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Kultur und Baudenkmal Salzburg

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Kultur & Baudenkmal Salzburg


Mozarteum, Salzburg


Kultur & Baudenkmal Salzburg

Foto: B. Holler, Verlag


Inhalt

09 „Roter Salon“, Schloss Leopoldskron, in Salzburg 01 Umschlagseite Landestheater, Salzburg Foto: Neumayr Fotografie/ Christian Leopold

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02 Umschlagseite Mozarteum, Salzburg Foto: Andrew Phelps

in Salzburg

Salzachhof,

04 Umschlagseite „Roter Salon“ Schloss Leopoldskron Richard Schabetsberger

06 Editorial

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15 Zauberflötenhäuschen, in Salzburg

Impressum

91 Branchen Register

25 Herkules Grotte,

Alte Residenz in Salzburg

Inhalt


Inhalt

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77

Landestheater, in Salzburg

Wallfahrtskirche Maria Bühel,

in Oberndorf bei Salzburg

61 Bergbau- und Gotikmuseum, in Leogang

43

83

Mozarteum,

Wallfahrtskirche Maria Hollenstein,

in Salzburg

in Ramingstein

71 Strandbad Mattsee, in Mattsee

51 Hotel- und Badeschloss Straubinger, in Bad Gastein


Editorial

H

ugo von Hofmannsthal, Mitbegründer der Salzburger Festspiele, schwärmt: „Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. Das mittlere Europa hat keinen schöneren Raum.“ Und Max Reinhardt, dessen 150. Geburtstags und 80. Todestags die Theaterwelt im Herbst 2023 gedacht hat, war ebenso gefesselt wie verliebt in die Topographie der Stadt, in die sie umgebende Landschaft und ihre barocken Bauten. Salzburg ist nicht nur reich an Sehenswürdigkeiten, die Stadt an der Salzach besitzt auch eine lange Geschichte als Kunst- und Kulturmetropole. Das kulturelle Erbe der Barockstadt hat seinen Ursprung im regen Austausch mit den südlichen Nachbarstaaten, insbesondere mit Italien. Die reiche Geschichte Salzburgs und die beeindruckende Architektur sind ein Schauplatz, auf dem die Spuren bedeutender Persönlichkeiten tief eingraviert sind. Die Fürsterzbischöfe, die hier über Jahrhunderte die Geschicke des gesamten Fürsterzbistums lenkten, prägten diese Stadt maßgeblich durch monumentale Bauten, weiträumige Plätze mit plätschernden Brunnen, Pferdeschwemmen und Schlossanlagen zur Rekreation im unmittelbaren Umfeld. Der Beiname „Rom des Nordens“ scheint nicht unberechtigt. Doch nicht nur die Macht der Herrschenden, sondern auch die Kreativität und das Schaffen von Genies, wie das vom barocken Baumeister Bernhard Fischer von Erlach, dessen 300. Todestag heuer als Anlass diente, auf seine faszinierenden, vielfältigen Werke und deren bis heute große Strahlkraft zu blicken. Unzählige Künstler und Kunsthandwerker, Ingenieure und Wissenschaftler haben ebenfalls Beiträge zum Glanz der Stadt geleistet. Jährlich feiern wir am 27. Januar den Geburtstag des musikalischen Phänomens Wolfgang Amadeus Mozart mit der Mozartwoche, die in einem instandgesetzten und restaurierten, denkmalgeschützten Bau mit hinzugefügtem, zeitgenössisch gestalteten Foyer stattfindet. Weitere Komponisten, wie Joseph Haydn, wirkten ebenso in Salzburg wie der heimische Dichter Georg Trakl und der Schriftsteller und Dramatiker Hermann Bahr. Nicht zu vergessen Max Reinhardt, der als erster moderner

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Hofrat Dr. Ronald Gobiet ehemaliger Landeskonservator von Salzburg

Regisseur gilt, als „Theatermagier“ verehrt wird und als Inbegriff eines Impresarios von internationaler Zugkraft einen Namen hat, gemeinsam mit seinem einflussreichen Künstlerkreis von herausragenden Schauspielern, Intendanten, Sängern und Bühnenbildnern sowie dem Schriftsteller und Dramatiker Hugo von Hofmannsthal; auch Stefan Zweig und der unvergessliche Dirigent, Maestro Herbert von Karajan haben hier erfolgreich gewirkt. Neben weiteren Persönlichkeiten der Künste und Wissenschaften haben sie Salzburg zu einem kulturellen Brennpunkt gemacht. Die jahrhundertelang regierenden Fürsterzbischöfe, die von ihnen berufenen Maler, Künstler, Baumeister, Musiker, Wissenschaftler, Denker, Schriftsteller haben hier gewirkt und Zeugnisse ihres Könnens hinterlassen. Ein Erbe, das es zu bewahren gilt, das aber zugleich auch für unsere Zeit verständlich sein sollte. Es ist weit mehr als die reine Konservierung, ein „Einmachen“ und Zurschaustellen für Touristen aus aller Welt. Es ist die aktive Transferierung ins Jetzt und Heute, ein Übersetzen für die Zukunft: Beispielsweise, die nicht mehr geläufigen Zitate der barocken Kunst, das Sichtbarmachen der historischen politischen Hinweise und Anspielungen, Wesensmerkmale des Kunstschaffens, wie Licht und Schatten, des Wechsels zum Vergänglichen, dem Morbiden. Augenblicke der Überraschung, des Erstarrens, der Lichtreflexionen, der stillen, wahrnehmbaren Geräusche des Wassers, der Luft und ebenso der abendlich fühlbaren Stille. Selbstverständlich sind nicht nur Glanzpunkte anzumerken, auch Not und Elend überzogen diese Stadt nicht erst seit dem Ende des Fürsterzbistums Anfang des 19. Jahrhunderts bis weit über die Tage des 1. Weltkrieges; diesbezüglich treffen die Texte und Verse von Georg Trakl ins Mark.

Und wieder wird es Licht, und diese urbane Schönheit barocker Vergänglichkeit und Naturnähe gibt eine Zukunft für eine Bühne, die bis heute weltweit durch die Salzburger Festspiele ausstrahlt. Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und der damalige Erzbischof haben im Zusammenwirken etwas kreiert, was Nachhaltigkeit bis in die jüngsten Tage zeigt. Wenn die bizarren Rufe „Jedermann“ in der einbrechenden Nacht des Domgevierts ertönen, wird’s still und leise und Salzburg scheint bei sich, den Einwohnern und Besuchern angekommen. Es ist das Spiel vom Leben und Tod des reichen Mannes „Jedermann“ alljährlich vor der Salzburger Domfassade. Am 22. August 1920 wurde Hugo von Hofmannsthals Theaterstück in der Regie von Max Reinhardt erstmals auf dem Salzburger Domplatz aufgeführt. Reinhardt nannte den ebenfalls begeisterten Anhänger der Festspielidee, Erzbischof Ignaz Rieder, „den engelhaften Erzbischof“. Wenn der Name „Jedermann“ über den Domplatz schallt, ist sie wieder da, die jährliche Festspielzeit von Juli bis Ende August eines jeden Jahres. Diese einzigartige Melange aus historischer Pracht, künstlerischer Brillanz sowie das Eingebettetsein in die unmittelbare Naturkulisse des Salzburger Beckens mit den nahegelegenen Seen des Salzkammergutes sowie der steil aufragenden Bergkulisse im Süden führte dazu, dass die Salzburger Altstadt den begehrten Status als UNESCO Weltkulturerbe erlangte. Eine Anerkennung, die für Konservatoren, Restauratoren, Denkmalpfleger und Bauhandwerker, Dienstleister, aber auch für die Eigentümer Verantwortung mit sich bringt – eine Verpflichtung, die historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig behutsam für die Zukunft weiter zu entwickeln. Österreich verpflichtete sich mit der Unterzeichnung des UNESCO-Übereinkommens von 1993, die innerhalb seiner Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und zu erhalten. Das historische Zentrum der Stadt Salzburg ist seit 1996/1997 Teil der UNESCO-Welterbeliste – eine Stadt mit „besonderem Wert für die Menschheit“. Die schützenswerte Altstadt umfasst 236 Hektar Fläche und beinahe 1.000 Objekte. Überzeugen Sie sich selbst davon bei einem Besuch des historischen Zentrums


von Salzburg – das lebendige Flair und der besondere Charme, die Salzburg ausmachen, lassen sich am besten bei einem Spaziergang durch das historische Zentrum erleben. Die Salzburger Altstadt können Sie wunderbar zu Fuß erkunden. Sie ist durch den Fluss Salzach in zwei Teile gegliedert: die rechte Altstadt mit dem Kapuzinerberg, der Linzer Gasse, Platzl und Steingasse und die linke Altstadtseite mit der Festung, dem Mönchsberg sowie dem weitläufigen Dombezirk und der Bürgerstadt mit den engen Altstadtgassen. In dem vorliegenden Journal werfen wir einen detaillierten Blick auf bedeutende Sanierungsund Restaurierungsprojekte der letzten Zeit. Diesbezüglich sticht der sogenannte „Rote Salon“ im Schloss Leopoldskron hervor, der nach einem roten Teppich benannt wurde, mit dem Max Reinhardt den Parkettboden bespannen ließ. Max Reinhardt nutzte diesen Raum als Besprechungszimmer – besonders intensiv während der Gründung der Salzburger Festspiele gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss. Das restaurierte und in den Innenhof des MozartWohnhauses in Salzburg transferierte „Zauberflötenhäuschen“, in dem Wolfgang Amadeus Mozart zumindest Teile der „Zauberflöte“ in Wien komponiert haben soll, führt uns in den rechten Altstadtbereich. Emanuel Schikaneder, Librettist der Zauberflöte, soll den Salzburger Komponisten darin eingesperrt haben, um die rechtzeitige Fertigstellung der Oper zu erwirken. Am anderen Salzachufer findet sich der sogenannte „Salzachhof“, der mit seiner aufgefrischten historischen Fassadengestaltung in der Petersbrunnstraße hervorsticht. In der fürsterzbischöflichen Alten Residenz mit den unzähligen Prunkräumen ist im westlichen Außenbereich der sogenannten „Dietrichsruh“, einem ehemals aufwendig gestalteten Renaissancegarten, die Restaurierung der „Herkulesgrotte“ mit muschelhinterlegten Flächen erfolgt. Zusammen mit der ehemals geöffneten Sala Terrena wird ein Eindruck der einstigen fürsterzbischöflichen Pracht vermittelt. Wieder am gegenüberliegendem Salzachufer ist der Innenraum des „Salzburger Landestheaters“, in dem Max Reinhardt seine ersten Bühnenauftritte absolvierte, einer eingehenden restauratorischen Behandlung unterzogen worden.

Foto: B. Holler, Verlag

Nicht nur Stuck, Malerei und Vergoldung waren Thema, auch die restliche Wandflächenbehandlung, die Beleuchtung, die Bühnentechnik sowie eine neue Bestuhlung laden zum Verweilen. In unmittelbarer Nähe in der Schwarzstraße findet sich auch das „Mozarteum“, das nach Plänen vom Münchener Architekten Richard Berndl in den Jahren 1910 bis 1914 gebaut wurde. Der Konzertbau und der Schulbau der Internationalen Stiftung Mozarteum sind durch einen neuen Zwischentrakt, ein neu errichtetes Foyer, verbunden. Dieser Bauteil wurde in einer StahlGlas-Konstruktion ausgeführt. Das Projekt vom Salzburger Architektenteam Maria Flöckner und Hermann Schnöll ging aus einem Wettbewerb als Sieger hervor, das „Bauen im Bestand“ führte zu Diskussionen und ist heuer mit dem Staatspreis Architektur „als beispielhaftes Projekt für die Revitalisierung und Modernisierung einer Kulturinstitution“ ausgezeichnet worden. Neben den Projekten in der Salzburger Altstadt werfen wir noch einen Blick auf herausragende Vorhaben in der Umgebung von Salzburg. Das altehrwürdige „Grand-Hotel-Straubinger“ in Bad Gastein wurde nach jahrzehntelanger Sperre wiedereröffnet und vermittelt den Glanz und die Atmosphäre vergangener Epochen. Eine notwendige Erweiterung des im Aufbau befindlichen „Bergbau- und Gotik-Museums“ in Leogang-Hütten ist durch den Zusammenschluss sowie Adaptierungen mit einem nahegelegenen historischen Bestandsbau harmonisch erfolgt.

Nach mehr als 300 Jahren des Bestehens ist die barocke „Wallfahrtskirche Maria Bühel“ in Oberndorf, Maria Bühel-Straße 4, nördlich von Salzburg generalsaniert worden. Verschiedene bauliche wie restauratorische Arbeiten des Inventars und der Wandflächen samt Malerei haben mehr als ein Jahr in Anspruch genommen. Von Interesse ist neben der barocken Kirchenausstattung das Kuppelfresko von Wolfgang Köberl aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in „barocker Manier“. Als Abschluss unserer Reise in die Umgebung von Salzburg steht die Restaurierung der „Wallfahrtskirche in Maria Hollenstein“ in Kendlbruck der Gemeinde Ramingstein im Lungau. Ein Zeugnis der tradierten Volksfrömmigkeit mit dem Bemühen, das Ererbte einer nächsten Generation authentisch zu übergeben. Alle vorgestellten Projekte sind Beispiele für die Vielfalt und den Reichtum des kulturellen Erbes von Salzburg Stadt und Umgebung, das es zu schützen und zu pflegen gilt. Dieses Journal widmet sich aber nicht nur den Gebäuden und Denkmälern selbst, sondern auch den Geschichten, die sie erzählen. Es ist dies eine Hommage an die Vergangenheit, eine Aufforderung zur Gegenwart und eine Inspiration für die Zukunft. Möge es dazu beitragen, dass die Schönheit und Einzigartigkeit von Salzburg und seiner Umgebung für kommende Generationen bewahrt bleiben.

Weiter wird der Blick auf ein Relikt der Badekultur und/oder des Tourismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an der Seenplatte Obertrumer-, Niedertrumer-/Mattsee und Grabensee im Norden von Salzburg gelegt. Eine einfühlsame Instand-

HR a. D. Dr. phil. Ronald Gobiet ist ein österreichischer Kunsthistoriker und war von 2003 – 2012 Landeskonservator von Salzburg im Bundesdenkmalamt. 2012 wurde er mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die

setzung erhielt das Gebäude des nun renovierten „Strandbades von Mattsee“, das von 1927 – 1929 nach der Planung von Architekt Paul

Republik Österreich“ und ein Jahr später mit dem „Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg“ ausgezeichnet.

Geppert dem Älteren errichtet wurde.

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Editorial

Identität und Kulturgüter schützen und bewahren

Bernd Holler Grafik-Designer und Herausgeber Kultur & Baudenkmal

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

S

chon 2008 habe ich mit dem Bundesdenkmalamt Salzburg unter der Leitung von Landeskonservator Hofrat Dr. Ronald Gobiet verschiedene Journal- Veröffentlichungen zum Thema Denkmalschutz publiziert. Umso mehr freut es mich, nun aktuell wieder aktuelle Fachjournale mit dem Land und der Kulturstadt Salzburg und damit Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, präsentieren zu können. Kathedralen mit ihren großen Kunstwerken, Kirchen, Burgen und Schlösser, einfache Bürgerhäuser, Villen oder stillgelegte Industrieanlagen, dörfliche Fachwerkbauten - sie alle zusammen sind Zeugnisse handwerklichen und künstlerischen Könnens und spiegeln das Leben früherer Generationen wider. Wer Denkmäler beseitigt, löscht Erinnerungen aus. Wer sie erhält, schafft sich auch das Recht, Neues hinzuzufügen. So erst wächst historisches Bewußtsein.

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Handwerk und Kultur gehören im Bereich des Bauens untrennbar zusammen. Nur in bester handwerklicher Tradition und mit meisterlicher Sorgfalt können bedeutende Bauten für die nächsten Generationen geschaffen und erhalten werden. Moderne Techniken und zeitgemäße Arbeitsmethoden stehen dazu nicht im Widerspruch, sondern sind not­wendige Hilfsmittel, derer man sich im Sinne von Rationalität und Effektivität gerne bedient. Dabei müssen es nicht immer Schlösser, Kirchen oder Klöster sein, auch „profane“ Projekte zeigen auf, welche Rolle gekonnt ausgeübtes Handwerk und Engagement bei der Sicherung von Kulturgut spielt, das gleichermaßen ­ästhetisch wie praktisch nutzbar ist. Und wie wichtig es ist, dass wir auch heute genauso sorgsam mit diesen Schätzen umgehen - sei es als Bauherr oder Architekt, Planer, als Restaurator, Denkmalpfleger oder als mit den Arbeiten b ­ etrauter Handwerksbetrieb. Die Beispiele in dieser Ausgabe zeigen, dass und wie das gelingen kann.

Freuen Sie sich also auf spannende und interessante Beiträge, die das b ­ reite Spektrum der Denkmalpflege im Land Salzburg aus v­ erschiedenen Perspektiven beleuchten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der neuen Ausgabe von „Kultur und Baudenkmal“


Der neue

Rote Salon Schloss Leopoldskron

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Der „Rote Salon“ im Schloss Leopoldskron, heute Sitz des Salzburg Global Seminar, wurde jüngst saniert und neu gestaltet.

Interior Designer, Ken Fulk

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er Salon ist ursprünglich nach dem roten Teppich benannt, mit dem Max Reinhardt seinerzeit den Boden seines Besprechungszimmers bespannen ließ. Im Zuge der Restaurierung dieses Zimmers in den Jahren 2020- 23 wurde der Spannteppich entfernt und dafür der darunter befindliche Tafelparkettboden instand gesetzt. Die einzelnen Schritte der umfangreichen Instandsetzung waren:

Sanierung Raumschale und Einbauten, Parkettboden, Stuck, Einbaumöbel, Türen sowie Neubau einer Heizungsverkleidung. In die historischen Schränke wurde modernste Konferenztechnologie integriert, die es nun ermöglicht, Videokonferenzen oder Präsentationen durchzuführen. Die Wände präsentieren sich heute in hellem Grau-Grün, der Plafond in Crème-Weiß


und die Stuckdekorationen in zartem Rosa, Gelb und Grün. Dabei wurde nach der Sanierung der Raumschale das Design-Konzepts des amerikanischen, international tätigen Designers Ken Fulk umgesetzt. Dabei wurden unter ande-

rem London eigens entworfene und handgemalte Tapeten auf ein Holzgerüst gespannt. Vorlage für die Tapete waren Leinwände mit Fantasielandschaften und Tieren aus der Zeit Reinhardts, die damals als Bühnenbilder verwendet wur-

den. Weiters wurden historische Sessel aus dem Schloss, ebenfalls aus der Zeit Reinhardts, mit Stoffen neu bespannt.

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Ein historischer Teppich sowie ein großer Tisch mit einer roten Glasplatte runden die Einrichtung ab. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele und dank des US-Botschafters in Österreich, Trevor D. Traina, der bei diesem Projekt eine entscheidende Rolle spielte, sowie zahlreicher anderer ehemaliger US-Botschafter in Österreich, konnte der Salon überhaupt restauriert werden.

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Durch sorgfältige Recherchen und inspiriert durch einige von Reinhardts Original-Theaterkulissen, die auf dem Dachboden des Schlosses entdeckt wurden, erfuhr der Raum eine atemberaubende Verwandlung, die heute, zum 100 jährigen Jubiläum der Salzburger Festspiele, Farbe, Schönheit und Licht miteinander verbindet.


Roter Salon, Schloss Leopoldskron, Salzburg

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Firmenprofile zum Roten Salon, Schloss Leopoldskron, Salzburg

Denkmalgerechte Sanierungmaßnahmen im Roten Salon Herstellen des Unterbaues für tapezierfähige Wandtafeln inklusive Gesimseleiste. Die Unterkonstruktion war nötig, um wie vom Denkmalamt gefordert, die restaurierten Wände nicht zu beschädigen. Ausführung abgestimmt in Zusammenarbeit mit den Innendesignern

Tischlerei Hans Amtmann Markt 52 , A-5450 Werfen Tel.: +43 (0) 646 852-78 office@amtmann.co.at www.amtmann.co.at

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Projektdaten Bauherr: SALZBURG GLOBAL SEMINAR SCHLOSS LEOPOLDSKRON, Salzburg Interiordesign: Ken Fulk Ausführende Fachfirmen u.a.: Unterkonstruktion für Tapeten: Amtmann Möbelbau GmbH, Werfen Fotos: Richard Schabetsberger


Hier entstand

die „Zauberflöte“

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Mozarts Rückzugsort umgezogen und restauriert

Umgezogen vom Bastionsgarten der Stiftung Mozarteum Salzburg in den Innenhof des Mozart-Wohnhauses ist das Häuschen, in dem die Zauberflöte entstanden sein soll. Mit dem Umzug verbunden war eine grundlegende Sanierung des Gartenhäuschens sowie die Herstellung der ursprünglichen Farbfassung. Ein kunstbegeisterter und großzügiger Mäzen und Gönner ermöglichte die Restaurierung des Gebäudes, das in

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Mozarts Zauberflötenhäuschen, Salzburg seiner wechselvollen Geschichte schon mehrfach auf- und wieder abgebaut worden war, was entsprechende Spuren hinterließ. Den Zustand vor der Restaurierung im Bastionsgarten beschreibt der zuständige Restaurator, Thomas Mang, so: „Die vertikal verlaufende Holzvertäfelung außen war mit einem schwarzen, teerartigen Anstrich versehen. Dieser war stark verwittert, teils schon abgeplatzt sowie von Efeuranken überwuchert. Zudem war er nicht historisch belegt, da man nach Beginn der Arbeiten auf etliche darunter liegende Farbstellen in einem mintgrünen Farbton stieß. In Absprache mit dem Denkmalamt wurde der Entschluss gefasst, die originale Fassung wieder herzustellen. Nach einigen Mustern mit Ölfarbe wurde die Holzoberfläche erst leicht angeschliffen und gereinigt. Die anschließende Beschichtung erfolgte dann in zwei bis drei Arbeitsgängen mit Leinölfarbe. Innen wurden Boden -, Decken-, und vertikale Bretter mit leichter Lauge gereinigt und nach der Trocknung von Hand mit feinem Schleifvlies abgerieben. Danach nochmals gebürstet, um eine

Oberfläche zu erhalten, die relativ glatt ist, aber den originalen Charakter beibehält.“ Als neuer Bestandteil der MozartMuseen der Stiftung Mozarteum ist das Zauberflötenhäuschen für interessierte Besucher im Rahmen eines Museumsbesuchs zugänglich. Hier können sie nun am Originalschauplatz die Atmosphäre schnuppern, in der Mozart seinerzeit an der Zauberflöte arbeitete und mit Musikern Partituren einstudierte.

Projektdaten Bauherr: Internationale Stiftung Mozarteum, Salzburg Ausführende Fachfirmen u.a.: Vergolder und Restaurator: Thomas Mang, Bürmoos Fotos: Wolfgang Lienbacher, Salzburg

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Kajetanerkirche, Salzburg

In welchen Handwerken wird restauriert Heute wird in über 50 Gewerken mit handwerklichen Techniken restauriert Im Bau z. B. im Maurer und Betonbauer-, Steinmetz- und Steinbild­ hauer-, Stuckateur- oder Zimmererhandwerk; im Holz- und Bautenschutzgewerbe. Im Ausbau und in der Ausstattung z. B. im Parkettleger-, Raumausstatter- oder Tischler- Handwerk, ­­im Maler- bzw. Kirchenmaler-Handwerk und im Ver­ golder-Handwerk.

Welche Maßnahmen sind möglich? In seltenen Arbeitsbereichen z. B. im Drechsler- und Holzspielzeugmacher-Handwerkoder ­ im Wachszieher-Handwerk. Je nach Zustand der Gebäude oder Objekte wägt die Denkmalpflege ab zwischen verschiedenen Maßnahmen: Konservierung/Sicherung Vorkehrungen und Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung von weiteren Schäden, Abbau und Verlust. Maßnahmen an Gebäuden z. B. Abstützen, Fixieren, Stabilisieren, Reinigen, regelmäßige Pflege der Substanz, Schadensvorbeugung. Restaurierung

Im Metallbau z. B. im Metallbauer-Handwerk, im Metall- und GlockengießerHandwerk.

Maßnahmen an stabilen oder stabilisierten Gebäuden und Objekten, um ihr Verständnis zu erleichtern. Dabei werden ihre Bedeutung und die vorgefundenen Techniken und Materialien respektiert.

Im Kunsthandwerk z. B. im Gold- und Silberschmiede-Handwerk und im Buch­ binder-Handwerk.

Reparatur

z. B. im Maßschneider-, Modisten-, Sattler- und Feintäschneroder Textilgestalter-Handwerk.

Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionalität und des Erscheinungsbildes von Gebäuden und Objekten. Wenn Reparaturen eine nachgewiesene Funktionalität wiederherstellen und die Bedeutung des historischen Objekts respektieren, gelten sie als Restaurierungsmaßnahmen.

Technische Objekte und Fahrzeuge

Rekonstruktion

z. B. im Boots- und Schiffbauer-Handwerk, im Kfz-Handwerk, im Fahrzeuglackierer-Handwerk sowie im Karosserie-und Fahrzeugbauer-Handwerk, im Büchsenmacher-wie im Uhrmacher-Handwerk.

Wiederherstellung eines Objekts zu einer angenommenen früheren Form unter Verwendung von erhaltenem oder ersetzendem Material. Eine Rekonstruktion respektiert die Bedeutung des Objekts und beruht auf Nachweisen.

Im Textilbereich

Im Musikinstrumentenbau z. B. im Orgel- und Harmoniumbauer-, im Geigenbaueroder Metallblasinstrumentenmacher-Handwerk.

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Quellennachweis: Zentralverband des Deutschen Handwerks


Fassaden- und Balkonsanierung an bekanntem Salzburger Gebäude


Der Salzachhof mitten im Salzburger Stadtzentrum wurde um 1914/15 vom damaligen Stadtbaumeister Hans Naaff geplant und liegt unweit des Rudolfsplatzes an der Kreuzung der Nonntaler Hauptstraße mit der Hellbrunner Straße.

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as weit über Salzburg hinaus bekannte Gebäude im zeittypischen Jugendstil mit seinem rautenförmigen Grundriss steht unter Altstadtschutz. Die Fassade des schon 1914 errichteten Teils des Salzachhofs war durch die Emissionen des zunehmenden Verkehrs stark verschmutzt. Durch die Auswirkungen dieses starken Verkehrsaufkommens hatten sich zudem Risse in den Kunststeinkonsolen der Balkone gebildet. Aufgrund einer Anzeige im Jahr 2020 wurden von der Baubehörde daher zahlreiche optische und auch bautechnische Mängel festgestellt. Die optischen Mängel betrafen vor allem das Erscheinungsbild der Fassade, die wie erwähnt durch den angrenzenden Kfz-Verkehr stark verschmutzt war. Die bautechnischen Mängel waren überwiegend an den Balkonen zur Hellbrunner Straßenseite festzustellen, aber auch an den Balkonen im Kreuzungsbereich, welche Materialabplatzungen an Putz und den Kunststeinelementen durch Wassereintritt aufwiesen. Darüber hinaus zeigten auch die Sonnenschutzläden starke altersbedingte Mängel.

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Komplette Fassadensanierung erforderlich Auf diese Hauptpunkte bezogen sich demnach die vorgängigen Untersuchungen zur Sanierung, nach deren Ergebnis vom Architekturbüro Strobl ein genauer Sanierungsplan erstellt wurde. Ziel war vorrangig, zunächst die bautechnischen Mängel zu beheben und anschließend einen optisch einwandfreien Gesamteindruck des Gebäudes getreu dem Originalzustand wieder herzustellen. Die Kunststeinteile an den Balkonen und Säulen wurden umfassend und professionell restauriert; durch die neue Farbe der Fassade und der Fenster erstrahlt das Gebäude nun komplett in neuer Frische.

Vorgegangen wurde dabei nach den Leitsätzen des Architekturbüros, nach denen jedes Gebäude durch seine geografische Lage und seine historischen Bezüge eine Geschichte hat, die der Architekt entweder aufgreifen oder aber auch in einen ungewohnten Kontext stellen kann.

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Die Arbeit des Büros hat grundsätzlich das Ziel, für jeden Bauherrn und jedes Projekt eine individuell passende, eigenständige Atmosphäre zu schaffen.


Vorgehensweise Die bestehenden Putzflächen der Ost-, West- und Nordseite wurden zunächst gereinigt und in ihren schadhaften Bereichen partiell ergänzt und angepasst. In Abstimmung mit der Sachverständigenkommission wurde anschließend der bestehende Farbton genau ermittelt und die Fassaden- und Putzflächen mit Farben neu beschichtet. Die Steingewände an den Fenstern wurden durch Dampf und Partikelstrahlung zunächst gereinigt. Die vorhandenen, Risse waren laut Gutachten nur oberflächlich und wurden je nach Erfordernis verschlossen, ebenso der Kunststeinsockel. Die bestehenden Holzfenster wurden saniert und lediglich außen neu gestrichen, die Terrassentüren der Balkone mussten ebenfalls nur restauriert werden. Die Fensterläden werden ebenfalls erneuert und in Materialität, Form und Farbgebung dem Bestand angepasst. Beschädigte Kupferverblechungen werden ersetzt und neu eingedichtet, die Fallrohre und Vergitterungen der Kellerfenster wurden gereinigt und nur bei Bedarf erneuert. Die bestehenden Kunstschlosserarbeiten an den Balkonen wurden gleichartig in Stand gesetzt, so dass nach Abschluss der gesamten Maßnahmen das Gebäude wieder seinen ihm gebührenden Platz in der historischen Altstadt von Salzburg einnehmen kann. Projektdaten Bauherr: Mansel-Pleydell Anna Mag. Del Fabro Franz, Salzburg Architekt: Strobl Architekten ZT GmbH, Salzburg Projektsteuerung: Strobl Architekten ZT GmbH, Salzburg Ausführende Fachfirmen u.a.: Malerarbeiten, Fenster, Fassadenfläche, Metallteile, Beschichtungen: Klopf GmbH Malermeister, Salzburg Fotos: Strobl Architekten ZT GmbH

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PR-Beitrag Klopf Malermeisterbetrieb GmbH

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Bring Farbe in dein Leben

assaden und Räume mit den richtigen Farben erhalten und gestalten, schmücken, pflegen und farbig mit Freude leben - so das Credo und einer der Leitsätze des Malermeisterbetriebs Klopf aus Siezenheim bei Salzburg. Seit nun mehr als 70 Jahren und in dritter Generation führt man dort professionell und fachmännisch sämtliche Maler und Beschichtungsarbeiten hauptsächlich im Sanierungs- und Renovierungsbereich durch. Mit Innenraumsanierung, Fassadengestaltung, Holzbeschichtung, hochwertiger Möbellackierung, Tapezierarbeiten, Design- und Gestaltungstechniken, Parkettbodensanierung, Farbberatung, Schimmelsanierung und Dachbeschichtungen findet sich das gesamte Spektrum im Leistungskatalog. Ein weiteres Arbeitsgebiet bilden Parkplatzund Fahrbahnmarkierungen.

Gegründet wurde die Firma Klopf Malermeisterbetrieb bereits im Jahre 1951 von Johann Klopf senior. Ab Mitte der 1960iger Jahre unterstützt und weitergeführt von Johann Klopf junior wurden immer wieder neue Tätigkeitsfelder (Straßenmarkierung, Heizkörperbeschichtungen) ins Portfolio aufgenommen. Fleiß und harte Arbeit der ganzen Familie waren und sind die Basis für eine stete Aufwärtsentwicklung, welche mehrfach eine Vergrößerung der Firma erforderte, die heute etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt und seit 1997 von Farb- u. Lacktechnikermeister Jürgen Klopf geführt wird. Schon anhand der zahlreichen unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungen der einzelnen Geschäftsführer, vom Großvater bis zum Enkel, ist ersichtlich, dass die Firma Klopf GmbH immer ver-

sucht, Trends zu erkennen sowie innovativ und kreativ mitzugestalten, aber auch historisches mit den geeigneten Materialien zu erhalten.

Malermeisterbetrieb Klopf vielfältig erfolgreich unterwegs Etliche Vorzeigeobjekte, auch von überregionalem Rang, füllen die Referenzliste, so z.B. der Verbindungsbau des Mozarteums (Fassade, Innenraum-, Fenster-, Tür- und Möbelbeschichtung), der Salzachhof in Nonntal (Beschichtung der Fassadenfläche, Fenster, Fensterläden und Metallteile) und ebenso das Strandbad Mattsee, wo sämtliche Türblätter sowie Verschalungen, Untersichten, Holzsteher, Windläden und Zäune professionell bearbeitet wurden. Klopf Malermeisterbetrieb GmbH Bayernstraße 57 A - 5071 Siezenheim Mobil: +43 (0) 662 877 353 office@ihr-maler.at www.ihr-maler.at

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Restaurierung der Herkules Grotte in der alten Residenz

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ie so genannte „Herkulesgrotte“ war Bestandteil der Dietrichsruh, einer renaissancezeitlichen Gartenanlage bei der alten Residenz Salzburg. Benannt nach einer dort befindlichen Herkulesstatue, wurde sie mit ihrer üppigen künstlerischen Ausstattung nun fachmännisch restauriert. Die Gartenanlage mit Grotten und Wasserspielen wurde zwischen 1606 und 1611 erbaut.

Ende des 18. Jh. ließ man sie abbrechen, erst ab den 1930er Jahren wurde mit der Instandsetzung begonnen. Die Herkulesgrotte ist heute der einzige Restbestand der einst umfassenden künstlerischen Ausstattung. Vormals war die Grotte nach dem Herrscher der Meere, Neptun, benannt- auch, da sie vor allem mit Meereselementen wie Muscheln und Schnecken samt deren Schalen ausgestattet war. Die Skulptur des Herkules wurde erst 1952 in die Nischengrotte eingestellt, der ursprüngliche Aufstellungsort war allerdings im Freien. Nach verschiedenen,

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Herkules Grotte in der alten Residenz, Salzburg

teils umfassenden und massiven Eingriffen im Laufe der Jahre, waren wieder deutliche Schäden zu verzeichnen. Diese gaben den aktuellen Anlaß zur Planung von Restaurierungsmaßnahmen nach einer vorhergehenden ausführlichen Befundung.

Da im Zuge der Befundung die ursprüngliche Gestaltung fast vollständig ermittelt werden konnte, fiel die Entscheidung für eine weit gehende Restaurierung des Bestands als auch eine Rekonstruktion fehlender Elemente.

Die Ausstattung der Wand- und Gewölbeflächen besteht aus verschiedenen Materialien und Techniken – von Wandmalerei, Stuck mit Glassplitterbesatz, Kieselmosaik und zahlreichen aus Muschel- und Schneckenschalen gebildeten Blütenornamenten bis zu einer Sockelzone aus Marmor.

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Herkules Grotte in der alten Residenz, Salzburg

Endzustand Gewölbe Dies war vor allem besonders nötig für den Zierbesatz aus verschiedenfarbigen Glassplittern und Blütenornamenten aus Muschel- und Schneckenschalen, welche anhand von originalen Resten und vor allem anhand von Abdrücken im Setzmörtel wieder originalgetreu hergestellt werden konnten.

Endzustand Gewölbe Endzustand Nische

Endzustand Glasbesatz

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Firmenprofile zur Herkules Grotte, Salzburg

Basilika Mondsee

ERKENNEN WEITERFÜHREN VERWANDELN Erzbischöflisches Palais Foto: Zenzmaier

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ie Berücksichtigung vieler Faktoren bei Sanierungsarbeiten und Umbauten, sind in der immer komplexer werdenden Welt, eine große Herausforderung.

Es braucht die Idee vor dem Konzept und das Gespür in Verbindung mit Wissen um bereits zu Beginn die richtigen Schritte zu setzten.

Ein maßvoller und respektvoller Umgang mit Bestehendem und ein individuell zugeschnittenes Konzept sind die Gradmesser für Qualität und Kostenfaktor. Das Zusammenwirken aller am Bau beteiligten und die notwendige Weiterentwicklung, während der Umsetzung bis zur Fertigstellung, bringen Zufriedenheit und Freude.

Mit unserem Büro Baukultur2 bringen wir die Erfahrung einiger Jahrzehnte im Umgang, Denken und Tun von denkmalgeschützten Objekten mit. Es geht um eine Gesamtsicht in Einbeziehung aller bautechnischen, bauphysikalischen, statischen und ästhetischen… Bereiche.

Baukultur2 GmbH Vorderholz 5, A-5350 Strobl office@baukultur2.at www.baukultur2.at

Schwarzenbergkapelle Foto: Michael Maritsch

Die ursprünglich in einem matt glänzenden Marmorino ausgeführten Flächen wurden ebenfalls bearbeitet. Durch ein Aufpolieren der Oberflächen samt den erforderlichen Vorarbeiten am Untergrund konnte der Originaleindruck nachgestellt werden und gleichzeitig eine dem Alter entsprechende Erscheinung beibehalten bleiben. Die Durchführung der Arbeiten erfolgte durch das Restauratorenehepaar Mag. Voithofer in Zusammenarbeit mit Mag. Johannes Duda und einem Restauratorenteam, bestehend aus Mag. Petra Haberl, Manuel Faltis, Mag. Anna Raffael und Mag. Jae Seo Park.

Projektdaten Bauherr: Residenz zu Salzburg Residenzverwaltung: Theobald Seyffertitz, Salzburg Planung: Baukultur2, Salzburg Ausführende Fachfirmen u.a.: Restaurierung: Josef Voithofer, Hollersbach Fotos: Residenz zu Salzburg, Josef Voithofer, Hollersbach

Konservierung und Restaurierung Wandmalerei - Architekturoberfläche - Gemälde

Die bereits mehrfach überarbeitete Nischengrotte wurde im Herbst 2022 umfassend restauriert. Hauptaufgabe dabei war die Rekonstruktion der nur mehr fragmentarisch erhaltenen originalen Dekoration. Blütenornamente aus verschiedenen Muschel-und Schneckenschalen konnten anhand der Abdrücke im Setzmörtel ebenso rekonstruiert werden wie der Zierbesatz am Stuck aus verschiedenfärbigen Glassplittern.

Mit der Restaurierung konnte die Grotte wieder dem ursprünglich äußerst prunkvollen Gesamteindruck angenähert werden.

Restaurierung Voithofer Hollersbach 11/2, A-5731 Hollersbach im Pinzgau Architekturoberfläche Tel.: +43 (0) 650 56 06 250 Gemälde/Skulptur Tel.: +43 (0) 650 331 59 99 office@restaurierung-voithofer.at www.restaurierung-voithofer.at

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Kultur & Baudenkmal Salzburg Handwerkliche Restaurierung

Immaterielles Kulturgut

Handwerkliche Restaurierung ist in beson­derer Weise geeignet, die Gebrauchsfähigkeit historischer Gebäude und Objekte zu erhalten und ihre Nutzung zu ermöglichen.

Immaterielles Kulturgut sind lebendige, »nicht anfassbare « Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, aber auch handwerkliches Wissen und Können mit den dazugehörigen Werkzeugen.

Sie bewahrt wichtige historische Informationen über die Funktion von Objekten, sichert ihnen eine lange Lebensdauer und rechtfertigt Erhaltungskosten. Sie bewahrt nicht nur das materielle, sondern auch das immaterielle Kulturerbe durch Einüben und Praktizieren der handwerklichen Restaurierungs- und traditionellen Handwerkstechniken. Aus- und Fortbildung im Handwerksbetrieb und im Fortbildungszentrum garantieren deren Weitergabe. Breite Anwendung der traditionellen Techniken wertet sie auf und macht sie zukunftsfähig. Handwerkliche Restaurierung setzt innovative Methoden ein, belebt dadurch das traditionelle Handwerk und sichert dessen Fortbestand

Mit der 2003 getroffenen und 2006 in Kraft getretenen UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes werden u. a. traditionelle Handwerkstechniken, -künste und -überlieferung als wesentliche Voraussetzung für die Entstehung des materiellen Kulturerbes anerkannt. Deutschland führt seit 2004 ein bundes­ weites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes, in das u. a. die Mal-, Fass- und Vergoldetechniken der Kirchenmaler auf­ genommen wurden. Handwerkliche Restaurierung dient damit gleichermaßen der Erhaltung des materiellen wie des immateriellen Kulturerbes.

Quellennachweis: Zentralverband des Deutschen Handwerks

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Fit gemacht für die

Zukunft

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Landestheater, Salzburg

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Landestheater Salzburg im Bühnen- und Zuschauerbereich erneuert Das Salzburger Landestheater ist seit 1839 in Betrieb und gilt als eine der schönsten Bühnen Österreichs. Es steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe.

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Landestheater, Salzburg

c Leopold Vor allem der neobarocke Saal mit seinen vielen Balkönchen, der reich verzierten Decke und dem mächtigen Kronleuchter verzaubert die Besucher.

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Landestheater, Salzburg Ziel dieser Umbauarbeiten war, ein stimmiges Gesamtkonzept zu verwirklichen, das unter Berücksichtigung des historischen Bestandes den gesetzlichen, technischen sowie architektonischen Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht wird. Die Herausforderungen eines Mehrspartenbetriebs mit all seinen unterschiedlichen Anforderungen von Akustik, Technik, etc. wurden als Chance gesehen und so umgesetzt, dass jede Sparte optimale Bedingungen vorfindet. Eine der größten Schwierigkeiten war die Bauzeit von nur knapp einem halben Jahr für den gesamten Umbau, Restaurierung und Modernisierung des historischen Theatergebäudes der Technik.

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I

m Jahr 2022 wurde eine Sanierung und technische Ertüchtigung des Zuschauer- und Bühnenbereichs vorgenommen. Aufgrund seines Alters und seiner bewegten Geschichte stellt die ständige Instandhaltung allein schon immer eine besondere ein besonderes Problem. Für die anstehende Sanierung entwickelte die Architekturwerkstatt Zopf ZT-GmbH als Generalplaner in enger Abstimmung mit dem Bauherrn, dem Bundesdenkmalamt und den zuständigen Behörden Maßnahmen zur Generierung eines neuen zeitlichen Abschnittes.

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Landestheater, Salzburg

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Umgesetzt wurde eine komplette Restaurierung und Adaptierung des Zuschauerbereichs sowie die Erneuerung der bühnentechnischen Obermaschinerie. Der komplette Balkonrang wurde in seiner Geometrie und den Zugängen verändert und neu aufgebaut.

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Landestheater, Salzburg

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c Weissbild Es erfolgte eine Restaurierung sämtlicher Oberflächen inkl. neuer SeidenTapezierungen, Eichen-Holzböden und Teppichen. Eine neue Bestuhlung sowohl am Balkon als auch im Parterre sorgt zudem für einen verbesserten Sitzkomfort.

Optik und Technik Gleichzeitig kann hier die Belüftungssystematik auf einen aktuellen Standard gebracht werden. Ohne den Verlust von Sitzplätzen werden so verbesserte Sichtlinien vom Balkon auf die Bühne gewährleistet. Dazu trat die Restaurierung

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sämtlicher historischen Beleuchtungskörper sowie Implementierung neuer LED-Technik und zusätzlichen modernen Beleuchtungselementen. Die Wand- und Deckenflächen samt Stuckflächen (Raumschale) wurden


c Weissbild aufwendig überarbeitet. Durchgeführt wurde dabei eine Entfernung der vorhandenen Dispersions-Farbfassung und Freilegung auf die Erst- und Originalausstattung (Stuck mit Schlagmetall-Auflage, Mordentvergoldung) sowie Retusche von Fehlstellen an der Schlagmetallauflage. Diese komplette Restaurierung wurde in nur sechs Wochen durchgeführt. Die bestehende Lichtregie-Kanzel (von 1989) samt dem später hinzugefügten offenen Ton-Pult wurde entfernt und symmetrisch als Endstück des Parketts neu positioniert. Der historische Luster wurde zu Wartungs- als auch Inszenierungseffekten elektrisch hebe- und senkbar. Ebenfalls wurden weitere Winden (Vorbühnenzüge) vorgesehen, die das Positionieren szenischer Scheinwerfer im Schmuckportalbereich ermöglichen.

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Mit der nun abgeschlossenen Sanierung und Modernisierung wurden für die KünstlerInnen und MitarbeiterInnen bestmögliche Arbeitsbedingungen geschaffen und für das Publikum ein angemessener Komfort zur Verfügung gestellt. c Weissbild Generell wurden sämtliche technischen Einbauten so gesetzt, dass sie für den Zuschauer „verschwinden“ oder in den Hintergrund wandern. „Diese Sanierung ist mit Sicherheit die umfangreichste in der Geschichte des Landestheaters. Das Theatererlebnis soll komfortabler für alle Sinne werden. Gerade jetzt sind Investitionen in die Zukunft besonders wertvoll“, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei einem Pressetermin.

Projektdaten Bauherr: Salzburger Landestheater Architekt und Generalplaner: Architekturwerkstatt Zopf ZT GmbH, Salzburg Ausführende Fachfirmen u.a.: Statik: DI Weilhartner ZT GmbH, Ried im Innkreis Bauforschung: EIDOS Architektur ZT GmbH, Salzburg Tapezierarbeiten und Raumaustattung: Gerhard Aigner GmbH, Grödig Fotos: Weissbild/Martina Weiss, Neumayr Fotografie/Christian Leopold

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PR-Beitrag EIDOS Architektur ZT GmbH

Die angebotenen Leistungen reichen über das gesamte Spektrum der Planung und Umsetzung von baulichen Maßnahmen im historischen Bestand.

Dem Denkmal auf der Spur U

nter dem Namen „Eidos“ wurde 2013 in Salzburg ein Büro gegründet, das an der Schnittstelle von Denkmalforschung, Architektur und Bauen im Bestand agiert.

Wir sammeln und hinterfragen historisches Wissen systematisch und entwickeln unsere Forschungsmethoden stetig weiter“, so Standl.

„Eidos“ ist ursprünglich ein aus der Philosophie nach Platon und Aristoteles stammender Begriff, der die Ideen hinter den Erscheinungen kennzeichnet. Auf die Architektur oder speziell auf das Denkmal übertragen bedeutet das, dass man versucht, sich dem Objekt aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. „Wir erforschen, erfassen und dokumentieren das bauliche Erbe, erarbeiten die Grundlagen zur Denkmalpflege, Denkmalforschung und Denkmalvermittlung“, betont Unternehmensgründer und Architekt Dipl.-Ing. Clemens Standl.

Das interdisziplinäre Unternehmen Eidos Denkmal ruht dabei auf den Säulen Architektur und Denkmal. Neben Architekten sind hier auch Kunsthistoriker und Restauratoren tätig, die sich als Architekturforscher und Architekturgestalter verstehen.

Eidos Denkmal hat so zahlreiche Projekte unterschiedlicher Größenordnung in ganz Österreich umgesetzt. Zentrale Aufgabe dabei ist das Freilegen der DNA von Gebäuden. „Unser methodisches Vorgehen macht den komplexen Entstehungsprozess eines Bauwerkes nachvollziehbar.

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Auf Basis der Baugeschichte der individuellen Objekte schafft Eidos Denkmal dann in der Ausführung Gebäude, die Antworten auf aktuelle Fragestellungen bereithalten sowie zeitlos und anpassungsfähig konzipiert sind. Das Büro wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldmedaille zum internationalen Preis für architektonische Restaurierung „Domus Restoration and Conservation Fassa Bortolo“.

Ein wichtiger Bereich ist dabei die bauhistorische Untersuchung, die Bestandsaufnahme und der Blick in die Geschichte des Gebäudes - basierend auf Recherche und Auswertung historischer Dokumente. Das wichtigste „Dokument“ im Zuge einer bauhistorischen Untersuchung ist aber das Gebäude selbst. Mittels restauratorischer Befunde und dendrochronologischen Untersuchungen öffnet man „Fenster in die Vergangenheit“, um die bauliche Genese des Objektes offen zu legen. Dabei werden umfassende Inventarisierungen erarbeitet und Gutachten erstellt. Die Restaurierungsplanung bildet anschließend einen weiteren Kompetenzbereich von Eidos Denkmal. Dies umfasst alle notwendigen Planungs- und Kontrollfunktionen komplexer Restaurierungsprojekte sowie die Organisation und Durchführung von restauratorischen Befunduntersuchungen mit interdisziplinären Teams für sämtliche Bereiche Restaurierungs- und der Sanierungsplanung – ob Instandsetzungskonzepte, Detailplanung oder Projektkoordination inklusive der örtlichen Bauaufsicht.

EIDOS Architektur ZT GmbH Ursulinenplatz 4 A - 5020 Salzburg Mobil: +43 (0) 662 84 07 48 mail@eidos.or.at www.eidos.or.at


Firmenprofile zum Landestheater, Salzburg

Unabhängige und kompetente Beratung für eine wirtschaftliche Bauausführung Unser Leistungsspektrum umfasst die Statik sowie die Konstruktion bzw. Tragwerksplanung sämtlicher Bereiche des Hochbaus wie Wohn-, Büro-, Gewerbe-, Industrie- und Kommunalbau.

Besonderes Augenmerk legen wir auf Projekte unter Denkmalschutz mit deren Vielfalt und Unterschiedlichkeit. DI Weilhartner ZT GmbH - Ing Konsulenten für Bauingenieurwesen Marktplatz 2/3.OG A - 4910 Ried im Innkreis Tel: +43 (0) 7752/71 5 71 - 13 barbara.maier@ztw.at www.ztw.at DIWeilhartnerZTGmbH

4910 Ried i. I. | Marktplatz 2 +43 (0) 77 52 / 71 5 71 office@ztw.at

www.ztw.at

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Schloss Hof / Niederösterreich

Broderie, ist eine lineare Ornamentik aus niedrig geschnittenen Kräutern- oder Buchsbaumreihen

Gerne stellen wir auch Ihr Kultur & Baudenkmal­projekt in einer unserer nächsten Ausgabe vor.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt über uns per Mail: office@formativ.eu • www.formativ-design.de

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Tradition und Moderne Neues Foyer für das Mozarteum Salzburg

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Mozarteum, Salzburg

Der Name Mozarteum besitzt Weltruf. Darunter gruppieren sich neben der renommierten Musikhochschule/ Universität ein Orchester und die international tätige Stiftung gleichen Namens.

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Der Große Saal Herzstück des Mozarteums – zählt allgemein zu den schönsten Konzertsälen der Welt und gilt seit seiner Eröffnung im Jahre 1914 als idealer Aufführungsort für die Werke Mozarts. 1955 wurde er erstmals renoviert und dem damaligen Zeitgeschmack angepasst. Eine nächste Generalsanierung erfolgte 1985/86.

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ie Architekten Maria Flöckner und Hermann Schnöll haben dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble nun mit einem modernen Foyerbau zu neuer Attraktivität verholfen. In zwei Jahren Bauzeit entstand im ehemaligen Innenhof des Mozarteums ein großzügig dimensionierter, Licht durchfluteter Raum, der die beiden bestehenden Gebäudekomplexe funktional und architektonisch verbindet. Die moderne Glas-Stahl-Konstruktion bringt Offenheit und schafft Platz für die Zukunft: 370 Quadratmeter gewonnene Fläche auf zwei Ebenen eröffnet nun zahlreiche neue Nutzungsmöglichkeiten. Das denkmalgeschützte Gebäude ist zudem nun barrierefrei, technisch auf dem neuesten Stand und entspricht aktuellen Sicherheitsanforderungen. Das Foyergebäude schafft erstmals eine adäquate Verbindung zwischen den Gebäudeteilen, aber auch im Stadtraum zwischen Schwarzstraße und dem Mirabellgarten.

Seit Februar 2022 findet die nächste umfassende Renovierung, Restaurierung und Modernisierung in drei Etappen statt, die 2024 abgeschlossen sein soll. Damit ist das weltberühmte Ensemble dann vollständig renoviert und wieder ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt.

Das Mozarteum mit seinen beiden markanten Gebäudeteilen, dem Verwaltungs- und Schultrakt sowie dem Konzerttrakt, wurde vom Münchener Architekten Richard Berndl in den Jahren 1912 bis 1914 errichtet.

Die einstimmige Entscheidung der Jury fiel schließlich auf den Entwurf des Salzburger Architektenteams Maria Flöckner/ Hermann Schnöll. Im September 2020 begannen die Bauarbeiten, die eigentlich bis Juli 2022 abgeschlossen sein sollten. Die CoronaPandemie, weltweite Lieferprobleme bei verschiedensten Baumaterialien und Preissteigerungen betrafen auch die beteiligten Firmen, so dass die Eröffnung auf Oktober 2022 verschoben werden musste. Das Bauprojekt wurde neben der Kernerstellung durch die Stahlbau- und Fassadenfirma Pichler Projects (Bozen) überwiegend mit regionalen Fachfirmen umgesetzt. Leicht, hell und elegant fügt sich das neue Foyergebäude zwischen die denkmalgeschützten Gebäudeteile des Mozarteums ein. Die filigran wirkende Glas-Stahl-Konstruktion ließ einen Begegnungsraum mit zwei neuen Foyers entstehen. Im ersten Stock bietet das Große Foyer mit 170 m2 ausreichend Platz für eine angenehme Pausensituation rund um die Veranstaltungen und erschließt das Konzertgebäude über eine breite Glasbrücke zum Bastionsgarten.

Berndl sah in seiner Planung keinen Pausenraum vor, so dass die Besucher der Konzerte mit einem später errichteten Provisorium von nur knapp 60 m2 Fläche Vorlieb nehmen mussten. Ideen und Vorstellungen für ein neues Pausenfoyer mündeten 2017 in einem internationalen Architektenwettbewerb.

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Dank des zusätzlichen Platzangebots sind alle Abläufe vor und nach dem Konzerterlebnis sowie in den Pausen bequem und mit ausreichend Abstand zu gewährleisten. Im Erdgeschoss öffnet das Stadtfoyer auf 200 m2 den Zugang zur barocken Bastionsmauer. Eines der baulichen Highlights ist sicher der Glasboden im Großen Foyer. Das Bodenglas weist eine zarte Ornamentstruktur wie Eisblumen auf. Das Foyergebäude öffnet insgesamt eine neue Achse von der Schwarzstraße zum Mirabellgarten mit der Zielsetzung einer verstärkten Nutzung des Bastionsgartens für Veranstaltungen, vor allem im Sommer.

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Firmenprofile zum Mozarteum, Salzburg

Technische Gebäudesysteme auf höchstem Niveau Herzstück der gesamten HKLS Anlage ist der neue Technikraum im UG. Auf ca. 75m2 finden sämtliche Lüftungsgeräte, Kälteaggregate, Speicher, Verteiler usw. Platz. Start für unsere Arbeiten war Mitte 2021. Nach ca. 1,5 Jahren Bauzeit und zwischenzeitlichen Teilinbetriebnahmen konnte die Anlage Ende 2022 übergeben werden.

Zum Gesamtumbau des Mozarteums wurde die Firma Schattauer für die Ausführung der Heizungs-, Sanitär-, Kälte-, MSR- und Lüftungsanlage beauftragt.

Projektdaten Bauherr: Internationale Stiftung Mozarteum, Gf. Rainer Heneis Architekt: Architektenteam Maria Flöckner und Hermann Schnöll, Salzburg Planung: Statik und Baumanagement: gbd ZT GmbH, Dornbirn Ausführende Fachfirmen u.a.: Sanitäre Anlagen: HSG Schattauer GmbH, Golling Fliesenarbeiten: Service Team Edin GmbH, Niedernfritz Innenfassade, Fenster, Türen, Möbelbeschichtungen: Klopf GmbH Malermeister, Salzburg Fotos: Andrew Phelps, Salzburg

HSG Schattauer GmbH Markt 31, A - 5440 Golling Tel: +43 (0) 6244/4369 - 0 office@hsg-schattauer.at www.hsg-schattauer.at

Service aus Meisterhand Verkauf, Verlegung und Restauration Bei der Auswahl unserer Fliesen legen wir größten Wert auf Qualität. Unsere Mitarbeiter sind nicht nur in der Lage, Sie optimal zu beraten, sondern auch absolute Meister ihres Fachs. Bei der Verlegung der Fliesen, Marmor- oder Natursteinplatten, können Sie sich ganz auf ihr Know-how verlassen. Sollten Ihre Fliesen dennoch einmal Schaden nehmen, reparieren wir sie fachgerecht. Reinigung inklusive.

Service Team Edin GmbH Sonnberg 234, A-5521 Hüttau Tel.: +43 (0) 6458 2045-510 serviceteam-e@sbg.at www.serviceteamedin.at

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Schöner Leben mit Geschichte

„Wer sich entscheidet, einen Altbau wieder nutzbar zu machen und ihn in Wohnraum umzuwandeln, muss sich auf einen gewissen Aufwand einstellen. Wer aber darin wohnt, kennt das Gefühl, zu Hause zu sein, und erhält inmitten von gelebter Geschichte ein Haus mit Persönlichkeit, das es so kein zweites Mal gibt.“ 50

Altbirkle in Breitnau / Schwarzwald Baden-Württemberg Foto: www.johannesmeger.com


Wachgeküsst Das vielleicht bizarrste Grand Hotel der Alpen. Straubinger Grand Hotel | Badeschloss

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Inspiriert von den Anekdoten der Vergangenheit

Hotel-Ikone wieder belebt Alte Hotelansichten vor der Restauration

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Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

Das Grandhotel Straubinger Bad Gastein im Salzburger Pongau, erbaut um 1840, war zu seinen Glanzzeiten das größte Hotel im Kurort. Nach Jahren des Leerstands und Verfalls erwarb das Land Salzburg 2017 das Gebäude und begann durch gezielte Investitionen, eine Revitalisierung einzuleiten. In der Folge wurde das Grandhotel 2020 von der Münchner Hirmer-Gruppe erworben. Bis zu 60 Millionen Euro sollten in die grundlegende Sanierung der Gruppe, bestehend aus dem Grandhotel Straubinger, dem so genannten Badeschloss und dem Alten Postamt, samt dem Neubau eines „Hotelturmes“ fließen. Die Bauarbeiten dazu begannen Anfang 2021

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Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

Geschichtsträchtig In den altehrwürdigen Gebäuden residierten in der Belle Epoque bereits Kaiser und Fürsten wie Kaiser Franz Josef. Das Hotel war aber nicht nur ein Ort, in dem früher gut Betuchte und Prominente residierten und kurten, sondern hier wurde auch Weltgeschichte geschrieben: So wurde 1865 in diesem Hotel die Gasteiner Konvention zwischen k.k. Österreich und Preußen unterzeichnet. Das beauftragte Büro BWM Designers & Architects, Wien, entwickelte ein anspruchsvolles Hotelkonzept, das weit über das reine Gebäude hinaus gedacht ist. Im Auftrag des Bauherren, der Hirmer Immobilien, soll die nun umgesetzte Planung den Glanz des Straubingerplatzes in Bad Gastein wieder aufleben lassen – nach dem Prinzip, Geschichte zu bewahren und mit neuen Elementen zu ergänzen. Das Büro war als Generalplaner für Sanierung, Interiordesign und

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sowie Neubau des am pittoresken Gasteiner Wasserfall gelegenen Ensembles zuständig. Die neuen Hotels auf hohem Niveau, sollen den geschichts- und symbolträchtigen Platz im Ortskern wieder für Gäste und die lokale Bevölkerung gleichermaßen etablieren.

Sensibler Umgang Bei der Revitalisierung der denkmalgeschützten Gebäude war ein äußerst sensibler Umgang mit der Substanz gefordert. Jegliche Arbeiten erfolgten daher in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt sowie in Abstimmung mit der Gemeinde. Mit viel fachlicher Expertise sowie Behutsamkeit wurden die direkt am Wasserfall gelegenen Hotels renoviert und im September neu eröffnet, der zunächst kontrovers diskutierte, neu gebaute Hotelturm ab dem 01.12. 2023.


Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

Benannt nach der legendären Gasteiner Familie erweist das neue Hotel Straubinger so dem ehemaligen Grandhotel eine Hommage und wurde zu neuem Glanz erweckt. Tradition trifft hier überall auf Moderne.

Ergänzt wird das Konzept durch zahlreiche künstlerische Preziosen und Ausstattungsgegenstände, die aus aller Welt zusammengetragen wurden- immer in Anlehnung an das Gesamtkonzept und

unter Leitung von weltweit ausgewiesenen Experten. So entfalten sich hinter der imposanten Fassade des Grand Hotel Straubinger sich die Grandezza der ehemals „schönen Epoche“.

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Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

Bauteile seien wertvolle Spuren, die vorsichtig ergänzt wurden, um aktuellen Anforderungen zu genügen, so die Architekten. Es wurde aber nicht nur innen aus-, sondern auch außen zugebaut. Über dem ursprünglichen Thermal-Bädertrakt auf der Westseite wurde eine neue PoolLandschaft errichtet, mit Blick über das alpine Panorama.

Historische Referenzen und das Wissen um die Präsenz namhafter Gäste erfüllen die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten ebenso wie der Zeitgeist des 21. Jahrhunderts.

Historische Schichten In den Zimmern des Hotel Straubinger ist mit der Authentizität des historischen Bestandes gearbeitet worden, der größtmöglich erhalten bleiben sollte. Die Patina an den historischen Wänden, die Originaltüren und andere erhaltene

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Der Baukörper im Anschluss an das Haus Straubingerplatz 1 wurde entsprechend als leichter Glasvorbau mit vorgesetzter Lamellenfassade neu ausgeführt. „Durch die großflächige Verglasung ist der Baukörper zum Tal hin geöffnet. Den Gästen bietet sich so ein freier Blick auf die umliegende Landschaft. Die vorgesetzten Holzlamellen wiederum verhindern unerwünschte Einblicke, so dass die Intimität der Räume gewährleistet bleibt“, erklären es die BWM Architekten. Die neuen Allgemeinbereiche des Hotel Straubinger in der offenen Erdgeschoßzone werden in Zukunft mit Restaurant, Bar und dem historischen Ballsaal sicherlich zahlreiche interne wie externe Gäste anlocken.


Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

Modernster Standard für anspruchsvolle Gäste Das ganzjährig geöffnete Fünf-SterneGrand Hotel Straubinger verfügt über 46 Zimmer und Suiten mit Blick über das Gasteinertal und auf den imposanten Wasserfall. Zu den gastronomischen

Projektdaten Bauherr: Hirmer Immobilien, München Architekt: BWM Designers & Architects, Wien Planer: Tragwerksplanung: Gschwandtl & Lindbauer ZT GmbH, Wien Bauhistorisches Gutachten: EIDOS Architektur ZT GmbH, Salzburg Vermesser: Gernot Fleischmann, Salzburg Ausführende Fachfirmen u.a.: Beton Fertigteile: Progress AG, Brixen Fotos: BWM Designers & Architects, BWM Designers & Architects /Eduardo Gellner, Hans Schubert, BWM Designers & Architects / Lukas Schaller

Einrichtungen zählen ein Restaurant, eine Weinbar und ein Café. Das Spa umfasst einen Outdoorpool, einen Ruhebereich, zwei Saunen und sechs Beautyund Massageräume.

Besondere Herausforderungen zum Bauvorhaben „Hotel Straubinger“

Das Vier-Sterne-Hotel Badeschloss am Straubingerplatz mit seinen 102 individuell eingerichteten Zimmern und Suiten hat ebenfalls ganzjährig geöffnet. Mit seinem Zubau, dem an Hang und Wasserfall gelegenen Turm, gliedert es sich in die alpine Kulisse ein.

• Tragwerksplanung, • Bestandserhebung

Das Restaurant verfügt über In- und Outdoorplätze, einen Community Table und eine Showküche. Zudem gibt es eine Schlossbar und Kamin-Bar mit Bibliothek. Im Roof Top Spa stehen Spa und Infinity-Outdoor-Pool sowie drei Saunen zur Verfügung.

Firmenprofil zum Hotel Ensemble Straubinger, Bad Gastein

• Denkmalgeschütztes Gebäude, • Von Hausschwamm, Befallene Bauteile, • Bruchsteinmauerwerk Unsere Leistung

Allgemein • Tragwerksplanung, • Bestandserhebung, • Prüfingenieur lt. Wiener Bauordnung, • Prüfstatik und Überwachung gem. OIB RL1

Gschwandtl & Lindlbauer ZT GmbH Margaretenplatz 4/R1, A-1050 Wien Tel.: +43 (1) 470 80 41 – 0 office@g-l.engineering www.g-l.engineering

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PR-Beitrag Fleischmann Vermessung, Salzburg

Fleischmann vermisst alles

Mit höchster Präzision auch beim Straubinger Hotelkomplex Das DI Vermessungsbüro Fleischmann mit Hauptsitz in Salzburg blickt heuer auf sieben Jahrzehnte im Vermessungswesen zurück. Auch das nun fertig gestellte Ensemble rund um das Hotel Straubinger wurde vorab vom traditionsreichen Unternehmen innen und aussen vollständig gescannt und in 3D modelliert.

Im Jahr 1940 von Dipl.- Ing. Franz Fleischmann, Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen, gegründet, hat der heutige Firmeninhaber, Dipl.-Ing. Gernot Fleischmann, das Unternehmen 2013 übernommen. Der Firmenchef ist staatlich befugter und beeideter Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen sowie Mitglied der Kammer der Ingenieurkonsulenten und Architekten für Oberösterreich und Salzburg. Auf internationaler Ebene tätig Jedes Projekt – ob Grundstücksvermessung, Ingenieursvermessung oder Bestandsvermessung – wird mit Sorgfalt und technischem Verständnis bearbeitet. Kompetenz, Zuverlässigkeit und

Flexibilität kennzeichnen die Arbeit der erfahrenen Vermessungsingenieure und Techniker im In- und Ausland. Seit dem Beginn der 70er-Jahre führt das Vermessungsbüro auch im Ausland anspruchsvolle Projekte durch, derzeit vor allem im Wachstumsmarkt Algerien. Im Vermessungswesen steht absolute Präzision im Mittelpunkt.Die Vermessungsingenieure und Vermessungstechniker bei Fleischmann sorgen mit höchster Genauigkeit und neuestem technischen Equipment überall für exakte Vermessungen und damit ein sicheres Fundament für jegliche Bauvorhaben. In den Fleischmann Vermessungsbüros in Salzburg, Hallein, Bad Hofgastein und Tamsweg steht darüber hinaus die individuelle, persönliche Beratung und Betreuung der Kunden im Vordergrund.

Fleischmann Vermessung Alpenstraße 14, A-5020 Salzburg +43 (0) 662 875 31 40 geometer@fleischmann.co.at www.fleischmann.co.at

3D Laserscan eines Hausbootes

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PR-Beitrag PROGRESS AG, Brixen (IT)

Betonfertigteile für Hotelensemble Straubinger Die Attika- Brüstungen der Terrassen wurden ebenfalls mit vorgefertigten Vollbetonelementen ausgeführt. Als Brandriegel für den Brandschutz wurden im Werk Elemente mit Steinwolle vorgefertigt und vor Ort eingebaut.

Es gab Elemente mit drei verschiedenen Stärken sowie einige, die sogar über zwei Geschosse gingen. Teilweise hatten die Bauteile eine Breite von nur 28 cm, die gesamte Fassade wurde nach Angaben des Herstellers wie ein Puzzle zusammengesetzt.

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ie Revitalisierung und Sanierung des „Hotelensembles Straubinger in Bad Gastein“ wurde unter anderem mit Betonfertigteilen der PROGRESS AG aus Brixen/Südtirol vorgenommen. 13 Obergeschosse, sowie jeweils ein Dachgeschoss und ein Erd- und Untergeschoss waren in einem engen Zeitplan (pro Geschoss zwei Wochen) mit entsprechenden Fertigteilen auszurüsten, insgesamt 6.300m² Wände und 3.000m² Decken: Dabei war das kleinste Wandelement nur 0,80m², das größte 11,00m². Das schwerste Teil brachte vier Tonnen auf die Waage. Dabei gab es ausführungstechnisch etliche Schwierigkeiten zu meistern. So war der Grundriss neuneckig mit unterschiedlichen Winkelgraden. Die Fenster schienen willkürlich angeordnet und hatten verschiedene Maße. Dazu wies die Außenfassade zahlreiche „scharfe Kanten“ auf. Die Lagerung der Fertigelemente musste wegen Platzmangels teils auf dem Dach des Hauptgebäudes vorgenommen werden. Es kamen diverse innovative Fertigelemente zum Einsatz, so die Green Code Thermowand Plus® als Fassadenelement, dazu die Green Code Thermowand®, die Doppelwand, die Elementdecke und die Green Code Thermodecke® als Untersicht des Skypools auf dem Dach.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es entstand durch den Einbau der Fertigteile eine hohe Fassadenqualität durch Sichtbetonoptik, auch die Decken in den Zimmern wurden nicht verkleidet, sondern roh belassen. Das Bauen mit Betonfertigteilen ist in vielerlei Hinsicht nachhaltig. Die besseren Arbeitsbedingungen bei der Herstellung sowie die energieeffiziente Bauweise, die lange Lebensdauer und die energetisch optimierten Bauteile sind entscheidende Faktoren hierbei. PROGRESS AG selbst hat und investiert weiterhin aktiv in das Bauen der Zukunft.

PROGRESS AG Julius-Durst-Straße 100, I-39042 Brixen Bressanone (BZ) Tel.: +39 (0) 472 823-111 info@progress.cc www.progress.cc

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Impressum Gesamtherstellung: Herausgeber und Verlag:

Formativ. Design und neue Medien Adalbert-Stifter Strasse 7/1 69214 Eppelheim Tel: +49 (0) 6221-599 46 97 office@formativ.eu www.formativ-design.de

Geschäftsführer:

Bernd Holler Grafikdesigner St. ID Nr. DE 278 003 162 Mitglied der IHK Rhein-Neckar

Medienberatung, Grafik/Layout, Produktionsleitung:

Bernd Holler

Redaktion:

Jürgen Hildebrandt

DTP-Satz und Grafische Mitarbeit:

Julian Zipf

Einzelverkaufspreis: bei Bestellung:

pro Exemplar 9,50 € + Versandkosten

Ab 5 Exemplaren bitte persönliches Angebot anfordern. Alle Rechte vor­behalten: 2023 – Formativ. Design. 69214 Eppelheim Nachdruck von Bildern und Artikeln, auch nur auszugs­weise, nur mit Genemigung des Verlages. Ausgaben K&B 2016 bis 2023 online verfügbar unter: www.formativ-design.de Buchpreis: 8,50 € Buchpreis: 8,50 €

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Kultur & Baudenkmal Salzburg/Umgebung

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Historisches Bergbaudorf Hütten im Salzburgischen Leogang neu erstanden

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Bergbau- und Gotikmuseum, Leogang

Das Bergbau- und Gotikmuseum Hütten, der Ortsname dieses Dorfes nahe Leogang deutet schon auf seine Vergangenheit hin: hier wurde früher Bergbau betrieben, in Silber-, Kobaltund Kupferminen entsprechende Produkte erzeugt und gewonnen. Nach dem nun erfolgten Abschluss des aufwändigen Umbaus des „Thurnhauses“ ist hier ein neues sozio-kulturelles Ensemble von Weltformat entstanden.

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ieses Thurnhaus war ursprünglich ein mittelalterlicher Wohn- und Wehrturm an der Westgrenze von Salzburg unterhalb des Passes Grießen. Der mittelalterliche Wehrturm wird vermutlich ab dem 13. Jahrhundert dem Erzstift Salzburg zur Sicherung seiner Westgrenze gedient haben, vorerst gegen Bayern und ab 1504 gegen das habsburgische Tirol. Der wehrhafte Bau diente später unter anderem als Getreidespeicher der Bergknappen und ist nach weiteren Stationen und Nutzungen nun das Zuhause für mittelalterliche Sammlungen von Weltgeltung. Ein ausgesprochener Glücksfall: zu dem bereits bestehenden Bergbaumuseum, das 2002 bereits umfassend modernisiert worden war, konnte vor ein paar Jahren durch eine private Initiative eben dieses Haus erworben werden. Zuvor hatte sich das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang schon in den vergangenen 30 Jahren durch hochkarätige Ausstellungen international einen Namen gemacht.

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Bergbau- und Gotikmuseum, Leogang

Abb: Museumsgründer Prof. Hermann Mayrhofer (links) und Kustos Andreas Herzog (rechts)

Für die nun abgeschlossene Erweiterung des Museums wurde der ehemalige Wohn- und Wehrturm, der noch bis vor kurzem fünf Ferienwohnungen beherbergte, denkmalgerecht saniert. Zudem wurde er durch eine neu geschaffene unterirdische Verbindung mit dem bisherigen Museumsgebäude zu einem Ensemble verbunden.

Private Initiative und Crowd-Funding Der Erfolg des gesamten Projekts im Gesamtumfang von über 3 Millionen Euro (Gebäudekaufpreis und Umbaumaßnahmen) hing neben der Finanzierung bei der Ausführung vor allem von den eingesetzten regionalen Handwerksbetrieben und deren traditionellem Wissen um die

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regionalen Materialien und Bauweisen ab. Alte und neue Bauelemente bestehen heute in nahezu perfekter Harmonie gleichberechtigt nebeneinander. Die zu stemmende Aufgabe der historisch stimmigen Einordnung des Hauses in das geplante Museumsensemble hätte kaum größer sein können, da durch die verschiedenen zwischenzeitlichen Eigentümer und deren verschiedene Nutzungen zahlreiche Um- und Anbauten stattgefunden hatten. Neben den generellen Maßnahmen wie dem Entfernen und Rückbau neuzeitlicher Einbauten stand der respektvolle Umgang mit historischer Bausubstanz im Vordergrund, auf jedes Detail musste geachtet und die jeweils beste, angemessene Lösung gewählt werden. Vorge-

gangen wurde dabei geschoßweise, um mittels geeigneter Maßnahmen unter anderem die vorgefundene Kleinteiligkeit der Räume und Flure größer wirken zu lassen und um damit überhaupt eine neue Nutzung erst zu ermöglichen.

Stockwerkweises Vorgehen Dieses Ziel wurde in jedem Stockwerk mit anderen Maßnahmen verfolgt. So mussten im Erdgeschoß die historischen Steinwände trockengelegt und auch statisch unterfangen werden. Durch eine technisch und handwerklich geschickte Ausführung dieser Maßnahme konnten 20 cm Raumhöhe gewonnen werden - das Foyer des Museums weist damit nun eine großzügige Raumhöhe von


280 cm auf. Zwischen Obergeschoß und Dachgeschoß wurde in einem begrenzten Bereich die Geschoßdecke entfernt, wodurch ein Luftraum entstand. Im Dachgeschoß hingegen wurde die Decke zwischen letzen Geschoß und Dachboden komplett entfernt, um auch in diesem Geschoß eine zeitgemäße Großzügigkeit zu erreichen. Der größte Raum im Haus ist aber eindeutig die ehemalige Scheune, die im Zuge der Umbau-und Restaurierungsmaßnahmen auch noch verlängert werden konnte. So entstand ein Raum mit einer Länge von beeindruckenden 16 Metern und einer Breite von ca. 8,5 Metern - bei einer mittleren Raumhöhe von 3,5 Metern. Mit seinem sichtbaren Dachstuhl entstand hier ein ganz besonderer

Raum, der aktuell für Veranstaltungen und Sonderausstellungen genutzt wird. Ein ebenfalls ganz besonderer Raum ist mit Sicherheit die Pinzgauer Stube im Erdgeschoß gleich neben dem Foyer. Die historische Holzdecke, die alte Holzbank samt Tisch, die alte Truhe, der alte Pinzgauer Bauernkasten und der Salzburger Kachelofen sind für sich jeweils echte Kleinodien. Wie ihr historisches Vorbild ist die neu erstandene Stube ein multifunktionaler Raum. Er ist Besprechungsraum, Empfangsraum für Gäste, Aufenthaltsraum für das Personal und ein kleiner Veranstaltungsraum.

Innovativ und abenteuerlich Durch eine intelligente Lenkung der Fluchtwege über einen Fluchtbalkon mit Treppe ins Freie konnte auf ein abgeschlossenes Fluchtstiegenhaus trotz der öffentlichen Nutzung des Hauses verzichtet werden. So konnte das historische Erscheinungsbild der Innenräume erhalten werden. Neuzeitliche und den gültigen Bestimmungen entsprechende Fluchtstiegenhäuser benötigen zum einen oft sehr viel Platz und wirken dann vielfach wie ein Fremdkörper in historischen Gebäuden. Nahezu abenteuerlich wird es im Untergeschoß, da das Thurnhaus unterirdisch durch einen Ausstellungsraum mit dem

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Stammhaus, dem Bergbaumuseum auf der gegenüberliegenden Straßenseite verbunden wurde. So kann der Besucher auch bei Wind und Wetter vom Thurnhaus in das Stammhaus und umgekehrt gelangen. Und auch das Stammhaus profitiert von dieser Verbindung: Durch den „Tunnel“ ist nun auch der Ausstellungsraum des Stammhauses „unter Tage“ barrierefrei mit einem Lift erreichbar.

Behutsame und materialgetreue Sanierung Das Hauptziel des Projektes nach dem Erwerb war die Sanierung des Thurnhauses nach den höchsten denkmalpflegeri-

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schen Standards und die Eingliederung als modernes Museumsgebäude in das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang mit seinem Stammhaus, dem Gewerkenhaus aus dem Jahr 1593. Die Herausforderung des Restaurierungsprojekts bestand zunächst darin, die ursprünglichen Materialien und Techniken zu analysieren und anschließend mithilfe von regionalen Handwerkern so zu rekonstruieren, dass die materiellen und immaterielle Werte, die für die Authentizität und kulturelle Identität des Thurnhauses verantwortlich sind, erhalten bleiben. Durch das langjährige Engagement von lokalen Fachleuten und Freiwilligen bei


der Restaurierung hat das Bewusstsein für den Wert der Erhaltung des kulturellen Erbes in der Gemeinde und der Umgebung nach Ansicht von Fachleuten einen deutlich sichtbaren Aufschwung erfahren. Bei der Wahl der Materialien für die anstehenden Arbeiten wurde auf eine Reduktion der Stoffflüsse Wert gelegt. Mit Ausnahme des Zements und der Installationsmaterialien wurden daher ausschließlich Salzburger Materialien verwendet.

Auf Grund der hohen Qualität der Planung und zu erwartenden minutiösen, fachlich einwandfreien Ausführung wurde das Haus bereits zu Beginn der Planungsphase unter Denkmalschutz gestellt. Die bisherigen Erfahrungen und auch die Besucherströme mit bisher jährlich über 20000 Besuchern bei den wechselnden und Dauerausstellungen zeigen, dass das anspruchsvolle Konzept voll aufgegangen ist.

Projektdaten Bauherr: Berbau - und Gotikmuseum Leogang Architekt: DI Ulrich Stöckl, Saalfelden Ausführende Fachfirmen u.a.: Bauarbeiten: Johann Oberrater Bauunternehmungs GesmbH, Maishofen Steinmetzarbeiten: Andreas Mayer Exenberger GmbH, Tirol Steinmetz und Fliesenlegerarbeiten: EBERL Ofenbau u. Fliesen GesmbH & Co KG, Leogang Aufzug: Salzburger Aufzugsdienst, Salzburg Fotos: Claudio Bizzarri, Sophie Kirchner, Susanne Bayer, Wolfgang Strasser

Die ursprüngliche Bausubstanz des Gebäudes wurde in vollem Umfang berücksichtigt und es wurden durchwegs nachhaltige Lösungen verwendet. Die Kombination aus neuesten Restaurierungstechniken und lokalen Handwerkern unter Verwendung lokaler, natürlicher, hochwertiger und langlebiger Materialien ist ökologisch und nachhaltig und hat ein einzigartiges mittelalterliches Ambiente geschaffen. Außen wieder der Optik des Ursprungszustandes angepasst - unter anderem erreicht durch den Rückbau zu kleineren Fensterformaten- entstand innen ein natürliches Raumklima, das sogar Klimaanlagen überflüssig macht und optimal für die ausgestellten Kunstwerke ist. Modernste Sicherungstechnik schützt darüber hinaus die historischen Artefakte der Gotik und weitere Exponate.

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PR-Beitrag Alois Exenberger Steinmetzmeister GmbH

Steinmetz-Meisterbetrieb Exenberger in Saalfelden

Wenn es etwas Besonderes sein soll

D

er Steinmetzbetrieb Exenberger wurde im Jahr 1950 gegründet und verfügt somit über eine mehr als 70 Jahre lange Tradition und Erfahrung. 2013 wurde die Meisterwerkstätte vom heutigen Inhaber, dem Steinmetzmeister Andreas Mayer, übernommen und wird nun gemeinsam mit seiner Frau Martina geführt.

Ein immer auf dem neuesten Stand gehaltener Maschinen- und KFZ-Fuhrpark, unter anderem eine neue computergesteuerte 5-Achsen Brückensäge - garantiert eine moderne Be- und Verarbeitung, sowie den Transport an alle möglichen Einsatzorte. So stellt die Fa. Exenberger ihre Handwerkskunst nicht nur in der Fertigungs-

halle am Hauptsitz in Saalfelden unter Beweis, sondern arbeitet im Sinne der Kunden an allen notwendigen Orten, wie Friedhöfen, Denkmälern und Außenanlagen. Der Außen-Service umfasst zudem im Sinne eines Full- Service auch die Zulieferung verschiedener Materialien, Werkstoffe, Werkzeuge und Arbeitsmittel

Das regional tätige Unternehmen bietet neben der klassischen Grabgestaltung, auch Steinverarbeitung für den Innenund Außenbereich von Häusern an. Darüber hinaus werden auch denkmalpflegerische Aufgaben übernommen. Unter anderem war man beim Umund Neubau des Bergbau- und Gotik Museums in Leogang tätig. Hierfür wurden, bis zu 400 Jahre alte, Tür- und Fenstergewände aus alten Bauernhöfen verwendet. Diese wurden fachmännisch demontiert und nach einer professionellen Restaurierung im Museum wieder eingebaut. sowie – natürlich - die zügige und kostengünstige Ausführung der Arbeiten vor Ort. Das Unternehmen bietet vor allem durch die langjährige Erfahrung, moderne Ausstattung sowie ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter eine hochprofessionelle Qualität - individuell und kreativ. Jetzt und auch in Zukunft als Ihr verlässlicher Partner.

Alois Exenberger Steinmetzmeister GmbH Zeller Str. 49, A-5760 Saalfelden +43 (0) 658 273 337 office@exenberger.info www.exenberger.info

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Firmenprofile zum Bergbau- und Gotikmuseum, Leogang

Behagliche Wärme mit Tradition

Wir konnten mit unserem Handwerk ( Hafner- und Fliesenleger) einen besonderen Beitrag leisten.

Hirnreit 116 5771 Leogang Tel. 0 65 83 75 85-0 info@eberl.co.at

Ausführung der gesamten Fliesen- und Natursteinarbeiten ( Naturstein aus Adnet ) Aufbau Kachelofen ( Kachelmaterial stammt aus dem 16. Jahrhundert, zuletzt im Museum für angewandte Kunst) in der Pinzgauer Bauernstube.

Ofenbau und Fliesen Eberl GmbH & CoKG Hirnreit 116, A-5771 Leogang www.eberl.co.at Tel.: +43 (0) 658 375 85-0 info@eberl.co.at www.eberl.co.at

Ihr Partner für Ofenbau und Fliesen.

Ansonsten sieht es super aus. Ob Sie eine neue Aufzuganlage errichten oder eine bestehende Aufzuganlage modernisieren wollen, wir finden in enger Abstimmung mit Ihnen immer die beste Lösung.

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Dein Partner im Hochbau

O

b Restaurierung, Neubau, Umbau oder kleine Regiearbeiten – die Leistungen des traditionellen Hochbaubetriebs Oberrater Bau im Salzburger Pinzgau sind Vielfältig.

Das Bauunternehmen Oberrater Bau ist Teil des Stöckl Bauverbunds aus Hollersbach im Pinzgau - ein traditionsreiches und beständiges Bauunternehmen mit rund 350 Mitarbeitern. Das ist gut für unsere Kunden, denn bei Bedarf können wir auf die Erfahrung und die Ressourcen des Unternehmensverbunds zugreifen und in die erfolgreiche Abwicklung eines Projektes integrieren. Von der Bauausführung, über Baumeistertätigkeiten bis hin zur Projektentwicklung stehen wir unseren Kunden bei ihren Bauvorhaben im Hoch-, Tief- und Erdbau zur Seite. Johann Oberrater Bauunternehmungs GesmbH Saalhofstraße 16, A-5751 Maishofen Tel.: +43 (0) 6542 / 683 71 maishofen@stoecklbauverbund.at www.stoecklbauverbund.at

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Ausflugstipp zur Besichtigung:

Das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang

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inter den historischen Mauern verbirgt sich eines der bedeutendsten privaten Kunstmuseen Europas. Zum 30-jährigen Jubiläum des Bergbau- und Gotikmuseums Leogang wird die Kitzbüheler Privatsammlung Vogl-Reitter mit insgesamt 60 Tafelbildern, Skulpturen, Reliefs

und Möbeln aus der Zeit der Gotik präsentiert. Die Sammlung wird mit hochkarätigen Leihobjekten des Belvedere Wien, des Christlichen Museums Esztergom sowie des Diözesanmuseums Bamberg ergänzt. Mit der Bewahrung, Rückholung und Zusammenführung von Salzburger Kulturgütern werden die erarbeiteten Spezialgebiete der letzten Jahrzehnte in einer Ausstellung sichtbar. Diese Anzeige wurde gesponsert vom Kultur & Baudenkmal Salzburg

Bergbau- und Gotikmuseum Leogang Hütten 10, A - 5771 Leogang www.museum-leogang.at 70

Winteröffnungszeiten: 6. – 21. Dezember 2023 & 10. Jänner bis 28. März 2024 jeweils Mittwoch und Donnerstag von 13.00 – 17.00 Uhr. Führungen sind jederzeit auf Anfrage möglich.


Strandbad Mattsee wieder nahe am Original

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Strandbad Mattsee

Strandbad Mattsee vor der Renovierung

Es ist ein ganz besonderer Schatz, quasi ein Kleinod der Moderne an der „Salzburger Riviera“ : das Strandbad Mattsee. Das historische und denkmalgeschützte Strandbad aus dem Jahr 1926/27 wurde umfassend saniert und nahezu in den ursprünglichen Zustand versetzt. 72


Strandbad Mattsee

Strandbad Mattsee nach der Renovierung

S

Schon durch das 1869 errichtete Wallmannsbad, das Tausende Badende aus Nah und Fern anzog, wurde Mattsee mit seinem künstlich angelegten, 4000 Quadratmeter Fläche umfassenden Sandstrand zu einem der ältesten See-Badeorte Österreichs. Das neue Strandbad Mattsee wurde ursprünglich nach den Plänen des Wiener Architekten Franz Mörth errichtet, der vor allem durch historische Bauten in Wien eine gewisse Bekanntheit erlangt hatte. Bei der nun anstehenden Sanierung wurde als erstes die Ufermauer vor dem Haupthaus komplett erneuert, danach das Dach neu eingedeckt.

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Vieles im Laufe der Zeit verändert Die Türen zu den 120 Kabinen erhielten, ebenso wie die Schließfächer aus Holz, anschließend wieder die ursprünglichen Farben Grün, Ocker und Weiß. Es folgten die Absenkung des Kabinentrakts, die komplette Erneuerung sämtlicher Rohre und Leitungen sowie die Sanierung der Sanitäreinrichtungen.

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Die seinerzeit umgesetzte Philosophie des Architekten könnte man aus heutiger Sicht durchaus schon als grün und nachhaltig bezeichnen. Er plante nicht nur die Bepflanzung der Seepromenade mit Birken und die Begrünung der Pergolen mit wildem Wein, sondern versuchte so weit wie möglich existierendes

Baumaterial wieder zu verwenden: Für die Fundamentierungsarbeiten wurde Bauschutt des eingestürzten Turmes der alten Pfarrkirche verwendet, das Abbruchmaterial des alten Wallmannsbades wurde für die neue Dachschalung wieder verwendet.


Der Mitteltrakt des lang gestreckten Holzbaus erhielt damals ein zeltartiges, von einem kleinen Uhrturm bekröntes Dach. Seeseitig wurde entlang der ganzen Anlage ein offener, nach Art einer Pergola ausgebildeter Gang geführt.

Restaurierung mit Fingerspitzengefühl Zu Beginn der Restaurierung stand eine genaue bauhistorische Untersuchung und Befundung, denn im Rahmen der Umsetzung des Projektes sollte die vorhandene historische Bausubstanz geschützt und etliche spätere, dem Denkmal nicht zuträgliche Veränderungen rückgeführt werden. Eine Besonderheit bildet der kleine Uhrturm, der seit 1928 den Gästen die Zeit anzeigt. Die beiden Ziffernblätter, die Wind und Wetter naturgemäß besonders ausgesetzt sind, waren ausgebleicht, an vielen Stellen drangen bereits Rostflecken und Ausblühungen durch die Malschicht und an die Oberfläche. Bei der Restaurierung wurden, unter mehreren Neuanstrichen, die ebenso feinen wie eleganten ursprünglichen Ziffern wieder entdeckt, rekonstruiert und die Ziffernblätter nach originalem

Farbkonzept neu gefasst. Im Dachraum hat sich das originale Uhrwerk erhalten, dieses wird nun regelmäßig von einem einheimischen Uhrmacher aufgezogen und liebevoll gepflegt. Die meisten Gäste im Strandbad blicken wohl lieber nicht auf die Uhr, aber wenn sie es doch tun, sehen sie nun immerhin wieder dieselbe elegante, bauzeitliche Uhr, auf die bereits die ersten Gäste 1928 geblickt haben.

Projektdaten Bauherr: Marktgemeinde Mattsee Architekt: Andreas Knittel, Mattsee Ausführende Fachfirmen u.a.: Dachsysteme: SWISSPEARL, Vöcklabruck Tischlerei Arbeiten: Tischlerei Steiner, Mattsee Türblätter, Zäune, Verschalungen: Klopf GmbH Malermeister, Salzburg Fotos: Fotografen über Marktgemeinde Mattsee

Ein Tischler für alle Aufgaben Vielseitige Tätigkeiten für eine erfolgreiche Sanierung dieses historischen Strandbades Mattsee: Beschreibung: „Es war eine zache Arbeit diese vielen Türen. So viele Ausflickungen und Beschädigungen, bei jeder Türe gab es was zum Herrichten. Ich dachte schon es nimmt kein Ende. Trotz Allem, wenn ich für das gesamte Steiner-Team sprechen darf, war es uns eine Freude bei diesem Projekt mitwirken zu dürfen. An so einem geschichtsträchtigen Gebäude zu arbeiten und zum Fortbestand des historischen Erscheinungsbildes mit echtem Tischlerhandwerk beizutragen ist etwas Besonderes das man nicht vergisst.“ (Lisa.K. Tischlerin, Bau- und Möbeltischlerei Herbert Steiner Mattsee)

Sanierungsarbeiten: 2 Kastenfenster im Eingangsbereich anfertigen und einbauen Neue Fensterverkleidungen und Fensterrahmen mit Satinatoglas 126 Stk. Innentüren der Kabinen und Umkleiden wurden neu überarbeitet

Tischlerei Steiner Bau- und Möbeltischlerei Strandbadstraße 10, A-5163 Mattsee Tel.: +43 (0) 6217 / 54 75 0 tischlerei.steiner@sbg.at www.tischlereisteiner.at

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PR-Beitrag Swisspearl Österreich GmbH

Neuer Name

Alles gut bedacht

Dachsanierung beim Strandbad Mattsee

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ei der jüngst erfolgten, umfassenden Sanierung des Strandbads Mattsee war auch die Dacheindeckung zu erneuern. Eine herausfordernde Aufgabe nicht nur für die beteiligten Handwerker, sondern auch für den Hersteller der benötigten Eindeckung. Die Sanierung des Strandbades Mattsee stellte an den Hersteller Swisspearl eine besondere Herausforderung. Denn bereits beim ursprünglichen Bau der Strandbadgebäude wurde eine Dachplatte in einem Sonderformat verwendet. Bei diesem Projekt kamen Rhombusplatten in der Größe 30/33 zum Einsatz, die am Standort Vöcklabruck nachproduziert werden konnten; das Dach strahlt damit in seiner ursprünglichen Deckung.

Fotos: ©TINEFOTO.COM | Martin Steinthaler; David Schreyer; Swisspearl Österreich

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Sonderformate oder auch ältere Formate von Dachplatten aus Faserzement, die heutzutage nicht mehr im Programm sind, können in den meisten Fällen nachproduziert werden. Damit sind originalgetreue Restaurierungen auch bei kleinen Flächen möglich. Besonders die unterschiedlichen möglichen Formate der Dachplatte eignen sich für solche speziellen Anwendungsgebiete.

Weiterentwicklung macht selbst vor der Ewigkeit nicht halt: das bekannte Material Eternit, (vom lateinischen Wort für ewig „aeternus“ abgeleitet) wird seit dem Frühjahr 2023 unter dem Markennamen „Swisspearl“ produziert und vertrieben. Jener Firmengruppe, der Eternit Österreich bereits seit 2009 angehört und die mit der Übernahme der dänischen Cembrit Gruppe zu einem der führenden Hersteller von Faserzementprodukten Europas avanciert ist. Durch die Umbenennung wird der Marktauftritt harmonisiert und die internationale Zusammenarbeit vereinfacht.

Swisspearl Österreich GmbH Eternitstraße 34 A - 4840 Vöcklabruck www.swisspearl.at Kontakt: Helmut Heiml Mobil: +43 (0) 664/600 11 634 Mail: helmut.heiml@swisspearl.com


Nach 300 Jahren saniert.

Wallfahrtskirche Maria Bühel in Oberndorf

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Wallfahrtskirche Maria Bühel, Oberndorf

Nach mehr als

300

JAHREN des Bestehens musste die barocke Wallfahrtskirche Maria Bühel in Oberndorf bei Salzburg von Grund auf saniert werden.

Kircheninnenraum Dispersion abgenommen

Die weithin bekannte Wallfahrtskirche geht auf eine Gründung des Laufener Stiftsdekans Ziurletti aus dem Jahr 1721 zurück und hat eine wechselvolle Geschichte mit mehren Um- und An- sowie Zubauten hinter sich. Beginnend ab dem Jahr 2021 stand eine umfangreiche Sanierung an, die nun abgeschlossen werden konnte.

Umfangreiche Arbeiten Vor der Restauration

Nach der Restauration

Über ein Jahr dauerten die unterschiedlichen baulichen Maßnahmen. Ziel der

Spuren des Holzwurms

Heiligenschein / Holzwurmbefall

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Verschmutzung


Restaurierung an der Ausstattung war nach Angaben der Restauratorin Julia Gasteiger in erster Linie die Reinigung und Konservierung der Objekte, wobei zudem auch restauratorische Maßnahmen durchgeführt wurden.

Apostelzeichen nach der Rekonstruktion geschlossene Risse oxidierte Goldbronze an den Kapitelen

Dispersion abgenommen

Holzwurm

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Wallfahrtskirche Maria Bühel, Oberndorf

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Wallfahrtskirche Maria Bühel, Oberndorf

Projektdaten Bauherr: Röm.-kath. Pfarramt Oberndorf Ausführende Fachfirmen u.a.: Restauration: ARTESS & Co. OHG, Sillian Austauschen der kompletten Fensterelemente: Tischlerei Steiner, Mattsee Fotos: Herr Kirchenrektor Jäger Fotos: Fa. ARTESS, Frau Gasteiger

Im Laufe der Arbeiten stellte sich unter anderem heraus, dass die Holzsubstanz stark beschädigt war und zum Teil nur noch durch die Fassung in der Substanz zusammenhielt. An den Wandflächen musste die bereits abblätternde Dispersionsfarbschicht entfernt werden, um einen geeigneten Untergrund zu schaffen. Deckenmalereien und Pilaster wurden mit speziellen Schwämmen gereinigt. Risse wurden mit Kalkmörtel randsauber geschlossen und Fehlstellen retuschiert. Nun strahlt das Innere wieder in neuem Glanz. Den Großteil der zirka 700.000 Euro Kosten tragen Erzdiözese, Land, Bund und die Stadtgemeinde Oberndorf. Als nächster Schritt steht demnächst die Überarbeitung der historischen LudwigMoser-Orgel an, die neu erklingen soll.

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Nachhaltiger Wissenstransfer

Foto: B. Holler, Verlag

Know-how zwischen Handwerkern, Planern und Denkmalpfleger fördern.

Kultur & Baudenkmal Salzburg 82


Wallfahrtskirche Maria Hollenstein saniert

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Wallfahrtskirche Maria Hollenstein, Ramingstein

Mehr als zwei Jahre Umbauzeit und 2500 Stunden ehrenamtlicher Einsatz

Fotograf unbekannt

Maria Hollenstein, die weit über die Region beliebte Wallfahrtskirche in der Nähe von Kendlbruck, erstrahlt heuer in neuem Glanz. 1714 erstmals genannt, folgte 1748 ein Neubau und 1953 eine Erweiterung.

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D

Der Name „Hollenstein“ leitet sich von einem Spurstein („der hohle Stein“) her, in dem sich das aus einem Felsspalt sickernde Quellwasser sammelt. Dieses wird von Gläubigen als Augenheilmittel geschätzt. Die kleine katholische Wallfahrtskirche war und ist im gesamten Lungau und der Obersteiermark sehr beliebt – besonders für Taufen und Hochzeiten. Seit dem August 2020 war das Gebäude für den Umbau gesperrt und zwischenzeitlich quasi „bis auf die nackten Wände“ ausgehöhlt. Die Wiedereröffnung erfolgte im vergangenen Mai.

Mehr Licht Bei der Renovierung hat man besonders auf eine bessere Lichtführung geachtet, wie der zuständige Pfarrer von Ramingstein betont. Gemacht wurde unter anderem ein neuer Boden sowie neue Bänke. Es wurde zudem neu ausgemalt, damit man hellere Materialien im Innenraum vorfindet sowie

Fotograf unbekannt

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ein Verschlag entfernt, damit das Fenster wieder mehr zur Geltung kommt. Die Kirche präsentiert sich damit jetzt insgesamt heller und freundlicher. Schon im Jahr 2017 wurde ein Maßnahmenkatalog hinsichtlich einer Generalsanierung erarbeitet und die Finanzierung aufgestellt, an der sich die Pfarrei, die Erzdiözese Salzburg, die Gemeinde Ramingstein und das Land Salzburg beteiligten. So konnte im Spätsommer 2020 nach den Plänen des Architekturbüros Ernst und llsinger Architects ZT aus Tamsweg die Sanierung der Lärchenschindeldeckung und des Dachreiters umgesetzt werden. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Dachreiters wurde erhoben und rekonstruiert, so dass sich dieser nunmehr optisch so zeigt wie zur Zeit der Errichtung

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im Jahr 1748. 2021 erfolgte die Mauerwerkstrockenlegung und die Errichtung einer Steinmauer, in die die neue Votivgrotte – eine begehbare Nische in der die bedeutendsten Votivbilder untergebracht sind – und die Ursprungskapelle eingebunden wurden. Durch diese Maßnahme tritt die Ursprungskapelle und der „Hohle Stein“ verstärkt ins Zentrum. Im Innenraum wurde der Terrazzo-Boden entfernt und ein regional typischer Steinboden verlegt. Die Kirchenstühle und -bänke wurden auf Basis der auf der Empore vorhanden Kirchenstühle aus dem Jahre 1748 rekonstruiert und in Tannenholz hergestellt.

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Wallfahrtskirche Maria Hollenstein, Ramingstein

Projektdaten Bauherr: Erzdiözese Salzburg, Pfarre Ramingstein und Gemeinde Ramingstein Planung: Architekt: Ernst & Ilsinger Architects ZT GmbH, Tamsweg Ausführende Fachfirmen u.a.: Schlosserarbeiten: Schmiede & Metall-Bau Josef Kößlbacher, Mariapfarr Treppenbau: Wieland Treppen GmbH, Unternberg Fotos: Markus Rohrbacher, Radstadt

Der Hochaltar wurde ebenfalls fachkundig restauriert und ein neuer hölzerner Unterbau hergestellt. Der Eingangsbereich sowie der Zugang zur Empore wurden umgeplant und erneuert, so dass nunmehr der Eingang hell und einladender wirkt. Um auch den hörbeeinträchtigen Gläubigen eine Unterstützung

anzubieten, wurde eine Induktionsschleife in den Bodenaufbau eingearbeitet. Diese überträgt die akustischen Signale direkt in die Hörgeräte. Die Restaurierung der 74 großteils historischen Votivund Kreuzwegbilder, ist derzeit noch nicht abgeschlossen, diese werden erst später wieder aufgehängt

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Josef Kößlbacher Schmiede & Metall-Bau Zankwarn 20 5571 Mariapfarr

Tel.: 06473 8456 E-Mail: koesslbacher-josef@sbg.at

Foto: Josef Kößlbacher Firmenprofile zur Wallfahrtskirche Maria Hollenstein

Metall in Form & Funktion Josef Kößlbacher Ausführende Arbeitsmaßnahmen zur Sanierung Maria Hollenstein: Schmiede & Metall-Bau • Gitter, Gittertüre und Handlauf Empore • Sakristeiglocke, OsterkerzenTel.: 06473 8456 und Ewiglichthalter E-Mail: koesslbacher-josef@sbg.at

• Handgestricktes DrahtJosef Kößlbacher Steinschlagschutzgitter Zankwarn 20 , A-5571 Mariapfarr  Gitter, Gittertüre und Handlauf Empore Tel.: +43 (0) 647 384-56 Sakristeifenster koesslbacher-josef@sbg.at  • Sakristeiglocke, Osterkerzen- und Außengeländer www.balancierbalken.at

 

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Ewiglichthalter Handgestricktes DrahtSteinschlagschutzgitter Sakristeifenster Außengeländer


Branchen register von A-Z

A Aufzugslösungen für Neu- und Altbau Salzburger Aufzugdienst GmbH Dax-Lueg-Straße 63 , A-5023 Salzburg Tel.: +43 (662) 640 410-0 office@salzburgeraufzugdienst.at www.salzburgeraufzugdienst.at

Aufzugsmodernisierung und Umbau Salzburger Aufzugdienst GmbH Dax-Lueg-Straße 63 , A-5023 Salzburg Tel.: +43 (662) 640 410-0 office@salzburgeraufzugdienst.at www.salzburgeraufzugdienst.at

Architekturoberfläche, Gemälden und Skulpturen Restaurierung Voithofer Hollersbach 11/2, A-5731 Hollersbach im Pinzgau Architekturoberfläche Tel.: +43 (0) 650 56 06 250 Gemälde/Skulptur Tel.: +43 (0) 650 331 59 99 office@restaurierung-voithofer.at www.restaurierung-voithofer.at

Architekturfotografie

ARCHITEKTURFOTOGRAFIE

B

Brandschutz Baukultur2 GmbH Vorderholz 5, A-5350 Strobl office@baukultur2.at www.baukultur2.at

Bau- und Möbeltischlerei Tischlerei Steiner Bau- und Möbeltischlerei Strandbadstraße 10, A-5163 Mattsee Tel.: +43 (0) 6217 / 54 75 0 tischlerei.steiner@sbg.at www.tischlereisteiner.at

Bauhistorische Untersuchung EIDOS Architektur ZT GmbH Ursulinenplatz 4 A - 5020 Salzburg Mobil: +43 (0) 662 84 07 48 mail@eidos.or.at www.eidos.or.at

Bauforschung EIDOS Architektur ZT GmbH Ursulinenplatz 4 A - 5020 Salzburg Mobil: +43 (0) 662 84 07 48 mail@eidos.or.at www.eidos.or.at

ANDREW PHELPS andrew-phelps.com studio@andrew-phelps.com +43(0)650 6486051 91


Branchen Register

Betonvertigteile für Wohn- und Gewerbebau PROGRESS AG Julius-Durst-Straße 100, I-39042 Brixen Bressanone (BZ) Tel.: +39 (0) 472 823-111 info@progress.cc www.progress.cc

D

Dach- und Fassadensysteme

Foto: B. Holler, Verlag

Bauunternehmung

Baustatik

Johann Oberrater Bauunternehmungs GesmbH Saalhofstraße 16, A-5751 Maishofen Tel.: +43 (0) 6542 / 683 71 maishofen@stoecklbauverbund.at www.stoecklbauverbund.at

gbd Holding ZT GmbH Steinebach 13, A - 6850 Dornbirn Mobil: +43 (0) 557 2235-68 office.holding@gbd.group www.gbd.group Tragwerksplanung Baumanagement Prüf-, Inspektions- und Kalibrierstelle Zertifizierungsstelle Schulungs- und Prüfungszentrum Qualitätsüberwachung Fassadenberatung Maschinenbau Gutachtertätigkeit Energieeffizienzberatung

www.gbd.group

Swisspearl Österreich GmbH Eternitstraße 34 A - 4840 Vöcklabruck www.swisspearl.at Kontakt: Helmut Heiml Mobil: +43 (0) 664/600 11 634 Mail: helmut.heiml@swisspearl.com

E

Exklusive Raumaustattung Gerhard Aigner GmbH Gartenstraße 2a, A-5082 Grödig Tel.: +43 (0) 6246 764-89 aigner.gerhard@g-aigner.at www.g-aigner.at

F

Fliesen Innovationen Service Team Edin GmbH Sonnberg 234, A-5521 Hüttau Tel.: +43 (0) 6458 2045-510 serviceteam-e@sbg.at www.serviceteamedin.at

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Branchen Register

Fliesenleger / Fliesengestaltung Alois Exenberger Steinmetzmeister GmbH Zeller Str. 49, A-5760 Saalfelden +43 (0) 658 273 337 office@exenberger.info www.exenberger.info

Fassadensanierung, Malerarbeiten im Denkmalschutz Klopf Malermeisterbetrieb GmbH Bayernstraße 57 A - 5071 Siezenheim Mobil: +43 (0) 662 877 353 office@ihr-maler.at www.ihr-maler.at

Fotografie/Architektur

ARCHITEKTURFOTOGRAFIE ANDREW PHELPS andrew-phelps.com studio@andrew-phelps.com +43(0)650 6486051

Wolfgangseestraße 28 / 5350 Strobl +43 (664) 75 06 28 63 office@aberseer-manufaktur.at / aberseer-manufaktur.at

G

Gasanlagen/Spengler/ Dachdecker HSG Schattauer GmbH Markt 31, A - 5440 Golling Tel: +43 (0) 6244/4369 - 0 office@hsg-schattauer.at www.hsg-schattauer.at

Generalunternehmung Johann Oberrater Bauunternehmungs GesmbH Saalhofstraße 16, A-5751 Maishofen Tel.: +43 (0) 6542 / 683 71 maishofen@stoecklbauverbund.at www.stoecklbauverbund.at

Geometer Fleischmann Vermessung Alpenstraße 14, A-5020 Salzburg +43 (0) 662 875 31 40 geometer@fleischmann.co.at www.fleischmann.co.at

Garten und Design, Interior Swisspearl Österreich GmbH Eternitstraße 34 A - 4840 Vöcklabruck www.swisspearl.at Kontakt: Helmut Heiml Mobil: +43 (0) 664/600 11 634 Mail: helmut.heiml@swisspearl.com

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Branchen Register

H

Holzbau

Ingenieurbüro für Baustatik

Aberseer Manufaktur Wolfgangseestraße 28, A - 5350 Strobl Tel: +43 (0) 664 750 628 - 63 Tel: +43 (0) 664 463 810 - 1 office@aberseer-manufaktur.at www.aberseer-manufaktur.at

DI Weilhartner ZT GmbH - Ing Konsulenten für Bauingenieurwesen Marktplatz 2/3.OG A - 4910 Ried im Innkreis Tel: +43 (0) 7752/71 5 71 - 13 barbara.maier@ztw.at www.ztw.at

Heizung/Lüftung/Sanitär HSG Schattauer GmbH Markt 31, A - 5440 Golling Tel: +43 (0) 6244/4369 - 0 office@hsg-schattauer.at www.hsg-schattauer.at

I Innovative Bausysteme PROGRESS AG Julius-Durst-Straße 100, I-39042 Brixen Bressanone (BZ) Tel.: +39 (0) 472 823-111 info@progress.cc www.progress.cc

Ingenieurbüro für Statik gbd Holding ZT GmbH Steinebach 13, A - 6850 Dornbirn Mobil: +43 (0) 557 2235-68 office.holding@gbd.group www.gbd.group Tragwerksplanung Baumanagement Prüf-, Inspektions- und Kalibrierstelle Zertifizierungsstelle Schulungs- und Prüfungszentrum Qualitätsüberwachung Fassadenberatung Maschinenbau Gutachtertätigkeit Energieeffizienzberatung

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Innenausbau in Holz Tischlerei Hans Amtmann Markt 52 , A-5450 Werfen Tel.: +43 (0) 646 852-78 office@amtmann.co.at www.amtmann.co.at

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K

Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei Restaurierung Voithofer Hollersbach 11/2, A-5731 Hollersbach im Pinzgau Architekturoberfläche Tel.: +43 (0) 650 56 06 250 Gemälde/Skulptur Tel.: +43 (0) 650 331 59 99 office@restaurierung-voithofer.at www.restaurierung-voithofer.at

M

Möbelbau Tischlerei Hans Amtmann Markt 52 , A-5450 Werfen Tel.: +43 (0) 646 852-78 office@amtmann.co.at www.amtmann.co.at

Malermeisterbetrieb Klopf Malermeisterbetrieb GmbH Bayernstraße 57 A - 5071 Siezenheim Mobil: +43 (0) 662 877 353 office@ihr-maler.at www.ihr-maler.at


Branchen Register

L

N

Foto: B. Holler, Verlag

R Mamor und Natursteine Service Team Edin GmbH Sonnberg 234, A-5521 Hüttau Tel.: +43 (0) 6458 2045-510 serviceteam-e@sbg.at www.serviceteamedin.at

Metallbau & Schmiede Josef Kößlbacher Zankwarn 20 , A-5571 Mariapfarr Tel.: +43 (0) 647 384-56 koesslbacher-josef@sbg.at www.balancierbalken.at

O Ofenbau- und Fliesenarbeiten Ofenbau und Fliesen Eberl GmbH & CoKG Hirnreit 116, A-5771 Leogang Tel.: +43 (0) 658 375 85-0 info@eberl.co.at www.eberl.co.at

Renovierung im Treppenbau, Denkmalschutz Wieland Treppen GmbH Gewerbegebiet 45 , A-5585 Unternberg Tel.: +43 (0) 647 462-09 house@wieland-treppen.com www.wieland-treppen.com

S

Sanierungskonzepte, Denkmalschutz Baukultur2 GmbH Vorderholz 5, A-5350 Strobl office@baukultur2.at www.baukultur2.at

Schreinerei Tischlerei Steiner Bau- und Möbeltischlerei Strandbadstraße 10, A-5163 Mattsee Tel.: +43 (0) 6217 / 54 75 0 tischlerei.steiner@sbg.at www.tischlereisteiner.at

Schlosserei Josef Kößlbacher Zankwarn 20 , A-5571 Mariapfarr Tel.: +43 (0) 647 384-56 koesslbacher-josef@sbg.at www.balancierbalken.at

Steinmetzarbeiten, Restaurierung Alois Exenberger Steinmetzmeister GmbH Zeller Str. 49, A-5760 Saalfelden +43 (0) 658 273 337 office@exenberger.info www.exenberger.info

Steinmetz Ofenbau und Fliesen Eberl GmbH & CoKG Hirnreit 116, A-5771 Leogang Tel.: +43 (0) 658 375 85-0 info@eberl.co.at www.eberl.co.at

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Branchen Register

V Statik

Vermessungssysteme

Gschwandtl & Lindlbauer ZT GmbH Margaretenplatz 4/R1, A-1050 Wien Tel.: +43 (1) 470 80 41 – 0 office@g-l.engineering www.g-l.engineering

Fleischmann Vermessung Alpenstraße 14, A-5020 Salzburg +43 (0) 662 875 31 40 geometer@fleischmann.co.at www.fleischmann.co.at

T Treppenbauvielfalt Wieland Treppen GmbH Gewerbegebiet 45 , A-5585 Unternberg Tel.: +43 (0) 647 462-09 house@wieland-treppen.com www.wieland-treppen.com

Tragwerksplanung Gschwandtl & Lindlbauer ZT GmbH Margaretenplatz 4/R1, A-1050 Wien Tel.: +43 (1) 470 80 41 – 0 office@g-l.engineering www.g-l.engineering DI Weilhartner ZT GmbH - Ing Konsulenten für Bauingenieurwesen Marktplatz 2/3.OG A - 4910 Ried im Innkreis Tel: +43 (0) 7752/71 5 71 - 13 barbara.maier@ztw.at www.ztw.at

Tapeziermeister (haft) Gerhard Aigner GmbH Gartenstraße 2a, A-5082 Grödig Tel.: +43 (0) 6246 764-89 aigner.gerhard@g-aigner.at www.g-aigner.at

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Z Zimmerei Aberseer Manufaktur Wolfgangseestraße 28, A - 5350 Strobl Tel: +43 (0) 664 750 628 - 63 Tel: +43 (0) 664 463 810 - 1 office@aberseer-manufaktur.at www.aberseer-manufaktur.at


Kultur & Baudenkmal Salzburg

Die nächste Ausgabe: Kultur & Baudenkmal für Salzburg erscheint bis Ende 2024 Gerne nehmen wir ab sofort schon Ihre Kontaktanfragen, bezüglich neuer Projektvorschläge entgegen. Bei näheren Informationen beraten wir Sie gerne auch persönlich.

Kontakt +49 (0) 6221 5994697 office@formativ.eu www.formativ-design.de


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