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FiS August 2026

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W W W . FA M I L I E N V E R B A N D . I T

Die Familie in Südtirol

Erscheint sechsmal im Jahr · 48. JG · Nr. 4 · AUGUST 2026

DI E ZEITSCH RI F T DES N R . 4 · AUGUST 2026

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FAMILIEN LEBEN

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Mental Load

Die unsichtbare Last in den Familien

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KINDER UND GLAUBEN

FACHLEUTE INFORMIEREN

Sonntag zuhause feiern

Sensible Kinder behutsam stärken

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Manuela Unterthiner Mitterrutzner und Lisa Huber S. 10

Corinna Bertagnolli S. 22

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WEBINAR

Mobbing geht uns alle an. Rollen verstehen – Resilienz stärken – Kinder begleiten Zeit: Do., 10. September 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Erwachsene, Interessierte Referent: Thomas Höllrigl – Mentaltrainer

WEBINAR

Zeit: Do., 24. September 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Großeltern, Erwachsene, Interessierte Referentin: Evelyn Haller – Pädagogin, systemische Beraterin, systemische Supervisorin und Coachin

WEBINAR

Seelische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen im Blick Zeit: Do., 8. Oktober 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Erwachsene, Interessierte Referentin: Ulrike Saalfrank – Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche; Psychotherapeutin, Leitungstätigkeit in einem Jugendamt in Deutschland, ausgebildete Wissenschaftsjournalistin

WEBINAR

Mit Kindern sprechen statt schweigen Zeit: Do., 22. Oktober 2026 um 20 Uhr, über Zoom Zielgruppe: Eltern, Erwachsene, Interessierte Referenten: Christa Plank – Sexualpädagogin & ganzheitliche Entspannungstrainerin

Lust auf mehr ?

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Das vollständige Kursprogramm find Sie auf der KFS-Webseite.

Infos und Anmeldung: Tel. 0471 974 778 | info@familienverband.it www.familienverband.it

Follow us:

Hubert Fischer – Sexualpädagoge, Vorsitzender „Plattform Sexualpädagogik Südtirol“

ALLE WEBINARE SIND FÜR KFS-MITGLIEDER KOSTENLOS! Voraussetzung ist die KFS-Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 18 €).

Fotos © Canva

Oma, Opa und wir


Foto © KFS/Tessaro

VORWOR T UND INHALT

Liebe Familien, liebe Leserinnen und Leser, der August ist für viele Familien eine be­ sondere Zeit. Die Ferien schenken die Möglichkeit, den gewohnten Rhyth­ mus zu unterbrechen, gemeinsam unterwegs zu sein oder einfach den Alltag etwas ruhiger zu gestalten. Nicht jede Familie verreist, doch gerade die kleinen gemeinsamen Momente, ein Ausflug in die Berge, ein Eis auf dem Dorfplatz, ein gemeinsames Spiel oder ein gemütlicher Sonntag zuhause, schaffen Erinnerungen, die oft länger bleiben als jede Reise. Gleichzeitig wissen wir, dass auch die Ferien nicht immer frei von Verpflich­ tungen sind. Die Organisation des Fa­ milienlebens, die Verantwortung für Kinder und Angehörige sowie die vie­ len unsichtbaren Aufgaben, die täg­ lich erledigt werden müssen, begleiten viele Eltern das ganze Jahr über. Der sogenannte Mental Load ist deshalb eines der Themen dieser Ausgabe. Wir möchten dazu anregen, genauer hinzusehen, Verantwortung bewusst zu teilen und einander im Familienalltag zu entlasten.

Als Katholischer Familienverband Süd­ tirol liegt uns das Wohl der Familien am Herzen. Wir möchten Familien stärken, ihre Anliegen in Gesellschaft und Po­ litik vertreten und Mut machen, den eigenen Weg mit Zuversicht zu gehen. Dazu gehören auch die Fragen, wie wir unsere Kinder in ihrer Persönlichkeit bestärken, ihnen Vertrauen schenken und ihnen Werte vermitteln, die sie ein Leben lang begleiten. In dieser Ausgabe finden Sie darüber hinaus praktische Überlegungen rund um den Schultaschenkauf sowie Anregungen für eine bewusst gestaltete Familienzeit. In der Familienpolitik Sommerklausur besprachen wir unser Ziel, Familien in allen Lebensphasen zu begleiten und ihre Anliegen in Gesellschaft und Politik einzubringen. Buchempfehlungen laden dazu ein, den Sommer gemeinsam zu genießen und neue Kraft für den bevorstehen­ den Herbst zu sammeln. Ich wünsche Ihnen erholsame Som­ mertage, viele schöne Begegnungen und vor allem Zeit füreinander. Mö­

gen die Ferien Gelegenheit sein, das Wesentliche neu zu entdecken: das Geschenk der Familie, das von Liebe, Aufmerksamkeit und gegenseitigem Vertrauen lebt. Herzlichst

Sieglinde Aberham, Präsidentin

Inhalt 06 Familien Leben

Familienalltag im Kopf

07 Familien-Ratgeber

Schulkosten bei getrennten Eltern: Wer zahlt was?

08 Aus der Praxis gesprochen

Sonnenschutz leicht gemacht

04 Familien Leben

Mental Load – die unsichtbare Last in den Familien

Titelbild © Adobe Stock

09 Die Familien­ 10 12 21

agentur informiert Kinder und Glauben KFS-Intern Tipps & Hits

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Fachleute informieren Essen & Trinken Familienpolitik Im ganzen Land KFS-Familie in Not (FiN)

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FAMILIEN LEBEN

Mental Load – die unsichtbare Last in den Familien

Foto: Privat

Gerade ist für viele Familien Urlaubszeit, wo Mental Load oft besonders sichtbar wird. Wer denkt daran, die Strandtasche zu packen, genug Snacks einzustecken, Beschäftigung für die Autofahrt mitzunehmen oder daran, dass zu Hause noch die Wäsche gewaschen werden sollte, damit nach dem Urlaub nicht das Chaos wartet?

„Niemand kann deinen Mental Load von außen sehen, nicht einmal du selbst. Darum ist es so wichtig, ihn SICHTBAR zu machen. Erst dann kannst du etwas ändern.“ Isabel Huttarsch

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Mental Load beschreibt genau diese unsichtbare Denkarbeit. Es geht nicht in erster Linie darum, Aufgaben zu erledigen, sondern die Verantwortung für den Familienalltag im Kopf zu tragen: Termine koordinieren, an das sportärztliche Zeugnis denken, Wechselkleidung organisieren, überlegen, was heute gekocht wird. Wie Patricia Cammarata schreibt: „Dran denken ist auch ein To-do.“

Fußballtraining fährt, übernimmt Ca­ re-Arbeit. Den Mental Load trägt oft die Person, die vorher die Trainings­ zeiten im Kalender eingetragen, das

Die Arbeit beginnt lange vor der eigentlichen Aufgabe Mental Load hört nicht auf, wenn eine Aufgabe erledigt ist – er beginnt oft schon lange davor. Wer ein Kind zum

Trikot rechtzeitig gewaschen, eine Fahrgemeinschaft organisiert und daran gedacht hat, das Training wegen einer Geburtstagseinladung abzusagen.

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„Dran-Denken ist auch ein To-do.“ PATRICIA CAMMARATA

Warum die Verantwortung häufig bei Frauen liegt Warum tragen diese Last häufig Frau­ en? Nicht weil sie – quasi „per Ge­ schlecht“ – besser organisiert wären oder sich mehr kümmern möchten. Mit der Geburt eines Kindes schlei­ chen sich in vielen Familien traditio­ nelle Rollenbilder wieder ein (Mann geht arbeiten – Frau kümmert sich um Kind und Haushalt) – und halten sich hartnäckig, u.a. weil Care-Ar­ beit gesellschaftlich nicht als Arbeit gilt, sondern als „Dienst aus Liebe" verklärt wird. Wer eine gute Mutter sein will, küm­ mert sich schließlich gern, so das Bild.


FAMILIEN LEBEN

60 JAHRE KFS

Verantwortung teilen Mental Load ist deshalb kein Frauenthema, sondern ein Familienthema – eine Frage, wie Verantwortung in einer Partnerschaft ge­ teilt wird. Echte Wertschät­ zung ist wichtig – doch ent­ lastet sie nicht, wenn sie als „Sie macht das so gut und kann das halt besser als der Mann“ daherkommt. Erst wenn Verantwortung gemeinsam übernommen

Neben der mentalen Arbeit kosten auch emotionale Arbeit und soziale Verpflichtungen enorm viel Energie.

wird, verändert sich auch der Alltag. Ein erster Schritt ist, Mental Load sichtbar zu machen: Wer denkt im Laufe eines Tages woran? Anschließend kann bespro­ chen werden, wer für wel­ che Bereiche die Verant­ wortung übernimmt – mit klaren Absprachen statt bloßer Mithilfe. Wichtig ist, im Gespräch zu bleiben, denn Familien verändern sich und damit auch ihre Bedürfnisse.

Ein Vorbild für die nächste Generation Kümmern ist keine Frauen­ kompetenz, sondern etwas, das sich lernen lässt – wie Kochen oder der Umgang mit Finanzen. Und Kinder lernen genau hier am meisten: nicht aus dem,

was Eltern sagen, sondern aus dem, wer in der Familie „automatisch" zuständig ist. Wird Verantwortung sicht­ bar geteilt und offen darü­ ber gesprochen, ist das die beste Mitgift für die nächste Generation.

Monika Kompatscher, Counsellor & Psychologin www.monika-kompatscher.com; info@monika-kompatscher.com; +39 333 60 69 030

Foto: Privat, Manuela Tessaro

Wer denkt in der Familie an den Arzttermin der Kinder?

Foto: © magnific

Dass genau darin die Be­ lastung liegt, wird oft spät erkannt. Selbst wenn bei­ de Eltern berufstätig sind, bleibt diese unsichtbare Planungsarbeit häufig an der Mutter hängen – und dazu oft auch der Emoti­ onal Load: die Verantwor­ tung für Stimmung und Har­ monie in der Familie, dafür, dass es allen gut geht.

Familien-Abenteuer für Naturentdecker*innen Spannendes zu erleben in Trauttmansdorff: Familien finden hier neben einer vielfältigen Pflanzenwelt auch kleine feine Oasen für Tiere. Kinder und Jugendliche erwarten zahlreiche Erlebnisstationen, die bespielt und entdeckt werden möchten. Natur und Spaß in einem!

Mehr Infos: trauttmansdorff.it

TIPP: Ermäßigtes Familienticket sichern!

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FAMILIEN LEBEN

60 JAHRE KFS

Familienalltag im Kopf: Was Mental Load wirklich bedeutet und wie wir Verantwortung fair teilen Wie sind Sie auf Mental Load aufmerksam geworden? Monika Kompatscher: Ich begleite als Counsellor & Psychologin vor al­ lem Eltern, insbesondere Mütter. Das Thema Erschöpfung begegnet mir in meiner Arbeit immer wieder und auch persönlich in meinem eigenen Alltag und Umfeld. Dieser Belastung durch die dauerhafte Zuständigkeit

Mental Load macht sichtbar, was vorher oft nur als diffuses Gefühl von ‚Ich kann nicht mehr‘ wahr­ genommen wurde.

Foto: Privat, Manuela Tessaro

Drei Fragen an Monika Kompatscher, Counsellor & Psychologin

gibt der Begriff Mental Load endlich einen Namen. Er macht sichtbar, was vorher oft nur als diffuses Gefühl von „Ich kann nicht mehr" wahrgenom­ men wurde. Was ist der häufigste Irrtum beim Thema Mental Load? Monika Kompatscher: Dass es nur um Hausarbeit geht. Tatsächlich geht es um Verantwortung. Wer ständig an Termine, Pausenboxen, Nachmit­ tagsprogramm oder Geburtstagsge­ schenke denkt, trägt eine unsichtbare Last – auch wenn andere einzelne Aufgaben übernehmen. So entsteht schnell eine Aufteilung in „Familien­ manage/in" und „Assistent/in". Das ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe, denn Verantwortung lässt sich nicht einfach delegieren. Außerdem su­ chen wir nach individuellen Lösungen, für ein strukturelles, gesellschaftliches Problem: Familien sind aufgrund die­ ser Zuschreibungen belastet und da braucht es ein Umdenken. Was möchten Sie Familien mitgeben? Monika Kompatscher: Es geht nicht um eine 50:50-Aufteilung. Entschei­ dend ist, Verantwortung gemeinsam

Monika Kompatscher ist Psychologin und ausgebildete systemische Professional Counsellor in Südtirol.

zu tragen, darüber im Gespräch zu bleiben und anzuerkennen, wie viel unsichtbare Arbeit Familienleben tat­ sächlich bedeutet. Wenn diese Arbeit sichtbar wird, entsteht die Möglich­ keit, sie gerechter/gleichberechtigter zu fair-teilen. Die Familien sind nicht allein mit dieser Herausforderung, son­ dern wir dürfen uns untereinander austauschen und neue Wege finden.

Entscheidend ist, Verantwortung gemeinsam zu tragen und anzuerkennen, wie viel unsichtbare Arbeit Familienleben tatsächlich bedeutet. 6

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INTERVIEW BEATRIX UNTERHOFER


FAMILIEN-RATGEBER

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Schulkosten bei getrennten Eltern: Wer zahlt was?

Foto: Privat, © Shutterstock

Die neue Schultasche ist somit kein Fall für den Regelunterhalt, sondern eine Sonderausgabe, an der beide Elternteile nolens volens mitzahlen müssen.

DDr. Verena Brunner ist Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Familien- und Erbrecht mit eigener Kanzlei in Percha / Bruneck

Aus Ihrer Idee wird ein Buch. WW

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Ob Manuskript, Idee oder Herzensprojekt: wir machen Ihr Buch. Von A bis Z. Lektorat, Gestaltung, Druck und Vermarktung. Aus Ihrem Südtiroler Verlag!

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Schultasche, Bücher, Tablet: Nicht bei allen Schulkosten ist auf den ersten Blick klar, wer dafür aufkommen muss.

die Schulmensa und Spe­ sen für eintägige, von der Schule organisierte Lehraus­ flüge. Zu den außerordent­ lichen Schulspesen, welche extra bezahlt werden müs­ sen, zählen hingegen unter anderem Einschreibekos­ ten für Kinderhort, Kinder­

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Das Einvernehmensproto­ koll vom 26.11.24, welches zwischen Landesgericht Bozen, Nationaler Beob­ achtungsstelle für Familien­ recht und einigen weiteren Institutionen ausgearbeitet wurde, schafft hier Klarheit. Im Regelunterhalt enthal­ ten sind die alltäglichen und regelmäßig wieder­ kehrenden Ausgaben für das Kind: Dazu zählen bei­ spielsweise das allgemeine Schul- und Schreibmaterial wie Kugelschreiber, Hefte,

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Liebe Betroffene, gerade zum Schulstart wird das Familienbudget or­ dentlich strapaziert: neue Bücher, Hefte und nicht zu vergessen: die heiß be­ gehrte neue Schultasche. Bei getrennten Eltern stellt sich dabei schnell die Fra­ ge: Welche Kosten sind bereits im Regelunterhalt enthalten? Was muss extra bezahlt werden?

Gerade zum Schulstart kann die Kostenfrage zwischen getrennten Eltern für Diskussionen sorgen.

garten, Schulen und Uni­ versitäten. Dazu kommen Lehr- und Wörterbücher, Schultaschen, technische Ausstattungen sowie kos­ tenintensive Schul- und Lehrmittel (z.B. sofern vor­ geschrieben, Computer oder Tablets, usw.), Nachhilfe und Privatunter­ richt sowie Schulreisen mit Übernachtungen. Eltern können jedoch auch an­ derweitige individuelle Ab­ machungen treffen, wenn sie beide damit einverstan­ den sind.

WW

Liebes Familienratgeberteam, meine Ex-Frau möchte, dass ich die Hälfte der Kosten für die neue Schultasche unserer gemeinsamen Tochter übernehme. Ich bin damit jedoch nicht einverstanden. Ich zahle ihr jetzt schon monatlich 450 € an Unterhalt und bin der Meinung, dass damit der Kauf einer neuen Schultasche gedeckt sein sollte. Könnt ihr mir bitte weiterhelfen, wer für den Kauf von kostspieligen Schulmaterialien aufkommt?

Fleimstaler Straße 4 · Neumarkt · Tel. +39 0471 813 482 · info@effekt.it

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60 JAHRE KFS

AUS DER

AUS DER PRAXIS GESPROCHEN

Sicher durch den Sommer: Sonnenschutz leicht PRAXIS gemacht

GESPROCHEN

Diese können verhindert werden, wenn man das ABC des Lichtschutzes kon­ sequent umsetzt: Auswei­ chen, Bekleiden, Cremen.

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Sonne be­ ginnt bereits im Kindesalter. Denn durch Sonnenbrände in dieser frühen Phase er­ höht sich das Hautkrebsrisiko im späteren Leben massiv. Säuglinge und Kleinkinder sollten möglichst überhaupt keiner Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Zudem schützt längst nicht jedes Kleidungsstück effektiv vor dem gefährlichen UV-Licht. Helle Baumwoll- T-Shirts las­ sen noch bis zu 20 Prozent der UV-Strahlung auf die Haut durch. Auch wer die Punkte A und B, also Ausweichen und Bekleiden, konse­ quent umsetzt, macht den Schutz erst mit C, also dem Cremen, komplett. Das gilt gerade für Menschen, die beruflich viel im Freien tätig sind. Dazu zählen Beschäf­ tigte im Bau- und Landwirt­ schaftsbereich, in der Müll­ abfuhr, in Kindergärten, im Sportunterricht sowie in der Fensterreinigung.

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Bei der Auswahl geeigneter Sonnenschutzmittel kommt es neben der Intensität der UV-Strahlung auch auf das Alter und den individuellen Hautzustand an. Wer auf bestimmte In­ haltsstoffe wie Konservie­

rungsmittel, Duftstoffe und Emulgatoren empfindlich reagiert, braucht ebenfalls spezielle Präparate. Am besten lassen Sie sich individuell in der Apotheke beraten.

Stephan Peer, Gebürtiger Brixner und Apotheker aus Leidenschaft. Nach dem Studium in Halle an der Saale und beruflichen Aufenthalten im Ausland führt er seit 2007 zusammen mit seinem Bruder die Apotheken Peer in Brixen und Lana. Sein Hauptaugenmerk liegt auf Service und Beratung und mit Vorliebe versucht er, komplizierte Zusammenhänge mit einfachen Worten zu erklären.

Fotos: Adobe Stock, Magnific, Privat

Der Wunsch, gut auszusehen, verleitet viele Menschen dazu, sich ausgiebig in natürlicher oder künstlicher Sonne zu bräunen – bis hin zur Gefährdung der Haut. Dadurch kommt es zu einer beschleunigten Hautalterung sowie einem erhöhten Risiko für lichtbedingte Hautkrankheiten und Hautkrebs.


DIE FAMILIENAGENTUR INFORMIER T

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Kinderschutz in der Kleinkindbetreuung In den Kleinkindbetreuungsdiensten in Südtirol sind Qualitäts­ entwicklung und -sicherung sowie Kinderschutz fest verankert.

Die Qualitätsstandards von 2017 verpflichten alle Dienste, Kinder kör­ perlich, geistig und sexuell zu schüt­ zen. Bei Verdachtsfällen folgen die Mitarbeitenden klaren Schutzregeln; die Leitung informiert Stellen wie So­ zialdienste, Jugendgericht, Gerichts­ behörde, das Amt für Kinder- und Jugendschutz oder die Kinder- und Jugendanwaltschaft.

Foto: LPA/Katharina Fleischmann

Jeder Dienst verfügt über ein eigenes Kinderschutzkonzept, das Fachkräfte unterstützt, bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls – etwa durch Vernachlässigung oder traumatische Erfahrungen – richtig zu handeln. Dafür sind Kindertagesstätten, Kinderhorte und Tagesmütterdienste eng mit den zuständigen Diensten im Sozial­ raum vernetzt. Tauschten sich über den Kinderschutz in der Kleinkindbetreuung aus: Von links: Ulrike Loch (Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen), Barbara Ruzzon (Akademische Mitarbeiterin Kinder- und Jugendanwaltschaft), Cristina Tomio (Pädagogin Sozialgenossenschaft Coccinella), Landesrätin Rosmarie Pamer, Monika Conrater (Direktorin der Familienagentur) und Francesca Marangoni (Pädagogin Sozialdienste Bozen).

Kinderschutz im Fokus Bei einem Netzwerktreffen der Fami­ lienagentur, zudem pädagogische Fachkräfte sowie Expertinnen und Experten aus Pädagogik, Sozial­ bereich und Justiz geladen waren, standen frühkindliche Betreuung, Kin­ derschutz als Qualitätsmerkmal sowie das frühzeitige Erkennen von Risiken im Mittelpunkt. Ziel ist ein rasches, abgestimmtes Handeln im Sinne des Kindes. Familienlandesrätin Rosmarie Pamer betonte die besondere Schutz­ bedürftigkeit kleiner Kinder und die Bedeutung verlässlicher Betreuung.

Schutz ist eine gemeinsame Aufgabe und hat höchste Priorität“, so Pamer. Eine qualitativ hochwertige und ver­ lässliche Kleinkindbetreuung sei eine wesentliche Grundlage, um Kinder zu schützen und Familien bei der Ver­ einbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Südtirol hat das Angebot der Klein­ kindbetreuung in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Gleichzeitig setzt die Familienagentur stark auf Qualitätssicherung und -ent­ wicklung, denn das Wohl des Kindes ist zentraler Grundsatz der rechtlichen Rahmenbedingungen. Für die Füh­ rung einer Kindertagesstätte, einer betrieblichen Kindertagesstätte oder eines Tagesmütter- und Tagesväter­ dienstes ist eine Akkreditierung durch die Familienagentur erforderlich.

„Kinder, insbesondere in den ersten Lebensjahren, sind ein besonders verletzlicher Teil unserer Gesellschaft. Ihr

„Die Kleinkindbetreuungsdienste sind sichere Orte für Kinder. Entscheidend ist, dass Fachkräfte gut vernetzt sind,

ihre Verantwortung wahrnehmen und im Bedarfsfall kompetent reagieren können“, sagte Monika Conrater, Di­ rektorin der Familienagentur. Fachli­ cher Austausch und kontinuierliche Weiterbildung seien dafür entschei­ dend. Bei der Tagung wurden Themen wie das Verhalten von pädagogischem Personal und mögliche Grenzverlet­ zungen, Formen emotionaler Ver­ nachlässigung sowie die Rolle der Kinder- und Jugendanwaltschaft vertieft. Benno Baumgartner, bis vor kurzem als Jugendrichter beim Ju­ gendgericht Bozen tätig, legte nahe, dass Verdachtsfälle von der Leitung den Sozialdiensten oder dem Jugend­ gericht gemeldet werden sollte.

Die Inhalte dieser Seite werden von der Familienagentur zur Verfügung gestellt.

LPA/FA/GB

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KINDER UND GLAUBEN

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Sonntag zuhause feiern Der Duft von frischem Kaffee, das warme Licht einer Kerze und ein Moment des Innehaltens – für viele ist der Sonntag der wohlverdiente Ausklang der Woche. Doch im Licht des Glaubens ist er genau das Gegenteil: Er ist der allererste Tag! Als Tag der Auferstehung steht der Sonntag für den glänzenden Beginn der neuen Schöpfung. Er ist ein wöchentliches Osterfest, ein Tag des Neuanfangs und ein großes Geschenk Gottes an uns. Bevor die Pflichten des Alltags uns wieder einholen, dürfen wir zuerst feiernd aufatmen. Doch wie schaffen wir es, diesen heiligen Start in die Woche im Trubel des Familienlebens ganz bewusst zu erleben? Wir müssen dafür nicht weit reisen, denn wir begegnen Gott in der Küche beim gemeinsamen Waffelbacken oder im Wohnzimmer beim Entzünden des Sonntagslichts.

um den Sonntag zu etwas Besonderem zu machen. Es sind die kleinen, greifbaren Rituale, die unseren Kindern tief im Gedächtnis bleiben und den Tag spürbar vom Alltag abheben. Indem wir den Sonntag gemeinsam mit allen Sinnen feiern, ver­ wandeln wir unser Zuhause in eine kleine Hauskirche, in der Gottes Gegenwart im ganz Gewöhnlichen aufleuchtet.

Es braucht oft gar keine großen Gesten oder kom­ plizierten Vorbereitungen,

Lassen Sie sich inspirieren und starten Sie voller Freude in die neue Woche!

Auf der folgenden Seite ha­ ben wir ein paar einfache, aber wirkungsvolle Ideen ge­ sammelt, wie Sie den Sonn­ tag zuhause zu einem echten Fest für die ganze Familie ma­ chen können.

Gemeinsam den Alltag n e h c e r b r e t un

Ein Sonntagslicht anzünden Wählt eine große Kerze aus, die ihr ab sofort jeden Sonntag beim Frühstück anzünden wollt. Die Kinder wollen beim Anzünden der Kerze mit Streichhölzern und beim Auslöschen beteiligt werden.

Illustration by Storyset

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KINDER UND GLAUBEN

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Der Sonntagsduft: Weihrauch Dass der Sonntag ein besonderer Tag ist, merken wir am Duft in der Wohnung. Dafür werden Weihrauchkörner auf ein Stövchen, in die Schale (ohne Wasser) einer Duftkerze oder auf etwas Alufolie auf der Herdplatte (bei niedrigster Stufe) erwärmt.

Das besondere Frühstück Sonntags ist vielleicht Zeit für ein besonderes Frühstück. Hier ein schnelles Waffel-Rezept: Zwei Eier mit vier gehäuften Esslöffel Mehl und vier Esslöffel Milch vermengen. Eine Prise Backpulver dazugeben. Backen und danach mit Puderzucker bestreuen!

Einen Gottesdienst besuchen: oder anders danken

Foto © KFS/Sollbauer

Die christliche Tradition macht aus, dass der Sonntag ein Ruhetage ist, der den Alltag unterbricht. Der Besuch eines Gottesdienstes in eurer Pfarrgemeinde kann so eine Unterbrechung sein. Oder ihr schafft einen anderen Moment, Gott zu danken. Ihr sagt: „Danke Gott für dieses Leben. Heute danken wir besonders für...!“

Manuela Unterthiner Mitterrutzner

Lisa Huber

geistliche Assistentin im KFS

KFS-Bezirksleiterin Bozen

Perfektion bis ins kleinste Detail. Als größte Druckerei Südtirols verbinden wir handwerkliches Können mit innovativen Technologien. So entstehen vielfältige Druckprodukte in höchster Qualität. Seit über 130 Jahren.

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KFS-INTERN

KFS feierte Jubiläum am historischen Gründungstag

Fotos © KFS/Manuela Tessaro

Am 27. Mai 1966, vor 60 Jahren, wurde im damaligen Hotel Post in der Bozner Innenstadt der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) von 31 Personen (22 Männer und 9 Frauen) in Anwesenheit von Notar Giovanni Nicolodi und Monsignore Pius Holzknecht gegründet.

27.05.2026 Zusammen mit Ehrengästen, Wegbereitern, Ehren- und Hauptamtlichen feierte der KFS „60 Jahre KFS“.

Dieses besondere Jubiläum wurde exakt genau an diesem Datum mit einem feierlichen Festakt gemeinsam mit Ehrengästen, Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft gefeiert. An der Feier nahmen unter ande­ rem Familienlandesrätin Rosmarie Pamer, Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder, KFS-Vizepräsiden­ tin Angelika Mitterrutzner, Mitglieder des Vorstands, KFS-Geschäftsführerin Samantha Endrizzi sowie das KFS-Bü­ roteam teil. „Der KFS ist ein starker, großer Verband an der Seite aller Familien!“, sagte Familienlandesrätin Rosmarie Pamer, die auch die Gruß- und Segenswün­ sche von Landeshauptmann Arno Kompatscher überbrachte.

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Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder betonte in seinen Grußworten: „Seit 60 Jahren brennt die KFS-Kerze sehr stark und der Familienverband ist ein Anker für alle Familien in Südtirol!“ Auch Toni Fiung, Familienseelsorger des Landes, der mehr als 20 Jahre geistlicher Assistent im KFS war, hob die Bedeutung des Verbandes hervor und sprach von „neuen Impulsen, großem, wirkungsvollem Netzwerk und sozialpolitischem Engagement“ des KFS.

Ein besonderer Moment der Feier war die Anwesenheit von Gertraud Nössing Oberrauch, die als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für ihr langjähriges Engagement und ihre Verbundenheit mit dem Verband ein Geschenk erhielt. Gemeinsam mit Heinz Zelger, der leider verhin­ dert war, zählt sie zu den letzten le­ benden Zeitzeugen der KFS-Grün­ dung im Jahr 1966. KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham erinnerte in ihrer Festrede an die Bedeutung des Grün­

„Damals hatten einige Menschen die Idee, etwas Dauerhaftes aufzubauen: einen Verband, für die Familien, der Menschen verbindet, Familien stärkt und Gemeinschaft trägt“ KFS-PRÄSIDENTIN SIEGLINDE ABERHAM


KFS-INTERN

Tessaro

KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham erinnerte an die Bedeutung des Gründungstages, den Mut, die Weitsicht und die Überzeugungskraft jener Menschen, die vor sechs Jahrzehnten den Grundstein für den Verband gelegt haben.

Fotos © KFS/Manuela

dungstages und würdigte den Mut, die Weitsicht und die Überzeugungs­ kraft jener Menschen, die vor sechs Jahrzehnten den Grundstein für den Verband gelegt haben. Der KFS habe sich in den vergange­ nen 60 Jahren stetig weiterentwickelt und auf gesellschaftliche Verände­ rungen sowie die Bedürfnisse der Familien reagiert, ohne dabei seine grundlegenden Werte aus den Au­ gen zu verlieren. Besonders hervor­ gehoben wurde die Bedeutung des Ehrenamtes: „Ein Verband lebt nicht von Strukturen oder Namen allein. Er lebt von den Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne schauen.“

„Der KFS packt an und versucht Lösungen zu finden.“ KFS-PRÄSIDENTIN SIEGLINDE ABERHAM

Der Katholische Familienverband Süd­ tirol versteht sich seit seiner Gründung als Ort der Begegnung, des Mitein­ anders und der Solidarität. Auch in Zukunft wolle man den Verband mit Engagement, Zusammenhalt und Zu­ versicht weiterführen, um Familien zu stärken und zu begleiten. „Ich möchte unterstreichen, dass für alle Familien in Südtirol vor allem bei uns im KFS seit nunmehr 60 Jahren sehr viel an Angeboten und konkreter Unterstützung umgesetzt wird. Der KFS schaut kritisch, beobachtet, aber anstatt zu demonstrieren, packt er an und versucht Lösungen zu finden und bietet – wo möglich – Projekte und Angebote an. Dies ist vor allem durch unsere inzwischen 123 aktiven Zweigstellen im ganzen Land und durch die über 80.000 ehrenamtliche Stunden für Familien in Südtirol, möglich“, so Aberham.

Familienlandesrätin Rosmarie Pamer würdigte den KFS als starken, großen Verband an der Seite aller Familien.

v.l.: Stephan Konder, Sieglinde Aberham, und Gertraud Nössing Oberrauch.

Sieglinde Aberham und Toni Fiung, ehemaliger geistlicher Assistent im KFS, sprachen über die Bedeutung des Verbandes.

BEATRIX UNTERHOFER 04| 2026

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KFS-INTERN

KFS-Familienfest in Brixen

„Es gibt einen Ort, wo wir immer ‚dahoam‘ sind, und das ist in der Familie!“ Fotos © KFS/Manuela Tessaro

Mit einem großen und lebendigen Familienfest wurde am Familiensonntag im Vinzentinum in Brixen das 60-jährige KFS-Bestehen gefeiert. Zahlreiche Familien, Kinder, Ehrenamtliche, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik nahmen am Jubiläumsfest teil. Der Festtag begann mit einem feierlichen Famili­ engottesdienst, zelebriert von Bischof Ivo Muser und musikalisch umrahmt vom Jugend- und Kinderchor Vahrn. „Es gibt einen Ort, wo wir immer ‚dahoam‘ sind und das ist in der Familie, egal, was in deinem Leben passiert, nach Hause kannst du immer kommen, die Tür zum Elternhaus steht immer offen,“ erinnerte sich der Bischof an die Worte seiner Eltern, als er das Zu­ hause verließ.

„Segnet oft eure Familien, erklärt ihnen die Bräuche und Traditionen, damit die Welt der Kirche in die Familie kommt.“ BISCHOF IVO MUSER

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31.05.2026 v.l.: Landtagsabgeordnete Waltraud Deeg, KFS-Vizepräsidentin Angelika Mitterrutzner, KFS-Prösidentin Sieglinde Aberham, Bischof Ivo Muser, geistliche Assistentin im KFS Manuela Unterthiner Mitterrutzner mit Nichte Viktoria, KFS-Vizepräsident Julian Stuefer, KFS-Geschäftsleitung Samantha Endrizzi und Brixens Stadträtin Bettina Kerer.

Die große Bedeutung vom Familiensonntag und vom Ehrenamt, von der Ge­ meinschaft und der Famili­ enarbeit, betonte KFS-Prä­ sidentin Sieglinde Aberham in ihrer Ansprache denn „genau dieses Miteinander macht unseren Verband seit mittlerweile 60 Jahren aus: Gemeinschaft erleben, füreinander da sein und Menschen verbinden“. Mit Blick auf die Entwicklung des Ver­ bandes erklärte sie: „Hinter dem KFS stehen nicht nur Projekte, Veranstaltungen oder Angebote – hinter dem KFS stehen Menschen. Menschen mit Herz. Menschen, die Zeit schenken. Menschen, die Verantwortung übernehmen.“ Gerade in einer Zeit zu­ nehmender gesellschaft­ licher Herausforderungen brauche es Orte der Be­

Bei der KFS-Familiensonntags­messe wurde der Bischof von den Kindern gesegnet.

Mit Herz und Einsatz dabei: Einige unserer freiwilligen Helfer/innen beim Familien­fest.

Kinder- und Jugendchor Vahrn


KFS-INTERN

Für Begeisterung sorgten unter anderem Hüpfburg, Rollrutsche, Kletterturm, Schmink­ ecke, Bastelstationen, Holzwerkstatt, Spiele sowie das Kasperletheater und die Zaubershow am Nachmittag.

Fotos © KFS/Manuela

Tessaro

gegnung und des Zusammenhalts. „Unsere Gesellschaft ist schneller geworden, der Alltag oft hektischer und die Herausforderungen für Familien größer. Umso wichtiger sind Orte, an denen Menschen einfach Mensch sein dürfen“, so die KFS-Prä­ sidentin. Mit den Worten „der KFS ist für die Gesellschaft eine wichtige Säule!“, überbrachte Brixens Stadträtin Bettina Kerer die Glückwünsche der Bischofsstadt. Anschließend verwandelte sich das Gelände des Vinzentinums in einen bunten Treffpunkt für Familien mit Spiel, Musik, Begegnung und vielfäl­ tigen Mitmachangeboten für Groß und Klein. Auch kulinarisch und musikalisch wurde den Besucherinnen und Be­ suchern einiges geboten. Ein besonderer Dank galt den vielen Ehrenamtlichen, Mitarbeiterinnen und Mitar­ beitern sowie allen Wegbe­

gleiterinnen und Wegbegleitern des Verbandes. „Ohne euren Einsatz, eure Zeit, euren Ideen und euer Herzblut wäre vieles nicht möglich gewesen“, betonte Aberham. Ebenso dankte sie dem Organisa­ tionskomitee und den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die das Ju­ biläumsfest vorbereitet haben. „Familien leisten täglichGroßartiges. Sie schenken Liebe, geben Geborgenheit, vermitteln Werte und tragen unsere Gesellschaft“, sagte Aberham. Deshalb sei es wichtig, Familien sicht­ bar zu machen, wertzuschätzen und zu stärken. Das Jubiläumsfest stand unter dem Motto „Feiern. Danken. Weitertragen.“ und spiegelte genau diesen Gedan­ ken wider: Gemeinschaft erleben, Begegnungen ermöglichen und ge­ meinsam nach vorne blicken.

Der KFS blickt auf sechs Jahrzehnte engagierter Familienarbeit in Südtirol zurück und setzt sich weiterhin für die Anliegen und Stärkung der Familien im Land ein. BEATRIX UNTERHOFER


KFS-INTERN

Franziskus, Klara und Antonius im Mittelpunkt Am 13. Juni, dem Namenstag des heiligen Antonius von Padua, hat der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) sein neues Kinder- und Bilderbuch „Franziskus, Klara & Antonius“ vorgestellt. Die Erstpräsentation fand bewusst in der Franz-und-Klara-Kapelle am Franziskusweg am Tobl in Sand in Taufers statt und verband damit symbolisch die drei Heiligen, die im Mittelpunkt des Buches stehen. Nach den erfolgreichen Kinder- und Bilderbüchern über den heiligen Ni­ kolaus und den heiligen Martin setzt der KFS seine Reihe über bedeutende christliche Persönlichkeiten fort. Die Idee zu dieser Buchreihe geht auf den ehemaligen Geistlichen Assistenten des des Katholischen Familienverban­ des Toni Fiung zurück. „Schon länger war klar, dass ein weiteres Buch dem heiligen Franziskus gewidmet sein sollte. Im Jahr seines 800. Todestages bietet sich das besonders an“, erklärt Co-Autor Karl Tschurtschenthaler vom KFS-Fachaus­ schuss Familienpastoral. Gleichzeitig sei es dem Autorenteam wichtig ge­

Die Autoren Karl Tschurtschenthaler und Manuela Unterthiner Mitterrutzner mit Illustratorin Ruth Oberschmied

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Autoren, Ehrengäste und die Mitglieder des KFS-Fachausschusses Familienpastoral bei der Präsentation des Buches.

wesen, mit der heiligen Klara auch eine Frau einzubinden. Ergänzt wird das Trio durch den heiligen Antonius, einen der beliebtesten Volksheiligen der katholischen Kirche. Das Buch erzählt die Lebensgeschich­ ten von Franziskus, Klara und Antonius auf kindgerechte Weise. Aber nicht nur, „denn auch Erwachsene können vom Buch profitieren, weil die Heiligen nichts an Aktualität verloren haben, sondern ganz im Gegenteil auch Wegweiser und Inspiration für ‚die Großen’ sind!“, weist Manuela Unterthiner Mitterrutzner (Co-Autorin und geistliche Assistentin im KFS) auf die breite Lesezielgruppe hin. Ergänzt werden die Geschichten durch weiterführende Informationen, ein Gebet sowie den Sonnengesang in moderner und kindgerechter Spra­ che. Die Illustrationen stammen – wie bereits bei den Vorgängerbänden – von der Illustratorin Ruth Oberschmied. Karl Tschurtschenthaler verfasste die

Erzähltexte, Manuela Unterthiner steuerte ergänzende Texte und Ge­ bete bei. Das Buch richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grund­ schulalter, auch an die Erwachsenen­ welt und eignet sich sowohl zum Vor­ lesen als auch zum Selberlesen. Die Geschichten sind in kurze Abschnitte gegliedert und können dadurch in kleinen Etappen gelesen werden. Der Katholische Familienverband hofft, dass das Buch bei Familien, Groß­ eltern, Kindergärten, Schulen und Pfarrgemeinden Anklang findet. Das Buch „Franziskus, Klara & Anto­ nius" ist um 10 Euro im KFS-Shop und im Buchhandel erhältlich. Beim Kauf von 10 Büchern erhält man ein Buch als Geschenk dazu. Infos unter www.familienverband.it

Foto © KFS

KFS-Buchpräsentation in Sand in Taufers


KFS-INTERN

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Der KFS in den Medien stark vertreten Die neue PodcastFolge ist da: Der Tag für wen? 04.05.2026 Anlässlich des Treffens der europäischen Familienorganisationen sprach Angelika Mitterrutzner im RAI-Morgentelefon mit Matthias Dantlgraber, Bun­ desgeschäftsführer vom Familienbund der Katholiken in Deutschland (Bild oben). Auch im TV sprach die KFS-Vizepräsidentin über den KFS und das 60-jährige Jubiläum. Das Interview wurde am 20. Juni 2026 in der Sendung Beziehungsweise. einfach.ethisch.leben. auf RAI Südtirol ausgestrahlt. Gedreht wurde be­ reits im Mai 2026 (Foto unten: Angelika Mitterrutzner, Astrid Kofler und Claudia Schuler).

Es gibt Feiertage, Festtage, ... doch jede Woche gibt es einen Tag, der eigentlich auch ganz besonders ist oder es zumindest sein sollte. Von welchem Tag wir sprechen, was dieser uns bieten kann und wie wir ihm diesen besonderen Stellenwert geben können, darüber spricht Julian Stuefer in der neu­ en Folge von „Lust auf Familie“ mit Margareth Mair Engl und Manuela Unterthiner Mitterrutzner.

Jetzt einfach reinhören: https://open.spotify.com/ show/2S6PM5yb1UwczM5GtqubMZ

10.9. – 13.9.2026 Neu! Nuovo!

20.05.2026

Ausstellung / Mostra

“Gentilezza” Sieglinde Aberham wurde von Radio Grüne Welle zum Gespräch eingeladen (unten) und präsentierte das neue Buch „Franziskus, Klara und Antonius“.

mit/con Scuola A.-Langer Schule BZ

15.06.2026

kinderfestival.it


KFS-INTERN

KFS-Ehrenamt im Mittelpunkt

Foto © KFS

Im Rahmen der KFS-Vorstandssitzung am 15. Juni 2026 wurden zwei Ehrungen nachgeholt. Edith Regele erhielt das Silberne Abzeichen für 13 Jahre Ehrenamt und Rosmarie Trenkwalder erhielt für 20 Jahre Mitarbeit das Goldene Abzeichen. Wir bedanken uns für den wertvollen Einsatz!

Neuer Schwung auf Social Media Seit Mitte Mai weht ein frischer Wind durch die Social Media Kanäle des KFS!

15.06.2026

KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham überreichte Rosmarie Trenkwalder (links im Bild) die Urkunde.

Fast täglich gibt es nun Neues zu entdecken: von Erziehungstipps oder Ideen für Aktivitäten als Familie über inspirierende Zitate bis zu Einblicken in die konkrete Arbeit des KFS – die Themenpalette wurde spürbar erweitert. Bekanntes, wie Veranstaltungshinweise, Rückblicke und Fotos von Events, bleibt natürlich erhalten. Unsere Social Media Kanäle, betreut von der externen Mitarbeiterin Noemi Bonell, wollen die bunte Vielfalt des KFS abbilden und nah an den Themen sein, die Familien wirklich bewegen. Rückmeldungen und Vorschläge sind jederzeit will­ kommen. Wer schon einen Blick gewagt hat, weiß: Da tut sich was! Und wer noch nicht vorbeigeschaut hat – höchste Zeit dafür. Scannt einfach die QR-Codes um auf Facebook und auf Instagram immer auf dem Laufenden zu bleiben. Wir freuen uns! Facebook: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Instagram: @kfs_familienverbandsuedtirol

Für ihre Mitarbeit wurde auch Edith Regele (links im Bild) von KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham geehrt.

TIPP FÜR DIE FIS-LESER/INN

EN

FAMILY DIREKT – PRONTO FAMILY! DER TELEFONISCHE BERATUNGSDIENST FÜR ALLE GENERATIONEN. Der telefonische Beratungsdienst für Südtirol ist seit gut drei Jahren aktiv und richtet sich an alle Generationen. Der Dienst entwickelte sich aus dem ursprünglichen Projekt des Elterntelefons heraus. Stress, Konflikte in Beziehungen, Belastungen im Rahmen der Arbeit, des Umfelds und der Familie oder Krankheit, können Beratung erfordern. Wir, das Beratungsteam (Psycholog/innen, Pädagog/innen und Familienberater/innen) sind für Sie da! Unvoreingenommen, kostenfrei und zeitnahe: Montag bis Mittwoch von 10 Uhr bis 12 Uhr telefonisch unter: 0471/1550900. Sie finden weitere Informationen unter: https://familydirekt.elterntelefon.it. Mitfinanziert wird das Angebot von der Stiftung Sparkasse. 20

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TIPPS & HITS

SER/INNEN

Fotos © Effekt! - Buchverlag

TIPPS & HITS FÜR DIE FIS-LE

60 JAHRE KFS

WOLLO TROLLY: „PLITSCH-PLATSCHBADESPASS“ SCHWIMMEN LERNEN MIT NOLLY Der ideale Lesespaß zum Sommeranfang und für die Badesaison – liebevoll erzählt, lehrreich gestaltet und perfekt für die warme Jahreszeit. Auf der Alm ist es so heiß, dass die Schafe unter ihrer dicken Wolle schwitzen. Papa Schaf hat die rettende Idee: Ein Bergsee ganz in der Nähe sorgt für Abkühlung. Doch während die Geschwister mutig ins Wasser springen, bleibt Wolli Trolly ängstlich am Ufer stehen. Zum Glück wartet dort Nolly, die freundlichste Schwimmlehrerin weit und breit. Ein liebevolles Buch über Mut, Vertrauen und die Freude am Wasser – für Kinder von 4 bis 7 Jahren. PLITSCH-PLATSCH-BADESPASS Autorin: Isabella Halbeisen | Effekt! - Buchverlag | Hardcover | 32 Seiten | ISBN 979-12-5532-163-7

DIE KUNST ZUFRIEDEN ZU SEIN Wahre Zufriedenheit beginnt dort, wo du dir selbst begegnest – und genau hier startet deine Reise ... Leo, ein Hase mit menschenähnlichen Zügen, kommt mit einem außergewöhnlichen Merkmal auf die Welt – einem kleinen Loch mitten auf seiner Brust. Dieses ungewöhnliche Merkmal birgt ein großes Geheimnis und wird zu einem zentralen Element seines Lebens. Ständig an seiner Seite: die Natur in ihrer Echtheit, Vielfalt und Vergänglichkeit, die dem ganzen Geschehen eine tiefere magische Dimension verleiht. Eine Inspirationsquelle für ein bewusstes Leben in Hingabe, Wertschätzung und Liebe. DIE KUNST ZUFRIEDEN ZU SEIN Autorin: Erika von Payr | Effekt! - Buchverlag | Hardcover | 180 Seiten | ISBN 979-12-5532-081-4

LUMI SPÜRT DIE WELT VOM KLEINEN REH MIT DER GROSSEN GABE Ein Bilderbuch für feinfühlige Kinder und für alle, die sie begleiten. Tief im grünen Wald lebt Lumi, ein kleines Reh mit riesengroßen Gefühlen. Es hört das Knistern eines Käfers auf einem Blatt, spürt die Trauer eines Freundes, noch bevor dieser ein Wort sagt. Doch manchmal wird ihm alles einfach zu viel. Ein einfühlsames Bilderbuch über Hochsensibilität: Die Autorin erklärt die Welt hochsensibler Kinder und hilft ihnen und ihren Begleitern, diese zu verstehen und anzunehmen.

Foto © Edition Raetia

LUMI SPÜRT DIE WELT Autorin: Sabrina Terzer| Effekt! - Buchverlag | Hardcover | 28 Seiten | ISBN 979-12-5532-140-8

KEEP OFF THE GRASS EIN KNIGGE FÜR DIE BERGE Was darf man, was sollte man lassen – und warum vergessen Tourist/innen in den Bergen manchmal die gute Kinderstube? Sylvia Rier verbindet Beobachtungsgabe, touristische Erfahrung und philosophische Schärfe zu einem zeitgemäßen Knigge für Reisende. In kurzen, prägnanten Kapiteln beleuchtet sie typische Situationen des Urlaubsalltags. Dabei moralisiert das Buch nicht, sondern lädt mit Witz und Klarheit dazu ein, das eigene Verhalten zu hinterfragen. Rier schreibt für Tourist/innen ebenso wie für Einheimische, für Bergbegeisterte, Gastgeber/innen und alle, die wissen möchten, wie ein respektvoller Umgang mit Landschaft, Menschen und Kultur gelingen kann. KEEP OFF THE GRASS Autorin: Sylvia Rier| Edition Raetia | 102 Seiten | ISBN 978-88-7283-993-5

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FACHLEUTE INFORMIEREN

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Sensible Kinder behutsam stärken: Sicherheit vermitteln und Selbstvertrauen fördern Manche Kinder beobachten zunächst aufmerksam, bevor sie sich sicher genug fühlen, um mit anderen in Kontakt zu treten. Besonders in größeren Gruppen wirken sensible Kinder deshalb häufig zurückhaltend oder unsicher. Diese anfängliche Vorsicht gegenüber unbekannten Situationen ist per se nichts Schlechtes.

Zunächst in kleinen Gruppen üben Kleine und überschaubare Gruppen bieten sensiblen Kindern einen ge­ schützten Rahmen, um Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Gemeinsame Treffen mit einem oder zwei anderen Kindern können dabei besonders hilfreich sein. Eltern können ihr Kind fragen, mit wem es gerne spielt, und gezielt Verabre­ dungen mit diesem Kind organisieren. Ruhige, überschaubare Spielplätze oder vertraute Orte eignen sich dafür besonders gut, da das Kind dort ohne großen Druck mit anderen in Kontakt kommen kann. Findet das Kind nur schwer ins ge­ meinsame Spiel, können die Eltern es anfangs unterstützen. Sie können vormachen, wie man ein anderes Kind anspricht, oder ein gemeinsa­ mes Spiel beginnen. Sobald das Kind

Foto: Privat, © Shutterstock

Eltern können ihr Kind unterstützen, indem sie ihm das nötige Sicherheitsgefühl vermitteln und ihm ausreichend Zeit geben. Dabei geht es nicht darum, die Zurückhaltung möglichst schnell zu überwinden, sondern dem Kind Schritt für Schritt positive Erfahrungen im Umgang mit anderen zu ermöglichen.

Selbstvertrauen entsteht, indem Kinder Dinge selbst ausprobieren dürfen.

selbstständig weiterspielt, sollten sie sich nach und nach zurückziehen. Auf diese Weise lernt es am Vorbild und sammelt eigene Erfolgserlebnisse. Selbstvertrauen entsteht im Tun Kinder entwickeln Selbstvertrauen, indem sie Dinge selbst ausprobieren dürfen. Hilfreich ist es, ihnen etwas zuzutrauen und gleichzeitig zu ver­ mitteln, dass sie bei Bedarf auf die Unterstützung ihrer Eltern zählen kön­ nen. Diese Sicherheit erleichtert es ihnen, sich auf neue und ungewohnte Situationen einzulassen.

Wenn sich das Kind in kleinen Runden zunehmend wohlfühlt, können die Gruppen schrittweise größer werden. Wichtig ist jedoch, stets darauf zu ach­ ten, was das Kind selbst möchte und womit es sich wohlfühlt. Nicht jeder Mensch fühlt sich in großen Gruppen wohl. Manche bevorzugen kleinere, ruhigere Runden, andere genießen viele Kontakte und lebhafte Situationen. Beides ist vollkommen in Ordnung. Besonders stärkend ist für ein Kind die Gewissheit, so angenom­ men zu werden, wie es ist und wie es sich fühlt.

Corinna Bertagnolli, Pädagogin und Mentaltrainerin, Beratung und Coaching für Familien www.corinna-bertagnolli.com; info@corinna-bertagnolli.com; +39 339 215 9126

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ESSEN ESSEN&&TRINKEN TRINKEN

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Kulinarisches Schülerprojekt Eine Projektgruppe mit den Schülerinnen Nadia Galiani, Simone Perecini, Magdalena Mitterhofer und Miriam Weissteiner aus den Maturaklassen 5d und 5c der Landeshotelfachschule Bruneck hat sich um das kulinarische Wohl bei unserer Auftaktveranstaltung im NOBIS am 6. März 2026 gekümmert. Dabei wurden verschiedene Gerichte serviert: Zwei der Rezepte stellen wir auf dieser Seite vor.

Gurken-Lachs-Canapés für 20 Stück

Blätterteig-Pasteten mit Beeren für ca. 20 Stück

Gurken waschen; mit Zestenreißer längs in regelmäßigen Abständen Streifen der Schale abziehen (dekorati­ ves Muster); in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden; beiseitestellen.

1.

Dillfähnchen von den Stielen zupfen, fein hacken (einige Spit­ zen für Garnitur aufbewahren); Frischkäse mit Zitronenschale, Zitronensaft, gehack­ tem Dill, Salz und Pfeffer glatt rühren; Creme in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen; auf jede Gurkenscheibe einen Tupfer setzen.

2.

Lachs in mundgerechte Stücke schneiden, locker aufrollen; auf die Frischkäsetupfer setzen; mit Kapern und restlichem Dill garnieren.

3.

Tipp: Die Canapés lassen sich 2–3 Stun­ den vor dem Servieren vorbereiten. Kühl lagern und erst kurz vor dem Servieren garnieren, damit Gurken und Lachs schön frisch bleiben.

Tessaro

Zutaten: 20 kleine Blätterteig-Pasteten, 200 g Beeren (z. B. Himbeeren, Blaubeeren). Für die Füllung: 200 g Beeren, Zitronensaft einer halben Zitrone, 200 g Puderzucker, 160 g Butter, 400 g Frischkäse, 1 TL Vanillezucker

Fotos © KFS/Manuela

Zutaten: ca. 1,5 kleine Salatgurken (ca. 20 Scheiben), 1 Stiel Dill + einige Spit­ zen extra zum Garnieren, 140 g Doppel­ rahmfrischkäse, Abgeriebene Schale und Saft von ca. ¼ Bio-Zitrone, Salz, Pfeffer, 200 g geräucherter Lachs (in Scheiben), 10 g Kapern (abgetropft)

Blätterteig-Pasteten auf Backblechen verteilen und im Ofen bei 200 °C Ober-/Unter­ hitze ca. 10 Minuten goldbraun backen.

1.

Beeren waschen und pürieren; mit Zitronensaft in einem Topf erhitzen, unter gelegentlichem Rühren ca. 7 Minuten köcheln lassen; abkühlen lassen.

2.

Butter und Puderzucker mit Handrührgerät cremig schlagen; abgekühltes Fruchtpüree, Frischkäse und Vanillezucker dazugeben; alles zu einer glatten Creme verrühren.

3. 4. 5.

Creme in eine Spritztüte füllen und abgekühlte Pasteten damit befüllen. Pasteten mit verschiedenen Beeren garnieren.

Tipps: • Pasteten können einige Stunden vorher gebacken werden. • Creme separat vorbereiten und kurz vor dem Servieren einfüllen, damit Blätterteig knusprig bleibt. • Das Fruchtpüree vor dem Unterrühren in die ButterFrischkäsemischung unbedingt abkühlen lassen, sonst gerinnt die Creme.

en Gutes Geling n wünsche ne, Nadia, Simo und Magdalena ! Miriam

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60 JAHRE KFS

FAMILIENPOLITIK

Gemeinsam die Zukunft der Familien gestalten Fotos @ KFS

Kürzlich fand die Klausur des Fachausschusses Familienpolitik des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) beim Hubenbauer in Vahrn statt.

Im Mittelpunkt standen aktuelle familienpolitische Herausforderungen sowie der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die SVP-Parlamentarierin Renate Gebhard, die ihre Teilnahme an der Klausur ursprünglich zugesagt hatte, konnte aufgrund einer zeit­ gleich stattfindenden Sitzung nicht persönlich teilnehmen. Sie über­ mittelte dem Fachausschuss ihre Antworten auf die vorbereiteten Fragen schriftlich. Darin informierte sie über den aktuellen Stand des Gesetzesvorschlags zur möglichen Senkung des Renteneintrittsalters für erwerbstätige Mütter. Demnach befindet sich der Vorschlag derzeit im zuständigen Gesetzgebungsaus­ schuss. Nach der Anhörung von Sachverständigen im Herbst soll die weitere parlamentarische Behand­ lung erfolgen. Für den Katholischen Familienverband Südtirol ist dieses Anliegen ein wichtiges Signal für eine stärkere Anerkennung der Erziehungs- und Betreuungsleistungen von Eltern und insbesondere von Müttern.

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v.l.: Vanessa Macchia, Samantha Endrizzi, Valentin Mair, Sieglinde Aberham, Angelika Mitterrutzner, Margareth Mair Engl, Norbert Kofler, Angelika Stampfl

Im Rahmen einer Online-Zuschal­ tung diskutierten die Mitglieder des Fachausschusses mit Gerhard Duregger, Geschäftsführer des Südtiroler Wirtschaftsrings. Ge­ meinsam wurden Themen aus dem KFS-Positionspapier erörtert, bei denen eine zukünftige Zusammenarbeit denkbar ist. Dazu zählen insbesondere die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die ideelle und finanzielle Anerkennung

Einsatz für Familie ist eine Investition in die Zukunft!


FAMILIENPOLITIK

60 JAHRE KFS

der unbezahlten Familienarbeit, die echte Wahlfreiheit für Familien sowie die Stärkung der Vaterrolle. Ebenso wurden die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen außerfamiliären Kinderbetreuung, leistbares Wohnen für junge Familien sowie Maßnahmen zur Erleichterung des Berufseinstiegs und der Beschäftigung von Jugendlichen thematisiert. Mit gezieltem gemeinsamen Einsatz verschiedener Organisationen, z.B. auch dem Wirtschaftsring, könnte Südtirol sich als Vorbild Italienweit etablieren. Es waren sich alle einig, dass Vorbilder z.B. vorbildhafte Betriebe, sichtbar gemacht werden sollen. Angelika Stampfl vom Verein AEB – Aktive Eltern von Menschen mit Behinderung – nahm an der Klausur teil und gab zuerst einen interessanten Einblick in die Geschichte der Arbeitsgruppe. Im Austausch standen Online-Austausch mit Gerhard Duregger, Themen wie Inklusion und Integration, die VerwenGeschäftsführer vom Südtiroler Wirtschaftsring zu dung einfacher Sprache, externe Lernorte sowie die gemeinsamen familienpolitischen Anliegen. Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten im Mittelpunkt. Der Katholische Familienverband Südtirol versteht sich als Partner und WIR FEIERN 60 JAHRE KFS Unterstützer anderer Vereine und Organisationen im Bereich Familie. Sein Ziel ist es, Familien in allen Lebensphasen – von 0 bis 99 Jahren – zu begleiten und ihre Anliegen in Gesellschaft und Politik einzubringen. In den vergangenen 60 Jahren konnten zahlreiche wichtige fami­ lienpolitische Anliegen umgesetzt werden. Gleichzeitig verändert sich die Welt stetig und bringt neue He­ rausforderungen mit sich. Der KFS Benefizveranstaltung zugunsten wird sich deshalb auch in Zukunft mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Familien die Unterstützung erhalten, Sa., 24.10.2026 die sie benötigen, damit mehr Fa­ Aperitiv ab 18 Uhr milien gegründet werden und dem Kabarett um 20 Uhr demografischen Wandel wirksam begegnet werden kann. Latsch, CulturForum

„Volle Kanne!“

Kabarett zwischen Burnout und Spezialauftrag mit Ingrid Lechner

MARGARETH MAIR ENGL LEITERIN KFS-FACHAUSSCHUSS FAMILIENPOLITIK

Anmeldungen ab sofort möglich:

Einfach QR-Code scannen! Weitere Infos unter: www.familienverband.it VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN

Feiern. Danken. Weitertragen.

gefördert von der Familienagentur

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60 JAHRE KFS

IM GANZEN LAND

Im ganzen Land Wir sind bereits mitten im Sommer … und dieser lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Viele unserer Zweigstellen haben in den vergangenen Wochen mit viel Herzblut Veranstaltungen organisiert, Gemeinschaft, Kreativität und Miteinander gefördert haben. Die folgenden Eindrücke zeigen einmal mehr, wie lebendig das Familienleben im ganzen Land ist. Wir wünschen allen Familien weiterhin einen schönen, erholsamen und sonnigen Sommer!

Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

Bearbeitet von BEATRIX UNTERHOFER

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 ALGUND

 ANTHOLZ/NIEDERTAL

Gemeinsam mit der Gemeinde Algund bieten wir eine kostenlose und vertrauliche Beratung für Eltern und pädagogische Fachkräfte an. Eine Pädagogin und Men­ taltrainerin begleiten bei Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen – unbürokratisch und wertschätzend.

Beim ersten „Bamlfest“ pflanzten die Kinder der Grund­ schule mit Unterstützung von drei Förstern ihren eigenen Baum. Zuvor bauten sie gemeinsam eine Kugelbahn aus Naturmaterialien. Eine Marende rundete den gelungenen Nachmittag ab.

 GAIS

 GIRLAN

Im Theaterworkshop „Vorhang auf, Bühne frei, Stimme klar“ entdeckten acht Kinder spielerisch die Welt des Theaters. Mit viel Fantasie entstand zum Bilderbuch „Welche Farbe hat das Glück?“ ein eigenes Theaterstück, das Eltern und Freunde begeisterte.

Beim Fest der Musikkapelle Girlan erwartete die Kinder ein buntes Programm. Beim Malen, Basteln von Papier-Eis und Papier-Schmetterlingen sowie bei der geheimnisvollen „Mystery Box“ kam keine Langeweile auf – ein fröhlicher Nachmittag für die kleinen Gäste.

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60 JAHRE KFS Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

IM GANZEN LAND

 LAAS MIT FRAKTIONEN

 LATZFONS/GARN

Bereits zum 10. Mal fand das „Schulausfeschtl“ am Dorf­ platz statt. Gemeinsam mit Kaufleuten und Gastwirten wurde der Schulabschluss gefeiert. Zum 60-jährigen Ju­ biläum des KFS begeisterte das Zirkusäffchen Bobby die Kinder mit Musik und Tanz.

Bei der Vorstellung des Kinderbuchs „Jorgi und der magische Schatz“ nahm Autorin Doris Knab die Kinder mit auf eine spannende Reise. Anschließend gestalteten sie ein Plakat zu ihren persönlichen Herzensschätzen, das in der Bibliothek ausgestellt ist.

 LENGMOOS/KLOBENSTEIN

 LÜSEN

Beim 2. Rittner Radtag war auch die KFS-Zweigstelle Leng­ moos/Klobenstein mit dabei. An der Station meisterten die Radlerinnen und Radler lustige Aufgaben wie Eierlauf und KFS-Puzzle und sammelten dabei ihren nächsten Stempel.

Kleine Forscher ganz groß: In der Umweltwerkstatt erkun­ deten die Kinder auf dem Spielplatz und im Wald die faszinierende Welt der Insekten. Mit Lupe und viel Neugier entdeckten sie Schmetterlinge, Käfer und viele weitere kleine Waldbewohner.

 MÜHLBACH

 MÜHLWALD

Beim Mountainbiketraining mit Trainer Alexander Mit­ terstieler verbesserten die Kinder auf dem Pumptrack sowie auf Trails in Rodeneck spielerisch ihre Fahrtechnik und Sicherheit. Die Neuauflage knüpfte erfolgreich an die Premiere im Vorjahr an.

Beim traditionellen Kinderkirschta stellten die Kinder ge­ meinsam den Kirschtabaum auf und erlebten einen ab­ wechslungsreichen Festtag. Eine Lotterie mit tollen Preisen bildete den gelungenen Abschluss.

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IM GANZEN LAND

Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

60 JAHRE KFS

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 NALS

 NATURNS

Als Zeichen für Wachstum, Zusammenhalt und bleibende Erinnerung pflanzten die Familien gemeinsam den Jahrgangsbaum für die Kinder des Jahres 2025. Organisiert wurde die Feier von der KFS-Zweigstelle Nals.

Es gab bei uns einen doppelten Grund zum Feiern: 60 Jahre KFS und 55 Jahre Zweigstelle Naturns wurden mit einem bunten Fest im Erlebnispark gefeiert. Zirkusäffchen Bobby begeisterte die Gäste und die große Geburtstagstorte rundete die Feier ab.

 OBERINN/WANGEN

 OBEROLANG

Beim ersten KinderCafé trafen sich Eltern mit Babys und Kleinkindern zum Spielen, Tanzen sowie bei Kaffee und Kuchen. Ein gelungener Nachmittag, um neue Kontakte zu knüpfen und die Dorfgemeinschaft zu stärken.

Ein Ausflug in den Winnetoupark sorgte für Abenteuer und Familienspaß. Gemeinsam meisterten Groß und Klein spannende Herausforderungen, stärkten den Teamgeist und genossen einen erlebnisreichen Tag in der Natur.

 OBERRASEN

 PFALZEN

Im Mai fand unser erster „Frühstücksliebe“- Workshop statt. Sofia Kostner und Birgit Mair am Tinkhof begeisterten uns mit Köstlichkeiten aus ihrem Buch, die in netter Runde gemeinsam zubereitet und verkostet wurden.

Beim MTB-Training standen Fahrtechnik, Sicherheit und Fahrspaß im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden verbesser­ ten ihre Fähigkeiten, sammelten wertvolle Erfahrungen auf den Trails und genossen gemeinsame Bewegung in der Natur.

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60 JAHRE KFS Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

IM GANZEN LAND

 PRAD

 SAND IN TAUFERS

Imker Hubert begeisterte Kinder und Erwachsene mit spannendem Wissen über die Welt der Bienen. Besonders aufregend waren das Beobachten lebender Bienen und das Verkosten von frischem Honig direkt aus den Waben.

Fleißige Bienen waren auch heuer wieder am Werk beim Bienenfestl, das wir im Juni organisierten. Zeitgleich wurde auch ein Freizeitpark für Groß und Klein von der Gemein­ de eingeweiht.

 ST. JOHANN IM AHRNTAL

 ST. LORENZEN

Gemeinsam mit den Erstkommunionkindern wurde in der Weißenbachkapelle eine stimmungsvolle Maiandacht gefeiert. Ein schönes Zeichen des Glaubens und der Ge­ meinschaft.

Nach dem Familienwortgottesdienst pflanzten die Fami­ lien gemeinsam einen Baum für die Neugeborenen des Jahrgangs 2025. Ein schönes Zeichen für neues Leben und Zusammenhalt.

 ST. MICHAEL/EPPAN

 ST. SIGMUND

Unsere Pfarrei ehrte Judith Gschnell und Anna Pauletto für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Mit ihrem Einsatz prägten sie den KFS und das Gemeindeleben über viele Jahre hinweg.

Bei strahlendem Wetter feierten Mitglieder und Familien ein fröhliches Fest. Für beste Unterhaltung sorgten die „Wilden Burschen“, während Clown Stauni die Kinder zum Lachen brachte.

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IM GANZEN LAND

Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat

60 JAHRE KFS

 STILFS MIT FRAKTIONEN

 TOBLACH

Mit einer Familienwortgottesfeier und einem bunten Fa­ milienfest am Sportplatz verbrachten zahlreiche Familien einen schönen gemeinsamen Tag. Ein herzliches Danke­ schön gilt allen Mitwirkenden und Helfenden.

Beim Bäumchenfest pflanzten Familien im „Gratsch­ waldile“ für jedes Neugeborene des Jahres 2025 einen Baum. Auch der KFS-Ausschuss setzte als Zeichen der Verbundenheit ein eigenes Bäumchen.

 TSCHERMS

 WALTEN

Mit der Einweihung der neuen Gedenkstätte für Sternenkinder entstand ein Ort des Erinnerns und der Hoffnung. Das von Firmlingen gestaltete Mosaik lädt zum Innehalten, Gedenken und Kerzenanzünden ein.

Pilates inmitten der Natur und ein gemeinsamer Brunch am Flecknersee machten die Sommerveranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Bewegung, Begegnung und herrliches Bergpanorama sorgten für einen gelungenen Vormittag.

Aus den Bezirken

 SCHLUDERNS Mit einer stimmungsvollen Feier blickten wir auf auf 25 Jahre Einsatz für Kinder und Familien zurück. Musik, Rückbli­ cke und Beiträge der Kinder machten das Jubiläum zu einem besonderen Fest. Zudem wurden die ehemaligen Ausschussmitglieder geehrt. 30

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 BEZIRK ÜBERETSCH/UNTERLAND Im Juli fand die KFS-Bezirkssitzung Überetsch-Unterland am Kalterer See statt. Nach dem Austausch zu aktuellen Themen und kommenden Aktivitäten klang der Abend bei einem gemütlichen Sommeraperitivo in entspannter Atmosphäre aus.


KFS-FAMILIE IN NOT (Fi N)

Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser!

Wir danken allen Spender/innen für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir um Ihre wertvolle Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender/innen werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht.

SPENDEN FÜR „KFS-FAMILIE IN NOT“ IM ZEITRAUM MAI – JUNI 2026 135,00 Euro: 200,00 Euro: 244,80 Euro: 500,00 Euro: 1.450,00 Euro: 1.986,55 Euro:

Pauline Riedl, Spendenaktion Erstkommunion anonyme Spende Erlös Spende 60 Jahre KFS-Familienfest Sammelspende in Erinnerung an Paul Aster ZW Vöran, Erlös Suppensonntag ZW Rabland, Erlös Suppensonntag

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Gerne möchten wir Sie aber auch künftig als Spender/ innen nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: „Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender/in genannt werden.“ Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert. Das Spendenkonto, lautend auf „Katholischer Familienverband Südtirol – Familie in Not“, ist bei der Raiffeisenkasse Bozen eingerichtet, IT71N0808111600000300010014. Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“! Weitere Informationen unter https://www.familienverband.it/familie-in-not/hilfsfonds

FiS-Förderpartner. Wir sagen Danke!

IMPRESSUM

Die nächste FiS erscheint am 2. Oktober 2026 | Redaktionsschluss ist der 1. September 2026

Erscheinungsweise Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abon­ nement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbei­ trag enthalten. Auflage 16.000 Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen Tel. +39 0471 974 778 - info@familienverband.it www.familienverband.it

Herausgeber und Eigentümer Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975 Presserechtlich verantwortlich Dr. Alfons Gruber Schriftleitung Beatrix Unterhofer Redaktion Beatrix Unterhofer, Sieglinde Aberham, Angelika Mitterrutzner, Samantha Endrizzi, Silvia Di Panfilo, Inge Lunger, Lisa Huber, Julian Stuefer, Manuela Unterthiner Mitterrutzner Fotos KFS, www.stock.adobe.com Layout www.effekt.it Druck Ferrari Auer, Bozen

Namentlich gekenn­ zeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden fallweise personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

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Athesia Buch GmbH srl Bücher Medien Musik Lauben 41 via Portici IT-39100 Bozen/Bolzano (BZ) Tel. +39 0471 081 100

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für mich,

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24.11.2025 14:18:56/S8R/05

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Aktion mit dem Katholischen Familienverband (Gültig bis 31.01.2027/ME 50 Euro)

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24.11.2025

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Einlösbar bis 31.01.2027


effekt.it

Spiel- und Sportfest BEWEGUNG, SPASS, GESU NDHEIT, GEMEINSC HAFT…

Sonntag, 27. September 2026 11 bis 17 Uhr

Raika Sportzone Lana Infos unter:

www.familienverband.it und

Veranstaltung von:

www.vss.bz.it VIELEN DANK AN UNSERE GESCHÄTZTEN SPONSOREN

In Zusammenarbeit mit:


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FiS August 2026 by Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) - Issuu