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Ratgeber gegen sexuelle Übergriffe und Ausbeutung im Sport

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Ratgeber gegen sexuelle Ăœbergriffe und Ausbeutung im Sport 1


« In meinem Verein gelten klare Regeln. » 2


Einleitung Niemand billigt sexuelle Übergriffe im Sport. Doch wer erkennt sie ? Selten sind sie so eindeutig, dass die Gerichte zu einem Urteil kommen. Und doch sind sie unbestreitbar da. Die ungewünschten Berührungen, die anzüglichen Bemerkungen, die prüfenden Blicke. Die Broschüre will erklären, welche Rechte der zumeist jungen Sportler geschützt werden müssen. Sie will aufklären, welche typischen Verhaltensmuster bestehen, und sie will aufzeigen, wann und von wem gehandelt werden kann und muss. Täter bei einem sexuellen Übergriff ist in den meisten Fällen ein mündiger Erwachsener. Gerade die jugendlichen Sportler sind in einer besonderen Situa­tion: sie entdecken sich und ihre Umgebung neu, ihre Persönlichkeitsentwicklung steht am Anfang und sie sind auf der Suche nach den für sie massgebenden Werten. Auch der Umgang mit ihrer ­Sexualität ist für sie neu und unsicher. Trainer tragen eine beson­dere Verantwortung. Die Verantwortung, Grenzen zu ziehen, liegt immer und ausschliesslich bei ihnen. Sie dürfen die Gefühle der Sportler in keinem Fall dazu benutzen, eigene sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen. Swiss Olympic verurteilt jegliches Verhalten, das die sexuelle Integrität von Sportlern beeinträchtigen könnte. Swiss Olympic setzt sich für eine rasche und umfassende Aufklärung der Vorwürfe und den umfassenden Schutz der Opfer ein.

Zu Gunsten der Lesefreundlichkeit wurde bei der Personenbezeichnung auf die weibliche Form verzichtet.

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« Übergriffe sind strafbar. » 4


Worum geht es ? Beispiel 1 Er ist Trainer des regionalen Zentrums, seit Jahren. Er ist rundum beliebt, die Eltern sind begeistert von seinem Einsatz, insbesondere die beiden ehrgeizigsten Mädchen lassen sich gerne von ihm führen. Sie und ihre Eltern sind zu jedem Sondereffort bereit, denn er bringt ihnen ihr grosses Ziel näher, er führt sie zu den grossen Meisterschaften. Da sind sie bereit, seine oft auch unangenehme Nähe, seine Berührungen, seine « Gewichtskontrollen » zu akzeptieren. Ja, es ist ihnen unwohl, beide werden immer verschlossener – doch sie nehmen es hin – wer sonst könnte ihnen den Aufstieg, den Weg in den Spitzensport öffnen ? Beispiel 2 Petra ist total hingerissen vom neuen Trainer ihres Teams, sie schwärmt bei all ihren Kolleginnen. Sie, die eher trainingsfaule, setzt sich plötzlich im Training ein, schafft gar den Aufstieg ins Stammteam. Sie ist stolz, dass er sie beachtet, sich gar um sie kümmert. Seine scheinbar zufälligen Berührungen nimmt sie als zusätzliche Belohnung. Doch eines Tages führt er sie mit dem Auto nach Hause und küsst sie. Petra wird unwohl, das wollte sie nicht. Sie weiss nicht, wie sie sich gegen seine immer aufdringlichere Nähe wehren soll, gerade sie, die so geschwärmt hat. Beispiel 3 Während den abendlichen Trainings auf dem Platz fiel eigentlich niemandem etwas auf. Natürlich drückte der Trainer den einen oder anderen Spieler bei den Gratulationen etwas gar fest an sich, natürlich fanden sie es erstaunlich, wenn er beim Einseifen in der Dusche half – doch er war ja eigentlich ein guter Kumpel. Dann aber kam das Trainingslager über Pfingsten. Da führte er vor dem Einschlafen Zimmerkontrollen durch, setzte sich neben die Betten, griff gar in den Schlafsack der Jungen. Doch wer traut sich, sich zu wehren ? Wer wagt es, den Trainer zu verpfeifen ?

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« Rede darüber. » 6


Wem passiert so etwas ? Treffen kann es alle : Die Ehrgeizigen ebenso wie die Genügsameren, die Starken wie die etwas Schwächeren, die Lauten und die ­Stillen – es kann allen passieren ! Von sexuellen Übergriffen und Ausbeutungen bei ­Jugendlichen sind Mädchen und Knaben betroffen. Oft sind ehrgeizige wie auch schwächere Sportler betroffen. Die Einen wollen viel erreichen und kennen kaum Grenzen, die Andern brauchen Beachtung und Betreuung. Die Täter bauen eine intensive Beziehung zu ihnen auf, die Betreuung, welche die Trainierenden sich auch wünschen, wird immer intensiver. Irgendwann wird die Schwelle überschritten. Die Kontakte werden zu intensiv, die Berührungen zu viel, die Nähe zu gross. Und dann nein zu sagen, ist sehr schwer. Angst, nicht mehr berücksichtigt zu werden, eigene Schuldzuweisungen, mangelndes Selbst­vertrauen – viele Barrieren hindern die Betroffenen, das Tabu zu brechen, sich jemandem anzuvertrauen.

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« Du bist nicht schuld. » 8


Wer macht so etwas ? Wenn diese Frage so einfach zu beantworten wäre … Täter sind leider kaum auf gewisse Eigenschaften festzulegen. Es gibt keine « typischen » Merkmale. Oft sind sie beliebt, im Verein oder Verband gut integriert, meist sind sie eher unauffällige Personen. Gerade weil sie schwer zu erkennen sind, dauert es oft Monate, manchmal auch Jahre, bis Übergriffe ans Tageslicht kommen. Selten handelt es sich dabei um Einzelfälle: Ein Täter kommt den Betroffenen nicht « aus Versehen » einmal zu nahe. Vielmehr handelt es sich in aller Regel um Wiederholungstäter, die planmässig vorgehen. Oft sind es gerade sehr engagierte Trainer, die sehr viel Zeit und Fleiss in ihre Aufgabe stecken. Nicht selten werden Kinder und Jugendliche vom Täter ver­bal unter Druck gesetzt. Aussagen wie « du weisst, dass das unser Geheimnis ist  » – « du hast das ja auch gewollt » verunsichern die Opfer, lassen gar Schuldgefühle aufkommen. Die Hemmschwelle für sie, über die Vorfälle zu sprechen wird grösser, oft wird eine eigentliche Mauer des Schweigens errichtet.

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« Ich weiss, was zu tun ist. » 10


Was kannst du tun ? Wenn es zu einem sexuellen Übergriff kommt, heisst es, kühlen Kopf bewahren : • Schreibe deine Erfahrungen auf und ­datiere diese. • Wende dich an eine Vertrauensperson ( Freund, Eltern, Lehrer usw. ), sprich mit ihr darüber. • Versichere dich, dass weitere Schritte nur mit deinem Einverständnis ­ unternommen werden. • Suche Hilfe bei einer Beratungsstelle (siehe Seiten 21 – 23).

Das Wichtigste : Du bist nicht schuld ! Hol dir Hilfe : SMS 147 Telefon 147 www.lilli.ch (d) www.ciao.ch (f) www.ti.ch/infogiovani (i)

Infos : www.spiritofsport.ch

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« Mein Verein schaut hin. » 12


Wie merke ich als Leitender etwas ? Sexuelle Übergriffe in ihrer Komplexität verletzen die physische und psychische Integrität der Betroffenen. Sie können die verschiedensten Symptome und Reaktionen auslösen, ­welche nur schwer eindeutig zu erkennen sind. Treten eines oder mehrere dieser Symptome auf, ist die Möglichkeit eines sexuellen Übergriffs zu prüfen.

Physische Symptome :

Soziale Auffälligkeiten :

• Hauterkrankungen

• Isolation

• Schlafstörungen

• Anklammern

• Müdigkeit

• Masslosigkeit

• Alpträume

• Kein eigener Wille

• Konzentrations- oder Leistungsschwäche

• Suchtverhalten • Weglaufen

• Essstörungen

• Sehr aggressives Verhalten

• Sprachstörungen

• Überangepasstes Verhalten

• Lähmungen • Schmerzen im Bauchbereich Psychische Symptome : • Angst, Unruhe • Schuld- und Schamgefühle • Geringes Selbstbewusstsein • Fantasiewelt als Schutz • Plötzlicher/unerklärlicher Leistungsabfall • Selbstzerstörerisches Verhalten ( inkl. Selbstverstümmelung ) • Negatives Selbstbild

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« Übergriffe haben in meinem Verein keine Chance. » 14


Was unternehme ich als angesprochene Person ? Sexuelle Übergriffe sind nicht harmlos. • Nehmen Sie die Andeutungen oder ­Vorwürfe der Kinder und Jugendlichen ernst ! • Halten Sie Aussagen, Beobachtungen, Bemerkungen fest und datieren Sie ­diese. • Führen Sie kein Gespräch mit der ­verdächtigten Person. • Ziehen Sie die Unterstützung einer ­Fachstelle ( Seiten 21 – 23 ) bei.

Was unternehme ich als beobachtende Person ? • Nehmen Sie Ihre Wahrnehmungen und Gefühle ernst ! • Suchen Sie das Gespräch mit den ­betroffenen Sportlern ! • Halten Sie Aussagen, Beobachtungen, Bemerkungen der Betroffenen fest und datieren Sie diese. • Führen Sie kein Gespräch mit der ­verdächtigten Person. • Ziehen Sie die Unterstützung einer ­Fachstelle ( Seiten 21 – 23 ) bei.

→ Interventionsschema auf www.spiritofsport.ch

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« Ich sage Nein. » 16


Was unternehme ich als vereinsverantwortliche Person ? Sexuelle Übergriffe sind Chefsache.

• Nehmen Sie die Andeutungen oder ­Vorwürfe der Aktiven, Eltern oder Dritten ernst !

• Halten Sie Aussagen, Beobachtungen und Bemerkungen fest und datieren Sie diese.

• Führen Sie kein Gespräch mit der ­verdächtigten Person.

• Ziehen Sie die Unterstützung einer Fachstelle ( Seiten 21 - 23 ) bei.

Gemeinsam mit der Fachstelle wird über das weitere Vorgehen entschieden. Dabei wird sie zunächst versuchen, die Fakten ­zusammenzutragen ( evt. unter Beizug der Betroffenen ).

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« Respekt spielt in meinem Verein eine grosse Rolle. » 18


Wie beugen wir vor ? Sport bedeutet Körperbezug, Körperkontakt – auch mit dem Trainer. Eltern, Betreuer und Trainer können dabei wesentlich dazu bei­tragen, dass dies in einem Umfeld der Offenheit und gleichzeitig des Respektierens der persönlichen Grenzen der Aktiven geschieht.

Was können wir tun ? Verband

Im Training

• Richtlinien

• Eindeutige, transparente Handlungen

Ausbildung • Stärkung der Persönlichkeit • Thematisierung Verein • Ethik-Charta in die Statuten • Richtlinien und Verhaltensregeln

• Klarheit im körperlichen Umgang • Körperkontakte nur in der « Öffentlichkeit » der Gruppe • Zweiergruppen immer neu zusammenstellen • Keine Auswertungen unter der Dusche • Sexualisierte Kommentare in der Gruppe werden aufgenommen und thematisiert

• Information der Trainer und Leiter • Referenzen bei neuen Trainern

Eltern

• Kontaktperson

• Kinder ernst nehmen

• Interventionskonzept

• Wertgefühl der Kinder stärken

• Information der Vereinsmitglieder

• Respektierung von Grenzen vermitteln

• Controlling – Zielüberprüfung

• Kontakt mit dem Verein und Trainer pflegen

Als Sportler • Ungute Gefühle ernst nehmen • Nein sagen • Sich gegenseitig austauschen

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Gesetzliche Grundlagen Das Strafrecht bezweckt den Schutz der Persönlichkeit und im Besonderen der Freiheit der sexuellen Selbstbestimmung. Sexuelle Übergriffe und Ausbeutung sind strafbar. Die Strafbehörden sind verpflichtet, auf eine Anzeige hin tätig zu werden und eine Untersuchung einzuleiten. Alle sind berechtigt, eine Strafanzeige zu erstatten. Im Falle einer strafrechtlichen Verurteilung des Täters führt dies in der ­Regel zu einer ( allenfalls bedingten ) Gefängnisstrafe. Der Weg von der Strafanzeige zu einer ­Verurteilung ist jedoch lang, und ein Gerichtsverfahren stellt für die Betroffenen meist eine grosse psychische Belastung dar. Es ist wichtig, vor Einleitung einer Anzeige zu prüfen, ob dieser Schritt im Interesse der betroffenen Sportler liegt. In der Regel ist dies sowohl im Sinne der Prävention als auch der Betroffenen wichtig. Die daraus folgenden Konsequenzen müssen aber unbedingt vorgängig altersgerecht mit den ­Betroffenen und allenfalls den Eltern besprochen werden. Eine Begleitung der Opfer während der Untersuchung ist zentral ( Fachstellen siehe Seiten 21 - 23 ).

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Kantonale Fachstellen AG Opferhilfe Aargau / Solothurn Bahnhofstrasse 57 5001 Aarau Tel. 062 837 50 60 AI Kantonales Sportamt Hauptgasse 51 9050 Appenzell Tel. 071 788 97 71 Fax 071 788 93 69 AR Kinderschutzgruppe AR Trudi Elmer-Bühler Windegg 4 9100 Herisau Tel. 071 351 71 46 E-Mail: trudi.elmer@bluewin.ch BE « Fil rouge Kindesschutz » / « Fil rouge de la protection de l’enfant » Kantonales Jugendamt ( KJA ) / Office des mineurs du canton de Berne Gerechtigkeitsgasse 81 3011 Bern Tel. 031 633 71 48 www.be.ch/kja www.be.ch/om BL Sicherheitsdirektion Fachstelle Kindes- und Jugendschutz Allee 9 4410 Liestal Tel. 061 552 59 30 E-Mail: kindesschutz@bl.ch www.kindesschutz.bl.ch

FR GRIMABU Case postale 76 1707 Fribourg Tel. 078 760 07 17 E-Mail: info@grimabu.ch www.grimabu.ch GE Administration Cantonale Genevoise Département de l’instruction publique Service de santé de la jeunesse Rue des Glacis-de-Rive 11 1207 Genève Tel. 022 327 61 50 Fax 022 327 61 71 En cas de non réponse: Tel. 022 327 41 11 GL Opferberatungsstelle des Kantons Glarus Winkelstrasse 22 8750 Glarus Tel. 055 646 67 19 Fax 055 646 67 09 E-Mail: opferberatung@gl.ch GR Fachstelle für Opferhilfeberatung und Kindesschutz Loëstrasse 37 7000 Chur Tel. 081 257 31 50 JU Association Interprofessionnelle d’Intervenants en Matière de Maltraitance des Mineurs ORME: Orientation et Réflexion en Matière de Maltraitance Enfantine Case postale 2006 2800 Delémont 2 Tel. 032 466 66 77

BS Abteilung Kindes- und Jugendschutz ( AKJS ) der Vormundschaftsbehörde Basel-Stadt Leonhardsstrasse 45 Postfach 4001 Basel Tel. 061 267 45 55

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LU Fachstelle Kinderschutz Kantonales Sozialamt Meyerstrasse 20 6002 Luzern Tel. 041 228 51 11 Fax 041 228 51 76 E-Mail: kinderschutz@lu.ch

SH Fachgruppe Kindesschutz Sozialdienst des Erziehungsdepartementes des Kantons Schaffhausen Beckenstube 6 8200 Schaffhausen Tel. 052 632 75 04 Fax 052 632 75 34

NE Commission cantonale consultative de prévention des délits sexuels ( CCCPDS ) Service des mineurs et des tutelles Fbg de l’Hôpital 34 – 36 2000 Neuchâtel Tel. 032 889 66 40 Fax 032 889 60 93 E-Mail: service.mineurstutelles@ne.ch www.ne.ch / ServiceMineursTutelles

SO Fachstelle Kindesschutz Kanton Solothurn Aarauerstrasse 55 4600 Olten Tel. 062 296 60 63 Fax 062 296 60 73 E-Mail: fks.so@bluewin.ch www.fachstelle-kindesschutz-so.ch

NW Jugend- und Elternberatung NW Rathausplatz 9 6371 Stans Tel. 041 618 75 70 Fax 041 618 77 01 OW Jugend- und Elternberatung Dorfplatz 4 6061 Sarnen Tel. 041 666 62 56 SG Kinderschutzzentrum St. Gallen In Via – Fachstelle Kindesschutz, Opferhilfe für Kinder und Jugendliche Falkensteinstrasse 84 Postfach 226 9006 St.Gallen Tel. 071 243 78 02 E-Mail: invia@kszsg.ch www.kszsg.ch

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SZ Fachgruppe Kindesschutz Departement des Innern Kollegiumstrasse 28 Postfach 2160 6431 Schwyz Tel. 041 819 16 64 TG Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Thurgau KJPD Interdisziplinäre Fachstelle Kindsmisshandlungen Schützenstrasse 15 8570 Weinfelden Tel. 071 686 47 00 Fax 071 622 22 17 TI Amministrazione Cantonale Dipartimento della sanità e della socialità Ufficio dei giovani, della maternità e dell’infanzia Viale Officina 6 6500 Bellinzona Tel. 091 814 71 51 Fax 091 814 71 59 E-Mail: infogiovani@ti.ch


UR Fachstelle Kindesschutz Klausenstrasse 4 6460 Altdorf Tel. 041 875 20 40 E-Mail: kindesschutz@ur.ch VD Service de protection de la jeunesse ( SPJ ) Département de la formation et de la jeunesse Bâtiment administratif de la Pontaise 1014 Lausanne Tel. 021 316 53 53 Fax 021 316 53 30 E-Mail: info.spj@vd.ch VS Direction du Service cantonal de la jeunesse / Kantonale Dienststelle für die Jugend Avenue Ritz 29 Case postale 478 1951 Sion Tel. 027 606 48 20 Fax 027 606 48 24 E-Mail: scj@admin.vs.ch

Hol dir Hilfe : SMS 147 Telefon 147 www.lilli.ch (d) www.ciao.ch (f) www.ti.ch/infogiovani (i)

Diese Stellen bieten vertrauliche Erst­gespräche an. Dabei wird niemand zu weiteren Handlungen oder weiterem Vorgehen verpflichtet.

ZG Zuger Fachstelle punkto Jugend und Kind Bereich Kinder + Jugendschutz Bundesplatz 12 6304 Zug Tel. 041 728 34 40 E-Mail: mail@punkto-zug.ch www.punkto-zug.ch ZH Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich Jugend und Familienhilfe Dörflistrasse120 8090 Zürich Tel. 043 259 96 50 Fax 043 259 96 08 E-Mail: jfh@ajb.zh.ch Impressum  Autoren/Redaktion : Barbara Boucherin, Susi-Käthi Jost, Corinne Schmidhauser, Roland Seiler, Rosmarie Wipf NOSE AG Design Intelligence Grafik : Rolf Siegenthaler Fotos : Printgraphic Wittwer Druck AG Bern Druck : Herausgeber : Swiss Olympic 2. Auflage Februar 2009

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Tel. +41 ( 0 ) 31 359 71 11 Fax +41 ( 0 ) 31 359 71 71 info@swissolympic.ch www.swissolympic.ch

Trägerschaft:

1000 D | 400 F | 200 I | 2009

Swiss Olympic Haus des Sports Talgutzentrum 27 3063 Ittigen b. Bern Postfach 606 3000 Bern 22


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