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Schwimmbad + Sauna Profi 07/08-2026

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EXZELLENZ im MITTELSTAND

DER BRANCHENREPORT: NEWS, MESSEN, FIRMEN, PERSONEN, PRODUKTE

GOLDEN WAVE 2026

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung: Das sind die Gewinner! Seite 138

POOL + GARDEN

240 Aussteller zeigten in Tulln Trends rund um Pools, Whirlpools, Saunen und Gartenplanung. Seite 152

AQUACOMET

Im März lud Aquacomet zur Fachhändlerschulung und Werksführung nach Györ ein. Seite 156

INTERBAD 2026

Der Branchentreff ist Fachmesse und Kongress in einem. Die Stuttgarter Messe gab Ausblicke. Seite 158

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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER!

WIR SIND MITTEN IN DER HIGH-SEASON!

Wellnessoasen – auch in der Pool- und Wellnessbranche geht es heiß her. Die letzten Wochen hatten einiges zu bieten. Im Rahmen verschiedener Events, Messen, Jubiläen und Feste gab es einmal mehr die Möglichkeit für spannende Gespräche, fachlichen Austausch und einen Blick hinter die Kulissen. Außerdem gab es eine Vielzahl innovativer Produkte zu entdecken, so zum Beispiel die Einreichungen, die bei unserem großen Galaabend zur Verleihung des Golden Wave 2026 ausgezeichnet wurden. Aus 114 Einreichungen von 39 Unternehmen wählte unsere Jury die Sieger des Innovationspreises von März 2026 durften die Gewinner ihre Auszeichnungen unter großem Applaus in Rust entge gennehmen. Mehr zur Preisverleihung ab Seite 138. Wir gratulieren herzlich! Mit Elbtal Plastics haben wir uns über das wichtige Thema der Nachwuchsförderung ausge tauscht. Das Ausbilderteam gibt Einblicke in das Handwerk und erklärt, warum ein offizieller Ausbildungsberuf wichtig ist. Mehr dazu ab Seite 146.

Gemeinsam mit der Corso Sauna Manufaktur freuen wir uns ab Seite 150 über 20.000 erfüllte Saunaträume: Ein Meilenstein, der Anlass gibt, auf die erfolgreiche Historie des Unterneh mens zu blicken.

Die pool + garden Messe in Tulln zeigte, wie moderne Gärten heute aussehen. Präsentiert wurden smarte Pools, stilvolle Outdoor-Konzepte und Wellnesslösungen. (ab Seite 152) Aquacomet lud im März 2026 zur Fachhändlerschulung nach Györ und bot praxisnahe Einbli cke in Produktion, Materialien und Systemlösungen. (ab Seite 156)

Insgesamt gab es viele tolle Begegnungen und Innovationen. Lassen Sie sich inspirieren!

Ihr Profi-Team: Duygu Dogan, Daniela Eichert, Julia Georganoudis, Annett Boblenz, Theresa Hütte und Marijan Lazic (von links).

INHALT

MARKT + MENSCHEN

136 Neue Köpfe bei CGT Alkor und Hayward; Zusammenschluss von Neogate und TAC

137 BSW-Infotage 2027, DGFDB: Wechsel an der Spitze

UNTERNEHMEN + PRODUKTE

138 Golden Wave 2026: feierliche Ehrung der Preisträger in Rust

146 Ausbildung bei Elbtal

148 Saunaverbände sehen Potenzial

149 bsw inside

150 Corso Sauna Manufaktur realisiert Saunaträume

Scannen

152 Branchentreff: pool + garden

156 Aquacomet lud Fachhändler nach Györ ein

158 Ausblick auf die Interbad

160 30 Jahre MLZ

161 Mitgliederversammlung bei aqua suisse

MEHR INFOS

CGT ALKOR MIT NEUEM

SALES MANAGER

CGT Alkor, ein führender Anbieter von in Frankreich produzierten Schwimmbadfolien, hat Frank Mey als neuen Sales Manager für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) verpflichtet. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Branche bringt Mey wertvolle Kenntnisse und Fähigkeiten in seine neue Rolle ein. Zuvor war Frank Mey in leitenden Positionen bei HTH (Solenis) tätig, wo er maßgeblich zur Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Vertriebsstrategien beitrug. Seine Expertise in der Kundenakquise und -bindung im DACH-Raum wird entscheidend sein, um das Wachstum von CGT Alkor in der DACH-Region voranzutreiben. „Wir freuen uns, Frank Mey in unserem Team willkommen zu heißen“, sagt Olivier Hilmarcher. „Sein umfangreicher Hintergrund und seine Leidenschaft für die Branche werden uns helfen, unsere Marktposition weiter im DACH-Raum zu stärken und neue Kunden zu gewinnen.“ www.cgt-alkor.com

HAYWARD HAT EINEN NEUEN

VERTRIEBSDIREKTOR

Hayward gibt die Ernennung von Philippe Weber zum Vertriebsdirektor für Westeuropa (Frankreich, Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich und Schweiz) bekannt. Philippe Weber tritt dem Unternehmen mit mehr als 25 Jahren internationaler Führungserfahrung bei. Im Laufe seiner Karriere hat er in multinationalen Unternehmen der Haushaltsgerätebranche gearbeitet und verschiedene strategische Positionen in den Bereichen Produktentwicklung, Marketing, Vertriebsleitung und Geschäftsführung in Frankreich und im Ausland bekleidet. Er bringt umfassende Expertise in den Bereichen Innovation, Vertrieb und internationale Entwicklung mit. „Ich freue mich sehr, zu Hayward zu kommen und den Poolmarkt kennenzulernen – eine dynamische Branche mit attraktiven Entwicklungsperspektiven. Ich freue mich darauf, mit den Teams zusammenzuarbeiten, um die Wachstumsstrategie der Gruppe zu unterstützen.“ www.haywardschwimmbad.de

GEMEINSAM VORAN

Neogate und TAC | The Assistant Company schließen sich zusammen. Beide Unternehmen verbindet eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben sie bereits zahlreiche Kundenprojekte umgesetzt und innovative Lösungen für Fitnessclubs, Bäder und Spa-Umgebungen entwickelt. Der nun vollzogene Zusammenschluss ist der logische nächste Schritt einer Partnerschaft, die auf gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen Werten basiert. Neogate ist ein IT-Systemintegrator mit langjähriger Erfahrung im Fitness-, Bäder- und SmartOffice-Markt in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Das Unternehmen deckt den gesamten Bereich von der Zutrittskontrolle über bargeldlose Zahlungsautomaten bis zu elektronischen Schrankschließlösungen ab –mit Produkten wie den Armbandausgabeautomaten Wrist900 und Wrist144 sowie einem etablierten Hardware-as-a-ServiceModell (HaaS). TAC setzt weiterhin auf Innovationskraft im Bereich Künstlicher Intelligenz, etwa mit dem KI-Assistenten als Voice Agent an der Rezeption. www.neogate.ch, www.tac.eu.com

Foto: CGT Alkor

Ein branchenrelevanter Termin, der in jeden Kalender gehört: Die bsw-Infotage finden im nächsten Jahr vom 3. bis 6. März in Düsseldorf statt. Die kompakte Branchenveranstaltung für den Pool- und Wellnessbereich bietet wieder eine kleine Fachausstellung. Dazu sind zahlreiche Expertenvorträge geplant – gepaart mit intensiven Networking-Möglichkeiten. Das Format legt Wert auf eine persönliche, ungezwungene Atmosphäre, in der Fachleute unkompliziert mit Ausstellern, Kollegen und Branchenexperten in Kontakt treten können. Abgerundet wird das Programm durch gesellige Abendveranstaltungen und der bsw award-Preisverleihung. www.bsw-web.de

DGFDB:

WECHSEL AN DER SPITZE

Nach über 15 Jahren an der Spitze Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V. hat sich Fritz Schramma endgültig aus dem Präsidentenamt verabschiedet. 2010 kam er nach seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister zur DGfdB. Verabschiedet wurde er am 22. April im Rahmen der Ausschusssitzungen im Kölner Lentpark. Er bedankte sich bei seinem Geschäftsführer Christian Mankel und seinem engagierten Team in der Geschäftsstelle – ebenso dankte er allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, besonders Kurt Pelzer und Reinhard Rasch, sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerverbände. „Erfreulich ist, und das erleichtert meinen Abgang, dass wir ausgezeichnete Nachfolger gefunden haben: Neben Christian Mankel auch Prof. Dr. Christian Kuhn als Vorstandsvorsitzenden, dem wir die Gründung unserer Bäderallianz Deutschland zu verdanken haben”, erklärte Schramma zum Abschied. Für das Amt des Präsidenten stellt sich am 7. Oktober in Stuttgart auch sein Wunsch-Nachfolger Markus Lewe, ehemaliger Oberbürgermeister von Münster und Präsident des Deutschen Städtetages, zur Wahl. www.dgfdb.de

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Foto: bsw

DAS WAR DER GOLDEN WAVE 2026

Fotos: Tom Philippi, Texte: Redaktion

Am 27. März 2026 haben wir zum 11. Mal den Innovationspreis GOLDEN WAVE verliehen. Die feierliche Ehrung fand im „Rulantica“, dem Wasserpark des Europa-Park Rust, statt.

Das Gastgeberteam:

Duygu Dogan, Daniela Eichert, Theresa Hütte, Julia Georganoudis und Marijan Lazic. Am Veranstaltungsabend leider verhindert war unsere Team-Kollegin Annett Boblenz.

MIT DEM Golden Wave zeichnen wir alle zwei Jahre herausragende Produkte, Technologien und Verfahren sowie ihre Hersteller und Entwickler aus. Bewertet werden die Einreichungen von einer achtköpfigen Jury aus Schwimmbadbauern und Branchenexperten. Und zwar in den folgenden Kategorien: Technical Innovation, Smart Technology, Green Technology, Usability, Design, Best Brand, Reader´s Choice Award sowie den Personality Award. Am großen Galaabend wurden folgede Unternehmen geehrt:

Technical Innovation

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Technical Innovation ging an die Firma Hilpert GmbH für das „Erlebnisdampfbad Sinnesreise“. Dampfbad 6.0: Im Zentrum steht ein großformatiger Bildschirm, dessen Bildwelten durch Licht, Klang und physisch spürbare Effekte wie Wind, Regen oder Hitze ergänzt werden. Die abgestimmte Steuerung ermöglicht immersive Abläufe, die den Dampfbadbesuch für Gäste zu einem erinnerungswürdigen ganzheitlichen Erlebnis machen.

Smart Technology

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Smart Technology ging an die DCS GmbH mit der „OSU-400 Ofenüberwachung und Sicherheitseinrichtung“. Die neuartige Sicherheitseinrichtung tastet die gesamte Ofenoberfläche berührungslos mit 100 Punkten ab und erkennt falsch abgelegte Gegenstände. So wird der Saunaofen automatisch gesperrt, bevor Brandgefahren entstehen. Das optische Verfahren übertrifft die Anforderungen der DIN EN 60335-2-53 deutlich und bietet

Für den Artisten ging es hoch hinaus. Handstand auf einem Stuhlstapel? Kein Problem!

Teil des GOLDEN WAVES ist auch dieses Jahr ein Rahmenprogramm gewesen, dass verschiedene Künstler zeigte.
Kunstvolle Bilder aus Sand: Die Künstlerin nimmt das Publikum mit auf eine Weltreise.
Zauberei, Illusion, Comedy? Alles in einem sorgte bei den Gästen für Lachen und Staunen.
Auch das Publikum wurde Teil der Magie, durfte prüfen und genau in Augenschein nehmen was hier vor sich geht.
Fabio Schoch, Geschäftsführer der Bauhelden Media war vor Ort dabei.
Das Moderationsduo aus Susanne Hueber und Marijan Lazic.

sowohl für private als auch gewerbliche Saunen maximale Sicherheit.

Green Technology

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Green Technology ging an die Harvia Group/ Kirami OY für die „Kirami FinVision®-Sauna Zero“. Die Niedrigenergie-Sauna arbeitet netzunabhängig mit Solarenergie und verbindet energieeffizientes, nachhaltiges Design mit

authentischem finnischen Saunaerlebnis. Natürliche Materialien und optimierte Konstruktion ermöglichen ein umweltbewusstes Saunieren für bis zu sechs Personen, ganz ohne Verzicht auf Komfort oder Aufgüsse.

Usability

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Usability ging an die dinotec GmbH für „Yellow Poolcontrol“. Die Steuerung vereint modernste

Technik, intuitive Bedienung und vielfältige Funktionen für pH-, Chlor- oder Aktivsauerstoffregelung. Über die „dinoConnect-App“ oder Webanbindung lassen sich Poolparameter jederzeit überwachen und steuern, inklusive Fernwartung durch den Fachhändler, während Plugand-Play-Installation und integrierter Assistent den Einsatz besonders komfortabel im Alltag machen.

Die Firma Hilpert hat den ersten Platz in der Kategorie Technical Innovation gemacht.
Ivan Sabato von Harvia nahm den Preis für den ersten Platz in der Kategorie Green Technology.
Andrea Bender hat die Auszeichnung mit dem zweiten Platz für Klafs entgegengenommen.
Oleksii Tonkoshkurov von STO Baseyniv hat die Auszeichnung für den zweiten Platz entgegengenommen.
Die dritte Platzierung in der Kategorie Technical Innovation ging an die Firma Aqus.
Die Hofer Group konnte sich über den dritten Platz in der Kategorie Green Technology freuen.

Der Golden Wave in der Kategorie Smart Technology ging an die DCS GmbH.

Christian Bauermeistervon Hugo Lahme nahm die Auszeichnung für den zweiten Platz entgegen.

Platz drei in der Kategorie Smart Technology ging an die CCEI Pool Deutschland GmbH.

Design

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Design ging an Saunum mit ihrer „Premium +“. „Premium+“ ist eine integrierte Smart-SaunaPlattform, die das Saunahaus mit moderner Hausautomation verbindet. Umgebungssensoren, Nutzungsdaten und Algorithmen zur Luftstromsteuerung arbeiten zusammen, um die idealen Einstellungen zu empfehlen und automatisch anzupassen. Außerdem können

Die Auszeichnung für den zweiten Platz ging an EOS Saunatechnik.

Die Auszeichnung für Platz drei in der Kategorie Usability ging an Behncke.

Kunden wahlweise über den Kernbereich der Sauna hinausgehen und optionale Module wie einen Waschraum, Umkleideraum oder sogar eine Schlafecke hinzufügen. Diese architektonische Flexibilität macht „Premium+“ zu einem individuell gestalteten Wellness-Refugium, das auf jede Außenumgebung zugeschnitten ist.

Best Brand

Der GOLDEN WAVE 2026 in der Kategorie Best

Brand ging an Bayrol Deutschland. Im Jahr 2025 hat Bayrol die grafische Identität seiner Verpackungen für Produkte zur Wasseraufbereitung grundlegend überarbeitet. Jedes Detail des neuen Verpackungsdesigns wurde konsequent aus Anwendersicht und basiert auf qualitativen und quantitativen Marktforschungsstudien entwickelt. Das Packaging ist damit nicht mehr nur ein gestalterisches Element, sondern ein strategisches Instrument

Sieger in der Kategorie Usability ist Dinotec mit der „Yellow Poolcontrol“.

Kategorie: Design

In der Kategorie Design machte die Firma Saunum, ganz zur Freude von Ander Rämmal, das Rennen.

Die Firma Delfin Wellness wurde mit dem zweiten Platz für ihre „Cosy“ Infrarotkabine ausgezeichnet.

Auch in der Kategorie Design konnte sich Andrea Bender von Klafs über eine Auszeichnung freuen.

zur Orientierung, Erklärung, Vertrauensbildung und Kaufentscheidung. Es verkörpert vollumfänglich die „Best Brand“-Vision von Bayrol.

Personality

Der Personality Award ging in diesem Jahr an zwei Persönlichkeiten unserer Schwimmbadund Wellnessbranche: Bernhard Henne und Johannes Gunst. Beide sind Visionäre der Branche. Sie stehen für Unternehmertum mit Herz,

Kategorie: Best Brand

Jürgen Koenig und Anne-Catherine Philippe von Bayrol konnten sich in der Kategorie Best Brand über den ersten Platz freuen.

Renate Wala und Sandra Polakovics von Berndorf Bäderbau nahmen die Auszeichnung für den zweiten Platz in der Kategorie Best Brand entgegen.

Qualität und besondere Arbeit im Verbund. Bernhard Henne gründete nicht nur vor 50 Jahren das Unternehmen Schwimmbad Henne, sondern prägt auch seit vielen Jahren die Sopra und damit den Zusammenhalt von Fachhändlern. Beide Verbünde – die Sopra sowie später auch die Topras – sind Gründungen des Branchen-Visionärs Michael Behncke. Die Topras wurde im Jahr 1999 von Michael Behncke und Achim Seidel gegründet. Johannes

Gunst übernahm die Topras am 1. Januar 2003 selbständig.

Zu diesem Zeitpunkt bestand das Unternehmen noch nicht als GmbH und wurde in den Folgejahren zu dem Verbund ausgebaut, als den wir ihn heute kennen. Hinter diesem Erfolg steht Johannes Gunst, ein Mensch, der mit Weitsicht, Engagement und der Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, die Branche geprägt hat.

Kategorie: Reader‘s Choice - Pool

Verena Großgasteiger und Eugen Hofer von der Hofer Group wurden durch die Schwimmbad+Sauna Community zum Gewinner des Reader‘s Choice Award gewählt.

Platz zwei in der Katergorie Reader‘s Choice ging an ein Projekt der Firma Thamm Schwimmbadtechnik. Johannes Gunst nahm den Preis stellvertretend entgegen.

Marius Rippel und Markus Wittmer von Teichmeister konnten sich über die Auszeichnung ihres Projekts mit dem dritten Platz in der Kategorie freuen.

Stefan Bartsch von Corso Saunamanufaktur brachte den Sieg in der Kategorie Wellness mit nach Hause. Auch dieses Projekt konnte die Leser überzeugen.

Den zweiten Platz belegte die Firma Hilpert mit ihrem Projekt. Auf der Bühne im Rulatica nahmen Sonja und Helmut Hilpert die Auszeichnung entgegen.

Auch für Andrea Bender von Klafs gab es erneut eine Auszeichnung. In der Kategorie Reader‘s Choice Wellness konnte dieses Projekt überzeugen.

Was wäre der Golden Wave ohne seine Jury. Herzlichen Dank an Daniel Daubenschüz, Andrea de Col, Kostas Medugorac, Micha Schenk, Christine Henne-Zapf und Guido Heue, die vor Ort bei der Verleihung dabei waren. Ein Dankeschön auch an die Jurymitglieder Florian Staib und Frank Eisele, die an dem Abend leider verhindert waren.

Personality Award

Der Personality Award zeichnet besondere Persönlichkeiten der Schwimmbad- und Wellnessbranche aus. Dieses Mal wurden gleich zwei Personen geehrt: Bernhard Henne und Johannes Gunst.

Scannen Sie den QR-Code für weitere Infos und Bilder vom 11. Golden Wave!

Die Familie Henne konnte sich gemeinsam über die Auszeichnung von Bernhard Henne freuen.

Der Abend im Rulantica bot viele Möglichkeiten zum Austausch. Hier

Ute Wanschura war für den Bundesverband Schwimmband &

Das Programm des Zauberkünstlers sorgte im Publikum für herzliche Lacher. Hier Jurymitglied Daniel Daubenschüz.

Frank Rödervon der Messe Stuttgart im Austausch mit Johannes Gunst von der Topras.
zu sehen: Andreas Schmidt von Dinotec.
Stefan Bartsch von Corso Saunamanufaktur und Ivan Sabato von Harvia im Gespräch mit ihren Begleiterinnen.
Johannes Gunst und Paulina Gunst waren ebenfalls unter den Gästen in Rust.
Stephanie Behncke-Weber, Markus Weber (Behncke) und Eugen Hofer (Hofer Group) teilten sich den Tisch.
Wellness e.V. (bsw) angereist.

Folienschweißer arbeiten immer im Team: Ein Handwerk, bei dem es auf absolute Genauigkeit ankommt.

POOLBAU BRAUCHT ECHTE FACHKRÄFTE

Fotos: Elbtal Plastics • Texte: Daniela Eichert

Der Schwimmbadbau ist ein Spezialgewerk ohne offiziellen Ausbildungsberuf.

Klaus Lienack und Mirko Sroke erklären, warum Präzision, Erfahrung und Nachwuchsförderung für die Zukunft der Branche wichtig sind.

Herr Lienack und Herr Sroke, wie sind Sie in die Rolle des Ausbilders hineingewachsen?

Klaus Lienack: Irgendwann merkt man, wie wichtig es ist, Wissen weiterzugeben. Gerade im Schwimmbadbau fehlen strukturierte Ausbildungswege.

Mirko Sroke: Ich selbst habe bei Klaus gelernt. Heute gebe ich das Wissen weiter. Spannend ist zu sehen, wie sich junge Leute entwickeln und später eigenständig hochwertige Projekte umsetzen.

Was steckt hinter dem Beruf des Folien-Schweißers?

Sroke: Viele denken nur ans Schweißen. Tatsächlich geht es um viel mehr: Verrohrung,

Materialkunde, Chemiedosierung und Wasseraufbereitung. Heute bin ich eher Schwimmbadbauer als reiner Folienschweißer. Kunden erwarten Komplettlösungen.

Lienack: Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Schwimmbadbauer ein anerkannter Ausbildungsberuf wird – wie etwa in Frankreich. Die Qualität der Ausbildung entscheidet später über die Qualität des Beckens und darüber, ob Reklamationen entstehen.

Wie bringen Sie Einsteigern dieses präzise Handwerk bei?

Lienack: Theorie ist wichtig, gelernt wird aber direkt an der Naht. Entscheidend sind Wiederholung und Praxis.

Sroke: Wir geben praktische Tipps und emp-

Klaus Lienack (links) baute 2009 das Schulungszentrum von Elbtal Plastics in Coswig mit auf. Seit 2025 ergänzt Mirko Sroke das Trainerteam.

DAS SCHULUNGSZENTRUM IN COSWIG

Ablauf der Schulungen

Die dreitägigen Intensivschulungen wischen November und März umfassen

Theorie, Praxis im Elbtal Trainingszentrum bei externen Partnern sowie Arbeiten direkt am Kundenpool.

Digitale Weiterbildung & Community

Zusätzlich bietet Elbtal Plastics YouTube-Videos zum Folienschweißen und einen WhatsApp-Kanal für den Austausch der Poolbau-Community an.

fehlen, das Gelernte direkt nach dem Intensivlehrgang anzuwenden. Die Schulungen finden in Coswig sowie in Polen, Österreich, Italien und Spanien statt. Die Nachfrage ist groß.

Welche Anfängerfehler sind häufig?

Lienack: Viele prüfen geschweißte Nähte nicht mechanisch. Das ist entscheidend, um zu prüfen, ob die Naht geschlossen ist.

Sroke: Die richtige Geschwindigkeit und Temperatur müssen stimmen. Dafür braucht man Übung und Fingerspitzengefühl.

Wann darf der Nachwuchs ans Becken?

Sroke: Im Idealfall direkt nach der Schulung. Unsere Ausbilder begleiten viele beim ersten Projekt sogar auf die Baustelle. Diesen Service zu buchen, legen wir den Firmen sehr ans Herz. An diesen Kosten sollte nicht gespart werden, um spätere Reklamationen zu vermeiden.

Lienack: Wichtig ist, ausreichend Zeit einzuplanen. Wer sich selbst zu sehr unter Druck setzt, macht Fehler. Qualität braucht Ruhe.

Im Schulungszentrum in Coswig wird unter fachkundiger Anleitung gelernt.

Wie erleben Sie den Nachwuchs?

Sroke: Viele unterschätzen die körperliche Arbeit. Folienschweißen bedeutet Hitze, Präzision und körperlichen Einsatz.

Lienack: Gleichzeitig bekommen handwerkliche Berufe in Schulen oft zu wenig Aufmerksamkeit. Der Fachkräftemangel ist bereits spürbar. Viele erfahrene Schweißer gehen in den Ruhestand, während qualifizierter Nachwuchs fehlt. Zwar lernen viele junge Menschen zunächst Sanitär- und Heizungsbau, ob sie später in die Schwimmbadbranche wechseln, bleibt jedoch offen.

Wer passt in den Beruf?

Sroke: Der Wille muss da sein – und handwerkliches Geschick.

Lienack: Nicht jeder muss der beste Schweißer sein. Manche haben ihre Stärke im präzisen Zuschnitt der Folien. Gute Vorarbeit ist genauso wichtig, wie die eigentliche Schweißnaht. Auf der Baustelle wird meist im Team gearbeitet. Schon allein deshalb, weil eine Folienrolle bis zu 80 Kilogramm wiegen kann.

Was muss sich ändern?

Lienack: Wie bereits gesagt, brauchen wir dringend einen offiziellen Ausbildungsberuf. Sonst fehlen der Branche langfristig qualifizierte Fachkräfte. Der TÜV Rheinland bietet inzwischen erste Zertifikatskurse im Schwimmbadbau an. Aber das ist zu wenig.

Warum sollte man Folienschweißer werden?

Sroke: Weil der Beruf unglaublich abwechslungsreich ist. Man arbeitet draußen und sieht am Ende direkt das Ergebnis seiner Arbeit.

Lienack: Jedes Becken ist ein Unikat. Besonders ist der Moment, wenn der Bauherr beim ersten Befüllen des fertigen Pools strahlt – das macht den Beruf einzigartig.

06. – 08. Oktober 2026

www.interbad.de

www.schwimmbad.de

Elbtal Plastics GmbH Cowaplast 2 01640 Coswig Tel.: 03523/ 5330-0 www.ElbePools.com

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Saunaverbände

SAUNAVERBÄNDE SEHEN POTENZIAL

Fotos und Texte: Marijan Lazic

In Neustadt trafen sich die Mitglieder des Bundesfachverbandes Saunabau, Infrarotund Dampfbad e.V. und der Gütegemeinschaft Saunabau, Infrarot-Wärmekabine und Dampfbad e.V.

Die Mitglieder des Bundesfachverbandes Saunabau, Infrarotund Dampfbad e.V. sowie die der Gütegemeinschaft Saunabau, Infrarot-Wärmekabine und Dampfbad e.V. trafen sich Ende April zu ihren Jahreshauptversammlungen.

DIE SAUNABRANCHE steht vor großen Herausforderungen, wie der Verbandsvorsitzende Philipp Rock von Klafs in seinem Bericht darlegte: Die derzeitige Exportschwäche Deutschlands sowie eine stagnierende Binnennachfrage belasten die Sauna-Wirtschaft. Die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser liegen auf einem historischen Tiefstand, auch wenn eine leichte Erholung am Horizont zu erkennen sei. Doch Energiekosten und Inflation dämpfen die privaten Konsumausgaben. Dennoch bleibt Wellness ein positiv

besetztes Thema, das zunehmend auch ein jüngeres Publikum anspricht. Konservative Planung, so Philipp Rock, sei das Gebot der Stunde. Er riet den Mitgliedsunternehmen zu soliden Jahresplanungen und betonte, dass Qualität und Individualisierung entscheidend seien, „um die Kurve zu kriegen“.

„Made in Germany“

Die Branche verspricht sich viel von dem neuen Herkunftszeichen „Made in Germany“, das in dieser Runde vorgestellt wurde. Das Zertifi-

kat bescheinigt, dass mindestens 55 Prozent des produktbezogenen Fertigungswerts hier erbracht werden. Wie die Unternehmen das Siegel künftig einsetzen, bleibt ihnen selbst überlassen. Es sei aber ein gutes Marketinginstrument gegen ausländische Konkurrenz.

Weitere Informationen zu den Jahreshauptversammlungen der Herstellerverbände finden Sie via diesem QR-Code.

Osterkampagne

AUCH OSTERHASE UND WEIHNACHTSMANN ENTSPANNEN AM POOL

Ostern ist vorbei – und nun steht auch bald schon wieder Weihnachten vor der Tür. Zumindest kommt das Fest immer so plötzlich, und deshalb sollte man früh mit den Vorbereitungen anfangen. So macht es der PR- und Marketingausschuss im bsw, der neben vielen anderen Aktivitäten bereits die Weihnachtskampagne der Pool-Community plant. Nachdem der Osterspot der Schwimmbadakteure die Botschaft „auch der Hase entspannt nach getaner Arbeit im Pool“ verbreitet hat, gilt es nun mit Blick auf den Sommer aber erstmal, die Vorteile einer eigenen Wasseroase als sicheres Ferienparadies zu kommunizieren. So lange lassen wir Santa Claus noch am Pool chillen. Aber irgendwann muss auch er sich von seiner Luftmatratze erheben – nicht nur, um Geschenke zu verteilen, sondern auch, um Teil unseres ChristmasVideos zu werden. Den Osterspot kann man auf www.bsw-web.de sehen.

Verkaufstraining

ZUHÖREN, ARGUMENTIEREN UND ÜBERZEUGEN

Udo Herrmann ist ein Mann aus der Praxis. Als Schreinermeister und selbstständiger Unternehmer weiß er, welch vielfältige Herausforderungen im beruflichen Alltag zu bewältigen sind. Betriebsorganisation, Mitarbeiterführung, Kundengespräche – das alles kennt er nicht nur aus der Theorie. Deshalb sind seine Tipps handfest, realistisch und lebensnah. Seine Erfahrung im Handwerk und seine Expertise als Redner und Coach haben dazu geführt, dass er wiederholt in der Schwimmbadbranche zum Einsatz gekommen ist. Er mag die Pool-People und ist immer wieder gerne am Start – so auch am 28. September in Köln. An der bsw-Akademie bietet er ein Verkaufstraining für Verbandsmitglieder an. Auf bsw-web.de findet man die AnmeldeUnterlagen – zurzeit sind noch wenige Plätze verfügbar. P.S.: Wie das beim bsw so ist, wird jedes Seminar auch zum Networking genutzt. Daher ist für ein Get-together am Vortag gesorgt.

Impressionen aus einem vergangenen bsw-Seminar mit Udo Herrmann.

SEO

Workshop AUCH IM KI-ZEITALTER SICHTBAR BLEIBEN

Die Zeiten ändern sich – und das immer schneller. Das digitale Zeitalter erforderte zunächst, eine eigene Website zu haben, dann kam Social Media – und schließlich musste man sich Gedanken über die suchmaschinenoptimierte Ausrichtung seiner Online-Aktivitäten machen. Die KI-Ära definiert nun neu, wie man im Netz gefunden wird. Auf was man achten muss, das ist Inhalt des SEO-Workshops, den der bsw für seine Mitglieder anbietet. Die Digital-Experten Martin Bongardt und Stefan Kiss von pixel relations erklären am 30. September in Köln unter anderem, wie generative KI-Systeme funktionieren und was zu tun ist, um sichtbar für (potenzielle) Kunden zu bleiben. Ein KI-Check der eigenen Website ist inklusive – ebenso wie ein gemütliches Beisammensein am Vorabend, um sich aufs digitale Thema ganz analog einzustimmen. Einige Plätze sind noch frei. Die Anmeldung findet man auf www.bsw-web.de.

Stefan Kiss und Martin Bongardt (unten).

SAUNABAU SEIT 1968: CORSO FEIERT 20 000 SAUNEN

Jede Sauna ist wie ein erstes Date: Es ist ein neues Kennenlernen und ein eng abgestimmter Prozess bis zum fertig eingebauten Produkt. Bereits über 20 000 Saunaträume hat das Unternehmen erfüllt und doch bleibt das große Finale jedes Mal ein Gänsehautmoment.

„WENN WIR über 20 000 Saunen sprechen, dann sprechen wir über 20 000 Geschichten“, sagt Benedictus Lingens, Geschäftsführer von Corso. Für die Kunden sind ihre Saunen der Ort an dem sie Zeit für sich haben, ein Ort zum Abschalten, ein Ort der ein ganz besonderes Lebensgefühl vermittelt. Und für dieses Gefühl gibt es bei Corso keine Blaupause. Jede Sauna beginnt bei Null, mit Zuhören, Fragen stellen und dem Versuch, zu verstehen wie jemand lebt. „Uns war von Anfang an klar: Wenn wir in der Champions League spielen wollen, dann ist eine Maßanfertigung unabdingbar, weil oft die bauseitigen Maße dazu führen,

dass mit einer standardisierten Lösung eben nicht das Beste aus dem verfügbaren Platz herausgeholt werden kann. Dann werden Kompromisse gefunden, die dem Kunden als beste Lösung angepriesen werden. Aber in Wahrheit ist es so, dass nur, wenn man auf den Zentimeter genau baut, man wirklich aus jedem Platz und aus jeder Möglichkeit das Beste herausholt“, so Lingens. Während die erste Corso Sauna eher schlicht und traditionell war, versteht sie sich heute als Design-Möbelstück und wird als Teil der Architektur gedacht. Hervorzuheben sind Corsotypische Designelemente wie schwebende

Benedictus Lingens hat 2012 das 1968 von Karl-Heinz Bührmann und Werner Baumholt gegründete Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder übernommen.

Fotos: Corso Sauna Manufaktur, Texte: Julia Georganoudis

Corso begleitet seine Kunden über den kompletten Prozess hinweg. So entstehen Projekte, die nicht nur individualisiert sondern auch perfekt auf die Bedürfnisse der Bauherren abgestimmt sind.

Saunabänke und blendenfreie Glasfronten. In der Fachwelt gilt die Manufaktur als Referenz für innovativen Saunabau nach Maß im Privatund Objektbereich: Die ikonischen Designs prägen die Branche seit Jahren, Corso wurde dafür mehrfach mit dem Golden Wave Design Award ausgezeichnet. 2012 haben die Brüder Lingens das Unternehmen übernommen. „Als ich damals angefangen habe, war die Vision schon seit Beginn ganz klar, den Premiumkunden anzusprechen. Wenn ich mir allerdings heute meinen alten Businessplan durchlese, muss ich stark schmunzeln, weil ich die Geschwindigkeit falsch eingeschätzt habe. In meiner Planung ging es jedes Jahr um gewisse Prozentsätze im Umsatz nach vorne. Die Realität hat gezeigt, dass das keine lineare sondern eher exponentielle Entwicklung ist, die sehr sehr viel Kraft und Einsatz gerade in den ersten Jahren benötigt hat. Dennoch war

die Grundvision schon zu Beginn, also inzwischen vor 14 Jahren, ganz klar zu sagen: Wir möchten einer der hochwertigsten und besten Saunahersteller sein und wir wollen die Designsprache im Saunabau prägen. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg – wenn wir nicht sogar schon an der Spitze angekommen sind.“

Jüngst wurde eine neue Designsauna für die Ausstellung gebaut. „Für mich ist das eine der schönsten Kabinen, die wir je gebaut haben. In unserer Fertigung wird zeitgleich an mehreren Projekten gearbeitet, aber diese besondere Sauna, die wirklich zeigt, was wir können, wird ungefähr die 20 000ste Kabine gewesen sein. Insgesamt gab es viele sehr tolle Projekte mit interessanten und spannenden Bauherren. Genau das macht meinen Job aus: immer wieder die Herausforderung, ein neues, individuelles Projekt abzuliefern.“

Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt Corso über 70 Mitarbeiter, davon ein Großteil Tischler, Zimmerleute sowie Fachplaner und Zeichner.

Neben der Manufaktur befindet sich die Sauna-Ausstellung mit zahlreichen Design-Saunen und Gartensauna-Modellen.

INFO KOMPAKT

Corso Sauna Manufaktur Industriestr. 37 49565 Bramsche Tel.: 05461/603990 www.corso-sauna.de

Die neue Ausstellungssauna der Corso Sauna Manufaktur.

SO WIRD DER GARTEN ZUR LUXUS-OASE

Peter Konrath (Galabau), Wolfgang Grabner (ÖVS) und Wolfgang Strasser (Messe Tulln, v.l.) begrüßen die Gäste beim Ausstellerabend.

Design, Technik und Natur im Einklang: Die pool + garden Tulln 2026 zeigte, wie moderne Gärten heute aussehen. Smarte Pools, stilvolle Outdoor-Konzepte und Wellnesslösungen machen den Außenbereich zum privaten Urlaubsparadies.

WENN IM FRÜHLING die Tore der Messe pool + garden im österreichischen Tulln öffnen, wird das Messegelände zur Bühne für Gartenideen, die inspirieren und begeistern. Vier Tage lang drehte sich alles um stilvolle Außenbereiche, innovative Pooltechnik und moderne Gestaltungskonzepte. Besucher tauchten in eine Welt ein, in der Wasser, Design und Komfort perfekt zusammenspielen.

Mehr als 240 Aussteller präsentierten die neuesten Trends rund um Pools, Whirlpools, Saunen und Gartenplanung. Schnell wurde klar: Der Garten ist längst kein reiner Außenbereich mehr, sondern ein erweitertes Wohnzimmer. Klare Linien, reduzierte Formen und hochwertige Materialien prägen die aktuelle Gestaltung. Wasser übernimmt dabei die Hauptrolle – ob als eleganter Pool an der Terrasse oder als

natürlicher Schwimmteich, der sich harmonisch in die Landschaft einfügt.

Wellness und Komfort im eigenen Garten

Ein zentrales Thema der Messe war der Wunsch nach Entspannung direkt vor der Haustür. Moderne Wellnesslösungen verwandeln Gärten in private Rückzugsorte. Smarte

Fotos und Texte: Daniela Eichert

Das Team von Schwimmbeckenbauer Cranpool setzt auf einen einheitlichen Messe-Look in Schwarz und Weiß sowie aufs Rundum-Sorglos-Paket für die Kunden.

Ein Hingucker nicht nur für junge Messebesucher: Cranpool lässt an seinem Stand die Delfine tanzen.

Technologien sorgen dabei für maximalen Komfort: Automatisierte Reinigungssysteme, energieeffiziente Pool-Abdeckungen und intelligente Steuerungen erleichtern die Pflege und sparen Ressourcen.

Beim Ausstellerabend brachte Branchenvertreter Wolfgang Grabner es auf den Punkt: Der Garten entwickelt sich zunehmend zum Lebensmittelpunkt, in dem Wasser eine ent-

scheidende Rolle für Erholung und Lebensqualität spielt. Diese Entwicklung war auf der gesamten Messe spürbar – in der Gestaltung, in den Produkten und in den Gesprächen. Auch Genießer kamen auf ihre Kosten: Parallel zur pool + garden 2026 sorgte die Kulinar Tulln mit zahlreichen Ausstellern und Kochshows für kulinarische Highlights. Live-Auftritte renommierter Köche rundeten das

Timberra fertigt hochwertige Naturpools aus Holz. Martina Reiter freut sich in Tulln über großes Echo der Besucher.

Besucher der Messe Tulln erliegen reihenweise seinem Charme: „Arnie“ auf dem Arm seines Herrchens Konrad Knierling von „die Pool.werkstatt“ mit Mario Gerhart, Polyfaser-Verkaufsleiter zuständig für den Bereich Oberösterreich.

Tragen ihren Poolroboter auf Händen (v.l.): Thomas Förster, GF Ronald Schönleitner und Thomas Stadlmayer von Inverquark.

Erlebnis ab und machten den Messebesuch zu einem Event für alle Sinne.

Innovationen und Trends für 2026

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die „Garten-Wohn-Welten“ mit ihrer expert. lounge. Hier traf kreative Inspiration auf fundiertes Fachwissen. Experten aus Gartenbau

Kerstin Daurer (ganz rechts) und ihr Team von KD Pools GmbH haben Spaß an ihrem Stand auf der Messe Tulln.

und Poolbranche gaben praxisnahe Einblicke und zeigten, wie individuelle Gartenträume Wirklichkeit werden.

Deutlich wurde: Der Trend geht zu ganzheitlichen Konzepten. Gefragt sind Lösungen, die Design, Technik und Natur miteinander verbinden. Nachhaltigkeit spielt dabei eine immer größere Rolle – von ressourcenschonen-

der Technik bis hin zu langlebigen Materialien. Die pool + garden Tulln 2026 machte eindrucksvoll sichtbar, wohin die Reise geht: hin zu durchdachten Wohlfühlkonzepten, die den Garten in ein persönliches Resort verwandeln. Der Traum vom Urlaub im eigenen Zuhause ist längst keine Vision mehr, sondern gelebte Realität.

Ilona Bernhart und Michael Gindl freuen sich an ihrem Stand von illipool Überdachungen über Unterstützung des Nachwuchses.

Besucherandrang bei Aura. Die Schwimmbadüberdachungen sind von superflach bis hoch erhältlich.

Paradiso setzt mit seinen schienenlosen Pool-Überdachungen Maßstäbe. Für ein Teamgruppenfoto war dennoch kurz Zeit.

Binder-Vertriebsleiter Dirk Fischbach (links) und Sales Manager Daniel Muck nehmen Schwimmer Marvin Laskewitz in ihre Mitte.

INFO KOMPAKT

Messe Tulln GmbH

Messegelände 1

3430 Tulln, Österreich

Tel.: 0043/2272/62403-0 www.messe-tulln.at

Leidenfrost präsentiert seine Pools made in Austria zum Anfassen und einige schöne Projekte zum Träumen auf dem großen Flatscreen.

AQUACOMET: FACHHÄNDLERSCHULUNG IN GYÖR

Fotos und Texte: Marijan Lazic

Aquacomet lud im März 2026 zur Fachhändlerschulung nach Györ und bot praxisnahe Einblicke in Produktion, Materialien und Systemlösungen. Im Fokus standen Produkte, strategische Ausrichtung sowie neue Tools und Partnerschaften für den Poolbau.

IM MÄRZ 2026 lud Aquacomet zur Fachhändlerschulung ins ungarische Györ. Im Fokus stand die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen rund um Produktion, Materialien und Systemlösungen. Bei der Werksführung erhielten die Teilnehmer detaillierte Einblicke in die Fertigungsprozesse: In der Hochsaison verarbeitet Aquacomet bis zu 800 Tonnen Aluminium. Die unternehmenseigene Pulverbeschichtungsanlage sorgt dabei für hohe Qualität und maximale Flexibilität bei der Farbgestaltung.

Ein zentraler Bestandteil der Schulung war die GFK-Beckenproduktion. Die Becken werden in Györ in einem Guss gefertigt und zeichnen sich durch ihre Stabilität, Formbarkeit sowie hohe chemische Beständigkeit aus. Nach der anschaulichen Praxis im Werk präsentierten Andreas Weiß-Fudisch und Alexander Seemayer die Geschichte von Aquacomet. Hans Eder von Thermaton hielt einen praxisrelevanten Vortag zum Einsatz von Bodenplatten und Drainage. Darauf folgte eine Vorstellung des Pooldeck „Atlas“ von Aquacomet durch

Andreas Weiß-Fudisch. Es folgte Paul Krenzer, internationaler Vertriebsleiter von BelFox, der zum Thema Poolautomatisierung referierte. Strategisch richtet sich Aquacomet künftig noch klarer aus: Ein gezielt geschärftes Portfolio steht im Mittelpunkt, das sich konsequent auf die eigenen Stärken im Poolbau konzentriert. Fachhändler profitieren dabei weiterhin von einem starken Partnernetzwerk und optimierten Beschaffungsstrukturen.

Im Zusammenspiel mit Novacomet wird die enge Verzahnung beider Marken weiter inten-

Bei der Werksführung durch die Produktionshallen können die Fachhändler einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Besonders in der Pool-Überdachungsfertigung: Die spezielle Biegetechnik und die präzise Einhaltung der Toleranzen.

Hans Eder von Thermaton, Alexander Seemayer und Andreas Weiß-Fudisch hielten am ersten Tag praxisnahe Vorträge.

siviert. Durch die Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen entstehen gezielte Synergien mit dem klaren Ziel, Partnern nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu bieten. Insbesondere im DACH-Raum soll die Marktpräsenz von Aquacomet weiter gestärkt werden. Abgerundet wurde die Schulung durch Einblicke in die Überdachungsproduktion sowie die Vorstellung digitaler Tools wie des Konfigurators, der die Angebotserstellung deutlich vereinfacht. Mit der Vergabe der Teilnehmerzertifikate endete die Veranstaltung.

Viele neue Themen und Eindrücke für die Teilnehmer, die zum Abschluss ein Teilnehmerzertifkat erhielten.

Andreas Weiß-Fudisch und Alexander Seemayer präsentieren die Geschichte von Aquacomet.

Ein Schwerpunkt der Werksführung lag auf der Behandlung und Reperatur von Beschädigungen an GFK-Becken.

INFO KOMPAKT

Aquacomet Kft. Kőrisfa u. 15 9027 Györ Ungarn Tel.: 0036/9651/7417 www.aquacomet.com

Für weitere Eindrücke der Schulung scannen Sie bitte den QR-Code.

Der Austausch mit den Fachhändlern ist für Aquacomet sehr wichtig – so können sie auf den Markt reagieren.

Alexander Seemayer führte mit seinem Team durch die zweitägige Schulung.

Noch wird gewirbelt auf der Baustelle des neuen Rebstockbads in Frankfurt. Das alte Bad hatte ausgedient und wurde 2021 abgerissen.

SPANNENDE EINBLICKE IN GROSSPROJEKTE DER BRANCHE

Fotos: Annett Boblenz, geising + böker GmbH • Text: Annett Boblenz

Claudia Döttinger ist Mitglied der Geschäftsleitung der Landesmesse Stuttgart. Sie verriet erste Details, was auf der interbad geplant ist.

Immer in geraden Jahren zieht es die Branche in die Stuttgarter Messehallen zur interbad. Der Branchentreff ist Fachmesse und Kongress in einem. Auch in diesem Jahr wartet auf die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm.

BEREITS SEIT 60 JAHREN bringt die Messe interbad die Schwimmbad-, Saunaund Spa-Branche zusammen. In diesem Jahr wird Stuttgart vom 6. bis 8. Oktober wieder zum Nabel der Branche. Und natürlich wird im Vorfeld der Veranstaltung ordentlich Wirbel gemacht. Auf Einladung der Messe Stuttgart ging es beispielweise nach Frankfurt. Neben Ausblicken auf die interbad erhielten die teilnehmenden Journalisten Einblicke in ein großes Neubauprojekt der öffentlichen

Schwimmbad-Branche, dem Rebstockbad. Das Bad, dessen Vorgänger 2021 abgerissen wurde, soll 2027 eröffnen. Für 120 Millionen Euro erhalten die Frankfurter ein modernes Bad, das technisch und architektonisch neue Maßstäbe setzen soll. Berndorf Bäderbau steuert sechs Edelstahlbecken bei – darunter das wettbewerbstaugliche 50 Meter-Becken mit acht Bahnen – zwei von ihnen haben einen Hubboden, ebenso das Sprungbecken. Der Lieferant heißt in beiden Fällen Variopool.

Das Bad bekommt unter anderem ein 50 Meter-Becken. Beckenlieferant ist das Unternehmen Berndorf Bäderbau, ein Aussteller der interbad 2026.

Die Tour moderierte Architekt Sven Apel von geising+ böker GmbH. Stets an seiner Seite: Ulf Büchler (rechts außen) von der BäderBetriebe Frankfurt GmbH.

Der Spaß kommt nicht zu kurz Auf die jungen Besucher wartet ein innenliegender Rutschenturm, auf die Kleinsten Spielebecken mit zahlreichen Spritzgeräten. Im Wellenbecken wird sich vermutlich jung und alt treffen. Wer dagegen Ruhe sucht, wird im Wellnessbereich mit fünf Aufguss-Saunen (alle von Baum`s Sauna) und einer Dampfsauna (von Hilpert) fündig. Sollte dieses Angebot langfristig nicht ausreichen, kann der Bauherr, die BäderBetriebe Frankfurt, auf zwei Erweiterungsräume zurückgreifen. Natürlich ist das Projekt mit einem eigenen Blockkraftheizwerk, Fernwärme-Anschluss und Geothermie unter energetischen Aspekten ganz vorne mit dabei. Und der Strom kommt natürlich vom eigenen Dach.

Stefan Herzog von Berndorf Metall- und Bäderbau schwärmt nach der Baustellenbesich-

tigung: „Das Rebstockbad ist unser Leuchtturmprojekt in Deutschland“. Darüber und über die Edelstahlbäder aus eigener Produktion können sich die Besucher auf der interbad informieren, denn Berndorf Bäderbau ist in Stuttgart mit einem eigenen Stand vertreten. Flankiert wird der diesjährige Branchentreff erneut vom DGfdB-Kongress. DGfbB-Geschäftsführer Christian Mankel gab nach der Baustellenführung erste Ausblicke. Auf dem Kongress für das Badewesen trifft sich die nationale und internationale Bäder-Fachwelt, um Fachvorträge und Diskussionen zu erleben. In verschiedenen Kongress-Modulen soll über mehrere Tage hinweg gebündelte Kompetenz und praktisches Know-how für Entscheider/innen und Macher/-innen aus dem Bereich der kommunalen Schwimmbäder, für Inhaber/-innen und Manager/-innen von pri-

Gut geschützt ging es durch den Rohbau des Rebstockbads.

Christian Mankel (li.), Geschäftsführer der Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB), ist Mitgestalter der interbad.

vat geführten Bädern, für Hotel- und Spa-Betriebe sowie für Unternehmen, die den privaten Markt bedienen, geboten werden. Auf alle Messebesucher wartet außerdem die Finnish Sauna Lounge by Sauna from Finnland, die European Waterpark Association (EWA) Networking Area sowie die Themenwelt „Biohacking/ Longevity“.

INFO KOMPAKT

Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG Messepiazza 1 70629 Stuttgart Tel.: 0711/18560-0 www.messe-stuttgart.de

Heiko Scheuer begrüßte viele Gäste beim 30-jährigen Firmenjubiläum.

Kunden können das Edelstahlbecken mit Überlaufrinne im laufenden Betrieb sowie die Technik live erleben.

SCHWIMMEN LERNEN BEI MLZ IN USINGEN

Zum 30-jährigen Jubiläum eröffnet MLZ eine neue Schwimmhalle und einen erweiterten Showroom.

DAS JUBILÄUMSWOCHENDE führte viele Gäste zum Hauptsitz der MLZ AG nach Usingen. Neben dem Rückblick auf drei Jahrzehnte Unternehmensgeschichte stand die Eröffnung durch den Bürgermeister der neuen Schwimmhalle mit integrierter Schwimmschule im Fokus. Die Halle ergänzt außerdem den neuen Showroom, schließlich

können Kunden hier ein Schwimmbad von Berndorf Bäderbau im laufenden Betrieb erleben. So ist das Becken beispielsweise mit zwei unterschiedlichen Gegenstromanlagen von Ospa ausgestattet, wodurch ein direkter Vergleich möglich wird. Ein „gläserner“ Technikraum dient künftig als Präsentations- und Schulungsraum.

Der neue Showroom, der auch das Entree des Betriebes ist, zeigt technische wie gestalterische Highlights der Pool- und Wellnesslösungen.

Strahlende Gesichter bei Friedhelm Schuch (links, Vorstand), Andreas Mück, Heiko Scheuer (Vorstand) und Nadia Zeuner. Weitere Fotos gibt es via dem unten stehenden QR-Code.

INFO KOMPAKT

MLZ Pools & Wellness

An der Riedwiese 4 61250 Usingen Tel.: 06081/95230 www.mlz-pools.de

Fotos: MLZ AG • Text: Annett Boblenz

ERFOLGREICHE GENERALVERSAMMLUNG

Fotos: Ute Wanschura, bsw • Text: Annett Boblenz

Die Mitglieder der aqua suisse veranstalteten in Magglingen ihre Generalversammlung. Sie wählten einen neuen Präsidenten und trafen richtungsweisende Entscheidungen.

35 STIMMBERECHTIGTE Mitglieder mit Begleitung, zahlreiche Ehrenmitglieder und geladene Gäste trafen sich in Magglingen im Nationalen Sportzentrum zur Generalversammlung der aqua suisse. Sie verabschiedeten feierlich ihren langjährigen Präsidenten, Enrico Ravasio. Der ausgewiesene Poolprofi ist zudem ein begnadeter Pianist und spielte zum Abschluss den Klassiker „I did it my way“. Zum neuen Präsidenten wurde Christian Stark gewählt; ebenfalls neu im Zentralvorstand sind Norbert Mori, Inhaber der Mori Piscines SA, und Ueli Achermann, Mitinhaber der Vita

Bad AG. Der Zentralvorstand ist mit acht Personen besetzt.

Budget und Auszeichnungen

Die Mitglieder beschlossen außerdem den Ausbau der Mitgliederleistungen und die damit einhergehende Beitragserhöhung. Sie entschieden außerdem das Budget 2026 sowie das Jahresprogramm. Auf der Versammlung wurden auch die Absolventen des Diplomkurses „Schwimmbadtechnik“ gewürdigt – allen voran Andrin Graf von Aqua Solar mit der höchsten Punktzahl.

Enrico Ravasio (re.) übergibt Christian Stark das Zepter als Verbandspräsident. Enrico Ravasio war zehn Jahre im Amt.

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