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EffizienzHäuser 8/9-2019

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EffizienzHäuser

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8/9-2019


EDITORIAL

Zukunftsfähig „Einmal im Leben“ hieß lange Zeit das Motto, wenn es um den Bau eines Eigenheims ging. Nun stimmt das heute nicht mehr so ganz, denn so mache sogenannte „Best Ager“ bauen ein zweites oder gar ein drittes Mal. Denn im Alter von 50 plus beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt, verbunden mit dem Wunsch, sich auch wohnlich zu verändern ohne dabei auf Komfort und Lebensqualität zu verzichten. Dabei geht der Trend eindeutig zum Eigenheim. Anders als beim Familienhaus steht hier aber vor allem eine komfortable Ausstattung im Vordergrund – für exklusiven Wohngenuss bis ins hohe Alter. Entscheidend ist dabei, das neue Zuhause den Bedürfnissen im Alter anzupassen. Falls Sie also – egal ob zum ersten, zweiten oder dritten mal – neu bauen und möglichst lange im eigenen Haus wohnen möchten: Planen Sie vorausschauend! Denken Sie an eine möglichst barrierefreie Ausführung Ihres Neubaus. Denn von Beginn an geplant, sind die Mehrkosten dafür wesentlich geringer, als wenn später nachgerüstet werden muss. Und nicht zuletzt: Was heute für später geplant wird, weiß man durchaus bereits in der Gegenwart zu schätzen: Sei es ein komfortabel eingerichtetes, barrierefreies Bad, eine einfach zu bedienende, für Bequemlichkeit sorgende Haustechnik oder Sicherheitsvorkehrungen, die das Eigenheim vor Einbruch schützen. Entscheidend für die Zukunfstauglichkeit Ihres Hauses ist natürlich auch die Energieeffizienz. Denn eine moderne Bauweise, gepaart mit effizienter und nachhaltiger Haustechnik spart nicht nur Energiekosten, sondern trägt einen wichtigen Teil zum Klimaschutz und zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkel bei. Darum gehört die Energieeffizienz auf der Prioritätenliste ganz nach oben. „Effiziente Komforthäuser“ heißt daher das Titelthema dieser Ausgabe. Wir stellen Ihnen vier gelungene Beispiele vor, wie Bauleute das erfolgreich in die Tat umgesetzt haben und geben darüber hinaus zahlreiche Tipps und Anregungen, wie Sie aus Ihrem Neubau ein Komforthaus mit geringem Energieverbrauch machen und damit für die Zukunfts bestens gerüstet sind.

»Wir lieben unser Finger-Haus, weil ...

... unser Leben

an Qualität gewonnen hat.« Dennis Brussmann, FingerHaus-Bauherr

HOM E-SE LFIE : Sonne, großer

Garten, schönes Zuhause. Familie Brussmann vor ihrem Finger-Haus in Vöhl (Hessen).

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen herzlichst

Gerd Walther, Redakteur

Ausgezeichnet in Qualität und Preis-Leistung seit über 70 Jahren. Jetzt informieren: 8/9-2019

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fingerhaus.de


INHALT

Titelhäuser: Helma, Weberhaus, Huf Haus, juri troy architects (Foto Velux/Jörg Seiler)

Dank Eigenleistung Effizienzhaus selbst gebaut und 100 000 Euro gespart

Seite 10

Komforthäuser Vom Bungalow bis zum Mehrgenerationenhaus

Seite 16

M A GA ZIN

Tag des Bades Alles fürs Wohlgefühl

TITELTHEMA 06

Reportage Ytong Bausatzhaus Ersparnis in hohe Qualität investiert 10

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Effiziente Komforthäuser Häuser mit Mehrwert 16 Reportagen Architektenhaus Familienbande 18 Weberhaus Mit Weitblick geplant 24 Huf Haus Sonne als Wecker 30 Bittermann & Weiss Komfortables Wohnen – niedrige Heizkosten 38

Ratgeber Barrierefrei Heute bauen – an morgen denken 22 Mehrgenerationenhaus Eins für alle 28 Gesundheit & Wellness Was Körper und Seele guttut 36


INHALT

Effizienzhaus 40 Plus Neues Musterhaus mit Smarthome-Steuerung

Seite 68

Digitale Heizungssteuerung Mehr Komfort, mehr Effizienz

Seite 72

Photovoltaik Wie es sich lohnt

Seite 52

EFFIZIENT BAUEN Photovoltaik

Nachhaltigkeit Mit Auszeichnung

Smarte Heizung 42

Ratgeber Alles geregelt Produkte Digitale Gehilfen

Reportage Helma Die neue Unabhängigkeit 46 Ratgeber Lohnt sich Sonnenstrom? 52 Produkte Für Selbstversorger 56

Fenster, Türen und Tore

Reportage Architektenhaus „Wohlfühljuwel“ mit Nachhaltigkeitsfaktor 58 Ratgeber Dreifach verbessert Produkte Glasklare Sachen

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Reportage Fertighaus Weiss Zukunftsweisende Haustechnik 68

SE R V I C E Alle Magazine des Fachschriften-Verlages erhalten Sie aktuell beim Zeitschriftenhändler oder unter www.fachschriften-verlag.de/zeitschriften

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Ihre regionalen Baupartner: Bayern als attraktive Hausbauregion 78 Anschriften/Impressum 67 Vorschau Das gibt‘s im nächsten Heft 82

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EFFIZIENT BAUEN Magazin

Zwei mal neu in Mannheim In der Fertighausaustellung in Mannheim wurden zwei neue Musterhäuser eröffnet. Die Architektur des neuen MeisterstückHauses „Fusion“ (linkes Bild) verbindet Gestaltungselemente der modernen BauhausArchitektur mit der Holz-Skelettbauweise. Der Entwurf hat eine Wohnfläche von 151 Quadratmetern auf zwei Geschossen und ist ein elegantes, smartes und energieeffizientes Einfamilienhaus mit viel Glas, hellen Räumen und viel Wohnkomfort. Auch das gestalterische Grundkonzept des Flachdachhauses „Victoria“ von Rensch-Haus zeigt eine Definition des klassisch, modernen Bauhausstils. An-

bauelemente, wie die Terrassen- oder Eingangsüberdachung verschmelzen durch ihre Linienführung mit dem Hauptbaukörper. Optisches Highlight der Außenfassade sind die in Rostoptik gehaltenen HPLKompaktplatten. Mit einer Wohnfläche von fast 190 Quadratmetern bietet das Effizi-

enzhaus 40 Plus viel Platz für die ganze Familie. Das Haus erfüllt laut Hersteller alle Kriterien, die zur Erlangung der BNKNachhaltigkeitszertifizierung erforderlich sind. www.meisterstueck.de www.rensch-haus.com

Tag des Bades

Neues Musterhaus in Hannover Mitte Juni eröffnete der Ausbauhaus-Spezialist Massa Haus in der Fertighauswelt in Hannover ein neues Musterhaus. Das Gebäude zeigt sich mit klassischer Putzfassade, einem Anbau in typisch norddeutscher Klinkeroptik sowie einem traditionellen Walmdach. Zu besichtigen ist das neue Musterhaus mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Weitere Infos unter > www.massa-haus.de

Aktuelle Förderinfo Ob Wärmepumpe oder Wohnungslüftung: Sowohl der Bund als auch die Länder unterstützen Bauherren mit vielen Förderprogrammen und Einzelförderungen beim Umstieg auf energieeffiziente Technologien. Einen ersten Überblick über die verschiedenen Programme und Fördergeber liefert diese Broschüre von den Initiativen WÄRME+ und ELEKTRO+, erstellt mit fachlicher Unterstützung von foerderdata.de. Kostenlos erhältlich unter www.waerme-plus.de oder direkt über den QR-Code.

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Für alle, die das Bad als eine wohltuende Gegenmaßnahme zum kräftezehrenden Alltag nutzen möchten, ist der bundesweite „Tag des Bades“ eine gute Gelegenheit zur umfassenden Information. Am 21. September jährt er sich zum 15. Mal – und lädt erstmals mit zwei Motiven bzw. Slogans ein. Laut VDS geben „Bunte Mischung“ und „Alles fürs Wohlgefühl“ die treffendsten Beschreibungen für die aktuellen Badtrends ab. Selbstverständlich lohne sich ein Besuch der Schauräume auch zu jedem anderen Termin. Tipp: Der InternetRatgeber Gutes Bad bietet eine komfortable „Badprofi-Suche“ nach Postleitzahlen und Entfernung. www.gutesbad.de/badprofi-suche


Magazin EFFIZIENT BAUEN

Jeden Tag Sonnenschein Kompakte Form, flexibler Grundriss, nachhaltige Holzbauweise und grüne Haustechnik: Das neue Musterhaus Sunshine von Weberhaus in der „world of living“ am Firmenstandort zeigt, wie man heute für die Zukunft baut! Das smarte Familienhaus hat dank Ef-

fizienzhaus 40 Plus-Standard nur einen minimalen Energiebedarf und erzeugt nicht nur Strom für den Hausgebrauch sondern auch fürs Elektro-Auto! Das Musterhaus ist in der World of Living in Rheinau- Linx zu besichtigen. www.weberhaus.de

Null-Energie-Hochhaus Das in einem ehemaligen Wasserturm eingerichtete Designhotel „aquaTurm“ in Radolfzell gilt als das erste realisierte Null-Energie-Hochhaus weltweit. Es wird zu 100 Prozent mit selbst erzeugter, regenerativer Energie versorgt. Hochselektives Sonnenschutzglas von Saint-Gobain Glass trägt zur Energieeffizienz der Fassade bei und gewährt einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt, den Bodensee, bis hin zu den Schweizer Alpen. www.saint-gobain-glass.com

Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) wird zum außenseitigen Dämmen von Häusern verwendet. Sein Aufbau besteht immer aus einer Befestigung (zum Beispiel speziellen Dübeln, Klebern oder einem Schienensystem), einem Dämmstoff, einem armierten Unterputz als Trägerschicht und einer Oberflächenschicht – meist aus Putz. Da die Oberflächentemperatur der Wand außen niediger ist als bei einer ungedämmten Wand, kann sich hier Feuchtigkeit niederschlagen – ein guter Nährboden für Algenwachstum. Für Flächen, wo die Fassade nicht mit einem Dachüberstand optimal geschützt werden kann, hat Brillux die Fassadenfarbe „Ultrasil HP 1901” entwickelt, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit in Form von Wassertropfen abperlt. Algen und Pilzen wird so die Grundlage entzogen. www.brillux.de

Wandaufbauten für Fertighaus Der Fertighausanbieter Danhaus hat alle drei Varianten, die es für den Wandaufbau gibt, im Programm. Grundsätzlich liegt allen zunächst immer eine gedämmte Ständer-Konstruktion zugrunde. Erstens: Konstruktion mit Wärmedämm-Verbundsystem als Bestandteil der Wand (links). Zweitens: Konstruktion mit vorgehängter hinterlüfteter Fassade (Mitte). Drittens: Konstruktion mit Zusatzdämmung und hinterlüfteter Vormauerung aus Porenbeton oder Klinker (rechts). www.danhaus.de

Anschriften Seite 67

Fassadenschutz

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Von gestern. Für heute. Und morgen. Ein gepflegtes Äußeres ist der beste Schutz für die inneren Werte, vor allem wenn es um den Erhalt Ihrer Immobilie geht. Denn eine fachgerechte Wärmedämmung kann den Wert der eigenen vier Wände erhalten. Oder sogar steigern.

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gal, ob es stürmt oder schneit, ob es friert oder die Sonne scheint – Ihr Haus bietet Ihnen über Jahr­ zehnte hinweg Schutz. Doch die Zeit hinterlässt Spuren und auch das tollste Haus samt Fassade müssen ge­ pflegt werden. Eine gute Wär­ medämmung hilft folglich doppelt: Ihr Haus und die Fas­ sade sind fit für die nächsten Jahrzehnte. Eine Kur für Ihr Zuhause Eine moderne Wärmedäm­ mung ist wie eine Kur. Sie stärkt und revitalisiert Ihr Zu­ hause, denn Wind und Wet­

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ter hinterlassen ihre Spuren. Eine Dämmung schützt die Bausubstanz des Hauses und bietet so langfristig einen wirkungsvollen Schutz vor Witterungseinflüssen und mechanischen Schäden. Da­ durch wird letztlich auch der Wert der Immobilie gestei­ gert, ob für die eigene Nut­ zung oder bei Verkauf und Vermietung. Eine schützende Hülle Wie ein schützender Mantel legt sich eine Wärmedäm­ mung um Ihr Haus. Sie sorgt dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo Sie und Ihre Familie sie haben wollen: im Inneren.

Warme Oberflächen an den Wänden und in den Räumen machen Ihr Zuhause behag­ licher. Wird die Dämmung von außen aufgebracht, kön­ nen Sie damit nicht nur Ihre Fassade neugestalten. Auch die Sommerhitze kommt so nicht mehr ins Haus. Die an­ genehme Kühle eines gut gedämmten Hauses sorgt selbst im Hochsommer für entspannten Schlaf. Die Heizkosten halbieren Je schlechter ein Haus ge dämmt ist, desto mehr Heizenergie verbraucht es. Mit einer guten Dämmung

werden deutlich Heizkosten gespart und nebenbei zur Energiewende beigetragen. Angenehmer Nebeneffekt: Auch die Wände werden wär­ mer und das Wohnklima ver­ bessert sich. Wer plant, spart Geld Wie diese Rechnung in Ihrem Fall aussieht, überprüfen Sie am besten mit einem un­ abhängigen Energieberater. Aufeinander abgestimmte Maßnahmen wie eine gute Dämmung, neue Fenster und eine effiziente Heizungsan­ lage steigern das Einspa­ rungspotenzial.


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EFFIZIENZHAUS 55 Ytong Bausatzhaus

Ersparnis in hohe Qualität investiert Marie und Daniel Langenbach haben ihr Traumhaus Stein für Stein selbst gebaut. Das Geld, das sie durch Eigenleistung sparten, investierten sie in eine hochwertige Ausstattung, die sie sich sonst nicht hätten leisten können. Aber auch die monolithische, massive Wandkonstruktion aus hoch wärmedämmendem Porenbeton macht sich nachhaltig bemerkbar, denn sie sorgt für dauerhaft niedrige Energiekosten.

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Ytong Bausatzhaus EFFIZIENZHAUS 55

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lles was uns in unserer Dachgeschosswohnung gestört hat, ist in die Planung eingeflossen“, berichtet Marie Langenbach. „Letztlich sollte alles symmetrisch und hell sein. Und keine Schrägen. Das war ganz, ganz wichtig“, sagt sie. „Von Anfang an waren wir uns einig“, erzählt Daniel Langenbach, „wenn wir bauen, dann bauen wir selbst“. Ausschlaggebend für diesen Entschluss waren sowohl finanzielle als auch qualitative Gründe: Konstruktion und Ausstattung des Hauses sollten sehr hochwertig sein, aber das Budget der Eheleute war begrenzt. „Der Standard, den wir jetzt haben mit einer Fassade aus Aluminium-Verbundplatten, einer Hightech-Küche, hochwertiger Sanitärausstattung und Granitböden in allen Räumen, den konnten wir uns nur leisten, weil wir alles selbst gemacht haben“, sind beide überzeugt. Auch bezüglich der Energiekosten hat sich der Hausbau gelohnt: Dank der hoch wärmedämmenden Außenwände und einem stimmigen Energiekonzept mit Wärmepumpe, intelligenten

Die Langenbachs fühlen sich sichtlich wohl und genießen die Annehmlichkeiten ihres selbst gebauten Effizienzhauses. Das Glas Wein unter der Palme im eigenen Garten schmeckt besonders gut.

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EFFIZIENZHAUS 55 Ytong Bausatzhaus

Besonders stolz ist das Ehepaar auf seine hochwertige Küche. Von hier hat man einen freien Blick in den gemütlichen Wohnbereich.

Stromzählern und kontrollierter Be- und Entlüftung sind die Energiekosten wesentlich geringer als in der deutlich kleineren Dachgeschosswohnung.

Keine Dämmung der Außenwände nötig Per Google machten sich Marie und Daniel Langenbach zunächst auf die Suche nach einem Anbieter, der alle ihre Wünsche „unter einen Hut“ bringt: „Dabei kommt man zwangsläufig auf Ytong Bausatzhaus“, stellten sie fest. Nach gründlicher Abwägung aller Vor- und Nachteile der verschiedensten Systemanbieter entschieden sie sich schließlich für das speziell auf den Selbstbau von hochwer-

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tigen, energieeffizienten und massiven Eigenheimen ausgerichtete Bausatzhaus System. Es habe ihnen sofort gefallen, „weil man damit individuell planen und bauen kann, ganz so wie wir es wollten. Es hat einfach am besten zu unseren Vorstellungen gepasst.“ Auch der ausschließlich aus natürlichen und mineralischen Rohstoffen hergestellte Baustoff Porenbeton überzeugte auf Anhieb: „Es ist ein massiver Stein mit hervorragenden Dämmeigenschaften, der eine zusätzliche Dämmung der Außenwände überflüssig machte. Das war uns wegen des Raumklimas sehr wichtig“, sagt Daniel Langenbach und rechnet vor: „Außer den Kosten, die wir

durch Selbstbau sparen, konnten wir so zusätzlich die Material- und Arbeitskosten für das Wärmedämmverbundsystem einsparen“. Den Langenbachs gefielen aber auch die ökologischen Qualitäten von Porenbeton. Der Baustoff, der ausschließlich aus natürlichen und mineralischen Rohstoffen hergestellt wird, ist baubiologisch sicher sowie allergikerfreundlich. Der Planer von Ytong Bausatzhaus Rhein-Sieg-Oberberg hat die Pläne optimiert, bestätigt Daniel Langenbach, „obwohl wir dachten, alles sei perfekt. Am Ende war alles so, wie wir wir es haben wollten.“ Sobald die Planung abgeschlossen war, kümmerte sich


Ytong Bausatzhaus EFFIZIENZHAUS 55

Liebevoll und in bunten Farben gestaltet sowie ausreichend groß für später ist das Zimmer des kleinen Paul.

der Bausatzhaus Partner um die notwendigen Formalitäten. Er wickelte das gesamte Baugenehmigungsverfahren inklusive der Beschaffung des amtlichen Lageplans für den Bauantrag und der gesamten Bauantragsplanung ab, übernahm die statischen Berechnungen, legte die Ausstattungsdetails präzise fest und kümmerte sich um einen Fördermittelcheck. Nachdem die Baugenehmigung vorlag, ging es schnell. Anfang Oktober wurde die Bodenplatte erstellt. Die ersten Steine kamen zur Baustelle,

ebenso Werkzeuge und Zubehör. Sobald die Bodenplatte begehbar war, kam ein Vorführmeister von Ytong Bausatzhaus, legte die erste Steinreihe sowie die Ecken an und erklärte genau, wie es geht. Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag. Gemeinsam mit Helfern aus der Familie und dem Freundeskreis benötigten die Langenbachs lediglich ein Wochenende für die komplette untere Etage. Bereits Mitte Dezember wurde das Dach fertiggestellt, im Januar kamen die Fenster und im September zogen die Langenbachs in ihr neues Haus ein.

Auch Innenausbau selbst gemacht Auch den Innenausbau haben Marie und Daniel Langenbach weitgehend selbst bewältigt, inklusive der Installation eines Smarthome-Systems. „Im Vergleich zum Rohbau war der Innenausbau jedoch ein eher langwieriges Unterfangen“, gestehen die beiden. „Manche Arbeiten machten Spaß, andere weniger“. Entstanden ist ein quadratisches Haus mit einer Wohnfläche von 170 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich die Küche mit offenem Wohn-Essraum sowie ein Büro, Hauswirtschaftsraum und

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EFFIZIENZHAUS 55 Ytong Bausatzhaus

Gäste-WC. In der oberen Etage sind das Schlafzimmer mit großzügigem Ankleidebereich, ein Bad mit viel Platz sowie ein Kinderzimmer und ein weiterer Raum, der aktuell ebenfalls als Büro genutzt wird, jedoch auch zum zweiten Kinderzimmer umfunktioniert werden kann. Gemeinsam mit Söhnchen Paul hat sich die kleine Familie mittlerweile gut in ihrem Haus eingelebt. Auch die Außenanlagen sind inzwischen fertiggestellt. An die Bauzeit aber denken sie immer noch gerne zurück: „Ein Haus, das man selbst gebaut hat, ist viel mehr als ein Haus, das man schlüsselfertig übernommen hat. Man kennt jede Ecke und weiß genau, wo die einzelnen Leitungen verlaufen“. Es sei ein tolles Gefühl, wenn man am Ende stolz sagen kann: „Das haben wir zusammen geschafft“. gw

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Luxuriös, komfortabel und großzügig bemessen wurde das Badezimmer im Obergeschoss eingerichtet.

Stein für Stein selbst gebaut – mit einer Fassade aus Aluminium-Verbundplatten. Das Geld, das die Langenbachs durch Eigenleistung gespart haben, investierten sie in eine hochwertige Ausstattung.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

10,25 m 10,25 m

Durch das helle – ebenfalls hochwertig ausgestattete – Treppenhaus geht es ins Obergschoss.

ARBEITEN 8

WC 2,5

ANKLEIDE 8 HWR 10

KIND 15,5

GALERIE 6,5

SCHLAFEN 12

DIELE 10,5 BAD 11,5 WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN 43,5

KIND 15,5

AR 3


| Zuhause Was Eigenes schaffen, ein Stück Zukunft bauen, sich sicher fühlen, zufrieden und stolz sein, Glück empfinden...

DATEN + FAKTEN ENTWURF Freie Planung

HERSTELLER: Ytong Bausatzhaus GmbH 47259 Duisburg Tel. 0203/60880-7560

WEITERE INFOS: www.ytong-bausatzhaus.de

ENERGIEBEDARF: Primärenergie: 47,3 kWh/m2a Endenergie: 19,7 kWh/m2a Effizienzhaus 55

KONSTRUKTION: Massives Mauerwerk aus Porenbeton 36,5 cm mit AluminiumVerbundplatten- und Putzfassade (U-Wert 0,2 W/m2K), Zeltdach 22 Grad, (U-Wert 0,141 W/m2K), Fenster mit Dreifachverglasung (Ug-Wert: 0,5 W/m2K)

TECHNIK:

gene Heim! Starte JETZT ins ei +49 5921 174-0 Einfach anrufen oder E-Mail senden ek.de hausinfo@guss

Luft-Wasser-Wärmepumpe, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Smarthome-System

ABMESSUNGEN: 10,25 x 10,25 m

WOHNFLÄCHE: EG 74,5 m2, OG 72 m2

Weitere Informationen

Ca. 220000 Euro ohne Grundstück und Erschließungskosten, Ersparnis durch Eigenleistung ca. 100000 Euro

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PREIS DIESES ENTWURFS:

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Franz Gussek GmbH & Co. KG Euregiostr. 7 · 48527 Nordhorn www.gussek-haus.de


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