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bauen. 4-2026

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Extra: Smartlive Cleverer Komfort

Der Weg ins Traumhaus

Cool zu Hause: Verschattung & Klimaanlage

Bauen in Aussichtslage

WO GENUSS SEIN ZUHAUSE FINDET

ARCHITEKTUR + KÜCHE 2026

ARCHITEKTUR• Haus unter den Eichen

TECHNOLOGIE• 3D-Druck im Bauwesen

LIVING• Flexibilität neu denken –Räume in Bewegung

TREND• Vom Zentrum der Küche zur Architektur des Alltag

LICHT• macht Architektur fühlbar

GENUSS • „Wasser neu denken“ –Wassersysteme und Lebensqualität

Wir müssen danach streben, Natur, Gebäude und Menschen in einer höheren Einheit zusammenzubringen.
Le Corbusier

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Tage werden merklich länger und die Temperaturen steigen: Der Sommer steht vor der Tür! Mit ihm einerseits der Genuss ausgedehnterer Sonnenstunden, aber auch andererseits der Herausforderung, die eigenen vier Wände vor allzu großer Hitze zu schützen. Denn die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie sehr sich das Klima wandelt. Hitzeperioden sind längst keine Ausnahme mehr, sondern auch in unseren gemäßigteren Breitengraden inzwischen Teil jedes Sommers. Beim Projekt Hausbau gilt darum heute mehr denn je, frühzeitig nicht nur an wohlige Wärme im Winter zu denken, sondern auch an optimalen sommerlichen Wärmeschutz, der für angenehme Kühle im Sommer sorgt. Wie das mit guter Planung – angefangen bei konstruktivem Wärmeschutz über außen liegende Verschattung bis hin zu technischer Kühlung – gelingt, lesen Sie ab Seite 26.

Gleichzeitig stehen Bauwillige heute vor großen Hürden, wenn es darum geht, ein erschwingliches Grundstück zu finden. Bauland ist nach wie vor extrem rar und damit auch sehr teuer. Mancherorts kann eine gute Lösung darin liegen, auf ein weniger begehrtes Grundstück auszuweichen und beispielsweise am steilen Hang zu bauen. Dass dort attraktive Architektur entstehen kann, zeigen unsere Beispiele ab Seite 12. Eine andere Option ist das gemeinsame Bauen. Ob als Baugemeinschaft im Doppelhaus, Mehrgenerationenprojekt oder buntes Wohnquartier: Wer sich zusammenschließt, teilt Kosten, bündelt Ideen und profitiert im Idealfall langfristig vom Miteinander. Zudem lassen sich Flächen- und Ressourcenverbrauch reduzieren –das schont Umwelt und Geldbeutel. Klar, gemeinsames Bauen erfordert Kompromissbereitschaft, eröffnet aber auch neue Chancen: für bezahlbaren Wohnraum, lebendige Nachbarschaft mit sozialem Mehrwert – und die Verwirklichung des eigenen Haustraums. Mehr zu diesem Thema sowie drei beispielhafte Projekte finden Sie ab Seite 52.

Mit dieser bauen.-Ausgabe möchten wir Sie inspirieren, bei Ihrem Hausbau Mensch, Klima und Technik zusammenzudenken und sich zudem nicht nur aufs Heute zu konzentrieren, sondern mit Weitsicht zu planen und mutig auch mal unkonventionellere Lösungen in Betracht zu ziehen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg und zunächst viel Freude bei der Lektüre!

Herzlich, Ihre

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ARCHITEKTUR

Bauen am Hang

Reportage: Mit Hang zum Besonderen

18 Wissen: Aussichtsreich bauen

20 Wissen: Wohnen mit Weitblick –drei gelungene Hang-Häuser

Küche & Essplatz

68 Living: Treffpunkt

Exklusives Familienhaus

76 Reportage: Traumhaus für vier

ÖKOLOGIE

Gemeinsam bauen

52 Wissen: Zusammen ist es schöner

54 Reportage: Die optimale Ergänzung

58 Reportage: Für ein gutes

Miteinander

62 Reportage: Leben im Doppelpack

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

TECHNIK

Sommerlicher Wärmeschutz 26 Wissen: Hitzefrei durch den Sommer

GELD & RECHT

Versicherungen & Haftung

Sicher bauen und Haftung vermeiden

Foto: Heidemarie Pleschko/Josko
Foto: Konturlicht Volker Lau/LUXHAUS
Foto: Duette

News & Trends

Naturverbunden

Diese Doppelhaushälfte aus den 1950er-Jahren wurde mit einer durchdachten Sanierung zu einem lichtdurchfluteten Wohlfühlort. Schlüsselelement ist die 15 Meter lange Glas-Faltwand „Ecoline“, die den Wohnbereich vollständig zum Garten öffnet. So verbindet das Haus am Nationalpark Innen- und Außenraum und macht das Kochen an warmen Tagen zu einem Outdoor-Erlebnis. www.solarlux.com

Foto: Malik Pahlmann

Mehr für die Wand

Die XXL-Paneele (265×123 cm) „Designwalls“ in acht Dekoren von Marmor über Holz bis Beton verleihen Räumen eine individuelle Note. Da sie wasserresistent sowie robust sind und ohne Unterkonstruktion schnell montiert werden können, sind sie selbst in Bad und Küche einsetzbar. www.logoclic.info/www.bauhaus.info

Naturoberflächen

Naturoberflächen von „Organoid“ bringen Duft, Optik und Haptik der Natur in Innenräume. Die hypoallergenen Designs aus Heu, Blüten und Pflanzen steigern Wohlbefinden und verbessern das Raumklima. So entstehen sinnliche, nachhaltige Lösungen für Wände, Möbel und moderne Interior-Konzepte. www.organoids.com

• Ausgefallenes Hausdesign

• Raumhohe Glasflächen, Terrassenschiebetüren und Eckfenster

• Höhere Räume im Erdgeschoss

• Extrahohe Haustüren

• Kubische Eingangsdächer

• Fenster mit französischen Balkonen

• Großzügige Grundrisse mit schönen Wellnessbädern

Foto: SeventyFour
Foto: Organoid

Holz und Glas

Schlanke Fenstersysteme prägen den Neubau „Holztraum“, indem sie moderne Akzente setzen und Transparenz schaffen. Im Zusammenspiel mit dem 450 Jahre alten Bauernhaus nebenan wurde der Scheunencharakter des Projekts auf einzigartige Weise mit zeitgemäßer Architektur kombiniert. Die schwarze, bündige Haustür in Verbindung mit der vertikalen Lärchenverschalung in warmen Grautönen verleiht dem Eingangsbereich eine zeitlose Anmutung. www. josko.com

FarbAkzente

Die ikonische Lenkleuchte „Ayno“ ist erstmals mit leuchtendem Ultramarin-Kabel erhältlich. Die Edition verbindet bauhausinspiriertes, reduziertes Design und kommt ohne Gelenke aus. Recycelbare Materialien, modulare LED-Einheit und werkzeuglos austauschbare Teile sind kennzeichnend für die die Lampe, die 2021 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgzeichnet wurde. www.midgard.com

Risiko: Fehlender Überflutungsnachweis

Starkregen verursacht Milliardenschäden, weshalb ein fehlender Überflutungsnachweis für Immobilienbesitzer zum wachsenden Risiko wird. Allein für das Jahr 2024 bilanzierte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bis Ende Juni 3,9 Milliarden Euro. Dennoch wird der gesetzlich vorgeschriebene Nachweis nach DIN 1986-100 bei Neubauten und Sanierungen oft vernachlässigt. Er ist ab 800 m² Pflicht und soll verhindern, dass Wasser ins Gebäude eindringt. Frühzeitige Maßnahmen wie Rückstauschutz, Versickerungsflächen oder Barrieren erhöhen die Sicherheit deutlich. Auch Bestandsbauten lassen sich nachrüsten. TÜV SÜD unterstützt mit Risikoanalysen, rechtssicheren Nachweisen und nachhaltigen Lösungen zur Regenwasserbewirtschaftung. www.tuvsud.com

Grafik: spacepixelcreative

Foto: Midgard

Der Antrieb für Hebe-SchiebeElemente „DRIVE axxent LS“ vereint Design, Komfort und Sicherheit. Er ist vollständig verdeckt integriert und überzeugt daher durch eine ansprechende Ästhetik. In der smarten Variante ermöglicht seine MatterFähigkeit die Steuerung per App oder Sprachassistent. Leiser Betrieb, schnelles Öffnen in rund drei Sekunden und Zustandsüberwachung erhöhen Komfort und Einbruchschutz. www.siegenia.com

Bis zu 55 % Neubaurabatt!

Effizienter Hitzeschutz

Eine außen liegende Verschattung schützt besonders wirksam gegen Hitze. Daher raten Experten zu Rollläden, Jalousien oder Markisen statt energieintensiver Klimaanlagen. Automatische Systeme reagieren außerdem schneller auf Sonne und steuern den Einfall von Licht und Wärme effizient. www.warema.de

Outdoor-Möbel für jedes Wetter

Diese zeitlos designten Outdoor-Möbel aus wetterfesten Materialien wie Aluminium, Edelstahl und Teak verbinden Komfort mit Langlebigkeit. Die nachhaltige Serie „Solena Loun“ umfasst Sitz- und Loungelösungen sowie Tische und Sonnenschirme mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. www.zebra-moebel.de

Nachhaltig bauen und sparen

Mit Hanse Haus und Bien-Zenker setzte die Oikos Group bis Februar diesen Jahres 26 Prozent aller QNG-Zertifizierungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland um. Dank der günstigen KfWZinsen sind Einsparungen von bis zu 60 000 Euro möglich. Voraussetzung ist ein ganzheitlich nachhaltiges Baukonzept. www.oikos-group.de

Foto: WAREMA
Foto: @ZEBRA Möbel

Expertentipp des VPB:

Das Haus mit der Terrassentür weit öffnen – ohne Risiken

Mit dem Frühling zieht es Menschen wieder nach draußen. Wer ein Eigenheim bewohnt, möchte wieder auf die Terrasse. Für viele soll es mindestens eine doppelflügelige Tür sein oder ein noch weiter zu öffnendes Fensterelement, um innen und außen zu verbinden und Essen herauszubringen. „Die Norm fordert zum Schutz gegen Witterung, Feuchtigkeit und Schlagregen einen Höhenunterschied von 15 Zentimetern zwischen Wohnzimmer und Terrasse – den will aber keiner haben“, weiß Architekt und Bausachverständiger Thomas Penningh, der das Regionalbüro Braunschweig des Verbands Privater Bauherren (VPB) leitet. „Alternativ gibt es eine Rinne, mit der man die wasserführende Ebene reduzieren kann, dann ist der Höhenunterschied vielleicht sieben oder acht Zentimeter tief.“ Möchte man die Terrassentür barrierefrei, also ohne Schwelle haben, wird es deutlich teurer als bei einer der genannten Lösungen. Klar, der Bereich zur Terrasse muss dicht sein. Es darf kein Wasser durchdrücken, auch nicht über eine längere Zeit. „Hinzu kommt: Im Winter bilden sich je nach Himmelsrichtung ‚Schneesäcke‘“, sagt Penningh. „Bautechnisch muss an der Stelle wirklich jedes Element sauber eingebaut und gut abgedichtet sein.“ Denn dringt an dieser Stelle Wasser ein, wird der Schaden kostspielig. Auch die Größe ist eine Frage des Geldes: Manche Bauherren sagen: „Ich will die Außenwand meines Wohnzimmers auf sechs Meter Breite öffnen können, und das ohne Pfosten“, so Penningh. „Solche Faltelemente sind aber teuer und erfordern viel Sachverstand beim Einbau.“ Die Dichtungen, gerade im Bodenanschluss, seien sehr anspruchsvoll. Je größer die Elemente, je größer und breiter die Öffnungsgröße, desto größer ist der Anspruch an die Mechanik, an die Dichtung, an jede Fuge. „Die hohen Kosten für überdimensionierte Öffnungen sollte man nur in Kauf nehmen, wenn es einen besonderen Grund dafür gibt“, rät Penningh. „Auch mit normalen Öffnungsgrößen im Rahmen von drei Meter können sie die Räume sehr gut belichten und besonnen.“ Dafür kämen dann zum Beispiel Hebeschiebetüren oder mehrteilige Fensterelemente infrage. In allen Fällen gilt: Ein unabhängiger Bausachverständiger sollte die Baumaßnahmen an der Terrassentür begleiten, um eine fehlerhafte Montage auszuschließen, die später zu beträchtlichen Schäden führen kann. www.vpb.de

WIR MACHEN SCHLUSS MIT DEM UNERWARTETEN BEIM HAUSBAU.

Etwas lauert bei der Hausplanung immer im Verborgenen: das Unerwartete. FingerHaus sorgt mit persönlicher und kompetenter Beratung für Klarheit von Anfang an. Unsere Experten begleiten Sie mit Erfahrung und Verlässlichkeit –vom ersten Beratungsgespräch, über die Planung und den Bau, bis zum Einzug in Ihr Finger-Haus.

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Mit Hang zum Besonderen

Mit holzverschalter Fassade passt sich das moderne Gebäude optimal in die Umgebung ein. Durch die zueinander gedrehten Baukörper kragt das Erdgeschoss weit hinaus und überdacht den Eingangsbereich.

Wohnen mit Weitblick: Die raumhohen ÜbereckVerglasungen erlauben weite Ausblicke in die umliegende Landschaft und schaffen einen tageslichthellen Wohnraum. So wird die Natur buchstäblich selbst Teil des Innenraums.

Mitten im Grünen, auf einem traumhaften Grundstück, schuf sich ein Ehepaar im Schwarzwald-Baar-Kreis sin zukunftsfähiges Zuhause:

designorientiert, funktional und altersgerecht sowie dank der Hanglage mit phantastischen Ausblicken.

Aus beruflichen Gründen zog das Ehepaar, das hier ihr Traumhaus realisierte, von Stuttgart in den Schwarzwald. Hier fanden sie an einem Ortsrand dieses idyllisch gelegene Hanggrundstück: direkt am Wald und beinah in Alleinlage, mit nur einem Nachbarn –dafür mit großartiger Aussicht ins Grüne. Der perfekte Ort für ihr künftiges Zuhause. Dass dieses in nachhaltiger Holzbauweise und bestensfalls schlüsselfertig entstehen sollte, war dem Baupaar von Anfang an klar. Zudem legten sie großen Wert auf gute Architektur und durchdachtes Design, sodass der Baupartner Schwarzwälder Haus ebenfalls schnell feststand. Die extreme Hanglage versprach einerseits eine besonders schöne Aussichtssituation, war jedoch andererseits für die Planer auch eine Herausforderung.

Um das starke Gefälle auszugleichen, wurde die Gartenanlage terrassiert und rund ums Haus in verschieden nutzbare Ebenen geteilt. Ausgegangen vom tiefsten Punkt wurde das Gelände also in Terrassen angelegt, damit die 8,5 Meter Höhenunterschied ausgegleichen werden konnten, und Garten und Hofeinfahrt auf das gleiche Niveau kamen. Während Erd- und Obergeschoss in Holzständerbauweise mit Holzfassade in sägerauer Weißtanne realisiert wurden, ist das Untergeschoss in massiver Betonweise mit Putzfassade umgesetzt.

Mit Weitsicht geplant

Durch die zueinander gedrehten Baukörper in Unter- und Erdgeschoss entstanden der überdachte Eingangsbereich sowie im Erdgeschoss zwei große Terrassen: eine Richtung Osten, zur

Zwischen Hang und Horizont: Ein Haus, das die Landschaft weiterschreibt – mit viel Holz und Glas, reduziert aufs Wesentliche und geöffnet zur Natur.

Markus Schwarzwälder, Zimmermeister, Geschäftsführer & Inhaber

Licht und offen präsentiert sich vor allem der Wohnbereich im mittleren Geschoss. Die raumhohen Verglasungen öffnen den Raum nach draußen und die offen gestaltete Geschosstreppe sowie der großzügige Luftraum verbinden alle drei Etagen miteinander.

Ein schmaler Steg verbindet im Dachgeschoss Badezimmer und Schlafraum der Tochter über die bis in den First geöffnete, luftige Galerie.

Exakt eingepasst ist die Küche, die genau wie auch die Garderobe und Ankleide, von einer Schreinerei eingebaut wurden.

Morgensonne, und eine in westliche Richtung zur Abendsonne orientiert. Besonders wichtig war den Bauleuten, das Haus barrierefrei zu gestalten – trotz der steilen Hanglage. Aus diesem Grund ließen sie einen Plattformlift, der Unterund Erdgeschoss verbindet, einbauen. So können die Bewohner die beiden unteren Etagen auch später barrierefrei nutzen. Insgesamt ist der Grundriss durchdacht und mit Blick auf die Zukunft gestaltet: Durch die steile Lage am Hang war es planerisch sinnvoll und gut umsetzbar, auch im Untergerschoss vollwertige Wohnräume unterzubringen. Daher liegen im Untergeschoss neben der Eingangsdiele im vorderen Bereich auch ein Arbeitszimmer sowie das Schlafzimmer mit En-suite-Bad. Garage und Technikraum verschwinden quasi im Hang.

Leben auf der Sonnenseite Im Erdgeschoss, also auf der mittleren Ebene, ist die Wohnetage vorgesehen: Hier bietet der offene, lichtdurchflutete Wohn-Ess-Kochbereich herrlichste Ausblicke – und selbst abends fallen die letzten Sonnenstrahlen vom Hang gegenüber durch die raumhohen Übereck-Verglasungen herein. Außerdem wurde auf dieser Ebene ein Gästezimmer mit großem Bad vorgesehen, was beides später – sollte der Bedarf bestehen – auch gut von einer Pflegekraft genutzt werden kann. Die Bäder in beiden unteren Geschossen

In den Baumwipfeln baden: In dem Badezimmer der Tochter ist dies in der frei stehenden Badewanne unter dem Dachflächenfenster quasi möglich.

Haus SchwarzwaldBaar

WOHNFLÄCHEN:

UG: 75 m2, EG: 83,5 m2, OG: 56 m2

BAUWEISE:

Holzständerbauweise in OG und DG mit Holzfaserdämmung, hinterlüftetete, vertikale Fassade in Weißtanne, U-Wert Außenwand 0,15 W/m2K; EG: Betonbau mit Putzfassade; dreifachverglaste raumhohe, rahmenlose (feste) Isolierverglasungen und HolzAlufenster, Ug-Wert 0,6 W/m2K; Satteldach, 40 Grad Neigung, U-Wert Dach 0,14 W/m2K

TECHNIK:

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, PV-Anlage 7,3 KWp, Stromspeicher

ENERGIEBEDARF:

Primärenergiebedarf: 34,6 kWh/m²a

Endenergiebedarf: 21 kWh/m²a

HERSTELLER:

Schwarzwälder GmbH & Co. KG Bruderhausweg 11 78112 St. Georgen Telefon: 07724/58002-30 www.schwarzwaelder-haus.de

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/hersteller/ schwarzwaelder-haus

sind übrigens mit großen begehbaren Duschen und entsprechenden WCs ebenfalls altersgerecht gestaltet. Ganz oben im Dachgeschoss hat die erwachsene Tochter ihr Reich. Da sie noch studiert, ist sie oft an den Wochenenden zu Besuch und hat unter dem Dach ihren Rückzugsbereich mit Schlafraum und Bad. Feste Holzlamellen sorgen vor dem

großen Fenster an der Giebelseite für die nötige Privatsphäre, lassen gleichzeitig reichlich Licht hinein und schaffen die gewünschte Naturnähe. Zusätzlich versorgen Dachflächenfenster auf der Nordseite die oberen Räume mit Tageslicht. Alle nicht zur Aussichtsseite orientierten Räume haben den Charme, direkt in den angrenzenden Wald schauen zu können.

UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

Idyllisch am Waldrand gelegen, erweitern zahlreiche Freiflächen den Wohnraum nach außen. Damit Garten und Zufahrt auf einem Niveau liegen, wurde das Gelände entsprechend terrassiert.

Passend zum Gesamtkonzept ist auch die Haustechnik mit Weitsicht geplant: Südseitig ist eine großflächige Photovoltaik-Anlage flächenbündig mit der Ziegeleindeckung auf dem Dach eingebracht. Ergänzt durch einen Speicher, versorgt sie unter anderem die Wärmepumpe mit dem nötigen Strom. Ein rundum zukunftsfähiges Traumhaus. • cm

OBERGESCHOSS

BAU WIE DU BIST

Kein Haus wie jedes andere. Sondern eines, das genau zu deinem Leben passt.

weberhaus.de

Steilvorlage im Grünen: Dieses moderne Holzhaus liegt auf einer Anhöhe im Kanton Aargau in der Schweiz. Erschlossen wird es unten auf Straßenniveau. Von dem teilweise in den Hang gebauten, vorgelagerten Bau, führt eine Treppe quasi unterirdisch hoch ins Wohnhaus. www.juritroy.at

Aussichtsreich bauen

Bauen am Hang birgt Herausforderungen – bietet aber auch die Chance, ein einzigartiges Zuhause zu schaffen: mit eindrucksvollen Ausblicken, kreativer Gestaltung und extra großer Tageslichtausbeute.

Ein Grundstück in Hanglage ist mancherorts eine gute Chance, überhaupt Bauland erwerben zu können. Das liegt daran, dass viele Bauwillige davon Abstand nehmen, da das Bauen am Hang als schwieriger und kostenintensiver gilt. Und in der Tat erfordern steile Neigungen und die zu überwindenden Höhenunterschiede eine komplexere Planung und Bauweise. Ein Baugrundgutachten von fachkundiger Stelle spielt hier eine große Rolle. So warnt der Verband privater Bauherren (VPB), dass Felsanteile auf dem Hanggrundstück beispielsweise schnell zu erheblichen Mehrkosten führen können. Ist der Hang mehr als fünfzehn Prozent geneigt, sollte die Wirtschaftlichkeit geprüft werden; in den meisten anderen Fällen lohnt sich der Mehraufwand allerdings schon wegen der fantastischen Ausblicke und unzähligen, reizvollen Ge-

staltungsmöglichkeiten. Denn auf steilem Grund entstehen durch die speziellen Herausforderungen oft besonders gelungene, weil zwangsläufig sehr durchdachte Bauvorhaben.

Vor allem in Bezug auf die Statik und zur Sicherung des Baugrunds sind eine ausgefeilte, präzise Planung und spezielle bauliche Maßnahmen wie Stützmauern oder spezielle Gründung erforderlich. Zudem ist auch die Erschließung oft anspruchsvoll. Die Steigung erschwert den Zugang – sowohl in der Bauphase als auch später für die Bewohner. Entsprechend müssen Zufahrten und Treppen früh mitgeplant werden.

Oft bietet es sich auch an, ein Kellergeschoss als standfestes und wasserdichtes Fundament für die oberen Stockwerke vorzusehen. Zusatzkosten, die jedoch viel Sinn ergeben: ob als Lagerfläche, Garage oder sogar zusätzlicher Wohnraum. • cm

Foto: Jürg Zimmermann

Ein Hanghaus bauen

• Planung, Erdarbeiten, Statik und Baumaßnahmen sind spezieller und umfangreicher als auf dem platten Land, Kosten können stark variieren.

• Hanghäuser bieten oft beeindruckende Ausblicke, eine besondere Naturnähe, kreative Grundrisse und besondere Gesamtgestaltung sowie sehr gute Tageslichtausbeute.

• Prüfung, ob sich ein erschwinglicheres Grundstück bei höheren Planungs- und Baukosten lohnt, kann sinnvoll sein: Architekten können hierzu beraten.

• Oft bietet sich der Bau eines Kellers an, wenn für tragfähige Bodenschichten weit in die Tiefe gegangen werden muss, anstatt das Gelände mit Erdmaterial aufzufüllen. Zudem lässt sich der Keller bei Hanglagen oft ohne zusätzlichen Aushub teilweise in den Hang integrieren.

Ein geschützter Terrassen- und Gartenbereich kann, wie bei diesem Doppelhaus, gut auf der Talseite entstehen. Der Eingang liegt oben auf Straßenniveau, der Wohnbereich im unteren Geschoss. www.fertighausweiss.de

Gerahmte, phantastische Ausblicke und Tageslicht bis kurz vor Sonnenuntergang sind Pluspunkte der erhöhten Hauslage. So entsteht besondere Naturnähe, die hier, bei der Gestaltung von Haus 3B, außerdem durch den gekonnten Materialmix des Innenausbaus unterstrichen wird. www.juritroy.at

Eine schöne Einliegerwohnung mit Gartenzugang entstand beim Kundenhaus Maier (siehe S. 20-21), für ein bis zwei Personen konzipiert. Bei Vermietung kann diese eine finanzielle Unterstützung für den Hausbau darstellen – oder flexibel für Eltern oder den Nachwuchs genutzt werden. www.schwoererhaus.de

Foto: Jürgen Lippert

Zusätzliche Fläche konnte Familie Siegle in Ditzingen durch ein perfekt in das abschüssige Grundstück integrierte Kellergeschoss gewinnen: Das überwiegend tageslichthelle Untergeschoss mit Wohnambiente ist zugleich Entrée des Hauses und bietet viel Nutz- und Wohnfläche für die ganze Familie. www.knecht.de

Fotos: Thomas Herrmann/Knecht Kellerbau
Foto: Jürg Zimmermann
Foto: Michael Christian Peters

Zur Talseite öffnet sich das Gebäude mit viel Freifläche. Im Untergeschoss ist eine Einliegerwohnung mit Gartenzugang eingerichtet, der große auskragende Balkon darüber bildet die vertikale Trennung.

Drinnen und Draußen werden dank bodentiefer Verglasungen eins und machen den Essplatz im Erker zur Sonneninsel. Zudem führen mehrere Schiebetüren ins Freie auf den großen Balkon.

Voller Ideen

Sarah und Sebastian Maier zog es nach ein paar Jahren, in denen sie in Karlsruhe gelebt und gearbeitet hatten, zurück in die Heimat, in den Schwarzwald nahe Freudenstadt. Hier stand ihnen ein ererbtes Grundstück zur Verfügung, auf dem sie ihr neues Zuhause realisierten. Wegen der guten Ökobilanz, der nachhaltigen Bauweise mit dem Naturbaustoff Holz und der kurzen Bauzeit entschieden sie sich für ein Fertighaus von Schwörer Haus. Ein schönes Satteldachhaus, das in die Umgebung passt, sollte es werden, mit viel Licht und offenem Raum. Außerdem waren ihnen hochwertige Materialien und ausgesuchtes Design wichtig. So bot es sich an, den Einbauschrank der Garderobe sowie die Einbauten der Ankleide von der herstellereigenen Designschreinerei fertigen zu lassen. Durch die Hanglage bot sich ein Keller an, in dem nach dem Vorschlag der Architektin, eine Einliegerwohnung mit Gartenzugang untergebracht wurde. Diese kann vermietet werden oder optional später mal Kindern oder den Eltern bei Fürsorgebedarf zur Verfügung stehen. Die großflächige PV-Anlage ergänzt heute die Haustechnik mit Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Lüftungsanlage.

Sarah liebt es, in der Küche im Sitzfenster zu sitzen, ihre Katze zu streicheln und Sebastian von ihrem Tag zu erzählen, während dieser kocht.

Total happy:

Sarah und Sebastian Maier sind rundum zufrieden in ihrem neuen Zuhause, in der alten Heimat.

Heimatgefühl

Ihren Wohntraum für zwei realisierte ein Ehepaar mit diesem individuell geplanten Haus in phantastischer Aussichtslage in Moosthenning. Nach vielen Reisen bietet das neue Zuhause den Bewohnern heute einen wahren Wohlfühlort zum Auftanken. Dass die Planung anspruchsvoll war, lässt die Lage auf den ersten Blick erkennen. Dank Stützmauern und gekonnter Eingriffe erweitern heute die vorgelagerte Holzterrasse mit anschließender Rasenfläche und Pflanztrögen den Wohnraum nach draußen. Innen sind im Erdgeschoss neben Diele, WC und Garderobe der großzügige Ess-Kochbereich und eine Sofaecke untergebracht; oben hat sich das Paar neben Schlafzimmer und Ankleide ein Wellnessbad mit Sauna sowie einen Fitnessraum eingerichtet. Eine große Loggia bietet zusätzlich einen privaten Freisitz – mit weitem, entspanntem Blick ins Grüne. Clever genutzt ist auch das Untergeschoss, das sich teilweise in den Hang hineinschiebt: mit Abstell- und Technikraum, Werkstatt, Büro und Weinkeller und clever integriertem Carport.

Elegant schmiegt sich das dreigeschossige Flachdachgebäude an den steil abfallenden Hang. Großzügige Fenster öffnen es Richtung Südosten.

Nahezu raumhohe Glasfronten eröffnen Traum-Ausblicke in den Garten und das nahegelegene Naturschutzgebiet. Tageslichtdurchflutet und auch dank des Eichenparketts entsteht so echte Wohlfühlatmosphäre.

Fotos: Christian Schranner

Hell und großzügig schließt sich der Wohnbereich dem Küchenund Essbereich über diesen offenen Durchgang an. Treppe und Wandscheibe sind hier clevere Raumteiler.

Rechteckig ist nicht immer besser. Außer es ist die neue UltraRechteck-Deckung.

Ultrastilvoll.

Ultralanglebig. Ultragünstig. Die neue UltraRechteck-Deckung ist für alle, die bei ihrem Projekt einen drauflegen wollen. Denn dank der neuen Einfachdeckung sparen Sie mehrfach: durch weniger Materialeinsatz und verkürzte Arbeitszeiten für Ihren Dachdecker. Machen Sie Ihr Projekt ultra auf rathscheck.de/ultrarechteck

NEUE

Einfachdeckung

Im Sommer erweitert die überdachte Terrasse den Wohnbereich dank großer Hebeschiebetüren ins Grüne. Weite Dachüberstände schützen auch die Innenräume vor Überhitzung.

Mit durchdachter Erschließung:

Außen führt eine geradläufige Treppe, vorbei an der Garage, hoch zum Haupteingangsbereich.

Gut genutzt

Mit dem „Haus am Hang“ in der Nähe von Salzburg schufen die Architekten Michael & Petra de Wijn ein Paradebeispiel außergewöhnlicher Architektur. Entstanden durch die Herausforderung, ganze sieben Meter Höhenunterschied zu überwinden und dabei zudem strenge Bauvorgaben einzuhalten. Trotz Hanglage und schmalem Grundstück gelang es, ein Zuhause mit viel Freiraum für eine Familie mit zwei lebhaften Kindern zu schaffen. Dabei nutzt das Gebäude das Grundstück optimal. Im Erdgeschoss, auf der mittleren Ebene, befinden sich im Süden zwei identische Kinderzimmer mit angrenzendem Spielbereich, während der Elternbereich in den Nordhang eingebettet Ruhe bietet. Alle Schlafzimmer verfügen über einen direkten Zugang in den Garten. Darüber liegen der Wohnbereich sowie die Küche mit Essplatz und ein Arbeitszimmer. Ganz unten sind die funktionalen Nebenräume wie Werkstatt, Technikbereich und ein flexibel nutzbarer Hobby- oder Gästeraum mit angeschlossenem Bad untergebracht.

Raum fürs Familienleben und dabei ein luftiges, lichtes Ambiente. Dafür sorgen auch die Holz-Alu-Fenster Platin von Josko, die auch als Dreiecks-Verglasungen das moderne Design unterstreichen.

Grandiose Blickachsen entstanden im Hausinneren. Im Wohnbereich öffnet sich der Raum bis unter den First. Der vollverglaste Giebel mit schlanken, dunklen Profilen rahmt die Landschaft ein.

www.josko.com

Warum wir mit Holz bauen

Wer mit Holz baut, baut für die Zukunft. Diesem Grundsatz widmet sich der Fertighauhersteller RENSCH-HAUS seit über 150 Jahren. Holz ist ein natürliches Wohlfühlmaterial und damit anderen Baustoffen überlegen. Wer mit RENSCH-HAUS baut, der entscheidet sich für eine zukunftsorientierte und energieeffiziente Bauweise, die gleichzeitig sehr belastbar, langlebig und nachhaltig ist. Dafür steht das Unternehmen seit Jahrzehnten in engem Austausch mit Wissenschaft und Forschung.

Informieren Sie sich über nachhaltiges Bauen mit RENSCH-HAUS: www.rensch-haus.com

Der Hochsommer steht vor der Tür. Wer seine eigenen vier Wände gegen Wärme wappnet, kann Hitzeperioden ganz cool entgegen sehen. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Raffstores an Fenstern sorgen für die nötige Verschattung, bieten aber gleichzeitig vollen Durchblick. www.warema.com

Beim Bau eines neuen Hauses kann man schon durch eine clevere Planung und ohne großen zusätzlichen baulichen Aufwand eine Menge für eine „coole“ Wohnumgebung tun. Vor allem mit Blick auf die Betriebskosten und den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes ist es wichtig, einen integrierten Ansatz zu verfolgen, der sowohl passive als auch aktive Kühlstrategien berücksichtigt. Durch die richtige Kombination verschiedener „Hitzeschutz-Bausteine“ und einem angepassten Verhalten während Hitzewellen, bleibt Ihr Zuhause nicht nur länger komfortabel kühl, sondern reduziert auch den Energiebedarf für aktives Kühlen und somit die Betriebskosten und den ökologischen Fußabdruck des Gebäudes.

Hitzequellen reduzieren

Die Temperatur im Hausinneren wird von äußeren und inneren Wärmequellen beeinflusst. Die wichtigste äußere Wärmequelle ist die Sonne.

Interne Wärmequellen sind - Haushaltsgeräte - Bewohner - und bei allen, die noch nicht komplett auf LED umgestellt haben, die Beleuchtung.

Weil sich interne Wärmequellen nur bedingt „ausschalten“ lassen, ist die wichtigste Strategie für eine kühle Wohnumgebung im Sommer, die Hitze von außen möglichst lange nicht ins Hausinnere kommen zu lassen. Das erreicht man durch eine exzellente Wärmedämmung der gesamten Haushülle und eine effektive Verschattung aller Fensterflächen, die von der Sonne im Laufe des Tages erreicht werden. Diese Maßnahmen sind sogenannte passive Kühlstrategien, weil sie ohne den Einsatz von aktiver Technik und zusätzlicher Energie funktionieren. Erst wenn diese Maßnahmen nicht mehr ausreichen, sollte man weitere, technische Kühlmaßnahmen in Erwägung ziehen.

Das ist konstruktiver Wärmeschutz

Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen, Fenstern und Türen hält die Wärme im Winter drinnen und die Hitze im Sommer draußen. Je besser die Dämmung, desto kleiner der U-Wert des Bauteils und effektiver die Wirkung.

Massive Bauteile wie z.B. massive Innenwände oder der Estrich im Fußbodenaufbau, am besten ohne wärmedämmende Verkleidung, können Wärme aus der Raumluft aufnehmen und wirken temperaturausgleichend.

Dachüberstände, Vordächer und Balkone verschatten Fassaden und Fenster, schützen so vor der intensiven, hoch stehenden Sommersonne und verringern so das Aufheizen von Wohnräumen. Wichtig ist, dass auch die Dachflächen sehr gut wärmegedämmt sind.

Vegetation am und ums Haus verbessert vor allem im Sommer das Mikroklima, weil sie Schatten spendet und durch die Verdunstung von Wasser über ihre Blattoberflächen die Lufttemperatur rund ums Haus absenkt. Jede begrünte Fläche kühlt mehr als gepflasterte oder Kiesflächen, eine Wiese mehr als eine Rasenfläche. Wer Platz im Garten hat, sollte über das Pflanzen von Laubbäume nachdenken. Sie sorgen im Sommer für Schatten und lassen im Winter die Sonne durch, sodass man dann von solaren Gewinnen im Haus profitieren kann. Gründächer sorgen nicht nur für ein gutes Mikroklima, sondern speichern Regenwasser und verbessern auch noch die Wärmedämmung des Dachs.

Besser dämmen, weniger kühlen Wärmedämmung bringen viele Bauherren vor allem mit dem Schutz vor Kälte im Winter in Zusammenhang. Aber auch im Sommer hilft eine exzellente Dämmung der gesamten Haushülle dabei, dass die Sommerhitze nicht – oder zumindest erst mit großer zeitlicher Verzögerung – ins Hausinnere eindringt. Da moderne Neubauten aufgrund gesetzlicher Vorgaben sowieso über eine gute Wärmedämmung verfügen müssen, ist man mit einem neuen Haus in der Regel auch schon gut gegen Sommerhitze gewappnet. Bei der Altbausanierung sollte man aber für mehr Wohnkomfort im Sommer über eine zusätzliche Wärmedämmung nachdenken. Spätestens dann, wenn ohnehin eine Erneuerung von Fassade oder Dach anstehen. Vor allem die Dachdämmung hat einen großen Einfluss auf den winterlichen wie auch den sommerlichen Wärmeschutz und damit die Energiebilanz eines Hauses sowie komfortablere Temperaturen im Sommer.

Foto: Martin Duckek/Sto SE & Co. KGaA
Foto: Stefan Schilling/Stommel Haus

Markisen verschatten nicht nur den Sitzbereich der Terrasse, sondern auch die dort angeordneten Fenstertüren. www.markilux.com

Außen liegende Verschattung

Egal, wie gut Fenster gedämmt sind, im Sommer benötigen alle besonnten Fenster eine Verschattung. Am besten wirkt diese, wenn sie außen, vor dem Fenster angebracht wird, sodass die Sonnenstrahlen die Fensterscheiben gar nicht erreichen und den Wohnraum erhitzen. Um Fenster flexibel, tageszeit- und witterungsabhängig vor Sonne zu schützen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Rollläden verschatten effektiv, bis zur kompletten Verdunklung eines Raumes. Außerdem verbessern sie ganzjährig den Wärmeschutz von Fenstern. Bei einer Velux-internen Simulation konnte die Raumtemperatur eines Dachraumes im Sommer mithilfe von Rollläden an den Dachflächenfenstern um 7,5 Grad Celsius reduziert werden.

Raffstores verschatten Fensterflächen, bieten aber gleichzeitig ein flexibles Tageslichtmanagement: Durch die an den Sonnenstand anpassbare Stellung der Lamellen werden Fensterscheiben verschattet, es fällt aber trotzdem Tageslicht ins Innere. Deswegen eignen sie sich besonders für Räume, in denen man sich tagsüber aufhält.

Für Schatten sorgen

In unseren eigentlich „gemäßigten“ Klimazonen planen wir unsere Wohnhäuser in der Regel so, dass die Hauptwohnbereiche nach Süden ausgerichtet sind und mit großen Fensterflächen versehen werden, um viel gesundes Sonnenlicht ins Haus zu holen und im Winter die Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung zu nutzen. Denn wenn Sonnenlicht auf Fensterscheiben trifft, wandelt sich ein Teil des kurzwelligen Lichts in langwellige Wärmestrahlung um. Diese kann durch die Fensterscheiben nicht mehr entweichen. Im Inneren wird es dann immer wärmer. Das nennt man Treibhauseffekt.

Im Winter hilft das, beim Heizen zu sparen, im Sommer sorgt dieser Effekt aber schnell für eine Überhitzung der Innenräume. Um das zu vermeiden, müssen Fensterflächen verschattet werden. Hierfür eignen sich natürliche Schattenspender wie Laubbäume oder begrünte Pergolen, aber auch Vordächer, außen liegende Raffstores, Rollos und Markisen für Fenster und Terrassen, die die hochstehende Sommersonne abhalten.

Richtig lüften

Zip-Screens bestehen aus speziellen technischen Textilien, die das Sonnenlicht refektieren, die Fensterscheiben somit schützen, aber dennoch Helligkeit ins Hausinnere lassen. Je nach gewählter Textil-Qualität, sind die Screens sogar etwas durchsichtig, sodass man von innen nach außen blicken kann.

Frische Luft im Wohnraum braucht man auch im Sommer. Vor allem in modernen und sehr luftdicht gebauten Wohnhäusern ist regelmäßiges Lüften wichtig für die Innenraum-Lufthygiene. Mindestens drei bis vier Mal am Tag sollte man die gesamte Luft im Haus komplett durch Lüften austauschen, damit Feuchtigkeit, Schadstoffe und CO2 durch frische Außenluft ersetzt werden. Am effektivsten ist dabei Querlüften, bei dem mehrere Fenster im Haus komplett geöffnet werden, um die Wärme abzutransportieren. Wer allerdings im Sommer zur falschen Tageszeit die Fenster zum Lüften öffnet, öffnet auch der Hitze Tür und Tor. Richtiges Lüften im Hochsommer bedeutet, dann die Fenster zu öffnen, wenn sich die Luft draußen wieder abgekühlt hat, also abends oder nachts. Bei längeren Hitzeperioden muss man dafür häufig bis in die frühen Morgenstunden warten. Das Haus auf diese Weise nachts zu öffnen, ist aber nicht jedermanns Sache und unter Sicherheitsaspekten unter Umständen nicht empfehlenswert! Wohl dem, der über eine automatische Wohnungslüftungsanlage verfügt,

Foto: markilux

Automatische Steuerung von flexiblem Sonnenschutz wie Raffstores oder Zip-Screens macht die Verschattung besonders komfortabel und effektiv: Sonnen- und Windsensoren sorgen dann automatisch dafür, dass die Schattenspender herunterfahren, wenn die Sonne brennt und wieder eingefahren werden, wenn ein Gewitter aufzieht. Integriert in ein Smarthome-System kann so der Energieeinsatz fürs coole Haus im Sommer optimert werden.

Sonnenschutz innen

Nicht in jedem Fall ist ein außen liegender Sonnenschutz möglich. Dann empfiehlt sich innen liegender Sonnenschutz. Auch er sorgt dafür, dass sich Wohnräume weniger stark aufheizen. Neben Vorhängen haben sich für den innen liegenden Sonnenschutz in den letzten Jahren Textilrollos und vor allem Wabenplissees durchgesetzt. Letztere sind besonders flexibel, weil sie sich von unten und von oben bewegen lassen. Außerdem sorgt die Wabenstruktur für einen besonders guten ganzjährigen Wärmeschutz: Das individuelle Sparpotenzial an Energie(-kosten) und CO 2 lässt sich mit dem DuetteEnergiesparrechner bestimmen unter www.enspare.duette.de

Foto;
Duette

Technische Kühlung

Wenn die passiven Kühlmethoden nicht ausreichen, kann mithilfe unterschiedlicher haustechnischer Anlagen die Wohnraumtemperatur im Sommer reduziert werden. Die Anlagen unterscheiden sich in puncto Investitions- und Betriebskosten sowie in ihrem Kühlpotenzial. Eine individuelle Beratung und Planung ist in jedem Fall zu empfehlen.

Innengeräte von hochwertigen Klimaanlagen arbeiten sehr leise und erzeugen keine Zugerscheinungen. www.mitsubishi-les.com

Lüftungsanlage mit Erdwärmetauscher

Eine automatische Wohnungslüftungsanlage kann an heißen Sommertagen die Raumtemperaturen absenken, indem sie genau dann für einen Luftaustausch sorgt, wenn die Außentemperaturen vergleichsweise niedrig sind – also nachts und in den frühen Morgenstunden. Zentrale Lüftungssysteme lassen sich mit einem Wärmetauscher ergänzen, welcher die Kühle des Erdreichs nutzt und so für etwas mehr Abkühlung sorgt: Ein etwa 30 Meter langes Erdrohr kann die Zuluft um 5 bis 10 Grad Celsius abkühlen.

Reversible Wärmepumpen

können sommers für einige Grad Abkühlung im Haus sorgen, indem der Kältekreislauf von „Heizen“ auf „Kühlen“ umgeschaltet, gekühltes Wasser durch die Flächenheizung in den Wohnräumen geleitet wird und einen Teil der überschüssigen Raumwärme aufnimmt. Erdwärmepumpen bieten auch einen energiesparenderen „passiven Kühlbetrieb“. Die Raumtemperaturen lassen sich so aber nicht beliebig absenken, weil sonst die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit im Boden kondensieren und Feuchteschäden verursachen könnte.

Inneneinheit abgek. Raumluft warme Raumluft

Klimaanlagen erzeugen deine Wunschtemperatur und entfeuchten die Raumluft. Fest eingebaute Split-Raumklimageräte bieten hohen Komfort, eine optimale Kühlleistung und arbeiten sehr energieeffizient. Split-Klimageräte bestehen aus zwei Teilen, dem Außengerät mit Verflüssigereinheit und Kältemaschine und einem kompakten Innengerät mit Verdampfereinheit, welches im zu klimatisierenden Raum montiert ist. Soll mehr als ein Raum klimatisiert werden, kann mit der sogenannten Multi-Split-Variante ein Außengerät mehrere Innengeräte versorgen.

Foto: Mitsubishi LES
Grafik: www.waerme-plus.de
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Außeneinheit
Kühlmittel

denn er muss zum Lüften nicht extra vor Sonnenaufgang aufstehen – die Technik regelt das Lüften dann selbstständig. Zentrale Lüftungsanlagen können mithilfe eines sogenannten Erdwärmetauschers sogar ganztägig abgekühlte Frischluft ins Haus bringen und so kontinuierlich gegen den Hitzestau wirken.

Was tun, wenn‘s richtig heiß wird?

Vor allem bei langen Hitzeperioden mit sogenannten tropischen Nächten, in denen die Außentemperatur nicht mehr unter 20 Grad fällt, erzeugt man mit passiven Kühlstrategien irgendwann kein cooles Wohnambiente mehr. Dann muss aktiv gekühlt werden.

Die Lüftungsanlage mit Erdwärmetauscher schafft schon ein paar Grad. Wer sein Haus außerdem mit einer Wärmepumpe beheizen will, kann sich überlegen, ein Gerät mit reversibler Betriebsweise anzuschaffen. Diese Wärmepumpen können im Sommer umgekehrt laufen: In diesem Fall strömt kühles, statt warmes Wasser durch das Rohrsystem der Flächenheizung in den Wohnräumen, nimmt dabei einen Teil der überschüssigen Raumwärme auf und gibt diese nach außen ab. Die Kühlleistung ist jedoch begrenzt. Denn die Temperaturen lassen sich nicht beliebig absenken, weil sonst die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit im Bodenaufbau kondensieren und Feuchteschäden verursachen könnte. Empfehlenswert ist der Einsatz spezieller Regelgeräte und Fühler zur Taupunkttemperatur-Überwachung. Außerdem wichtig: Der Fachmann muss schon im Planungsstadium die Heizflächen zusätzlich für die Kühlfunktion auslegen. Während Luft-Wasser-Wärmepumpen fürs Kühlen elektrische Antriebsenergie benötigen, um einen Kältemittelkreislauf zu betreiben, kommen Sole-WasserWärmepumpen, die das Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle nutzen mit weniger „Kühlenergie“ aus: Denn hier wird die überschüssige Wärme aus dem Gebäude in den Boden oder in ein Wasserreservoir abgeleitet, ohne dass der Kompressor der Wärmepumpe aktiviert wird. Der Energieverbrauch und die Betriebskosten sind wesentlich geringer. Es wird lediglich Energie für die Steuerung und den Betrieb der Pumpen benötigt –dafür kann die Kühlleistung eingeschränkt

sein, falls z. B. das Erdreich oder Wasserreservoir irgendwann entsprechend weit „aufgeheizt“ sind.

Volle Kontrolle: Klimaanlage

Gezielt und gradgenau kühlen lassen sich Wohnräume mit einer Klimaanlage. Dabei handelt es sich technisch um eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Die Klimaanlage entzieht der Raumluft dabei außerdem Feuchtigkeit, was zu einem angenehmeren Raumklima führt. Im Gegensatz zu mobilen Klimageräten aus dem Baumarkt, bieten professionell installierte und fest eingebaute Splitklimaanlagen nicht nur eine leistungsstärkere, besser regulierbare Kühlung, sondern sie arbeiten auch leiser, sind komfortabler bedienbar und überzeugen durch ihre höhere Energieeffizienz. Grundsätzlich bestehen sie aus zwei separaten Teilen: dem Innengerät mit Verdampfer, der die Wärme aus der Raumluft aufnimmt und dem Außengerät, wo die Wärme ins Freie abgegeben und das Kältemittel per Kompressor wieder verflüssigt wird. Das kompakte Innengerät wird im zu klimatisierenden Raum an einer günstigen Stelle montiert. Im Eigenheimbereich werden meistens Innengeräte zur Befestigung im oberen Wandbereich gewählt. Es gibt aber auch Truhengeräte sowie deckenintegrierte Lösungen. Mit einem Schalldruckpegel zwischen 19 und 21 dB(A) im „Flüsterbetrieb“ sind sie fürs Schlafzimmer geeignet. Zudem ist ihre Kühlleistung sehr gut regel- und einstellbar: Moderne Inverter-Technologie zur Leistungsanpassung, Powerund Standby-Modus sowie Sensor- und Steuerungstechnik (per Fernbedienung und App) ermöglichen eine zugfreie Kühlung bei geringen Stromkosten.

Mit eigenem Ökostrom kühlen

Ob Lüftungsanlage, Wärmepumpe im Kühlbetrieb oder Klimaanlage – sie alle werden mit elektrischem Strom betrieben. Durch die Kombination mit einer Photovoltaik(PV)-Anlage auf dem eigenen Dach lassen sich die Energiekosten fürs Kühlen des eigenen Hauses auf ein absolutes Minimum reduzieren: Denn wenn die Sonne vom Himmel brennt, erzeugt auch die PV-Anlage besonders viel, besonders günstigen Strom, der im Haus direkt zum Kühlen verwendet werden kann. • ab

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Sicher bauen und Haftung vermeiden

Die Verantwortung des Bauherren beginnt nicht erst mit dem fertigen Haus, sondern schon auf der Baustelle. Von der Verkehrssicherungspflicht über die Anmeldung privater Helfer bei der BG Bau bis hin zum passenden Versicherungsschutz – schon kleine Versäumnisse können große Konsequenzen nach sich ziehen. Warum und wie Bauherren frühzeitig vorsorgen sollten, erklärt Rechtsanwältin Anna Kordes.

Der Bau eines eigenen Hauses ist für viele ein großes Vorhaben, das oft mit viel Eigenleistung verbunden ist. Freunde und Verwandte helfen mit, Entscheidungen werden selbst getroffen und nicht selten wird ein Teil der Arbeiten eigenständig organisiert. Was dabei leicht in den Hintergrund tritt, ist die Frage der Haftung. Diese wird meist erst dann relevant, wenn bereits ein Schaden eingetreten ist.

Dabei beginnt die Verantwortung des Bauherrn nicht erst mit dem fertigen Gebäude. Sie besteht von Anfang an

und umfasst die gesamte Baustelle. Der Bauherr muss dafür sorgen, dass von dieser keine Gefahren ausgehen, weder für die Personen, die an der Baustelle mitarbeiten, noch für Außenstehende.

Die Baustelle als Gefahrenquelle Eine Baustelle bringt zwangsläufig Risiken mit sich. Offene Baugruben, Gerüste oder gelagerte Materialien sind für den Bauablauf notwendig, können aber für andere zur Gefahr werden. Besonders problematisch sind Situationen, in denen Unbefugte die Baustelle betreten. Viele Bauherren gehen davon aus, dass sie in solchen Fällen nicht verantwortlich sind. Ob der Bauherr haftet, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob er die Baustelle ausreichend gesichert hat und damit seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen ist. Verkehrssicherungspflicht bedeutet, dass der Bauherr dafür sorgen muss, dass von der Baustelle keine vermeidbaren Gefahren ausgehen. Dabei muss nicht jedes Risiko ausgeschlossen werden, das wäre praktisch unmöglich. Es ist wichtig, solche Gefahren zu verhindern, mit denen man vernünftigerweise rechnen muss. Typische Beispiele sind offene

Wichtig ist es, die Baustelle so zu organisieren, dass unnötige Risiken gar nicht erst entstehen. Materialien sollten geordnet und standsicher gelagert werden.

Arbeitsbereiche müssen übersichtlich bleiben.

Provisorische Lösungen, die erkennbar unsicher sind, sollten vermieden werden.

Baugruben, ungesicherte Absturzkanten, instabile Gerüste oder herumliegende Materialien. Auch lose Gegenstände, die herunterfallen oder verweht werden können, sind zu berücksichtigen.

Diesen Gefahren muss der Bauherr durch geeignete Maßnahmen begegnen. In der Praxis bedeutet das vor allem, die Baustelle so zu sichern, dass ein unbeabsichtigtes Betreten erschwert wird. Ein Bauzaun gehört deshalb regelmäßig zu den grundlegenden Maßnahmen. Zusätzlich sollten Gefahrenstellen erkennbar gemacht werden, etwa durch Absperrungen oder gut sichtbare Hinweise.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die laufende Kontrolle. Es genügt nicht, einmal Maßnahmen zu treffen und sich dann nicht mehr darum zu kümmern. Die Baustelle verändert sich ständig. Deshalb muss regelmäßig überprüft werden, ob die Sicherungsmaßnahmen noch ausreichend sind.

Private Helfer und die BG Bau

Auf privaten Baustellen ist die Mithilfe von Freunden oder Verwandten üblich. Diese Unterstützung könnte jedoch rechtliche Folgen haben, wenn eine helfende Person auf der Baustelle verletzt wird oder anderweitig zu Schaden kommt.

Private Helfer stehen zwar grundsätzlich unter dem Schutz der gesetzlichen

Unfallversicherung, müssen aber vom Bauherrn bei der BG Bau angemeldet werden.

Die BG Bau ist die gesetzliche Unfallversicherung für den Baubereich. Sie gehört zum System der gesetzlichen Sozialversicherung und ist für alle Tätigkeiten rund um Bauarbeiten zuständig. Das gilt nicht nur für Unternehmen, sodern auch für private Bauvorhaben. Sie übernimmt im Schadensfall die Kosten für medizinische Behandlungen und kann auch Rentenleistungen erbringen. Für den Bauherrn bedeutet das eine erhebliche Entlastung, da er diese Kosten nicht selbst tragen muss.

Die BG Bau ist aber nicht nur Versicherungsträger, sondern auch für die Einhaltung von Sicherheitsstandards zuständig. Sie gibt Vorgaben zur sicheren Organisation von Baustellen und kann im Einzelfall auch überprüfen, ob diese eingehalten werden. Für den Bauherrn ist es daher wichtig, die Rolle der BG Bau nicht zu unterschätzen. Die Anmeldung der helfenden Personen ist gesetzlich vorgeschrieben und löst Beitrags- sowie Mitwirkungspflichten aus.

Schäden unbeteiligter Dritter Ebenfalls ist es möglich, dass Personen außerhalb der Baustelle einen Schaden erleiden. Dies passiert oft in alltäglichen Situationen. Ein Gegenstand fällt

Rechtsanwältin Anna Kordes, Spezialistin für Bau- und Architektenrecht, ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein.

Weitere Informationen: www.arge-baurecht.com

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Anna Kordes

Geld und Recht Versicherungen und Haftung

herab, weil Material nicht ausreichend gesichert worden ist oder durch die ausgeführten Arbeiten wird das Nachbargrundstück beeinträchtigt. In solchen Fällen wird regelmäßig der Bauherr auf Schadensersatz und/oder Schmerzensgeld in Anspruch genommen. Leider wird meist unterschätzt, wie schnell sich eine Haftung ergeben kann und wie weitreichend die finanziellen Folgen sein können.

Um dieses Risiko abzusichern, sollte eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Sie erstattet die Schäden, die Dritten entstehen, und schützt den Bauherrn vor den wirtschaftlichen Folgen. Der Abschluss sollte frühzeitig erfolgen, idealerweise schon vor Baubeginn.

Absicherung des Bauvorhabens

Neben der Haftung gegenüber Dritten stellt sich die Frage, wie das Bauvorhaben selbst geschützt ist. Während der Bauphase ist das Gebäude noch nicht vollständig fertiggestellt und damit besonders anfällig für Schäden. Es kommt immer wieder vor, dass Materialien gestohlen werden oder bereits ausgeführte Arbeiten beschädigt werden. Auch Witterungseinflüsse können eine Rolle spielen. Hier kann eine Bauleistungsversicherung sinnvoll sein. Sie deckt Schäden am entstehenden Bauwerk ab, die während der Bauphase eintreten. Ob sie im Einzelfall erforderlich ist, sollte geprüft werden, sie gehört aber zu den typischen Absicherungen bei einem Bauvorhaben.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung wird häufig schon im Zusammenhang mit der Bauphase abgeschlossen. Voraussetzung ist jedoch, dass ein versicherbares Gebäude vorhanden ist. Meist wird bereits für den Rohbau Versicherungsschutz vereinbart, der später in die reguläre Wohngebäudeversicherung übergeht. Die Wohngebäudeversicherung deckt jedoch nur bestimmte, vertraglich vereinbarte Gefahren ab, etwa Feuer, Leitungswasser oder Sturm. Typische Schäden am entstehenden Bauwerk während der Bauphase werden in der Regel über die Bauleistungsversicherung abgesichert.

Ein Punkt, der häufig übersehen wird, betrifft den Bauherrn selbst. Er ist über die BG Bau nicht automatisch versichert.

Wer sich selbst absichern möchte, muss hierfür eine gesonderte Lösung wählen.

Die Wohngebäudeversicherung ersetzt daher nicht die Bauleistungsversicherung, sondern ergänzt diese. In der Praxis kommt es deshalb vor, dass beide Versicherungen für einen gewissen Zeitraum parallel bestehen.

Elementarschäden als Risiko

Extreme Wetterereignisse können schon während der Bauphase erhebliche Schäden verursachen und später auch das fetige Gebäude betreffen. Solche Schäden sind regelmäßig nicht vom üblichen Versicherungsschutz umfasst und müssen gesondert abgesichert werden.

Die Bauleistungsversicherung und die Elementarschadenversicherung erfassen unterschiedliche Risiken. Die Bauleistungsversicherung schützt das entstehende Bauwerk während der Bauphase gegen unvorhergesehene Schäden und kann auch wetterbedingte Schäden einschließen. Die Elementarschadenversicherung betrifft dagegen bestimmte Naturgefahren wie Hochwasser, Starkregen oder Erdrutsch und wird in der Regel als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung vereinbart.

Ist ein Schaden bereits eingetreten, lässt sich fehlender Versicherungsschutz nicht mehr nachholen. Es sollte daher frühzeitig geprüft werden, ob eine Absicherung sinnvoll ist.

Zusammenarbeit mit Fachfirmen

Auch wenn Fachfirmen mit den Arbeiten beauftragt werden, bedeutet das

nicht, dass der Bauherr aus der Verantwortung entlassen ist. Das zeigt sich insbesondere dann, wenn mehrere Unternehmen gleichzeitig auf der Baustelle tätig sind. In solchen Fällen müssen die Arbeiten aufeinander abgestimmt werden, da sonst zusätzliche Gefahren entstehen können. Sind auf der Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig, ist grundsätzlich ein geeigneter Koordinator zu bestellen. Er übernimmt die Aufgabe, die verschiedenen Arbeiten zu koordinieren und darauf zu achten, dass Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.

Für private Bauherren ist dieser Punkt nicht in jedem Fall zwingend relevant. Gleichwohl sollte er bekannt sein, da sich je nach Umfang und Ablauf des Bauvorhabens die Notwendigkeit ergeben kann, sich näher damit zu befassen.

Fazit

Ein privates Bauvorhaben ist mit einer Reihe von Haftungsrisiken verbunden. Viele davon lassen sich jedoch vermeiden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Entscheidend ist, die Baustelle konsequent zu sichern, private Helfer ordnungsgemäß anzumelden und sich frühzeitig mit dem passenden Versicherungsschutz zu befassen. Wer diese Punkte berücksichtigt, schafft eine verlässliche Grundlage für sein Bauvorhaben und vermeidet Situationen, in denen aus einem Bauprojekt ein Haftungsfall wird. • Anna Kordes

Anna Kordes

alles drin

Neues zentrales Control Touch-Panel: Die vorinstallierte LUXORplay

Software bietet eine intuitive Oberfläche zur Steuerung des gesamten LUXORliving-Systems – etwa Licht, Jalousien oder Szenen.

ganzintuitiv

Einfache All-in-one-Lösung von Tekko: Grundlage ist eine herstellerunabhängige Lösung, die zahlreiche Gebäudestandards wie KNX, Modbus, EnOcean oder Dali integriert. Hersteller, von Doorbird über Siemens bis hin zu Telenot und Huawei, lassen sich ohne Programmieraufwand einbinden.

wer möchte nicht gerne Geld sparen, wenn es ums Heizen geht?! Verständlich, vor allem in der aktuellen Situation – und noch mehr, wenn es sich um eine Öloder Gasheizung handelt. Wie das geht, ist sehr einfach. Die alten Thermostate an den Heizkörpern werden gegen neue smarte Regler ausgetauscht. Einfach ist dabei das Schlagwort, denn mit wenigen Handgriffen kann das jeder Mieter, Wohnungs- und Hausbesitzer selbst machen. Wie viel gespart werden kann, hängt davon ab, wie hoch die Heizkosten und die Disziplin der Nutzer bisher waren. Wenn Sie nun für die Heizungssteuerung noch Tür-/Fensterkontakte installiert haben, fährt die Heizung zum Beispiel beim Öffnen des Fensters herunter und beim Schließen wird die ursprüngliche Temperatur wieder eingestellt. Das ist Komfort und Geldsparen gleichzeitig. Aber die installierten Sensoren an Türen und Fenster können noch mehr. Wenn Sie das Haus verlassen, können sie ebenfalls ein ungewolltes Eindringen erkennen und Alarm schlagen. Ein Gerät mit doppeltem Nutzen, das ist Smart Home par excellence. Gesteuert werden kann ein

Foto: Theben

SMART-HOME-SYSTEME BRINGEN DEN NUTZERN KOMFORT, SICHERHEIT UND ES KANN BARES GELD GESPART WERDEN. ES GIBT ZAHLREICHE SYSTEME MIT UNTERSCHIEDLICHEN FUNKTIONEN. WIR HABEN UNS DIE WICHTIGSTEN FÜR SIE ANGESCHAUT.

Smart-Home-System nicht nur mit der Smartphone- und TabletApp. Sprachsteuerung gehört mittlerweile zum guten Ton. Geofencing dagegen haben noch längst nicht alle Anbieter im Programm. Sie kennen Geofencing noch nicht?! Wenn Sie sich Ihrem Haus nähern, wird das vom Smart-Home-System erkannt und die Technik schaltet automatisch das Licht in der Einfahrt ein, fährt das Garagentor hoch und dreht die Heizung auf WohlfühlTemperatur. Dazu wird die Position Ihres Smartphones getrackt und ausgewertet.

VIEL SICHERHEIT

Der Datenschutz ist mehrschichtig. Starten wir bei der SmartHome-Zentrale. Sie steht in Ihrem Haus, aber die Daten können lokal und/oder in der Cloud gehalten werden. Wenn die Daten in der Cloud lagern, kommt schnell die Frage nach dem Standort des Cloud-Servers auf. Schon sind wir bei der Verschlüsselung angekommen. Fast alle Smart-Home-Systeme verschlüsseln die Daten. Das ist die gute Nachricht. Genutzt wird vielfach Advanced Encryption Standard (AES) als Verschlüsselungsverfahren.

AUF DIE LÄNGE KOMMT ES AN

Wichtig ist dabei die Schlüssellänge. Je länger diese ist, desto sicherer ist die Faustformel. Die Redaktion empfiehlt AES-128 oder AES-256. Damit wird Knacken fast unmöglich. Und die Angst, ein Hacker könnte Ihr Haus oder Ihre Wohnung übernehmen, ist mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen auch passé. Um bei den vielen Funktionen und Möglichkeiten den Überblick zu bekommen, haben wir Smart-Home-Systeme für Sie verglichen und die Daten in einer übersichtlichen Tabelle aufbereitet.

Sieben kompakte Unterputzmodule smartifizieren besonders einfach Licht, Temperatur und Beschattung. Vernetzt und gesteuert werden die Jung Home Pucks lokal über die kostenfreie Jung Home App. Ideal zur Nachrüstung geeignet.

Der Bosch Smart Home Controller II ermöglicht die Nutzung von Bosch Smart Home Geräten und Partner-Komponenten über das Funkprotokoll Zigbee und das Heimnetzwerk, und ist für Matter vorbereitet.

Yubii home: Beim Verlassen des Hauses auf Nummer sicher gehen. Mit einem einfachen Tastendruck auf den PushControl-Button werden alle Lichter ausgeschaltet und der Status der Fenster überprüft.

Solexa Home von Elsner Elektronik ist als vollständig lokal arbeitendes Funk-Komplettsystem konzipiert: Wetterstation, Bedienteil und Basisstation bilden dabei das Basis-Set und werden mit FunkModulen individuell ergänzt.

Fotos:
Elero
Foto: Jung
Fotos:
Bosch Smart Home
Fotos: Elsner

Die Rechte an den Logos liegen bei den Herstellern. Die Logos wurden von den entsprechenden Herstellern zur Verfügung gestellt.

Hersteller

Allgemein

System

Wer installiert ...?

Bosch Smart Home

Bosch Smart Home System

MyHammer

DELTA DORE RADEMACHER Divus Elero Nice Elsner Elektronik Elsner Elektronik

Rademacher Smart Home DIVUS KNX IQ Yubii Home Solexa Home WS 1000 Connect

Endkunde, Fachhandw., Systemintegrator Systemintegrator, Installateur Handwerker, Endnutzer Elektroinstallateur Elektroinstallateur

Übertragungsmedium (Funksignal/ Kabel) und/oder Protokoll Controller via LAN-Kabel, Rest via Funk Funk

Matter-Fähigkeit

Daten

+MProduktlinie, Controller

Datenspeicherung

Verschlüsselung (ja / nein)

Serverstandort (Cloud)

Ansteuerung

Sprachsteuerung

Lichtsteuerung

Stabmotor-Ansteuerung

Zwischenstecker

Alexa, Google, Homekit/Siri

Rollläden, Jalousien, Markisen

Kamera (Innen/Außen)

Iris-/Finger-Scan an der Tür

Smartlock

Heizkörperthermostate/ Fußbodenheizung

Raumthermostate/ Tür-/Fensterkontakte

Innen-/ Außenkamera

via LAN/ IP

Funk, Z-Wave Funk Kabel, Funk

Alexa, Siri Shortcuts, Google Ass.

über Yale

Elsner Elektronik Eltako eQ-3 Eve Systems Fritz! Gira Gira Gira Hager

Elsner KNX MiniSafe II Homematic IP

Elektroinstallateur selbst + Handwerker, Fachhändler selbst + Handwerker

KNX Funk, Kabel, KNX, BUS Kabel + Funk

• über

Schnittstelle

Produkte für Homekit + Matter

Fritz!-Produkte für Smart Home Gira System 3000 Gira KNX Gira One Hager easy

Nutzer/ Endverbraucher Endnutzer

WLAN, Thread, BLE

Elektroinstallateur

selbst (teilweise), Elektroinst., Systemintegrator Elektroinstallateur Systemintegrator/ Elektroinstallateur

DECT ULE, WLAN, Powerline, Ethern. LAN, Zigbee Bluetooth®, 230 V Netz IP, Funk, Kabel Kabel + Funk (KNX TP, KNX RF) KNX Kabel + Funk

Lokal komponentenabh. Lokal, Cloud Lokal Lokal bzw. priv. Cloud

HomeKit, Matter

• über

Siri, Alexa, Google Home

Rollläden Jalousien, Gardinen

über

Lokal, Cloud Lokal Lokal, Cloud

Apple Siri • Alexa, Google Home, Siri

evehome / Verschlüsselung: ausgewählte Produkte Die Angaben und Daten sind Herstellerangaben, Stand: April 2026. Ohne Gewähr

über

über

über

Allgemein

Hersteller Homee Jung Jung Legrand Legrand Loxone

System

Wer installiert ...?

Übertragungsmedium (Funksignal/ Kabel) und/oder Protokoll

Matter-Fähigkeit

Daten

Rechte an den Logos liegen bei den Herstellern. Die Logos wurden von den entsprechenden Herstellern zur Verfügung gestellt.

Ansteuerung

Nutzer + Handwerker über Installateurmodus selbst (teilweise), Elektroinstallateur

WLAN + USB-Lan Adapter Bluetooth®

Elektroinstallateur, Systemintegrator Elektroinstallateur Elektroinstallateur Fachpartner

Drahtlos, TP, Ethernet, PL Kabel Funk Kabel + Funk

Matter-Bridge • - -- (Matter im Test)

Datenspeicherung home brain Cube (Zentrale) oder online Lokal, Cloud Lokal, Cloud Lokal, Cloud Lokal, Cloud lokal am Minisever

Verschlüsselung (ja / nein)

Serverstandort (Cloud) Proxy (AWS/EU) D

Sprachsteuerung

Sicherheit

Kamera (Innen/Außen)

an der Tür

Heizkörperthermostate/ Fußbodenheizung

Raumthermostate/ Tür-/Fensterkontakte

über Alexa/ Google Assistant/Siri über Alexa/ Google Assistant über Alexa/ Google Assistant über Alexa/ Google Assistant über Alexa/ Google Assistant/Siri

über Schnittstelle

lösg.

Anmerkungen: *4 homee / allgemein: Anbindung der dafür benötigten Hardware von vielen unterschiedlichen Herstellern möglich, *5 JUNG HOME / Verschattung, Stabmotor-Ansteuerung: Steuern elektrisch betriebener Jalousien, Rollläden und Markisen

Lupus Electronics Mediola PEAKnx

LUPUS XT1 Plus mediola YOUVI

selbst + Facherrichter selbst + Handwerker, Fachhändler Handwerker, Fachbetriebe, Systemintegrator

Somfy Tekko Gebäudeautomation

TaHoma Switch TEKKO

Endverbraucher, Fachhandw., Elektriker

Handwerker, Fachbetriebe, Systemintegrator

Telekom

Theben

Theben wibutler

Magenta Zuhause App KNX LUXORliving wibutler pro

selbst, bei Bedarf mit telefonischem Support Handwerker, Systemintegrator

Kabel + Funk Funk, Kabel, KNX, BUS Kabel, Funk (KNX-RF) Funk Kabel, Funk Funk

- Matter-Bridge

KNX (Kabel), KNX RF (Funk)

Handwerker, Systemintegrator

Endverbraucher, Handwerker

KNX (Kabel), KNX RF (Funk) Kabel, Funk,

MatterBridge

lokal auf Zentrale komponentenabhängig Lokal Lokal / Cloud Lokal, Cloud Lokal, Cloud - Lokal, Cloud Lokal, Cloud

• 256 bit TLS

• Amazon Alexa Amazon Alexa, Google Assistant über Alexa/ Siri/Aragon (ProKNX) • über Alexa • über Alexa/Google Assistant • über DA über Alexa/ Google Assistant • Alexa/ Google Home

- über Aktor UP/REG *6 - über Aktor UP/REG *6

- über Aktor UP/REG *6 - über Aktor UP/REG *6

über DA • Inkl. versch. Raumprofile

Anmerkungen: *6 Theben: UP = Unterputz, REG = Reiheneinbau, HKV = Heizkreisverteiler Einbau Die Angaben und Daten sind Herstellerangaben, Stand: April 2026. Ohne Gewähr

• Fremdprodukt • komponentenabh. • über ekeyPartnerschaft

über ekey-Partnerschaft

mehrere

über DA

über DA

(eKey Nuki)

über DA • über DA • Fingerscan • Fremdprodukt

anbindbar v Fremdf.

über DA • über DA

über Aktor UP/REG/ HKV *6

Smarte Sicherheit

Gut zu wissen, dass in Ihrer Abwesenheit Heizung, Beleuchtung, Rollläden, Türen und Fenster das getan haben, was Sie wollten.

Das Homematic IP Alarmsystem

Die neue Alarmlösung für Homematic IP, die erstmals auf der Light + Building 2026 präsentiert wurde, zeigt, wie smart vernetzte Sicherheit heute funktionieren kann.

Das System kombiniert zahlreiche Komponenten für einen umfassenden Schutz vor Einbruchsversuchen sowie Feuerund Wasserschäden: Innen- und Außenkameras, ein Türschlossantrieb, verschiedene Sensoren sowie Rauch- und Wassermelder lassen sich intelligent miteinander vernetzen. Sämtliche Geräte können unkompliziert nachgerüstet werden. So entsteht Schritt für Schritt ein Smart Home, das mitwächst und mitdenkt. In der kostenlosen Homematic IP App werden alle Informationen und Funktionen übersichtlich gebündelt, sodass Nutzer jederzeit im Blick behalten, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Hinzu kommt Datenschutz auf höchstem Niveau: Jährlich prüft und zertifiziert der renommierte VDE die

Protokoll-, IT- und Datensicherheit des Systems. Alle Verbindungen sind verschlüsselt, die Server befinden sich in Deutschland und unterliegen strengen europäischen Datenschutzrichtlinien. Alle neu vorgestellten Produkte werden in den kommenden Monaten in den Handel kommen.

Weitere Informationen zum neuen Alarmsystem von Homematic IP finden Sie unter diesem Link: www.homematic-ip.com

Ob Kamera, Türschlossantrieb, Bewegungsmelder und Sirene –eins ist sicher: Mit Homematic IP ist Ihr Haus sicher.

Mit den neuen Kameras von Homematic IP haben Sie rund um Ihr Haus immer alles im Blick.

Rollladensteuerung

smart nachrüsten

Rollladen, Jalousien und Markisen ganz nach Bedarf steuern: Der kompakte JUNG HOME Puck für Beschattung bringt intelligente Funktionen in bestehende Installationen. Made in Germany und entwickelt mit höchstem Anspruch an Qualität und Sicherheit sorgt er zuverlässig für mehr Komfort im Alltag.

Rollladen steuern via JUNG HOME App oder Taster

smart saniert

dSo richtig sieht das alte Bauernhaus nicht nach einem Smart Home aus. Es ist es aber. Nachrüsten ist keine Frage des Alters.

er Bauernhof am Rande von Enschede hat eine lange Geschichte. Es wurde 1830 als Anbau an Erve het Loetinck errichtet. Erve het Loetinck bestand aus einem Haupthof und zwei „Wönners“, das alte Wort für Gesindehäuser. Der zweite Wönner ist vor langer Zeit abgebrannt, das Haupthaus wurde im vergangenen Jahrhundert abgerissen. Das heutige Bauernhaus ist der einzige greifbare Beweis für diesen einst so bedeutenden Bauernhof. Die neuen Eigentümer restaurierten es im früheren Glanz. Das alte Gesindehaus ist heute der Hauptwohnsitz. An der Stelle, an der die beiden anderen Gebäude standen, entstanden zwei neue Gebäude im Stil der damaligen Zeit. Eines wird als Gästehaus genutzt, das andere als Lager. Den Eigentümern war es wichtig, den Stil und die Atmosphäre der Vergangenheit zu erhalten. Das monumentale Dach wurde restauriert, wobei der Knick in der Dachlinie erhalten blieb, der den Übergang von der Schweinehaltung zur Rinderzucht markiert. Einige alte Elemente sind in den neuen Betrieb zurückgekehrt. Das Holz der alten Scheune wurde in den Küchenschränken zu neuem Leben erweckt. Für eine neue Innenwand wurden

DAS RENOVIERTE BAUERNHAUS ERINNERT NOCH IMMER AN DIE REICHE VERGANGENHEIT. MIT DEM KNX SMARTHOME-SYSTEM LUXORLIVING VON THEBEN WURDE DAS JAHRHUNDERTEALTE GEBÄUDE IN DIE ZUKUNFT GEHOBEN. ES BIETET DEN BEWOHNERN EINFACHE BEDIENUNG, EIN SICHERES GEFÜHL UND VIELE WEITERE OPTIONEN.

sauber gesteuert

AM RAUMCONTROLLER MIT

INTEGRIERTEM TEMPERATURREGLER

HABEN DIE BEWOHNER ALLES IM GRIFF.

Originalziegel verwendet, und vor der Eingangstür liegt nun ein Stück Sandsteinplatte aus dem ehemaligen Stall. Auch die zusätzlichen Baumaterialien hatten oft ein früheres Leben. Dadurch wurde es mehr oder weniger eine zirkuläre Renovierung.

EINFACHES KNX SMART-HOME-SYSTEM GESUCHT

Die Eigentümer haben das Gebäude mit Respekt vor der Vergangenheit umgebaut. Gleichzeitig genießen sie auch modernen Komfort. Allerdings nicht zu viel. Das brachte Stijn Nijhuis aus Vennegoor dazu, LUXORliving von Theben vorzuschlagen. Das einfache KNX Smart-Home-System bietet alles, was das Leben in einem Haus angenehm macht, verzichtet aber auf unnötigen Schnickschnack. LUXORliving schaltet das Licht an und aus. Bei Bewegung, über die App auf dem Telefon, automatisch bei Einbruch der Dunkelheit oder einfach mit Wandschaltern. Die Jalousien fahren bei starker oder schwacher Sonneneinstrahlung automatisch hoch oder runter. Natürlich sorgt das System auch dafür, dass es in allen Räumen immer angenehm warm oder kühl ist. Die Bewohner können damit das elektrische Tor aus der Ferne öffnen. Abends schaltet sich die Beleuchtung entlang der Einfahrt automatisch ein.

Das Sicherheitssystem ist auch mit LUXORliving verbunden, sodass im Falle eines Einbruchs alle Lichter angehen und im Falle eines Brandes die Lüftung automatisch abgeschaltet wird. „Wir haben uns für LUXORliving wegen seiner Qualität, Einfachheit und Zugänglichkeit entschieden. Es ist ein System, das sich gut zwischen den professionellen KNX-Systemen und den Hobbyprodukten aus dem Baumarkt einordnet. Das System funktioniert ohne Probleme. Es bietet genau das, was wir uns vorgestellt haben – Einfachheit, Komfort und Sicherheit“, sagt der Eigentümer. Das System besteht aus Schalt-, Dimm- und Jalousieaktoren, Raumcontrollern mit integrierten Temperatursensoren, Tasterschnittstellen zur manuellen Steuerung, einer Wetterstation und einer Systemzentrale für die Programmierung und Anbindung an die Smartphone-App LUXORplay. Der separate Schaltschrank für das System befindet sich im Technikraum. Hier werden alle Signale und Befehle empfangen und in Aktionen umgesetzt: Licht an, Jalousie runter, Temperatur hoch.

EINFACH SELBST PROGRAMMIEREN

Stijn Nijhuis: „Wir kannten die Produkte von Theben bereits aus früheren Projekten, hatten aber noch nie mit LUXORliving gearbeitet. Der große Vorteil für mich war, dass ich es selbst programmieren konnte, weil es sehr einfach ist. Dabei übernahmen wir die Verkabelung, zogen dann aber einen Systemintegrator hinzu, um das System zu programmieren und zu testen.“

schnittig

WIR HABEN DEN NEUEN SUNSEEKER ELITE X4

FÜR EINEN KURZTEST AUF UNSER SCHWIERIGSTES

GRÜN GESTELLT. ABER LESEN SIE SELBST.

KLETTEREXPERTE. DER MÄHER NIMMT ALLE STEIGUNGEN AUF UNSEREM TESTGRÜN OHNE SCHWIERIGKEITEN. NUR BEI DER HINDERNISERKENNUNG SOLLTE DER HERSTELLER EIN WENIG NACHBESSERN.

onnige Aussichten – denn mit dem Sunseeker Elite X4 kann es Sommer werden. Wir haben das Modell für die Saison 2026 auf den grünen Prüfstand gestellt. Ausgepackt und aufgestellt war der neue Sonnensucher in kürzester Zeit. App herunterladen, Account erstellen, dann noch Mäher und Ladestation einrichten: Das ging wirklich fix. Schneller geht es fast nicht mehr. Nachdem der Mäher den festverbauten Akku gefüllt hat, geht es auch schon auf Erkundungstour. Denn das Gerät muss seine Grenzen kennenlernen, in denen es arbeiten darf.

Diese Grenzen wollten wir unter anderem mit drei Steigungen auf unserem Testgrün ausloten: 7,2 Grad, 15,5 Grad und 16,8 Grad. In den technischen Daten ist für den Sunseeker Elite X4 als maximale Neigung 24 Grad verzeichnet. Der Mäher meisterte arbeitend und fahrend alle unsere Steigungen problemfrei. Gemäht hat der Elite X4 ebenfalls sehr exzellent – auch hohes Gras. Dafür dreht er sich um die eigene Achse und schneidet dabei die Halme.

Eine weitere Besonderheit, die der Sunseeker Elite X4 mitbringt, ist an dem Dome auf dem Gehäuse zu erkennen. Darunter verbirgt sich ein Laser, ein 360 Grad LiDAR. Damit sollte eigentlich die Hinderniserkennung kein Problem sein. Eigentlich, denn eine von uns unterhalb der Grasnarbe versteckte kleine Kin-

derschaufel wurde nicht erkannt und überfahren. Ein größeres Objekt aus dem Sandkasten-Repertoire wurde ebenfalls nicht erkannt und unter die Messer genommen. Getestet haben wir mit der aktuellen Firmware-Version 1.1.22.2804. Das Problem mit der Hinderniserkennung wird sicher mit einer der nächsten Firmware-Releases behoben werden.

Von der Hinderniserkennung mal abgesehen, hat der Sunseeker Elite X4 einen wirklich exzellenten Job gemacht.

Der blaue Gegenstand war klar oberhalb der Grasnarbe positioniert und wurde vom Mähroboter unter die Messer genommen.

Fotos: Carsten Steinke
DER SUNSEEKER ELITE X4 IST EIN WAHRER

Die Bedienung der CentralControl CC11 ist direkt am Gerät möglich oder per Be:You App – für schnellen Zugriff und eine zuverlässige Steuerung ganz ohne Internetverbindung.

Smarter Sonnenschutz

Neue Kompaktsteuerung per Plug & Play: Mit der CentralControl CC11 Rollladen, Sonnenschutz und weitere Anwendungen smart steuern.

Die Becker-Antriebe GmbH aus dem hessischen Sinn bringt mit der CentralControl CC11 eine Neuheit auf den Markt, die Ihr Game Changer für den Bereich Hausautomation werden kann. Die neue smarte Steuerung kommt im Steckdosenformat daher und steuert Rollläden, Sonnenschutz und weitere Anwendungen lokal – ohne zusätzliche Zentrale und ohne Internetverbindung. Die Inbetriebnahme ist schnell und unkompliziert – sie erfolgt in wenigen Schritten per Smartphone über Bluetooth ® –ganz ohne aufwendige Netzwerkeinstellungen für eine Internetverbindung. Einmal eingerichtet, laufen Zeitprogramme und Sonnenschutzeinstellungen automatisch. Nach dem Einstecken und Einrichten übernimmt die CC11 die tägliche Automatisierung zuverlässig.

Komfortable Steuerung

per App oder direkt am Gerät

Auch die Bedienung ist auf Komfort und Einfachheit ausgelegt. Endkunden können das Gerät entweder über die Be:You App oder direkt über die Bedientasten am Gerät steuern. Die Funktionen der Tasten lassen sich flexibel und individuell konfigurieren – sowohl für einzelne Geräte als auch für ganze Gruppen.

Über die neue Be:You App kann bei Bedarf jederzeit manuell zugegriffen werden – das Smartphone wird innerhalb der Bluetooth ®Reichweite zum Handsender. Alter-

Mehr Infos rund um das Thema gibt es unter www.becker-antriebe. com/de/smart-home/ centralcontrol

nativ ist eine Lokalbedienung über die Auf-, Stopp- und Ab-Taste am Gerät möglich.

Über die Be:You App können auch weitere Produkte aus dem Hause Becker gesteuert werden – so die Steuerung für Rollladen und Sonnenschutz Time Control TC72.

Für diejenigen, die eine zentrale Rollladen- und Sonnenschutzsteuerung haben möchten, die darüber hinaus auch von unterwegs per Internet oder per Alexa Sprachsteuerung bedient werden kann: Auch hier hat Becker die passende Lösung – die CentralControl CC41.

systemwechsel

iNachträgliches Versmarten funktioniert auch bei Eigentumswohnungen, wie hier in BadenWürttemberg. Wunderbar!

m baden-württembergischen Kirchheim unter Teck wurden im Wohnungsbauprojekt „Lauterterrassen” fünf moderne Häuser mit insgesamt 26 Eigentumswohnungen nachträglich mit moderner KNX-Technologie von PEAKnx ausgestattet. Damit wurde ein vormals nicht optimales Smart-Home-Projekt im Bestand ersetzt. Der Wechsel von Control4 zu PEAKnx zeigt, wie sich anspruchsvolle Automatisierungsanforderungen zielgerichtet und nachhaltig umsetzen lassen.

TECHNIK-UPGRADE

Das Wohnbauprojekt „Lauterterrassen“ entstand auf Initiative des ortsansässigen Geschäftsführers der Meco GmbH & Co. KG, der seine Vision eines modernen Wohnquartiers gemeinsam mit dem Architekturbüro k:ay architekten verwirklichte. Die jeweiligen Wohnungseigentümer konnten ihre Wohnungen größtenteils individuell planen, beispielsweise mit variablen Grundrissen und technischer Ausstattung nach Wunsch. Ursprünglich kamen Control4-Touchscreens mit zugehöriger Visualisierung zum Einsatz, die jedoch keine zufriedenstellende Integration von Hei-

Fotos:
Peaknx

MIT KNX NACHRÜSTEN? GEHT DAS ÜBERHAUPT? EIN PROJEKT IN BADEN-WÜRTTEMBERG ZEIGT GENAU DAS. 26 EIGENTUMSWOHNUNGEN WURDEN AUF DEN NEUESTEN STAND DER TECHNIK GEBRACHT – SAMT MODERNER VISUALISIERUNG.

zungs- oder Lüftungssteuerung boten. Auch ein Fernzugriff war nicht in gewünschter Form möglich.

KOMPLETTUMRÜSTUNG MIT SYSTEM

Auf Basis früherer Projekte empfahl Systemintegrator Artur Burghardt von Burghardt Systems aus Eislingen den Wechsel zu PEAKnx. In enger Abstimmung mit dem Bauherrn und dem Supportteam von PEAKnx wurden alle 26 Wohnungen mit Control 12Touchpanels von PEAKnx und der hauseigenen YOUVI-Visualisierung ausgestattet. Die bestehende Anlage wurde rekonstruiert und um zusätzliche Komponenten ergänzt, etwa um Sicherheitsbausteine zur Vermeidung von Manipulation von außen. Die Umsetzung erfolgte Schritt für Schritt und Wohnung für Wohnung, jeweils individuell auf die vorhandene Haustechnik abgestimmt. Die Panels wurden in einem maßgefertigten Technikschrank im Küchenbereich eingebaut, in dem sich auch die Heizungs-, Wasser- und Elektroverteilung befinden. Die farblich an das jeweilige Wohnambiente abgestimmte Schranktür mit Tipp-on-Mechanismus ist flächenbündig montiert. In den meisten Wohnungen wurde das Control 12 in der Unterputzvariante direkt in die Tür eingebaut und in einer Wohnung wurde der flächenbündige Einbau des Touchpanels gegen Aufpreis realisiert.

Die neuen Panels verfügen dank YOUVI über eine klare Struktur, erweiterbare Logik und integrierten Fernzugriff über die Gira-S1Schnittstelle.

VISUALISIERUNG, LOGIK UND FERNWARTUNG

Die YOUVI-Visualisierung dient in den integrierten Bereichen zur Steuerung von:

• Licht, Jalousien und Heizung (Standard in allen Wohnungen)

• Lüftungssteuerung, auf Wunsch (dezentrale Steuerung mit separaten Geräten von BluMartin, über BluHome Connect mit KNX verbunden)

• Türkommunikation (2N) und Kameras (Axis) – Hauseingang in allen Häusern, optional Müllraum und Autoaufzug über Touchpanel oder Smartphone

• Daikin-Klimaanlage (zukünftig in einer Wohnung über die KNXSchnittstelle eingebunden und mit YOUVI visualisiert)

• Audiosysteme (Trivum) über die entsprechende YOUVI-Bridge

• Gelenkarmmarkisen (Steuerung über ein Taster-Interface von Somfy und virtuelle Auswertung von Status. Über eine Logik wird der Regenalarm zyklisch gesteuert.)

In mehreren Wohnungen wurden über das YOUVI-Logikmodul Szenen und Routinen realisiert.

Eine Fernwartung ist über die Gira-S1-Schnittstelle möglich. Dazu kann sich der Systemintegrator über Windows per TeamVie-

mitDisplay

alles auf einen Blick

Anschriften + Impressum

2N14301 Prag /Tschechische Republik, Tel. (00420) 0225/ 271111, www.2n.com

Axis

85737 Ismaning, Tel. (089) 3588170, www.axis.com

Becker-Antriebe 35764 Sinn, Tel. (02772) 507-0, www.becker-antriebe.com, www.box-ctrl.de

Blumartin

82234 Weßling, Tel. (08153) 889033-0, www.blumartin.de

Bosch Smart Home 70565 Stuttgart-Vaihingen, Tel. (0711) 99882733, www.bosch-smarthome.com

Daikin

82008 Unterhaching, Tel. (089) 74427-0, www.daikin.de

Delta Dore Rademacher 46414 Rhede, Tel. (02872) 9330, www.rademacher.de, www.homepilot.de

Divus

39057 Eppan/Italien, Tel. (0039) 0471/633662, Deutschland: Tel. (0711) 70708490, www.divus.eu

Elero

73278 Schlierbach, Tel. (07021) 9539-0, www.elero.de

Elsner Elektronik 75395 Ostelsheim, Tel. (07033) 309450, www.elsner-elektronik.de Eltako

70736 Fellbach, Tel. (0711) 94350000, www.eltako.com

eQ-3 – HomeMatic 26789 Leer, Tel. (0491) 6008-600, www.eq-3.de, www.homematic-ip.com

Eve Systems 80634 München, Tel. (089) 143339-0, www.evehome.com

Fritz!10559 Berlin, Tel. (030) 39976-0, www.fritz.com

Gira Giersiepen 42477 Radevormwald, Tel. (02195) 602-0, www.gira.de

wer auf das jeweilige Panel aufschalten, um Konfigurationen zu prüfen oder Störungen zu beheben. Dies ist angesichts der Anzahl der Wohneinheiten und der individuellen Konfigurationen ein wichtiger Aspekt.

NACHRÜSTBAR UND ZUKUNFTSSICHER

Das Projekt „Lauterterrassen“ steht exemplarisch für eine erfolgreiche Systemumstellung im Bestand. Was zuvor an Bedienkomfort und Steuerungsmöglichkeiten fehlte, wurde mit der Lösung von PEAKnx vollständig realisiert – inklusive App-Nutzung, Heizungsregelung, Mediensteuerung und wartungsfreundlicher Fernwartung durch den Integrator.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der 26 Wohneinheiten der Lauterterrassen verfügen heute über eine moderne, elegant integrierte und zukunftssichere Smart-Home-Steuerung, die auf ihr individuelles Wohnkonzept maßgeschneidert ist.

MIT DER VISUALISIERUNG VON PEAKNX

HABEN DIE BEWOHNER DIE GESAMTE

SMARTE TECHNIK IM GRIFF.

Hager

66440 Blieskastel, Tel. (06842) 945-0, www.hager.de, www.das-intelligente-zuhause.de homee

10777 Berlin, Tel. (030) 81458823, www.hom.ee

Jung58579 Schalksmühle, Tel. (02355) 806-0, www.jung-group.com

k:ay architekten 70199 Stuttgart, Tel. (0711) 98809040, www.kayarchitekten.de

Legrand 59494 Soest, Tel. (02921) 104-0, www.legrand.de

Loxone Electronics 4154 Kollerschlag/Österreich, Tel. (08592) 6148899, www.loxone.com

Lupus-Electronics 76829 Landau, Tel. (06341) 93553-0, www.lupus-electronics.de

Meco

73230 Kirchheim/Teck, Tel. (07025) 14996-16, www.meco-online.com

Mediola – connected living 60528 Frankfurt/Main, Tel. (069) 96870-324, www.mediola.com

PEAKnx 64293 Darmstadt, Tel. (06151) 2791824, www.peak-group.de

Somfy 72108 Rottenburg, Tel. (07472) 930-0, www.somfy.de, www.somfy-smarthome.de

Sunseeker, 22761 Hamburg, Tel. (040) 325083800, www.sunseekerelite.com

Tekko73434 Aalen, Tel. (07361) 36017-0 www.tekko-ga.com

Telekom Deutschland 53227 Bonn, Tel. (0228) 181-0, www.telekom.de

Theben

72401 Haigerloch, Tel. (07474) 692-0, www.theben.de, www.der-bewegungsmelder.de

trivum technologies 70199 Stuttgart, Tel. (0711) 645607-10, www.trivum.com

Wibutler –Connectivity Solutions 48163 Münster, Tel. (0251) 149816-30, www.wibutler.com

IMPRESSUM

VERLAG: Bauhelden Media GmbH & Co. KG Welfenstraße 19, 70736 Fellbach Telefon: (0711) 5206-1, Redaktion -275 E-Mail: info@bauhelden.media www.bauhelden-media.de

GESCHÄFTSFÜHRUNG: Fabio Schoch

CHEFREDAKTION: Carsten Steinke (cst) (verantwortlich)

REDAKTION: Joachim Hoffmann (jh), Berti Kolbow-Lehradt (bkl), Marion Zeisel (Assistenz und Lektorat)

LAYOUT: Dolde Werbeagentur GmbH, Stuttgart

ANZEIGEN: Christoph Beyreiß (Head of Sales) E-mail: beyreiss@bauhelden.media Wolfgang Loges (Leitung) E-mail: loges@bauhelden.media

Heike Durz (Mediaberatung) E-mail: durz@bauhelden.media

ANZEIGENVERWALTUNG: Angelika Michailidou, Tatjana Berger E-mail: dispo@bauhelden-media.de

DRUCK: westermann DRUCK | pva, 38104 Braunschweig

Lassen Sie Ihren Hau raum wahr w den

FERTIGHÄUSER 2026

Zusammen ist es schöner

Musterhaus „Aenne“ setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Einfamilienhaus und dem Flachdachanbau, einem sogenannten „Flying Space“. So entsteht ein flexibles Mehrgenerationen-Wohnkonzept. www.schwoererhaus.de

In Zeiten des Klimawandels und steigender Baukosten hat gemeinsames Planen und Bauen viele Vorteile. So lässt sich zum Beispiel Geld sparen und die Umwelt schonen. Dieser Beitrag zeigt, wie unterschiedlich solche Projekte aussehen können und was es zu beachten gilt.

Foto: Schwörer Haus/Jürgen Lippert

Drei Häuser, drei Familien, drei Generationen obwohl die Einheiten des Haustyps „Maxime 1010 D“ von außen sehr ähnlich aussehen, ist doch jedes Haus bei der Innengestaltung und im Raumkonzept individuell gestaltet geworden. www.viebrockhaus.de

Dieses Wohnquartier wurde im Stuttgarter Westen von der Baugemeinschaft Max Acht für elf Bauparteien realisiert. Heute wird der CO₂-neutrale Bau von einer bunten Mischung aller Alters- und Einkommensstufen in lebhafter Gemeinschaft bewohnt. www.holzius.com/www. architekturagentur.de

Ein gemeinsames Wohnprojekt ist nicht nur wegen der Einsparungen bei Bau- und Wohnkosten eine sinnvolle Alternative zum frei stehenden Einfamilienhaus. Auch ökologische, ökonomische und soziale Ziele lassen sich damit verfolgen. Doch was genau bedeutet es, zusammen zu bauen und wie entstehen die damit verbundenen Vorteile? Laut Bundesverband Baugemeinschaft ist eine Baugemeinschaft ein „Zusammenschluss von privaten Haushalten, die durch gemeinsames Planen und Bauen individuellen Wohn- und gemeinsamen Lebensraum schaffen, um ihn langfristig selbst zu nutzen.“ Dabei kann es sich sowohl um einen Neubau, Umbau als auch die Umnutzung eines Gebäudes handeln. Wie viele Einheiten das Gebäude umfasst, ist den Vorlieben der Bauwilligen überlassen. Ebenso kann ein gemeinsames Bauprojekt sowohl im Eigentum, in einer Genossenschaft als auch in anderen Kooperationen als Mischform von Miete und Eigentum ausgeführt werden. Zu den möglichen Wohnformen zählen beispielsweise das Mehrgenerationenhaus, das Doppelhaus, ein Haus mit Einliegerwohnung oder ein großes gemeinschaftliches Wohnprojekt mit mehreren Einheiten.

Vorteile und Herausforderungen

Lesetipp: Heidi Rauch und Dr. Wolfgang Eckart haben für das Buch „Mut zum Miteinander!“ ein Dutzend Wohnprojekte besucht und geben Anregungen, wie gemeinschaftliche Wohnprojekte funktionieren können. Der Ratgeber ist bei Edition Rauchzeichen erschienen und kostet 24,90 Euro. www. editionrauchzeichen.com

Bei gemeinsamen Bauvorhaben werden weniger Ressourcen verbraucht sowie Baugrund eingespart. Nicht zu unterschätzen ist außerdem der soziale Aspekt. In allen Altersgruppen kann Gemeinschaft gut tun und die Möglichkeit bieten, einander zu unterstützen. Grundlage für ein harmonisches Miteinander ist eine gut durchdachte Grundrissplanung So könnten beispielsweise private Rückzugsorte, den Bedürfnissen der Bewohner entsprechend, mit Gemeinschaftsflächen kombiniert werden. Bevor ein gemeinsames Bauprojekt in Angriff genommen werden kann, muss man sich jedoch bewusst machen, dass hierfür Rücksicht, Offenheit und ein gewisser Grad an Kompromissbereitschaft Voraussetzung sind. Dies gilt nicht nur für das Wohnen selbst, sondern schon für den Bau- und Planungsprozess. Zudem müssen Themen wie die Gemeinschaftsbildung, Organisation, Finanzierung und Rechtsformen bereits im Vorfeld abgeklärt werden. Insbesondere bei größeren Baugemeinschaften ist eine regelmäßige Abstimmung während des Planungs- und Bauprozesses zeitintensiv. Um die damit verbundenen Zeit- und Kostenrisiken gering zu halten ist es daher ratsam, einen Projektsteuerer mit einschlägigen Referenzen zu engagieren. • sg

Foto: Sven Siebel
Foto: Henrik Schipper

Die optimale Ergänzung

Die Aufteilung der Haushälften entspricht in etwa einem Verhältnis von einem Drittel zu zwei Dritteln.

Zwischen den Küchenzeilen in der größeren Doppelhaushälfte führt eine Fenstertür direkt nach draußen. Direkt im Anschluss an die Küche öffnet sich der Raum hin zu einem großzügigen Essbereich.

Der Plan dieser Bauherren waren zwei Wohneinheiten unter einem Dach. Den größeren Teil bewohnen sie selbst, der andere, mit etwas kleinerer Wohnfläche, kann als Einliegerwohnung, Gäste- oder Mietwohnung genutzt werden. Mit diesem Konzept lassen sich verschiedene Lebensphasen und Bedürfnisse perfekt in Übereinstimmung bringen.

Aktuell wohnen in der kleineren Haushälfte zwei Erwachsene mit Hund, die große Einheit nutzen die Bauherren wie geplant selbst. Mit ihrer Entscheidung für diese Aufteilung ihres DoppelhausNeubaus sind sie auch in der Nachbetrachtung sehr zufrieden und schätzen sowohl die Unabhängigkeit, aber auch die dadurch entstandene Gemeinschaft. Was beiden Haushälften gemein ist, sind lichtdurchflutete Räumlichkeiten sowie die harmonische Verbindung der Bereiche Wohnen, Essen und Kochen. Die Raumaufteilung im Haupthaus bietet ein hohes Maß an Flexibilität – bei der Planung ein wichtiger Aspekt für die Bauherren. So stehen im Obergeschoss der insgesamt 140 Quadratmeter großen Wohneinheit mehrere Zimmer zur Verfügung – flexibel nutzbar entweder klassisch als Kinderzimmer oder eben auch als Arbeits- oder Gästezimmer. Im kleineren Hausteil mit etwa 96 Quadratmetern Gesamtwohnfläche hat man in kleinerem Rahmen die gleiche Option.

Herrliche Sicht ins Grüne

Die Lage auf dem Land ist genial. Allgäuer Wiesen und Hügel sind es, auf die der Blick aller Hausgemeinschaftsbewohner von drinnen nach draußen fällt. Dieses Highlight ermöglichen großzügige Fensterflächen, in der größeren Haushälfte toppt darüber hinaus ein reichlich dimensioniertes Sitzfenster im Essbereich den Komfort.

Apropos Sicht: Worauf die Bauherren besonderen Wert legten, war ein guter Sichtschutz für beide Parteien, um ein respektvolles Miteinander von Nähe und Distanz leben zu können. Jede Einheit verfügt über einen separaten Eingang und die Terrassenbereiche liegen so voneinander separiert, dass beide Parteien die Privatsphäre haben, die sie benötigen. Ebenso wurde beim Bau auf guten Schallschutz zwischen den Häusern geachtet.

Modernes Landhausinterieur Parkettböden im ganzen Haus bilden das Fundament der modernen Innenraumgestaltung des „Landhaus 241“ –

Lichtdurchflutet und mit einladendem

Sitzfenster freut sich der Essbereich über reges und unterhaltsames Míteinander.

inklusive Badezimmer. Für die Hausbesitzer, denen es der Gegensatz von natürlichem Holzlook und großformatigen schwarzen Fliesen in der begehbaren Dusche besonders angetan hat, ein Highlight. Fällt dann noch die morgendliche, von Osten kommende Sonne in das geräumige Badezimmer, könnte der Tag nicht besser beginnen.

Energieeffizientes Equipment

Mit Ausrichtung auf eine langfristig autarke Stromversorgung, entschied sich das Paar für eine Sole-Wärmepumpe mit zwei Tiefenbohrungen von je 90 Metern. In Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher streben sie maximale Unabhängigkeit von den steigenden Energiepreisen an. In Kombination mit den hervorragenden Dämmeigenschaften der sogenannten Climatic-Wand-Technologie des Haus-

herstellers, ist das Haus in puncto Energiesparen somit top aufgestellt. Die Climatic-Wand besteht aus drei aufeinander abgestimmten Ebenen: der Fassaden-, der Konstruktions- und der Installationsebene. Den Kern bildet die Konstruktionsebene, den Schutz nach außen und innen die beiden anderen Ebenen.

Praxistest bestanden

Der Alltag im Doppelhaus gestaltet sich alles in allem mit dem Gefühl: Wir sind angekommen, das passt! Dennoch gibt es auch bei detaillierter Planung Dinge, die man mit aktuellen Erfahrungswerten vielleicht doch ein klein wenig anders umsetzen würde. So würden die Bauherren heute die Anzahl der Fenster erhöhen und im Schlafzimmer ein weiteres Fenster zum Querlüften, im Gästezimmer eins für den Blick in die Natur und im Technikraum eines für Tageslicht einplanen. • sc

Morgens flutet die Ostsonne das Badezimmer. Echtholzparkett macht das Ambiente warm und wohnlich.

LANDHAUS 241

WOHNFLÄCHEN:

Haus rechts: EG 72 m2, DG 70,5 m2

Haus links: EG 50 m2, DG 41,5 m2

BAUWEISE: Diffusionsoffene Holztafelbauweise, Satteldach 25 Grad

TECHNIK: Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesondenanlage, U-Wert

Außenwand 0,12 W/m2K, U-Wert Fenster 0,5 W/m2K

ENDENERGIEBEDARF: 14 kW/m2a

HERSTELLER:

LUXHAUS. Tel. 09172/6920

Pleinfelderstraße 64 91166 Georgensgmünd www.luxhaus.de

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/luxhaus

Küche und Essbereich liegen auch in der kleineren Wohnung direkt nebeneinander und öffnen sich zum geräumigen Wohnbereich hin.

Die Böden aller Räume wurden mit Parkettboden in Landhausdiele Eiche ausgestattet.

Für ein gutes Miteinander

Das Dachgeschoss hebt sich durch seine senkrechte, in Vergrauungsglasur gestrichene Holzverschalung von der verputzten Fassade ab. Mithilfe eines Rücksprungs im Erdgeschoss wurde ein überdachter Auto-Stellplatz herausgebildet.

Die umlaufende Terrasse in der obersten Etage ist durch das überragende Flachdach witterungs- und sonnengeschützt. Die Außenwände des Dachgeschosses sind auf drei Seiten zurückversetzt, wodurch der Freisitz nicht einsehbar ist und den Bewohnern reichlich Privatsphäre bietet.

Auf dem elterlichen Hof schuf Familie Fink einen Ort des Miteinanders. In dem neuen Mehrfamilienhaus entstanden vier Wohneinheiten, in denen unterschiedliche Generationen Tür an Tür mit Rückzugsorten, aber auch Bereichen für Begegnung zusammenleben.

Wo einst die alte Maschinenhalle des elterlichen Bauernhofs gestanden hat, errichtete das Ehepaar Fink ihr neues Mehrfamilienhaus. Von Anfang an wollte die Baufamilie Wohnraum und ein gutes Miteinander schaffen. So entstanden vier Wohneinheiten inklusive des von den Finks selbst genutzten Penthouses in der obersten Etage. Heute leben sowohl junge Menschen, Kinder als auch ältere Mieter in dem Haus. „Mein Mann ist Miteinander gewohnt“, erzählt Bettina Fink. Das Mehrfamilienhaus von Helmut Finks Eltern befindet sich in Sichtweite auf der gegenüberliegenden Straße. Dort hatten vier Generationen unter einem Dach gelebt und Helmut lernte die Vorzüge eines Wohnprinzips zu schätzen, in dem Privatsphäre und Miteinander kombiniert werden.

Zusammen aber doch für sich Das Haus lässt sich über eine Massivholz-Tür im holzverschalten Erker betreten. Im Erdgeschoss befinden sich separate Abstellräume, die für jede Einheit zusätzlichen Stauraum schaffen, ein Technikraum und die erste Wohnung. Für einen offenen Wohnbereich ist in der Decke, nicht sichtbar, ein entmagnetisierter Stahlunterzug verbaut. Zuzüglich zu einem Schlaf- und Kinderzimmer gibt es in der Einheit ein separates Arbeitszimmer. Wie in allen Wohnungen holen hier doppelflügelige Fenstertüren reichlich Licht ins Haus. Neben dem privaten Garten für die Wohnung im Erdgeschoss wurde auch ein gemeinschaftlicher Gartenbereich eingeplant. Dort besteht die Möglichkeit sich zwanglos zu treffen, weil man sich schätzt und mag.

Bodentiefe Fenstertüren und Festverglasungen sorgen für lichtdurchflutete Räume. Vor allem von dem gemütlichen Sitzfenster aus kann man den Blick über Gartenanlagen und Streuobstwiesen schweifen lassen.

Hans-Georg Stotz studierte Architektur an der Universität Stuttgart und ist seit 1984 in diesem Berufsfeld tätig. Als freier Architekt und Büropartner leitete er das Architekturbüro HG Stotz Architekten.

Direkten Zugang nach draußen bietet auch das Schlafzimmer. Dieses ist mit einer großen Ankleide ausgestattet.

Zwei weitere Wohnungen mit einer ähnlichen Raumaufteilung und jeweils zwei gleich großen Balkonen befinden sich ein Geschoss darüber. Sie können wahlweise über das offen gehaltene Treppenhaus oder den Aufzug erreicht werden.

Mit Blick in die Zukunft

In die Dachgeschosswohnung der Finks gelangt man direkt mit dem Aufzug. Das Penthouse mit rund 150 Quadratmetern Wohnfläche erstreckt sich über das gesamte Geschoss. Ehepaar Fink hat von allen Räumen aus einen direkten Zugang auf die umlaufende Terrasse und kann sich an Ausblicken ins Grüne entzücken. Bei der Planung mit dem Haushersteller Baufritz wurde neben Komfort und Design auch das Alter bedacht. Nicht nur in der Wohnung der Finks, sondern in dem gesamten Haus haben die Türen daher eine rollatorgeeignete Breite, die Duschen sind bodengleich begehbar und alle Einheiten nahezu barrierefrei. Diese altersgerechte Planung macht es möglich, dass sich Ehepaar Fink und die übrigen Bewohner des Gebäudes noch lange an ihrem schönen Zuhause und ihrer Gemeinschaft erfreuen können. • sg

MFH Fink

WOHNFLÄCHEN:

EG: 147,5 m2, OG: 216,5 m2, DG: 157 m2

BAUWEISE:

Holztafelbau mit Großelementen, biologische Naturdämmung aus Hobelspan, Holzfassade und mineralische Putzfassade, Dreifach-Verglasung, U-Wert Fenster 0,8 W/m²K, Flachdach, Kniestock 286 cm

TECHNIK:

Luft-Wasser-Wärmepumpe

ENDERGIEBEDARF:

Endenergiebedarf: 12,3 kWh/m²a

Primärenergiebedarf: 24,46 kWh/m²a

Heizwärmebedarf: 26,96 kWh/m²a

HERSTELLER:

Bau-Fritz GmbH

Alpenweg 25 87746 Erkheim

Telefon: 08336/900-209 www.baufritz.com

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/hersteller/baufritz-oekohaus/

Wir schaffen Lebensräume

Seit drei Generationen bauen wir unsere Holzhäuser, buchstäblich mit der Natur als Partner.

Im Badezimmer wurde eine gemauerte Duschwand errichtet, die im Vergleich zu den üblichen Glasabtrennungen nicht so oft mühsam geputzt werden muss.

WOHNEN/ ESSEN/ KOCHEN

Das ist nicht nur für Sie und uns wirtschaftlich und effizient, sondern fördert auch die Nachhaltigkeit im Sinne unserer Kinder und Enkel.

Wir beweisen täglich anhand der Ergebnisse, was wir können und worauf wir stolz sein dürfen.

Wir freuen uns auf Ihr Haus aus Holz stommel-haus.de

Leben im Doppelpack

Die Formsprache des Hauses orientiert sich am schlichten Bauhausstil. Eine angesagte Kombination von Anthrazit und Weiß verleiht zeitlose Anmutung.

Auch im Obergeschoss ist der Koch-Ess-Wohnbereich offen gestaltet und mit einem vorspringenden Kaminofen als Blickfang ausgestattet. Das großzügige Bad grenzt an ein lichtdurchflutetes Schlafzimmer an.

In diesem Haus werden zwei Wohnungen zu einem Konzept mit Zukunft vereint. Dank seiner großzügigen, offenen Räume und luxuriösen Außenflächen auf beiden Ebenen eignet sich das Effizienzhaus für Familien, Senioren oder zur Vermietung.

Von einem familienfreundlichen Erdgeschoss bis zum bungalowartigen Obergeschoss mit Ausblick – dieser individuelle Entwurf ermöglicht Mehrgenerationenwohnen mit Komfort. Die Bewohner der übereinanderliegenden Wohnungen zahlen einerseits weniger für das Bauland, das in den letzten Jahren rar und teuer geworden ist. Andererseits profitieren sie davon, dass das Effizienzhaus mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Das gelingt durch ein ambitioniertes Energiekonzept mit hochgedämmter

Haushülle, einer Photovoltaik-Anlage auf dem dunkel gedeckten Walmdach und einem Stromspeicher. Im Hausinneren bildet ein Treppenhaus die Trennung zwischen den beiden Wohnungen. Es ermöglicht beiden Parteien einen Zugang zu der Doppelgarage und nimmt dank seiner kompakten Maße wenig Wohnfläche in Anspruch. Die Staffelung der Bereiche beider Wohnungen ist zwar ähnlich, doch schaffen gewisse Anpassungen ein individuelles Wohnerlebnis. Eine Gemeinsamkeit ist beispielsweise, dass die Bewohner beider Einheiten

Zeit auf ihren, zum Garten ausgerichteten Freisitzen genießen können. Im Erdgeschoss bietet eine großzügige Terrasse diese Möglichkeit, während im Obergeschoss eine Dachlounge zum Verweilen an der frischen Luft einlädt. Ein Blick auf die Grundrissgestaltung der einzelnen Einheiten zeigt wiederum, wie im Hausinneren auf beiden Ebenen hoher Komfort für unterschiedliche Lebenssituationen erzielt werden konnte.

Bungalow de Luxe

Im Obergeschoss lebt man auf rund 62 Quadratmetern Wohnfläche wie in einem großzügig geschnittenen Bungalow. Das Geschoss kann später mit einem Treppenlift barrierefrei erschlossen werden, was es zu einem attraktiven Alterssitz für Senioren macht. Alternativ lässt sich die Wohnung dank ihrer Flexibilität auch vermieten. Im Unterschied zum Erdgeschoss verfügt das Obergeschoss über ein zusätzliches Arbeitszimmer, das je nach Bedarf auch zu einem Kinder- oder Gästezimmer umfunktioniert werden kann. Ein absolutes Highlight ist die witterungsgeschützte Dachterrasse, die herrliche Ausblicke in die Landschaft bietet. Ein Platz in der Sonne findet sich auf dem vorgebauten Balkon, der nicht durch das Dach ver-

schattet wird. Große Fenster und das moderne Glasgeländer rücken die umgebende Natur nah an den Wohnraum heran. Die rund 44 Quadratmeter große Terrasse fungiert eine Ebene tiefer als Teilüberdachung für den Außenbereich.

Familienleben im Erdgeschoss

Die Hauptwohnung ist für eine vierköpfige Familie ausgelegt und befindet sich im Erdgeschoss. Zwei rund 15 Quadratmeter große Kinderzimmer bieten viel Raum zur freien Entfaltung. Das Schlafzimmer der Eltern ist mit einer begehbaren Ankleide ausgestattet. Ein großes Familienbad mit zwei Waschtischen und ein zusätzliches Duschbad erleichtern die Morgen- und Abendroutinen im trubeligen Familienalltag. Besonders großzügig ist der offene Koch-Ess-Wohnbereich, der als kommunikatives Zentrum konzipiert wurde. Sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss wird dieser Bereich mithilfe eines modernen, vorspringenden Kaminofens untergliedert. Durch die großflächige Verglasung in Richtung Garten kann reichlich gesundes Tageslicht einfallen. Über eine Glasschiebetür lässt sich der überdachte Freisitz erschließen und im Sommer als zweites Wohnzimmer nutzen. • sg

Der Wohnbereich

wird durch den modern in Grau gehaltenen Kamin von dem offenen Ess- und Kochbereich separiert. Hierdurch entsteht ein gemütlicher und lichtdurchfluteter Rückzugsort.

Ein zentraler Küchenblock bildet das Herz der Küche und lädt zum geselligen Kochen ein. Utensilien und Vorräte können in einer separaten Speisekammer ordentlich und außer Sicht untergebracht werden.

Das Familienbad im Erdgeschoss ist mit Doppelwaschtisch, Badewanne und einer großen Dusche ausgestattet. Hinzu kommt ein kompaktes Duschbad, das die Kinder nutzen können.

Die Dachlounge im Obergeschoss bietet viel Platz zum Entspannen im Freien und lässt sich dank der Überdachung fast ganzjährig nutzen.

Haus Wiesenrain

WOHNFLÄCHEN:

EG: 154,5 m2, OG: 131 m2

BAUWEISE:

Holzbauweise, Walmdach, Dämmung aus Mineralwolle, U-Wert Außenwand 0,138 W/m²K, Dreifachverlasung, Dachneigung 30° Grad, U-Wert Dach 50 W/m²K

TECHNIK:

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher

ENERGIEBEDARF: Effizienzhaus 40 Plus Primärenergiebedarf: 9,60 kWh/m²a

Endenergiebedarf: 5,30 kWh/m²a

Heizwärmebedarf: 24,90 kWh/m²a

HERSTELLER:

Keitel-Haus GmbH

Reubacher Str. 23 74585 Rot am See – Brettheim Telefon: 07958/9805-0 www.keitel-haus.de

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/keitel/

Von der Straße aus präsentiert sich das Haus mit einer farblich abgesetzten Garage und praktischem Eingangsvordach.

OBERGESCHOSS

Foto:
Michael Christian Peters Fotodesign

youtube.de/HausbauHelden

youtube.com/HausbauHelden

Treffpunkt

Eine funktionale Küche und ein schön gestalteter Essbereich erhöhen die Lebensqualität. Ausschlaggebend dafür sind das rituelle Beisammensein bei den Mahlzeiten und das gemeinsame Genusserlebnis.

Die Harmonie dieses Essbereichs beruht auf Kontrasten: Zum einen ein Farbenspiel zwischen Hell und Dunkel, beim Material trifft nüchternes Eisen auf eine weiche, einladende Polsterung. www.schoener-wohnen-kollektion.de

Hell und natürlich – so ist das Ambiente in der Küche der bekannten TV-Moderatorin Laura Wontorra. Arbeitsplatten und Wandverkleidung hinter der Spüle bestehen aus „Dekton Entzo“, spezifisches Merkmal ist die goldene Maserung. „Dekton“ besteht aus 20 natürlichen Mineralien, es ist feuer-, flecken- und kratzfest, zudem UV- und farbbeständig. www.cosentino.com

Dieser Essbereich ist klar strukturiert und vermittelt zeitlose Eleganz. Die Stühle lassen sich gut mit unterschiedlichen Stilen kombinieren. www.plum-living.com

„Domino“ ist ein Schneidebrett aus Eschenblockholz. Zwei seitliche eingearbeitete Aussparungen ermöglichen eine ergonomische Handhabung. Zudem kann es als Servierbrett verwendet werden. www.abimis.com

Fotos: Marcel Kusch für Cosentino
Foto: Hervé Goluza für
Foto: Matteo Cirenei

In geselliger Runde am Esstisch entwickeln sich oft interessante Gespräche.

Ein schönes Ambiente dafür bildet der aktuelle Gestaltungstrend mit sanften Farben und wohltuender Natürlichkeit. Susan Carlizzino-Hoog

Diese Küche vereint Moderne und Natürlichkeit in Form seidenmatter Fronten und schickem Holzdekor. Des Weiteren ergänzen sich offene und geschlossene Bereiche mit hoher Funktionalität und Wohnlichkeit. www.amk.de

Foto:
Foto:

Wechselmodell: Die kupferfarbenen Seitenleisten der breiten Kopffreihaube wiederholen sich beim Kochfeld. Bei Bedarf lassen sie sich im Nu auch austauschen. Zur Verfügung stehen dafür die Akzentfarben Schwarz, Anthrazit oder Silber. www.amk.de

Sanfte Farbtöne

Die Kombi aus Massivholztisch „Chester“, drehbaren Stühlen „Bowl“ und Lampe „Macra“ zeigt, dass sich Landhausstil auch in moderner Leichtigkeit umsetzen lässt. www.schoener-wohnen-kollektion.de

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Rustikal und doch modern – so wirkt dieser freundliche Essbereich mit seiner Kombination aus hellem Holz und dazu passenden Textilien. www.schoener-wohnen-kollektion.de

Foto:

Natur-

Look

Die Serie „Align“ (Bild oben und rechts), entworfen von der dänischen Designerin Rikke Frost, arbeitet mit sanften Formen und warmen Materialien. Es gibt sie in den Farbtönen Clay und Dark oat. www.kvik.de

Das neue, grifflose Küchenmodell „Pur“ überzeugt mit klaren Linien. Über eine exakt dimensionierte, flexibel platzierbare Griffmulde erfolgt das Öffnen und Schließen der Schränke. www.team7-home.com

Hinter geschlossenen Fronten lassen sich Küchengeräte, Geschirr, Vorräte und vieles mehr gut geschützt, gut organisiert und jederzeit leicht zugänglich verstauen. www.next125.com

Hauptsache Stauraum

Die moderne Küche wird weiterhin als Wohnraum verstanden und zeigt sich aktuell in vorwiegend natürlichem Look: Materialien wie Holz, Stein und Naturstein verbreiten eine wohltuende Anmutung. Warme, erdige Naturtöne und sanfte, satte Grüntöne, aber auch dunkle, kräftige Farben sowie ganz im Gegensatz dazu pastellfarbene Nuancen sind aktuell sehr beliebt. Im Trend liegen zudem farbliche Akzentuierungen an Geräten wie etwa bei Armaturen oder auch Dunstabzugshauben (siehe Seite 71). Dies unterstreicht dezent die Optik von Geräten und macht sie zu attraktiven Eyecatchern. Da in keinem anderen Raum so viele und so unterschiedliche Gegenstände unterzubringen sind wie in der Küche, spielt Stauraum eine zentrale Rolle. Dafür eignen sich zum einen Eckschränke mit Schwenkauszug oder – wie im Bild rechts – Eckschränke mit extralangen Vollauszügen. Auch Apothekerschränke sind wahre Raumwunder, Hängeschränke erweitern den Stauraum nach oben. Im Detail sind gute Grifflösungen sowohl funktional als auch gestalterisch wichtig. Deren Positionierung sollte fürs tägliche Doing so ausgelegt sein, dass die Griffe intuitiv erreichbar sind. • sc

Keinen Platz verschenken: Wie sich Küchenecken sinnvoll nutzen lassen und Staugut leicht erreichbar ist, zeigt diese Ecklösung mit extralangen Vollauszügen. www.amk.de

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Ausstellungszentrum

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Traumhaus für vier

Auf der Gartenseite prägen große Fenster sowie ein Erker mit pflegeleichten Fassadenpaneelen in Holzoptik das Bild. Das flache Satteldach unterstreicht die klare, moderne Anmutung.

Dieses Kundenhaus der Familie Bieg zeigt eindrucksvoll, wie sich energieeffizientes und komfortables Wohnen unter einem Dach vereinen lassen. In modernem Stil, ganz individuell und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Herzstück des offenen Familienbereichs ist der lichtdurchflutete Essplatz. Er ist im doppelten Sinne Dreh- und Angelpunkt: Zentral platziert, bietet er reichlich Platz für Familie und Gäste.

Mit Blick auf ihre Familienplanung schuf sich das Ehepaar Bieg ein Zuhause, das Raum für bis zu vier Personen bietet. Wichtig war den Bauleuten, dass sie alle Leistungen aus einer Hand bekommen und ihren künftigen Wohnraum flexibel mitgestalten konnten: mit einem offenen Grundriss, viel Glas und ausreichend Kellerersatzfläche, da das Haus auf Bodenplatte gebaut werden sollte.

Modernes Erscheinungsbild

Mit flach geneigtem, grauem Satteldach und weißer Putzfassade besticht das Äußere mit klassischem Flair. Lange, symmetrisch platzierte, liegende Fenster im

oberen Bereich ergänzen die großformatigen Fensterflächen im Erdgeschoss. Zudem setzen anthrazitfarbene Fensterrahmen feine Akzente und der auskragende Erdgeschoss-Erker in Holzoptik schafft einen warmen Konterpunkt zur schlichten, modernen Fassade. Auf der Eingangsseite besticht das Gebäude mit einem ausladenden, durchdacht platzierten Vordach, das Doppelgarage und Hauseingang verbindet. So ist stets dafür gesorgt, dass die Bewohner nach Einfahrt mit dem Auto trockenen Fußes ins Haus gelangen. Außerdem führt ein weiterer Zugang von der Garage durch den Technikraum bis in die Küche. So können Einkäufe ganz praktisch auf kurzem Weg verstaut werden.

Mit Fokus auf das Schöne:

Küchengeräte verschwinden dezent in den raumhohen Schrankwänden, während eine Festverglasung zwischen Küche und Garage die Autos stets im Blick belassen.

Lichte Weite entsteht im großzügigen, offenen Wohn-Essbereich durch die großen Verglasungen, hinter dem Essplatz mit darüberliegendem Luftraum sogar über zwei Geschosse.

Einen eleganten Akzent setzt die geradläufige Treppe. Die offenen Stufen lassen sie trotz des dunklen, edlen Holzes luftig und leicht wirken.

Innen bieten sich der Familie auf rund 200 Quadratmetern Wohnfläche höchster Wohnkomfort. Beim Betreten des Hauses reicht der Blick durch die offene Diele, vorbei an der geradläufigen Treppe bis zum gekonnt in Szene gesetzten großzügigen Essplatz. Dieser öffnet sich nicht nur über den darüberliegenden Luftraum zur Galerie im Obergeschoss, sondern zudem mit raumhohen, über zwei Geschosse reichende Verglasungen nach draußen. So gewinnt dieser zentrale Platz an maximaler Helligkeit und Weite. Linkerhand geht es weiter in den Wohn-, rechts in den Kochbereich. Ebenfalls lichtdurchflutet, bietet die Sofaecke, leicht versetzt zum Essplatz, im Erker, einen privateren Rückzugsort. Ein Kaminofen

ist verbindendes und raumgliederndes Element zugleich und sorgt in der kühleren Jahreszeit für angenehme Wärme.

Mit dem gewissem Extra

Die Küche ist mit ihren großflächigen nussholzfarben verblendeten Schränken und der schwarzen, monolithischen Kücheninsel an sich bereits ein schicker Blickfang – mit besonderem Clou: Eine Festverglasung gibt den Blick in die große angrenzende Garage frei und bietet den Autoliebhabern hier die Möglichkeit, stets ein Auge auf die dort geparkten Schätze werfen zu können. Ergänzt wird das Raumprogramm im Erdgeschoss durch ein Arbeitszimmer sowie ein kleines Gäste-WC neben dem Eingang.

Romeo Allmendinger ist seit mehr als 30 Jahren bei Fertighaus Weiss als Fachberater tätig. Er hat gemeinsam mit den Bauherren den Grundriss entworfen.

Foto: ViaStudios/David Haas & Michael Müller

Private Wellness-Oase:

Das großzügige Familienbad bietet mit Walk-in-Dusche, frei stehender Badewanne sowie einer Sauna viel Raum zur Regeneration – ist dabei, z.B. mit Doppelwaschbecken, aber auch absolut alltagstauglich.

Mit Blick in die Sterne einschlafen: Ein Dachflächenfenster über dem Bett macht es möglich. Die Ankleide ist direkt hinter der Wandscheibe untergebracht.

Dank des großen technischen Verständnisses des Baupaares waren wir bei der Grundrissfindung in einem engen Austausch.

Romeo Allmendinger, Bauberater

Im Obergeschoss sind zwei gleich große Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer mit Ankleide sowie ein großes Familienbad untergebracht. Mit jeweils 17 Quadratmetern steht dem Nachwuchs einmal viel Raum zur Entfaltung und zum Rückzug zur Verfügung. Bis dahin bieten die zwei großen Zimmer flexible Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise als Hobby- oder Gästezimmer.

Zukunftsfähig ausgestattet

Eltern- und Kinderbereich sind durch den dazwischenliegenden Flur und die Geschosstreppe, die quasi als Puffer fungieren, klar voneinander getrennt. So ist die jeweilige Privatsphäre später garantiert. Das Badezimmer besticht mit echtem Wellnessflair. Mit liegendem Fenster-

band und großer satinierter Verglasung ist für Tageslicht, aber auch Privatsphäre gesorgt. Zudem bietet es mit Sauna und frei stehender Badewanne weit mehr als einen Raum für die tägliche Körperpflege: runterkommen, regenerieren und die Seele baumeln lassen! Hierfür bietet sich überdies natürlich der große Garten mit bauseits angelegtem Pool an. Im Sommer, wenn sich das Leben nach draußen verlagert, ein absolutes Highlight. Somit lässt das großzügige Familienhaus nahezu keine Wünsche offen. Es bietet höchsten Wohnkomfort und viele Freiräume für die Bewohner und ist – auch dank der energieeffizienten Haustechnik mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Wohnraumlüftung und großer PV-Anlage – absolut zukunftsfähig. • cm

Ungestörtes Arbeiten

bietet das Büro, abgerückt vom Familiengeschehen, an der Eingangsseite des Hauses.

Haus Bieg

WOHNFLÄCHEN:

EG: 98,5 m2, OG: 96 m2

BAUWEISE:

Holzverbundkonstruktion mit 180 mm Wärmedämmung im Gefach, 120 mm Dämmplatte, Putzfassade, U-Wert Außenwand 0,122 W/m2K; Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, Ug-Wert 0,5 W/m2K; Satteldach mit 22 Grad Neigung, 240 mm Sparren mit Gefachdämmung, U-Wert Dach 0,145 W/m2K

TECHNIK:

Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Wasser- und Pufferspeicher; teilweise dezentrale, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung; Photovotaik-Anlage 7,47 kWp

ENERGIEBEDARF:

Primärenergiebedarf: 20,7 kWh/m2a Endenergiebedarf: 22,7 kWh/m2a Effizienzhaus 40 EE

HERSTELLER: Fertighaus Weiss GmbH Sturzbergstr. 40-42 74420 Oberrot-Scheuerhalden Telefon: 07977/9777-0 www.fertighaus-weiss.de

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/hersteller/ fertighaus-weiss

Geschütztes Ankommen vorne: mit durchlaufendem Vordach zwischen Garage und Haustür. Auf der Rückseite: Garten und Pool als perfekte, private Oase.

ABSTELL

Impressum

Bauhelden Media GmbH & Co. KG

Welfenstraße 19, 70736 Fellbach

Telefon 0711/5206-1, Telefon Redaktion 0711/5206-218

Telefon Anzeigen 0711/5206-283

E-Mail: bauen@bauhelden-media.de www.bauhelden-media.de, www.HausbauHelden.de

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Fabio Schoch

CHEFREDAKTION

Astrid Barsuhn (ab) Head of Content (verantwortlich) Christine Meier (cm) stellvertretend

REDAKTION

Susan Carlizzino-Hoog (sc), Sylvia Gatzka (sg)

ASSISTENZ & LEKTORAT

Mirjam Ernst, Ilona Mayer, E-Mail: mayer@bauhelden-media.de

STÄNDIGE MITARBEITER

Hans Graffé (hg), Jürgen Wendnagel (jw)

Zeichnungen: Elke Raff

Porträt-Foto Editorial: Oliver Röckle

LAYOUT

Dolde Werbeagentur GmbH, 70327 Stuttgart

HERSTELLUNG

Anja Groth (Ltg.)

ANZEIGEN

Christoph Beyreiß, Head of Media & Brandsolutions

E-Mail: beyreiss@bauhelden-media.de Tatjana Berger, Disposition (Ltg.)

E-Mail: dispo@bauhelden-media.de

VERTRIEB

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Georg-Westermann-Allee 66, 38104 Braunschweig

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Was macht den Bungalow so beliebt? Darüber machen wir uns in der nächsten bauen, der Ausgabe 5/2026, bebilderte Gedanken.

Die nächste bauen. erscheint am 28.08.2026

Bauhelden Media GmbH & Co. KG, Aboservice, Welfenstraße 19, 70736 Fellbach, Telefon 0711/5206-1, Telefax 0711/5206-307

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Einzelheft 5,80 €, Direktbestellung im Verlag zuzüglich Versandkosten unter HausbauHelden.de/shop-start Jahresabonnement (6 Hefte) inkl. Porto und MwSt. Inland 34,80 €. (Ausland 42,80 €), Mindestbezugszeitraum 1 Jahr

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Die Bauhelden Media GmbH & Co. KG ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef.

ISSN-Nummer 0170-0138

Printed in Germany

HOLZ FÜR

DIE ZUKUNFT

Sie sind nicht nur nachhaltig in der Bauweise, sondern bieten auch was fürs Auge: Holzhäuser in unterschiedlichsten Varianten zeigen wir Ihnen in der nächsten bauen. 5/2026!

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Der Wohlfühlfaktor sollte bei der Planung des Hauses einen adäquaten Stellenwert einnehmen. In der nächsten bauen. wollen wir Ihnen einige aktuelle und spannende Wellness-Optionen vorstellen.

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Keller, Abstellräume, Einbaumöbel und Garage – unsere heimlichen Alltagshelden. Denn dort ist Platz für alles, was wir zwar nicht täglich, aber doch immer wieder brauchen.

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Inspiration und guter Rat rund ums Bauen auf www.HausbauHelden.de

Foto: James Silverman Photography

MENSCH UND NATUR: IMMER AUF AUGENHÖHE

HUF Haus bedeutet freie Sicht ins Grüne, eine innige Verbindung mit der Natur, tägliches Erholungsprogramm für die Sinne - und umweltbewusstes Wohnen.

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