4,80 €
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Österreich 5,50 € | Schweiz 9,60 sfr | BeNeLux 5,70 € | Italien 6,50 € | Spanien 6,50 € | Portugal (cont.) 6,50 € | Slowenien 6,50 € | Slowakei 6,50 €
KOMFORT | SICHERHEIT | ENERGIESPAREN
KLIMASCHUTZ
SMART HOME
Ist Smart Home ein Klimaschützer? Wir haben Experten befragt und nachgerechnet.
Optimale Lösungen und große Marktübersicht
20 Mähroboter
Was können die Geräte und passen sie in Ihren Garten? Der Detail-Vergleich.
Wärmepumpe steuern
Wie kann eine Wärmepumpe smart gesteuert werden, ohne dazu in den Keller zu gehen?
Im Test:
Was bringt ein smarter Hochdruckreiniger? Wir haben uns den Kärcher K5 angeschaut.
3 smarte Häuser im Fokus
Wie haben Baufamilien in Deutschland und Südtirol ihre Häuser smart gemacht? Wir haben nachgeschaut.
WWW.SMARTLIVE.DE
Was sind Kryptowährungen und wie funktionieren sie? Wir erklären es.
#smartertogether Busch-free@home® flex
Raumsteuerung einfach wie nie_
Flexibilität schafft Freiräume. Daher sind unsere Smarter Home Systeme von Anfang an auf alles eingerichtet, was kommen könnte. Starten Sie jetzt mit einer intelligenten Einzelsteuerung, die sich jederzeit einfach und flexibel zu einer kompletten Haussteuerung erweitern lässt. Heute und morgen. Mehr Infos zu Busch-free@home® flex unter busch-jaeger.de
krieg kennt nur verlierer LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, wer hätte das gedacht?! Wir schreiben das Jahr 2022. Wer von uns hätte gedacht, dass im Europa des 21. Jahrhunderts noch ein Angriffskrieg möglich sein kann?! Sicher kaum jemand. Ich zumindest nicht. Denn, wenn die Waffen sprechen, gibt es nur Verlierer – ob es sich dabei um Kriegsparteien handelt oder nicht. Wir spüren die Auswirkungen des vom Kreml „militärische Spezialaktion“ genannten Einmarschs in der Ukraine. Sonnenblumenöl zum Beispiel wird zur Mangelware, die Regale sind leergefegt. Die Schuldfrage ist schnell geklärt: die Hamsterkäufe. Sicher? Fakt ist, die Ukraine und Russland sind für fast 80 Prozent der Sonnenblumenöl-Exporte auf dem Weltmarkt verantwortlich.
„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz
Und warum sind Halbleiter knapp? Schuld daran ist wieder einmal der Krieg. Wie schon in der Glosse auf Seite 82 angemerkt, produzieren die beiden ukrainischen Unternehmen Ingas and Cryoin rund die Hälfte des Neon-Weltbedarfs. Und dieses Neon wird für Laser gebraucht, mit denen Halbleiter hergestellt werden.
schenkt seinen Bewohnern
Schauen wir uns das Thema Sicherheit an. Bis vor dem Ukraine-Konflikt war Kaspersky ein Big Player, wenn es um die IT-Sicherheit ging. Und jetzt? Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte Mitte März „vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.“ Grund: ein erhebliches Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs. Kaspersky klagte – und verlor. „Die Kunden suchen schon das Weite“, schreibt der Spiegel und listet Beispiele auf. Das Ende eines großen Namens?! Krieg kennt nur Verlierer.
den man sich sicher und
Bleiben Sie uns gewogen. Ihr Carsten Steinke Chefredakteur
ein unnachahmliches Raumklima, eine Quelle der Kraft, und einen Ort, an geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de
inhalt
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SMART HOME 06 10 14 18 30
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Klima
ganz flexibel: Der Neubau im Ruhrgebiet sollte smart und vor allem auch flexibel sein smarter traum: Ein junges Paar hat sich bei Passau ihren Traum vom smarten Zuhause erfüllt markant: Inmitten der Weinberge von Südtirol steht ein bemerkenswertes Wohnhaus smartes heim: Fünf Experten zeigen ihre optimale Lösung fürs Smart Home smart 4 future: Wir haben Experten befragt und nachgemessen: Was bringt das Smart Home fürs Klima? alles smart: Unsere große Marktübersicht vergleicht 34 Smart-Home-Systeme duster wird’s: Gewichtheben mit Rollladengurt? Komfortabler geht‘s mit einer smarten Steuerung
14 t r a m S Home
Foto: Tado
SMART HEAT 54
gut geregelt: Der Gang in den Keller, um die Heizung neu einzustellen, ist Vergangenheit. Heute wird smart geregelt
SMART GARDEN
Foto: Giovanni De Sandre
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mäher los: Sie suchen einen Mähroboter? In unserer großen Marktübersicht vergleichen wir 20 Mähroboter namhafter Hersteller
Titelfoto: Velux, Bitcoin-Münze: elektronik-zeit / AdobeStock
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SMART DEVICES 64
smart sauber: Wir haben den smarten Hochdruckreiniger Kärcher K5 einem Hands-on-Test unterzogen
SMART TECH 68
offen gestanden ... : Tür-/Fenstersensoren sind vielfältig einsetzbar. Wir zeigen, was alles mit den kleinen Sensoren möglich ist
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digitales geld: Kryptowährungen: Was es damit auf sich hat, wie diese Währungen funktionieren, wie sie erworben und ausgegeben werden können, erklären wir hier
n e r o s n e s r e t s Fen en mehr könn
smarteretest Gerät
Foto: Gigaset
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Foto: Carsten Steinke
SHOWROOMS & EXPERTEN 78
smart-home-profis: Regionale Fachbetriebe präsentieren sich und ihre Showrooms
81 82 82
ANSCHRIFTEN IMPRESSUM GLOSSE
e v i l t r a sm website 5
ganz flexibel SMART HOME
alles mit nik Funktech
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BEIM NEUBAU IHRES HAUSES IM NÖRDLICHEN RUHRGEBIET HATTE DIE BAUHERRIN ZWEI ANFORDERUNGEN AN DIE GEBÄUDETECHNIK: SMART SOLLTE SIE SEIN UND VOR ALLEM AUCH FLEXIBEL. DIE WAHL FIEL AUF DAS FUNKBASIERTE ENET SMART HOME.
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ur Straße hin wirkt die Klinkerfassade des freistehenden Hauses in Marl verschlossen, doch auf der Gartenseite lassen große Fensterfronten im Wohn- und Essbereich viel natürliches Licht hinein. Im Haus überzeugt ein modernes Interieur mit klaren Linien und dezenten Farben. Helle Holzböden und weiße Wände stehen im Kontrast zu grauen Fliesen. Automatisch fahrbare Jalousien sorgen bei Bedarf für Sonnenschutz und Privatsphäre. Und am Abend vermittelt ein ausgeklügeltes Lichtkonzept in allen Bereichen Wohlfühlstimmung – ganz so, wie es gerade gewünscht ist.
EINMAL PROGRAMMIERT, ARBEITET DAS SYSTEM KOMPLETT EIGENSTÄNDIG: UNTER ANDEREM MIT AUTOMATISCHER JALOUSIENUND HEIZUNGSSTEUERUNG.
Alle Fotos: Alexander Ring; eNet SMART HOME
Herz des eNet Smart-Home-Systems ist der Jung eNet Server. Er ermöglicht die Programmierung, die Visualisierung und die Kommunikation zwischen den Geräten. Bei der Steuerung der einzelnen Funktionen sind die Bewohner flexibel: Die Jung F 40 Wandsender schließen bündig mit der Wandfläche ab und fügen sich so besonders dezent in die Innenarchitektur ein. Zusätzlich lässt sich die Technik mit dem eleganten Touch-Bedienpanel Jung SC 7
Für die zentrale Gebäudesteuerung sowie für die Türkommunikation haben die Bauherren in Marl das Touchdisplay JUNG Smart Control 7 installiert.
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SMART HOME
s r ü f h c u a Tablet
Der JUNG Wandsender F 40 im Programm LS ZERO: Fachplaner beschrifteten die Taster im Vorfeld der Montage mit dem Jung Graphic-Tool.
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leichter start oder, per App, auch mit Tablet oder Smartphone steuern. Bei eNet Servern ab Version 2.2.1 ist außerdem die Sprachsteuerung mit den Voice Services von Amazon oder Google möglich. Für noch mehr Komfort lassen sich zahlreiche Funktionen automatisieren. Einmal programmiert, arbeitet das System komplett eigenständig. Beispielsweise kontrollieren Energiesensoren die Verbrauchswerte der Geräte, Sonnensensoren ermöglichen eine automatische Steuerung von Jalousien und auch die Heizungssteuerung lässt sich einbinden. Entsprechende Sender (zum Beispiel ein Sonnensensor), Empfänger und Aktoren (zum Beispiel Jalousieaktoren) können individuell abgestimmt werden.
INBETRIEBNAHME DURCH DEN INSTALLATEUR Damit beim Setup alles reibungslos verlief und die Bauherren zügig einziehen konnten, half bei der Installation in Marl der Installateur vor Ort. Nach der Montage der gewünschten Komponenten war die Inbetriebnahme leicht. Sie ist browserbasiert und die Oberfläche eNet Smart Home connect ist bereits im Server enthalten. Mit ihr erfolgen die Geräte-, Funktions- und Installationszuordnung bequem am Monitor. Auch die Dokumentation und Bearbeitung angelegter Projekte sind einfach vorzunehmen. Sobald Rechner und Server über ein Netzwerkkabel miteinander verbunden sind, kann der Installateur die Anwendung direkt starten.
Alle Fotos: Alexander Ring; eNet SMART HOME
Bei alledem ist die Kommunikation stets sicher: Neben der vollverschlüsselten Funkübertragung gehören hierzu Datensicher-
heit, der Serverstandort in Deutschland und Schutz vor Manipulation dank Sperrung der Programmierfunktion an den Geräten.
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smarter traum SMART HOME
mit
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n e t k e f f e t h c Li
NUR WENIGE KILOMETER VON PASSAU ENTFERNT HAT SICH EIN JUNGES PAAR IHREN PRIVATEN TRAUM VOM SMARTEN ZUHAUSE ERFÜLLT. DIE 245 QUADRATMETER WOHNFLÄCHE WERDEN DANK EINES SMART-HOME-SYSTEMS VON LOXONE INTELLIGENT UND KOMFORTABEL GESTEUERT.
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as Thema Smart Home beschäftigt die jungen Bauherren schon seit Jahren beruflich. Beide arbeiten bei dem Vorreiter für einfache Steuerung und intelligente Automatisierung von Gebäuden, dem österreichischen Unternehmen Loxone aus Kollerschlag. Nur wenige Kilometer von dessen Hauptquartier entfernt, auf der deutschen Seite der Grenze in der Nähe von Passau, hat sich das junge Paar seinen Traum vom Smart Home auch privat erfüllt. Ihr Haus mit einer Wohnfläche von immerhin 245 Quadratmeter über zwei Etagen ist in Sachen Smart Home natürlich topmodern mit einem Loxone System ausgestattet. Den Einbau übernahm der Fachpartner Felektro e.U. aus Altenfelden. Herausgekommen ist ein Vorzeigehaus in Sachen Komfort, Sicherheit und Energieeinsparung.
MIT EINEM SMART-HOME-SYSTEM KÖNNEN BIS ZU 50 PROZENT DER HEIZ- UND KÜHLKOSTEN IM VERGLEICH ZU EINEM HERKÖMMLICHEN GEBÄUDE EINGESPART WERDEN.
Alle Fotos: Loxone
Wer die stolzen Hausbesitzer fragt, warum sie sich für ein Smart Home entschieden haben, merkt schnell, dass das nicht nur eine Liebesentscheidung gewesen ist. Schließlich sind zum Beispiel die Möglichkeiten zur Energieeinsparung deutlich höher als in einem herkömmlichen Haus. Der Miniserver als Herzstück je-
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r e t r a m s t i m Sauna
Alle Fotos: Loxone
SMART HOME
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smart mit extras des Loxone Systems kontrolliert für jeden Raum Zustände wie Anwesenheit der Bewohner, Helligkeit, Temperatur und Luftqualität. So optimiert und reduziert er beispielsweise den Energiebedarf – das kann bis zu 50 Prozent der Heiz- und Kühlkosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Gebäude einsparen. Außerdem nimmt der Miniserver den Bewohnern Jahr für Jahr 50 000 Handgriffe ab, da er die Funktionen des Hauses wie Beschattung, Heiz- und Kühlanlage oder die Beleuchtung auf Wunsch vollautomatisch steuert.
LICHTSTIMMUNGEN NACH TAGESZEIT Deshalb weiß das Haus auch in Sachen Komfort zu überzeugen. Schon beim Betreten strahlt das Haus eine angenehme Atmosphäre aus. Der Grund ist subtiler Natur: Denn de facto hat besonders die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden einen großen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden. Deshalb sorgen unterschiedliche Lichtstimmungen je nach Tageszeit und Raum im gesamten Haus für die richtige Atmosphäre. Besonders die eleganten Pendelleuchten im Essbereich springen ins Auge. Sie sorgen für ein angenehmes, weiches Licht und blenden dabei nicht. Das Licht wird dabei intelligent über den Miniserver oder per Taster individuell durch die Bewohner gesteuert. Eine Besonderheit bei jeder Hausführung: der Touch Surface. Dieses stilvolle Bedienelement glänzt beinahe unsichtbar auf der Küchenarbeitsplatte und lässt sich auch mit nassen oder schmutzigen Händen problemlos bedienen.
AB IN DIE SMARTE SAUNA Aber im Haus verbirgt sich noch an anderer Stelle ein Touch Surface, der Besuchern aber eher selten zur Verfügung stehen dürfte. In der ersten Etage lädt ein großer Badebereich mit integrierter Sauna zum Entspannen ein. In deren Inneren lassen sich verschiedene Lichtstimmungen und Musik ebenfalls bequem per Touch Surface ändern. Übrigens: Während Bad und Sauna der erklärte Lieblingsplatz des Hausherrn sind, befindet sich der der Hausherrin direkt nebenan am Fenster. Das gemütliche Sitzfenster im Obergeschoss wird durch die
eingebauten Spots und passende Dekoration perfekt in Szene gesetzt. Und ein dritter Punkt überzeugte das junge Paar vom Bau eines Smart Homes. Schon an der Haustür wird der Unterscheid zu einem herkömmlichen Haus klar. Denn statt eines Schlüssels sorgt eine Kontaktoberfläche wie sie bei der Kartenzahlung im Supermarkt bekannt ist, für den Zugang. Der „NFC Code Touch“ neben Eingang und Garage lässt die beiden Besitzer ihr Zuhause ganz einfach betreten. „Ich finde es vor allem praktisch, da ich nie einen Schlüssel mitnehmen muss“, so die Hausherrin. Stattdessen öffnet sich die Haustür mit einem persönlichen Code. Eine spezielle Glasoberfläche verhindert dabei Fingerabdrücke. Hier gilt: Sicherheit zuerst. Das betrifft übrigens auch die persönlichen Daten. Anders als bei anderen Lösungen werden die persönlichen Daten der Bewohner nicht in einer Cloud via Internet abgelegt. Da der Miniserver stets im jeweiligen smarten Gebäude steht, verlassen die Daten die eigenen vier Wände nicht.
LECKAGE SCHNELL STOPPEN Apropos Sicherheit: Bereits in der zweiten Nacht nach dem Einzug erlebte das Paar eine unangenehme Überraschung. Es kam zu einem Wassereintritt im Technikraum. Ein Alptraum für jeden Hausbesitzer. Zum Glück wurde der Hausherr rechtzeitig durch das ungewöhnliche Geräusch geweckt und konnte schnell handeln. Nach diesem Vorfall rüstete das Paar selbstverständlich überall Wassersensoren im Technikraum nach. Diese schlagen nun im Ernstfall sofort Alarm. Zusätzlich wurde eine automatische Wasserabschaltung im ganzen Haus installiert. Diese ist mit der „Haus aus“-Funktion verbunden. Wer als Letzter das Haus verlässt, drückt dreimal auf dem Taster am Eingang. Schon schaltet sich das Haus in den Abwesenheitsmodus – und nun auch das Wasser im gesamten Gebäude automatisch ab. Und wie es sich für ein intelligentes Haus gehört, arbeiten natürlich Waschmaschine oder Geschirrspüler noch so lange weiter bis der Wasch- oder Reinigungsvorgang beendet ist – erst dann wird die Wasserzufuhr gestoppt.
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markant SMART HOME
r e n r e d o m mit Technik
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INMITTEN DER WEINBERGE DES ÜBERETSCH IN SÜDTIROL REALISIERTE DAS BOZENER BÜRO MONOVOLUME EIN BEMERKENSWERTES WOHNHAUS, DAS SICH IN DIE SCHÖNHEIT DER NATUR SPIELERISCH EINPASST UND GLEICHZEITIG STARKE OPTISCHE AKZENTE SETZT. DAS GEBÄUDE LÄSST SICH DIGITAL STEUERN.
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er Wunsch des Bauherrn war, zwei getrennte Wohneinheiten in einem Gebäude einträchtig miteinander zu kombinieren – eine für seine eigene Familie, die andere für seine Eltern. Dazu wurde ein bestehendes Haus abgetragen, wobei jedoch das Untergeschoss mit Garage und Kellern erhalten blieb. Auf diesem Sockel errichteten die Architekten zwei separate Wohnblöcke, die durch einen breiten Durchgang getrennt sind, optisch aber wieder vereint werden durch einen darüber schwebenden Querriegel als Obergeschoss. Während die Wohnungen den Rückzug ins absolut Private gestatten, teilen sich die Bewohner den Keller und den Garten – und die überwältigende Aussicht in drei Himmelsrichtungen.
MIT MODERNER HAUSTECHNIK: ÜBER DAS KABELGEBUNDENE BUSSYSTEM KNX LÄSST SICH DAS GESAMTE GEBÄUDE ALS SMART BUILDING DIGITAL STEUERN.
Fotos: Giovanni De Sandre
Während sich das Gebäude in seinem orthogonalen Baukörper und mit nüchterner Strenge zeitgemäß präsentiert, lassen Ausstattungsmerkmale keinen Zweifel an seiner tiefen landestypischen Verwurzelung inmitten von Südtirol. So wurde der Gebäudesockel mit rötlichem Porphyr aus dem nahegelegenen Montiggl verkleidet, auch der Durchgang zwischen den beiden Wohnkuben erhielt dieses ortstypische Pflaster. In seinem Zentrum steht eine Zypresse als natürliches verbindendes Element, die das Erdgeschoss durchquert, zur Loggia hinaufklettert und dort über ein offenes Oberlicht dem Himmel entgegenragt. Die das Obergeschoss prägenden beschichteten Aluminiumpaneele sind den Weinreben der umliegenden Hänge nachempfunden. Ein besonderer Clou: Die Verschattungselemente der doppelt überlagerten Schiebefassade lassen sich bewegen, um individuelle Perspektiven oder Sichtschutz zu erhalten – manuell, aber auch via digitaler Steuerung per Smartphone.
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mit knx steuern MODERNSTER WOHNKOMFORT Den Innenräumen des Hauses gelingt ebenso mühelos der Spagat zwischen traditionellen Materialien und moderner Funktionalität. So verbinden Treppen aus unbehandeltem Eichenholz die Etagen, auch die hölzernen Bodendielen verbreiten Wärme und Natürlichkeit – sowohl in den Wohnräumen im Erdgeschoss als auch in den darüber liegenden Schlafbereichen.
Fotos: Giovanni De Sandre
Gleichzeitig sorgt moderne Haustechnik von Gira für jeglichen Komfort. Über das kabelgebundene Bussystem KNX lässt sich das
gesamte Gebäude als Smart Building digital steuern, und zwar über den leistungsstarken Server Gira X1 und mehrere kompakte und formschöne Raumbediengeräte Gira G1. Zur zeitgemäßen Strenge des Baukörpers wiederum passt die zeitlos schöne Gira Designlinie E2 mit ihrem reduzierten Design. Auch die modulare Türsprechanlage Gira System 106 in Edelstahl erfüllt höchste Ansprüche an Optik und Funktionalität – per Smartphone können sogar Besucher eingelassen werden, wenn noch niemand im Haus ist. Geplant und installiert wurde die Gebäudetechnik in der Villa P2 von der Firma Elektro A. Haller aus dem benachbarten Frangart bei Bozen.
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RUBRIK
Foto: Jeremy Bishop/Unsplash
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