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AUSGABE

MONATLICHES

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INFORMATIONSJOURNAL AUS DEM NETZWERK

EVENTMAL

FEBUAR 2012

AUS DIESER AUSGABE: ERSTE ASTORIANER

S. 04

DR. GARG BESUCHTE DRK

S. 08

„OPFER“ IM KREISHAUS

S. 10

50 JAHRE STURMFLUT

S. 17

IMPRESSUM

IM EVENTMAL-INFORMATIONS-JOURNAL ERSCHEINEN NEUIGKEITEN AUS DEM EVENTMALNETZWERK. DER LESERKREIS IST DAS EVENTMAL-NETZWERK BZW. DARAN INTERESSIERTE PERSONEN.

ALLE TEXTE UND FOTOS UNTERLIEGEN DEM DEUTSCHEN URHEBERRECHT UND DÜRFEN DAHER OHNE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG NICHT KOPIERT ODER ANDERWEITIG VERÖFFENTLICHT WERDEN. DA ES SICH HIER VORRANGIG UM PRTEXTE HANDELT, IST DAS KOMPLETTE JOURNAL ALS „ANZEIGE“ DEKLARIERT, OHNE DASS DIESES EXTRA SEPARAT AUSGEWIESEN WIRD. FÜR VON FIRMEN ZUR VERFÜGUNG GESTELLTE TEXTE, FOTOS UND LINKS SIND DIESE SELBST UND VOLL VERANTWORTLICH. DAS JOURNAL ERSCHEINT EINMAL IM MONAT (CA. AM 15.) UND WIRD AUSSCHLIESSLICH ONLINE VERTEILT. ANZEIGENSCHLUSS ENDE KALENDERMONAT.

HERAUSGEBERIN: EVENTMAL.DE IHRE TEXTAGENTUR & MEHR, PETRA BLUME (V.I.S.D.P.) OLANDWEG 8, 25813 HUSUM WWW.EVENTMAL.DE

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Titelfoto: Die Krokusköniginnen 2011 und 2010: Sina Heinrich und Annika Lorenzen. Foto: Blume


Editorial

I

m Jahr 2012 jährt sich zum 50. Mal ein Ereignis, das die Westküste und Hamburg wesentlich geprägt hat - Die große Sturmflut 1962. Deiche brachen, in spektakulären Rettungsaktionen wurden Menschen gerettet. Aber es haben auch viele ihr Leben verloren. Die es überlebten, standen häufig vor dem absoluten Nichts.

diese Debatten sind sicher so wenig ergiebig, wie die Geschichte mit dem Hund und dem Hasen. Wer sich jedoch einen Überblick über neue Ideen verschaffen will, der ist bei der „New Energy“, die vom 15. bis 18. März im Husumer Messe&Congress Center stattfindet, bestens aufgehoben. http://www.new-energy.de/

Naturkatastophen zeigen uns Menschen doch immer wieder, wie klein wir in Wirklichkeit sind, egal, wie wichtig wir uns selbst manchmal nehmen.

Ach ja, und dann waren da ja noch die Griechen und der Rettungsschirm. Ich sah letztens eine Dokumentation über König Ludwig XVI (1754-1793), der versucht hatte, den maroden Staatshaushalt mit Sparprogrammen und Steuererhöhungen zu sanieren. Leider waren die Leidtragenden die „kleinen Leute“. Der reiche Adel hatte sich bereits abgesetzt oder wurde verschont. Die immer ärmer werdende Bevölkerung machte ihrem Ärger vehement Luft, brandschatzte, mordete und legte letztlich den Grundstein für die Französische Revolution.

Dennoch ist es seltsam, wie wenig der Mensch an sich aus der Geschichte zu lernen vermag. Vor einem Jahr explodierte der Atommeiler in Fukushima. Ein rasantes Umdenken in Sachen Atomenergie setzte ein. Die Bundesregierung nahm Atommeiler vom Netz. Atomkraftbetreiber kamen zum ersten Mal in die Verlustzone. Doch ein Jahr und ein echter Kälteeinbruch lässt schon die Stimmen hochkochen, dass es nun Versorgungsengpässe beim Strom gebe und man nun gerne die stillgelegten Meiler wieder in Betrieb hätte.

Sollte es Ihnen nun so vorkommen, dass es Parallelen zwischen den Ereignissen geben könnte, mag es daran liegen, dass die Ähnlichkeit verblüffend ist, auch wenn gut 350 Jahre ins Land gegangen sind.

Dabei ist man auf dem besten Wege, erneuerbare Energien zum Erfolg zu führen. Sicher könnte man nun die Diskussion anführen, ob dies nicht alles schon viel früher hätte begonnen werden müssen, dann hätte man vielleicht auch schon die passenden Stromtrassen für so viel Wind- und Sonnenenergie gehabt. Aber

Naturkatastrophen und Revolten – beide bringen die Welt in Unordnung.

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Erste ASTORianer erreichten Etappenziel Husum (eventmal.de) – Im September 2010 startete die Wirtschaftsakademie (WAK) Schleswig-Holstein das bundesweit einmalige Konzept ASTOR, das für „Aufstieg mit System im Tourismus“ steht. Dahinter steckt eine duale Erstausbildung zu Hotelfachleuten sowie die Aufstiegsfortbildung zu Fachwirten im Gastgewerbe. Ganz praktisch bedeutet dies, geballtes Fachwissen für angehende Führungskräfte wird in drei statt in fünf Jahren vermittelt.

Die ersten Astorianer mit Dehoga-Präsident Peter Bartsch, IHKHauptgeschäftsführer Peter Michael Stein, Kreispräsident Albert Pahl, WAKNiederlassungseiter Stefan Schütt. Fotos: (c) by eventmal.de, Petra Blume

N

un haben neun Teilnehmer das erste Etappenziel erreicht und können sich nun Hotelfachleute nennen. Dabei zeigte es sich, dass verkürztes Lernen nicht auf Kosten der Qualität gehen muss, denn alle Prüflinge haben überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt. Stefan Schütt, Gastgeber und Niederlassungsleiter der WAK in Husum, begrüßte die ASTORianer, ihre Ausbilder, Eltern und Lehrer zu dieser „Jungfernveranstaltung“.

Bartsch: „ASTOR hat sehr viel Respekt verdient.“

Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Flensburg hob die Bedeutung des Gastgewerbes im Land hervor und die spannenden Perspektiven für die neuen, ange-

henden Führungskräfte. Durch die Verkürzung sei der Anspruch hoch und die Prüflinge dürften mit „Fug und Recht stolz sein“ auf ihre Leistung. Ein gesundes Fundament sei gelegt worden in diesen 18 Monaten und für die jungen Leute gebe es im Gastgewerbe keine Grenzen. Der Schritt sei für DeHoGa und IHK der richtige gewesen, so Stein im Hinblick auf die demografische Entwicklung und den Bedarf der Tourismusbetriebe an hochqualifiziertem Fachpersonal.

„Die hervorragenden Ergebnisse der Teilnehmer bestätigen das Konzept.“ In den nächsten 15 Monaten werden sie nun auf den Hotelfachwirt hinarbeiten.

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Gautsch, Alter Meierhof, Glücksburg, MarieLouise Lerle und Kim-Kathrin Mertes, Hotel Miramar, Sylt-Westerland, Katharina Rau und Jasmin Sänger (Prüfungsbeste) vom Columbia Hotel Casino, Lübeck, sowie Janina Westphal, Klinik Westfalen GmbH, Wyk/Föhr.

„Wer versteht, dass er für sich selbst lernt, kann sich dauerhaft motivieren“, gab Stein den jungen Leuten mit auf den Weg und wünschte Ihnen „Mut, Entschlossenheit, Erfolg und ein Quäntchen Glück für die Zukunft.“ Peter Bartsch, Präsident des DeHoGa, gab zu, dass er anfangs skeptisch war, ob diese Möglichkeiten der Ausbildung richtig seien. Aber Fachkräfte werden rarer und gute Führungskräfte würden in der Gastronomie gebraucht. Respekt sei wichtig, so Bartsch, den Gästen, den Mitarbeitern sowie den Chefs gegenüber.

Der Tourismus in Schleswig-Holstein erwirtschaftet rund fünf Milliarden Euro im Jahr. Das sind fast fünf Prozent der gesamten Wertschöpfung des Landes. Mehr als 130.000 sozialversicherungspflichtige ArbeitnehmerInnen verdienen im Tourismus ihren Lebensunterhalt. ASTOR ermöglicht die Verzahnung von Aus- und Weiterbildungsangeboten und präsentiert daher gerade für besonders gut qualifizierte SchulabgängerInnen eine leistungsorientierte Alternative zu bisherigen Ausbildungskonzepten. Mehr Informationen auch auf www.astor-sh.de

„ASTOR hat sehr viel Respekt verdient und das gilt auch den ersten Absolventen“, lobte der Präsident Konzept und Prüflinge. Bestanden haben: Wiebke Beinling, und Oliver Braun aus dem Hotel Fährhaus, Sylt-Munkmarsch, Annkatrin Echternkamp, RomantikHotel Benen-Diken Hof, Sylt-Keitum, Lennard

Mehr Bilder unter: https://picasaweb.google. com/115752929508502588010/8Februar2012AS TOR?authuser=0&feat=directlink

Kann es kaum glauben, aber Peter Michael Stein bestätigt Jasmin Sänger, dass sie die Prüfungsbeste ist.

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Gemeinsam in die Saiten hauen Husum (eventmal.de) – Entweder liegt sie noch irgendwo im Keller oder fristet als Dekoration des Wohnzimmers ihr Dasein – die Gitarre. Vielleicht schlummert auch im tiefsten Innern der musikalische Wunsch aus Jugendtagen, Gitarre spielen zu lernen und einfache Lieder begleiten zu können.

Hans-Peter Schweger, VHS, Jan Tenrich, Kursleiter, und Henning Bock, KMS, werben für den Gitarrenkurs. Für all diese Voraussetzungen haben sich die Volkshochschule Husum und die Kreismusikschule nun zusammengetan und bieten – als Start einer Kooperation – den Kurs für Erwachsene „Liedbegleitung auf der Gitarre“ an.

vorhanden sind. Am Freitag, 2. März, 18-19 Uhr, beginnt der Kurs, der insgesamt zehn Termine umfasst. Die eigene Gitarre kann mitgebracht werden und wird von Jan Tenrich auch noch mal auf Tauglichkeit gecheckt, wenn sie länger nicht in Gebrauch war.

Hans-Peter Schweger, Direktor der VHS, und Henning Bock, Leiter der Kreismusikschule (KMS) Nordfriesland, sehen in dieser, auf Ausbau gerichteten, Zusammenarbeit eine „Win-Win-Situation“. Die VHS hatte schon viele Nachfragen nach musikalischen Angeboten und kann ihre Stärken in Planung und Durchführung von Kursen für Erwachsene einbringen, die KMS hat die kompetenten Kursleiter und das musikalische Equipment.

Wer kein eigenes Instrument besitzt, kann auch eine Gitarre für die Kurszeit bei der KMS leihen. Ziel des Kurses ist das Erlernen der Begleitung einiger Lieder und Songs, die auch in der Gruppe gesungen werden. Notenkenntnisse sind übrigens nicht erforderlich, denn es wird mit Akkordsymbolen und Griffschriften gearbeitet. Sicher ein Plus für alle, die sich immer vor der „Notenpaukerei“ gefürchtet haben.

Mit dem Diplom-Musiklehrer Jan Tenrich, der in Hamburg erfolgreich seit 20 Jahren solche „Gitarren-Begleitkurse“ durchführt, hat dieses gemeinsame Angebot einen Fachmann gefunden, der nicht nur konzertant sein Musikinstrument beherrscht, sondern auch noch interessant vermitteln kann und der Teilnehmer schon bald erste Erfolge verspürt, auch wenn keine oder nur lang verschollende Kenntnisse

Anmeldung für den Kurs 2701 erfolgt über die VHS oder telefonische Info unter 04841 8359-0 Wer sich noch nicht ganz sicher ist, der nutzt die kostenlose Schnupperstunde am Freitag, 17. Februar, 18-19 Uhr, in der Kreismusikschule im Schloss vor Husum, wo auch der Kurs durchgeführt wird.

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Verlosaktion: Arndís Halla – Keep on Walking

S

ie kommt aus einem kleinen Land – mit einer großen Stimme und der Mission, diese Stimme in der Welt zu erheben. Arndís Halla, Isländerin, Opernsängerin und The Voice of „Apassionata“, Europas erfolgreichster Unterhaltungsshow mit Pferden. Jetzt hat die Künstlerin, die in Island und Berlin gleichermaßen zu Hause ist, ihr drittes Album veröffentlicht: Keep on Walking. Begleitet von Band und Orchester zelebriert sie zwölf eigene Songs, in denen sie den Hörern ihre Musik, die Sprache ihrer Seele, eindrucksvoll ans Herz legt. Die kleinen, wirklich wichtigen Dinge des Lebens und die ganz großen Gefühle präsentiert sie in grandios arrangiertem Breitwand-Sound. Über allem schwebt ihre klare, kraftvolle Stimme, die mühelos die Grenzen zwischen Klassik und Pop überwindet und damit einen ganz eigenen musikalischen Kosmos zum Klingen bringt.

„Ich weiß nicht, wie mein Leben geworden wäre, hätte ich die Musik nicht“, sagt sie, „wahrscheinlich hätte ich mich unvollständig gefühlt.“ Doch die Künstlerin hat die Musik, und die Musik hat sie – und das in absolut vollständiger Weise. (Text: Kristina Laude, Institut für Kommunikation, CD: Keep on Walking, Edel Records, LC01666 )

Die klassisch ausgebildete Sängerin machte sich bereits als „Königin der Nacht“ in Mozarts „Zauberflöte“ international einen Namen und brillierte in vielen anderen Opernpartien in Europa, Japan und Südkorea. Sie eröffnete mit ihrer einzigartigen Stimme die Filmfestspiele in Venedig und sang in „Ariadne von Naxos“ an der Isländischen Oper. Bei ihren Popsongs kommen ihr ihre im Opernfach erworbenen technischen Fähigkeiten zugute – und keineswegs in die Quere. Mit Kraft und Klarheit, mit ungeheurer Dynamik und dem Mut zum Pathos inszeniert Arndís Halla jeden einzelnen Song als kostbare, klanggewordene Fantasie einer Welt, in der am Ende alles gut wird. Keep on Walking wird als Arndís Hallas bislang wohl reifstes Album bezeichnet. In jedem einzelnen Song hat sie einen bestimmten Augenblick menschlichen Lebens, ein Gefühl, eine Atmosphäre festgehalten.

Gewinnen Sie eine von drei CD‘s. Die Gewinnfrage lautet: Aus welchem Land stammt die Sängerin? Mailen Sie Ihre Antwort mit dem Betreff „Halla“ bis zum 15. März an info@eventmal.de. Es gilt das Absendedatum der Mail. Bei mehr als drei Einsendungen entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Die Daten dienen ausschließlich zur Abwicklung der Verlosung.

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Garg: Pflege muss an Bedeutung gewinnen Husum (eventmal.de) – Erst eine Bestnote (1,0) in der Qualitätsbeurteilung und dann auch noch Besuch vom stellv. Ministerpräsidenten und Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit. Dr. Heiner Garg machte Station in der Pflege-Wohnanlage Käthe-Bernhardt-Haus und wurde von DRK-Geschäftsführer Frank Millack, Einrichtungsleiterin Margret Petersen und Pflegedienstleiter Michael Hansmann mit einem Glas Sekt und offenen Armen empfangen. Darüber staunten selbst der Minister und mit ihm die FDP-Delegation des Kreises Ingrid Käsler, Hermann Schaefer, Marlies Schaefer und Jens Kieback.

Frank Millack, Ingrid Käsler, Heiner Garg, Margret Petersen und Hermann Schaefer beim Rundgang im Käthe-Bernhardt-Haus. Foto: (c) by eventmal.de, Petra Blume

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modular-geführte Ausbildung sehen, wo jeder einsteigen und sich mit der Zeit immer weiterqualifizieren kann bis hin zum Studium. „Ich wünsche mir auch noch mehr Männer in dem Beruf und WiedereinsteigerInnen sowie eine Bezahlung, die es ermöglicht, eine Familie zu ernähren. „Eine Zumutung ist aber, dass wir als Land nicht genug Schulplätze für die Ausbildung haben, sondern dass die Auszubildenden auch noch Geld für einen Platz in die Hand nehmen müssen“, gibt Garg zu. Frank Millack verwies darauf, dass es ebenfalls flexiblere Arbeitsformen geben müsse, um Familie und Beruf noch besser den Bedürfnissen der MitarbeiterInnen anpassen zu können. Nicht immer sei alles vom Gehalt abhängig. Außerdem wäre er für eine Abgabe der Träger, die unter Budget ausbildeten und später den „Markt abgriffen“.

ber ein herzlicher Empfang verbessert nicht die grundsätzlich schwierige Situation von Pflegeeinrichtungen und Altenbetreuung, was auch bei einem Rundgang durchs Haus deutlich wurde. Fakt ist, dass der demografische Wandel für die Zukunft noch mehr Probleme mit sich bringen wird. Der Fachkräftemangel ist jetzt schon ein thematischer und praktischer Brennpunkt. Examiniertes Personal ist kaum zu bekommen, der Beruf des „Altenpflegers“ habe in der Gesellschaft nicht den Stellenwert, der ihm gebühre. Eine Herabstufung im Bereich der Eintrittsvoraussetzungen sehen sowohl Millack als auch Petersen und Hansmann mit sehr gemischten Gefühlen. Eine komplexe Verständnis- und Ausdrucksfähigkeit ist für den Beruf unabdingbar und sei nicht von jedem leistbar. Dr. Heiner Garg würde dagegen gerne eine

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Ganz provokant sagte der Minister: „Wenn die Familienpflege, die von Angehörigen geleistet wird, heute wegfiele, dann bräche das System zusammen. Wir müssen uns auch noch


in 20 Jahren versorgen können. Ich warne jeden davor, zu verschweigen, dass die Anforderung an die professionelle Pflege in Zukunft nicht kostenintensiv werden wird. Wir drücken uns leider immer noch vor der Diskussion, was Gesundheit und Pflege in Zukunft kosten muss oder was geleistet werden kann.“ Die Schweiz, England und die Niederlande seien da schon einen Schritt weiter.

Garg: „Pflegebegriff nicht defizitär definieren.“

gleichgestellt sein, das heißt aber in der Konsequenz, die Pflegeversicherungsbeiträge zu erhöhen. Der Pflegebegriff dürfe außerdem nicht mehr defizitorientiert definiert werden und es müsse endlich eine abschließende Regelung für die Ausbildungsfinanzierung geben, so seine Forderung, für die er sich auch im Bundesrat stark mache.

„Wir haben ‚Pflege‘ im Land zu einem zentralen Thema gemacht“, so Garg im Hinblick auf die Landtagswahl. Ob er danach weiterführen kann, was er begonnen hat, steht noch in den (Wahl)-Sternen, „aber wenigstens möchte ich, dass die Leute sagen können, ich hätte meine Arbeit gut gemacht“.

Generell seien alle Bürger in der Pflicht, sich selbst auf das Alter und etwaige Pflegebedürftigkeit vorzubereiten, und die sich das leisten können, auch selbst etwas beizusteuern, um das Netz für die zu spannen, die das nicht könnten.

Mehr Fotos unter: https://picasaweb.google.com/115752929508502588010/HeinerGargB eimDRK?authkey=Gv1sRgCL2urofj3rKHzQE

Dr. Heiner Garg hätte gerne ein Duales Ausbildungssystem gesehen, aber der Bereich Krankenpflege mache da nicht mit. Die Altenpflegeausbildung müsse der Krankenpflege

Diese Bewohnerin freute sich sichtlich über das Gespräch mit dem Minister. Sie hätten gerne Ihr Foto von einer Messe oder Veranstaltung per eMail für Ihren privaten oder geschäftlichen Gebrauch? Preise auf Anfrage. Mailen Sie uns gerne unter info@eventmal.de Werbung im Eventmal-Online-Journal? Fragen Sie uns!

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„Opfer“ im Husumer Kreishaus Husum (eventmal.de) - „Mut zum Hinsehen“ beweist Landrat Dieter Harrsen und übernahm die Schirmherrschaft für die Ausstellung „Opfer“ des Weißen Ringes (WR), die am 5. März im Kreishaus in Anwesenheit geladener Gäste sowie des WR-Landesvorsitzenden Uwe Döring eröffnet wird.

Landrat Dieter Harrsen und Rolf Johannsen vom Weißen Ring. Foto: (c) by eventmal.de, Petra Blume

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ie Wanderausstellung mit rund 100 großformatigen Plakaten kann anschließend vom 6. bis 16. März zu den Öffnungszeiten des Kreishauses besichtigt werden.

Harrsen unterstützt gerne die Ausstellung. „Es ist wichtige Arbeit, die in der Organisation geleistet wird. Nach Straftaten kümmert sich die Gesellschaft häufig vor allem um die Täter. Ihre Opfer hingegen werden oft alleingelassen.“

„Die Ausstellung ist umstritten“, gibt Rolf Johannsen, Leiter der WR-Außenstelle Nordfriesland Nord, zu. „Die Ausstellung zeigt das Leid der Opfer ziemlich drastisch. Sie beschönigt nichts, aber die Wirklichkeit ist leider noch härter“, weiß der pensionierte Kriminalpolizist nur zu gut. Daher wird die Ausstellung auch durchgängig von zwei ehrenamtlichen Mitgliedern des Weißen Ringes betreut, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Dabei ist auch das beschauliche Nordfriesland nicht von Straftaten verschont. „Von 1763 angezeigten Straftaten in Nordfriesland sind 140 neue Opferfälle bei uns angekommen“, sagt Johannsen. Das Gros brauche menschliche Betreuung, sei es bei einem Diebstahl oder bei einem Kapitalverbrechen. Schock und Hilflosigkeit säßen meist tief. Die Hilfe geht aber auch hin zur Begleitung bei Verhandlungen, Behördengängen oder zu kleiner finanzieller Hilfe bei juristischer oder psychologischer Erstberatung. Der Verein, mit derzeit 235 Mitgliedern in Nordfriesland, finanziert sich ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Die Ausstellung soll dazu beitragen, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Arbeit des Weißen Rin-

„Auch Schüler ab der achten Klasse sollten sich die Tafeln ansehen. Dazu bieten wir Führungen an. Interessierte Pädagogen können sich für diese unter mail joh-weisserring@versanet.de anmelden“, so Johannsen.

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ges in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Begleitend zur Thematik wird es fünf öffentliche Vorträge geben. Gewalt an Kindern, häusli-

che Gewalt, sexueller Missbrauch in Kirche und Schule werden u.a. dabei behandelt. Manchmal nichts für schwache Nerven.

Die Vorträge: Am 6. März spricht Ursula Funk, die Leiterin des Kinderschutzzentrums Westküste, über Kinder als Opfer von Gewalt.

Mit der Rolle der Polizei als Helfer und Opfer setzt sich Polizeioberrat Olaf Schulz, der Leiter der Polizei Husum, am 12. März auseinander.

Am 7. März referiert Bernd Funk, der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Südtondern, unter dem Titel »Schuld ist meine Frau!« über häusliche Gewalt. Gemeinsam mit einem »Täter« stellt er das Konzept der Gruppenarbeit mit Tätern vor. »Tabubruch im Schutzraum – sexueller Missbrauch in Kirche und Schule« lautet das Thema von Pastor Friedemann Magaard, dem Leiter des Breklumer Christian-Jensen-Kollegs, am 8. März.

Und am 13. März spricht Jo Tein über den Status Quo und die Herausforderungen der Resozialisierungsangebote in Schleswig-Holstein. Jo Tein führt die Geschäfte der Straffälligen- und Opferhilfe im Verband sozialer Rechtspflege. Alle Vorträge beginnen jeweils um 14 Uhr im Husumer Kreishaus; lediglich der Vortrag von Bernd Funk am 7. März findet im Amtsgebäude des Amtes Südtondern in Niebüll, Marktstraße 12, statt und beginnt um 19 Uhr.

Plakat der Ausstellung.

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Barcamp findet nun in Breklum statt Husum (eventmal.de). Das für den 2. und 3. März im NCC geplante „Barcamp Westküste“ musste verlegt werden. Es findet nun im Breklumer Christian-Jensen-Kolleg am 30. und 31. März statt. Die Sponsoren- und Pressemitteilung der Organisatoren hatte für einigen Wirbel gesorgt, denn es war wohl der Eindruck entstanden, dass es in der Planung des NCC Fehler gegeben hätte. Ausdrücklich entschuldigte sich das OrgaTeam für den entstandenen falschen Eindruck durch die unglücklich gewählte Formulierung. Niels Braczek dazu: „Tatsächlich hat das NCC umfangreiche Vorarbeiten geleistet, um unsere Veranstaltung mit einer adäquaten technischen Ausstattung zu versehen und ist uns auch in der Preisgestaltung entgegen gekommen. Das NCC hat extra für unsere Veranstaltung zusätzlichen Aufwand und Mühen betrieben, um einen möglichst reibungslosen Ablauf für uns sicherzustellen. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass das NCC uns keine Räume zur Verfügung stellen konnte.“ Die Entscheidung zur Verlegung war den Organisatoren auch nicht leicht gefallen, letztlich drängte jedoch die Zeit. „Vielleicht gab es auch zu wenig Vorlauf für potenzielle Sponso-

ren, um sich mit der Idee dieser ‚Un-Konferenz‘ anzufreunden oder das Budget war schon für andere Veranstaltungen eingeplant“, so Petra Blume. So musste man entweder an einer Kostenreduzierung oder an einer - für Barcamps untypischen - Beteiligung der Teilnehmer arbeiten oder das Barcamp zeitlich sehr weit nach hinten schieben. Letzteres hätten die Organisatoren sehr schade gefunden, da das Interesse der Teilnehmer bereits sehr groß ist. Mehr als die Hälfte der Plätze sind bereits gebucht wie ein Blick auf die Barcamp-Westküsten-Webseite http://barcamp-wk.de/ zeigt. Themenvorschläge und -wünsche wurden bereits reichlich eingestellt und Teilnehmer aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen haben sich bereits eingetragen. Durch die Kostenreduzierung konnten die Organisatoren auch den Betrag für das


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Gold- und Silber-Sponsoring halbieren und der Telefon- und Internetanbieter „KielNET“, - Ihr Kommunikationspartner in der Region - als Silbersponsor gewonnen werden. Die Firma hat ihren eigenen Bezug zu Breklum, denn die dort ansässige Breitbandgesellschaft baut ein Glasfasernetz und KielNET wird hier als Betreiber seine Dienste anbieten. http://kielnet.de/startseite/ Mit dabei auch das Nordfriesische Innovations-Center (NIC) mit Sitz in Niebüll als BronzeSponsor. Seit 1993 bietet das nördlichste Gründerzentrum Deutschlands funktionell eingerichtete Räumlichkeiten und kompetente Beratung für junge Unternehmen und Existenzgründer. Mit besonders günstigen Mietkonditionen und sehr guten Serviceleistungen erleichtert das NIC den Start in die Selbstständigkeit. http://www.nic-nordfriesland.de/ Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH (WFG NF) setzt sich für die innovative Barcamp-Idee an der Westküste ein. Wir begrüßen damit den zweiten BronzeSponsor. Wirtschaftsförderungsgesellschaft - das bedeutet: Ein guter Kontakt zur Wirtschaft, die Pflege der vorhandenen Betriebe, die Schaffung

30. und 31. März Christian-Jensen-Kolleg, Breklum

Der Eiderstedter Blog „Strandbote“ http://www.strandbote.de/ Mit vielen Tipps und Veranstaltungshinweisen für den Urlaub in der Region Eiderstedt. Appartements in St. Peter-Ording.de http://www.appartements-stpeterording.de/ Ferienhäuser und -appartements rund um den Eiderstedter Urlaubsort mit zahlreichen Informationen für einen erholsamen Urlaub. Black Work Pirates GmbH aus Husum. Die „junge“ Firma bietet viele Produkte und Leistungen rund um den „Schrauberkult“. http://www.blackworkpirates.de/

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„Hohnbeer ist dat schönste Fest“ Heide(gvb) - Die selbstbewuGenau in dessen Mitte wiederum steht seit jeher ein alter Kandelaber, der jetzt mit Girlanden und Schrifttafeln „Heider Hohnbeer“ sowie blau-weiß-roten Schleswig-Holstein-Wimpeln geschmückt wurde. Diese Aktion gilt als Auftakt der Saison der drei „Hohnbeers“ (Hahnen-Feste), die traditionsgemäß im Februar gefeiert werden.

Hohnbeer-Umzug am Heider Marktplatz. Traditionell führt ein Kind den Zug an. Foto: gvb

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er als Gast in diese Stadt kommt, mag darüber staunen, dass Tausende auf den Beinen sind, um ein Treiben zu beobachten, das auf jeden seltsam wirkt, der die Historie dieser Stadt nicht kennt. Große Weinfässer mit bunt gemalten Hähnen stehen herum und die Fahnen wehen überall. Musikkapellen führen lange Züge von Männern in schwarzen Anzügen mit Schärpen in den Landesfarben an. Sie tragen weiße Handschuhe und ihre Köpfe sind mit den edlen Zylindern bedeckt. Sie ähneln einer Bürgergilde, sind jedoch keine.

sprechungen macht, sondern zum Worte steht. Ein anderer Satz lautet: „Wi stoht all in Gottes Hann‘, de Rieke un de Bettelmann.“ Die Eggen waren einst vier Ortsteile, die sich um den Marktplatz, dem Versammlungsort der alten Dithmarscher Bauernrepublik, ansiedelten, um später zur Stadt zu werden. Die Norderegge, Süderegge und Österegge erhielten ihre Namen nach den Himmelsrichtungen. Die Westeregge hat die Zeit nicht überdauert und hörte 1700 auf zu existieren. Bei den früheren Bauernschaftsabrechnungen wurde viel gefeiert, und ein Ritual vorgenommen, das heute widerlich erscheint: Lebende Hähne wurden als Fruchtbarkeits- und Freiheitssymbole in Holztonnen gesteckt, die mit Steinen beworfen wurden, bis sie barsten und die Vögel in die Freiheit entkamen, sofern sie überlebten. Bei den jetzigen Festen werden natürlich Hahn-Attrappen benutzt.

Oftmals halten die Festzüge an, um zu tanken: Kaffee und Tee wird gereicht, doch sind die Marschierenden auch auf Bier und Korn eingestellt. Markante Sprüche in Fraktur sind auf Transparenten über die Straßen gespannt. Da heißt es „Trotz Regen un‘ Storm hebbt wie de Sünnschien in’t Hart“. Das verrät Lebensfreude! Ein anderer Spruch „Eet wat gor is, drink wat klor is, snack wat wohr is“ kündet von kernigem Dithmarscher Mannstum, das keine leeren Ver-

Am 18. Februar und 25. Februar kann man sich das Spektakel ansehen.

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1.100 Euro für die Fachausbildung

Sabine und Thomas Harländer, Geschäftsführung Ofengold mit Martina David, DEHOGA-Jugendbeauftragte, Schleswig-Holstein (mi.) Foto: Schäfer

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er in Zukunft gutes Fachpersonal haben möchte, muss auch ausbilden, denn der Fachkräftemangel wird sich aufgrund des demografischen Wandels abzeichnen.

legenheit, einen Scheck über 1.100 Euro an die DEHOGA-Jugendbeauftragte Martina David zu übergeben. Der Betrag war der Gegenwert der sonst üblichen Weihnachtspräsente an Firmenkunden. Nun konnte im passenden Umfeld der Messe diese Spende übergeben werden, um den Nachwuchs zu zu qualifizieren und somit die bessere Positionierung der schleswigholsteinischen Gastronomie zu fördern.

Im Rahmen der 13. Nordgastro in Husum nutzte die Firma „Ofengold“ aus Marne die Ge-

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Ernstes Thema brachte den Erfolg Husum (eventmal.de) – Wenn mehrere gute Faktoren zusammentreffen, kommt am Ende Bleibendes heraus. In diesem Fall hat es die Form eines Ausstellungsschrankes, der im „naturwissenschaftlichen Gang“ der Hermann-Tast-Schule feierlich in Betrieb genommen werden konnte.

Schulleiter Walter Fedders, Finja Rolfs, Marieke Paulsen, Kira Drosdowski, Rotarier Carsten Rüsch, Lehrer Heiko Raddatz und der stellvertr. Schulleiter Peter Becker freuen sich über die neue Ausstellungsmöglichkeit. Foto: (c) by eventmal.de, Petra Blume

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io- und Erdkundelehrer Heiko Raddatz und seine Kollegen haben nun Platz für viele Ausstellungsstücke und Schülerarbeiten aus dem Bereich.

haltsmitteln nicht hätte leisten können, konnte so zur Hälfte finanziert werden. Rotary-HusumGovernor, Carsten Rüsch, bekräftigte, dass man dies sehr gerne getan habe. Die HTS war damals mit vier Projekten sehr gut aufgestellt. „Das Theaterstück war klasse“, so Rüsch.

Er hatte auch vor nicht ganz zwei Jahren mit dem Unterrichtsstoff „Immunsystem“ den Stein ins Rollen gebracht und seine Schüler ermuntert, das Thema unter anderem szenisch umsetzen. Kyra Drosdowski schrieb dazu ein Theaterstück. Die Inszenierung fand solch Anklang bei Schülern und Eltern, dass man sich mit dem Projekt beim „Bündnis für Bildung“ des Rotary Clubs Husum bewarb.

Auch die „Ensemble-Vertretung“ schwelgt in positiven Erinnerungen. „Manche haben sogar vor Rührung geweint“, sagen die Schülerinnen aus der nunmehr zwölften Klasse und freuen sich noch über den Erfolg. Schulleiter Walter Fedders wies noch darauf hin, dass die andere Hälfte des Schrankes über den Förderverein finanziert werden konnte und man froh sei, die vielfältigen naturkundlichen Exponate nun anschaulich präsentieren zu können.

Das brachte ein Preisgeld von 2.000 Euro ein und der Schrank, den man sich aus Haus-

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Buchtipp: „Davongekommen“

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n der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 traf das Sturmtief „Vincinette“ die deutsche Nordseeküste und löste eine Jahrhundertflut aus.

Während in Hamburg 318 Todesopfer zu beklagen waren, war die Westküste Schleswig-Holsteins noch einmal davongekommen. Deichbrüche und Überflutungen richteten aber auch hier schwere Schäden an Gebäuden, Landwirtschaft und Infrastruktur an. Dieser Band dokumentiert mit vielen, zum Teil unveröffentlichten Bildern die Auswirkungen der Sturmflut in Nordfriesland und Dithmarschen bis in die Regionen um Itzehoe, Elmshorn und Pinneberg.

Katrin Schäfer: „Davongekommen“ Die Sturmflut 1962 an der schleswig-holsteinischen Westküste 108 Seiten, über 120 Abbildungen, gebunden, Format 21 x 20 cm € 14,95 ISBN 978-3-89876-608-1

Ein Überblick über den Verlauf der Katastrophe und eingestreute zeitgenössische Berichte sowie Erinnerungen von Zeitzeugen versetzen den Leser zurück in jene Nacht, die sich 2012 zum fünfzigsten Mal jährt.

Wer wird die neue Krokusblütenkönigin? Sina Heinrichs Amtszeit geht zu Ende. Zum Krokusblütenfest am 24. und 25. März wird sie ihre Krone an ihre Nachfolgerin abgeben. Ab sofort können sich junge Mädchen ab 18 Jahre unter Angabe von Alter und Hobbys und natürlich mit Foto bis zum 7. März 2012 bewerben. „Ein Bezug zu Husum ist natürlich

wünschenswert“, so die Werbegemeinschaft. An die sollte man auch die Bewerbung schicken: Werbegemeinschaft Husum, Postfach 1520, 25805 Husum. Die neue Königin wird die Stormstadt in ganz Deutschland repräsentieren.

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Eventmal Online Journal Februar 2012  
Eventmal Online Journal Februar 2012  

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