N° 17
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Das Magazin der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)
Wir sind die FFHS Stimmen und Visionen zum 25-Jahr-Jubiläum
IMPRESSUM Herausgeberin Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) Schinerstrasse 18, CH-3900 Brig cloudmagazin@ffhs.ch ffhs.ch Redaktion FFHS Hochschulkommunikation Gestaltung FFHS Marketing Druck Valmedia AG, Visp Auflage 6 000 Exemplare Erscheinung 2× jährlich Abo-Bestellung oder Änderung ffhs.ch/cloudmagazin Bildnachweis Coverfoto Christian Pfammatter Bildnachweis Inhalt Bilder ohne Fotolegende sind von Unsplash, Adobe Stock und Alain Amherd Genderhinweis Die in diesem Magazin verwendete maskuline bzw. feminine Sprachform dient der leichteren Lesbarkeit und meint immer alle Geschlechter. Dieses Magazin ist auf FSC-zertifiziertem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.
CLOUD
Inhalt
EDITORIAL Komm mit uns auf Zeitreise
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FOKUSTHEMA Einführung 6 Stimmen zum Jubiläum
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Eine kleine Geschichte der digitalen Lerntechnologien
10 – 11
Der Walliser Bildungsminister Christophe Darbellay im Interview
12 – 14
Wie sieht die FFHS der Zukunft aus?
15 – 17
Impressionen der Jubiläumsfeier
18 –19
FORSCHUNG Krebsvorbeugend leben – das können wir noch besser
20 – 21
E-HOCHSCHULE Zwei Studierende, die jedes Hindernis überwinden
22 – 23
«Die FFHS ist für mich Effizienz pur!»
24 – 25
«Wer bei der FFHS berufsbegleitend studiert, hat es drauf»
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Digitalisierung im Gesundheitswesen
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TIPPS
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MEDIENECHO 29 AUS- UND WEITERBILDUNGEN
30 – 31
INTERNA & GEWINNSPIEL
32–33
AGENDA
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EDITORIAL
Komm mit uns auf Zeitreise
MICHAEL ZURWERRA Rektor Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)
tenstrasse eingenommen, die Oase für eine Fata Morgana hält.
Der Berufsalltag kann einem mitunter wie eine Handelskarawane vorkommen, die ihren Weg durch die Wüste sucht. Auf der Wüstenpiste treffen wir auf interessante Mitreisende, es ergeben sich angeregte Gespräche und Diskussionen, die innovative Gedanken auslösen und es kann auch zu Kooperationen oder sogar Partnerschaften kommen. Man ist glücklich, Teil dieser Karawane zu sein und auch der Weg durch die Wüste scheint gar nicht so eintönig zu sein. Hier und dort entdeckt man blühende Stellen und ist fasziniert vom Leben in der Wüste. Dann gibt es aber auch Tage, die einem endlos erscheinen und Nächte, die böse Träume bereithalten. Die ganze Wüste narrt uns und die Karawane scheint uns das Leben schwer machen zu wollen. Und doch wechseln diese bösen Stunden wieder mit heitern ab. Meist hilft auch, wenn man miteinander spricht, wenn man ein gutes Wort erhält oder wenn man sich gegenseitig die Sorgen klagen kann.
Am 22. September 2023 hatten auch wir an der FFHS wieder Gelegenheit, unsere Alltagssorgen für einen kurzen Moment abzulegen und gemeinsam das Leben in der Oase zu geniessen. Es war keine Fata Morgana. Angefangen im Arkadenhof des Stockalperschlosses, wo das Bildungsstädtchen Brig-Glis in der Mitte des 17. Jhd. seinen Anfang nahm und die Stadtgemeinde uns die Ehre gab, über das Bankett in der Simplonhalle, mit gutem Essen, herrlich passenden Weinen und Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart und den Visionen der Zukunft, bis hin zur privat organisierten After Party im Campus, stand der Tag ganz im Zeichen des Sich-Treffens, der guten Gespräche und der vertrauten Unterhaltung. Einblicke, Gehörtes und gute Wünsche dieses besonderen Tages sind in dieser Ausgabe des Cloud Magazins abgedruckt.
Die schönsten Momente, die neue psychische und physische Kraft schenken, erlebt man in der Oase. Die Oase lässt die Sorgen des Alltags für einen kurzen Augenblick ausblenden und lässt Zeit, sich zu unterhalten, sich auszusprechen, neue Pläne zu schmieden und nicht zuletzt Mitreisende in einer einfacheren Umgebung kennenzulernen, was Vertrauen aufbauen lässt. Dies alles ist aber nur möglich, wenn man das Leben in der Oase zulässt, anders als der Mann in der Parabel von Kadidja Wedekind, der völlig vom Leben auf der Wüs-
Tauchen Sie daher noch einmal ein in die wechselnden Bilder und Gespräche des Jubiläums und nehmen Sie dieses Fest, die Früchte der Oase mit in den Wüstenalltag. Wer die Erfolge der Institution und das enorme Engagement seiner Mitarbeitenden kennt, besteht jede Herausforderung in der Wüste und die Arbeit wird Freude machen, weil wir spüren, dass wir die FFHS sind.
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1998 – 2023: Wir feiern Jubiläum! Danke an alle, die uns auf dieser tollen Reise begleitet haben!
FOKUSTHEMA
25 Jahre FFHS – vom Startup zur E-Hochschule 19
S.6
Erinnern Sie sich an das Jahr 1998? US-Präsident Bill Clinton muss in der Affäre um die Ex-Praktikantin Monica Lewinsky vor einer Grand Jury aussagen. «Titanic», der lange Zeit erfolgreichste Film der Welt, erscheint in den Kinos. In Deutschland, Österreich und der Schweiz tritt die Rechtschreibreform in Kraft. Und an der FFHS starten 26 Studierende in das allererste Studiensemester. 25 Jahre Fernfachhochschule Schweiz – das sind 25 Jahre Innovation, Forschung und digitales Lernen. Auch wenn die Anfänge der FFHS noch stark analog geprägt waren – in den ersten Semestern wurden Lerninhalte in Form von Studienbriefen nach Hause verschickt – wuchs der digitale Anteil an Lernmaterialien stetig. Die breite Verfügbarkeit des World Wide Webs ab den 1990er-Jahren stiess die technologische Entwicklung digitaler Lernformen rasch voran. Können Sie sich noch an das Einwählgeräusch des 56-k-Modems erinnern? Heute, 25 Jahre und Einiges an Übertragungs- und Speicherkapazität später, stehen wir mit KI erneut an einem Wendepunkt und fragen uns: Wie wird KI die Bildung verändern? Fest steht, dass (Hoch-) Schulen sich mit den neuen Tools wie ChatGPT auseinandersetzen müssen und dass bisherige Lehr- und Lernformen neu gedacht werden müssen. In dieser Ausgabe blicken wir zurück und nach vorn. Wie hat sich das 1998 vom Kanton Wallis unterstützte Pionierprojekt FFHS in der Bildungslandschaft etabliert? Welche Stationen und welche Menschen stehen hinter dem Erfolg unserer Fachhochschule? Und wohin geht der Weg in Zukunft? Natascha Ritz
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FOKUSTHEMA
«Der FFHS wünsche ich eine robuste Zukunft» Was Wegbegleiter, Ehemalige und Mitarbeitende der FFHS zum Jubiläum und für die Zukunft wünschen. «Ich wünsche der FFHS eine nachhaltige Entwicklung mit einem weitsichtigen Blick auf die grossen Menschheitsthemen. Mit nachhaltig meine ich, dass die FFHS heute eine Basis legt, mit welcher der Erfolg noch viele Jahre anhält. Mit dem weitsichtigen Blick meine ich, dass wir Antworten auf die Herausforderungen bieten, denen sich unsere Studierenden und ihre Unternehmen heute und in Zukunft stellen müssen.»
«Ich habe bei der FFHS die Möglichkeit Sport und Studium unter einen Hut zu bringen. Es gibt mir ein sicheres Gefühl, dass ich mich während meiner Fussballkarriere schon auf meine berufliche Zukunft vorbereiten kann. Dafür bin ich allen Beteiligten der FFHS sehr dankbar.»
Alice Kalbermatter
Lia Wälti
Vizepräsidentin Stiftungsrat FFHS
FFHS-Studentin und Captain Schweizer Fussballnati
«Der FFHS wünsche ich eine robuste Zukunft. Diese muss in einem ständigen Change Prozess immer wieder neu ermöglicht werden. Dabei wird es entscheidend sein, dass alle Mitarbeitenden als kreatives Potenzial mindestens ebenso ernst genommen werden wie die bestehenden Strukturen.»
«Ich wünsche mir, dass sich die FFHS weiterhin so innovativ wie seit ihrer Gründung auf dem Bildungsmarkt in der Schweiz behaupten kann.»
Dr. Hans Widmer
Dr. Mauro Dell’Ambrogio
ehemaliger Stiftungsratspräsident FFHS
ehemaliger Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation 7
FOKUSTHEMA
«Mit Blick auf die Zukunft sehe ich für die FFHS ein weiteres Wachstum sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht, auch im Hinblick auf die wachsende Bedeutung der tertiären Bildung und das einzigartige Ausbildungsmodell der FFHS: flexibel und für alle Altersgruppen zugänglich. Die SUPSI freut sich, an diesem Wachstum mitzuwirken und die interdisziplinären Synergien in den eigenen Reihen sowie die Zusammenarbeit in der Schweizer Hochschullandschaft, die von allen Mitgliedern von swissuniversities getragen wird, weiter zu stärken.»
«Ich gratuliere der FFHS und all jenen Mitarbeitenden, die von Anfang an dabei sind, zu ihrem Jubiläum. Es ist beachtlich, wie sich die Schule in den letzten 25 Jahren weiterentwickelt hat.»
Franco Gervasoni
Patrick Borter
Generaldirektor SUPSI
Leiter Finanzen und Controlling FFHS
«Zum 25-jährigen Jubiläum gratuliere ich der FFHS herzlich. Als Vorsteherin des VBS freue ich mich, dass die Schweizer Armee die Beratungsleistungen in digitaler Lehre der FFHS beansprucht. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich die FFHS weiterentwickelt und die vielfältigen Herausforderungen unter anderem in den Bereichen neuer Technologien und künstlicher Intelligenz erfolgreich meistert.»
«Ganz im Sinne des lebenslangen Lernens bot und bietet die FFHS auch in Zukunft das optimale Ausbildungsmodell an; ob Grund- oder Weiterbildung – das Studieren ist flexibel sowie berufsgerecht und den gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst.»
Viola Amherd
Dr. Germaine J.F. Seewer
Bundesrätin
Stiftungsrätin FFHS
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FOKUSTHEMA
«Als Initiant und langjähriger Direktor der FFHS wünsche ich der Schule, getragen durch ein engagiertes Team und in Zusammenarbeit mit der SUPSI, Mut und Kreativität in den nächsten 25 Jahren, um neue und innovative Wege zu gehen. Das Bildungssystem wird sich in den nächsten Jahren massiv verändern, mehr als in den letzten Jahrhunderten insgesamt. In dieser gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformation stehen wir erst am Anfang der Disruption. Innovativ zu sein heisst neuste Entwicklungen als erste Fachhochschule umzusetzen.»
«Mit der FFHS verbinden mich viele glücksspendende Momente mit Studierenden, aussergewöhnlichen Menschen, die Gutes tun und dieses zulassen, Kollegen und Module im Fachbereich, die wie Familienmitglieder sind und mehr als 15 Jahre Tun aus innerer Notwendigkeit.»
Dr. Kurt Grünwald
Alexander Winiger
ehemaliger Rektor FFHS
Fachbereichsleiter FFHS
«Ich arbeite gerne bei der FFHS, weil ich meinen Aufgabenbereich, der sehr abwechslungsreich ist, schätze. Für die nächsten 25 Jahre braucht die FFHS gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende und Investitionen in neue Technologien.»
«Der Bau des neuen Campus hier in Brig ist so ein Zeichen dafür, dass die FFHS nicht stehenbleibt. Ich arbeite gerne bei der FFHS, weil ich mich beruflich und privat stark weiterentwickeln konnte.»
Fabienne Werlen
Dominique Meldau
Fachspezialistin Studierendenadministration FFHS
E-Learning Experte FFHS
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FOKUSTHEMA
Eine kleine Geschichte der digitalen Lerntechnologien
1998 2000
2005
Wikis Mit der Massentauglichkeit des World Wide Webs beginnt auch die rasante Entwicklung der Lerntechnologien. Basierend auf der Grundidee einer InternetEnzyklopädie entstehen mit Wikis erste Webseiten, die kollaborativ Wissen sammeln und von jedem bearbeitet werden können. 2001 wird Wikipedia gegründet und ist heute ein riesiges kollektives Wissenswerk mit 6.6 Millionen Artikeln allein auf der englischsprachigen Wikipedia.
2009 Soziale Medien
E-Learning
Video
Um die Jahrtausendwende beginnt E-Learning immer populärer zu werden. Unternehmen und Hochschulen mit Fernunterricht fangen an, E-Learning-Programme zu nutzen. In den ersten Jahren der FFHS lernen die Studie renden noch mit sogenannten Studienbriefen, immer mehr in Kombination mit computerbasierten Lernprogrammen. 2001 führt die FFHS das schwedische E-Learning-System LUVIT ein. 2005 folgt die Open-SourcePlattform MOODLE, mit der die FFHS noch heute arbeitet.
2005 wurde YouTube gegründet und ermöglichte es, dass jede und jeder ganz einfach ein Video erstellen und streamen konnte. Erklär- bzw. Lernvideos entsprechen seitdem einer hohen Nachfrage, da sie einfach geteilt und in andere Lernumgebungen eingebettet werden können. Interessanterweise nutzen immer noch wenige Hochschulen Video als Assessmentform, hier ist die schriftliche Form immer noch vorherrschend.
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Die ersten sozialen Medien Twitter und Facebook entstehen 2009 und sind revolutionär. Unabhängig von Bildungsabschluss oder sozialem Status ist es möglich, Teil einer Diskussion zu werden, in der Inhalt mehr zählt als der akademische Grad. Globale oder fachliche Grenzen verschwimmen und die Beziehung zwischen Bildungsinstitutionen, Studierenden und Akademikern verändert sich nachhaltig. Heute kennen wir auch die negativen Seiten der sozialen Plattformen (Fake News, Cybermobbing etc.) und müssen akzeptieren, dass sowohl positive als auch negative Aspekte koexistieren.
FOKUSTHEMA
Zukunft 2023 2014 2012
MOOCs MOOCs sind offene und frei zugängliche Onlinekurse und ein weiterer Schritt zur Demokratisierung der Bildung, indem etablierte Hochschulen ihre «digitalen» Tore für alle öffnen. Der Zugang ist kostenlos und für jedermann möglich. Coursera ist die derzeit grösste MOOC-Plattform mit mehr als 90 Millionen registrierten Lernenden. Gegründet wurde sie 2012 und hat ihre Wurzeln an der Stanford University in den USA.
2016
Learning Analytics
Künstliche Intelligenz (KI)
Der Trend «Big Data» verdeutlicht: Daten sind das neue Gold. Je mehr Studierende auf digitalen Plattformen lernen, desto mehr Daten hinterlassen sie. Diese können analysiert und genutzt werden, um das Lernen zu verbessern. Die FFHS mit dem UNESCOLehrstuhl für adaptives und personalisiertes Fernstudium forscht bereits seit 2014 an adaptiven Lernsystemen, die Learning Analytics als Grundlage nutzen, um Studierenden eine persönliche digitale Lernumgebung zu schaffen. Eine Herausforderung besteht darin, die Lernenden nicht allein auf Daten zu reduzieren sowie ethische und datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
Adaptive Lernsysteme setzen auf künstliche Intelligenz. Sie nutzen Algorithmen, die Muster im Lernverhalten erkennen und davon abhängig Alternativen (z.B. «Lese dieses Kapitel zur Vertiefung») vorschlagen. KI ist bereits seit den 1980er-Jahren ein Thema in der Bildung, konnte sich über die Jahre aber erst mit zunehmender Rechenleistung und Speicherkapazität durchsetzen und steht wohl noch heute erst am Anfang ihrer Entwicklung.
ChatGPT, KI und …? ChatGPT hat 2022 in der Bildungswelt eingeschlagen wie eine Bombe. KI kann heute ganze Vorträge schreiben, übernimmt die Literaturrecherche für Seminararbeiten und kann Prüfungsaufgaben in Sekundenschnelle lösen. Hochschulen stellen sich die Frage, wie sie die hochentwickelten Tools im Unterricht und bei der Leistungsbewertung berücksichtigen sollen. Einig sind sich die meisten: Ein Verbot kann nicht zielführend sein. Stattdessen müssen der Unterricht und die Prüfungsformen neu gedacht werden. Text: Natascha Ritz Quelle: Weller Martin (2018). Twenty Years of Edtech. Educause Review Online, 53(4) pp. 34 – 48.
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FOKUSTHEMA
«Das Blended-Learning-Modell der FFHS ist eine Pionierleistung» Die FFHS ist nach 25 Jahren in der schweizerischen Hochschullandschaft etabliert. Eine Erfolgsgeschichte, die mit einer Vision und 26 Studierenden im Wallis begann. Christophe Darbellay, Walliser Bildungsminister, über die Bedeutung der FFHS für das Wallis, den Fachkräftemangel und seine eigene Studentenzeit.
«Der Kanton kann von der Expertise der FFHS als E-Hochschule und Forschungseinrichtung profitieren», sagt Christophe Darbellay. (Foto: Pedro Rodrigues)
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FOKUSTHEMA
Christophe Darbellay, was waren Sie für ein Schüler? Gehörten Sie zu den Minimalisten oder doch eher zu den Strebern?
Für eine gute Ausbildung auch im tertiären Bereich muss heute eigentlich niemand mehr den Kanton Wallis verlassen?
Zum Glück habe ich sehr schnell und einfach gelernt. Aber ich habe effektiv nur das Minimum gemacht. Ich war sehr zerstreut und das war ein Problem für meine Lehrer. Später beim Studium habe ich dann Gas gegeben und das hat sich zum Glück auch in den Noten gezeigt.
Nicht unbedingt. Heute bietet unser Kanton viel mehr Möglichkeiten an, sich auszubilden. Beispielsweise ist ein Masterstudiengang etwa an, der FFHS möglich, das war früher anders. Im tertiären Bereich konnten wir uns in den vergangenen Jahren stark verbessern. Aber natürlich ist es nicht verboten, ausserhalb des Kantons zu studieren. Gut wäre, wenn die Absolventinnen und Absolventen später zurückkehren.
Die Zahl der Kinder nimmt schweizweit parallel zum generellen Wachstum der Bevölkerung zu. Ist der Lehrermangel auch im Wallis ein Problem?
Weil im Wallis wie in anderen Schweizer Kantonen die Fachkräfte fehlen?
Im Oberwallis ist die Situation etwas akuter als im Unterwallis. Im aktuell laufenden Schuljahr, wie bereits in den vergangenen, mussten wir deshalb nach Lösungen suchen. Im Oberwallis haben wir zahlreiche Stellen mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule (PH), die im letzten Ausbildungsjahr sind, besetzt. Sie studieren und unterrichten jeweils halbzeitig. Die PH Wallis betreut diese Studierenden sehr eng und es funktioniert gut. Aber es ist eine Notlösung und wir wollen dem Lehrermangel eigentlich Paroli bieten.
Die Walliser Wirtschaft hat sich rasant entwickelt. Lonza, Scintilla und viele weitere sind grosse Unternehmen, die international agieren. Mittlerweile rekrutieren wir im Wallis die Mitarbeitenden weltweit. Wir wollen aber, dass auch die jungen Walliserinnen und Walliser ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Deshalb müssen sie wissen, dass es in unserem Kanton auch für hochqualifizierte Personen zahlreiche Karrieremöglichkeiten gibt.
Die FFHS feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Eine Erfolgsgeschichte, die ihren Ursprung auch im Wallis hat.
Angesichts der dynamischen Entwicklung der Bevölkerung im Wallis also eine echte Herausforderung?
Ja und mittlerweile ist die FFHS in der Schweizer Bildungslandschaft etabliert und zieht Studierende aus allen Kantonen an. Die Expertise der FFHS als E-Hochschule ist für unseren Kanton sehr wichtig und wir können davon profitieren. Das Blended-Learning-Modell der FFHS ist eine Pionierleistung.
Genau, schweizweit hat das Wallis fast die dynamischste Bevölkerungsentwicklung. Konkret arbeiten Lehrerinnen und Lehrer im Wallis durchschnittlich in einem 50- bis 60-Prozent-Pensum. Das heisst, wir müssen für eine Arbeitsstelle zwei Personen ausbilden. Mehr Schüler brauchen mehr Lehrer und diese sind vor allem im Oberwallis schwer zu finden.
Hätten Sie sich persönlich vorstellen können im Blended-Learning-Modell zu studieren?
Weil die jungen Oberwalliserinnen und Oberwalliser lieber an einer Pädagogischen Hochschule ausserhalb des Kantons studieren und später nicht ins Wallis zurückkehren wollen?
Zu meiner Studienzeit war ein Onlinestudium noch kein Thema. Heute sieht es anders aus und hat sich vielerorts etabliert. Spätestens seit der Corona-Pandemie wissen wir alle, wie wichtig es ist, Bildung online verfügbar zu machen. Jetzt könnte ich mir ein solches Modell auch für mich vorstellen. Als Student hätte ich wohl die Selbstdisziplin dafür nicht gehabt.
Ja. Nehmen wir beispielsweise die Maturandinnen und Maturanden des Kollegiums Spiritus Sanctus in Brig. Die gehen ungerne zwei Strassen weiter in der Briger Burgschaft an die PH. Deshalb müssen wir die Pädagogische Hochschule attraktiver machen. Und das werden wir mit dem geplanten neuen Bildungscampus, der bis voraussichtlich 2028 westlich des Briger Spitals entstehen soll und in dem auch die Pädagogische Schule untergebracht ist, auch schaffen.
Die Studierenden der FFHS absolvieren das Studium berufsbegleitend, Disziplin ist da eine Grundvoraussetzung. Natürlich. Ich denke das Publikum der FFHS weiss das auch. Das sind Menschen, die fest im Leben stehen,
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FOKUSTHEMA
bereits eine Position in der Wirtschaft oder eine Familie haben und sich nach ihrer ersten oder zweiten Berufsausbildung nochmals weiterentwickeln wollen. Das sind Leute, die sehr motiviert und gut organisiert sind. Genau solche Fachkräfte braucht die Schweiz. Solche mit Durchhaltewillen, die wissen, wann und auf was sie zwischenzeitlich verzichten müssen, um ihre gesteckten Ziele, also den Abschluss einer Aus- oder Weiterbildung, zu erreichen. Studiert ein Mitarbeiter nebenberuflich, kann davon auch das Unternehmen profitieren.
absolut notwendig, bei dieser einmaligen Positionierung, welche die FFHS hat. Geografisch sind die Standorte der FFHS ebenfalls klug gewählt. Der Kanton ist sich bewusst, dass der Sitz der FFHS in Brig ist. Obwohl eine Stiftung die Trägerschaft und die FFHS eine affiliierte Schule der SUPSI ist, betrachten wir die FFHS ganz ohne Bescheidenheit als Walliser Bildungsinstitution.
Und dennoch erhält die FFHS keine Subventionen vom Kanton Wallis. Wird sich das mit der anstehenden Revision des Hochschulgesetzes ändern?
Zwischen dem Kanton Wallis und der FFHS gibt es mehrere Kooperationen. Wieso?
Eine verstärkte Integration der FFHS in die Walliser Landschaft der tertiären Bildung und Forschung ist mit der Revision des Gesetzes über Bildung und Forschung von universitären Hochschulen und Forschungsinstituten vorgesehen. Mit dem Entwurf für das neue Hochschulgesetz wollen wir die tertiären Institutionen inklusive den privaten besser ins System einbeziehen. Konkret denke ich da unter anderem etwa an die Nutzung von Synergien. Die kantonale Unterstützung dürfte mit der neuen gesetzlichen Möglichkeit einer direkten Grundfinanzierung für die Forschung zunehmen.
Weil wir wie gesagt von der Expertise der FFHS als E-Hochschule und Forschungseinrichtung profitieren können. Auf Distanz lernen war früher noch unvorstellbar und nur eine Theorie. Aber angesichts der zunehmenden Digitalisierung kann es sich niemand mehr leisten, hier den Anschluss zu verpassen.
Die FFHS hat mit dem Bau des neuen Hochschulcampus in Brig gemeinsam mit der FernUni Schweiz ein klares Zeichen gesetzt – ein Bekenntnis zum Wallis. Das ist ein klares Zeichen, ja. Und die FFHS hat auch den neuen Standort in Zürich realisiert. Das war auch
Interview: Melanie Biaggi
Der Walliser Bildungsminister Christophe Darbellay betrachtet die FFHS als Walliser Bildungsinstitution. (Foto: Pedro Rodrigues)
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FOKUSTHEMA
Wie sieht die FFHS der Zukunft aus? Die sechs Departementsleitenden haben sich anlässlich des Jubiläums Gedanken über die Weiterentwicklung der FFHS gemacht. Wie erlebt ein Student in Zukunft den Unterricht, wie muss sich die FFHS weiterentwickeln und wo kann sie sich in der Schweizer Bildungslandschaft positionieren?
Prof. Dr. Daniel Zöbeli, Leiter Departement Forschung und Dienstleistungen Die Studierenden entdecken an der FFHS neue Potenziale und setzen sich wissenschaftlich fundiert mit deren Entfaltung in Wirtschaft und Gesellschaft auseinander. An unseren zentralen Bildungsstandorten werden, zusammen mit der Anwenderpraxis, gemeinsame Zukunftsvisionen entwickelt und reflektiert. Unser Ziel muss es sein, sich in der schweizerischen Hochschullandschaft als jene Institution zu etablieren, die ihre Studierenden befähigt, die erlernten Konzepte und Methoden simultan im beruflichen Kontext umzusetzen.
Simon Ruff, Leiter Departement Wirtschaft und Technik Das Lernen an der FFHS wird zum Erlebnis, wobei Flexibilität, Praxisbezug und Qualität im Fokus stehen sollen. Wir wollen im Team innovativ bleiben und uns im Bereich E-Learning, Prüfungsabläufe und -formen sowie personalisiertem Lernen weiterentwickeln. Die Studierenden absolvieren Studiengänge, die sich an den zukünftigen Trends orientieren. Der Austausch, die Vernetzung sowie die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen bleiben wichtige Elemente im Modell der FFHS, um den Studierenden eine persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.
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FOKUSTHEMA
Prof. Dr. Tobias Häberlein, Leiter Departement Informatik Die FFHS der Zukunft experimentiert und forscht mit verschiedenen Lehr- und Lernformen und erfindet sich immer wieder neu. Dabei nutzt sie die modernsten Lerntechnologien und arbeitet mit KI und nicht dagegen. Sie hinterfragt trotzdem immer wieder kritisch, was die Digitalisierung, übersteigerte Technikgläubigkeit und KI mit uns und unserer Gesellschaft machen und verliert die ureigensten menschlichen Bedürfnisse nicht aus dem Blick: gemeinsames kooperatives Lernen, gegenseitige Unterstützung sowohl zwischen den Studierenden als auch zwischen Dozierenden und Studierenden.
Prof. Dr. Sonja Kahlmeier, Leiterin Departement Gesundheit An der FFHS werden innovative Aus- und Weiterbildungen angeboten, die den gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechen. Die Studierenden erleben an der FFHS ein optimal gestaltetes Flipped-Classroom-Lernmodell und die Lernplattform und das Hochschulmanagementsystem unterstützen den Studienablauf optimal. Zudem wird das Studium durch neueste E-Learning-Angebote ergänzt. Als schweizerisch anerkannter Player ermöglicht die FFHS Personen ein Hochschulstudium in Kombination mit anderen Lebensaufgaben.
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FOKUSTHEMA
Yvonne Ganz, Leiterin Departement Bau, Real Estate und Facility Management Die Studierenden eignen sich Wissen als Erlebnis in einer attraktiven Umgebung an. Die FFHS soll sich in Zukunft mit all ihren Standorten als Einheit präsentieren. An der FFHS leben die Studierenden nicht fürs Lernen, sondern lernen fürs Leben. Ihnen wird praxisorientiert vermittelt, wie man effiziente Lösungen und ganzheitliche Konzepte für wachsende Herausforderungen erarbeitet. Für die positive Weiterentwicklung muss auch die wirtschaftliche Effizienz und die Zufriedenheit der Dozierenden und Mitarbeitenden gesteigert werden.
Prof. Dr. Oliver Kamin, Leiter Departement E-Hochschule Die FFHS öffnet sich für weitere Bildungsstufen und ist Katalysator für die Inklusion und Integration von jugendlichen und erwachsenen Menschen aller Altersgruppen, die sich aus- und weiterbilden möchten. Raum, Zeit und Inhalte konvergieren in einem allgegenwärtigen Lernraum als Teil der eigenen Lebenswelt: die Studierenden erwerben ihr Wissen wann, wo und wie sie es wollen. In der schweizerischen Bildungslandschaft wird die FFHS stets die digitale Hochschule Nummer 1 sein. Sie ist die erste Ansprechpartnerin für digitalen Wissenstransfer.
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25 Jahre FFHS – die Jubiläumsfeier Zum Jubiläum lud die FFHS am 22. September in Brig ihre Mitarbeitenden und zahlreiche Gäste auf eine Zeitreise durch die Anfänge, Gegenwart und Zukunft ein. Unter der Moderation von Patrick Rohr kamen Wegbegleiter und Mitarbeitende der FFHS zu Wort. Ein Tag voller Emotionen und spannenden Impulsen für die Weiterentwicklung der digitalen Bildung.
Die Jubiläumsfeier begann mit einem Apéro im Arkadenhof des Stockalperschlosses. Rund 250 Mitarbeitende und Gäste feierten in der Simplonhalle.
Der Briger Stadtpräsident Mathias Bellwald (Mitte) im Gespräch mit Moderator Patrick Rohr.
Strahlende Gesichter und angeregte Gespräche beim Apéro.
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FOKUSTHEMA
Bei der Jubiläumsfeier blieb auch Zeit für längere Gespräche.
Stiftungsratspräsident Armin Walpen, Vizepräsidentin Alice Kalbermatter und der Direktor Forschung Prof. Dr. Daniel Zöbeli (von links) im Gespräch.
Die drei Gesprächsrunden und musikalischen Leckerbissen wurden durch eine kulinarische Zeitreise begleitet.
Moderator Patrick Rohr führte gekonnt durch diesen Tag voller Emotionen. Stiftungsrätin Dr. Germaine J. F. Seewer erzählt über ihre Zukunftsvisionen für die FFHS.
(Fotos: Christian Pfammatter)
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FORSCHUNG
Krebsvorbeugend leben – das können wir noch besser Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl krebskranker Personen zu. Der Anstieg ist vor allem auf soziodemografische Veränderungen zurückzuführen. Dr. Giulia Pestoni vom Departement Gesundheit der FFHS forscht seit Jahren rund um Ernährungsgewohnheiten, die einen wichtigen Bestandteil der krebsvorbeugenden Empfehlungen darstellen.
In Zusammenarbeit mit einer Forschergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Rohrmann von der Universität Zürich hat Pestoni kürzlich drei Publikationen zum Thema «Krebsvorbeugender Lebensstil in der Schweiz» mitveröffentlicht. Ein Fazit daraus: Die Schweizer Bevölkerung hält sich zu wenig an krebspräventive Empfehlungen.
Zu viel des «Guten»
Monitoring der Lebensgewohnheiten ist wichtig Während früher insbesondere berufliche Expositionen als Krebsursachen galten, werden heute immer häufiger unterschiedliche Lebensstile in den Fokus gerückt. So ist es seltener, dass Schadstoffe im Arbeitsumfeld beispielsweise eingeatmet, sondern vielmehr durch ungesunde Alltagsgewohnheiten aufgenommen werden. Entsprechend überrascht es nicht, dass Krebsfälle zunehmen. Es gilt aber auch ein simpler Fakt: «Eine immer älter werdende Bevölkerung begünstigt die Wahrscheinlichkeit von mehr Krebserkrankungen, sodass ein Anstieg erstmal per se nicht abnormal ist», so Dr. Giulia Pestoni.
Gemäss den Empfehlungen kann eine ausgewogene Ernährung helfen, Krebs vorzubeugen. So wird vom übermässigen Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch sowie hochverarbeiteten Lebensmitteln und zuckerhaltigen oder alkoholischen Getränken abgeraten. Ein Rat, der in der Schweizer Bevölkerung jedoch am wenigsten befolgt wird. Was schmeckt, wird konsumiert. Hingegen berücksichtigen 80 Prozent die Empfehlung, sich körperlich zu betätigen. Allgemein achten Männer, Personen mit tieferem Bildungsniveau und Raucher weniger auf einen krebsvorbeugenden Lebensstil. Aus anderen Studien bleibt klar, dass Raucher ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Jedoch fallen je nach Krebsart unterschiedliche Lebensstile ins Gewicht. So hat Rauchen eine extreme Auswirkung auf das Lungenkrebsrisiko, während es keinen nachweisbaren Zusammenhang mit Prostatakrebs gibt.
Das «Päckli» für den gesunden Lifestyle
Ein Monitoring des Lebensstils in der Schweizer Bevölkerung ist entscheidend, um Risikofaktoren für die allgemeine Gesundheit zu identifizieren. Dazu zählt auch die Frage, wie krebsvorbeugend wir leben. Die Forschenden haben erstmals verschiedene Daten sätze zusammengebracht. So konnten bestehende Gesundheitsdaten mit den repräsentativen Zahlen zum Lebensmittelverzehr und Ernährungsverhalten der Nationalen Ernährungserhebung «menuCH» vereint werden. Mit diesem Datensatz wurde untersucht, in welchem Masse die Schweizerinnen und Schweizer sich an die Empfehlungen zur Krebsprävention des World Cancer Research Fund (WCRF) und des American Institute for Cancer Research (AICR) halten.
Aus der zweiten Studie des Forscherteams resultiert ein einfaches und praktikables Prinzip: «Wir beobachteten eine tiefere Gesamt- und Krebsmortalität bei Personen, die sich besser an die Empfehlungen zur Krebsprävention des WCRF/AICR hielten», hält Pestoni fest und ergänzt: «Besonders frappant ist dies bei der Sterblichkeit infolge von Krebs im oberen Magen-Darm-Trakt (Mund, Pharynx, Larynx und Speiseröhre) und Prostatakrebs». Die Empfehlungen beinhalten zehn Hauptaspekte (siehe Abbildung). Natürlich bietet die Befolgung jeder einzelnen Empfehlung schon einen Nutzen für den Krebsschutz. Den grössten Effekt erzielt man jedoch, wenn alle Empfehlungen als ein integriertes Verhaltensmuster in Bezug auf Ernährung, körperliche Aktivität und weitere Faktoren umgesetzt werden – als ein übergreifendes «Paket» sozusagen.
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FORSCHUNG
Begrenzen Sie den Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch
Begrenzen Sie den Konsum von zuckergesüssten Getränken
Begrenzen Sie den Konsum von «Fastfood» und anderen verarbeiteten Lebensmitteln, die reich an Fett, einfachen Kohlenhydraten oder Zucker sind
Essen Sie reichlich Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Bohnen
Begrenzen Sie den Alkoholkonsum
Verwenden Sie zur Krebsprävention keine Nahrungsergänzungsmittel
Unsere Empfehlungen zur Krebsprävention
Seien Sie körperlich aktiv
Der Verzicht von Tabakkonsum sowie übermässiger Sonnenbestrahlung reduziert zudem das Krebsrisiko. Die Einhaltung all dieser Empfehlungen trägt auch zur Verhütung weiterer nicht übertragbarer Erkrankungen bei. dietandcancerreport.org
Halten Sie ein gesundes Körpergewicht ein
Für Mütter: Wenn möglich, stillen Sie Ihr Baby
Nach einer Krebsdiagnose: Wenn möglich, befolgen Sie unsere Empfehlungen
© World Cancer Research Fund | American Institute for Cancer Research
Pestoni hat in früheren Studien beobachtet, «dass die kulturellen und kulinarischen Einflüsse aus den entsprechenden Nachbarländern sich auch in Ernährungsgewohnheiten der sprachregionalen Gruppen der Schweiz widerspiegeln – und in der Berücksichtigung der Krebspräventionsempfehlungen».
Klischees bewahrheiten sich Wie sich die Befolgung der Krebspräventionsempfehlungen über die letzten 25 Jahre entwickelt und verändert hat, wurde in der dritten Studie untersucht. Dafür wurden Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung verwendet, die alle fünf Jahre seit 1992 durchgeführt wird. Dabei zeigt sich, dass selbst über den Zeitverlauf bestimmte Klischees rund um soziodemografische Lebensstile in der Schweiz beständig blieben. Frauen und Menschen mit tertiärem Schulabschluss führen seit längerem und nach wie vor einen gesünderen Lebensstil. Weniger bewusst achten ältere Menschen sowie die Westschweizer Bevölkerung auf krebsvorbeugende Massnahmen.
Jede und jeder Einzelne kann mehr Was bleibt, ist mitunter eine einfache Erkenntnis: Alle können noch mehr zur Krebsprävention tun – und zwar im Kleinen und angefangen bei sich allein! Für eine gemeinschaftliche Bekämpfung von Krebserkrankungen braucht es aber auch künftig Aufklärung und Information sowie weitere politische Vorgaben, um einen präventiven Lebensstil in der Bevölkerung zu fördern.
Dass im Tessin am gemächlichsten und gesündesten, in der Deutschschweiz deftiger und fleischhaltiger sowie in der Romandie gerne von etwas mehr Alkohol begleitet gespiesen wird, erstaunt auch nicht mehr.
Text: Mathias Blatter
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E-HOCHSCHULE
Zwei Studierende, die jedes Hindernis überwinden Vielfalt ist ein Gewinn. Die FFHS bekennt sich zu Diversität und Inklusion. Sie fördert die Chancengleichheit ihrer Studierenden, Mitarbeitenden und Dozierenden. Wie es ist, mit einer körperlichen Einschränkung zu studieren, wissen Mike Lackner und Corinne Gisi aus eigener Erfahrung.
«Ich habe mein Leben angepasst», sagt Mike Lackner. (Foto: zvg)
Bewegung, Gesundheit und Ernährung, das sind Themen, die Mike Lackner interessieren. Er ist Sporttherapeut am Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Zu seinem Job kam er durch einen Motorradunfall, den er mit 18 Jahren hatte. Seitdem sitzt er im Rollstuhl. «Ich habe mein Leben angepasst», sagt Mike Lackner.
weile ist er im dritten Semester. Er besucht den Präsenzunterricht in Bern und ist hin und wieder in Zürich. «An beiden Campus gibt es keine Barrieren für mich. Ich fühle mich nirgends eingeschränkt», so Lackner. Das sei kurz nach seinem Unfall anders gewesen, da sei er vor ganz anderen Hindernissen gestanden als jetzt. «Da habe ich mir gewünscht, dass die Leute aufgeklärter sind, wenn es um den Umgang mit Menschen mit einer Beeinträchtigung geht», erinnert sich Lackner.
Der 29-Jährige ist fleissig. Auch nach seinem Umzug in die Schweiz studierte er nach wie vor in Österreich weiter. Jetzt steht er dort kurz vor seinem Master in Ernährung und Sport; nur noch die Thesis fehlt. An der FFHS studiert er aktuell Ernährung und Diätetik, mittler-
Mike Lackner ist erleichtert, dass Diversität und Inklusion für die Gesellschaft mittlerweile keine Fremdwörter mehr sind: «Alle sollten gleichbehandelt werden, egal
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was sie besonders macht». Hindernissen begegne er mittlerweile nur noch selten. «Aber ich probiere gerne Neues aus, vor allem Restaurants. Und viele von ihnen sind leider noch nicht barrierefrei».
tin. Denn es gibt Tage, an denen die Teilnahme unmöglich ist. Gemäss Gisi stehe sie in engem Kontakt mit ihrer Studiengangsleiterin, um dafür Lösungen zu suchen. «Ich würde sehr gerne die anderen Studierenden mehr treffen und mich austauschen», so Gisi. Durch Corona sei das Verständnis für ihre Krankheit zwar grösser geworden, es gebe aber keine anerkannten Therapien. Ärzte seien zum Teil überfordert und die Forschung hinke hinterher. «Es herrscht eine gewisse Machtlosigkeit», fasst Gisi zusammen. Doch sie lasse sich nicht davon abbringen, ihre Ziele weiter zu verfolgen.
Dann studieren, wenn es der Körper zulässt An schlechten Tagen kommt Corinne Gisi nicht aus dem Bett. Sie leidet an ME/CFS, besser bekannt als FatigueSyndrom, also ein Zustand chronischer Erschöpfung. «Da es sich um ein Syndrom handelt, ist die Palette der Symptome sehr breit. Heute lässt es sich am ehesten mit Long Covid vergleichen», erklärt Corinne Gisi. Bei Gisi ähneln die Symptome einer Grippe mit Fiebrigkeit und Erschöpfung.
Gerechte und integrative Arbeitsplätze In grossen Schweizer Unternehmen, Organisationen, Universitäten und Hochschulen etabliert sich zunehmend ein Management für Diversität und Inklusion (D&I). Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Firmen, welche die Chancengleichheit, Integration und Förderung von Minderheiten leben, oftmals erfolgreicher sind als die Konkurrenz. «Das Studien- und Arbeitsmodell der FFHS steht schon lange für Diversität und Inklusion, nur wurde dies nie aktiv unter dem Label Diversität und Inklusion verkauft», erklärt Adrienne Schnyder, Leiterin Human Resources an der FFHS. Sie hat mit ihrem Team aktiv ein Management für D&I lanciert. «Eine Kultur der Zugehörigkeit kann dann geschaffen werden, wenn D&I von den Mitarbeitenden auch gelebt und mitgetragen wird», ergänzt Schnyder. Vielfältige, gerechte und integrative Arbeitsplätze würden in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und mit einem erfolgreichen D&I-Management könne eine nachhaltige Mitarbeiterplanung verfolgt werden. Fakt sei, dass gerade jüngere Generationen vermehrt zu politischen Konsumentinnen und Konsumenten würden und sich aufgrund von politischen, sozialen oder moralischen Merkmalen für oder gegen etwas entscheiden würden. Wie das bei der Wahl einer Fachhochschule oder einer Arbeitsstelle sei, bleibe abzuwarten.
Corinne Gisi lässt sich trotz ihrer Krankheit nicht davon abbringen, ihre Ziele weiter zu verfolgen. (Foto: zvg)
Seit rund sieben Jahren lebt die 29-Jährige mit der Krankheit. Eine Tanz- sowie eine Physiotherapieausbildung musste sie aufgeben. Dann kam sie zur FFHS. «Ernährung hat mich schon immer interessiert und als ich das passende Studium an der FFHS entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme», so Gisi. Sie studiert wie Mike Lackner Ernährung und Diätetik. Das erste Studienjahr konnte sie regulär absolvieren, dann verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Dank dem flexiblen Modell der FFHS belegt Gisi nur halb so viele Module, kann sich die Zeit selbst einteilen und an guten Tagen viel Zeit dem Studium widmen. Die Präsenztage sind die grösste Herausforderung für die junge Studen-
Text: Melanie Biaggi
ffhs.ch/diversity
DIVERSITY UND INCLUSION Die FFHS ermöglicht barrierefreies Lernen. Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sollen die gleichen Chancen haben. Sie garantiert nicht nur den barrierefreien Zugang zu Gebäuden, sondern auch zu Lehrmitteln, Studien- und Prüfungsunterlagen sowie digitalen Plattformen.
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«Die FFHS ist für mich Effizienz pur!» Joshua Lischetzki stammt aus einer Bauernfamilie, er ist naturverbunden und Nachhaltigkeit ist ihm wichtig. Daher war die Entscheidung für die Vertiefungsrichtung Leadership and Sustainability Management für sein Bachelorstudium in Betriebsökonomie an der FFHS schnell getroffen. Auch in seinem Beruf als Busfahrer spielt Nachhaltigkeit eine grosse Rolle.
Der 34-jährige Lischetzki liebt die Freiheit nicht nur, er lebt sie. Vor allem mag er es, selbst am Steuer zu sitzen. Das eigene Leben in die Bahnen zu lenken, in denen es sich richtig anfühlt, ist Teil seiner Einstellung. Genauso wie den Dingen richtig auf den Grund zu gehen, sich und die Welt stetig zu hinterfragen und dabei nicht blindlings durch den Alltag zu hasten.
nichtsdestotrotz bescherte ihm dieser Entscheid viel Flexibilität und Freiheit, die er so zuvor nicht hatte – ganz zu schweigen davon, dass er seiner Leidenschaft folgen konnte.
Back to School So ist es auch ebendiese Freiheit, die ihn im Weiteren dazu bewegte – neben dem Job als Busfahrer – sein Studium wieder aufzunehmen. Der wissenshungrige Lischetzki hatte bereits 2014 an der FFHS für zwei Semester studiert, hat aber seit 2020 infolge seines Jobwechsels erst wieder richtig Fahrt aufgenommen. «Das Busfahren ist eine flexible und repetitive Tätigkeit, die mir neben dem nötigen Einkommen Raum und Zeit für mein Studium ermöglichte», so Lischetzki.
Ein Bubentraum wird wahr Der Berner Oberländer mit polnischen Wurzeln verfügt in seinem noch jungen Berufsleben bereits über einen reichen Erfahrungsschatz. Nach der kaufmännischen Lehre und Berufsmaturität arbeitete er zunächst als Versicherungsberater, wechselte danach ins Finanzwesen und weiter in die Pharmabranche. Bis dahin konnte er sich bereits eine ansehnliche Karriere aufbauen, die dann aber nochmals in eine komplett andere Richtung gehen sollte. Ein Bauchgefühl und nostalgische Erinnerungen liessen ihm keine andere Wahl mehr.
In diesem Herbstsemester wird Lischetzki sein Bachelorstudium in Betriebsökonomie mit Vertiefung in Leadership and Sustainability Management abschliessen. Dafür gibt er Vollgas, denn Lischetzki beschäftigt sich privat wie beruflich aus tiefster Überzeugung mit Themen der Nachhaltigkeit. Das Studium bietet ihm einen Einblick in die Führungsethik und ins Nachhaltigkeitsmanagement in einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt. An der FFHS findet er optimale Rahmenbedingungen, die zu seinem Leben passen, wie er erklärt: «Die FFHS ist für mich Effizienz pur! Ich kann zielgerichtet und gut vorbereitet, die Studieninhalte mit meinem Berufs- und Privatleben kombinieren. Etwa das Angebot montagabends und samstagmorgens Unterricht wahrzunehmen, ist perfekt».
Joshua Lischetzki ist seit seiner frühesten Kindheit maschinen- und technikbegeistert. «Mit riesigen Augen stand ich immer allem gegenüber, das gross und technisch beweglich war», erinnert er sich. Er erfüllte sich seinen Bubentraum und machte kurzerhand den Fahrausweis für LKW und zugleich das Car-Permis. Er durfte nun offiziell die richtig grossen Maschinen bedienen. Nach längerem Überlegen entschied sich Lischetzki, seinen Bürojob mit lukrativen Berufsaussichten zu kündigen und Busfahrer zu werden. Er fand auf Anhieb eine Anstellung als Linienbusfahrer, konnte fortan Menschen durchs Städtchen Thun fahren und verspürte rasch viel mehr Zufriedenheit. Dazu sagt er rückblickend: «Es war schlicht die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Natürlich war es riskant, natürlich war es leichtsinnig und natürlich war es aus finanzieller Sicht ebenfalls unlogisch». Aber
Nachhaltigkeit leben und studieren Ursprünglich stammt Lischetzki aus einer Bauernfamilie, weswegen er seit jeher eine enge Bindung zur Natur kennt
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Seit geraumer Zeit läuft Lischetzki wieder mehr an Bussen vorbei anstatt als Chauffeur einzusteigen. Er konnte auch dank seines Studiums an der FFHS eine neue spannende Stelle im Büro des Busunternehmens antreten. (Foto: Pascale Rauber)
und motiviert neue Herausforderungen anpacken will. «Ab und zu werde ich aber auch künftig noch am Lenkrad eines Busses unseres Betriebs anzutreffen sein», sagt er schmunzelnd.
und selbst hat. Mittlerweile ist er in der Region Olten zuhause, aber im Grünen und Weitläufigen, fern vom städtischen Thun. Dort fährt er Bus mit «Herz und Gewissen», wie er sagt, denn er glaubt an das Business Modell «Bustransport», das überall nachhaltig und sinnvoll sei, wo kein Zug hinfährt. In diesem Sinn kann Lischetzki tagtäglich einen aktiven Beitrag für die Umwelt sowie die Gesellschaft leisten – denn auch die soziale Komponente ist ihm sehr wichtig.
Text: Mathias Blatter
Sein beruflicher Fokus hat sich inzwischen dennoch wieder leicht verschoben. Er legt einerseits grossen Wert auf das erlernte Handwerk rund ums Busfahren, doch zieht es ihn andererseits wieder zurück ins Büro, um auch seine strategischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse bei seinem Arbeitgeber, dem Busbetrieb Olten Gösgen Gäu AG (BOGG), einzubringen. Sein Studium hilft ihm dabei, dass er diesen Schritt vollziehen und sein angeeignetes Wissen nun wieder auch im Sinne der Nachhaltigkeit einbringen kann – studiert habe er nämlich aus rein idealistischen Gründen und nicht vordergründig, um seine Karriere voranzutreiben und entsprechend mehr Geld zu verdienen. Gewissermassen schliesst sich so auch ein Kreis, da er seit diesem Herbst mit einer spannenden neuen Funktion bekleidet zurück im Büro ist
Joshua Lischetzki richtet seinen Blick stets auch darauf, was um ihn herum passiert, und zwar als leidenschaftlicher Busfahrer, umweltbewusste Privatperson und wissbegieriger FFHS-Student. (Foto: Pascale Rauber)
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«Wer bei der FFHS berufsbegleitend studiert, hat es drauf» Ende März trat Andrea Schöllnast als Präsidentin der Alumni FFHS zurück. Boris Miethlich hat ihr Amt übernommen. Was Schöllnast ihrem Nachfolger auf den Weg gibt und was Miethlich für Pläne mit dem Verein hat.
Andrea Schöllnast bleibt im Vorstand der Alumni FFHS. (Foto: zvg)
Boris Miethlich, der neue Alumni-Präsident. (Foto: Christian Pfammatter)
Andrea Schöllnast übergibt ihr Amt nicht einfach an einen Vorstandskollegen, sondern, wie sie sagt, an einen Freund. «Durch die intensive Zusammenarbeit sind wir zu einer Einheit geworden», erklärt Schöllnast. Sechs Jahre lang war Andrea Schöllnast Präsidentin der Alumni FFHS. Ihre Mission war es, die FFHS bekannter zu machen: «Mir war es ein persönliches Anliegen zu zeigen, wie stolz wir auf unseren Abschluss an der FFHS sind. Wer an der FFHS berufsbegleitend studiert, vielleicht auch noch Familie hat, der hat es einfach drauf».
habe. Das motiviere die Mitglieder. Und was gibt sie ihrem Nachfolger mit auf den Weg? «Er soll dranbleiben, hartnäckig sein und nicht jedes Nein akzeptieren». «Ohne FFHS hätte ich nie studieren können. Mit meiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied und jetzt als Präsident der Alumni will ich der Fachhochschule etwas zurückgeben», sagt Boris Miethlich. Er will den Verein weiterentwickeln. Als Präsident trage man zwar die Verantwortung, aber die Vereinstätigkeiten seien Teamarbeit. Und er könne sich auf ein sehr eingespieltes Team verlassen. Boris Miethlich will die zahlreichen und vielfältigen Angebote der Alumni FFHS konsolidieren. Damit möglichst viele Mitglieder bei den Veranstaltungen teilnehmen, sollen sie das in Zukunft vermehrt konsequent auch online tun können. Hybride Formate seien in der Vergangenheit sehr gut angekommen. Im Moment zählt der Verein Alumni FFHS rund 400 Mitglieder. Eine neue Onlineplattform soll zukünftig das Netzwerken erleichtern. «Dank dieser Plattform finden sich die Mitglieder untereinander ganz einfach und können in Kontakt treten», erklärt Miethlich. Weiter werde auch ein Mentoringprogramm in Zusammenarbeit mit der FFHS lanciert.
Über Andrea Schöllnast sagen ihre Vorstandskollegen dass sie eine hervorragende Netzwerkerin ist. Ihr Netzwerk erweiterte die ehemalige Präsidentin jeweils gerne an den Diplomfeiern der FFHS. «Wir durften uns dort auch mit unseren Ideen aktiv einbringen und den Absolventinnen und Absolventen vorstellen». Andrea Schöllnast bleibt dem Vorstand der Alumni erhalten. «Ich fokussiere mich jetzt mehrheitlich auf das Fundraising und ich möchte noch mehr Dozierende für unseren Verein gewinnen.» Der Austausch zwischen ihnen und den Studierenden sei enorm wichtig. Boris Miethlich war gemäss Schöllnast prädestiniert für das Amt als Präsident der Alumni. Er sei der erste Doktorand im Verein, jemand der alles erreicht
Text: Melanie Biaggi
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KOMMENTAR: DIGITALISIERUNG IM GESUNDHEITSWESEN
KI: Entlastung im Gesundheitssystem Seit der Einführung von ChatGPT im November 2022 hat die digitale Transformation eine neue Richtung eingeschlagen. Wir stehen an der Schwelle zu einer umfassenden Änderung in der Art und Weise, wie wir mit digitaler Information interagieren. Dies ist besonders relevant für das Gesundheitssystem der Schweiz, das sich derzeit mit zwei grossen Herausforderungen konfrontiert sieht: die wachsende Überlastung des Systems und die Notwendigkeit, die Interaktion mit digitalen Diensten für Patienten einfacher zu gestalten.
Ansätze ist, dass sie nicht nur darauf abzielen, das System zu entlasten, sondern auch die Versorgung der Patienten zu verbessern. Denn das oberste Ziel muss eine hochqualitative Betreuung bleiben, die für alle zugänglich ist, die sie benötigen. Für die erfolgreiche Implementierung dieser Veränderungen im Gesundheitssystem ist das Vertrauen der Menschen in die neuen Technologien unerlässlich. Die Systeme müssen vertrauenswürdig, überprüfbar und nachvollziehbar sein und im Einklang mit den strengen Datenschutzrichtlinien stehen. Dabei können die Erfahrungen aus dem digitalen Contact Tracing – enorm datensparsam dank Dezentralisierung – helfen. Ein «Human-inthe-Loop»-Mechanismus wäre in der Anfangsphase essenziell, um die Akzeptanz zu steigern und um sicherzustellen, dass die KI-Algorithmen auf ethische und klinisch verantwortungsvolle Weise eine Entscheidungshilfe bieten. Er dient auch zur Erkennung und Korrektur möglicher Voreingenommenheit der KI.
In der Schweiz und weltweit stehen die Gesundheitssysteme vor mehreren Herausforderungen: steigende Kosten, alternde Bevölkerungen und Fachkräftemangel. KI bietet hier Lösungsansätze in mindestens drei Schlüsselbereichen. Erstens könnte sie als vorgeschaltete Entscheidungsstütze dienen, die Patientenanfragen effizient vorab analysiert und so medizinisches Personal entlastet. Zweitens könnte der Einsatz von Voice-Interfaces den Zugang zu medizinischen Diensten erleichtern, insbesondere für ältere oder körperlich beeinträchtigte Personen. Drittens könnte KI als Präventionscoach wirken, um chronische Erkrankungen proaktiv zu verhindern und damit die Kosten zu senken. Der zentrale Vorteil all dieser
Im Vergleich zu anderen Sektoren hat das Gesundheitssystem der Schweiz das Potenzial der Digitalisierung bisher nur begrenzt genutzt. Aber jetzt bietet sich eine einzigartige Chance, diese neue Revolution proaktiv in das System zu integrieren.
MARCEL SALATHÉ Professor für digitale Epidemiologie an der ETH Lausanne 27
TIPPS
Unkonzentriert? Diese fünf Tipps können die Konzentration in Minuten verbessern: frische Luft kein Multitasking im Stehen arbeiten Pausen aktiv gestalten Arbeitsumgebung wechseln
Ablenkung gefällig? Wer sich zwischendurch gerne mal ablenkt und herzhaft lacht, der sollte der australischen Komikerin Celeste Barber auf Instagram folgen. Mit Promiparodien hat sich Barber in den letzten Jahren zum beliebten Anti-It-Girl entwickelt. Sie posiert etwa in den gleichen Looks wie Madonna oder imitiert Supermodels bei der Gesichtspflegeroutine. Herrlich! @celestebarber
Gehirntraining Telefonnummern, Fakten für die Prüfung oder interessante Begriffe merken? Anders als andere Hirntrainings-Apps, nutzt Eidetic eine spezielle Technik namens «Spaced Repetition». Den zu merkenden Items wird eine persönliche Bedeutung oder Kontext zugewiesen. Die App erinnert einem, wann es Zeit zum Abfragen ist. Ausprobieren! Verfügbar für iOS und Android.
Beim Lernen wachsen Bäume Mit der App Forest lässt sich ein Zeitraum einstellen, in dem man lernen möchte. Die App blockiert in der Zeit andere Apps, welche vom Lernen abhalten könnten. Das Beste daran: In der Zeit, in der gelernt wird, wächst ein virtueller Baum. Verfügbar für iOS und Android.
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MEDIENECHO
29.04.2023
Cyberattacke in Saxon: Das sagt der Experte Cyberattacken werden häufiger, jedes dritte KMU ist davon betroffen. Im Gespräch mit Oliver Ittig, Studienleiter für Cybersicherheit an der FFHS. (…) «Es sind viele Faktoren, welche insgesamt zu einem besseren Schutz vor Cyberattacken führen. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es leider nicht. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung hat einen sogenannten IKT-Minimalstandard veröffentlicht, in welchem sehr viele der wichtigen Massnahmen erwähnt sind.»
Eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung in der Fachhochschule Ost widmete sich den Behindertenrechten im Wandel und der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) der UNO im Kanton St. Gallen. Dabei zeigte es sich, dass noch sehr viel zu tun ist. Zur Finanzierung von Betreuungsleistungen sprach Daniela Mühlenberg, Professorin an der Fernfachhochschule Schweiz, wobei sie die Rahmenbedingungen wie auch mögliche Fehlanreize aufzeigte. Es sei unerlässlich, die Fehlanreize zu identifizieren und sorgfältig zu beseitigen, um nicht neue Ungleichheiten zu schaffen. Der umfassenden Sichtweise bei der Finanzierungsregelung komme eine Schlüsselfunktion zu, um die Mittel zielgerichtet einzusetzen.
Ohne Instagram verdienen selbst Schweizer Topsportler kaum etwas
26.06.2023
01.05.2023
Behindertenrechte im Wandel
Der Olympiadritte Jan Scherrer kann nur vom Snowboard leben, wenn er in den sozialen Medien präsent ist. (…) Die Frage, ob sich der Zusatzaufwand wirklich lohnt – Scherrer gehört wie viele andere Einzelsportler zu jenen, die alles selbst posten, weil sie sich kein professionelles Social-Media-Team leisten können. Und nicht zuletzt der Punkt, ab dem die Fokussierung auf soziale Medien die sportliche Leistung sogar beeinträchtigen kann. Diesen Themen hat Scherrer seine Bachelorarbeit im Studium der Betriebswirtschaft an der FFHS gewidmet.
Jonas Boesiger setzt neben seinem Studium nochmals mit Vollgas auf seine Karriere als Freestyle-Snowboarder. Neben seinem Job als Snowboardprofi studiert Jonas Boesiger zurzeit im sechsten Semester an der Fernfachhochschule Schweiz Sportmanagement und Betriebsökonomie. «Das Studium ist sehr flexibel und gut auf Sportler abgestimmt, daher lässt es sich gut mit meiner Snowboardkarriere kombinieren», verrät der 28-Jährige aus dem Muotadorf.
Nachhaltiges Finanzmanagement im Visier
22.08.2023
05.05.2023
Freestyle-Snowboarder Jonas Boesiger: «So kann ich definitiv nicht aufhören»
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Das Thema Sustainable Finance beschäftigt neben der Finanzbranche zunehmend auch die Unternehmen. Um den Anforderungen einer ressourcen- und kohlenstoffarmen Wirtschaft gerecht zu werden, aber auch mögliche Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten, ist es hilfreich, sich die grundlegenden Konzepte des Sustainable Finance anzueignen. (Fachartikel von Dr. Andrea L. Sablone)
AUS- UND WEITERBILDUNGEN
Neue Aus- und Weiterbildungsangebote START IM FRÜHLING 2024
Neue Vertiefung Business Analytics and AI Im Bereich Business Analytics werden weltweit Fachkräfte gesucht. Die FFHS reagiert auf die grosse Nachfrage und bietet mit Business Analytics and AI eine neue Vertiefung im BSc Wirtschaftsinformatik an. Sie besteht unter anderem aus zwei eher technischen Modulen, in denen Sie die Grundlagen des Maschinellen Lernens und spezifische Aspekte der Statistik, wie etwa Zeitreihenanalysen, Datenvisualisierung und Data Storytelling lernen und diese Techniken dann in einem Projekt anwenden können. Beim Modul Process Mining und Process Analytics stehen Unternehmensprozesse, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erfasst und analysiert werden, im Fokus. ffhs.ch/bsc-wirtschaftsinformatik
CAS Digitalisierung und Ethik im Gesundheitswesen Lernen Sie die Möglichkeiten kennen, wie Sie die Digitalisierung im Gesundheitswesen qualitäts- und effizienzsteigernd nutzen und zukünftige Herausforderungen meistern. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt ein grosses Potenzial, steht in der Schweiz jedoch noch ganz am Anfang. Die digitalen Möglichkeiten sind vielfältig und können, richtig eingesetzt, zu einer höheren Behandlungsqualität, besseren Einbindung von Patientinnen und Patienten sowie zu grossen Effizienzgewinnen führen. ffhs.ch/cas-digitalisierung-gesundheit
CAS New Organisational Development Lernen Sie, wie Sie Ihr Unternehmen mit New-Work-Massnahmen fit für die heutigen und künftigen Herausforderungen machen. Gehen Sie auf Tuchfühlung mit Ansätzen der Organisationsentwicklung, die den unternehmerischen Mehrwert in den Mittelpunkt stellen. Im CAS New Organisational Development tauchen Sie ein in die moderne Arbeitswelt 4.0! Sie lernen Grundlagen der prozessorientierten Organisationsentwicklung sowie Arbeitsweisen und Frameworks von New Work kennen. ffhs.ch/cas-organisational-development
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AUS- UND WEITERBILDUNGEN
Weiterbildungsangebote START IM FRÜHLING 2024
TECHNIK
ECTS
E-DIDAKTIK
ECTS
CAS eDidactics
10
CAS Business Engineering
10
CAS Media Design in Digital Learning
10
CAS Digital Twin & Smart Robotics
10
DAS Digital Learning
30
CAS Lean Process Management
10
MAS Digital Education
60
CAS Research
10
MAS Industrie 4.0
60
MAS Web for Business
60
GESUNDHEIT
ECTS
CAS Digitalisierung und Ethik im Gesundheitswesen
10
MAS Gesundheitsförderung
60
WIRTSCHAFT
ECTS
CAS Betriebliche Gesundheitsförderung
15
INFORMATIK ECTS
CAS Consulting Management
10
CAS Advanced Game Development
10
CAS Culture and Employer Branding
10
CAS Big Data
10
CAS Digital Leadership
15
CAS Blockchain
10
CAS Digitale Unternehmenstransformation
10
CAS Change Management
10
CAS Employment Law & Data Protection
15
CAS Computing and Analytics
10
CAS Generative Künstliche Intelligenz
10
CAS Data Base and Algorithms
10
CAS Leadership
15
CAS Full-Stack Development
10
CAS Personalpsychologie
15
CAS Grundlagen Data Science
10
CAS Sustainable Finance
15
CAS Information System Engineering
10
DAS Digital Leadership & Marketing
30
CAS IT & Law
15
DAS General Management
30
CAS Next Gen. Information Systems & Business Processes 10
MAS Arbeit 4.0
60
CAS Software Engineering
10
MAS Business Law
30
CAS Statistische Datenanalyse & Datenvisualisierung
10
MAS Wirtschaftspsychologie
30
CAS Web Usability
10
Executive MBA
60
DAS Data Science
30
DAS Software Engineering
30
DAS Web Engineering
30
MAS Business- & IT-Consulting
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JETZT INFORMIEREN!
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Alle Aus- und Weiterbildungsangebote sowie entsprechende Beschriebe der Studieninhalte und Informationen zum Studienmodell der FFHS finden Sie auf unserer Website. Der Anmeldeschluss für die Weiterbildungen mit Start im Frühling 2024 ist je nach Studiengang der 30. November oder der 15. Dezember. Spätere Anmeldungen sind je nach verfügbaren Studienplätzen möglich.
MAS Data Science
ffhs.ch/studienangebot
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INTERNA
«Die Welt der Zukunft braucht Menschen wie Sie» 329 Absolventinnen und Absolventen zählte die FFHS dieses Jahr. An der Diplomfeier in der Briger Simplonhalle konnten sie ihr Diplom am 16. September persönlich von Rektor Michael Zurwerra entgegennehmen.
Erfolgreiche FFHS-Forschung Die FFHS konnte in den vergangenen Monaten drei substanzielle Forschungsprojekte des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) sowie ein grösseres Innosuisseprojekt akquirieren. Gemäss Daniel Zöbeli, Direktor Forschung, ein Riesenerfolg, der stolz machen darf. Bemerkenswert ist zudem, dass jede der vier FFHSForschungseinheiten je einen der genannten Erfolge für sich verbuchen kann. Dies zeigt nicht nur, dass Forschung auf hohem wissenschaftlichem Niveau betrieben wird, sondern auch, dass die FFHS-Forschung in ihrer Breite die Konkurrenz mit anderen Hochschulen nicht scheuen muss.
2 893 Studierende starten ins Herbstsemester Die FFHS startete das diesjährige Herbstsemester mit 742 neuen Immatrikulationen (2022: 727). Davon beginnen 420 Studierende ein Bachelorstudium, 47 ein Masterstudium und 275 eine Weiterbildung. Die meisten Neuimmatrikulationen verzeichnen die Bachelorstudiengänge der Bereiche Informatik (132), Betriebsökonomie inklusive Sportmanagement (114) und Wirtschaftsingenieurwesen (96). Insgesamt zählt die FFHS 2 893 Studierende im laufenden Herbstsemester.
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INTERNA & GEWINNSPIEL
Führungswechsel
Wie gut sind die digitalen
an der FFHS
Kompetenzen der Dozierenden
Michael Zurwerra hat seine Demission als Rektor der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) eingereicht und wird im Herbst 2024 in Pension gehen. Zurwerra leitet seit 2017 die Geschicke der FFHS. Während dieser Zeit hat sie sich zu einer festen Grösse in der Schweizer Hochschullandschaft entwickelt und zählt heute 2 900 Studierende. Der Stiftungsrat bedauert den Entscheid Zurwerras und dankt ihm für sein grosses und erfolgreiches Engagement für die FFHS. Die Nachfolge wird durch den Stiftungsrat zeitnah in die Wege geleitet und die Stelle öffentlich ausgeschrieben.
an den Walliser Hochschulen? Die FFHS, die PH Wallis und die HES-SO Wallis spannen für das Projekt «Mapping Digital Skills» zusammen. Ziel ist es, die digitalen Kompetenzen der Dozierenden der drei Hochschulen zu erfassen, zu kontextualisieren und anschliessend in Kompetenzprofilen einzubetten. Der Kanton Wallis unterstützt das Projekt. Mit dem Projekt sollen in einem ersten Schritt die Dozierenden der drei Walliser Hochschulen mittels Fragebogen ihre digitalen Kompetenzen selbst einschätzen. Dank einer ausreichenden Anonymisierung der Fragebögen können die Dozierenden später ihre Kompetenzen unter einander vergleichen. Die Ergebnisse werden bis Ende 2023 erwartet.
Gewinnspiel Haben Sie die Cloud-Ausgabe aufmerksam gelesen? Dann ist die Frage kein Problem für Sie:
In welcher Schweizer Stadt startete FFHS-Student Joshua Lischetzki seine Karriere als Busfahrer? Schicken Sie die richtige Antwort per Mail an cloudmagazin@ffhs.ch. Teilnahmeschluss: 31. Dezember 2023. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir dreimal ein Glas Honig aus dem Oberwallis. Viel Glück!
achen m t i M und n! n ne gewi 33
AGENDA
10. November Fernstudientag, Zürich
21. März Märztagung 2024 zu KI und Bildungspraxis Gleisarena FFHS Campus, Zürich oder online
21. November Berufsmesse, Zürich
Nach einem Jahr Pause ist es wieder so weit: Die Märztagung setzt ihre Fachtagungsreihe zur Digitalisierung in der Bildung fort. Am 21. März 2024 diskutieren wir mit Expertinnen und Experten, wie KI die heutige und zukünftige Bildung verändert und beleuchten die Thematik sowohl aus der Forschungsperspektive als auch aus der Praxis.
30. November GoHack23: Cybersecurity Symposium, Zürich 1. und 2. Dezember GoHack23: Live Hacking und EDU-Track, Zürich
www.bildung.ch/maerztagung
Weitere Veranstaltungen und Informationen finden Sie unter: ffhs.ch/events
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cloudmagazin@ffhs.ch
IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG Sie haben eine Anregung, Lob oder Kritik? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und treten Sie mit uns in Kontakt.
#studiumundjob
Leben & Studieren einfach kombinieren Das spezifisch für berufsbegleitendes Studieren entwickelte Studienmodell der FFHS passt sich Ihren individuellen Bedürfnissen an und lässt sich mit Beruf, Familie oder Sport flexibel vereinbaren.