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Pannatura Journal 15

Page 1

Editorial Über PANNATURA 2

Forstrevierleitung Logistik Vertrieb

Jagdverwaltung Naturschutz & Wildtierforschung

3, 7

4, 5

Projekt- & Eventmanagement Landwirtschaftliche Standortleitung 6, 8

INHALT

DAS JOURNAL VON ESTERHAZY FÜR NACHHALTIGKEIT, UMWELT, WIRTSCHAFT UND SOZIALES

JOURNAL

AUSGABE

15

DEZEMBER 2023

XT GENERAT E N IO N Sondera usga Jugendl be für ic Berufsein he & steiger!

Draußen Unser Arbeitsplatz Natur


EDITORIAL

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DAS IST PANNATURA

Wir über uns – für dich! MATTHIAS GRÜN • ALTERSGRUPPE: 40–45 • POSITION: Geschäftsführer • AUSBILDUNG: BOKU-Studium Forstwirtschaft

Liebe junge Leserinnen und Leser, seit Jahren ist es uns bei PANNATURA das größte Anliegen, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Dazu sorgen wir auf unseren Flächen im Wald, am Feld und am See dafür, dass bei jedem Arbeitsschritt Rücksicht auf die Lebensräume und deren Bewohner genommen wird und trotzdem die wirtschaftlichen Erfolge damit verbunden sind. Vor über 20 Jahren wurden unsere agrarischen Flächen in Eigenbewirtschaftung auf eine rein biologische Wirtschaftsführung umgestellt. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Bewirtschaftung und die daraus entstehenden Produkte aus, sondern bringt auch in der Lebensraumverbesserung viele Vorteile. Auch im Wald wird im Sinne der Nachhaltigkeit gehandelt: Die rund 30 Baumarten in unseren Wäldern gemäß dem nachhaltigen Hiebsatz bewirtschaftet, der besagt, dass jährlich nicht mehr Holz entnommen wird, als im gleichen Zeitraum nachwachsen kann. Die Arbeit mit der Natur wird durch das Jagdkonzept abgerundet, das ermöglicht, ein Gleichgewicht zwischen naturnaher Landwirtschaft, nachhaltiger Jagd sowie dem Naturschutz herzustellen. Die hochwertigen Wild- und Bioprodukte, die bei gewissenhafter Arbeit entstehen, bringen wir dann ab Hof, via Webshop oder bei Events unters Volk. Da sich die Flächen, die PANNATURA bewirtschaftet, im Nord- und Mittelburgenland in einem sehr sensiblen und vielseitigen Naturraum befinden, ist Voraussicht und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Außerdem fühlen wir uns bei PANNATURA verpflichtet, unsere Erkenntnisse weiterzugeben: Daher tun wir das gerne bei Führungen am Bio-Landgut Esterhazy, bei Veranstaltungen wie den BIOFELDTAGEN oder den WALDTAGEN und durch transparente Kommunikation auf allen Ebenen. Diese ehrgeizigen, verantwortungsvollen Aufgaben können wir nur optimal erfüllen, wenn die Ziele und Werte des Unternehmens von den Mitarbeitern mitgetragen werden. Der Erfolg steht und fällt mit einem tatkräftigen Team, das genau weiß, worauf es im jeweiligen Fachbereich ankommt. Und nicht zuletzt wollen wir dieses Wissen auch teilen, damit es sich vervielfältigen kann – deshalb möchten wir in diesem Journal einen Einblick geben, was unsere Mitarbeiter antreibt und was sie tagtäglich leisten. Denn im Wirkungsfeld von PANNATURA ergeben sich viele Aufgabenstellungen, die hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Daher sind wir sehr froh über unser Team und darüber, auf den nächsten Seiten einen kleinen Teil davon vorstellen zu dürfen. Ich wünsche viel Spaß beim Schmökern im Journal und auf der Website unter pannatura.at.

Matthias Grün Geschäftsführer PANNATURA GmbH

Eine der schwierigsten Entscheidungen in jungen Jahren ist, welchen Beruf man später einmal ergreifen möchte. Oft hat man eine grobe Richtung vor Augen, aber der perfekte Einstieg fehlt – vielleicht braucht man nur noch einen letzten Schubs, oder man ist noch ganz unentschlossen. Dieses Journal möchte daher mit persönlichen Erzählungen unserer Mitarbeiter bei PANNATURA die Tätigkeitsfelder rund um Land- und Forstwirtschaft greifbar machen und vor allem für die nächste Generation einen Einblick in diese Berufssparte ermöglichen. PANNATURA vereint bei Esterhazy die Tätigkeitsbereiche Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturschutz und steht für verantwortungsvolles Planen und Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit, aber auch als Qualitätsname für die Rohstoffe der Produktionsbereiche sowie die daraus veredelten Produkte. Auf unseren Flächen herrscht eine unglaubliche Vielfalt – das bezieht sich nicht nur auf die natürlichen Gegebenheiten, sondern auch auf die Aufgaben, die infolgedessen entstehen. Dass hierbei viel Fachwissen und Fingerspitzengefühl gefragt ist, wissen die Mitarbeiter am allerbesten. Egal ob vom Traktor, Hochstand oder dem Foodtruck aus – das Arbeiten mit der Natur und ihren Produkten ist facettenreich und niemals langweilig. Warum unsere Mitarbeiter lieben, was sie tun, erzählen sie dir in diesem Journal und laden dich ein, diese Welt vielleicht auch für dich zu entdecken. Mehr über uns: pannatura.at/draussen

Dafür sind wir jeden Tag draußen – und du?

Über PANNATURA Entstehung: 2009 als „Forst- & Naturmanagement“, ab 2016 als PANNTURA (Teil der Esterhazy Betriebe AG) Firmensitz: Eisenstadt, Burgenland Aufgabenfeld: Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Produktvertrieb Mitarbeiter: 145 (Stand Dezember 2023)

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PANNATURA


FORSTREVIERLEITUNG

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LOGISTIKLEITUNG

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Die Holzlogistik stellt bei PANNATURA eine zentrale Dienstleistung dar. Damit die Holzsortimente auch gut ankommen, kümmert sich Förster Florian darum, die Aufträge zu koordinieren und geht dabei flexibel auf tägliche Anforderungen ein.

STEFFI • ALTERSGRUPPE: 25–30

FLORIAN

• POSITION: Forstrevierleiterin

• ALTERSGRUPPE: 25–30 • POSITION: Bereichsleiter Logistik

• AUSBILDUNG: HBLA für Forstwirtschaft

• AUSBILDUNG: HBLA für Forstwirtschaft

Mehr von Steffi im Video!

Den Wald vor lauter Bäumen sehen Unsere Wälder brauchen jemanden, der auf sie schaut. Bei PANNATURA ist dafür der Forstbetrieb zuständig – darunter Revierleiterin Steffi, die ihren Wald in- und auswendig kennt und ihn mit ihrem Team gesund und klimafit bewirtschaftet. Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Ich leite seit dem Sommer 2023 das Forstrevier Eisenstadt bei PANNATURA. Dazu gehört neben meiner täglichen Arbeit in und mit der Natur auch das Personalmanagement, sowie die Planung und Koordination der unterschiedlichen Aufgaben eines Försters. Nach meiner Ausbildung zur Försterin an der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur und meiner zweijährigen Adjunktenzeit in einem Forstbetrieb folgte für mich die Staatsprüfung für den Försterdienst an der FAST Ossiach. Neben der schulischen Ausbildung sind gewisse Eigenschaften wie ein grundlegendes, technisches Verständnis, physische Stärke, Ausdauer sowie eine selbstständige Arbeitsweise und ein Gespür für Organisation in meinem Job von Vorteil. Am wichtigsten ist in meinen Augen aber die Freude an der Arbeit mit der Natur. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? Die Hauptaufgabe eines Försters ist der Schutz des Waldes, der Waldbau und die Ernte. Förster verpflichten sich mit der Wahl des Berufes zum Generationenvertrag und somit zu einer nachhaltigen Wirtschaftsform. Eine wichtige Aufgabe ist Planung, Ausführung und Kontrolle der Arbeitsabläufe in einem Revier. Zudem ist der Förster für das Personal und die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen zuständig. Darüber hinaus organisieren Förster die Wildbewirtschaftung und den Jagdbetrieb. Jeden Monat fallen andere Arbeiten in einem Revier über das Jahr verteilt an. Die Holzschlägerung wird beispielsweise in der kalten Jahreszeit bewerkstelligt. Im Sommer werden Pflegemaßnahmen, Brennholzauslieferungen und Instandhaltungsarbei-

ten durchgeführt. Einen typischen Tagesablauf gibt es nicht, da jeder Tag neue Anforderungen mit sich bringt. Wofür machst du diesen Job – was sind deine Highlights? Durch meinen Beruf sorge ich für den Schutz des Waldes und leiste einen wichtigen ökologischen und gesellschaftlichen Beitrag – das ist für mich der schönste Aspekt. Das nachhaltige Arbeiten auf den PANNATURA-Flächen im Sinne des Generationenvertrags sorgt dafür, dass auch künftige Generationen die Schönheit und Bedeutung unserer Wälder noch spüren und erleben können. Es ist gut zu wissen, dass ich hierbei in meinem Job einen Beitrag leisten kann. Die Arbeit mit der Natur bringt außerdem immer einen gewissen Lerneffekt mit sich, somit kann man sich laufend weiterentwickeln.

„ Förster tragen große, gesellschaftliche Verantwortung – ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“ Welche drei Dinge bezüglich Jobs und Entwicklung hättest du gerne früher gewusst und würdest deinem jüngeren Selbst mit auf den Weg geben, wenn du könntest? Nicht nur technische, fachliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind im Berufsalltag zur Zielerreichung wichtig. Entscheidend ist ein gutes Arbeitsklima, um Leistungen zu steigern. Motivierte Mitarbeiter treiben den Erfolg eines Unternehmens nachhaltig voran.

Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Zu meinen Aufgabenbereichen zählen die Leitung der ­PANNATURA-Holzlogistik sowie die Qualitätssicherung. Durch die Ausbildung zum Forstadjunkten an der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck/Mur mit anschließender Förster-Staatsprüfung bin ich nach zweijähriger Adjunktenzeit Förster geworden. Den letzten Teil meiner Adjunktenzeit durfte ich bereits bei ­PANNATURA absolvieren. Danach bot sich mir die Möglichkeit, mich in Richtung Logistik und Qualitätssicherung im Bereich Holz weiterzuentwickeln. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? Der Kernaufgabenbereich der PANNATURA-Holzlogistik ist: Das richtige Holz (Sortiment) aus Revier und Holzhandel zum richtigen Zeitpunkt (Zufuhrmöglichkeiten) an den richtigen Ort (Zielwerk) zu transportieren. Ein klassischer Tagesablauf in der Holzlogistik lässt sich nur schwer beschreiben. Es geht sehr viel um Vorausplanung. Im Rahmen dieser Wochenplanung ergibt sich dann das Grundgerüst für den Ablauf der kommenden Tage im Einzelnen. Was sind die größten Herausforderungen in einem Job wie deinem? Eine der größten Herausforderungen ist, dass wir in und mit der Natur arbeiten. Das Wetter ist nicht planbar und immer für Überraschungen zu haben, gleichzeitig aber haben wir bei ­PANNATURA im Winter die Verantwortung, als Biomasselieferant kontinuierlich Holz für die Wärmeerzeugung bereitzustellen und dieses auch bei schlechtem Wetter zu liefern. Eine weitere große Herausforderung ist der Holzmarkt und die damit einhergehenden Schwankungen der Nachfrage. Was sind für Florian die Highlights seines Berufs – und welche Tipps würde er Berufseinsteigern geben? Das und mehr findest du auf pannatura.at

Was die größten Herausforderungen des Försterberufs sind und wie Steffi damit umgeht, findest du im gesamten Interview auf pannatura.at

Hier geht‘s zu Florians Video!


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JAGDVERWALTUNG

„Es fasziniert mich, die Tierwelt im J ­ ahresverlauf zu beobachten.“ PHILIPP • ALTERSGRUPPE: 30–35 • POSITION: Jagdverwalter • AUSBILDUNG: HBLA für Forstwirtschaft

Was Philipp noch zu erzählen hat...

Draußen in der Natur gleicht kein Tag dem anderen. Somit sind auch Philipps Aufgaben als Jagdverwalter bei PANNATURA mit viel Spontaneität und Überraschungen verbunden. Warum sein Beruf so viel mehr ist als die Jagd an sich, erzählt der ausgebildete Förster im Interview. Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Ich bin seit 2012 bei PANNATURA als Jagdverwalter für die Flächen rund um den Neusiedler See tätig. Das bedeutet, dass ich die Gegend und somit auch die Natur – besonders die Tierwelt – sehr gut kenne und auch dafür verantwortlich bin, die Flächen und ihre tierischen Bewohner zu unterstützen. Die Stelle, die ich damals angenommen habe, war als Jagdführung für die Flächen in der Landwirtschaft und rund um den Neusiedler See vorgesehen. Eine gute Vorbereitung für einen Job wie meinen ist die HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur – dort habe ich meine Ausbildung zum Förster gemacht – und andere Schulen mit land- und forstwirtschaftlichem Background. Viel Wissen, das man für meinen Job braucht, eignet man sich dann allerdings erst im Berufsalltag an. Was jedenfalls hilfreich ist, ist die Fähigkeit, spontan zu sein und lösungsorientiert an Probleme heranzugehen. So plötzlich, wie Hindernisse manchmal entstehen, muss man lernen, sie auch anzupacken und aus dem Weg zu räumen. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? Einen typischen Tagesablauf gibt es bei mir nicht – die Tage beginnen aber meist recht ähnlich: mit einer Revierrunde, auf der ich die Flächen, für die ich aus jagdlicher Sicht zuständig bin, begutachte und zum Beispiel bei Futter- und Wasserstellen für die Wildtiere auf unseren Arealen nach dem Rechten

sehe. Das kann in der Regel schon ein paar Stunden dauern. Mein Ausgangspunkt ist meistens unser landwirtschaftlicher Standort am Seehof. Der restliche Tagesablauf ist meistens eher überraschend und spontan – kein Tag ist wie der andere. Wichtig ist außerdem, meinen Job gedanklich nicht auf die Jagd auf Tiere zu reduzieren, denn das Aufgabengebiet eines Jagdverwalters ist wesentlich mehr als das Jagen per se.

„ Das Wichtigste ist das Interesse an dem, was man tut.“ Wofür machst du diesen Job – was sind deine Highlights? In erster Linie macht mir mein Job sehr viel Spaß – vor allem wegen der Nähe zur Natur und auch, weil ich meine Tage frei gestalten kann und viel unabhängig unterwegs bin. Besonders interessant an meiner Tätigkeit ist, dass ich durch sie – gemeinsam mit anderen Bereichen wie der Landund Forstwirtschaft oder dem Naturschutz – etwas dazu beitragen kann, Landschaften strukturreicher zu gestalten und dadurch Lebensräume zu verbessern. Die Erfolge, die sich dann abzeichnen – wie zum Beispiel, wenn spezielle Bodenbrüter nach Jahren wieder auf unsere Flächen zurückkehren, weil dafür gesorgt wurde, dass die Gegebenheiten wieder passen – sind für mich schöne Belohnungen für meine Arbeit. Außerdem finde ich es immer wieder spannend, die Tierwelt im Jahresverlauf beobachten zu können – dazu ist mein Job wie gemacht.

Welche drei Dinge bezüglich Jobs und Entwicklung hättest du gerne früher gewusst und würdest deinem jüngeren Selbst mit auf den Weg geben, wenn du könntest? Das Wichtigste ist das Interesse an dem, was man tut. In einem Job wie meinem ist es gut, sich grundsätzlich für Land- und Forstwirtschaft zu begeistern, denn in meinem Aufgabenfeld ist die Jagd nur die eine Seite – man wird ganz nebenbei auch ein bisschen zum Land- oder Forstwirt, ganz einfach aufgrund der Überschneidungen. Ein weiterer Tipp ist auch, sich nicht nur an dem festzuhalten, was man in der Fachschule gelehrt bekommt: Gerade bei der Lebensraumgestaltung hängen viele Dinge zusammen. So sind beispielsweise bestimmte Pflanzen in der Bio-Landwirtschaft als sogenanntes Beikraut nicht gern gesehen und werden aus Kulturen entfernt – aus jagdlicher Sicht ist aber genau dieselbe Pflanze am Wegesrand für manche Tiere wichtig und kann verschiedene positive Auswirkungen auf deren Gesundheit haben. Somit ist es hilfreich, offen zu sein und bereichsübergreifend zu denken. In der Natur gibt es außerdem keine fixen Zeiten – das bedeutet, dass es wichtig ist, bereit für den einen oder anderen längeren Arbeitstag zu sein und nicht nur die üblichen acht Stunden „abzusitzen“. Flexibel zu sein und nicht jeden Tag dasselbe zu erwarten, ist daher eine gute Grundeinstellung. Mit der Natur zu arbeiten ist nicht immer leicht – die größten Herausforderungen in Philipps Job kannst du auf pannatura.at finden!


NATURSCHUTZ & WILDTIERFORSCHUNG

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CLARA • ALTERSGRUPPE: 25–30 • POSITION: Fachreferentin für Naturschutz & Wildtierforschung • A USBILDUNG: Studium Veterinärmedizin

Clara erzählt euch hier mehr!

Von Seeadlern, Schwalben­nestern und der pannonischen Vielfalt Die Flächen bei PANNATURA sind sehr vielfältig – daher gehört ein durchdachtes Konzept für die Umsetzung naturschutzfachlicher Projekte unbedingt dazu. Clara erzählt im Interview von ihren täglichen Aufgaben rund um den Naturschutz auf Wirtschaftsflächen, und was einen Job wie ihren so spannend macht. Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Ich bin Fachreferentin für Naturschutz und Wildtierforschung bei PANNATURA, das heißt, ich koordiniere alle Forschungsprojekte, die in Kooperation mit namhaften Forschungsinstituten und Universitäten in unserem Betrieb umgesetzt werden. Wir erfahren dadurch mehr über unsere Natur sowie ihre Bewohner und lernen, wie wir diese am besten schützen können – ohne dabei auf eine erfolgreiche Bewirtschaftung zu verzichten. Nach der Matura habe ich das Studium der Veterinärmedizin in Wien absolviert, also die Ausbildung zur Tierärztin. Im Laufe des Studiums lernte ich die unterschiedlichsten Fachbereiche kennen und mir wurde schnell klar, dass mich Wildtiere, Wildtiermedizin und das Gebiet der Forschung am meisten interessieren, verstärkt durch meine private Leidenschaft für Natur und Jagd. Deshalb habe ich mich im Laufe der Ausbildung darauf spezialisiert. Nach einigen Praktika bei vielseitigen, internationalen Betrieben habe ich meine Stelle bei PANNATURA gefunden. Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf diesen Beruf vorzubereiten. Sinnvoll ist eine Ausbildung im Bereich der Wildbiologie, Biologie, Ökologie, Zoologie oder ähnliches – Hochschulen wie die VETMED UNI Wien, die Universität Wien und auch die BOKU bieten hier ein vielseitiges Angebot.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? In meinem Tätigkeitsfeld gibt es immer wieder Überraschungen und Spannendes zu erleben. Auch wenn ich viel Zeit am Computer verbringe, um Projekte zu koordinieren, und die bürokratische Arbeit dahinter erledige, gibt es immer wieder Tage, an denen ich selbst draußen aktiv werde. So treibt es mich öfter in die Natur, um Kameras zu installieren, Tiere zu beobachten, Vögel zu zählen oder Flächen zu besichtigen. Aufgrund der geografischen Lage bilden unsere Flächen einen vielfältigen Naturraum, welcher durch eine außergewöhnliche Artenvielfalt geprägt wird. Die Besonderheit meiner Arbeit liegt darin, diese zu schützen und zu fördern. Bei der Arbeit in der Natur gibt es natürlich Unterschiede im Jahresverlauf. Liegt der Fokus im Winter auf wildökologischen Fragestellungen, ist im Frühjahr bis Herbst vor allem der Naturschutz im Fokus. Wofür machst du diesen Job – was sind deine Highlights? Die Natur steht im Moment vor großen Herausforderungen, zum Beispiel durch klimatische Veränderungen. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man mit seiner Arbeit einen kleinen Beitrag leistet, mehr über die Natur und die Tiere, die in unserem Land leben, zu erfahren, über ihre An-

passungsfähigkeiten und über das richtige Management, und so etwas zum langfristigen Erhalt unserer Umwelt beizutragen. Besondere Highlights sind die Momente, in denen man erkennt, dass gesetzte Maßnahmen Sinn machen, beispielsweise wenn man immer seltener werdende Schwalbennester findet, oder einen Seeadler, der vom Aussterben bedroht war, in Händen halten und besendern kann, da das Flächenmanagement gut durchdacht ist.

„ Die Natur steht im Moment vor großen Herausforderungen“ Was sind die größten Herausforderungen in einem Job wie deinem? Ich würde sagen, es ist die Vielfalt an Themen. Das, was den Job so spannend macht ist auch das, was mich herausfordert. Man arbeitet mit so vielen unterschiedlichen Bereichen zusammen und schnuppert in alle Fachgebiete hinein, und natürlich kann man nicht in jedem Themenfeld Profi sein. Manchmal stößt man hierbei an seine Grenzen, es bringt einen aber auch dazu, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen, sich einzulesen und Wissen zu erlangen. Und oft taucht dann doch etwas auf, wofür ich heute dankbar bin. Welche Tipps Clara Berufseinsteigern in ihrem Tätigkeitsfeld gibt, zeigen wir dir auf pannatura.at


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PROJEKT- UND EVENTMANAGEMENT

„Peak Season“ in Wald und Feld ANNA • ALTERSGRUPPE: 35–40 • POSITION: Projekt- und Eventmanagerin • AUSBILDUNG: HLA für Fremdenverkehr und ­Tourismus, BOKU-Studien Agrarwissenschaften und Ernährungswirtschaft

Mehr von Anna im Video!

Wer mehr über das Schaffen bei PANNATURA lernen möchte, tut das am besten bei einem saisonalen Hofmarkt oder den B ­ IOFELDTAGEN am Bio-Landgut Esterhazy. Damit diese Events reibungslos über die Bühne gehen, laufen alle Fäden in der Organisation bei der Projekt­ leiterin Anna zusammen. Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Ich bin bei PANNATURA für die Organisation verschiedenster Veranstaltungen und die Projektleitung des Nachhaltigkeitsberichts zuständig. Obwohl ich weder eine explizite Ausbildung im Eventmanagement noch im Sustainability Management habe, passt mein jetziges Aufgabengebiet dennoch gut zu meinen Fähigkeiten. Ich habe als Schulausbildung die Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehr und Tourismus in Krems an der Donau abgeschlossen. Unterschiedliche Praktika im Rahmen der Schulausbildung haben mir schon in jungen Jahren gezeigt, was es bedeutet, auch stressige Situationen zu meistern und sich gut zu organisieren. Mit meinem Schulabschluss habe ich gleichzeitig viele verschiedene Lehrabschlüsse erhalten (Hotel- und Gastgewerbeassistent/in, Restaurantfachmann/frau, Koch/Köchin, Reisebüroassistent/in), die mir sehr in der Eventorganisation helfen. Danach habe ich an der Universität für Bodenkultur Wien im Bachelor Agrarwissenschaften und im Master Agrar- und Ernährungswirtschaft studiert, und über einen Umweg als Produktmanagerin in der Lebensmittelindustrie bin ich bei PANNATURA gelandet. Ich denke, dass gerade meine Ausbildungs-Mischung ganz gut zu meinem Jobprofil passt. Oftmals muss man kein Spezialist in einem Gebiet sein, sondern benötigt einen guten Überblick über verschiedene Themen. Natürlich sollte man ein gewisses Organisationstalent, Kreativität und eine strukturierte Arbeitsweise mitbringen, da einem diese Fähigkeiten den Arbeitsalltag mit Sicherheit erleichtern.

Wofür machst du diesen Job – was sind deine Highlights? Das Schöne an meinem Job ist, dass man zum Schluss immer ein in sich abgeschlossenes Projekt hat und auch ein fertiges Ergebnis sieht. Wenn man eine Veranstaltung plant, dann wird diese meist offiziell eröffnet – das ist dann der Zeitpunkt, an dem mein Stresslevel zum ersten Mal seit Beginn der Planungen etwas sinkt, und wenn ich dann auch noch die Begeisterung in den Gesichtern der Besucher förmlich ablesen kann und positives Feedback bekomme, dann ist das für mich das Größte. Auch beim Nachhaltigkeitsbericht halte ich zum Schluss ein fertig gedrucktes Exemplar in Händen und kann mich darüber freuen. Selbst bin ich aber meist mein größter Kritiker.

„Am wichtigsten ist, dass man Freude an seinem täglichen Tun hat.“ Was sind die größten Herausforderungen in einem Job wie deinem? Projektbezogenes Arbeiten bedeutet, dass man immer eine „peak season“ hat. Man sollte stressresistent sein und die Bereitschaft mitbringen, zu gewissen Zeiten mehr Stunden im Büro zu verbringen. Vieles ist auch „learning by doing“, das heißt, es gibt immer Aufgaben, die man noch nie zuvor bewältigt hat, aber da ist es dann umso schöner, wenn es trotzdem funktioniert. Denn so kann man immer

über sich hinauswachsen. Das bedeutet natürlich auch, dass man schon ein Quäntchen Selbstorganisation und Selbstdisziplin mitbringen muss. Welche drei Dinge bezüglich Jobs und Entwicklung hättest du gerne früher gewusst und würdest deinem jüngeren Selbst mit auf den Weg geben, wenn du könntest? Sich Zeit lassen: Man sollte ruhig in viele Bereiche hineinschnuppern, zum Beispiel in Form von Praktika. Die Praktika machen sich für den Jobeinstieg einerseits gut im Lebenslauf und andererseits lernt man immer etwas dazu und hat eine Erfahrung mehr, die einem keiner nimmt. Außerdem weiß man dann vielleicht eher, was man später machen möchte – oder eben nicht. Ich finde, die Entscheidung, was man werden möchte, in jungen Jahren zu treffen, ist eine der schwierigsten überhaupt, und dafür kann man sich ruhig auch Zeit lassen. Meinem jüngeren Selbst würde ich wahrscheinlich noch mehr Zeit zur Orientierung geben. Warum ich mir damals selbst so einen Stress gemacht habe, kann ich gar nicht sagen. Auf alle Fälle ist es wichtig, dass man Freude an seinem täglichen Tun hat – das bedeutet aber nicht, dass es immer Spaß machen muss.

Wie Anna ihr Aufgabenfeld beschreiben würde und wie sich ihre Arbeitstage gestalten, steht auf pannatura.at im Gesamtinterview.


VERTRIEBSLEITUNG

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Von der Idee bis auf den Teller JENNY • ALTERSGRUPPE: 35–40 • POSITION: Teamleiterin Vertrieb • AUSBILDUNG: Handelsakademie

Mehr aus Jennys Arbeitsalltag im Web! Aus dem, was die Natur uns täglich gibt, macht PANNATURA feinste Wild- und Bio-­ Produkte. Jenny kümmert sich mit ihrem Vertriebsteam darum, dass diese Lebensmittel den Kunden in höchster Qualität erreichen – egal ob Ab-Hof, via Onlineshop oder aus der Rollenden Markthalle, zum Beispiel bei der Formel 1 in Spielberg! Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Über 240 verschiedene Produkte, die bei PANNATURA direkt an Kunden verkauft werden – wie zum Beispiel Wildfrischfleisch, Bio-Angus-Rindfleisch, Bio-Kichererbsen, unser Bio-Mehl und vieles mehr – liegen in meinem Verantwortungsbereich als Leitung des Vertriebsteams. Von der Idee zu einem Produkt bis zum Verkauf an die verschiedensten Kunden in diversen Verkaufskanälen, online wie vor Ort, stehe ich gemeinsam mit meinem Team täglich im Einsatz. Preise kalkulieren, Innovationen entdecken und diese gewinnbringend für das Unternehmen umsetzen, gehört in meinem Job genauso dazu wie das Gestalten von Marketingsorten und Verpackungen, oder auch Messebesuche. Ich plane außerdem mit meinem Team den Einsatz unseres Foodtrucks, der „Rollenden Markthalle“. Mit ihr sind wir sowohl bei kulinarischen Events, aber auch bei Großveranstaltungen wie der Formel 1 und der Moto GP in Spielberg zu Gast, ebenso wie bei diversen Konzerten – zum Beispiel bei Ed Sheeran oder den Rolling Stones. Ein gewisses Maß an Selbstorganisation ist in meinem Job sicherlich von Vorteil, und ein gutes Gedächtnis, denn durch die abwechslungsreichen Tätigkeiten wird man sehr oft abgelenkt. Daher ist eine gewissenhafte Notiz von wichtigen Themen, wie Preisen, Kundengesprächen und Vereinbarungen, sehr wichtig.

„ Zufriedene Kunden und das große ­Interesse an unseren Produkten ­erfreuen mich täglich“ Ein wirtschaftlicher Hintergrund wie in meinem Fall nach einer HAK-Matura ist ebenfalls hilfreich, somit können Zusammenhänge auf wirtschaftlicher Basis leichter erfasst werden. Bei diversen Kalkulationen helfen einem gute

Excel-Kenntnisse sehr. Generell sollte man wohl eher ein extrovertierter Mensch sein, denn durch den vielen Kundenkontakt, persönlich und am Telefon, ist Freundlichkeit und ein hohes Maß an Kundenservice sehr gefragt. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? Jeder Tag ist eine Überraschung. Dadurch lernt man aber auch, seine Tage gut zu strukturieren und selbst einzuteilen. Je nachdem, wie viele Termine ich mir an einem Tag gebe, dementsprechend viel Zeit bleibt mir für andere Aufgaben. Aktuell bin ich einen Tag pro Woche im Home Office und halte mir diesen Tag bei Kundenterminen immer frei, um die Büroarbeit zu erledigen. Wofür machst du diesen Job – was sind deine Highlights? Zufriedene Kunden und das große Interesse an unseren Produkten und deren Herstellung erfreuen mich täglich. Das angenehme Arbeitsklima und der Zusammenhalt, besonders in meinem Team, sehe ich ebenfalls als große Bereicherung. Die lösungsorientierte Arbeit macht mir besonders großen Spaß: Es werden nicht die Probleme gesehen, sondern wir finden gemeinsam jeden Tag Lösungen für die verschiedensten Aufgabenstellungen. Was sind die größten Herausforderungen in einem Job wie deinem? Die größte Challenge ist, alle Vertriebskanäle zu organisieren, die unterschiedlichen Bedürfnisse zu erkennen und sie auch bedarfsgerecht zu erfüllen. Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter gleichzeitig zufrieden zu stellen, sehe ich als eine meiner herausforderndsten Aufgaben. Drei Tipps, die Jenny ihrem jüngeren Ich ans Herz legen würde und somit heute weitergeben kann, findest du auf pannatura.at

Fleischmanufaktur & Vermarktung Die Fleischmanufaktur ermöglicht seit 2020 die transparente Verarbeitung von Wildbret und Bio-Angus-Rindfleisch direkt durch PANNATURA.

Betrieb auf 500 m² Fläche am Bio-Landgut Esterhazy Jährliche Verarbeitung von ca. 100 to Wild aus eigener Jagd Jährliche Verarbeitung von ca. 20 to Fleisch vom hofeigenen Bio-Angusrind Völlig energieautark dank Photovoltaikanlagen und moderner Wärmerückgewinnung ukte Die hochwertigen Bio- und Wild-Prod re Partunse und uns h durc werden im Anschluss Markthalle der in rem ande r unte , ieben vertr ner hop: Kulinarium Burgenland und im Webs pannatura-shop.at


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LANDWIRTSCHAFTLICHE STANDORTLEITUNG

ROBERT • ALTERSGRUPPE: 40-45 • P OSITION: Landwirtschaftlicher Standortleiter • AUSBILDUNG: Landwirtschaftliche Fachschule

Robert erzählt euch mehr online!

Wenn die Saat aufgeht Als Landwirt schafft man neues, organisches Leben, dem man sprichwörtlich beim Wachsen zuschauen kann – und sollte! Robert erzählt, warum es einfach Spaß macht, Landwirt bei PANNATURA zu sein und wieso der gemeinsame Tagesausklang der Mannschaft oft noch viel wertvoller ist als jedes Meeting. Was machst du bei PANNATURA genau und wie bist du das geworden? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf diesen Job vorzubereiten? Ich bin in einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb aufgewachsen und war somit von klein auf mit der Landwirtschaft verbunden. Meine Ausbildung habe ich an der landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) in Eisenstadt gemacht. Trotz einem beruflichen „Ausflug“ in eine ganz andere Ecke, nämlich in eine Kfz-Werkstatt, ließ mich die Landwirtschaft nie ganz los und ich war neben der Arbeit oft bei Ernte und Aussaat am Bio-Landgut Esterhazy dabei. 2007 wurde ich dann gefragt, ob ich hier mitarbeiten möchte – und meine Entscheidung fiel innerhalb von 2 Sekunden. Begonnen habe ich als landwirtschaftlicher Mitarbeiter, mittlerweile bin ich Standortleiter des Bio-Landguts. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei dir aus – gibt’s sowas überhaupt, oder ist jeder Tag eine Überraschung? Der Tag beginnt bei mir mit einer frühmorgendlichen Besprechung und der Einteilung der Mitarbeiter der unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Untertags widme ich mich dann zum Teil bürokratischen Tätigkeiten, kontrolliere die Felder oder kümmere mich darum, dass beispielsweise für die nächste Ernte alle Ressourcen eingeteilt sind. Meine „Feldrunden“, die ich regelmäßig zur Kontrolle der Flächen

mache, erstrecken sich über mehrere Ortschaften und können schon mal sechs bis zwölf Stunden in Anspruch nehmen. Grundsätzlich bin ich aber immer darauf gefasst, dass es oft anders kommt als geplant.

„ Gute Arbeit steht und fällt mit dem richtigen Team!“ Was sind die größten Herausforderungen in einem Job wie deinem? Es ist oft gar nicht so einfach, mit möglichst wenig Arbeitsschritten ein effektives Ergebnis zu erzielen – zum Beispiel bei der Bodenbearbeitung. Dazu gehört viel Koordination, denn unsere Philosophie ist es, nachhaltig zu arbeiten und Ressourcen zu sparen. Außerdem machen es die klimatischen Bedingungen immer schwerer, Wasser im Boden zu halten, damit die Pflanzen nach der Aussaat schnell ankeimen und wachsen. Davon hängt die nächste Ernte ab – je besser also die Böden vorbereitet sind, desto ertragreicher wird sie. Aufgrund dessen, dass unsere Ackerflächen geografisch ziemlich verstreut liegen, haben wir es mit unterschiedlichen Böden und Witterungsbedingungen zu tun. Die Herausforderung ist dann, das optimale Saatgut zu finden und den richtigen Aussaat- und Erntezeitraum zu wählen – man muss sich also immer nach der Natur richten.

Welche drei Dinge bezüglich Jobs und Entwicklung hättest du gerne früher gewusst und würdest deinem jüngeren Selbst mit auf den Weg geben, wenn du könntest? Wichtig ist in meinen Augen, in die Berufe reinzuschnuppern, die einen interessieren, und sich selbst ein Bild zu machen. Das ist zum Beispiel direkt auf landwirtschaftlichen Betrieben wie unserem im Rahmen von berufspraktischen Tagen oder einer Lehre möglich. Für Berufs- oder Quereinsteiger ist mein Tipp: Wir sind nicht aus Zucker – denn es ist häufig so, dass wir ganze Tage draußen verbringen, egal welches Wetter herrscht. Was einem in jedem Bereich hilft, ist eine gute Portion Hausverstand und logisches Denken, genaues Arbeiten und Offenheit – es ist immer gut, Fragen zu stellen und sich weiterzuentwickeln. Was ich außerdem gelernt habe, ist, dass das Wichtigste im Arbeitsalltag das Team ist – mit den richtigen Kollegen macht der Job viel mehr Spaß und Sinn. Ein Betrieb ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Optimal ist, wenn diese sich mit der Arbeit auch identifizieren können.

Warum Robert so gerne Landwirt bei PANNATURA ist, und was die Highlights seines täglichen Arbeitens sind, findest du im gesamten Interview auf pannatura.at

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Gespannt auf mehr?

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Regionales jederzeit nach Hause bestellen: Im PANNATURA-Onlineshop lässt sich die breite Produktpalette entdecken und das Bio- und Wildproduktsortiment unkompliziert bestellen. Mehr auf pannatura-shop.at

Alle PANNATURA-Journale sind jederzeit abrufbar auf: www.pannatura.at/pannatura-journal

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Impressum Herausgeber: PANNATURA GmbH, Esterhazyplatz 7, 7000 Eisenstadt Ansprechpartner: Esterhazy Betriebe AG, T +43 (0) 2682 63004, presse@esterhazy.at, Barbara Wagner-Gmeiner Design & Layout: Fredmansky GmbH Text: Stefanie Nievoll, Florian Pranger, Philipp Koch, Clara Montecuccoli, Anna Theresia Lampret, Jennifer Griemann, Robert Neumayer, Katrin Zeleny Bildnachweis: Esterhazy, Imre Antal, Andreas Hafenscher, Lisa Schulcz, Katrin Zeleny Druck: Bösmüller Print Management GesmbH & Co. KG

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