EOS ENTREPRENEUR FOUNDATION EOS STIFTUNG FÜR UNTERNEHMER/INNEN FUNDACIÓN EOS EMPRENDEDORES
J A H R E S B E R I C H T
SOZIALUNTERNEHMER/INNEN ERHÖHEN WIRKUNG DANK ZUGANG ZU DIGITALEN LÖSUNGEN
2 0 1 7
Inhaltsübersicht Gedanken der Präsidentin
3
Unsere Stiftung
4
Im Fokus: Digitalisierung
6
Projekt-Portfolio
9
Finanzbericht und Bericht der Revisionsstelle
16
Unsere Stiftung dankt
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Impressum Eos Entrepreneur Foundation | Fundación Eos Emprendedores CH-8053 Zürich info@eosentrepreneurfoundation.org www.eosentrepreneurfoundation.org /EosEntrepreneurFoundation /Eos_EFoundation /company/eos-entrepreneur-foundation Bildnachweis: Eos Entrepreneur Foundation Zürich, April 2018 2
GEDANKEN DER PRÄSIDENTIN
Liebe Freundinnen, liebe Freunde der Eos Entrepreneur Foundation
Der digitale Wandel beeinflusst unser tägliches Leben, sei es bei der Arbeit, sei es im sozialen Umfeld. Es gibt Momente, da betrachte ich diesen Weg als eine Entwicklung, für die wir als Gesellschaft nicht wirklich befähigt sind – gleichzeitig bin ich quasi über jeden Schritt der Digitalisierung dankbar. Sie macht die direkte Entwicklungszusammenarbeit erst richtig möglich; gleichwohl muss die Stiftung sich weniger «biased» Individuen/Organisationen aussetzen und Prozesse können besser analysiert und optimiert werden. Wohl sind wir gefordert, die Vor- und Nachteile der Digitalisierung zu erfahren, die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung zielorientiert zu nutzen sowie die ethische Verantwortung im Umgang mit der Digitalisierung wahrzunehmen. Eine Verwehrung des Zugangs zur Digitalisierung im sozio-ökonomischen Umfeld wäre meines Erachtens eine der gravierendsten Ausgrenzungen unserer Zeit. Unsere Stiftung und so die SozialunternehmerInnen werden in unseren Projekten durch den digitalen Wandel in vielfacher Hinsicht erst befähigt und bemächtigt. Was noch vor ein paar Jahren einen gigantischen Aufwand für den Betrieb, Messinstrumente, Kommunikation, Prozessoptimierung oder Training verursacht hätte, ist heute wirtschaftlich und wirkungsvoll umsetzbar. Die Entwicklungszusammenarbeit verändert sich grundlegend: direktes Engagement wird unterstützt und Sozialunternehmen können sich verbesserten Zugang zur Wertschöpfungskette verschaffen – natürlich wird durch diese Entwicklung auch die Leistungserbringung in Echtzeit ersichtlich. Diese erhöhte Transparenz schafft jedoch Agilität und befähigt jene, die positive Wirkung erzielen wollen – ganz im Sinne unseres Stiftungszwecks! Herzlichst, Dr. Erna Karrer-Rüedi, Präsidentin und Geschäftsführerin
3
UNSERE STIFTUNG
SOZIALUNTERNEHMER/INNEN FÖRDERN ERHÖHTER WIRKUNGSGRAD UND NACHHALTIGKEIT ERZIELEN
Die Stiftung wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, SozialunternehmerInnen in unterversorgten Regionen Lateinamerikas und in der Schweiz zu fördern
Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen in Nicaragua
Nachhaltiger Kakaoanbau im Agroforst von Kleinbauern in Kolumbien
Eos ECIS Community in der Schweiz und darüber hinaus
SozialunternehmerInnen sind Menschen, die soziale und ökologische Herausforderungen respektive Probleme nachhaltig und unternehmerisch angehen Um bestmögliche Wirkung in unseren Projekten und somit in den unterversorgten Gemeinschaften zu erzielen, arbeitet unsere Stiftung DIREKT mit den unterstützten SozialunternehmerInnen zusammen Die Stiftung untersteht der Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern und wird von einer externen Revisionsstelle überprüft Die Stiftungsleitung, der Stiftungsrat und Projektbeirat sowie die Volunteers engagieren sich ehrenamtlich – Leistungen von Coaches bzw. Fachpersonen in Lateinamerika werden nach lokalen Ansätzen honoriert Die Wirkung der Stiftung beruht auf der Summe der ehrenamtlich zur Verfügung gestellten Zeit sowie auf Sachund Geldspenden 4
UNSERE STIFTUNG
SOZIALUNTERNEHMER/INNEN UNTERSTÜTZEN ERHÖHTE RESILIENZ IN UNTERVERSORGTEN GEMEINSCHAFTEN ERREICHEN
Verwundbare Gemeinschaften • Eingeschränkte Fähigkeit, von der
Widerstandsfähige Gemeinschaften Beharrlichkeit
Verantwortung
Natur oder der
• Erhöhte Resilienz gegenüber Gefahren dank robusterem/
Menschheit erzeugte
nachhaltigerem
Gefahren zu
Ökosystem
Motivation
bewältigen bzw. sich
• Ökonomisch
von Schocks zu
überlebensfähigere
erholen
Handlungsfähigkeit
• Armut und niedriges Einkommensniveau
Gemeinschaften • Zugang zu Grundversorgung wie
• Existenzgrundlagen
medizinischen
sind permanent
Leistungen und
gefährdet
Ökologische Nachhaltigkeit
Pro-soziale Entschlossenheit zur Leistung
Fähigkeiten von SozialunternehmerInnen
Berufsbildung
5
IM FOKUS
DIGITALISIERUNG ALS CHANCE KREATIVITÄT IST GEFRAGT
Chancen
Risiken
Möglichkeiten Unterstützung
Nachhaltigkeit
Herausforderungen
Ausgrenzung 6
IM FOKUS
SOZIALUNTERNEHMER/INNEN NUTZEN DIGITALISIERUNG NEUE WEGE UND MÖGLICHKEITEN IN DER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT
Der digitale Wandel beeinflusst uns alle. Jene, die in die Entwicklung nicht einbezogen werden, stehen einmal mehr einer gravierenden Ausgrenzung gegenüber. Sofern potentiell Begünstigte sich dieser Entwicklung verweigern sollten, heisst dies soviel wie sich nicht befähigen zu wollen Das enorme Potenzial der Digitalisierung wird in seiner Vielfalt als entscheidender Befähiger für die direkte und wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit verstanden, dies insbesondere für die Unterstützung von SozialunternehmerInnen sowie für die Förderung der betroffenen Ökosysteme SozialunternehmerInnen, also Menschen, die soziale und/oder ökologische Herausforderungen nachhaltig und unternehmerisch angehen, weisen laut unseren Erfahrungen interessante Profile auf. Ihre persönlichen Eigenschaften sind per se eine wichtige Voraussetzung, um positive Wirkung zu erzielen. Wir umschreiben diese Personen oft als ressourcen-/ideenreich, oft auch als «innovativ» Mit digitalen Lösungen können Wertschöpfungsketten optimiert, Informationen schnell wie auch effizient gesammelt und analysiert werden sowie lokaler Bedarf identifiziert, Partizipation verbessert, Transparenz hergestellt und Wirkung gemessen werden Der Einsatz von digitalen Werkzeugen und deren Mehrwert wird zu einem kritischen Erfolgsfaktor, dies in der Planung, Steuerung und Durchführung von Projekten ebenso wie in der Stiftungsführung und Weiterentwicklung Die digitale Welt kann der Marginalisierung etwas entgegensetzen sowie gleichzeitig effizient und schnell Versorgungslücken schliessen. Sie bietet die Möglichkeit für mehr Transparenz und Partizipation, Menschen in unterversorgten Regionen gezielt und nachhaltig Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten Die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung benötigen kreative Ansätze, um bestehende und neue Lösungen als Teil einer erfolgreichen Entwicklungszusammenarbeit zu erarbeiten 7
IM FOKUS
HERAUSFORDERUNGEN DER DIGITALISIERUNG ANNEHMEN PRINZIPIEN ALS LEITPLANKEN NUTZEN Im Spannungsfeld von Chancen, Risiken und Herausforderungen der Digitalisierung in der Entwicklungszusammenarbeit ist es wichtig, besondere Aufmerksamkeit dem sozio-ökonomischen Kontext der Technologienutzung zu geben, sowie Prinzipien im Umgang mit digitalen Lösungsoptionen zu befolgen
Im Hinblick auf die direkt Begünstigten der Projekte • Befähigen in der Nutzung von Apps, Daten, Clouds und IT-Mitteln • Nutzungspotenzial der digitalen Lösung effektiv realisieren • Datenorientierte Entscheidungsfindungsprozesse wahrnehmen und in bestehende Mechanismen integrieren • Konstruktiv kritischer Umgang mit digitalen Ökosystemen lernen • Befähigen, in globalen, mehrsprachigen Settings zu navigieren, zeitnah zu reagieren und transparent in der Wertschöpfungskette zu agieren
Im Hinblick auf die Stiftung und deren Projekte
UN Sustainable Development Goals Die Digitalisierung ist ein Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) im Rahmen der Agenda 2030
• Pragmatische, verständliche und wirkungsorientierte Lösungen entwickeln • Digitale Lösungsansätze im Kontext des Ökosystems entwickeln und einsetzen, mit der Möglichkeit zu skalieren • Digitale Lösungen entwickeln und einsetzen, die tiefe Fixkosten wie auch erschwingliche variable Kosten haben • Open Source und Open Data wenn möglich nutzen, wohlwissend, dass Kosten anderer Natur bestehen respektive anfallen • Datenschutz und Datensicherheit lokal und im internationalen Kontext sicherstellen 8
PROJEKT-PORTFOLIO
VERANTWORTUNGSBEWUSST - MOTIVIERT - SOZIALUNTERNEHMER/IN PROGRAMME DER STIFTUNG VERHELFEN ZU NACHHALTIGKEIT UND ERHÖHTER RESILIENZ
Programm
Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen
Buen Cacao Vida Buena
Eos ECIS1 1
Zweckbestimmung Zugang zu erschwinglichen Gesundheitsdienstleistungen für Menschen in unterversorgten Regionen Bewusstmachen und Prävention von metabolischem Syndrom wie z.B. Diabetes II
Resilienzsteigerung durch Produktivitäts- und Qualitätsverbesserung des Kakaoanbaus und der Nachernte Etablieren einer voll integrierten internationalen Wertschöpfungskette
Methodologie zur Selbsteinschätzung für SozialunternehmerInnen Gezieltes Coaching und Fördern von Gemeinschaften Beitragen zum Bewusstsein von Sozialunternehmertum
Land
Nicaragua
Kolumbien
Schweiz
ECIS = Social Entrepreneurs, Coaches, Philanthropic Investors, Shared Value Partners
Sektor
Begünstigte
Gesundheitsversorgung
2-4 medizinische/ soziale Hubs, 20+SozialunternehmerInnen; 120’000+ direkt Begünstigte
Landwirtschaft
3+ KleinbauernKooperativen im Agroforest Kakaoanbau; 250 -300 Familien
übergreifend
Netzwerke von SozialunternehmerInnen, Coaches, Shared Value Partners und Philanthropen 9
PROJEKT-PORTFOLIO
ZUGANG ZU GESUNDHEITSDIENSTLEISTUNGEN SOZIALUNTERNEHMER/INNEN BIETEN DIABETES CHECK UND PRÄVENTION AN
Z i e l e
• Evaluieren, auswählen und begleiten von SozialunternehmerInnen (SocEnt), die in unterversorgten Regionen Basis-Gesundheitsdienstleistungen erbringen • SozialunternehmerInnen beratend unterstützen, mit angemessenen Instrumenten ausrüsten und durch methodischen Ansatz befähigen • Finanzielle Nachhaltigkeit der SozialunternehmerInnen fördern und gleichzeitig die Lebensgrundlage der unterversorgten Gemeinschaften verbessern
Digitalisierung eröffnet neue Wege und Möglichkeiten Situativer, pragmatischer Ansatz (2013 – 2017)
«Hub and Spoke» Netzwerk aufbauen (2017 - 2018)
• SozialunternehmerInnen mittels Ausschreibungen in ländlichen Zonen auswählen und pragmatisch durch lokale Coaches begleiten • SozialunternehmerInnen befähigen, Dienstleistungen für Begünstigte zu erbringen und Gemeinschaften nach Bedarf zu entwickeln
• Integrieren von SozialunternehmerInnen in sozial engagierten, anerkannten lokalen Zentren • Digitale Messgeräte für qualitativ gute Datenerhebung nutzen, um Sensibilisierung, Beratung und Begleitung der Begünstigten zu verbessern • Positive Wirkung monitoren und weiter ausbauen
Digitalisierung im Ökosystem nutzen (2019 - )
• Management von Diabetes Symptom- und Behandlungsdaten • Begünstigten weitere Dienstleistungen anbieten • Dezentrale unterversorgte Gegenden und SocEnt einbinden • Wirkungsmessung optimieren und kommunizieren 10
PROJEKT-PORTFOLIO
VERBESSERTE BERATUNG DANK DIGITALISIERUNG SOZIALUNTERNEHMER/INNEN UNTERWEGS IN UNTERVERSORGTEN REGIONEN
Aktueller Projektfokus SozialunternehmerInnen alignieren mit lokalen Zentren im weiteren Aufbau von Gesundheitsdienstleistungen, wie z.B. Diabetes Symptome Erkennung, Kontrolle und Prävention sowie Entwicklung des Sozialunternehmens • • •
Einsatz von digitalen Messgeräten durch SozialunternehmerInnen zur Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen in unterversorgten Gegenden professionell nutzen Bessere Erkenntnisse von Diabetes Prävalenz, Prävention und Behandlung durch digitale Lösungen erlangen, u.a. unter Einbezug von verfügbaren, öffentlich zugänglichen Daten, auch Open Data genannt Einsatz von vernetzten, digitalen Messgeräten im erweiterten Wirkungsbereich der SozialunternehmerInnen zwecks Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen in zusätzlichen dezentralen und unterversorgten Regionen (Skalierung)
11
PROJEKT-PORTFOLIO
KAKAO KLEINBAUERN KOOPERATIVEN IM AGROFORST QUALITÄTSVERBESSERUNG VON ANBAU UND NACHERNTE ANSTREBEN
Z i e l e
• Kakao Kleinbauern und Kooperativen beratend unterstützen, mit angemessenen Werkzeugen und Instrumenten ausrüsten und durch methodischen Ansatz befähigen • Transparenz in Prozessen und der Wertschöpfungskette schaffen als Voraussetzung für aktive Positionierung am Markt • Finanzielle Nachhaltigkeit der Kooperativen fördern; somit Existenzgrundlage der Kleinbauern verbessern
Digitalisierung eröffnet neue Wege und Möglichkeiten Situativer, pragmatischer Ansatz (2014 – 2017)
Digitalisierung nutzen (2017 - 2018)
• Kakao Kleinbauern Kooperativen • Qualität im Nachernteprozess im ökologischen Anbau/Agroforst verbessern, um sich in der unterstützen, u.a., durch Wertschöpfungskette zu Erneuerung des Kakaobaumpositionieren bestandes, Fermentationskisten, • Einsatz von mobilen Geräten und weitere Kooperativen einbedigitalen Messinstrumenten zur ziehen, good agriculture practices zeitnahen Datenerhebung von • Grenzen und Möglichkeiten der Kakaoanbau- und -verarbeitung Wertschöpfungskette analysieren
Zu neuen Ufern aufbrechen (2019 - )
• Kooperativen und Technische Assistenten nutzen verfügbare Daten zur Beratung von Kleinbauern • Organisationsentwicklung der Kooperativen inkl. Aufbau zentraler Sammelstellen • Vermarktung der Region in internationalen Wertschöpfungsketten fördern 12
PROJEKT-PORTFOLIO
VERBESSERTE DATENERHEBUNG UND TRANSPARENZ DANK DIGITALISIERUNG KAKAO KLEINBAUERN UND KOOPERATIVEN OPTIMIEREN DURCH BENCHMARKING
Aktueller Projektfokus Digitale Lösungen zur Optimierung der Zusammenarbeit, dem Echtzeit-Tracking, der Nachverfolgbarkeit, Analyse und Weiterentwicklung einführen und wirkungsvoll nutzen • Erfassen von ergänzenden Basisdaten über Kakao-Kleinbauern und deren Anbauflächen sowie laufendes Monitoring von Ernte- und Nachernteprozessen • Digitale Daten nutzen zur Planung einer adäquaten zentralen Sammelstelle in den jeweiligen Kooperativen • Datenbasis für Benchmarking und angepasste Förderung der Kleinbauern und der Kooperativen • Transparenz schaffen entlang der Wertschöpfungskette Technische AssistentInnen
Kakao KleinbäuerInnen
Leitung Kooperativen
Cloud
Zentrale Qualitätssicherung
Sensibilisierung Wirkungsmessung
Qualitätskontrolle Vertrieb
Daten Auswertung 13
PROJEKT-PORTFOLIO
EOS ECIS GEMEINSCHAFT AUFBAUEN GEZIELTE UNTERSTÜTZUNG VON SOZIALUNTERNEHMER/INNEN
Z i e l e
• SozialunternehmerInnen in ihrem Coaching Bedarf erkennen, entsprechend unterstützen und sie in die Eos ECIS Community einbinden • Anwendungsorientierte Weiterentwicklung von Social Entrepreneurship • Vernetzung über digitale und traditionelle Kanäle aufbauen und nutzen
Digitalisierung eröffnet neue Wege und Möglichkeiten Situativer, pragmatischer Ansatz (2014 – 2017)
• Wirkungsorientierte Unterstützung von SozialunternehmerInnen über längere Zeit • Erfahrungsaustausch und Vernetzung von und mit SozialunternehmerInnen fördern • Aufbau und Betrieb einer Kollaborationsplattform, v.a. für SozialunternehmerInnen
Digitalisierung nutzen (2017 - 2019)
• Online Selbstbeurteilung für SozialunternehmerInnen anbieten • SozialunternehmerInnen mit Coaching Bedarf effizient erkennen und ihren Maturitätsgrad einschätzen • Virtuelle SozialunternehmerInnen Gemeinschaft über geografische Grenzen hinweg ermöglichen
Zu neuen Ufern aufbrechen (2019 - )
• Verbindung und Unterstützung von SozialunternehmerInnen mit Coaches, Shared Value Partners und Impact Investors optimieren • Coaching mit messbar nachhaltiger Wirkung realisieren • Empirisch zu Sozialunternehmertum beitragen 14
PROJEKT-PORTFOLIO
EOS ECIS SELF-ASSESSMENT FÜR SOZIALUNTERNEHMER/INNEN EINE PRAGMATISCHE UND UMFASSENDE SELBST-BEURTEILUNG Aktueller Projektfokus Online Selbstbeurteilung durch Einbezug von Ansprechsgruppen verbreiten und SozialunternehmerInnen eine pragmatische Einschätzung als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung stellen • SozialunternehmerInnen Zugang zum Online Instrument geben zwecks Erkennung von Stärken und Entwicklungspotentialen • Neben englischer Sprachversion deutschsprachige und spanische Version entwickeln und zur Verfügung stellen • Gemeinschaftsbildung der SozialunternehmerInnen und Coaches einbeziehen und fördern Wirkungssteuerung • Beschreibung des Nutzens • Einbettung des Nutzens in die operative Tätigkeit • Steuerung & Evaluation
Allgemein • Zur Person und die Social Entrepreneur-Initiative • Kontext des Sozialunternehmens
Dimensionen des SozialunternehmerInnen Self-Assessment Betriebsmodell • SocEnt Governance • Controlling und Perf Mgmt • Allianzen, Partner & Beschaffung • Organisation und Teammitglieder • Standorte und Assets • Prozesse und Werkzeuge Lebenszyklus/Finanzierung • Phase im Lebenszyklus und Finanzierung • Risikomanagement
Persönliche Eigenschaften • Motivation als SozialunternehmerIn • Unternehmerische Eigenschaften Soziales Geschäftsmodell • Werteversprechen und strategische Prioritäten • Begünstigte Gemeinschaften, Zielkunden • Angebote und deren Fokus Nächste Schritte • Kontaktinformationen • Interesse an Zusammenarbeit mit Eos Entrepreneur 15
FINANZBERICHT
BILANZ UND JAHRESRECHNUNG
BILANZ PER 31. DEZEMBER 2017, in CHF Konto
Anhang
2016
JAHRESRECHNUNG 2017, in CHF 2017
Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen Warenvorräte Nettovermögen in Projektländern Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen
2.1
134’709.46
136’281.71
178'406.98 0.00 789.10 0.00 629.21 179'825.29
0.00 0.00 0.00
0.00 0.00 0.00
0.00 943.04 0.00 629.21
Anlagevermögen Sachanlagen Finanzanlagen Total Anlagevermögen
Total Aktiven
136’281.71 179'825.29
Passiven Kurzfristiges Fremdkapital Laufende Verbindlichkeiten (Kreditoren) Sonstige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Total kurzfristiges Fremdkapital Langfristiges Fremdkapital Darlehen Rückstellungen Total langfristiges Fremdkapital Wertschwankungsfond Fondskapital Organisationskapital
Total Passiven
4 4
0.00 0.00 1'500.00 1'500.00
0.00 0.00 1'500.00 1'500.00
0.00 15'897.76 15'897.76
0.00 7'878.03 7'878.03
0.00 15'076.86 103'807.09
0.00 40'744.28 129'702.98
136'281.71 179'825.29
Konto
2016
2017
40'148.25 19'000.00 1'012.85 60'161.10
27'523.05 51'000.00 896.90 79'419.95
0.00 629.21 0.00 629.21
84.80 0.00 0.00 84.80
Total Ertrag
60'790.31
79'504.75
Direkte Projektkosten Projektmonitoring vor Ort Lösungs- und Projektentwicklungsaufwand Volunteer- und Personalaufwand projektbezogen Abschreibungen projektbezogen Total Projekt- u Projektentwicklungsaufwand
6'545.92 3'982.06 761.19 0.00 303.85 11'593.02
19'094.61 3'055.46 2'986.26 0.00 269.10 25'405.43
Support Volunteer- und Personalaufwand Awareness Creation & externe Kommunikation Sachaufwand Revisionsaufwand Unterhaltskosten Fundraising Abschreibungen administrativ Total administrativer Aufwand
789.15 19.60 1'052.55 1'160.76 0.00 1'648.50 0.00 4'670.56
31.50 60.00 806.41 1'409.90 0.00 180.20 0.00 2'488.01
Total Aufwand für die Leistungserbringung
16'263.58
27'893.44
Betriebsergebnis (entspricht dem EBIT)
44'526.73
51'611.31
-72.30 0.00
-48.00 0.00
44'454.43
51'563.31
4
-8'419.83
-25'667.42
4
-36'034.60
-25'895.89
0.00
0.00
Spenden Privater Spenden Institutionen Sachspenden Total Spenden Programm- und Projektbeiträge Projektbeiträge Social Entrepreneurs Andere betriebliche Erträge Total Ertrag aus projektbezogenen Leistungen
Finanzerfolg und übriges Ergebnis Total Finanzergebnis Total übriges Ergebnis/ausserordentl. Aufwand
3.1
Ergebnis vor Fonds- und Kapitalbewegungen Veränderung Fondskapital (+=Abn/ -= Zunahme ) Veränderung Organisationskapital (+=Abnahme/ = Zunahme freier Fonds)
16
Anhang
Ergebnis nach Fonds- und Kapitalbewegungen
FINANZBERICHT
ANHANG - ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG 2017
1 Rechnungslegungsgrundsätze 1.1 Die Rechnungslegung für das Geschäftsjahr 2017 erfolgt in Anlehnung an die Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER 21) und vermittelt Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.2 Bewertungsgrundsätze Für die Rechnungslegung gilt grundsätzlich das Anschaffungs- bzw. Herstellungskostenprinzip. Dieses richtet sich nach dem Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven Sachspenden sind zu marktgängigem Einstandspreis minus üblichem Diskount verbucht mit allfälliger Wertberichtigung für beschädigte/zeitlich abgelaufene Ware Fremdwährungstransaktionen sind entsprechend den Bankbelegen oder dem von der Eidgenössischen Steuerverwaltung publizierten Tages-Fremdwährungskurs bewertet
2 Anhang zur Bilanz 2.1 Flüssige Mittel Kasse Bankguthaben Total flüssige Mittel
1'034.02 177'372.96 178'406.98
3 Anhang zur Betriebsabrechnung 3.1 Finanzergebnis Zinsertrag (Kontokorrent, Anlagekonto) Bildung/Auflösung Kursschwankungsfonds Wertschriftenertrag (Obligationen, Dividenden, realisierter Kapitalgewinn) Finanzaufwand (Kommission, Gebühren) Total Finanzergebnis
9.55 0.00 0.00 -57.55 -48.00
4 Rechnung über die Veränderung des Kapitals Anfangsbestand
Zugänge
2016 Interne Transfers
Abgänge/ Verbrauch
Schlussbestand
Fondskapital Health Agrar Eos ECIS Total zweckgebundene Fonds Organisationskapital (Freie Fonds) Erarbeiteter Fonds Total freie Fonds
283.88 5'344.74 1'028.41 6'657.03
18'012.85 0.00 2'000.00 20'012.85
0.00 0.00 0.00 0.00
-5'837.13 -4'756.14 -999.75 -11'593.02
12'459.60 588.60 2'028.66 15'076.86
67'772.49 67'772.49
40'787.01 40'787.01
0.00 0.00
-4'752.41 -4'752.41
103'807.09 103'807.09
Anfangsbestand Fondskapital Health Agrar Eos ECIS Total zweckgebundene Fonds Organisationskapital (Freie Fonds) Erarbeiteter Fonds Total freie Fonds
Zugänge
2017 Interne Transfers
Abgänge/ Verbrauch
Schlussbestand
12'459.60 588.60 2'028.66 15'076.86
17'827.15 31'142.80 2'000.00 50'969.95
0.00 0.00 0.00 0.00
-12'167.52 -11'290.67 -1'844.34 -25'302.53
18'119.23 20'440.73 2'184.32 40'744.28
103'807.09 103'807.09
28'544.35 28'544.35
0.00 0.00
-2'648.46 -2'648.46
129'702.98 129'702.98
5 Vollzeitstellen Unentgeltliche Vollzeitstellen: 2
6 Risikobeurteilung Der Stiftungsrat hat periodisch ausreichende Risikobeurteilungen vorgenommen und allfällige sich daraus ergebende Massnahmen eingeleitet, um zu gewährleisten, dass das Risiko einer wesentlichen Falschaussage in der Rechnungslegung als klein einzustufen ist
17
FINANZBERICHT
BERICHT DER REVISIONSSTELLE
18
UNSERE STIFTUNG DANKT
IHRE UNTERSTÜTZUNG ZEIGT POSITIVE WIRKUNG WIR DANKEN ALLEN SPENDER/INNEN SOWIE DEM STIFTUNGS- UND PROJEKTBEIRAT
Donationen* | Sachspenden
Stiftungsrat
Banderet, Ch. Galli-Zunft Familie 2010, Kriens Karrer, K.+M. Karrer-Rüedi, U.+E. Liechti, M. Lustenberger, A. Müller-Rüedi, H.+K. Rüedi-Lustenberger, M. Rüedi, W. Stucki-Rüedi, E. Zurfluh, L.+E.
- Karrer-Rüedi, E. - Karrer, U. - Ledergerber, R. - Zybur, T.
IBM Schweiz AG
Donator Innen
SocEnt
Eos EF
Coaches
* Spenden > 200 CHF
Projektbeirat - Allmendinger, H. - Blaser, St. - Braun, R. - Breitenmoser, M. - Gold, M. - Konrad, S. - Scheidegger, B. - Wenger, A. Eos Entrepreneur Foundation dankt herzlichst den unterstützenden Shared Value Partners und allen SpenderInnen, auch jenen, die hier namentlich nicht genannt werden möchten 19
Eos Entrepreneur Foundation Quarzstrasse 32, CH-8053 Zürich
Für Spenden Raiffeisenbank Thalwil, 8800 Thalwil IBAN: CH75 8149 0000 0019 8991 7 BIC: 81490 /SWIFT: RAIFCH22E90