– an der Bewahrung und am Ausbau der Freiheit mitzuwirken,
– die Eigenverantwortung der Menschen zu fördern,
– eine pluralistische, vom Geist der Toleranz geleitete demokratische Gesellschaft zu stärken,
– zu einem Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung als nachhaltigem Wirtschafts - und Sozialmodell beizutragen,
– die europäische Integration und die Internationale Zusammenarbeit voranzutreiben,
will das „Europäische Forum Alpbach“ ein geistig kultureller Ort und eine Plattform für Begegnung, Austausch und Auseinandersetzung sein, wo das wissenschaftliche, kulturelle, humanitäre, politische und wirtschaftliche Erbe Europas zukunftsorientiert weiterentwickelt wird.
Jahresrückblick 2019
2019 fand das Europäische Forum Alpbach in der Zeit der Ruhe vor dem Sturm statt. Nur – das wusste damals noch niemand. Das Generalthema „Freiheit und Sicherheit“ kann man aus Sicht des darauffolgenden Jahres als düstere Prophezeiung für die Welt hernehmen. Wer im August 2019 in Alpbach war, debattierte unwissentlich bereits jene Fragen, die von jetzt an jeden einzelnen Menschen durch den Alltag begleiten werden: Wie viel von meiner Freiheit muss ich aufgeben, um meine Gesundheit und Sicherheit oder das bloße Gefühl, sicher zu sein, zu vergrößern? Die Debatte, die in Alpbach nuanciert und disziplinenübergreifend stattfand, hat ein Dreivierteljahr nach dem Forum zunehmend an Polarisierung zugelegt. Insofern konnte das Forum uns alle wieder einmal mit dem Rüstzeug ausstatten, die Zukunft besser zu verstehen, sie in einem breiteren Kontext zu sehen und sachliche Argumente für uns selbst und unsere Gesellschaft zu finden, wenn inhaltliche Debatten andernorts in den Hintergrund rücken.
Ein Leuchtfeuer der Klarheit im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit war die Feststellung der ungarischen Philosophin Ágnes Heller. Sie schrieb in ihre Eröffnungsrede für das Forum, dass die Frage nach Freiheit sich nicht nur darauf bezieht, ob man über diese verfügt, sondern besonders darauf, wie man sie nutzt. Als hätte
die kurz vor dem Forum verstorbene Intellektuelle gewusst, was auf uns zukommt, gab sie uns diesen Gedanken mit. Die äußeren Rahmenbedingungen allein bestimmen nicht nur unser Leben, sondern auch das, was wir daraus machen, daraus schließen, und wie wir sie als Chance auf ein besseres Leben für alle und auf mehr – und nicht weniger – Freiheit in Sicherheit nutzen.
Vielleicht mehr denn je zeigte sich am Forum Alpbach 2019, dass unsere gemeinsame Veranstaltung keine isolierte Momentaufnahme ist, sondern eine fortwährende Debatte, die Gedanken über einen langen Zeitraum immer weiter entwickelt. Denn wie sich herausstellte, werden wir sowohl Freiheit als auch Sicherheit viel stärker als lebensnotwendige Grundlagen – also Fundamentals, wie das Generalthema des nächsten Forums lautet –empfinden.
FRANZ FISCHLER, CASPAR EINEM,
SONJA PUNTSCHER RIEKMANN, CLAUS J. RAIDL
PRÄSIDIUM DES EUROPÄISCHEN FORUMS ALPBACH
PHILIPPE NARVAL
GENERALSEKRETÄR DES EUROPÄISCHEN FORUMS ALPBACH
SONJA JÖCHTL
GESCHÄFTSFÜHRERIN EUROPÄISCHES FORUM ALPBACH
GEMEINNÜTZIGE PRIVATSTIFTUNG
CHARLOTTE STEENBERGEN
GESCHÄFTSFÜHRERIN VEREIN EUROPÄISCHES FORUM ALPBACH
KÜNSTLERISCHE ERÖFFNUNG DER SEMINARWOCHE DURCH ARTS
SCHOLARS DER ROYAL ACADEMY OF DRAMATIC ART LONDON
Eine Ethik für die künstliche Intelligenz – aber welche? 11. 04.
By Design or by Desaster? Wege, Wandel zu gestalten, statt ihn zu erleiden 20. 05.
Die verschlungenen Wege der Parteienfinanzierung: Wie sind sie zu begradigen? 24. 06.
Europa in der Welt: zwischen USA, Russland und China 15. 10.
Die Gleichstellung der Gender: Wie sie gestalten, wie sie erreichen? 07. 11.
Wir und der Wald: Von ihm lernen, mit ihm leben 23. 10.
Innovationslabor 07.–09. 06.
European Neighbourhood Policy (ENP)
PhD Summer School 15.–21. 08.
I.E.C.T. – Summer School on Entrepreneurship 15.–21. 08.
Strengthening European Networks of Professional Journalists 22.–27. 08.
Intensivlehrgang für Führungskräfte im Stiftungsmanagement 24.–26. 08.
Alpbach in Motion Summit of Emerging Leaders 25.–27. 08.
Seminarwoche 14.–21. 08.
Tiroltage 17.–18. 08.
Begegnungen 21. 08.
Kunst und Kultur 14.–30. 08.
Die Zukunft des öffentlichrechtlichen Journalismus 16. 01
Gesundheitsgespräche 18.–20. 08.
Hochschulforum 21. 08.
Technologiegespräche 22.–24. 08.
Freiheit und Sicherheit
Politische und Rechtsgespräche 24.–27. 08.
Wirtschaftsgespräche 27.–29. 08.
Finanzmarktgespräche 29.–30. 08.
ALPBACH-DIALOGE
ALPBACH-DIALOG SPEZIAL
ORF-DIALOGE
EUROPEAN FORUM ALPBACH
RE:THINK ALLIANCES
Europäisches Forum Alpbach 2019 Freiheit & Sicherheit 14.–30. August in Alpbach (Tirol)
Alpbacher Gespräche
Das Programm der Gespräche bestand aus zweibis dreitägigen Konferenzen zu Zukunftsfragen in den Bereichen Europaregion Tirol-SüdtirolTrentino, Gesundheit, Technologie, Recht, Politik, Wirtschaft und Finanzmärkte sowie Kunst und Philosophie.
Seminarwoche & Stipendienprogramm
Über 660 Menschen unter 30 aus über 95 Ländern kamen dank eines Stipendiums nach Alpbach. Für sie standen 15 wissenschaftliche und 14 künstlerische und handlungsorientierte Seminare auf dem Programm. Bei den Alpbach Learning Missions hatten sie die Möglichkeit, Themen wie Wassersicherheit, digitale Demokratie oder nichtübertragbare Krankheiten über zweieinhalb Wochen selbstorganisiert zu vertiefen.
Alpbach Campus
Das Begleitprogramm „Alpbach Campus“ bot die Möglichkeit, praxisorientiert neues Wissen für die eigene berufliche Weiterentwicklung zu erwerben. Zum Angebot zählten die Sommerschule „Entrepreneurship“, der „Intensivlehrgang für Führungskräfte im Stiftungsmanagement“ und die „European Neighbourhood Policy (ENP) PhD Summer School“. Wissenschaftspartner wie die Universität Cambridge und das College of Europe steuerten ihre Expertise bei.
4.849
665
STIPENDIATINNEN UND STIPENDIATEN
Alpbach in Motion
43 junge, internationale Führungskräfte kamen nach Alpbach, um in einem interaktiven Setting die wirtschaftliche Zukunft Europas zu diskutieren und innovative Lösungen zu erarbeiten.
make_shift
In einem progressiven 3-Tage-Setting trafen 25 VertreterInnen aus Großunternehmen sowie EntrepreneurInnen in Alpbach zusammen, um die zentrale Frage zu beleuchten, wie Potenziale für nachhaltige Transformation und Innovation ergriffen und innerhalb eines Unternehmens entfaltet werden können. Zum Abschluss des Programms wurden TeilnehmerInnen bestärkt, ihre frisch entwickelten Ideen in zukunftsweisende, nachhaltige Konzepte und Projekte – also „moonshots“ – umzusetzen und diese in ihre Unternehmen zu tragen.
Retreats in Alpbach
Zahlreiche Organisationen nutzten die informelle und interdisziplinäre Atmosphäre Alpbachs für Retreats, darunter das Ban Ki-moon Center for Global Citizens gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt und die OeAD-GmbH.
Intensivlehrgang: Führungskräfte im Stiftungsmanagement
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FRAUENANTEIL UNTER DEN SPRECHERINNEN UND SPRECHERN 2019
SPRECHERINNEN UND SPRECHER, DIE 2019 IN ALPBACH IHR WISSEN TEILTEN 38 %
Der Lehrgang wurde heuer zum ersten Mal durchgeführt und fand in Kooperation mit dem Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel und dem Verband für gemeinnütziges Stiften statt. In kompakter und systematischer Form wurden theoretische Grundlagen und praktische Instrumentarien zum erfolgreichem Stiftungsmanagement vermittelt.
Eröffnung des Europäischen Forums Alpbach
Eigentlich hätte die Eröffnungsrede 2019 von der ungarischen Philosophin Ágnes Heller gehalten werden sollen. Leider verstarb Heller, die sich als Freundin von Bergwanderungen bereits auf das Wiedersberger Horn gefreut hatte, nur wenige Wochen vor Beginn des Forums. Zwei Tage vor ihrem Tod sandte sie den Text der Rede an einen guten Freund, den Philosophen Josef Mitterer, der einwilligte, sie an ihrer Stelle zu halten.
„Die Zukunft der Gesellschaft hängt davon ab, wie diese ihre Freiheit nutzt“, ist Hellers Botschaft. Sie muss es wissen, entkam sie, die jüdischer Abstammung war, gemeinsam mit ihrer Mutter als 15-Jährige nur knapp der Erschießung durch die Nationalsozialisten. Der Umgang mit der Freiheit beschäftigte sie ein ganzes Leben. Ágnes Heller war bis zu ihrem Tod Teil der Opposition gegen die antidemokratische Politik des ungarischen Premiers Viktor Orbán.
JOSEF MITTERER LAS EINEN TEXT VON AGNES HELLER ZUR ERÖFFNUNG DES EUROPÄISCHEN FORUMS ALPBACH 2019
Die Seminarwoche
Im Fokus der Alpbacher Seminarwoche stehen jedes Jahr das Zusammenspiel von Wissenschaft, Kreativität und kritischem Denken, um gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern. Sie soll Ort der innovativen Wissensvermittlung sein, um dies zu ermöglichen. 2019 fanden erstmalig Alpbach Learning Missions (ALM) statt, welche den TeilnehmerInnen die Möglichkeit gaben, selbstorganisiert, aber mit Hilfe von ExpertInnen, eigene Ideen zu global relevanten Themen wie Wassersicherheit, Übergang zu einer Low-Carbon-Gesellschaft, nichtübertragbare Krankheiten, intellektuelle Selbstverteidigung und zu digitaler Demokratie zu entwickeln.
ANGEHÖRIGE DER THERESIANISCHEN MILITÄRAKADEMIE UND STIPENDIATINNEN IM SEMINAR ÜBER FÜHRUNG
Die neue Welthandels(un)ordnung
Die Rahmenbedingungen, um zu wirtschaften, sind aufgrund geopolitischer Machtverschiebungen, rapiden technologischen Wandels und tiefer Spuren, die wir im Ökosystem hinterlassen, so komplex wie selten. Die multilaterale Welthandelsordnung, in der auf globaler Ebene verhandelt wurde, scheint Geschichte zu sein. Werden Handelsabkommen zwischen einzelnen Staaten und Abmachungen zwischen Konzernen zum Dauertrend? Ordnet nicht die digitale Transformation ohnehin alles neu? Wie können Unternehmen technologische Entwicklungen, etwa bei Künstlicher Intelligenz, nutzen, um neue Geschäftspraktiken zu entwickeln? Diesen Fragen stellten sich die TeilnehmerInnen der Wirtschaftsgespräche 2019.
Arancha González brach eine Lanze für ein internationales Abkommen zur Bepreisung von CO2 Es sei nicht einfach, Dinge auf multilateraler Ebene zu erreichen, denn es sei schon schwierig, sie auf nationaler Ebene zu erreichen; aber das sei kein Grund, im Kampf gegen den Klimawandel aufzugeben.
ARANCHA GONZÁLEZ, NOCH DIREKTORIN DES INTERNATIONALEN HANDELSZENTRUMS IN GENF, DISKUTIERT MIT DEM PRÄSIDENTEN DER AMERIKANISCHEN EXPORT-IMPORT BANK, FRED HOCHBERG, UND DEM BBC-JOURNALISTEN STEPHEN SACKUR (CHAIR).
Sicherheit für Europas Finanzmärkte
Das globale Finanzsystem ist von politischen Umbrüchen, Nachwirkungen der Schuldenkrise und schwächerem Wachstum der Weltwirtschaft gezeichnet. Das Spannungsfeld Freiheit und Sicherheit existiert in der Finanzwelt genauso wie andernorts. Bei den Finanzmarktgesprächen 2019 beschäftigte die TeilnehmerInnen der Umgang mit unterschiedlichen und bereits oft genannten Herausforderungen. Gleichzeitig ging es darum, einen Rahmen zu schaffen, der Innovation ermög-licht und neue Formen von Kooperation und Wettbewerb erleichtert, sowie darum, die Rolle zu erkunden, welche die Branche bei der Finanzierung einer nachhaltigeren Wirtschaft spielen soll.
GÜNTHER H. OETTINGER, NADJA HAHN (CHAIR), LUCREZIA REICHLIN UND EWALD NOWOTNY
WÄHREND DEN FINANZMARKTGESPRÄCHEN
Die Theaterkompanie Stan’s Cafe illustrierte mit ihrer Performance „Of All The People in All The World“ Besitz- und Mengenverhältnisse in der Welt, um auf Ungleichheit und ungeahnte Dimensionen hinzuweisen, und machte abstrakt anmutende Statistiken für jeden greifbar. Um ihrer Erzählung eine lokale Verankerung in Alpbach zu verleihen, arbeiteten die KünstlerInnen in einem ehemaligen Lebensmittelladen im Dorfzentrum mit Bergen aus Reiskörnern.
Of All The People in All The World
Sechs überlebensgroße Figuren aus Bronze schwebten in einem Gerüst vor dem Eingang des Alpbacher Kongresszentrums, der Baustelle Conditio Humana, unter dem alle TeilnehmerInnen durchgehen mussten. Passend zum Generalthema waren die Bronze-Menschen sowohl eingeengt als auch geborgen in der Konstruktion aus alten italienischen Baugerüsten. Der ladinische Bildhauer Lois Anvidalfarei konnte damit in Alpbach seine bisher größte Installation umsetzen.
Demokratie und Rechtsstaat
ERÖFFNUNGSWORTE BEI DEN POLITISCHEN GESPRÄCHEN VON MATEJ VODA, EINEM STUDENTEN DER CENTRAL EUROPEAN UNIVERSITY.
DAS EFA IST EIN ORT, AN DEM GENERATIONENÜBERSCHREITEND EIN DIALOG AUF AUGENHÖHE
GEFÜHRT WIRD, UM ANTWORTEN
AUF DIE GROSSEN FRAGEN UNSERER
ZEIT – WIE DIE ENTWICKLUNG VON DEMOKRATIE UND RECHTSSTAAT UND DIE LÖSUNG DER KLIMAKRISE — ZU FINDEN.
Matej Voda ist Student an der Central European University (CEU). Seinen Auftritt als Young Expert bei der Eröffnung der Politischen Gespräche nutzte er, um auf die Situation seiner Universität im Ungarn Viktor Orbáns hinzuweisen.
“As somebody coming from Eastern Europe, the Czech Republic in particular, democratic backsliding and the deteriorating state of the rule of law is a topic very close in Europe to my heart. In June, more than 250 thousand people protested against the rule of oligarchy in Prague. It was the biggest protest since the fall of communism and I have the feeling that civil society is waking up now.
I have also a story that connects me to Alpbach that I have found out about only recently. Two years ago, Michael Ignatieff visited the European Forum Alpbach. Ignatieff is the rector of Central European University. In his speech, he stressed that he was absolutely convinced that the University will be not forced out of Hungary. He was convinced that values like academic freedom are too sacred and that forcing out a university is a step too far. That the EU would not allow this. And most politicians, commentators and academics agreed at the time. As you might already know, they were wrong. We were forced out and I will be among the first cohort to start their studies in Vienna this year. First time since the Second World War that something like this happened in a European country that calls itself a democracy.”
BUNDESPRÄSIDENT VAN DER BELLEN BEI EINEM KAMINGESPRÄCH MIT DEN STIPENDIATINNEN MATEJ VODA UND ANNA LINDORFER (FRIDAYS FOR FUTURE).
Klimanotstand in Alpbach
Während der Politischen Gespräche wurde Alpbach zu einem Ort der Begegnung und des Gesprächs zwischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Mitgliedern der „Fridays For Future“-Bewegung. Mit viel Lärm in den engen Straßen des Bergdorfs forderte die Organisation am Forum jene Aufmerksamkeit ein, die das Thema Klimawandel verdient. Gemeinsam mit der Gemeinde Alpbach rief man anschließend den Klimanotstand aus. Das Forum erwies sich also – wie schon oft – als perfekter Rahmen, um globale Debatten in einen lokalen Kontext zu stellen.
Mit rund 950 TeilnehmerInnen war die Eröffnung der Politischen Gespräche die meistbesuchte Ver -
BREAKOUT SESSION DES INSTITUTE FOR STRATEGIC DIALOGUE (ISD) ZU NEUEN TECHNOLOGIEN UND EXTREMISMUS MIT JULIA EBNER, BHARATH GANESH, LUTZ GÜLLNER UND PATRICK BÖHLER (CHAIR)
KONTER
Entlang der Rhythmen von Stimme, Schlagzeug und Kampf führte der Alpbacher Autor Robert Prosser mit „Konter“ performativ mitten hinein ins Boxen: nicht in den klischeelastigen Mythos davon, sondern in die direkte Auseinandersetzung zweier Gegner, in die Ausnahmeerfahrung, die im Ring möglich wird. Er schlug damit den Eröffnungsgong für die Rechtsgespräche.
ZU
Technologischer Wandel: Mehr Freiheit oder neue Ketten?
Aus dem Blickwinkel „Freiheit und Sicherheit“ betrachteten die Technologiegespräche 2019 auch den technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Das alles vernetzende Internet hat schon ungeahnte Freiheiten geschaffen, versprach Information und Bildung für alle, zeigte aber auch seine dunklen Seiten wie Cyberkriminalität, Mobbing oder gezielte Informationsmanipulation. Das Internet der Dinge erweitert nun auch noch unsere Sinne; kluge Assistenten und Roboter nehmen uns gepaart mit Künstlicher Intelligenz unangenehme Arbeiten ab, aber halt! Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Wer hat ein Recht, künftig von einem Menschen und nicht von einem Roboter bedient zu werden, wenn es um bestimmte Serviceleistungen geht? Die Technologiegespräche versuchen, Antworten zu geben.
High Noon am Balkon
Acht Mal, jeweils um Punkt zwölf Uhr Mittag, überraschten Arts Scholars der Royal Academy of Dramatic Art, der Salzburg Experimental Academy of Dance und der Musik und Kunst Privatuniversität Wien mit mit eigenen Szenen und Kurzperformances am Dorfplatz. Schauplatz: drei Balkone des Alpbacher Gemeindeamtes. In Anlehnung an berühmte Balkonszenen der Theatergeschichte entwickelten die jungen Künstlerinnen und Künstler eigene Sichtweisen auf das Generalthema Freiheit und Sicherheit. Berührend in Erinnerung blieben unter anderem die persönlichen Brexit-Momente der jungen britischen Schauspielerinnen und Schauspieler sowie ein Chorkonzert auf mehreren Ebenen, das den gesamten Ort zum Klingen brachte.
ALENA BUYX, DIREKTORIN DES INSTITUTS FÜR GESCHICHTE UND ETHIK DER MEDIZIN AN DER TU MÜNCHEN, SPRACH ÜBER DEN EINSATZ VON KÜNSTLICHER INTELLIGENZ IN DER MEDIZIN.
Joseph Stiglitz hielt seine eröffnenden Worte über Ungleichheit in Gesundheitssystemen in einem ungewöhnlichen Setting. Ohne eine erhöhte
Bühne als Fokus im Raum musste sich das Publikum selbst Plätze aussuchen. Stiglitz erschien dann irgendwo im Raum und machte somit jene, die am nächsten saßen, zur ersten Reihe fußfrei.
No Fear!
„Angst gehört zum Leben, und nur der Dumme hat keine“, schreibt Ruth Beckermann, die Gastgeberin der Begegnungen 2019. Zur Gestaltung des Tages lud sie eine Reihe an KünstlerInnen ein, mit denen sie sich über Freiheit, Sicherheit und deren Leben austauschte: die Fotografin Elfie Semotan, den Komponisten Georg Friedrich Haas, dessen Partnerin und Storytellerin Mollena Lee Williams-Haas, den israelischen Filmschaffenden Avi Mograbi und den deutschen Autor Max Czollek. Gemeinsam mit dem Publikum wurde einen ganzen Tag lang angeregt diskutiert, aufmerksam zugehört und gemeinsam gelacht. Seinen Ausklang fand der Tag an einer langen Tafel bei Brot, Käse und Wein.
RUTH BECKERMANN MIT DER FOTOGRAFIN ELFIE SEMOTAN VOR IHRER FOTOSERIE „BAD SEEDS“.
BLICK VON OBEN IN DEN SCHRÖDINGERSAAL WÄHREND DES GESPRÄCHS ZWISCHEN RUTH
make_shift
Eine
Mentorin
für die Leiter und Lenker von morgen
Abseits des Trubels der Wirtschaftsgespräche kamen im Rahmen von Alpbach in Motion erneut junge Führungskräfte zusammen. Menschen aus Start-ups, Klein- und Mittelunternehmen, Sozialunternehmen und der Kreativbranche nahmen an diesem Treffen teil, um Wissen über ihnen gemeinsamen Herausforderungen zu teilen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Als Inkubator für Leadership zielt Alpbach in Motion darauf ab, junge Führungskräfte dazu zu motivieren, ihre Position zu nutzen, um Innovation in ihren Unternehmen zu fördern und ihr Schaffen in einem breiteren sozialen Kontext zu sehen.
2019 fand zum ersten Mal make_shift – unser innovatives Leadership Training zu Kreislaufwirtschaft und Systeminnovation – in Alpbach statt. In einem interaktiven 3-Tages-Setting trafen 25 UnternehmensgestalterInnen und Führungskräfte auf Nachhaltigkeits- und TransformationsexpertInnen. Das Programm bot eine Toolbox an Konzepten, Know-how und Instrumenten an, um TeilnehmerInnen zu befähigen, die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft der Zukunft mitzugestalten. In Form von „Moonshots“ entwickelten TeilnehmerInnen konkrete Ideen und Konzepte, die sie in ihre jeweiligen Unternehmen zurücktrugen.
Die Lernreise ging auch nach dem Treffen in Alpbach in Form eines dynamischen Netzwerks weiter. Übers Jahr verteilt erhielten TeilnehmerInnen einschlägiges Training und Wissensvermittlung zu Themen rund um nachhaltige Unternehmenstransformation. Diese „Moonshots“ wurden, begleitet von ExpertInnen und Coaches, gemeinsam weiterentwickelt.
Unsere weiteren Aktivitäten 2019
Konzerthaus
2019 fanden im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses an fünf Abenden Podiumsdiskussionen zu Themen wie der Ethik für Künstliche Intelligenz, Parteienfinanzierung, Europa in der Weltpolitik und Gender Equality statt.
Re:think Alliances setzt sich zum Ziel, demokratische Debattenkultur und gesellschaftliches Miteinander in Europa durch ‚unübliche Allianzen‘ zu stärken. Bei der gemeinsam mit der Stiftung Mercator, Robert Bosch Stiftung und ZEIT-Stiftung initiierten ersten Ausgabe untersuchten die TeilnehmerInnen ihre persönlichen Handlungsspielräume. Jammer nicht, ändere etwas – das war das Fazit der Veranstaltung. Jede/r einzelne müsse aktiv werden und seine eigenen Strategien auf Basis gemeinschaftlicher, demokratischer Werte, schaffen. Außerdem ist die strategische Abstimmung zwischen prodemokratischen Akteuren grenzübergreifend wichtig. Der politische und gesellschaftliche Kontext mag nämlich zwar je nach Ort unterschiedlich sein, aber die strukturellen Herausforderungen von Organisationsaufbau bis Kommunikationsstrategie sind oft dieselben.
Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Journalismus war im DialogForum am 16.01. ein heiß diskutiertes Thema. Nadja Hahn (ORF-Radioinformation), Christian Fuchs (Professor an der Westminster University London) und Florian Scheuba (Kabarettist und Autor) beleuchteten unterschiedliche Zukunftsszenarien und strichen die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von öffentlich-rechtlichen Medien hervor.
Vor dem 75-Jahre-Jubiläum des Europäischen Forums Alpbach ging der Alpbach Dialog auf Tournee. Die erste Station war Klagenfurt, in dessen Stadion ein Wald stand – die Kunstinstallation „For Forest“ von Klaus Littmann. Vor dieser Kulisse wurde über nachhaltige Ressourcenverwendung diskutiert.
„Haltung beweisen“ –”This is my conviction, and that makes me act“
Wenn es nach Marion Prange, Bürgermeisterin der sächsischen Stadt Ostritz, oder Talia Sasson, Menschenrechtsaktivistin aus Israel geht, kann man Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch eine tiefe Überzeugung und den Mut, dafür auch unter allen Umständen einzustehen, stärken. Beim Demokratielabor „Re:think Alliances“ trafen die beiden außergewöhnlichen Frauen auf die „üblichen Verdächtigen“ des gemeinnützigen Sektors: StiftungsvertreterInnen, WissenschafterInnen, NGOs, MedienvertreterInnen, aber auch auf „unlikely allies“ wie die Influencerin Dariadaria, SozialunternehmerInnen, ProgrammiererInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen. Denn es braucht radikal neue Ansätze und Verbindungen zwischen AkteurInnen, die einander üblicherweise nicht über den Weg laufen, um zukunftsfähige Strategien zur Stärkung der Demokratie zu entwickeln.
Gemeinnützige Privatstiftung des Europäischen Forums Alpbach
Das Stipendienprogramm der gemeinnützigen Privatstiftung des Europäischen Forums Alpbach ermöglicht es jungen Menschen aus der ganzen Welt, nach Alpbach zu kommen und am Forum teilzunehmen.
Sie finden hier ein intellektuelles Umfeld vor, um sich mit gesellschaftspolitischen Schlüsselfragen auseinanderzusetzen. Der internationale Austausch, der konstruktive Dialog und die inhaltlichen Debatten mit renommierten WissenschafterInnen, Denke-rInnen und ManagerInnen prägen und verbinden die StipendiatInnen weit über Alpbach hinaus. Damit leistet die Stiftung des Europäischen Forums Alpbach einen nachhaltigen Beitrag zur europäischen Integration und Völkerverständigung.
Das umfassende Stipendienprogramm wäre ohne die Unterstützung von nationalen und internationalen Partnern nicht denkbar. Insgesamt nahmen rund 650 StipendiatInnen am Europäischen Forum Alpbach 2019 teil. Ermöglicht wurden diese Stipendien durch Partner, das internationale Forum Alpbach Network und Eigenmittel der Stiftung.
Die Stiftung wurde 2005 vom Verein „Europäisches Forum Alpbach“ als gleichnamige, gemeinnützige Privatstiftung gegründet. Ausführliche Informationen über das Stipendienprogramm und zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie unter www.alpbach.org/foundation
Vorstand der gemeinnützigen Privatstiftung des Europäischen Forums Alpbach
FRANZ FISCHLER
Präsident des Europäischen Forums Alpbach
INGRID HAMM
Stiftungsexpertin und vormals Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung
WERNER WUTSCHER
Unternehmer und Investor
HOWARD WILLIAMSON
Professor für Europäische Jugendpolitik (kooptiert)
Wir danken den Partnern des Stipendienprogramms 2019 für ihre Unterstützung:
A1 Telekom Austria AG
Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research
The Boston Consulting Group Cultural Affairs Department of the City of Vienna (MA7) Finnish Cultural Foundation
CONTRIBUTORS
Gesellschaft Österreich Ungarn
KAUTE Foundation
Lung Yingtai Cultural Foundation
Mercuri Urval
Karoly Pataki
Raiffeisen Bank International AG
Raiffeisen bank a.d. Beograd
Rupp AG
Renée Schroeder
Specific-Group Austria GmbH
Stadtakademie der ÖVP Wien
VP Bank Stiftung
Advisory Board
International Advisory Board
Kristalina Georgieva, Eamon Gilmore, Jean-Claude Hollerich, Miroslav Lajčák, Pascal Lamy, Thomas Mayr-Harting, Jeffrey Sachs, Nicholas Stern (Gast beim IAB-Treffen), Margot Wallström
THOMAS MAYR-HARTING
Vorsitzender des International Advisory Board
SARAH KIPARSKI
Programmleitung, International Advisory Board, Alpbacher Politische und Rechtsgespräche
Das Europäische Forum Alpbach zeichnet sich seit seiner Entstehung durch einen sehr internationalen Charakter aus. In den letzten Jahren konnte es seine transnationale Reichweite und Attraktivität jedoch noch weiter vergrößern. Schon lange bestand beim Forum der Wunsch, die einzigartige Expertise all jener herausragenden internationalen Persönlichkeiten, die über die Jahre an Veranstaltungen des Forums teilgenommen haben, in organisierter Form zu nutzen.
Das International Advisory Board (IAB), das eine Gruppe hervorragender ExpertInnen aus aller Welt vereint, setzt es sich zum Ziel, das Forum Alpbach in seinen Bestrebungen nach stärkerer Internationalisierung zu unterstützen. So gibt das IAB Empfehlungen zur thematischen Orientierung und Programmierung ab und unterstützt das Forum dabei, Gäste auf Spitzenebene zu gewinnen und dabei sein internationales Netzwerk an UnterstützerInnen weiter zu vergrößern. Das erste Meeting des IAB fand während des Alpbacher Politischen Symposiums 2019 statt. Das Gremium legt ein besonderes Augenmerk darauf, Menschenrechte als globales Fundament einer internationalen Weltordnung zu fördern, Lösungen für die Klimakrise zu finden und, in Abstimmung mit den Prioritäten des Alpbach Circle, das Netzwerk des Forums in Indien, China und in anderen asiatischen Ländern zu erweitern.
Alpbach Circle
KARL SVELDA
Vorsitz des Alpbach Circles, Vorstand der Europäischen Forum Alpbach Stiftung
Otto Molden und Simon Moser gründeten 1945 das Europäische Forum Alpbach mit dem Ziel, die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Bis heute stehen diese Ziele für den „Spirit of Alpbach“. Um das Bestehen des Europäischen Forums Alpbach langfristig abzusichern und die Erweiterung seines Netzwerks zu ermöglichen, wurde unter der Federführung von Karl Sevelda der Alpbach Circle gegründet. Der Circle ist ein exklusiver Kreis von Personen, die das Forum aus persönlicher Überzeugung unterstützen.
Zustiftungen, die über den Circle an die Europäische Forum Alpbach Stiftung getätigt werden, können als Spende steuerlich geltend gemacht werden.
Kontakt
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Forum Alpbach Network
Die gemeinsame Zeit beim EFA verbindet ehemalige StipendiatInnen über viele Jahre und Ländergrenzen hinweg. Sichtbarer Ausdruck dieser Verbundenheit sind in diesem Jahr 35 in 26 verschiedenen Ländern aktive Alumniorganisationen, die selbst sehr erfolgreiche Stipendienprogramme organisieren und den „Spirit of Alpbach“ in die Welt hinaustragen. Hinzu kommen 33 FAN Ambassadors, die in ihren Ländern über das EFA-Stipendienprogramm und das Forum informieren. Mehr unter: https://forum.alpbach.network
1. Initiative Group Alpbach Albania (AL)
2. Initiative Group Alpbach Armenia (ARM)
3. Czech and Slovak Club Alpbach
4. Club Alpbach Belgrade (SRB)
5. Club Alpbach Brussels (B)
6. Club Alpbach Bulgaria (BG)
7. Club Alpbach Burgenland (A)
8. Club Alpbach Croatia (HR)
9. Club Alpbach Georgia (GE)
10. Club Alpbach Germany (D)
11. Club Alpbach Greece (GR)
12. Initiative Group Alpbach Kosovo (KS)
13. Kyiv Initiative Group Alpbach (UA)
14. Club Alpbach Liechtenstein (LI)
15. Club Alpbach London (GB)
16. Lviv Initiative Group Alpbach (UA)
17. Club Alpbach Macedonia (MK)
18. Club Alpbach Montenegro (MNE)
19. Club Alpbach Netherlands
20. Club Alpbach Niederösterreich (A)
21. Club Alpbach Oberösterreich (A)
22. Initiative Group Alpbach Romania (R)
23. Club Alpbach Russia (RUS)
24. Club Alpbach Salzburg (A)
25. Initiative Group Alpbach Sarajevo (BIH)
26. Club Alpbach Senza Confini (A/SLO/I)
27. Club Alpbach Steiermark (A)
28. Club Alpbach Südtirol Alto Adige (I)
29. Club Alpbach Sweden (SWE)
30. Club Alpbach Tirol (A)
31. Club Alpbach Trentino (I)
32. Club Alpbach Turkey (TUR)
33. Club Alpbach Vorarlberg (A)
34. Initiativgruppe Alpbach Wien (A)
35. Club Alpbach Zurich
1. Algeria
2. Azerbaijan
Irak
Lesotho
Malaysia
Geprüft und transparent
Das Europäische Forum Alpbach ließ seinen Jahresabschluss 2018 erstmals von der Ecovis Austria Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft m.b.H. kontrollieren. Damit wird über die Verwendung der uns anvertrauten Sponsorenund Spendengelder Rechnung gelegt. Die Überprüfung für das Geschäftsjahr 2018 wurde von der Generalversammlung am 16.5.2019 einstimmig angenommen: „Nach unserer Einschätzung ist mit der vorliegenden Buchführung eine transparente und nachvollziehbare Abbildung der Geschäftsabläufe gegeben. Die finanzielle Situation des Vereins kann als geordnet beurteilt werden.“ Der Jahresabschluss wurde von den Gremien des Vereins zur statutengemäßen Verwendung vorgelegt und von den ehrenamtlichen Rechnungsprüfern Günther Schrems (Leiter Organisation Sales Processes, Erste Bank) und Max Kothbauer (Vizepräsident, Oesterreichische Nationalbank) mit der Geschäftsführung eingehend erörtert, und die Buchführung sowie die finanzielle Gebarung des Vereins wurde als geordnet beurteilt. Im Jahr 2018 erzielte der Verein weder einen Gewinn noch einen Verlust.
€ 3.144.350,–
TEILNAHMEGEBÜHREN
€ 1.586.595,–50,5 %
MITGLIEDSBEITRÄGE
€ 15.600,–0,5 %
SONSTIGE ERTRÄGE
€ 27.622,–0,9 %
Aufwendungen 2018
€ 3.144.350,–
RÜCKLAGE
€ 158.369,–5,0 % GEWINN € 0,–0 %
ÖFFENTLICHE FÖRDERUNGEN
€ 174.000,–5,5 %
€ 1.340.494,–42,6 %
ORGANISATION EUROPÄISCHES FORUM ALPBACH (INKL. SONDERVERANSTALTUNGEN & CAMPUS)
€ 1.535.300,–48,8 %
€ 287.828,–9,2 %
€ 1.162.854,–37 %
Gremien
Das erste Europäische Forum Alpbach fand 1945 unter dem Namen „Internationale Hochschulwochen“ statt. Der gemeinnützige Trägerverein mit Sitz in Wien wurde 1948 gegründet und agiert seit damals unabhängig von jeglicher ideologischer, politischer und religiöser Weltanschauung. Der Verein lebt von zahlreichen Personen, die sich mit Ausnahme des Organisationsteams ehrenamtlich engagieren. Sie alle tragen dazu bei, dass das Europäische Forum Alpbach heute zu den bedeutendsten interdisziplinären Dialogplattformen für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur in ganz Europa zählt.
Waldemar Hummer, Michael Neider, Katharina Scherke, Matthias Strolz
Geschäftsführung Verein
Philippe Narval (Generalsekretär)
Charlotte Steenbergen (Geschäftsführerin)
Vorstand der Stiftung
Franz Fischler, Ingrid Hamm, Werner Wutscher, Howard Williamson (kooptiert)
Geschäftsführung Stiftung
Sonja Jöchtl
FRANZ FISCHLER PRÄSIDENT
SONJA PUNTSCHER RIEKMANN VIZEPRÄSIDENTIN
Rat Peter C. Aichelburg, Martin Bernhofer, Jürgen Busch, Verena Ehold, Friedrich Gleissner, Erich Gornik, Ivo Greiter, Wolfgang Habermayer, Michael Haider, Edeltraud Hanappi-Egger, Günter Hillebrand, Herwig Hösele, Michael Ikrath, Beatrix Karl, Wolfgang Knoll, Georg Kopetz, Friedrich Korkisch, Kathryn List, Johann Luif, Ulrike Lunacek, Christian Macek, Bernhard Marckhgott, Thomas Mayr-Harting, Beate Meinl-Reisinger, Patricia Mussi-Mailer, Dieter Natlacen, Ewald Nowotny, Johannes Ortner, Klaus Poier, Filip Radunovic, Reingard Rauch, Wolfgang Renner, Verena Ringler, Walter Rothensteiner, Sabine Schindler, Peter M. Schmidhuber, Christoph Schneider, Rainer Schrems, Matthias Strolz, Alexandra Terzic-Auer
Korrespondierendes Kuratorium
Petar Bojanić, Paul Dujardin, Pascale Ehrenfreund, Irene Giner-Reichl, Hermann Hauser, John-Dylan Haynes, Sabine Junginger, Hedwig-Josefine Kaiser, Lisa Kaltenegger, Jan Kickert, Wilhelm Krull, Burton Lee, Konrad Paul Liessmann, Nathalie Loiseau, Dominik Markl, Thomas Mayr-Harting, Jürgen Mlynek, Berthold Molden, Patrizia Isabelle Nanz, Friedrich B. Prinz, Michael Reiterer, David Rejeski, Stephan Schmidt-Wulffen, Nona Shepphard, Elisabeth Wehling, Howard Williamson, Ruth Wodak, Klaus Zeyringer
Organisationsteam (Stand 12/2019)
Philippe Narval (Generalsekretär Verein), Charlotte Steenbergen (Geschäftsführerin Verein), Sonja Jöchtl (Geschäftsführerin Stiftung), Martina Albrecht, Martin Anderl, Marina Bartoletti, Christina Fuchs, Fruzsina Herbert, Bettina Hirzinger, Hannah Kickert, Nadine Kremsner, Olexandr Kuzmenko, Christine Maaß, Franz Mailer, Cornelia Mayrbäurl, Sarah Matysek, Magdalena Rostkowska-Müllner, Clara Rindler-Schantl, Elisabeth Schack, Christiane Schwaiger, Floria Springer, Paul Stolberg, Annamária Tóth, Franziska Werkner, Andrea Windegger, Bernadette Zimmermann
CLAUS J. RAIDL VIZEPRÄSIDENT
Kuratorium
Brigitte Bach, Gerald Bast, Walter E. Feichtinger, Ulrike Felt, Fatima Ferreira-Briza, Eva Flicker, Elisabeth Freismuth, Martin H. Gerzabek, Markus Hengstschläger, Martin Kocher, Sabine Ladstätter, Stefanie Lindstaedt, Wolfgang Lutz, Irmgard Marboe, Tilmann Märk, Gerd Müller, Christa Neuper, Manfred Nowak, Helga Nowotny, Peter Purgathofer, Miriam Rehm, Kirsten Rüther, Christoph Schneider, Margit Schratzenstaller-Altzinger, Renée Schroeder, Franz Schuh, Stefan Thurner, Susanne Weigelin-Schwiedrzik
Programmbeiräte
Gesundheitsgespräche
Clemens Auer, Alena Buyx, Amin El-Heliebi, Karl Forstner, Michaela Fritz, Julian M. Hadschieff, Hedwig J. Kaiser, Robert Körbler, Michael Landau, Sigrid Pilz, Josef Probst, Viktoria Stein, Christa WirthumerHoche, Johannes Zschocke
Rechtsgespräche
Sonja Barnreiter, Tamara Ehs, Caspar Einem, Michael Enzinger, Michael Lysander Fremuth, Michael Holoubek, Brigitte Loderbauer, Elisabeth Lovrek, Sophie Martinetz, Dieter Natlacen, Katarzyna Nowicka, Klaus Poier, Neda Savic, Oliver Scheiber, Alexander Somek, Alma Steger, Michael Umfahrer
Tiroltage
Andreas Altmann, Matthias Fink, Franz Fischler, Wolfgang Fleischhacker, Martin Kubat, Simon Lochmann, Paolo Lugli, Tilmann Märk, Roland Psenner, Veronica Rungger, Julia Sandrini, Jens Woelk, Ulrike Tanzer, Ulrike Tappeiner, Francesca Valentini, Guiseppe Zorzi
Wirtschaftsgespräche
Christoph Badelt, Wolfgang Eichert, Anna Handschuh, Martin Kocher, Georg Kopetz, Bernhard Marckhgott, Claus J. Raidl, Emanuel Riccabona, Franz Schellhorn, Christa Schlager, Christoph Schneider, Agnes Streissler-Führer
Politische Gespräche
Almina Bešić, Erhard Busek, Vedran Džihić, Walter Feichtinger, Franz Fischler, Ulrike Guérot, Pavel Kabat, Kilian Kleinschmidt, Gerald Knaus, Alexander Marschik, Thomas Mayr-Harting, Emilia Pasquier, Sonja Puntscher Riekmann, Shalini Randeria, Verena Ringler
Finanzmarktgespräche
Willi Hemetsberger, Christian Niedermüller, Jeffrey Owens, Claus J. Raidl, Franz Rudorfer, Christoph Schmidinger, Agnes Streissler-Führer, Gertrude Tumpel-Gugerell
Vielen Dank an unsere Partner
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