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bauen. 6/7-2019

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06/07 bauen.

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06/07-2019

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Entscheider! wenn Sie mit Ihrem persönlichen Hausbau-Projekt beginnen, stehen Sie vor unzähligen Möglichkeiten und damit vor sehr vielen Entscheidungen. Das fängt an mit der Wahl der Bauweise. Um Ihnen diesbezüglich Hilfestellung zu geben, brechen wir in dieser Ausgabe eine Lanze für den modernen Fertigbau: Wir informieren Sie über dessen Vorzüge und zeigen Ihnen sechs ausgewählte Häuser, die die verschiedensten Vorteile der Holzfertigbauweise beispielhaft aufzeigen: vom excellenten Service, über die guten energetischen und nachhaltigen Eigenschaften bis hin zur garantiert wohngesunden Ausführung. Der Holzfertigbau geht nicht nur mit der Zeit, er entwickelt sich auch permanent weiter und präsentiert sich zudem auch immer wieder als innovativer Vorreiter. Garantiert viele Inspirationen für das Erscheinungsbild Ihres neuen Hauses hält zum einen unser großes Sonderthema Dach und Fassade für Sie bereit, das auf insgesamt 14 Seiten einen tiefen, informativen Rundumblick auf das Thema Haushülle bietet. Zum anderen werfen wir einen Blick ins Hausinnere: Denn letztlich macht doch vor allem die Gestaltung der Innenräume aus einem Haus ein echtes Zuhause. So geht es von der gelungenen Ausführung des Hauseingangs zum harmonischen und wohnlichen Ambiente im Hausinneren: Hierzu haben wir Diplom-Architekt Jan Schroeter im Interview nach seinen Expertentipps befragt. Wir hoffen, Sie bei der Ideenfindung und Umsetzung unterstützen zu können und wünschen Ihnen viel Freude, Mut und gute Entscheidungen auf dem Weg in Ihr neues Zuhause!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen herzlichst Ihre Christine Meier, Redakteurin

Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen/Ww Info-Line 02661-9564-0 info@fingerhuthaus.de www.fingerhuthaus.de

Liebe Leserin, lieber Leser,


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Fertighäuser

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42 4  bauen. 6/7-2019

Smarthome? Das bringt‘s!

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COOL BLEIBEN!

Technik für kühle Räume im Sommer

58

Architektur Hauseingang: 62 Reportage: Richtig einladend 68 Wissen: Hereinspaziert

Innentüren & Wände 72 Reportage: Idylle hinter dem Metall-Paravent

Roomservice:

Fertighäuser

Holzhaus am Bodensee FACH SCHRIFTEN VERLAG

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EXKLUSIV: Häuser mit Daten, Fakten, Grundrissen

ARCHITEKTUR. ÖKOLOGIE. TECHNIK.

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bauen 06/07-2019

Spezial: Fassade & Dach

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Wandgestaltung & Innentüren

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Wohnraum-Kühlung

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Smarthome

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Der perfekte Eingangsbereich

52 Reportage: Hitzefrei-Haus 58 Wissen: Cool bleiben!

Smarthome 84 Reportage: Ganz schön helle 90 Wissen: Was bringt Smarthome?

GROSSE

45. Jahrgang, Juni/Juli 2019

S

A EXTR NDS & TRE SEN WIS

& DACH E FA SSAD

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EXTRA: Dach & Fassade

Kühlung

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Technik

Fertighäuser

36 Reportage: Laube de luxe 42 Wissen: Die ideale Form & Funktion 48 Wissen: Perfekter Schutz

36

Laube de luxe:

12 Reportage: Nordlicht in Schwaben 20 Wissen: Traumhäuser: fix & fertig 28 Reportage: Genau so wie gewünscht

06/07-2019

78

Ökologie

06/07 bauen.

Profitipps für schöne Türen & kreative Wände

78 Expertentipps für schöne Türen & kreative Wände

Cooler Sommer dank cleverer Technik Smarthome: Wie es geht und was es bringt Roomservice: Profitipps zu Innentüren & Wandgestaltung Ratgeber: Der perfekte Eingangsbereich

Fix & Fertig Fertighäuser planen und bauen

Die Titel-Aufnahme stammt von Gussek Haus und zeigt das „Haus Schönau“ von Familie Greschner. Die Reportage hierzu lesen Sie ab

Seite 12.

62

Geld & Recht 32 Planungssicherheit – was Bauherren beachten sollten

Service s c h af t s d Freund bau ienst e n. von www.facebook.com/bauen.magazin

03 Editorial 06 Magazin 83 Adressen/Impressum 94 Ihre regionalen Baupartner 99 Vorschau

Richtig einladend! Das Zuhause von Familie Böger punktet mit tollem Eingangsbereich und mehr


MAGAZIN•

Sommer küche Für alle, die sich draußen zu Hause fühlen, wurde die modular aufgebaute Outdoorküche „Adapt“ geschaffen. Auf die schwarze Aluminium-Unterkonstruktion können unterschiedliche Corianmodule z.B. mit Waschbecken oder für den Einsatz von Gaggenau-Küchenelementen gesetzt werden. Ergänzt durch Teak-Arbeitsflächen entsteht so eine ganz individuelle Luxus-Outdoorküche. > www.viteo.com

Die Mehrheit der Deutschen will klimaschonend heizen!

Energie Trendmonitor 19

Im Auftrag von Stiebel Eltron wurden 1  000 Deutsche von einem Meinungsforschungsinstitut zu ihrer Einstellung zum Klimawandel und ihrer persönlichen Bereitschaft durch klimaschonende Heiztechnik einen Beitrag zu leisten befragt. Die Ergebnisse stimmen optimistisch: Bei besserer staatlicher Förderung würden über 40 Prozent auf eine umweltfreundliche Heizung umsteigen. > www.stiebel-eltron.de

!

Highlight am Chiemsee Zum 90-jährigen Jubiläum hat Regnauer Hausbau am ­Firmensitz in Seebruck das neue Musterhaus „Liesl“ eröffnet. Es verbindet alpenländische G ­ emütlichkeit mit modernen Gestaltungselementen und öko­logische Baumaterialien mit zukunftsträchtiger Technik: Dank „PlusEnergie-­Paket“ können sich Bauherren über die Förderung nach „KfW 40 Plus“ freuen. > www.regnauer.de

Die jüngsten Wetterextreme im Sommer und auch im Winter sind für mich ein „Weckruf“, dass ich persönlich zur Energiewende beitragen möchte Wichtigster Ansatzpunkt sollte die Wärmewende im Heizkeller sein, weil die privaten Haushalte hier die meiste Energie verbrauchen Ich habe den Eindruck, dass mir bei der Energiewende die Zeit davonläuft Ich möchte gerne auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen Der Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnik ist noch immer zu teuer und muss durch staatliche Förderung erleichtert werden 1

ich stimme voll und ganz zu 2

3

4

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ich stimme ganz und gar nicht zu 6

Beton gehört zu den wichtigen Baustoffen beim Hausbau. Er muss allerdings, um als Fundament, Wand, Stütze oder Decke Schub- und Zugkräfte ableiten zu können, mit Stahl bewehrt werden. Die Bewehrung ist auch erforderlich, um die sich bei der Erhärtung und Trocknung einstellenden Schwindrisse zu minimieren. Wie viel Stahl an welcher Stelle in den Beton eingelegt werden muss, legt der Statiker in der Planungsphase fest. Für wasserdichte Betonkeller empfiehlt sich dabei eine Ausführung ohne zulässige Trennrisse. Die Tragwerksplanung besteht aus zwei Teilen: Der statischen Berechnung und den dazugehörigen Bewehrungsplänen. Die Baufirmen müssen sich an diese Pläne halten. Das ist aber nach Erfahrung der Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) manchen Baufirmen nicht ausreichend bewusst. Da wird beispielsweise die Anschlussbewehrung zwischen Bodenplatte und Kellerwand nicht so ausgeführt, wie es der Statiker oder ergänzend der Prüfstatiker im Bewehrungsplan verbindlich festgelegt hat. Wenn beispielsweise 10er Anschlusseisen, die laut Prüfstatiker im Abstand von 15 Zentimetern liegen müssen, stattdessen im Abstand von 45 Zentimetern eingebaut werden, dann fehlen zwei Drittel des erforderlichen Bewehrungsquerschnitts. Damit ist das Bauteil mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr standsicher und das Haus eventuell sogar einsturzgefährdet. Damit es so weit gar nicht erst kommt, können Bauherren die eingebaute Bewehrung vor dem Betonieren der einzelnen Bauteile vom unabhängigen Sachverständigen oder vom Statiker prüfen lassen. Es ist auch sinnvoll, wenn die Bauherren die Bewehrung fotografisch dokumentieren. Eine Anleitung dazu finden Bauherren im kostenlosen VPB-Ratgeber online unter https://bit.ly/2KSfK9d oder direkt über nebenstehenden QR-Code. Weitere praktische Tipps und Infos rund ums sichere Bauen finden Sie unter > www.vpb.de Dipl.-Ing. (FH) Marc

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Ellinger, Leiter des VPB-Regionalbüros Freiburg-Südbaden

Anschriften Seite 83

BAUHERREN SOLLTEN STATIK UND AUSFÜHRUNG PRÜFEN LASSEN


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Bauen ohne Grund?

Foto: adobe stock/djama

MAGAZIN•

Beim Erbbaurecht wird ein Grundstück, zumeist für einen Zeitraum von 99 Jahren, an einen Nutzer verpachtet. Er erwirbt damit das Recht, darauf zu bauen. Dafür zahlt er an den Erbpachtgeber – vor allem Kirchen, Kommunen und Stiftungen – über die gesamte Laufzeit jährlich den Erbpachtzins. Dies ist meist wesentlich günstiger, als ein Grundstück zu kaufen. Weitere Infos zum Thema Erbpacht und worauf dabei zu achten ist, finden Sie unter nebenstehendem QR-Code oder unter > www.schwaebisch-hall.de

Individueller Solar-Check Massive

Akzente Wie edel Beton wirken kann, zeigt diese Geschosstreppe. Die aus ­einem Guss maßgefertigte Konstruktion punktet mit besonders attraktiver, glatter und pflegeleichter Oberfläche und stammt aus der „Manufaktur“ des Kellerherstellers Knecht, der mit dieser Unternehmenssparte individuelle und exklusive Bauteile und Möbel aus Beton anbietet. > www.knecht.de

Ob sich Ihr Haus für die Installation einer Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage eignet, können Sie für nur 30 Euro von einem Experten der Verbraucherzentralen vor Ort überprüfen lassen. Ebenfalls im Preis enthalten sind Empfehlungen zur Größe der Solaranlage, Ertragsschätzungen sowie Hinweise auf mögliche Fördergelder. Weitere Infos unter › www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Haustechnik kompakt

Anschriften Seite 83

Die „Energy Box“ ist ein komplett vormontierter „Technikraum“, der anschlussfertig in den Rohbau eingebracht werden kann und so bei der Heizungsinstallation viel Zeit spart. Besichtigen kann man die Neuentwicklung von Lehner-Haus in dem Musterhaus des Herstellers in der Fertighauswelt Günzburg. Enthalten sind eine Vaillant-Luft-Wasser-Wärmepumpe und Trinkwasserspeicher, die gesamte Hydraulik und Regelung. Trotz seiner sehr kompakten Abmessung kann auf Wunsch auch eine Wohnraumlüftung sowie ein Batteriespeicher integriert werden. > www.lehner-haus.de

8  bauen. 6/7-2019


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THE SMARTER E: 15.-17.05.2019. Messe München. Mehr als 1200 Aussteller zeigen aktuelle Produkte, neue Entwicklungen und Lösungen zur regenerativen Stromerzeugung, Verteilung, Speicherung und intelligente Nutzung von Energie. > www.thesmartere.de

Fünf Komponenten beinhaltet das Innovationskonzept

5

Südwest Messe: 15.-23.06.2019. Messegelände in VS-Schwenningen. Vom Fertighaus bis zur Erntemaschine finden Besucher alles Nützliche und Schöne neben Neuheiten und Bewährtem. > www.suedwest-messe-vs.de

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„Home4Future“, das Weberhäuser zu KfW-Effizienzhäusern 40 Plus und somit

fit für die Zukunft machen soll: Dazu gehören

eine hoch dämmende Gebäudehülle, besonders energieeffiziente Wärme- und Lüftungstechnik, ein Batteriespeicher, eine Photovoltaik-Anlage und eine intelligente Haussteuerung. Den

Mehrkosten für das „Home4Future“-Paket von

T

10 959 Euro stehen staatliche Förderungen von 15 000 Euro gegenüber. > www.weberhaus.de

Eigentum macht

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LANDLUST BEIM HAUSBAU

Foto: adobestock.com, Roman Pyshchyk

In Städten werden laut dem Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. bedeutend weniger Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut als auf dem Land. Der Grund dafür ist, dass die Grundstückspreise in den Städten stark gestiegen sind. Im Umland von Berlin wird z.B. überdurchschnittlich viel gebaut, da hier die Preise trotz Nähe zur City noch erschwinglich sind. Dies gilt aber leider nicht für alle Regionen Deutschlands, wie die Karte zeigt. › www.vqc.de

Anschriften Seite 83

Zwei Drittel der über 60-Jährigen in Deutschland wohnen in der eigenen Immobilie. Eine aktuelle Forsa-Umfrage für die Bausparkasse Schwäbisch Hall zeigt, dass 91 Prozent der immobilienbesitzenden Rentner mit ihrer Entscheidung für Wohneigentum zufrieden sind – unabhängig davon, ob in Haus oder Eigentumswohnung, von Wohnort, Alter und Geschlecht. > www.schwaebisch-hall.de


Home & Garden: 27.-30.06.2019. Derbypark Klein Flottbeck Hamburg. Ausstellung für Wohn- und Gartenkultur mit den neuesten Trends für Haus und Garten. > www.homeandgardenevent.de

Garten & Ambiente LebensART: 05.-07.07.2019. Kurhaus Bad Salzuflen. Regionale Erlebnis- und Verkaufsausstellung für Wohnen, Freizeit, Kunst, Kultur und Ambiente.> www.messen.de

Gira System 3000 Lichtund Jalousie steuerung Das Gira System 3000 bietet höchste Flexibilität für eine fortschrittliche Licht- und Jalousiesteuerung: Fünf unterschiedliche Bedienaufsätze können eingesetzt werden. Diese zeichnen sich durch eine einfache Handhabung und überzeugende Lösungen für jeden Komfortwunsch aus. Ergänzend dazu stehen verschiedene Bewegungsmelder für die automatische und energiesparende Lichtsteuerung zur Auswahl.

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Landesgartenschau Remstal 2019. 10.05.-Oktober 2019. Die Remstal Gartenschau 2019 ist die bundesweit erste Gartenschau, die in 16 Städten und Gemeinden stattfindet. Auf einer Länge von 18 Kilometern wird ein ganzer Landschaftsraum für 164 Tage in Szene gesetzt. > www.remstal.de

Mit den Bluetooth Systemaufsätzen geht Licht- und Jalousie steuerung in eine neue Dimension. Via Gira App lassen sich alle Funk tionen und Einstellungen bequem über Ihr Smartphone oder Tablet konfigurieren, in Betrieb nehmen und steuern. Mehr Informationen: www.gira.de


Ö K O L O G I E • RE PORTAG E • Mo d e r n e Fe r t i ghäuser

Nordlicht in

Schwaben

Geplant von Bauherren in Südafrika mit einem norddeutschen Fertighaushersteller und gebaut in der Nähe von Stuttgart, punktet dieses schmucke Einfamilienhaus nicht nur mit charmantem Äußeren und gelungenem Grundrisskonzept: Es ist dank moderner Holzfertigbauweise mit einer effektiven Wärmedämmung ausgestattet und spart damit Energie und CO2 ein.

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s c h af t s d Freund bau ienst e n. von www.facebook.com/bauen.magazin

„PLANUNG UND BAU AUS EINER HAND, PREISTRANSPARENZ UND FIXE TERMINE ÜBERZEUGTEN UNS, EIN FERTIGHAUS ZU BAUEN.“ Herr Greschner, Bauherr

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bauen. 13


Ö K O L O G I E • RE PORTAG E • Mo d e r n e Fe r t i ghäuser

K

inder verändern das Leben. So erging es auch den Greschners. Während eines zweijährigen beruflichen SüdafrikaAufenthaltes kündigte sich ihr zweites Kind an und so entschied sich das junge Paar, nach ihrer Rückkehr nach Deutschland nicht mehr in eine Stadtwohnung zu ziehen, sondern ein eigenes Haus zu bauen. Bereits aus der Ferne konnten sie mit viel Glück in einem Vorort von Stuttgart ein Baugrundstück erstehen: verkehrsgünstig und dennoch ruhig gelegen, Kindergarten und Schule fußläufig erreichbar, auf der einen Seite eine gewachsene Nachbarschaft, auf der anderen ein kleines Neubaugebiet, daran anschließend Felder und ein kleiner Bachlauf. Ideal für das junge Familienglück. Spannend machte die Hausplanung der Greschners der Umstand, dass sie während der gesamten Zeit am anderen Ende der Welt lebten. „Die einzige Möglichkeit unter diesen Umständen zu planen und zu bauen, erschien uns die Zusam-

menarbeit mit einem Fertighaushersteller“, erzählt Bauherr Greschner. „Wir haben die gesamte Planung per Telefon und E-Mail abgewickelt.“ Einen Ansprechpartner für alle Belange des Hausbaus zu haben, war dabei unerlässlich. Nur zu wenigen „Haus-Terminen“ kamen die Greschners nach Deutschland. Einen Heimaturlaub nutzten sie ganz am Anfang, um sich unter anderem in der Musterhausausstellung „Eigenheim und Garten“ in Fellbach nach einem passenden Baupartner umzusehen. Unter den über 50 hier ausgestellten Musterhäusern überzeugten sie die solide Bauqualität und die Argumente der Berater im Haus „Madeleine“ des norddeutschen Familienunternehmens Gussek Haus am meisten. Zurück in Südafrika begannen die Greschners ihr neues Zuhause zu planen. „Es dauerte fast ein dreiviertel Jahr, bis die Pläne standen – die Gussek-Architekten waren sehr geduldig mit uns und zeigten sich unseren individuellen Wünschen gegenüber sehr aufgeschlossen“, erinnert sich der Bauherr. Bei einem weiteren Deutschlandauf-

Die Kücheninsel war eines der „must haves“ für Ehepaar Greschner, das bei der Grundrissplanung von Beginn an darauf achtete, dass für dieses Möbel ausreichend Platz sein würde.

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„INDIVIDUELLE ARCHITEKTUR UND ENERGIEEFFIZIENZ KOMBINIERT DIESES GUSSEK HAUS ZU EINEM STIMMIGEN GANZEN.“ Sven Kosel, Planungsleiter bei Gussek Haus

Die großen Fenstertüren lassen viel Tageslicht in den großen Wohn- und Essbereich. „Nach ein paar Monaten ließ sich eine Tür nur noch schwer öffnen“, erzählt der Bauherr. Das Problem wurde aber von Gussek-ServiceMitarbeitern in kürzester Zeit behoben. „Es ist toll, auch nach dem Einzug, bei Fragen oder Problemen, einen freundlichen Ansprechpartner bei Gussek Haus zu haben“, so Greschner. Der Speicherofen gibt seine Wärme wohldosiert über lange Zeit ab, sodass der Wohnraum des gut gedämmten Hauses nicht überhitzt. Der Bauherr fand die kompakte Feuerstätte im Allgäu bei > www.die-ofen-manufaktur.de

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Ö K O L O G I E • RE PORTAG E • Mo d e r n e Fe r t i ghäuser

Frau Greschner legte besonderen Wert darauf, dass die Trittstufen der halbgewendelten Holztreppe ohne sichtbare Wange direkt an die verputzte Wand stoßen. Der Flur im Dachgeschoss erschließt die Privaträume der Familie. Dank des anderthalb Meter hohen Kniestocks bieten die Zimmer unter dem steilen Dach viel gut nutzbaren Wohnraum.

Fotos: Gussek Haus

Anschriften Seite 83

Ein großes Badezimmer mit Wanne und Dusche stand auf der Wunschliste der Bauherren ganz oben.

enthalt fuhren das Ehepaar ins niedersächsische Nordhorn, zum Firmensitz von Gussek Haus, um die Bemusterung ihres Hauses vorzunehmen. „Der dritte Besuch war pünktlich zum Stelltermin: Montags ging es los, am Donnerstag stand das ganze Haus – das war schon beeindruckend“, so der Bauherr. Perfekt auf die Gegebenheiten des fast dreieckigen Baugrundstückes maßgeplant, öffnen sich Küche, der Ess- und Wohnbereich über große Fenstertüren nach Süden und Westen zur Terrasse und zum Garten. Zur Straße können die Bewohner über ein schmales, liegendes Fensterband zwar hinaussehen – sind aber vor ungewollten Einblicken geschützt. Nach Norden präsentiert sich das Erdgeschoss – bis auf den Eingangsbereich fast komplett geschlossen. Hier befinden sich der Hauswirtschaftsraum, der auch die gesamte Haustechnik beinhaltet. Auf einen Keller konnte somit verzichtet werden. Im Obergeschoss befinden sich ganz klassisch die privaten Räume der Familie. Die besondere, sehr energiesparende Bauweise des verputzten Holzhauses ist ihm von außen nicht anzusehen. Die sehr effektiv dämmende Haushülle wurde durch moderne Haustechnik ergänzt. „Der

Energieeffizienz Holzfertighäuser zeichnen sich durchweg durch eine sehr gut gedämmte Haushülle aus, die die Grundlage für den sehr energieeffizienten Betrieb von Wohngebäuden darstellt. Diese kann dann – ganz nach persönlichen Energiesparzielen – mit unterschiedlichen haustechnischen Komponenten kombiniert werden. So lassen sich alle Förderstandards der KfW in der Regel problemlos erreichen.

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STUTTGART

FRANKFURT

MÜNCHEN

200

MUSTER HÄUSER


Ö K O L O G I E • RE PORTAG E • Mo d e r n e Fe r t i ghäuser

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BAD 11

FLUR 5

Der Eingang zum Haus befindet sich auf der Nordseite, direkt neben der Garage. SCHLAFEN 14

ANKL. 8,5

KIND 2 13

3,54 m

OBERGESCHOSS

WC 2

TECHN./ HWR 16

DIELE 9,5

KOCHEN 18

9,65 m

WOHNEN/ ESSEN 31

ERDGESCHOSS

DATEN

& FAKTEN

Haus Schönau

• WOHNFLÄCHEN:

EG 76,5 m2, OG 65 m2

• BAUWEISE:

Zweischalige Gussek-Hybrid-Außenwand mit konstruktivem Holztafelbau innen, außen hinterlüftete Porenbetonfassade mit Edelputz bzw. Holzverschalung, Gesamtwandstärke 42 cm, U-Wert Außenwand 0,133 W/m2K; Holzfenster, Dreifach-Verglasung, Ug-Wert o,6 W/m2K; Satteldach, 36 Grad geneigt, U-Wert Dach 0,173 W/ m2K, Kniestock 157 cm

• TECHNIK:

Gas-Brennwertheizung mit zentraler Warmwasserbereitung, Thermische Solaranlage zur Warmwasserunterstützung, Fußbodenheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, PV-Anlage

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10,65 m

Bebauungsplan schrieb vor, dass die südliche Dachfläche solar genutzt werden muss“, erklärt Herr Greschner. Den von der großen PhotovoltaikAnlage erzeugten Strom leiten die Greschners zum größten Teil gegen Einspeisevergütung ins Netz. „Ich rechne damit, dass sich diese Investition in etwa fünf Jahren amortisiert hat“, freut sich der Bauherr. Den selbsterzeugten Ökostrom hätte die Familie auch mit einer elektrischen Luft-Wasser-Wärmepumpe zu größeren Teilen selbst nutzen können. „Wir waren uns nicht sicher, ob die Betriebsgeräusche der Wärmepumpe in der doch recht eng bebauten Nachbarschaft problematisch werden würden“, gesteht Greschner. Da der Heizwärmebedarf aber ohnehin sehr gering ist, erscheint ihm die effiziente Gas-Brennwerttechnik auch akzeptabel. Unterstützt wird diese von einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, die stets für frische, gesunde Luft im neuen Haus sorgt und zusätzlich hilft, teure Energie zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Ihr neues Domizil bietet Familie Greschner also viel mehr als nur modernes Wohnen in schicker Schale! ab •

• ENERGIEBEDARF:

Primärenergiebedarf: 33,6 kWh/m2a Endenergiebedarf: 18,7 kWh/m2a KfW-Effizienzhaus 55

• BAUKOSTEN:

Auf Anfrage beim Hersteller

• HERSTELLER:

Gussek Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG Euregiostr. 7, 48527 Nordhorn Tel. 05921/174-0, www.gussek-haus.de

• UNTERNEHMEN & PORTFOLIO:

Seit über 68 Jahren ist das Familienunternehmen im Fertigbau tätig. Derzeit beschäftigt die Gussek-Gruppe etwa 400 Mitarbeiter und baut etwa 500 Häuser im Jahr.

Neben dem Objektbau ist Gussek Haus spezialisiert auf individuell geplante Einund Mehrfamilienhäuser in energieeffizienter Holztafelbauweise mit zweischaligem Wandaufbau (Gussek-Hybrid-Außenwand) mit Verblendstein- bzw. Putzfassade auf Porenbeton, Kombination mit Holz und Trespa möglich. Keller-, Bodenplatten, Holzfenster und -treppen kommen aus eigener Fertigung

• LIEFERRADIUS:

Deutschland, Schweiz, BeNeLux Ein ausführliches Firmenporträt sowie weitere ausgewählte Entwürfe von Gussek Haus finden Sie im Internet unter www.bautipps.de/gussek


NATÜRLICH NATÜRLICH

Getreu dem Motto “Unsere Fertighäuser sind keine Fertighäuser” erfüllen wir individuell geplante Wohnträume. Neben einem anspruchsvollen Design überzeugt ein TALBAU-Haus auch mit inneren Werten. So erhalten Sie bereits im Standard ein förderfähiges KfW-Effizienzhaus 55.

www.talbau-haus.de


Ö K O L O G I E • WI SSEN • Mo d e r n e Fe r t i gh ä u ser

Auf ganzer Linie innovativ Mit modernster, umweltfreundlicher und smarter Haustechnik ausgestattet, ergeben sich intelligente Wohnkonzepte, mit denen viele Fertighaushersteller Energieersparnisse, Einbruchsicherheit sowie dauerhaft hohen Komfort und behagliches Wohnraumklima versprechen können. So arbeiten zahlreiche Haushersteller beispielsweise mit renommierten Systemanbietern zusammen und bieten smarte Hausautomation inklusive entsprechender vernetzter Komponenten mit an.

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Das neue Musterhaus „Medley 3.0“ in der Ausstellung Eigenheim & Garten in Poing verfügt über 167 Quadratmeter Wohnfläche und ist optimal für eine vierköpfige Familie gestaltet. Mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, LuftWasser-Wärmepumpe, und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung produziert es mehr Energie, als seine Bewohner benötigen würden. So wird es zum KfW-Effizienzhaus 40 Plus. Für hohen Wohnkomfort sorgt ein KNX-Gebäudeautomationssystem, das Lüftung, Heizung, Kühlung, Jalousie- und Rollladensteuerung vernetzt und jederzeit ein angenehmes Raumklima bietet. > www.fingerhaus.de

Traumhäuser:

fix & fertig Wer sich heute für ein Holzfertighaus entscheidet, hat nicht nur die Vorteile relativ kurzer Bauzeit und alles aus einer Hand zu bekommen, er profitiert vor allem auch von den stetigen Neuerungen der besonders zeitgemäßen und zukunftsorientierten Bauweise. 6/7-2019

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