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Victoria #20

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Thema XYZ

20 Ausgabe Nr.

• 2017

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Naturkunde-Museum Coburg

Mechanische Tierwelt

Kinder haben immer schon mit Begeisterung gespielt. Während allerdings heute digitale Spiele sowie die Nutzung einer Spielkonsole, des Computers, Tablets oder Smartphones die Kinderzimmer prägen, war dies vor Jahrzehnten noch völlig anders: Spielzeuge waren anlog und wurden häufig aus Blech hergestellt.

Die ersten industriell gefertigten mechanischen Spielzeuge entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der billigen Massenproduktion stand nach Erfindung des Lithographiedruckes um 1890 nichts mehr im Wege. Auch, dass die Teile nicht mehr einzeln verlötet, sondern mittels kleiner Metallösen verlascht wurden, begünstigte diesen Umstand. Die ersten mechanischen Wunderwerke waren Tiere, dann kamen – natürlich erst nach deren Erfindung – Automobile, Motorräder und Flugzeuge hinzu. Neben den Massenprodukten gab es auch Qualitätsprodukte, die sich vor allem aufgrund ihrer ausgeklügelten Technik etablieren konnten. Doch woher kommt die ausgesprochene Vorliebe für Blech? Für Autos und Eisenbahnen ist die Beantwortung dieser Frage einfach. Bei Nachbildungen in Metall – aus „klassischem“ Weißblech oder seit den 1950er-Jahren aus Spritzguss – handelt es sich im Grunde um das Material der originalen Vorbilder. Sie versprechen somit einen besonders hohen Grad an Authentizität. Bei Tierfiguren liegt der Fall anders. Blech war in erster Linie ein im Vergleich zu dem zuvor verwendeten Holz ein preiswerter Rohstoff. Zudem ließ es sich besonders gut mit Aufzug- und Federmotoren kombinieren, wodurch die Figuren beweglich wurden. Elefanten, Pinguine, bunte Käfer – die Vielfalt des farbenfrohen Blechspielzeugs, das sich mithilfe eines Schlüssels für einen kurzen Moment zum Leben erwecken lässt, war einst groß. Heute scheint das Überleben dieser Blechtiere allenfalls in der Obhut engagierter Museen und liebevoller Sammler, wie beispielsweise der Berliner Künstlern, Fotografen, Ausstellungsmachern und Grafikdesignern Sebastian Köpcke und Volker Weinhold, gesichert. Der bereits erwähnte Lithographiedruck ermöglichte es, die zuvor von Hand lackierten Objekte zu deutlich günstigeren Prei-

Naturkunde-Museum Coburg größtes Naturkunde-Museum in Nordbayern

Edelsteine und Minerale Fossilien, Tierdioramen Urmenschen, Archäologie Völkerkunde ng stellu elt“ eraus Sond ische Tierw 18 0 n a .2 h 2 c .0 11 „Me 017 12.11.2

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Die Blech-Pinguine können ein Anlass sein, sich mit den Bewegungsabläufen von Tieren zu beschäftigen. sen und in großen Stückzahlen anzubieten. Mit der fortschreitenden Erschließung und Kolonisierung der Welt erregte auch die neue entdeckte fremde Tierwelt ein wachsendes öffentliches Interesse. Industrie und Handel griffen die Begeisterung auf und auch Spielzeughersteller setzten alles daran, mit einer artenreichen Blechtierwelt die Kinderzimmer zu erobern. In Deutschland bildeten die mittelfränkischen Städte Nürnberg und Fürth mit einer Vielzahl von Herstellern das Zentrum der Spielwarenindustrie. In der Stadt Brandenburg entwickelte sich die Firma Ernst Paul Lehmann nach 1888 zu einem der innovativsten Unternehmen für mechanische Blechspielzeuge. Während des Zweiten Weltkrieges kam die Produktion zum Erliegen und die große Zeit schien vorüber zu sein. In den 1950erund 1960er-Jahren erlebten die mechanischen Tiere jedoch noch eine kurze Blütezeit. Allerdings gelang es nur wenigen Unternehmen, mit der aufkommenden Konkurrenz aus Japan Schritt zu halten. Die Ausstellung zeigt die originalen Blechtiere (1900-1970) aus der Sammlung von Volker Weinhold und Sebastian Köpcke zusammen mit Kurzfilmen, die die Tiere in Aktion zeigen, und großformatigen Fotografien, die das Ergebnis einer besonderen „Safari“ sind. Die Sammler setzten in spielerischer Weise die Schätze aus Blech in ihr natürliches Umfeld und inszenierten phantasievoll den afrikanischen Dschungel oder den Südpol. Das Ergebnis sind farbenprächtige Eindrücke aus der mechanischen Tierwelt.

Naturkunde-Museum Coburg Park 6, 96450 Coburg Tel. 09561/8081-0, FAX 8081-40 www.naturkunde-museum-coburg.de

Die Sonderausstellung „Mechanische Tierwelt – Eine Fotosafari in das Reich des historischen Blechspielzeugs“ ist vom 12. November 2017 bis zum 11. Februar 2018 zu sehen.

Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr Karfreitag, 24.-26.12., 31.12. und 1.1. geschlossen

Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter http://www.naturkunde-museum-coburg.de oder im aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt Coburg.


Inhalt & Impressum

Inhalt 30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe

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Häusliche Pflege

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MKB Weidach

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Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme

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Treff am Bürglaßschlösschen

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AWO – Mehr Generationen Haus Seniorenexpress

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Reisebüro Sonnenklar

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Autohaus Staffel

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Hospizverein Coburg

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Bademehr Neustadt

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Impressum Herausgeber, Redaktion & Anzeigen:

Vertrieb:

film ´n´ media

Kostenlos zum Mitnehmen an bestimmten Auslagestellen in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Nachdruck oder Reproduktion, gleich welcher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Für Zusendung unverlangter Manuskripte oder Fotos wird keine Gewähr übernommen.

Manfred Mehls Bergstraße 25

95253 Untersiemau Tel.: 09565 - 616 51 70 Fax: 09565 - 616 51 72

Handy: 0175 - 402 2595

© 2017 by film ´n´ media – Medienagentur Manfred Mehls

E-Mail: info@filmandmedia.de

Internet: www.filmandmedia.de Titelbild:

30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe Drucktechnische Verarbeitung: Weyh Druck | Medien | Verlag e. K. Poststr. 2

95478 Kemnath Telefon: +49 9642 1428

E-Mail: info@weyh-druck.de Web: www.weyh-druck.de

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30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe

Kontaktstelle Selbsthilfe feierte 30-jähriges Jubiläum

Am 7.Oktober beging die Kontaktstelle Selbsthilfe der Stadt Coburg ihr 30-jähriges Jubiläum. Ab 11 Uhr fanden sich die beiden Leiterinnen der Kontaktstelle Sabine Feuerbach-Heim und Sabine Doerenkamp-Steiner, Sabine Scheidig (Sekretariat), 3. Bürgermeister Thomas Nowak, der Leiter des Sozialamtes Peter Schubert, Theresa Keidel (SEKO Bayern), die Krankenkassenvertreter RRT Uwe Leidinger (AOK Coburg) und dafür federführend Klaus Fuchs (Audi BKK), sowie Selbsthilfevertreter/-innen im großen Saal im Pfarrzentrum St. Augustin in Coburg ein. Nach den Grußworten der Ehrengäste folgte musikalische Untermalung am Klavier von Erik Konietzko und dem Chor „Vocalieschen“ aus Ahorn. Ein Imagefilm über die Kontaktstelle und deren Selbsthilfegruppen-Arbeit wurde uraufgeführt und mit großem Beifall bedacht. Im Anschluss konnten vielerlei Kunstobjekte „Miteinander“ bestaunt werden, durch welche das Thema Selbsthilfe künstlerisch umgesetzt worden war. Bei Buffetleckereien konnte sich jedermann stärken um danach an einem Nagelbrett die Initialen KoS (Kontaktstelle Selbsthilfe) durch das Spannen von verschiedenfarbigen Fäden herauszuarbeiten. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums sprach das Magazin Victoria mit den Leiterinnen der Kontaktstelle Sabine FeuerbachHein und Sabine Doerenkamp-Steiner.

Sabine Feuerbach-Heim begrüßt den 3. Bürgermeister Thomas Nowak

Victoria: Seit 30 Jahren spannen Sie bereits die Fäden für die Selbsthilfe in Coburg. Wie hat das alles damals begonnen? Sabine Feuerbach-Heim: Als ich 1987 mit der Kontaktstellenarbeit begann, gab es nur 16 Selbsthilfegruppen. Im ersten Jahrzehnt unserer Arbeit mussten die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Profis aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich(Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Berater),über die Selbsthilfeidee informiert, aufgeklärt und überzeugt werden, dass Selbsthilfegruppen einen wichtigen Beitrag zur Gesundung leisten. In unsere Beratungsstelle können Menschen kommen, die von einer chronischen Erkrankung, einer Sucht, einer psychischen Belastung oder einer Lebenskrise betroffen sind und Kontakt zu Gleichbetroffenen finden wollen. Durch Textveröffentlichungen in den Tageszeitungen suchen wir noch andere Betroffene zum gleichen Thema und wir organisieren die ersten Gründungstreffen. Durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander erfahren sie Trost, dass man mit diesem Problem nicht alleine ist. So erleben sie das größte Verständnis für ihre Situation und brauchen sich dafür nicht zu schämen, sondern können offen über alles sprechen, was sie auf dem Herzen haben. Und Victoria | Anzeigenseite

musikalische Untermalung Erik Konietzko

Chor “Vocalieschen”


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30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe

sie profitieren vom Wissen anderer Gruppenteilnehmer, nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Victoria: Wie hat sich die Kontaktstellen- Arbeit mit den Selbsthilfegruppen im zweiten Jahrzehnt entwickelt? Sabine Doerenkamp-Steiner: In dieser Zeit war der Nutzen der Selbsthilfegruppen anerkannt und es haben sich sehr viele Gruppen gegründet zu unterschiedlichen Themen. Die Themen sind abhängig vom Bedürfnis der Betroffenen. Wir denken uns nicht die Selbsthilfe- Themen aus, sondern werden erst aktiv, wenn ein Betroffener mit seiner Situation unzufrieden ist und erkannt hat, dass es so nicht weiter geht und er etwas an seiner Situation verändern möchte. Diese Erkenntnis, etwas aktiv zu tun, ist bereits der erste Schritt zur Selbsthilfe und zeigt die eigene Verantwortlichkeit, sich nicht als Opfer zu sehen. In den Selbsthilfegruppen werden die Betroffenen aufgefangen, ermutigt und entwickeln wieder Selbstvertrauen. Sie entwickeln wieder eine Lebensperspektive und erhalten Strategien zur Bewältigung ihres Lebensalltages mit der Krankheit, mit der Sucht oder dem Problem. Victoria: Im dritten Jahrzehnt hat sich die Kontaktstellen-Arbeit etabliert und es ist ein umfangreiches Netzwerk entstanden. Erzählen Sie uns etwas darüber in wieweit sich die Selbsthilfegruppen und die medizinische Versorgung in Stadt und Landkreis Coburg ergänzen. Sabine Feuerbach-Heim: Inzwischen sind die Selbsthilfegruppen als 4. Säule im Gesundheitswesen angekommen, neben den ambulanten, stationären und öffentlichen Einrichtungen. Ein weiteres großes Anliegen von uns ist das Projekt „Selbsthilfefreundliches Klinikum“, hier haben wir bereits eine erste Etappe eines zukünftigen gemeinsamen Weges erreicht. Alle Beteiligten haben sich dafür ausgesprochen, dass Coburg ein selbsthilfefreundliches Klinikum möchte. Es hat schon eine gemeinsame Veranstaltungen stattgefunden, Gespräche mit Klinikleitung, Ärzten, Mitarbeitern und Selbsthilfegruppen wurden geführt. In manchen Bereichen funktioniert die Umsetzung der geforderten Standards schon gut, in anderen müssen noch Hürden aus dem Weg geräumt werden. Aber wir befinden uns auf einem guten Weg, das gemeinsame Ziel zu erreichen. Victoria: Wo sehen Sie die zukünftigen Aufgaben der Kontaktstelle Selbsthilfe?

Rückschau und Ausblick 30 Jahre KoS, Sabine FeuerbachHeim und Sabine Doerenkamp-Steiner

Anschneiden des Jubiläums-Kuchens. Team der Kontaktstelle Selbsthilfe Coburg v. li. Sabine Scheidig, Sabine Doerenkamp-Steiner, Sabine Feuerbach-Heim

v. li. 3. Bürgermeister T. Nowak, Leiter Sozialamt Cbg. P. Schubert, S. Feuerbach-.Heim, S. Doerenkamp-Steiner, S. Scheidig

Sabine Doerenkamp-Steiner: Ein großer Aufgabenschwerpunkt ist der demografische Wandel, der große Veränderungen im Gesundheitswesen und damit auch in der Selbsthilfeunterstützung mit sich bringt. Seit längerem schon klagen Selbsthilfegruppen über Nachwuchsprobleme und Überalterung. Es wurde schon oft diskutiert, warum junge Leute immer seltener in die bestehenden Selbsthilfegruppen kommen. Ist unser Gesundheitssystem so „perfekt“, dass die Selbsthilfegruppen nicht mehr gebraucht werden oder möchten sich die jungen Leute nicht in feste Systeme einpassen mit Gruppenregeln, Kontinuität und persönlicher Teilnahme? Kann die Selbsthilfebewegung beim Trend zu Individualisierung, Anonymisierung Victoria | Anzeigenseite

Theresa Keidel (SEKO Bayern), S. Feuerbach-Heim, S. Doerenkamp-Steiner singen das Lied “Gruppenleben”


30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe

Wir helfen mit mehr als einem Lächeln.

Sie spannen die Fäden der Selbsthilfe, Federführer RRT Klaus Fuchs, Audi BKK, 2. v. li. und Uwe Leidinger, AOK Coburg, rechts

• Mobilitätshilfen • Kinderhilfen • Alltagshilfen Rodacher Str. 71 • Tel.: 09561 92904 www.rehateam.info

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30-jähriges Jubiläum Kontaktstelle Selbsthilfe

und Konsum überhaupt weiter bestehen und wenn ja, wie? Hier muss man den Blick unbedingt auf die virtuelle Selbsthilfe richten. Diese muss aber begleitet und gefördert werden. Die Präsenz in den Medien und sozialen Netzwerken wird an Bedeutung zunehmen, gerade auch hier im ländlichen Raum mit den strukturellen Problemen. Auch die Zunahme der seelischen und psychosozialen Probleme stellt eine nicht zu vernachlässigende Herausforderung dar. Das Verständnis für die chronischen Erkrankungen ist eher gegeben, aber die psychosozialen Probleme werden noch immer tabuisiert. Hier setzen wir uns für größere Akzeptanz ein. Die fachliche Begleitung beim Aufbau der Selbsthilfegruppen in diesem Bereich erfordert einen hohen Zeitaufwand und eine hohe persönliche Bindung von uns Mitarbeiterinnen. Victoria: Es gibt in Coburg inzwischen etwa 130 Selbsthilfegruppen. Wie erhält man Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe? Sabine Feuerbach-Heim: Interessierte Bürgerinnen und Bürger können direkt in unsere Kontaktstelle Selbsthilfe ins Bürglaßschlösschen, Oberer Bürglaß 1 in Coburg kommen oder anrufen unter Tel.: 09561/891576 oder per E-Mail unter selbsthilfe@coburg.de . Außerdem gibt es auf unserer Internetseite www.coburg.de/selbsthilfe die Online-Börse, wo man direkt auf die Gruppen verwiesen wird. Ebenso gibt es unsere Broschüre „Selbsthilfe im Raum Coburg“, wo das vielfältige Angebot kompakt zusammengefasst ist.

Anlässlich des 30 jährigen Bestehens der Kontaktstelle Selbsthilfe wird die Ausstellung „Selbsthilfe (m)eine Chance“ bis zum 17.11.17 im Foyer des Ämtergebäudes, Steingasse 18, präsentiert. Hier werden Menschen aus den Coburger Selbsthilfegruppen gezeigt, die erkannt haben, dass die Selbsthilfe nicht nur ein persönlicher Gewinn ist, sondern dass es sich lohnt, sich auch für andere Betroffene einzusetzen. Ebenfalls werden zwei Kreativprojekte ausgestellt, wo Gruppen die Selbsthilfeidee künstlerisch umgesetzt haben. Zwischen den Bannern steht das Kunstobjekt „Selbsthilfe ist mehr als ein Stuhlkreis“, das ausdrücken soll, wie sich das Schwarz-Weiß-Denken nach einer Diagnose oder einer akuten Krise, sich durch das Aufgenommen-Werden in den Kreis der Gleichbetroffenen verändert und den Blick wieder öffnet, welche Möglichkeiten, bzw. welche Farben sich anbieten. Diesen Abschnitt des Schwarz-weiß-Denkens haben alle Betroffenen selbst erlebt, aber sie haben gelernt, wie man ihn im Lebensalltag integrieren kann.

Victoria: Wir bedanken uns recht herzlich für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre Selbsthilfearbeit weiterhin viel Erfolg. Kompressionsstrümpfe auf smarte Art anmessen Exklusive Vorstellung des innovativen JOBST LEXpert360 bei Kobiger Gesundheit – Daniela Tiedtke in Untersiemau bei Coburg. Der Erfolg einer Venentherapie mit Kompressionsstrümpfen hängt in hohem Maße auch vom exakten Sitz des medizinischen Hilfsmittels ab. Um die Passgenauigkeit der Strümpfe zu optimieren, hat BSN-JOBST den digitalen Beinscanner JOBST LEXpert360 entwickelt. JOBST LEX-pert360 überzeugt durch seine kontaktlose, präzise und sekundenschnelle Messtechnik. Die Beine werden aus unterschiedlichen Positionen gescannt und alle relevanten Umfangs- und Längenmaße liegen nach wenigen Sekun-den vor. Die Messdaten bilden im weiteren Verlauf die Grundlage für die Produktauswahl. Der gesamte Ablauf von der Beinvermessung über die Produktkonfiguration bis hin zur Bestellung wird durch JOBST LEXpert360 erheblich beschleunigt und vereinfacht. Das Ergebnis sind perfekt sitzende Kompressionsstrümpfe, die gerne getragen werden und damit die Zufriedenheit der Kunden steigert. Die Firma Kobiger Gesundheit – Daniela Tiedtke bindet dank des neuen BeinscanVictoria | Anzeigenseite

ners JOBST LEXpert360 seine Kunden noch aktiver in die Produktauswahl ein und nutzt den durch die erleichterte Messung und beschleunigten Bestellvorgang erreich-ten Zeitgewinn für intensive Beratungsgespräche – ein Plus für jeden Kunden. Kom-men Sie zum Tag der offenen Türe im Rahmen unserer Aktionstage vorbei oder ver-einbaren Sie einen Termin. Frau Daniela Tiedtke steht Ihnen gerne mit Beratung und zugehörigem Service in allen Fragen rund um das Anpassen Ihrer Kompressionsver-sorgung zur Verfügung.

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Häusliche Pflege

© Marco2811 / Fotolia

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Quelle: Dr. Wolfgang Hasselkus

Umdenken und Systemwandel bei der Versorgung der Hochbetagten

Der Lebenstraum der Hochbetagten lautet: solange wie möglich eigenständig zu Hause wohnen zu können. Dagegen stehen die altersbedingte abnehmende Muskelkraft des älteren Menschen und die abnehmende Fähigkeit zur Koordination (Gleichgewicht). Am Ende des Lebens droht die Hilflosigkeit durch muskulären Abbau (Stürze, Schenkelhalsfraktur, Pflegebedürftigkeit) oder durch kognitiven Abbau (Demenz) oder durch Verschlechterung einer chronischen internistischen Erkrankung (koronare Herzerkrankung, Herzmuskelschwäche, chronische Lungenerkrankung). Der Anteil der über 80 jährigen in den Krankenhäusern hat sich in den letzten 5 Jahren mehr als verdreifacht. Auch die Einrichtungen der Rehabilitation bieten keine anhaltende Lösung, weil nach der Rehabilitation die Hochbetagten das Erlernte nicht konsequent oder nur kurzfristig weiterführen. Somit reicht das derzeitige Versorgungskonzept der Hochbetagten durch a-Hausarzt, b-Sozialstation o.ä., c- häusliche Versorgung durch verschiedene Anbieter dRehabilitation nicht aus, um die Entwicklung in die Hilflosigkeit und Pflegebedürftigkeit wesentlich aufzuhalten. Ältere Menschen wünschen sich mehr als alles andere, so lange wie möglich zu Hause bleiben zu können. Doch wenn die Kraft nachlässt, dann werden manche häusliche Tätigkeiten zum Problem. Nicht immer stehen dann Familie oder NachVictoria | Anzeigenseite

barn zur Verfügung. 40% der über 85-jährigen können wegen Gangunsicherheit nicht mehr ihre Wohnung verlassen. Aber in Begleitung könnte man noch spazieren gehen, den Arzt besuchen oder einkaufen. Ältere sind oftmals alleine und das wirkt auf sie deprimierend, vor allem weil sie noch wesentliche soziale Bedürfnisse haben. So entsteht aus nachlassender Kraft, Alleinsein, Gangstörungen, Kontinenz- und Schwindelproblemen, nachlassender Gedächtnisleistung und Stürzen ein Kreislauf, aus dem man hinterher nur noch eine Lösung weiß: den Weg ins Altenheim. Der niederschwellige Dienst der „Häuslichen Hilfen“ unterbricht diesen Kreislauf. Die Mitarbeiter helfen älteren Menschen, so lange wie möglich selbständig zu Hause zu bleiben. Sie arbeiten in der Wohnung, im Haus und ggf. ums Haus; machen Besorgungen und Einkäufe; begleiten zum Arzt und zur Apotheke; reden mit ihnen und hören zu; kümmern sich um ihr leibliches Wohl; gehen mit ihnen spazieren; üben mit ihnen, wieder sicherer beim Gehen zu werden; helfen, wo nötig, in den Bereichen der persönlichen Pflege und üben mit ihnen


Häusliche Pflege

gegen die Sturzkrankheit. Die Kosten für die Senioren betragen einheitlich 8,50 € pro Stunde zuzüglich Fahrtkosten (Ehrenamtspauschale). Durch diesen Einsatz gelingt es meist, den Weg ins Altenheim zu verzögern oder zu verhindern. Es gibt nahezu keine häusliche Situation, die zu schwierig ist, um nicht verbessert zu werden. Konzept der häuslichen Hilfen:

Ihr Verhalten und Handeln aktiv steuern können. Er fragt danach, ob Sie nachts häufig unruhig sind, sich anderen gegenüber aggressiv verhalten oder sich selbst Schaden zufügen. Modul 3 beinhaltet insgesamt 13 Kriterien. 4. Selbstversorgung: Bei der Selbstversorgung geht es um wichtige Handlungen im Alltag. Wie selbstständig können Sie sich waschen, essen und anziehen?

So lange wie möglich zu Hause bleiben durch Erhalt von Selbständigkeit, Mobilität und Kommunikation: mit Zeit und Herz. durch die gleiche Bezugsperson; bezahlbar:

Modul 4 beinhaltet insgesamt 13 Kriterien.

Haus/Wohnung: alle Hausarbeiten wie Kochen, Reinigen, Waschen, Bügeln Gemeinsam Einkaufen; Persönliche Pflege: Waschen und Duschen; Soziale Betreuung; Seniorenbezogene Gymnastik und Verhinderung der Stürze; Fahrdienste

Der Gutachter möchte wissen, wie selbstständig Sie die Krankheit und die damit einhergehende Therapie bewältigen können und ob Sie dabei aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen Unterstützung benötigen. Können Sie Ihre Medikamente selbstständig einnehmen? Brauchen Sie Hilfe beim Verbandswechsel oder der Blutzuckermessung?

Was hat sich geändert?

Modul 5 beinhaltet insgesamt 16 Kriterien.

Seit Januar 2017 wird Pflegebedürftigkeit in Deutschland neu betrachtet. Für die Feststellung des Pflegegrades ist entscheidend, wie selbstständig eine Person im Alltag und bei der Lebensbewältigung ist bzw. inwieweit Abhängigkeit von der Unterstützung durch andere besteht. Der Pflegebedürftigkeitsbegriff bezieht körperliche, psychische und geistige Funktionen ein.

6. Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte:

Bei der Begutachtung kommt es jetzt nicht mehr darauf an, wie viele Minuten Hilfebedarf ein Mensch beim Waschen und Anziehen oder bei der Nahrungsaufnahme benötigt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie selbstständig ist der Mensch bei der Bewältigung seines Alltags? Was kann er alleine und wobei ist er auf die Unterstützung durch andere Personen angewiesen? Dazu werden seine Fähigkeiten umfassend in allen Lebensbereichen betrachtet.

5. Umgang mit krankheits-/ therapiebedingten Anforderungen:

In Bezug auf die Gestaltung Ihres Alltaglebens geht es darum, wie selbstständig Sie Ihren Tagesablauf gestalten können und ob Sie dabei aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen Unterstützung benötigen. Können Sie für sich geeignete Beschäftigungen auswählen und auch praktisch durch-

Weitramsdorf - Seßlach Wir vor Ort

Welche Lebensbereiche werden betrachtet? Bei Pflegeanträgen, die seit dem 01.01.2017 bei der Pflegekasse gestellt werden bewerten die Gutachter des MDK Bayern die Selbständigkeit und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

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Modul 1 beinhaltet insgesamt fünf Kriterien. 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Dieses Modul berücksichtigt die Bereiche Verstehen und Reden. Wie gut können Sie sich orientieren, Dinge merken oder Risiken und Gefahren erkennen? Modul 2 beinhaltet 11 Kriterien. 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Der MDK-Gutachter macht sich ein Bild davon, inwieweit Sie

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1. Mobilität: Hier geht es um Ihre Beweglichkeit. Wie selbstständig können Sie aus dem Bett bzw. von einem Stuhl aufstehen, Treppen steigen oder sich in Ihrer Wohnung bewegen?

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Unser Angebot für Sie • Häusliche Kranken- und Altenpflege • Grund- und Behandlungspflege • Vermittlung von Essen auf Rädern • Hausnotruf • Demenzpflege- und Betreuung • Medizinische Fußpflege • Hauswirtschaftliche Versorgung • Erreichbarkeit rund um die Uhr • Vermittlung von Seelsorge

• Palliativpflege • Familienpflege • Vital-Aktiv-Gruppen • Pflegeberatung • Pflegekurse • Mobiler Frisör • Intensivpflege • Verhinderungspflege • Veranstaltungen

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Häusliche Pflege

© Rainer Sturm / pixelio.de

führen? Können Sie über den Tag hinaus planen und soziale Kontakte aufrechterhalten? Modul 6 beinhaltet insgesamt fünf Kriterien. Die Module 1 bis 6 entscheiden über die Zuordnung zu einem Pflegegrad. Darüber hinaus betrachtet der MDK außerhäusliche Aktivitäten wie z. B.

AMBULANTE PFLEGE & INTENSIVPFLEGE

• selbstständiges Verlassen der Wohnung oder des Wohnbereichs

Der ideale Partner in Sachen Pflege: Spezialisiert auf die Versorgung in häuslicher Umgebung, kümmern wir uns mit höchster pflegerischer Qualität und Fürsorge um unsere Klienten. visit pflegt ist neben den Bereichen Alten-, Kranken-, Palliativ- und Kinderkrankenpflege besonders auf die Außerklinische Intensivpflege fokussiert. Wir garantieren mit kleinen Teams eine individuelle Pflegesituation, in der unsere Klienten professionell und mit viel Umsicht betreut werden – denn unser innovatives Pflegemanagement hat stets den Menschen im Blick. Die visit Gruppe unterstützt Sie in allen Fragen zu Betreuung, Pflege und Versorgung. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch:

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• Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln Haushaltsführung wie z. B. • Einkaufen für den täglichen Bedarf • Zubereiten einfacher Mahlzeiten • Aufräum- und Reinigungsarbeiten Die beiden Bereiche sieben und acht fließen allerdings nicht in die Bewertung ein, die über die Einstufung in einen Pflegegrad entscheidet. Die Angaben in den Bereichen sieben und acht können jedoch für einen Beratungsbedarf relevant sein. Wie wird der Pflegegrad bestimmt?

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• selbstständiges Fortbewegen außerhalb der Wohnung oder Einrichtung

Die Gutachter nehmen auf, wie selbstständig die Person in den sechs verschiedenen Bereichen ist und inwieweit sie abhängig ist von der Unterstützung anderer. Die Ergebnisse der einzel-


Häusliche Pflege 11

nen Bereiche werden dann gemäß den gesetzlichen Vorgaben unterschiedlich gewichtet. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung. Auf dieser Basis erfolgt die Zuordnung zu einem der fünf Pflegegrade.

© Jerzy / pixelio.de

Wann liegt Pflegebedürftigkeit vor und wie viele Pflegegrade gibt es? Es werden nur Einschränkungen der Selbstständigkeit bzw. der Fähigkeiten bewerten, die voraussichtlich für mindestens sechs Monate anhalten. Vorübergehende Einschränkungen, wie sie etwa bei einer akuten Erkrankung auftreten, fließen nicht in die Bewertung ein. Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Gesamtpunktwert mindestens 12,5 Punkte beträgt. Der Grad der Pflegebedürftigkeit bestimmt sich wie folgt: Pflegegrad 1: 12,5 bis unter 27 Punkte (geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten) Pflegegrad 2: 27 bis unter 47,5 Punkte (erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten) Pflegegrad 3: 47,5 bis unter 70 Punkte (schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten) Pflegegrad 4: 70 bis unter 90 Punkte (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten) Pflegegrad 5: 90 bis 100 Punkte (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung) Pflegebedürftige Kinder im Alter bis zu 18 Monaten werden pauschal einen Pflegegrad höher eingestuft. Pflegebedürftige, die einen spezifischen, außergewöhnlich hohen personellen Unterstützungsbedarf mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung aufweisen, werden unabhängig vom Erreichen des Schwellenwertes von 90 Punkten dem Pflegegrad 5 zugeordnet. Diese sogenannte besondere Bedarfskonstellation liegt nur beim vollständigen Verlust der Greif-, Steh- und Gehfunktionen vor.

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Häusliche Pflege

Wie errechnet sich der jeweilige Pflegegrad? Die Zuordnung zu einem Pflegegrad erfolgt anhand eines Punktesystems. Dazu werden in den sechs Bereichen Mobilität (1), kognitive und kommunikative Fähigkeiten (2), Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (3), Selbstversorgung (4), Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen oder Belastungen (5), Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (6), die jeweils mehrere Einzelkriterien enthalten (zum Beispiel: Essen oder Trinken), für jedes erhobene Kriterium Punkte vergeben. Die Höhe der Punkte orientiert sich daran, wie sehr die Selbstständigkeit eingeschränkt ist oder die Fähigkeiten nicht mehr vorhanden sind. Grundsätzlich gilt: Je höher die Punktzahl, desto schwerwiegender die Beeinträchtigung. Die innerhalb eines Bereiches für die verschiedenen Kriterien vergebenen Punkte werden zusammengezählt und gewichtet. Denn entsprechend ihrer Bedeutung für den Alltag fließen die Ergebnisse aus den einzelnen Bereichen unterschiedlich stark in die Berechnung des Pflegegrades ein. Beispielsweise der Bereich „Selbstversorgung“ mit 40 Prozent oder der Bereich „Mobilität“ mit 10 Prozent. Die Gewichtung bewirkt, dass die Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten von Personen mit körperlichen Defiziten einerseits und kognitiven oder psychischen Defiziten andererseits sachgerecht und angemessen bei der Bildung des Gesamtpunktes berücksichtigt werden. Aus dem Gesamtpunktwert wird das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit bestimmt und der Pflegegrad abgeleitet. Eine Besonderheit besteht darin, dass nicht beide Werte der Bereiche 2 (Kognitive und kommunikative Fähigkeiten) und 3 (VerVictoria | Anzeigenseite

haltensweisen und psychische Problemlagen), sondern nur der höchste der beiden gewichteten Punktwerte in die Berechnung eingeht. Wie hoch sind die Leistungen in den Pflegegraden? Die wichtigsten Leistungsbeträge laut Pflegestärkungsgesetz II sind ab 01.01.2017 wie folgt:

Warum wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt?

Der bis 2016 gültige Pflegebedürftigkeitsbegriff war vor al-

lem auf körperliche Einschränkungen bezogen. Psychische und kognitive Beeinträchtigungen wurden dagegen nur ein-

geschränkt berücksichtigt. Das änderte sich mit der Reform grundlegend. Die Auswirkungen von körperlichen, kognitiven

und psychischen Beeinträchtigungen werden nun gleicherma-

ßen und umfassend betrachtet. Dadurch erhalten viele Menschen einen besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung.


Häusliche Pflege 13

Was wurde aus den bisherigen Pflegestufen? Alle Personen, die schon 2016 Leistungen aus der Pflegeversicherung bezogen haben, wurden am 01.01.2017 durch ein gesetzlich festgelegtes Verfahren automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet. Pflegebedürftige mit körperlichen Einschränkungen wurden in den nächsthöheren Pflegegrad, Pflegebedürftige mit zusätzlich eingeschränkter Alltagskompetenz wurden um 2 Pflegegrade höher übergeleitet.

Fallbeispiel 1:

Ein Knopfdruck – und Hilfe kommt sofort Ihr BRK Hausnotrufsystem in Coburg Stadt und Land

Fallbeispiel 2:

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Die Fachstelle für pflegende Angehörige ist zu folgenden Zeiten unter Tel.: 09561 5126333 erreichbar:

Kontakt und Beratung:

Mo - Di 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Mi 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Do - Fr 08:00 Uhr - 18:00 Uhr

hausnotruf@kvcoburg.brk.de

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MKB Weidach

Selbstbestimmt bleiben.

In Weidach wird am 2. Gebäude des Wohnparks ,, Am Callenberg“ gearbeitet. Dieser ist identisch wie der erste Wohnkomplex. Die großzügig geplanten Wohnungen mit Flächen zwischen 64 und 142 Quadratmetern sind barrierearm konzipiert und lassen hinsichtlich Komfort und Energieverbrauch keine Wünsche offen.

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Gesunde Behaglichkeit. OHNE BARRIEREN. Türbreiten, Bewegungsflächen, Nassräume, Aufzüge – alles ist auf Menschen zugeschnitten, deren Bewegungsfähigkeit al-

tersbedingt eingeschränkt ist. Das fängt bereits vor der Wohnanlage an, wo großzügige Stellplätze das Ein- und Aussteigen

leicht machen. Von dort zum Aufzug und über die Laubengänge bis in die Wohnungen gibt es keine einzige Stufe. Die Barrierefreiheit setzt sich fort bis ins Badezimmer, etwa mit ebenerdig gefliester Dusche bei mittig angeordnetem Bodenablauf. Bis ins Detail durchdacht. GESAMTKONZEPT. Der Wohnpark „Am Callenberg“ beruht auf einem gemein-

samen Konzept des Arbeiter-Samariter-Bundes Coburg und

dem Architekturbüro Glodschei ( Weitrammsdorf) sowie dem Architekturbüro Schlund (Bad Staffelstein), das bereits für

mehr Projekte des betreuten Wohnens im Bundesgebiet ver-

antwortlich ist. Die Komfortwohnungen in den Mehrfamilien-

häusern der drei Bauabschnitte werden in Zusammenarbeit mit dem Bauträger MKB Weidach realisiert. Das bis ins Detail durchdachte Konzept wird außerhalb der Häuser fortgesetzt und zu einem Gesamtrahmen perfektioniert. Zu Kommunika-

tion und Begegnung. laden vielfältige Gemeinschaftsräume und wunderbar angelegte Freiflächen ein. Von Experten gestaltete Grünanlagen und liebevoll eingebettete Sitz- und Be-

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MKB Weidach 15

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wegungsbereiche locken ins Freie, halten fit und gesund. Die ideale Lage des Wohnparks mit direkter Busanbindung in die Innenstadt, ebenen Fuß- und Radwegen sowie Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe gewährleisten für jeden ein Höchstmaß an Mobilität. All dies macht den Wohnpark „Am Callenberg“ zu einer außergewöhnlichen Wohnanlage, die praktisch keine Wünsche offen lässt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wohnpark-am-callenberg.de

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Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme 17

Mit der richtigen Ausstattung und ausgewählten Sanitärobjekten, die barrierefreie Sicherheit und Komfort bieten, entsteht in kurzer Zeit Ihr neues Wohlfühlbad, in dem Sie sich wieder rundum wohlfühlen werden. Bodenbündige Duschbereiche, großzügig bemessene Waschtische, die sich in der Höhe verstellen lassen, der Einbau einer Badewannentür oder der Umbau Ihrer Wanne zur Dusche sowie gut erreichbare Ablagen sind nur einige Beispiele, Ihr neues Bad sicher, komfortabel und ästhetisch zu gestalten. Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit – schon bei der Planung Ihres neuen Bades sollten mögliche körperliche Einschränkungen im Alter eine Rolle spielen. Mit uns haben Sie einen Ansprechpartner für Ihre Badsanierung.

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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus

Das AWO-Mehr Generationen Haus bewegt Ketschendorf!

Ab Oktober können sich Ketschendorfer über neue Aktionen in der Nachbarschaft freuen. Der Treff am Bürglaßschlösschen will Gemeinwesenarbeit im Viertel betreiben. Für viele ist das erstmal ein unbekannter Begriff. Gemeinwesenarbeit heißt im weitesten Sinne, durch Aktivierung und Nutzung der Bewohner und Einrichtungen des Viertels, die allgemeinen Lebensverhältnisse zu verbessern. Für die Mitarbeiterin bedeutet das, Menschen zusammenzuführen, den Dialog zu stärken, aber auch Menschen zu befähigen, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten. Das wird mit dem Satz „Das AWO-Mehr Generationen Haus bewegt Ketschendorf“ ausgedrückt.

Lauftreffen lief bereits im September an und bietet Interessenten noch freie Plätze.

Wer das Mehr Generationen Haus kennt weiß, dass die Einrichtung in erster Linie eine offene Begegnungsstätte ist. Das heißt, dass der Kontakt zur Einrichtung und ihren Angeboten meist von den Besuchern hergestellt wird. Folglich kommen dann auch eher Menschen, die schon sehr aktiv in ihrer Freizeitgestaltung und Lebensplanung sind. Nun geht es darum, die Menschen zu erreichen, die sonst nicht aus dem Haus kämen und ihnen dabei zu helfen, aktiver und selbstbestimmter zu leben.

Zudem soll ein Nachbarschafts- Hilfsnetz aufgebaut werden, um Menschen zusammenzuführen, die sich gegenseitig im Alltag unterstützen wollen. Das kann so aussehen, dass Herr G. seine Nachbarin Frau H. mit dem Auto zum Einkaufen fährt und dafür von Frau H. Hilfe beim Ausfüllen eines Antrags bekommt. So wird der Kontakt zwischen den Nachbarn gestärkt und das soziale Engagement der Bewohner geweckt.

Ketschendorf hat sich da aus mehreren Gründen für dieses Vorhaben angeboten. Seit 2009 wird zum Beispiel das Wohnprojekt - Wilna in der Pettenkoferstraße 4 von einer Mitarbeiterin des Treffs koordiniert. Aber auch die hohe Bevölkerungsdichte und die Zahl der möglichen Kooperationspartner sprachen dafür, Ketschendorf als Handlungsraum auszuwählen. Welche Projekte sind geplant oder laufen bereits? Zwei Projekte hat das Mehr Generationen Haus schon fest geplant. Der Nordic Walking-Grundkurs mit anschließenden Victoria | Anzeigenseite

Bei einer großen Haustüraktion sollen zusätzlich, mit einer Umfrage, die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner ermittelt werden, um bedarfsgerechte Projekte anbieten zu können. Zu guter Letzt, noch eine Bitte: „Mitmachen!“ Die Mitarbeiterinnen freuen sich auf die Zusammenarbeit. Kontakt: Interessenten und alle, die sich für und in Ketschendorf engagieren wollen erreichen die Mitarbeiter des Hauses entweder per Telefon: 09561/ 9 44 15 oder per E-Mail: awo.treff.coburg@ awo-ofr-mfr.de


Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 19

Fußpflege vor Ort und günstig! Was waren Ihre Beweggründe, dieses Angebot zu starten?

Termine:

Meine Beweggründe dieses Fußpflegeangebot zu starten waren,

Immer am 2. Freitag im Monat ab 08.15 Uhr, Pettenkoferstraße 4 in Coburg, EG rechts.

das Wohnprojekt Wilna zu unterstützen und günstige aber professionelle medizinische Fußpflege für die Nachbarn rund um

noch zu wenig bekannt ist oder kein Bedarf besteht.

Die Buslinie 6 in Richtung Neue Heimat hält an der Haltestelle Lukaskirche direkt unterhalb des Hauses Pettenkoferstraße 4. In den Gemeinschaftsräumen im EG rechts wird führt Sibylle Körber das Angebot durch.

Was wünschen Sie sich in Hinblick auf Ihr Angebot?

Anmeldungen:

die Pettenkoferstraße 4 anzubieten.

Gab es schon positive Rückmeldungen? Alle, die das Angebot bisher in Anspruch genommen haben, wa-

ren sehr zufrieden. Leider wurde es bis jetzt nur von sehr wenigen Bewohnern wahrgenommen. Das kann daran liegen, dass es

Ich wünsche mir für das Fußpflegeangebot steigende Nachfrage und dass auch die anderen Angebote rund um das Wohnprojekt

Wilna bekannt werden und auch genutzt werden. Hier könnte

nämlich eine schöne Anlaufstelle für Hilfsangebote und Veranstaltungen für alle Bewohner im Quartier entstehen.

Tel.: 09561/15721 - ein Anrufbeantworter ist angeschaltet oder über sibylle_koerber@ arcor.de Gebühr: 18 €

Blitzlicht auf drei Angebote im Treff am Bürglaßschlösschen Fit durch Spiele Ganz nach dem Motto von Thomas Aquin: „Spielen ist so notwendig für das menschliche Leben wie das Ausruhen“, bietet Waldtraut Deutschmann im Treff am Bürglaßschlösschen immer wieder Generationenspiele für alle Altersgruppen an. Spiele, die Spaß machen und ganz nebenbei auch Geschicklichkeit, Koordination von Hand und Auge trainieren, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis verbessern, sowie logisches vernetztes Denken fördern und den Gemeinschaftssinn verstärken. Ein Angebot, das Freude, spielerische Spannung und Anregung bietet und Lust auf eine Wiederholung macht. Strick- und Bastelstube Seit September bietet Renate Bittel-Moritz immer Donnerstag am Nachmittag eine gemütliche Strick- und Bastelrunde an. Hier bringen die Teilnehmer ihr Strickzeug mit und tauschen die Materialen miteinander aus. Neben dem Stricken sind auch Bastelarbeiten gerne gesehen. Jeder Teilnehmer bringt hier eigene Ideen ein und bereichert so die Gruppenarbeit. Augenparcours Brennende Augen, verschwommener Blick – häufige Anzeichen für erschöpfte und müde Augen. Doch was kann man dagegen tun? Waltraut Raabe zeigt im „Augenparcours“ einfache Tipps und Tricks, die im Alltag angewandt werden können und dadurch Sehpotentiale anregen und erschöpfte Sehfunktionen entlasten können. Auch die richtige Ernährung hat hierbei eine große Bedeutung, aber wer nun denkt, beim Vortrag liegen Möhren aus, liegt weit daneben. Waltraut Raabe gibt eine kleine Ernährungsberatung und erklärt, was wirklich wichtig für die Augen ist. Anzeigenseite | Victoria


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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus

Demenz und die Auswirkungen auf den Alltag

Der Welt- Alzheimertag am 21. September widmet sich weltweit dem Schicksal von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen. Das Netzwerk Demenz für die Stadt und den Landkreis Coburg veranstaltete auch in diesem Jahr eine Aktionswoche Demenz mit vielen interessanten Veranstaltungen. Aber was bedeutet Demenz für die betroffenen Familien? „Als ich die Diagnose bekam, hatte ich fürchterliche Angst, denn ich hatte diesen geistigen Verfall bei meiner Mutter miterlebt!“(Frau R. 72) „Als mein Mann die Diagnose bekam, hatten wir eigentlich noch so viel vor. Heute nach 5 Jahren kann ich nicht einmal mehr mit ihm verreisen. Er klebt den ganzen Tag an mir und ich habe keinen Freiraum!“ (Frau E. 68) „Wir trauern seit 10 Jahren um unsere Mutter, wir verlieren sie Stück für Stück, obwohl sie noch lebt!“ (Frau S. 47) Hinter jeder Diagnose steckt ein Einzelschicksal und Angehörige und Fachkräfte setzen sich dafür ein, dass der Betroffene gut betreut ist und trotz der Erkrankung Lebensqualität bekommt. Die Fachstelle für pflegende Angehörige berät seit 2002 Demenzpatienten und ihre Angehörigen. Die persönlichen Schicksale haben alle Akteure motiviert, immer neue Angebote zu schaffen. Ein typisches Beispiel ist das Musikcafé. Einmal mit Monat spielt der Alleinunterhalter Werner Dietz im Café des AWO Mehr Generationen Hauses in Coburg zum Tanz auf. Mit dabei ist immer das Ehepaar B. Herr B. war früher selbst als Musiker unterwegs und das Tanzen mit seiner Frau bereitet ihm sichtlich Freude. Für Frau B. ist die Teilnahme am Musikcafé immer wieder ein besonderes Erlebnis. Mit ihrem Mann zu tanzen und dabei die Auswirkungen der Erkrankungen für einen Moment zu vergessen und sich wieder als Paar zu fühlen, ist sehr schön. Tanzen nimmt allgemein in der Betreuung und Therapie für Demenzerkrankte einen wichtigen Stellenwert ein. Eine effektive Intervention, um Lebensqualität zu erreichen.

Und was bietet die Fachstelle noch an? Angehörigengruppen

Einmal im Monat treffen sich Angehörige von Demenzerkrankten, um sich auszutauschen. „Es tut einfach gut darüber zu reden. Alle, die da sind wissen genau was es bedeutet, mit einem an Demenz erkrankten Partner zu leben. Es ist eine so lockere freundliche Atmosphäre und ich weiß, dass alles, was besprochen wird nicht nach außen getragen wird. Hier kann ich auch besprechen, was ich mit meinen Kindern nicht besprechen könnte. Es tut mir einfach gut.“ Frau R., ihr Ehemann leidet seit 15 Jahren an Demenz. Schulungen für Angehörige von Demenzerkrankten

10 Termine, an denen die Symptome, die die Krankheit verursacht und ihre Auswirkungen auf den Alltag aufgezeigt werden. Es geht um Hilfsmöglichkeiten und vor allem darum zu erlernen, wie man mit den Patienten so umgehen kann, dass der Angehörige im Alltag entlastet wird und der Patient sich wohl fühlt. Dazu gehört auch, gängige Therapiekonzepte für die Betreuung von Demenzerkrankten kennen zu lernen und sie in Ansätzen im Alltag zu nutzen. Natürlich wird auch über die vielfältigen Belastungen der Angehörigen gesprochen. Gemeinsam wird erarbeitet wie man es schafft, trotz der notwendigen intensiven Betreuung der Patienten gesund zu bleiben. Die Schulung kostet inklusive Kursbuch 90 € und wird von der Kasse der Patienten finanziert. „ In der Schulung habe ich erst gemerkt, was ich alles falsch gemacht habe und mir damit das Leben schwer gemacht habe. Heute gehe ich viel lockerer damit um. Ich habe viel gelernt!“ Frau E. Individuelle kostenlose Beratung

Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle für pflegende Angehörige beraten Angehörige und begleiten diese über Jahre während der Betreuung eines oder mehrerer Demenzpatienten in der Familie. Das können Rücksprachen am Telefon sein oder intensive psychosoziale Beratungen, um Strategien zu finden, damit der Alltag mit den Patienten so gelingt, dass der Angehörige nicht zu sehr darunter leidet. Geht es den Angehörigen gut, geht es auch den Demenzerkrankten gut. Denn bei keiner anderen Erkrankung sind ältere Menschen so stark auf die Angehörigen angewiesen wie bei einer Demenz. Die psychische Belastung – das Gefühl immer präsent sein zu müssen, wird von den Angehörigen oft unterschätzt und Information und Beratung unterstützen bei der Bewältigung dieser HeVictoria | Anzeigenseite


Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 21

rausforderung. Natürlich informiert die Beraterin auch über Entlastungsangebote und wie diese finanziert werden können.

Vermittlung von Helfern, um pflegende Angehörige zu entlasten und/oder Patienten zu motivieren und zu aktivieren

Schnell, flexibel unbürokratisch. Angehörige melden sich bei der Fachstelle, wenn sie eine ausgebildete Helferin oder einen Helfer

brauchen. Die Fachstelle fragt Helfer an und stellt den oder die Ehrenamtliche dem Angehörigen und dem Patienten vor. Wenn die „Chemie“ passt, kann diese Helferin immer direkt von der Familie gebucht werden. Falls Ersatz gebraucht wird, fragt die Fachstelle weitere Helfer an. Die Betreuung kostet pro Stunde 8 € und kann über die Pflegekasse refinanziert werden. Lesen Sie dazu auch das Interview mit der Helferin: Dagmar Streng

Dagmar Streng eine erfahrene Helferin der Fachstelle für pflegende Angehörige stellt sich vor! Die Fachstelle für pflegende Angehörige bildet seit 2003 Helferinnen und Helfer aus, die im Rahmen des niedrigschwelligen Angebotes Helferkreis pflegende Angehörige entlasten. Wie funktioniert das? Alle betreuungsbedürftigen Menschen, die einen Pflegegrad zuerkannt bekommen haben, erhalten als Zusatzleistung neben dem Pflegegeld Entlastungsleistungen. Diese können für verschiedene Angebote genutzt werden. Eine Möglichkeit ist, einen Helfer oder eine Helferin der Fachstelle anzufordern, um den Patienten zu beaufsichtigen, zu betreuen und zu aktivieren. Das verschafft den Angehörigen freie Zeit und die Patienten profitieren vom Kontakt zu einer anderen Betreuungsperson und lassen sich in der Regel von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Fachstelle auch besser motivieren bestimmte Aktivitäten durchzuführen. Wir möchten Ihnen heute eine der engagierten 160 Helferinnen und Helfer der Fachstelle für pflegende Angehörige vorstellen und haben sie interviewt. Frau Streng – Sie sind bereits seit 12 Jahren im Helferkreis der Fachstelle für pflegende Angehörige tätig und haben schon sehr viele Betreuungen von Demenzerkrankten oft über viele Jahre hinweg durchgeführt. Mit dem Angebot entlasten Sie pflegende Angehörige effektiv, unbürokratisch und sehr individuell. Ich habe einmal recherchiert und habe gesehen, dass Sie in den letzten Jahren durchschnittlich 95 Einsätze pro Jahr für die Fachstelle mit je 181 Stunden durchgeführt haben. Das ist für eine ehrenamtliche Tätigkeit eine ganze Menge. Was hat Sie eigentlich damals dazu bewogen, sich als Helferin ausbilden zu lassen? Ich wurde krank und danach arbeitslos und erwerbsunfähig - nach 27-jähriger Berufstätigkeit! Ich hatte eine Bürotätigkeit ausgeübt und das wollte ich eigentlich nie. Ich wollte mit Menschen arbeiten. In der Nähe meiner Wohnung befindet sich das AWO Seniorenzentrum und ich sah öfters ältere Menschen, die mit ihren Betreuern spazieren gingen. Ich hatte schon immer einen guten Draht zu älteren Menschen, da ich bei meinen Großeltern aufgewachsen bin. So kam ich auf die Idee vor 12 Jahren die Helferschulung im AWO Mehr Generationen Haus zu beginnen. Was können Sie im Rückblick sagen, hat Ihnen persönlich diese Tätigkeit gebracht? Die Tätigkeit tut auch mir gut. Es gibt keine Hektik die ruhi-

Dagmar Streng (56), Helferin im Rahmen des niedrigschwelligen Angebotes der Fachstelle für pflegende Angehörige im AWO Mehr Generationen Haus Coburg. gen und beschaulichen Beschäftigungen mit den älteren Menschen bringen auch mich zur Ruhe. Ich habe auch immer guten Kontakt zu den Angehörigen. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Angehörige und Patienten erwarten Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und genau das ist mir auch wichtig. Alle müssen das Gefühl haben, dass sie sich aufeinander verlassen können. Wer sich für das Angebot der Fachstelle interessiert. Meldet sich telefonisch unter 09561 5126333 oder per Mail awo.treff. coburg@awo-ofr-mfr.de. Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle wählen je nach Bedarf und Ort einen geeigneten ehrenamtlichen Mitarbeiter aus und stellen diesen zu Hause bei den Betroffenen vor. Wenn sich alle Beteiligten die Betreuung vorstellen können, werden die Termine direkt zwischen dem Helfer und dem Angehörigen vereinbart. Pro Stunde erhalten die ehrenamtlichen Mitarbeiter eine Aufwandsentschädigung von 8 €, die bei der Pflegekasse über Entlastungsleistungen von 125 € im Monat geltend gemacht werden können. Übrigens: Die Fachstelle für pflegende Angehörige bildet im Herbst wieder Helferinnen und Helfer aus. Bei Interesse kann man noch einsteigen. Die Schulung ist kostenfrei! Wie häufig die ausgebildeten Helfer dann tätig sind entscheiden sie selbst. Die Helfertätigkeit ist ein freiwillige Engagement und kein Job! Anzeigenseite | Victoria


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Seniorenexpress

17. Coburg-Express nach Mainz

Der „Senioren-Express“ hat ausgedient…und trotzdem standen wir – (wir das sind der 3. Bürgermeister Thomas Nowak, Sozialamtsleiter Peter Schubert und viele Mitglieder des Seniorenbeirats sowie Carmen Wittmann, Vera Heß und Antje Hennig von der Stadtverwaltung/Sozialreferat sowie Birgit Schober und Liane Blietzsch vom AWO-Mehrgenerationenhaus) gemeinsam mit hunderten Menschen am 5. Juli 2017 kurz vor 6:00 Uhr am Bahnsteig in Coburg. Ein wenig müde um diese Uhrzeit waren wir schon noch, aber auch voller Vorfreude auf diesen Tag. Es ging nach Mainz … der „Coburg-Express“ fährt. Das ist nicht nur ein neuer Name, sondern „Programm“. Viele Mitfahrenden fühlten sich durch den Namen „Senioren-Express“ einfach nicht mehr angesprochen. Es ist zwar so, dass viele ältere Menschen das Angebot der BahnTouristikExpress GmbH nutzen, aber das Angebot geht eben an Interessierte aller Altersgruppen. Daher war es zeitgemäß, den Express „umzutaufen“. Die Fahrt mit dem Sonderzug wird schon seit vielen Jahren, in diesem Jahr bereits zum 17. Mal, von der BahnTouristikExpress gemeinsam mit dem Sozialamt der Stadt organisiert und

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hat regen Zulauf. In diesem Jahr gab es noch etwas Besonderes: Auf Initiative von Manfred Mehls, dem Herausgeber der Zeitschrift Victoria, konnten durch Spenden einiger Firmen drei Coburger Bürgerinnen und Bürgern mit geringem Einkommen gemeinsam mit ihren Partnern die Reise nach Mainz finanziert werden. Alle drei konnten ihr „Glück“ gar nicht richtig fassen und bedankten sich überglücklich dafür, dass sie einen schönen Tag in Mainz verbringen dürfen. Schon die Fahrt nach Mainz bot für alle etwas. Bei wunderschönem Wetter fuhren wir vorbei an schönen Landschaften durch Städte wie Würzburg und Aschaffenburg. Christian Aubert von der Fa. BahnTouristikExpress informierte die Rei-


Seniorenexpress 23

senden auf der Fahrt über alles Sehenswerte auf der Strecke. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Ein Speisewagen mit netter Bedienung wurde von allen Teilnehmern rege genutzt. Während der Hinfahrt verteilten wir wie in jedem Jahr ein Preisausschreiben, auf das die Stammgäste unter den Mitreisenden schon gewartet haben. Bei dieser Gelegenheit konnten wir nette Gespräche mit den Reisenden führen und auch Fragen zum Programm beantworten. Schließlich wollen wir dabei helfen, dass alle Teilnehmer die Fahrt genießen können. Gegen 11 Uhr erreichten wir Mainz. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz erwartete die Mitreisenden eine interessante Stadt mit einem vielseitigen Angebot. Insbesondere die verwinkelte Altstadt südlich des Domes lädt zu einem Bummel ein – besonders die Augustinerstraße mit ihren netten Läden und der Kirschgarten mit seinen malerischen Fachwerkhäusern. Bei der Anmeldung zur Sonderfahrt konnten die Teilnehmer bereits ihr Ausflugsziel auswählen. Es bestand die Möglichkeit an einer Stadtführung teilzunehmen, um die Sehenswürdigkeiten der alten Stadt kennenzulernen, eine 90-minütige Schifffahrt auf dem Rhein bis zum Mainspitzdreieck und zum Biebricher Schloss zu genießen oder sich bei einer Führung durch die beiden Sendeanstalten „Zweites Deutsches Fernsehen“ und „Südwestrundfunk“ informieren zu lassen. Die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung und die Mitglieder des Seniorenbeirates teilten sich auf, damit bei jeder Ausflugsgruppe bei Bedarf die Betreuung gewährleistet war.

nen lernen wollten, kam ganz begeistert von ihrer Führung zurück. Viele interessante Eindrücke wurden auch in zahlreichen Fotos festgehalten. Auf der Rückfahrt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner unter den Teilnehmern am Preisausschreiben ermittelt und die attraktiven Preise noch während der Zugfahrt bekanntgeben. Zu gewinnen gab es z.B. Freikarten für die Sommeroperette in Heldritt oder Eintrittskarten in die Therme Natur Bad Rodach. Über den Hauptgewinn, eine Freifahrkarte für den nächsten „Coburg-Express“ im Jahr 2018 nach Regensburg, konnte sich Waldemar Kempf freuen. Um ca. 22:00 Uhr kamen wir nach einem langen – aber sehr erlebnisreichen Tag – wieder in Coburg an. Die überreinstimmende Meinung der Reiseteilnehmer war: „Wir freuen uns schon auf Regensburg im nächsten Jahr.“

Für die Spenden möchte ich mich (Manfred Mehls) herzlichst bei der SÜC Coburg, Heinz Brückner in Neuses a. d. Eichen, Brillen Voigt aus Ebersdorf und den ASB Land aus Neustadt b. Coburg bedanken, dass Sie es ermöglicht haben, Menschen die sich solch eine Reise nicht finanziell leisten konnten dies mit Ihre Sonde ermöglichen konnten.

Am Ende des Tages trafen sich alle am Bahnhof wieder und die Rückfahrt konnte beginnen. Ein jeder konnte von etwas anderes berichten – der eine erzählte von der Schifffahrt, die anderen von der Stadtführung mit der Besichtigung des Doms St. Martin und auch die Gruppe, die die Fernsehsender ken-

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Thema XYZ

Innere Ruhe zu finden, Lebensfreude zu spüren und sich rundum wohl zu fühlen, ist in unserer anspruchsvollen Zeit ein Herzenswunsch für immer mehr Menschen. Ein Weg, der in dieser Hinsicht weltweit für Aufsehen sorgt, ist „Reconnective Healing“. Regine Rotter praktiziert seit einigen Jahren Reconnective Healing und ist von dessen Wirkungsweise begeistert. Im Gespräch mit VICTORIA erklärt sie, warum. Frau Rotter, was ist Reconnective Healing? Reconnective Healing ist auf die ganzheitliche Balance und Gleichgewicht auf allen Ebenen gerichtet – körperlich, seelisch, geistig, mental, emotional und solche, die wir noch gar nicht benennen können. Sinn und Zweck besteht darin, eine neue Harmonie herzustellen und Menschen wieder zu ihrem wahren Potenzial zu führen. Es erlaubt uns Menschen die Rückverbindung zur Essenz unseres Wesens und macht die Verbindung zu unserem Potenzial klarer und lebendiger. Alte Muster und Prägungen können losgelassen werden. Wir gelangen in einen Zustand innerer Ruhe, können uns besser erholen. Geht es dabei also um Gesundheitsförderung? Ja, im ganzheitlichen Sinn. Bei Reconnective Healing geht es nicht um Symptome, ich stelle keine Diagnosen oder gebe Heilungsversprechen. Es ist auch keine Behandlung oder Therapie im medizinischen Sinn und will diese auch gar nicht ersetzen. Es ist ein Zustand des Seins, bei dem man mit Frequenzen in Berührung kommt, die uns früher schlicht nicht zur Verfügung standen. Sie scheinen ihre eigene Intelligenz zu haben und wissen offenbar von selbst, wo sie gebraucht werden. Klingt das nicht irgendwie, sagen wir mal, esoterisch? Glücklicherweise gibt es inzwischen eine Reihe wissenschaftlicher Studien zu Reconnective Healing. Zwei Beispiele: Professor Gary Schwartz von

Details: www.praxis-regine-rotter.de Infos auch unter Tel. 09561-7994910 Reconnective Healing® ist ein eingetragenes Warenzeichen von Eric Pearl, Los Angeles, USA

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der University of Arizona etwa führte eine Reihe von Experimenten zu Reconnective Healing durch und urteilte abschließend, dass ‚die Energie in der Tat echt, feststellbar, messbar und absolut bemerkenswert ist’. Professor Konstantin Korotkov, Professor an der Technischen Universität Sankt Petersburg, brachte russische ProfiSportler mit Reconnective Healing in Kontakt und kam zum Ergebnis, dass ihre Leistungsfähigkeit spontan angestiegen war. Viele beeindruckende Informationen zum Thema Forschung hat auch der Reconnection-Verband e. V. zusammengetragen, zu dem sich die deutschsprachigen Praktizierenden zusammengeschlossen haben. Bei welchen Problemen hilft Reconnective Healing? Ich denke, Gesundheitsprobleme sind eine Kombination aus körperlichen, mentalen, spirituellen und emotionalen Aspekten (und möglicherweise weiteren Aspekten, für die wir keine Namen haben). Unsere Einteilung in verschiedene Probleme geschieht anhand der vorherrschenden Charakteristiken. Reconnective Healing “behandelt” keine spezifischen Probleme, sondern ermöglicht Ihnen, so wie vielen anderen Personen, wieder in die Balance zu kommen.

Wie läuft das ab? Reconnective Healing erfolgt in Sitzungen von etwa einer bis eineinhalb Stunden Dauer einschließlich eines Vor- und Nachgesprächs. Die Sitzung erfolgt berührungslos. Zu Beginn der Sitzung bitte ich Sie, sich auf eine bequeme Massageliege zu legen, die Augen zu schliessen, sich zu entspannen, loszulassen und aufkommende Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen. Am besten ist es, wenn Sie von da an in einer offenen Erwartungshaltung bleiben und Ihre Aufmerksamkeit ins Innere Ihres Körpers lenken wie eine Art Beobachter. Eine bis drei Sitzungen sind bereits ausreichend. Frau Rotter, wir danken Ihnen für das Gespräch.


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Reisebüro Sonnenklar

Herzlich Willkommen an Bord!

Immer mehr Touristen machen Urlaub nicht mehr am Strand, sondern auf dem Meer. In den letzten Jahren boomt das Kreuzfahrtgeschäft. Wer eine Kreuzfahrt bucht, will von allem etwas: Ferne Länder erkunden, auf Städtereise gehen, an Bord mit Showeinlagen begeistert und mit Wellnessangeboten verwöhnt werden. Kreuzfahrten sind sehr vielseitig. Ob eine Kurz-Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer, eine Entdeckungsreise in Skandinavien, eine Karibikkreuzfahrt oder eine Weltreise - für jeden ist das passende Angebot dabei. Neben AIDA, Costa und TUI MeinSchiff gehört MSC zu den führenden Reedereien. MSC Kreuzfahrten ist eine international tätige Reederei mit Sitz in Genf. MSC Crociere gehört heute zu den vier größten Kreuzfahrtunternehmen weltweit und verfügt über eine Flotte von 16 Schiffen. Im Folgenden stellen wir Ihnen eines der neuesten Schiffe – die MSC Meraviglia – vor. MSC MERAVIGLIA Ähnlich wie beim Anblick von meisterhaften Bauten wie dem Kolosseum, dem Eifelturm, den Wolkenkratzern in Dubai oder beim Blick hinauf zur Christus Statue in Rio de Janeiro, es wird Ihnen den Atem rauben. Es ist erstaunlich, was die Menschheit bisher alles geschaffen hat. Dieses Gefühl ist die Inspiration für das traditionelle Steel-Cutting welches den Startschuss für den Bau der MSC Meraviglia gibt, das neue Flaggschiff von MSC Cruises, das im Sommer 2017 fertiggestellt wurde. Die MSC Meraviglia ist eine komplexe Kombination aus modernster Technologie, der Liebe zur See, Design, Komfort und Zweckmäßigkeit. Es ist ein Schiff das seine Gäste überwältigen wird. Die MSC Meraviglia wird in der Lage sein, jeden Hafen auf der Welt anzulaufen und Ihnen noch mehr Routen und Zielgebiete zu bieten: ein großer Bonus für jeden Reisenden. Jede Saison wird einzigartig sein mit unserem neuen Konzept für Innen- und Außenbereiche. Der luxuriöse MSC Yacht Club Bereich wird vergrößert und die Decke der Promenade im Innenbereich wird mit einem gigantischen 480m²-LED Bildschirm ausgestattet: ein digitaler Himmel, der Ihnen Einblicke in laufende Veranstaltungen, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge sowie in den nächtlichen Sternenhimmel bietet. Auch die Freizeitbereiche wurden erweitert: es gibt einen Spaßund Wasserpark, atemberaubende Panoramabereiche und zwei Victoria | Anzeigenseite

überdachte Promenaden. Die MSC Meraviglia wird keine Schadstoffe produzieren, sondern sie wird in der Lage sein, Abgase und CO2 Emissionen zu neutralisieren. Energieeffizienz wird durch den Rumpf des Schiffes und die Antriebstechnik sicher gestellt.

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24.06. - 05.07. Steinweg 28 96450 Coburg

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Autohaus Staffel 29

Musikalischer KunsthandwerkerMarkt am 04. November 2017 NEU: der Opel

GRANDLAND

MARKT AM 04.11.

Das Autohaus Staffel in Coburg lädt alle am Samstag, dem 04. November 2017 von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr, zum musikalischen Kunsthandwerker-Mark ein. Entdecken Sie außergewöhnliches Kunsthandwerk in einer vorweihnachtlichen Atmosphäre mit Glühwein und Plätzchen, begleitet von musikalischen Darbietungen von den ‚Hildburghäuser Traditionsbläsern‘. Unter anderem werden das Rote Kreuz, Hospitz Lebensraum und das Kinderhaus zugegen sein. Sie können außerdem den neuen Grandland X erleben: Moderne, dynamische Linien, ein cooler Offroad-Look, dazu eine erhöhte Sitzposition mit guter Rundumsicht und zahlreichen Top-Technologien an Bord. Mit diesen Qualitäten wird der Opel zum neuen Herausforderer im boomenden SUV-Segment. Und auf Wunsch zeigt er mit einer Zweifarb-Lackierung seinen ganz eigenen Style. Das Portfolio an hochmodernen Assistenz- und KomfortFeatures ist erstklassig: Der adaptive Geschwindigkeitsregler mit Fußgängererkennung und automatischer Gefahrenbremsung, der Müdigkeitsalarm und die 360-Grad-Rundum-Kamera sind nur einige Highlights. Tatsächlich bietet der Grandland X vor allem Eines: sicheren Fahrspaß zu jeder Jahreszeit und auf jedem Untergrund. Überzeugen Sie sich selbst!

Abb. zeigt Sonderausstattungen.

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KunsthandwerkerMarkt bei Autohaus Staffel. Kommen Sie am 04. November, zwischen 09.00 Uhr und 16.00 Uhr, zu unseren musikalischen KunsthandwerkerMarkt. Erleben Sie Kunsthandwerk von regionalen Firmen und Einrichtungen bei musikalischer Umrahmung von den 'Hildburghäuser Traditionsbläsern'. Für vorweihnachtliche Stimmung sorgen Glühwein und Plätzchen. Wir freuen uns auf Sie!

UNSER BARPREISANGEBOT für den Opel Grandland X, Selection, 1.2 Direct Injection Turbo, 96 kW (130 PS) Start/Stop Manuelles 6-GangGetriebe

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Autohaus Staffel Coburg GmbH Niorter Str. 6 96450 Coburg Tel.: 09561 79220 www.opel-staffelcoburg.de

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Hospizverein Coburg

Hospizverein Coburg

Unser ambulanter Hospizdienst sorgt dafür, dass niemand alleine sterben oder trauern muss. Achtsam und erfahren beraten und begleiten wir die Menschen. Der Leitsatz für uns heißt: Mitten im Leben, den Menschen ganz nah Was heißt Hospizarbeit? Die Hospizbewegung befasst sich mit der Verbesserung der Situation Sterbender und ihrer Angehörigen und der Integration von Sterben und Tod ins Leben. Dazu dient vor allem die Sterbebegleitung im Sinne der Palliative Care. Die Bewegung entwickelt sich seit Ende der 1960er Jahre. In England begründete Cicely Saunders 1967 mit dem St. Christopher’s Hospice das erste stationäre Hospiz im heutigen Sinne und löste damit eine weltweite Initiative aus. Ihre größte Entwicklung machte sie, mitinitiiert von Elisabeth Kübler-Ross, in den 1970er Jahren in den USA , wo eine Vielfalt von Versorgungsmodellen entstand. Die Hospizbewegung war nicht zuletzt eine Antwort auf eine Gesellschaft, die das Sterben und die Sterbenden immer weiter an den Rand drängte. Somit ist es ihr Hauptziel, das Sterben wieder als wichtigen Teil des Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. Was ist Hospiz? Der Begriff leitet sich vom latinischen hospitium (Herberge) ab und ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Im deutschen Sprachgebrauch wird damit meist eine stationäre Pflegeeinrichtung bezeichnet, die ähnlich wie ein Pflegeheim organisiert ist. In Deutschland gibt zum Stand April 2016 234

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stationäre Hospize, 304 Palliativstationen in Krankenhäusern und über 1500 ambulante Hospizdienste. Warum gibt es zwei Hospizvereine ? 1995 gründete sich der Hospizverein Coburg e.V. als ambulanter Hospizdienst. Nach ein paar Jahren legten einige Mitglieder den Schwerpunkt der Arbeit auf die Realisierung eines stationären Hospizes. Sie meinten, nur die ambulante Begleitung sterbender und schwerkranker Menschen und die Beratung ihrer Angehörigen sei nicht genug. So gründete sich 2006 der Verein „Lebensraum – ein Hospiz für Coburg“ e.V. Dies sorgte lange Zeit für Verunsicherung und Fragen. Aber eigentlich ist alles ganz einfach zu beantworten, denn jeder der beiden Vereine hat seine spezifische Aufgabe: „Lebensraum – ein Hospiz für Coburg“ e.V. sammelt seit seiner Gründung Geld dafür, dass ein Hospizhaus gebaut und erhalten werden kann. Im Herbst 2016 war der Spatenstich, im Frühjahr 2018 wird es bezugsfertig sein. Der Hospizverein Coburg e.V. kümmert sich weiterhin um die Kernaufgaben der Hospiz- und Palliativarbeit, nämlich die Begleitung und Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen in Stadt und Landkreis Coburg, ob zu Hause, im Klinikum oder


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in einem Altersheim. Weitere Aufgaben, wie Trauerberatung und Trauerbegleitung, die Beratung zur Patientenverfügung oder Präventionsprojekte sind dazugekommen. Inzwischen arbeiten die beiden Coburger Hospizvereine gerne und sehr gedeihlich zusammen. Festes Datum in den Kalendern ist die gemeinsame jährliche Veranstaltung zum Welthospiztag am 2. Samstag im Oktober. Für spendenbereite Menschen, denen Hospizarbeit kostbar und wertvoll ist und die sie gerne finanziell unterstützen wollen, gibt es auch Klarheit: Wer das stationäre Hospiz wichtig findet, unterstützt „Lebensraum – ein Hospiz für Coburg“ e.V. und wer die ambulante Hospizarbeit wertschätzt, überweist seinen Spendenbeitrag auf das Konto des Hospizvereins Coburg e.V. In jedem Fall ist dieses Geld in besten Händen und ermöglicht die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen. Was macht der Hospizverein konkret? Der Hospizverein ist eine Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für alle unmittelbar und mittelbar von Sterben, Tod und Trauer Betroffenen. Der Dienst unterstützt schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen dort, wo sie leben, ob zuhause, im Pflegeheim, im Klinikum oder anderen Orten. Niemand soll einsam und allein sterben müssen. Der Hospizverein begleitet auch Kinder und Jugendliche, die von einer lebensbedrohlichen Krankheit oder dem Sterben eines Angehörigen betroffen sind. Wenn Kinder einen Verlust erlitten haben, sind wir mit einer Trauergruppe für Kinder und Jugendliche oder mit individueller Begleitung für sie da. Für Angehörige und Hinterbliebene bieten wir neben Trauerberatungen und dem Trauercafé ehrenamtliche Einzeltrauerbegleitungen an. Ein wichtiges Anliegen ist uns die Öffentlichkeitsarbeit. Mit Vorträgen, Lesungen, Informationsabenden und unserer Hospizpost wollen wir die Menschen ermutigen, sich mit „unseren“ Themen zu beschäftigen. Was tut ein Hospizbegleiter/in? Hospizbegleiter/innen bieten Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen an, sie zu begleiten. In Zusammen-

© Peter Smola / pixelio.de

arbeit mit Ärzt/innen (ambulant und stationär), Seelsorger/ innen, Pflegediensten und allen anderen Beteiligten versuchen sie, den Betroffenen Lebensqualität zu erhalten oder zu ermöglichen. Hospiz- und Trauerbegleiter/innen nehmen sich Zeit für Gespräche, bemühen sich, schwere Situationen mitzutragen, nehmen wahr und auf, was der Kranke durch Worte und Gesten ausdrücken will. Sie bieten den Angehörigen ihre Unterstützung und Hilfe an und versuchen, ein wenig Freude in den Alltag des/der Erkrankten zu bringen. Dazu gehört zum Beispiel auch Vorlesen, Musik hören oder Fotos anschauen. Vielleicht hat der/die Betroffene auch einen Wunsch, zu dessen Erfüllung der/die Hospizbegleiter/in beitragen kann. Sie geben praktische Hilfe bei den alltäglichen Dingen und stehen den Trauernden bei der Bewältigung ihrer Situation bei. Nicht zu den Aufgaben gehören pflegerische Tätigkeiten und Haushaltshilfe. Kostet es etwas wenn ein Hospizbegleiter/in besucht? Nein. Unsere Unterstützung ist ehrenamtlich und deshalb kostenlos. Sie können uns und unsere Arbeit jedoch sehr gerne mit Spenden, einer Mitgliedschaft oder Ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen. Wer kann Kontakt mit dem Hospiz aufnehmen? Grundsätzlich kann jeder Kontakt aufnehmen. Der/die Betroffene selbst, Angehörige, Pflegedienste, Ärzte. Manchmal ergibt sich auch eine Kontaktaufnahme über Bekannte und Nachbarn, die von uns wissen. Trotzdem gilt: Jeder Betroffene muss selbst offen und bereit dazu sein, von uns begleitet zu werden. Wann ist der richtige Zeitpunkt um den Hozpizverein einzuschalten? Rufen Sie an, sobald sich abzeichnet, dass Unterstützung notwendig werden könnte. Unsere Koordinatorinnen Inge Panzer oder Barbara Brüning-Wolter kommen gerne zu einem BeraAnzeigenseite | Victoria


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Hospizverein Coburg

© Rainer Sturm / pixelio.de

tungsgespräch. Wir klären dann, ob Sie uns zu diesem Zeitpunkt brauchen. Zum Beispiel: Frau S. rief kurz nach ihrer Diagnosestellung an. Seit 2 Jahren wird sie nun von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin begleitet. Für Herrn R. rief das Pflegeheim an und er wurde in seinen letzten vier Lebensstunden von uns betreut. Für eine Kontaktaufnahme ist es also nie zu früh. In Ruhe die Angebote des Vereins und die dort tätigen Menschen kennenzulernen, verschafft gegenseitige Klarheit über Wünsche und Möglichkeiten. Wieviele Stunden in der Woche dauert eine Begleitung? Wir versuchen wahrzunehmen, wie viel Begleitung und Unterstützung der Mensch gerade braucht. Die Hilfe ist an den individuellen Bedürfnissen orientiert: Soll der/die Begleiter/ in des Hospizvereins kommen, um den Alltag zu erleichtern? Soll erzählt, vorgelesen oder zugehört werden? Sollen kleine

Besorgungen oder Spaziergänge gemacht werden? Was wird gebraucht, wenn schwierige Situationen auszuhalten und zu tragen sind? Was ist nötig, damit Sie sich nicht alleine fühlen? Der zeitliche Umfang einer Begleitung ist abhängig von der jeweiligen Situation und der Zeit, die der/die jeweilige Ehrenamtliche verschenken kann und will. Sollte es nötig sein, wird der Kreis der Begleiter/innen erweitert. Wie arbeitet der Hopizverein Coburg mit anderen Einrichtungenm zusammen? Wir sind mit allen Einrichtungen und Diensten der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege vernetzt, mit Ärzten, dem Klinikum, der SAPV, dem Pflegestützpunkt sowie mit vielen Abteilungen der Stadt und des Landkreises Coburg. In der Kinder- und Jugendhospizarbeit arbeiten wir auch mit Diensten der Kinder- und Jugendhilfe zusammen. Kann man sich auf das Sterben und den Tot vorbereiten Jedes Sterben und jeder Tod ist so einzigartig wie das Leben jedes Menschen. Dennoch sollte man sich damit auseinander-

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Hospizverein Coburg

setzen, weil niemand dem Tod entgehen kann. Unsere Vorträge und Veranstaltungen und die Gespräche im Hospizcafé regen zum Austausch an. Informationen zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht geben konkrete Hilfestellung. Besonders intensiv finden die Überlegungen zu Leben und Tod in der Ausbildung zum/r Hospizbegleiter/in statt. Der Besuch der Ausbildung verpflichtet nicht zur ehrenamtlichen Tätigkeit, wobei wir engagierte Ehrenamtliche gerne und jederzeit brauchen. Trauern Kinder oder Jugendliche anders als Erwachsene? In der Trauer beschreiten Kinder und Jugendliche nicht weniger schwierige und langwierige Wege als die Erwachsenen. Sie erleben den Tod eines nahestehenden Menschen als einen tiefen Einschnitt – teilweise mit vielen Veränderungen in ihrem gewohnten Leben. Während das eine Kind sich in der Trauer zurückzieht, ist das andere albern oder aggressiv. Manche benehmen sich, als wäre nichts geschehen – oft um trauernde Bezugspersonen zu schützen. Anders als Erwachsene haben Kinder oft nicht die emotionalen, kognitiven und persönlichen Möglichkeiten, das Erfahrene zu deuten. Sie zeigen dann durch ihr Verhalten, dass sie sich in einer Krisensituation befinden. Mit zunehmendem Alter werden sie sich immer wieder neu und ihren Fähigkeiten entsprechend mit dem Verlust auseinandersetzen. Je nach Altersstufe gehen sie sehr unterschiedlich mit dem Verlust um. Manchmal entsteht auch der Eindruck, dass Kinder gar nicht trauern, da sie von Traurigkeit plötzlich zu Spiel und Spaß wechseln. Dies ist aber nicht so. Kinder trauern „auf Raten“, um sich so vor Überforderung zu schützen. Gerne unterstützen wir Familien in Sachen Trauerarbeit für Kinder und Jugendliche. Hat Sterbebegleitung ewas mit Selbsthilfe zu tun? Wir setzen uns für die Vertiefung der ethischen Diskussion über ein würdevolles Leben bis zuletzt und zur Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins hierfür ein. Die Palliativmedizin nimmt größtmöglichen Einfluss auf die Lebensqualität, aber sie nimmt keinen Einfluss auf die Dauer der verbleibenden Lebenszeit. Sie schliesst daher die aktive Sterbehilfe und Hilfe zur Selbsttötung aus.

Mein Mann hat eine Krebsdiagnose bekommen. Wir sind beide noch Mobil. Kann der Hospizverein trozdem zu uns kommen? Bei einem ersten Besuch bei Ihnen können Sie erzählen, was Sie bewegt und verunsichert. Wir besprechen, was die bestmögliche Unterstützung für Sie sein könnte, ob und wann eine hospizliche Begleitung beginnt oder welche weiteren Hilfen möglich wären. Wir empfehlen: Trauen Sie sich, mit unserem Hospizbüro Kontakt aufzunehmen. Alles was Sie wissen möchten, kann dann besprochen werden. Meine sterbenskranke Frau befindet sich derzeit im Klinikum. Ich kann Sie leider nicht oft besuchen. Wie können Sie mir helfen? Unsere Hospizbegleiter/innen besuchen Ihre Frau gerne in der Klinik, wenn sie damit einverstanden ist. Oder Sie planen mit dem/r Begleiter/in, ob diese/r Sie unterstützen kann, damit Sie in die Klinik gehen können. Unsere Hospizbegleiter/innen besuchen sowohl zu Hause, als auch im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Mein Vater ist im Pflegeheim. Ich lebe nicht in der Stadt und kann Ihn deshalb nur selten besuchen. Würden Sie zu meinem Vater im Alten- und Pflegeheim besuchen? Wir besuchen alle Alten- und Pflegeheime der Stadt und des Landkreises Coburg. In einigen Pflegeheimen sind Hospizbegleiter/innen regelmäßig vor Ort. Frau Blechschmidt zum Beispiel ist im Ernst-Faber-Haus in Coburg oder Frau Freyer im ASB-Pflegeheim in Neustadt. Von anderen Heimen werden Begleiter/innen nach Bedarf angefordert. Mit dem Einverständnis der Bewohner können uns sowohl die Angehörigen als auch das Heim um Unterstützung oder Besuche anfragen. Ein/e Hospizbegleiter/in könnte dann regelmäßig Ihren Vater besuchen.

Bestattungstradition seit über 40 Jahren Das Leben hat viele Seiten. Freude, Trauer, Glück, Schmerz: oft liegen nur wenige Tage dazwischen. Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Hilfe brauchen.

Telefon 09563/6107 - Telefax 09563/3309 Kronacher Str. 10, 96472 Rödental www.bestattungsinstitut-mayer.de - bestattungsinstitut-mayer@web.de

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Bademehr Neustadt

Das Neustadter Hallenwellenbad (Familienbad) Der Sommer ist zu Ende und der Herbst ist da. Um die trübe Jahreszeit zu überbrücken, ist das Familienbad in Neustadt bei Coburg genau der richtige Ort. Das attraktive Hallenbad ist die richtige Adresse für diejenigen, die weder auf Wasser noch auf jede Menge Spaß verzichten wollen. Sie können sich im Familienbad ein paar Stunden so richtig treiben und die Seele baumeln lassen. Nutzen Sie dazu unseren angenehmen Wellnessbereich, unsere Infrarotsauna und unser Dampfbad; Ihre Gesundheit wird es ihnen danken. Für die kleinen oder großen Muskelverspannungen sind die im Erlebnisbecken vorhandenen Massagedüsen ideal geeignet. In den Blubberliegen kann sich dann der letzte Rest an Verspannungen lösen. Im Unterwasser-Aquarium mit ca. 200 Fischen wird Ihnen auch visuelle Abwechslung geboten. Für das leibliche Wohl ist im zugehörigen Bistro gesorgt. Hier werden Sie mit Salaten, Snacks und kleineren Gerichte versorgt, ebenso wie mit Kaffee und Kuchen. Das Familienbad in Neustadt hat von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Montags obliegt die Nutzung ausschließlich dem Schul- und Vereinssport und ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Dies tritt innerhalb der bayrischen Schulferien zur Freude alle Badebesucher außer Kraft.

Nutzen Sie die nächste Gelegenheit und besuchen Sie uns, wir freuen uns bereits sehr darauf Sie persönlich begrüßen zu dürfen. Ihr Team vom Bademehr!


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