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JUNI 2011

MOTTOFLORISTIK GESCHICHTEN ERZÄHLEN EUROPA-CUP DER DEUTSCHE TEILNEHMER MARKETING KUNDENVERANSTALTUNGEN


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Diese Gestaltung, die kräftige Farbenpracht ist mutig – und sie verweist unverkennbar auf den indischen Subkontinent. Solche an ein Motto, ein Thema angelehnten Gestaltungen schaffen es, Geschichten zu erzählen. K L E I N E S F O T O Martina Pleuger vertritt die Region Südbaden-Schwarzwald im Verwaltungsrat der Fleurop AG. GROSSES FOTO

mehr mut zur macht


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I N H A LT INTERN

von

MARTINA PLEUGER

B E R U FS STA N D

HV: Legende besichtigen Tourbuch 2011 UNICEF 2011 Muttertag 2011 Rosen im Test Unicef-Aktion beginnt Aufgepasst bei Kartentexten Auftragsbestätigung prüfen Jagd auf die goldene Blume Neues MerkurPortal Mindestpreiserhöhung Südafrika Auf nach Berlin: HV-Hotels Frische & Service Herzlich willkommen Fünf-Sterne-Floristen Geburtstage und Jubiläen Vorschau Juli 2011

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Ab in den Urlaub Wedding – blumig heiraten Top-Sträuße im Juni Europa-Cup der Floristen Schoko-vanilla

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Schöne neue Welt Wie eine Therapie Was tun mit Druckvorlagen? Kräuter & Gewürze

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FLORISTIK

Zusammen sind wir stark – diese Formel klingt abgenutzt, doch bezogen auf Fleurop stimmt sie in vielerlei Hinsicht. Rund 13 000 selbstständig geführte »Blumenverkaufsstellen« gibt es in Deutschland, weit mehr als die Hälfte davon trägt das FleuropLogo mit dem Merkur. Wichtiger als die reine Quantität ist die Qualität. Nicht irgendwelche, sondern die besten Blumenfachgeschäfte gehören zu uns. Wären wir eine straff zentral geführte Vertriebsorganisation, hätten schon längst international agierende Finanzunternehmen ihre Finger nach uns ausgestreckt. Doch auch so, als Zusammenschluss selbstständig geführter Fachgeschäfte, sind wir eine Macht. Nur: Sind wir uns eigentlich in aller Breite unserer Stärke bewusst? Haben wir das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis zu sagen: Wir sind Fleurop, so etwas wie uns gibt es kein zweites Mal, wir sind einzigartig! Ich glaube, viele Fleurop-Partner haben diese Machtposition noch nicht ganz erkannt. Doch Fleurop ist die einzige Marke der Floristen-Branche, die wirklich Gewicht hat. Fleurop ist mit Blick auf Blumenfachgeschäfte mit weitem Abstand der größte Werbetreibende. Fleurop ist in den Augen der Verbraucher ein Qualitätsbegriff – mehr noch, das Synonym für »Blumengrußversand«. Fleurop kann in vielen tausend ausgewiesenen Fachgeschäften bundesweit POS-Werbung betreiben.Kennen Sie einen Fachgeschäfts-Zusammenschluss, der das kann? Das sind beste, zukunftsgerichtete Grundlagen. Wobei wir unsere Möglichkeiten ja noch gar nicht richtig ausschöpfen.Ich schätze, dass in unserer Region der »harte Kern« der Fleurop-Partner – die, die sich wirklich kontinuierlich kümmern und informieren – vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent beträgt. Die trifft man immer wieder – auf Regionalversammlungen, auf Seminaren, auf der Hauptversammlung in Berlin. Und die anderen, die berühmte »schweigende Masse«? Die sollte sich, so wünsche ich mir, ihrer (unserer) Macht bewusster werden. Denn wer selbstsicher ist, seine Möglichkeiten erkannt hat, der tritt auch nach außen so auf. Wir erwarten zu Recht von unseren Mitarbeitern, dass sie als »Markenbotschafter« auftreten, als engagierte Vertreter unserer Geschäfte. Leisten wir selbst – auch ich hinterfrage mich da kritisch –, was wir von anderen erwarten? Wir, so wünsche ich mir, sollten ein stärkeres Wir-Gefühl entwickeln. Das »Wir« ist dabei nicht nur durch gemeinsame Fleurop-Partnerschaft definiert, sondern ebenfalls durch den Fachgeschäftscharakter. Wenn »wir« immer weniger werden, wenn wir die Vereinzelung nicht überwinden und unsere gemeinsame Marktmacht nicht stärker ausspielen, werden die anderen, Discounter, Baumarkt und Co. gewinnen. Wollen wir das? Nein! Dann sollten wir mehr Mut zur Macht beweisen.

HANDEL

TITEL

Nicht Fernreisen, sondern Urlaub daheim ist angesagt. Inselflair holt man sich mit Floristik ins Haus. FOTOS

FDF/BBH just Chrys 2011/J. Manegold (Titel, S. 2, S. 8-11), Bloom’s (S. 12/13), Kulturprojekte Berlin GmbH (S. 4/5), Messe Essen/R.Schimm (S. 20 u. l.), FDF/Goldene Rose 2010/J. Manegold (S. 20 u.r., S. 21), Scheurich (S. 28), Stefan Albrecht/Adele Marschner (S. 30/31)

IMPRESSUM Das Fleurop-Magazin erscheint zwölf Mal im Jahr und wird allen Partnerfloristen im Rahmen ihres Vertragsverhältnisses zugestellt. Das Heft ist unverkäuflich, die Weitergabe außerhalb des genannten Kreises nicht gestattet. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung des Herausgebers. HERAUSGEBER

Fleurop AG / 12200 Berlin / Tel.: 030/ 71371-0 Fax: 030/ 71371198 / E-Mail: info@fleurop.de SCH RI FT- U N D ANZEIGEN LEITU NG

Winnie Maria Lechtape Tel.: 030/ 71371-213 / Fax: 030/ 71383-213 Es gilt die Anzeigen-Preisliste Nr. 21 vom 1.1. 2011 REDAKTION

Angelica Langley, Martin Hein Bahia Büro / Gotenstraße 11 / 20097 Hamburg Tel.: 040 / 4305438 / Fax: 040 / 4305809 E-Mail: magazin@fleurop.de GRAFIK

Esther Hartmann, Sandra Lajain / Hamburg LITHO & DRUCK

Druckerei in St. Pauli Große Freiheit 70 / 22767 Hamburg


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HAUPTVERSAMMLUNG Es gibt einige Flaniermeilen mit internationalem Ruf in Deutschland. Etwa die Königsallee in Düsseldorf, in München ist die Kaufingerstraße zwischen Stachus und Marienplatz die beliebteste Einkaufsstraße. Doch kein Boulevard hat in Deutschland so einen legendären Ruf wie der Kurfürstendamm in Berlin. In diesem Jahr wird dort das 125-jährige Jubiläum gefeiert und das ist einer der Gründe, warum das Rahmenprogramm zur Fleurop-Hauptversammlung am 20. August dem Ku’damm gewidmet ist.

»Der Ku’damm war für uns Kinder die Glitzerwelt, da waren die bedeutenden Modegeschäfte, da ging man hin, wenn es etwas Besonderes gab«, erinnert sich der gebürtige Berliner Winfried Damerius an den Kurfürstendamm in den Tagen seiner Kindheit. »Später sind wir dort in die Kinos gegangen, in die Discos. Wobei der Ku’damm nie flippig war, er hatte immer etwas Seriöses, Nobles«, führt das Aufsichtsratsmitglied der Fleurop AG aus. Kurfürstendamm – das ist Mythos und Legende, das war der Boulevard der Theaterstars in den »wilden 20ern«, das war und ist Shoppingmeile und Künstlerviertel, zugleich Touristenmagnet und gediegene Wohnatmosphäre in den Prachtaltbauten aus der Gründerzeit.Der Ku’damm mit seinen bunten Seitenstraßen bietet als Schauplatz des Rahmenprogramms der Hauptversammlung (20. August, ca. 10.00 bis 15.00 Uhr) ein hoch interessantes Ambiente. Gedächtniskirche, Kaufhaus des Westens, Europa-Center, Savignyplatz, Rathenauplatz – auf dem gerade einmal 3 500 Meter langen Kurfürstendamm gibt es viel zu entdecken. Die Details der geplanten Touren werden in diesen Wochen festgelegt. Sicher ist, dass das Thema Theater eine Rolle spielen wird. Damit wird eine Brücke zum eigentlichen »Spielort« der Hauptversammlung geschlagen, ist doch das »TIPI« bekannt fürTheater, Kabarett und Show. Der Ku’damm hat in seiner ersten Glanzzeit, den 1920er Jahren, darstellende Künstler wie ein Magnet angezogen. Der Boulevard löste damals die alte Berliner Prachtstraße »Unter den Linden« in ihrer Bedeutung ab. Diese Epoche wird in den Stadtteilführungen sicher eine gewichtige Rolle spielen. Alter Baumbestand vor prachtvollen Gründerzeitbauten – das macht im Jubiläumsjahr das Flair des Ku’damms aus. Das Kaufhaus des Westens und die Gedächtniskirche sind nur zwei Berliner Symbole, die unmittelbar mit dem bekanntesten Boulevard Deutschlands verbunden sind.

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ANMELDEN UND BUCHEN Die Anmeldungsformulare zu diesen Stadttouren – aber ebenfalls zu weiteren Angeboten wie den beliebten Radtouren – werden Ihnen mit den offiziellen Unterlagen zur Hauptversammlung der Fleurop AG auf dem Postweg gesondert zugesandt. Schon jetzt buchen kann man die von der Zentrale zu Sonderkonditionen reservierten Hotels. Wenden Sie sich dazu an Anke Kern (Tel. 030/713 71 -137, anke.kern@fleurop.de) oder an Sylvia Ribbecke (Tel. 030/713 71 -237, sylvia.ribbecke@fleurop.de). Die Hotels in den verschiedenen Kategorien haben wir in der Mai-Ausgabe des FleuropMagazins vorgestellt.


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Der Kurfürstendamm stand immer für ein internationales Flair. »In meiner Kindheit waren da die großen internationalen Modemarken angesiedelt. Aber die eigentliche Besonderheit lag in den vielen kleinen, edlen Geschäften und gediegenen Restaurants. Maßschneider, Juweliere, Lebensmittelspezialitäten, sogar ein Fachgeschäft für schottische Mode – der Ku’damm stand und steht bis heute für hochwertigen Einzelhandel«, meint Winfried Damerius. Dieses Flair hat der Kurfürstendamm auch in den Wirtschaftswunderjahren gepflegt, er war das Schaufenster des Westens in der geteilten Stadt. Das zeigte sich auch an den Tagen des Mauerfalls. Der Ku’damm war häufig das erste Ziel der Ostberliner. Solch eine Symbolkraft kann sich aber nie nur durch das Thema »Shopping« aufbauen. Der Kurfürstendamm stand schon ab den 1920er Jahren auch immer für Geist und Kultur, für Freizügigkeit und Kreativität, für intellektuelle Regsamkeit und Internationalität. Solche Attribute standen im Gegensatz zur nationalsozialistischen Ideologie. Daher war diese Zeit die schwierigste Epoche für den bedeutendsten Boulevard Deutschlands.

Der ab 1873 auf Wunsch von Otto von Bismarck in einer Breite von 53 Metern angelegt wurde – das Vorbild Champs-Elysee in Paris lässt grüßen. Aus dem um 1542 angelegten Reitweg vom Berliner Stadtschloss zum Jagdschloss Grunewald wurde eine Bühne bürgerlicher Selbstdarstellung. 1886, also vor 125 Jahren, war die Straße fertig ausgebaut – das Jahr gilt als Geburtsstunde des Kurfürstendamms und war zugleich der Beginn des Villenviertels Grunewald. Nicht aussparen werden die Stadtteiltouren zur Fleurop-Hauptversammlung auch die jüngere Entwicklung nach der Etablierung Berlins als Hauptstadt. »Go East« lautete die Devise, alles strömte nach »Mitte«, Friedrichstraße, Potsdamer Platz, Alexanderplatz und Prenzlauer Berg waren (und sind) angesagt. Der Kurfürstendamm verlor etwas von seiner einzigartigen Bedeutung für Berlin – sein »Gesicht« hat er aber bewahrt, denn er war nie Teil der Neon- und Glitzerwelt, die heute das Bild Berlins im Ausland prägt. »In jüngerer Zeit zeigt der Ku’damm auch wieder mehr Profil, er wird wieder deutlich attraktiver«, hat Winfried Damerius festgestellt. Wer sich davon selbst überzeugen will, hat am 20. August dazu die beste Gelegenheit.

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Während der vierwöchigen Vortragstour durch alle 20 Fleurop-Regionen im Frühjahr 2011 nahm das Team neben Stimmungen auch konkrete Vorschläge und Fragen auf. Es folgen Zusammenfassungen und Antworten.

ST R AT E G I E 2 0 1 5 Die dargestellten aktuellen Entwicklungen innerhalb des deutschen Schnittblumenmarktes wurden durchweg bestätigt, in manchen Regionen ist die Beschaffungssituation schon jetzt kritisch, in anderen gibt es gut aufgestellte Großmärkte, aber auch hier sind die Tendenzen erkennbar: Die Produktvielfalt nimmt ab, die besten Qualitäten und günstigsten Preise sind für den Blumeneinzelhandel oft nicht mehr erhältlich, der Systemhandel gewinnt Wettbewerbsvorteile. Die Teilnehmer begrüßten durchweg die Initiative von Fleurop, bis 2015 aktiv in den Beschaffungsmarkt einzusteigen und den Fleurop-Floristen zu einer »Stimme im Markt« zu verhelfen. Skepsis wurde im Hinblick auf die logistischen Herausforderungen geäußert, hier gilt es noch viele Fragen zu klären. Große Bedeutung wird dabei dem Thema Qualität beigemessen, erst recht, wenn künftig die Fachkompetenz von Fleurop-Partnern noch stärker herausgestellt werden soll. Angekündigte Weiterbildungsmaßnahmen sowie eine Neukonzeption des Testprogramms fanden daher großen Anklang.

MOTIVKARTEN Regionsübergreifend wird bestätigt: Die Motivkarten sind ein toller Erfolg! Nur mit dem Anbieten des Artikels für einen Fleurop-Auftrag tun sich viele Kollegen noch schwer. »Es würde helfen, wenn es einen Knopf im Merkur dafür gäbe«, war vielfach zu hören. Laut Peter Broschinski (IT-Leiter bei Fleurop) wird dies im neuen Auftragssystem berücksichtigt. Hier wird der Florist bei der Bestellannahme einen Warenkorb befüllen, mit Blumen ebenso wie mit Motivkarten oder sonstigen Zusatzartikeln. Der Kunde erhält mit der Rechnung eine saubere Aufstellung seiner Einkäufe. Rechtzeitig zu Weihnachten kommt übrigens die in vielen Regionen gewünschte rote Amaryllis-Blüte ins Motivkartensortiment. Für die vorgeschlagene Sonnenblume als Ersatz der gelben Chrysantheme gab es dagegen eine klare Absage aus der Grafik: Der typische Anschnitt der Kartenserie sowie die Nahaufnahme würden diese Blüte traurig aussehen lassen.

GUTSCHEINCARDS »Wir arbeiten derzeit an einer frei auf- und abladbaren Fleurop-GutscheinCard« – diese Botschaft löste unter den Teilnehmern große Zufriedenheit aus, Wünsche nach weiteren Stückelungen erübrigten sich. Wie viele Fleurop-GutscheinCards verkaufen eigentlich unsere Vertriebspartner wie Deutsche Post und Aral? Alle zusammen haben bisher rund 10 000 Karten verkauft, gibt Vanessa Damerius (Vertriebsleiterin bei Fleurop) Auskunft, die Provisionen liegen deutlich unter denen der Fleurop-Partner. Für einige Teilnehmer war es neu zu hören, dass wirklich jeder Fleurop-Partner zur Einlösung von FleuropGutscheinCards verpflichtet ist. Wer nicht mit Merkur arbeitet, nutzt am besten den Telefon-Service unter der Nummer 030 / 71 371 -220 zum Prüfen.


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tourbuch 2011 MUTTERTAG Die Idee der Mensa-Tablettaufleger mit Gutscheincode für den Muttertagsstrauß in 14 Hochschulen Deutschlands kam bei den Floristen gut an. Einige regten spontan an, auch die Fleurop-Partner als Einlösende anzubieten, sie würden gern selbst dafür die Servicepauschale hergeben. Dies lies sich so schnell nicht umsetzen, was im Nachgang auch besser war: Die Zahl der tatsächlich bei fleurop.de eingelösten Codes hätte in keinem Verhältnis zum Kommunikationsaufwand gestanden. Nun ja, es war ein Test. Aber auch ohne die Studenten lief der Muttertag ganz prima, die Stimmung war super, wie allein schon die fast 3000 angemeldeten Partner mit Last-MinuteKennzeichen dokumentieren. Auch dies war ein Test, aber der hat sich bewährt. Lesen Sie dazu bitte die Seiten 26/27.

WERBUNG & INSZENIERUNG Marketingleiter Sebastian Marx: Für die neue Linie (Plakate/Marketing) gab es ausdrückliches Lob. Auch in Zukunft wird Fleurop verstärkt auf Floristik im Bild setzen. Darüber hinaus gab es zwei Tendenzen: Zum einen wurden Wünsche nach mehr Wertigkeit geäußert. Zum anderen zeichnete sich ab, dass viele Fleurop Partner gerne selbst sehr viel flexibler mit den Werbemitteln umgehen wollen. »Zuallererst werden wir kurzfristig die blässliche Frau von fleurop.de entfernen, um dem Premiumsegment aus Sicht der Partner gerechter zu werden. Darüber hinaus soll Fleurop als traditionelle Premiummarke auch peu à peu ein wertigeres Kleid bekommen. Insgesamt nehmen wir das Versprechen – die Partner besser zu unterstützen – sehr ernst und wollen deshalb in Zukunft eine größere Auswahl an Werbemitteln bieten.«

DIVERSES Wie durchweg bestätigt wurde, arbeitet so gut wie niemand mehr mit dem gedruckten Verzeichnis – es wird also nicht noch einmal neu aufgelegt. Stattdessen gibt es zum Jahreswechsel eine Broschüre mit den wichtigsten Fleurop-Informationen und Kontaktdaten, ansprechend aufgemacht. Die reinen Verzeichnisdaten werden regelmäßig aktualisiert und im MerkurPortal als Download zur Verfügung gestellt. Für Notfälle. Für Fleurop-Stars gibt es zur Hauptversammlung 2011 einen neuen frischen Auftritt, ein neues Siegel, außerdem wird eine Kommunikationsoffensive gestartet. Inhaltlich gibt es nur marginale Änderungen, die überarbeitete Version steht demnächst im MerkurPortal als Download zur Verfügung.


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ab in den MOTTOFLORISTIK Auch wenn die Wirtschaft nach den vergangenen »mageren« Jahren wieder aufatmet und die Arbeitslosenzahlen nicht mehr ganz so hoch sind, hat die Finanzkrise bei den meisten Verbrauchern zu großer Verunsicherung geführt. Man lebt nicht mehr so unbekümmert in den Tag hinein, plant größere Ausgaben sorgfältig und schränkt sich auch bei Urlaubsreisen ein. Drei Wochen Ibiza, eine Tour quer durch Australien oder gar eine Reise ins ferne Indien stehen bei vielen Menschen zwar auf der Wunschliste, werden aber nur selten in die Realität umgesetzt. Man gibt sein Geld eher für die Ausgestaltung der Wohnung aus und sucht Erholung im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Das aber durchaus vorhandene Fernweh Ihrer Kunden können Sie stillen – und zwar mit Motto-Floristik zum Themenkreis »Ab in den Urlaub«.

F O T O S »Holiday Home« oder besser »Urlaub zu Hause« lautet das Motto der Präsentationen auf diesen Seiten. Mit blumig gefüllten Gefäßen, außergewöhnlichen Blütenkränzen oder Blumensträußen kann sich Ihr Kunde eine unbeschwerte Insel-Stimmung in die Wohnung holen.


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T H E M A

Es gibt Motto-Feten, Motto-Dinner und Motto-Shows. Diesen Hype sollten Sie ganz bewusst nutzen und Ihren Kunden Floristik zu unterschiedlichen Themen präsentieren. Im Sommer bietet sich das Thema Urlaub an, das vielfältig umgesetzt werden kann. Anregungen zur praktischen Umsetzung bietet beispielsweise der FDF mit den Themen »Holiday Home« und »Jaipur Dreams«. I BIZA I N WAN N E-EICKEL Inselflair mitten in Deutschland: Das können Sie Ihren Kunden bieten. Und noch dazu Ihren alten Vasenbestand an den Mann und an die Frau bringen. Die nicht mehr aktuellen Gefäße lassen sich mit wenig Aufwand und viel Gips aufpeppen. Ummanteln Sie Schalen und Vasen mit diesem Werkstoff. Das muss nicht industriell perfekt ausfallen, im Gegenteil, der Selbermachlook ist derzeit angesagt.Diese Gefäße werden nach dem Trocknen mit Blüten gefüllt. Beispielsweise wie auf unserem Foto links unten mit Chrysanthemen-Sorten wie ‘Hilda’, ‘Lindi Cream’ und ‘Bouncer Cream’. Hinzu gesellen sich Strohblumen, kleine Disteln, Zinnien sowie Haemanthus. Platziert man unterschiedliche Schalen-Arrangements jetzt noch auf weißen Ytong-Steinen und drapiert Natursteine hinzu, ist die Inselstimmung nahezu perfekt. SOMMERLICH GERUNDET Die Kranzform ohne Anfang und Ende wird bei uns oft noch mit Trauer und Friedhof in Verbindung gebracht. Das ist in England ganz anders. Wenn man sich Blumenbücher unserer Nachbarn anschaut, erkennt man schnell den Stellenwert des Blütenkranzes in der Tisch- und Raumdekoration. Unser florales Beispiel (Seite 8 links oben) wird sicherlich so manchen Verbraucher dazu anregen, seinen Wohnraum mit solch einem Prachtstück aufzuwerten.Dem Blütenreigen gibt hier »gecrashtes« Papier den besonderen Rahmen. In eine OASIS-Steckschaumunterlage verarbeitet wurden Chrysanthemen der Sorten‘Algarve’, ‘Vesuvio Green’, ‘Vesuvio Yellow’, ‘Bouncer Cream’, ‘Mona Lisa Cream’ und ‘Major Pink’.

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ST R A U S S I M Q U A D R AT Unbeschwertes Urlaubsflair strahlt auch der »Stehstrauß im Quadrat« aus. Gearbeitet ist er in der so genannten »Lasagne-Technik«. 20 Papierquadrate mit Mittelloch wurden mit Wellpappestücken als Abstandshalter übereinander geklebt und geben dem Bouquet den festen Halt. Hier wurden Chrysanthemen der Sorten ‘Vesuvio Green’,‘Helmet’, ‘Jombe Purple’ sowie ‘Bouncer Cream’ verarbeitet.

Wichtig bei solchen Themengestaltungen ist immer auch die Präsentation in einem ansprechenden Umfeld. Lassen Sie den einen besonderen Strauß für sich wirken. Platzieren Sie nicht möglichst viele Werkstücke auf kleinstem Raum. Damit verwirren Sie Ihren Kunden nur. Ein Tischchen oder ein Postament, ein farblich passender Hintergrund, ein schönes Gefäß und vielleicht eine Wohnzeitschrift daneben reichen schon völlig aus, um Ihren Kunden zu zeigen, wie ein »Stehstrauß im Quadrat« sein Wohnumfeld verändern kann und Urlaubsstimmung zaubert. FANTASTISCH ES I N DI EN Wer für Bollywood-Filme schwärmt, wird sich sicherlich gern die fantastische indische Farbwelt ins Haus holen. Mit Motto-Floristik à la »Jaipur Dream« ist das kein Problem. Übrigens: Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Staates Rajasthan. Sie gilt als eine der farbintensivsten und leuchtendsten Städte der Welt und wird die rosarote Stadt oder auch Pink City genannt. Rosarot deshalb, weil die Altstadt von einer rötlichen, fast rosa scheinenden Stadtmauer umgeben ist und die darin liegenden Gebäude ebenfalls diese Farbe haben.


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Das farbenprächtige Indien kommt mit Mottofloristik zum Thema »Jaipur Dreams« oder »Indische Träume« ins Haus. Ob blumige Tischdekoration oder Deko-Kissen: Solche Inszenierungen findet der Verbraucher nur im Fachgeschäft, niemals bei Aldi & Co.

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INDISCH GENIESSEN Die indische Küche ist außergewöhnlich und für uns nicht so ohne weiteres verträglich. Aber es gibt inzwischen viele Rezepte, die an unsere Essgewohnheiten angepasst sind, ohne das Besondere zu verlieren. Zu so einem Motto-Dinner passt beispielsweise die »Tischdekoration für Weitgereiste«. In ein Holztablett werden Glasröhrchen eingelassen, die immer wieder neu blumig bestückt werden können. Das ist ein ideales Dekorationselement sowohl für Ihr Fachgeschäft als auch für Ihre Kunden. Auf unserem Fotobeispiel (Seite 10 links) wurden Chrysanthemen verarbeitet. Man kann aber natürlich auch aus der Fülle der preisgünstigen Sommerblumen wählen. Wichtig für das Thema Indien ist nur die Farbenvielfalt. Weniger filigran ist unsere zweite indische Tischdeko-Variante. Hier wurde sehr kompakt gestaltet. Wählen Sie, was besser zu Ihrem Kundenkreis passt. KEIN KUSCHEL-KISSEN Wer in die Einrichtungshäuser oder die vielen Wohnmagazine schaut,wird von der Dekokissenfülle geradezu erschlagen. Kissen gibt es zu jedem Einrichtungsstil, in jeder Preislage. Diese Begeisterung ist ein guter Grund, den Kunden einen Kissenstrauß zu präsentieren – hier mit indischem Flair. Dazu wird ein mittig geöffnetes Kissen innen durch ein Kreuz stabilisiert und bildet die Basis für diesen etwas kompakteren Strauß. Es wurden unter anderem Chrysanthemen der Sorten ‘Toshka Red’, ‘Jeannie Pink’, ‘Stargazer’, ‘Hilda’ und ‘Masai Red’ verarbeitet.


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F O T O S Kates Brautstrauß (Foto rechts oben) ist vom Floristisch-Gestalterischen her zwar kein Highlight, hat aber wegen seiner emotionalen Aussage doch Vorbildcharakter. Wer Anregungen für ausdrucksstarke Brautfloristik sucht, wird im neuen BLOOM’s Hochzeitsbuch fündig.

wedding blumig heiraten

N EU ES FAC H BUC H Ein Blick in die Hochzeits-Statistik belegt: Die meisten Brautpaare wählen für ihren schönsten Tag einen Termin in den Sommermonaten. Der August hat dem Mai inzwischen den Rang abgelaufen. Und – das ist überraschend – auf Platz drei der beliebtesten Heiratsmonate liegt der Dezember, gefolgt von Juli, Juni und September. Es ist also durchaus angesagt, sich gerade jetzt mit dem Thema Blumenschmuck zur Hochzeit zu beschäftigen und für die eigene Inspiration und die Kundenberatung ein neues Fachbuch anzuschaffen. Zum Beispiel das »Standardwerk für die Hochzeitsfloristik« von BLOOM's.

Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Umfrage bei Fleurop-Partnern hat gezeigt: Es ist nicht einfach, mit Hochzeitsfloristik Geld zu verdienen. Man muss zu viel Zeit in die Beratung investieren, und so manches Mal gehen die Kunden mit der entwickelten Ideenskizze und dem Kostenvoranschlag zur Konkurrenz und hoffen auf einen günstigeren Preis. Aber trotz dieses Debakels gibt es doch eine ganze Reihe Floristen, die sich auf das Geschäftsfeld Hochzeit spezialisiert haben und die durchaus erfolgreich sind. Aber auch diese sind immer auf der Suche nach anschaulichem Bildmaterial, das sie bei der Kundenberatung unterstützt. Buch-Empfehlung zum Thema: Wedding – das große Buch der Hochzeitsfloristik. Die-

K AT E S R O YA L E R B R A U T S T R A U S S Zugegeben, rein vom Floristisch-Gestalterischen gesehen war Kates Brautstrauß kein Highlight, und doch etwas ganz Besonderes. Er verriet nämlich die Gefühle der Braut – Maiglöckchen, Bartnelken, Hyazinthen, Efeu und Myrte sprechen nämlich eindeutig von Liebe. Zart duftende Maiglöckchen, im Englischen »Lily of the Valley« genannt, stehen für Glück und Liebe. Bartnelken symbolisieren Tapferkeit und Edelmut und wurden sicherlich auch aufgrund ihres Namens gewählt – auf Englisch heißen sie nämlich »Sweet William« – zweifellos eine Liebeserklärung an den Prinzen von Wales. Hyazinthen, ebenfalls spezielle Duftblumen, sind ein Symbol für den Bestand der Liebe, Efeu steht für Treue und Zuneigung. Fehlt noch die Myrte. Sie gilt als Sinnbild der Liebe und wird aus guter Tradition in die königlichen Brautsträuße eingearbeitet. Die Sprache der Blumen ist mit Kates Brautstrauß wieder einmal in den Blickpunkt gerückt ...was eine Nachfrage der Bildzeitung zu diesem Thema bei Fleurop eindeutig belegt.


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ses Fachbuch fasst die besten Ideen des BLOOM's-Teams aus den letzten Jahren zusammen. Auf mehr als 250 Großabbildungen auf 256 Seiten wird die ganze Spannbreite der Hochzeitsfloristik gezeigt und übersichtlich in sieben Kapitel gegliedert: Brautsträuße, alternativer Brautschmuck, Bräutigamschmuck, Tisch-, Fahrzeug-, Kirchenschmuck und Hochzeits-Accessoires. Auffallend sind die vielen kleinen, liebevollen Details, beim Tischschmuck beispielsweise. Da gibt es Anregungen für Serviettendekorationen, die gleichzeitig als Tischkarten fungieren oder Menükarten mit Blütenschmuck. Hübsch auch die mit Floralien oder Schmuckdrähten umwickelten Steckhilfekugeln, in denen oben Teelichter eingelassen sind. Auch das Kapitel Hochzeits-Accessoires wird sicher so manches Brautpaar überzeugen. Florale Ringkissen oder Herzen beispielsweise sowie Streukörbchen und Haarkränze für die Blumenkinder. Es sind vor allem die emotionalen Bilder,die bei der Beratung helfen werden. SERVICE-TEIL Die letzten Seiten von »Wedding« widmen sich einem entscheidenden Thema, nämlich den passenden Blütenschmuck für jede Braut zu finden. Das gehört eigentlich an den Anfang jeder Beratung. Man fragt nach der Art der Garderobe, die die Braut an ihrem Hochzeitstag trägt. Ist das ein sportlich-schnittiger Hosenanzug, ein klassischbequemes Kostüm, ein mädchenhaftes Empire-Kleid, ein elegant-figurbetontes EtuiKleid, etwas Beschwingt-Feminines in ALinie oder eine ausladend-prinzessinnengleiche Duchesse-Form? Für jeden Stil sind beispielhaft Brautsträuße abgebildet. Das könnte die florale Auswahl von vornherein einschränken und gleichzeitig die Fachkompetenz des Floristen beweisen. Und genau das ist es, was am Ende der Beratung letztlich zur Auftragsvergabe führt.

»WEDDING – Das große Buch der Hochzeitsfloristik«, Herausgeber: BLOOM's GmbH, Ratingen. 256 Seiten, Format 24 x 33,5 cm, Text deutsch/englisch, Hardcover mit Schutzumschlag. Preis: EUR 49,00 zzgl. Versandkosten Bestelladresse: BLOOM's GmbH, Postfach 10 41 31, D -40852 Ratingen, Tel.: 02102 / 9 64 40, Fax: 02102 / 89 60 73, E-Mail: info@blooms.de


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Innenraum, Schaufenster oder Straßenreiter – mit diesem Plakat können Sie die Aktion in Ihrem Geschäft bewerben.

ABB.

unicef 2011 SOMMERAKTION FÜR KINDER Wie im vergangenen Monat bereits angekündigt, wird es auch in diesem Jahr zwischen Anfang Juni und Ende August zu einer Aktion von Fleurop für UNICEF kommen. Mit diesem Magazin erhalten Sie ein Plakat zur Bewerbung der UNICEF-Aktion am POS und Anhänger für die UNICEF-Sträuße. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Preisgestaltung für alle Beteiligten deutlich vereinfacht. Bestellt werden die UNICEF-Sträuße vor allem über www.fleurop.de im Internet. Dort wird das Werkstück nun zu einem festen Preis von EUR 25,00 angeboten,in dem die zwei Euro für das UNICEF-Hilfsprojekt schon enthalten sind. Diese Abrechnungsform kennen die Verbraucher von anderen Aktionen vor ähnlichen Hintergründen, das ist »gelernt«.Pro Strauß kommen insgesamt zwei Euro dem UNICEFProgramm »Äthiopien: Sauberes Wasser rettet Leben« zugute. Für den Direktverkauf solcher Aktionssträuße in Ihrem eigenen Fachgeschäft empfiehlt sich ebenfalls diese Abwicklung. Festpreis, darin enthalten eine »Spende« von EUR 2,00 – das ist für die Kunden leicht zu erfassen. Und das wird in diesem Jahr auch klar beworben. Alle Liefer- und Agenturpartner erhalten ein DIN A1-Plakat zur Präsenta-

tion am POS. Das Plakat kann im Innenraum, etwa im Kassenbereich, am Schaufenster oder in den Straßenreitern präsentiert werden. Ebenfalls wurde eine Ausstattung mit den Strauß-Anhängern zur Verfügung gestellt, die aus dem Werkstück erst einen richtigen UNICEF-Strauß machen. Ein beispielhafter Fertigstrauß zu UNICEF, gezeigt etwa im Zusammenhang mit dem Plakat, sollte in keinem Fall fehlen. Für die Fachgeschäfte ist die dreimonatige Sommeraktion hauptsächlich unter Image-Gesichtspunkten zu betrachten. UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, arbeitet weltweit und findet breite Akzeptanz in der Bevölkerung. Daher kann die Kooperation durchaus auch für eigene Aktionen genutzt werden – im Rahmen eines Tags der offenen Tür in den Sommerloch-Monaten. Tipps und beispielhafte Anregungen hält in der Zentrale Winnie Maria Lechtape (Tel. 030/713 71 -213) bereit. Sie hat in der Vergangenheit die Partner-Aktivitäten zu den UNICEF-Aktionen unterstützt und weiß, was sich unter welchen Voraussetzungen bewährt hat. Ein neuer Aspekt der UNICEF-Sommermonate bei Fleurop ist auch die Tatsache, dass das Empfängerland zum zweiten Mal Äthiopien ist und dies auch so bleiben wird. Auch das ist ein Teil der »Vereinfachung« und zugleich Ausdruck eines nachhaltig angelegten Programms. Wer etwa im Direktverkauf mit der UNICEF-Aktion »arbeiten« will, der sollte selbst auch einiges über die Hintergründe des Projektes wissen. Wesentliche Informationen hierzu und zur gesamten Aktion finden Sie im MerkurPortal.


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UNICEF-STRAUSS Der »Unicef-Strauß« wird aus gelben, orangefarbenen, blauen und weißen Blüten kurz und rund gebunden. Verarbeitet werden Gerbera, Eustoma, kleine Chrysanthemen, Solidago, Veronica und Kamille. Eine kleine Blattmanschette aus Heidelbeere und Pistazie rundet das Arrangement optisch ab. A 681 z EUR 21,00

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

SOMMERBRISE ASTROSTRAUSS ZWILLINGE In den Farben Gelb, Blau und Violett leuchtet der »Astrostrauß Zwillinge«. Er wird kurz und rund gebunden beispielsweise aus Rosen, Hortensien, Eustoma, Santinis, Alchemilla, Eukalyptus und Pistazie. Gelbes Peddigrohr umschlingt die Blütenpracht.

Luftig kühl wie ein leichter Windhauch mutet die »Sommerbrise« an. Der rund gebundene Strauß ist in den Farben Weiß, Blau und Grün gehalten. Verarbeitet werden beispielsweise Hortensien, Margeriten, Eustoma, Kornblumen und zartes Beiwerk.

GO FOR GOAL

A 666 z EUR 22,00

Der Blumengruß »Go for Goal« besteht aus einer locker mit Gräsern und Sommerblüten wie Bartnelken, Chrysanthemen, Alstroemerien, Ornithogalum und Hypericum gefüllten Glasvase (etwa der Fleurop-Vase). Das Gefäß wird mit Bändern in den Farben der Deutschlandfahne, Schwarz-Rot-Gelb, umwickelt.

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

A 815 z EUR 26,50

A 647 z EUR 18,50

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

DIE BESTEN WÜNSCHE SONNIGE GEBU RTSTAGSGRÜSSE In den Farben Pink, Gelb, Orange, Blau und ein wenig Weiß wird der Strauß »Sonnige Geburtstagsgrüße« kurz und rund gebunden. Verarbeitet werden Gerbera und Rosen mit anderen Blüten der Saison, etwa Eustoma, kleinen Chrysanthemen und Kamille. Etwas Beiwerk rundet die Gestaltung ab.

Mit Werkstoffen in den Farben Orange und Pink wird der Strauß »Die besten Wünsche« locker gebunden. Verarbeitet werden Rosen und andere Blüten wie Alstroemerien, Asclepias und Hypericum. Eine spitze Blattmanschette bildet den optischen Abschluss. A 588 z EUR 20,50

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

FÜR DICH Auf einer herzförmigen Unterlage wird das Gesteck »Für Dich« gestaltet in Gelb und Orange mit weißen, blauen und pinkfarbenen Akzenten. Verarbeitet werden Rosen, Hortensien, Chrysanthemen, Kamille, Alchemilla und Craspedia. Typhablätter kaschieren seitlich die Steckhilfe. A 685 z EUR 28,50

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

A 802 z EUR 27,00

zzgl. Servicepauschale und Lieferkosten

W W W . F L E U R O P. D E

TO P-STR ÄU S S E I M J U N I


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MUTTERTAG 2011 Liebe Fleurop-Partner, herzlichen Dank für Ihr großes Engagement rund um den diesjährigen Muttertag! Gut 3 000 Partnerfloristen haben sich das LastMinute-Kennzeichen in Merkur eintragen lassen – das ist großartig. Die LastMinute-Bestellmöglichkeit wurde stark genutzt. Durch Ihren großen Einsatz und Ihre Flexibilität konnten wir vielen Kunden den idealen Service bieten. Sieben Prozent aller Muttertagsaufträge gingen am Samstagnachmittag oder erst am Muttertag selbst bei Fleurop ein. ROSEN IM TEST Das Verbrauchermagazin Ökotest hat vor dem Muttertag seine Ergebnisse zum umfangreichen Rosen-Test veröffentlicht. Die in den unterschiedlichen Sträußen enthaltenen Rosen wurden auf Pestizidrückstände untersucht. Alle Einzelheiten zu den Testergebnissen der drei Fleurop-Sträuße lesen Sie bitte im MerkurPortal nach.

UNICEF-AKTION BEGINNT Mit dieser Monatsabrechnung erhalten Sie ein DIN A1-Plakat und Straußanhänger zur Bewerbung der diesjährigen UnicefAktion von Fleurop in Ihrem Fachgeschäft. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Magazin-Artikel auf S. 14 sowie dem aktuellen Beitrag im MerkurPortal. AU FG E PA S ST BEI KARTENTEXTEN Ein Kunde versucht Fleurop wiederholt zu schaden, bitte seien Sie bei kuriosen Empfängernamen (Dolli Rolli oder Wassa Massa etc.) und der Anschrift »Hamburger Allee« in Hannover besonders aufmerksam, und nehmen Sie bitte Kontakt zur Fleurop-Zentrale auf. Vermehrt kommt es in letzter Zeit auch zu obszönen Kartentexten von Stalkern an verschiedene Adressen. Kontaktieren Sie die FleuropZentrale auch in solch einem Fall. Danke! A U F T R AG S B E STÄT I G U N G PRÜFEN Bei Auftragsvermittlung über den zentralen Auftragsservice (ZAS) überprüfen Sie bitte die Auftragsbestätigung. Es kann beim automatischen Einlesen der Daten zu Fehlern kommen. Danke!

JAGD AUF DIE GOLDENE BLUME Das Blumenbüro Holland lenkt in den nächsten Monaten über eine bundesweite PR-Kampagne die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf die Chrysantheme. In fünf Städten wird über Promotion-Aktionen auf öffentlichen Plätzen und den Fachhandel für die Aktion geworben. Nähere Infos zur Kampagne sowie eine Downloadmöglichkeit der attraktiven Werbemittel finden Sie im MerkurPortal. Sie sind herzlich eingeladen. Machen Sie mit! N EU ES MERKU RPORTAL Sie haben Fragen zur Anmeldung am MerkurPortal? Dann wenden Sie sich bitte an die Merkur-Hotline: Tel. 030/713 71 - 222. MINDESTPREISERHÖHUNG S Ü D A F R I K A S E I T 9. 5. 2 0 1 1 Einzelblume: 20,00 EUR Gemischter Strauß: 25,00 EUR Steckschale: 40,00 EUR Pflanzschale nicht mehr erhältlich Pflanze: 25,00 EUR Grabstrauß: 40,00 EUR Trauergesteck mit Schleife: 45,00 EUR Kranz: 40,00 EUR Auswahl des Floristen: 40,00 EUR


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KURZ UND WICHTIG

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berlin

Die für die Fleurop-Partner reservierten Hotels zur Hauptversammlung der Fleurop AG in Berlin liegen im Bereich Ku‘damm (KUD), Berlin Mitte (BM) und Potsdamer Platz (PP). Kategorien, Preise und Adressen finden Sie an dieser Stelle noch einmal auf einen Blick zusammengefasst. Zu buchen sind sie in der Fleurop-Zentrale bei Anke Kern (Tel. 030/713 71 - 137, anke.kern@fleurop.de) und Sylvia Ribbecke (Tel. 030/713 71 - 237, sylvia.ribbecke@fleurop.de).

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KUD Dorint Convention Center Budapester Straße 2 10787 Berlin DZ EUR 127,00 EZ EUR 117,00 Parkplatz EUR 24,00

PP Holiday Inn Express Stresemannstraße 49 10963 Berlin DZ EUR 85,00 EZ EUR 79,00 Parkplatz EUR 16,00

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BM Melia Berlin Friedrichstraße 103 10117 Berlin DZ EUR 134,00 EZ EUR 109,00 Parkplatz EUR 20,00

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KUD / PP Abion Spreebogen Hotel Alt-Moabit 99 10559 Berlin DZ EUR 95,00 EZ EUR 95,00 Parkplatz EUR 17,30

KUD Kempinski Hotel Bristol Kurfürstendamm 27 10719 Berlin DZ EUR 139,00 EZ EUR 119,00 Parkplatz EUR 18,00


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KUNDENSICHT Im Berufsalltag wird es oft nicht deutlich, doch: Kunden haben häufig eine ganz andere Sichtweise auf Blumenfachgeschäfte als deren Inhaber oder Mitarbeiter. Daher zeichnen wir für diese Artikelserie immer wieder Kundenmeinungen über »Einkaufserlebnisse« beim Blumenkauf auf, die von gewisser allgemeiner Bedeutung sind. In diesem Beitrag das Erlebnis eines 54-jährigen Gastwirts, der am Rande des Ruhrgebiets lebt. In seinem Fall geht es um die schöne neue Computer-Welt. von

AN DREAS NOWAK

Als Gastwirt lebe ich von den Menschen, die im weiteren Einzugsgebiet meines Speiselokals wohnen, »Fremde« oder Touristen sind bei uns selten. Dementsprechend verhalte ich mich und bevorzuge es als Privatperson, meine Einkäufe auch beim lokalen Einzelhandel zu tätigen. Eine Hand wäscht die andere, schließlich trinken die, bei denen ich einkaufe, am Abend ihr Bier bei mir. Zudem halte ich mich für wertkonservativ. Ich ziehe jeden Tante-Emma-Laden einem Supermarkt vor, und die Einkaufsmöglichkeiten per Internet haben mich als Privatperson nie wirklich erreicht. Unweit unseres Lokals gibt es ein Blumengeschäft. Schon seit Generationen, meine Großeltern haben dort schon gekauft. So auch ich. An der Eingangstür klebt ein Schild von Fleurop, einen Blumengruß habe ich in all den Jahrzehnten nicht erteilt. Anfang Mai war ich für ein paar Ferientage in Schleswig-Holstein und habe im örtlichen Geschäft einen Strauß für meine Gastgeberin

Die Annahme eines Fleurop-Auftrages am PC geht schnell, ist einfach – und löst bei vielen Kunden Vertrauen aus.

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gekauft. Die Verkäuferin war nett, kompetent, flink – und pfiffig, wie sich herausstellte. »Haben Sie schon an die Blumen zum Muttertag gedacht?«, fragte sie und traf damit ins Volle. Natürlich hatte ich nicht, und allein durch die Frage bekam ich den Anflug eines schlechten Gewissens. Die Verkäuferin hatte gleich Hilfe parat – »schicken Sie die Blumen doch mit Fleurop.« Fleurop verbinde ich aber mit »umständlich«, »Schreibkram«, mit »was soll ich denn auswählen«, mit »kommt das wohl auch an«. Alles Aspekte, die nicht zu meinem Einkaufsverhalten passen – bei mir sollte es schnell und präzise gehen. Und dann kam genau das! Wir gingen zu einem Computer-Terminal am Verkaufstresen, ein paar Klicks und ich konnte mir verschiedene Sträuße ansehen, die Verkäuferin fragte nach den Lieblingsblumen meiner Mutter (Gerbera) und empfahl dann einen Strauß, ein paar Angaben zur Adresse und dem Lieferzeitraum – fertig! Die Auftragsbestätigung wurde ausgedruckt, alles dauerte nur wenige Minuten – und seither habe ich einen anderen Blick auf Fleurop. Die superschnelle Abwicklung am Computer hat mir Vertrauen eingeflößt – zeitgemäß, so muss das heute sein. Noch mehr hat mich aber im Nachhinein beeindruckt, dass ich von der Verkäuferin überhaupt auf den Muttertag angesprochen wurde. War das Verkaufstechnik, Intuition, ein Glückstreffer? Egal, es hat sich gelohnt. Meine Mutter hat sich riesig gefreut: »Junge, dass du in den Ferien an mich gedacht hast!« Ich habe ihr dann nicht gesagt, wer eigentlich den Anstoß dazu gab...


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ich bin E U RO PA-C U P D E R F LO R I STE N In drei Monaten ist es so weit, dann wird Havir˘ov-Me˘sto für drei Tage die Hauptstadt der europäischen Floristen sein. Vom 1. bis zum 3. September ist die Stadt am südöstlichen Rand der Tschechischen Republik Austragungsort des Europa-Cups der Floristen. Für Deutschland wird Thomas Gröhbühl an den Start gehen. Er wurde Ende September 2010 in Bad Nauheim Deutscher Meister der Floristen und steckt schon jetzt mitten in seinen Vorbereitungen zum Europa-Cup. Wir haben bei ihm nach dem Stand der Dinge gefragt und werfen nachfolgend einen Blick auf das größte floristische Ereignis in diesem Jahr.

Konzentriert, aber doch auch locker war Thomas Gröhbühl im vergangenen Jahr während des Wettbewerbs um die Deutsche Meisterschaft der Floristen. Seine Arbeitsweise stellte er auch auf der IPM in diesem Jahr einem breiten Fachpublikum vor.

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Einen internationalen Floristen-Wettbewerb schüttelt man nicht so eben aus dem Ärmel – das weiß auch Thomas Gröhbühl. Daher hat der 1977 in Karlsruhe geborene Florist ein beratendes Team um sich gescharrt. »Meine beste Freundin, die auch schon auf der Goldenen Rose mit dabei war, wird mir unter anderem helfen«, freut sich Thomas Gröhbühl. Mit dabei ist auch Björn Kroner, der nicht zuletzt durch seine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft der Floristen Erfahrung mit internationalen Wettbewerben hat. Die ist von Vorteil, geht es bei Veranstaltungen wie dem Europa-Cup doch um mehr als »nur« Gestaltungsideen. Aufbauten müssen entworfen und in Auftrag gegeben werden, die Logistik muss organisiert, die Anreise geplant, Übungsräume beschafft, Sponsoren gesucht und inhaltliche Recherchen betrieben werden. Hinzu kommt ein ständiger Gedankenaustausch mit zahlreichen Kennern der Materie. Auch mit Nadine Weckardt-Bennett, die 2007 in Slowenien Europa-Meisterin wurde,hat er telefoniert.Erst wer persönlich vor solch einem Wettbewerb steht, weiß, wie hoch Berge sein können. Allein schon die finanziellen Dimensionen sind beträchtlich. »Zwischen 25 000 und 30 000 Euro wird das alles kosten«, schätzt Thomas Gröhbühl. Das kann man natürlich kaum alleine finanzieren, daher ist der deutsche Europa-Cup-Teilnehmer froh, mit Florissima, HBI, Smithers Oasis, Firma Trautz, Firma Halbach, Sparkasse Bühl sowie dem Landes- und Bundesverband Deutscher Floristen Sponso-


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neugierig

ren gefunden zu haben. »Es können aber gerne noch mehr sein, ich bin für jede Unterstützung dankbar«, sagt er. Bei solchen Summen, bei dem enormen Zeitaufwand – warum tut man sich so etwas an? »Ich bin neugierig und gespannt, wie weit ich komme. Solche Wettbewerbe bringen einen enorm weiter«, meint der beim 5-SterneFleurop-Partner »Blumen Prelisauer« in Bühl arbeitende Florist. Ein Raumschmuck, bei dem der tschechische Komponist Antonín Dvoˇrák thematisiert werden soll, ein Tischschmuck, ein Brautstrauß, eine Pflanzschale und eine Überraschungsarbeit stehen auf dem Programm des Europa-Cups. Hinzu kommt noch ein »Hut für Eliza Doolittle«, dem durch »My Fair Lady« wohl berühmtesten Blumenmädchen der Musikgeschichte. Stellt sich die Frage: Hat Thomas Gröhbühl schon konkrete Ideen für die Umsetzung? »Ja, habe ich, aber die verrate ich nicht«, schmunzelt er. Ideenfindung, Recherche, Skizzen (auch in Originalgröße, um eine plastische Vorstellung zu bekommen), konkrete Umsetzung – das sind die wesentlichen Arbeitsschritte, vor denen Thomas Gröhbühl steht. Den Monat August hat er sich weitgehend frei gehalten und will dann intensiv trainieren. Ein Faible für bestimmte Gestaltungs-

stile hat er nicht – »ich mag es üppig, aber auch reduziert, jedes Werkstück ist ein Unikat, es kommt immer auf den Anlass, das Gesamtbild an.« Auch tut er sich schwer, eine Lieblingsblüte zu nennen. Nach einigem Zögern (»eigentlich mag ich alle Blüten«) entscheidet er sich für die Calla. Eine Blüte von einer gewissen schlichten Eleganz. Das passt zu Thomas Gröhbühl, der von sich selbst sagt: »Ich bin ein gradliniger Typ.« In Havirˇov-Meˇsto wird der deutsche Europa-Cup-Teilnehmer auf ihm unbekannte Wettbewerber treffen, nur den österreichischen Teilnehmer Johann Obendrauf kennt er persönlich. Wobei ein Blick auf die Ergebnisse der seit 1967 veranstalteten Europa-Cups ahnen lässt, aus welchen Ländern Favoriten kommen könnten. Je viermal hatten die Schweiz und Norwegen die Nase vorn, je zweimal Belgien und die Niederlande sowie einmal Frankreich. Dreimal ging der EuropaCup der Floristen nach Deutschland. 1978 war Gregor Lersch, 1999 Monika Nieland und 2007 Nadine Weckardt-Bennett erfolgreich. Und in diesem Jahr? Das weiß man erst am 3.September. Schon jetzt darf man aber Thomas Gröhbühl viel Erfolg wünschen. Erfolg – vor allem aber auch eine Menge Spaß.

D E R E U RO PA-C U P-O RT Havirˇov-Meˇsto liegt am südöstlichen Rand der Tschechischen Republik. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der heutige Stadtteil Sumbark 1305, doch erst 1955 gab es die offiziellen Stadtrechte. Der 84 000 Bewohner zählende Ort liegt im Umfeld eines großen Industriegebietes und einer Bergbauregion, ist aber doch als hochwertige Wohngegend bekannt. Die leicht hügelige, mährisch-schlesische Landschaft wird von Flusstälern durchzogen und ist durch zahlreiche Burgen und Schlösser touristisch attraktiv. Ein tschechisch-deutsches Begegnungszentrum in Havirˇov-Meˇsto ist ein Hinweis auf die ehemalige deutsche Besiedlung der Region.


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SELBERMACHEN I Schon mehrfach haben wir im Fleurop-Magazin über Kundenveranstaltungen von Fleurop-Partnern mit dem Tenor »Selbermachen« berichtet.Solche Marketing-Aktivitäten sind sehr effektive Kundenbindungsmaßnahmen, da die Beteiligten persönlich angesprochen werden, der Event-Charakter »Erlebnis« verspricht und die Kunden auf emotionaler Ebene anspricht. Die Fleurop-Partner Birte und Kai Jentsch (Bargteheide) haben zum Thema Ostern zwei SelbermachEvents mit jeweils 15 Teilnehmern durchgeführt. Da sie VorbildCharakter haben, dokumentieren wir die Abläufe nachfolgend.

Kein hoher Werbekosten-Aufwand: Mit diesem Flyer (als Auslage im Fachgeschäft und als E-Mail versandt) wurde für die Selbermach-Events geworben. Mehr zum Umgang mit Druckvorlagen steht auf den Seiten 24/25.

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»Wir hatten eine hervorragende Resonanz und werden in diesem Bereich sicher aktiv bleiben«, resümiert Birte Jentsch die zwei Selbermach-Events in der Vorosterzeit am 5. und 19. April. Nachdem die Idee geboren war, wurden zunächst einmal die äußeren Bedingungen festgelegt. DieVeranstaltungen sollten im eigenen Fachgeschäft stattfinden. Dazu mussten die Arbeitsbereiche für 15 Personen festgelegt, das Personal, die Art und Anzahl der zu erstellenden Werkstücke und die Materialien (Einkauf ) geplant werden. Der Ablauf wurde so strukturiert, dass nach der Begrüßung (Sekt,Ostereier, Salzgebäck) das Floristmeister-Ehepaar den Teilnehmern die drei Werkstücke in einem etwa halbstündigen Vortrag erläuterte – und dann ging es unter Anleitung von jeweils vier Mitarbeiterinnen los. »Fachliche Anleitung ist wesentlich, die Teilnehmer erwarten das, man darf sie nicht alleine lassen«, hat Birte Jentsch festgestellt. Ebenso wurde auf den Veranstaltungen klar: Erwartet wird keine Party mit unverbindlichem Small-Talk, die Beteiligten wollten wirklich etwas machen, etwas wissen.

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Bevor es soweit war, musste die Veranstaltung natürlich beworben werden. Ein Flyer wurde so gestaltet, dass drei Exemplare auf eine DIN A4-Seite passten, die dann entsprechend geschnitten wurde. Die Flyer wurden im Geschäft ausgelegt bzw. gezielt verteilt, ein selbst entworfenes Plakat hing im Geschäft. Ein entsprechender Hinweis wurde auf die eigene Web-Seite gebracht und an wichtige Stammkunden per E-Mail geschickt. »Innerhalb weniger Tage waren beide Veranstaltungen ausverkauft«, freut sich Birte Jentsch. Viele per EMail angesprochene Stammkunden meldeten und bedankten sich für die Einladung – auch dann, wenn sie nicht teilnehmen konnten. Was zeigt: Allein schon die persönliche Einladung brachte eine positive Resonanz und den entsprechenden werblichen Effekt. Wobei der Selbermach-Event für die Kunden nicht kostenlos war. Jeder (besser gesagt jede, denn unter den 30 Teilnehmern waren 29 Frauen) zahlte 37,50 Euro. Damit waren die Materialkosten abgedeckt, es blieb sogar Geld für anfallende Personalkosten übrig. »Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht lohnt sich das kaum, doch wir ha-

ben das als werbliche Maßnahme gesehen – und dafür war es preiswert«, erklärt Birte Jentsch. Sie schätzt, dass für die komplette Vorbereitung etwa ein Arbeitstag (natürlich in Intervallen) anfiel. Hinzu kam natürlich noch die Zeit an den Tagen der Veranstaltungen – vom Einrichten der Arbeitsplätze über die Zeit des auf drei Stunden fixierten Seminars bis hin zum Abräumen der Arbeitsplätze. Das ist, betrachtet man den nachhaltigen Effekt dieser Kundenbindungsmaßname, ein überschaubarer Zeit- und Kostenaufwand. Jeder Kunde hatte seinen eigenen Arbeitsplatz, eigenes Werkzeug, identische florale Materialien. Dadurch konnten die anfallenden Materialkosten detailliert kalkuliert werden. So kam auch kein Wunsch nach zusätzlichen Blumen auf. Das, was dann die Veranstaltung atmosphärisch prägte, ist schriftlich kaum wiederzugeben, da es sich um interaktive Abläufe handelte. Aber genau darin liegt das eigentliche »Geheimnis« solcher Selbermach-Events. »Unsere Kunden hatten Erfolgserlebnisse, sie waren kreativ, sie hatten Spaß, sie haben erlebt, dass Floristik so einfach, wie sie sich das vielleicht vorgestellt hatten, gar nicht ist«, erläutert Birte Jentsch den Selbermach-Effekt. »Die ehrliche Begeisterung hat gezeigt, dass der Abend auf die ein oder andere Kundin wie eine Therapie wirkte. Endlich mal etwas Kreatives machen, etwas Selbsterdachtes mit den eigenen Händen umzusetzen – das hat vielen anscheinend gefehlt.« Solche positiven (Freizeit-)Erlebnisse werden natürlich von den Beteiligten nachhaltig mit dem verbunden, der die Erlebnisse ermöglichte.In diesem Fall mit Blumen Jentsch.Klassische Kundenbindung, wie sie persönlicher, besser kaum geht. Zudem wird etwas erfüllt, was auch immer wieder vom Fleurop-Aufsichtsratsvorsitzenden Kurt Hornstein gefordert wird – die Pflege des »Kulturguts Blume«. Wer anlässlich solch eines Kreativ-Events selbst erfährt, was Floristik eigentlich bedeutet, welcher Charme Blumen innewohnt, der wird auch eine stärkere innere Beziehung zu diesem Kulturgut entwickeln. Birte Jentsch hat zumindest erfahren: »Einige Kundinnen baten darum, zukünftige Veranstaltungen dieser Art nicht breit zu bewerben. Damit sie auf jeden Fall immer mitmachen können.« Und was passiert jetzt, kaufen die Seminar-Teilnehmerinnen nun ihre Blumen bei Aldi, um damit zu Hause selbst kreativ zu werden? »Sicher nicht«, meint Birte Jentsch. »Die an dem Abend verarbeiteten Blumen gibt es nur im Fachgeschäft«, lautet ihre einfache Erklärung.DieTeilnehmerinnen haben ihreWerkstücke natürlich mit nach Hause genommen und brachten die Transportboxen am nächsten Tag zurück. »An den Gesprächen haben wir gemerkt, dass die Kundenbindung funktioniert hat, dass es gelungen ist, die Leistungen unseres Fachgeschäfts auf emotionale Weise darzustellen«, resümiert die Floristmeisterin aus Bargteheide. Sie glaubt, dass die Selbermach-Erfahrung »rumerzählt wird, im Familienkreis und bei den Freundinnen. Ich nehme an, dass sich mittelfristig ein Kreis Interessierter bilden wird, für die solche Veranstaltungen zu einem FreizeitVergnügen werden können.« Daher:Für den Sommer sind schon weitere Selbermach-Events geplant. Ein überraschender Aspekt für Birte Jentsch, sozusagen ein willkommener Nebeneffekt, sollte noch erwähnt werden. »Für unsere Mitarbeiterinnen, speziell die Auszubildenden, haben die Abende einen enormen Motivations- und Identifikationsschub gebracht.« Also: Kundenbindung, wie sie persönlicher und emotionaler kaum machbar ist, nahezu kostenneutral, wenig Zeitaufwand, motivierend für dasTeam, nachhaltig in derWirkung auf die eigenen Kunden und sogar »Blumenkultur« stiftend – was will man mehr?


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Ob Plakate oder andere In-Store-Werbemittel, Anzeigenvorlagen, Flyer und Broschüren, Karten oder Preisschilder: Für all das gibt es heute Vorlagen, das Internet macht’s möglich. Fleurop beispielsweise bietet im MerkurPortal fix und fertig designte Anzeigenvorlagen und Plakate im PDF-Format. Das Blumenbüro Holland geht mit seiner »Marketingbox« noch einen Schritt weiter. Der registrierte Blumenfachhändler kann mit Hilfe eines Baukastensystems individuelles Werbematerial erstellen. Und wer für seine Topfpflanzen dekorative Preisschilder mit Pflegehinweisen benötigt, nutzt die Module bei Floradania. Alles ganz einfach, oder?

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Eigentlich ist es wirklich ganz einfach, mit den fertigen Druckvorlagen zu arbeiten, Computer und Internet machen’s möglich. Und wer dazu noch einen hochwertigen Drucker besitzt, der muss für Einzelausdrucke oder kleine Auflagen noch nicht einmal einen Copy-Shop oder eine Druckerei beauftragen. Man benötigt lediglich ein Programm, mit dem man PDF-Dateien öffnen und drucken kann. Das bekannteste ist der »Adobe Reader«, den man kostenfrei aus dem Internet herunterladen kann. ANZEIGENVORLAGEN VON FLEUROP Anzeigen selbst zu erstellen, ist nicht wirklich empfehlenswert. Wer effektiv werben möchte, sollte für solche Zwecke einen Grafiker oder Mediengestalter beauftragen. Oder die Anzeigenvorlagen von Fleurop nutzen, die zu umsatzstarken Blumengeschenktagen bereitgestellt werden. Man kann dazu die im MerkurPortal eingestellte PDFDatei herunterladen und diese einfach per E-Mail an die betreffende Zeitung, in der die Anzeige erscheinen soll, weiterleiten. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte in der Fleurop-Zentrale an Antje Zickuhr (Tel.: 030/713 71 156 oder antje.zickuhr@fleurop.de). P L A K AT E , F LY E R U N D K A R T E N Das Blumenbüro Holland (www.blumenbuero.org) bietet seit kurzem dem Blumenfachhandel die »Marketingbox« an. Dort können Sie selbst gratis, einfach und schnell die Kommunikationsmittel gestalten, die Sie benötigen, um Verbraucher zum Kauf von Blumen und Pflanzen zu verführen. Auf der Werbeplattform haben Sie immer reichlich Auswahl an Kommunikations- und Bildmaterial, um Verbraucher optimal zu erreichen.

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A B B . L I N K S Das Blumenbüro Holland bietet auf seiner Internetseite für den Blumenfachhandel die »Marketingbox«,mit deren Hilfe man Plakate und Flyer zur Kampagne »Zimmerpflanze des Monats« erstellen kann. A B B . R E C H T S Auch Aktionsplakate oder Imageplakate können ohne großen Aufwand gestaltet werden. Die generierte PDF-Datei kann man selbst ausdrucken oder diese Arbeit einem Copy-Shop überlassen. Das dekorative Preisschild (unten) ist beispielsweise mit Hilfe des Schildmoduls auf www.floradania.dk entstanden.

Praktisch funktioniert das wie folgt: 1. Man öffnet die Internetseite www.blumenbuero.org. 2. Man wählt die gewünschte Sprache, also Deutsch, und klickt auf die Seite »Blumenfachhandel«. Es öffnet sich ein Popup-Fenster. 3. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich zunächst einmal registrieren, kann dann aber sofort mit der kreativen Arbeit loslegen. 4. Wer hat, lädt sein Logo hoch. 5. Nächster Schritt ist die Farbauswahl, 30 unterschiedliche Farbpaare stehen zur Verfügung. 6. Fehlen noch die Schrifttypen. Auch da gibt es eine kleine Auswahl der gängigsten Schriften. 7. Dann kann man mit der Erstellung des Werbematerials beginnen und aus etlichen Vorlagen wählen. Für ein Imageposter beispielsweise sucht man aus dem umfangreichen Fotokatalog ein passendes Bild aus ... und schon ist ein Werbemittel fertig. 8. Bleibt noch, auf den Button »definitives Werbemittel downloaden« zu drücken. Man erhält eine professionelle PDF-Datei. Es stehen mehr als 2000 Fotos zur Verfügung – da findet jeder etwas Passendes für seine individuellen Aktionen. 9. Die PDF-Datei kann man nun auf einem guten Drucker selbst printen oder diese Arbeit einem Copy-Shop oder einer Druckerei überlassen. Dort gibt es dann auch fachliche Beratung, wenn es um die Papierauswahl geht. PREIS- UND INFOSCHILDER Infoschilder sind eine prima Verkaufshilfe für Zimmerpflanzen. Sie zeigen ein Foto der Pflanze, Pflegehinweise und den Preis. Auch hier gibt es im Internet Vorlagen für die Erstellung.Beispielsweise bei Floradania,der Marketingorganisation der dänischen Topfpflanzengärtner (www.floradania.dk). Man wählt auch dort zunächst die Sprache und kann dann sofort ohne Registrierung loslegen. Der Button »Schildmodul« befindet sich auf der Startseite ganz unten links. Die Bildauswahl ist sehr umfangreich und reicht von »A« wie Abutilon Hyriden bis »Z« wie Zygopetalum Hybriden. Nach der Bildauswahl kann man den Preis und zusätzlich einen speziellen Text eingeben, anklicken, ob Pflegehinweise hinzugefügt werden sollen, Hoch- oder Querformat wählen und sogar das Firmenlogo einfügen (optional). Bleibt noch das Preisschild zu erstellen, indem das Feld »Preisschild generieren (PDF)« angeklickt wird. Das war’s schon.


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In Mainz ist jeder Muttertag durch den an diesem Tag durchgeführten Marathonlauf eine besondere Herausforderung für Christian Wenk. Sein Auslieferungspersonal trifft er dann in den Randgebieten der Stadt.

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AUSLIEFERUNGSSPITZEN Ganz klar, es gibt sie: die Auslieferungsspitzen im Fleurop-Geschäft. Zu diesen Verkaufsschwerpunkten zählt natürlich der Muttertag, der von Fleurop in diesem Jahr besonders stark beworben wurde. Doch: Wie plant man die Auslieferung von Fleurop-Grüßen zu solchen Spitzenanlässen, wie sieht der Personaleinsatz aus, wie der Einkauf? Wir haben nachgefragt – bei einigen Fleurop-Partnern in verschiedenen Regionen, die gemeinsam haben, dass sie alle enorm viel ausliefern. Dr. Bernd Koller, Stralsund: Beim Gartencenter und den Blumenfachgeschäften von Dr. Bernd Koller läuft die Auslieferung von Fleurop-Grüßen schon fast zehn Jahre lang über ein kooperierendes Taxi-Unternehmen. Zwar gibt es auch eigene Fahrer, aber aufgrund der Größe und des Umsatzvolumens etwa im Bereich Beet- und Balkon sind die eigenen Mitarbeiter gebunden. »Wir bieten einen 24-Stunden-Lieferservice, auch die Fahrer des Taxi-Unternehmens sind Tag und Nacht unterwegs. Daher gibt es keine Probleme an Verkaufsschwerpunkten«, erklärt das Fleurop-Verwaltungsratsmitglied. Die bei Fleurop für die Auslieferung vorgesehenen Tarife gibt Dr. Bernd Koller an das Taxi-Unternehmen weiter – nicht mehr, nicht weniger. Die Blumen werden zentral abgeholt und stehen während der Fahrt

in Wasserbehältern. Wird ein Empfänger nicht angetroffen, wird auch ein zweites oder drittes Mal angeliefert. An Spitzentagen wie Muttertag sind mehrere Fahrer gleichzeitig unterwegs. Das Volumen, auch beim Einkauf, wird wie der voraussichtliche Personalbedarf aus Erfahrungswerten der Vorjahre ermittelt. Wobei sich der Muttertag im Osten Deutschlands, so zumindest die Erfahrung von Dr. Bernd Koller, fest etabliert hat. Im Gegensatz zum Valentinstag, der nur etwa halb so stark wie der Frauentag ist, und dieser vom Muttertag um ein zusätzliches Drittel übertroffen wird. Horst Neumann, Oldenburg: Um das Auslieferungsvolumen aktuell einzuschätzen, erkundigt sich Horst Neumann vor Verkaufsspitzen in der Zentrale nach den Auftragseingängen. »Das Volumen an Fleurop-Grüßen kann man eine Woche vor der Umsatzspitze im Laden erkennen«, ist seine Erfahrung. Danach, und nach Erfahrungswerten werden die Personalplanung und auch der Einkauf geregelt. Wobei das Geschäft von Horst Neumann (24 Mitarbeiter) täglich von Holland aus beliefert wird. Zwei, drei Tage vor der jeweiligen Auslieferungsspitze geht Horst Neumann alle bis dahin vorliegenden Aufträge nach »Besonderheiten« für den Einkauf durch. Die Fahrer (an Spitzentagen vier, manchmal fünf ) richten sich nach Tourenplänen, die zusammenhängende Stadtteile umfassen. Frische ist für Horst Neumann sehr wichtig. Zehn bis 15 Fleurop-Grüße in einer Tour von etwa 90 Minuten werden auf Wasser ausgeliefert – wenn es sehr warm


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OSTERN DU RCHWACHSEN – MUTTERTAG GUT Geht man nach den Umsatzergebnissen der Vereinigung Deutscher Blumengroßmärkte, war das Ostergeschäft in diesem Jahr durchwachsen. Zurückgeführt werden die mauen Zahlen auf den sehr späten Ostertermin und das sommerliche Wetter. Der Muttertag hingegen erzielte allein über www.fleurop.de gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 20 Prozent! Kräftige Farben lagen dieses Jahr im Trend, Topseller war der bunte Fleurop-Gruß »Für Mama«.

ist, sind auch weniger Sträuße in den Auslieferungsfahrzeugen. »Am frühen Morgen beginnt die Auslieferung mit bis zu fünf Fahrzeugen, gegen Mittag sind die meisten Fleurop-Grüße ausgeliefert«, erläutert Horst Neumann. Christian Wenk, Mainz: Für Fleurop-Partner Christian Wenk ist der Muttertag jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung, denn zu diesem Tag wird in Mainz immer ein Marathonlauf veranstaltet. Um die Behinderung durch Straßensperren gering zu halten, trifft der Mainzer Fleurop-Partner sein Auslieferungspersonal in Mainzer Randgebieten und verteilt dort die Fleurop-Grüße (auf Wasser) entsprechend vorher festgelegter Tourenpläne auf die einzelnen Fahrzeuge. Zu Fleurop-Spitzentagen sind es bis zu vier Fahrer, jeder davon ist rund 150 Kilometer unterwegs – bei einem Gesamtvolumen von bis zu 150 Fleurop-Grüßen. Im abgesperrten Stadtgebiet wird nach Beendigung des Marathons ausgeliefert – oder mit dem Fahrrad. An Auslieferungsspitzen werden neben eigenem Personal auch Aushilfen mit eigenem Fahrzeug engagiert. »Wenn Empfänger nicht angetroffen werden, liefern wir auch kostenfrei ein zweites Mal«, erläutert Christian Wenk. Der sagt: »Bei uns geht Service weit, sehr weit. Wir sind immer bereit, einen Lieferstopp gibt es bei uns nicht. Und wir liefern alles, was möglich ist, wir bringen auf Wunsch auch fri-

sche Brötchen vorbei.« Der Einkauf richtet sich nach Erfahrungswerten aus den Vorjahren, wobei Christian Wenk rund 90 Prozent der benötigten Ware online und nur zehn Prozent auf dem Blumengroßmarkt kauft. Andre Wolf, München: An Spitzentagen wie dem Muttertag sind bei Fleurop-Partner Wolf in München bis zu drei Fahrer unterwegs – der Chef persönlich, ein fester Fahrer und bei Bedarf ein Bekannter. Pro Tour (Dauer etwa 90 Minuten) werden bis zu acht Sträuße ins Lieferfahrzeug aufgenommen. Die Sträuße werden nicht auf Wasser transportiert. »Wir möchten die Fleurop-Grüße trocken überreichen«, erklärt Andre Wolf den Grund. Bei ihm sind der Valentinstag und der Muttertag die Verkaufsspitzen in der ersten Jahreshälfte, wobei sich »das Muttertagsgeschäft auf zwei Tage verteilt.« Ebenfalls relevant ist noch der Frauentag, allerdings »hat der Umsatz im Vergleich zu früher etwas nachgelassen.« Auch Ostern und Allerheiligen bringen deutlich zusätzlichen Umsatz. Beim Einkauf greift das Fleurop-Verwaltungsratsmitglied auf Erfahrungswerte aus vergangenen Jahren zurück. Was zeigt – die Koordination des Einkaufs ist nahezu identisch, die Erfahrungen aus den Vorjahren sind die Basis. Beim Personaleinsatz hingegen gibt es deutliche Unterschiede. Wobei zwei Aspekte im Zentrum stehen – Frische und Servicebereitschaft.

&service frische


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sommertrend

SCHICKE TÖPFE F Ü R P E T E R S I L I E & C O. Frische Kräuter sind aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Als Alternative zum Bund, der ziemlich schnell verwelkt, kann man seinen Kunden die wichtigsten Kräuterarten als lebende Pflanze anbieten. Sie werden auf Blumengroß- und Pflanzenabholmärkten in den Sommermonaten zu günstigen Preisen angeboten. Im schwarzen Plastiktopf sehen diese Pflanzen allerdings nicht gerade fachgeschäftsgerecht aus. Dem kann man abhelfen. Mit den neuen Kräuterübertöpfen von Scheurich machen die grünen Würzpflanzen auf der Küchenfensterbank richtig etwas her. Die Töpfe sind in den Farben Panna und Nature zu haben. Sie tragen ein Reliefmotiv sowie die dazu gehörenden botanischen Namen der vier wichtigsten Würzpflanzen: Petersilie, Basilikum, Thymian und Salbei. Die neuen Kräutertöpfe sind mit 15 Zentimetern so groß, dass die kleinen Kunststoffcontainer, in denen die Küchenkräuter angeboten werden, auf jeden Fall gut hineinpassen.

MITBRI NGSEL IM KORB ZUM MOTTO-DINNER Kunden, die zu einem Grillfest oder einem Motto-Dinner eingeladen sind, suchen häufig nach einem passenden Geschenk. Kräuter sind da eine gute Wahl. Das kann natürlich eine Pflanze im passenden Gefäß sein oder aber – ein wenig anspruchsvoller – ein für die Terrasse geeignetes bepflanztes Körbchen. Diese gibt es im Bedarfshandel in vielen unterschiedlichen Größen und Formen. Auch wenn die Bepflanzung nicht dauerhaft, sondern saisonal ist, sollte man den Korb mit einer wasserdichten Folie auslegen und als Drainage eine Schicht Tongranulat (etwa Seramis) einfüllen. Wenn dann doch mal zu viel gegossen wird, kann sich dort das überschüssige Wasser sammeln. Bei der Pflanzenauswahl gibt es kaum Grenzen. Attraktiv sind verschiedene Salbei-Sorten, der Deutschen Lieblingskraut, die Petersilie, und duftender Thymian.

D E KO R AT I O N MIT FRISCHEKICK Für Kunden, denen das Relief-Dekor zu dezent ist, gibt es Kräuter-Übertöpfe mit Frischekick. Da regt allein schon das Gefäß Appetit an und macht Lust auf neue Geschmackserlebnisse. Die Firma Scheurich liefert jetzt ein weiteres Motiv, das für das Anlegen eines Indoor-Gewürzgartens spricht: den neuen Kräutertopf Green Herbs. Ein satter Kräutermix in fotorealistischer Abbildung und die Namen klassischer Gewürzpflanzen in unterschiedlichen Größen zieren den glänzend weißen Übertopf, der die traditionellen Küchenkräuter in die Küche bringt. Hähnchen mit Basilikumfüllung, Carpaccio mit Petersilie oder ein bunter Sommersalat mit Minze stehen stellvertretend für die moderne Küche, die sich auf Natürlichkeit besinnt – denn dass die Inhaltsstoffe der Gewürzpflanzen gesund sind, ist längst kein Geheimrezept mehr.


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KRÄUTER & GEWÜRZE H ERZLICH WI LLKOMMEN

Kräuter sind »voll im Trend«. Zahlreiche Kräuterbücher, Kräuterseminare oder Kräutermärkte wecken bei vielen Menschen den Wunsch nach einem eigenen kleinen Kräutergarten – sei es im Beet vor dem Haus, im Kübel auf der Terrasse, im Kasten auf dem Balkon oder im Topf auf der Fensterbank. Es gibt viele Möglichkeiten, vom »Kräuterboom« zu partizipieren. Hier einige Anregungen.

Neun Fleurop-Lieferpartner und neun Agentur-Partner verstärken seit April 2011 die Fleurop-Gemeinschaft. Zusätzlich sind in dem Monat zehn Agenturen zu Lieferpartnern geworden. Alle neuen Fleurop-Kolleginnen und -Kollegen heißen wir herzlich willkommen und wünschen Ihnen geschäftlichen Erfolg.

20.06. Herbert Greszuk, Recklinghausen 20.06. Erika Weilepp, Wiehe 20.06. Monika Greszuk, Recklinghausen 23.06. Ingeborg Schade-Ried, Homberg, Efze

FÜNF-STERNE-FLORISTEN

26.06. Elsbeth Krämer, Kirn, Nahe 28.06. Bernd Inselmann, Wentorf b. Hamburg

Im April 2011 sind acht Fleurop-Fachgeschäfte mit fünf Sternen ausgezeichnet worden:

50 JAHRE 02.06. Bärbel Schatz-Schwarzer, Korb, Remstal

 Firma Markus Krudewig, Hamm, Westf.

05.06. Andreas Kupsch, Riesa

 Blumen-Studio Anke Mevert, Cuxhaven

06.06. Elke Drewes, Herford

 Uwe Kimm GmbH, Bad Emstal-Sand

09.06. Peter-Michael Glöckler, Wiesbaden

 Floristmeisterbetrieb Zetel, Jochen Sieben, Zetel

12.06. Gesine Erkelenz, Rottenburg a. d. Laaber

 Moderne Floristik Josef Echelmeyer, Emsdetten

13.06. Heike Babilon-Lelle, Vinningen

 Firma Anja Bartels, Schortens

15.06. Ursula Baumeister, Feldkirchen-Westerham

 Blumenhaus Friedrich Gartenbau,

15.06. Eckhard Schmid, Löchgau

Inh. Heino Friedrich, Westerstede

15.06. Dorothea Oswald-Bachmann,

 Blumenhaus Andersen, Kerstin Andersen, Oldenburg in Holstein

Geisenheim, Rheingau 15.06. Barbara Narosch, Bochum 15.06. Egon Hartmann, Meiningen

GEBU RTSTAGE U N D J U B I L ÄEN

18.06. Norbert Pohl, Vierkirchen 18.06. Petra Schleßelmann, Altenholz

Herzlichen Glückwunsch und für die Zukunft weiterhin alles Gute, Glück, Gesundheit und Erfolg! Wir gratulieren zum Geburtstag:

21.06. Michael Klein, Wadgassen 23.06. Kersten Roßbach, Löbejün 23.06. Rosemarie Di Stefano, Rottenburg am Neckar

85 JAHRE

25.06. Birte Hunger, Bremen

04.06. Herta Krauss, Erlangen Erlangen

26.06. Anke Michalski, Varel, Jadebusen 26.06. Volker Tara, Großpösna

75 JAHRE

26.06. Gabriele Beckmann, Münster, Westf.

18.06. Uwe Gerckens, Itzehoe

27.06. Martin Kruse, Wallenhorst

18.06. Margarete Henne, Reutlingen

28.06. Uwe Haug, Oberteuringen 29.06. Carmen Hattwig, Dresden 30.06. Karola Füllberg, Eime

70 JAHRE 05.06. Helga Schäfer, Quakenbrück

Auf der Fensterbank dekorativ platziert, kann Ihr Kunde mit Kräuterpflanzen in den 14-Zentimter großen »Green Herbs«Gefäßen kleine Oasen im Küchenambiente inszenieren. Die Übertöpfe mit dem Frischekick sind selbstverständlich wasserdicht – es können also keine hässlichen Wasserränder auf schönen Küchenfensterbänken entstehen.

06.06. Hermann Josef Giesen, Aachen

40 JAHRE

15.06. Sandra Bienert, Magdeburg

07.06. Marco Sauerland, Warburg, Westf.

27.06. Hermann-Josef Büskens, Jüchen

07.06. Bianca Rudloff-Essel, Ennepetal 07.06. Silke Bienk, Fürstenau b. Bramsche, Hase

65 JAHRE

09.06. Andrea Veil, Konstanz

02.06. Reiner Baudistel, Baden-Baden

10.06. Sandra Sebastian, Knittlingen

04.06. Rainer Grab, Kreuztal, Westf.

11.06. Susanne Biesemeier, Bünde

11.06. Manfred Bertram, Barntrup

11.06. Britta Seifert, Wustermark

12.06. Hans-Georg Bethge, Hamburg

12.06. Diana Unger, Göllheim

12.06. Lothar Maylahn, Herne

13.06. Cornelia Wenk, Dresden

13.06. Heidemarie Klötzl, Karben

20.06. Karen Zwick, Hamburg

16.06. Edmund Lammers,

23.06. Tobias Hohmann, Weimar, Thür.

Büren-Steinhausen, Westf.

23.06. Franka Reuscher, Berlin

17.06. Bernd Lohr, Groß-Gerau-Dornheim

23.06. Susanne Rühland, Dresden

21.06. Heidrun Lederer, Münster, Westf.

25.06. Carola Lindorf, Cottbus

30.06. Helmut Bimberg, Freiberg, Sachs.

26.06. Hans-Joachim Knapp, Frankfurt am Main 29.06. Ina Schumann, Leipzig 30.06. Rabea Zornig, Marne

60 JAHRE 02.06. Werner Tiemerding, Gnarrenburg

Wir gratulieren zum Firmenjubiläum:

02.06. Hedija Kramer, Bendorf, Rhein 03.06. Horst Sohn, Köln 04.06. Helga Linke, Bernburg

175 JAHRE

06.06. Wolfgang Thede, Hanerau-Hademarschen

01.06. Firma Bernd Weigand,

13.06. Monika Richter, Bad Gottleuba

Bad Soden am Taunus

16.06. Hans-Jürgen Ströbl, Bad Abbach 17.06. Birgit Fleischer, Schmiedeberg, Osterzgeb.

50 JAHRE

18.06. Christa Bleker, Wiesbaden

01.06. Firma Herma Loos, Hamburg

19.06. Jenny Hanemann, Isenbüttel

04.06. Blumen Rückert GmbH, Berlin

VORSCHAU JULI z EINLADUNG ZUR FLEUROP-HAUPTVERSAMMLUNG z M I T P F L A N Z E N G E STA LT E N z A N T H U R I E N : T R E N D FA R B E P I N K


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K A F F E E K L AT S C H Im Sommer spielt sich das Leben – wann immer es möglich ist – im Freien ab. Garten, Terrasse und Balkon sind dann das grüne Wohnzimmer. Versteht sich, dass auch unsere Juli-Kaffeeklatsch-Runde draußen tafelt. Serviert wird dieses Mal keine heiße Spezialität, sondern ein kühler Eiskaffee. Dazu gibt es kleine Creme-T Creme-Törtchen für Schokoladen- und Vanilla-Fans. Leichte, luftige Genüsse, die an warmen Sommertagen besonders gut schmecken. HELL UND DUNKEL Warmes Braun und ein zartes Creme sind unsere Farben des Monats Juli. Man verbindet beide unweigerlich mit lukullischen Genüssen, mit Schokolade und Vanille. Durchaus kontrastreich, aber doch voller Harmonie – in der Optik wie auch geschmacklich. Damit aus Harmonie keine Langeweile wird, haben wir eine Akzentfarbe hinzugefügt, ein pastelliges Pink. Diese Wohlfühl-Farbkomposition ist genau das Richtige für einen angenehmen, entspannenden Nachmittag in geselliger Kaffeeklatsch-Runde. KAFFEE UND KUCHEN Kalter Kaffee, zart schmelzendes Vanille-Eis und luftig aufgeschlagene Sahne sind die Genusselemente, aus denen unser Eiskaffee komponiert wird. Hier das Rezept zum Ausprobieren. Für vier Personen benötigt man 400 Milliliter starken Kaffee, vier Kugeln Vanille-Eis und 200 Milliliter steif geschlagene Sahne. Den frisch gebrühten Kaffee abkühlen lassen. Das geht prima und vor allem schnell in einem mit Eiswürfeln gefüllten Gefäß. Einfach die mit Kaffee gefüllten Gläser hineinstellen. Dann jeweils eine Kugel Vanille-Eis in ein Glas geben und mit Hilfe

von zwei Esslöffeln ein Sahnehäubchen darauf setzen. Zu Eiskaffee servieren wir kleine Creme-Törtchen, von denen man gut zwei – eins mit Schokocreme, eins mit Vanillecreme – genießen kann. Die Rezepte für Eiskaffee und Creme-Törtchen können wie gewohnt als Service für Ihre Kunden im Fleurop MerkurPortal heruntergeladen werden. Auch wenn Sie eigentlich der Meinung sind: »Wir verkaufen Blumen und befassen und nicht mit Kochund Backrezepten«, sollten Sie Ihren Kunden diesen Mehrwert bieten. BLUMIGER TISCHSCHMUCK Für die Juli-Inszenierung hat sich unser Kaffeeklatsch-Florist von den Sahnehäubchen des Eiskaffees inspirieren lassen. Auf hochwertigen, dunkelbraunen Dutz-Glasgefäßen thronen makellose weiße Hortensienblüten. Umschlungen sind diese mit zarten Jasminranken. Der Clou ist je eine außergewöhnliche Clematisblüte in einem pastelligen Pink. Alternativ kann man auch andere Blüten wählen, die jedoch von der Anmutung her passen sollten. Eine Gerbera beispielsweise wäre hier fehl am Platz, passend etwa eine Mohn- oder Petunienblüte.


feelings SELBERMACHEN Im Juli ist unser Gedeckschmuck zum Selbermachen ein wenig anspruchsvoller. Benötigt werden jeweils ein flächiges Blatt, etwa ein Galax- oder Bergenienblatt, 50 Zentimeter schmales, festes, braunes Schmuckband, 50 Zentimeter zartes, cremefarbenes Schmuckband, eine Dekonadel mit Perle und etwas Schleierkraut. Wenn Sie Ihren Kunden ein kleines Bastelset anbieten, sollten die Blätter bereits getüllt, angedrahtet und mit dem festen Schmuckband abgewickelt sein. Alles andere, die Tülle mit Schleierkraut füllen, das cremefarbene Band drapieren und die Ziernadel platzieren, kann Ihr Kunde sicherlich selbst machen.

schoko

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T H E M A

vanilla

Makellose Hortensienblüten schweben wie Sahnehäubchen auf hochwertigen Dutz-Glasgefäßen. Hingucker sind ausgefallene Clematis-Blüten, die der Kreation einen sehr exklusiven Touch verleihen.

FOTOS


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