WIRTSCHAFT
UMWELT
NACHHALTIGKEIT
SOZIALES
Die Biofeldtage am Bio-Landgut Esterhazy
Impressionen & Pressestimmen
Studienergebnisse & Naturerlebnis
Biofeldtage im Web
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INHALT
DAS JOURNAL VON ESTERHAZY FÜR NACHHALTIGKEIT, UMWELT, WIRTSCHAFT UND SOZIALES
JOURNAL
AUSGABE
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NOVEMBER 2021
Biofeldtage 2021 Live statt virtuell
EDITORIAL
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DIE BIOFELDTAGE AM BIO-LANDGUT ESTERHAZY
Partnerstimmen Elisabeth Köstinger
Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus „Die Biofeldtage als Treffpunkt für Praktikerinnen und Praktiker, Expertinnen und Experten wie auch interessierten Konsumentinnen und Konsumenten tragen durch Austausch und umfassende Information dazu bei, die Erfolgsgeschichte der biologischen Landwirtschaft in Österreich fortzuführen.“
BIOFELDTAGE 2021 LIVE STATT VIRTUELL Mag. Hans Peter Doskozil
Landeshauptmann Land Burgenland „Es freut mich sehr, dass auch heuer wieder die Biofeldtage am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen stattfanden. Die Biofeldtage haben sich damit als Treffpunkt für interessierte Konsumenten und landwirtschaftliche Betriebe, die sich über den aktuellen Wissensstand im Biolandbau informieren und fachlich austauschen können etabliert.“
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 war es am 06. und 07. August dieses Jahres endlich wieder so weit und die Biofeldtage gingen in die zweite Runde. Bereits im Herbst 2018 starteten die fünf Organisationspartner mit der Planung der nächsten Biofeldtage, wieder mit dem Ziel, die umfassende Breite der Biolandwirtschaft für Produzenten und Konsumenten erlebbar zu machen. Nach den COVID-bedingten Verschiebungen freute es uns daher umso mehr, dass die Biofeldtage 2021 unter dem Motto „live“ statt nur mehr „virtuell“ stattfinden konnten. Mit mehr als 11.000 Besuchern an beiden Veranstaltungstagen wurde die Erfolgsgeschichte von 2018 (ca. 8.000 Besucher) fortgesetzt. Über 190 Aussteller waren heuer mit dabei und informierten die Gäste über die neuesten Entwicklungen in der biologischen Landbewirtschaftung. Neben der großen Sortenschau und den Maschinenvorführungen wurde mit rund 160 Programmpunkten nicht nur ein informatives, sondern auch buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten.
Univ.Prof. DI Dr. Hubert Hasenauer Rektor Universität für Bodenkultur „Bereits bei der Premiere 2018 war die Universität für Bodenkultur Wien Teil der Biofeldtage. Dass wir heuer nun als offizieller Partner über Vorträge, Workshops sowie Beiträge und Präsentation zu aktuellen Forschungsergebnissen hinaus noch stärker mitgestalten und zum großen Erfolg beitragen konnten freut uns sehr.“
Voller Freude blicken wir auf zwei gelungene Veranstaltungstage am Bio-Landgut Esterhazy zurück. Stolz machen uns auch die guten Ergebnisse der großen Aussteller- und Besucherbefragung. Die positiven Rückmeldungen bestärken uns, an dem Erfolgskonzept der Biofeldtage, nämlich dem Schulterschluss aus Praxis, Wissenschaft und Forschung, festzuhalten. Ein großes Danke geht an dieser Stelle an unsere Projektpartner, unsere Sponsoren, die Aussteller, alle Vortragenden und das ganze Projektteam. Gemeinsam haben sie mit viel Begeisterung, Engagement und Liebe zum Detail ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte „Biofeldtage“ geschrieben. In dieser Sonderausgabe des PANNATURA-Journals möchten wir die erfolgreichen Biofeldtage 2021 noch einmal Revue passieren lassen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf ein Wiedersehen bei den nächsten Biofeldtagen am Bio-Landgut Esterhazy!
Matthias Grün und Anna Lampret
DI Dr. Lucius Tamm
Direktor für Kooperationen, FiBL Schweiz „Die Zukunft liegt auch im Bio-Landbau beim Bodenschutz und der Resilienz bei Klimaextremen. Dazu braucht es Innovationen, wie wir sie bei den Biofeldtagen sehen. Das gezeigte Rahmenprogramm ist sehr bereichernd und auch eine Anreise aus dem Ausland wert.“
Georg Schweisfurth
Geschäftsführer Gut Sonnenhausen „Wir haben mit den Hermannsdorfer Landwerkstätten genauso wie auch Esterhazy bereits vor Jahrzehnten bewiesen, dass ökologischer Landbau funktioniert. Das System des ökologischen Landbaus ist mittlerweile bestens erprobt und es gibt eine Vielzahl an Beratern, die einem das Umstellen von konventionell auf ökologisch massiv erleichtern. Die Biofeldtage sind dabei eine optimale Plattform, um sich bestmöglich zu informieren.“
DIE BIOFELDTAGE AM BIO-LANDGUT ESTERHAZY
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ALLES WAS MAN ÜBER DAS BIO-LANDGUT WISSEN MUSS 20 Jahre biologische Bewirtschaftung
Das Bio-Landgut Esterhazy und die Biofeldtage
Arrondierte Flächen Verschiedenste Bodentypen Wissenschaftliche Forschungskooperationen >2.000 Sonnenstunden / Jahr 450-600 mm Jahresniederschlag
Der Seehof in Donnerskirchen war 2021 bereits zum zweiten Mal Austragungsort der Biofeldtage. Seit fast 20 Jahren wird hier biologisch gewirtschaftet und daher ist das Bio-Landgut Esterhazy dafür besonders prädestiniert.
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er Seehof in Donnerskirchen war 2021 bereits zum zweiten Mal Austragungsort der Biofeldtage. Durch die fast 20jährige biologische Bewirtschaftung ist das Bio-Landgut Esterhazy dafür besonders prädestiniert. Inmitten einer der wertvollsten Naturräume Europas, eingebettet in die Region rund um den Neusiedler See, liegen die landwirtschaftlich genutzten Flächen von Esterhazy. Als einstiger Edelhof grenzt der Seehof unmittelbar an unter Naturschutz stehende Areale, Schilfflächen und Hutweiden bzw. ist von Hecken oder Wald umschlossen. In Kombination mit durchschnittlichen Feldgrößen von 8,5 Hektar ist eine hundertprozentige biologische Bewirtschaftung gewährleistet. Geschichte des Seehofs Der Seehof, der sich in den vergangenen Jahren als einer der landwirtschaftlichen Hauptbetriebsstandorte des Bio-Landguts Esterhazy etabliert hat, wurde 1675 erstmals in herrschaftlichen Besitzrechtsaufzeichnungen erwähnt. Wie im 17. und 18. Jahrhundert noch üblich, arbeiteten und lebten zahlreiche Arbeiter statt Knechten am Hof. Als in den Jahren 1880 bis 1896 die Esterhazy´sche Landwirtschaft neu strukturiert wurde, gewann der Seehof eine noch größere Bedeutung. Es entstanden dorfähnliche Strukturen, auf denen zum Teil bis zu 300 Personen lebten und arbeiteten. Die neu errichtete Infrastruktur mit Schule und Kapelle wurde von den dort sesshaften Berufsgruppen, wie z.B. Zimmermeistern,
Schmieden, Wagnern, Bäckern bis hin zu Schuhmachern und Friseuren, genutzt. Im Jahr 1957 kam es zu einem Neubeginn. Es entstand das „Dr. Paul Esterhazy´sche Schilf-Bauplatten-Werk“, das in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit neue, dringend notwendige Arbeitsplätze in der Region schuf und lange eine internationale Rolle spielte. Die landwirtschaftliche Nutzung der Ländereien rund um den Seehof zur Viehhaltung (Rinder und Schweine) hatte insgesamt über die Jahrhunderte stetig Bestand gehabt. Das Bio-Landgut Esterhazy heute Heute werden sämtliche eigenbewirtschaftete Flächen der Esterhazy´schen Stiftungen biologisch geführt. Damit gehört das Bio-Landgut Esterhazy zu den größten Biobetrieben Österreichs. Die ausgedehnten Areale sind ein ideales Umfeld für eine biologische Landnutzung. Sie schützen gut vor Kontamination aus Nachbarflächen und erlauben eine effiziente Unkrautverdrängung mit großen Maschinen. Für einen optimal geschlossenen Nährstoffkreislauf setzt man seit rund 15 Jahren auch wieder auf Tierhaltung. Neben einer Herde Bio-Angusrinder ist auch eine Herde Bio-Legehennen im mobilen Hühnerstall am Bio-Landgut beheimatet. In den letzten Jahren wurde verstärkt in die Revitalisierung der alten Gebäudekomplexe am Seehof investiert. Die alten Gebäude wurden und werden mit sehr viel Liebe zum Detail sukzessive restauriert und neuen Nutzungen zugeführt. Gleichzeitig setzt man verstärkt auf die Verarbeitung der erzeugten Rohstoffe zu hochwertigen Nahrungsmitteln.
20 bestens geschulte und motivierte Mitarbeiter Modernste Techniken
So wurde beispielsweise aus den alten Arbeiterwohnungen eine moderne Fleischmanufaktur. Die Biofeldtage Das Bio-Landgut ist nicht nur einer der Vorreiter in der biologischen Landwirtschaft, sondern sieht eine gesellschaftliche Verantwortung darin, die über Jahrhunderte erworbene und gewachsene Expertise weiterzugeben. Im Bio-Landbau müssen altes Bauernwissen und moderne Maschinentechnik zusammenkommen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Biofeldtage sind ein Ansatz, um das Wissen nach außen zu tragen, in einen Austausch mit anderen Landwirten zu treten und zu einer Bewusstseinsbildung für echte Bio-Landwirtschaft bei den Konsumenten beizutragen. Die Erfolge der Biofeldtage 2018 und 2021 sind eine Ermutigung, diesen Weg weiter fortzusetzen.
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IMPRESSIONEN & PRESSESTIMMEN
Das waren die Biofeldtage 2021
„Es ist eine Leistungsschau der Superlative“, ORF
„Erfolgsgeschichte: mehr als zehntausend Besucher bei den Biofeldtagen“, Agroinform
„Fast ein Drittel mehr Besucher bei den Biofeldtagen“, Inforadio
„Erfolgsgeschichte Biofeldtage“, Kulturgericht
„Maschinenvorführungen, die Sortenschau und ein buntes Rahmenprogramm lockten am 6. und 7. August über 11.000 Besucher zu den Biofeldtagen am Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen“, top agrar
„Biofeldtage gaben viele fachliche Anregungen“, Öst. Bauernzeitung
„Treffpunkt der Bioszene Burgenland“, Ö2
„Esterhazy bot am Bio-Landgut Tradition und Hightech“, Kurier
IMPRESSIONEN & PRESSESTIMMEN
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FAKTEN
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DIE BIOFELDTAGE AUF EINEN BLICK
11.000 Besucher 70 ha (700.000 m²) Veranstaltungsareal 190 vielfältige Aussteller 50 Vorträge & Fachseminare 100 Landtechnikmaschinen live im Praxiseinsatz
„Da möchte man am liebsten noch einmal ein Kind sein!“, Wiener Bezirksblatt
„Die Tierausstellung war ein Publikumsmagnet und wurde von den 11.000 Besuchern sehr stark frequentiert“, Fleischrinder Austria
180 Schauflächen mit verschiedensten Saatgutzüchtungen riesiger & vielfältiger Kinderbereich 160 Programmpunkte
Einen herzlichen Dank an unsere Sponsoren!
„Biofeldtage 2021: Viel Innovation und Technik“, top agrar
„Auch das Rahmenprogramm für Groß und Klein begeisterte“, BVZ
„Biofeldtage am Landgut Esterhazy Seehof voller Erfolg“, BVZ
„Vom Biofeld auf den Teller: Biofeldtage 2021“, BIORAMA
„Produzenten und Konsumenten im Dialog“, Falstaff Magazin
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STUDIENERGEBNISSE
Hohe Zufriedenheit bei Besuchern und Ausstellern Bei den Biofeldtagen 2021 führte das MARKET Marktforschungsinstitut erneut eine repräsentative Umfrage unter den Besuchern und Ausstellern durch. Die Befragung von knapp 500 Produzenten und Interessierten lieferte äußert zufriedenstellende Ergebnisse.
BESUCHER FEEDBACK Zufriedenheit mit der Messe
62 %
Sehr zufrieden
30 %
Zufrieden
92 %
Summe
Weiterempfehlung
79 %
bestimmt eher ja
14 % 93 %
Summe
Hoher Anteil an Fachpublikum
Organisatorische Höchstleistungen
Vielfältiges Rahmenprogramm
Der Großteil der 11.000 Besucher kam aus dem Burgenland, aus Niederösterreich und der Steiermark. Internationale Kunden reisten zumeist aus Deutschland, aber auch der Slowakei, Slowenien, Italien und zumindest weiteren zehn Ländern an. 70 Prozent der Gäste zählen sich selbst zu den Produzenten, sowohl biologisch als auch konventionell. Auch waren einige Fachbesucher im Handel und in der Produktion landwirtschaftlicher Geräte tätig, gut vertreten war auch der Bereich Forschung & Lehre.
Mit der Organisation der Biofeldtage waren die Aussteller höchst zufrieden. Vor allem das Messemarketing, die Atmosphäre vor Ort, die organisatorische Abwicklung sowie das umfangreiche Fachprogramm wurden mit rund 75 Prozent Zufriedenheit sehr gut bewertet. Hohen Zuspruch bekam die Betreuung der Aussteller während der Veranstaltung durch das Messeteam – ebenfalls 75 Prozent von ihnen waren damit zufrieden. Im Schnitt stuften Direktvermarkter diese Punkte noch positiver ein als Nichtdirektvermarkter. Teilnahmemotive, wie die Steigerung des Bekanntheitsgrades, die Vermarktung des Unternehmens samt Produkten, aber auch die Kundenbetreuung wurden für rund 60 Prozent der Aussteller ebenfalls bestens erfüllt. Die Organisation und das Gesamtpaket der Veranstaltung wurden auch von den Besuchern sehr gut beurteilt.
Am meisten beeindruckt waren die Gäste von der Vielfalt des Angebots. Besonders gut angekommen sind die umfangreichen Maschinen- und Technikvorführungen, aber auch das vielfältige Kinderprogramm. Gut bewertet wurde zudem die Atmosphäre: Die Besucher waren mit der Stimmung auf der Veranstaltung zu 94 Prozent zufrieden. Ebenfalls mit über 90 Prozent sehr positiv gewürdigt wurde die hohe Anzahl der Aussteller samt deren Fachkompetenz und dem breit gefächerten Produktsortiment. Über 80 Prozent der Besucher schätzten das begleitende Fachprogramm sowie die hohe Zahl von generierten Informationen – 82 Prozent der Gäste gaben an, neue Informationen durch den Besuch erhalten zu haben. Vor allem die Bereiche BIO, Landtechnik und Lebensmittel waren für die Besucher interessant. Ganze 94 Prozent von ihnen empfanden das Programm als absolut vollständig.
DER FACHBESUCHER
46 %
Produzent (Bio)
24 %
Produzent (konventionell) Handel, Produktion bzw. Reparatur landwirtschaftlicher Geräte
9% 8%
Sonstiges
5%
Lehre und Forschung Medien/Journalisten Jagd
3% 2%
Dünge- oder Pflanzenschutzmittel
1%
Pflanz- oder Saatgut
1%
Lebensmittelhandel (Einzel- u. Großhandel)
1%
Große Zufriedenheit und Weiterempfehlung Die befragten Gäste bewerteten die Biofeldtage höchst positiv – 92 Prozent waren mit dem Gesamteindruck der Veranstaltung zufrieden. 89 Prozent würden den Event wieder besuchen und 93 Prozent eine Empfehlung an Partner und Freunde aussprechen. Auch die Aussteller waren sehr zufrieden – von ihnen würden knapp 70 Prozent jedenfalls wieder bei den Biofeldtagen ausstellen und genauso viele würden die Ausstellerplattform weiterempfehlen. 59 Prozent vermerkten, einen Vorteil für ihr Unternehmen durch das Ausstellen bei den Biofeldtagen zu sehen. Der aus diesen Werten berechnete Bindungsindikator liegt bei beiden Gruppen auf sehr hohem Niveau und zeigt damit eine starke Verankerung der Kunden in der Veranstaltung.
NATURERLEBNIS
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PROGRAMMSCHWERPUNKTE
ALLES BIO
(Bio-)Logisch hat es an der kulinarischen Verpflegung bei den Biofeldtagen an nichts gefehlt. Neben einer Vielzahl an Wildspezialitäten aus eigener Produktion wurden verschiedenste Bio-Köstlichkeiten, wie z.B. Falafel aus Bio-Kichererbsen aus eigenem Anbau, angeboten. Bio-Kaffee-Lounges, Bio-Eis, Bio-Fruchtsäfte und das Golser Bio-Bier rundeten das kulinarische Angebot ab. In der Schauküche konnten Besucher Köstlichkeiten, wie Shakshuka, Tofu-Grammeln, pikante Palatschinken und vieles mehr, verkosten – alles bio, versteht sich.
ÜBER 100 MASCHINENVORFÜHRUNGEN
Endloser Kinderspaß! Liebevoll thematisch abgestimmte Rätsel- und Bastelstationen, Aktivitäten wie ein Trettraktor-Parcours oder eine Hüpfburg begeisterten die jüngsten Besucher. So bestand die Möglichkeit, sich spielerisch und umfassend mit den Themen Land- & Forstwirtschaft sowie Naturschutz auseinanderzusetzen.
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Der großzügig angelegte Kinderbereich mit einer Fläche von über 10.000 m² sowie weitere Stationen, auf das gesamte Ausstellerareal verteilt, boten dabei Kindern und Junggebliebenen genügend Platz und ein buntes Programm. Den Kids wurde dabei die Gelegenheit geboten, sich selbst auf spielerische Weise mit den Zusammenhängen in der Natur zu beschäftigen. Durch die unmittelbare Begegnung mit der Land- & Forstwirtschaft wurde auch das Verständnis für deren Schutz und Pflege nachhaltig gefördert. Der eigens angelegte Baumstamm-Parcours war nur eines von vielen Highlights im Kinderbereich. So konnten die Kleinen auch beim Trettraktor-Hindernis-Parcours ihr Geschick unter Beweis stellen. Zum Auspowern gab es weiters eine Hüpfburg sowie weitläufige Spiel- und Bewegungszonen zum Stelzenlauf, Balancieren, Kugel-, U-Hakerl- und Gummistiefel-Werfen, Holzturm-Bauen und vieles mehr. Die zahlreichen Geschicklichkeitsstationen waren nicht nur bei den Kleinsten besonders oft besuchte Bereiche, sondern forderten auch Eltern und Großeltern. Weiters verbarg sich in der Trübheit des Neusiedler Sees eine reichhaltige Unterwasserwelt, die es zu erforschen galt. Um das Gehirn zu fordern,
warteten zahlreiche Rätselstationen – vom Sinne-Tisch (Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken) über eine Tierspurensuche bis hin zum Insekten-Mikroskopieren. Neben Mücken, Libellenlarven und Wasserkäfern gab es auch noch Kleinkrebse und Algen, die man allesamt unter dem Mikroskop beobachten konnte. Der an das Biofeldtage-Gelände grenzende Neusiedler See war somit nicht nur Ausgangspunkt vieler Exkursionen, sondern man hatte auch im Kinderbereich die Möglichkeit, ihn als wertvollen Lebensraum und aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Dank der vielfältigen Themenstationen wurde es möglich, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Die Kinder konnten sämtliche in der Natur vorkommenden Materialien auch fühlend entdecken, indem sie z.B. barfuß durch Moos und Baumrinde schritten oder Basaltmehl, Schilf und Erde in den Händen spürten. Besondere Highlights waren außerdem Kinder-Workshops zu den Themen Tierwohl und Bienenhaltung sowie der eigene Minikräutergarten und ein Kasperltheater. Kinderschminken und Basteln, z.B. von Filzfiguren, Lavendelsäckchen, Topfpflanzen und Nützlingshotels, rundeten das Programm ab. Für die vielen fleißigen Besucher gab es schließlich noch die Möglichkeit, sich gegen Abgabe des Stempelpasses einige tolle Preise zu sichern.
Interessierte konnten sich über die neueste Technik im Bereich der Bodenbearbeitung und Beikrautregulierung informieren und erlebten die Geräte unterschiedlichster Hersteller im Liveeinsatz. Auch hier stand die Vielfalt im Vordergrund: Neben dem Umbruch von Luzerne, z.B. durch Grubber, Scheibenegge, Schälpflug, Fräse etc., konnte man auch den Einsatz von Striegel und Hacke bei den Mais- und Sojakulturen bestaunen. Die beeindruckende Bandbreite reichte vom Pferd mit 1 PS bis zum Ackerschlepper mit 530 PS.
VIELFÄLTIGE TIERSCHAU
Im umfangreichen Tierhaltungsbereich gab es 20 verschiedene Nutztierrassen zu entdecken: von „A“ wie Angusrind bis „Z“ wie Zackelschaf. Richtige Besuchermagneten waren vier starke Noriker-Pferde im Einsatz für die moderne Landwirtschaft, spannende Hütehunde-Vorführungen mit Schafen und die Virtual-Reality-Brille, um die Welt aus Sicht des Rindes erleben zu können. Zusätzlich konnte man sich bei zahlreichen Fachvorträgen über Weidewirtschaft, Haltungsformen und Fütterungsstrategien informieren.
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BIOFELDTAGE IM WEB
BIOFELDTAGE IM WEB
Biofeldtage online Weitere Infos und eine Rückschau finden Sie unter www.biofeldtage.at
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