Erscheint sechs Mal im Jahr 42. JG · Nr. 4 · August 2017
FiS
Mitteilungsblatt des Katholischen Familienverbandes Südtirol - KFS Rätselspaß „unter Tage“: Wir besuchen die Knappen in der BergbauWelt Ridnaun Schneeberg! Seite 19
FAMILIE IN SÜDTIROL
Familie aktuell
Der digitale Draht zwischen Eltern und Teenies
Familienpolitik
20 Jahre FAFCE in Rom
Glauben
Tischgebete mit Kindern
Essen und Trinken Schokobomben-Brownies
S. 4
S. 12
S. 10
S. 18
Harte Männer sanfte Väter
Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser!
FAMILIE
IN NOT
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Inhalt: Vorausgeschickt............................................. 3 Familie aktuell.................................................. Der digitale Draht zwischen Eltern und Teenies... 4 Familie leben Männer - Väter.............................................. 6 Familienpolitik Beziehung ist keine Selbstläufer..................... 9 FAFCE Treffen mit Papst-Audienz................. 12 Glauben Tischgebete sind wertvoll............................. 10 Haus der Familie Bildungsseiten zum Herausnehmen.............. 13 Familiensonntag........................................... 17 Familien fragen............................................ 18 Kinderseite Rätselspaß im Bergwerk............................... 19 Das Land informiert..................................... 20 KFS intern.................................................... 21 Essen und Trinken Schokobomben-Brownies............................ 23 Im ganzen Land........................................... 24 Veranstaltungskalender................................ 27
Liebe Familien! Während Sie hoffentlich den Sommer genießen, arbeiten wir im KFS schon fleißig an einigen neuen Projekten für den Herbst. Bereits im Oktober steht unsere Vortragsreihe „Generation online – Kinder und neue Medien“ an. Deborah Visintainer bringt es auf Seite 4 auf den Punkt: Auch mit Jugendlichen mitten in der Pubertät oder jungen Erwachsenen können noch Regeln für den Umgang mit Smartphone und in sozialen Medien festgelegt werden – wenn man nur mit ihnen in Beziehung bleibt und als vertraute Ansprechperson für sie da ist. Wie das gelingen kann, erklären konkrete Tipps für Eltern. Im November werden eine FocusFam -Fachtagung zum Thema „Männer – irgendwie anders“ und drei Focusabende zu Beruf, Familie und Freizeit stattfinden. Im Beitrag auf den Seiten 6 bis 8 lassen wir Väter mit unterschiedlichen Geschichten zu Wort kommen und machen uns auf die Suche nach diesem „neuen“ Mann, wie er in Medien und Fachartikeln bezeichnet wird. Dabei wurden wir auch vom Verein „väter aktiv“ unterstützt. Religiös geht es weiter auf Seite 10, wo der Fachausschuss „Familienpastoral“ einige tolle Beispiele für Tischgebete
mit Kindern vorstellt. Eine besondere Begegnung hatten Christine von Stefenelli, Priska Theiner und Samantha Endrizzi im Juni. Sie waren anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 20 Jahren Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) zur päpstlichen Privataudienz geladen und konnten dem Hl. Vater die Wünsche der Südtiroler Familien persönlich überbringen. Außerdem wurde eine Jubiläumsresolution verabschiedet, die den europäischen Staaten vorgelegt werden soll. Den Bericht dazu finden Sie auf Seite 12. Damit wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre und noch einige entspannte Ferientage!
Ihre
IMPRESSUM:
FiS - Familie in Südtirol · Zeitschrift des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) · Erscheinungsweise: Sechs Mal jährlich Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage: 16.000 · Redaktionsanschrift und Anzeigenverwaltung: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen · Tel. 0471 974778 · Fax 0471 973823 · E-Mail: info@familienverband.it · www.familienverband.it. Herausgeber und Eigentümer: Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) · Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Alfons Gruber. Schriftleitung: Inge Weiss (iw). Redaktion: Valeria von Miller (vvm), Alexander Kritzinger (ak), Robert Steger (rs), Deborah Visintainer (dv). Mitarbeiter der KFS-Geschäftsstelle: Samantha Endrizzi (se), Silvia Dalvai (sd), Barbara Larch (bl), Elisabeth Gabrielli (eg). Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Fotos: KFS, www.shutterstock.com. Layout: www.effekt.it. Druck: Ferrari Auer, Bozen. Die Drucklegung erfolgt mit finanzieller Unterstützung der Südtiroler Landesregierung/Abteilung für deutsche Kultur.
Angelika Mitterrutzner Präsidentin
Nicht verteufeln, Interesse zeigen!
Auf der Suche nach dem digitalen Draht zwischen Eltern und Teenies
Immer früher kommen Kinder und Jugendliche mit digitalen und vernetzten Medien in Kontakt. Die Internetnutzung von Teenagern muss aber nicht negativ sein, denn es geht um mehr, als um Unterhaltung und Zeitvertreib – auch Schule und Freizeit profitieren. Allen voran steht aber die Kommunikation. Trotzdem ist es wichtig, dass auch größere Kinder und Jugendliche über die Grenzen und Regeln der Online-Kommunikation Bescheid wissen. im Altersverlauf an Bedeutung, die Informationssuche wird hingegen immer wichtiger.
Regeln des Alltags gelten auch für die Onlinewelt
Vielleicht erinnern Sie sich an Ihre eigene Teenagerzeit. Sie sind erst vor kurzem von der Schule nach Hause gekommen und schon telefonieren Sie mit Freunden, obwohl Sie sich gerade erst gesehen haben und am Abend telefonieren Sie vielleicht wieder.
Familie aktuell
Kommunikation bei Mediennutzung an erster Stelle
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Vernetzung ist heute eine Art Fortsetzung der früheren Dauertelefonate, denn Jugendliche wollen sich mit ihren Freunden austauschen und immer in Kontakt bleiben. Der Alltag ist oft zu voll, um sich auch außerhalb der Schule zu sehen. So läuft der Schulklatsch über das Smartphone. Im Grunde können wir darüber auch froh sein, wenn unsere Kinder gern kommunizieren. Betrachtet man die bekannteste deutschsprachige Studie zum
Medienkonsum Jugendlicher (JIMStudie), zeigt sich bezüglich der Mediennutzung eine Nutzungsform nämlich als klarer Sieger: die Kommunikation. Fordert man die Jugendlichen dazu auf, ihre Nutzungszeit auf die Dimensionen Kommunikation (E-Mail, Chat, Messenger, OnlineCommunities), Informationssuche, Unterhaltung (Musik, Videos oder Bilder im Internet) und Spiele aufzuteilen, so entfällt mit 41 Prozent der größte Anteil auf kommunikative Aspekte, 29 Prozent der Online-Nutzung wird für Unterhaltung aufgewendet, 19 Prozent entfallen auf Spiele und nur zehn Prozent auf die Suche nach Informationen. Mädchen verwenden einen größeren Anteil ihrer Online-Nutzung auf den Bereich Kommunikation als Jungen, diese wiederum widmen dem Spielen fast dreimal so viel ihrer Zeit, als Mädchen dies tun. Spiele verlieren
Trotzdem sollten wir als Eltern darauf achten, dass sich die Jugendlichen an bestimmte Grundregeln halten, dass sie nur mit Leuten vernetzt sind, die sie auch außerhalb des Netzes kennen und Kontaktanfragen von Fremden ablehnen oder damit zu Ihnen kommen. Und damit sie zu Ihnen kommen, ist es wichtig, dass Sie sich als Eltern für dieses Medium interessieren. Sie müssen nicht mit technischem Knowhow glänzen, aber Interesse zeigen und ein offenes Ohr haben. Lassen Sie Ihre Kinder an Ihren Lebenserfahrungen teilhaben, denn viele Regeln des Alltags gelten auch für die Mediennutzung. Sei es der Umgang miteinander oder die kritische Haltung gegenüber Fremden. Bleiben Sie im Gespräch mit Ihrem Kind und lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Kind Lieblingsseiten, Spiele oder Apps zeigen. Wir sind vielleicht ein wenig unsicher, wenn wir uns nicht in diese Welt einfühlen können. Wir haben das Internet kaum als Spielplatz erlebt und nutzen es meist professionell. Doch heute gehört die virtuelle Welt zum Lebensraum der Kinder dazu. Wir sollten also versuchen, auch das Positive an der Internetnutzung zu erkennen und die Kinder ruhig fragen. Sie freuen sich meistens, den Eltern zu zeigen, was man da alles erleben kann.
Eltern sind immer Vorbilder
Es ist auch aus Gründen der Sicherheit wichtig, dass Eltern das Internet nicht verteufeln. Schließlich wollen wir Erwachsenen, dass unser Kind zu uns kommt, wenn ihm im Netz etwas Seltsames wiederfährt. Im Leben begegnen uns nicht immer freundlich gesinnte Menschen. „Nimm von keinem Fremden etwas“, das sagten uns schon unsere Eltern und auch online müssen Kinder lernen, sich vor ihnen zu schützen, vorsichtig zu sein. Das können unsere Kinder nur, wenn sie uns auch über eine verdächtigte Kontaktaufnahme informieren. Wenn sie aber als erstes zu hören bekommen: „Das habe ich dir ja gleich gesagt, wie gefährlich dieses Facebook ist“, werden sie lieber schweigen.
Mediennutzung ins soziale Miteinander einfügen Warum sollen wir Eltern trotzdem darauf bestehen, dass die virtuellen Freunde nicht mit am Familientisch sitzen und entscheiden, wann Schluss ist mit dem Computerspiel? Zwar gehören digitale Medien nun zum Alltag, trotzdem muss sich die Nutzung ins soziale Miteinander einfügen. Es gelten die normalen Umgangsformen und Regeln: so bleibt während Unterhaltungen oder bei Tisch das Handy aus, und auch abends ist mal Schluss. In vielen Familien heißt es: keine Telefonate während dem Essen. Und so können Sie in Ihrer Familie die eigenen Regeln einführen, auch was die Nutzung der digitalen Medien betrifft.
Bekommt mein Sohn Besuch, chattet dann aber mit jemand anderem, erkläre ich meinem Sohn unter vier Augen, dass sein Benehmen verletzend und respektlos ist, genauso, wie ich es ihm sagen würde, wenn er mit einem Dritten flüstert. Mit den neuen Medien müssen auch wir Erwachsene neue Verhaltensregeln lernen und dürfen
Einige Tipps für Eltern
nie vergessen, dass wir als Vorbild für unsere Kinder wirken. Somit können wir nicht verlangen, dass bei Tisch das Handy der Kinder ausgeschaltet bleiben muss, aber das eigene Handy während dem Essen klingelt und ich aufstehe, um zu telefonieren. Hinweis zum Interview Jede Familie hat ihre „Chiropraktik für Mama eigenen Regeln, auch 2017 und Baby“, Juni-Ausgabe was die Handynutzung rakrop Chi sich Zwar beschäftigen zu betrifft. ung bild Aus r ihre in n torinne it, (dv) einem wesentlichen Teil dam
einzuschätzen, bei welchen nen – Beschwerden sie helfen kön te soll er artn chp pre erster Ans t aber immer der Kinderarz oder Vertrauensarzt sein!
- Informieren Sie sich über die Online-Aktivitäten Ihres Kindes und versuchen Sie diese Faszination zu verstehen. Lassen Sie sich von Ihrem Kind Dinge erklären, die Sie nicht kennen oder verstehen. Es ist ganz normal, dass Erwachsene ab und zu auf Erklärungen der Kinder angewiesen sind. Gerade, wenn es um das Internet geht, lernt man niemals aus. Sie haben den Experten oder die Expertin zu Hause. Nutzen Sie das! - Medienkompetenz ist mehr als die Beherrschung der Technik: Um Medienkompetenz zu erwerben, braucht es auch Lebenserfahrung und davon haben Sie mehr als Ihr Kind! - Erwachsene, die nur verbieten oder das Internet laufend kritisieren – ohne selbst Erfahrungen gemacht zu haben - werden von den Kindern nicht ernst genommen. - Kinder können im Internet unerwünschte Inhalte finden (Gewalt, Rassismus, Pornografie etc.). Das kann Ihr Kind verwirren und auch verstören. Stehen Sie stets als Vertrauensperson zur Verfügung. - Reagieren Sie nicht „besserwisserisch“, wenn Ihr Kind in eine problematische Situation gerät, vor der Sie gewarnt haben. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, aus Fehlern zu lernen. - Achten Sie auf Alarmsignale. Ihr Handeln ist gefragt, wenn Ihr Kind nur noch am Computer spielt, soziale Kontakte weniger werden und/oder die Schulleistungen rapide abfallen. - Vereinbaren Sie gemeinsam klare Regeln, wie oft, wie lange und wann Medien genutzt werden dürfen. Mit jüngeren Kindern sollten Sie konkrete Richtlinien vereinbaren. Noch wichtiger ist es, dass Sie stets mit Ihren Kindern in Kontakt bleiben. - Besprechen Sie mögliche Gefahren der Handynutzung. Diese reichen von Kostenfallen wie Appkäufe und leichtfertiger Weitergabe der Handynummer an Unbekannte bis zu gewalttätigen und pornografischen Darstellungen. - Eltern sind Vorbilder!
Deborah Visintainer ist Pädagogin, Mediatorin, systemische Beraterin, Konflikt- und Mobbingberaterin und Pet-Therapeutin. Sie hat langjährige Erfahrung in der Erwachsenen- und Familienbildung, ist zert. FamilienTeam©-Trainerin und ProfiTeam©-Trainerin.
Am 9. Oktober startet unsere Vortragreihe GENERATION ONLINE – WIE UNSERE KINDER DIE MEDIEN NUTZEN mit Manuel Oberkalmsteiner! Termine: Nals, Pfarrsaal Mo., 09.10.2017 Toblach, Mittelschule Di., 10.10.2017 Laas, Josefshaus Mi.,11.10.2017 Seis, Kulturhaus Do., 12.10.2017 Brixen, MS Oswald von Wolkenstein Fr.,13.10.2017
Familie aktuell
Internet nicht verteufeln, sondern Interesse zeigen
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Die „neuen“ Väter Man liest von ihm – erfährt von ihm vom Hörensagen – medial ist er präsent wie nie zuvor – und trotzdem ist er scheinbar ein noch seltenes Phänomen: der „neue“, der „aktive“, der „engagierte“, der „involvierte“ Vater. Doch was bedeutet eigentlich Vater-Sein heute, welche Herausforderungen spüren Väter, wo stoßen sie auf Grenzen und welche Erwartungen werden an sie gerichtet? Wir haben uns umgehört.
Familie leben
Nach dem kinderwagenschiebenden Mann, der während der klassischen Bürozeit auf der Dorfstraße entgegenkommt, werden sich auch heute noch einige erstaunt umdrehen. Dabei hat sich das Vaterbild bereits seit längerer Zeit verändert. Schon vor 30 Jahren beschrieb der Soziologe Joseph Pleck diesen neuen Vater, der nicht nur mit den Kindern spielt, sondern auch die Windeln wechselt, Mahlzeiten zubereitet und das Baby füttert. Selbstverständlich ist
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Man muss Vätern mehr zutrauen. Männer machen zwar vieles anders – deshalb aber nicht falsch. inzwischen seine Anwesenheit bei der Geburt. Und das alles unabhängig davon, ob es sich beim Kind um eine Tochter oder einen Sohn handelt.
Harte Männer – sanfte Väter Dass sich Männerbild und Vaterbild im Wandel befinden, bestätigt auch Michael Bockhorni, Gründer der Initiative „väter aktiv“: „Zwar möchten Männer weiterhin die traditionelle Rolle des Familienernährers ausfüllen, ihnen ist es aber gleichzeitig wichtig, weiche und zärtliche Seiten zu zeigen, Zeit mit der Partnerin und den Kindern zu verbringen.“ So ergab auch die Südtiroler Männerstudie, dass der Großteil der Männer an der Erziehung ihrer Kinder stärker beteiligt sein möchte. Sie kuscheln gerne mit ihrem Kind, unternehmen ohne Partnerin etwas mit ihm, kümmern sich, wenn es krank ist und bringen es zu Bett. Fakultative Elternzeit beanspruchen zwar erst wenige, doch die Bereitschaft steigt. Waren es 2010 nur 9,8%, so stieg die Zahl der Väter in Elternzeit 2013 auf immerhin 15,5%. Die letzten erhobenen
Daten sprechen von 17,1%. Einer davon ist Michael Kerschbaumer aus Vahrn. Er ist im technischen Bereich tätig und war der erste unter seinen Kollegen, der sich für die Elternzeit entschieden hatte.
Vereinbarkeit Familie und Beruf „In einem eher männerlastigen Betrieb war das Thema nicht gerade auf der Tagesordnung, doch mein Arbeitgeber hat es von Beginn an sehr gut aufgenommen“, erzählt Kerschbaumer. Vielleicht auch, weil der Vater zweier Kinder nicht ganze sechs Monate am Stück von der Arbeit fernbleibt, sondern die 180 Tage aufgeteilt hat – nämlich auf einen Tag pro Woche. „Viele meiner Kollegen und auch im Bekanntenkreis wussten nicht, dass es diese Möglichkeit in der Privatwirtschaft gibt, baten mich um Informationen und haben nun auch selbst Elternzeit genommen.“
Rückkehr zu traditioneller Rollenteilung „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die junge Generation von Vätern ein immer wichtigeres Thema. Und das europaweit“, weiß Michael Bockhorni. „Bevor die Kinder da sind, leben die Paare sehr gleichberechtigt und wollen diese egalitären Prinzipien auch als Eltern beibehalten. Leider schaffen das nur sehr wenige. Meistens kommt es mit der Geburt des ersten Kindes zu einer Retradi-
Michael Bockhorni
Jorg Frasnelli
tionalisierung.“ Im Klartext: die Mutter erzieht die Kinder, der Vater verdient das Geld. Der größere Verdienst des Vaters wird oft als Grund für diese Rollenzuweisung genannt. Geschlechtersoziologe Michael Meuser nennt in seinen Studien einen weiteren Faktor: Frauen wird im traditionellen Familienmodell noch immer die größere Kompetenz in der Kindererziehung zugeschrieben. Sie schätzen es durchwegs, wenn sich Männer stärker einbringen. Wollen Väter aber auch verstärkt mitbestimmen,
Identifikationsfigur und Vorbild Durch Zufall in eine weiblich besetzte Domäne gerutscht ist Jorg Frasnelli, Südtirols einziger männliche Tragetuchberater. „Was willst du mit dem Tuch da?“, war Frasnellis erste Reaktion auf das Tragetuch, das seine Frau geschenkt bekommen hatte. Bald probierte er das Tuch aber selbst aus und schaffte damit eine ganz neue intensive Bindung zwischen sich und seinen Töchtern. Eigentlich hätte Frasnellis Frau die
Einerseits Familienernährer, andererseits liebevolle, engagierte Väter: die junge Männergeneration will beides sein – und das europaweit. falle es Müttern oft schwer, ihre Domäne aufzugeben oder zu teilen. Wenn Michael Kerschbaumer erzählt, dass seine Frau gerade für ein Paar Tage nicht zuhause ist, kommt schon mal die besorgte Frage „und die Kinder??“. „Ich bin ja da“, muss er dann bekräftigen. „Männern muss mehr zugetraut werden“, fordert Kerschbaumer. „Männer machen vieles anders – deshalb aber nicht falsch.“ Er weiß aus vielen Diskussionen, dass traditionelle Rollenbilder auch bei der jüngeren Generation noch fest verankert sind. „Dabei sind gleichberechtigte Eltern ein gutes Modell, damit Kinder beide Seiten kennenlernen.“
Ausbildung zur Trageberaterin machen sollen. Weil kurzfristig etwas dazwischenkam, der Kurs aber schon bezahlt war, besuchte ihn Frasnelli selbst und ist seit zwei Jahren auch beim Verein „Südtiroler TrageberaterInnen – Consulenti portare i bimbi Alto Adige“ aktiv. „Männer haben eine etwas andere Beziehung zum Kind – keine Überlebensbeziehung, wie bei der Mutter“, erklärt der Leiferer. „Der enge Kontakt, der durch
Studien zeigen: Kinder, deren Väter sich besonders einbringen, sind einfühlsamer, selbstständiger und intelligenter.
Familie leben
„Ob und wie sich Väter engagieren, hängt vielfach von der Reaktion ihres Arbeitgebers ab. Wenn es da einmal heißt, ‚jetzt gehen die auch noch in Karenz‘, werden sich Väter hüten, das Thema zur Sprache zu bringen“, weiß Bockhorni. Seine Entscheidung, in Teilzeit zu arbeiten, um mehr Zeit für die Kinder zu haben, wurde zunächst mit Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen. Großes Entgegenkommen hat Klaus Gallmetzer erfahren. Der Berufsschullehrer ist alleinerziehender Vater und kümmert sich seit einigen Jahren zudem um seine pflegebedürftige Mutter. „Es war für mich von Anfang an sehr wichtig, meinen Kindern Stabilität zu bieten, ihnen Halt und Sicherheit zu geben und mich als Vater für sie einzusetzen“, betont der Bozner. Das war nicht immer leicht. Gallmetzer ist getrennt. Die Mutter der beiden Kinder lebt mittlerweile in Stockholm und ist nur selten in Südtirol. Damit die Kinder bei ihm in Bozen bleiben durften, war ein Richterspruch nötig und auch der finanzielle Rückhalt fehlte. In der kritischen Phase konnte er die Arbeitszeit auf drei Tage pro Woche reduzieren und schließlich für die Pflege seiner Mutter zwei Jahre bezahlten Wartestand in Anspruch nehmen. Insgesamt eine seltene und schwierige Konstellation, bei der Gallmetzer sowohl vom Lehrerkollegium als auch vom Direktor starke Rückendeckung erfahren hat.
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Klaus Gallmetzer
Michael Kerschbaumer
das Tragen des Babys am Körper entsteht, ist unglaublich wertvoll für die Bindung zwischen Vater und Kind - auch, weil ein Baby im Alter von drei Monaten zwischen Bezugspersonen und Fremden zu unterscheiden lernt.“ Gerade im Kleinkindalter, im Kindergarten bis in die Grundschule treffen Kinder auf sehr wenige männliche Bezugspersonen. Umso wichtiger ist die Präsenz eines einfühlsamen und engagierten Vaters als männliche Identifikationsfigur und als Vorbild. Es ist längst nachgewiesen, dass Kinder, deren Väter sich besonders in die Erziehung eingebracht haben, einfühlsamer, selbstständiger und intelligenter sind, als Kinder, deren Väter kaum Präsenz zeigten.
Familie leben
Netzwerke und Bildungsangebote
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Klaus Gallmetzer weiß auch von Vätern, die ihre Kinder kaum sehen, nicht einmal den Urlaub mit ihnen verbringen. „Etwas, das ich nicht nachvollziehen kann“, sagt er. „Ich bin der Überzeugung, dass wenn ein Vater sich einsetzen möchte, er das auch schafft.“ So, wie Jorg Frasnelli, der zwar beruflich Vollzeit einge-
spannt ist, die Zeit am Abend aber besonders genießt. Die gehört nämlich seinen Kindern. Dass die Gute-Nacht-Geschichte von Papa vorgelesen wird, hat Tradition. Was er kritisiert, ist, dass es in Südtirol kaum Möglichkeiten gibt, Netzwerke zu bilden. Er selbst hat beim Geburtsvorbereitungskurs Kontakte geknüpft, die auch heute noch bestehen. „Solche Kurse wären die ideale Basis für spätere Netzwerke, aber sie werden fast ausschließlich in den Zentren angeboten“, bedauert Frasnelli. „Da kommen werdende Eltern aus Tiers, vom Ritten, aus Andrian nach Bozen, doch wenn sie aus der Tür treten, haben sie sich wieder verloren.“ Klaus Gallmetzer hat den Kontakt zu anderen Familien aktiv gesucht: „Mir war es wichtig, dass meine Kinder mit anderen Kindern zusammentreffen, dass man gemeinsam etwas unternimmt, sich austauschen kann.“ Diesen Austausch zu fördern hat sich Michael Bockhorni mit „väter aktiv“ zum Ziel gesetzt. „Leider ist die Bildungsbereitschaft von Vätern generell gering. Männer brauchen auch in Südtirol mehr Mut, Angebote in Anspruch zu nehmen.“ Und welches ist die größte Her-
ausforderung? „Selbstbewusstsein“, sagt Michael Kerschbaumer. „Selbstbewusst die Vaterrolle zu leben, auf den Spielplatz zu gehen, die Windeln zu wechseln, die Kinder in den Kindergarten und zur Schule zu bringen, sich öffentlich als Vater zu zeigen.“ (vvm)
Der Verein „väter aktiv“ setzt sich für die Gestaltung einer lebendigen Vater-Kind-Beziehung ein. Und basiert daher auf den vier Säulen: Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsberatung „Väterfreundlichkeit“, Familienbildungsangebote für Väter bzw. Väter mit Kind(ern), Angebote der beruflichen Weiterbildung. Kontakt: Lauben 204, Meran Tel. 389 19 300 32 info@vaeter-aktiv.it
Väter brauchen in Südtirol noch mehr Mut, sich offen in der Vaterrolle zu zeigen und Angebote in Anspruch zu nehmen.
„Beziehung ist kein Selbstläufer“ 666 Ehetrennungen und 875 Ehescheidungen hat das Landesinstitut für Statistik ASTAT im Jahr 2016 verzeichnet. Eine von drei Ehen geht in die Brüche. Ein besorgniserregender Trend? Familienseelsorger Toni Fiung beruhigt. denen sie irgendwann nicht mehr standhält. Der Liebesmythos hat noch hohen Stellenwert. Alles muss stimmen. Oft wird vergessen, dass Gefühle sich verändern, dass es neben Höhen auch Tiefen gibt. Eine Paarbeziehung ist kein Selbstläufer. Man muss auch etwas dafür tun. FiS: Was fällt bei Ihren Beratungsgesprächen auf? Fiung: Immer mehr Paare suchen Beratung. Es ist ihnen sehr bewusst, dass Trennung und Scheidung keine Kleinigkeiten sind. Es gibt Paare, die sagen, wenn sie die Energie anstatt für die Scheidung, für die Beziehungspflege verwendet hätten, wäre alles anders entschieden worden. In vielen Fällen ist aber der Wille beieinanderzubleiben, da. Ist die
Beziehung stark belastet, kann eine Trennung aber auch ein Akt der Liebe sein. Wichtig ist es, die Elternebene aufrecht zu halten, wenn Kinder da sind. FiS: Welche Rolle kann die Ehevorbereitung einnehmen? Fiung: Die Ehevorbereitung hat nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Stabilität einer Ehe. Paare werden sich dabei nochmals der Entscheidung bewusst und gehen tief ins Gespräch, benennen ihre Wünsche und Vorstellungen. Ich treffe immer wieder Paare, die in einer Krise auf die Erfahrungen aus der Ehevorbereitung zurückgreifen und sich wieder finden.
Toni Fiung ist Familienseelsorger, Ehe-, Familien-, und Lebensberater.
Vielen Dank für das Gespräch Valeria von Miller
Wir leben vor, wofür wir andere begeistern wollen! Als Katholischer Familienverband ist es unsere Kernaufgabe für eine familienfreundliche Gesellschaft einzustehen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Diese Überzeugung spüren zuallererst unsere MitarbeiterInnen. Samantha Endrizzi Geschäftsführerin des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS)
Familienfreundlichkeit lohnt sich für Unternehmen und Mitarbeiter/innen!
audit familieundberuf: Handelskammer Bozen www.handelskammer.bz.it
Familienagentur des Landes www.provinz.bz.it/audit
Familie leben
FiS: Lieber Herr Fiung, eine von drei Ehen scheitert. Wo sehen Sie die Gründe die steigende Scheidungsrate. Toni Fiung: Durch den erleichterten Zugang zu Scheidung und Trennung hat sich seit 2014 sicherlich etwas verändert. Ich bin überzeugt, das wird sich wieder einpendeln. Man sollte die positive Seite sehen: zwei von drei Ehen halten. Das ist eine gute Bilanz. Gründe für eine hohe Scheidungsrate gibt es mehrere. Einmal ist es die Tabuisierung, die wegfällt. Was früher noch gesellschaftlich sanktioniert wurde, wird heute als eine Gegebenheit akzeptiert. Frauen andere Möglichkeiten. Sie sind autonomer - auch finanziell. Zum Dritten ist die Qualität einer Beziehung ausschlaggebend. Hier herrschen oft hohe Ansprüche,
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Tischgebete sind wertvoll Gott ist uns Menschen nahe. Das erfahren wir immer wieder. Besonders greifbar wird das bei unseren Mahlzeiten: Wir setzen uns zu Tisch und essen, was uns Gott und seine Erde an guten Gaben schenken. Doch das ist längst nicht alles, was ein Tischgebet kann. Viele Eltern tun sich heute schwer, das Tischgebet zu pflegen. Ein Grund dafür kann sein, dass die Gebete, die sie kennen, veraltet und in einer altertümlichen Sprache verfasst sind. Solche Gebete wollen sie ihren Kindern nicht mehr „zumuten“. So bleibt das Tischgebet aus. Schade, denn Tischgebete sind wertvoll. Einmal verweisen sie auf Gott, der uns täglich seine Gaben schenkt. Darüber dürfen wir uns freuen, dafür dürfen wir danken. Gleichzeitig erbitten wir Gottes Segen – für das Essen, aber noch mehr für die Essenden. Eltern wissen so ihre Kinder in guten Händen geborgen.
Gemeinsam erlebte Zeit
Glauben
Daneben regelt das Tischgebet das Essen selbst: Es kennzeichnet Anfang und Ende. So wird das Essen zur gemeinsam erlebten Zeit und das Tischgebet zum Ritual, das diese Zeit einleitet und vielleicht auch beschließt. Und diese gemeinsamen Zeiten des Essens geben unserem Tag, ja unserem Leben, Struktur und Rhythmus. Gemeinsam – das ist ein weiteres Stichwort beim Thema Tischgebet: Anders als etwa Morgen- und Abendgebete sind Tischgebete für eine Gemeinschaft gedacht. Es geht um mich und um uns. Es geht um eine Zeit, die wir gemeinsam verbringen, in der wir
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Gemeinschaft erleben können. In dieser Gemeinschaft soll sich niemand unter Druck gesetzt fühlen. Wer nicht beten will, der muss es nicht; er darf einfach einen Augenblick lang still werden, während etwa die Eltern ein Gebet sprechen. Das könnte auch ein gangbarer Weg sein, wenn Pubertierende für sich (vorübergehend) keinen Sinn im Tischgebet erkennen können. Zum Zwang soll ein Tischgebet jedenfalls nie werden. Denn dann fördert es nicht die Gemeinschaft, sondern zerstört sie. Fachausschuss Familienpastoral
Tipp Es gibt viele Bücher mit Vorschlägen für gute Tischgebete. Im Internet liefert u.a. die Seite www.tischgebete.de hilfreiche Hinweise und Gebetstexte.
Tischgebete für Familien mit kleineren Kindern
Lieber Gott, wir haben Hunger wie ein Bär,
Tischgebete sollen nicht zu lang sein. Besonders kleinere Kinder lieben gereimte Gebete. Sie gehen ins Ohr und bleiben in Erinnerung. Kombiniert kann das Tischgebet mit einem Ritual werden: eine Kerze anzünden, einen selbst gebastelten Gebetswürfel vom Kind drehen lassen, ein Gebetskärtchen aussuchen lassen, die Hände falten. Natürlich können Tischgebete auch frei formuliert werden. Solche Gebete sind oft besonders schön, weil dabei die Erlebnisse des Tages ins Gebet einfließen können.
unser Magen knurrt, ist leer. Am Tisch steh’n viele Gaben, die wir von dir bekommen haben. Amen.
Lieber Gott, wir haben viel zu essen, du schenkst uns deine Gaben. Hilf, dass wir nicht vergessen,
Heute hab’ ich glatt vergessen,
die nichts zu essen haben.
dir zu danken vor dem Essen.
Amen.
Magen voll und Teller leer, so dank ich dir halt hinterher. Amen.
Wieder ist es Mittagszeit, gutes Essen steht bereit. Was wir haben, kommt von dir, Wir kommen, Gott, zum Essen
guter Gott, hab’ Dank dafür. Amen.
und wollen nicht vergessen, dass wir die guten Gaben aus deinen Händen haben. Amen.
Am 15. August wird Mariä Himmelfahrt, das größte Marienfest gefeiert. Dabei werden nach altem Brauch Kräuter und Blumen zur Segnung in die Kirche getragen. Die Düfte und Heilkräfte stehen als Sinnbild für diese besondere Frau, Maria. Ein traditioneller Kräuterstrauß besteht aus sieben bis neun verschiedenen Kräutern. Die Königskerze stärkt und gibt uns Standfestigkeit. Beifuß spendet Kraft, Stärke und Schutz. Schafgarbe steht für Reinigung und Wandlung, Haselnuss für Weisheit. Johanniskraut
bringt uns Licht und Wärme und der Frauenmantel schützt das Weibliche in uns. Das Mädesüß ermutigt uns, unseren Träumen zu folgen und die süßen Seiten des Lebens zu sehen. Der Engelwurz steht für Transformation und Spiritualität und die Zichorie lädt ein, auf die Stimme des Herzens zu hören und erinnert an den Himmel. Das Pflücken der Kräuter und Blumen kann besonders gut mit einem Ausflug zu einem Bildstock oder einer Marienkapelle kombiniert werden.
Familienbräuche & Rituale
Familie leben
Kräutersträußchen binden
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20 Jahre FAFCE und päpstliche Privataudienz Seit 20 Jahren setzt sich die Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) für eine familienfreundliche Gesellschaft und Politik in der EU ein. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten waren auch Christine von Stefenelli, Priska Theiner und Samantha Endrizzi in Rom. Höhepunkt des Treffens war die Privataudienz bei Papst Franziskus am internationalen Tag der Eltern. FAFCE zahlreiche Forderungen an die Regierungen der europäischen Staaten formuliert. „Die Resolution wurde bei der internationalen Konferenz Familie und die Zukunft Europas verabschiedet und macht darauf aufmerksam, wie wichtig und schützenswert Familie als gesellschaftliches Kulturgut ist“, erklärt Priska Theiner, die den KFS seit vier Jahren in der FAFCE vertritt.
Päpstliche Privataudienz im Vatikan
Priska Theiner (von links), Samantha Endrizzi und Christine von Stefenelli überbrachten Papst Franziskus die Wünsche der Südtiroler Familien.
Jubiläums-Resolution verabschiedet Der KFS gehört zu den Gründungsmitgliedern der FAFCE. Die Föderation vertritt Familienverbände aus 14 europäischen Staaten, hat partizipativen Status im Europarat und ist dort Mitglied der Konferenz der internationalen NGO’s. „Familien sind Europas wertvollster Schatz und die Bausteine der Zukunft“ lautet es im Titel der Resolution, in der die
Familienpolitik
„Ich fühle mich geehrt, bei diesem Jubiläumstreffen dabei sein zu können und Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen europäischen Ländern wiederzusehen“, betonte Christine von Stefenelli, die der FAFCE von 2000 bis 2003 als Präsidentin vorstand. „Ein Jubiläum zu feiern, bedeutet immer auch eine Bestandsaufnahme zu machen, zu sehen und mitzuerleben, wie weiterhin auf europäischer Ebene gearbeitet wird.“
Besonders ergreifend und emotional erlebten die FAFCE-Mitglieder die Privataudienz mit Papst Franziskus. In einfacher, klarer und überzeugender Art trat er als Botschafter für die Familie ein: „Familie ist die treibende Kraft zu einer humanen und friedlichen Welt, in der sich niemand ausgeschlossen und zurückgelassen fühlt“, betonte der Papst. Im Namen des KFS konnten Christine von Stefenelli, Priska Theiner und Samantha Endrizzi dem Heiligen Vater persönlich die besten Grüße und Wünsche der Südtiroler Familien überbringen. (vvm)
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Die Vertreterinnen des KFS überreichten dem Papst ein Präsent mit Verbandschronik und Jahresprogramm. Alle Bilder: L‘Osservatore Romano
„Familie ist die treibende Kraft zu einer humaneren und friedlicheren Welt“, betonte Papst Franziskus in seinen Worten an die Vertreterinnen und Vertreter der FAFCE.
FAMILIENANgEBOTE IM HAUS DER FAMILIE
Das „Haus der Familie“ in Lichtenstern freut sich, Ihnen das neue Kursprogramm für den Zeitraum September 2017 bis März 2018 präsentieren zu dürfen. Mit dem vielfältigen Kursangebot will das Bildungshaus Familien und Interessierte in verschiedenen Lebenssituationen ansprechen und begleiten. Auf folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl unserer Familienangebote im Herbst und Winter 2017. Weitere Seminare sowie die Programmbroschüre zum Downloaden finden Sie auf der Webseite www.hdf.it. Wir freuen uns bereits, Sie und Ihre Familie im Haus der Familie begrüßen zu dürfen. ICH SCHENKE DIR ZEIT... Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern im Grundschulalter Zeit: Sa. 02.09.17 15.30 Uhr - So. 03.09.17 15.30 Uhr Inhalt: Die Ferienzeit ist bald zu Ende und ein neues Schuljahr liegt vor euch! Schenkt euch zuvor noch ein entspannendes, verspieltes und verrücktes Wochenende im Haus der Familie, sodass ihr mit voller Energie und Kraft in das neue Schuljahr starten könnt! Was gibt es Schöneres, als einander Zeit zu schenken! Referentin: Martina Brunner - Meran Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis KOMM, SPIEL MIT UNS! Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern im Kindergartenalter Zeit: Sa. 09.09.17 16.00 Uhr - So. 10.09.17 16.00 Uhr Inhalt: Mit lustigen Finger-, Sing- und Bewegungsspielen lernen wir uns kennen und erleben uns als bunte Gemeinschaft. Wir wecken spielerisch unsere Sinne, erkunden zusammen Wald und Wiese und basteln mit einfachen natürlichen Materialien. Beim Zuhören von phantasievollen Geschichten träumen wir uns in eine andere Welt, kuscheln, entspannen und genießen. Freut euch auf bunte Tage im Haus der Familie! Referentin: Margit Mittersteiner mit Team - Lana Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis
SCHULE OHNE STRESS Mit meinem Kind auf dem Weg zum Lernerfolg Zielgruppe: Eltern mit Grundschulkindern Zeit: Fr. 22.09.17 15.00 Uhr - Sa. 23.09.2017 16.00 Uhr Inhalt: Für viele Kinder und Eltern bedeuten Schule und Hausaufgaben Stress. Das Kind macht die Hausaufgaben zu spät, kann sich das Gelernte nicht merken, die Aufgabe ist schlampig gemacht, das Lesen fällt schwer. Die Folge: Kinder und Eltern sind genervt. Das muss nicht sein! Lernschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme, Sprachschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder einfach Demotivation sind kindliche Botschaften an uns Eltern. Die Evolutionspädagogik gibt uns einen Einblick in diese Sprache der Kinder. Durch verblüffend einfache Körperübungen lassen sich blockierte Vernetzungen im Gehirn aktivieren und stärken. Referentin: Rita Schwingshackl- Pichl Kursbeitrag: 65,00 € pro Elternteil mit Kind 25,00 € für weitere Familienmitglieder MIT OMA UND OPA IN LICHTENSTERN Zielgruppe: Großeltern mit Kindern ab 4 Jahren Zeit: Sa. 23.09.17 16.00 Uhr - So. 24.09.17 16.00 Uhr Inhalt: Ein buntes Wochenende für Großeltern mit ihren Enkelkindern in Lichtenstern. Lasst euch ein auf ein Abenteuer der besonderen Art, bei dem ihr gemeinsam die Zeit vergessen könnt. Lernt neue Seiten an euch selbst und den anderen kennen und vergesst dabei für einen kurzen Augenblick den Alltag. Spiel, Spaß, Unterhaltung und Besinnliches warten auf euch! Referentin: Elisabeth Maria Pichler mit Team - Bozen Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis ZAUBERSPAß MIT OMA UND OPA Zielgruppe: Ein magisches Wochenende für Großeltern mit ihren Enkeln ab 8 Jahren Zeit: Sa. 30.09.17 16.00 Uhr - So. 01.10.17 16.00 Uhr Inhalt: „So richtig zaubern können“ - diesen Kindheitstraum können sich Oma und Opa zusammen mit Ihren Enkeln erfüllen. Wolltet Ihr schon immer einmal Gedanken lesen, einen Geldschein
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aus einem Kartenspiel erscheinen lassen und Bälle durch Becher zaubern? Wir freuen uns darauf, gemeinsam für zwei Tage in eine Welt voller Wunder und Illusionen einzutauchen und neue Zaubergeheimnisse zu entdecken. Referentinnen: Susanne Haug - Kleinaitingen Nicole Ladurner - Stätzling/Friedberg Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis VÄTER-ZEIT Zielgruppe: Erlebniswochenende für Väter mit Kindern Zeit: Fr. 06.10.17 16.00 Uhr - So. 08.10.17 16.00 Uhr Inhalt: Gemeinsam Tolles erleben - das stärkt die Bindung, auch zwischen Papa und Kids. Bei einem abwechslungsreichen Programm von Spielen und Abenteuern im Wald gibt es viele Gelegenheiten, diese Zeit miteinander zu genießen. Die Kinder haben den Papa ganz für sich, ohne dass er noch was Anderes zu tun hat. Auch den Vätern tun solche Tage gut. Durch den Austausch ergeben sich neue Sichtweisen und neue Handlungsmöglichkeiten. Referenten: Leander Bechtold - Kollmann Stefan Maria Braito - Villnöss Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis SEgENSSTÄBE Zielgruppe: Interessierte Zeit: Sa. 21.10.17 16.00 Uhr - So. 22.10.2017 16.00 Uhr Inhalt: Wir basteln einen Segensstab. Schreiben, malen, dekorieren und besinnliche Momente stehen auf dem Programm. Mithilfe von Farben und Symbolen können wir unsere Wünsche ausdrücken und damit etwas Einzigartiges schaffen, das unser Heim schmückt und mit positiver Kraft bereichert. Referentin: Evi Kainz - Lana Kursbeitrag: 65,00 € pro Person inkl. Materialspesen
WIEDER EINMAL SO RICHTIg ZEIT HABEN...FÜR DIE gANZE FAMILIE Zielgruppe: Familien mit Kleinkindern bis zu 6 Jahren und ihre Geschwister Zeit: Sa. 28.10.17 16.00 Uhr - Do. 01.11.17 15.00 Uhr Inhalt: Fern von Haushalt und Beruf möchten wir Paaren mit Kleinkindern die Möglichkeit bieten, sich neu zu begegnen. Mit Singen, Tanzen und Spielen den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden, aber auch den Paaren Gelegenheit geben, sich auszutauschen und neu zu entdecken. Gemeinsam werden wir die herrliche Rittner Landschaft genießen und am Abend wieder Zeit für die „Großen“ haben. Wir freuen uns auf Euch. Referentin: Elke Albertini mit Team - Tramin an der Weinstrasse Kursbeitrag: 95,00 € pro Familie Mindestpreis 125,00 € pro Familie Normalpreis 145,00 € pro Familie Solidaritätspreis FRAgEN AUS DEM ERZIEHUNgSALLTAg Zielgruppe: Interessierte Eltern und ErzieherInnen Zeit: Sa. 28.11.17 14.30 Uhr - So. 29.10.17 16.00 Uhr Inhalt: Im Zusammenleben von Eltern und Kindern gibt es immer wieder Situationen, in denen es nicht ganz reibungslos abläuft, sei es beim Aufräumen, beim Essen, beim Zähne putzen, bei den Hausaufgaben oder beim Mithelfen im Haushalt. Im Zentrum dieses Seminars soll es nicht darum gehen, wie man Konflikten aus dem Weg geht, sondern vielmehr sollen Wege für praktische Konfliktlösungen erarbeitet und umgesetzt werden. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit den Eltern Lösungen für den Familienalltag zu entwickeln und Ansätze für mehr Gelassenheit in der Erziehung zu finden. ReferentIn: Jan-Uwe Rogge - Bargteheide Regina Rogge - Bargteheide Kursbeitrag: 75,00 € pro Person 111,00 € pro Paar
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PATE/PATIN UND PATENKIND - EIN UNSCHLAgBARES TEAM Zielgruppe: Paten/Patinnen mit Patenkindern von 6 bis 11 Jahren Zeit: Fr. 10.11.17 15.00 Uhr - Sa. 11.11.17 15.00 Uhr Inhalt: Ein Wochenende nur mit deiner Patin/deinem Paten. Schenkt euch die Zeit, unvergessliche Augenblicke zu erleben. Zusammen werden wir spielen, singen, plaudern, lachen und ganz neue Seiten aneinander kennenlernen. Verbringt mit uns zusammen ein gemeinsames Wochenende das ihr nicht so schnell vergessen werdet. Referentin: Martina Brunner - Meran Kursbeitrag: 75,00 € pro Person mit Patenkind 25,00 € für weitere Familienmitglieder BAU DIR DEIN EIgENES INSTRUMENT Zielgruppe: Für Väter mit Kindern ab 6 Jahren Zeit: Sa. 1811.17 16.00 Uhr - So. 19.11.17 16.00 Uhr Inhalt: Unter professioneller Anleitung von Markus Gasser könnt ihr Euer eigenes Instrument bauen, ein Didgeridoo oder eine Love Flute. Das Didgeridoo, Traditionsinstrument der australischen Ureinwohner, ist eines der ältesten „Wind“- Instrumente. Hierfür werden zwei Tage benötigt. Für diejenigen, die es lieber gemütlicher haben wollen, besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene kleinere Intrumente zu bauen, eine Indianerflöte und eine Rachentrommel. Am zweiten Tag gibt es eine zweistündige Einheit mit der Möglichkeit eines Austausch unter den Vätern. Auf Empfehlung von: Vereinigung Väter aktiv Referenten/Referentin: Michael Bockhorni - Algund Markus gasser- Lana Nadja Pircher - Lana Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
WINTERKINDER UNTER SICH Basteleien, Spiele, Lieder und noch vieles mehr für die Weihnachtszeit Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindergarten- und Grundschulkindern Zeit: So. 26.11.17 09.30 Uhr - 17.00 Uhr Inhalt: Während es draußen stürmt und kalt ist, ziehen wir uns gemütlich in einen kuscheligen Raum zurück, um beim Basteln, Spielen, Geschichten hören, Kochen, Singen, Raten... Einen Tag alle gemeinsam zu erleben und von der nahenden Advents- und Weihnachtszeit zu träumen. Referentin: Hildegard Kreiter - Eppan an der Weinstrasse Kursbeitrag: 50,00 € pro Familie Mindestpreis 65,00 € pro Familie Normalpreis 80,00 € pro Familie Solidaritätspreis SO KLEIN UND DOCH SO STARK Zielgruppe: Familien mit frühgeborenen Kindern und Jugendlichen Zeit: Fr. 01.12.17 15.30 Uhr - So. 02.12.17 15.30 Uhr Inhalt: An diesem Wochenende steht die Familie im Vordergrund, das gemeinsame und gemeinschaftliche Erleben von Spaß, Spiel, Basteln und Singen. Das Miteinander Reden, Plaudern und Austauschen wird in diesen Tagen in der Behaglichkeit und Geborgenheit nicht zu kurz kommen. Am Samstag wird ein Gottesdienst gefeiert. Auf Empfehlung: Verein Frühgeborene Südtirol Referentinnen: Kathrin Sanoll - Rotterdam Sabine Walter - Ratschings Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis
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ADVENT LIEgT IN DER LUFT Wenn es nach Zimt und Weihnacht duftet! Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter (ab 4 Jahren) Zeit: Fr. 08.12.17 15.00 Uhr - Sa. 09.12.17 15.00 Uhr Inhalt: Von diesem Zauber und von diesen Düften wollen wir uns anstecken lassen und uns bastelnd und spielerisch auf die wohl schönste Zeit im Jahr einstimmen. Im Mittelpunkt des Wochenendes steht ein selbstgemachtes Lebkuchenhaus. Bei dessen Gestaltung kann jeder seine Phantasie und Kreativität frei ausleben. Aber auch andere Freuden für Augen und Gaumen haben wir auf dem Programm. Neben einfachen effektvollen Geschenksideen und lustigen Spielen, bei denen die ganze Familie gefragt ist, wird auch der geruhsame und gemütliche Aspekt seinen Platz finden. Referentinnen: Heidi gander - Schenna Helga Jud - Innsbruck Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis FAMILIEN-ADVENTS-WOCHENENDE Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Tanten/Onkel, Großeltern mit Kindern Zeit: Fr. 08.12.17 16.00 Uhr - So. 10.12.17 16.00 Uhr Inhalt: Habt ihr Lust auf ein vorweihnachtliches Wochenende mit viel Action und Spaß? Abseits der weihnachtlichen Hektik könnt ihr euch hier, gemeinsam mit der ganzen Familie, nochmals auf ganz besondere Art und Weise auf diese schöne Zeit einstimmen. Es warten viele tolle Erlebnisse, Spiele und Abenteuer sowie besinnliche und ruhige Momente auf euch. ReferentIn: Manuela Weber - Neumarkt Johannes Deluggi - Neumarkt Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
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ENTSPANNUNg FÜR MUTTER UND KIND Zielgruppe: Mütter mit jeweils einem Kind im Alter zwischen 7 und 14 Jahren Zeit: Fr.. 15.12.17 16.00 Uhr - Sa. 16.12.2017 16.00 Uhr Inhalt: Durch Entspannungsspiele lernen wir, unseren Körper besser wahrzunehmen. Durch einfache Atemübungen kommen wir schnell zur Ruhe. Die bewusste Wahrnehmung und Steuerung von An- und Entspannung wirkt sich auch positiv auf unsere Aufmerksamkeit und Konzentration aus. Mutter und Kind kommen in diesen beiden Tagen zur Ruhe. Sie genießen die entspannte Zweisamkeit, und sammeln Impulse und Energie für einen entspannteren und gelasseneren Alltag. Referentin: Monika Niederstätter - Meran Kursbeitrag: 60,00 € pro Familie Mindestpreis 75,00 € pro Familie Normalpreis 90,00 € pro Familie Solidaritätspreis 24h - KOCHEN FÜR DIE gANZE FAMILIE Lichtensterner Schule der Allgemeinbildung - Eintauchen in die Welt des Kochens Zielgruppe: Familien, Eltern, Paten/Patinnen, Onkel/Tanten, Großeltern mit Kindern ab 6 Jahren Zeit: Sa. 16.12.17 16.00 Uhr - So. 17.12.2017 16.00 Uhr Inhalt: Die Serie „24h Lichtensterner Schule der Allgemeinbildung“ hat das Ziel, in einem begrenzten Zeitraum die zentralen Informationen zu einem speziellen Themengebiet kompakt, spielerisch und familiengerecht zu vermitteln. An diesem Wochenende werden wir zusammen weihnachtliche Snacks zubereiten. Es erwarten euch lauter gute Leckereien und viel Spaß! Referent: Tobias Zanotto - Vahrn Kursbeitrag: 70,00 € pro Familie Mindestpreis 85,00 € pro Familie Normalpreis 100,00 € pro Familie Solidaritätspreis
Bürozeiten: täglich von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr
Familiensonntag: „Geborgen in Gottes Hand“ Gemeinschaft und Beziehung leben sind nicht nur die Grundpfeiler für Familie, sondern auch für den christlichen Glauben. Besonders klar wird das jedes Jahr am Dreifaltigkeitssonntag, der nun schon zum fünften Mal als Familiensonntag gefeiert wurde - nämlich am 11. Juni 2017. „Geborgen in Gottes Hand“ lautete das Thema, zu dem Familien in ganz Südtirol einen besonderen Gottesdienst gestalteten. Auch in Sterzing wurde dieser Sonntag als Tag der Gemeinschaft und des gemeinsamen Betens gefeiert. Für die Organisation haben sich die KFS-Zentrale und der Bezirk Wipptal mit den Zweigstellen Gossensass und Trens, den Pfarrgemeinderat Sterzing ins Boot geholt. In Vertretung für Bischof Ivo Muser, feierte Dekan Josef Knapp den Familiengottesdienst in der Pfarrkirche „Unsere liebe Frau im Moos“. Zwei Kinderchöre sorgten für die musikalische Umrahmung, während sich die Familien des Wipptales und die Erstkommunionskinder aus Sterzing bei der inhaltlichen Gestaltung der Messe einbrachten. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Innenhof des Deutschhauses ein Familienfest.
Für Festtagsstimmung sorgten die Jugendkapelle Sterzing und Daniel auf seiner Ziehharmonika.
Pfarrgemeinden in ganz Südtirol beteiligt Doch nicht nur im Wipptal, sondern in ganz Südtirol wurde der Familiensonntag gefeiert. Die ZW St. Lorenzen lud die Familien, die 2016 ein Baby bekommen hatten, zum Baumfest für die Neugeborenen ein. In Begleitung eines Ziehorgelspielers, ging es durchs Dorf zum Baumsetzplatz nach Pflaurenz. Die ZW Uttenheim verband den Familiensonntag mit einem Umtrunk und kleinen Büffet im Schulgarten. Höhepunkt war auch dort das Pflanzen eines Ahornbaumes für die Neugeborenen. Das Familienfest der ZWs Winnebach, Vierschach, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags im Kurpark von Niederdorf war gleichzeitig auch Abschluss von sechs Impuls-Abenden zum päpstlichen Schreiben „Amoris
Familiensonntag in Sterzing
Laetitia“. Gemeinsam mit der Jungschar lud auch die ZW Bruneck zum Familiengottesdienst, der vom Minichor Bruneck musikalisch gestaltet wurde. Anschließend gab es einen Umtrunk im Pfarrgarten. Die ZW St. Valentin a. d. H. lud zum Familienfest auf dem Waldfestplatz ein. Die Hl. Messe wurde mit den Kisi-Kids gestaltet. Der Frauenchor sorgte für Kuchen und Kaffee. Beim Familienfest kamen außerdem 500 Euro für „KFS-Familie in Not“ zusammen. (vvm)
ZWs Hochpustertal ZW St. Lorenzen
Glauben
ZW St. Valentin a.d.H.
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ZW Bruneck
ZW Uttenheim
Familien fragen Im Familienalltag stehen Mütter und Väter oft vor schwierigen Herausforderungen. Dem KFS ist es ein Anliegen, Eltern bei ihren Erziehungsfragen und in Rechtsangelegenheiten zu helfen. Vertrauliche Fragen können an familienfragen@familienverband.it geschickt werden.
Erziehungsberatung Liebes Pädagogen-Team im KFS, unsere Kinder gehen nun beide in die Grundschule und möchten schon lange ein Haustier. Nun haben wir uns dazu entschieden, einen kleinen Hund anzuschaffen. Wir möchten, dass unsere Kinder sich auch aktiv einbringen und verstehen, dass wir kein Spielzeug, sondern ein lebendiges Wesen ins Haus holen. Wie können wir sie darauf vorbereiten? Liebe Eltern, wenn die Anschaffung nur für die Kinder erfolgen soll, dann sollten Sie ganz klar nein sagen, denn einen Hund nur für das Kind anzuschaffen, wird den Ansprüchen des Hundes nicht gerecht und ein Kind allein kann kein Tier halten. Die Verantwortung liegt immer bei den Eltern, auch wenn die Kinder, je nach Alter, in der Pflege miteinbezogen werden können. Nach der Anschaffung eines Hundes verändert sich der Alltag im Familienleben stark: regelmäßig spazieren gehen - egal bei welchem Wetter - wo wird der Hund während dem Urlaub untergebracht, kommt er mit uns mit? Nicht zu vergessen, dass Kinder von Hunden eher als Kumpel angesehen werden. Erst wenn die Kinder in die Pubertät kommen, ändert sich dies. Somit muss als Hauptbezugsperson immer ein Erwachsener da sein, denn der Hund braucht feste Regeln und auch Grenzen und diese nimmt er meistens
nur von einem Erwachsenen an. Der Besuch einer Hundeschule ist immer hilfreich. Hund und Mensch haben unterschiedliche Verhaltensformen. Wenn sich etwa Menschen unterhalten, schauen sie sich in die Augen. Schauen wir aber einem Hund in die Augen, stellt dies für den Hund eine Bedrohung dar und es kann schnell zum ersten Konflikt kommen. In diesen Kursen geht es darum, den Kindern spielerisch zu erklären, was man mit seinem Hund machen oder lieber nicht machen soll, wie man auf fremde Hunde zugeht, wie man mit seinem Hund spielt und um viele weitere Fragen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass alle Familienmitglieder mit der Aufnahme eines Hundes einverstanden sein sollten. Die Familie muss nämlich gemeinsam den Hund versorgen und erziehen. Einen Hund oder ein anderes Tier als Familienmitglied zu haben, wirkt sich auch mehrfach positiv auf die Entwicklung des Kindes aus. Einer der wichtigsten Aspekte ist in diesem Zusammenhang die Übernahme von Verantwortung. Bei der gemeinsamen Versorgung des Hundes lernt das Kind, dass sein Handeln zum Wohlbefinden eines anderen Lebewesens beträgt. Es erkennt, dass es auch unangenehme Aufgaben erfüllen muss und dass eigene Bedürfnisse in bestimmten Fällen hintanstehen müssen. Deborah Visintainer Pet-Therapeutin und FamilienTeam®-Trainerin
Rechtsberatung
Familien fragen
Mein Kind, 15 Jahre alt, soll alleine zu einem Sprachferienaufenthalt nach England reisen. Dürfen wir Eltern das Kind alleine reisen lassen?
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Liebe Eltern, die Regelung ist folgende: Wenn ein Kind unter 14 Jahren alleine, also nicht mit den Eltern, ins Ausland reist, dann muss es im Besitz einer sog. „Begleitungserklärung“ sein und es muss eine Begleitperson dabei sein. Dies ist ein, von der Quästur ausgestelltes Dokument, in welchem die Eltern (!) erklären, dass ihr Kind von der angegeben Person begleitet wird bzw. werden darf. Ohne diese Erklärung würde die Begleitperson arge Probleme kriegen. Kinder zwischen 14 und 18 Jahren dürfen auch ohne diese Erklärung im Ausland unterwegs sein. Hier
könnte sich allerdings ein Problem mit dem Zivilgesetzbuch ergeben, laut welchem sich Kinder unter 18 Jahren nicht alleine von Zuhause entfernen dürfen. Auch das Strafgesetzbuch könnte zur Anwendung kommen, nämlich wenn die Eltern das Entfernen bemerken und nicht zur Anzeige bringen. Insofern empfiehlt es sich, auch bei Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren eine Erklärung vor einem Notar aufzusetzen, laut welcher die Eltern erklären, mit der Reise ins Ausland einverstanden zu sein. Wenn ein Kind über die Grenze ins Ausland fährt und ein Elternteil dabei ist, dann braucht es keine Genehmigung seitens des anderen Elternteils. Alexander Kritzinger Rechtsanwalt
Hallo und Glückauf aus der BergbauWelt Ridnaun!
Wenn es draußen allzu heiß wird, ist ein Ausflug „unter Tage“ – also ins Bergwerk hinein - genau das Richtige. In der BergbauWelt Ridnaun begeben wir uns auf die Spuren der Bergmänner, auch Knappen oder Kumpel genannt. Mit „Schlegel und Eisen“ kann man noch heute das Erz, Silber, Blei und Zink aus dem Berg holen und ausgerüstet mit Sieb und Schaufel findet man im Wasser und Schlamm noch verborgene Schätze. Der Helm darf auf keinen Fall vergessen werden, denn auf dem Weg durch Hohlräume, Schächte und Leitern
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kann man sich schon Mal an niedrigen Decken stoßen. Bis 3,5 Kilometer weit geht es in den Stollen auf 2000 Metern Meereshöhe hinein. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Schwerstarbeit beim Bau der Stollen geleistet wurde. Zunächst waren die Knappen nämlich nur auf ihre Muskelkraft angewiesen. Zum Glück gab es später Maschinen mit Pressluftantrieb.
Kennst Du Dich schon aus im Bergwerk? Hier kannst Du Dein Wissen testen!
Wo haben die Bergleute das Erz herausgeholt? Womit wurde das Erz auf die Wagen verladen? Womit schützte der moderne Knappe seinen Kopf? Welche Antriebskraft wurde für die großen Maschinen im Bergwerk verwendet? Welche Werkzeuge sind auf dem Bergbausymbol abgebildet?
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Das Land informiert Sommerbetreuung: Landesregierung übernimmt Mehrkosten
Freiwillige für den Europäischen Freiwilligendienst EFD gesucht
Spiel und Spaß für mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 15 Jahren: Auch in diesen Sommermonaten nehmen Tausende Kinder das Sommerbetreuungsangebot in vielen Gemeinden Südtirols in Anspruch. 270 Projekte werden heuer von der Landesregierung finanziert, 10 Projekte mehr als im vergangenen Jahr.
Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die über das Förderprogramm ERASMUS+ Gelder bereitstellt, damit Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren eine längere Auslandserfahrung machen können, ohne ihre Familien finanziell zu belasten.
Die Beiträge an die Anbieter wickelt die Familienagentur ab: Rund 6,6 Millionen Euro werden dieses Jahr für die Ferien- und Nachmittagsbetreuung aufgewendet. Mit rund drei Millionen an Mehrkosten rechnet die Familienagentur durch die Übernahme der Personalkosten der Anbieter, die aufgrund der Abschaffung der Voucher auf Staatsebene erheblich steigen. Um die für die Familien so wichtige Ferienbetreuung zu gewährleisten, hatte die Landesregierung Ende Mai auf Vorschlag von Familienlandesrätin Waltraud Deeg die Einreichfrist für Beitragsgesuche verlängert und beschlossen, die Mehrkosten abzufangen. „Somit hatten die Anbieter die Möglichkeit für eventuell anfallende Mehrkosten ein Gesuch nachzureichen“, erklärt Deeg. „Und durch die Übernahme der zusätzlichen Personalkosten fällt für die Familien keine zusätzliche finanzielle Belastung an“, so die Familienlandesrätin. Denn gerade der Sommer stelle arbeitende Eltern vor große organisatorische Herausforderungen. Die Sommer- bzw. Ferienbetreuung sei daher - so Deeg - ein wichtiger Schwerpunkt in der Familienpolitik des Landes. „Sie ermöglicht die Vereinbarkeit in den Ferienzeiten und bietet Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, Spaß zu haben, Erfahrungen mit anderen Menschen zu sammeln und etwas Neues zu lernen“, so Deeg.
Während eines Freiwilligendienstes, können sich junge Erwachsene in verschiedenen Non-Profit-Organisationen – meist bei öffentlichen Verwaltungen oder Organisationen engagieren. Die Bandbreite reicht vom sozialen, kulturellen oder sportlichen bis hin zum Umweltbereich. Neben vielen neuen Erfahrungen und Kontakten wird durch dieses Projekt eine Fahrspesenrückvergütung bis zu 100 Prozent, Unterkunft und Verpflegung, ein Taschengeld von ca. 100 Euro im Monat, eine Zusatzversicherung und sprachliche Unterstützung garantiert. Außerdem werden zwei Vorbereitungsseminare organisiert – sowohl vor der Abreise, als auch bei der Ankunft im Ausland. Auch zwei Tutoren – in der Non-Profit-Organisation und in Bozen stehen den Jugendlichen zur Seite. Das Amt für Jugendarbeit entsendet seit vielen Jahren Südtiroler Jugendliche ins europäische Ausland und hat ein Netz an vertrauten Partnern. Derzeit läuft das Auswahlverfahren für 3 Projekte, die im August/September 2017 beginnen: 1) Jugendzentrum Ladbergen (Deutschland, NRW, Kreis Steinfurt) 2) Behindertenwohnstätten in Eupen (Belgien, deutschsprachige Gemeinschaft) 3) eine weitere Stelle in Eupen, mit zweifachem Einsatzbereich; teils in der offenen Jugendarbeit in einem Jugendzentrum sowie im Büro des Rats der deutschsprachigen Jugend. Alle Infos finden interessierte Jugendliche unter www.provinz. bz.it/kunst-kultur/jugendarbeit/europa.asp
Renate Mayr Agentur für Presse und Information
Das Land informiert
Franca De Pasquale Amt für Jugendarbeit
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Wohlbefinden und Erholung stehen auch bei den Sommerwochen des KFS an erster Stelle. Hier ein Eindruck aus Riffian.
Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren können sich beim Europäischen Freiwilligendienst engagieren.
Die Inhalte der Seite „Das Land informiert“ werden von den Landesämtern zur Verfügung gestellt.
::: Bezirksschulung in Bozen :::
::: Papi-Wochenende am Vigiljoch :::
KFS intern KFS intern Bezirksschulungen 2018 Nach den Neuwahlen in den Zweigstellen und Bezirken des KFS hat es einige Veränderungen gegeben, manche ließen ihre langjährige Verbandstätigkeit ruhen, andere Mitglieder wurden wiedergewählt oder sind ganz neu dazugekommen. Um die Ausschüsse bestmöglich in ihrer zukünftigen Tätigkeit zu unterstützen oder das Wissen aufzufrischen, organisierte der KFS für alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulungen zum Thema „Die Mitarbeit im KFS“. Neben den allgemeinen Informationen, erfuhren die Teilnehmer in Vahrn, Gais, Algund, Bozen, Welsberg und Prad alles Wissenswerte über die konkrete Arbeit im Verband. Wichtig war dabei vor allem auch der Austausch zwischen dem KFS-Büro und den Zweigstellen vor Ort. Die Gelegenheit, Fragen zu stellen wurde rege wahrgenommen und machte das Interesse und die Motivation der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürbar.
So viele Teilnehmer wie noch nie beim Papi-Wochenende am Vigiljoch Ausgerüstet mit Hüttenschlafsack, Wanderschuhen, Taschenlampe, Taschenmesser und reichlich Motivation verbrachten kürzlich 13 Väter und 19 Kinder ab 6 Jahren ein unvergessliches Wochenende im Selbstversorgerhaus am Vigiljoch. Seit 2012 ist das „Abenteuerwochenende mit Papi“ fixer Bestandteil im Veranstaltungskalender des KFS. In diesem Jahr waren es so viele Vater-Kind-Teams, wie noch nie, die der Erlebnispädagoge Georg Pardeller bei aufregenden Naturerlebnissen begleitete. Sich außerhalb der familiären Bedingungen neu kennenlernen und die Bindung zueinander bei gemeinsamen Erlebnissen stärken, ist das Ziel des „Abenteuerwochenendes mit Papi“. Bei Kooperationsübungen waren alle gleichermaßen gefordert, sich Lösungen auszudenken und zusammenzuarbeiten. Jeder und jede einzelne war wichtig, konnte und sollte sich einbringen. Der Parcours durch den Wald, der mit verbundenen Augen zu begehen war, setzte Teamarbeit, Achtsamkeit und Vertrauen voraus. Es wurde auf der Slackline balanciert und mit Naturmaterialien gebastelt, gemeinsam gekocht und auch gemeinsam aufgeräumt. Am Abend durfte ein Lagerfeuer mit anschließender Laternenwanderung nicht fehlen.
Ob Landesversammlungen oder Familienkongresse, Zweigstellentreffen oder Mitarbeitertage, Familienfeste, oder auch das letztjährige Benefiz-Galadinner zu Gunsten „KFS-Familie in Not“ – es gibt kaum eine große KFS-Veranstaltung in den vergangenen 9 Jahren, die nicht ihre organisatorische Handschrift trug und zu der sie auch inhaltlich vieles beisteuerte. Dank ihrem Einsatz wurden die FamilienTeam®Kurse und zahlreiche weitere Projekte nach Südtirol gebracht und es wird sich kaum jemand unter den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen finden, der nicht schon einmal mit ihr zusammengearbeitet oder Rat gesucht hat. Seit 2008 ist Deborah Visintainer als pädagogische Leiterin im KFS-Büro tätig – nun wird sie neue Wege einschlagen! Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute, viel Erfüllung und Freude bei ihren neuen Aufgaben und freuen uns gleichzeitig, dass sie der Familienbildung weiterhin als FamilienTeam®Trainerin erhalten bleibt.
KFS intern
Deborah Visintainer schlägt neue Wege ein
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::: Der KFS hat nun einen Wickeltisch :::
::: FamilienTeam®-Kurs in St. Andrä :::
KFS intern KFS intern Wir sind ein Babyspot!
In der Dezember-Ausgabe der FiS 2016 haben wir bereits über Melanie Donàs Initiative berichtet – nun ist auch das KFS-Büro in Bozen ein BabySpot - zu finden auf www.babyspot.info und in der BabySpotApp! Unser neuer Wickeltisch mit reichlich Zubehör bietet sogar ein offizielles BabySpot-Notfallwickelset. Gerne kann bei uns auch Brei warm gemacht werden - die mobile Spielecke ist in Planung. BabySpot weist mit einer kostenlosen App und einer Broschüre auf babyfreundliche Cafés und Einrichtungen in ganz Südtirol hin.
FamilienTeam®-Kurse starten wieder im Herbst
KFS intern
„Weißt du, seit ihr diesen Elternkurs macht, geht es bei euch deutlich ruhiger und entspannter zu am Morgen“: Solche positiven Rückmeldungen hören die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der FamilienTeam®-Kurse des KFS immer wieder. In diesem Frühjahr fanden Basiskurse in Neustift, Völs und Prad statt. In St. Andrä ging vor Kurzem der Aufbaukurs zu Ende und im Haus der Familie wurde an zwei Wochenenden das gesamte Kurspaket angeboten. 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, davon 10 Männer, nahmen zwischen Februar und Juni an den Elternkursen teil. Die eigenen Erziehungsstrategien zu durchleuchten und gegebenenfalls zu verändern ist nicht immer einfach, aber einer der Grundzüge des Erziehungskonzeptes FamilienTeam®, das von Dipl. Psychologin Johanna Graf an der Universität München entwickelt und vom Katholischen Familienverband Südtirols (KFS) nach Südtirol geholt worden ist. „Bei Rollenspielen lernen die Eltern, sich in die verschiedenen Situationen, die sich im Umgang mit Kindern ergeben, einzufühlen und in die Welt des Kindes einzutauchen, damit sie im Familienalltag zu Hause gelassener und entspannter reagieren können“, erklärt FamilienTeam®-Trainerin und Koordinatorin Deborah Visintainer. Viele Eltern berichten, dass bereits eine kleine veränderte Haltung zu Hause, die Grundstimmung der Familien positiv beeinflusst. „Darin liegt wohl die wesentliche Stärke dieses Erziehungskonzeptes“, betont auch Kursleiter Reinhard Zangerle. Ab einer Teilnehmerzahl von 8 Personen bietet der KFS FamilienTeam®-Elternkurse in ganz Südtirol an. (vvm)
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Die nächsten FamilienTeam®-Basiskurse starten am 13. Oktober 2017 in Sand in Taufers (Anmeldeschluss: 6. Oktober) und am 14. November 2017 in Wiesen (Anmeldeschluss: 3. November)
Wir backen Schokobomben-Brownies Auch in der Sommerzeit darf der Backofen ab und zu eingeschalten werden, vor allem, wenn dabei so leckere Schokoladenbomben herauskommen, wie bei diesen Schoko-Brownies. Schnelle Zubereitung, unkomplizierte Zutaten und kaum Geschirrverbrauch machen dieses Rezept unschlagbar – auch als Backmischung im Glas. Einfach selbst probieren! 200g dunkle Schokolade 125g Butter 125g (brauner) Zucker 125g Mehl 3 Eier 3 EL Kakao 1 Prise Salz • Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen. • Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und gut verrühren. • Sobald Schokolade und Butter geschmolzen sind, vom Wasserbad nehmen. Anschließend den Zucker mit dem Schneebesen einrühren. • Die Eier nacheinander unterrühren, bis alles gut vermengt ist. • Mehl, Kakao und Salz über die Schokoladenmasse sieben und am besten mit einem Teigschaber unterheben. • Je nach Geschmack, können auch gehackte Nüsse oder getrocknete Früchte in den Teig gegeben werden.
• Die Backform einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen. Teigmasse hineingeben und bei 170 °C circa 18–25 Minuten backen (Ober- und Unterhitze). Bei diesen Brownies dürfen beim Stäbchentest ruhig noch einige Krümel hängenbleiben – außen braucht es eine schöne Kruste, innen sind die Brownies noch klebrig und weich. • Das Rezept ist für eine ca. 25 cm x 25 cm große Backform gedacht.
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Backmischung zum Verschenk
Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Zucker, Salz, Schockolade, eventuell Trockenfrüchte und gehackte Nüsse) schichtweise in ein Marmeladen-, Honig- oder Weckglas geben. Das Rezept an einem Kärtchen dazuhängen. Eier und Butter muss der oder die Beschenkte selbst beisteuern.
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1. Dieses Jahr hat sich die ZW Winnebach für die Erstkommunionkinder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Jedem Kind wurde ein Gebetswürfel überreicht. Sara, Leonie, Aylin, Andrea, Maria Giulia und Lars hatten eine besondere Freude damit, weil neben einigen Kurzgebeten auch ihr eigener Name mit dem Datum der Erstkommunion eingraviert worden war.
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2. Am Pfingstsamstag trafen sich in der ZW St. Martin Gsies die Neugeborenen des Jahrgangs 2016 mit ihren Eltern, Geschwistern und Paten vor der Pfarrkirche. Anschließend spazierte man zur zweiten Station des Lichtweges. Dort fand eine kurze
Besinnung statt. Der Pfarrer segnete den Bergahorn, der gepflanzt wurde und im Widum wartete ein Buffet für die Familien. Alle Neugeborenen erhielten ein Gebetsbüchlein als Geschenk. 3. 15 Familien folgten der Einladung der ZW Percha zum Bäumchenfest für die Neugeborenen und trudelten bei schönstem Sonnenschein beim „Beach“ in der Naherholungszone ein. Lieder, Gedichte und eine Geschichte wurden vorgetragen. Viele kleine und große Helfer gab es beim Baumpflanzen und gute Wünsche für die Kleinen wurden mit Luftballons in den Himmel geschickt.
4. Eine Muttertagsmesse organisierte die ZW Steinegg. Das Motto zur Messgestaltung lautete: „Hände die schenken“. Symbolisch, was Mutters Hände alles können, legten Kinder Gegenstände vor den Altar. Auch wurde die Messe zum Thema musikalisch umrahmt. Ein großer Dank an alle, besonders den Kindern, fürs fleißige Mitgestalten.
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5. Wie jedes Jahr organisiert die ZW Latsch gemeinsam mit der AVS-Jugend am 25. April die Familien- und Frühlingsfahrt. In diesem Jahr startete der vollbesetzte Bus mit Fahrer Raimund Fleischmann nach Wattens in die Swarovski Kristallwelten. Nach dem Besuch der glitzernden Räumlichkeiten, lud der Park mit Spieleturm, Trampolin und Rutsche zum Herumtoben ein. Ein Dank geht an die Raika Latsch für die finanzielle Unterstützung der Frühlingsfahrt.
6. In der ZW Radein waren kürzlich alle Kinder mit ihren Vätern, Großeltern oder anderer Begleitung dazu eingeladen, für ihre Mamas einen Muttertagskuchen zu backen. Die Torten hatten Christa und Sonja bereits vorbereitet. Welche der drei Kuchenfüllungen verwendet und wie die Torte verziert werden sollte, konnten die 20 jungen Zuckerbäckerinnen und Zuckerbäcker selbst entscheiden. Anschließend wurden Kärtchen gebastelt und ein Polaroid-Foto der Bäcker an die Tortenschachtel gebunden. Die Freiwillige Feuerwehr stellte nicht nur ihre Halle als Backstube zur Verfügung, sondern half auch beim Aufräumen.
7. Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass die ZW Welschnofen das Frühstück für die Erstkommunionkinder organisiert. Seit jeher sind die Ausschussmitglieder mit viel Eifer und Fleiß dabei, dieses Frühstück in schöner Atmosphäre und mit vielen Leckereien zu veranstalten. Für die Kinder und Familienmitglieder ist es eine gute Möglichkeit, sich nach dem Gottesdienst mit Süßem und Herzhaftem zu stärken. Um diese Tradition weiterführen zu können, freut sich die Zweigstelle sehr über freiwillige Spenden. Ein Dank gilt auch den freiwilligen Helfern und Erwin Obkircher.
8. Am 1. Mai fand der traditionelle Radlausflug der ZW Neumarkt durch die Obstwiesen des Unterlandes statt. Treffpunkt war der Kirchplatz von Neumarkt. Nach der Segnung der Radfahrer startete die Rundfahrt. Man lies sich auch vom Regen nicht einschüchtern. Abschließend wurde auf dem Spielplatz Gänsplätzen Halt gemacht, wo es Hamburger, Kuchen und Strauben für alle gab.
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9. Heuer lud die ZW Vierschach erstmals zum gemeinsamen Fensterbilderbasteln für das Herz-Jesu-Fest ein. Gemeinsam mit einem Krippenbaumeister wurden in liebevoller Handarbeit einzigartige Kunstwerke geschaffen. Alle Teilnehmer waren mit großer Begeisterung dabei und konnten ihre Kunstwerke nach Hause nehmen.
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10. Auch dieses Jahr war das Kinder-Preis-Mau-Mau der ZW Girlan ein voller Erfolg. Die 53 Kinder spielten mit großem Eifer um die tollen Preise. Für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch war auch bestens gesorgt. Über den ersten Platz durfte sich Karin von Dellemann
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freuen, Maximilian Kofler (rechts) wurde Zweiter und Mathias Niedermayr (links) Dritter. 11. Vor kurzem traf sich die ZW Welschnofen zur Familienwanderung nach Gummer, wo sie im Planetarium eine tolle Vorführung über Stella, die erste Weltraumkuh, erwartete. 55 Personen (Eltern und Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren) wanderten vom Kronlechnerhof über den Waldweg nach Gummer. Alle waren von der interaktiven Vorführung begeistert und nach einer Stärkung bei Kaffee, Kuchen und Eis machte man sich auf den Rückweg.
12. Über 40 Personen aus der ZW Bruneck machten sich kürzlich auf in den Skylinepark ins Allgäu. Vom Kinderkarussell bis zur Überkopfachterbahn: alles war vorhanden. Müde, aber voller toller Eindrücke ging es am späten Nachmittag wieder zurück nach Hause. 13. „Ich und mein Körper. Meine Entwicklung verstehen – stark werden für die Jugendzeit!“ Mit diesem Thema beschäftigten sich 37 Kinder aus der ZW St. Valentin a.d.H. im Alter von 9–11 Jahren im Rahmen des TeenStarKurses. Die Kinder lernten über die bevorstehenden Veränderungen in ihrem Körper Bescheid zu wissen, Gefühle und Empfindungen zu äußern, anzunehmen und zu steuern.
KFS - Kurse und Veranstaltungen SPIEL- UND SPORTFEST – 2. KFS-Familienolympiade und 3. VSS-Sportfest So, 24. September 2017 - Bruneck, Sportzone Spiel, Spaß und Spannung für die ganze Familie! Traditionelle Spiele und verschiedene Sportarten, von Badminton über Fußball bis hin zu Sportschießen und Tischtennis, garantieren einen Tag voller Bewegung und Freude. Vorbeikommen und mitmachen zahlt sich aus! Das Sportfest findet bei jeder Witterung statt.
9.30 – 16 Uhr im KFS Büro Teilnahme ist kostenlos keine Anmeldung
GENERATION ONLINE – WIE UNSERE KINDER DIE MEDIEN NUTZEN Vortragsreihe vom 9. - 13. Oktober 2017 Der Vortrag und die anschließende Diskussion schafft einen Überblick über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Es wird erklärt, wie die Medienwelten der jungen NutzerInnen funktionieren und warum diese für junge Menschen wichtig sind. Den Eltern und Interessierten werden Tipps gegeben, wie man, auch ohne Experte zu sein, die Kinder beim Umgang mit den neuen Medien begleiten kann.
Termine Mo, 09.10.2017: Nals, Pfarrsaal Di, 10.10.2017: Toblach, Mittelschule Mi, 11.10.2017: Laas, Josefshaus Do, 12.10.2017: Seis, Kulturhaus Fr, 13.10.2017: Brixen, MS Oswald v. Wolkenstein
jeweils um 20 Uhr Manuel Oberkalmsteiner Teilnahme ist kostenlos keine Anmeldung Zielgruppe: Eltern, Lehrer und Interessierte
TERMINE AUF LANDESEBENE IM KFS - BÜRO: SA, 26.08.17 - Klausur Zentralausschuss MO, 02.10.17, 15.15 Uhr, Redaktionssitzung FiS MO, 02.10.17, 17.30 Uhr, Sitzung Zentralausschuss
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Gerne veröffentlichen wir in der FiS kurze Berichte und tolle Fotos der Veranstaltungen auf Bezirks- und Zweigstellenebene. Bitte rechtzeitig Fotos in DRUCKQUALITÄT (mind. 1MB bis 8 MB) und einen kurzen Text an valeria.von.miller@familienverband.it oder info@familienverband.it schicken. Hier die Abgabetermine: Ausgabe Redaktionsschluss Nr. 5/2017 05.09.2017 Nr. 6/2017 07.11.2017 Nr. 1/2018 09.01.2018
Erscheinungsdatum 06.10.2017 07.12.2017 09.02.2018
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mit folgendem Thema:
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Die nächste Ausgabe erscheint am 6. Oktober 2017
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D N U SPI EL T S E F T R O P S 2. KFSne i l i m a F de a i p m oly S& 3. VS st e f t r o Sp
SONNTAG 24.9.2017
Sportzone BRUNECK von 9.30–16 Uhr
INFOS auf www.familienverband.it oder www.vss.bz.it