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Leistungsbericht 2012 der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf

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FREIWILLIGE FEUERWEHR

WIENER NEUDORF

LEISTUNGSBERICHT 2012 D a s Jahr2 0 12 der F e uerwehrj ugend. . .

140-Jahr Fest de r Fe ue r wehr W iener Ne udor f ...

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Im Einsatz seit 1872 -

140 Jahre f端r ihre Sicherheit! F O L GE U N S A U F

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VO R WO R T

Liebe Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfer, sehr geehrte Damen und Herren! Im vergangenen Berichtsjahr 2012 war neben der hohen Anzahl an Einsätzen, der Ausarbeitung eines neuen Einsatzfahrzeuges (HLF 3), auch unser 140jähriges Bestandsjubiläum zu feiern. Es ist uns gemeinsam gelungen, die Vorbereitungen für das gewaltige Fest und die Ausschreibung für das neue HLF3, mit unseren Übungen, bestens zu kombinieren und auch erfolgreich, mit viel gegenseitigem Vertrauen und positiver Zusammenarbeit, abzuschließen. Diese und auch die alltäglich an uns gestellten positiv erledigten Aufgaben, sind nur ein Teil einer erfolgreichen, gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft. Einätze sind nicht planbar und nehmen auch auf die Uhrzeit keine Rücksicht. Die Feuerwehrkameraden müssen genau so wie sie, liebe Leserinnen und Leser, am nächsten morgen in die Arbeit! Im Hintergrund stehen unsere Familien, bei welchen ich mich auf diesem Wege herzlichst für Ihr entgegengebrachtes Verständnis bedanken möchte. Ich darf mich auch bei den Verantwortlichen der Marktgemeinde Wiener Neudorf Herrn Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner, Sicherheitsreferenten Ing. Peter Sykora, allen Damen und Herren des Gemeinderates sowie der gesamten Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Danke auch an die Bezirksstelle des Roten Kreuzes, der Polizeiinspektion Wiener Neudorf, sowie unseren Nachbarfeuerwehren für die gute Zusammenarbeit. Bei den ortsansässigen Unternehmen und auch bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich mich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und sie schon jetzt zu unserem Schlauchturm Halli - Galli, am 21. September 2013 im Feuerwehrhaus Wiener Neudorf herzlichst einladen. Am Ende eines erfolgreichen Tages steht immer der Feuerwehrkommandant als Empfänger des Lobes und diesen darf ich auch hier, an ein super motiviertes und gut ausgebildetes Team, welches die Feuerwehr Wiener Neudorf stellt, weitergeben.

„Gut Wehr und Danke“ Walter Wistermayer Hauptbrandinspekor

I N H A LT Einsätze

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Feuerwehrjugend

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Social Media . . . . . . . . . .

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Höhenrettung . . . . . . . . .

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Abseits

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Impressum

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LEISTUNGSBERICHT 2012

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04 EI N SÄTZE

LKW Bergung nach Verkehrsunfall A2 20. Jänner 2012

Starke Windböen fegten am 20. Jänner 2012 über den Bezirk Mödling. Kurz vor 13:30 Uhr erfassten diese ein ungarisches Kleinlastwagengespann und kippten dieses auf der Südautobahn A2 in Fahrtrichtung Graz kurz vor dem Knoten Guntramsdorf um. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 13:22 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zur LKW-Bergung auf die Autobahn.

Bericht von: H. Wimmer / Pressestelle BFK Mödling

Nur kurze Zeit später rückte bereits das Vorausfahrzeug Wiener Neudorf aus. Bei der Ankunft am Unfallort lag das Zugfahrzeug gegen die Fahrtrichtung zwischen erstem und zweitem Fahrstreifen. Der Anhänger kam zum Glück auf den Rädern stehend zum Stillstand. Nachdem die Polizei eine Totalsperre in beiden Fahrtrichtungen veranlasst hatte, konnte mit dem Abbau der beiden Planen begonnen werden. Unter extrem widrigen und gefährlichen Bedingungen gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr Wiener Neudorf, diese zu demontieren. Anschließend wurde Tank II Wiener Neudorf in Stellung gebracht. Über eine Umlenkrolle wurde die Seilwinde am Zugfahrzeug angeschlagen. Unter Mithilfe der Muskelkraft der Einsatzkräfte konnte der Kleinlastwagen wieder aufgestellt werden. Der verzogene Rahmen des Anhängers wurde aus Sicherheitsgründen mit einem

Winkelschleifer entfernt. Der Aufbau und die Planen wurden mit Zurrgurten auf den Ladeflächen befestigt. Abschließend wurden der Lastwagen und der Anhänger händisch umgedreht und auf die Raststation Guntramsdorf verbracht. Während der LKW-Bergung ereigneten sich zwei Sturmschädeneinsätze im Ortsgebiet. Diese wurden

gemeinsam mit der Feuerwehr Mödling abgearbeitet. Nach über zwei Stunden konnten die insgesamt 26 Männer mit deren sechs Fahrzeugen wieder in das Feuerwehrhaus einrücken. //

// Video zum Einsatz ansehen.

Mittels Seilwinde und Muskelkraft wurde der Kleinlastwagen wieder aufgestellt.

Massiver Dachstuhlbrand fordert den Einsatz von rund 150 Feuerwehrmitgliedern 2. Februar 2012

Durch den fortgeschrittenen Brandverlauf kam es zu einer Durchzündung, welche den Dachstuhl zur Gänze erfasste.

Bilder: Pressestelle BFK Mödling

Kurz vor 8 Uhr alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zum Brandeinsatz in die Josef Haydn Gasse. Beim Eintreffen an der Einsatzadresse drang bereits Rauch aus dem Erdgeschoss, dem 1. Obergeschoss sowie dem Dachboden des Einfamilienhauses. Die Besitzerin wurde bei Nachbarn für den Verlauf des Einsatzes in Sicherheit gebracht. Als Erstmaßnahme wurden zwei Atemschutztrupps im Haus verteilt, um Wände und Decken des in Holzriegelbauweise errichteten Doppelhauses zu öffnen und den Brandherd zu lokalisieren. Durch den innerhalb der Holzriegelwände fortgeschrittenen Brandverlauf kam es zu einer Durchzündung, welche den Dachstuhl zur Gänze erfasste. Aufgrund des umfangreichen Brandgeschehens wurden durch

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den Einsatzleiter die Feuerwehren Mödling und Biedermannsdorf nachalarmiert. Inzwischen setzten die zwei eingesetzten Atemschutztrupps die Brandbekämpfung im Inneren des Hauses fort. Gleichzeitig wurde die Drehleiter Wiener Neudorf in Stellung gebracht, um mit einem Außenangriff im Bereich der Dachfläche beginnen zu können. Die eintreffenden Kräfte der Feuerwehren Mödling und Biedermannsdorf stellten weitere Atemschutztrupps bereit, um sowohl den Innenagriff als auch den Außenangriff zu unterstützen. Der Außenangriff wurde mit Steig Mödling unterstützt. Durch den massiven Feuerwehreinsatz konnte eine Brandausbreitung auf die zweite Hälfte des Doppelhauses verhindert werden. Da der Brand aufgrund der baulichen Situation des Hauses nicht unter Kontrolle

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zu bringen war, wurden die Feuerwehren Vösendorf, Laxenburg und Guntramsdorf nachalarmiert. Die an diesem Tage herrschenden tiefen Temperaturen (unter – 10 Grad) stellten eine besondere Herausforderung an Mannschaft und Gerät dar. Aufgrund der drohenden Einsturzgefahr der Deckenelemente musste der Innenangriff abgebrochen werden. Ein umfassender Außenangriff über handgeführte Strahlrohre sowie die Drehleiter Wiener Neudorf und den Steig Mödling wurde eingeleitet. Weiters konnten über die Drehleiter und den Steig Öffnungen in die Dachhaut mittels Motorsägen und Motortrennschleifern geschnitten werden. Durch die Einsatzleitung wurde die Feuerwehr Gumpoldskirchen alarmiert, welche über ein Schnelleinsatzzelt mit Heizung verfügt.

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Dadurch konnte eine Unterkühlung der im Einsatz stehenden Männer und Frauen verhindert werden. Weiters standen Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner , der Statiker der Gemeinde, der Bezirksfeuerwehrkommandant Ing. Richard Feischl, Mitarbeiter von Wien Strom und Wien Energie sowie zwei Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes unter Landesrettungsrat Paul Strebl die gesamte Einsatzdauer vor Ort. Große Unterstützung kam vom Bauhof der Gemeinde Wiener Neudorf, welcher die Streuung der vereisten Straßen und Gehwege durchführte. Die Verkehrsregelung wurde durch die Polizeiinspektion Wiener Neudorf übernommen. Um die verbrauchten Atemschutzflaschen zu befüllen, wurde das Taucherfahrzeug des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes

Die vorherrschenden tiefen Temperaturen (unter – 10 Grad) stellten eine besondere Herausforderung an Mannschaft und Gerät dar.

LEISTUNGSBERICHT 2012

an die Einsatzstelle entsandt. Als weiteres Sondergerät wurde zur Unterstützung der Feuerwehr ein 15 Tonnen Bagger mit Sondiergreifer angefordert, um die Dachhaut zu entfernen. Durch die Baumaschine konnte eine Entlastung der Einsatzkräfte erreicht werden. Gegen 16:41 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten in den Abendund Nachtstunden wurden Beleuchtungsballone der Berufsfeuerwehr Wien sowie der vom Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband in Brunn am Gebirge stationierte Stromgenerator angefordert. Die Feuerwehren aus Brunn am Gebirge, Hennersdorf, Achau und Münchendorf wurden voralarmiert, um die Nachlöscharbeiten sowie die Brandwache über die Nachtstunden durchzuführen. //

// Bilder zum Einsatz ansehen.

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06 EI N SÄTZE

Großbrand in Mödling Bericht von: Martin Hofbauer / Pressestelle BFK Mödling

20. April 2012

In den Nachmittagsstunden des 20. April 2012 gingen mehrere Anrufe über den Feuerwehrnotruf in der Bezirksalarmzentrale ein, dass ein Brand in einem Restaurant am Föhrenhof ausgebrochen war. Bereits bei der Anfahrt wurde den Einsatzkräften über Funk mitgeteilt, dass es sich um einen Vollbrand handelt und die Flammen bereits massiv aus dem Gebäude austreten. Mittels Atemschutz begann sofort ein umfassender Innen- und Außenangriff. Zur Unterstützung des Löschangriffs und zur Absicherung der Wasserversorgung wurde die Feuerwehr Wiener Neudorf nachalarmiert. Da im Inneren des Gebäudes Deckenteile einstürzten, musste der Innenangriff sofort abgebrochen werden, da zu große Gefahr

für die Atemschutzträger bestand. Die Einsatzleitung entschied sich daraufhin, den Außenangriff zu verstärken. Aus dem Küchenbereich des Restaurants wurden noch mehrere CO2-Flaschen geborgen, um ein mögliches Gefahrenpotenzial zu verhindern.

Die Ausmaße des Brandes, die weitläufige Fläche des Gebäudes und die weiten Entfernungen zu den nächsten Hydranten erforderten die Nachalarmierung von sechs weiteren Feuerwehren. Die beiden nahegelegensten Wasserentnahmestellen waren mehrere hundert Meter entfernt, mit einem beträchtlichen Höhenunterschied zur Einsatzstelle. Auf Grund der harten Anforderungen an die Atemschutzträger gab es in der Anfangsphase einen verletzten Feuerwehrmann. Gegen 16 Uhr wurde durch das Tauchdienstfahrzeug des NÖLFV, welches in Mödling stationiert ist, ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt 161 Pressluftflaschen gefüllt, die von den 15 Atemschutztrupps benötigt wurden. Da die Brandintensität immer stärker wurde, war es unvermeid-

bar, dass es zu einem offenen Vollbrand des Daches kam. In weiterer Folge stürzte dieses teilweise ein. Durch die Brandausbreitung im Dachstuhl, musste das Dach an mehreren Stellen geöffnet werden, damit der Brand effizient bekämpft werden konnte. Um 19 Uhr 30 zeigten die Löscharbeiten Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden. Um 20 Uhr musste zur Ablöse der Atemschutzträger, die bereits mehrere Stunden im Einsatz waren, die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf nachalarmiert werden. Daher konnten um ca. 21 Uhr einige Feuerwehren in die Feuerwehrhäuser einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. In den Abendstunden wurden von der Berufsfeuerwehr Wien mit dem Sondergerätefahrzeug aus Döbling noch spezielle Leuchtmittel zur Beleuchtung der Einsatzstelle beigestellt. Die Leuchtballons erleichterten vor allem die Nachlöscharbeiten in der Nacht. Damit waren insgesamt 172 Feuerwehrmitglieder mit 37 Fahrzeugen, davon 4 Hubrettungsgeräte von 10 Feuerwehren im Einsatz. Der Löscharbeiten dauerten noch bis Mitternacht. Danach wurde noch eine Brandwache gestellt, um die Einsatzstelle nachhaltig abzusichern. //

// Mehr Details zum Einsatz ansehen.

Tierrettung Mühlbach 27. Mai 2012

Am Pfingstsonntag rückte die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zu keinen alltäglichen Einsatz aus. Diesmal benötigte eine Entenfamilie die Hilfe der Feuerwehrmänner. Eine Wehrmauer trennte die Entenküken von ihrer Mutter, welche voller Kraft um Hilfe piepsten. Aus-

gerüstet mit einer Wathose stieg ein Feuerwehrmann ins kühle Nass um die Küken über die Mauer zu heben. Rasch konnten alle 8 jungen Enten gemeinsam mit ihrer Mutter weiter schwimmen, und die Feuerwehr wieder einrücken. //

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Ferdinand du bist der Leiter des Verwaltungsdienstes, welche Aufgaben hat die Verwaltung innerhalb einer Feuerwehr? Die Aufgaben der Verwaltung sind sehr vielfältig, und sind mit dem Aufgaben eines Büros eines mittleren Unternehmens zu vergleichen. So reichen die Tätigkeiten über schriftlichen Arbeiten wie das Führen des Mitgliederverzeichnisses, sämtliche Protokollführungen, erstellen von Statistiken und der Kassenführung. Unterstützt werde ich bei meinen Aufgaben von Markus Wenecsek, Christoph Simanko, Michael Satra und Walter Wistermayer. Ve r w a l t u n g s i n s p e k t o r F e r d i n a n d P le i n i n g e r

Vollbrand eines Reisebusses A2 Richtung Wien 14. Juni 2012

Aus bislang ungeklärten Umständen geriet am 14. Juni 2012 ein Mazedonischer Reisebus während der Fahrt auf der Südautobahn A2 in Fahrtrichtung Wien auf der Höhe IKEA in Brand. Der Lenker und sein Beifahrer bemerkten den Brand im Motorraum rechtzeitig und konnten den Bus auf den Pannenstreifen lenken und die Flucht ins Freie ergreifen. Erste Löschmaßnahmen mit einem Feuerlöscher schlugen fehl. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 13:09 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zum Brandeinsatz. Nur wenige Minuten später, rückte auch schon das erste Tanklöschfahrzeug zum Unfallort aus. Bereits bei der Anfahrt konnte die riesige Rauchsäule wahrgenommen werden. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Reisebus bereits in Vollbrand. Umgehend wurde unter Atemschutz mit dem Löschangriff mit einem Komibschaumrohr begonnen. Durch die nachrückenden Kräfte der Feuerwehr Wiener Neudorf wurde ein zweiter Atemschutztrupp mit einem weiteren C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzte. Um die Wasserversorgung sicher zu stellen, entschied Einsatzleiter HBI Walter Wistermayer, die Feuerwehren Laxenburg und Vösendorf nach zu alarmieren. Allerdings gestaltete sich die Anfahrt für die beiden Feuerwehr äußerst schwierig. Rücksichtlose Autofahrer bildeten keine Rettungsgasse. Somit stand die Feu-

LEISTUNGSBERICHT 2012

Bericht von: Herbert Wimmer / Pressestelle BFK Mödling

erwehr selbst im Stau und konnte sich nur langsam fortbewegen. Nach rund 30 Minuten konnte der Brand schließlich gelöscht werden. Die Bergung des völlig ausgebrannten Autobusses übernahm eine Spezialfirma. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Totalsperre der Südautobahn. Nach rund 90 Minuten konnten die insgesamt 48 Einsatzkräfte mit deren 11 Fahrzeugen wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken. //

// Bilder zum Einsatz ansehen.

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Zimmerbrand Parkstraße 29. Jun 2012

Am Herd vergessenes Kochgut sorgte in den Nachtstunden des 29. Juni 2012 für die starke Verrauchung einer Wohnung und des Stiegenhauses in einem Wiener Neudorfer Mehrparteinhaus. Kurz nach 22 Uhr alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf mittels Sirene, Pager und Alarm SMS zum Zimmerbrand in der Parkstraße. Kurze Zeit später trafen bereits zwei Tanklöschfahrzeuge sowie die Drehleiter am Einsatzort ein. Einige Mieter befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits vor dem Haus. Unverzüglich erkundete der Einsatzleiter mit einem Atemschutztrupp die Lage innerhalb des Gebäudes. Rasch konnte die Ursache des dichten Rauches im Stiegenhauses sowie in einer im

Erdgeschoss befindlichen Wohnung festgestellt werden: am Herd vergessenes Kochgut, das jedoch bereits vor Ankunft der Feuerwehr aus dem Fenster geworfen wurde. In der Zwischenzeit trafen drei weitere Feuerwehrfahrzeuge sowie die Polizei und das Roten Kreuzes in der Parkstraße ein. Leider reagierten zahlreiche Bewohner des Hauses falsch. Sie blieben nicht in ihren sicheren und rauchfreien Wohnungen, sondern flüchteten durch das stark verrauchte Stiegenhaus ins Freie. Zwei Bewohnerinnen mussten aus diesem Grunde durch das Rote Kreuz mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Um einen raschen Abzug der giftigen Rauchgase aus dem Stiegenhaus sowie der betroffenen

Wohnung zu ermöglichen, wurden insgesamt drei Hochleistungslüfter in Betrieb genommen. Leider wurde dabei das gezielte Öffnen von Fenstern im Haus durch die Feuerwehr von mit Blumentöpfen

verstellte Fensterbänke erschwert. Trotz allem zeigten die gesetzten Maßnahmen Wirkung und der Einsatz konnte bereits 45 Minuten nach der Alarmierung für die Feuerwehr beendet werden. //

Insgesamt wurden drei Hochleistungslüfter in Betrieb genommen

Assistenzleistung für Rotes Kreuz in Laxenburg Bericht von: Martin Hofbauer / Pressestelle BFK Mödling

28. Juli 2012

Am 28. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Laxenburg zur Assistenzleistung für das Rote Kreuz gerufen. Zeitgleich wurde auch die FF Wiener Neudorf mit der Drehleiter alarmiert. In der Herzog Alb-

recht Strasse in Laxenburg musste eine Frau aus dem 1. Stock durch das Rote Kreuz in Krankenhaus gebracht werden. Allerdings stand in dem Haus kein Aufzug zur Verfügung und

ein Abtransport der übergewichtigen Frau durch das enge Stiegenhaus war nicht möglich. Als erste Feuerwehr traf die FF Laxenburg am Einsatzort ein. Einsatzleiter OBI Emanuel Vermeer verschaffte sich einen Überblick der Lage. Ein schonender Abtransport war nur durch das Fenster der Wohnung möglich. Daher wurde nach dem Eintreffen der FF Wiener Neudorf die Drehleiter in Stellung gebracht und die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen ergriffen. In der Wohnung wurde die Frau von der Rettung und der FF Laxenburg in einer Korbtrage für den Abtransport gesichert. Im Außenbereich wurde durch die FF Wiener Neudorf die Höhenrettung mittels Drehleiter vorbereitet. Anschließend konnte die Rettung durch das Fenster der Wohnung im 1. Stock beginnen. Das Haupt-

augenmerk lag dabei auf der kontrollierten Umsetzung von der Auflage auf der Fensterbank zum freihängenden Zustand an der Drehleiter. Die beiden Teams in der Wohnung und an der Drehleiter leisteten perfekte Zusammenarbeit und konnten wenig später die Frau am Boden absetzen. In einem Sichtschutzbereich wurde die Patientin anschließend auf die Trage der Rettung umgeladen und für den Abtransport bereit gemacht. // Mehr Bilder online ansehen. Nach einer Stunde konnte die Freiwillige Feuerwehr wieder einrücken. Insgesamt waren 4 Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte aus Laxenburg und Wiener Neudorf im Einsatz. //

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LKW-Anhängerbergung Industriezentrum Süd 21. Aug 2012

Aus bisher unbekannter Ursache stürzte der Anhänger eines LKW-Gespanns am Vormittag des 21. August 2012 im Industriezentrum Niederösterreich Süd nach einer Rechtskurve um. Der 22 jährige LKW Fahrer blieb unverletzt und meldete via Feuerwehrnotruf 122 seinen Unfall. Um 09:56 Uhr alarmierte daraufhin die Bezirksalarmzentrale die zuständige Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zur Anhängerbergung. Am Unfallort angekommen wurde durch den Einsatzleiter HBI

miert. Nach Besprechung des Einsatzleiters mit der Besatzung des Sonderfahrzeuges wurde mit der Bergung des voll beladenen Einachsanhängers begonnen. Um eine möglichst schonende Bergung durchzuführen wurde mittels Greifzug eine Gegensicherung aufgebaut während das Kranfahrzeug den an die 10 Tonnen schweren Anhänger hob. Nur durch das abgestimmte Zusammenspiel des Kranfahrers mit den Männern am Greifzug konnte der Anhänger rasch und sicher zurück auf die Räder ge-

// Mehr Bilder online ansehen.

Der 22 jährige LKW Fahrer blieb unverletzt und meldete via Notruf 122 seinen Unfall. Walter Wistermayer entschieden, dass eine rasche Bergung aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Unterführung nur mit Hilfe eines Kranfahrzeuges erfolgen kann. Aus diesem Grunde wurde das Kranfahrzeug der Feuerwehr Mödling zum Unfallort nachalar-

hoben werden. Nach einer kleinen Reparatur an der Druckluftanlage, konnte das LKW- Gespann die Fahrt von alleine fortsetzen. Die beiden Feuerwehren standen mit 30 Mitgliedern und 7 Fahrzeugen circa zwei Stunden lang im Einsatz. //

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Lose Bauteile Freizeitzentrum Einsatz für die Höhenrettungsgruppe 17. Dezember 2012

Am Nachmittag des 17. Dezember 2012 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf über einen Schaden an einer Lichtkuppel im Franz Fürst Freizeitzentrum informiert. Aus bisher unbekannter Ursache verschob sich die Veran-

kerung der Lichtkuppel, dies führte zu einem Wassereintritt in die Tennishalle. Nach Erkundung der Lage in der Sporthalle entschied sich der Einsatzleiter aufgrund der schlechten Wetterbedingungen, der nicht

vorhandenen Aufstiegshilfe zur Lichtkuppel sowie der schlechten Aufstellmöglichkeiten der Drehleiter zur Alarmierung der Höhenrettungsgruppe Wiener Neudorf. Bereits kurze Zeit später trafen drei ausgebildete Höhenret-

redundant gesichert über das glatte Hallendach zur Lichtkuppel auf. Mit Hilfe eines Gewebebandes konnte der entstandene Spalt provisorisch abgedichtet werden. Auch bei Einsätzen dieser Art bewährt es sich, ausgebildete

Über den Korb der Drehleiter stieg ein Höhenretter redundant gesichert über das glatte Hallendach zur Lichtkuppel auf. ter am Einsatzort ein. Aufgrund der herrschenden Absturzgefahr am Dach konnte ein sicheres Arbeiten nur durch ein seilunterstütztes Arbeitsverfahren ermöglicht werden. Über den Korb der Drehleiter stieg ein Höhenretter

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Höhenretter in den eigenen Reihen zu haben, um ein sicheres Arbeiten in Höhen zu ermöglichen, stellte Einsatzleiter HBI Walter Wistermayer bei der Einsatznachbesprechung im Feuerwehrhaus fest. //

Gunther du bist der Leiter der Höhenrettungsgruppe in Wiener Neudorf. Warum liegt dir dieser Sonderdienst so sehr am Herzen? Es ist eine Aufgabe mit immer neuen Herausforderungen. Technik und Taktik müssen Hand in Hand greifen. Ich bin stolz eine Truppe mit so großem Engagement an meiner Seite zu haben. Für die Zukunft hoffe ich, den Feurwehren im Bezirk helfend zur Seite stehen zu können! L ö s c h m e i s t e r G u n t h e r To t z

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SOCIAL MEDIA

SCHON EIN REUND DER WIENER NEUDORFER FEUERWEHR Neben der seit Jahren bekannten Homepage www.ff-wr-neudorf.at, die schon einige Auszeichnungen gewonnen hat (z.B. 2009 als beste Feuerwehr Homepage des Bundeslandes Niederösterreich) geht die Öffentlichkeitsarbeit in Wiener Neudorf auch gerne auf neuen Wegen. Für das Team der

Öffentlichkeitsarbeit ist die rasche Information der Bevölkerung frei nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ Ziel ihrer Arbeit. Dazu verwendet man neben den bereits bekannten Möglichkeiten (Fernsehen, Printmedien, …) nun auch neue Medien wie Facebook, Twitter und YouTube.

Die Facebook Fan-Page der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf

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Als Zusatz zur Homepage, welche an normalen Tagen an die 500 Besucher, und bei Großeinsätzen wie dem Wohnhausbrand im Februar 2012 über 1600 Besucher begrüßen darf, bieten Facebook und Twitter die Möglichkeit der rascheren Informationsweitergabe für die Blaulichtorganisation. Kurze Nachrichten sowie Bilder können bereits an der Einsatzstelle online zur Verfügung gestellt werden. Auch aus diesem Grund erfreut sich die Anfang April 2010 erstellte Facebookseite der Freiwilligen

Folge uns jetzt auf unseren Social Media Kanälen:

Feuerwehr Wiener Neudorf großer Beliebtheit. Die wöchentliche Reichweite beträgt bereits bis zu über mehrere tausend Personen, welche sich via Facebook über die Tätigkeiten der Einsatzorganisation informieren. Dabei wurden schon über 2000 Besucher mit einem Klick auf „Gefällt mir“ Freunde der Feuerwehr - Sie auch schon? Auch am Videoportal YouTube ist die Feuerwehr mit einem eigenen Kanal und bereits mit zahlreichen Clips vertreten, auch hier lohnt sich ein Besuch. //

facebook.com/ ff.wr.neudorf

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Diverse Einsätze 2012 1 Schwerer Verkehrsunfall auf

der B17 ... Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in den Mittagsstunden des 24. Jänner 2012 auf der Bundesstraße 17, im Gemeindegebiet von Wiener Neudorf. Aufgrund der eingehenden Meldungen alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Feuerwehr zum Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Bei Ankunft an der Einsatzstelle wurden die verletzten Fahrzeuginsassen bereits durch das Rote Kreuz aus ihrem Fahrzeug befreit und vom Notarzt versorgt. Die Feuerwehr unterstütze die Rettung und baute gleichzeitig einen Brandschutz am Unfallort auf. Nach Abtransport der zwei Verletzten und abgeschlossener Unfallaufnahme, führte die Feuerwehr die Bergung des Fahrzeuges durch. 2 Brandalarm entpuppt sich als Wasserschaden ... Ein Déjà-vu-Erlebnis hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Vösendorf und Wiener Neudorf in der Nacht vom 9. auf

10. Februar 2012. Wie bereits im Oktober des Vorjahres setzte ein defekter Sprinklerkopf diesmal an die 400m2 Verkaufsfläche im Erdgeschoss eines Möbelhauses unter Wasser. Zur Unterstützung der Vösendorfer Feuerwehr wurde auch die Feuerwehr Wiener Neudorf angefordert. In gewohnt guter Zusammenarbeit konnten mit Hilfe von Nasssaugern und Gummischiebern die betroffenen Bereiche vom Wasser gesäubert werden. 3 Verkehrsunfall LKW mit eingeklemmter Person (Bericht: Bernhard Singer / Pressestelle BFK Mödling) ... „Verkehrsunfall LKW – Menschenrettung Person eingeklemmt“ lautete am 23. Februar um 11 Uhr 30 die Alarmierung für die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf. Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte auf die Südautobahn aus. Aus unbekannter Ursache krachte ein LKW in den Anhänger eines Sattelkraftfahrzeuges. Der Fahrer wurde mit Verletzungen

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unbestimmten Grades im Fahrzeug eingeklemmt. Durch die extreme Wucht des Aufpralles wurde die Fahrerkabine komplett in sich zusammengedrückt. Eine Rettungsplattform wurde in Stellung gebracht, um dem bereits anwesenden Notarzt einen besseren Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Währenddessen wurde mittels hydraulischem Spreizer die Fahrertüre geöffnet, um eine schonende und effektive Bergung durchführen zu können. Um den Fahrer aus seiner Zwangslage zu befreien, musste die A-Säule samt Vorbau des Lastkraftfahrzeuges vorgedrückt werden. Der Mann wurde dem Notarzt übergeben und zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht. Für die Bergung des Lastkraftwagens wurde das Kranfahrzeug Mödling alarmiert. Anschließend konnte die Einsatzmannschaft wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. 4 Verkehrsunfall A2 Fahrtrichtung Graz (Bericht: Martin Hofbauer /

Pressestelle BFK Mödling) ... Man kann nur spekulieren wie es zu dem tragischen Unfall auf der Südautobahn kommen konnte. Ein Mann mittleren Alters hält in einer Pannenbucht mit seinem Wagen an und aktiviert die Warnblinkanlage. Kurz darauf läuft er auf die Autobahn und wird mit voller Wucht von einem Klein-Lkw erfasst. Der Lkw-Fahrer wollte das Fahrzeug noch verreißen, doch er hatte trotz Vollbremsung keine Chance. Eine nachfolgende PkwLenkerin erkennt die Situation zu spät und kracht in den bremsenden Lkw. Kurz nach 20 Uhr 30 langten die ersten Notrufe bei der Bezirksalarmzentrale ein. „Schwerer Verkehrsunfall auf der A2, mindestens eine Person eingeklemmt, eine Person liegt schwer verletzt auf der Autobahn.“ Sofort wurde die Feuerwehr Wiener Neudorf alarmiert, sowie Rettung, Notarzt und Polizei. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen als erste am Einsatzort ein. Zahlreiche, couragierte

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Ersthelfer hatten bereits an der Unfallstelle angehalten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten zu allererst für eine Ausleuchtung der Unfallstelle und mit nachkommenden Fahrzeugen für eine umfangreiche Absicherung. Unter den Ersthelfer befand sich auch ein Arzt der die Reanimation und Erstversorgung des verunfallten Mann koordinierte. Durch die Feuerwehr wurden die Rettungsmaßnahmen unterstützt und medizinisches Erstversorgungsmaterial beigestellt. Wenig später trafen Rettungsteams des Roten Kreuzes und der Notarzt ein. Der schwerverletzte Mann wurde sofort an Geräte zur Überprüfung der Vitalfunktionen angeschlossen und intubiert. Doch leider konnte der Notarzt nur mehr den Tod des

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Mannes feststellen: „Die Schwere der Verletzungen war derart hoch, dass sich diese nicht mit dem Leben vereinbaren ließen - der Mann hatte leider keine Chance.“ Die verletzte Frau aus dem Pkw wurde zur Versorgung in das nächste Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des LKWs stand zwar unter Schock, blieb jedoch unverletzt. Die Weiteren Maßnahmen zum Abtransport der Unfallfahrzeuge wurden von der Feuerwehr durchgeführt. 5 Autoreifen fordern zwei Feuerwehren (Bericht: Florian Schützenhofer, Bernhard Singer/Pessestelle BFK Mödling) ... Ein LKW Gespann kam am 2. Mai auf der Südautobahn kurz vor der Ausfahrt Traiskirchen von der Fahrbahn ab. Dabei kippte der Anhänger auf die Autobahnbö-

schung. Der mit Autoreifen vollbeladene Anhänger wurde dabei so stark deformiert, dass ein Großteil der Ladung herausflog. Die Feuerwehr Wiener Neudorf wurde um 8.29 alarmiert. Beim Eintreffen der Wiener Neudorfer Einsatzkräfte auf der A 2 erkannte die Einsatzleitung, dass das Entfernen und Entladen der zahlreichen Autoreifen einer größeren Mannschaftsstärke bedarf. Deshalb musste zur Unterstützung die Feuerwehr Guntramsdorf nachalarmiert werden. Händisch sammelten die Feuerwehrmänner die Autoreifen zusammen und schlichteten diese am Pannenstreifen. Um die Reifen von der Südautobahn zu entfernen, wurde das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Mödling angefordert. Aufgrund der großen

Menge an Autoreifen waren der Logistikcontainer Mödling, Last Guntramsdorf und eine Leermulde der ASFINAG notwendig, um diese zu entfernen. Nach zweieinhalb Stunden konnten die Feuerwehren unter der Einsatzleitung von HBI Walter Wistermayer von der Süd6 autobahn abrücken. Verkehrsunfall A2 Fahrtrichtung Graz ... Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad kam es am Nachmittag des 31.05.2012 auf der A2 in Fahrtrichtung Graz, bei der Abfahrt zur A3. Mittels Sirene, Pager und Alarm SMS alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zum Einsatz auf der Autobahn. Bei Ankunft der Feuerwehr an der Einsatzstelle befanden sich ein Notk


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4 4 arztfahrzeug sowie ein weiteres Rettungsfahrzeug an der Einsatzstelle um die zwei verletzten Personen zu versorgen. In gewohnt guter Zusammenarbeit unterstütze die Feuerwehr die Arbeiten des Roten Kreuzes bis zum Abtransport der Verletzten. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf stand mit 6 Fahrzeugen und 25 Mann im Einsatz. 1 PKW Bergung nach Verkehrsunfall SCS Südring ... In den frühen Abendstunden des 4. Juni 2012 kam aus bisher unbekannter Ursache ein PKW von der

Fahrbahn ab und wurde erst durch den Gleiskörper der Wiener Lokalbahn gestoppt. Um 18:21 Uhr alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Feuerwehr zum Einsatz. Aufgrund der ersten Informationen (PKW möglicherweise von der höher gelegenen Bundesstraße 17 abgestürzt) rückte das Vorausfahrzeug umgehend zum Einsatzort aus. An der Einsatzstelle angekommen konnte rasch Entwarnung gegeben werden: das Fahrzeug kam vom SCS Südring ab, und nicht wie befürchtet von der Bundesstraße 17. Nach Ankunft des schweren Rüstfahrzeuges sowie des Abschleppfahrzeuges konnte mit der Bergung des verunfallten PKW begonnen werden; Routinearbeit für die Wiener Neudorfer Einsatzkräfte. 2 Brand ei-

nes Motorrades auf der B17 ... Zu einem Motorradbrand kam es im Frühverkehr des 6. Juni 2012 auf der Bundesstraße 17 im Ortsgebiet von Wiener Neudorf. Bei der Fahrt in die Arbeit bemerkte der 47 jährige Motorradfahrer ein ungewöhnliches Fahrverhalten seines Motorrades. Noch bevor er einen geeigneten Platz finden konnte, um das Motorrad zu überprüfen, wurde er durch das Hupen anderer Verkehrsteilnehmer aufmerksam, dass seine BMW brennt und bereits Flammen unterhalb der Sitzbank zum Vorschein kamen. Sofort stellte der Lenker sein Motorrad am Straßenrand ab, zahlreiche Notrufe gingen daraufhin am Feuerwehrnotruf unter 122 ein. Um 7:27 Uhr alarmierte die Bezirksalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf zum Motorradbrand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchte der Besitzer von anderen Verkehrsteilnehmern einen Feuerlöscher zu bekommen, um den Entstehungsbrand einzudämmen -

leider führte keiner der vorbeifahrenden Autofahrer einen Feuerlöscher mit. Beim Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges stand der hintere Teil des Motorrades noch immer in Brand. Mit einem Hochdruckrohr konnte der Brand durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Für den anwesenden Rettungsdienst des Roten Kreuzes kam es zu keinem Einsatz, der Fahrer blieb unverletzt, die getragene Motorradjacke verhinderte schlimmeres. Das ausgebrannte Motorrad wurde anschließend mit dem Versorgungsfahrzeug Wiener Neudorf vom Unfallort entfernt und gesichert abgestellt. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnten die 20 Mann mit deren 4 Fahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. 3 Tierrettung Reisenbauer Ring ... Am 09.07.2012 wurde die Feuerwehr Wiener Neudorf zu einer Tierrettung alarmiert. Wie aus der Alarmdurchsage zu schließen war, handelt es sich vermutlich um dieselbe Schlange, die auch am Vortag von

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Bewohnern des Reisenbauer Rings gesichtet, aber beim Eintreffen der Einsatzkräfte verschwunden war. Am heutigen Tag wurde die Schlange von einem Autofahrer in der Tiefgarage aufgeschreckt, und verkroch sich in ein geparktes Motorrad. Dort schlängelte Sie sich von einer Seite zur anderen, sodass es den Feuerwehrleuten unmöglich war, die Schlange zu fassen. Nach mehreren Versuchen, die Schlange durch die kleinen Öffnungen in der Seitenverkleidung zu befreien, entschied der Einsatzleiter die Verkleidung abzuschrauben um die Schlange erstens besser auf ihrer Giftigkeit zu beurteilen und Sie in weiterer Folge unbeschadet retten zu können. Nachdem die nötigen Schrauben gelockert waren ging alles ganz schnell: zwei Feuerwehrmänner packten die Schlange mit einer Greifzange, die speziell für solche Einsätze im Tierrettungskoffer des schweren Rüstfahrzeuges

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mitgeführt wird, und steckten sie in einen griffbereiten Stoffsack. Zu diesem Zeitpunkt konnte auch festgestellt werden, dass es sich um eine ungiftige Natter handelt. Die Freiwillige Feuerwehr konnte nach knapp zwei Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einrücken, dort wurde die Schlange an die Tierrettung übergeben. 4 Schadstoffeinsatz im IZ Nö Süd ... Zu einem Schadstoffeinsatz für die Feuerwehren Biedermannsdorf, Wiener Neudorf und die Mitglieder des Schadstoffberatungsdienstes des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes kam es am 10. Juli 2012 in einer Spedition im Industriezentrum Niederösterreich Süd. Beim Öffnen eines voll beladenen 40 -Fuß Containers nahmen Arbeiter einen stechenden Geruch wahr, worauf sie den Abladevorgang beendeten und die Feuerwehr via Notruf alarmierten. Aufgrund der eingehenden Informationen alarmierte

die Bezirksalarmzentrale um 13:11 Uhr die Feuerwehren zum Schadstoffeinsatz mit dem Alarmstichwort Chlorgasaustritt. Bei der Spedition angekommen, ließ Einsatzleiter HBI Werner Wlaschitz das Gebäude räumen sowie die Zufahrt auf das Gelände sperren. Als weitere Erstmaßnahme wurden die Frachtpapiere kontrolliert und die Brandrauchentlüftung in der angrenzenden Halle geöffnet. Bei der Kontrolle der Frachtpapiere konnte kein Schadstoff im Container erkannt werden, es handelte sich ausschließlich um Küchengeräte. Die zwei Arbeiter, welche den Container geöffnet hatten, wurden vorsorglich durch das Rote Kreuz zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Um den Grund für den stechenden Geruch zu finden, rüstete sich ein Trupp der Feuerwehr Biedermannsdorf mit Schutzanzügen aus und öffnete erneut den betroffenen Container, um eine Probe der

Ladung zu entnehmen und mit ersten Messungen zu beginnen. In der Zwischenzeit trafen auch die Mitglieder des Schadstoffberatungsdienstes des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes ein, welche weitere Messgeräte an die Einsatzstelle brachten. Beim Messen der entnommenen Proben und im Container mittels Prüfröhrchen als auch mit dem Messgerät GDA 2 konnten durch Bezirkssachbearbeiter/Schadstoff Ing. Manfred Haslinger erhöhte Werte an Ammoniak und Kohlenwasserstoffen festgestellt werden. Nach Beratung mit dem zuständigen Einsatzleiter und der Firmenleitung entschied man sich dazu, den gesamten Container unter Atemschutz zu entladen und die Fracht sowie den Seecontainer in einem gut belüfteten Bereich abzustellen. Abwechselnd in Gruppen von bis zu vier Feuerwehrmitgliedern wurde damit begonnen, unter umluftunabhängigem Atemschutz die Ladung auf Palletten zu schlichten und diese mit Hilfe eines Staplers k


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abzu transportieren. Insgesamt mussten 20 AtemschutzträgerInnen über zwei Stunden in dem von den hochsommerlichen Temperaturen bis zu 60 Grad aufgeheizten Container arbeiten. Kurz vor 17 Uhr konnte der Einsatz unter Leitung von HBI Werner Wlaschitz beendet werden und die knapp 50 eingesetzten Kräfte mit 11 Fahrzeugen konnten wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. 1 PKW in Vollbrand A3 Richtung Eisenstadt (Bericht: Florian Schützenhofer, Bernhard Singer/ Pessestelle BFK Mödling) ... Mehrere Notrufe gingen am 13. Juli 2012 bei der Bezirksalarmzentrale ein, dass auf der A3, Fahrtrichtung Burgenland ein Auto im Vollbrand steht. Die für diesen Autobahnabschnitt zuständige Feuerwehr Wiener Neudorf rückte um 16:02 Uhr aus. Laut dem Einsatzleiter gab es wieder einmal gröbere Probleme bei der Zufahrt im Bereich der Südautobahn. Die Autolenker bildeten keine Rettungsgasse und erschwerten den Einsatzfahrzeu-

gen die Anfahrt massiv. Kurioserweise stellte die Feuerwehr hingegen fest, dass ab der Auffahrt auf die A3 im gesamten Verlauf die Autolenker die Handhabung der Rettungsgasse perfekt beherrschten. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der PKW bereits im Vollbrand und die Flammen griffen außerdem auf die Böschung über. Sofort wurde der brennende PKW mit einem Rohr unter Atemschutz gelöscht und parallel mit einem zweiten Rohr der Flurbrand auf der Böschung bekämpft. 2 Brandeinsatz im IZ Nö Süd (Bericht: Herbert Wimmer / Pressestelle BFK Mödling) ... Im Industriezentrum NÖ Süd kam es am 31. Oktober 2012 in einer Produktionshalle zu einer Verpuffung wobei ein 47jähriger Arbeiter verletzt wurde. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte kurz nach 13 Uhr die zuständige Feuerwehr Wiener Neudorf zuerst zu einem TUS-Alarm. Während der Anfahrt zum Einsatzort wurde über Funk mitgeteilt, dass es sich um einen Brand handelt. So-

fort wurde die Alarmstufe erhöht. Zusätzlich wurde auch die Feuerwehr Mödling alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen wurde sofort ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr ins Innere der Produktionshalle zur Lageerkundung geschickt. Weiters wurden insgesamt vier Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Gleichzeitig wurde die Halle stromlos geschalten. Der verletzte Arbeiter wurde inzwischen vom Roten Kreuz erstversorgt. Der Atemschutztrupp konnte eine Verpuffung eines unbekannten Fasses ausfindig machen. Der Brand wurde dank der Sprinkelanlage soweit eingedämmt, dass keine weiteren Löschmaßnamen seitens der Feuerwehr notwendig waren. Aufgrund der starken Verbrennungen des Arbeiters wurde dieser mit dem Notarzthubschrauber ins AKH Wien geflogen. Die Feuerwehr Wiener Neudorf unterstützte dabei das Notarztteam. Nach rund 90 Minuten konnten die insgesamt 27 Mitgliedern mit deren 8 Fahrzeugen unter der Einsatzlei-

tung von HBI Walter Wistermayer wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken. 3 Person in Notlage im Baumarkt (Bericht: Herbert Wimmer / Pressestelle BFK Mödling) ... In einem Baumarkt in Wiener Neudorf kam es am 1. September 2012 zu einem Arbeitsunfall. Ein Mitarbeiter einer Aufbaufirma für Hochregallager war gerade dabei, ein neues Regal zu montieren. Der Arbeiter stand auf einer Leiter und wollte in einer Höhe von rund 4 Metern einen Einlageboden im Hochregal befestigen, als er plötzlich mit seinem rechten Zeigefinger in der Montageleiste hängen blieb. Die Versuche sich selbst zu befreien scheiterten. Mit letzter Kraft konnte sich der Mann unter Schmerzen zu Boden retten. Zwei zufällig anwesende Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Baden leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten über den Notruf die Einsatzkräfte. Die Bezirksalarmzentrale alarmierte um 13:34 Uhr die Feuerwehr Wiener Neudorf zur Person in Notlage. Da gerade eini-

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ge Kameraden im Feuerwehrhaus waren, konnte das erste Fahrzeug sofort ausrücken. Nach Stabilisierung des Verletzten und nach Rücksprache mit dem Notarzt wurde das Hochregal mit einer Nussratsche behutsam geöffnet. Binnen wenigen Augenblicken konnte so

der Mann aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der eingeklemmte Finger war zum Glück nicht von der Hand abgetrennt. Nach rund 40 Minuten konnten die 17 Mitglieder mit deren 5 Fahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. //

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Montag, 23. Januar 2012 17:02:49


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Das Feuerwehrjugendjahr 2012 Bericht der angehenden Feuerwehrmänner Das Jahr begann im Jänner mit der Vorbereitung für den Wissenstest. Es folgte die Vorbereitung für das Fertigkeitsabzeichen Nachrichtendienst. Dabei durften wir uns im Feuerwehrhaus auf mehrere Gruppen aufgeteilt per Funk unterhalten. Wir erfuhren alles über das Alarmierungssystem sowie die Bedeutung der Sirenensignale und konnten im Anschluss das begehrte Abzeichen erlangen. Es folgten wieder einige Jugendstunden für die Vorbereitung zum Wissenstest. Knifflig waren wie immer die Dienstgrade, welche uns einiges abverlangten. Dazu kamen noch die Teilgebiete „Unfallverhütung“ und „Erste Hilfe“. Es folgte eine interessante Übung zum Thema Retten aus Höhen und Tiefen.

Der große Tag des Wissenstestes rückte unaufhaltsam näher und einmal galt es noch das bisher Gelernte zu vertiefen. Am 24. März war es dann soweit. Der Wissenstest im Feuerwehrhaus Gießhübl stand auf dem Programm. Dabei konnten alle angetretenen Mitglieder die begehrten Abzeichen in Bronze, Silber und Gold erreichen. Weiter ging es mit der Ausbildung in Richtung Brandeinsatz. Wir lernten das Vorbereiten einer Löschleitung und konnten unser Wissen gleich in der folgenden Jugendstunde bei einem Fahrzeugbrand in die Praxis umsetzen. Auch für den technischen Feuerwehreinsatz wurde geübt. Wir durften einem PKW

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mittels Hebekissen anheben sowie mittels Greifzug aufrichten und über den Vorplatz bewegen. Ebenfalls wurde der hydraulische Rettungssatz von uns verwendet. Anfang Mai wurde mit den Vorbereitungen für das Landesfeuerwehrjugendlager und den damit verbundenen FJ Leistungsbewerb begonnen. Heuer hatten wir wieder die Möglichkeit auf dem von der Fa. Honda Austria am Ricoweg zur Verfügung gestellten Sportplatz zu trainieren. Nach zwei monatigen Bewerbsvorbereitungen wurden Taschen, Campingbetten, das Zelt und allerlei notwendige Lagerutensilien in die Feuerwehrfahrzeuge gepackt und die Reise ging zum Landesfeuerwehrjugendlager nach Hürm im Bezirk Melk. Dort treffen jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien knapp 5.000 Jugendliche und deren Betreuer zum 4-tägigen Zeltlager zusammen, um die begehrten FJ Bewerbsabzeichen für die 10 und 11 Jährigen und die FJ Leistungsabzeichen für die 12 – 15 Jährigen

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zu erreichen. Alle angestrebten Abzeichen konnten in Zusammenarbeit mit einigen Jugendgruppen aus unserem Bezirk errungen werden. Im September durften auch wir an der 140 Jahr Feier unserer Feuerwehr tatkräftig mitarbeiten. Das neue Ausbildungsjahr begann nach dem Fest für uns mit dem Bekleidungstausch sowie mit dem Ausrüsten der neuen Kameraden welche nach den Sommerferien neu zu uns gestoßen sind. Ein weiterer Höhepunkt im vergangenen Jahr war im September der Besuch des Notarzthubschraubers des ÖAMTC Cristophorus 9 in Aspern. Wir hatten großes Glück und durften bei einem Start sowie einer Ladung live dabei sein. Danke an unseren Kameraden Stefan Schauer der uns diese nicht ganz alltäglichen Einblicke ermöglicht hat. Der Spätherbst und Winter wurde wie immer der Vorbereitung für die Erprobung gewidmet, welche am 28. November im Feuerwehrhaus abgehalten wurde. Am 15. Dezember wurde an der Weihnachtsfeier mit der Aktivmannschaft und den Reservisten im Feuerwehrhaus teilgenommen. Auch beim Punschstand am 22.Dezember durften wir auch wieder tatkräftig mithelfen. Das Ausbildungsjahr ließen wir mit einem Besuch auf dem Eislaufplatz in Traiskirchen ausklingen. //

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Besuch C9 Stützpunkt

Festakt 40 Jahre Feuerwehrjugend

Jakob, du hast ja schon einige Jahre Erfahrungen in der Feuerwehrjugend gesammelt, was gefällt dir dabei am besten? Der Zusammenhalt im Team der Feuerwehrjugend gefällt mir unheimlich gut. Die praktischen Übungen machen Spaß und fordern viel Konzentration, aber auch die theoretische Arbeit ist interessant und fordernd. Seit 3 1/2 Jahren bin ich nun schon Mitglied der Feuerwehrjugend und im Jänner 2013 wurde ich zum Gruppenkommandanten ernannt. Darüber freute ich mich sehr! Für die Zukunft kann ich nur sagen, dass ich auf jeden Fall bis zum Aktivdienst bei der Feuerwehrjugend bleibe. J a ko b Ka m i n s k i , M i t g li e d d e r F e u e r w e h r j u g e n d

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140-Jahr-Fest der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf Von 7. – 9. September 2012 fand die Feier zum 140-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr rund um das Feuerwehrhaus am Ricoweg statt. Bereits im Vorjahr wurde mit der Planung dieses Events begonnen, und nur so war es möglich, ein Fest dieser Größenordnung zu verwirklichen.

Vorstand der Gemeinnützige Bau-, Wohnung- und Siedlungsgenossenschaft Wiener Neudorf der Feuerwehr übergeben werden. Nachdem am Nachmittag bereits Martin Weber mit seiner Band für die Musik sorgte, legten am Abend die Ilztaler auf der Festbühne los und unterhielten das Publikum.

Auch konnten bereits im Vorfeld zahlreiche Sponsoren zur finanziellen Unterstützung gefunden werden. So war es heuer auch erstmals möglich, ein großes Festzelt direkt an das Feuerwehrhaus anzubauen, um allen Besuchern einen guten Sitzplatz zu ermöglichen. Bereits am Freitagnachmittag füllte sich das Festgelände mit Besuchern aus nah und fern, auch der geplante musikalische Rockabend stieß auf große Begeisterung. So heizten die Bands Zone 40 und Backdraft bis weit nach Mitternacht dem Publikum ein. Auch die im Keller befindliche Feuerwehrbar sowie der ans Festzelt angrenzende Feuerwehrstadl erfreuten sich großer Beliebtheit. Wie gehofft sorgte der Samstag für den größten Besucheransturm zahlreiche große und kleine Gäste besuchten ab den Vormittagsstunden die Fahrzeugschau, die Fahrten mit der Drehleiter sowie das Kistenklettern, welches von der Höhenrettungsgruppe angeboten wurden. Wie an allen drei Tagen

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Nach der in der ersten Pause der Ilztaler stattgefundenen Tombola-Verlosung, gaben die Mitglieder der Feuerwehr zu Mitternacht in einer Karaokeshow bekannte Hits zum Besten und sorgten für zahlreiche Lacher und tolle Stimmung. Für ihren Besuch wurden alle anwesenden Damen am Schluss der Mitternachtseinlage mit roten Rosen beschenkt. Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch im Stadl sowie in der Bar ausgiebig gefeiert. sorgte das insgesamt 135 köpfige Team aus Mitgliedern der Feuerwehr, Verwanden, Freunden und zahlreichen freiwilligen Helfern für die perfekte Versorgung aller Gäste. Der offizielle Teil des Festes wurde Samstagabend mit einem Festakt gefeiert, dabei konnten zahlreiche Ehrungen an verdiente Feuerwehrkameraden sowie hohe Auszeichnungen der Feuerwehr an den Gemeindepfarrer Mag. Florian Sobocan, Ing. Peter Sykora sowie an dem Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner übergeben werden. Auch konnte ein neues Sprungkissen vom

So wie an allen anderen Tagen auch sorgte auch am Sonntag das sehr gute Wetter für viele Gäste beim Frühschoppen. Ab 10 Uhr wurden die Besucher abermals durch das Team der Feuerwehr verköstigt, für die Musik bis in die Nachmittagsstunden sorgten die Birnsiada aus dem Südburgenland. Auch an dieser Stelle bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf nochmals bei allen Gästen, Firmen, Sponsoren sowie den 135 freiwilligen Mitarbeitern, welche dieses großartige Fest ermöglicht haben. //

Karl du bist seit Mitte April in die Reserve überstellt worden, ein gutes Gefühl endlich in Feuerwehrpension zu sein? Es tut gut endlich in (Feuerwehr) Pension zu sein, natürlich bleibe ich der Feuerwehr aber weiterhin erhalten, und helfe gerne mit wo meine Erfahrung und mein Wissen benötigt wird. E h r e n h a u p t b r a n d m e i s t e r K le b i n g e r Ka r l

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BEWERB

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Ausbildung Im Berichtsjahr wurden wieder zahlreiche Fahrerschulungen, Gesamtübungen und Übungen der Ausbildungsgruppe durchgeführt. Aufgrund der umfangreichen Ausrüstung und Komplexität der Fahrzeuge und Gerätschaften ist es wichtig sich in regelmäßigen Abständen weiter zu bilden. In der Ausbildungsgruppe welche sich einmal monatlich zusammenfindet werden junge bzw. neue Kameraden mit den Grundlagen des Einsatzgeschehens vertraut gemacht. Es wird das richtige Vorbereiten einer Löschleitung sowie das Vorgehen bei Fahrzeugbergungen gelernt und vertieft. Dem Gebiet Schadstoff und Branddienst wurde im vergangenen Jahr besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Bei einer großangelegten Schadstoffübung in Guntramsdorf konnte dann das erworbene Wissen umgesetzt werden. //

So wurden zahlreiche Stunden für die Aufgabengebiete des Brand-, Technischen- sowie Schadstoffdienst aufgewendet.

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Höhenrettung Anfang 2012 wurde die Höhenrettungsgruppe neu strukturiert. Es wurde die Ausbildung vereinheitlicht, monatliche Übungen eingeführt und auch die Ausrüstung wurde im Jahr 2012 laufend verbessert und erweitert. So konnten neue Höhenretter-Funktionsanzüge angeschafft werden und auch neue, leichtere Helme für die schwere Arbeit in Dienst gestellt werden. Um die Alarmierung zu jeder Tages-und Nachtzeit zu gewährleisten wurde eine eigene Alarmierungsschleife der Pager sowie eine AlarmSMS Gruppe eingeführt. Erstmals konnten wir unsere professionelle Arbeit auch über die Grenzen Österreichs in einer großen Reoportage des „Dräger Feuerwehrreporters“ präsentieren. //

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Zum Schluss ... Nun sind Sie an der letzten Seite des Leistungsberichtes 2012 der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf angekommen. Wir hoffen, dass wir Ihnen damit einen Einblick in unsere Tätigkeit über das vergangene Jahr geben konnten.

Schulungen teilzunehmen um im Einsatzfall rasch und richtig helfen zu können. Um dies alles zu ermöglichen und um uns im Einsatzfall ausreichend schützen zu können benötigen wir geeignete Ausrüstung und Geräte deren Anschaffung Geld kostet.

Die Feuerwehr Wiener Neudorf ist, wie fast alle Feuerwehren in Österreich, eine Freiwillige Feuerwehr. Das bedeutet sie setzt sich aus einer Gruppe von Idealisten zusammen, welche 365 Tage im Jahr da sind um Mitmenschen in Gefahrensituationen zu helfen oder ihnen beizustehen.

An dieser Stelle bitten wir Sie, gemeinsam mit uns etwas für das Wohl und die Sicherheit der Wiener Neudorfer Bevölkerung zu tun. Wir stellen uns und unsere Zeit zur Verfügung und Sie können mit einer finanziellen Unterstützung Ihren geschätzten Beitrag dazu leisten.

Wir sind jederzeit bereit, für unsere Mitmenschen die eigene Gesundheit zu gefährden um vielleicht einmal gerade Ihnen aus einer Notsituation zu helfen. Dafür bekommen wir kein Geld und wir opfern einen nicht unerheblichen Teil unserer Freizeit um an Übungen oder

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... Vielen Dank! Ihre Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf

IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich:

Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf, HBI Walter Wistermayer

Kontakt: A-2351 Wiener Neudorf, Ricoweg 34, Telefon: +43-2236/62 222, Fax: +43-2236/62 222-50 Internet: http://www.ff-wr-neudorf.at Mail: verwaltung@ff-wr-neudorf.at Konzeption und Redaktion: Lukas Derkits Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation E-mail: oeffentlichkeitsarbeit@ff-wr-neudorf.at Quellnachweis/Lichtbilder: Archiv der Feuerwehr Wiener Neudorf, Pressestelle BFK Mödling, Stefan Seyfert Gestaltung und Druck:

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Leistungsbericht 2012 der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf by Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf - Issuu