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FALTER Special 57

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SPECIAL

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Foto: Christanell

d   N a c h h a l t i g k e i t d e n t g e l t l i c h e Ve r l a g s b e i l a g e z u F a l t e r 5 1 – 5 2 , 2 0 1 2

Wien, Smart City mit Zukunft d  d  d  d  d  d

D i e S t a d t v e r n e t z t e r M o b i l i t ä t     Alternative Verkehrsmittel überflügeln das Auto E r n e u e r b a r e E n e r g i e f ü r W i e n     Die Stadt versucht die Energiewende W i e n s o l l n o c h s m a r t e r w e r d e n     Die Bedeutung des Begriffs „Smart City“ für Wien P a s s i v h ä u s e r f ü r d i e G r o ß s t a d t     Wien ist europaweit führend bei Passivhäusern S o z i a l n a c h h a l t i g w o h n e n     Das neue SMART-Wohnbauprogramm K l i m a - u n d U m w e l t s c h u t z i n W i e n     Planung und Innovation zum Schutz der Umwelt


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nachhaltigkeit

Die Stadt vernetzter Mobilität

Allmählich laufen in Wien die alternativen Verkehrsmittel wie Rad oder Öffis dem Pkw den Rang ab – besonders bei jungen Menschen

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Der Autoverkehr in Wien geht zurück

Auch das Radfahren in Wien erlebt einen Aufwind, etwa sechs Prozent der Wege wurden 2011 mit dem Fahrrad zurückgelegt, Tendenz steigend. Gleichzeitig verliert das Auto im urbanen Raum immer mehr an Charme. In den vergangenen 20 Jahren ist der Anteil des Pkw-Verkehrs in Wien um rund ein Drittel zurückgegangen. Dadurch fallen hier die verkehrsbedingten CO2-Emissionen geringer aus als in den meisten anderen Teilen Österreichs: 1860 Kilogramm emittiert eine Person in Wien durchschnittlich pro Jahr auf ihren Transportwegen. Auf dem Land hingegen fallen pro Person durchschnittlich rund 2500 Kilogramm jährlich an. Auch international kann sich die Verkehrsbilanz Wiens sehen lassen, sagt der Radverkehrsbeauftragte für Wien, Martin Blum: „In US-amerikanischen Städten werden etwa immer noch 71 Prozent aller Fahrten mit dem Auto getätigt. Nur die Skandinavier haben ähnlich gute Werte wie Wien. Auffällig ist, dass

Routenplaner Von A nach B – auf bestem Weg Der Routenplaner „AnachB“ wird laufend aktualisiert und findet für alle Verkehrsarten in ganz Wien, in Niederösterreich und im Burgenland immer die beste Route – ob mit Öffis, Rad, Auto, zu Fuß oder einer Kombination daraus. Als App für das Handy gibt es „AnachB“ in Kürze! www.anachb.at

die Pkw-Nutzung besonders bei der Generation der 18- bis 39-Jährigen stark rückläufig ist.“ Wien ist somit auch die Stadt mit dem geringsten Anstieg an Autobesitzern. „Ziel der Stadtverwaltung ist, den Menschen in Wien den Besitz des eigenen Autos zu ersparen. Stattdessen will man die punktuelle Verfügbarkeit und vor allem den nahtlosen Übergang zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln garantieren“, sagt Blum.

Auch der Autoverkehr beim

Pendeln soll sich verringern

Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter für Wien

Der eindeutige Trend hin zu alter­ nativen Verkehrsmitteln kommt nicht von ungefähr. Bereits in den 1980er-Jahren fand in der Stadtverwaltung ein Umdenken statt. Anfangs setzte man vermehrt auf Fußgängerzonen und die Öffis, später kamen das Rad und unlängst auch Car-Sharing als alternative Transportmittel hinzu. Sie werden von der Stadt Wien durch verschiedene Programme gefördert. 2012 wurden 40 Kilometer neue Radwege in Wien gebaut. Nun will man die insgesamt 1200 Kilometer Radfahranlagen in der Stadt lückenlos miteinander verbinden und weitere Einbahnen für alle, die mit dem Rad unterwegs sind, öffnen.

Bei neuen Wohngebieten werden Radwege von vornherein eingeplant. Zudem schafft man Langstrecken, die einen per Rad schnell und sicher von den Außengrenzen der Stadt bis ins Zentrum bringen. „Die Langstrecken sind vor allem auch für Personen, die pendeln, gedacht“, erklärt Blum. „Denn gerade diese üben einen massiven Druck auf den Wiener Verkehr aus.“

Die vernetzte Mobilität spart Geld

350.000 Kraftfahrzeuge fahren Tag für Tag nach Wien hinein und wieder hinaus. Staus, Lärm, erhöhte Schadstoffbelastung und vor allem massive Überparkung im Zentrum resultieren daraus. Neben dem weiteren Ausbau der Öffis, etwa der U2 nach Aspern oder dem Bau weiterer ­Straßenbahnlinien, ist auch die Parkraumbewirtschaftung ein Instrument, den Autoverkehr in der Stadt zu steuern. Die Wirksamkeit der Parkraumbewirtschaftung belegen erste Untersuchungen: Die Überparkung ist in Teilen der bewirtschafteten Gebiete um bis zu 40 Prozent zurückgegangen. Beobachtungen zeigen, dass immer mehr Menschen schon außerhalb Wiens auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Text: Martina Weinbacher

Fotos: Wiener Linien, Fahrrad Wien/Wolfgang Zajc

on den täglich in Wien zurückgelegten Wegen erfolgen 71 Prozent zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Insgesamt 875 Millionen Fahrgäste zählten die Wiener Linien im vorigen Jahr. 37 Prozent aller Menschen in Wien entschieden sich 2011 für die Fahrt mit einem Öffi. Nicht zuletzt sorgte der vergünstigte Jahreskarten-Tarif der Wiener Linien für diesen Erfolg. Um 365 Euro stehen Personen mit Jahreskarte ein Jahr lang alle Öffis zur Verfügung. Durch den Umstieg für den Arbeitsweg kann sich eine Person, die etwa in Simmering wohnt und in Heiligenstadt arbeitet, jährlich rund 825 Euro ersparen.


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nachhaltigkeit

SPECIAL

Erneuerbare Energie für Wien

Wien baut die Position von erneuerbaren Energieträgern trotz der Enttäuschung über die nicht realisierbare Geothermieanlage bei Aspern aus

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s tut sich einiges im Bereich der alternativen Energiegewinnung in Wien“, sagt Bernd Vogl, Leiter der Magistratsabteilung für Energieplanung. Schritt für Schritt und in Zusammenarbeit mit Bevölkerung und Forschung werden neue Energiestrategien entwickelt und umgesetzt. Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energieträger stehen dabei im Mittelpunkt.

Es wird in Wien schon

Fotos: W. Schaub-Walzer, Wien Energie/Appelt

jetzt Energie gespart

Die Richtung geben EU-Ziele vor, so Vogl: „Wir haben in der EU das ambitionierte Ziel, bis 2050 80 Prozent des CO2 -Ausstoßes einzusparen. Das ist einerseits durch die Verringerung des Energieverbrauchs um rund 40 Prozent erreichbar, andererseits durch den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien, auch etwa um 40 Prozent.“ Schon jetzt liege man gut in der Zeit in Wien, beteuert der Energieex­ perte. Bereits 2006 trat das Städtische­ Energieeffizienz-Programm SEP in Aktion. Durch die Umsetzung der SEP-Maßnahmen – dazu zählen etwa Energiemanagement in öffentlichen Gebäuden, aber auch Bewusstseinsschaffung in der Bevölkerung – konnten zwischen 2006 und 2009 jährlich rund 160 Gigawattstunden (GWh) Energie eingespart werden. Der durchschnittliche Heizwärmebedarf im geförderten Wohnungsneubau wurde im Vergleich zu 2005 um rund 50 Prozent gesenkt. Mittlerweile befindet sich der Renewable Action Plan Vienna RAP in Ausarbeitung. Laut Schätzungen Vogls wird man sich bis März 2013 auf den Ausbau der alternativen Energieträger auf bis zu 15 Prozent bis 2020 einigen. Allerdings verlief die Suche nach Möglichkeiten für ein Geothermiekraftwerk nahe Aspern vorerst negativ. Trotzdem

meint ­Vogl: „Wesentlich wird in Zukunft die Nutzung von Grundwasser- und Umgebungswärme im städtischen Raum in Kombination mit solaren Energieformen. Hier gibt es großes Potenzial, das derzeit nur wenig genutzt wird.“ 2011 wurden rund 4200 GWh Energie aus Erneuerbaren erzeugt, das entspricht mehr als zehn Prozent des Brutto-Endenergie-Verbrauchs. Wasserkraft, Abfälle und feste Biomasse zählen zu den wichtigsten Erneuerbaren Wiens. Zudem spielen Geothermie, Umgebungswärme und vor allem die Solarenergie in Zukunft eine Rolle.

Die Solaroffensive in Wien startete erfolgreich

Das erste BürgerInnen-Solarkraftwerk, Beginn einer breit angelegten Solaroffensive, ist ein voller Erfolg. Die vier Photovoltaik-Beteiligungsmodelle von Wien Energie produzieren Ökostrom für rund 800 Haushalte. Sie ermöglichen auch Personen ohne eigenes Haus, die Erzeugung von Sonnenstrom persönlich voranzutreiben. Die Besitzer von PVModulen profitieren finanziell mit jährlich 3,1 Prozent des investierten Kapitals. „Wien ist bei der Förderung

Das

„Bei der Förderung von Photovoltaik- Anlagen und bei der Beteiligung der Menschen an der Energiewende ist Wien in Österreich führend.“ Bernd Vogl, Leiter der MA für Energieplanung

BürgerInnensolarkraftwerk in Wien-Donaustadt

von PV-Anlagen und bei der Beteiligung der BürgerInnen an der Energiewende führend in Österreich. Mit intelligenten Investitionen will die Stadt als Impulsgeber fungieren und die Position Wiens als Wirtschaftsstandort, als Energie- und ÖkologieMusterstadt sowie als Forschungsmetropole ausbauen“, sagt Vogl. Dies gelingt offensichtlich schon jetzt. Im Vergleich zu anderen Energieanbietern verzichtet Wien Energie bereits heute auf Atomstrom und Erdöl. Alternativ können sich die WienerInnen an Bürgersolaranlagen beteiligen. Einzig die Nutzung von Erdgas ist Umweltschützern noch ein Dorn im Auge, rund 45 Prozent beträgt der Anteil bis dato. „Man muss die Kirche im Dorf lassen: Entsprechend dem derzeitigen Technologiestand tun wir alles, was uns möglich ist. Auch bei der Erdgasverbrennung geht Wien bereits umweltfreundliche Wege“, beteuert Vogl. „Schließlich nutzt man die Kraft-Wärme-Kopplung, um entstehende Abwärme der Stromproduktion für Fern- und Nahwärme zu verwenden. Auch beobachten wir intensiv die Möglichkeiten der künstlichen Erzeugung von Erdgas mit überschüssigem Ökostrom.“ Text: Martina Weinbacher


Nachhaltigkeit

Wien soll noch smarter werden Glaubt man dem Klimastrategen Boyd Cohen, ist Wien eine Smart City. Was verbirgt sich hinter dem Begriff, und was soll damit in Wien erreicht werden?

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er Begriff der Smart City bezieht sich auf die steigende Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Städten. Die Gestalt einer Stadt und das Leben in ihr werden nicht nur durch ihre Infrastruktur geprägt, sondern zunehmend auch durch die Verfügbarkeit und Qualität von Information. Doch nur wenn gleichzeitig auch Mensch und Umwelt in die Überlegungen einbezogen werden, entsteht eine „smart city“.

Wien auf einem Spitzenplatz Für den US-amerikanischen Klimastrategen Boyd Cohen zählt Wien zu den „smart cities“ dieser Welt. Wien belegt in seinem StädteRanking einen Platz im Spitzenfeld. Grundlage seiner Bewertung sind Wiens Spitzenplatzierungen in internationalen Vergleichen bei Innovation, Ökologie und Lebensqualität. Cohen weist auch besonders auf das Smart City Vienna Concept hin, mit dem sich Wiens StadtplanerInnen ambitionierte Ziele gesetzt haben. Das als „Smart Energy Vision 2050“ bezeichnete Leitbild sieht einen massiven Wandel in der Nutzung und Erzeugung von Energie vor. „Smart City bedeutet, eine Stadt so zu organisieren, dass sie in puncto Energieverbrauch und CO2-Ausstoß nicht mehr auf Kredit der Zukunft lebt“, erklärt Thomas Madreiter, Leiter der Magistratsabteilung 18 für Stadtentwicklung und Stadtplanung, die Stoßrichtung der Wiener Initiative. Dazu soll der Anteil erneuerbarer Energie in Wien auf 50 Prozent steigen und gleichzeitig der ProKopf-Verbrauch von Energie auf die Hälfte des aktuellen Niveaus sinken. Die Emissionen könnten so auf ein Fünftel derer des Jahres 1990 reduziert werden.

Weniger Energieaufwand „Das Smarte daran ist, dass das Ganze nicht mit sinkendem Komfort und eventuell sogar steigenden Kosten, sondern im Idealfall mit massiven

Foto: Office Le Nomade OLN

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SPECIAL

Kostenreduktionen und relevanten Komfortsteigerungen verbunden ist“, sagt Madreiter. So soll es gelingen, mit weniger Energieaufwand und vorwiegend erneuerbaren Energieressourcen guten und leistbaren Wohnraum bereitzustellen. Auch soll die „Energiearmut“ bekämpft werden. Sie ist ein Problem, das für viele Städte, die jetzt nicht handeln, in absehbarer Zeit nicht mehr zu bewältigen sein wird, glaubt er. Laut Madreiter werden uns intelligente Technologien in den eigenen vier Wänden dabei helfen, Energie zu sparen, etwa indem sie diese nur dorthin leiten, wo sie wirklich benötigt wird. Ein effizientes Energiemanagement braucht allerdings persönliche Daten, um funktionieren zu können: Wer macht in welchem Raum gerade was? Somit stellen sich auch Fragen des Datenschutzes. Vorbild könnten hier Modelle sein, die bereits aus dem Bereich E-Banking bekannt sind. „Doch dies ist mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam zu entwickeln“, meint Madreiter. „Wichtig ist, so sukzessive Vertrauen aufzubauen und nicht das Missverständnis zu befördern, Smart Citys seien eine Mischung aus Städten wie im Film ‚Blade Runner‘ oder im Buch ‚1984‘.“

Foto: Christian Fürthner

Smarte Seestadt Aspern Die Entwicklung zur Smart City ist also eine langfristige Zielsetzung. Doch schon jetzt werden Schritte in diese Richtung unternommen. ­Festgelegt sind sie etwa im Klimaschutzprogramm (KliP II), im Städtischen Energieeffizienz-Programm (SEP) oder dem Stadtentwicklungsplan. Auch die Seestadt Aspern ist Teil dieser Bemühungen. Zehn Kilometer Luftlinie vom Stephansplatz entfernt entstehen im größten Stadtentwicklungsgebiet Europas Wohneinheiten und Arbeitsplätze für 20.000 Menschen. Mit dem Technologiezentrum aspern IQ ist bereits ein erstes Gebäude fertiggestellt und setzt Maßstäbe für alle, die noch folgen werden. Es wurde nach hohen ökologischen Standards er-

Nachhaltigkeit

richtet und erzeugt mehr Energie, als es verbraucht.

City-Technologien bieten die technischen ebenso wie die ökonomischen Voraussetzungen für den Weg Wiens zur Mischmobilität. Als entscheidender wirtschaftlicher Faktor sollen sie vermehrt zum Gegenstand von Forschung und Entwicklung in der Stadt werden.

Neue Mobilitätskonzepte Energieeffizienz ist nicht nur eine Sache für Neubauten. Auch in den Gründerzeitvierteln gibt es sehr viel brachliegendes Potenzial zur Verringerung des Energieaufwands. Hochverdichtete Bauformen, die in Gründerzeitvierteln vorherrschen, brauchen prinzipiell weniger Energie als etwa freistehende Einfamilienhäuser. Durch die bereits jetzt praktizierte thermische Sanierung kann ihre Energieeffizienz deutlich verbessert werden, noch bevor Energiemanagementsysteme zum Einsatz gelangen. Die hohe Bebauungsdichte bringt den Vorteil von kurzen Wegen. Diese wiederum ermöglichen unterschiedliche Mobilitätsformen und eine Einschränkung beim motorisierten Individualverkehr. Ziel ist, den öffentlichen Verkehr in Wien auszubauen und den Anteil des motorisierten Individualverkehrs im Jahr 2050 auf 15 Prozent zu senken – das entspräche einer Halbierung. Madreiter erklärt dazu: „Es geht nicht darum, Autofahren zu verbieten, sondern der Bevölkerung die Möglichkeiten zu geben, die ihren Mobilitätsbedürfnissen entsprechen. Allein darin stecken unglaubliche Größen zur Energieeinsparung und Kostenreduktion.“ Ein Auto in Wien wird 90 Prozent seiner Zeit nicht genutzt. Würde man die Nutzung privater Pkw durch Carsharing-Angebote ersetzen, könnte man viele Stellflächen, ja teilweise sogar Fahrbahnen zu Grünflächen umbauen. Vor allem Gründerzeitgebiete würden von der Rückgewinnung öffentlichen Raums auch klimatisch profitieren: Denn Begrünung sorgt im Sommer für Kühlung. Die angestrebte Form der Mischmobilität in Wien soll durch ein Mobilitätsmanagementsystem unterstützt werden. Es ermöglicht den Menschen, eine rasche und effiziente Lösung für ihre Wegstrecken zu finden. Diese und andere Smart-

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Neue Politik und Technologie

„Wenn gleichzeitig Menschen, Informa- tionstechnologie und Umwelt in die Stadt- planung einbezogen werden, entsteht eine Smart City.“ Thomas Madreiter, Leiter MA 18, Stadtplanung

„Die Debatte über gutes Engineering hat sich verändert“, fasst der amerikanische Soziologe Richard Sennett den Widerhall der Smart-CityInitiativen zusammen. „Vor allem, weil die digitalen Technologien den Fokus auf Informationsverarbeitung gelenkt haben.“ Gleichzeitig warnt Sennett vor einer rein technikzentrierten Betrachtung: „Die Gefahr dabei ist, dass eine informationsreiche Stadt nichts dazu beiträgt, den Menschen dabei zu helfen, für sich selbst zu denken oder gut mit anderen zu kommunizieren.“ Eine Stadt bloß als ein technologisch zu bearbeitendes Problem zu betrachten reicht nicht aus, sagt auch Thomas Madreiter: „Es ist ein Riesenmissverständnis, Smart City nur als technische Herausforderung zu begreifen. Das ist die Pflicht, nicht die Kür. Es ist tatsächlich eine soziale Frage.“ Und als solche noch weitgehend unbeantwortet. Es ist allen klar, dass die Bevölkerung in die Entwicklung zur Smart City eingebunden werden muss, etwa über Bürgerbeteiligungsinitia­tiven. Aber noch weiß niemand, wie genau das gehen soll. „Doch nur wenn man mit der Bevölkerung gemeinsam her­ ausfindet, was hilfreich und machbar ist, wird man Akzeptanz erreichen“, sagt Madreiter. Akzeptanz für neue Technologien und einen bewussteren Umgang mit Energie. „Das wird man im Dialog entwickeln müssen. Aber ich bin sehr optimistisch. Da wird es zu Lösungen kommen, die in Teilen vielleicht anders aussehen, als sich das Technikfans momentan vorstellen. Wichtig ist, dass die ­Verantwortlichen mit dem Feedback der Wienerinnen und Wiener umgehen können.“ Text: Werner Sturmberger


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Nachhaltigkeit

Passivhäuser in Wien

Die Stadt Wien ist europaweit führend beim Bau von mehrgeschoßigen Passivhäusern. Derzeit gibt es in Wien 5000 Wohneinheiten in dieser Bauweise, erklärt die Wohnexpertin Michaela Trojan

Was macht Wien, um diese energie­ effiziente Bauweise zu fördern? Trojan: Ökologie ist seit Jahren ein

Ein mehrgeschoßiges

innovativen, klimarelevanten Systemen wie z.B. Fernwärme.

lung Europas. Mit den fertiggestellten bzw. derzeit in Bau befindlichen 44 Passivhausprojekten verfügt Wien bereits über rund 5000 Wohneinheiten in dieser umweltfreundlichen­ und energiesparenden Bauweise. Und die Wohn­haussanierung? Trojan: Die Modernisierung von alter Bausubstanz stellt, verglichen mit der Errichtung eines Neubaus, an sich schon eine ressourcenschonende Vorgangsweise dar. Wien bietet daher attraktive Förderanreize für Sanierungen, die 2009 im Rahmen der neuen Sanierungsverordnung noch einmal verbessert wurden. So erhalten umfassende Sanierungen, durch die eine beträchtliche Einsparung des Heizwärmebedarfs erreicht wird, höhere Fördermittel. Mit der Förderungsschiene Thewo-

„Im Neubau bildet das Passivhaus eine Möglichkeit zur Energieeinsparung.“ Michaela Trojan, Geschäftsführerin wohnfonds_wien

Passivhaus in der Aspernstraße

wichtiger Schwerpunkt im geförderten Wohnbau Wiens. So hat der wohnfonds_wien bereits im Jahr 2002 den ersten Passivhaus-Bauträgerwettbewerb im 21. Bezirk am Kammelweg durchgeführt. Mit „Eurogate“ entsteht auf den ehema­ligen Aspang-Gründen im 3. Bezirk die größte geförderte Passivhaussied­

san, der thermisch-energetischen Wohnhaussanierung, die seit dem Jahr 2000 angeboten wird, wurde nicht nur eine deutliche Senkung der CO2-Belastung, sondern auch eine Steigerung des Wohnkomforts und eine finanzielle Entlastung der Bewohnerinnen und Bewohner erreicht. Thewosan bildet auch im

kommenden Jahr den Schwerpunkt bei geförderten Sanierungen. Darüber hinaus forciert die Stadt Wien auch bei den anderen umfassenden Förderungsschienen wie der Sockelsanierung und der Totalsanierung Maßnahmen zur Energiereduktion und zum Schutz von Klima und Umwelt. So etwa durch den Einsatz von

Mit welchem Mehraufwand ist die Errichtung eines Passivhauses im Vergleich zu herkömmlicher Bau­ weise verbunden? Trojan: Die Kosten für die Errichtung eines Passivhauses sind aufgrund der gesteigerten Anforderungen an die Dichtheit der Gebäudehülle höher. Bei geförderten Passivhausbauten müssen sie im Rahmen der angemessenen Gesamtbaukosten liegen, um kostengünstige Mieten zu gewährleisten. Rechnet sich dieser Mehraufwand, und wenn ja, wie und wann? Trojan: Gerade im Hinblick auf die steigenden Energiekosten ist dieses Thema eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Bezug einer neuen Wohnung. Aus diesem Grund legen wir verstärktes Augenmerk darauf, energiesparende Wohnhausanlagen zu errichten. Im Neubau bildet das Passivhaus eine Möglichkeit zur Energieeinsparung, jedoch sollte bei jedem Neubau die Gesamtenergieeffizienz im Vordergrund stehen. D.h., auch Aspekte wie die Nutzung von Solarenergie, der Einsatz nachhaltiger Baustoffe und Brauchwasserleitungen, wassersparender Armaturen, von Energiesparlampen etc. sind zu berücksichtigen. In der Sanierung ist der Passivhausstandard wesentlich schwerer umsetzbar, sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Auch hier geht die Betrachtungsweise in Richtung der Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes. Gleichzeitig soll auch eine Anhebung des Wohnungs­standards durch Bad- und/oder Heizungseinbau, aber auch durch Balkon- und Liftzubauten erreicht werden. Interview: Johannes Mörth

Fotos: www.studiohuger.at, Wien Energie Fernwärme/Georg Baresch

Frau Trojan, welche Rolle spielt das Thema Passivhäuser in Großstädten wie Wien? Michaela Trojan: Schon allein aus Gründen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung gibt es einen­ Trend in Richtung Passivhaus. Wien ist hier Vorreiter und europaweit führend im Bereich der mehrgeschoßigen Passivhäuser. Bauten in diesem Standard spielen eine wichtige Rolle, sind aber nicht der Schlusspunkt der Entwicklung. Denn in Zukunft wird nicht nur die Bauweise, sondern auch der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes miteinbezogen werden, um die Energieeffizienz weiter zu steigern.


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Nachhaltigkeit

SPECIAL

Sozial nachhaltig wohnen

Das neue SMART-Wohnbauprogramm passt sich mit sozial nachhaltigen, flexiblen und besonders ­kosten­günstigen Kleinwohnungen gesellschaftlichen Veränderungen an

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or allem für junge Leute, AlleinerzieherInnen sowie ältere Menschen wird durch das SMARTProgramm ein attraktives, besonders preisgünstiges Angebot geschaffen. Die Mieten sind nahezu so günstig wie in Gemeindewohnungen“, sagt der Leiter der Wiener Wohnbauforschung Wolfgang Förster. Ab 2015 werden pro Jahr rund 2000 neue SMART-Wohnungen beziehbar sein. Damit soll der steigende Bedarf an kostengünstigen Kleinwohnungen gedeckt und eine zeitgemäße Ergänzung zum sozialen Wohnbau geschaffen werden. SMART-Wohnungen werden zudem in „klassische“ geförderte Neubauprojekte integriert, die auch „normale“ geförderte Wohnungen bieten. „Wir wollen damit ­erreichen, dass die gute soziale Durch­mischung, die es in Wien im Vergleich zu anderen Großstädten gibt, erhalten bleibt.“

liche Mietkosten von max. 7,50 Euro pro Quadratmeter (inkl. MwSt. und BK, exkl. Heizung und Warmwasser). Für die nächsten Jahre sind laufend neue Bauprojekte mit Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen geplant. „Der geförderte Wiener Wohnbau orientiert sich an den Wohnbedürfnissen der Bevölkerung. Als nächster Schritt werden die ersten SMART-Wohnungen evaluiert werden. Das ist Work in Progress, und die Konzepte werden sich ständig weiterentwickeln“, sagt Wolfgang Förster.

Eines der

SMART-Siegerprojekte im Sonnwendviertel

Fotos: Schreiner, Kastler, privat

Innovative Architektur für leistbare Wohnungen

Ökologisch und günstig im

„Ein Wohnhaus mit SMART-Wohnungen wird auch dem hohen Standard des geförderten Wohnbaus in Wien entsprechen und von einer innovativen Architektur geprägt sein“, erklärt Förster. Weitere Merkmale der innovativen Wohnungen sind der kompakte, flächenökonomische Grundriss sowie die große Flexibilität bei der Wohnraumgestaltung. Letztere wird durch abteilbare Zimmer und Schiebewände erreicht. Die kleineren Grundrisse werden innerhalb der Wohnhäuser durch großzügige Abstellräume und Gemeinschaftseinrichtungen, wie anmietbare Mehrzweckräume, kompensiert. Ein Grün- und Freiflächenkonzept sowie Garagenplätze ergänzen das Wohnangebot optimal.

Neben der sozialen Nachhaltigkeit fließen auch ökologische Überlegungen in die Planung der SMARTWohnbauprojekte ein. „Bewusste Heizkostenreduzierung ist da ein gutes Beispiel, da sie einerseits ökologisch wertvoll ist und andererseits auch das Wohnen billiger macht. Wir schauen dabei aber nicht nur auf den Energiestandard, sondern berücksichtigen den gesamten Lebenszyklus der Gebäude. Das beginnt beim CO2-Ausstoß, der bei der Produktion von Baumaterialien anfällt, und endet später beim Recycling“, so Förster. Die Kosten für eine SMARTWohnung belaufen sich auf Eigenmittel in Höhe von max. 60 Euro pro Quadratmeter und monat­

Betrieb – einfach smart

Wolfgang Förster, Leiter Wiener Wohnbauforschung

Die ersten SMART-Wohnungen

im Sonnwendviertel

Die Gewinner des zweiten Bauträgerwettbewerbs für das Sonnwendviertel beim neuen Hauptbahnhof Süd stehen bereits fest. Die ersten 316 SMART-Wohnungen wurden von zwei ArchitektInnen-Teams nach Vorgaben der Stadt Wien – wohnfonds_wien konzipiert und von einer Jury ausgewählt. Die SMART-Wohnungen im Sonnwendviertel zeichnen vor allem ein großzügiges Raumerlebnis sowie verschiedene Varianten bei der Raumaufteilung und Ausstattung aus. Gemeinschafts- und Freiräume, eine hohe Anzahl allgemeiner Nutzräume sowie sehr gute ökologische Standards ergänzen das attraktive Angebot. Die Realisierung der beiden Siegerprojekte von Geiswinkler & Geiswinkler und dem Achitekturbüro BKK 3 wird bei Gesamtkosten von 46,5 Millionen Euro mit 21 Millionen Euro von der Stadt Wien gefördert und voraussichtlich im November 2015 fertiggestellt. Weitere Infos und Voranmeldung unter: www.wohnservice-wien.at Text: Barbara Duras


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Nachhaltigkeit

Klima- und Umweltschutz in Wien Die Stadt Wien versucht Planung, Innovation und Beratung zum Schutz der Umwelt in eine Strategie zu integrieren

Z

um jetzigen Zeitpunkt leben 53 Prozent der Menschen in Städten. Hier werden 75 Prozent aller CO2-Emissionen in den Äther geblasen. Und der Zuzug in den urbanen Raum geht weltweit weiter. So werden auch in Wien bis 2030 an die zwei Millionen Menschen leben.

In der Großstadt ist der

Umweltschutz entscheidend Der Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung wird künftig also maßgeblich in der Großstadt entschieden. Nur wenn es im urbanen Raum gelingt, Treibhausgase und andere Umweltgifte massiv zu minimieren und umweltfreundliches Handeln in die allgemeine Tagesordnung zu integrieren, ist eine weltweite Trendumkehr möglich. Daher sind Klima- und Umweltschutz zentrale Aufgaben, die es in der modernen Stadt zu bewältigen gilt: Sie entscheiden über die Attraktivität einer Stadt für die Menschen, die in ihr leben. Gleichzeitig bestimmen sie über die zukünftige wirtschaftliche Stellung im internationalen Wettkampf.

Das Klimaschutzprogramm

der Stadt Wien

Zur Verwirklichung der Klimaschutzziele braucht es eine vernetzte Planung und gezielte Projekte. All das hat man in Wien schon früh erkannt. Bereits im November 1999 hat der Gemeinderat das Klimaschutzprogramm der Stadt Wien, KliP Wien, beschlossen. Das gebündelte Maßnahmenpaket zielt auf alle Lebensbereiche, dazu zählt etwa

Stadt Wien sinkt durch EOS um rund 40.000 Tonnen pro Jahr. Die Betriebskosten der Hauptkläranlage sinken dank der Selbstversorgung mit Energie so weit, dass sich die Klärschlammbehandlungsanlage von selbst finanziert.

Die App der 48er umweltfreundliche Energieaufbringung, energiesparendes Wohnen, Mobilität, aber auch Abfallwirtschaft und Naturschutz. Bis Ende 2011 konnten in Bezug auf das Jahr 1990 durch die Programme des KliP 3,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden werden. Das entspricht einer Reduktion von rund 21 Prozent oder von 4,1 Tonnen auf 3,2 Tonnen pro Person. 2009 wurde mit dem KliP II die Fortschreibung des Klimaschutzprogramms Wien verabschiedet. Bis 2020 sollen so weitere 4,5 Millionen Jahrestonnen an Treibhausgasen vermieden werden. Auch die volkswirtschaftlichen Vorteile, die durch den Fokus auf ökologisches Handeln entstanden sind, sollen durch KliP II ausgebaut werden. Im Zusammenhang mit KliP I wurde im Zeitraum 1999 bis 2011 ein Investitionsvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro samt dazugehörigem Wertschöpfungseffekt von rund 18,7 Milliarden Euro verwirklicht. Ebenso sicherten Umweltschutzmaßnahmen allein 2011 58.600 Arbeitsplätze.

für jeden Mist in Wien

Artenschutz Artenschutz-Lesezeichen Zum Artenschutzü b e re i n ko m m e n CITES hat die Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 mit dem Tiergarten Schönbrunn eine Lesezeichen-Serie mit den wichtigsten Informationen zu CITES produziert. Denn, so die MA 22: „Die besten Souvenirs aus dem Urlaub sind schöne Erinnerungen und Bilder in der Kamera!“ Kostenlos zu bestellen bei der MA 22: Tel. 01/40 00-73420 E-Mail: uk@m22.magwien.gv.at

Energie und Wärme aus Wiener Klärschlamm

Dass die umweltfreundliche Stadt auch in ökonomischer Hinsicht die Stadt der Zukunft ist, verdeutlicht das Projekt EOS, Energie Optimierung Schlammbehandlung, der ebswien hauptkläranlage. Die Hauptkläranlage reinigt Wiens gesamtes Abwasser. Mit dem Projekt EOS, das planmäßig 2020 in Betrieb gehen soll, wird neben der Erneuerung der ersten Stufe der bestehenden Anlage eine Klärschlammbehandlung errichtet.

Impressum: Medieninhaber: Falter Zeitschriften GmbH, Marc-Aurel-Straße 9, 1010 Wien, T: 01/536 60-0, E: service@falter.at, www.falter.at Redaktion: Fuchs & Partner Produktion, Grafik, Korrektur: Falter Verlags­ges.m.b.H. Grafik: Cornelia Gleichweit, Raphael Moser Lektorat: Wolfgang Fasching Druck: Passauer Neue Presse Druck GmbH, 94036 Passau

Mit ihr wird in der ebswien hauptkläranlage ab 2020 Klärgas erzeugt und vor Ort in einem Blockheizkraftwerk in Energie umgewandelt. Durch die Gesamtinvestition von 200 Millionen Euro (auf Preisbasis 2010) wird die Hauptkläranlage Wiens energieautark. Insgesamt entstehen aus 20 Millionen Kubikmeter Methan 78 GWh Strom und 82 GWh Wärme. Klärgas ist eine erneuerbare Energiequelle, der Ausstoß von CO2-Äquivalenten der

Nicht nur Infrastrukturprojekte wie EOS, auch die Umweltberatung der Stadt Wien ist Teil des KliP. Ein gelungenes Beispiel für die Unterstützung der Menschen beim Umweltschutz ist die 48er-App. Sie liefert alle wichtigen Informationen rund um die Abfallentsorgung in Wien: Dazu zählen etwa Infos über die Standorte öffentlicher Altstoffsammelstellen, Mistplätze, WC-Anlagen bis hin zu den Hundekotsackerlautomaten, die die App auf dem Stadtplan anzeigt.

Umweltberatung für

Wiener Unternehmen Die Wiener Unternehmen werden seit 1998 im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien professionell in Sachen Umweltschutz beraten. Ziel ist die Umsetzung umweltrelevanter Maßnahmen im Betrieb bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten. 907 Wiener Betriebe haben das Beratungsangebot des ÖkoBusinessPlan Wien seit Start des Programms genutzt und durch zahlreiche Maßnahmen insgesamt 113,6 Mio. Euro an Betriebskosten eingespart. Das unternehmerische Engagement für die Umwelt wird von der Stadt Wien mit dem Umweltpreis belohnt. Vier Preise vergibt die Stadt jährlich, entscheidend für die Preisvergabe sind Umweltrelevanz, Innovationsgrad und Zukunftsfähigkeit, auch soziale und gesellschaftliche Aspekte werden berücksichtigt. Die Einreichfrist für den Umweltpreis 2013 läuft noch bis zum 18. Jänner des kommenden Jahres. Info: www.oekobusinessplan.wien.at Text: Martina Weinbacher

DVR: 047 69 86. Diese Beilage ist eine entgeltliche Einschaltung und erscheint in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien. Alle Rechte, auch die der Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, vorbehalten. Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter www.falter.at/offenlegung/falter ständig abrufbar


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