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Victoria #19

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Thema XYZ

19 Ausgabe Nr.

• 2017

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Inhalt & Impressum

Inhalt MKB Weidach

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Sozialmeile 5 Pflegecharta Coburg Treff am Bürglaßschlösschen

6 14

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AWO – Mehr Generationen Haus 26

Echotherapie 18 Schilddrüse und Schilddrüsenkrebs

20

Samba-Festival 22 Therme Bad Rodach

24

Alltagshilfe Haltefix

26

Naturkunde-Museum Coburg

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Ruheforst 29 Richtfest beim Caritas-Hospizhaus Coburg

30

30

Impressum Herausgeber, Redaktion & Anzeigen:

Vertrieb:

film ´n´ media

Kostenlos zum Mitnehmen an bestimmten Auslagestellen in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Nachdruck oder Reproduktion, gleich welcher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Für Zusendung unverlangter Manuskripte oder Fotos wird keine Gewähr übernommen.

Manfred Mehls Bergstraße 25

95253 Untersiemau Tel.: 09565 - 616 51 70 Fax: 09565 - 616 51 72

Handy: 0175 - 402 2595

© 2017 by film ´n´ media – Medienagentur Manfred Mehls

E-Mail: info@filmandmedia.de

Internet: www.filmandmedia.de Titelbild: Lustspiel Heltritt: Die Kassen sind leer Drucktechnische Verarbeitung: DCT GmbH Druckerei

Nicolaus Zech Str. 64-68 96450 Coburg

Telefon: 09561 8345-0

Telefax: 09561 8345-45 E-Mail: info@dct.de

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MKB Weidach

Foto: Gundelsheim

Selbstbestimmt bleiben.

Komfort genießen. EIN LEBEN LANG.

Wenn man in die Jahre kommt, hängt die Angst vor Pflegebedürftigkeit oft wie eine dunkle Wolke über dem Wunsch, in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben, nachbarschaftliche Nähe, Wohnkomfort, bequeme und kurze Wege stehen dann zunehmend in Frage. Doch es gibt jetzt eine Antwort. Wer ein seniorengerechtes Zuhause sucht und dabei möglichst auf nichts verzichten möchte, findet im ASB-Wohnpark „Am Callenberg“ in Weidach die Komplettlösung für ein selbstbestimmtes Leben und eine sichere Zukunft in reizvoller Umgebung mit optimaler Infrastruktur.

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MKB Weidach

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Die Arbeiten im ersten Abschnitt des Wohnparks ,, Am Callenberg“ sind in vollem Gange. Die Elektroarbeiten werden ausgeführt, der Innenputz aufgetragen. In allen Wohnungen wird hochwertiges Parkett verlegt. Elektrische Rollos werden eingebaut, somit ist ein Bedienen der selbigen ohne Kraftaufwand möglich. Eine Fußbodenheizung mit Thermostatregelung, gespeist von einer Heizungsanlage bestehend aus moderner Kraft-Wärmekopplung in Form eines Blockheizkraftwerks und verbrauchsarmer Gas-Brennwerttechnik, sorgt für wohlige Wärme. Über Heizungsvor- und -rücklauf wird eine Wohnungsstation mit Wasser versorgt. Der integ-

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Es versteht sich von selbst, dass alles barrierefrei gebaut wird. Die Nassräume sowie der Aufzug werden in Kürze eingebaut.

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schaftlichen Entwicklung des Arbeiter-Samariter-Bundes Co-

burg sowie des MKB Verbundes Architekturbüro Glodschei

und dem Architekturbüro Schlund (Bad Staffelstein), die bereits mit mehreren Projekten des betreuten Wohnens im gesamten Bundesgebiet betraut wurden. Die Komfortwohnungen in den Mehrfamilienhäusern der drei Bauabschnitte werden in Zusammenarbeit mit dem Bauträger MKB Weidach realisiert. All dies macht den Wohnpark „Am Callenberg“ zu einer außergewöhnlichen Wohnanlage, die praktisch keine Wünsche offen lässt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wohnpark-am-callenberg.de

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Sozialmeile

5. Coburger Sozialmeile

In der Coburger Fußgängerzone fand am Samstag, den 20. Mai 2017 von 9 bis 13 Uhr die 5. Coburger Sozialmeile statt. Als Schirmherr eröffnete 3. Bürgermeister Thomas Nowak die Meile in der Spitalgasse. Die Veranstalter, das Haus „Sozial Aktiv“ des Sozialamtes der Stadt Coburg, bestehend aus Betreuungsstelle, Büro Senioren & Ehrenamt und der Kontaktstelle Selbsthilfe präsentierte sich und mit vielen Infoständen lokaler, sozialer Einrichtungen das vielseitige Angebot, um Anlaufstellen bekannter zu machen, sollten sie in einer besonderen Lebenslage gebraucht werden. Die erste Sozialmeile wurde 2010 durch das Haus „Sozial Aktiv“ ins Leben gerufen. Zweck der Veranstaltung war, der interessierten als auch betroffenen Bevölkerung, Adressen und Anlaufstellen, als auch das gute Versorgungsangebot der Region bekannt zu machen. Durch ein einheitliches Erscheinungsbild der Sozialmeile in Form von zur Verfügung gestellten gleichen Pavillons und Tischen sollte der Gemeinschaftssinn zum Ausdruck gebracht werden. Die Sozialmeile 2017 präsentierte sich mit 20 verschieden Einrichtungen bzw. Trägern an 18 Infoständen in der Spitalgasse. Bei den Teilnehmern handelt es sich um: • Haus „Sozial Aktiv“ • Seniorenbeirat

• Amt für Jugend und Familie • Opa-/ Oma-Vermittlung • VDK

©Thein / BRKKVCO

• Pflegestützpunkt

• ASB Coburg

• Caritasverband

• Hospizverein Coburg e.V.

• Lebensraum -Ein Hospiz für Coburg e.V.

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Coburg

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt ...denn Pflege ist Vertrauenssache!

• Tafel

• AWO

• Regiomed Klinikum Coburg • Frauenhaus

• Frauennotruf

• Diakonisches Werk Coburg

• Sozialkaufhaus Hartz & Herzlich e.V. • VISIT

• Coburger Sozialdienst

 Hausnotruf  Menüservice  Hauswirtschaft  Betreuungsdienst  Betreuter Fahrdienst  Grund- & Behandlungspflege

• Coburger Dienste,

• Lebenshilfe Coburg

• Bezirk Oberfranken Tagesklinik

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Entdecken Sie die Angebote des BRK-Kreisverbandes Coburg!

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Coburg Sally-Ehrlich-Straße 16 96450 Coburg Telefon: 09561/8089 - 0 Telefax: 09561/8089 - 16 info@kvcoburg.brk.de

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Pflegecharta Coburg

Gewalt kommt uns nicht ins Haus Informationen zu Gewalt in Betreuung und Pflege

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, Gewalt ist mittlerweile leider oftmals etwas Alltägliches in unserer Gesellschaft. Wir erleben sie in Presse, Funk, Fernsehen und Film und manchmal ganz nah, in unserem persönlichen oder beruflichen Umfeld. Auch an alten und pflegebedürftigen Menschen gehört immer wieder Gewalt zur Realität. Alte Menschen - insbesondere in Betreuungs- und Pflegesituationen - gehören zu einem besonders gefährdeten Personenkreis. Gewalt im häuslichen Nahraum, bzw. Gewalt in Beziehungen - auch Gewalt gegen Senioren - ist noch immer stark tabuisiert. Experten gehen von einer sehr hohen Dunkelziffer aus. Gewalt findet oft im Verborgenen statt und zeigt sich in unterschiedlichsten Formen: in körperlicher und seelischer Misshandlung, Vernachlässigung, aber ebenso z.B. im Erschleichen von finanziellen Zuwendungen. Gewaltsituationen und Konflikte können im ambulanten sowie stationären Pflege- bereich beobachtet werden und ebenso im häuslichen Bereich entstehen. Gewalt wird zudem gegenüber Pflegekräften sowie Angehörigen ausgeübt. In Coburg hat die Unterstützung für Betreuung und Pflege bereits eine große Be- deutung. Als Standort eines PflegestützpunkVictoria | Anzeigenseite

tes und der Fachstelle für pflegende Angehörige liegt uns das Thema am Herzen. Im November 2012 wurde in Coburg ein „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt“ gegründet. Ein Ergebnis dieser Arbeitsgruppe ist u.a. die vorliegende Broschüre, die sich mit der Thematik Gewalt in Betreuung und Pflege befasst. Es stellt sich die Frage: Wo beginnt Gewalt? Fängt Gewalt erst da an, wo jemand handgreiflich wird? Oder beginnt sie bereits mit respektlosem Verhalten, nicht wertschätzenden Worten gegenüber Menschen, die auf Betreuung und Pflege angewiesen sind? Mit dieser Thematik sollte sich jeder intensiv auseinander setzen, denn oftmals findet Gewalt schon längst statt, ohne dass sie von beiden Seiten als solche wahrgenommen wird. Zur Gewaltprävention benötigen wir eine Kultur der Aufmerksamkeit,


Pflegecharta Coburg

„Mit dieser Thematik sollte sich jeder intensiv auseinander setzen, denn oftmals findet Gewalt schon längst statt, ohne dass sie von beiden Seiten als solche wahrgenommen wird.“

des Vertrauens und der Offenheit, um sensibel zu werden und zu spüren, wo bereits im Vorfeld gewaltbegünstigende Situationen entstehen. Die vorliegende Broschüre soll Hintergründe aufzeigen und Ihnen Hilfen im Umgang mit der Gewaltproblematik in Betreuung und Pflege an die Hand geben. Ihr Thomas Nowak 3.Bürgermeister

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Pflegecharta Coburg

Starke Unterstützung gesucht!

Gemeinsam stemmen wir freiwillige Soziale Arbeit !!! Sie möchten Zeit überbrücken? bis zum Studium oder Ausbildungsbeginn Sie möchten Ihr Taschengeld oder Ihre Rente aufbessern? Sie möchten sich sozial engagieren? Sie haben einen Führerschein?

Dann sind Sie bei uns richtig!

Im Bundesfreiwilligendienst in der Haustechnik im AWO Seniorenzentrum Neustadt oder Rödental Wir bieten eine Vergütung von 845 € in Vollzeit (Teilzeit möglich – nur über 27 Jahre)! Ihre Aufgaben: Unterstützung der Haustechnik – Fahr- und Begleitdienste – Botengänge

AWO Seniorenzentrum Rödental Bgm.-Ferdinand-Fischer-Str. 3 – 96472 Rödental – 09563/7454-0 AWO Seniorenzentrum Neustadt Sonneberger Str. 27 – 96465 Neustadt – 09568/9421-0

Helfen Sie mit, dass gegenseitiger Respekt das Handeln bestimmt! Viele Menschen sind durch Krankheit, Alter oder Behinderung auf Betreuung und Pflege angewiesen. Dabei kann es unter den Betei ligten zu Spannungen, Missverständnissen oder Übergriffen kommen. Gewalt in der Pflege findet häufig verdeckt statt. Alle Beteiligten befinden sich in einem engen Arbeits- und Beziehungsfeld, in dem alle voneinander abhängig sind. Deshalb sind Anfänge von Gewalt schwer zu erkennen. Gewalt entsteht nicht zufällig In Situationen von Betreuung und Pflege kann sich Gewalt entwickeln, • weil die Beteiligten nicht gleich stark sind. Hier gibt es Macht und Ohnmacht. • weil die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen nicht ausreichend sind.

• weil sich Rollen umkehren oder auflösen. Zum Beispiel muss der Sohn oder die Tochter die Eltern versorgen oder Pflege-

AMBULANTE PFLEGE & INTENSIVPFLEGE Der ideale Partner in Sachen Pflege: Spezialisiert auf die Versorgung in häuslicher Umgebung, kümmern wir uns mit höchster pflegerischer Qualität und Fürsorge um unsere Klienten. visit pflegt ist neben den Bereichen Alten-, Kranken-, Palliativ- und Kinderkrankenpflege besonders auf die Außerklinische Intensivpflege fokussiert. Wir garantieren mit kleinen Teams eine individuelle Pflegesituation, in der unsere Klienten professionell und mit viel Umsicht betreut werden – denn unser innovatives Pflegemanagement hat stets den Menschen im Blick. Die visit Gruppe unterstützt Sie in allen Fragen zu Betreuung, Pflege und Versorgung. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch:

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Pflegecharta Coburg

Wir schaffenL ebensfreude! kräfte entwickeln eine überfürsorgliche Beziehung. Sie verlassen dann ihre Professionalität und handeln nicht mehr entsprechend ihrer Rolle.

• weil Spannungen und Missverständnisse nicht besprochen werden. • weil die Überforderung zu groß wird.

• weil eine Person so unter Druck gerät, dass er oder sie „ausrastet“, „explodiert“ Gewalt ist vielfältig und unterschiedlich schwerwiegend

Stationäre Dauerpflege Kurzzeitpflege (Urlaubs-/Verhinderungspflege) Spezielle Pflege und Betreuung bei Demenz Wir freuen uns auf Sie! AZURIT Seniorenzentrum Maximilianshöhe Coburger Straße 15 · 96482 Ahorn-Witzmannsberg Telefon 09561 81099-0 · Telefax 09561 81099-39 E-Mail szmaximilianshoehe@azurit-gruppe.de · www.azurit-gruppe.de

Folgende Beispiele treffen sowohl für den pflegenden und betreuenden als auch für den pflegebedürftigen oder betreuten Menschen zu. Die Beispiele gelten für alle Pflegeverhältnisse: für die Pflege in der Familie, für die ambulante Pflege und die Pflege in Altenpflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Krankenhäusern. Auch in rechtlichen Betreuungsverhältnissen kann Gewalt vorkommen. Alle Beteiligten können sowohl Täter als auch Opfer von Gewalt sein!

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Pflegecharta Coburg

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Unser Angebot für Sie • Häusliche Kranken- und Altenpflege • Grund- und Behandlungspflege • Vermittlung von Essen auf Rädern • Hausnotruf • Demenzpflege- und Betreuung • Medizinische Fußpflege • Hauswirtschaftliche Versorgung • Erreichbarkeit rund um die Uhr • Vermittlung von Seelsorge

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Leistungen: • Kranken- und Altenpflege • Hauswirtschaftliche Versorgung • Mobiler Sozialer Hilfsdienst • Beratung und Vermittlung • Patienten- und Behindertenfahrdienst • Tages-, Demenzbetreuung • Rufbereitschaft 24 Stunden 365 Tage • Betreutes Wohnen in der Wohngruppe

Kontakt: Ambulanter Pflegedienst „Gemeinsam Leben“ Mario Lauer Sudetenstraße 3 96253 Untersiemau

Büro: Tel.: 09565/ 616 92 44 Fax: 09565/ 616 92 45 Email: Info@pflegedienst-mariolauer.de www.pflegedienst-mariolauer.de

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• z.B. Demütigung, Drohung, Liebesentzug, zermürbende Kritik, Schweigen, Vorwürfe, Freiheitseinschränkung etc. Psychische Gewalt

• z.B. Unterschlagen von Post, Bankauszügen, Stimmzetteln, Entwenden von Ausweispapieren etc. Rechtsverletzung

• z.B. Nichtzulassen von ärztlicher Hilfe, Unterlassen von notwendiger Pflege, Mangelernährung, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Vernachlässigung der Bewegung etc. Vernachlässigung • z.B. Verabreichung von Medikamenten zur Ruhigstellung, Entzug von notwendigen Arzneimitteln etc. Medikamentöse Zuwiderhandlung

• z.B. Zufügen von Verletzungen und Schmerzen, festhalten, schütteln, sexuelle Übergriffe etc. Körperliche Gewalt • z.B. Aneignen von Geld, Vorenthalten von Renten, Zwang zur Testamentänderung etc. Finanzielle und materielle Zuwiderhandlung


Pflegecharta Coburg 11

Pflege unter einem guten Zeichen

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Was können Sie als Betroffene tun? Das Wichtigste für Betroffene ist, zu erkennen, dass Sie persönlich Gewalt erfahren haben. Der/die Betroffene sieht sich der Situation ausgeliefert und glaubt oftmals, diese nicht verändern zu können. Gespräche sind wichtig , um aus diesen Situationen herauszukommen und das Problem zu lösen. Für Sie als pflegebedürftiger Mensch kann der Austausch mit Angehörigen oder vertrauten Personen hilfreich sein. Vielleicht reichen diese Gespräche allein aber nicht aus und helfen nicht immer weiter. Manchmal sind es die engsten Vertrauten, die Gewalt ausüben. Dann ist es hilfreich, sich Beratung von außen zu holen Was können Sie tun, wenn Sie Gewalt beobachten? Sprechen Sie den Betreffenden auf Ihren Eindruck an. Versuchen Sie zu klären, ob Ihr Gegenüber dies auch so sieht. Hören Sie aufmerksam zu und sehen Sie genau hin! Nehmen Sie eindeutig Position ein und haben Sie nicht immer Verständnis für alles und

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Pflegecharta Coburg

jeden. Für Sie als Pflegekraft können Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen wichtig sein. Bei Bedarf sprechen Sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen. Diese überlegen mit Ihnen gemeinsam, wie Sie der Gewalt begegnen können. Schweigen Sie nicht, sondern machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch, Missstände aufzudecken und an deren Veränderung mitzuwirken. Was können Pflegeverbände und Pflegedienste tun? Einrichtungen der Pflege und sozialer Arbeit kennen das Problem der Gewalt in Betreuung und Pflege. Ein professioneller, offener Umgang mit Gewalt ist Bestandteil der Pflege. Es ist wichtig, Einzelfälle zu sehen, ernst zu nehmen und zu bearbeiten. Benennen Sie konkrete Ansprechpartner/innen, an die sich Betroffene wenden können. Sorgen Sie für ein gutes Klima und Arbeits strukturen, die Gewalt nicht provozieren. Bieten Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Beispiel Fortbildungen zu diesem Thema an. So können Sie Ihre Beschäftigten für das Thema Gewalt sensibilisieren und mit ihnen mögliche Lösungswege entwickeln. An wen können Sie sich wenden? Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens: Angehörige, Freunde, Heimbeirat, Nachbarn, ehrenamtlich Tätige, eine Pfle-

Laurentiushaus Lützelbuch

Seniorenpflegeeinrichtung mit „beschützender Abteilung“ • Pflegeeinrichtung mit Besuchszeiten rund um die Uhr. • Günstige Verkehrsanbindung. • Attraktiver Standort, umgeben von herrlicher Natur. • Wir bieten vielfältige Angebote zur Förderung der Selbstständigkeit und der Tagesgestaltung (Seniorenkreis, Offener Treff, Einkaufsfahrten, Einzel- und Gruppenaktivitäten, Snoezelen). • Hauscafé und großer Gemeinschaftsraum stehen für Bewohner bei familiären Anlässen zur Verfügung. Wir informieren Sie gerne: Laurentiushaus Lützelbuch Weiherstraße 9 96 450 Coburg-Lützelbuch Tel.: 09561 / 2495-0

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gekraft, Kolleginnen und Kollegen, die Leitung einer Einrichtung oder wenden Sie sich an eine Beratungsstelle, z.B. Pflegestützpunkt Stadt- und Landkreis Coburg oder die Fachstelle für pflegende Angehörige. Sie können sich selbstverständlich auch an Ihre Pflegekasse, die Heimaufsicht oder an die Polizei wenden.


Thema XYZ 13

Pflegecharta für Coburg Artikel 1: Selbstbestimmung und Hilfe zur Selbsthilfe Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe sowie auf Unterstützung, um ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können. Artikel 2: Körperliche und seelische Unversehrtheit, Freiheit und Sicherheit Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht vor Gefahren für Leib und Seele geschützt zu werden. Artikel 3: Privatheit Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wahrung und Schutz seiner Privat- und Intimsphäre. Artikel 4: Pflege, Betreuung und Behandlung Jeder hilfe-und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf eine an seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, gesundheitsfördernde und qualifizierte Pflege, Betreuung und Behandlung. Artikel 5: Information, Beratung und Aufklärung Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf umfassende Informationen über Möglichkeiten und Angebote der Beratung, der Hilfe, der Pflege, sowie der Behandlung. Artikel 6: Kommunikation, Wertschätzung und Teilhabe an der Gesellschaft Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht auf Wertschätzung, Austausch mit anderen Menschen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Artikel 7: Religion, Kultur und Weltanschauung Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht seiner Kultur und Weltanschauung entsprechend zu leben und seine Religion auszuüben. Artikel 8: Palliative Begleitung, Sterben und Tod Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht in Würde zu sterben.

Gewalt kommt UNS NICHT ins Haus ARBEITSKREIS

Eine Initiative des ARBEITSKREIS KEINE SEXUELLE GEWALT, Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt, Coburg

Wir, die Pflegeeinrichtung, verpflichten uns mit der Unterzeichnung zu einer gewaltfreien und wertschätzenden Pflege.

LLE XUE E SE KEIN EWALT. G UNTERSTÜTZUNG FÜR FRAUEN, JUGENDLICHE UND KINDER.

Mit freundlicher Unterstützung:

Lions Club Design + Digitaldruck Coburg

Thomas Nowak 3. Bürgermeister der Stadt Coburg

Michael Busch Landrat

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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus

PC-Angebote im Treff am Bürglaßschlösschen PC-Einzelkurs E-Mails schreiben, mit den Enkeln skypen, Sicherheitsfragen, Internetrecherche oder Fragen zum PC-Kauf. Es gibt viele Gründe einen PC-Einzelkurs zu buchen. Seit vielen Jahren engagieren sich technikbegeisterte Ehrenamtliche als PC-Einzelkurs-Lehrer im Treff am Bürglaßschlösschen. Sie helfen in einer 1-zu1-Betreuung interessierten Senioren bei Fragen rund um den PC – ob nun in Form eines kompletten Kurses oder bei punktuellen Fragen. Einer von ihnen ist Horst Schneider, gelernter Dipl. Kaufmann,

Victoria | Anzeigenseite

Projektmanager und Software-Berater. Seit über 2 Jahren ist er als PC-Einzelkurs-Lehrer tätig und konnte vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Fragestellungen helfen. Für ihn ist es besonders wichtig, dass die Hilfesuchenden Spaß an der neuen Technik entwickeln, indem sie diese für ihre individuellen Zwecke nutzbar machen und Ängste abbauen. Er selbst sieht den Kurs als eine Bereicherung für beide Seiten. Nicht nur seine Schülerinnen und Schüler lernen vieles im Kurs, auch er erweitert sein Wissen und frischt dieses immer wieder auf. Sein Rat an alle PC-Interessierten: „Bleiben Sie am Ball! Üben Sie das Gelernte – damit es Ihnen erhalten bleibt.“


Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 15

Fit am PC – Schüler zeigen wie’s geht In Kooperation mit der Realschule CO II findet jedes Jahr im Frühling das Projekt „Fit am PC – Schüler zeigen wie’s geht“

statt. Wie der Name schon sagt, geben Schüler und Schülerinnen ihr Wissen rund um den PC an interessierte Seniorinnen und Senioren weiter. In einer 1-zu-1-Betreuung haben

die teilnehmenden Senioren die Möglichkeit, dem zugeteilten

Schüler individuelle Fragen zu stellen und die verschiedensten Themen zu bearbeiten. Die Themen reichen hierbei von

Bildrecherche im Internet, über den Umgang mit Word, bis hin

Das Projekt bietet jedoch nicht nur den Senioren viel Wissenswertes, auch für die Schüler ist es eine lehrreiche Erfahrung. Sie schlüpfen in die Rolle eines Lehrers und vermitteln ihr Wissen an andere. Smart-Café In Kooperation mit der Realschule CO I startet im Herbst 2017 das Smart-Café. Hier können sich interessierte Senioren in einer 1-zu-1-Betreuung mit engagierten Schülerinnen und Schülern rund um das Thema Smartphone informieren.

zum Einrichten eines E-Mail-Kontos.

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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus

Was machen sie denn da?

Neu: Die Fachstelle für pflegende Angehörige mit ihrem Sitz in Coburg bietet seit April 2017 regelmäßig einmal im Monat Sprechstunden in Landkreisgemeinden an. In 10 Gemeinden finden bereits regelmäßig einmal monatlich Sprechtage statt (siehe Tabelle unten). Die Anfragen nehmen stetig zu. Im April waren es erst 2 Beratungen, im Mai 2017 wurden insgesamt 8 Beratungen, mit 15 Personen durchgeführt und im Juni bereits 10 Beratungen mit 16 Personen. Pflegende Angehörige können sich vor Ort in ihrer Gemeinde rund um das Thema: Versorgung von älteren Menschen und Pflege beraten lassen. Es wird über passende Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten informiert. Wie die Erfahrung zeigt, sind Beratung und Unterstützung eine große Hilfe für pflegende Angehörige. Es kann im Gespräch herausgefiltert werden, wie sich die Probleme darstellen und gemeinsam werden passende Strategien entwickelt, um die Situation besser zu bewältigen. Es ist vorrangiges Anliegen der Beratungsstelle, dass sich Angehörige bei der Betreuung und Pflege nicht überlasten und rechtzeitig effektive und nützliche Angebote nutzen, die den Alltag erleichtern und sie unterstützen. Dabei werden u.a. völlig neutral Hilfsangebote von allen Anbietern im Landkreis Coburg aufgezeigt. Betroffene berichten nach der Beratung, dass sie sich besser fühlen. Darüber hinaus bekommen sie umfangreiche Informationen und Sicherheit im Umgang mit Pflegebedürftigen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Beratung hilft, Einstellungen zu verändern und damit den Pflegealltag erleichtert. Jede Frage und jedes Anliegen ist willkommen. Die Fachstelle für pflegende Angehörige nimmt im Kontakt mit Betroffenen auch die Bedarfe und Lücken im ambulanten

Carmen Lojewski

Examinierte Altenpflegerin

Gerontopsychiatrische Fachkraft

E-Mail: carmen.lojewski@awo-ofr-mfr.de

Johanna Thomack Leitung Fachstelle

Diplom Sozialpädagogin (FH)

Fachtherapeutin für Psychotherapie (HpG) E-Mail: johanna.thomack@awo-ofr-mfr.de

Liane Blietzsch

Einrichtungsleitung

Diplom Sozialpädagogin (FH)

Diplom Psychogerontologin (Uni)

E-Mail: liane.blietzsch@awo-ofr-mfr.de

Versorgungsnetz auf und füllt diese in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. Natürlich kann man sich nach wie vor Termine geben lassen, um sich im Sitz der Beratungsstelle im

Aktuelle Terminübersicht für Juli und August 2017: Gemeinde

Sprechtag

Ort

Termine Juli

August

Ahorn

1.Dienstag im Monat, 15.00 – 17.00 Uhr

Bürgerhaus Linde

04.07

01.08

Bad Rodach

3. Montag im Monat, 14.00 – 16.00 Uhr

Rathaus Bad Rodach

17.07

21.08

Ebersdorf

3. Dienstag im Monat, 10.00 – 12.00 Uhr

Rathaus Ebersdorf

18.07

15.08

Großheirath

3. Donnerstag im Monat, 15.00 – 17.00 Uhr

Schule Großheirath - Jugendraum

20.07

17.08

Itzgrund

3. Dienstag im Monat, 14.00 – 16.00 Uhr

Rathaus in Kaltenbrunn

18.07

15.08

Lautertal

1.Dienstag im Monat, 10.00 – 12.00 Uhr

Rathaus Lautertal

04.07

01.08

Meeder

2. Dienstag im Monat, 14.00 – 16.00 Uhr

Rathaus Meeder

11.07

08.08

Neustadt

3. Montag im Monat, 13.00 – 15.00 Uhr

Familienzentrum Neustadt

17.07

21.08

Rödental

3. Freitag im Monat, 14.00 – 16.00 Uhr

Gemeinschaftsraum Schlesierstraße 20, Rödental

21.07

18.08

Sonnefeld

4. Freitag im Monat, 14.00 – 16.00 Uhr

Bürgerzentrum „Altes Pfarrhaus“, Martin-Luther-Str. 8

28.07

25.08

Untersiemau

1. Dienstag im Monat, 15.00 – 17.00 Uhr

Rathaus 1. Stk. Zi. 21

04.07

01.08

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Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 17

Mehr Generationen Haus in Coburg, Oberer Bürglaß 3, beraten zu lassen oder die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle kommen zu den Betroffenen nach Hause. Die Sprechstunden im Landkreis bieten lediglich eine weitere Möglichkeit, wohnortnah beraten zu werden. Das Angebot ist völlig kostenfrei, allerdings ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich, entweder per • Tel.: 09561/5126333 oder per

• E-Mail: awo.treff.coburg@awo-ofr-mfr.de. ... und was bietet die Fachstelle für pflegende Angehörige noch?

• Angehörigengruppen • Schulungen für Angehörige von Demenzerkrankten • Pflegekurse • Kompaktpflegekurse für Mitarbeiter in Firmen • Informationen für Schüler zum Thema Demenz • “Helferkreis” – ein niedrigschwelliges Angebot zur Entlastung von pflegenden Angehörigen • Koordination und Betreuung des Wohnprojektes: ZUSAMMEN LEBEN • Vermittelung und Ausbildung von Mobilitätstrainern • Vorträge

ZUSAMMEN LEBEN

Ein etwas abenteuerliches Projekt findet jetzt doch Anerkennung Bayerns Sozialministerin Emilia Müller überreichte bei einem Festakt in Regensburg erstmals den Innovationspreis „Zu Hause daheim“. Ausgezeichnet wurde die Fachstelle für pflegende Angehörige mit dem zweiten Platz für das Projekt „ZUSAMMEN LEBEN“ – ein kreatives Projekt, welches selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht. Die meisten älteren Menschen möchten solange es geht in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Die eigenen vier Wände sind viel mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie geben Sicherheit und schenken Vertrauen. Bei ZUSAMMEN LEBEN handelt es sich um eine alternative Wohnform für ältere Menschen und Familien. Jung und Alt leben hier familiär unter einem Dach. So können sie sich gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig wirkt die Initiative auch leer stehendem Wohnraum entgegen. Kontakt: Wer weitere Informationen Rund um das Projekt „ZUSAMMEN LEBEN“ haben möchte, erreicht die Fachstelle unter der Tel.Nr.: 09561/5126333 oder per E-Mail: awo.treff.coburg@ awo-ofr-mfr.de Aktuelle Gesuche: • Ältere Dame sucht Alltagsunterstützung in Coburg und bietet eine abgeschlossene Wohnung Am Himmelsacker.

• 53 – jähriger Mann mit Haus sucht Alltagsunterstützung und bietet mietgünstiges Wohnen in Scheuerfeld mit Gartennutzung.

• Rentnerehepaar in Spittelstein sucht Alltagsunterstützung und bietet günstige 2 – Zimmerwohnung mit Gartennutzung. • Frau mit 14 –jähriger Tochter bietet Alltagsunterstützung und sucht mietgünstige Wohnung.

• Seniorenbetreuerin bietet Alltagsunterstützung für Senioren und sucht 3 – Zimmerwohnung. • 58 – jährige Frau mit Katze bietet Alltagsunterstützung und sucht mietgünstige Wohnung.

• 55 – jährige Frau aus Dörfles-Esbach bietet Alltagsunterstützung und sucht mietgünstige Wohnung.

Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Kristin Herbst und Johanna Thomack (beide Fachstelle für pflegende Angehörige der AWO, 3. Bürgermeister der Stadt Coburg Thomas Nowak

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Echotherapie

Quelle: www.echotherapie.com

Echotherapie lässt Knoten schmelzen Sanfte Ultraschallbehandlung für Fibroadenome und gutartige Schilddrüsenknoten

Ein Knoten – ob an der Schilddrüse oder der Brust – ist immer beunruhigend. Auch wenn sich herausstellt, dass dieser gutartig ist, sorgt die Frage nach der Notwendigkeit einer Operation und den möglichen Folgen für Verunsicherung. So auch bei einem Schilddrüsenknoten oder einem Fibroadenom, der häufigsten gutartigen Veränderung der weiblichen Brust. Die gute Nachricht: Mit Hilfe der Echotherapie lassen sich gutartige Knoten der Schilddrüse und der Brust schonend behandeln – ohne Operation, Narben und Vollnarkose. Sie werden mit therapeutischem Ultraschall förmlich geschmolzen.

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Echotherapie

Moderne Ultraschallbehandlung – ohne Schnitte und Narben Bei der Echotherapie werden die Schallwellen gebündelt, ähnlich den Sonnenstrahlen unter einer Lupe. In der Folge erhitzt sich der Knoten kurzzeitig auf 85 Grad Celsius und schmilzt förmlich ein. Der Körper baut das so zerstörte Gewebe nach und nach ab. Eine Besonderheit: Die Echotherapie wird mit Hilfe von Ultraschallbildern überwacht, was sie sehr präzise macht. Es wird nur der Knoten behandelt, das umliegende gesunde Gewebe wird geschont. Es entstehen keine Narben und das operationsbedingte Risiko entfällt. Zudem reicht eine lokale Betäubung. Die Behandlung dauert zwischen 20 und 60 Minuten und ist für die Patienten schmerzfrei. Nach einer kurzen Erholungsphase können die Patienten wieder nach Hause gehen. Fibroadenome Fibroadenome sind gutartige Brusttumore und treten bei etwa zehn Prozent aller Frauen auf, vor allem zwischen 15 und 35 Jahren. Auch wenn sie meist gutartig sind, können sie je nach Größe und Lage bei den betroffenen Frauen Verunsicherung, unschöne Verformungen der Brust oder Beschwerden verursachen. Bisher war es dann üblich, die Knoten operativ zu entfernen. Die Echotherapie bietet eine schonende Alternative. Schilddrüsenknoten Jeder dritte Erwachsene bekommt hierzulande im Laufe des Lebens eine Schilddrüsenvergrößerung oder Knoten. Über 95 Prozent der Knoten sind jedoch gutartig und müssen in den meisten Fällen nur regelmäßig kontrolliert werden. Sie können aber Beschwerden verursachen, wenn sie wachsen und sehr groß werden oder die Schilddrüsenfunktion sich verändert. Hier waren bisher ein chirurgischer Eingriff oder die Radiojodtherapie die Standardtherapien. Bei vielen Operationen wird die Schilddrüse ganz herausgenommen und Patienten müssen dann ein Leben lang Medikamente einnehmen. Mit der Echotherapie können die Knoten ganz gezielt und nicht-invasiv, ohne Schnitt behandelt werden. Die Schilddrüse erfüllt nach der Behandlung wieder ihre ganz natürliche Funktion. Weitere Informationen finden Sie unter www.echotherapie.de

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Schilddrüse und Schilddrüsenkrebs

Bundesvorstand und Mitglieder-Beirat am 8.4.2017 in Berlin: von links nach rechts: Johanna Schittkowski, Dr. Heike Steinhorst, Ingrid Techlin, Bianca Schmid-Schulz, Dr. Karl Rinast, Maria Feuerer, Beate Bartès, Raffaele Mancuso-Berger, Beate Staude und Heidi Burghard.

Schilddrüse und Schilddrüsenkrebs Die Schilddrüse ist die größte Hormondrüse des Körpers. Sie liegt vorne am Hals unterhalb des Kehlkopfes und ist normalerweise von außen nicht sichtbar. Die Schilddrüse hat eine Schmetterlingsform. Das Logo unseres Vereins hat daher die Form eines Schmetterlings Mit Hilfe des mit der Nahrung aufgenommenen Jods produziert die Schilddrüse Hormone. Schilddrüsenhormone werden über das Blut im ganzen Körper verteilt. Sie beeinflussen fast alle biologischen Prozesse, wie beispielsweise das Wachstum, die Tätigkeit von Herz, Kreislauf und Gehirn, Stoffwechsel, Darmtätigkeit, aber auch die Psyche. Schilddrüsenerkrankungen sind im Jodmangelgebiet Deutschland traditionell recht häufig. Knoten in der Schilddrüse nehmen mit dem Alter zu und sind ebenfalls häufig (z. B. bei über 55-jährigen Frauen ca. 42 Prozent). Jährlich finden etwa 90.000 Schilddrüsenoperationen statt. Ein Großteil dieser Operationen erfolgte u. a., um Knoten in der Schilddrüse bezüglich eines Krebsverdachtes abzuklären. Vielfach leider auch mit unzureichender Diagnostik vor einer Schilddrüsenoperation. Lediglich 5.870 der Operationen wurden letztlich wegen eines Schilddrüsenkarzinoms durchgeführt. Man unterscheidet grob folgende Formen von Schilddrüsenkrebs: • papilläre (72% der Schilddrüsenkarzinome*) und follikuläre Schilddrüsenkarzinome (14%); Die Krebszellen haben noch sehr viele Eigenschaften einer gesunden SchildVictoria | Anzeigenseite

drüsenzelle (= differenziert) und nehmen u. a. noch Jod auf, so dass eine Radiojodtherapie möglich ist.

• medulläres Schilddrüsenkarzinom; Auch C-Zell-Karzinom genannt, da es von den Calcitonin produzierenden C-Zellen innerhalb der Schilddrüse ausgeht (Häufigkeit 5-10%). • wenig differenziertes Schilddrüsenkarzinom; Die Krebszellen nehmen kaum oder gar kein Jod mehr auf. Der Krebs wächst jedoch noch relativ langsam.

• undifferenziertes, auch anaplastisches Schilddrüsenkarzinom; Dieser Krebs wächst sehr schnell und ist sehr aggressiv; glücklicherweise ist er sehr sehr selten. Schilddrüsenkrebs hat ein breites Altersspektrum vom Kind bis zum Greis. Er ist in den meisten Fällen gut therapierbar. Die Therapie geschieht in der Regel durch die Entfernung der Schilddrüse mittels Operation und - beim differenzierten Schilddrüsenkrebs - durch eine anschließende Radiojodtherapie (RJT) - in einer nuklearmedizinischen Station (Ablation). Rezidive können auch noch mehrere Jahre und Jahrzehnte nach der Erstdiagnose auftreten und sind mit 10-20 Prozent relativ häufig. Deshalb findet die Nachsorge in den ersten fünf


Schilddrüse und Schilddrüsenkrebs 21

Jahren mindestens jedes halbe Jahr, danach lebenslang einmal im Jahr statt. Für die Therapie des fortgeschrittenen und nicht-operablen medullären, wenig-differenzierten und anaplastischen Schilddrüsenkarzinoms gibt es neue zugelassene Substanzen, die so genannten Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI). Diese neuen Therapien sollten möglichst im Rahmen von Studien oder in Zentren erfolgen. Selbsthilfegruppe Schilddrüse Coburg Gesundheitliche Einschränkungen treten vor allem zu Beginnder Therapie auf. Hilfe erhalten Betroffene Online, per Telefon und seit Mai 2017 in der „Selbsthilfegruppe Schilddrüse Coburg“, in der sich nun auch Schilddrüsenkrebspatienten mit anderen Betroffenen austauschen können. Bettina Mehls, die schon länger die regionale Selbsthilfegruppe für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen leitet, bietet nun zusammen mit Sabine Wiedemann auch für Betroffene mit Schilddrüsenkrebs monatlich Treffen zum gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch an. Sabine Wiedemann erkrankte 2012 an papillärem Schilddrüsenkrebs und fühlte sich mit dieser Diagnose damals allein gelassen. „Es tut mir gut mich mit Menschen auszutauschen, die das Gleiche erlebten wie ich. Mit Betroffenen ist es oft einfacher über die veränderte Lebenssituation zu reden. Es hilft uns vieles besser zu verstehen und damit umzugehen. Wir wollen uns gegenseitig helfen, stützen, beistehen und diese veränderte, oft beängstigende Lebenssituation „Krebs“ miteinander tragen.“ Weitergehende Informationen zu den einzelnen Schilddrüsenerkrankungen und Therapien finden sich in unserem Selbsthilfe-Forum auf www.sd-krebs.de sowie in den gedruckten Informationsmaterialien (kostenfreier Versand durch die Geschäftsstelle) des Bundesverbandes Schilddrüsenkrebs Ohne Schilddrüsen leben e.V., Rungestraße 12, 10179 Berlin, info@sd-krebs.de Der Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e.V. versteht sich als bundesweite Interessenvertretung von und für Menschen mit Schilddrüsenkrebs. Unser Bundesverband setzt sich für die Informationsbedürfnisse und Interessen von Schilddrüsenpatienten, insbesondere von Schilddrüsenkrebspatienten, ein. Wir betreiben auf www.sdkrebs.de unser Online-Selbsthilfe-Forum „Ohne Schilddrüse leben“ und unterstützen regionale Selbsthilfegruppen zu Schilddüsenkrebs für den Erfahrungs– und Informationsaustausch. Bundesverband Schilddrüsenkrebs - Ohne Schilddrüse leben e. V. ist ein gemeinnütziger Verein und wird großzügig gefördert durch die Deutsche Krebshilfe.

Wir verzichten auf Einnahmen aus Werbung und nehmen auch keine finanziellen Mittel zur Finanzierung unseres Vereins von Unternehmen der pharmazeutischen Industrie oder anderen Unternehmen im Gesundheitsbereich an. Geschichte: Unsere Vereinigung geht auf das 1999 gegründete OnlineSelbsthilfe-Forum „Ohne Schilddrüse leben?!“ zurück. Seit dem Jahr 2000 finden jährliche bundesweite Treffen immer in einer anderen Region - und lokale Gruppentreffen statt. In diesem Jahr vom 22.9.-24.9.2017 in Erkner bei Berlin. Im Jahr 2005 haben wir unseren eingetragenen Verein unter dem Namen „Ohne Schilddrüse leben e.V.“ gegründet. Um unsere Bedeutung als nationale Bundesvereinigung von Schilddrüsenkrebspatienten auch in unserem Namen auszudrücken, hat die Mitgliederversammlung im Jahr 2013 eine Namensergänzung beschlossen in: Bundesverband Schilddrüsenkrebs – Ohne Schilddrüse leben e.V. Broschüre: „Knoten der Schilddrüse und ihre Behandlung – Beobachten oder behandeln/ operieren?“ Diese Broschüre richtet sich an Betroffene, bei denen der Arzt einen Knoten in der Schilddrüse entdeckt hat, damit sie sich gemeinsam mit dem behandelnden Arzt zu einer rationalen und nicht übereilten Entscheidung über die weiteren Behandlungsschritte entschließen können. Seit Februar 2006 gibt es die Selbsthilfegruppe für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. Seit Mai 2017 wollen wir auch Menschen mit Schilddrüsenkrebs ansprechen. Wir möchten Ihnen zuhören und mit Ihnen reden, helfen aus der Verzweiflung wieder heraus zu finden und neuen Mut zu fassen. Gespräche und Kontakt mit anderen Betroffenen sind besonders wichtig und helfen Schwierigkeiten und Ängste zu überwinden. Verständnis und Unterstützung in der Gruppe erleichtern den Umgang und das Leben mit der Krankheit. Wir treffen uns jeden zweiten Montag im Monat um 19 Uhr in der Lernstube reha team in der Rodacher Straße 71 in Coburg. Bitte melden Sie sich vorher unter Angabe Ihrer Telefonnummer bei mir an , damit ich bei etwaigen Änderungen zurückrufen kann. Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs: Sabine Wiedemann

Telefon 0 95 68 – 210 95 17

e-Mail: sabine.wiedemann@schilddruese-coburg.de

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Samba-Festival

26. Internationales Samba-Festival 14.-16. Juli / Innenstadt Coburg

Wenn am zweiten Juli-Wochenende rund 100 Samba-Gruppen aus aller Welt die fränkische Stadt an der Itz in ein kleines Rio de Janeiro verwandeln, ist wieder Samba-Festival in Coburg. Rund 200.000 Besucher erwarten die Veranstalter an dem dreitägigen Festival - mit 3.000 Sambistas, die an diesem Wochenende in Turnhallen, Klassenzimmern oder privaten Unterkünften schlafen, sind die Kapazitätsgrenzen erreicht. Von Freitag- bis Sonntagabend werden auf 11 Bühnen in der gesamten Coburger Innenstadt Bands, Tänzerinnen und Tänzer sowie brasilianische Showacts auftreten. Unter anderem wird die deutsch-brasilianische Sängerin Bê Ignacio ein Flair von Salvador da Bahia nach Coburg bringen. Eine weite Anreise aus Brasilien haben die Königin und der König des Karneval aus Rio de Janeiro mit ihren Prinzessinnen. Die gesamte erste Reihe: „Corte do Carnaval do Rio 2017“ wird in Coburg erwartet. Höhepunkt des Festivals wird am Sonntagnachmittag der farbenfrohe Umzug mit allen teilnehmenden Gruppen durch die Coburger Innenstadt sein. Als Ehrengast wird DSDS Jurorin und Bloggerin Shirin David erwartet, die Millionen Fans auf der ganzen Welt in ihren sozialen Netzwerken hat. Schirmherr ist der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der das Festival am Samstag besuchen wird. Erstmals in diesem Jahr wird es ein komplettes Taschen- und Rucksackverbot geben. Die Veranstalter haben eine moderne Schließfach-Box angemietet, die den Besuchern neben der Victoria | Anzeigenseite

sicheren Aufbewahrung weitere Vorteile, wie die Ladung von Mobiltelefonen, ermöglicht. Tickets für das dreitägige Festival sind für 22,- Euro im Vorverkauf erhältlich. Die 1. Reihe des Karneval aus Rio in Coburg Corte do Carnaval do Rio 2017: Die amtierende Königin und der König des Karneval aus Rio sind zu Gast in Coburg und sie bringen auch die beiden Prinzessinnen mit. „Corte do Carnaval“, die gesamte erste Reihe des weltberühmten Karneval vom Zuckerhut wird in Coburg sein, freut sich Booking-Managerin Nini Beyersdorf: „Das alle vier an diesem Wochenende Zeit finden nach Europa zu reisen ist eine große Ehre für uns“. Uillana Adães, die Königin, Fabio Arerê, der König und die Prinzessinnen Joice Rocha und Desiane Jesus lernen kennen, wie 9.000 km von ihrer Heimat entfernt Samba gefeiert wird. Künstler und Shows Die deutsch-brasilianische Sängerin Bê Ignacio wird den Coburger Schloßplatz am Samstagabend verzaubern. Mit ihrem Chartsong „Sununga“ ist sie nicht nur im Sommer ein Hitgi-


Samba-Festival 23

Fotos: Sambaco

gant und bringt mit ihrer Band brasilianisches Flair nach Coburg. „Chillen wie beim Sonnenuntergang in Malibu – und Tanzen wie beim Carnaval in Salvador da Bahia“ verspricht ihre Show. Laut wird es bei der Band Power!Percussion. Mit ihrem Markenzeichen, den Aluleitern und einer Bühne voller Klangkörper sorgen die Entertainer weltweit für Staunen, Lachen und Begeisterung beim Publikum. Capoeira, der brasilianische Kampftanz in Perfektion wird beim Samba-Festival mehrmals zu sehen sein. Mit der „Roda da Paz“ wollen Top-Capoeiristas ein Zeichen für den Frieden auf der Welt setzen. Neben weiteren Top-Showacts aus dem In- und Ausland werden gut 100 Samba-Gruppen aus aller Welt in Coburg auftreten. Sie kommen aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Schweden, aber auch aus Neuseeland, Frankreich und der Türkei. Autogrammstunde mit DSDS-Jurorin Shirin David Deutschlandweite Bekanntheit erreichte Shirin als Jurorin der jüngsten Staffel der RTL- Castingsendung „Deutschland sucht den Superstar“. Die Entertainerin ist eine der erfolgreichsten YouTuberinnen in Deutschland und in der Onlineszene ein Megastar. Fans auf der ganzen Welt verfolgen ihren Tagesablauf und die Fans in Coburg dürfen sie hautnah kennen lernen. Eine Autogrammstunde ist für den Samba-Freitag (14.7) ab 18.30 Uhr, in den Räumen der VR-Bank am Theaterplatz, geplant. Anschließend wird Shirin ab 20 Uhr das Festival offiziell auf der Schloßplatzbühne eröffnen. Rucksack- und Taschenverbot In diesem Jahr wird es erstmals ein Taschen und Rucksackverbot auf dem Festivalgelände geben. Taschen und Rucksäcke, die größer sind als DIN A4,sind auf dem Gelände verboten. Vor der Coburger Angerhalle wird eine große Schließfach-Box aufgestellt. Die Besucher haben 24 Stunden Zugang zu der Box und können diese in nur wenigen Minuten von jedem Punkt des Festivals erreichen. Jedes der Fächer hat einen Stromanschluss, so das auch Handys geladen werden können. Die

Schließfächer können vor Ort tageweise gemietet oder bereits online unter www.samba-festival.de/sicherheit für das gesamte Wochenende vorreserviert werden. Kindersamba, Samba-Gottesdienst und großer SambaUmzug Auch die Kleinsten sind beim Samba-Festival in Coburg gut aufgehoben. Am Samstag und Sonntag gibt es „Kindersamba“ im Hofgarten, außerdem einen Trommelworkshop für Kids. Am Sonntag ab 10.30 Uhr gestaltet die Evangelische Jugend Coburg den alljährlichen Samba-Gottesdienst. Gegen 14 Uhr startet der große Samba-Umzug durch die Coburger Innenstadt. Alle teilnehmenden Gruppen werden durch die Straßen ziehen und die Festival-Besucher mit brasilianischen Rhythmen, Tanz- und Showeinlagen begeistern. Die Umzugsstrecke wird in diesem Jahr am Ketschentor starten und von dort aus über den Marktplatz zum Schloßplatz führen. Samba-Tanz erlernen: professionelle Workshops Besucher, die selbst einmal einen perfekten Tanz aufs Parkett legen wollen sind bei den Tanz-Workshops während des Festivals genau richtig. Professionelle Tanz-Trainer werden SambaTanz oder auch afrobrasilianische Tanzschritte lehren . Auch den Kampftanz Capoeira kann man während des Wochenendes erlernen, ebenso sein Taktgefühl in einem PerkussionWorkshop vertiefen. Tickets im Vorverkauf Das 26. Samba-Festival findet in diesem Jahr vom 14.-16. Juli statt. Bis Ende Juni läuft der Ticket-Vorverkauf zu ermäßigten Preisen. Das Ticket für das gesamte Samba-Wochenende kostet 22,- Euro. Darin enthalten ist der Zugang zum FestivalGelände am Samba-Wochenende und zu den großen Samba-Shows am Freitag- und Samstagabend im Kongresshaus Rosengarten. Tickets sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und online unter www.samba-festival.de erhältlich. Auch in diesem Jahr werden Online-Tickets angeboten, die zu Hause ausgedruckt aber auch einfach auf dem Handy vorgezeigt werden können. Informationen zu Tagestickets und Preisen für Kinder und Menschen mit Behinderung können unter www.samba-festival.de/preise nachgelesen werden.

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zung eines Rollstuhles verpflichten, die kleinen Nicklichkeiten des Lebens werden zu großen Problemen. Draußen auf der Straße scheitern Sie des Öftern an Treppen oder Kanten, in Geschäften an zu engen Gängen. Und selbst wenn Sie sich noch außerhalb des Rollstuhls bewegen können, wohin nur mit den Krücken? Krückentransport am Rollstuhl - eine unendliche Geschichte Kaum zu glauben, aber es gibt im Grunde keine sinnvolle Lösung für das Problem: Wie fixiere ich meinen Gehstock oder meine Krücken an meinem Rollstuhl? Die Hersteller der Gehhilfen bringen diverse Halterungen oder Klemmvorrichtungen auf den Markt, die alle eins gemeinsam haben - sie halten nicht richtig. Warum gibt es denn keine einfache Lösung, die das quasi nebenbei erledigt? Anwendungsbeispiele Haltefix auf einen Blick: • Körperpflegeprodukte im Bad- und WC-Bereich anhängen oder befestigen. • Fest verschraubte Flaschen mit Leichtigkeit öffnen. • Hilfsmittel jeder Art am Pflegebett und in dessen Umfeld halten und/oder sichern. • Therapeutische Wirkung durch Finger- und Handgymnastik. • Schützt Kinder vor geklemmten Fingern und Sie vor ungewollten Wohnungsausschluß. • Fixiert Utensilien und Werkzeuge des täglichen Bedarfs im Bad-, WC-, Küchen,- Wohn-, Lager- und Hobbybereich. • Gehhilfen griffbereit fixieren - einzeln oder paarweise - an waagerechten und senkrechten Kanten, Rohren, Tischplatten, Stühlen, Regalen, Autotüren, Rollatoren, Rollstühlen etc. • Kabel, Schläuche oder Bowdenzüge sortieren. Der Haltefix „Gnubbel“ leistet als universeller Halter wertvolle Hilfe für behinderte Menschen, v.a. für Geheingeschränkte, da er hervorragend als Halterung für Gehhilfen benutzt werden kann. Aber auch für kranke, in ihrem körperlichen Wohlbefinden beeinträchtigte sowie ältere Personen stellt Haltefix eine praktische Alltagshilfe dar. Denn mit Haltefix haben Sie die Hände frei beim Werken, er verbindet die Walkingsstöcke, fixiert die Gehhilfen an die Tischkante oder die Greifzangen am Rollator. Damit haben Sie eine zusätzliche Halterung am Rollstuhl oder Rollator für den Beutel beim Einkaufen, für die Taschenlampe oder fürs Telefon.

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Naturkunde-Museum Coburg

Fabelhaft!

Ein Leben für die Natur Kolumbus erreicht Amerika, Vasco da Gama entdeckt den Seeweg nach Indien, Gutenberg verfeinert den Buchdruck, Galilei und Kopernikus erschüttern das mittelalterliche Weltbild, Luther kritisiert die alte Kirche. Um 1500 beginnt ein neues Denken. Das Wissen über die Welt vermehrt sich explosionsartig. Neben die religiöse Deutung der Welt tritt die Wissenschaft, die das Alte hinterfragt und neu erklärt. Im Einklang mit der Bibel ist für Martin Luther jedoch klar, dass die Welt und alles was sie enthält, das Resultat des Schöpfungshandelns Gottes ist. „Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.“ So beginnt Martin Luther seine Auslegung des Glaubensbekenntnisses im Kleinen Katechismus. Zeit seines Lebens befasste er sich mit der Auslegung der Heiligen Schrift. Dabei war ihm klar, dass der biblische Text und die menschliche Erfahrung durchaus nicht übereinstimmen mussten. In solchen Konflikten vertraute Luther aber der Bibel und nicht eigenem Wissen. Viele „Baumlegenden“ ranken sich um Martin Luther. Überall wurden und werden Luthereichen, Lutherbuchen oder Lutherlinden gezeigt, die mit mehr oder weniger verbrieften Legenden verbunden sind. Der berühmte Satz „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ wird Luther zugeschrieben. Allerdings mag zu denken geben, dass der erste schriftliche Nachweis dieses Spruches erst 1944 zu finden ist. Zwar pries Martin Luther häufig das Sprießen und Wachsen oder das Frühlingserwachen von Pflanzen und Tieren als Gleichnis für Gottes Wunder in der Schöpfung des Lebens. Als Urvater der heutigen Umweltbewegung kommt der Reformator aber nur bedingt infrage. Er war fest in der jüdisch-christlichen Schöpfungsauffassung verwurzelt. Und die ist bezogen auf die Natur doppeldeutig: Einerseits verdient die unbelebte, vor allem aber die belebte Natur die größte Wertschätzung und Hochachtung, da sie Gottes Werk ist. Andererseits ist der Mensch als Krone der Schöpfung Herr über alle anderen Lebewesen, die in erster Linie zu seinem Nutzen geschaffen wurden. In von der Landwirtschaft dominierten Gesellschaften sind Pflanzen und Tiere in erster Linie Nahrungsquelle des Men-

Naturkunde-Museum Coburg größtes Naturkunde-Museum in Nordbayern

Edelsteine und Minerale Fossilien, Tierdioramen Urmenschen, Archäologie Völkerkunde ei

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lhaft! S „Fabe atur und .2017 N 29.10 Tiere, Luther“ ng, bis in u rt ll a M sste u ra e Sond

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Luthers Fabeln wie „Rabe und Fuchs“ wurden für die Ausstellung in Szene gesetzt (Foto: NMC). schen. Martin Luther selbst – obwohl als Sohn eines Mansfelder Hüttenbesitzers eigentlich ein Stadtmensch – erinnerte sich häufig seiner Herkunft aus einer Thüringer Bauernfamilie. Der von Luthers Frau Katharina geführte Familienhaushalt war eigentlich ein landwirtschaftliches Unternehmen. In mehreren „Gärten“ und zwei Bauerngütern wurden Obst, Gemüse, Getreide, Hopfen, Wein und Blumen angebaut. Im Jahr 1542 besaß die Familie zehn Schweine, drei Ferkel, fünf Kühe, neun Kälber und eine Ziege mit zwei Zicklein. Damit verfügten die Luthers damals über den größten Viehbestand in Wittenberg. Im Jahr 1530 hielt Martin Luther sich einige Monate auf der Veste Coburg auf. Für diese Zeit hatte er sich ein umfangreiches Arbeitsprogramm vorgenommen. Er begann mit einer Auslegung der Bücher der Propheten Jeremia und Ezechiel und übertrug 13 Fabeln des Äsop ins Frühneuhochdeutsche. Die Fabeln hatte Luther schon in der Schule kennengelernt und schätzte sie sehr. Er wollte damit vor allem Jugendliche und das einfache Volk ansprechen. Diese sollten auf unterhaltsame und dadurch auch einprägsame Weise lernen, wie man ein gutes und im Umgang mit seinen Mitmenschen friedfertiges Leben führen kann. Mit Blick auf Weisheit und Erkenntnis, Kunst und Nutzen für die Menschen wüsste er, schreibt Luther in der Vorrede seiner Fabel-Sammlung, „außer der Heiligen Schrift nicht viele Bücher, die diesem überlegen sein sollten.“

Naturkunde-Museum Coburg Park 6, 96450 Coburg Tel. 09561/8081-0, FAX 8081-40 www.naturkunde-museum-coburg.de

Im Zentrum der Sonderausstellung, die noch bis zum 29. Oktober 2017 zu sehen ist, stehen Luthers Fabeln.

Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr Karfreitag, 24.-26.12., 31.12. und 1.1. geschlossen

Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter http://www.naturkunde-museum-coburg.de oder im aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt Coburg.


Ruheforst 29

Würdevoll und Selbstbestimmt

Du gehst im Wald spazieren. Deine Gedanken verfangen sich in den starken Ästen der Baumriesen. Stumm und würdevoll empfangen Sie dich und neigen sanft ihre Kronen. Diese Bäume haben deine Ahnen für dich gepflanzt, ohne dich zu kennen. Sie spenden dir Schatten, reinigen deine Luft und schützen dich vor Regen. Individuell und einzigartig, eigenständig und doch Teil einer starken Gemeinschaft, so leben Bäume und danach strebt auch der Mensch. Selbstbestimmt und frei Sich selbstbestimmt und frei zu entscheiden ist im Leben den meisten Menschen wichtig, im RuheForst gibt es diese Möglichkeit auch über den Tod hinaus. Ehrwürdige alte Buchen und Eichen, aber auch zarte junge Bäume stehen als Ruheplätze zur Verfügung. Jedes RuheBiotop bietet Platz für bis zu 12 Urnen-Grabstätten. Man unterscheidet das GemeinschaftsBiotop, an dem einzelne Grabstätten ausgewählt werden, vom Familien- oder FreundschaftsBiotop, das komplett erworben wird. Für immer und ewig Die Gemeinde ist Träger des RuheForstes und führt die Aufsicht wie bei jedem anderen Friedhof auch. Durch die Eintragung der sogenannten Nutzungsrechte auf bis zu 99 Jahre werden die Baumriesen auch weiterhin geschützt. Innerhalb dieser langen Zeit findet hier dann die Urne ihren endgültigen Platz. Die Urnen sind aus biologisch abbaubarem Material und werden so nach und nach Teil des Waldbodens. Jeder Platz wird nur ein einziges Mal belegt. Die Grabpflege übernimmt Mutter Natur: Sie lässt je nach Jahreszeit Maiglöckchen, Anemonen und Immergrün erblühen, dekoriert die Grabstätten mit bunten Laub oder weißglänzendem Schnee.

Die Bäume können bereits zu Lebzeiten Bezugspunkte werden, denn die stummen Riesen bewahren alle Geheimnisse. Wenn ein Sterbefall eintritt, sind sie Halt und Stütze für die Angehörigen und bieten einen beruhigenden Ort zum Trauern. Die Verabschiedung kann individuell gestaltet werden, ein Andachtsplatz steht zur Verfügung. Der Ablauf der Beisetzung ist sehr viel freier und individueller, als auf einem Friedhof, jedoch immer ausgesprochen würdevoll. Im RuheForst kann man „seinen Platz am Baum“ bereits zu Lebzeiten erwerben, anders als auf einem Friedhof, bleibt dieser dann für bis zu 99 Jahre eingetragen. So kann man als Einzelperson, als Paar oder auch als Familie gemeinsam und selbstbestimmt vorsorgen. RuheForst Coburger Land Schlossallee 7

96479 Weitramsdorf OT Tambach Tel. 09567 981658

FAX 09567 9229 29

www.ruheforst-coburgerland.de

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Richtfest beim Caritas-Hospizhaus Coburg

Ein Hospiz für Coburg

Caritas-Hospizhaus Coburg: Ein Ort des Lebens Nach intensiver Planung und Vorbereitung wurde nun das Richtfest beim stationären Hospiz, Kükenthalstraße 21 in Coburg gefeiert. Für den Caritasverband Coburg ist die Umsetzung des stationären Hospizes eine wichtige Maßnahme. Gerade der Ausbau der stationären Hospizversorgung ist mehr denn je eine bedeutende Aufgabe, um schwerstkranke und sterbende Menschen und Ihre Angehörigen gut zu begleiten. Mit dem Hospiz in Coburg wird ein Ort für schwerstkranke und sterbende Menschen geschaffen, die nicht mehr Zuhause betreut werden können.

Das Hospizhaus soll ein Ort der Geborgenheit werden, an dem Sterbenden - so schmerzfrei wie möglich - Liebe, Zeit und Nähe, Zuspruch und Zuwendung entgegengebracht wird, um ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen.

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Ein Ort des Lebens Würdig sterben zu können ist sicher der persönliche Wunsch eines jeden von uns. Wir alle wünschen uns einen schnellen und schmerzlosen Tod nach einem erfüllten langen Leben. Leider wird dies nicht allen vergönnt. Die letzte große Aufgabe, vom Leben Abschied zu nehmen, ist wohl für die meisten Menschen die schwerste Aufgabe ihres Lebens. Für viele Menschen bedeutet Sterben schwere Krankheit, Schmerzen


Richtfest beim Caritas-Hospizhaus Coburg 31

In Würde leben - gepflegt von der Caritas www.caritas-coburg.de Caritas-Sozialstation Ernst-Faber-Straße 12 Tel.: 09561/8144-18

Pflege zu Hause, Palliativpflege, Urlaubs- und Verhinderungspflege, Betreuung von Demenzkranken, Hausnotruf „Sophia“, Seniorenberatung

Caritas-Kurzzeitpflege im Seniorenheim St. Josef Kükenthalstraße 19 Tel.: 09561/8354-12

zeitlich begrenzte Pflege im Heim, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist

Caritas-Seniorenheim St. Josef Kükenthalstraße 19 Tel.: 09561/8354-0

und Leiden, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit und dies oft genug in bedrückender Einsamkeit. Wenn die Versorgung schwerkranker Menschen in einer anderen Gesundheitseinrichtung nicht mehr erforderlich und eine Begleitung und Betreuung zu Hause nicht möglich ist, dann bietet, bei entsprechender Indikation durch den Arzt, der Einzug in ein Hospiz eine sehr gute Hilfe zur individuellen Lebensgestaltung bis zum Tod, unter Berücksichtigung der Wünsche des Gastes und der Einbeziehung und Begleitung seiner An- und Zugehörigen über den Tod hinaus.

in einem Haus der Begegnung gut versorgt wohnen, in Geborgenheit und Zufriedenheit den Lebensabend gestalten

Caritas-Hospizhaus Coburg Kükenthalstraße 21 Tel.: 09561/8354-11

Ein Ort für schwerstkranke und sterbende Menschen. Leben bis zuletzt, den Tagen mehr Leben geben

Attraktive Arbeitsplätze in Pflege und Betreuung

Die Kranken, die im Hospiz Gäste sind, werden von einem multiprofessionellen Team und von ehrenamtlichen Hospizhelfern umsorgt. Das ist auch eine Erleichterung für die pflegenden Angehörigen. Von der Pflege entlastet, soll ihnen im Hospiz die Möglichkeit gegeben werden, gemeinsam mit ihrem schwerkranken Familienmitglied

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noch einmal durchzuatmen und den letzten Weg in Ruhe gemeinsam zu gehen. Aufbauende Versorgungsstruktur Mit dem stationären Hospiz kann - nach dessen Verwirklichung - eine aufbauende Versorgungsstruktur von allgemeiner ambulanter Palliativversorgung, über spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), bis hin zum stationären Hospiz abgeschlossen werden. So setzt der Caritasverband Coburg mit der Schaffung und Errichtung des stationären Hospizes für die Region Coburg auf ein abgestuftes und vernetztes Versorgungssystem, das alle Bereiche der Sterbebegleitung umfasst. Das Wirken im Hospiz ist geprägt durch die multiprofessionelle Versorgung, die palliative Pflege und die Unterstützung bei

der Bewältigung von Beschwerden körperlicher, psychischer, sozialer oder spiritueller Art und trägt entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität der Hospizgäste und der Begleitung deren Angehörigen bei.

Das Hospiz als Ort gesellschaftlicher Solidarität Für den Caritasverband Coburg und den Verein „Lebensraum.

- Ein Hospiz für Coburg“ ist das Hospiz kein Sterbehaus, sondern ein Lebensraum: Ein Ort des Lebens, ein Ort der Begeg-

nung im Erleben der letzten Wegstrecke - das möchte das

Hospiz sein. Wichtig ist, dass Menschen nicht von, sondern an der Hand eines anderen Menschen sterben. Dem Caritas-

verband Coburg als Träger des Hospizhauses ist es wichtig, das Hospiz nicht „nur“ als Versorgungsort zu verwirklichen, son-

Atlas Bestattungen Coburg Glockenberg 18 (direkt am Friedhof)

Telefon 09561 / 512313 Ihr Bestatter für Coburg Stadt und Land. Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um den Trauerfall für Erd-, Feuer-, See-, RuheForst-Bestattungen.

Vertrauen haben... Zeit nehmen... Ruhe finden ... Stille wirken lassen ...

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dern als einen in den Sozialraum integrierten Lebensort, bis zuletzt. Die Präsenz und Offenheit des Hospizhauses soll dazu führen, dass das Sterben und der Umgang mit Sterben und Tod in der Bevölkerung thematisiert und somit in die Gesellschaft getragen werden. Ziel ist in diesem Sinne vor allem ein gesellschaftspolitisches: nämlich die Förderung und Verbreitung einer solidarischen und mitmenschlichen Sorgekultur, im Leben und im Sterben in der Region. Alle Hospizzimmer, der Pflegestützpunkt und die weiteren notwendigen Räume für die Pflege, Versorgung und Betreuung der „Hospizgäste“ befinden sich aus pflegeorganisatorischen Gründen im Erdgeschoss. Jedes Hospizzimmer hat ein eigenes Bad mit Dusche und ebenfalls Zugang auf eine eigene Terrasse. Des Weiteren stehen im Hospiz ein Raum der Stille, ein Wohlfühlbad, ein spezieller Wohnbereich mit Küche, Büround Nebenräume, sowie Angehörigenzimmer zur Verfügung.

Kontakt: Caritasverband Coburg Ernst-Faber-Straße 12 96450 Coburg

Tel.: 09561/8144-0

Bestattungstradition seit über 40 Jahren Das Leben hat viele Seiten. Freude, Trauer, Glück, Schmerz: oft liegen nur wenige Tage dazwischen. Wir sind für Sie da, wenn Sie unsere Hilfe brauchen.

Telefon 09563/6107 - Telefax 09563/3309 Kronacher Str. 10, 96472 Rödental www.bestattungsinstitut-mayer.de - bestattungsinstitut-mayer@web.de

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Die Kassen sind leer

Komödie in drei Akten von Wolfgang Bräutigam Der Besitzer der Pension Sonnenschein steckt in existenzbedrohenden finanziellen Schwierigkeiten. Die Gesundheitsreform hat dazu ihren Beitrag geleistet, die Krankenkasse überweist keine Patienten mehr und seine Frau hat nach der Scheidung die Hälfte des Vermögens zugesprochen bekommen. Jetzt sind die Kassen leer! Nun hofft man sehr, die Vorteile des Privaten Kurhotels in einem Reisekatalog unter zu bringen. Doch das gesamte Personal hat bereits gekündigt. Alle Freunde, Freundinnen, Onkel und Tanten helfen zusammen, in dem jeder gerade die Rolle übernimmt, in der er gerade gebraucht wird. Die Ärztin ist auch Elektriker, der Masseur auch

Hausdiener und Ober. Aus Angst, dass der fremde Herr der Gerichtsvollzieher ist, wird er gleich in die Sauna gesteckt. Ob das Kurhotel nach vielen turbulenten Verwicklungen und Missverständnissen doch noch gerettet werden kann. Lassen Sie sich überraschen.

Aufführungen: • Samstag

08.Juli 19:30 Uhr

• Sonntag

16.Juli 15:00 Uhr

• Samstag • Freitag

• Samstag • Freitag

• Samstag

15.Juli 19:30 Uhr 21.Juli 19:30 Uhr 22.Juli 19:30 Uhr 28.Juli 19:30 Uhr 29.Juli 19:30 Uhr


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