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Victoria #25

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Thema XYZ

25 Ausgabe Nr.

• 2019

Anzeigenseite | Victoria

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Naturkunde-Museum Coburg

World Champions of Nature

Außergewöhnliche Höchstleistungen und Phänomene in der Tierwelt Es gibt Dinge, die für uns Menschen unvorstellbar, für viele Tiere aber selbstverständlich sind. Zum Beispiel gibt es Tiere, die eine Woche ohne Wasser und in großer Hitze verbringen oder zwei Monate ohne Nahrung auskommen können. Pinguine stehen ihr Leben lang mit nackten Füßen auf Eis und Schnee. Tiere haben gelernt, mit solchen extremen Situationen umzugehen, oder – wie man korrekterweise sagen muss, sie haben sich im Laufe der Evolution an extreme Lebensbedingungen angepasst. Kamele können eine Woche ohne Wasser und Nahrung leben. Aber wie machen sie das bloß? Dass Kamele Wasser in ihrem Höcker speichern, ist ein Gerücht. Sie legen sich in dem Höcker einen Fettvorrat an. Mit diesem Vorrat, können sie gut eine Woche leben, wenn sie wenig zu fressen finden. Das Wasser speichern sie in ihren drei Vormägen. Um Wasser zu sparen setzen sie nur sehr hoch konzentrierten Urin ab. Die Flüssigkeit wird dem Urin und selbst dem Kot entzogen und dem Körper wieder zugeführt. Die Körpertemperatur der Kamele ist sehr variabel. In der Nacht sinkt sie auf 34 Grad Celsius ab. Das hat den Vorteil, dass sie sich im Laufe des Tages nicht so schnell erwärmen. Erst wenn das Kamel eine Körpertemperatur von 40 Grad Celsius hat, fängt es an zu schwitzen. Die normale Temperatur liegt jedoch bei 38 Grad Celsius. Die Natur ist großartig in ihrer Vielfalt. Jedes einzelne Lebewesen ist auf seine eigene Weise faszinierend. Ob in sauerstoffarmen Höhen, in finsteren Meerestiefen, in Trockenheit, Hitze oder Eiseskälte – kein Lebensraum ist so extrem, dass es Lebewesen nicht geschafft hätten, dort zu überleben. „Anpassung“ heißt die Zauberformel im Handbuch für außergewöhnliche Höchstleistungen. Der Baukasten der Natur hält die perfekten Teile bereit: Körperbau, Muskeln, Knochen, Organe, Atmung, Blut – für jede Fähigkeit gibt es die passende Kombination. Nicht erst heute nutzen Wissenschaftler und Ingenieure diese Bauanleitungen als Vorlage für technische Nachahmungen. Kein Mensch könnte je so lange und effektiv trainieren, dass er im Wettkampf mit Tieren nicht in jeder Disziplin unterläge. Der einfache Unterschied: Für den Menschen ist es Sport. Anders beispielsweise in den Weiten der afrikanischen Savannen:

Naturkunde-Museum Coburg größtes Naturkunde-Museum in Nordbayern

Edelsteine und Minerale Fossilien, Tierdioramen Urmenschen, Archäologie Völkerkunde

Naturengen ns of tu ampioe Höchstleiselt h C d h Worl ewöhnlic in der Tierw rg Auße änomene g, bis zum h und P rausstellun er 2019! e tob Sond 06. Ok

Naturkunde-Museum Coburg Park 6, 96450 Coburg Tel. 09561/8081-0, FAX 8081-40 www.naturkunde-museum-coburg.de Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr Karfreitag, 24.-26.12., 31.12. und 1.1. geschlossen

Der Gepard als schnellstes Landtier und der Strauß als Dauerläufer sind nur zwei der ausgestellten Champions (Foto: Naturkunde-Museum Coburg). Hier sind Schnelligkeit oder Ausdauer eine Frage des Überlebens. Jäger und Gejagte gehören zu den schnellsten Säugetieren der Welt. Und so hat jede Leistung ihre tiefen Wurzeln im Kampf um Leben und Tod. Der Gepard erreicht im Sprint eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer. Der Afrikanische Strauß bringt es auf seinen zwei stämmigen Beinen zwar nur auf 75 Stundenkilometer; er ist aber sowieso eher Dauerläufer und kann die Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern eine halbe Stunde durchhalten. Schneegänse überfliegen das Himalaja-Gebirge in 9.500 Metern Höhe. Der Floh überwindet in einem einzigen Sprung das 200-fache seiner eigenen Körperlänge. Die Liste der einsamen Rekorde im Tierreich, an die kein Mensch heranreichen könnte, ist lang, und sie gilt für nahezu jede Form der Fortbewegung und anderer extremer Strategien. Die außergewöhnliche Sonderausstellung „World Champions of Nature“ lädt noch bis zum 06. Oktober 2019 dazu ein, eine ganz besondere Gruppe dieser „Strategen“ näher kennen zu lernen: die jeweiligen Meister ihrer Disziplin. Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter http://www.naturkunde-museum-coburg.de oder im aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt Coburg.


Inhalt & Impressum

Inhalt Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher.

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100 Jahre AWO

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10 Jahre Pflegedienst Mario Lauer

16

Notfalldose 19 Laurentiushaus Lützelbuch

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Freibad (Märchenbad) Neustadt b. Coburg

23

Tagespflege Weidach

24

Treff am Bürglaßschlösschen AWO –

30

2

32

Mehr Generationen Haus Taschengeldbörse für Coburg

32

Caritas-Hospiz Coburg

33

Bestattungsinstitut M. Brehm

36

16

Impressum Herausgeber, Redaktion & Anzeigen:

Vertrieb:

film ´n´ media

Kostenlos zum Mitnehmen an bestimmten Auslagestellen in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Nachdruck oder Reproduktion, gleich welcher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Für Zusendung unverlangter Manuskripte oder Fotos wird keine Gewähr übernommen.

Manfred Mehls Bergstraße 25

95253 Untersiemau Tel.: 09565 - 616 51 70 Fax: 09565 - 616 51 72

Handy: 0175 - 402 2595

© 2019 by film ´n´ media – Medienagentur Manfred Mehls

E-Mail: info@filmandmedia.de

Internet: www.filmandmedia.de Titelbild: Quelle: Landesbibliothek Coburg Drucktechnische Verarbeitung: S+G Druck GmbH

Hohensteiner Str. 27 96482 Ahorn

Telefon: 09561 53049

E-Mail: info@sg-druck.de Web: www.sg-druck.de

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Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher.

Albert, Victorias Mutter, Victoria und davor die vier ältesten Kinder sehen eine private Theateraufführung in Windsor Castle. LB Coburg: Cob 9 Alb 27.

Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher. Gedruckte Statements eines Traumpaares.

Prinz Albert war ein fähiger Gestalter und Erneuerer. Eine wesentliche Voraussetzung dafür waren Bücher. Als Prinzgemahl besaß er gleich mehrere persönliche Bibliotheken, die er nach modernsten Prinzipien professionell organisieren ließ. Die wichtigste befand sich im Buckingham Palace und wurde später nach Windsor Castle verlegt. Albert hatte einen ausgesprochenen Sinn für den zweckgerichteten, systematischen Aufbau von Büchersammlungen. Seine eigene Bibliothek war dreigeteilt in Bücher, aus denen er sich informierte, Zeitschriften für die neuesten Trends, und „schön gebundenen Schund“, den er eher belächelte. Er stieß daneben den Aufbau einer Luther-Bibliothek für die Veste Coburg an, um dadurch an den Aufenthalt des Reformators zu erinnern. Der neuen Bibliothek für die britische Militärakademie Aldershot gab Prinz Albert ebenfalls wichtige Impulse. Albert erkannte den Wert von Büchern als Medium. Er nutzte Publikationen, um seine Unternehmungen zu dokumentieren und öffentlich bekannt zu machen. Der umfangreiche Ausstellungskatalog zur Great Exhibition von 1851 ist ein gutes Beispiel dafür oder der Band über den Gartenpavillon auf dem Gelände des Buckingham Palace. Albert und Victoria ließen das Gebäude privat errichten und bei der Innenausstattung die Technik der Fresko-Malerei erneuern. Victoria | Anzeigenseite

Bei allen vom königlichen Paar beauftragten, begleiteten oder überwachten Veröffentlichungen wird Wert auf gutes Buchdesign gelegt. Gewählte Materialien, Gestaltung und Illustrationsverfahren sind auf der Höhe der Zeit und stellen ein Experimentierfeld für aktuelle Entwicklungen dar. Besonders bemerkenswert sind die zahlreichen eingeklebten Fotografien der ersten Stunde. Einbände, Illustrationen und Typographie bilden eine Einheit und passen zum Inhalt. Victoria schrieb lieber selbst. Sie las Romane und auch politische Literatur, soweit es für ihre Aufgabe als Regentin notwendig war. Bei der Ordnung ihrer persönlichen Bibliothek dürfte sie sich von Albert haben leiten lassen. Als seine gelehrige Schülerin erwies sie sich vor allem, als sie nach seinem Tod eine Fülle von Büchern veröffentlichen ließ, die ihm ein Denkmal setzten. Daneben unterstütze sie Publikationen zur


Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher.

Quelle Fotos: Landesbibliothek Coburg

Stärkung der Monarchie, der nationalen Kunstförderung und der allgemeinen Geschmacksbildung. Albert und Victoria betrieben auch aktiv die Verbreitung der Bücher, die ihnen am Herzen lagen. Sie verschenkten sie großzügig im persönlichen Umfeld. So kamen zahlreiche Bände nach Coburg, Geschenke an den Bruder und Schwager Ernst II., den Sohn und späteren Coburg-Gothaer Herzog Alfred, seine Frau Marie und ganz besonders an die „liebe Schwester und Freundin“ Herzogin Alexandrine. In der Ausstellung „Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher“ sind viel davon zu sehen. Als Ergänzung, Gegengewicht und besonderes Highlight ist die Haus-Chronik der Herzogin Alexandrine in die Ausstellung integriert. Bei dem als Einzelstück gefertigten Werk sind die vorzüglichen handgezeichneten Illustrationen ebenso bemerkenswert wie die Fülle an Informationen zum Leben des Coburger Herzogspaares zwischen 1842 und 1867. Erwartungsgemäß nehmen die „Geschwister“ in London breiten Raum ein. Wäre ich nicht wer ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause Spätestens als Prinz Albert von Sachsen, Coburg und Gotha – bis heute der berühmteste Sohn der Stadt- und die englische Königin Victoria sich 1840 das Ja – Wort gaben., wurde das damalige kleine Herzogtum Coburg weltweit bekannt. Ehen in höchsten Adelskreisen gab es seinerzeit viele – eine echte Liebesheirat, wie die, zwischen Victoria und Ihrem deutschen Cousin Albert, waren allerdings sehr selten. Neun gemeinsame

LB Coburg: CEB B 148

LB Coburg: GP 2

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Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher.

Quelle Fotos: Landesbibliothek Coburg

LB Coburg: CEB 148

Kinder entsprangen der Verbindung und sind der Grund dafür, dass noch heute europaweit Verbindungen in den Hochadel vorhanden sind. Prinz Albert und Queen Victoria waren aber weit mehr als ein sich innig liebendes Ehepaar. Als Königin prägte Victoria eine Ära, die als ,, Viktorianisches Zeitalter “ in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Albert – durch seine aristokratisch geprägte Erziehung – hoch gebildet, vielseitig interessiert und äußerst innovativ, war auch der engste und wichtigste Berater der jungen Königin, die bereits mit 18 Jahren den englischen Thron bestieg. Er konzipierte Musterfarmen und revolutionierte so ( nicht nur ) die englische Landwirtschaft. Als geistiger Vater des sozialen Wohnungsbaus, sorgte er bereits im 19. Jahrhundert für bezahlbaren Wohnraum und eine spürbare Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in der Arbeiterklasse. Seine Idee war es auch , 1851 die erste Weltausstellung überhaupt Victoria | Anzeigenseite

in London zu veranstalten. Seine Entwürfe des speziell dafür errichteten Kristallpalastes – einer riesigen Stahl – und Glaskonstruktion – im Londoner Hyde Park , gelten bis heute als architektonisches Meisterwerk. Aus Anlass der beiden Geburtstage von Prinz Albert und Queen Victoria, wird es 2019 eine Reihe von Veranstaltungen in Coburg geben. Neben zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Installationen bietet die oberfränkische Stadt auch Kostümführungen mit der englischen Königin an. Das Landestheater wird sich ab Mai, während der ersten Auflage der Sommerspiele unter freien Himmel, ebenfalls mit den Jubiläen auseinander setzen ., wenn die Stücke ,, Robin Hood “ ,, Shakespeare in Love“ und das Ballett ,, Ein Sommernachtstraum“ zur Aufführung gelangen. ,, Albert und Victoria – das Musical “ wird im August und September im prunkvollen Riesensaal der Ehrenburg zu sehen sein und zusammen mit der Royal Choral Society aus London konzertiert das Symphonische Orchester des Landestheaters zuerst im Mai in der englischen Hauptstadt und am 8.7 in der Coburger Morizkirche. Einband des offiziellen Kataloges zur Weltausstellung 1851. LB Coburg: E II 2/87.


Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher. LB Coburg: CEB A 1150

Titel der Ausstellung: „Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher. Gedruckte Statements eines Traumpaares.“ Dauer: 19. Juli bis 25. Oktober 2019. Ort: Landesbibliothek Coburg, Schloss Ehrenburg (1. OG), Silbersaal Zugänglich während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Mo-Do 10 bis 17, Fr, Sa 10 bis 13 Uhr). In den Bayerischen Schulferien Mo - Fr 10 bis 13 Uhr. Öffentliche Führungen: • Eröffnungsführung: Donnerstag, 18.07.2019, 20.00 Uhr • Schloßplatzfest: Führung zum offenen Abend in der Ehrenburg, Samstag 20.07.2019, 19.30 Uhr. • 15. August 2019, 15.00 Uhr Sonderführungen für Gruppen nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de. Rahmenprogramm: Vorträge mit anschließender Gelegenheit zur Ausstellungsbesichtigung Donnerstag, 26. September 2019,18:00 Uhr

COBURG FEIERT

200 Jahre Queen Victoria und Prinz Albert

„Die royale Verwandschaft in der Haus-Chronik Herzogin Alexandrines“. Bibliotheksdirektorin Dr. Silvia Pfister stellt ein Juwel aus der Herzoglichen Privatbibliothek vor. Albert und Victoria spielen darin eine prominente Rolle. Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18:00 Uhr „Den lieben Geschwistern zur Erinnerung. Die Buchgeschenke Königin Victorias an Ihre Coburger Familie.“ Jedes Jahr, meist zu Weihnachten, trafen wertvolle Bücher mit handschriftlicher Widmung der Königin in Coburg ein. In der Landesbibliothek Coburg sind sie alle noch erhalten und werden von Silvia Pfister vorgestellt.

Alle Informationen zum Jubiläumsjahr

www.coburgmarketing.de Oder einfach den QR-Code scannen:

Schirmherrin: Ihre Majestät Queen Elizabeth II.

Die Landesbibliothek Coburg ist eine wissenschaftliche Bibliothek des Freistaats Bayern. Ausstellungsbesuche, Führungen und Vorträge kosten daher nichts. Landesbibliothek Coburg, Schloßplatz 1 (Schloss Ehrenburg), 96450 Coburg Tel.: O9561 8538 0 geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de www.landesbibliothek-coburg.de

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100 Jahre AWO

100 Jahre AWO

Träger beider Einrichtungen ist der Bezirksverband Oberund Mittelfranken e.V. Wir sind stark in der tariflichen Anbindung und dem Mitspracherecht unserer MitarbeiterInnen durch unsere starken Betriebsräte und den Gremien in denen unsere MitarbeiterInnen der Basis mitberaten. w Rödental: 152 Plätze vorwiegend Einzelzimmer im Herzen der Stadt Rödental mit kurzen barrierefreien Wegen zur StadtverGründung AWO waltung, Ärzten, Physiotherapeuten, Banken, Hörgeräteakustiker, AWO Treff, Schwimmbad, Kindergarten, Apotheken, Post, Bücherei

dern ein wichtiger sozialpolitischer Akteur im deutschen Sozialstaat. Seit der Wiedervereinigung engagieren sich im ganzen Land Menschen unter dem roten Herzen der AWO. Die kompakte Roll-Up-Ausstellung möchte ausgewählte Themen und Epochen der Arbeiterwohlfahrt herausheben und mit historischem Fotomaterial darstellen. Damit begleitet die Ausstellung die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2019 der AWO. Die Grundwerte der AWOsind wie * das Motto im Jubiläumsjahr „Erfahrung für die Zukunft“ und #wirmachenweiter zur Klammer der Ausstellung geworden.

„Wir konstituieren innerhalb der Parteiorganisation eine sozial­ demokratische Wohlfahrtspflege.“

Mit eingestreuter Tagespflege für den Notfall, dass BewohnerInnen transportfähig und dennoch abends daheim bleiben können, einem Innenhof zum Spazierengehen, einem Fitnessstudio für Senioren, Bürger der Stadt und MitarbeiterInnen wie auch einen Physiobereich für unsere Senioren sowie einer solidären Tagespflege unter der Leitung von Frau Wiecek-Gies mit angrenzendem Garten der Begegnung. Gleichzeitig sind AWO Kindergarten sowie der AWO Treff gegenüber gute AnDie Frauenrechtlerin und Sozialreformerin Marie Gründung AWO laufstätten für Themen vom Baby- bis zum Seniorenalter. Juchacz brachte am„Wir 13. konstituieren Dezember 1919 den innerhalb Vorschlag zur Gründung einer sozialdemokrader Parteiorganisation eine Neustadt: 108 Plätze mit Doppel-und Einzelzimmer im grütischen Wohlfahrtspflege im SPD-Parteiaussozialdemokratische Wohlnen Herzen der Stadt Neustadt mit eigenem Garten der Erschuss ein: Der Hauptausschuss für Arbeiterfahrtspflege.“* innerung auf einer Fläche von 1100 qm, einem Galileo-Raum

zur Selbsthilfe und kratischen Solidarität vieler freiwilliWohlfahrtspflege ger Helfer*innen notwendig. im SPD-Parteiausschuss ein:

Marie Juchacz, Gründerin der AWO ca. 1919

Quelle: Lydia Struck

wohlfahrt wurde in Berlin ins Leben gerufen.

zur Fitnesserhaltung mit direkter Anbindung zu einem WanDie Frauenrechtlerin und derweg bis nach Wildenheid, dem erst neu Die entstandenen Gründung der Arbeiterwohlfahrt damit Sozialreformerin fiel Marie JuQuartiersprojekt mit engagierten Partnern aus in der eineStadt Zeit,Neudie infolge des Ersten Weltkriegs chacz brachte am 13. Dezemstadt wie auch aus Coburg und vielen Angeboten für unsere von einer bisher nicht Massenverber gekannten 1919 den Vorschlag zur MitarbeiterInnen zur Gesunderhaltung. elendung geprägt war. Dies machte die Hilfe Gründung einer sozialdemo-

für Ihr Spezialist füsr isten ialod ezB Sp r Ih s die Bereiche de e des Bodens ich die Bere

sollte die Mitwirkung der Arbeiterschaft an der Wohlfahrtspflege bezweckt sowie die gesetzliche Regelung der Wohlfahrtspflege und ihre sachgemäße Durchführung gefördert werden. Das umfasste: planmäßige Einflussnahme auf 1. Reichstagung des Hauptausschusses der AWO 1921 die kommunal-staatliche Fürsorgepolitik mittels fachlicher Stellungnahmen, Vertretung der Bestattungstradition seit über 40 Jahren Arbeiterschaft bei den Behörden, die Über• Textile Bodenbläge • Laminat • Textile Bodenbläge • Parkett • Laminat Das LebenGremien hat viele Seiten. nahmeKork von Sitzen in fachlichen und Freude, Trauer, Glück, Schmerz: • Elastische Bodenbeläge • Elastische Bodenbeläge • •Kork oft liegen nur wenige Tage dazwischen. Organen. • Parkett Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Hilfe brauchen.

Raumausstattung KNOCH GmbH u Co. KG * Auszug Protokoll 13.12.1919 in Berlin Telefon 09563/6107 Röntgenstraße 6a • 96465 Neustadt • Tel.: 0 95 68 / 89 66 07 0 • Fax: 0 95 68 / 89 66 07SPD-Parteiausschuss, 20 Raumausstattung KNOCH GmbH u Co. KG Web: www.knoch-raumausstattung.de Kronacher Str. 10,

Röntgenstraße 6a • 96465 Neustadt Tel.: 0 95 68 / 89 66 07 0 • Fax: 0 95 68 / 89 66 07 20 Web: www.knoch-raumausstattung.de

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Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

Die Arbeiterwohlfahrt blickt auf eine bewegte Geschichte zuDer Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt wurde in Berlin Doch es war nicht allein die aktuelle Not der rück: Sie wurde in den Wirren und der Not infolge des Ersten ins Leben gerufen. Menschen, die zur Gründung der AWO führWeltkriegs am 13. Dezember 1919 von Marie Juchacz gegründet politische Ziel Verbandes war es, und bereits 1933 infolge der Machtergreifungte. derDas NationalsoziDiedes Gründung der Arbeiterwohlfahrt fiel damit in eine Zeit, die die stigmatisierendeinfolge „Armenpflege“ des al- vonSPD-Frauenfraktion alisten wieder verboten. Mit der Gründung der Bundesrepublik des Ersten Weltkriegs einer bisher nicht gekannmit Paul Löbe. Oben rechts u. a. Marie Juchacz. 1920 ten beteiligt, Kaiserreiches Darüber hinaus ten Massenverelendung geprägt war. Dies machte die Hilfe zur war sie von Anfang nicht nur am Wiederaufbau son- abzulösen.

Quelle: AWO

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ler freiwilliger Helfer*innen

Marie Juchacz, Gründerin der AWO ca. 1919

Bereits in den 1920er-Jahren setzte sich die bote die Lebensbedingungen AWO gegen autoritäre und gewaltvolle Maßvon Eltern und insbesondere nahmen der Fürsorgeerziehung in ErziehungsKindern zu verbessern. Daheimen ein. Ein Prinzip in der Arbeit mit Kinmals wie heute gilt, dass der dern war es, auf jegliche Form von Gewalt und Kinderschutz damit beginnt, Züchtigung zu verzichten. Durch die Schaffung SPD-Frauenfraktion mit Paul Löbe. Kinder und Jugendliche zu Oben rechts u. a. Marie Juchacz. 1920 von Modelleinrichtungen wiesowie dem Familien Fürsorgeerstärken dabei ziehungsheim „Immenhof“ in Hützel zu unterstützen, wurden ihren Eralternative sozialpädagogische Konzepte erziehungsauftrag zu erfüllen. probt. Kindern einen sicheren Ort

Fürsorgeerziehungsheim „Immenhof“ in Hützel, Kleinkinderhaus 1927

des gesunden Aufwachsens zu bieten, ist das oberste GeKindergarten Möllenkotten Schwelm 1945 bot der AWO und wird beispielsweise in Kindertageseinrichtungen verwirklicht.

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

nicht allein die aktuelle Not der notwendig. ie zur Gründung der AWO führsche Ziel desesVerbandes Doch war nicht war alleines, die ierendeaktuelle „Armenpflege“ des alNot der Menschen, ches abzulösen. Darüber der hinaus die zur Gründung AWO wirkungführte. der Arbeiterschaft an der Das politische Ziel flege bezweckt sowie die gesetzdes Verbandes war es, die ng der Wohlfahrtspflege ihre stigmatisierende und „ArmenDurchführung pflege“ gefördert des alten werden. Kaiserrei* Marianne Binder, 1927 : planmäßige Einflussnahme aufhiches abzulösen. Darüber 1. Reichstagung des Hauptausschusses der AWO 1921 al-staatliche Fürsorgepolitik mitnaus sollte die Mitwirkung r Stellungnahmen, Vertretung derWohlfahrtspflege bezweckt sowie der Arbeiterschaft an der Daseinsfürsorge t bei den Behörden,Regelung die Überdie gesetzliche der Wohlfahrtspflege und ihre sachitzen in fachlichen Gremien und gemäße Durchführung gefördert werden. Das umfasste: plan-

100 Jahre AWO Quelle: AWO/AdsD

des gesunden Aufwachsens zu bieten, ist das oberste Gebot der AWO und wird beispielsweise in Kindertageseinrichtungen verwirklicht. Quelle: Lydia Struck

die infolge des Ersten Weltkriegs her nicht gekannten Massenverprägt war. Dies machte die Hilfe e und Solidarität vieler freiwillinen notwendig. Selbsthilfe und Solidarität vie-

SPD-Parteiausschuss, 13.12.1919 in Berlin

Quelle: AWO

Bereits in den 1920er-Jahren setzte sich die AWO gegen aul Kindern geholfen werden, toritäre und gewaltvolle Maßnahmen der Fürsorgeerziehung mäßige Einflussnahme auf die kommunal-staatliche Fürsorin der Familie der erforder­ in Erziehungsheimen ein. Ein Prinzip in der Arbeit mit Kin„In derderArbeiterwohlfahrt kennt gepolitik mittels fachlicher Stellungnahmen, Vertretung dern war es, auf jegliche Form von Gewalt und Züchtigung zu bei den Behörden, die Übernahme von Sitzen tatusArbeiterschaft fehlt und eine ausrei­ die helfende Beziehung keine Opfer wie verzichten. Durch die Schaffung von Modelleinrichtungen in fachlichen Gremien und Organen. dem Fürsorgeerziehungsheim „Immenhof“ in Hützel wurden * e Erziehung nicht zuteil wird.“ und*Almosen.“ alternative sozialpädagogische Konzepte erprobt. AWO­Logo um 1924

* Auszug Protokoll SPD-Parteiausschuss, 13.12.1919 in Berlin

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

Meilensteine dieses Weges waren das ReichsjuZiel des Verbandes war es, soziale Not zu lindern, ihr vorzugendwohlfahrtsgesetz von 1922 und die Fürbeugen, Wohlfahrtsleistungen zu verbessern und moderne sorgepflichtverordnung aus dem Jahr 1924. Hier war es die AWO, die insbesondere soziale Rechtsansprüche einforderte.

Fürsorgeerziehungsheim „Immenhof“ in Hützel, Kleinkinderhaus 1927

Allerdings hatten viele Mitglieder der AWO ihre eigenen Notstände als Betroffene zu bewältigen. Vorrangig galt es deshalb, der Massenverelendung mit praktischer Selbsthilfe zu begegnen.

Transportable Küche in einer Ferienkolonie 1945

Quelle: AWO/AdsD

utoritäre und gewaltvolle Maßürsorgeerziehung in ErziehungsEin Prinzip in der Arbeit mit Kinauf jegliche Form von Gewalt und u verzichten. Durch die Schaffung nrichtungen wie dem Fürsorgeerm „Immenhof“ in Hützel wurden ozialpädagogische Konzepte er-

in den 1920er-Jahren ent-

Ziel des Verbandes war es, soziale Not zu linstand erstmals eine Vielzahl dern, ihr vorzubeugen, Wohlfahrtsleistungen zu von Diensten und Einrichverbessern und moderne sozialpädagogische Kinderheilstätte „Schwarzwald Heim Ludwig Frank“ tungen der Arbeiterwohlin Triberg 1927 Methoden anzuwenden. Die diskriminierende fahrt. Sie waren unterschiedFrauengruppe der AWO in Stendal im Hof des öffentliche „Armenpflege“ sollte schrittweiGewerkschaftshauses 1928 licher Natur und reichten se durch eine moderne Fürsorgegesetzgebung von Nähstuben über Mittagsüberwunden werden. tische bis hin zu Werkstätten oder Beratungsstellen.

Werbeplakate der AWO 1955

Quelle: AWO/AdsD

les Anliegen des Verbandes, durch institutionelle n 1920er-Jahren setzte sich Angedie

Arbeiterfamilie in ihrem beengten Wohnraum ca. 1920

Quelle: AWO/AdsD

nicht zuteil wird.“*

es ein zentrales Anliegen des Verh institutionelle die LeSchon vorAngebote der Gründung der ngen von Eltern und insbesonArbeiterwohlfahrt engagierzu verbessern. ten sichDamals Frauenwie in heute Kinderschutzkommissionen: Kinderschutz damit beginnt, Kin-Sie Kinderarbeit und ndlichespürten zu stärken sowie FamiVerwahrlosung auf und erunterstützen, ihren Erziehungsgriffen geeignete Gegenmaßüllen. Kindern einen sicheren Ort nahmen. Aufwachsens zu bieten, ist das der AWO und wird beispielsweiSeit 1919 ist es ein zentrageseinrichtungen verwirklicht.

In Zeiten von Not undDaseinsfürsorge Elend in den 1920er-Jahren entstand erstmals eine Vielzahl von Diens„In der Arbeiterwohlfahrt ten und Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt. kennt die helfende Beziehung waren unterschiedlicher Natur und reichKindererholungsheim, Sie im Planschbecken um 1920 keine Opfer und Almosen.“* ten von Nähstuben über Mittagstische bis hin zu Werkstätten oder In Beratungsstellen. Zeiten von Not und Elend

Quelle: AWO/AdsD

Kinder Gründung der Arbeiterwohlfahrt ich Frauen in Kindern Kinderschutzkom„Es soll geholfen were spürten Kinderarbeit und Verden, denen in der Familie der auf underforderliche ergriffen geeignete GeStatus fehlt und men. eine ausreichende Erziehung

* Marianne Binder, 1927

Kindergarten Möllenkotten Schwelm 1945

Quelle: AWO/AdsD

* Lotte Lemke, 1954

1927

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öffentliche

Meilensteine dieses Weges

hatten viele Mitglieder der AWO ihre waren das ReichsjugendwohlNotstände als Betroffene zu bewältifahrtsgesetz von 1922 und die angig galt es deshalb, der MassenFürsorgepflichtverordnung ng mit praktischer Selbsthilfe zu be-

, 1954

aus dem Jahr 1924. Hier war es die AWO, die insbesondere soziale Rechtsansprüche einforderte.

existierten

bereits

Für die wachsende Zahl anOrtsHelfer*innen wur1.200 und Kreisvereide eine umfassende ne. Fortbildungsarbeit geleis24.000 freiwillige ehrentet. Im Jahr 1925 fand zu Pfingsten ein amtliche Helfer*innen ersbildetes Treffen für soziale statt. ten Berufskräfte das Fundament, aufDie dem erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Arbeitersich die praktische Soziale wohlfahrt“ erschienArbeit im Jahr 1926. Es folgte entwickelte. Transportable Küche in einer Ferienkolonie 1945 die Herausgabe einer eigenen Schriftenreihe Zahl an und eines LehrbuchsFür fürdie diewachsende WohlfahrtspfleHelfer*innen wurde eine ge. 1928 wurde in Berlin die Wohlfahrtsschuumfassende Fortbildungsarle des Hauptausschusses für Arbeiterwohlfahrt beit geleistet. Im Jahr 1925 eröffnet.

Sozialarbeiter-/Sozialpädagogentagung 1975

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

wurde,

Helferinnenseminar der AWO Braunschweig in Springe 1931

Quelle: AWO/AdsD

kriminierende

ine dieses Weges waren das Reichsju„Armenpflege“ sollte schrittfahrtsgesetz von 1922 und die Fürweise durch eine moderne htverordnung aus dem Jahr 1924. Fürsorgegesetzgebung überes die AWO, die insbesondere soziale wunden werden. prüche einforderte.

zur kritischen Analyse anregten und althergebrachte Ansätze infrage stellten. Als 1924 der erste umfassende Tätigkeitsbericht der Frauengruppe der AWO in Stendal im Hof des Gewerkschaftshauses AWO 1928 veröffentlicht wurde, existierten bereits gebrachte 24.000 Ansätzefreiwilinfrage 1.200 Orts- und Kreisvereine. stellten. Als 1924 der das erste lige ehrenamtliche Helfer*innen bildeten umfassende TätigkeitsbeFundament, auf dem sich die praktische Soziricht der AWO veröffentlicht ale Arbeit entwickelte.

Quelle: AWO/AdsD

orzubeugen, Wohlfahrtsleistungen zu 100 Jahre AWO n und 8moderne sozialpädagogische n anzuwenden. Die diskriminierende e „Armenpflege“ sollte schrittweieine moderne Fürsorgegesetzgebung sozialpädagogische Methoden werden. den anzuwenden. Die dis-

* Marie Juchacz, ca. 1949

Werbeplakate der AWO 1955

Fachtagung der AWO „Tageseinrichtungen für Kinder“ 1984

Quelle: AWO/AdsD

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fand zu Pfingsten ein erstes die Schulung der Mitarbeiter Freiheit Allerdings hatten viele MitTreffen für soziale BerufsAWO ihre eigenen eorie glieder undderPraxis an erster kräfte statt. Die erste AusNotstände als Betroffene zu bewältigen. Vorrangig galt es desgabe der Fachzeitschrift „Arbeiterwohlfahrt“ erschien im Jahr „Die Arbeiterwohlfahrt sieht e stehen muß, bedarfmitkeiner halb, der Massenverelendung praktischer Selbsthilfe zu 1926. Es folgte die Herausgabe einer eigenen Schriftenreihe begegnen. * und eines Lehrbuchs die Wohlfahrtspflege. als schönstes Ziel einfürVolk freier 1928 wurde in ündung.“ Berlin die Wohlfahrtsschule des Hauptausschusses für ArbeiMenschen,terwohlfahrt … eröffnet. * Lotte Lemke, 1954

Fachtagung der AWO „Tageseinrichtungen für Kinder“ 1984

AWO-Bundeskonferenz nach der Wiedervereinigung 1992

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z, ca. 1949

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Quelle: AWO

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Quelle: AWO/AdsD

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erwohlfahrt verfolgt seit der Grün* Marie Juchacz, ca. 1949 Schulung Doppelstrategie: Sie kämpft für einsoziale Rechte undSchulung will eine „Daß die der neue MitarSozialen beiter Arbeitin entwickeln sowie Freiheit … das sein Leben selbstbewußt gestaltet, desTheorie und Praxis . Das Augenmerk lag schon früh auf sen Lebensbedingungen die Notwendigkeit an erster Stelle stehen muß, „Die Arbeiterwohlfahrt sieht Demo der Wohlfahrtsschule des Hauptausschusses 1929 und Fortbildung von sozialen Fachder Fürsorge auf die unvermeidlichen Fälle bedarf keiner Begründung.“* als schönstes Ziel ein Volk chtungsweisend war dabei, dass eivon geistiger und körperlicher Hilflosigkeit befreier Menschen, … Dieentwickelt Arbeiterwohlfahrt vermaterialien wurden, die schränken.“* Grundausbildung hauswirtschaftliche Berufe Tretenhof folgtanregten seit der Gründung eine hen Analyse und alther1955 … das sein Leben selbstbe* Marie Juchacz, 1926 Doppelstrategie: Ansätze infrage stellten. Sie Als kämpft 1924 wußt gestaltet, dessen Lefür einklagbare soziale Rechumfassende Tätigkeitsbericht der Seit 1919 hat es sichbensbedingungen die Arbeiterwohlfahrt zur die Notwendigkeit der Fürsorge auf die Helferinnenseminar der AWO Braunschweig in te und will eine neue Praxis Springe 1931 fentlicht wurde, existierten bereits Aufgabe gemacht, die Freiheit des einzelnen unvermeidlichen Fälle von geistiger und körperlicher Hilfloder Sozialen Arbeit entwi- und Kreisvereine. 24.000 freiwilMenschen und seine Selbstbestimmung sigkeit beschränken.“* zu ckeln sowie etablieren. Das Augenmerk lagfördern. schon früh auf ist es bis heute ihr Ziel, Menamtliche Helfer*innen bildeten das Deshalb Kinderhaus der Arbeiterwohlfahrt in Friedland, Fortbildung 1919 hat es sich die Arbeiterwohlfahrt zur Aufgabe geSpendenraum 1988 nt, auf demder sichAusdie und praktische Sozi- von sozialen Fachkräften. schenrechteRichfür alle Seit zu erstreiten. tungsweisend war dabei, dass eigene Lehrmaterialien entwimacht, die Freiheit des einzelnen Menschen und seine Selbstentwickelte. Zugleich ist die bestimmung AWO überzeugt, dass Frei-Deshalb ist es bis heute ihr Ziel, ckelt wurden, die zur kritischen Analyse anregten undaber altherzu fördern. heit auch heißt, frei zu sein von Elend, von Not achsende Zahl an Helfer*innen wurSozialarbeiter-/Sozialpädagogentagung 1975 und von Furcht um die eigene Existenz. Um mfassende Fortbildungsarbeit geleisfrei zu sein, braucht der*die einzelne soziale hr 1925 fand zu Pfingsten ein ersAbsicherung und die Solidarität der Gemeinn für soziale Berufskräfte statt. Die schaft. Deshalb fördert die AWO die Selbstbegabe der Fachzeitschrift „Arbeiterstimmung des*der Einzelnen und will indivi“ erschien im Jahr 1926. Es folgte duelle Notlagen auflösen. sgabe einer eigenen Schriftenreihe Lehrbuchs für die Wohlfahrtspflewurde in Berlin die Wohlfahrtsschuptausschusses für Arbeiterwohlfahrt Einigungsurkunde 1990


stalten.

Internationales Kindertreffen in Karlstal 1955

Freiräume zu schaffen, die es Kindern, Jugendlichen und Familien ermöglichen, kreativ, frei und selbstbestimmt Bundeskonferenz Jugendwerk 1978 ihre Zeit zu gestalten. Gemeinsam mit dem Jugendwerk setzt sich die AWO dafür ein, die Gesellschaft im Sinne * von Kindern und Jugendlichen zu gestalten.

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„Die Frage nach Unwürdigkeit und Würdigkeit muß verschwinden. WO bekennt sich zum werk als eigenständigem Die Heilbaren sind zu heilen, - und Jugendverband. … die Unheilbaren zu versorgen.“

wohlfahrt dafür ein, dass Ge-

Die AWO verfolgte bereits in den 1920er-Jahsundheit ein Menschenrecht ren das Ziel, Rechtsansprüche gesetzlich ist. Damals wie heute istzu die AWO-Bundeskonferenz nach der Wiedervereinigung 1992 verankern und eineAWO moderne Wohlfahrtspfleüberzeugt, dass der ZuKinder-/Jugendgruppe 1930 ge zu etablieren. Dazu gangzählten zu einerinsbesondere umfassenden Forderungen nach der Verbesserung des ArGesundheitsversorgung sobeitsschutzes und angemessene Versorgungswie die solidarische Absicheleistungen im Falle rung von Krankheit oder auch für alle Menschen weInvalidität. Weiter stritt der Verband für einen sentliche Voraussetzungen umfassenden Mutterschutz. sind, um selbstbestimmt zu

Quelle: AWO/AdsD

leben und gleichberechtigt

Dabei wurde stets der Grundsatz verfolgt, dass an der Gesellschaft teilzuhader Mensch nicht Objekt, sondern Subjekt der ben. Wohlfahrtspflege sein soll. Die Förderung der individuellen Persönlichkeit und SelbststänDie AWO verfolgte bereits in digkeit eines Menschen nach wie vor obersden ist 1920er-Jahren das Ziel, Internationales Kindertreffen Karlstalin 1955der AWO. Rechtsansprüche tes inZiel gesetz-

Stand bei einer Gesundheitsausstellung in Köln 1958

Fachtagung „Migration und psychische Gesundheit“ 1985

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gendlichen die gleichen Entwicklungschancen eröffnet mit demwerden. Jugendwerk setzt sich dieim Ein Aufwachsen n, die Gesellschaft im von Wohlergehen zuSinne gewährleisugendlichen gestalten.des Verten, istzuAnspruch * Helene Simon, 1921 bandes. Seit Verbandsgründung wird betont, dass die Lebensphasen Kindheit und Jugend einen Eigenwert haben. Sie sind also viel mehr als nur die Vorbereitung auf das Erwerbsleben.

Müttergenesung um 1955

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Erholungsfürsorge auf dem Bonner Venusberg 1954

Örtliche Kindererholungsfürsorge der AWO Preetz 1948

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Kindererholungsheim Urdenbach, Untersuchung um 1920

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… Kinder und Jugendliche

ndung übernimmt die Arbeitersollen durch gesellschaftrantwortung dafür, dass allen liche Teilhabe ein demoJugendlichen die gleichen Entkratisches Bewusstsein ncen eröffnet werden. Ein Aufentwickeln können. Die FörWohlergehen zu gewährleisten, derung ihres Jugendwerkes des Verbandes. Seit Verbandsist deshalb ein wichtiges verd betont, dass die Lebensphasen bandsstrategisches Ziel der JugendAWO.“* einen Eigenwert haben. viel mehr als nur die VorbereiSeit der Gründung rwerbsleben. Deshalb fordert überdie nimmt die Arbeiterwohlme zu schaffen, die es Kindern, fahrt Verantwortung dafür, und Familien ermöglichen, kredass allenihre Kindern und selbstbestimmt Zeit zu ge-Ju-

Quelle: AWO/AdsD Quelle: AWO

band. …

deburger Beschlüsse, 2007

Damals wie heute ist„Die dieFrage AWOnach überzeugt, dass Unwürdigkeit der Zugang zu einer Gesundundumfassenden Würdigkeit muß verheitsversorgung sowie die solidarische Absischwinden. Die Heilbaren sind cherung für alle Menschen wesentliche Vozu heilen, die Unheilbaren zu Einigungsurkunde 1990 raussetzungen sind,versorgen.“* um selbstbestimmt zu Jugendfreizeit um 1930 leben und gleichberechtigt an der Gesellschaft Seit 1919 tritt die Arbeiterteilzuhaben. Quelle: AWO/AdsD Quelle: AWO/AdsD

„Die AWO bekennt sich zum twickeln können. Die Förderung Jugendwerk als eigenständiwerkes ist deshalb ein wichtiges gem und Jugendveregisches ZielKinderder AWO.“*

* Grundsatz 5, Magdeburger Beschlüsse, 2007

Seit 1919 tritt die Arbeiterwohlfahrt dafür ein, dass Gesundheit einGesundheit Menschenrecht ist.

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braucht der*die einzelne soziale * Marie Juchacz, 1926 und die Solidarität der Gemeinalb fördert die AWO die Selbstbes*der Einzelnen und will gesellindiviJugendliche sollen durch Jugend en auflösen. ilhabe ein demokratisches Be-

Quelle: AWO/AdsD

Menschenrechte für alle zu Zugleich aber t es sicherstreiten. die Arbeiterwohlfahrt zurist die AWO überzeugt, dass Freimacht, die Freiheit des einzelnen heit Selbstbestimmung auch heißt, frei zu zu sein nd seine Elend, von halb ist von es bis heutevon ihrNot Ziel,und MenKinderhaus der Arbeiterwohlfahrt in Friedland, um die eigene ExisSpendenraum 1988 ür alle Furcht zu erstreiten. tenz. Um frei zu sein, braucht ist die der*die AWO überzeugt, Freieinzelne dass soziale Absicherung und die Solidarität der ßt, frei Gemeinschaft. zu sein von Elend, von Not Deshalb fördert die AWO die Selbstbestimmung cht umdes*der die eigene Existenz. Umindividuelle Notlagen auflösen. Einzelnen und will

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100 Jahre AWO

Gemeinsam mit dem Jugendwerk setzt sich die Grundausbildung hauswirtschaftliche Berufe Tretenhof AWO dafür ein, die Gesellschaft im Sinne von 1955 Kindern und Jugendlichen zu fordert gestalten. Gesundheit Deshalb die AWO, Quelle: AWO/AdsD

auf die unvermeidlichen Fälle und körperlicher Hilflosigkeit be-

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Bundeskonferenz Jugendwerk 1978

lich zu verankern und eine moderne Wohlfahrtspflege zu etablieren. Dazu zählten insbesondere Forderungen

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Mutterschutz.

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Praktische Solidarität AWO Rheinland-Nassau 1953

für geleistete Hilfe, sondern

1931 waren bereitssoziale 135.000 Rechtsansprüche ehrenamtliDabei wurde stets der Grundsatz verfolgt, che dassHelfer*innen der Mensch der AWO in der Kindererhound öffentliche Mittel der nicht Objekt, sondern Subjekt der Wohlfahrtspflege soll. lung und sein im Kinderschutz, in der Altenbetreusolidarischen Gemeinschaft. Die Förderung der individuellen Persönlichkeit undJugendhilfe, Selbstung und in Notstandsküchen und Zugleich ist die Solidarität ständigkeit eines* Menschen ist nach wie vor oberstes Ziel in in Nähstuben tätig. Sie alle Werkstätten sowie der Menschen untereinander der AWO. lebten ganz praktischauch das Prinzip der Solidaridie einende Kraft im tät. * Helene Simon, 1921 Kampf gegen Unterdrückung

Gebende von heute der Nehmende morgen sein.“

Sozialbetreuung der AWO im Flüchtlingslager Ulm, Nähstube um 1955

Quelle: AWO/AdsD

t

der*die Hilfesuchende von morgen sein kann. Darüber hinaus braucht es keine Dankbarkeit 10 100 Jahre AWO für geleistete Hilfe, sondern soziale Rechtsansprüche und öffentliche Mittel der solidarischen Gemeinschaft. Zugleich ist die Solinach der Verbesserung des Arbeitsschutzesdarität und angemesseder MenschenHilfesuchende untereinandervon auchmorgen die ne Versorgungsleistungen im Falle von Krankheit seingegen kann.Unterdrückung Darüber hinaus einendeoder Kraftauch im Kampf Invalidität. Weiter stritt der Verband für einen umfassenden braucht es keine Dankbarkeit und Willkür.

und auch Willkür. Menschen übernehmen heute im Verband Verantwortung füreinander und setzen 1931 waren bereits 135.000 sich dafür ein, dass in einer solidarischen Geehrenamtliche Helfer*innen sellschaft niemand ausgeschlossen wird.

en bereits 135.000 ehrenamtli*innen der AWO in der Kindererhom Kinderschutz, in der Altenbetreugendhilfe, in Notstandsküchen und n sowie in Nähstuben tätig. Sie alle z praktisch das Prinzip der Solidari-

Sozialbetreuung der AWO im Flüchtlingslager Ulm, Nähstube um 1955

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der AWO in der Kindererholung und im Kinderschutz, Zivildienstleistender und Frau im Freiwilligen Sozialen Jahr im Einsatz 1981 in der Altenbetreuung und Jugendhilfe, in Notstandsküchen und Werkstätten sowie in Nähstuben tätig. Sie alle lebten ganz praktisch das Prinzip der Solidarität. Menschen übernehmen auch heute im Verband Verantwortung füreinander und setzen sich dafür ein, dass in einer solidarischen Gesellschaft niemand ausgeschlossen wird. * Lotte Lemke, 1954

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erwohlfahrt setzte den gängigen Solidarität en von Mildtätigkeit und Nächsvon heute kann e Kraft und„Der denGebende Grundwert der Soder Nehmende von morgen ntgegen. Solidarität war eines der * Lotte Lemke, 1954 sein.“* und bleibt ÜberGründungsmotive Gewerkschaftliche Notspeisung, Gemeinschaftsküche der AWO 1932 es Verbandes. Sie fußt auf dem WisDie Arbeiterwohlfahrt setzte der*die Helfende von heute schon den gängigen Vorstellungen fesuchende von morgen sein kann. von Mildtätigkeit und Nächsnaus braucht es keine Dankbarkeit tenliebe die Kraft und den ete Hilfe, sondern soziale RechtsGrundwert der Solidarität und öffentliche Mittel der solidaentgegen. Solidarität war eiPraktische Solidarität AWO Rheinland-Nassau 1953 meinschaft. Zugleich ist die Solines der zentralen GründungsMenschen untereinander auch die motive und bleibt Überzeugung des Verbandes. Sie fußt auf aft im Kampf gegen Unterdrückung dem Wissen, dass der*die Helfende von heute schon der*die r.

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ren streitet die Arbeiterwohlfahrt Gleichstellung hstellung von Frauen und Mänpolitische Betätigung npolitik„Eine ist ein zentraler Bestandder Frauen sei nicht gestattet, andlichen Gleichstellungspolitik.

Weibliche Abgeordnete der Mehrheitssozialisten (MSPD) in der Nationalversammlung 1919

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Ausbildung Gärtnerei, Fürsorgeerziehungsheim „Immenhof“ um 1927

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sagte man uns. Ich konnte

nd Frauen nahezu allen geselldasin nicht ganz glauben.“* Bereichen benachteiligt. GleichSeit 100 Jahren streitet die vielfältigere GeschlechtsidentitäArbeiterwohlfahrt für die iskriminierungsformen sichtbarer Gleichstellung von Frauen eshalb setzt sich die AWO für die und Männern. Frauenpolitik r Menschen ein, ihre Lebensentist ein zentraler Bestandteil hängig von ihrem Geschlecht und der verbandlichen en Identität zu verwirklichen.GleichDiestellungspolitik. eruht auf dem Schutz vor Gewalt eichen Verteilung von Frauen Ressourcen, Seit jeher sind in naWertschätzung. hezu allen gesellschaftlichen

* Marie Juchacz, ca. 1949

Beratungsstelle 1979

für eine geschlechterge„Frauen“-Fachtagung 1988 rechte Gesellschaft ein. Ein erklärtes Ziel der AWO war von Beginn an die umfassende gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Die AWO wollte Frauen darin unterstützen, ihr Leben eigenverantwortlich zu leben und selbstbewusst zu gestalten. Als zentrale Voraussetzungen dafür wurden das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper, ein durch die eigene Berufstätigkeit gesichertes Einkommen sowie das Recht auf politische Mitbestimmung angesehen.

* Marie Juchacz, ca. 1949

Quelle: AWO/AdsD

Quelle: AWO/AdsD

Bereichen benachteiligt. ndung durch Marie Juchacz trat die Gruppenaufnahme der AWO-Frauen, Parteitag (SPD) Magdeburg 1929 Gleichzeitig sind vielfältigere geschlechtergerechte Gesellschaft Geschlechtsidentitäten soärtes Ziel der AWO war von Beginn wie Diskriminierungsformen sende gesellschaftliche Gleichstelsichtbarer geworden. Deshalb uen und Männern. Die AWO wollsetzt sich die AWO für die rin unterstützen, ihr Leben eigenFreiheit aller Menschen ein, h zu leben und selbstbewusst zu Beratungsstelle 1979 ihre Lebensentwürfe unabs zentrale Voraussetzungen dafür hängig von ihrem Geschlecht Recht auf Selbstbestimmung über und ihrer sexuellen Identität zu verwirklichen. Diese Freiheit Körper, ein durch die eigene Beberuht auf dem Schutz vor Gewalt sowie der gleichen Vertei-

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Quelle: AWO/AdsD

gesichertes Einkommen sowie das itische Mitbestimmung angesehen.

a. 1949

100 Jahre AWO 11 Quelle: AWO/AdsD

an die umfassende gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Die AWO wollte Frauen darin unterstützen, ihr Leben eigenverantwortlich zu leben und selbstbewusst zu gestalten. Als zentrale Voraussetzungen dafür lung von Ressourcen, Einwurden das Recht auf Selbstbestimmung über fluss und Wertschätzung. den eigenen Körper, ein durch die eigene Berufstätigkeit gesichertes sowiedurch das Seit Einkommen ihrer Gründung Recht auf politische Mitbestimmung angesehen. Marie Juchacz trat die AWO

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man uns. Ich konnte das ganz glauben.“*

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27. Juli 2019, Beginn: 13.30 Uhr

SOMMERFEST der Rödentaler AWO-Einrichtungen PROGRAMMHÖHEPUNKTE 13.30 Uhr

Begrüßung (AWO Seniorenzentrum)

14.00 Uhr

Samba-Session (AWO Seniorenzentrum)

15.00 - 15.30 Uhr

Theater-Aufführungen (AWO Kindergarten Lienhard-Fuchs)

16.00 Uhr

Luftballonwettbewerb (AWO Kindergarten Lienhard-Fuchs)

15.00 - 17.00 Uhr

Bogenschießen (AWO Seniorenzentrum)

13.30 - 17.00 Uhr

Stand AWO Treff am Bürgerplatz (AWO Seniorenzentrum)

13.30 - 18.00 Uhr

Ausstellung 100 JAHRE AWO (AWO Seniorenzentrum)

Außerdem: ein buntes Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Tombola, Modeverkauf und vieles mehr. Freuen Sie sich auf Entertainer Ronny Söllner und auf unser leckeres kulinarisches Angebot ab 14.00 Uhr: Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Geflügelwiener, Quarkbrot und Fisch, ab 16.00 Uhr: Schweineschlegel am Stück gebraten mit herzhaften Beilagen. TEILNEHMENDE EINRICHTUNGEN Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!

AWO Seniorenzentrum AWO Kindergarten Lienhard-Fuchs AWO Kindergarten Mönchröden AWO Treff am Bürgerplatz

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt. Das sind hundert gute Gründe, um zu feiern. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen der Veranstaltung fotografiert wird und diese Fotos im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit Verwendung finden können. Verantwortlich i. S. d. Presserechts: Carsten Höllein, Hahnweg 154, 96450 Coburg Anzeigenseite | Victoria


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Alltagshilfe Haltefix

Quelle: fairnet Medienagentur / Sören Flint

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Alltagshilfe Haltefix 15

zung eines Rollstuhles verpflichten, die kleinen Nicklichkeiten des Lebens werden zu großen Problemen. Draußen auf der Straße scheitern Sie des Öftern an Treppen oder Kanten, in Geschäften an zu engen Gängen. Und selbst wenn Sie sich noch außerhalb des Rollstuhls bewegen können, wohin nur mit den Krücken? Krückentransport am Rollstuhl - eine unendliche Geschichte Kaum zu glauben, aber es gibt im Grunde keine sinnvolle Lösung für das Problem: Wie fixiere ich meinen Gehstock oder meine Krücken an meinem Rollstuhl? Die Hersteller der Gehhilfen bringen diverse Halterungen oder Klemmvorrichtungen auf den Markt, die alle eins gemeinsam haben - sie halten nicht richtig. Warum gibt es denn keine einfache Lösung, die das quasi nebenbei erledigt? Anwendungsbeispiele Haltefix auf einen Blick: • Körperpflegeprodukte im Bad- und WC-Bereich anhängen oder befestigen. • Fest verschraubte Flaschen mit Leichtigkeit öffnen. • Hilfsmittel jeder Art am Pflegebett und in dessen Umfeld halten und/oder sichern. • Therapeutische Wirkung durch Finger- und Handgymnastik. • Schützt Kinder vor geklemmten Fingern und Sie vor ungewollten Wohnungsausschluß. • Fixiert Utensilien und Werkzeuge des täglichen Bedarfs im Bad-, WC-, Küchen,- Wohn-, Lager- und Hobbybereich. • Gehhilfen griffbereit fixieren - einzeln oder paarweise - an waagerechten und senkrechten Kanten, Rohren, Tischplatten, Stühlen, Regalen, Autotüren, Rollatoren, Rollstühlen etc. • Kabel, Schläuche oder Bowdenzüge sortieren. Der Haltefix „Gnubbel“ leistet als universeller Halter wertvolle Hilfe für behinderte Menschen, v.a. für Geheingeschränkte, da er hervorragend als Halterung für Gehhilfen benutzt werden kann. Aber auch für kranke, in ihrem körperlichen Wohlbefinden beeinträchtigte sowie ältere Personen stellt Haltefix eine praktische Alltagshilfe dar. Denn mit Haltefix haben Sie die Hände frei beim Werken, er verbindet die Walkingsstöcke, fixiert die Gehhilfen an die Tischkante oder die Greifzangen am Rollator. Damit haben Sie eine zusätzliche Halterung am Rollstuhl oder Rollator für den Beutel beim Einkaufen, für die Taschenlampe oder fürs Telefon. Sie interessieren sich für den Haltefix „Gnubbel“? Der Herausgeber des Magazins Victoria, Manfred Mehls (film ´n´ media), hat den Vertrieb deutschlandweit übernommen und ist auch in den Bereichen der Sanitätshäuser in Bayern und Thüringen Ihr Ansprechpartner. Kontakt: Telefon 09565 – 616 51 70 E-;ail: info@filmandmedia.de

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10 Jahre Pflegedienst Mario Lauer

10 Jahre Pflegedienst Mario Lauer

Angefangen hat alles am 1. Juli 2009 in einem Büro in der Hutstraße 1a in Untersiemau bei Coburg. 2014 fand dann der Umzug in größere Büroräumen in der Sudetenstraße 3 in Untersiemau statt. Hier ist seit Mai 2014 auch das Galileo-Gerät des Marienvereines, das zwischenzeitlich in Kooperation mit der Gemeinde Untersiemau betrieben wird untergebracht. Hier werden verschiedene Trainingseinheiten angeboten. In dieser Zeit ist das Unternehmen stetig gewachsen. Heute beschäftigt der Ambulante Pflegedienst bereits 22 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 wurde das Geschäftsfeld um den Fahrdienst erweitert. Die verschiedenen Tätigkeiten reichen mittlerweile vom Kranken- und Altenpfleger über den Heilerziehungspfleger und Pflegefachhelfer bis zur Gerontokraft, zwei Hauswirtschaftskräften, mehreren Fahrern und dem Verwaltungspersonal. 2017 wurde der Umzug mit der ambulant betreuten Wohngruppe von Lautertal ins zentrumsnahe „Stadthaus Coburg“ in der Seifartshofstraße 22 vollzogen. Das Haus hat 9 Einzelzimmer in verschiedenen Größen und ist unter anderem mit einem Treppenlift, Senioren-,/ Behindertengerechtem Bad und einem rollstuhbefahrbaren Zugang ausgestattet. Das Haus besitzt trotz seiner Innenstadtlage einen Garten mit Sitzgelegenheit. Derzeit sind 6 Räume belegt. Die derzeit 7 Fahrzeuge unseres Fahrdienstes lassen nicht nur Rollstuhlfahrer bequem reisen. Körper- und geistig behinderte Menschen bieten wir ebenfalls die Möglichkeit mit unserem Victoria | Anzeigenseite


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Fahrdienst am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Den größten Teil der Fahrten nehmen die Dialyse- und Bestrahlungsfahrten zu den verschiedenen Kliniken in den Landkreisen Coburg und Kronach ein, teilweise werden Fahrten bis nach Nürnberg durchgeführt. Auch die Tagespflegen und die Geriatrische Abteilung der Sozialstiftung Bamberg werden täglich angefahren. Für den Fahrdienst wurden über die Jahre 8 neue Stellen geschaffen. Wir fahren Sie wann Sie wollen und wohin Sie wollen. Ziel unseres ambulanten Betreuungs- und Pflegedienstes ist es, dem Kranken- oder Pflegebedürftigen ein angenehmes und würdevolles Leben in vertrauter, gewohnter Umgebung zu schaffen. Dazu setzen wir geschultes und fachlich ausgebildetes Personal ein, dass sich mit der jeweiligen Situation auch ständig weiterentwickelt. Mit unseren breitgefächerten Leistungsangebot decken wir den größtmöglichen Pflege- und Betreuungsbedarf ab, wobei wir für individuelle Wünsche stets offen sind. Pflege beginnt da, wo Sie es wünschen. Sie sind der Mittelpunkt. Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und genügend Zeit für die Patienten sind für uns extrem wichtig. Dies macht eine hochwertige Versorgung aus. Sie bestimmen den gewünschten Umfang der Pflege. Unsere ausgebildeten Mit-

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wohnheiten an, und betreuen Sie bei Bedarf rund um die Uhr.

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lich in den eigenen vier Wänden leben können, denn kein Ort auf der Welt kann das eigene zu Hause ersetzen.

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Ambulanter Pflegedienst „Gemeinsam Leben“ Sozialstation Untersiemau

Ihre Gesundheit in besten Händen – Für Menschen mit Bedarf an Hilfs-, Reha- und Arzneimitteln

Leistungen: • Kranken- und Altenpflege • Hauswirtschaftliche Versorgung • Mobiler Sozialer Hilfsdienst • Beratung und Vermittlung • Patienten- und Behindertenfahrdienst • Tages-, Demenzbetreuung • Rufbereitschaft 24 Stunden 365 Tage • Betreutes Wohnen in der Wohngruppe

Hotline: 0800 - 51 67 110 (gebührenfrei) GHD GesundHeits GmbH Deutschland Bräunleinsberg 6 · 91242 Ottensoos kundenservice@gesundheitsgmbh.de www.gesundheitsgmbh.de

Kontakt: Ambulanter Pflegedienst „Gemeinsam Leben“ Mario Lauer Sudetenstraße 3 96253 Untersiemau

Büro: Tel.: 09565/ 616 92 44 Fax: 09565/ 616 92 45 Email: Info@pflegedienst-mariolauer.de www.pflegedienst-mariolauer.de

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Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr Mi Sa

7.30 - 18.00 Uhr 7.30 - 18.00 Uhr 8.30 - 12.00 Uhr


Notfalldose 19

Notfalldose

Der Seniorenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Stadt Coburg machen sich stark für das Projekt „Notfalldose – Informationen für die Lebensrettung“. Wenn Menschen schwer erkrankt oder sogar verletzt sind und vom Rettungsdienst in ihrer Wohnung angetroffen werden, zählt oft jede Minute. Da ist es für den Rettungsdienst und die Notärzte sehr hilfreich, wenn ihnen wichtige Notfalldaten schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Diese Gedanken beschäftigten den Seniorenbeirat und den Behindertenbeauftragten der Stadt Coburg und die Lösung soll ab sofort im Kühlschrank stehen – die Notfalldose. Initiatoren der Idee waren Erika Vollath vom Seniorenbeirat und Peter Tretau, Behindertenbeauftragter der Stadt Coburg. Alle wesentlichen Informationen werden auf einem NotfallInfoblatt notiert, z.B. welche Allergien sind vorhanden, besteht eine Medikamentenunverträglichkeit, wo ist ein Notfallordner oder eine Patientenverfügung hinterlegt und welche Kontaktpersonen sind zu informieren. Dieses Notfall-Infoblatt wird in der Notfalldose aufbewahrt und in den Kühlschrank gestellt. Dort hat sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt gefunden werden. Für Rettungskräfte ist die Notfalldose leicht zu finden, denn Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und der Kühlschranktür machen sie darauf aufmerksam. Jede Notfalldose enthält ein Notfall-Infoblatt für die notwendigen Informationen, sowie zwei Aufkleber.

Gedacht ist die Notfalldose vor allem für ältere Menschen, Singles und Paare. Geeignet ist sie aber auch für jüngere Menschen, sowie Familien. Die Aktion „Notfalldose“ wird durch die Standgebühren der Veranstaltung des Seniorenbeirates „Flohmarktes der Generationen“, der jedes Jahr auf dem Schlossplatz stattfindet, finanziert. Der Seniorenbeirat und der Behindertenbeauftragte begrüßen es jedoch, wenn bei Interesse die Notfalldose anzuschaffen eine kleine Spende übergeben wird. Die Notfalldose ist ab sofort im Sozialamt der Stadt Coburg, Am Viktoriabrunnen 4 und im Büro Senioren & Ehrenamt im Sozialen Beratungszentrum der Stadt Coburg, Oberer Bürglaß 1, erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Büro Senioren & Ehrenamt, Tel. 09561-892575 Anzeigenseite | Victoria


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Laurentiushaus Lützelbuch

Gottesdienst für Demenzerkranke In Lützelbuch mit Diakon Bruder Manfred Riedel

Diakon Manfred Riedel kommt zwei mal im Monat nach Lützelbuch und hält für Demenzerkrankte den Gottesdienst. Einfühlsam beginnt Herr Riedel den Gottesdienst mit ein paar kurze Grußworten und geht gleich in den Gesang über den die Heimbewohner kennen und gemeinsam singen. Aufmerksam sprechen Sie die Gebete wie ,, Vater unser im Himmel... ‚‘ Danach das Lied ,,Großer Gott wir Loben dich‘‘ das alle kennen. Die Predigt hat Diakon Riedel für die Demenzerkrankten so umgeschrieben um eine Verbindung dadurch herzustellen. So begann die Predigt von einen kleinen Bauers Junge der den ganzen Tag auf dem Feld arbeitete und nur sehr wenig zu essen hatte. Diakon Riedel sprach noch vieles was man so als bei der Arbeit als Bauer machen musste und dann in den Krieg musste. Die Heimbewohner hörten natürlich sehr Interessiert Victoria | Anzeigenseite

zu und nickten immer wieder, da viele auch auf dem Feld arbeiteten und in den Krieg mussten oder als kleines Mädchen allein mit der Mutter den Hof bearbeiten mussten. In der Predigt wurde auch immer der Satz ,,Der Herr ist mein Hirte mit einflechtet ‚‘ Nach der Predigt singen alle ,,So nimm denn meine Hände“ mit. Mit ein paar Abschiedsworte beendet der Diakon Riedel den Gottesdienst.


Laurentiushaus Lützelbuch 21

Senioren suchen und gestalten den Frieden

Coburg/Lützelbuch – Zunächst bekommen alle ein Blatt Papier mit den Farben des Regenbogens. Ein großes gelbes Plakat soll damit beklebt werden um die Jahreslosung für das Jahr 2019 bildhaft zu gestalten. Diakon Manfred Riedel vom pastoralen Dienst der Diakonie Neuendettelsau hat dazu eingeladen. Einfühlsame Ermutigung „Alle können mitmachen“, ist der Diakon überzeugt, der schon mit verschiedenen Seniorengruppen einen Vers der Bibel kreativ gestaltet hat. Nachdem jeder sein „Regenbogenblatt“ vor sich hat, wird eine Hand aufgelegt und die Konturen werden nachgezeichnet. Dabei wird von den Betreuungskräften einfühlsam geholfen. Auch beim Ausschneiden unterstützen die Mitarbeitenden. Sie fragen die Bewohnerinnen und Bewohner danach, was sie mit diesen Händen alles geschaffen haben. Sie ermutigen und zeigen Wertschätzung. Dann wird der Name auf die ausgeschnittene Papierhand geschrieben. Für manche ist es seit langem wieder das erste Mal, dass sie selbst schreiben. Einige suchen sich auch einen kleinen Aufkleber aus, den sie als Zeichen des Friedens aufkleben. Inzwischen hat Riedel den Text der Jahreslosung „Suche den Frieden und jage ihm nach“ auf ein gelbes Plakat geklebt. Darauf werden nun die einzelnen Papierhände aufgeklebt und es entsteht das Bild eines Regenbogens aus Händen.

„Um den Frieden zu gestalten, ist jede Hand wichtig“, kommentiert Diakon Manfred Riedel das Ergebnis. Stolz wird dann ein geeigneter Platz im Wohnbereich gesucht, um das Plakat aufzuhängen. So können sich Bewohnerinnen, Mitarbeitende und Besucher das ganze Jahr über immer wieder an die Suche

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Laurentiushaus Lützelbuch

nach dem Frieden erinnern und dabei stolz auf das gemeinsame Werk sein. Einrichtungsleiterin Petra Mühlherr findet dieses besondere spirituelle Angebot eine echte Bereicherung für das Haus. Sie meint „Durch das persönliche „Mit-Tun“ an dem Plakat entsteht für die beteiligten Bewohner ein wirklicher Bezug zum Jahresspruch und zugleich findet ein Austausch zum Thema mit persönlichen Erlebnissen statt. Das finde ich etwas ganz Besonderes!“ Für die Sozialpädagogin ist es wichtig, dass tägliche Andachten, Gottesdienste und andere spirituelle Angebote bei einem kirchlichen Träger wie der Diakonie Neuendettelsau umgesetzt werden und den Bewohnern Orientierung geben. Bibelvers verinnerlicht Damit die Bewohner den Bibelvers auch in ihr Zimmer mitnehmen oder an die Zimmertür kleben können, hat Riedel alte Kalenderbilder mitgebracht. Hier sucht sich jede Bewohnerin eines aus und klebt den Spruch auf. Manche suchen sich beispielsweise ein friedliches Landschaftsbild oder ein Gartenbild aus. Eine Bewohnerin wählt das Bild einer Kirche und erinnert sich: “In so einer Kirche war ich früher oft, das war schön.“ Besonders beliebt sind auch

Laurentiushaus Lützelbuch

Seniorenpflegeeinrichtung mit „beschützender Abteilung“ • Pflegeeinrichtung mit Besuchszeiten rund um die Uhr. • Günstige Verkehrsanbindung. • Attraktiver Standort, umgeben von herrlicher Natur. • Wir bieten vielfältige Angebote zur Förderung der Selbstständigkeit und der Tagesgestaltung (Seniorenkreis, Offener Treff, Einkaufsfahrten, Einzel- und Gruppenaktivitäten, Snoezelen). • Hauscafé und großer Gemeinschaftsraum stehen für Bewohner bei familiären Anlässen zur Verfügung. Wir informieren Sie gerne: Laurentiushaus Lützelbuch Weiherstraße 9 96 450 Coburg-Lützelbuch Tel.: 09561 / 2495-0

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Bilder von Katzen und Hunden. „So a Maunzerla hamer auch g‘habt,“ erinnert sich eine Bewohnerin freudestrahlend und erzählt noch beim Mittagessen davon. „Es ist erstaunlich, wie interessiert und aktiv die Bewohner bei der Sache sind. Einzelne in der Gruppe wiederholen den Spruch mehrmals,“ beobachtet Kathrin Beetz, die Leiterin der sozialen Betreuung. Sie ist der Meinung, dass sich jeder gerne an etwas zurück erinnert. Mit Fotos, Gerüchen oder Musik kann man die Gefühlswelt ansprechen und Schönes wachrufen. Im gemeinsamen Austausch wird Erinnerung lebendig. In einem Gottesdienst zur Jahreslosung hatte Diakon Manfred Riedel zuvor auf die Suche nach dem Frieden hingewiesen, der aus einer inneren Zufriedenheit entsteht und der uns von Gott durch Jesus Christus geschenkt ist. Die Jahreslosungen werden jedes Jahr von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt. Es sind besonders interessante Verse aus der Bibel, die Menschen ermutigen sollen.


Freibad (Märchenbad) Neustadt b. Coburg 23

Freibad (Märchenbad) Neustadt b. Coburg Das Märchenbad in Neustadt b. Coburg: Badespaß und Erlebnisfaktor inbegriffen!

Hier findet jeder Besucher, ob Groß oder Klein, die richtige Freizeitbeschäftigung und tolle Angebote. Wer dann bei all den sportlichen Aktivitäten von Durst geplagt oder von Hunger heimgesucht wird, wird mit Speisen und Getränken aus dem Freibad-Kiosk bestens versorgt. Seien Sie nun gespannt, welche Abenteuer Sie im Neustadter Freibad erwarten: Den sportlich Aktiven bietet das 25 m-Becken mit angrenzendem Sprungturm mit 1 m-, 3 m- und 5 m-Brett ausreichend Platz, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen und sich neben all dem Badespaß noch fit zu halten. Das Erlebnisbecken mit Whirlliegen und Massagedüsen bringt allen, die sich gerne verwöhnen lassen, Entspannung pur, der Strömungskanal und die integrierten Bodenblubber allen Spaß. Im großen Nichtschwimmerbecken mit Breitwasser- und Riesenrutsche, diversen Bodenblubbern und neuen Spielgeräten kommen alle Kinder voll auf ihre Kosten. Hier fühlen sich die jungen Badegäste ebenso wohl wie die Kleinsten in ihrem mit einen Sonnensegel überdachten Kleinkindbereich. Alle haben hier die Möglichkeit das kühle Nass zu erforschen und sich darin auszutoben, oder ganz in Ruhe den Badeausflug mit den Eltern oder Großeltern zu genießen.

Wer dann nach einem vielleicht langen Aufenthalt im kühlen Nass noch Abwechslung sucht, ist im Märchenbad Neustadt mit zahlreichen Zusatzangeboten hervorragend aufgehoben: Ein Beachvolleyballfeld, ein Bolzplatz bis hin zu einem Spielplatz für die Kinder mit jeder Menge Spielmöglichkeiten und eingerichtetem Matschbereich, der im Neustadter Freibad einzigartig in der Region ist, ist alles dabei. Sie runden das gesamte sportliche Angebot im Märchenbad ab. In angenehmer Umgebung mit großen Liegewiesen, kostenlosen Liegen und erfrischendem Wasser haben alle die Möglichkeit sich zu entspannen sowie Körper, Geist und Seele baumeln zu lassen. Genießen Sie zur Abrundung des Kurzurlaubs im Freibad (Märchenbad) Neustadt b. C oburg ihre mitgebrachten Speisen und Getränke in angenehmer Atmosphäre auf der überdachten und bestuhlten Sonnenterrasse. Oder lassen Sie sich vom Bistropersonal mit kleinen Speisen und Getränken aus dem Kiosk verwöhnen. Das Bademehr-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten 01. Juni bis 4. September 2019 täglich von 09:00 – 19:00 Uhr

In der Zeit von Mitte Juni bis Ende August kann die Öffnungszeit täglich von 08:00 – 20:00 Uhr erweitert werden

Sommerschließung Hallenwellenbad (Familienbad) Neustadt b. Coburg

Ab Montag, 10. Juni bis einschließlich Sonntag, 1. September 2018 wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

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Tagespflege Weidach

Zeit für dich – Zeit für mich – die ASB Tagespflege

Ältere Menschen brauchen Anregung, Struktur und Geselligkeit. Sie als Angehöriger brauchen Entlastung vom Pflegealltag. Die ASB – Tagespflege in Weidach bietet 25 Gästen auf 450 qm Wohlfühlatmosphäre und Sicherheit. In verschiedenen Räumen wie der Kaminecke, den Ruheräumen, einem fränkischen Wirtshaus oder in den Wohnzimmern betreuen Fachkräfte die Tagespflegegäste.

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Tagespflege Weidach 25

Die Seniorinnen und Senioren werden von zu Hause abgeholt und nach Weidach gebracht. Dort beginnt gegen 08:30 Uhr der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück mit frischen Brot und Brötchen. Wer sich im Anschluss an der Zeitungsrunde beteiligen möchte, erfährt alles Aktuelle aus der Region, Deutschland und der Welt. Die Betreuungsassistentinnen erstellen wöchtentlich, neue und jahreszeitabhängige Veranstaltungspläne. Angeboten werden z.B. Gedächtnistraining, gemeinsames Backen oder Kochen, und es geht zum Einkaufen in den benachbarten Edeka Markt.

Die Angebote werden jeweils den Bedürfnissen und Möglichkeiten der gesamten Gruppe und des einzelnen Nutzers angepasst, so dass diese mit Lust und Lebensfreude dabei sein können und das Wohlbefinden der Beteiligten gefördert wird. Tagesgäste, die diese Angebote nicht wahrnehmen möchten, haben die Möglichkeit ihren individuellen Interessen nachzugehen. Zum Mittagstisch werden zwei Menüs zur Auswahl angeboten. Denjenigen die sich im Anschluss zum Ausruhen zurückziehen möchten, stehen mehrere Ruheräume zur Verfügung. Hierfür hält die Tagespflege Betten und bequeme Ruhesessel zur Verfügung.

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Tagespflege Weidach

Ein besonderes Anliegen ist den Fachkräften der Tagespflege die Verminderung und Verlangsamung der körperlichen und geistigen Abbauprozesse. Dies wird erreicht durch das Trainieren der alltagspraktischen und geistigen Fähigkeiten. Nach einem gemeinsamen Nachmittagskaffee, bei schönen Wetter im Garten, beschließt die Runde den Tag gegen 17:00 Uhr. Informationen zur Tagespflege und deren Finanzierung erhalten Sie unter der Rufnummer 09561/7925404. Rosen haben Stacheln, keine Dornen! Garten der ASBTagespflege in Weidach. Zum Wohnpark „Am Callenberg“ gehört auch eine Tagespflege für 25 Gäste. Die Stellung des Hauses auf dem Grundstück sowie die Größe desselben erlaubten die Anlage eines großzügigen Gartens für die Tagespflege. Die Gestaltung und Ausstattung geschah jedoch nicht willkürlich. Vielmehr steht dahinter die Ideen der Gartentherapie. In Deutschland sind diese Ideen leider noch nicht so verbreitet.

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In anderen Ländern wurden schon vor Jahrzehnten Untersuchungen gemacht, welche Auswirkungen ein gestalteter Raum – innen wie außen - auf den Menschen hat. Die Kombination von Formen, Farben, Materialien sowie Pflanzen wirken sich auf See-

le und Geist des Menschen aus. Sie beeinflussen die Stimmung

eines Menschen, rufen unterschiedliche Gefühle hervor, können Heilung – körperlich wie seelisch – verzögern oder beschleuni-

gen, und bringen noch eine ganze Menge mehr an Auswirkungen hervor.

Gezielt wurde auch geforscht, wie Menschen mit Demenz ihre

Umwelt wahrnehmen und wie ihnen geholfen werden kann. Eine der Erkenntnisse ist beispielsweise die, dass ein Weg als Rundweg, als Endlosschleife auszubilden ist. Da schon aus rechtlichen Gründen ein Zaun nötig ist, sollte dieser aber nicht sichtbar sein,

damit die Menschen sich nicht eingesperrt fühlen. Das keine giftigen Pflanzen in der Anlage stehen dürfen, sollte eine Selbstver-

ständlichkeit sein; andererseits dürfen durchaus Rosen gepflanzt werden, weil demenzkranke Menschen aus ihrer Vergangenheit wissen, dass Rosen Stacheln haben. Das sind nur drei Beispiele.


Tagespflege Weidach 27

Dieses Wissen stand im Hintergrund bei der Planung des Tagespflege-Gartens in Weidach. In erster Linie soll der Garten den Menschen die Natur nahe bringen. Dies geschah im ersten Schritt durch gesetzte Pflanzen. Mit dem Wachsen der Pflanzen werden sich dann auch Tiere einstellen, Vögel, Schmetterlinge, Bienen und viele mehr. Die Vielfalt der Pflanzen ist sehr groß. Natürlich gibt es viele Blütenpflanzen, teils mit duftenden Blüten. Doch sind es nicht nur Blüten, die den Gartenwert einer Pflanze bestimmen. Zahlreiche Gehölze beschließen das Vegetationsjahr mit einer auffälligen Herbstfärbung, andere schmücken sich mit dekorativen Beeren und Früchten. Es gibt auch essbare Pflanzen, etwa eine Süßkirsche, Beerenobst eine großfrüchtige Haselnuss sowie diverse Kräuter. Die Grünfläche in der Mitte des Gartens wird kein gewöhnlicher Rasen sein, sondern ein Kräuterrasen mit vielen blühenden Pflanzen. - Der Garten sollte also das ganze Jahr Etwas zu bieten haben.

ARCHITECKT

Leider ist es mit der Anlage eines Gartens nicht wie mit dem Aufstellen von Möbeln in einer Wohnung. Ein Garten braucht

Zeit um zu wachsen. So wird der Windschutz durch die Bäume und Sträucher erst in einigen Jahren wirksam werden. Auch der Sonnenschutz. An der Terrasse gibt es einen Sprudler, der so auch das Element Wasser erlebbar macht. Mehrere Sitzplätze an verschiedenen Stellen am Rundweg ermöglichen den Garten von verschiedenen Perspektiven aus wahrzunehmen. Analog zur fränkischen Wirtschaft im Haus gibt es im Garten einen kleinen Pavillon mit Grillplatz.

Thomas Eck

Architekt Dipl. Ing. (FH) Wohnungsbau Industriebau Denkmalpflege Löwenstraße 27 96450 Coburg T +49 9561 - 2383470 M +49 171 - 3562387 F +49 9561 - 2383479

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28 Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme

Mein neues Wohlfühlbad – effektive und schnelle Modernisierung Hat der Zahn der Zeit auch an Ihrem Bad genagt? Wünschen Sie sich mehr Komfort, mehr Schönheit und Lebensqualität? Dann warten Sie nicht länger.

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Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme 29

Mit der richtigen Ausstattung und ausgewählten Sanitärobjekten, die barrierefreie Sicherheit und Komfort bieten, entsteht in kurzer Zeit Ihr neues Wohlfühlbad, in dem Sie sich wieder rundum wohlfühlen werden. Bodenbündige Duschbereiche, großzügig bemessene Waschtische, die sich in der Höhe verstellen lassen, der Einbau einer Badewannentür oder der Umbau Ihrer Wanne zur Dusche sowie gut erreichbare Ablagen sind nur einige Beispiele, Ihr neues Bad sicher, komfortabel und ästhetisch zu gestalten. Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit – schon bei der Planung Ihres neuen Bades sollten mögliche körperliche Einschränkungen im Alter eine Rolle spielen. Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner für Ihre Badsanierung.

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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus

AWO-Mehr Generationen Haus erhält Spendenscheck von Brose

Coburg (06.03.2019). Das Unternehmen Brose unterstützt das AWO-Mehr Generationen Haus bereits zum vierten Mal mit einer Spende in Höhe von 20.000 Euro. Manfred Seemann übergab als Vertreter der Firma Brose den symbolischen Scheck an Latifa Karrmebo-Pöthe, Vorstandsmitglied des AWO Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken e.V. Wie bereits in den Vorjahren ist die großzügige Geldspende zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der generationenübergreifenden Arbeit des AWO-Mehr Generationen Hauses vorgesehen. Ziel der Arbeit des Mehr Generationen Hauses ist es, Erfahrungswissen gegenseitig weiterzugeben und Vorurteile abzubauen. „Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich miterleben kann, wenn sich jüngere und ältere Menschen austauschen. Es ist spürbar, wie sich ein ehrliches Interesse zueinander entwickelt. Für alle ist das ein besonderes Erlebnis und eine echte „Win-win-Situation“, resümiert Latifa KarrmeboPöthe nach der Veranstaltung mit Senior*innen und Kindern aus dem Brose Kidsclub. Mit der finanziellen Unterstützung Victoria | Anzeigenseite

von Brose ist es möglich, neue Formate für die Begegnung von Jung und Alt zu entwickeln, so das Vorstandsmitglied des AWO Bezirksverbandes weiter. „Unsere generationenübergreifenden Angebote bieten nicht nur die Möglichkeit zum Austausch, sondern fördern das gute Miteinander zwischen den Generationen. Dabei ist uns immer wichtig, dass jedes Engagement freiwillig bleibt und jeder, der sich engagiert auch einen emotionalen Gewinn hat“, erklärt Johanna Thomack, Einrichtungsleitung des AWO Mehr Generationen Hauses.


Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 31

Der demografische Wandel braucht gute Nachbarschaft!

Das AWO Mehr Generationen Haus arbeitet kontinuierlich daran, Menschen in Kontakt zu bringen. Ob bei Veranstaltungen, durch Wohnprojekte oder Hilfsangebote von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen – es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten der Begegnung. Das Nachbarschaftsnetz soll Menschen motivieren, sich in der Nachbarschaft wieder mehr auszutauschen, sich gegenseitig zu helfen und sich füreinander zu interessieren. Im Mai fand ein Essen unter Nachbarn im Wohnprojekt Wilna in der Pettenkoferstraße 4 statt. „Essen wie bei Mama zu Hause“ war der Titel. Organisiert und durchgeführt wurde es vom Nachbarschaftsnetz und der neuen Koordinatorin für dieses Projekt: Frau Susi Rehm-Kroth. Die Gruppe besteht aus engagierten Menschen aus dem Stadtteil Ketschendorf, die gerne gemeinsam etwas unternehmen und andere Menschen im Quartier unterstützen. Die engagierten Anwohner*innen treffen sich monatlich, um sich über das Projekt auszutauschen, organisatorische Rahmenbedingungen zu klären und Anregungen für Neues zu sammeln. Das Angebot der Nachbarn beinhaltet z.B. kleine

Handwerksarbeiten, Einkaufshilfen, Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen und sogar Anleitung zur indischen Meditation. Bei Interesse wendet man sich an Susi Rehm-Kroth Tel.: 09561 94415 Das Motto lautet: Wir freuen uns über jeden engagierte Nachbarn! „Es wäre schön, wenn durch diese Initiative Nachbarschaften in ganz Coburg lebendiger gepflegt und sich ein neues Miteinander etablieren würde“, sagt Johanna Thomack (Leiterin des AWO Mehr Generationen Hauses) am Tag der Nachbarn am 24. Mai dazu.

Essen in angenehmer Atmosphäre verbindet.

Die Teilnehmer* innen fühlten sich sichtlich wohl und das nächste gemeinsame Essen ist schon geplant!

Susi Rehm-Kroth organisiert das Nachbarschaftsnetz im AWO Mehr Generationen Haus in Coburg

Queen Victoria feierte ihren Geburtstag im Treff! Etwa 50 Besucher*innen waren gekommen, um den Geschichten aus dem Leben von Queen Victoria zu lauschen. Anlass war der 200. Geburtstag der Queen am 24. Mai. Natürlich durfte an diesem Tag auch die Geburtstagstorte nicht fehlen, die dann an alle Gäste verteilt wurde. Birgitt Jäckel-Beck, die seit Jahren Stadtführungen im Kostüm der Queen Victoria anbietet, gelang es die Zuhörer*innen mit kurzweiligen Geschichten vom königlichen Hof zu fesseln. Sie erklärte die erfolgreiche Heiratspolitik des Coburger Herzogtums und die erfolgreiche und fortschrittliche Politik des Königspaares Albert und Victoria.

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Taschengeldbörse für Coburg

Taschengeldbörse für Coburg Hilfe für Senioren/Jobs für Jugendliche

Der Caritas-Quartiersstützpunkt Creidlitz geht in Kooperation mit dem AWO Mehrgenerationenhaus in Coburg mit einer sog. Taschengeldbörse für Coburg an den Start. Die Taschengeldbörse vermittelt Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren für kleinere niederschwellige Hilfsdienste an Privatleute wie z.B. Senioren oder Menschen mit besonderen Unterstützungs- oder Hilfsbedarf. Gegen Leistung eines kleinen Taschengeldes für die Jugendlichen können so z.B. Senioren eine unkomplizierte und schnelle Unterstützung und Hilfe im Alltag erhalten. „Durch die niedrigschwellige Hilfe wird ein selbstbestimmtes Leben gefördert, generationenübergreifende Kontakte ermöglicht sowie soziales Engagement sichtbar,“ so Petra Kotterba, Quartiersmanagerin der Caritas für Creidlitz. „Für Jugendliche bietet es die Möglichkeit, erste berufsnahe Erfahrungen zu sammeln und Freude am sozialen Einsatz zu finden“, unterstreicht Christiane Fähr, vom AWO Mehrgenerationenhaus, die ebenfalls das Projekt mit betreut. Niederschwellige Hilfen könnten z.B. sein: Garten gießen, Straße kehren, Botengänge erledigen, Hund ausführen, Briefe am PC schreiben, Handy erklären usw.. Besonders für Jugendliche kann sich das Engagement lohnen: Neben einem Taschengeld erhalten sie einen Nachweis für ihren erbrachten sozialen Einsatz und können diesen dann z.B. ihrer Bewerbung beilegen. Die Koordinierungsstelle CaritasQuartiersstützpunkt Creidlitz und seine Kooperationspart-

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ner legen hier auch besonderen Wert auf Qualität, in dem die Schüler bei Ausübung ihrer Tätigkeit durch Qualifizierungsmöglichkeiten unterstützt werden können. „Wir sind gerade dabei, das für Coburg ganze neue Angebot überall zu bewerben“, so die Initiatorinnen. Interessierte können sich bei der beiden genannten Stelle melden und ihre Kontaktdaten abgeben. Danach werden alle gemeldeten Personen zunächst einmal zu einem sog. Speeddating eingeladen. Hier besteht die erste Möglichkeit des Kennenlernens und des Austauschs. Nach einer rechtlichen Aufklärung (bei Jugendlichen ist die Einverständnis der Erziehungsberechtigten notwendig) werden Hilfesuchender und Hilfsanbieter registriert und dann im Bedarfsfalls zusammengebracht. „Wir erhoffen uns dadurch, dass Jugendliche den Spaß am Helfen entdecken und bei Senioren Versorgungslücken geschlossen werden können“, so Petra Kotterba. Wer sich also für dieses Angebot interessiert, kann sich bei Quartiersmanagerin für Creidlitz, Petra Kotterba, unter 095615969940 (p.kotterba@caritas-coburg.de) oder bei Christiane Fähr im AWO Mehrgenerationenhaus unter 09651-94415 (christiane.faehr@awo-omf.de) informieren und vormerken lassen.


Caritas-Hospiz Coburg 33

Caritas-Hospiz Coburg

Das Magazin Victoria im Gespräch mit der Einrichtungsleiterin Frau Lahl vom Caritas-Hospiz Coburg. Victoria: Das Hospiz wurde am 01. Juli letzten Jahres eröffnet. Was können Sie unseren Lesern über das Jahr seit der Eröffnung berichten?

dem Einzug in das Hospiz einverstanden sein. Eine Versorgung zu Hause ist aus verschiedenen Gründen und trotz guter ambulanter Versorgungsmöglichkeiten meist nicht möglich.

Frau Lahl: Es ist viel passiert, wir sind inzwischen vielen Menschen bekannt, das Team ist im Alltag angekommen und wir konnten bereits vielen Menschen in der letzten Lebensphase begleitend zur Seite stehen. Das Hospiz ist ausgelastet, das heißt, dass die acht Zimmer die uns zur Verfügung stehen belegt sind. Die Musiktherapie, der Hundebesuchsdienst vom ASB sind inzwischen ein festes und verlässliches Angebot geworden und der Wünschewagen des ASB kam bereits zweimal für Gäste zum Einsatz.

Victoria: Aus welchem Umkreis kommen Ihre Gäste?

Victoria: Welche Menschen kommen ins Hospiz? Frau Lahl: Wir nennen unsere Bewohner Gäste. Unsere Gäste, die zu uns kommen leiden an einer unheilbaren Erkrankung, sind sozusagen „austherapiert“ und eine Heilung ist nicht mehr möglich. Auch müssen unsere Gäste aufgeklärt und mit

Frau Lahl: Unsere Gäste kommen aus Coburg Stadt und Landkreis – Lichtenfels - Bamberg – Forchheim – Erlangen – Hassberge – Ebern – Sonneberg - Südthüringen und sogar aus Gera oder München war schon jemand hier. Unser Hospiz steht allen offen, unabhängig vom Alter oder Weltanschauung. Victoria: Wie gehen die Gäste damit um in einem Hospiz zu leben?

Frau Lahl: Das ist unterschiedlich. Die meisten Gäste und Angehörigen sind erstmal beeindruckt, wie hell und freundlich hier alles ist und wie normal mit dem Alltag umgegangen wird. Es spielt schon eine Rolle, wie gut Gäste und Angehörige über ihre Krankheit und die Versorgung in einem Hospiz aufgeklärt sind.

In Würde leben gepflegt von der Caritas www.caritas-coburg.de SOZIALSTATION Ernst-Faber-Straße 12, 96450 Coburg Tel.: 09561/8144-18 Pflege zu Hause, Palliativpflege, Urlaubs- und Verhinderungspflege, Betreuung von Demenzkranken, Hausnotruf, Seniorenberatung.

KURZZEITPFLEGE Kükenthalstraße 19, 96450 Coburg Tel.: 09561/8354-12 Zeitlich begrenzte Pflege im Heim, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist.

SENIORENHEIM ST. JOSEF Kükenthalstraße 19, 96450 Coburg Tel.: 09561/8354-0 In einem Haus der Begegnung gut versorgt wohnen, in Geborgenheit und Zufriedenheit den Lebensabend gestalten.

CARITAS-HOSPIZ COBURG Kükenthalstraße 21, 96450 Coburg Tel.: 09561/32925-0 Ein Ort für schwerstkranke und sterbende Menschen. Leben bis zuletzt, den Tagen mehr Leben geben.

Arakve Arbeitsplätze in Pflege und Betreuung


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Caritas-Hospiz Coburg

Einige Gäste kommen und verbleiben nur kurz hier im Hospiz. Natürlich wäre es schön, wenn wir eine Beziehung aufbauen könnten um Gutes zu tun, leider reicht oft die Zeit nicht mehr dazu. Victoria: Wie sind die ersten Eindrücke, wenn ein Gast das Hospiz betritt? Frau Lahl: Die meisten denken, dass ein Hospiz dunkel und grau ist und man kommt in ein Zimmer bis es vorbei ist. Wenn unser Gast das Hospiz betritt, kann man aus dem Gesicht lesen dass dies ein Gerücht ist und nicht stimmt. Schon der Eingangsbereich ist hell gestaltet sowie alle anderen Räume auch. Die Zimmer haben Hotel Charakter und sind sehr hochwertig eingerichtet. Man kann förmlich sehen wie sich unser Gast entspannt nachdem alles besichtigt wurde und er erahnt,

welche Möglichkeiten für ein selbstbestimmten Lebens hier gegeben sind. Unser Aufenthaltsbereich mit Essecke und Sitzgruppe lädt Angehörige und Gäste zum Verweilen oder manchmal zum Spielen ein. Nicht selten treffen sich hier Menschen, die sich bereits kennen. Die Mahlzeiten können hier oder, wer lieber für sich bleiben möchte, im Zimmer eingenommen werden. Victoria: Wie lange ist die Verweildauer eines Gastes? Frau Lahl: Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 23 Tage. In dem Jahr seit der Eröffnung haben wir festgestellt, dass es zwischen 4 Stunden bis 102 Tagen alles geben kann.

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Caritas-Hospiz Coburg 37

ERINNERUNGEN in Stein gehauen.

... Bei uns meißelt der Chef noch selbst.

Der Altersdurchschnitt unserer Gäste liegt bei 71 Jahren, wobei es vom Geschlecht ausgewogen ist. Was noch Erwähnenswert ist, dass wir regelmäßig einen Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen halten. Hierzu sind alle Angehörigen eingeladen, so dass der Raum der Stille als Ort der Andacht sehr gut gefüllt ist. Victoria bedankt sich für Gespräch.

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ERINNERUNGEN

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Bestattungsinstitut M. Brehm

Bestattungsinstitut M. Brehm

Einen geliebten Menschen zu verlieren, der Teil des eigenen Leben war, ist schmerzlich. Sorgen Sie lieber vor, damit beim Sterbefall bei Ihnen alles geregelt ist. Ob es darum geht Ihren Angehörigen schwere Entscheidungen abzunehmen oder für sich selbst zu Lebzeiten die richtige Bestattungsart und den richtigen Bestattungs- Platz festzulegen. Nehmen Sie sich die Zeit, damit Ihre Angehörigen trauern und Abschied nehmen können Bestattung – Vorsorge An Vieles ist meistens gedacht, an die Altersvorsorge, an die private Vorsorge in Form einer Lebens - Unfall – oder zusätzlichen Krankenversicherung. Selbst die Erbschaftsfrage ist oftmals schon durch ein Testament geregelt. Doch eines wird leider oft vergessen. Rechtzeitig Vorsorge für den eigenen Tod zu treffen und die Absicherung der Bestattungskosten z.B durch eine Sterbegeldversicherung oder durch Hinterlegung der errechneten Bestattungskosten auf ein Treuhandkonto abzusichern. Rechtzeitig Vorsorge zu treffen heißt für Sie Selbst entscheiden nach persönlichen Wünschen über die Art und den Umfang der eigenen Bestattung und unbelasVictoria | Anzeigenseite

tet von seelischen Einflüssen. Die Angehörigen mit dieser schweren Aufgabe nicht alleine lassen sowie rechtzeitig alles sinnvoll für die Zukunft zu regeln heißt, den Angehörigen im Vorfeld zu entlasten in den schweren Stunden und finanzielle Sorgen zu ersparen. Vermeiden Sie jetzt schon die Ratlosigkeit bei Noch immer ist Schöpfungstag. den Hinterbliebenen, die im TrauerWerdende Luft kreist warm. fall seelisch belastet sind. Gottheit mit meinem Arm Holt aus in bildendem Schlag. Nutzen Sie unseren sachkundigen Die begonnene Welt harrt still, Winde des Anfangs wehn. Ich habe gesprochen: ich will, Und so soll es geschehn. Ernst Lissauer · 1882-1927 Lied des Künstlers

Rat um über eine Bestattungsvorsorge zu sprechen. Gerne kommen wir zu Ihnen, um Sie über diese Angelegenheit zu sprechen oder Sie kommen zu uns in unseren Büroräumen. Wir sind in allen Fragen für Sie da Ihr Bestattungsinstitut M. Brehm


Jochen Gleißner

Bestattungsinstitut Brehm

Einen geliebten Menschen zu verlieren, schafft im Leben eines Jeden von jetzt auf gleich eine Ausnahmesituation. Umso wichtiger ist es, in dieser schweren Zeit jemanden an der Seite zu haben, bei dem Sie sich gut aufgehoben fühlen, der Sie versteht und dem Sie vertrauen können. Wir, das Bestattungsinstitut M. Brehm, unterstützen und begleiten Sie auf diesem schweren Weg und erledigen alle wichtigen Aufgaben für Sie. So haben Sie den Kopf frei, für das was wirklich wichtig ist und was ohnehin alle Gedanken überlagert: Ihre Trauer.

Wir organisieren individuell nach Ihren Wünschen: • Aufgabe einer Todesanzeige und Danksagung in den gewünschten Zeitungen • Anfertigung von Trauerdrucken

• Vermittlung von Blumenschmuck für die Trauerfeier

• Vermittlung von Musikern zur musikalischen Umrahmung der Trauerfeier • Vermittlung von Trauerrednern

• Dekoration und Ausgestaltung der Trauerfeier • Kaffeetafel in unserem „Haus des Abschieds“

Wir helfen Ihnen bei der Erledigung aller notwendigen Schritte im Trauerfall und sind für Sie 24 Stunden telefonisch erreichbar. Bei Fragen rund um das Bestattungswesen sind wir gerne für Sie da und beraten Sie auch jederzeit bei Interesse an einer Bestattungsvorsorge. So haben Sie die Möglichkeit bereits zu Lebzeiten selbst zu bestimmen, wie Ihre eigene Bestattung gestaltet sein soll und können somit Ihre Hinterbliebenen seelisch und ggf. auch finanziell entlasten. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf unserer Homepage www.bestattung-brehm.de.

Diese Formalitäten übernehmen wir für Sie: • Beantragung der Sterbeurkunden beim zuständigen Standesamt • Anmeldung beim Friedhofsamt mit Grabauswahl

• Vereinbarung des Bestattungstermins mit allen relevanten Stellen • Benachrichtigung der Kirchengemeinde

• Abmeldung bei der Krankenkasse und Rentenstelle

• Beantragung der Überbrückungsrente (Sterbevierteljahr) für Ehegatten

• Abmeldung und Beantragung von Versicherungen aller Art Anzeigenseite | Victoria

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