WUNDERWELTEN IN

Finnland, Schweden, Island – und viele weitere Traumziele

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Finnland, Schweden, Island – und viele weitere Traumziele






«Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.»
MARK TWAIN

Bernd Bauer CEO
Edelweiss Air AG
es gibt Farben, die wir bereits fühlen, bevor wir sie sehen. Weiss ist eine davon. Sie steht für Leichtigkeit, Stille sowie für jene besondere Art von Magie, die entsteht, wenn die Welt für einen Moment zur Ruhe kommt. Genau dieser Zauber begleitet uns durch diese Ausgabe von edelweiss experience.
Wir nehmen Sie mit in den hohen Norden. Dorthin, wo der Winter noch ein echtes Schauspiel bietet. Nach Schwedisch Lappland und ins finnische Rovaniemi, wo Schnee nicht einfach nur fällt: er glitzert, tanzt, schwebt und erzählt Geschichten. Geschichten von Weite, Natur und dem besonderen Gefühl, wenn man zum ersten Mal wieder bewusst seine eigenen Atemwolken sieht. Und natürlich fehlen auch Winterabenteuer und Sportmomente nicht, die Herzen höher schlagen lassen.
Doch Weiss ist nur der Anfang, denn die Welt ist bunt. Und wir fliegen Sie zu vielen weiteren Orten, die ihre ganz eigene Farbpalette entfalten. In Marokko begleiten wir Sie auf eine abwechslungsreiche Rundreise voller Kontraste. Von der Stille der Wüste bis zum geschäftigen Treiben traditioneller Souks. Im Sphinx-Museum folgen wir den Spuren jahrtausendealter Geschichte und tauchen ein in die Faszination des Alten Ägyptens. Für alle, die Wärme suchen, gibt es Sehnsuchtsorte im Überfluss: Phuket mit seinen Highlights zwischen tropischen Stränden und farbenprächtigen Märkten; Kefalonia, das mit türkisblauen Buchten und mediterraner Gelassenheit begeistert; und Cork, ein irisches Juwel voller Überraschungen und kulinarischer Entdeckungen. Dazu entführen wir Sie in dieser Ausgabe nach Namibia, in eine Landschaft aus goldenem Licht. Ausserdem reisen wir nach Kolumbien, ein Land, das mit seiner Lebensfreude und kulturellen Vielfalt immer wieder fasziniert.
So unterschiedlich diese Destinationen auch sind, sie verbindet eines: Sie alle schenken uns Momente, in denen wir die Welt mit neuen Augen sehen. Und vielleicht auch uns selbst. Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre und viele unvergessliche Augenblicke – an Bord und an Ihrem nächsten Reiseziel.
Ihr Bernd Bauer, CEO

»Travel is fatal to prejudice, bigotry, and narrow-mindedness.«
MARK TWAIN
EN There are colours we can sense even before we see them. Like white: it symbolises lightness, tranquillity and that special magic when the world holds its breath for a moment. This issue of edelweiss experience seeks out this magic. Come with us to the far north, where winter is a true spectacle. To Swedish Lapland and Rovaniemi in Finland, where snow doesn’t just fall: it glitters, dances, floats, tells stories and holds the promise of adventure.
The world is colourful – and we fly to many destinations with a unique palette. Take a tour of contrasts in Morocco, from the silence of the desert to the bustle of the souks. Experience history and the fascination of Ancient Egypt at the Sphinx Museum. We also have great destinations for sun lovers: Phuket, with its tropical beaches and colourful markets, and Kefalonia, with turquoise bays and Mediterranean serenity. We also take you to Namibia, to a landscape bathed in golden light, and Colombia, a country that never ceases to fascinate with its lively spirit and cultural diversity. As different as these destinations may be, they have one thing in common: they let us see the world in a new way. I wish you an inspiring read and many unforgettable moments – on board and at your next destination.
Yours,
Bernd Bauer, CEO

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FERNWEH Sehnsuchtsorte überall: Pyramiden in Gizeh, Stadtleben in Sal, Strand in Cornwall EN WANDERLUST Paradisical places: pyramids in Giza, urban life on Sal, beaches in Cornwall
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NEWS Unsere Entdeckungen weltweit EN NEWS Top finds around the world
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MAROKKO Paläste, Souks, der wilde Atlas und fantastische Strände – Vielfalt, die begeistert EN MOROCCO Palaces, souks, the wild Atlas mountains and fabulous beaches await
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SPHINX/GIZEH Die prächtigsten Schätze der Pharaonen im neuen Grand Egyptian Museum EN GIZA The new Grand Egyptian Museum presents the treasures of the pharaohs

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PHUKET Märkte und Kunstkurse, Ausflüge, Tempel und Restaurants: Tipps für Südthailand EN PHUKET Beaches, food, temples and crafts for your Phuket bucket list
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KEFALONIA Insel zum Verlieben: ein Höhlensee, bunte Fischerdörfer und ein Strand als Star EN KEFALONIA An Ionian gem with dreamy beaches, monasteries and underground lakes
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NAMIBIA Salzebenen, Canyons und Dünenberge lassen staunen – Sport treiben geht auch EN NAMIBIA We work up a sweat crossing salt plains and trekking towering dunes

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LAPPLAND Rentierhüter und Naturwunder am Polarkreis: Entdecken Sie das Land der Sámi EN LAPLAND Meet Sámi reindeer herders and explore the Arctic Circle on a driving tour
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WEISSE WELTEN Der Nutzen der Salzseen, die Schönheit der Steine und die Klugheit südlicher Bauherrn EN WHITE WORLDS Salt lakes, cool churches, protective paint –white is a truly amazing colour
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FINNLAND Skifahren, Sauna und Eisfischen – die Landschaft lässt sich auf spannende Arten erleben EN FINLAND Skiing, saunas, and ice fishing – exciting ways to experience the snowy landscape


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ROVANIEMI Punsch, Kekse und lauter Wunschzettel: ein Besuch beim Weihnachtsmann
EN ROVANIEMI Visit Santa's home village and find out if you're on the naughty or nice list
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KULTUR IN WEISS Musik, Filme, Mode und mutige Studenten – eine Farbe schreibt Kulturgeschichte
EN WONDERFUL WHITE The colour of new beginnings has left its mark on music, movies and fashion
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MEIN ERSTES MA L IN ...
… Zadar: Überall riecht und klingt es verlockend – und die Meeresorgel spielt dazu!
EN MY FIRST TIME
VISITING... Zadar: operatic sunsets and the soothing sound of the Sea Organ
Edelweiss Air AG
Projektleitung:
Sabrina Sieber, Nina Wach
Redaktion:
Fabienne Herzog, An dreas Marti, David Nufer, Laura Solenthaler
Vertrieb:
Michele Cattaneo, Corinne Römer
Druck: Schellenberg Druck AG
Territory
Geschäftsführung:
Oliver Reinke, Stefan Schumacher
Projektleitung: Christian Brunschede
Redaktionsleitung: Helge Hopp
Art Director: Jürgen Kaffer (fr)
Textredaktion:
Katarina Baric, Emily Bartels, Carina Kroß, Frederic Löbnitz (fr), Anna Sola, Detlef Wittkuhn (fr)
Bildredaktion: Silke Jochum
Dieses Magazin wurde auf hochwertigem recyceltem Papier gedruckt.
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CORK Grüner wird’s nicht: Klippen, Burgen, Märkte und ein Weinmuseum in Südirland EN CORK Cliffs, castles and kissing stones make this Irish city a great place to visit

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KOLUMBIEN Drei Menschen berichten über ihre Passionen: Rum, Kaffee, Velotouren EN COLOMBIA Three locals chat about their passions: rum, coffee and cycling
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PODCAST Paddeln auf Mauritius, Weinproben in Georgien – tolle Tipps aus den «Travel Tales» EN PODCAST Tips from "Travel Tales" – wine tastings in Georgia and paddling in Mauritius

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FLUGLUST Traumziel: Zwei Edelweiss Pilotinnen und ihr Weg ins Cockpit
EN FLYING HIGH Two women with a shared dream: to fly for Edelweiss
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A350 Wie Edelweiss den Airbus A350 umbaut und eine neue Sitzklasse einführt EN NEW CABINS Edelweiss is unveiling a new Airbus A350 cabin design later this year




edelweiss experience


Spannende Touren, neue Attraktionen und Abenteuer –News für alle, die gern auf Entdeckungsreisen gehen

Kotor – Montenegro GONDEL-GLÜCK
Elf Minuten sind fast zu wenig Zeit für den 360-GradPanoramablick, den man aus den verglasten Kabinen der neuen Seilbahn in Kotor geniessen kann. Vom Küstenort geht es 1’316 Höhenmeter hinauf in den Lovćen-Nationalpark, vorbei an steilen Felswänden und dichten Wäldern. Die direkte Verbindung vom Meer in die Berge öffnet den Blick auf das imposante Lovćen-Massiv und auf das endlose Blau der rund 30 Kilometer langen Bucht von Kotor, die als südlichster Fjord Europas gilt.
EN Uplifting
Eleven minutes is almost too short to take in the 360-degree panoramic view from the glasswalled cabins of the new cable car in Kotor, Montenegro. The journey takes you 1,316 metres up from the coastal town into Lovćen National Park, past steep cliffs and thick forests. On the ride from the sea to the mountains you get views of the imposing Lovćen massif and the endless blue of the 30-kilometre-long Bay of Kotor, Europe’s southernmost fjord.
kotorcablecar.me

Nicht nur die Hängebrücke von 1889 bietet im Capilano Suspension Bridge Park eine neue Perspektive auf den Küstenregenwald British Columbias. Auch auf dem Baumwipfelpfad «Treetops Adventure» wandelt man durch die Kronen jahrhundertealter Douglasien – bis zu 34 Meter über dem Waldboden. Sieben filigrane Hängebrücken verbinden Plattformen zwischen den Bäumen, befestigt mit einem holzschonenden System, das die Riesen weiter wachsen lässt.
EN A new perspective
Visitors to the Capilano Suspension Bridge Park in Vancouver have a choice of vantage points. There’s the titular suspension bridge, built in 1889, and – 34 metres above the forest floor – the Treetops Adventure canopy walkway where visitors can stroll through the crowns of ancient Douglas firs. Seven bridges suspended between the trees connect platforms secured using a system that protects the trunks and allows the green giants to continue growing.

Samaná/Punta Cana –Dominikanische Republik WALVERSPRECHEN
Auf die Rückkehr der Buckelwale ist Verlass. Jeden Winter ziehen die Giganten aus den kalten Gewässern des Nordatlantiks in die warme Bucht von Samaná. Von Januar bis März buhlen die Männchen mit spektakulären Sprüngen um potenzielle Partnerinnen, trächtige Weibchen bringen im geschützten Gewässer ihre Jungen zur Welt. Wer jetzt hinausfährt, sieht Schwanzflossen aufblitzen, Fontänen aufsteigen – und mit etwas Glück ein Kalb auf seinen ersten Bahnen.
EN A whale of a time Every winter, humpback whales migrate from the cold waters of the North Atlantic to the warm Bay of Samaná in the Dominican Republic. From January to March, the males seek to impress potential mates with spectacular leaps, and pregnant females give birth in the sheltered waters. Grab a boat trip to see tail fins flashing, spouts rising and – with a bit of luck – a calf venturing out on its first swim.
godominicanrepublic.com

Mahé – Seychellen PARADIES FÜR ALLE
An der Westküste von Mahé zeigt das Avani+ Barbarons, wie lässig Luxus auf den Seychellen sein kann. Es ist das einzige Resort auf der Insel, das Swimup-Rooms anbietet. Neun Zimmer teilen sich dabei einen 50 Meter langen Lagunenpool, jeweils mit direktem Zugang über die Terrasse. Das Erlebnis rahmen die kreolische Küche des Hauses ein, der weisse Sandstrand und Abende, an denen die Sonne langsam im Indischen Ozean versinkt.
EN Island bliss
The Avani+ Barbarons resort on the west coast of Mahé is a perfect example of laid-back Seychellean luxury. It is the only resort on the island with swim-up bedrooms, with nine lagoon-access rooms around a 50-metre-long pool. The experience is further elevated by the resort’s delicious Creole cuisine, the white sandy beach and evenings spent watching the sun languidly sinking into the Indian Ocean.
avanihotels.com

Kapstadt – Südafrika KUNST IM GRÜNEN
Am Rand eines natürlichen Feuchtgebiets im Süden Kapstadts verbindet die Norval Foundation Kunst, Architektur und Landschaft auf besondere Weise. In den lichtdurchfluteten Galerien begegnen sich moderne und zeitgenössische Werke des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora. Draussen führt ein Skulpturengarten an einheimischer Flora und weiten Wasserflächen entlang quer durch die Natur, vorbei an grossformatigen Arbeiten, deren Platzierung den Konturen des Geländes folgt.
EN Sculpture park
Situated on the edge of a natural wetland in southern Cape Town, the Norval Foundation merges art, architecture and landscape to stunning effect. Modern and contemporary art from Africa and the diaspora is exhibited in lightdrenched galleries. Outside, a sculpture garden winds its way through the natural landscape, past native flora, expansive water features and largescale artworks beautifully displayed in the grounds.
norvalfoundation.org

Falkirk/Glasgow – Schottland HOHES ROSS
Rund 30 Meter hoch ragen die Kelpies bei Falkirk, jeweils ca. 40 Kilometer von Glasgow und Edinburgh entfernt, in den schottischen Himmel. Die beiden Pferdeköpfe aus Edelstahl stehen am Ufer des Forth and Clyde Canal und gehören zu den eindrucksvollsten Skulpturen Grossbritanniens. Inspiriert von schottischen Wassergeistern und den Zugpferden der Industrialisierung, verbinden sie Legende und Geschichte auf spektakuläre Weise. Tagsüber glänzen tausende ihrer Metallplatten im Licht, während sich nachts die beleuchteten Kolosse geheimnisvoll im Wasser spiegeln.
EN High horses
In Falkirk, roughly 40 kilometres from both Glasgow and Edinburgh, the Kelpies rear tall into the Scottish sky. The two stainlesssteel horse heads on the banks of the Forth and Clyde Canal are among the most impressive sculptures in Britain. Inspired in equal measure by Scottish water spirits and the workhorses of industrialisation, they combine legend and history. By day, the thousands of metal plates glisten in the sunlight, while at night the steely equines are illuminated and their reflection dances elegantly on the water of the canal.
thehelix.co.uk

Kensington/Halifax – Kanada RADIKAL LOKAL
In einer ehemaligen Dorfkirche serviert das «Table Culinary Studio» im ländlichen Kensington jeden Abend ein wechselndes SiebenGängeMenü. Der junge Küchenchef kocht dabei ausschliesslich mit Zutaten von Prince Edward Island. Zitrusfrüchte, Pfeffer oder Schokolade? Fehlanzeige. Was auf den Teller kommt, bestimmt die Insel mit ihren saisonalen Produkten, vom Fang des Tages bis zum Gemüse aus der Nachbarschaft.
EN Radically local
Housed in a former village church in rural Kensington, the Table Culinary Studio serves a different sevencourse menu every evening. The young head chef uses only ingredients from Canada's Prince Edward Island, eschewing citrus fruits, pepper or chocolate. Instead, what ends up on the plate is dictated entirely by the island and the produce that is in season, from the catch of the day to locallygrown vegetables.
thetablepei.ca

Bergen – Norwegen KÜSTENKULTUR
Erst Werft, dann Strickwarenfabrik, schliesslich grösster Produzent für Sardinen in Dosen: USF Verftet in Bergen hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Heute ist es einer der spannendsten Kulturorte der Stadt. In den rauen Backsteinhallen arbeiten Kreative aus Kunst, Design und Musik Tür an Tür, während auf mehreren Bühnen Konzerte, Theater und Filmprogramme laufen. Dazwischen: Ateliers, Proberäume, Galerien – und mit dem «Kafe Kippers» ein Treffpunkt direkt am Wasser.
EN Coastal culture Shipyard, knitwear factory, and the largest producer of tinned sardines: USF Verftet in Bergen has had an eventful past. Today, it is the city’s cultural hub. In the rugged brick halls, creative minds from the worlds of art, design and music work side by side, and concerts, plays and film screenings take place on several stages. There are also studios, rehearsal rooms, galleries – and Kafe Kippers, a lively waterfront meeting place.
usf.no

Puerto de la Cruz/Teneriffa – Spanien VERSTECKTES EDEN
Hinter einem unscheinbaren Eingang in Puerto de la Cruz liegt Teneriffas ältester Garten, der Sitio Litre. Im 18. Jahrhundert von einer britischen Kaufmannsfamilie angelegt, wirkt die Anlage im besten Sinne wie aus der Zeit gefallen – mit schattigen Wegen, alten Drachenbäumen und einer der grössten Orchideensammlungen der Insel. Schon Alexander von Humboldt und Agatha Christie waren beeindruckt von der Pflanzenpracht. Bis heute hat der Garten nichts von seiner stillen Anziehungskraft verloren.
EN Eden revisited
Hidden behind an unassuming entrance in Puerto de la Cruz lies Tenerife’s oldest garden, the Sitio Litre. Created in the 18th century by a British merchant family, the grounds feel, in the best sense of the word, frozen in time – with shady paths, ancient dragon trees and one of the island’s largest collections of orchids. Even Alexander von Humboldt and Agatha Christie were impressed by the green splendour. It is well worth visiting for a refreshing dose of verdant charm and tranquility.
jardindeorquideas.com

Santorini – Griechenland
Zwischen Vulkanhängen und Weinterrassen braut die Santorini Brewing Company seit 2011 gegen den Mainstream an. Ihre kalt gelagerten Ales sind unfiltriert, unpasteurisiert und doppelt vergoren. Das Ergebnis: frische Biere mit Tiefe und Charakter. Die Sorten heissen «Yellow Donkey» oder «Crazy Donkey», ein augenzwinkernder Verweis auf die Inseltradition der Lastenesel. Im Verkostungsraum über der Brauerei lassen sich die Kreationen mit Blick auf das Dorf probieren.
EN Donkey brews Nestled amongst volcanic slopes and vineyard terraces, the Santorini Brewing Company has been brewing against the mainstream since 2011. Their cold-stored ales are unfiltered, unpasteurised and doublefermented for fresh, deep, characterful flavours. The names Yellow Donkey or Crazy Donkey are a reference to the island’s traditional equines. Sample the beers and enjoy a view of the village from the tasting room.
santorinibrewingcompany.gr
FOTONACHWEIS: Pressebilder: Titel Visit Rovaniemi, S. 04-05 rukakuusamo/harri tarvainen, S. 12 Destination_BC, Avani Barbarons Seychelles Resort, S. 13 Courtesy of the Norval Foundation, The Table, S. 14 Santorin Brewing Company, S. 15 Geoffrey Bawa Trust, S. 26 The Grand Egyptian Museum, S. 33 rukakuusamo/harri tarvainen, S. 37 silbasiida, Håkan Stenlund/Swedish Lapland, S. 40-41 Swedish Lapland/ Jens Wennerberg, S. 42-43 Visit Finland, S. 44 rukakuusamo/harri tarvainen, S. 46 Visit Rovaniemi, S. 55 Blue Lagoon, S. 60 Hotel Levi Panorama, Scandic Ishavshotel, Invisible Forest Lodge, Fosshotel Myvatn, S. 61 Treehotel, Ruka Ski Resort, Blue Lagoon Retreat, S. 66 Phuket 101, S. 79 Privat, S. 81 Privat, S. 82 Privat, S. 84 Privat (2x), S. 85 Privat (3x) AKG Images: S. 58 Album/Miramax, Jürgen Raible Adobe Stock: S. 04 AnnaReinert, S. 05 bydronevideos, S. 12 Bogdan Sinaysky, gudkovandrey, S. 14 Guillermo Enrique, S. 15 Piotr Krzeslak, S. 16 Alexander, S. 18 sabino.parente, S. 19 Michal, pwollinga, S. 20 doleesi, S. 22 saiko3p, S. 32 sveta555, bbsferrari, S. 34-35 Artem, S. 36 Kevin, Tamara Sushko, S. 38 rpbmedia, S. 52 ventura, S. 56 ondrejprosicky, S. 57 robepco, S. 64 Fokke Baarssen, S. 65 Vladimir Sazonov, S. 66 Julia May, S. 67 whitcomberd, S. 68 Foto Kadr, S. 69 Mazur Travel, gatsi, Haris Andronos, S. 70 mophoto, S. 71 Andre, TravelPhotoBloggers, S. 77 kieranhayes, S. 80 kamonrat, Boris Stroujko, S. 84 lobodaphoto, Aquarius, S. 85 Song_about_summer, Jag_cz, aylerein
Getty Images: S. 04 Patchareeporn Sakoolchai, S. 19 Nataly-Nete, S. 33 Pierre Cornay Photography, David Clapp, S. 37 Roberto Moiola/Sysaworld, S. 39 Roberto Moiola, S. 52 Samet Guler, S. 54 urbancow, S. 58 samael334, S. 67 simonlong, S. 74 Martin Benik, S. 74-75 miroslav_1 Mauritius/Alamy Stock Photo: S. 14 Asbjorn M. Olsen, S. 36 wanderluster, S. 37 ZUMA Press, Inc., S. 58 Vinyls (2x), CBW, public domain sourced / access rights from Edward Roth, S. 59 Abaca Press, Albert Knapp, Pictorial Press Ltd, S. 61 ARCTIC IMAGES
Shutterstock: S. 04 Altug Galip, S. 06-07 Artem Avetisyan, S. 13 lapas77, S. 19 Vadim_N, S. 22 Jose HERNANDEZ Camera 51, S. 23 Elena Odareeva, S. 27 Heinrich van Tonder, pmvfoto, S. 28 hemro, S. 32 AlbertoGonzalez, S. 37 RPBaiao, S. 45 mimmikhail, S. 59 Steve Travelguide, S. 64 Huw Penson, S. 74 MNStudio, S. 75 Electric Egg, S. 76-77 CristianMihart, S. 77 Madrugada Verde, S. 82 phortun Edelweiss: S. 03 Edelweiss, S. 05 Edelweiss, S. 08-09 Loren Bedeli, S. 10-11 Loren Bedeli, S. 17 Loren Bedeli, S. 20 Loren Bedeli (3x), S. 21 Loren Bedeli (3x), S. 32 Loren Bedeli, S. 33 Loren Bedeli, S. 45 Loren Bedeli, S. 46 Loren Bedeli, S. 48 Loren Bedeli, S. 49 Loren Bedeli, S. 50 Loren Bedeli,


Faro – Portugal FEDERFÜHREND
Zwischen Faro und Quarteira zeigt sich die Algarve von ihrer stilleren Seite: Im Feuchtgebiet Foz do Almargem e do Trafal stehen Flamingos im flachen Wasser, Purpurreiher steigen aus dem Schilf auf, darüber kreist eine Rohrweihe, im Gras zirpt der Zistensänger. Zwei Bäche durchziehen die rund 135 Hektar grosse Landschaft aus Lagunen, Schilfflächen und Dünen, Lebensraum für mehr als 130 Vogelarten. Im Winter wird es besonders lebendig, wenn Zugvögel aus dem Norden hier rasten.
EN Feathered friends
For a taste of the quieter side of the Algarve, head to the Foz do Almargem e do Trafal wetland between Faro and Quarteira. Flamingos stand in the shallow water, purple herons rise from the reeds, a marsh harrier circles overhead, and zitting cisticolas chirp. Two streams run through the 135hectare landscape of lagoons, reed beds and dunes, a habitat for over 130 bird species. It comes alive in winter, when migratory birds from the north stop here to rest.
visitportugal.com

Colombo – Sri Lanka WEITER WOHNEN
Geoffrey Bawa, Architekt und Begründer des tropischen Modernismus, prägte Sri Lankas Baukultur mit lichtdurchfluteten Räumen, fliessenden Übergängen und einer engen Verbindung zur Natur. In Colombo lassen sich zwei seiner Werke besichtigen, samt Kunstwerken, Möbeln und Fundstücken aus Bawas Leben: «Number 11» und das «De Saram House». Wer möchte, kann bleiben und in ausgewählten Zimmern der Häuser übernachten.
EN Creative force
Geoffrey Bawa, architect and founder of tropical modernism, shaped Sri Lanka’s architectural culture with his lightfilled spaces, fluid transitions and close bond with nature. Two of his buildings, Number 11 and the De Saram House, can be visited in Colombo, complete with artworks, furniture and artefacts from Bawa's life. Both places also offer rooms for overnight stays.
geoffreybawa.com
Ohne Parfum
Einfache & präzise Anwendung
Transparente Textur
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Olympia- & Weltmeisterin


Enge Gassen wie aus dem Mittelalter, prächtige breite Boulevards, beschauliche Wüstendörfer und pulsierende Küstenmetropolen. Marokkos Vielfalt wird man am besten auf einer Rundreise gerecht –sieben Orte, die Sie gesehen haben sollten

Kunstvolle Fliesen und aufwendige Schnitzereien: Das Tor des Königspalastes in Fès ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der spirituellen und kulturellen Hauptstadt Marokkos
EN Intricate tiles and elaborate carvings: the gate of the Royal Palace in Fez is one of the most significant landmarks in Morocco’s spiritual and cultural capital


Der 4’000 m² grosse Jardin Majorelle in Marrakesch, einer der schönsten Gärten weltweit, ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Marokkos
EN Morocco’s most popular attraction is the 4,000 m² Jardin Majorelle in Marrakesh, one of the most beautiful gardens in the world
Marrakesch – Labyrinth der Sinne
Wer Marrakesch wirklich erleben möchte, muss sich in seinen Souks verlieren: Märkte, die sich in engen Gassen über mehrere Viertel erstrecken. Guter Proviant ist dabei die beste Vorbereitung. Statten Sie sich auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna («Platz der Gehenkten»), der 2001 als erster Ort in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen wurde, mit gesalzenen Mandeln und frisch gepresstem Granatapfelsaft aus. Dieser Snack liefert Energie für stundenlange Erkundungen –

Die Medina von Fès, vor 1’200 Jahren von den Idrissiden gegründet, ist 280 Hektar gross, die meisten Gebäude folgen dem andalusischen Stil
EN The Medina of Fez, founded 1,200 years ago by the Idrisids and largely built in the Andalusian style, covers 280 hectares
und fürs Feilschen. Denn das wird hier als hohe Kunst und mit Leidenschaft betrieben. Vergleichen Sie, diskutieren Sie, zahlen Sie nie den Ausgangspreis. Am wichtigsten: Bleiben Sie cool. 30 bis 50 Prozent Nachlass sind realistisch. Schmuck, Schuhe, Kleider, Keramik und Imbisse, alles leuchtet und duftet. Hinter manch schmaler Ladentür eröffnet sich eine unerwartete Tiefe: Teppichläden erstrecken sich in Kellern unter ganzen Häuserblocks. Sollten Sie etwas finden, das Ihnen gefällt, greifen Sie zu – den Laden finden Sie ohne Guide später nicht wieder.
Im Gewirr der Gassen erscheint der Derb Rahba Lakdima wie eine Lichtung mit einem Gebirge: Berge bunter Wollmützen türmen sich auf, gestrickt von Händlerinnen, die ihre Ware lauthals anpreisen. Vom Dach des Café des Épices lässt sich das Treiben bei einem Kaffee «mis mis» beobachten. Auch die Tajines sind hervorragend. Und wer noch mehr Grün braucht: Der farbenfrohe Jardin Majorelle, seit 1947 öffentlich zugänglich, 1980 von Yves Saint Laurent erworben, ist mit knapp einer Million Gäste pro Jahr die meistbesuchte Sehenswürdigkeit des Landes.
Agadir – Metropole mit Medina Schon bei der Ankunft fallen die schneeweissen Häuser an der halbmondförmigen Bucht auf – daher der Beiname «Die weisse Stadt». Agadir ist jung und modern: weniger Orientflair, mehr Moderne, breite Boulevards und grosszügige Parks. Seit einem verheerenden Erdbeben 1960 ist die gesamte Stadt neu entstanden, direkt am neun Kilometer langen Strand. Es gibt ein munteres Nachtleben, eine Musikszene, Flaniermeilen und Glaspaläste. Doch auch das «alte» Agadir lebt fort. 1992 liess der Architekt Coco Polizzi die Medina im Stil der historischen Altstadt neu errichten. Sie erstreckt sich über 4,5 Hektar und besitzt sogar ein Amphitheater. Wie auf einer Zeitreise taucht man ein in die Welt von früher. Das markanteste tatsächlich alte Bauwerk ist die Ruine der Kasbah Agadir Oufella auf dem 240 Meter hohen Hügel oberhalb der Stadt. Der Aufstieg lohnt sich für den Ausblick auf Bucht und Hafen. Auch den Altstadtmarkt El Had sollte man nicht verpassen: duftende Gewürze, kunstvoll aufgetürmte Früchte, Stoffe und Honig. Im Umland wartet der Nationalpark Souss Massa mit Antilopen, Gazellen und dem seltenen Arganbaum.
Taghazout – Wellenreiten in der Wüste
Etwa 20 Kilometer nördlich von Agadir liegt Taghazout, ein kleines Fischerdorf, das sich zur Surfermetropole Marokkos entwickelt hat. Denn hier herrschen optimale Bedingungen, und das auch für Menschen, die zum ersten Mal auf einem Surfbrett stehen. Badegäste nutzen den Strand in der Dorfmitte, Profis finden sich am Anchor Point und Killer Point ein.
Taghazout
Agadir
Marrakesch
Atlas-Gebirge
Wer will, kann das Surfen auch in die Wüste verlagern. In Taghazout werden Sandboard-Ausflüge in die Sahara-Dünen angeboten. Die Touren starten meist gegen Mittag, je nach Anbieter kehrt man vorher bei einer Berberfamilie ein, Tajine und Minztee inklusive.



Bunte Tücher, Keramik und Gewürze, Tee und Teppiche – aus den Souks von Fès (oben) kommt man selten mit leeren Händen zurück. Das gilt auch für die labyrinthartig verwinkelte Kasbah des Oudaias in Rabat (Mitte). In der Stadt am Atlantischen Ozean haben heute
nicht nur das Parlament und die Regierung ihren Sitz, sondern auch der König Mohammed VI. Nach seinem Vorgänger Hassan II. ist eine der grössten Moscheen der Welt in Casablanca benannt (unten rechts)

EN Colourful scarves, ceramics and spices, tea and carpets – you rarely come away empty-handed from the souks of Fez (above). The same goes for the labyrinthine Kasbah of the Oudaias in Rabat (centre).
Today, the city on the Atlantic Ocean is not only home to the
parliament and the government, but also to King Mohammed VI. One of the world’s largest mosques in Casablanca is named after his predecessor, Hassan II (bottom right)




Marrakeschs Vielfalt reicht von imposanter Architektur, wie die der alten Koranschule Medersa Ben Youssef (oben links) über die Eleganz des Jardin Majorelle (oben rechts) bis hin zum Djeema el Fna (Mitte) voller Düfte und Farben. Die spielen auch in den Steintrögen der
traditionellen Gerber in Fès eine Hauptrolle – der Anblick gleicht den etwas strengen Geruch aus (unten links); von der 240 Meter hoch gelegenen Ruine der Kasbah Oufella, auch mit der Seilbahn zu erreichen, hat man den besten Blick auf Agadir (unten rechts)

EN Marrakech’s attractions include imposing architecture, such as the ancient Koranic school Medersa Ben Youssef (top left), the elegant Jardin Majorelle (top right) and the Jamaa el-Fnaa (centre), a feast of scents and colours; the stone troughs used by traditional tanners
in Fez are a wonderful if pungent sight (bottom left); the ruins of the Kasbah Oufella, situated 240 metres above sea level and also accessible by cable car, offer the best view of Agadir (bottom right)



Im Fischerdorf Taghazout lässt man sich am besten einfach treiben: Ob auf den perfekten Wellen (unten), beim SandBoarding (Mitte) oder durch den malerischen Ort selbst (oben)
EN IIn the fishing village of Taghazout, the best thing is simply to go with the flow: whether on the perfect waves (below), sandboarding (centre) or through the picturesque village itself (above)

Casablanca – Alles auf einmal
Casablanca ist die grösste Stadt Marokkos und eine der bedeutendsten Handelsstädte Afrikas. Ihr Wahrzeichen ist die Hassan-II.-Moschee, eine der grössten Moscheen des Kontinents. Ihr Minarett ragt 210 Meter hoch in den Himmel, ein Teil des Gebetsraums streckt sich sogar über den Atlantik. Auch das Mahakma, die frühere Residenz des Paschas, und die quirligen Gassen der Alten Medina offenbaren ein Casablanca aus jener leicht verklärten Epoche, da es noch nicht die Energie einer afrikanischen Metropole besass.
Meknès – Entspannte Königsstadt
Die gesamte Altstadt der «Stadt der hundert Minarette», so genannt wegen ihrer zahlreichen Moscheen, zählt zum UNESCO-Welterbe. Und doch ist die kleinste der vier Königsstädte weniger touristisch. Hier lassen sich öffentlicher Raum, Architektur, Land und Leute ohne Trubel erleben. Sultan Moulay Ismail baute Meknès im 17. Jahrhundert zu seiner Residenz aus, so prachtvoll, dass die Stadt auch das «Versailles Marokkos» genannt wird. Das Bab el Mansour gilt als das grösste und schönste Stadttor Afrikas: ein Meisterwerk aus Mosaiken und Marmorsäulen. In der Nähe liegt Volubilis, die ehemalige Römerstadt mit herrlichen Bodenmosaiken, seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe.
Fès – Alte Seele Marokkos
Fès ist die älteste der vier Königsstädte. Mit über 9’000 winzigen Gässchen ist ihre Altstadt die grösste, die je aus dem Mittelalter erhalten geblieben ist. Das Blau-Tor, das Bab Boujeloud, markiert den Eingang in diese Welt, in der sich das Leben seit Jahrhunderten kaum verändert zu haben scheint. So wirken auch die Gerüche der berühmten Gerbereien von Fès, als würden sie einer anderen Zeit entstammen. Doch Zähne zusammenbeissen lohnt sich: Die bunten Steintröge auf den Dächern, in denen Leder nach altem Verfahren gefärbt wird, zählen zu den schönsten Ansichten Marokkos. In den Souks steigt Ihnen dann Rosenwasser und Minze in die Nase, das Hämmern der Handwerker, das Flüstern der Händler klingt in den Ohren … und irgendwo dahinter, hinter dicken Lehmmauern, einem Riad mit grünem Innenhof und dem Plätschern eines Brunnens, zeigt sich Marokko von seiner ruhigeren, entspannteren Seite.
Rabat – Ein Stück Europa im Orient
Rabat ist Marokkos Hauptstadt und die Residenz des Königs. Hier ist der Einfluss der früheren Kolonialmacht noch zu spüren: Eine altorientalische Medina trifft auf die von Frankreich angelegte Planstadt Ville Nouvelle. Der UNESCO gefiel das Zusammenspiel so gut, dass sie Rabat 2012 als Weltkulturerbe auszeichnete. Sehr lohnend ist auch ein Spaziergang durch das Kasbah-Viertel Oudaias mit seinen weiss-blauen Gebäuden, am besten ganz früh, bevor es voller wird. Der unvollendete Hassan-Turm und das Mausoleum der Könige Mohammed V. und Hassan II. bilden ein eindrucksvolles Ensemble aus weissem Marmor und vergoldeten Decken.
Magical moments in Morocco. The best way to soak up the country's many different sides is on a circular trip. Here are seven top picks for your itinerary
EN
The only way to truly experience Marrakech is to lose yourself in its souks, the rambling markets that extend along narrow alleyways and across several districts. Start by stocking up on provisions. Treat yourself to salted almonds and freshly squeezed pomegranate juice in the main square, Jamaa el-Fnaa, which in 2001 became the first site to be included on UNESCO’s List of Masterpieces of the Oral and Intangible Heritage of Humanity. This snack will provide energy for hours of exploration – and haggling. Bargaining is practised here as a fine art and with passion. Compare prices, barter, and never pay the asking price. Most importantly: keep your cool. Discounts of 30 to 50 per cent are realistic. Jewellery, shoes, clothes, ceramics and snacks – everything glitters and smells wonderful. Many a narrow shop door opens up on an unexpected cavern, and carpet shops can stretch out in cellars beneath entire blocks of houses. If you find something you like, don’t hesitate – grab it because there’s no way you’ll be able to find the shop again later without an expert guide. As you step out of the maze of alleyways and onto Derb Rahba Lakdima square, you’ll spots heaps of colourful woollen hats piled high. These are knitted by female traders who loudly tout their wares. From the roof of the Café des Épices, you can watch the hustle and bustle over a “mis mis” coffee or an excellent tajine. Pop over to the colourful Jardin Majorelle, open to the public since 1947 and acquired by Yves Saint Laurent in 1980. It is the country’s most visited attraction, drawing nearly a million visitors a year.
The moment you arrive in Agadir you’ll spot the snow-white houses that sit along the crescent-shaped bay. They are the reason it is known as “The White City”. The city is young and modern, with less of an Oriental feel and more of a contemporary vibe. After a devastating earthquake in 1960, the entire city was rebuilt along the nine-kilometre-long beach. There is lively nightlife, a music scene, promenades and glass palaces. Yet the “old” Agadir lives on too. In 1992, architect Coco Polizzi rebuilt the medina in the style of the historic old town. Covering 4.5 hectares it even features an amphitheatre. Step back in time as you immerse yourself in the world of bygone centuries. The most striking, genuinely ancient structure is the ruins of the Kasbah Agadir Oufella perched 240 metres
above the city on a hill. The climb is well worth it for the view of the bay and harbour. The old town market, El Had, is another top attraction with fragrant spices, artfully piled fruit, honey and fabrics galore. In the surrounding countryside, the Souss Massa National Park awaits with antelopes, gazelles and the rare argan tree.
Taghazout, a small fishing village about 20 kilometres north of Agadir, has become Morocco’s surfing capital. Taghazout offers ideal conditions, even for absolute novices standing on a surfboard for the very first time. The beach in the village centre is great for bathing, whilst pros will love Anchor Point and Killer Point. If you simply can’t get enough of surfing, head into the desert and try sandboarding. From Taghazout, you can take a sandboarding trip in the Saharan dunes. The tours usually start around midday; depending on the operator, you can stop off to visit a Berber family home beforehand, with tagine and mint tea included.
Casablanca is Morocco’s largest city and one of Africa’s most important commercial centres. The city’s landmark is the Hassan II Mosque, one of the largest mosques on the continent. Its minaret soars 210 metres into the sky, and part of the great prayer hall extends out over the Atlantic Ocean. The Mahakma, the former residence of the pasha, and the bustling alleys of the Old Medina reveal a Casablanca from a calmer, more romantic era before it acquired the buzzing energy of a real African metropolis.
The entire old town of Meknès, also known as the “City of a Hundred Minarets” on account of its numerous mosques, is a UNESCO World Heritage Site. The smallest of the four imperial cities is also less crowded with tourists. Experience the public spaces, the architecture, countryside and people at a more leisurely pace, away from the hustle and bustle of the bigger cities. Sultan Moulay Ismail built Meknès as his resdence in the 17th century, making it so lavish that it is also known as the “Versailles of Morocco”. The Bab el Mansour, a masterpiece with mosaics and marble columns, is possibly the most beautiful city gate in Africa. Not far away is Volubilis, a Roman city with magnificent floor mosaics and a UNESCO World Heritage Site since 1997.

Fez is the oldest of the four imperial cities. With over 9,000 tiny alleyways, the old medieval town of Fez is the largest to have survived intact. The Blue Gate, the Bab Boujeloud, marks the entrance to this world, where life seems to have changed very little over the centuries. Similarly, the smells from the famous tanneries of Fez seem to belong to another era. But it’s worth holding your nose: the colourful stone troughs on the rooftops, in which leather is dyed using traditional methods, are among the most beautiful sights in Morocco. Close by, in the souks, the scent of rosewater and mint wafts up to you, along with the hammering of the craftsmen and the chatter of the traders – and somewhere behind all that, behind thick mud-brick walls, in a riad with a green courtyard and the gentle murmur of a fountain, Morocco reveals its quieter, more relaxed side.
Rabat is Morocco’s capital and the king’s residence. The influence of the former colonial power is still very much visible here: alongside the planned city of Ville Nouvelle, designed by the French, is an ancient Arabian medina. UNESCO was so impressed by this meeting of contrasts that it designated Rabat a World Heritage Site in 2012. Soak up the city’s spirit with a stroll through the Kasbah district of Oudaias, with its white and blue buildings, ideally very early in the morning before it gets too busy. The unfinished Hassan Tower and the mausoleum of Kings Mohammed V and Hassan II form an impressive ensemble of white marble and gilded ceilings.




Flugzeit: 3:40 Std.
Distanz: 2'578 km
Flüge: 1–2x/Woche (August–Mai)


DIE KUNST, DAS LEBEN VON SEINER PRICKELNDEN SEITE ZU GENIESSEN

Lassen Sie den Alltag hinter sich – und heben Sie Ihr Glas, wenn Sie auf 30'000 Fuss steigen. Auf lebendige Perlage, goldenes Licht und einen Geschmack, der Sie direkt in Ihre Reise eintauchen lässt. Denn jede grosse Reise verdient einen prickelnden Beginn.
Leave the ever yday behind and as you rise to 30'000 feet raise your glass to soft bubbles, golden light, and a taste that carries you straight to your journey. Because ever y great journey deser ves a sparkling beginning.
Flugzeit: 3:10 Std.
Distanz: 2'255 km
Flüge: 2–7x/Woche (August–Juni)




Zusammen mit Oy Surf und The Surf Tribe verlosen wir 1x2 Plätze für ein Girls-Only Surf Retreat in Marokko vom 7. bis 14. November 2026
Teilnahmeschluss ist der 16. September 2026.


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Was du für deine Surfferien auf jeden Fall einpacken solltest …








1 – Dad Cap «Oy Sun»
Beige Dad Cap aus Bio-Baumwolle mit gesticktem Motiv; verstellbar (One Size). 55 CHF
2 – Oy Bikini Top: «Vento» –kastanienbraun und Oy Bikini Bottom: «Calima» –kastanienbraun
Gefertigt aus recyceltem, doppellagigem Stoff, sorgt für Halt und kaschierenden Effekt. 158 CHF
3 – Oy Surfanzug «Orfe» in Petrolblau
Gefertigt aus recyceltem Material, überzeugt durch komfortablen Sitz, durchdachtes Design und einen praktischen Frontreissverschluss. 145 CHF
4 – Oy × Mizu, 750 ml Edelstahl-Trinkflasche in Salbeigrün




Die leichte, wiederverwendbare 750-ml-Edelstahl-Trinkflasche ist langlebig und ideal für Alltag und Reisen. 30 CHF
– Oy — WAX Z'AM, SurfWachs Sandelholz. 5,50 CHF
– T-Shirt Unisex «Oy» in Off White Weisses Unisex-T-Shirt aus Bio-Baumwolle mit kleiner Logo-Stickerei. 45 CHF
– Oy Strandtuch «Blue Pool»
Das nachhaltige Strandtuch aus 100 % Bio-Baumwolle ist weich, saugfähig und ideal für Strand oder Pool. 59 CHF
– Upcycled Haargummis
Die upgecycelten Hairties von Oy Surf bestehen aus nachhaltigen Restmaterialien und schonen so die Umwelt. 5 CHF
9 – Oy Surf & Yoga Leggings
«Larimar» in Hibiskus Print
Gefertigt aus recyceltem Material, schützt vor UV-Strahlung und eignet sich ideal für Sport, Wasser und Alltag. 79.20 CHF
10 – Wachskamm aus recycelten Fischernetzen 10 CHF
11 – Bikini Wet Bag in Weiss Handgefertigt von Henni, jedes Stück ein Unikat. 27 CHF;


Ein- und Ausblicke im Grand Egyptian Museum: die Granitstatue der Pharaonin Hatschepsut, die von 1479 bis 1458 v. Chr. regierte, wurde um 1871 geborgen (links); das Fenster zu den Pyramiden (oben); vergoldeter Holzkopf der Himmelskuh, die Göttin Hathor, zum Schutz und zur Versorgung des Pharao im Jenseits
EN Insights and panoramic views at the Grand Egyptian Museum: the statue of Queen Hatshepsut, who reigned from 1479 to 1458 BC, was recovered around 1871 (left); a window on the pyramids (above); a gilded wooden head of the cow goddess Hathor who provided protection and sustenance in the afterlife

Hat es die sieben Weltwunder der Antike wirklich gegeben? Vermutlich ja. Die Hängenden Gärten von Babylon wurden zwar nie gefunden, fünf dieser fantastischen Bauwerke sind weitgehend zerstört oder verloren, aber eines hat sich erhalten: die Pyramiden von Gizeh. So sind Weltwunder nicht zuletzt Ausweis einer triumphalen Menschheitskultur – Vergangenes, das als Mythos weiterlebt. Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es nun ein Bauwerk, das mit dem Verlustempfinden versöhnen kann: das Grand Egyptian Museum nahe Kairo, kurz GEM.
Es ist einzigartig. Eines der grössten Museumsprojekte der Welt und das grösste archäologische Museum, das mit der Restaurierwerkstatt einen imposanten Auferstehungsbetrieb unterhält. Ein Schatzhaus, das an die 100’000 Artefakte aus 30 Dynastien zeigt. Allein als Ausstellungsfläche stehen 40’000 Quadratmeter zur Verfügung, die Grundfläche auf dem Gizeh-Plateau umfasst 50 Hektar.
Der Bau nach Planung des Dubliner Architekturbüros Heneghan Peng variiert an der kilometerlangen Fassade die Dreieckssilhouette der Pyramiden. Die Winkelformen setzen sich innen fort, wodurch sich für die Besucher eine überdimensionale Transparenz und Raumoffenheit darbietet. Hinter dem Eingang öffnet sich die Grosse Halle, unübersehbar darin die elf Meter
Als 1822 die ägytischen Hieroglyphen entschlüsselt wurden, war dies zugleich die Geburtsstunde der modernen Ägyptologie. Tausende Artefakte wurden seitdem geborgen und restauriert. Jetzt sind die prächtigen Werke im grossartigen Grand Egyptian Museum von Kairo zu besichtigen

Begrüssung durch Ramses II. in der Grossen Halle; beeindruckend ist auch die enorme Weite des Raums
hohe Statue von Ramses II., 3’200 Jahre alt und 83 Tonnen schwer. Die Grosse Treppe, die von Kolossalstatuen früherer Herrscher gesäumt wird, leitet zum Highlight: 5’500 Grabbeigaben für den einstigen Pharao Tutanchamun, die vor über hundert Jahren im Tal der Könige entdeckt wurden, sind hier erstmals vollständig zu sehen, darunter die berühmte Totenmaske.
Der Vorgang der Ausgrabung und das Vorstossen in die verschiedenen Kammern des Grabes durch das Team von Howard Carter 1922 wurde von den Ausstellungsmachern des Stuttgarter Ateliers Brückner in die Präsentation eingearbeitet: Die Besucher beginnen bei der Öffnung der Grabkammern und landen bei Pharao Tutanchamun. Oder sie wandern von dessen goldener Maske, vorbei an Schmuckbeigaben aus Gold und restaurierten Handschuhen, gleichsam zurück an das Tageslicht der Carter’schen Erkundung. Um ganz im Heute aus dem Fenster hinauszuschauen auf die Pyramiden.
Das Wandeln zwischen Grabkultur und Gegenwart hat spürbar etwas von stolzer Beglaubigung: dass das Vergangene unsterblich ist. Und in dem gigantischen Universum des Museumsraums seine Existenz wiedergewinnt – eben als Weltwunder.
EN Did the Seven Wonders of the Ancient World really exist? Probably yes. Although the Hanging Gardens of Babylon have never been found, and another five of these fantastic structures were largely destroyed or lost, one has survived: the Pyramids of Giza. We view the Wonders of the World as a testament to the triumph of human civilisation. Now, in the 21st century, there is a building that gives us a sense of what this magnificent past actually looked like: the Grand Egyptian Museum near Cairo, or GEM for short.
One of the world’s biggest museum projects and the largest archaeological museum, home to a workshop overseeing intricate restoration work, the museum is a treasure trove that displays some 100,000 artefacts from 30 dynasties. The exhibition space alone covers 40,000 square metres, the site on the Giza Plateau spans 50 hectares.
Designed by the Dublin-based architectural firm Heneghan Peng, the building’s kilometre-long façade echoes the triangular silhouette of the pyramids. The angular forms continue inside, creating a sense of immense transparency. Behind the entrance lies the Grand Hall, dominated by the eleven-metre-high statue of Ramesses II, 3,200 years old and weighing 83 tonnes. The Grand Staircase, flanked by colossal statues of former rulers, leads to the highlight: 5,500 treasures from the tomb of Tutankhamun, discovered over a century ago in the Valley of the Kings, are on display here together for the first time, including the famous burial mask.
The excavation under the supervision of Howard Carter and his advance into the tomb chambers in 1922 have been incorporated into the presentation by the exhibition designers at Stuttgart’s Atelier Brückner. Visitors begin with the opening of the burial chambers and end with Pharaoh Tutankhamun, his golden mask and lavish gold jewellery, emerging again in the present to a view of the pyramids through the large windows.
This journey between funerary culture and the present speaks of a proud affirmation: that the past is immortal. And in the vast universe of the museum space, it regains its existence – as a new wonder of the world.

Flugzeit: 4:00 Std.
Distanz: 2'717 km
Flüge: 1–2x/Woche
(Oktober–März)




Die Winery De Toren liegt in einzigartiger Lage am höchsten Punkt der Polkadraai Road in Stellenbosch und gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den traditionsreichsten und renommiertesten Weingütern Südafrikas. Und seit die Entrepreneurs Cedric N. Schweri und Albie Koch sowie der Cellar Master Charles Williams die Boutique Winery 2017

gekauft und renoviert haben, zählt sie auch zu den schönsten, innovativsten und wegweisendsten an der bekannten Weinstrasse am Kap. Bereits 1999 brachten die Vorbesitzer als erste südafrikanische Winery die klassischen Bordeaux Blends auf den Markt, inzwischen erreichen die exklusiven Rotweine im internationalen Tim Atkin Ranking 96 von 100 Punkten.
Das Team, das aus international erfahrenen Winzern und Unternehmern besteht, wird durch eine Schafherde, vier Adlerpaare und eine Wurmzucht ergänzt. So sorgen die Menschen und Tiere auf dem Weingut dafür, dass möglichst wenig chemische Mittel eingesetzt werden müssen und ein biologischer, nachhaltiger und gesunder Wein entsteht. Durch die Nähe zum Atlantischen Ozean ist es in den Weinbergen hier auf De Toren immer ein paar Grad kühler, was den Trauben hilft, sich in den heissen Monaten vor der Ernte langsamer entwickeln zu können, bevor sie in den kühlen Morgenstunden von Hand gepflückt, manuell sortiert und sorgfältig und respektvoll weiterverarbeitet werden.
Die De Toren Weine findet man an den besten Adressen Kapstadts – noch besser aber ist es, man bucht unter detoren.com eine individuelle Führung und lässt sich von einem der Eigentümer persönlich alles über das Weingut, den Anbau und seine Weine erzählen, während man von der Veranda aus den atemberaubenden Ausblick auf die False Bay geniesst und von Cape Point bis nach Gordon's Bay die gesamte Küste überblickt –natürlich mit einem exzellenten Glas Wein in der Hand. Besonders aufmerksame Gaumen werden die Salznote wahrnehmen, die aufgrund der einmaligen Lage in gewissen Weinen mitschwingt.





Das Headland Hotel and Spa thront seit seiner Eröffnung im Jahr 1900 an einem der spektakulärsten Orte Cornwalls: Es erhebt sich imposant auf einer windumtosten Klippe über dem Fistral Beach. Das im viktorianisch-gotischen Stil erbaute Hotel ist mit seiner roten Backsteinfassade und seinen Türmchen Teil der Küstenlandschaft Cornwalls geworden, fast wie die Klippen selbst. Ein echtes Highlight sind hier die Sonnenuntergänge. Die 86 Zimmer und Suiten sind so gestaltet, dass sie diese Kulisse optimal zur Geltung bringen. Viele bieten einen unverbauten Meerblick, 39 Ferienhäuser auf dem Gelände bieten Abgeschiedenheit für jene Gäste, die länger bleiben. Das Anwesen verfügt über zwei preisgekrönte Spas und drei hauseigene Restaurants, darunter das mit einem
Michelin-Stern ausgezeichnete «Ugly Butterfly» von Adam Handling. Das Spa und der AquaClub knüpfen an die Tradition der wohltuenden Küstenluft Cornwalls und des Atlantikwassers an, insgesamt sieben Pools und zahlreiche Behandlungen dienen der Entspannung. «RenMor», das Hauptrestaurant des Hotels, nutzt die regionale Vielfalt an Zutaten für kulinarische Spitzenleistungen, die von der engen Beziehung der Küche zu Land und Meer vor ihrer Haustür zeugen. Das Headland bietet, was selten geworden ist: ein Hotel, das von über einem Jahrhundert ikonischer Gastfreundschaft geprägt und dennoch ganz in der Gegenwart verankert ist. Hier gehen Tradition und zeitgenössisches Gespür ganz selbstverständlich Hand in Hand. headlandhotel.co.uk


EN The Headland Hotel and Spa, which opened in 1900, stands tall and proud in one of Cornwall’s wildest, most dramatic locations on a windswept cliff overlooking Fistral Beach. Built in the Victorian Gothic style with a red-brick façade and turrets, the Headland has become part of Cornwall’s coastal landscape, almost as much a feature as the cliffs themselves. The sunsets here are showstoppers, and the 86 bedrooms and suites make the most of this backdrop, with many offering sea views. The 39 cottages on the grounds provide luxurious seclusion. The estate boasts two award-winning spas and three in-house restaurants, including Adam Handling’s Michelin-starred Ugly Butterfly. At RenMor, the hotel’s main restaurant, regional produce is used to create culinary excellence that reflects the kitchen’s close connection to the land and sea on its doorstep. The Spa and Aqua Club harness the energy of Cornwall’s invigorating coastal air and Atlantic waters, with seven pools and numerous treatment options designed for supreme relaxation. The Headland offers something that has become rare: a hotel shaped by over a century of iconic hospitality, yet firmly rooted in the present, a place where grand tradition and a modern spirit go together very naturally.
headlandhotel.co.uk


Ein Mythos und sein Ende Lange hiess es, die Inuit hätten die meisten Wörter für Schnee. Es klang glaubhaft und logisch. Aber es sind die Schotten, wie ein Forschungsteam der Universität Glasgow 2015 herausfand. Einige der 421 (!) Wörter finden Sie unten auf den folgenden Seiten.
EN Cold words Everyone believed the myth that the Inuit were linguistic leaders with their 100 hundred words for snow. But, as a research team from the University of Glasgow discovered back in 2015, the Scots have even more words for the cold stuff. On the following pages, we present a few of the 421 (!) terms.

















Willkommen im weissen Teil von edelweiss experience! Es treten Schwäne auf, Schneeflocken und Blumen, Salzseen und Haie, Bing Crosby, Kalkstein und womöglich sogar echte Engel
White is more than a colour We’ve got swans, snowflakes and flowers, salt lakes and sharks, Bing Crosby, limestone and even an angel or two to prove it


Unendliche Weite, zugefrorene Seen, schneebedeckte Bäume und Berge – im Winter verschwimmt hier die Grenze zwischen Wasser und Land
EN Wide, endless expanses, frozen lakes, snow-covered trees and mountains – the boundary between water and land blurs in winter

Entdecken Sie die grandiose Vielfalt SchwedischLapplands in Ihrem eigenen Tempo.
Auf einer WinterRundreise für Selbstfahrerinnen und -fahrer ab Luleå – fantastische Naturerlebnisse und Abenteuer sind garantiert


Mit Tempo durch verschneite Wälder: bei der «Alaskan Malamute Ranch» in Vidsel sorgen Urschlittenhunde für Adrenalinschübe. Wer es ruhiger mag, geniesst stattdessen die unberührte Natur, das Winterlicht und die Stille am See
EN Racing through snow-covered forests: get a real adrenaline rush on a sled ride pulled by native sled dogs at the Alaskan Malamute Ranch in Vidsel. For a more leisurely experience, soak up the beautiful views, winter light and tranquil mood by the lake


Begegnung mit samischer Kultur in Jokkmokk: bei «Silba Siida» kann man am Feuer im Lávvu-Zelt viel über die Lebensweise der Rentierhüter lernen, traditionelles Essen kosten und Rentieren ganz nahe kommen
EN An encounter with Sámi culture in Jokkmokk: sit around the fire in a Lávvu tent at Silba Siida and learn about the life of reindeer herders, sample traditional food and enjoy the company of reindeer at close quarters




Die Provinz Norrbotten in Schwedisch-Lappland gehört vor allem im Winter, wenn die tiefstehende Sonne die schneebedeckten Fjälls und Wälder erleuchtet, zu den schönsten des Landes. Von Luleå aus erkunden Sie die faszinierende Region an der Grenze zu Finnland, überqueren den Polarkreis, reisen entlang der Silberstrasse, entdecken spannende Museen und geniessen die verschneite Landschaft per Hundeschlitten oder auf Skiern. Teile dieser Region gehören unter dem Namen «Laponia» zum seltenen doppelten UNESCO-Welterbe (Natur- und Kulturerbe). Zu den Highlights zählen die Begegnungen mit der samischen Kultur, Outdoorabenteuer in der unberührten Natur und – mit etwas Glück – tanzende Polarlichter am Himmel.
Ausgangspunkt dieser Rundreise ist Luleå: Die historische Stadt liegt rund 100 Kilometer südlich des Polarkreises am Bottnischen Meer, wo im Winter die Grenze zwischen Land und Wasser verschwimmt. Wenn der Schärengarten zufriert, entsteht hier Isbanan, eine 10 Kilometer lange Eisbahn zum Schlittschuhlaufen, Spazieren oder Tretschlittenfahren (Spark). Entlang der Strecke hat es Glühweinbuden, Grillplätze und kostenlose Ausrüstung – ein einzigartiger Winterspass für die ganze Familie! Berühmt ist Luleå vor allem für Gammelstad, ein Kirchendorf aus dem 16. Jahrhundert (die Kirche selbst wurde 1492 geweiht), das zum UNESCO-Welterbe zählt. Da Kirchen früher für viele Menschen nicht regelmässig erreichbar waren, fanden mehrmals jährlich Gottesdienst-Wochenenden statt, Übernachtung inklusive. Eines der 404 erhaltenen roten Häuschen ist als Museum begehbar. Für die Fans zeitgenössischer Kultur ist Kulturens Hus der Ort der Wahl. Hier hat es wechselnde Ausstellungen, Konzerte und ein Restaurant.
Apropos: Luleås Top-Restaurants Cg, Hemmagastronomi und Bistron sind im schwedischen «White Guide» gelistet. Auf den Tellern landen regionale Spezialitäten wie Rentier, Elch
und Fjällröding (eine Art Seesaibling), sowie Beeren und Pilze. Die Küche Norrbottens ist geprägt von klaren Aromen, nachhaltiger Jagd und Fischerei – tief verwurzelt in der Natur des Nordens. Unbedingt probieren!
Von Luleå geht es entlang der Küste nach Haparanda, Schwedens östlichste Stadt. Von hier sind es nur ein paar Meter über
Nederluleå Kyrka ist das Herzstück von Gammelstad und früheres Ortszentrum. 1649 musste Luleå ans offene Meer versetzt werden, um im Handel wettbewerbsfähig zu bleiben. Die ursprüngliche Siedlung wurde zu Gammelstaden, der «alten Stadt»
EN Nederluleå Church is the heart of Gammelstaden and stands in the former centre of Luleå, which in 1649 was relocated to the coast in order to remain competitive as a trading post. The original settlement became Gammelstaden, the "Old Town"

den Grenzfluss Torneälven nach Tornio in Finnland, die Städte pflegen eine freundliche Nachbarschaft. Mehr über die Kultur und Sprache im Tornedal, wie die Region heisst, erfährt man im Roman «Populärmusik aus Vittula» des Bestsellerautors Mikael Niemi – oder im örtlichen Tornedalens-Museum. Abenteuerlustige machen einen Ausflug mit dem Eisbrecher «Polar Explorer», der sich durch bis zu zwei Meter dickes Eis pflügt, und haben dann die Möglichkeit, Eisschwimmen auszuprobieren. Beinahe ein Muss: ein Saunabesuch mit anschliessendem Eisbad, eine Aktivität, die gleich zwei beliebte nordische Traditionen verbindet.
Von Haparanda geht es weiter Richtung Norden, immer entlang des TornioFlusses und der schwedisch-finnischen Grenze. Sehenswert sind die Stromschnellen bei Kukkola. Schliesslich biegt man wieder Richtung Westen ab und erreicht Jockfall bei Överkalix, wo sich Komfort und Schneeabenteuer perfekt verbinden lassen: Husky- oder Pferdeschlitten-Touren oder SchneeschuhWanderungen entlang des zugefrorenen Flusses Kalix, Eisfischen, Ausritte oder mit dem Schneemobil zu den Polarlichtern. Wer mag, kann sogar in einem

gemütlichen Tipi übernachten. Oder doch lieber in der grosszügigen Lodge mit Kamin?
Es geht weiter Richtung Polarkreis nach Jokkmokk, wo das kulturelle Zentrum der Sámi in Schweden liegt. Seit 1605
zieht der jährliche Wintermarkt im Februar 40‘000 Menschen an, es wird gehandelt, traditionelles Handwerk gezeigt, es hat Konzerte und Wettkämpfe. Auch ausserhalb des Markts lohnt sich ein Besuch – etwa im Ájtte-Museum mit Ausstellungen, Veranstaltungen, einem Archiv der Sámi-Kultur sowie einem hervorragenden Restaurant. Rentiere füttern, im Lávvu-Zelt über dem Feuer zubereitete Gerichte der Sámi probieren und einem Joik lauschen, dem traditionellen Gesang? All das geht bei Anna und Erik von «Silba Siida», einer Rentierhüter-Familie, die Besuchern ihre Kultur nahebringt und offen erzählt, wie sie den Spagat zwischen Tradition und modernem Alltag meistert. Übrigens: Es gibt in Schweden keine wilden Rentiere. Selbst Tiere, die Sie in der Wildnis frei herumlaufen sehen, gehören den Sámi und lassen sich über eine Markierung am Ohr einer bestimmten Person zuordnen.
Kvikkjokk
Jokkmokk
Överkalix Arjeplog
Luleå Vidsel
Skellefteå
Von Jokkmokk ist es nicht weit bis Kvikkjokk, einem zentralen Punkt am Kungsleden (Königsweg). Schwedens beliebtester Fernwanderweg führt von Abisko im Norden ins rund 450 Kilometer weiter südlich gelegene Hemavan quer durch Lappland. Ideal für Wintersportler: Die Wander-Etappen sind auch für Langläufer markiert, allerdings benötigt man Backcountry-Skier. Wer «Schwedens letzte Wildnis», den Sarek Nationalpark, erleben möchte, startet an der STF Fjällstation in Kvikkjokk, von wo aus schon Naturforscher Carl von Linné die Flora der Fjälllandschaft erkundete. Mehr Informationen zu Routen und Unterkunft gibt es beim schwedischen Tourismusverband (STF).
Haparanda
EN The province of Norrbotten in Swedish Lapland is one of the most beautiful parts of the country, particularly in winter when the sun glimmers just above the treeline, bathing the snow-covered fells and forests in a rosy light. To explore this fascinating region, start from Luleå, follow the border to Finland, cross into the Arctic Circle, travel along the Silver Road, discover exciting museums and enjoy the snow-covered landscape on a dog sled or skis. Parts of this region, known as Laponia, belong to a rare dual UNESCO World Heritage Site (natural and cultural heritage). Highlights on the trip include encounters with Sámi culture, outdoor adventures in unspoilt nature and, with a bit of luck, the dancing Northern Lights in the sky.
The starting point for the tour is Luleå: this historic town lies around 100 kilometres south of the Arctic Circle on the Gulf of Bothnia, where the boundary between land and water blurs in winter. When the archipelago freezes over, the Isbanan opens, a 10-kilometre-long ice track for skating, walking or kick-sledding with a device the locals call a spark. Along the route, there are mulled wine stalls, barbecue areas and free equipment – a unique winter treat for the whole family! Luleå’s most famous sight is Gammelstaden, a 16th-century church town (the church was consecrated in 1492) which is a UNESCO World Heritage Site. Churches were once inaccessible to the remote rural population, so special services were held several times a year at central locations which also offered overnight accommodation. One of the 404 red cottages in the village is now a museum. For fans of contemporary culture, Kulturens Hus is the place to go. It hosts exhibitions, concerts and has a restaurant. Speaking of which: Luleå’s top restaurants Cg, Hemmagastronomi and Bistron are listed in the Swedish White Guide. The menus feature regional specialities such as reindeer, elk and fjällröding (a type of char), as well as berries and mushrooms. Norrbotten’s
cuisine is characterised by clean flavours, sustainable hunting and fishing, and is deeply rooted in the nature of the North. From Luleå, the route hugs the coast to Haparanda, Sweden’s easternmost town and mere metres away from Tornio in Finland across the Torne River; the two towns enjoy a friendly neighbourly relationship. You can find out more about the culture and language of the Tornedal region in the novel “Popular Music from Vittula” by bestselling author Mikael Niemi or at the local Tornedalens Museum. Craving adventure? Book a trip on the icebreaker “Polar Explorer”, which can plough through ice up to two metres thick, and then take the plunge with a spot of ice swimming. No visit here would be complete without a session in a sauna followed by an ice bath, an unmissable combination of two popular Nordic traditions.
From Haparanda, the route continues northwards, following the River Tornio and the Swedish-Finnish border. Stop and marvel at the rapids at Kukkola. Then turn west again and arrive in Jockfall near Överkalix, where a great choice of snow adventures awaits: husky or horse-drawn sleigh rides, snowshoe walks along the frozen River Kalix, ice fishing, horse riding or a snowmobile trip to see the Northern Lights. Spend the night in a cosy teepee or a spacious lodge with a fireplace. The journey continues towards the Arctic Circle to Jokkmokk, the cultural centre of the Sámi in Sweden. The annual winter market in February has been going since 1605 and attracts 40,000 people every year with market stalls, traditional crafts, concerts and competitions. And there are numerous other reasons to visit, including the Ájtte Museum with its exhibitions, events, archive of Sámi culture and excellent restaurant. Anna and Erik at Silba Siida invite you to feed reindeer, sample Sámi dishes cooked over a fire in a Lávvu tent, and listen to joiks, the traditional songs. The couple introduce visitors to their culture and explain how they balance tradition and modern life. By the way: there are no wild reindeer in Sweden. Even animals you see roaming freely in the wilderness belong to the Sámi and can be traced back to a specific person through a mark in the ear. It is not far from Jokkmokk to Kvikkjokk, a key point on the Kungsleden (King’s
Trail). Sweden’s most popular long-distance hiking trail runs from Abisko in the north to Hemavan, some 450 kilometres further south, across Lapland. Ideal for winter sports enthusiasts: the hiking sections are also marked for cross-country skiers, although backcountry skis are required. If you want to explore “Sweden’s last wilderness”, Sarek National Park, start at the STF Fjällstation in Kvikkjokk, where the naturalist Carl Linnaeus once explored the flora of the fells and mountains. Further information on routes and accommodation is available from the Swedish Tourist Association (STF). From Kvikkjokk, the journey continues to Arjeplog along the historic Silver Road (Silvervägen), which connects the Bothnian Sea with Bodø in Norway. From the 17th century onwards, the Sámi transported ore from Lapland’s silver mines by reindeer sleigh to Arjeplog and Arvidsjaur for further processing and on to the port of Piteå. The Silver Museum in Arjeplog offers fascinating insights into the history of silver and the Sámi people.
The next stop is Vidsel. En route, you pass the impressive Storforsen rapids, which, at five kilometres long and a drop of 80 metres, are the largest in Scandinavia. Take a snowshoe trip up Bredselsberget and enjoy the view across this stunning natural phenomenon. The Alaskan Malamute Ranch offers animal-friendly dog sled tours, a choice of Adventure Weeks and cosy accommodation.
The route continues to Skellefteå, which has plenty to offer even in freezing temperatures: the Sara Cultural Centre hosts exhibitions, theatre performances and concerts, whilst the Wood Hotel, complete with a restaurant, is housed in a high-rise building constructed entirely of wood. At the Exploratoriet Science Centre, visitors can explore the world interactively. Sports fans should take in a game of ice hockey at the local club Skellefteå AIK or embrace the region’s winter sports facilities.
The final leg of the circular trip follows the "Riviera of the North": between Piteå and Luleå, long sandy beaches and quiet bays line the coast – ideal for a stroll with sweeping views across the ice. Relax in the spa at the famous Pite Havsbad resort. Optionally, take a detour to charming Piteå before heading back to Luleå, where this spectacular trip began.

Von Kvikkjokk aus geht die Fahrt weiter nach Arjeplog an der historischen Silberstrasse (Silvervägen), die das Bottnische Meer mit Bodø in Norwegen verbindet. Erz aus den Silbergruben Lapplands wurde ab dem 17. Jahrhundert per Rentierschlitten von den Sámi zur Weiterverarbeitung nach Arjeplog und Arvidsjaur oder zum Hafen von Piteå transportiert. Das Silbermuseum in Arjeplog gibt faszinierende Einblicke in die Geschichte des Silbers und der Sámi.
Nächster Halt ist Vidsel – vorbei an den imposanten Storforsen-Stromschnellen, mit fünf Kilometer Länge und 80 Meter Fallhöhe die grössten Skandinaviens. Wer mag, wandert in Schneeschuhen auf den Bredselsberget und geniesst den Ausblick über das Naturphänomen. Tiergerechte Schlittenhundtouren, unterschiedliche «Adventure Weeks» und Übernachtungsmöglichkeiten bietet die «Alaskan Malamute Ranch».

Mitreissend: Storforsen gehört zu den längsten Stromschnellen Europas. Im Winter bildet das Wasser des Piteälven bei Vidsel surreale Eis- und Nebellandschaften. Bewundern lässt sich das atemberaubende Naturschauspiel vom einem leicht zugänglichen Rundweg aus
EN Storforsen is one of the longest rapids in Europe. In winter, the waters of the Piteälven river near Vidsel create surreal landscapes of ice and mist. Visitors can admire this breathtaking natural spectacle from an easily accessible circular walk
Die Route führt weiter nach Skellefteå, das sich auch bei frostigen Temperaturen vielseitig zeigt: das Kulturzentrum Sara bietet Ausstellungen, Theater und Konzerte sowie das Wood Hotel samt Restaurant in einem vollständig aus Holz gebauten Hochhaus. Im interaktiven Exploratoriet Science Center wird spielerisch geforscht. Sportfans erleben Eishockey mit dem örtlichen Verein Skellefteå AIK oder nutzen die Wintersportangebote der Region.
Die letzte Etappe der Rundreise folgt der «Riviera des Nordens»: Zwischen Piteå und Luleå säumen lange Sandstrände und stille Buchten die Küste – ideal für einen Spaziergang mit weitem Blick über das Eis. Im berühmten Ferienresort Pite Havsbad kann man sich im Spa erholen. Wer mag, macht noch einen Abstecher ins charmante Piteå, bevor es zurück nach Luleå geht.

Flugzeit: 3:20 Std.
Distanz: 2'315 km
Flüge: 1x/Woche
(Dezember–März)



Eisbaden ist in Finnland populär, es geht vor oder nach der Sauna –oder auch ganz ohne. Aber auch an Land sind sportlichen Aktivitäten kaum Grenzen gesetzt. Geniessen Sie die endlosen Weiten im finnischen Norden. Und wenn es Sie doch mal fröstelt, denken Sie dran: Das nächste Kaminfeuer, das nächste Heissgetränk ist nie weit!
edelweiss experience


Ski-Langlauf. Im Skigebiet Ruka-Kuusamo gibt es abwechslungsreiche Pisten für alle Niveaus. Damit auch die Kleinsten mit dabei sein können, stehen Schlitten und Equipment zur Ausleihe bereit. Ein Highlight sind die Cafés entlang der Strecken.
EN The Ruka-Kuusamo ski area has a wide variety of cross-country trails for all skill levels. Equipment is available for hire, as are sleds so that even the youngest can join in the fun. Need a break? Grab a restorative treat at one of the cafés along the trails.

Snowshoeing. Schneeschuhe bieten Halt im weichen Schnee, wo man sonst einsinken würden, womöglich bis zur Hüfte. Gekennzeichnete Pfade weisen den Weg, das Tempo bestimmen Sie selbst. Wer Lust hat, nimmt an geführten Wandertouren teil.
EN Snowshoes provide a good grip in soft snow, stopping you from sinking in really deep patches. There is a good network of marked trails and you can set your own pace. Guided showshoe hiking tours are also available.


Ultimative finnische Tradition: die wohltuende Wärme einer finnischen Sauna – samt Abkühlung danach. Unter Anleitung eines finnischen Experten geniessen Sie anschliessend «Vasta», das sanfte Peitschen mit (meist) Birkenzweigen zur Entspannung und Revitalisierung.
EN The ultimate Finnish tradition: the soothing warmth of a hot sauna rounded off by an icy plunge to cool down afterwards. Under the guidance of a Finnish expert, you can then progress to “vasta”, which is a gentle whipping with (mostly) birch twigs. While this may sound a little painful, it is incredibly relaxing and and revitalising.
Velofahren auf dem Schnee? Das geht auf sogenannten Fatbikes mit überdimensionalen Reifen, die auch auf eisigen Wegen sicheren Halt bieten. In der Region Ruka-Kuusamo gibt es viele fachkundige und freundliche Veloverleihe, bei denen Sie Velos ausleihen oder an geführten Touren teilnehmen können.
EN Fancy a cycle tour on snow? You'll need a fatbike, which has oversized tyres that provide a firm grip even on icy paths. In the Ruka-Kuusamo region, there are numerous knowledgeable and friendly bike hire shops where you can rent a bike or sign up for a guided tour.
Rentier-Tour. Bei Rentierfarmen erfahren Sie alles über die Herdenhaltung, die legendäre Rentiermilch (vielleicht dürfen Sie sich selbst beim Melken versuchen) und die Kunst, einen Rentierschlitten zu steuern. Freundliche Finnen helfen Ihnen gern, den Rentier-Führerschein zu bekommen.
EN A reindeer farm is the ideal place to learn all about herding, the legendary reindeer milk (you can even have a go at milking yourself) and the art of steering a reindeer sleigh. Friendly Finns will be happy to help you get your reindeer driving licence.


Eisfischen. Mit einem Guide geht es auf den gefrorenen See, bis hin zur richtigen Stelle, um ein Loch ins Eis zu schlagen. Das Eis kann bis zu einem Meter dick sein, es ist also Körperkraft gefragt. Während Sie geduldig auf den Fang warten, lehnen Sie sich zurück und beobachten die Sonne auf dem glitzernden Eis.
EN Accompanied by an ice fishing guide, you head out onto a frozen lake to the perfect spot and then chop a hole to reach the water. With ice up to a metre thick, this can take some stamina. As you wait patiently for a catch, sit back and watch the sun glint on the sparkling ice.


Feuchter [ Leichter Schneefall, bei dem nur vereinzelte Flocken fallen – Snow that falls lightly, coming down in sparse flakes ]
Flugzeit: 3:20 Std.
Distanz: 2'555 km
Flüge: 1–2x/Woche (Dezember–März)
Flugzeit: 3:45 Std. Distanz: 2'650 km
Flüge: 1–3x/Woche (Dezember–März)

mit mediterranem
–jetzt neu in Portixol, Palma
Im Juni 2026 eröffnet Livingdreams zusätzlich seinen neuen Signature Store an exklusiver Lage direkt am Hafen von Portixol: Carrer de Llucmajor 1, 07006 Palma. Auf rund 400 m² präsentiert das Schweizer Unternehmen sein ganzheitliches Konzept für Interior & Exterior Design. Geöffnet von Dienstag bis Samstag – mehr unter www.livingdreams.es
Seit 2015 auf Mallorca und 2001 in der Schweiz gegründet, steht Livingdreams für zeitloses Design, hochwertige Materialien und handwerkliche Perfektion – nun auch in einer der begehrtesten Lagen Palmas erlebbar.
Weit mehr als nur Möbel: Exklusive Indoor- und Outdoor- Kollektionen, ergänzt durch Innenarchitektur, Planung und individuelle Massanfertigungen, ermöglichen massgeschneiderte Wohnkonzepte.
Eigene Designs, gefertigt in kleinen Familienbetrieben weltweit, verbinden Handwerkskunst mit Nachhaltigkeit und setzen bewusst ein Zeichen gegen Massenproduktion. Zertifizierte Materialien und kurze Produktionswege unterstreichen den Qualitätsanspruch.
Unter Schweizer Führung bietet Livingdreams persönliche Beratung, Visualisierungen durch eigene Grafiker sowie professionelle Umsetzung durch das hauseigene Team.
Wohnen ist Ausdruck von Lebensgefühl.
Seit über 20 Jahren begleitet Livingdreams seine Kunden mit Leidenschaft und Expertise auf dem Weg zum individuellen Zuhause.


edelweiss experience


Der ältere Herr mit Bart hat einen der härtesten Jobs der Welt – aber vielleicht auch den schönsten. Er macht, wenn überhaupt, nur ganz selten Ferien. Er liest Briefe und packt Geschenke ein und trainiert Rentier-Flotten: Santa Claus, der Weihnachtsmann. Was viele gar nicht wissen: Es gibt ihn wirklich, und man kann ihn besuchen!
\Hier kommt bestimmt kein Geschenk weg: eines der unzähligen Lager im Dorf von Santa Claus. Der muss auch mal kurz Pause machen dürfen
EN What with all the letter reading, gift wrapping and reindeer training, Santa really has earned himself a short break
Im Finnischen nennt man ihn Joulupukki. Der nordeuropäische Weihnachtsmann wurde der Legende nach auf dem finnischen Berg Korvatunturi geboren und wohnt heute in Rovaniemi. Übrigens: Weihnachten beginnt in Finnland nicht erst Heiligabend. Für viele Menschen fängt die schönste Zeit des Jahres schon im November an. Überall wird «Pikkujoulu» gefeiert, was so viel wie «kleine Weihnacht» bedeutet. Im Kindergarten, in Betrieben, in Vereinen und zu Hause finden kleine Weihnachtsfeiern statt. Der Name Joulupukki bedeutet auf Finnisch «Weihnachtsbock» und leitet sich von der Tradition des Julbocks ab. Dieser Ziegenbock, aus Stroh gefertigt, ist ein wichtiges Symbol der Weihnachtszeit, früher brachte er die Geschenke. Jährlich kommen Tausende zu Besuch nach Rovaniemi, um sich vom Weihnachtsmann-Dorf verzaubern zu lassen. Seit 1998 existiert der «Santa Park», wo nicht nur der Weihnachts -
mann täglich anzutreffen ist, sondern auch dessen Ehefrau Joulumuori. Es hat Rentiere und Alpakas, einen IndoorSpielplatz, zahlreiche kleine Buden mit finnischem Kunsthandwerk und traditioneller Küche und, im Winter, riesige Schneemänner. Um eine Audienz bei Santa Claus zu bekommen, muss man auch mal mit etwas Wartezeit rechnen. Dafür nimmt er dann geduldig Geschenkewünsche entgegen und steht auch für ein Erinnerungsfoto bereit.
Lust auf einen Plausch mit Mrs. Santa Claus? Sie hat viele spannende Geschichten über Lappland und ihren berühmten Ehemann zu erzählen. Ihr Publikum empfängt sie im Haus der Weihnachtsfrau im Santa Claus Reindeer Resort auf dem Gelände des Weihnachtsmann-Dorfs, unterstützt wird sie von eifrigen Elfen. Natürlich ausserdem zu sehen: Rentiere. Im Winter kann man hier Ausflüge, Safaris und Nordlichttouren mit den Tieren buchen. Im Café der Weihnachtsfrau wird finnisches Gebäck offeriert, auch Lebkuchen. Heisse Getränke sind begehrt, denn draussen ist es doch ganz schön kalt.
Direkt neben dem Büro des Weihnachtsmanns liegt Santas Hauptpostamt, ein echtes Amt, das von Posti betrieben wird, der finnischen Post. Dort können Postkarten oder Briefe an die Liebsten daheim geschickt werden, mit der offiziellen Briefmarke und Grüssen von Santa Claus versehen. Auf Wunsch werden Briefe und Karten aufbewahrt und erst kurz vor Weihnachten auf den Weg gebracht. In die andere Richtung funktioniert es natürlich auch. Wer dem Weihnachtsmann mal etwas Nettes schreiben oder ihm seinen Wunschzettel senden möchte, schickt die Post an: Santa Claus Main Post Office, 96930 Napapiiri, Finnland.


Bitte nicht knabbern: die Rovaniemi Piparina Day Cabins sind im Dorf des Weihnachtsmanns zu mieten. Und, psssst: Das Weisse da ist echter Schnee, kein Zuckerguss
EN No nibbling, please: the Rovaniemi Piparina Day Cabins are available to rent in Santa Claus Village. And all that white stuff is real snow, not icing
EN The Finns call him Joulupukki and, according to legend, Santa was born on the Finnish mountain Korvatunturi and now lives in Rovaniemi. In Finland Christmas doesn’t just begin on Christmas Eve. For many people, the most wonderful time of the year starts as early as November when “Pikkujoulu”, or “little Christmas” celebrations start. Every year, thousands visit Rovaniemi and its charming Christmas village. At Santa Park, which opened in 1998, you can meet Santa Claus, and his wife, Joulumuori. There are reindeer and alpacas, an indoor playground, numerous cute stalls selling Finnish handicrafts and traditional cuisine, and, in winter, huge snowmen. You may have to queue for an audience with Santa, but he will patiently take note of gift requests and is happy to pose for a selfie.
Flugzeit: 3:35 Std.
Distanz: 2'540 km
Flüge: 1–3x/Woche (November–April)
Fancy a chat with Santa's wife? Meet her, the reindeer and the elves at Mrs Santa Claus’s House in the Santa Claus Reindeer Resort on the grounds of Santa Claus Village. In winter, you can book excursions, safaris and Northern Lights tours with the reindeer. Finnish pastries and gingerbread are served in Mrs Santa Claus’s Café. Pop into Santa’s Main Post Office, a real post office run by the Finnish postal service Posti, and send postcards to loved ones back home, complete with the official stamp and greetings from Santa Claus. It works the other way round too. Simply address your wish list to: Santa Claus Main Post Office, 96930 Napapiiri, Finland.

Wenn ein Duft von frisch gebackenem Brot durch die Kabine zieht, beginnt eine Reise, die weit über die Wolken hinausgeht. Denn was bei Edelweiss auf dem Tablett liegt, hat seinen Ursprung in Kloten, wo Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort, sondern gelebte Tradition ist: bei der Bertschi Bäckerei. Hier beginnt alles mit einem Korn – genauer gesagt mit IP-SUISSE Getreide, das auf Schweizer Feldern wächst, nach strengen Vorgaben. Wichtig ist uns der Respekt gegenüber Natur und Mensch.
Die Milch kommt aus der Ostschweiz, die Eier von einem Hof ganz in der Nähe. Was einfach klingt, ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus ökologischer Verantwortung, sozialem Engagement und handwerklicher Leidenschaft.
«Wir backen nicht nur Brot – wir backen Vertrauen», sagt ein Mitarbeiter, während er einen Laib aus dem Ofen zieht. Dieses Vertrauen reist mit, wenn Edelweiss Fluggäste in den Genuss eines Bertschi-Brots kommen. Es ist ein Stück Heimat, das mitfliegt. Und vielleicht schmeckt man beim ersten Bissen auch ein bisschen die Sonne, die das Korn reifen liess. Ein Geschmack, der Geschichten erzählt – vom Respekt gegenüber der Natur und von einem Handwerk, das nach wie vor mit viel Liebe und Engagement gepflegt und bewahrt wird. So wird aus einem einfachen Brot ein Erlebnis, das verbindet: Himmel und Erde, Genuss und Gewissen, Tradition und Zukunft.

Diese Farbe steht nicht nur für ein traditionelles Versprechen der Reinheit und Friedfertigkeit, sie bietet auch Beispiele, wie der Mensch von der Natur lernt – wenn er nur will. Weiss kann herausstechen, aber auch Leben retten

Tuz Golü, Türkei
Mitten in Zentralanatolien liegt der riesige abflusslose Salzsee Tuz Gölü, aus dem die Türkei 70 % ihres Salzbedarfs deckt. Gespeist wird der See vom Grundwasser, der Salzanteil beträgt 33 %. Die Flamingos brüteten hier bis zur Dürre von 2021, geblieben sind gewaltige Populationen von Armeniermöwen.
EN Sea of salt At the heart of Central Anatolia lies the vast, landlocked Lake Tuz, which supplies 70% of Turkey’s salt. The lake is fed by groundwater and has a salinity of 33%. Flamingos bred here until the drought of 2021; now the lake is home to a vast and noisy population of Armenian gulls.

Santorin, Griechenland Gebaut wurde auf der griechischen Insel schon immer, wie die Landschaft es eben erlaubte: eine kubische Zelle, einem Raum entsprechend, an die andere. So entstanden verwinkelte Häuser in noch verwinkelteren Gassen, optimal geschützt vor Sturm und Sonne.
EN The white houses The design of the houses on the Greek island of Santorini is traditionally dictated by the shape of the landscape. Typically, these whitewashed, single-room cells were joined up, gradually creating houses that snake along winding alleys and are perfectly protected from storms and the sun.

Hallgrímskirkja/Reykjavík, Island
Die grösste Kirche Islands, an ein Raumschiff erinnernd, wurde nach dem Dichter Guðjón Samúelsson (1887–1950) benannt – und in Etappen erbaut. Die Krypta wurde 1948 fertiggestellt, der Turm, der als Sonnenuhr dient, jedoch 1974, das gesamte Ensemble erst 1986.
EN Glacially cool Iceland’s largest church, reminiscent of a spaceship and located in Reykjavik, was named after the poet Guðjón Samúelsson (1887–1950). It was built in stages: the crypt was completed in 1948, the tower, which serves as a sundial, in 1974, and the entire complex was finished in 1986.

Blaue Lagune/Keflavík, Island Baden, umgeben von schwarzem Lavagestein: Das Wasser der Blauen Lagune bei Keflavík ist geothermisches Meerwasser, das in 2’000 Meter Tiefe entsteht, geformt von Hitze und Druck. Es ist reich an Mikroalgen, Kieselsäure und Mineralien, also unerhört gesund.
EN Delightful dip Bathing in black lava rock pools: the Blue Lagoon near Keflavik in Iceland is filled with geothermal seawater that forms at a depth of 2,000 metres and is exposed to heat and pressure before bubbling to the surface. It is rich in microalgae, silica and minerals, and is said to have great health benefits.
Schneeeule im Jasper National Park, Kanada
Die Heimat der Schneeeule ist die Tundra, wo die Täler früh wieder schneefrei sind. Die Tiere werden 53–65 cm gross, den Hang zum weissen Gefieder haben die Männchen, und zwar – analog zum Menschen – mit zunehmendem Alter.
EN Snowy owl These owls live in the tundra of the Canadian Rockies, where the valleys are free of snow early in the year. They grow to a height of 53–65 cm; only the males develop the white plumage for which they are named, and – like human hair – the colour becomes more pronounced with age.

Arcos de la Frontera, Spanien
In den mittelalterlich wirkenden andalusischen «weissen Dörfern» hat man die architektonische Tradition der Mauren gepflegt: Die regelmässig mit Kalk getünchten Fassaden schützen vor Hitze und Schimmel, haben aber auch antibakterielle Wirkung – was sich einst in Zeiten von Pest und Cholera als äusserst nützlich erwies.
EN White villages The medieval-style Andalusian “White Village” of Arcos de la Frontera harks back to an architectural tradition of the Moors: the facades, regularly whitewashed with lime, protect against heat and mould, and also have an antibacterial effect, which was useful back in times of plague and cholera.







Der perfekte Begleiter über den Wolken – aus Apulien direkt ins Glas. Für eine Reise, die wunderschön beginnt. Wenn’s Keine Worte BrauchtSenza Parole
The perfect companion above the clouds – from Puglia straight into your glass. For a journey that begins beautifully, When No Words are Needed - Senza Parole.




MUSIK Mit über 50 Millionen Exemplaren die meistverkaufte Single der Welt: Bing Crosbys «White Christmas» (1942), komponiert von Irving Berlin. Der vielleicht rätselhafteste Text aller Zeiten konnte den Welterfolg von Procol Harums «A Whiter Shade Of Pale» (1967) nicht verhindern. Schlicht schön: «The White Album» (1968), das einzige Doppelalbum der Beatles.
EN Music The world’s best-selling single, with over 50 million copies sold, is Bing Crosby’s "White Christmas" (1942), composed by Irving Berlin. Not even enigmatic lyrics could stop the global success of Procol Harum’s “A Whiter Shade Of Pale” (1967). Simply beautiful: “The White Album” (1968), the Beatles’ only double album.




ARCHITEKTUR Kein Zufall, dass viele religiöse Bauwerke weiss gestaltet sind. Hier feiert der Künstler Chalermchai Kositpipat die Reinheit und die Weisheit Buddhas. Auch Popkultur gehört zu seinem «Weissen Tempel» bei Chiang Rai, etwa in Gestalt von Michael Jackson und Harry Potter. Fertigstellung? Sicher nicht vor 2070.
EN Architecture Many religious buildings are white. The “White Temple” near Chiang Rai, by the artist Chalermchai Kositpipat, celebrates the purity and wisdom of Buddha. Pop culture also features in it, for example in the form of Michael Jackson and Harry Potter. When will it be finished? Not before 2070.
FILM Mit «Der weisse Hai» begründete Steven Spielberg 1975 seinen Ruhm als König der Kinokassen: Knapp 500 Millionen US-Dollar spielte der Bade-Horror ein. Krzysztof Kieślowski widmete sich 1994 in «Drei Farben: Weiss», zweiter Teil seiner Trilogie, dem Prinzip der Gleichheit.
EN Film Steven Spielberg became the king of the box office with “Jaws” in 1975. In 1994, Krzysztof Kieślowski explored the principle of equality in “Three Colours: White”, the second part of his colours trilogy.


POLITIK Die «Weisse Rose», eine Gruppe Münchner Studentinnen und Studenten, verbreitete 1942/43 massenweise Flugblätter gegen die NS-Diktatur in Deutschland. Diese Büste Sophie Scholls, einzige Frau in der Gruppe, steht im Lichthof des Hauptgebäudes der Ludwig-Maximilians-Universität München.
EN Politics The “White Rose”, a group of Munich students, distributed leaflets protesting against the Nazi dictatorship in Germany in 1942–43. This bust of Sophie Scholl, the only woman in the group, stands in the atrium of the main building of Ludwig Maximilian University in Munich.


KUNST Das Gemälde «Die Jäger im Schnee» (1565) von Pieter Brueghel dem Älteren dokumentiert die «Kleine Eiszeit»: Der Winter 1564/1565 war der kälteste in Europa seit Menschengedenken. Giovanni Strazza schuf die «Verschleierte Jungfrau» aus weissem Carrara-Marmor circa 1850.
EN Art The painting “The Hunters in the Snow” (1565) by Pieter Brueghel the Elder documents the Little Ice Age: the winter of 1564–1565 was the coldest in Europe in living memory. Giovanni Strazza carved the “Veiled Virgin” from white Carrara marble around 1850.


LITERATUR Eine Story voll düsterer Geheimnisse und ruchloser Verräter: Wilkie Collins’ «Die Frau in Weiss» erschien 1859/60 als Fortsetzungsroman parallel in London und New York – das erfolgreiche Genre der «mystery novel» war erfunden.
EN Literature A story of secrets and traitors: Wilkie Collins’ “The Woman in White” was serialised in 1859-60 simultaneously in London and New York. It marked the birth of the mystery novel.
Die Farbe der Unschuld, der Reinheit, des Neuanfangs –wenn auch nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort. Doch viele spektakuläre Werke und Auftritte – etwa der von Björk bei den Oscars 2001 – wären anders gar nicht denkbar
Wonderful white The colour of innocence, purity and new beginnings. In fact, many spectacular artworks and outfits – like Björk’s at the 2001 Oscars – just wouldn’t be the same in any other colour
Gut gelegen und ganz auf die Schönheiten am Polarkreis eingestellt: Die besten, elegantesten, luxuriösesten und originellsten Hotels für alle, die es gen Norden zieht

Levi/Kittilä – Finnland SAUNA MIT WEITBLICK
Tagsüber geht es direkt auf die Skipiste, abends warten die Nordlichter vor dem Fenster: Im Panorama Hotel in Levi verbindet sich die Lage am Hang mit dem weiten Blick über die winterliche Landschaft.
Besonders die Zimmer mit Glasdach in den oberen Stockwerken eröffnen freie Sicht auf den Himmel und machen selbst ruhige Abende im Hotel zum Erlebnis. Wer die Region aktiv entdecken möchte, findet rund um Levi Langlaufloipen durch verschneite Wälder sowie ein eiskaltes Abenteuer beim Eisschwimmen. Zum Ausklang des Tages bietet die Sauna mit Panoramablick einen Rückzugsort.
EN Slopes by day, Northern Lights by night. The Panorama Hotel in Levi perches on a hillside, with sweeping views across the Finnish winter landscape. The glassroofed rooms on the upper floors provide an unobstructed view of the sky, turning even quiet evenings at the hotel into a special experience. Explore the region on crosscountry ski trails through snowcovered forests around Levi, or take the plunge and go ice swimming. To round off the day, the relaxing sauna with its panoramic view is a sublime treat.
kassiopeia.fi/en/travel-levi/

– Norwegen KULINARISCH WERTVOLL
Direkt am Kai von Tromsø gelegen, bietet das Scandic Ishavshotel einen fantastischen Ausblick, etwa auf die Eismeerkathedrale, eines der ArchitekturHighlights der Stadt. Wer arktische Natur einmal hautnah erleben möchte, nimmt an einer WalSafari teil und kann mit etwas Glück Orcas oder Buckelwale beobachten. Im hauseigenenen
Restaurant Roast bereiten die Köche die Gerichte auf dem Grill in der offenen Küche zu. Und auch das Frühstück ist ein echtes Plus – es wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.
EN Situated right on the quay in Tromsø, the Scandic Ishavshotel offers fantastic views, including the Arctic Cathedral, one of the Norwegian city’s top architectural highlights. Experience Arctic nature up close on a whalewatching tour. With luck, you’ll spot orcas or humpback whales. In the hotel’s own restaurant, Roast, diners can watch their meal being prepared on the grill in the open kitchen – and the awardwinning breakfast is well worth getting up for.
scandichotels.com/de/hotels/ scandic-ishavshotel

Rovaniemi – Finnland HUSKY-SHOW
Wenn die Nacht über den Wald zieht, beginnt draussen die eigentliche Show des Nordens. Das kleine WildnisBoutiquehotel liegt rund 60 Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Gerade diese Abgeschiedenheit macht die Nordlichter an klaren Nächten intensiver sichtbar. Beana Laponia achtet auf einen möglichst schonenden Umgang mit der Natur. Dazu gehören nicht nur nachhaltige Konzepte für Energie und Ressourcen, sondern auch die eng mit dem Hotel verbundenen Huskys: Bei geführten HuskySafaris ziehen sie die Gäste durch die verschneite Wildnis.
EN As night falls over the forests of Finland, the true spectacle of the North begins outside. This small boutique wilderness hotel, situated around 60 kilometres from the nearest town, is the perfect spot for vivid Northern Lights on clear nights. At Beana Laponia, nature is treated respectfully and ethically, from the sustainable use of energy and resources to the hotel’s husky pack: on guided husky safaris, they pull guests through the enchanted snowcovered wilderness.
beanalaponia.com/en/

Wer den Norden Islands erkundet, kommt am Mývatn kaum vorbei. Warum also nicht bleiben? Der weitläufige Vulkansee liegt in einer Landschaft aus Lavafeldern, Kratern und geothermalen Quellen. Das Fosshotel Mývatn wurde von preisgekrönten Architekten entworfen und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Die modern eingerichteten Zimmer bieten Blick auf den See und umliegende Vulkanlandschaften. Rundherum finden Mountainbiker abwechslungsreiche Strecken –von ruhigen Schotterwegen bis zu anspruchsvollen Trails durch Lavafelder und das Hochland.
EN If you’re exploring northern Iceland, you’re bound to come across Mývatn. So why not stay the night? This vast volcanic lake sits in a landscape of lava fields, craters and geothermal springs. The Fosshotel Mývatn was designed by awardwinning architects and blends harmoniously into its surroundings. The elegant rooms offer views of the lake and the surrounding volcanic landscape. The region is ideal for mountain biking, with a choice of trails from quiet gravel paths to challenging trails through lava fields and the highlands.
islandshotel.is/hotels-in-iceland/fosshotel-myvatn/

Zwischen hohen Kiefern taucht plötzlich ein verspiegelter Würfel auf, etwas weiter hinten scheint ein silbernes UFO zwischen den Ästen zu schweben. Die ungewöhnlichen Baumhäuser gehören zum Tree Hotel, etwa eine Stunde von Luleå entfernt. Jedes der sieben Hotelzimmer, die zu den ungewöhnlichsten Unterkünften Europas zählen, ist anders gestaltet. Das Hauptgebäude am Boden bietet Rezeption, Restaurant und eine kleine Sauna. Im Winter führen Reitausflüge durch die verschneiten Wälder rund um das Hotel, auf einem nahegelegenen See versuchen sich Gäste beim Eisangeln.
EN Amidst the tall pine trees, a mirrored cube suddenly pops up; a little further back, a silver UFO hovers amongst the branches. These futuristic tree houses are part of the Tree Hotel, about an hour’s drive from Luleå in Sweden. Each of the seven cabins, which are among the most magical places to stay in Europe, features a unique design. The lobby, restaurant and a small sauna are in the main building on the ground floor. Winter activities include riding excursions through the snowcovered forests or ice fishing on a nearby lake.
treehotel.se


Keflavík/Reykjavík – Island
WARMWASSERFREUDEN

Für alle, die gerne auf die Piste gehen, ist das SkiInn RukaValley das ideale Ziel. Die Unterkunft liegt am Fusse des Skigebiets RukaKuusamo und bietet direkten Zugang zu den Pisten. Mit 39 Abfahrten auf einer Gesamtlänge von 19,1 Kilometern kommen sowohl Ski als auch Snowboardfans voll auf ihre Kosten. Nach einem aktiven Tag im Schnee lädt die ruhige Berglandschaft zum Abschalten ein – etwa bei einem Blick über die verschneiten Wälder oder einem entspannten Abend in der Sauna, bevor es am nächsten Morgen wieder auf die Piste geht.
EN SkiInn RukaValley is the ideal destination if you love hitting the slopes. The hotel sits at the foot of the RukaKuusamo ski resort in Finland and offers direct access to the slopes. With 39 runs covering a total length of 19.1 kilometres, there’s plenty of fun to be had for skiers and snowboarders. After an active day in the snow, unwind indoors with a view of the tranquil mountain landscape and the snowcovered forests or spend a relaxing evening in the sauna before heading back out onto the slopes the next morning.
ruka.fi/en/skiresort/ accommodation/rukavalley
Islands erstes FünfsterneHotel liegt an der berühmten Blauen Lagune, einem weltweit bekannten Thermalbad, etwa 40 Minuten von Reykjavík entfernt. Gäste entspannen hier in einem 8‘700 Quadratmeter grossen GeothermalSpa mit angenehm warmem Wasser und einer einzigartigen LavaKulisse. Neben erholsamen Momenten warten auch besondere Abenteuer: JetskiTouren entlang der Küste oder rasante Fahrten mit dem Schneemobil durch Islands beeindruckende Natur. Kulinarisch begeistert das hoteleigene Restaurant mit regionalen Zutaten und exquisiten Fünfoder SiebenGängeMenüs.
EN Iceland’s first fivestar hotel is situated at the famous Blue Lagoon, a thermal spa around 40 minutes from Reykjavik. Here, guests can relax in an 8,700squaremetre geothermal spa with soothing warm water and a unique lava backdrop. There’s no shortage of adventure either, with options including jetski tours along the coast or exhilarating snowmobile rides through Iceland’s impressive natural landscape. The hotel’s own Lava Restaurant delights guests with regional ingredients and exquisite fiveor sevencourse menus.
bluelagoon.com/ accommodation
Zwischen hohen Kiefern und verschneiten Wegen liegt die Invisible Forest Lodge am Rand von Rovaniemi. Gäste können in einer der verspiegelten Invisible Suites oder in den AuroraHutIglus direkt am Wasser übernachten. Zu erleben gibt es die umliegende Natur, Wanderungen durch die verschneite Landschaft oder Kajakfahrten. Ein einmaliges Erlebnis ist der Abend im beheizten GlasIglu der Lodge. Dort wird unter dem arktischen Himmel ein dreigängiges Menü mit lappländischen Spezialitäten serviert – und mit etwas Glück ziehen dabei Nordlichter über den Himmel.
EN On the outskirts of Rovaniemi in Finland, the Invisible Forest Lodge nestles amongst tall pine trees and snowcovered paths. Guests stay in one of the mirrored Invisible Suites or an Aurora Hut igloo right by the water’s edge. Activities include hikes through the snowcovered landscape or kayaking trips. Unwind in the evening in the lodge’s heated glass igloo, where beneath the Arctic sky, you enjoy a threecourse menu of Lappish specialities – and, with luck, the sight of the Northern Lights dancing across the sky.
invisibleforestlodge.com/
Einsame Strände, kreative Workshops, köstliches Streetfood: Phuket im Süden Thailands strotzt nur so vor Highlights. Unsere Karte zeigt 16 Orte und Aktivitäten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten
THE DISTILLERY Die Rum- und Gin-Brennerei öffnet ihre Tore täglich für Besichtigungen. Wer mag, greift im Cocktail-Kurs selbst zum Shaker – oder lässt sich im hauseigenen Restaurant bedienen.
EN The rum and gin distillery is open daily for tours. Visitors can craft drinks in a cocktail-making class – or simply sit back and be served in the open-air restaurant. thedistilleryphuket.com
ART VILLAGE RAWAI In dem charmanten Künstlerdorf wimmelt es von Ateliers und Galerien. Viele Künstlerinnen und Künstler fertigen Kunst aus Müll, den sie am Strand und im Meer finden, und schenken Treibholz und Bojen so ein neues Leben.
EN This artists’ village is teeming with studios and galleries. Many artists use items they find on the beach, giving driftwood and buoys a new lease of life.
SHOPPING Lust auf einen Einkaufsbummel? Die Shopping Malls Jungceylon in Patong, einem Badeort an der Westküste, und das Central in der Altstadt von Phuket bieten internationale Marken, lokale Designer, Wellness und Restaurants.
EN Jungceylon shopping mall in Patong on the west coast and the Central in Phuket’s old town are packed with international brands, local designers, spas and cafes.
NIGHT MARKET Jeden Sonntag verwandelt sich die Thalang Road in Phuket in einen Nachtmarkt. Ab 16 Uhr gibt es hier Streetfood und Souvenirs im Schein von Lichterketten und Lampions.
EN Every Sunday, Phuket’s Thalang Road is transformed into a night market bathed in the glow of pretty fairy lights and lanterns. From 4 pm, you can enjoy street food and buy souvenirs here.
BATIK MASTER CLASS Kreative Freiheit darf sich hier unter geduldiger Anleitung entfalten: In diesem Kurs erlernen Sie die traditionelle Färbetechnik und fertigen Ihr eigenes Batikstück.
EN Let your creativity run free under the patient guidance of experts. Learn traditional dyeing techniques and take home your very own piece of batik. batikmasterclass.com
YONA FLOATING BEACH CLUB Das Yona ist ein schwimmender Beachclub der besonderen Art. Die Gäste sonnen sich auf Poolbetten mit Blick über das glitzernde Meer. Shuttleboote fahren alle 20 Minuten.
EN The Yona is a unique floating beach club. Guests sunbathe on pool loungers with views across the sparkling water. Shuttle boats run every 20 minutes. yonabeach.com
LEAM SING BEACH Die kleine malerische Bucht ist von Felsen und dichtem Grün umgeben. Der Zugang führt über einen kleinen Trampelpfad, deshalb bleibt es hier ruhiger als an leicht erreichbaren Stränden.
EN The picturesque, rocky bay is surrounded by lush greenery. As it’s only accessible via a narrow footpath, things are quieter here than on beaches that are easier to reach.
KRUA PRAYA Dieses Restaurant liegt etwas abgelegen in Si Sunthon und serviert feinste thailändische Gerichte. Ein Klassiker ist der Schweinebauch mit Currypaste und Kokossprossen. Vom Guide Michelin empfohlen!
EN Tucked away in Si Sunthon, this restaurant serves the finest Thai dishes, like pork belly with curry paste and coconut shoots. Recommended by the Michelin Guide!
SIRINAT NATIONAL PARK Das Naturschutzgebiet im Norden der Insel beherbergt Mangrovenwälder, Korallenriffe, Strände und Kiefernwälder. Zwei Lehrpfade führen durch die grandiose Natur.
EN The nature reserve in the north of the island has mangrove forests, coral reefs, beaches and pine forests. Two trails invite you to explore the park. thainationalparks.com

KO YAP NOI Die kleine Insel liegt in der Phang-Nga-Bucht zwischen Phuket und Krabi. Von den rund 5’000 Bewohnern leben viele von Fischerei und Landwirtschaft. So ist das Bild eher geprägt von Reisfeldern und Fischerdörfern statt von Strandbars und Shopping-Malls. Bei Ausflügen mit dem Roller, auf Kajakfahrten oder beim Baden am Strand kann man hier wunderbar zur Ruhe kommen. Besonders schön: der Blick auf die weissen Kalksteininseln, die vor der Ostküste von Ko Yap Noi liegen (Bild oben). Von Phuket fahren regelmässig Boote nach Ko Yap Noi, die Überfahrt dauert 30 bis 45 Minuten.
EN This small island lies in Phang Nga Bay between Phuket and Krabi. Many of its roughly 5,000 inhabitants make their living from fishing and farming, and as a result, the landscape features more lush rice fields and fishing villages than beach bars and shopping centres. Whether you take a scooter ride, go kayaking or swimming at the beach, it’s a fantastic place to unwind. The view of the white limestone islands off the east coast of Ko Yao Noi is breathtaking (pictured above). Boats run regularly from Phuket to Ko Yao Noi; the crossing takes 30 to 45 minutes. 11
KO YAO YAI Die Schwesterinsel von Ko Yao Noi ist ebenso ruhig, aber etwas weitläufiger. Hier lohnt es sich, einen Roller zu mieten. Auf den Landstrassen ist nicht viel los, und so kann man unbeschwert durch das grüne Innere der Insel oder entlang der Küste cruisen. Ein besonderes Highlight ist die Sandbank Laem Had Beach (Bild unten). Sie kommt bei Ebbe zum Vorschein und schlängelt sich von einem östlichen Zipfel der Insel bis fast ganz hinüber nach Ko Yao Noi. Die Gezeiten sollte man auf der Insel immer im Blick haben: Baden ist an einigen Stränden nur bei Flut möglich.
EN Ko Yao Noi’s sister island is just as peaceful, but a little bigger. Want to explore? It’s well worth hiring a scooter and, because there isn’t much traffic on the country roads, you can cruise carefree through the island’s green interior or along the coast. A special highlight is the Laem Had Beach sandbank (pictured below). It emerges at low tide, stretching from the eastern tip of the island almost all the way over to Ko Yao Noi. If you’re going swimming make sure you keep an eye on the tides: on some beaches, you can only swim at high tide.


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WAT KANAN Im Zentrum der Insel, mitten im üppigen Dschungel, liegt der buddhistische Tempel Wat Kanan. Der Ubosot, das heilige Zentrum der Tempelanlage, ist in der Mitte eines Teichs erbaut, man erreicht ihn über eine von Drachen gesäumte Brücke. Die weisse Fassade und die goldenen Verzierungen bieten einen beeindruckenden Anblick, aber auch im Inneren gibt es viel zu sehen: Ein Museum im ersten Stock zeigt antike Fundstücke aus der Region.
EN At the heart of the island, surrounded by lush jungle, lies the Buddhist temple Wat Kanan. The ubosot, the sacred centre of the temple complex, sits in the middle of a pond; to reach it, you cross over a bridge lined with fierce dragons. The white façade and golden decorations are a deeply impressive sight, and there is plenty more to see inside: a museum on the first floor presents ancient artefacts from the region.
Mit dem Fahrtwind im Gesicht das Panorama aus Dschungel, Bergen und Küste geniessen und vom Streetfood-Markt zum nächsten Strand flitzen: Phuket lässt sich am besten auf dem Roller erkunden. So geht das Ausleihen mit Skoot: In der App das gewünschte Modell buchen und mit dem entsprechenden QR-Code in einem der vielen teilnehmenden Verleihe abholen. Die Identifizierung über den Personalausweis, das Hinterlegen der Kaution und eventuelle Schadensmeldungen übernimmt Skoot – einfach, gebündelt und sicher.
EN Feel the breeze on your face as you take in the panoramic views of the jungle, mountains and coast and whizz from the street food market to the nearest beach: a scooter is by far the best way to explore Phuket. Here’s how to hire one with Skoot: pick a model in the app, book it and collect your ride from one of the many participating hire outlets using the QR code. Skoot handles all the paperwork, including ID verification, deposits and any damage reports – simple, streamlined and secure.
phuketscooterrentals.com
BAAN AR JOR CONS MUSEUM Das Herrenhaus wurde 1936 erbaut, als portugiesischer Kolonialismus und chinesischstämmige Kaufleute den typischen sino-portugiesischen Stil prägten. Es erzählt vom Leben einer Kaufmannsfamilie in einer Zeit, als Zinnbergbau und Zinnhandel in Phuket florierten – mit Räumen, die noch genauso aussehen wie vor 90 Jahren. Heute beherbergt die Villa auch ein Hotel und das Restaurant Toh Daeng, das ausgezeichnete südthailändische Küche serviert.
EN This breezy mansion was built in 1936, when Portuguese colonialists and merchants of Chinese descent were shaping the characteristic Sino-Portuguese style. It gives you a glimpse of a merchant family’s life at a time when tin mining and the tin trade flourished in Phuket – with rooms that look just as they did 90 years ago. Today, the villa also houses a hotel and the Toh Daeng restaurant, which serves excellent southern Thai cuisine tohdaengphuket.com


GROSSER BUDDHA Die Menschen, die staunend zu der Statue aufblicken, sind gerade einmal so gross wie ihr kleiner Finger. Der Buddha ist 45 Meter hoch und thront im Schneidersitz auf einem Berg, von dem er ganz Phuket überblickt. Die Figur wurde 2008 fertig erbaut und ist mit burmesischem Marmor verkleidet. Nach einem verheerenden Erdrutsch 2024 war die Stätte lange geschlossen – seit Anfang 2026 ist sie wieder für Besucher geöffnet. Klären Sie die aktuellen Öffnungszeiten bitte vor Ort.
EN The people gazing up in awe at the statue are barely the size of its little finger. This gigantic Buddha is 45 metres high and sits cross-legged on a mountain, overlooking the whole of Phuket. The statue was completed in 2008 and is clad in Burmese marble. Following a devastating landslide in 2024, the site was closed for a long time but reopened to visitors again in early 2026. Please check the current opening times.
KOH BON Auf diese kleine Trauminsel gelangt man mit dem Longtailboot in etwa 15 Minuten vom Rawai Beach aus. Vor Ort erwarten Sie weisse, sanft abfallende Strände, Schattenplätze unter Mangroven, ein einziges Restaurant im Norden der etwa 800 Meter langen Insel und sonst … herrliche Ruhe. Denn Koh Bon ist unbewohnt. Das heisst, dass es hier keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Nach einem Tag im tropischen Paradies geht es abends mit dem Boot zurück nach Phuket.
EN This tiny dream island can be reached by longtail boat in about 15 minutes from Rawai Beach. Once there, you’ll discover white, gently sloping beaches, shady spots under mangroves, a single restaurant in the north of the roughly 800-metre-long island and, apart from that… nothing but blissful tranquillity. Koh Bon is uninhabited, and there are no accommodation options here. After a day in this tropical paradise, you catch a boat back to Phuket.


WAT CHALONG Der Tempel ist eine sehr bekannte buddhistische Stätte auf Phuket, die viele Gläubige und Besucherinnen anzieht. Auf dem weitläufigen Gelände finden sich mehrere Schreine, die reich mit Wandmalereien, goldenen Dächern und filigranen Türmchen verziert sind – in der prächtigen Chedi (Foto oben) wird eine Buddha-Reliquie verehrt. Der Eintritt zum Tempel ist frei. Besucher werden gebeten, keine Schuhe zu tragen und die Schultern und Knie bedeckt zu halten.
EN Wat Chalong temple is a famous Buddhist complex on Phuket that attracts many worshippers and visitors. The extensive grounds feature several shrines richly decorated with murals, golden roofs and delicate turrets; a Buddha relic is enshrined in the magnificent chedi (pictured above). Entry to the temple is free. Visitors are asked to remove their shoes and keep their shoulders and knees covered. wat-chalong-phuket.com
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Flugzeit: 10:30 Std.
Distanz: 9'340 km
Flüge: 1–4x/Woche (Mai–Oktober)

Traumstrände und verwunschene Burgen, historische Klöster, unterirdische Höhlenseen und pittoreske Fischerdörfer –die Attraktionen auf Kefalonia, der grössten der Ionischen Inseln


Die kleine Hafenstadt Sami im Osten ist wohl der beste Ausgangspunkt für Ferien auf Kefalonia. Von hier sind Strände und Sehenswürdigkeiten gut erreichbar. Die palmengesäumte Hafenmeile ist ein beliebter Hotspot, in Restaurants, Cafés und Bars lässt sich der Ausblick auf die Nachbarinsel Ithaka geniessen, gern mit einem Glas vom örtlichen Robola-Wein.
Der Melissani-Höhlensee und die nahe Drogarati-Tropfsteinhöhle zählen zu den Highlights der Insel. Ruderboote bringen Sie zum unterirdischen See, dessen Wasser mittags strahlend leuchtet. Die nahe DrogaratiHöhle mit ihren mächtigen Stalagtiten und Stalagmiten ist 60 Meter tief und grenzt an ein Labyrinth, in dem man sich gefahrlos bewegen kann (März bis Oktober). Glasklares Wasser, ein traumhafter Sand- und (vorwiegend) Kieselstrand unterhalb einer Steilwand – Myrtos Beach gilt als einer der schönsten Strände weltweit. Er fällt flach zum Wasser ab und ist so auch für Familien mit Kindern ideal, Liegen und Sonnenschirme kann man ausleihen, oft wird Beachvolleyball gespielt. Für Essen, Trinken und Toiletten sorgt eine Strandbar.
Der Heilige Gerasimos (1506–1579) ist der Schutzpatron Kefalonias, das nach ihm benannte Kloster die wichtigste heilige Stätte. Ein imposanter Glockenturm krönt das im byzantinischen Stil erbaute Backsteingebäude. Die Kirche enthält Deckenfresken mit Szenen aus dem Alten Testament. Den meisten Gästen gilt das malerisch in einer Bucht gelegene Fischerdorf Assos als der hübscheste Ort der Insel. Über bunten Häusern thronen die Ruinen einer Festung, die man in 40 Fussminuten erreichen kann. Von über 250 öffentlichen Bauten, die vor dem Erdbeben von 1953 hier standen, sieht man noch Teile des Palastes des venezianischen Verwalters, Kasernenbauten und die Markus-Kirche.
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Flugzeit: 2:25 Std.
Distanz: 1'480 km
Flüge: 1–3x/Woche (Mai–September)
EN Dreamy beaches and enchanted castles, historic monasteries, underground lakes and picturesque fishing villages: there are many highlights on Kefalonia, the largest of the Ionian Islands. The small port of Sami in the east is the best base for a holiday. From here, the beaches and sights are easily accessible, and you can look over to the neighbouring island of Ithaca as you sip a glass of Robola wine on the promenade. Melissani Cave Lake and the nearby Drogarati Cave are among the island’s biggest attractions. Rowing boats take you to the underground lake with its glistening waters. Drogarati Cave, with its stalagmites and stalactites, is an impressive 60 metres deep. With its clear water and soft sand, Myrtos is a picture-perfect beach. It slopes gently down to the sea, making it ideal for families with children. Saint Gerasimos (b. 1506) is the patron saint of Kefalonia; the Byzantine-style monastery named after him is an important holy site. In the pretty fishing village of Assos the ruins of a fortress tower above colourful houses. A great earthquake destroyed the village in 1953, but parts of the palace of the Venetian administrator, the barracks and St Mark’s Church can still be seen.
Planschbecken der besonderen Art: der MelissaniSee (linke Seite); das Kloster Agios Gerasimos ist dem Schutzheiligen Kefalonias gewidmet (oben links); Myrtos Beach (oben re.) gilt als einer der schönsten Strände der Welt; das bunte Fischerdorf Assos (unten) ist ein zauberhafter Ort für einen Zwischenstopp
EN Lake Melissani is a natural paddling pool (left); the Monastery of Agios Gerasimos is dedicated to the patron saint of Kefalonia (top left); Myrtos Beach (top right) is considered one of the most beautiful beaches in the world; the colourful fishing village of Assos (below) is an enchanting place for a visit

edelweiss experience

Das Granitmassiv der Spitzkoppe ist ein Action-Paradies für alle, die gerne wandern, klettern oder bouldern
EN The Spitzkoppe granite massif is a paradise for adventurers, with activities including hiking, climbing and bouldering
Wandern, Paddeln, Klettern: Wer die fantastische Natur Namibias nicht nur betrachten, sondern erleben will, muss sich etwas anstrengen –und wird mit besonderen Erlebnissen belohnt
\Man kann sich kaum sattsehen an der Natur Namibias: gewellte Dünenkämme, die lange Küstenlinie des Atlantiks, rund geschliffene Gipfel, weisse Salzwüsten, mächtige Flüsse. Wir geben fünf Tipps für Aktivitäten, die Sie ganz nah an Namibias Natur-Highlights bringen – und zudem die Fitness fördern.
KLETTERN AUF DER SPITZKOPPE
Die Spitzkoppe ragt mit 1’728 Meter Höhe aus der Wüstenebene zwischen Usakos und Swakopmund. Der Inselberg zählt zu den wichtigen Klettergebieten des Landes. Wer hier hinauf möchte, braucht Respekt für die Landschaft und einiges an Erfahrung – oder schliesst sich einem kundigen lokalen Guide an. Zwischen Mai und Oktober herrschen beste Bedingungen, in dieser Zeit wird es nur selten über 30 °Celsius warm.


Sportliche Herausforderung: Wer die Dünen der Sossusvlei erklimmt, darf durchaus stolz auf sich sein
EN Hard-earned bragging rights: climbing the mighty dunes of Sossusvlei is a sporting challenge
EN Namibia’s natural beauty can become addictive: undulating dune ridges, the long Atlantic coastline, rounded peaks, white salt deserts and mighty rivers. Here are five tips for activities that will take you to the heart of Namibia’s natural highlights – and help you keep fit at the same time.
Climbing Spitzkoppe
Spitzkoppe soars 1,728 metres above the desert plain between Usakos and Swakopmund. This inselberg is one of the country’s major climbing areas. A fair amount of experience is a must; alternatively, hike with a knowledgeable local guide. Conditions are best between May and October, when temperatures rarely exceed 30°C.
River kayak tour
In the south, the Orange River forms the border between Namibia and South Africa for long stretches. Kayaking tours take you through rugged canyons, past vineyards, with the chance to spot otters and many different types of birds. Short excursions are available, as well as multi-day guided camping tours.
Dune in
The Namib-Naukluft National Park is home to Big Daddy, at 325 metres the highest dune in the Sossusvlei area. The strenuous climb to the top is rewarded with a unparalleled view over white clay soil dotted with dark camel thorn trees.
Hike and dip
The Fish River Canyon forms a gash between the Hunsberg Mountains in southern Namibia. An 85-kilometre trail leads to the hot springs of Ai-Ais at the south exit of the gorge where you can wash the dust off your skin in the warm thermal water. The hike is best undertaken during the cooler months and requires thorough preparation.
Off-road through the Kalahari
Motorised transportation is essential if you want to explore the vastness of the Kalahari. Only on an off-road tour can you truly experience the vast dimensions of the savannah. The entrance to the Kgalagadi Transfrontier Park is located near Mata-Mata. With a bit of luck, you may encounter oryx, springbok and wildebeest.

Raue Pisten, endlose Weite: Die Wüsten Namibias lassen sich ideal auf einer Offroadtour erschliessen
EN Rough tracks, endless expanses: explore the vastness of Namibia’s deserts on an off-road tour
FLUSSTOUR MIT KAJAK
Der Orange River bildet im Süden über weite Strecken die Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Paddeltouren führen mal durch zerklüftete Canyons, mal vorbei an Weinfeldern, Fischottern und einer vielfältigen Vogelwelt. Möglich sind kurze Ausflüge ebenso wie mehrtägige Touren mit Guide und Zelt.
Der Namib-Naukluft-Nationalpark ist die Heimat von «Big Daddy», mit 325 Meter Höhe die höchste Düne im Sossusvlei-Gebiet. Der anstrengende Aufstieg wird mit einem einzigartigen Blick über weissen Lehmboden und dunkle Kameldornbäume belohnt.
WANDERUNG MIT BADESPASS
Der Fish River Canyon durchzieht die Hunsberge im Süden Namibias. Ein 85 Kilometer langer Trail führt bis zu den heissen Quellen von Ai-Ais am südlichen Ausgang der Schlucht. Dort kann man sich mit warmem Thermalwasser den Staub von der Haut waschen. Die Wanderung passt in die kühleren Monate und braucht gute Vorbereitung.
Wer die Weiten der Kalahari erschliessen möchte, kann auch auf PS-Unterstützung setzen. Erst auf einer Offroad-Tour werden die wahren Dimensionen der Savanne greifbar. Bei Mata-Mata liegt der Zugang zum Kgalagadi Transfrontier Park. Mit etwas Glück begegnet man den Oryx, Springböcken und Gnus, die hier leben.

Flugzeit: 9:30 Std.
Distanz: 8'300 km
Flüge: 1–3x/Woche (März–Oktober)

landrover.ch
edelweiss experience


Wer bei Irland nur an grasende Schafe denkt, war noch nie in Cork. Sagenumwobene Landschaften, jahrhundertealte Architektur und fröhliche Menschen in Pubs prägen die grösste Grafschaft der ungeheuer grünen Insel. Und ja, ein paar Schafe gibt es auch

Der Kuss eines Steins in Blarney Castle (oben links) soll die Gabe der Sprachgewandtheit verleihen. Mancher mag diese lieber beim Heritage Pub Trail erwerben (unten links), nützlich auch, um auf dem English Market (unten rechts) dies und jenes zu probieren. Wo einem mal die Worte fehlen: am Cliff of Moher (Mitte)
EN Kissing the Blarney Stone at Blarney Castle (top left) is said to bestow the gift of eloquence. You could also acquire this gift on the Heritage Pub Trail (bottom left) or while sampling local delicacies at the English Market (bottom right). But words will fail you at the sight of the Cliffs of Moher (centre)


\Einen neuen Ort lernt man doch immer noch am besten durch seine Küche kennen. Und nirgendwo geht das in Cork, der zweitgrössten Stadt Irlands, besser als auf dem English Market. In diesem viktorianischen Gewölbe kosten Sie sich von frischem Fisch über irischen Farmkäse bis hin zu hausgemachter Tripe-and-DrisheenWurst (Rinderkutteln mit Blutwurst, warm) kreuz und quer durch die Region. Auf das kulinarische folgt das kulturelle Kenenlernen: Die Crawford Municipal Art Gallery ist ausgezeichnet als «Nationale Kultur institution» und beherbergt 3’500 Werke grösstenteils irischer Künstler. Unweit wartet die Saint Fin Barre's Cathedral, die als Meisterwerk der Neugotik gilt, mit jahrhundertealter Geschichte auf – hier wurden bereits im 7. Jahrhundert die Heiligen verehrt. Genug gestaunt, nun wird’s sportlich: Bei «Cork City SUP» paddeln Sie zwei Stunden mit dem SUP-Board auf dem River Lee durch das Zentrum der Stadt. Zur Rehydrierung nehmen Sie Platz in einem der zahllosen Pubs. Geschichte und echtes Hintergrundwissen gibt es dazu beim Cork Heritage Pub Trail, der den Genuss einiger irischer Dunkelbiere zu einer hochkulturellen Erfahrung macht. Sláinte!
20 Autominuten von Cork entfernt liegt Blarney Castle, auf den ersten Blick eine Burgruine wie jede andere: graue Steine voller Efeuranken, der Schlossgarten liegt, wie sich das gehört, meist im Nebeldunst. Doch Blarney Castle ist eine der beliebtesten Attraktionen Irlands: Es beherbergt den Poison Garden
mit seltenen Giftpflanzen, den Blarney Stone, welcher der Legende nach für einen Kuss die Gabe der Sprachgewandtheit schenkt, und zahlreiche andere Mythen – was es mit diesen wirklich auf sich hat, weiss höchstens die Burghexe, die im angrenzenden Wald leben soll. Ganz sachlich ruht dagegen das Charles Fort im idyllischen Kinsale. Dieser Koloss von Festung ist in Sternenform erbaut, um die Burg unbezwingbar zu machen. Von dort aus haben Sie freie Sicht auf Hafen, Meer und Ihre nächsten Entdeckungen. Etwa Desmond Castle in der Innenstadt, die kleine Schwester des berüchtigten Tower of London. Wer über die zentrale Lage des Gefängnisturms beunruhigt ist und auf den Schreck erstmal einen kräftigen Schluck braucht, ist schon am richtigen Ort. Das ehemalige Gefängnis ist seit 1997 – durchaus überraschend – das International Museum of Wine. Danach sollten Sie jedoch eine Pause machen, ehe Sie nach Norden aufbrechen, zum spektakulären Finale Ihrer Cork-Reise: Die Cliffs of Moher ragen über 200 Meter hoch senkrecht aus dem Atlantik. Die einzigen, die dabei schwindelfrei bleiben, sind die riesigen Kolonien von Papageientauchern mit ihren auffällig roten Schnäbeln. Und, natürlich: ein paar sehr friedlich grasende Schafe.
edelweiss

EN If you think Ireland is nothing but placidly grazing sheep, you’ve obviously never been to Cork. The largest county on this incredibly green island stands out with its landscapes steeped in legend, centuries-old architecture and chatty folk in pubs. And yes, there are a few sheep too.
The best way to get to know a new place is through its food. And in Cork, Ireland’s second-largest city, the prime spot to do this is the English Market. In the vaulted Victorian hall, you can sample your way through the region, from fresh fish and Irish farm cheese to homemade tripe-and-drisheen sausage (beef tripe with black pudding, served hot).
Once you’ve had your fill of culinary exploration, turn to culture: the Crawford Municipal Art Gallery is a National Cultural Institution and houses 3,500 artworks, mostly by Irish artists. Not far away, Saint Fin Barre’s Cathedral, a masterpiece of neo-Gothic architecture, boasts centuries of history – saints were venerated here as early as the 7th century. Next up is sport: head to Cork City SUP, grab a board and spend two blissful hours paddling down the River Lee through the city centre. To rehydrate, take a seat in one of the countless pubs. Immerse yourself in history and facts on a Cork
Heritage Pub Trail, which turns quaffing a few Irish stouts into a deeply cultural experience. Sláinte!
Blarney Castle is a 20-minute drive from Cork. At first glance, it looks much like any other castle ruin: grey stones covered in ivy, mist-shrouded gardens. Yet Blarney Castle is one of Ireland’s most popular attractions: it is home to the Poison Garden with its rare poisonous plants, the Blarney Stone, which, according to legend, grants the gift of the gab in return for a kiss, and numerous tales of the castle witch, who is said to live in the adjacent wood. In stark contrast, Charles Fort stands serenely in idyllic Kinsale. This colossal fortress is built in a star shape to make it impregnable. From the top, you have a view of the harbour, the sea and landmarks, including Desmond Castle in the town centre, the little sister of the infamous Tower of London. If the sight of the former prison makes you crave a drink to calm your nerves, you’re in exactly the right place. Since 1997 the prison has been the International Museum of Wine. Afterwards, and once your head is clear again, head north to the spectacular finale of your Cork trip: the Cliffs of Moher rise vertically over 200 metres from the Atlantic and are home to huge colonies of puffins – and, of course, a few peacefully grazing sheep.


Monumente aus Stein: Das Charles Fort (Mitte) schreckt durch seine Sternenform besonders ab. Die Saint Fin Barre’s Cathedral (oben rechts) im Zentrum von Cork gilt als neogotisches Meisterwerk. Am Leuchtturm von Galley Head (unten rechts) gibt es den vielleicht schönsten Sonnenuntergang
EN Stone monuments: Charles Fort (centre) is particularly imposing with its starshaped fortifications; Saint Fin Barre’s Cathedral (top right) in the centre of Cork is a neo-Gothic masterpiece; the Galley Head lighthouse (bottom right) offers what is perhaps the most beautiful view of the sunset
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Flugzeit: 2:20 Std.
Distanz: 1'435 km
Flüge: 1–2x/Woche (April–September)


So facettenreich wie die kolumbianischen Metropolen Cartagena, Medellín und Bogotá sind die Menschen dort, Costeños, Paisas und Rolos genannt. Drei von ihnen erzählen hier von den Passionen, die sie eng mit ihrer Heimat verbinden

Juliana Medina wurde in der Altstadt Cartagenas geboren. Mit ihrer Agentur Impulse Travel bietet sie Touren durch Cartagena und Umgebung an, zudem betreibt sie mit Freunden die auf Rum spezialisierte Bar Casa Dictador im Szeneviertel Getsemaní.
EN Juliana Medina was born in Cartagena’s old town. Her agency, Impulse Travel, offers tours of Cartagena and the surrounding region. With a group of friends, she also runs the rum bar Casa Dictador in the hip Getsemaní district. impulsetravel.co
Cartagena ist ein Ort der Kontraste: Die Metropole an Kolumbiens Karibikküste verbindet Wolkenkratzer mit Kolonialarchitektur, Street Art mit Altstadtflair, Ferienziel mit Industriestandort. Für Juliana Medina ist Cartagena vor allem: Heimat. Die Mitbegründerin von Impulse Travel und der Bar «Casa Dictador» wurde in einem der pittoresken Altstadthäuser mit von Blumen umrankten Balkons geboren. Obwohl sie täglich auf ihren Touren durch die Strassen geht, staunt sie immer wieder über die Architektur, das Licht und die allgegenwärtige Geschichte. Besonders fasziniert sie eine Episode von 1741, als englische Truppen mit mehr als 180 Schiffen und fast 30’000 Männern versuchten, Cartagena einzunehmen – und scheiterten. Daran denke sie, wenn ihr etwas aussichtslos erscheine: «Cartagena war schon immer eine Stadt der Widerstandskraft, Kreativität und Stärke. Ich hoffe, dass Reisende diesen Geist spüren können, wenn sie die Stadt besuchen.» Kreativität und Widerstandkraft bewies Juliana selbst, als ein Gast sie nach dem kolumbianischen Rum «Dictador» fragte. Im Gegensatz zu Whiskey und Aguardiente wird Rum in Kolumbien traditionell wenig getrunken. Juliana liebte Rum, kannte aber die Marke nicht. Kein Wunder, denn Dictador-Rum wurde zwar in Cartagena hergestellt, aber zumeist für den Export. Beflügelt von der Idee, den Rum in Cartagena verfügbar zu machen, kontaktierte sie den Master Blender, der den Rum komponiert hatte. Sie bestand darauf, dem Getränk eine Heimat zu geben, gab nicht auf und eröffnete schliesslich eine eigene Bar: Casa Dictador. «Ein Ort, an dem Menschen die Handwerkskunst und die Geschichte hinter jedem Tropfen entdecken können – das hat mich dazu inspiriert.»
Three locals from the big three cities share what they love about this vibrant country
EN Cartagena is a city of contrasts: the metropolis on Colombia’s Caribbean coast has skyscrapers and colonial architecture, street art and a charming old town, and is both a holiday destination and an industrial hub. But for Juliana Medina, Cartagena is mainly one thing: home. The co-founder of Impulse Travel and the Casa Dictador bar was born in one of the picturesque old town houses. Although she knows every inch of the local streets from her daily tours, the architecture and the ever-present history never cease to amaze her. Her favourite historical incident took place in 1741, when English troops with more than 180 ships and nearly 30,000 men attempted to capture Cartagena – and failed. She thinks of this whenever something seems hopeless: “Cartagena has always been a city of grit, creativity and strength. I hope tourists sense this spirit when they visit the city.”
Juliana herself showed her determined side when a visitor asked about the Colombian rum Dictador. Unlike aguardiente, rum is not widely drunk in Colombia. Juliana loved rum but didn’t know the brand, which is produced in Cartagena, but mostly for export. Eager to make the rum available in Cartagena, she contacted its master blender with the vision of giving the

Kolumbiens zweitgrösste Stadt liegt eingebettet im Aburatal der Anden und ist bekannt für ihr ganzjährig mildes Klima, weshalb sie auch den freundlichen Beinamen «Stadt des ewigen Frühlings» trägt. «Es war Liebe auf den ersten Blick: das Land, die Stadt, die Menschen. Ich fühlte mich vom ersten Tag an willkommen.» Für Noel Boller, gebürtig aus dem Zürcher Oberland, hat Medellín etwas Magisches, ein Ort, «der sich täglich neu erfindet». Genau wie Boller selbst, der in Kolumbien eigentlich nur Spanisch lernen wollte, aber spontan beschloss, zu bleiben und etwas für die Zukunft aufzubauen. Bei Santa Bárbara, in einer der beliebtesten Kaffeeregionen Antioquias, erwarb er ein Grundstück mit über 12'000 alten Kaffeebäumen und weiteren tausenden Obst- und Kakaobäumen. Nach der ersten Bestandsaufnahme war klar: der Kaffee gedieh hervorragend, gerade die älteren Bäume brachten reiche Aromen. Im Kaffee-Bootcamp des Schweizer Kollegen Nikolai

drink a home and ended up opening her own bar, Casa Dictador. “I wanted to create a place where people can discover the craftsmanship and history behind this fine spirit.”
Colombia’s second-largest city lies nestled in the Abura Valley of the Andes and is known for its mild climate all year round, earning it the nickname City of Eternal Spring. “It was love at first sight: the country, the city, the people. I felt welcome from day one.” For Noel Boller, originally from Zurich Oberland, Medellín has something magical: “It’s a place “that reinvents itself every day”. Just like Boller himself, who came to Colombia to learn Spanish and ended up staying. He purchased some land with over 12,000 old coffee trees and thousands of cocoa trees near Santa Bárbara in one of Antioquia’s most popular coffee-growing regions. His coffee plants are thriving, with the older trees producing rich flavours. At a coffee bootcamp run by his Swiss colleague Nikolai Fürst, Boller learnt as much as he could about cultivation and processing and now produces speciality coffees under the NOBO Café brand, all handpicked and free from chemical additives. “To be honest, it was only in Colombia that I learnt what good coffee is.” In true Medellín spirit, he is already in the process of reinventing himself yet again with his Finca Boutique Hotel Amorango. Here coffee lovers can experience at first-hand how coffee and cocoa are cultivated and processed – and then relax while drinking in the view of Antioquia’s misty hills.
Colombia’s vibrant capital, with a population of around eight million, is situated high in the Andes. It may not sound like the best location for cycling, but the opposite is true. In the 1970s, “Ciclovía” emerged as one of Bogotá’s best-known urban traditions: on Sundays and on public

Der Schweizer Noel Boller machte seine Leidenschaft für Kaffee zum Beruf. Ausserhalb Medellíns erwarb er ein Areal mit 12'000 alten Kaffebäumen und lernte alles über Anbau und Verarbeitung. Das Resultat, NOBO Café, kann sich sehen und vor allem trinken lassen.
EN Swiss national Noel Boller turned his passion for coffee into a career. On the outskirts of Medellín, he acquired a plot of land with 12,000 old coffee trees and learnt everything there is to know about cultivation and processing. The result, NOBO Café, a delight to drink. nobocafe.ch
Fürst lernte Boller alles über Anbau und Verarbeitung. Mit Erfolg: Mittlerweile produziert Noel Boller unter der Marke «NOBO Café» mehrere Spezialitätenkaffees, von Hand geerntet, ohne chemische Zusätze. «Ehrlich gesagt, habe ich erst in Kolumbien gelernt, was guter Kaffee überhaupt bedeutet».
Ganz im Geiste Medellíns ist er schon wieder dabei, sich neu zu erfinden: als Gastgeber des Finca Boutique Hotel Amorango. Kaffeeliebhaber haben hier die Möglichkeit, Anbau und Verarbeitung von Kaffee und Kakao direkt zu erleben. Alle anderen relaxen einfach mit Blick in die verträumte Hügellandschaft Antioquias.
Kolumbiens pulsierende Hauptstadt mit rund 8 Millionen Einwohnern, liegt hoch in den Anden. Das klingt nicht gerade velofreundlich – doch weit gefehlt. Schon in den 1970er-Jahren entstand mit «Ciclovía» eine der bekanntesten urbanen Traditionen Bogotás: Jeden Sonntag und an Feiertagen werden viele Hauptstrassen der Stadt für Autos gesperrt und für Velofahrer, Skater, Joggerinnen und Spaziergänger geöffnet. Seitdem wird die Veloinfrastruktur immer weiter ausgebaut, mittlerweile hat es in Bogotá 670 Kilometer Velowege. Gegen das Aus-der-Puste-Kommen bei Höhenmetern und steilen Strecken am Montserrate helfen E-Bikes, weiss Dougan Daniel Villamil Tavera, der mit seinem Unternehmen Tourebikes geführte Velo-Ausflüge anbietet. Die Idee entstand, als Dougan von

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Easy Rider: Dougan Villamil träumte einst von Motorradtouren, dann entdeckte er E-Bikes für sich. Kein Wunder, bei einer Strecke von 670 km Velowegen durch Bogotá. Wer Dougans Heimatstadt per Velo erkunden möchte, kann sich einer geführten Stadttour anschliessen.
EN Easy Rider: Dougan Villamil once dreamed of organising motorbike tours, then he discovered e-bikes and the joys of Bogotá’s 670 km of cycle paths. Now he now offers guided bike tours around his hometown.
www.tourebikes.com
seinem alten Job in der Werbebranche genug hatte. Als ein Freund fragte, womit er am liebsten seine Zeit verbringen wolle, wenn Geld keine Rolle spielen würde, lautete Dougans Antwort: Motorradtouren durch Südamerika. Und wenn er daraus eine Geschäftsidee entwickeln sollte? Motorradtouren. Verlockend, aber in der Umsetzung zu teuer. Die Lösung: E-Bikes.
Heute profitieren seine Gäste von der Leichtigkeit, mit der sie sich, vom Akku unterstützt, durch Bogotá bewegen. Auch vor dem Verkehr muss sich niemand fürchten: Viele der gut ausgebauten Velorouten sind durch Betonpoller vom Autoverkehr getrennt. Dougan betont, dass die Autofahrer mittlerweile sehr viel Rücksicht auf Zweiräder nehmen. Hat er eine Lieblingsstrecke? «Am liebsten fahre ich rund um den Simón-Bolívar-Park. Dort hat es viele Bäume, einen schönen See und einen wunderbaren Blick auf die Skyline, mit den Anden im Hintergrund.» Sein persönliches Highlight ausserhalb der Stadt ist eine bergige Strecke im Osten, die an das Páramo El Verjón grenzt, ein Naturreservat mit Kiefenwäldern und zahlreichen Tieren.
Für den Edelweiss Travel Tales Podcast ist Co-Host Janna Olson durch Kolumbien gereist und hat neben Juliana, Noel und Dougan noch weitere spannende Menschen getroffen. Mehr Geschichten, Stimmen und Reisetipps hören Sie überall wo es Podcasts gibt, oder im Inflight Entertainment an Bord der Edelweiss Flüge.

Flugzeit: 11:45 Std.
Distanz: 8'456 km
Flüge: 1–2x/Woche (Oktober–März)


Flugzeit: 13:10 Std.
Distanz: 9'106 km
Flüge: 1–2x/Woche (Oktober–März)
holidays, many of the city’s main roads are closed to cars and instead open up to cyclists, skaters, joggers and walkers. Since then, the cycling infrastructure has been continuously expanded, and Bogotá now boasts 670 kilometres of cycle paths. E-bikes help on the steep hills of Montserrate, explains Dougan Daniel Villamil Tavera, whose company Tourebikes offers guided cycling tours. The idea came when Dougan became fed up with his old job in advertising. A friend asked what he would most like to spend his time doing if money were no object. Dougan instantly replied: motorbike tours through South America. And then mused about developing a business idea: motorbike tours. Tempting, but too expensive to put into practice. The solution: e-bikes. Now, his guests can whizz around Bogotá, powered by battery. There are no traffic worries either: many of the spacious cycle paths are separated from motor traffic by concrete bollards. Dougan emphasises that motorists are now very considerate towards cyclists. Does he have a favourite route? “The trail around Simón Bolívar Park. There are lots of trees, a beautiful lake and a wonderful view of the skyline with the Andes in the background.” His personal highlight outside the city is the mountains bordering on Páramo El Verjón, a nature reserve with pine forests and a wealth of wildlife.
Über den Wolken erwartet dich der echte Appenzeller Bärli-Biber. Ein kleiner Begleiter für grosse Genussmomente.






Im Edelweiss Podcast «Travel Tales» verraten Locals, Reisebuchautorinnen und Globetrotter unseren Hosts Erik Lorenz und Janna Olson ihre persönlichen Reise-Tipps. Hier sind einige unserer Favoriten
GEORGIEN: TIPP VON SAMUEL HÄDE
Nicht weit von Tiflis liegt die Weinregion Kachetien, wegen der malerischen Hügellandschaft auch «Toskana des Ostens» genannt. Um den romantischen Ort Sighnaghi herum hat es zahlreiche Weingüter, bei denen man verkosten kann. Unbedingt probieren: Amber Wine. Nach jahrtausendealter Tradition wird der orange schimmernde Wein in grossen, im Boden vergrabenen Tonkrügen (Qvevri) hergestellt. Die Methode gilt als älteste der Welt und zählt zum UNESCO-Kulturerbe.
EN Wine hotspot Not far from Tbilisi lies the wine region of Kakheti. Many wineries around Sighnaghi offer wine tastings. A speciality is amber wine, orange-hued wine produced in large clay jars (qvevri) buried in the ground. This method, which dates back thousands of years and may be the oldest in the world, is listed as a UNESCO Intangible Cultural Heritage. samuelhaede.com



SÜDAFRIKA: TIPP VON BEAT JAGGI
Adrenalinrausch

Strände und Safaris der Garden Route gehören zum klassischen Programm. Mehr Adrenalin gewünscht? Eine der besten Ziplines befindet sich im Elgin Valley. Canopy Tours, bei denen man zwischen Baumkronen wandert, werden im Tsitsikamma National Park angeboten. Noch ein Highlight ist das Kajak- und Lilo-Abenteuer der Storms-River-Schlucht, Adrenalinjunkies lieben Afrikas höchsten Bungee Jump von der Bloukrans Bridge.
EN Adrenaline high The beaches and safaris of the Garden Route are a popular part of any South African itinerary. Other highlights include the thrilling zip line in the Elgin Valley and canopy tours, where you walk amongst the treetops in Tsitsikamma National Park. Or join a kayaking and lilo trip down the Storms River Gorge. Ultra-thrill seekers will love Africa’s highest bungee jump from the Bloukrans Bridge.
excitingafrica.com

Hier geht's zum Podcast! Einfach QR-Code scannen und die Travel TalesFolgen zu unseren Tipps sowie vielen weiteren Traumzielen hören. Kein WLAN? Alle Folgen gibt es auch im Inflight Entertainment.



MEXIKO: TIPP VON ERIK LORENZ Atemlos in die Tiefe
Mit dem Freediving-Rekordhalter Roberto Guzmán wagt Host Erik Lorenz seinen ersten Freitauchgang in einer Cenote. Die mit Wasser gefüllte Kalksteinhöhle, durch ein Loch in der Decke lichtdurchflutet und gerahmt von Baumwurzeln und Stalagtiten, bietet eine spektakuläre Kulisse für den Tauchgang ohne Sauerstofftank auf dem Rücken – ein wahrhaft intensives und unvergessliches Naturerlebnis.
EN Deep dive Host Erik Lorenz attempts his first free dive in a cenote alongside freediving record-holder Roberto Guzmán. The water-filled limestone cave, framed by tree roots and stalactites, provides a spectacular backdrop for the dive without supplementary oxygen – a truly unforgettable experience.
casa-apnea.com

ISLAND: TIPP VON STEFAN FORSTER Feuer
Der Schweizer Naturfotograf und Reiseleiter Stefan Forster bezeichnet Island als seine zweite Heimat und empfiehlt vor allem das Hochland mit seinen vielen Wandermöglichkeiten. Der bekannte Laugavegur, der von Skógar oder Þórsmörk bis nach Landmannalaugar führt, ist ein Traum. Der «Weg der heissen Quellen» begeistert mit farbenfroher Vielfalt: bunte Rhyolithberge, schwarze Lavafelder, grüne Täler, weisse Gletscher und blaue Flüsse. Die Wanderung dauert 4–6 Tage und ist von Ende Juni bis Anfang September möglich.
EN Fire and ice Swiss photographer and tour guide Stefan Forster's top tip in Iceland is the Laugavegur trail from Skógar to Landmannalaugar. The Path of Hot Springs passes mountains, lava fields, glaciers and rivers. The hike takes 4–6 days and can be done from late June to early September.
stefanforster.com

MAURITIUS: TIPP VON NICOLE ESCHKE Goldene Stunde auf dem Tamarin-Fluss

Auswanderin und Reiseexpertin Nicole Eschke schwärmt: Im Westen fliesst der Tamarin direkt ins Meer, da kann man wunderbar Kajak oder Kanu fahren. Wer nicht alleine paddeln möchte, bucht eine geführte Tour. Morgens kann man in der Bucht neben Wasservögeln auch Delfine sichten. Am schönsten ist es aber in der Dämmerung. Da paddelt man raus aufs Meer, dem traumhaften Sonnenuntergang entgegen.
EN Golden moments Expat and travel expert Nicole Eschke raves: “The Tamarin River in Mauritius flows directly into the sea. It’s a wonderful for kayaking or canoeing, especially when the sun sets and you paddle out to sea, heading straight towards the stunning glow.” letsgo.ch
edelweiss experience
Zwei Frauen – und ein Ziel: ins Cockpit von Edelweiss. Isabel Menzi und Sandra Hartmann könnten unterschiedlicher kaum gestartet sein, doch teilen sie heute eine Leidenschaft: das Fliegen. Ihre Geschichten zeigen, wie vielfältig der Weg zur Pilotin sein kann. Hier direkt und früh entschlossen, dort über einen Umweg, der erst später zum Traum führt. Was sie verbindet, ist das entschiedene Engagement für einen Beruf, der fordert, inspiriert und aufs Neue fasziniert
Isabel Menzi:
Der frühe Start in Richtung Himmel
Bei Isabel beginnt der Traum früh und sehr konkret. Als ihr Vater ihr zum 16. Geburtstag einen Schnupperflug schenkt, ist das zunächst als Erlebnis gedacht, nicht als Weichenstellung. Doch als sie zum ersten Mal selbst den Steuerknüppel in der Hand hält, ist der Funke sofort da.
Nach der Matura nimmt sie an SPHAIR teil, dem Nachwuchsprogramm der Schweizer Armee. Zwei Wochen lang sitzt sie fast täglich im Cockpit, sammelt erste Flugstunden und spürt, wie sich der Traum verfestigt. Schnell ist klar: Sie will Verkehrspilotin werden. Die «Ab initio»-Ausbildung der Lufthansa Group führt sie durch Theorieblöcke, Simulatortrainings und zahlreiche Flüge an der European Flight Academy. Es ist ein anspruchsvoller Weg, geprägt von Disziplin, Lernkurven und dem ständigen Anspruch, sich weiterzuentwickeln.
«Der Moment, in dem das Flugzeug abhebt und ich die Sonne über den Wolken sehe, erinnert mich immer wieder daran, warum ich diesen Weg gegangen bin», sagt sie rückblickend. Heute fliegt Isabel sowohl Kurz- als auch Langstrecke bei Edelweiss und freut sich besonders über Destinationen wie Kapstadt, wo sie während des Anflugs die eindrucksvolle Landschaft auf sich wirken lassen kann. Neben ihren regulären Einsätzen gestaltet sie als Technical Pilot operative Abläufe im Hintergrund mit und begleitet als Instruktorin angehende Pilotinnen und Piloten.

Isabel Menzi: An early take-off
EN Two women with one goal: to fly for Edelweiss. We present two women who share a passion but took different paths to attain their dream. Isabel’s dream of flying took off early on. When her father gave her a trial flight for her 16th birthday, it was initially intended as an experience, not as a turning point. But the moment she held the control stick in her hands for the first time, the spark was immediately there. After finishing school, she completed SPHAIR, the Swiss Army’s youth programme. For two weeks, she sat in the cockpit almost every day, clocking up flying hours and feeling her future take shape. The Lufthansa Group’s Ab initio training took her through theory modules, simulator training and numerous flights at the European Flight Academy.
“The moment the plane takes off and I see the sun above the clouds reminds me why I chose this path”, she says. Today, Isabel flies both short-haul and long-haul routes for Edelweiss and particularly enjoys destinations such as Cape Town, where she can admire the impressive scenery during the approach. Alongside her regular flights, she helps shape operational processes behind the scenes as a technical pilot and guides aspiring pilots as an instructor.

Lust auf eine fliegerische Tätigkeit? Mehr Infos: www.flyedelweiss.com/ch/de/jobs/cockpit
Sandra Hartmann: A dream that started in the cabin
Sandra Hartmann: Der Traum, der in der Kabine entstand
Während Isabel schon früh ihren Weg Richtung Cockpit einschlägt, startet Sandra in einem anderen Teil des Flugzeugs: in der Kabine. Direkt nach der Schule möchte sie die Welt entdecken und beginnt bei Edelweiss als Cabin Crew Member. Während andere die Pausen zwischen den Serviceabläufen geniessen, zieht es Sandra immer häufiger nach vorne ins Cockpit. Sie beobachtet Abläufe, stellt Fragen und lässt sich erklären, was im entscheidenden Moment einer Landung passiert. «Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr nur zuschauen will, sondern selbst vorne sitzen möchte», erzählt sie. Die ersten Schritte führen sie zu SPHAIR, wo sie wertvolle Erfahrungen sammelt und ihre Leidenschaft weiter pflegt. Im anschliessenden Auswahlverfahren für die Lufthansa Group reicht es zunächst noch nicht für eine Aufnahme. Für viele wäre das ein Rückschlag, für Sandra ist es jedoch ein Ansporn. Sie entscheidet sich für die modulare Ausbildung an der Horizon Swiss Flight Academy, kombiniert drei Jahre lang Theorie, Flugstunden und Nebenjobs. Im März 2023 hält sie schliesslich ihre Lizenz in den Händen. Fast zeitgleich sucht Edelweiss neue Pilotinnen, und Sandra steigt als First Officer ins Cockpit ein. Sie liebt herausfordernde Anflüge – wie jenen auf Korfu, bei denen fliegerisches Handwerk, Erfahrung und Intuition zusammenkommen.
EN While Isabel found her path early on, Sandra’s started in a different part of the aircraft: the cabin. Eager to explore the world after school, she started working for Edelweiss as a cabin crew member. Whilst others enjoyed the breaks between service rounds, Sandra found herself drawn more and more to the front of the aircraft, into the cockpit. She observed everything closely, asked questions and had the crucial moments of a landing explained to her.
“At some point, I realised that I no longer just wanted to watch, but wanted to sit up front myself”, she says. Her first steps lead her to SPHAIR, where she clocked up flying hours and experience. In the subsequent selection process for the Lufthansa Group, however, she didn’t quite make the cut. What others would probably have viewed as an insurmountable setback, Sandra saw as an incentive. She opted for the modular training programme at the Horizon Swiss Flight Academy, combining three years of theory, flying lessons and part-time jobs. In March 2023, she finally gained her licence just as Edelweiss was recruiting new female pilots. Sandra joined the cockpit as a first officer. She loves challenging approaches – such as the one to Corfu, which calls for skill, experience and intuition.
edelweiss experience

Dass ein Tanzkurs zu einem Bildungsprojekt in Kolumbien führen würde, hätte auch Joël Wagner, First Officer bei Edelweiss, nicht erwartet. Über seinen Salsa-Lehrer hörte er von der Organisation Somos Barú, die sich auf der kolumbianischen Halbinsel Barú in der Nähe von Cartagena für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene engagiert
\Barú ist als Ferienparadies bekannt: Weisse Sandstrände, türkisblaues Meer, Palmen. Doch der Alltag für die lokale Bevölkerung sieht anders aus. Das öffentliche Schulsystem ist überlastet und unterfinanziert, die Klassen sind überfüllt, qualifizierte Lehrkräfte fehlen. Möglichkeiten zur Berufsausbildung sind kaum vorhanden. Laut Volkszählung von 2023 sind über 7 % der Bevölkerung Analphabeten.
Seit 2020 bietet Somos Barú Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche an, darunter Kurse in Lesen und Schreiben sowie in Musik, Kunst und praktischen Fähigkeiten. Viele Lehrpersonen und Freiwillige reisen dafür vom Festland an und bleiben oft nur für kurze Zeit. Kontinuität im Unterricht und eine nachhaltige Entwicklung sind so schwer zu erreichen. Deshalb wird derzeit eine Unterkunft für Lehrpersonen und Freiwillige direkt im Dorf von Barú errichtet. Sie ermöglicht es, länger vor Ort zu bleiben, regelmässig zu unterrichten und die Kinder über einen längeren Zeitraum zu begleiten.

Lesen, Schreiben, Kunst, Handwerk und noch viel mehr: Wer auf Barú lehrt oder lernt, hat allen Grund zum Strahlen –und kann auch mit Lehrern, Gästen und Helferinnen fröhlich feiern
EN Reading, writing, art, crafts and much more: there are many reasons to smile if you teach or learn at Barú, including celebrating with the teachers, guests and helpers


Diese Idee hat Joël Wagner sofort berührt. Je mehr er über das Leben auf Barú und die Herausforderungen vor Ort erfuhr, desto stärker wuchs der Wunsch, selbst einen Beitrag zu leisten. Schliesslich brachte er die Initiative bei der help alliance ein, der Hilfsorganisation der Lufthansa Group. Gemeinsam mit ihr unterstützt Edelweiss heute das Engagement auf Barú. So wurde aus einer Begegnung im Tanzkurs ein Projekt, das auf Barú Schritt für Schritt neue Perspektiven eröffnet.
«Wenn man viel reist, sieht man viele faszinierende Orte – aber auch, dass Chancen im Leben sehr unterschiedlich verteilt sein können. Genau deshalb engagiere ich mich für das help alliance-Projekt auf Barú»
Joël Wagner First Officer, Edelweiss
Die help alliance ist die Hilfsorganisation der Lufthansa Group und unterstützt weltweit soziale und ökologische Projekte. Edelweiss engagiert sich gemeinsam mit der help alliance für Initiativen an verschiedenen Destinationen. Mitarbeitende können eigene Projektideen einbringen und so neue Projekte anstossen – wie im Fall von Somos Barú.
EN The help alliance, Lufthansa Group’s aid organisation, works with Edelweiss to support social and environmental projects worldwide. Employees can put forward suggestions and help launch new projects – just like Somos Barú.
Working together for better education
EN That a dance class would spark an social project in distant Colombia was something Joël Wagner, First Officer at Edelweiss, never expected. Through his salsa teacher, he heard about the organisation Somos Barú, which works with children, young people and adults on the Barú Peninsula in Colombia, near Cartagena. In this holiday paradise everyday life for the local population is less than idyllic. The state school system is underfunded; classes are overcrowded and there few qualified teachers. Opportunities for vocational training are virtually non-existent. In 2020, Somos Barú launched an educational programme for children and young people. One problem is that teachers and volunteers come from the mainland and mostly stay only for a short time, which impedes teaching continuity and sustainable development. Now, accommodation is being built in the village of Barú, allowing teachers to stay for longer and offer regular lessons.
This idea immediately struck a chord with Wagner, who saw the potential to help. He got in touch with the help alliance, the Lufthansa Group’s aid organisation, which is now supporting the scheme along with Edelweiss. A chance encounter in a dance class turned into a project that is opening up new horizons on Barú.

Erst alles ausbauen, dann wird die neue Struktur etabliert, von den Sitzen über die Toiletten bis zu den Bordküchen. Ein Blick hinter die Kulissen des Kabinenumbaus mit Stefan Meier, Head of Technical Operations
\Wenn der erste Edelweiss Airbus A350 mit neuer Kabine abhebt, beginnt für unsere Gäste ein neues Kapitel des Reisens. Für Stefan Meier, technischer Leiter des Projekts, ist dieser Moment der Höhepunkt einer langen und intensiven Vorbereitungsphase. Ende 2023 startete das Team. Es wählt Lieferanten aus, definiert das Kabinenlayout und trifft grundlegende technische Entscheidungen. Es ist die Phase, in der festgelegt wird, wie die künftige Kabine aussehen und funktionieren soll. Rund ein Jahr vor der ersten Umrüstung wird dieser technische Stand eingefroren. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Feinabstimmungen: Erste Bauteile entstehen, werden geprüft, angepasst und optisch verfeinert. Parallel dazu entwickelt eine externe Designagentur das neue Erscheinungsbild der Kabine. «Design und Technik müssen zusammenpassen. Nur dann stimmt das Gesamtbild», sagt Stefan.
Fünf Wochen Präzisionsarbeit
Der eigentliche Umbau findet bei Lufthansa Technik auf Malta statt. Fünf Wochen dauert die Umrüstung pro Flugzeug. Eine Zeit, in der die Maschinen vollständig ausgekleidet, neu strukturiert und wieder aufgebaut werden. Der Ablauf folgt einer klaren Reihenfolge. Zuerst wird die alte Kabine ausgebaut, dann werden Strukturen und technische Systeme angepasst. Anschliessend beginnt der Einbau der neuen Innenausstattung – von Sitzen über die Toilette bis zu den Bordküchen. Besonders die Sitze wirken auf den ersten Blick unscheinbar. Doch sie sind komplexe technische Produkte, die strenge Sicherheits- und Belastungsanforderungen erfüllen müssen. Gleich -


zeitig sollen sie möglichst leicht sein. Denn jedes zusätzliche Kilogramm hat Auswirkungen darauf, wie effizient ein Flugzeug startet, steigt, fliegt und Treibstoff verbraucht.
Prüfen, testen, freigeben
Bevor die Crew und die Gäste wieder an Bord dürfen, läuft ein umfassendes Testprogramm. Alle Systeme, vom Licht bis zur Notfallausrüstung, werden einzeln geprüft. Bei der ersten umgerüsteten Maschine kommt zudem die zuständige Behörde an Bord, und Airbus begleitet den Prozess technisch.
Eine echte Teamleistung
Hinter dem Projekt steht ein breites länderübergreifendes Netzwerk: Technik, Produktentwicklung, Marketing, Commercial, verschiedene Teams aus der Lufthansa Group und externe Lieferanten. Die komplizierten Abläufe zu koordinieren, ist eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe. «Die Koordination ist intensiv, aber sie macht das Projekt aus», sagt Stefan. Diese Zusammenarbeit macht es erst möglich, dass aus der Vision eine reale Kabine wird. Besonders stolz ist Stefan Meier darauf, dass dank cleverer Layout-Anpassungen die neue Edelweiss Business Suite realisiert werden konnte – ein Highlight, das unseren Gästen künftig ein völlig neues Reiseerlebnis bieten wird. Wenn nun in der ersten Jahreshälfte 2027 das erste Flugzeug mit der neuen Kabine abhebt, wird vieles, was hinter den Kulissen stattfindet, unsichtbar sein. Und doch steckt gerade darin der Kern des Projekts: Technik ist weit mehr als Präzision. Sie schafft die Grundlage für ein ganzes Stück mehr Feriengefühl über den Wolken.
Mit dem Umbau des Airbus A350 wird eine neue Sitzklasse eingeführt, die Edelweiss Premium Economy (links); in der ersten Reihe der Edelweiss Business erwarten Sie erweiterte Business Suiten, 4 exklusive Sitze mit mehr Privatsphäre, einem Bett und extra grossem Screen (durch Sitzplatzreservierung buchbar)
EN The new cabins in the Airbus A350 include a new seating class: Edelweiss Premium Economy (left); four exclusive seats are located in the front row of Edelweiss Business: these enhanced suites offer greater privacy, a bed and an extra-large screen (bookable with a seat reservation)
EN A new chapter for Edelweiss Airlines starts when the first Edelweiss Airbus A350 with a brand-new cabin design lifts off into the skies. This mammoth retrofit project involves stripping the existing cabins and installing the new layout – from the seats and toilets right through to the galleys. We join Stefan Meier, Head of Technical Operations at Edelweiss, for a behind-the-scenes look at the cabin refurbishment. For Meier, this moment is the culmination of a long, intensive phase of preparation that started at the end of 2023 and involved selecting suppliers, designing the new cabin layout and countless technical decisions.
The technical specifications were finalised a year before the first conversion. The next step was fine-tuning: the first components were produced, tested, adjusted and refined. An external design agency was brought in to develop the look of the new cabin. “Design and technology have to go hand in hand if you want perfection”, says Meier.
The retrofit at Lufthansa Technik in Malta takes five weeks per aircraft. The old cabin is removed, and the underlying structure and technical systems are adapted. Then the elegant new interior is installed – from seats and toilets to galleys. The sleek, comfortable seats are highly sophisticated units that comply with strict safety and load-bearing requirements. Weight is another crucial factor because every additional kilogramme has a direct impact on how efficiently an aircraft flies and consumes fuel. A comprehensive range of tests is performed before the new cabin is ready for take-off, with all systems, from the lighting to the emergency equipment, being rigorously checked.
Behind the project lies a broad,international network and an impressive team effort involving engineering, product development, marketing, commercial services, various departments within the Lufthansa Group and external suppliers. Streamlining the complex processes is an extremely demanding task. “The coordination is intensive, but that’s what makes the project so special”, says Meier. The clever layout has created a sleek new Edelweiss Business Suite, a highlight that offers our guests a completely new travel experience. When the first aircraft with the new cabins take off in the first half of 2027, much of this complex technology will be invisible, which succinctly sums up the vision for the retrofit project: technology that goes far beyond precision to lay the foundation for a whole new dimension of relaxation and well-being above the clouds.



Da war es so schön … und da hat es fantastisch geschmeckt … und der Ausblick! Wer kaum noch weiss, wohin mit sich, sollte das Edelweiss Streckennetz studieren und ein, zwei, viele neue Ziele suchen. Posten und taggen auch Sie mit @flyedelweiss
EN Time to dream!
Struggling to make up your mind where to go next? Take a look at the Edelweiss route network –we’ve got destinations that will make your heart sing! Share your pictures: @flyedelweiss















edelweiss experience
Kilimandscharo
A320 / A320neo
Anzahl / Number in fleet: 15 / 1
Reichweite / Range: 4’950 km / 6’100 km
Geschwindigkeit / Speed: 850 km / h / 830 km / h
Spannweite / Wingspan: 34,1 m / 35,8 m
Sitzplätze / Seats: 174 / 180
Anzahl / Number in fleet: 3
Reichweite / Range: 12’400 km
Geschwindigkeit / Speed: 875 km / h
Spannweite / Wingspan: 60,3 m
Sitzplätze/Seats: 314
Anzahl / Number in fleet: 4
Reichweite / Range: 15’000 km
Geschwindigkeit / Speed: 910 km / h
Spannweite / Wingspan: 64,75 m
Sitzplätze / Seats: 339
Sal (Kapverden)
Praia / Insel Santiago (Kapverden)
edelweiss experience
Spitzbergen*
Evenes/Lofoten
Pula
Split Zadar
Calvi
Olbia
Cagliari
Palma de Mallorca
Tivat
Bari
Lamezia
Skopje
Ohrid
Korfu
Kefalonia
Zakynthos
Kalamata
Preveza/Lefkada
Samos
Mykonos
Chania
Bodrum
Kos
Rhodos
Dalaman
Mein erstes Mal in …
Es war der 28. Juni 2025. Der Tag meines ersten Besuchs in Zadar – und der des ersten Flugs von Edelweiss in die schmucke kroatische Hafenstadt. Bereits während des Landeanflugs erkenne ich unzählige Inseln entlang der Küste und erhasche einen Blick auf die Altstadt Zadars. Als ich kurz vor der Landung aus der Vogelperspektive mein Ziel ausmachen kann, packt mich – wie jedes Mal – diese magische Vorfreude. Was wird mich erwarten? Welche Erinnerungen und Eindrücke werde ich mit nach Hause nehmen?
Kurz vor Sonnenuntergang erreiche ich Zadar. Die Gradski-Brücke führt mich vom modernen Stadtteil zum «Neuen Tor», das den Eingang zur Altstadt markiert. Kaum durchschreite ich es, werde ich von der mediterranen Stimmung an diesem warmen Sommerabend angesteckt. Der Volksplatz im Zentrum der Altstadt ist gesäumt von Cafés und Restaurants. Ein Ort sticht ins Auge: Eine Bar auf der alten Stadtmauer. Zwischen Bäumen sind kleine Klapptische und Stühle aufgestellt, eine Lichterkette schmückt die Szenerie. Doch bevor ich mich diesem Genuss hingebe, möchte ich von der Uferpromenade aus den Sonnenuntergang beobachten – dafür muss ich einmal die Altstadt durchqueren. Die charmanten Gebäude, die lebendigen Bars und die gut besuchten Restaurants versuchen, mich von meinem Plan abzulenken. Hinter jeder Ecke, auf jedem Platz finde ich eine neue Überraschung: Strassenmusik, Tanzvorführungen oder Marktstände. Der Obst- und Gemüsemarkt ist zu dieser Uhrzeit bereits geschlossen, einen morgendlichen Besuch nehme ich mir aber fest vor.
Ich erreiche die Uferpromenade und bin bereits nach dem kurzen Spaziergang voller Eindrücke. Auf der Promenade beobachte ich, wie sich der Himmel in einem wahren Farbspektakel von Orange zu Rot und Pink verwandelt, während die chaotisch-beruhigenden Töne der Meeresorgel erklingen. Ihr Klang wird durch die ewigen Wellen des Meers verursacht – so spielt sie zu jeder Tages- und Nachtzeit. Da weiss ich es schon: Auch nach diesem Besuch werde ich mich an diesen Moment erinnern, in der Gewissheit, dass die mystischen Klänge der Meeresorgel die Promenade von Zadar auf ewig einhüllen.
My first time in ... Zadar
TEXT: DAVID NUFER
EN The 28th of June 2025 was a truly memorable day: it was the day of Edelweiss’s maiden flight to Zadar and also my first visit to this charming Croatian port. As we approached high above the city, I could make out countless islands along the coast and caught a glimpse of the old town. We circled before landing and I was gripped – as I always am – by a magical sense of anticipation. What awaited me? What memories and impressions would I take home?
I arrived in Zadar just before sunset and set out to cross Gradski Bridge from the modern part of the city to the New Gate, which marks the entrance to the old town. As I stepped through it, I was instantly captivated by the Mediterranean atmosphere of this warm summer evening. The People’s Square in the centre is lined with numerous inviting cafés and restaurants. My eye was caught by a cosy bar on the old town wall, with small tables and chairs outside under the trees and strings of twinkling lights casting a pretty glow. But before I treated myself to a cool beverage, I decided to watch the sunset from the waterfront promenade. As I ambled through the old town, the charming buildings, the lively bars and the bustling restaurants all conspired to distract me from my mission. Around every corner, in every square, I found a new surprise: street music, dance performances or market stalls. The fruit and vegetable market was already closed, but I resolved to visit it in the morning.
On the promenade, I watched as the sky transformed into an operatic aria of colour, shifting from orange to red and pink. In the background, the random yet soothing sounds of the Sea Organ rang out, tones created by the incessant waves lapping up against this artwork. It sings its tune at all hours of the day and night. As the mystical sound of the Sea Organ enveloped Zadar’s promenade, I knew I would remember this moment forever.




