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Kultur & Baudenkmal 2021

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Baden-Württemberg


Schöner Leben mit Geschichte

Umschlagseite 1 und 2: Altbirkle in Breitnau Foto: www.johannesmeger.com

„Wer sich entscheidet, einen Altbau wieder nutzbar zu machen und ihn in Wohnraum umzuwandeln, muss sich auf einen gewissen Aufwand einstellen. Wer aber darin wohnt, kennt das Gefühl, zu Hause zu sein, und erhält inmitten von gelebter Geschichte ein Haus mit Persönlichkeit, das es so kein zweites Mal gibt.“


Baden-Württemberg


Index

09 Neunhellerhaus,

07 Editorial

71 Impressum

83 Branchen Register

INDE

in Ladenburg

15 EinTanzHaus, in Mannheim

19 Restaurant: Hans im Glück, in Mannheim

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57

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Meierhof, in Freiburg

1. Autobahntankstelle in Deutschland, in Mannheim

41 Privates Hofgut, in Mössingen

27 Fränkische Hofanlage, in Großbottwar

45 Gutshof, in Gutach

72 37

Altbirklehof, in Breitnau

Bau55, Industriebaudenkmal in Schonach

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Altes Hallenbad Heidelberg

In welchen Handwerken wird restauriert Heute wird in über 50 Gewerken mit handwerklichen Techniken restauriert Im Bau z. B. im Maurer und Betonbauer-, Steinmetz- und Steinbildhauer-, Stuckateur- oder Zimmererhandwerk; im Holz- und Bautenschutzgewerbe. Im Ausbau und in der Ausstattung z. B. im Parkettleger-, Raumausstatter- oder Tischler- Handwerk, im Maler- bzw. Kirchenmaler-Handwerk und im Vergolder-Handwerk.

Welche Maßnahmen sind möglich? In seltenen Arbeitsbereichen z. B. im Drechsler- und Holzspielzeugmacher-Handwerkoder im Wachszieher-Handwerk. Je nach Zustand der Gebäude oder Objekte wägt die Denkmalpflege ab zwischen verschiedenen Maßnahmen: Konservierung/Sicherung Vorkehrungen und Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung von weiteren Schäden, Abbau und Verlust. Maßnahmen an Gebäuden z. B. Abstützen, Fixieren, Stabilisieren, Reinigen, regelmäßige Pflege der Substanz, Schadensvorbeugung. Restaurierung

Im Metallbau z. B. im Metallbauer-Handwerk, im Metall- und GlockengießerHandwerk.

Maßnahmen an stabilen oder stabilisierten Gebäuden und Objekten, um ihr Verständnis zu erleichtern. Dabei werden ihre Bedeutung und die vorgefundenen Techniken und Materialien respektiert.

Im Kunsthandwerk z. B. im Gold- und Silberschmiede-Handwerk und im Buchbinder-Handwerk.

Reparatur

z. B. im Maßschneider-, Modisten-, Sattler- und Feintäschneroder Textilgestalter-Handwerk.

Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionalität und des Erscheinungsbildes von Gebäuden und Objekten. Wenn Reparaturen eine nachgewiesene Funktionalität wiederherstellen und die Bedeutung des historischen Objekts respektieren, gelten sie als Restaurierungsmaßnahmen.

Technische Objekte und Fahrzeuge

Rekonstruktion

z. B. im Boots- und Schiffbauer-Handwerk, im Kfz-Handwerk, im Fahrzeuglackierer-Handwerk sowie im Karosserie-und Fahrzeugbauer-Handwerk, im Büchsenmacher-wie im Uhrmacher-Handwerk.

Wiederherstellung eines Objekts zu einer angenommenen früheren Form unter Verwendung von erhaltenem oder ersetzendem Material. Eine Rekonstruktion respektiert die Bedeutung des Objekts und beruht auf Nachweisen.

Im Textilbereich

Im Musikinstrumentenbau z. B. im Orgel- und Harmoniumbauer-, im Geigenbaueroder Metallblasinstrumentenmacher-Handwerk.

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Quellennachweis: Zentralverband des Deutschen Handwerks


Editorial

Bernd Holler Grafik-Designer und Herausgeber Kultur & Baudenkmal

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Gebaute Geschichte

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andwerk und Kultur gehören im Bereich des Bauens untrennbar zusammen. Nur in bester handwerklicher Tradition und mit meisterlicher Sorgfalt können bedeutende Bauten für die nächsten Generationen geschaffen und erhalten werden. Moderne Techniken und zeitgemäße Arbeitsmethoden stehen dazu nicht im Widerspruch, sondern sind not wendige Hilfsmittel, derer man sich im Sinne von Rationalität und Effektivität gerne bedient. Das so Bewahrte ist dann kein Museum, geschweige denn, Mausoleum, sondern lebt und atmet weiter. So entsteht ein Denkmal: etwas, das sowohl Geschichte als auch Zukunft hat.

Und wie wichtig es ist, dass wir auch heute genauso sorgsam mit diesen Schätzen umgehen - sei es als Bauherr oder Architekt, als Restaurator, Denkmalpfleger oder als mit den Arbeiten betrauter Handwerksbetrieb. Die Beispiele in dieser Ausgabe zeigen, dass und wie das gelingen kann. Freuen Sie sich also auf spannende und interessante Beiträge, die das breite Spektrum der Denkmalpflege aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß und eine anregende Lektüre der neuen Ausgabe von „Kultur und Baudenkmal“!

Mit diesem Anspruch haben wir auch dieses Jahr wieder einige sehenswerte Bauwerke und Ensembles als eine Art Querschnitt durch die Denkmallandschaft Baden-Württembergs zusammengestellt. Dabei müssen es nicht immer Schlösser, Kirchen oder Klöster sein, auch eher „profane“ Projekte zeigen auf, welche Rolle gekonnt ausgeübtes Handwerk und Engagement bei der Sicherung von Kulturgut spielt, das gleichermaßen ästhetisch wie praktisch nutzbar ist.

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Kultur Denkmal

von besonderer Bedeutung

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Neunhellerhaus in Ladenburg

Der Neunhellerhof in Ladenburg m „denkmalpflegerischen Werteplan“ des Landes Baden- Württemberg wird er als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ ausgewiesen: der Neun-hellerhof in Ladenburg. Das Fachwerkhaus, das in den Grundzügen aus dem 11. Jahrhundert stammt, erhielt nach einer umfangreichen Fassadensanierung im Oktober 2018 zudem den Titel „Denkmal des Monats“.

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ist aus dem 13. Jahrhundert nachgewiesen. Die darüber befindlichen Fachwerkgeschosse mit schwäbischen und fränkischen Fachwerkelementen entstanden in der Zeit zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert. „Schwäbisch“ sind dabei

die stabilisierenden Teile wie Streben und Ständer, fränkisch die zierreichen, geschweiften Andreaskreuze. Neben dem aufwändigen Fachwerk spiegeln auch ein Renaissanceportal mit Wappen von 1541 und die vorgefundenen Reste von

Das Neunhellerhaus – auch Neunheller Hof oder früher „Rotes Haus“ – steht am Marktplatz im Zentrum der historischen Altstadt Ladenburgs. Das Fachwerkhaus ist seit langem ein geschütztes Kulturdenkmal und kann als eines der bedeutendsten Bürgerhäuser im Regierungsbezirk Karlsruhe bezeichnet werden. Erstellt wurde es in unterschiedlichen Epochen: Vorläufergebäude bestanden wahrscheinlich schon im 11. oder 12. Jahrhundert, das massive Erdgeschoß

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Neunhellerhaus in Ladenburg

Malereien aus der Renaissancezeit den Repräsentationsanspruch der jeweiligen Erbauer/Eigentümer des dreigeschossigen Bürgerhauses wider. Das prächtige Gebäude dominiert den Platz und verfügt im Innern über einen mittelalterlichen Innenhof mit Sonnengang, Erker und Wendeltreppe. Noch heute sind der Reichtum und der Repräsentationsanspruch der Erbauer hier deutlich sichtbar.

Das beeindruckende, im Kern noch mittelalterliche Fachwerkhaus prägt das Stadtbild der historischen Altstadt mit. Nicht zuletzt deshalb wird das Haus im Denkmalbuch beim Regierungspräsidium Karlsruhe als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ aufgeführt.

Mehrfach saniert und restauriert Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde das Gebäude mehrfach umgebaut, sowie restauriert und teilweise saniert. Laut dem vom dortigen Heimatbund herausgegebenen „LadenburgLexikon“ wurde 1932 die erste Renovierung abgeschlossen, in deren Zug man unter anderem das Holzfachwerk freilegte. Von 1970 bis 1972 wurde das dreigeschossige Bürgerhaus, dessen Name an die ursprünglichen Eigentümer erinnert, erneut renoviert. Die letzte grundlegende Renovierung und Sanierung wurde in den Jahren 1992/94 durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde auch die heu-

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tige Raumaufteilung vorgenommen. Dennoch bedurfte die Fassade dieses Hauses jetzt wieder einer Reparatur, weil Gefache und Fachwerk inzwischen gravierende Schäden aufwiesen. Abgestürzte und herunterfallende Teile und Elemente der Fassade stellten ab 2016 eine Gefahr für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer dar. Im ersten Bauabschnitt 2017/ 2018 wurde deshalb die Fassade an den Straßenseiten grundlegend überarbeitet und repariert. Hierbei war nicht nur in puncto Materialien Fingerspitzengefühl angesagt: zum Einsatz kam ausschließlich mineralischer Kalkputz, mineralische Farben sowie eine abschließende Behandlung mit Leinöl. Weiter wurden an der Fassade im oberen Giebel sämtliche Gefache ausgetauscht und die Hölzer saniert. Eine handwerklich nicht ganz einfache Aufgabe, für deren Bewältigung die bei der Sanierung beteiligten Unternehmen und Gewerke ausdrücklich gelobt wurden.

Förderung durch Denkmalstiftung Für die aufwändige Instandsetzung erhielten die privaten Eigentümer von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg aus dem Lotterie-Fonds einen nicht unerheblichen Betrag. Mit ihrer Förderung der Instandsetzung eines solch Stadtbild prägenden Denkmals würdigt die Denkmalstiftung Baden-Württemberg die Bemühungen der privaten Eigentümer und nicht zuletzt auch das Bemühen der Stadt Ladenburg selbst, die historische Altstadt zu sanieren. In einem zweiten Bauabschnitt soll ab 2020 die Reparatur der Fassade im Innenhof erfolgen.

Finanzierung Neun Eigentümerinnen und Eigentümer des Hauses, Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Landesamt für Denkmal- pflege, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Stadt Ladenburg, Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Heimatbund Ladenburg e. V. Weitere Beteiligte Architekt Dipl. Ing. (FH) Josef Bräuer Planungsbüro Höfle und Bräuer 69509 Mörlenbach Hausverwaltung Grundvalor GmbH 69198 Schriesheim Fotos: Abb. 1, 2 und 5 bis 27: Rolf Reble Abb. 3 und 4: Josef Bräuer Abb. 28: Mannheimer Morgen (Foto: Klaus Backes) Ausführende Fachfirmen u.a.: Christian Vögele Holzbau und Zimmerei in Ladenburg Herhoffer Stuckateurgeschäft in Sinsheim

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Firmenprofile Neunhellerhaus Ladenburg

Holz lässt sich aufarbeiten

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Unsere Arbeitsbereiche am Neunhellerhaus :

immererarbeiten im historischen Bestand. Gerade im Bereich der Altbausanierung ist Erfahrung ganz besonders wichtig.

• Restaurierung OriginalHölzer des Fachwerkes • Austausch beschädigter Teile des Fachwerkes • Kontruktiver Holzschutz (wo es möglich war) nachgebessert

Wir stehen unseren Kunden als kompetenter Partner in allen Fragen rund um das Thema Holzbau zur Verfügung.

Hohe Straße 28a 68526 Ladenburg Telefon: +49 (0) 6203-14576 Telefax: +49 (0) 6203-107348 voegele.holzbau@t-online.de www.vögele-holzbau.com

Stuckateurgeschäft Herhoffer GmbH ir schätzen und pflegen traditionelle Handwerkskunst. Darum haben wir in unserem Stuckateur-Meisterbetrieb den Schwerpunkt Altbausanierung. Der Inhaber ist Stuckateurmeister und Boden- und Bausachverständiger.

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Bei den Arbeiten am Neunhellerhaus in Ladenburg mussten die Gefache neu ausgemauert werden. Dazu haben wir historische Ziegelsteine verwendet,

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Auf unserer Webseite www.stuckateur-herhoffer.de finden Sie weitere Objekte, Referenzen und einen Überblick unserer Tätigkeiten. Wir beraten Sie gerne. Ihr Stuckateurgeschäft Herhoffer

Herhoffer GmbH Stuckateurgeschäft die mit reinem Kalkmörtel gemauert wurden und anschließend mit reinem Kalkmörtel verputzt.

Karlsruher Straße 37 74889 Sinsheim Telefon: +49 (0) 7261-4074690 Stuckateur-herhoffer@gmx.de www.stuckateur-herhoffer.de


Von der Kirche zum EinTanzHaus

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EinTanzHaus Mannheim

Neue Nutzung für die Die Trinitatiskirche in Mannheim wurde 1959 als Neubau auf den Trümmern des Vorgängerbaus fertiggestellt. Mit ihrer modernen Gestaltung steht sie in einer architektonischen Reihe mit der Berliner Gedächtniskirche und ist eines der bedeutendsten Kirchenbauwerke in Baden. Seit 1994 ist sie als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung anerkannt. Dennoch wurde sie fast 15 Jahre lang nicht mehr für sakrale Zwecke genutzt. So wurde 2015 ein Wettbewerb ausgeschrieben, um neue Konzepte für das Gebäude in der Innenstadt zu finden. Unter zahlreichen Bewerbungen aus dem In- und Ausland setzte sich der „EinTanzHaus e.V.“ durch, der frei schaffenden Tänzer*innen neue Möglichkeiten zum Proben und Produzieren erschließen wollte. Aus der Symbiose von sakraler Architektur und zeitgenössischem Tanz sollte eine kulturelle Plattform und einmalige Spielstätte entstehen.

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EinTanzHaus Mannheim

Trinitatis-Kirche Mannheim Rekordzeit Zwischen Wettbewerbsgewinn und der Eröffnung des Hauses lagen dann nur 15 Monate. Die eigentliche Transformation von der Kirche zum Theater erfolgte schließlich in nur vier Monaten. Zuvor musste für die neue Nutzung eine umfassende Denkmalsanierung durchgeführt werden, an der verschiedene Experten beteiligt waren. Dazu mussten verschiedene Disziplinen wie Bauphysik (Statik) und handwerkliche Denkmalsanierung zusammen arbeiten. Es ging unter anderem darum, heutige Brandschutzanforderungen und die Anforderungen an eine Versammlungsstätte mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen. Im Zentrum standen behutsame bauliche Veränderungen sowie Einbauten, die nach Ablauf der auf fünf Jahre geplanten Nutzung rückbaubar sind. So besteht die Zuschauertribüne aus Elementen, die problemlos auf-, ab- und umgebaut werden können. Im Altarbereich – der neuen Hinterseite der Bühne – wurden Garderobe und Fun-

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EinTanzHaus Mannheim

Tradition trifft Moderne dus mit Leichtbauwänden errichtet. Die Sitzplätze für das Publikum sind so geplant, dass man von jedem Platz aus eine gute Sicht auf die gesamte Spielfläche hat. Unter dem Tanzboden wurde eine moderne Fußbodenheizung verlegt. Die aufwändig eingebaute Ton- und Lichttechnik, vorwiegend per LED-Beleuchtung, wird von der Empore aus gesteuert. Auch die Außengestaltung ist Teil des Zwischennutzungskonzepts, dabei ist

die Bedeutung des Kirchenvorplatzes als Begegnungsstätte zentral. Baulich wurde dies durch eine neu konstruierte Bühne für Außenkonzerte umgesetzt. Sie wird von Passanten oft zum Verweilen genutzt und dient Kindern als willkommene Spielmöglichkeit. So bleibt der Vorplatz auch abseits des Vorstellungsbetriebs ein lebendiger und viel frequentierter Ort und verschafft der Trinitatiskirche aktuelle Modernität und lebendige Bedeutung.

Projektdaten Nutzungsänderung Architektin: Mireille Solomon creating space, Mannheim Bauherr: EinTanzHaus e.V., Daria Holme Sanierung der denkmalgeschützten Kirche Bauherr: Evangelische Kirche Mannheim Projektsteuerung: Bauabteilung der Evang. Kirchenverwaltung Mannheim, Sabine Chr. Acker, Architektin Denkmalschutz: Sonja Behrens, Freie Architektin Planung und Bauleitung: Susanne Fischer-Tsaklakidis, Freie Architektin Ausführende Firmen u.a.: Beleuchtung: Zippe-Light, Mannheim Bau der Kassen und Bartheke: Björn Kornecki, Baukunst, Mannheim Architekturfotos: Oliver Pol Michel Produktionen/Event Fotos: Lys Y. Seng

Ziplight ist auf Sonderanfertigungenund Lösungen spezialisiert. optischen System und Spiegelmodul ermöglichten den vorhandenen Leuchtenträger, jetzt auch dimmbar, fast im Original Optik zu verwenden. So konnte die Denkmalgeschützte Optik weitestgehend erhalten In Zusammenarbeit mit der leitenden Architektin und den Denkmalschutzamt wurden die vorhandenen Leuchten saniert und und auf LED umgerüstet/ angepaßt. Die Lichtstelen im Kirchenraum wurden zu einer Hohlleiterleuchte umgebaut. Ein 50W LED Modul mit einem

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werden.

ziplight ziplight GmbH Schwetzinger Str. 51 68723 Plankstadt Tel: +49 (0) 6202 204 8530 Fax: +49 (0) 6202 126 3372 ziplight@web.de www. ziplight.eu


Sanierung und Umnutzung

eines denkmalgeschützten Bahnbetriebsgebäudes 19


Werkstattgebäude Mannheim

Werkstattgebäude wird Restaurant

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as denkmalgeschützte Werkstattgebäude bildet zusammen mit dem Lokschuppen die „lebendige Mitte“ des sich im Bau befindlichen, neuen Glückstein-Quartiers in Mannheim-Lindenhof. Das denkmalgeschützte Ensemble aus dem Jahre 1872 bildet einen Platz aus, der auch im Außenbereich von Gastronomie genutzt wird.

Lokschuppen und Werkstattgebäude sind aus dem regional typischen roten Sandstein errichtet. Im Inneren des Werkstattgebäudes gliedern zwei Reihen Gußstützen den Raum, auf denen das gut erhaltene, historische Holztragwerk des Daches ruht. Die typischen Industriefenster mit ihren schlanken Stahlprofilen sind bis heute erhalten geblieben.

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Für den Bau der Glückstein-Allee, der Hauptstraße des neuen Quartiers, wurde der aus dem langen Gebäuderiegel hervorragende Risalit um fast neun Meter zurückgeschnitten. Die so entstandene „offene Wunde“ des Gebäudes bleibt mit der neuen Fassade lesbar: wie eine Haut schließt das Zinkmaterial des Dachs den Gebäudestumpf zwischen den abgeschnittenen Sandsteinwänden. Die Teilung der Fenster- und Zinkbahnen erinnert an die historische Fassadenteilung. Die charakteristischen Industriefenster bleiben als äußerer Teil eines Kastenfensters erhalten, das im Inneren von Isolierfenster ergänzt wird. Stahltüren in reduzierter, zeitgenössischer Formensprache ersetzen oder ergänzen alte Türöffnungen. Im Inneren liegt hinter dem neuen Gebäudeabschluss das gemeinsame Foyer von zwei gastronomischen Nutzu-


Restaurant Hans im Glück Mannheim

ngen. Das historische Dachtragwerk und die Gußstützen können auch im Rahmen der heutigen Brandschutzbestimmungen sichtbar bleiben. Die umfangreiche Haustechnik der Gastronomie wird in einem neuen Bodenaufbau integriert. Die Lüftungsanlage für die etwa 500 möglichen Gäste kann in den existierenden Dachboden eines Gebäudeflügels eingebaut werden, sodass außen nur Lüftungshauben aus der Dachhaut ragen. Projektdaten Architekt: Eyrich-Hertweck-Arichtekten, Berlin Bauleitung: Rainer Hardenack, Mannheim Bauherr: K+K GbR, Dirk Kuchenbuch, Mannheim Projektleitung: Tobias Knapp, Mannheim Ausführende Firmen u.a.: Kälte:Klima: Rütgers GmbH & Co.KG, Mannheim Fotos: Dietrich Bechtel, Mutterstadt

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PR-Beitrag: Rütgers Kälte:Klima

Rütgers Kälte/Klima: Kompetenz und Qualität

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eit 1919 steht die Firma Rütgers (Mannheim) für Kompetenz im Bereich Kältetechnik, Klimatechnik und Industriekühlung. Als Partner weltweit führender Hersteller bietet Rütgers mit seinen derzeit über 150 Mitarbeitern (davon 15 Auszubildende) umfassendes Know-how für Kältetechnik.

In der Gaststätte „Hans im Glück“ versorgt die von Rütgers installierte Kälteanlage mit Wärmepumpe (Leistung max.: 56kW- Kühlen: 50kW) das Lüftungsgerät der Gaststätte und das Zuluftgerät für die Küchenlüftung. Somit entsteht ein angenehmes Klima für Gäste und Personal, sowohl an heißen Sommertagen im Kühlbetrieb als auch im Winter im Heizbetrieb. Im Fokus des Unternehmens stehen individuelle Lösungen und professioneller Service - von der Planung komplexer Industrie- oder Gewerbekühlsysteme über die fachmännische Installation bis zur Wartung.

Luftgekühlte Flüssigkeitskühler bietet man zwischen 5 kW Leistung bis 1800 kW Kälteleistung an. Für das Aufstellen im Innenbereich eignen sich besonders Kühlsysteme mit wassergekühlten Flüssigkeitskühlern. Damit sind Kälteleistungen bis zu 9000 kW Leistung realisierbar. Absorptions-Wärmepumpen und -Kältemaschinen zeichnen sich durch Energieeffizienz und einen geringen „ökologischen Fußabdruck“ aus. Durch modernste Technolo-

gie können große Wärme- und Kälteleistungen erzeugt werden, als Kältemittel wird lediglich Wasser verwendet. Der traditionsreiche Betrieb ist nach DIN EN ISO 9001-Norm zertifiziert und darüber hinaus zertifizierter Betrieb nach Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU sowie der Chemikalien-Klimaschutzverordnung.

Rütgers GmbH & Co. KG Kälte : Klima Helmertstraße 19-21 68219 Mannheim Tel: +49 (0) 621 8796-0 Fax: +49 (0) 621 87 96-154 info@ruetgers.com www.ruetgers.com

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Erinnerung

an vergangene Zeiten

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Autobahntankstelle, Mannheim

Deutschlands erste Autobahntankstelle zum Ausstellungsraum ausgebaut Die Autobahn A656 zwischen Heidelberg und Mannheim gehört mit ihrem Baujahr 1933 zu den ältesten in Deutschland und wird derzeit grundlegend erneuert. Und das betrifft nicht nur die Fahrbahn, sondern auch das Gelände „drumherum“.

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Autobahntankstelle, Mannheim

Im früheren Bereich der Tanksäulen, heute Showroom, wurden Alu - Glas - Elemente bodentief verbaut, im übrigen Bereich ebenfalls die Fenster erneuert. Zum Schluß wurde der Außenputz ausgebessert und der Außenanstich mit brauner Farbe gemäß den Vorgaben des Denkmalsschutzes überarbeitet. Mit der Veränderung auf der einen Seite ist nun auch die gegenüberliegende ehemalige Tankstelle auf Seckenheimer Seite wieder in den Blickpunkt gerückt. Allerdings ist deren Zukunft noch ungewiss.

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in Relikt aus der Bauzeit steht heute noch: die Raststätte bei Seckenheim - eine architektonische Besonderheit, dem man allerdings im Vorbeifahren kaum Beachtung schenkt. Dieses einmalige Ensemble zu beiden Seiten der Fahrbahn, eine Art repräsentatives Stadttor, steht unter Denkmalschutz, ist aber baulich stark heruntergekommen.

Private Initiative Auf Friedrichsfelder Seite hat das Familienunternehmen Luschka+Wagenmann sich dazu entschlossen, die ehemalige Tank- und Raststätte zu übernehmen und zu sanieren. Seit Kurzem dient sie nun als moderner Ausstellungsraum für Inneneinrichtungen.

Unter der Leitung der Obra Bautenschutz wurden im Innenraum wurden zunächst sämtliche vorhandene Einbauten und Installationen entfernt, dann eine neue Elektroinstallation und eine neue Wasserversorgung verbaut.

Projektdaten Bauherr und Projektleitung: Luschka + Wagenmann, Mannheim Ausführende Firmen u.a: Umbau: Obra Bautenschutz GmbH, Mannheim Fotos: Luschka + Wagenmann, Obra Bautenschutz

Die abgehängten Decken wurden demontiert sowie die komplette Putzschicht abgeschlagen. Die vermauerten Wände wurden ausgebessert und neu verputzt, gespachtelt und beschichtet, weiter sämtliche Estriche ausgebaut, auf ein einheitliches Niveau gebracht und erneuert.

Neu für alt Im eigentlichen "Showroom" wurde das alte Trottoir wieder nachgebaut, wobei die alten Randsteine erhalten werden konnten. Als Bodenbelag wurde Linoleum und Teppichboden verlegt.

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Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue. Friedrich Rückert

Wir machen das neue Alte sichtbar und erlebbar.

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enkmalpflege ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Durch bauen und sanieren im Bestand entstehen für die Region und das Land wichtige wirtschaftliche und technologische Impulse.

rg Baden-Württembe

„Kultur & Baudenkmal“ ist das Fachjournal für Denkmalschutz und Denkmalpflege, das viel Beachtung findet, weil es interessante Einblicke in die Tätigkeiten von Architekten, Planern, Bauträgern, Investoren, Restauratoren, Handwerkern und ausführenden Unternehmen gibt.

Formativ. Design und neue Medien Adalbert-Stifter Strasse 7/1 . 69214 Eppelheim . Tel. 06221-599 46 97 office@formativ.eu . www.formativ-design.de

Bauherr, Projektant und Koordinator auf der einen Seite, Ingenieure, Sonderfachleute, ausführende Unternehmen und Lieferanten auf der anderen Seite realisieren gemeinschaftlich große und bedeutende Projekte. Entsprechend der Größe und dem Aufwand sollen diese Projekte in unserem Fachmedium öffentlichkeitswirksam dokumentiert werden. Buchpreis: 8,50 €

Buchpreis: 8,50 €

Buchpreis: 8,50 €

Baden-Württemberg

Sanierung eines Jugendstilbades in Heidelberg Umbau und Sanierung der ehemaligen Villa Körbling in Speyer Römisch-katholisches Sakralgebäude Ulner Kapelle in Weinheim

Baden-Württemberg 1

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Baden-Württemberg


Fränkisches

Kleinod in Schwaben 27


Fränkische Hofanlage, Großbottwar

Herausforderung für alle Gewerke

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Fränkische Hofanlage, Großbottwar

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roßbottwar, eine württembergische Kleinstadt unweit Ludwigsburg und Heilbronn, verfügt über einen recht gut erhaltenen historischen Ortskern. 2019 wurde hier nach sieben Jahren Bauzeit die denkmalgerechte Sanierung einer fränkischen Hofanlage abgeschlossen.

Diese besteht aus einem Innenhof, um den sich an drei Seiten die Gebäude gruppieren: Haupthaus, Scheune, Stall sowie kleinere Neben- und Wirtschaftsgebäude bzw. Schuppen. Dieser so genannte Dreiseithof besitzt zur Straße hin eine hohe, überdeckte Toreinfahrt als Durchfahrt zum Hof. Dem Tor gegenüber liegt bei dieser Bauform meist die Scheune. Bei diesem Gehöft stammt der Kern, das Haupt- oder Wohnhaus, aus dem 15. Jahrhundert mit mindestens zwei noch gut ablesbaren Um-

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Fränkische Hofanlage, Großbottwar

bauphasen, die eine aus der Zeit des Barock, die andere von ca. 1930. Das Wohnhaus mit seinem alemannischen Fachwerk ist im Stil der Renaissance erbaut.

Unterschiedliche Bauzeiten und Stile Das Hauptgebäude besteht aus vier Etagen samt einem Gewölbekeller und grenzt an die Straße. Unter dem kleinen Anbau hindurch gelangt man durch die Toreinfahrt in den Innenhof. Vom Erdgeschoss und vom ersten Obergeschoss des Wohnhauses erreicht man über einen überdachten Durchgang das Gebäude dahinter, das früher eine Stallscheune mit drei Etagen war. Daran angeschlossen ist das dritte und kleinste Haus, welches früher als Fruchtscheune genutzt wurde.

Sieben Jahre Die denkmalgerechte Sanierung und Erhaltung gestaltete sich als eine über sieben Jahre währende Daueraufgabe, bei der das Fachwissen, die Erfahrung und die Expertise unterschiedlichster Handwerksbetriebe gefragt waren. Speziell für den Zimmererbetrieb gab es jede Menge zu tun. So musste der denkmalgeschützte, aber statisch nicht mehr ausreichend tragfähige Dachstuhl erhalten werden. Das war aufgrund der vorgefundenen Beschädigungen durch vor allem tierische Schädlinge wie den Nagekäfer oder auch den Holzbock nur möglich dadurch, dass ein neuer Dachstuhl aus einer Stahlkonstruktion über dem bestehenden aufgerichtet und eingebaut wurde. Die fachgerechte Erneuerung der Hölzer in den Fachwerkwänden waren neben

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dem Dachstuhl für dieses Gewerk die größte Aufgabe. Hierzu wurden von jeder Wand Aufmaße und Zeichnungen angefertigt, in dem jeder Balken, jede Strebe skizziert und mit ihrem jeweili-

gen Erhaltungszustand protokolliert wurden. Nach diesem Plan wurden dann die Ersetzungen, die Ausbesserungen oder Überarbeitungen vorgenommen.


Fränkische Hofanlage, Großbottwar

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Fränkische Hofanlage, Großbottwar

Materialmix Neben einem großen Anteil an Fachwerkkonstruktionen in den Gebäuden gab es allerdings- vor allem im Erd-und Sockelgeschoß, auch Außenmauern aus Sandstein. Diese waren oft in ähnlich schlechtem Zustand wie das Holz, daher wurde mit dieser Aufgabe ein Steinmetz betraut, der in tagelanger Arbeit mit Hammer und Meissel die Sandsteine wieder aufarbeitete. Die grundlegenden Aufgaben und Tätig-

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Fränkische Hofanlage, Großbottwar

keiten erstreckten sich über mehrere Bereiche - vom Groben zum Feinen und umgekehrt. So musste unter anderem das im Laufe der Jahrhunderte an zwei Seiten um bis zu 50 Zentimeter abgesackte Haus wieder begradigt werden. Daher war der Dachstuhl zunächst „windschief“ und der First machte einen Bogen von über einem Meter. Mit Sprießen, Ketten und Winden wurde das Wohnhaus Zentimeter für Zentimeter nahezu wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht.

Innenausbau Dass in einem solch alten Anwesen nicht alles schnurgerade ist, macht aber auch das besondere Flair aus. Allerdings kann es für den Innenausbau und die Einrichtung durchaus zu einem Problem werden, wenn der Boden um circa 20 cm abfällt….wie in der Stallscheune. Um den Raum trotzdem nutzen zu können, hat der Zimmermann den Boden aufwendig ausnivelliert, Zwischenräume mit einer Trockenschüttung aufgefüllt, darauf folgten dann OSB-Platten, Trittschallmatten und ein Laminat. Alle drei Häuser werden heute über elektrisch betriebene Natursteinheizungen beheizt. Diese nutzen Naturstein als Speichermedium und sind gleichzeitig Designelemente.

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Fränkische Hofanlage, Großbottwar

Denkmal erleben Handwerker und Verantwortlichen haben die Öffentlichkeit nach Abschluß der Arbeiten zu einem Blick in die Anlage eingeladen, der circa 600 Besucher gefolgt sind. Eine gute Chance für alle, sich über Anforderungen und Aus-

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führungen an ein denkmalgeschütztes Haus zu informieren. Durch eine vorbildliche Privatsanierung und Erneuerung ist aus dem fränkischen Hof jedenfalls ein Schmuckstück geworden.

Projektdaten Bauherr: Baric, Großbottwar, Projektleitung: Holzbau Häfner, Großbottwar Ausführende Firmen u.a: Schreinerei: Schreinerei Grau, Großbottwar Statik: Matthies, Bietigheim-Bissingen Fotos: Holzbau Häfner


Tradition mit Zukunft

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ainer Häfner, Zimmermeister und Restaurator im Zimmererhandwerk, fungierte bei der Sanierung der fränkischen Hofanlage Großbottwar als verantwortlicher Projektleiter. Sämtliche Gebäude wurden nach Vorgaben des Denkmalamtes restauriert. Von den Mitarbeitern der Fa. Holzbau Häfner wurden vor allem die Hölzer in Dachstuhl und Fachwerk saniert, weitgehend erhalten und in Teilen durch fachgerecht bearbeitete neue Hölzer ersetzt.

Das seit 1928 existierende Unternehmen zählt derzeit 8 Mitarbeiter und wird heute in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt. Die Sanierung von Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden - von der Planung über die Vorbereitung bis hin zur Ausführung - ist dabei eines der Spezialgebiete.

Die Leistungspalette umfasst jedoch etliche weitere Bereiche, zum Beispiel: Aufsattelung Ein Satteldach auf einem Flachdachhaus bringt neben der äußeren Umgestaltung neuen Wohnraum. Aufstockung Die Aufstockung eines Satteldaches ist eine Alternative zum Anbau.

Neben allen Arbeiten rund ums Dach umfasst die Angebotspalette des vielseitigen Betriebes ebenso Anbauten, Balkone, Carports, Gartenhäuser, Pergolen, Terrassenüberdachungen sowie Torund Zaunanlagen aus Holz. Im Innenausbau gehört der Einbau von Holzdecken ebenso dazu wie Wandverkleidungen oder die Aufarbeitung/Neu-Verlegung von Holzfußböden.

Dacheindeckung Die Eindeckung eines Daches muss neben der Schutzfunktion auch optischen Ansprüchen genügen. Dachfenster Dachwohnfenster sind eine Alternative zu Dachgaubenfenstern, sorgen für Lichteinfall und können an fast jeder Stelle des Daches eingebaut werden. Dachgauben Sie erweitern den begehbaren Wohnraum eines Dachgeschosses.

Zahlreiche Referenzobjekte aus der näheren und ferneren Umgebung zeugen von der Leistungsfähigkeit des alteingesessenen Betriebes.

Holzbau Häfner Benzenmühlstr. 26 71723 Großbottwar Tel: +49 (0)7148/12 66 Fax: +49 (0)7148/49 47 info@holzbau-haefner.de www.holzbau-haefner.de

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Firmenprofile Fränkischen Hofanlage, Großbottwar

Statische Berechnung zur Fränkischen Hofanlage.

Schal-, Bewehrungsund Übersichtspläne für die Holz,- Stahl- und Massivkonstruktion. Nachrechnen der Bestandskonstruktion. Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Harry Matthies Falkenweg 8 74321 Bietigheim-Bissingen Tel.: +49 (0) 7142-913070 Fax: +49 (0) 7142-913048 mail@harrymatthies.de

Wohnen mit Leidenschaft Wir planen und realisieren Ihre Wohnwünsche – egal, ob in der Küche, im Wohnoder Schlafzimmer oder im Bad. Im Projekt Mühlgasse Großbottwar Fränkische Hofanlage waren wir verantwortlich für die: Restaurierung der Lamperie, Bodenbeläge, Außentüren, Innentüren, Badezimmer, Küchen, Einbaumöbel

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Unsere Schreinerei übernimmt sämtliche Verlegearbeiten im Bodenbereich, die Planung, das Aufmaß und den Aufbau von Küchen und Möbeln, die individuelle Anpassung von Möbelstücken oder die Maßanfertigung von Einbaumöbeln im Privat- und Objektbereich.

Talstraße 27 71723 Großbottwar Tel: +49 (0) 7148/82 90 Fax: +49 (0) 7148 / 280 530 info@schreinereigrau.de www.schreinereigrau.de


Industriearchitektur

der 50er Jahre

aufgewertet

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Bau 55, Schonach

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er „Rundbau“ auf dem Werksgelände der Firma SBS Feintechnik in Schonach ist etwas Besonderes: nur noch wenige solcher Beispiele westdeutscher Industriearchitektur der 1950er Jahre sind heute noch erhalten. Erbaut wurde der dreigeschossige Industriebau 1955 für das damals expandierende Unternehmen Burger nach den Plänen des Freiburger Architekten Astfalk.

Originalfassade wieder hergestellt Denkmalauszeichnung Die Sanierungsplanung begann im Jahr 2017 und sah eine umfassende optische und energetische Sanierung vor. Bei der Ausführung wurde eng mit Fachfirmen im Bereich der Fassaden- und Beton-

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sanierung, Restauration und Verglasungsarbeiten zusammen gearbeitet, denn gerade im Bereich der Glasbausteinflächen und der Fassade wurden erhebliche Schäden festgestellt. An der Nord-West-Fassade wurden Originalfenster der Süd-Ost-Fassade verbaut, um


Bau 55, Schonach

„Bau 55“ Industriedenkmal in Schonach den Originalzustand wiederherzustellen. Diese wurden entsprechend aufgearbeitet, lackiert und neu eingeglast. Neue Fensterelemente wurden als Aluminium-Rahmenkonstruktion ausgeführt, die Fensterteilung ist dabei identisch zum Bestand. Um der späteren Nutzung gerecht zu werden, wurde zudem ein außenliegender Sonnenschutz eingebaut. An den gerundeten Elementen im Dachgeschoß an der Süd-Ost-Fassade wurde aus optischen Gründen auf einen Sonnenschutz verzichtet. Der von der Familie Burger gewählte Weg, das Gebäude denkmalschutzgerecht zu sanieren, war nicht der einfachste und auch nicht der wirtschaftlichste. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Kuner aus Furtwangen und Judith Platte, Gebietsleiterin des Landesdenkmalamtes im Schwarzwald-Baar-Kreis, wurden aber Wege gefunden, die auch die heutigen Ansprüche an einen modernen Arbeitsplatz und sinnvolle Abläufe berücksichtigen. Projektdaten Architekt: Kuner Architekten, Furtwangen Bauherr: SBS Feintechnik in Schonach, Geschäftsführer: Thomas Burger Ausführende Firmenu.a.: Betonsanierung: Ignaz Haas, Maler und Stuckateurgeschäft in Glottertaal

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Nachhaltiger Wissenstransfer. Foto: Mario Scholz Bauschreinerei und Denkmalpflege

Know-how zwischen Handwerkern, Planern und Denkmalpfleger fördern.

www.formativ-design.de

Handwerkliche Restaurierung

Immaterielles Kulturgut

Handwerkliche Restaurierung ist in besonderer Weise geeignet, die Gebrauchsfähigkeit historischer Gebäude und Objekte zu erhalten und ihre Nutzung zu ermöglichen.

Immaterielles Kulturgut sind lebendige, »nicht anfassbare « Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, aber auch handwerkliches Wissen und Können mit den dazugehörigen Werkzeugen.

Sie bewahrt wichtige historische Informationen über die Funktion von Objekten, sichert ihnen eine lange Lebensdauer und rechtfertigt Erhaltungskosten. Sie bewahrt nicht nur das materielle, sondern auch das immaterielle Kulturerbe durch Einüben und Praktizieren der handwerklichen Restaurierungs- und traditionellen Handwerkstechniken. Aus- und Fortbildung im Handwerksbetrieb und im Fortbildungszentrum garantieren deren Weitergabe. Breite Anwendung der traditionellen Techniken wertet sie auf und macht sie zukunftsfähig. Handwerkliche Restaurierung setzt innovative Methoden ein, belebt dadurch das traditionelle Handwerk und sichert dessen Fortbestand

Mit der 2003 getroffenen und 2006 in Kraft getretenen UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes werden u. a. traditionelle Handwerkstechniken, -künste und -überlieferung als wesentliche Voraussetzung für die Entstehung des materiellen Kulturerbes anerkannt. Deutschland führt seit 2004 ein bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes, in das u. a. die Mal-, Fass- und Vergoldetechniken der Kirchenmaler aufgenommen wurden. Handwerkliche Restaurierung dient damit gleichermaßen der Erhaltung des materiellen wie des immateriellen Kulturerbes.

Quellennachweis: Zentralverband des Deutschen Handwerks

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300 Jahre

altes Fachwerkhaus in Mössingen saniert

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Hofgut Mössingen

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Hofgut Mössingen

Mit Denkmalpreis ausgezeichnet

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or ein paar Jahren kaufte das Ehepaar Lange-Schneemilch in im Mössinger Ortsteil Öschingen ein denkmalgeschütztes Haus aus dem Jahre 1693. Die Restaurierung und professionelle Sanierung wurde 2019 mit einem Denkmalpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Das Winkelgehöft hat durch die Arbeiten der neuen Eigentümer Sylvia Lange-Schneemilchund Andreas Schneemilch sowie die unterschiedlichen, hier beteiligten Fachgewerke wieder eine Zukunft. Vor allem durch den behutsamen Umbau und die Reparatur der teilweise stark beschädigten Fachwerkfassaden und der Holzausstattung konnte die Qualität und die Optik des ursprünglichen Baus erhalten werden. So verwendete der von den Bauherren mit den Hauptarbeiten betraute Maurermeister und Restaurator Alexander Fenzke nur Holz, Lehm und Kalk, um den Originalzustand weitgehend wieder herzustellen. Alles sollte so denkmalgerecht wie möglich saniert werden. Zum Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert gehört als Ensemble neben einer großen Scheune auch noch ein Schuppen. Der Denkmalschutz verlangte die Restaurierung als Ganzes. Der Zustand

war jedoch beim Erwerb durch die Bauherren nur schwer einzuschätzen. Zwar war das Dach nur an einer Stelle undicht und das Haus nicht leer stehend, sondern durchgehend bewohnt. Dennoch war für die historisch korrekte Sanierung einiges zu tun. An manchen Stellen war das Fachwerk stark angegriffen bis hin zur Einsturzgefährdung. So faulten einige Schwellbalken und die Gefache der Holzkonstruktion mussten größtenteils neu verfüllt werden. Auch das Holzwerk der Gefache im obersten Stockwerk mussten die Handwerker teilweise austauschen und durch neues ersetzen. Weil das Haus mit Kaltdachboden gebaut wurde, sollte dieser auch als solcher erhalten bleiben, d.h. die Fenster dürfen kein Glas haben, denn es

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Hofgut Mössingen

muss ständig Luft durch den Raum ziehen. Die Bewohner können den Dachboden deswegen nur als Lagerraum nutzen, die Wohnräume dagegen sind nun von innen gedämmt. In einem Raum, der früher als Stall genutzt worden war, war das Holz der Decke sehr weich geworden. An dieser Stelle bauten die Handwerker zur Sicherung der Stabilität mehrere Stahlträger ein- die einzigen modernen Baustoffe, die hier verwendet wurden. Im Zuge des laufenden Umbaus und der fortschreitenden Sanierung kamen immer mehr Informationen über die Geschichte des Hauses ans Licht.

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So kamen unter einem Laminat-Boden kamen alte Dielen zum Vorschein, die wohl noch aus der Bauzeit des Hauses stammen. Auf dem Dachboden fand man Körner, vermutlich wurden hier einst Getreide und andere Vorräte gelagert. Ortskundige vermuten, es könnte sich bei dem Gebäude um ein ehemaliges Bürgermeisterhaus handeln, denn es

habe nachweislich eine Familie darin gewohnt, aus denen in den Jahrhunderten einige Bürgermeister hervorgingen- auch der Urgroßvater des Vorbesitzers war zu seiner Zeit Bürgermeister in Öschingen. Also durchaus ein Gebäude von historischer Bedeutung für den Ort, das nun wieder fit für die Zukunft ist. Projektdaten Bauherr und Projektleitung: Familie Lange-Schneemilch, Mössingen Projektleitung: Alexander Fenzke, Bad Marienberg und angeschlossenem Restaurationsteam Fotos: Alexander Fenzke und Familie Lange-Schneemilch


Haus mit reicher Geschichte

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Gutshof in Gutach

D

er 1908 erbaute ehemalige Gutshof der

Garn-Dynastie Gütermann steht prominent in der Ortsmitte von Gutach im Breisgau. Viele Jahre fristete er hier ein Schattendasein. Der Nordflügel wurde vor kurzem denkmalgerecht aus- und umgebaut.

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Nordflügel des Gütermann-Hofes modernisiert

als landwirtschaftliches Gebäude für die Nahrung-

Der historische Hof der Firma

smittelversorgung der

Gütermann besteht aus dem

Familie Gütermann und der

"Nordflügel", dem "Mittelbau"

Mitarbeiter ihrer Garnfab-

und dem "Südflügel". Ur-

rik. Hier waren Kühe un-

sprünglich diente der Gutshof

tergebracht sowie Schweine und Hühner. Schon in den 1950er Jahren wurde diese Nutzung allerdings aufgegeben, danach verfiel das für den Ortskern bedeutende Gebäude immer mehr.

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Gutshof in Gutach

Der Gutshof. Drei unabhängige Gebäudeteile

Die drei Gebäudeteile sind voneinander getrennt, bilden eigene Flurstücke und haben unterschiedliche Eigentümer. Der Umbau begann 2017 mit dem Nordflügel. Mittlerweile sind alle Gebäudeteile saniert. Dieser Flügel wurde ehemals als Pferdestall, Werkstatt und Lager genutzt. Im Obergeschoss und den Dachgeschossen waren neben Wohnungen für Landarbeiter die Scheune (Heu und

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Stroh) sowie der Hühnerstall untergebracht. In den Dachgeschossen gab es so zum großen Teil offenes Raumvolumen. In den letzten 20 Jahren verfiel das imposante Gebäude immer mehr und war im Prinzip „eine Industriebrache mitten im Ort“, so Inhaber und Architekt Klaus Wehrle (WerkGruppe 1 Gutach-Bleibach). Der Nordflügel wurde nach den Plänen und Vorstellungen des neuen Inhab-


Gutshof in Gutach

ers komplett umgebaut. Mit der umfassenden und zugleich behutsamen Sanierung einher ging eine radikale Nutzungsänderung durch den Einbau von zehn Mietwohnungen einher. Im Erdgeschoß, dem alten Pferdestall, befindet sich nun ein Bürgertreff für Mieter, die anderen Bewohnern des Gutshofs sowie die Bevölkerung von Gutach. Das Gebäude wird heute durch ein großzügiges

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Gutshof in Gutach

Treppenhaus erschlossen. Über dieses sind direkt sechs Wohnungen erreichbar. Weitere vier Wohnungen sind durch einen Laubengang zugänglich. Lichtbänder im Dach ermöglichen es, für jede der Mietwohnungen einen Balkon oder eine Loggia anzubieten, ohne die Fassadenanmutung zu stören. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude hatte ursprünglich fünf Nutzebenen. Erdgeschoss, 1. Obergeschoss sowie insgesamt drei Dachgeschosse. An dieser Gliederung orientierte sich auch das neue Nutzungskonzept des Gebäudes, wobei aus Brandschutzgründen die obersten beiden Etagen nicht ausgebaut wurden. Das bestehende Erdgeschoss war dagegen schon in Massivbauweise errichtet worden - mit historischen Decken und Stützen aus Stahlbeton. Ab dem ersten Obergeschoss ist das Gebäude allerdings, wie in der Bauund Entstehungszeit und der Region üblich, ein reiner Holzbau. Die historische Holzbinderkonstruktion wurde im Zuge der Sanierung durch neue Holzbauteile ergänzt. Die Außenwände sowie die Wohnungstrennwände der neu entstandenen Mietwohungen sind als vorgefertigteHolzrahmenwändekonzipiert. Zur Erhaltung der historischen Fachwerkfassade wurden diese quasi als zweite Schale innen in das Gebäude gesetzt. Darauf ruhen vorgefertigte Decken aus Brettsperrholz, die sichtbar belassen wurden, wodurch eine natürliche Raumatmosphäre geschaffen wurde. Die historische Holzbinderkonstruktion ist in ungleiche Konstruktionsachsen gegliedert. So entstanden sehr unterschiedliche Wohnungsgrundrisse: von „Loftwohnungen“ im Erdgeschoss und kleineren Zwei-Zimmerwohnungen bis zu großen Vier- Zimmerwohnungen im ersten Obergeschoss und Dachgeschoss. Die Wohnungen sind mit Fußbodenheizung, Holzfenster, elektrischen Stoffmarkisen und Parkettböden hochwertig ausgestat-

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Gutshof in Gutach

Ausgezeichneter Umbau und Neunutzung

tet, der Mietpreis liegt jedoch im unteren Bereich für ein solches Objekt im gefragten Großraum Freiburg. Das Gebäude wurde im Standard „KFW-Energieeffizienzhaus 100“ saniert und erfüllt nicht nur wegen

dem Anschluss an eine gemeinschaftliche Holzpelletheizung (am Standort Südflügel) viele Nachhaltigkeitskriterien.

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Gutshof in Gutach

Sanierung preiswürdig Die Planung und Realisierung des Vorhabens wurde mit dem Landesdenkmalamt sehr eng abgestimmt. 2018 erhielt dieses Sanierungsprojekt den »Effizienzpreis Bauen und Modernisieren 2018« in Gold des Landes Baden-Württemberg. Aus der Begründung der Jury: Dem „Nordflügel“ als Teil eines historischen Gutshofs gelingt es beispielhaft, seine zahlreichen denkmalgeschützten Elemente sowohl in der Innen- als auch in der Außenansicht zu erhalten und dennoch das Erscheinungsbild zu modernisieren.“

Projektdaten Bauherr und Projektleitung: Klaus Wehrle Projektleitung und Architekt: WerkGruppe 1 - Büro für Architektur und Stadtplanung, Klaus Wehrle, Architekt und Stadtplaner DWB, Gutach-Bleibach Ausführende Firmen u.a: Heizung/Sanitärplanung: Schmieder - Heizung, Lüftung, Sanitär GmbH in Waldkirch Erdarbeiten-Grundleitung: Gehr-Tief-u. Straßenbau GmbH in Winden Trockenbau/Gerüstbau/Maler außen und Innenputz: Willi Werle, in Gutach-Bleibach Metallbau/Schlosserarbeiten: Burger Metallbau, in Winden Zimmerei/Holzbauarbeiten/Dachdeckerarbeiten: Karl Burger GmbH, in Waldkirch Fertigstellung: 2018 Fotos: Oliver Kern, Markus Herb

Verarbeitung von Stahl, Edelstahl und Alu Wir vermessen, planen, fertigen und verarbeiten. Gerne überzeugen wir auch Sie. Massenermittlung und Kostenschätzungen, Wartung und Monitoring Kompetenz und Präzision in der Verarbeitung von Stahl, Edelstahl und Aluminium. Unser Familienbetrieb steht für mehr als ein halbes Jahrhundert Elztäler Handwerkstradition. Wir bieten Lösungen für Industrie, Bauherren und jeden Bedarf – innovativ und individuell.

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BURGER METALLBAU

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VERARBEITUNG VON STAHL, EDELSTAHL UND ALU

Rolf Burger Gewerbestraße 7 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685-331 info@burger-metallbau.com www.burger-metallbau.com


PR Beitrag: Karl Burger GmbH

Erfahrung zählt!

Unsere Erfahrung, Ihr Erfolg

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ie Firma Karl Burger Hoch-,Tief- und Holzbau (Waldkirch) kann seit ihrer Gründung vor fast 100 Jahren auf viele erfolgreich ausgeführte Objekte zurückblicken. Auch beim Gutshof Gutach waren die Spezialisten mit ihrer Fachkenntnis und Kompetenz im Holzbau vor Ort. Unter anderem verstärkten und ertüchtigten sie die denkmalgeschützte Holzkonstruktion im Einklang mit der historischen Bausubstanz. Ziel dabei war es, das Tragwerk für die nächsten 100 Jahre (und mehr) wieder fit zu machen.

Dazu erfolgte der Einbau von großflächigen CLT Brettsprerrholzplatten als moderne und ökologische Deckenkonstruktion mit hohem ästhetischem Anspruch. Die natürlichen Massivholzoberflächen blieben dabei, wo immer möglich, sichtbar. Die Zwischenwände und die Wohnungstrennwände wurden dagegen in Ressourcen schonender Holz-Rahmenbauweise erstellt. Ein Neues Dach, welches allen Anforderungen an den Denkmalschutz gerecht wird rundete mit seiner schönen und harmonischen Optik das Gesamtbild ab und wertet das Gebäude gleichzeitig auf.

freut sich auf jede neue bautechnische Herausforderung. Die nahtlose Kombination aus Holz- und Massivbau ermöglicht dabei innovative und nachhaltige Bauweise in höchster Qualität und Nachhaltigkeit. Besonders ist man bei Karl Burger stolz darauf, mit Herz und Handwerkskunst dem einmaligen Gutshofgebäude in Gutach wieder zu neuer Blüte verholfen zu haben.

Handwerk trifft Innovation Die jahrzehntelange Erfahrung, egal, ob im Mauerwerks- und Stahlbetonbau oder eben im Holzbau, macht das Unternehmen zu einem qualifizierten Ansprechpartner nicht nur im Breisgau. Das eingespielte Team aus Fachhandwerkern, Meistern, Technikern und Ingenieuren

Karl Burger GmbH Hoch-, Tief- und Holzbau Adalbert-Stifter-Straße 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 7681 477 85-0 Fax: +49 (0) 7681 47785-25 info@karl-burger.de www.karl-burger.de

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PR-Beitrag: Gehr Tief- & Straßenbau GmbH, Winden

Professionelle Lösungen von Gehr Die gebotenen Leistungen sind überaus vielfältig: Allgemeiner Straßenbau, Infrastruktur und Verkehrswesen, Versorgungsleitungen, Kabelbau, Fernwärme, Garten- und Landschaftsbau, Rohrleitungsbau, Kanalisation, Erdarbeiten, Verlegen und Erstellen von Kabeltrassen, Öffentliche Erschließungen, Asphaltarbeiten sowie Steinsetzarbeiten in Beton- und Natursteinpflaster. Dazu kommt professionelle Unterstützung für Garten und Landschaft – sowohl bei der Neu- wie auch bei Umgestaltung und Instandhaltung. Nachhaltigkeit und die Einhaltung geltender Umweltauflagen sind für die Macher bei Gehr selbstverständlich. Und das stets fristgerecht.

D

ie Fachfirma Gehr Tief& Straßenbau GmbH (Winden im Elztal) ist bei allen Tief- und Straßenbauarbeiten, von der Ver- und Entsorgungsleitung bis hin zur Gartengestaltung, für ihre Kunden da. Das Team um Straßenbauermeister Hartwig Gehr berät zudem in allen Fragen im Bauträgerbereich und setzt stets auf nachhaltige Lösungen. Das Unternehmen arbeitet mit modernstem Equipment und bietet damit funktionelle sowie wirtschaftliche Ausführung. Man versteht sich als Ansprechpartner für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Fachkompetenz in allen Bereichen des Tief- und Straßenbaus. Beste Referenzen untermauern diesen Anspruch.

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Kompetent und zuverlässig

Gehr Tief- & Straßenbau GmbH Blumenstr.1 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685 909 832 info@gehr-gmbh.com www.gehr-gmbh.com


Firmenprofile Gutshof Gutach

Kompetenz und Innovation setzt sich durch

D

ie Firma Schmieder GmbH aus Waldkirch erstellte die Planung für die haustechnischen Gewerke Heizung- Lüftung -Sanitär Ausführung sämtlicher Heizungs-Lüftungsund Sanitärarbeiten mit ihrem kompetenten und motivierten Team

zu ermöglichen, da dieser Raum als Begegnungsstätte nur zeitweise genutzt wird. Die Bäder sind stilgerecht, in modernem Design und hochwertigen Produkten ausgestattet worden.

Der Nordflügel sowie weitere umliegende Wohngebäude werden über ein energieeffizientes und umweltfreundliches Nahwärmenetz gespeist, welches durch zwei Pellet Kessel mit jeweils 135 kW beheizt wird. Die Wohnbereiche sind komplett mit einer komfortablen Fußbodenheizung, die Bäder mit Handtuchwärme-

körpern ausgestattet. Im ehemaligen Pferdestall hat man Röhrenheizkörper verbaut um den ursprünglichen Charakter zu erhalten und um eine entsprechend schnelle Aufheizphase

Schmieder GmbH Senefelderstraße 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 76 81/4 06 40 Fax: +49 (0) 76 81/40 64 15 info@schmieder-heizung.de www.schmieder-heizung.de

Qualität und Zuverlässigkeit sind unser Markenzeichen Wir setzen außerdem nur bewährte und geprüfte Materialien ein, die optimal auf den Untergrund abgestimmt sind.

Ausgeführte Arbeiten am Gutshof Nordflügel: • Die gesamten Gerüstbauarbeiten • Jegliche Art von Trockenbauarbeiten • Überarbeitung vom Fachwerk im Außenbereich • Grundputz, sowie Oberputz der Außenfassade • Malerarbeiten der Außenfassade • Sämtliche Innenputzarbeiten • Streichputz im Treppenhaus

Vertrauen Sie unserer Erfahrung von vielen tausend m² Fassadenfläche und unserem technischen Know-how.

Blumenstraße 7 79261 Gutach-Bleibach Tel: +49 (0) 7685 219 Fax: +49 (0) 7685 1721 info@putz-stukk-wehrle.de www.putz-stukk-wehrle.de

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Schloss Hof / Niederösterreich

Broderie, ist eine lineare Ornamentik aus niedrig geschnittenen Kräutern- oder Buchsbaumreihen

Gerne stellen wir auch Ihr Kultur & Baudenkmalprojekt in einer unserer nächsten Ausgabe vor. Weitere Informationen erhalten Sie direkt über uns per Telefon oder per Mail. +49 (0) 6221 5994697 • office@formativ.eu • www.formativ-design.de

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Vor dem Abriss bewahrt

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Meierhof Freiburg

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er 1745 gebaute Meierhof auf dem Gelände des ehemaligen Kartäuserklosters aus dem 14. Jahrhundert in Freiburg-Oberwiehre ist Teil eines historischen Ensembles. Das „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ sollte zunächst zu Lehrerwohnungen des UWC (United World College der Robert Bosch Stiftung) umgebaut werden, wurde aber dann wegen zu hohem Sanierungsbedarf zum Abriss freigegeben.

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Meierhof Freiburg

Der Meierhof in Freiburg Ein Gutachten hatte nämlich ergeben, dass nach einer Sanierung kaum historische Substanz übrig bliebe und der Hof damit seine Denkmaleigenschaft verlieren würde. Die Freigabe zum Abriss rief allerdings Bürgerproteste hervor. In der Folge legte die auf Altbausanierung spezialiserte

Fa. sutter³ unter der Leitung von Willi Sutter ein Konzept vor, dass die Robert-BoschStiftung prüfte. Inzwischen hatte auch die Stadtverwaltung Interesse bekundet, das Gebäude zu erhalten. 2017 kamen dann die beteiligten Parteien überein, den Hof zu erhalten und zu sanieren. 12 Miet-

wohnungen zwischen 60 und 125 qm Wohnfläche sollten am Ende darin entstehen. 2019 begannen die Sanierungsarbeiten und waren Ende 2020 nach rund 18 Monaten abgeschlossen, womit rund 90% der historischen Substanz des Hofes saniert und erhalten werden konnten.

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Klosterarkaden Bad Schussenried

Gelungene Zusammenarbeit Gelingen konnte die Sanierung nur da letztendlich alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. Das bauliche und wirtschaftliche Risiko hat Willi Sutter und sein Team übernommen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern der sutter³ Gmbh & Co.KG, Axel Bürk, Oliver Hug und Daniel Steiger, hatte er zuvor er zur baulichen Umsetzung und anschließenden Vermietung die Meierhof GbR gegründet. Die eigentliche Ausführung erfolgte unter Beteiligung zahlreicher regionaler Handwerksfirmen mit Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. Im Vordergrund stand dabei immer die Entwicklung eines machbaren Weges aus technischen und baurechtlichen Notwendigkeiten, Nutzungsanforderungen und gestalterischen Ansprüchen.

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Meierhof Freiburg

Umfangreiche Arbeiten nötig Die durchzuführenden Arbeiten kann man mit Fug und Recht sowohl als umfangreich, als auch anspruchsvoll“ bezeichnen. Si betrafen das gesamte Bauwerk, von den Mauern bis zum Dach. So wiesen die bis zu 90cm starken Bruchsteinwände eine hohe Feuchtebelastung auf. Stellenweise drang die Feuchtigkeit durch Kapillarität bis an die Schwellen im Dachstuhl. Besonders dort, wo in früherer Zeit innen und außen mit Kalkzement- Putze aufgebracht wurden, waren die Schädigungen durch Salzausblühungen und teilweise schon zersetzte Mörtelfugen groß. Decken und Gewölbe im Innern, die überwiegend nur wenig Schäden aufwiesen, wurden erhalten und ertüchtigt. Im Bedarfsfalle wurden die Deckenhölzer/-balken und die darin eingelegten Ziegel sandgestrahlt und die Auflager der Ziegel von unten mit einer Stahlschiene ertüchtigt. Der Scheitelpunkt der Ziegel wurde dann von oben mit Schrauben und Beton gesichert. Der Dachstuhl und die Dacheindeckung zeigten ebenfalls nur partielle Schäden durch Wassereintritt und Schädlingsbefall. Es konnte beinahe die gesamte Dachkonstruktion

erhalten werden. Vorhandene Beschädigungen wurden mit dem so genannten „additiven Ansatz“, also dem Erhalt nicht mehr tragfähiger Hölzer und dem Ergänzen mit Neuholz durch die Fa. Holzbau Rombach (Kirchzarten) repari-

ert. Zum Schluß erfolgte das Eindecken des Daches mit originalen historischen Ziegeln in Biberschwanz-Doppeldeckung. Hier war ein Zukauf von Ziegeln notwendig, da die vorgefundene wieder verwendbare Menge nicht ausgereicht hatte.

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Meierhof Freiburg

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Meierhof Freiburg

Innenarbeiten Hier war vor allem der Erhalt, die Reparatur und die Sanierung von erhaltenswürdigen Fenstern und Türen erforderlich, vor allem im vorherigen Wohnteil. Zur Verbesserung der energetischen Qualität wurden einflügelige Fenster mit zwei Scheiben Wärme-Schutzverglasung von innen hinter die historischen Fenster montiert. Bei den Scheunentoren wurden die einzelnen Flügel an den aufgehenden Wänden fixiert. Sie sind nun nicht mehr funktionsfähig, zeigen aber deutlich, wie die Öffnungen früher verschlossen waren. In die großen Öffnungen wurden stattdessen Glasfassaden mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen aus Lerchenholz und zweifach Wärmeschutzverglasung eingebaut. Neben umfangreichen Dämmmaßnahmen am gesamten Gebäude (vom Boden bis zum Dach) wurde eine Pelletheizung mit Fußbodenheizung installiert sowie die komplette Gebäudetechnik mit Niederspannungsanlagen, Fernmeldetechnik und Netzwerkinstallation erneuert.

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Beispielhaft und zukunftsfähig Nun aber ist die Sanierung abgeschlossen und der Meierhof blickt in eine gesicherte Zukunft. Die Wohnungen sind nun Licht durchflutet und erfüllen die Anforderungen an ein zeitgemäßes Wohnen. Das Gebäude erreicht den energetischen Standard „KfW-Effizienzhaus Denkmal“. Dazu kommt der einmalige Charakter der Räume, wie man ihn nur im historischen Bestand erzielen kann. Bewohner und Besucher können an jeder Ecke die ursprüngliche Nutzung und Baugeschichte des Meierhofes ablesen. Das Gebäude sendet damit ein deutliches Signal, dass alte, historische Bauwerke auch unter schwierigsten Bedingungen als Denkmal erhalten werden können, sofern alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Meierhof GbR, von l.n.r.: Oliver Hug, Axel Bürk, Willi Sutter & Daniel Steiger Projektdaten Bauherr und Projektleitung: Meierhof GbR S3-Beteiligungs-GmbH, Freiburg Gf.: Axel Bürk, Cornelia Haas, Oliver Hug, Daniel Steiger Projektleitung und Architekt: Sutter 3 GmbH&Co.KG, Freiburg Projektentwicklung, Planung, Bauleitung Ausführende Firmen u.a: Holzbau Rombach GmbH&Co.KG, Kirchzarten Holzböden: Thomas Kleiser, Titisee-Neustadt Sandstrahlarbeiten: Malerbetrieb Kurz, Vöhrenbach Schlosserarbeiten: Schlosserei Waldner, Freiburg Heizungsanlage: Binkert GmbH, Albbruck Dachdecker: Dörflinger, Bedachungen, Feldberg Maler, Gipser, Gerüstbau: Farben Beha GmbH, Titisee-Neustadt Rohbau: Schmidt-Bau, Freiburg Elektroinstallation: Elektro-Willmann, Titisee-Neustadt Fotos: Johannes Meger, Ihringen


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PR-Beitrag: Rombach Holzbau GmbH & Co. KG

Spezialisten für alles rund ums Holz

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ei der Sanierung des Freiburger Meierhofes kamen renommierte und erfahrene Handwerksbetriebe aus der Region zum Einsatz. Für sämtliche Holzbauarbeiten wurden die Spezialisten der Fa. Rombach Holzbau GmbH & Co. KG (Kirchzarten) herangezogen, die auf eine langjährige Expertise für alle Arbeiten rund um den Baustoff Holz zurückgreifen können. Hier kennt man sich nicht nur mit modernen Bauweisen bei Neubauten oder An- und Umbauten bestehender Gebäude bestens aus, sondern verfügt auch über weitreichende Praxis bei Renovierung, Restaurierung und Sanierung historischer und denkmalgeschützter Bauwerke aus früheren Jahrhunderten.

Umfangreiches Aufgabengebiet Im „Meierhof“ wurden vielfältige Aufgaben und Leistungen ausgeführt. So wurden anspruchsvolle Unterfangungen des Tragwerks hergestellt, um die Fundamente zu ertüchtigen und maßhaltige Fensteröffnungen im vorhandenen Mauerwerk zu ermöglichen. Weiter erfolgte der Einbau von verschiedenen Ebenen mit einer sichtbaren Holzbalkenlage im OG und Dachspitz. Ertüchtigungen der bestehenden liegenden Bünde und Kehlen im Dachstuhl des Wohn- und Scheunendachs standen zudem auf der Aufgabenliste, die das Team des 1925 gegründeten Familienunternehmens meisterlich bewältigte. Traditionelle handwerkliche Fertigkeiten waren ebenfalls gefragt

beim Rekonstruieren der Schleppgauben und der Satteldachgauben sowie dem Ertüchtigen der Holz- Balkonanlage auf der Süd- und Ostseite des Gebäudes oder dem Sanieren und abschließenden Montieren der vorhängenden Scheunentore, die heute nur noch der Optik dienen. Das Erstellen der gesamten Wohnungstrennwände und Innenwände der neu geschaffenen Wohnbereiche erfolgte in Holzständerbauweise, ebenso wie das Herstellen und Montieren einer neuen, großen Flachdachgaube auf der Nordseite. Last but not least erfolgte auch das Rekonstruieren der Gesimsausbildung und das energetische Sanieren der Traufe des Wohn- und Scheunendaches durch das Kirchzartener Fachunternehmen.

Rombach Holzbau GmbH & Co. KG Am Fischerrain 6 79199 Kirchzarten Telefon: +49 (0) 76 6141-35 Telefax: +49 (0) 76 61 59-70 E-Mail: info@holzbau-rombach.de www.holzbau-rombach.de

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PR-Beitrag Holzböden Kleiser, Titisee-Neustadt

Holzprofis im Meierhof

D

er Fachbetrieb Holzböden Kleiser aus Titisee-Neustadt als erfahrener Spezialist für Parkett- und Holzböden aller Art führte beim Objekt Meierhof vielfältige Fachhandwerksarbeiten aus Vorteil von Holzfußböden ist im Gegensatz zu anderen Materialien, dass sie selbst nach starker Beanspruchung noch überarbeitet und renoviert werden können - ein unschlagbares Argument. Dazu erfolgte an verschiedenen Stellen und Bauteilen aus Holz eine professionelle und schützende Oberflächenbehandlung, vor allem durch Ölen und Wachsen. Das Holz behält damit seine ursprüngliche Ausstrahlung, die natürliche Maserung und Farbe werden hervorgehoben. Im Bereich der alten Wohnfläche wurde der Einbau einer Fußbodenheizung im Niedrigtemperaturbereich in Leichtbauweise vorgenommen. Diese besteht aus einem Aufbau mit zunächst einer Trockenschüttung zum Ausgleichen von Unebenheiten, darüber folgt eine Druck ver-

Dazu gehörte unter anderem das Verlegen sämtlicher Holzböden inklusive deren oft aufwändiger Untergrundvorbereitung. Die vorhandenen und erhaltenswerten Bodendielen aus Eiche wurden, wo notwendig, überarbeitet und rustikal geölt. Der

teilende Holzfaserplatte und weiter eine Fichtenholzkonstruktion, in welcher die Heizungsrohre dann geführt werden. Zuoberst wurden auf die fertige Konstruktion als Abschluß Dielenböden und teilweise Fliesen verlegt. Der Vorteil eines solchen Aufbaus liegt in der geringen Aufbauhöhe, dem geringen Eigengewicht und in der schnellen Reaktionszeit der Heizung.

Holzböden Kleiser Rieslehofweg 20 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 7651 – 204 100 0 Fax: +49 (0) 7651 – 204 100 1 post@holzboeden-kleiser.de www.holzboeden-kleiser.de

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PR-Beitrag: Malerbetrieb Kurz GbR

Fotos: Bernhard Strauss

Mehr als nur Farbe ! Vielseitiger Malerbetrieb Kurz aus Vöhrenbach

B

ei der Sanierung des Meierhofes waren (wie im Bericht erwähnt) etliche Gewerke und Handwerksbetriebe mit ihrem Können gefragt. Einer davon war der Malerbetrieb Kurz (Vöhrenbach), bei dem besonders dessen langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Sandstrahlens gefordert war. So wurden durch diese Technik die Decken im Stall mit ihrer Ziegelsteinausfachung freigelegt. Hierbei war es wichtig, die vorhandenen dicken Farbschichten und Putzreste gründlich zu entfernen, ohne die Ziegel zu beschädigen oder gar zu lösen. Große Teile des Grundputzes in den Gewölben wurden so ebenfalls von

den alten, lockeren Farbschichten gesäubert und anschließend quasi im „Rohzustand“ konserviert. Alle Wände, die neu verputzt werden sollten, wurden zuvor durch eine grobe Haftstrahlung durch die Firma Kurz vorbereitet. Zudem wurde nahezu das gesamte Holzwerk im Außenbereich von alten Lasur -und Farbresten befreit. Mit am interessantesten im Ergebnis ist sicherlich die feingestrahlte Holzkonstruktion im Dachbereich, die sichtbar belassen wurde und so die Wohnräume optisch deutlich aufwertet. Der 1983 neu gegründete Malerbetrieb, der in seinen Grundzügen auf die 60er Jahre zurück-

geht, führt seitdem professionell Sandstrahlarbeiten aus, wobei seit etwa zehn Jahren das Feinstrahlen von Holzwerk im Denkmalschutz zu einem immer größeren Thema und Geschäftsfeld wurde. Einer der großen Vorteile beim Sandstrahlen ist die hohe Effizienz und die Wirksamkeit selbst in kleinsten Winkeln und Holzspalten. Heutzutage strahlt man dabei – im Gegensatz zu früher- mit feinsten Sänden und geringem Druck. Hierdurch wird die Oberfläche sehr schonend gereinigt, selbst geritzte Initialen und vorherige Arbeitsspuren bleiben so im Naturholz erhalten

Malerbetrieb Kurz GbR Mobile Sandstrahlarbeiten Adolf-Beermann-Straße 29 78147 Vöhrenbach Tel: +49 (0) 7727 91041 Mob: +49 (0) 176 32 628 331 malerkurz@yahoo.de www.malerkurz.de

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Firmenprofile Meierhof Freiburg

Ein verlässlicher Partner für Planer, Architekten und Bauherren

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m Meierhof in Freiburg fertigte die Schlosserei Waldner sämtliche Treppen und Geländer und führte alle anfallenden Schlosserarbeiten aus. Die besondere Herausforderung am Objekt Meierhof lag in der Bausubstanz. Die Komplexität der vielfach schrägen Wände und Böden erforderte ein besonderes Augenmerk beim Anpassen der Treppen und Geländer, Estrichwinkel, Abdeckungen und Blechverkleidungen, was wir gerne gemeistert haben. Seit der Firmengründung 1951 führt jetzt in 3. Generation Bernhard Waldner den Familienbetrieb seit dem Jahre 2021 als neuer Geschäftsführer. Bernhard Waldner: „ Mit dem bewährten Team freue ich mich Ihre Wünsche umzusetzen. Ob

D

Balkongeländer oder einen neuen Balkon, Treppe oder ganze Fluchttreppenanlagen, ein Vordach oder ein Bike-/Carport. Sprechen Sie mich an!“ Metall … wir machen was draus!

Schlosserei Waldner; Inh. Bernhard Waldner e. K. Rebenweg 6 79114 Freiburg Tel: +49 (0) 761 / 43921 Fax: +49 (0) 761 / 44 20 25 info@schlosserei-waldner.de www.schlosserei-waldner.de

ie Dörflinger Bedachung GmbH aus Feldberg ist ein

junger Dachdecker-Meisterbetrieb mit zur Zeit 30 Mitarbeitern, der sich Kundenzufriedenheit auf die Fahnen geschrieben hat. Das Unternehmen erbringt termingerechte, qualitativ hochwertige Leistungen nicht nur beim Meierhof rund ums Dach und die Bedachung. Tätig ist man in einem weiten Einzugsbereich im der gesamten Südschwarzwaldregion

bis zur Baar.

Alles gut bedacht Bei der Planung eines Bauvorhabens kommt dem Dach große Bedeutung zu, dabei geht es nicht nur um den Schutz des Gebäudes, sonder auch um optische Gestaltung und Langlebigkeit. So gibt es zum Beispiel im Flachdach-Bau ständig neue Materialien und Techniken zur zuverlässigen und sicheren Abdichtung.

Unter Dach und Fach Mit Mobilkran und Hubarbeitsbühne oder Gerüst führt Dörflinger sämtliche Arbeiten und Reparaturen an der Dachfläche, Dachrinne/Baublechnerei, Dachfenster, Kamin oder Fassade schnell und qualifiziert aus.

Dörflinger Bedachung GmbH Falkauerstraße 22 79868 Feldberg-Falkau Tel: +49 (0) 7655 93 2000 Fax: +49 (0) 7655 93 2001 info@doerflinger-bedachungen.de www.doerflinger-bedachungen.de

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Firmenprofile Meierhof Freiburg

Innovative und kreative Ideen

K Foto: Heizzentrale des Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt.

Planung und Ausführung der Pelletsheizanlage zum Meierhof in Freiburg: • Pelletsheizanlage Leistung: 45kW • Pufferspeicher: ca. 1500l • Wärmeverteilung im gesamten Gebäude: Fußbodenheizung • Beheizte Fläche: ca. 1200m² • Voraussichtlicher Jahresbedarf Pellets: 18t

ompetente und geschulte Mitarbeiter. Mehr als 60 Jahre Erfahrung in Heizung, Lüftung und Sanitär. Das sind nur drei gute Gründe für den Erfolg unseres Familienunternehmens. Wir sind zukunftsorientiert und leben Familientradition. Wir lernen aus unserer Erfahrung und geben sie an neue Generationen weiter. Gemeinschaft macht uns stark. Deshalb nutzen wir partnerschaftliche Synergien, um die Energiewende mit neuen Technologien und Ideen voran zu bringen. Wir sind aktiver Teil der Energiewende und installieren jedes Jahr viele Heizanlagen mit regenerativer Energietechnik wie thermische Solaranlagen, Wärmepumpen, Holzpelletsheizungen, Holzhackschnitzelanlagen oder Blockheizkraftwerke in allen Leistungsgrößen. Für größere Objekte bieten wir unseren Kunden als zusätzliche Dienstleistung die vollumfängliche Betreuung und Finanzierung der Heizanlage (Wärmelieferung/Contracting) gemeinsam mit unserem Partner

Südwärme AG an. Mit unseren Lüftungs- und Klimaanlagen sorgen wir für frische Luft bei unseren Kunden sowie angenehme Temperaturen. Mit unseren Wohlfühlbädern erfreuen wir täglich unsere Kunden.

Binkert Heizung Lüftung Sanitär GmbH Am Riedbach 3 79774 Albbruck Tel: +49 (0) 77 53/92 10-0 Fax: +49 (0) 77 53/14 60 mail@binkert.de www.binkert.de 79713 Bad-Säckingen Schaffhauser Straße 18 Tel: +49 (0) 77 61/99 99 90 Fax: +49 (0) 77 61/99 99 91 Wilhelm-Stahl-Straße 13 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 76 51/91 19 0 Fax: +49 (0) 76 51/91 19 20

Unser Motto ist: Erst wenn der Kunde zufrieden ist, sind wir es auch! Fassadenfarbtönen erleichtert wird, bereiten wir gerne eine individuelle fotorealistische Farbgestaltung für Sie vor. Im Handwerk suchen wir jährlich Auszubildende für den Beruf des Maler- und Lackierers.

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arben Beha GmbH ist seit 1962 für hohe Qualität und Handwerkskunst über die Grenzen des Hochschwarzwalds hinaus bekannt. Es untergliedert sich mit seinen 40 Mitarbeiter in Handwerk und Einzelhandel. Im Handwerk werden neben klassischen Malerarbeiten auch kreative Wandgestaltungen, Wärmedämmungen, Bodenbelagsarbeiten und Gerüstbau angeboten.

Unsere Produkte sind zum größten Teil nicht im Baumarkt erhältlich, da es sich um Profi-Malerprodukte handelt. Sie zeichnen sich durch hohe Qualität, sehr gute Verabeitungseigenschaften und hohe Ergiebigkeit aus. Unser Abtönsystem vor Ort ermöglicht das sofortige Mischen Ihres Wunschtones, damit Ihr Projekt schnell umgesetzt werden kann. Besuchen Sie uns in unserer Muster-

Das Familienunternehmen in 3. Generation. Wir arbeiten professionell, schnell und sauber, gestalten, renovieren oder sanieren nach Ihren Wünschen. Damit die Entscheidung bei den vielfältigen

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ausstellung und stöbern Sie in den verschiedenen Farb-, Bodenbelags-, Tapeten-, Gardinen-, und Verschattungskollektionen. Gemeinsam mit unseren gut geschulten Mitarbeitern praktizieren wir Liebe und Leidenschaft zu unserem Handwerk und zeichnen uns durch Kundennähe aus. Wir lieben, was wir tun.

Farben-BEHA GmbH Titiseestraße 8 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 7889 info@farben-beha.de www.farben-beha.de


Firmenprofile Meierhof Freiburg

Ausführung folgender Arbeiten am Meierhof: Moderne KNX- Bussystem / SAT-TV

Impressum Gesamtherstellung:

Unser weiteres Know-How: Moderne Brandmeldeanlagen zum Schutz Ihrer Imobilie oder Produktionsanlage. Sprech- und Rufanlagen, Audio & Video Moderne Türsprechanlage mit oder ohne Video verschönern Ihr Haus und schützen.

Photovoltaikanlagen: Planung mit Ertragsprognose Angebot und Rentabilitätsberechnung

Elektro Willmann Jägerstraße 6, 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 20 14 56 info@elektrowillmann.de www.elektrowillmann.de

Fachmännische Sanierung des Meierhofes

Wir haben für diese Bauvorhaben im Bereich Sanierung/Rohbau die Aufgabe erhalten. Folgende Aufträge fielen in unseren Bereich. Voraberkundung, Abbrüche, Trockenlegungen, Planung und Ausführung der Drainagen unter der Bodenplatte, neue Entwässerung, Unter-

fangungen, umfangreiche Notabstützungen während der Bauphase, Herstellung von neuen Öffnungen in historischem Mauerwerk incl. deren statischen Ertüchtigungen sowie die neuen Betondecken einziehen.

Schmidt-Bau Freiburg GmbH Stegenbachstraße 40 79232 March-Buchheim Tel: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-0 Fax: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-55 info@schmidt-bau-freiburg.de www.schmidt-bau-freiburg.de

Herausgeber und Verlag:

Formativ. Design und neue Medien Adalbert-Stifter Strasse 7/1 69214 Eppelheim Tel: +49 (0) 6221-599 46 97 office@formativ.eu www.formativ-design.de

Geschäftsführer:

Bernd Holler Grafikdesigner St. ID Nr. 86 037 974 256 Mitglied der IHK Rhein-Neckar

Medienberatung, Grafik/Layout, Produktionsleitung:

Bernd Holler

Redaktion:

Jürgen Hildebrandt

DTP-Satz und Grafische Mitarbeit:

Julian Zipf

Einzelverkaufspreis: bei Bestellung:

pro Exemplar 8,50 € + Versandkosten

Ab 5 Exemplaren bitte persönliches Angebot anfordern. Alle Rechte vorbehalten: 2021  – Formativ. Design. 69214 Eppelheim Nachdruck von Bildern und Artikeln, auch nur auszugsweise, nur mit Genemigung des Verlages.

Ausgaben K&B 2016 bis 2021 online verfügbar unter: www.formativ-design.de Buchpreis: 8,50 € Buchpreis: 8,50 €

Buchpreis: 8,50 €

Baden-Württemberg

Sanierung eines Jugendstilbades in Heidelberg Umbau und Sanierung der ehemaligen Villa Körbling in Speyer Römisch-katholisches Sakralgebäude Ulner Kapelle in Weinheim

Baden-Württemberg 1

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

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Altbirklehof, Breitnau

Vorher

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Denkmalpflege hautnah erleben

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Altbirklehof, Breitnau

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Altbirklehof, Breitnau

Schwarzwaldhof Altbirkle in Breitnau

von 1550 saniert

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Altbirklehof, Breitnau

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er 1550 erbaute „Altbirklehof“ nahe Breitnau ist der drittälteste, noch erhaltenen Hof im Hochschwarzwald. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit nachweislich mindestens achtmal an- und umgebaut. Zuletzt in den 1950er und 70er Jahren

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Das alte Bauernhaus auf dem Gelände der berühmten Privatschule Birklehof stand etliche Jahre leer und sollte durch eine umfangreiche „Ertüchtigung“ aus dem sprichwörtlichen „Dornröschenschlaf“ wach geküsst werden. Die 2019 begonnene und ein Jahr später


abgeschlossene Sanierung erfolgte bei leerem Internatsbetrieb. Behutsam, immer mit dem Ziel, möglichst viel vom Originalzustand zu erhalten- und dabei dennoch ein modernes und zeitgemäßes Wohnen zu schaffen. So steht das sanierte Gebäude nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten und Baumaß-

nahmen wieder für Lehrerwohnungen, Internats- WGs und als öffentliche Kulturstätte zur Verfügung. Hautnah konnten die Internatsschüler des mehrere Gebäude umfassenden Areals die Sanierung mitverfolgen und erleben.

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Altbirklehof, Breitnau

Aus einer Hand Planung und Ausführung des Projektes übernahm die Sutter³ GmbH & Co.KG aus Freiburg, die auf den Erhalt und die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden fokussiert ist. Neben dem rein handwerklichen Geschick und der Erfahrung war ein hohes Maß an Sensibilität im Umgang mit dem Kulturdenkmal erforderlich. Alle am Bau beteiligten Firmen kamen aus der Region und nahmen die reizvolle Aufgabe mit Engagement an. So fand zum Beispiel Oswald Ganter, der heutige Inhaber von Ganter Holzbau, Hinterzarten, versteckt in einer Zwischendecke alte Baupläne der Firma Ganter aus dem Jahr 1932.

Nach vielen Jahren des Leerstands wurde das historische Bauwerk von dutzenden spezialisierter Handwerker aus allen Gewerken und Fachrichtungen (insgesamt 19) wiedererweckt mit Leben erfüllt und seiner eigentlichen Bestimmung zurückgegeben.

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Die Arbeiten gestalteten sich umfangreich, vom Boden bis zum Dach. So wurde die bislang ungedämmte Bodenplatte im Erdgeschoß durch eine Dämmung und eine Fußbodenheizung ergänzt sowie Heizkörper im Obergeschoß eingebaut, die nun über das neu erstellte Blockheizkraftwerk des Internats versorgt werden. Die Außenwände wurden je nach Zustand und vorgefundenem Erhaltungsgrad neu


Altbirklehof, Breitnau

von außen oder, wo dies aus denkmalpflegerischen Gründen nicht möglich war, von innen gedämmt. Sämtliche Leitungen für Strom, Frischwasser oder die Heizung wurden ebenfalls neu verlegt. Das denkmalgeschützte Areal des Altbirklehofs mit dem dazugehörigen Bauerngarten wird heute unter anderem auch durch eine atmosphärisch stimmige und vor allem indirekte Beleuchtung (in Szene gesetzt), dessen Konzept die Lichtplaner von Ruschmann/Stein (Freiburg) entwickelt und umgesetzt haben.

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Altbirklehof, Breitnau

Direktes Licht taucht hier vor allem nutzungsbezogen auf, also je nach den konkreten Anforderungen an die notwendige Ausleuchtung. Die Beleuchtung soll die vorhandene und gegebene Architektur unterstützen, nicht konkurrenzieren. Eine weitere „Baustelle“ im Kontext von „natürlichem Licht“ sind bis zu 100 Jahre alten Fenster. Diese galt es - wie auch die noch vorhandenen Vorfenster - gemäß den Vorgaben des Denkmalamtes auszubauen, zu reparieren, energetisch aufzuwerten und danach an den ursprünglichen Stellen wieder einzubauen. Die historische Stube mit ihren Bodendielen und -bohlen, die einzeln herausgenommen, nummeriert und vermessen werden mussten, sowie der Hausgang aus dem Jahr 1750 wurden erhalten. Ebenso wurde die zu-

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Altbirklehof, Breitnau

Zusammenarbeit erfolgreich - Projekt abgeschlossen letzt geschlossene Rauchküche, in Ihren ursprünglich Zustand zurück gebaut und mit moderner Ausstattung ergänzt. Sie dient damit als „Teil der Schwarzwälder Kultur“ und wird durch die Landfrauen als Showküche genutzt werden. Ein Gebäude wie der Altbirklehof ist bei einem Sanierungsvorhaben im vorneherein nur schwer planbar, denn jeden Tag ändert sich irgendetwas und es muss spontan auf neue Herausforderungen und Tatsachen reagiert werden. So kam unter einer Wölbung des alten Bodenbelages ein tonnenschwerer Granitfindling zum Vorschein. Diesen mussten die Bauleute in Handarbeit mühsam mit Metallkeilen zerkleinern und in handlichen Einzelteilen aus dem Gebäude befördern. Solche Vorkommnisse im Baualltag sind unvorhersehbar - machen aber den Reiz des Arbeitens an einem alten, historischen Bauwerk aus.

Projektdaten Bauherr und Projektleitung: Schule Birklehof e.V. Privates Internat & Gymnasium Projektleitung und Architekt: Sutter3 GmbH & Co. KG. Herr Alex Bürk, Christian Schwär Fachplaner u.a.: Lichtplanung: Lichtraum Ruschmann Stein GmbH, Freiburg Ausführende Firmen u.a: Gerüstbau: Farben Beha Gmbh, Titisee Neustadt Fußbodenarbeiten: Holzböden Kleiser, Titisee Neustadt Sandstrahlarbeiten: Gebrüder Kurz, Vöhrenbach Fotos: www.johannesmeger.com Christian Schwär, Sutter3 GmbH & Co. KG. Schule Birklehof, Wolfgang Finke Jasmin Seidel, http://heimatliebe-jsphotography.de

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PR-Beitrag: Lichtraum Ruschmann Stein GmbH

Es werde Licht!

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icht ist nicht gleich Licht. Bei der Planung von Licht im Raum geht es um mehr als nur die Installation von Beleuchtungskörpern. Das richtige Licht für Innen- oder auch Außenräume ist ein Fall für Licht-Profis wie die Fa. Ruschmann-Stein in Freiburg im Breisgau.

Die richtige Beleuchtung erweckt den ersten Eindruck beim Betreten eines Raumes und beeinflusst die gesamte Atmosphäre. Die Beleuchtung insgesamt soll und wird im Idealfall immer die gegebene Architektur unterstützen. So auch im Objekt „Altbirklehof“, bei dem das denkmalgeschützte Ambiente durch gezielt gesetzte, atmosphärische und vor allem indirekte Beleuchtung unterstützt wird. Direktes Licht taucht dabei nur punktuell und nutzungsbezogen auf.

Licht ist also weit mehr als nur Beleuchtung. In Arbeitsräumen kann durch differenziert geplante Beleuchtung sogar die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter gesteigert werden. Licht setzt Akzente und kann Stimmungen hervorrufen. Um das jeweils richtige Licht-Ambiente zu kreieren, machen sich professionelle Lichtplaner zuvor ein Bild von den Räumlichkeiten. Jahrelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern ermöglicht dann den Experten, ein stimmiges Beleuchtungskonzept auszuarbeiten. Oberste Priorität ist, dass die gefundenen Lösungen und Kreationen nicht nur vom Design, sondern auch in puncto Qualität und Funktionalität überzeugen. Das technische und planerische Knowhow beginnt daher schon bei der Konzeption und reicht über die Planung bis zur Umsetzung. Dadurch erhalten die Kunden eine Lichtplanung aus einer Hand, die alle Faktoren einbezieht und mit durchdachten Lösungen aufwartet.

Lichtraum Ruschmann Stein GmbH Mooswaldallee 4 79108 Freiburg Telefon: +49 (0) 76 160 06 4381 E-Mail: info@lichtraum-freiburg.de www.lichtraum-freiburg.de

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Branchen register von A-Z

BAUUNTERNEHMEN

BODENGESTALTUNG

Schmidt-Bau Freiburg GmbH Stegenbachstraße 40 79232 March-Buchheim Tel: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-0 Fax: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-55 info@schmidt-bau-freiburg.de www.schmidt-bau-freiburg.de

Schreinerei Grau Talstraße 27 71723 Großbottwar Tel: +49 (0) 7148/82 90 Fax: +49 (0) 7148 / 280 530 info@schreinereigrau.de www.schreinereigrau.de

BAUSANIERUNG

DACHDECKERARBEITEN

Schmidt-Bau Freiburg GmbH Stegenbachstraße 40 79232 March-Buchheim Tel: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-0 Fax: +49 (0) 76 65 / 93 44 88-55 info@schmidt-bau-freiburg.de www.schmidt-bau-freiburg.de

Karl Burger GmbH Hoch-, Tief- und Holzbau Adalbert-Stifter-Straße. 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 7681 477 85-0 Fax: +49 (0) 768147785-25 info@karl-burger.de www.karl-burger.de

BEDACHUNG Dörflinger Bedachung GmbH Falkauerstraße 22 79868 Feldberg-Falkau Tel: +49 (0) 7655 93 2000 Fax: +49 (0) 7655 93 2001 info@doerflinger-bedachungen.de www.doerflinger-bedachungen.de

BETONSANIERUNG

DECKEN- UND WAND AUS SCHWARZWÄLDER WEISSTANNE Holzböden Kleiser Rieslehofweg 20 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 7651 – 204 100 0 Fax: +49 (0) 7651 – 204 100 1 post@holzboeden-kleiser.de www.holzboeden-kleiser.de

Betonsanierung, Maler und Stuckateur

ELEKTROINSTALLATION

Inh.: Andreas Flamm e.K. In den Engematten 13 79286 Glottertal

Elektro Willmann Jägerstraße 6, 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 20 14 56 info@elektrowillmann.de www.elektrowillmann.de

Tel. +49 (0) 76 84 / 10 35 und 10 45 Fax +49 (0) 76 84 / 10 75 mail@ignaz-haas.de www.ignaz-haas.de

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Branchen Register

ELEKTROPLANUNG

GIPSER/STUCK/TROCKENBAU

HEIZUNG/LÜFTUNG/SANITÄR

Elektro Willmann Jägerstraße 6, 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 20 14 56 info@elektrowillmann.de www.elektrowillmann.de

Willie Wehrle Gipser und Stuckateurgeschäft Blumenstraße 7 79261 Gutach-Bleibach Tel: +49 (0) 7685 219 Fax: +49 (0) 7685 1721 info@putz-stukk-wehrle.de www.putz-stukk-wehrle.de

Binkert Heizung Lüftung Sanitär GmbH Am Riedbach 3 79774 Albbruck Tel: +49 (0) 77 53/92 10-0 Fax: +49 (0) 77 53/14 60 mail@binkert.de www.binkert.de

FASSADENBAU Dörflinger Bedachung GmbH Falkauerstraße 22 79868 Feldberg-Falkau Tel: +49 (0) 7655 93 2000 Fax: +49 (0) 7655 93 2001 info@doerflinger-bedachungen.de www.doerflinger-bedachungen.de

HAUSTECHNIK

GARTEN UND LANDSCHAFTSBAU

Binkert Heizung Lüftung Sanitär GmbH Am Riedbach 3 79774 Albbruck Tel: +49 (0) 77 53/92 10-0 Fax: +49 (0) 77 53/14 60 mail@binkert.de www.binkert.de

Gehr Tief- & Straßenbau GmbH Blumenstr.1 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685 909 832 info@gehr-gmbh.com www.gehr-gmbh.com

79713 Bad-Säckingen Schaffhauser Straße 18 Tel: +49 (0) 77 61/99 99 90 Fax: +49 (0) 77 61/99 99 91 mail@binkert.de www.binkert.de

GIPSERARBEITEN/GERÜSTBAU

Wilhelm-Stahl-Straße 13 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 76 51/91 19 0 Fax: +49 (0) 76 51/91 19 20 mail@binkert.de www.binkert.de

Farben-BEHA GmbH Titiseestraße 8 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 7889 info@farben-beha.de www.farben-beha.de

GIPSER UND STUCKATEURBETRIEB Herhoffer GmbH Karlsruher Straße 37 74889 Sinsheim Telefon: +49 (0) 7261-4074690 Stuckateur-herhoffer@gmx.de www.stuckateur-herhoffer.de

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79713 Bad-Säckingen Schaffhauser Straße 18 Tel: +49 (0) 77 61/99 99 90 Fax: +49 (0) 77 61/99 99 91 mail@binkert.de www.binkert.de Wilhelm-Stahl-Straße 13 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 76 51/91 19 0 Fax: +49 (0) 76 51/91 19 20 mail@binkert.de www.binkert.de Schmieder GmbH Senefelderstraße 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 76 81/4 06 40 Fax: +49 (0) 76 81/40 64 15 info@schmieder-heizung.de www.schmieder-heizung.de

HOLZBAU Holzbau Vögele Hohe Straße 28a 68526 Ladenburg Telefon: +49 (0) 6203-14576 Telefax: +49 (0) 6203-107348 voegele.holzbau@t-online.de www.vögele-holzbau.com Holzbau Häfner Benzenmühlstr. 26 71723 Großbottwar Tel: +49 (0)7148/12 66 Fax: +49 (0)7148/49 47 info@holzbau-haefner.de www.holzbau-haefner.de


Branchen Register

HOLZBÖDEN Holzböden Kleiser Rieslehofweg 20 79822 Titisee-Neustadt Tel: +49 (0) 7651 – 204 100 0 Fax: +49 (0) 7651 – 204 100 1 post@holzboeden-kleiser.de www.holzboeden-kleiser.de

INGENIEURBÜRO FÜR TRAGWERKSPLANUNG

LICHTPLANUNG/ PROJEKTIERUNG ziplight GmbH Schwetzinger Str. 51 68723 Plankstadt Tel: +49 (0) 6202 204 8530 Fax: +49 (0) 6202 126 3372 ziplight@web.de www. ziplight.eu

LICHTSYSTEME

Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Harry Matthies Falkenweg 8 74321 Bietigheim-Bissingen Tel.: +49 (0) 7142-913070 Fax: +49 (0) 7142-913048 mail@harrymatthies.de

Lichtraum Ruschmann Stein GmbH Mooswaldallee 4 79108 Freiburg Telefon: +49 (0) 76 160 06 4381 E-Mail: info@lichtraum-freiburg.de www.lichtraum-freiburg.de

INNENAUSBAU IN HOLZ

Farben-BEHA GmbH Titiseestraße 8 79822 Titisee-Neustadt Tel. +49 (0) 7651 7889 info@farben-beha.de www.farben-beha.de

Rombach Holzbau GmbH & Co. KG Am Fischerrain 6 79199 Kirchzarten Telefon: +49 (0) 76 6141-35 Telefax: +49 (0) 76 61 59-70 E-Mail: info@holzbau-rombach.de www.holzbau-rombach.de

KÄLTE - KLIMA Rütgers GmbH & Co. KG Kälte : Klima Helmertstraße 19-21 68219 Mannheim Tel: +49 (0) 621 8796-0 Fax: +49 (0) 621 87 96-154 info@ruetgers.com www.ruetgers.com

LICHTPLANUNG Lichtraum Ruschmann Stein GmbH Mooswaldallee 4 79108 Freiburg Telefon: +49 (0) 76 160 06 4381 E-Mail: info@lichtraum-freiburg.de www.lichtraum-freiburg.de

MALER

MALERARBEITEN Herhoffer GmbH Karlsruher Straße 37 74889 Sinsheim Telefon: +49 (0) 7261-4074690 Stuckateur-herhoffer@gmx.de www.stuckateur-herhoffer.de

MALER/STUCKATEUR Betonsanierung, Maler und Stuckateur Inh.: Andreas Flamm e.K. In den Engematten 13 79286 Glottertal Tel. +49 (0) 76 84 / 10 35 und 10 45 Fax +49 (0) 76 84 / 10 75 mail@ignaz-haas.de www.ignaz-haas.de

MALER UND VERPUTZARBEITEN Willie Wehrle Gipser und Stuckateurgeschäft Blumenstraße 7 79261 Gutach-Bleibach Tel: +49 (0) 7685 219 Fax: +49 (0) 7685 1721 info@putz-stukk-wehrle.de www.putz-stukk-wehrle.de

METALLBAU Rolf Burger Gewerbestraße 7 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685-331 info@burger-metallbau.com www.burger-metallbau.com

METALLBAUARBEITEN Schlosserei Waldner; Inh. Bernhard Waldner e. K. Rebenweg 6 79114 Freiburg Tel: +49 (0) 761 / 43921 Fax: +49 (0) 761 / 44 20 25 info@schlosserei-waldner.de www.schlosserei-waldner.de

PLANUNGS- UND AUSFÜHRUNG HLS Schmieder GmbH Senefelderstraße 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 76 81/4 06 40 Fax: +49 (0) 76 81/40 64 15 info@schmieder-heizung.de www.schmieder-heizung.de

SANDSTRAHLARBEITEN Malerbetrieb Kurz GbR Mobile Sandstrahlarbeiten Adolf-Beermann-Straße 29 78147 Vöhrenbach Tel: +49 (0) 7727 91041 Mob: +49 (0) 176 32 628 331 malerkurz@yahoo.de www.malerkurz.de

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Branchen Register

SANDSTRAHLEN/ DENKMALBEREICH Malerbetrieb Kurz GbR Mobile Sandstrahlarbeiten Adolf-Beermann-Straße 29 78147 Vöhrenbach Tel: +49 (0) 7727 91041 Mob: +49 (0) 176 32 628 331 malerkurz@yahoo.de www.malerkurz.de

SCHLOSSERARBEITEN

SONDERLEUCHTEN

ZIMMEREI

ziplight GmbH Schwetzinger Str. 51 68723 Plankstadt Tel: +49 (0) 6202 204 8530 Fax: +49 (0) 6202 126 3372 ziplight@web.de www. ziplight.eu

Holzbau Häfner Benzenmühlstr. 26 71723 Großbottwar Tel: +49 (0)7148/12 66 Fax: +49 (0)7148/49 47 info@holzbau-haefner.de www.holzbau-haefner.de

STATIK

Rombach Holzbau GmbH & Co. KG Am Fischerrain 6 79199 Kirchzarten Telefon: +49 (0) 76 6141-35 Telefax: +49 (0) 76 61 59-70 E-Mail: info@holzbau-rombach.de www.holzbau-rombach.de

Rolf Burger Gewerbestraße 7 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685-331 info@burger-metallbau.com www.burger-metallbau.com

Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Harry Matthies Falkenweg 8 74321 Bietigheim-Bissingen Tel.: +49 (0) 7142-913070 Fax: +49 (0) 7142-913048 mail@harrymatthies.de

SCHLOSSEREI

TIEFBAU/STRASSENBAU

Schlosserei Waldner; Inh. Bernhard Waldner e. K. Rebenweg 6 79114 Freiburg Tel: +49 (0) 761 / 43921 Fax: +49 (0) 761 / 44 20 25 info@schlosserei-waldner.de www.schlosserei-waldner.de

Gehr Tief- & Straßenbau GmbH Blumenstr.1 79297 Winden Tel: +49 (0) 7685 909 832 info@gehr-gmbh.com www.gehr-gmbh.com

SCHREINEREI Schreinerei Grau Talstraße 27 71723 Großbottwar Tel: +49 (0) 7148/82 90 Fax: +49 (0) 7148 / 280 530 info@schreinereigrau.de www.schreinereigrau.de

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ZIMMERER Holzbau Vögele Hohe Straße 28a 68526 Ladenburg Telefon: +49 (0) 6203-14576 Telefax: +49 (0) 6203-107348 voegele.holzbau@t-online.de www.vögele-holzbau.com

ZIMMEREI/HOLZBAU Karl Burger GmbH Hoch-, Tief- und Holzbau Adalbert-Stifter-Straße. 2 79183 Waldkirch Tel: +49 (0) 7681 477 85-0 Fax: +49 (0) 768147785-25 info@karl-burger.de www.karl-burger.de


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