freiheitliche und unabhängige Bauernschaft Kärnten, Karfreitstrasse 4, 9020 Klagenfurt · Verlag, Redaktion und Anzeigenverwaltung: SIGNS Werbeagentur GmbH, Kärntner Ring 5-7, 1010 Wien · 01 / 226 0111 · E-Mail: office@signs.media

Für ihn ist es zu wenig, mehr Geld in die Hand zu nehmen oder Schulen zusammen zu legen. „Wir benötigen auch eine inhalt-

liche Neuausrichtung“, so Muhr, der sich das Einfließen zukunftsweisender Bildungsbereiche in den Lehrplan wünscht. Ein entsprechender Antrag wurde im Landtag eingebracht. Im Sinne der Arbeitsplatzsicherung und um dem Bauernsterben entgegen zu wirken, sollten moderne Entwicklungen wie die steigende Nachfrage nach gesunder Nahrung, Urlaub am Bauernhof, Sport in intakter Natur etc. einbezogen werden, schlägt die Freiheitliche Bauernschaft vor. „Das Berufsbild des modernen Landwirtes befindet sich im Wandel und dem ist vor allem in der Ausbildung Rechnung zu tragen“, so Vizepräsident Muhr wörtlich.

Zu Jahresbeginn tagte der Bundesvorstand der Freiheitlichen Bauernschaft Österreich in Vösendorf. Bundesobfrau Jacqueline Nimmerfall und der neue Agrarsprecher der FPÖ, NAbg. Maximilian Linder nahmen auch am Neujahrstreffen der FPÖ teil. Ebensfalls vertreten waren die beiden Kärntner Kammerräte Rosemarie Schein und Roman Linder.


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DER FREIE BAUER

NATURA 2000

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Meinungsschwenk von SPÖ und ÖVP in Bezug auf Natura 2000 Seit 2013 haben SPÖ und ÖVP in den Sitzungen der Kärntner Landesregierung immer mitgestimmt, wenn Grün-Landesrat Rolf Holub auch gegen den Protest von Grundeigentümern Natura 2000-Schutzgebiete an die EU gemeldet hat. Die Freiheitlichen waren als einzige Partei mmer auch auf der Seite der Grundbesitzer! der Seite der Grundeigentümer gestanden ist und weiter stehen wird“, betont Darmann. Während andere nur groß reden, habe er gehandelt und gegen weitere Natura 2000-Schutzgebiete gestimmt.

etzt erkennen plötzlich auch Kaiser und Benger, dass heimische Landwirte und Unternehmer durch diese Praxis massiv benachteiligt werden. Das kritisieren der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann und LK-Vizepräsident Manfred Muhr in einer Reaktion.

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Die anhaltende Entrechtung der Grundeigentümer müsse endlich beendet werden. „Es hat auch Wirtschafts- und Agrarreferent Benger in der Vergangenheit niemand daran gehindert, gegen die Natura 2000-Nominierungen durch Landesrat Holub zu stimmen. Die FPÖ ist die einzige Partei, die immer auf

Der heutige Meinungsschwenk insbesondere von Landesrat Benger sei nicht glaubwürdig. „Jahrelang machen SPÖ und ÖVP Politik gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung, aber kurz vor einer Landtagswahl gebärden sie sich plötzlich als deren Beschützer. Es wäre schon längst eine härtere Gangart gegenüber der EU-Umwelt-Bürokratie notwendig gewesen“, betont Bauernvertreter Manfred Muhr.

Die Kärntner Bauern setzen Hoffnung in Türkis-Blau

Bundesregierung Neu: Weniger Bürokratie, mehr Einkommen Das neue Regierungsprogramm von ÖVP/FPÖ widmet gleich sieben Seiten der Land- und Forstwirtschaft sowie dem ländlichen Raum. Detailreich werden dort die politischen Ziele für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern festgehalten. llen voran steht das Bekenntnis zu einer wettbewerbsfähigen, multifunktionalen und flächendeckenden Land- und Forstwirtschaft auf Basis der bäuerlichen Familienbetriebe.

Stabile Absicherung für Land- und Forstwirte

Mittel. Ein besonderer Fokus wird auf die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik auf EUEbene gelegt. Durch die Einrichtung einer partnerschaftlichen Task-Force "Zukunft Landwirtschaft und Lebensräume“ wollen die Koalitionsparteien ÖVP und FPÖ nachhaltige Konzepte für Österreich erarbeiten. Diese sollen eine Entlastung herbeiführen und Platz für Innovationen schaffen.

Ein erklärtes Ziel der neuen Regierung ist es, den Verwaltungsaufwand und die Bürokratie im Sinne der Landwirtschaft zu reduzieren. Zentral ist die Absicherung der europäischen Mittel und der nationalen Kofinanzierung für die Land- und Forstwirtschaft, wenn möglich sogar durch eine Ausweitung der nationalen

Elementar im Regierungsprogramm ist u.a. die besondere Berücksichtigung der sozialen Leistungen der bäuerlichen Familien. Die Wiedereinführung der GSGB-Mittel ist Grundlage für die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger.

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Geld-Auszahlung trotz AMA-Kontrolle Wie aus dem Grünen Bericht abzuleiten ist, sind öffentliche Mittel ein wesentlicher Bestandteil der land- und forstwirtschaftlichen Einkommen. „Es sollte den Landwirten das ihnen zustehende Geld auch dann im selben Jahr ausbezahlt werden, auch wenn eine Kontrolle der AMA durchgeführt wurde. Und zwar unabhängig davon, ob Sanktionen verhängt wurden oder nicht.“ – Das ist Inhalt eines Antrags der Freiheitlichen Bauernschaft an die Vollversammmlung der Landwirtschaftskammer.


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Bäuerliche Vermarktung Kärntner Fleisch GmbH, Zollfeldstraße 100, 9300 St. Veit, Tel. 04212/55919-17, Fax 04212/55919-45, E-Mail: kaerntner-fleisch@bvg.at, www.kaerntnerfleisch.at

Optimale Absatzwege für alle Produktionsrichtungen

BVG Fleisch: Ein starker Partner für die erfolgreichen Kärntner Rinderzüchter ls bäuerliche Organisation vermarktet die BVG Kärntner Fleisch jährlich ca. 40.000 Rinder, 40.000 Schweine und 35.000 Ferkel. Auch im vergangenen Jahr konnte vor allem im Rinderbereich ein deutlicher Zuwachs verzeichnet werden. Aufgrund der vielseitigen Absatzwege ist man in der Lage das gesamte Angebot am Kärntner Rindermarkt zu vermarkten: D.h., von Qualitätseinstellern über Nutzkälber bis hin zu den jeweiligen Schlachtrinderkategorien ist man in der Lage alles zu vermarkten. Vor allem die Vielfalt der Qualitätsprogramme und Absatzwege bei den Schlachtrindern bietet je nach Produktionsausrichtung den optimalen Absatz.

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Eine qualitätsorientierte Bezahlung zu wöchentlichen Notierungspreisen garantiert

eine faire und einheitliche Abwicklung. Zusätzlich konnten in Kooperation mit den Handelsketten Jahresfixpreise für definierte Qualitätsprogramme wie Ja! Natürlich Bio Weidejungrind, AMA Gütesiegel

Kreuzungsochsen und Kalbinnen für die Bauern ausgehandelt werden, welche deutlich über den allgemeinen Preisniveau liegen. Das Potential speziell in der Vermarktung von Einstellkälbern und Einstellrindern ist jedoch noch groß, dementsprechend wird auch in Zukunft noch ein größerer Fokus auf diese Kategorie gelegt. Aufgrund der vielfältigen Vermarktungswege können bei den Einstellrindern für beste Qualitäten Spitzenpreise bezahlt werden. Durch die wöchentlichen Notierungspreise, Zuschläge für Qualitätsprogramme sowie Jahresfixpreise bei Spezialprogrammen tragen die ARGE Rind und BVG Kärntner Fleisch letztendlich dazu bei, dass es zu einer Preisstabilisierung am gesamten Viehmarkt kommt und das allgemeine Preisniveau gehoben wird.


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DER FREIE BAUER

KÄRNTNER SAATBAU

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Die wirtschaftliche Marktfrucht:

Sojabohnenanbau in Kärnten mit den besten Sorten des Kärntner Saatbaus Der Sojabohnen Anbau ist in den letzten Jahren auch in Kärnten deutlich angestiegen. In unserem Bundesland wird eine Fläche von ca. 4.000 Hektar angebaut. dend für den Erfolg. Durch die zertifizierte Saatgutkontrolle und die Verwendung von untersuchtem und zertifiziertem Sojabohnensaatgut, Originalsaatgut, wird der Grundstein für einen erfolgreichen Sojabohnenanbau gelegt. Neben den Top Sorten der Kärntner Saatbau und den vielen Vorteilen der Kultur Sojabohne, wie die stabile Ertragsleistung über

ie Erträge und das Preisniveau der Sojabohnen sind in den vergangenen Jahren auf stabilem hohen Niveau gelegen. Die Sojabohne muss deshalb auch wieder eine wichtige Rolle in der Anbauplanung im Jahr 2018 spielen, auch wenn es leider aller Voraussicht nach eine Neuregelung im Bereich der Pflanzenschutzanwendung auf ökologischen Vorrangflächen geben wird.

SOJA BOHNE

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Bei BIO Betrieben gibt es natürlich keine Änderungen, hier hat sich die Sojabohne als Marktfrucht mit stabilen Erträgen und Toppreisen in der Vergangenheit mehr als behauptet. Im Jahr 2017 lagen die Durchschnittserträge nach der Trocknung und Vorreinigung bei mehr als 2,7 Tonnen pro ha für BIO Sojabohnen in Kärnten. Auch keine Änderungen gibt es beim Sojabohnenanbau auf allen anderen konventionellen Flächen. Hier bleibt im wesentlichen alles beim Alten, und im Vergleich zu anderen Kulturen kann sich die Sojabohne in punkto Wirtschaftlichkeit mehr als behaupten.

Zertifiziertes Saatgut Mehr noch als bei allen anderen Ackerkulturen ist die Qualität des Saatguts entschei-

die Jahre, die hohe Nachfrage nach GMOfreier Sojabohne, die stabilen Erlöse über die Jahre, den geringen Aufwand in der Produktion und der Arbeitsbelastung, sprechen natürlich auch die vorliegenden klimatischen Bedingungen und Gegebenheiten in Kärnten, aber vor allem die langjährigen Erfahrungen der Kärntner Bauern für den erfolgreichen Sojabohnenanbau in Kärnten.

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PARLAMENT

Ansprechpartner im Parlament:

Unser Agrarsprecher NAbg. Max Linder Max Linder ist seit 1989 selbständiger Gast– & Landwirt und absolvierte seine landwirtschaftliche Ausbildung an der LFS Stiegerhof sowie den Meisterkurs in Krastowitz it seiner Familie führt Max Linder in seiner Heimatgemeinde Afritz zwei landwirtschaftliche Betriebe, einen Tal- und einen Bergbauernbetrieb im Gesamtausmaß von 78 ha und kümmert sich auf diesen Höfen um 25 Mutterkühe und Schafe. Außerdem ist Max Obmann einer Agrargemeinschaft (Gemeinschaftsalm) mit 67 Hektar.

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übte zahlreiche Funktionen aus, wie zB. Ersatzgemeinderat (1985 – 91), Gemeinderat und Tourismusausschussobmann (1991 – 97), Vizebürgermeister (1997 – 2003), Bürgermeister der Gemeinde Afritz seit 2003 und seit 2005 ist er Vizepräsident des Kärntner Gemeindebundes.

Politisch tätig ist Max Linder bereits seit 1985. Er

Wir schauen aufs Ganze. Wertvolle Vielfalt aus der Region. Höchste Milchkompetenz - das bedeutet Vielfalt in höchster Qualität. Von der Frischen Vollmilch über die Bio Wiesenmilch bis zur Länger frisch-Milch werden sämtliche Ernährungsbedürfnisse abgedeckt. In jeder Milchpackung stecken wertvolle Inhaltsstoffe, Nachhaltigkeit, Begeisterung und Innovation. Die weltbeste Rohmilch und höchste Sorgfalt garantieren den natürlichen, gesunden Milchgenuss.

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Bereits von 2008 bis 2013 war Max Linder Mitglied des Nationalrates, d i e Funk-

tion des Agrarsprechers des Freiheitlichen Parlamentsklubs hat er seit dem 30. Jänner 2018 inne. Max hat diese neue Herausforderung gerne angenommen und verspricht, dass er sich mit viel Engagement für unsere Bäuerinnen und Bauern einsetzen werde. Da er bereits in den Jahren 2008 bis 2013 als Abgeordneter zum Nationalrat im Landwirtschaftsausschuss schon Erfahrungen sammeln konnte, kann er genügend Erfahrungen in die neue Aufgabe einfließen lassen.


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EUROPA

Mercosur: Autos gegen Fleisch aus Südamerika

Verwendung des EU-BIO-Logos auf der Frontseite des Produktes In vielen Lebensmittelmärkten herrscht eine immer größer werdende Nachfrage nach Erzeugnissen aus biologischer Landwirtschaft. eim Einkaufsverhalten der Konsumenten stehen die Regionalität der Waren und vor allem BIO-Produkte sehr oft im Mittelpunkt. Die Vielfalt des Angebots sowie selbstkreierte oder selbsternannte BIO-Logos führen aber zu einer massiven Verunsicherung der Konsumenten. Zur besseren Identifikation von biologischen Lebensmitteln wäre es daher

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dringend notwendig, das EU-Bio-Logo generell auf der Frontseite des Produktes anzubringen. Die Freiheitliche Bauernschaft fordert nun, dass biologische Lebensmittel mit dem EU-BIO-Logo auf der Frontseite des Produktes gekennzeichnet werden müssen.

Die Verhandlungen über das Handelsabkommen zwischen den Mercosur Staaten (Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay u. Venezuela) und der EU stehen vor dem Abschluss. Um dies den Südamerikanern schmackhafter zu machen hat die EU das Kontingent für den Rindfleischimport in die EU von 70.000 t auf 99.000 t aufgestockt. Ernüchternd für die Landwirtschaft ist, dass wie bei allen anderen Handelsabkommen auch, der Markt für Lebensmittel geöffnet wird, von denen wir selbst genug haben. Die heimische Landwirtschaft kommt aufgrund ihrer Struktur, der verfügbaren Flächen der vorgegebenen Landschaft und den daraus resultierenden höheren Kosten immer mehr unter Druck. Die Politiker vieler EU-Mitgliedsstaaten sind noch immer bereit unsere Bauern und damit die Kulturlandschaftsbewirtschaftung auf dem Weltmarkt zu opfern. Es soll der Marktzugang für Industrieprodukte in den Mercosur-Staaten erleichtert werden. Steht es um die europäische Industrie und ihre Autos wirklich so schlecht, dass sie sich ihre Märkte nicht selbständig erobern kann? Wir sind gebunden an Grund und Boden, fühlen uns diesem nachhaltig verbunden und verpflichtet, nicht nur im eigenen sondern auch im Interesse der Gesellschaft. Wir können und wollen unsere Arbeit nicht in Billiglohn- und von dort weiter in Billigstlohnländer auslagern. Unsere Aufgabe sehen wir mitunter darin auf Basis der örtlichen Gegebenheiten hochwertigste Lebensmittel zu erzeugen um damit am Markt bestehen zu können.

Ehrung für verdienstvollen Funktionär Im Rahmen einer Vollversammlung der Kärntner Landwirtschaftskammer wurde auch unserem ehemaligen Kammerrat Walter Winkler für seine langjährige Tätigkeit geehrt. Die Freiheitlichen und Unabhängige Bauernschaft brachte erneut zahlreiche Anträge zum Wohle unserer Bäuerinnen und Bauern ein.

Wen sollte das Mercosur-Abkommen helfen? Etwa denen die, die Arbeit in andere Teile der Welt verlagern, nicht bereit sind die bei uns anfallenden Produktionskosten, Umweltauflagen oder Steuern zu bezahlen? KR Ing. Helmut Fleißner

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Mag. Gernot Darmann FPÖ-Spitzenkandidat

Rot-Grün stoppen!

Fortschritt wählen · Arbeit schaffen · Wirtschaft fördern · Einkommen sichern

Am 4. März

FPÖ


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