SPECIAL
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e n t g e l t l i c h e Ve r l a g s b e i l a g e z u F a l t e r 5 2 , 2 0 1 4
Foto: Katrin Bruder
d Kinderwinter d
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Winter, Kinder – Kinderwinter!
d W e i h n a c h t e n a n d e r f r i s c h e n L u f t Landgut Cobenzl, Lobau, Lainzer Tiergarten d Vo n d e r R o d e l z u r K l e t t e r w a n d Sport & Fun, Eislaufen, Schwimmen, Indoor-Klettern d S i c h e r n i e f a d wienXtra-ferienspiel, Büchereien, Party. Action im Museum, Games & Spielebox
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Ein Blick auf die
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winterliche Lobau. Jetzt ist die dortige Waldschule ausnahmsweise für alle zugänglich. Und die Biber zeigen sich besonders aktiv
Weihnachten an der frischen Luft
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uf geht’s! Zum Beispiel zur Weihnachtskrippe des Wiener Forstamtes im Lainzer Tiergarten. Dort lassen sich während der Öffnungszeiten gleich beim Lainzer Tor lebensgroße Krippenfiguren bewundern. Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch am späteren Nachmittag, wenn es dunkel wird und der Christbaum und die Figuren beleuchtet sind. Im Lainzer Tiergarten gibt es noch mehr zu entdecken: zum Beispiel sechs Waldspielplätze zum Herumtollen oder den Naturerlebnispfad beim Nikolaitor. Er bietet für die Kleinen Experimente oder interaktive Spiele.
Während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 6. Jänner ist der Lainzer Tiergarten für ausgedehnte Winterspaziergänge zugänglich. Davor und danach sind Teile des Parks geschlossen, um den Tieren ihre Winterruhe zu ermöglichen.
Abenteuer in der Lobau Auch die Lobau bietet ein Weihnachtsprogramm. Als spezielles Zuckerl gibt es am 4. Jänner einen Tag der offenen Tür in der Waldschule. Diese ist unter dem Jahr nur für Schulklassen geöffnet, aber an diesem Tag können alle, die kommen, die Tiere in der Waldschule kennen-
lernen und erfahren viel über deren Lebensraum, den Auwald. Danach wartet eine kleine Überraschung im Shop des Nationalparkhauses. Aber auch an den anderen Öffnungstagen lohnt sich ein Besuch in der Lobau. Vom 1. bis 4. Jänner hat das Nationalparkhaus wienlobAU geöffnet. Hier wird man in die faszinierende Welt der DonauAuen eingeführt. Draußen wartet ein Abenteuerspielplatz. Drinnen vermittelt die Ausstellung tonAU mit Geräuschen der Au, Musik und Märchen die Besonderheiten des Nationalparks. Auch Filme werden gezeigt, in denen es um die Au im Wandel der Jahreszeiten geht.
Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Naturlehrpfad Obere Lobau, der wunderschöne Natur und Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung bietet. Mit Holzpflöcken markierte Stationen informieren über die Umgebung. Die Lobau bietet noch zahlreiche weitere naturbelassene Wanderwege (Information dazu gibt es im Nationalparkhaus). Und dann gibt es hier natürlich die Stars: die Biber in ihrem Gehege. Von einer Aussichtsplattform lässt sich das Biberareal gut überblicken, Tafeln vermitteln Information über die Nager. Etwa die Geschichte des Bibers Flumy: Er wurde von Menschen aufgezogen und konnte daher nicht in
Foto: MA 49/Lammerhuber
Weihnachten bedeutet nicht nur, zu Hause vor dem Christbaum zu spielen. Wien bietet tolle Möglichkeiten für Groß und Klein, sich an der frischen Luft zu bewegen und dabei viele Tiere im Winter zu entdecken
In die Lobau zu den
Bibern,
oder zur Krippe in den
freier Wildbahn ausgesetzt werden. So lebt er heute in einem Wildgehege. Gerade in der Winterzeit gibt es im Bibergehege viel zu sehen, da die Tiere, das knappe Tageslicht nutzend, besonders aktiv sind.
Backen am Landgut Cobenzl Fotos: wienXtra/Miguel Dieterich, Nationalpark Donauauen/Fiala, Lammerhuber MA 49, Landgut Wien Cobenzl
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Das Landgut Wien Cobenzl ist ein Bauernhof am Rande der Stadt, der in Kooperation mit dem Biobauern Herbert Veit betrieben wird. Hier können schon die Kleinsten viel über Landwirtschaft und das Leben auf dem Bauernhof erfahren. Das Gut hat acht Ställe und Tiere wie Ponys, Schafe, Schweine, Ziegen, Kaninchen, Gänse oder Truthähne. Auch hier gibt es in der Weihnachtszeit Besonderes. Unter dem Motto „Bunte Kekse selber backen“ können Kinder am 24., 25. und 26. Dezember um 11 Uhr ihre eigenen Weihnachtskekse backen (Kosten 8 Euro, Voranmeldung erforderlich!). Dabei wird besonderes Augenmerk auf typische Weihnachtsgewürze gelegt: Zimt, Vanille, Gewürznel-
Lainzer Tiergarten,
Winter im Freien Lainzer Tiergarten Öffnungszeiten: 24. Dezember 2014 bis 6. Jänner 2015, von 8 bis 17 Uhr. Geöffnet sind das Lainzer Tor (Erreichbarkeit: Autobus 60 B), das Gütenbachtor, das Nikolaitor und das St. Veiter Tor. Tel. 01/4000-49200 www.wald.wien.at Lobau Nationalparkhaus Lobau (Erreichbarkeit: Autobus 92 B). Öffnungszeiten: 1. bis 4. Jänner 2015, von 9 bis 17 Uhr; Tag der offenen Tür an der Waldschule: 4. Jänner 2015, von 9 bis 17 Uhr. Tel. 01/4000-49495 www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/haus Landgut Cobenzl Öffnungszeiten: 24. Dezember: von 10 bis 14 Uhr, 25. bis 28. Dezember von 10 bis 17 Uhr, danach Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 17 Uhr. Erreichbarkeit: Autobus 38 A bis Parkplatz Cobenzl. Tel. 01/328 94 04 20 www.landgutcobenzl.at
oder aufs
Landgut Cobenzl mit seinen Haus- und Nutztieren
ken und Sternanis. Man erfährt auch, woher sie stammen. Während die Kekse im Ofen sind, dürfen die Kinder einen Rundgang durch die Ställe machen. Eine Betreuerin erklärt ihnen Begriffe wie „Nutztiere“, und welche Rolle sie in unserem Leben spielen. Auch über den artgerechten Umgang mit ihnen werden die Kinder aufgeklärt. Natürlich darf man dabei die Tiere auch streicheln und füttern – am Landgut Cobenzl fördert man den Kontakt zwischen Mensch und Tier. Und zum Schluss darf sich jedes Kind seine selbst gebackenen Kekse mit nach Hause nehmen. Das Landgut ist auch außerhalb des Weihnachtsprogramms geöffnet und bietet Führungen sowie spezielle Kinderprogramme an. So lernen Kinder etwa in der hauseigenen Backstube, wie man Brot bäckt. Etwas ganz Besonderes ist es auch, hier seinen Geburtstag zu feiern. Die kleinen Gäste erleben dabei den Bauernhof hautnah und backen die Weckerl für die Geburtstagsjause selbst.
Wo Schmetterlinge schlafen Am Cobenzl ist auch der Schmetterlingspfad zur Bellevue Höhe geöffnet. Ausgehend vom Parkplatz Cobenzl, kann er in etwa 30 Minuten begangen werden. Gerade eben wurden die Bäume zurückgeschnitten, sodass man unterwegs einen herrlichen Ausblick auf Wien genießen kann. Die Tafeln entlang des Weges informieren über Futterpflanzen und heimische Schmetterlingsarten und deren Entwicklung – von denen ist um diese Jahreszeit allerdings nichts zu sehen. Unweit des Pfades liegt der Waldspielplatz am Himmel, auf dem sich Kinder herrlich austoben können. Ein zweiter Waldspielplatz, Cobenzl-Süd, liegt ganz in der Nähe, neben dem Parkplatz. Wer dann den Blick über Wien genießen möchte, geht vom Landgut Cobenzl über den Stadtwanderweg bis zum Kahlenberg. Sollten große und kleine Beine dabei müde geworden sein, geht es einfach mit dem Bus zurück nach Hause zu den Spielsachen unterm Christbaum. Text: Alexandra Markl
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In 13 Wiener Bezirken stehen insgesamt
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15 Rodelhügel
zur Verfügung. In der
Kletterhalle der Naturfreunde gibt es Schnupperkurse
Von der Rodel zur Kletterwand
Wien ist eine Rodelstadt – sofern Schnee fällt oder es kalt genug für Beschneiungsanlagen ist. Fehlt der Schnee, finden Kinder in den Hallen Gelegenheit für Spaß an der Bewegung
aura und Sami sind beste Freunde, wohnen in Wien und stecken in ihrer Freizeit oft zusammen. Am liebsten sind sie draußen unterwegs und treiben Sport – zu jeder Jahreszeit. Wenn im Winter die ersten Schneeflocken fallen, gibt es kein Halten mehr: Raus ins Freie!
bezirken gibt es insgesamt fünfzehn Rodelhänge, die vom TÜV Austria geprüft sind. Eine Besonderheit ist die Skianlage Dollwiese im 13. Bezirk, wo Kind und Rodel auf einem hundert Meter langen Förderband den Hang hinaufbefördert werden können.
Flutlichtrodeln im Prater
Spaß am Sport ist wichtig
Heuer wollen Laura und Sami endlich die Flutlichtanlage bei der Jesuitenwiese im Prater testen. Bis spätabends lässt es sich dort rodeln. Vorausgesetzt, es liegt genug Schnee bzw. es ist kalt genug für die Beschneiungsanlage. Neben der Jesuitenwiese verfügt auch der Kaffeehaushügel im Donaupark über eine Beschneiungsanlage. In dreizehn Wiener Gemeinde-
In Wien gibt es auch unabhängig von der Schneelage eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten für Kinder. Wie die Sportpsychologin Petra Jopp betont, macht Bewegung im Freien gerade zur kalten Jahreszeit viel Sinn. „Je mehr sich die Kinder draußen bewegen, desto besser passt sich der Körper an die Temperatur an. So wird die Kälte als weniger schlimm empfunden.“ Was wiederum gut
für die Motivation sei. „Haben die Kinder Spaß, muss man sich wenig Gedanken wegen Überforderung machen.“ Der Sportmediziner Stefan Rippel legt nahe, Kinder zu nichts zu zwingen. „Solange sie sich amüsieren, ist alles in Ordnung. Wenn sie frieren, die Motivation verlieren oder Angst haben, heißt es: Stopp!“ Egal, ob Rodeln, Eislaufen oder eine andere Wintersportart – steht Leistungsdenken im Vordergrund, nimmt dies vielen Kindern die Freude am Sport. Grundsätzlich eignen sich (fast) alle Wintersportarten, wobei laut Rippel die Einheiten jedoch nicht zu lange dauern sollten. Häufige Pausen und Abwechslung sind besonders wichtig. Ist eine durchschnittliche Grundfitness und Koordinationsfähigkeit gegeben, ist
Skifahren, Snowboarden und Eislaufen ab vier bis fünf Jahren möglich. Mit dem Langlaufen kann man ab dem fünften Lebensjahr starten, während Schneeschuhwandern frühestens ab sechs Jahren Sinn macht, da es jüngeren Kindern an der dafür nötigen Kraft und Ausdauer fehlt.
Eislaufen für jeden Geschmack Für Sami und Laura sind Spaß und Abwechslung auch im Winter das A und O. Deshalb probieren sie so viel wie möglich aus, wobei ihnen in Wien nicht nur viele, sondern mit Unterstützung des Wiener Sportamts (MA 51) auch günstige Sportmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein Klassiker ist das Eislaufen. Ihr Können wollen die beiden bei einem Eislaufkurs in der Albert-
Fotos: Miguel Dieterich, Kletterhalle Wien
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Fotos: Therme Wien / Cathrine Stukhard, Stadt Wien Marketing
Die
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Wiener Bäder oder die Therme Oberlaa
Schultz-Eishalle auffrischen. Dieser wird vom Sportamt in Kooperation mit den Vienna Capitals angeboten. Teilnehmen können AnfängerInnen und Fortgeschrittene zwischen vier und sechzehn Jahren. Neben der Albert-Schultz-Eishalle gibt es auch noch den Wiener Eislaufverein, die Kunsteisbahn Engelmann, den Eisring Süd, die EisStadthalle und ab Ende Jänner den „Wiener Eistraum“ vor dem Rathausplatz. Erlauben es frostige Temperaturen, lässt es sich auch auf mehreren Natureislaufplätzen übers Eis gleiten, wobei die Alte Donau wohl am bekanntesten ist. Erste Schritte am Eis sind auch im Alois-Drasche-Park im 4. Bezirk möglich. Hier wird bei entsprechenden Temperaturen kostenloses Natureislaufen angeboten. Mit der „kinderaktivcard“ können Eltern für ihre Sprösslinge zahlreiche Kurse, Freizeitaktivitäten und Ausflüge für die kalte Jahreszeit buchen.
Skatearena 23 und Klettern Will es mit der Bewegung im Freien aufgrund Schlechtwetters gar nicht klappen, kann man auf zahlreiche
sind im Winter ideal für Wassersport. Und beim Rathaus lockt der
Indoor-Aktivitäten ausweichen. Für Wasserratten wie Sami und Laura ist ein Abstecher in eines der vielen Hallen- und Kombibäder der Stadt Wien oder in die Therme Wien immer ein Genuss. Der Winter ist auch eine gute Zeit, um Kinder für den Sommer vorzubereiten, indem man sie für einen Schwimmkurs in einem der Wiener Bäder anmeldet. Auch Sami und Laura wollen in jenen Sportarten, die sie das Jahr über betreiben, fit bleiben – etwa im Skateboarden. Auf
die Donauinsel zieht es sie im Winter nicht, wohl aber in die „Skatearena 23“. Dort hat Sami im letzten Jahr bereits an einem Skateboardingworkshop teilgenommen, um Neues zu lernen. Laura, die auch gerne Skateboard fährt, hat im Vorjahr den Klettersport für sich entdeckt: Was an einer mobilen Kletterwand begann, will sie nun in der Kletterhalle Wien der Naturfreunde bei einem Schnupperkurs ausbauen. Von dem sechzehn Meter hohen IndoorKletterbereich ist sie sofort begeis-
Sport im Wiener Winter Ob man auf der Jesuitenwiese rodeln kann, sagt einem das Tonband unter der Tel. 01/4000-97200. Wer keine eigene Rodel hat, kann sich eine an 13 Tagen (Ende Dezember bis Anfang Februar) vor Ort bei den Kinderfreunden Leopoldstadt unentgeltlich ausborgen. Auf der Jesuitenwiese findet am Samstag, 17. Jänner, von 14 bis 17 Uhr das Rodelhügelfest im Prater statt: Unter der Telefonnummer 01/400051151 erfährt man auch, ob der „Zauberteppich“, sprich die Skianlage Dollwiese, in Betrieb ist. Im Alois-Drasche-Park wird im Winter bei entsprechenden Temperaturen der
Ballkäfig in einen Natureislaufplatz verwandelt – unter der Hotline 01/400004111 erfährt man, ob man eislaufen kann. In der Kletterhalle Wien im 22. Bezirk gibt es für In- und Outdoor-Klettern verschiedene Kurse. Die Kletterhalle hat täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Die drei Sport- & Fun-Hallen in Wien (Dusika, Ottakring, Donaustadt) haben Basketball, Fußball oder Volleyball als Schwerpunkt. Für alle Sportbegeisterten über achtzehn wird das Angebot Sport& Fun-Hallen um eine Fitnessplattform ergänzt. Das einwöchige Sportcamp der MA 51 für 6- bis 16-Jährige kostet fünfzig Euro.
Wiener Eistraum
tert und erzählt Sami davon. Dieser hat eine weitere Idee: Wie wäre es, wenn sie sich in den Weihnachtsferien mit ein paar Schulkollegen zum Sport verabreden?
Die Sport- und Fun-Hallen Basketball ist Samis große Leidenschaft. Er ist schon öfter an einer Sport- und Fun-Halle vorbeigefahren, war aber noch nie drinnen. Wie sich herausstellt, handelt es sich um die Sport- und Fun-Halle Dusika im 2. Bezirk. Und wie günstig für ihn, sie ist auf Basketball spezialisiert. Insgesamt gibt es in Wien drei Sport- und Fun-Hallen, die vom Sportamt betrieben werden und verschiedene Schwerpunkte haben. Bei ihrem ersten gemeinsamen Besuch sticht Laura die Info zu den Sportcamps der MA 51 ins Auge. Diese einwöchigen Camps finden in den Weihnachts-, Semester- und Osterferien statt. Laura und Sami sind nicht nur von der sportlichen Vielfalt begeistert, sondern auch davon, dass sie es sich von ihrem Taschengeld leisten können. Nach kurzem Überlegen melden sie sich gleich für das Camp in den Semesterferien an. Text: Sonja Burger
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Spiel und SpaĂ&#x; im Dschungel Wien, im MUSA, bei RambaZamba und im Haus der Musik
Fotos: Rainer Berson, Haus der Musik/Inge Prader, Bubu Dujmic, MUSA
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Sicher nie fad
Kulturgenuss für Kinder und Eltern, darunter viel Spiel und Partyspaß, spannende Museums-Action und sogar Kultur im Freien bietet der Wiener Winter
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ndlich ist Ruhe eingekehrt. Vergessen der vorweihnachtliche Einkaufstrubel, die Hektik der letzten Adventstage, die Tests und Schularbeiten. Jetzt sind sie da, die lang ersehnten Ferien. Wenn es nach Mama und Papa ginge, könnte man sich nach dem Heiligen Abend ja einfach ein paar Tage auf dem Sofa räkeln und den wohlverdienten Weihnachtsfrieden genießen. Was der Nachwuchs allerdings unmissverständlich zu kommentieren wüsste: „Faaad!“
Der Klassiker:
Das wienXtra-ferienspiel Zum Glück wirkt die Stadt Wien jeglichem Anflug von Ferienlangeweile schon seit 43 Jahren erfolgreich entgegen. So lange besteht das wienerferienspiel nämlich schon. „Mit den Jahren ist es immer größer geworden“, erzählt Sabine Krones, Leiterin des ferienspiels von wienXtra. „Mittlerweile nützen es rund 200.000 Kinder pro Jahr.“ Ihren ferienspiel-Pass samt Programm bekommen Sechs- bis 13-Jährige direkt in der Schule. So kann sich, wer mag, schon vorab seine persönlichen Lieblingsevents zusammenstellen. Insgesamt gibt es über 80 Aktionen für alle Interessensgebiete. Manche sind eigens für das ferienspiel entwickelt, aber auch bestehende Programme, etwa von Museen, werden hier zu vergünstigten Tarifen angeboten. Vieles ist gratis. Denn Ferienspaß soll für alle leistbar sein. www.ferienspiel.at
Action für Kinder in den Wiener Museen
Schon seit 2010 ist der Eintritt in die Museen der Stadt Wien für Kinder
Ausgewählte Termine RambaZamba Riesenspielfest Sa, 3. 1. bis Mo, 5. 1., 14–19 Uhr Wiener Rathaus, 1., Lichtenfelsgasse Wien-Spaziergänge Sa, 27. 12., 10.30 Uhr, beim MariaTheresia-Denkmal, 1., Maria-TheresienPlatz/Burgring: Maria Theresia, ihre Kinder und Wien Mo, 29. 12., 10.30 Uhr, 1., Freyung, vor der Apotheke: Sagenhaftes Wien Mi, 31. 12., 12 Uhr, 1., Opernring 2, unter den Arkaden beim Haupteingang Staatsoper: Letzte Grüße an das alte Jahr! Silvesterpfad-Erforschung Fr, 2. 1., 10.30 Uhr, 1., Schwedenplatz, vor der Schweden-Apotheke: Wien einfach tierisch Games-Workshops in der spielebox Mo, 29. 12., 14.15 und 16 Uhr Di, 30.12., 10.15 Uhr Nur für Kinder von 7 bis 12 Jahren, Anmeldung nötig! Kinderführung im Römermuseum Mo, 27. 12., 14 Uhr, Römermuseum Hoher Markt 3: Kinderführung: „Wie funktionierte Vindobona? MUSA Elter-Baby-Programm: Di, 13.1., 3.2. und 3.3. 2015, 10 Uhr Felderstraße 6-8 Um Anmeldung wird gebeten. kunstvermittlung@musa.at 01/ 4000-84754 Wiener Büchereien Mo, 29. 12., 16 Uhr, Bücherei Liesing: Zaubershow mit Spooky-Doo Mi, 7. 1., 15 Uhr, Hauptbücherei am Gürtel: „Kirango erzählt“ mit Josef Mitschan: Das Pferd mit dem guten Herzen – von Tieren in der Winterzeit Mi, 7. 1., 16 Uhr, Bücherei Liesing: Olivia erzählt in Türkisch und Deutsch
und Jugendliche frei. Kulturelles kommt bei vielen Kindern gut an, weil es die Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler der Museen heute hervorragend verstehen, das Hineinschnuppern in ihre Wissensgebiete mit Action und Spaß zu verbinden. Und viele Museen kooperieren mit dem wienXtra-ferienspiel. „Diese Angebote sind bei den Familien sehr beliebt“, weiß Krones und nennt etwa das Jüdische Museum. Im Rahmen der Ausstellung „Kosher for …“ lädt dieses Kinder dazu ein, das Essbare, das nun dort zu sehen ist, im Atelier mit Plastilin nachzubauen. Die Resultate werden auf der Museumswebsite ausgestellt. www.jmw.at „Wer konnte sich einen Kochsklaven leisten?“ Solche Fragen zum Leben in der Römerstadt Vindobona werden bei einer speziellen Kinderführung im Römermuseum des Wienmuseums am Hohen Markt beantwortet. Die Führung ist für Kinder von 8 bis 12 Jahren, dauert rund eine Stunde und kostet bei freiem Eintritt € 1,50,–. www.wienmuseum.at Ein Dauerbrenner für Kultur-interessierte ist das Mozarthaus. Hier können Eltern schwelgen, aber dank Kinder-Audioguide und Rätselrallye-Bogen ist es auch für den Nachwuchs ein eindrucksvolles Erlebnis. www.mozarthausvienna.at Für die Allerkleinsten, nämlich Babys bis zwölf Monate, vor allem aber auch für deren Eltern bietet die Kunstsammlung der Stadt Wien, das MUSA im Neuen Jahr etwas ganz Besonderes: Eltern-Baby-Termine, für die das MUSA eine Stunde früher geöffnet wird. Die Babys dürfen beim Kunstgespräch „mitmachen“ oder einfach alles verschlafen. (Babydecke als Unterlage mitbringen). www.musa.at
Wien-Spaziergänge und spielebox
Doch zu viel herumgesessen und am Sofa geknotzt? Was machen große und kleine Kulturfans, wenn ihr Körper signalisiert, dass Bewegung an der frischen Luft jetzt genau das Richtige wäre? „Dann empfehle ich die Wien-Spaziergänge“, sagt Krones. „Bei dieser winterferienspielAktion erkundet man historische und kulturell interessante Besonderheiten unserer Stadt auf Schusters Rappen.“ Das kann man durchaus auch spontan tun, spätestens, wenn der keksgefüllte Bauch drückt. Wer sich pünktlich am angegebenen Treffpunkt einfindet, ist dabei. Zum Beispiel bei einer tierischen Spurensuche an Wiens karpfen-, igel- oder kamelgeschmückten Hausfassaden oder der Führung „Sagenhaftes Wien“. Sie zeigt, wo in Wien der Hahn kräht und der Luzifer lacht. Auch der Silversterpfad wird in diesem Rahmen fachkundig auf magische Traditionen und bedeutungsvolle Spiele abgeklopft. www.ferienspiel.at Hat die zerstreuungswillige Familie nun ausreichend Wind und Wetter getrotzt und jede Menge Kultur geschnuppert, möchte sie sich vielleicht wieder auf unkomplizierte Indoor-Vergnügungen besinnen. Verspielte Winterstunden lassen sich am besten in der wienXtra-spielebox verbringen, nirgends findet sich eine größere Auswahl an Brettspielen für alle Altersgruppen. Kindern ab sieben, die Computerspiele lieben, werden hier übrigens auch Games-Workshops geboten, um die neuesten Spiele kennenzulernen. Achtung, rechtzeitig anmelden! www.spielebox.at Fortsetzung Seite 8
kinderwinter
Über die Winterzeit kommt man mit den unterhaltsamen Angeboten der Fortsetzung von Seite 7
Partymachen muss
auch im Winter sein Ach so, Spielen mit Stil soll es sein? Vielleicht im historischen Rahmen? Und mit mehr Remmidemmi drumherum? Da trifft es sich ja gut, dass das größte ferienspiel-Spektakel traditionell in den noblen Festsälen des Rathauses stattfindet. So auch in diesem Winter beim RambaZamba Riesenspielfest. „Da kommen in drei Tagen an die 10.000 Menschen ins Rathaus“, erzählt Krones. „Und neben den unzähligen Spielen gibt’s auch ein tolles Rahmenprogramm mit Kasperltheater, Bühnen-Acts, Kreativbereichen, Tanzworkshops und Bewegungsstationen.“ Das alles kostenlos. Denn Ferien ohne Party sind für Wiener Kinder undenkbar, das macht Holli – das bekannte ferienspiel-Maskottchen – vor! www.ferienspiel.at
Büchereien Wien,
Überhaupt sind wir in unserer Stadt verwöhnt, was kulturelle und sonstige Angebote für Kinder betrifft. Man denke etwa ans ZOOM-Kindermuseum mit seinen einzigartigen Mitmachausstellungen – derzeit zum Thema „Druckwerkstatt“ – und bildnerischen Workshops. Oder den „Dschungel Wien – Theaterhaus für ein junges Publikum“ mit vie-
Impressum: Medieninhaber: Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H., 1010 Wien, Marc-Aurel-Straße 9, T: 01/536 60-0, F: DW 935, E: wienzeit@falter.at, www.falter.at; Herstellung: Falter Verlagsgesellschaft m.b.H.; Redaktion: Fuchs & Partner; Gestaltung und Produktion: Reini Hackl; Druck: Passauer Neue Presse Druck GmbH, 94036 Passau
egal wie das Wetter draußen ist
len wunderbaren Programmen, in diesen Ferien etwa dem Stück „Die Schneekönigin“ oder dem Theater workshop „Lieblingsgeschichten“. www.kindermuseum.at www.dschungelwien.at Auch das Kinderkino wienXtracinemagic in der Wiener Urania ein spannendes Ferienprogramm zu bieten. www.cinemagic.at
Vergnügen mit den Büchereien Wien
Nein, fad wird es einem nicht so leicht in Wien. Aber nach derart vielen Veranstaltungen darf man sich guten Gewissens aufs Sofa zurückziehen. Am besten mit einem guten Buch, damit – sowie mit Filmen, Musik und Hörbüchern – kann man die Familie in den Wiener Büchereien versorgen. Nicht alle Filialen haben die ganzen Ferien geöffnet, daher vorher online die Öffnungszeiten checken. Und dabei auch nach Kinderveranstaltungen stöbern. In der Filiale Liesing verheißt zum Beispiel eine Zaubershow Zuschauerinnen und Zuschauern von fünf bis 100 Jahren viel Spaß mit dem Geist Spooky-Doo und macht Lust auf das Ausleihen von Zauberbüchern. Und in der Hauptbücherei erzählt Josef Mitschan von Tieren in der Winterzeit, etwa vom Pferd mit dem guten Herzen. www.kirango.at www.buechereien.wien.at Text: Uschi Sorz
DVR: 047 69 86. Diese Beilage ist eine entgeltliche Einschaltung und erscheint in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien. Alle Rechte, auch die der Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter www.falter.at/offenlegung/falter ständig abrufbar
Fotos: Media Wien, Katrin Bruder
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