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Geheime Pfade

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G E H E I M E P FA D E Durchhäuser, Hinterhöfe und versteckte Gassln in Wien GABRIELE HASMANN (TEXT)

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CHARLOT TE SCHWARZ (FOTO)


GABRIELE HASMANN (TEXT) CHARLOT TE SCHWARZ (FOTO)

G E H E I M E P FA D E Durchhäuser, Hinterhöfe und versteckte Gassln in Wien

F A LT E R   V E R L A G


I N H A LT V O R W O R T. . . . . . . . . . . . . . . . I N N E R E S TA D T . . . . . . . . . . .

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L E O P O L D S TA D T . . . . . . . . .

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L A N D S T R A S S E . . . . . . . . . .

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W I E D E N. . . . . . . . . . . . . . . .

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M A R G A R E T E N. . . . . . . . . . .

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M A R I A H I L F . . . . . . . . . . . . .

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N E U B A U . . . . . . . . . . . . . . .

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J O S E F S TA D T. . . . . . . . . . . .

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A L S E R G R U N D. . . . . . . . . . . . 2 2 9 R E G I S T E R. . . . . . . . . . . . . . . 2 3 9 A U T O R I N N E N . . . . . . . . . . . . 24 6

Inhalt  5


VORWORT Um eines Verses willen muß man viele Städte sehen, Menschen und Dinge. Wer viel geben will, muß viel empfangen habe. R AINER MARIA RILKE

Bei Durchhäusern oder „freiwilligen Durchgängen“ handelt es sich um Bauwerke, die sich zwischen zwei parallel verlaufenden Straßen befinden und von beiden Seiten her betreten werden können. Sie stellen sowohl eine historische wie auch architektonische Besonderheit dar, sind vielfach mit beschaulichen Innenhöfen versehen und werden von den Bürgern gerne als Abkürzungen genutzt. Es handelt sich dabei um touristisch bis heute kaum erschlossene Schleichwege durch Wien und daher gewissermaßen um echte Geheimtipps. Entstanden sind die Durchhäuser zu Beginn des 19. Jahrhunderts bei der Neuparzellierung der Stadt, entlang alter Fußwege durch ehemalige Gärten, wobei stets zwei parallele Straßenzüge verbunden wurden. Ursprünglich dienten sie nur den Hausbewohnern als Durchgänge, doch schon bald beschlossen diese, sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit „Abschneider“ für die Allgemeinheit zu schaffen. Die Areale im Inneren, häufig liebevoll gepflegte kleine Grünoasen abseits von Lärm, Hektik und Trubel, dienen den Hausbewohnern als Erholungsraum und Spielplatz für die Kinder. Einst stellten sie als Kommunikationszentrale den Lebensmittelpunkt der Mieter dar, die sich hier trafen, um Neuigkeiten auszutauschen, Klatsch zu verbreiten und ihre Wäsche aufzuhängen. Der Hofbrunnen diente dabei als gesellschaftlicher „Hotspot“ der Wohngemeinschaften, bis er von der Bassena (von franz. bassin = Wasserbecken) am Hausflur abgelöst wurde.

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Mit steigender Bekanntheit dieser idyllischen Plätzchen hinter den Hausfassaden siedelten sich hier im Lauf der Zeit Geschäfte sowie Cafés oder andere Lokale mit Schanigärten an. Besonders interessant für Gäste der Stadt ist die Pawlatsche (von tschech. pavlač = schmale, offene Hausgänge) – ein Begriff, der für die umlaufenden Laubengänge der Innenhöfe benutzt wird. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt in den betreffenden Häusern ausschließlich über diese Pawlatschen, die über Außentreppen erreicht werden. Mittlerweile begeben sich Touristen bereits etwas häufiger als früher auf die Suche nach den versteckten Durchgängen und Innenhöfen hinter den Kulissen der Donaumetropole. Sie erleben dabei echtes Altstadtflair und werden ins Wien der vergangenen Jahrhunderte zurückversetzt. Dieselbe Wirkung haben die kleinen verwinkelten Gassln (typisch wienerische Bezeichnung für kurze, schmale Gassen), die Passanten durch den Teil der City führen, der bereits im Mittelalter existiert hat. Sie vermitteln genau die Atmosphäre, die einst im Kern einer größeren Ansiedlung herrschte, auf welchen die Menschen – verhärmt von schwerer Arbeit, geknechtet von nagender Armut, gezeichnet von tödlichen Krankheiten und demoralisiert von blutigen Schlachten – sich durch die Stadt bewegten und im täglichen Kampf ums Überleben den Mut nicht verloren. Die Kombination von versteckten Durchhäusern, charmanten Hinterhöfen und malerischen Gassln macht einen großen Teil des Zaubers von Wien aus, der weit über die Grenzen des Landes, ja sogar des Kontinents bekannt ist. Beim Erkunden dieser verborgenen Kleinode in den diversen Grätzln (typisch wienerische Bezeichnung für eine kleine städtische Einheit, von mittelhochdeutsch gereiz = Umkreis) begibt man sich in eine Art Paralleluniversum zur pulsierenden Großstadt, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Aus Liebe zu Wien und vor allem Begeisterung für dessen versteckte Seite ist das vorliegende Buch entstanden. Es soll ei-

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nerseits die Einwohner an die vielen grünen Ruheoasen inmitten von Beton, Steinen und Asphalt erinnern, wo man sich bei schönem Wetter in den Schanigärten kleiner Lokale bei Kaffee und Kuchen vom Großstadttrubel erholen kann. Wo man umgeben ist von Bäumen, Topfpflanzen und Blumen und nichts hört, außer das leise Klappern von Geschirr, Gemurmel der anderen Gäste, Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen. Andererseits kann das Buch Besuchern der Stadt als Lagebeschreibung mit einem Verzeichnis der schönsten Durchhäuser, Hinterhöfe und Gassln dienen, die sie vielleicht während ihres Aufenthalts in Wien besuchen möchten. Lust auf das Erkunden der idyllischen Abkürzungen und Farbtupfen mitten im Grau der City machen hoffentlich unsere Fotos und Texte, die das Auge erfreuen und geschichtliche Hintergrundinformationen liefern. Es wurde zudem Wert darauf gelegt, in den Beschreibungen nicht nur „Lexikon-Fakten“ zu verarbeiten, sondern auch von menschlichen Schicksalen zu berichten und mit Legenden, Anekdoten und Histörchen den jeweiligen Zeitgeist zu vermitteln. Zur Info: In den beschriebenen Grätzln sind nur die Gassln erwähnt, in denen auch fotografiert wurde, wozu also Bilder existieren. Zuletzt noch die Bitte an den Leser, eventuell vorhandene historische Unschärfen zu entschuldigen – das vorliegende Buch ist zwar sorgfältig recherchiert, aber dennoch eher lockere Unterhaltungslektüre als schwere Fachliteratur. Bleibt nur noch, Ihnen viel Spaß beim Entdecken der „versteckten Seite Wiens“ zu wünschen! Herzlichst, Gabriele Hasmann und Charlotte Schwarz

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I N N E N S TA D T G A S S L N I I S I N G E R S T R A S S E → S T E P H A N S P L AT Z , W O L L Z E I L E → S T E P H A N S P L AT Z B Z W . B Ä C K E R S TA S S E , E S S I G G A S S E

In dem Grätzl liegen verschiedene kleine, ebenfalls noch aus dem Mittelalter stammende gepflasterte Gassln sowie schmale Wege und „Abschneider“ durch die Innenstadt. Es handelt sich um einen der ältesten Teile von Wien, in dem sich einst die Menschen vor allem sonntags auf dem Weg zum Gottesdienst im Stephansdom trafen und wo sie nach der Heiligen Messe noch beisammenstanden, plauderten, lachten und musizierten. Auf dem Areal zwischen der Singerstraße und dem Stephansdom sowie der Wollzeile und der Bäckerstraße befinden sich zahlreiche interessante Bauwerke mit entzückenden Innenhöfen und Pawlatschen, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Allerdings waren einige Wege in diesem Viertel auch sogenannte „Armesündergässlein“, durch die in früheren Zeiten Verbrecher auf ihrem Weg zur Hinrichtungsstätte geführt wurden. An Tagen einer öffentlichen Exekution versammelte sich die Bevölkerung schon früh beim Galgen oder Schafott, in freudiger Erwartung des öffentlichen Spektakels. Die sensationslüsternen Wiener gruppierten sich und standen gesellig mit Bekannten und Nachbarn zusammen, tratschten, lachten und hielten dabei Ausschau nach dem Delinquenten. Die Wartezeit wurde den Schaulustigen mit kleinen Snacks wie Arme-Sünder-Würstel und Galgenbier versüßt, dazwischen verkauften Frauen aus der Unterschicht Abschriften des Todesurteils an das Publikum als Erinnerung an das aufregende Erlebnis. Die Singerstraße hieß im 13. Jahrhundert „Sunchingerstraße“, wobei sich der Name vermutlich von der in Wien bekannten Bürger- oder Ritterfamilie Sünchinger ableitete, trug im Laufe

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Liebevoll begrĂźnter Hof mit Blick auf den Gastgarten der Teehandlung


der Jahrhunderte aber auch noch andere Bezeichnungen. Sie mündete bis 1866 direkt in die Kärntner Straße, da der Stockim-Eisen-Platz bis dahin kleiner war beziehungsweise die auf dem Grundstück gelegenen kleinen Häuschen um ein beträchtliches Stück weiter nach Norden vorgebaut waren. Die Singerstraße besitzt noch heute eine bedeutende Anzahl alter Gebäude. Woher die Blutgasse ihren Namen hat, ist nicht belegt. Eine Legende besagt, dass im Jahr 1312, während der Auflösung des Templerordens, zahlreiche Ritter in der Gasse ermordet wurden. Andere Quellen berichten über Schlachthäuser in der Gegend. Im Jahre 1547 taucht erstmals der Name „Plutgessel“ auf, damit wurde allerdings die heutige Domgasse bezeichnet. Im 14. Jahrhundert hieß die Blutgasse allerdings „Kothgässel“ (damals gab es an einigen Häusern sogenannten Toilettenerker an der Hauswand, wobei die Exkremente direkt auf die Straße oder in den Hof fielen), danach „Kergässel“. Die Kumpfgasse, im Jahr 1314 erwähnt als „Champflucken“, bestand bereits vor der Stadterweiterung um 1200. Ihr Name setzt sich zusammen aus „Kumpf“, einem Walktrog der Wollweber und Tuchmacher, sowie „Lücke“ als Ausdruck für Vorstadtgassl. Im Jahr 1302 befand sich hier auch ein Ramhof. Von der Kumpfgasse gelangt man über eine Stiege in die Grünangergasse, die den Niveauunterschied der beiden Straßenzüge ausgleicht. Hier befindet sich ein öffentlicher Park mit Stein­ skulpturen. Der Name der Grünangergasse stammt von dem grünen Anger (= Gemeinschaftswiese der Wiener Bürger) und ist erstmals im 14. Jahrhundert belegt. Ursprünglich befanden sich auf dem Areal Weide- und Grünflächen. Die Verbauung setzte erst im 18. Jahrhundert ein, in dieser Zeit entstand auch die Sackgasse

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Zugang von der Grünangergasse über den öffentlichen Park mit Steinskulpturen

zwischen den Häusern Nr. 8 und 10, die in einen grünen Innenhof führt. Die Domgasse, die früher Namen wie „Plutgessel“ oder „Hintere Schulerstraße“ trug, ist seit 1862 nach dem Stephansdom benannt. Ein Hausschild am Haus Nr. 8 führte 1683 zur Bezeichnung „Gässel beim roten Kreuz“. Erwähnenswerte Adressen zwischen Singerstraße und Stephansplatz: Deutschordenshaus (Singerstraße 7/Blutgasse 4 → Stephansplatz 4) Dieses Durchhaus mit zwei idyllischen Innenhöfen entstand

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in die Kumpfgasse

1667 und ist heute Sitz der Hochmeister des römisch-katholischen Deutschen Ordens, der sich bereits um 1222 an der heutigen Stelle ansiedelte. Zur Habsburgerzeit bestand die Führungsebene des Ritterbündnisses stets aus den Erzherzögen der Familie. Das Gebäudeportal und der dahinter liegende Gang bilden den Eingangsbereich zum Gotteshaus der Vereinigung. Von einer Vorgängerkirche der frommen Mitglieder aus dem 13. Jahrhundert ist bis heute der Kirchturm erhalten. In einer der Wohnungen des Deutschordenshauses lebte einige Wochen lang der 25-jährige Wolfgang Amadeus Mozart und wurde hier im Mai 1781 mit dem legendären Fußtritt des fürsterzbischöflichen Oberstküchenmeisters Karl Graf Arco wieder hinausbefördert. Von 1863 bis 1865 quartierte sich Johannes Brahms im

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obersten Stockwerk ein. Im Jahr 1903 wurden Grabplatten in die Mauern eingelassen. Heute befinden sich in dem Gebäude unter anderem ein Gäs­tehaus, das Zentralarchiv und die Schatzkammer des Ordens. Über den Stephansplatz 4 gelangt man durch die Einfahrt eines hier ansässigen bekannten Teehauses in den zweiten Hof des Deutschordenshauses. Fähnrichhof (Singerstraße 9‒11/Blutgasse 5‒9) Die Fundamente dieses riesigen Gebäudekomplexes des Kleinen und Großen Fähnrichhofs stammen im Kern aus dem 13. Jahrhundert. Die Anlage bestand bereits im 16. Jahrhundert aus mehreren Häusern und gehörte einst zum angrenzenden Nikolaikloster. Seinen Namen verdankt das Bauwerk einer Bürgerkompagnie, deren Mitglieder sich hier im 17. Jahrhundert regelmäßig mit ihren Fahnen versammelten. Über verschachtelte Höfe mit Pawlatschen, Treppen und Gassln (etwa Grünangergasse zwischen Nr. 6 und 8) gelangte man in einen großen Innenhof mit einer prächtigen, etwa 250 Jahre alten Platane. Im dicken Stamm des Baums befindet sich ein Teil des Gitters vom 1732 aufgelassenen Friedhof beim Stephansdom. Die Häuser auf dem Areal stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im Fähnrichhof soll einer Legende nach der Templerorden im 13. Jahrhundert sein Hauptquartier bezogen haben. Es handelte sich dabei um eine von 1118 bis 1312 bestehende Gemeinschaft von adeligen Männern, welche die Ideale des Rittertums mit dem christlichen Glauben vereinten. Einige Templer wurden nach der Auflösung des Ordens durch Papst Clemens V. verfolgt, zum Kampf auf Leben und Tod herausgefordert oder hingerichtet. Eine solche Auseinandersetzung soll vor dem Fähnrichhof stattgefunden haben, das Blut der getöteten Männer die Gasse entlanggeflossen sein.

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Blutgasse 3: romantischer Innenhof mit Pawlatschen


Der barocke Pawlatschenhof des Neuberger Hofs stellt auch den Zugang zur

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kaufte die Stadt Wien den bereits stark sanierungsbedürftigen Wohnkomplex und ließ ihn neu gestalten. Der Kleine Fähnrichhof besitzt in der Singerstraße einen auf Konsolen über dem Erdgeschoß liegenden Renaissanceerker und hübsche, teilweise geschwungene Fensterbekrönungen mit zarter Barockornamentik. Anfang des 19. Jahrhunderts logierte im Großen Fähnrichhof der populäre Komponist Wenzel Müller. Palais Neupauer-Breuner (Singerstraße 16) Im Jahr 1715 erwarb der Stadtoberkämmerer Johann Christian Neupauer von den Nachfahren und Erben des Grafen Souches

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„Geheime Pfade“ führt zu verborgenen Kleinoden in Wien, zu Durchhäusern, versteckten Innenhöfen und malerischen Gassln. Durchhäuser sind eine historische wie auch architektonische Besonderheit. Die zwischen zwei parallel verlaufenden Straßen liegenden Bauwerke werden von den Bewohnern gerne als Schleichwege benutzt. Bis heute touristisch kaum erschlossen, sind sie immer noch Geheimtipps. In den verwinkelten, bereits im Mittelalter existierenden Gassln wird für den Stadtflaneur das Flair längst vergangener Tage lebendig. Wie bezaubernd die Kombination von Durchhäusern, Innenhöfen und kleinen Gassln ist, zeigen die Fotos im Buch. Sie wollen Lust auf das Erkunden dieser idyllischen Flecken in der Großstadt machen.

ISBN 978-3-85439-639-0 www.falter.at


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