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DI E ZEITSCH RI F T DES
Agenda 2030
Nachhaltigkeit leben
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Über das Südtiroler Netzwerk der Nachhaltigkeit spricht Judith Hafner S. 4
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Gutes Leben
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Erscheint sechsmal im Jahr · 46. JG · Nr. 2 · April 2021
Familie in Südtirol
Familie leben
Wenn Mami oder Papi krank ist MutterNacht 2021 S. 8
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Urlaub von der Pflege – Entlastung für die Seele
Pflege über einen langen Zeitraum bedeutet sowohl körperlicher als auch seelischer Belastung standzuhalten, was häufig zu vielerlei Beschwerden führt. Nur durch regelmäßige Erholungsphasen, die immer wieder eine angemessene Regeneration unserer Kräfte ermöglichen, können wir ein hohes Leistungsniveau auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.
Kursbeitrag:
290,00 Euro für KFS Mitglieder 310,00 Euro für Nicht-Mitglieder 48,00 Euro Einzelzimmerzuschlag
Mit Hildegard Kreiter, Kräuterexpertin, Leiterin von Kreativkursen, Kneipp-Gesundheitstrainerin, Gedächtnistrainerin.
im Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten 1. Termin 18.04.2021 – 24.04.2021 2. Termin 14.11.2021 – 20.11.2021 Ab 14.00 Uhr können die Zimmer bezogen werden. Wir beginnen pünktlich um 15.00 Uhr.
Anmeldeschluss: 1. Termin: 06.04.2021, 2. Termin: 05.11.2021 Katholischer Familienverband Südtirol, Wangergasse 29 · 39100 Bozen · Tel. 0471 974 778 info@familienverband.it · www.familienverband.it
10. KFS- ngress ilienko
Fam
Beziehungsnetz Familie Freitag, 8. Oktober, 15.30 Uhr, bis Samstag, 9. Oktober, 16.00 Uhr, im Haus der Familie in Lichtenstern am Ritten Für Mütter, Väter, Erziehende, Großeltern, Lehrpersonen, Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren Kursbeitrag: KFS-Mitglieder: 65,00 Euro pro Person; 90,00 Euro pro Paar Nichtmitglieder: 75,00 Euro pro Person; 105,00 Euro pro Paar Kinder ab 8 Jahren: 20,00 Euro; Kinder bis 8 Jahren: frei zzgl. Unterkunft und Verpflegung
Infos zum genauen Programm und Online-Anmeldung unter www.hdf.it | Tel. 0471 345 172 | info@hdf.it
SAVE THE DATE
Es erwarten Sie viele interessante und informative Vorträge sowie verschiedene Workshops und Highlights für Groß und Klein.
In Zusammenarbeit mit
VORWORT U N D I N HALT KFS KALENDER
55 JAHRE KFS
Liebe Familien, geschätzte FiS-Leserschaft, unsere letzte FiS hat mit dem Beitrag „Impfen - ja oder nein“ viel in Bewegung und zahlreiche Reaktionen gebracht. Wir bedanken uns für die Rückmeldungen, die wir alle ernst nehmen, die uns angeregt und die wir auch beantwortet haben. Mit der aktuellen und heiklen Impf-Thematik wollten wir nicht propagieren, sondern informieren und zum Nachdenken anregen. Die Entscheidung dafür oder dagegen obliegt jede/m selbst. Rund ums Netzwerk der Südtiroler Nachhaltigkeit und um die Agenda 2030 geht es diesmal in der Titelgeschichte. Was los ist und wie sehr es alle in der Familie bewegt, wenn Mami oder Papi krank ist, kann auf den Seiten von Familie leben nachgelesen werden. Der Familien-Ratgeber und die Artikel Familienpolitik sowie Die Familienagentur informiert
fokussieren das Thema Familie an sich. Der Mai ist bekannterweise der Heiratsmonat. Dabei beschäftigen sich die Paare selbstredend mit Gütergemeinschaft und Gütertrennung. Ein Thema, das auch immer die Eltern der Paare bewegt. Hierzu kommentiert ein Fachmann in der Rubrik Aus der Kanzlei gesprochen. Viele bunte und lustige Faschingseindrücke auf den Seiten Im ganzen Land querbeet aus den 113 Zweigstellen des Landes, lassen uns schmunzeln und erhellen diese oft so triste Zeit. Basteln zum Muttertag auf der Kinderseite und Kulinarisches bei Essen & Trinken machen Lust und Freude auf Frühling. Mit vielen guten Gedanken und besten Wünschen für eine doch einigermaßen gute Osterzeit laden wir unsere treuen Leser/innen auf der
Foto © Karlheinz Sollbauer
Glauben-Seite zum literarischen Osterspaziergang ein… Wir danken schon im Voraus für die Zuweisung der 5‰ Einkommenssteuer für den KFS! Herzlichst, Angelika Mitterrutzner Präsidentin
5 ‰ für den KFS
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Katholischer Familienv 2 Südtirol 8001210021
Inhalt
7 Familien-Ratgeber
Wertvolle gemeinsame Zeit – Katharina Swoboda
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Familie leben
Wenn Mami oder Papi krank ist
10 Aus der Kanzlei gesprochen
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Gutes Leben
Umdenken bis 2030 Kriegen wir das hin? Interview mit Judith Hafner
12 Die Familienagentur informiert 14 KFS intern 15 Essen & Trinken
Gütergemeinschaft oder Gütertrennung? Meinhard Niederl
16 Familienpolitik 17 Glauben 18 Kinderseite 19 Im ganzen Land
02 | 2021 Titelbild © Netzwerk für FiS Nachhaltigkeit
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GUTES LEBEN
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Umdenken bis 2030
Kriegen wir das hin? In knapp einem Jahr hat sich in Südtirol ein Netzwerk aus 100 Organisationen, Vereinen, Verbänden und Gruppen gebildet, um die Agenda 2030 mit ihren 17 ineinander verflochtenen Zielen auch in unserer Provinz umzusetzen. Der Katholische Familienverband ist ein Netzwerkpartner der ersten Stunde, im Wissen, dass die Familien Keimzellen dieser Veränderung sind. Ein Interview mit Judith Hafner, der Koordinatorin von Südtirols Netzwerk für Nachhaltigkeit, führte Beatrix Unterhofer. 1
17 Globale
Partnerschaft
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Armut in jeder Form und überall beenden
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Ernährung weltweit sichern
Starke & transparente Institutionen fördern
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15
Ernährung weltweit sichern
Leben an Land
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Leben unter Wasser schützen
Hochwertige Bildung weltweit
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Gleichstellung von Frauen und Männern
Weltweit Klimaschutz umsetzen
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Bezahlbare und saubere Energie
Nachhaltige Städte und Gemeinden
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Weniger Ungleichheiten
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Nachhaltig wirtschaf9 ten als Chance Industrie, Innovation für alle und Infrastruktur
Foto © Eurostat/europa.eu
Ausreichend Wasser in bester Qualität
Nachhaltig produzieren und konsumieren
Was versteht man unter der Agenda 2030? Mit der Agenda 2030 haben 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen einen Fahrplan im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 unterzeichnet. In 17 Kernzielen (auch SDGs genannt: Sustainable Development Goals) und 169 Unterzielen wird ein klarer Rahmen gelegt, um 4
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das Wohl für Menschen und Umwelt heute und langfristig zu sichern. Die Signatare und deren Provinzen, auch unsere, erstatten jährlich Bericht. Die Wichtigkeit dieser Berichte und Ziele muss die Zivilgesellschaft einfordern, sonst landen sie in der Schublade. Deshalb machen wir die 17 Ziele bekannt und verbinden uns zu einem Netzwerk.
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Foto © Netzwerk für Nachhaltigkeit
GUTES LEBEN
Südtirols Netzwerk für Nachhaltigkeit – was ist das? Wir sind ein freier Zusammenschluss von 100 Südtiroler Organisationen, Vereinen, Verbänden und Gruppen auf der Plattform www.future.bz.it. Dort stellen wir die 17 Ziele vor. Netzwerkpartner/innen können sich über ein Formular selber und kostenfrei eintragen. Eine Südtirol-Karte zeigt, wer sich wo zu welchen Zielen engagiert. Ein interaktiver Kalender weist auf unsere Veranstaltungen hin. Dank der Mithilfe von 50 Bibliotheken und dem Bibliotheksverband können wir die Ziele ab Mai südtirolweit mit der Bevölkerung besprechen.
19. August 2020 – das Netzwerk stellt sich erstmals der Presse vor.
Welches ist Ihre Funktion, was sind Ihre Aufgaben im Netzwerk? Ich koordiniere das heurige Netzwerk-Projekt, das von der Autonomen Provinz Bozen und dem Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik unterstützt wird. Es beinhaltet unter anderem eine Wanderausstellung der SDGs in 50 Bibliotheken, das Handbuch „Was kann ich tun?“, den Blog SOS FUTURE auf Salto, 18 Dialog-Kreise in Bozen und 50 musikalische Kreisgespräche in ganz Südtirol, um Vereine und Interessierte in unseren Dörfern mit einzubeziehen.
In welchen Ortschaften finden diese Kreisgespräche statt? In alphabetischer Reihenfolge: Abtei, Aldein, Auer, Bozen-Haslach, Bozen-Rentsch, Bruneck, Eppan, Feldthurns, Glurns, Innichen, Jenesien, Kaltern, Kastelruth, Klausen, Laas, Lana, Mals, Mauls, Martell, Meran, Montan, Neumarkt, Olang, Partschins, Platt, Prad, Ritten, Sand in Taufers, Sarntal, Sterzing, St. Ulrich, Terlan, Terenten, Tiers, Toblach, Truden, Schenna, Schlanders, Sexten, St. Felix , St. Johann, St. Walburg, St. Valentin, Taufers im Münstertal, Tirol, Vahrn, Villnöss, Welschnofen und Wiesen. Die Gespräche – in Verbindung mit Musik – werden im Gemeindeblatt, auf dem
Blog SOS Future, auf Looking4.bz.it und im Netzwerk-Kalender angekündigt, damit auch andere Dörfer sich anschließen können.
Nachhaltigkeit ist gelebte Verantwortung für die nächsten sieben Generationen. Klimaaktiv ist ein Leben, das für die Erde Sorge trägt. Agenda 2030 ist der Leitfaden für dieses Jahrzehnt. Klima-Wandel steht im Fokus: warum? Maßnahmen zum Klimaschutz ist das Ziel Nr. 13. Abgesehen von der großen Dringlichkeit – wir haben zehn Jahre Zeit, um das Schlimmste zu verhindern – zeigt sich hier, wie sehr die Ziele miteinander verwoben sind: Armut (Ziel 1), Hunger (Ziel 2), Bildung (Ziel 4),
Energie (Ziel 7), Wirtschaft (Ziel 8), Konsum (Ziel 12) und Leben an Land (Ziel 15), um nur einige zu nennen, wirken sich unmittelbar auf die Klima-Krise aus. Kein noch so wirksamer einzelner Ansatz bringt uns einer Lösung näher, wenn wir die anderen Ziele nicht miteinbeziehen. Nur aufeinander bezogene Beiträge leiten eine Wende ein.
Welchen Beitrag können die Familien leisten? Ich nutze die fünf Buchstaben für WENDE gerne im Sinne von Wachheit, Entschleunigung, Nähe, Dankbarkeit und Ehrlichkeit. Das sind die Qualitäten, die wir brauchen, um von Hektik und Hirn in die Fülle des Herzens zu rutschen. Dort merken wir, dass Konsumdruck aus gesteuertem Mangelbewusstsein entsteht. Uns wird bewusst, was für Schaden an Mensch und Natur unser Kaufrausch verursacht. Jeder Impulskauf im Internet setzt einen LKW in Bewegung. Wir brauchen Nähe zueinander und zum Hersteller unserer Lebensmittel. Wir müssen Teilen, Tauschen und Schenken vermehren und mit Händen in der Erde wühlen, um Nachhaltigkeit zu spüren. Wer es hinkriegt, einfach, langsam, solidarisch und naturverbun-
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GUTES LEBEN
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den zu leben und den Kindern diese Erfahrungen mitzugeben, erfüllt einen wichtigen Beitrag. Weitere konkrete Schritte finden sich auf www.proklimanetwork.info, der Webseite von Pro Klima Südtirol, in einer gut strukturierten Liste.
KFS-Aktion im Mai: Werde klimaaktiv! Aktiver Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die uns alle angeht. Bereits mit kleinen Schritten kann jeder von uns einen wichtigen Beitrag gegen Klimaerwärmung, Luft- und Wasserverschmutzung und Verkehrszunahme leisten. Der KFS zeigt Ihnen in diesem Aktionszeitraum verschiedene Möglichkeiten, die Sie in Ihrer Familie umsetzen können. Auf dem Weg zu mehr NACHHALTIGKEIT Das Projekt „Gutes Leben“ richtet sich an alle Südtiroler Familien, Organisationen und Schulen, die an mindestens einem der Aktionszeiträume interessiert sind und aktiv werden möchten. Interessierte können sich kostenlos auf www.familienverband.it für den Gutes-Leben-Mailversand registrieren und erhalten während der vier Aktionszeiträume E-Mails mit Ideen und Impulsen, um einen persönlichen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten.
Sie empfehlen das Klima-Buch von Richard Stiegler. Warum? Das Buch „Warum uns der Klimawandel an unsere Grenzen bringt… und wie wir daran wachsen können“ habe ich allen 50 Bibliotheken ans Herz gelegt, aus einem doppelten Grund: Wer es kauft, pflanzt damit Bäume – der Autor spendet den Erlös für Wiederaufforstungsprojekte – und wer es liest, erkennt, warum wir immer noch tun, womit wir unbedingt aufhören müssten. Ich liebe dieses Buch, weil es mit einfachen Worten beschreibt, wie der Klimaschutz mit einem inneren Wandel einhergehen muss. Am Ende des Buches wird angeregt, Klima-Kreise zu gründen. Diese Kreise können sich ebenfalls als Netzwerkpartner eintragen auf www.future.bz.it. Wir brauchen eine Klima-Gemeinschaft, die beherzt und verbunden aktiv wird.
Die Zeit vergeht im Fluge, läuft davon… glauben Sie bis 2030 werden diese Ziele erreicht oder ist es schon zu spät dafür? Das Covid-Jahr hat uns gezeigt, wie schnell und radikal wir auf globale Krisen reagieren können, wenn wir es wagen, Prioritäten neu zu setzen. Diese Vehemenz und Gründlichkeit braucht es für die 17 Ziele. Jedes dieser Ziele wird zur Krise, wenn wir nicht eingreifen. Fordern wir die Wende ein, auch auf politischer Seite! Wir kennen die Hebel genau. Aber wir müssen sie anfassen. __________________________________ Danke fürs informative Gespräch! BEATRIX UNTERHOFER
Foto © Netzwerk für Nachhaltigkeit
Judith Hafner (1972), verheiratet, Mutter und Adoptivmutter zweier erwachsener Söhne, hat nach ihrem Übersetzerstudium zehn Jahre im Ausland (Frankreich, Südafrika, China) verbracht und sechs Jahre lang als Einkäuferin einer Franchisekette Waren aus China importiert. Nach einer Zusammenarbeit mit den Südtiroler Weltläden (Fair Trade Akademie) begleitet sie seit 2010 die Spendenprojekte der Südtiroler Caritas in afrikanischen Ländern mit hochwertigen Partnern vor Ort. Seit Jänner 2020 koordiniert Frau Hafner auf Projektbasis Südtirols Netzwerk für Nachhaltigkeit.
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Familien-Ratgeber
Wertvolle gemeinsame Zeit Wie kann ich das alles schaffen? Familie, Beruf, Haushalt, Freizeit - und der Tag hat nur 24 Stunden. Eltern wünschen sich oft mehr Zeit, die sie harmonisch mit ihren Kindern verbringen können. Manchmal braucht es gar nicht viel dazu. Ich bin alleinerziehende Mutter eines 6-jährigen Jungen. Zwischen Arbeit, Haushalt und Hausaufgaben bleibt oft nicht viel Zeit, um mit meinem Sohn zu spielen. Wenn ich höre, was für Aktivitäten andere Eltern mit ihren Kindern unternehmen, bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Ich lese aus Ihrer Frage heraus, dass es Ihnen ein Anliegen ist, möglichst viel Zeit mit Ihrem Sohn zu verbringen. Die ist auch wichtig, um die gute Beziehung zu Ihrem Kind pflegen zu können. Im Alltag scheint es aber oft schwierig, die Zeit für gemeinsame Aktivitäten zu finden. Hierbei spielt aber nicht so sehr eine Rolle, WAS Sie mit Ihrem Sohn gemeinsam machen, sondern vielmehr WIE Sie dies tun. Es ist wichtiger, Ihrem Kind mehrmals täglich (und wenn auch nur für kurze Zeit) die volle Aufmerksamkeit zu schenken, als die wertvolle gemeinsame Zeit auf außergewöhnliche Ausflüge zu beschränken. Gelegenheiten dazu gibt es jeden Tag viele: Vielleicht möchte Ihnen Ihr Kind sein selbstgemaltes Bild zeigen und erklären. Sie könnten dann Folgendes probieren: Legen Sie Ihre Tätigkeit kurz beiseite, gehen Sie auf Augenhöhe des Kindes, hören Sie
ihm mit vollem Interesse zu und betrachten das Bild. Beschreiben Sie, was Sie sehen, was Ihnen gefällt und drücken Sie Ihre Wertschätzung und Ihr dazu passendes Gefühl aus: „Du hast so viele bunte Farben verwendet und ich kann genau erkennen, dass du uns beide gemalt hast. Wer steht denn da noch neben dir auf der Zeichnung? Ich finde, wir schauen sehr glücklich auf dem Bild aus! Ich freu mich drüber!“
FamilienTeam bedeutet für mich: Respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander - mit Humor, Freude, Klarheit und viel Einfühlungsvermögen vermittelt. Sie könnten im Alltag fixe 2er-Zeiten mit Ihrem Sohn einplanen, in denen Sie ihm bewusst diese volle Aufmerksamkeit schenken: Beim Erzählen und Zuhören während der gemeinsamen Mahlzeiten, beim Vorlesen nach der Hausaufgabe oder beim Kuscheln
vor dem Schlafengehen. Oft reichen schon wenige Minuten. Wenn Sie sich auf diese Art der Zuwendung einlassen, werden Sie bemerken, wie die gemeinsame Zeit sowohl Ihrem Sohn als auch Ihnen selber guttut.
Was ist FamilienTeam? Das Elterntraining FamilienTeam ist ein wissenschaftlich begründetes Programm zur Stärkung der Erziehungskompetenz. Die Methode „FamilienTeam“ stellt hilfreiche Verhaltensweisen bereit, wie Eltern in herausfordernden Situationen liebevoll, wertschätzend und klar reagieren können. Sie zeigt auch, was Mütter und Väter vorbeugend tun können, um Machtkämpfe und Konflikte im Familienalltag zu vermeiden. Die Kurse richten sich an Eltern mit Kindern ab 3 bis 12 Jahre. Sie umfassen 8 Kurseinheiten zu je 3 Stunden. Es werden Basisseminare und Aufbauseminare zu je 4 Einheiten organisiert. Die Kurse werden in verschiedenen Formen angeboten, als Abendkurs an mehreren Abenden oder als Schnupperkurs mit Ganz- und Halbtageseinheiten. Mehr Infos unter: www.familienverband.it
Mag. Katharina Swoboda, akademische Heilpädagogin und ausgebildete Grundschullehrerin, über 20-jährige Erfahrung in der freiberuflichen Förderung, Begleitung und Beratung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten, Schul- und Lernproblemen und deren Familien, zert. FamilienTeam-Trainerin, zert. ich schaff´s© - Coach. www.windrosebz.it, wind.rose@outlook.de, Tel. +39 320 658 0861
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FAMILIE LEBEN
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Wenn Mami oder Papi krank ist Eine schwere Krankheit belastet die gesamte Familie, ist mit Angst und Scham verbunden. Rollen verändern sich, im Familiensystem tun sich Lücken auf. Kinder leiden besonders unter der Krankheit der Eltern. „Wenn Mami oder Papi krank ist: auf der Suche nach neuer Sicherheit“ lautet das Thema der heurigen Sensibilisierungskampagne MutterNacht, die das Rittner Haus der Familie in den Tagen vor dem Muttertag mit mehr als einem Dutzend Südtiroler Organisationen durchführt. Darunter ist auch der Katholische Familienverband.
Foto © Pixabay_Evalizlear
MARIA LOBIS
Die siebte Sensibilisierungskampagne MutterNacht besteht aus drei Teilen: • Irrgarten-Aktion in verschiedenen Orten Südtirols zwischen 30. April und 5. Mai • Interaktive Online-Fachtagung mit namhaften Referent/innen aus dem In- und Ausland am 7. Mai • Aktionstag für alle Interessierten auf dem Rathausplatz in Bozen am Vormittag des 8. Mai. Sollte physische Anwesenheit nicht möglich sein, wird der Aktionstag in den Online-Raum verlegt. Die Webseite mutternacht.hdf.it informiert aktuell.
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Beim Aktionstag in Bozen wird das Buch zur heurigen MutterNacht vorgestellt. Betroffene Erwachsene, Jugendliche und Kinder waren eingeladen, ihre Geschichte zu schreiben, Zeichnungen und Fotos einzureichen. Mit der Anthologie soll das Tabu rund um Krankheit von Eltern aufgebrochen werden.
Auszüge aus einer Geschichte im Vorabdruck Die Schreibende möchte unerkannt bleiben. Im Sommer 2018 spüre ich ab und zu ein leichtes Stechen in der linken Brust. Anfang November meint der Gynäkologe, dass es sich wahrscheinlich um einen harmlosen Knoten handle. Am 3. Dezember habe ich die erste Mammographie, die ich als sehr unangenehm empfinde.
FAMILIE LEBEN Am 7. Dezember soll mir nach der Arbeit das Ergebnis der Biopsie mitgeteilt werden. „Ich bin nicht aufgeregt“, versuche ich mich zu beruhigen und steige prompt in den falschen Bus ein. Im Krankenhaus weiß ich sofort, was los ist: Brustkrebs. Der ganze Raum ist voller Ärzte und Krankenschwestern. Mein Autopilot schaltet sich ein. Ich nehme alles nur mehr gedämpft wahr, so, als wäre ich in Watte gepackt. Ich fahre mit dem Bus in die Stadt und rufe meine ältere Schwester an. Wir gehen durch die Straßen und ich brauche eine ganze Weile, bis ich es schaffe, ihr vom heutigen Tag zu erzählen. Sie ist am Boden zerstört. Wir haben als Kinder erlebt, wie die beste Freundin unserer Mutter an derselben Krankheit gelitten hat und daran gestorben ist. Am nächsten Morgen sage ich es meinem Mann. Auch ihm setzt das Ergebnis der Biopsie sehr zu, doch er bleibt ruhig und redet mir gut zu: „Brustkrebs kann geheilt werden.“ Wir lernen den Chirurgen kennen. Er hat die Energie eines jungen Hundes und es gelingt ihm, mich zum Lachen zu bringen. Dann lerne ich meine Onkologin kennen. Sie strahlt Ruhe und Freundlichkeit aus. Ich mag sie auf Anhieb. Ich habe ein Gespräch mit der Krankenhaus-Psychologin. Sie rät mir, meinen Kindern zu sagen, was los ist und hilft mir, die passenden Worte zu finden. Meine Jüngste konnte den Knubbel sowieso schon zufällig beim Baden ertasten. Meine ältere Tochter ahnt auch schon etwas. Die Lehrer haben in den vergangenen Wochen mehrfach angerufen, ich solle sie von der Schule abholen, sie klage über starke Bauchschmerzen. Am 26. Dezember erzähle ich meinen Eltern von meiner Krankheit. Meine Schwestern sind dabei, sie stärken mir den Rücken. Die Mutter schlägt die Hände zusammen und ihr Gesicht wirkt für einen Augenblick wie versteinert.
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Doch sie fasst sich schnell. Am Nachmittag klären mein Mann und ich die Kinder über meine Krankheit auf. Ich verwende dabei die Worte, die ich zusammen mit der Psychologin eingeübt habe und erkläre, warum ich in der nächsten Zeit nicht so oft zu Hause sein werde und wo ich hingehe. Die Kinder nehmen es überraschend gut auf. Es könnte eines meiner letzten Weihnachtsfeste sein. Der Portkatheter wird am 27. Dezember 2018 gesetzt und gleich anschließend bekomme ich die erste von insgesamt vier Einheiten der ersten Chemotherapie. Die Haare würden mir angeblich erst nach der zweiten oder einer späteren Chemotherapie-Einheit ausfallen. Begleitet von meinem Mann und den Kindern mache ich mich auf dem Weg zum Friseursalon, welcher sich auch auf den Verkauf von Zweithaar spezialisiert hat. Ich fasse mir ein Herz und sage den Mädchen, dass Mami durch die Medikamente, die ihr helfen, gesund zu werden, die Haare ausfallen. Die ältere Tochter weint. Sie will nicht, dass Mami die Haare ausfallen. Die jüngste Tochter erschrickt auch: „Wenn du die Haare verlierst, ist dann die Medizin überhaupt gut für dich?“ Seit zwei Tagen fallen mir büschelweise die Haare aus. Am 19. Jänner 2019 frage ich meine Kinder, ob sie mir die Haare schneiden möchten. Beide verneinen. Ich frage meine Mutter, ob sie bereit wäre, mich zu rasieren. Sie sagt ja und ich staune, wie gelassen sie dabei ist. Seit Herbst 2020 bekomme ich wieder eine Chemotherapie. Dabei sind wieder die Haare ausgefallen. „Mama, dieses Mal rasiere ich sie dir“, hat meine ältere Tochter gesagt. Sie hat es tatsächlich getan. Und meine kleine Tochter meinte: „Mama, jetzt schaust du aus wie Papa. Aber ich erkenne dich immer an deinen schönen Augen.“
Sie rät mir, meinen Kindern zu sagen, was los ist und hilft mir, die passenden Worte zu finden.
KFS Foto- und Malwettbewerb 2021:
Familie ist… bunt und fröhlich! Die schönsten Bilder und Fotos werden prämiert und im KFS-Familienkalender 2022 abgedruckt. Weitere Infos unter: www.familienverband.it
IT! MACH M eEinsend der t is s s schlu l 2021 25. Apri
FAMILIE LEBEN
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JA, ICH WILL! …
AUS DER
KANZLEI GESPROCHEN
Gütergemeinschaft oder Gütertrennung?
Foto © shutterstock.com
Auch wenn das Eheschließen im besten Fall eine Herzensangelegenheit sein sollte, tauchen damit verbunden viele Fragen – auch und nicht zuletzt in rechtlicher Hinsicht – auf. Heiraten JA oder NEIN? Was sollten die Ehepartner vor dem großen JA wissen und bedenken, welches sind die Folgen von Gütertrennung oder/und Gütergemeinschaft… dies und vieles mehr beantwortet hier AUS DER KANZLEI GESPROCHEN, der Vinschger Rechtsanwalt Meinhard Niederl.
Es kommt heute immer öfters vor, dass junge Leute beschließen, eine Familie zu gründen, ohne zu heiraten. Dabei wird häufig auch an ein Eigenheim gedacht, welches sodann entweder selbst gebaut oder aber angekauft wird.
Was ist die bessere Form, Gütertrennung oder Gütergemeinschaft? Hat das junge Paar vorher geheiratet und lebt in Gütergemeinschaft (was auch heute noch mehr-
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heitlich der Fall ist), so geht das Eigenheim ins Eigentum der beiden Eheleute über, nachdem der Art. 177 des Bürgerlichen Gesetzbuches vorsieht, dass der von beiden Ehegatten gemeinsam oder von jedem einzelnen von ihnen während der Ehe gemachte Erwerb Gegenstand der Gütergemeinschaft bildet. In diesem Falle hat der Gesetzgeber vorgesorgt und beide Parteien bzw. beide Eheleute sind abgesichert.
FAMILIE LEBEN
Wie sieht es bei Unverheirateten aus? Hier sieht die Sachlage anders aus: Meist kommt es vor, dass das Eigenheim lediglich von einer Person gekauft wird, während der andere Partner mit seinem Ersparten oder mit seinem Erbteil den Ankauf der Liegenschaft mitfinanziert. Oft sind es steuerrechtliche Aspekte, welche eine solche Entscheidung beeinflussen. Es wird dabei jedoch nicht über die rechtlichen Konsequenzen nachgedacht, für den Fall, dass die eheähnliche Beziehung – aus welchem Grund auch immer - auseinander geht.
Gibt es manchmal auch ein „böses Erwachen“? Hat nun einer der beiden Partner Geldmittel in das Eigenheim investiert – was in der Praxis fast immer der Fall ist –, und dies noch ohne ausdrückliche Vereinbarung, kann es ein böses Erwachen geben. Gerade weil es bei einem eventuellen Gerichtsverfahren, welches die Rückgabe dieser Investitionen zum Inhalt hat, mehrere Umstände festzustellen bzw. nachzuweisen sind. Wurde der finanzielle Beitrag beispielsweise in bar geleistet, wird es natürlich sehr schwierig werden, eine solche Bezahlung nachzuweisen. Wurde der Betrag mittels Banküberweisung getätigt, so besteht – ohne Vereinbarung – immer noch die Gefahr, dass eine solche Zahlung im Nachhinein vom Richter als sogenannte Naturalobligation ausgelegt wird. Das würde bedeuten, dass man dieses Geld bzw. diese Investition nicht mehr zurückfordern kann.
Was sind Naturalobligationen? Man spricht im Sinne von Art. 2034 BGB von einer Naturalobligation immer dann, wenn etwas aus freien Stücken zur Erfüllung sittlicher oder sozialer Pflichten geleistet worden ist. Wurde die Bezahlung des Geldbetrages spontan vorgenommen, das heißt ohne, dass es dafür eine Aufforderung oder eine Verpflichtung gab und ist die Leistung zudem noch verhältnismäßig, das heißt, es gibt eine Verhältnismäßigkeit zwischen der Leistung und der Mittel über welche derjenige, der die Bezahlung vornimmt, verfügt, so kann eine solche Klage mit erheblichen Kosten abgewiesen werden. Als Begründung wird hier angegeben, dass diese Bezahlung als Naturalobligation gilt und somit eben nicht mehr zurückgefordert werden kann.
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Empfehlen Sie schriftliche Regelungen? Im Grunde zeigt die Praxis, dass die jungen Leute hier sehr kreativ sind, weshalb ein jeder Fall einzeln zu bewerten ist. Es kann in solchen Fällen nur empfohlen werden, diesen Zahlungen unbedingt eine Regelung, welche auch privatrechtlicher Natur sein kann, zukommen zu lassen. Das heißt mit anderen Worten, dass auch eine schriftliche Vereinbarung bzw. ein Vertrag zwischen beiden Parteien ausreicht, um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte die Partnerschaft aufgelöst werden. INTERVIEW BEATRIX UNTERHOFER
Foto © Privat
„Meist kommt es vor, dass das Eigenheim lediglich von einer Person gekauft wird, während der andere Partner mit seinem Ersparten oder mit seinem Erbteil den Ankauf der Liegenschaft mitfinanziert.“
Rechtsanwalt Meinhard Niederl, seit 2001 verheiratet, Tochter 22 Jahre und Sohn 19 Jahre. Hobbys: leider viel zu viele... Taekwondo (Kampfsport), Radfahren, Langlauf, Laufen, Wandern usw.
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DIE FAMILIENAGENTUR INFORMIERT
Alle Fotos © Familienagentur/Ingrid Heiss
famMedia, neues digitales Informationsangebot für Eltern
Unter www.provinz.bz.it/famMedia finden interessierte Eltern zahlreiche Kurzvideos zu Themen aus dem Familienalltag.
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famMedia, neues digitales Informationsangebot für Eltern
Knowhow von Experten der Südtiroler Beratungsorganisationen
Viele Eltern stellen sich oft ähnliche Fragen, nun finden sie darauf fachlich kompetente Antworten: „Wie beruhige ich mein schreiendes Baby?“, „Wie schütze ich mein Kind vor Mobbing“ oder „Eltern sein – Paar bleiben“ – diese und weitere Aspekte werden in famMedia, der neuen Infothek für Eltern behandelt. In Kurzvideos werden Tipps und Ratschläge an Eltern aus den Bereichen „Geburt & Baby“, „Kind sein“, „Jugend leben“ und „Eltern wissen“ in Form von Experteninterviews weitergegeben. Erstmals gibt es mit famMedia in Südtirol ein digitales Elternbildungsangebot, das zunächst 30 Videos in allen drei Sprachen zur Verfügung stellt. „Die frühe Stärkung der Familie und damit die Familienbildung ist eine der tragenden Säulen unserer Familienpolitik in Südtirol. famMedia ist dabei ein wichtiger Baustein, der für Eltern zeitlich und örtlich flexibel abrufbar ist“, umschreibt Familienlandesrätin Waltraud Deeg das neue Angebot. Gerade in den aktuellen Zeiten gelte es, Spannungen frühzeitig entgegenzuwirken.
„famMedia fungiert durch ihren einfachen Zugang quasi als Türöffner zu weiteren Elternbildungsangeboten in Südtirol“, sagt Carmen Plaseller, Direktorin der Familienagentur. Projektleiterin Gerlinde Haller, in der Steuerungsgruppe für treff.familie des Südtiroler Kinderdorfs aktiv: „Die Videos wurden mit Mitarbeitenden der Südtiroler Familien- und Beratungsorganisationen gemacht, die ihr Knowhow und ihre Erfahrungen preisgeben“, sagt Haller. Für das Elternsein gebe es kein Patentrezept, so der Direktor des Haus der Familie, Elmar Vigl: „Wir freuen uns, an dieser digitalen Plattform mit bauen zu können, Eltern und Interessierten auf diese Weise jederzeit Informationen zugänglich zu machen.“ Auch für den Verein La Strada – Der Weg sei eine Mitarbeit an diesem Projekt ein großer Mehrwert: „Mit famMedia wurde ein gut vernetztes, digitales Angebot für Väter und Mütter in Südtirol geschaffen. Darin werden wichtige Fragen aufgegriffen, Antworten und Tipps gegeben und damit ein Beitrag zur frühen Unterstützung von Familien geboten“, ist Marina Bruccoleri, Leiterin des Bereichs „Frau und Chancengleichheit“ des Vereins, überzeugt. famMedia wurde als Infothek für Eltern von einer Steuerungsgruppe bestehend aus Familienagentur, treff.familie des
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DIE FAMILIENAGENTUR INFORMIERT
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Südtiroler Kinderdorfs, Haus der Familie und La Strada – Der Weg konzipiert und im Netzwerk mit 26 Partnern, darunter mehreren Familienberatungsstellen, Familienorganisationen wie KFS oder Elki-Netzwerk sowie den Schulämtern aller drei Sprachgruppen, umgesetzt. Technisch begleitet wurde das Team dabei von der Südtiroler Informatik AG (Siag). Das Ergebnis sind 50 Kurzvideos, von denen 30 bereits unter der Adresse www.provinz.bz.it/famMedia abgerufen werden können. Die Videos sind in die vier Kategorien unterteilt, die darin zu Wort kommenden Expertinnen und Experten sprechen in ihrer jeweiligen Muttersprache, Untertitel sind jeweils in Italienisch und Deutsch abrufbar. Finanziert wurde das Projekt über die Familienagentur. LPA/CK
www.provinz.bz.it/famMedia
Kurzvideos zu Themen aus dem Familienalltag für Eltern aufgeteilt auf vier Kategorien: Geburt & Baby, Kind sein, Jugend leben, Eltern wissen. Mit Hilfe des Smartphones kann die Webseite einfach aufgerufen werden: Mit der Kamera den QR-Code fixieren und nach wenigen Sekunden wird die Webseite von famMedia erkannt.
PRINT IST MEHR.
PRINT IST FASZINATION. Druck ist Handwerk, aber auch Kunst. Mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail widmen wir uns als größte Druckerei Südtirols seit 1888 vielschichtigen Druckprojekten.
SO GEHT DRUCK www.athesiadruck.com
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KFS INTERN
Diözesaner Familiensonntag Am Dreifaltigkeitssonntag, 30. Mai 2021 #gesegnet.jetzt | #benedetti.sempre | #benedis.dagnora
30.5. 2021
Zum neunten Mal feiern wir heuer am Dreifaltigkeitssonntag, dem Sonntag nach dem Pfingstfest, den Familiensonntag. Er soll in den einzelnen Pfarreien als Tag der Begegnung und des freudigen Zusammenseins unter den Familien gefeiert werden. Eine gute Gelegenheit, die Anliegen unserer Familien zur Sprache zu bringen und Gott um seinen Segen zu bitten. Der Familiensonntag darf nicht als ein isoliertes Ereignis dastehen. So versteht sich der Familiensonntag als Einladung, das ganze Jahr über Familienseelsorge in den Blick zu nehmen und durch neue Impulse zu bereichern.
Foto © Beatrix Unterhofer
Zeiten der Veränderung, Zeit für Veränderung? Wir optimieren uns. Bereits im Vorjahr wurden einige Workshops mit den hauptamtlichen Mitarbeiter/innen veranstaltet und auch Optimierungsgespräche mit der Geschäftsleitung und der Verbandsspitze geführt. Begleitet und moderiert wird der Prozess von der externen Beraterin Irene Mandolesi. Daraus hat sich ergeben, dass die Statuten und die Geschäftsordnung des KFS sowie die Ergebnisse aus den Fragebögen, welche von den 113 Zweigstellen beantwortet wurden, durchgearbeitet werden sollen. Frau Mandolesi wurde beauftragt, zieleorientierte, vertrauliche Vieraugengespräche mit einer Auswahl an Ehrenamtlichen (Bezirksleiter, Zweigstellenleiter usw.) zu führen, um sich ein Bild der KFS-IST-Situation zu machen. Dabei hat sie als Coach erkannt, dass es mehrere Handlungsfelder gibt. Folglich wurde ein Workshop mit Ehrenamtlichen des KFS-Vorstandes organisiert, um die erkannten Handlungsfelder zu präsentieren und Maßnahmen zu definieren, mit denen besser gearbeitet werden kann. Aufgrund der Coronasituation musste die geplante physische Zusammenarbeit in mehrere Treffen mittels Zoom umdisponiert werden. Die Zoom-Meetings standen unter dem Titel „In Zeiten der Veränderung, Zeit für Veränderung?“ Das Ergebnis auf diese Frage war Folgendes: Es ist gut, dass sich der KFS an die aktuellen und ständig ändernden Rahmenbedingungen anpasst. Allerdings brauche es hierfür keine radikale Veränderung, da erkannt wurde, dass sehr vieles sehr gut funktioniert! Sehr wohl entstanden ist aber auch der Wunsch nach Optimierung, dort, wo erforderlich und allgemein nach Professionalisierung. Es
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Die Sitzungen fanden coronabedingt meist in Videokonferenz statt. soll Klarheit bestehen über die Ziele, Aufgaben, Funktionen usw. und dazu braucht es ein klares Regelwerk und auch eine verantwortungsvolle Haltung. Jeder soll sich seiner Verantwortung bewusst sein und danach handeln. Jeder Verantwortungsträger soll sich in Zukunft aktiv und proaktiv einbringen. Es wurde erkannt, dass es in der Struktur des KFS einige Bereiche gibt, wo Handlungsbedarf besteht. Als prioritär hat Irene Mandolesi die Ebene der Bezirke definiert. Ziel ist es, eine Organisationsoptimierung für den KFS insgesamt zu initiieren. Zudem haben wir im Fokus, den KFS insgesamt zu stärken, die Kommunikation auf allen Ebenen zu verbessern und dem KFS mehr Sichtbarkeit zu geben. SAMANTHA ENDRIZZI
ESSEN & TRINKEN
L
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der ÖWENZAHN
WILDKRÄUTERSPATZLEN MIT LÖWENZAHNBLÄTTERN Zutaten für 4 Personen Für den Teig: 80 g gemischte Wildkräuter, (Löwenzahnblätter, Brennnesselblätter, Spitzwegerichblätter…) | 3 Eier | 100 ml Wasser | Salz | 300 g Weizenmehl Für die Sauce: 3 EL Olivenöl | 20 g Zwiebel, feingehackt | ½ Knoblauchzehe, fein gehackt 50 g Speck, in Streifen geschnitten | 100 ml Sahne | 60 g Löwenzahnblätter 40 g Parmesankäse Zubereitung: Für die Spatzlen: Die Kräuter fein hacken. Das Wasser mit den Eiern, dem Salz und den gehackten Kräutern verrühren. Das Weizenmehl mit einem Holzlöffel kräftig einrühren und abschlagen, bis ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht. Den Teig zugedeckt etwa 15 Minuten ruhen lassen. Den Teig mit einem Spatzlhobel in kochendes Salzwasser hobeln. Einmal aufkochen lassen, herausnehmen, zur fertigen Sauce geben und schwenken.
Foto © Privat
Für die Sauce: Die Läwenzahnblätter sauber waschen und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch darin anschwitzen. Den Speck dazugeben und kurz mitrösten. Die Sahne dazugeben und etwas einkochen lassen. Die Spatzlen, den Parmesan und den Löwenzahn zur Sauce geben. Alles gut durchschwenken und servieren. Eventuell mit Löwenzahnblüten oder Gänseblümchen garnieren.
Mit seinen leuchtend gelben Blüten und den gezahnten Blättern ist der Löwenzahn wohl eine der bekanntesten Pflanzen unserer heimischen Wiesen. Er sollte uns aber nicht nur als lästiges Unkraut bekannt sein. Vielmehr ist der Löwenzahn ein echter Allrounder unter den heimischen Wildkräutern und seit Menschengedenken eine vielseitige Heilpflanze. Von der Wurzel bis zur Blüte kann alles verwendet werden. Durch seinen hohen Vitamin- und Bitterstoffgehalt ist er vor allem im Frühjahr ein wertvoller Muntermacher, vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und regt den Stoffwechsel an.
Monika Bacher Fachlehrerin für Ernährung in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern
Michaela Krause Fachlehrerin für Pflanzenbau in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern FiS 02 | 2021
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FAMILIENPOLITIK
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Familienhilfe jetzt besonders notwendig – der KFS setzt sich dafür ein! In dieser komplizierten Zeit verlagert sich der politische Einsatz des KFS vor allem auf Videokonferenzen. In über 20 arbeitsintensiven Austauschtreffen und über 50 OnlineSitzungen in Bezug auf Corona, hat der KFS die Anliegen vorgebracht. Zusammen mit der Allianz für Familie wurde ein Krisenkatalog mit 15 Forderungen erarbeitet und auf Landes- bzw. Staatsebene an die politischen Vertreter Südtirols in Senat und Parlament in Rom sowie an Europaparlamentarier Herbert Dorfmann weitergeleitet. Die Hauptforderungen im Corona-Krisenkatalog waren und sind: 1. Finanzielle Notlagen: schnelle finanzielle Zusatzleistungen und Vergünstigungen, Nachkauf Rentenbeiträge und bessere Information. 2. Problemlagen im Bereich Bildung und Betreuung: Verbesserung Online-Schule, Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten u.a. 3. Besondere Bedürfnisse: Familien mit Sozialdienst-Begleitung, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder mit Beeinträchtigungen, Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Von den 15 Forderungen wurden bisher 4 zufriedenstellend und 8 teilweise berücksichtigt; es bleibt noch viel zu tun.
Hilfe mit Eigenmitteln „KFS-Familie in Not“ Schon seit Jahrzehnten besteht im KFS der mit dem Siegel sicher spenden zertifizierte Hilfsfond „KFS-Familie in Not“. Damit kann gerade in diesen Krisenzeiten vielen bedürftigen Familien schnell und unbürokratisch geholfen werden. Und wir sind bemüht, über unsere Zweigstellen und Mitglieder, das Angebot bekannt zu machen und durch persönliche Kontakte so auch jene zu erreichen, die sich oft nicht trauen, um Hilfe anzufragen.
Spendenkonto „Katholischer Familienverband Südtirol – Familie in Not“, Raiffeisenkasse Bozen, IT71N0808111600000300010014
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Sogar Geschenke gibt es dort, ein wirklich magischer, perfekter Ort! w w w. at h e s i a . i t
VALENTIN MAIR
GLAUBEN
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Beim Gehen öffnet sich das Herz Von dieser Begleitung fühlen sich die beiden auf sonderbare Weise angezogen, angesprochen. Es beginnt ein langes, intensives Gespräch. Das Reden und Erzählen, das Zuhören und Schweigen tut ihnen gut. Das ist noch nicht alles, sie wünschen sich, dass ER den Abend mit ihnen verbringt: „Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend“ bitten sie ihn zu bleiben. Dann die nächste Überraschung: ER bleibt und bricht mit ihnen das Brot. Den beiden gehen die Augen auf und sie erkennen ihn: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als ER unterwegs mit uns redete“ sagen sie. Noch in derselben Stunde brechen sie auf und kehren nach Jerusalem zurück. Schön, berührend und voller Hoffnung, die biblische Emmaus-Erzählung! Diese Hoffnungserzählung hat an Aktualität nichts verloren. Ich sehe Parallelen zu den letzten Monaten und Wochen: • auch bei uns ist die Situation dramatisch, es gibt nur noch ein Gesprächsthema, • der Gang, die Wanderung durch ungewisse Zeiten voller Ängste, Verunsicherung und Zukunftszweifel • der Drang, der Situation zu entfliehen, abzuhauen (aber wohin?) • die Aufgabe ist nicht die Überwindung allen Leids, sondern die Solidarität, die tatkräftige Hilfe aber auch das Mitleiden dort, wo das Leid nicht vermeidbar ist; dafür gibt es ganz viele Beispiele • der besondere Begleiter hört zu, lässt ausreden, gibt keine vorschnellen Ratschläge, relativiert nicht nach dem Motto: "So schlimm war es doch gar nicht!" und er zeigt ihnen eine Zukunftsperspektive auf.
Foto © Toni Fiung
...zwei Menschen sind auf dem Weg, irgendwohin. Mit vielen Fragen, enttäuscht und bedrückt. Weg, nichts wie weg. Weit fort, wo alles vergessen werden kann. Zwei Menschen auf der Flucht, resigniert, traurig. Und dann die unerwartete Begegnung, ein überraschender Wegbegleiter.
Osterspaziergang: Wenn die Augen aufgehen und das Leben sich verwandelt… In dieser Ostergeschichte eröffnet der Auferstandene den beiden Jüngern ein neues Verständnis oder Zugang zu dem, was passiert ist. Das bewirkt ein Umdenken und sie orientieren sich neu. Durch die Corona-Zeit hat sich bei uns auch vieles verändert, ein Umdenken ist zu spüren. Vieles ist nicht mehr „normal“, im Sinne von „selbstverständlich“: die Umarmung eines lieben Menschen, ein spontanes Gespräch mit den Nachbarn, ein Handschlag zur Begrüßung, abends ausgehen so lange man will, ein Routine-Besuch beim Arzt, ein frisches Bier mit einem Kollegen, morgens in die Schule gehen, das Erwachen des Frühlings, frisches Brot auf dem Tisch, der Weg zur Arbeit, das Leben selbst. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich gesund bin, mich frei bewegen, mich mit meinen Lieben, meinen Freunden treffen kann, wann immer ich will. Dafür bin ich dankbar.
Toni Fiung (1955), Theologe, Familienseelsorger der Diözese Bozen-Brixen. Vorher langjähriger diöz. Kinder- und Jugendseelsorger. Seit vielen Jahren Referententätigkeit in der Erwachsenen- und Elternbildung mit Schwerpunkt Ehevorbereitung und -begleitung. Diplomierter Ehe- Familien- und Lebensberater und Kommunikationstrainer (EPL). Seit 2000 geistlicher Assistent des KFS und seit 2005 geistlicher Leiter im Bildungszentrum „Haus der Familie“ Autor des Buches und der App „Weil i di mog. Anregungen für eine gelingende Partnerschaft“.
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KINDERSEITE
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• Verschiedenes Papier (Reste von Geschenkspapier, Zeitungspapier) oder Farben • Papierrollen (Klopapierrollen, Küchenpapierrollen, …) • Schere • Schleifen • Kleber
Foto © Susanna Lechner
z n a r k n e z r He n e l l o r r e i p aus Pa
Material:
1 Papierrollen innen und außen, mit Papierresten bekleben oder bemalen.
421 1-2 cm breite Streifen herunterschneiden.
5 Herzen formen und an den Ecken mit Kleber zusammenkleben oder mit der Klammermaschine tackern.
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Die längs durchgeschnittenen Rollen 1x falten.
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Herzen in einen Kreis Schleife zum Aufhängen legen und jeweils dort, wo befestigen. sich die Herzen berühren, diese mit Kleber ober Klammermaschine befestigen. Einen lieben Gedanken für Mama dazu und fertig ist das Muttertags-Geschenk. Viel Spaß beim gemeinsamen Basteln wünscht Susanna Lechner vom KFS-Verbandsbüro. Susanna Lechner, aufgewachsen als Jüngste von 4 Kindern in Meransen, mit ihren Eltern. Wohnhaft am Ritten mit ihrem Mann und den 2 Kindern, Adrian 6 und Milena 4 ½ Jahre. Seit 2019 Hauptamtliche Mitarbeiterin des KFS-Teams in Bozen.
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IM GANZEN LAND
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Im ganzen Land Auch wenn in diesem Jahr die klassischen Lachparaden und Faschingsumzüge den coronabedingten Umständen zum Opfer fielen, ließen es sich unsere Mitglieder in den landesweiten KFS-Zweigstellen nicht ganz verbieten, zu lachen und dem komplizierten Alltag Paroli zu bieten. Viele bunte Schnappschüsse und lustige Eindrücke haben uns erreicht. Wär doch gelacht: Fasching wurde irgendwie & trotz allem (phantasievoll) gemacht…
Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat
INGE WEISS
BRIXEN/MILLAND Fast 100 bunte Faschingsfotos erreichten unsere Zweigstelle in der Faschingszeit. Dafür durfte sich jedes Kind in der Konditorei Pupp einen Faschingskrapfen holen und 5 Kinder freuten sich über einen Gutschein von Pfiff Toys Vahrn.
FELDTHURNS Rund 180 Kinder folgten der Einladung, Faschingsselbstportraits zu malen. Diese bunten, kreativen Bilder wurden im Dorf aufgehängt und stimmen alle Vorübergehenden fröhlich. So kehrte ein klein wenig Faschingsstimmung anderer Jahre in die Kinderherzen zurück.
EHRENBURG Grundschüler und Kindergartenkinder wurden heuer mit einer Faschingsbasteltüte überrascht. „Ernie“, der Ehrenburger Clown, konnte daheim gebastelt und fotografiert werden. Von einem bunt gestalteten Plakat lachten dann viele, viele lustige Clowns den Leuten entgegen.
INNICHEN Fasching fällt nicht aus! Deshalb wurde den Grundschulkindern der Unsinnige Donnerstag mit einem Faschingskrapfen versüßt und die Kindergartenkinder freuten sich über einen Luftballon, Süßigkeiten und einer Ausmalmaske.
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IM GANZEN LAND
Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat
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LAJEN Am Unsinnigen wurden im Dorf zwei Touristen, August und Augustine, gesichtet. Zahlreiche Lajener ließen ihrer Neugierde freien Lauf, begrüßten diese und schossen mit ihnen ein Erinnerungsfoto. Die Aktion, vielen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ging voll auf.
LÜSEN Über 80 Kinder folgten dem Aufruf, ein Foto von sich im Faschingskostüm einzuschicken. Die tollen Fotos wurden im Dorfzentrum aufgehängt und mit viel Freude bestaunt. Als Dankeschön holten sich die Kinder einen Faschingskrapfen in der Bäckerei ab.
OBERRASEN „Tri, tra, trallala, der Kasperl, der ist da!“, schallte es heuer durch die Straßen. Kasperle entpuppte sich als Filmstar und konnte über You Tube daheim gemütlich bestaunt werden. Dazu konnten sich die Kinder über einen Krapfen und einer Kasperlebotschaft freuen. 20
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LATZFONS Die Faschingspromenade mit den bunten Verkleidungen des KFS, den lustigen Figuren und Plakaten anderer Vereine, den farbenfrohen Zeichnungen der Latzfonser und Garner Kinder sowie die Witzeolympiade und die Faschingskrapfenverlosung lockten zu Fasching viele ins Freie.
NIEDERRASEN Kindergartenkindern und Grundschülern verteilten wir in der Faschingszeit ein Bastelset für bunte Masken aus Papptellern. Die vielen unterschiedlich kreativ gestalteten Werke wurden in der Bibliothek ausgestellt.
PRAD In der Fasnachtszeit haben wir gemeinsam das typische Prader Zusslgewand gestaltet. Alle bastelten daheim nach einer Videoanleitung Krepppapierblumen und hängten diese an die dafür bereitgestellten Gewänder in der Bibliothek. Danach wurden beide Zusslgewänder verlost.
55 JAHRE KFS Alle Fotos © KFS-Zweigstellen oder Privat
IM GANZEN LAND
REISCHACH Da heuer an eine Faschingsfeier nicht zu denken war, regten wir Familien an, besondere Faschingsmomente zu zeichnen oder ein Foto davon zu machen und an die Leine im Schulhof zu hängen. Wir drehten ein Video und schickten es als virtuellen Faschingsumzug den Familien zu.
TOBLACH Wieder Faschingsfeeling verspüren war das Ziel unserer Aktion. Wir stellten ein Backpaket mit den Zutaten für Faschingsmuffins bereit. Jedes Grundschulkind durfte diese zuhause backen und verzieren. Wir freuten uns über viele Bilder einzigartiger Muffinskreationen.
VAHRN Um Fasching nicht ganz ausfallen zu lassen, konnten die Vahrner Kinder Fotos und Bilder ihrer Faschingskostüme einreichen und mit etwas Glück, tolle Preise gewinnen. Die über 90 Bilder wurden in der Bibliothek aufgehängt und von den Vahrnerinnen und Vahrnern bestaunt.
SEIS Gerade in diesen Zeiten braucht jeder wieder mehr Schönes und so wollten wir mit Farbe Leben in unser Dorf bringen. Die Kinder gestalteten daheim bunte Holzscheiben, die dann vor der Bibliothek am Zaun baumelten und zum Betrachten einluden.
TSCHERMS Am Unsinnigen Donnerstag luden wir alle kleinen und großen Verkleidungskünstler ein, uns ein Faschingsfoto von sich oder der ganzen Familie zu schicken. Als Belohnung winkten süße Faschingskrapfen für die ganze Familie.
WELSBERG Unter dem Motto „ Machen wir unser Dorf bunt“ haben alle Kindergarten- und Grundschulkinder ein Bastelset bekommen. Viele lustige Clowngesichter schmückten unsere Häuser. Unter den geposteten Fotos auf unserer Facebookseite wurden drei Gutscheine verlost. FiS 02 | 2021
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IM GANZEN LAND WELSCHNOFEN Unser Dorf ohne Fasching kann es nicht geben! Daher luden wir heuer die Kinder ein, sich zu verkleiden und uns ein Foto davon zu schicken. Wir freuten uns über den großen Anklang und alle über 90 teilnehmenden Kinder wurden mit einem Faschingskrapfen belohnt.
FAMILIE IN NOT
Menschlichkeit – Gemeinsam gesungen für „KFS-Familie in Not“ Foto © KFS_Privat
Mit dem Weihnachtsprojekt „Menschlichkeit“ vom Duo SIng (SilviaINGo) samt Team wurden von Privatpersonen und Unternehmen 20.022,52 Euro für den Hilfsfond „KFS-Familie in Not“ gesammelt. Großer Dank an die Spender und die Initiatoren Silvia Sellemond und Ingo Ramoser (Textschreiber der Ballade) im Foto mit „FiN“Präsidenten Sepp Willeit. Unterstützt wurden sie von Nathan (Cello) und Manuel Chizzali (Violine), Klaus Ramoser (Studioaufnahmen), Konrad Faltner (Videoproduktion) und Werner Braun (Public Relation).
Einladung an alle Mitglieder zur 55. Ordentlichen Landesversammlung des Katholischen Familienverbandes Südtirol
FamilienZeit
Leben. Lieben. Lachen Im Bild (von links): Ingo Ramoser, Silvia Sellemond und Sepp Willeit (Präsident in Not“) bei der Samstag, 15.von Mai„Familie 2021 um 9 Uhr* Scheckübergabe.in Foto © KFS_Privat Videokonferenz
aus dem Verbandsbüro.
Eröffnung und Begrüßung Angelika Weichsel Mitterrutzner, Präsidentin Besinnung Toni Fiung, Familienseelsorger und geistlicher Assistent
Tätigkeitsrückblick 2020 und Vorschau auf die nächsten Monate Angelika Weichsel Mitterrutzner, Präsidentin, sowie Büroteam
Rechnungslegung und Entlastung des Zentralausschusses
Statutenänderung Gestaltung der Übergangszeit zwischen altem und etwaigem neuen Statut
* Erste Einberufung um 6 Uhr, zweite Einberufung um 9 Uhr
Grußworte der Ehrengäste
IM GANZEN LAND
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Die nächste FiS erscheint am 4. Juni 2021 Redaktionsschluss ist der 4. Mai 2021
FiS-Förderpartner Wir sagen Danke!
Veranstaltungsberichte und Fotos!
Gerne veröffentlichen wir in der FiS kurze Berichte der Veranstaltungen auf Bezirks- und Zweigstellenebene. Leider können wir nur eine begrenzte Anzahl aufnehmen und behalten uns das Recht vor, jene Einsendungen vorzuziehen, die ein aussagekräftiges Foto in Druckqualität aufweisen und rechtzeitig an presse@familienverband.it gesendet wurden. Leider können wir über E-Mail nur Dateien bis zu 8 MB empfangen. Große Dateien erhalten wir am besten über den Daten-Transferdienst WeTransfer.
Dank „KFS-Familie in Not“ geht es uns wieder besser! SPENDEN FÜR „KFS-FAMILIE IN NOT“:
50,00 Euro: Zweigstelle Bruneck
100,00 Euro: Zweigstelle Pfarre Olang 150,00 Euro: Zweigstelle St. Peter/Ahrntal 200,00 Euro: Pichler Dejori Comploj & Partner im Gedenken an Silvester Vittur
Wir danken allen Spendern für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir weiterhin um Ihre Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht.
www.fami
265,00 Euro: Zweigstelle Welschnofen 950,00 Euro: Zweigstelle Trens 1.000,00 Euro: Zweigstelle Ehrenburg Zweigstelle Feldthurns 1.500,00 Euro: Zweigstelle Lengmoos/Klobenstein Zweigstelle Lana 2.000,00 Euro: Zweigstelle St. Michael/Eppan für Pfarrcaritas St. Michael 2.975,00 Euro: Zweigstelle Schenna 8.070,00 Euro: Oberalp AG
Wir sie – Familie
Gerne möchten wir Sie aber auch in Zukunft als Spender nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: „Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender genannt werden.“ Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert.
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Das Spendenkonto, lautend auf „Katholischer Familiendungen, unaufschiebbare Erledigungen oder verbandeinfach Südtirol – Wunsch Familie nach in Not“, istZeit beifür der Raiffeisender etwas sich. Den Moment, in dem man eine verlässliche kasse Bozen, IT71N0808111600000300010014. Bezugsperson benötigt, der man die Kinder Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“! anvertrauen kann – egal ob kurzfristig oder zu fest vereinbarten Terminen.
Auf unserer Plattform finden sich hilfesuDas erste rechtlicheaus der unchende Familien und Babysitter ist kostenlos. mittelbarenBeratungsgespräch Umgebung. Echte Familien-Jolim KFS-Büro Bozen. lys, die als Anmeldungen Bezugspersonen, Vorleserinund Wangergasse 29 - 39100 Spaßmacher ein echter Trumpf sind,Bozen wenn Tel. Hilfe gefragt ist.0471 974 778 - info@familienverband.it
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Mit freundlicher Unterstützung
Erscheinungsweise Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten. Auflage 16.000 Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen Tel. +39 0471 974 778 - info@familienverband.it www.familienverband.it
Herausgeber und Eigentümer Katholischer Familienverband Südtirol (KFS) Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975 Presserechtlich verantwortlich Dr. Alfons Gruber Schriftleitung Inge Weiss (IW) Redaktion Beatrix Unterhofer (BU), Angelika Mitterrutzner (AM), Samantha Endrizzi (SE), Silvia Dalvai (SD), Silvia Di Panfilo (SDP), Elisabeth Gabrielli (EG), Susanna Lechner (SL), Valentin Mair (VM), Manuela Weber (MW), Toni Fiung (TF), Robert Steger (RS) Fotos KFS, www.shutterstock.com. Layout www.effekt.it. Druck Ferrari Auer, Bozen.
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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.
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