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Němčina pro SPŠ stavební

Page 1

NĚMČINA pro SPŠ stavební DEUTSCH im Bauwesen

Příručka odborných textů, výrazů a cvičení


EVA BERGLOVÁ, JÜRGEN DRESSEL

NĚMČINA pro střední průmyslové školy stavební

DEUTSCH im Bauwesen Příručka odborných textů, výrazů a cvičení

PRAHA 2007


Tato odborná příručka je určena především studujícím na středních odborných školách v oboru stavebnictví, může však dobře posloužit i zájemcům pracujícím v celé řadě stavebních profesí.

Lektorovaly: Mgr. Tereza Rokošová, Mgr. Helena Začková

© PhDr. Eva Berglová, Ing. Jürgen Dressel, 2007 ISBN 978-80-7333-055-2


5

Inhalt

INHALT

PŘEDMLUVA ....................................................................

9

LEKTION 1 HÜTTEN, HÄUSER UND PALÄSTE ..........................

11

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Hütten, Häuser und Paläste ............................. A I – A V Übungen zum Teil A ......................................... B Wortfamilie: bauen ........................................... B I – B V Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: es, man .................................... CI Übung zum Teil C ............................................. D Lesefutter: Stockwerke .................................... E Test 1: Grammatik: – Bildung von Verbformen ................................................ Kleines Glossar zur Lektion 1 ............................................

17 18

LEKTION 2 VON DER SANDBURG BIS ZUM SPANNBETON ....

19

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Von der Sandburg bis zum Spannbeton .......... A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Die wichtigsten Baustoffe ................................. B I – B VI Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Mengen- und Maßangaben, Deklination der Adjektive nach bestimmtem, unbestimmtem und Nullartikel, Stoffnamen ohne Artikel ...................................................... C I – C V Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Ist der Zement noch zu retten? ...... E Test 2: Grammatik – Adjektiv ........................... Kleines Glossar zur Lektion 2 ............................................

11 11 14 15 15 16 16 16

19 19 21 22 24

25 25 27 27 28

LEKTION 3 BAUTEILE EINES GEBÄUDES .................................

29

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Bauteile eines Gebäudes .................................. A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Das neue Kanzleramt in Berlin ........................

29 29 32 33

B I – B IV Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Wortbildung vom Typ Fliesen-, Platten- und Mosaikleger; Aufzählung: Mauern und Straßenpflaster sowie Wandbekleidungen ..........................................

33

34

C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Das Bauhaus ................................. E Test 3: Leseverstehen – Zuordnung von Überschriften zu Texten ............................ Kleines Glossar zur Lektion 3 ............................................ LEKTION 4 BERUFE UND GEWERKE .........................................

34 34 35 36

38

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Schüler – Auszubildender – Facharbeiter ........ A I – A IX Übungen zum Teil A ......................................... B Herr Schlosser baut ein Haus .......................... B I – B II Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Wortbildung – weibliche Berufsbezeichnungen ...................................... C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Brauchtum im Bauwesen ............... E Test 4: Lexik – Einsetzübung ........................... Kleines Glossar zur Lektion 4 ............................................

47 48 48 49 50

LEKTION 5 STATIK, FESTIGKEIT UND BAUTENSCHUTZ .........

51

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Statik, Festigkeit und Bautenschutz ................. A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Zahlen .............................................................. B I – B III Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Konstruktion ist / sind ... zu + Infinitiv, Modalverben ............. C I – C III Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Brandschutz auf Baustellen ........... E Test 5: Grammatik und Lexik – Fehlerkorrektur .............................................. Kleines Glossar zur Lektion 5 ............................................

38 38 42 46 46

51 51 52 53 54 54 55 55 56 57

LEKTION 6 KONSTRUKTIONSPRINZIPIEN UND BAUWEISEN .....................................................

58

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Konstruktionsprinzipien und Bauweisen .......... A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Der Stuttgarter Fernsehturm ............................ B I – B II Übungen zum Teil B .........................................

58 58 60 60 61


6 Wiederholung: Satzbau, Unterschied – seit – ab .................................... C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Das schönste Fachwerkhaus der Welt ............................................................ E Test 6: Grammatik und Lexik – Auswahlantworten ......................................... Kleines Glossar zur Lektion 6 ............................................

Inhalt

C

61 61 62 63 64

LEKTION 7 BETON- UND STAHLBETONBAU ............................

65

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Beton- und Stahlbetonbau ............................... A I – A III Übungen zum Teil A ......................................... B Bestehen – entstehen ...................................... B I – B II Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Sätze mit um ... zu + Infinitiv ... D Lesefutter: Daimler-City ................................... E Test 7: Leseverstehen, Satzbau ....................... Kleines Glossar zur Lektion 7 ............................................

65 65 66 67 67 67 67 68 69

Kleines Glossar zur Lektion 10 ..........................................

94

LEKTION 11 ARBEITEN AN BESTEHENDEN GEBÄUDEN .........

95

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. 95 A Arbeiten an bestehenden Gebäuden ............... 95 A I – A V Übungen zum Teil A ......................................... 97 B Der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden ........................................................ 98 B I – B II Übungen zum Teil B ......................................... 99 C Wiederholung: Relativsätze ............................. 99 C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... 99 D Lesefutter: Der Dachausbau ........................... 99 E Test 11: Grammatik, Lexik und Orthographie, Fehlerkorrektur ................................................. 100 Kleines Glossar zur Lektion 11 .......................................... 101 LEKTION 12 UMWELTGERECHTES BAUEN ................................ 102

LEKTION 8 WIR MÖCHTEN UNS EIN HÄUSCHEN BAUEN .......

70

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Wir möchten uns ein Häuschen bauen ............ A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Vorgespräch über das Bauvorhaben ............... B I – B V Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Deklination von man ................ C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Zukunftsmusik; Ja, das möchste ... E Test 8: Grammatik und Lexik ........................... Kleines Glossar zur Lektion 8 ............................................

70 70 72 74 74 76 76 76 78 78

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Umweltgerechtes Bauen .................................. AI Übung zum Teil A ............................................. B Der „Deutsche Architekturpreis“ für das Heliotrop ............................................... BI Übung zum Teil B ............................................. C Wiederholung: Präpositionen nach Substantiven ........................................... C I – C III Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Einfamilienhäuser im suburbanen Raum ............................................................... E Test 12: Leseverstehen: Fossil sparen, solar gewinnen: Ja / Nein – Antworten ............. Kleines Glossar zur Lektion 12 ..........................................

LEKTION 9 VERKEHRSWEGEBAU UND WASSERBAU ............

80

LEKTION 13 DIE STADT UND IHRE AUFGABEN ......................... 109

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Verkehrswegebau und Wasserbau .................. A I – A II Übungen zum Teil A ......................................... B Rekorde über Rekorde ..................................... C Wiederholung: Komparation der Adjektive ....... C I – C III Übungen zum Teil B ......................................... D Lesefutter: Das Tunnelprojekt .......................... E Test 9: Grammatik und Lexik – Auswahlantworten ......................................... Kleines Glossar zur Lektion 9 ............................................ LEKTION 10 GEWERBLICHE UND ÖFFENTLICHE BAUTEN ...... Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Gewerbliche und öffentliche Bauten ................ A I – A V Übungen zum Teil A ......................................... B Alles beginnt mit Facility Management ............ B I – B VII Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Substantive mit Präpositionen ................................................... D Lesefutter: Preis für humanes Bauen an die Privatuniversität Witten/Herdecke ......... E Test 10: Grammatik – Lückentext ....................

80 80 81 82 83 83 85 85 86

88 88 88 90 91 92 93 93 93

Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Die Stadt und ihre Aufgaben ............................ A I – A VI Übungen zum Teil A ......................................... B Wassergewinnung ........................................... B I – B III Übungen zum Teil B ......................................... C Wiederholung: Suffix –ung ............................... C I – C II Übungen zum Teil C ......................................... D Lesefutter: Energiegewinnung ......................... E Test 13: Grammatik und Lexik – Auswahlantworten ......................................... Kleines Glossar zur Lektion 13 ..........................................

102 102 103 103 104 104 104 105 107 108

109 109 112 113 113 114 114 114 115 115

LEKTION 14 ETWAS ÜBER BAUSTILE ......................................... 117 Deutsch ist leicht. Das verstehen Sie problemlos ............. A Entwicklung der Baustile in Europa ................. A I – A IV Übungen zum Teil A ......................................... BI Jahresringe aus rotem Backstein ..................... C I – C II Wiederholung: Einwohnernamen und davon abgeleitete Adjektive ........................................ E Test 14: Grammatik und Lexik ......................... Kleines Glossar zur Lektion 14 ..........................................

117 117 120 121 121 122 123


Inhalt

7

LÖSUNGEN ...................................................................... 125

GESAMTGLOSSAR TSCHECHISCH – DEUTSCH ......... 142

Lösungen ausgewählter Aufgaben aus den Lektionen ...... 125 Lösungen der Testaufgaben .............................................. 128

VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN .............................. 152 VERZEICHNIS DER BENUTZTEN LITERATUR .............. 153

GESAMTGLOSSAR DEUTSCH – TSCHECHISCH ......... 129


Předmluva

9

PŘEDMLUVA

Vážení studující, před vámi leží nový učební materiál. Je určen pro studující na středních odborných školách v oboru stavebnictví. Cílem tohoto učebního materiálu je:

• • • • •

ukázat vám, kolik slovíček již ovládáte, aniž byste si toho byli vědomi, zvýšit vaši schopnost rozumět odborným textům, rozšířit vaši odbornou slovní zásobu, zlepšit vaši ústní schopnost vyjadřování, zautomatizovat zacházení se slovníkem, popř. slovním přehledem. Učebnice naplňuje požadavky stanovené standardem pro odborné školy. To znamená, že můžete:

• • • • • •

odvozovat neznámé výrazy z kontextu, porozumět nepříliš komplikovaným věcným a odborným textům, orientovat se v textu, odhadnout neznámé výrazy a formy, písemně formulovat podstatné myšlenky, a to s pomůckami i bez nich, zvládnout základní terminologii, která se používá ve stavebnictví, po zvládnutí tohoto materiálu rozšířit svoji slovní zásobu o 1 700 až 2 000 termínů.

Ke struktuře knihy Učebnice obsahuje 14 lekcí, poslední podává přehled stavebních slohů. Každá lekce se skládá z následujících částí: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Němčina je snadná. Porozumíte bez problémů. Část A – Základní text a systematický odborný výklad, cvičení. Část B – Dodatkový text, cvičení. Část C – Opakování gramatických prvků důležitých pro odborný jazyk. Část D – Texty navíc pro rozvoj schopnosti číst a zacházet se slovníkem. Testové úlohy přizpůsobené maturitním typům testů. Slovníček k lekci.

V příloze je souhrnný německo-český a česko-německý slovník, řešení vybraných cvičení z jednotlivých lekcí a řešení testových úloh. Odborná slovní zásoba v souhrnném slovníku navazuje na základní texty. K práci s textem Čtyři principy úvodem: 1. 2. 3. 4.

Číst neznamená překládat. Pro porozumění textu není třeba znát každé slovo. Porozumění pomáhají vyobrazení. Porozumění pomáhají vaše předchozí znalosti. Při práci se základními texty dodržujte tento postup:

• • • • •

Přečtěte si nadpis. Shrnuje, o co v textu jde. Hledejte vždy nejdříve slova, která znáte. Klíčová slova vedou k hlavní informaci textu. U neznámých slov vám pomůže kontext. Teprve pokud všechny tyto prostředky nepomohou, sáhněte po slovníku.


10

Předmluva

Obor stavebnictví je velmi široký a existuje v něm rozsáhlá odborná slovní zásoba. Procvičujte ji opakováním. Nová slovíčka si zopakujte hned první den. Podruhé si je zopakujte následující den, potřetí po pěti dnech a počtvrté za dva týdny. Vytvořte si kartotéku slovíček. Na přední stranu napište český termín. Vzor: stavební firma Na zadní stranu uveďte německý termín a vytvořte příklad jeho použití ve větě. Vzor: die Baufirma, -, Baufirmen Die Baufirma plant und baut in eigener Regie Häuser. Slovíčka procvičujte a opakujte takto: Položte karty na hromádku českým termínem nahoru. Řekněte německý termín. Znáte-li ho, odložte kartu na hromádku vpravo. Jestliže ho neznáte, položte kartu na hromádku vlevo. Podívejte se, jak termín zní. Zapamatujte si ho. Postupujte tak dlouho, dokud na levé hromádce nic není. Jen trpělivost a opakování vedou ke kýženému výsledku. Přejeme Vám při tom mnoho úspěchů.

Autoři


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1 / Hütten, Häuser und Paläste

LEKTION 1 HÜTTEN, HÄUSER UND PALÄSTE

DEUTSCH IST LEICHT. DAS VERSTEHEN SIE PROBLEMLOS s Blech, -s, -e; r Bungalow, -s, -s; r Europäer, -s -; europäisch; e Form, -, -en; e Jurte, -, -n; r Iglu, -s, -s; investieren; s Klima, -s, Klimate; komfortabel; kommerziell; r Kompromiss, -es, -e; kulturell; luxuriös; massiv; ökonomisch; r Palast, -s, -ä-e; e Perspektive, -, -n; e Repräsentation, -, -n; e Residenz, -, -en; r Saisonarbeiter, -s, -; e Skala, -, Skalen; subtropisch; e Technologie, -, -n; tropisch

A

Hütten, Häuser und Paläste

Essen und Trinken, Bekleidung und „ein Dach über dem Kopf “, d.h. ein Raum zum Schutz vor Hitze oder Kälte und vor Feuchtigkeit, das brauchten die Menschen schon zu Anfang ihrer Entwicklung. Sie richteten sich in natürlichen Höhlen ein, schufen sich selbst künstliche Höhlen, bauten Hütten aus Zweigen und bedeckten sie mit Laub. Auch heute noch wohnen Menschen in künstlichen Höhlen. Sie bieten in tropischen und subtropischen Ländern ein angenehmes Raumklima. Der nächste Schritt war der Bau von Häusern aus Holz oder Stein, Jurten aus Filz und Zelten aus Gewebe, aber auch Iglus aus Eis. Es begann die Geschichte der Baukunst. In den meisten Fällen diente ein solches Gebäude einer Familie über mehrere Generationen. In manchen Ländern (zum Beispiel in Indonesien) wohnten aber auch 20 – 30 Menschen in einem gemeinsamen Haus. Diese Form gab es in Europa bis etwa 1800 nicht. Erst später baute man für Saisonarbeiter gemeinsame Unterkünfte. Mit der Entwicklung der Industrie entstanden dann die ersten Mietshäuser. Das Einfamilienhaus und das Mietshaus bilden bis heute die zwei Grundformen eines Wohnhauses. Beide Formen

zeigen eine breite Skala von bescheidenen bis zu luxuriösen Ausführungen. Die umweltfreundlichere Form ist dabei das Mietshaus bzw. der Wohnblock oder die Wohnanlage mit Eigentumswohnungen. Deshalb hat diese Wohnform auch eine ständige Perspektive. In vielen Ländern haben große Teile der Bevölkerung keine richtige Wohnung. Sie leben in Hütten aus Blech und Brettern oder sind obdachlos und vielfach auch arbeitslos. Dort ist der Bau von Wohnungen notwendig. Aber man investiert zuerst in die Wirtschaft. Erst danach verdienen diese Menschen Geld und können sich eine Wohnung mieten. Die mächtigsten und reichsten Leute lebten früher und leben auch heute in Schlössern und Palästen bzw. Residenzen. Diese Gebäude dienten und dienen nicht nur zum komfortablen Wohnen, sondern auch zum Regieren und zur Repräsentation. In unserem Land dienen die Schlösser heute in erster Linie kulturellen Zwecken. Auf dem Lande wurden viele Bauernhäuser zur Erholung umgebaut. Diese nennt man in Tschechien auch nach dem Umbau „chalupy“. Es wurden aber auch viele neue Wochenendhäuser gebaut. Diese nennen wir „chaty“. Der Bungalow war ursprünglich ein nicht massiv gebautes eingeschossiges Wohnhaus von Europäern in tropischen Gebieten. Heute versteht man unter Bungalow entweder ein Häuschen zum Erholen in großen Ferienanlagen oder ein eingeschossiges Einfamilienhaus.


12

1 / Hütten, Häuser und Paläste

In Tschechien bezeichnet man alle Mietshäuser meistens als Plattenbauten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das nicht der Fall. Dort nennt man nur die Häuser so, die aus Großplatten gebaut sind. Heute versieht man diese Plattenbauten schrittweise mit einer Wärmedämmung und verputzt sie.

Dann erkennt man die Technologie nicht mehr, und irgendwann werden diese Häuser nicht mehr „Plattenbau“, sondern „Mietshaus“ heißen. Ein ökonomischer Kompromiss zwischen Wohnblock und freistehendem Einfamilienhaus ist ein Reihenhaus.

Systematische fachliche Erläuterungen Německy

Česky

Poznámky

freistehend

samostatný

bez navazujících konstrukcí další budovy

der Bau

výstavba, stavba, stavění Použití přípony -bau, resp. slova stavba s předponami

der Holzbau

dřevené konstrukce

der Betonbau

betonové konstrukce

der Stahlbau

ocelové konstrukce

der Straßenbau

silniční stavby

der Eisenbahnbau

železniční stavby

der Verkehrswegebau

výstavba dopravních cest

der Wohnungsbau

bytová výstavba

der Industriebau

průmyslová výstavba

jako označení oborů nebo odvětví stavebnictví, v češtině označených jako konstrukce nebo plurálem stavby, rovněž výstavba nebo stavitelství


13

1 / Hütten, Häuser und Paläste

Systematische fachliche Erläuterungen Německy

Česky

Poznámky

der Brückenbau

mostní stavitelství

der Kirchenbau

církevní stavitelství

jako označení oborů nebo odvětví stavebnictví, v češtině označených jako konstrukce nebo plurálem stavby, rovněž výstavba nebo stavitelství

der Kirchenbau

sakrální stavba

der Profanbau

profánní stavba

der Schinkelbau

stavba stavitele Heinricha Schinkela

der Umbau

přestavba

der Einbau einer neuen Küche

vestavba nové kuchyně

der Neubau

novostavba

der Anbau

přístavba

der Fensterbau

výroba oken

der Automobilbau

výroba automobilů

der Maschinenbau

strojírenství

der Anbau von Raps

pěstování řepky olejné

der Pflanzenbau

pěstování rostlin

stavba nebo i budova, někdy i pojmenovaná po svém staviteli nebo na počest nějaké osobnosti

tam, kde je v češtině slovo stavba s předponou

výroba, a to částečně i ve stavebnictví, ale především mimo stavebnictví

pěstování určitých rostlin nebo rostlin obecně Použití slova Aufbau der Aufbau eines Autobahnnetzes in Sambia

vybudování dálniční sítě v Zambii

der Aufbau eines Kontrollsystems

vybudování kontrolního systému

vybudování věci od samého začátku, nemusí se jednat o stavební aktivity

Použití slova Wiederaufbau der Wiederaufbau der zerstörten Brücke

obnova zničeného mostu

obnova něčeho po zničení

Označení podlaží v německy mluvících zemích a ČR ČR odborné označení

ČR alternativní (laické) označení

Označení v německy mluvících zemích

1. nadzemní podlaží (1. NP)

přízemí

das Erdgeschoss / das Parterre

2. nadzemní podlaží (2. NP)

1. patro

das 1. Obergeschoss (1. OG) / der 1. Stock / die 1. Etage

3. nadzemní podlaží (2. NP)

2. patro

das 2. Obergeschoss (2. OG) / der 2. Stock / die 2. Etage

podkroví

das Dachgeschoss

podkroví adaptované k bydlení

das ausgebaute Dachgeschoss

jednopodlažní dům

das eingeschossige Haus

dvoupodlažní dům

patrový dům

das zweigeschossige Haus


14

1 / Hütten, Häuser und Paläste

Redewendungen

Das ist der Fall. Das ist nicht der Fall. in erster Linie auf dem Lande

AI

B C D E F G H

Je tomu tak. Není tomu tak. v první řadě na venkově

Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Fragen: Was bedeutet „ein Dach über dem Kopf“ haben? Woraus bauten die Menschen zu Anfang ihrer Entwicklung ihre Hütten? Welche Vorteile bieten die künstlichen Höhlen in subtropischen und tropischen Ländern? Welches Material verwendet man für Jurten? Wann entstanden die ersten Mietshäuser in Europa? Welche Wohnhausform ist umweltfreundlicher? Welchen Zwecken dienen in unserem Land in erster Linie die Schlösser und Paläste?

A II

Peter: Eigentlich nicht. Klar, dass die Menschen von Anfang ihrer Entwicklung an ____________________ brauchten. Klaus: Ja, ein Dach über den Kopf, das heißt also ______ __________ . Peter: Lebten Sie nicht zuerst in natürlichen Höhlen? Es gibt ja heute noch in den __________________ _____ solche natürlichen Höhlensiedlungen, z.B. auf Teneriffa. Dort soll sogar ein angenehmes Raumklima sein. Klaus: Ja, das stimmt. Die Menschen schufen sich aber auch ____________________ Höhlen. Dann bauten sie sich ________________ und bedeckten sie mit Laub.

Wie lauten die Fragen zu den Antworten?

B ___________________________________________? Heute versteht man unter Bungalow meistens ein Häuschen zum Erholen im Grünen.

C ___________________________________________? Unter dem Begriff „chalupy“ versteht man in Tschechien umgebaute Bauernhäuser, die der Erholung dienen.

D ___________________________________________? Ja, das stimmt. In vielen Ländern der Erde leben große Teile der Bevölkerung in Hütten aus Blech und Brettern oder sie sind sogar obdachlos.

E ___________________________________________? Iglus bauen die Eskimos aus Eis.

F ___________________________________________? Die Wohnanlage mit Eigentumswohnungen hat bei uns eine ständige Perspektive.

A III

Beispiel:

A IV

Unterstreichen Sie im Text die Schlüsselwörter und schreiben Sie diese aus dem Text heraus. ein Dach über dem Kopf Raum zum Schutz vor Hitze und Kälte

Lesen Sie den Dialog. Ergänzen Sie die fehlenden Schlüsselwörter.

Klaus: Hast du eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, wie die Geschichte der Baukunst begann?

Peter: Das ging aber nur in den Gebieten mit mildem Klima. Klaus: Klar, die Eskimos bauten sich ______________ ________ und in der Mongolei lebt man ja sogar heute noch in ___________________ und Zelten aus Gewebe. Peter: Weißt du, seit wann man von Mietshäusern spricht? Klaus: Ich glaube, diese begann man im Zuge der Industrialisierung zu errichten, als viele Menschen in die Städte zogen und _________________ brauchten. Peter: Aber nicht überall baute man Wohnhäuser. Zuerst investierte man ___________________ . Klaus: Ja, es gibt noch viele Slums, in denen die Menschen in ____________________ leben müssen. Peter: Das betrifft nur die Armen, die Reichen konnten sich ________________________ leisten. Sie wohnten komfortabel. Klaus: Ein Glück, dass in unserem Land diese Gebäude immer noch in erster Linie ___________________ dienen.

AV

Fassen Sie den Text „Hütten, Häuser und Paläste“ kurz zusammen. Beginnen Sie so:

Aus dem Artikel erfährt man, dass ... .


15

1 / Hütten, Häuser und Paläste

Wortfamilie: bauen

B

BI

an-

auf-

be-

er-

ver-

zu-

ab-

aus-

um-

b a u e n

Arbeiten Sie mit dem Wörterbuch. Bilden Sie das Verb und übersetzen Sie es ins Tschechische. Ergänzen Sie die Tabelle.

Bauen

stavět, vybudovat

bauen anbauen

B II

Unterscheiden Sie:

E

Der Stadtrat beschloss, die durch den Abriss eines baufälligen Hauses entstandene Lücke nicht wieder zu ______________________________________ .

F

In der Bauindustrie besteht keine Gefahr, dass im Sommer Arbeitsplätze _______________________ werden.

G

Die Fabrik ist jetzt zu klein für die großen Aufträge. Der Inhaber hat beschlossen, noch eine weitere Halle ____________________ .

H

Wir wollen aus zwei Räumen einen großen Saal machen. Deswegen müssen wir das linke Fenster _________________________ .

B III

Arbeiten Sie mit dem Wörterbuch. Bilden Sie Komposita. Tragen Sie diese mit dem bestimmten Artikel in die Tabelle ein und übersetzen Sie diese ins Tschechische.

der Straßenbau

silniční stavby

die Bauaufsicht

Straße

Aufsicht

Hoch

bauen – abbauen – anbauen – aufbauen – bebauen – erbauen – zubauen

Stelle

Tief

Platz

Haus

B C D

stavební dozor

Arbeiter

Heute werden viele Häuser schon mit Sonnenkollektoren ________________ .

Beton

Das Haus Zur schwarzen Mutter Gottes _________ ___________ der Architekt J. Gočár.

Brücke

In Dresden hat man die am 13. 2. 1945 zerstörte Frauenkirche wieder _______________________ .

Kirche

Kredit

Rund

Aufzug

Lehm

Wohnung

BAU

Werk Stoff Amt Kran


16

1 / Hütten, Häuser und Paläste

B IV

Definieren Sie. Benutzen Sie die Wendung:

Unter ____________ versteht man ____________ . Unter Bungalow versteht man ursprünglich ein nicht massiv gebautes eingeschossiges Wohnhaus von Europäern in tropischen Gebieten.

• Begriff „chalupa“ • Profanbau • eingeschossiges Haus

BV

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

• ausgebautes Dachgeschoss • erstes Obergeschoss • Mezzanin

Lösen Sie das Kreuzworträtsel. Wie heißt das Lösungswort in den umrahmten Kästchen?

patro dům mongolských pastevců stavba domy dům eskymáků střecha stany

CI

Formen Sie die Sätze um. Drücken Sie das Wichtigste nach dem finiten Verb aus.

a)

B Die Preise für Dachziegel stiegen. _______________________________________________ C Ein schwerer Unfall ereignete sich auf der Baustelle. _______________________________________________ D Große Teile der Erdbevölkerung leben noch heute in Blechhütten. _______________________________________________ E Arbeitsplätze in der Bauindustrie werden meistens im Winter abgebaut. _______________________________________________ F Baulücken werden oft durch den Neubau von Bürohäusern oder Banken geschlossen. _______________________________________________ G Viele Häuser werden heute schon in Deutschland mit Sonnenkollektoren gebaut. _______________________________________________

1

b) 2 3 4 5 6 7

B Man bedeckte die Hütten mit Laub. _______________________________________________ C Man legte große Wohnanlagen an. _______________________________________________ D Man errichtete für die Saisonarbeiter Mietshäuser. _______________________________________________ E Man baute für den Adel Schlösser und Paläste. _______________________________________________ F Man kaufte sich ein Häuschen im Grünen. _______________________________________________

C

Wiederholung Es na začátku věty. V odborných textech můžeme často narazit na věty typu:

a) Es begann die Geschichte der Baukunst. Es schnellten die Preise für Baumaterialien in die Höhe. Nejdůležitější část ve větě je až na konci, tedy až po slovese v určitém způsobu. První místo ve větě před slovesem v určitém způsobu není obsazeno. Proto je sem třeba vložit es. Tvar určitého slovesa se neřídí podle es, ale podle podstatného jména, které je podmětem.

b) Es wurden auch viele Wochenendhäuser gebaut. Es wurden Laubhütten errichtet. To platí také pro trpný rod. Často jsou takto transformovány věty s man. Man baute Iglus aus Eis und Jurten aus Filz. Es wurden Iglus aus Eis und Jurten aus Filz gebaut.

G Man sanierte alte Bauernhäuser. _______________________________________________ H

Man verstand unter Bungalow ursprünglich ein nicht massiv gebautes eingeschossiges Wohnhaus von Europäern in tropischen Gebieten. _______________________________________________

D B C D E F G H

Lesefutter Lesen Sie den Text. Beschreiben Sie das Haus. Wo liegt es? Wie groß ist es? Was für ein Dach hat es? Was befindet sich auf dem Dachboden? Ist es bewohnt? Wenn ja, was wissen wir von den Bewohnern?


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1 / Hütten, Häuser und Paläste

Stockwerke Stellen Sie sich ein Haus vor, ein Haus mit vier Stockwerken, mit einer Treppe, die sie verbindet und trennt, mit einem Ziegeldach; ein Haus an einer Straße auf teurem Boden, die Fenster gegen die Straße gerichtet, den Eingang im Hinterhof. Im Parterre wohnt niemand. Man hat noch nie jemanden gesehen im Parterre. Im Parterre ist eine braune Tür, gesprungener Lack, Milchglasscheiben. Im Parterre wohnt vielleicht niemand. Erster Stock: Braune Tür, gesprungener Lack, Milchglasscheibe. Hier wohnt jemand. Zweiter Stock: Hier wohnt auch jemand. Und im dritten Stock wohnt jemand. Wenn jemand auszieht, zieht jemand ein. Im zweiten Stock wohnt wieder jemand. Die Türschildchen werden gewechselt. Ein Telefonmonteur öffnet das Kästchen unten im Gang, ändert den Anschluss und geht. Vielleicht wohnt im Parterre doch jemand. Im Frühling wirft die Sonne eine Zeichnung auf die Treppe zwischen dem zweiten und dritten Stockwerk. Es ist dieselbe wie letztes Jahr. Das Mädchen vom dritten Stock klopft im zweiten Stock und bittet die Frau höflich, ob es den Ball haben dürfte, der ihm vom dritten Stock auf den Balkon des zweiten Stocks gefallen ist. Der Dachboden ist mit Latten unterteilt. Jedes Stockwerk hat ein Abteil, jedes Abteil ist mit einem Vorhängeschloss gesichert. Sicher werden hier alte Matratzen aufbewahrt, Fotoalben und Tagebücher, Spiegel. Jemand kehrt den Dachboden alle zwei Wochen. (Stark gekürzt nach: Peter Bichsel: Geschichten, Reclam 9719, S. 3 – 4.)

E

Test 1

Lesen Sie den Text. Setzen Sie die fehlenden Verbformen in der angegebenen Form ein.

B

Architektur ______________ (sein, Präsens Aktiv) Stein gewordene Gesellschaftsordnung.

C

Sie ______________ (geben, Präsens Aktiv) Auskunft über das Denken und Handeln der Menschen zu einer bestimmten Zeit.

D

Gleiches gilt auch für die Architektur, die von Menschenhand ______________ (zerstören, Präteritum Passiv).

E

Mit der 3D-CAD-Simulation, einer Technologie, die erst seit etwa 15 Jahren _______________ (anwenden, Präsens Passiv), kann man nicht mehr existierende Bauwerke darstellen.

F

Die 3D-CAD-Simulationen ______________ (können, Präsens Aktiv) einen hohen Grad an Vorstellungskraft erzeugen.

G

Virtuelle Rundgänge innerhalb und außerhalb eines Gebäudes ______________ (verstärken, Präsens Aktiv) diese Wirkung noch. Die so __________________ (gewinnen, Perfektpartizip) Eindrücke stehen durch das Internet weltweit zur Verfügung.

H I

Die Generation des 21. Jahrhunderts _____________ (benutzen, 1. Futur Aktiv) das weltweite Netz mit großer Selbstverständlichkeit _________________________ .


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1 / Hütten, Häuser und Paläste

Kleines Glossar zur Lektion 1 anbauen zu Anfang angenehm arbeitslos der Ast, -es, -ä-e die Ausführung, -, -en das Bauernhaus, -es, -äu-er die Baukunst, -, -ü-e bebauen die Bekleidung, -, 0 bescheiden die Bevölkerung, -, 0 das Blech, -s, -e das Brett, -es, -er dabei das Dach, -s, -ä-er d.h. (das heißt) dienen die Eigentumswohnung, -, -en das Einfamilienhaus, -es, -äu-er eingeschossig sich einrichten

die

die

die die der die

das das die die das die die die die

entstehen Entwicklung, -, -en erbauen sich erholen Erholung, -, 0 erkennen etwa Ferienanlage, -, -n Feuchtigkeit, -, 0 Filz, -es, -e Form, -, -en freistehend früher Gebäude, s, Gebiet, -(e)s, -e gemeinsam Generation, -, -en Geschichte, -, 0 Gewebe, -s, Großplatte, -, -en Grundform, -, -en Hitze, -, 0 Höhle, -, -n

přistavět na začátku příjemný nezaměstnaný větev (silnější než asi 3 cm v průměru) provedení selský dům, chalupa stavitelství, architektura zastavět oblečení, obklad skromný obyvatelstvo plech prkno přitom střecha to znamená sloužit byt v osobním vlastnictví rodinný domek jednopodlažní, přízemní zařizovat se, vytvářet si podmínky k bydlení vzniknout rozvoj vybudovat, stavět zotavit se rekreace, odpočinek poznat, rozeznat asi rekreační areál vlhkost plst tvar samostatně stojící dříve budova území společný (-ě) generace dějiny, historie tkanina panel základní tvar horko, vedro jeskyně

das Holz, -es, -ö-er die Hütte, -, -n die Industrie, -, -n irgendwann die Kälte, -, 0 der Kopf, -es, -ö-e künstlich das Laub, -s, 0 mächtig mieten das Mietshaus, -es, -äu-er notwendig obdachlos der Plattenbau, -s, -ten der Raum, -s, -ä-e das Raumklima, -s, -te das Regieren, -s, 0 reich das Reihenhaus, -es, -äu-er schaffen das Schloss, -es, -ö-er der Schritt, -es, -e schrittweise der Schutz, -es, ständig der Stein, -s, -e der Teil, -s, -e der Umbau, -s, -ten umbauen umweltfreundlich die

die das der die das das der der

Unterkunft, -, -ü-e ursprünglich verbauen verdienen verputzen versehen verstehen unter vielfach Wärmedämmung, -, 0 Wochenendhaus, -es, -äu-er Wohnblock, -s, -ö-e Wohnform, -, -en Wohnhaus, -es, -äu-er z.B. (zum Beispiel) Zelt, -es, -e zubauen Zweck, -s, -e Zweig, -s, -e

dřevo bouda průmysl někdy chlad hlava umělý listí mocný najmout činžák potřebný bez přístřeší panelový dům, „panelák“ prostor, místnost vnitřní prostředí vládnutí bohatý řadový dům vytvořit zámek krok postupně ochrana stálý kámen část přestavba přestavět, rekonstruovat šetrný k životnímu prostředí, ekologický ubytovna, ubytování původní zastavět vydělávat omítkovat opatřit rozumět (tím) mnohdy tepelná izolace chata obytný blok forma (způsob) bydlení obytný dům např. (například) stan zazdít účel větev (do průměru asi 3 cm)


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2 / Von der Sandburg bis zum Spannbeton

LEKTION 2 VON DER SANDBURG BIS ZUM SPANNBETON DEUTSCH IST LEICHT. DAS VERSTEHEN SIE PROBLEMLOS s Argument, -s, -e; r Beton, -s, -e; r Bulldozer, -s, -; elastisch; europäisch; e Folie, -, -n; importieren; s Kabel, -s, -; r Kanister, -s, -; r Karton, -s, -s; keramisch; e Kombination, -, -en; e Konstruktion, -, -en; e Palette, -, -n; s Papier, -s, -e; e Rolle, -, n; transportieren; r Transportbeton, -s, -e; e Transportform, -, -en; e Tube, -, -n; r Tuff, -s, e; r Zement, s, -e

A

Von der Sandburg bis zum Spannbeton

Schere, Papier, Stein und Brunnen. Erinnern Sie sich an dieses Spiel: Zwei Kinder zeigen sehr schnell mit ihren Händen entweder einen Stein, eine Schere, ein Stück Papier oder einen Brunnen. Es gewinnt das Kind, dessen Gegenstand unversehrt bleibt bzw. nicht abgedeckt wird: Schere und Papier – die Schere schneidet Papier, sie gewinnt. Brunnen und Stein – der Stein fällt in den Brunnen. Der Brunnen gewinnt. Brunnen und Papier – das Papier gewinnt, denn es deckt den Brunnen ab. So ähnlich ist es mit den Baustoffen: Es kommt darauf an, wozu und wie man sie verwendet.

Eine Sandburg ist wahrscheinlich das erste Bauwerk jedes späteren Baumeisters gewesen. Als Kind hat man Freude daran, wie man mit seinen Händen etwas formen kann, was man aus dem Märchen kennt. Man kann es auch schnell umformen oder zerstören und etwas Neues formen. Diese Möglichkeiten bietet feuchter Sand. Aber die so hergestellten „Bauwerke“ halten nicht lange. Wir wissen aber, dass man aus Sand, Wasser und Zement Beton herstellen kann, der über Jahrhunderte hält. Also ist der Sand ein Rohstoff für Beton. Aber auch reiner Sand oder Kies kann Teil eines Bauwerks werden, z.B. als Unterbau unter Fundamentplatten oder Fahrbahnen. Es kommt also darauf an, wozu und wie man die einzelnen Baustoffe verwendet.

Die meisten Baustoffe werden in fester oder flüssiger Form fertig auf die Baustelle geliefert. Manche Baustoffe werden in halbfertiger Form geliefert und nehmen erst am Bau ihre endgültige Form an (Transportbeton). In anderen Fällen werden die Baustoffe in ihren einzelnen Bestandteilen geliefert und erst am Bau hergestellt (Mörtel, Putz, Ortbeton, Mehrkomponenten-Kunststoffe, z.B. Polyurethan). Danach richtet sich auch die Wahl der Transportform. Fertige Bauelemente werden je nach Größe in Kartons verpackt oder direkt auf LKW gestapelt transportiert. Flüssige und pulverförmige Baustoffe werden in Behältern wie Fässer, Eimer, und Säcke angeliefert. Bahnen und Folien kommen in Rollen auf die Baustelle. Für die schnellere Be- und Entladung mit Hebezeugen werden die Kartons, Rollen, Eimer usw. auf Paletten gestellt bzw. gelegt und dort befestigt.


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