ofenwelten.de ofenwelten.de Kamine, Kachelöfen, Kaminöfen, Pelletöfen
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EDITORIAL
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oderne häusliche Holzfeuerstätten sind – trotz vieler Diskussionen über nachhaltige Heizsysteme – eine zukunftssichere Wahl für eine umweltbewusste und effiziente Wärmeversorgung. Das Ofenbauer-Fachhandwerk hält individuelle und mit anderen Energiequellen kombinierbare Lösungen bereit. Lassen Sie sich unbedingt von einem Profi beraten, denn der Ofenbauer kann auf Ihre persönliche Heizsituation eingehen und für Sie gezielt planen. Sprechen Sie im Vorfeld auch mit dem Schornsteinfeger Ihres Vertrauens über Ihr Projekt. Wichtig: Moderne Geräte vom Fachmann erfüllen immer die geltenden gesetzlichen Emissionsvorschriften. Der Brennstoff Holz zum Beispiel gilt nach der sogenannten Erneuerbaren-Richtline RED III der Europäischen Union als klimaneutrale, erneuerbare Energie, da Holz beim Wachstum so viel CO2 bindet, wie es bei der Verbrennung – oder bei seiner Verrottung im Wald – wieder abgibt. Mit einer Holzfeuerstätte heizt man flexibel, unabhängig und spart bei einer noch vorhandenen Öl- oder Gasheizung fossile Brennstoffe und deren Emissionen. In unseren Wäldern gibt es langfristig ausreichend Holz zur Wärmegewinnung. Deutsches Brennholz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Es wächst mehr Holz nach, als dem Wald entnommen wird.
Die Versorgung ist gesichert, die Transportwege sind kurz. Genutzt werden Schad- und Restholz, das nicht für die Möbelherstellung und Bauzwecke verwendet werden kann. Lesen Sie unseren Beitrag ab Seite 36, dort finden Sie weitere Informationen. Holzfeuerstätten können gut mit anderen, auch regenerativen Heizsystemen kombiniert werden, zum Beispiel mit einer Solarthermie-Anlage und einer Wärmepumpe. In einem Hybrid-System tragen sie zu einem umweltfreundlichen und zukunftssicheren Energiemix bei. Verfügt der Ofen über einen Wasserwärmetauscher, kann er seine Wärme in den zentralen Pufferspeicher speisen – zur Erwärmung des Brauch- und Heizungswassers. Wie das funktionieren kann, erfahren Sie in unserer Reportage ab Seite 10. Durch die Integration einer modernen Holzfeuerstätte lässt sich die Wohn- und Lebensqualität deutlich steigern. Ob Heizkamin, Kachelofen oder sogar Kachelherd – hochwertig designte Meisterstücke sind Blickfang und Mittelpunkt des täglichen Lebens. Die Möglichkeiten in Technik und Design, Form- und Farbgebung und der Gestaltung mit Ofenkeramik sind vielfältig. Der Ofenbauer erstellt ein Gesamtkunstwerk, das dem Raum einen einzigartigen Charakter verleiht und sich perfekt ins Wohnambiente integriert. Viele schöne Ideen und Anregungen dazu finden Sie in der Ihnen vorliegenden Ausgabe.
Das Team von Kamine & Kachelöfen
Jutta Lorenz Chefredakteurin
Kurt Jeni Chefredakteur
Ute Schwammberger Redaktion
Marc Kurowski Anzeigenverkaufsleitung
Kamine & Kachelöfen
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INHALT
Designpreis Ofenflamme Ausgezeichnete Öfen
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Ofenwelten Für jeden Geschmack der richtige Ofen
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Brennstoffe Holz, Kohle, Strom und Gas: Energiepartner für den Ofen
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Inhalt REPORTAGE Ofenheizung Sonne und Holz: In diesem Haus arbeitet der Ofen mit dem selbst produzierten Strom zusammen
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OFENWELTEN Modellvielfalt Ob Tradition oder Moderne: Für jeden Wunsch gibt es den richtigen Ofen 16
BASISWISSEN Ofenarten Der Brennstoff, die Dauer und die Form der Wärmeabgabe sind wichtige Kriterien bei der Ofenwahl 32 Glaskeramik Das hitzebeständige Material für die genussvolle Feuersicht 35 Brennstoffe Erneuerbare Energie: Holz Gas, Strom und Braunkohle
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Schornstein Eine funktionstüchtige Abgasanlage als Motor für jeden Ofen 44
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Reportage Erfolgreiches Trio sorgt für Wärme
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Feuer im Garten Sommervergnügen pur bis in die Nacht
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EXTRA Ofenbauer in Ihrer Nähe
Gefahrlos Heizen Mit einem Kohlenmonoxidmelder das Kaminfeuer ohne Sorgen genießen 48 Öfen im Neubau Die Wärmepumpe gilt in den vielen Neubauten als gesetzt. Ein Ofen bildet mit ihr eine perfekte Einheit 50 Wärmeplanung Was Ofenfreunde bei kommunalen Beschränkungen wissen sollten 54 Luftgitter Gezielte angenehme Zirkulation der Wärme in und um den Ofen 56
OFENBAU IN UGANDA Neuer Ofen für ein Kinderhaus Backofenmeister Daniel Reisinger auf Reisen in sozialer Mission 58
Vom Rohmaterial zum Ofen Fertigungsstandort mit Meerblick: zu Besuch bei Attika/Rais
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MARKTPLATZ Kachelöfen, Heizkamine, Pellet- und Kaminöfen Vorhang auf: Hersteller präsentieren ihre aktuellen Modelle 94
SCHAUFENSTER Für Sie notiert Meldungen rund um den Ofen
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Strahlende Kinderaugen in der Schule
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Feuervergnügen im Garten Was gibt es Schöneres als im Freien zu grillen und zu kochen 120
Magazin 64
Ofenbau in Uganda
FEUER IM FREIEN Outdoor-Backöfen Kulinarische Erlebnisse
SERVICE
DESIGNPREIS OFENFLAMME Prämierte Öfen Handwerkskunst vom Feinsten
LIVE VOR ORT
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Wer liefert was?
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Anschriften/Impressum
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Titelfoto: Ganz Baukeramik
Brennraumkatalysator Es gibt viele Methoden, Emissionen zu reduzieren. Hier ein Beispiel 46
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MAGAZIN
MODERNE HOLZFEUERSTÄTTEN SORGEN AUCH FÜR SINKENDE FEINSTAUBEMISSIONEN Durch eine innovative Verbrennungstechnik verursachen neue Holzfeuerungen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als Altgeräte aus den 2010er-Jahren und benötigen für die gleiche Wärmeleistung bis zu einem Drittel weniger Brennstoff. Um den Heizwert des jeweiligen Brennstoffes bestmöglich zu nutzen und unnötige Emissionen zu vermeiden, haben die Hersteller moderner Feuerstätten automatische Steuerungssysteme entwickelt. Hierdurch werden Luftzufuhr, Feuerraumtemperatur und Brennstoffmenge entsprechend der Abbrandphase optimal aufeinander eingestellt. Zudem zeigt die Technik an, wann Brennstoff nachgelegt werden sollte. Das steigert den Wirkungsgrad und erhöht die Langlebigkeit des Ofens. Gleichzeitig führt es zu einer längeren Wärmeabgabe, während sich der Holzverbrauch reduziert. Viele Hersteller bieten eine große Auswahl an modernen Modellen, die bereits über diese optionale Funktion verfügen. Je nach Gerät ist auch eine Nachrüstung mit der smarten Technik möglich. Die Entwicklung innovativer Technologien spiegelt sich auch in den gemessenen Feinstaub-Emissionen in Deutschland wider. Laut dem Bundesumweltamt (UBA) sanken die PM 2,5-Emissionen der Haushalte von rund 38 400 Tonnen im Jahr 2010 auf 23 800 Tonnen im Jahr 2022. Dies ist ein Rückgang von 38 Prozent. Insgesamt hat sich die Luftqualität in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich verbessert. Laut UBA war die Schadstoffbelastung im Jahr 2023 so gering wie noch nie.
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HOLZLAGER-BANK FÜR DRINNEN UND DRAUSSEN Die Holzlager-Bank von Meisterbox dient nicht nur als stilvolle Sitzgelegenheit, sondern ist auch eine nachhaltige Möglichkeit, Brennholz zu lagern. Die Konstruktion ist stabil konzipiert und entsprechend ausgesteift. Die harmonische Optik wird nicht durch außenliegende Schrauben gestört und erzeugt somit ein cleanes Design. Die Verbindungspunkte verhindern dauerhafte Wasserablagerungen und sind somit gegen Korrosion gewappnet. Alle Außenteile sind zweifach nach innen gekantet, was dem Holzlager seine hochwertige und elegante Optik verleiht. KERAMIK- UND OFENMUSEUM IN VELTEN
Die Holzlager-Bank gibt es in drei verschiedenen Größen.
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Das älteste und bedeutendste Ofenmuseum Deutschlands ist im Dachgeschoss der denkmalgeschützten Ofenfabrik Schmidt, Lehmann untergebracht. Ausgehend vom Berliner Kachelofen, der Veltens weltweiten Ruhm begründet, eröffnet sich auf zirka 900 Quadratmetern ein Rundgang durch 300 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte des Ofens. Zudem erhält man Einblicke in Keramikgeschichte insbesondere der Mark Brandenburg des 20. Jahrhunderts mit deutlichen Bezügen zur Klassischen Moderne. Durch die Verbindung von Museum und Ofenfabrik präsentiert sich das Gelände als ein lebendiger Kulturstandort an einem historischen Schauplatz. Markant frei stehend in der Veltener Wilhelmstraße ist das Gebäudeensemble der Ofenfabrik eines der letzten Zeugnisse der einstigen Stadtsilhouette. Zu Recht steht das Gebäude mit seinen Maschinen aus technik-, industrie- und stadthistorischen Gründen unter Denkmalschutz.
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MAGAZIN
FAST WIE ZU GROSSMUTTERS ZEITEN Erinnern Sie sich noch an den Holzheizherd aus Omas Zeiten? Was früher gut und nützlich war, lässt Firetube wieder aufleben. Der Kochtisch ist ein individuell auf Maß gebautes Möbel. Als hotplate mit einer, zwei oder drei Kochplatten und auf Wunsch mit Backmodulen erlebt der gute alte Holzherd eine Renaissance. Das Bild unten zeigt den von Axel Schmitz nach den Bedürfnissen der Bewohner gebauten „FT5firetube-Kochtisch“ mit Speicherofen.
INFORMATIONSPLATTFORM HYBRIDE WÄRME „Hybride Heizsysteme stehen für Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Sie kombinieren regenerative Energien mit dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Komfort“, betont Nikolaus Fleischhacker, Geschäftsführer der Oranier Heiztechnik GmbH. „Wir liefern die passende Technik, die Komponenten und das Know-how.“ Wissen, welches das Unternehmen bereits seit dem Jahr 2010 in zwei Ratgebern zum Thema „Wasserführende Kamin- und Pelletöfen“ jedem zur Verfügung stellt und jetzt um die neue Informationsplattform www.hybride-waerme.de erweitert. Der Internetauftritt bietet fundierte Inhalte zu Technik und Anwendung, zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den Fördermöglichkeiten.
Zurück in die Zukunft. Der Firetube-Kochtisch ist ein individuell auf Maß gebautes Kochmöbel. Hohe Effizienz, geringe Emission.
PREISWERT HEIZEN MIT PELLETS
Mit Pellets heizt man günstiger.
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Wer mit Pellets heizt, spart bares Geld. Das ergeben stetige Preisvergleiche des Deutschen Pelletinstitutes (DEPI). Während die Preise für fossile Energieträger oft stark schwanken, haben sich die Pelletpreise in den letzten Jahren als vergleichsweise stabil erwiesen. Im Schnitt waren Pellets in den vergangenen zehn Jahren 25 Prozent günstiger als Heizöl und 29 Prozent günstiger als Erdgas. Trotz steigender Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten – etwa durch den Krieg in der Ukraine – bleibt der Preisvorteil von Pellets erhalten.
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REPORTAGE
Sonne, Strom und Holz im Verbund In Zeiten steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein setzen Hausbesitzer auf nachhaltige Heizlösungen. Alexander und Johanna haben sich für eine besonders innovative Variante entschieden: eine Ofenheizung, die mit selbst produziertem Sonnenstrom zusammenarbeitet. Dieses System kombiniert eine Photovoltaikanlage mit einem wasserführenden Holzofen und vereint Behaglichkeit mit hoher Energieeffizienz.
Beeindruckend: Eine Dachflächenseite ist vollständig mit Photovoltaikmodulen ausgestattet und sorgt für einen hohen Autarkiegrad. Der energetisch moderne Neubau nimmt formal architektonisch regionaltypische Elemente auf.
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Hoch effizient und doch gemütlich: der Systemofen. Er wird dann eingebaut, wenn vorrangig Wärme gewünscht ist und diese auch nach Abbrandende über Stunden zur Verfügung stehen soll.
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REPORTAGE
Johanna durch Freunde auf die Brunner-PV-Ofenheizung aufmerksam. „Das Konzept hat uns sofort überzeugt: Ein Holzofen, den wir ohnehin im Wohnbereich wollten, kombiniert mit modernster Solarstromtechnologie. Der Platzbedarf ist minimal und das System verbindet erneuerbare Energien mit dem Wohlfühlfaktor eines Feuers.“
KOMPAKTE TECHNIK FÜR KLEINE GRUNDSTÜCKE
Johanna und Alexander, Bauherren
Ein Heizsystem, das wirklich Spaß macht und Zukunft sowie Tradition auf einzigartige Weise verbindet.
B Die offen gestaltete, trotzdem gemütliche Wohnküche profitiert sehr von der Ofenheizung. Die großen Glasflächen sorgen darüber hinaus für eine enge Verbindung zur Natur.
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ereits in der Planungsphase ihres Neubaus stand das Thema Heizung im Fokus. „Wir haben 2023 mit dem Hausbau begonnen und uns intensiv mit verschiedenen Heizsystemen beschäftigt. Schnell war eine Wärmepumpe im Gespräch, und wir stellten uns aus Kostengründen die Frage: Brauchen wir überhaupt einen Ofen, wenn wir doch schon eine Wärmepumpe haben? Doch für uns war klar: Wir wollen einen Holzofen.“ Auf der Suche nach Alternativen wurden Alexander und
Ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung war der begrenzte Platz. „Wir haben ein kleines Grundstück und keinen Keller. Ein klassisches Pelletlager kam daher nicht infrage“, erklärt Alexander. Die Lösung: ein Holzofen und ein kompakter Pufferspeicher. „Der Ofen erzeugt 70 Prozent seiner Wärme für den Speicher, sodass der Raum nicht überhitzt wird – trotzdem haben wir das gemütliche Ambiente des Feuers.“ Zum Einsatz kommt ein Brunner-Systemofen wasserführend „BSO 06“ mit „HKD 2.2 SK“, der optimal in das Heizkonzept integriert wurde und die erzeugte Wärme effizient in das System einspeist.
SO FUNKTIONIERT’S Der Ofen bildet die Basis des Heizsystems. Daneben übernimmt die Photovoltaikanlage mit mindestens 10 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung eine bedeutende Rolle. Denn über das Modul „PV-Integration“ wird der selbst erzeugte Solarstrom für die Wärmeerzeugung genutzt. Darüber hinaus steht ein elektrischer Heizstab zur Verfügung, der das Wasser im zentralen Pufferspeicher zusätzlich erwärmen kann. An sonnigen Tagen heizt die PV-Anlage den Speicher auf, sodass der Holzofen kaum genutzt werden muss. Ist es bewölkt oder kälter, wird flexibel eingeheizt. „Morgens checken wir über die Steuerung den Stand des Puffers. Wenn genug Sonnenenergie da ist, heizen wir gar nicht. Ansonsten morgens oder ein zweites Mal abends, je nach Bedarf “, so beschreibt Johanna den Alltag mit dem System. Über die myBrunner-App behalten sie die Energieflüsse im Blick – sogar von unterwegs. „Wenn wir im Urlaub sind, können wir per App den Heizstab aktivieren, damit es bei unserer Rückkehr warm ist.“ Die richtige Größe der Photovoltaikanlage hängt von der Wohnfläche und dem Wärmebedarf ab. Für ein typisches Effizienzhaus der Stufe KfW 40 – das sich also durch einen sehr geringen CO2-Ausstoß auszeichnet – mit 140 Quadratmeter Wohnfläche liegt der Wärmebedarf an durchschnittlichen Wintertagen bei etwa 3 Kilowatt. Eine moderne PV-Anlage mit 10 kWp kann von April bis Oktober den kompletten Wärmebedarf decken und im Winter den Puffer unterstützend aufladen. Sollte sich der Bedarf in Zukunft ändern, besteht zudem die Möglichkeit, eine Wärmepumpe nachzurüsten, die sich einfach in das bestehende System integrieren lässt.
EFFIZIENT UND KOSTENSPAREND Auch finanziell macht sich das System bemerkbar. „Im Sommer erzeugen wir unser Warmwasser komplett kostenlos mit der PV-Anlage. Im Winter geben wir etwa 400 bis 500 Euro pro Jahr für Brennholz aus – das ist deutlich günstiger als viele andere Heizsysteme und die schöne Atmosphäre gibt es gratis dazu“, sagt Alexander. Noch wichtiger ist, dass durch dieses System die Anschaffungskosten für eine zusätzliche Heizung komplett entfallen sind. „Einen Holzofen hätten wir so oder so gekauft, weil wir das Feuer und die Atmosphäre im Wohnraum wollten. Dank der PV-Ofenheizung brauchen wir aber keine zusätzliche Wärmepumpe oder einen Pelletkessel. Damit haben wir uns nicht nur hohe Investitionskosten gespart, sondern auch Platz und Wartungsaufwand reduziert“, erklärt Alexander. Neben den geringen Betriebskosten war die Umweltfreundlichkeit ein wichtiger Entscheidungsfaktor: „Fossile Brennstoffe kamen für uns nicht infrage. Wir wollten unabhängig sein und einen Beitrag zur Energiewende leisten. Mit der PV-Ofenheizung haben wir die perfekte Lösung für unser gut gedämmtes Holzhaus gefunden.“
Der Haustechnikraum ist der „Hub“, in dem alles zusammenfließt und aus dem die Wärme auch wieder ins Haus verteilt wird. Überschussstrom aus der PV-Anlage wird über einen elektrischen Heizstab zum Erwärmen des Wassers im Speicher genutzt. Das bedeutet: Unabhängig vom Systemofen kann so ein höherer Wärmebedarf gedeckt oder Warmwasser zur Verfügung gestellt werden.
VON DER SKEPSIS ZUR BEGEISTERUNG Der Einbau verlief problemlos – auch wenn es zunächst nicht danach aussah. „Unser erster Heizungsbauer war skeptisch und riet uns ab. Er meinte, das Einheizen sei zu aufwendig. Zum Glück fanden wir über unsere Baufirma einen anderen Partner, der das System spannend fand und den Einbau problemlos umsetzte“, erinnert sich Alexander. Heute sind sie froh, auf ihr Bauchgefühl gehört zu haben. „Die anfänglichen Bedenken waren unbegründet. Das Ein-
Ein smarter, komfortabler Energiemanager übernimmt die Steuerung. Alternativ lässt sich die Anlage auch über die entsprechende App regeln.
Das zentrale Element in dieser komplexen PV-Ofen-Anlage ist der Pufferspeicher. Der Systemofen und Photovoltaikmodule sorgen für die Energie, die für Wärme und die Warmwasserbereitung nötig ist. Weitere Komponenten sorgen für eine perfekte Funktion.
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REPORTAGE
ENTSCHEIDUNG FÜR DIE PV-OFENHEIZUNG Kamine & Kachelöfen: Können Sie uns kurz etwas über Ihr Zuhause und Ihre Heizungssituation erzählen? Alexander: 2023 haben wir begonnen, uns intensiv mit dem Hausbau zu beschäftigen. Ein zentrales Thema war die Wahl des passenden Heizsystems. Was darf man überhaupt noch? Muss es eine Wärmepumpe sein oder gibt es Alternativen? Durch Freunde wurden wir auf die PV-Ofenheizung aufmerksam und haben uns damit genauer beschäftigt. Nach Gesprächen mit einigen Experten war für uns schnell klar: Dieses System könnte die ideale Lösung für uns sein. Kamine & Kachelöfen: Warum haben Sie sich für die PV-Ofenheizung entschieden? Was hat Sie besonders überzeugt? Alexander: Ein entscheidender Faktor war der geringe Platzbedarf. Wir haben ein kleines Grundstück und zudem ein Haus ohne Keller und ohne Möglichkeit zur Lagerung von Pellets oder anderen Brennstoffen. Daher suchten wir nach einer kompakten Lösung. Die PV-Ofenheizung besteht aus einem Ofen, den wir ohnehin in unserem Wohnraum haben wollten, und einem Pufferspeicher. So konnten wir eine effiziente Heizlösung integrieren, ohne den Raum zu überhitzen, da 70 Prozent der Wärme direkt in den Puffer geleitet werden. Gleichzeitig genießen wir die gemütliche Atmosphäre des Feuers. Kamine & Kachelöfen: Wie läuft die Kombination aus Photovoltaikanlage und Ofen im Alltag? Johanna: Unser täglicher Ablauf sieht so aus: Morgens schauen wir zuerst auf die Steuerung, um den Status des Puffers zu prüfen. Abhängig vom Wetter und der Sonnenprognose entscheiden wir dann, ob wir den Ofen morgens einheizen oder ob die PV-Anlage ausreichend Energie liefert. Obwohl es der Puffer nicht benötigen würde, heizen wir abends oft ein – einfach, weil wir das Flammenspiel beobachten und die Gemütlichkeit genießen möchten. Kamine & Kachelöfen: Welche Vorteile spüren Sie durch die Nutzung der PV-Ofenheizung – sowohl
finanziell als auch im Komfort? Alexander: Einer der größten Vorteile ist, dass wir unser Warmwasser direkt mit der Ofenwärme erzeugen können. Das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für Unabhängigkeit. Im Sommer wird unser Warmwasser vollständig über die PV-Anlage erwärmt, und im Winter haben wir Heizkosten von nur zirka 400 Euro für Brennholz – deutlich weniger als unsere Heizkosten zuvor. Kamine & Kachelöfen: Wie oft nutzen Sie den Ofen wirklich aktiv, und wie fügt er sich in Ihre Heizroutine ein? Johanna: Die Nutzung hängt stark vom Wetter ab. An sonnigen Tagen speichert unsere PV-Anlage 8–10 kW in den Puffer, sodass wir kaum heizen müssen. An trüben Tagen mit Temperaturen um 5–10 °C reicht es, einmal zu heizen. Bei Temperaturen um 0 °C legen wir einmal nach, und an sehr kalten Tagen mit Minusgraden heizen wir zweimal täglich. Kamine & Kachelöfen: Wie verlief die Integration dieser Heizlösung? Alexander: Unser erster Heizungsbauer hat uns eigentlich von diesem System abgeraten. Er befürchtete, dass wir mit dem Heizen nicht nachkommen würden. Da wir von der PV-Ofenheizung überzeugt waren, fanden wir über unsere Baufirma einen anderen Heizungsbauer, der die Lösung spannend fand und sie problemlos installierte. Die Umsetzung verlief reibungslos, und alle sind sehr zufrieden. Wir haben vorsorglich auch Rohrleitungen für eine Wärmepumpe verlegt, falls sich unsere Lebenssituation verändert und wir nachrüsten müssen – bisher, und auch in den kalten Wintermonaten, funktioniert unser Heizsystem jedoch perfekt. Kamine & Kachelöfen: Wie steuern oder überwachen Sie das System? Nutzen Sie den BrunnerEnergiemanager und die -App? Alexander: Ja, wir nutzen die Steuerung und den Energiemanager, um das System zu überwachen. Dort sehen wir genau, woher die Energie kommt (PV oder Ofen) und wohin sie fließt (Puffer, Fußboden-
heizung, Warmwasser). Auch unseren Stromverbrauch können wir nachverfolgen. Besonders praktisch ist, dass wir informiert werden, wann wir Holz nachlegen sollten. Wenn wir unterwegs sind, nutzen wir die App, um den aktuellen Stand zu prüfen. Falls nötig, können wir auch Strom aus dem Netz über einen Heizstab in den Puffer einspeisen, um die Temperatur zu halten. Dann heizen wir quasi direkt elektrisch. Das ist natürlich super praktisch und verschafft uns zusätzlich Flexibilität. Diese Funktion haben wir aber aktuell deaktiviert, da wir mit Holz und PV bestens auskommen. Kamine & Kachelöfen: Welche Rolle spielte der Umweltaspekt bei Ihrer Entscheidung für die PVOfenheizung? Johanna: Wir wollten auf fossile Brennstoffe verzichten. Unser Haus ist gut gedämmt, und wir haben uns bewusst für eine nachhaltige Bauweise entschieden. Mit der PV-Ofenheizung haben wir ein umweltfreundliches System gefunden, das unsere Heizanforderungen erfüllt und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leistet. Kamine & Kachelöfen: Sind Sie zufrieden mit dieser Kombi-Lösung? Johanna: Absolut! Während der Bauphase hatten wir anfangs Bedenken, ob das manuelle Heizen im Alltag zu aufwendig sein könnte. Doch inzwischen hat sich das System für uns bestens bewährt. Das tägliche Einheizen lässt sich leicht integrieren, und die PV-Anlage unterstützt uns optimal. Kamine & Kachelöfen: Würden Sie diese Lösung anderen Hausbesitzern empfehlen? Alexander: Ja, definitiv! Wenn man ein gut gedämmtes Haus und eine PV-Anlage besitzt, ist dieses Heizsystem eine hervorragende Lösung für die Zukunft. Wir wollten unbedingt einen Ofen im Wohnraum – nun ist unser Ofen gleichzeitig unser Heizsystem. Damit haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Wohlfühlatmosphäre und effiziente Wärmeerzeugung. Das macht einfach Spaß und funktioniert wirklich gut.
heizen ist einfach in den Alltag integrierbar, das System funktioniert einwandfrei.“
FAZIT: EINE ZUKUNFTSSICHERE UND KOMFORTABLE LÖSUNG
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Ofen Systemofen BSO 06 mit HKD 2.2 SK, wasserführend mit Pufferspeicher Photovoltaikanlage mit 10 Kilowatt-Peak Leistung
Fotos: Brunner
Auch bei üppigem Einheizen wird es nie zu warm – die Wassertechnik des Systemofens führt einen Großteil der Wärme in den Pufferspeicher ab.
Für Alexander und Johanna ist die PV-Ofenheizung mehr als nur eine Heizquelle – sie steht für Nachhaltigkeit, Effizienz und Wohlfühlatmosphäre. „Wir würden das System jederzeit weiterempfehlen. Es eignet sich hervorragend für gut gedämmte Neubauten oder Sanierungen und zeigt, wie modernes Heizen heute aussehen kann.“ Die Kombination aus Solarstrom und Holzofen beweist, dass sich innovative Technik und traditionelles Heizen ergänzen können. Alexander und Johanna haben eine außergewöhnlich nachhaltige Heizlösung gefunden und ein Plus an Lebensqualität gewonnen. l
DATEN & FAKTEN
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Foto: Palazzetti
WELCHER OFENTYP SIND SIE? Darf es eher ein Kachelofen sein, der an kalten Tagen mit seiner Strahlungswärme den Raum behaglich macht? Dieser Ofen steht für Tradition und Moderne. Oder aber eher ein Heizkamin, ideal für alle, die das Schauspiel der Flammen lieben? Offen, kommunikativ und immer faszinierend. Eine weitere Möglichkeit, ein schicker Kamin- oder Pelletofen, der sich individuell, flexibel und stylish präsentiert. Perfekt für Menschen, die Neues lieben, Design
Foto: Gutbrod
schätzen und gern Akzente setzen. Bummeln Sie durch unsere Ofenwelten und lassen Sie sich durch die Modellvielfalt bezaubern. Kamine & Kachelöfen
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1 Einfachheit und Klarheit im Design und eine außergewöhnliche Oberflächengestaltung zeichnen diesen Ofen mit Fresco-Oberfläche aus. www.calore-estetico.com 2 Der für den raumluftunabhängigen Betrieb geeignete Pelletofen „Vivienne“ besticht durch seine perfekt runde Form, die einen faszinierenden Blick auf die Flammen ermöglicht. www.ofenwelten.de/palazzetti 3 Ein Schmuckstück: Ofen „Monte“ in Petrolgrün. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Bodenbelag in Keramik, der in Holzoptik ausgeführt wurde. www.ofenwelten.de/ganz
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VORTEILE MODERNER HOLZFEUERSTÄTTEN Moderne Einzelraumfeuerstätten überzeugen nicht nur durch niedrigere Emissionen, sondern auch durch höhere Effizienz. Sie tragen aktiv zur Reduktion von Feinstaub und Kohlenmonoxid bei und nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz. Geräte wie wasserführende Kachelöfen, Heizkamine, Kamin- oder Pelletöfen können zudem an zentrale Heizsysteme angeschlossen werden. Sie lassen sich auch mit Wärmepumpen kombinieren und leisten so einen Beitrag zur Warmwasserbereitung und Gebäudebeheizung. Für viele Verbraucher ist dies eine attraktive Möglichkeit, sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu machen.
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4 Feuriger Minimalismus in neuer Dimension: das Kaminfeuer in der Wand. Mit dieser Heizkassette ideal zu bewerkstelligen. www.ofenwelten.de/oranier
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BERATUNG DURCH OFENBAUER Unklarheiten über die gesetzlichen Anforderungen lassen sich durch eine Beratung beim Fachmann, dem Ofen- und Luftheizungsbauer, klären. Fachbetriebe prüfen bestehende Anlagen auf ihre Emissionswerte und bieten maßgeschneiderte Lösungen an – ob Nachrüstung, Austausch oder Neuinstallation. Der Ofenbauer berät individuell und kann das Gesamtsystem auf den Wärmebedarf und die Komfortwünsche abstimmen.
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1 Schicke Ofenanlage mit hinterlegten Kacheln und einem drehbaren Kamineinsatz. www.der-ofenbau-meister.de 2 Die Alternative zu Holz: e-Feuer „Vertico Bella“ bietet ein tolles Flammenbild. www.ofenwelten.de/seyffarth 3 „Oval“ von Dirk Geurts: Optisch leicht der Feuerraum, getragen von vier Standfüßen aus hellem Birkenholz. www.ofenwelten.de/spartherm 4 Pelletofen mit Stahlkorpus im klassischen Stil, Top und Außenseiten aus bordeauxfarbener Keramik. www.mcz.it 5 Der stilvolle Kaminofen „Corna“ aus Gusseisen. Mit dem optionalen Gussaufsatz „plus“ stehen rund 70 Kilogramm mehr Guss als Speichermasse zur Verfügung. www.ofenwelten.de/leda
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UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE WÄRMEPUMPE: HOLZ HILFT Da die Wärmepumpe ihre Energie aus der Umwelt (zum Beispiel Luft) gewinnt, bedeutet dies: je kälter die Luft, desto mehr Strom wird benötigt, um die enthaltene Energie zu nutzen. Wird es im Winter richtig kalt, springt zusätzlich ein Elektroheizstab als Wärmeerzeuger ein, der Stromverbrauch steigt enorm. Der Wirkungsgrad verschlechtert sich und die Pumpe arbeitet weder klimafreundlich noch ökonomisch. Die Lösung heißt: Hybrid heizen – „bivalent“ im perfekten Duo mit einer modernen Holzfeuerstätte.
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1+2 Um die Ecke gebaut. Ofenanlage von Brunner, mit der Kachelofenserie „Linea“ von Seyffarth, die samtig und weich wirkt. www.ofenwelten.de/seyffarth 3 Eine schöne Einbausituation mit angefügter Holzlege, um den Brennstoff immer griffbereit zu haben. Kamineinsatz: „EkkoLR-67-evo“. www.ofenwelten.de/camina-schmid 4 Holzofen-Modell „E929 C“ mit Majolika-Verkleidung, geeignet für Raummitten-, Wand- oder Eckaufstellung. www.ofenwelten.de/piazzetta 5 Kaminofen „Fynn Xtra“ bezaubert durch ein großes Flammenbild und die Rillenkeramik in Schwarz. www.ofenwelten.de/austroflamm
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CHARAKTER , KOMFORT UND WERTSTEIGERUNG Besonders in unsicheren und wirtschaftlich turbulenten Zeiten stehen Investitionen in Sachwerte als solide, langfristige Anlageform hoch im Kurs. Hochwertig ausgestattete Immobilien mit zukunftsweisender, regenerativer Heiztechnik gehören definitiv dazu. Eine Holzfeuerstätte als natürliche Wärmequelle verleiht jedem Haus einen einzigartigen Charme und steigert den Wert von Bestandsimmobilien und Neubauten.
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1 Pelletofen „Norta“ in kreisrunder Säulenform und Seitenverkleidung in silbergrauer Taupe. www.justus.de 2 Ein schlanker runder Kaminofen mit weißer glatter Keramik ist der Blickpunkt dieses Raumes. www.ofenwelten.de/ganz 3 „Apella“, ein hochwertiger Gussofen, präsentiert sich modern und zeitlos. www.ofenwelten.de/leda 4 Edel wirkt dieser Konzept-Ofen mit der Kachel „65 Sinfoni“ in Platingrau. www.ofenwelten.de/gutbrod
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mit Wärmeabgabe über die gesamte Ofenfläche. Die dezent anthrazit in Schwarzblau gemusterte Raku-Keramik wird mit einer speziellen Brenntechnik hergestellt, die in Japan entwickelt wurde. www.ofen-gschwend.de
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1 Dieser wasserblaue gekachelte Rundofen wird sofort zum Blickfang. www.ofenwelten.de/gutbrod 2 „Solitherm“ Speckstein – ein Kaminofen mit hoher Speicherkapazität und natürlicher Eleganz. www.ofenwelten.de/cera 3 Der Wirkungsgrad „Emilys“ geht über die Grenzen des Raumes, in dem der Pelletofen aufgestellt ist, hinaus. Mit „AirPro 2“ ist es möglich, die Warmluft bis zu 14 Meter weit zu leiten und zu verteilen und dementsprechend mehrere Räume gleichzeitig und voneinander unabhängig zu heizen. www.ofenwelten.de/palazzetti 4 Die ungewöhnlichen Kacheln des „comodo-regolo vintage“ sehen wie gestanzt aus. www.ofenwelten.de/seyffarth 5 „Fina“ ist nicht nur ein Raumwunder, sondern mit bis zu 10 kW auch ein kraftvoller Wärmelieferant. Steht wenig Platz zur Verfügung, ist dieser Heizkamineinsatz mit Aufsatzspeicher ideal. www.ofenwelten.de/leda
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MODERNE ZUKUFTSWÄRME Wer einen wasserführenden Holzofen zum Beispiel mit einer LuftWasser-Wärmepumpe kombiniert, holt sich regenerative, nachhaltige Heiztechnik ins Haus. Das Holzfeuer überbrückt die Sperrzeiten der Wärmepumpe und liefert garantierte gemütliche Wärme auch in der kalten Jahreszeit. Die Hybridlösung senkt den Stromverbrauch, erhöht den Wirkungsgrad und die Unabhängigkeit. Selbst eine PVAnlage kann eingebunden werden.
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OFENWELTEN
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OFENKERAMIK Die Farbe der Ofenkeramik vollendet eine handwerkliche Kunst, die Menschen seit Jahrhunderten begeistert. Manufakturen fertigen sie in traditioneller Arbeit, die Basis sind Rezepturen aus hochwertigem Ton, wärmespeichernden Schamotten und Wasser. Alle Kacheln werden von Hand glasiert: Dadurch sind sie besonders pflegeleicht. Beim Brennen erhalten sie ihre individuellen Oberflächen – glänzend, matt oder seidenmatt. Die Ofenkeramik gibt dem Raum eine persönliche Note. Es gibt sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel große Kacheln, geschwungene Ofenkeramik oder spezielle Kacheln mit Reliefs für ein Wechselspiel von Licht und Schatten.
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1 Elegant präsentiert sich der „Treis“, mit 360-Grad-Sicht). www.ofenwelten.de/piazzetta 2 Riegelkachel nennt man diese außergewöhnliche Kachelform, die sich hier in den Farben Black & White präsentiert. www.ofenwelten.de/gutbrod 3 Eine gute Kombi: Der Ofen gibt seine Wärme an den angebauten Herd ab. www.ofenwelten.de/seyffarth 4 Die geringe Bautiefe und das innovative Dämmkonzept dieser „Zirkon“-Kaminanlage ermöglicht eine optimale Raumnutzung. www.ofenwelten.de/spartherm
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