Ausgabe Nr. 14 • 2015
Thema XYZ
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Naturkunde-Museum Coburg
Österreichischer Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca)
Riesenbovist (Calvatia gigantea).
Pilze – Netzwerker der Natur Pilze sind schmackhaft oder lebensgefährlich, wirken „bewusstseinserweiternd“, sind für die Herstellung wichtiger Nahrungsmittel unerlässlich und faszinieren uns mit ihrer Formen- und Artenvielfalt. Vor allem nehmen sie jedoch eine zentrale Rolle in den Ökosystemen ein. Einen Einblick in die Wunderwelt der Pilze gibt die Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Coburg mit den fantastischen Pilzmodellen, die erstmals in Süddeutschland gezeigt werden.
Pilze sind Organismen der Gegensätze: Sie können mikroskopisch klein oder mehrere Meter groß sein. Einige von ihnen werden als kulinarische Köstlichkeiten hoch geschätzt, und die Suche nach „Schwammerln“ kann zur wahren Leidenschaft werden. Vergiftungen, die aus Verwechslungen von Speise- mit Giftpilzen resultieren, sorgen regelmäßig für Betroffenheit. Zugleich spielen Pilze eine wichtige Rolle in der Heilkunst – man denke nur an das Penicillin. Als Veredler mancher Speisen wie Schimmelkäse, Salami oder Brot laden sie zum Genießen ein – doch sollten wir uns vor den Pilzkulturen verschimmelter Lebensmittel hüten. Doch was sind Pilze eigentlich? Wie vermehren sie sich? Was ist ihre Aufgabe in der Natur? Die Sonderausstellung
Naturkunde-Museum Coburg größtes Naturkunde-Museum in Nordbayern
Edelsteine und Minerale Fossilien, Tierdioramen Urmenschen, Archäologie Völkerkunde tur“ er Na 015 bis rker d 2 etzwe ng, 19.07. N e u z „Pil stell eraus Sond 016! .2 21.02
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Naturkunde-Museum Coburg Park 6, 96450 Coburg Tel. 09561/8081-0, FAX 8081-40 www.naturkunde-museum-coburg.de Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr Karfreitag, 24.-26.12., 31.12. und 1.1. geschlossen
nimmt Pilze unter die Lupe und erzählt Spannendes, auch vielfach Unbekanntes aus ihrer Welt. Denn Pilze führen in der Regel ein unscheinbares und verborgenes Dasein. Mit ihrem Geflecht durchziehen sie den Boden, bauen organisches Material ab und machen dessen Bestandteile für neues Leben verfügbar. Das Naturkunde-Museum Coburg zeigt rund 900 Modelle mit ca. 150 Arten. In 15 Vitrinen werden verschiedene Lebensräume nachgebildet und die ökologischen Verhältnisse jedes Systems erklärt. Die einzigartigen Modelle von Lilo und Klaus Wechsler aus Bremen zeigen die Pilze in ihren natürlichen Lebensräumen und geben einen Eindruck des Farb- und Formenreichtums dieser vielfältigen Lebewesen. Vor über 30 Jahren begannen die beiden Pilzfreunde mit verschiedenen Materialien zu experimentieren, um Pilze zu konservieren. In der akribisch genauen Anfertigung von Abgüssen haben sie eine Möglichkeit gefunden, Pilze täuschend lebensecht nachzubilden, um das Museumspublikum fern von Wald und Flur mit ihrer Faszination zu fesseln. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 21. Februar 2016 zu sehen. Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter http://www.naturkunde-museum-coburg.de oder im aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt Coburg.
Inhalt & Impressum
Inhalt
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Lutherweg
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Medical Park Bad Rodach
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Entdeckungsreise durchs Coburger Land
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Laurentiushaus Lützelbuch
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Samba-Festival
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Umbau Senioren-Wohngemeinschaft Rossach
30
Coburger Klößmarkt
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Thomas – Baddesign
10
Möbel – Alles außer altbacken
33
SUVs im Trend
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Treff am Bürglaßschlösschen AWO
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Fleischmanns Wasserbetten
14
Morizkirche Coburg
38
Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke
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Donauradweg
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Impressum Herausgeber, Redaktion & Anzeigen:
Vertrieb:
film ´n´ media Manfred Mehls
Kostenlos zum Mitnehmen an bestimmten Auslagestellen in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Nachdruck oder Reproduktion, gleich welcher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Für Zusendung unverlangter Manuskripte oder Fotos wird keine Gewähr übernommen.
Rossacher Str. 32 96269 Großheirath Tel.: 09569 - 188 251 Fax: 09569 - 188 252 Handy: 0175 - 402 2595
© 2015 by film ´n´ media – Medienagentur Manfred Mehls
E-Mail: info@filmandmedia.de Internet: www.filmandmedia.de Freie Mitarbeiter Stefanie Bobrich Titelbild: © djd/DT Drucktechnische Verarbeitung: DCT GmbH Druckerei Nicolaus Zech Str. 64-68 96450 Coburg Telefon: 09561 8345-0 Telefax: 09561 8345-45 E-Mail: info@dct.de
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Lutherweg
Š fotolia.com / Patrizia Tilly
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Lutherweg
Wandern und Pilgern … … mit dem Schirmherrn des Lutherwegs Dr. Günther Beckstein Der Lutherweg verbindet lebendige Orte der Reformation mit den Kirchen als spirituelle Räume und dem Gehen. Im Gehen bewege ich mich als Pilger fort - mit jedem Schritt entferne ich mich vom Alltag und seinen Lasten. Mit jedem Schritt löse ich mich aus alltäglichen Bindungen. Mit jedem Schritt werde ich freier – für neue Gedanken – für Gespräche mit anderen – für Gott.
Die Kirchen als spirituelle Räume unterstützen diese Fort-Bewegung. Sie atmen das Leben und den Geist der Gemeinde, die schon seit Hunderten von Jahren auf den Spuren des Reformators ihren Weg zu Gott sucht. Dort kann man die Ruhe genießen, allein in innerer Einkehr, sich und Gott finden, mit anderen in der Gruppe Gemeinschaft im Singen oder Beten erleben. In den Kirchen findet man als Pilger Schutz vor der Hitze im Sommer und der Kälte im Winter, einen trockenen Ort bei Regen oder für die Rast. Als Pilger gehe ich den Weg allein im Schweigen, Nachdenken oder Meditieren von Worten und Gedanken, die mir der Lutherwegführer eröffnet oder genieße die Gemeinschaft und die Gespräche mit Anderen. Dabei begegnet man als Wanderer oder Pilger existentiellen Themen wie der Frage nach dem eigenen Ursprung und Ziel, den eigenen Grenzen, dem Geschenk des Lebens und nicht zuletzt der Güte Gottes. In einer Südschlaufe durchzieht der aus Thüringen kommende Lutherweg auf einer Länge von 96 km das Coburger Land (davon 11 km in Thüringen). Er verbindet Städte der Reformation Neustadt b. Coburg, Coburg und Bad Rodach. Am Samstag, 11. Juli findet von 10 Uhr bis ca. 16.30 Uhreine länderverbindende Wanderung mit dem
Aufbrechen Manchmal müssen wir aufbrechen, aus dem, was uns bindet, fesselt. Manchmal müssen wir uns frei machen von dem, was uns täglich in seinen Bann zwingt. Manchmal müssen wir neue Wege gehen, damit wir uns wiederfinden.
Schirmherrn Dr. Günther Beckstein, Ministerpräsident a. D., statt. Von der Urpfarrei Fechheim führt der Weg mit Blick zum Thüringer Wald nach Neustadt bei Coburg zur Georgskirche. Über den Muppberg geht es weiter nach Sonneberg. Die Wegstrecke beträgt ungefähr 15 Kilometer. In Neustadt b. C. wird eine Mittagspause eingelegt, mit der Möglichkeit zum Mittagsgebet und einer Einkehr. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Michaelskirche in Fechheim. Bei Bedarf bringt Sie ein Shuttle von Sonneberg zurück nach Fechheim. Hierfür wird eine Anmeldung beim Evangelischen Bildungswerk erbeten unter der Telefonnummer 09561-75984 Pfarrer Dieter Stößlein oder per Email unter dieter.stoesslein@ebwcoburg.de oder Fax 09561-630851. Es fällt keine Gebühr an. Wer den Lutherweg mit dem Fahrrad entdecken möchte ist hier richtig. Am Samstag, 18. Juli 2015 startet die Tour um 9 Uhr auf dem Marktplatz Coburg, Rückkehr ist gegen 18 Uhr. Die Länge beträgt ca. 55 Kilometer, Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel bis Bad Rodach, Anstieg von 200 Höhenmetern bis zur Senningshöhe. Auch hier fällt keine Gebühr an. Die Route führt über Neuses – Beiersdorf – Kösfeld – Wiesenfeld – Neida – Breitenau – Gauerstadt – Bad Rodach – Heldritt (22 km) – Oettinghausen – Ottowind – Mirsdorf – Senningshöhe – Rottenbach – Tremersdorf – Neukirchen– Lautertal – Coburg (33 km). Im Programm steht eine spirituelle Einkehr in Bad Rodach, ein Mittagessen, eine spirituelle Einkehr in Rottenbach und eine Besichtigung der Arche in Neukirchen. Die Routenplanung erstellt Edmund Ott und Veranstalter sind der ADFC (Allgemeiner deutscher Fahrrad-Club) und das EBW (Evangelisches Bildungswerk).
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Entdeckungsreise durchs Coburger Land
Quelle: Stefanie Bobrich
Schritte durch die Heimat Auf Entdeckungsreise durchs Coburger Land und Umgebung Der Frühling kommt, die Sonne lacht den Wanderfreunden. Wer Natur erleben und dabei noch etwas über die heimische Flora und Fauna lernen will muss nicht erst in die Ferne schweifen. Direkt vor der Haustür öffnen sich Pforten zu anderen Welten. So warten die Wanderwege im und um das Coburger Land mit lehrreichen Sehenswürdigkeiten und kunstvollen Gebilden auf.
Sei es ein Rundgang um die Veste Coburg, der Naturlehrpfad Lauterburg, der Gang auf den Spuren Friedrich Rückerts, die besondere Atmosphäre um den Steinlegendenweg oder das Abtauchen in kosmischer Welten mit beschreiten des Planetenwegs – wer Entspannung, Anspruch und Historie sucht ist hier genau richtig. Von Großheirath ausgehend erstreckt sich die besondere, mit zahlreichen Skulpturen und Plastiken des Künstlers Peter Plentz, ausgestattete Route des Steinlegendenwegs. Auf einer Länge von 18,2 km können Naturliebhaber die Schönheit der Heimat entdecken und sich an den Kunstwerken, wie „die Wassergöttin“, den „Taufstein“ oder das „Mühlbergmädchen“ erfreuen, um nur einige von insgesamt 15 zu nennen. Aber nicht nur Skulpturen machen den, im Oktober 2010 eröffneten Themen- und Erlebniswanderweg zu einer Augenweide. Der Naturfreund wird mit Eindrücken aus dem Umland verwöhnt. Sei es der Blick auf die Veste Coburg oder Schloss Hohenstein, im anderen Augenwinkel bereits die Schönheit von Kloster Banz, öffnet Geist und Seele für
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die besonderen Ecken der heimischen Umgebung. Wer keine etwa 5 Stunden in die volle Strecke investieren kann, dennoch alle Kunstobjekte sehen möchte, behilft sich einfach mit den kürzeren Alternativrouten. Die 4,84 km lange Wanderroute führt von Buchenrod, über den Weikersberg und den
Entdeckungsreise durchs Coburger Land
Mühlberg zurück nach Buchenrod. Mit dem 7,22 km Rundweg über den Ulrichsstock, nach Watzendorf und Gossenberg geht es zurück zum Ulrichsstock. Hier wartet mit dem „Zauberer“ eine weitere Skulptur auf gespannte Entdecker.
Gemeinde Großheirath
3,90 €
Steinlegendenweg Skulpturenweg mit heimatgeschichtlichen Themen
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Steinlegendenweg 80 seitiger broschierter Bildband inkl. Wanderkarte
3,90 € Broschüren sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: © schemmi/pixelio.de
Gastwirtschaft Ehrlich in Watzendorf, Brotzeitstube Anja Schiegg, Gossenberg, Fußpflege Mehls, Neuses a.d.E., Blumen-Pressel und Postagentur Hippmann, Untersiemau, Buchhandlung Riemann sowie Natursteinzentrum Niederfüllbach, und Kreuzstein-Apotheke, Lautertal.
Weg vom weltlichen hin in andere Spähren geht es in Untersiemau. Hier beginnt der 11 km lange Planetenweg und erstreckt sich von der Gemeinde im Coburger Land, über Kloster Banz, Unnersdorf und Bad Staffelstein. Auf einzelnen hochwertigen Schautafeln ist Wissenswertes über die Planeten unseres Sonnensystems vermerkt. Startpunkt des Planetenweges ist die „Galgenhöhe“ in Untersiemau. Dort steht die „Sonne“ und von aus geht es weiter über „Merkur“ zu „Venus“ und anschließend zur „Erde“. Dann vorbei an „Mars“ und dem Wasserschloss von Untersiemau folgt man „Jupiter“, zu „Saturn“, „Uranus“ und „Neptun“ zum Planeten „Pluto“ in Unnersdorf. Start und Ziel der Route durch das Sonnensystem ist die Sonne. Wer gerne Berg ab schlendert sollte den Erlebnis-Pfad am kleinsten der Planeten, dem Pluto beginnen. Nach dem Anstieg zu Kloster Banz geht es dann entspannt herab bis nach Untersiemau. Hungrig muss in der Genussregion Oberfranken natürlich kein Wanderer lange bleiben, dafür sogen die Gasthäuser und Biergärten in der Umgebung. Um sich optimal auf die Wanderungen durch das Coburg Land und Umgebung vorzubereiten, bieten sich zahlreiche Broschüren, unter anderem zum Thema Steinlegendenweg oder Planetenweg an. Hier werden die Attraktionen detailliert vorgestellt und eine Wanderkarte liegt selbstverständlich mit bei.
Untersiemauer Planetenweg inkl. Wanderkarte
5,00 € Broschüren sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Rathaus Gemeinde Untersiemau- Rewe- Markt Untersiemau- Gertenbau Pressel Untersiemau- Friseursalon Sandmann Untersiemau- Gastwirtschaft Eller Birkach.a.Forst- Fußpflege Mehls Neuses. a.d. Eichen- Sportshouse Rödental- Buchhandlung Riemann Coburg- Naturkundmuseum Coburg- AWO - Mehrgenerationshaus Coburg- Buchhandlung Stache Neustadt.b. Coburg
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Samba-Festival
Samba-Festival – 10.-12. Juli 2015 Samba-Königin aus Rio de Janeiro, 3.000 Sambistas aus aller Welt und rund 200.000 Besucher kommen zum Internationalen Samba-Festival nach Coburg Zum 24. Internationalen Samba-Festival in Coburg wird die amtierende Königin des Karneval aus Rio de Janeiro, Clara Paixão, nach Franken kommen. Wieder einmal ist es den Organisatoren gelungen ein Rahmenprogramm mit vielen Top-Acts und internationalen Künstlern auf die Beine zu stellen. Rund 200.000 Besucher sehen neben 3.000 Sambistas aus aller Welt, unter anderem aus Neuseeland, Singapur, Frankreich, Schweden und England, auch OLODUM aus Salvador da Bahia oder Fernanda Brandão und Sara Nuru.
Der diesjährige Top-Act OLODUM spielte schon mit Michael Jackson. Die Jungs machten mit ihren Trommeleinlagen den Song „they don´t care about us“ zum Welthit. Aber auch Paul Simon engagierte OLODUM aus Bahia mehrfach für seine Shows und Tourneen. Das größtes Samba-Festival außerhalb von Rio lockt vom 10-12.7 wieder rund 200.000 Besucher nach Coburg.
worden. Dr. Markus Söder ist Schirmherr des diesjährigen Samba-Festival. Der Bayerische Finanzund Heimatminister wird am 10.7 um 20 Uhr auf dem Coburger Schlossplatz zusammen mit der Königin des Karneval das Samba-Festival eröffnen.
Das Internationale Samba-Festival Coburg ist jüngst in Rio de Janeiro mit dem „Edison Carneiro Preis“ für die beste Samba-Veranstaltung außerhalb von Rio ausgezeichnet
Die Brasilianische Sängerin und Schauspielerin Fernanda Brandão, die auch schon mit Dieter Bohlen in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“
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Stars & Sternchen auf dem Festival
Samba-Festival
Sonntag gibt es „Kindersamba“ im Hofgarten, außerdem einen Trommelworkshop für Kids. Am Sonntag ab 10.30 Uhr gestaltet die Evangelische Jugend Coburg den alljährlichen Samba-Gottesdienst. Tickets im Vorverkauf Tickets für das diesjährige Samba-Festival sind für 20,- Euro bis 30.6. im Internet unter www.samba-festival.de zum VVK-Preis erhältlich. Die Tickets können entweder zu Hause ausgedruckt oder auch als Mobile-Ticket auf dem Smart-Phone gespeichert werden. Während des Festivals werden an den Kassen auch Tages-Tickets angeboten.
saß, wird das Festival zusammen mit Sara Nuru besuchen. Sara Nuru gewann vor 5 Jahren die Castingshow „Germany´s Next Top Model“ und engagiert sich für die Stiftung „Menschen für Menschen“ AUTOGRAMMSTUNDE: Sara Nuru und Fernanda Brandão werden am Freitag, 10.7, ab 18.30 Uhr im Coburger Kongresshaus ihren Fans für Autogramme und Erinnerungsfotos zur Verfügung stehen. Samba-Festival verleiht erstmalig Förderpreis Das Internationale Samba-Festival Coburg verleiht in diesem Jahr zum ersten Mal einen Förderpreis in der Kategorie „Soziales Engagement“. Dieser Preis samt Fördersumme wird in Zukunft alle zwei bis drei Jahre an Personen, Einrichtungen oder Initiativen verliehen, die über Jahre hinweg soziale Projekte/Kinderprojekte fördern und unterstützen oder sogar selbst Hilfsprojekte gegründet haben und betreiben. Die Verleihung findet am Freitag, den 10.7.2015, in Coburg statt. Durch die Veranstaltung führt die Schauspielerin und Sängerin Fernanda Brandão.
Für Besucher aus dem Coburger Raum gibt es eine Vielzahl örtlicher Vorverkaufsstellen. Tickets gibt es unter anderem beim Tourismus Coburg, der Neuen Presse, dem Coburger Tageblatt, oder der VR-Bank Coburg.
Workshops für das Publikum von Capoeira bis Zumba Wer professionell tanzen, trommeln oder den brasilianischen Kampf Capoeira erlernen möchte, ist beim Samba-Festival genau richtig. Im Rahmen von Workshops werden die Besucher von professionellen Trainern betreut. Neben dem Capoeira, Tanz oder Percussion-Workshop wird auch Zumba® Fitness Masterclass angeboten. Diese Kombination aus Tanz und Fitness zu lateinamerikanischen Rhythmen macht so viel Spaß, dass man gar nicht bemerkt, dass es ein Fitness-Programm ist. Kindersamba und Samba-Gottesdienst Auch die Kleinsten sind beim Samba-Festival in Coburg gut aufgehoben. Am Samstag und
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Coburger Klößmarkt
Feiern und schlemmen beim Coburger Klößmarkt Der Coburger Marktplatz ist schön, aber am schönsten ist er am letzten August-Wochenende. Dann nämlich sitzen hier viele Coburger und ihre Gäste unter weißen Sonnenschirmen gemütlich zusammen und lassen es sich so richtig gut gehen. Das ist bereits eine schöne Tradition, seit der Coburger Klößmarkt im Jahr 2006 im Rahmen der Feierlichkeiten zu „950 Jahre Coburg“ ins Leben gerufen wurde. Dieses Jahr gibt es den Klößmarkt also zum zehnten Mal, somit feiert er ein kleines Jubiläum. Alle Gäste sind aufgerufen mitzufeiern! Vom 28. bis 30. August – natürlich mit fränkischen Spezialitäten rund um den Kloß, viel Unterhaltung und reichlich Spaß bis in den Abend.
Feierlich eröffnet wird der Klößmarkt am Freitag, 28. August um 11 Uhr, dann nämlich bereiten die Coburger Gastronomen die ersten Klöße zu! So kann man das Wochenende sehr entspannt mit einem „Coburger Rutscher“, der lokalen Kloßvariante, auf dem Marktplatz beginnen und hat ausreichend Gelegenheit, eines oder mehrere der traditionellen Gerichte zu genießen. Da gibt es eine reichhaltige Auswahl, zum Beispiel Gänsebrust, Roulade, Sauer- und Schweinebraten mit Rotkraut und einer Menge Soß‘. Weil es auch am Samstag und Sonntag jeweils ab 11 Uhr bereits handgeschlagene Klöße und mehr gibt, bleibt zudem genug Zeit, auch die schmackhaften modernen Interpretationen aus dem
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Kloßteig, wie Kloßpizza, Gnocchi und Kloß-Cordon Bleu zu probieren. Süße Leckereien, erfrischende Getränke sowie das passende frisch gezapfte Bier in alkoholhaltiger wie –freier Variante stehen natürlich ebenso parat. Es bietet sich an, auf dem Coburger Klößmarkt den Sommer mit Freunden in netter Runde ausklin-
Coburger Klößmarkt
gen zu lassen. Zumal das Unterhaltungsprogramm wieder besten Ohrenschmaus – live und aus der Region - sowie tanzfähige Melodien verspricht. Die ersten Acts stehen bereits fest. Da dürfen natürlich die Silhouettes nicht fehlen. Sie laden am Freitag ab 17.30 Uhr zu Oldies und Goldies, also dem Besten seit den 60er Jahren, ein. Das breite Repertoire und die Erfahrung sprechen für sich! Denn seit 1966 rocken die Vollblutmusiker der Silhouettes bereits durch die Region. Für den Samstag haben bereits die drei Gaudi-Buam zugesagt. Sie unterhalten ab 13 Uhr mit volkstümlichen Klassikern, Jodlern, Schlagern und Stimmungshits. Immer nahe am Publikum, mit viel Humor aber ohne Technik, sorgen Mario Bamberger und seine Jungs für Lacher, Laune und Livemusik zum Mitmachen. Ab 18 Uhr übernimmt an diesem Samstagabend Wart-a-moll das sicherlich entspannte Publikum, das dann zu Hits aus Rock, Pop und Countrymusik der letzten fünfzig Jahre – von fetzig bis romantisch – das Tanzbein schwingen kann oder einfach nur zuhören, plaudern und den Abend genießen. Am Sonntag wird der Klößmarkt – wie auch in den letzten Jahren mit einem Ökumenischen Open Air-Gottesdienst eröffnet. Das Begleitprogramm zum Mittagstisch sowie die weitere Unterhaltung bleiben vorerst jedoch noch eine kleine Überraschung. Zum zehnten Klößmarkt wird übrigens der CoburgBierglasdeckel eingeführt, der kostbare Getränke vor lästigen Flugobjekten schützen kann. Der kleine Holzdeckel für Glas und Krug kann für 2,50 Euro bereits jetzt bei der Tourist-Information in der Herrngasse 4 oder direkt auf dem Klößmarkt bei den Ausschank-
stellen, dem Kloßquirl-Infostand der Tourist-Information sowie bei den Essenständen erworben werden. Der Bierglasdeckel kann auch einfach so verschenkt werden, außerdem eignet er sich ideal als nette Einladung auf den Coburger Klößmarkt. Wie wär’s? Schlemmen, tanzen, sich unterhalten - am besten genießt man das gemütliche Klößmarkt-Wochenende ganz ungezwungen mit der Familie und netten Freunden. Das Stadtmarketing Coburg mit seinen Partnern und die teilnehmenden Gastronomen laden alle Bürger und Gäste herzlich zu diesem Jubiläums-Marktfest ein. Der Eintritt ist an allen Tagen frei!
FR - SO
Guten Appetit !
28.08.-30.08.
COBURGER
KLÖSS MARKT
PROGRAMMHIGHLIGHTS FR, 28.08. ab 17.30 Uhr THE SILHOUETTES SA, 29.08. ab 13.00 Uhr DIE DREI GAUDI-BUAM SA, 29.08. ab 18.00 Uhr WART A-MOLL
ALLES RUND UM KLOSS UND KARTOFFEL – SERVIERT MIT BUNTEM MUSIKPROGRAMM AN ALLEN TAGEN AB 11.00 UHR KLOSS- UND KARTOFFEL-
SPEZIALITÄTEN UND VERSCHIEDENE BRÄTEN – AUCH ZUM MITNEHMEN
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Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme
Mit Sicherheit im Bad wieder wohlfühlen Unsere Lebenserwartung steigt und damit auch unser Bedürfnis nach Erholung und Komfort, sich weiterhin sicher im Alltag zu bewegen. Aber gerade im Bad gibt es Hürden, die täglich zu meistern sind.
Wir bieten die Lösung für Ihre Alltagsprobleme im Badezimmer. Mit der richtigen Ausstattung und ausgewählten Sanitärobjekten, die barrierefreie Sicherheit und Komfort bieten, entsteht in kurzer Zeit Ihr neues Wohlfühlbad. Bodenbündige Duschbereiche, großzügig bemessene Waschtische, die sich in der Höhe verstellen lassen, Aufstehhilfen im Wannen-und Duschbereich, der Einbau einer Badewannentür oder der Umbau Ihrer Wanne zur Dusche sowie gut erreichbare Ablagen sind nur einige Beispiele, Ihr neues Bad sicher, komfortabel und ästhetisch zu gestalten. Unein-
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Thomas – Baddesign • Schwimmbäder • Heizsysteme
geschränkte Bewegungsfreiheit – schon bei der Planung Ihres neuen Bades sollten mögliche körperliche Einschränkungen im Alter eine Rolle spielen. Denn: Was für morgen geplant ist, ist natürlich auch heute schon gut! Auch die Bundesregierung unterstützt barrierefreie Umbaumaßnahmen und hat seit dem 01.Januar 2015 die Zuschüsse hierfür deutlich gesteigert: Von bisher bis zu 2.557 Euro auf zukünftig bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme. Leben mehrere Pflegebedürftige gemeinsam in einer Wohnung, kön-
nen sie statt bis zu 10.228 Euro jetzt bis zu 16.000 Euro pro Maßnahme erhalten. Der Antrag auf Zuschuss ist in jedem Fall vor Beginn des Umbaus zu stellen. Wir sind Ihr Partner für die Verwirklichung Ihres Traumbades in Form, Farbe, Funktion und Design. In kurzer Zeit unterziehen wir Ihr Bad einer kompletten Verjüngungskur oder verwirklichen Ihr komplettes Wohlfühlbad. Dabei organisieren wir den gesamten Ablauf vom Fliesenleger bis zum Maler. Für mehr Informationen oder ein persönliches Vor-Ort-Gespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kasernenstraße 7, 96450 Coburg, Tel. 09561 / 87 10 51
www.thomas-coburg.de
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SUVs im Trend
Quelle: djd/pt, Fotos: djd/Bosch/thx
Sicherheit, Komfort und Sportlichkeit kommen bei den sogenannten SUV-Modellen zusammen. Diese Fahrzeuggattung wird immer beliebter - vor allem als Diesel.
Auf großem Fuß SUV-Modelle liegen bei Autokäufern ungebrochen im Trend Tieferlegen war gestern - heute sind Autos gefragt, die hochgelegt und besonders üppig dimensioniert daherkommen: Sportliche Geländemodelle aus der Familie der SUV („Sport Utility Vehicles“) liegen immer stärker im Trend. Schon jedes sechste Auto, das 2014 in Deutschland neu zugelassen wurde, zählt nach Angaben des KraftfahrtBundesamtes (KBA) zu den SUVs oder den noch größeren, Offroad-tauglichen Geländewagen. 2008 lag der Anteil unter den Neuzulassungen nicht einmal halb so hoch. Insgesamt haben der Statistik zufolge die SUV-Verkäufe 2014 gegenüber dem Vorjahr um 20,6 Prozent zugelegt.
Diesel ist für SUV die erste Wahl
Kompakt-SUV sind stark gefragt
„Gründe für diese Kaufentscheidung gibt es viele - das ausgeprägte Sicherheitsgefühl, das großzügige Raumangebot, die etwas höhere Sitzposition mit dem bequemen Ein- und Ausstieg“, kommentiert Auto-Experte Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Neben aller Faszination sollte man allerdings Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Emissionen beim Autokauf nicht außer Acht lassen. Gerade bei den etwas größeren und somit auch schwereren Fahrzeugen kann der Selbstzünder punkten, meint Bosch-Experte Michael Krüger. „Bei SUV führt kein Weg am Diesel vorbei. Durch die Kombination aus Durchzugsstärke und Sparsamkeit ist er für größere Fahrzeuge ideal.“
Das hohe Drehmoment sorgt für viel Fahrspaß, der niedrige Verbrauch erhöht spürbar die Reichweite mit nur einer Tankfüllung. Vergleichsrechnungen etwa auf www.fuel-pilot.de unterstreichen dies: So lohnt sich der Selbstzünder für den Mercedes ML 350 schon ab dem allerersten Kilometer. Aber auch die kleineren SUV-Vertreter sind mit Selbstzünder deutlich sparsamer unterwegs: Beim Opel Mokka etwa verbraucht der Diesel rund 20 Prozent weniger. Generell dürfte auch in den kommenden Jahren das Segment der Kompakt-SUV weiter wachsen: Der Dacia Duster etwa ermöglicht den SUV-Einstieg bereits ab einem Kaufpreis von rund
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SUVs im Trend
11 000 Euro. Aber auch die Kompaktmodelle von VW Tiguan bis Ford Kuga bleiben stark gefragt. Autokosten selbst vergleichen Diesel oder Benziner, welchen Antrieb soll das neue Auto haben? Bei dieser Frage lohnt es sich, genau nachzurechnen. Interessant dabei: Der Selbstzünder ist keineswegs nur für Vielfahrer interessant. Kostenvergleiche zum Beispiel des ADAC zeigen, dass sich der Diesel oft bereits ab einer jährlichen Laufleistung von nur 10 000 Kilometern auszahlt. Gerade bei SUV-Modellen sind die Vorteile noch deutlicher. Vergleichsrechnungen für das persönliche Wunschmodell ermöglicht kostenfrei der Online-Rechner unter www.fuel-pilot.de. Ein Gefühl von Freiheit erleben: Die SUV-Fahrzeuge finden nicht nur im Gelände, sondern vor allem in den Städten ihr Revier.
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Fleischmanns Wasserbetten
Wasserbettenkauf ist Vertrauenssache Mit zunehmender Aufklärung ist in den letzten Jahren ein wahrer Run auf Wasserbetten zu verzeichnen. Aber auch hier gibt es undefinierbare Produkte von fragwürdigen Anbietern, die die Runde machen und einen schlechten Ruf für die Wasserbettenbranche hinterlassen.
Unter anderem wird mit eigenen Qualitätszertifikaten geworben, die nichts mit denen vom TÜV oder LGA gemeinsam haben. Meist sind die einzelnen Komponenten der Billigwasserbetten untereinander nicht material- oder formverträglich. Die Folgen bleiben nicht aus. Der Endverbraucher wird mit seinen Garantieansprüchen fast immer alleine gelassen. Eigentlich logisch, wenn die Reparatur mehr kostet als das Wasserbett wert ist. Wasserbetten wirken sich auf Ihre Gesundheit aus Unser Rat: Sie müssen nicht weiter suchen, um das richtige Wasserbett zu finden. Tolle Wasserbetten von hervorragenden Herstellern, mit jahrelanger Erfahrung, bis zu 10 Jahren Garantie finden sie nur im Fachhandel bei Fleischmann‘s Wasserbetten. Wo gibt es sonst schon einen 24 Std.-Dienst. Auch - oder gerade - für Betten, die nicht aus unserem Bestand sind. Schließlich ist
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die beste Erfindung, die es je gab - das Wasserbett - zu schade um ständig Ärger damit zu haben. Forschungen haben erwiesen, dass das Schlafen auf Wasserbetten unschätzbare Vorteile bietet. Wasserbettenbenutzer spüren einen dauerhaften Regenerationsanstieg. Das Wasserbetten sich auf die Gesundheit auswirken, das bekommen wir fast täglich von unseren Käufern zu hören, wenn sie ihren Conditionierer zum Nachfüllen kaufen. Alle sagen ausnahmslos: „Ich geb mein Bett nie mehr her!” Wasserbett und die Bandscheibe Zur Regeneration eines Bandscheibenvorfalls ist es sehr wichtig, dass die Bandscheiben sich nachts dehnen können und entlastet werden, sodass sich der Druck auf den Bandscheibenring minimiert. Dadurch kann er sich wieder mit Flüssigkeit voll-
Fleischmanns Wasserbetten
saugen. Wasserbetten sind dafür optimal, da nur mit diesen Schlafsystemen die Schlafposition optimal eingestellt werden kann. In der Vergangenheit wurden Wasserbetten ohne Achtung auf den individuellen Körper pauschal befüllt. Diese Vorgehensweise kann natürlich keinen positiven Effekt bei einem Bandscheibenvorfall hervorrufen, da eine an den Körper nicht angepasste Wasserfüllmenge der Wirbelsäule sogar schaden kann. Allerdings haben wir die Erfahrung und den Blick um ein Wasserbett individuell und genauestens an den jeweiligen Körper anzupassen und damit eine optimale Liegeposition für die Wirbelsäule erreicht wird – das sogenannte optimale Lot. In dieser Position werden alle Gelenke, nicht nur die der Wirbelsäule, in ihrer optimalen Ruhestellung gehalten und können sich so am besten regenerieren.
Ein Wasserbett ist zu schwer für viele Decken ? Holzdecken müssen in Deutschland eine Traglast von mindestens 200kg pro Quadratmeter und Stahlbetondecken mindestens 150kg pro Quadratmeter aufweisen. Da ein Wasserbett nicht nur auf vier Füßen steht, sondern unter dem ganzen Bett ein Podest steht, dass die Last gleichmäßig verteilt, ist die Punktbelastung beim Wasserbett geringer, als wenn Sie zwei Kisten Bier übereinander stellen! Zwei Kisten Bier wiegen auf 0,095qm Fläche 18kg. Auf der gleichen Fläche wiegt ein Wasserbett nur 14,37kg! Würde jemand Bedenken haben 5 Kisten Bier längs und 6 Kisten quer in zwei Reihen aufzustellen? Uns ist in den letztetn 15 Jahren noch nicht einmal ein Bett durch die Decke gekracht, sogar Hochbetten haben wir schon mit Wasserbetten ausgestattet, es ist viel mehr machbar als Sie manchmal denken. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, können Sie sich mit den Plänen vom Haus auch an einen Statiker wenden. Er wird Ihnen eine definitive Aussage geben können! Das ist auch unsere Empfehlung!
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Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke
Quelle: Christine Rühl
Jubiläum! Selbsthilfegruppe feierte das Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke Aus Anlass der DGM-Jubiläen - Bundesverband 50 Jahre – Landesverband Bayern e. V. 20 Jahre – lud die Selbsthilfegruppe für Muskelkranke und Angehörige Coburg Stadt und Land, als Veranstalter der diesjährigen regionalen Gruppenunternehmung, gemeinsam mit den Kontaktgruppen Schweinfurt und Bayreuth, für Sonntag, den 21. Juni 2015 zu einem besonderen Event ins Coburger Land ein.
Zum „gesundheitlichen Teil“ trafen die 34 Teilnehmer gegen 11 Uhr im Medical-Park Bad Rodach ein. In einer Hügellandschaft des Coburger Landes, am Rande des Luftkurortes Bad Rodach, ganz in der Nähe des Thermalbads „Therme Natur“, in einer wunderschöne Parkanlage eingebettet, liegt der Medical Park. Diese Klinik für Rehabilitation und Prävention in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Innere Medizin bietet unter anderem aktuellste Therapien bei PostPolio-Syndrom, Multipler Sklerose und Muskelerkrankungen.
der Klinikleitung herzlichst begrüßt und über den geplanten Programmablauf informiert. Der Klinikrundgang führte uns unter anderem in die Bereiche des ADL-Trainings, einer Therapie, die es ermöglicht, die Fähigkeiten des täglichen Lebens in nachgestellten Wohneinheiten wieder zu erlernen. Nach der Besichtigung einer Vielzahl von Räumlichkeiten für physiotherapeutische und physikalische Behandlungen wurde auch der Blick in ein Patientenzimmer ermöglicht.
Im harmonischen Ambiente des Veranstaltungsraums wurden wir von der Key Account Managerin Frau Petroll und dem Leiter der Therapieabteilung Herrn Hölig im Namen
Unser besonderes Interesse galt der Abteilung medizinische Trainingstherapie (MTT). Neben modernsten Trainingsgeräten verfügt der Medi-
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Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke
cal-Park seit März diesen Jahres über die Weltneuheit des „Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG“ . Durch künstliche Reduktion der Schwerkraft kann ein Reha-Prozess (z.B. bei Gehbehinderung oder Querschnittslähmung) gegebenenfalls beschleunigt, sowie ein Therapieerfolg verstärkt werden. Ein „Probelauf“ zweier Teilnehmer unserer Gruppe, verschaffte uns einen Einblick in das Höchstmaß an Technik und Perfektion, sowie eine Vielfalt an Therapiezielen. Eine anschließende rege Diskussionsrunde, bei der Herr Hölig mit größter Geduld, sowie einem immensen Erklärungspotential bis ins kleinste Detail, unermüdlich Rede und Antwort stand, war für uns zweifelsohne ein beeindruckendes Highlight der Klinikführung. Am Ende des Rundgangs konnten wir das hauseigene, mit Thermalwasser gefüllte, Therapiebad besichtigen. Dieses steht den Patienten zu bestimmten Zeiten auch zu freier Nutzung zur Verfügung. Wieder am Ausgangspunkt der Führung angelangt, verabschiedeten wir uns mit einem herzlichen Dankeschön von dem überaus kompetenten und kooperativen Team des Medical-Parks. Eine Weiterfahrt nach Heldritt, zum „geselligen Teil“ unserer Unternehmung, stand für 13.15 Uhr auf dem Plan. Vorbei an Wiesen und Feldern der Landschaft Lange Berge gelangten wir, leider von einem grauen Himmel und mit Regenwolken begleitet, zur Waldbühne in Heldritt. Diese Naturbühne im Ortsteil Bad Rodach wird seit 1930 bespielt. Seit 1975 organisiert der vor 65 Jahren gegründete Heimatverein Heldritt die jährliche Bespielung. Mit ihren gewaltigen Ausmaßen bietet die Waldbühne 800 überdachte Zuschauer-Sitzplätze. Bevor um 15.00 Uhr die Vorstellung des Lustspiels „Cash – und ewig rauschen die Gelder“ begann, konnten wir uns bei einem vielseitigen Angebot an Speisen und Getränken stärken. Infolge der kalten Witterung waren die Heißgetränke besonders gefragt. Auch unsere Themen bei angeregter Unter-
haltung konnten lediglich die Gemüter erhitzen! Leider hatte das Wetter nach wie vor kein Einsehen mit uns. Mit Kissen und in Decken gehüllt begaben wir uns in den Zuschauerbereich. Das Lustspiel gestaltete sich, mit teils aktuellem Zeitgeschehen, sehr beschaulich, kurzweilig und unterhaltsam. Mit gezielten Pointen wurde das Publikum immer wieder zu Lachsalven hingerissen. Wegen der ungemütlichen Wetterlage verabschiedeten sich leider einige unserer Gäste bereits in der Pause. Bis zum Ende der Vorstellung bereitete uns das Schauspielteam der Waldbühne mit Höchstleistung noch beste Unterhaltung und viel Spaß. Der Alltag mit seinen Anstrengungen und ständi-
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„Auch nach 50 Jahren ist unsere Arbeit noch nicht zu Ende.“
wirksame Therapien und Heilung Noch immer fürfehlenmuskelkranke Menschen. fehlt für Betroffene eine angemessene Hilfsmittelver‐ Noch immer sorgung, um passende Lebenssituationen zu finden. Helfen Sie uns, dies zu ändern:
Informationen anfordern:
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe IBAN: DE38 6602 0500 0007 7722 00 BIC: BFSWDE33KRL
0 76 65/ 94 47‐0
info@dgm.org www.dgm.org
Ambulanter Pflegedienst „Gemeinsam Leben“ Sozialstation Untersiemau
Leistungen: • Kranken- und Altenpflege • Hauswirtschaftliche Versorgung • Mobiler Sozialer Hilfsdienst • Beratung und Vermittlung • Patienten- und Behindertenfahrdienst • Tages-, Demenzbetreuung • Rufbereitschaft 24Stunden365 Tage • Betreutes Wohnen in der Wohngruppe
Kontakt: Ambulanter Pflegedienst „Gemeinsam Leben“ Mario Lauer Sudetenstraße 3 96253 Untersiemau
Büro: Tel.: 09565/ 616 92 44 Fax: 09565/ 616 92 45 Email: Info@pflegedienst-mariolauer.de www.pflegedienst-mariolauer.de
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gen Herausforderungen war einmal mehr für einige Stunden in den Hintergrund gerückt! Etwas verfroren, aber dennoch gut gelaunt nahmen wir Abschied. Schnell ins warme Auto und ins gemütliche zu Hause, wurde einem „ gemütlichen Beisammensein“ nach der Vorstellung vorgezogen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, so der Tenor der Anwesenden! Resümee: wenn man zum Sommeranfang einen Ausflug plant, ist schönes Wetter nicht selbstverständlich! Auch nicht „wenn Engel reisen“! Auf der Heimfahrt nach Coburg begleiteten uns dann doch zeitweise einige zaghafte Sonnenstrahlen und blaue Wolkenfetzen!
Selbsthilfegruppe Muskelkranke und Angehörige Coburg Stadt und Land Ansprechpartnerin Christine Rühl Dr.-Hans-Schack-Straße 18 96450 Coburg Ruf: 09516 / 25389 Mail: ruehli2@gmx.net Regelmäßige Zusammenkunft: Im 5-Wöchigem Turnus jeweils freitags ab 14:30 Uhr im kleinen Konferenzraum des Klinikums Coburg (Neben der Cafeteria) Terminänderungen vorbehalten Die Selbsthilfegruppe wird durch die Arge der Krankenkassen-Verbände und dem „Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familien und Intergration“ finanziell unterstützt (Stand März 2015)
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Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Neuromuskuläre Erkrankungen In Deutschland sind über 100.000 Menschen von einer neuromuskulären Erkrankung betroffen. Neuromuskuläre Erkrankungen gehören zu den seltenen Erkrankungen. Die Mehrzahl der rund 800 verschiedenen Muskelkrankheiten ist erblich bedingt und derzeit unheilbar.
Selbsthilfeorganisation mit einem breiten Angebotsspektrum. Heute zählt sie über 8.000 Mitglieder in 16 Landesverbänden. Unsere Ziele: • Selbstbestimmung und Selbständigkeit von Betroffenen • Integration und Gleichstellung
Für die Betroffenen bedeutet eine solche Erkrankung vor allem den fortschreitenden Verlust ihrer Bewegungsfähigkeit. Je nach Erkrankung müssen Betroffene mit organischen Schwächen kämpfen und mit einer drastisch verkürzten Lebenszeit rechnen.
• Sicherung der Lebensqualität
Da es für diese Erkrankungen keine Heilung gibt, sind der Erhalt von Lebensqualität, die individuelle Anpassung von lindernden Therapien und die optimale Versorgung mit Hilfsmitteln für die Betroffenen besonders wichtig.
• Information und Aufklärung: Broschüren, Handbücher, www.dgm.org
Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Die DGM ist die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen in Deutschland. Sie wurde 1965 gegründet, um die Erforschung der Muskelerkrankungen voranzubringen. Seitdem wandelte sich die DGM zu einer
• Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten Unsere Aufgaben: • Beratung: über 300 ehrenamtliche Kontaktpersonen plus hauptamtliche Berater
• Barrierefreies Probewohnen mit Hilfsmittelzentrum: Hilfsmittel individuell testen • Forschungsförderung: Forschungsmotivation durch Projektförderung und Forschungspreise steigern, da seltene Erkrankungen für die Pharmaindustrie ökonomisch wenig attraktiv sind • Neuromuskuläre Zentren (NMZ): an größeren Kliniken, Sicherung der medizinischen Versorgung bundesweit • Politische Vertretung: politischer Interessenvertretung für Muskelkranke auf allen Ebenen
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20 Medical Park Bad Rodach
Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG Revolutionäre Rehatechnik aus der Weltraumforschung – Exklusiv im Medical Park Bad Rodach Am 21. Juni 2015 erhielt der Medical Park Bad Rodach Besuch von der Selbsthilfegruppe für Muskelkranke Coburg, unter Leitung von Frau Christine Rühl. Frau Petroll begrüsste die Gäste im Namen der Geschäftsleitung und stellte das Haus vor. Beim Klinikrundgang konnten sowohl die Therapiebereiche als auch die Patientenzimmer besichtigt werden. Hierbei wurden die barrierefreie Einrichtung besonders positiv eingeschätzt, aber auch die Alltagsorientierung des Hauses, was auch durch die Einrichtung einer sogenannten Übungswohnung mit Hindernissen wie zuhause (z.B. einer Kante an der Dusche) deutlich wurde.
Durch drei Kameras erhält der Patient ein sofortiges Feedback zu seinem Gangbild von vorn, der Seite und von hinten. Auf dem sensorgesteuerten Laufband kann die Gewichtsentlastung bis 80% betragen, was einer gefühlten Schwerelosigkeit nahekommt. Schwerbetroffene Menschen mit Muskelerkrankungen können hier ebenso wie Spitzensportler trainieren und ihre Gehfähigkeit verbessern. Der Therapeut (im Bild Therapieleiter G. Hölig) kann Entlastung, Geschwindigkeit, und Anstieg sehr individuell und feindosiert steuern.
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Medical Park Bad Rodach
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Die Vorstellung der modernsten Neuentwicklungen im Bereich der Gangrehabilitation wurde vom Therapieleiter des Hauses, Dipl.-Sportlehrer (Univ.) Gunter Hölig übernommen. Er stellte ein besonderes Laufband aus den USA vor, das den Therapeuten seit einigen Wochen in der Arbeit mit orthopädischen oder neurologischen Patienten hervorragende Dienste leistet. Was ist das Besondere an diesem Gerät? Durch die künstliche Reduktion der Schwerkraft für den Patienten wird der Reha-Prozess bereits unmittelbar nach erfolgter Operation oder Verletzung des Bewegungsapparates beschleunigt und der Therapieerfolg durch deren Teilgewichtsentlastung verstärkt. Auch Spitzensportler profitieren von dem maximal gelenkschonenden Training, das mit dem Anti-Schwerkraft-Laufband möglich ist. Patienten wird dabei die Möglichkeit gegeben, durch die äußerst frühe Mobilisierung wieder schnell zu alter Fitness und Funktionsfähigkeit zurück zu finden. Die einzigartige Differenzluftdruck-Technologie macht es möglich: sicheres und schmerzfreies Training bei individuell angepasster Gewichtsentlastung im 1%-Bereich. Funktionsweise Im Inneren des Anti-Schwerkraft-Laufbandes AlterG steckt echte Weltraumtechnologie. Die für die NASA entwickelte Differenzluftdruck-Technologie erzeugt innerhalb einer speziellen Luftkammer einen Überdruck, der zur starken Reduktion beim Laufen und Gehen entstehender Stoßkräfte führt. Das ideale Trainingsgewicht wird über die Druck-/ Körpergewichtssteuerung des Gerätes eingestellt. Im Gegensatz zu Maßnahmen, bei denen Wasser oder Stabilisierungsgürtel eingesetzt werden, wird das natürliche Gangbild des Trainierenden nicht beeinflusst und gewährleistet somit einen fließenden Übergang zur vollen Belastung.
Key Account Managerin Martina Petroll Beeinträchtigung durch eine Muskelerkrankung durch die Gewichtsentlastung positiv beeinflussen lässt. Herr Hölig erläuterte hierzu auch die physiologischen Grundlagen in verständlicher Form und nannte notwendige Eingangskriterien sowie realisierbare Zielstellungen. Die Teilnehmer konnten viele Eindrücke mitnehmen und wurden schließlich von Frau Petroll herzlich verabschiedet.
Gesundwerden und Wohlfühlen in traumhafter Lage
Vorteile im Überblick • Präzise, partielle und schnelle Gewichtsentlastung in 1-%-Schritten um bis zu 80% des Körpergewichts • Konditionstraining nach oder vor Operationen unter optimalen Belastungsbedingungen • Steigerung des Trainingsumfangs bei Herabsenkung des Risikos von Belastungs-Verletzungen für Sportler • Hohes Sicherheitsgefühl und hoher Komfort für den Patienten/Trainierenden durch niedrigen Einstieg und stabile Armstützen • Gelenkschonendes Training, Reduzierung des Verletzungsrisikos sowie Förderung des Gleichgewichtes des Patienten/Trainierenden • Natürliches Gangbild wird nicht durch Gurte o.ä. behindert Zwei der Teilnehmer konnten selbst die Erfahrung auf dem Alter-G machen, dass sich das Gehen trotz
Medical Park Bad Rodach − wir sind eine anerkannte Rehabilitationsklinik der Fachbereiche Neurologie und Orthopädie. Modernste Medizintechnik und ein umfassendes Therapieangebot garantiert jederzeit optimale Diagnostik, Therapie, Pflege, Rehabilitation und Prävention. Wir verbinden medizinische Versorgung und Service auf höchstem Niveau und bieten ein außergewöhnliches Ambiente für einen erfolgreichen Heilungsprozess. Mit genug Raum auch für Ihre Angehörigen, die Sie dabei unterstützen können, schneller gesund zu werden. UNSERE SCHWERPUNK TE SIND UNTER ANDEREM: Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma Nachsorge nach Knie-, Hüft- und Wirbelsäulenoperation Verletzungen, rheumatische Erkrankungen Amputiertenversorgung NEHMEN SIE KONTAK T MIT UNS AUF: Medical Park Bad Rodach Kurring 16 • D-96476 Bad Rodach Telefon: 0 95 64/93-0 • Fax: 0 95 64/93-11 19 badrodach@medicalpark.de • www.medicalpark.de
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22 Hashimoto-Thyreoiditis
Textquelle: PD Dr. med. Sigrun Merger
Hashimoto-Thyreoiditis – ein Erkrankung der Schilddrüse? 2010 wurde in Deutschland 16 700 000 mal Schilddrüsenhormon verschrieben, d.h. circa für jeden fünften Einwohner. Ursache ist meist nach wie vor eine nicht ausreichend Versorgung mit Jod, aber eine der häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse ist die Hashimoto-Thyreoiditis, die nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto benannt wurde.
Die Erkrankung gehört zum Formenkreis der Autoimmunerkrankungen, der Körper bildet hierbei Antikörper gegen das eigene Schilddrüsengewebe, das im Verlauf durch die Körperabwehrzellen zerstört wird. In Frankreich sind etwa 10 % der Bevölkerung betroffen, Frauen deutlich häufiger, genauere Daten für Deutschland liegen uns nicht vor. Für einen großen Teil der Betroffenen wird die HashimotoThyreoiditis erst sichtbar, wenn sich die Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion (Gewichtszunahme, niedrige Körpertemperatur, erhöhte Kälteempfindlichkeit, Antriebslosigkeit, Haarausfall, Obstipation) zeigen, die sich durch Gabe von Schilddrüsenhormon relativ schnell wieder normalisieren und damit das Leben der Patienten nur wenig beeinträchtigen, wenn sie ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Leider gibt es jedoch einige Erkrankte mit einem weit dramatischeren Verlauf, der daraus resultiert, dass Schilddrüsenhormone an zentralen Rezeptoren jeder Körperzelle angreifen und damit sehr verschiedene Symptome verursachen können. Auch greifen die auslösenden Antikörper nicht nur an der Schilddrüse, sondern im gesamten Organismus
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an und präsentieren sehr wechselnde klinische Bilder. In der Frühphase und abhängig von der autoimmunen, oft wellenförmig verlaufenden Aktivität der Abwehrreaktion, kommt es oft zu deutlichen Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion, die durch Zerstörung der Schilddrüsenzellen und unkontrollierte Freisetzung des darin gespeicherten Schilddrüsenhormons ausgelöst wird. Diese Phase wird als Hashitoxikose bezeichnet und äußert sich durch Nervosität, Herzrasen bzw. Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Heißhunger trotz Gewichtsverlust und verstärktes Schwitzen. Hier ist oft die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt und besonders junge Sportler bemerken die Schilddrüsenüberaktivität sehr klar, während sich bei älteren Patienten die Symptome oft weniger deutlich zeigen. Die Behandlung dieser akuten Form sollte durch einen schilddrüsenspezialisierten Arzt, also in erster Linie durch einen Endokrinologen erfolgen.
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Antikörper TPO und TAK, die die Hashimoto-Thyreoiditis auslösen, können jedoch auch an anderen Organen angreifen und schwere systemische Erkrankungen verursachen. Hier ist in erster Linie die Hashimoto-Enzephalopathie zu nennen, in der Literatur oft SREAT genannt (steroidersponsive Enzephalopathie bei Autoimmunthyreoiditis). Diese findet sich besonders bei Patienten mit sehr hoher Antiköperlast und zeigt sich durch epileptische Anfälle, Psychosen, schwere Depressionen, heftige Kopfschmerzen, Schlaganfälle, Sprachstörungen, Gangunsicherheiten und andere Beeinträchtigungen des Zentralnervensystems. Hier ist in der Frühphase der Erkrankung ein gutes Ansprechen auf hochdosierte Corticosteroide zu beobachten, die zu einer schnellen Besserung bzw. Heilung führen. Jedoch führt ein verzögerter Therapiebeginn meist zu Fibrosierungen, also Vernarbungen der betroffenen Regionen, was dann oft zu dauerhaften Beeinträchtigungen führt. In der Literatur wird hierzu gern auf den Philosophen Sokrates verwiesen, von dem behauptet wird, dass er auch an einer Autoimmunthyreopathie mit Nervenbeteiligung litt und viele Jahre seines Lebens durch eine Epilepsie stark beeinträchtigt war. Hier trifft man Überschneidungen zu anderen Autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie dem Morbus Basedow. Ein weiteres Organ, das durch Schilddrüsenantiköper geschädigt werden kann, sind die Augen bzw. die Muskeln und das Fettgewebe in der Augenhöhle. Hier spricht man von einer Endokrinen Orbitopathie, die meist ebenfalls im Zusammenhang mit dem Morbus Basedow zu finden ist, jedoch auch bei Hashimoto-Thyreoitiden auftreten kann mit dem Bild der Augenrötung, des Fremdkörpergefühls, des Vortretens der Augen, der Hornhautverletzungen und auch der Sehnervschädigung. Auch in diesen Fällen ist eine frühzeitige Therapie von essentieller Bedeutung für den Verlauf der Erkrankung, die zu dauerhafter Berufsunfähigkeit führen kann. Eine Vermehrung des Bindegewebes mit Vernarbungen ist jedoch nicht auf die Augenhöhle beschränkt, sondern kann auch zwischen hinterem Bauchfell und Wirbelsäule vorkommen und zur Ummauerung der dort liegenden Gefäße, Nerven und Harnleiter führen. Diese Erkrankung nennt man Retroperitoneale Fibrose, ist jedoch glücklicherweise sehr selten, aber problematisch für die Betroffenen. Häufiger sind Muskel-, Gelenk- und Hautveränderungen. Auch hier sind jedoch die Übergänge oft unspezifisch und fließend, da Patienten durch die angeborene Neigung zu Autoimmunität oft an mehr als einer autoimmun getriggerten Erkrankung leiden, typische Assoziationen sieht man bei den sogenannten polyglandulären Autoim-
PD Dr. med. Sigrun Merger, Chefärztin der Abteilung Endokrinologie und Diabetologie am Klinikum Coburg munsyndromen, z.B. der Kombination von Autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 1, autoimmunen Nebenschilddrüsen- und Nebennierenerkrankungungen sowie Haut-und Darmveränderungen. Auch hier ist eine frühzeitige und zielgerichtete Therapie durch einen Spezialisten notwendig, um den Betroffenen ein „normales Leben“ zu ermöglichen und lebensbedrohliche Krisen zu verhindern. Als Hakaru Hashimoto 1848 in Göttingen die nach ihm benannte Entzündung der Schilddrüse beschrieb, galt die Autoimmunthyreopathie als Erkrankung der Schilddrüse. Heute wissen wir, dass „der Hashimoto“ mehr sein kann als der notwendige Ersatz von Schilddrüsenhormon, die die Schilddrüse des Patienten nicht mehr produzieren kann, sondern auch sehr unterschiedliche, zum Teil hochkomplexe Erkrankungen des gesamten Organismus zeigt.
Einladung zu folgendem öffentlichen Vortrag Priv. Doz. Dr. med. Sigrun Merger, Chefärztin der Endokrinologie am Klinikum Coburg, referiert zum Thema:
Selbsthilfegruppe für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
„Hypophysäre Ursachen einer Schiddrüsenfehlfunktion“ Montag 19. Oktober 2015 um 19 Uhr Saal im Rundbau der AOK, Gärtnersleite 14 in Coburg Der Eintritt ist frei!
Kontaktpersonen: Bettina Mehls – 09569/188 250 (AB) Ria Köhler – 09561/15 728 (AB)
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24 Laurentiushaus Lützelbuch
Laurentiushaus Lützelbuch Im Laurentiushaus Lützelbuch wird Herr Greve als langjähriger Hausvater und Einrichtungsleiter verabschiedet Das Seniorenpflegeheim Laurentiushaus Lützelbuch unter Trägerschaft der Diakonie Neuendettelsau liegt am östlichen Stadtrand von Coburg und ist von herrlicher Natur umgeben. Victoria sprach aus Anlass der Verabschiedung des langjährigen Hausvaters und Einrichtungsleiters Horst Greve mit ihm über die vergangenen Jahre.
Herr Greve, Sie haben vor 32 Jahren die Leitung hier im Laurentiushaus übernommen. Was hat sich in den Anfangsjahren hier verändert?
Außerdem war ich von Anfang an in umfassende Bauplanungen und Mitentscheidungsprozesse für unser Haus 1 auf überregionaler Ebene involviert.
Die große Veränderung für das Heim war zunächst der Generationswechsel in der Leitungsfunktion und darüber hinaus auch die Tatsache, dass erstmals ein junger Mann mit nur 30 Jahren, als Nachfolger für eine langjährige und überaus beliebte Diakonisse nun die Gesamtverantwortung im Hause übernahm. Seinerzeit waren ja noch einige Diakonissen als Bereichsleitungen in der Einrichtung tätig. Manche Mitarbeitende brauchten ganz bestimmt einige Zeit der Gewöhnung, etwas Zeit für die Umstellung an die neue Situation. Mit ausgeprägter Motivation kam ich 1983 zusammen mit meiner lieben Ehefrau Ingrid nach Coburg-Lützelbuch. Unsere Schwerpunktthemen in den achtziger Jahren waren recht vielfältig. So stand zunächst eine Phase professioneller Einarbeitung als Leitung an und kontinuierlich folgten strukturelle, organisatorische und personelle Veränderungen.
Einer meiner größten Aufgabenschwerpunkte waren stets die Stabilisierung sowie die Förderung des nach innen und außen spürbaren diakonischen Profils der Einrichtung. Es wurden jetzt regelmäßige Andachten (nicht mehr ausschließlich von Diakonissen) gehalten und Gottesdienste fanden wie bisher in der Kapelle des Laurentiushauses statt. Gotteslob, Gebet und Gesang, waren auch für die Zukunft des Hauses wesentliche Bestandteile des alltäglichen Lebens der Hausgemeinde geblieben.
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1985 gründete ich einen Seniorenkreis „DIE FROHE RUNDE“ im Hause. Ihr gehörten Heimbewohner und externe Senioren aus der ganzen Kirchengemeinde Seidmannsdorf an. Bei den geselligen
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germeister Forkel, hatte mich angerufen und mir mitgeteilt, dass am nächsten Tag etwa 200 Übersiedler zu uns nach Lützelbuch kommen würden. Wir mussten das Ganze leider auf 50 Personen reduzieren, da es vom zu erwartenden Umfang her nicht zu bewältigen gewesen wäre.
Einrichtungsleiter Horst Greve Nachmittagen dieses durchaus aktiven und interessierten Kreises gab es selbstverständlich, nach einer kurzen Andacht, Kaffee und Kuchen für alle Gäste. Im Rahmen dieser Begegnungen wurden Spiele gemacht, musiziert und gesungen. Eines dieser Spiele habe ich noch heute deutlich vor Augen. Als Wäscheleinen im Gemeinschaftsraum von einem Wandhaken zum anderen gezogen wurden und mitspielende Senioren, im Wettbewerb zueinander stehend, möglichst viele Wäschestücke in einer bestimmten Zeit aufzuhängen hatten. Was war das damals für ein fröhliches Miteinander, wie viele lustige Spiele sorgten seinerzeit für Abwechslung und gute Laune. Es war eben eine gute Zeit für die Gäste und für uns Mitarbeitende. Mittlerweile hat sich die Situation im Bewohnerkreis deutlich verändert. Erst sehr spät und zumeist mit erheblichen, körperlichen und/oder intellektuellen Einschränkungen ziehen Senioren ins Laurentiushaus ein und sind zumeist leider nicht mehr dazu in der Lage, sich an Spielen und sonstigen Aktivitäten mit großer Freude zu beteiligen. Die achtziger Jahre waren für mich und meine Ehefrau Ingrid reichlich gefüllt mit besonderen Erlebnissen. So kam 1985 unser Sohn Stefan auf die Welt und 1988 folgte ihm seine Schwester Kerstin. Während derselben Zeitspanne besuchte ich einige Hospitationswochen in der Henrietten-Stiftung zu Hannover. Ebenfalls im Jahr 1988 wurde dann unser Pflegehaus 1 mit 66 allgemeinen Plätzen und 23 beschützenden Plätzen eingeweiht und in Betrieb genommen. Somit entstand in diesem Jahr in Lützelbuch die erste beschützende Pflegeabteilung für altersdemente Senioren mit Selbst- oder Fremdgefährdung im Stadtgebiet Coburg. Sechs Jahre nach Beginn meiner Tätigkeit, hatten wir dann, bedingt durch den Mauerfall, eine ganz große Herausforderung zu bewältigen. Die Grenzöffnung und die erste Welle von Übersiedlern, die aus Tschechien kam, hatten wir voll miterlebt. Der damalige Sozialreferent der Stadt Coburg, Herr Bür-
Der Gesamtaufwand (z.B. die intensive und individuelle Begleitung von einigen hundert Gästen plus der 87 Heimbewohner vor Ort) hätte unser Haus natürlich überfordert. In den Folgewochen kamen dann weitere Übersiedler aus ganz Deutschland hinzu, so dass im Laufe einiger Monate rund 100 Menschen in dem leerstehenden ehemaligen Pflegehaus wohnten. Dies alles kam sehr spontan auf uns zu und war parallel zum Alltagsgeschäft im Heim zu bewältigen eine riesige Herausforderung, aber wir haben sie damals mit Bravour bewältigt. Das waren die Besonderheiten der 80er Jahre, die mich und meinen Dienst als Leitung stark geprägt haben. Wir waren damals als Mitarbeiterkreis außerordentlich gefordert, aber wir haben auch alle mit großem Erfolg an einem Strang gezogen. Wie waren die 90er Jahre? 1990 zog ich dann mit meiner Familie in das neue Mitarbeiter-Wohnhaus im Heimbereich. Und in den folgenden Jahren befassten wir uns intensiv mit der dritten Baumaßnahme
Laurentiushaus Lützelbuch
Seniorenpflegeeinrichtung mit „beschützender Abteilung“ • Pflegeeinrichtung mit Besuchszeiten rund um die Uhr. • Günstige Verkehrsanbindung. • Attraktiver Standort, umgeben von herrlicher Natur. • Wir bieten vielfältige Angebote zur Förderung der Selbstständigkeit und der Tagesgestaltung (Seniorenkreis, Offener Treff, Einkaufsfahrten, Einzel- und Gruppenaktivitäten, Snoezelen). • Hauscafé und großer Gemeinschaftsraum stehen für Bewohner bei familiären Anlässen zur Verfügung. Wir informieren Sie gerne: Laurentiushaus Lützelbuch Weiherstraße 9 96 450 Coburg-Lützelbuch Tel.: 09561 / 2495-0
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im Heimbereich – dem neuen Pflegehaus 2, das 1998 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Mittlerweile liefen die Vorbereitungen für die externe Zertifizierung des Laurentiushauses als eine der beiden Piloteinrichtungen in der Fachabteilung Altenhilfe nach DIN ISO auf Hochtouren (z.B. die Realisierung von Projekten – Friseurstube, Hauscafé, Kinderspielecke, Terrassengestaltung etc.). Meine Zeit in den 90er Jahren wurde noch von weiteren besonderen Themen gefüllt: Mein erfolgreicher Abschluss einer dreijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung beim Diakonischen Werk Bayern in Nürnberg zum Leiter ambulanter und stationärer Senioreneinrichtungen. 1996 die Verabschiedung der letzten Diakonisse, Schwester Frieda Windsheimer, in Lützelbuch. Und im November 1999 erfuhr ich nach meiner Zurüstzeit, eine Segnung zum Diakonat. Damit wollte ich ganz deutliche Zeichen setzen, nach innen und außen. Jeder sollte schon wissen, dass mir das diakonische Profil des Laurentiushauses in Lützelbuch sehr am Herzen liegt. Für diese Profilpflege reicht es nicht, Gesangbücher und Bibeln auf Tischen auszulegen, sondern Mitarbeitende brauchen auch entsprechende Zeiten spiritueller Zurüstung. Im Jahre 2000 erhielten wir dann die externe Zertifizierung nach DIN ISO für das Laurentiushaus und erfuhren danach jährliche externe Audits. Alles verlief bestens. 2003 wurde ich privat tief getroffen von der Nachricht, dass mein Vater nach schwerer Krankheit zuhause verstorben war. Zur professionellen Begleitung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Laurentiushaus absolvierte ich im Jahr 2005 berufsbegleitend eine Weiterbildung in Nürnberg
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beim Diakonischen Werk Bayern zum „Freiwilligen Koordinator“. Die anschließenden Jahre verliefen für mich ohne nennenswerte Großereignisse bis ich dann im September 2014 eine heftige Sportverletzung erlitt und mich über Monate hinweg im Krankenstand befand. Jetzt bin ich im Urlaub und bereite mich auf meine Verabschiedung als Leiter des Laurentiushauses vor. Wie kamen denn die Sommerfeste zustande? 1983 kamen wir nach Lützelbuch. Da es kein Dorffest gab, veranstalteten wir im Jahr 1984 unser erstes Sommerfest. Wir luden die Hausgemeinde und die Öffentlichkeit dazu ein im wunderschönen Hofbereich unter Buchen ein Sommerfest zu feiern. Schon dieses erste Sommerfest begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle – und fand nach einem fröhlichen und abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm großen Zuspruch in der Hausgemeinde, aber auch im weiten Umfeld der Einrichtung. Das traditionelle Sommerfest findet seitdem jährlich am letzten Samstag im Juni statt. Was war früher einfacher im Gegensatz zu heute? Früher war es nicht einfacher, sondern anders. Computeranlagen und eine kommunikative Vernetzung mit Handys in der Einrichtung haben interne und externe Arbeitsabläufe wesentlich beschleunigt. Die Umstellung von Ablagen in Ordnern bis hin zur Abspeicherung auf EDV-Basis hat eine ganz andere
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Umgebung am Arbeitsplatz für die Mitarbeitenden mancher Tätigkeitsbereiche geschaffen. Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen. Ich erinnere mich noch ganz gut an die Zeit der 90er Jahre, als uns die ersten „stillen Rechner“ gegenüberstanden und wir ganz gespannt waren auf die Einweisungen und Schulungen. Ja, wir waren gespannt darauf, was sich mit der Einführung der EDV-Arbeit im täglichen Dienst verändern wird. Zunächst war die Skepsis deutlich zu erkennen, bis die ersten Arbeitserleichterungen im Verwaltungsbereich zu spüren waren (z.B. beim Erstellen der Korrespondenz, von Listen und Übersichten). Wesentliche Veränderungen der letzten Jahrzehnte, haben aus meiner Sicht auch hier in Lützelbuch, zu einer deutlichen Beschleunigung vieler Abläufe geführt. Darüber hinaus wurden die Mitarbeitenden insbesondere auf den Pflegebereichen wegen der kontinuierlich angewachsenen Dokumentationspflicht sehr stark in den Bereich der indirekten Pflege gedrängt. Das Tempo war somit ein anderes, weil sich im Laufe der Zeit die Abläufe beschleunigten. Und die Zeit für Mitarbeitende in der Begegnung mit Bewohnern war früher von etwas mehr Gelassenheit als heute geprägt. Ich erinnere mich wieder einmal gerne zurück an unsere frühere Tischgemeinschaft, als wir noch morgens, mittags und abends zum gemeinsamen Essen in den dafür vorgesehenen Speiseraum kamen, sagt Horst Greve etwas nachdenklich, das wäre heutzutage kaum noch vorstellbar. Miteinander zu essen war in den 80er Jahren etwas Besonderes und Wertvolles für eine Gemeinschaft. Heute gibt es auch keine Haustöchter mehr und zurzeit leider auch keine diakonischen Helferinnen. Es hat sich natürlich schon einiges verändert. Aber, und das sollte man trotz allem nicht ganz vergessen, unsere ganze Gesellschaft hat sich verändert. Neues wächst aus Ideen heraus und verändert Situationen, Sachverhalte und nicht zuletzt uns Menschen. Erzählen Sie mir von traurigen und schönen Zeiten.
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Ich habe im dienstlichen, wie im privaten Bereich keine traurigen Zeiten erlebt. Das mag seltsam klingen in einem Haus der Altenhilfe, wo oftmals Menschen in sehr ernsten Krisenzeiten begleitet werden. Aber ich habe mich beizeiten ernsthaft und intensiv mit dem Thema „Leben und Sterben als Teil des Lebens“ befasst, und an dieser Stelle auch eine meiner großen Aufgaben in Lützelbuch gesehen. Es war mir sehr wichtig, trauernde Menschen, im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten, zu begleiten, sie nicht völlig allein zu lassen mit ihren schweren Gedanken. Für mich ganz persönlich gab es (Gott sei Dank) keine schweren Rückschläge oder Misserfolge, die Anlass zu einer dauerhaften Traurigkeit oder einem allgemei-
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nen Pessimismus geführt hätten. Alles was wir im Laufe der Zeit anpackten, hat sich bewährt. Ob Sommerfest, beschützende Abteilung, alles klappte und ging, meiner Ansicht nach, gut über die Bühne. Einzige ganz tiefe Betroffenheit erlebte ich, als mein Vater verstarb. Sehr gerne denke ich daran zurück, dass ich in den 80er Jahren die Möglichkeit geschaffen hatte, zusammen mit einigen Hausbewohnern die Seniorenvorstellungen am Landestheater in Coburg zu besuchen. Die damalige Heimbeiratsvorsitzende, eine blinde aber an kulturellen Angeboten äußerst interessierte Frau, hat die Musik und den Gesang so sehr genossen, dass sie bei den Operetten manchmal auch etwas lauter aus Herzensfreude mitsummte. Diese
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Frau war es auch, die trotz ihrer Blindheit auf ihrer Schreibmaschine die Protokolle zu den Heimbeiratssitzungen schrieb. Das beeindruckte mich damals schon sehr. Sehr bewegend ist für mich auch, dass ich zusammen mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter, Herrn Steinert, und einem kleinen Kreis von stark dementen Bewohnern, regelmäßig singen kann. Herr Steinert spielt auf dem Klavier, ich singe dazu, und wer von den Bewohnern mitsingen möchte, der kann dies gerne tun. Zwischen den Liedern reden wir miteinander, machen Pause und lachen über die eine oder andere lustige
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Bemerkung. Lebenserfahrungen werden ausgesprochen und das Ganze von einem kleinen Andachtsritual umrahmt. Das ist eine wunderbare Sache, von der ich selbst auch sehr stark zehre. Das ist etwas, was ich mir auch als ehrenamtliche Tätigkeit im Ruhestand, nach dem 31. März 2016, vorstellen kann. Freilich gab es auch Situationen, in denen man schmunzelte, zum Beispiel bei der „Geschichte“ um ein Bewohnerpärchen. Eine betagte Bewohnerin hatte sich in einen Bewohner verliebt und zeitweise ein kleines Schildchen mit der Aufschrift „Bitte nicht stören!“ an den Türgriff der Zimmertüre des besonderen Bewohners gehängt. Diese Begegnungen wurden selbstverständlich auch mit den zuständigen gesetzlichen Betreuern besprochen und abgeklärt. Wir hatten seinerzeit keine moralischen Bedenken, sondern ließen lediglich ein Stück Normalität im Heim zu.
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Welche Aufgaben werden Sie im Laurentiushaus auch in Ihrem Ruhestand weiterhin übernehmen? In den nächsten Monaten, bis Ende März 2016, übernehme ich als Diakonatsmitglied seelsorgerliche Aufgaben im Haus und halte die Morgenandacht an Werktagen und, wenn es mir möglich ist, auch in den Morgenstunden der Sonntage, an denen kein Pfarrer im Hause predigt. Kurz nach Beginn meines Ruhestandes ab 01.April 2016 werde ich dann, nach Absprache mit der Einrichtungsleitung, meine Vorstellungen über meinen künftigen Einsatz als Ehrenamtlicher im Hause abstimmen.
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Privat werde ich auf keinen Fall Langeweile ertragen müssen, denn ich musiziere gerne und pflege ganz unterschiedliche Hobbys. Ich freue mich natürlich auf meinen bevorstehenden Ruhestand im kommenden Jahr. Durch meine langwierige Erkrankung ist es mir gut gelungen, schon jetzt das Loslassen vom verantwortungsvollen Amt hin zur Übergangszeit und zum Ruhestand kommend, rational zu verstehen und dankbar anzunehmen. Wäre das nicht so, hätte ich etwas Gravierendes in den vergangenen Monaten versäumt. Man darf nicht nur andere Menschen belehren, sondern muss sich auch selbst belehren, den Mut zur Selbstreflexion haben und sich fragen, wie man selbst einmal sein Alter verbringen möchte. Die körperliche und geistige Verfassung kann manche Ziele für die Zukunft verdrängen, aber ich bete dafür, dass sie mir nicht die Freude am Leben und die Dankbarkeit fürs Dasein ganz und gar entziehen wird. Victoria bedankt sich für das Interview und wünscht Herrn Greve alles Gute für seine Zeit nach der Verabschiedung als Heimleiter und für seinen Ruhestand ab April 2016.
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30 Wohnanlage Weißes Roß
Senioren-Wohngemeinschaft in der Wohnanlage im „Weißen Roß“ Wohnen und Leben im malerischen Itzgrund in der Gemeinde Großheirath, Ortsteil Rossach Inmitten der schönen Landschaft Oberfrankens, dem Itzgrund, entsteht in Rossach ein neues Wohnobjekt. Das ehemalige Gasthaus „Zum Weißen Roß“ erfährt eine grundlegende Sanierung und Renovierung.
Auf dem 2.487 qm großen Grundstück entsteht innerhalb des alten Gebäudes im Erdgeschoß eine renovierte Gaststätte „Zum weißen Roß“, ein Dorfladen und evtl. eine Sozialstation. Neben zahlreichen Parkplätzen am Haus stehen weitere Parkplätze Bewohner und Gästen in unmittelbarer Nähe auf einem Grundstück mit 1215 qm zur Verfügung. Eine ausgedehnte Grünfläche unmittelbar am Haus macht den Aufenthalt für Bewohner und Besucher attraktiv. In den Obergeschossen entstehen neun lichtdurchflutete Wohnungen in der Größe von 41qm bis 63 qm, Barriere frei mit Zugang über einen geräumigen Aufzug und separates Treppenhaus und sind mit einer Rollstuhl gerechten Nasszelle ausgestattet. Eine Küchenzeile mit Induktionskochgerät, die Beleuchtung auf LED Basis und die hervorragende
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Wohnanlage Weißes Roß
Außen-Isolierung des Gebäudes sorgen für schonenden Umgang mit Energie und ein umweltfreundliches Wohnen. Weiter werden Räumlichkeiten geschaffen für eine Wohngemeinschaft von neun Personen, die ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft ermöglicht. Neun Wohnräume, teils mit Loggia, teils mit Balkon sind ebenfalls Barriere frei und mit rollstuhlgerechten Naßzellen ausgestattet. Ein großer Wohn- und Küchenraum mit Küchenzeile und Kochinsel ermöglicht familiäres Wohnen. Weitere Räume, die den Bewohnern und ihren Besuchern Aufenthalt und zusammenleben ermöglichen sind ebenfalls vorhanden. Im Herbst dieses Jahres wird es bezugsfertig sein. Dann stehen auch detailierte Informationen zur Verfügung.
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32 Wohnanlage Weißes Roß
Die Wohnform der Wohngemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Mieter alle Fragen, welche die gemeinsamen Räumlichkeiten und die Lebenswelt der Gemeinschaft betreffen, selbst regeln. Dazu gehört unter anderem die Aufnahme neuer Mieter, die Höhe des Haushaltsgeldes, die Auswahl des Pflegedienstes, die Planung und Durchführung gemeinsamer Feste, usw. Alle Mieterinnen und Mieter bilden das „Gremium der Selbstbestimmung“. Die Begleitung des Gremiums erfolgt in der Gründungsphase durch einen Moderator.
Die Firma Inbex GmbH ist der Experte im Projektmanagement für die neuen Wohnformen im Alter. Kommunen, Projektgruppen oder auch Träger, die eine Senioren-Wohngemeinschaft oder eine andere Art des Wohnens im Alter planen und umsetzen möchten, sind hier perfekt aufgehoben. Egal ob Konzepterstellung, Suche und Umbau der passenden Immobilien, Projektierung, Beschaffung von Fördergeldern oder die Suche nach Mitbewohnern – die INBEX GmbH bietet all diese Dienste aus einer Hand.
Durch die Existenz des Gremiums können die erwähnten gemeinschaftlichen Aufgaben wahrgenommen werden und gleichzeitig wird Freiraum für eigene Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen. Kosten Die Kosten setzen sich aus Warmmiete, Haushaltsgeld und Pflege- und Betreuungskosten zusammen. Informationen zu den Kosten und den Möglichkeiten zur Erstattung durch Pflegekassen und Sozialhilfeträger können in einem persönlichen Gespräch mit dem gewählten Pflegedienst erfolgen.
Zahlreiche erfolgreiche Projekte und ein enger Kontakt zu unseren Kunden und Partnern garantieren eine zügige und erfolgreiche Umsetzung der angestrebten Ziele.
Dann freuen wir uns auf das Gespräch mit Ihnen:
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Quelle: djd/pt
Alles außer altbacken
Möbel – Alles außer altbacken 33
DIE SITZMÖBEL - MANUFAKTUR
Best Ager bevorzugen einen klaren und modernen Einrichtungsstil Sie sind in den 50er-Jahren geboren und werden liebevoll Silver- oder Best-Ager genannt. Doch die „neuen Alten“ sind ganz anders als ihre Vorgänger. Sie gehören zur Aufbruchgeneration, die bereits auf Distanz zu den Eltern gegangen ist. Ihre Jugend wurde von den Beatles und später dann von ABBA begleitet. Die meisten Best Ager von heute fühlen sich - das belegen zahlreiche Umfragen - um zehn bis 15 Jahre jünger, als es ihrem tatsächlichen Alter entspricht. Sie orientieren sich auch jetzt im gesetzten Alter an das, was sie erlebt haben, werden auch als Oldies noch ganz selbstverständlich Sneaker und Jeans tragen und in einem schönen und trendigen Ambiente wohnen.
Ein Stück Lebensqualität für die besten Jahre Studien zufolge schätzt gerade diese Generation 55plus das eigene Zuhause als Rückzugsort und persönliche Wohlfühloase. Weil ihnen dieser Lebensbereich besonders wichtig ist - und es sich die meisten auch leisten können - investieren sie gern in ihre Wohnungseinrichtung. Dabei legen sie großen Wert auf ein zeitlos-modernes Design, eine hohe Qualität, beste Verarbeitung und sehr viel Komfort. Diesen Wünschen kommt zum Beispiel die norwegische Möbelmarke Stressless mit ihren neuen Sofamodellen „Panorama“ und „Metropolitan“ und den dazu passenden Bequemsesseln „Skyline“ und „View“ entgegen. Denn die neuen, weich gepolsterten Modelle haben mit ansprechenden Kissendesigns und abgerundeten Formen einen ganz eigenen Charakter, der zu fast jeder modernen Einrichtung passt. Unter Telefon 0800-19711971 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) oder auf der Website gibt es die Adresse zum Probesitzen im nächstgelegenen ComfortStudio. Schwingfunktion für mehr Bewegung beim Sitzen Mit der Entwicklung von „Balance Adapt“ haben die Norweger den Sitzkomfort ihrer Sessel und Sofas zudem weiter perfektioniert. So bringt die neue sanfte Schwingfunktion mehr Bewegung beim Sitzen und sorgt für eine vollkommen ausgeglichene Sitzposition, die sich automatisch und ohne Schalter oder Hebel an jede Körperbewegung anpasst. Kreative Gestaltungsmöglichkeiten Viele Best Ager wissen, was gerade im Trend liegt und wollen ihre Einrichtung ganz individuell an diese Tendenzen anpassen. Mit einer neuen umfangreichen Stoffkollektion, die sich auch mit den Farben der Polsterleder kombinieren lässt, bieten sich mit Stressless Sofas und Sesseln zahlreiche kreative Gestaltungsmöglichkeiten, die durch sieben verschiedenen Holzfarben für Sofabeine und Sesseluntergestelle ergänzt werden.
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Mittagstisch im Treff
So „schmeckt“ der Treff… Essen genießen macht einen großen Teil unserer Lebensqualität aus. Wir essen gerne mit Freunden oder kochen gerne für unsere Lieben. Aber was passiert, wenn ich alleine bin oder nicht mehr für mich alleine Kochen kann? Der Treff am Bürglaßschlösschen, AWO – Mehr Generationen Haus Coburg bietet eine Vielzahl kulinarischer und geselliger Angebote. Neben dem täglichen Mittagstisch und Cafébetrieb gibt es Sonderveranstaltungen zu verschiedenen kulinarischen Themen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick.
Mittagstisch Der Treff bietet Montag bis Freitag einen Mittagstisch an und jeder der mag, kann zwischen 11.30 und 13.00 Uhr zum Essen kommen. Das Essen wird von der Waldrich Kantine geliefert. Jeden Tag kann zwischen drei Menüs gewählt werden. Wer gerne im Treff Mittag essen möchte, wählt aus den Essensplänen ein Menü aus und bestellt dieses vor. Am Mittagstisch treffen Sie andere Menschen, bekommen ein Essen zu einem erschwinglichen Preis und können so nebenbei noch andere Angebote im AWO - Mehr Generationen Haus wahrnehmen. Offener Treff mit Cafébetrieb Wollen Sie sich mit Freunden treffen? Für solche Gelegenheiten ist das Café im Treff am Bürglaßschlösschen gut geeignet. In gemütlicher Atmosphäre kann man in Ruhe verweilen, Zeitung lesen, Karten spielen, Freunde und Bekannte
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treffen. Im Sommer steht die Terrasse mit Tischen zur Verfügung. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Caféhausteams versorgt die Gäste mit ihren Getränke- und Essenswünschen. Geselliges Beisammensein im Café des Treffs
Frühstück – es ist angerichtet
Frühstücken oder Geburtstag feiern Feiern im „kleinen“ Rahmen: im Treff kann man ein Frühstück buchen und sich am Vormittag mit Bekannten treffen. Wer möchte, kann auch seinen Geburtstag im Treff feiern. Zwischen verschiedenen Essensangeboten kann gewählt werden. Das Team vom Treff hilft gerne bei der Planung und Vorbereitung. Handzettel zu diesen beiden Angeboten liegen im Treff am Bürglaßschlösschen aus.
Ingwer z.B. schon Thema der Veranstaltung „Mehr als nur ein Frühstück“. Die Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes rund im die Knolle und konnten verschiedene Ingwerprodukte probieren. In unregelmäßigen Abständen bietet der Treff am Bürglaßschlösschen im Café statt dem Mittagstisch auch einen Brunch an. Ab 10.00 Uhr können die Gäste nach Voranmeldung zum Brunchen kommen und zwischen kalten und warmen Speisen wählen.
„Mehr als nur ein Frühstück“ und Brunchen
„Kulinarische Reise“
Ein reiches Frühstücksbuffet und ein Impulsthema, das zum Mitdiskutieren anregt, bietet die Veranstaltung „Mehr als nur ein Frühstück“, welche alle zwei Monate stattfindet. Die Themen können auf bestimmte Jahreszeiten ausgerichtet sein, oder sich rund um ein Lebensmittel drehen. So war
Ein besonderes Highlight im Treff ist die „Kulinarische Reise“.
AWO – Mehr Generationen Haus Treff am Bürglaßschlösschen Oberer Bürglaß 3 96450 Coburg Tel. 09561/94415 awo.treff.coburg@awo-ofr-mfr.de. www.awo-treff.coburg.de
Dieses Angebot, das alle zwei Monate an einem Freitag stattfindet, bietet einen Einblick in verschiedene Länder. „Ha en fin tur!“ hieß das Motto für die Teilnehmer im Februar diesen Jahres. Sie kosteten ein Drei-Gänge-Menü mit norwegischen Spezialitäten und die Mitarbeiterin des Treffs Katja Blechschmidt zeigte Bilder von Oslo bis Bergen, vom höchstgelegenen Bahnhof Europas und erläuterte Wissenswertes über die Geologie und Geschichte des Landes. Eine gelungene Reise! Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie im Treff am Bürglaßschlösschen, finden Sie im monatlichen Veranstaltungskalender oder auf unserer Homepage.
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36 Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus
„Ich wusste einfach nicht wie ich das alles schaffen sollte – da holte ich mir Beratung!“ Ich habe gar nicht gewusst, dass es so viel Möglichkeiten gibt, die mich entlasten.“
Schwer aber zu schaffen – die Pflege und Betreuung von Angehörigen Darüber reden hilft – das können die Teilnehmer der Gesprächskreise bestätigen, aber auch eine Beratung kann entlasten und Ordnung in das Gefühlswirrwarr bringen.
„ Ich weiß einfach manchmal nicht wie ich mit meinem Mann richtig umgehen soll. Seitdem er immer vergesslicher wird, streiten wir ständig!“ „Ich pflege meine Eltern jetzt seit vier Jahren und habe mich ganz gut rein gefunden, aber jetzt ist plötzlich alles wieder anders. Mein Vater kann nicht mehr zur Tagespflege und ist bettlägrig geworden und meine Mutter muss operiert werden. Ich weiß im Moment echt nicht mehr wo mir der Kopf steht!“ - Zwei Aussagen von pflegenden Angehörigen in einem der Gesprächskreise, die die Fachstelle für pflegende Angehörige regelmäßig organisiert. Wenn ein nahe stehender Mensch erkrankt oder alt und pflegebedürftig wird, ist es für viele eine Selbstverständlichkeit, ja ein Bedürfnis ihm zu helfen. Denn beide verbindet ein tie-
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fes Verantwortungsgefühl füreinander und eine gemeinsame Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen. Gleichzeitig gibt es aber auch das eigene Leben mit Kindern, Beruf oder eigene körperliche Einschränkungen. Einen Angehörigen zu Hause zu pflegen, ist in jedem Fall eine große Herausforderung und ein Spagat zwischen dem Wunsch helfen zu wollen, und der Sorge um den eigenen Lebensalltag. Und so erfüllend wie es auch sein kann, füreinander da zu sein und helfen zu können, so schnell kann sich der
Treff am Bürglaßschlösschen AWO – Mehr Generationen Haus 37
Pflegende dabei selbst in einer Situation wiederfinden, in der die Herausforderung zur Überforderung wird. Der Übergang ist meist fließend und vollzieht sich unbemerkt. Bei der Entscheidung, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen, werden gerade die seelischen Anforderungen häufig unterschätzt. Nicht selten treten ungeahnte innere Konflikte zutage, denen Pflegende oft ratlos gegenüberstehen. Es können Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, innere Unruhe, depressive Stimmungszustände, Schuldgefühle, Aggressionen, Angst und Schlafstörungen auftreten.
„Bis meine Mutter mit den Frühstück fertig ist, dauert es zwei Stunden …!“
Kostenlose Beratung für Angehörige in Stadt und Landkreis Coburg
Kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige in Stadt und Landkreis Coburg
Fachstelle für pflegende Angehörige der AWO Oberer Bürglaß 3 96450 Coburg Tel.: 09561/5126333 E-Mail: awo.treff.coburg@awo-ofr-mfr.de
Pflegestützpunkt Coburg Oberer Bürglaß 1 96450 Coburg Tel.: 09561/892550 oder 892551 E-Mail: Pflegestuetzpunkt@coburg.de
Angehörigengruppen der Fachstelle in Stadt und Landkreis Coburg Freitagskreis – Angehörige von Demenzerkrankten – 2. Freitag im Monat, 14.30 Uhr im AWO Mehr Generationen Haus Coburg, Oberer Bürglaß 3 Gesprächskreis für pflegende Angehörige Bad Rodach – 2. Donnerstag, im Monat, 17 Uhr im AWO Mehrgenerationenhaus Bad Rodach, Kirchgasse 4 Gesprächskreis für pflegende Angehörige Rödental – letzter Mittwoch im Monat, 17 Uhr im AWO Treff Rödental, am Bürgerplatz 2 Gesprächskreis für pflegende Angehörige – letzter Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr im AWO Mehr Generationen Haus Coburg, Oberer Bürglaß 3
Neue Entwicklung im Projekt ZUSAMMEN LEBEN Es klingt zunächst etwas ungewöhnlich. Alleinstehende oder Familien ziehen in das Haus von Senioren oder Seniorinnen und leben dort mit den älteren Menschen zusammen und geben nach Absprache gegebenenfalls auch Hilfestellungen. Viele Menschen zeigten sich dieser Idee gegenüber erst einmal skeptisch, aber nun zeichnet sich die erste Vermittlung ab und es gibt weitere Interessierte auf der Warteliste, die gerne mit einem älteren
Menschen zusammen leben würden. Das große Plus für beide – mehr Lebensqualität durch Gemeinschaft! Damit das auch so bleibt werden die Teilnehmer an diesem Projekt fachlich begleitet. Die Koordinatorin des Projektes würde sich freuen, wenn sich ältere Menschen oder deren Angehörige melden, die sich für ZUSAMMEN LEBEN interessieren. Fragen rund um das Projekt beantwortet Kristin Herbst von der Fachstelle für pflegende Angehörige der AWO gerne unter Telefonnummer: 09561/5126333
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38 Morizkirche Coburg
Ende in Sicht!? Bei den Renovierungsarbeiten in der Morizkirche ist das Ende in Sicht. Offizielle Eröffnung ist allerdings erst Ostern 2016. Seit Ostern 2014 sind die Renovierungsarbeiten unterdessen in der Morizkirche in Coburg im Gange, da sie schlicht und ergreifend in die Jahre gekommen war. Nun steigt die Vorfreude auf die Eröffnung und es stellt sich die Frage, was sich in der Zwischenzeit in der Renovierungsphase alles getan hat? Victoria sprach mit der Dipl. Ingenieurin und Architektin Sibylle Fugmann.
Wenn ich mich so umschaue, sehe ich, dass bereits eine große Palette an Arbeiten erledigt wurde. Letztes Jahr wurde bereits die Treppenanlage verbreitert, so wie sie früher einmal war. Hier ist es nur noch nötig den Fußboden zu verfugen. Zu 95 % sind bereits auch die Malerarbeiten in der Kirche abgeschlossen, so dass sie lediglich noch bis etwa Ende Juli andauern werden. Der Chorbereich erstrahlt in neuer Farbe und wurde bereits wieder ausgerüstet. Die Arbeiten an den Gewölbedecken
und den Wänden sind ebenfalls beendet. Der Abschluß der Renovierungsarbeiten setzt sich aus der Reinigung und Restaurierung des Prunkstückes der Morizkirche zusammen, der Epitaph bzw. das Grabmal von Herzog Johann Casimir. Diese Arbeiten können aber erst in den Wintermonaten ausgeführt werden. Von hier unten ist die Decke durch das Gerüst nicht sichtbar. Was hat sich hier getan?
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Die Stuckdecke wurde neu gefasst, Risse wurden geschlossen und behandelt und mit den Malerarbeiten abgeschlossen. Auch das Langhaus ist, bis auf die Säulen, fertig gestrichen. Die Arbeiten, der hinter der Orgel liegenden Michaeliskapelle, dem Eingangsbereich, den Treppenhäusern, sowie den Seitenschiffen wurden unterdessen
Morizkirche Coburg 39
ebenfalls abgeschlossen. Die Fenster in der Fürstenloge wurden gereinigt, gestrichen und mit flüssigem Gold ausgebessert, die Kirchenfenster an den Seiten von Staub und Schmutz befreit. Zur Zeit laufen immer noch die Elektroarbeiten. Alte Kabel wurden durch neue ersetzt. Ein neues Beleuchtungskonzept wurde angebracht, welches nach den unterschiedlichen Bedürfnissen für Konzert und Gottesdienst ausrichtet werden kann. Zur Zeit sind wir dabei neue Leuchten einzubauen, damit diese von den Kirchenvorständen begutachtet werden können. Wie lange werden die Arbeiten ungefähr noch andauern? Geplant ist das Gerüst etwa Ende August komplett zu entfernen. Im Anschluss daran wird der bestehende Boden wieder hergerichtet und die Treppenanlage fertig gestellt. Ich sehe, dass die Orgel komplett verhüllt ist. Ja, die Orgel wurde eingehaust, damit sie keinen Schaden nimmt. Ein Datenkontroller wurde in der Orgel angebracht, um die Temperaturen und die relative Luftfeuchtigkeit zu messen. Besonders im Sommer ist es
sehr gefährlich, wenn die hohe Luftfeuchtigkeit von draußen herein kommt. Um Schimmel und andere Schäden zu vermeiden wird die Orgel mittels dieses Datenkontrollers überwacht. Was können Sie unseren Lesern noch berichten? Zum Schutz vor Zugluft durch den Haupteingang wird in naher Zukunft ein Windfang aus Glas angebracht. Von der Kirche selbst wurde der Münchner Künstler Werner Mally bestellt, der den Altar und das Rednerpult gestaltet. Des weiteren gilt es noch die Türen zu überarbeiten. Zuletzt wird die Beschallungsanlage zum Thema gemacht und die Bestuhlung der Kirche wieder hinzugefügt. Ob diese ebenfalls einer Restaurierung unterzogen wird, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen, da dies in der Zuständigkeit der Kirche liegt.
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40 Morizkirche Coburg
Die Gesamtkosten der Sanierung liegen bei 1,4 Millionen Euro. Diese Summe ist durch Zuschüsse allein nicht zu decken. Die Kirchengemeinde St. Moriz muss zur Finanzierung einen Eigenanteil in Höhe von 170 000 Euro beisteuern. Sie ist dafür auf Spenden angewiesen. Helfen Sie bitte mit! Jede Spende zählt! Sie haben dafür mehrere Möglichkeiten • per Überweisung • über den Spendenbutton unter www.morizkirche-coburg.de • Ihre Pfarrerin oder auch eine Vertrauensperson berät Sie gerne, wenn Sie aus Anlass eines Geburtstags oder Jubiläums Ihr Geld für die Morizkirche spenden möchten. • Wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten geben, stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Spendenkonto: IBAN: DE76 7835 0000 0000 0060 72 BIC: BYLADEM1COB Sparkasse Coburg-Lichtenfels
Kontakt: Evang.-Luth. Pfarramt St. Moriz, Pfarrgasse 7, 96450 Coburg, Tel. 0 95 61 - 87 14 24, Email: pfarramt.stmoriz.co@elkb.de, Homepage: www.morizkirche-coburg.de Geschäftsführung: Pfarrerin Gertrud Göpfert, Tel. 0 95 61 – 23 80 38
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Donauradweg 43
Quelle: djd/pt, Foto: djd/DT
Der Donauradweg zählt zu den zehn beliebtesten europäischen Radfernwegen.
Das Leihrad gehört dem Fahrer Donauradweg: Auf die Pedalritter wartet nach der Tour eine schöne Belohnung Als Verbindung ihrer Kastelle und Festungen bauten die Römer einst eine Straße von der Quelle der Donau bis zu ihrer Mündung ins Schwarze Meer. Diese antike „Via Istrum“ ist auch heute noch ein belebtes Pflaster: Als Donauradweg führt sie Radler über rund 2.850 Kilometer durch Regionen von großer landschaftlicher und kultureller Vielfalt. „Kein Wunder, dass der Donauradweg laut ADFC-Radreiseanalyse 2013 zu den zehn beliebtesten und meistbefahrenen deutschen Radfernwegen zählt“, meint Reiseexpertin Ute Leitner vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.
Erst geliehen, dann gehört es dem Fahrer Für den vielleicht schönsten Streckenabschnitt von Passau nach Wien bietet die österreichische Donau Touristik im Jahr 2015 ein besonderes Urlaubsschmankerl an: Nach der Radwoche gehört das deutsche Qualitäts-Leihrad seinem Fahrer eine schöne Belohnung für die rund 300 Kilometer lange Tour. Je nach Anreisedatum kostet das Urlaubspaket ab 698 Euro pro Person. Inklusive sind sieben Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, das Leihrad, Gepäckservice sowie ein Gutscheinheft im Wert von 98 Euro zum Beispiel für Weinproben und Kaffeestopps. Übernachtet wird in MittelklasseGasthöfen oder guten Hotels der 3- oder 4-SterneKategorie direkt am Radweg. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.donauradweg.cc. Die Schönheiten der Donauregion erfahren Die abwechslungsreiche Tour führt unter anderem durch die Weinberge der Wachau, zum Unesco-
Kulturerbe Gozzoburg in Krems, zur berühmten „Schlögener Schlinge“ und den längsten Hang- und Schluchtwäldern Mitteleuropas. Die Wiener Küche erlebt in den familiären Weinbau- und Tourismusorten ihre Blüte. Von den Marillenknödeln bis zum Karfiol mit Bröseln (Blumenkohl) reicht die Auswahl an oftmals außergewöhnlichen Speisen. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die Klöster wie Melk, Göttweig und Klosterneuburg. Am Ende der Urlaubswoche kann man die Leihräder entweder selbst ab Passau mit dem eigenen Auto mitnehmen oder sich per Kurierdienst mit Aufpreis innerhalb Deutschlands schicken lassen. Donauradweg - das Leihrad gehört dem Fahrer Vor knapp 20 Jahren begann die österreichische Donau Touristik, Radurlaube in ganz Europa zu organisieren - immer wieder dabei ist der Donauradweg von Passau nach Wien. Zum 20-Jahre-Jubiläum gibt es nun für Radurlauber ein besonderes Angebot: Nach der Radwoche gehört - gewissermaßen als Belohnung für die 304 Kilometer lange Strecke - das Leihrad einer deutschen Qualitätsmarke den Radurlaubern. Informationen dazu gibt es unter www.donauradweg.cc.
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