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bauen. 5-2026

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NO. 5 | August 2026

05/2026 € 5,80 • A 6,70 € • CH 9,30 sfr • Benelux 7,00 € • I/E/P (cont) 8,20 €

Der Weg ins Traumhaus

s e ß o Gr ra Ext s 4 e m o h „ “ e r u t fu

Holzhäuser – nachhaltig

und modern

Naturnah leben im

Bungalow


Nadel verpflichtet. Ein Mantel aus Weißtanne macht jedes Haus zu einem unverwechselbaren Statement und einem einzigartigen Zuhause. Design zieht ein – das ist unser Versprechen. www. schwarzwaelder-haus.de


Editorial

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

Urheber unbekannt

Liebe Leserin, lieber Leser, gerade beim Hausbau liegen Interessierten wie Ihnen derzeit einige Steine im Weg: Die Baukosten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, die Zinsen machen die Finanzierung teurer und auch Grundstücke sind vielerorts kaum noch erschwinglich. Für viele Familien stellt sich deshalb die Frage: Können wir uns ein eigenes Haus überhaupt leisten? Ich finde aber: Sie sollten Ihren Traum von den eigenen vier Wänden nicht vorschnell aufgeben. Denn es können sich durchaus neue Wege zum privaten Wohnglück ergeben, wenn man gewillt ist, ausgetretene Denkpfade zu verlassen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur: „Was können wir uns leisten?“, sondern eher: „Was brauchen wir wirklich, um gut zu leben?“ Wer bereit ist, Prioritäten neu zu setzen, entdeckt vielleicht Möglichkeiten, die vorher gar nicht im Blick waren. Eine clevere Grundrissplanung kann auch auf weniger Fläche maximale Wohnqualität erzeugen. Ein kompakter Grundriss kann nicht nur die Baukosten reduzieren, sondern auch den alltäglichen Pflegeaufwand. Und wer heute in einen guten Wärmeschutz und eine zukunftsfähige Haustechnik investiert, schafft sich ein Zuhause, das auch langfristig bezahlbar bleibt. Natürlich ist das kein Plädoyer dafür, finanzielle Grenzen schönzureden. Bauen ist teuer geworden, und nicht jeder Wunsch wird sich bei Ihrem Hausbau direkt verwirklichen lassen. Manchmal braucht es mehr Zeit, manchmal mehr Eigenkapital und/oder manchmal einen anderen Plan: einen neuen Weg, um herauszufinden, was Ihnen wirklich wichtig ist und worauf Sie verzichten können. Vielleicht ist genau das die Herausforderung unserer Zeit: Nicht weniger vom eigenen Zuhause zu träumen, sondern anders. Nicht größer, sondern klüger. Nicht alles haben zu wollen, sondern das Richtige. Auf diesem Weg möchten wir Sie mit dieser neuen Ausgabe von bauen. begleiten und hoffen, Ihnen viel Inspiration für einen neuen Umgang mit Steinen zu geben!

Foto: Oliver Röckle

Herzlichst, Ihre

Astrid Barsuhn, Chefredakteurin

SCHÖN. GESUND. BEZAHLBAR.

Individuelle Einfamilienhäuser, clevere Planung und Ausstattung, Festpreisgarantie, ein Ansprechpartner. Das Kundenhaus Pawlowski erfüllt den Traum nach einem modernen, familienfreundlichen und bezahlbaren Zuhause. Wann sprechen wir über Ihre Träume?

Zur Haustour


Inhalt

b

52

EASY AUF EINER EBENE ÖKOLOGIE 12 18 20

Moderne Holzhäuser

Reportage: Naturnah mit Weitblick Wissen: Echt besser bauen Wissen: Nachhaltig und individuell: Vier moderne Holzhäuser

ARCHITEKTUR 52

68

4 bauen. 05.2026

54 58 62 76

Reportage: Zu Hause angekommen

Filigraner Holzbau

PLANUNG Foto: AMK

ZU HAUSE ALLES CLEVER VERSTAUT

Bungalows

Wissen: Auf Augenhöhe mit der Natur Reportage: Offen, hell & aus Holz Reportage: Eben für die besten Jahre Reportage: Planen mit Sally

68

Stauraum

Jeder Winkel zählt


28

HEIZEN MIT STROM

Foto: Marcel Laponder

Foto: Jürg Zimmermann

Foto: OekoFEN

TECHNIK 28

Elektrische Heizsysteme

Wissen: Grüner und günstiger

GELD & RECHT 32

Nachbarrecht

Altes und Neues aus dem Nachbarrecht

SERVICE

MODERNE HOLZHÄUSER: NATÜRLICH GUT WOHNEN

Editorial Magazin Ihre regionalen Baupartner Vorschau/Impressum homes4future

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2026 besser bauen energie sparen richtig renovieren klima schützen

MACH JETZT DIE ENERGIEWENDE! Warum sich nachhaltiges Bauen und regenerative Energiesysteme in Zukunft richtig lohnen werden

35

12

16 SEITEN EXTRA Titelfoto:

Fingerhaus GmbH/ Katharina Jaeger, fotografische Werkstatt

SCHÖN & GUT

Inspirationen für den stilvollen, natürlichen Innenausbau

H4F-2026_35_Titel.indd 1

GRÜNER WOHNEN Ein Haus voller Ideen – für eine bessere Zukunft

30.06.26 10:44

05.2026 bauen. 5


Maga zin

Gartenpflege muss nicht aufwendig sein. Gerade wenn im Alltag die Muße fehlt, können smarte Helfer nicht nur einige Arbeitsschritte übernehmen, sondern auch Know-how mitbringen. Es gibt innovative Lösungen und Systeme für beispielsweise Bewässerung, Ra s e n pf l e g e , B a u m - u n d St ra u c h pflege sowie die Bodenbearbeitung. Eine wertvolle Ergänzung für die Rasenbewässerung ist zum Beispiel die clevere Komplettlösung „AquaPrecise“. www.gardena.com

Foto: Gardena

News & Trends

Leidenschaft Garten

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Foto: Logoclic

Robust & schön „ElementPro“ ist ein robuster Hartvinylboden für stark beanspruchte Wohnbereiche. Der Boden ist wasserbeständig sowie rutsch-, kratz- und abriebfest. Damit eignet er sich auch für Bad und Küche. Verschiedene Holz- und Fliesendekore sowie ein Klicksystem erleichtern die Verlegung. www.logoclic.info/www.bauhaus.info

WIR MACHEN SCHLUSS MIT DEM UNERWARTETEN BEIM HAUSBAU. Etwas lauert bei der Hausplanung immer im Verborgenen: das Unerwartete. FingerHaus sorgt mit persönlicher und kompetenter Beratung für Klarheit von Anfang an. Unsere Experten begleiten Sie mit Erfahrung und Verlässlichkeit – vom ersten Beratungsgespräch, über die Planung und den Bau, bis zum Einzug in Ihr Finger-Haus. Jetzt sorgenfrei ins eigene Zuhause!

Foto: Solarlux GmbH

Rahmenlose Eleganz Mit „cero III frameless“ entwickelt Solarlux sein Maximal-Schiebefenster weiter und schafft eine nahezu rahmenlose Variante. Die großformatigen Glasflächen sorgen für maximale Transparenz und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich. Das System eignet sich für Neubau und Modernisierung. www.solarlux.com

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Küchenvielfalt Mit individuell konfigurierbaren Küchenfronten auf Basis von Ikea-Korpussen eröffnet Plum Living vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Farben, Materialien und Details lassen sich flexibel kombinieren und auf persönliche Wohnkonzepte abstimmen. Eine Kücheninsel lässt sich beispielsweise als markantes Statement in kräftiger Farbe, in einer eleganten Materialkombination oder mit einer integrierten Bar- oder Sitz-Lösung verwirklichen. www.plum-living.com

Foto: juanjerez

Foto: tikamoon

Quadratisch & nachhaltig

Das quadratische Waschbecken „Made“ aus Premium-Terrazzo verbindet markante Optik mit robusten Materialeigenschaften. Gefertigt aus recyceltem Marmor und Naturstein, ist es stoß-, kratz- und abriebfest. Das vorgebohrte Abflussloch nach europäischem Standard erleichtert die Montage. www.tikamoon.de

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) lädt auch dieses Jahr am 26. und 27. September 2026 zum „Tag der Musterhäuser“ ein. Viele Musterhaus-Ausstellungen bieten in diesem Zeitraum bundesweit neben voll ausgestatteten Traumhäusern auch Mitmach-Aktionen für Klein und Groß an. Der Eintritt in die Ausstellungen ist am Aktionswochenende frei. Die Bauinteressierten erwarten außerdem kulinarische Angebote, Info-Stände und Fachvorträge. www.fertigbau.de

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Foto: BDF/Jürgen Kappelmeier

Tag der Musterhäuser


Mit einer neuen Bungalow-Linie erweitert White&Black sein Produktportfolio um ebenerdige Wohnkonzepte. Offene Grundrisse, helle Räume und der direkte Zugang zum Garten schaffen flexible Lösungen für unterschiedliche Lebensphasen. Für viele Bauinteressenten ist ein Verzicht auf Treppen ein wesentlicher Faktor, wenn es um langfristige Sicherheit und Komfort im eigenen Zuhause geht. Die BungalowLinie soll diesen Anspruch mit einem realistischen Budget verbinden. www.whiteandblack.de

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55 % Neubaurabatt!

D ie W o

erung de h ic s r e V e d u ä hngeb

r W G V.

wgv.de/wohnen

Foto: White&Black

Alles auf einer Ebene


Foto: WAREMA

Maga zin

Gezielt verschatten Zwei in einem Der Spiegel „Lucy“ aus Teakmassivholz verbindet Design mit praktischem Nutzen: Eine integrierte Handtuchstange sorgt für Komfort im Bad, während die rechteckige Spiegelfläche den Raum optisch größer wirken lässt. Dank schützender Lackierung ist das Holz besonders pflegeleicht. www.tikamoon.de

Foto: Déco SpA

Zeitlose Wandgestaltung

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Die Zierleisten, Rahmen und Sockelleisten der Kollektion „Moove.Déco“ verleihen Innenräumen zeitlosen Charakter. Die Elemente setzen Wände, Decken und Böden stilvoll in Szene, lassen sich in jeder beliebigen Farbe streichen und passen sowohl zu klassischen als auch modernen Wohnkonzepten. www.decodecking.it

Foto: tikamoon

Ein smarter Sonnenschutz erhöht den Wohnkomfort und spart Energie. Außenjalousien, Rollläden oder Fenstermarkisen halten Räume angenehm kühl und regulieren den Tageslichteinfall. Die intelligente Steuerung passt dabei die Verschattung automatisch an die Tageszeit an und verbessert so Energieeffizienz und Raumklima. www.warema.de


Expertentipp des VPB:

Regenwasser Durch den Klimawandel wird es hierzulande immer wärmer und trockener – vor allem, aber nicht nur im Sommer. Dadurch kann in einigen Regionen Deutschlands mittel- und langfristig das Trinkwasser knapper werden – und damit auch teurer. Es regnet tendenziell seltener, dann aber richtig stark. Das heißt für Hausbesitzer: Wer dieses kurzfristig in großen Mengen vorhandene Regenwasser sammelt und im Haushalt nutzt, spart Trinkwasser aus der Leitung und damit Kosten. Hierfür kann man auf technisch ausgereifte Produkte und Systeme zurückgreifen. Wichtig ist hierbei die ordnungsgemäße Trennung der Leitungen für Regenwasser und Trinkwasser. Kosten von mehreren Tausend Euro sollten private Bauherren einkalkulieren. „Ob solch eine Investition sich rechnet, hängt von verschiedenen Faktoren ab“, sagt Stefan Hubenschmid, stellvertetender Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Konstanz. „Dazu zählen unter anderem der Wasserverbrauch, die Kosten fürs Trinkwasser und ob die Kommune solch ein Vorhaben finanziell unterstützt.“ Unabhängige Bausachverständige, wie etwa aus dem Netzwerk des VPB, können hierbei Orientierung geben. Auch bei der Planung und beim Bau ist Expertise aus dem VPB-Netzwerk von Nutzen: Mithilfe unabhängiger Bausachverständiger sichert man sich dagegen, dass die Installation mangelhaft ist und Schäden verursacht. Wer einen Handwerksbetrieb beauftragt, läuft bei unabhängiger Beratung durch Bausachverständige aus dem Netzwerk des VPB auch nicht Gefahr, sich eine unnötig teure, weil überdimensionierte Lösung empfehlen zu lassen. Allein die Kosten für den Regenwassertank betragen etwa die Hälfte der Gesamtkosten. Eine gute Kalkulation senkt also in erheblichem Maße die Ausgaben. „Vom verbrauchten Trinkwasser lassen sich rund 30 Prozent für die Toilettenspülung und rund 13 Prozent für die Waschmaschine einsparen“, weiß Hubenschmid. „Dieser Ersparnis stehen die Kosten für Anschaffung und Wartung der Anlage zur Regenwassernutzung gegenüber.“ Weitere Kosten fallen in einigen Bundesländern für zusätzliche Wasseruhren und deren Eichung an. Bis sich eine Anlage zur Regenwassernutzung amortisiert hat, vergehen in der Regel also deutlich mehr als zehn Jahre. Zahlt die Gemeinde einen Zuschuss, verkürzt die Zeit sich entsprechend. „Eine hochwertige Anlage kann man 30 bis 50 Jahre betreiben“, so Hubenschmid. Langfristig kommt man also finanziell ins Plus. Wer diese Geduld aufbringt, erzielt weitere positive Effekte: Regenwasser in der Waschmaschine zu verwenden, reduziert den Verbrauch von Waschmittel um etwa ein Fünftel, weil es weicher ist als Trinkwasser. Bei Starkregen entlasten Regenwassertanks und Zisternen die Kanalisation und helfen, Überflutungen zu verhindern. www.vpb.de

Flatline R – Komfort auf einer Ebene Die Kompositionen aus der Hauslinie Flatline R von RENSCH-HAUS stehen für modernen und individuellen Komfort auf einer Ebene. Ebenerdig zu wohnen bedeutet in engem Kontakt mit der Natur zu leben. Die innovative und nachhaltige Architektur der Hauslinie Flatline R unterstreicht das Leben in Einklang mit Natur und Klimaschutz. Aus diesem Grund steht RENSCH-HAUS seit Jahren im Austausch mit Wissenschaft und Forschung. Lassen Sie sich vom zeitlosen Charme inspirieren: www.rensch-haus.com.


Ökologie Re p ort a ge • Mo d e r n e Ho l z h ä u s e r

Naturnah mit Weitblick 12 bauen. 05.2026


Im Kanton Aargau in der Schweiz schuf sich eine vierköpfige Familie weit oberhalb des Dorfkerns thront das markante, mit Holzschindeln verkleidete Hanghaus.

ihr Traumdomizil: Ein modernes Holzhaus, das mit klarer Architektursprache, durchdachten Details und herrlichen Ausblicken aufwartet.

A

ufgewachsen in der Nähe von Turin, hatten die Bauleute in der Schweiz, wo sie bereits seit längerem lebten, ein Baugrundstück gesucht. In Bottenwil, einem ländlich geprägten, malerischen Örtchen nahe Zofingen, fanden sie schließlich ein Grundstück: Steil am Hang gelegen, hoch über dem in der Talsohle liegenden Dorfkern mit vielen Bauernhöfen entstand ihr neues Zuhause. Ein paar Meter unterhalb des Gebäudes wird dieses auf Straßenniveau erschlossen. Hier befindet sich ein teilweise in den Hang gebauter, vorgelagerter Bau, der die Garage und den Hauseingang beherbergt. Eine Treppe führt von dort quasi unterirdisch hoch ins Wohnhaus. Dieses gliedert sich in drei Wohnebenen: Im unteren Geschoss sind Technik-, Hobbyraum und zwei gleich große Kinderzimmer untergebracht. Auf der

mittleren Ebene liegt der weitläufige Wohn-Ess-Kochbereich, der sich zur Talseite komplett mit fast raumhohen Verglasungen öffnet. Und im Obergeschoss sind neben Elternschlafzimmer und Bad außerdem ein Gästezimmer sowie ein großzügiger Arbeitsbereich auf der Galerie eingerichtet.

Gekonnter Materialmix Während die Wände in den unteren erdanliegenden Bereichen aus Sichtbeton mit einer Kiefersperrholzschalung strukturiert ausgeführt sind, wurden die Innenwände der oberen Geschosse mit unbehandelter Weißtanne vertäfelt und sägerauen Dielen verlegt. So wird zum einen das helle Holz der Fassadenschindeln auch im Hausinneren aufgegriffen, zum anderen schafft das Holz einen angenehmen Gegenpart zum Sichtbeton. Da dieser mit einer Kiefersperrholz-

Fotos: Jürg Zimmermann

Auf einer Anhöhe,

Herausfordernd war für die Planer die niveaugleiche Anbindung an den steilen Hang, die mit Zugangspodest und großer Terrasse realisiert wurde.

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Ökologie Re p ort a ge • Mo d e r n e Ho l z h ä u s e r

Große Verglasungen öffnen

Foto: Juri Troy

den WohnEssbereich in Richtung Tal. So entsteht im Innenraum Weite und gleichzeitig spürbare Nähe zur Natur.

Der offene Wohn-Ess-Kochbereich liegt

Foto: Jürg Zimmermann

auf der mittleren Ebene. Eine große überdachte Terrasse mit Outdoor-Küchenzeile erweitert den Wohnraum nach draußen.

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Alle Niveaus sind so in die Topographie gesetzt, dass direkte Außenbereiche zugeordnet werden konnten. Juri Troy, Architekt

Viel Tageslicht erhellt das komplett

Foto: Juri Troy

Foto: Juri Troy

in Weißtanne verkleidete Treppenhaus. Auch über das Treppenpodest zwischen Wohn- und Elterngeschoss kann der Garten betreten werden.

Mit hellem Holz vertäfelt und durch zwei große Dachflächenfenster optimal von oben mit Tageslicht versorgt, entstand ein luftiger und großzügiger Arbeitsplatz im oberen Geschoss.

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Foto: Juri Troy

Ökologie Re p ort a ge • Mo d e r n e Ho l z h ä u s e r

Zentral war der passivhaustaugliche Pizzaofen. Um diesen wurde das Haus praktisch herum geplant.

Auf Straßenniveau sind eine zum Großteil in den Hang

Foto: Jürg Zimmermann

gebaute Garage sowie der danebenliegende Hauseingang angeordnet: Eine unterirdische Treppe verbindet den Eingangsbereich mit dem höherliegenden Wohnhaus.

UNTERGESCHOSS

HOBBY 12,5

schalung strukturiert ist, ergänzen sich beide Materialien optimal und bilden eine attraktive Kombination. Der Einsatz des Naturbaustoffes Holz spielt also bei der Konstruktion in Holzriegelbauweise, bei Fassade und Dach als auch beim Innenausbau eine zentrale Rolle. Er unterstützt eine besonders wohnliche, behagliche Atmosphäre. Zu dieser tragen außerdem die gekonnt platzierten, gut proportionierten Fenster bei, die Innenräume, Flure und Treppen mit reichlich Tageslicht versorgen. Zudem verbinden sie den Wohnraum wie automatisch mit der Natur. Zugänge nach draußen auf den verschiedenen Niveaus unterstreichen diese Naturnähe. Dem Wohn-Essbereich ist eine überdachte

Terrasse zugeordnet und von den Kinderzimmern sowie vom Treppenpodest zwischen Wohn- und Elterngeschoss kann der Garten ebenfalls betreten werden. Auch den Innenausbau hat Architekt Juri Troy übernommen. Ein besonderer Clou: der erste zertifizierte passivhaustaugliche Pizzaoffen der Welt. Er befindet sich in der Speisekammer, neben der Küche und ist so konzipiert, dass wenn er geschlossen ist, kein Luftaustausch zwischen innen und außen stattfindet. Das Gebäude mit Schweizer Minergie-P-Standard wird mit einer Erdwärmepumpe beheizt und eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt ressourcenschonend für bestes, behagliches Raumklima. • cm

ERDGESCHOSS

TECHNIK 7

BAD 6,5

OBERGESCHOSS

SCHLAFEN 22

SPK 5,5

BAD 6,5 FLUR 6,5

KIND 13,5

WOHNEN/ KOCHEN/ESSEN 60

GAST 17

KIND 13,5

ARBEITEN 12,5

9,10 m

ABSTELL. 7

9,80 m

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Die neuen Superior-Häuser

Die S-Linie für das gewisse Etwas

Haus 3B (Bottenwil)

• Ausgefallenes Hausdesign • Raumhohe Glasflächen, Terrassenschiebetüren und Eckfenster • Höhere Räume im Erdgeschoss • Extrahohe Haustüren • Kubische Eingangsdächer • Fenster mit französischen Balkonen • Großzügige Grundrisse mit schönen Wellnessbädern • Moderne minimalistische Traufen oder extrabreite Dachüberstände

WOHNFLÄCHEN: UG: 59,5 m2, EG: 65,5 m2, OG: 65 m2 BAUWEISE: Holzständerbauweise mit Einblasdämmung 28 cm (EG, OG), Holzfassade (Weißtannenschindeln), Vollschalung, Hinterlüftung, 16 mm Dämmplatte, 20 mm OSB-Platte, 100 mm Installationsebene gedämmt, 20 mm Innenverkleidung Weißtanne, U-Wert Wand 0,11 W/m²K; Holzfenster mit Dreifach-Isolierverglasung, Ug-Wert 0,5 W/m²K; Satteldach mit Zedernholzschindeln, U-Wert Dach 0,10 W/m²K TECHNIK: Erd-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ENERGIEBEDARF: Minergie-P-Standard (Schweiz) PLANUNG & ENTWURF: Juri Troy architects Landstraßer Hauptstraße 14/5 1030 Wien, Österreich Telefon: 0043/1/9908464 www.juritroy.at

Point 217 S

Perfect 120.1 S

Point 153 S

Park 156 S

Die phantastische Aussicht und der gekonnte Materialmix prägen den Charakter der Innenräume.

Foto: Jürg Zimmermann

Point 236 S

www.danwood.de


Ökologie W i s s e n • Mo d e r n e Ho l z h ä u s e r

und Glas sind ein unschlagbares Duo. Holz schafft dank seiner warmen Oberfläche ein besonders behagliches Ambiente, das mit viel Tageslicht durch große Verglasungen optimal zur Geltung kommt: Offen, warm und naturnah in mehrfacher Hinsicht – wie in diesem Ferienhaus an der Westküste Schwedens. www.solarlux.de

Echt besser bauen Bauen mit Holz ist energieeffizient, schont das Klima und schafft wohngesunde Umgebungen. So entstehen in verschiedenen modernen Konstruktionsformen zukunftsfähige Häuser mit viel natürlichem Wohlfühl-Flair.

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E

in wahres Allround-Talent ist der nachwachsende Baustoff Holz. Er eignet sich für Fassaden- und Innenwandgestaltung, Treppen, Fenster, Türen, Mobiliar und als tragende Wandkonstruktion. Dabei hat der Naturbaustoff eine jahrhunderte alte Tradition, galt aber lange als Material zweiter Klasse. Heute ist es wieder absolut gefragt. Denn das Naturmaterial hat vielfältige gute Eigenschaften, angefangen bei der sehr positiven Ökobilanz. Bäume binden während des Wachstums große Mengen CO₂, das im verarbeiteten Holz über die gesamte Nutzungsdauer gespeichert bleibt. Da die Verarbeitung relativ wenig Energie braucht, speichert es meist mehr, als beim Verarbeiten freigesetzt wird. Zudem handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der vielerorts regional verfügbar ist und meist nicht weit transportiert werden muss, was ebenfalls

positiv für die Energie- und CO2-Bilanz ist. Außerdem entsteht bei der Verarbeitung kaum Abfall: Reste werden zu Holzwerkstoffen wie Spanplatten verarbeitet – oder werden als CO2-neutraler Brennstoff verwendet. Wenn keine Verbundstoffe oder Holzschutzmittel eingesetzt wurden, lässt sich Holz oft gut wiederverwerten. Architektonisch sind vielfältige Umsetzungen möglich: vom modernen Holzskelettbau bis zu rustikalen Chalets in Blockbohlenbauweise. Sehr flexibel sind Holzverbundbauweisen wie der Holztafelbau. Dabei punkten alle Holzbauweisen mit hochwärmedämmenden Gebäudehüllen, die für geringen Heizenergiebedarf sorgen. Außerdem wirkt Holz feuchtigkeitsregulierend, schafft ein angenehmes Raumklima und hat positive Effekte auf Blutdruck und Herzfrequenz – wirkt sich also rundum positiv auf das Wohlbefinden aus. • red/cm

Foto: James Silverman Photography

Geniale Kombi: Holz


Das bieten moderne Holzhäuser

Foto: Günter Dirr/Holzius

•K limaschutz: Holzhäuser haben in der Regel eine sehr gute Ökobilanz: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, fungiert als CO₂- Speicher, braucht für Transport und Herstellung wenig Energie, ist gut recyclebar. •E nergieeffizienz: Holz hat gute Dämmeigenschaften, was den Heizenergiebedarf senkt und langfristig Energiekosten spart. •W ohngesundheit: Holz kann Feuchtigkeit regulieren und zu einer ausgeglichenen Raumluft und behaglichem Wohngefühl beitragen. • I ndividuelle Gestaltung: Die unterschiedlichen Konstruktionsformen Holzrahmen-, Holztafel-, Holzständer-, Skelett-, Blockbohlenbauweise und Massivwandsysteme bieten sämtliche architektonische Umsetzungsmöglichkeiten: von modernem Flachdach- oder Holzskelettbau bis hin zu regionaltypischen Massivholzhäusern.

Viel helles Holz im Innenraum schafft Behaglichkeit und Charakter. In Haus Gehring/ Bad Aibling von Pfanzelt Architekten harmoniert das naturbelassene, geseifte Holz perfekt zum geglätteten Fließestrich und der hellen Betonwand. www.holzius.com

Holzfassaden aus

Foto: Günter Dirr/Holzius

Foto: Rems-Murr Holzhaus

unbehandelten Hölzern, wie diese Lärchenholzschindeln, sind witterungsresistent und wartungsarm. Die Wandelemente dahinter bestehen aus aneinandergereihten, leim- und metallfreien Massivholzbohlen. www.holzius.com

Modern mittendrin fügt sich das Familienhaus „Großheppach“ mit Putz- und Teilholzverschalung in die Umgebung ein. www.remsmurr-holzhaus.de

Foto: Lukas Schramm/Regnauer Hausbau

In großen Werkshallen werden Wände und Dachteile wetterunabhängig, trocken und dank modernster Technik höchst präzise angefertigt und komplett vorbereitet. www.fingerhaus.de

Foto: Fingerhaus

Ihren Traum von „bayerischer Gemütlichkeit nahe Berlin“ ließen sich die Bauleute Ronald Mai und seine Frau Sandra vom Haushersteller Regnauer auf einem Gartengrundstück am Falkensee bei Potsdam realisieren. www.regnauer.de

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Ökologie W i s s e n • Mo d e r n e Ho l z h ä u se r

Große, fast raumhohe Verglasungen

Haus am See

Fotos: Jörg Modrow

Eingebettet in die Hanglage zwischen Wald und Wasser liegt am Wardersee in SchleswigHolstein dieses charakterstarke Ferienhaus. Entworfen hat es der Hamburger Architekt Matthias Mecklenburg. Der Baukörper ordnet sich bewusst dem Ort unter: zur Straße geschlossen, beinahe scheunenhaft, zum See hin weit geöffnet, mit klar gesetzten Blickachsen. Außen ein dunkler Solitär mit schwarzer Holzfassade, die das Gebäude eins mit dem Wald werden lässt, innen geprägt von Licht und Weite. Immer im Fokus sind die Nähe und die Verbindung zur Natur. So wurde der Hang bewusst in den Entwurf eingebunden, Gebäude und Umgebung werden somit eins, greifen ineinander. Das Untergeschoss bildet als massiver Sockel eine klare Basis im Gelände, während sich darüber der leichtere Holzrahmenbau erhebt. Selbst im Souterrain sorgen großzügige Fensterflächen für viel Tageslicht und direkten Bezug zum Garten. Das modifizierte Holz der Fassade von Kebony bleibt offenporig, verwittert gleichmäßig und entwickelt über die Jahre eine eigene Patina.

öffnen den Raum im Erdgeschoss konsequent in Richtung See. Im Inneren organisiert sich der Grundriss über präzise Blickachsen.

Helligkeit und reduzierte Materialien dominieren den gesamten Innenraum, schaffen lichte Weite und Klarheit.

Gerahmte Landschaft: Das Gebäude ist klar an seiner Umgebung ausgerichtet, See und Wald werden Teil des Wohnraums. 20 bauen. 05.2026


Reduziert klar: Ohne Dachüberstand, sichtbare

www.kebony.com/de

Regenrinne und Dachreiter, verfügt das Ferienhaus über ein markantes Steildach mit spezieller Lüftungslösung im First. Die schwarz lasierte Holzfassade verstärkt den monolithischen Charakter.

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Ökologie W i s s e n • Mo d e r n e Ho l z h ä u se r

Kommunikatives Zentrum bildet die Küche. In mattschwarzem Design mit dezenten Holzakzenten bildet sie einen spannenden Kontrast zur warmen Wohnumgebung.

Fotos: Fotostudio-Bachmeyer

Mit Weitblick Das Kundenhaus Ingolstadt vereint zeitgemäße Formensprache, ökologisches Bauen und hohe Wohnqualität in einem stimmigen Gesamtkonzept. Die konsequente Verwendung natürlicher Materialien und die durchdachte Gestaltung machen es zu einem wohngesunden und alltagstauglichen Zuhause. Außen betonen große Fensterflächen und ein bewusst reduzierter Dachüberstand die horizontale Linienführung und sorgen im Inneren für eine lichtdurchflutete Atmosphäre. Die schwierige Hanglage des Grundstücks wurde durch eine intelligente Garagenlösung im Kellergeschoss gelöst. Hier kam außerdem ein zusätzlicher Hobbyraum unter. Innen treffen weiße Wandflächen auf gezielt eingesetzte warme Holzoberflächen. Das Zusammenspiel aus Licht, natürlichen Materialien und klaren Linien erzeugt eine einladende Atmosphäre. Dabei ist der Grundriss clever geplant und klar gegliedert, sodass der vorhandene Platz im schlanken Gebäude bestens ausgenutzt wird. Unten mit ergänzendem Gäste- bzw. Arbeitszimmer, oben mit geschickter Zonierung zwischen Eltern und Kindern.

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Sensibel fügt sich das schlanke L-förmige Gebäude in die Hanglage ein. Die durchgehende Massivholzfassade aus naturbelassener Lärche prägt das äußere Erscheinungsbild.


Offen bis in den

BAU WIE DU BIST

First, verleihen die sichtbaren Dachbalken dem Wohnraum eine besondere Behaglichkeit. Große Hebeschiebetüren schaffen Naturnähe und lassen Licht und Luft herein.

Kein Haus wie jedes andere. Sondern eines, das genau zu deinem Leben passt.

Das sichtbare

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helle Holz von Decke und Boden schafft eine warme Atmosphäre und wirkt hier, im Flur, wie ein einfassender Rahmen der weißen Wände und Türen.

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Ökologie W i s s e n • Mo d e r n e Ho l z h ä u se r

Helles naturbelassenes Holz und viel Tageslicht bestimmen auch das lichte Ambiente auf der Galerie. Das Glasgeländer sorgt zusätzlich für Offenheit.

Licht und Luft prägen den zentralen Essplatz mit offenem Luftraum darüber und großen Verglasungen über beide Etagen.

Zukunftstauglich punk-

Fotos: Stefan Schilling Fotografie

tet die Stadtvilla mit cleverem Grundriss und flexibel nutzbaren Räumen – um beim Wandel des Familienlebens mitzuwachsen.

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Natürlich Bauen

PAREN ENERGIE S LFÜHLEN U N D WO H

Rausgeputzt

Fotos: xxx

WIR BAUEN WOHN(T)RÄUME! Mit 120 Jahren Know-How, heimischen Hölzern und natürlichen Materialien werden aus Ihren Wohnträumen individuelle Lebensmittelpunkte. Durchdacht, effizient und energetisch bis unters Dach. www.stommel-haus.de

Von außen sieht man dem stattlichen Einfamilienhaus „Zuckerahorn“ nicht an, dass es sich um Holzhaus in Massivholzbauweise handelt. Lediglich die Teilholzverschalung lässt erahnen, dass der nachwachsende Naturbaustoff hinter der weißen Putzfasssade der modernen Stadtvilla steckt. Und das wird im Hausinneren deutlich sicht- und erfahrbar: Im lichten Wohn-Essbereich mit großen Glasflächen und offener Küche, dem Zentrum des Hauses, das auch von der Galerie im oberen Geschoss einsehbar ist, ebenso wie in den privaten Rückzugsräumen darüber: Die sichtbare Holzbalkendecke und die hellen, holzverkleideten Wände sorgen im gesamten Haus für behagliches Ambiente und wohngesundes Raumklima. Der gut geschnittene Grundriss ermöglicht zudem eine funktionale Raumanordnung auf rund 95 Quadratmetern Grundfläche. So hält das Erdgeschoss neben Wohn-Ess-Kochbereich, Diele und Gäste-WC sogar noch Platz für ein Büro und einen Hauswirtschaftsraum bereit. Im Obergeschoss stehen drei beinah gleich große Zimmer zur Verfügung: zwei Kindersowie das Elternschlafzimmer mit Ankleide.

www.fingerhuthaus.de Fingerhut Haus GmbH & Co. KG 57520 Neunkhausen Infoline +49 2661 9564-20 info@fingerhuthaus.de


Ökologie W i s s e n • Mo d e r n e Ho l z h ä u se r

www.leonwood.de

Maximale Gemütlichkeit schaffen im weitläufigen Wohn-EssKochraum das helle Holz, weiße Wände und modernes Mobiliar. Ein puristischer Kaminofen dient als Raumtrenner.

Die Blockhaus-Villa

Fotos: LéonWood®

besteht aus drei zusammenhängenden Baukörpern: Haupthaus, Poolhaus und Garage.

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HomeSpa: Das Poolhaus ist mit großem Schwimmbecken, Whirlpool und Wasserfalldusche ein wahrer privater Wellness-Tempel.

Extraklasse Mit flach geneigtem Satteldach, weiten Dachüberständen, großen Verglasungen und klarer Linienführung kombiniert „Residenz Alexandra“ gekonnt regionaltypische und moderne Architekturelemente. Das Haus verfügt über zwei Vollgeschosse, mit vollüberdachter Loggia über die gesamte Hauslänge. Highlight ist der große, ebenerdige Wellnessanbau mit Poolbereich, Fitnessraum und Sauna. Trotz über 450 Quadratmetern Wohnfläche präsentiert sich die Familienresidenz mit angenehm bodenständigem, wohnlichem Gesamtkonzept. Der Koch-Essbereich geht in den Wohnraum über, der etwas privater hinter einer Wandscheibe liegt. Ein Arbeitszimmer und der Hauswirtschaftsraum komplettieren das Erdgeschoss. Oben liegen auf der südlichen Traufseite mit Zugang zur Loggia das Schlafzimmer mit Ankleide und Bad. Gegenüber befinden sich zwei Kinderzimmer, ein dazugehöriges Bad und ein kleiner Abstellraum. Ein Traumhaus, das zudem gänzlich klimafreundlich gebaut ist: mit massiven Blockbohlen aus Fichtenholz und innen liegender Dämmschicht aus Korkgranulat.

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Grüner und günstiger

Foto: Weberhaus/Adrian Schulz

Das Holzfertighaus von Familie Granow wird mithilfe einer elektrischen Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Laut Bauherr konnten sie bislang 85 Prozent ihres Energiebedarfs mithilfe von Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher selbst decken. www.weberhaus.de

Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und der immer „grünere“ Strom-Mix aus der Steckdose machen elektrisches Heizen auch künftig zum Inbegriff von Klimaschutz – und sorgen für dauerhaft günstige Heizkosten!

28 bauen. 05.2026


D

as neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) (siehe Artikel ab Seite 42) ist beschlossen. Bauherren und Hauseigentümer können nun wieder freier entscheiden, mit welchem Energieträger sie künftig heizen. Auch Öl- und Gasheizungen sind grundsätzlich möglich. Doch unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben stellt sich für Bauherren und Immobilienbesitzer vor allem eine andere Frage: Welche Heiztechnik ist langfristig am wirtschaftlichsten? Wer nicht nur die Investitionskosten betrachtet, sondern die Gesamtkosten über die vielen Betriebsjahre einer Heizung, kommt bei der Beantwortung dieser Frage an modernen elektrisch betriebenen Heizsystemen nicht vorbei.

Neue Rahmenbedingungen Elektrisches Heizen hatte lange einen schlechten Ruf. Strom war teuer und wurde überwiegend in fossilen Kraftwerken erzeugt. Zudem arbeiteten ältere

elektrische Heizsysteme vergleichsweise ineffizient. Heute haben sich die Voraussetzungen grundlegend geändert: Elektrische Energie stammt zunehmend aus erneuerbaren Quellen. 2025 wurden 55,8 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland mithilfe erneuerbarer Energien gedeckt, im ersten Halbjahr 2026 waren es bereits 58 Prozent*. Der steigende Anteil an erneuerbaren Energien am Netzstrom macht das Heizen mit Strom in jedem Fall klimafreundlicher – und soll perspektivisch auch für günstigere Strompreise sorgen.

Heizmöglichkeiten mit Strom Elektrischen Strom kann man auf vielfältige Weise zum Heizen des eigenen Zuhauses verwenden. Unterschieden wird zwischen Stromdirektheizungen und solchen, die elektrische Energie als Antriebsenergie nutzen, um Umweltwärme für das Heizen des Hauses nutzbar zu machen, also elektrisch betriebene Wärmepumpen.

Theoretisch könnte man mit Ökostrom schon heute sein Heim klimaneutral heizen. Sehr gut gedämmte Häuser, die einen minimalen Heizenergiebedarf haben – wie zum Beispiel Effizienzhaus 40- oder Passivhaus-Standard – dürfen nach geltendem Recht sogar mit Strom-Direktheizungen als primärem Heizsystem ausgestattet werden. Unter Strom-Direktheizung versteht man zum Beispiel Infrarotheizungen, elektrische Flächenheizungen, Elektro-Heizkörper und Heizstrahler. Sie geben ihre Wärme rasch und ohne Zwischenspeicherung an den Raum ab. Die Systeme wandeln den eingesetzten Strom fast eins zu eins in Wärme um. Die Vorteile von Elektro-Direktheizungen sind, dass sie kaum Platz im Gebäude beanspruchen, für die Wärmeverteilung keine wasserführenden Leitungen erforderlich sind und daher ihre Installationskosten vergleichsweise niedrig ausfallen.

Der elektrische Energie-Dreiklang für zukunftsfähige Wohnhäuser besteht aus einer Photovoltaik-Anlage, einer Hausbatterie und einer elektrischen Wärmepumpe. So kann man im Jahresmittel einen Autarkiegrad von rund 80 Prozent erreichen.

Wärmepumpen werden

Foto: Mitsubishi LES/Stephan Wieland

Foto: Solarwatt GmbH

zwar mit elektrischer Energie angetrieben, nutzen aber vornehmlich Umweltenergie, um damit sehr günstig Wohnräume zu heizen und Warmwasser zu erzeugen. www.mitsubishi-les.com

Foto: Tom Philipi

Photovoltaik-Module erzeugen elektrische Energie aus Sonnenstrahlung. Die Größe der Anlage wird auf den individuellen Strombedarf im Haus (evtl. auch für das EAuto) abgestimmt, denn selbst verbrauchen lohnt sich mehr als einspeisen.

Die Hausbatterie wie die „Battery Vision 2.0“ speichert die tagsüber sehr günstig erzeugten SonnenstromÜberschüsse für abends und nachts und hilft so den Eigenverbrauch zu optimieren. www.solarwatt.de

*Quelle: BDEW, 07/2026

05.2026 bauen. 29


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Der Anschaffungspreis ist nicht alles

Luft-Luft- oder Luft-WasserWärmepumpe? Geht es um die Wahl einer nachhaltigen Heizmethode, zählt die Luft-WasserWärmepumpe aktuell zu den meistgewählten Systemen. Doch sie bekommt Konkurrenz: Immer häufiger rückt die Luft-Luft-Wärmepumpe, die in Ländern wie Norwegen oder Schweden den Markt schon lange dominiert, auch ins Visier deutscher Hausbesitzer. Unsere Vergleichstabelle zeigt die wesentlichen Unterschiede der beiden Wärmepumpen-Systeme

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Kriterium

Luft-Luft-WP

Luft-Wasser-WP

Wärmequelle

Außenluft

Außenluft

Direkt über die Raumluft

Über Wasser an Flächenheizung, Heizkörper/ Gebläsekonvektoren

Warmwasserbereitung

Nicht möglich

Integriert

Installationsaufwand

Gering

Mittel

Komfortempfinden

Direkte Luftwärme

Gleichmäßige Konvektionsund Strahlungswärme

Standardfunktion

Möglich, aber deutlich aufwendiger

Ohne hydraulische Änderungen

Erfordert ein wassergeführtes System

Fotos: Mitsubishi LES

Luft-Luft-Wärmepumpe

Wärmeverteilung

Kühlfunktion Bestandsintegration

Luft-Luft- und Luft-Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich auch bei den Installationskosten: hier schneidet die Luft-Luft-Wärmepumpe deutlich günstiger ab. Für Ihre persönliche langfristig wirtschaftlichste Wärmepumpen-Entscheidung sollten sie aber einen Energieberater zu Rate ziehen. Kostenfaktor

Luft-Luft-WP

Luft-Wasser-WP

Wärmepumpensystem

8 000 bis 15 000 Euro

15 000 bis 25 000 Euro

Warmwasserlösung

2 000 bis 5 000 Euro

Integriert

Entfällt

8 000 bis 15 000 Euro

Oft integriert

Oft integriert

Hydraulik/ Pufferspeicher

Nicht erforderlich

Erforderlich

Gesamtinvestition

10 000 bis 20 000 Euro

25 000 bis 40 000 Euro

Fußbodenheizung Lüftungssystem

30 bauen. 05.2026

Beim Vergleich verschiedener Heizsysteme sollte man sich als Bauherr oder Immobilienbesitzer aber nicht von günstigen Investitionskosten blenden lassen. Finanziell sind die laufenden Heizkosten über die Lebensdauer einer Heizung gerechnet wesentlich wichtiger. Und hier schneidet die elektrisch betriebene Wärmepumpe bei fast jeder Immobilie mit Abstand am besten ab. Denn sie erzeugt aus einer Kilowattstunde Antriebsstrom – je nach System – unter Verwendung von Umweltwärme aus Luft, Erdboden oder Grundwasser bis zu über vier Kilowattstunden Wärme fürs Haus. Das Ergebnis: Die jährlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus sind schon heute bei der Verwendung einer Wärmepumpe nur rund halb so hoch wie die mit einer Gasheizung (siehe Grafik auf S. 44). Künftig wird sich das Kostenverhältnis noch deutlicher zugunsten der Wärmepumpe entwickeln, denn für fossile Energieträger werden die CO2-Abgaben in den kommenden Jahren steigen und ab 2029 soll die sogenannte Biotreppe wirken, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu höheren Brennstoffkosten führen wird (siehe Artikel ab S. 42). Tipp: Die Kollegen von www.spiegel.de haben einen interaktiven Gaskosten-Rechner erstellt, mithilfe dessen man die Entwicklung seiner persönlichen Heizkosten mit einer Gasheizung bis 2045 in unterschiedlichen Szenarien prognostizieren kann. Ein weiterer Vorteil von elektrischen Heizsystemen wie der Wärmepumpe ist, dass Bauherren und Immobilienbesitzer mithilfe einer Photovoltaik-Anlage einen Teil ihres Strombedarfs auf dem eigenen Dach, an der eigenen Fassade oder auf ihrem Grundstück selbst erzeugen können.

Mit Solarstrom Heizkosten senken Photovoltaik wird für Bauherren und Hausbesitzer zunehmend zum wichtigen Baustein eines wirtschaftlichen Energiekonzepts. Der selbst erzeugte Solarstrom kann direkt im Haushalt genutzt werden – für Haushaltsgeräte, die Warmwasserbereitung, das Laden eines Elektroautos oder zum Heizen. Da die Erzeugungskosten des eigenen Solarstroms deutlich unter den Preisen für Netzstrom liegen, sinken die laufenden Energiekosten spürbar.


Neue Regeln für PV-Förderung Am 27. Juli 2026 wurde im Bundeskabinett die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Diese Novelle ist wichtig für alle Bauherren und Immobilienbesitzer, die planen, ihr Haus mit einer Photovoltaik(PV)-Anlage auszustatten: Denn kleine SPV-Anlagen, mit unter 25 Kilowattpeak Leistung, sollen künftig die staatlich garantierte Einspeisevergütung verlieren. Anstelle dessen sollen Hausbesitzer ihren überschüssigen PV-Strom künftig direkt vermarkten. Als Brücke in die Direktvermarktung soll es eine befristete Übergangszahlung von 5,2 Cent pro/Kilowattstunde für maximal 36 Monate geben. Wer sie noch bekommt, hängt von Anlagengröße und Inbetriebnahmezeitpunkt ab: Typische Aufdach-Anlagen von Ein- und Zweifamilienhäusern, mit einer Anlagen-Leistung zwischen sieben und 25 Kilowattpeak erhalten die dreijährige Übergangszahlung bei Inbetriebnahme bis Ende 2028. Photovoltaik-Anlagen von zwei bis sieben Kilowattpeak Leistung bekommen sie auch noch bei Inbetriebnahme bis Ende 2030. Dazu kommt, dass kleine und mittlere Dachanlagen künftig dauerhaft nur noch 50 Prozent ihrer installierten Leistung ins Netz einspeisen dürfen und alle PV-Anlagen über zwei Kilowattpeak ein Smart-Meter benötigen, damit der Netzbetreiber die Einspeisung bei Bedarf aus der Ferne geregelt werden kann. PV-Anlagen, die vor dem Inkrafttreten der EEG-Novelle in Betrieb genommen wurden, behalten die Konditionen, die bei ihrer Inbetriebnahme galten.

Wichtig ist, dass der selbst erzeugte Strom zu einem möglichst großen Anteil im eigenen Haushalt verbraucht wird. Denn zum einen sind die staatlich garantierten Einspeisevergütungen inzwischen relativ niedrig: Für eine familienhaustypische PVAnlage mit einer Leistung bis 10 Kilowatt peak erhält man als Teileinspeiser, der nur die Überschüsse ins Netz abgibt, derzeit 7,78 Cent pro Kilowattstunde. Bei Volleinspeisung von Anlagen bis 10 Kilowatt peak werden 12,34 Cent pro Kilowattstunde bezahlt. Da Strom aus dem Netz aber ein Vielfaches dessen kostet, lohnt sich das Einspeisen kaum – vor allem nicht für Hauhalte, die auch mit Strom heizen wollen und daher einen höheren elektrischen Energiebedarf haben. Wer eine reversibel Wärmpumpenheizung einbaut, kann im Sommer, wenn es heiß ist und der PV-Ertrag entsprechend hoch, sein Haus mithilfe seiner „elektrischen Heizung“ sogar kühlen. Und das mit bestem Gewissen, denn der Strom vom Dach ist praktisch klimaneutral und außerdem entlastet man durch den Eigenverbrauch sogar das Stromnetz. Aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), dessen Entwurf am 29. Juli 2026 vom Bundes-

kabinett beschlossen wurde, sollen ab Anfang 2027 aber neue Regeln gelten (siehe Kasten oben), die das Einspeisen von selbst erzeugtem Solarstrom künftig unattraktiver machen werden.

Zukunftssicher planen Diese Neuregelungen sind für Immobilienbesitzer, die elektrisch heizen und vor allem diejenigen, die eine Wärmepumpe –eventuell mit Kühlfunktion – betreiben, aber weit weniger relevant, als man zunächst denken sollte. Denn wer einen Großteil seines selbst erzeugten PV-Stroms auch selbst verbraucht, spart trotzdem. Wer heute baut, sollte deshalb nicht allein auf die Anschaffungskosten achten, sondern die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer betrachten. Moderne Wärmepumpen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage bieten dafür auch künftig die besten Voraussetzungen. Sie senken die laufenden Energiekosten, erhöhen die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und passen ideal zu den Anforderungen moderner Neubauten. Elektrisches Heizen bleibt damit nicht nur eine klimafreundliche, sondern vor allem eine wirtschaftlich überzeugende Lösung. • ab

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G e l d und R e cht Na c h ba r re c ht

Altes und Neues aus dem Nachbarrecht Ein Bauvorhaben endet nicht mit der Grundstücksgrenze. Um Konflikte zu vermeiden, sollten Sie daher die Rechte Ihrer Nachbarn im Blick behalten. Von Beweissicherung und Lärmschutz bis hin zu Abstandsflächen – Rechtsanwalt Tobias Hullermann, LL.M. erklärt, wie sie Streitigkeiten vorbeugen können.

W

er baut, baut nicht alleine. Neben der Einbindung eigener Baubeteiligter wie Architekten, Handwerker und Behörden, vergessen viele Bauherren, dass ihr Grundstück keine Insel ist. Ihr Bauvorhaben hat Auswirkungen auf umliegende Grundstücke. Bauherren greifen somit (häufig unbewusst und ungewollt) in Rechte ihrer Nachbarn ein. Kleinigkeiten, wie Abstände neuer Anpflanzungen, lassen sich im Miteinander oft schnell und ohne große Kosten regeln. Ein Augenmerk sollte man als Bauherr aber bereits vor Baubeginn darauf legen, typische große und teure Streitigkeiten mit Nachbarn zu vermeiden.

32 bauen. 05.2026

Was ist Nachbarrecht? Beim Bauen spielen zwei Ebenen eine Rolle: Öffentliches Baurecht, welches zum Beispiel Bauordnung, Bebauungsplan, Immissionsschutzrecht (Lärm, Luft) umfasst. Wird Ihr Bauvorhaben genehmigt, prüft die Behörde unter anderem, ob Abstände, Höhen, Lärmgrenzen etc. eingehalten sind. Das private Nachbarrecht regelt die zivilrechtlichen Ansprüche untereinander im Bürgerlichen Gesetzbuch (zum Beispiel Lärm, Gerüche, Wasserzufluss, Pflanzen) sowie in Landesnachbarrechtsgesetzen (zum Beispiel Grenzabstände von Pflanzen, Einfriedungen, Hammerschlags- und Leiterrecht). Hier geht es um

das Verhältnis Nachbar zu Nachbar (Unterlassung, Duldung, Schadensersatz). Eine Baugenehmigung ist also kein Freibrief und schützt nicht vor zivilrechtlichen Ansprüchen der Nachbarn.

Vor dem Bauen Schäden mitdenken Wenn Sie bauen, umbauen oder eine Baugrube herstellen, können trotz sorgfältiger Planung Risse, Setzungen oder Feuchtigkeitsschäden an Nachbargebäuden entstehen. Typische Ursachen sind Erschütterungen beim Aushub, beim Rammen von Spundwänden oder Veränderungen im Grundwasser. Hier wird oftmals gestritten, welche Schäden vorher da waren und


was auf Grund des Bauvorhabens neu entstanden ist. Die Rechtsprechung nimmt bei engem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang oft an, dass neu auftretende Schäden am Nachbarhaus durch die Baustelle verursacht wurden. Dann müssen nicht Ihre Nachbarn beweisen, dass Sie schuld sind – Sie müssen darlegen, dass der Schaden andere Ursachen hat.

Praxisempfehlung: Hier hilft eine vorherige Beweissicherung über einen Sachverständigen, der den

Voraussetzungen ein Recht, das Nachbargrundstück vorübergehend zu betreten, Geräte (Gerüste, Leitern, Kräne) aufzustellen und Baustoffe über das Grundstück zu bringen, wenn die Arbeiten anders gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich wären. Das umfasst ausdrücklich auch Geräte „auf oder über dem Grundstück“, also grundsätzlich auch das Überschwenken eines Kranarms (nach gängiger Rechtsprechung aber nur ohne Lasten). Art, Umfang und voraussichtliche Dauer der Nutzung müssen

Praxisempfehlung: Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit den Nachbarn und schließen Sie, wenn möglich, eine schriftliche Benutzungsvereinbarung (zum Beispiel zu Krannutzung und Entschädigungen). Parallel dazu müssen Sie die gesetzlichen Anzeige- und Formvorschriften des Hammerschlags- und Leiterrechts einhalten. Tobias Hullermann, LL.M.

Hammerschlags- und Leiterrecht Wenn Sie für Ihr Bauvorhaben Wege, Arbeitsflächen oder den Luftraum des Nachbargrundstücks brauchen – etwa, weil ein Baukran beim Schwenken über das Nachbargrundstück ragt – dürfen Sie dieses nicht einfach „mitbenutzen“. Sowohl Betreten als auch Überschwenken mit dem Kran greifen in das Eigentumsrecht des Nachbarn ein und sind ohne Rechtsgrundlage unzulässig. Viele Bundesländer kennen dafür ein sogenanntes Hammerschlags- und Leiterrecht. Dieses gibt Ihnen unter engen

dem Nachbarn rechtzeitig schriftlich angekündigt werden. Halten Sie dies nicht ein, kann ihr Nachbar im Wege des Einstweiligen Rechtschutzes binnen weniger Tage die Nutzung untersagen und ihr Bauvorhaben somit über Wochen oder Monate lahmlegen.

Foto: Barbara Gandenheimer

Zustand der umliegenden Bebauung dokumentiert. Für eine solche in den Nachbarhäusern ist Zustimmung einzuholen. Lehnt ein Nachbar dies ab, sollte dies nachweisbar dokumentiert werden, um in einem späteren Streitfalle keine Nachteile bei der Beweislast zu haben. Nach Ende der wesentlichen Bauarbeiten sollte eine Schlussbegehung stattfinden, um zu sehen: Was ist neu, was war schon da?

Lärmschutz & Abstandregelungen Lärm vom Bau selbst genauso wie von Anlagen (zum Beispiel Wärmepumpe, Lüftung) ist einer der häufigsten Streitpunkte unter Nachbarn. Dies gilt bei Anlagen ebenso für die Einhaltung von Abstandsvorschriften und deren optische Wirkung. Gerade Wärmepumpen sorgen für Streit, weil sie außen stehen, Geräusche machen und oft nahe an der Grundstücksgrenze geplant werden. Es gibt keine bundesweit einheitlichen Abstandsvorschriften für Wärmepumpen. Ältere Rechtsprechung stufte Wärmepumpen teils als gebäudeähnliche Bauwerke ein, mit der Folge, dass die üblichen Grenzabstände von 2,5 bis

Rechtsanwalt Tobias Hullermann, LL.M., Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Schlichter für Baustreitigkeiten (SOBau), ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Bauund Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein. Weitere Informationen: www.arge-baurecht.com 05.2026 bauen. 33


G e l d und R e cht Na c h ba r re c ht drei Metern einzuhalten sind. Andere Gerichte verneinten das und behandelten sie eher wie eine technische Anlage ohne festen Mindestabstand. Mehrere Bundesländer halten weiter an Mindestabstandsregelungen fest. Entscheidend sind die jeweilige Landesbauordnung des Bundeslandes, gegebenfalls Verwaltungserlasse, die Einstufung als „gebäudeähnliche Anlage“ oder nicht und öffentliche Lärmschutzregeln (TA Lärm). In vielen Bundesländern gelten Garagen baurechtlich als „untergeordnete Gebäude“, die oft näher an die Grundstücksgrenze dürfen als das Wohnhaus. Wird auf diese Garage nun eine Wärmepumpe gesetzt, fragen die Bauämter aber zunehmend, ob dieser Aufsatz nicht wie ein kleiner Gebäudeteil zu behandeln ist und damit wieder normale Abstandsflächen zur Nachbargrenze auslöst. Auch hier kann sich der Nachbar auf Verstöße berufen. Zivilgerichte orientieren sich häufig an den Werten der TA Lärm, wenn sie beurteilen, ob Lärm im nachbarschaftlichen Verhältnis noch zumutbar ist. Wichtig ist die tatsächliche Lautstärke am Nachbarfenster, insbesondere bei Nacht. Herstellerangaben sind ein Anhaltspunkt, ersetzen aber im Streitfall kein Schallgutachten. Wärmepumpen erzeugen nicht nur Geräusche, sondern auch kalte Abluft. Wird Abluft gezielt auf ein Nachbargrundstück oder die Fassade geleitet, kann das als unzulässige Einwirkung gewertet werden, die der Nachbar nicht dulden muss. Eine sichtbare Wärmepumpe, insbesondere auf der Garage, kann Nachbarn stören, rechtlich relevant wird das aber meist nur, wenn es besondere Gestaltungssatzungen (zum Beispiel keine sichtbaren technischen Anlagen zur Straßenseite), gibt oder im Denkmalbereich. Hierauf kann sich auch ihr Nachbar stützen und deren Einhaltung fordern.

Praxisempfehlung: Lassen Sie sich von Heizungsbauer, Architekt sowie der Bauaufsichtsbehörde von Anfang an über Mindestabstände, Gestattungsvorgaben und Lärm aufklären. In komplizierten Fällen sollte vorab ein Lärmgutachten eingeholt werden. Die Verlegung der Anlagen und/oder deren Ausrichtung weg vom Nachbarn (und

34 bauen. 05.2026

Nicht alle Risiken lassen sich im Vorfeld klären und vermeiden, eine zusätzliche Bauherrenrechtschutzversicherung kann eigene Kostenrisiken minimieren. Tobias Hullermann, LL.M.

seinem Schlafzimmer oder Balkon) an die Straße, sowie eine Einbindung des Nachbarn vermeidet Streitigkeiten.

Fazit Streitigkeiten mit Nachbarn können ein Bauvorhaben verlängern, verteuern und sind kein guter Start in eine neue Nachbarschaft. Juristische Klärung führt hier nicht selten für viele Jahre zu bösem Blut und Folgestreitigkeiten, zum Beispiel über rauchende Grills, die Höhe von Hecken oder Betriebszeiten von Rasenmäherrobotern. Wer baut, schafft sich ein Zuhause, um sich wohlzufühlen und nicht um jedes Mal, wenn er auf die Terrasse tritt, argwöhnisch über den Zaun zu schauen, ob und was der Nachbar wieder Böses plant. Neben einer sorgfältigen Planung, guter Beratung durch die am Bau Beteiligten und frühzeitiger Abstimmung mit Behörden ist eine aktive Einbindung der Nachbarn daher meist der richtige Weg, um Streitigkeiten zu vermeiden, bevor sie entstehen.

Generell gilt also: Nachbarrechte sollten rechtzeitig unter Prüfung geltender Vorschriften (Bebauungsplan, Lärmschutz, etc.) und der tatsächlichen Begebenheiten vor

Ort (umliegende Bebauung, Anpflanzungen, etc.) berücksichtigt werden. Sich abzeichnende Probleme sollten proaktiv juristisch geprüft werden. Binden Sie ihre Nachbarn möglichst frühzeitig ein. Stellen Sie Pläne möglichst persönlich vor, erklären was wo gebaut wird und erläutern geplante Schutzmaßnahmen (Abstände, Lärmschutz, Begrünung, etc.); Kleinere Anpassungswünsche des Nachbarn lassen sich hier meist noch günstig oder kostenneutral berücksichtigen. Halten Sie sich an Baugenehmigung und Absprachen mit den Nachbarn. Wer abweicht, kann zukünftig nicht auf viel Entgegenkommen hoffen. Arbeitszeiten und insbesondere besonders immissionsintensive Arbeiten sollten angekündigt und gegebenfalls vorsorglich aus Beweisgründen dokumentiert werden. Wenn es zum Streit kommt, bleiben Sie sachlich, erfassen alles genau und prüfen, ob Sie bereits Sachverständige (zum Beispiel für Lärmmessungen) oder einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Lassen sich Streitigkeiten nicht schnell aus der Welt schaffen, kann eine Schlichtung weiterhelfen und ein langwieriges Klageverfahren vermeiden. • Tobias Hullermann, LL.M.


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Oder Enkel? Deren Welt wird, wenn sie erwachsen sind, ganz anders aussehen als unsere heute. Die Folgen des Klimawandels werden sie vor neue Herausforderungen stellen. Deswegen ist es so wichtig, beim Hausbau und der -sanierung heute schon an morgen zu denken!


* Quelle: Das Kraftfahrt-Bundesamt / Stand: 15.06.2026 ** Quelle: Wüest Partner Deutschland / W&P Immobilienberatung GmbH; Studie: Die Wirkung von Nachhaltigkeit auf Immobilienwerte - Empirische Analyse des Werteinflusses von Energieeffizienzklassen auf die Immobilienpreise

Nach der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs 2022, wurden wir dieses Frühjahr wieder daran erinnert, dass uns fossile Energien teuer zu stehen kommen können: Der Krieg im Nahen Osten hat die Lieferketten u. a. für Erdöl und -gas gestört und dadurch ihre Preise deutlich in die Höhe schnellen lassen. Nun ist es Sommer und wir spüren hohe Kosten vornehmlich beim Tanken unseres Autos und (noch) nicht beim Heizen. Trotzdem führt die Energiekostenunsicherheit bei vielen Menschen zu einem Umdenken, was folgende Zahlen zeigen: • Der Anteil an Elektroautos bei den Neuzulassungen stieg 2026 deutlich, auf rund 24 Prozent*, an. • Immobilien der Effizienzklasse A werden im Durchschnitt um 9,0 Prozent teurer verkauft als Immobilien der Klasse B. Pro Effizienzklasse sinkt der Quadratmeterpreis um durchschnittlich 4,2 Prozent. Der größte Unterschied mit einem Abschlag von 12,3 pro Quadratmeter besteht zwischen den Klassen B und C.** Langfristig betrachtet – und eine Immobilie ist in der Regel eine langfristige Investition – lohnt es sich also finanziell, die Energieeffizienz seines Hauses zu optimieren. Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels Gebäude müssen künftig nicht nur energieeffizient sein, sondern möglichst resilient gegen Wetterextreme wie Hitze und Starkregen. Folgen des Klimawandels, die wir schon heute spüren und die künftig vermutlich häufiger werden. Die gute Nachricht: Mehr Resilienz einer Immobilie gegen die Folgen extremen Wetters lässt sich gezielt planen. Dazu gehören ein guter sommerlicher Hitzeschutz, mit optimaler Wärmedämmung der gesamten Haushülle, wirksamer Verschattung der Fenster und effizienter, regenerativer Haustechnik, die ein kühles Innenraumklima unterstützt. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Starkregen und Hochwasser: Versickerungsoffene Beläge für Terrassen, Wege und Zufahrten gehören dazu, aber auch Rückstauklappen, die davor schützen, dass bei Überlastung von Kanälen das Abwasser ins Haus drückt. Besonders wichtig, für alle, die das Gros ihres Vermögens in ihre Immobilie investieren: Sparen Sie nicht an der Gebäudeversicherung und gönnen Sie sich eine Elementarschadenversicherung, die u. a. auch Schäden durch Überschwemmung oder Starkregen übernimmt. So sichern Sie Ihr Haus und Vermögen – für Ihre Zukunft und Ihre Kinder. Am 30.9.2026 erscheint das Buch „Einfach Sanieren“ von Energieberater und YouTuber Carsten Herbert, alias „Der Energiesparkommissar“, in dem er 25 Maßnahmen für Ihr Haus vorstellt, die sich mit überschaubarem Budget oder auch ganz ohne Kosten umsetzen lassen und große Wirkung erzielen können. Der praxisnahe Ratgeber kostet 24,90 Euro und kann schon jetzt vorbestellt werden unter w w w.t e s t .d e /s h o p

WIR MACHEN SCHLUSS MIT DEM UNERWARTETEN BEIM HAUSBAU. Etwas lauert bei der Hausplanung immer im Verborgenen: das Unerwartete. FingerHaus sorgt mit persönlicher und kompetenter Beratung für Klarheit von Anfang an. Unsere Experten begleiten Sie mit Erfahrung und Verlässlichkeit – vom ersten Beratungsgespräch, über die Planung und den Bau, bis zum Einzug in Ihr Finger-Haus. Jetzt sorgenfrei ins eigene Zuhause!

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Mit energiesparender Bauweise, Gründach und PV-Anlage sowie seiner regenerativen Heiztechnik wird dieses Musterhaus zum nachhaltigen, förderfähigen Effizienzhaus.

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Seinen Nachhaltigkeitsanspruch zeigt das moderne Musterhaus mit begrüntem Dach und PV-Anlage in der Ausstellung in Mülheim-Kärlich schon von außen.


Was zeichnet ein rundum nachhaltiges Haus aus? Das Musterhaus „Juno 300“ in der Musterhaus-Ausstellung in Mülheim-Kärlich zeigt dies beispielhaft: Es verbindet eine nachhaltige Bauweise mit Funktionalität und modernem Design. Im Zusammenspiel der durchdachten modernen Holzfertigbauweise mit dem Einsatz regenerativer Heiztechnik erfüllt das Effizienzhaus 40 Plus alle Voraussetzungen für Förderungen der KfW. Ob in der Stadt oder im Grünen: Das moderne Hauskonzept eignet sich für verschiedenste Grundstücke und fügt

sich mit seinem zeitlosen Äußeren sowohl in urbaner als auch in ländlicher Umgebung gekonnt ein. Optisch markant, fallen das extensiv begrünte Satteldach und die große Photovoltaik-Anlage direkt ins Auge. Neben der natürlichen Anmutung spielt die Begrünung auch eine wichtige Rolle bei der Klimaregulierung, indem sie Regenwasser speichert und sowohl die Dämmwirkung verbessert, als auch positive Auswirkungen aufs Mikroklima schafft. Die charakteristische Putzfassade in einem hellen Mokkaton wird durch quarzgraue Akzente ergänzt, die dem Gebäude einen modernen Look verleihen. Im Inneren überzeugt das Haus durch eine hochwertige Einrichtung im skandinavischen Stil. Helle Möbel, natürliche Leinenstoffe und viel Holz schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Auf rund 170 Quadratmetern Wohnfläche bietet das Haus dank seiner cleveren Raumaufteilung hohen Wohnkomfort auf zwei Etagen. Variable Anbauten ermöglichen zudem viel Flexibilität bei der Grundrissgestaltung

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Die Sofaecke liegt in geschützter Nische übereck, und bietet hier einen kuscheligen Rückzugsort. Das helle Fischgrätparkett sorgt im gesamten Raum für Behaglichkeit im modernen Look.

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futurehomes #zukunftsweisend_bauen

Vor allem der Innenraum zeigt sich mit einladend skandinavischem Flair. Gedeckte Pastelltöne, helles Holz und viel Tageslicht prägen den Wohnraum. Einen lichten, gemütlichen Platz bietet im Wohn-Essbereich das Sitzfenster am Esstisch.


Die Küchenzeile profitiert von der großen Verglasung und dem zusätzlichen Platz durch den leicht auskragenden Erker.

Eine halbgewendelte Eichentreppe führt ins obere Geschoss, wo neben dem Elternbereich auch zwei gleich große Kinderzimmer untergebracht sind.

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und Anpassung an das jeweilige Grundstück. Während das Erdgeschoss mit einem weitläufigen, in L-Form angelegten Wohn-Essbereich auf maximale Offenheit und Helligkeit ausgelegt ist, bietet das Obergeschoss gemütliche private Rückzugsorte: Zwei gleich große Kinder- und ein geräumiges Elternschlafzimmer mit En-suite-Ankleide sowie ein großzügiges Familienbad. Praktisch im Familienalltag sind beispielsweise auch der Abstellraum unter der Treppe sowie ein Zusatzzimmer – im Musterhaus als Büro genutzt – das auch Gäste- oder Jugendzimmer sein kann und durch eine Dusche/WC daneben ergänzt wird. Durch diese Anordnung wird ein separater Arbeits- oder Gästetrakt ge-

schaffen, der Ruhe und Privatsphäre bietet. Diese flexiblen Nutzungsmöglichkeiten machen das Familienhaus langfristig gut bewohnbar – ein Pluspunkt auf der Nachhaltigkeitsliste. Dank der modernen Holzrahmenbauweise mit „Thermo+“-Gebäudehülle, deren wärmedämmende Eigenschaften maßgeblich zu der förderfähigen Effizienz des Hauses beitragen, werden Nachhaltigkeit und Komfort vereint. In Kombination mit der Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher sowie der Luft-Wasser-Wärmepumpe profitieren die Bewohner langfristig von geringen Energiekosten. Umwelt und Geldbeutel werden auf diesem Weg gleichermaßen geschont. Die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Kühlfunktion ge-

währleistet ein gesundes Raumklima und Wohlfühltemperaturen im ganzen Haus – im Sommer wie im Winter. Zusätzlichen Komfort bietet die intelligente KNX-Gebäudeautomation, die es den Bewohnern ermöglicht, Beleuchtung, Rollläden und Heizung zu jeder Zeit und von überall ganz nach Bedarf zu steuern. So bietet das Familienhaus ein zukunftsweisendes Wohnkonzept: In wohngesunder, energieeffizienter Bauweise, mit modernster Haustechnik und einzigartigem Charakter, stilvoll gestaltet und dank durchdachter Grundrissplanung sowie cleveren Details flexibel nutzbar, wird es insgesamt zum langfristig behaglichen und komfortablen Zuhause – ein wahres Futurehome. sg/cm#H4F


Fotos: Katharina Jaeger, fotografische Werkstatt

Entwurf: Musterhaus „Juno 300“ Hersteller: Fingerhaus GmbH Auestraße 45 35066 Frankenberg/Eder Telefon: 06451/504524 www.fingerhaus.de Konstruktion: Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise, Mineralwolledämmung, Putz, U-Wert Außenwand 0,123 W/m²K, Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, UgWert 0,5 W/m²K; Satteldach, 40 Grad Neigung, U-Wert Dach 0,147 W/m²K Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher, KNX-Gebäudeautomationssystem Energiebedarf: Primärenergiebedarf: 18,6 kWh/m2a Endenergiebedarf: 10,4 kWh/m2a Effizienzhaus 40 plus Wohnflächen: EG 93,5 m², OG 75,5 m²

Viel Gemütlichkeit und dennoch gute Möblierungsmöglichkeit hält das obere Geschoss bereit. Der Schlafraum der Eltern wird durch eine angegliederte Ankleide ergänzt.

Weitere Infos zum Hersteller sowie ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/finger-haus

DU/ WC 4,5

EG HWR 11

SCHLAFEN 13

BAD 13,5

FLUR 4 ABST. 4

10,15 m

ANKLEIDE 7

4,50 m

KOCHEN/ ESSEN/ WOHNEN 49

1,20 m KIND 17 11,99 m

DIELE 6

FLUR 8

KIND 17

OG homes4future 2026 #H4F

Das großzügige Familienbad bietet durch geschickte Planung viel Raum für eine Walk-in-Dusche, Doppelwaschtisch und eine frei stehende Badewanne.

BÜRO 15

futurehomes #zukunftsweisend_bauen

DATEN + FAKTEN

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Ein wahres Highlight: Mit großer Verglasung verbindet der auskragende Erker Innen und Außen und erweitert den Raum so auf angenehme Weise.

V I D E O -T I P P Eine Haustour zum Musterhaus „Juno 300“ finden Sie unter w w w.y o u t u b e .c o m / @HausbauHelden


#gebäudemodernisierungsgesetz #sinnvoll_sanieren #förderung_heizungstausch

Wer künftig sicher niedrige Heizkosten haben möchte, sollte auf eine Wärmepumpe setzen: Die „x-change dynamic eco“ ist eine sehr leise arbeitende Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Außenaufstellung, die nicht nur heizen, sondern auch kühlen kann. w w w. ke r m i .c o m

... auch mehr Eigenverantwortung bringt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) Bauherren und Sanierern bei den Entscheidungen rund um die energetische Qualität der Gebäudehülle und der Wahl der Heizung. Lesen Sie, was das für Ihr Haus bedeutet.

Foto: Kermi GmbH

MEHR FREIHEIT, ABER ...


Was ändert sich mit dem GModG? Konkret ändert sich mit Inkrafttreten des Gebäudemodernisierungsgesetz für private Bauherren und Immobilienbesitzer Folgendes: • Die Beratungspflicht bei der Hei-

zungsmodernisierung entfällt. • Die 65-Prozent-Erneuerbare-Pflicht für neu eingebaute Heizungen entfällt. Das heißt, künftig können auch wieder moderne Öl- oder Gasheizungen eingebaut werden. • Fossile Heizungen müssen ab 2029

WÄRME PUMPE MIT HEIZKÖRPE RN?

Fotos: Kermi GmbH

Der Wärmepumpen-Heizkörper „x-flair“ mit integriertem Lüftersystem sorgt für schnelle Erwärmung und hohen Wärmekomfort schon ab 35 Grad Vorlauftemperatur. w w w. ke r m i .c o m

Viele Immobilienbesitzer zweifeln, ob eine Wärmepumpenheizung auch in Kombination mit Heizkörpern für komfortable Raumtemperaturen im Winter sorgen kann. Der Einbau, z. B. einer Fußbodenheizung, ist vielen Hausbesitzern zu aufwendig und zu teuer. Die gute Nachricht: auch in Kombination mit Heizkörpern funktioniert die Wärmepumpe, wichtig sind die richtigen. Experten empfehlen Niedertemperatur-Heizkörper oder Flächenheizkörper mit großer Oberfläche. Eine detaillierte Wärmebedarfsberechnung zeigt, ob vorhandene Heizkörper ausreichen oder durch neue ersetzt werden müssen.

mit schrittweise steigenden Anteilen klimaneutraler Brennstoffe versorgt werden, wie zum Beispiel Biomethan, synthetischem Methan oder Wasserstoffanteilen. Die Beimischungsquoten sollen bis 2040 auf 60 Prozent ansteigen – das ist die sogenannte Bio-Treppe. • Wer in seinem Haus eine oder mehrere Wohnungen vermietet, die fossil beheizt werden, muss sich künftig an den CO₂-Kosten, den höheren Kosten der beigemischten biogenen Kraftstoffe und den Netzentgelten seiner Mieter beteiligen. • Der Jahres-Primärenergiebedarf eines neu zu errichtenden Gebäudes darf künftig 100 Prozent des Referenzgebäudes betragen – bislang galt eine Obergrenze von 55 Prozent. • Bei umfassenden Sanierungen gelten die gesetzlichen Anforderungen künftig als erfüllt, wenn ein geändertes Wohngebäude den Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes um bis zu 50 Prozent statt bislang 40 Prozent überschreitet. • Ab dem 1.1.2030 muss jedes neu zu errichtende Wohngebäude ein Nullemissionsgebäude sein. • S eit dem 21. Juli 2026 gilt eine Neuregelung der Heizungs- und Gebäudeförderung (BEG). So wurde der Förderdeckel beim Heizungstausch auf maximal 28 000 Euro gesenkt, er wird künftig halbjährlich um weitere 750 Euro reduziert, auch der Klimageschwindigkeitsbonus, der Einkommensbonus und der Kinderzuschlag wurden angepasst. Detaillierte Infos zu den geänderten Förderrichtlinen finden Sie unter www.energiewechsel.de

knowhow #zukunftsfähig_bauen

Foto: Josko

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Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist beschlossen und löst das bislang gültige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab. Vor allem die CDU/CSU-Fraktion hatte sich dafür stark gemacht, das „Habecksche Heizungsgesetz“ abzuschaffen. Nun soll die „Freiheit“ wieder in den Heizungskeller einziehen: Bauherren und Sanierer können unter anderem künftig auch wieder Öl- und Gasheizungen einbauen.

homes4future 2026 #H4F

Dreifachverglaste Fenster, kombiniert mit einem effektiven, außenliegenden Sonnenschutz wie dem „Easy Screen Zip“ sorgen winters wie sommers für einen optimalen Wärmeschutz und ein angenehmes Wohnklima. w w w. j o s ko.c o m


Grafik: www.co2online.de; Stand 06/2026; Datenco Online gGmbH

knowhow #zukunftsfähig_bauen

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co2online Heizkostenprognose: Bio-Treppe verteuert fossile Heizungen

Wer heute eine neue Heizung einbaut, trifft eine Entscheidung für die nächsten zwanzig Jahre – und damit auch für die zukünftigen Energiekosten. Die neue „co2online Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas- oder Ölheizung wird in den kommenden zwanzig Jahren deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen. w w w.c o2 o n l i n e .d e

homes4future 2026 #H4F

Unter anderem sollen diese Maßnahmen das Bauen und Sanieren, laut zuständigem Ministerium, künftig einfacher und günstiger machen. Doch stimmt das tatsächlich? GModG: besser & wirtschaftlicher? Zweifel sind angebracht, unter anderem wegen folgender Punkte: • Der Wegfall der Beratungspflicht beim Heizungstausch ist zwar eine finanzielle und organisatorische Entlastung für Hausbesitzer, aber eventuell erhalten sie jetzt nicht mehr alle für ihre langfristig richtige Heizungsentscheidung die nötigen Informationen. • Wer sich aufgrund der geringeren Anschaffungs- und Installationskosten dafür entscheidet, eine mit Gas oder Öl betriebene neue Heizung zuzulegen, riskiert künftig deutlich höhere Brennstoffpreise. Denn fossile Energien werden nicht nur mit sukzessive steigenden CO2-Abgaben belegt, sondern sind auch aufgrund der heute nicht absehbaren Kosten für Bio-Brennstoffe ein Kostenrisiko. Die sogenannte Bio-Treppe schreibt laut GModG vor, dass Wärmeerzeu-

ger, die mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas beschickt werden, künftig mit folgenden Mindestanteilen von Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas, grünem, blauem, orangenen oder türkisem Wasserstoff (einschl. H2-Derivate) erhalten muss: - 10 Prozent ab dem 1.1.2029 - 15 Prozent ab dem 1.1.2030 - 30 Prozent ab dem 1.1.2035 - 60 Prozent ab dem 1.1.2040 Dazu kommt, dass die Gas-Netzentgelte vermutlich steigen werden. Denn je weniger Haushalte ans Gasnetz angeschlossen sind, auf desto weniger verteilen sich die Kosten dafür. • Vermieter, die eine neue fossile Heizung einbauen, müssen künftig einen Teil der Mehrkosten ihrer Mieter für Biogas oder -öl, die CO2-Kosten und die gestiegenen Netzentgelte übernehmen. • S ehr gute Dämmstandards der Gebäudehülle, bei der Sanierung wie beim Neubau, sorgen für eine Reduzierung des Wärmebedarfs von Gebäuden, was unabhängig vom Energieträger der Heizung für eine Reduzierung der Heizkosten sorgt.

Wie sich Energieeffizienz auswirkt Diese Aufzählung macht deutlich, dass sich jeder Hausbesitzer und Neubauherr auf jeden Fall die Frage stellen sollte, wie sich seine individuellen Entscheidungen bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen langfristig auf die Investitions- sowie die laufenden Kosten und auch den Werterhalt der eigenen Immobilie auswirken. Wie die Grafik (oben) zeigt, sind die jährlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit einer Wärmepumpe schon heute nur rund halb so hoch, wie jene mit fossilen Energieträgern oder Fernwärme. Dieser Kostenunterschied wird sich nach Einschätzung der Experten von co2online künftig noch deutlich vergrößern. Laut einer aktuellen Umfrage schlägt sich schon heute die Energieeffizienz einer Immobilie auf deren Wert nieder. Genau untersucht hat den Zusammenhang zwischen Effizienzklasse eines Einfamilienhauses und seinem Verkaufspreis das unabhängige Beratungsunternehmen Wüest Gruppe und kam dabei unter anderem zu dem Ergebnis: „Der durchschnittliche Kaufpreis bei Eigentumswoh-


NEUBAU UNTE R DE M GMODG Für Neubauherren bringt das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vor allem mehr Freiheit bei der Wahl der Heiztechnik. Die bisherige 65-Prozent-ErneuerbarenPflicht für neue Heizungen soll entfallen. Gleichzeitig sollen die energetischen Mindestanforderungen an Neubauten gelockert werden. Das kann die Baukosten senken und die Planung vereinfachen. Trotzdem sollten Bauherren nicht allein auf das gesetzliche Minimum setzen. Auch künftig spielen Energieeffizienz, Betriebskosten und die Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie eine wichtige Rolle. Wer heute baut, legt seine Energiekosten für die nächsten Jahrzehnte fest. Eine hochwertige Gebäudehülle, eine effiziente Heiztechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien können zwar höhere Investitionen erfordern, sorgen aber langfristig für niedrigere Energiekosten und eine höhere Wertstabilität der Immobilie. Tipp: Orientieren Sie sich beim Hausbau an den langfristigen Betriebs- und Energiekosten Ihres Hauses. Das schützt vor teuren Nachrüstungen und steigenden Energiepreisen.

HEIZEN UND KÜHLEN OHNE UMBAUSTRESS. x-change dynamic pro Wärmepumpe und x-flair Heizkörper - Ein perfektes Duo Mehr unter: www.kermi.com

nungen und Einfamilienhäusern sinkt je Energieeffizienzklasse um 107 Euro pro Quadratmeter. Der mittlere Kaufpreis von Objekten mit nichtfossilem Energieträger liegt rund 728 Euro pro Quadratmeter über dem Kaufpreis von Objekten mit fossilem Energieträger.“ Auch Baufinanzierer betrachten mangelnde Energieeffizienz von Gebäude kritisch, was zu Nachteilen bei der Finanzierung führen kann. Die internationalen Krisen der letzten Monate und Jahre zeigen außerdem, dass die Abhängigkeit vom fossilen Weltmarkt immer wieder zu Kostenexplosionen führen. Wer sich künftig für eine gute Dämmung und eine regenerative Haustechnik entscheidet, muss sich darüber keine Sorgen mehr machen. ab#H4F


#ökologisch #wohngesund #zeitlos

Im Innenbereich des Sommerhauses „Lindesnes Cabin“ dominieren maßgefertigte Holzmöbel und eine Sperrholzverkleidung. Diese schaffen eine einladende Atmosphäre und Nähe zur Natur. w w w. ke b o n y.d e

Foto: Kristian Alveo

NATÜRLICH SCHÖN


knowhow #nachhaltiger_innenausbau

Ressourcen schonen, gesund wohnen und sich rundum wohlfühlen – ein nachhaltiger Innenausbau macht genau das möglich. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie mit natürlichen Materialien nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch das Wohngefühl spürbar verbessern können.

47

GESUNDES RAUMKLIMA Im Durchschnitt halten wir uns 90 Prozent der Zeit in Innenräumen auf. Da ist es kaum verwunderlich, dass das Raumklima und die Raumluftqualität einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.

Die hypoallergenen Naturoberflächen „Organoid“ aus Heu, Blüten und Pflanzen steigern das Wohlbefinden und verbessern das Raumklima. Sie eignen sich für vielseitige Anwendungen auf beispielsweise Wand und Decke sowie Holz. Dabei bringen sie den Duft, die Optik und Haptik der Natur in die Innenräume. w w w.o r g a n o i d s .d e

homes4future 2026 #H4F

Die Begriffe „nachhaltig“, „öko“ oder „biologisch“ werden häufig mit „wohngesund“ gleichgesetzt. In der Natur vorkommende Stoffe können zwar gesund sein, das ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Es ist auch möglich, dass natürliche Materialien unsere Gesundheit beeinträchtigen. So gibt es Natur-Bauprodukte, die allergieauslösende Stoffe enthalten. Wichtig ist daher, sich deren Eigenschaften zunächst genau anzusehen. Holz sorgt beispielsweise für weniger Lärm, weil es Schall absorbiert und besitzt die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben. Dadurch reguliert es die Luftfeuchtigkeit und sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Foto: Organoid

Die Europäische Gesellschaft für Gesundes Bauen und Innenraumhygiene (EGGBi) definiert den Begriff „wohngesund“ als einen „Gebäudezustand, (Zustand von Räumen), der durch Minimierung von schädlichen/störenden Einflüssen/Belastungen bestmögliche Bedingungen für die Gesundheit der Nutzer schafft“. Ziel ist es, die Gesundheit möglichst zu erhalten, Menschen mit besonderen Sensitivitäten gegenüber Umwelteinflüssen eine „Reduzierung“ ihrer Befindlichkeiten zu bieten und das Wohlbefinden zu steigern.


knowhow #nachhaltiger_innenausbau

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Foto: Heidemarie Pleschko

Das Haus „Holztraum“ überrascht mit einem Scheunencharakter, der durch moderne architektonische Akzente ergänzt wurde. Schlanke Fenstersysteme, viel Tageslicht und eine Holzdecke prägen die Raumwirkung des Wohnzimmers. w w w. j o s ko.c o m

NACHHALTIGE BASIS

Foto: MeisterWerke Schulte GmbH

homes4future 2026 #H4F

Der größte Teil unserer bisherigen Bauwirtschaft ist geprägt von fossilen Rohstoffen: Doch diese sind endliche Güter auf dieser Erde. Im Gegensatz dazu wächst beispielsweise Holz immer wieder nach. Der Einsatz solcher sogenannten nachwachsenden Rohstoffe oder wiederverwertbarer Bauprodukte ist besonders ressourcenschonend.

Echtholzböden punkten durch ihre Umweltbilanz, weil sie aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen. Parkett überzeugt außerdem durch Langlebigkeit, da seine Nutzschicht mehrfach abgeschliffen werden kann. w w w. m e i s t e r w e r ke .c o m

Obwohl Holz theoretisch endlos verfügbar ist, sieht es in der Praxis anders aus. Der natürliche Baustoff sollte daher aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen, wo nur so viel Holz entnommen wird, wie wieder nachwächst. Ökologisch wertvoll ist der Baustoff außerdem, weil jedes Holzprodukt während seiner Nutzungsphase so viel CO2 speichert, wie der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Allerdings sind nicht nur die verwendeten Materialien selbst für Gesundheit und Umwelt ausschlaggebend, sondern auch deren Herstellung und Verarbeitung. Daher sollte der gesamte Lebenszyklus der Baumaterialien, von der Herstellung, über deren Nutzung bis hin zur Recyclingfähigkeit in Augenschein genommen werden. Weil dieser Gesamtprozess schwer zu überblicken ist, gibt es eine Vielzahl von Gütezeichen, die Aussagen über die gesundheitliche Qualität und Nachhaltigkeit eines Produkts treffen.


A D V E R TO R I A L

Josko:

Schlanke Fensterrahmen für mehr Tageslicht

Foto: Adrien Williams

Symmetrisch und minimalistisch: Die Rahmen der Alu-Fensterfamilie ONE sind kaum drei Finger breit.

W

oran erkennt man schöne Fenster? Premiumanbieter Josko ist überzeugt: Schlanke Rahmen machen den entscheidenden Unterschied – denn sie wirken ästhetischer als die am Markt üblichen, wuchtigen Profile. Dies gilt für große Glasflächen und Schiebetüren genauso wie für kleine zweiflügelige Fenster. Hellere Räume für mehr Wohlbefinden Die Fensterrahmen von Josko sind im Durchschnitt mehr als 12 Prozent schlanker als jene vergleichbarer Fenstersysteme – bei gleichzeitig exzellenter Wärmedämmung. Das schlankste System im modernen Stil, ONE, kommt auf nur 5 cm Rahmenansichtsbreite.

Weniger Rahmenbreite bedeutet mehr Glasfläche – und damit auch mehr natürliches Tageslicht. Räume wirken heller, offener und einladender. Das fördert nachweislich unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Bei Sanierungen zählt jeder Millimeter Gerade bei Sanierungen, wo Maueröffnungen meist kleiner und fix vorgegeben sind, zählt jeder Millimeter. Mit Fenstern von Josko ergibt sich gegenüber Fenstern aus früheren Jahrzehnten sogar eine Reduktion der Rahmenbreite um bis zu 20 Prozent. Eine professionelle Fensterberatung ist hier essenziell, um das Maximum aus den bestehenden Gegebenheiten herauszuholen.

Foto: Josko

Wer schön und gesund wohnen möchte, sollte auch Fenstern besondere Aufmerksamkeit schenken. Schlanke Rahmen sind entscheidend: Sie wirken eleganter, fluten Räume mit Tageslicht und eröffnen weitere Ausblicke. Josko bietet ein Sortiment an ausschließlich schlanken Fenstern über viele Materialien, Designlinien, Budgets und Öffnungsvarianten hinweg. Hier zu sehen: das beliebte Holz-/ Alu-Fenster Platin. Es eignet sich für den Neubau genauso wie für Sanierungen.

Über den QR-Code findest du den Josko Partner in deiner Nähe. josko.com


Foto: tikamoon

knowhow #nachhaltiger_innenausbau

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Diese B Corp™-zertifizierten, langlebigen Massivholzmöbel werden in traditioneller Tischlerarbeit hergestellt. In einem Upcycling-Atelier können die Möbel zudem repariert, aufgearbeitet oder umgestaltet werden. w w w.t i k a m o o n .d e

MÖBEL & EINRICHTUNG

homes4future 2026 #H4F

Nachhaltige Möbel werden aus umweltfreundlichen, ressourcenschonenden Naturmaterialien und unter fairen Bedingungen produziert. Die Auswahl reicht von Massivholzmöbeln aus zertifizierter Forstwirtschaft, über Secondhand-Möbel bis hin zu Upcycling-Möbel. Wichtig ist, dass sie schadstofffrei und langlebig sind. Zu den Klassikern der nachhaltigen Einrichtung zählen Möbel aus Massivholz. Ihre Ausführung reicht von eleganten Einzelstücken bis hin zu maßgefertigten Einbaumöbeln. Idealerweise stammt das Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft und die Oberflächen werden mit natürlichen Ölen oder Wachsen behandelt. Das Ergebnis sind robuste Möbel, die zu Ende ihres Lebenszyklus wieder vollständig recycelt werden können. Es gibt allerdings noch weitere nachhaltige Materialien, die infrage kommen. Hierzu zählen Kork, Hanffasern, recyceltes Aluminium und Bio-Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Für Upcycling-Möbel lassen sich einige Baustoffe leichter weiterverwerten als andere. Entscheidend ist neben der Materialität, dass sie möglichst sortenrein und frei von Schadstoffen sind. Beim Einbau der Baustoffe sollten diese außerdem nicht mit Verklebungen, Beschichtungen oder Farben in Kontakt kommen, die den Recyclingprozess oder die Wiederverwendbarkeit beeinträchtigen könnten. Auf diesem Weg lassen sich die Materialien nach der Verwendung wieder rückstandsfrei in den ursprünglichen Stoffkreislauf einbringen.

GE PRÜF TE GÜTEZEICHE N Weil es kein Label gibt, das all die verschiedenen Gütezeichen überwacht, kann jeder sogenannte Zeichengeber ein eigenes Zeichen entwerfen. Sowohl für Laien als auch für Baufachleute ist es daher schwierig, die Orientierung zu behalten. Obwohl Gütesiegel kaum zu vergleichen sind, weil unterschiedliche Schadstoffe getestet und verschiedene Messmethoden angewandt werden, gibt es einige geprüfte Labels, die sich mit Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gesundheit befassen. Hierzu zählen zum Beispiel Der „Blaue Engel“, „natureplus“, „Forest Stewardship Council“ und „GEV-Emicode“. Interessant sind zudem Produkte nach dem sogenannten „Cradle to Cradle“- Designprinzip (C2C), das das Ziel verfolgt, Ressourcenverschwendung zu beenden, indem nach dem Vorbild der Natur aus jeglichem Abfall Nährstoffe für etwas Neues geschaffen werden. Hierfür kommen nur kreislauffähige und gesunde Materialien zum Einsatz, die für ihren vorgesehenen Nutzen geeignet sind.


Foto: Feverpitched – istockphoto.com

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Architektur W i s se n • B u n ga l ows

Auf Augenhöhe mit der Natur Bequem, barrierearm und mit Bezug zur Umgebung in einem Bungalow zu leben, ist für viele Baufamilien verlockend. Ein weiterer Pluspunkt: Gestalterisch sind diesem eingeschossigen Haustyp keine Grenzen gesetzt. Hier erfahren Sie, wie moderne Bungalow-Varianten aussehen können.

Innen- und Außenraum

Foto: James Silverman Photography

fließen bei diesem Bungalow in Villshärad dank der raumhohen Glas-Faltwände „Ecoline“ wie selbstverständlich ineinander. Das Herz des Hauses bildet eine lichtdurchflutete Orangerie. www.solarlux.de

52 bauen. 05.2026


Foto: Deceuninck Germany

D Der Bungalow als Modulhaus Bungalows können auch in modularer Bauweise errichtet werden. Dieser moderne Eingeschosser aus Holz vereint Ökologie und Energieeffizienz mit einem gesunden Raumklima. www.deceuninck.de

Auf zwei Ebenen

Foto: Tobias Trumpp

Dieses Eigenheim in Hanglage kann als Bungalow-Variante ausgelegt werden, obwohl das Gebäude zwei Geschosse umfasst. Alle wesentlichen Wohnräume sind nämlich auf der oberen Ebene nutzbar, während sich unterhalb z.B. Nebenräume unterbringen lassen. www.bw-holzhaus.de

er Haustyp „Bungalow“ avanciert zu einer beliebten Wohnform und das aus gutem Grund. Die Bezeichnung Bungalow (bangal) stammt aus dem Hindi und bedeutet „Landhaus“. Im europäischen Raum ist damit ein eingeschossiges frei stehendes Wohnhaus gemeint. Sollte das Gebäude über ein weiteres Stockwerk verfügen, wäre es bautypologisch kein Bungalow mehr. Dennoch wird beispielsweise ein Haus mit einer Wohnung, die alle wesentlichen Räume auf einer Ebene vereint, als Bungalow-Variante bezeichnet. Der erste Vorteil des klassischen Bungalows besteht also darin, dass keine Treppen erklommen werden müssen, wodurch die Bewohner bequem und barrierearm ihrem Alltag nachgehen können. Aus diesem Grund eignet sich die Wohnform beispielsweise ideal als Altersruhesitz oder für eine kinderreiche Familie. Die offenen und frei gestaltbaren Grundrisse machen den Bungalow aber auch zu einer begehrten Lifestyle-Bauform. Oft wird die luftige Raumwirkung durch großzügige Fensterfronten verstärkt, die reichlich Tageslicht einfallen lassen. Dabei entsteht eine starke Verbindung zwischen drinnen und draußen. Auch architektonisch lässt sich ein Bungalow sehr vielfältig, beispielsweise mit unterschiedlichen Dachformen, gestalten. Der Keller wird bei einem Bungalow, ebenso wie ein nur als Lagerfläche dienendes Dachgeschoss, nicht als Wohngeschoss mitgezählt. Tipp: Sollten Sie sich gegen einen Keller entscheiden, muss frühzeitig ausreichend Stauraum eingeplant werden.

Foto: Fingerhut Haus

Herausforderungen und Lösungsansätze

Winkelbungalow mit Walmdach In dem Bungalow „Haus Vintra“ ist der Grundriss nicht rechteckig oder quadratisch, sondern verfügt über spitz zulaufende Ecken. Damit die namensgebenden Winkel entstehen, kann der Grundriss eines Winkelbungalows beispielsweise Z- oder L-förmig sein. www.fingerhuthaus.de

Indem die Nutzungen horizontal kombiniert anstatt wie in einem Einfamilienhaus zweigeschossig gestapelt werden, benötigt ein Bungalow allerdings mehr Grundfläche und daraus resultierend auch eine größere Dachfläche. Da Bauland immer knapper wird und die Grundstückskosten steigen, könnte das für Baufamilien mit einem kleineren Budget eine Herausforderung darstellen. Um etwas Geld zu sparen, gibt es allerdings Lösungswege: Gut durchdachte Grundrisse machen es möglich, den Verbrauch der Grundfläche zu verringern. Zum Beispiel können Raumverbindungen so eingeplant werden, dass weniger Grundfläche durch Erschließungsflure verschwendet wird. Wer mit weniger Platz gut zurechtkommt, der könnte alternativ sogar das Leben in einem eingeschossigen Tiny-House in Erwägung ziehen. • sg

05.2026 bauen. 53


Architektur Re p o r t a ge • B u n ga l ows

Offen, hell & aus Holz

Das Wohnen auf einer Ebene mit großen Fenstern und einem direkten Zugang zum Garten bietet Sohn Pius die Möglichkeit, umringt von der Natur aufzuwachsen.

54 bauen. 05.2026


Im Hausinneren wird ebenfalls spürbar, wie sehr die Familie das Leben mit Holz liebt. Die lichte Höhe des Wohnraums wird durch die Dachuntersicht mit Nut- und Federschalung in Weißtanne betont und verleiht dem hellen Wohnbereich Behaglichkeit.

Während seines Medizinstudiums in Innsbruck lernte Christoph Stanek die Atmosphäre von Holzhäusern zu schätzen. Jahre später verwirklicht er sich mit seiner Familie den Traum von einem Holzbungalow in Norddeutschland, bei dessen Planung clever um die Ecke gedacht wurde.

I

n der überwiegend verklinkerten Wohnumgebung Norddeutschlands wird der Holzbungalow von Familie Stanek schnell zu einem Blickfang. Und das, obwohl er sich mit der senkrechten Holzverschalung und dem Dachvorsprung von rund 20 cm ruhig und zurückhaltend in das Wohngebiet fügt. Inspiration schöpfte Bauherr Christoph Stanek während seines Medizinstudiums im österreichischen Innsbruck. Als er in die Heimatregion im Norden, wo die Familie verwurzelt ist, zurückkehrte, hatte die Atmosphäre und wohltuende Wirkung alpiner Holzbauten bereits ihren Eindruck hinterlassen. So entstand der Wunsch nach einem Holzhaus, das Gesundheit, Geborgenheit und Großzügigkeit vereint.

Überraschender Grundriss Auf einer Ebene und ganz ohne Keller haben Herr Stanek, seine Frau Svea Stanek und Sohn Pius ihr Wohnglück gefunden. Im Inneren überrascht der Bungalow dank der bis ins Dach offenen Decke mit Weitläufigkeit und reichlich Tageslicht. Großen Komfort und Gemütlichkeit bietet die L-Ausrichtung des Grundrisses, der eine Aufteilung in abgetrennte Zonen ermöglicht. Der breitere Schenkel des Hauses beherbergt die privaten Bereiche. Hierzu zählen zwei Kinderzimmer, Yogaraum und ein Familienbad. Außerdem befindet sich in diesem Hausteil das Elternschlafzimmer samt Zugang auf die Terrasse und mit eigenem geräumigen Duschbad. Der schmälere, dafür längere Hausteil umfasst die gemeinschaftlichen 05.2026 bauen. 55


Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows

Das Foto an der Zwischenwand wurde von Herrn Stanek selbst aufgenommen und zeigt die Axamer Lizum bei Innsbruck in Österreich, ein zu Studienzeiten beliebtes Ziel des skibegeisterten Bauherrn.

WC 4

TECHNIK SPK 4,5 8

ARBEITEN 10 KOCHEN/ESSEN/WOHNEN 55

Foto: Alex Fuchs

KIND 11

FLUR 25

SCHLAFEN 19

KIND 12

studierte Informatik und Architektur in Dortmund. Als Architektin gestaltet sie nachhaltige, funktionale Wohnund Bestandsprojekte.

BAD 9

DU/WC 7

ERDGESCHOSS

Der großzügige Flur verbindet Wohnen und Schlafen miteinander. Durch eine 2,40 m lange Dachverglasung wird er von natürlichem Tageslicht erhellt.

56 bauen. 05.2026

14,97 m

Andrea Berressem,

SPORT 15

18,72 m


Haus Stanek

Fotos: Marcel Laponder

WOHNFLÄCHEN: EG: 179,50 m2 BAUWEISE: Holztafelbau mit Großelementen, biologische Naturdämmung aus Hobelspan, Holzfassade, Holz/Aluminiumfenster mit Dreifachverglasung, U-Wert-Verglasung 0,5 W/qmK, Satteldach, Kniestock 285 cm TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung ENERGIEBEDARF: Primärenergiebedarf: 54,3 kWh/m²a Endenergiebedarf: 30,2 kWh/m²a Heizwärmebedarf: 11,128 kWh/m²a HERSTELLER: Bau-Fritz GmbH & Co. KG Alpenweg 25 87746 Erkheim Telefon: 08336/9000 www.baufritz.de ARCHITEKT: Berressem I Architektur Im Buschholz 35 44265 Dortmund www.berressemarchitektur.de

Bereiche. Neben dem Büro, dem Gäste-WC sowie dem Koch-Ess- und Wohnbereich, befindet sich dort auch ein Technikraum. Zusätzlichen Stauraum schaffen Speisekammer, sowie ein als Abstellraum und Lager dienender Bereich. Dieser wurde über den Räumen Arbeiten und Technik dank einer eingezogenen Decke herausgebildet und ist vom Technikraum aus über eine Einschubtreppe erreichbar. Eine Zwischenwand trennt den Wohnbzw. Koch-Essbereich voneinander und schafft Struktur. Viel Offenheit und einen Blick ins Grüne bietet das große HebeSchiebe-Element. Es gewährt Zugang zu Terrasse und Garten, während zeitgleich viel gesundes Tageslicht ins Hausinnere gelangt. Insgesamt verkürzt das Wohnkonzept auf einer Ebene die Wege, ver-

meidet Barrieren und wird dem Familienleben ideal gerecht.

Gesund wohnen Herr Stanek lag als Mediziner und durch sein Interesse an Baubiologie auch ein wohngesundes Raumklima am Herzen. Daher die baubiologisch optimierte Holzbauweise, ein fast ausschließlicher Einsatz natürlicher Materialien und der Verzicht auf belastende Stoffe. Eine erstaunliche Folge war, dass sich die beim Umzug schwer kranke Familienkatze mit dem Einzug ins neue Haus ganz schnell erholte. „Die Luft wirkt, selbst wenn wir nach mehreren Tagen aus einem Urlaub zurückkommen, immer, als hätte man gerade erst gelüftet“, berichtet Familie Stanek begeistert. • sg

Auch dem Bad, das an das Schlafzimmer der Eltern anschließt, verleihen Akzente aus Holz Wohnlichkeit.

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58 bauen. 05.2026


Für das schwedische Wort „Lagom“ gibt es keine Eins-zu-Eins-ÜberUnterschiedliche Faktoren waren ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten eines Walm- anstelle eines Flachdaches.

setzung, vielmehr beschreibt es ein Lebensgefühl, das des Angekommenseins. Und davon sprechen Ina und Uwe Jacoby aus dem Hunsrück, wenn sie ihr Dasein im neuen, für den Ruhestand schon immer erträumten und nun realisierten Bungalow als „Lagom“ beschreiben.

E

in arbeitsreiches Leben liegt hinter Ina und Uwe Jakoby. In dritter Generation führten sie eine Metzgerei, inklusive eines von der Bauherrin erfolgreich geleiteten Party-Services. Die Zukunft immer im Blick, hatte sich das Ehepaar im Neubaugebiet ihres Wohnortes schon länger ein Grundstück in guter Lage gesichert. Dort sollte das Traumhaus für den Ruhestand stehen. Die Planungsphase gestaltete sich intensiv. Die beiden wurden zu Sammlern von Inspirationen und Ideen, Besuchern von Musterhausparks und Küchen- sowie Einrichtungsstudios, sie waren häufig auf Social Media unterwegs und blätterten sich viele Male durch zahlreiche Printmagazine für den Wohnbereich. Im Zuge dieser Recherche verabschiedete sich das Ehepaar vom zunächst gefassten Gedanken, zweigeschossig zu bauen. Die Idee des Bungalowbaus war geboren.

Am Musterhaus orientiert Den Prototyp ihres Wunschhauses fand das Paar letztendlich auf der Schwäbischen Alb, am Firmensitz von Schwörer Haus. Ein dort ausgestellter MusterhausBungalow sollte die Grundlage für die eigenen vier Wände bilden. Dies zum einen aus optischen Gründen wegen des Walmdachs: „Mit dem Walmdach gewann das Haus einfach eine andere Präsenz inmitten der höher gebauten umgebenden Häuser“, erklärt Uwe Jakoby. Zum anderen war jedoch auch der dadurch gewonnene Stauraum, den ein Flachdachbungalow nicht bieten kann, ein wichtiger Punkt. Was die Jakobys auch zu schätzen lernten, ist die barrierefreie Bewegung auf einer Ebene. Dafür wurden Türen und Durchgänge bewusst breiter geplant. Die persönlichen Gestaltungsideen des Ehepaars wurden mit ein paar

Ina investierte viel Herzblut in die Planung von Haus und Innenausstattung. Ein fester Platz für den Laptop gehörte dazu und wurde dezent in den klassisch gestalteten Raum integriert.

05.2026 bauen. 59


Architektur Re p o r t a ge • B u n ga l ows

Herzstück des Hauses ist die offene Küche mit großzügiger Kochinsel. Die Küchengeräte warten, geschickt hinter Portaltüren verborgen, auf ihren Einsatz.

Hier im Sitzfenster hat man das Gefühl, direkt im Garten zu sitzen. Das ist besonders gemütlich, wenn es draußen in Strömen regnet.

60 bauen. 05.2026


Der Grundriss mit mittig platziertem Treppenblock für den Weg unters Dach ist auf ein Maximum an Privatsphäre ausgerichtet. So liegt zum Beispiel zwischen Schlafund Gästezimmer ein geräumiges Badezimmer, der Treppenblock selbst sorgt für Distanz zwischen den Privaträumen und dem Wohn-Ess-Kochbereich. Vom Eingang mit Windfang aus gesehen, sind die Zimmer im Uhrzeigersinn um ihn herum angeordnet. Das Highlight der Bauherrin ist das viele Licht, das durch die großen bodentiefen Fenster nach innen gelangt. Und schon beim Besuch im Musterhaus spürte sie, dass „hier die Luft stimmt“. Grund dafür sind hervorragende Dämmeigenschaften und die Wohngesundheit der Holzständerbauweise.

Ökologisch in die Zukunft Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ergänzt den CO2-speichernden Holztafelbau. Auch der Garten wurde aus ökologischen Gründen so biodivers wie möglich angelegt und gedanklich sind die Bauherren schon mit einem neuen E-Auto unterwegs. Die Ladestation ist startbereit in der angegliederten Garage, die man von innen über die bereits erwähnte Vorbereitungsküche betritt. • sc

WOHNFLÄCHE: 121 m2 BAUWEISE: Holztafelbauweise, 32 cm Wandstärke, 24 cm mineralische Dämmung, Putzfassade, U-Wert Wand 0,149 W/m2K, Walmdach 26 Grad, Dreifachverglasung, Ug-Wert 0,6 W/m2K TECHNIK: Effizienzhaus 55, Frischluftheizung mit kontrollierter Beund Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, PV-Anlage PRIMÄRENERGIEBEDARF: 25 kW/m2a ENDENERGIEBEDARF: 14 kW/m2a HERSTELLER: Schwörer Haus KG Tel. 07387/16-0 Hans-Schwörer-Straße 8 72531 Hohenstein-Oberstetten

Laminatboden 1288 x 245 x 7 mm Riverside 33064084

Lagoon

33025665

Fotos: Schwörer Haus/D.Göckeritz

Um die Treppe herum

Kundenhaus Jakoby

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/hersteller/ schwoererhaus

ERDGESCHOSS

Solario

33064093

Sundance Oak 33025674

Sunshine Oak 33159962

SCHLAFEN 15 WOHNEN/ESSEN/ KOCHEN 60,5

Twilight Oak

BAD 11

33025683

Laminatboden 1288 x 245 x 8 mm

FLUR 10,5 WINDFANG 8,5 WC 2

GÄSTEZIMMER 13,5

12,50 m

wenigen Anpassungen umgesetzt. Hier stand an erster die Küche, deren Grundfläche vergrößert wurde. In dem direkt ans Haus angeschlossenen Technikraum richtete sich Uwe Jakoby eine inzwischen unverzichtbare „Vorbereitungsküche“ – zum Beispiel für Grillfeste ein – mit direktem Zugang zum Garten. Eine überdachte Terrasse ermöglicht die saisonübergreifende Nutzung des Außenbereichs. Weitere individuelle Einbauten sind eine Garderobe mit Sitzbank, ein gemütliches Sitzfenster und maßgefertigte Möbel für Bad und Schlafzimmer.

Mehr erfahren auf: www.logoclic.info

12,50 m

www.bauhaus.info

Gemeinschaftswerbung der Gesellschaften (vgl. www.bauhaus.info/gesellschaften oder unter Tel. 0621/3905 1000) Gesellschaft für Bau- und Hausbedarf mbH & Co. KG Rhein-Main-Neckar, Bohnenbergerstr. 17, 68219 Mannheim


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Planen mit Sally 62 bauen. 05.2026


Eine große Terrasse

Foto: Fingerhaus GmbH/Carolin Ludwig

schafft überdachte Rückzugsmöglichkeiten im Freien und ist über mehrere Räume zugänglich. So lässt sich der Wohnraum in die Natur erweitern.

Die repräsentative Küche ist offen gestaltet. Vor Gerüchen oder Unordnung lässt sich dank einer praktischen „Back Kitchen“ einfach die Tür verschließen. So bleiben der Wohn-Essbereich und die offene Küche aufgeräumt.

Bungalow Nivo wurde mit Deutschlands bekanntester FoodYouTuberin Sally Özcan geplant. Sowohl die Wünsche ihrer Community als auch ihre eigenen Erfahrungen flossen in den Entwurf des Musterhauses „Sally Edition“ mit ein.

V

on der Grundrissplanung bis hin zur gemeinsamen Materialauswahl wirkte Sally bei der Gestaltung des neuen Musterhauses Nivo mit. Der Bungalow sollte schön, gemütlich und auf zeitgemäße Wohnbedürfnisse zugeschnitten sein. Dafür ging Sally nicht nur von ihren eigenen Erfahrungen als Food-YouTuberin, Mutter und leidenschaftliche Köchin aus. Sie brachte auch die Wünsche ihrer Community mit ein. Das Ergebnis erstaunt mit lichtdurchfluteten Räumen, smarten Stauraumlösungen und einer praktischen „Back Kitchen“.

Offenheit auf einer Ebene Der Bungalow ist laut Suchanfragen und Marktforschung aktuell die meistge-

suchte Hausform bei Bauinteressenten. An dem energieeffizienten Musterhaus „Sally Edition“ lassen sich einige der Vorteile gut erkennen, darunter die Möglichkeit der freien und flexiblen Grundrissgestaltung. Von außen präsentiert sich der Bungalow mit einer hellen, leicht abgetönten greigen Putzfassade, die dem Haus eine ruhige und zeitlose Ausstrahlung verleiht. Zudem prägen eine Holzverschalung mit vertikalen Lamellen, das Flachdach und die großflächige Verglasung mit schwarz abgesetzten Rahmen das moderne Erscheinungsbild. Im Innenraum greift die Japandi-Farbpalette den Farbton der Putzfassade auf. Der einladende Eingangsbereich wird durch ein Flachdachfenster mit Tages05.2026 bauen. 63


Foto: Fingerhaus GmbH/Carolin Ludwig

Architektur Re p o r t a ge • B u n ga l ows

Die Inneneinrichtung wurde von Fingerhome geplant. Federführend waren dabei die Gesellschafterin Dorothea Finger-Cronau und Sally.

Bewusst reduziert aber nie kühl, wirkt die Farbpalette aus Greige, erdigen Akzenten und Weißtönen. „Hier ist zwar alles hell, freundlich und aufgeräumt, aber trotzdem warm und richtig gemütlich“, berichtet Sally.

64 bauen. 05.2026


Aus dem Schlafzimmer bietet sich ebenfalls direkter Zugang auf die vielseitig nutzbare Terrasse. Helles Eichenholz bei Boden und Möbeln sowie warme Leinentöne bringen Behaglichkeit in den Raum.

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

licht versorgt. Prägend für den Innenraum ist zudem die Geschosshöhe von 2,68 Metern, die das offene Raumgefühl und die Großzügigkeit des Grundrisses betont.

Sallys Herzenswunsch Das Herzstück des Bungalows ist der fast 47 Quadratmeter große Wohn- und Essbereich. Die integrierte Eckverglasung und die bodentiefen Hebe-Schiebetüren öffnen den Wohnraum zur Natur hin und verbinden ihn direkt mit der Terrasse. Auf diese Weise wird der Wohnund Essbereich nicht nur von Tageslicht geflutet, es entsteht auch ein fließender Übergang von innen und außen. Für die leidenschaftliche Köchin Sally hatte die Gestaltung der Küche hohe Priorität. Die grifflosen Fronten in zurückhaltendem Sand-Ultramatt fügen sich hervorragend in die Japandi-Linie des Hauses. Besonders deutlich wird das an der frei stehenden Kücheninsel deren Fronten vollständig von einem Holzdekor eingefasst sind. Da Sally viel Wert auf Ordnung legt, hatte sie ergänzend noch einen besonderen Wunsch, der eine der klügsten Lösungen des gesamten Grundrisses bietet. Gemeint ist die „Back Kitchen“, ein vollwertiger zweiter Küchenbereich, der sich hinter einer Tür in der Schrankwand verbirgt. Die „Back Kitchen“ ist mit großzügigen Abstellund Stauraumflächen ausgestattet, in denen Lebensmittel organisiert werden können. Hier lässt sich vorbereiten, kochen, spülen und lagern, ohne dass im Wohnbereich etwas davon sichtbar

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ist. Sally erklärt den praktischen Nutzen so: „Alle wollen eine offene Küche, aber keiner möchte die Nachteile wie Gerüche oder Unordnung. In diesem Fingerhaus kann man davor einfach die Tür verschließen. Der Wohn-Essbereich und die schöne Küche im Wohnraum bleiben sauber und aufgeräumt.“ Sollte es keinen Bedarf an einer versteckten zweiten Küche geben, so kann der Bereich als Hauswirtschafts- oder Hobbyraum genutzt werden. Doch nicht nur die „Back Kitchen“ stellt eine clevere Grundrisslösung dar. Das Hauptbad ist räumlich beispielsweise so organisiert, dass eine T-Wand-Lösung die Funktionsbereiche klar voneinander trennt, ohne das Raumgefühl einzuschränken. So bleibt auch die Toilette dezent verborgen, während die frei stehende Badewanne zu einem Blickfang wird. Der Wohnbereich des Bungalows ist zudem konsequent von dem öffentlichen Teil des Hauses getrennt, sodass mehr Privatsphäre entsteht. Im Schlafzimmer wurde eine eigens angefertigte Schiebetür in Lamellenoptik eingerichtet, um den Schlafbereich elegant von der Ankleide zu separieren. Hinzu kommt, dass die flexible Wohnform mit getrenntem Gästebereich, angepasst an die jeweilige Lebenssituation unterschiedlich genutzt werden kann, etwa für eine Pflegekraft. Diese besonderen Planungsentscheidungen sorgen dafür, dass sich in dem mondernen Bungalow Komfort, Design und Zukunftssicherheit ergänzen. • sg

KNECHT Kellerbau GmbH Tel.: +49 (0) 7123 944 0 Mail: info@knecht.de www.knecht-kellerbau.de


Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows

Auf der Terrassenseite spendet eine Überdachung mit auf Knopfdruck drehbaren Lamellen nach Belieben Schatten.

In das Duschbad

ERDGESCHOSS

GAST 16

mit praktischer T-WandLösung gelangt man über eine vorgelagerte Garderobe.

HWR 13,5

BAD 14

ANKLEIDE 9

DU/ WC 5

GARD 4

DIELE 9,5

BACK KITCHEN 14

KÜCHE 14 SCHLAFEN 14

14,68 m

WOHNEN/ESSEN/ KOCHEN 47

16,30 m

66 bauen. 05.2026

WOHNFLÄCHEN: EG: 160 m2 BAUWEISE: Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise, Dämmung Mineralwolle, Putzfassade und Skyline Holzverschalung, U-Wert Außenwand 0,12 W/m²K, Flachdach TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage (mit Wärmerückgewinnung), Fußbodenheizung, Raffstore-/Rollladensteuerung, Photovoltaik-Anlage, Smarthome ENERGIEBEDARF: Endenergiebedarf: 14,5 kWh/m²a Primärenergiebedarf: 26,1 kWh/m²a HERSTELLER: FingerHaus GmbH Auestraße 45 35066 Frankenberg/Eder Telefon: 6451/504-0 www.fingerhaus.de Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/finger-haus/

Fotos: (wenn nicht anders angegeben) Fingerhaus GmbH/Katharina Jaeger, fotografische Werkstatt

Fingerhaus Nivo


Die Nr. 1 Hausbau-Community

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Attraktives Beispiel für eine Küchengestaltung, die

Funktionalität und Ästhetik in sich vereint: Die beiden Durchgangstüren und der angrenzende Hauswirtschaftsraum wurden in das Küchendesign integriert. www.amk.de

Jeder Winkel zählt 68 bauen. 05.2026

Foto: AMK

Planung Sta u ra u m


Foto: SCHMIDT Küchen- und Wohnwelten

Auf dem maßgefertigten

Lowboard wird das Panoramafenster zur Bühne für Ruhe und Genuss. www.home-design.schmidt

J

eder Haushalt steht immer wieder vor der gleichen Frage: Wohin mit all den Alltagsdingen? Wo bringe ich die Haushaltsgeräte und die Sachen unter, die sowohl für den täglichen als auch nur den „Hin- und Wieder-Gebrauch“ bestimmt sind. Gerade in Zeiten, in denen Wohnfläche immer wertvoller wird, ist es wichtig, den vorhandenen Wohnraum optimal nutzen zu können. Es gibt viel Lesenswertes zu diesem Thema, sowohl in Büchern als auch auf den Social Media-Kanälen sind nützliche Ideen, Tipps und Vorschläge zu finden. Die japanische Aufräumikone Marie Kondo hat auf Instagram Follower im Millionenbereich, Aufräumcoaches sind gefragt wie nie. Doch um richtig und dauerhaft Ordnung zu schaffen, braucht es zunächst das richtige Mobiliar, bei dem es zwar vordergründig um Funktionalität, aber auch nicht ohne das richtige Design geht. Einer gelungenen Symbiose von beidem gelingt es, auch einem eher unattraktiven Müsser eine gewisse Attraktivität abzugewinnen. Auf den Punkt gebracht ist das Ziel, viel Stauraum in möglichst schickem und zeitlosem, aber dennoch alltagstauglichem und robustem Mobiliar umzusetzen.

Möbelstücke mit großen Schub-

laden eignen sich im Kinderzimmer am besten für lose herumliegendes Spielzeug. www.baufritz.com

05.2026 bauen. 69

Foto: Baufritz

Clevere Stauraumlösungen holen das Maximum aus Wohn- und Nutzräumen. Ungenutzter Raum wird zu wertvollem Stauraum – praktisch, übersichtlich und perfekt auf den Alltag abgestimmt.


Planung Sta u ra u m

Hier wurde die zur Verfügung

Foto: www.baufritz.com/Tom Jasny Photographer

stehende Fläche optimiert und sinnvoll Platz geschaffen für eine deckenhohe Garderobe sowie einen gut kaschierten Abstellraum. www.baufritz.com

Es ist schon toll, welches Stauraumvolumen ein Einbauschrank birgt. Deshalb hat dieses Möbel auch seine ganz eigene Geschichte. In den 1950er- und 1960er-Jahren galt der Einbauschrank als praktisch und hochwertig, in den 1970er- und 1980er-Jahren hatte er seine Hochphase. Deckenhohe Schrankwände in Schlafzimmern, Fluren und auch Wohnzimmern gehörten zum Interieur. Nach einer längeren Phase der „Einbauschrankmüdigkeit“ erleben Einbaulösungen wieder eine Renaissance und füllen von neuem nicht nur Nischen und Dachschrägen, sondern nutzen auch ganze Wandflächen optimal aus. Insgesamt sorgen sie – in meist modern schlichtem, gerne auch grifflosem, dezentem Look – für ein sehr harmonisches, ruhiges Gesamtbild. In den meist deckenhohen Schränken kommen selbst seltenst benötigte Gegenstände unter. Auch häufig ungenutzte Bereiche, wie zum Beispiel der Platz unter Treppenaufgängen, bieten sich bestens für Einbaulösungen an. Schuhe, Outdoorbekleidung, Winteraccessoires und vieles mehr sind dort griffbereit und ohne lange Wege zum Schrank ins Schlafzimmer geschickt verstaut.

Im Einbau

versteckt

Hinter dem verschiebbaren TV-Element

Foto: www.musterring.com

verbirgt sich dezent verdeckt zusätzlicher Stauraum. www.blume-pr.de

70 bauen. 05.2026


Foto: SCHMIDT Küchen- und Wohnwelten

Ein kleines Schmankerl

hinter weißen Holztüren: In geschlossenem Zustand lässt sich die verborgene Bar nur erahnen. www.home-design.schmidt

05.2026 bauen. 71


Planung Sta u ra u m

Foto: SCHMIDT Küchen und Wohnwelten

Clevere Ecken

& Nischen

Nischentauglich: Die Garde-

robe verschwindet elegant hinter der leicht bewegbaren Schiebetür. www.home-design.schmidt

72 bauen. 05.2026

Maßarbeit: Diese Ecklösung verwandelt

einen eigentlich toten Winkel in großzügigen Stauraum. www.home-design.schmidt Foto: SCHMIDT Küchen- und Wohnwelten

Ungenutzte Ecken und Nischen bieten oft mehr Potenzial, als sie auf den ersten Blick vermuten lassen. Hier sind maßgeschneiderte Einbaulösungen gefragt. Zum Beispiel lassen sich hinter Schiebetüren, die sich dezent in das Raumkonzept einfügen und keinen Schwenkbereich benötigen, Schuhe, Jacken und vielerlei Accessoires platzsparend unterbringen. Ebenso nutzt eine separate Ankleide den vorhandenen Raum besonders effizient, Ecken schöpfen hier mit individuell angepassten Elementen den Platz optimal aus. Auch schwerer zugängliche Bereiche sind so gut erreichbar. Kleiderstangen, Schubladen und Auszüge schaffen Ordnung und Übersicht und erleichtern so die Auswahl der täglichen Garderobe.


Ein Lichtfluter wertet auch einen kleinen Kellerwohnraum durch natürliches Tageslicht zusätzlich auf. Die Bewohner gewinnen dadurch mehr Gestaltungsspielraum. www.knecht.de

Platz für

Foto: AMK

Funktionalität hat im Untergeschoss oberste Priorität, denn Hauswirtschaftsraum und Keller gelten zunächst als reine Nutzräume. Mit einer durchdachten Planung werden sie zu echten Organisationstalenten, gerade im Hauswirtschaftsraum lässt sich mit Schrank- und Regalsystemen – am besten auf Maß – zum einen Platz für Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Trockner schaffen, aber auch all die Reinigungsmittel und Vorräte kann man dort bestens aufbewahren. Clevere Auszugssysteme, Wäschekörbe und flexible Einlegeböden erleichtern zudem das tägliche Doing. Der Keller selbst ist ein Multitalent: Zuallererst in seiner Funktion als Depot für die unterschiedlichsten Dinge, die nicht ständig in Gebrauch sind, wie Werkzeug, saisonale Dekoartikel, Sportausrüstung etc. Kellerräume bieten sich aber auch für Hobby, Sport und Wellness an, auch richtiger Wohnraum – ein separates Zimmer für ältere Kinder – wird oft umgesetzt. Dafür gilt es allerdings, baurechtliche Bestimmungen wie z.B. ausreichende Deckenhöhe, natürliche Belichtung, Heizung, Rettungswege und Feuchtigkeitsschutz zu berücksichtigen.

Foto: KNECHT Kellerbau

den Alltag

Die hohe Kunst des Verstauens: Jeder Hauswirtschaftsraum lässt sich mit maßgeschneiderten, in Höhe, Breite und Tiefe variablen Möbeln platzsparend organisieren und durchdacht ausstatten. www.amk.de

05.2026 bauen. 73


Foto: Hörmann

Planung Sta u ra u m

Das Pultdach dieses

„Juno“-Gerätehauses verleiht eine moderne Optik. Auf der Vorderseite sorgt das Oberlicht mit kratzfester Kunststoff-Verglasung für natürlichen Lichteinfall. www.hoermann.de

Ordnung für Foto: Blitzwerk Fotoart&Design

Garten & Garage

Das „P-Slot“-Wandregalsystem bringt Licht in den Werkzeugdschungel von Garagen. Alles ist übersichtlich aufgeräumt und jederzeit greifbar. www.regalraum.com

74 bauen. 05.2026

Garagen und Outdoorbereiche sind weit mehr als reine Abstellbereiche und -flächen. Insbesondere der Außenbereich ist als Erweiterung des Wohnraums zu betrachten, da sich in den Sommermonaten ein großer Teil des Alltags im Freien abspielt. Gerade im Garten gilt es, saisonale Utensilien wie Sonnenschirme, Liegestühle, Kissen oder Outdoor-Spielzeug geschützt vor Witterungseinflüssen unterzubringen. Auch Gartengeräte und Gartenwerkzeuge sollten einen festen und ebenso geschützten Platz erhalten. Stilvolle Gartenhäuser und praktische Geräteschränke bieten hierfür die passende Lösung, fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und sorgen für einen aufgeräumten Garten. In der Garage geht es neben dem Stellplatz fürs Auto vor allem darum, durchdachte Lösungen für die Aufbewahrung von Fahrrädern, Autozubehör, Werkzeugen, Reifen und vielem mehr zu schaffen. Dabei spielen flexible Regalsysteme eine zentrale Rolle, da sie einen schnellen und direkten Zugriff auf die benötigten Gegenstände ermöglichen. Brandfeste Schränke bieten zusätzlich großzügigen Stauraum, und auch Deckenlösungen eröffnen praktische Möglichkeiten, selten genutzte Gegenstände platzsparend unterzubringen.


Kommen Sie vorbei!

Suchen Sie ein zuverlässiges Unternehmen für Ihren Hausbau – oder einfach nur Häuser zum Anschauen und Anfassen? Dann ist ein Besuch in einer Musterhaus-Ausstellung genau das Richtige für Sie.

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I H R E R EG I O N A L E N BAU PA R T N E R I N Ö S T E R R E I C H Blaue Lagune – die nächste Dimension Europas Flaggschiff unter den Fertighauszentren geht neue Wege: Das bestehende Angebot mit dutzenden attraktiven Musterhäusern wurde mit fünf neuen Ausstellungsgebäuden, dem Bauzentrum enorm erweitert. Hier finden alle Interessierte, die bauen, sanieren oder modernisieren wollen, viel Inspiration und Beratung. Zusätzlich wird der Immobiliensuche ein eigenes Gebäude gewidmet – ob Haus oder Wohnung, ob Miete oder Eigentum, in der Blauen Lagune wird in Zukunft alles zu finden sein.

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Foto: iStock/Vanit Janthra

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05.2026 bauen. 75


Architektur Re po r t a ge • F i l i gra n e r Ho l z ba u

Das transparente Traumhaus öffnet sich fast komplett zur Gartenseite. Hier bietet die große, übereck laufende Terrasse dank Balkon und weitem Dachüberstand geschützten Freiraum. Mit altem Baumbestand und privatem Pool erweitert der herrliche Garten das Familiendomizil ins Grüne.

Zu Hause angekommen 76 bauen. 05.2026


Auf einem malerischen Grundstück im Ruhrgebiet bauten Marisa und Andreas ihr zweites Haus: Lichtdurchflutet, familientauglich und höchsten Design-Ansprüchen genügend, entstand ihr Zuhause

Goldrichtig entschieden: Marisa, Andreas und die Kinder sind absolut glücklich im neuen Haus, ihrem Für-immerZuhause. Hier fühlen sich alle vier Familienmitglieder rundum wohl.

mit Wow- und Wohlfühl-Faktor.

A

ls wir über die Feiertage ein Huf Haus im Fernsehen sahen, waren wir begeistert vom Design und der Klarheit der Architektur“, erzählt Bauherr Andreas, „trotzdem wirkte es behaglich.“ Diese Entdeckung sollte einen entscheidenen Wendepunkt für die Familie darstellen. Denn Marisa und Andreas lebten seit einiger Zeit mit ihren zwei Kindern in einem modernen Architektenhaus – in dem sie sich aber nie richtig zu Hause fühlten. Obwohl das moderne Betongebäude im Bauhausstil genau ihren Vorstellungen entsprochen hatte, die Zusammenarbeit mit dem Architekten positiv verlaufen und auch das Design außergewöhnlich war, fühlte es sich nie ganz stimmig für sie an. Es war eigentlich perfekt – und doch fehlte irgendetwas.

„Wir wollten es nicht wahrhaben, aber das Haus hatte keine Seele“, erinnert sich das Unternehmerpaar. „Es war ein Museum, durchgestylt bis ins Detail und unnachgiebig gegenüber Unordnung.“ Mit zwei kleinen Kindern war dies letztlich das K.O.-Kriterium. Die Fragen „Was nun?“, „Umbauen oder noch einmal neu bauen?“ blieben jedoch lange Zeit offen.

Neustart ins passende Zuhause Erst ein paar Jahre später, an Weihnachten, dann die Wende, als sie Huf Haus im Fernsehen sahen. Ein neues Grundstück mit Bestandsgebäude darauf hatte das Paar zwischenzeitlich erworben – war aber bis dato noch unsicher, ob und wie es hier bauen wollte. „Eine Sanierung stand für mich nicht zur Diskussion“, sagt der Familienvater. Und auch ein 05.2026 bauen. 77


Architektur Re po r t a ge • F i l i gra n e r Ho l z ba u

Kommunikativ und familiengerecht ist der gesamte Grundriss gestaltet: Der großzügige Essplatz findet zwischen Koch- und Wohnbereich viel Platz im lichtdurchfluteten Erker.

Foto: Huf Haus

Fertighaus war für die Eheleute nicht die bevorzugte Bauweise. Ein Glück, dass sie Huf Haus nicht in dieser Kategorie verorteten. Auf Anhieb überzeugten sie beim Hersteller aus dem Westerwald die klare Linienführung, die Reduktion aufs Wesentliche sowie die hohe Ausführungsqualität. So starteten sie nach mehreren Besuchen verschiedener HufMusterhäuser voller Begeisterung in die Planung ihres neuen Zuhauses!

Marius Lentz leitet

Grenzenlos & gemütlich

die Huf Haus-Niederlassungen in Köln. Als persönlicher Ansprechpartner begleitete er die Baufamilie von der ersten Idee bis zum Einzug.

Zusammen mit den Architekten des Hausherstellers entstand ein großzügiges, von Licht und Leichtigkeit geprägtes Familienhaus, das die Bedürfnisse und Ansprüche wie auch die persönlichen Eigenschaften der Bewohner widerspiegelt: offen, klar strukturiert, einladend,

78 bauen. 05.2026

familienorientiert und wohnlich. Gleich beim Betreten des Hauses wird spür- und sichtbar, wie viele sorgfältige Überlegungen in jeden Zentimeter des Innen- und Außenraums geflossen sind. Schon die rahmenlos ins Glas eingelassene Haustür aus eleganten, massiven Eichenholzleisten setzt ein markantes Statement. Dahinter die großzügige Diele, die dank raumhohem Garderobenschrank für ein aufgeräumtes, ruhiges Ambiente sorgt. Und nicht zuletzt das hochwertige Fischgrätparkett, das durch seine warme stylische Anmutung den Ton für das gesamte Interieur vorgibt. Rechter Hand geht es vom Entree ins flexibel nutzbare Familienzimmer, gegenüber liegt ein Gäste-WC. Geradeaus gelangt man, vorbei an Garderobe und Treppe, in den weitläufigen Wohn-


Hier darf gelebt werden! Tageslichthell, mit Blick ins Grüne und über die Kücheninsel luftig mit dem Essplatz verbunden, bietet die geräumige Küche den perfekten Ort zum Backen und Kochen.

Extrem einladend empfängt der Eingangsbereich Gäste und Bewohner. Die Holztöne der massiven Haustür, der Sitznische im maßgefertigten Garderobenschrank und des edlen Fischgrätparketts setzen warme Akzente.

05.2026 bauen. 79


Architektur Re po r t a ge • F i l i gra n e r Ho l z ba u

Flexibilität ist im Familienalltag Trumpf: Das geräumige Familienzimmer bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten – zum Spielen, Arbeiten oder Entspannen.

Das Treppenhaus liegt abgerückt vom Eingang und zeigt die klare Struktur und skulpturale Eleganz trotz offener Gestaltung.

80 bauen. 05.2026


Naturnähe wird im Gästebad mehrfach spürbar: mit dezemtem Blick ins Grüne und der markanten Designtapete im Urwald-Look.

Unser Haus verträgt viel Leben – genau das war unser Wunsch. Es steht für Gastfreundschaft und bietet Rückzugsorte für jedes Familienmitglied. Ess- und Kochraum. Offen gestaltet, und gleichzeitig klar gegliedert, prägen hier großzügige Sichtachsen und fließende Übergänge die Atmosphäre. Besonders im auskragenden Erker, der auch dank der großen Dachflächenfenster einen tageslichtverwöhnten Essplatz bietet, wird die Naturnähe erfahrbar. Die lichte Architektur sorgt für stete Verbindung von innen und außen, das umliegende Grün, der herrliche Garten mit schimmerndem Pool sind von überall im Blick – und werden so Teil des Wohnerlebnisses im Inneren. Während das Erdgeschoss Familie und Gästen offen steht, liegen die privaten Rückzugsräume im Obergeschoss. Hier bildet die Galerie eine klare Trennung zwischen Eltern- und Kinderbereich. Auf den jeweiligen Giebelseiten angeordnet,

Marisa und Andreas, Baupaar

verfügen beide Bereiche über ein eigenes Bad sowie einen großen Balkon. So trennen sich abends die Wege auf der Galerie – und morgens treffen sich alle wieder am Frühstückstisch oder gemütlich auf dem Sofa.

Stilvoll & zukunftsfit Was zunächst als Tiefpunkt begann, hat sich also zum wahren Glücksfall entwickelt. Marisa fasst es so zusammen: „Das Haus steht für zeitlose Eleganz und strahlt Behaglichkeit aus. Man soll und darf darin leben – ohne auf gutes Design verzichten zu müssen.“ Dabei ist es zudem auch technisch auf dem neuesten Stand und mit Wärmepumpe, Indach-PVAnlage und smarter Gebäudesteuerung absolut zukunftsfähig. • cm

Im Masterbad, das oben im Elterntrakt mit Ankleide und Schlafzimmer eine großzügige En-suite-Einheit bildet, prägen Naturtöne, Holz und Stein, das Bild.

05.2026 bauen. 81


Architektur Re po r t a ge • F i l i gra n e r Ho l z ba u

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/hersteller/ huf-haus

82 bauen. 05.2026

Zur Eingangsseite eher verschlossen, lässt sich nur erahnen, welch paradiesisches Anwesen sich dahinter verbirgt. Sogar ein Schwimmteich zählt dazu.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS 13,60 m

ARBEITEN 21,5

DIELE 16,5

DU/WC 6

TECHNIK 16

WOHNEN 33,5

KOCHEN 17 ESSEN 42,5

12,40 m

WOHNFLÄCHEN: EG: 153 m2, OG: 128 m2 BAUWEISE: Holzfachwerk-Konstruktion mit Ausfachungen aus Dreifachisolierverglasung, Ug-Wert 0,5 W/m2K und Holzverbundelementen mit 130 mm Wärmedämmverbundsystem, 12,5 mm faserverstärkte Naturgipsplatte, 90 mm Holztafelkonstruktion mit Mineralwolldämmung, U-Wert 0,16 W/m²K; Holzfenster mit Dreifachverglasung; Satteldach mit 30 Grad Neigung, U-Wert Dach 0,15 W/m2K TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, PhotovoltaikAnlage (Indach), KNX-Gebäudesteuerung ENERGIEBEDARF: Primärenergiebedarf: 21,2 kWh/m2a Endenergiebedarf: 23,8 kWh/m2a HERSTELLER: Huf Haus GmbH & Co. KG Franz-Huf-Straße 1 56244 Hartenfels Telefon: 02626/761-0 www.huf-haus.com

BAD 20

HWR 12,5

KIND 19

BAD 7,5 ANKLEIDE 16

GALERIE 20

SCHLAFEN 17

KIND 16

LUFTRAUM 2,40 m

Fotos: Huf Haus/Lothar Rehermann, Grandpierre Design GmbH

Huf Haus Art 5


Vorschau

Bauhelden Media GmbH & Co. KG Welfenstraße 19, 70736 Fellbach Telefon 0711/5206-1, Telefon Redaktion 0711/5206-218 Telefon Anzeigen 0711/5206-235 E-Mail: bauen@bauhelden-media.de www.bauhelden-media.de, www.HausbauHelden.de

Bauen mit Weitblick Energiespar- und Plus-Energie-Häuser kombinieren modernste Bauweise und zukunftsfähige Haustechnik zu cleveren Gesamtkonzepten.

GESCHÄFTSFÜHRUNG Fabio Schoch CHEFREDAKTION Astrid Barsuhn (ab) Head of Content (verantwortlich) Christine Meier (cm) stellvertretend REDAKTION Susan Carlizzino-Hoog (sc), Sylvia Gatzka (sg) ASSISTENZ & LEKTORAT Mirjam Ernst, Ilona Mayer, E-Mail: mayer@bauhelden-media.de STÄNDIGE MITARBEITER Hans Graffé (hg), Jürgen Wendnagel (jw) Zeichnungen: Elke Raff Porträt-Foto Editorial: Oliver Röckle LAYOUT Dolde Werbeagentur GmbH, 70327 Stuttgart HERSTELLUNG Anja Groth (Ltg.) ANZEIGEN Wolfgang Loges (Leitung) E-Mail: loges@bauhelden-media.de Tatjana Berger, Anzeigenmanagement E-Mail: dispo@bauhelden-media.de VERTRIEB Partner Medienservices GmbH Julius-Hölder-Str. 47, 70597 Stuttgart DRUCK westermann DRUCK | pva Georg-Westermann-Allee 66, 38104 Braunschweig

Die näc hste bauen. erschein t am 09.10.2 026

ABONNEMENT-SERVICE Bauhelden Media GmbH & Co. KG, Aboservice, Welfenstraße 19, 70736 Fellbach, Telefon 0711/5206-1, Telefax 0711/5206-307 E-Mail: abo@bauhelden.media PREIS Einzelheft 5,80 €, Direktbestellung im Verlag zuzüglich Versandkosten unter HausbauHelden.de/shop-start Jahresabonnement ­(6 Hefte) ­inkl. Porto und MwSt. Inland 34,80 €. (Ausland 42,80 €), Mindestbezugszeitraum 1 Jahr BANKKONTO: HypoVereinsbank IBAN: DE 72 670 201 900 025 059 506, BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147 321 116 Die veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen sind vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion in irgendeiner Form – durch Fotokopie, ­Mikrofilm oder andere Verfahren – sowie Speicherung und Wiedergabe durch Datenverarbeitungsanlagen, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Das Führen der Zeitschrift im Lesezirkel sowie der Export und Vertrieb im Ausland ist nur mit schriftlicher ­Genehmigung des Verlages gestattet. Artikel, die mit Autorennamen ­gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der R ­ edaktion dar. Die Bauhelden Media GmbH & Co. KG ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef. ISSN-Nummer 0170-0138 Printed in Germany

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Foto: Michael Christian Peters Fotodesign

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MENSCH UND NATUR: IMMER AUF AUGENHÖHE HUF Haus bedeutet freie Sicht ins Grüne, eine innige Verbindung mit der Natur, tägliches Erholungsprogramm für die Sinne - und umweltbewusstes Wohnen.


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