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FiS Nr. 4 - August 2020

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Familie in Südtirol

Erscheint sechsmal im Jahr · 45. JG · Nr. 4 · August 2020

I.P.

DI E ZEITSCH RI F T DES

Saugt das Smartphone unsere Kinder ein? D TRINKEN

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Familienpolitik

Das Leben geht weiter S. 18

Ich bestimme mit! S. 8

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Urlaub von der Pflege – Entlastung für die Seele Pflege über einen langen Zeitraum bedeutet, sowohl körperlicher als auch seelischer Belastung standzuhalten, was häufig zu vielerlei Beschwerden führt. Nur durch regelmäßige Erholungsphasen, die immer wieder eine angemessene Regeneration unserer Kräfte ermöglichen, können wir ein hohes Leistungsniveau auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

Kursbeitrag:

290 Euro für KFS-Mitglieder 310 Euro für Nicht-Mitglieder 48 Euro Einzelzimmerzuschlag

Mit Hildegard Kreiter, Kräuterexpertin, Leiterin von Kreativkursen, Kneipp-Gesundheitstrainerin, Gedächtnistrainerin.

Sonntag, 18.10.2020, 15.00 Uhr – Samstag, 24.10.2020, 15.00 Uhr im Haus der Familie in Lichtenstern, Ritten Anmeldung bis 28.09.2020: Katholischer Familienverband Südtirol Wangergasse 29 · 39100 Bozen · Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it · www.familienverband.it

pflegenden Sollten Ihre zu nicht in dieser Zeit Angehörigen den er w ut betre in der Familie t die eh st be so , en könn eine Möglichkeit, um chen. anzusu Kurzzeitpflege tig Bitte rechtzei ern! m m kü m ru da

FamilienTeam®-Elterntraining Miteinander glücklich sein – mit Respekt, Humor und Liebe GRUN DK

URS

Das FamilienTeam®-Elterntraining unterstützt Eltern dabei, in kritischen Momenten kompetent, sicher und liebevoll zu handeln, damit die Beziehung zu den Kindern wächst und die Familie zu einem Ort der Achtsamkeit, Wertschätzung und Geborgenheit wird. Dienstag, 13.10.2020, 27.10.2020, 10.11.2020 und 17.11.2020 jeweils um 19.30 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum in Kaltern Referentinnen: Deborah Visintainer und Katharina Swoboda, zert. FamilienTeam®Trainerinnen

In Zusammenarbeit mit der KFS-Zweigstelle Kaltern Infos und Anmeldung im KFS-Verbandsbüro: Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it · www.familienverband.it

P E RSCH N UP S R U K ktober 30.– 31. O er d im Haus Familie in rn, Lichtenste n te Rit

Kursbeitrag für alle vier Einheiten: KFS-Mitglieder: 75,00 €/Person, 95,00 €/Paar Nicht-Mitglieder: 90,00 €/Person, 110,00 €/Paar

Anmeldeschluss: 24.09.2020


VORWORT U N D I N HALT

Liebe Familien, Eine gute Politik vergisst auch nicht die

Armen im Land – und derer werden es leider immer mehr. Arm zu werden kann viele Ursachen haben, treffen kann es aber jeden von uns, und das schneller, als wir es für möglich halten. Bis von der öffentlichen Hand entsprechende Hilfe kommt, vergeht meist einiges an Zeit. Gut, dass es bei einer plötzlichen Notsituation trotzdem schnelle und unbürokratische Hilfen gibt, wie unseren Hilfsfonds „KFS-Familie in Not“. Nicht nur mir geht die Geschichte von Maria auf S. 18 unter die Haut. Deshalb ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass jeder für unseren Hilfsfonds gespendete Euro genau dort ankommt, wo er wirklich benötigt wird. Möge es das Leben gut mit euch meinen, das wünsche ich euch von ganzem Herzen – und habt weiterhin einen hoffentlich entspannten und gesunden Sommer!

Foto: Karlheinz Sollbauer

stellt euch vor, es sind Wahlen und keiner geht hin. Diesen Satz habt ihr so ähnlich sicher schon mal gelesen. In Südtirol ist diese Gefahr noch nicht gegeben, gelten wir doch als wahlfreudiges Volk, trotzdem nimmt auch hierzulande die Wahlbeteiligung kontinuierlich ab. Die Ende September 2020 stattfindenden Gemeinderatswahlen bieten die Gelegenheit, direkt Einfluss auf das zukünftige politische Geschehen in unserem Ort zu nehmen. Familien brauchen eine starke Lobby! Daher ist es wichtig, dass wir jene Kandidaten unterstützen, die sich für die Belange der Familie einsetzen. Als Einstimmung zum anstehenden Urnengang haben wir vier KFS-Zweigstellenleiterinnen befragt, wie zufrieden sie mit der Arbeit in ihrer Gemeinde sind. Ihre ausführlichen Antworten könnt ihr ab Seite 8 lesen.

Herzlichst

Angelika Mitterrutzner Präsidentin

Inhalt 8 Familienpolitik

Ich bestimme mit! Vier KFS-Zweigstellenleiterinnen äußern sich zu den Gemeinderatswahlen

17 Glauben

Toni Fiung feiert 40jähriges Priesterjubiläum

18 KFS-Familie in Not

4 Familie leben

Saugt das Smartphone unsere Kinder ein?

7 Familienverbandelt

die KFS-Kolumne

12 Das Land informiert 21 Kinderseite

Das Leben geht weiter Maria erzählt ihre ganz persönliche Geschichte

22 Essen und Trinken 23 KFS intern

24 Im ganzen Land


FA MI LI E LEB EN

Saugt das Smartphone unsere Kinder ein?

Die digitalen Medien bieten jungen Menschen eine faszinierende Welt, die nur zu gerne entdeckt werden will. Das Smartphone bietet den Zugang zu diesen Welten. Eltern und Erwachsene sind damit aber häufig überfordert.

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ir erleben heute Kinder, die lieber Videospiele spielen als sich mit Freunden zu treffen, die ständig am Smartphone hängen und denen die digitale Welt scheinbar wichtiger ist als das „reale“ Leben. Kinder können sehr viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen und es scheint, sie würden vom Gerät regelrecht eingesaugt. Aber nicht das Smartphone besitzt diese Anziehungskraft, es sind die zahlreichen Apps. Wenn wir Ansprechperson für unsere Kinder bleiben wollen, dann müssen wir uns mit deren Lebenswelt auseinandersetzen. Zu verstehen, welche Bedeutung und Funktion Smartphones und digitale Medien für sie haben, hilft uns, sich unseren Kindern wieder anzunähern, in Beziehung zu bleiben und eigene Ängste und Sorgen abzubauen.

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Das Alter, in dem Kinder das erste Smartphone erhalten, sinkt zunehmend. Bereits im Grundschulalter nutzen oder besitzen viele Kinder ein Smartphone mit Internetzugang. Wenn ein Großteil der Schulfreunde im Besitz eines solchen Geräts ist und der Gruppendruck wächst, wird es für Eltern zunehmend schwierig, sich dem Bitten des Kindes zu widersetzen. So erhalten Kinder Geräte, die Zugang zu Inhalten ermöglichen, die nicht unbedingt für ihr Alter geeignet sind.

Warum Kinder ein Smartphone wollen Wenn Kinder älter werden, spielen Freunde, Beziehungen zu Gleichaltrigen, die Entwicklung einer eigenen Identität und eigener Interessen eine immer bedeutendere Rolle. Sie werden


FA MI LI E LEB EN

Kinder suchen Abenteuer, Entspannung und Emotionen – auch digital

Ein Tipp vorweg: Wenn Sie Ihrem Kind ein Smartphone geben, lassen Sie es nicht allein damit. Entdecken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind diese neue Welt. Suchen Sie zusammen altersgerechte und geeignete Apps und Spiele. Sie sollten besonders bei jüngeren Kindern Bescheid wissen, welche Apps es nutzt, welche Spiele es spielt und mit wem Ihr Kind in Kontakt ist!

zu selbstständigen Persönlichkeiten mit eigenem sozialen Netzwerk und eigenen Lebensvorstellungen. Schon immer suchten junge Menschen Erwachsenen-freie Orte: Räume, wo man unter sich ist und das Erwachsenwerden erprobt und erlernt wird. Waren es früher zum Beispiel Tanzlokale, Dorffeste oder Jugendräume, so erfüllen heutzutage auch soziale Medien dieses Bedürfnis. Deshalb gehören WhatsApp, TikTok und YouTube momentan zu den beliebtesten Apps auf dem Smartphone. Sie erleichtern den Kontakt mit Gleichaltrigen. Erlebnisse und Inhalte werden geteilt, Zugehörigkeit und Anerkennung werden durch Likes, Kommentare und Privatnachrichten erfahren.

Das Erwachsenwerden ist geprägt von dem Bedürfnis nach Körper- und Sinneserfahrungen. Es geht nicht nur darum, den Erfahrungshorizont zu erweitern oder ein Gefühl für den eigenen Körper und Geist zu entwickeln, sondern mit den eigenen Gefühlen, Gedanken, Sorgen und Ängsten zurechtzukommen. Junge Menschen sehnen sich nach Zuständen der Entspannung und der Spannung. YouTube oder TikTok bieten eine bequeme Möglichkeit, sich zu entspannen und Sorgen und Ängste zu verdrängen. Mit Videospielen dagegen lassen sich spannende Abenteuer mit Freunden erleben und, ganz nebenbei, wird das Belohnungssystem im Hirn bedient, was wiederum Lust auf mehr erzeugt.

Digitale Medien als Strategie, um mit negativen Gefühlen umzugehen?

Kinder suchen Orientierung

Heranwachsende durchleben keine einfache Zeit. Sich in dieser komplexen Welt zurechtzufinden kann ganz schön fordernd und anstrengend sein: Schulstress, Gruppendruck, die erste Liebe sowie körperliche Veränderungen müssen bewältigt werden. Keine einfache Aufgabe, vor allem dann, wenn das eigene Repertoire an Bewältigungsstrategien erst ausgebaut werden muss.

Kinder müssen die Welt erst verstehen lernen. Dafür braucht es Personen und Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Eltern funktionieren nur bis zu einem gewissen Punkt als Vorbilder. Mit der Zeit werden sie durch die größeren Geschwister, später durch Sportler, Stars oder Künstler ersetzt. Heute finden die Kinder diese Rollenvorbilder auf YouTube und Instagram. Dies können bekannte Videospieler oder Beautyblogger sein. Sie sprechen die Themen an, die in diesem Alter wichtig und relevant sind, und helfen so den jungen Heranwachsenden durch die schwierige Zeit der Pubertät.

Das Smartphone mit seinen vielen Apps bietet eine bequeme und wenig aufwändige Möglichkeit, um vor negativen Gefühlen oder Alltagsproblemen zu flüchten, und stellt eine „gute“ und schnelle Ablenkung dar. Auf Dauer jedoch ist diese Art der Problemlösung, genauso wie z.B. Alkohol, ungeeignet. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn Kinder vielfältige Ressourcen besitzen, um mit negativen Gefühlen umzugehen. Gute Beispiele dafür sind Sport, künstlerische und kreative Tätigkeiten oder Entspannungsmöglichkeiten. Auch Bezugspersonen sind wichtig, an die man sich vertrauensvoll wenden kann.

Ersetzen die digitalen Welten das „echte Leben“? Digitale Medien sind zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Sie ermöglichen den Kontakt zu Freunden und Familien und helfen, den Alltag zu organisieren. Sie ersetzen aber keineswegs die Offline-Welt, sondern bieten lediglich einen zusätzlichen Handlungsraum – für einige mehr, für andere weniger. Besonders für Kinder und Jugendliche sind die digitalen Welten sehr anziehend, weshalb die Mediennutzung in diesem Alter häufig stark ansteigt. Es wird vieles ausprobiert, gespielt und gestreamt. Junge Menschen wollen Beziehungen pflegen, ihren Wissensdurst stillen, mit ihren neuen Gefühlen und Emotionen zurechtkommen. In den meisten Fällen pendelt sich die Mediennutzung mit zunehmendem Alter auf ein ausgewogeneres Niveau ein, weil erkannt wird, dass digitale Medien auf Dauer nicht den „echten“ Kontakt mit anderen Menschen ersetzen, nicht dieselben Gefühle und Wahrnehmungen erzeugen, wie dies z.B. Sport und Sexualität tun.

Das Smartphone lenkt ab Das Internet und seine Inhalte, Apps und Angebote sind so gestaltet, dass sie ständig nach Aufmerksamkeit rufen. Denn je mehr Zeit wir in einer App verbringen, je mehr Klicks und Likes wir generieren, je öfter wir in Games zurückkehren, desto mehr Daten werden gesammelt. Daher ermutigen uns diese Apps ständig, sie länger und öfter zu nutzen. Wir werden bewusst verführt, immer wieder und immer öfter unser Smartphone zu aktivieren. Diesen Ablenkungen und Verlockungen zu widerstehen, fällt nicht nur Kindern und Jugendlichen schwer.

Kinder brauchen Überlebensstrategien im Internet Digitale Themen sind unausweichlich präsent. Kinder und Jugendliche müssen für sich selbst Strategien entwickeln, um mit den digitalen Medien und dessen Inhal-

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FA MI LI E LEB EN K F S -VO R

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Saugt das Smartphone unsere Kinder ein? Unsere Kinder gehören zu jener Generation, die von klein auf mit Internet und Smartphone aufgewachsen ist. Instagram, YouTube oder WhatsApp sind die Orte, an denen man sich heute mit Freunden trifft, eigene Fotos zur Schau stellt und Videos kommentiert. Diese Generation hat mehrere Profile in verschiedenen sozialen Netzwerken, sammelt Freunde und erlebt spannende Abenteuer in faszinierenden Videospielen. Dabei ist es völlig normal, immer online und ständig mit der Welt verbunden zu sein. Der Elternabend schafft einen Überblick über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und gibt Tipps zur Stärkung in der digitalen Erziehung. Manuel Oberkalmsteiner Freier Eintritt

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Anmeldung erforderlich Tel. 0471 974 778

Donnerstag, 01.10., 20 Uhr Oberbozen, Vereinshaus

Dienstag, 06.10., 20 Uhr St. Andrä, VinzenzGoller-Haus

Mittwoch, 07.10., 20 Uhr Marling, Pfarrsaal

Mittwoch, 21.10., 20 Uhr Vierschach, neue Feuerwehrhalle

Donnerstag, 22.10., 20 Uhr Tiers, Haus der Dorfgemeinschaft

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ten umzugehen. Denn die digitale Welt ist widersprüchlich: Sie bietet Chancen und erweiterten Handlungsraum (beruflich und gesellschaftlich), ist aber auch vollgepackt mit negativen Begleiterscheinungen, wie Fake News, Hasskommentaren, menschenverachtenden Inhalten sowie Kommunikationsstress. In diesem Spannungsfeld müssen sich die Heranwachsenden zurechtfinden und sich eigene Überlebensstrategien aneignen, die in einer digitalisierten Welt notwendig sind. Momentan geschieht dies vorwiegend durch Learning by doing, mit Hilfe von Gleichaltrigen oder Influencern. Für Eltern, Erwachsene und die Schule gibt es viele Möglichkeiten, die Kinder dabei zu unterstützen. Sie haben nämlich ein starkes Bedürfnis, sich auch mit erwachsenen Bezugspersonen über digitale Themen auszutauschen. Kinder wünschen sich eine konstruktive und wertschätzende Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Begleiten Sie Ihr Kind beim Umgang mit (digitalen) Lebenswelt. dem Smartphone!

10 Tipps für Eltern im Umgang mit Medien in der Familie Das Südtiroler Netzwerk Eltern-medienfit, zu dem auch der KFS gehört, hat Tipps im Umgang mit Medien in der Familie entwickelt. Diese Tipps können helfen, die Medienkompetenz aller Familienmitglieder zu erhöhen und konfliktreichen Situationen den Wind aus den Segeln zu nehmen: 1. Achten Sie auf eine altersgerechte Anschaffung und Nutzung! 2. Seien Sie ein gutes Vorbild im Umgang mit Medien! 3. Zeigen Sie Interesse für die Mediennutzung Ihres Kindes! 4. Sorgen Sie für medienfreie Zeiten! 5. Mediennutzung soll zeitlich begrenzt sein! 6. Lassen Sie Ihr Kind in der digitalen Welt nicht allein! 7. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahren im Internet! 8. Achten Sie auf den Umgang mit persönlichen Daten im Internet! 9. Ermutigen Sie Ihr Kind zur Netiquette! 10. Holen Sie sich Unterstützung und Hilfe! Auf der Website www.eltern-medienfit.bz finden Sie noch weitere Tipps für den Umgang mit Medien in der Familie. Auch Beratungsdienste und Unterstützungsangebote sind dort benannt. 

Manuel Oberkalmsteiner ist Sozialpädagoge und Mitarbeiter im Forum Prävention, Fachstelle Sucht. Er nutzt digitale Medien kreativ für klangkünstlerische Projekte und sucht sich immer wieder digitale Auszeit in der Natur.


FA MI LI E LEB EN

FA MI LI ENVERBAN DELT – DI E KFS-KOLUMN E

Das Kreuz mit dem Kreuzchen Wer die Wahl hat, hat die Qual. So lautet eine bekannte Aussage. Demnächst stehen bei uns die Gemeinderatswahlen an und so mancher sieht dieser schon qualvoll entgegen. Denn wie immer ist die Auswahl groß. Die Fragen lauten: Für wen entscheide ich mich? Gebe ich guten Bekannten meine Stimme? So habe ich wenigstens ein reines Gewissen, auch wenn mich deren politischer Einsatz nicht überzeugt. Soll ich mir die Wahlprogramme der einzelnen Parteien anschauen? Wobei das Programm nicht zwingend der letztendlichen Umsetzung entsprechen muss, aber Papier ist ja bekanntlich geduldig. Oder soll ich einen Rückblick auf die vergangene Amtszeit wagen?

Ich denke, wir Eltern sind eine starke Wählergruppe und sollten dies als Chance erkennen und nutzen. Viele denken wahrscheinlich, dass dies auf Gemeindeebene nicht notwendig ist bzw. keine Bedeutung hat. Aber besonders hier können Eltern ihre Bedürfnisse klar definieren. Wir sollten genau überlegen, was unsere Gemeinde für uns tut und was sie für uns tun könnte. Sicherlich hat hier jeder andere Vorstellungen. Doch ich bin überzeugt, dass es einige gemeinsame

Schwerpunkte gibt. Auf diese sollten wir uns einigen und sie vorbringen. Aber wer macht das? Auf wen können wir uns hier verlassen? Gemeindereferenten, die für die Familie zuständig sind, sollten hier ein offenes Ohr haben – und wir sollten den Mut haben, sie anzusprechen. Denn sich nur im stillen Kämmerchen zu beklagen, reicht nicht aus. Jede Gemeinde sollte Interesse daran haben, ihre Wähler anzuhören und ihnen entgegenzukommen, v.a. den Familien. Denn die Kinder von heute sind die Wähler von morgen. Sie sollen die Politik als Interessenvertretung erleben, die transparent und für das Wohl der Wähler arbeitet. Auch auf Landesebene könnten wir größeren Einfluss nehmen, indem wir etwa Jungeltern bei der Elternzeit unterstützen. Dies bedeutet auch Unterstützung der Betriebe. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes Händchen bei der Wahl und den Mut, die eigenen Bedürfnisse mitzuteilen. Und nicht vergessen: Wer nicht zur Wahl geht, darf sich im Nachhinein nicht beklagen.  MW

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FA MI LI EN POLITI K

Ich bestimme mit! Die im September stattfindenden Gemeinderatswahlen werfen die üblichen Fragen auf: Welche Partei ist die richtige, wer ist der geeignetste Kandidat? Fakt ist jedenfalls, dass man politische Entscheidungen und Tätigkeiten nirgends so hautnah sieht und spürt wie in der eigenen Gemeinde. Wir haben vier KFS-Zweigstellenleiterinnen zum bevorstehenden Urnengang befragt. Etwas Nachholbedarf gibt es im Bereich der Jugendarbeit. Auch wenn sich einige Vereine der Jugend annehmen, so wünscht sich diese von der Gemeinde ein offeneres Ohr für deren Probleme und Anliegen. Zudem hat sich die ältere Generation mehr Wertschätzung verdient, indem die Gemeinde die notwendigen Rahmenbedingungen für ein „gutes“ Älterwerden im Tal schafft.

Helene Putzer Innerhofer, Leiterin der KFS-Zweigstelle Prags  Vor den Wahlen wird viel versprochen. Wie zufrieden bist du mit der Umsetzung der versprochenen Vorhaben in deiner Gemeinde? In dieser Amtsperiode wurden einige Versprechen umgesetzt, z.B. die Mitfinanzierung der Renovierung des Widums, die Realisierung des Gehsteigs in St. Veit oder die Fertigstellung des Musikpavillons in Schmieden. Komplexere Projekte, die gut durchdacht sein wollen, wie etwa der Fahrradweg zum Pragser Wildsee, brauchen da schon mehr Zeit. Auch wenn man gerne alles erledigt haben möchte, in einer Legislatur können nicht alle Vorhaben abgeschlossen werden. Hat deine Gemeinde in irgendeinem Bereich Vorbildfunktion oder setzt sie besondere Akzente und wo gibt es den größten Nachholbedarf? Ich weiß nicht, ob man das als Vorbildfunktion bezeichnen kann, aber positiv zu nennen sind die zahlreichen Vereine und Verbände, die unser Tal am Leben erhalten und die teilweise von der Gemeinde unterstützt werden. Beim schweren Unwetter 2017 konnte man den großen Zusammenhalt im Tal spüren.

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Würdest du deine Gemeinde als familienfreundlich einstufen und warum? Prags ist auf alle Fälle eine familienfreundliche Gemeinde. Obwohl lediglich 650 Einwohner zählend, gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule, ein Lebensmittelgeschäft, einen Bank- und Postschalter. Auch der öffentliche Busdienst funktioniert gut. Nicht vergessen darf man den Familienskilift bei den Kameriotwiesen, die unzähligen Wanderwege im gesamten Gemeindegebiet und die zahlreichen typischen Gasthäuser. Gemeindegebühren, wie z.B. der Kindergartenbeitrag, sind ebenso angemessen. Wäre es für dich eine Überlegung, für den Gemeinderat zu kandidieren? Die letzten fünf Jahre durfte ich bereits im Gemeinderat und in verschiedenen Gremien mitarbeiten. Auch dieses Mal kandidiere ich wieder, um v.a. die Anliegen der Familien in Prags zu vertreten. Angenommen, du wirst gewählt, was würdest du zuallererst verwirklichen wollen? Sicher eine der größten Herausforderungen der Gemeinde Prags ist das Finden einer guten Verkehrsregelung. Heute ist das Pragser Tal nicht nur für seinen wunderschönen Wildsee und die Plätzwiese bekannt, sondern auch für die Massen an Touristen und die unzähligen Pkws auf der Suche nach einem Parkplatz. Ich möchte mich dafür einsetzen, einen Konsens zu finden, damit auch die nächsten Generationen in einer intakten Natur aufwachsen und positiv in die Zukunft gehen können. Was sagst du deinen Mitbürgern, wieso sie zur Wahl gehen sollen? Bei der Gemeinderatswahl kann der Bürger mitbestimmen, wer ihn und seine Interessen für die nächsten fünf Jahre im Ort vertritt. Wer nicht wählt, lässt andere für sich entscheiden. Daher ist jede Stimme wichtig.


sowie Angebote für Senioren. Bei den vielen Alleinerziehenden, berufstätigen Eltern und Großeltern in der heutigen Zeit fände ich es wünschenswert, wieder ernsthaft über das Modell Zeitbank, eine Art Familienhilfe, nachzudenken.

Margareth Mair Engl, Leiterin der KFS-Zweigstelle Vahrn  Vor den Wahlen wird viel versprochen. Wie zufrieden bist du mit der Umsetzung der versprochenen Vorhaben in deiner Gemeinde? Auch wenn nicht alle versprochenen Vorhaben umgesetzt wurden, so bin ich mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden. Vor allem für die Familien wurde in den letzten fünf Jahren viel getan und die Anliegen des Familienverbands wurden immer unterstützt. Die Gründung der KFS-Spielgruppe im Herbst 2015 wurde erst durch die Zur-Verfügung-Stellung der Räumlichkeiten, die Hausmeister- und Reinigungshilfe sowie die finanzielle Unterstützung ermöglicht, um nur ein Beispiel zu nennen. Bemerkenswert ist auch die sofortige Bereitschaft zur Unterstützung der Familien in der Coronavirus-Zeit, v.a. die Sommerbetreuung für 200 Kinder. Hat deine Gemeinde in irgendeinem Bereich Vorbildfunktion oder setzt sie besondere Akzente und wo gibt es den größten Nachholbedarf? Die Gemeinde Vahrn unterstützt die Vereine im Ort so gut wie möglich, das ist wirklich vorbildhaft. Auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der Gemeinde ist positiv zu nennen. Nachholbedarf sehe ich in den Bereichen günstige Wohnmodelle, Sensibilisierung für Klima- und Umweltschutz

Aldein • Radein

Unsere persönliche Führung ... Der nächste Familienausflug soll etwas Besonderes werden? Ein Tag, an den sich Kinder und Eltern, Oma und Opa, Tanten und Onkels noch lange erinnern? Dann bucht doch euren persönlichen GEOPARC-Führer… Tel. +39 0471 886946 info@bletterbach.info www.bletterbach.info

Würdest du deine Gemeinde als familienfreundlich einstufen und warum? In meinen Augen ist die Gemeinde Vahrn sehr familienfreundlich. Wir haben sehr schöne Spielplätze, einige wurden erst in den letzten Jahren realisiert, einen Eislaufplatz im Dorfzentrum, eine Kindertagesstätte, Sommerbetreuungsangebote für Kindergarten- und Schulkinder, Räumlichkeiten für Jugendliche und vieles mehr. Auch die zahlreichen Angebote der vielen Vereine darf man nicht vergessen. Nicht umsonst ist die Gemeinde Vahrn im Besitz der Zertifizierung Kinderfreundliche Gemeinde und hat das Audit Familie und Beruf erhalten. Wäre es für dich eine Überlegung, für den Gemeinderat zu kandidieren? Seit fünf Jahren bin ich im Gemeinderat und stelle mich im September wieder der Wahl. Angenommen, du wirst gewählt, was würdest du zuallererst verwirklichen wollen? Ganz oben auf meiner Prioritätenliste steht das Projekt Nachmittagsbetreuung/Hausaufgabenhilfe für Grundschüler. Es soll eine attraktive Zeit des gemeinsamen Mittagessens, Hausaufgabenmachens, Spielens und Bastelns sein, selbstverständlich kompetent betreut. Diese Idee möchte ich als Erstes umsetzen. Was sagst du deinen Mitbürgern, wieso sie zur Wahl gehen sollen? Gemeinderatswahlen sind die beste Möglichkeit, die Entwicklung in der eigenen Gemeinde mitzubestimmen. Sich über die kandidierenden Personen und deren Programme zu informieren und entsprechend zu wählen ist allemal besser, als das Wahlrecht nicht auszuüben und anschließend zu jammern und zu schimpfen.


nimmt die Anzahl der Kinder im Ort zu – unweigerlich ein Zeichen, dass sich die Familien wohlfühlen. Mitten im Naturpark Trudner Horn gelegen, wartet das Dorf mit einer schönen Natur- und Kulturlandschaft auf, mit vielen attraktiven Wander-, Lauf- und Radwegen sowie einem guten Angebot an Kindergärten und Schulen.

Daniela Montagna Degiampietro, Leiterin der KFS-Zweigstelle Truden  Vor den Wahlen wird viel versprochen. Wie zufrieden bist du mit der Umsetzung der versprochenen Vorhaben in deiner Gemeinde? Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mit der Umsetzung der versprochenen Vorhaben sehr zufrieden bin. Viele junge Familien haben in Truden ein Eigenheim errichtet. Eltern bekommen für ihre Neugeborenen einen Wickelrucksack mit verschiedenen Produkten, zudem gewähren wir den sogenannten Windelbonus (d.h. die Abfallgebühren werden, Mindestentleerungen und Grundgebühr ausgenommen, um 50% reduziert). In den Monaten Juli und August wird eine Sommerbetreuung für Kindergarten- und Grundschulkinder angeboten. Außerdem wurde der Abenteuer-Naturspielplatz in der Naherholungszone „Runggen“ fertiggestellt und der Kindergarten in Kaltenbrunn grundlegend saniert.

Wäre es für dich eine Überlegung, für den Gemeinderat zu kandidieren? Seit 2010 bin ich Referentin im Gemeindeausschuss, seit 2015 Vizebürgermeisterin, zuständig für Sozialbereich, Familie, Senioren, Jugend, Schule und Kultur. Auch in diesem Jahr stelle ich mich der Wahl, weil ich einige gestartete Projekte fertig umgesetzt haben und die Entwicklung in Truden weiter mitgestalten möchte. Angenommen, du wirst gewählt, was würdest du zuallererst verwirklichen wollen? Absolute Priorität hat für mich die Eröffnung der Kindertagesstätte in Kaltenbrunn. Das wäre für die drei zusammenarbeitenden Gemeinden Aldein, Montan und Truden ein wichtiger Schritt hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Was sagst du deinen Mitbürgern, wieso sie zur Wahl gehen sollen? Wahlen sind nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht. Nur wer sich einbringt und mitredet kann auch mitentscheiden.

Hat deine Gemeinde in irgendeinem Bereich Vorbildfunktion oder setzt sie besondere Akzente und wo gibt es den größten Nachholbedarf? Da in den letzten Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche von Familien, Kindern und Jugendlichen gelegt wurde, sind wieder einige Familien nach Truden gezogen. Vorbildcharakter hat die Gemeinde Truden mit der jährlichen Organisation eines Kinder- und Jugendgemeinderats, aus dem der schon erwähnte Abenteuer-Naturspielplatz entstanden ist, ebenso Kletterturm, Skateboard-Rampe oder das Anlegen fehlender Zebrastreifen. Da die Anliegen älterer Menschen etwas vernachlässigt wurden, hat die Gemeindeverwaltung nun beschlossen, ein altes leerstehendes Gebäude anzukaufen, um darin zukünftig ein betreutes bzw. begleitetes Wohnen für ältere Menschen anbieten zu können.

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Würdest du deine Gemeinde als familienfreundlich einstufen und warum? Nicht nur der Tatsache wegen, dass Kinder bei der Gestaltung von Freizeitanlagen und Pausenplätzen ernsthaft einbezogen werden, kann man Truden als familienfreundlich bezeichnen. Obwohl als abgelegene Gemeinde abwanderungsgefährdet,

Marianne Bauer Holzeisen Leiterin der KFS-Zweigstelle Naturns Vor den Wahlen wird viel versprochen. Wie zufrieden bist du mit der Umsetzung der versprochenen Vorhaben in deiner Gemeinde? Die Versprechen vor fünf Jahren waren ein verantwortungsbewusster, sparsamer Umgang mit dem Bauland, die Realisierung des Projekts Betreutes Wohnen und die Sanierung des Recy-


FA MI LI EN POLITI K clinghofs. Alle drei Vorhabe blieben auf der Strecke. Noch nie war der Bauboom so groß wie in der vergangenen Legislatur, trotz intensiver Aufarbeitung in der vorhergehenden Amtsperiode wurde die Struktur für begleitetes und betreutes Wohnen nicht errichtet, ebenso wurde der Recyclinghof, trotz mehrfacher Aufforderung durch das Land, nicht saniert, was den Bürgern Mehrkosten und Unannehmlichkeiten bringt. Hat deine Gemeinde in irgendeinem Bereich Vorbildfunktion oder setzt sie besondere Akzente und wo gibt es den größten Nachholbedarf? Im Zuge des Projekts Familienfreundliche Gemeinde wurde eine umfassende Befragung aller Familien durchgeführt. Das Ergebnis ermöglicht eine gezielte und effiziente Familienpolitik. Durch zeitgemäße Einrichtungen wie Eltern-Kind-Zentrum, Kindertagesstätte, Kindergarten, Tagesmütter, Sommerbetreuungsangebote, Spielplätze usw. werden Familien unterstützt und entlastet. Es gibt Weiterbildungsangebote und Familien mit Migrationshintergrund finden in der Integrationsbeauftragten der Gemeinde eine verlässliche Ansprechpartnerin. Nicht umsonst sind die Gemeinde Naturns und das Seniorenheim St. Zeno hinsichtlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Zertifikat Audit Familie und Beruf ausgezeichnet worden. Würdest du deine Gemeinde als familienfreundlich einstufen und warum? Aufgrund der vorher genannten Aktivitäten kann man die Gemeinde Naturns auf alle Fälle als familienfreundlich bezeichnen. Wäre es für dich eine Überlegung, für den Gemeinderat zu kandidieren? Nach 30 Jahren im Gemeinderat, davon 15 Jahre im Gemeindeausschuss, ist es für mich Zeit, abzudanken. Ich sage bewusst ab-danken, weil ich unendlich dankbar bin für diese Zeit. Für all das Lernen, die vielen Erfahrungen, die bereichernden Begegnun-

REDUZIERTE   FAMILIENTICKETS   ERHÄLTLICH!

gen, für alles, was gelungen ist, für alles Misslingen und Scheitern. Ich würde mir wünschen, mehr Frauen könnten sich für eine Kandidatur begeistern, um durch eine bedarfsorientierte Sachpolitik eine gesunde Weiterentwicklung des Dorfes zu erzielen. Angenommen, du wirst gewählt, was würdest du zuallererst verwirklichen wollen? Absolut notwendig wäre endlich die Realisierung jener Projekte (betreutes Wohnen, Kindergarten, Recyclinghof), in die all die Jahre schon so viel Zeit, Geld und Kraft investiert wurden. Ich würde gerne eine Denkwerkstatt einrichten, um mit möglichst vielen Bürgern darüber nachzudenken, wie es gelingen kann, die Einsichten und Erkenntnisse, die uns das Coronavirus gelehrt hat, nicht nur in Visionspapieren der politisch Verantwortlichen niederzuschreiben, sondern Schritt für Schritt auch umzusetzen: Wir müssen wegkommen von immer mehr, schneller und höher und hinfinden zum wahren Sinn, so wie es der Dalai Lama ausdrückt: „Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten.“ Was sagst du deinen Mitbürgern, wieso sie zur Wahl gehen sollen? Wer zur Wahl geht, übernimmt Verantwortung für sich und die Zukunft seines Dorfes. Er nutzt die Möglichkeit, jene Personen in den Gemeinderat zu wählen, von denen er sich in seinen Visionen und Vorstellungen vertreten weiß, denen er zutraut, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, der Komplexität der gegenwärtigen Bedürfnisse einer Dorfgemeinschaft gerecht zu werden und durch nachhaltige Entscheidungen eine gute Zukunft vorzubereiten.  VIELEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH REINHOLD VIGL

TR AU T TM A N S D O R F F: I D E A L E R FA M I L I E N AU S F LU G In den schönen Gärten von Schloss Trauttmansdorff können Familien ihre gemeinsame Zeit in der Natur genießen und dabei echt Spannendes erleben: Beim Streifzug durch die Gärten begegnet man neben der vielfältigen Pflanzenwelt auch einigen Tieren, die dort ihr Zuhause gefunden haben. Zudem gibt es zahlreiche Erlebnisstationen, die die Gärten

zu einem idealen Spiel- und Entdeckungsraum für Kinder und Jugendliche machen. Mehr Infos: trauttmansdorff.it


DAS L AN D I N FORMI ERT

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Sommerbetreuung 2020: sicherer Spaß

LiL – Lesen im Liegestuhl / + estate, se leggi!

Coronavirus hin oder her, auch in diesem außergewöhnlichen Sommer findet vielerorts eine Sommerbetreuung für Kinder und Jugendliche statt. Für das Familienressort des Landes und die Anbieterorganisationen war es eine große Herausforderung, die Rahmenbedingungen so zu definieren, dass Spaß und Sicherheit möglichst gut vereint werden können. Landesrätin Waltraud Deeg lobt dabei den Einsatz der Mitarbeiter der Familienagentur, die Motivation und das Verantwortungsbewusstsein der Organisatoren, die trotz Unsicherheiten aktiv geworden sind und mit Mehraufwand Programme umgestellt haben: „Gerade heuer geht es uns darum, trotz anhaltender Pandemie auch wieder unbeschwerte Momente zulassen zu können. Kinder und Jugendliche brauchen gerade in diesem Sommer mehr Raum für Spiel, Spaß und Bewegung.“ Selbst bei geänderten Vorbedingungen werden in diesem Sommer über 400 Betreuungsprojekte, die über die Familienagentur des Landes finanziell unterstützt werden, angeboten: für viele Kinder und Jugendliche eine große Freude und für viele berufstätige Eltern eine große Erleichterung. Die Basis dafür ist im Landesgesetz 4/2020 gelegt worden. Durch die rückläufigen Infektionszahlen und die positiven Entwicklungen ist es zudem möglich gewesen, zusätzliche Lockerungen – wie jene im Hinblick auf die Gruppengröße – umzusetzen. Das Land Südtirol hat die Unterstützung für die Organisationen von Sommerbetreuungsangeboten erhöht, zudem werden Familien über die regulären Unterstützungsleistungen des Landes entlastet. Eine finanzielle Hilfestellung für die Sommerbetreuung kommt auch vom Staat. Durch das „Decreto rilancio“ ist der Babysitterbonus auch für die Nutzung der Sommerbetreuung ausgedehnt worden. Arbeitgeber (u.a. Angestellte in der privaten Wirtschaft, Angestellte im Gesundheitsbereich, Eingeschriebene in der Sonderverwaltung des NISF/INPS, Selbständige) können diesen Bonus von bis zu 1200 Euro für die Privatwirtschaft (2000 Euro für öffentliche Angestellte in Sanität, Sicherheit, Rettungswesen, Verteidigung) innerhalb 31.12.2020 bei der INPS online oder über ein Patronat beantragen. Der Bonus gilt nur für die Sommerbetreuung bis zum 31. Juli. Er ist auch dann nutzbar, wenn lediglich der „erste Teil“ (sprich 15 Tage bis Anfang Mai) der außerordentlichen Covid-19-Elternzeit in Anspruch genommen wurde. In diesem Fall beträgt der Bonusbetrag jedoch nur mehr 600 Euro (bzw. 1000 Euro). Detaillierte Informationen gibt es auf der Webseite des Nationalen Fürsorgeinstituts NISF/INPS: www.inps.it, Stichwort „Bonus baby-sitting e centri estivi“. Familienagentur/LPA/ck/gb

So nennt sich die Sommerleseaktion 2020 mit Büchern in beiden Landessprachen. Von Mai bis Ende Oktober 2020 können alle Jugendlichen im Alter von elf bis 16 Jahren teilnehmen, Bücher lesen, online bewerten und einen Sachoder einen Hauptpreis gewinnen. Ziel dieser Aktion ist es, junge Leute in den Sommermonaten mit tollen Büchern zu versorgen und zum Lesen in der Freizeit zu motivieren. Aus einer Liste von 40 Jugendbüchern – 20 deutschen und 20 italienischen – lesen die Jugendlichen eines oder mehrere und geben dann auf der Website www.lilestate.bz.it ihre Bewertung zum Buch oder zu den Büchern ab. Mit dieser Bewertung nehmen sie an der Verlosung der 100 Sachpreise teil. Die Buchauswahl umfasst erzählende Bücher, Sachbücher, Thriller und Comic-Romane. Die Bücher gibt es in den öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken sowie in den Buchhandlungen. Für die sechs kreativsten Kids und Jugendlichen gibt es bei der Sommerleseaktion als Hauptpreis ein iPad mini zu gewinnen. Dafür müssen die Teilnehmenden entweder ein 1-minütiges Video oder ein Foto zu einem der LiL/+ estate-Bücher erstellen und hochladen. Nähere Informationen zur Teilnahme und zur Liste der 40 Bücher gibt es unter www.lilestate.bz.it oder in deiner Bibliothek. Wir freuen uns, wenn viele junge Leute mitmachen! Diese Sommerleseaktion wird vom Amt für Bibliotheken und Lesen gemeinsam mit dem Ufficio educazione permanente, biblioteche e audiovisivi der Südtiroler Landesverwaltung geplant und finanziert und in Kooperation mit den Südtiroler Bibliotheken durchgeführt.

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FA MI LI EN POLITI K

Hier ein Ausschnitt aus unserer Welt der Bildung. Weitere Angebote findet ihr unter www.hdf.it.


Patchwork — Wir sind Familie Patchwork-Familien Patchwork-Familien sind ein komplexes Beziehungsgeflecht. Ex-Partner, die mitmischen, die eigenen Kinder und der neue Partner/die neue Partnerin haben sich nicht gewählt, Kinder haben Abschiedssituationen hinter sich und meistens mindestens einer der Partner auch. Jedes PatchworkFamilienmitglied braucht seinen guten Platz, die Zuständigkeiten müssen klar abgesteckt sein, Grenzen gewahrt, Bedürfnisse ernst genommen werden. Dann können Vertrauen und Nähe wachsen und die PatchworkFamilie zusammenwachsen. Das spielerische Sichaufeinander-Einlassen, miteinander Reden und Zuhören, gemeinsam Gestalten, das kreative Erleben drinnen und draußen stehen im Mittelpunkt. Mit verschiedenen kreativen Methoden decken wir Bedürfnisse auf, erkennen und lösen Konflikte. Die Familienmitglieder erleben, wie wertvoll Patchwork-Familie sein kann. Mit: Astrid Fleischmann, Birgith Unterthurner Zeit: Do. 20.08.20, 16:00 Uhr — So. 23.08.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 80 € pro Familie Mindestpreis 95 € pro Familie Normalpreis 110 € pro Familie Solidaritätspreis

Wir schenken uns Zeit Familien, Väter/Mütter, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern im Grundschulalter Die Ferienzeit ist zu Ende, ein neues Schuljahr liegt vor euch. Schenkt euch ein entspannendes, verspieltes und erlebnisreiches Wochenende im Haus der Familie. Umgeben von Wald, Wiese und verzaubernden Ausblicken könnt ihr gemeinsam Energie und Kraft für das neue Schuljahr tanken. Mit: Lukas Neumair, Nadja Zimmerhofer Zeit: Sa. 12.09.20, 16:00 Uhr — So. 13.09.20, 16:00 Uhr Kursbeitrag: 60 € pro Familie Mindestpreis 75 € pro Familie Normalpreis 90 € pro Familie Solidaritätspreis

Mit den Augen der Kinder Väter/Mütter, ErzieherInnen, LehrerInnen und Interessierte Selbstvertrauen steht über allem. Das wünschen sich Eltern am meisten für ihre Kinder. Für Selbstvertrauen braucht es die richtige Kommunikation, aber auch das Verständnis für bestimmte Verhaltensweisen der Kinder. Es ist wichtig, sie nicht durch falsche Botschaften zu blockieren, sondern ihnen durch richtiges Zuhören das Gefühl zu geben, dass sie ernst genommen werden. An diesem Wochenende werfen Sie mit den Augen der Kinder einen Blick auf sich selbst. Sie werden Ihren Alltag mit mehr Verständnis meistern. Mit: Elke Albertini Zeit: Sa. 12.09.20, 15:00 Uhr — So. 13.09.20, 16:00 Uhr Kursbeitrag: 65 € pro Person 111 € pro Paar

Die Kraft der Wut Familien, Väter/Mütter mit Kindern ab 8 Jahren Wut ist eine starke Erfahrung, die zu unserem Leben gehört. Jeder von uns hat sie auf seine individuelle Art und Weise gespürt. Wir müssen lernen, mit diesem Gefühl umzugehen und es in die richtige Bahn zu lenken. Bei diesem Seminar lernen Eltern und Kinder, wie Wut entsteht, warum dieses Gefühl zu unserem Leben gehört und wichtig ist und wie Eltern ihrem Kind helfen können, mit seiner Wut umzugehen. Das Seminar bietet viel Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten, um die Beziehung zueinander zu stärken und gemeinsam das Thema Wut und Konflikte auf spielerische und kindgerechte Art zu reflektieren. Während einer getrennten Einheit können die Kinder bestimmten Aktionen zum Thema nachgehen, die 14

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Eltern erhalten inzwischen theoretische Grundlagen und die Möglichkeit des Austauschs. Mit: Deborah Visintainer, Katharina Swoboda Zeit: Fr. 25.09.20, 15:30 Uhr — Sa. 26.09.20, 15:30 Uhr Kursbeitrag: 60 € pro Familie Mindestpreis 75 € pro Familie Normalpreis 90 € pro Familie Solidaritätspreis

Fragen aus dem Erziehungsalltag Väter/Mütter, ErzieherInnen, LehrerInnen, Interessierte Im Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern gibt es immer wieder Situationen, in denen es nicht reibungslos abläuft, sei es beim Aufräumen, beim Essen, beim Zähneputzen, bei den Hausaufgaben oder beim Mithelfen im Haushalt. Im Zentrum dieses Seminars soll es nicht darum gehen, wie man Konflikten aus dem Weg geht, vielmehr sollen Wege für praktische Konfliktlösungen erarbeitet und umgesetzt werden. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit den Eltern Lösungen für den Familienalltag zu entwickeln und Ansätze für mehr Gelassenheit in der Erziehung zu finden. (Es ist keine Abendeinheit vorgesehen.) Mit: Jan-Uwe Rogge, Regine Rogge Zeit: Sa. 26.09.20, 14:30 Uhr — So. 27.09.20, 16:00 Uhr Kursbeitrag: 65 € pro Person 111 € pro Paar

Partnerschaftskongress 2020 Paare Am Anfang ist die Liebe groß und stark und wir glauben, dass das für immer so bleibt. Erst wenn sich die Routine einschleicht, wenn es Probleme gibt, dann merken wir: Die Liebe ist zerbrechlich. Wir müssen sie behüten und pflegen. Bei diesem Seminar könnt ihr euch als Paar einmal bewusst Zeit für eure Beziehung nehmen. Damit die Liebe bleibt! Was euch an diesem Wochenende erwartet: Zeit füreinander, anregender Austausch mit anderen Paare, neue Kraftquellen und Ressourcen für eure Beziehung und Bereicherung durch die verschiedenen Workshops der Referenten und Referentinnen. Mit: Toni Fiung, Erich Lehner, Petra Hanner, Klemens Hafner-Hanner Zeit: Fr. 02.10.20, 16:00 Uhr — So. 04.10.20, 16:00 Uhr Kursbeitrag: 145 € pro Paar

Zeichnen — eine Entdeckungsreise Interessierte ab 16 Jahren An diesem Wochenende wird es die Gelegenheit geben, auf spielerische Weise zeichnerische Grundlagen zu erlernen und z.B. Pflanzen, Bäume oder aber regelmäßige Gegenstände zeichnerisch umzusetzen. Bei unserer zeichnerischen „Entdeckungsreise“ wird es darum gehen, die Wahrnehmung zu schärfen, Gegenstände und Motive mit neuen Augen zu sehen und dabei zu entdecken, was beim Zeichnen auf dem Papier geschieht. Der Kurs umfasst einfache zeichnerische Übungen, Skizzen, Studien und Zeichnungen u.a.von Naturobjekten, Grundtechniken, wie räumliches Zeichnen, Schraffur, Hell-Dunkel. Darüber hinaus soll der Kurs ausreichend Spielraum lassen für individuelle Wünsche und freier Wahl der Mittel und des Dargestellten. Mit: Carmen Meiswinkel Zeit: Fr. 16.10.20, 16.00 Uhr — So. 18.10.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 125 € pro Person


Väter-Zeit

The toolbox is you

Väter mit Kindern ab 6 Jahren

Familien, Väter/Mütter mit Kindern ab 8 Jahren

Gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung zwischen Papa und Kind. Der Alltag ist manchmal voller Hektik und Anspannung. An diesem Wochenende habt ihr die Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen und zu genießen. Entspanntes Unterwegssein in der Natur schafft neue Gelegenheiten für die Stärkung der Beziehung. Die Kinder haben den Papa ganz für sich und die Papas ihre Kinder.

Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen im privaten als auch im beruflichen Bereich, sind heute viel Stress und Druck ausgesetzt. Dabei geht ihnen mehr und mehr verloren, was eigentlich in unser aller Natur liegt: im Hier und Jetzt mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Leben vertrauensvoll verbunden zu sein. Alles, was wir dafür brauchen, liegt in uns. Wir sind die Experten/Expertinnen & ForscherInnen für uns selbst — „The Toolbox is You“. Wir laden euch ein, in diesem Workshop Achtsamkeits-Übungen auszuprobieren und deren Wirkung zu erfahren. Darüber hinaus gibt das Mitmachbuch „The Toolbox is You“ viele praktische Tipps und Hilfestellungen für den Alltag - von denen Erwachsene und Kinder gleichermaßen profitieren. Ein wertvoller Werkzeugkoffer also, der an diesen Tagen freudvoll miteinander erforscht werden kann.

Mit: Leander Bechtold, Stefan Maria Braito Zeit: Fr. 16.10.20, 16:00 Uhr — So. 18.10.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 70 € pro Familie Mindestpreis 85 € pro Familie Normalpreis 100 € pro Familie Solidaritätspreis

Kindertrauer in Krisenzeiten Väter/Mütter, ErzieherInnen, LehrerInnen, Interessierte Die momentane außergewöhnliche Zeit durch Covid 19 ist eine Herausforderung für uns alle. Der Verlust von Freunden, von täglichen Ritualen, von der schönen heilen Welt, und vor allem auch die ständige Präsenz von Gefahr-Krankheit-Tod können teils heftige Krisen- und Trauerreaktionen hervorrufen. Auch bei Kindern. Wir können unsere Kinder im Leben nicht vor Schmerz, Sorgen und Ängste verschonen. Aber es liegt sehr wohl bei uns, ihnen Sicherheit zu geben, Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln und mit einem kreativen und spielerischen Angebot ein Ventil für ihr Gefühlschaos zu schaffen! Im Seminar werden wir über die Reaktionen von Kindern sprechen, über ihre Bedürfnisse in Krisenzeiten und selber ausprobieren, wie wir Kinder heilsam unterstützen können. Mit: Gabriela Mair am Tinkhof Zeit: Sa. 17.10.20, 09:30 — 17:00 Uhr Kursbeitrag: 45 € pro Person

Meine Pate/Meine Patin und ich Paten/Patinnen und ihre Patenkinder von der 2. bis zur 5. Klasse Grundschule Pate/Patin und Patenkind haben Zeit zum Nachdenken, Ratschen, Spielen, Basteln und Zeit für die Vertiefung der Beziehung. Gemeinsam füllen wir den Tag mit wertvollen Momenten, Spaß und Freude. Mit: Gaby Rainer Zeit: So. 18.10.20, 09:30 — 17:00 Uhr Kursbeitrag: 55 € pro Person mit Patenkind

Wieder einmal so richtig Zeit haben... für die ganze Familie Familien mit Kleinkindern bis zu 6 Jahren und ihren älteren Geschwistern Fernab von Haushalt und Beruf sollen Paare mit Kleinkindern die Möglichkeit haben, sich neu zu begegnen. Mit Gesang, Tanz und Spiel können wir den Bedürfnissen eurer Kinder gerecht werden und ihr bekommt als Paar die Gelegenheit, euch neu zu entdecken. Gemeinsam genießt ihr als Familie die herrliche Rittner Landschaft. Am Abend ist Zeit für die Erwachsenen. Mit: Elke Albertini mit Team Zeit: Mo. 02.11.20, 16:00 Uhr — Sa. 07.11.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 95 € pro Familie Mindestpreis 125 € pro Familie Normalpreis 145 € pro Familie Solidaritätspreis

Mit: Christina Achner, Maria Kluge Zeit: Fr. 06.11.20, 16:00 Uhr — So. 08.11.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 70 € pro Familie Mindestpreis 85 € pro Familie Normalpreis 100 € pro Familie Solidaritätspreis

Kreative Nähwerkstatt Väter/Mütter, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern ab 8 Jahren im Zweierpack An diesem Wochenende erhaltet ihr einfache Nähideen unter fachkundiger Anleitung. Ihr braucht keine großen Nähkenntnisse zu haben, um hier auf eure Kosten zu kommen. Aus alten Jeanshosen und Stoffresten stellen wir gemeinsam Turnbeutel, Kissen, Kosmetiktaschen oder anderes her. Wir freuen uns auf euch! (Bei Grundschulkindern sollte die Begleitperson eine Nähmaschine bedienen können.) Mit: Melanie Monika Perkmann Zeit: Fr. 13.11.20, 15:00 Uhr — Sa. 14.11.20, 15:00 Uhr Kursbeitrag: 70 € pro Familie Mindestpreis 85 € pro Familie Normalpreis 100 € pro Familie Solidaritätspreis

Advent, Advent Familien, Väter/Mütter, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern von 4 bis 7 Jahren Gemeinsam lassen wir uns an diesen zwei Tagen vom Zauber des Advents anstecken. Wir tauchen in ein abwechslungsreiches, buntes und besinnliches Wochenende auf dem Ritten ein und genießen die Zeit unter uns. Vielleicht kommt uns ja sogar der Nikolaus besuchen. Mit: Irene Dorigatti Zeit: Sa. 05.12.20, 16:00 Uhr — So. 06.12.20, 16:00 Uhr Kursbeitrag: 70 € pro Familie Mindestpreis 85 € pro Familie Normalpreis 100 € pro Familie Solidaritätspreis

Haus der Familie

Bürozeiten

Lichtenstern 1-7 I-39054 Oberbozen

täglich von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

T +39 0471 345 172 info@hdf.it

www.hdf.it


Am 29. Juni 1980 wurde Toni Fiung zum Priester geweiht. Herzliche Glückwünsche gab es bei der Vollversammlung des „Hauses der Familie“.

„Lieber Toni, Du bist DER Seelsorger für Familien in Südtirol, für Familien in all den verschiedensten Formen. Du bist Gesprächspartner, Therapeut, Freund und Sakramentenspender. Du bist Südtirol-Kenner, gefragter Radio- und Fernsehfachmann, Kämpfer für Familienrechte, ein Seelsorger im wahrsten Sinne des Wortes. Du hast mit Deiner Art vielen Menschen, die mit der Kirche hadern, einen Zugang geschaffen. Du bist Spiritual, Motivator, Begeisterer, Batterieauflader, Tröster in der Not, Zuhörer, Gewinner. Ich frage mich oft, woher jemand wie Du, der so viel gibt, all die Liebe bekommt. Dein großes Herz muss auch aufgeladen werden. Und ich bin sicher, es wird gefüllt durch Deine Beziehung zu Gott, durch gute Freunde, durch Deine starke Familie. So kannst Du Seelsorger sein. Es ist das passendste und schönste Wort für Dich: Du trägst Sorge für sehr viele Seelen.

Es ist mir eine besondere Freude, dass Du hier im Haus der Familie Deinen Lebensmittelpunkt findest. Ich wünsche Dir und uns, dass Du Dein Leben hier in Lichtenstern glücklich gestalten kannst, dass Du Teil dieses Juwels bleibst, dass Du in der Kirche Glück beim gemeinsamen Singen und bei lebendigen Gottesdiensten findest, dass Du Deine Qualitäten weiterhin einbringst und all die Dankbarkeit spürst, die Dir viele Menschen entgegenbringen. Genieß die abendlichen Wanderungen hier am Ritten, erfreue Dich an lieben Menschen und am Garten. Genieß das Philosophieren und Diskutieren, das Fotografieren und das Fischen. Und werde trotz aller Schwierigkeiten nicht müde, für eine lebendige Kirche einzustehen. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 40-jährigen Priesterjubiläum!“ Heiner Oberrauch und das gesamte HdF-Team

Nach 36 Jahren verabschiedete sich Hugo Endrizzi aus dem Vorstand des Vereins „Haus der Familie“. In der Laudatio wurden seine Dienste gewürdigt.

„Lieber Hugo, das Haus der Familie hat viele Väter und Mütter. Du, lieber Hugo, gehörst mit Willi Rotter und Benedikt Gramm zu den prägendsten Gründungsmitgliedern. Deine Bescheidenheit, Deine Hintergrundarbeit, Dein Mitdenken und Mittragen zeichnen Dich aus: als ständiges Vorstandsmitglied seit 1984, als Vizepräsident und als Präsident von 2012 bis 2017. Insofern, lieber Hugo, überlässt Du uns hier in Lichtenstern auch Dein Lebenswerk – ein Werk, von dem wir wissen, dass Du ihm und uns immer verbunden bleibst. Das Haus der Familie hat Südtirol unwahrscheinlich viel Segen gebracht. Dieser Segen hat Menschen berührt, Gemeinschaft erleben lassen, Bildung vermittelt, in schwierigen Lebenslagen geholfen, Familien in all ihren Formen gestärkt und getragen. Heute, lieber Hugo, ist Dein Tag – der Tag, um Dir zu danken. Das Haus der Familie 16

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ist Dein ideeller und menschlicher Erfolg. Wenn das Haus der Familie heute so gut dasteht, ist das im Wesentlichen auch auf Deine Führung und Weisheit zurückzuführen. Du bist schließlich ein Mann der Zahlen und hattest immer einen Blick auf unsere Zahlen. So darf ich Dich jetzt mit ein paar Zahlen zum Staunen bringen: 1984 wurde der Verein ,Haus der Familie‘ gegründet. Seither haben mehr als 14.000 Veranstaltungen stattgefunden. 1.225.000 Teilnehmertage an Kursen und Lehrgängen haben wir gezählt, 850.000 Nächtigungen wurden verzeichnet. Insgesamt haben 450.000 Menschen in den vergangenen 36 Jahren an Weiterbildungen teilgenommen – fast genauso viele, wie Südtirol Einwohnerinnen und Einwohner hat. Und noch eine bemerkenswerte Zahl: Seit dem Entstehen des Hauses der Familie haben hier 40.000 Kinder bei sommerlichen Erlebniswochen gespielt, Freundschaften geknüpft, gemeinsam gelernt und gefeiert.

Der Vorstand wünscht Dir Gesundheit und viele wunderbare Fahrten mit dem Rennrad. Die beste Trainingsstrecke ist jene von Bozen nach Lichtenstern. Hab Muse, lieber Hugo, nimm Dir Zeit für Dich und Deine Familie. Du bist ein Segen für unser Land und für viele Familien. Hugo, Vergelt’s Gott!“ Heiner Oberrauch und das gesamte HdF-Team


GL AU B EN

Toni Fiung – Jahrzehnte im Dienst der Familien Toni Fiung, einer der wohl bekanntesten Priester Südtirols, hat 2020 gleich doppelten Grund zum Feiern: Vor 40 Jahren, am Peter-und-Paul-Tag, wurde er vom damaligen Bischof Joseph Gargitter zum Priester geweiht und seit 2000, also seit genau 20 Jahren, ist Toni Fiung der geistliche Assistent im KFS. Nicht nur sein unermüdlicher Einsatz in der Jugend-, Familien- und Behindertenseelsorge und die vielen Paarberatungs-Stunden, es ist seine umgängliche freundliche Art, die ihn so beliebt macht. Menschen nahe sein, sie begleiten, mit ihnen Lebensperspektiven entwickeln, das versteht „Toni“, wie er im KFS liebevoll

genannt wird, unter Seelsorge, das lebt er jeden Tag aufs Neue. Herzlichen Glückwunsch zu deinen Jubiläen, lieber Toni, und danke für alles! Weiterhin Glück, Gesundheit und Gottes Segen, das wünscht dir der gesamte Katholische Familienverband Südtirol mit dem hauptamtlichen Team.  Nicht nur an dem Ort, wo du bist, ist Gott, er ist auch ganz besonders in deinem Herzen und in der Tiefe deiner Seele. Er belebt und beseelt dich mit seiner göttlichen Gegenwart. Er ist da! Franz von Sales (1567–1622)

Plötzlich bricht ein Sturm los Wir kennen das Gefühl: Plötzlich ist alles anders! Eine Nachricht, die uns trifft, ein Ereignis, das erschüttert, eine Gefahr, die uns bedroht – und dann? Solche und ähnliche Erfahrungen machen auch Kinder. Wie gehen wir damit um? Die Geschichte vom Sturm auf dem See ist eine der Bibelerzählungen, die den Erwachsenen wie den Kindern eine Begegnung mit Jesus schildert, die Halt und Sicherheit vermittelt. Kindern tut es gut, wenn sie zur Sprache bringen können: Wann erlebe ich Stürme in meinem Leben, welche Ängste schlummern in mir? Wir schauen auf die Jünger in der Erzählung, die schreien und um Hilfe flehen: „Herr, rette uns!“ Auch wir dürfen klagen, laut herausrufen, wenn wir uns bedroht fühlen. Manchmal ist gerade dieser Moment schon ein Stück auf dem Weg des Heils. Gerade jetzt, wo eine Pandemie unsere Welt bedroht, dürfen

Kinder auch das Klagen hören und ihre Ängste und Sorgen hinausrufen. Der Hilfeschrei sucht die Rettung, den Boden unter den Füßen. Die Geschichte endet mit der Stille, mit dem Gefühl des Getragen-Seins und mit der Frage Jesus‘: „Warum habt ihr solche Angst? Glaubt ihr nicht?“ Die Bibelkärtchen des Familienverbands zur Sturmgeschichte eignen sich gut, um den Schauplatz der Geschichte vorstellbar zu machen. Mit kleineren Kindern ist es vielleicht ratsam, vorher das Naturphänomen eines Sturms zu spielen (mit Tüchern, mit Lauten, mit Instrumenten). In der Erzählung dürfen die Kinder mit den Jüngern rufen, auch schreien: „Jesus, hilf uns!“ Zum Abschluss kann das Bibelbildchen auf ein blaues Tuch (eine blaue Serviette) gelegt werden. Der See hat sich beruhigt. Eine Kerze wird entzündet und wir beten: Jesus, du bist mit deinen Freunden über den See gefahren. Da kam der große Sturm, deine Freunde hatten Angst. Manchmal haben auch wir Angst, wenn … Manchmal spüren wir einen Sturm in uns, wenn wir uns ärgern, wenn wir wütend oder verzweifelt sind. Jesus, dann sei uns nahe, mach uns still, mach alles wieder gut. Guter Jesus, bleib bei uns. Dann ist alles gut! Thea Anderlan

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FA MI LI E I N NOT

Das Leben geht weiter FAMILIE

IN NOT

E

Not hat viele Gesichter. Das zeigt sich immer wieder. Selbst in einem reichen Land wie Südtirol ist Not allgegenwärtig – und jeden von uns kann es treffen. So wie Maria*, deren Weg gepflastert ist voller Probleme und Sorgen. Wenigstens vermochte „KFS-Familie in Not“ ein wenig Licht in ihr Leben zu bringen.

s ist ein warmer Sommertag, an dem ich mich mit Maria verabredet habe. Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel, während ich vor dem Haus auf sie warte. Als Maria vor die Tür tritt, lächelt sie mich sofort an, fast so, als wolle sie mit der Sonne um die Wette strahlen – dabei hat es das Leben nicht wirklich gut mit ihr gemeint. Wir gehen zum nahe gelegenen Spielplatz, wo sie mir ihre Geschichte erzählt. Maria, 48 Jahre alt, ist vierfache Mutter. Beim Thema Kindheit kommt sie gleich auf ihren Vater zu sprechen, den sie sehr gerne mochte. An die Mutter zu denken, fällt ihr augenscheinlich schwer. Maria muss zuerst kurz schlucken, bevor sie fortfährt: „Mit Mama war es immer schwierig. Sie war schwer alkoholkrank – und in der Sucht wurde Mama aggressiv und hat uns Kinder, wir waren zu siebt, häufig auch grundlos geschlagen.“ Mit ein Grund, dass Marias Erinnerungen an ihr Kindsein nicht wirklich schön sind.

Schulabbruch, um Eltern zu pflegen Nach der Mittelschule besuchte sie die zweijährige Haushaltungsschule. Kurz vor dem Abschluss sind beide Eltern schwer erkrankt: Der Vater bekam einen schweren Herzinfarkt, der Mutter machte zusehends eine fortgeschrittene Thrombose zu schaffen. Als Jüngste der sieben Kinder und davon als einzige noch nicht berufstätig, lag es also an Maria, ihre Eltern zu pflegen – und so verließ sie die Schule ohne Abschluss, einer ihrer größten Fehler, wie sie mir im Gespräch gestand. Mit 21 lernte sie Franz* kennen, den sie drei Jahre später heiratete – eine Ehe, die Maria heute als problematisch bezeichnet. Dass ihr Mann psychisch krank und extrem labil ist, wurde Maria erst mit der Zeit bewusst. Einmal happy, dann wieder zu Tode

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betrübt, an diesen Stimmungsschwankungen litt die ganze Familie. Noch schlimmer waren seine ständigen Drohungen, sich umzubringen. Hinzu kam noch seine Sucht, über die Maria nicht gerne redet. Immer mehr zog sich Franz zurück, Zeit für die Kinder nahm er sich nie. Traurig stimmt Maria, dass Franz durch seine psychische Erkrankung die Kinder mit runtergezogen hat. Das führte dazu, dass sich schlussendlich das Jugendamt einschaltete und Maria die zwei jüngsten Kinder wegnehmen wollte. Um das zu verhindern, trennte sie sich nach 21 Jahren Ehe von ihrem Mann.

Alle vier Kinder haben psychische Probleme Leider haben auch die vier Kinder psychische Probleme: Anna*, 24 Jahre, Lena*, 20 Jahre, Max*, 12 Jahre, und Simon*, 10 Jahre. Anna leidet am Asperger-Syndrom, eine autistische Entwicklungsstörung. Diese Krankheit geht einher mit eingeschränktem Einfühlungsvermögen und mangelhafter sozialer Kompetenz. Bemerkbar macht sich dies bei Anna u.a. durch ihre extreme Kontaktscheue: Vor Menschen, die sie nicht kennt, bringt sie kein Wort hervor. Dies ist auch der Grund, dass sie zwar mehrere Oberschulen begonnen, aber alle wieder abgebrochen hat. Für Anna wäre es unmöglich, ein Bewerbungsgespräch zu führen, aber selbst „normale“ Freundschaften zu pflegen, ist sie nicht in der Lage. Anna ist den ganzen Tag zu Hause, von

"Es macht mich traurig, dass mein Exmann die Kinder psychisch mit runtergezogen hat"


FA MI LI E I N NOT

"Ich schäme mich nicht, arm zu sein. Ich kenne es gar nicht anders"

ihrer Zukunft hat sie keine Vorstellung. Ihr großes Interesse gilt dem Lesen. Trotz regelmäßiger psychologischer Behandlung hat sich Annas Zustand bis heute nicht wesentlich gebessert. Lena dagegen hat sehr wohl berufliche Träume: Sie möchte Altenbetreuerin oder Sozialassistentin werden und macht deshalb eine soziale Ausbildung. Sie ist das einzige von Marias vier Kindern, das während der Schulzeit nicht zu Hause wohnt, sondern in einem Schülerheim. Auch Lena hat es alles andere als einfach, leidet sie schließlich an ADHS, eine Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Zu ihrem Glück hat sie die Krankheit ganz gut im Griff. Max besucht die Mittelschule, Simon geht in die Grundschule. Beide sind nicht gut in der Schule und kämpfen sich mehr schlecht als recht von Klasse zu Klasse. Genauso wie Lena leidet auch Max an ADHS, leider stärker ausgeprägt, weshalb er regelmäßig Medikamente einnehmen muss. Simon dagegen weist eine starke Lernschwäche auf.

Arbeit im Dorf! Ein für alle

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Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden 20 Jahre war Maria der Kinder wegen zu Hause. Nach dieser langen Zeit hat sie nun Probleme, wieder in einen Beruf einzusteigen bzw. überhaupt eine Arbeit zu finden. Jetzt rächt sich ihr Schulabbruch. Hinzu kommen ihre eigenen gesundheitlichen Probleme: Maria hat Herzrhythmusstörungen und leidet an Schuppenflechte mit chronischen Gelenkentzündungen. Bevor Maria über ihre finanziellen Probleme erzählt, verweist sie voller Stolz auf die große Sozialwohnung, in der sie vor einem halben Jahr gezogen

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FA MI LI E I N NOT

"Was ist schon Glück? Das Leben geht weiter"

ist – die Wohnverhältnisse der Wohnung vorher als prekär zu bezeichnen, wäre dagegen schon fast eine Untertreibung. Das Haus, in dem Maria mit ihrer Familie wohnte, steht direkt an einer der meistbefahrenen Straßen Südtirols und die Wohnung war stark mit Schimmel befallen. Auch deshalb wird das gesamte Gebäude demnächst abgebrochen. Die Miete der neuen Wohnung ist moderat, dazu kommen noch die Kondominiumsspesen. Trotzdem hat Maria Probleme, selbst diese Spesen Monat für Monat zu begleichen. Der Grund sind Schulden, die ihr Exmann angehäuft hat und für die Maria zum Teil geradestehen muss.

Für die Schulden des Exmanns geradestehen Die finanzielle Not entstand schleichend. Verlor sich ihr Exmann nicht gerade in Selbstmordgedanken, kaufte er sinnlose Sachen: neues Auto, teures Handy usw. Bezahlt wurde aus Marias Erbteil, bis irgendwann kein Geld mehr da war und die Schulden zu wachsen begannen. Dazu kommen noch die Gerichtsspesen, die Maria auf sich nahm, damit das Jugendamt ihr die Kinder nicht wegnehmen konnte. Vor eineinhalb Jahren brauchte Lena aus gesundheitlichen Gründen eine Zahnspange. Sie litt unter Kieferschmerzen, hervorgerufen durch die Vorverlagerung des Gelenkknorpels. Da sich auch die Zähne immer mehr nach vorne schoben, bereitete das Beißen zusehends Probleme. Geld für die teure Zahnspange hatte Maria keines. Eine Freundin von Maria gab ihr den Tipp, sich an den Katholischen Familienverband Südtirol zu wenden, schließlich hat es sich der Hilfsfonds „KFS-Familie in Not“ zur Aufgabe gemacht, in Not geratene Familien finanziell zu unterstützen. Wenn Maria über die Hilfe des Hilfsfonds erzählt, sieht man ihr die Dankbarkeit förmlich an. „Wie hätte ich das ohne euch nur schaffen sollen?“ fragt sie ganz leise.

Dank an „KFS-Familie in Not“ Zu den Nachbarn im Ort hat Maria nur wenig Kontakt, das ist teilweise so gewollt. Auch wenn sie sich nicht schämt, arm

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zu sein – „ich kenne es ja gar nicht anders“, meint sie –, ist es trotzdem unangenehm, wenn Leute sich umdrehen, sobald sie an ihnen vorbeigeht. Außerdem ist Maria durch die Erfahrungen der Vergangenheit misstrauisch und zurückhaltend geworden: Schuld sind mehrere Anzeigen, die Leute im Ort, in dem sie früher wohnte, aufgaben. Grund war immer die vermeintliche Vernachlässigung der Kinder, weil diese mal in einem hyperaktiven Anfall im kalten Winter ohne Jacke aus dem Haus stürmten oder ohne Marias Wissen die Schule schwänzten. Dabei ist Maria das Wohlbefinden ihrer Kinder sehr wichtig. Dazu gehört auch gesundes Essen. „Ich achte darauf, dass wir zum Beispiel viel Gemüse essen“, erzählt sie. Wenn das Geld mal wieder nicht bis ans Monatsende reicht, holt Maria sich die Lebensmittel dank Berechtigungsschein bei der Tafel. Eine neue Beziehung kann sich Maria momentan nicht vorstellen, zu sehr lasten auf ihr noch die schwierigen Ehejahre. Sehnsüchtiger blickt sie auf die Zeiten zurück, als sie und ihre Familie noch ein Auto besaßen: „Ein Auto gibt einem das Gefühl von Unabhängigkeit und erleichtert das Leben ungemein – sei es für den Einkauf, den Arztbesuch oder Behördengänge. Aber mir ist auch klar, dass ich in diesem Leben wohl kein Fahrzeug mehr lenken werde“, ist sich Maria ihrer finanziell angespannten Situation bewusst.

Ohne finanzielle Sorgen leben können, das ist Marias größter Wunsch Auf meine Frage, ob sie glücklich sei, antwortet Maria mit einer Gegenfrage: „Was ist Glück?“ Nach ein paar Sekunden Stille fährt sie fort: „Ich bin zufrieden. Das Leben geht weiter.“ Bevor ich mich von Maria verabschiede, möchte ich von ihr noch wissen, was sie sich von der Zukunft wünscht. „Einfach ohne finanzielle Sorgen leben zu können, das wäre schön“, war ihre prompte Antwort. Ich schaue Maria nach, während sie in ihre Wohnung zurückkehrt: Ihr ungeschminktes offenes Gespräch, ihre Selbstverständlichkeit, das Leben, wie schwierig es auch sein mag, anzunehmen wie es ist und sich nicht unterkriegen zu lassen, haben mich berührt. Die Erkenntnis, dass es selbst in einem so reichen Land wie Südtirol gar nicht so wenige Familien gibt, die genauso in Not sind wie Maria, macht mich allerdings nachdenklich – und ich bin froh, dass es den Hilfsfonds „KFS-Familie in Not“ gibt, um wenigstens vorübergehend bedürftigen Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.  RV (* aus Privacy-Gründen wurden alle Namen geändert)


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e i d f u a h c i d b i Beg h c a n e h c u S e d spannen ! n r e i r u a S n o v Fußspuren Liebe Kinder, wusstet ihr schon, dass vor vielen Jahrmillionen bei uns in Südtirol Saurier gelebt und ihre Spuren hinterlassen haben? Nein? Im Geoparc Bletterbach in Aldein haben Wissenschaftler die fossilen Fußspuren von mindestens 16 verschiedenen Reptilienarten gefunden. Auf Spurenfossilien spezialisierte Forscher nennt man Ichnologen. Diese leisten oft Detektivarbeit, denn nicht immer ist es leicht herauszufinden, wer die Spuren hinterlassen hat. Anhand der Form, der Größe und der Verteilung von Abdrücken schließen die Wissenschaftler auf das Tier. Dabei vergleichen sie auch mit Skeletten aus anderen Fundorten. Das Schwierige daran: Spuren sind oft unvollständig und nicht zu allen ausgestorbenen Tieren gibt es Skelette. Daher ist die Suche oft noch nicht abgeschlossen.

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Wollt ihr es dennoch mal versuchen? Dann ordnet jedem Tier, beginnend mit Saurier 1 und weiter bis Saurier 7, die jeweils richtige Spur zu. Die Buchstabenpaare der einzelnen Spuren ergeben in der Reihenfolge von 1 bis 7 die Lösung, die aus zwei Wörtern besteht. Für jene Kinder, die nicht nur gute Ichnologen sind, sondern auch schnell am Telefonieren, gibt es als Belohnung einen spannenden Preis. Die ersten fünf Anrufer, die am Mittwoch, 26. August 2020, um 11 Uhr die Telefonnummer 0471 303 372 wählen und das richtige Lösungswort nennen, gewinnen jeweils ein Familienticket (2 Erwachsene und Kinder bis 14 Jahren) in den Geoparc Bletterbach.

Viel Glück wünscht euch Reinhold

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ESSEN U N D TRI N KEN

Coole Drinks für heiße Tage Mit einem erfrischenden Sommergetränk in der Hand, lässt sich der Sommer gut aushalten.

Apfeldrink mit Eis

Florida-Shake

1 kg Äpfel 2 EL Zitronensaft 2–3 EL Staubzucker 1 Messerspitze Zimt (nach Geschmack) ½ Liter Mineralwasser Pro Glas: 1 kleines Eis am Stiel

6 EL Orangensaft 6 EL Zitronensaft 6 EL Ananassaft 1 TL Himbeersirup 2 gehäufte EL Zitroneneis

Mengenangaben für ca. fünf Gläser:

• An den Gläsern die Ränder mit Zitronensaft anfeuchten und in Zuckerperlen drücken • Die Äpfel waschen, zerkleinern und entsaften (ergibt ca. ½ Liter) • Den gewonnenen Apfelsaft mit Zitronensaft, Zucker und Zimt abschmecken • Den Drink mit gut gekühltem Mineralwasser auf einen Liter auffüllen • Apfeldrink in die verzierten Gläser füllen und mit je einem Eis am Stiel servieren

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Mengenangaben für ein Glas:

• Orange frisch auspressen oder Orangensaft aus der Flasche • Zitrone auspressen • Alle Zutaten mit dem Zitroneneis im Mixer sehr gut mixen und in ein vorgekühltes Glas füllen, sofort servieren

Gutes Gelingen wünscht euch

Angelika


KFS I NTERN

Unter die Lupe genommen Videokonferenz des KFS Die Coronavirus-Krise bereitete den KFS-Zweigstellen große Probleme: Alle geplanten Veranstaltungen und Gottesdienste mussten abgesagt werden – und dürfen auch in nächster Zukunft entweder gar nicht oder nur unter strengen Auflagen stattfinden. Die sich ständig ändernden Bestimmungen machen es nicht einfach. Der KFS ist eine große Familie, in der niemand allein gelassen wird. Um dies zu unterstreichen, um die vielen Fragen rund um das Coronavirus zu beantworten und die entstandenen Unsicherheiten zu beseitigen, luden der Zentralausschuss, die Geschäftsleiterin und die Zweigstellenbetreuerin im Mai zu einer Videokonferenz. Insgesamt 41 Zweigstellen folgten der Einladung und erhielten viel Wissenswertes. Glücklicherweise sind in Südtirol die Infektionszahlen stark fallend, sodass das gesellschaftliche Leben sich langsam in Richtung Normalität entwickeln kann und Veranstaltungen und Gottesdienste wieder abgehalten werden dürfen – allerdings unter Einhaltung strengster Sicherheitsmaßnahmen, denn der Schutz aller Teilnehmer hat absolute Priorität. Über die zukünftige Entwicklung und neue Vorschriften werden die Zweigstellen weiterhin auf dem Laufenden gehalten.

Bei der Videokonferenz wurden die Anwesenden auch über die Aktivitäten der KFS-Landesleitung während des Lockdowns unterrichtet. Gemeinsam mit der Allianz für Familie setzte man sich für die Einrichtung eines Krisenstabs Familie ein und erstellte einen Krisenkatalog, der dem Landeshauptmann, den Mitgliedern der Landesregierung und des Landtags, den Südtiroler Senatoren und Parlamentariern zugeschickt wurde. Gefordert werden u.a. eine stärkere finanzielle Unterstützung der Familien und konkrete Lösungen für den Neustart in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Herbst. RV

Zusammen mit Abstand die Besten Ziel der Sommerprojekte ist, die Familien bestmöglich zu unterstützen und den Kindern eine willkommene Abwechslung zum großteils eintönigen Alltag der letzten Monate zu bieten. Auch wenn die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen nicht die gewohnte Spiel-Spaß-Action-Version samt toller Ausflüge erlauben und die Gruppen aus max. sieben Kindern bestehen dürfen, ist es den über 100 Betreuern, Pädagogen aus den Kindergärten und Schulen sowie Organisatoren des Jugenddiensts

Meran und des KFS gelungen, für die Kinder ein erlebnisreiches, kreatives und abenteuerliches Programm zu gestalten. Insgesamt sind es ca. 1300 Kinder, die sich in den Orten Algund, Riffian, Kuens, Tscherms, Schluderns, Tiers, Hafling und Andrian daran erfreuen. Damit die Betreuer der Sommerwochen bestens gerüstet sind und die geltenden gesetzlichen Bestimmungen auch genauestens kennen, gab es Anfang Juni eine informative Schulung. RV

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IM GANZEN L AN D

Im ganzen Land Kreativ, abwechslungsreich und darauf bedacht, anderen eine Freude zu bereiten, waren die vielen Aktionen und Initiativen der KFS-Zweigstellen, die damit beweisen, dass Nächstenliebe und Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten keine leeren Worte sind.

 NEUMARKT Da während der Coronavirus-Pandemie keine Gottesdienste abgehalten werden durften, musste auch die alljährliche Muttertags-Messe abgesagt werden. Um den Müttern trotzdem eine kleine Freude zu bereiten, schließlich waren gerade sie während der Krisenzeit besonders gefordert, verschenkte die KFS-Zweigstelle Neumarkt Blumen an alle Mamis.

 NIEDERDORF Auch wenn die Coronavirus-Auflagen Schritt für Schritt gelockert wurden und im Land langsam wieder Normalität einkehrte, war am Familiensonntag an eine Messfeier, wie wir sie vor Ausbruch der Krise kannten, nicht zu denken. Trotzdem feierte die KFS-Zweigstelle Niederdorf eine gelungene Messe, mit reduzierter Teilnehmerzahl, dafür vom örtlichen Chor umso feierlicher umrahmt.

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 STEINEGG Symbolträchtig, mit schönen Liedern und Texten umrahmt, gestaltete die KFS-Zweigstelle Steinegg einen Familiengottesdienst als Zeichen der Zusammengehörigkeit, natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Auflagen.

 TOBLACH Anfang Juni fand der „Benefiz 2020“ zugunsten der Südtiroler Krebshilfe statt. Um Menschenansammlungen beim Start zu vermeiden, konnten die Läufer, Geher oder Radfahrer von morgens bis abends ganz individuell eine 15 km lange Strecke zurücklegen. Auch die Ausschussmitglieder der KFS-Zweigstelle Toblach unterstützen diese tolle Aktion und nahmen als Geher daran teil.


 PFALZEN Einen feierlichen Gottesdienst, wenn auch Coronavirus-bedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit, feierte die KFS-Zweigstelle Pfalzen am Muttertag. Da in Pfalzen die Gottesdienste über einen eigenen Pfarrsender übertragen werden können, konnten trotzdem alle der Messfeier beiwohnen. Zur Feier wurden Kerzen verziert, die die Mütter im Laufe der Woche vor der Kirche mitnehmen konnten. Ebenso gestaltete die KFS-Zweigstelle den Gottesdienst zum Familiensonntag mit und bot Samentüten zum Mitnehmen an.

 REISCHACH Die KFS-Zweigstelle Reischach rief alle Bürger dazu auf, Steine zu bemalen und beim nächsten Spaziergang irgendwo im Ort abzulegen, um anderen, die sie finden, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Gerne dürfen die gefundenen Steine wieder woanders hingelegt oder mit nach Hause genommen werden. Mit den eingeschickten Fotos der gefundenen Steine wird eine Collage erstellt.

 ST. JOHANN Besonders die Bewohner in den Seniorenwohnheimen litten unter dem Kontaktverbot während der Coronavirus-Krise. Um den Heiminsassen in St. Johann während dieser einsamen Zeit eine Freude zu bereiten, bastelten auf Anregung der KFS-Zweigstelle St. Peter viele Kinder und Familien bunte Kunstwerke, die anschließend im Seniorenwohnheim verteilt wurden.

 LAAS Das Schuljahr 2019/20 war ein ganz besonderes – und außergewöhnlich war auch der Schulausklang mit einem von der KFS-Zweigstelle Laas organisierten Familiengottesdienst auf dem Sportplatz. Mit dem Steigenlassen vieler Luftballons am Ende der Messfeier wurde dem Wunsch nach mehr Leichtigkeit nach den Coronavirus-bedingt schwierigen letzten Monaten und der Freude über das erfolgreiche Schulende entsprechend Ausdruck verliehen.

 LENGMOOS/KLOBENSTEIN Mit einem Blumengruß und einem netten Spruch überraschte am Muttertag die KFS-Zweigstelle Lengmoos/Klobenstein alle Mitgliedsfamilien. Um die Covid-19-Vorschriften einzuhalten, wurde das Geschenk vor die einzelnen Haustüren gestellt. Auch die Mitarbeiter des Seniorenwohnheims, von verschiedenen Geschäften usw. erhielten als Dankeschön eine Blume.

 PRAGS Nichts ist gesünder als sportliche Herausforderung nach der langen Zeit des Lockdowns. Deshalb organisierte die KFS-Zweigstelle Prags für die Jugendlichen im Ort einen tollen Wandertag auf dem Klettersteig Paternkofel. Damit die Jugendlichen zukünftig auch sicher klettern können, brachte ihnen Erwin Steiner, dem dafür nochmals gedankt sei, das richtige Knüpfen von Kletterknoten bei.

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Die Bedürfnisse der Kinder mehr im Blick haben Viele Kinder und Jugendliche kommen in die Familienberatungsstellen der fabe in Bozen, Meran, Schlanders, Bruneck und St. Ulrich, weil sie psychotherapeutische Begleitung brauchen. Das psychotherapeutische Angebot unterstützt die Kinder selbst und deren Familien. In einer Zeit, in der aufgrund des Infektionsschutzes auf Krisenmodus umgestellt wurde, erhöht sich auch die psychische Belastung der Kinder, bei gleichzeitigem Wegfallen von Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, von sozialer Stabilisierung durch Freunde, Schul- und Kindergartenpersonal sowie durch Freizeitangebote, z.B. im Sportbereich. Im Unterschied zu Erwachsenen und Jugendlichen zeigte sich, dass Kinder für die Psychotherapeuten nicht über Video und Telefon erreichbar waren. Daher stellte sich die Frage: Wie kann der Kontakt zu den Kindern gehalten werden? Kinder brauchen eine unmittelbare Begegnung, damit ein heilsamer Kontakt mit dem Therapeuten möglich wird. In der unmittelbaren Begegnung entsteht gegenseitige Resonanz auf verschiedenen Ebenen. Ein sicherer äußerer und innerer

Entwicklungsraum ist notwendig, in dem das Kind sich erproben und neue heilsame Beziehungserfahrungen machen kann. Der Therapeut und das Kind kommunizieren nicht nur über Worte miteinander, sondern vor allem nonverbal, körperlich und emotional. In der nun erreichten Phase 2 der Pandemie, stellt sich für die Kinderpsychotherapeuten erneut die Frage: Wie können sie den Kindern, unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen, therapeutische Begegnung anbieten? Das erfordert Kreativität, Mut, die Wiederöffnung und neue Ausgestaltung von Spielräumen. Deshalb richtet die Familienberatung fabe einen dringenden Appell an die Politik, im Umgang mit der Pandemie die Bedürfnisse der Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Das Einbeziehen von Psychologen und Psychotherapeuten in die Expertenrunden wäre ein wichtiger Schritt. www.familienberatung.it

Landeskindergeld- Gesuche können ab September gestellt werden!

PR-ANZEIGE

Wer im Jahr 2021 das Landeskindergeld weiterhin beziehen möchte, muss ab September das Gesuch dafür stellen. Die Zugangsvoraussetzungen für das Jahr 2021 sind ab September folgende: mindestens zwei minderjährige Kinder, ein einziges Kind unter 7 Jahren, Familien mit einem behinderten Kind (auch nach dessen Volljährigkeit) oder ein minderjähriges Kind mit einem mitlebenden volljährigen

EEVE? Familiengeld?

www.sbb.it/patronat

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Geschwister. Der notwendige fünfjährige bzw. historische Wohnsitz muss gänzlich in der Provinz Bozen vorgewiesen werden. Für die jeweiligen Anträge wird die „Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung“ EEVE benötigt, welche Sie unter www.sbb.it/patronat/eeve finden und die gleichzeitig abgefasst werden kann. Zusatzinfo: Die Anträge zur Auszahlung des Familiengeldes über den Arbeitgeber

Für alle beim SBB-Patronat

müssen elektronisch an das NISF/INPS erfolgen. Der zustehende Betrag wird anschließend dem Arbeitgeber in seinem „Cassetto previdenziale“ zur Verfügung gestellt. Der Antragsteller erhält keinen Bescheid, außer der Antrag wird abgelehnt. Das Bauernbund-Patronat ENAPA steht allen Bürgern bei der Gesuchabfassung zur Verfügung. Sichern Sie sich jetzt die Broschüre „Soziale Leistungen für die Familie mit allen Neuerungen 2020“ und finden Sie weitere Informationen unter www.sbb.it/patronat/geburt-und-familie.


Die nächste FiS erscheint am 2. Oktober 2020

Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser!

Redaktionsschluss ist der 2. September 2020.

SPENDEN FÜR KFS-FAMILIE IN NOT:

Veranstaltungsberichte und Fotos!

Gerne veröffentlichen wir in der FiS kurze Berichte der Veranstaltungen auf Bezirks- und Zweigstellenebene. Leider können wir nur eine begrenzte Anzahl aufnehmen und behalten uns das Recht vor, jene Einsendungen vorzuziehen, die ein aussagekräftiges Foto in Druckqualität aufweisen und rechtzeitig an presse@familienverband.it gesendet wurden. Leider können wir über E-Mail nur Dateien bis zu 8 MB empfangen. Große Dateien erhalten wir am besten über den Daten-Transferdienst WeTransfer.

FiS-Förderpartner Wir sagen Danke!

100 Euro: anonyme Spende 200 Euro: Mathilde Oberhöller, Barbian, Spende in Gedenken an Barbara Brugger, Lajen 300 Euro: Zweigstelle Niederdorf 1000 Euro: Zweigstelle Feldthurns 2000 Euro: Zweigstelle Aldein, Erlös Suppensonntag 5000 Euro: Raffaela Ortler Mayr, Percha, Vermächtnis Testament Ida Ortler Wir danken allen Spendern für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir weiterhin um Ihre Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht. Gerne möchten wir Sie aber auch in Zukunft als Spender nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender genannt werden. Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert. Das Spendenkonto, lautend auf „Katholischer Familienverband Südtirol – Familie in Not“, ist bei der Raiffeisenkasse Bozen, IT71N0808111600000300010014. Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“!

FAMILIE

IMPRESSUM

IN NOT

Erscheinungsweise Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage 16.000 Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it www.familienverband.it

Herausgeber und Eigentümer Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975 Presserechtlich verantwortlich Dr. Alfons Gruber. Schriftleitung Inge Weiss (IW) Redaktion Reinhold Vigl (RV), Angelika Mitterrutzner (AM), Manuela Weber (MW), Silvia Di Panfilo (SDP), Valentin Mair (VM) Mitarbeiter der KFS-Geschäftsstelle Samantha Endrizzi (SE), Silvia Dalvai (SD), Elisabeth Gabrielli (EG), Susanna Lechner (SL) Fotos KFS, www.shutterstock.com. Layout www.effekt.it.

Das erste rechtliche Beratungsgespräch ist kostenlos.

Anmeldungen im KFS-Büro in Bozen. Wangergasse 29 · 39100 Bozen Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it

Druck Ferrari Auer, Bozen. Die Drucklegung erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Südtiroler Landesregierung/ Familienagentur. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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Wir haben sie – Ihre Familien-Jollys www.familienjo

lly.it

Wenn’s mal eng wird – zieh den

FAMILIEN-JOLLY! Jede Familie kennt das – Terminüberschneidungen, unaufschiebbare Erledigungen oder einfach der Wunsch nach etwas Zeit für sich. Den Moment, in dem man eine verlässliche Bezugsperson benötigt, der man die Kinder anvertrauen kann – egal ob kurzfristig oder zu fest vereinbarten Terminen. Auf unserer Plattform finden sich hilfesuchende Familien und Babysitter aus der unmittelbaren Umgebung. Echte Familien-Jollys, die als Bezugspersonen, Vorleser und Spaßmacher ein echter Trumpf sind, wenn Hilfe gefragt ist.

Sucht euch euren Familien-Jolly unter www.familienjolly.it

Mit freundlicher Unterstützung

Familien

J O L LY Famiglia

In Kooperation


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