4,80 €
2/2022
Österreich 5,50 € | Schweiz 9,60 sfr | BeNeLux 5,70 € | Italien 6,50 € | Spanien 6,50 € | Portugal (cont.) 6,50 € | Slowenien 6,50 € | Slowakei 6,50 €
KOMFORT | SICHERHEIT | ENERGIESPAREN
4 GROSSE VERGLEICHE
26 Thermostate, 31 Stromspeicher, 11 Schließsysteme, 30 Wallboxen
4 SMARTE TESTS • Motoröffner für Gardinen und Vorhänge • Intelligente Thermostate • Akku-Tischleuchten • Dachfenster-Steuerung
PV-Stromspeicher mieten Gleich einen Stromspeicher kaufen? Es gibt auch andere Möglichkeiten.
2 Reportagen • Familie Anzi verbraucht möglichst viel Sonnenstrom selbst. • Schweizer Familie realisiert sich ihr Traum-Smart-Home.
WWW.SMARTLIVE.DE
Die smarte Haustür der Zukunft kommt ganz ohne Schlüssel aus. Seite 7
#smartertogether Busch-SmartTouch® 10“
Die Attraktion für Dein Zuhause_ Busch-SmartTouch® 10” setzt neue Maßstäbe für innovative Technik und elegantes Design – in attraktiver Vielfalt mit schwarzem oder weißem Glas. Das hochauflösende 10-Zoll-Panel bietet intuitive Touch-Bedienelemente zur kinderleichten Steuerung von Licht, Jalousien, Heizung und vielem mehr. Samt perfekt integrierter Türkommunikation Busch-Welcome®. Einfach smarter – für maximalen Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. busch-jager.de
2022
Chip, Chip, hurra ... LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, ... alles wird besser, alles wird wunderbar. Wenn ich nun mit einem Stück Kohle den sprichwörtlichen Teufel an die Wand malen würde – schwarzmalen sozusagen, müsste ich Ihnen erzählen, dass wir am Anfang einer Krise stehen. Das Statistische Bundesamt vermeldet am 24. Oktober neben einer Inflationsrate von 10,0 Prozent eine Steigerung bei den Energie-Verbraucherpreisen von 43,9 Prozent. Wer bei letzterem Wert dran denkt, sich schnell PV-Module aufs Dach, einen Stromspeicher in den Keller und eine Wärmepumpe daneben zu stellen, tut genau das Richtige. Wer nun aber zum Hörer greift und den Solarteur oder Elektriker seines Vertrauens anruft, wird meist schlechte Nachrichten erhalten. Der Markt wirkt leergefegt, die Lieferzeiten jenseits von Gut und Böse. Das Problem heißt hauptsächlich: Halbleiter- oder Chipmangel. Selbst smarte Thermostate, mit denen Heizkosten gedrückt werden können, sind betroffen. Über die Automobil-Industrie reden wir gar nicht erst. Jetzt lege ich das Stück Kohle aus der Hand. So geht der bekannte Chip-Hersteller Intel beispielsweise davon aus, dass es schon 2023 wieder genug Chips geben wird. Ein IT-Marktforscher wird von einer Zeitung mit den Worten zitiert: „Deshalb werden wir wahrscheinlich 2023 oder 2024 Überkapazitäten haben.“ Grund sei, die Branche habe seit den ersten Anzeichen der Engpässe zu Beginn der Corona-Pandemie in neue Fabriken investiert. Also doch ... alles wird besser, alles wird wunderbar? Das muss die Zukunft zeigen. Sollte der chinesische Drache nach Taiwan greifen, müssten die positiven Prognosen neu gedacht werden. Bleiben Sie uns gewogen. Ihr Carsten Steinke Chefredakteur
„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz schenkt seinen Bewohnern ein unnachahmliches Raumklima, eine Quelle der Kraft, und einen Ort, an den man sich sicher und geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de
inhalt
2/2022 Titelfotos: Somfy, Maco
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SMART NEWS 06
newsticker: Aktuelles rund ums Smart Home
SMART HOME 08 22
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Wallboxcehnen vergli
einfach leben: Die Schweizer Familie Zollinger hat sich ihr Smart Home realisiert. knx vorurteile: KNX ist teuer und kompliziert?! WIr sind den Vorurteilen auf den Grund gegangen. it matters: Ein kleiner Aufschlag für den Überstandard Matter. Aber die Hoffnung bleibt. vorhang auf: Im Hands-on-Test: Drei smarte Motoröffner für Gardinen und Vorhänge erleuchtet: Wir haben sechs smarte Akku-Tischleuchten für Sie getestet.
Smart e Hom
14 SMART ENERGY
Fotos: Fronius, Mercedes-Benz, Senec, Berti Kolbow-Lehradt
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sonnenenergie: So viel wie möglich selbst produzierten Strom selbst verbrauchen. Wir zeigen die Lösung der Familie Anzi. abgefüllt: Mit den Elektroautos kommen die Wallboxen. Wir haben 30 Wallboxen verglichen. feuer unterm dach: Wallboxen können brennen. Das sollten Hausbesitzer beachten. gespeichert: Wer heute auf Photovoltaik setzt, kommt um einen Stromspeicher nicht herum. Wir haben 31 Stromspeicher verglichen. miet, miet: Eine Photovoltaik-Anlage mieten statt kaufen und dazu sich noch um nichts mehr kümmern müssen.
r e h c i e p s m o Str h c i e l g r e V m i SMART DEVICES 34
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smart rein: Öffnen Sie die Haustür smart. Mit Sicherheit. WIr haben 11 smarte Schließsysteme verglichen. dachfenster: Diese Lösung macht Velux IntegraFenster smart. Wir haben „Velux active“ getestet.
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SMART HEAT 44
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warm gespart: Smarte Thermostate sparen Heizkosten und bringen Komfort. Wir haben acht davon getestet und vergleichen 26. pv und wärme: Wie „anschlussfreudig“ kann eine Wärmepumpe sein?
smarteretest Gerät SHOWROOMS & EXPERTEN
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smart-home-profis: Regionale Fachbetriebe präsentieren sich und ihre Showrooms
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ANSCHRIFTEN IMPRESSUM GLOSSE
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SMART NEWS
newsticker AN DER TÜR
ENERGIESPAREN
IM FLOW
PEAKnx, Hersteller von Lösungen für Haus- und Gebäudeautomatisierungen aus Darmstadt, erweitert die Funktionen seiner KNX-Visualisierung YOUVI. Das Update auf Version 4.3 ermöglicht die Kommunikation mit der Türstation über die KNX-Visualisierung. Die PEAKnx Bedienpanels können so als Gegensprechstelle im Haus eingesetzt werden. Eingebunden werden können alle SIP-fähigen Türstationen zum Beispiel von Herstellern wie Agfeo, Doorbird, Wantec oder 2N inklusive Videoübertragung. Wenn es an der Tür klingelt, können Nutzer direkt auf dem Touchpanel sehen, wer vor der Tür steht.
Hohe Kosten für Strom und Heizwärme rücken das Energiesparen im Alltag stärker in den Fokus. Auch im Kleinen verbergen sich Möglichkeiten im Haushalt, die sich bei wenig Aufwand übers Jahr zu nennenswerten Beträgen addieren können. Bewegungsmelder beispielsweise sorgen dafür, dass Licht nur dann eingeschaltet wird, wenn sich jemand im jeweiligen Raum aufhält. Sie sind ebenso für innen wie außen geeignet. Um Heizkosten zu verringern, können digitale Uhrenthermostate von Theben nachgerüstet werden. Eine Absenkung um nur ein Grad Celsius spart bis zu sechs Prozent Energie.
Die All-in-one-Energiemanagement-Lösung für das Einfamilienhaus von Hager heißt flow und besteht aus drei optimal aufeinander abgestimmten Komponenten: Energiespeicher, Energiemanager und E-Ladestation witty solar. Die Ladestation witty solar macht Elektromobilität besonders effizient. Flow lädt das Fahrzeug mit überschüssiger Energie aus der Solaranlage oder der Reserve aus dem Energiespeicher. Dank dynamischer Phasenumschaltung wählt die Ladestation automatisch je nach Verfügbarkeit zwischen ein- oder dreiphasigem Strom und macht so einen Zukauf von Netzstrom fast überflüssig.
EINS
GANZ OHNE SERVER
Gira One bietet alle Grundfunktionen eines Smart Homes: Beschattung, Licht, Sicherheit und Türkommunikation. Ebenfalls können Sonos Musikboxen selbstständig über die Gira Smart Home App hinzufügen und so direkt die eigene Musik abspielen. Das kann der Gira One auch: Vollautomatisches, bedarfsgerechtes Heizen oder Kühlen trägt zum Energiesparen bei. Die smarte Heizungssteuerung erkennt, wenn Fenster länger als bei einer normalen Lüftung geöffnet sind und fährt dann automatisch herunter. Dabei kommuniziert das System vollkommen sicher – denn Gira One basiert auf dem weltweit bewährten und zertifizierten Smart-Home-Standard KNX. Die Installation durch den Elektromeister erfolgt schnell und rentabel, für den Nutzer ist die Bedienung des Systems überaus einfach und intuitiv.
Jung Home „smartifiziert“ Gebäude vollständig, in Teilen oder auch schrittweise – ohne Server, ohne Internet. Von der Steckdose mit Energiemessfunktion bis zum Raumthermostat kommunizieren alle Komponenten drahtlos über den sicheren, weltweiten Funkstandard Bluetooth Mesh miteinander. Busleitungen wie bei bisherigen Smart Home Systemen auf Basis von KNX sind nicht notwendig. Das neue System basiert auf der konventionellen 230-Volt-Installation – somit erfüllt bereits jedes Gebäude, ob Bestand oder Neubau, die Voraussetzungen für die neue smarte Steuerung mit Jung Home. Einfach in der Installation, komfortabel in der Bedienung. Das im Herbst 2022 gelaunchte System ist der „missing link“ zwischen klassischer Installation und Smart Home Lösungen.
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VIEL HAT SICH IN DEN VERGANGENEN MONATEN RUND UM DAS SMART HOME GETAN. IM FOKUS STEHT DABEI UNTER ANDEREM DAS ENERGIESPAREN UND DAS NUTZEN DES SELBST PRODUZIERTEN STROMS ZUM BEISPIEL FÜR DAS ELEKTROAUTO. SPANNEND SIND AUCH DIE NEUEN PRODUKTE RUND UM DIE TÜR.
OHNE SCHLÜSSEL
38% GEKAUFT
STILVOLL
SICHER
Assa Abloy hat die Bird Home Automation GmbH übernommen. Ziel sei, das Geschäft in den kommenden Jahren angesichts der veränderten Marktanforderungen weiter auszubauen und zu skalieren. DoorBird sei eine strategische technologische Ergänzung und werde das Angebot an IP-Türsprechanlagen verstärken, erklärte Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy.
Spelsberg wartet mit zwei Ausführungsvarianten seiner Wallboxen auf. Die Modelle Pure und Smart Pro bringen ein ansprechendes und robustes Äußeres, kompakte Abmessungen und einfaches Handling mit – von Montage über App-Konfiguration bis zur alltäglichen Bedienung. Das Design beider Boxen ist unauffällig und dennoch stilvoll.
Ob Zuhause oder unterwegs – mit dem Türmanagementsystem DCS SmartTouch von Schüco stehen keine Besucher mehr vor verschlossener Tür. Dafür vereint das System Audio- und Video-Türkommunikation mit einer komfortablen und sicheren Zutrittskontrolle. Die Bedienung erfolgt von außen über das 4,3 Zoll Touchdisplay. Beantwortet wird das Klingeln u.a. mit der App.
aller Renovierer planen, sich eine Wärmepumpe einzubauen und deren alte Öl- oder Gasheizung damit in Rente zu schicken. Exakt sind das sogar 38,1 Prozent der Befragten. Das ergab die PBM-Studie vom IfakInstitus im Auftrag des Fachschriften-Verlages. 33,3 Prozent wollen sich sparsamere Geräte wie einen neuen Kühlschrank, eine Waschmaschine oder LED-Leuchten anschaffen. Mehr als 39 Prozent denken über die Anschaffung von Solarkollektoren nach und wollen so ihren eigenen Strom produzieren.
Fotos: PEAKnx, Theben, Hager, Gira, Jung, Maco, Assa Abloy, DoorBird, Spelsberg, Schüco
Maco, der österreichische Beschlaghersteller und Anbieter von Systemund Sicherheitslösungen, zeigt Mut und Innovationsfreude. Nach 150 Jahren des Schließzylinders gibt es eine völlig neue und revolutionäre Mehrfachverriegelung ohne Schließzylinder. Das neue Produkt hört auf den Namen „INSTINCT by MACO“. Die vollelektronische Innovation eröffnet Türenherstellern noch nie dagewesene Montagefreiheiten und ein unvergleichliches Differenzierungspotenzial in kundenspezifischer Ausstattung sowie Design in der Türengestaltung. Die kraftvolle Mehrfachverriegelung basiert auf einer neuartigen Verriegelungsmechanik: Sie reagiert wie der menschliche Instinkt bei Schlüsselreizen rasend schnell und schützt das Hab und Gut. Dafür sorgen die Verschlusskomponenten mit dem Namen Guard: nomen est omen. Guard greift mit seinem pferdekopfartigen Verschlusshaken in das Schließteil ein und ver- bzw. entriegelt in Bewegungsrichtung der Tür. Statt Schließzylinder wird die Tür von innen zum Beispiel mittels Taster, von außen mit der INSTINCT-App geöffnet, die für Android und iOS kostenlos verfügbar ist. Darüber lässt sich steuern, wer wann Zugang bekommt und ein lückenloses Zutrittsprotokoll abrufen. Durch ihre intuitive Benutzerführung kann der Endkunde alles selbst programmieren. Die Kommunikation mit der App funktioniert über eine im Türblatt verborgene, verschlüsselte Bluetooth-Schnittstelle, die alle Daten lokal speichert. Das schafft höchste Datensicherheit und einfache Verarbeitung, ideal für die private Eingangstür. Selbstverständlich sind Fingerscan oder Codetastaturen als zusätzliche Öffnungsoption möglich.
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SMART HOME
einfach leben
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DIE SCHWEIZER FAMILIE ZOLLINGER HAT SICH EIN SMART HOME REALISIERT, DAS IHR MEHR ZEIT FÜR DAS WESENTLICHE GIBT. DIE ZOLLINGERS HABEN IHR HAUS IM KANTON ST. GALLEN EINFACH UND UNKOMPLIZIERT NACH DEM MOTTO „EINFAMILIENHAUS, SMART VON KOPF BIS FUSS“ NACHGERÜSTET.
DAS BESTEHENDE HAUS LIESS FAMILIE ZOLLINGER KERNSANIEREN UND UM EINEN FLACHDACHANBAU
Foto: Somfy
ERWEITERN.
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SMART HOME
Wer ist da?
Wer steht da vor der Tür? Über die VideoTürsprechanlage von Somfy können Zollingers nicht nur bequem sehen, wer geklingelt hat, sondern auch direkt mit demjenigen sprechen, ohne die Tür zu öffnen.
w
enn Urs Zollinger (Name von der Redaktion geändert) nach Hause kommt, schließt er die Haustür bequem per Chipausweis oder Smartphone-App auf. Betritt er den Hausflur, ist dort schon die Willkommensbeleuchtung eingeschaltet und aus den Lautsprechern ertönt die Musik des Lieblingssenders oder der selbst erstellten Playlist. Die Räume sind angenehm temperiert, denn Fußbodenheizung und Beschattung reagieren auch während der Abwesenheit der Bewohner selbstständig auf Veränderungen von Temperatur, Sonne, Wind und Regen. Das ist kein Zukunftsszenario, sondern gelebte Realität. Möglich macht diese innovativen Features das Smart-Home-System von Somfy. Es basiert auf der Steuerzentrale TaHoma Switch als smartes Gateway für sämtliche ins System eingebundenen Geräte. Über TaHoma Switch sind diese miteinander vernetzt und empfangen die jeweils aktuellen Steuerbefehle. Beispiel: Registriert die Zentrale starke Sonneneinstrahlung, fahren die Jalousien an den Fenstern automatisch herunter, um im Sommer ein unerwünschtes Aufheizen der Wohnräume zu verhindern
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und Blendschutz zu gewährleisten. Oder: Falls ein oder mehrere Fenster geöffnet werden, wird in der kühleren Jahreszeit automatisch die Heizung gedrosselt, damit keine Energie unnötig verloren geht. Das Smart-Home-System von Somfy funktioniert per Funk, sodass für die Installation keine aufwendige Verkabelung erforderlich ist. Auch nachträgliche Erweiterungen sind somit problemlos möglich, ohne dass Wände aufgestemmt werden müssen.
ZUKUNFTSSICHER NACHRÜSTEN Wie unkompliziert eine Nachrüstung sein kann, zeigt das Hausprojekt von Familie Zollinger. Als Urs und Christine Zollinger, beide aus beruflicher Erfahrung mit technischen Sachverhalten vertraut, ihren Umbau im Schweizer Kanton St. Gallen in Angriff nahmen, stand für sie von Anfang an fest, dass das zukünftige Eigenheim mit intelligenter Gebäudetechnik ausgestattet sein sollte. „Einfamilienhaus, smart von Kopf bis Fuß“ lautete das Motto des Bauherrn. Zunächst stand die bauliche Runderneuerung des Hauses im Vordergrund. Das bestehende Gebäu-
einfach smart de wurde kernsaniert und um einen Flachdachanbau erweitert. Küche und Essplatz gehen in den Anbau über, in dem ein offener Kamin und das Heimkino eingerichtet sind. Außerdem gelangt man von hier über eine breite Treppe in den weitflächigen Garten. Zur anderen Seite hin bilden Haupthaus und Anbau eine geschützte Terrasse. Damit aus dem Haus auch ein zukunftssicheres Smart Home werden würde, informierte sich der Bauherr bei der in Gossau ansässigen Firma TechCom electro AG. Dort erhielt er eine Checkliste, die ihm die zahlreichen Möglichkeiten aufzeigte. Auf Somfy als führenden Smart-Home-Anbieter wurde Urs Zollinger durch den Fachbetrieb Beerli Storen GmbH aufmerksam. Nach gründlicher Beratung wurde Somfy mit der technischen Planung
beauftragt. Die Ausführung sämtlicher Elektroinstallationen übernahm die Firma TechCom.
EINE SMARTE ANWENDUNG FÜR ALLES Was den Bauherrn an der Somfy-Lösung besonders beeindruckte: TaHoma Switch funktioniert nicht nur mit dem hauseigenen io-Funkprotokoll, sondern ist auch in der Lage, mit dem ZigBeeStandard zu kommunizieren. Das bringt noch mehr Flexibilität mit sich und erlaubt zum Beispiel die Einbindung des smarten Lichtsystems «Philips Hue» von Signify mittels Philips Hue-Bridge. Auch der Funkstandard EnOcean ist mit Somfy kompatibel. Urs und Christine Zollinger waren jedenfalls von der Technologie überzeugt und ließen so viele Funktionen wie möglich in ihr
Fotos (4): Somfy
Mit App-Steuerung.
HINTER DER BLENDE DIESES GEHÄUSES VERBIRGT SICH EINE KAMERA, DIE DIE INNENRÄUME ÜBERWACHT. BEWEGUNGSMELDER, LAUTSPRECHER UND MIKROFON SIND INTEGRIERT.
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SMART HOME
Wo ist hnik? die Tec
Fotos (5): Somfy
Blick von der offenen Küche über den Essplatz in den Wohnbereich: Die smarte Technik verrichtet zuverlässig ihre Dienste, tritt aber optisch völlig in den Hintergrund.
Auf einen Blick können Zollingers alle Außen- und Innenbereiche ihres Hauses über die smarten Überwachungskameras einsehen.
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Funkmotorisierte Jalousien sorgen rund um die Uhr für den idealen Lichteinfall und optimale Energieeffizienz. Die automatisiert gesteuerte Verschattung reduziert sowohl Klimatisierungs- als auch Heizkosten.
Smart-Home-System integrieren. So sind die Jalousien und Markisen mit io-Funkmotoren von Somfy ausgestattet. Zahlreiche Leuchten verfügen über einen io-Funkempfänger, der das Licht je nach Wunsch an- und ausschaltet oder dimmt. Alle Eingangstüren sind mit intelligenten Türschlössern ausgestattet. Die Türsprechanlage sowie die Protect-Komponenten von Somfy, bestehend aus Überwachungskameras im Innen- und Außenbereich, Alarmsirene sowie Öffnungs- und Rauchmeldern, sorgen rundum für größtmögliche Sicherheit vor Einbruch und Feuer. Ebenfalls smart zu steuern sind die Danfoss Icon-Fußbodenheizung sowie die Dachfenster von Velux samt automatischer Beschattung. Selbst das Entertainment bleibt nicht außen vor. Lautsprecher von Sonos sorgen vor allem im großzügigen Heimkino für angenehmen Audio- und TV-Sound und lassen sich auch mit TaHoma Switch verknüpfen, sodass einem Ganoven die Ohren klingeln, sobald ein Protect-Melder einen Einbruchsversuch detektiert. Um nicht ständig die Bedien-App aufrufen zu müssen, haben die Zollingers dafür gesorgt, dass das Smart-Home-System aufs Wort gehorcht und eine Sprachsteuerung über Google Assistant eingerichtet. Alternativ könnten auch Amazon Alexa oder Siri verwendet werden.
IMMER MIT DEM EIGENEN ZUHAUSE VERBUNDEN Ein großer Vorteil der Smart-Home-Technologie, den viele User schätzen: Dank der Möglichkeit, das System via Smartphone-
Wenn Zollingers auf Reisen sind, simulieren sie ihre Anwesenheit smart, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken.
oder Tablet-App zu steuern, kann man sich von jedem Ort mit dem eigenen Zuhause in Verbindung setzen. Die Außenbeleuchtung aus dem Urlaubsliegestuhl einschalten oder generell nachschauen, ob alles in Ordnung ist? Kein Problem mit der TaHoma App. Da die intelligente Technik im Hintergrund ihre Arbeit verrichtet und die Abläufe im Haus organisiert, wird der Alltag entlastet und es bleibt mehr Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens. Im optimalen Fall ist zum Beispiel, wie bei Familie Zollinger, eine Anwesenheitssimulation aktiviert, wenn die Bewohner beruflich oder privat verreist sind. Diese schaltet die Beleuchtung täglich zu unterschiedlichen Zeiten an und aus und fährt die Behänge hoch und runter, sodass das Haus immer bewohnt erscheint.
RUNDUM ENERGIEEFFIZIENT UND SICHER Aber ist das alles nicht doch in erster Linie eine technische Spielerei, mögen sich manche fragen. Ist es nicht, betont Daniel Bretscher, Objektberater bei Somfy: „Wie das Haus Zollinger zeigt, bietet ein Smart-Home-System enorme Vorteile. Es hilft Energie für die Klimatisierung und Heizung einzusparen, macht das Zuhause sicherer und bietet viel zusätzlichen Komfort.“ Sollten die programmierten Abläufe eines Tages nicht mehr in den Alltag passen, weil sich die Lebensgewohnheiten geändert haben, können die Hausbewohner ganz intuitiv selbst neue Einstellungen vornehmen oder gegebenenfalls einen Fachbetrieb damit beauftragen. Aber ein solches System übernimmt doch die Kontrolle über das eigene Zuhause, lautet ein weiterer Einwand von Kritikern. Experte Bretscher beruhigt: „Keinesfalls, Sie können zum Beispiel das Licht oder die Jalousien jederzeit auch über einen klassischen Schalter bedienen.“ Und was die Sicherheit der Systemdaten betrifft, verweist Bretscher auf die Verwendung verschlüsselter https-Verbindungen und den Zugriff auf einen europäischen Server. Auch in anderer Hinsicht bietet ein Smart Home mehr Sicherheit: Registriert das System zum Beispiel einen Defekt an der Heizung oder einen Einbruchsversuch, erhalten die Bewohner sofort eine Push-Nachricht auf ihr Smartphone, sodass sie alle nötigen Schritte veranlassen können.
FAZIT Familie Zollinger ist jedenfalls rundum zufrieden mit ihrem smarten Zuhause. Auch von den flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten haben sie bereits Gebrauch gemacht. So ließen sie nachträglich vier Klimaanlagen einbauen und für einen effizienten Betrieb an das Smart-Home-System von Somfy anbinden. Man darf gespannt sein, welche smarten Features sie sich in Zukunft noch zulegen werden. cst
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SO VIEL WIE MÖGLICH SELBST PRODUZIERTEN STROM AUCH SELBST VERBRAUCHEN – IM HAUS UND MIT DEM ELEKTROAUTO. DAS IST DAS ZIEL JEDES NUTZERS EINER PHOTOVOLTAIK-ANLAGE. WIR HABEN UNS DIE LÖSUNG DER FAMILIE ANZI AUS NIEDERFÜLLBACH IN BAYERN ANGESCHAUT.
Haushalt verwendet werden, es handelt sich dabei nämlich um Gleichstrom. Die meisten Haushaltsgeräte und die Stromnetze funktionieren aber mit Wechselstrom. Für die Umwandlung des Stroms sorgt ein Wechselrichter, er ermöglicht die Nutzung von Sonnenenergie und deren Einspeisung ins öffentliche Netz. Aber ein Wechselrichter kann mehr als das, er ist das Herz und das Gehirn der Photovoltaik-Anlage, denn er überwacht die Strom- und Spannungswerte der Module, damit diese immer bestmögliche Leistung liefern, er sorgt für Sicherheit, indem
Fotos: Fronius International
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in ganz normaler Morgen in der 1500-Seelen Gemeinde Niederfüllbach, in Bayern. Die 3-köpfige Familie Anzi beginnt ihren Tag: Die Rollladen fahren hoch, das Licht geht an, die Kaffeemaschine schaltet sich ein, das Frühstück wird vorbereitet, der Laptop fürs Homeoffice wird geladen. Für die Versorgung all dieser Haushaltsverbraucher mit grüner Energie ist die 23,9 kWp Photovoltaik (PV)-Anlage auf dem Dach zuständig, deren Module erzeugen Strom, aus der Energie der Sonne. Dieser kann allerdings nicht sofort im
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das herz der anlage Zurück bei Familie Anzi. Sohn Fabio ist nach einer warmen Dusche bereit für den geplanten Familienausflug. Für ausreichend warmes Wasser hat dabei der Ohmpilot gesorgt. Bevor es losgeht, wird noch das Wattpilot Ladekabel entfernt: „Wenn das Auto einmal angesteckt ist, dann muss man sich um nichts mehr kümmern, bis man das Lade-Ziel erreicht hat, das ist eine Erleichterung“, sagt Antje Anzi „Wir haben uns für den Wattpilot entschieden, weil wir alle Komponenten von einem Hersteller haben wollten. Die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig und die Einbindung war sehr einfach“, freut sich der Familienvater und Unternehmer Ralph Anzi. Es ist Abend, die ganze Familie sitzt gemütlich vor dem Fernseher, die Rollläden verdunkeln das Haus, und der Wechselrichter sorgt dafür, dass günstiger Strom aus dem Stromspeicher bezogen
Fotos: Fronius International
er die Elektronik kühlt, die Frequenz an die des Stromnetzes anpasst oder sogar die Anlage vom Stromnetz trennt. Der Wechselrichter sorgt dafür, dass Familie Anzi so viel wie möglich vom selbst erzeugten Strom auch selbst verraucht, da dieser Strom wesentlich günstiger ist als der Netzstrom und er erzeugt und nutzt auch bei Stromausfall Sonnenstrom, wenn er mit einer Notstromfunktionalität ausgestattet ist. In Kombination mit einer Batterie kann der Strom sogar gespeichert werden. Darüber hinaus kommuniziert der Wechselrichter jedoch auch mit anderen Energielösungen, wie zum Beispiel mit dem Ohmpilot, einem Verbrauchsregler, der mit überschüssigem PV-Strom Warmwasser aufbereitet, dem Wattpilot, einer PV-optimierten Ladelösung, welche Autos kosteneffizient und nachhaltig mit überschüssiger PV-Energie lädt. Ebenfalls kommuniziert der Wechselrichter mit dem Batteriespeicher von unterschiedlichen Herstellern.
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Das Frauenhofer IEE bestätigt: Homematic IP automatisiert den dynamisch-adaptiven Abgleich.
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