Erscheint sechs Mal im Jahr 42. JG · Nr. 1 · Februar 2017
FiS
Mitteilungsblatt des Katholischen Familienverbandes Südtirol - KFS Kinderseite Spannende Infos aus der Welt der Schmetterlinge auf Seite 22. Es gibt auch etwas zu gewinnen!
FAMILIE IN SÜDTIROL
Familie aktuell Frühe Hilfen Südtirol
S. 4
Von Prinzessinnen und Prinzen Ein Gespräch über tyrannischen Nachwuchs
Familie aktuell Benefiz-Galadinner
Familie leben
Das Glück vom guten Schlaf
KFS intern
Neues aus dem KFS-Büro
S. 6
S. 10
S. 19
Danke! Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser!
FAMILIE
IN NOT
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Inhalt: Vorausgeschickt............................................. 3 Familie aktuell Frühe Hilfen Südtirol...................................... 4 Benefiz-Galadinner........................................ 6 Familie leben Wenn Tyrannenkinder erwachsen werden...... 8 Das Glück vom guten Schlaf........................ 10 Bildungsprogramm Haus der Familie............ 13 Elmar Vigl im Portrait................................... 17 Glauben Der Heilige Valentin von Rätien.................... 18 KFS intern.................................................... 19 Bildung und Freizeit Aktion Verzicht 2017................................... 20 Urlaub von der Pflege.................................. 20 Das Land informiert..................................... 21 Kinderseite Bye, bye butterfly......................................... 22 Im ganzen Land........................................... 23 Veranstaltungskalender................................ 26
Liebe Familien! Prävention beginnt im Mutterleib. Schon in der Schwangerschaft und in der frühen Kindheit werden wichtige Weichen gestellt und die Entwicklung unserer Kinder entscheidend beeinflusst. Trotzdem sind viele werdende und frischgebackene Eltern oft auf sich allein gestellt. Das zumindest sagen die Ergebnisse der Studie Frühe Hilfen Südtirol, über die wir mit Christa Ladurner vom Forum Prävention gesprochen haben (Seite 4). Die Studie besagt auch, dass es gerade im Ehrenamt mehr Engagement für Frühe Hilfen braucht. Dessen ist sich der Familienverband schon seit Längerem bewusst und hat daher den Projektvorschlag Wellcome – Hilfe nach der Geburt eingebracht. Die Idee: Das Baby ist da, die Freude riesig und nichts geht mehr. Familien, die sich im ersten Jahr nach der Geburt Unterstützung wünschen oder die unter besonderen Belastungen stehen, erhalten diese durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Wellcome soll dort helfen, wo Familie oder Freunde nicht zur Verfügung stehen. Wellcome will eine Familie ein bis zweimal pro Woche zuhause unterstützen. Trotz der eindeutigen Ergebnisse der Studie, die immerhin von der Landesabteilung für Soziales in Auftrag gegeben wurde, ist
es nicht leicht, ein solches Projekt finanziert zu bekommen. Der KFS wird sich aber weiterhin zu Gunsten junger Eltern dafür einsetzen. Warnende Prognosen erwarten uns auf Seite 8. Im Interview mit Dr. Martina Leibovici-Mühlberger sprechen wir über ihr neuestes Buch „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden“, in dem sie schonungslos beschreibt, was in unserer Konsumgesellschaft schief läuft und wie unsere Kinder darunter leiden. Das Glück vom gesunden Schlaf ist hingegen Thema unseres Gastautors Dr. Martin Fronthaler auf Seite 10. Ich hoffe, wir bieten mit dieser spannenden Februarausgabe nicht nur Lesestoff, sondern auch Stoff zum Nachdenken! Ihre
IMPRESSUM:
FiS - Familie in Südtirol · Zeitschrift des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) · Erscheinungsweise: Sechs Mal jährlich Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage: 16.000 · Redaktionsanschrift und Anzeigenverwaltung: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen · Tel. 0471 974778 · Fax 0471 973823 · E-Mail: info@familienverband.it · www.familienverband.it. Herausgeber und Eigentümer: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) · Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Alfons Gruber. Schriftleitung: Inge Weiss (iw). Redaktion: Valeria von Miller (vvm), Elisabeth Gabrielli (eg), Alexander Kritzinger (ak), Gerlinde Ritsch (gr), Priska Theiner (pt), Deborah Visintainer (dv). Mitarbeiter der KFS-Geschäftsstelle: Silvia Dalvai (sd), Barbara Larch (bl). Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Fotos: KFS, www.shutterstock.com. Layout: www.effekt.it. Druck: Ferrari Auer, Bozen. Die Drucklegung erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Südtiroler Landesregierung/Abteilung für deutsche Kultur.
Angelika Mitterrutzner Präsidentin
Frühe Hilfen Südtirol –
Es braucht mehr Ehrenamt und Solidarität
Familie leben
„Elternschaft ist nicht immer Idylle“, Christa Ladurner vom Familienbereich im Forum Prävention weiß, wovon sie spricht, denn seit einiger Zeit liegen die Ergebnisse des Forschungsprojektes Frühe Hilfen Südtirol vor. Die Grundaussage ist deutlich: Junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern brauchen mehr Begleitung und bessere Information über die bestehenden Angebote. Ein Bereich ist besonders ausbaufähig und zwar das Ehrenamt.
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Man möchte meinen, die Situation in Südtirol sei besser als in Großstädten, wo viele Menschen abgekapselt nebeneinander herleben, doch Isolation junger Eltern ist auch hierzulande keine Seltenheit. „Schon durch den Umzug in ein anderes Dorf fehlen einer Familie wichtige Kontakte und frischgebackene Eltern können sich plötzlich in Situationen wiederfinden, in der sie ganz auf sich alleine gestellt sind“, erklärt Ladurner. Dabei werden gerade in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes wichtige Weichen für dessen gesundheitliche und soziale Entfaltung gestellt. Umso zentraler sind Angebote der Frühen Hilfen, deren Ziel es ist, Familien in dieser ersten Phase zu stärken und Wege aus belastenden Lebenslagen aufzuzeigen. Mit dem Forschungsprojekt Frühe Hilfen Südtirol wurden die bestehenden
Hilfsangebote im Land erhoben und sollen nun weiterentwickelt werden. Träger des Projektes sind Landesabteilung für Soziales in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb. Die Stiftung Forum Prävention hat das Projekt begleitet und die Forschungsarbeit zusammen mit der Claudiana und der Freien Universität Bozen durchgeführt.
Rahmenbedingungen verändern sich rasant „Familie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Die Rahmenbedingungen sind kaum mehr zu vergleichen mit jenen früherer Jahrgänge“, betont die Soziologin: „Die Distanzen zwischen den Generationen sind größer geworden. Weil Frauen und Männer damals jünger Eltern wurden, waren auch mehrere
Generationen in Kontakt. Heute wollen junge Menschen erst einmal im Beruf Fuß fassen, die Ausbildungzeiten haben sich bedeutend verlängert und auch das Renteneintrittsalter steigt. Das familiäre Gefüge, in dem Großeltern in der Rente auf die Enkelkinder aufpassen können, während die Eltern ihrem Beruf nachgehen, beginnt zu bröckeln. Die Großeltern sind ja oft selbst noch berufstätig. Was ganz deutlich hervorsticht, ist außerdem die Tendenz zu kleinen Familiensituationen.“ Laut den Studienergebnissen fehlt in vielen Fällen ein privates oder soziales Netzwerk, wie etwa die erweiterte Familie, andere Mütter, Nachbarschaftshilfe oder Freiwilligeninitiativen. Auffallend sei außerdem der Trend zur Retraditionalisierung: „Nach der Geburt des Kindes übernehmen viele Mütter den Großteil der Pflege- und Hausar-
Väter in Elternzeit sind in Südtirol leider noch eine Seltenheit.
Dienste niederschwelliger anbieten und besser vernetzen Die Anzahl von Familien mit Problemsituationen ist auch hierzulande nicht unerheblich und vielfach kommen unterstützungsbedürftige Kinder erst im Kindergarten- oder Schulalter mit dem Hilfssystem in Kontakt. Problemen wie Kriminalität, Sucht, Gewalt oder Krankheit kann man am
besten vorbeugen, wenn belastete Familien frühzeitige Unterstützung erhalten. Denn Prävention beginnt bei Eltern mit Kleinkindern und bereits im Mutterleib. „Die Leute haben viele Fragen, doch fehlt oft das Wissen um die Möglichkeiten, sie zu stellen. Auch die sprachliche und kulturelle Vielfalt Südtirols muss in diesem Zusammenhang stärker beachtet und Angebote darauf ausgerichtet werden - der Zugang zu Informationen dementsprechend niederschwellig und an die Zeit angepasst sein“, erklärt Ladurner und nennt das Beispiel einer Hebamme, die seit Kurzem eine Facebook-Beratung anbietet und sich der Anfragen kaum erwehren kann.
Wie geht es weiter? In einem nächsten Schritt soll in zwei Sprengeln ein Pilotprojekt gestartet werden, um ein lokales Netzwerk der Frühen Hilfen in Südtirol aufzubauen. Das System der Frühen Hilfe soll auf Landesebene klar definiert und ein Projektteam dafür eingesetzt werden. Spezielle Fortbildungen sollen die einzelnen Berufsgruppen, die mit der Zielgruppe in Kontakt sind für die Frühen Hilfen sensibilisieren und auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Die Folgebetreuung durch Hebammen und Kinderärzte, Nachsorgeuntersuchungen und aufsuchende Angebote sollen ausgebaut, neue und innovative Angebote gefördert werden. Auch der Familienverband ist mit einem Projektvorschlag dabei: Wellcome – Hilfe nach der Geburt!
Ehrenamt neu denken „Viele Familien brauchen weder Sozialhilfe noch ärztlichen Beistand sondern schlicht und einfach Solidarität, jemanden, der nach der Geburt bei ihnen vorbeischaut und die eine oder andere Arbeit abnimmt, vielleicht mal kocht oder auf das Baby schaut, um den Eltern eine kleine Auszeit zu ermöglichen“, spricht Christa Ladurner die Netzwerkdarstellungen der befragten Eltern an. Dort bleibt nämlich vor allem ein Bereich leer: jener der ehrenamtlichen HelferInnen. „Es gibt wenige Freiwillige, die bereit sind, Eltern während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes zu unterstützen und zu begleiten. Wir brauchen hier ein neues
Familie leben
beit und geben dafür oft auch ihre Berufstätigkeit auf. Männer, die zu Gunsten der Kindererziehung in Vaterschaft gehen, gibt es leider immer noch wenige“, berichtet Ladurner. Diese Dynamik kann schon in ganz normalen Familien zu Einsamkeitssituationen führen, doch es gibt andere verschärfte Lagen, in denen ein gut funktionierendes Betreuungsnetz für Betroffene unentbehrlich ist: sei es nun, wenn ein Kind an einer schweren Krankheit leidet, bei einer Frühgeburt oder postpartum Depressionen oder in sozialen Notlagen. „Ich muss sagen, da ich viele Frauen in der Schwangerschaft sehe, fallen mir auch einige Fälle mit großen Defiziten auf. Und danach verliert man leider oft den Kontakt. Ich sage natürlich, was wir machen, sage, dass, wenn sie etwas brauchen, dann können sie in die Gruppe kommen, aber man verliert sie oft“, zitiert die Südtiroler Studie eine Fachperson im Gesundheitsbereich.
Verständnis von Ehrenamt – nicht eines, wofür ich mich über Monate oder Jahre verpflichte, sondern auch einfach nur ein paar Stunden herschenken kann, wenn ich merke, dass eine Familie in meinem Dorf Hilfe braucht. Vielen Eltern fehlt oft nur eine Bezugsperson, die zuhört und Verständnis zeigt“, interpretiert Ladurner die Forschungsergebnisse und betont, dass es bei der Frühen Hilfe eben nicht um perfekte Elternschaft, sondern um Beziehungen gehe. Es brauche Freiwillige, die sich trauen, in eine Familie hineinzugehen und die dabei auch unterstützt werden. (vvm)
5 Christa Ladurner ist für den Familienbereich im Forum Prävention verantwortlich.
Familienverband lädt zu Benefiz-Galadinner
DANKE für 8000 Euro für „KFS-Familie in Not“
Gutes tun und dabei einen genussvollen, geselligen Abend verbringen: Diese Gelegenheit ließen sich am Donnerstag, 15. Dezember an die 115 Gäste des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) nicht entgehen und nutzten das Benefiz-Galadinner zu Gunsten des Hilfsfonds „KFS-Familie in Not“, um in der Weihnachtszeit auch auf die bedürftigen Familien im Land nicht zu vergessen. 8000 Euro kamen dabei in den Spendentopf.
Der Zweigstellenausschuss aus Tscherms (von links): Karin Tauber, Sabine Schwarz, Karl Wolf, Brigitte Domanegg, Claudia Eggenberger, Melanie Parth, Evelyn Gamper, Beate Pachler und Marianne Wolf.
Peter und Monika Trenkwalder mit Vizepräsidentin Priska Theiner.
Familie aktuell
Rosmarie und Denise Karbon mit Angelika Mitterrutzner.
Familie leben
Die Zweigstellen Algund und Naturns im Austausch (von links): Erika und Valentin Mair, Marianne Bauer und Gertrud Fliri.
Mit diesem besonderen Abendessen in den Sälen der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran, fand die letzte Veranstaltung im Jubiläumsjahr „50 Jahre KFS“ statt. Für die musikalische Umrahmung des Abends zeichnete Robert Hager verantwortlich und Sopranistin Martina Bortolotti verzauberte die Gäste mit weihnachtlichen Klängen. Im Service, in der Küche und am Empfang sorgten die Schülerinnen sowie die Fachlehrer der Landeshotelfachschule für das Wohl der Gäste. Markus Frings führte durch den Abend und entlockte den zahlreichen Ehrengästen ihre persönliche Einstellung zur Familie. Denn ohne deren Unterstützung hätte es wohl keine Skier für Skilegende Gustav Thöni gegeben und Robert Bosisio wäre als Förster im Einsatz, anstatt mit seinen Kunstwerken zu begeistern. Denise Karbon hatte einen Teil ihrer Familie gleich mitgebracht. „Es ist egal, welchen beruflichen Weg Kinder einschlagen – Wenn man merkt, dass es ihnen
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Gäste aus der Zweigstelle Aldein (von links): Renate Stuppner, Josef Pöder, Sibylle Lafogler und Rita Pichler.
Franco Perchinelli und Brigitta Nocker (Volksbank)
Ingrid und Gustav Thöni mit Priska Theiner und Angelika Mitterrutzner.
dabei gut geht und sie neue Erfahrungen mitnehmen, ist das das Wichtigste“, weiß ihre Mutter Rosmarie Karbon. „Familie ist Nähe und gerade die kommenden Generationen brauchen sie umso mehr“ betonte Unternehmer Peter Trenkwalder: „Nähe ist das, was wir alle suchen, in einer Welt, in der wir ständig Abstand nehmen.“ Auch Familienlandesrätin Waltraud Deeg mahnte, die Herzen offen zu halten, für alle Menschen, die Hilfe und Nähe brauchen. „Was man teilt, das bleibt und kommt zurück – Menschen wollen im Grunde ihres Herzens gut sein“, erklärte Toni Fiung, Familienseelsorger und geistlicher Assistent im KFS die vorweihnachtliche Spendenfreudigkeit im Land. „Auch in Südtirol sind viele Familien existenzbedrohenden Situationen ausgesetzt“, betonte KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner. „Not hat viele Dimensionen: Durch Todesfall, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung kann eine Familie schnell in finanzielle, seelische oder psychische Not geraten.“ Der Hilfsfonds „KFS-Familie in Not“ biete vor allem in akuten Situationen eine schnelle Überbrückungshilfe. Unser großer Dank gilt den vielen Spenderinnen und Spendern sowie unseren Sponsoren: Volksbank Südtirol, Kellerei Meran, Dr. Schär, Longo, Stahlbau Pichler, Gramm, Pan, Thun und Salewa. (vvm)
Josef Paler (vorne), Direktor der Landeshotelfachschule Kaiserhof, lobte den Einsatz der Schülerinnen und Fachlehrer, die die Gäste in der Küche, im Service und am Empfang betreuten.
Martina Bortolotti und Robert Hager begeisterten mit musikalischem Können.
Familie aktuell
Toni Fiung und Angelika Mitterrutzner genießen den Abend.
Denise und Rosmarie Karbon, Markus Frings, Robert Bosisio, Peter Trenkwalder und Gustav Thöni tauschten sich zu Familienthemen aus.
7 Toni Fiung, Markus Frings und Georg Mitterrutzner im Gespräch.
Robert Bosisio mit Franz und Lissi Gabrielli.
„Erzieht uns endlich!“ –
Ein Gespräch über Prinzessinnen und Prinzen Prof. Dr. Martina Leibovici-Mühlberger hat als Ärztin, Psychotherapeutin und Erzieherin schon mit vielen schwierigen Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Und Sie hat ein Buch geschrieben, dessen Titel aufhorchen lässt: „Wenn Tyrannenkinder erwachsen werden. Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können“. Wir haben mit der österreichischen Autorin und Mutter von vier Kindern gesprochen. Die zentrale These: eine umfassende Gesellschaftskritik. uns keine Zwänge beschränken oder an unserer persönlichen Lebensgestaltung hindern sollen. Diese große Freiheit bildet heute den Grundpfeiler der narzistischindividualisierten Gesellschaft und kaum jemand wird behaupten, dass diese Werte nicht an sich gut und erstrebenswert sind.
Familie leben
Dr. Martina Leibovici Mühlberger ist Praktische Ärztin, Gynäkologin, Ärztin für Psychosomatik und trägt als Psychotherapeutin das European Certificate of Psychotherapy. Sie leitet die ARGE Erziehungsberatung und Fortbildung GmbH in Wien.
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FiS: Frau Dr. Leibovici-Mühlberger, ziehen Eltern heute tatsächlich kleine Tyrannen heran? Was machen wir falsch? Dr. Leibovici-Mühlberger: Ich muss vorwegnehmen, dass die Schuld weder bei den Eltern noch bei den Kindern liegt. Vielmehr sehe ich die Ursachen in unserer Gesellschaft, die sich zunehmend entgemeinschaftet und verindividualisiert. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich spreche da gerne von einer narzistischen Ich-AG, in der Konsum, Selbstverwirklichung und maximale Freiheit der Dreh- und Angelpunkt sind, in der
FiS: Was also ist das Problem unserer Weltanschauung, wenn es um Kindererziehung geht? Dr. Leibovici-Mühlberger: Das Grundwesen der Eltern-KindBeziehung ist, dass Eltern ihre Kinder lieben. Deshalb auch der große Aufwand bei der Erziehung. Weil wir also unsere Kinder lieben, wollen wir auch das Beste für sie. Wir wollen, dass unsere Kinder das, woran wir selbst glauben, in ihrem Leben umsetzen können. Dass sie diese große Freiheit entdecken und nutzen können. Individualismus und die Entwicklung des ganz persönlichen Potentials sind für viele Eltern die Leuchttürme in der Erziehungslandschaft. Wir müssen uns aber vor Augen halten, dass die Wirtschaft bereits die Schwangerschaft und Kindheit als Markt erkannt hat, an dem sich viel verdienen lässt. Man könnte auch vom Ratgeberzeitalter sprechen. Noch nie wurde so viel Papier für Erziehungsliteratur aufgewendet. Noch nie wurde so viel in Kinder investiert. Noch nie waren Kinderzimmer so gut ausgestattet. FiS: Aber? Dr. Leibovici-Mühlberger: Es wurde auch noch nie so viel Unsicherheit erzeugt. Viele Eltern haben Angst, etwas falsch zu machen oder ihrem Bauchgefühl zu vertrauen, Angst vor erzieherischem
Versagen. Sie haben Angst, ein potentielles Talent nicht rechtzeitig zu fördern, wenn sie ihr Kind nicht schon während der Schwangerschaft zum Babyschwimmen oder in der Musikschule anmelden. Denn Kinder sind nicht einfach nur Kinder, sondern gelten als ein Werkstück unserer elterlichen Tüchtigkeit. Ihnen kommt die zentrale Stellung in der Familie zu. FiS: Was bedeutet das für die kindliche Entwicklung? Dr. Leibovici-Mühlberger: Alles konzentriert sich auf den Nachwuchs. Kinder sollen sich völlig frei entfalten. Grenzen gelten als veraltet und autoritär und schon allein das Wort „Autorität“ erzeugt heute einen bitteren Beigeschmack. Kinder sollen also alles ausprobieren und alles, was sie betrifft mitentscheiden können. Doch wer selbst entscheidet, ist auch selbst Schuld. Wie die Mutter, die angesichts des starken Sonnenbrandes ihres sechsjährigen Sohnes meint, er sei selbst Schuld, wenn er keine Sonnencreme aufgetragen hat, obwohl sie ihm gesagt habe, wie wichtig das sei. Damit stehlen sich Eltern im Grunde aus ihrer Verantwortung, weigern sich ihre Kinder anzuleiten, wollen lieber der beste Freund des Kindes sein und vergessen dabei ihren Erziehungsauftrag. Wesentliche Kompetenzen der Selbstregulierung werden nicht mehr ausreichend erlernt. Natürlich sind bei Weitem nicht alle Kinder so, aber die Anzahl von sogenannten auffälligen Kindern steigt beunruhigend an. Viele dieser kleinen Prinzen und Prinzessinnen sind nicht in der Lage, ihre Bedürfnisse aufzuschieben oder sie den
sich verloren haben, dass auch sie beitragen können, die Zukunft zu gestalten. Sie sind wütend und bewusst verweigernd und das ist verständlich.
Bedürfnissen anderer anzupassen und zurückzustecken. Sie haben nie gelernt, einmal eine Durststrecke durchzustehen oder an einer Sache dranzubleiben und haben Konzentrationsschwierigkeiten. Spätestens mit Eintritt in den Kindergarten sind viele überfordert, denn dort sind sie plötzlich mit 25 anderen Königskindern konfrontiert. Sozialisierungsprozesse, wie der Morgenkreis im Kindergarten, gemeinsames Aufräumen oder Spiele, die zu einer Gruppe zusammenschweißen sollen, werden nach und nach zu Gunsten individueller Förderung abgeschafft. Mit gravierenden Folgen. FiS: Die da wären? Dr. Leibovici-Mühlberger: Wenn Kinder kein Miteinander erleben, ändert sich auch ihre Wahrnehmung, wie beim Beispiel eines Sechsjährigen, der ein anderes Kind anrempelt und zu Boden schubst. Im Gespräch mit dem Jungen wurde schnell klar, dass er in keinster Weise böswillig gehandelt, sondern das andere Kind schlicht und einfach nicht wahrgenommen hat. Auch der 10-Jährige, der dem Mädchen in der Reihe vor ihm die Haare anzündete, handelte nicht mit böser Absicht. Ihm war langweilig und nachdem er diesen Zustand nicht aushalten konnte, begab er sich auf die Suche nach einem neuen Reiz. Völlig ohne Unrechtsbewusstsein war auch der 17-Jährige, der mit dem Auto seiner Mutter in trunkenem Zustand die, auf beiden Seiten der Straße geparkten Autos
abrasierte und anschließend auch noch die Polizeibeamten angriff. In Anbetracht dessen, dass der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist, sind solche Entwicklungen erschreckend. Dem individualisierten Menschen geht es nicht gut. Das wird an den auffälligen Kindern deutlich. Was den Wohlstand betrifft, stehen wir besser da, denn je – psychisch aber geht es uns schlecht, denn Individualismus und Konsum machen nicht glücklich. Glücklich macht uns Gemeinschaft. FiS: Sie schreiben, dass wir auf diese heranwachsende Generation nicht zählen können. Was für Erwachsene haben wir da vor uns? Dr. Leibovici-Mühlberger: Mit dem Eintritt in die Grundschule wird die Erziehungslüge nach und nach offenbar. Denn bei allem Gerede über Freiheit, Talentförderung und Selbstverwirklichung, wartet auf diese Kinder dann doch eine konkurrenzgeladene Leistungsgesellschaft in der sie entweder bestehen oder an den Rand gedrängt werden. Darauf sind viele Kinder, die auf einem Samtkissen aufgewachsen sind, nicht vorbereitet und sie reagieren entsprechend. Wirklich problematisch wird es, wenn sich diese Menschen in den Arbeitsprozess eingliedern müssen. Fleiß, Ordnung, Kontinuität oder Pünktlichkeit sind weniger Anforderung, als Überforderung. Und was mir besonders Sorgen macht ist, dass viele Jugendliche den Glauben an
Danke für das Gespräch, Valeria von Miller
Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden – Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können. Von Martina Leibovici-Mühlberger edition a
e: In eigener Sach uent und eq ns Wie Eltern ko tzen können, se n ze liebevoll Gren bei den lernen Interessierte ® Kursen des KFS. am Familien-Te Seite 26. Alle Termine auf
Familie leben
Eltern scheuen sich davor, Grenzen zu setzen oder streng zu sein. Sie befürchten negative Reaktionen der Umstehenden oder des Kindes und geben lieber nach.
FiS: Was also besser machen? Dr. Leibovici-Mühlberger: „Erzieht uns endlich!“ – Nichts anderes wollen uns verhaltensauffällige, tyrannische Kinder sagen. Erziehung beginnt mit dem Setzen von Grenzen. Und damit ist kein autoritärer Erziehungsstil gemeint. Kinder brauchen Grenzen, innerhalb derer sie die Welt beruhigt entdecken können, denn eine Grenze bedeutet auch Schutz. So, wie wenn wir in großer Höhe stehen und froh über ein Geländer sind, das uns ein Gefühl von Sicherheit gibt, geht es unseren Kindern. Sie brauchen eine liebevolle, konsequente und vor allem altersadequate Führung, einen geschützten Raum, den sie bespielen können. Und sie brauchen Eltern, die sich über die materielle Zuwendung hinaus wirklich um sie kümmern. Ich habe dieses Buch geschrieben, um alle, denen das Wohl unserer Kinder am Herzen liegt zu mobilisieren, sich einzusetzen für die Kinder und gegen die Entwicklungen, die ich in meiner täglichen Arbeit beobachte.
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Das Glück vom guten Schlaf
Familie leben
Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist unerlässlich für unsere Gesundheit. Er regeneriert Körper, Geist und Seele, stärkt die Immunabwehr, fördert das Wachstum und die kognitiven Funktionen und verhindert vorzeitige Alterung. So groß aber die Bedeutung des Schlafes ist – wir verbringen immerhin rund ein Drittel unseres Lebens im Schlaf -, so zerbrechlich scheint seine Architektur. Besonders das Schlafverhalten von Kindern birgt viel Konfliktpotential innerhalb der Familie.
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Viele Menschen kennen das Problem mit dem zerwühlten Schlaf. Erwachsene, ältere Menschen, sehr oft aber auch Kinder und Jugendliche erleben das Zubettgehen als Qual. Kann ich einschlafen, kann ich durchschlafen, wache ich zu früh auf? Ein- und Durchschlafbeschwerden, flacher, nicht erholsamer Schlaf, nächtliche „Wachliegezeiten“, die Unfähigkeit am Tage zu schlafen oder der Drang am Tage zu schlafen sind nur einige Probleme. Und wie schaffe ich es, den nächsten Tag unausgeschlafen, gereizt und übermüdet durchzustehen?
Unterschiedlichste Behandlungsmethoden Oft spitzt sich dieser Zustand krisenhaft zu und führt im Laufe der Zeit zu ausgepräg-
tem Leidensdruck, depressiven Stimmungsschwankungen, Leistungs- und Konzentrationsdefiziten. Gerade wenn Kinder unter Schlafstörungen leiden, wirkt sich dies auf die ganze Familie aus. Betroffene versuchen häufig über unterschiedlichste Methoden für erholsame Nachtruhe zu sorgen: Schlaftees, Wechsel des Schlafraums, Anschaffung einer neuen Matratze, Aufspüren von Wasseradern, Abschirmen von Elektrosmog, Ernährungsumstellungen, Herausnehmen von Amalgam, Entspannungstrainings, Akupunktur, Homöopathie, oder auch exzessiver Sport und vieles mehr kommt zum Einsatz. Einen besonderen Stellenwert in der Diskussion nehmen Schlaf- und Beruhigungsmedikamente ein. Diese Therapien gehören jedoch unbedingt in die Hand von Ärzten,
da bei zu großzügiger Anwendung körperliche wie seelische Abhängigkeiten entstehen können, was letztlich dazu führt, dass der Betroffen nun ein weiteres Problem hat.
Jeder Dritte klagt über Schlafstörung Glücklich diejenigen, denen es binnen einer überschaubaren Zeit gelingt, den Wach- Schlafrhythmus durch die verschiedenen Methoden wieder ins Lot zu bringen. Allzu oft geschieht es jedoch, dass das, was man so unbedingt wieder unter Kontrolle bekommen möchte, erst recht nicht mehr positiv zu beeinflussen ist. Je mehr man sich nach dem Schlaf sehnt und man darum ringt, umso seltener lässt er sich erzwingen. Zwar entdeckt die Forschung kontinu-
ierlich neue Geheimnisse rund um den Schlaf, viele Zusammenhänge bleiben jedoch rätselhaft und ungeklärt. Rund ein Drittel unseres Lebens. Jeder dritte Mitteleuropäer klagt über Schlafstörungen. 10% davon weisen eine schwere, behandlungsbedürftige Schlafstörung auf.
Parasomnien im Kindesalter Bei den über 65jährigen sind es bereits über 40%, die Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen haben. Eine große Köllner Kinderschlafstudie hat gezeigt, dass rund 20% der Schulanfänger unter Ein- und Durchschlafproblemen leiden. Zusätzlich spielen im Kindesalter die sogenannten Parasomnien, wie Schlafwandeln, Albträume und nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus) eine wichtige Rolle. Nicht selten lindern oder lösen sich die Probleme wie von alleine und verschwinden so, wie sie gekommen sind. Häufig leiden Menschen an ihren Schlafstörungen jedoch Jahre und Jahrzehnte und kommen erst spät in eine angemesse Behandlung und Therapie. Betroffene geraten häufig in einen regelrechten Teufelskreis von Angst, Enttäuschung und Verzweiflung, der sie in einer Negativspirale nach unten zieht und aus der sie ohne fremde Hilfe nicht wieder herausfinden.
Schlafstörung ist nicht gleich Schlafstörung Schlafstörung ist nicht gleich Schlafstörung. Grundsätzlich lässt sich zunächst eine Einteilung in organisch und nichtorganisch bedingte Schlafstörungen vornehmen. Zu den organisch bedingten Ursachen zählen zum Beispiel Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, hormonelle Störungen oder Schmerzzustände und neurologische Erkrankungen wie Demenz. Auch Alkohol und Medikamente können Schlafstörungen verursachen. Zu den nichtorganischen Ursachen zählen psychisch bedingte und umweltbedingte Ursachen. Hier spielen vor allem anhaltender oder akuter Stress, beruflich beding-
te Rufbereitschaft, ungünstige Schlafgewohnheiten ungelöste Konflikte oder generell psychische Probleme und psychische Erkrankungen eine wichtige Rolle. So gilt es zunächst vor allem die Grunderkrankung, also den Auslöser der Schlafprobleme zu identifizieren und zu behandeln. Als erster Schritt muss eine medizinische Abklärung erfolgen. Eine Psychotherapie ist bei der Behandlung von Schlafstörungen immer dann angezeigt, wenn als Ursache oder als Folge der Schlafstörung psychische Probleme vorliegen.
Ängste reduzieren und Ursachen finden Vor allem bei den seelisch bedingten Schlafstörungen geht es zunächst darum, eine Angstreduktion durch Aufklärung zu erreichen, zweitens das Erlernen von Entspannungsverfahren anzuregen und drittens die Lebensumstände und eigene Lebenseinstellungen, die häufig zu Stress führen, zu ändern. Oft sind Angst reduzierende Informationen, wie jene, dass sich der heiß ersehnte Tiefschlaf nur in der ersten Hälfte der Nacht findet und maximal 20% ausmacht, 50% der Nacht hingegen aus Leichtschlaf bestehen, sehr hilfreich. Sinn und Zweck ist es, die ohnedies schon verunsicherten Menschen damit zu entlasten, dass sie den Schlaf nicht kontrollieren müssen. So ist etwa auch das mehrmalige Aufwachen in der Nacht nicht „abnormal“ sondern es kommt vielmehr darauf an, was man in den Wachliegezeiten macht. Denn in diesen Zeiten ist die Gefahr depressiven Grübelns und des wenig hilfreichen Hin- und Herwälzens von Problemen enorm groß, und die morgendliche Erschöpfung weniger dem kurzen Schlaf, als mehr dem zehrenden Grübeln anzurechnen. Auch mit dem ständigen Blick auf die Uhr kurbelt man die Angst vor der Schlaflosigkeit nur noch mehr an. Ausgeprägtes Schonverhalten am nächsten Tag ist ebenso unnütz wie ein „Nickerchen“ am späten Nachmittag oder gar frühen Abend. Dies unterbindet den Aufbau eines natürlichen „Schlafdruckes“. Alkohol als Einschlafhilfe
führt eher dazu, dass man nachts wieder leichter wach wird, sobald der Körper einen Großteil des Alkohols abgebaut hat. Psychotherapeutische Arbeit hingegen versucht den Patienten in der Bearbeitung seiner Schlafstörung zugrunde liegenden Probleme zu unterstützen. Häufig sind Menschen betroffen, die sich im Alltag nur schwer gegenüber übersteigerten Anforderungen abgrenzen können, die ein ausgeprägtes Perfektionsstreben haben und die den Anspruch an sich selbst haben, es immer allen recht machen zu wollen, ausnahmslos für andere da zu sein oder die ihren Selbstwert generell über Leistung und „Funktionieren“ beziehen. Alte Konfliktmuster zu verstehen, neue Denk- und Verhaltensweisen zu erlernen und zu erproben und wieder Vertrauen in sich selbst zu finden, bilden dabei die Basis einer solchen Hilfestellung.
Schlafprobleme der Kinder sind Schlafprobleme der Eltern Bei Kindern und Jugendlichen äußern sich Schlafprobleme sehr unterschiedlich und sind auf dem Hintergrund der verschiedenen Entwicklungsphasen zu beurteilen. Das Schlafverhalten ihrer Kinder ist ein zentrales Thema von Eltern, macht oft hilflos und birgt jede Menge „Sprengstoff“ und Konfliktpotential innerhalb der gesamten Familie, sodass die Schlafprobleme der Kinder letztlich zu Schlafproblemen der Eltern und oft zu Zerreißproben der Beziehungen werden. Je negativer dabei das Thema Schlaf in der Familie besetzt ist, desto schlimmer werden die Probleme. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die sich tagsüber meist schläfrig fühlen und wenig aktiv sind, führen Schlafstörungen bei Kindern meist zu hyperaktivem oder anderen Formen auffälligen Verhaltens. Eltern werden so nicht nur durch die nächt-
Schlaftees wirken entspannend und verhelfen zu ruhigerem Schlaf.
Gute Nacht Tee
Rituale vor dem Zubettgehen, wie etwa die Gute-Nacht-Geschichte erleichtern Kindern das Einschlafen.
liche Schlafproblematik, sondern auch durch die Tagesverfassung ihrer Kinder belastet. Die Umsetzung von sogenannten Schlafhygieneregeln zielt damit nicht nur auf die explizite Situation des Zubettgehens oder die nächtliche Betreuung des Kindes ab, sondern im Besonderen auch auf die Gestaltung des Tagesablaufes. Dem Schulterschluss der Eltern in Hinblick auf pädagogische Werte und Erziehungsstrategien scheint hier eine besondere Bedeutung zuzukommen, um nicht gegeneinander ausgespielt zu werden.
Familie leben
Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit
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Ein- und Durchschlafstörungen sind häufig durch Ängste verursacht. Diese Ängste sollten von den Eltern grundsätzlich ernst genommen werden. Hier ist es wichtig den Kindern auch tagsüber ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Kinder sind äußerst spürsam beim Wahrnehmen von Unstimmigkeiten innerhalb der Familie und machen uns durch ihre auffälligen Verhaltensweisen darauf aufmerksam. Besondere Beachtung gilt verschiedenen Stressquellen innerhalb der Lebenssituationen der Kinder. Schulische Überforderung und Versagensängste, aber auch Konflikte im Freundeskreis und sozialer Druck wirken sich negativ
auf den Schlaf aus. Neben der Bearbeitung der Ursachen, die zu den Schlafproblemen führen, ist letztlich ist auch bei Kindern das Erlernen von Entspannungstechniken schlaffördernd. Diese sollten außerhalb der kritischen Zubettgeh-Situationen, also tagsüber eingeübt werden. Das Umsetzen von Schlafhygieneregeln ist zu einem großen Teil von der Tragfähigkeit der Eltern-KindBeziehung abhängig, aber vor allem auch von der Tragfähigkeit der Beziehung der beteiligten Erwachsenen (Eltern, Großeltern, Geschwister, usw.). Solche Schlafhygieneregel zielen beispielsweise auf die Regelmäßigkeit eines Planes von Schlaf- und Wachzeiten ab, auf ausgleichende Aktivität am Tage, auf einheitliche Konsequenz in den Erziehungsmaßnahmen und auf konstante Rituale beim Zubettgehen, wie es etwa der Gute-Nacht-Kuss, die Geschichte oder das gemeinsame Resümieren des Tages sein kann.
Tatsächlich sind viele Eltern vor allem dadurch verunsichert, dass sie versuchen mit ihren Kindern Verhaltensweisen zu erreichen, die gesellschaftlich erwünscht sind. Elterliche Erwartungen bauen oft noch mehr Druck auf, als ohnedies schon gegeben ist. Dieser oft falsch verstandene Ehrgeiz hindert Eltern bisweilen auch daran, fachliche Unterstützung durch Pädagogen und Psychologen in Anspruch zu nehmen. Leider sind innerfamiliäre Probleme nach wie vor sehr schambesetzt. Man informiert sich lieber anonym im Internet oder über sehr allgemein gehaltene Ratgeberbücher, und zögert, ein zwischenmenschliches Gespräch zu suchen. Dr. Martin Fronthaler
Erholung anstatt gesellschaftlicher Druck Dabei sollten die oft sehr leistungsorientierten Erziehungsziele unseres Kulturkreises jedoch gut reflektiert werden, um aus einem menschlichen, sehr individuellen Grundbedürfnis nach Erholung nicht ein genormtes, einheitliches Zwangskorsett zu machen.
Dr. Martin Fronthaler ist Psychologe und Psychotherapeut im Therapiezentrum Bad Bachgart.
FamilieNaNGeBoTe im Haus der Familie
Haus der Familie Das „Haus der Familie“ in Lichtenstern freut sich, Ihnen das neue Kursprogramm für den Zeitraum Jänner bis September 2017 präsentieren zu dürfen. Mit dem vielfältigen Kursangebot will das Bildungshaus Familien und Interessierte in verschiedenen Lebenssituationen ansprechen und begleiten. Auf folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl unserer Familienangebote. Weitere Seminare sowie die Programmbroschüre zum Downloaden finden Sie auf der Webseite www.hdf.it. Wir freuen uns bereits, Sie und Ihre Familie im Haus der Familie begrüßen zu dürfen.
sÄGe-sPass uNd sPiel-Freude Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern ab 7 Jahren Zeit: Fr. 03.02.17 15.00 Uhr - Sa. 04.02.17 15.00 Uhr inhalt: Wollt ihr mit einer eigenen Büchse wie Michel von Lönneberga oder mit einer „Hui-Hui-Maschine“ eure Freunde verblüffen? Wählt aus verschiedenen Werkstücken aus und stellt diese mit Säge, Feile und Hammer zusammen mit Mama/Papa selbst her. Das Arbeiten mit Holz bietet eine wunderbare Möglichkeit, etwas Besonderes zu schaffen und nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Fertigkeiten wie feinmotorisches Geschick, Handlungsplanung, Ausdauer, räumliches Denken und Kreativität werden dabei aktiviert und verfeinert. Greift mit uns zur Säge und schafft mit euren Händen eure eigenen Werkstücke! referentinnen: susanne Haug - Kleinaitingen Nicole ladurner - Feldkirchen-Westerham Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis
sCHWeBeN - FlieGeN - GeTraGeN WerdeN Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern ab 7 Jahren Zeit: Sa. 04.02.17 16.00 Uhr - So. 05.02..17 16.00 Uhr inhalt: Wie fühlt es sich wohl an, schwerelos in 2 Meter Höhe zu schweben und dabei von vielen Händen getragen zu werden... oder von einem erhöhten Kasten in eine Gruppe von verantwortungsbewussten Fängern zu springen? All dies und noch vieles mehr werden wir in diesem Kurs ausprobieren und erleben. Lasst euch darauf ein, eure Grenzen auszuloten und ein wenig zu verschieben, ohne dabei den Wohlfühlbereich zu verlassen. Erlebt eure Kraft und eure Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen zu schenken. referent: Christian mair - München Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis VÄTer-ZeiT Zielgruppe: Erlebniswochenende für Väter mit Kindern ab 5 Jahren a Zeit: Fr. 10.02.17 16.00 Uhr - So. 12.02.17 15.00 Uhr B Zeit: Fr. 06.10.17 16.00 Uhr - So. 08.10.17 15.00 Uhr inhalt: Gemeinsam Tolles erleben - das stärkt die Bindung, auch zwischen Papa und Kids. Bei einem abwechslungsreichen Programm von Spielen und Abenteuern im Wald gibt es viele Gelegenheiten, diese Zeit miteinander zu genießen. Die Kinder haben den Papa ganz für sich, ohne dass er noch was Anderes zu tun hat. Auch den Vätern tun solche Tage gut. Durch den Austausch ergeben sich neue Sichtweisen und neue Handlungsmöglichkeiten. Auf Empfehlung: Väter aktiv referenten: leander Bechtold- Kollmann Florian schroffenegger- Meran stefan Braito - Meran Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
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GoTT auF der sPur Zielgruppe: (Erst)Kommunionkinder und ihre Eltern oder Paten/ Patinnen Zeit: Sa. 11.02.17 09.30 Uhr - 17.00 Uhr inhalt: Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, um Gott auf die Spur zu kommen. Diese Entdeckungsreise ist ein zusätzliches Angebot, um gut vorbereitet ins Abenteuer (Erst)Kommunion zu starten. Dabei werden wir uns gemeinsam, aber auch Eltern und Kinder getrennt, mit diesem Thema auseinandersetzen. Gleichzeitig bleibt uns auch noch Zeit für Spiel und Spaß. referent/referentin: markus Felderer- Kaltern sonia salamon- St. Pankraz Kursbeitrag: 50,00 € pro Familie Mindestpreis 65,00 € pro Familie Normalpreis 80,00 € pro Familie Solidaritätspreis relaXTaGe FÜr alleiNerZieHeNde Zielgruppe: Alleinerziehende mit Kindern Zeit: Fr. 24.02.17 16.00 Uhr - So. 26.02.17 16.00 Uhr inhalt: Dieses Wochenende steht unter dem Motto „Zeit haben“: Zeit zum Entspannen und Auftanken, Zeit für neue Impulse, Zeit zum Spielen mit den eigenen Kindern! Nach einem gemeinsamen spielerischen Start für die ganze Familie mit lustigen Großgruppenspielen haben die Eltern die Möglichkeit, sich in der Erwachsenenrunde auszutauschen, altes Hemmendes loszulassen und sich neu auszurichten. Mit verschiedenen Methoden und kleinen Gesprächsrunden machen wir uns auf die Suche nach den Kraftquellen im Alltag. Währenddessen wird für die Kinder, Groß und Klein, ein abenteuerliches Spielprogramm angeboten. auf empfehlung: Südtiroler Plattform für Alleinerziehende referentin: silvia agreiter mit Team - Bozen Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
musiKalisCHe KleiNe KiNder Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern von 3 bis 5 Jahren Zeit: Fr. 03.03.17 15.30 Uhr - So. 05.03.17 15.30 Uhr inhalt: In diesem Kurs lernen wir, Musik und Bewegung innerhalb der Familie als wertvolle Verbindung zu nützen und in unseren Alltag kreativ einzubauen. Das Aufstehen wird durch eine fröhlich-beschwingte Guten-Morgen-Gymnastik erleichtert, vor dem Mittagessen singen wir einen genussvoll-klingenden Kanon und als Ausklang des Tages gibt es als Gute-Nacht-Geschichte ein Wiegenlied! Gemeinsam können wir uns an diesen Tagen musikalisch richtig austoben. referentin: Katharina schwärzer mit Team - Innsbruck Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis TaG uNd NaCHT isT mÄrCHeNZeiT Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Großeltern mit Kindern ab 6 Jahren Zeit: Fr. 10.03.17 16.00 Uhr - Sa. 11.03.17 13.00 Uhr inhalt: In Bildern und Gedanken unternehmen wir weite Reisen, vom Land zum Meer, vom Gebirge in die Ebene, von der Erde zum Mond und wieder zurück. Es gibt unendlich viel zu hören: Überraschendes, Wahres, Weises, Heiteres, Nachdenkliches, Unheimliches und Bezauberndes. Erzählt wird bis weit in die Nacht hinein. Nach feinem Schlaf und schönen Träumen in unseren Betten kommen wir am Vormittag wieder zusammen und gehen mit den Geschichten ins Tanzen und Spielen, aber auch wieder ins Lauschen und Genießen über. referentinnen: Helene leitgeb - Brixen margarete Wenzel - Wien Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis
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CHillouT-PaTeN-ZeiT 24h nur mein Pate/meine Patin und ich! Zielgruppe: Paten/Patinnen, Firmpaten/Firmpatinnen mit ihrem Patenkind ab 12 Jahren Zeit: Sa. 11.03.17 15.30 Uhr - So. 12..03.17 15.30 Uhr inhalt: Was kann man sich Wertvolleres schenken als Zeit? Was gibt es schöneres als gemeinsame Erlebnisse? Gerade für Jugendliche sind es Beziehungen und Begegnungen mit Menschen die zählen. Nutzen Sie die Gelegenheit und verbringen Sie 24h mit ihrem jugendlichen Patenkind. Beim gemeinsamen Lagerfeuer, der Werwolfnacht, Angeboten und Impulsen drinnen und draußen haben Sie Gelegenheit auf eine ganz neue Art von Begegnung mit ihrem Patenkind und verbringen gemeinsam eine chillige, besondere Zeit. referentin: martina Brunner - Meran Kursbeitrag: 75,00 € pro Person mit Patenkind 25,00 € für weitere Patenkinder VaTerTaG im Haus der Familie Zielgruppe: Familien, Väter mit Kindern Zeit: Sa. 18.03.17 15.30 Uhr - So. 19.03.17 15.30 Uhr inhalt: Ein Vatertag im Haus der Familie speziell für unseren Papi, aber genauso für Mami und Kids - also für dich und mich! An diesem Wochenende stehen aber besonders die Papis im Rampenlicht! Das Vatersein soll gefeiert werden. In lockerer Atmosphäre stehen buntes Zusammensein, Kreatives, Spaß, Begegnung und Austausch auf dem Programm. Es soll ein bleibendes Erlebnis für die ganze Familie sein! referenten: lorenz Pobitzer - Bozen reinhard Feichter - Bozen Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis KommT, Wir FeierN miT osTereierN! Frühlingsgefühle erwachen und die bunte Zeit beginnt Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Tanten/Onkel und Großeltern mit Kindern ab 5 Jahren Zeit: Sa. 25.03.17 15.30 Uhr - So. 26.03.17 15.30 Uhr
inhalt: Wir wollen uns anstecken lassen von der Natur, die erwacht. Alles juckt, zuckt und strebt hinaus ins Freie. Ostern ist ein Fest, das nach Farbe, Dekoration und Festlichkeit schreit und wir wollen dabei auf jeden Fall mitmischen! Zwei Tage lang werden wir nach Herzenslust basteln und uns einfache, aber effektvolle Geschenks- und Dekorationsideen aus den Fingern zaubern. Aufgelockert werden die Tage durch gemeinsame Spiele, bei denen sich Erwachsene und Kinder so richtig nach Herzenslust austoben dürfen. Wir freuen uns auf euch! referentin: Heidi mitterhofer mit Team - Schenna Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis Wieso, WesHalB, Warum? - Wer NiCHT FraGT BleiBT dumm spannende experimente für Familien mit Kindern Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Tanten/Onkel, Großeltern mit Kindern bis zu 8 Jahren Zeit: Sa. 01.04.17 16.00 Uhr - So. 02.04.17 16.00 Uhr inhalt: Naturgesetzen auf den Grund gehen und beim gemeinsamen Ausprobieren voneinander und miteinander lernen - das können Familien beim Spiel mit Licht, Luft, Farben, Tönen… Was ist Licht? Wie entstehen Farben? Kann man Luft sehen, Töne spüren? Wir experimentieren, forschen, basteln mit vielen Alltagsgegenständen und finden Antworten auf Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Naturwissenschaften. Zusammen werden wir einige „Forschergegenstände“, z.B. ein Kaleidoskop und einen Farbkreisel herstellen, damit jede Familie auch Zuhause weiterforschen kann. referentinnen: susanne Haug - Kleinaitingen Nicole ladurner - Feldkirchen Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis
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meiN PaTe/meiNe PaTiN uNd iCH Zielgruppe: Paten/Patinnen und ihre Patenkinder von der 2. bis zur 5.Klasse Grundschule Zeit: Sa. 01.04.17 09.30 Uhr - 17.00 Uhr inhalt: Ein Tag für Paten/Patinnen mit ihren Patenkindern, die Freude daran haben, gemeinsam Zeit zu verbringen: Zeit zum Nachdenken, Zeit zum Ratschen, Zeit zum Spielen und Basteln und Zeit, um die Beziehung zwischen Pate/Patin und Patenkind zu vertiefen. Gemeinsam füllen wir den Tag mit wertvollen gemeinsamen Momenten! Dabei steht der Spaß und die Freude im Mittelpunkt! referenten/referentinnen: Team Haus der Familie Kursbeitrag: 65,00 € pro Person mit Patenkind muTTerTaG im Haus der Familie Zielgruppe: Familien, Mütter mit Kindern ab 4 Jahren Zeit: Sa. 13.05.17 16.00 Uhr - So 14.05.17 16.00 Uhr inhalt: Ein Wochenende ganz für unsere Mami… und für dich und mich! An diesem Wochenende stehen die Mamis im Mittelpunkt. Spiel, Spaß und Kreatives für alle stehen dabei auf dem Programm. Die optimale Möglichkeit, um einmal mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und unsere Mamis hochleben zu lassen. Zusammen werden wir unseren Mamis einen unvergesslichen Tag schenken. referentin: sabine Walter - Ratschings Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis die NaCHT des Feuers Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Tanten/Onkel, Großeltern mit Kindern Zeit: Fr. 02.06.17 16.00 Uhr - Mo. 05.06.17 15.00 Uhr inhalt: Brenzlig, heiß, spannend, mutig, warm, wohlig, lebendig, geheimnisvoll… was kommt dir so alles in den Sinn? Was braucht es für eine lange Nacht des Feuers? Man nehme zwei begeisterte Feuerspieler, eine Gruppe von Leuten, Groß und Klein, ein halbes Kilo Begeisterung, eine Prise Mut, zwei Löffel Spaß, eine Hand voll Spannung, eine Kiste voller Überraschungen und mische das Ganze kräftig durch, und fertig ist die lange Nacht des Feuers! Für mutige
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Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die sich trauen (wollen) mit dem Feuer zu spielen, selbst Hand anzulegen, Neues auszuprobieren und die Nacht zum Tag zu machen. referent/referentin: Brigitte Hofmann - Bozen reinhard demetz - Bozen Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis KleiNe Kids - Grosser sPass Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern bis zu 6 Jahren Zeit: Fr. 02.06.17 16.00 Uhr - Mo. 05.06.17 15.00 Uhr inhalt: Zeit zum Genießen, Ratschen, Spazieren, Singen, Basteln, Spielen, Tanzen, Entdecken, Schlafen, Essen und vielem mehr - das ist Familienzeit! Diese vier Tage sind geprägt von der Energie kleiner Kids, der Ruhe Lichtensterns und dem Spaß aller! Wir freuen uns auf Euch! referent/referentin: lisa Huber - Kardaun matteo Graiff - Bozen Kursbeitrag: 80,00 € pro Familie Mindestpreis 95,00 € pro Familie Normalpreis 105,00 € pro Familie Solidaritätspreis BesoNdere momeNTe miT BesoNdereN meNsCHeN Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern ab 4 Jahren Zeit: Fr. 09.06.17 16.00 Uhr - So. 11.06.17 15 Uhr inhalt: Zusammen in den Sommer starten und besondere Momente mit unseren Liebsten verbringen. Bei Spiel und Spaß lassen wir den Alltag hinter uns und genießen einfach die gemeinsame Zeit. Ein verrücktes, verspieltes und auch entspanntes Wochenende wartet auf euch! referentin: sabine Walter mit Team - Ratschings Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
Bürozeiten: täglich von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr
Elmar Vigl ist neuer Direktor im Haus der Familie Das Haus der Familie ist mit neuer Führung ins neue Jahr gestartet. Seit Anfang Januar hat nämlich Elmar Vigl aus Oberinn die Direktorenstelle im Bildungshaus am Ritten in Lichtenstern übernommen. Wie waren die ersten Wochen? Die FiS hat sich erkundigt!
FiS: Sie werden als Quereinsteiger bezeichnet, kommen aus dem Sportmanagement und arbeiten nun in einem Bildungshaus. Was war Ihre Motivation, diese Stelle anzunehmen? Elmar Vigl: Nach fast zehn Jahren, die ich im Sportbereich tätig war, war für mich die Zeit reif, etwas Neues anzufangen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Diese habe ich nun im Haus der Familie gefunden. FiS: Welches sind nun die Herausforderungen Ihrer Arbeit? Wo sehen Sie Parallelen? Elmar Vigl: Es gibt überraschend viele Parallelen zu meiner Tätigkeit als Verwalter der Sportanlagen in Klobenstein. Beispielsweise was Einteilungen und Pläne betrifft. In meiner Arbeit im Sportmanagement habe ich bereits Gruppen betreut. Neu ist für mich der Weiterbildungsbereich. Was mich freut, sind vor allem die größeren Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn ich eine Eishockeyhalle verwalte, dann sind die Möglichkeiten, diese zu nutzen, begrenzt. Hier bietet sich eine völlig neue Vielfalt.
FiS: Was möchten Sie als neuer Direktor umsetzen? Was ist Ihnen wichtig? Elmar Vigl: Mir ist es zunächst einmal wichtig, das Haus besser zu verstehen, das Wertesystem im Haus kennenzulernen und aufzunehmen und mich mit den Mitarbeitern einzufinden. Und es ist wirklich ein tolles Team, das hier im Haus arbeitet. FiS: Das Haus der Familie hat sich vor allem der Familienund Elternbildung verschrieben, hatten Sie mit diesem Themenbereich schon Kontakt? Elmar Vigl: Als Privatperson war ich im Haus der Familie bisher erst selten zu Gast, außer zu Terminen, wie dem Eheseminar oder sobald Kinder da waren und Erziehungstipps gefragt waren oder mal bei einem Töpferkurs. Da muss ich zugeben, dass ich für einen Rittner kein fleißiger Besucher war. Was mir hier aber bereits aufgefallen ist, ist das positive Miteinander im Haus, der positive Schwung, den man hier miterlebt und den Gästen näherbringt. Ich hoffe, diesen Geist weiterbringen zu können und das Haus der Familie auch bei den Rittnern selber noch bekannter zu machen. FiS: Und wer ist Elmar Vigl privat? Elmar Vigl: Ich bin ein StandartSüdtiroler, würde ich sagen. Ich bin zwar in Bozen aufgewachsen, mein Vater war aber vom Ritten und ich habe schon als Kind den größten Teil meiner Freizeit am Ritten verbracht. Mit meiner Frau, einer Oberboznerin und meinen beiden Kindern im Alter von zwölf und siebzehn Jahren lebe ich in Oberinn. Der Ritten bleibt
Elmar Vigl ist seit Jahresbeginn neuer Direktor im Haus der Familie.
also mein privater und beruflicher Lebensmittelpunkt. Ich war lange Zeit als Amateur im Eishockeysport aktiv und das eine oder andere Spiel mit den Kollegen gehört dazu. Mittlerweile ist aber das Berggehen zu einer größeren Passion geworden. Jetzt heißt es aber vorerst, sich intensiv in die neue Arbeit hineinzuknien. Dabei hoffe ich auch genügend Zeit für meine Familie zu haben. Gerade jetzt, wo die Kinder langsam erwachsen werden und eigene Wege finden, ist es mir wichtig, als Vater da zu sein. Vielen Dank für das Gespräch und viel Freude bei Ihren neuen Herausforderungen! Valeria von Miller
KFS intern
FiS: Herr Vigl, Sie haben vor kurzem Ihre neue Stelle als Direktor im Haus der Familie angetreten. Haben Sie sich schon eingelebt? Elmar Vigl: Nachdem ich erst Anfang Januar mit der neuen Arbeit begonnen habe, bin ich, was das Einleben betrifft noch mittendrin. Trotzdem sind wir schon fest am Arbeiten. Gerade im Januar fallen viele Termine und Fristen an. Deshalb habe ich mich bemüht, schon vor meinem offiziellen Arbeitsbeginn im Haus zu sein und die Abläufe kennenzulernen.
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Die Geschichte des Heiligen Valentin von Rätien
Der Heilige Valentin predigt dem rätischen Volk. Das Gemälde befindet sich im Merkantilmuseum Bozen und ist eine Leihgabe der Pfarre St. Vigil, Meran.
Um 440 kam der Heilige Valentin von der Ostseeküste nach Passau und versuchte die dort lebenden heidnischen Bewohner vom Glauben an den Sohn Gottes zu überzeugen. Alle seine Bemühungen waren jedoch fruchtlos. Er entschloss sich, nach Rom zu reisen, um vom damaligen Papst Leo I die apostolische Segnung zu empfangen. Der Papst nahm ihn freundlich auf und befahl ihm, - Gedenktag ist der 7. Januar. Der Valentinstag am 14. Februar ist nach einem anderen Heiligen, dem Heiligen Valentin von Terni, benannt. - St. Valentin gilt als Schutzpatron des Bistums Passau, sowie gegen Epilepsie, Krämpfe, Gicht und Viehseuchen. Das Patronat gegen Epilepsie teilt er sich mit Valentin von Terni. - Dargestellt wird Valentin von Rätien als Bischof mit einem, zu seinen Füßen liegenden kranken Kind. - Die Kirche und Diözese Passau verehrt den Heiligen Valentin als ihren Schutzpatron.
wieder nach Passau zurück zu kehren und an der Bekehrung der Irrgläubigen zu arbeiten. Valentin kehrte mit neuem Eifer und mit apostolischer Vollmacht ausgerüstet nach Passau zurück. Neuerlich waren all seine Bemühungen umsonst und Valentin reiste nach Rom und fragte um Erlaubnis, ein anderes Betätigungsfeld zu erhalten. Der Papst trug ihm allerdings auf, er solle es zum dritten Male versuchen und weihte ihn in Rom zum Bischof. Erst, falls der dritte Versuch misslingen
sollte, sei es ihm erlaubt, die Talebene zu verlassen. Und tatsächlich erreichte Valentin auch diesmal nichts und musste sogar fliehen. In tiefster Betrübnis wandte er sich gegen die Gebirge Rätiens hin ins südliche Tirol. In der Nähe des heutigen Meran ließ er sich nieder. Bald sammelte sich eine große Gemeinde um ihn. Er erbaute für einige Priester ein Haus. Diese sollten ihn in seinen apostolischen Arbeiten unterstützen und nach seinem Tode das angefangene Werk fortführen. Dort wohnte auch er selber, wenn er von seinen Missionsreisen aus dem Gebirge zurückkehrte, um sich durch Gebet und Betrachtung sammeln und kräftigen zu können. Bischof Valentin verstarb im Jahr 470. Edith Regele Ratschiller Fachausschuss Familienpastoral
Wissenswertes - Nach seinem Tod fand der Heilige Valentin in der Zenoburg bei Meran sein Grab. Um 764 wurden seine Gebeine in den Dom zu Passau gebracht und hier lange Zeit wallfahrtsmäßig verehrt. Reste finden sich noch in einem barocken Reliquienschrein im Passauer Dom. - In Obermais finden wir das, dem Heiligen Valentin geweihte Valentinkirchlein. - St. Valentin auf der Haide im Vinschgau hat seinen Namen ebenfalls dem Bischof von Passau zu verdanken. - Ein großes Ölbild „Der heilige Valentin predigt den Rätern“ erinnert an den Heiligen. Dieses Bild wurde ursprünglich für die St.-Valentin-Kirche in Obermais gemalt. Es handelt sich dabei um eines der größten Ölbilder in Südtirol, das vom bekannten Historismus-Maler Eugen Ritter von Blaas im Jahre 1863 geschaffen worden ist. Das überdimensionale Werk (8,24 m x 3,60 m) stellt den Heiligen bei der Bekehrung der rätischen Urbevölkerung Tirols dar. Bei der Restaurierung der Kirche musste das Bild allerdings eingerollt und verstaut werden. Im Auftrag der Provinz Bozen wurde das große Ölbild saniert und befindet sich seit 2003 im Auktionssaal des alten Merkantilgebäudes von Bozen.
::: Samantha Endrizzi :::
::: Barbara Larch :::
::: Die neue KFS-Webseite :::
KFS intern KFS intern Elisabeth Scrinzi verabschiedet Wer das KFS-Büro betrat oder die Telefonnummer zu uns wählte, wurde von ihrer freundlichen Stimme begrüßt – auch mit dem Lächeln geizte Elisabeth nie. Seit Oktober 2012 war Elisabeth Scrinzi als Verwaltungsmitarbeiterin im KFS unentbehrbar – nun hat sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen. Wir bedanken uns herzlich für die sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit für und im KFS und wünschen ihr für ihre neuen Tätigkeiten alles, alles Gute und viel Freude!
Wir heißen neue Gesichter willkommen Samantha Endrizzi aus Salurn ist neue Geschäftsführerin Vor kurzem hat Samantha Endrizzi die Stelle der Geschäftsführung im KFS-Büro übernommen. Endrizzi war schon zuvor als Geschäftsführerin im Jugendhaus Dr. Josef Noldin in Salurn tätig und zuletzt als Marketingleiterin beim Sennereiverband Südtirol angestellt. „Die Familie schenkt unseren zukünftigen Generationen das Leben. Sie vermittelt unsere Bräuche und Traditionen. Damit die Familie weiterhin eine wichtige Rolle in unserem Land einnehmen kann, braucht es den KFS, der sich für die Rahmenbedingungen der Familie einsetzt. Dies kann nur mit einem gut funktionierenden Verband und der Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Ortsgruppen passieren“, freut sich Endrizzi auf ihre neue Aufgabe. Ein herzliches Willkommen! Barbara Larch übernimmt Verwaltungsstelle Seite Mitte Januar verstärkt Barbara Larch als neue Verwaltungsmitarbeiterin das Büro-Team in Bozen. Die Vahrnerin ist Mutter von zwei Kindern im Alter von zwölf und sechszehn Jahren. Sie war zuvor im Hotelsekretariat tätig und außerdem lange Zeit als Schriftführerin in der Zweigstelle Brixen aktiv. Barbara Larch kennt den Familienverband also bereits aus ehrenamtlicher Sicht – nun heißen wir sie herzlich als hauptamtliche Mitarbeiterin im Kreise der KFS-Familie willkommen!
Neues Jahr – neuer Webauftritt: Gemeinsam mit Michael Niederstätter von Niederstätter – innovative web | mobile | cloud solutions haben wir lange daran getüftelt und können nun endlich das Ergebnis präsentieren. Unsere neue Webseite kommt frisch und innovativ daher und kann nun sowohl am Computer, als auch auf Smartphone und Tablet optimal genutzt werden. Auch die einzelnen Zweigstellen haben Raum, sich und ihre Tätigkeiten online zu präsentieren, Veranstaltungen einzutragen und im KFSFlohmarkt Gebrauchtes zu suchen und anzubieten. Wir freuen uns auf eure Bearbeitungen im Zweigstellenbereich, auf zahlreiche Seitenbesuche, Klicks und Downloads! (vvm)
KFS intern
Die neue Webseite ist ONLINE!
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„Aktion Verzicht 2017“ „Mach mit!“ Diesen Aufruf werden insgesamt 59 Südtiroler Einrichtungen im Rahmen der „Aktion Verzicht 2017“ an die Südtiroler Bevölkerung richten und dazu täglich konkrete Angebote aufzeigen, die jeder teilen und bei denen jeder mitmachen kann. Der Verzicht-Gedanke rückt dabei wieder mehr in den Mittelpunkt. Es geht darum aus unserem persönlichen Verzicht etwas Gutes für andere zu machen. „Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, bestimmte Dinge und Verhaltensmuster zu hinterfragen, die wir gewohnt sind. Es sind dies die klassischen Konsumgewohnheiten wie Kaffee trinken, Alkohol trinken oder Süßigkeiten naschen, aber auch Errungenschaften unserer Zeit, wie das Auto, der Computer oder das Handy. Alle diese Dinge machen das Leben meistens angenehm, schaden aber unter Umständen der Umwelt, unserer Gesundheit und manchmal auch unseren Beziehungen“, sagt Peter Koler vom Forum Prävention, das gemeinsam mit der Caritas, dem Katholischen Familienverband, dem deutschen und ladinischen Bildungsressort und der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste von Anfang an zu den Trägern der Aktion zählt. Die „Aktion Verzicht“ wurde im Jahr 2004 mit dem Ziel gegründet, während der Fastenzeit Gewohntes kritisch zu überdenken
und sich mit den Werten des Lebens auseinanderzusetzen. Über die Jahre haben sich mehr und mehr Institutionen, Einrichtungen und Vereine angeschlossen - heuer sind es insgesamt 59. Die „Aktion Verzicht 2017“ beginnt am Aschermittwoch, dem 1. März, und endet am Karsamstag, 15. April. Die MitmachAngebote werden heuer erstmals über Facebook gepostet und sollen von möglichst vielen geteilt werden. Gleichzeitig wird aber auch wie gewohnt über Plakate, Radio und Inserate auf die Aktion aufmerksam gemacht und es werden verschiedene MitmachInitiativen angeboten.
Urlaub von der Pflege
Sich Freiraum nehmen und Kraft tanken Seit acht Jahren organisiert der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) gemeinsam mit dem Haus der Familie die Erholungswoche „Urlaub von der Pflege“.
Bildung und Freizeit
An die 15.000 Südtirolerinnen und Südtiroler sind auf eine besondere Betreuung und Pflege angewiesen. Etwa 4.200 davon sind in Heimen untergebracht, der Großteil jedoch wird mit viel Liebe und Einsatz im eigenen Zuhause durch Familienangehörige umsorgt. Doch die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen ist intensiv und führt manchmal an die Grenzen der eigenen Kraft. „Rund zehn Prozent der Südtiroler Bevölkerung ist in eine Pflegesituation eingebunden“, schildert Christian Wenter, Primar der Geriatrie im Krankenhaus Meran die Situation. „Für viele ist es eine extrem fordernde Aufgabe, fast schon eine Lebensaufgabe“. Um ein körperliches, geistiges und seelisches Auftanken zu ermöglichen, seien regelmäßige Auszeiten deshalb das Um
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und Auf, betont der Primar und ruft pflegende Angehörige auf, sich bewusst solche Auszeiten, wie „Urlaub von der Pflege“ zu gönnen. Es brauche oft Mut, sich aus einer Pflegesituation zu lösen und sich diesen Freiraum zu nehmen. Doch wer befreit und kraftvoll wieder in den Alltag zurückkommt, tut nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Angehörigen etwas Gutes. „Es gehört zum obersten Gebot dieser Woche, dass die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst ihre Bedürfnisse bestimmen können und somit auch Platz für individuelle Freiräume bleibt“, berichtet Kursleiterin Hildegard Kreiter. Wichtig: In Heimen in ganz Südtirol gibt es die Möglichkeit, um eine Kurzzeitpflege anzusuchen, wenn die pflegebedürftige Person während der Erholungswoche nicht in der eigenen Familie betreut werden kann. Bitte rechtzeitig darum kümmern! (sd/vvm) Unser Termin im Jahr 2017: Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr bis Freitag, 12. Mai, 14 Uhr. Kursleitung: Hildegard Kreiter Referenten: Mag. Toni Fiung, Dr. Brigitte Waldner, Birgit Stampfl Kursbeitrag: 240,00 Euro pro Person für KFS-Mitglieder 255,00 Euro pro Person für Nicht-Mitglieder 40,00 Euro Einzelzimmerzuschlag Anmeldeschluss ist der 28. April 2017
Das Land informiert Digitales Lesen für Südtirol - „Biblio24“ Neuer Ratgeber „Damit Familie bleibt“ Wie Krisen, Trennung und Scheidung positiv bewältigt werden können behandelt eine neue Broschüre der Familienagentur.
Die digitale Bibliothek „Biblio24“ ist ein gemeinsames Projekt der Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“ und des Amtes für Bibliotheken und Lesen der Deutschen Kulturabteilung unterstützt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Den Leserinnen und Lesern aller öffentlichen Bibliotheken stehen über den Südtiroler Leseausweis rund um die Uhr, also ganze 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche über 12.000 elektronische Medien zur Verfügung. Dabei kann aus dem reichen Angebot an Tageszeitungen, Wochenmagazinen, eBooks (Romane und Sachbücher für Erwachsene sowie Jugendliteratur) und Hörbüchern ausgewählt werden. Der Dienst ist kostenlos. Wie bei Büchern, Filmen und CDs in der Bibliothek ist auch die Nutzung der Medien aus Biblio24 zeitlich befristet. Sobald die Leihfrist abgelaufen ist, erlischt die Nutzbarkeit der Datei und sie kann nicht mehr geöffnet werden. eBooks können 14 Tage entliehen werden, eAudio, eVideo und eMusic haben eine Leihfrist von sieben Tagen, eMagazines eine Leihfrist von einem Tag, ePapers von einer Stunde. Die Anzahl der in Bibio24 gleichzeitig ausleihbaren Medien liegt bei zehn Titeln. Alle weiteren Informationen finden sich im Internet unter: www.biblio24.it Sabrina Frick
Jede Beziehung kann in eine Krise schlittern. In Südtirol scheitert – statistisch gesehen – jede vierte Ehe, rund 500 Kinder sind jedes Jahr von der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betroffen. Die Broschüre „Damit Familie bleibt – Wie Krisen, Trennung und Scheidung positiv bewältigt werden können“, will Paare schon dann ansprechen, wenn ihre Beziehung noch zu retten ist. Der Ratgeber wurde im Rahmen des Projekts „Familie stärken – famiglie piú forti – renfurzé la families“ unter der Federführung des Familienressorts ausgearbeitet. „Es ist normal, dass es in Familien auch Reibungsflächen gibt“, sagt Familienlandesrätin Waltraud Deeg, genau diese Themen gelte es anzusprechen. Anfang des vergangenen Jahres hat die Landesregierung ein Maßnahmenpaket genehmigt, mit dem Familien in Trennungssituationen nicht nur psychologisch, sondern auch rechtlich, organisatorisch und vor allem finanziell geholfen werden kann. „Ein großer Teil der Broschüre ist daher den rechtlichen Konsequenzen von Trennung und Scheidung gewidmet“, sagte Gudrun Schmid, Direktorin der Familienagentur. In erster Linie gehe es darum, welche vermögensrechtlichen Folgen eine Trennung für die Partner hat und um das Sorgerecht für die Kinder. Auf sie richtete das Redaktionsteam den Fokus: Die Kinder leiden am stärksten, wenn ihre Eltern sich trennen. Um sie zu unterstützen, startet in diesem Jahr auch ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Schulamt. Erarbeitet wurde die Broschüre in Zusammenarbeit mit dem deutschen, italienischen und ladinischen Bildungsressort sowie der Abteilung Gesundheits- und Sozialwesen. Auch Verbände, Vereine und Sozialgenossenschaften sowie Fachleute wurden einbezogen. Die Broschüre ist bei der Familienagentur erhältlich, liegt bei den Familienberatungsstellen und den Sozialsprengeln auf und online unter www.provinz.bz.it/familie einsehbar. Renate Mayr
Ob am Computer, Tablet oder Smartphone: Über Biblio24 können Medien jederzeit ausgeliehen werden.
Die neue Broschüre der Familienagentur möchte Familien in herausfordernden Lebensphasen, wie bei einer Trennung unterstützen.
Das Land informiert
Wo und wie bekomme ich Bücher oder Hörbücher, Zeitschriften und Tageszeitungen, wenn meine Bibliothek geschlossen ist? Ganz einfach: In der „Biblio24“!
Die Inhalte der Seite „Das Land informiert“ werden von den Landesämtern zur Verfügung gestellt.
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Bye, bye butterfly
Kommt mit in die Welt der Schmetterlinge und gewinnt einen Eintritt ins Naturmuseum Südtirol!
Totenkopfschwärmer
Obwohl sie so zerbrechlich wirken, sind Schmetterlinge mit rund 160.000 Arten weltweit eine der größten und beliebtesten Insektengruppen. Auch in Südtirol gibt es über 3000 Arten zu entdecken. Schmetterlinge sind viel mehr als bunte Falter. Der größte Schmetterling erreicht eine Flügelspannweite von 30 cm, der kleinste ist kaum eine Nagelspitze groß. Viele Tiere sind erstaunlich farbenprächtig, andere wiederum sind so unauffällig gemustert, dass sie kaum ins Auge stechen. Millionen winziger Schuppen bedecken dachziegelförmig ihre Flügel, daher auch der wissenschaftliche Name der Schmetterlinge „Lepidoptera“, was im Deutschen „Schuppenflügler“ bedeutet.
Wanderfalter kann eine Strecke von über 3000 km zurücklegen. Auch der in Südtirol vorkommende Totenkopfschwärmer reist im Frühjahr von Afrika nach Europa.
Sie schmecken mit den Beinen und riechen mit den Fühlern Die meisten Schmetterlinge besitzen einen einrollbaren Saugrüssel um Blütennektar in besonders tiefen Blütenkelchen aufzunehmen. Der Saugrüssel des Toten-
kopfschwärmers hingegen ist kurz und hart. Er kann damit sogar Honigwaben durchstechen. Schmetterlinge besitzen Komplexaugen, die aus vielen hunderten Einzelaugen bestehen. Sie schmecken mit den Beinen und riechen mit den Fühlern. Das Männchen des Kleinen Nachtpfauenauges kann ein Weibchen mit seinen gefiederten Antennen über 10 km Entfernung riechen. Monika Lintner,
Von der Raupe zum Schmetterling Flügel tragen Schmetterlinge nur kurz - den Großteil ihres Lebens verbringen sie nämlich als Raupe oder Puppe. Die Verwandlung zum fertigen Schmetterling ist dann wohl eines der faszinierendsten Ereignisse in der Natur. Im Puppenstadium wird der Körper völlig neu organisiert, um ein Leben in der Luft zu meistern und aus der kriechenden Raupe wird ein majestätischer Schmetterling. Schon die alten Griechen betrachteten den Schmetterling deshalb als Sinnbild der Seele.
Kinderseite
Gifthaare und abschreckende Farben
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Um sich in ihrem Lebensraum zu schützen, haben Raupen einige Tricks auf Lager. Scheinaugen, Gifthaare oder abschreckende Farben schrecken Fressfeinde ab. Andere tun so, als wären sie Vogelkot oder ein Ast und werden dadurch zu unattraktiver Beute. Erwachsene Falter sind gute Flieger. Einige erreichen Geschwindigkeiten von 50-60 km/h und können ohne weiteres mit einem Auto im Stadtverkehr mithalten. Manche Schwärmer schaffen kurzzeitig sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Ein besonders ausdauernder Flieger ist der Monarchfalter. Dieser
In der Sonderausstellung im Naturmuseum gibt es Spannendes zu entdecken.
Quizfrage
Totenkopfschwärmer, Schwalbenschwanz, Landkärtchen, Bläuling, Zitronenfalter – viele heimische Falter verdanken ihren deutschen Namen ihrem Aussehen oder ihrer Farbe. Wie kommt wohl der Totenkopfschwärmer zu seinem Namen? Ruft uns an: am 17.02. um 15 Uhr unter Tel. 0471 30 33 72 Die ersten beiden AnruferInnen gewinnen!
Die derzeitige Sonderausstellung im Naturmuseum „bye bye butterfly – Heimische Schmetterlinge und tropische Gäste“ zeigt Schmetterlinge in ihren unterschiedlichen Lebensstadien und veranschaulicht durch Modelle, Filme und Bilder die faszinierenden Anpassungen dieser fabelhaften Insekten, über die man eigentlich viel zu wenig weiß. Veranstaltung für Kinder im Rahmen der Ausstellung: Samstag 18.02.2017, 16–17 Uhr, Familienführung „Wunderding Schmetterling“
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Im Vorfeld an das KFSBenefiz-Galadinner konnten
Ein Höhepunkt im Arbeitsjahr der ZW Brixen/Milland und zugleich die letzte Tätigkeit des scheidenden Ausschusses waren die Hausbesuche des Hl.
Bereits zur Tradition geworden ist die alljährliche Adventkranzweihe der ZW Lana am Samstag vor dem 1. Adventsonntag. So kamen auch dieses Jahr viele Familien in die Klosterkirche Lanegg, um ihren mitgebrachten Adventkranz von Dekan P. Peter Unterhofer segnen zu lassen. Die Andacht wurde festlich von der Sing-, Flöten- und Gitarrengruppe der Musikschule Lana begleitet. Anschließend gab es auf dem Schulhof warmen Tee und Panettone.
Josef Paler, Direktor der Landeshotelfachschule Kaiserhof sowie die Lehrpersonen Claudia Gasser und Emanuele Scollo der pädagogischen Leiterin im KFS, Deborah Visintainer, einen Scheck von 400 Euro übergeben. Die Summe war bei einem Benefiz-Frühstück zusammengekommen, welches die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 5F zu Gunsten „KFSFamilie in Not“ organisiert hatten. „So viel professionelles, jugendliches Engagement ist bewundernswert“, freuten sich auch KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner und Reinhard Steger, Präsident des Südtiroler Köcheverbandes.
Nikolaus mit seinen Engeln. Auch in diesem Jahr waren neun Nikoläuse auf dem Weg. Es wurden Geschichten vorgetragen und vom Hl. Nikolaus erzählt. Die Engel achteten stets darauf, dass jedes Kind sein Säckchen bekam. Der Reinerlös der Spendenaktion ging an die Kinderkrebshilfe Südtirol und kam noch vor Weihnachten bedürftigen Familien mit kranken Kindern zu Gute. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Heidi Wachtler für die Organisation der Nikolausbesuche.
4. Die ZW St. Leonhard hat kürzlich die bekannte Referentin Sr. Teresa Zukic ins Passeiertal geladen. Zahlreiche Interessierte und Begeisterte folgten den Vortrag mit spitzen Ohren und einem Schmunzeln auf den
Lippen, denn Frau Zukic wusste Ihre fünf Schritte zu einem erfüllten Leben sehr humorvoll zu vermitteln. Da blieb kein Auge trocken und jeder konnte eine positive Einstellung mit nach Hause nehmen und sein Herz berühren lassen.
5. Die ZW Lappach lud heuer wieder zur Adventsfeier ein, die alle 2 Jahre stattfindet. Die Dorfgemeinschaft füllte den Vereinssaal, wo sowohl ein reiches Musikprogramm als auch köstliches Adventsgebäck geboten wurde. Zweigstellenleiterin Elke Klammsteiner Schneider führte durch den Nachmittag, im Laufe dessen die neuen Ausschussmitglieder vorgestellt, die scheidenden verabschiedet sowie langjährige Mitglieder geehrt wurden.
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Am ersten Adventwochenende konnten sich die jungen Girlanerinnen und Girlaner beim Kinderflohmarkt der ZW Girlan im Feilschen und Verkaufen üben. Spielsachen, Bücher, Puzzle und vieles mehr wurden an den bunten Ständen angeboten. Es herrschte reges Treiben und das Überlegen kreativer Verkaufstrategien machte nicht nur Spaß sondern trug auch Früchte.
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7. Zur Tradition geworden ist mittlerweile auch das Kinderrorate-Frühstück der ZW Girlan. Wie bereits in den letzten Jahren, luden fleißige Helferinnen und Helfer aus der Zweigstelle die jungen Teilnehmer der wöchentlichen Kinderrorate zu einem leckeren Frühstück ein. Nicht nur mit
dem Gebet, sondern auch mit Nutella, Marmelade, Kakao und Tee gestärkt, starteten die Kinder gut in den Tag.
8. Am Tag der Bibliotheken organisierte ZW Feldthurns und die Bibliothek Feldthurns eine
Buchvorstellung mit Heidi Kaufmann, der Autorin des Buches „Kari im Himmel“ und ihren zwei Kolleginnen. Vor allem viele Kinder waren der Einladung gefolgt und lauschten gespannt der unterhaltsamen Buchvorstellung, die auch mit Musik und Gesang umrahmt wurde. Bereichert von der Geschichte, die vom Tod handelt, aber mit viel Feingefühl vermittelt wurde, ging der Nachmittag mit netten Gesprächen der Teilnehmenden am leckeren Kuchenbuffet weiter.
Die Mitglieder des KFS Feldthurns mit ihrem Vorsitzenden Paul Villscheider, Kulturreferentin Elisabeth Blasbichler und Bibliotheksleiterin Waltraud Marcher freuten sich über die gelungene Veranstaltung.
9. Ein Preiswatten zu Gunsten „KFS-Familie in Not“ haben kürzlich die Bezirke Bozen und Unterland organisiert. 300 Euro kamen während der geselligen Runde in Kaltern zusammen! Ein großes Dankeschön!
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KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner konnte kürzlich die Gewinnerinnen des FiSOlympia-Rätsels überraschen und den beiden Mädchen
Isabel und Maja Moosburger (im Bild) aus der ZW Vahrn ihre Preise übergeben. Auch die Gewinnerinnen Anna Steinmair aus Welsberg/Taisten und Sophia Lantschner aus Tramin konnten sich an Weihnachten über eine märchenhafte Überraschung aus dem KFS freuen.
11. Von Familienwallfahrten (im Bild) über Ehe-Jubiläen bis hin zum traditionellen Martinsumzug und der Einweihung eines neuen Spielplatzes: die
Herbstaktionen der ZW Platt in Passeier waren immer gut besucht und brach-
ten für alle Familienmitglieder Freude und Abwechslung. In der Vorweihnachtszeit wurden außerdem gemeinsam Adventsgestecke und Kränze gebastelt.
12. Bewegung ist gesund! Das wissen auch die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Pilates-Kurs in der ZW St. Johann im Ahrntal. Korrekte Körperhaltung, verbessertes Körperbewusstsein, ein rundum gutes Körpergefühl und ein entspannter Geist: Dafür wird beim Kurs gesorgt. Er findet immer Mittwoch abends statt.
13. Zum dritten Mal lud die ZW Reischach kürzlich alle sportbegeisterten Reischacher zum Lattlschießen ein. Gespielt wurde in verschiedenen Kate-
gorien, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie in Vereinsmannschaften. Als der zielsicherste Verein stellten sich die „Prosl-Pub Männer“ aus Reischach punktgleich mit „Team 1“ der Freiwilligen Feuerwehr Reischach heraus. Nach der Preisverteilung mit schönen Sachpreisen für die ersten drei Platzierten und einer Riesenbrezel für die Letzten gab es Tee, Glühwein und „Puschtra“ Ofenkartoffeln.
14. Ende November 2016 lud die ZW Prags zum Kurs: „Ich baue mein eigenes Böckl“ Ende Dezember konnten die Böckln bei einem „Böckl GaudiRennen“ bei den Skiliften in Prags getestet werden. Der Reinerlös des Rennens ging an die Kinderkrebshilfe Hochpustertal. (vvm)
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KFS - Kurse und Veranstaltungen DIE KUNST DER ERZIEHUNG – Basiskurs Eppan: immer freitags, 03. und 10. Februar sowie 10. und 24. März jeweils von 19.30 bis 22.30 Uhr im ELKI Martell: immer montags, 6., 13. und 20. Februar 2017 jeweils von 19 bis 22 Uhr in der Grundschule Neustift: immer freitags, 3., 10., 17. und 24. Februar 2017 jeweils von 19 Uhr bis 22 Uhr im Vereinshaus
Völs: donnerstags, 9., 16., 30. März und 6. April 2017 von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr in der Grunschule Völs Prad: Donnerstags, 9., 16. März 2017 von 19.30 bis 22.30 Uhr und Samstag, 25. März und 1. April 2017 von 9 bis 12 Uhr in der Mittelschule
Teilnahmegebühr für den Basiskurs (Einheit 1-4): Für KFS-Mitglieder: 75 € pro Person; 95 € pro Paar NICHT KFS-Mitglieder: 90 € pro Person; 110 € pro Paar
DIE KUNST DER ERZIEHUNG – Basis- und Aufbaukurs HAUS DER FAMILIE in Lichtenstern am Ritten Basiskurs Teil 1: am 17. und 18. Februar 2017
Teilnahmegebühr für den gesamten Kurs (Einheit 1-8) und Kinderbetreuung Für KFS-Mitglieder: 170 € pro Person; 210 € pro Paar NICHT KFS-Mitglieder: 200 € pro Person; 240 € pro Paar
Aufbaukurs Teil 2: am 17. und 18. März 2017 am ersten Tag von 16 bis 21 Uhr am zweiten Tag von 9 bis 16 Uhr Kinderbetreuung vor Ort
Haus der Familie, Lichtenstern, Ritten KFS-Büro Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it
FAMILIENERLEBNISTAGE Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach: Samstag, 11. März 2017, 14–18 Uhr Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern: Samstag, 13. Mai 2017, 14–18 Uhr
FAMILIENWANDERUNG Sonntag, 30. April 2017 | Spargelwanderung in Terlan. Näheres wird in der nächsten FiS mitgeteilt.
URLAUB VON DER PFLEGE
KFS-Kalender
HAUS DER FAMILIE in Lichtenstern am Ritten | Sonntag, 7., 15 Uhr – Freitag, 12. Mai, 14 Uhr Wer einen pflegebedürftigen Menschen umsorgt, vergisst oft auf sich selbst. Dabei ist das Wohlbefinden der Pflegenden auch der Schlüssel zum Wohlbefinden der Betreuten. Umso wichtiger ist es deshalb, sich Zeit für sich und
eigene Bedürfnisse zu nehmen, nicht nur dem Körper eine Ruhepause zu gönnen, sondern auch Geist und Seele baumeln zu lassen, Kraft zu schöpfen und die Energiereserven aufzutanken.
Kursleitung: Hildegard Kreiter Mag. Toni Fiung, Dr. Brigitte Waldner, Birgit Stampfl 240 € pro Person für Mitglieder im Doppelzimmer, inkl. Vollpension und Begleitprogramm
Haus der Familie, Lichtenstern, Ritten 28. April 2017 KFS-Büro Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it
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Kosten Anmeldeschluss
Anmeldung & Infos
KFS-Büro, Bozen Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it
KFS LANDESVERSAMMLUN G 2017 Für alle interessierten Mitglie dsfamilien Am Samstag, 6. Mai um 9 Uhr im Raiffeisensaal Terlan. Termin bitte vormerken!
ABENTEUERWOCHENENDE MIT PAPI Für Väter mit ihren Kindern ab 6 Jahren Ferienheim Vigiljoch, Sa, 20., 9 Uhr bis So, 21. Mai 2017, 16 Uhr
Georg Pardeller, Erlebnispädagoge
75 € Erwachsene, 55 € für Kinder 6–14 Jahre
12.05.2017 KFS-Büro
TERMINE AUF LANDESEBENE: Mi, 08.02.17, 18.00 Uhr Sitzung Familienpastoral Mo, 13.02.17, 17.00 Uhr Sitzung Landesleitung Di, 07.03.17, 20 Uhr Bezirksversammlung Wipptal Do, 09.03.17, 20.00 Uhr Bezirksversammlung Unterland Fr, 10.03.17, 20.00 Uhr Bezirksversammlung Eisacktal Sa, 11.03.17, 14.30 Uhr Bezirksversammlung Burggrafenamt
Mo, 13.03.17, 17.00 Uhr Sitzung Landesleitung Do, 16.03.17, 20.00 Uhr Bezirksversammlung Bozen Fr, 17.03.17, 20.00 Uhr Bezirksversammlung Pustertal Sa, 18.03.17, 14.30 Uhr Bezirksversammlung Vinschgau Mo, 03.04.17, 17.00 Uhr Sitzung Landesleitung
2017 ist Wahljahr im Familienverband Liebe Mitgliedsfamilien! Im heurigen Jahr stehen Neuwahlen auf allen Ebenen des Verbandes an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KFS wählen auf Zweigstellen-, Bezirks- und Landesebene die Ausschüsse neu.
Als Mitgliedsfamilie werden auch Sie die Möglichkeit haben zu wählen und die Zusammensetzung des KFS-Ausschusses in Ihrem Wohnort mitzubestimmen. Sie sind eingeladen, inhaltliche Vorschläge an den Ausschuss weiterzugeben, oder aber auch selbst zu kandidieren. Der Familienverband sucht stets neue Mitarbeiter, Frauen und Männer, die aktiv mitarbeiten möchten im nahen Umfeld, d.h. auf Zweigstellenebene, aber vielleicht auch auf Bezirks- oder Landesebene, um die Ideen von Familienarbeit umzusetzen und zu versuchen, diese für die eigenen Familie und die Menschen des Umfeldes zu verwirklichen.
Der Familienverband will den Wert von „Familie“ sichtbar machen, Familien begleiten und unterstützen, Themen aufgreifen, die Familien heute herausfordern. Die Aufgaben des KFS sind: beraten und informieren, die familienpolitischen Interessen in Schule, Gemeinde, Land, Staat und Kirche vertreten, eine familienfreundliche Gesellschaft schaffen, Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, Freizeitgestaltung anbieten, Impulse für ein christliches Familienleben geben, Familien mit alten, kranken oder behinderten Mitgliedern unterstützen und Familien in Not helfen. Wenn sie neugierig geworden sind, Informationen oder Auskünfte zur Arbeit des Familienverbandes möchten, setzen Sie sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Ihrer Zweigstelle in Verbindung, bzw. melden Sie sich im Büro des KFS unter Tel. 0471 974 778 oder info@familienverband.it
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Gerne veröffentlichen wir in der FiS kurze Berichte und tolle Fotos der Veranstaltungen auf Bezirks- und Zweigstellenebene. Bitte rechtzeitig Fotos in DRUCKQUALITÄT (bitte KEINE Handyfotos) und einen kurzen Text an valeria.von.miller@familienverband.it oder info@familienverband.it schicken. Hier die Abgabetermine: Ausgabe Redaktionsschluss Nr. 2/2017 07.03.2017 Nr. 3/2017 02.05.2017 Nr. 4/2017 04.07.2017
Erscheinungsdatum 07.04.2017 01.06.2017 04.08.2017
KFS-Kalender
mit folgendem Thema:
Veranstaltungsberichte und Fotos!
KFS–Kurs Kalender
Die nächste Ausgabe erscheint am 7. April 2017
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Foto- und Literaturwettbewerb DOCH DANN KAM ALLES ANDERS Dieser Foto- und Literaturwettbewerb ist Teil der Initiative „Mutternacht“ und möchte den Erfahrungen aus dem Leben mit beeinträchtigten Kindern Raum und Anerkennung geben, festgehalten in Geschichten und Bildern. Die schönsten Texte und Fotos werden ausgewählt, prämiert und veröffentlicht. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Teilnahmebedingungen
Format
Einreichen der Texte: Kollegium der Hebammen der Provinz Bozen, Pfarrhofstr. 4/7, 39100 Bozen, info@hebammen.bz.it Einreichen der Fotos: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), info@familienverband.it Angabe der folgenden Daten: - Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse der Autorin oder des Autors - Titel des Textes/Fotos - Eigenerklärung für die Genehmigung der Verarbeitung der persönlichen Daten und der Veröffentlichung des Textes/Fotos mit Angabe der Autorin oder des Autors: „Ich, Unterfertigte/r, Name und Nachname, erkläre die Autorin oder der Autor des beigelegten Textes/Fotos zu sein und der Veröffentlichung desselben zuzustimmen. Ich genehmige auch die Verarbeitung meiner persönlichen Daten laut Dlgs 196 /2003“.
Fotos müssen in digitaler Form eingereicht werden (maximale Größe 8 MB). Texte müssen in Word-Format geschrieben werden und noch nie auf Papier oder online veröffentlicht worden sein. Maximale Länge sind 5 DIN A4 Blätter bzw. 10.000 Zeichen (Schrift Arial 12-Punkt) oder maximal 50 Verse für Gedichte.
Textsprache Deutsch oder italienisch
.bz.it www.hebammen and.it www.familienverb mutternacht.hdf.it
Einreicheschluss Es können nur Texte/Fotos berücksichtigt werden, die bis zum 31. März 2017 einlangen. Es gilt das Datum des Poststempels bzw. der Email.
Jury Die Jury setzt sich aus Personen verschiedener Bereiche zusammen. Das Urteil der Jury kann nicht angefochten werden.
Prämierung Die Jury wählt 10 Geschichten und 10 Fotos aus. Den Autorinnen und Autoren der ausgewählten Texte/ Fotos wird im Rahmen einer offiziellen Prämierung eine Urkunde überreicht. Die Gewinnerin oder der Gewinner, die/der aus den je 10 Finalistinnen oder Finalisten ausgesucht wird, wird prämiert. Alle eingegangenen Texte/Fotos können veröffentlicht werden.