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FiS Oktober 2026

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W W W . FA M I L I E N V E R B A N D . I T

DI E ZEITSCH RI F T DES N R . 5 · O K TO B E R 2 0 2 6

FAMILIEN LEBEN

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Wenn drei Generationen Familie sind

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Erscheint sechsmal im Jahr · 48. JG · Nr. 4 · OKTOBER 2026

Die Familie in Südtirol

AUS DER PRAXIS GESPROCHEN

FAMILIENPOLITIK

Die Kräuter-NotfallApotheke für mein Kind

Gesundes Aufwachsen in einer digitalen Welt

Dora Somvi

Manuel Oberkalmsteiner

S. 10

S. 24


Fotos © KFS, Canva

KFS-Kursprogramm WEBINAR

Seelische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen im Blick Zeitraum: Do., 08. Oktober 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Interessierte Referentin: Ulrike Saalfrank – Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche; Psychotherapeutin, Leitungstätigkeit in einem Jugendamt in Deutschland, ausgebildete Wissenschaftsjournalistin

SEMINAR

Paar-Zeit einmal anders Zeitraum: Sa., 10. Oktober 2026 ab 16 Uhr bis So., 11. Oktober 2026, 16 Uhr

Kooperation mit:

Ort: Haus der Familie, Lichtenstern, Ritten | Zielgruppe: Paare Kursbeitrag: 105,00 € pro Paar für Mitglieder, 125,00 € pro Paar für Nicht-Mitglieder (zzgl. Unterkunft und Verpflegung) Referenten: Andrea Schötzer – Lehrerin, Referentin in der Ehevorbereitung; Günther Reichhalter – Jugendreferent, Kommunikationswissenschaftler, Referent in der Ehevorbereitung

WEBINAR

Mit Kindern sprechen statt schweigen Zeitraum: Do., 22. Oktober 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Erwachsene, Interessierte Referenten: Christa Plank – Sexualpädagogin & ganzheitliche Entspannungstrainerin; Hubert Fischer – Sexualpädagoge, Vorsitzender „Plattform Sexualpädagogik Südtirol“

WEBINAR

Mit Mut dem letzten Lebensabschnitt begegnen Zeitraum: Do., 12. November 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Interessierte Referentin: Renate Rottensteiner – Theologin, Leiterin der Caritas-Hospizbewegung

WEBINAR

Sind Männer schmerzempfindlicher? Oder doch Frauen? Zeitraum: Di., 24. November 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Interessierte Referentin: Rosmarie Oberhammer – Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, Notärztin und Schmerztherapeutin am Krankenhaus Bruneck

Lust auf mehr ?

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Das vollständige Kursprogramm find Sie auf der KFS-Webseite.

Infos und Anmeldung: Tel. 0471 974 778 | info@familienverband.it www.familienverband.it

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ALLE WEBINARE SIND FÜR KFS-MITGLIEDER KOSTENLOS! Voraussetzung ist die KFS-Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 18 €).


Foto © KFS/Tessaro

VORWOR T UND INHALT

Liebe Familien, liebe Mitglieder und Freunde des KFS, der Herbst ist eine Zeit des Wandels. Die Tage werden kürzer, der Alltag nimmt wieder Fahrt auf und wir bereiten uns langsam auf die kältere Jahreszeit vor. Gerade in dieser Zeit wird uns vielleicht besonders bewusst, wie wertvoll ein Ort ist, an dem wir uns aufgehoben fühlen: unsere Familie. Am 2. Oktober feiern wir den Ehrentag für Oma und Opa. Großeltern nehmen in vielen Familien eine ganz besondere Rolle ein. Sie schenken Zeit, erzählen Geschichten, bewahren Erinnerungen und begleiten ihre Enkelkinder mit ihrer Lebenserfahrung. Doch auch sie brauchen Aufmerksamkeit, Nähe und das Gefühl, gehört und gebraucht zu werden. Zeit und Kommunikation sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch diese Ausgabe ziehen. Ob im Gespräch zwischen den Generationen, bei Fragen rund um die Erziehung, beim Umgang mit den sozialen Medien oder in schwierigen Situationen des Familienalltags, miteinander zu reden, zuzuhören und Verständnis füreinander

aufzubringen, ist wichtiger denn je. Passend zum Herbst lädt uns auch das Erntedankfest dazu ein, diesen generationenübergreifenden Zusammenhalt und die kleinen, wertvollen Alltagsrituale in der Familie zu schätzen, sei es das gemeinsame Beten, das Anzünden einer Kerze oder die Weitergabe christlicher Werte, die uns ein Leben lang begleiten. In dieser Ausgabe findet ihr neben unserer Titelgeschichte wieder viele spannende Einblicke und praktische Hilfestellungen: Von Antworten auf Fragen zum Babyschlaf und Tipps, wie wir uns und unsere Kinder gestärkt auf die kommenden Wintermonate vorbereiten, bis hin zu nützlichen Infos rund um das Thema Wohnen, Heizsaison und dem Älterwerden in Würde. Vielleicht nehmen wir uns in den kommenden Wochen bewusst wieder etwas mehr Zeit füreinander: für ein Gespräch am Küchentisch, einen gemeinsamen Spaziergang, eine Geschichte aus der eigenen Kindheit oder einfach für ein offenes Ohr.

Denn am Ende sind es oft nicht die großen Dinge, die in Erinnerung bleiben, sondern die Zeit, die wir einander schenken. Blättert euch durch unsere FiS-Seiten, lasst euch von unseren herbstlichen Rezeptideen wie den Polenta-Parmesan-Spießen inspirieren und genießt auch die kommende Zeit. Ich wünsche euch und euren Lieben einen wunderschönen, goldenen Herbstbeginn voller wärmender Begegnungen und kostbarer Familienmomente. Herzlichst

Sieglinde Aberham, Präsidentin

Inhalt 06 Familien Leben

Oma und Mama: Wenn zwei Generationen aufeinandertreffen

07 Familien-Ratgeber Muss ich mein Kind weinen lassen?

08 Essen und Trinken

Leckere Gerichte aus der Landeshotelfachschule Bruneck

04 Familien Leben

Wenn drei Generationen Familie sind

Titelbild © Adobe Stock

10 Aus der Praxis 11 12 15

gesprochen Die Familien­ agentur informiert KFS-Intern Tipps & Hits

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Kinder und Glauben Fachleute informieren Familienpolitik Im ganzen Land KFS-Familie in Not (FiN)

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FAMILIEN LEBEN

60 JAHRE KFS

Zum Ehrentag von Oma und Opa am 2. Oktober

„Das, was wir an Kindern lieben, ist ihre Kindheit. Das, was wir an Großeltern lieben, ist ihre Kindheit, die sie mitbringen.“ – Dieser Gedanke von Erich Kästner beschreibt auf wunderbare Weise etwas Besonderes an der Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln. Großeltern schauen anders auf ein Kind. Sie erleben es nicht nur in seiner Gegenwart, sondern sehen manchmal auch das, was dahinterliegt: die Familiengeschichte, aus der es kommt, die Ähnlichkeiten zu den eigenen Kindern und vielleicht auch die vielen kleinen Spuren, die von einer Generation zur nächsten weiterwandern. Ein Enkelkind kann in ihnen Erinnerungen wachrufen und zugleich etwas Neues beginnen lassen. So entsteht zwischen den Generationen eine Verbindung, die ihren ganz eigenen Wert hat. Familie ist eben jener Ort, an dem Menschen einander sehr nahekommen. Und gerade deshalb kann es dort manchmal auch eng werden. Wenn Großeltern und Eltern mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen, Erfahrungen und Erwartungen aufeinandertreffen, ist nicht immer alles einfach. Oma möchte helfen, Mama möchte es anders machen. Opa meint es gut, Papa fühlt sich vielleicht bevormundet. Die einen finden, Kinder sollten mehr ausprobieren dürfen, die anderen wünschen sich mehr Grenzen. Und irgendwo dazwischen stehen die Kinder, die alle liebhaben und manchmal gar nicht verstehen, warum die Erwachsenen sich über Dinge streiten, die für sie selbst ganz klein erscheinen.

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Foto: Privat

Wenn drei Generationen Familie sind

Durch dick und dünn: Manuelas Familie am Strand

Drei Generationen unter einem familiären Dach – ob im selben Haus, in der Nachbarschaft oder einfach im engen Miteinander – brauchen deshalb vor allem eines: einen guten Umgang miteinander. Dazu gehört, dass wir miteinander reden. Nicht erst dann, wenn sich Ärger angesammelt hat, sondern möglichst früh. Dass wir sagen können, was uns beschäftigt, ohne den anderen gleich zu beurteilen. „Ich wünsche mir …“ klingt anders als „Du machst immer …“.

Großeltern bringen etwas mit, das sich nicht kaufen und auch nicht nachholen lässt: gelebte Zeit.

„Wie siehst du das?“ öffnet eine Tür, wo ein Vorwurf sie schließt. Und manchmal braucht es auch den Mut, anzuerkennen: Wir machen es unterschiedlich. Und trotzdem können wir gute Eltern, gute Großeltern und eine gute Familie sein. Denn Großeltern bringen etwas mit, das sich nicht kaufen und auch nicht nachholen lässt: gelebte Zeit. Sie kennen Geschichten aus der Familie, die sonst verloren gehen würden. Sie haben erlebt, wie sich die Welt verändert hat. Sie können Kindern erzählen, wie Mama als kleines Mädchen war oder Papa als Bub. Sie haben Erinnerungen, Erfahrungen, Rezepte, Lieder, Fotos und Geschichten im Gepäck. Vor allem aber haben viele Großeltern etwas Kostbares: Zeit für ein Kind, wenn im Alltag der Eltern gerade alles gleichzeitig passieren muss. Diese Zeit kann für Kinder zu einem besonderen Raum


FAMILIEN LEBEN

werden. Bei Oma und Opa darf vielleicht ein Lied auch zweimal gesungen werden, eine Geschichte noch eine zweite Runde bekommen oder ein Spaziergang zehn Minuten länger dauern. Solche Erfahrungen prägen. Sie erzählen einem Kind: Da ist jemand, der sich Zeit für mich nimmt. Auch im Glauben können Großeltern eine wichtige Rolle spielen. Manchmal sind sie es, die mit einem Kind ein Kreuzzeichen machen, mit ihm beten, an Weihnachten die Krippe aufstellen, vom eigenen Glauben erzählen oder gemeinsam einen Gottesdienst besuchen. Gerade wenn religiöse Praxis im Familienalltag der Eltern weniger Raum bekommt, können Großeltern eine Brücke sein. Sie geben weiter, was ihnen selbst einmal Halt gegeben hat. Doch auch hier gilt: Großeltern sind keine Ersatzeltern und keine unbegrenzt verfügbare Betreuungsinstanz. Sie dürfen schenken, aber sie müssen nicht ständig einspringen. Sie dürfen für ihre Enkel da sein, ohne für deren gesamten Alltag verantwortlich zu werden. Auch Großeltern brauchen Zeit für sich, für ihre Partnerschaft, ihre Freundschaften, ihre Interessen und manchmal schlicht für Ruhe. Ein guter Umgang zwischen den Generationen bedeutet deshalb nicht, dass alle immer einer Meinung sind. Er bedeutet, dass Unterschiede ihren Platz haben dürfen. Dass Eltern ihre

und Großeltern ihre besondere Rolle behalten. Dass Hilfe nicht Das erschienene Buch „Erinzur Selbstvernerungen für unser Enkelkind“ ständlichkeit für Großeltern und Enkelkinder wird und Dankzum gemeinsamen Gestalten, barkeit nicht nur das Platz für berührende Moan einem Ehmente und Fotos lässt. Es ist dies rentag ausgeein passend schönes Geschenk sprochen wird. für Familien zum Festhalten von Erinnerungen. Vielleicht braucht Erhältlich im KFS-Verbandsbüro für nur 10 Euro! es dafür manchDie Lieferung für KFS-Mitglieder ist kostenl­os. mal einen Schritt Viel Spaß beim Ausprobieren! zurück – und manchmal einen Erhältlich im KFS-Shop: aufeinander zu. Klickt einfach auf Ein ehrliches Gehttps://www.familienverband.it/ service/kfs-shop spräch. Eine Entschuldigung. Eine klare Grenze. Ein „Das habe ich anders gemeint“, oder auch einfach die Lebensgeschichten, in dem niemand Einsicht, dass ein Streit nicht darüber alles können und niemand alles richentscheiden muss, wer Recht hat, tigmachen muss. Ein Ort, an dem sondern darüber, wie man wieder Menschen füreinander da sind – aber miteinander weitergehen kann. auch füreinander Grenzen achten. Denn Kinder beobachten sehr ge- Was Großeltern ihren Enkeln mitgenau, wie Erwachsene miteinander ben, muss deshalb nicht immer groß umgehen. Sie lernen nicht nur aus oder besonders sein. Manchmal ist dem, was wir ihnen sagen. Sie lernen es gerade das Erlebte: dass Mendaran, wie wir streiten, wie wir uns schen unterschiedliche Meinungen versöhnen, wie wir Grenzen achten haben und trotzdem verbunden und wie wir einander zuhören. Wenn bleiben. Dass man sich ärgern darf, ein Kind erlebt, dass unterschiedliche ohne einander aufzugeben. Dass ein Meinungen eine Beziehung nicht zer- Gespräch schwierig sein kann und stören müssen, bekommt es etwas fürs danach trotzdem wieder Platz ist für Leben mit: Man kann verschieden ein gemeinsames Essen, ein Lachen sein und trotzdem oder eine Umarmung.

Foto: Freepik

Verantwortung wahrnehmen können

60 JAHRE KFS

Am Freitag, 2. Oktober 2026 feiert die Welt den Ehrentag für Oma und Opa.

WIR ERINNERN UNS für unser Enkelkind

verbunden bleiben. Der Ehrentag für Oma und Opa am 2. Oktober darf deshalb mehr sein als ein Tag für Blumen, Zeichnungen und ein liebevoll eingepacktes Geschenk. Er kann uns daran erinnern, was Familie im besten Sinn sein kann: ein Geflecht aus verschiedenen

Oma und Opa müssen aber nicht alles übernehmen. Eltern müssen nicht jede Hilfe annehmen. Und Kinder müssen nicht zwischen den Generationen vermitteln. Aber alle dürfen voneinander lernen. Denn Familie wird dort stark, wo Menschen nicht versuchen, einander gleich zu machen, sondern lernen, miteinander verschieden zu sein. MANUELA UNTERTHINER MITTERRUTZNER

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FAMILIEN LEBEN

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Oma und Mama: Wenn zwei Generationen aufeinandertreffen Das Verhältnis zwischen Silvia und ihrer Schwiegermutter Erna war schon einmal besser. Seitdem Silvia nach der Mutterschaft wieder arbeitet, kommt Erna zu ihr nach Hause und betreut dort die zwei Kleinen. Silvia ärgert es nun schon seit Längerem, dass Erna die Wäsche im Schrank anders einräumt und dass sie den Kids Süßigkeiten mitbringt, obwohl sie ihr schon 100mal gesagt hat, dass sie das nicht möchte. Erna hingegen versteht nicht, warum Silvia wegen allem immer einen Aufstand macht. Sie möchte die Kinder einfach ein bisschen verwöhnen und denkt sich, dass es doch viel praktischer ist, wenn die T-Shirts neben den Pullovern verstaut werden. Wegen dieser Reibungen gab es neulich einen größeren Streit und gerade herrscht dicke Luft.

Fotos: Privat, Freepik

Was hier zwischen den beiden passiert, ist auf den ersten Blick eigentlich erstaunlich banal: Es geht um Wäsche und Süßigkeiten. Und doch steckt dahinter deutlich mehr. Wenn unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen, treffen häufig auch unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinander, wie ein Haushalt funktio-

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niert, wie Kinder erzogen werden und wer eigentlich bestimmen darf. Für Silvia geht es vermutlich längst nicht mehr darum, wo die T-Shirts liegen. Sie erlebt die wiederholten Veränderungen möglicherweise als Eingriff in ihren eigenen Bereich und als Zeichen dafür, dass ihre Entscheidungen nicht ernst genommen werden. Gerade wenn sie schon mehrfach darum gebeten hat, bestimmte Dinge nicht zu tun, kann aus einem kleinen Ärgernis irgendwann das Gefühl entstehen: „Warum respektierst du mich eigentlich nicht?“ Erna wiederum erlebt die Situation wahrscheinlich ganz anders. Sie möchte helfen, Zeit abnehmen und eine gute Oma sein. Die Süßigkeiten sind für sie vielleicht ein Ausdruck von Zuneigung, das Umräumen der Wäsche eine praktische Hilfe. Wenn Silvia darauf immer wieder verärgert reagiert, fühlt sich Erna möglicherweise nicht wertgeschätzt und denkt: „Ich kann es ihr offenbar überhaupt nicht recht machen.“ So entsteht schnell ein Kreislauf: Silvia setzt Grenzen, Erna fühlt sich kritisiert, doch – um Streit zu vermeiden – ignoriert sie den Konflikt und macht weiter, als ob nichts wäre. Silvia erlebt genau dieses Verhalten wiederum als mangelnden Respekt und wird immer verärgerter. Aus einem zunächst kleinen Unterschied wird ein handfester Konflikt. Der erste Schritt könnte deshalb darin bestehen, den

Evelyn Haller Pädagogin, systemische Beraterin, systemische Supervisorin und Coachin, www.evelynhaller.com; info@evelynhaller.com; Tel. 339 8168943

Streit nicht ausschließlich an den einzelnen Themen festzumachen. Beide könnten sich fragen: „Worum geht es mir eigentlich wirklich?“ Für Silvia könnte die Antwort lauten: „Ich möchte, dass meine Entscheidungen als Mutter respektiert werden.“ Für Erna vielleicht: „Ich möchte das Gefühl haben, dass meine Hilfe erwünscht ist.“ Hilfreich ist außerdem, zwischen unterschiedlichen Vorstellungen und klaren Grenzen zu unterscheiden. Wo T-Shirts im Schrank liegen, darf durchaus Geschmackssache sein. Bei Regeln, die die Kinder oder den Familienalltag betreffen, kann es hingegen wichtig sein, eindeutig festzulegen, was für die Eltern nicht verhandelbar ist. Großeltern dürfen eigene Vorstellungen haben – die grundlegenden Erziehungsentscheidungen liegen jedoch bei den Eltern. Vielleicht kann der Streit als Anlass dienen, sich für ein ruhiges klärendes Gespräch an einen Tisch zu setzen. Dort können beide mitteilen, was sie verletzt hat und was sie sich künftig voneinander wünschen. Denn häufig geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: den Wunsch, mit seinen eigenen Vorstellungen gesehen und ernst genommen zu werden.


FAMILIEN-RATGEBER

60 JAHRE KFS

Muss ich mein Kind weinen lassen? Es ist nie eine Option, dein Kind allein zu lassen und es weinen zu lassen. Liebe Mama, ich glaube, viele können nachvollziehen, dass dein Energielevel sehr niedrig ist. Um dich ein wenig zu beruhigen: natürlich gibt es eine andere Lösung, außer dass du dein Kind allein „ausweinen“ lässt. Es ist wichtig zu verstehen, was die eigentliche Ursache für deine Situation ist. Dein Kind hat auf 24 h leider zu wenig Schlaf und deswegen kann es sein, dass die Nacht so anstrengend für beide ist. Versuche deinem Kind noch Schlaf anzubieten. Es ist für dich sicher am einfachsten, das Kind am Abend früher ins Bett zu legen. Leider ist es so, dass viele Mamas das Weinen als eine negative Ausdrucksweise interpretieren, doch ist es oft so, dass dein Kind dir damit etwas sagen möchte. Es ist nie eine Option, dein Kind allein zu lassen und es weinen zu lassen. Es ist jedoch etwas anderes, wenn du dein Kind in seiner Emotion darin begleitest und für das Kind da bist. Es kann lernen, dass es Ok ist, auch mal wütend zu sein oder auch traurig, aber genau in diesem Moment ist es wichtig, als Eltern da zu sein, es dabei aufzufangen und es auszuhalten. Dabei stärken wir unser Kind.

Foto: Privat, © Adobe Stock

Lieber Familienratgeber, ich bin Mami eines 14monatigen Kleinkindes. Unser Kind geht vormittags zur Fremdbetreuung, da beide Eltern arbeiten müssen. Ich bringe es um 8.00 Uhr in die Kita und hole es um 12.30 Uhr wieder ab. Meistens ist es so, dass es dort im Kinderwagen 30–45 Minuten schläft. Wenn ich es dann abhole, schläft es dann in ein paar Minuten ein. Unser Heimweg dauert max. 15 Minuten, sobald wir zu Hause angekommen sind, wacht es auf, ist aber offensichtlich noch müde. Der Nachmittag zieht sich dann, bis mein Kind zwischen 19.00 und 20.00 Uhr ins Bett gebracht wird. Es wird zum Einschlafen gestillt, dieser Moment ist für uns beide sehr innig und wir brauchen es beide noch. Leider ist es dann so, dass nach maximal 2 h die Nacht vorbei ist. Ich muss mich zu meinem Kind legen, damit es weiterschläft und dabeibleiben. In den letzten Wochen haben sich Wachphasen in der Nacht eingeschlichen. Diese sind meistens um 1.00 Uhr nachts und können auch bis zu zwei Stunden gehen. Ab 5.30 Uhr ist unsere Nacht auch schon wieder vorüber. Ich bin mit meinen Kräften am Ende. Ich fühle mich ausgelaugt und komplett hilflos, da ich keinen Ausweg sehe. Ich möchte mein Kind nicht weinen lassen! Ist das nur eine Phase, wo ich durchhalten muss, oder gibt es einen anderen Weg meinem Kind zu helfen?

Stefanie Egger, verif. Schlafcoach für Babys- und Kleinkinder, Referentin, Physiotherapeutin, Mami von einem Jungen; kostenloses Infogespräch: info@babyschlafcoaching.it; www.babyschlafcoaching.it

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ESSEN & TRINKEN

Kulinarisches Schülerprojekt Eine Projektgruppe mit den Schülerinnen Nadia Galiani, Simone Perecini, Magdalena Mitterhofer und Miriam Weissteiner aus den Maturaklassen 5d und 5c der Landeshotelfachschule Bruneck hat sich um das kulinarische Wohl bei unserer Auftaktveranstaltung im NOBIS am 6. März 2026 gekümmert. Dabei wurden verschiedene Gerichte serviert: Drei der Rezepte stellen wir auf dieser Seite vor.

Polenta-Parmesan-Spieße

Erdäpflplattlan für 4 Personen

für 20 Stück Zutaten für den Kartoffelteig: 600 g Kartoffeln (mehlig kochend eignen sich am besten), 2 Eigelb, 2 EL Butter, geschmolzen, 200 g Mehl, 1 Prise Muskatnuss, Salz Zutaten für das Sauerkraut: 750 g Sauerkraut, Wasser (oder teils Fleischbrühe für mehr Würze), 200 g Pancetta (am Stück), Wacholderbeeren, Pfeffer­körner, Kümmel, 1 Lorbeerblatt, 50 g Butter, 100 g Zwiebelwürfel, 1 Knoblauchzehe, fein gehackt, 2 EL Mehl, Salz & gemahlener Pfeffer

Zutaten: 170 g Polentagrieß (fein oder mittel), 30 g Butter, 40 g Grana Padano (oder vegetarischer Hartkäse, fein gerieben), 10 Artischockenherzen (abgetropft), 430 g Hüftsteak (je nach Größe), Samenöl, Basilikum, Salz, Pfeffer, Holzspieße, Kreisausstecher (ca. 5 cm Ø) Wasser mit Butter und 2 TL Salz aufkochen. Polentagrieß unter Rühren einrieseln lassen, kurz aufkochen und bei schwacher Hitze 8–10 Min. quellen lassen. Parmesan unterrühren, abschmecken. Polenta ca. 1 cm dick auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech streichen (ca. 30-40 cm groß). Voll­ ständig auskühlen lassen.

1.

Das Sauerkraut in einen großen Topf geben, Wasser und die Pancetta im Ganzen hinzufügen. Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Kümmel und Lorbeerblatt zugeben, leicht salzen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 1½ Stunden köcheln lassen.

1.

Hüftsteaks trocken tupfen, salzen, pfeffern. In einer Pfanne mit Samenöl portionsweise 2–3 Min. pro Seite kräftig anbraten (medium). Kurz ruhen lassen, dann in dünne Scheiben schneiden.

2.

In einem Topf die Butter erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben und unter ständigem Rühren eine helle Mehlschwitze herstellen. Die Mehlschwitze unter das gekochte Sauerkraut mischen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2.

Artischocken halbieren. Basilikum waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen. Aus Polenta 20 Kreise ausstechen.

3.

Je einen Polentakreis mit einer halben Artischocke, einer Scheibe Steak und einem Basilikumblatt belegen und auf Spieße stecken.

4.

Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen und ausdampfen lassen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder fein zerstampfen. Eigelb und geschmolzene Butter unterrühren und gut vermengen. Die Masse vollständig auskühlen lassen. Mehl, Muskatnuss und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.

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Fotos © KFS/Manuela

zubereiten → Steaks max. 1–2 Stunden vorher braten → Kurz vor dem Servieren zusammenstecken, damit die Spieße saftiger und stabiler werden

Tessaro

→ Polenta am Vortag

Den Kartoffelteig 1–2 mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen. Das Backfett in einem Topf oder einer Fritteuse auf 180 °C erhitzen. Die Teigscheiben portionsweise hineingeben und ca. 2 Minuten goldgelb frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4.


ESSEN ESSEN&&TRINKEN TRINKEN

60 JAHRE KFS

Feta-Grapefruit-Spieße für 20 Stück Zutaten: 3 TL Fenchelsaat, 6 EL Sesam, 3 Zitronen (Schale + Saft), 6 EL Öl (mild, z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl), 4 TL flüssiger Honig (für ausgewogenes Verhältnis zu Zitronensäure), Pfeffer nach Geschmack, 570 g Feta, 3 Grapefruits (filetiert), Basilikumblätter, Holzspieße

1. 2.

Fenchelsaat und Sesam in Pfanne leicht rösten, abkühlen lassen, dann grob im Mörser zerstoßen.

Fotos © KFS/Manuela

Tessaro

Zitronenschale abreiben, Zitronen auspressen. Zitronensaft, Schale, Öl, Honig, Pfeffer und zerstoßenen Sesam und Fenchel verrühren. Feta in Würfel schneiden und vorsichtig mit der Marinade kurz vermengen, maximal 30–45 Min. ziehen lassen, so bleibt der Feta fest.

3. 4. 5.

Grapefruits schälen, weiße Haut entfernen. Filets herausschneiden, halbieren, kurz abtropfen lassen. Auf jedes Holzspießchen: Feta – Grapefruit – Basilikumblatt stecken.

T IP P S : Einen Tag vorher vorbereiten: → Feta marinieren → Fenchel-Sesam-Mischung zubereiten → Grapefruitfilets separat luftdicht kühlen

n en wünsche Gutes Geling ne, Nadia, Simo und Miriam! Magdalena

Am Serviertag: → Spieße stecken und das Basilikum erst kurz vorher auflegen. So bleiben die Spieße frisch und dekorativ. → Basilikumblätter können auch weggelassen werden.

Familientag im Herbst! 04.10.2026 Der Herbst-Aktionstag in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff bietet ein vielfältiges und faszinierendes Programm: Sehen, Hören, Begreifen und Verstehen. Für Groß und Klein heißt es mitmachen und Pflanzen erleben. Mehr Infos: trauttmansdorff.it

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AUS DER PRAXIS GESPROCHEN

60 JAHRE KFS

AUS DER

Die Kräuter-NotfallApotheke für mein Kind PRAXIS Heilpflanzen und ihre Wirkung

GESPROCHEN

Kinder haben immer wieder Erkältungen, Bauchweh, Hautbeschwerden oder kleine Verletzungen. Wir möchten sie möglichst natürlich begleiten. Expertin Dora Somvi erklärt, welche Heilpflanzen in eine gute Kräuter-Notfall-Apotheke gehören. Kleinere Beschwerden gehören zum Großwerden dazu. Die Natur hält dafür eine Vielzahl bewährter Heilpflanzen bereit, die Kinder sanft und wirksam unterstützen können. Wichtig ist jedoch, Heilpflanzen gezielt einzusetzen und die Dosierung immer dem Alter des Kindes anzupassen. Die Hagebutten zählen zu unseren größten heimischen Vitamin C - Spendern. Dadurch bewirken Hagebutten-

kältungen.

ig hilft bei Er

Thymian-Hon

Zubereitungen eine deutliche Steigerung der Abwehrkräfte und schützen vor vielerlei (Winter) Krankheiten. Für Erkältungen haben sich beispielsweise Thymian, Spitzwegerich, Holunder und Lindenblüten bewährt. Als Tee, Bad und Inhalation desinfizieren sie, stärken die Abwehrkräfte, fördern das Abhusten und unterstützen den Körper dabei, Infekte besser zu überwinden. Bei Bauchschmerzen und Blähungen zählen Kamille und Fenchel zu den zuverlässigsten Helfern. Sie wirken krampflösend, reizund schmerzlindernd und beruhigen den Magen-Darm-Trakt. Kamille und Fenchel können als Tee, aber auch als Auszugsöl zum Einmassieren verwendet werden. Für kleine Verletzungen, Insektenstiche oder gereizte Haut leisten Ringelblume, Gänseblümchen, Stiefmütterchen als Tee, Bad und Salbe wertvolle Dienste.

Kamille kann den Magen beruhigen.

Sie lindern Schmerzen und Juckreiz, hemmen Entzündungen und fördern die Wundheilung. Nicht nur der Körper, auch die Seele von Kindern braucht manchmal Unterstützung. Hafer stärkt mit seinen wertvollen Vitalstoffen und B-Vitaminen die Psyche, fördert Ausgeglichenheit und einen erholsamen Schlaf. Kamille, Lavendel und Zitronenmelisse wirken beruhigend und helfen bei Unruhe oder Einschlafproblemen. Ein warmes Hafergetränk, ein entspannendes Bad oder ein Kamillenkissen können liebevolle Abendrituale werden, die Geborgenheit schenken. Ebenso wichtig wie einzelne Heilpflanzen sind die Grundlagen der Naturheilkunde: Eine vitalstoffreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf sowie liebevolle Zuwendung stärken die Gesundheit Ihres Kindes nachhaltig. Eine gut ausgestattete Kräuter-Notfall-Apotheke kann viele Alltagsbeschwerden natürlich begleiten. Bei hohem Fieber, starken Schmerzen oder unklaren Beschwerden sollte jedoch immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Dora Somvi Kräuterpädagogin, Wander­führerin und Buchautorin www.somvi.eu

Hafer stärkt die Psych e, fördert Ausgeglich enheit und einen erholsam en Schlaf.

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Fotos: Privat, Freepik

Weitere hilfreiche Infos, Tipps und Rezepte finden Sie in meinen Videoaufzeichnungen und E-Books (PDF) zu aktuellen Themen: https://somvi.eu


DIE FAMILIENAGENTUR INFORMIER T

60 JAHRE KFS

Nachmittagsbetreuung entlastet Eltern Mit dem Schulbeginn starten in vielen Gemeinden Südtirols Angebote der außerschulischen Nachmittagsbetreuung für Kinder zwischen drei und 15 Jahren, bei Behinderung bis 18 Jahren.

Foto: LPA/Hannes Wisthaler

Nach den langen Sommerferien kehrt in vielen Familien wieder ein Stück Alltag ein, gleichzeitig gilt es, die Betreuung der Kinder am Nachmittag neu zu organisieren.

2026/2027 stellt die Familienagentur 5,5 Millionen Euro bereit. Damit werden Gemeinden, Genossenschaften und Vereine unterstützt, welche die Nachmittagsbetreuung organisieren und durchführen. Während Kindergarten und Schule Familienlandesrätin Rosmarie Pamer Kinder bis zum Mittagessen oder bei betont: „Familien brauchen verlässliGanztagsangeboten bis in den Nach- che Strukturen im Alltag. Mit der gesimittag hinein verlässlich begleiten, cherten Finanzierung und klaren Quabrauchen berufstätige Eltern oft zu- litätskriterien stärken wir gezielt die sätzliche Unterstützung. Genau hier Nachmittagsbetreuung und entlasten setzt die außerschulische Nachmit- Eltern.“ Damit die Betreuung verlässtagsbetreuung an, die in zahlreichen lich und pädagogisch hochwertig ist, Gemeinden Südtirols für Kinder von gelten klare Richtlinien, welche die drei bis 15 Jahren – bei Behinderung Landesregierung auf Vorschlag der bis 18 Jahren – angeboten wird. Familienlandesrätin im April gutgeheißen hat: Pädagogisch qualifiziertes Fachpersonal führt die Betreuungsangebote außerhalb des Schulstundenplans durch, wobei die Angebote mindestens zwei Stunden dauern und sich über mindestens drei aufeinanderfolgende Monate erstrecken. Für Kinder von drei Jahren „Ziel ist es, Familien in der Vereinbarkeit von bis zum Ende des Vorschulalters Beruf und Betreuung zu unterstützen und ist mindestens eine Fachkraft gleichzeitig die persönliche Entwicklung, für sechs Kinder vorgesehen. die Sozialkompetenz und die Inklusion von Bei Schulkindern bis 15 Jahren Kindern und Jugendlichen zu fördern“, sagt bzw. 18 Jahren bei Behinderung Familienlandesrätin Pamer. betreut eine Fachkraft acht Angebote nach Familienbedarf Kinder. Bei Kindern mit Behinderung Im laufenden Schuljahr stehen den oder besonderen Bedürfnissen muss Familien in rund 37 Gemeinden 129 entsprechend qualifiziertes BetreuBetreuungsangebote zur Verfügung, ungspersonal anwesend sein. die auf Basis des von den Gemeinden konkret ermittelten lokalen Be- Mehr als Betreuung darfs eingerichtet werden. Für die Die Fachkräfte holen die Kinder Nachmittagsbetreuung im Schuljahr teilweise direkt von der Schule ab,

begleiten sie zum Mittagessen und unterstützen sie anschließend bei den Hausaufgaben. Danach stehen kreative, spielerische, musikalische oder sportliche Aktivitäten auf dem Programm. Für die Kinder bedeutet dies Zeit mit anderen Kindern, neue Erfahrungen und Raum zum Wachsen. Gleichzeitig wird durch spielerische-erzieherische Maßnahmen auch das Erlernen der offiziellen Landessprachen begünstigt. Über die Familienagentur fördert das Land gezielt die Entwicklung, Effizienz und Qualität sozialpädagogischer Angebote. Der regelmäßige Austausch mit den Familien ist dabei ein zentraler Bestandteil: Durch kontinuierliche Gespräche entsteht eine vertrauensvolle Erziehungs- und Beziehungsgemeinschaft, die den Kindern ein stabiles Umfeld bietet. So können individuelle Stärken früh erkannt, Lernfreude gefördert und die Kommunikationsfähigkeit weiterentwickelt werden. Eltern zahlen für die Nachmittagsbetreuung eine Teilnahmegebühr. Dank der Finanzierung der Familienagentur, die 80 Prozent der Personalkosten übernimmt, sowie der kostenlosen Bereitstellung von Räumen durch Gemeinden und Land können die Tarife auf einem familienfreundlichen Mindestniveau gehalten werden.

Die Inhalte dieser Seite werden von der Familienagentur zur Verfügung gestellt.

LPA/FA/GB

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60 JAHRE KFS

KFS-INTERN

Am 27. August 2026 wurde die Ehrung von Utta Brugger in feierlichem Rahmen nachgeholt, da sie bei der KFS-Landesversammlung nicht teilnehmen konnte. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des KFS überreichte KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham ihr die KFS-Ehrenmitgliedschaft. Mit dieser besonderen Auszeichnung würdigt der Verband Utta Bruggers langjähriges ehrenamtliches Engagement und ihren wertvollen Einsatz. Von 2009 bis 2013 stand sie dem Verband als Präsidentin vor. Mit viel Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz hat sie die Arbeit des KFS über viele Jahre hinweg mitgestaltet und entscheidend dazu beigetragen, dass sich der Verband erfolgreich weiterentwickeln konnte. Utta Brugger ist ein bedeutender Teil der Geschichte und Gemeinschaft des KFS. Wir gratulieren herzlich zur Ehrenmitgliedschaft und freuen uns, Utta Brugger auch weiterhin als geschätztes Mitglied in unserer Gemeinschaft zu wissen!

Foto © KFS

KFS-Ehrenamt im Mittelpunkt

27.08.2026 PR-ANZEIGE

Geldwissen für Frauen heute wichtiger denn je Geld ist ein Thema, das unseren Alltag begleitet und dennoch wird viel zu selten offen darüber gesprochen. Besonders für Frauen ist es wichtig, bei finanziellen Entscheidungen gut informiert zu sein und rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen.

Foto © Raiffeisenverband/Kottersteger

Familiengründung verändert mehr als den Alltag Mit Kindern verändern sich Einkommen, Beruf und Altersvorsorge. Das kann finanzielle, berufliche und rentenmäßige Folgen haben: • weniger Einkommen und geringere Karrierechancen • Lücken in der Pensionsvorsorge • höheres Risiko vor Altersarmut • finanzielle Abhängigkeit vom Partner

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Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen und finanzielle Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen. Wissen schafft Sicherheit und Handlungsspielraum Finanzwissen muss nicht kompliziert sein, man muss vielmehr über relevantes, praxisnahes Wissen verfügen, um bewusste Entscheidungen treffen und den finanziellen Alltag besser gestalten zu können: • mit einem Haushaltsplan den Überblick behalten • mit einfachen Spartipps im Alltag Spielraum schaffen • finanzielle Reserven aufbauen, um Sicherheit zu schaffen • verschiedene Formen der Geldanlage nutzen Finanzielle Unabhängigkeit stärkt Selbstbestimmung Frauen sollten sich nicht scheuen, sich mit dem Thema Geld auseinanderzusetzen. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um Freiheit, Sicherheit und die Möglichkeit, das Leben selbstbestimmt zu gestalten.

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Anmeldung per E-Mail an info@elki.bz.it Eine Kooperation der Südtiroler Raiffeisenkassen mit dem Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren Südtirols.

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Mittwoch, 2. Dezember 2026, 20:00 – 21:15 Uhr


KFS-INTERN

Bunte Erinnerungen ans 21. Kinderfestival

Festival für Kinder und Familien Am KFS-Stand herrschte reger Betrieb: Während die Kinder kreative Anhänger in den unterschiedlichsten Formen und Größen für Taschen, Rucksäcke, Schlüssel und vieles mehr gestalte-

ten, nutzten viele Eltern und Familien die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Angebote des KFS zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. So entstanden nicht nur vie-

Fotos © KFS

Beim diesjährigen Kinderfestival der Stiftung Südtiroler Sparkasse auf der Bozner Talferpromenade war auch der KFS wieder mit einer kreativen Mitmachaktion dabei.

le bunte Unikate, sondern auch schöne Begegnungen und die selbst gestalteten Anhänger erinnern hoffentlich noch lange an einen gelungenen Tag beim Kinderfestival.

Praktikum beim KFS Laura Baronchelli absolvierte diesen Sommer ein Praktikum beim KFS. In

Foto © KFS

den Monaten Juli und August erhielt sie erste Einblicke in die Arbeitswelt, sammelte wertvolle Erfahrungen und lernte den Arbeitsalltag im KFS kennen. Wir danken Laura für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg nur das Beste!

10.09. – 13.09.2026

Sommer 2026

15. Oktober: Internationaler Gedenktag für Sternenkinder Am Gedenktag für Sternenkinder denken wir an jene Kinder, die viel zu früh gehen mussten und an ihre Familien, die sie im Herzen tragen. Der Tag schenkt Raum für Trauer, Erinnerung und Verbundenheit. Er macht sichtbar, dass jedes dieser Kinder Spuren hinterlassen hat und dass kein Abschied zu klein ist, um nicht gesehen und betrauert zu werden. Mit einem Klick auf die Homepage www.sternenkinder.it sind hilfreiche Infos und Erfahrungs­ berichte zu finden.

In Tscherms wurde dieses Jahr die Gedenkstätte für Sternenkinder feierlich eingeweiht. Das vom KFS unterstützte Projekt wurde von den heurigen Tschermser Firmlingen umgesetzt und schafft einen besonderen Ort des Erinnerns und Gedenkens.

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Foto © KFS-Zweigstelle, Privat


TIPPS & HITS

60 JAHRE KFS

DAS GEHEIMNIS DER LUPE Lukas, Luisa und Tom auf magischer Zeitreise durch die Geschichte Südtirols Zwischen vergessenen Erinnerungen finden Lukas, Luisa und Tom auf dem staubigen Dachboden ihrer Großeltern eine geheimnisvolle Lupe, die ihnen die bewegte Geschichte Tirols lebendig vor Augen führt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine spannende und lehrreiche Reise: von Andreas Hofer über die Feuernacht bis zum Herz-Jesu-Sonntag. Ein Buch, das Kinder für ihre Heimat begeistert und Wissen spielerisch vermittelt.

Das

GEHEIMNIS der LU

Foto © Effekt! - Buchverlag

SER/INNEN TIPPS & HITS FÜR DIE FIS-LE

PE

Isabella Halbeisen

Das Geheimis der

Lupe

Isabella Halbeisen

Lukas, Luisa und Tom auf magischer Zeitreise durch die Gesch ichte Südtirols

Foto © Gratitude Verlag

DAS GEHEIMNIS DER LUPE Autorin: Isabella Halbeisen | Effekt! - Buchverlag | Hardcover | 72 Seiten | ISBN 979-12-5532-084-5

ES IST DOCH NUR HAUT Entdecke die Wahrheit über Hautfarbe und Vielfalt Lernt Epi Dermis kennen, den schrulligen und cleveren Begleiter, der euch auf eine aufregenden Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Haut und die Entstehung der Hautfarbe mitnimmt! In diesem liebevoll illustrierten Buch erfährst du, warum Haut so viele Farben hat und wie sie uns schützt, reguliert und verbindet. In einer Welt, in der Vorurteile und Diskriminierung leider immer noch bestehen, hilft dieses Buch Kindern, die Vielfalt der Menschen zu verstehen und zu schätzen. Es fördert Empathie, respektvollen Umgang und zeigt, wie wir in einer gerechteren Welt leben können.

Endlich Schulanfang! Für die Superauge n bedeutet das: neue Abenteuer, neue Geheimnis se und eine neue Mitschülerin namens Ina. Doch kaum ist die erste Woche vorbei, tauchen rätselhafte Briefe auf. Olli steht als heimlicher Verehrer da, Freddie ist grundlos beleidigt und Ulli bekommt Schimpfe von der Lehrerin. Wer steckt hinter den Briefen? Die fiese Marion, die keine Gelegenheit auslässt, die Superauge n zu ärgern? Oder doch jemand anderes? Mit Humor und einer Prise Chaos gehen Ulli und ihre Bande dem Rätsel auf den Grund, bevor noch mehr Unheil geschieht.

Endlich Schulanfang! Für die Superaugen bedeutet das: neue Abenteuer, neue Geheimnisse und eine neue Mitschülerin namens Ina. Doch kaum ist die erste Woche vorbei, tauchen rätselhafte Briefe auf. Olli steht als heimlicher Verehrer da, Freddie ist grundlos beleidigt und Ulli bekommt Schimpfe von der Lehrerin. Wer steckt hinter den Briefen? Die fiese Marion, die keine Gelegenheit auslässt, die Superaugen zu ärgern? erbuch Oder doch jemand anderes? Mit Humor und einer Prise Chaos Eingehen spannendes Kind Ulli und ihre , Mut und über Freundschaft Fassade Kunst, hinter die die Bande dem Rätsel auf den Grund, bevor noch mehr Unheil geschieht. ekt für junge zu blicken – perf en. Jahr 8 ab ktive Dete Ein spannendes Kinderbuch über Freundschaft, Mut und die Kunst, hinter die Fassade zu blicken – perfekt für junge Detektive ab 8 Jahren. Preis XX,XX € ISBN 979-12-5532-170-5

Heidi Troi

fe

... und die anonymen Brie

Foto © Effekt! - Buchverlag

Ein neuer Fall für die schlausten Detektive der Schule!

HEIDI TROI

DIE SUPERAUGEN … UND DIE ANONYMEN BRIEFE

... und die anonymen Briefe

ES IST DOCH NUR HAUT Autorinnen: Nina Jablonski, Holly McGee | Gratitude Verlag |56 Seiten | ISBN 978-3-9892000-3-6

Foto © Sarah Karimi

DIE SUPERAUGEN … UND DIE ANONYMEN BRIEFE Autorin: Heidi Troi | Effekt! - Buchverlag | 128 Seiten | ISBN 979-12-5532-170-5

LAKTOSE... WAS? EMELIES GANZ BESONDERE GESCHICHTE Die Geschichte begleitet Emelie und die kleine Milchpackung Laktosi auf einer kindgerechten Reise durch das Thema Laktoseintoleranz. Spielerisch und einfühlsam vermittelt sie Wissen, stärkt das Selbstbewusstsein betroffener Kinder und fördert Verständnis sowie Empathie im Umgang mit Unverträglichkeiten. Ergänzend zum Buch gibt es die liebevoll gestaltete Stofffigur „Laktosi“, die Kinder zusätzlich anspricht und das Thema auf spielerische Weise greifbar macht. LAKTOSE...WAS? EMELIES GANZ BESONDERE GESCHICHTE Autorin: Sarah Karimi| Herzli Verlag | ISBN 978-88-7283-993-5

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4. Forum Spiritualiät

DIE VEREDELUNG DER ZEIT EINE LIEBESERKLÄRUNG AN DAS LEBEN VON DER WIEGE BIS ZUR BAHRE

14. - 15. NOVEMBER 2026 Zwischen Terminen, Erwartungen und Beschleunigung wächst bei vielen Menschen die Sehnsucht nach einer anderen Qualität von Zeit und nach tragenden Momenten. Beim Forum Spiritualität richtet sich der Blick auf diese andere Dimension: auf Zeit als Erfahrungsraum und als Möglichkeit der Vertiefung. Dies geschieht mit drei Grundhaltungen: im Blick nach vorne die Bitte, im Blick zurück die Dankbarkeit und im Blick auf das, was möglich geworden ist, ein großes Staunen.

ARNOLD METTNITZER Arnold Mettnitzer ist Theologe, Psychotherapeut und Publizist. Nach seiner Priesterweihe 1978 war er an verschiedenen Stationen als Seelsorger tätig, 2003 beendete er seinen kirchlichen Dienst. Seit 1996 ist er Psychotherapeut in freier Praxis in Wien, zudem freier Mitarbeiter des ORF und Autor zahlreicher Bücher zu Fragen von Lebensqualität und seelischer Gesundheit. © Klaus Vyhnalek

KURSBEITRAG: 160€ pro Person

ANMELDUNG UND INFORMATION: info@hdf.it | www.hdf.it | +39 0472 345172


ABLAUF Samstag, 14. November 16:00 Uhr

Begrüßung und Einführung in „Die Veredelung der Zeit“

16:15 Uhr

Vortrag von Arnold Mettnitzer

18:00 Uhr

Zeit für Fragen und Diskussion

18:30 Uhr

Abendessen

20:00 Uhr

Gottesdienst in der Waldkirche

Anschließend Kamingespräch mit Dr. Alexander Gardetto

Sonntag, 15. November 07:30 Uhr

„Guten Morgen“ in der Waldkirche

08:00 Uhr

Frühstück

09:00 Uhr

Eröffnung des Tages mit Arnold Mettnitzer

10:15 Uhr

Workshop-Runde 1

11:30 Uhr

Workshop-Runde 2

13:00 Uhr

Mittagessen und Pause

14:30 Uhr

Workshop-Runde 3

15:45 Uhr

Abschluss mit Segensritual

WORKSHOPREFERENT:INNEN DR. ALEXANDER GARDETTO Kamingespräch

Dr. Alexander Gardetto ist Experte für plastische und rekonstruktive Chirurgie und spricht im Kamingespräch über prägende Erlebnisse in seinem Leben, seine Tätigkeit als Chirurg und seine zahlreichen humanitären Einsätze in verschiedenen Ländern in Afrika.

WEITERE WORKSHOPS Sonntag

In den Workshops am Sonntag dürfen wir Südtiroler Persönlichkeiten willkommen heißen, die mit uns ihre Sicht auf das Thema “Die Veredelung der Zeit” teilen werden. Seien Sie gespannt, wer uns besuchen wird und welche Impulse Sie mit nach Hause nehmen. Wir freuen uns auf eine gute Zeit im Haus der Familie und darauf, dass Sie Ihre Zeit bei uns verbringen. Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca

TONI FIUNG Moderation und Begleitung

Toni Fiung ist geistlicher Leiter im Haus der Familie, Familienseelsorger, Ehe- und Familienberater sowie Kommunikationstrainer und Supervisor. Er wird das Forum Spiritualität moderieren und eigene Impulse zum Thema Veredelung der Zeit einbringen.


60 JAHRE KFS

KINDER UND GLAUBEN

Erntedank zuhause feiern: Wie schön ist unsere Welt Familie sein heißt, miteinander zu leben und zu wachsen. Wir können vieles planen und organisieren, aber das Wichtigste lässt sich nicht machen: das Glück eines Kindes, wachsende Liebe oder das Leben selbst. Wir können begleiten, aber nicht jeden Schritt abnehmen. Und genau hier beginnt Erntedank.

Erntedank lädt Familien deshalb ein, sich daran zu erinnern: Wir müssen nicht alles selbst schaffen. Unser Leben lebt von vielem, was andere für uns getan haben, von Menschen, die uns tragen, von der Natur, die uns ernährt, und letztlich von Gott, der allem Leben seinen Anfang gibt. Dankbarkeit verändert dabei unseren Blick. Sie lässt uns entdecken, was

Fotos: Shutterstock, Canva, Privat

Als Christinnen und Christen glauben wir: Unser Leben ist Geschenk. Die Welt, in der wir leben, ist nicht unser Eigentum, sondern Gottes Schöpfung, die uns anvertraut ist. Auch unsere Familie ist ein Ort, an dem wir dieses Geschenk erfahren dürfen – manchmal mitten im Trubel, manchmal in ganz unscheinbaren Augenblicken.

längst da ist, aber leicht übersehen wird. Sie macht aus einem gewöhnlichen Tag einen Tag, für den wir danken können. Und sie schenkt Kindern wie Erwachsenen eine wichtige Erfahrung: Ich bin nicht allein dafür verantwortlich, dass mein Leben gelingt. Ich darf empfangen und ich darf mich darüber freuen.

Wie schön ist es, wenn Kinder – und auch Erwachsene – in ihrer Familie erleben dürfen, dass das Leben ihnen nicht nur etwas abverlangt, sondern ihnen auch unendlich viel schenkt. Erntedank kann so zu einer kleinen Familienzeit mit Gott werden – mitten im Alltag, mitten im Herbst und mitten in unserem ganz normalen Leben.

Ideen für euer Erntedankfest Gemeinsam staunen Staunen ist der Anfang eines Weges mit Gott. Der Herbst lädt zum Staunen ein. Staunen kann man üben. Sucht euch einen Sitzplatz im Freien: Schaut alles Leben um euch herum so an, als ob ihr es zum ersten Mal überhaupt sehen würdet. Als wärt ihr Außerirdische, die die Welt zum ersten Mal betrachten. Dieses Blatt, diesen Stein, diesen Käfer… es gibt so unendlich viel zu entdecken.

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Apfelverkostung Ihr braucht: verschiedene Sorten Südtiroler Äpfel. So geht’s: Schneidet je einen Apfel einer Sorte auf und legt die Stücke in einen Teller. Welcher Apfel kommt bei euch am besten an? Die Apfelspalten, die am Ende übrig bleiben, könnt ihr in ein schnelles Apfelkompott verkochen: Dafür schneidet ihr die Äpfel in noch kleinere Stücke und kocht sie mit etwas Wasser, einem Stück Zitronenschale und einem Stück Zimtrinde für ca. 20 10 Minuten. Fertig!


KINDER UND GLAUBEN

Die Dankeskarte Auf eine schöne Karte stempelt ihr mit euren Fingerabdrucken Herzen. Überlegt gemeinsam, wofür ihr dankbar seid. Spürt in euer Herz hinein. Schreibt und malt auf, wofür ihr „Danke!“ sagen wollt. Gibt es darunter auch Personen, denen ihr dankbar seid? Schickt ihnen eine Dankeskarte, am besten mit der Post! Die werden sich freuen!

Von den Ritualen der Großeltern lernen

Fotos: Shutterstock, Can

va, Privat

Dankbarkeit und Segen liegen nahe beieinander. Wer weiß, nicht alles selbst in der Hand zu haben, bittet Gott um Segen. Von den Großeltern lernen wir: Beim Abschiednehmen ein Kreuzzeichen auf der Stirn zu machen, das verbindet. Dabei kann ich sagen: „Gott segnet dich.“ Oder: „Gottes Segen geht mit dir mit.“

60 JAHRE KFS

KFS-Tipps: Mit Festen durch das Jahr

Mit Festen

durch das Jahr Bräuche und Rituale in der Familie

nd Südtirol

Katholischer Familienverba

mit passenden Anregungen, Lied- und Gebetstexten

Der KFS hat über Rituale und Bräuche, die für die Familie im Jahreskreis wichtig sind, nachgedacht und versucht, sie mit dem Büchlein "Mit Festen durch das Jahr: Bräuche und Rituale in der Familie" für junge Familien, zugänglich zu machen.

Familien feiern Feste - Box In Zusammenarbeit mit den Diözesen Graz, Innsbruck und Bozen-Brixen wurde eine liebevoll gestaltete Box mit 32 Impulskarten erarbeitet. 16 Jahreskarten führen durch die Feste und Ereignisse eines Jahres und beginnen mit dem Advent, dem Anfang des Kirchenjahres und 16 Lebenskarten begleiten Familien durch die verschiedensten Lebenssituationen. Erhältlich im KFS-Shop: Klickt einfach auf https://www.familienverband.it/ service/kfs-shop

Ein Frühstückssegen

Fotos © KFS/Sollbauer

An einem Sonntag im Herbst feiert ihr Erntedank, indem ihr ein Frühstück mit Obstsalat und Joghurt vorbereitet. Ihr sprecht dieses kurze Gebet, bevor ihr mit dem Essen beginnt: „Guter Gott, so bunt wie dieser Obstsalat, so bunt ist diese Welt. Alles kommt von dir! Wir sagen ‚Danke!‘, dass wir die Früchte deiner Welt miteinander genießen können. Wir sagen ‚Danke!‘ für unsere Familie und die Menschen, die es gut mit uns meinen. Wir sagen ‚Danke!‘ für… (überlegt, wofür ihr noch danken möchtet!). Segne uns, wenn wir jetzt gemeinsam frühstücken und begleite uns durch den heutigen Tag mit deinem Segen. Amen.“

Manuela Unterthiner Mitterrutzner

Lisa Huber

geistliche Assistentin im KFS

KFS-Bezirksleiterin Bozen

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FACHLEUTE INFORMIEREN

60 JAHRE KFS

Gut vorbereitet in die Heizsaison

Foto © Adobe Stock

Undichte Stellen aufspüren Ein besonderes Augenmerk sollte auf mögliche Luftundichtheiten gelegt werden. Gerade an etwas windigeren Tagen lassen sich diese oft schon mit dem Handrücken aufspüren. Typische Schwachstellen befinden sich rund um Fenster und Fensterbänke, bei Rollladenkästen und Eingangstüren. In Dachwohnungen können auch Bereiche rund um Balken oder andere Durchdringungen betroffen sein.

Undichte Stellen lassen sich an windigen Tagen oft schon mit dem Handrücken ertasten.

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Spürt man dort einen deutlichen Luftzug, sollten undichte Stellen mit geeigneten Dichtungsmaterialien verschlossen werden. So wird verhindert, dass während der kalten Jahreszeit ständig warme Raumluft entweicht und kalte Außenluft nachströmt. Heizkörper und Heizungsanlage kontrollieren Auch die Heizkörper verdienen vor Beginn der Heizsaison etwas Aufmerksamkeit. Staub und Verschmutzungen sollten entfernt werden, damit die Wärme möglichst ungehindert an den Raum abgegeben werden kann. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass Heizkörper während der Heizperiode nicht durch Möbel, Verkleidungen oder lange Vorhänge verdeckt werden. Metallstift des Ventils kontrolliert werSobald die Heizung wieder in Be- den. Dazu wird der Thermostatkopf trieb ist, zeigt sich meist rasch, ob abgenommen und der Stift vorsichtig alle Heizkörper richtig funktionieren. hineingedrückt. Er sollte sich leicht beGluckert ein Heizkörper oder wird er wegen und von selbst wieder herausnicht gleichmäßig warm, kann sich kommen. Sitzt er fest, kann das Ventil Luft im Heizsystem befinden. In diesem den Durchfluss des Heizungswassers Fall sollte der Heizkörper entlüftet und nicht mehr richtig regulieren und der anschließend auch der Anlagendruck Heizkörper funktioniert möglicherweikontrolliert werden. Bei Thermostat- se nicht wie vorgesehen. ventilen empfiehlt es sich ebenfalls, deren Bei einem Kontrollgang in den Funktion zu überprüHeiz­keller sollte Folgendes fen. Dazu den Thermostatkopf mehrmals kontrolliert werden: Ist der vollständig auf- und Anlagendruck im vorgesehenen wieder zudrehen. Er sollte sich leicht beBereich? Haben die Pumpen wegen lassen und der ihren Betrieb aufgenommen? Heizkörper entsprechend auf die EinstelGibt es ungewöhnliche lung reagieren. Sollte Geräusche oder andere dies nicht der Fall sein, kann auch der kleine Auffälligkeiten?

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Im Oktober beginnt in den ersten Landesteilen bereits die Heizsaison, in den übrigen wird es dann in den darauffolgenden Wochen so weit sein. Bevor die Heizung wieder täglich läuft, lohnt es sich, Haus oder Wohnung und die Heizungsanlage genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einigen einfachen Kontrollen lässt sich dafür sorgen, dass die Wärme dort bleibt, wo sie gebraucht wird, und die Heizung möglichst effizient arbeitet.


FACHLEUTE INFORMIEREN

60 JAHRE KFS

Richtig heizen und lüften Ist die Heizung schließlich wieder regelmäßig in Betrieb, kommt es auch auf das richtige Verhalten an. Anstatt Fenster längere Zeit gekippt zu lassen, sollte mehrmals täglich kurz und kräftig gelüftet werden. Am wirkungsvollsten ist Querlüften: Gegenüberliegende Fenster und Türen für etwa ein bis drei Minuten vollständig öffnen und für einen raschen Luftaustausch sorgen. Dadurch wird verbrauchte und feuchte Raumluft ausgetauscht, ohne dass Wände und Einrichtung unnötig auskühlen. Nicht zuletzt lohnt sich ein Blick auf die Raumtemperatur. Räume müssen nicht stärker beheizt werden als notwendig. Bereits eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad kann den Heizenergieverbrauch um rund 6% reduzieren. Wer die Heizsaison gut vorbereitet beginnt und auch im Alltag einige einfache Regeln berücksichtigt, kann somit Energie und Heizkosten sparen, ohne auf ein angenehmes Raumklima verzichten zu müssen. CHRISTINE ROMEN

Info und Hilfe: Bildungs- und Energieforum Pfarrhofstraße 60/a, I-39100 Bozen, Tel. 0471 25 4199; info@afb.bz; info@energieforum.bz; www.afb.bz; www.energieforum.bz

Christine Romen Bildungs- und Energieforum AFB

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Ein kurzer Kontrollgang in den Heizungskeller ist ebenfalls sinnvoll: Ist der Anlagendruck im vorgesehenen Bereich? Haben die Pumpen ihren Betrieb aufgenommen? Gibt es ungewöhnliche Geräusche oder andere Auffälligkeiten? Bei Unsicherheiten oder erkennbaren Störungen sollte eine Fachperson hinzugezogen werden.

17.–18.10.26, Waltherhaus, Bozen Am 17. und 18. Oktober 2026 wird das Waltherhaus in Bozen wieder zum Treffpunkt für alle, die ihren Wohntraum verwirklichen oder ihr Zuhause fit für die Zukunft machen möchten. Bereits zum 37. Mal lädt das Bildungs- und Energie­ forum zur renommierten WohnbauMesse ein. An zwei Tagen dreht sich alles um die Fragen, die angehende Häuslbauerinnen und Häuslbauer, Saniererinnen und Sanierer sowie Wohn­interessierte bewegen – kompetent, praxisnah und gebündelt an einem Ort. FACHBERATUNG: FRAGEN STELLEN, ANTWORTEN BEKOMMEN Auf der WohnbauMesse stehen Expertinnen und Experten direkt für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Informiert wird unter anderem über Wohnbauförderungen, Steuerabzüge für Sanierungen, den Superbonus, Landesförderungen zur Energieeinsparung sowie über energieeffizientes Bauen und Sanieren. Auch Heizsysteme und der Selbstbau von Sonnenkollektoren stehen auf dem Programm. FACHAUSSTELLUNG: IDEEN ZUM ANFASSEN Wer wissen möchte, was heute beim Bauen und Sanieren möglich ist, wird in der Fachausstellung fündig. Dort präsentieren Ausstellerinnen und Aussteller moderne Baumaterialien, innovative Bauweisen und alternative Energietechnik. FACHVORTRÄGE: WISSEN, DAS WEITERBRINGT Das abwechslungsreiche Vortragsprogramm liefert praxisnahe Tipps und kompakte Informationen rund ums Bauen, Sanieren und Wohnen – von Wohnbauförderungen, Steuerabzügen und Versicherungen über energetisches und klimafittes Sanieren bis hin zu Photovoltaik, Wärmepumpen, Dachbegrünung und Wohngesundheit. WohnbauMesse ist die ideale Anlaufstelle für alle, die beim Bauen, Sanieren und Wohnen den Überblick behalten und gute Entscheidungen treffen möchten. Weitere Infos unter www.wohnbaumesse.bz


FAMILIENPOLITIK

60 JAHRE KFS

Teilhabe und Inklusion im Arbeitsmarkt

Als KFS möchten wir uns für alle Familien einsetzen, unabhängig von ihrer jeweiligen Lebenssituation. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Verein AEB sollen Erfahrungen und Fachwissen gebündelt, Anliegen sichtbarer gemacht und Familien noch gezielter unterstützt werden. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, Barrieren abzubauen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern, in der alle Menschen selbstverständlich dazugehören und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Ziel des AEB ist es, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben sowie die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Arbeitsinklusion Eine den Fähigkeiten entsprechende Arbeit ist ein wichtiger Baustein für Teilhabe und Inklusion. Arbeitsinklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung gleich-

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berechtigt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten und nach Möglichkeit ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Neben dem freien Arbeitsmarkt bietet der öffentliche Dienst inzwischen viele verschiedene Möglichkeiten. Projekt „Plus +35“ Nach langjährigem Einsatz des AEB wurde vor vielen Jahren auf Initiative des Landes das Projekt „Plus +35“ Arbeit, die zu den eingeführt. Es regelt eigenen Fähigkeiten passt, hilft in Südtirol die gezielte dabei, am gesellArbeitseingliederung schaftlichen Leben von Menschen mit teilzunehmen und Behinderung im öf- dazuzugehören. fentlichen Dienst. Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Seniorenwohnheime, öffentliche Betriebe für Pflege- und Betreuungs- über die Initiative 162 Vollzeitstellen dienste sowie der Südtiroler Sani- zur Verfügung. tätsbetrieb schaffen im Rahmen dieses Sonderstellenplans zusätz- Die Stellen im Projekt „Plus +35“ und liche Arbeitsplätze, die über die im regulären geschützten Kontinregulären Pflichtquoten hinausge- gent verteilen sich auf verschiedehen. Dadurch erhalten Menschen ne Qualifikationsstufen, vorwiegend mit Behinderung die Möglichkeit in unterstützenden und administraeiner stabilen Beschäftigung. Ak- tiven Bereichen: tuell beteiligen sich 74 öffentli- • Verwaltung: Datenerfassung, che Körperschaften in Südtirol an Archivierung, Protokollierung dem Projekt. Insgesamt stehen und Sekretariatsdienste.

Foto: Adobe Stock

Seit der Sommerklausur vom Fachausschuss Familienpolitik des KFS ist es das Ziel, die Zusammenarbeit mit dem Verein AEB zu vertiefen und weiter auszubauen. Denn auch in unseren KFS-Familien leben Menschen mit Behinderung, die in unterschiedlichen Lebensbereichen mit besonderen Herausforderungen und Barrieren konfrontiert sind.

Foto: Freepik

Der AEB – Verein Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung VfG setzt sich seit 47 Jahren engagiert für die Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen ein. Eine bedarfsgerechte und gezielte Förderung bildet dafür eine wesentliche Voraussetzung.


FAMILIENPOLITIK

• Logistik & Technik: Magazindienste, Postverteilung und handwerkliche Hilfsdienste. • Sanitäre Unterstützung: Assistenzaufgaben in den Krankenhäusern und Gesundheitssprengeln ohne direkte pflegerische Verantwortung. Berufsbild Verwaltungshilfskraft Weiters wurde 2024 das Berufsbild der Verwaltungshilfskraft eingeführt. Die Einführung dieses Berufsbildes ermöglicht Menschen mit Behinderung einen leichteren Zugang zu administrativen Aufgaben und schließt damit eine wichtige Lücke im öffentlichen Dienst, etwa in Kindergärten, Schulen und Landesämtern. Auch in diesen Bereichen wird die berufliche Teilhabe dadurch gezielt gestärkt. Diese Stellen bieten den Menschen mit Behinderung zusätzlich zum normalen Stellenplan gute Chancen, um am Arbeitsleben teilzuhaben.

Foto: Privat

Anstellung im öffentlichen Dienst und am freien Markt Mit Maßnahmen zur Arbeitseingliederung und zur Arbeitsbeschäftigung wird das Land unterstützend aktiv und fördert damit im Sinne des Landesgesetzes 7/2015 die Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Seit 2017 werden vom Amt für Arbeitsmarktintegration individuelle Vereinbarungen zur Arbeitseingliederung abgeschlossen. Dabei handelt es sich um praktikumsähnliche Projekte für Menschen mit Behinderungen in öffentlichen und privaten Betrieben, mit dem Ziel einer zukünftigen Anstellung. Für eine Anstellung im öffentlichen Dienst ist zudem der Zwei- beziehungsweise Dreisprachigkeitsnachweis erforderlich. Dieser stellte für die Betroffenen lange Zeit eine große Hürde dar. Nach langjähriger Intervention des AEB wurde im März 2023 mit Beschluss der Landesregierung die Möglichkeit eingeführt, eine rein mündliche differenzierte Zweisprachigkeits­prüfung abzulegen. Um sowohl Arbeitssuchenden als auch Betrieben gezielte Beratung, Hilfestellung und Unterstützung anbieten zu können, wurde das Amt für Arbeitsmarktintegration eingerichtet. Es stellt fundierte Informationen bereit und ist mit Anlaufstellen in allen Landesteilen vertreten. Das Amt bietet ab Herbst 2026 erstmals kostenlose Schulungen für betriebliche Bezugspersonen an. Diese Mitarbeiter begleiten Menschen mit Behinderung direkt im Arbeitsalltag.

Angelika Stampfl, AEB Vorsitzende Tel. 0471 289100 E-Mail: info@a-eb.net Web: http://www.a-eb.net

60 JAHRE KFS

Sind Sie auf der Suche nach neuen Mitarbeiter/innen? Dann wenden Sie sich doch einmal an das Amt für Arbeitsmarktintegration! ProAbility unterstützt Arbeitgeber mit Prämien.

ProAbility - Prämien für die Anstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen Wir unterstützen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Menschen mit Behinderungen eine berufliche Chance geben! Mit finanziellen Prämien erleichtern wir die Anstellung und langfristige Beschäftigung. Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderungen Die Dienste für die Arbeitsintegration von Menschen, welche aufgrund einer Behinderung Schwierigkeiten beim Eintritt in die Arbeitswelt begegnen, sind im Amt für Arbeitsmarktintegration und in den Arbeitsvermittlungszentren angesiedelt.

Kontakt: Amt für Arbeitsmarktintegration Landhaus 12, Kanonikus-M.-G.-Straße 1 39100 Bozen Tel.: 0471 418600; E-Mail: as@provinz.bz.it PEC: as.sl@pec.prov.bz.it arbeit.provinz.bz.it/ams Amtsdirektorin Oberrauch Magdalena E-Mail: magdalena.oberrauch@provinz.bz.it Tel.: 0471 418600

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FAMILIENPOLITIK

60 JAHRE KFS

Gesundes Aufwachsen in einer digitalen Welt Gespräch mit Manuel Oberkalmsteiner, Sozialpädagoge und Mitarbeiter des Forum Prävention mit den Schwerpunkten Medienwelten, Social Media und Jugend

Foto: barfuss

Der KFS ist Mitglied im Netzwerk „Eltern medienfit“ und setzt sich gemeinsam mit dem Forum Prävention und den weiteren Netzwerkpartnern intensiv für dieses wichtige Zukunftsthema ein. Durch die Zusammenarbeit werden Erfahrungen und Fachwissen gebündelt, aktuelle Entwicklungen aufgegriffen und hilfreiche Impulse für Eltern und Familien erarbeitet. Auch in Zukunft haben wir gemeinsam einiges vor: Wir möchten das Thema digitale Lebenswelten verstärkt in den Mittelpunkt rücken, Familien sensibilisieren und sie dabei unterstützen, ihre Kinder kompetent und sicher durch die digitale Welt zu begleiten. Denn Medienerziehung bedeutet nicht nur, mögliche Risiken zu erkennen, sondern auch Chancen

Manuel Oberkalmsteiner

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verantwortungsvoll zu nutzen und Kinder in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Über diese Themen, die Aufgaben der Eltern und die Arbeit des Netzwerks sprachen wir mit Manuel Oberkalmsteiner. KFS: Kinder und Jugendliche wachsen heute selbstverständlich in zwei Welten auf – analog und digital. Wie bewerten Sie das? Manuel Oberkalmsteiner: Digitale Medien sind aus dem Alltag junger Menschen nicht mehr wegzudenken – sie helfen, den Alltag zu organisieren, mit Freund/innen in Kontakt zu bleiben und sich über die Welt zu informieren. Das Problem ist, dass die digitale Welt kaum reguliert ist und von großen Konzernen beherrscht wird, denen es vor allem ums Geldverdienen geht. Nutzer/innen sind dadurch Risiken ausgesetzt, die sich auf die Entwicklung, die psychische Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirken können. Warum sind Kinder und Jugendliche hier besonders gefährdet? Das Gehirn junger Menschen ist noch nicht fertig entwickelt. Impulse können nicht immer kontrolliert und digitale Inhalte sowie Mechanismen nicht immer vollständig verstanden werden. Gerade in einer grenzenlosen digitalen Welt brauchen Kinder deshalb altersangemessene Regeln und Erwachsene, die sie begleiten, unterstützen und Struktur geben. Was brauchen Kinder wirklich, um gesund aufzuwachsen? Kinder brauchen gute und stabile Beziehungen – Menschen, die sie auffangen, wenn Ängste und

KFS-POSITION

Kinderschutz ist auch eine politische Aufgabe Die Verantwortung für einen gesunden Umgang mit Smartphones darf nicht allein bei den Eltern liegen. Der KFS spricht sich deshalb für klare gesetzliche Rahmenbedingungen und eine Altersgrenze für die Smartphone-Nutzung unter 14 Jahren aus. Auch wenn die praktische Umsetzung herausfordernd ist, braucht es ein klares politisches Signal. Der KFS wird sich dafür im Rahmen seiner Möglichkeiten starkmachen. Fotos: Shutterstock

Digitale Medien sind längst ein fester Bestandteil des Familienalltags. Sie eröffnen Kindern und Jugendlichen zahlreiche Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, Familien zu informieren, zu stärken und ihnen Orientierung für einen bewussten und gesunden Umgang mit digitalen Medien zu bieten. Dabei braucht es neben der Verantwortung in den Familien auch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, die Kinder und Jugendliche schützen.

Sorgen da sind, die Halt und Orientierung geben. Sie brauchen gute Vorbilder, altersgerechte Angebote und Erfahrungsmöglichkeiten. Sie brauchen aber auch Sicherheit und Grenzen und Gemeinschaft die sie unterstützen, das kann die Dorfgemeinschaft sein, das Vereinswesen, Familie und Freunde. Wenn wir diese Grundbedürfnisse abdecken, schaffen wir bereits einen sicheren Hafen. Am Ende müssen Kinder selbst erwachsen werden und lernen, mit der Welt so wie sie ist zurechtzukommen – diese Schutzfaktoren helfen ihnen dabei. Was braucht es konkret für ein gesundes Aufwachsen in Südtirol? Zum einen müssen große Plattfor-


FAMILIENPOLITIK mitgestalten, müssen wir dafür sorgen, dass junge Menschen daran teilnehmen können und dass diese Räume sicher und altersgerecht sind. Das ist unser Job als Eltern, Fachkräfte und Politik.

Forum Prävention: Digitale Lebenswelten Der Bereich Digitale Lebenswelten setzt sich für ein gesundes Aufwachsen in einer digitalisierten Welt ein. Wir fördern Medienkompetenz und digitales Wohlbefinden, sensibilisieren für Risiken wie Ablenkung, exzessive Nutzung, Gewalt im Netz und idealisierte Körperbilder, und zeigen Strategien für einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit digiTipps zum talen Medien auf. Medienstart Aktivitäten ohn e Bildschirm Was Eltern Jetzt einfach reinlesen: wis sen sollten https://www.forump.it/de/fachstellen/ digitalelebenswelten1515.html

Was ist für Sie persönlich die zentrale Frage bei diesem Thema? Letztlich: Wie geht es unseren Kindern wirklich? Welche Bedürfnisse, Sorgen und Ängste haben sie – und bietet unsere Gesellschaft darauf Antworten? Das ist für mich der zentrale Punkt. Es reicht nicht, nur über Verbote, Regulierung oder Bildschirmzeit zu sprechen. Die eigentliche Frage ist: Was tun wir als Eltern und als Gesellschaft dafür, dass Kinder sichere, inspirierende und fördernde Orte haben – analog wie digital? Orte, an denen sie sich ausprobieren können, an denen sie ernst genommen werden und an denen echte Beziehungen entstehen.

Medien – nur mit Begleitung

› Legen Sie klare Regeln für die Mediennutzung fest.

› Nutzen Sie Familiengeräte und richten Sie sichere Kinder profile ein.

› Kein wahllo ses Zappen oder Klicken. Legen nen Vorrat an Sie eialtersgerechten Sendungen, Spielen und Apps an. Achten Sie auf Alterse mpfehlungen. › Dabei sein: Schauen Sie Sendu ngen gemeinsam an und sprech en Sie über das Gesehene. Das hilft den Kinder n beim Verste hen und Verarbeiten. Ist das einmal nicht möglich: Clip starten und in Hörweite bleibe n.

Bücher anschauen und vorlesen

hirmzeit:

Mit Bausteinen bauen oder mit Knete formen

Maximal 10 Minute n pro Tag

3

Vereinbarung zur Nutzung meines Smartphones

Maximal 20–30

Ja hre

Gemeinsam spiele n, lachen und Neues entdecken

Ja hre

Eine Initiative

nen finden Sie

unter eltern-me

Draußen aktiv sein: Radfahren, toben , die Natur erkun den

Verbunden bleiben

Elternsein kann sich anfangs oft fühlen. Das einsam anSmartphone hilft, mit der in Verbindung Außenwelt zu bleiben. Geräte zu Am besten benutzen, ist es, die wenn Kinder die gemei schlafen, um nsame Zeit ungestört zu genieß en.

Minuten pro Tag

4–6

Mehr Informatio

Malen, basteln oder musizieren

von

Gefördert von

dienfit.bz

3-6s Jah Wa Eltern re wissen sollte n

Digitale Medien & Kinder

Vorsicht mit privaten

Daten und Fotos und Fotos privat Im Haushalt nicht ins Intern e Daten von Kinder n gehören et und in soziale Medie veröffentlich mithelfen lassen t, ist nicht n. Einmal mehr kontro diese Bilder llierba sieht, speich ert oder weiter r, wer verwendet. In Zusammena rbeit DigiKids Vinschgau mit und Netzwerk Eltern-medi dem enfit.bz.

der Familienage

Geeignete Medien für dieses Alter

ntur

Bilderbücher: gehen immer!

Hörmedien:

Kinderlieder und einfach e, kurze Geschi chten.

Eine Initiative

von

Gefördert

von der Familienage ntur

In Zusammena rbeit mit DigiKids Vinschgau und dem Netzwerk Eltern-medi enfit

Digitale Medien & Kleinkinder 0-3 Jahre

Unterschrift

Unterschrift

INTERVIEW BEATRIX UNTERHOFER Name der Eltern

Umgang mit dem

Smartphone

3.

für dass meine Eltern Mir ist bewusst, sind, was ich mit alles verantwortlich mache (z. B. Fotos, dem Smartphone chten). Das heißt, Videos oder Nachri n gegenüber andere mich wenn ich sie verhalte, können unangemessen . dafür bestraft werden einem Passist mit Mein Smartphone Face ID geschützt. wort, Touch ID oder ich für mich und Diesen Code behalte Person sene erwach mindestens eine auf das Gerät. hat ebenfalls Zugriff das t etwas passiert, Wenn im Interne ist oder mir Sorgen mir unangenehm mich an meine macht, wende ich ne Inhalte zeige Eltern. Unangemesse ich meinen Eltern. Smartmeinem m mit Ich gehe sorgsa es kaputt oder phone um. Wenn e ich mich an verloren geht, beteilig den Kosten.

Mehr Informationen zum Smartphone-Führerschein: www.start-smart.it

2.

Rechte der Eltern 5. n darf Erlaubnis mache mich fragen, was Meine Eltern dürfen wofür ich mein und oder Spiele ich online mache Apps, soziale Medien Erlaubnis meiner mit nur Smartphone nutze. ich re installie sam mit mir Apps Sie dürfen gemein um zu Eltern. sam bieren, gemein lege ich und Spiele auspro Nutzungsprofile ich nutze. , was an. wissen DER ELTERNCHECK FÜR DAS ERSTE HANDY ngeld mit meinen Eltern n s Tasche antworte fremde Sie dürfen mir digitale oder Spiele Ich schreibe oder Apps ich vorher mit geben, damit ich Personen nur wenn r gesprochen kann. kaufen meinen Eltern darübe habe. oder BestellunGeld für Spiele, Apps en, wenn ausgeb gen darf ich nur erlauben. Pflichten der Eltern 6. meine Eltern es heimlich das Ich kontrolliere nicht Kindes. Smartphone meines en, enehmes passier n darf Sollte etwas Unang keinen Fall mache auf ich Was 4. und spreche mit bleibe ich ruhig r. lichen darübe persön Kind t keine meinem Ich gebe im Interne eigenes Medien echten Namen, Ich achte auf mein gutes Vorbild für Daten wie meinen ein Telefonnummer verhalten und bin meine Adresse, meine preis. mein Kind. oder meine Schule gemeinen oder Ich verschicke keine chten. beleidigenden Nachrivideos oder Ich teile keine Gewalt gszeiten Vereinbarten Nutzun 7. Gewaltbilder. Nacktfotos oder keine icke Min./Tag Ich versch n : mir oder andere Unter der Woche Min./Tag intimen Videos von Am Wochenende: Personen. hen heimlic Ich mache keine von anderen und Fotos oder Videos nicht. veröffentliche sie en. Zeiten eie anzeig honefr Werbe Smartp 8. Ich klicke nicht auf Was ich nur mit

Talfergasse 4, Bozen www.forum-p.it ©Athesia Druck | Fotos: Shutterstock

Name des Kindes

1.

Ideen für Alltag saktivitäten:

SMARTSMARTPHONEPHONE STARTER STARTER KIT KIT › Begrenzen Sie die Bildsc

Was bedeutet Social Media eigentlich für Sie persönlich? Für mich ist Social Media meistens wie Trash-Fernsehen: Wenn ich Zeit totschlagen will, Lust auf Geschrei, Unterhaltung und Aufregung habe – dann gönne ich mir Social Media. Datum

Bildschirmme dien sollen nur einen kleinen des Alltags von Teil Kindern ausma chen. Entscheidend ist, dass sie viele Möglichkeiten für Bewegung, Kreativität und gemeinsames Spielen haben .

Mehr Informatio nen finden Sie unter eltern-med ienfit.bz

men wie Instagram, TikTok oder YouTube stärker reguliert werden: mehr Kinder- und Jugendschutz, altersgerechte statt manipulierender Inhalte, und ein Abschalten süchtig machender Mechanismen wie Endlos-Scrollen oder automatisch startende Videos. Ein Social-Media-Verbot für Kinder kann helfen, die gesellschaftliche Sensibilität zu erhöhen – ist aber technisch schwierig umsetzbar und lässt sich umgehen, weil die Plattformen nicht gewillt sind, das auch ordentlich zu kontrollieren. Zunehmend müssen wir uns auch mit der Regulierung von KI-Angeboten befassen. KI-Freunde sind bereits jetzt sehr beliebt, und Expert/innen vermuten, dass ihr Sog noch stärker sein könnte als jener von Social Media. Die Frage ist berechtigt: Wie entwickeln sich Kinder, die einen virtuellen Freund haben, der schmeichelt, auf jede Frage eine passende Antwort hat, aber nie widerspricht und immer die eigene Meinung bestätigt? Auf der anderen Seite braucht es Investitionen in Medienkompetenz – etwa mit dem Smartphone-Führerschein (siehe Link unten) an den Mittelschulen. Kein Allheilmittel, aber ein Versuch, diese Themen in die Schulen zu bringen und Schüler/ innen wie Lehrpersonen zu stärken. Dazu kommt die Frage der Teilhabe: Wenn wir als Erwachsene die digitale Welt

60 JAHRE KFS

DER Smartp ELTERNCHECK FÜR DAS ERSTE HANDY hone

Was ich mit meinem machen darf

hone zu den Ich nutze mein Smartp vereinbarten Zeiten. Familie und Ich darf mit meiner en oder telefonieren. Freunden schreib Apps und erechte Ich nutze altersg n) hören, Fotos mache Spiele (z.B. Musik

eiten Während der Essenz Schlafen gehen 1 Stunde vor dem und nachts Familienzeiten Bei gemeinsamen fgaben Während den Hausau

Klimaneutraler Druck, umweltfreundliche Prozesse und Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Wir tragen Verantwortung für Mensch und Umwelt. Zahlreiche Zertifizierungen bestätigen unser Bemühen um Nachhaltigkeit.

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60 JAHRE KFS

IM GANZEN LAND

Im ganzen Land Der Spätsommer verabschiedet sich, und der Herbst klopft bereits an die Tür: Zeit für goldene Sonnenstrahlen, bunte Blätter und frische Energie. In unseren Zweigstellen war auch in den letzten Monaten einiges los: Mit tollen Aktionen, kreativen Ideen und jeder Menge Gemeinschaftssinn haben sie den Übergang in die neue Jahreszeit unvergesslich gemacht. Die folgenden Einblicke zeigen, wie lebendig das Familienleben bei uns im Land pulsiert. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und einen wunderbaren Start in den Herbst!

Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

Bearbeitet von BEATRIX UNTERHOFER

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 BRUNECK

 BURGEIS

Haus und Hof gut geschützt! Rund 400 duftende Kräuter­ sträußchen wurden zu Hoch-Unser-Frauen gebunden und gegen Spende verteilt. Ein riesiges Dankeschön an alle fleißigen Helfer/innen.

Volles Haus und jede Menge Spaß: Bei der KISI-Musical­ woche in der Fürstenburg erlebten die Kids eine unvergessliche Ferienwoche voller Musik, Tanz, Theater und starker Gemeinschaftsmomente. Wir freuen uns schon jetzt auf die KISI-Musicalwoche im nächsten Jahr.

 EGGEN

 GLURNS

Süße Unterstützung für den guten Zweck! Beim Schupfen­ fest in Obereggen sorgte der KFS-Kuchenstand für glückliche Gesichter. Der gesamte Erlös unterstützt tolle Familien­ projekte vor Ort.

Zirkusluft schnuppern! Bei der beliebten Clown Stauni Woche lernten Kids jonglieren, Einrad fahren und zaubern. Ein echtes Sommer-Highlight mit jeder Menge Spaß für Groß und Klein.

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Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

IM GANZEN LAND

 LÜSEN

 LUTTACH

Beim Sommernachtskino in der Turnhalle konnten sich die Kinder zuerst auf der Hüpfburg austoben. Es gab leckere Hamburger, bevor gemeinsam der Film „Ooops! Die Arche ist weg“ geschaut wurde. Dazu durften natürlich Popcorn und Cola nicht fehlen.

Kischta-Sonntag: Purer Spaß! Neben Enten-Fischen und Zuckerwatte durften die Kids beim Aufstellen des Michel­baums mithelfen – Tradition hautnah und zum MitAnpacken.

 MÜHLBACH

 NEUMARKT

Gemeinsam mit dem Seniorenwohnheim feierte der KFS Mühlbach den Tag der Großeltern. Musikalisch umrahmt von den Jugendbläsern und dem Kinderchor war das Fest ein echtes Generationen-Highlight!

Happy Birthday, Laubenfest! Zum Jubiläum begeisterte der KFS mit Spielen, Holzwerkstatt und Schminken. Absolutes Highlight: der Laubenpippo bei der rasanten Eltern-Kind-Challenge.

 OBEROLANG

 OBERRASEN

An Maria Himmelfahrt feierten wir das Hochfest mit der traditionellen Kräutersegnung. Wir banden dafür 200 Kräuter­ sträußchen und gaben sie gegen freiwillige Spende aus. Der Erlös wird weitergespendet – ein Zeichen für Gemeinschaft und Dankbarkeit.

Ein unvergesslicher Start! Mit wunderschön gestalteten Schultüten wünschte der KFS Oberrasen den ABC-Schützen einen tollen ersten Schultag und einen super Einstieg ins Schuljahr.

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 REISCHACH

 RIFFIAN

Abenteuer unter Tage: Der KFS-Ausflug zur Festung Franzens­feste führte die Gruppe über die spektakulären 451 Stufen der längsten unterirdischen einarmigen Treppe Europas. Respekt!

Magische Momente unterm Kirchendach! Ein stimmungsvoller Kinoabend im August verwandelte die Wallfahrtskirche von Riffian in einen echten Kinosaal für staunende Kinderaugen.

 SAND IN TAUFERS

 ST. JOHANN

Hand in Hand durchs Leben! Unter diesem Motto stand die stimmungsvolle Wortgottesfeier des KFS für die diesjährigen Ehejubilare – ein wunderschönes Fest voller Emotionen.

Handgemachte Freude zum Schulanfang! Der KFS St. Johann bastelte für alle Erstklässler liebevolle Schultüten, die den ersten Schultag versüßen und für strahlende Gesichter sorgten.

 ST. MARTIN IN PASSEIER

 STILFS MIT FRAKTIONEN

Zauberwesen on tour! Das Familienkonzert mit „Bluatschink“ brachte die Augen von Groß und Klein zum Leuchten und sorgte für einen superlustigen Abend voller Musik und Stimmung.

Stempel sammeln und gewinnen: Zahlreiche kleine Wanderer sind aktuell in Stilfs unterwegs, füllen ihre „Hütten­ stempale-Karte“ und freuen sich schon riesig auf die große Überraschung!

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WIR FEIERN 60 JAHRE KFS

„Volle Kanne!“ Kabarett zwischen Burnout und Spezialauftrag mit Ingrid Lechner Benefizveranstaltung zugunsten

Sa., 24.10.2026 Aperitiv ab 18 Uhr Kabarett um 20 Uhr Latsch, CulturForum

Anmeldungen ab sofort möglich:

Einfach QR-Code scannen! Weitere Infos unter: www.familienverband.it VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN gefördert von der Familienagentur

Feiern. Danken. Weitertragen.


IM GANZEN LAND Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

60 JAHRE KFS

 VILLNÖSS

 WELSBERG

Sicher auf zwei Rädern! Zehn Kinder übten fleißig mit Max Messner. Nach dem Fahrradcheck ging es im Parcours über Stock und Stein – ein lehrerreicher Vormittag voller Fahrspaß!

Beim Sommeryoga für Kinder standen Bewegung, Entspannung und Spaß im Mittelpunkt. Die Kinder konnten verschiedene Yogahaltungen und Atemübungen ausprobieren und mit Fantasiereisen und Musik spielerisch in die Welt des Yoga eintauchen.

 WALTEN

 WINNEBACH

Der Ernst des Lebens startet bunt! Mit selbstgebastelten und liebevoll gefüllten Schultüten wünschte der KFS den Schulanfänger/innen einen fantastischen Start in diesen neuen Lebensabschnitt.

Herzlich willkommen, kleine Bäumchen! Beim Familiensonntag ehrte der KFS die Täuflinge des Jahres mit einer lebendigen Pflanzaktion als starkes Symbol für Wachstum und Verwurzelung.

Die neue Podcast-Folge ist da: Aller Anfang ist ... Wie viel Platz darf Schule im Familienalltag einnehmen? Zwischen Hausaufgaben, Leistungsdruck und Erwartungen bleibt manchmal wenig Raum für Freizeit, gemeinsame Zeit und einfach Kindsein. Schule ist ein wichtiger Teil des Aufwachsens, doch sie sollte nicht den gesamten Familienalltag bestimmen. Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, ihnen bei Herausforderungen zur Seite stehen und gleichzeitig darauf achten, dass Schule nicht zum Dauerthema wird? Und wie kann ein gesunder Umgang mit Schule, Erziehung und den täglichen Anforderungen gelingen? Darüber spricht Julian Stuefer in der neuen Folge von „Lust auf Familie“. 30

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Jetzt einfach reinhören: https://open.spotify.com/ show/2S6PM5yb1UwczM5GtqubMZ


KFS-FAMILIE IN NOT (Fi N)

Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser! SPENDEN FÜR „KFS-FAMILIE IN NOT“ IM ZEITRAUM JULI – AUGUST 2026 50,00 Euro: 50,00 Euro: 55,00 Euro: 200,00 Euro: 270,00 Euro: 710,00 Euro: 1.300,00 Euro: 1.660,00 Euro:

anonyme Spende anonyme Spende anonyme Spende anonyme Spende ZW Mühlwald, Opfersammlung Familienwanderung Goodify ODV Plasinger Silvia, Erlös Aktion Kräuter-/Blumensträußchen Sammelspende in Erinnerung an Ulrike Plazotta

60 JAHRE KFS

Wir danken allen Spender/innen für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir um Ihre wertvolle Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender/innen werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht. Gerne möchten wir Sie aber auch künftig als Spender/ innen nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: „Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender/in genannt werden.“ Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert. Das Spendenkonto, lautend auf „Katholischer Familienverband Südtirol – Familie in Not“, ist bei der Raiffeisenkasse Bozen eingerichtet, IT71N0808111600000300010014. Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“! Weitere Informationen unter https://www.familienverband.it/familie-in-not/hilfsfonds

FiS-Förderpartner. Wir sagen Danke!

IMPRESSUM

Die nächste FiS erscheint am 4. Dezember 2026 | Redaktionsschluss ist der 23. Oktober 2026

Erscheinungsweise Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage 16.000 Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen Tel. +39 0471 974 778 - info@familienverband.it www.familienverband.it

Herausgeber und Eigentümer Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975 Presserechtlich verantwortlich Dr. Alfons Gruber Schriftleitung Beatrix Unterhofer Redaktion Beatrix Unterhofer, Sieglinde Aberham, Angelika Mitterrutzner, Samantha Endrizzi, Silvia Di Panfilo, Inge Lunger, Lisa Huber, Julian Stuefer, Manuela Unterthiner Mitterrutzner Fotos KFS, www.stock.adobe.com Layout www.effekt.it Druck Ferrari Auer, Bozen

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden fallweise personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

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für alle!

24.11.2025 14:18:56/S8R/05

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