NO. 4 | Mai 2025
04/2025 € 4,80 • A 5,50 € • CH 7,70 sfr • Benelux 5,70 € • I/E/P (cont) 6,70 €
Der Weg ins Traumhaus
Sonnenstrom nutzen mit PV & Speicher
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Te & s n Trend en Garte für d
Alles auf einer Ebene
Die Nr. 1 Hausbau-Community
HAUSBAU HELDEN
Hier findest Du Dein Traumhaus! Hersteller | Daten | Fakten HausbauHelden.de
Editorial
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach Deutsches Sprichwort
Liebe Leserin, lieber Leser, vieles ist in den letzten Jahren teurer geworden. Besonders das Bauen. Laut Baupreisindex für Wohngebäude des statistischen Bundesamtes sind die Preise für individuell geplante Ein-und Mehrfamilienhäuser im Zeitraum von 2010 bis 2022 um 64 Prozent gestiegen – die allgemeine Inflation lag im selben Zeitraum bei „nur“ 25 Prozent. Ich gratuliere allen herzlich, die vor 15 Jahren gebaut haben... Doch das hilft natürlich nicht weiter, wenn man momentan vor der Entscheidung steht, ein Haus zu bauen. Eine Glaskugel haben wir zwar nicht, aber einen Koalitionsvertrag, der uns eine Ahnung von den „Bau-Plänen“ der künftigen Regierungskoaliton aus SPD und CDU/CSU für die kommenden vier Jahre gibt. Bereits in den ersten 100 Tagen der Regierung soll der sogenannte „Wohnungsbau-Turbo“ zünden. Neben einer Entbürokratisierung des Hausbaus soll auch die bereits von der letzten Regierung ins Spiel gebrachte „Gebäudeklasse E“ (wie einfach) nun klar definiert werden, so dass durch den Verzicht auf die Einhaltung bestimmter Normen künftig schneller und günstiger gebaut werden kann. Finanziell gefördert werden sollen künftig der Neubau und die Sanierung bestehenden Wohnraums, unter anderem mithilfe verbesserter steuerlicher sowie eigenkapitalersetzender Maßnahmen. Die Förderprogramme der KfW sollen Anreize für einfaches, klimafreundliches und kostenreduziertes Bauen setzen. Das klingt erst mal recht vielversprechend – doch ein Koalitionsvertrag ist eben noch kein Gesetz und noch keine konkrete Fördermaßnahme – ob, und bis wann, welche Punkte sich in Handfestes verwandeln, kann momentan wirklich noch niemand voraussagen.
Foto: Oliver Röckle
Wenn Sie also vom eigenen Haus träumen oder bereits mit der konkreten Planung begonnen haben: Warten Sie nicht auf bessere Zeiten. Verlassen Sie sich lieber auf sich selbst und sparen Sie durch eine kluge Planung, eine clevere Auswahl von Materialien und ein paar Quadratmeter weniger Wohnraum. Dabei wollen wir Sie mit dieser Ausgabe von bauen. unterstützen und wünschen beim Lesen viel Vergnügen. Herzlichst
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Bauberater. Jetzt Termin vereinbaren: Die Aktion ist befristet vom 01.03. bis 01.07.2025.
FAIRSTER zum 12. Mal in Folge
SCHWÖRERHAUS 10 weitere Anbieter erhielten die Note Sehr Gut Im Test: 34 Fertighaus-Anbieter in Deutschland Ausgabe 38/2024
Astrid Barsuhn, Chefredakteurin
Inhalt
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SCHICK & BEQUEM: MODERNE BUNGALOWS
40
TOLLE IDEEN FÜR SCHÖNE WÄNDE
ARCHITEKTUR Living: Wandgestaltung 40
Fläche für Ideen
12 20 22
Reportage: Stilikone Wissen: Typisch Bungalow Bungalow-Beispiele für alle Lebenslagen und jeden Geschmack
92
Reportage: Waldbaden
Bungalows
Wellness im Schwarzwald
PLANUNG Treppen 84
Wissen: Treppen für Aufsteiger
ÖKOLOGIE Nachhaltige Hauskonzepte 68 70 74 78 Foto: spagetthiwallpaper
4 bauen. 04.2025
Wissen: Mit Blick in die Zukunft Reportagen: Neustart Mit Weitsicht geplant Öko und schick
Foto: Daikin
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COOL TROTZ SOMMERHITZE Foto: Tom Jasny/Baufritz
Foto: Adam Letch
TECHNIK PV, Batterie und Wallbox 30
Wissen: Unabhängig dank Sonnenenergie
36
Wissen: Coole Technik für heiße Tage
Klimaanlagen
GELD & RECHT Mehrkosten beim Hausbau 48
Wenn der Hausbau das Budget sprengt
BESSER BAUEN: FÜR HEUTE & MORGEN
SERVICE
83 99
Editorial Magazin Ihre regionalen Baupartner Impressum Vorschau
LIFESTYLE, TRENDS UND TECHNIK FÜR
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DEN GARTEN
OUTSIDE
2025
03 06 90
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16 SEITEN EXTRA: OUTSIDE
Den Garten genießen RASENMÄHER
TERRASSE
BEWÄSSERUNG
Zwei Mäher im Test
Wohnraum im Freien
Damit im Garten alles grün bleibt
Titelfoto:
, Stefan Antoni/Architekturbüro Soata
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Maga zin
News &
Trends Ab in die Sonne
Foto: Nicolas Matheus
Die Outdoorseason hat begonnen und damit erweitert sich unser Wohnbereich nach draußen. Ob auf dem Balkon oder der Terrasse, die Stühle „Luxembourg“ schaffen rund um den Gartentisch elegante Sitzgelegenheiten. Mit den drei neuen Farben „Kandierte Orange“, „MayaBlau“ und „Tonka“ sind der individuellen Gestaltung des Outoor-Bereichs keine Grenzen gesetzt. www.fermob.com
6 bauen. 04.2025
Der schönste Traum ist der, ...
Foto: azar5126
… den man sich erfüllt.
Creppo di Gré ist ein Sedimentgestein, das sich aus Kalkstein, Fragmenten unterschiedlicher Mineralien und Fossilien zusammensetzt. „Realstone_Creppo“ interpretiert diese Ästhetik mit der 3D Ink-Technologie neu und verleiht Bodenbelägen und Wandverkleidungen eine moderne Anmutung. Das Feinsteinzeug eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich und ist in vier kalten und warmen Farbnuancen erhältlich. www.ragno.it
Bauen mit Zukunft Die Publikationsreihe „Besser – Weniger – Anders Bauen“ von den Herausgebern Dirk E. Hebel und Felix Heisel befasst sich mit zentralen Themen nachhaltigen Bauens in Forschung und Praxis. Dabei werden anhand internationaler Beispiele Lösungen für Ressourcenschonung, Urban Mining und kreislaufgerechtes Bauen vorgestellt. Die Reihe ist im Birkhäuser Verlag erschienen und kostet 48 Euro. www.birkhauser.com
Lebensqualität gewinnen. Die Zukunft planen, Wohnträume wahr machen. Mit einem Baupartner, der genau versteht, was Sie wollen. Und weiß, wie man es umsetzt. weberhaus.de
Maga zin
Runde Sache Mit dem neuen Design-Konzept „Curve“ kommen geschwungene Formen in die meist durch geometrische Klarheit geprägte Möbelwelt. 50- oder 256-mm-Rundungen – wahlweise mit TouchLatch oder Griff – verleihen Ihrer Küche einen einzigartigen Look. „LOFT Curve Purple & Fox“ verfügt über eine recycelbare, melaminbeschichtete Spanplatte mit mattem Hydrolack, hier abgebildet in der Farbe „Purple“. www.home-design.schmidt
Foto: www.lucfrey.com
Der Wasserhahn „Quooker“ vereint Komfort und vielfachen Nutzen. Mit einem einfachen „Drück-Drück-Dreh“ strömt 100 °C heißes Wasser aus dem Hahn, das sich ideal für eine schnelle Tasse Tee oder zum hygienischen Reinigen eignet. Diese Funktion spart Energie, Zeit und Wasser. Der „Quooker“ ist in verschiedenen Designs und Farben, beispielsweise in „Rose Copper“ erhältlich. www.quooker.de
Grafik: fet/www.elements.envato.co
Blick hinter die Kulissen
8 bauen. 04.2025
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) lädt am 17. und 18. Mai 2025 zum „Tag des deutschen Fertigbaus“ ein. Viele führende Fertighaushersteller öffnen in diesem Zeitraum ihre Werkstore und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der modernen Holz-Fertigbauweise. Neben Werksführungen, Fachvorträgen und unverbindlichen Beratungsangeboten bietet die Aktionswoche Familien und Bauinteressierten auch ein buntes Rahmenprogramm mit Spiel, Spaß und allerlei Köstlichkeiten. www.fertigbau.de
Foto: Quooker
Alleskönner
Die neuen Superior-Häuser
Die S-Linie für das gewisse Etwas
Digitalmagazin Am 07. März ist die erste Ausgabe des kostenlosen HausbauHelden-Digitalmagazins erschienen. Ob in Form von sorgfältig recherchierten Ratgebern, Videos oder Podcasts – das multimediale Magazin bietet vielfältige Informationen rund um die Planung und den Bau Ihres Traumhauses. Die neuesten Artikel zu spannenden Themen wie beispielsweise Gartengestaltung, Wärmepumpe oder Fertighäuser finden Sie gezielt per Suchfunktion unter: www.HausbauHelden-magazin.de
• Ausgefallenes Hausdesign • Raumhohe Glasflächen, Terrassenschiebetüren und Eckfenster • Höhere Räume im Erdgeschoss • Extrahohe Haustüren • Kubische Eingangsdächer • Fenster mit französischen Balkonen • Großzügige Grundrisse mit schönen Wellnessbädern • Moderne minimalistische Traufen oder extrabreite Dachüberstände Point 217 S
Grün für die Wand „The Box“ ist ein modulares Wandbegrünungssystem, das nachhaltiges Design und moderne Innenraumgestaltung miteinander vereint. Gefertigt aus recyceltem Ocean-Bound Plastik, bietet es mehr Wurzelraum und optimale Bedingungen für das Pflanzenwachstum, während der geschlossene Korpus für trockene Wände sorgt. Die Varianten BOX.6 und BOX.3 ermöglichen eine einfache Montage der Wandbegrünung, eine innovative Bewässerung und maximale Flexibilität. www.urban-greenery.de
Perfect 120.1 S
Point 153 S
Park 156 S
Foto: Urban Greenery
Point 236 S
www.danwood.de
Fotos: DWELLII/www.dwellii.com
Neue s aus den Aus s te llungen
Kleines Wohnkonzept, anspruchsvolles Design DWELLII-Häuser folgen dem Prinzip, kleine Wohnräume hochwertig zu gestalten. Die Gründer von DWELLII machen sich das Prinzip Modulbau zunutze, entwickeln aber das Konzept für kleine Wohnräume weiter. Das Ziel ist, genauso viel Lebensqualität zu bieten, wie auf einer größeren Fläche.
10 bauen. 04.2025
S
eit Anfang April gibt es in der Musterhausausstellung in Bad Vilbel einen Neuzugang, das Modulhaus „Model TR 3M“ von DWELLII. Es zeichnet sich durch hochwertig ausgestattete Wohnräume, eine durchdachte und nachhaltige Bauweise und seine schnelle Montagezeit aus. Aktuell sind sechs hochwertige, kompakte Häuser von bis zu 80 Quadratmeter erhältlich, weitere Modelle sind in Planung. Jedes DWELLII-Haus wurde von einem Architekten bis ins Detail entworfen, sorgfältig geplant und für eine lebenslange Nutzung konzipiert. Die Häuser zeichnen sich durch extravagantes Design aus, bestechen mit großen bodentiefen Fenstern, einer Rauminnenhöhe von 2,8 Metern, einem intelligenten Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung und einer sparsamen Fußbodenheizung. Die Räume sind hell und offen, überall fällt Licht durch die dreifachverglasten Fenster mit Aluminiumrahmen. Die Badezimmer sind mit einer Mindestfläche von sieben Quadratmetern und einer zwei Quadratmeter großen, begehbaren Dusche großzügig bemessen. Der große Vorteil modularen Bauens gegenüber konventionellem Bauen ist der hohe Grad an industrieller Vorfertigung. Neben einer extrem kurzen Aufbauzeit auf der eigentlichen Baustelle, ist es vor allem der komplett witterungsunabhängige Konstruktionsprozess der einzelnen DWELLII-Module, der diese Art des Bauens auf den Punkt planbar macht. Alle DWELLII-Häuser werden als Bekenntnis zu nachhaltigem Bauen und dem Wunsch, unseren Planeten und sein Ökosystem zu schützen, aus Holz gebaut. Die Materialien sind bewusst ausgewählt und auf Schadstoffe geprüft, so dass sie wieder in den Ressourcenkreislauf zurückgeführt werden können. Kombiniert werden die natürlichen Materialien im Haus mit modernsten Solar- und Wärmetechniken, um auch in diesem Bereich eine maximale Effizienz bei minimaler Ressourceninvestition zu garantieren.
Eines der Schlafzimmer des Modulhauses „TR3M“. Bodentiefe Fenster lassen innen und außen verschmelzen. Der Wohn-Essbereich punktet mit satten 33,34 Quadratmetern. Helle Holzmöbel harmonieren perfekt mit der in Grün-Weiß gehaltenen, angrenzenden Küche.
Über den QR-Code geht‘s direkt auf die Homepage mit vielen Infos rund um die modularen Wohnlösungen.
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Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows
Stilikone Dieses ursprünglich 1969 erbaute Haus wurde 2013 von Stefan Antoni gekauft und vor dem Abriss bewahrt. Mithilfe einfühlsamer Umbauten wurden Veränderungen vergangener Jahre behoben und das Gebäude in den Ausgangszustand versetzt. Dafür erhielt das Architekturbüro eine renommierte Auszeichnung des Cape Institute for Architecture.
D
ie Lage ist kaum zu toppen: Unterhalb des berühmten Tafelberges, in einem Vorort von Südafrikas Metropole Kapstadt, befindet sich das Haus Invermark, das seinen Besitzern einen unfassbar schönen Blick auf die Stadt und den Hafen gewährt. Und nicht nur der Ausblick ist extraordinär. Begibt man
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sich rückblickend auf die „historischen“ Spuren dieses Anwesens, dann trifft man auf die Namen der berühmten Architekten Philip Johnson und Mies van der Rohe. Der damalige Bauherr, Architekt Gilbert Colyn, hatte das Haus 1969 – inspiriert durch das Glass house von Johnson und das Farnsworth House von van der Rohe – für sich entworfen.
Entspannung auf höchstem Niveau bietet die grüne Relaxoase mit Blick auf den Tafelberg.
Maximale Transparenz erfährt das Haus durch die Komplettverglasung mit bodentiefen Fenstern. Früher befand sich auf dieser Hausseite der Pool. Durch dessen Verlegung auf die andere Seite entstand hier ein ruhig gelegener, grüner Hausgarten.
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Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows
Der Wohnbereich vermittelt das Gefühl, sich in einem überdachten Außenbereich aufzuhalten. Viel natürliches Tageslicht durchströmt den großzügigen Innenbereich.
Im Innern des Gebäudes wurden Sichtschutzwände zwischen Küche und Wohnraum entfernt, um einem modernen, offenen Wohnkonzept Raum zu schaffen.
47 Jahre nach der Verleihung einer Medaille für herausragende Leistungen erhielt das Haus Invermark nun eine Auszeichnung des Cape Institute for Architecture (CIfA) für herausragende Beiträge zur Architektur.
Der Hintergrund 2013 erwarb Architekt Stefan Antoni, Gründer und Geschäftsführer des Architekturbüros Saota, das Haus. Der Zustand des Gebäudes war schlecht und entsprach aufgrund mehrerer Um- und Anbauten keineswegs mehr der Ausgangsarchitektur. Möglicherweise wäre das Gebäude abgerissen worden, denn ein Denkmalstatus als herausragendes
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Naturmaterialien
Beispiel zeitgenössischer Architektur wurde nicht anerkannt. Durch den Kauf seitens Stefan Antoni konnte es gerettet werden. Anhand sorgfältiger und einfühlsamer Umbauten sowie Ergänzungen des Architekturbüros wurde das gefährdete Gebäude in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.
Was verändert wurde Ziel war es, die Gesamtkomposition zu verbessern und das Wohnerlebnis an den aktuellen Zeitgeist anzupassen. Dafür wurden im Wohnbereich, der Küche, dem Hauptschlafzimmer und in den Badezimmern Konstruktionen und Sichtschutzwände entfernt und mit boden-
tiefen Fenstern großzügige Wohnräume geschaffen. Die großen Fensterflächen verbinden den Innen- und Außenbereich optisch. Auch letzterer erhielt ein komplettes Facelift. Die offensichtlichste Maßnahme bestand darin, den Swimmingpool auf die sonnige Hausseite mit Meerblick zu verlegen. Durch diese Änderung konnte der Innenhof zum Familiengarten umgestaltet werden, mit viel Rasen, Holunderbüschen und einem hübschen Wasserspiel. Darüber hinaus wurde die Straßenanbindung neu gestaltet. In Summe trugen all diese Veränderungen dazu bei, das Erlebnis des Hauses im Verhältnis zur Landschaft deutlich zu verbessern. • sc
Foto: Justin Patrrick
und organische Formen sind Bestandteil der Innendekoration. Dadurch erhält die Natur auch Zugang ins Hausinnere. Weiße Möbel, Holz und Stein harmonieren und bilden eine gemeinsame Basis.
Stefan Antoni, ist Gründer des Architekturbüros Saota in Kapstadt. 2013 erwarb er das Haus Invermark in Kapstadts grünem Vorort Higgovale unterhalb des Tafelbergs.
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Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows
Auch das Schlafzimmer und das Badezimmer profitieren von der Entfernung von Konstruktionen und Sichtschutzwänden. Eine der wenigen erhaltenen Innenwände trennt das Schlafzimmer vom Wohnbereich.
Es ist ein wunderschönes, kompaktes, geräumiges Einfamilienhaus mit einem geradezu magischen Wechselspiel zwischen außen und innen.
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Stefan Antoni
Vom Schlafzimmer aus lässt sich – ob früh morgens oder spät am Abend – der wirklich atemberaubende Blick auf die Metropole Kapstadt genießen. Für eine Auszeit mit Wellnesscharakter bietet sich die frei stehende Badewanne an. Zum Schlafraum hin geöffnet, verschmelzen die beiden Räume zu einer geräumigen Privatzone.
Flatline R – Komfort auf einer Ebene Die Kompositionen aus der Hauslinie Flatline R von RENSCH-HAUS stehen für modernen und individuellen Komfort auf einer Ebene. Ebenerdig zu wohnen bedeutet in engem Kontakt mit der Natur zu leben. Die innovative und nachhaltige Architektur der Hauslinie Flatline R unterstreicht das Leben in Einklang mit Natur und Klimaschutz. Aus diesem Grund steht RENSCH-HAUS seit Jahren im Austausch mit Wissenschaft und Forschung. Lassen Sie sich vom zeitlosen Charme inspirieren: www.rensch-haus.com.
Fotos: Adam Letch, Stefan Antoni
Architektur Re po r t a ge • B u n ga l ows
Eine moderne Sichtbetonmauer und die Front der großen Doppelgarage schützen das Haus zur Straße hin vor ungewünschten Einblicken. Durchbrochen wird diese eher nüchterne Optik mithilfe des üppigen Pflanzenbewuchses.
ERDGESCHOSS
≈ 12,50 m ≈ 25,00 m
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KIND 11
KIND 11
SCHLAFEN + ENSUITE BAD 38
KOCHEN/ ESSEN/ WOHNEN 95
Haus Invermark HISTORIE: 1969 wurde der ursprüngliche Entwurf des Hauses vom südafrikanischen Architekten Gilbert Colyn gebaut. Nach dem Erwerb durch Stefan Antoni im Jahr 2013 erfolgte ein grundlegender Umbau Das Konzept war ein Bungalow mit bodentiefen Fensterflächen, die für viel Tageslichteinfall und eine gute Verbindung der Wohnräume mit den Außenanlagen sorgen WOHNFLÄCHEN: Wohnebene: circa 165 m2 Wohnzimmer auf Poolebene: 15 m2 ARCHITEKTEN: Stefan Antoni und Leah Johnson, Architekturbüro Saota www.saota.com INNENARCHITEKTUR: www.arrcc.com Möbel: www.okha.com
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Foto: Baufritz
Architektur W i s s e n • B u n ga l ows
Typisch Bungalow Meist assoziiert man mit einem Bungalow den klassischen Eingeschosser mit Flachdach. Das einstige Statussymbol der 60er und 70er hat jedoch außer schicker Optik weitaus mehr zu bieten.
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E
in triftiges Argument für den Bau eines Bungalows ist dessen Barrierefreiheit. Speziell für betagtere Bauherren ist die Wohnform auf einer einzigen Ebene von Interesse, denn wer will und kann im Alter schon ständig treppauf und treppab gehen. Darüber hinaus hat ebenerdiges Wohnen in der Regel auch zur Folge, trotz gesundheitlicher Einschränkungen länger in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Um das Wohnen auf einer Ebene so effektiv wie möglich zu machen, sind gut durchdachte Grundrisse auf der Basis einer überschaubaren Grundwohnfläche und infolgedessen auch überschaubarer Grundstückskosten notwendig. Neben der verbreiteten rechteckigen Bauform erfreuen sich unter anderem auch sogenannte Winkelbungalows hoher Beliebtheit. Diese umseck gebaute
Variante bietet sowohl einen wind- als auch sichtgeschützten Außenbereich mit viel Privatsphäre. Wenn sich der Wohnbereich zum Garten oder Innenhof hin öffnet, ist man trotz großflächiger Fensterfronten, die für schwellenlose Übergänge von drinnen nach draußen sorgen und zweifelsohne zu den attraktiven Pluspunkten eines Bungalows zählen, geschützt. Weitere Möglichkeiten bieten modulare, das heißt aus einzelnen vorgefertigten Modulen bestehende Bungalows. Auf einem Grundstück in Hanglage lässt sich eine Variante umsetzen, die z.B. Garage und Haustechnik oder eine Einliegerwohnung im Hang und darüberliegend eingeschossiges Wohnen vorsieht. Dass der Bungalow eine Art Comeback feiert, liegt u.a. also auch an der höheren Umsetzungsvielfalt, wozu auch beliebte Dachformen wie das Walm- und Satteldach gehören.
Mit diesen 3 Vorteilen punktet der Bungalow:
Foto: René Lamb Fotodesign
• Mit Barrierefreiheit und somit der Möglichkeit, bis ins hohe Alter autonom wohnen zu können. • Mit der unmittelbaren Nähe zur Natur. Besonders im Sommer verschmelzen Innen- und Außenbereich zu einer großen Einheit. • Mit einem hohen Gestaltungspotenzial bezüglich Grundriss, Dach und Raumkonzept.
Foto: Sabine Bungert
Flexible Module
In Symbiose mit der Natur zu leben, ist im eingeschossigen Wohnbau ein Leichtes. Charakteristisch ist die großflächige Verglasung, die hier über die komplette Stirnseite eines Gebäudeteils reicht. Das ermöglicht ein Maximum an Lichtausbeute.
Aus einzelnen, im Werk vorgefertigten Modulen, lässt sich ein individuell anpassbares, eingeschössiges Eigenheim gestaltet. Die Größe ist somit variabel und kann auf die von den Bauleuten formulierten Bedürfnisse ausgerichtet werden.
Foto: Lisa Seifriedsberger
Viel Glas, viel Licht
Foto: Lisa Seifriedsberger
Foto: D. Göckeritz/Schwörer Haus
Übereck gebaut Ein Winkelbungalow bietet im Außenbereich ein hohes Maß an Privatsphäre. Im hier gezeigten Objekt wurde mit zwei verschiedenen Dacharten gearbeitet: dem klassischen Flachdach sowie einem Satteldach mit Photovoltaikanlage.
In Hanglage Eine Option für einen Bungalow auf flachem Hanggrundstück: Oben findet ebenerdiges Wohnen statt, im Untergeschoss können z.B. Garage und Technik, oder als Alternative eine Einliegerwohnung untergebracht werden.
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