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bauen. 04/05-2024

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April/Mai 2024 € 4,80

EXTRA: Wohnungslüftung

4/5 bauen.

A 5,50 € • CH 7,70 sfr • Benelux 5,70 € • I/E/P (cont) 6,70 € SLO 6,70 € • GR 7,20 € • FIN 7,40 €

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DEIN WEG INS TRAUMHAUS s b au H eld

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HEIZKOSTEN SENKEN Mit moderner Regelung effizient Energie sparen COOLE KÜCHEN Für mehr Spaß beim Kochen KLEINE HÄUSER Auf weniger Fläche großartig wohnen

BESSER BAUEN

PLUS-ENERGIE-HÄUSER: DIE INVESTITION IN EINE UNABHÄNGIGE ZUKUNFT


WIR LADEN EIN ZUM BAUFRÜHLING Freier Eintritt

21. April 2024

& Kleine Frühlings­ überraschung

Sie möchten sich den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen? Dann besuchen Sie unsere Ausstellungen am 21.04.2024 – zum Baufrühling haben wir die Musterhäuser besonders hübsch herausgeputzt. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Infos finden Sie hier: www.musterhaus-online.de www.bauzentrum-poing.de


EDITORIAL Foto: Oliver Röckle

Zurück in die Zukunft Liebe Leserin, lieber Leser, während wir in der bauen.-Redaktion gerade dabei sind, diese Heftausgabe abzuschließen, gibt es von der Bundesregierung den lang ersehnten Startschuss für die Wiederaufnahme des Förderprogramms „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN). Dieses wurde Ende letzten Jahres kurzfristig gestoppt, als die Fördermittel erschöpft waren. Seit 20. Februar ist das Portal wieder geöffnet. Es stehen 762 Millionen Fördermittel bereit. Das ist eine positive Nachricht für alle, die bereits geplant hatten, entsprechend klimafreundlich und förderfähig zu bauen. Und natürlich für jene, die im Dezember mit dem Förderstopp bereits ausgearbeitete Verträge auf Eis legen mussten. Insofern verspricht die Förderung zumindest vorerst wieder ein wenig mehr Planungssicherheit und kann grundsätzlich als zukunftsgerichtet verstanden werden. Zukunftsweisend und lohnenswert ist der Bau energiesparender, klimaschonender Gebäude immer. Auch Plus-Energie-Häuser verfügen dank ihres ausgeklügelten Gesamtkonzepts aus hochwärmegedämmter Gebäudehülle plus moderner Haustechnik über einen sehr geringen Energiebedarf, den der selbst erzeugte regenerative Strom abdeckt und rechnerisch übers Jahr sogar übertrifft. (Seite 40) Auch das Erbringen von Eigenleistungen, also „Do it yourself“ (Seite 84) und das Bauen im Bestand (Seite 58) können alternative, sogar kostengünstigere und nachhaltige Lösungen sein, um dem Traum vom Eigenheim näherzukommen. Schließlich können mit Sanierung oder Aufstockung kostbare Flächen und Ressourcen gespart werden. Auch das ist ein Gewinn fürs Klima. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Erfolg für Ihr Bauprojekt sowie viele Inspirationen und hilfreiche Anregungen beim Lesen dieser bauen.-Ausgabe! Herzlichst, Ihre

Wir schaffen Lebensräume Seit drei Generationen bauen wir unsere Holzhäuser, buchstäblich mit der Natur als Partner. Das ist nicht nur für Sie und uns wirtschaftlich und effizient, sondern fördert auch die Nachhaltigkeit im Sinne unserer Kinder und Enkel. Wir beweisen täglich anhand der Ergebnisse, was wir können und worauf wir stolz sein dürfen. Wir freuen uns auf Ihr Haus aus Holz stommel-haus.de

Christine Meier, stv. Chefredakteurin

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INHALT

MIT EIGENLEISTUNG INS EIGENE HAUS

19 4 bauen. 4/5-2024

KLEINE HÄUSER: GROSSES GLÜCK AUF KLEINER FLÄCHE

40 OPTIMAL WARM


12 COOLE KÜCHENTRENDS

ARCHITEKTUR 12

Küche Wohnideen: Perfekt angepasst

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Kleine Häuser Wissen: Im Kleinformat Reportage: Zeit für Details Wissen: Groß genug Wissen: Mini = Maxi

92

Villa aus Holz Reportage: Nachhaltige Familien-Villa

ÖKOLOGIE 58 60 66 70 78

58

Bauen im Bestand Wissen: Mehr Raum zum Leben Reportage: Anbau im Garten Reportage: Von Grund auf verjüngt Reportage: Hoch hinaus Wissen: Alles gut bedacht

TECHNIK 40 46

Plus-Energie-Häuser Reportage: Positive Gesamtbilanz Wissen: Selbstversorger

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Heizungsregelung Wissen: Richtig warm

PLANUNG 84

DIY – Do it yourself Wissen: Selbst bauen

GELD & RECHT 74

Wissen: Beim Hausbau mit anpacken

SERVICE

BAUEN IM BESTAND

03 06 77 90 99

Editorial Magazin Impressum Ihre regionalen Baupartner Vorschau

Titelfoto: Schwarzwälder/ René Lamb Fotodesign

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MAGAZIN•

Foto: BDF/Talbau-Haus/Corinna Holzer

Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) führen die gesunkenen Bauzinsen wieder zu einer wachsenden Nachfrage am Thema Hausbau. Neben individuell geplanten Einfamilienhäusern in Holz-Fertigbauweise liegt der Fokus bei vielen Bauinteressenten auf Doppelhäusern. „Beim Doppelhaus verhelfen sich zwei bauinteressierte Parteien gegenseitig zum Eigenheim mit all seinen Vorzügen: Denn die Bau- und Grundstückskosten sind durch zwei geteilt günstiger und der Energiebedarf ist im Doppelhaus fast immer niedriger als bei zwei alleinstehenden Häusern“, betont der BDF-Geschäftsführer Achim Hannott. Dabei müssen sich die Doppelhaushälften - wie früher üblich - heute nicht mehr wie ein Ei dem anderen gleichen. Stattdessen bauen Fertighaushersteller auf Wunsch ganz individuelle Hälften mit der jeweils gewünschten Hausausstattung. > www.fertigbau.de

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Viele potenzielle Bauherren haben zuletzt ihre Pläne auf Eis gelegt, unter anderem weil die Fördermittel rund um den Wohnungsbau zur Disposition standen. Nach Wochen der Ungewissheit hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) folgende Programme aufgelegt. Das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) gilt für den Kauf oder Bau eines Eigenheims. Hier gibt es Förderkredite bis zu 100 000 Euro. Das Programm 300 richtet sich an Familien mit Kindern, die klimafreundlich bauen wollen. Im Fokus der Förderung stehen Haushalte mit einem Einkommen bis maximal 90 000 Euro bei einem Kind. Für jedes weitere Kind erhöht sich die Einkommensgrenze um 10 000 Euro. Die Kredithöchstgrenze liegt bei 170 000 bis 270 000 Euro. Das dritte Programm (270) ist ein Förderkredit für Strom und Wärme. Die Vergangenheit lehrt, dass Interessenten schnell handeln sollten, bevor die Töpfe wieder leer sind. > www.kfw.de

Mit Hochdruck reinigen Hochdruckreiniger-Hersteller Kränzle präsentiert ein neues Gerät: der „Quickly“ geht mit einem Arbeitsdruck von 130 bar hartnäckigen Verschmutzungen rund um Haus und Garten an den Kragen. Große Räder sorgen für einen einfachen Transport und sicheren Stand. Drei praktische Halterungen halten alles am Platz: Schlauch, Netzkabel und Zubehör sind immer griffbereit. Positiv, weil nachhaltig: Verschleißteile lassen sich leicht austauschen. Der „Quickly“ von Kränzle ist rechtzeitig zum großen Frühjahrsputz ab März im Handel verfügbar. > www.kraenzle.com

Foto: Kränzle

Bauen ist wieder gefragt

Es gibt Geld vom Staat


Foto: Schüco International

Bitte eintreten

Foto: Höfats

Ob als Haus-, Terrassen- oder Wohnungstür: die Schüco Pivot-Tür „AD AL 75“ vereint hochwertige Materialien, wärmegedämmte Aluminium-Profile, große Türflügel und eine innovative Dichtungstechnologie. Die Türen sind schwingend, und rotieren entlang einer vertikalen Achse auf einer Spindel. Das Pivot-Türsystem wird durch den Schüco Kooperationspartner Air-lux vorgefertigt und direkt als Kit zur Baustelle geliefert. > www.schueco.de

Draußen genießen Die Grillsaison kann beginnen: Mit der neuen Fire Kitchen präsentiert Outdoor-Spezialist Höfats eine mobile Küche mit Feuerschalen-Aufnahme passend für alle Bowls. Sie bietet Kochen und Grillen auf drei Ebenen mit ausreichend Arbeitsflächen sowie optional Edelstahlbehältern für Zutaten. Dank vier verstellbarer Füße steht die Fire Kitchen sicher – auf Rasen, Platten oder Kies. > www.hofats.com


Neue Wärmepumpen Das neue Wärmepumpenprogramm von Mitsubishi Electric ist da. Der Hersteller hat sein Sortiment erneut erweitert und noch stärker am Marktbedarf hinsichtlich der Heizungssanierung in Wohngebäuden ausgerichtet. Im Monoblock-Bereich stechen die neuen Ecodan Systeme mit dem Kältemittel Propan (R290) hervor. Im Split-Bereich sind es die neuen Systeme mit Power Inverter und Zubadan Inverter Technologie. > www.mitsubishi-les.com

Insektenfreund Lichthersteller Paulmann lässt den Garten leuchten. Mit der flexiblen Kimu-Pollerleuchte beispielsweise lassen sich schöne Spots am Wegesrand setzen. Die Lampe ist anthrazitfarben und (see-) wasserbeständig. Und das freut besonders die Natur: Dank der warmen Farbtemperatur fühlen sich Insekten nicht von der Beleuchtung angezogen. Stattdessen sorgt das goldene Licht für eine angenehme Atmosphäre im Garten. > www.paulmann.com

Foto: BDF/Fingerhut Haus

Offen und ehrlich Der Spezialist für Stahl-Treppenbau, Spitzbart Treppen, sorgte in einem denkmalgerecht sanierten Stadthaus für offene Übergänge zwischen den Etagen. Im Rahmen der Sanierung des Objektes, das vorher als Bäckerei genutzt wurde, wollten die Bauherren möglichst viel Licht in die Räume bringen. Mit der neuen, drei Tonnen schweren Sägezahn-Stahltreppe gelang das. Sie steht heute an der Stelle des ehemaligen Backofens und verläuft entlang der freigelegten Fenster. Statt einer Standardtreppe schmückt das Gebäude aus dem Jahr 1697 jetzt eine Treppe aus unbehandeltem Stahl, die nicht mit dem Mauerwerk verbunden ist. > www.spitzbart.de

Hersteller öffnen die Türen

Foto: Spitzbart/© Gabrijela Obert

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Foto: Paulmann Licht

MAGAZIN•

Am 4. und 5. Mai ist wieder „Tag des Deutschen Fertigbaus“. An diesem Wochenende finden bundesweit bei vielen Fertighausherstellern Angebote für Familien und Bauinteressierte statt. Initiiert wird die Veranstaltung vom Bundesverband deutscher Fertigbau - einem Zusammenschluss von 50 Herstellern von Häusern in Holzfertigbauweise. „Wer Interesse am Hausbau allgemein hat oder über einen konkreten Neubau nachdenkt, kann sich am ersten Mai-Wochenende bei den Herstellern über Fertighäuser sowie ihre Planung und Finanzierung informieren“, heißt es in der Ankündigung. > www.fertighauswelt.de, www.fertigbau.de


Foto: Wallbox

Der schönste Traum ist der, ...

E-Autos zu Hause laden

… den man sich erfüllt.

Wer sich ein E-Auto zulegen möchte, sollte auch daheim die passende Ladeinfrastruktur haben. Ladesystem-Entwickler Wallbox empfiehlt als Standort einen wettergeschützten Platz wie Garagen und überdachte Stellplätze. Zuhause reicht laut dem Anbieter eine Ladeleistung bis 11 Kilowattstunden (kWh), da dort die Fahrzeuge meist über einen längeren Zeitraum, meist nachts, geladen werden können. Gängig sind Ladelösungen mit 7,4 kWh. Hier dauert der Ladevorgang vier bis acht Stunden. Bei 11 kWh dauert es drei bis sechs Stunden und bei 22 kWh 1,5 bis drei Stunden. Ungeeignet ist dagegen das Laden an normalen (Starkstrom-) Steckdosen. Unser Tipp: Wallboxen mit der Option „PV-Überschussladen“ können auch eigenproduzierten Strom laden. > www.wallbox.com

Smart gesteuert Markilux Markisen mit io-Funkmotor lassen sich problemlos ins Smarthome integrieren. Und Markisenmodelle mit Standardmotor können zudem mit einem io-Funkstecker nachgerüstet werden. Die Steuerung der Anlage erfolgt bequem per Smartphone, Tablet oder Sprachbefehl. Sind die Markisen mit Sensoren für Sonne, Wind und Regen ausgestattet, ist sogar eine wetterabhängige Steuerung möglich. Bei starkem Wind beispielsweise fährt die Markise automatisch ein. > www.markilux.de Foto: epr/Markilux

Lebensqualität gewinnen. Die Zukunft planen, Wohnträume wahr machen. Mit einem Baupartner, der genau versteht, was Sie wollen. Und weiß, wie man es umsetzt.

weberhaus.de


MAGAZIN•

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weniger CO2-Emissionen setzten 2021 private Haushalte beim Heizen gegenüber 2001 frei. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) wurden 2021 knapp 147 Millionen Tonnen CO2 emittiert, um Wohnräume warmzuhalten. Zwanzig Jahre früher waren es noch 167 Millionen Tonnen. Der Rückgang hat mehrere Gründe: Zum einen heizen die Deutschen offensichtlich weniger mit Öl; zudem spielen erneuerbare Energien bei der Beheizung von Wohnräumen eine größere Rolle. Insgesamt aber summierten sich die CO2Emissionen beim Wohnen 2021 auf rund 210 Millionen Tonnen. Weitere CO2-Emittenten sind unter anderem Warmwasser-Erzeuger oder auch Elektrogeräte. Zum Vergleich: Private Haushalte emittierten im gleichen Jahr durch ihren motorisierten Individualverkehr mit dem Auto oder Motorrad rund 100 Millionen Tonnen CO2. > www.destatis.de

Foto: AMK

Prozent Neues Design für Wohnküchen Neue Livingelemente und ausgefallene Designmöbel verleihen Wohnküchen ein besonderes Flair. Das können wandhängende Low- und auf Designfüßen thronende Sideboards sowie moderne oder elegante Kommoden sein. Auch gemütliche Sitz- und Essecken/-bänke, illuminierte Glasvitrinen- und Hochschränke mit integrierten, offenen Regalsystemen, große Wohnwände, Hausbars hinter Pocketdoors und TV-Schränke werten die Räume auf. Alle Elemente lassen sich übrigens flexibel kombinieren und nahezu überall einsetzen – im Wohn-, Koch- und Ess- wie auch im Homeoffice-Bereich. > www.amk.de

Förderversprechen Heizungshersteller Stiebel Eltron bietet Eigentümern von selbstgenutzten Einfamilienhäusern eine Fördergarantie für den Heizungstausch an. Die Prämie erhalten Kunden, wenn die KfW den Antrag ablehnt – sofern die Voraussetzungen und Bedingungen der Fördergarantie von Stiebel Eltron erfüllt sind. Das Antragstellen bei der KfW ist seit Ende Februar möglich. > www.stiebel-eltron.de

Tief durchatmen trotz Allergie

Foto: Dyson

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Selbst in den eigenen vier Wänden ist man nicht vor Allergieauslösern sicher. Die Luftverschmutzung kann in Innenräumen sogar bis zu fünfmal stärker sein als draußen. Neben Pollen tragen etwa Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Putzmittel und Kochdämpfe sowie zahllose weitere Faktoren zur Belastung der Raumluft bei. Luftreiniger können helfen, die Raumluft zu verbessern. Die DYSON Luftreiniger mit High-Tech-Filter-Technologie beispielsweise sorgen für ein gesundes Raumklima und entfernen bis zu 99,95 Prozent der ultrafeinen Partikel aus der Luft. Selbst über mehrere Meter entfernte Schadstoffe werden dabei in das Gerät gezogen. > www.dyson.de


Handwerkerrechnungen und haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich unter bestimmten Bedingungen steuerlich absetzen. Davon profitieren vor allem Immobilienbesitzer. Sie können nicht nur Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an ihrer Immobilie absetzen, sondern auch den Streu- und Winterdienst in der kalten Jahreszeit. Das Kehren und Streuen gehört zu den Verkehrssicherungspflichten, die, so erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB), jeder Grundstückseigentümer ernst nehmen sollte. Wer den Schnee von einem Winterdienst räumen lässt, kann die Kosten dafür steuersparend absetzen. Dies gilt sowohl für das eigene Grundstück als auch für den angrenzenden öffentlichen Raum: Verpflichtet die Kommune die Anlieger, den Gehweg vor dem Grundstück schnee- und eisfrei zu halten, so können Eigentümer diese Dienstleistung an eine Firma delegieren und deren Rechnung von der Steuer abziehen – im Rahmen der vorgesehenen Summen und natürlich nur bei Vorlage einer ordentlichen Rechnung, die Lohnkosten ausweist und per Überweisung beglichen wurde. > www.vpb.de

Foto: Godelmann

Mit Winterdienst Steuern sparen

Pflastern ohne zu versiegeln Der mit dem Bundespreis „Ecodesign“ ausgezeichnete GDM. Klimastein von Godelmann befestigt Flächen, ohne sie zu versiegeln. So können Überflutungen verhindert, Regenwasser sukzessive dem Grundwasser zugeführt und überhitzte Städte aktiv gekühlt werden. Anders als herkömmliche Pflasterbeläge besteht der Klimastein aus drei Schichten. Die sogenannte Vorsatzschicht reflektiert die Wärmeeinstrahlung, reduziert Lärmemissionen und neutralisiert Luftschadstoffe. Durch die Fugen gelangt Regenwasser in die Erde und in die SpeicherSchicht. Diese kann große Mengen Regenwasser aufnehmen und sie zeitverzögert wieder abgeben. Die dritte Schicht ist weniger durchlässig und reduziert so den Wasserabfluss. Laut Hersteller hat der Bodenbelag daher eine ähnlich hohe Verdunstungsrate wie eine Wiese. > www.godelmann.de

Indach Photovoltaiksystem

Die intelligente Lösung für klassische Schieferdeckarten Einfach zu installierende Gesamtlösung Hochwertige Glas-Glas-Module (172,3 cm x 113,4 cm) mit hoher Leistungsfähigkeit von 420 Wp. Produkt- und Leistungsgarantie von 30 Jahren Eindeckrahmen für eine ästhetische Integration Jetzt mehr erfahren: www.rathscheck-solar.de

NEU


Foto: HolzDesignPur

erfekt angepasst

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Die Küche ist kein reiner Funktionsraum mehr, sondern auch Ausdruck von Lebensart. Eine individuell zugeschnittene Küchenform schafft einen Ort des harmonischen Miteinander. Foto: Nolte Küchen

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Foto: Next125

A R C H I T E K T U R • WOH N IDEEN • Kü c h e


Foto: Team 7

Kochinseln liegen aktuell im Trend. Der von allen Seiten zugängliche Inselblock erleichtert die gemeinsame Essenszubereitung.

1 EINE EINZEILIGE KÜCHE lässt sich in jeden Raum integrieren. Erstrahlt sie in hochwertigen Farben, dann wird Lebendigkeit geschaffen und die Persönlichkeit der Bewohnter hervorgebracht. > www.next125.com 2 ECHTES BARFEELING kann mithilfe des Barhockers „Pauline“ entstehen. Sein durchdachtes Holzdesign verleiht einen stilvollen Gesamteindruck. > www.holzdesignpur.de 3 DIESE PLANUNG verbindet Küche und Esstisch miteinander. Die Fronten „Manhattan uni“ in „Black Green“ werden mit Holzdekoren aus Vulkaneiche kombiniert. > www.nolte-kuechen.de 4 DIE KÜCHE „echt.zeit“ aus Nussbaumholz ist hier mit einer großen Kochinsel ausgestattet. Die Holzoberflächen sind atmungsaktiv und verfügen über eine angenehme Haptik. > www.team7-home.com

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A R C H I T E K T U R • WOH N IDEEN • Kü c h e

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Foto: AMK

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lever verstaut

Foto: Benno Cray

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1 IN OFFENEN SCHRÄNKEN können besonders schöne Küchengeräte ausgestellt werden. Diese modularen Küchenmöbel lassen sich als separate Elemente arrangieren und flexibel an die eigenen Anforderungen anpassen. > www.amk.de 2 HINTER FARBIGEN FRONTEN bleiben Küchenutensilien ordentlich verborgen. Die zur Auswahl stehenden Fronten reichen von Ton-in-Ton-Kombinationen bis zu elektrisch bunten Mischungen. > www.jancray.de 3 EIN MODERNES GRIFFLOSES DESIGN kennzeichnet diese Stauraumlösung, deren dunkler Farbton sich auch im Inneren der Möbel konsequent fortsetzt. Offene und geschlossene Flächen können in dieser Küche reizvoll kombiniert werden. > www.amk.de

Foto: Next125

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Foto: Schüller Möbelwerk

5 IN EINER SPEISEKAMMER können allerlei Lebensmittel und auch Küchengeräte untergebracht werden. Sie kann als Ergänzung zu einem Hauswirtschaftsraum angelegt sein und ermöglicht eine Planung aus einem Guss. > www.schueller.de

Foto: AMK

4 GESCHLOSSENE HOLZFRONTEN mit vertikalen Rillen vermitteln bei Hoch- und Unterschränken eine warme Ausstrahlung und Harmonie. Das natürliche Material lässt sich auch ideal mit Glas und Keramik in Marmoroptik verbinden. > www.next125.com

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Um alle nötigen Kochutensilien ordentlich in einer Küche unterzubringen, wird viel Stauraum benötigt. Idealerweise sind sie so versteckt, dass die schöne Optik gewahrt bleibt.

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A R C H I T E K T U R • WOH N IDEEN • Kü c h e

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Foto: Elica

echnisch voll ausgestattet 1

Foto: Bora

Eine gut ausgestattete Küche ist für alle, die gerne kochen und backen, essenziell. Die Arbeit erleichtert auch ein Beleuchtungskonzept, das zu einem gestalterischen Element werden kann.

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Foto: Bauknecht

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3 1 FÜR ALLE KÜCHENGRÖSSEN eignen sich die Induktionsfelder mit integriertem Abzug „NikolaTesla Fit“ und „Fit XL“. Erstere Variante passt mit der Breite von nur 60 bzw. 72 cm in alle herkömmlichen Unterschränke, während die Fit XL-Lösung extra viel Platz bietet. > www.elica.com 2 EIN REICHLICH AUSGELEUCHTETER Arbeitsplattenbereich gewährt Sicherheit und Komfort. Die Leuchte „Bora Horizont“ überzeugt mit ihrem minimalistischen Design und fügt sich edel in das Gesamtbild der Küche. Zudem lässt sie sich werkzeuglos höhenverstellen. > www.bora.com 3 DIESE EINBAUKÜHLSCHRÄNKE sind mit 70 cm Breite und 400 Litern Nutzinhalt besonders geräumig und stellen ein flexibles Raumwunder dar. Der Gefrierteil des Modells „B70 400 2“ befindet sich in der unteren Hälfte des Geräts. > www.bauknecht.de

4 Foto: Falmec

4 DIE DUNSTABZUGSHAUBE “Light Bronze“ verfügt über einen integrierten LEDStreifen, der die Arbeitsplatte beleuchtet und im umliegenden Raum ein warmes Ambiente schafft. Mit der „Carbon.Zeo-Filtertechnologie“ filtert das System die Luft besonders effizient. > www.falmec.de

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A R C H I T E K T U R • WOH N IDEEN • Kü c h e

Treffpunkt Küche

Im Neubau erfreut sich die offene Küche seit Jahren großer Beliebtheit, da das gemeinsame Zubereiten von Mahlzeiten einen zunehmend hohen Stellenwert bekommt. Damit das Kochen Spaß macht, müssen die Abläufe effizient durchgeführt werden können und die Geräte bedienungsfreundlich sein. Um diese Funktionalität mit einem ansprechenden Design zu verbinden, bedarf es einer guten Planung.

Foto: P. Schumacher/www. leicht.com

Die Küchenform sollte an das gewünschte Wohnkonzept angepasst werden. Ob offen oder geschlossen konzipiert, zur Auswahl stehen beispielsweise einzeilige und zweizeilige Ausführungen, bei mehr Platz sogar Kücheninseln. Weitere gängige Küchenformen werden auf der Basis von Buchstaben gestaltet, man spricht von einer U-, einer G- oder einer L-Küche. Um die Laufwege kurz zu halten und Funktionalität mit Ästhetik zu kombinieren, loht es sich, einen Experten für die Planung heranzuziehen.

Richtig nachhaltig Das Thema Umweltbewusstsein liegt vielen Baufamilien am Herzen. Auch bei der Küchenplanung gilt es in puncto Nachhaltigkeit zu beachten, dass alle darin verwendeten Komponenten nach gewissen ökologischen Gesichtspunkten ausgesucht werden. Umweltbewusst produzierte Küchenmöbel, die beispielsweise aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurden, lassen sich an einem FSCSiegel erkennen. Elektrogeräte sollten hingegen energieeffizient und zu einem hohen Prozentsatz recycelbar

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sein. Wichtig ist auch, dass sie langlebig und reparierbar sind, denn eine Weiterverwendung ist generell ressourcenschonender als ein Neukauf.

Foto: www.team7-home.com

Foto: www.paulmann.com

Bedachtsam geplant

Topp ausgeleuchtet Das Beleuchtungskonzept in der Küche sollte einerseits praktisch sein und andererseits eine Wohlfühlstimmung schaffen. Eine Grundbeleuchtung dient der Orientierung im Raum, wobei das Licht beispielsweise von einer Deckenleuchte ausgehen kann. Essenziell ist zudem, dass die Arbeits- und Kochflächen gut ausgeleuchtet sind. Dieses funktionale Licht sollte möglichst über der Arbeitsfläche angebracht werden, idealerweise eine neutralweiße Farbe haben und nicht blenden. Ein stimmungsvolles Ambiente verleihen indirekte Lichtakzente in einer wärmeren Farbe.


A R C H I T E K T U R • W I S S E N • K leine Häus e r

Foto: Wikkelhouse/Yvonne Witte

Für Individualisten birgt das „Wikkelhouse“ viel Potenzial. Einen Blick nach innen gibt’s auf Seite 39.

IM KLEINFORMAT Mit weniger Wohnraum auszukommen, bedeutet auf den ersten Blick Verzicht. Ist es aber nicht auch eine Chance, alte Denkmuster aufzubrechen, überholte Vorstellungen infrage zu stellen und neue Strukturen zuzulassen? Vielleicht verbirgt sich ja gerade in der Reduzierung der Wohnfläche das Wohnglück und ein zufriedenes Leben mit viel Nähe und Geborgenheit?

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A R C H I T E K T U R • R EPORTAG E • K l e i n e Hä u ser

zEIT FÜR 2

Die Bauherren Nico Mette und Stefan Spieler setzten bei der Planung ihres Winkelbungalows auf Zeit. Zeit, um den richtigen Grundriss auszutüfteln, Zeit, um die richtigen Entscheidungen in puncto Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu treffen. Das Ergebnis spricht für sich.

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1 STOLZ UND SICHTLICH empfangen Nico Mette und Stefan Spieler in der Diele ihre Gäste, die gerne auch zum Übernachten auf dem Spitzboden eingeladen sind.

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2 UMS ECK GEBAUT, UMS ECK gedacht – über alle möglichen Quellen, u.a. den YouTube-Kanal „HausbauHelden“, holten sich die Hausbesitzer wichtige Informationen für ihr Projekt.

DETAILS

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A R C H I T E K T U R • R EPORTAG E • K l e i n e Hä u ser

„Im Wohnzimmer reichen wir Party-Snacks, am Esstisch verwöhnen wir Freunde und Familie mit einem schönen Dinner.“ Nico Mette, Bauherr

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1 DIE TÖNE WEISS UND SCHWARZ bilden den roten Faden des Interieurs. Akzentuiert durch einzelne Farbelemente, wie z. B. das Regal in warmem Eichenton ... 2 ... ODER DIE WALDGRÜNE KÜCHE, in der das Paar der gemeinsamen Leidenschaft, dem Kochen, frönt. Gezielt platzierte Spots verhindern Schatten auf der Arbeitsplatte. 3 DAS FENSTER MIT INTEGRIERTER SITZBANK ist nicht nur ein gemütlicher Platz zum Lesen, auch Gäste lassen sich während eines Besuches gerne dort nieder.

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A R C H I T E K T U R • R EPORTAG E • K l e i n e Hä u ser

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„Die Wandscheibe macht den gesamten Raum großzügiger und ergibt schöne Blickbeziehungen, ohne die Privatsphäre zu stören.“ Stefan Spieler, Bauherr

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1 DEN TEILAUSGEBAUTEN DACHBODEN nutzt das Paar zurzeit als zusätzlichen Wohnbereich und zum Arbeiten. Das große Dachflächenfenster flutet den Arbeitsplatz mit Licht. 2 DER „SONNENSPIEGEL“ direkt hinter dem Waschtisch ist ein attraktiver Eyecatcher im Badezimmerbereich. Aufgrund seiner Größe erweitert er den Raum optisch. 3 EINE WANDSCHEIBE TRENNT das Bad, eine kleine Wellness-Oase, vom Schlafzimmer. Durch das obenliegende Fensterband und die Fenster zum Garten dringt reichlich Tageslicht nach innen. 3

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A R C H I T E K T U R • REPORTAG E • K l e i n e Hä u s er

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eit sollte beim Bauprojekt von Nico Mette und Stefan Spieler keine Rolle spielen, zu wichtig war es ihnen, in jeder Hinsicht die richtigen Entscheidungen zu treffen und keine Kompromisse einzugehen. Ein vom Architekt gefertigter Vorentwurf bildete die Grundlage, auf deren Basis die beiden „am idealen Grundriss weitertüftelten“. „Änderungen haben wir ... in mehreren Durchläufen rot eingezeichnet – der Architekt war wirklich geduldig“, schmunzelt Nico Mette. Das Ergebnis ist eine schlüssige und durchdachte Aufteilung der Räume. Umgesetzt hatten die Bauherren die je nach Nutzungsart optimal zum Sonnenstand hin ausgerichtete Anordnung der Zimmer. Auch für die optimale Ausstattung hatten sie nichts dem Zufall überlassen und nutzten bei ihrer Planung verschiedene Informationsquellen. U. a. den YouTube-Kanal „HausbauHelden“, der für sie so viele nützliche Informationen bereithielt, dass sie ihn abonnierten. Nun verfügt das Haus über Holz-Alu-Fenster, die ohne Pflegeaufwand ewig halten und neuesten Sicherheitsstandards entsprechen. Über Lamellenjalousien zur Verschattung und Verdunkelung, deren Lichteinfall per Handy-App gesteuert werden kann. Über ein erweiterbares und entweder direkt oder per Smartphone steuerbares Smarthome-System, dessen Verkabelung schon bei der Vorfertigung

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im Werk in die Wände eingebracht wurde. Und über eine PV-Anlage mit zugehöriger Hausbatterie. Eine Excelliste dokumentiert den Stromgewinn und zeigt eine Deckung des Eigenbedarfs von 47,8 Prozent, inklusive Laden des E-Autos. Auch der in der Innenausstattung klar erkennbare „Rote Faden“ wurde in einem HausbauHelden-Video als Tipp genannt, den Nico und Stefan direkt umsetzten. Sie nennen es „Cleanchic und Gemütlichkeit“. Weiß und Schwarz gepaart mit dem warmen Grün der Küche und Ausstattungsdetails in Eiche, wie zum Beispiel Bodenbelag, Waschtisch oder die Verkleidung des Sitzfensters. Die breite Materialauswahl der Designschreinerei von Fertighaushersteller Schwörer ermöglicht dieses hohe Maß an Individualität.

WOHNKOMFORT IM SPITZBODEN Gleich mehrere Vorteile bietet der teilausgebaute Dachboden. Giebelfenster und ein großes Dachflächenfenster, von dessen Lichteinfall der darunterliegende Arbeitsplatz profitiert, sorgen für viel Tageslicht. Ein Teil der Wohnfläche dient in der Abseite als Stauraum. „Das bringt uns so viel mehr Wohnkomfort“, erzählt Stefan Spieler. Das Paar nutzt den Platz dort oben auch gerne, um den Blick in den Garten zu genießen. Jedoch sollen oben, sobald das Gästebett eingezogen ist, auch jederzeit Gäste willkommen sein. Ein kleines Duschbad mit Toilette für eben diesen Besuch fand im Erdgeschoss Platz. Im Bad suchten die Bauherren ein Konzept, das „den Raum großzügiger wirken und schöne Blickbeziehungen entstehen lässt ohne die Privatsphäre zu stören.“ Die Lösung ist eine trennende Wandscheibe zwischen Schlafzimmer und Badbereich. Gerade zum Ausklügeln solch individueller Ideen ließen sich die beiden im Vorfeld die nötige Zeit und sind mit ihrem neuen Zuhause deshalb auch rundum zufrieden. • sc


Mehr über dieses Hausprojekt zeigen Ihnen die Bauherren auch auf Instagram unter: @schwoererhausbauprojekt

1 EIN PLAUSCH unterm Dach und ein schöner Blick nach draußen – der ideale Feierabend. 2 IDYLLISCH IM Grünen, mit Garten. Genau solch ein Umfeld hatten die beiden für ihr gemeinsames Leben vor Augen.

DATEN + FAKTEN Bungalow Mette-Spieler • WOHNFLÄCHEN:

EG 105 m2, OG 32 m2

• BAUWEISE:

Holztafelbauweise, 32 cm Wandstärke, 24 cm mineralische Dämmung, Putzfassade beige mit Holzlamellen-Elementen in Anthrazitgrau, U-Wert Außenwand 0,151 W/m2K, HolzAlu-Fenster mit Dreifachverglasung, Ug-Wert 0,6 W/m2K, 34 Grad geneigtes Satteldach mit Quergiebel, U-Wert 0,146 W/m2K

GÄSTE/ ARBEITEN 32

• TECHNIK:

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung

• ENERGIEBEDARF:

Primärenergie: 39 kWh/m2a, Endenergiebedarf: 22 kWh/m2a Effizienzklasse A+

• HERSTELLER:

OBERGESCHOSS

Schwörer Haus KG Hans-Schwörer-Strasse 8, 72531 Hohenstein/Oberstetten Tel. 07387/16-111, www.schwoererhaus.de

• UNTERNEHMEN & PORTFOLIO:

TECHNIK 12,5

DU/BAD 4,5

SCHLAFEN 13,5

BAD 10,5

ABST 2

KOCHEN/ ESSEN 24,5

ERDGESCHOSS

DIELE 12

WOHNEN 25,5

Fotos: Schwörer Haus

11,20 m

12,96 m

Schwörer Haus realisiert Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser in Holzfertigbauweise, Geschosswohnungsbau in Hybridbauweise, Fertigteilkeller und Garagen. Im eigenen Holzwerk Verarbeitung von PEFC-zertifiziertem Holz aus heimischen Wäldern zu hochwertigen Bau- und Werkstoffen für Fertighäuser. Das Familienunternehmen bietet Bau- und Finanzierungsberatung, Kundendienst, Modernisierungsservice, Möbelschreinerei, Ausstattungszentren mit Küchen- und Bäderstudio. 1950 gegründet, beschäftigt die Schwörer-Unternehmensgruppe heute 1 850 Mitarbeiter*innen an sieben Standorten. Seit 2011 Mitglied der Klimaschutz-Unternehmen.

• LIEFERRADIUS: Europa

Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie im Internet unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/schwoererhaus

4/5-2024 bauen.

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