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Mag42 2016

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Für Durchstarter.

Coop wünscht allen Läuferinnen und Läufern viel Energie und Spass am Engadin Skimarathon. Für genussvolle Momente davor, dazwischen und danach sorgen die Engadiner Nusstorte und 2300 andere regionale Produkte, die bei Coop erhältlich sind.

Für Finisher.


Hallo Salut Allegra Ciao Hei Hello Привет Ahoj Hallå Hei Tere Hoi Hola Hej Ahoj Živijo Cześć こんにちは! Es freut mich, Ihnen die zweite Ausgabe des «Mag 42» präsentieren zu können. Im Infoteil ab Seite 31 finden Sie alles Wissenswerte zum 48. Engadin Skimarathon, 9. Halbmarathon und 17. Frauenlauf 2016. Zusätzlich bietet Ihnen das «Mag 42» spannende Geschichten und Hintergrundinformationen rund um den grössten Wintersportanlass der Schweiz. An der aktuellen Austragung des Engadin Skimarathon geht es darum, die zahlreichen Neuer­ungen des letzten Jahres zu konsolidieren und Bewährtes wo nötig zu optimieren. Selbstverständlich setzt das gesamte OK auch dieses Jahr alles daran, um Ihnen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein einmaliges Langlauferlebnis zu bieten. Ein Langlauferlebnis, das neu auch live über unsere Webseite mitverfolgt werden kann. Die Firma ON AIR Production AG wird am 48. Engadin Skimarathon das Renngeschehen von der Elite bis zu den Volksläufern filmen, kommentieren und online schalten. Liebe Teilnehmende, ich freue mich, Sie zahlreich und bei besten Bedingungen entweder am 6. März 2016 beim 17. Frauenlauf oder am 13. März 2016 beim 48. Engadin Skimarathon und 9. Halbmarathon begrüssen zu dürfen.

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Meine Zeit als OK-Präsident geht nach diesem Winter zu Ende. Ich darf auf sechs erfolg­ reiche Austragungen des Engadin Skimarathon zurückblicken und danke Ihnen, liebe Langlauffreunde, für die Treue sowie den Sponsoren, OK-Mitgliedern, Voluntaris und Gemeinden für die angenehme Zusammenarbeit.

Herzlichst Ihr Ivo Damaso OK-Präsident

IN BOCCA AL LUPO LYKKE TIL POWODZENIA

VIEL GLÜCK BONNE CHANCE LYCKA TILL УДАЧИ ÕNNE GOOD LUCK VEĽA ŠŤASTIA

BUENA SUERTE HELD OG LYKKE

GELUK ONNEAVEEL 幸運 SREČNO HODNĚ ŠTĚSTÍ

BUNA FURTÜNA


CONTENTS 52

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Magazin

Infoteil

Magazin

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Die dunkle Seite des Mondes Helden der Nacht #MyEngadiner Instagram-Wettbewerb bis Ende März Verpflegung: So essen Sie sich fit 90 % sind mental, der Rest ist Kopfsache Engadin Skimarathon in Zahlen aus dem Jahr 2015 Loipen Schweiz Gemeinsam für den Langlaufsport Gesund trainieren und gesund ans Rennen

Programm Marathonwoche Vor dem Rennen Renntag Nach dem Rennen Frauenlauf Technische Weisungen

Partnerhotels Fairplay Engadiner Engadin Skimarathon Souvenirs Erinnerungsstücke, die bleiben Geburt einer Legende Heja, Giubilers! Sponsoren & Partner


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EIN X FÜR JEDE HERAUSFORDERUNG. DER NEUE BMW X1 WÜNSCHT VIEL FREUDE AM 48. ENGADIN SKIMARATHON – AUCH IM STAZERWALD.

Freude am Fahren


LEISTUNGSDRUCK IM SPITZENSPORT

DIE DUNKLE SEITE 4

des Mondes Sie lebte ihren Traum, gewann eine Medaille nach der anderen und stand im Scheinwerferlicht. Ariella Kaeslin, die einst erfolgreichste Turnerin der Schweiz, galt als «Schätzchen der Nation». Bis zu ihrem überraschenden Rücktritt vom Spitzensport. Text: Franz Thomas Balmer

Silber an der WM, fünfte an den Olym­ pischen Spielen in Peking und dreimal nach­ einander Schweizer Sportlerin des Jahres. Ariella Kaeslin war ein hell leuchtender Stern – doch das Glänzen kostete Energie, mehr als ihr lieb war. Je bekannter sie wurde, desto weniger wusste sie, wer sie ist. 2011 zog sie die Notbremse und erklärte über­ raschend ihren Rücktritt vom Spitzensport. Was war passiert?

Erschöpfungsdepression. Umgangssprachlich auch Burnout genannt. Die Erfolge hatten Ariella Kaeslin keine Entspannung gegeben, sondern eher Druck, noch mehr leisten zu müssen. Höher, schneller, weiter. Dazu ein beklemmendes Gefühl, möglichst dünn bleiben zu müssen. Und immer den gleichen Ablauf in der Trainingshalle – Tag für Tag. Ein Teufels­kreis, der Spuren hinterliess.

Damals sei sie krank und müde gewesen. Heute gehe es ihr wieder gut, betont Ariella Kaeslin. In Ihrem Buch «Leiden im Licht – die wahre Geschichte einer Turnerin» erzählt sie, was es heisst, Turnerin zu sein. Und in einem Körper zu leben, der Frau werden will, aber Mädchen bleiben muss. Dabei steht Verzicht an der Tagesordnung. Ariella Kaeslins Entscheid, dem Spitzensport den Rücken zu kehren, sei deshalb eine «psychische und physische Erlösung».


Ariella Kaeslin, wie sieht Ihr Leben heute nach dem Spitzensport aus?

Hat Sport heute für Sie immer noch einen grossen Stellenwert?

Ich studiere zurzeit Sportwissenschaft und Psychologie an der Uni Bern. Nebenbei be­trei­be ich zum Plausch noch etwas Tria­ thlon. Und im Winter bin ich gerne auf Langlaufski unterwegs.

Ja, ich brauche Bewegung. Nach 20 Jahren in der Turnhalle geniesse ich es heute umso mehr, draussen in der Natur Sport zu machen.

Ja. Zum Glück vergisst man das Leiden schnell. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen.

Angenommen, Ihre Kinder würden sich einmal ebenfalls für Spitzensport entscheiden – wie würden Sie reagieren? Ich würde meine Kinder voll und ganz unterstützen. Sei dies Turnen oder sonst was. Sie hätten freie Wahl.

Ariella Kaeselin ist während der MarathonWoche Gast beim diesjährigen Sportsymposium im Hotel Laudinella in St. Moritz. Dabei erzählt sie von ihren Spitzensport-Erfahrungen. Eintritt kostenlos. Datum: Donnerstag, 10. März 2016 Zeit: 20.00 Uhr Ort: Hotel Laudinella, St. Moritz

Ich liebe Herausforderungen. Da ich erst letztes Jahr mit Langlaufen begonnen habe, habe ich mich vor allem mit Technik-Trainings vorbereitet. Der Gommerlauf war ein guter Einstieg in die Langlauf-Rennsaison, obschon sehr hart als erstes Rennen als Neuling. Danach war der ‹Engadiner› im Vergleich «easy».

Zum Schluss – Ihr persönlicher Marathon-Survival-Tipp? «Süüferli» starten und sein eigenes Tempo laufen, nicht dasjenige der Gegner. Spass haben und vor lauter Rennen nicht vergessen: immer locker bleiben.

THE DARK SIDE OF THE MOON

Buchtipp: Ariella Kaeslin – Leiden im Licht

She lived her dream, won one medal after another and stood in the spotlight. Ariella Kaeslin, the once most successful gymnast of Switzerland was consi­ dered the “Darling of the nation”, until her sudden resignation from professional sports. Unbeknownst to many: the national performance centre in Magglingen did not only make Ariella Kaeslin a top athlete, but also an individual that was suffering of isolation, performance pressure, and depression. In her book “Suffering in the spotlight – the true story of an athlete”, she explains what it means to be an athlete and to live in a body that wants to be a woman, but must remain a girl. An intimate insight.

Sportbiografie der einst erfolgreichsten Kunstturnerin der Schweiz. Erfolg und Scheinwerferlicht täuschen nicht darüber hinweg, dass das nationale Leistungszentrum in Magglingen aus Ariella Kaeslin nicht nur eine Spitzensportlerin geformt hat, sondern auch einen leidenden Menschen. Isolierung, Leistungsdruck, Depression. In ihrem Buch erzählt sie die Geschichte eines Mädchens, das sich voll und ganz einer Sportart hingibt, bei der junge Frauen nur Erfolg haben, wenn sie Mädchen bleiben. Ein intimer Einblick. www.ariella-kaeslin.ch

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Wenn Sie zurückblicken auf Ihre Turnerjahre, würden Sie es wieder tun?

Apropos draussen unterwegs: Sie haben letztes Jahr am Engadin Skimarathon teilgenommen – wie kam es dazu? Und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

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Helden der

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NACHT

Der Nachtsprint quer durch das Marathon-Village in St. Moritz-Bad eröffnet das Engadin Skimarathon Wochenende am Freitagabend auf packende Art und Weise. Speed, umkämpfte Qualifikationsrunden, Nähe zu den Athleten. Für die Zuschauer ist der Event ein Highlight. Der einheimische Fotograf Filip Zuan hat die Stimmung anlässlich der letzten Austragung für uns eingefangen. Fazit: Nur dabei sein ist schöner. Text: Fabrizio D’Aloisio, Fotos: Filip Zuan


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#MyEngadiner INSTAGRAM-WETTBEWERB BIS ENDE MÄRZ Aufwärmrunde im Kraftraum, Trockenübung auf Rollen oder einfach ganz entspannt ein kühles Blondes schlürfen. Die Bilder unseres Instagram-Wettbewerbs zeigen, wie unterschiedlich eine Marathon-Vorbereitung aussehen kann. Text: Franz Thomas Balmer Der Zieleinlauf bei einem Marathon bedeutet für viele eine Art sportlicher Ritterschlag. Dabei geht es den meisten Teilnehmern gar nicht um den Wettkampf selbst. Vielmehr gilt es, die 42 Kilometer zu meistern und ins Ziel zu kommen. Doch wie bereiten sich unsere Teilnehmer auf den Engadin Skimarathon vor? Abwechslungsreich, wie die Fotos unseres Instagram-Wettbewerbs zeigen. Und das Beste: Der Wettbewerb läuft

noch bis Ende März. Na dann, los! Zücken Sie Ihr Smartphone und laden Sie Ihren Schnappschuss mit #MyEngadiner auf Insta­ gram hoch. Sammelt Ihr Bild am meisten Likes, stauben Sie unseren März-Preis ab: ein Wochenende im 5-Sterne-Hotel Kempinski St. Moritz inklusive Trainingsstunde mit einem Langlaufstar. Und einen Startplatz für den nächsten Engadin Skimarathon gibt’s auch noch dazu. Viel Glück!


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Verpflegung:

So essen Sie sich fit Das Training, eine gute Wettkampfvorbereitung und die Ausrüstung sind entscheidend, wenn man am ‹Engadiner› Höchstleistungen erbringen will. Das ist Hobbylangläufern wie Spitzen­athleten mehrheitlich klar. Wo sich die Spreu oft vom Weizen trennt, ist jedoch beim Wissen rund um die Verpflegung. Ein Überblick. Text: Thomas Mullis

Einfach gesagt ist unser Körper ein Hybrid-Motor, der Energie aus der Fett- und der Kohlenhydratverbrennung produzieren kann. Die Energiebereitstellung aus Fett ist langsam, dafür fast unerschöpflich. Die Energiebereitstellung aus den eingelagerten Kohlenhydraten ist schnell, dafür zeitlich stark begrenzt, da die Speicher limitiert sind. Oder anders gesagt: Unser Körper kann mit Kohlenhydraten in kurzer Zeit viel Energie bereitstellen. Gehen die Kohlenhydrate zur Neige, kämpft man nicht nur gegen einen Leistungseinbruch an, sondern auch mit Koordinationsproblemen, was sich bei einer technischen Sportart wie dem Langlaufen fatal auswirken kann.

Zwei Tage vorher kohlenhydratreich essen Kohlenhydratspeicher reichen bei maximaler Belastung höchstens für 90 Minuten. Das bedeutet, dass auch Profi-Langläufer wie Toni Livers am Engadin Skimarathon ihre Kohlenhydratspeicher schonen und ständig auffüllen müssen, wollen sie einen Leistungseinbruch gegen Ende des Rennens vermeiden. Um den ‹Engadiner› mit dem bestmöglichen Resultat zu beenden, empfiehlt es sich, dass die Kohlen­ hydratspeicher in den letzten zwei Tagen vor dem Rennen bis an den Rand gefüllt und dass während dem Rennen laufend Kohlen­ hydrate aufgenommen werden.


Start

Start

Engadin Skimarathon

Ziel km 5

km 10

km 15

km 5

km 10

km 15

km 20 km 25

Ziel

Halbmarathon

Start

km 30

km 35

km 40 km 42

km 5

km 10

km 15

Ziel

Frauenlauf

km 21

km 17

1800 m 1700 m 1600 m Maloja 1820 m ü. M.

Pontresina 1770 m ü. M.

Start Maloja

Samedan 1707 m ü. M.

Surlej Pontresina Pontresina Start Silvaplana «Durchlauf Ziel HM Samedan Marathon» Frauenlauf

Bever

S-chanf 1670 m ü. M.

La Punt

Zuoz

Ziel S-chanf

Isostar

Tee

Bouillon Isostar Riegel Bananen Ovomaltine Schokolade 13

Produktabgabe in Laufrichtung

Wasser

Wasser Marathon

Halbmarathon

Frauenlauf

Der Körper geht auf Alarmbereitschaft Reichen die im Körper eingelagerten Kohlenhydrate im Training jeweils aus, um auch zwei oder drei Stunden in einer gleichmässigen und mittleren Intensität zu langlaufen, so sieht das beim Engadin Skimarathon ganz anders aus. Die Vorfreude, gepaart mit einer gewissen Nervosität und Anspannung, versetzen den Körper in einen Alarmzustand. Diese Anspannung ist nötig, um am Sonntagmorgen gespannt wie eine Feder und hellwach die 42 Kilometer in Angriff zu nehmen. In diesem Zustand der erhöhten Alarmbereitschaft greift der Körper aber auch viel schneller auf die eingelagerten Kohlenhydrate zurück. Unser Körper ist adrenalingeladen, die Fettverbrennung dadurch reduziert, und wir laufen ständig «auf Zucker».

Vorsorgen ist alles Am Wettkampftag ist dieses Phänomen noch viel ausgeprägter. Die Kohlenhydratverbrennung wird zusätzlich angeheizt durch verschiedene Stress-Situationen wie die ungewohnte Höhenlage, Stau und

Gedränge bei der Anreise oder das Einstehen in der Startbox. All diese Situationen in Verbindung mit dem hohen Energieverbrauch, den das Langlaufen sonst schon mit sich bringt, führen dazu, dass sich die Kohlenhydratspeicher viel schneller leeren als in der üblichen Trainingssituation. Wer sich dessen bewusst ist, sorgt vor. Weltcupläufer und Isostar-Botschafter Toni Livers meint dazu: «Ich laufe seit 10 Jahren Weltcuprennen. Der ‹Engadiner› ist dabei jedes Jahr eine neue Herausforderung. Durch den frühen Start und die Anreise braucht es zusätzlich Energie und das Verpflegen in der Masse erfordert höchste Konzentration.»

Carboloading mit Getränken pushen Insbesondere die letzten zwei Tage vor dem Wettkampf sind entscheidend, um die Speicher zu füllen. Da jedes Gramm Kohlen­ hydrate viermal so viel Wasser benötigt, um eingelagert zu werden, muss unbedingt auch genügend getrunken werden. Pasta, Reis oder Kartoffeln in den benötigten Mengen können den Magen aber auch überlasten. Darum lohnt es sich, das Carboloading mit kohlen­


Langfristige Wettkampfvorbereitung ·· Vorbereitungswettkämpfe absolvieren, um allfällige Stresssituationen am ‹Engadiner› mit Erfahrung zu begegnen. ·· Vorbereitungswettkämpfe nutzen, um das Carboloading vor und die Verpflegung während dem Wettkampf zu testen. ·· Das Verpflegen mit den Produkten, die am Wettkampf abgegeben werden, auch in den Trainings üben. Wettkampfwoche ·· Training stark reduzieren, damit man erholt an den Start geht. ·· Nur in den letzten zwei Tagen vor dem Wettkampf sehr kohlenhydratreich essen und trinken. Wer eine ganze Woche nur auf Kohlenhydrate setzt, wird sich am Wettkampftag träge und aufgedunsen fühlen. Wettkampftag ·· Kohlenhydratreiches Frühstück ·· Kohlenhydratgetränk vor dem Start ·· Ab der ersten Verpflegungsstation Kohlenhydrate in flüssiger oder GelForm zu sich nehmen

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hydratreichen Getränken zu pushen. Diese Getränke haben den Vorteil, dass sie nicht zuerst verdaut werden müssen und gleich­ zeitig auch das nötige Wasser zum Einspeichern mit sich bringen. Auch Spitzenathleten wie Dario Cologna trinken in den Tagen vor den Wettkämpfen entsprechende Getränke. Toni Livers fügt an: «Wer über Monate trainiert hat, sollte die Vorbereitungsphase auch in den letzten zwei Tagen optimal durchziehen. Dazu gehört eine clevere Ernährung.»

Keine Verpflegungsstation auslassen Auch am Wettkampftag sind flüssige oder gelartige Kohlenhydratprodukte Toni Livers erste Wahl. Dadurch wird der Magen geschont und die Kohlenhydrate gelangen schneller in die Blutbahn. Um die Kohlenhydratspeicher von Wettkampfbeginn an zu schonen, ist es nötig, frühzeitig – also bereits vor dem Start – mit der Zufuhr von Kohlenhydraten zu starten. Im Wettkampf sollte dann keine Verpflegungsstation ausgelassen werden, auch wenn man sich noch «energiegeladen» fühlt. Anstrengend wird es meistens ab Kilometer 30. Was man bis dann nicht an Kohlenhydraten aufgenommen hat, kann man nicht mehr nachholen. Auch für Spitzenlangläufer entscheidet sich das Rennen jeweils auf den letzten Kilometern. «Wer dann noch ein Körnchen mehr Kohlenhydrate zur Verfügung hat, wird die Schlussoffensive schneller laufen können», weiss Toni Livers. Thomas Mullis ist Trainingsexperte und weiss dank der Teilnahme an unzähligen Marathons auf der ganzen Welt genau, welche Tipps und Tricks Marathonsportler helfen. www.thomasmullis.ch

·· Jede Verpflegungsstation nutzen ·· Geduldig sein und sich auf der Strecke nicht stressen lassen. ·· Spektakuläre Überholmanöver sind Energieräuber, die nicht kompensierbar sind und gegen Ende des Rennens zu einem Leistungseinbruch führen. Nach dem Wettkampf ·· Innerhalb von Minuten nach dem Zieleinlauf sollten Kohlenhydrate in flüssiger oder Gel-Form zu sich genommen werden. Je schneller dies geschieht, desto schneller kann der Körper in den Regenerationsmodus schalten. Man erholt sich somit schneller. ·· Innerhalb von zwei Stunden einen Mix aus Kohlenhydraten und Eiweissen essen. Hier bieten Riegel die ideale Variante, um sich unterwegs zu verpflegen. ·· Das Ganze wird abgerundet mit einer ausgewogenen Mahlzeit innerhalb von 4 Stunden, mit der der Körper alles erhält (Eiweiss, Fett, Ballaststoffe, etc.), was in den letzten Tagen zu kurz kam.

EATING TO STAY FIT With the help of carbohydrates, our body can provide a lot of energy in a short amount of time. However, our carbohydrates storage only lasts for a maximum of 90 minutes at a high intensity exposure. In other words: in order to succeed in the Engadin Skimarathon without a decline in performance, you should eat lots of carbohydrates, two days beforehand. Marathon survival tip: refuel during the race with carbohydrate-rich sports drinks. They are easy on the stomach and get into the bloodstream faster, so that you do not run out of energy the last few kilometres.


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90 %

sind mental, der Rest ist Kopfsache

Die Sportpsychologin Romana Feldmann erklärt das Potential von mentaler Stärke im Sport und wieso wir Grenzerfahrungen wie den Engadin Skimarathon lieben. Interview: Fabrizio D’Aloisio Frau Feldmann, haben Sie heute schon Sport getrieben? Heute habe ich einen vollen Tag. Ich bin aber stolz auf mich, dass ich mir über Mittag Zeit zum Joggen genommen habe. Das tut mir sehr gut.

Machen wir solche Heldentaten für uns oder für unsere Facebook-Freunde?

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Inwiefern?

Ich glaube nicht, dass jemand alleine aus Imagegründen seine ­Komfortzone verlässt. Die persönliche Erfahrung, gepaart mit der Hormonausschüttung, die einem das Gefühl gibt, am Puls des Lebens zu sein, spielen dabei in der Regel eine übergeordnete Rolle.

Ich kann abschalten und bin am Nachmittag trotz vielen Terminen ausgeglichen.

Können wir diesen Zustand nur im Sport erreichen?

Beruhigen Sie damit nur Ihr Gewissen oder verlangt Ihr Körper nach Bewegung? Es geht mir um das gute Gefühl. Wenn der Körper Entzugserscheinungen hat, besteht womöglich eine Sportsucht. Das kommt glücklicherweise selten vor.

Nein, aber in unserem täglichen Leben erhalten wir selten ein so direktes Feedback wie im Sport. Schaff ich den Marathon oder nicht? Habe ich die Zeit erreicht, die ich mir vorgenommen habe oder nicht? Selten wissen wir so schnell, ob wir gewonnen oder verloren haben. Das sagen mir auch immer wieder Athleten, die nach ihrer aktiven Karriere einen Bürojob annehmen. Ihnen fehlt das direkte Feedback, ob sie ihren Job gut machen oder nicht.

Was bedeutet ein gutes Gefühl für einen Marathonläufer? Ein Marathon ist für viele Leute eine Grenzerfahrung. Man muss die Komfortzone verlassen und dabei begibt man sich auf unbekanntes Terrain. Das gibt einem das Gefühl, lebendig zu sein.

Mir scheint als hätten Grenzerfahrungen heute Hoch­ konjunktur, wenn ich meinen Facebook-Stream anschaue. Früher war bereits der Alltag ein Überlebenskampf und damit eine Grenzerfahrung. Wir hatten keine Lebensmittelgeschäfte um die Ecke. Wir mussten jagen, um zu essen. In Europa leben wir heute ständig innerhalb unserer Komfortzone. Durch sportliche Herausforderungen versuchen wir, daraus auszubrechen und etwas zu riskieren. Dabei ist nicht nur die rein körperliche Tätigkeit von Bedeutung. Weil wir nicht wissen, ob wir es schaffen werden, sind wir auch seelisch gefordert.

«Der Engadin Skimarathon ist eine Grenzerfahrung.» Dabei können sich viele Leute gar nicht dazu überwinden, Sport zu treiben. Alle haben ihren eigenen inneren Schweinehund. Sogar diejenigen, die regelmässig Sport treiben. Letztere können aber besser damit umgehen. Wichtig ist, dass wir uns ein Ziel setzen. Wieso möchten wir Sport treiben? Zum Beispiel, um gesund zu bleiben, um sich mit anderen zu messen oder für eine gute Figur. Und dann gilt es, das Ziel zu fokussieren und sich keine Notausgänge offen zu lassen.


Haben Sie Tipps dafür?

«Durch das Verlassen der Komfortzone fühlen wir uns lebendig.»

Ich könnte aber auch einfach einen Sportmentalcoach engagieren.

Sie schreiben auf Ihrer Webseite provokativ, dass im Sport 90% mental sind und der Rest Kopfsache ist.

Ja, dieser kann Ihnen helfen, Strategien zu entwickeln, mit denen Sie Ihren inneren Schweinehund an die Leine nehmen. Und vor allem kann er Ihnen zeigen, wie Sie mit Situationen umgehen, die sich negativ auf Ihre Leistung auswirken. Beispielsweise wenn Sie vor dem Lauf zu nervös sind, Ihr Kopf während des Laufes nicht weiter will oder etwas Unvorhergesehenes wie ein Stockbruch passiert. Letztlich geht es darum, Ihr ganzes Potential im entscheidenden Moment abzurufen.

Als ich selbst den ‹Engadiner› gelaufen bin, habe ich am Start viele Leute getroffen, die gesagt haben, sie seien nicht ganz fit oder sie hätten wenig Zeit zum Trainieren gehabt. Solche Menschen glauben, sich damit für eine schlechte Leistung präventiv in Schutz zu nehmen. Aus sportpsychologischer Sicht ist das hinderlich. Ein Seiltänzer denkt auch nicht ans Runterfallen. Mit gutem Grund: Wir machen das, woran wir denken. Probieren Sie einfach mal nicht an einen rosa Elefanten zu denken.

Romana Feldmann ist Fachpsychologin für Sportpsychologie FSP. Seit 2008 arbeitet sie als selbständige Sportpsychologin und betreut Athleten verschiedener Sport­ arten und Altersklassen. Zu ihren Kunden gehören Breitensportler, Olympioniken sowie Personen aus der Privatwirtschaft. Daneben ist sie Referentin an Hochschulen und Universitäten. Feldmann arbeitete unter anderem im Bundesamt für Sport in Magglingen, wo sie als sportpsychologische Forscherin tätig war. Ihre Lizenziatsarbeit an der Uni Zürich schrieb sie zum Thema «Flowerleben bei Marathonläufern». www.romanafeldmann.ch

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Kommunizieren Sie Ihren Freunden und Bekannten Ihre sportlichen Ziele. Das wird Sie automatisch unter Druck setzen und motivieren, Ihre Ziele zu erreichen. Diese müssen übrigens so konkret wie möglich sein. Wenn es am Sonntag regnet und Sie sich zum Ziel genommen haben, einfach nur gesünder zu leben, werden Sie wohl kaum joggen gehen. Machen Sie sich einen Plan und stecken Sie sich realistische Zwischenziele, die Sie zu Ihrem Hauptziel bringen. Nehmen Sie sich dabei am Anfang nicht zu viel vor.


Der Kopf kann also den Muskelkater besiegen? Auf jeden Fall. Natürlich können Sie nicht völlig untrainiert an einen Lauf wie den ‹Engadiner› gehen. Wenn es aber hart wird und Sie am Limit sind, kommt der Kopf ins Spiel. Wenn Sie sich sagen, dass Sie es nie schaffen werden, dann werden Sie vielleicht tatsächlich das Handtuch werfen. Schaffen Sie es zu akzeptieren, dass dieser schwierige Moment ein Teil Ihres Abenteuers ist, suchen Sie womöglich nach realistischen Möglichkeiten, um aus der Situation herauszukommen.

Ist mentale Stärke angeboren? Ausnahmeathleten wie Dario Cologna oder Roger Federer sind mental enorm stark. Aber sie sind nicht so auf die Welt gekommen. Mentale Stärke muss man lernen und trainieren wie Muskeln auch.

In jedem Alter? Die ältesten Teilnehmer am Engadin Skimarathon sind in den 20iger Jahren geboren. Ja. Ganz abgesehen davon, tut Bewegung in jedem Alter auch dem Kopf gut. Sie ist ein hervorragendes Gedächtnistraining.

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«Mentale Stärke muss man trainieren – wie Muskeln auch.»

«Selten bekommen wir ein so unmittelbares Feedback wie im Sport.» Sollte man sich unmittelbar vor dem Engadin Skimarathon eher beruhigen und fokussieren oder aufputschen? Jeder Mensch ist da anders. Deshalb ist diese Frage nicht pauschal zu beantworten. Wichtig ist, dass Sie sich in den optimalen Leistungszustand bringen. In der Regel sollten Sie dafür weder zu nervös noch zu lasch sein. Spitzenathleten wissen genau, wie sie sich fühlen müssen, um das Maximum abrufen zu können. Deshalb haben sie oft Rituale, die ihnen helfen, eben diesen Zustand zu erreichen. Sie kennen das beispielsweise von Skifahrern, die sich am Start Schnee in den Nacken reiben. Für sie ist das ein Zeichen, dass es jetzt ernst gilt. Von solchen Ritualen können auch Hobbysportler profitieren.

Was passiert mit unserem Gehirn, wenn wir Sport treiben? Das menschliche Hirn denkt immer, oft ist uns der Inhalt aber nicht bewusst. Auch während viele Läufer einen Flowzustand erleben, in dem es einfach läuft und sie scheinbar an nichts denken können – das Hirn produziert trotzdem Gedanken.

Bei all dem Denken: Für die meisten Hobbysportler steht der Spass am Sport im Vordergrund. Was ist mit meditativen Bewegungsformen wie Yoga? In der heutigen Schnelllebigkeit und Reizüberflutung sind solche geistberuhigende Betätigungen sinnvoll, auch wenn sie oft als Life­ style angepriesen werden. Durch die ständige Erreichbarkeit und Online-Präsenz sind Momente der Ruhe sehr selten geworden.

90% IS MENTAL; THE REST IS IN THE HEAD Romana Feldmann is a sports psychologist and explains the potential of mental strength in sports and why we love extreme experiences, such as the Engadin Skimarathon. Conclusion: Mental strength must be trained – as well as muscles. A mental coach can show athletes how to deal with situations that affect their performance adversely. Ultimately, it is about reaching the full potential in a decisive moment. Feldmann explains that we are looking for challenges, such as the Engadin Skimarathon, due to the human urge to break free of our comfort zone: “You get the feeling to be at the pulse of life. While doing so not only the physical activity is of importance – because we do not know whether we will succeed or not, we are also mentally challenged.”

Das ist auch richtig und wichtig. Spass ist übrigens auch ein Leistungsfaktor. Versuchen Sie beispielsweise, mit einem gestellten Lächeln den gestressten Körper zu überlisten. Sie signalisieren damit, dass es Ihnen gut geht und der Körper tendiert dazu, das zu glauben. Das nennt sich Embodiment. Sie gewinnen damit zwar noch keinen Marathon, es kann Ihnen aber helfen, ins Ziel zu kommen.


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ENGADIN SKIMARATHON

in Zahlen aus dem Jahr 2015

Altersdurchschnitt der Frauen ist 38.0 Altersdurchschnitt der Männer ist 44.3

13’331 Anmeldungen

Die meisten Teilnehmer sind 46 Jahre alt (nämlich 378 Teilnehmer) Die ältesten Teilnehmerinnern Andrée Degoumois, Baden (Jahrgang 1936) Madeleine Beutler, Räterschen (Jahrgang 1936)

3324 Frauen 24.9%

10’007 Männer 75.1%

22

Der älteste Teilnehmer Toni Stöckli, Zug (Jahrgang 1926)

Alterspyramide am ‹Engadiner› Alter 90

80

70

60

Anzahl Teilnahmen

Langläufer

1× 2× 3× 4× 5×

3711 1937 1297 928 674

Anzahl Teilnahmen

Langläufer

5× oder mehr 10× oder mehr 20× oder mehr 25× oder mehr

5458 3146 1229 730

50

Diese Giubilers waren bei allen Läufen dabei 40

30

Baracchi Pietro, St. Moritz Bösch Jürg, Schlieren Buchwalder Mario, Münchenstein Decurtins Roman, Trun Gerber Daniel, Zürich Grass Nuot, Malans Kriebel Jörg, Zollikerberg Lamm Ueli, Pontresina

Frauen Männer

20 15 200

100

0

100

200

300 Teilnehmer

Marugg Florian, Zuoz Meier Fritz, Zürich Mutzner Hans, Maienfeld Nuolf Ruedi, Vulpera Stahel Françoise, Klosters Trachsler Walter, Illnau Weber Alexander, Zürich Zablonier Franz, Zürich


61 Nationen waren am Start 30 % internationale Teilnehmer Teilnehmerzahl 1998 – 2015 Nationalität

Anzahl

in %

Schweiz

9279

69.6%

Deutschland

1627

12.2%

Italien

450

3.4%

10’000

Norwegen

256

1.9%

8000

Grossbritannien

207

1.6%

Österreich

189

1.4%

Schweden

157

1.2%

Frankreich

156

1.2%

Russische Föderation

170

1.3%

USA

135

1.0%

14’000 12’000

6000 4000 2000 0 1998

2000

2005

2010

2015

Alle 26 Kantone sind vertreten. Rund die Hälfte der teilnehmenden SchweizerInnen ist aus den Kantonen Graubünden, Zürich und Bern.

Thurgau 227 · 2,3%

Aargau 561 · 5,6%

Zürich 2134 · 21,4%

St. Gallen

Zug Luzern

841· 8,4%

308 · 3,1%

559 · 5,6%

Bern

Graubünden

974 · 9,8%

2177 · 21,9%

Tessin 186 · 1,9%

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und weitere 50 Nationen


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Loipen Schweiz

GEMEINSAM für den Langlaufsport

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Der Dachverband der Schweizer Langlaufgebiete Loipen Schweiz fördert Langlauf als Breitensport, fasst Langlauforganisationen der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz zusammen und sorgt für ein gut präpariertes Loipennetz. Text: Franz Thomas Balmer

Der Langlauf-Boom hält ungebremst an. Der Erfolg der Schweizer Langlauftalente wie Dario Cologna & Co., kombiniert mit einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein, widerspiegelt sich im Verkauf der Langlaufpässe. Die verkauften Stückzahlen von über 30’000 jährlich sind ein untrüglicher Stimmungsbarometer. Kein Wunder: Ein Langlaufpass ist das Eintrittsticket ins Schweizer Langlaufparadies. Für gerade mal 140 Franken pro Saison eröffnet sich vom Wallis bis ins Engadin ein präpariertes Loipennetz von rund 5500 Kilometer, wo sowohl Amateure wie auch Profis trainieren. Daneben stellt Loipen Schweiz mit ehrenamtlichen Mitgliedern sicher, dass die Schweiz auch in Zukunft mit Langlauftalenten von sich reden macht. Und der Langlauftrend noch lange anhält.

TOGETHER FOR CROSS-COUNTRY SKIING

Loipen Schweiz in Zahlen

The umbrella association of the Swiss cross-country ski resorts – Cross-Country Skiing Trails of Switzerland – promotes cross-country skiing as a sport, combines cross-country skiing organizations of German and Italian speaking areas and ensures a well prepared trail network. It also coordinates the Swiss cross-country skiing pass – the admission ticket into the Swiss cross-country skiing paradise. For only 140 francs per season, a 5,500 km prepared cross-country skiing trail network opens up from the Valais to the Engadine, where amateurs as well as professionals train.

Gründungsjahr: 1981 Vorstand: 5 Personen Mitglieder: 120 angeschlossene Loipenorganisationen Loipennetz: 5500 km schweizweit Anzahl verkaufte Langlaufpässe 2014/15: 31’655 Stück Langlaufpass-Preis: CHF 140.– Farbe Loipen-Wegweiser: türkisblau www.langlauf.ch


Vor dem Start: Rennarzt Dr. Andi Grünenfelder mit Sanitäterinnen in Maloja

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GESUND

TRAINIEREN

und gesund ans Rennen

«Wer nicht gesund ist, gehört auch nicht auf die Loipe», sagt Dr. Andi Grünenfelder, Rennarzt des Engadin Skimarathon. Mag 42 hat sich mit ihm und dem Physiotherapeuten Marzell Parpan über die richtige Vorbereitung auf den ‹Engadiner› unterhalten. Text: Christian Gartmann


Kleinere und grössere Notfälle am Engadin Skimarathon Als Rennarzt dirigiert Dr. Andi Grünenfelder am Engadin Skimarathon rund 100 Ärzte, Sanitäter und Helfer, verteilt auf elf Posten entlang der Strecke: «Wir verfügen an jedem Posten über die nötigen Fachkräfte und Ausrüstungen für alle Eventualitäten.» Ein wichtiger Teil der Sanitätsorganisation ist die Mobilität: ein eigens für den Marathon abgestellter REGA-Helikopter, acht Motorschlitten und die Ambulanzfahrzeuge der lokalen Rettungsorganisation REO stellen sicher, dass Ärzte und Helfer rasch an jedem Punkt der Strecke sein können. Die meisten Behandlungen während des Rennens betreffen Schürfungen, Prellungen oder Zerrungen nach Stürzen. Im Alltag Bagatellen, können sie das Weiterlaufen eines Marathons erschweren oder gar verunmöglichen. Auch Krämpfe kommen immer wieder vor. «Ausreichend in kleinen Mengen trinken», rät Physiotherapeut Marzell Parpan dazu. «An den Verpflegungsposten gibt es alles, was der Körper für den Lauf braucht.» Herz-Kreislaufprobleme sind zum Glück selten: «Die Topografie des Laufes ist nach der entsprechenden Vorbereitung eigentlich für jeden machbar», urteilt Rennarzt Grünenfelder. «Wenn man sich aber nicht gesund fühlt, sollte man auf keinen Fall starten. Die Gesundheit muss immer vorgehen.» Wer sich während des Laufes unwohl fühlt, sollte eine Pause einlegen und bei Voluntaris, Zuschauern oder anderen Teilnehmern um Hilfe bitten. Über die Telefonnummer 144 kann bei Bedarf die Sanität oder ein Arzt aufgeboten werden. Handelt es sich um ein Herz-Kreislaufproblem, ist schnelle Hilfe überlebenswichtig: Eine sofortige Alarmierung über Telefon 144 und wenn nötig Wiederbelebungsmassnahmen mit Herzdruckmassagen und Beatmungen können Leben retten. Bitte notieren Sie eine Notfall-Kontaktnummer auf der Innenseite der Startnummer, damit bei Bedarf Ihre Kontaktperson schnellstmöglich benachrichtigt werden kann.

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon Wer den ‹Engadiner› erfolgreich absolviert hat, freut sich auf eine Massage. Auch in diesem Jahr steht ein Massageteam im Zielgebäude bereit. «Der Muskelkater kommt erst danach und erreicht zwei Tage nach der Dauerleistung seinen Höhepunkt», erklärt Marzell Parpan. Leichte Bewegung und eine Massage helfen; sie erhöhen den Stoffwechsel und beschleunigen dadurch die Regeneration. «Wenn die Schmerzen in Muskeln oder Gelenken nach etwa einer Woche aber nicht verschwinden oder sogar stärker werden, sollte man einen Physiotherapeuten oder Arzt konsultieren. Es könnte sich um eine Verletzung handeln, die behandelt werden sollte». Die beste Vorbeugung gegen Krämpfe und Muskelkater ist aber gutes Training. «Wer sich vorher mehr bewegt, kommt nachher besser durch den ‹Engadiner›», schmunzelt Andi Grünenfelder und fügt an: «Der gute Langläufer wird im Sommer gemacht.»

Richtig, statt nur viel trainieren «Wer richtig trainiert, muss viel weniger trainieren, erreicht damit viel mehr und ist danach fitter», bestätigt Andi Grünenfelder: «Auch Spitzenläufer wie Dario Cologna trainieren drei Viertel ihres Pen­ sums auf tiefem Leistungsniveau und bauen immer wieder Spitzen ein. Das macht mehr Spass und bringt in Sachen Form viel mehr.» Im Rennen gilt dann wie im Training, dass man sich nicht überschätzen darf: «Statt Läufern folgen zu wollen, die einfach zu schnell sind, sollte man sein eigenes Tempo gehen. Nur so kann man den Lauf geniessen und kommt auch sicher ans Ziel», rät Grünenfelder und betont dazu: «Ausdauerleistungen soll man seinem Körper nur dann zumuten, wenn man sich gesund fühlt. Schon eine harmlose Grippe kann während eines Marathons plötzlich gravierende Folgen haben.»

HEALTHY EXERCISE AND A HEALTHY RACE Cross-country skiing is a healthy sport. It exercises the whole body, everyone can go their own pace and thanks to the soft surface, falling almost never ends with consequences. Nevertheless, a good marathon preparation is important: three quarters of your training should be done at a slow steady aerobic level with high intensity intervals added in regularly. Start only if you feel healthy. Even a harmless flu can have sudden, serious consequences during a marathon.

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«Langlaufen ist die wohl gesündeste Sportart überhaupt», schwärmt der ehemalige Spitzenläufer und heutige Rennarzt des Engadin Skimarathon Andi Grünenfelder. «Sie trainiert den ganzen Körper, alle können ihr eigenes Tempo gehen und dank der weichen Unterlage sind Stürze fast immer ohne Folgen». Wer sich allerdings als Neuling auf den Engadin Skimarathon vorbereitet, tut gut daran, sich zuerst an einen Sportarzt oder Sportphysiotherapeuten zu wenden. Ihre Analyse dient als Standortbestimmung für den Aufbau eines gesunden und effizienten Trainings. Dabei kann man nichts erzwingen: «Der Trainingseffekt ist dann am höchsten, wenn auf eine harte Trainingseinheit auch eine Erholungsphase folgt», erklärt Physio­ therapeut Marzell Parpan vom MTZ Heilbad in St. Moritz. «Immer nur hart an der Leistungsgrenze zu trainieren macht zwar müde, der Effekt ist aber gering».


Meine Heimat, meine Zeitung.

Tarasp Foto: Dominik Täuber 28

– Alp, Bau- und Forstwirtschaft, Versorgungsflüge – Einsätze für die öffentliche Sicherheit – Rettungsflüge im Auftrag der REGA – Filmund Fotoflüge – Rund-, Ski- und Personenflüge – Geschenkgutscheine Engadin Airport 7503 Samedan + 41 81 851 18 18 Die einheimische Helikoptergesell schaft im Dienste der Öffentlichkeit


Echtes Engadiner Bier aus Tschlin! BE neu auch im Offenausschank Ab sofort können Hotels und Restaurants die Biera Engiadinaisa auch im Offenausschank anbieten. Unsere KEG passen an fast jede Ausschankanlage und können über den Getränkehandel bezogen werden. Interessierte können sich telefonisch oder per Email bei uns melden. 079 670 75 10 und bieraria@bieraria.ch

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„Maloja einfach, 12 000 x bitte!“

Engadin Bus Tel. 081 95 00 www.engadinbus.ch Engadin Bus Tel. 081837 8349591 www.engadinbus.ch info@engadinbus.ch 30

Fotoservice am Engadin Skimarathon Teilnehmende aus der Schweiz erhalten innert zwei Wochen das Teilnehmerbild zur unverbindlichen Ansicht zugestellt. Wer das Bild nicht automatisch erhalten möchte, kann sich von diesem Service über www.alphafoto.com abmelden. Alle Bilder sind einen Tag später online und können als jpg-Datei oder in diversen Print-Formaten bestellt werden. Wir wünschen viel Spass unterwegs auf der Loipe! Alpha Foto GmbH CH-8953 Dietikon info@alphafoto.com


PROGRAMM MARATHONWOCHE Samstag, 5. März – Sonntag, 13. März 2016 SAMSTAG, 5. MÄRZ 2016, 16.00 UHR BIS 18.00 UHR

SAMSTAG, 12. MÄRZ 2016, 14.00 UHR BIS 15.00 UHR

Eröffnungsfeier und Startnummernausgabe Frauenlauf Opening ceremony and starting bib distribution women’s race Samedan

Worldloppet-Empfangscocktail im Corviglia-Tenniscenter, für alle Worldloppetpassinhaber Worldloppet Welcome Cocktail for all Worldloppet passport holders at the Corviglia Tennis centre St. Moritz-Bad

17. Frauenlauf 17th Women’s race Samedan MITTWOCH, 9. MÄRZ 2016, AB 13.30 UHR Jugend Sprint Qualifikationssprint für den Nachtsprint vom Freitag, 11. März 2016 Youth Sprint Juniors prologue for Night Sprint on Friday, 11 March 2016 Samedan DONNERSTAG, 10. MÄRZ BIS SAMSTAG, 12. MÄRZ 2016 Startnummernausgabe und Marathon-Village Starting bib distribution and Marathon-Village St. Moritz-Bad

SAMSTAG, 12. MÄRZ 2016, 17.00 UHR Marathon-Jubiläums-Gottesdienst im Corviglia Tenniscenter Marathon anniversary divine service at the Corviglia Tennis centre Moderation: Pfarrer Jürgen Will, St. Moritz Predigt: Pastor Etienne Josi, Frutigen Musik: Gossau Gospel Choir mit Urs Leuenberger St. Moritz-Bad SONNTAG, 13. MÄRZ 2016, START AB 08.30 UHR 48. Engadin Skimarathon 48th Engadin Skimarathon 9. Halbmarathon 9 th Half Marathon Maloja

DONNERSTAG, 10. MÄRZ 2016, 20.00 UHR Sportsymposium im Hotel Laudinella mit Ariella Käslin ehemalige Schweizer Kunstturnerin, WM Silbermedaillen-Gewinnerin und Europameisterin Sports Symposium at Hotel Laudinella with Ariella Käslin former Swiss gymnastics athlete, World Championship silver medallist and European Champion St. Moritz-Bad

SONNTAG, 13. MÄRZ 2016, 11.00 UHR BIS 20.00 UHR Grosses Marathonfest direkt im Zielgelände Pasta-Party und feines vom Grill, Musik und Tanz mit den Pfunds-Kerlen, Resultateservice und Preisvergabe «Firmen an den Start» Marathon-Party at the finish area Grill and Pasta Party, live music, result service and award ceremony ”Companies at the start” Zielgelände S-chanf

FREITAG, 11. MÄRZ 2016, 18.00 UHR BIS CA. 20.00 UHR 36. Engadin Skimarathon Nachtsprint quer durch das Marathon-Village: Spitzenathleten und Nachwuchsläufer messen sich im K.-o.-System; viel Spannung und gute Unterhaltung garantiert DJ und After Race Party im Helvetia-Zelt 36th Engadin Skimarathon Night Sprint race Action and entertainment guaranteed St. Moritz-Bad

SONNTAG, 13. MÄRZ 2016, AB 9.00 UHR Engadin Skimarathon Happening in der stimmungsgeladenen Arena beim Wendepunkt und im Zieleinlauf des 9. Halbmarathon. Gastroangebot, musikalische Unterhaltung und Moderation. Engadin Skimarathon Happening Happening at the atmospheric arena at the turning point and finish area of the Half Marathon with food offer and entertainment. Zielgelände Pontresina

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SONNTAG, 6. MÄRZ 2016, START AB 10.00 UHR


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VOR DEM RENNEN

BEFORE THE RACE

STARTNUMMERNAUSGABE

STARTING BIB DISTRIBUTION

Donnerstag, 10. März 2016 11.00 bis 18.00 Uhr Heilbad, St. Moritz-Bad

Thursday, 10 March 2016 11:00 am to 06:00 pm Health spa centre, St. Moritz-Bad

Freitag, 11. März 2016 11.00 bis 18.00 Uhr Heilbad, St. Moritz-Bad

Friday, 11 March 2016 11:00 am to 06:00 pm Health spa centre, St. Moritz-Bad

Samstag, 12. März 2016 10.00 bis 17.00 Uhr Heilbad, St. Moritz-Bad

Saturday, 12 March 2016 10:00 am to 05:00 pm Health spa centre, St. Moritz-Bad

Sonntag, 13. März 2016 06.30 bis 09.00 Uhr Maloja, nur im Notfall

Sunday, 13 March 2016 06:30 am to 09:00 am Maloja, emergencies only

Anmeldungen sind bis Samstag, 12. März 2016, 16.30 Uhr möglich. Keine Nachmeldungen am Sonntagmorgen.

Registration possible until Saturday, 12 March 2016, 04:30 pm. No registration on Sunday morning.

MARATHON-VILLAGE

MARATHON-VILLAGE

Donnerstag, 10. März 2016 11.00 bis 18.00 Uhr St. Moritz-Bad

Thursday, 10 March 2016 11:00 am to 06:00 pm St. Moritz-Bad

Freitag, 11. März 2016 11.00 bis 20.00 Uhr St. Moritz-Bad

Friday, 11 March 2016 11:00 am to 08:00 pm St. Moritz-Bad

Samstag, 12. März 2016 10.00 bis 17.00 Uhr St. Moritz-Bad

Saturday, 12 March 2016 10:00 am to 05:00 pm St. Moritz-Bad

Sonntag, 13. März 2016 08.30 bis 12.00 Uhr St. Moritz-Bad

Sunday, 13 March 2016 08:30 am to 12:00 pm St. Moritz-Bad

TOKO WAX-TIPP, LOIPEN- UND WETTERBERICHT

TOKO WAX-TIPP, CROSS-COUNTRY RUN REPORT, WEATHER FORECAST

Den täglichen Wax-Tipp sowie Loipen- und Wetterbericht finden Sie ab Donnerstag, 10. März 2016, im Internet auf www.engadin-skimarathon.ch sowie www.toko.ch

You will find the daily waxing tip as well as the cross-country run report and weather forecast from Thursday, 10 March 2016, on www.engadin-skimarathon.ch and www.toko.ch

INFONUMMERN BEI ZWEIFELHAFTEN BEDINGUNGEN Auskunft über die Durchführung erhalten Sie ab Freitagabend, 11. März 2016, unter der Telefonnummer 1600 (aus dem Ausland +41 848 80 1600). ACHTUNG: Diese Nummer wird nur bei zweifelhaften Bedingungen aufgeschaltet. Die Informationen werden wenn nötig laufend angepasst. Telefonnummer am Lauftag für Auskünfte in Notfällen +41 (0)81 850 55 55.

PHONE NUMBER FOR INFORMATION IN CASE OF DOUBTFUL CONDITIONS Information about the commencement of the race available as of Friday evening, 11 March 2016, when dialling the phone number: 1600 (from a foreign country +41 848 80 1600). This number will only be active in case of doubtful conditions. The information will be updated regularly. Phone number for information on the race day: +41 (0)81 850 55 55.

LOIPENPRÄPARIERUNG Die Teilnehmenden werden gebeten, die neu präparierten Loipen am Vorabend (Samstag, 12. März 2016) ab 16.00 Uhr nicht mehr zu betreten.

PREPARATION OF TRACKS The newly prepared tracks must not be used after 4 pm on the day before the race (Saturday, 12 March 2016).


Marathon-Village St. Moritz-Bad

Startnummernausgabe Rennb端ro/Information Fanartikel Helvetia Coop BMW RayJust Odlo Ovomaltine Isostar Garmin

9 10 11 12 13 14 15 16

Futuro Biera Engiadinaisa Engadin St. Moritz Toko Swix Rossignol Fischer Atomic

17 18 19 20 21 22

Salomon Madshus OneWay B端hne/Leinwand Engadin Nordic/ Academia Engiadina Mittelschule Wax Truck Swiss-Ski

Worldloppet Desk WC Treffpunkt Schulklassen Shuttlebus PP Islas

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1 2 3 4 5 6 7 8


RENNTAG

RACE DAY

TRANSPORT ZUM START

TRANSPORT TO THE START

Öffentlicher Verkehr

Public transport

Fahren Sie mit der Rhätischen Bahn bis St. Moritz Bahnhof und von dort mit dem Engadin Bus nach Maloja an den Start. Pendelverkehr von 06.00 bis 08.10 Uhr (detaillierte Fahrpläne siehe separate Beilage).

Please take the train to St. Moritz train station and from there the bus to Maloja (Start). Shuttle bus service from 06:00 am to 08:10 am (detailed schedules see separate enclosure).

Strassensperrungen am Sonntag, 13. März 2016

Road barriers on Sunday, 13 March 2016

Gestützt auf Art. 64 des Strassengesetzes (StrG) und Art. 24 ff der Strassenverordnung (StrV) werden einige kantonale und kommunale Verbindungsstrassen für jeglichen Verkehr gesperrt. Die genauen Strassensperrungszeiten entnehmen Sie bitte auf unserer Internetseite: www.engadin-skimarathon.ch > Engadin Skimarathon > Anreise und Aufenthalt > Anreise und Lageplan

According to article 64 of the road traffic law and article 24 ff. of the executing regulation of the road traffic law, some cantonal and communal communication roads will be blocked for any kind of traffic. Please check the exact road barriers on our website: www.engadin-skimarathon.ch > Engadin Skimarathon > Journey and stay > Journey and map

Zufahrtszeiten Parkplätze Silvaplana, Surlej und S-chanf, Sonntag, 13. März 2016 (Parkgebühr CHF 10.–):

Access hours to parking in Silvaplana, Surlej and S-chanf, Sunday, 13 March 2016 (parking fee CHF 10.–):

Surlej (grüner PP):

05.30 bis 07.30 Uhr

Surlej (green parking sign):

05:30 am to 07:30 am

Silvaplana Surfcenter (roter PP):

06.00 bis 08.15 Uhr

Silvaplana Surfcentre (red parking sign):

06:00 am to 08:15 am

Silvaplana Parkhaus:

durchgehend geöffnet

Silvaplana public parking:

open 24 hours

S-chanf (gelber PP):

05.20 bis 14.00 Uhr (Samstag, 17.30 bis 19.00 Uhr)

S-chanf (yellow parking sign):

05:20 am to 02:00 pm (Saturday, 05:30 pm to 07:00 pm)

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Empfehlung: Gratis-Parkplatz St. Moritz-Islas (blauer PP, Abzweigung Olympiaschanze) benützen, Bus-Pendelverkehr nach Maloja 06.00 bis 08.15 Uhr.

Recommendation: Use the car park St. Moritz Islas, which is free of charge (blue parking sign, branch-off to Olympic ski jump). Shuttle bus from 06:00 am to 08:15 am.

STARTGELÄNDE

STARTING AREA

Betreten des Startgeländes

Acceding to starting area

Um eine einwandfreie Präparierung des Startgeländes zu gewährleisten, dürfen am Sonntagmorgen, 13. März 2016, vor 06.00 Uhr, keine Gegenstände (Ski etc.) in den Startfeldern/-boxen deponiert werden. Alle vorher deponierten Gegenstände werden ohne Haftung seitens des OK entfernt.

In order to guarantee perfect preparation of the starting area, no one is allowed to deposit any items (skis etc.) in the starting fields before Sunday morning, 13 March 2016, 06:00 am. Any items deposited before this hour will be removed (the organiser declines any liability).

Wir empfehlen Ihnen, sich mindestens eine Stunde vor Ihrer Startzeit im Startgelände einzufinden. Es stehen Ihnen zwei beheizte Zelte als Kälteschutz zur Verfügung.

We recommend that you arrive at the starting area at least one hour prior to your start time. Two heated tents will be provided to shelter from the cold.

Last Minute Wax-Service/Reparaturservice

Last Minute Wax-Service /Repair Service

Am Start besteht ein «Last Minute Wax-Service» von Toko (Aufpolieren von Kaltwaxen für Skatingski, Auftragen von Grip- oder Klisterwaxen maschinell für Klassikski) gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 10.–. Der Reparaturservice befindet sich auf der linken Seite der Startboxen.

In the starting area there is a Toko “Last Minute Wax service“ available (only cold waxes for skating skis and grip or klister waxes for classical skis) which costs CHF 10.–. The repair service is located on the left hand side of the paddock starting boxes.

Effektentransport

Transport of personal items

1. A uf jedem Effektensack ist die persönliche Startnummer aufgedruckt. 2. Auf der Übersicht auf Seite 35 ist die Nummer des Lastwagens, welcher Ihren Effektensack transportiert, ersichtlich. 3. Auf Seite 37 finden Sie den Standort der Lastwagen im Startgelände. 4. A bgabe Effektensäcke: Elite, Elite A, Elite B und Elite C: bis 08.00 Uhr Hauptklasse A, B, C und Volksläufer: bis 08.45 Uhr Es werden ausschliesslich offizielle Effektensäcke transportiert.

1. Your starting number is printed on your bag for personal belongings. 2. O n page 35 the trucks are listed to show the numbers of the bags they will contain. 3. O n the map on page 37 you will find the position of the trucks at the starting area. 4. Delivery of personal belongings: Elite, Elite A, Elite B and Elite C: before 08:00 am Main class A, B, C, and general class: before 08:45 am Only official bags will be transported.


5. B itte merken Sie sich die Nummer des Lastwagens. Im Ziel erhalten Sie Ihren Effektensack direkt ab diesem Lastwagen zurück. 6. Den Standort der Effektenlastwagen im Zielgelände finden Sie auf dem Übersichtsplan, Seite 41. Im Startgelände liegen gelassene Effektensäcke, Kleidungsstücke oder andere Gegenstände werden NICHT ins Ziel transportiert. Der Engadin Skimarathon übernimmt keine Haftung für verloren gegangene Gegenstände, Diebstahl und sonstige Schäden aller Art.

5. P lease memorize the number of the truck as you will be able to pick up your belongings from the same truck at the finish. 6. Please check the map on page 41 for the position of the trucks in the finishing area. Bags or other items left behind anywhere in the start area will NOT be transported to the finish. The event organiser does not accept liability for lost items, theft or any other damage.

Gemeldete Marathonteilnehmer am Halbmarathon

Change from Marathon to Half Marathon

Marathonteilnehmer (angemeldet 42 km), die schon vor dem Start entscheiden, das Rennen nach 21 km (Halbmarathon) in Pontresina zu beenden, deponieren ihren Effektensack in den für den Halbmarathon vorgesehenen Lastwagen G. Bitte beachten Sie den separaten Standort dieser Lastwagen (s. Aufstellung unten und Plan auf Seite 37).

Marathon participants (registered for 42 km) who decide, before the race, to finish after 21 km (Half Marathon) in Pontresina, have to deposit their personal items on the indicated truck number G for the Half Marathon. Please note the separate location for these trucks (see map on page 37).

EFFEKTENTRANSPORT/TRANSPORT OF PERSONAL ITEMS

Delivery of personal belongings: before 08:00 am Lastwagen /Truck Marathon Damen und Herren 1–100 201–225 101–150 301–450 451–550 2001–2100 551–650 2101–2200 651–750 2201–2300 751–850 2301–2400 851–1000 2401–2500 2501–2600 2601–2700 2701–2840 5601–5800

1 2 3 4 5 6 7 8 9

4001–4100 4101–4200 4201–4300 4301–4400 4401–4500 4501–4600 4601–4700 4701–4800 4801–4900 4901–5000 5001–5100 5101–5200 5201–5300 5301–5400 5401–5500 5501–5600 5801–5900 5901–6000

Lastwagen /Truck Halbmarathon Damen und Herren 191–200/ 291–295 1001–1040

3001–3040 A 7001–7080

Lastwagen /Truck Marathon Damen und Herren 8001–8100 12001–12100 8101–8200 12101–12200 8201–8300 12201–12300 8301–8400 12301–12400 8401–8500 12401–12500 8501–8600 12501–12600 8601–8700 12601–12700 8701–8800 12701–12800 8801–8900 12801–12900 8901–9000 12901–13000 9001–9100 13001–13100 9101–9200 13101–13200

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Lastwagen /Truck Marathon Damen und Herren

16001–16100

9201–9300

20001–20100

13201–13300

16101–16200

9301–9400

20101–20200

13301–13400

16201–16300

9401–9500

20201–20300

13401–13500

16301–16400

9501–9600

20301–20400

13501–13600

16401–16500

9601–9700

20401–20500

13601–13700

16501–16600

9701–9800

20501–20600

13701–13800

16601–16700

9801–9900

20601–20700

13801–13900

16701–16800

9901–10000

20701–20800

13901–14000

16801–16900

10001–10100

20801–20900

14001–14100

16901–17000

10101–10200

20901–21000

14101–14200

17001–17100

10201–10300

21001–21100

10301–10400

17101–17200 21101–21200

22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32

Lastwagen /Truck Halbmarathon Damen und Herren

17201–17300

11001–11100

21201–21300

15001–15100

17301–17400

11101–11150

21301–21400

15101–15220

17401–17500

19001–19100

21401–21500

24001–24100

17501–17600

19101–19200

21501–21600

24101–24200

17601–17700

19201–19300

21601–21700

24201–24300

17701–17800

Marathonteilnehmer

21701–21800

Marathonteilnehmer

17801–17900 21801–21900 17901–18000 21901–22000 18001–18100 22001–22100 18101–18200 22101–22200 22201–22300 22301–22400

B C D E F G

19301–19400 24301–24400 24401–24500 24501–24600 24601–24700 24701–24800 24801–24900 24901–25000 25001–25100 25101–25150 Marathonteilnehmer Marathonteilnehmer

35

Hauptklasse A, Hauptklasse B, Hauptklasse C und Volksläufer Späteste Abgabezeit: 08.45 Uhr Delivery of personal belongings: 08:45 am

Elite, Elite A, Elite B und Elite C Späteste Abgabezeit: 08.00 Uhr


STARTZEITEN:

STARTING TIMES:

Startblock

Zeit

Starting block

time

Elite

08.30 Uhr

Elite

08:30 am

Elite A

08.30 Uhr

Elite A

08:30 am

Elite B

08.32 Uhr

Elite B

08:32 am

Elite C

08.35 Uhr

Elite C

08:35 am

Hauptklasse A

08.47 Uhr

Main class A

08:47 am

Hauptklasse B

08.59 Uhr

Main class B

08:59 am

Hauptklasse C

09.11 Uhr

Main class C

09:11 am

Volksläufer

09.23 Uhr

General class

09:23 am

Boxenstart

Paddock start

Die Teilnehmer der Startblöcke Elite, Elite A (Bruttozeitmessung) und Elite B starten aus dem Startfeld. Der Start für die Teilnehmer der nachfolgenden Startblöcke erfolgt aus den Startboxen. Die Läufer begeben sich zuerst zu Fuss in Warteboxen neben dem Startfeld. Von dort werden sie in Gruppen ins Startfeld geführt, ziehen ihre Ski an und starten selbstständig. Das Ski deponieren, Ski anziehen und Ski auf-den-Boden-legen in den Boxen ist nicht erlaubt. WICHTIG: Ab Elite B wird die persönliche Zeit erst durch Chipauslösung auf der Startlinie gemessen (Nettozeit). ACHTUNG: Nur Doppelstock-Stossen bis Startlinie, keine Skatingschritte! Der Chip für die Zeitmessung muss vorne getragen werden.

The participants of the starting blocks Elite, Elite A (gross time) and Elite B will start from the starting field. The participants of the following starting blocks assemble on foot in the waiting paddocks alongside the starting field and, from there, will go into the starting field in groups. They put on their skis there and start individually as soon as they are ready. Please do not deposit the skis, put on the skis or put the skis on the ground while you are in the paddocks. From Elite B and the following starting blocks, each runner’s starting time is taken individually upon crossing the starting line (chip time measuring). ATTENTION: Only double-poling allowed up to starting line. No skating! The chip for time measuring must be worn in the front.

Boxenstart Maloja oxenstart Maloja enstart Maloja

Engadin Skimar

36

Engadin Skimarathon Halbmarathon Engadin Skimarathon

Halbmarathon Halbmarathon Reparaturservice Reparaturservice Effekten Reparaturservice

Startlinie/ Zeitmessung Startlinie/ Startlinie/ Zeitmessung Zeitmessung

Effekten Effekten

Zuschauer Naturtribüne

Zuschauer Zuschauer Naturtribüne Naturtribüne

WC Speaker

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

WC Speaker 1

WC Speaker

Elite: Start um 08 mit Bruttozeit 1 Elite:2Start Elite um 08:30 Uhr A: Start um Elite: Start 08:30 mitum Bruttozeit mitUhr Bruttozeit mit2 Bruttozeit Elite 3A: Start umB: 08:30 Elite Start Uhr um Elite A: Start um 08:30 Uhr mit Bruttozeit mit Nettozeit mit3 Bruttozeit Elite 4B: Start um 08:32 Uhr Zugang Elite/Eli Elite B: Start mit Nettozeit 5um 08:32 EliteUhr C: Start ab 0 mit4 Nettozeit Zugang A, B A: S 6 Elite/Elite Hauptklasse Zugang Elite/Elite A,ab B 08:35 5 Elite C: Start 08:47 Uhr Uhr Elite ab 08:35 6 C: Start Hauptklasse A:Uhr Start ab 7 Zugang Giubilers Hauptklasse Start ab 08:478A:Uhr Hauptklasse B: S 08:47 7 Uhr Zugang Giubilers 08:59 Uhr Zugang Giubilers 8 Hauptklasse B: Start ab C: S 9 Hauptklasse Hauptklasse Start ab Uhr 08:59B:Uhr 09:11 08:59 9 Uhr Hauptklasse C: Start ab Star 10 Volksläufer: Hauptklasse Start ab Uhr 09:11C: Uhr 09:23 09:11 10 Uhr Volksläufer: Start abElite, Eli 11 Effekten Volksläufer: 09:23Start Uhrab Marathon/Halbm 09:23 11 Uhr Effekten Elite A, B, C, 12 Elite, Effekten Hauptkl EffektenMarathon/Halbmarathon Elite, EliteVolksläufer A, B, C, Mara Marathon/Halbmarathon 12 Effekten Hauptklasse A, B, C Halbmarathon EffektenVolksläufer Hauptklasse A, B, C, Aufent Marathon/ 13 Beheiztes Volksläufer Marathon/ Halbmarathon Halbmarathon 13 Beheiztes Aufenthaltszelt Beheiztes Aufenthaltszelt


Startgelände Maloja

Zuschauer Naturtribüne

St. Moritz

Zuschauer

37

Zugang zu den Startblöcken

Maloja

Turnhalle Maloja Engadin Skimarathon Halbmarathon

1

Effekten

Reparaturservice

Toko

Isostar

WC

Shuttlebus

Startnummernausgabe

Information / Rennbüro

Treffpunkt / Schulklassen Materialausgabe

Speaker Sanität

2 3 4 5 6 7

Effekten Elite, Elite A, B, C Marathon/Halbmarathon, Effektenabgabe bis spätestens 08:00 Uhr (Marathon LKW Nr. 1 – 9 / Halbmarathon LKW A) Effekten Hauptklasse A, B, C und Volksläufer Halbmarathon, Effektenabgabe bis spätestens 08:45 Uhr (LKW B – G) Effekten Hauptklasse A, B, C und Volksläufer Marathon Effektenabgabe bis spätestens 08:45 Uhr (LKW 10 – 32) Beheizte Aufenthaltszelte Start Elite und Elite A ab Startfeld um 08:30 Uhr (Brutto-Zeitmessung), gefolgt von Elite B 08:32 Uhr (persönliche Zeitmessung durch Chipauslösung auf der Startlinie) Start der anderen Startblöcke aus Startboxen Persönliche Zeitmessung durch Chipauslösung auf der Startlinie


AUF DER STRECKE Reparatur- und Wax-Service Der Reparatur- und Wax-Service steht allen Läufern unterwegs unentgeltlich zur Verfügung.

Sanitätsdienst/Sanitätsnotrufzentrale 144 Der auf 11 Posten verteilte Sanitätsdienst ist für alle Teilnehmenden unentgeltlich. Den Empfehlungen der Ärzte ist Folge zu leisten. Alarmierungen wegen eines medizinischen Notfalles ausschliesslich über Sanitätsnotrufzentrale 144. Notieren Sie eine Notfall-Kontaktnummer auf der Innenseite der Startnummer.

DURING THE RACE Repair and wax service The repair and wax service is available to all participants free of charge along the track.

First aid/Phone number for medical emergencies: 144 The 11 first aid stations are free of charge for all participants. The doctors’ recommendations have to be followed. Please dial 144 in case of medical emergencies. For emergencies make a note of the phone number of your person to contact at the inner face of the starting bib.

Start

38

Start

Engadin Skimarathon

km 5

km 10

km 5

km 10

Halbmarathon

1800 m 1700 m 1600 m Maloja 1820 m ü. M.

Start Maloja

Getränke

Wasser Isostar Coop Ice Tea Classic Bouillon

Engadin Skimarathon

Verpflegung

Ovomaltine

Isostar High Energy Riegel Bananen Max Havelaar Ovomaltine Schokolade Engadin Skimarathon

Surlej Silvaplana


Ziel

Ziel km 15

km 30

Start

Pontresina «Durchlauf Marathon»

Pontresina Ziel HM

km 40 km 42

Ziel

Frauenlauf

km 21

Pontresina 1770 m ü. M.

km 35

km 5

km 10

km 15

Samedan 1707 m ü. M.

Start Samedan Frauenlauf

km 17

S-chanf 1670 m ü. M.

Bever

La Punt

Zuoz

Ziel S-chanf

39

km 20 km 25

km 15


IM ZIEL

AT THE FINISH AREA

Zielgelände S-chanf

Finish area S-chanf

ca. 10.00 Uhr

Eintreffen der ersten Läufer

Approx. 10:00 am

Arrival of first competitors

11.30 Uhr

Siegerehrung Engadin Skimarathon

11:30 am

Award Ceremony Engadin Skimarathon

ab 10.00 Uhr

Festwirtschaft: Die Skiclubs Zuoz/Zernez warten im Zielgelände mit einer grossen Auswahl an Speisen und Getränken auf Sie.

From 10:00 am

Refreshment stands organised by the ski clubs Zuoz/Zernez.

11.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Marathonfest: Pasta-Party, Feines vom Grill, Bündner Gerstensuppe, Sandwiches,

11:00 am to 08:00 pm

Marathon Party: Pasta Party, barbecue, barley soup, sandwiches, cake, hot and cold

Kuchen, heisse und kalte Getränke, Resultate­ service, Musik und Tanz mit den Pfunds-Kerlen, organisiert durch den Skiclub Zuoz

drinks, result service, music and dance organised by the ski club Zuoz.

14.30 Uhr

Preisverteilung «Firmen an den Start» am Marathonfest

02:30 pm

Award Ceremony ”Companies at the start” at Marathon-Party

16.00 Uhr

Zielschluss Marathon

04:00 pm

Closing time Marathon

40

Parkplätze

Parking

In S-chanf sind nur sehr wenige Parkmöglichkeiten vorhanden. Das OK bittet deshalb alle Teilnehmenden, die Rückreise vom Zielgelände mit dem öffentlichen Verkehr anzutreten. Es ist verboten, entlang der Strasse zu parkieren oder anzuhalten.

Only very limited parking available in S-chanf! The OC asks all participants to plan the return trip by public transport. It is prohibited to park or stop along the main street.

Ersatzmaterial

Borrowed equipment

Am Wettkampftag sind alle Fundgegenstände sowie leihweise überlassene Ausrüstungsgegenstände an den bezeichneten Stellen im Ziel bis 14.15 Uhr (in Pontresina) oder bis 16.15 Uhr (in S-chanf) abzugeben. An denselben Stellen können Sie ab 13.00 Uhr Ihr defektes, persönliches Material in Empfang nehmen.

All items of borrowed equipment must be handed into the lost property office or into the return of equipment stand in the finishing area by 02:15 pm (in Pontresina) or 04:15 pm (in S-chanf). Your personal broken equipment will be returned to you at the same stand as of 01:00 pm.


Zielgelände S-chanf Truppenlager Samedan-St. Moritz

RhB-Haltestelle für Rückfahrt

Unterengadin / Vereina

Einfahrt Parkplatz

MARATHONFEST

LäuferVerpflegung Parkplatz Spitzenathleten Parkplatz Ehrengäste

Zuschauer / Tribüne

Parkplatz Besucher

Parkplatz Presse

41

Fussweg nach S-chanf

Guggenmusik

Truppenunterkunft

Effekten Marathon Hauptklasse A, B, C und Volksläufer (LKW Nr. 10 – 32) Verpflegung Ehrengäste Effekten Marathon Elite, Elite A, B, C (LKW Nr. 1 – 9) Zugang Zielgelände Besucher

Rückgabe Zeitmesschip

Cafeteria Furnatsch

Stock- und Skirückgabe

Speaker/ Zuschauerinfo

Umkleidemöglichkeit

Verpflegungsstände

Bahnhof

Parkplatz

WC

Siegerehrung

Helikopter-Landeplatz

Sanität

Treffpunkt / SchulklassenMaterialrückgabe

Stempel Ziel erreicht

Duschen nur für Damen

Engadin Skimarathon

Notausgang

Information

Massage

Resultate

Ski-Depot

Effekten

Teilnehmermedaille Jubiläumsmedaille/-pin

Fundbüro, Worldloppet-Stempel

Fanartikel


Zielgelände Halbmarathon in Pontresina

Streckenführung nach Öffnung der Bahnstrecke

Ziel/Finish Halbmarathon

Rückgabe Zeitmesschip

Effekten Halbmarathon (LKW A – G)

Zwischenzeit Marathon

Stock- und Skirückgabe

Umkleidemöglichkeit

Verpflegungsstände

Reparatur- und Wax-Service

Sanität

WC

Siegerehrung

Bahnhof

Engadin Skimarathon

Helikopter-Landeplatz

Information

Shuttelbus Ziel S-chanf

Halbmarathon

Teilnehmer-/ Jubiläumsmedaille/-pin

Fundbüro, Worldloppet-Stempel

Treffpunkt / Materialrückgabe Schulklassen

42

Zielgelände Pontresina

Finish area Pontresina

ab 09.00 Uhr

Engadin Skimarathon Happening

From 09:00 am

Engadin Skimarathon Happening

ca. 09.15 Uhr

Eintreffen der ersten Läufer

Approx. 09:15 am

Arrival of first competitors

10.30 Uhr

Siegerehrung Mädchen/Knaben mit Jahrgang 2000/2001

10:30 am

Award Ceremony girls/boys born in 2000/2001

Siegerehrung der ersten drei Damen und Herren in der Gesamtwertung des Halbmarathon

02:00 pm

14.00 Uhr

Award Ceremony overall ranking women/men Closing time Half Marathon

Zielschluss Halbmarathon

Bus nach S-chanf zum Abholen der Effektensäcke und zum Marathonfest Für Marathonteilnehmer (angemeldet 42 km), die das Rennen in Pontresina beenden, sowie Firmenteam-Mitglieder, welche den Halbmarathon absolvieren, verkehren ab Pontresina Bahnhof von 10.00 bis 14.30 Uhr Shuttlebusse direkt ins Zielgelände in S-chanf. Abfahrten im Halbstundentakt. Ein nächster Bus steht immer bereit und kann als Warteraum benützt werden.

Busses to S-chanf Participants of the marathon (registered for 42 km), who finish the race in Pontresina as well as members of a company team, have the possibility to drive directly to the finish area in S-chanf using the shuttle busses leaving from Pontresina train station between 10:00 am and 02:30 pm. The busses leave every 30 minutes.


AFTER THE RACE

ZEITMESSCHIP

RETURN OF CHIP FOR TIME MEASURING

Der Chip für die Zeitmessung ist auf der Innenseite der Startnummer befestigt. Er muss nach dem Zieleinlauf an der entsprechend gekennzeichneten Stelle zurückgegeben werden. Nicht retournierte Chips werden mit CHF 40.–/ € 38.– in Rechnung gestellt. Wer das Rennen nicht antritt, bzw. nicht beendet, kann den Chip ohne Kostenfolge bis spätestens 25. März 2016 an das Sekretariat des Engadin Skimarathon retournieren.

The chip for time measuring is affixed on the inside of the starting bib. It has to be given back at the place indicated after the finishing line. Chips which have not been returned will be invoiced at the cost of CHF 40.–/€ 38.–. Participants who could not start or who had to withdraw from the race can return the chip to the Engadin Skimarathon office before 25 March 2016 without incurring any further expenses.

FUNDGEGENSTÄNDE/DEFEKTES MATERIAL

LOST PROPERTY/DEFECTIVE EQUIPMENT

Ab Dienstag, 15. März 2016, befinden sich sämtliche Fundgegenstände aus dem Zielgelände – ausser Ski und Stöcke – sowie die im Ziel nicht abgeholten Effektensäcke im Sekretariat des Engadin Skimarathon in Samedan. Defekte Ski und Stöcke können bei Bernina Sport AG, Via da la Staziun 36, 7504 Pontresina (Tel. +41 81 842 70 40), abgeholt werden. Alle Gegenstände müssen bis zum 31. März 2016 abgeholt werden, danach werden sie entsorgt.

From Tuesday, 15 March 2016, all lost property found at the finish area – excluding skis and poles – as well as the bags for personal belongings which remained in the finishing area will be available for collection at the office of the Engadin Skimarathon in Samedan. Defective skis and poles can be collected from: Bernina Sport AG, Via da la Staziun 36, 7504 Pontresina (Tel. +41 81 842 70 40). All objects will be disposed of after 31 March 2016. They must be collected by this date at the latest.

SERVICES

SERVICES

· Gratis SMS-Resultate-Service · persönliches Zieleinlauf-Video gesponsert von Helvetia · persönliche Urkunde · Fotoservice · Massageservice

· Free SMS-Result-Service · Finish video sponsored by Helvetia · Personal certificate · Photo service · massage service

Ausführliche Informationen zu allen Services auf www.engadin-skimarathon.ch > Läuferservice > Services www.engadin-skimarathon.ch > Läuferservice > Teilnehmerfotos & Finishervideos

Additional information on all services on www.engadin-skimarathon.ch > Information for participants > Services www.engadin-skimarathon.ch > Information for participants > Personal photos & finish video

RÜCKREISE

RETURN JOURNEY

Mit der RhB: bis 20.00 Uhr halten alle fahrplanmässigen Züge in S-chanf Marathon (Abfahrtszeiten s. Fahrpläne im Ziel). Bitte Platzkarte mit der Abfahrtszeit des gewünschten Zuges abholen.

With railway RhB: until 08:00 pm all scheduled trains stop at the train station S-chanf Marathon (departure time available on time schedule at finish area). Please pick up ticket with leaving time of favoured train.

43

NACH DEM RENNEN


17. FRAUENLAUF

STARTZEITEN

Sonntag, 6. März 2016

Startblock

Zeit

Elite

10.00 Uhr

Elite A

10.05 Uhr

Hauptklasse A

10.10 Uhr

Hauptklasse B

10.15 Uhr

Volksläuferinnen

10.20 Uhr

Eröffnungsfeier und Startnummernausgabe Die Eröffnungsfeier der ‹Engadiner›-Woche findet am Samstag, 5. März 2016, von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Promulins-Arena in Samedan statt. Die Gemeinde Samedan und der Engadin Skimarathon mit den Sponsoren laden die Teilnehmerinnen des Frauenlaufs, alle Teilnehmenden des Engadin Skimarathon sowie alle Langlaufbegeisterten ein zu: musikalischer Unterhaltung, Präsentation der Eishockeyschule vom EHC Samedan, Tanzvorführungen, einer Tombola und weiteren Attraktionen. Auch für das kulinarische Angebot ist gesorgt. Coop und Helvetia verwöhnen Sie mit warmen Getränken, Suppe und Süssem. Stärken Sie sich zur optimalen Laufvorbereitung mit einem Teller Pasta im Promulins Restorant. Zudem bietet Odlo Merchandise-Produkte aus der Odlo-Kollektion zum Verkauf an und die Wax-Profis von Toko verraten den Waxtipp für den 17. Frauenlauf.

Startnummernausgabe Samstag, 5. März 2016 16.00 – 18.00 Uhr Mehrzweckhalle Promulins Arena, Samedan

Boxenstart Die Teilnehmerinnen des Startblocks Elite starten aus dem Startfeld (Bruttozeit). Die Jury kann die Spitzenathletinnen bestimmen, welche in der vordersten Reihe starten können. Der Start für die Teilnehmerinnen der nachfolgenden Startblöcke erfolgt aus den Startboxen. Die Läuferinnen begeben sich zuerst zu Fuss in Warte­boxen beim Startfeld. Von dort werden sie in Gruppen ins Startfeld geführt, ziehen ihre Ski an und starten selbständig. Das Ski deponieren, Ski anziehen und Ski auf-den-Boden-legen in den Boxen ist nicht erlaubt. WICHTIG: Die persönliche Zeit wird erst durch die Chipauslösung auf der Startlinie gemessen (Nettozeit­messung). ACHTUNG: Doppelstock-Stossen bis Startlinie, keine Skatingschritte!

Zugang zum Startgelände/Zuschauer

Anmeldungen sind bis Samstag, 5. März 2016, 18.00 Uhr möglich. Keine Nachmeldungen am Sonntagmorgen!

Am Renntag besteht keine Möglichkeit, mit dem Auto bis zum Startgelände zu fahren! Die «Kiss and go zone» befindet sich beim Bahnhof Samedan. Bitte benützen Sie den öffentlichen Verkehr (Engadin Bus, Rhätische Bahn) oder die öffentlichen Parkplätze im Dorf Samedan. Liebe Ehemänner, Väter, Freunde und Betreuer: Männer sind als Zuschauer und Betreuer am Start, am Loipenrand und im Ziel herzlich willkommen, nicht aber als Begleitung auf der Strecke.

Info-Nummern (bei zweifelhaften Bedingungen)

Zeitmesschip

Sonntag, 6. März 2016 08.00 – 09.45 Uhr Mehrzweckhalle Promulins Arena, Samedan

44

Telefonnummer 1600: Auskunft über Durchführung ab Freitagabend, 4. März 2016 (aus dem Ausland +41 848 80 1600). ACHTUNG: Diese Nummer wird nur bei zweifelhaften Bedingungen aufgeschaltet! Die Informationen werden wenn nötig laufend angepasst. Telefonnummer +41 (0)81 850 55 55 am Lauftag für Auskünfte in Notfällen

Der Chip für die Zeitmessung ist auf der Innenseite der Startnummer befestigt und muss vorne getragen werden. Er muss nach dem Zieleinlauf an der entsprechend gekennzeichneten Stelle zurückgegeben werden. Nicht retournierte Chips werden mit CHF 40.–/€ 38.– in Rechnung gestellt. Wer das Rennen nicht antritt bzw. nicht beendet, kann den Chip ohne Kostenfolge bis spätestens 25. März 2016 an das Sekretariat des Engadin Skimarathon retournieren.

Strassensperrungen am Sonntag, 6. März 2016 Gestützt auf Art. 64 des Strassengesetzes (StrG) und Art. 24 ff. der Strassenverordnung (StrV) werden einige kantonale und kommunale Verbindungsstrassen für jeglichen Verkehr gesperrt. Die genauen Strassensperrungszeiten entnehmen Sie bitte unserer Internetsite: www.engadin-skimarathon.ch > Frauenlauf > Anreise und Aufenthalt > Anreise und Lageplan

Startgelände, Promulins Arena Samedan · Umkleidemöglichkeit im Startgelände · Effektenabgabe bis spätestens 10.00 Uhr · Isostar Getränkeservice · Toko «Last minute Wax Service» von Wax-Profis (keine Heisswaxung) · Warm-Up im Startgelände

Zielgelände: S-chanf Achtung: die Siegerehrung und Pasta-Party finden neu in der Marathonfest-Halle statt!

Siegerehrung und Preisverteilung 12.30 Uhr Ehrung der drei ersten Läuferinnen pro Alterskategorie und Preisverteilung: · Spezialpreis für die Tagessiegerin · Trophäen für die ersten drei Rangierten pro Alters­kategorie · Auslosung von Naturalpreisen unter allen anwesenden Teilnehmerinnen an der Rangverkündigung (Wettbewerbsurne beim Siegerehrungs­podium) · Verlosung von Naturalpreisen unter allen Teams «Go 4 Frauenlauf» 13.00 Uhr Zielschluss Frauenlauf

Reparatur- und Wax-Service Der Reparatur- und Wax-Service steht allen Läuferinnen unterwegs unentgeltlich zur Verfügung. Ersatzstöcke und -ski sind an der bezeichneten Stelle im Zielauslauf zurückzugeben. Defektes Material kann vom 7. bis spätestens 31. März 2016 bei Bernina Sport AG, Via da la Staziun 36, 7504 Pontresina (Tel. +41 81 842 70 40) abgeholt werden.

Pasta-Party ab 11.30 Uhr · Gratis Pasta für alle Teilnehmerinnen (gegen Abgabe des Bons), Festwirtschaft des Skiclubs Zernez · «Go 4 Frauenlauf»: Überraschung im Zielgelände für die teilnehmenden Teams · Duschmöglichkeit, Massagedienst


Startgelände Frauenlauf Samedan vom Bahnhof / Parkplätze / Dorf

45

Zuschauer

vom Bahnhof / Dorf

Frauenlauf Effekten

1

Umkleideräume

2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

WC Rennbüro Startnummerausgabe Wax-Posten Restaurant Sanität

Persönliche Zeitmessung durch Chipauslösung auf der Startlinie Elite: Start um 10:00 Uhr (Bruttozeit) Zugang Elite Elite A: Start ab 10:05 Uhr Hauptklasse A: Start ab 10:10 Uhr Hauptklasse B: Start ab 10:15 Uhr Volksläuferinnen: Start ab 10:20 Uhr Isostar Skipool Helvetia Coop Odlo


17. WOMEN’S RACE

STARTING TIMES

Sunday, 6 March 2016

Starting block time Elite

10:00 am

Elite A

10:05 am

The host village Samedan and the Engadin Skimarathon with its sponsors invite all participants of the women’s race and the Engadin Skimarathon as well as all cross-country-skiing fans to celebrate the start of the ”Engadiner” week.

Main class A

10:10 am

Main class B

10:15 am

General class

10:20 am

Starting bib distribution

Paddock start

Opening ceremony and starting bib distribution

Saturday, 5 March 2016 04:00 – 06:00 pm Promulins Arena, Samedan Sunday, 6 March 2016 08:00 - 09:45 am Promulins Arena, Samedan Registration possible until Saturday, 5 March 2016, 06:00 pm. No registration on Sunday morning.

Phone number for information in case of doubtful conditions

46

Information about the commencement of the race available as of Friday evening, 4 March 2016, when dialing the phone number: 1600 (from a foreign country +41 848 80 1600). This number will only be active in case of doubtful conditions. The information will be updated regularly. Phone number for information on the race day: +41 (0)81 850 55 55.

Road barriers on Sunday, 6 March 2016 According to article 64 of the road traffic law and article 24 ff. of the executing regulation of the road traffic law, some cantonal and communal communi­ cation roads will be blocked for any kind of traffic. Please check the exact road barriers on our website: www.engadin-skimarathon.ch > Women’s race > Journey and stay > Journey and map

Starting area, Promulins Arena Samedan · Changing rooms · Delivery of personal belongings before 10:00 am · Drinks sponsored by Isostar · Toko ”Last Minute Wax service” (only cold waxes) · Warm-up at the starting area

Repair and wax service The repair and wax service is available to all participants free of charge along the track. All items of borrowed equipment must be handed into the return of equipment stand in the finishing area. Defective skis and poles can be collected from 7 to 31 March 2016 from: Bernina Sport AG, Via da la Staziun 36, 7504 Pontresina (Tel. +41 81 842 70 40).

The participants of the starting block Elite will start from the starting field (gross time). The jury can decide about the top Elite athletes who start in a reserved section in front of the Elite starting block. The participants of the following starting blocks assemble on foot in the waiting paddocks alongside the starting field and, from there, will go into the starting field in groups. They put on their skis there and start individually as soon as they are ready. Please do not deposit the skis, put on the skis or put the skis on the ground while you are in the paddocks. From Elite A and the following starting blocks, each runner’s starting time is taken individually upon crossing the starting line (chip time measuring). ATTENTION: Only double-poling allowed up to starting line. No skating!

Access starting area/Spectators There is no possibility to drive to the starting area by car. The “kiss and go zone” is at the train station in Samedan. Please travel by public transport (Engadin Bus, Rhaetian Railway) or use the public car park in the centre of Samedan. Spouses, significant others and care-givers are kindly asked to stay off the track.

Return of chip for time measuring The chip for time measuring is affixed on the inside of the starting bib and must be worn on the front. It has to be given back at the place indicated after the finishing line. Chips which have not been returned will be invoiced at the cost of CHF 40.–/€ 38.–. Participants who could not start or who had to withdraw from the race can return the chip to the Engadin Skimarathon office before 25 March 2016 without incurring any further expenses.

Finish area: S-chanf New location of the award ceremony and Pasta Party at Marathon-Party festival hall!

Award ceremony 12:30 pm Award Ceremony for the first 3 athletes per age category followed by Prize Giving Ceremony: · special award for winner of the race · raffle for all participants at the Award Ceremony · raffle for all participants ”Go 4 Frauenlauf” 01:00 pm Closing time

Pasta Party from 11:30 am · Free pasta for all participants · ”Go 4 Frauenlauf”: surprise at the finish area for all participating teams · Showers, massage service


TECHNISCHE WEISUNGEN 42 km und 21 km LAUFTECHNIK Skating und klassisch; die gesamte Strecke ist gespurt (klassische Spuren wo möglich vorhanden). Es ist verboten, in den klassischen Spuren zu skaten. Wer dagegen verstösst, kann disqualifiziert werden. ACHTUNG: Nur Doppelstock-Stossen bis Startlinie, keine Skatingschritte.

Herren / Damen Masters 3 Herren / Damen Masters 4 Herren / Damen Masters 5 Herren / Damen Masters 6 Herren / Damen Masters 7 Herren / Damen Masters 8 Herren / Damen Masters 9 Herren / Damen Masters 10 Herren / Damen Masters 11 Herren / Damen Masters 12

1971–1975 1966–1970 1961–1965 1956–1960 1951–1955 1946–1950 1941–1945 1936–1940 1931–1935 bis 1930

Die ganze Strecke muss auf Ski zurückgelegt werden. Es ist verboten, insbesondere in Aufstiegen, die Ski auszuziehen. Diese Weisung gilt auch für den Aufstieg bei der Olympia-Schanze St. Moritz. Ausgenommen von dieser Vorschrift ist die Stazerwald-Abfahrt, wobei nur der speziell gekennzeichnete Fussweg benützt werden darf.

· Die Strecke wird durch ein Schlussfahrzeug kontrolliert. · Das Ziel wird um 16.00 Uhr (42 km) / 14.00 Uhr (21 km) geschlossen. Läufer, welche nach dem offiziellen Zielschluss im Ziel eintreffen, werden nicht mehr klassiert. Der Lauf kann somit nicht gewertet werden. · L ast Passing Times für 42 km: Pontresina 12.45 Uhr, La Punt Chamues-ch 14.15 Uhr und Zuoz 15.00 Uhr. · Wer nach Pontresina vom Besenwagen überholt wird, darf das Rennen nicht fortsetzen und muss den Zeitmesschip dem Besenwagenfahrer abgeben. · In Pontresina, La Punt Chamues-ch und Zuoz steht ein offizieller Bus bereit. Dieser bringt die verspäteten Teilnehmer ins Ziel, wo sie ihre Effekten in Empfang nehmen können. · Marathonläufer, die nach 12.45 Uhr in Pontresina eintreffen, werden dort direkt ins Ziel eingewiesen und für den Halbmarathon klassiert. · Die Jury behält sich vor, die Last Passing Times sowie den Zielschluss bei schwierigen Bedingungen zu verlängern.

SKIAUSRÜSTUNG – SKIWECHSEL

DISQUALIFIKATION

· Die verwendeten Ski und Stöcke haben den Vorschriften der FIS zu entsprechen. · Skiwechsel unterwegs ist verboten. Bei Defekten an Ski oder Bindung darf höchstens ein Ski ausgewechselt werden.

Disqualifiziert und mit einer zweijährigen Startsperre bestraft wird, wer · mit einer anderen als der zugeteilten Startnummer läuft · unter falschem Namen läuft · einer anderen Person die Startnummer überlässt · in einem anderen als dem zugeteilten Startblock startet · einen Frühstart verursacht · einen Teil der Strecke anders als auf Ski zurücklegt. Ausnahme: Stazerwald-Abfahrt zu Fuss auf speziell gekennzeichnetem Weg · in den für die «Klassiker» reservierten Spuren skatet · sich gegenüber Teilnehmern, Funktionären oder Zuschauern in grobem Masse unsportlich verhält

In Laufrichtung ist die freie Technik auf der linken Seite zugelassen. In Engpässen kann nicht nach Lauftechniken getrennt werden, weshalb dort grundsätzlich die freie Technik gilt.

Klassisch Die Spuren für klassische Technik sind in Laufrichtung auf der rechten Seite gezogen.

AUFSTIEGE / ABFAHRTEN

WETTKÄMPFER IM WETTKAMPF Der Wettkämpfer muss die gesamte Strecke aus eigener Kraft zurücklegen. Die Hilfe von Schrittmachern und schiebenden Helfern ist nicht erlaubt (IWO Art. 343.7).

STARTBLOCK Der Start erfolgt im zugeteilten Startblock, welcher sich aus der Qualifikation einer Teilnahme in den vergangenen zwei Jahren am Engadin Skimarathon ergibt (siehe Übersicht Qualifikationen auf Website). Die Qualifikation für den entsprechenden Startblock bleibt, unabhängig von einer Teilnahme, allen Teilnehmenden für 2 Jahre erhalten. Erstteilnehmer, die bei der Anmeldung einen Leistungsnachweis erbringen, können in einen vorderen Startblock eingeteilt werden. Für einen Startblockwechsel muss das entsprechende Formular auf www.engadin-skimarathon.ch ausgefüllt werden.

AUSWERTUNG NACH ALTERSKLASSEN Knaben / Mädchen U 16 Herren / Damen Jugend U 18 Herren / Damen Jugend U 20 Herren / Damen Herren / Damen Masters 1 Herren / Damen Masters 2

2000–2001 (Halbmarathon) 1998–1999 1996–1997 1986–1995 1981–1985 1976–1980

Bei einer zweijährigen Sperre geht automatisch die ursprüngliche Startqualifikation verloren, d. h. der Teilnehmer wird um einen Startblock zurückversetzt!

PROTESTE Proteste sind schriftlich an die Jury einzureichen (im Juryraum des Zielgebäudes). Es sind CHF 100.– zu hinterlegen. Die Protestfrist für die Elite-Läufer dauert für die Männer bis 15 Minuten nach dem Zieleinlauf des 100. Läufers, für die Elite-Läuferinnen bis 15 Minuten nach dem Zieleinlauf der 20. Läuferin. Für alle übrigen Teilnehmer endet die Protestfrist 15 Minuten nach Zielschluss.

DOPINGKONTROLLEN Dopingkontrollen werden gemäss Vorschriften von Antidoping Schweiz durchgeführt und müssen von den Teilnehmenden absolviert werden. Bei einer Verweigerung der Kontrolle wird diese einem positiven Dopingbefund gleichgestellt und an die Disziplinarkammer überwiesen. Das Preisgeld wird in diesem Falle nicht ausbezahlt.

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STRECKEN- UND ZIELSCHLUSS

Frei


TECHNICAL GUIDELINES 42 km und 21 km SKI TECHNIQUE Skating and classical tracks (where ever possible) are available on the entire route. It is forbidden to skate in classical tracks. Any skiers who fail to comply with this rule will be disqualified. ATTENTION: Only double-poling allowed up to starting line. No skating!

Men / Women Masters 6 Men / Women Masters 7 Men / Women Masters 8 Men / Women Masters 9 Men / Women Masters 10 Men / Women Masters 11 Men / Women Masters 12

1956–1960 1951–1955 1946–1950 1941–1945 1936–1940 1931–1935 up to 1930

LAST PASSING TIMES FOR COURSE SECTIONS AND THE FINISH

Competitors must cover the whole distance on skis. Removing skis, especially for ascents, is not permitted. This rule is valid also for the ascent in St. Moritz to the Olympic jump. An exception to this rule is the descent in the Staz forest where participants may take off their skis and walk down the especially marked footpath.

· The route is checked by a sweeping car. · The finishing area will be closed at 4 pm (42 km) / 2 pm (21 km). Participants who arrive at the finishing line after the official closing time will not be ranked. · L ast passing times for 42 km: Pontresina 12:45 pm, La Punt Chamues-ch 02:15 pm and Zuoz 03:00 pm. · Participants overtaken by the sweeping car after Pontresina are not allowed to continue the race and have to return their chip for time measuring immediately to the sweeping car driver. · From Pontresina, La Punt Chamues-ch and Zuoz an official bus takes these participants to the finishing area where they can collect their bags for personal belongings. · Marathon participants arriving in Pontresina after 12:45 pm will be directed into the finish there and will be ranked in the half marathon. · The jury reserves the right to extend the last passing and closing times in case of difficult conditions.

SKI EQUIPMENT – CHANGE OF SKIS

DISQUALIFICATION

· Skis and poles must comply with International Ski Federation (FIS) guidelines. · Changing skis during the race is forbidden. If a ski or binding is defective only one ski may be changed.

Participants are disqualified and not allowed to compete for the next two years, if · they compete with a starting number other than their allocated number · they compete under a false name · they give their starting number to another person · they start from a starting area other than their allocated starting area · they cause a false start · they cover part of the route in another manner than on skis. Exception: descent in the Staz forest on especially marked footpath · they skate in the tracks reserved for classical skiing · they behave in an unsporting manner towards participants, officials or spectators

Freestyle On all sections marked with a green sign, any style may be used. Freestyle is permitted on the left-hand side in the direction of the race. In narrow areas, no differentiation can be made, so freestyle applies.

Classical Tracks for classical skiing are on the right-hand side in the direction of the race. The sections with separate tracks for classical skiers are marked by red signs.

ASCENTS / DESCENTS

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COMPETITOR IN THE COMPETITION Competitors must cover the whole distance by their own strength. The help of pace-setters or helpers pushing from behind is not permitted (ICR 343.7).

STARTING BLOCKS Competitors must start in the allocated starting block. The classification for a starting block remains valid for two years, no matter whether or not you participate this year (please check overview qualifications on www.engadin-skimarathon.ch). First time competitors who offer proof of ranking with their entry may be allowed to start in a front group. To request a change of starting block the corresponding form on www.engadin-skimarathon.ch must be filled out.

RANKING ACCORDING TO AGE CATEGORY Boys / Girls U 16 Men / Women youth U 18 Men / Women youth U 20 Men / Women Men / Women Masters 1 Men / Women Masters 2 Men / Women Masters 3 Men / Women Masters 4 Men / Women Masters 5

2000–2001 (Half Marathon) 1998–1999 1996–1997 1986–1995 1981–1985 1976–1980 1971–1975 1966–1970 1961–1965

If competitors are banned for two years, they automatically lose their original starting qualifications and are relegated to the next starting group.

APPEALS Appeals must be submitted to the jury in writing. A charge of CHF 100 will be levied. Appeals may be accepted from male elite skiers until 15 minutes after the arrival of the 100th male participant, from female elite skiers until 15 minutes after the arrival of the 20th female participant. Appeals from all other participants will be accepted until 15 minutes after the official closing time.

DOPING CHECKS Doping tests will be carried out in line with the regulations of Antidoping Switzerland, and participants must cooperate. Refusal of the test will be considered equal to a positive doping result and the disciplinary commission


Athletissima Lausanne Badminton Swiss Open Beach Volleyball Gstaad Major CHI de Genève Engadin Skimarathon FIS Langlauf Weltcup Davos Nordic FIS Ski World Cup Adelboden FIS Skisprung Weltcup Engelberg Grand-Prix von Bern Int. Lauberhornrennen Wengen Jungfrau-Marathon Longines CSIO Schweiz St. Gallen Mercedes-CSI in Zürich Omega European Masters Ruderwelt Luzern Spengler Cup Davos Swiss Cup Zürich Swiss Indoors Basel

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Fairplay Engadiner Fairness ist uns wichtig. Bitte halten Sie sich an die unten aufgef端hrten Fairplay-Regeln. Vielen Dank! Fairness is important to us. Please stick to the Fairplay rules mentioned below. Thank you!

No

Yes

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Doppelstock bis zur Startlinie Only double-poling allowed up to starting line. No skating! Ski ausziehen verboten Do not take off skis

Erste Hilfe leisten Render first aide

Abfall nur an Verpflegungsposten entsorgen Dispose of litter only at food and drink stations

Nicht in klassischen Spuren skaten No skating in classical tracks


Keystone, alessandro della Bella

radio maraton 13- 03-2016, 06:00 – 12:00 Radio Rumantsch live dal Maraton da skis engiadinais. Auch auf Deutsch. Anche in italiano.

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die bleiben

Text: Franz Thomas Balmer Wer aus den Ferien zurückkehrt, hat meist Souvenirs für seine Lieben zuhause im Koffer. Doch was den einen freut, sorgt beim anderen für Stirnrunzeln. Wer kennt sie nicht? Kochschürzen mit durchtrainierten Sixpacks oder Karten mit sandigen Strandschönheiten, die ihr Sitzpolster lasziv in die Kamera strecken. Kurz: Kleine Gags, die schnell verstummen. Anders die Souvenirs vom Engadin Skimarathon. Beispielsweise eine bewährte Tasche mit praktischem Reissverschluss. Damit machen Sie auch neben der Loipe eine gute Figur. Und das Beste: Ihr Inhalt kommt garantiert schneeflockensicher ans Ziel. Oder Sie bringen eine unserer Nusstorten mit – echter Geschmack des Engadins. Denn Liebe geht ja schliesslich durch den Magen. Diese und weitere Souvenirs finden Sie an unserem offiziellen Souvenirstand im Gebäude der Startnummernausgabe. 56

Öffnungszeiten Donnerstag und Freitag: 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr Samstag: 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

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1. Badetuch CHF 27.–

2. Notizbüchli CHF 19.– 3. Postkarten CHF 1.– 4. USB-Stick 8 GB CHF 10.– 5. Schreibset CHF 15.–

6. Media Porti Neoprene CHF 17.– 7. Thermo Bag CHF 42.– 8. Necessaire PP Woven CHF 5.– 9. Tragetasche PP Woven CHF 5.– 10. Nusstorte 450 g CHF 19.– 11. Taschenmesser klein CHF 16.– 12. Taschenmesser gross CHF 22.–


Geburt einer

Legende

Nicolo Barandun lädt am 1. November 1968 als Delegierter des «Initiativ-Komitees Engadiner Langlauf» die Skiclubs des Oberengadins per Brief zu einer Sitzung ein. Das Thema: «Die Aussprache betreffend Durchführung eines Engadiner-Langlaufes». Wir haben das Protokoll dieser denkwür­ digen Sitzung in den Archiven aufgespürt. Ein Auszug. Text: Fabrizio D’Aloisio

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Initiativ-Komitee Engadiner Langlauf

Protokoll über die Sitzung vom 14.11.1968, 20.30 Uhr, im Restaurant Des Alpes in St. Moritz Bad Anwesende: St. Moritz: A. Scheuing, N. Barandun, A. Troncana, A. Cadonau, W. Dick Maloja: Ch. Rothenberger, R. Wohlwend, Müller Sils: N. Giovanoli Pontresina: E. Peter, J. Heinrich, M. Roffler Zuoz: F. Rocca, Hs. Schild SSV: R. Melcher

Rothenberger: Findet die Idee grossartig. Sollte unbedingt national ausgetragen werden. Mit guten Läufern. Dick: Es soll ein Rennen werden, bei dem jedermann starten kann. Massenstart. Wie ein Vasa-Lauf. Roffler: Es soll jeder am Lauf teilnehmen können. Auch Aeltere. Preis oder Urkunde für jedermann. Bezweifelt etwas Linien­ führung von Samedan bis Scanfs, zu eintönig. Cadonau: Datum darf nicht zu früh im Winter angesetzt werden. Den meisten würde es sonst an genügendem Training fehlen. Befürwortet einen Lauf nach dem Vorbild des Vasa-Laufes.

Heinrich: Falls beschlossen wird, macht Pontresina auch diesen Winter schon mit. Melcher: Anfang März. Roffler: Keine Zusatzschlaufe für Rennläufer. Jeder hat die gleiche Strecke zurückzulegen. Cadonau: Es soll jetzt ein OK gegründet werden. Scheuing: OK soll nach Orten gemischt sein. Jeder Ort ein Mitglied. Wer weiss guten Namen für den Lauf? Oberengadiner-Schneemarathon, Oberengadiner-Lauf, Colani-Lauf.

Scheuing: Fragt prinzipiell nach dem Interesse in den verschiedenen Ortschaften. Maloja: Positiv mit Feuer und Flamme. Sils: Alpin steht an erster Stelle. Langlauf nicht besonders populär. Glaubt aber trotzdem, Leute für die Mithilfe zusammenzubringen. Silvaplana: Troncana hat etwas Bedenken für das Interesse im Skiclub. Evt. Kurverein. Champfèr: Kleines Stück in Champfèr sollte auf alle Fälle möglich sein. St. Moritz: Zusage. Pontresina: Zusage, hat bereits permanente Langlaufspur. Samedan: Nicht anwesend. Zuoz: Positiv. Will Piste in Zuoz und Scanfs machen. Gute Zielplätze vorhanden. Später sogar neue Militärunterkunft mit Duschen etc.

Schild: Es sollte eine Mindestteilnehmerzahl garantiert sein, da der Aufwand sehr gross ist. Cadonau: Sieht auch grosse Arbeit für Verpflegung, Sanität und Rücktransporte. Barandun: Sieht die Spur als grösste Arbeit.

Melcher: Dankt im Namen des BSV für die gute Idee. Begrüsst die regionale Zusammenarbeit. Würde auch auf anderen Gebieten eine Zusammenarbeit begrüssen. Scheuing: Beendingt die Sitzung um 23.00 Uhr.

Scheuing sieht daraus, dass überall genügend Interesse vorhanden ist.

Anmerkung der Redaktion: Der erste Engadin Skimarathon findet im März 1969 statt. Die Sieger heissen Karl Wagenführ (SUI) bei den Männern mit einer Zeit von 2:19:38 h und Rita Czech (SUI) bei den Damen mit der Zeit von 2:54:26 h.

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Eröffnung der Sitzung durch Scheuing. Orientierung über geplantes Vorhaben. Langlauf mit Massenstart von Maloja bis Scanfs. Möglichst einfache Organisation. Offen für Tourenläufer bis Eliteläufer, event. sogar international.


WORLDLOPPET

König Ludwig Lauf / Germany: Magnus Östh

WORLDLOPPET

THE WORLD OF MARATHON SKIING 2 0 1 5 / 2 0 1 6

MAINRACES

22/08/15 04/01/16 10/01/16 24/01/16 07/02/16 07/02/16 14/02/16 20/02/16 21/02/16 27/02/16 28/02/16 05/03/16 06/03/16 12/03/16 13/03/16 19/03/16 30/04/16 13/08/16 27/08/16 03/09/16

#WORLDLOPPET

KANGAROO HOPPET VASALOPPET CHINA JIZERSKÁ PADESATKA DOLOMITENLAUF KÖNIG LUDWIG LAUF SAPPORO INT. SKI MARATHON LA TRANSJURASSIENNE AMERICAN BIRKEBEINER TARTU MARATON FINLANDIA-HIIHTO GATINEAU LOPPET BIEG PIASTOW VASALOPPET DEMINO SKI MARATHON ENGADIN SKIMARATHON BIRKEBEINERRENNET FOSSAVATNSGANGAN USHUAIALOPPET KANGAROO HOPPET MERINO MUSTER

50 KM 50 KM 50 KM 60 KM 50 KM 50 KM 68 KM 50 KM 63 KM 50 KM 51 KM 54 KM 90 KM 50 KM 50 KM 54 KM 50 KM 50 KM 42 KM 42 KM

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AUS CHN CZE AUT GER JPN FRA USA EST FIN CAN POL SWE RUS SUI NOR ISL ARG AUS NZL

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Heja, Giubilers! 42 Minuten. So lange dauerte unser Treffen mit sieben Giubilers. Dabei war es nicht einmal Absicht, die magische Zahl eines jeden Marathonläufers zu erreichen. Schicksal? Wahrscheinlich ja, denn der Engadin Skimarathon ist für diese Läufer tatsächlich eine höhere Macht, die das Leben beeinflusst. Dank ihm bleiben sie aktiv und gesund. Wegen ihm legen Sie wichtige Termine wie Operationen auf eine trainingsarme Zeit, verschieben Hochzeiten und Feiern. Und last but not least: Dank ihm haben sie sich vor vielen Jahren kennengelernt und sind unzertrennliche Freunde geworden. So treffen sie sich auch im Sommer regelmässig. Die gemeinsamen Erlebnisse, die sie dabei mit sich tragen, sind ein schier unerschöpflicher Motor, den eingeschlagenen Weg weiterzulaufen. Die Ziellinie ist zwar gefühlt jedes Jahr etwas weiter entfernt. Das Ziel jedoch bleibt das gleiche: eine Lebensaufgabe zu erfüllen. Nicht unbedingt die, am Lauf teilzunehmen. Sondern dem Rest der Welt zu zeigen, dass mit gutem Willen alles möglich ist. Heja, Giubilers!

Die Klosterserin Françoise Stahel war als einzige Frau bei allen bisherigen Marathons am Start.

«Giubiler» ist die romanische Bezeichnung für Jubilar. Das OK des Engadin Skimarathon verleiht diesen Titel seit 1989. Mit der Zeit haben die genauen Aufnahmebestimmungen geändert. Heute erhalten alle Langläufer diesen Titel, die den Marathon oder Halbmarathon mindestens 40 Mal gelaufen sind. Insgesamt gibt es aktuell 16 Giubilers, die an allen bisherigen 47 Austragungen dabei waren. Insgesamt dürfen sich 113 Personen Giubilers nennen. Diese starten am Engadin Skimarathon mit einer speziell gekennzeichneten Startnummer. www.esm-giubilers.ch.

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Er ist sozusagen der Adelstitel für die Teilnehmer am Engadin Skimarathon: Giubiler. Tragen dürfen ihn nur Läufer, die mindestens 40 Marathons bestritten haben. Wir haben sieben davon zum Gespräch getroffen. Text und Fotos: Fabrizio D’Aloisio


«Es wird mir sehr schwer fallen, eines Tages nicht mehr am Engadin Skimarathon laufen zu können. Ich laufe solange ich kann.»

«ICH HAB MIR NACH MEINEM ERSTEN MARATHON GESCHWOREN: NIE WIEDER! WEIL ICH MIT BAMBUSSTÖCKEN LAUFEN MUSSTE, WAREN MEINE HÄNDE VOLLER SCHNITTE. DANN HABEN MICH DIE KOLLEGEN TROTZDEM ÜBERREDET WIEDER ZU STARTEN.»

Mario Poltera

Ueli Lamm

«ICH BIN AUCH SCHON MIT GRIPPE GESTARTET. UNTERWEGS BIN ICH JEWEILS WIEDER GESUND GEWORDEN.» Françoise Stahel

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«Als Frau ist es nicht einfach, alle Marathons mitzulaufen. Ich hatte Glück, dass meine beiden Kinder im November auf die Welt gekommen sind.» Martina Glatt-Morf

«ES GIBT KEINE AUSREDEN. ICH MELDE MICH FRÜH AN. UND DANN SAG ICH MIR: JETZT DRAUF!» Pietro Baracchi

«Als ich wegen Krankheit kneifen wollte, sagten mir die anderen: Wenn du nicht startest, starten wir auch nicht. Ich hab es geglaubt und bin an den Start. Es ging gut.» Françoise Stahel

«FRÜHER MUSSTEN WIR EINEN GESUNDHEITSCHECK BEIM ARZT MACHEN, UM STARTEN ZU DÜRFEN. DAS KOSTETE 70 FRANKEN, FÜR FREUNDE DES ARZTES 25.» Mario Poltera

«Bei der 20. Marathon-Austragung hat man mich in einem Interview gefragt, wie lange ich noch laufen würde. Mehr als Witz sagte ich damals: bis 80. Letztes Jahr war ich nun mit 82 Jahren am Start.» Peter Boner


«Ich bin 2004 kurz vor dem Start ausgerutscht und hab mir zwei Sehnen an der Schulter gerissen. Ich bin trotzdem gelaufen, zwei Wochen später wurde ich operiert.»

«Am Anfang bin ich nur gelaufen, um dabei zu sein. Mit der Zeit ist der Ehrgeiz dazugekommen. Deshalb musste ich den ganzen Winter was tun, um fit zu bleiben. Dank dem Marathon bin ich bis heute gesund geblieben.»

Ueli Lamm

Hintere Reihe: Pietro Baracchi (1943), Ueli Lamm (1948), Françoise Stahel (1937), Peter Boner (1933), Mario Poltera (1941). Vordere Reihe: Jakob Grob (1945), Martina Glatt-Morf (1948).

Jakob Grob

«DAS FLOWGEFÜHL STELLT SICH IN DER REGEL BEIM FLUGHAFEN EIN. UND WENN MAN NOCH RÜCKENWIND HAT, IST DAS WIE FLIEGEN. UNBESCHREIBLICH.»

«Die Läufer, die um 4 Uhr morgens in Winterthur in den Zug steigen, den Lauf absolvieren, zurückreisen und am nächsten Tag um 7.30 Uhr im Büro sind. Vor denen hab ich hohe Achtung.» Pietro Baracchi

«Meine Mutter stand früher während des Laufes immer in Pontresina und hat mich mit zwei rohen Eiern und Orangensaft verpflegt. Heute ist sie 90 und sie steht immer noch dort.» Martina Glatt-Morf

«Früher hab ich am Morgen vor dem Marathon ein tellergrosses Beefsteak gegessen – aus heutiger Sicht völliger Quatsch!» Peter Boner

«Nach dem 25. Jubiläumslauf wollte ich passen. Dann sagte mir der Kurdirektor: Nein Françoise, Du musst schon hin, kannst es ja langsam angehen. Da hab ich gemerkt, dass meine Teilnahme vielen Leuten im Ort etwas bedeutete. Ich war gerührt. Und bin gelaufen.» Françoise Stahel

«Ich bin am Anfang einige Male gestartet. Und dann hab ich mir gesagt: Du kannst jetzt nicht aufhören. Nach dem 10. oder 20. Mal merkst du, dass es noch andere Läufer gibt, die gleich denken wie du.» Peter Boner

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Jakob Grob


SPONSOREN & PARTNER Das OK Engadin Skimarathon dankt allen Sponsoren und Partnern. The OC of the Engadin Skimarathon thanks all sponsors and partners.

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Hauptsponsoren

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49. Engadin Skimarathon 2017 Sonntag, 12. März 2017

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