DAS JÜDISCHE ECHO
25 JAHRE NACH 1989 Vom Aufbruch in die Freiheit zurück zu Hass und Kaltem Krieg?
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Inhalt
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Wir Zeitzeugen Von Leon Widecki und Erhard Stackl
Die Rückkehr von Krisen und Krieg 9
Vom Überleben in einer regellosen Welt Gegenwärtig sind weltweit dynamische Veränderungen von Macht und politischem Einfluss im Gang. Manche befürchten bereits die Rückkehr des Kalten Kriegs.
23 Das Ende der 89er-Idylle Die demokratische Revolution von 1989 und die dreifache Transformation der Welt seither. Von Thomas Seifert
Von Wolfgang Petritsch
28 In Putins Russland 16 Der unerreichbare Frieden Warum scheint eine Lösung des Konflikts zwischen Palästinensern und Israel aussichtslos zu sein? Ein Zeitzeuge, der viele Hintergründe selbst erkundete, beleuchtet die historischen Ursachen. Von Ari Rath
Heuer war Russlands Machthaber – Sanktionen hin, Sanktionen her – bei den Untertanen sehr populär. Wie lange noch? Von Susanne Scholl
31 Die dunkle Seite der Freiheit Nach dem Ende der Sowjetunion hofften die Tschetschenen auf eine unabhängige Republik. Eine Generation später geistern tschetschenische Krieger als islamistische Söldner durch den Nahen Osten und mischen als russische Vasallen in der Ostukraine mit. Von Tessa Szyszkowitz
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1989 plus 25: Erfahrungen und Einschätzungen 35 Die Rückkehr der Geschichte Auf Einladung des damaligen Burgtheater-Direktors Matthias Hartmann machte sich ein in Tel Aviv geborener österreichischer Schriftsteller daran, die Geschichte der Judenverfolgung und ihre Zeugen auf die Bühne zu bringen. Von Doron Rabinovici
54 Damals am Mexikoplatz Viele der jüdischen Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion bauten sich auf den Wiener Märkten oder mit einem Geschäft am Mexikoplatz eine neue Existenz auf. Als der Eiserne Vorhang fiel, ging es dort nur um eines: so lange wie möglich die Kundschaft zu halten. Von Alexia Weiss
40 1989 – 25 Jahre danach Mit dem Schriftsteller Robert Menasse sprach, anlässlich einer Europa-Ausstellung, Cathérine Hug, eine Kuratorin des Kunsthauses Zürich.
50 Fünfundzwanzig Jahre So, wie der 8. Mai 1945 keine Stunde null war, so werden wir uns auch mit den Folgen der kommunistischen Diktaturen wahrscheinlich noch lange auseinandersetzen müssen.
58 Die Demos meines Lebens In der Sowjetunion schwebte „der Staat über uns wie eine Betonplatte, niemand wusste genau, was diese Platte überhaupt in der Luft hält“, schreibt der Satiriker. Vorsicht war geboten. „Es war klar, eine falsche Bewegung, ein falsches Wort, und wir sind Ketchup.“ Von Wladimir Kaminer
Von Vladimir Vertlib
Judentum: Neubeginn und alte Gefahren 61 Deutschland: Erneuerung als Leitmotiv
71 Muslimischer Antisemitismus in Europa
Nach dem Ende des Kalten Kriegs kamen zehntausende jüdische Zuwanderer als sogenannte „Kontingentflüchtlinge“ nach Deutschland. Die wachsende Zahl der Gemeindemitglieder eröffnet auch neue Optionen für religiöse und organisatorische Vielfalt.
Seit nach dem Beginn der zweiten Intifada im Herbst 2000 in Europa Synagogen angezündet und jüdische Friedhöfe geschändet wurden, ist der muslimische Antisemitismus zu einem komplexen, zunehmend blutigen Phänomen geworden.
Von Heinz-Peter Katlewski
Von Helga Embacher
66 1989 aus der Sicht eines Rabbiners Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde den jüdischen Gemeinden Osteuropas vom Westen und von Israel bei deren Neubeginn geholfen. Von Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg
68 Spaniens Sephardim: Heimkehr nach 550 Jahren? Spaniens Regierung lancierte ein Gesetzesprojekt, das den Nachfahren der im 15. Jahrhundert vertriebenen Sephardim ab 2015 den Zugang zur spanischen (Doppel-)Staatsbürgerschaft eröffnet. Die davon Betroffenen sind noch skeptisch. Von Josef Manola
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76 Kollidierende Strategien gegen den Antisemitismus In der Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen antisemitischen Aufwallungen scheinen sich die wichtigsten Gegenstrategien – der jüdische Nationalismus und der liberale Pluralismus – zunehmend in die Quere zu kommen. Von Steven Beller
79 Pariser Ratlosigkeit Wie brachialer Judenhass muslimischer Jugendlicher das einstige Koordinatensystem der französischen Zivilgesellschaft erschütterte. Von Danny Leder
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Verdrängte Wahrheiten in der Mitte Europas 87 Judentum und Erinnerungspolitik
93 Ein Picknick und seine Folgen
Ungarns Premier Viktor Orbán sorgte mit einem „Besatzungsdenkmal“ und weiteren Projekten nationaler „Vergangenheitskontrolle“ nicht nur in der Jüdischen Gemeinde für Unmut.
Wie es 1989 an der österreichisch-ungarischen Grenze zum ersten Loch im Eisernen Vorhang kam und welche Konsequenzen die damals ausgelöste Entwicklung hatte.
Von György Dalos
Von Erhard Stackl
90 Antisemitismusproblem, ein für alle Mal gelöst?
98 Post-Jugoslawien: Zukunft ohne Vergangenheit
Sein Interesse für Ungarn, wo er vor der Ausreise nach Palästina 1943 einige Jugendjahre gelebt hatte, brachte den Autor zum Journalismus, aber oft auch in Schwierigkeiten mit den Behörden.
Kann man die Toten einfach ruhen lassen, in die gemeinsame europäische Zukunft schauen und die Zeit nachholen, in der Europa zusammenwuchs, während Jugoslawien auseinanderfiel?
Von Karl Pfeifer
Von Andrej Ivanji
Anläufe zu einer Kultur der Erinnerung 103 Erinnern für die Zukunft Sehr spät – aber doch besser als nie – setzte in Österreich eine Gedächtniskultur an die Opfer des Holocaust ein. In immer mehr Städten erinnern sogenannte Stolper- oder Gedenksteine an Juden, Roma und Sinti, Zeugen Jehovas und andere Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Von Werner Hörtner
108 Gedenkdienstpflicht Der Vater der Gedenkdienst-Idee in Österreich ist der Ansicht, dass das Projekt wieder am Ausgangspunkt angelangt ist.
111 Wiederentdeckung des vernichteten Erbes Ein weiterer Gedenkdiener erlebte im Jüdischen Zentrum von O´swie˛cim den Prozess der Wiederentdeckung einer vernichteten Vergangenheit. Von Daniel Haim
114 Ein Besuch ist nicht möglich … Für viele Roma und Sinti hörten Verfolgung und Diskriminierung, zur Schande Europas, nach 1989 nicht auf. Auch der an ihnen verübte Massenmord in der NS-Zeit wird nicht allgemein anerkannt. Eine Dokumentation des tausendfachen Todes in einem „Zigeunerlager“. Von Gerhard Baumgartner
Von Andreas Maislinger
117 Mehr als Erinnerung 110 Vom jüdischen Leben in Lettland Seit Februar 2014 ist ein erster österreichischer Gedenkdiener in Riga eingesetzt. Er berichtet über seine Eindrücke aus dem Baltikum.
Das neue Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau Von Joana Radzyner
Von Fabian Hilpert
121 Umzug aus dem Zoo in den Dschungel Eine US-Historikerin, die nach 1989 in Polen und Tschechien lebte, beschreibt die anhaltenden Nachwirkungen des Totalitarismus. Von Marci Shore
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Versunkene Welten, verpasste Chancen 127 Macht der Bilder – Macht der Medien
136 Lesen, um Europa zu verstehen
In den Jahren vor 1989 tobte zwischen Ost und West eine mediale Schlacht. „Westorientierte“ Medien unterstützten den Prozess der Demokratisierung, die „östlichen“ die Sicht des Kremls – ähnlich wie jetzt zur Ukraine.
Jahrelang war der Wieser Verlag die Drehscheibe der Vermittlung slowenischer Literatur und auch jener der südosteuropäischen Peripherie. Die Idee: Europa verstehen heißt Europa erlesen. Aber mangels öffentlicher Wahrnehmung und ausreichender Unterstützung gibt der Verlagsgründer dem Projekt nur noch geringe Chancen.
Von Rubina Möhring
Von Lojze Wieser
132 Der letzte Foliant Ein aus der Ostslowakei stammender kanadischer Fotokünstler fand in der alten Heimat Ruinen und Buchreste der vernichteten jüdischen Gemeinden. Die mit seinen berührenden Bildern gestaltete Ausstellung „Last Folio“ geht seit Jahren um die Welt.
140 Jüdisches Berlin: Von Retuschen und Leerstellen
Von Yuri Dojc (Fotos)
Nostalgie ist die Sehnsucht nach einem Ort oder einer Zeit, die es nicht mehr gibt oder in der ersehnten Form nie gegeben hat. Am Beispiel der Neuen Synagoge Berlin schreibt eine HarvardProfessorin über wahre und falsche Erinnerungen. Von Svetlana Boym
147 Biografien der Autorinnen und Autoren
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25 JAHRE NACH 1989 Vom Aufbruch in die Freiheit zurück zu Hass und Kaltem Krieg?
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ZUR COVER-ILLUSTRATION Das Cover der Ausgabe 63 „25 Jahre nach 1989“ wurde vom chilenischen Illustrator Cristóbal Schmal gestaltet. Cristóbal Schmal wurde 1977 in Chile geboren. Nach Abschluss seines Studiums zog er 2001 nach Barcelona, wo er sechs Jahre lang für verschiedene Designstudios arbeitete. Seit 2008 lebt Cristóbal Schmal in Berlin und arbeitet als freischaffender Illustrator. www.artnomono.com
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Vorworte
Wir Zeitzeugen Das „Jüdische Echo“ hat einen neuen Chefredakteur. Mit Erhard Stackl übernimmt ein besonders renommierter Journalist die redaktionelle Verantwortung. Der oftmalig Ausgezeichnete war Gründungsmitglied beim „trend“ und Leon Widecki Obmann stellvertretender Chefredakteur beim „profil“. Ab 1991 beim „Standard“, zuletzt als Chef vom Dienst. Seit 2010 freier Autor und Journalist, u. a. für „The New York Times“. Er ist im Vorstand des Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich. Mit dieser Ausgabe, sie ist dem Thema „25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs“ gewidmet, hat Erhard Stackl seine exzellenten Kontakte in alle Welt erstmalig für das „Jüdische Echo“ genutzt. Churchill verwendete den Begriff „Iron Curtain“ in einem Telegramm an Präsident Truman am 12. Mai 1945, später öffentlich bei einer Rede am 5. März 1946 im Westminster College in Fulton, Missouri. Von der Ostsee bis zum Mittelmeer habe sich ein „Eiserner Vorhang“ auf Europa herabgesenkt, hinter dem Hauptstädte wie Warschau, Berlin, Prag, Budapest oder Sofia nun unter sowjetischem Einfluss stünden. Den Anfang vom Ende dieser Trennung Europas haben die meisten Leserinnen und Leser des „Jüdischen Echos“ live erlebt: Die symbolische Öffnung eines Grenztors zwischen Österreich und Ungarn beim „Paneuropäischen Picknick“ am 19. August 1989 gilt heute als erste Lücke im Eisernen Vorhang. Unvergessen auch die aufregenden Reportagen vom Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989. In den 25 Jahren, die seither vergangen sind, hat sich Europa so dramatisch verändert, wie das – in Friedenszeiten – nie zuvor der Fall war. Vol. 63: 25 Jahre nach 1989
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Ein Blick auf die Welt 25 Jahre nach 1989 hätte noch vor kurzem das Positive betont: das Leben ohne Angst vor einem Atomkrieg. Die begeistert begrüßte Freiheit der Menschen im Ostblock. Der dort ungehinderte Neuanfang für religiErhard Stackl Chefredakteur öse und andere Minderheiten. Wer den Epochenbruch von 1989 nicht naiv beurteilte, konnte auch sehen, dass sich manche weniger für freie Wahlen als für die größere Wahlfreiheit im Supermarkt interessierten. Und dass der verschärfte globale Wettbewerb mit seinen Wirtschaftskrisen zur Rückkehr überwunden geglaubter Hass-Ideologien beitrug. Doch das Ausmaß der Krisen, die sich 2014 ausbreiteten oder verschärften, hatte niemand erwartet. Zwei Jahrzehnte nach dem Zerfall Jugoslawiens gab es in Europa wieder einen kriegerischen Konflikt. Und die Rolle, die Russland in der Ukraine spielt, umgibt der Eishauch des Kalten Kriegs. Der Nahe Osten, wo eben noch Grenzen galten, die zum Teil vor hundert Jahren gezogen wurden, ist gewaltsam in Bewegung geraten. Scheinbar aus dem Nichts erfasste eine neue Dimension des Terrors den Irak und auch Syrien, wo der Bürgerkrieg zu bisher 200.000 Toten und Millionen Flüchtlingen führte. Der Gazakrieg, durch Gewalttaten der Hamas provoziert, führte über das Leid für Israelis und Palästinenser hinaus zu beispiellosen Reaktionen. Es kam zu großen, meist von Muslimen geführten Demonstrationen, in denen Israelis, ja Juden überhaupt der Tod gewünscht wurde. Und das nicht nur in London oder Paris, wo sich solche Ausbrüche schon länger ankündigten, sondern auch in Österreich. Am 25. August brachte der Wiener „Kurier“ einen Appell der jüdischen Gemeinde 7
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Unser neuer Chefredakteur hat namhafte Persönlichkeiten aus mehreren Bereichen und Ländern eingeladen, ihre Erfahrungen und Perspektiven zu diesem jüngsten Abschnitt unserer Zeitgeschichte zu Papier zu bringen. Es versteht sich von selbst, dass dabei jüdischen Aspekten viel Platz eingeräumt wird. Mein Dank fürs Zustandekommen dieser Ausgabe geht auch heuer wieder an unsere Organisationsleiterin Susanne Trauneck, den Falter Verlag und an alle Partner für ihre Förderungen und Ankäufe. Besonderen Dank auch allen Inserenten, deren Botschaften in diesem hochwertigen Umfeld besonders nachhaltig wirken. Es erwarten Sie viele interessante und erkenntnisreiche Stunden mit Ihrem „Jüdischen Echo“. 2
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als Schlagzeile: „Politik muss etwas gegen Antisemitismus tun“. Wer hätte so etwas im 21. Jahrhundert für möglich gehalten? Im „Jüdischen Echo“ versuchen wir, Antworten zu finden. Aus den Perspektiven von Wissenschaft und Publizistik, Kunst und Literatur. Es ist dies die erste Ausgabe, die ich redaktionell gestalten darf. Ich bin mit dem „Jüdischen Echo“ aber schon seit jenen Jahren verbunden, als diese Zeitschrift noch ihr Gründer leitete: Leon Zelman seligen Angedenkens. Von ihm habe ich gelernt, dass man in einer sich verdüsternden Welt nicht klagend auf bessere Zeiten hoffen soll, sondern engagiert für ein besseres Morgen arbeiten muss. 2
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Impressum Medieninhaber (Verleger), Herausgeber: Verein zur Herausgabe der Zeitschrift „Das Jüdische Echo“. Zweck: Historisch-kritische Aufarbeitung des österreichisch-jüdischen Geisteslebens sowie die Darstellung aktueller Strömungen zur Förderung demokratischer Kultur. Obmann: Mag. Leon Widecki; Schriftführer: Peter Schwarz; Kassier: Norbert Gang. Sitz: 1010 Wien, Judenplatz 8, Tel. 0043/1/535 04 31-500, Fax 0043/1/535 04 31-503, E-Mail: office@juedischesecho.at, www.juedischesecho.at, www.facebook.com/DasJuedischeEcho Chefredakteur: Erhard Stackl. Projektkoordination: Mag. Susanne Trauneck. Mitarbeit: Irina Abajew. Lektorat: Helmut Gutbrunner. Korrektur: Patrick Sabbagh, Rainer Sigl. Übersetzungen: Erhard Stackl. Bildredaktion: Ioulia Kondratovitch. Coverillustration: Cristóbal Schmal. Grafik: Lisa Elena Hampel, Dirk Merbach. Layout: Claudia Fritzenwanker. Produktion: Susanne Schwameis. Gesamtherstellung: Falter Verlagsgesellschaft m.b.H. Druck: Gedruckt in der EU
Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und/oder des Herausgebervereins wider.
ISBN 978-3-85439-519-5 Vertrieb: Falter Verlagsgesellschaft m.b.H., Marc-Aurel-Straße 9, 1011 Wien Tel. 0043/1/536 60, Fax 0043/1/536 60-935, E-Mail: service@falter.at www.faltershop.at
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