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FiS 2/2020

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Familie leben

KFS intern

Tag für Tag Familienglück erleben S. 4

Klausurtagung des Zentralausschusses und des Büroteams S. 16

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Familienglück!

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Erscheint sechsmal im Jahr · 45. JG · Nr. 2 · April 2020 I.P.

Familie in Südtirol

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Action mit Mami

IHREM TTER MIT FÜR MÜ N KINDERN RE KIND/IH N RE H JA 6 AB

Samstag und Sonntag, 27. bis 28. Juni 2020 Jugendhaus Hahnenbaum in St. Leonhard/Passeier Auf euch Mamis und Kinder wartet ein Wochenende voller spannender und erlebnisreicher Momente. Es wird spielerische Herausforderungen für euch geben, Naturerfahrungen und gemütliche und wertvolle Zeit miteinander. Gemeinsames Erleben ist gemeinsames Lernen und sind gemeinsame Lebenserfahrungen. Übernachtung im Selbstversorgerhaus in Mehrbettzimmern Maria Reiterer, Sozialpädagogin, Erlebnispädagogin, Sexualpädagogin, Kinder- und Jugendcoach Christiane Gamper, Sozialpädagogin und Jugendarbeiterin, Erlebnispädagogin, Sexualpädagogin

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Anmeldeschluss bis 21.5.2020

Information und Anmeldung: KFS - Katholischer Familienverband Südtirol · Wangergasse 29 · 39100 Bozen Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it · www.familienverband.it

Urlaub von der Pflege – Entlastung für die Seele

Pflege über einen langen Zeitraum bedeutet, sowohl körperlicher als auch seelischer Belastung standzuhalten, was häufig zu vielerlei Beschwerden führt. Nur durch regelmäßige Erholungsphasen, die immer wieder eine angemessene Regeneration unserer Kräfte ermöglichen, können wir ein hohes Leistungsniveau auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

Kursbeitrag:

Mit Hildegard Kreiter, Kräuterexpertin, Leiterin von Kreativkursen, Kneipp-Gesundheitstrainerin, Gedächtnistrainerin. Termin 1:

Sonntag, 03.05.2020, 15.00 Uhr – Samstag, 09.05.2020, 15.00 Uhr Termin 2:

Sonntag, 18.10.2020, 15.00 Uhr – Samstag, 24.10.2020, 15.00 Uhr im Haus der Familie in Lichtenstern, Ritten Anmeldung bis 14.4.2020: Katholischer Familienverband Südtirol Wangergasse 29 · 39100 Bozen · Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it · www.familienverband.it

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290 Euro für KFS-Mitglieder 310 Euro für Nicht-Mitglieder 48 Euro Einzelzimmerzuschlag


VORWORT U N D I N HALT

eigentlich sollte diese Ausgabe der FiS umfangreicher ausfallen, wollten wir den Gemeinderatswahlen breiten Raum geben. Aber es kam anders: Ein kleines, neuartiges, dafür umso gefährlicheres Virus stellt unser aller Leben auf den Kopf – und unmittelbar vor dem Druck dieser FiS-Nummer auch die Blattplanung. Natürlich sind das Verschieben des Termins der Gemeinderatswahlen und der Druck einer Zeitschrift das kleinste Problem. Wichtiger ist vielmehr, dass wir uns alle diszipliniert verhalten und die notwendigsten Hygienevorschriften beachten, um in hoffentlich absehbarer Zeit wieder zu unserem altgewohnten Leben zurückkehren zu können. Bis dahin ist unser Bewegungsradius stark eingegrenzt. Wenn wir schon nicht raus dürfen, sollten wir das gezwungenermaßen Zu-Hause-Bleiben umso intensiver mit der Familie nutzen. Wann habt ihr das letzte Mal mit euren Kindern „Mensch ärgere dich nicht“

gespielt, zu Hause gebastelt oder musiziert, gemeinsam alte Fotos angeschaut, den Kleinen Geschichten vorgelesen? Es gibt so vieles, wozu wir normalerweise kaum Zeit finden. Auch dürfen wir nie vergessen, was wirklich wichtig ist im Leben: die Liebe. Wer seine Kinder und seinen Partner Liebe spüren lässt, macht nicht viel verkehrt – im Gegenteil: Der wichtigste Schritt zum Familienglück ist gesetzt. Thomas Fuchs, renommierter Kinder- und Jugendpsychologe, wird bei der KFS-Landesversammlung am 16. Mai 2020 über Familienglück sprechen. Ihr werdet sehen, es ist nicht schwer, glücklich zu sein. Schon im Vorfeld haben wir ein interessantes Gespräch mit Thomas Fuchs geführt. Erste Tipps zum Familienglück gibt es auf Seite 4. Ich wünsche euch und uns allen, dass wir gesund durch diese schwierige Zeit kommen. Passt auf euch auf!

Foto: Karlheinz Sollbauer

Liebe Familien,

Herzlichst

Angelika Mitterrutzner Präsidentin

Inhalt 8

Familie leben

Schritt für Schritt „Ja“ sagen

16 KFS intern

Klausurtagung des Zentralausschusses und des Büroteams

19 Schuldnerberatung

4 Familie leben

Familienglück

Wie viel Kredit verträgt ein Haushalt?

10 Das Land informiert

13 Kinderseite

20 Im ganzen Land

11 Familienverbandelt – die KFS-Kolumne

12 Glauben

14 Essen und Trinken


FA MI LI E LEB EN

Familienglück Tag für Tag Familienglück zu erleben, davon träumen wir alle. Doch die Realität sieht oft anders aus. Dabei ist es gar nicht so schwer, glücklich zu sein. Wie wir das schaffen können, darüber referiert Thomas Fuchs bei der Landesversammlung des KFS am 16. Mai in der Salewa Conference Hall in Bozen. Thomas Fuchs ist nicht irgendwer, er ist renommierter Kinder- und Jugendpsychologe, Buchautor und füllt mit seinen Vorträgen ganze Säle.

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iese Situation kennt ihr sicher alle: Das Kind kommt morgens fröhlich aus seinem Zimmer gelaufen. Mama schließt es lächelnd in die Arme. Die Familie frühstückt gemeinsam unter dem blühenden Kirschbaum, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Nach einem erlebnisreichen Tag sitzen abends alle in der modern eingerichteten und schön auf-

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geräumten Wohnung und spielen friedlich und glücklich miteinander. Es sind Bilder, die wir uns alle wünschen, die uns aber nur in der Werbung für Brotaufstriche oder Bausparverträge vorzukommen scheinen, denn die Realität sieht meistens anders aus. Dabei bedarf es nicht unbedingt eines hochbezahlten Jobs, einer luxuriösen Wohnung oder eines schicken Autos, um glücklich zu sein.

Genauso wenig ist es Aufgabe der Kinder, ihre Eltern glücklich zu machen, auch wenn man nicht selten diesen Eindruck gewinnen mag. Das ist nicht ihre Aufgabe. Gesunde Erwachsene sollten nicht Kinder brauchen, um ihr eigenes Glück, ihren Selbstwert oder sonst was aufzupeppen. „Nach der Geburt eines Kindes denken Eltern oft, endlich sind wir eine Familie und jetzt sind wir glücklich. Aber seien


FA MI LI E LEB EN

wir doch ehrlich: Nicht einmal Schokokuchen macht uns jeden Tag Freude. Daher ist mir unklar, wie Leute nur auf die Idee kommen können, einem Kind diese Bürde aufzubinden“, gibt Psychologe Fuchs zu denken, „da ist das Unglück ja schon vorprogrammiert.“ Um die fürs Familienglück notwendigen Punkte aufzuzählen, braucht es keine zwei Hände: Im Großen und Ganzen reichen eine gehobene Stimmung, ein freundlicher Umgang, Anerkennung, Liebe, Konsequenz, sich das eigene Denken bewusstmachen, nicht immer klagen, nicht entwerten und, ganz wichtig, im Heute sein. Wir alle schauen zu sehr in die Zukunft, machen uns zu viele Gedanken, was mit unserem Kind morgen sein wird. Dabei ist das Leben jetzt und beginnt nicht erst in zwanzig Jahren.

„Wo ich bin, will ich sein“ Es ist eine Tatsache, dass viele Menschen klagen, sich in der Firma nicht wohlzufühlen, von den Menschen genervt zu sein, die sie umgeben, und selbst in der Familie nur mehr Stress zu erleiden. Die logische Konsequenz müsste also sein, das Leben sofort zu ändern und auszuziehen. In Wahrheit machen dies die allerwenigsten, sondern fahren trotzdem wieder nach Hause zur Familie und zu den Kindern, obwohl sie das eigentlich gar nicht müssten. Der Grund ist ganz einfach: Man fährt deshalb heim zu den Liebsten, weil man letztendlich dorthin will. „Wo ich bin, will ich sein“, wer sich diesen Satz verinnerlicht, hat schon einen Schlüssel zum Glücklichsein gefunden.

Haus des Familienglücks Thomas Fuchs vergleicht das Familienglück mit einem Haus, bestehend aus einem Fundament, vier Säulen und einem Dach. Das Fundament steht für die vier seelischen Grundbedürfnisse, die erfüllt sein müssen, damit ein Kind psychisch gesund groß werden kann. Diese Grundbedürfnisse wären einmal die Selbstwert-

Auch mit Kind muss die Primärbeziehung als Paar gepflegt werden

erhöhung, für die ein Kind immer wieder Erfolgserlebnisse benötigt, zweitens Bindung, denn jedes Kind braucht ein sicheres Nest und eine zuverlässige, stete Beziehung. Das dritte seelische Grundbedürfnis ist die Kontrolle, schließlich möchte auch ein Kind selbst Einfluss auf sein Leben nehmen und nicht immer alles abgenommen bekommen, viertens bedarf es auch Spaß durch erfreuliche Erfahrungen – wer möchte schließlich immer nur Unlustiges tun? Bei den vier Säulen, die das Dach des Hauses des Familienglücks zu tragen vermögen, geht es darum, das Kind anzunehmen wie es ist, den Fokus auf Disziplin und Konsequenz zu legen, gehobene Stimmung und Gelassenheit vorzuleben und das Seelenband zwischen Eltern und Kind zu erhalten. Das Dach schlussendlich beleuchtet die Paarbeziehung der Eltern, denn diese hat eine große Bedeutung für das Familienglück.

„Strahlender Stern“ Einfache alltägliche Begegnungen können zum persönlichen Glück beitragen. Kinder- und Jugendpsychologe Fuchs rät uns,

in jedem Menschen einen „strahlenden Stern“ zu sehen und ihn nicht nach seinem Verhalten zu beurteilen. Als Beispiel nennt er eine Situation auf der Autobahn, bei der jemand mit Tempo 80 auf der linken Spur dahinschleicht, gehäkelte Klopapierrolle auf der Hutablage. Wir können diesen Autofahrer nun als Deppen und Idioten benennen oder in ihm einen „strahlenden Stern“ sehen, denn jeder Mensch ist einzigartig. An der Straßensituation wird sich nichts ändern, sehr wohl aber am eigenen Gefühlszustand. Genauso verhält es sich in der Kindererziehung: Jedes Kind ist ein „strahlender Stern“, auch wenn es nicht lernen möchte oder sich mal suboptimal verhält. Die Person eines Kindes ist immer o.k., nur das Verhalten ist ungünstig; das gilt ebenso für Familienangehörige, Freunde und Bekannte.

Den Tag positiv beenden Auch bei Eltern überwiegt oft das Negative. Wir Menschen haben einen sogenannten Scanner-Blick für alles, was nicht gut läuft – das, was gut geht, ist selbstverständlich. Dabei ist es wichtig, auch bei schwierigen Kindern das Positive

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zu sehen und nicht ständig am Negativen herumzumäkeln. Lob für Gutes ist auf alle Fälle motivierend. Es gilt dasselbe wie für Strafen: Nicht die Person soll gelobt werden, sondern das Verhalten!

Das Selbstwertgefühl stärken Noch einen wichtigen Tipp gibt Herr Fuchs: Der Tag sollte immer positiv abgeschlossen werden. Selbst bei den größten Problemen lassen sich mit Sicherheit kleinste Situationen finden, die abends ein Abschlusslob rechtfertigen. Für eine gute Eltern-Kind-Beziehung ist es wichtig, dass Eltern lernen, die Person und das Verhalten des Kindes zu trennen. Ein Kind kann niemals ein schlechter Mensch sein, nur weil die Schulnoten negativ sind oder es Verhaltensprobleme hat. Wenn wir Kinder als Faulenzer und Schlamper bezeichnen, ist das eine persönliche Abwertung, die wie ein Pilz auf der Seele wächst und mit ein Grund ist, dass heute

so viele Menschen mit einem schlechten Selbstwertgefühl durch die Welt laufen. Kinder lieben übrigens Rituale, auch das sollten wir als Eltern berücksichtigen, und sie lieben Abenteuer in der Natur. Das Gehirn verändert sich nur über die Erfahrung, Erkenntnis reicht da nicht. Wer seinem Kind im Outdoor-Erleben die Welt näherbringt, wird ihm unvergessliche Highlights bescheren. Gegen das frühe Ehe-Aus gibt es kein Patentrezept. Würden die Menschen mit der Fortpflanzung warten, bis sie sich richtig gut kennen, unsere Spezies wäre schon längst ausgestorben. Daher raten Ehetherapeuten: Auch wenn man ein Kind bekommt, ist es wichtig, die Primärbeziehung als Paar zu pflegen. Sie ist nämlich die Basis und der Schutz für das Familienglück. Selbstlose Eltern, die sich für ihre Kinder aufopfern, sich als bedürfnislose Wesen präsentieren, die ausschließlich auf der Welt sind, um die Bedürfnisse der

Kinder zu befriedigen, sind meistens unglücklich und gefährden ihre Beziehung als Elternpaar. Sinnvoll ist auf alle Fälle, den Kontext der Beziehung zu ändern: danke für alles, was wir bisher als Paar erleben durften, danke, dass wir nun gemeinsam ein Kind haben. Dadurch gewinnt unsere Liebe eine neue Qualität, ohne Erwartungshaltung, dass es weitergeht wie es davor war. Elternpaare sollten immer im Gespräch miteinander bleiben.

Die Beziehung als Paar pflegen Die Liebe bleibt am Leben, wenn man die Freude des Partners mehrt, ihm immer wieder mal Gutes tut und ihn zum Lächeln bringt. Was früher als Paar schön war, sollte mit Kind keinesfalls vernachlässigt werden. Aber selbst wenn sich Eltern trennen, ist es ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Kind trotzdem seelisch gesund aufwachsen und sich geliebt fühlen kann.

Einladung an alle Mitglieder zur 54. Ordentlichen Landesversammlung des Katholischen Familienverbandes Südtirol

Wir machen

Lust auf Fa m i l i e am Samstag, 16. Mai 2020 um 9.15 Uhr* in der Salewa Conference Hall Waltraud-Gebert-Deeg-Straße 4, 39100 Bozen 

Eröffnung und Begrüßung Angelika Weichsel Mitterrutzner, Präsidentin

Besinnung Toni Fiung, Familienseelsorger und geistlicher Assistent

Tätigkeitsrückblick 2019 und Vorschau 2020 Angelika Weichsel Mitterrutzner, Präsidentin, sowie Büroteam

Gastvortrag: „Wie überlebe ich diese Familie? Ultimative Tipps fürs Familienglück“ Dr. Thomas Fuchs, Diplom-Psychologe

Grußworte der Ehrengäste

Buffet & Gedankenaustausch

Abschluss um ca. 13 Uhr

Rechnungslegung und Entlastung des Zentralausschusses

* Erste Einberufung um 6 Uhr, zweite Einberufung um 9.15 Uhr


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Jeden Tag aufs Neue starten „Auch im Hause Fuchs gibt es ein Auf und Ab“, verrät der renommierte Kinder- und Jugendpsychologe. „Schließlich ist man selbst als Experte nicht gefeit vor Erziehungsfehlern, fasst man sich an den Kopf und fragt sich, wie einem das nur passieren konnte. Trotzdem habe ich mal in einem Interview gesagt, dass ich den ‚Quatsch‘ tatsächlich glaube, den ich in meinem Buch schreibe“, zwinkert Thomas Fuchs. „Das war natürlich witzig und provokant gleichzeitig gemeint. Das Buch ‚Familienglück‘ ist aber aus absoluter Überzeugung entstanden, aus 25 Jahren verhaltenstherapeutischer Erfahrung in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen und natürlich aus den Erfahrungen als Familienvater.“ Wichtig ist, jeden Tag aufs Neue zu starten und sich die Elemente des Hauses des Familienglücks ständig vor Augen zu führen. „Kürzlich hat sich meine Tochter mit ihrem neuen Freund unterhalten“, erzählt Herr Fuchs weiter. „Der Freund beklagte sich, dass seine Mutter oft verstimmt sei, immer wieder schimpfe und mit seinem Verhalten nicht einverstanden sei. Meine Tochter hat dann geantwortet, sie wundere sich immer über ihren Papa, weil er immer gut drauf ist und selbst dann, wenn ihm etwas nicht passt, dieses nett formuliert. Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut – und genau solch schöne Aussagen wünsche ich allen Mamis und Papis.“ In der Erziehung ist es unabdingbar, Kindern Regeln aufzuerlegen. Aber was mache ich, wenn sich das Kind nicht daran hält, welche Konsequenzen sind passend? Auf diese Fragen wollte Thomas Fuchs in unserem Interview nicht eingehen. „Die Antworten dazu und noch viele weitere Erziehungstipps gibt es in meinem Vortrag. Wenn ich jetzt schon alles verraten würde, käme womöglich niemand mehr zur Landesversammlung und der Saal bliebe leer“, schmunzelt er zum Abschluss.  RV

Dr. Thomas Fuchs, Jahrgang 1966, verheiratet und Vater von drei Kindern, ist promovierter Diplom-Psychologe und in Schwäbisch Gmünd in der eigenen kinder- und jugendpsychologischen Praxis verhaltenstherapeutisch tätig. Er fungiert als Lehrtherapeut und Supervisor an anerkannten Ausbildungsinstituten. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Teamentwicklung für Unternehmen, im Executive Coaching von Führungskräften sowie in der psychologischen Betreuung von Hochleistungssportlern. Erfolgreich ist Dr. Fuchs auch mit seinen lebendigen Vorträgen, in denen er in kritisch-humorvoller Grundhaltung über Themen wie Kindheit, Erziehung und gesellschaftliche Einflüsse referiert.

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Schritt für Schritt „Ja“ sagen

10 Jahre ungewollte Kinderlosigkeit – für viele ist das bloß irgendeine zweistellige Zahl, für Paare, deren Kinderwunsch sich einfach nicht erfüllt, sind das 3650 Tage Leidensweg, Druck und Enttäuschung. So wie bei Veronika, die uns ihre ganz persönliche Geschichte zugesandt hat, um anderen Paaren Mut zu machen, ja nicht den Glauben und die Hoffnung zu verlieren. Gerne drucken wir Veronikas Originaltext ab. „Die Wochen, Monate und Jahre vergingen, aber unser Kinderwunsch blieb unerfüllt. Jedes Gebet und jede Wallfahrt schienen unerhört zu bleiben. Eine künstliche Befruchtung kam für uns nie in Frage, da wir der Lehre der Kirche treu sein wollten. Außerdem wollten wir ein Kind geschenkt bekommen und nicht eines ‚produzieren lassen‘. Es waren schmerzhafte Jahre mit diesem starken Wunsch im Herzen. Ebenso gab es viele Momente, in denen ich mit Gott haderte und mein Schicksal nicht verstehen konnte. Trotzdem versuchte ich auf Gottes Führung zu vertrauen und ihm die Zügel meines Lebens zu überlassen. Mein fantastischer Ehemann war mir eine große Stütze. Er stand mir immer zur Seite und lenkte meinen Blick wieder auf Jesus Christus, der für jeden von uns einen Plan hat und keine Fehler macht. Wir haben gemeinsam getrauert, gemeinsam das ‚Kreuz des unerfüllten Kinderwunsches‘ getragen und uns von Jesus helfen lassen, als es uns zu schwer wurde.

Ein Kind ist immer ein Geschenk Gottes, auf ein Kind hat man keinen Anspruch. In unserer Gesellschaft sind Kinder jedoch eine Selbstverständlichkeit. Umso schmerzvoller sind die oft taktlosen Bemerkungen, die einem das Gefühl vermitteln, man sei förmlich selbst schuld an der Kinderlosigkeit. Irgendwann hatte ich mir selbst eine Grenze gesetzt: Bis zu meinem 40. Geburtstag wollte ich auf ein Kind hoffen, dann, meiner Meinung nach sowieso zu alt, den unerfüllten Kinderwunsch akzeptieren. Mit 39 Jahren diagnostizierten die Ärzte bei mir den Beginn der Wechseljahre und schlossen nun definitiv eine mögliche Schwangerschaft aus. Zum Glück haben sich die Ärzte geirrt. Mittlerweile 40 geworden, habe ich erst in der zwölften Schwangerschaftswoche bemerkt, dass ich ein Kind erwarte. Heute ist unser Sohn bereits 13 Monate alt. Gott hat uns gezeigt, dass er das letzte Wort hat und dass er auch in einer medizinisch aussichtslosen Situation Leben schenken kann, wenn es sein Wille ist. Für Gott ist nichts unmöglich.“ RV

Der Aktionstag zur „MutterNacht“ findet am Samstag, 9. Mai 2020, von 10 bis 13 Uhr auf dem Rathausplatz in Bozen statt. Im Mittelpunkt steht eine Diskussionsrunde mit betroffenen Frauen, Männern und Fachleuten zum Thema „ungewollte Kinderlosigkeit“. Außerdem liest Thomas Vonmetz aus dem Buch, das anlässlich der diesjährigen „MutterNacht“ entstanden ist und in dem Paare ihre Geschichten erzählen. 8

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DAS L AN D I N FORMI ERT

Filmpreis „grenzen-los“ Im letzten Jahr wurde der Filmpreis der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol und des Landes Burgenland mit dem Titel „grenzen-los“ ausgeschrieben. Anlass war das Jubiläum 100 Jahre Pariser Friedensvertrag. Für beide Länder gab es nach dem Ersten Weltkrieg grundlegende Veränderungen auf ihrer Landkarte, denn mit dem Vertrag von Saint Germain im Jahre 1919 kam Südtirol zu Italien und das spätere Burgenland wurde Österreich zugesprochen. Diese unterschiedlichen „Grenzschicksale“ waren 100 Jahre später Thema eines gemeinsamen Filmpreises, bei dem sich die Teilnehmenden filmisch mit dem Thema „Grenze“ auseinandersetzten. Nun hat die Jury alle eingereichten Kurzfilme und Handyfilme gesichtet und eine Entscheidung getroffen. Der Termin der Filmtage musste aus gegebenen Gründen verlegt werden und findet voraussichtlich vom 9. bis 14. Juni 2020 statt. Die Siegerfilme werden während des Festivals gezeigt. Alle Termine, Filme und Informationen von „Bolzano Film Festival Bozen“ finden Sie unter www.filmfestival.bz.it.

Kulturbonus für Jugendliche Auch 2020 können Jugendliche, die dieses Jahr volljährig werden, um einen Voucher für Kultur ansuchen. Das Haushaltsrahmengesetz sieht dafür 300 Euro pro Jugendlichen vor. Zu den Leistungen, die in Anspruch genommen werden können, zählen der Kauf von Büchern, Tickets für Konzerte, verschiedene Eintrittskarten sowie Gebühren für Tanz-, Theater- oder Sprachkurse. Eine Liste aller Betriebe, bei denen der Bonus eingelöst werden kann, ist auf dem Onlineportal www.18app.italia.it zu finden. LPA/ck In vielen Buchhandlungen kann der 300-Euro-Voucher eingelöst werden

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FA MI LI ENVERBAN DELT – DI E KFS-KOLUMN E

Wie anno dazumal Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, auch wenn die bereits Jahr(zehnt)e zurückliegt. Jede Zeit hatte etwas Besonderes inne: dem lustigen Fasching folgte die ruhige Fastenzeit, in der man sich auf das frohe Osterfest freute. Viel ist von dem nicht mehr geblieben. Da bedurfte es schon eines kleinen neuartigen Virus, um uns auszubremsen und zur Besinnung zu bringen. Wie die meisten Kinder habe auch ich den

Fasching geliebt, um für ein paar Tage in die Rolle eines anderen zu schlüpfen. Tagelang konnte ich vor Freude nicht schlafen, als mir Bekannte meiner Eltern einen „richtigen“ Revolver schenkten und ich fortan während der Karnevalszeit nicht mehr das brave Kasperle sein musste, sondern nun ein echter cooler Cowboy war. Den verrückten Tagen folgte die Fastenzeit, die damals in meiner Familie noch richtig gelebt wurde. Am Aschermittwoch saß ich neben meinem Vater in der Kirche und es war ein Erlebnis, Asche auf den Kopf gestreut zu bekommen. Die ganze Fastenzeit durch war bei uns zu Hause freitags Fleisch tabu und selbst der Fernse-

her durfte nicht ganz so lange an bleiben. Ein besonderes Highlight war für mich der Gründonnerstag: Da stellte Mama Spinat-Omeletts auf den Tisch, die ich auch heute noch so sehr liebe. Und wie groß war die Freude, Ostern im Garten nach den versteckten Eiern zu suchen. Ich empfand als Kind die Fastenzeit irgendwie als Entschleunigung nach den vorherigen turbulenten Faschingstagen. Es war für mich keine Strafe, weniger fernsehen oder weniger Süßigkeiten naschen zu dürfen. Die Freude auf das Osterfest überwog, das wir selbstverständlich zu Hause feierten, sonst hätte mich der Osterhase ja gar nicht finden können. Heute ist von alldem wenig geblieben. Aus dem

Verkleiden bin ich schon lange raus, Fas-

tenzeit und Osterwoche sind Tage wie all die anderen 365 Tage im Jahr auch. Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn Menschen in der Fastenzeit zwar großspurig auf Fleisch verzichten, dafür aber in irgendeinem Gourmettempel teure Fischdelikatessen schlemmen. Zeit für den Gottesdienst bleibt in der Fastenzeit natürlich keine, denn gerade in diesen 40 Tagen ist die Blüte am Gardasee am allerschönsten. Auch dass ich über die Osterfeiertage schnell mal auf die Kanaren oder ans Rote Meer düse ist kein Problem, schließlich sitzt der Osterhase direkt neben mir im Flieger. Das alles gilt plötzlich nicht mehr. Covid-19 katapultierte uns auf einen Schlag aus unseren modernen

Gewohnheiten. „Fressgelage“ im Restaurant nicht möglich, weil alle geschlossen, Ausflüge verboten, von einer Reise in ferne Länder ganz zu schweigen – wir sind ungewollt entschleunigt. Und uns wird vor Augen geführt, dass es nicht nur uns alleine gibt auf dieser Welt. Auch wenn wir selbst eine mögliche Corona-Ansteckung gut überstehen würden, so lernen wir in diesen Tagen Rücksicht zu nehmen auf all die Älteren, die Kranken, die an diesem Virus sterben können. Wenn wir alle hoffentlich rasch wieder gesund aus dieser Krise kommen, wird uns schlussendlich in Erinnerung bleiben: eigentlich war diese Zeit gar nicht mal so übel. RV

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GL AU B EN

Jesus zieht in Jerusalem ein Als Jesus in Jerusalem einzieht, breiten viele Menschen ihre Kleider auf der Straße aus, andere reißen Zweige von den Bäumen und streuen sie auf den Weg. Alle rufen: „Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“ (nach Mk. 11,8-9) Wie die aufmerksamen Leser bereits bemerkt haben, stellen wir in diesem Jahr in jeder Ausgabe der FiS ein Bibelbildchen vor. Die Bildchen sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern eignen sich auch bestens für den Religionsunterricht, Kindergottesdienste,

die Vorbereitung auf die Erstkommunion usw. Im KFS-Verbandsbüro können die Bibelbildchen bestellt werden. Auf Anregung der Religionslehrerin Rosmarie Pramstaller haben die Schüler der dritten Klasse der Grundschule Reischach Bilder zum Palmsonntag gemalt. Aus den vielen schönen Zeichnungen, die eingereicht wurden, fiel es uns schwer, eine einzige auszuwählen. Schlussendlich haben wir uns für das Bild von Nina entschieden. Danke allen Schülern für ihren Fleiß und ihre Kreativität. 

Die Ostergeschichte Jesus lässt sich von Johannes taufen und macht sich gemeinsam mit seinen Freunden auf den Weg zu den Menschen. Er heilt die Kranken und erzählt, dass Gott die Menschen liebt. Als er nach Jerusalem kommt, überstürzen sich die Ereignisse. Am Ende wissen alle, die Jesus begleitet haben: Jesus hat den Tod besiegt, er ist auferstanden. Für die Freunde von Jesus ist eine neue Zeit angebrochen: Gott sendet ihnen den Heiligen Geist, er ermutigt sie, allen Menschen von Gottes Liebe zu erzählen. Wido, der kleine Wiedehopf, erzählt die Ostergeschichte auf der rührenden DVD, die im KFS-Verbandsbüro erhältlich ist. 

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KI KFS N DERSEITE I NTERN

Osterdeko

Nicht nur mit gutem Essen, sondern auch mit österlicher Tischdekoration macht man seinen Gästen eine Freude. Für einen schön geschmückten Tisch muss man weder Bastel-König sein noch viel Geld ausgeben. Materialien: Kleine saubere Blechdosen (z.B. Maisdosen), Bastelkleber und Pinsel, dicker Spagat oder Filz, Bänder und Bast zum Verzieren, kleine Holzfiguren, etwas Moos oder Heu. Und so geht’s: Mit dem Pinsel tragen wir Bastelkleber auf die Blechdose auf und lassen ihn kurz antrocknen. Nun umwickeln wir die Dose zuerst mit dickem Spagat oder Filz, verzieren sie anschließend mit Bast und den kleinen Holzfiguren und befüllen sie dann mit Moos oder Heu. Wer möchte, kann die Dose noch mit Frühlingsblumen oder kleinen Ostereiern schmücken. Viel Spaß beim Basteln wünschen euch

Waltraud und Reinhold

Sing und gewinn! Wie in der letzten FiS angekündigt, gibt es in dieser Ausgabe eine personalisierte Schlaflieder-CD von Irene Gentili und Martin Perkmann, Gründer des musikalischen Onlinegeschäfts „dein schlaflied“, zu gewinnen. Dabei wird dein Wunschnamen in die Schlaflieder eingesungen. Der erste Anrufer, der am Montag, 20. April 2020, um 15 Uhr, die Telefonnummer 0471 303372 anruft und die ersten zwei Strophen des bekannten Kinderlieds „La-Le-Lu“ vorsingt oder alternativ den Liedtext einfach aufsagt, gewinnt diese ganz persönliche CD. Viel Glück, ich drücke euch die Daumen!

Reinhold

u

laaa leee luu

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ESSEN U N D TRI N KEN

Zutaten: 500 g Weizen- oder Dinkelmehl, wahlweise auch Vollkornmehl 25 g Hefe 90 g Zucker 1 Prise Salz 90 g Butter 2 Eier 1 Messerspitze Zitronenschale 1 EL Rum ca. 1/8 l Milch, bei Vollkornmehl etwas mehr

Zubereitung:

• Die Hefe mit einem Teelöffel Zucker und drei Esslöffeln lauwarmer Milch zu einem dickflüssigen Teig, dem sogenannten „Dampfl“, verrühren und ca. 10 Min. aufgehen lassen. • In der Zwischenzeit Mehl, Zucker, Salz und Zitronenschale in eine Rührschüssel geben. • Das „Dampfl“ in die Mitte des Mehls geben und mit etwas Mehl bedecken. • Die Eier, Milch, Rum und weiche Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig zusammenkneten. • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort zum doppelten Volumen aufgehen lassen. • Den aufgegangenen Teig zu drei gleichmäßigen, dünner werdenden Teigsträngen dre14

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hen, mit den dünnen Enden beginnend einen Zopf flechten und zu einer Henne formen; die drei dicken offenen Enden bilden den Federstoß. • Die Henne auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech legen, mit Wasser leicht besprühen und im Backrohr bei ca. 40°C aufgehen lassen. • Das Gebäck vor dem Backen mit verquirltem Ei bestreichen, das Auge bildet eine Rosine. Variation Hase: • Den Teig in neun Portionen zu jeweils ca. 100 g teilen, zu glatten Teigkugeln formen und diese aufgehen lassen. • Von jeder Teigkugel 2/3 abstechen, daraus einen Teigstrang von ca. 30 cm Länge rollen und zu einer Schnecke formen. • Vom restlichen 1/3 Teig ein kleines Stück für das Hasenschwänzchen zu einer Kugel formen, den Rest oval formen, flach drücken und mit einem Messer für die Ohren des Hasen einschneiden. • Den Kopf über den Körper legen und das Hasen-Schwänzchen andrücken. • Den Hasen auf das Backblech legen, mit Wasser leicht besprühen und bei ca. 40°C im Backrohr aufgehen lassen. • Vor dem Backen mit verquirltem Ei bestreichen und den Körper nach Belieben mit Hagelzucker oder Mandelblättchen bestreuen. • Backtemperatur: • Backzeit:

180ºC mit Heißluft 200°C mit Ober- und Unterhitze für die Henne ca. 30 Minuten für den Hasen ca. 15 Minuten

Gutes Gelingen wünscht euch

Angelika

Foto: Roland Pernter

Hefeteig für Henne oder Hase


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Nachhaltigkeit liegt in der Natur von Raiffeisen Verantwortungsbewusste Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit. Ihr wirtschaftliches Handeln ist zukunftsorientiert und bezieht gesellschaftliche und ökologische Aspekte mit ein. Raiffeisen fördert dieses Denken und Handeln auf vielen Ebenen.

Ökonomischer Aspekt

Ökologischer Aspekt

„Die Nachhaltigkeit spiegelt Nachhaltige Investments sich im genossenschaftlichen liegen im Trend. Die RaiffeiGeschäftsmodell der Raiffeisensenkassen bieten ihren Kunkassen wider und ist seit deren den seit vielen Jahren auch Gründung gelebte Realität“, diesbezüglich ein vielfältimeint Paul Gasser, Generaldiges Angebot an hochwerrektor des Raiffeisenverbandes tigen Finanzprodukten an, Südtirol. Denn die Raiffeisenwelches neben Ethical Bankassen orientieren sich in ihrer king (siehe Titelthema) auch Geschäftspolitik nach wir vor nachhaltige Investmentan den traditionellen Raiffeifonds umfasst. Nicht wenisen-Werten der Selbsthilfe, ger bedeutsam ist es für die Selbstverantwortung und geRaiffeisenkassen, durch den Nachhaltige Wertschöpfung umfasst ökonomische, sellschaftlichen Solidarität. Im schonenden Umgang mit soziale und ökologische Aspekte. Vordergrund steht nicht die Ressourcen und das Fördern Gewinnmaximierung, sondern von umweltfreundlichem die Förderung der Mitglieder, die gleichzeitig Miteigentü- Verhalten im Unternehmen einen aktiven Beitrag zu Ummer, Entscheidungsträger und Geschäftspartner der Bank welt- und Klimaschutz zu leisten. Dazu zählen beispielsweise sind. Als lokale Banken sind die Raiffeisenkassen stark in das Drucken von Unterlagen auf klimaneutralem Papier, die ihrem Tätigkeitsgebiet verwurzelt und zeichnen sich durch Verwendung umweltfreundlicher Produkte, Energieeffizienz, die Nähe zu ihren Mitgliedern und Kunden aus. Sie stellen ein gezieltes Abfallmanagement, die Organisation von Green eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Fi- Events, die Förderung von Fahrgemeinschaften u.v.a.m. _is nanz- und Versicherungsleistungen sicher und fördern lokale Wirtschaftskreisläufe. Darüber hinaus sind sie wichtige Arbeitgeber, Ausbildungsbetriebe und Steuerzahler.

Sozialer Aspekt Die Raiffeisenkassen unterstützen das lokale Vereinsleben, kulturelle Veranstaltungen, Sportereignisse, soziale Projekte u.v.a.m. Ohne diese finanzielle und ideelle Unterstützung könnten viele Organisationen und Vereine ihren hohen Einsatz für die Gesellschaft nicht leisten. Der Umgang mit Kunden, Mitgliedern, Mitarbeitern und Partnern orientiert sich bei den Raiffeisenkassen an ethischen Grundsätzen und Werten und basiert auf Fairness und Transparenz.

Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes: „Seit mehr als 130 Jahren verbinden die Raiffeisenkassen ihre wirtschaftliche Tätigkeit mit gesellschaftlich verantwortlichem Handeln.“

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KFS I NTERN

Unter die Lupe genommen „MEIN KFS“ Unter diesem Titel stand die zweitägige Klausurtagung, zu der sich der Zentralausschuss und das Büroteam im Haus der Familie in Lichtenstern trafen. „Welche Rolle spielt der KFS heute, welche Ziele soll er morgen verfolgen“, darüber wurde intensiv diskutiert. Weiterer Themenschwerpunkt waren die bevorstehenden Neuwahlen der Verbandsgremien im nächsten Jahr. „Wir machen Lust auf Familie“ lautet das Jahresmotto des Katholischen Familienverbands Südtirol für 2020. Dieser Slogan wurde ganz bewusst gewählt, um einmal Paare zu ermutigen, sich auf das Abenteuer Familie einzulassen, sie aber auch einzuladen, aktiv beim Familienverband mitzuarbeiten. „Der KFS versteht sich als Schaltknüppel der Familienpolitik in Südtirol, die Politiker entscheiden, mit welchem Gang schlussendlich weitergefahren wird“, sagte KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner in ihrer Begrüßung. „Wie bei vielen Schaltgetrieben, lassen sich einige Gänge leichter einlegen, andere haken. Nur wer aktiv mitarbeitet, kann den Lenker dazu bewegen, den ‚richtigen‘ Gang zu benutzen.“ Der Katholische Familienverband Südtirol sei als Sprachrohr der Familien, mit seinem umfangreichen Service und dem vielfältigen Freizeit- und Weiterbildungsangebot nicht mehr wegzudenken, lobte Astrid Kuprian, freiberufliche

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Unternehmensberaterin und systemischer Coach, und gab den Funktionären die Botschaft mit auf den Weg: „Tragt die Begeisterung für den Verband nach außen – mit Emotion, Vielfalt und Herzlichkeit. Gebt eure Erfahrungen weiter, aber bleibt empfänglich für das Neue.“ Im Hinblick auf die in einem Jahr bevorstehenden Neuwahlen der Verbandsgremien ersuchte Johanna Plasinger Scartezzini, die durch die Klausur führte, alle Mitarbeiter, sich Gedanken zu machen, wer zukünftig vorneweggehen soll, um die Interessen der Südtiroler Familien in Politik und Öffentlichkeit bestmöglich zu vertreten. Genauso wichtig sei es aber, zuallererst in sich zu gehen und ehrlich zu sich selbst zu sein: Habe ich noch das notwendige Feuer für den Familienverband? Denn nur wer richtig Sehnsucht verspüre, ein klares Ziel vor Augen habe, werde die Mittel und Wege finden, dieses zu erreichen. Aufgabe eines so großen Verbandes, wie es der KFS ist, sei es, alle Mitarbeiter nach ihren Talenten und Fähigkeiten einzusetzen. Das erhöhe die Freude des Einzelnen und die Produktivität im Ganzen. Die Anwesenden wurden aufgefordert, ihre Talente und Fähigkeiten aufzuschreiben – das Ergebnis war im positiven Sinne erstaunlich und soll, laut KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner, positive Energie für die künftige Arbeit sein. RV


KFS I NTERN

Frühlingshaftes Winterabenteuer mit Papa Viele Abenteuer warteten auf die sechs Väter und ihre insgesamt sieben Kinder beim „Winterabenteuer mit Papa“ im Haus der Familie in Lichtenstern – nur von Winter konnte keine Rede sein, schließlich war es frühlingshaft mild.

Die Natur hat eine ganz besondere Fähigkeit, zu entspannen und fröhlich zu stimmen – daher tut das „Winterabenteuer mit Papa“ der Vater-Kind-Beziehung auf alle Fälle gut. RV

Die Natur lässt sich auch ohne Schnee erforschen, der Winter selbst ohne klirrende Kälte spüren. Entsprechend abwechslungsreich gestaltete der Erlebnispädagoge Georg Pardeller das Winter-Wochenende: Bei spannenden Geländespielen wurden Tiere und Namen geraten und Buchstaben gesammelt, aus denen, wie bei einem Riesen-Scrabble, so viele Wörter wie möglich gebildet wurden. Abenteuerlich war auch die Wanderung zur kleinen Kirche von Kematen. Aufgrund der starken Schneefälle von letztem November versperrten noch viele umgefallene Bäume den Weg, weshalb klettern und balancieren angesagt war. Ebenso wird den Kindern das Kochen des Abendessens im Freien am offenen Feuer noch lange in Erinnerung bleiben. Noch vor einem halben Jahrhundert war das Alltag auf vielen Bauernhöfen, in der heutigen Zeit für viele kaum noch vorstellbar.

CORONA-VORSORGE. BLEIB ZU HAUSE... denn auch dort gibt es viel zu tun! SPASS mit deinen Kindern Ob lustige „Stubenhocker-Videos“, Bastelstunden, Zaubershows, Verkleidungs-Wettbewerbe oder Brettspiele – lasst eurer Kreativität freien Lauf. Wer auch andere dazu motivieren will zu Hause zu bleiben, kann die Videos außerdem in den sozialen Netzwerken teilen: #ichbleibezuhause #iorestoacasa

WISSEN statt Gleichgültigkeit oder Panik Informiere dich über die aktuelle Situation und erkläre deinen Kindern, warum wir zu Hause bleiben. Wähle eine verständliche Sprache und versichere ihnen, dass keinerlei Gefahr droht, wenn wir alle die Regeln befolgen.

Kostbare FAMILIENZEIT Tut das, wofür ihr im stressigen Arbeitsalltag kaum Zeit findet. Tauscht euch wieder einmal aus und seid zusammen.

URLAUB im Garten oder auf Balkonien Der Winter ist vorbei und der Frühling steht vor der Tür. Wie steht’s um den Garten, die Terrasse oder den Balkon? Schenke deinem „privaten Draußen“ wieder mehr Beachtung und bereite es auf die warme Jahreszeit vor.

Hallo KELLER, hallo GARAGE Immer schieben wir es vor uns her: Jetzt ist die Gelegenheit den Keller oder die Garage aufzuräumen, am Fahrrad zu schrauben oder die Wintersachen zu verstauen.

Tschüss ZETTELWIRTSCHAFT Ordne jetzt schon alle notwendigen Dokumente und bereite dich auf bevorstehende Termine vor.

Winter ade Zeit für den FRÜHJAHRSPUTZ Deine vier Wände haben es verdient: Bringe sie jetzt auf Vordermann und lass sie erstrahlen.

DU DENKST, DU BIST INFIZIERT? BLEIB ZU HAUSE UND RUF DEINEN HAUSARZT AN. Für allgemeine Informationen zur Corona-Vorsorge kannst du dich an die Grüne Nummer 800 751 751 wenden. Mehr Infos online unter provinz.bz.it/coronavirus

Private LESUNG Zeit für dich! Stöbere in deiner Büchersammlung und lies endlich das Buch, welches du zu Weihnachten geschenkt bekommen hast.


„Nach den Sternen greifen … ist das fair?“ Frauen verdienen weniger als Männer, das ist eine Tatsache. Da sie sich um die Kinder kümmern oder Angehörige pflegen, arbeiten viele in Teilzeit oder müssen nach Jahren des Zu-Hause-Seins auf Branchen ausweichen, die ein niedrigeres Lohnniveau aufweisen, was sich schlussendlich auch auf die Rente negativ auswirkt. Um auf diese Ungleichheit zwischen Mann und Frau aufmerksam zu machen, organisierte das Frauennetzwerk, welchem auch der Katholische Familienverband Südtirol angehört, am Tag der Frau eine landesweite Aktion. Es gibt viele Themen, die angesprochen werden müssen: die Lohnschere, die Rentenabsicherung, die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege, die Haus- und Erziehungsarbeit und, aktueller denn je, die Gewalt an Frauen. Das Frauennetzwerk, zu dem sich der Katholische Familienverband Südtirol, der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen, die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, der Südtiroler Jugendring, die Frauen im KVW sowie die Katholische Frauenbewegung zusammengeschlossen haben, präsentierte daher am Tag der Frau, mit Unterstützung des Familienbeirats, die Aktion „Nach den Sternen greifen … ist das fair?“ Teil der Aktion war das Verteilen und Auflegen von Postkarten an frequentierten Orten, in Bibliotheken, Vereinshäusern und Gaststätten. Außerdem wurden auf mehreren Plätzen große Sterne hingelegt oder aufgehängt, auf denen dreisprachig ein Slogan und die entsprechenden Fakten dazu gedruckt waren.  RV

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Safe-Schnupperwochende Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft werfen viele Fragen auf: Wie werde ich eine gute Mutter, ein guter Vater? Wie baue ich eine sichere Bindung zu meinem Kind auf? Wie kann ich feinfühlig auf die Bedürfnisse meines Babys reagieren? Wann fängt Verwöhnung an, wann braucht mein Kind welche Grenzen? Eltern können sich verunsichert fühlen oder unterschiedlicher Meinung sein, was denn das Beste für ihr Baby sei. Darum bietet das Forum Prävention Familie mehrere SAFE-Schnupperwochenenden für werdende Eltern an. SAFE steht für Sichere Ausbildung Für Eltern. Bei den Wochenenden geht es darum, auf all die Fragen und Unsicherheiten einzugehen, elterliche Kompetenzen und Feinfühligkeit zu stärken sowie die werdenden Eltern auf die Zeit mit dem Baby vorzubereiten. Termine: 18.–19. April 02.–03. Mai

10–17 Uhr Josef-Peer-Saal, Spondinig 10–17 Uhr Haus der Familie, Ritten

Kosten: 30 Euro Anmeldung: Haus der Familie, Ritten, Tel. 0471 345 172 info@hdf.it Weitere Informationen: Sandra Pardeller, Psychologin im Forum Prävention, Tel. 0471 324801, pardeller@forum-p.it.


Wie viel Kredit verträgt ein Haushalt oder eine Familie? Die Schuldnerberatung der Caritas rät, vorab die eigene Situation gut zu prüfen Wie viel Kredit kann ich zurückzahlen? Welche Ratenhöhe kann ich mir leisten? Auf diese Fragen gibt es keine allgemeingültige Antwort. Welche maximale Kredithöhe ein Haushalt verträgt, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom derzeitigen und zukünftigen Einkommen, von sonstigen Zahlungsverpflichtungen und vom Zweck des Darlehens. Umso wichtiger ist es, noch vor Aufnahme des Kredits die eigene finanzielle Situation gut zu prüfen und alle laufenden Ausgaben detailliert zu erfassen. Versuchen Sie dazu, die angedachte Ratenhöhe für sechs Monate anzusparen. Dann wird es für Sie leichter zu verstehen, ob Sie sich den geplanten Kredit auch leisten können. Dasselbe gilt bei der Gewährung einer Bürgschaft, die bei Krediten oft als zusätzliche Sicherheit gefordert wird. Bürge zu sein

bedeutet viel Verantwortung. Schließlich verpflichten Sie sich damit, für die Schulden anderer einzustehen. Falls ein Schuldner nicht bezahlen kann, müssen Sie als Bürge die Gesamtsumme samt Zinsen, Spesen und sonstigen Zusatzkosten übernehmen. Außerdem gilt eine Bürgschaft als unkündbar, sofern im Bürgschaftsvertrag nicht ausdrücklich eine Kündigungsmöglichkeit festgeschrieben ist. Deshalb sollten Sie vor Unterzeichnung eines Bürgschaftsvertrags ganz genau prüfen, ob Sie die Forderungen im Ernstfall auch wirklich bezahlen können. Kostenlose Beratungen zu Krediten und Bürgschaften sind landesweit in allen Büros der Caritas-Schuldnerberatung oder online unter www.caritas.bz.it erhältlich.

GARTENZEIT

Wie schaut dein Traumgarten aus? Bei uns findest du alles zur Realisierung deiner Gartenprojekte.

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IM GANZEN L AN D

Im ganzen Land Farbenfroh und bunt wurde in Südtirol die fünfte Jahreszeit gefeiert. Mit lustigen und abwechslungsreichen Faschingsfeiern warteten viele KFS-Zweigstellen auf. Daneben gab es in den letzten Monaten auch verschiedene Fort- und Weiterbildungen. Traurig dagegen, dass uns eine langjährige KFS-Zweigstellenleiterin für immer verlassen musste.

 ST. JOHANN In St. Johann waren die Narren los! Bei der Faschingsfeier, von der dortigen KFS-Zweigstelle organisiert, hatten die vielen Kinder eine Menge Spaß. Den ganzen Nachmittag über wurde gefeiert, getanzt und gelacht.

 INNICHEN „Ist 5G wirklich die Zukunft?“ war der Titel der von der KFS-Zweigstelle Innichen mit organisierten Informationsveranstaltung, bei der Georg Ungerer, Baubiologe und Experte für elektromagnetische Felder, Justina Claudatus, Fachärztin für klinische Umweltmedizin, und Serena Pizzini, Heilpraktikerin und Journalistin, referierten. An den vielen Zuhörern konnte man sehen, dass das Thema 5G vielen unter den Nägeln brennt.

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 TSCHERMS Das Faschingsfest im Pfarrsaal von Tscherms ist bereits zur Tradition geworden. Von der KFS-Zweigstelle Tscherms organisiert, verbrachten die vielen Familien einen tollen Nachmittag mit lustigen Spielen und cooler Musik. Bei einem Schätzspiel gab es schöne Preise zu gewinnen.

 SAND IN TAUFERS Bereits zum zweiten Mal lud die KFS-Zweigstelle Sand in Taufers, in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz, zum Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Kindern“. Während der vier informativen Stunden lernten die Teilnehmer viel Wissenswertes über mögliche Kindernotfälle. In der Pause servierten die KFS-Mitarbeiter Kaffee und Kuchen. Aufgrund der regen Nachfrage ist für Frühjahr ein weiterer Kurs geplant.


IM GANZEN L AN D

 STEINEGG Zusammen mit anderen Vereinen veranstaltete die KFS-Zweigstelle Steinegg den alljährlichen Kinderfasching, der dieses Jahr unter dem Motto „Vier Jahreszeiten“ stand. Von den vielen zu diesem Thema selbst gebastelten Kostümen wurden die allerschönsten prämiert. Einige Kinder führten kreative Tänze auf, andere ihre Gesangskünste. Jeder, der dabei mitmachte, erhielt einen Preis.

 ALGUND „Inser Algunder Kinderfasching“ erfreut sich großer Beliebtheit. Auch 2020 begeisterten verschiedene Kinder- und Jugendgruppen aus Algund mit tollen Darbietungen. Zu nennen sind die Katholische Jungschar, die Jugend-Kapelle, der Jugendchor „mUsaik“, die kleinen Artisten des Zirkusvereins „Animativa“ und die Kinderwerkstatt, denen auf diese Weise eine tolle Bühne geboten wird, freut sich der Ausschuss der KFS-Zweigstelle Algund.

 WINNEBACH 50 große und kleine Löwen trafen sich in Winnebach zum gemeinsamen Faschingsumzug. Die Musikkapelle, selbst mit originellen Kostümen zum Thema „Klimawandel“ verkleidet, begleitete das Löwenrudel zum Vereinshaus, wo die Clowns Sally und Merendina die Kinder bestens unterhielten. Anschließend durfte die beliebte Reise nach Jerusalem keinesfalls fehlen. Die KFS-Zweigstelle Winnebach bedankt sich ausdrücklich bei Evelyn Rainer vom gleichnamigen Hotel für die gespendeten Faschingskrapfen.

 KARNEID Vielfältig war der musikalisch umrahmte Faschingsumzug in Karneid. Neben Polizisten, Ärzten und Katzen sah man auch Indianer, Leoparden, Piraten und selbst Pipi Langstrumpf, die anschließend allesamt im Haus der Dorfgemeinschaft feierten. Ob bei der Reise nach Jerusalem, beim Eierlauf oder beim Puddingwettessen, die Kinder zeigten vollen Einsatz. Auch das traditionelle Dosenwerfen, die bunten Luftballontiere und die tolle Schminkecke sind bei den Kindern gut angekommen – und alle lernten von den Volksschülern, wie man zu „Baby Shark“ tanzt. Die KFS-Zweigstelle Karneid bedankt sich bei allen Helfern.

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IM GANZEN L AN D

 ST. WALBURG

 REISCHACH Auch in Reischach wurde die fünfte Jahreszeit kräftig gefeiert. Organisiert von der KFS-Zweigstelle Reischach, hatten die großen und kleinen Narren jede Menge Spaß beim Faschingsumzug, der von der Böhmischen der Musikkapelle Reischach begleitet wurde. Anschließend gab es eine Faschingsparty mit Musik, Mitmachtänzen und Spielen, dazwischen Rhythmusklänge von zwei Trommlern und eine Tanzeinlage der Grundschülerinnen.

 NALS Ostern steht vor der Tür. Damit das Fest dekorativ noch schöner ausfällt, organisiert die KFS-Zweigstelle Nals alle zwei Jahre einen Osterbastel-Nachmittag. Die Grund- und Mittelschüler waren wieder mit Begeisterung dabei und präsentierten am Ende voller Stolz ihre umgesetzten kreativen Bastelideen.

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Leider hat uns Erna am 1. Dezember 2019 für immer verlassen. Mit Freude und Begeisterung leitete sie von 1991 bis zu ihrem Tod die KFS-Zweigstelle St. Walburg. Ihre hervorragenden Verbindungen im Ort, ihr weitreichendes soziales Engagement, ihr großes Wissen und ihre langjährige Erfahrung mit der Bürokratie waren immer sehr gefragt. Obwohl Erna die Beibehaltung und Pflege alter Traditionen wichtig war, hatte sie stets ein offenes Ohr für neue Ideen. Außerdem erledigte sie jede Menge Aufgaben selbst und nahm den Vorstandsmitgliedern damit viel Arbeit ab. Erna war das Herz und die Seele der Zweigstelle und hinterlässt nun eine große Lücke. In ihrem Sinne und zum Wohle der Bevölkerung wird die Arbeit der Zweigstelle weitergeführt.

 STEGEN Sprichwörtlich große und kleine Narren waren bei der Faschingsfeier der KFS-Zweigstelle Stegen zugegen. Nicht nur die Kinder, sondern auch viele Erwachsene kamen in phantasievollen Kostümen und zeigten bei den verschiedenen Spielen vollsten Einsatz. Selbst der Pustertaler Bezirksleiter ließ es sich nicht nehmen, beim Seilziehen tatkräftig mit anzupacken.


Die nächste FiS erscheint am 5. Juni 2020.

Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser!

Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2020.

SPENDEN FÜR KFS-FAMILIE IN NOT:

Veranstaltungsberichte und Fotos!

Gerne veröffentlichen wir in der FiS kurze Berichte der Veranstaltungen auf Bezirks- und Zweigstellenebene. Leider können wir nur eine begrenzte Anzahl aufnehmen und behalten uns das Recht vor, jene Einsendungen vorzuziehen, die ein aussagekräftiges Foto in Druckqualität aufweisen und rechtzeitig an presse@familienverband.it gesendet wurden. Leider können wir über E-Mail nur Dateien bis zu 8 MB empfangen. Große Dateien erhalten wir am besten über den Daten-Transferdienst WeTransfer.

FiS-Förderpartner Wir sagen Danke!

100 Euro: Spende in Gedenken an Richard Pramstaller | anonyme Spende 180 Euro: Zweigstelle Pfarre Olang 200 Euro: Zweigstelle Trens 231,20 Euro: Zweigstelle Gais 250 Euro: Zweigstelle Burgeis 280 Euro: Spende Johanniter, 50 Jahre Maturajubiläum 300 Euro: Zweigstelle St. Martin/Gsies 450 Euro: Zweigstelle Welsberg, Erlös Weihnachtsmarkt 500 Euro: Zweigstelle Karneid 600 Euro: Zweigstelle Reschen/Graun, anlässlich des Adventskranzverkaufs 1000 Euro: Zweigstelle Gargazon | Zweigstelle Latsch 1292,73 Euro: Zweigstelle Schenna, anlässlich der Nikolausaktion 1362,59 Euro: Zweigstelle Oberrasen 8500 Euro: Zweigstelle Eppan 8798,51 Euro: Zweigstelle Laas, anlässlich des „Låås‘r Liachtl“ Wir danken allen Spendern für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir weiterhin um Ihre Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht. Gerne möchten wir Sie aber auch in Zukunft als Spender nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender genannt werden. Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert. Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“!

FAMILIE

IMPRESSUM

IN NOT

Erscheinungsweise Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage 16.000 Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it www.familienverband.it

Herausgeber und Eigentümer Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975 Presserechtlich verantwortlich Dr. Alfons Gruber. Schriftleitung Inge Weiss (IW) Redaktion Reinhold Vigl (RV), Angelika Mitterrutzner (AM), Manuela Weber (MW), Silvia Di Panfilo (SDP), Valentin Mair (VM) Mitarbeiter der KFS-Geschäftsstelle Samantha Endrizzi (SE), Silvia Dalvai (SD), Elisabeth Gabrielli (EG), Susanna Lechner (SL) Fotos KFS, www.shutterstock.com. Layout www.effekt.it.

Das erste rechtliche Beratungsgespräch ist kostenlos.

Anmeldungen im KFS-Büro in Bozen. Wangergasse 29 · 39100 Bozen Tel. 0471 974 778 · info@familienverband.it

Druck Ferrari Auer, Bozen. Die Drucklegung erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Südtiroler Landesregierung/ Familienagentur. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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IM GANZEN L AN D

VO R T R A

GSREI H E

Faul sein ist wunderschön!

Kraft tanken für Familienmanager*innen

Pippi liebt das Leben und das strahlt sie auch aus. Sie kann sich für vieles begeistern und an kleinen Dingen Freude finden. Ob sie isst, tanzt oder singt, sie ist stets mit ganzem Herzen dabei und völlig ungehemmt. Sie kann jeder Situation etwas Positives abgewinnen und lässt sich nicht die Laune verderben. Davon können wir uns eine Scheibe abschneiden: Lebensfreude bereichert nicht nur unsere Mitmenschen, sondern vor allem uns selbst. Pippi Langstrumpf hat erkannt, dass in Momenten ohne Plan oft neue Gedanken oder Begegnungen entstehen. Wenn wir mal wieder von einem Termin zum nächsten hetzen, sollten wir an die kleine Pippi denken und uns einen Moment des Nichtstuns erlauben. Der Vortrag gibt motivierende Impulse, wie Familienmanager*innen ihren Alltag mit neuer Kraft gestalten können.

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Information: KFS - Katholischer Familienverband Südtirol Wangergasse 29 · 39100 Bozen · Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it · www.familienverband.it

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Mi., 22.04.2020 um 20 Uhr St. Andrä, Vinzenz-Goller-Haus Do., 23.04.2020 um 20 Uhr St. Georgen, Pfarrwidum Do., 07.05.2020 um 20 Uhr Laas, Josefsheim Referentin: Astrid Kuprian – freiberufliche Unternehmensberaterin und systemischer Coach & Trainerin KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH EINTRITT FREI


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