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re.comm 21: Review Booklet

Page 1

R E V I E W

MIT DEN EXPOSÉS DER MENTEES


VERANSTALTER

RE.COMM 21 – FIT FÜR DIE ZUKUNFT Hier gehts zur Reportage der re.comm 2021 Watch the report of re.comm 2021

RE.COMM 21 – IMPRESSIONEN Hier geht es zu den Fotos der re.comm 21 Take a look at the pictures of re.comm 21


VORWORT PROLOGUE

Liebe Freunde der re.comm! Nach wir

einjähriger uns

Dear re.comm fans!

re.comm

wieder

Innovationskongress

voller

Pause

konnten

Tatendrang

widmen.

dem

Hochkarätige

After a one-year break one re.comm we were finally able to fully dedicate ourselves to the innovation

congress.

Top-tier

personalities,

Persönlichkeiten, wie Historiker Rutger Bregman

such as historian Rutger Bregman with his

mit seinen Ansichten über das menschliche Wesen

views on humankind and the unconditional

und des bedingungslosen Grundeinkommens

basic income as well as complexity researcher

und Komplexitätsforscherin Hannah Fry über den

Hannah Fry on the connection between data

Zusammenhang von Daten mit dem Verhalten

and human behavior, got us thinking. To review

des Menschen, haben uns zum Nachdenken

the exciting presentations, we have put together

bewegt. Um die spannenden Vorträge noch

a sketchbook with all the important mindmaps

einmal Revue passieren zu lassen, haben wir ein

as a reminder.

Sketchbook mit allen wichtigen Mindmaps als

We would also like to take this opportunity to

Erinnerungsstütze zusammengestellt.

thank you, dear participants, very personally.

Wir möchten diese Gelegenheit auch nutzen,

It is your enthusiasm and openness that make

um uns bei Ihnen, liebe TeilnehmerInnen, ganz

the re.comm unique and make you forget even

persönlich zu bedanken. Es sind Ihre Begeisterung

the most adverse circumstances. We are already

und

einzigartig

looking forward to meeting you again at the

machen und einen auch die widrigsten Umstände

Offenheit,

die

die

re.comm

next Real Estate Leader Summit f rom November

vergessen lassen. Wir freuen uns schon heute

16-18, 2022.

darauf, Sie beim nächsten Real Estate Leader Summit

von

16.-18.

November

2022

wieder

anzutreffen.

Herzliche Grüße / With best regards,

Iris und Reinhard Einwaller Veranstalter/Organizer epmedia Werbeagentur GmbH


„Gerade in herausfordernden Zeiten ist ein reger Austausch innerhalb der Branche wichtige denn je. Mit der re.comm 21 wird es allen TeilnehmerInnen mit interessanten Vorträgen ermöglicht, ihren Horizont in den unterschiedlichsten Bereichen zu erweitern und Neues kennenzulernen.“ "Especially in challenging times, a lively exchange within the industry is more important than ever. With re.comm 21, interesting presentations will enable all participants to broaden their horizons in a wide variety of areas and learn about new things." Michael Ehlmaier EHL Immobilien GmbH Geschäftsführender Gesellschafter

„Ich freue mich schon sehr auf die re.comm 21. Die Mischung aus inspirierenden Vorträgen, Treffen mit wichtigen Entscheidungsträgern aus der Immobilienwirtschaft und einer perfekten Location macht den Erfolg dieser einzigartigen Veranstaltung aus. Alle Jahre wieder!“

„Der coronabedingte Ausfall der re.comm 2020 erhöht die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Branchenkollegen. Ich freue mich bereits darauf, gemeinsam mit ihnen über den Tellerrand zu blicken – denn die spannenden Keynotes internationaler Speaker sind ein wahres Highlight.“

"I'm really looking forward to re.comm 21. The mix of inspiring presentations, meetings with key decision makers from the real estate industry and a perfect location is what makes this unique event so successful. Every year again!"

"The cancellation of re.comm 2020 caused by Corona increases the joyful anticipation of seeing industry colleagues again. I'm already looking forward to thinking outside the box with them – the exciting keynotes from international speakers are a real highlight."

Erwin Hanslik Taylor Wessing Partner

Peter Ulm allora Immobilien Geschäftsführender Gesellschafter


INHALTSVERZEICHNIS TABLE OF CONTENT

"Nach einem auf vielen Ebenen herausfordernden Jahr sind wir sehr froh darüber, dass wieder etwas Normalität einkehrt. Dazu gehört auch die re.comm als fixer Bestandteil des Immobilienjahres und Treffpunkt der Branche. Wir freuen uns, auch heuer die Veranstaltung unterstützen zu können und sind gespannt, welche Inputs die sicher hochkarätigen Speaker auch heuer liefern können." "After a challenging year on many levels, we are very happy to see some normality returning. This also includes re.comm as a fixed part of the real estate year and meeting point for the industry. We are pleased to be able to support the event again this year and are excited to see which input the top-tier speakers will provide." Markus Schafferer PEMA Holding Eigentümer

7

DAS KONZEPT | THE CONCEPT

8

DAS ADVISORY BOARD | THE ADVISORY BOARD

8

Andreas Köttl, Peter Ulm

10

DAS PROGRAMM | THE PROGRAMME

10

MIttwoch

11

Donnerstag

13

Freitag

14

VORTRAGENDE | SPEAKER

14

Gabriel Felbermayr

24 Paul Rulkens

16

Hannah Fry

26 Mark T. Hofmann

18

Andreas Weigend

28 Rutger Bregman

20

Mariano Sigman

30 Jochanan Eynikel

22

Marc Elsberg

32

HIGH POTENTIAL PROGRAMME

34

ABSCHLUSSARBEIT | FINAL PAPER

34

Alexander Kollitsch

40

Clemens Pintarich

50

Daniela Frühwald

62

Mathias Auer

68

VORTRAGENDE | SPEAKER 2012-2021

70

IMPRESSIONEN | IMPRESSIONS

76

DIE VERANSTALTER | THE ORGANIZER


„Heuer kann die re.comm unter Einhaltung von Coronamaßnahmen zum Glück wieder stattfinden. Ich freue mich schon sehr auf die hochinteressanten Vorträge internatlionaler Speaker und Gespräche mit Branchenkollegen - vor allem darüber, wie Corona den Immobilienmarkt beeinflusst hat.“ "This year, in compliance with Corona regulations, re.comm can fortunately take place again. I'm really looking forward to the highly interesting presentations by internatlional speakers and conversations with industry colleagues - especially about how Corona has impacted the real estate market." Viktor Wagner REIWAG Facility Services GmbH Geschäftsführung

"Gerade in so schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und Erfahrungsaustausch enorm wichtig. Diskussionen unter Gleichgesinnten bieten neue Denkanstöße und sind damit eine unheimliche Bereicherung. Die re.comm ist großartig organisiert und die spannenden Vorträge ermöglichen es, künftige Entwicklungen zu reflektieren. Man nimmt daher viel Kraft und gute Ideen mit und kann diese im eigenen Umfeld einsetzen."

"Especially in such difficult times, cohesion and the exchange of experiences are enormously important. Discussions among like-minded people offer new food for thought and are thus incredibly enriching. The re.comm is superbly organized and the exciting presentations make it possible to reflect on future developments. Therefore, you take a lot of energy and good ideas with you and can use them in your own environment." Brigitte Fiedler WiSAG Facility Management GmbH & Co. KG Geschäftsführerin

Die re.comm ist für mich nicht nur eine Ideenschmiede, von der ich jedes Mal inspiriert und voller Impulse wieder nach Hause fahre. Es geht auch darum, als gesamte Branche zu wachsen und zwar gemeinsam. Gerade in komplexen Zeiten ist dieser Austausch auf höchstem Niveau unerlässlich. Umso mehr freue ich mich auf die re.comm 21 – wir sehen uns dort! "For me, re.comm is not just a think tank from which I return inspired and full of ideas every time. It's also about growing as an entire industry - growing that we do together. Especially in complex times, this exchange at the highest level is essential. All the more reason for me to look forward to re.comm 21 - see you there!" Karin Fuhrmann TPA Steuerberatungs GmbH Partnerin


DIE RE.COMM – DAS KONZEPT THE RE.COMM – THE CONCEPT

GIPFELTREFFEN DER IMMOBILIENBRANCHE „Endlich wieder eine re.comm – und das nach einer Zwangspause, in der sich viele Dinge rund um uns geändert haben. Genau die

Politik, Umwelt, moderne Technologien uvm. stellen immer neue

richtige Veranstaltung, um Neues zu hören,

Herausforderungen an die Gesellschaft dar. Ganz besonders an

Gewohntes zu hinterfragen und den fehlen-

jene, die Verantwortung tragen. Deshalb versammelt die re.comm

den Austausch der vergangenen Monate auf-

Entscheidungsträger der Immobilienbranche in Kitzbühel, um sich

zuholen. Ich freue mich auf 3 Tage mit hoher

neue Impulse zu holen und neue Wege zu entdecken. Begleitet werden

Intensität und gewohnter Qualität!“ "Finally a re.comm again – and that after an enforced break in which many things around

die Teilnehmer dabei von hochkarätigen Keynote-Speakern aus den unterschiedlichsten Disziplinen – die keinen Zweifel daran lassen, dass Handlungsbedarf besteht.

us have changed. Exactly the right event to hear about new things, to question the familiar and to catch up on the missing exchange of the past months. I'm looking forward to 3 days of high intensity and the usual high quality!"

REAL ESTATE LEADERS SUMMIT

Gerald Beck

Politics, environment, modern technologies and a lot more topics are

UBM Development Österreich GmbH

always new challenges for our society. Especially for those who are

Geschäftsführung

responsible. That is the reason why the re.comm gathers decisionmakers in the real estate industry in Kitzbühel, in order to get new impulses, new visions and discover new ways. The participants will be accompanied by top-class keynote speakers from various disciplines – who leave no doubt that action is needed.


ADVISORYBOARD

Namhafte Persönlichkeiten der internationalen Immobilienwirtschaft unterstützen die Veranstaltung mit ihrem persönlichen Einsatz. Well-known personalities of the international real estate industry support the event with their personal effort.

Wir sagen Danke!

Thank you!


WERTVOLLE INSPIRATIONEN VALUABLE INSPIRATIONS

Wichtige Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Klimawandel sowie globale Megatrends wie Urbanisierung sorgen dafür, dass wir Immobilenwirtschaft neu denken müssen. Die re.comm bietet uns Raum, um diese wichtigen Fragen mit der Branche zu diskutieren.

Digitalization and climate change as well as global megatrends like urbanization need us to rethink the future of real estate. re.comm offers us space to discuss these important topics with industry leaders and find solutions for the future.

ANDREAS KÖTTL VALUE ONE

Das Erfolgsrezept der re.comm beruht auf das Zusammentreffen von umfangreichen Branchen-Know-how gepaart mit Outside-the-Box Denken. Jedes Jahr werden die TeilnehmerInnen von den außergewöhnlichen Keynote-Speakern dazu angeregt umzudenken.

The recipe for the success of re.comm is based on the convergence of extensive industry know-how coupled with outside-the-box thinking. Each year, the exceptional keynote speakers encourage and inspire participants to change the way they think.

PETER ULM

ALLORA IMMOBILIEN


MITTWOCH

Tagesprogramm 16.00 – 18.15 Abendprogramm ab 20.00

16.00 – 17.00

WEDNESDAY

Daytime Programme 04.00 p.m. – 06.15 p.m. Evening Programme from 08.00 p.m.

Welcome Cocktail K3 KitzKongress, Josef-Herold-Straße 12, 6370 Kitzbühel

17.00 – 17.15

Offizielle Begrüßung • Welcome Einleitung der re.comm 21 Introduction of re.comm 21

17.15 – 18.15

Gabriel Felbermayr (DE) Wege zu einem Zukunftsfähigen Europa Ways to a Sustainable Europe

20.00 – 00.00

Abendprogramm • Evening Programme sponsored by MOCKING DAS WIRTSHAUS, Hahnenkammstraße 8, 6370 Kitzbühel

Moderation

Nikolaus Jilch Nikolaus Jilch ist Wirtschaftsjournalist und moderiert heuer bereits zum vierten Mal die re.comm. Nach acht Jahren bei "die Presse" ist er seit November 2019 als Head of Digital Content beim Think Tank Agenda Austria tätig.

Business journalist Nikolaus Jilch is hosting re.comm for the fourth time this year. After eight years at "die Presse", he joined the think tank Agenda Austria as Head of Digital Content in November 2019.


PROGRAMM TIMETABLE DONNERSTAG

Tagesprogramm 09.30 – 17.00 Abendprogramm ab 19.30

09.30 – 10.30

THURSDAY

Daytime Programme 09.30 a.m. – 05.00 p.m. Evening Programme from 07.30 p.m.

Hannah Fry (EN) Die Freude an Daten The Joy of Data

10.45 – 11.45

Andreas Weigend (DE) Daten – Kult oder Kultur? Data – Cult or Culture?

12.00 – 13.00

Mariano Sigman (EN) Die Neurowissenschaften von Menschlichen Entscheidungen und Motivation Neuroscience of Human Decisions and Motivation

13.00 – 14.30

14.30 – 15.30

Mittagsbuffet Lunch buffet

Marc Elsberg (DE) Blackout – Was ein Penthouse und ein Kuhstall Gemeinsam Haben Blackout – What a Penthouse and a Cowshed Have in Common


DONNERSTAG

Tagesprogramm 09.30 – 17.00 Abendprogramm ab 19.30

15.30 – 15-45

THURSDAY

Daytime Programme 09.30 a.m. – 05.00 p.m. Evening Programme from 07.30 p.m.

Gewinnspiel Schindler • Lottery Schindler Verlosung einer einzigartigen Reise nach Luzern Lottery of a unique trip to Lucerne

16.00 – 17.00

Paul Rulkens (EN) Wie die Besten Besser Werden – Das Feld Hinter sich Lassen How the Best Get Better – Leaving the Field Behind

19.30 – 00.00

Abendprogramm • Evening Programme sponsored by Hotel Kitzhof, Schwarzseestaße 8-10, 6370 Kitzbühel 20.00 Truthahnanschnitt 08.00 p.m. First Turkey Slice


PROGRAMM TIMETABLE FREITAG

Tagesprogramm 09.30 – 15.30

09.30 – 10.30

FRIDAY

Daytime Programme 09.30 a.m. – 03.30 p.m.

Mark T. Hofmann (DE) Profiling – Was Wir vom FBI über Menschenkenntnis Lernen Können Profiling – What We Can Learn from the FBI About the Ability to Judge Humans

10.45 – 11.45

Rutger Bregman (EN) Das Überleben der Freundlichkeit The Survival of the Friendliest

12.00 – 13.00

Special: Hot Seat mit Rutger Bregman Bedingungsloses Grundeinkommen Unconditional Basic Income

13.00 – 13.15

Gewinnspiel Willhaben • Lottery Willhaben Verlosung von 3 ”Willhaben” E-Scootern Lottery of 3 ”Willhaben” e-scooters

13.30 – 14.30

Jochanan Eynikel (EN) Digitale Ethik: Wie Kann die KI-Revolution Menschlich Bleiben? Digital Ethics: How to Keep the AI-Revolution Human

14.30 – 15.30

Finale Mittagsbuffet & Ende der re.comm 21 Lunch buffet and the end of re.comm 21


GABRIEL FELBERMAYR

OPTIMIST DES FREIEN HANDELS FREE TRADE OPTIMIST

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Wege zu einem Zukunftsfähigen Europa » Ways to a Sustainable Europe

Prof. Dr. Gabriel Felbermayr ist einer der führenden Handels- und Außenwirtschaftsexperten und einer der gefragtesten Ökonomen, wenn es um die Erklärung von weltwirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenhängen geht.

Prof. Dr. Gabriel Felbermayr is a leading trade and foreign trade expert and one of the most sought-after economists when it comes to explaining global economic and trade policy interrelationships.

SPEAKERVIDEO 2021 Hier gehts zum Speakerinterview Get to the speaker interview


HANNAH FRY

DATEN ANALYTIKERIN DER VERHALTENSMUSTER DATA ANALYST OF BEHAVIORAL PATTERNS

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Die Freude and Daten » The Joy of Data

Hannah Fry ist Mathematikerin und Komplexitätsforscherin. Sie beschäftigt sich mit Zukunftstrends sowie mit den Möglichkeiten, die Zukunft zu berechnen. Während ihrer Forschung mit Daten in den letzten Jahren ist Hannah auf einige unglaubliche Geschichten gestoßen.

Hannah Fry is a mathematician and complexity scientist and researches the trends in our civilization and ways we can forecast its future. While working with data during the last few years, Hannah has come across some incredible stories.

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ANDREAS WEIGEND

SYMPATHISANT DER DATENTRANSPARENZ DATA TRANSPARENCY ADVOCATE

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Daten - Kult oder Kultur? » Data - Cult or Culture?

Andreas Weigend ist einer der weltweit führenden Experten für Daten und soziale Netzwerke. Der ehemalige Chefwissenschaftler von Amazon.com ist Experte für Big Data, Konsumentenverhalten und sozial-mobile Technologien. Er ist überzeugt, dass wir nichts mehr verbergen können, denn der Mensch erzeugt digitale Spuren, indem er lebt.

Andreas Weigend is one of the world's leading experts on data and social networks. The former chief scientist of Amazon.com is an expert on Big Data, consumer behavior and social-mobile technologies. He is convinced that we can no longer hide anything, because humans create digital traces simply by living.

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MARIANO SIGMAN

DECODER DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG DECODER OF DECISION MAKING

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Die Neurowissenschaften von Menschlichen Entscheidungen und Motivation » Neuroscience of Human Decisions and Motivation

Mariano Sigman ist einer der herausragendsten Neurowissenschaftler der Welt. Er beschäftigt sich mit komplexen Fragen wie der Rolle des unterbewussten, dem Ursprung unserer Gedanken sowie der Entscheidungsfindung - er liefert mit seiner Forschung verblüffende Antworten auf komplexe Fragen wie "wo unsere Gedanken herstammen" und "wie unser Unterbewusstsein funktioniert". Mariano Sigman is one of the most outstanding neuroscientists in the world. He deals with complex questions such as the role of the subconscious mind, the origin of our thoughts and decision-making. His research provides astounding answers to complex questions such as "where do our thoughts come from?" and "how does the subconscious work?".

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MARC ELSBERG

THRILLER EXPERTE THRILLER EXPERT

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Blackout - Was ein Penthouse und ein Kuhstall gemeinsam Haben » Blackout - What a Penthouse and a Cowshed Have in Common

Marc

Elsberg

ist

österreichischer

Bestseller-Autor

und

international

erfolgreicher Thriller-Experte. Mit den Erfolgen von "BLACKOUT" und "ZERO" hat er sich in Politik und Wirtschaft als gefragter Experte und Impulsgeber zu den Themen Energie, IT-Sicherheit und moderne Gesellschaft etabliert.

Marc Elsberg is an Austrian bestselling author and an internationally successful thriller expert. With the successes of "BLACKOUT" and "ZERO", he has established himself in politics and business as a sought-after expert and source of inspiration on the topics of energy, IT security and modern society.

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PAUL RULKENS

DER BERATER HINTER DEN CEOS THE ADVISOR BEHIND THE CEOS

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Wie die Besten Besser Werden - Das Feld Hinter sich Lassen » How the Best Get Better - Leaving the Field Behind

Paul Rulkens ist Experte für strategische Hochleistung. er beherrscht die Kunst, beste Führungsergebnisse mit dem geringsmöglichen Aufwand zu erzielen. Paul Rulkens ist ein Mastermind in Sachen Ergebnisverbeserung und Karrierebeschleunigung und seine Ideen dazu sind höchst effektiv.

Paul Rulkens is an expert in strategic high performance: the art and science of effortlessly accelerating bold executive outcomes. His ideas to improve results and accelerate careers are thought-provoking and highly effective.

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MARK T. HOFMANN

POLYGRAPH DER WIRTSCHAFT POLYGRAPH OF BUSINESS

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Profiling - Was wir vom FBI über Menschenkenntnis Lernen Können » Profiling - What We Can Learn About the Ability to Judge Humans from the FBI

Mark T. Hofmann ist Profiling-Experte und Wirtschaftspsychologe. In den USA wurde er zum Kriminal- und Geheimdienstanalyst ausgebildet und staatlich zertifiziert. Der studierte Organisationspsychologe hat sich auf das Profiling und psychologische Techniken spezialisiert und gilt als einer der führenden Experten seines Metiers.

Mark T. Hofmann is a profiling expert and business psychologist. He was trained and certified as a criminology and intelligence analyst in the US. A graduate in organizational pyschology, Mark specializes in profiling and psychological techniques and is considered one of the leading experts in his field.

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RUTGER BREGMAN

VERFECHTER DER FREUNDLICHKEIT BELIEVER OF HUMAN KINDNESS

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Das Überleben der Freudnlichkeit » The Survival of the Friendliest

SPECIAL: Hot Seat über das Bedingungslose Grundeinkommen SPECIAL: Hot Seat about the Unconditional Basic Income Rutger Bregman ist Historiker und Journalist und einer der prominentesten jungen Denker Europas. Weltweit bekannt wurde er 2019 mit seiner Wutrede gegen die beim World Economic Forum in Davos versammelten Wirtschaftsführer. Das Handelsblatt nennt ihn einen Anti-Establishment-Star. Rutger Bregman is a historian and journalist and one of Europe's most prominent young thinkers. He became internationally known in 2019 with his speech against the business leaders gathered at the World Economic Forum in Davos. The Handelsblatt calls him an anti-establishment star.

SPEAKERVIDEO 2021 Hier gehts zum Speakerinterview Get to the speaker interview


JOCHANAN EYNIKEL

DER MORALISCHE KOMPASS DER TECHNOLOGIE THE MORAL COMPASS OF TECHNOLOGY

VORTRAGSTHEMA / TOPIC » Digitale Ethik: Wie Kann die KI-Revolution Menschlich Bleiben? » Digital Ethics: How to Keep the AI-Revolution Human

Jochanan Eynikel ist Business-Philosoph beim ETION Think Tank, einem belgischen Forum für Wirtschaftsführer und Entscheidungsträger. Dort steuert er Inhalte zu Unternehmens- und Technologieethik, Unternehmertum, Future Thinking und bedeutsamer Beschäftigung bei.

Jochanan Eynikel is a business philosopher at the ETION Think Tank, a Belgian forum for business leaders and decision makers, where he delivers content about business and technology ethics, entrpreneurship, future thinking and meaningful work.

SPEAKERVIDEO 2021 Hier gehts zum Speakerinterview Get to the speaker interview


HIGH POTENTIAL PROGRAMM

Auch dieses Jahr wird vier ausgewählten motivierten HochschülerInnen und Young Professionals der Zugang zu diesem exklusiven Innovationskongress geboten. Die „High Potentials“ der Immobilienbranche haben somit die Möglichkeit sich von den Keynote Speakers inspirieren zu lassen und mit ihnen, sowie mit den Spezialisten der Branche, zu networken. Die Mentees werden von vier ausgewählten MentorInnen begleitet, wodurch sie einen praxisnahen und persönlichen Einblick in die Welt der Immobilien ManagerInnen erhalten und wichtige Kontakte knüpfen können.

Four selected motivated university students and young professionals are given access to this exclusive innovation congress. The goal is to enable these "high potentials" of the real estate industry to be inspired by the keynote speakers and network with them, as well as with the specialists of the industry. The mentees will be accompanied by four selected mentors, and, thus, get a practical and personal insight into the world of real estate managers, as well as the opportunity to make important connections.


WIR FÖRDERN DEN NACHWUCHS SUPPORTING YOUNG PROFESSIONALS

DIE MENTOREN Fünf anerkannte Experten der Branche haben sich dazu bereit erklärt, den Mentees fachlich und persönlich zur Seite zu stehen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. Five recognised experts have agreed to support the mentees in a professional and personal way and to pass on their knowledge and experience.

PETER ULM allora Immobilien

ANDREAS KÖTTL Value One Holding

ELISABETH ROHR-DE WOLF Elisabeth Rohr Real Estate

HERMANN RAUTER Herztraum Immobilien


ABSCHLUSSARBEIT FINAL PAPER

Mentee:

ALEXANDER KOLLITSCH Mentorin:

Elisabeth Rohr-de Wolf

Thema / Topic

ARBEIT ZUM VORTRAG „THE JOY OF DATA“ VON HANNAH FRY FINAL PROJECT ON HANNAH FRY’S KEYNOTE „THE JOY OF DATA“


THESIS

DE Der Vortrag „The Joy of Data“ von Hannah Fry beschäftigte sich mit der Verwendung von Daten mit der Hilfe von Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Frau Fry zeigte einige interessante Anwendungsfälle im Hinblick auf die Nutzung von computerbasierten Algorithmen auf, mit denen schnell und ohne großen Aufwand viele Informationen gewonnen werden können und erzählte von Technologien, welche durch künstliche Intelligenz selbstständig lernen, Probleme zu lösen. Als konkrete Anwendungsfälle dafür nannte Frau Fry beispielsweise Navigationssysteme, welche durch die Vernetzung aller User weltweit in Echtzeit die schnellste Route unter Berücksichtigung des tatsächlichen Verkehrsaufkommens prognostizieren können, Tools, mit deren Unterstützung der Standort von Serienmördern ausfindig gemacht werden kann und ein Programm, welches – auf Grundlage der Häufigkeit der Konflikte in der Beziehung – die Wahrscheinlichkeit von Ehescheidungen berechnen kann. Interessanterweise hat sich im Rahmen dieses Programms ergeben, dass die Scheidungsrate bei erhöhter Anzahl von Konflikten in einer Beziehung wesentlich geringer ist. Dies sei darauf zurückzuführen, dass Probleme in diesen Beziehungen angesprochen und nicht totgeschwiegen werden. Bei einigen der vorgebrachten Beispiele wurden jedoch auch kritische Aspekte der Anwendung nähergebracht. Beispielsweise lernte eines der ersten selbstfahrenden Autos mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zwar rasch dem jeweiligen Straßenverlauf zu folgen, als das selbstfahrende Auto jedoch über eine Brücke fahren sollte, lenkte das Fahrzeug plötzlich stark ein und landete schließlich im Straßengraben. Ursache dieses Fehlers war, dass das Fahrzeug lernte, die Spur zu halten, indem es sich an der jeweiligen Straßenkante orientierte und diese Straßenkanten bei einer Brücke anders aussehen. Diese vorliegende kurze Arbeit, thematisiert – aufbauend auf den Vortrag von Hannah Fry – den möglichen Einsatz

von künstlicher Intelligenz in der Immobilienbranche. Was versteht man eigentlich unter „Algorithmus“ und „künstlicher Intelligenz“? Wikipedia zufolge ist „ein Algorithmus [ist] eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können sie zur Ausführung in ein Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden. Bei der Problemlösung wie eine bestimmte Eingabe in eine bestimmte Ausgabe überführt.“ Einfach gesagt: Ein Algorithmus ist eine Vorgehensweise zur Lösung eines Problems. Künstliche Intelligenz (KI) geht hier noch einen Schritt weiter. Unter dieser versteht man den Versuch, einem Computer Intelligenz zu verleihen und menschliches Denken und Lernen zu übertragen. Es handelt sich hierbei um einen sehr komplexen Algorithmus, der Probleme über einen Weg lösen soll, den er sich selbst beigebracht hat. Das funktioniert dadurch, dass verschiedenste Daten zur Verfügung gestellt werden, welche vom jeweiligen Algorithmus analysiert werden. Durch die Erkennung von Mustern lernt der Algorithmus selbstständig Wege, das zuvor definierte Problem zu lösen. Besonders gut funktioniert dies bei sich wiederholenden Aufgaben, die Mustern folgen, welche klar erkennbar sind. Typische Beispiele für künstliche Intelligenz im Alltag sind Empfehlungen auf Streamingdiensten, welche auf unserer Film- und Serienhistorie basieren, das Filtern von Spam-Mails und personalisierte Werbevorschläge auf diversen Websites. Ein weiteres bekanntes Beispiel für die Verwendung künstlicher Intelligenz ist der Schachcomputer „Deep Blue“, dem es 1996 gelang, den damaligen Sachweltmeister Gerry Kasparow zu schlagen. Auch in der Immobilienbranche findet die künstliche Intelligenz bereits Anwendung und kann sinnvoll zur Lösung von Problemen und Unterstützung bei Ent-


ABSCHLUSSARBEIT FINAL PAPER

scheidungsfindungen eingesetzt werden. Nachstehend möchte ich ein paar Anwendungsbereiche darstellen: ● Markt- und Standortanalysen: Da künstliche Intelligenz besonders zur Lösung von sich wiederholenden Problemen und Verarbeitung von großen Datenmengen beitragen kann, kann diese verstärkt in der Markt- und Standortanalyse eingesetzt werden. Daten wie Kaufpreisfaktoren, Leerstand von bereits bestehenden Immobilien, Mietniveaus, Daten über Mitbewerber und Personenströme können mit Hilfe eines Algorithmus sortiert, ausgewertet und vereinfacht dargestellt werden. Dadurch kann schnell und einfach eine Einschätzung darüber getroffen werden, in welche Standorten investiert werden soll und ob sich die Umsetzung gewisser Assetklassen in den überprüften Regionen auszahlt. Die KI könnte mit Hilfe dieser Daten Trends aufzeigen, wie Gebiete die zukünftig für die Stadtentwicklung benötigt werden und welche Assetklassen und welche Infrastruktur in diesen Gebieten notwendig sein werden. ● Verwertung: Auch in der Verwertung von Immobilien kann künstliche Intelligenz von Nutzen sein. Für den Wert einer Nutzungseinheit (Miete, Kauf, Pacht) kann durch Datenanalyse der bereits bestehenden Immobilien und des Kaufverhaltens der Personen am Standort eine Einpreisung vorgenommen werden. Zudem kann auch gezielt bei Personen geworben werden, die durch einen Algorithmus auf Basis ihrer Internetaktivität bereits als potenzielle Kunden herausgefiltert wurden. ● Betrieb von Immobilien: In der Phase des Betriebs von Immobilien profitiert man meiner Ansicht nach sehr stark vom Einsatz künstlicher Intelligenz. Gebäude werden haustechnisch immer umfangreicher ausgestattet, was mit großem Bedarf an Datenverarbeitung einhergeht. Durch die Sensorik können gezielt Daten über das Gebäude, die Nutzer und die äußeren Einflüsse gesammelt, aufbereitet und analysiert werden, um den Betrieb des Gebäudes effizienter zu gestalten. So können zum Beispiel durch die Analyse der Wetter- und Temperaturvorhersagen und der Auswirkungen der in der Vergangenheit gesetzten Maßnah-

men und die Prognose des spezifischen Nutzerverhaltens haustechnische Anlagen optimal gesteuert werden, was nicht nur Einfluss auf die Betriebskosten, sondern auch auf die Umwelt hat. Der Nutzerkomfort kann dadurch gesteigert werden, weil es durch die schnellen Analysen und Handlungen der Algorithmen möglich ist, für konstant behagliche Bedingungen zu sorgen. Auch die Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen können mittels künstlicher Intelligenz erkannt und gesteuert werden. Auch beim Thema Sicherheit kommen immer öfter Algorithmen zum Einsatz. Die von Kameras gesammelten Bilder können in Sekundenschnelle analysiert werden und bei Auffälligkeiten im überwachten Bereich eine Meldung an die zuständigen Sicherheitsorgane senden. Mit Hilfe von diesen Technologien kann beispielsweise erkannt werden, ob eine Person einen verbotenen bzw. unerwünschten Gegenstand mit sich führt oder mittels Gesichtserkennung unbefugte Personen erkannt werden. ● Nutzungsphase: Auch innerhalb der Wohn-, Büro- und Geschäftsräumlichkeiten spielen Algorithmen mit künstlicher Intelligenz bereits eine große Rolle. „Smart Home“ und „Smart Living“ sind momentan in aller Munde. In Büros finden Lösungen, die mittels Sensorik die Gegebenheiten auf den jeweiligen Nutzer abstimmen, immer mehr Verwendung. Durch die Analyse der jeweiligen Nutzer kann die optimale Raumtemperatur eingestellt und die auf die jeweilige Person abgestimmte Beleuchtung automatisch eingestellt werden. Das Öffnen der Eingangstüre kann via Gesichtserkennung erfolgen. Für Altenheime gibt es bereits Systeme, die mittels einer Kamera erkennen können, ob eine Person gestürzt ist und – wenn nötig – einen Hilferuf an die Pflegekraft absendet. Der Nutzen, den Algorithmen mit künstlicher Intelligenz bieten, ist enorm. Riesige Datenmengen, die vom Menschen nur mühsam und langwierig erfasst werden können, können mit deren Hilfe gesammelt, gefiltert, analysiert und aufbereitet werden. Dadurch können Prozesse optimiert und automatisiert, neue Erkenntnisse gewonnen und Wege zur Lösung eines Problems gefunden werden. Jedoch bringt das Arbeiten mit dieser Techno-


THESIS

logie auch Risiken mit sich. Wie durch das von Frau Fry gebrachte Beispiel mit dem selbstfahrenden Fahrzeug ersichtlich wird, findet die künstliche Intelligenz des Algorithmus einen eigenen Lösungsweg, der zwar für viele Situationen die richtige Lösung darstellen mag, allerdings besteht immer das (Rest-)Risiko, dass der erlernte Weg in speziellen Situationen zu fatalen Fehlern führt. Zudem ist der Algorithmus immer nur so gut, wie die Daten, die ihm zur Verfügung gestellt werden. Die Phrase „Garbage In, Garbage Out“ die Mark T. Hofmann im Zusammenhang mit seiner Analysetätigkeit in seinem Vortrag nannte, ist durchaus auch auf Algorithmen anwendbar. Wenn die Daten, auf der die künstliche Intelli-

genz aufbaut, nicht richtig oder vollständig sind, wird das Ergebnis auch fehlerhaft oder verfälscht dargestellt. Weiters müsste bei der Verwendung von KI aufgrund des Datenschutzes darauf geachtet werden, dass keine personenbezogenen Daten ohne eine Einwilligung der Betroffenen oder ein überwiegendes berechtigtes Interesse des Verantwortlichen ausgegeben werden dürfen. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Algorithmen mit künstlicher Intelligenz sind grenzenlos und der Nutzen, der dadurch zum Vorschein kommen kann, enorm, jedoch sollten die Ergebnisse – zumindest nach dem aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft – stets kritisch hinterfragt werden.


ABSCHLUSSARBEIT FINAL PAPER

EN The presentation "The Joy of Data" by Hannah Fry dealt with the use of data with the help of algorithms and artificial intelligence. Ms. Fry showed some interesting practical cases with regards to the use of computer-based algorithms, with which a lot of information can be obtained quickly and without much effort and talked about technologies that learn to solve problems independently through artificial intelligence. As concrete practice example for this, Ms. Fry named several examples, such as navigation systems that can predict the fastest route in real time by networking all users worldwide, considering the actual traffic volume; tools that can help track down the location of serial killers; and a program that can calculate – based on the frequency of conflicts in the relationship – the likelihood of divorces. Interestingly, this program has found that the divorce rate is much lower when the number of conflicts in a relationship is increased. This was said to be due to problems in these relationships being addressed rather than hushed up. However, in some of these cases, critical aspects of the application were also highlighted. For example, one of the first self-driving cars learned to follow the respective road course quickly with the help of artificial intelligence, but when the self-driving car was supposed to drive over a bridge, the vehicle suddenly steered sharply and eventually landed in the ditch. The cause of this error was that the vehicle learned to keep in lane by orienting itself to the respective road edge, and these road edges look different on a bridge. This short paper, based on the presentation by Hannah Fry, addresses the possible use of artificial intelligence in the real estate industry. What do we actually mean by "algorithm" and "artificial intelligence"? According to Wikipedia, "an algorithm [is] a unique set of rules for action to solve a problem or class of problems. Algorithms consist of finitely many well-de-

fined individual steps. Thus, they can be implemented in a computer program for execution, but they can also be formulated in human language. In solving problems as a particular input is transformed into a particular output." Simply put, an algorithm is a procedure for solving a problem. Artificial intelligence (AI) takes this a step further. This is understood to be the attempt to give a computer intelligence and transfer human thinking and learning. It involves a very complex algorithm that is supposed to solve problems through a path that it has taught itself. This works by providing a wide variety of data, which is analyzed by the algorithm in question. By recognizing patterns, the algorithm independently learns ways to solve the previously defined problem. This works particularly well for repetitive tasks that follow patterns that are clearly recognizable. Typical examples of artificial intelligence in everyday life are recommendations on streaming services based on our movie and series history, filtering spam mails and personalized advertising suggestions on various websites. Another well-known example of the use of artificial intelligence is the chess computer "Deep Blue", which succeeded in beating the then world champion Gerry Kasparov in 1996. Artificial intelligence is also already being used in the real estate industry and can be usefully employed to solve problems and assist in decision-making. Below I would like to present a few application areas: ● Market and location analysis: Since artificial intelligence can be particularly useful in solving repetitive problems and processing large amounts of data, it can be increasingly used in market and location analysis. Data such as purchase price factors, vacancy rates of existing properties, rent levels, data on competitors and flows of people can be sorted,


THESIS

evaluated, and presented in a simplified way with the help of an algorithm. This makes it quick and easy to assess which locations to invest in and whether it pays off to implement certain asset classes in the regions being reviewed. The AI could use this data to identify trends such as areas that will be needed for urban development in the future and what asset classes and infrastructure will be needed in those areas. ● Realization: Artificial intelligence can also be useful in the exploitation of real estate. The value of a unit per use (rent, purchase, lease) can be priced in by analyzing data on existing properties and the purchasing behavior of people at the location. In addition, targeted advertising can also be done to people who have already been filtered out as potential customers by an algorithm based on their internet activity. ● Real estate operation: In the phase of operating real estate, I believe one benefits greatly from the use of artificial intelligence. Buildings are becoming more and more extensively equipped in terms of building technology, which goes hand in hand with a great need for data processing. Through sensor technology, targeted data about the building, the users and external influences can be collected, processed, and analyzed to make the operation of the building more efficient. For example, by analyzing weather and temperature forecasts and the effects of measures taken in the past and predicting specific user behavior, building services can be optimally controlled, which has an impact not only on operating costs but also on the environment. User comfort can be increased as a result because the rapid analyses and actions of the algorithms make it possible to ensure constantly comfortable conditions. Maintenance and servicing measures can also be detected and controlled by means of artificial intelligence. Algorithms are also increasingly being used in the area of security. The images collected by cameras can be analyzed in seconds and a message can be sent to the relevant security authorities if there are any abnormalities in the monitored area. These technologies can be used, for example, to detect whether a person is carrying a prohibited or unwanted object, or to detect unauthori-

zed persons by means of facial recognition. ● Usage phase: Artificial intelligence algorithms are also already playing a major role within residential, office and commercial premises. Everyone is talking about "smart home" and "smart living" at the moment. In offices, solutions that use sensor technology to adapt conditions to the respective user are being used more and more. By analyzing the respective user, the optimal room temperature can be set, and the lighting adjusted automatically to the respective person. The entrance door can be opened via facial recognition. There are already systems for retirement homes that can use a camera to detect whether a person has fallen and – If necessary – send a call for help to the caregiver. The benefits offered by artificial intelligence algorithms are enormous. Huge amounts of data, which can only be collected by humans in a laborious and lengthy process, can be collected, filtered, analyzed, and processed with their help. This allows processes to be optimized and automated, new insights to be gained and ways to solve a problem to be found. However, working with this technology also brings risks. As Ms. Fry's example of the self-driving vehicle shows, the artificial intelligence of the algorithm finds its own solution path, which may be the right solution for many situations, but there is always the (residual) risk that the learned path will lead to fatal errors in special situations. In addition, the algorithm is only as good as the data it is provided with. The phrase "Garbage In, Garbage Out" that Mark T. Hofmann mentioned in connection with his analysis work in his presentation is certainly applicable to algorithms as well. If the data on which the artificial intelligence is based is not correct or complete, the result will also be incorrect or distorted. Furthermore, due to data protection, care would have to be taken when using AI that no personal data may be issued without the consent of the data subjects or an overriding legitimate interest of the responsible party. The possibilities for the use of algorithms with artificial intelligence are limitless and the benefits that can come to light as a result are enormous, but the results – at least according to the current state of technology and science – should always be critically questioned.


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Mentee:

CLEMENS PINTARICH Mentor:

Andreas Köttl

Thema / Topic

WIE KI, DATEN UND IMMOBILIEN MITEINANDER FUNKTIONIEREN UND WAS ARISTOTELES DAZU SAGT HOW AI, DATA AND REAL ESTATE WORK TOGETHER AND WHAT ARISTOTLE SAYS ABOUT IT.


THESIS

DE Wir leben in einer Zeit, in der sich gerade sehr viel sehr schnell verändert. Unvorhergesehene Dinge passieren – nicht nur in der Wirtschaft und am Finanzmarkt, sondern auch in unserer Umwelt. Naturkatastrophen, gesellschaftliche Krisen, Kriege und nun seit zwei Jahren die COVID 19-Pandemie. Auch wir in Europa merken oder müssten endlich merken, dass wir nicht in einer geschützten Blase leben. Dass die re.comm dieses Jahr stattfinden konnte, nachdem sie ja vergangenes Jahr schon abgesagt werden musste, war auch diesmal haarscharf. Ich durfte meinen Platz im Mentoring-Programm glücklicherweise behalten und habe mich nun Mitte November voller Erwartung und eineinhalb Jahre aufgestauter Vorfreude per Zug auf den Weg nach Kitzbühel gemacht. Auch dieses Jahr reichte die Bandbreite der Vorträge von Finanzpolitik (Gabriel Felbermayr) über Daten und Künstliche Intelligenz (Hannah Fry, Andreas Weigend, Jochanan Eynikel) bis hin zu Profiling (Mark T. Hofman) und bedingungslosem Grundeinkommen (Rutger Bregman). Gerade die vielen Aspekte und aktuellen Herausforderungen, die in diesen Keynotes angesprochen wurden, sind es, auf die wir uns als Gesellschaft konzentrieren müssen. Diese haben somit natürlich auch Einfluss auf unser Denken und Handeln in der Immobilienwirtschaft. Das ist die Essenz der re.comm. Den heimischen Top Managern neue Ansätze mitzugeben und zu inspirieren über die alltägliche Praxis hinauszublicken. Das Mentoring-Programm gab uns vier Mentees wieder die Möglichkeit hierbei hautnah dabei sein zu dürfen und mit den Personen, die man sonst nur aus diversen Medien kennt, persönlich in Kontakt zu treten. Besonderes Highlight war das Dinner am Donnerstagabend, welches wir gemeinsam mit Rutger Bregman, Mark Elsberg, Mark T. Hofmann und Jochanan Eynikel verbringen durften. Wann hat man schon die Möglichkeit stundenlang bei einem Glas Wein mit Bestseller Autoren, Forschern oder Criminal Profilern zu plaudern?

Dabei entstanden interessante Diskussionen zwischen Bregman, der überzeugt davon ist, dass wir Menschen (im Falle von Krisen und Katastrophen) grundsätzlich gut sind und Elsberg, der meint, dass wir in Extremfällen eher zu Räubern und Mördern würden. Herr Hofmann plauderte aus dem Nähkästchen über das Aufklären von Straftaten und Eynikel und Bregman nutzten ebenfalls die Gelegenheit zum Networken. Nach dem Zuhören der internationalen Speaker hier in Kitzbühel war mein Notizblock jedenfalls voll mit Zitaten und Ideen, die ich nun hier versuche, destilliert wiederzugeben. Gerade wir “Immobilienmenschen” sind ja in einem Sektor tätig, bei welchem so viele verschiedene Aspekte zusammenlaufen. In erster Linie schaffen wir Lebensräume, Arbeitsorte und auch Freizeitorte. Zudem werden dabei Unmengen an Geld verschoben und obendrein laut UN rund 38% der globalen CO2-Emissionen durch die Errichtung und den Betrieb von Immobilien verursacht. Drei Viertel davon entfallen allein auf den Betrieb. Das ist immerhin doppelt so viel, wie der viel gescholtene fossile Verkehrssektor verursacht (die Presse, 19.11.2021, S. 15). Unsere Branche hat also definitiv einen großen Einfluss auf die Gesellschaft und Umwelt. Wir können mit den richtigen Ansätzen vieles bewegen und verbessern. Wir alle wissen, dass auf den Serverfarmen weltweit Unmengen an Daten gespeichert und verarbeitet werden. 24/7 arbeiten die Algorithmen mit den digitalen Spuren die wir hinterlassen und versuchen sinnvolle Rückschlüsse zu ziehen, neue Ergebnisse auszuwerfen, uns zu beeinflussen und Zukunftsaussagen zu treffen. Online Händler schlagen uns gleich das nächste Produkt vor, wir können das Wetter voraussagen, warum schaffen wir es dann aber oftmals nicht die wirklich wichtigen Herausforderungen und Gefahren frühzeitig zu erkennen? Stellen wir nicht die richtigen Fragen, wie es Hannah Fry in ihrer Keynote The Joy Of Data erklärt, lässt sich daraus kein


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Profit machen, oder liegt es daran, dass die Daten verschiedenen Konzernen gehören, nicht verknüpft werden und dem Großteil der Menschen ja gar nicht zugänglich sind? Hier sind wir wiederum beim Thema Datentransparenz, zu dem auch Andreas Weigend in seinem Vortrag Daten - Kult oder Kultur referiert hat. Wir kennen schon viele Technologien und sie werden bereits flächendeckend bei der Bewirtschaftung und dem Management von Gebäuden eingesetzt. Sensoren und Facility Management Tools, die selbstständig arbeiten und analysieren sind mittlerweile nichts Neues mehr. Daten werden schnell, automatisiert und in Unmengen erfasst, sodass kein Mensch je damit fertig werden würde diese selbst auszuwerten. Jetzt geht es vermehrt darum den Überblick zu behalten, zu filtern, die wesentlichen und essentiellen Daten zu erhalten und darauf aufbauend die richtigen Schlüsse zu ziehen. Überall wird von Daten gesprochen. Wir brauchen mehr davon, flächendeckend, in Echtzeit und immer brandaktuell. Aber kaum jemand stellt die Frage wofür wir sie benötigen und wie wir sie verarbeiten wollen. Es hilft uns wenig hunderte Excel-Files mit Zahlen zu generieren, wenn wir gar nicht wissen woher sie kommen, in welchem Zusammenhang sie stehen und wie wir weiter damit arbeiten wollen. Hannah Fry hat sehr deutlich gemacht, dass Künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile sehr gut selbst lernen und für uns Datenmengen auswerten kann. Jedoch müssen wir die KI so trainieren, dass sie für uns auch die entsprechenden Ergebnisse liefert, mit denen wir arbeiten können. Wie Fry es immer wieder betont: “Asking the right question what the goal is!”. Ganz wichtig dabei ist auch die Qualität und was genau erhoben wird. Stichwort “NINO” oder “GIGO”: Nothing In - Nothing Out / Garbage In - Garbage Out, wie es Mark T. Hofmann, ein Kriminalpsychologe, zu Beginn seiner Keynote erwähnt hat. Die Begriffe kommen vom FBI bzw. aus dem IT-Sektor und legen den Fokus klar auf die Phase vor der Datenerhebung. Ich kann unzählige Daten erfassen, wenn diese allerdings wertlos sind, nicht vollständig oder (für mich) keine Relevanz haben, kommt am Ende auch nach noch so viel Auswertung nichts heraus. “Daten sind nur so viel wert, wie sie Einfluss auf Entscheidungen haben!”, erklärt Andreas Weigend, ehemaliger Datenchef bei Amazon. Meiner Meinung nach müssen wir uns in unse-

rem Arbeitsalltag viel mehr auf das Ergebnis konzentrieren, bzw. die Frage stellen, wie wir erhobene Daten weiter verwenden wollen. Zu oft habe ich den Eindruck, dass sich alle darum matchen so viel wie möglich zusammen zu tragen, ohne sich im Klaren zu sein, was denn schlussendlich damit passieren soll. Nennen wir es zweckorientierte Datenerhebung. “Information without action is useless!”, bringt es auch Paul Rulkens auf den Punkt. Das was für uns Menschen gilt, lässt sich auch auf Daten umlegen. Sich die Frage zu stellen “does it make the boat go faster?” - welche Information hilft mir tatsächlich weiter und bringt mich ans Ziel? Wenn wir dieses Credo anwenden, schaffen wir es womöglich in der Fülle von Daten den Überblick zu behalten und für unseren Zweck die entsprechenden Rückschlüsse zu ziehen. Interessanterweise sind wir Menschen aber aufgrund unserer Erfahrung bereits in der Lage auch ohne riesige Datenpakete konkrete Antworten zu finden, die uns helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mariano Sigman hat uns dies in seiner Keynote über Neurowissenschaft plakativ näher gebracht. “Wisdom of the crowd” nennt sich dieser Effekt. Wir Menschen mögen es zu diskutieren und uns auszutauschen. Unsere Erfahrungen, die wir im Unterbewusstsein gespeichert haben helfen uns dabei. Es zeigt sich, dass eine große Menge an Menschen bei gewissen Fragestellungen sogar besser abschneiden, als eine kleine Gruppe von Experten. Durch die Menge an Leuten und verschiedenen Erfahrungen, stellt sich ein ziemlich präziser Durchschnitt ein. Aber wie lassen sich diese Erkenntnisse nun in der Praxis einsetzen und im Speziellen in die Immobilienwirtschaft integrieren? Ein paar Vorschläge und Lösungsansätze möchte ich folgend kurz anreißen. Heutzutage, wo Daten mehr und mehr zu einem handelbaren Gut werden, sollten wir uns also die Frage stellen: “müssen auch Immobilienfirmen zu Datentradern werden, um im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu bleiben?”. Viele Branchen sind uns hier meiner Meinung nach bereits voraus, allen voran der Mobilitätssektor und FinTech-Unternehmen. In den letzten Jahren sind auch vermehrt PropTech-Anbieter dazugekommen. Diese Synergien müssen wir nutzen, da gerade Mobilität, Finanzen und


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Immobilien in starker Wechselwirkung zueinander stehen. Überall dort wo viele Daten verarbeitet werden, muss man auch die Spielregeln bedenken. Sehr viele Daten werden nicht von Forschungsinstituten oder öffentlichen Einrichtungen erhoben, sondern von großen internationalen Konzernen, wie Uber, Amazon, Facebook, usw. Genau diese Datengrundlage ist sehr wertvoll und helfen diesen Unternehmen erfolgreich zu sein. Sie sind laut Weigend das weltweite Kapital unseres (digitalen) Zeitalters. Trotzdem profitieren nur die Unternehmen von den digitalen Spuren, die wir beim Nutzen ihrer Dienste hinterlassen. Dabei sind es doch unsere Daten. Natürlich werden diese dann auch streng gehütet und mit ihnen gehandelt. Was wäre aber, wenn man es zur Bedingung macht diese Daten zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen? Stichwort Datentransparenz, wie es Herr Weigend oft erwähnt hat. Er plädiert dafür, dass Datenmonopolisten ihre kommerziell genutzten Daten allen zugänglich machen müssen. Die öffentliche Hand müsste diese aber nicht besitzen, lediglich Zugriff darauf haben, um sie zu analysieren, daraus zu lernen und Vorhersagen und Entscheidungen für die Zukunft ableiten zu können. Man könnte es beispielsweise zur Bedingung machen, dass alle Unternehmen, die in einer Region tätig sein wollen, auch ihre relevanten Daten mit den öffentlichen Institutionen teilen. Denn, wenn sich bestimmte Anbieter wieder zurückziehen sollten, verschwinden mit ihnen auch all die gesammelten Daten, die für die weitere (Stadt-) Planung so wertvoll wären. Immerhin handelt es sich um die Daten von NutzerInnen bzw. der Allgemeinheit, daher sollten diese auch wieder zu ihrem Wohle eingesetzt werden. Dies gilt einerseits sowohl für Mobilitätsdienste, als andererseits auch für die Immobilienbranche, wie zum Beispiel PropTech-Unternehmen, die immer stärker am Markt präsent sind. Digitale Vernetzung ist Voraussetzung einer Smart City. Das ist einer dieser Begriff, die seit langem herumgeistern, worunter sich viele aber immer noch nichts vorstellen können. Das Wort Smart ist oft negativ behaftet und wird in Verbindung mit Überwachung gesetzt. Intelligente (smarte) Städte sind mit Sensoren ausgestattet, die Vorgänge in Bezug auf Menschen, Fahrzeuge und Infrastruktur monitoren und auf die gewonnenen Daten reagieren können. Was wäre

nun, wenn in einer Smart City unser Smartphone alles über die Stadt wissen würde, die Stadt (bzw. die in ihr tätigen Unternehmen) aber nichts über uns. Wäre das denn nicht wirklich smart? Im Endeffekt kommt es darauf an, ob wir als Menschen in der Stadt der Sensor sind oder ein Ding, welches überwacht wird. Im Mittelpunkt einer funktionierenden, nachhaltigen, intelligenten Stadt muss immer der Mensch stehen. Eine Smart City weiß alles über die Vorgänge, die in ihr passieren, was sie aber nicht kennt, sind die persönlichen Daten der Menschen selbst.. Die Stadt kennt Nutzerverhalten, Pendlerströme und die Frequentierung ihrer Viertel. All diese Daten sind natürlich für die Planung und Verwaltung der Stadt von großem Nutzen, um Dienstleistungen, Infrastruktur und künftige Gebäude zu planen und zu optimieren. Dafür ist es aber nicht erheblich diese Daten personenbezogen zu erheben. Verschlüsselung spielt hier eine große Rolle, wie es auch Herr Weigend betont hat. Wie könnte so ein smartes digitales System nun aussehen, sodass alle Seiten davon profitieren? Unsere mobilen Geräte sind mit dem übergeordneten Metasystem verbunden, welches die anonymisierten Daten sammelt, verarbeitet und weitergibt. Das persönliche Smartphone sammelt alle möglichen Informationen über uns, teilt diese personenbezogenen Daten aber niemals mit dem System. Die Verschlüsselung kennt nur der/die AnwenderIn und diese/r entscheidet, was in das System übermittelt wird. Gleichzeitig empfangen wir aber auch alle möglichen (für uns relevanten) Informationen über die Stadt. Somit werden wir zum Sensor und nicht mehr nur ein Objekt, das überwacht wird. Unser persönliches Smartphone kennt natürlich unsere personenbezogenen Daten und Verhalten. So kann es die aus der Stadt übermittelten Informationen filtern und für uns weiterverarbeiten. Niemals aber umgekehrt. Wenn wir beispielsweise an einer Haltestelle stehen registriert das System unsere Anwesenheit, nicht aber unsere Identität. Somit werden wertvolle Daten für das Verkehrssystem gewonnen und es kann in Echtzeit darauf reagiert werden. Dieses Gedankenspiel kann uns helfen die Angst vor Daten und smarten Anwendungen zu verlieren, die uns “bloß überwachen” und “unsere Identität stehlen” wollen. Die wichtigste Überlegung ist nicht was die Technologie tut, sondern wie und für wen sie es tut und wem sie nutzt. Das können immer noch wir Menschen bestimmen.


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Eine umfangreiche Information und Offenheit würde uns möglicherweise auch die Angst und Ungewissheit vor der Digitalisierung nehmen. In Österreich und Deutschland herrscht im Gegensatz zum Silicon Valley, wo Weigend lange als Data Scientist tätig war, eine “Daten-Antikultur” und eine starke Skepsis. Man müsse aber auch aufpassen, dass die Digitalisierung nicht zu einem “Datenkult” wird. Trotzdem sollten wir dem Thema offen gegenüber sein und uns vermehrt die Frage stellen: “Was ist das beste, was passieren kann?” im Gegensatz zum Schlimmsten, wie es bei uns meistens der Fall ist, schlägt Weigend vor. Wollen wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben, kommen wir um die Datenkultur nicht herum. Wenn KI-Technologien noch weiter verbreitet werden, braucht es mehr Aufklärung, aber auch Weiterbildungen, damit mehr Menschen mit dieser Technologie arbeiten können. Vielen Menschen ist gar nicht immer bewusst, dass sie im Alltag ja laufend mit KI arbeiten oder solche Systeme benutzen. Natürlich spielt dabei auch die Angst vor Datenraub und Sicherheitslücken mit. Dies stellt selbstverständlich ein nicht zu vernachlässigendes Risiko dar. Wenn alle gesammelten Daten geteilt und zur Verfügung gestellt werden, braucht es Schnittstellen. Diese geben eine große Angriffsfläche und müssen dementsprechend verschlüsselt und geschützt werden. Künstliche Intelligenz muss im Lebenszyklus einer Immobilie schon ganz am Beginn des Prozesses, bei der Grundstückssuche ansetzen. Ähnlich wie eine Scouting Datenbank beim Fußball, werden alle Flächen in einem gewissen Umkreis erfasst und kategorisiert. Die KI könnte passende Liegenschaften selbstständig aufgrund der zugrunde liegenden Flächenwidmung und Bebauungsbestimmungen nach Nutzungsarten und Nutzfläche auswerten. Daraufhin können geeignete Grundstücke nach gewünschten Parametern in sekundenschnelle ausgespuckt werden. Beim Fußball werden dann diese Spieler von den Scouts genauer unter die Lupe genommen, die sich vor Ort bei einem Spiel ein persönliches Bild machen. Für die Entwicklung von neuen Standorten kann man dieses Prinzip ebenso anwenden. Die von der KI vorgeschlagenen Standorte, werden persönlich begutachtet und weiter bearbeitet. Dies kann einerseits helfen die Bodenversiegelung zu reduzieren, da ersichtlich wird, welche Gemeinden oder

Stadtteile noch Baulandreserven haben. Andererseits profitieren auch die Projektentwickler. Die Grundstückssuche ist flächendeckender, schneller, genauer und wir können unsere Prozesse verkürzen, was wiederum Kosten reduzieren kann. Somit sind wir flexibler, können rascher auf den Markt reagieren und vorhandene Substanz kann aktiviert werden. Dies könnte mit einer bundesweiten Datenbank umgesetzt werden, welche als Public Private Partnership funktioniert. Beispielsweise zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und privatwirtschaftlichen Unternehmen, welche die Siedlungsgebiete scannen, relevante Daten erfassen, weiterverarbeiten und dort publizieren. Konkret könnte in diesem System auch das Suchprofil von Developern hinterlegt werden und diese schließlich benachrichtigt werden, wenn es ein “Match” gibt. Das System könnte dahingehend erweitert werden indem auch Makler und verkaufswillige Personen in das System integriert werden. Im Idealfall werden so Käufer, Verkäufer und eine wertvolle Baulücke auf schnellstem Weg zueinander gebracht, ohne neuen Flächen zu versiegeln. Die Maschinen und KIs können uns also in vielfältiger Weise helfen unsere Branche im digitalen Zeitalter zukunftsfähig zu gestalten, wie die erwähnten Anwendungsbeispiele zeigen. Sie sind viel effizienter und besser darin große Datenmengen genau zu erfassen und auszuwerten. Dies ist für uns Menschen oftmals eine eintönige, langwierige und langweilige Arbeit. Wir sollten uns daher auf unsere Stärken konzentrieren, nämlich Kontext und Zusammenhänge verstehen. Das unterscheidet uns Menschen auch von der KI/Maschine, wie Hannah Fry betont. Die KI wird uns nicht überflüssig machen und Roboter uns nicht ersetzen. Vielmehr muss es ein perfektes Zusammenspiel sein. Und hier kommt auch Aristoteles ins Spiel: Poiesis und Praxis. Während Praxis nur Handeln zum Selbstzweck ist (z.B. Reifenwechseln, Daten sammeln, Excel-Tabellen befüllen, etc.), ist Poiesis zweckgebundenes Handeln. Das bedeutet auch denken oder etwas tun, weil man die Tätigkeit genießt und nicht zwangsläufig das Ergebnis das Ziel ist (körperliches vs. geistiges Handeln). Die KI übernimmt also für uns die Praxis, während wir Menschen nach der Poiesis handeln. Wir müssen entsprechende Rückschlüsse ziehen und die richtigen Entscheidungen treffen. Mariano Sigman


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hat uns gezeigt, dass wir Menschen dazu auch durchaus in der Lage sind. Zusammenfassend lässt sich somit sagen: Stellen wir die richtigen Fragen und überlegen uns jeden Tag, welche Informationen wir für unser Ziel tatsächlich benötigen und wie wir sie weiterverarbeiten wollen. In unserem beruflichen Alltag sind wir umgeben von

Experten und intelligenten Leuten. Trotzdem sind wir oftmals verschiedener Meinung, in welche Richtung wir uns bewegen wollen. Andreas Weigend hat die Lösung dazu: “Wo vernünftige Leute anderer Meinung sind, müssen wir experimentieren.” Um Innovation zu fördern brauchen wir Mut, Weitblick, Offenheit und furchtlose Experimentierf reude.


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EN In 2019, re.comm once again proved why it is one of the most prestigious and interesting events in the Austrian real estate industry. At the 8th edition of the innovation conference, participation was even so great that for the first time a 2nd location was set up in the Kitzbuehler conference centre. But why do so many high-ranking executives from the Austrian real estate industry leave their smartphones, iPads and notebooks behind for half a week in mid-November to go to a ski resort when the ski lifts are still in the garage? Because the participants agree to let their routine professional thinking rest for three days so they can clear their heads by listening to great speakers from different areas. The focus is on new ideas, new ways of looking at things, questioning what is taken for granted and motivating people to take action. Right from the start, during the opening speech, each individual participant was encouraged to use what he or she had created so far to shape the future and not just to experience it. This is precisely the core theme of re.comm: taking part in shaping our future! One of the main topics this year at re.comm 19 was technology and artificial intelligence (AI). Already on the second day, Mr Matthew Griffin explained that fictional stories like the ones we know from Terminator or i-Robot are already technically feasible. After this impressive speaker, quite a few participants left the hall with a somewhat uneasy and overstrained feeling. But this feeling should have subsided a bit for those who listened to all speakers on the third day. Despite exponentially increasing development speeds and almost countless new, innovative and partly disruptive technologies, the last speaker, Mr Christian Baudis, was able to classify the future of technological development and make it tangible for the participants. According to Mr Baudis, our technological future is curWe live in a time where a lot is changing very quickly

right now. Unforeseen things are happening – not only in the economy and the financial market, but also in our environment. Natural disasters, social crises, wars and now, for two years, the COVID 19 pandemic. Even us in Europe realize, or should finally realize, that we do not live in a protected bubble. The fact that the re.comm could take place this year, after it had been cancelled last year, was again a close call. Fortunately, I was allowed to keep my place in the mentoring program and in mid-November, full of expectation and a year and a half of pent-up anticipation, I set off by train for Kitzbühel. Once again, the presentations ranged from financial policy (Gabriel Felbermayr) to data and artificial intelligence (Hannah Fry, Andreas Weigend, Jochanan Eynikel) to profiling (Mark T. Hofman) and unconditional basic income (Rutger Bregman). The many aspects and current challenges addressed in these keynotes are precisely what we need to focus on as a society. These therefore naturally also influence our thinking process and actions in the real estate industry. This is the essence of re.comm. To give the domestic top managers new approaches and to inspire them to look beyond everyday practice. The mentoring program gave us four mentees the opportunity to be up close and personal with people we otherwise only know from various media channels. A special highlight was the dinner on Thursday evening, which we were able to spend together with Rutger Bregman, Mark Elsberg, Mark T. Hofmann and Jochanan Eynikel. When does one have the opportunity to chat for hours over a glass of wine with bestselling authors, researchers or criminal profilers? Interesting discussions arose between Bregman, who is convinced that we humans (in case of crises and catastrophes) are basically good, and Elsberg, who thinks that in extreme cases we would rather become robbers and murderers. Mr. Hofmann chatted from the inside about solving crimes and Eynikel and Bregman also took the opportunity to network. Anyway, after listening to the international speakers


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here in Kitzbühel, my notepad was full of quotes and ideas, which I will now try to reproduce here in a distilled form. We "real estate people" in particular work in a sector in which so many different aspects come together. First and foremost, we create living spaces, places of work and also places of leisure. In addition, vast amounts of money are shifted in the process and, on top of that, according to the UN, around 38% of global CO2 emissions are caused by the construction and operation of real estate. Three quarters of this is accounted for by operation alone. That is twice as much as the much-maligned fossil fuel transport sector causes (die Presse, 19.11.2021, p. 15). So, our industry definitely has a big impact on society and the environment. With the right approaches, we can move and improve a lot. We all know that huge amounts of data are stored and processed on server farms around the world. Algorithms work 24/7 with the digital traces we leave behind and try to draw meaningful conclusions, spit out new results, influence us and make predictions about the future. Online retailers immediately suggest the next product to us, we can predict the weather, but why do we often fail to recognize the challenges and dangers that matter early on? If we don't ask the right questions, as Hannah Fry explains in her keynote The Joy Of Data, there won’t be any profit generated – or is it because the data, that belongs to various corporations, is not linked and is not even accessible to the majority of people? This brings us back to the topic of data transparency, which Andreas Weigend also addressed in his presentation Data - Cult or Culture. We are already familiar with many technologies, and they are already being used across the board in the management of buildings. Sensors and facility management tools that work and analyze independently are now nothing new. Data is collected quickly, automatically and in vast quantities, so that no human would ever be able to evaluate it himself. Now it is increasingly a matter of maintaining an overview, filtering, obtaining the essential data and drawing the right conclusions on this basis. Data is talked about everywhere. We need more of it, all over the place, in real time and to always be up to date. But hardly anyone asks the question what we need it for and how we want to process it. It doesn't help

us to generate hundreds of Excel files with numbers if we don't know where they come from, in which context they are and how we want to work with them. Hannah Fry has made it very clear that artificial intelligence (AI) is now very good at learning for itself and evaluating data sets for us. However, we need to train AI so that it also produces the appropriate results for us to work with. As Fry emphasizes, "Asking the right question about what the goal is!". The quality and what exactly is being collected is also very important. Keyword "NINO" or "GIGO": Nothing In - Nothing Out / Garbage In - Garbage Out, as Mark T. Hofmann, a criminal psychologist, mentioned at the beginning of his keynote. The terms come from the FBI and the IT sector, respectively, and clearly focus on the phase before data collection. I can collect countless data, but if it is worthless, incomplete, or has no relevance (to me), nothing will come out in the end, no matter how much evaluation I do. "Data is only worth as much as it influences decisions!" explains Andreas Weigend, former head of data at Amazon. In my opinion, we need to focus much more on the result in our everyday work, or ask the question how we want to further use collected data. Too often, I get the impression that everyone is scrambling to gather as much data as possible without being clear about what they want to do with it. Let's call it purpose-oriented data collection. "Information without action is useless!" is how Paul Rulkens sums it up. What applies to us humans can also be applied to data. Asking yourself the question "does it make the boat go faster?" - what information actually helps me and gets me to my destination? If we apply this credo, we may be able to keep track of the abundance of data and draw the appropriate conclusions for our purpose. Interestingly, however, we humans are already able to find concrete answers that help us make the right decisions, even without huge data packages. Mariano Sigman brought this home to us in a striking way in his keynote on neuroscience. "Wisdom of the crowd" is the name of this effect. We humans like to discuss and share. Our experiences, which we have stored in our subconscious, help us doing this. It has been shown that a large crowd of people actually performs better on certain questions than a small group of experts. Due to the amount of people and different experiences, a rather precise average is established.


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But how can these findings be applied in practice and, in particular, integrated into the real estate industry? I would like to briefly outline a few suggestions and possible solutions below. So today, as data becomes more and more of a tradable commodity, we should be asking the question, "do real estate companies also need to become data traders to remain competitive in the digital age?". In my opinion, many industries are already ahead of us in this regard, with the mobility sector and FinTech companies leading the way. In recent years, more and more PropTech providers have also joined the fray. We need to take advantage of these synergies, as mobility, finance and real estate in particular interact strongly with each other. Wherever a vast amount of data is processed, you also have to consider the rules of the game. A great deal of data is not collected by research institutes or public institutions, but by large international corporations, such as Uber, Amazon, Facebook, and so on. It is precisely this data base that is very valuable and helps these companies to be successful. According to Weigend, they are the global capital of our (digital) age. Nevertheless, only those companies, whose services we use, profit from the digital traces that we leave behind. After all, it's our data. Of course, these are then also closely guarded and traded with. But what would happen if it were made a condition that this data would have to be made available for the benefit of the general public? The keyword is data transparency, as Mr. Weigend has often mentioned. He argues that data monopolists must make their commercially used data available to everyone. But the public sector would not need to own it, merely get access to it in order to analyze it, learn from it and derive predictions and decisions for the future. For example, it could be made a condition that all companies that want to operate in a region also share their relevant data with public institutions. If certain providers were to withdraw, all the collected data that would be so valuable for further (urban) planning would disappear with them. After all, this is the data of users or the general public, hence, it should be used again for their benefit. This applies both to mobility services and to the real estate industry, such as PropTech companies, which are increasingly present on the market.

Digital networking is a prerequisite for a smart city. This is one of those terms that have been around for a long time, but which many still have no idea what it means. The word smart is often negative connotations and is associated with surveillance. Intelligent (smart) cities are equipped with sensors that monitor processes relating to people, vehicles and infrastructure and can react to the data obtained. Now what if, in a smart city, our smartphone knew everything about the city, but the city (or the companies operating in it) knew nothing about us. Wouldn't that be really smart? The bottom line is that it comes down to whether we as people in the city are the sensor, or a thing that is being monitored. At the heart of a functioning, sustainable, smart city must always be the human. A smart city knows everything about what is happening in it, but what it doesn't know is the personal data of the people themselves.... The city knows user behavior, commuter flows, and the foot traffic in its neighborhoods. All this data is, of course, of great use to the city's planning and management, in order to plan and optimize services, infrastructure and future buildings. To do this, however, it is not significant to collect this data on a personal basis. Encryption plays a major role here, as Mr. Weigend also emphasized. What could such a smart digital system look like so that all sides benefit from it? Our mobile devices are connected to the higher-level metasystem, which collects, processes, and passes on the anonymized data. The personal smartphone collects all kinds of information about us, but never shares this personal data with the system. The encryption is known only to the user, and the user decides what is transmitted into the system. At the same time, however, we receive all kinds of information (relevant to us) about the city. Thus, we become a sensor and no longer just an object that is monitored. Our personal smartphone naturally knows our personal data and behavior. Hence, it can filter the information transmitted from the city and process it for us, but never the other way around. For example, when we stand at a bus stop, the system registers our presence, but not our identity. Thus, valuable data is obtained for the traffic system, and it can react to it in real time. This thought process can help us lose the fear of data and smart applications that want to "just monitor us" and "steal our identity". The most important consideration is not what the technology does, but how


THESIS

it does it and for whom it benefits. We humans can still determine that. Extensive information and openness would possibly also take away our fear and uncertainty about digitization. In Austria and Germany, in contrast to Silicon Valley, where Weigend worked as a data scientist for a long time, there is a "data anti-culture" and strong skepticism. But we also have to be careful that digitization doesn't turn into a "data cult", he says. Nevertheless, we should be open to the topic and increasingly ask ourselves the question, "What's the best that can happen?" as opposed to the worst, as is usually the case for us, Weigend suggests. If we want to remain competitive, we can't avoid the data culture. If AI technologies are going to become even more widespread, there needs to be more education, but also training, so that more people can work with this technology. Many people are not always aware that they are constantly working with AI or using such systems in their everyday lives. Of course, the fear of data theft and security breaches also plays a role. This is, of course, a risk that should not be neglected. When all the data collected is shared and made available, interfaces are needed. These provide a large attack surface and must be encrypted and protected accordingly. In the life cycle of a property, artificial intelligence must start at the very beginning of the process, with the property search. Similar to a scouting database in soccer, all areas within a certain radius are recorded and categorized. The AI could independently evaluate suitable properties based on the underlying zoning and development regulations according to types of use and floor space. Suitable properties can then be spat out in seconds according to desired parameters. In the case of soccer, these sites are then examined more closely by the scouts, who form a personal picture on site during a game. This principle can also be applied to the development of new locations. The locations suggested by the AI, are personally examined and processed further. On the one hand, this can help reduce soil sealing, as it becomes apparent which communities or city districts still have building land reserves. On the other hand, project developers also benefit. The land search is more comprehensive, faster, more accurate and we can shorten our processes, which in turn can reduce costs. Thus, we are more flexible, can

react more quickly to the market and existing substance can be activated. This could be implemented with a nationwide database that functions as a public-private partnership. For example, between universities, research institutes and private companies that scan the settlement areas, record relevant data, process it, and publish it there. Specifically, the search profile of developers could also be stored in this system, and they could eventually be notified when there is a "match". The system could be extended by integrating brokers and people willing to sell into the system. Ideally, this would bring buyers, sellers, and a valuable building gap together in the fastest possible way, without sealing any new areas. In summary, we can say: Let's ask the right questions and consider every day, what information we actually need for our goal and how we want to process it. In our everyday professional lives, we are surrounded by experts and intelligent people. Nevertheless, we often have different opinions about the direction we want to take. Andreas Weigend has the solution to this: "Where reasonable people disagree, we need to experiment." To foster innovation, we need courage, foresight, openness, and fearless experimentation.


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Mentee:

DANIELA FRÜHWALD Mentor:

Peter Ulm

Thema / Topic

ABSCHLUSSPROJEKT ZUR RE.COMM 21 FINAL PAPER ABOUT RE.COMM 21


THESIS

DE Einleitung Getreu nach dem Motto „get inspired“ – „think further“ – „network“, durften wir im Rahmen des High Potential Programms drei Tage lang, neun Vorträge auf der re.comm besuchen, die unser „Immobiliendenken“ auf den Kopf stellen sollten. Eine immer komplexer werdende Welt verstärkt den Druck, die Erkenntnisse anderer Wissenschaftsdisziplinen in das eigene Arbeitsumfeld einzubeziehen. So gaben neun Speaker aus „immobilienfremden“ Brachen zahlreiche Denkanstöße und Inputs, wie die Immobilienbranche neu gedacht werden kann. Da jeder Speaker bereichernde und für die berufliche Praxis nützliche Denkanstöße vermitteln konnte, folgt ein kurzer Überblick über alle Vorträge mit ihren wesentlichen Aussagen. Ziel meiner Arbeit soll sein, aus den Vorträgen neue Denkansätze für den oftmals festgefahrenen konservativen Berufsalltag zu gewinnen, den eigenen Geist mit frischen neuen Ideen zu beflügeln und die zur Gewohnheit gewordene Arbeitspraxis neu zu definieren.

Gabriel Felbermayr Den Startschuss für das Vortragsprogramm gab Gabriel Felbermayer, einer der renommiertesten österreichischen Ökonomen. In seinem Vortrag gab er einen Einblick in die weltwirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenhänge der Europäischen Union: ●  Die EU ist heterogen, komplex, aber nützlich! Ihr Fokus liegt zur Sicherung der Souveränität auf dem Binnenmarkt. ●  Wirtschaftssanktionen können als Mittel außenpolitischen Drucks eingesetzt werden. Dabei ist es wichtig, Sanktionen glaubwürdig zu gestalten, damit sie international respektiert werden. Sanktionen müssen transparent sein: Eine gewisse Tat hat eine bestimmte Konsequenz zur Folge. ●  EU Budget: Großer Streit um wenig Geld! Der Anteil an Eigenressourcen am BNE (Bruttonationaleinkommen) betrug in der Vergangenheit leicht unter 1 % des EU BNE.

● Projekte, die allen EU Staaten nutzen:    ■ Europäische Infrastrukturnetze      • Strom, Schiene, Straße, Daten      •  Bisher gab es in Grenzregionen massive Unterinvestitionen    ■ Gemeinsame Sicherheitspolitik:      •  Außenschutz der Schengenzone (vgl. Zollunion)      •  Gemeinsame diplomatische Vertretungen im Ausland    ■ Forschung und Wissenschaft      •  Europäische Institute außeruniversitärer Forschung      • Europäische Spitzenuniversitäten

Kernaussage: Gemeinsam ist besser als Einsam! Was können wir nun von Europa und dem Weltmarkt für uns Akteure der Immobilienwirtschaft lernen? Zum Einen hat dieser Vortrag verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Immobilienwirtschaft nicht abgegrenzt von anderen Branchen zu betrachten, sondern eingebettet in einem Ökosystem verschiedenster Branchen die komplex (wie die EU) zusammenwirken. Geht es den Rohstoffmärkten schlecht, geht es beispielsweise auch den Bauträgern und Immobilienentwicklern schlecht, da die Baupreise stark ansteigen. Steigen die Baupreise stark an, steigen die Versicherungsprämien, die durch den Baukostenindex wertgesichert sind, an. Auch Dienstleister wie Baumeister, Dachdecker, Fertigteilhersteller etc. können in weiterer Folge ihre Preise nicht mehr halten. Zum Anderen kann man von der EU für die Immobilienbranche auch Kooperation mit den Mitbewerbern lernen. Man denke zum Beispiel an gemeinsames Lobbying für eine verbesserte Gesetzgebung. So kann es passieren, dass aufgrund der starren Bestimmungen der Wiener Bauordnung ein heruntergekommenes Hotel nicht auf ein Bürogebäude umgewidmet werden kann, da die Raumhöhen zu gering bemessen sind. Diese Bestimmung erscheint


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wohl auch im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft als wenig sinnvoll, da so effiziente Umwidmungen nicht ermöglicht werden können. Gemeinsames Handeln kann auf vielen Ebenen dazu führen, dass gemeinsame Interessen auch umgesetzt werden. Stichwort Fokus auf gemeinsame Projekte: Projektbasiertes Arbeiten ist nicht nur auf Ebene der Europäischen Union von Erfolg gekrönt. Man kann dies auch für das eigene Unternehmen mitnehmen. Gemeinsame Ziele fördern das Teamgefüge und steigern die Effizienz der Arbeitsleistung der einzelnen Mitarbeiter.

allein durch das Scannen eines Fotos erkennen, welche Ursache der Wasserschaden auf der Badezimmerdecke hat? Welche Art von Schimmel ist bei mir im Wohnzimmer? Wie lässt sich der Wasserschaden und der Schimmel am besten sanieren? Welche Maßnahme führt langfristig zum besten Sanierungserfolg? Spätestens an diesem Punkt sollte selbst einem „Daten-Laien“ eines klar sein: Das Potenzial der Datenverarbeitung ist enorm! Wir dürfen jedenfalls gespannt bleiben, was für bahnbrechende neue Tools es in Zukunft auch für die Immobilienbranche geben wird.

Hannah Fry

Andreas Weigend

Hannah Fry, Mathematikerin und Komplexitätsforscherin. Professorin am University College in London. Ihr Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich unter anderem mit der Frage: „Wie kann man mithilfe von Daten die Zukunft vorhersagen?“ Ohne näher ins Detail zu gehen, sei eines vorab verraten: Hannah Fry hat es mit ihrem Vortrag wohl geschafft, auch dem größten „Mathematik-Verweigerer“, Freude an der Materie zu vermitteln. So mancher Teilnehmer der bislang davon ausging, dass es in der Mathematik lediglich vier Grundrechnungsarten, nämlich: Addition, Subtraktion, Frustration und Kapitulation gibt, wurde von Hannah Fry in ein neues Universum an Möglichkeiten eingeführt. Sei es die Vorhersage der Brustkrebswahrscheinlichkeit durch Auswertung einer Vielzahl an MRT-Bildern, die Vorhersage, welche Ehe eine hohe Chance hat, für immer zu bestehen oder die Vorhersage, wo ein Serienmörder möglicherweise das nächste Mal mordet. Eines ist gewiss: Die Analyse von Daten bringt ein gänzlich neues Spektrum an Chancen mit sich.

Thematisch ähnlich ging es auch beim Vortrag von Andreas Weigend um Daten und Datenverarbeitung. Der ehemalige Chefwissenschaftler von Amazon gab tiefe Einblicke in sozial-mobile Technologien. Seine Devise lautet: Der Mensch braucht keine Angst vor Daten haben. Die Frage sollte eher sein: Wie können Daten unser aller Leben verbessern? Andreas Weigend äußerte sich in seinem Vortrag auch durchaus kritisch und hinterfragte, wo der Datenschutz besonders wichtig erscheint. Als Negativbeispiel wurde China genannt. Die gewonnen Daten (sei es aus Überwachungskameras, Spionage-Software etc) dienen ausschließlich dazu, die kommunistische Partei an der Macht zu halten. Weigend, der auch selbst eine Zeit lang in China wohnte, gab ein Beispiel aus dem chinesischen Alltag. Die App „We-Chat“, das chinesische Pendant zu „Whatsapp“, filtert Nachrichten nach regimekritischen Stichworten. Wenn eine Nachricht nicht ins System passt, verschwindet sie kommentarlos. Der Sender weiß also niemals, ob seine Nachrichten beim Empfänger ankommen.

Kernaussage: Das Wesentliche einer glücklichen Beziehung? Es gibt den mathematischen Nachweis, dass man unter anderem nie verärgertschlafen gehen und über Probleme offen sprechen soll. Die kruziale Frage, die sich für uns stellt, ist: Können wir mit dem Sammeln, Analysieren und Auswerten von Daten für unseren beruflichen Alltag einen Mehrwert gewinnen? Ist es etwa denkbar, das Lebensende von Gebäuden vorherzusagen? Kann man vorhersagen, welche Instandhaltungsarbeiten in den kommenden Jahren möglicherweise anfallen werden? Oder können wir möglicherweise

Kernaussage: Daten sind nur so viel Wert, wie sie Einfluss auf Entscheidungen haben. Weigend gab den Teilnehmern das „A bis E“ für ein erfolgreiches Unternehmen mit auf den Weg. Das „A“ steht dabei für „Attention“. Unternehmen müssen sich demnach überlegen, wie sie die User (bzw. Kunden) auf sich aufmerksam machen können. Das Zugehörigkeitsgefühl, also „B“ für „Belonging“, muss den Mitarbeitern und/oder Kunden die Hoffnung vermitteln, zu etwas zu gehören, was größer ist als man selbst. Das „C“ ist ebenfalls fun-


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damental wichtig und soll für „Connection, Communication und Curiosity“ stehen. „Curiosity drives everything“ sollte dabei die Devise jedes Unternehmens sein. Wenig verwunderlich steht das „D“ für Daten. Erfolgreiche Unternehmen verstehen es Daten, aber auch Datenschutz in ihre firmeninternen Prozesse zu integrieren. Schlussendlich das „E“ für Experiment. Experimente sind dazu da, um schief zu gehen. Nur so lernt man dazu und kann sein Produkt verbessern. Dabei ist es wichtig, das Ziel zu definieren und das Experiment darauf aufzubauen.

sind, über Probleme und Lösungen sprechen, polen sie ihre Entscheidungen anders. Wenn die Teilnehmer im Experiment des Daumen-Kampfs zusammengearbeitet hätten und abwechselnd im Sekundentakt den Daumen des jeweils anderen niedergedrückt hätten, hätten beide in einer Minute deutlich mehr Ziele errungen. Wir Akteure in der Immobilienwirtschaft müssen daher immer im Hinterkopf behalten: Bei Wettbewerben sollten immer alle Parteien gewinnen. Man hat immer bessere Resultate und kommt weiter, wenn alle gewinnen.

Mariano Sigman

Marc Elsberg

Mario Sigman einer der prominentesten Neurowissenschaftler weltweit, führte sein Publikum in die Welt des Unterbewusstseins ein. Das sogenannte „Bauchgefühl“ sagt jedem Menschen, was er noch nicht weiß. Es handelt sich dabei um informelles Wissen, das vor allem bei sozialen Beziehungen zu besseren Entscheidungen verhelfen kann.

Mit seinem Buch „Blackout“ hat Marc Elsberg als Buchautor Berühmtheit erlangt. In seinem Vortrag gab er, angelehnt an sein Buch, Impulse zum Nachdenken.

Kernaussage: Menschen sollen ihrem Bauchgefühl mehr Glauben schenken. Es gibt keine schlechte Intuition. Sigman verstand es den Teilnehmern mithilfe von „Live-Experimenten“ wichtige Denkanstöße mitzugeben. Er bat in seinem ersten Experiment das Publikum darum, sich zu überlegen, wie viele Städte es weltweit mit mehr als 1 Mio Einwohnern gibt. Danach bat er das Publikum, das jeweilige Ergebnis in einem Zweier-Team zu besprechen und sich dann gemeinsam auf eine Zahl zu einigen. Das Resultat war verblüffend! Die Entscheidung, die im Zweierteam getroffen wurde, lag weitaus näher am richtigen Ergebnis als die davor getroffene Einzelentscheidung. In seinem zweiten Experiment bat Sigman das Publikum darum, in Zweier-Teams einen „Daumen-Kampf“ auszutragen. Ziel sollte dabei sein, den Daumen des jeweils Anderen möglichst oft niederzudrücken. Das Publikum beteiligte sich mit Enthusiasmus an diesem Experiment und focht einen unerbittlichen Daumen-Krieg aus. Im Schnitt konnte jedes Team am Ende zwischen 1-5 Siege in einer Minute erkämpfen. Die wichtigste Botschaft dieser Experimente ist, dass man durch Teamarbeit bessere Ergebnisse erzielt. Gruppenentscheidungen sind viel besser als Einzelentscheidungen. Wenn Menschen, die verschiedener Meinung

Aber was passiert nun bei einem großflächigen Stromausfall? Wovon hängt unser Lebensstil ab? Was passiert, wenn er nicht auf recht erhalten bleibt? Eines ist klar: Im Falle eines lang andauernden Stromausfalls funktionieren lebenswichtige Einrichtungen nicht mehr. Krankenhäuser und ihre Intensivstationen können nur so lange betrieben werden, wie das Notstromaggregat funktioniert. Dies ist in den meisten Einrichtungen nach spätestens 2 Tagen nicht mehr gewährleistet. Tanken wird ohne Pumpen ein Ding der Unmöglichkeit, damit funktioniert schlagartig die Logistik, die die Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt, nicht mehr. In der industrialisierten Landwirtschaft können Kühe nicht mehr gemolken werden und verenden qualvoll, was die Seuchengefahr massiv erhöht.

Kernaussage: Die Globalisierung ist das System, das uns erlaubt,so zu leben,wie wir es gewohnt sind. Globalisierung funktioniert in Krisensituationen nicht. Aus diesem Gedankenexperiment von Marc Elsberg kann man für sein Unternehmen eine wesentliche Frage mitnehmen: Sind wir für Krisen gewappnet? Dabei sei nicht nur an existenzielle Krisen wie die eines Blackouts gedacht, sondern auch unternehmerische Krisen. Hat das eigene Unternehmen eine gute Risikostrategie? Wie macht man sein eigenes Unternehmen resilient


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gegen Attacken von Außen? Unternehmen, die gute Risikostrategien haben, sind auch besser durch die Corona-Pandemie gekommen, weil sie vorbereitet waren.

Paul Rulkens Paul Rulkens ist einer der führenden Experten für strategische Hochleistung. Er beherrscht die „80-20 Regel“ perfekt. Dabei soll 80% des Ergebnisses von 20% der Arbeit kommen. Mit dem „Columbus-Syndrom“, benannt nach dem Amerika-Entdecker Christoph Columbus, der nicht wusste, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hatte, zieht Rulkens eine Parallele zu Unternehmen von heute. Fundamentales Problem von sehr vielen Unternehmen ist nämlich, dass sie nicht wissen, wohin sie gehen und woher sie kommen. Unternehmen müssen daher Visionen entwickeln und Verbindungen zu anderen Menschen schaffen. Die Kombination dieser beiden Elemente führt jedes Unternehmen zu einer High-Performance. Wichtiges Element für ein erfolgreiches Unternehmertum ist das Strategische Loslassen. Dieses setzt sich aus den drei Elementen „Delegieren“, „Eleminieren“ und „Outsourcen“ zusammen. Beim Delegieren wird Arbeit intelligent verteilt. Mit dem Eliminieren muss der Fokus auf das Wesentliche gerichtet werden. Wichtig ist auch keine Angst vor dem Outsourcen zu haben und einzelne Projekte von dafür spezialisierten Experten umsetzen zu lassen. Kernaussage: Man bekommt keine Muskeln,nurweil man Arnie im Fernsehen beim Trainieren zusieht. Paul Rulkens gibt mit seinem Vortrag den wichtigen Impuls, das eigene Zeitmanagement zu überdenken. Zeit ist die wichtigste Ressource eines jeden Menschen. Wir haben nur 1440 Minuten pro Tag. Unsere Zeit müssen wir als unser wertvollstes Gut betrachten und so gut es geht nutzen. Bei der Umsetzung von Zielen gilt es, das Tal des Todes, also den Friedhof der Ideen zu überwinden. Der Fokus muss dabei immer auf ein Ziel gerichtet sein und das Konzept dahinter verstanden werden. Durch Zusammenarbeit und Annahme von Risiken lassen sich Ziele leichter erreichen. Aktionen müssen zur Gewohnheit werden, also oft genug wiederholt werden, damit sie effizient sind.

Mark T. Hofmann In seinem Vortrag brachte Mark T. Hofmann seinem Publikum die Welt des Profiling näher. Er erzählt dabei von den Techniken, die der Polizei und dem FBI helfen, Täter zu überführen. Datenverarbeitung ist auch für sein Tätigkeitsfeld von großer Bedeutung. Dies verdeutlicht auch das Zitat von John Douglas: „You can’t make chicken salat out of chicken shit“. Man braucht also viele gute Daten, um valide Aussagen treffen zu können. Hofmann fokussiert sich in seiner Forschung auf Wirtschaftskriminelle, die ihre Macht ausüben, ohne Gewalt anzuwenden. Statistiken zeigen, dass 6-8% der Psychopaten in hohen Wirtschaftspositionen arbeiten.

Kernaussage: Der Intellekt von Serienkillern ist meist gering. Clevere Psychopathen gehen hingegen eher in die Wirtschaft. Was kann man von einem Profiling Experten für das eigene Arbeitsleben lernen? Mark hat unter anderem eine Anleitung zum Lügen-Erkennen entwickelt:   1. Base-Line: Wichtig ist es, die Base-Line des Gegenübers zu kennen, also seinen Normalzustand. Man muss daher beobachten, wie der Mensch schaut, schluckt, agiert, atmet, wenn er normal ist (nicht unter Stress).   2. Micro-Expressions: Kleinen Gesten bzw. Gesichtsausdrücke sind vor allem am Ende eines Statements interessant, wenn sich das Gegenüber nicht mehr beobachtet fühlt.   3. Augenkontakt: Lügner neigen dazu, mehr Augenkontakt zu halten als in der Base-Line.   4. Blinzelfrequenz: Diese ist bei Menschen, die lügen höher, da sie nervös sind.   5. Formelle Sprache: Im Moment der Lüge werden Lügner formeller.   6. Gesten: Lügner neigen dazu, im Moment der Lüge einzufrieren. Details: Wahre Alibis sind schlecht vorbereitet und kurz.   7.   8. Frage wiederholen: Wenn Fragen wiederholt werden, bevor sie beantwortet werden, ist es ein Indiz für eine Lüge, da es dem Lügner Zeit verschafft, kurz nachzudenken.


THESIS

Für das eigene Unternehmen auch von Bedeutung könnte Mark’s Tipp sein, bei Bewerbungen die Adresse des Bewerbers zu überprüfen, bevor man ihn zum Bewerbungsgespräch einlädt. Die Zahl an Bewerbungen, die von Gefängnissen aus geschrieben werden, ist nicht zu unterschätzen. Ebenfalls ein wichtiger Denkanstoß von Hofmann, den man für das eigene Schaffen berücksichtigen kann, ist der Fakt, dass sich Menschen von Bildern (Sichtreizen) besser überzeugen lassen als durch Worte. Fazit: Um ein Projekt an den Mann zu bringen, sollte man nicht beim Modell einsparen.

Rutger Bregman Rutger Bregman ist einer der bekanntesten Historiker und Journalisten der jungen Generation. In seinem Vortrag beschreibt er das Paradoxon, dass Menschen heutzutage nachweislich nicht glücklicher sind als im Jahr 1900, obwohl es den Menschen in Westeuropa heute so gut geht wie nie zuvor. Dieses Phänomen bewegt Rutger dazu, kreative Ideen zu entwickeln, wie die Welt verbessert werden kann. Seine Prämisse ist dabei stets, dass der Mensch dem Grund nach gut ist. Seine These, dass Menschen selbst in Extremsituationen nicht automatisch Gewalt anwenden, stößt im Publikum auf Erstaunen. Rutger untermauert seine Thesen stets mit historischen Ereignissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. So erzählte er unter anderem von Colonel Samuel Marshall. Dieser wollte 1943 mit seinem 300 Mann starken Bataillon die japanische Insel Makin einnehmen. Als ihm dies nicht gelang, wunderte er sich und befragte seine Soldaten nach den Gründen. Heraus kam etwas Erstaunliches. Nur 36 der 300 Soldaten hatten tatsächlich ihre Waffe eingesetzt. Auch die Todesstatistiken britischer Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg sprechen für diese These. Ganze 75% starben nämlich durch Bomben oder Minen. Die allerwenigsten wurden also von jemandem getötet, der ihnen dabei ins Gesicht sehen musste. Rutger ist auch ein Verfechter der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Dabei erhalten alle Bürger eines Staates eine gesetzlich festgelegte und steuerfinanzierte Zuwendung. Sie ist an keine Auflagen geknüpft und befreit die Menschen vom Zwang arbeiten zu müssen. In der darauffolgenden offenen Diskussionsrunde stellt sich Rutger Bregman auf dem „Hot-Seat“ kritischen Fragen zum bedingungslosen Grundeinkommen von Freiwilligen aus dem Publikum.

Kernaussage: Der Mensch ist dem Grunde nach Gut. Was man aus Rutger Bregman’s Vortrag jedenfalls mitnehmen kann, ist zu versuchen, in jeder Lebenssituation positiv zu denken. Im Hinterkopf sollte man immer behalten, dass das Gegenüber einem nichts Böses möchte, sondern seine Punkte möglicherweise nur falsch zum Ausdruck bringt.

Jochanan Eynikel: Den Schlusstakt der re.comm 2021 setzt Jochanan Eynikel mit seinem Vortrag über die Ethik der Technologie. Jochanan Eynikel befasst sich vor allem mit der Frage der ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von neuen Technologien. Werden neue Technologien eine bessere Welt schaffen? Dies hängt laut Eynikel von uns Menschen ab. Die Techno-Pessimisten vertreten dabei die Meinung, dass Technologie zum Ende der Welt führen wird und vor allem Arbeitsplätze vernichtet. Die Techno-Optimisten hingegen, erfreuen sich an neuen Technologien und den Chancen, die diese für die Menschheit bringen. Jochanan legt in seiner Forschung seinen Fokus auf die Beziehung zwischen Technologie und Ethik. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine werden immer dünner, wie man beispielsweise an Sexrobotern sieht. Hinter einer Software, die Fake News identifiziert und markiert, steht ein Algorithmus. Ein Algorithmus ist niemals neutral. Ein Algorithmus ist eine Meinung, die ein Mensch letztlich programmiert. Technik ist wahrlich großartig, kann aber auch zu einem moralischen Dilemma führen. Man denke beispielsweise an selbstfahrende Autos. Soll ein selbstfahrendes Auto lieber das Kind überfahren, das auf die Straße springt, oder soll es auf das pensionierte Ehepaar ausweichen, das gerade über die Straße geht? Was passiert, wenn Waffen selbst Entscheidungen treffen? Die Frage sollte daher sein: Was SOLLTEN wir als Menschen entwickeln und nicht was KÖNNEN wir entwickeln. Welche Prozesse sollten lieber Menschen überlassen werden? Auf die Frage, ob jemand aus dem Publikum von einem Roboter erfahren möchte, dass er Krebs hat und nur noch 6 Monate zu leben hat, folgte nachdenkliche Stille.

Kernaussage: Man is an animal gifted with thought and speech.


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Die Quintessenz, die man aus Jochanans Vortrag für die Immobilienbranche mitnehmen kann, ist, bei Unternehmens- und Projektentscheidungen auch zu überlegen, welche Auswirkung eine Entscheidung oder ein gewisses Produkt haben könnte. Immobilen müssen im Ökosystem einer vielschichtigen und komplexen Welt verstanden werden.

Empathie und Einfühlungsvermögen sind die wesentlichen Kriterien, die den Menschen vom Roboter unterscheiden. Unternehmensentscheidungen sollten daher nicht ausschließlich auf Basis von Auswertungen und Listen erfolgen. Der Mensch muss immer im Vordergrund bleiben


THESIS

EN Introduction True to the motto "get inspired" - "think further" - "network", we had the pleasure of attending nine presentations at re.comm over the course of three days as part of the High Potential program, which was designed to turn our "real estate thinking" on its head. A world that is becoming more and more complex and increases the pressure to incorporate the findings of other scientific disciplines into one's own working environment. Thus, nine speakers from "non-real estate" industries provided numerous thought-provoking ideas and inputs on how to rethink the real estate industry. Since each speaker was able to provide enriching and useful thought-provoking impulses for professional practice, a brief overview of all presentations with their essential statements follows. The goal of my work should be to gain new ways of thinking from the lectures for the often-stalled conservative everyday professional life, to inspire one's own mind with fresh new ideas and to redefine the working practice that has become a habit.

Gabriel Felbermayr Gabriel Felbermayr, one of the most renowned Austrian economists, kicked off the innovation congress. In his lecture he provided insights into the global economic and trade policy context of the European Union: ●  The EU is heterogeneous, complex, but useful! Its focus is on the internal market to secure sovereignty. ●  Economic sanctions can be used as a means of foreign policy pressure. It is important to make sanctions credible so that they are respected internationally. Sanctions must be transparent: A certain act has a certain consequence. ●  EU Budget: Big fight for little money! In the past, the share of own resources in GNI (Gross National Income) was slightly below 1% of EU GNI. ● Projects that benefit all EU states:    ■ European infrastructure networks.

•  Electricity, rail, road, data      •  So far, there has been massive underinvestment in border regions    ■ Common Security Policy:      •  External protection of the Schengen Zone (cf. customs union).      • Joint diplomatic representations abroad    ■ Research and science      •  European institutes of non-university research      •  European top universities

Key Message: Together is better than alone! What can we learn from Europe and the global market for us players in the real estate industry? On the one hand, this presentation has made clear how important it is not to view the real estate industry in isolation from other industries, but rather embedded in an ecosystem of a wide variety of industries that interact in a complex way (like the EU). If the commodity markets are doing badly, for example, property developers and real estate developers are also doing badly, as construction prices rise sharply. If construction prices rise sharply, insurance premiums, which are value-indexed by the construction cost index, rise. Service providers such as master builders, roofers, precast producers, etc. will also be unable to maintain their prices as a result. On the other hand, cooperation with competitors can also be learned from the EU for the real estate industry. Think, for example, of joint lobbying for improved legislation. For example, it may happen that, due to the rigid provisions of the Vienna Building Code, a run-down hotel cannot be converted to an office building because the room heights are too low. This provision probably also appears to make little sense in terms of a sustainable circular economy, since efficient reclassifications cannot be made possible in this way. Joint action can lead to the


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implementation of common interests on many levels. Keyword focus on joint projects: Project-based work is not only crowned with success at the level of the European Union. It can also be applied to one's own company. Common goals promote the team structure and increase the efficiency of the individual employees' work performance.

Hannah Fry Hannah Fry, mathematician, and complexity researcher. Professor at University College, London. Her research focuses on, among other things: "How can we use data to predict the future?" Without going into further detail, one thing can be revealed in advance: With her lecture, Hannah Fry probably managed to make even the biggest "math refusenik" enjoy the subject. Many participants, who until now assumed that there are only four basic arithmetic operations in mathematics, namely: addition, subtraction, frustration and surrender, were introduced by Hannah Fry to a new universe of possibilities. Be it predicting the likelihood of breast cancer by analyzing a multitude of MRI images, predicting which marriage has a high chance of lasting forever, or predicting where a serial killer might murder next. One thing is certain: the analysis of data serves a whole new spectrum of opportunities.

to a "data layman": The potential of data processing is enormous! In any case, we can remain curious about what groundbreaking new tools there will be for the real estate industry in the future.

Andreas Weigend Similarly to Hannah Fry’s keynote, Andreas Weigend's presentation revolved around data and data processing. The former chief scientist of Amazon gave deep insights into social-mobile technologies. His motto is: People need not be afraid of data. The question should rather be: How can data improve all our lives? Andreas Weigend was also quite critical in his presentation and questioned where data protection seems particularly important. China was cited as a negative example. The data obtained (whether from surveillance cameras, spy software, etc.) is used exclusively to keep the communist party in power. Weigend, who also lived in China himself for some time, gave an example from everyday Chinese life. The app "We-Chat," the Chinese equivalent of "Whatsapp," filters messages for keywords critical of the regime. If a message does not fit into the system, it disappears without comment. So, the sender never knows whether his messages will reach the recipient.

Key Message: Data is only as valuable as its influence on decisions.

Key Message: The essence of a happy relationship? There is mathematical proof that, among other things, you should never go to sleep angry and talk openly about problems. The crucial question for us is: Can we gain added value for our everyday professional lives by collecting, analyzing and evaluating data? Is it conceivable, for example, to predict the end of life of buildings? Can we predict what maintenance work that may be required in the coming years? Or can we possibly tell what the cause of the water damage on the bathroom ceiling is just by scanning a photo? What type of mold is in my living room? What is the best way to remediate the water damage and mold? Which measure will lead to the best remediation success in the long run? At this point at the latest, one thing should be clear even

Weigend gave the participants the "A to E" for a successful company. The "A" stands for "Attention". Accordingly, companies must consider how they can attract the attention of users (or customers). The feeling of belonging, i.e. "B" for "Belonging", must give employees and/or customers the hope of belonging to something bigger than themselves. The "C" is also fundamentally important and should stand for "Connection, Communication and Curiosity" – "Curiosity drives everything" should be the motto of every company. Not surprisingly, the "D" stands for data. Successful companies know how to integrate data, but also data protection, into their internal processes. Finally, the "E" stands for experiment. Experiments are there to go wrong. This is the only way to learn and improve your product. It is important to define the goal and build the experiment on it.


THESIS

Mariano Sigman Mario Sigman, one of the most prominent neuroscientists in the world, introduced his audience to the world of the subconscious mind. The so-called "gut feeling" tells everyone what they do not know yet. It is informal knowledge that can help people make better decisions, especially in social relationships.

Key Message: People should believe their gut feeling more. There is no such thing as bad intuition. Sigman was able to give the participants important food for thought with the help of "live experiments”. In his first experiment, he asked the audience to consider how many cities there are in the world with more than 1 million inhabitants. He then asked the audience to discuss the respective result in a team of two and then jointly agree on a number. The result was amazing! The decision made in a team of two was much closer to the correct result than the individual decision made before it. In his second experiment, Sigman asked the audience to compete in a "thumb fight" in teams of two. The goal was to depress each other's thumbs as often as possible. The audience participated enthusiastically in this experiment and fought a relentless thumb war. On average, each team ended up with between 1-5 wins in a minute. The most important message of these experiments is that teamwork gets you better results. Group decisions are much better than individual decisions. When people who have different opinions talk about problems and solutions, they pole their decisions differently. If the participants in the thumb-fight experiment had worked together, taking turns to depress each other's thumbs every second, both would have achieved significantly more goals in one minute. We players in the real estate industry must therefore always keep in mind: In competitions, all parties should always win. You always have better results and get further when everyone wins.

Marc Elsberg With his book "Blackout", Marc Elsberg has acquired fame as a book author. In his keynote, he gave food for thought based on his book.

But what happens in the event of a large-scale power blackout? What does our lifestyle depend on? What happens if it is not maintained? One thing is clear: In the event of a prolonged power outage, vital facilities no longer function. Hospitals and their intensive care units can only operate as long as the emergency generator is working. In most facilities, this is no longer guaranteed after 2 days at the latest. Without pumps, refueling becomes an impossibility, and the logistics that supply people with food and medicine suddenly cease to function. In industrialized agriculture, cows can no longer be milked and die in agony, which massively increases the risk of epidemics.

Key Message: Globalization is the system that allows us to live the way we are used to. Globalization does not work in crisis situations. From this thought experiment by Marc Elsberg, you can take away one essential question for your company: Are we prepared for crises? Here, not only existential crises such as a blackout should be considered, but also entrepreneurial crises. Does your own company have a good risk strategy? How do you make your own company resilient to external attacks? Companies that have good risk strategies also came through the Corona pandemic better because they were prepared.

Paul Rulkens Paul Rulkens is one of the leading experts in strategic high performance. He has mastered the "80-20 rule" perfectly. Here, 80% of the result should come from 20% of the work. With the "Columbus Syndrome", named after the American explorer Christopher Columbus, who did not know that he had discovered a new continent, Rulkens draws a parallel to companies of today. The fundamental problem of many companies is that they do not know where they are going and where they are coming from. Companies therefore need to develop visions and create connections with other people. The combination of these two elements will lead any company to high performance. An important element for successful entrepreneurship is


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Strategic Letting Go. This consists of the three elements "Delegate", "Eleminate" and "Outsource". With delegating, work is distributed intelligently. With eliminating, the focus must be directed to the essentials. It is also important not to be afraid of outsourcing and to have individual projects implemented by experts who specialize in them.

Key Message: You don't get muscles just by watching Arnie train on TV. Paul Rulkens' presentation provides an important impulse to rethink one's own time management. Time is the most important resource of every human being. We have only 1440 minutes per day. We must regard our time as our most valuable asset and use it as best we can. When implementing goals, it is important to overcome the valley of death, i.e. the graveyard of ideas. The focus must always be on a goal and the concept behind it must be understood. Collaboration and acceptance of risks make it easier to achieve goals. Actions must become a habit, i.e. be repeated often enough to be efficient.

Mark T. Hofmann In his presentation, Mark T. Hofmann introduced his audience to the world of profiling. He talks about the techniques that help the police and the FBI to convict criminals. Data processing is also of great importance in his field of activity. This is also illustrated by the quote from John Douglas: "You can't make chicken salad out of chicken shit". So, you need a lot of good data to be able to make valid statements. Hofmann's research focuses on white-collar criminals who exercise their power without using violence. Statistics show that 6-8% of psychopaths work in high economic positions.

Key Message: The intellect of serial killers is usually low. Clever psychopaths, on the other hand, are more likely to go into business. What can you learn from a profiling expert for your own work life? Mark has developed a guide to lie detection, among other things:

1. Base line: It is important to know the base line of the counterpart, i.e. his normal state. To get to know someone’s base line, you have to observe how the person looks, swallows, acts, breathes when he is normal (not under stress).   2. Micro-expressions: Small gestures or facial expressions are interesting, especially at the end of a statement, when the counterpart no longer feels observed.   3. Eye contact: Liars tend to make more eye contact than in the baseline.   4. Blinking frequency: This is higher in people who lie because they are nervous.   5. Formal language: At the moment of lying, liars become more formal.   6. Gestures: Liars tend to freeze at the moment of lying.   7. Details: True alibis are poorly prepared and brief.   8. Repeat question: When questions are repeated before they are answered, it is an indication of a lie because it buys the liar time to think briefly. Also, of importance to one's own company might be Mark's tip to check the applicant's address when applying for a job before inviting him or her for an interview. The number of job applications written from prisons should not be underestimated. What is more, an important food for thought from Hofmann that you can also consider for your own work, is the fact that people are more persuaded by pictures (visual stimuli) than by words. Conclusion: In order to sell a project to the man, one should not save on the model.

Rutger Bregman Rutger Bregman is one of the best-known historians and journalists of the younger generation. In his lecture, he describes the paradox that people today are demonstrably no happier than they were in 1900, even though people in Western Europe are better off today than they have ever been. This phenomenon moves Rutger to develop creative ideas on how to improve the world. His premise is always that human beings are fundamentally good. His thesis that people do not automatically use violence even in extreme situations is met with astonishment in the audience. Rutger always backs up his


THESIS

theses with historical events and scientific findings. For example, he told the story of Colonel Samuel Marshall. He wanted to take the Japanese island of Makin with his 300-man battalion in 1943. When he failed, he wondered why and asked his soldiers why. Something astonishing came out of it. Only 36 of the 300 soldiers had actually used their weapons. The death statistics of British soldiers from the Second World War also speak for this thesis. A full 75% died as a result of bombs or mines. So, very few were killed by someone who had to look them in the face. Rutger is also an advocate of the idea of an unconditional basic income. In this system, all citizens of a state receive an allowance that is fixed by law and financed by taxes. It is not tied to any conditions and frees people from having to work. In the open discussion that followed, Rutger Bregman took critical questions about the unconditional basic income from volunteers in the audience on the "hot seat".

Key Message: The human being is fundamentally good. What you can take away from Rutger Bregman's lecture is to try to think positively in every situation in life. You should always keep in mind that the other person doesn't want to do you any harm but may just be expressing their points incorrectly.

Jochanan Eynikel The final act of re.comm 2021 was set by Jochanan Eynikel with his talk on the ethics of technology. Jochanan Eynikel is primarily concerned with the question of the ethical and social impact of new technologies. Will new technologies create a better world? According to Eynikel, this depends on us humans. The techno-pessimists take the view that technology will lead to the end of the world and, above all, destroy jobs. The techno-optimists, on the other hand, rejoice in new technologies and the opportunities they bring to humanity. Jochanan's research focuses on the relationship between technology and ethics. The boundaries between humans and machines are becoming thinner and thinner, as seen in sex robots, for example. Behind software that identifies, and flags fake news is an algorithm. An algorithm is never neutral. An algo-

rithm is an opinion that a human ultimately programs. Technology is truly great, but it can also lead to a moral dilemma. Consider self-driving cars, for example. Should a self-driving car prefer to run over the child who jumps into the road, or should it swerve at the retired couple just crossing the street? What happens when weapons make decisions for themselves? The question, therefore, should be: What SHOULD we as humans develop, not what CAN we develop. What processes should rather be left to humans? When asked if anyone in the audience would like to be told by a robot that they have cancer and only 6 months to live, thoughtful silence followed.

Key Message: Man is an animal gifted with thought and speech. The bottom line that can be taken away from Jochanan's talk for the real estate industry is to also consider what impact a decision or a certain product could have when making business and project decisions. Real estate needs to be understood within the ecosystem of a multi-layered and complex world. Empathy is the essential criteria that distinguish humans from robots. Business decisions should therefore not be made solely on the basis of evaluations and lists. The human being must always remain in the foreground.


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Mentee:

MATHIAS AUER Mentor:

Hermann Rauter

Thema / Topic

UNVOREINGENOMMEN UND KOOPERATIV PROJEKTE ABWICKELN HANDLING PROJECTS IN AN UNBIASED AND COOPERATIVE MANNER


THESIS

DE Zeit für ein positiveres Menschenbild Der Mensch ist „im Grunde gut“. Diese Aussage zum gleichnamigen Buch von Rutger Bregman, in Verbindung mit seiner Überzeugung eines bedingungslosen Grundeinkommens, war wohl eine der am intensivsten diskutierten Themen der diesjährigen re.comm. Der 33-jährige Historiker und Vordenker stellt in seinen Büchern unsere negativ behaftete Menschheitsgeschichte, sowie gesellschaftliche Denkmuster in Frage und liefert aus seinen Untersuchungen heraus alternative Antworten: Ausnahmesituationen, Kriege und Krisen kehren nicht das Schlechteste, sondern vielmehr das Beste im Menschen hervor. In seinem Vortrag führte Bregman einige Beispiele an, die gemeinsam zeigen sollen: Über Jahrhunderte hinweg haben wir ein falsches, negatives Selbstbild der menschlichen Natur kultiviert. Nicht die Egoisten und Mörder hatten die besten Überlebenschancen, sondern die Teamfähigsten. Nur ein eingespieltes Team konnte inneren Konflikten und äußeren Widrigkeiten trotzen und fortbestehen. Diesen Gedanken können wir uns auch für unser tägliches Führen und Arbeiten nochmal in Erinnerung rufen. Wir neigen zu Misstrauen und Vorurteilen im Umgang mit Mitarbeitern und Projektbeteiligten. Das gegenseitige Misstrauen manifestiert sich gegenüber Auftragnehmern beispielsweise im Umfang der Vertragswerke eines Immobilienprojekts oder gegenüber Mitarbeitern in anfänglichen Bedenken bei Home-Office Nutzung. Dabei bestimmen Führungskräfte maßgeblich die Kultur und Werte ihres Unternehmens oder Projekts und schaffen durch gegenseitiges Vertrauen die Basis für engagierte Mitarbeiter und Höchstleistungen im Team. Die Führungskraft prägt das Sicherheitsgefühl, das eine Gruppe erfolgreich macht, oder wie es so schön heißt: „Führung ist die Absorption von Unsicherheit“.

Unser Denken wird heimlich beeinflusst Die zweite Keynote, die ich nochmal reflektieren und in Erinnerung rufen möchte, ist der Vortrag von Mariano Sigman. Der vielfach preisgekrönte Neurowissenschaftler vermittelte überraschende und spannende Forschungserkenntnisse

zur Funktionsweise unseres Gehirns und der Qualität unserer Entscheidungsfindungen. So konnte er zeigen, wie wir unter Einfluss von äußeren Reizen, wie etwa Musik, überdurchschnittlich viel Selbstvertrauen in unsere Entscheidungsqualität legen, objektiv betrachtet aber schlechtere Entscheidungen treffen. Diese Erkenntnis spricht dafür, sich für wichtige Beschlussfassungen wie Kaufanbote, Planungsfreigaben oder Vertragsunterzeichnungen die nötige Ruhe zu nehmen und die Kopfhörer beiseitezulegen. Wir hörten auch, dass wir dazu neigen, Güter als wertvoller zu bewerten, wenn wir sie selbst besitzen (Endowment-Effekt). Oder dass wir Dinge, die wir mit unseren eigenen Händen zusammenbauen, im Vergleich zum Fertigprodukt, sowohl emotional als auch monetär als wertvoller bewerten (IKEA-Effekt). Dies zeigt sich auch eindrücklich in der Akquise und den unterschiedlichen Preisvorstellungen zwischen Abgeber und Kaufinteressent. Worin ein Immobilienentwickler ein Grundstück mit einem heruntergekommenem Bestandsobjekt verortet, sieht die Abgeberfamilie ihr mit viel Liebe, aber vielleicht weniger viel Handwerkskunst, über Generationen erhaltenes Eigenheim. In Erinnerung geblieben ist uns allen wohl auch die Aufgabe, die Sigman uns stellte: Wie viele Städte mit über einer Million Einwohner gibt es auf der Erde? Eindrucksvoll konnten wir selbst erfahren, wie stark sich die Entscheidungsqualität verbessert, wenn Gruppen von 3-5 Teilnehmern gemeinsam nachdenken und diskutieren. Grundrissoptimierungen, Logogestaltung, Büroeinrichtung: hier sind wieder die Führungskräfte gefragt. Welche Themen können maßgeblich von einer offenen Diskussion profitieren, aber auch, wo wird die Schwarmintelligenz eher zum Hemmnis oder bindet zu viele Ressourcen? Mitarbeitern die Möglichkeit zur Mitbestimmung und Mitgestaltung einzuräumen hat aber auch noch einen weiteren positiven Effekt – es steigert die Motivation und Unternehmenszugehörigkeit. Oder in den Worten von Mary Kay Ash: Jeder Mensch trägt ein unsichtbares Schild um seinen Kopf mit der Aufschrift "make me feel important". Welche Gemeinsamkeiten haben sich durch diese beiden


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Vorträge gezeigt? Und wie können wir diese Denkanstöße für unsere Branche nutzen?

Takeaway 1: Die Gefahr unbewusster Beeinflussungen Wir sind überzeugt rational und unvoreingenommen zu handeln. Aber wie schon Daniel Kahnemann zeigte: Kognitive Verzerrungen (Cognitive Biases), also systematische, unterbewusste Beeinflussungen unserer Wahrnehmung und unseres objektiven Urteilsvermögens begleiten uns andauernd. Neben dem erwähnten IKEA- und Endowment-Effekt gibt es eine Vielzahl anderer Effekte, die die Qualität unserer Entscheidungen beeinflussen, wie zum Beispiel: ●  Confirmation Bias: Wir neigen dazu, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass sie unsere eigenen Überzeugungen bestätigen. Die Algorithmen der sozialen Medien nutzen und verstärken diesen Bias, in dem sie uns nur noch Informationen präsentieren, die mit unserem Weltbild übereinstimmen – und schon sind wir in einer Filterblase. ●  Recency Bias: Wir neigen dazu, kürzlich gelesene Artikel, Erlebnisse oder Vorkommnisse in unseren Entscheidungen stark überzugewichten. So werden einmalige Fehler eines Auftragnehmers im Vergleich zu seiner bisherigen Gesamtleistung oft überbewertet. ●  Home Bias: Wir neigen dazu, in unserem Aktienportfolio aus irrationalen Gründen den Heimatmarkt überzugewichten und verzichten auf die Vorteile von Rendite und Diversifikation am Weltmarkt. ●  Overconfidence Effekt (Dunning-Kruger Effekt): Inkompetente Menschen neigen dazu, das eigene Können und Wissen zu überschätzen und gleichzeitig die Kompetenz anderer zu unterschätzen (90 Prozent aller Autofahrer halten sich für überdurchschnittlich gute Fahrer). Charles Bukowski hat diesen Effekt in ein treffendes Zitat verpackt: „Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel sind und die Dummen so voller Selbstvertrauen.“ Mit dem Wissen um kognitive Verzerrungen, können wir kritisch eigene Gedankenmuster hinterfragen und bessere Entscheidungen treffen.

Takeaway 2: Die Chance kooperativer Zusammenarbeit Was uns die Vortragenden eindrücklich gezeigt haben, ist welcher Mehrwert im Teamwork steckt. In der Immobilien-

branche zu arbeiten heißt, wie kaum in einem anderen Berufsfeld, sich täglich neuen Herausforderungen gegenüberzusehen, unter Termin- und Kostendruck Entscheidungen zu fällen und möglichst das Notebook am Abend mit mehr gelösten als neu hinzugekommenen Problemen zuzuklappen. Gemeinsam können wir diese Herausforderungen aber wie beim Millionenstädte-Raten besser bewältigen. Im Team die Köpfe zusammenzustecken und Mitarbeiter in Verbesserungsprozesse einzubinden oder bedenkenlos Home-Office-Tage zu ermöglichen, führt auch zu mehr Freude und Leichtigkeit und zeugt von Wertschätzung und Vertrauen. Eine kooperative Zusammenarbeit mit Respekt und Verständnis für die Gegenseite, lässt langjährige Partnerschaften und hochwertige Bauwerke entstehen. Aus einer wie von Bregman geforderten positiveren Einstellung und einem Vertrauensvorschuss gegenüber unseren Mitmenschen und den zukünftigen Generationen, die in unseren Bauwerken wohnen, leben und arbeiten werden, können wir uns zu noch durchdachteren Planungen motivieren und uns für neue Ideen öffnen. Immobilienmakler, als wichtige Schnittstelle, sind oft der erste Kontakt der späteren Wohnungsnutzer mit der gesamten Immobilienbranche. Das Gefühl, das Makler den Kunden vermitteln ist das Gefühl, das der Wohnungsnutzer gegenüber unserer Branche hat. Gabriel Felbermayr erwähnte in seinem Vortrag, dass das BIP als Kennzahl für den Wohlstand und die Zufriedenheit der Menschen in einer Nation nicht mehr passend ist. Bhutan versucht beispielsweise den Lebensstandard jährlich über das „Bruttonationalglück“ zu messen. In Folge der EU-Taxonomie wird in Zukunft das strapazierte Wort „Nachhaltigkeit“ wieder exklusiver werden. Denn Fahrradabstellplätze im hintersten Keller erfüllen vielleicht die Anforderungen des Gesetzgebers, aber nicht die des Nutzers. Auch in der Immobilienbranche müssen wir in Anbetracht der ESG-Kriterien umdenken. Vielleicht sollten wir uns, wenn schon, über die Lebensqualität des entwickelten Quadratmeters, statt über die Quantität der entwickelten Nutzfläche vergleichen? In ihrem Wirken kann unsere Branche nur Teil der Lösung sein, oder Teil des Problems. Als Immobilienentwickler schaffen wir nicht nur Lebensraum, sondern erzeugen Lebenswelten und Lebensrealitäten. Die daraus erwachsende Verantwortung gilt es gemeinsam, kooperativ und selbstkritisch zu tragen. Darauf und auf viele weitere so anregende re.comms freue ich mich!


THESIS

EN Time for a more positive view of man “Humankind” is basically good. This statement of Rutger Bregman's book of the same name, in conjunction with his belief in an unconditional basic income, was probably one of the most intensely discussed topics at this year's re.comm. In his books, the 33-year-old historian and thought leader questions our negatively afflicted human history, as well as societal thought patterns, and provides alternative answers based on his research: exceptional situations, wars and crises do not bring out the worst, but rather the best in people. In his keynote, Bregman gave a number of examples that together are meant to show: Over centuries we have cultivated a false, negative self-image of human nature. It was not the egoists and murderers who had the best chances of survival, but the team players. Only a well-rehearsed team could defy internal conflicts and external adversities and persist. We can also recall this thought for our daily leadership and work. We tend to mistrust and prejudice when dealing with employees and project participants. This mutual distrust manifests itself in the scope of the contracts for a real estate project, for example, or in initial concerns about home office use. Managers play a decisive role in determining the culture and values of their company or project and create the basis for committed employees and top performance in the team through mutual trust. The leader shapes the sense of security that makes a group successful, or as the saying goes, "Leadership is the absorption of uncertainty."

Our thinking is secretly influenced The second keynote I want to reflect on, and recall is Mariano Sigman's talk. The multi-award-winning neuroscientist shared surprising and exciting research insights into how our brains work and the quality of our decision making. For example, he was able to show how, under the influence of external stimuli such as music, we place above-average confidence in our decision-making quality, but objectively make poorer decisions. This finding

speaks in favor of taking the necessary time to put the headphones aside for important decision-making processes such as purchase offers, planning approvals or contract signings. We also heard that we tend to value goods as more valuable when we own them ourselves (endowment effect). Or that we value things we assemble with our own hands as more valuable, both emotionally and monetarily, compared to the finished product (IKEA effect). This is also impressively demonstrated in the acquisition and the different price expectations between the seller and the prospective buyer. Where a real estate developer sees a plot of land with a run-down existing building, the donor family sees their home, which has been preserved over generations with a lot of love, but perhaps less craftsmanship. We all probably also remember the task Sigman set us: How many cities with more than one million inhabitants are there on earth? We were able to experience for ourselves how much the quality of decision-making improves when groups of 3-5 participants think and discuss together. Floor plan optimizations, logo design, office furnishings: here are, again, the executives in demand. Which topics can benefit significantly from an open discussion, but also where does swarm intelligence tend to become an obstacle or tie up too many resources? Giving employees the opportunity for co-determination and co-design also has another positive effect – It increases motivation and company affiliation. Or in the words of Mary Kay Ash: "Every person wears an invisible sign around their head that says ‘make me feel important’”. What commonalities did these two presentations reveal? And how can we use this food for thought for our industry? Takeaway 1: The danger of unconscious influences We are convinced that we act rationally and without bias. But as Daniel Kahnemann already showed: Cognitive biases, i.e. systematic, subconscious influences on


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our perception and our objective judgment accompany us all the time. In addition to the aforementioned IKEA and Endowment Effect, there are a variety of other effects that influence the quality of our decisions, such as: ●  Confirmation Bias: We tend to select and interpret information in a way that confirms our own beliefs. Social media algorithms exploit and reinforce this bias by only presenting us with information that matches our worldview - and we are already in a filter bubble. ●  Recency Bias: We tend to heavily overweight recently read articles, experiences or incidents in our decisions. For example, a contractor's one-time mistakes are often overrated compared to their overall past performance. ●  Home Bias: We tend to overweight the home market in our equity portfolio for irrational reasons, foregoing the benefits of return and diversification in the global market. ●  Overconfidence effect (Dunning-Kruger effect): Incompetent people tend to overestimate their own skills and knowledge while underestimating the competence of others (90 percent of all car drivers consider themselves to be above-average drivers). Charles Bukowski put this effect in an apt quote, "The trouble with this world is that the intelligent people are so full of self-doubt and the stupid people are so full of self-confidence." With knowledge of cognitive biases, we can critically examine our own thought patterns and make better decisions.

Takeaway 2: The opportunity of cooperative collaboration. What the speakers impressively showed us is the added value in teamwork. Working in the real estate industry means, more than in any other professional field, facing new challenges every day, making decisions under deadline and budget pressure and, if possible, closing the notebook in the evening with more problems solved than new ones added. Together, however, we can better overcome these challenges, just as we did when guessing millions of cities. Putting our heads together as a team and involving employees in improvement processes or allowing home office days without hesitation also leads to more joy and ease and demonstrates

appreciation and trust. A cooperative working relationship with respect and understanding for the other party, lets long-lasting partnerships and high-quality buildings emerge. From a more positive attitude, as demanded by Bregman, and a leap of faith toward our fellow human beings and the future generations who will live and work in our buildings, we can motivate ourselves to even more thoughtful planning and open ourselves to new ideas. Real estate agents, as an important interface, are often the first point of contact that future apartment users have with the entire real estate industry. The feeling that real estate agents convey to clients is the feeling that the apartment user has towards our industry. Gabriel Felbermayr mentioned in his presentation that GDP is no longer appropriate as a metric for the prosperity and satisfaction of people in a nation. Bhutan, for example, tries to measure the standard of living annually through "Gross National Happiness". As a result of EU taxonomy, the strained word "sustainability" will become more exclusive again in the future. After all, bicycle parking spaces in the back basement may meet the requirements of the legislator, but not those of the user. We also need to rethink the real estate industry in light of ESG criteria. Perhaps we should compare ourselves, if anything, on the quality of life of the square meter developed, rather than the quantity of usable space developed? In its workings, our industry can only be part of the solution, or part of the problem. As real estate developers, we not only create living space, but also generate living worlds and living realities. The resulting responsibility must be borne jointly, cooperatively and self-critically. I look forward to this and to many more such stimulating re.comms!


THESIS


TOP SPEAKER SEIT 2012 TOP SPEAKERS SINCE 2012 2012

2013

2015

Wilhelm Bauer

Susan Greenfield

Karen Armstrong

Hanns-Peter Cohn

Toni Innauer

Boyd Cohen

Felix Ekardt

Tomáš Sedlácek

Robert Guest

Bestsellerautor & Ökonom Bestselling Author & Economist

US-Redakteur bei „The Economist“ United States Editor of „The Economist“

David Weinberger

Larry Johnson

US-amerikanischer Redner, Autor & Philosoph US Speaker, Author & Philosopher

Corporate Culture Experte Corporate Culture Expert

Rudi Klausnitzer

Gerard Lyons

Österreichischer Medien- & Kulturmanager & Autor Austrian Media & Culture Manager

Führender Ökonom und Wirtschaftsprognostiker Chief Economic Adviser to the Mayor of London

Michael Pawlyn

Peter Neumann

Pionier des „Bio-Mimikry“, Geschäftsführer von Exploration Pioneer of “Bio-Mimicry“, CEO of Exploration

Politologe und Terrorismusexperte Political Scientist and Expert for Terrorism

Magnus Lindkvist

Christopher Pissarides

Schwedischer Trendspotter Swedish Trendspotter

Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften Nobel Prize Winner in Economic Sciences

Donald Sadoway

Carolyn Steel

Professor der Materialchemie am MIT Professor of Material Chemistry, MIT

Architektin und „FoodUrbanist“ Architect and “Food Urbanist“

Wolfram Weimer

Nassim Taleb

Bestsellerautor & Ökonom Bestselling Author & Economist CEO der Vitra-Firmengruppe CEO of Vitra-Group Jurist, Philosoph, Soziologe & Autor Jurist, Philosopher, Sociologist & Author

Rowan Gibson

Strategieexperte & Bestsellerautor Strategy Expert & Bestselling Author

Ray Hammond Futurist & Autor Futurist & Author

Mojib Latif Meteorologe Meteorologist

Charles Leadbeater Trendforscher Trend Researcher

Nils Müller Meteorologe Meteorologist

Kjell A. Nordström Wirtschaftsexperte Economic Expert

Leonard Mlodinow Physiker & Autor Physicist & Author

Ulf-Dietrich Posé

Hörfunk-/Fernsehmoderator & Buchautor Radio/TV Moderator & Book Author

Tomáš Sedlácek

Bestsellerautor & Ökonom Bestselling Author & Economist

Horst M. Teltschik Politiker Politician

Charlie Todd

Autor, Komiker & Schauspieler Author, Comedian & Actor

Jens Weidner

Britische Hirnforscherin & Schriftstellerin British Brain Researcher & Author Olympiasieger, Berater, Sportmanager & freier Autor Olympic Medalist, Consultant, Sports Manager & Author

Deutscher Verleger & Publizist German Publisher & Publicist

2014 Rasmus Ankersen Performance Coach Performance Coach

Karl-Heinz Brodbeck

Britische Religionswissenschaftlerin und Autorin Expert on Role of Religion in Modern World Experte für Klima-Kapitalismus Climate-Capitalism Expert

Philosoph und Finanzmathematiker Philosopher and Financial Mathematician

Yanis Varoufakis

Ökonom und ehemaliger griechischer Finanzminister Economist and former Greek Finance Minister

Klaus Wowereit

Bürgermeister von Berlin (2001 – 2014) Mayor of Berlin (2001 – 2014)

Wirtschaftsethiker Expert in Business Ethics

2016

David de Rothschild

Caspar Berry

Daniel Gilbert

Nick Bostrom

Ökologe und Abenteurer Ecologist and Adventurer Glücksforscher Happiness-researcher

Poker Experte Poker Expert

Futurologe / Professor Futurologist / Professor

Professor für Kriminologie Professor for Criminology

Michio Kaku

Zukunftsforscher Futurologist

Jeffrey Grossman

Anton Zeilinger

Parag Khanna

Viktor Mayer-Schönberger

Daniel W. Rasmus

Sugata Mitra

David Bosshart

Pero Micic

Angela Oguntala

Zukunftsmanager Future-Manager

Futures Consultant Futures Consultant

Dickson D. Despommier

Helena Norberg-Hodge

Jorgen Randers

Ökonomin Economist

Professor für Klimastrategie Professor of Climate Strategy

Stefan Sagmeister

Philipp Riederle

Designer & Typograph Designer & Typographer

Podcaster Entrepreneur Podcaster Entrepreneur

Michael Sandel

Jeremy Rifkin

Quantenphysiker Quantum Physicist

2013 CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) CEO of Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) Mikrobiologe, Ökologe, Professor Microbiologist, Ecologist, ProfessorSusan

David Eagleman

US-amerikanischer Neurowissenschaftler & Autor US Neuroscientist & Author

Johann Füller

Professor für „Strategic Management Marketing & Tourism Professor for “Strategic Management, Marketing & Tourism

Experte für int. Beziehungen Expert for intl. relations Stellvertretender Leiter Fraunhofer IAO Deputy Head, Fraunhofer IAO

Philosoph Philosopher

Avivah Wittenberg-Cox Gender-Forscherin Gender-researcher

Professor am Massachusetts Institute of Technology Professor at Massachusetts Institute of Technology Big Data Experte Big Data Expert

Weltweit bekannter Bildungsexperte Global Authority on Education

Amerikanischer Ökonom und Trendanalyst American Economist and Trend Analyst


2016

2018

Saskia Sassen

Anna Rosling Rönnlund

Globalisationstheoretikerin Globalisation TheoristRory Sutherland

Mitbegründerin Gapminder Foundation Co-Founder of Gapminder Foundation

Rory Sutherland

Julia Shaw

Britischer Werbeprofi British Advertising Executive

2017 Niklas Bergman Futurist Futurist

José Luis Cordeiro Zukunftsforscher Futurist

Alon Hillel-Tuch

Mitgründer von RocketHub Co-Founder of RocketHub

Neil Harbisson

Avantgarde-Künstler und Cyborg-Aktivist Avant-Garde Artist and Cyborg Activist

Nigel Farage

Britischer Politiker British Politician

Andrew Keen

Internetunternehmer Internet Entrepreneur

Mariana Mazzucato Ökonomin Economist

Donald Sadoway

Professor der Materialchemie am MIT Professor of Materials Chemistry at MIT

Hans-Werner Sinn

Nationalökonom und Finanzwissenschaftler German Economist

Jimmy Wales

Gründer Wikipedia Founder Wikipedia

Harald Welzer

Bestsellerautorin und Wissenschaftlerin Bestselling author and scientist

2019 Mohammed Ashour CEO Aspire Food Group CEO Aspire Food Group

Christian Baudis Digitalunternehmer Digital Entrepreneur

Lera Boroditsky

Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Cognitive Scientist

2021

Aubrey de Grey

Theoretischer Biogerontologe Biomedical Gerontologist

Matthew Griffin Zukunftsforscher "Fanatical Futurist"

Anders Indset

Rutger Bregman

Wirtschaftsphilosoph Business-Philosopher

Historiker, Journalist und Autor Historian, Journalist and Author

John Kay

Mark T. Hofmann Wirtschaftsprofiler Business Profiler

Führender britischer Ökonom Leading British Economist

Ricardo Semler New-Work-Pionier New-Work-Pioneer

Raluca Simiuc

Marc Elsberg

Marketing-Profi Marketing Expert

Duncan Wardle

Bestseller-Autor und Thriller Experte Bestseller Author and Thriller Expert

Paul Rulkens

High-Performance Mastermind High-Performance Mastermind

Ehemaliger Kreativchef von Disney Former Head of Creativity at Disney

Sozialpsychologe German Sociologist

2018 Niklas Bergman Futurist Futurist

Jochanan Eynikel

Business-Philosoph beim ETION Think Tank Business Philosopher at ETION Think Tank

Mariano Sigman Neurologe Neuroscientist

Suzanne Grieger-Langer Wirtschafts-Profilerin Expert on profiling

Hiroshi Ishiguro

Direktor Intelligent Robotics Laboratory Director of the Intelligent Robotics Laboratory

Sven Gábor Jánszky

Direktor 2b AHEAD ThinkTank und Trendforscher Chairman of 2b AHEAD ThinkTank and Futurologist

Gabriel Felbermayr

Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung Head of the Austrian Institute for Economic Research

Michal Kosinski

Professor für Verhaltensökonomie Professor of organizational behaviour

Milosz Matuschek

Kryptro-Ökonomie & Blockchain Cryptoeconomics & Blockchain

Richard David Precht Philosoph Philosopher

Hannah Fry

Mathematikerin und Komplexitätsforscherin Mathematician and Complexity Scientist

Andreas Weigend

Ehemaliger Chefwissenschaftler von Amazon und Big-Data Experte Former Chief-Scientist of Amazon and Big-Data Expert


"Nach den vergangenen Monaten, die sich gleichermaßen ereignisreich wie auch einschneidend gestaltet haben, freue ich mich umso mehr auf Inspirationen und Inputs von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen, die der exklusive Innovations-ThinkTank re.comm der Immobilienwirtschaft bietet." "After the past few months, which have been both eventful and incisive, I am all the more looking forward to inspiration and input from experts from a wide range of disciplines, which the exclusive innovation think tank re. comm offers the real estate industry." Georg Flödl ÖVI Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft Präsident

“Corona hat im letzten Jahr grundlegende und globale Veränderungen gebracht. Gerade 2021 ist ein Zusammentreffen auf der re.comm besonders wichtig, um gemeinsam neue Impulse und Perspektiven zu entdecken.“ "Corona brought fundamental and global changes last year. Especially in 2021, a gathering at re.comm is particularly important to discover new impulses and perspectives together." Christian Winkler WINEGG Realitäten GmbH Geschäftsführer


„Viel hat sich trotz und durch Corona getan und verändert. Meine Gedanken dazu mit anderen auszutauschen, die Chancen und Herausforderungen der Zukunft aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren und einfach mal wieder persönlich miteinander zu plaudern – auf all das freue ich mich bei der re.comm.“ "A lot has happened and changed despite as well as because of Corona. Sharing my thoughts on this with others, discussing the opportunities and challenges of the future from different angles, and just chatting with each other in person again – I'm looking forward to all of that at re.comm." Markus Arnold Arnold Immobilien GmbH Geschäftsführer

"Nach einem außergewöhnlichen Jahr ist es wichtig, zusammen diese sehr besondere Periode zu reflektieren. Wo geht dies besser als auf einem Gipfel der EXTRAklasse. Einzigartige Inspirationen entstehen häufig gemeinsam in Ideenwerkstätten wie der „re.comm“, die für uns schon eine Institution ist. So sind wir als beständiger Partner auch weiterhin dabei, wenn an dem Fundament der Zukunft gebaut wird." "After an extraordinary year, it is important to reflect on this very special period together. Where better to do this than at an EXTRAclass summit. Unique inspirations often arise together in idea workshops like the re.comm, which is already an institution for us. So we continue to be there as a consistent partner when the foundations of the future are being built." Daniel Reisenberger Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH Vorsitzender der Geschäftsleitung


"Die Zutaten für eine einmalige re.comm sind spannende Vorträge, hochkarätiges, brancheninternes Networking und das exklusive Ambiente. Dieses Konzept funktioniert auch in schwierigen Zeiten, wo noch mehr Denkanstöße, frische Ideen und Impulse gefragt sind als sonst. Wir brauchen den Fokus auf das Wesentliche, um am Puls der Zeit zu sein bzw. zu bleiben - mit oder ohne Abstand! Daher gilt für eyemaxx: Die re.comm war, ist und bleibt Fixpunkt bei uns im Kalender!" "The ingredients for a unique re.comm are exciting presentations, topclass, industry-internal networking and the exclusive ambience. This concept also works in difficult times, when even more food for thought, fresh ideas and impulses are needed than usual. We need to focus on the essentials to be or stay on the pulse of time - with or without distance! Therefore it is true for eyemaxx: The re.comm was, is and remains a fixed date in our calendar! Kurt Rusam eyemaxx Real Estate Group COO

"So wie sich unsere Welt stetig wandelt, ist auch die Immobilienbranche immer wieder Veränderungen ausgesetzt. Diese frühzeitig zu erkennen und Innovationen und Trends daraus abzuleiten, ist schlicht notwendig, um langfristig erfolgreich zu sein. Durch hochkarätige Speaker und Gäste auf der re.comm wird einem der wichtige Perspektivenwechsel ermöglicht und interessanten, neuen Impulsen viel Raum gegeben." "Just as our world is constantly changing, the real estate industry is also constantly exposed to change. Recognizing these changes at an early stage and deriving innovations and trends from them is crucial to be successful in the long term. Through top-tier speakers and guests at re.comm, one is given the important change of perspective and plenty of room for interesting, new impulses." Friedrich Wachernig S IMMO AG Vorstand


"Unsere Branche befindet sich im Wandel und gleichzeitig verändern sich die Gewohnheiten der Menschen. Daher müssen wir unser Handeln neu ausrichten. Für Value One sind Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit sowie ein neues Verständnis der Nutzungsklassen die Schlüsselfaktoren der Zukunft. Um Neues zu schaffen, müssen wir alte Gewohnheiten neu denken und dafür bietet die re.comm die richtige Plattform." "While our industry is changing, people's habits are changing as well. Therefore, we have to realign our actions. For Value One, digitalization, innovation and sustainability as well as a new understanding of usage classes are the key factors of the future. To create something new, we need to rethink old habits, and re.comm provides the right platform for that. Andreas Köttl value one holding CEO

„Die Vorfreude ist riesengroß - bei mir, unserem recomm-Team und sicher auch bei allen anderen Teilnehmern. Grund dafür ist die Aussicht auf ein in doppelter Hinsicht reales Event: echte, reale Gespräche und Vorträge, viele davon zu „realen“ Themen. Genau das hat uns Monate lang gefehlt und ist – bei allen digitalen Technologien – wohl nicht ersetzbar. Umso größer der Appetit, dem Motto der recomm – thinking outside the box - gerecht zu werden, sich mit den Spitzen der Branche auszutauschen und von den Top-Vorträgen inspirieren zu lassen.“ "The anticipation is huge - for me, our re.comm team and certainly for all other participants. The reason for this is the prospect of an event that is real in two respects: real conversations and presentations, many of them on "real" topics. That's exactly what we've been missing for months and - with all the digital technologies - is probably irreplaceable. All the greater the appetite to live up to re.comm's motto - thinking outside the box - to exchange ideas with the industry's leaders and be inspired by the top presentations." Stefan Brezovich ÖRAG Immobilien Vermittlung GmbH Vorstand

"Das Gipfeltreffen der Immobilienwirtschaft diskutiert weit über die Immobilienbranche hinaus aktuelle Themen, bringt visionäre Denkanstöße und neue Impulse. Das Forum bietet Raum fürs Out-of-theBox-Denken und setzt dort an, wo als Antwort auf moderne Technologien Handeln notwendig ist. Das Immobilien-Team von willhaben freut sich, die Konferenz als Sponsor zu unterstützen und zur Weiterentwicklung der Immobilienbranche beizutragen." "The real estate leaders summit discusses current topics far beyond the real estate industry, brings visionary thought-provoking insights and new impulses. The forum offers space for out-of-the-box thinking and takes action where action is needed in response to modern technologies. The willhaben real estate team is pleased to support the conference as a sponsor and to contribute to the further development of the real estate industry." Judith Kössner willhaben internet service GmbH & Co KG Head of Immobilien


„Die re.comm steht für ein hochkarätiges Networking Event in der Immobilienbranche. Hier treffen sich Visionäre im Rahmen eines exklusiven Ambientes. Zu erwarten sind spannende Vorträge, Denkanstöße und Impulse für die Zukunft. Es ist uns ein Anliegen diesen Think Tank für neue Perspektiven zu unterstützen.“ "The re.comm stands for a top-class networking event in the real estate industry. Visionaries meet here in an exclusive setting. You can expect exciting presentations, food for thought and impulses for the future. It is our concern to support this think tank for new perspectives." Michael Spazierer TRIVALUE Real Estate Investments Managing Partner

"Die re.comm ist eine Veranstaltung, bei der nicht nur die spannenden Vorträge anerkannter Redner, das Networking mit Branchenkollegen und das ausgezeichnete Rahmenprogramm herausstechen. Bei der re.comm erhält man immer wieder neue Anregungen und es erschließen sich spannende neue Sichtweisen, die sowohl auf der beruflichen als auch auf der privaten Ebene überaus wertvoll sind." "The re.comm is an event where not only the exciting presentations by recognized speakers, the networking with industry colleagues and the excellent supporting program stand out. At re.comm, you always get new ideas and exciting new perspectives open up, which are extremely valuable on both a professional and private level." Roland Pichler DWK Die Wohnkompanie GmbH Geschäftsführer


„Spannende Einblicke aus verschiedenen Disziplinen durch Keynotes internationaler Speaker und ein mit Freude erwartetes Wiedersehen mit großartigen Partnern aus der Immobilienszene – das bedeutet die re.comm für mich. Ich freue mich, dass dieses tolle Event 2021 wieder stattfinden kann und wir als Sponsor mit dabei sind.“ "Exciting insights from different disciplines through keynotes from international speakers and a joyfully anticipated reunion with great partners from the real estate scene - that's what re.comm means to me. I'm happy that this great event can take place again in 2021 and that we will be part of it as a sponsor." Harald Muhr MST Muhr-Sanierungstechnik Ges.m.b.H. Geschäftsführer

„Aktuell wird uns mehr denn je bewusst, wie wichtig interdisziplinäres Denken und flexibles, vorausschauendes Handeln sind. Um das zu gewährleisten, ist es maßgeblich, sich von verschiedensten Branchen und Fachrichtungen inspirieren zu lassen. Die re.comm fördert dieses innovative Mindset, weshalb wir den einzigartigen Think Tank auch dieses Jahr wieder mit großer Überzeugung unterstützen.“ "Currently, we are more aware than ever of the importance of interdisciplinary thinking and flexible, forward-looking action. To ensure this, it is crucial to be inspired by a wide variety of industries and disciplines. The re.comm promotes this innovative mindset, which is why we are supporting the unique think tank with great conviction again this year." Roland Schmid IMMOunited GmbH CEO und Owner


Was zählt, sind die besten Ideen und innovativsten Lösungen für die Kommunikation von Immobilienunternehmen. Das Team von epmedia besteht aus SpezialistInnen, die jeden Tag über neue und erfolgversprechende Maßnahmen nachdenken und diese umsetzen. Neben der Idee, Vision und Umsetzung der re.comm tritt epmedia als Veranstalter zahlreicher weiterer Events für die Immobilienbranche auf, wie dem Immobilienball und dem Immoaward Cäsar. Gemeinsam mit der Immobilien Magazin Verlag GmbH und den Medien Immobilien Magazin und immoflash ist die epmedia das größte Kommunikationsnetzwerk der österreichischen Immobilienwirtschaft.

The best ideas and most innovative solutions are essential when it comes to communication, especially for the real estate companies. epmedia‘s team of specialists daily aim is to think about and to implement new promising steps. Beside the idea, the vision and realization of the re.comm, epmedia also organizes numerous other events for the real estate branch, such as the annual Viennese Real Estate Ball and the Cäsar-Award show for outstanding accomplishments. Together with the publishing house “Immobilien Magazin Verlags GmbH“, the monthly issue of “Immobilien Magazin“ and the online issues of “immoflash“ epmedia is the biggest communication network within the Austrian real estate industry.


epmedia Werbeagentur GmbH Wienerbergstraße 11, Turm B, 21. OG 1100 Wien Tel.: +43 1 512 1616-0 Fax: +43 1 512 1616-77 E-Mail: office@epmedia.at www.epmedia.at


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