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GRI-Bericht zum Geschäftsjahr 2013

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ENERGIE WASSER BERN

GRI-Bericht zum Gesch채ftsjahr 2013 Anwendung der GRI-Richtlinien und GRI-Inhaltsindex


Energie Wasser Bern 14. April 2014

Inhalt 1.

Zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2013 .............................................................. 3

2.

GRI-Zertifikat zur Anwendungsebene B ................................................................... 4

3.

Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management .................................................. 6

4.

Energie- und Umweltbilanz ................................................................................... 8

5.

GRI-Index ......................................................................................................... 11

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1. Zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2013 Die Nachhaltigkeitsberichterstattung zum Geschäftsjahr 2013 von Energie Wasser Bern (ewb) umfasst den Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013 und diesen ergänzenden ausführlichen GRI-Bericht. Die Global Reporting Initiative (GRI) hat sich zum Ziel gesetzt, die Unternehmensberichterstattung weltweit transparenter und vergleichbarer zu machen (siehe www.globalreporting.org). www.globalreporting.org Energie Wasser Bern wendet die GRI Richtlinien bereits seit 2006 an. Damit will das Unternehmen seine Anspruchsgruppen umfassend und transparent über die nachhaltige Ausrichtung informieren. Mit dieser Berichterstattung setzt Energie Wasser Bern die Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) in der G3-Version um. Die Berichterstattung von Energie Wasser Bern zum Geschäftsjahr 2013 erfüllt bereits zum fünften Mal die fortgeschrittene Anwendungsebene B und wurde von GRI geprüft und bestätigt. Die nächste Berichterstattung ist nach der neu veröffentlichten Version G4 vorgesehen. Das vorliegende Dokument ist in verschiedene Kapitel gegliedert. In Kapitel zwei ist das GRIZertifikat für die Anwendungsebene B einsehbar. Es ist durch weitere Informationen zu den Anwendungsebenen ergänzt. Im Kapitel drei wird unser systematisches Herangehen für eine nachhaltige Unternehmensführung aufgezeigt. Die Energie- und Umweltbilanz des Unternehmens wird in Kapitel vier erläutert und mit Verweisen zu den entsprechenden Kennzahlen im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht ergänzt. Die eigentliche GRI-Berichterstattung anhand des GRI-Index mit allen GRI-Indikatoren in Kapitel fünf enthält Verweise auf entsprechende Informationen im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht. Diese werden durch umfassende Erläuterungen zu zahlreichen weiteren GRIIndikatoren ergänzt. Der GRI-Index umfasst die vorgesehenen Profilangaben mit Angaben zur Strategie und Analyse, zum Organisationsprofil, zu den Berichtsparametern, zur Governance, zu Verpflichtungen und zum Engagement. Anschliessend werden GRI-Leistungsindikatoren zu den Kategorien Wirtschaft (EC), Umwelt (EN), Arbeitspraktiken (LA), Menschenrechte (HR), Gesellschaft (SO) und Produktverantwortung (PR) offengelegt. Kontaktperson für weitere Informationen: Christof Scherrer, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement Energie Wasser Bern Tel. 031 321 32 97 christof.scherrer@ewb.ch

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2. GRIGRI-Zertifikat zur Anwendungsebene B

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Die Version G3 der GRI-Richtlinien sieht ein abgestuftes System hinsichtlich der Abdeckung der Kriterien vor. Es ermĂśglicht dem Unternehmen einen schrittweisen Prozess zu mehr Transparenz. Die Anwendungsebenen reichen vom C-Level bis zum A-Level, in denen zu allen geforderten Elementen berichtet werden muss. Folgende Ăœbersichtstabelle fasst die Anforderungen der verschiedenen Anwendungsebenen zusammen.

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3. Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management Wenn sich eine Branche und ihr Umfeld derart schnell verändern, wie dies in der Energiewelt zurzeit der Fall ist, gibt ein kohärent aufgebautes Managementsystem die nötige Sicherheit. Es enthält Kontroll- und Steuerungsinstrumente, welche die aktuelle Position und das Ziel laufend abgleichen, um die beste Route zu verfolgen. Das Managementsystem bildet daher gerade in bewegten Zeiten die Grundlage für die tägliche Arbeit jedes Unternehmens. Nachhaltigkeit als Leitfaden Energie Wasser Bern verpflichtet sich zu einer nachhaltigen Unternehmensführung. Dieses Versprechen widerspiegelt sich im gesamten Managementsystem: Das Dreisäulenprinzip der Nachhaltigkeit mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen ist darin markant verankert und nimmt damit im Tagesgeschäft zwangsläufig einen hohen Stellenwert ein. Eine zentrale Funktion kommt dabei dem Prozessmanagement zu. Die strategischen und operativen Ziele des Unternehmens werden in den Führungsprozessen entwickelt und in den Kern- und Supportprozessen umgesetzt. Die Aufgaben der Mitarbeitenden orientieren sich an den Prozessen. Die Mitarbeitenden nehmen diese Bestrebungen des Unternehmens zur Nachhaltigkeit entsprechend wahr und setzen sie direkt in ihrem Arbeitsalltag um. Konsistente Planung Die Eignerstrategie der Stadt Bern bildet die Basis für die Unternehmensstrategie von Energie Wasser Bern und setzt die Leitplanken für die Tätigkeiten des Unternehmens. Davon abgeleitet definiert die Unternehmensstrategie die langfristigen Ziele. In der Mittelfrist- und der Jahresplanung werden diese Ziele konkretisiert. Das Leitbild (Vision und Werte) liefert wiederum die Leitplanken für die Umsetzung der formulierten Ziele. Die entsprechenden www.ewb.ch/de/ueberWerte werden in den Unternehmensgrundsätzen umschrieben (www.ewb.ch/de/ueber www.ewb.ch/de/ueberuns/organisation/grundsaetze.html). uns/organisation/grundsaetze.html Diese regeln, wie Energie Wasser Bern das Kerngeschäft abwickelt, wie das Unternehmen mit Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden umgeht und wie es sich ökologisch verhält. Der Verhaltenskodex ergänzt das Leitbild zusätzlich (www.ewb.ch/de/ueber www.ewb.ch/de/ueberwww.ewb.ch/de/ueber-uns/organisation/leitbild.html). uns/organisation/leitbild.html Dieser stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden die zentralen Bestimmungen kennen und die entsprechenden Regelungen einhalten. Prozesse hinterfragen Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses überprüft und bewertet Energie Wasser Bern regelmässig das eigene Verhalten aus Sicht der Nachhaltigkeit. Ein System von Verbesserungsregelkreisen stellt dabei sicher, dass Kundenbeschwerden, Lieferantenfehler, Vorschläge von Mitarbeitenden und interne Abweichungen bearbeitet werden. Das jährlich durchgeführte Management Review sowie interne und externe Audits helfen, die Wirksamkeit des Gesamtsystems stetig zu verbessern. Energie Wasser Bern bestand im Sommer 2013 das Rezertifizierungsaudit durch die externe Zertifizierungsstelle sehr gut und kann die Zertifikate für Qualität und Umwelt, ISO 9001 und 14001, weiterhin ohne Auflagen nutzen. Die erstmalige Zertifizierung in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gemäss der Norm OHSAS 18001 wurde 2013 erfolgreich umgesetzt. Die Implementierung der Unternehmensstrategie überprüft Energie Wasser Bern mithilfe der Balanced Scorecard. Dabei wird nicht nur die finanzielle Erreichung der gesetzten Ziele, sondern werden auch die Perspektiven Kunden, Prozesse und Ressourcen betrachtet. Das Unternehmensreporting, die Nachhaltigkeitsindikatoren (nach GRI-Vorgaben) und das Beschwerdemanagement sind weitere wichtige Instrumente, um Handlungsbedarf zu erkennen und Massnahmen abzuleiten. Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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Nachhaltiges Managementsystem

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4. EnergieEnergie- und Umweltbilanz Das Energieversorgungsunternehmen ist Produzent, Händler, Transporteur und Verkäufer von Energie und Wasser. Das Wasser wird von der Wasserverbund Region Bern AG eingekauft und das Erdgas von der Gasverbund Mittelland AG. Energie Wasser Bern ist bei beiden Aktiengesellschaften Aktionärin. Weitere Brenn- und Treibstoffe, Elektrizität und Materialien werden teilweise am Markt beschafft. Zudem produziert Energie Wasser Bern Strom in eigenen Kraftwerken und in Partnergesellschaften, an denen das Unternehmen beteiligt ist. Der grösste Teil dieser eingekauften und produzierten Energie wird an Endkunden verkauft. Ein Teil des produzierten Stroms wird über den Handel abgesetzt. In der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) und in Contracting-Anlagen wandelt Energie Wasser Bern zudem Abfall, Biogas, fossile Energien, Umgebungswärme und Strom in Energie um, die in Form von Wärme, Kälte und Strom wiederum an Endkunden verkauft wird. Zudem bietet Energie Wasser Bern Dienstleistungen im Bereich der Elektro- und Erdgasmobiliät an und baut in der Stadt Bern das Glasfasernetz. Die Tätigkeitsfelder von Energie Wasser Bern erstrecken sich somit über die gesamte Wertschöpfungskette und umfassen Produktion, Handel, Verteilung und Vertrieb:

1 Produktion Die Produktion umfasst sowohl eigene Kraftwerke zur Strom- und Wärmeproduktion (Felsenau, Matte, Dotierkraftwerk, Energiezentrale Forsthaus, Blockheizkraftwerk Viktoria), als auch Beteiligungen an fremden Produktionsanlagen (Sanetsch, KKW Gösgen, Blenio, Maggia, KWO) und einen Bezugsvertrag mit dem KKW Fessenheim. Contracting-Anlagen werden in Liegenschaften von Kunden realisiert und stellen vor Ort die Versorgung mit der nachgefragten Energie sicher. Sie umfassen Wärmepumpen, Holz-, Gasund Ölheizungen sowie Blockheizkraftwerke. Kennzahlen siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten, Elektrizität, Seite 116. 2 Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Die Kehrichtverwertungsanlage ist ein Bestandteil der Energiezentrale Forsthaus und verwertet Abfall, der dabei in Wärme und Strom umgewandelt wird. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten: Elektrizität, Seite 116 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten: Wärme, Seite 118 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten: Kehrichtverwertung/New Business, Seite 120 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Tabelle Energie- und Stoffbilanz-Versorgung, Seite 29

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3 Handel Das Unternehmen beschafft die benötigten Strommengen aus der eigenen Produktion. Überoder Unterkapazitäten werden auf dem Strommarkt verkauft oder beschafft. Gleichermassen werden auch der Energieträger Gas, die Stromherkunftsnachweise und die CO2-Zertifikate bewirtschaftet. Kennzahlen, im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten, Elektrizität, Seite 116. 4 Netznutzung Elektrizität Das Geschäftsfeld Netznutzung Elektrizität repräsentiert das Elektrizitätsnetz von Energie Wasser Bern und ist für eine reibungslose Durchleitung von Elektrizität von den Einspeisepunkten bis zu den Abnehmern zuständig. Zusätzlich gewährleistet dieses Geschäftsfeld auch die öffentliche Beleuchtung. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten, Stromnetze, Seite 117. 5 Verkauf Strom Der Verkauf Strom ist für den Vertrieb der elektrischen Energie zuständig und unterstützt die Kundinnen und Kunden in Energieeffizienzprogrammen. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Daten und Fakten, Energieabgabe, Seite 117. Die Zusammensetzung des Stroms für unsere Kundinnen und Kunden ist für Energie Wasser Bern wesentlich. Die Strommix-Erhebung der Jahre 2010 und 2011 zeigt bereits einen deutlichen Trend zu ökologischeren Stromprodukten. Diese erfreuliche Entwicklung hat sich weiter verstärkt: 2012 haben Bernerinnen und Berner gegenüber dem Vorjahr 7.4 Prozent mehr Strom aus erneuerbaren Energien bezogen und der Anteil von Atomstrom hat sich abermals merklich gesenkt. Die Stadt Bern ist beim Ausstieg aus der Kernenergie auf Kurs, und dieser Kurs wird aktiv von einer Bevölkerung mitgetragen, die sich immer öfter für nachhaltige Stromprodukte entscheidet. Stromkennzeichnung Erneuerbare Energien - Wasserkraft - übrige erneuerbare Energien Sonne Wind Biomasse Geförderter Strom

2011 40.05% 44.56% 1.49% 0.08% 0.00% 0.11% 1.30%

2012 53.49% 53.26% 0.23% 0.08% 0.00% 0.15% 2.00%

Nicht erneuerbare Energien - Kernenergie - Fossile Energieträger

51.99% 51.06% 0.93%

42.81% 42.14% 0.67%

1.96% 0.00%

1.69% 0.00%

100.00%

100.00%

Abfälle Nicht überprüfbare Energieträger Total

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Tab.: Stromkennzeichnung ewb 2011 und 2012 Für das Jahr 2013 liegt die Stromzusammensetzung nach Energieträgern noch nicht vor. Diese ist ab Juli 2014 auf der Webseite www.stromkennzeichnung.ch oder der ewb-Webseite www.ewb.ch/stromkennzeichnung einsehbar. 6 Mobilität Das Geschäftsfeld Mobilität ist im Betrieb und in der Instandhaltung von öffentlichen Gastankstellen und dem dazugehörenden Gasvertrieb tätig. Zudem erfolgt der Aufbau der Elektromobilität im 2-Rad- und im 4-Rad-Bereich. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, New Business, Seite 120. 7 Wärme Das Geschäftsfeld Wärme übernimmt die Verteilung und den Vertrieb von Gas, Nah- und Fernwärme. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Wärme, Seite 118. 8 Wasser Energie Wasser Bern erfüllt den gesetzlichen Auftrag der Wasserversorgung für die Stadt Bern in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung Region Bern (WVRB) AG. Während die WVRB AG für die Fassung, den Transport und die Speicherung zuständig ist (Primärsystem), betreibt Energie Wasser Bern das Sekundärsystem, mit dem das Wasser an die Endkundinnen und Endkunden verteilt wird. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Wasser, Seite 119. 9 Telecom Sämtliche Internetlösungen im Bereich Darkfiber, Fiber to the Home (FTTH) und die Produkte ewb.Dark Fibre sowie ewb.CityLAN werden vom Geschäftsfeld Telecom vertrieben. Kennzahlen, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, New Business, Seite 120.

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5. GRIRI-Index

Profil 1. Strategie und Analyse 1.1 Erklärung des höchsten Entscheidungsträgers der Organisation (z. B. Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender oder die jeweilige leitende Position) über den Stellenwert der Nachhaltigkeit für die Organisation und deren Rahmen ihrer strategischen Ausrichtung. Siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Rückblick und Ausblick, Gut aufgestellt als Gesamtenergiespezialist, Vorwort Verwaltungsratspräsident und CEO, Seiten 5 ff. 1.2 Beschreibung der wichtigsten Auswirkungen, Risiken und Chancen (Hauptauswirkungen der Organisation auf die Nachhaltigkeit und die Folgen für die Stakeholder, Auswirkungen von Nachhaltigkeitstrends, -risiken und -chancen auf die langfristige Entwicklung der Organisation). -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Rückblick und Ausblick, Gut aufgestellt als Gesamtenergiespezialist, Vorwort Verwaltungsratspräsident und CEO, Seiten 5 ff Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Ziele der Geschäftsfelder, Seiten 16 -17 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Wichtigste Geschäfte im Jahr 2013, Seiten 18 – 23 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Immer im Dialog mit den Anspruchsgruppen, Seite 26

2. Organisationsprofil 2.1 Name der Organisation Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Rechtsform von Energie Wasser Bern, Seite 44. 2.2 Wichtigste Marken, Produkte bzw. Dienstleistungen. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Marktgebiet und Kundensegmente, Seite 44. 2.3 Organisationsstruktur der Organisation. Organisation. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 45. 2.4 Hauptsitz der Organisation. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Rechtsform von Energie Wasser Bern, Seite 44.

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2.5 Anzahl der Länder, in denen die Organisation tätig ist. In der Schweiz sowie – im Rahmen von Kooperationen – in Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich. Die Berichterstattung im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht sowie in diesem GRI-Bericht bezieht sich auf Energie Wasser Bern ohne Tochtergesellschaften bzw. auf Beteiligungen, welche auch in diesen Ländern aktiv sind. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Seite 56. 2.6 Eigentümerstruktur und Rechtsform Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Rechtsform von Energie Wasser Bern, Seite 44. 2.7 Märkte, die bedient werden Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Marktgebiet und Kundensegmente, Seite 44. 2.8 Grösse der berichtenden berichtenden Organisation einschliesslich der folgenden Angaben: Anzahl der Arbeitnehmer, Nettoumsatz, Gesamtkapitalisierung und Anzahl der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Tabelle Mitarbeitendenkennzahlen, Seite 33 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Kapitalstruktur, Seite 44 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Seite 56

2.9 Wesentliche Veränderungen der Grösse, Struktur oder Eigentumsverhältnisse im Berichtszeitraum Berichtszeitraum Es gibt keine wesentlichen Veränderungen für die Operationen in der Schweiz, siehe auch 2.5. 2.10 Im Berichtszeitraum erhaltene Preise Keine

3. Berichtsparameter Berichtsprofil 3.1 Berichtszeitraum Der vorliegende Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2013. 3.2 Datum der Veröffentlichung des letzten Berichts Der letzte Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht zum Geschäftsjahr 2012 ist im April 2013 erschienen. Der letzte GRI-Index zum Geschäftsjahr 2011, wurde im März 2012 publiziert.

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3.3 Berichtszyklus Der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht erscheint jährlich. 3.4 Ansprechpartner für Fragen zum Bericht und seinem Inhalt Siehe vorliegenden GRI-Bericht, Kapitel 1. Berichtsumfang und -grenzen 3.5 Die Vorgehensweise bei der Bestimmung des Berichtsinhalts einschliesslich: Festlegen der Prioritäten der einzelnen Themen im Bericht und Ermittlung der Stakeholder, bei denen die Organisation davon ausgeht, dass diese den Bericht verwenden werden. Die “GRI-Anleitung für die Bestimmung des Berichtsinhaltes” und assoziierte Prinzipien wurden beim Prozess zur Berichterstattung so weit wie möglich angewandt. Energie Wasser Bern ist mit seinen Stakeholdern kontinuierlich im Dialog, (siehe Geschäftsund Nachhaltigkeitsbericht, Seite 26 sowie GRI-Bericht, 4.14 - 4.17). Von der Projektgruppe zum Nachhaltigkeitsbericht wurden Ergebnisse aus diesen Stakeholderdialogen berücksichtigt, um wesentliche Themen für die Berichterstattung zu den Anspruchsgruppen Kunden, Mitarbeitenden, zur Umwelt und zum Gemeinwesen zu identifizieren und zu konkretisieren. Als wesentliche Themen im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht aufgenommen sind: Energiewende mit Fokus Gesamteffizienz, Umbau Produktionsportfolio (Energiezentrale Forsthaus), Entwicklung Strompreise, Umsetzung Stakeholderdialog, «Open Space»-Workshops für Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Weiterentwicklung Arbeitsschutz und Umsetzung Ökofonds. Die Strukturierung des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts sowie die ergänzenden Informationen im GRI-Bericht erlauben den verschiedenen Anspruchsgruppen die für sie relevanten Informationen direkt einzusehen. 3.6 Berichtsgrenze Der Bericht bezieht sich auf das Stammhaus Energie Wasser Bern (ohne Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen), siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 44. 3.7 Geben Sie besondere Beschränkungen des Umfangs oder der Grenzen des Berichts an Keine besonderen Beschränkungen. 3.8 Die Grundlage für die Berichterstattung über Joint Ventures, Tochterunternehmen, Tochterunternehmen, Vergleich-gepachtete Anlagen und ausgelagerte Tätigkeiten sowie andere Einheiten, die die Vergleich barkeit der Berichtszeiträume oder der Angaben für verschiedene Organisationen erheblich beeinträchtigen kann Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Joint Ventures sind nicht Teil der Berichterstattung. Innerhalb dieser Berichtsgrenzen ergeben sich keine wesentlichen Änderungen zum Geschäftsbericht des Vorjahres.

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3.9 Erhebungsmethoden und Berechnungsgrundlagen für Daten, die für Indikatoren und andere Informationen Informationen im Bericht verwendet werden, einschließlich der den Schätzungen zugrunde liegenden Annahmen und Techniken. Die Richtlinien und Messvorschriften des GRI-Standards G3 wurden angewandt, wo immer es die Datenlage zuliess. Angaben zur Erhebung der Umweltkennzahlen, siehe auch Kapitel 3 «Energie- und Umweltbilanz» auf Seite 8 dieses GRI-Berichts. Die Messung aller Umweltdaten wird von den Bereichsverantwortlichen überwacht. Diese Messdaten werden auf Plausibilität geprüft. Die Berechnung des CO2-Ausstosses basiert bei Brennstoffen auf Primärenergiewerten und Emissionsfaktoren des Bundesamtes für Umwelt (Emissionshandelssystem EHS, Anhang B: Emissionsfaktoren und Heizwerte. Bundesamt für Umwelt, 2013). Die ausgewiesenen Werte für Staub-, NOx- und SOx-Emissionen der Energiezentrale Forsthaus beruhen auf Messungen (kontinuierliche online-Überwachung sowie periodische Emissionsmessungen gemäss Luftreinhalteverordnung). Quantitative Daten zu Mitarbeitenden werden im Rahmen eines zentralen Datensystems im SAP erhoben, wobei die Indikatoren gemäss GRI-Vorgaben berechnet wurden. 3.10 Erläutern Sie, welche Auswirkung die neue Darstellung von Informationen aus alten Berichten hat und warum die Informationen neu dargestellt wurden Der Aufbau des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts ist analog zum letzten Bericht. Die Berichterstattung nach GRI mit einem eigenen GRI-Bericht wird analog zur Berichterstattung im letzten Bericht (Geschäftsjahr 2011) umgesetzt. Im letzten Jahr wurde keine explizite GRI-Berichterstattung publiziert. 3.11 Wesentliche Veränderungen des Umfangs, der Berichtsgrenzen oder der verwendeten Messmethoden gegenüber früheren Berichtszeiträumen Bezüglich des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts gab es keine wesentlichen Änderungen. Hinsichtlich des GRI-Berichts wurden die gleichen Berichtsgrenzen und Messmethoden wie im GRI-Bericht 2011 angewandt.

GRIGRI-Inhaltsindex 3.12 Der Index gibt in Form einer Tabelle an, an welcher Stelle im Bericht die Standardangaben enthalten sind sind Vorliegender Bericht. 3.13 Richtlinien und zurzeit angewandte angewandte Praxis im Hinblick auf die Bestätigung des Berichts durch externe Dritte Es wurde keine externe «Assurance» der angegebenen GRI-Informationen eingeholt.

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4. Governance, Verpflichtungen und Engagement Im Berichtsjahr wurde der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern als schweizweit erstes Gremium eines Energieversorgungsunternehmens mit dem Best Board practice®-Label der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) ausgezeichnet. Energie Wasser Bern hat ein unternehmerisches und gesellschaftliches Interesse daran, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden, der Öffentlichkeit, der Eigentümerin wie auch der Kooperationspartnerin das Unternehmen zu erhalten und zu fördern. Mit dieser geschützten Garantiemarke hat der Verwaltungsrat erfolgreich dargelegt, dass das Gremium seine Aufgaben unabhängig, professionell und ganzheitlich wahrnimmt. Die Auszeichnung Best Board Practice®-Label unterstreicht zudem die effiziente und effektive Führungs- und Kontrollstruktur von Energie Wasser Bern. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Verwaltungsrat, Seite 47.

Corporate Governance 4.1 Beschreibung Mandat und die Zusammensetzung von Ausschüssen -

Interne Organisation: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 48 Zusammensetzung Verwaltungsrat: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seiten 46-47

4.2 Geben Sie an, ob der Vorsitzende Vorsitzende des höchsten Leitungsorgans Leitungsorgans gleichzeitig Geschäftsführer ist. Falls dies der Fall ist, sollte seine Position im Management der Organisation und die Gründe für diese Regelung angegeben werden Dies ist nicht der Fall. Siehe auch Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seiten 46-47 und 50-51. 4.3 Für Organisationen Organisationen ohne Aufsichtsrat geben Sie bitte die Anzahl der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans an, die unabhängig oder keine Mitglieder der Geschäftsführung sind Der Verwaltungsrat besteht aus sieben Mitgliedern (fünf Männer und zwei Frauen), von denen keines im operativen Management tätig ist. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seiten 46-47 4.4 Mechanismen für Inhaber von Anteilen und für Mitarbeiter, um Empfehlungen oder Anweisungen an das höchste Leitungsorgan zu adressieren Zu Mitwirkungsrechten der Stadt Bern als Eigentümerin, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 52. Art und Umfang der Mitwirkung sind im GAV geregelt. Die gewählte Personalvertretung nimmt gegenüber dem Unternehmen die Interessen der Mitarbeitenden wahr. Gemäss Reglement von Energie Wasser Bern (ewr) steht den Arbeitnehmenden ein Sitz im Verwaltungsrat zu. Zur Personalvertretung, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 53.

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4.5 Zusammenhang zwischen zwischen der Bezahlung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, der leitenden Angestellten und der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Abfindungen) und der Leistung der Organisation (einschließlich der gesellschaftlichen/sozialen und der ökologischen ökologischen Leistung) Die Entschädigung der Mitglieder des Verwaltungsrates wird vom Gemeinderat der Stadt Bern festgelegt, siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seite 49. Es besteht kein formaler Zusammenhang zwischen der Entschädigung der Verwaltungsratsmitglieder und der gesellschaftlichen und ökologischen Leistung des Unternehmens. 4.6 Bestehende Mechanismen, mit Hilfe derer das höchste Leitungsorgan sicherstellen kann, dass Interessenkonflikte vermieden werden Es wird das Prinzip der Selbstdeklaration angewendet. -

Mandate Verwaltungsräte: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seiten 46-47 Mandate Geschäftsleitung: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Seiten 50-51

Im Übrigen sind die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung gemäss der Organisationsverordnung (Art. 7) ausdrücklich verpflichtet, allfällige Interessenskonflikte unaufgefordert offen zu legen und gegebenenfalls in den Ausstand zu treten. 4.7 Herangehensweise zur Bestimmung der Qualifikation und der Erfahrung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, um die Strategie der Organisation in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Soziales zu lenken Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Wahl und Amtszeit, Seite 48. 4.8 Intern entwickelte Leitbilder, Leitbilder, interner Verhaltenskodex Verhaltenskodex und Prinzipien, die für die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung der Organisation von Bedeutung sind, sowie die Art und Weise, wie diese diese umgesetzt werden Siehe vorliegender GRI-Bericht, Kapitel 3, Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management, Seite 6. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Ziele der Geschäftsfelder, Seiten 16 – 17. Die Basis unserer Geschäftstätigkeit bildet die Eignerstrategie der Stadt Bern www.ewb.ch/de/ueber(www.ewb.ch/de/ueber www.ewb.ch/de/ueber-uns/medien/medienmitteilungen/2009/neueuns/medien/medienmitteilungen/2009/neue-eignerstrategie). eignerstrategie Diese setzt auf Nachhaltigkeit im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei der Ausstieg aus der Atomenergie bis spätestens im Jahr 2039. Energie Wasser Bern setzt sich für ein Leitbild ein, in welchem sowohl die Vision als auch die Werte des Unternehmens definiert sind. Konkretisiert wird das Leitbild mit den Unternehmensgrundsätzen (www.ewb.ch/de/ueber www.ewb.ch/de/ueberwww.ewb.ch/de/ueber-uns/organisation/grundsaetze) uns/organisation/grundsaetze und dem Verhaltenskodex als verbindliche Richtlinie für alle Mitarbeitenden. In jedem Führungsinstrument sind Aspekte des Qualitäts-, Umwelt- und Sozialmanagements integriert und konkrete Ziele formuliert. Deren Erreichen wird mittels Balanced Scorecard und Nachhaltigkeitsindikatoren Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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festgehalten. So eingebunden, können wir unsere an Nachhaltigkeit orientierten Werte in der täglichen Arbeit leben, überprüfen und stetig verbessern. Eine jährliche Überprüfung durch die Geschäftsleitung im Rahmen des Management Reviews stellt zudem sicher, dass die geplanten Massnahmen in Bezug auf Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Daraus ergeben sich Korrektur- und Vorbeugemassnahmen, die in den neuen Jahreszielen und periodisch in der Strategie und den Unternehmensgrundsätzen Eingang finden. Mit diesem Zyklus gewährleisten wir die kontinuierliche Verbesserung unseres nachhaltigen Handelns. Die Einhaltung des Verhaltenskodex wird durch die Compliance Stelle unterstützt. Die Zielsetzung von Compliance bei Energie Wasser Bern lautet wie folgt: «Die geschäftlichen Aktivitäten zur Erreichung der Unternehmensziele von ewb erfolgen im Rahmen des geltenden Rechts und unter Einhaltung der gesetzlichen und regulatorischen (aufsichtsrechtlichen) Regelungen sowie von ewb-internen Anforderungen auf der Basis der allgemein anerkannten Corporate Governance Grundsätzen des Verbandes der Schweizer Unternehmen economiesuisse, fairer Geschäftspraktiken und höchster Integritätsstandards.» Diese Ziele werden mittels verschiedener Massnahmen verfolgt: -

Identifikation der Compliance Risiken dank Überwachung der Gesetzesanpassungen, Mitarbeitendengesprächen, Melde-System. Steuerung der Risiken mittels aktualisierter interner Regelwerke, Schulung und Information der Mitarbeitenden.

4.9 Verfahren des höchsten Leitungsorgans, um zu überwachen, wie die Organisation Organisation die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung ermittelt und steuert, einschließlich maßgeblicher Risiken und Chancen sowie der Einhaltung international international vereinbarter Standards, Verhaltensregeln und Prinzipien -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung, Seite 48 Risiken: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Risikomanagement, Seite 92

Zur strategischen Steuerung des Unternehmens wird die Strategie in der Mittelfristplanung und der Jahresplanung konkretisiert, schliesslich von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat verabschiedet und deren Umsetzung in der Balanced Scorecard gemessen. Das Ressort Unternehmensentwicklung koordiniert die Umsetzung der Massnahmen zur Nachhaltigkeit, wobei alle Unternehmensbereiche in die Planung integriert werden. Ergebnisse und Zielerreichung werden mittels Balanced Scorecard überprüft und periodisch der Geschäftsleitung zur Prüfung vorgelegt. Die Abteilung Risk Management & Compliance koordiniert die Identifikation der unternehmensweiten Risiken und Chancen. Zudem werden die Massnahmen überwacht und die Information der Geschäftsleitung sowie des Verwaltungsrates sichergestellt.

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4.10 Verfahren zur Bewertung der Leistung des höchsten Leitungsorgans selbst, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale gesellschaftliche/soziale Leistung Siehe vorliegender GRI-Bericht, Kapitel 3, Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management, Seite 6. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung, Seite 48. Das prozessorientierte integrierte Managementsystem stellt sicher, dass das Unternehmen die drei Säulen der Nachhaltigkeit umsetzt. Die strategischen und operativen Ziele werden in den Führungsprozessen entwickelt und in den Kern- und Supportprozessen umgesetzt. In Strategiereviews, Prozessmessungen, Audits und Management Reviews wird das nachhaltige Verhalten von Energie Wasser Bern regelmässig überprüft und in der Balanced Scorecard ausgewertet. Diese Daten werden periodisch in die strategische und operative Planung integriert. Es gibt zwar kein formales Verfahren zur Bewertung des Verwaltungsrats selbst hinsichtlich seiner Nachhaltigkeitsleistung. Der Verwaltungsrat hat sich aber in der Organisationsverordnung (Art. 3 Abs. 5) zu einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Selbstevaluation verpflichtet. 4.11 Erklärung, ob und wie die Organisation den Vorsorgeansatz Vorsorgeansatz bzw. das Vorsorgeprinzip berücksichtigt Nach dem im Reglement Energie Wasser Bern (ewr) festgelegten Leistungsauftrag hat Energie Wasser Bern dem Schutz der Umwelt und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung zu tragen. Dies schliesst die Produktion und den Vertrieb von erneuerbaren Energien und den Betrieb eines umfassenden Umweltmanagementsystems ein. In diesem Zusammenhang ist das Vorsorgeprinzip für Energie Wasser Bern eine wichtige Leitlinie. Im Jahr 2009 hat Energie Wasser Bern eine neue Strategie erarbeitet, welche ein besonders Augenmerk auf die nachhaltige Energieproduktion legt. Das Berner Stimmvolk hat im November 2010 mit seiner Zustimmung zu einer Zukunft ohne Atomstrom zum Ausdruck gebracht, dass es die Strategie der Eigentümerin und von Energie Wasser Bern unterstützt. Die spezifische Produktionsstrategie beschreibt mit welchen Technologien und in welchen Ländern der Portfolioumbau bewerkstelligt werden soll. Seit 2009 wurde diese Strategie jährlich überprüft und gegebenenfalls auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Geschäftsund Nachhaltigkeitsbericht, Strom, Wärme, Seiten 18-19. Des Weiteren besteht ein umfassendes, internes Risikomanagement, welches nicht nur Risiken finanzieller Art beurteilt. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Risikomanagement, Seite 92. 4.12 Extern entwickelte ökonomische, ökologische und gesellschaftliche /soziale Vereinbarungen, Prinzipien oder andere Initiativen, Initiativen, die die Organisation Organisation unterzeichnet unterzeichnet bzw. denen sie zugestimmt hat oder denen sie beigetreten ist. ist. Sponsoringvereinbarung mit der Universität Bern zur Verleihung des UmweltForschungspreises für die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Ökologie und Umweltwissenschaften. Verein für umweltgerechte Energie (VUE, Label naturmade): Energie Wasser Bern ist Mitglied seit Gründung des Vereins. Der VUE vergibt das «naturemade star» - Zertifikat für Anlagen, Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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welche besonders umweltschonend Strom produzieren. Das Dotierkraftwerk Engehalde und die Solaranlagen der Ökostrombörse waren unter den ersten Kraftwerken, welche mit dem Label «naturemade star» ausgezeichnet wurden. Das Label steht ebenfalls für die Förderung der Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie). Mit der Zertifizierung des Kraftwerks Felsenau ist nun auch das letzte und grösste Wasserkraftwerk von Energie Wasser Bern auf Berner Boden mit dem Label «naturemade star» ausgezeichnet. 4.13 Mitgliedschaft in Verbänden (wie z.B. Branchenverbänden) Branchenverbänden) bzw. nationalen/ internationalen Interessenvertretungen Energie Wasser Bern ist Mitglied in verschiedenen Organisationen der Versorgungsbranche und in Fachverbänden. Die wesentlichen Organisationen sind im Folgenden aufgelistet: -

Electrosuisse SEV Handels und Industrieverein HIV openaxs, Verband Schweizer Elektrizitätsversorgungsunternehmen zur Förderung von offenen Breitbandnetzen öbu – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften Riskmanagement Association e.V. RMA Schweizer Licht Gesellschaft SLG Schweizerische Gesellschaft für Arbeitssicherheit SGAS Schweizerische Vereinigung für Geothermie SVG Schweizerischer Fachverband für Wärmekraftkopplung WKK Schweizerischer Verband der Telekommunikation asut Schweizerischer Verein des Gas und Wasserfaches SVGW Schweizerischer Verein für technische Inspektionen SVTI Schweizerischer Wasserwirtschaftsverband SWV Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnik Verband suissetec Swisscleantech, Wirtschaftsverband für nachhaltige und liberale Wirtschaftspolitik. Swiss eMobility Swiss Fibre Net AG Verband der Schweizerischen Gasindustrie VSG Verband Fernwärme Schweiz VFS Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke VSE Verein für umweltgerechte Energie VUE Verein Smart Grid Schweiz (VSGS) Vereinigung Schweizer Sanitär- und Heizungsfachleute VSSH

Einbeziehung von Stakeholdern 4.14 Liste der von der Organisation einbezogenen Stakeholder Stakeholder--Gruppen Folgende Stakeholdergruppen sind für Energie Wasser Bern besonders wesentlich: Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende, Eignerin (Stadt Bern), Politik und Gemeinwesen, Anwohnerinnen und Anwohner bei Baustellen, Medien, Bevölkerung der Stadt Bern, Gewerkschaften, Umweltgremien und -verbände, Zuliefer-Unternehmen. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Immer im Dialog mit den Anspruchsgruppen, Seite 26.

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4.15 Grundlage für die Auswahl der Stakeholder, die einbezogen werden sollen Für den Umgang mit Stakeholdern gilt das Wesentlichkeitsprinzip. Die unter 4.14 genannten Stakeholder sind die wichtigsten, wenn folgende Kriterien angewendet werden: -

Beeinflusst die Stakeholdergruppe stark die ökonomische, ökologische oder gesellschaftliche Leistung von Energie Wasser Bern?

-

Ist die Stakeholdergruppe stark von der ökonomischen, ökologischen oder gesellschaftlichen Leistung von Energie Wasser Bern betroffen?

4.16 Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Immer im Dialog mit den Anspruchsgruppen, Seite 26. Wir pflegen einen engen Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. Dazu gehören unter anderem auch folgende regelmässige Prozesse: Mitarbeitende Energie Wasser Bern führt periodisch Befragungen der Mitarbeitenden durch, auf deren Basis über die jeweils folgenden Jahre Massnahmenpakete definiert und umgesetzt werden – so auch im Berichtsjahr. Siehe auch Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Attraktive Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende, Seite 32. Kundinnen und Kunden sowie Anwohnerinnen und Anwohner 2013 bearbeitete das Kundencenter über 20‘000 telefonische und 20‘000 elektronische Anfragen. Beschwerden von Kundinnen und Kunden wurden vom Beschwerdemanagement 2013 durchschnittlich innerhalb von drei Tagen beantwortet. Öffentlichkeit sowie verschiedene Anspruchsgruppen Anfragen von Medienschaffenden, Studierenden, Privatpersonen, Gewerkschaften sowie Politikerinnen und Politikern werden umgehend von den zuständigen Bereichen beantwortet. Daneben werden Stellungnahmen zu Vorstössen und Interpellationen verfasst, Informationsveranstaltungen für Medienschaffende, Politiker und Anwohner durchgeführt sowie Werkführungen für Schulklassen, Gruppen und Fachpersonen angeboten. Ebenfalls nehmen Vertreter von Energie Wasser Bern an regelmässigen informellen Treffen sowie an Gemeinde- und Stadtratssitzungen teil. Für die Pflege der Stakeholder-Beziehungen hat Energie Wasser Bern klare Verantwortlichkeiten definiert. Hauptansprechpartner sind die Unternehmenskommunikation, das Generalsekretariat, der Rechtsdienst, das Personalmanagement und die Personalvertretung, die Einkaufsorganisation und die Unternehmensentwicklung. Im täglichen Kontakt mit den Kundinnen und Kunden stehen das Kundencenter, die Kundenberater und das Beschwerdemanagement.

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4.17 Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung eingegangen eingegangen ist Die Anliegen unserer Anspruchsgruppen sind in der folgenden Tabelle ersichtlich: Geschäftsund Nachhaltigkeitsbericht, Übersicht Anspruchsgruppen, Seite 27. Die wichtigsten Anliegen der Kundinnen und Kunden betrafen 2013 die Strom- und Erd/Biogastarife. Energie Wasser Bern publizierte hierzu frühzeitig Medienmitteilungen und beantwortete entsprechende Medienanfragen zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Strommarkt. Um den Kundinnen und Kunden die Übersicht und Auswahl der Stromprodukte zu erleichtern, wurde zudem das Angebot auf drei Stromprodukte reduziert. Besonderes Interesse zeigten die Bernerinnen und Berner auch an der neuen Energiezentrale Forsthaus. Energie Wasser Bern veröffentlichte hierzu regelmässig Informationen auf der Homepage, informierte die Medienschaffenden mittels Medienmitteilungen sowie anlässlich eines Medienanlasses und organisierte für die Bevölkerung ein grosses Fest zur offiziellen Inbetriebnahme der Anlage. -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kundinnen und Kunden, Attraktives Produkteportfolio, Seite 30 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kundinnen und Kunden, Kommunikation auf allen Kanälen, Seite 31

Die Vertreterinnen und Vertreter der Politik befassten sich im Berichtsjahr hauptsächlich mit den Geschäftsfeldern und dem vielfältigen Produkteportfolio von Energie Wasser Bern und mit der Nachnutzung bzw. Weiterentwicklung des alten Gaswerkareals. Zu diesen Themen fanden 2013 Mediengespräche und Informationsveranstaltungen für Medienschaffende, Politiker und Anwohner statt. Diesbezügliche Medienanfragen wurden transparent beantwortet sowie Stellungnahmen zu entsprechenden Vorstössen und Interpellationen verfasst. Zudem nahmen Vertreter von Energie Wasser Bern an regelmässigen informellen Treffen und an Gemeinde- und Stadtratssitzungen teil. Eines der Hauptanliegen der Mitarbeitenden betraf im Berichtsjahr die wirtschaftliche Lage von Energie Wasser Bern. Energie Wasser Bern informierte regelmässig über den aktuellen Stand und erarbeitete und kommunizierte entsprechende Massnahmen, wie den zukünftigen Herausforderungen begegnet wird. Ein weiteres wichtiges Anliegen betraf die Einführung des neuen Lohnsystems. Hierzu fanden 2013 umfassende Informationsveranstaltungen statt. Zudem offenbarte die Befragung der Mitarbeitenden diverse Themenfelder, welche aus Sicht Mitarbeitenden Handlungsbedarf aufweisen. Sowohl die Geschäftsleitung als auch die einzelnen Organisationseinheiten erarbeiteten mittels Workshops und Arbeitsgruppen entsprechende Massnahmen. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Attraktive Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende, Seite 32.

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Managementansatz und Leistungsindikatoren Ökonomie (EC) Managementansatz Ökonomie (EC) Die strategische Lenkung und Überwachung der zentralen Unternehmensziele, zu denen auch der wirtschaftliche Erfolg zählt (inkl. GRI-Aspekte wirtschaftliche Leistung, Marktpräsenz und mittelbare wirtschaftliche Auswirkungen), obliegt letztendlich dem Verwaltungsrat, während auf operativer Ebene der CEO die zentrale Verantwortung übernimmt. Der Bereich Finanzen und Services gewährleistet ein wirksames unternehmensweites Controlling und Risikomanagement. Der Leistungsauftrag von Energie Wasser Bern ist im Reglement Energie Wasser Bern (ewr, 2. Kapitel) detailliert beschrieben und auf der Website aufgeschaltet. Während die Unternehmung ihre neue Strategie entwickelte, erarbeitete der Gemeinderat der Stadt Bern seine Eignerstrategie. Im Jahr 2009 wurde die Eignerstrategie für unser Unternehmen verabschiedet. Sie kombiniert politische und finanzielle Ziele der Stadt Bern als Eigentümerin mit den unternehmerischen Zielen von Energie Wasser Bern. Neben der Bekanntheit in der Region und einer umweltverträglichen Energiebereitstellung erwartet die Stadt Bern von Energie Wasser Bern einen angemessenen Gewinn. Wichtigstes Ziel ist jedoch die sichere Versorgung der Kundinnen und Kunden mit Energie, Wasser und unseren übrigen Dienstleistungen. Der Verwaltungsrat erstattet dem Gemeinderat zweimal jährlich Bericht über den Geschäftsverlauf nach einem klar definierten Kennzahlensystem. Damit überprüft der Gemeinderat, ob Energie Wasser Bern auf dem vorgegebenen strategischen Zielpfad ist. Wesentliche Elemente des Managementansatzes Ökonomie finden sich auch im Geschäftsund Nachhaltigkeitsbericht, Rückblick und Ausblick des Verwaltungsratspräsidenten und des CEO, Seite 5.

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Ökonomische Leistungsindikatoren Aspekt: wirtschaftliche Leistung EC1 Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert -

Gewinnausschüttung an die Stadt Bern, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht, Abschluss Stammhaus, Seite 58 Gewinnausschüttung an die Stadt Bern: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Seite 75 Sponsoring, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Gemeinwesen, Seite 35 Fördergelder des Ökofonds, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Jahresbericht Ökofonds, Seite 38

EC2 Finanzielle Folgen bzw. Chancen und Risiken des Klimawandels für die Aktivitäten der Organisation Partielle Abdeckung von EC2: Es existiert keine systematische, datengestützte Analyse der finanziellen Folgen des Klimawandels für ewb. Der Klimawandel wirkt sich insbesondere auf die Beteiligungen mit Wasserkraftanlagen im Alpenraum aus. In diesen Unternehmen werden die Auswirkungen des Klimawandels intensiv diskutiert und in deren strategische Überlegungen einbezogen. EC3 Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Finanzbericht Stammhaus, Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge, Seite 72 Der Deckungsgrad der Personalvorsorgekasse (PVK) der Stadt Bern, die nach dem Leistungsprimat geregelt ist, liegt zurzeit bei 94.4 Prozent (Stand 31.12.2012). Die Beiträge für den Arbeitgeber betragen je nach Alter zwischen 2.30% – 15.00% und für die Arbeitnehmenden zwischen 1.60% - 10.00%.

EC4 Bedeutende finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand Energie Wasser Bern erhält keine Fördergelder der öffentlichen Hand. Im Gegenteil, das Unternehmen leistet durch die Gewinnausschüttung an die Stadt einen Beitrag zur öffentlichen Finanzierung und entrichtet auch weitere Zahlungen an öffentliche Stellen z.B. durch Zahlung von Konzessionsabgaben. In Bezug auf Finanzierungskonditionen profitiert Energie Wasser Bern als eine, dem Stadtbereich zugehörige Organisation, in gewissem Rahmen von vorteilhaften Zinskonditionen, welche die Stadt aufgrund ihrer Stellung von Finanzinstituten erhält. Energie Wasser Bern entschädigt die Stadt Bern für diesen Vorteil bei Zinskonditionen.

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Aspekt: Marktpräsenz EC5 Spanne des Verhältnisses der StandardStandard-Eintrittsgehälter zum lokalen Mindestlohn an wesentlichen Geschäftsstandorten Geschäftsstandorten In der Schweiz bestehen keine gesetzlichen Mindestlohnvorschriften. Die Initiative über den Mindestlohn des Gewerkschaftsbunds «Für den Schutz fairer Löhne» fordert einen gesetzlichen Mindestlohn von 4‘000 CHF für Vollzeit-Angestellte, bzw. einen minimalen Stundenlohn von 22.- CHF. Bei Energie Wasser Bern liegt der Mindestlohn über dem von der Initiative geforderten Betrag. EC6 Geschäftspolitik, -praktiken und Anteil der Ausgaben, der auf Zulieferer vor Ort Ort an wesentlichen Geschäftsstandorten entfallen Nach den für Energie Wasser Bern massgeblichen beschaffungsrechtlichen Grundlagen ist eine Gleichbehandlung aller Anbieterinnen und Anbieter bei der Auftragsvergabe zu gewährleisten. In der Bewertung der eingegangenen Angebote können nebst dem Preis (ökonomisches Kriterium) auch ökologische oder soziale Aspekte in die Bewertung einfliessen. Bei kleineren Aufträgen, für welche keine öffentliche Ausschreibung erforderlich ist, werden wenn möglich Firmen im Versorgungsgebiet zur Eingabe von Offerten eingeladen. Auch hier werden Wettbewerbssituationen angestrebt. EC7 Verfahren für die Einstellung von lokalem Personal und Anteil von lokalem Personal an den Posten für leitende Angestellte an wesentlichen Geschäftsstandorten Geschäftsstandorten Dieser Indikator ist für Energie Wasser Bern nicht wesentlich, da ausserhalb der Schweiz keine Beschäftigung vorliegt (Die Tochterfirmen bzw. Beteiligungen im Ausland sind nicht Bestandteil der Berichterstattung).

Aspekt: Mittelbare wirtschaftliche Auswirkungen EC8 Entwicklung und Auswirkungen von Investitionen in die Infrastruktur und Dienstleistungen, die vorrangig im öffentlichen Interesse erfolgen, durch kommerzielles Engagement, Sachleistungen oder pro bonobono-Arbeit -

Sponsoring, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Gemeinwesen, Seite 35 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Energiezentrale Forsthaus, Seite 10 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mobilität, Wasser, Seiten 20-21 Besucherzentrum Energiezentrale: Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kundinnen und Kunden, Seite 30 Fördergelder des Ökofonds, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Jahresbericht Ökofonds, Seite 38

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EC9 Verständnis und Beschreibung der Art und des Umfangs wesentlicher indirekter wirtschaftlicher wirtschaftlicher Auswirkungen Partielle Abdeckung von EC9: Energie Wasser Bern ist als selbständiges, öffentlich-rechtliches Unternehmen der Stadt Bern eines der fünf grössten städtischen Energieversorgungsunternehmen der Schweiz. In der Stadt Bern betreiben wir die Energie- und Wasserversorgung und die Kehrichtverwertung für 70'000 private Haushalte, 8'000 KMUs sowie 100 Grosskunden. In rund 30 Gemeinden der erweiterten Region Bern versorgen wir Kundinnen und Kunden direkt oder indirekt mit unseren Dienstleistungen. Gemäss Stromversorgungsgesetz können Grosskunden, die mehr als 100’000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen, ihren Stromlieferanten seit Januar 2009 frei wählen. Energie Wasser Bern hat sich den Herausforderungen der Strommarktliberalisierung gestellt und die Aktivitäten im Bereich der Neukundengewinnung verstärkt. Unser Hauptfokus liegt auf einer hohen Qualität bei Beratung und Service. Dazu zählen auch der schrittweise Umbau des Produktionsparks in Richtung erneuerbarer Energie und die Motivation unserer Kunden zum Umstieg auf ökologische Produkte. Mit rund 640 engagierten Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen erfüllen wir unseren Auftrag in der Energieversorgung. Wir sind ein modernes und innovatives Unternehmen mit lokal verankertem Wert, wettbewerbsfähig und mit soliden Finanzen. Wir setzen unser ganzes Wissen und Können gezielt und kundenorientiert für eine langfristig sichere und wirtschaftliche vertretbare Energieversorgung ein. Wir sind bestrebt den damit verbundenen ökologischen Fussabdruck so gering wie möglich zu halten.

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Umwelt (EN) Managementansatz Umwelt (EN) Die Verantwortung für den Erhalt einer intakten Umwelt ist zentraler Aspekt unseres Umweltmanagements, das im Sommer 2011 durch eine externe Organisation nach der Norm ISO 14001 zertifiziert wurde. Das Umweltmanagement bildet die zweite von drei Säulen der Nachhaltigkeit, die unserem integrierten Managementsystem zugrunde liegen (Siehe dieser GRI-Bericht, Kapitel 3, Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management, Seite 6). Das Bekenntnis zur Verhütung unnötiger Umweltbelastungen und zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung, ist in den Unternehmensgrundsätzen des Leitbildes von Energie Wasser Bern verankert und auf der Website von Energie Wasser Bern öffentlich zugänglich. Die oberste Verantwortung für das Umweltmanagement liegt beim Geschäftsleitungsmitglied des Bereichs Netze. Der Aspekt der Ökologie ist ein wichtiger Bestandteil der langfristig ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie von Energie Wasser Bern was die Bereitstellung und Verteilung von Energie und Wasser betrifft und die Vorgehensweisen im eigenen Betrieb angeht. Die Verantwortung für das systematische Umweltmanagement (alle GRI-Aspekte Ökologie) liegt bei der Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement. Basis des Umweltmanagements bildet eine „Relevanzmatrix“, welche die wichtigen Umweltaspekte von Energie Wasser Bern ausweist. Diese wurde mittels einer eingehenden Umweltanalyse erstellt und zeigt die Prioritäten für die Aktivitäten des Umweltmanagements auf. Besonders umweltrelevant sind unter anderem die Bereiche Energiewirtschaft und Netze, die Ressorts Einkauf & Logistik und Facility Management sowie die im Marketing und Vertrieb angesiedelte Energieberatung. Vorgaben für die Verhütung unnötiger Umweltbelastungen sind in das Managementsystem eingebaut. Die Vorgaben umfassen typischerweise Massnahmen für den korrekten Umgang mit Gefahrenstoffen und Abfällen, für die Minimierung von Energie- und Wasserverbrauch, aber auch für die Beratung von Kundinnen und Kunden, Lieferanten und anderen externen Partnern. Zur Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz besteht beispielsweise ein Ökofonds, in welchen jährlich 10 Prozent des an die Stadt Bern auszuschüttenden Gewinns fliessen (siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Jahresbericht Ökofonds, Seite 40). Ausserdem fördert Energie Wasser Bern die Forschung und Entwicklung neuer Energiequellen (z.B. Tiefengeothermie). Darüber hinaus setzt das Unternehmen verschiedene Aktivitäten zur Förderung des Bewusstseins für Umweltschutz und Energieeffizienz um, wie beispielsweise den Berner Energiepreis für Unternehmen und Institutionen, den Stromsparbonus für Kundinnen und Kunden oder den Umwelt-Forschungspreis der Universität Bern. Zudem informiert Energie Wasser Bern mittels Kundenzeitschrift und Website über ökologische Angebote und Bemühungen. Interne Aktionen motivieren die Mitarbeitenden zum Ausschalten von Bürogeräten oder für energieeffiziente Mobilität. Neue Mitarbeitende werden beim Stellenantritt entsprechend geschult. Weitere elementare Massnahmen des Umweltmanagements sind die Verfahren für Schulung und Sensibilisierung der Belegschaft sowie die Regelkreise der kontinuierlichen Verbesserung. Beide sind im Managementsystem mit den Verfahren des Qualitätsmanagements kombiniert

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und im vorliegenden Dokument weiter unten im Managementansatz Produktverantwortung (PR) beschrieben.

Ökologische Leistungsindikatoren Leistungsindikatoren (EN) Aspekt: Materialien

EN1

Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen Partielle Abdeckung von EN1: Dieser GRI-Bericht, Kapitel 4, Energie- und Umweltbilanz, Seite 8. Die einzige Anlage, in der grosse Mengen von umwelt- und sicherheitsrelevanten Stoffen als Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden, ist die Energiezentrale Forsthaus. Die folgenden ausgewiesenen Chemikalien werden in der Abluft- und Abwasserreinigung eingesetzt: Ammoniak zur Reduktion der Stickoxidemissionen, Salzsäure und Natronlauge zum Entfernen von Schwermetallen bzw. zur Neutralisation. -

Ammoniakwasser: Salzsäure: Natronlauge:

421 Tonnen 191 Tonnen 288 Tonnen

Die Materialien sind im Bereich Büros/Administration in ihrer Verwendung und Entsorgung unproblematisch. Als repräsentativ für den Bürobereich weist Energie Waser Bern für das Jahr 2013 die folgenden Papierverbräuche aus: Angaben zum internen Papierverbrauch Anzahl bedruckte Seiten schwarz/weiss farbig Total Anteil Farbausdrucke

2013

2012

1'287'110 962'941 2'250'051 43%

1'415'561 938'532 2'354'093 40%

Ziel ist es einerseits die Gesamtanzahl der Ausdrucke zu reduzieren und andererseits den Anteil der Farbausdrucke zu verkleinern. EN2 Anteil von Recyclingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz Keine Angaben.

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Aspekt Energie EN3 Direkter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Tabelle, Umweltkennzahlen eigener Betrieb, Seite 29. Dieser GRI-Bericht, Kapitel 4, Energie- und Umweltbilanz, Seite 8. Umweltkennzahlen eigener Betrieb Energie Wärmeenergie aus Biogas

Wert 2013 in MWh

Wert 2013 in GJ

521

1'876

Wärmeenergie aus Heizöl

103

371

Wärmeenergie aus Fernwärme

826

2'974

Treibstoff aus Biogas

464

1'670

1'002

3'607

494

1'778

Treibstoff aus Dieselöl Treibstoff aus Benzin

EN4 Indirekter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Tabelle, Umweltkennzahlen eigener Betrieb, Seite 29 Dieser GRI-Bericht, Kapitel 4, Energie- und Umweltbilanz, Seite 8

Umweltkennzahlen eigener Betrieb Energie Strom erneuerbar davon zertifizierter Ökostrom

Wert 2013 in MWh

Wert 2013 in GJ

9'132

32'875

6'182

22'257

Der Stromverbrauch der Betriebsgebäude und Büros deckt Energie Wasser Bern mit zertifiziertem Ökostrom. Auf grossen Baustellen und in den Contracting-Anlagen kommt erneuerbarer Strom zum Einsatz. EN5 Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem Einsatz und Effizienzsteigerungen -

-

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Energiezentrale, Seite 10 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Wärme, Seite 19 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Gesamtbetrachtung notwendig, 28 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kundinnen und Kunden, Attraktives Produkteportfolio, Stromsparbonus, Seite 30 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Gemeinwesen, LED öffentliche Beleuchtung, Seite 35

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Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Jahresbericht Ökofonds, Seite 38

Die Investitionen in Anlagen für erneuerbare Stromproduktion betrugen im Berichtsjahr rund 28 Mio CHF. Folgende Massnahmen wurden 2013 zusätzlich im eigenen Betrieb im Bereich Mobilität und Gebäude umgesetzt: -

-

Einsatz von 100 % Biogas für Mobilität (Erdgasfahrzeuge) und Heizung von ewb-eigenen Mietwohnungen. Konsequenter Einsatz von Bewegungsmeldern und energieeffizienter FL -oder LEDBeleuchtung bei Umbauten. Sanierung von Heizungsanlagen in den Mietliegenschaften (dadurch um 30 % reduzierter Heizenergieaufwand). Areal Holligen: Verkleinerung der Beleuchtungszonen zur besseren Beleuchtungsausnützung, Optimierung Lüftungsanlagen, Umstellung von Raumbeleuchtungen auf LED. Areal Monbijou: Sitzungszimmer mit LED-Beleuchtung ausgerüstet, Erhöhung der Ausschaltzeiten der Lüftungsanlagen in der Nacht, Wärmerückgewinnung bei Kühlanlagen.

EN6 Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Produkteportfolio, Seite 30 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht,

Energiezentrale, Seite 10 Strom, Wärme, Seiten 18-19 Mobilität, Seite 20 Kundinnen und Kunden, Attraktives Jahresbericht Ökofonds, Seite 38

2013 wurde das Stromproduktportfolio von fünf auf drei Produkte vereinfacht und mit ewb.NATUR.Strom und ewb.ÖKO.Strom zwei hochwertige Stromprodukte eingeführt. Ein Grossteil der Berner Kunden hat sich für die beiden vorgeschlagenen Produkte entschieden und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Ausstieg aus der Kernenergie. Mit dem Online-Portal, welches im Jahr 2013 eingeführt wurde, können Kunden ihren Energieverbrauch der letzten beiden Jahre jederzeit anschauen und damit Ihren geleisteten Beitrag zur Energieeffizienz überprüfen. Weitere Massnahmen zur Förderung der Energieeffizienz auf Kundenseite sind: -

-

Motivation zum sparsamen Einsatz von Strom durch die Ausrichtung des Stromsparbonus. 2013 wurden in der Stadt Bern 20‘336 GWh Strom eingespart. Siehe entsprechenden Stromzähler auf der ewb-Homepage (www.ewb.ch/stromsparbonus www.ewb.ch/stromsparbonus). www.ewb.ch/stromsparbonus Finanzielle Förderung energieeffizienter Geräte und Beleuchtungen (z.B. Schaufensterbeleuchtungen, Wärmepumpen, Elektro- und Erdgasmobilität, Kühlgeräte).

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neu: ewb.SOLARHAUS und Solarkataster. Förderprogramm für Solarstromanlagen inkl. Solarkataster, welcher für alle Hausdächer der Stadt Bern die Eignung für die Sonnenenergienutzung angibt. Förderkampagnen für «naturemade-star»-zertifizierten Ökostrom und Biogas. Förderprogramme für Kunden (Förderung Fotovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Erdgasheizungen, Beleuchtung etc.), siehe www.ewb.ch/foerderprogramme Komplettangebot für energieeffiziente und emissionsarme Mobilität. Stromsparcheck und Stromspartipps auf der ewb-Homepage. Diverse Verkaufsförderungsmassnahmen wie ein Förderprogramm für Erdgasfahrzeuge.

EN7 Initiativen zur Verringerung Verringerung des indirekten Energieverbrauchs Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen Keine Angaben.

Aspekt: Aspekt: Wasser EN8 Gesamtwasserentnahme aufgeteilt nach Quellen Die Wasserverbund Region Bern (WVRB) AG stellt sicher, dass rund 200‘000 Menschen in der Stadt Bern und in neun weiteren Gemeinden der Region jederzeit ausreichend mit sauberem Wasser versorgt werden. Während die WVRB AG verantwortlich ist für das Primärsystem (Anlagen für die Beschaffung, den Transport und die Speicherung des Wassers), sorgt ewb für die Verteilung des von der WVRB AG bezogenen Wassers an die Endkundinnen und -kunden. Als grösste Aktionärin betreiben wir im Übrigen auch die meisten Anlagen des Primärsystems im Auftrag der WVRB AG. Eigener Wasserverbrauch Grundwasserentnahme in 1000 m3/Jahr für Kühl- und Prozesswasser Energiezentrale Forsthaus: 46.5 (Vorjahr: 336) Eigener Trinkwasserverbrauch in 1000 m3/Jahr (ab Trinkwassernetz des Wasserverbundes Region Bern): 130 (Vorjahr 63.2) EN9 Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme Entnahme von Wasser betroffen sind Entnahme von ca. 46‘500 m3 Grundwasser für den Betrieb der Energiezentrale Forsthaus (Kühlung, Abluftreinigung). Das Wasser wird nach Gebrauch und in gereinigter Form gemäss behördlicher Genehmigung dem Oberflächenwasser zurückgegeben. Von der Wasserentnahme sind keine Quellen betroffen. Die Wasserentnahme stellt nur einen unwesentlichen Eingriff in den Grundwasserstrom dar. Die Wasserentnahme in der Energiezentrale Forsthaus ist gegenüber der alten KVA Warmbächli deutlich reduziert. EN10 Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem Wasser Keine Angaben.

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Aspekt: Biodiversität EN11 Ort und Grösse von Grundstücken in Schutzgebieten oder angrenzend an Schutzgebiete. Ort und Grösse von Grundstücken Grundstücken in Gebieten mit hohem Biodiversitätswert ausserhalb von Schutzgebieten oder daran angrenzend. Zu berücksichtigen sind Grundstücke, die im Eigentum der berichtenden Organisation stehen oder von diesem gepachtet oder verwaltet werden Keine Angaben. EN12 Beschreibung der wesentlichen Auswirkungen von Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität in Schutzgebieten und in Gebieten mit hohem Biodiversitätswert ausserhalb von Schutzgebieten Die Aktivitäten von Energie Wasser Bern führen nicht zur Einführung von invasiven Tierarten und Neophyten oder zu grösseren Umweltverschmutzungen mit Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Energie Wasser Bern lässt Neophyten, deren Ursprung in den umliegenden Privatgärten liegt, entlang der Konzessionsstrecke (Untertorbrücke-Stauwehr Engehalde) mehrere Male pro Jahr und auf eigene Kosten entfernen. Fischtreppen und Restwassermengen stellen die Fischdurchgängigkeit der Aare sicher. Die Waldrodung für den Bau der Energiezentrale Forsthaus wird mit ökologischen Ausgleichsmassnahmen (u.a. Renaturierung Jordebach) kompensiert. EN13 Geschützte oder wiederhergestellte natürliche Lebensräume. Pro Kilowattstunde «naturemade-star»-zertifizierten Ökostrom fliesst ein Rappen in den Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen. Mit diesem Geld werden konkrete Projekte für ökologische Verbesserungsmassnahmen in der Natur unterstützt. Mit der Zertifizierung des Kraftwerks Felsenau stieg der Zufluss der Gelder in den Fonds massiv an und führte zur Erweiterung des Lenkungsausschusses und zu einer Erhöhung der Aktivitäten der Ausgleichsmassnahmen. 2013 wurde aus Geldern des Fonds der Amphibienweiher in der Aaregg (Stadt Bern) finanziert. Dies ist ein gutes Beispiel, für ein rücksichtsvolles Nebeneinander von Mensch und Natur trotz zunehmend engen Lebensräumen, siehe dazu den Beitrag in unserem www.ewb.ch/de/ueberKundenmagazin direkt 3/2013 (www.ewb.ch/de/ueber www.ewb.ch/de/ueber-uns/direkt/archiv/archivuns/direkt/archiv/archiv-ebook/direktbook/direkt-32013.html). 32013.html Zudem wurde 2013 auch eine Amphibienpassage finanziert. Beim Jordenweiher in Bümpliz wurde eine grosse Fläche ökologisch aufgewertet. Um das Projekt zu komplettieren, wurde vom Fonds eine Entwässerungsleitung unter der Strasse ampbibiengängig ausgebaut. Damit wurde ein Korridor zwischen den angestammten Lebensräumen geschaffen, so dass die Amphibien von einer Seite der Autobahn auf die andere gelangen können. Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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Für 2014 sind folgende Projekte geplant: -

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Uferrenaturierung Zehndermätteli: Beim Zehndermätteli an der Aare in Bern wird mit Geldern des Fonds das Ufer renaturiert und ökologisch sinnvoll gestaltet. Biber Kunstbau Gürbetal: Bei der Aareufersanierung, um die Mündung der Gürbe in die Aare, muss ein Biberbau weggeräumt werden. Aus diesem Grund wird an der Gürbe ein Biber Kunstbau erstellt und die Biberfamilie dorthin umgesiedelt. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit ProNatura durchgeführt. Unterstützung Amphibienstudie: ProNatura und die Koordinationsstelle für Amphibienund Reptilienschutz in der Schweiz führen im Raum Bern eine Amphibienstudie durch. Dabei werden die Lebensräume analysiert und erhoben, wo und wie die Lebensräume speziell aufgebessert werden können, um bedrohten Arten die Grundlagen für eine gesunde Entwicklung und den Erhalt des Artbestandes zu fördern.

EN14 Strategien, laufende Massnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf die Biodiversität Die Stadt Bern entwickelt unter Federführung von Stadtgrün Bern ein Konzept zur Bekämpfung invasiver Neophyten (siehe www.bern.ch/stadtverwaltung/tvs/stadtgruen/gruenraumgestaltung/naturoekologie/neophyt www.bern.ch/stadtverwaltung/tvs/stadtgruen/gruenraumgestaltung/naturoekologie/neophyt en/), en/ an dem sich Energie Wasser Bern beteiligt. Das Konzept umfasst die Identifizierung der betroffenen Areale, die fachmännische Bekämpfung der Neophyten und die Verhinderung des Einschleppens neuer Neophyten. Wesentlich an diesem Konzept wird der Einbezug der Öffentlichkeit sein, da viele Neophyten ihren Ursprung in privaten Gärten haben. Energie Wasser Bern selber ist insbesondere entlang der Aare-Konzessionsstrecke von Neophyten betroffen (siehe EN12). Andere Areale wie beispielsweise die grossen Grünflächen in den Unterwerken scheinen bisher keine Neophyten auszuweisen. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurden neu aber die Brachflächen auf Grossbaustellen als NeophytenSiedlungsflächen identifiziert. Energie Wasser Bern wird das weitere Vorgehen zur Bekämpfung der invasiven Pflanzenarten in Zusammenarbeit mit Stadtgrün Bern und einer Beratungsfirma entwickeln. EN15 EN15 Anzahl der Arten auf der Roten Liste der IUCN und auf nationalen Listen, die ihren natürlichen Lebensraum in Gebieten haben, die von der Geschäftstätigkeit der Organisation betroffen sind, aufgeteilt nach dem Bedrohungsgrad Keine Angaben.

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Aspekt: Emissionen, Emissionen, Abwasser und Abfall EN16 Gesamte direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach Gewicht -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Tabelle, CO2-Emissionen aus eigenem Energieverbrauch, Seite 29 SF6-Emissionen aus Elektroanlagen: keine FCKW- und FKW-Emissionen aus Contractinganlagen: keine FCKW- und FKW-Emissionen aus Klima- und Kälteanlagen der ewb-Betriebsgebäude (Areale Monbijou und Holligen): keine

EN17 Andere relevante Treibhausgasemissionen nach Gewicht Keine Angaben. EN18 Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse Siehe EN5 -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Energiezentrale, Seite 10 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Wärme, Seite 19 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Gesamtbetrachtung notwendig, 28 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kundinnen und Kunden, Attraktives Produkteportfolio, Stromsparbonus, Seite 30 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Seite 28 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Gemeinwesen, LED öffentliche Beleuchtung, Seite 35 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Jahresbericht Ökofonds, Seite 38.

Weitere Massnahmen, welche neben der Energieeffizienz zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen, sind: -

Einsatz von Biogas für eigene Erdgasfahrzeuge und Heizungen von ewb-eigenen Mietliegenschaften. Einsatz von Fernwärme und Wärmepumpen zur Heizung der ewb-eigenen Gebäude; Ölheizung nur am Standort Holligen für Wärmebedarfsspitzen. Bau von Contractinganlagen und Nahwärmeverbünden mit Erwärme- und Holzenergienutzung. Ausbau der Produktionsanlagen für erneuerbare Energie.

EN19 Emissionen von Ozon abbauenden Stoffen nach Gewicht 2013 gab es keine Verluste/Emissionen von FCKW.

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In den grossen Contractinganlagen werden keine ozonschichtabbauenden Stoffe eingesetzt. Ozonschichtabbauende Stoffe gibt es nur noch in kleinen Beständen in betriebseigenen Klima- und Kälteanlagen. EN20 NOx, SOx und andere wesentliche Luftemissionen nach Art und Gewicht Hauptemittent ist die Energiezentrale Forsthaus. Im Jahr 2013 wurden durch die Anlage folgende Luftschadstoffe ausgestossen: Schadstoff

Anlagenteil

NOx

Kehrichtverwertung Gas- und Dampf-Kombikraftwerk Holzheizkraftwerk Kehrichtverwertung Holzheizkraftwerk Kehrichtverwertung Holzheizkraftwerk

SOx Staub:

Gewicht in t 36 32 23 2 1 >1 1

Die Luftemissionen von Nahwärme- und Contractinganlagen sind vergleichsweise von untergeordneter Bedeutung und sind deshalb nicht ausgewiesen. EN21 Gesamte Abwassereinleitungen nach Art und Einleitungsort -

Einleitung häusliches Abwasser in öffentliche Kanalisation: 112‘290 m3 Einleitung Prozessabwasser Energiezentrale Forsthaus in Vorfluter: 82'000 m3

EN22 Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Tabelle, Eigene Emissionen und Abfälle, Seite 29. EN23 Gesamtzahl und Volumen wesentlicher Freisetzungen Im Berichtsjahr gab es keine störfallbedingte Freisetzung von umweltgefährdenden Stoffen. EN24 Gewicht des transportierten, importierten, exportierten oder behandelten Abfalls, der gemäss den Bestimmungen des Basler Übereinkommens, Anlage I, II, III und VIII als gefährlich eingestuft wird sowie Anteil in Prozent des zwischenstaatlich verbrachten Abfalls Keine Angaben.

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EN25 Bezeichnung, Grösse, Schutzstatus und Biodiversitätswert von Gewässern und damit verbundenen natürlichen Lebensräumen, die von den Abwassereinleitungen und dem Oberflächenabfluss der berichtenden Organisation erheblich betroffen sind Partielle Abdeckung von EN25: Häusliches Abwasser wird via kommunales Kanalisationssystem und über die Abwassereinigungsanlage Neubrück in die Aare abgeleitet. Das gereinigte Prozessabwasser der Energiezentrale Forsthaus wird gemäss behördlicher Genehmigung in die Aare geleitet. Eine ständige online-Überwachung kontrolliert das Abwasser; falls gewisse Schadstoffwerte die Grenzwerte verletzen sollten, würde das Abwasser in die ARA Neubrück umgeleitet und dort zurückgehalten und gereinigt.

Aspekt: Produkte und Dienstleistungen EN26 Initiativen, um die die Umweltauswirkungen von Produkten Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmass ihrer Auswirkungen Siehe EN5 und EN6. -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Kontinuität, Seite 40

Energiezentrale, Seite 12 Strom, Wärme, Seiten 18-19 Mobilität, Seite 20 Umwelt, Seite 28 Gemeinwesen, Seite 35 Jahresbericht Ökofonds, Erfolgreich durch

EN27 Anteil in Prozent der verkauften Produkte, bei denen das dazugehörige Verpackungsmaterial zurückgenommen wurde, aufgeteilt nach Kategorie Partielle Abdeckung von EN27: Als Energieversorger für Wasser, Fernwärme, Strom, Erdgas inkl. Biogas fällt für die Lieferung kein Verpackungsmaterial an. Nur beim Bau neuer Anschlüsse fällt teilweise Verpackungsmaterial an, welches zu 100% zurückgenommen wird.

Aspekt: Einhaltung von Rechtsvorschriften EN28 Geldwert wesentlicher Bussgelder und Gesamtzahl nichtnicht-monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Rechtsvorschriften im Umweltbereich Im Berichtsjahr erfolgten keine wesentlichen Bussgelder oder nicht-monetäre Strafen.

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Aspekt: Transport EN29 Wesentliche Umweltauswirkungen verursacht durch den Transport von Produkten und anderen Gütern und Materialien, die für die Geschäftstätigkeit der Organisation verwendet werden, sowie durch den Transport von Mitarbeitern Partielle Abdeckung von EN29: -

Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mobilität, Seite 20 Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Umwelt, Tabelle, Gesamtzahl Firmenfahrzeuge, Seite 29

Aspekt: Insgesamt EN30 Gesamt Umweltschutzausgaben und -investitionen, aufgeschlüsselt nach Art der Ausgaben und Investitionen Keine Angaben.

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Arbeitspraktiken & menschenwürdige Beschäftigung (LA) Managementansatz Arbeitspraktiken (LA) Betriebliche Aspekte von Arbeitspraktiken und -politiken (alle GRI-Aspekte Arbeitspraktiken) fallen in den Verantwortungsbereich unserer Personalabteilung. Ferner hat Energie Wasser Bern eine Personalvertretung mit sieben Mitgliedern (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Seite 53). Bei dessen Wahl wird die angemessene Vertretung der Mitarbeitenden nach Geschlecht und nach den verschiedenen Bereichen sichergestellt. Der Verhaltenskodex, welcher für die Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern und die Tochtergesellschaften gilt, stellt sicher, dass die gesetzlichen Vorgaben bekannt sind und eingehalten werden. Darin werden Themen wie lautere Geschäftsführung, Interessenskonflikte, Führung von Mandaten, Datenschutz, Bestechung und Korruption, Kartellrecht und Wettbewerbsbeschränkungen, Vergabe von Aufträgen, Steuern, Rechnungslegung und geistiges Eigentum, Annahme und Vergabe von Geschenken, Spenden, Diskriminierung, Belästigung und Mobbing sowie Gesundheit und Sicherheit geregelt. Energie Wasser Bern kümmert sich gemäss städtischem Reglement (Energie Wasser Bern, ewr, Art. 7) um die Gleichstellung von Frau und Mann in allen Unternehmensbereichen. Frage-, Beschwerde-, Interventions- und Rekursmöglichkeiten für Mitarbeitende sind klar festgesetzt. Die Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern haben jederzeit die Möglichkeit mit Anregungen, Fragen, Unsicherheiten oder Bedenken an die Compliance Stelle zu gelangen. Eine Kontaktaufnahme ist auf verschiedenen Wegen möglich: telefonisch, per E-Mail oder über ein Intranet-Formular. Sämtliche Anliegen werden von der Compliance Stelle vertraulich behandelt. Neben internen Beschwerdemöglichkeiten besteht eine externe Ombudsstelle. Ausserdem dient die Personalberatung der Stadt Bern als zusätzliche externe Anlaufstelle. Das Managementsystem von Energie Wasser Bern stützt sich auf drei Säulen der Nachhaltigkeit. Eine davon ist das Sozialmanagement (Siehe vorliegender GRI-Bericht, Kapitel 3, Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management, Seite 6). Dieses fokussiert auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Personalmanagement. Wichtige Elemente der Personalführung und des Monitorings beinhalten die periodischen Mitarbeitendengespräche. Neben der Leistung und dem Verhalten fokussieren die Gespräche auch auf die Zielerreichung und unterstützen das Bewusstsein für die strategischen Ziele und die Zusammenarbeit im Unternehmen. Sie dienen auch zur Messung der Mitarbeitendenzufriedenheit. Im Jahr 2013 wurde Energie Wasser Bern im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz erstmals nach OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series) zertifiziert. Damit konnte das mehrjährige Projekt «PROsec», das den Aufbau eines solchen Managementsystems beinhaltete, erfolgreich abgeschlossen werden. Für die OHSAS-Zertifizierung hat Energie Wasser Bern 2013 im gesamten Unternehmen Einführungsschulungen für mehr als 600 Personen durchgeführt, mit allen Informationen zu möglichen Gefährdungen, Präventions- und Notfallmassnahmen, die für die tägliche Arbeit relevant sind. Das für alle Mitarbeitenden verbindliche Arbeitsschutzmanagementsystem und die dazugehörige Dokumentation traten per 1. Juni 2013 in Kraft. Die Verbesserungsvorschläge der beiden externen Auditoren werden im kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) umgesetzt. Das

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Sicherheitskonzept für die Energiezentrale Forsthaus (EZF) wird in das ewb-weite Arbeitsschutzmanagementsystem integriert.

Leistungsindikatoren Arbeitspraktiken (LA) Aspekt: Beschäftigung LA1 Gesamtbelegschaft nach Beschäftigungsart, Arbeitsvertrag und Region Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Tabelle Indikatoren sozialverantwortlicher Personalpolitik, Personalbestand, Seite 33. Energie Wasser Bern ist mit eigenem Personal nur in der Region Bern tätig. LA2 Mitarbeiterfluktuation Mitarbeiterfluktuation insgesamt und als Prozentsatz aufgegliedert nach Altersgruppe, Geschlecht und Region Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Tabelle Indikatoren sozialverantwortlicher Personalpolitik, Personalbestand, Seite 33. In der folgenden Tabelle ist die Fluktuationsrate nach Geschlecht und Altersgruppe für das Jahr 2013 dargestellt. Fluktuationsrate in %

1)

unter 30 Jahre 30 bis 50 Jahre über 50 Jahre (ohne Pensionierungen) 1)

Männer 12 8 >1

Frauen 14 4 0

Prozentzahlen bezogen auf die jeweilige Gruppe

LA3 Betriebliche Leistungen, die nur Vollzeitbeschäftigten und nicht Mitarbeitern mit einem befristeten Arbeitsvertrag oder Teilzeitkräften gewährt werden, aufgeschlüsselt nach Hauptbetriebsstätten Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV), siehe auch LA4, sieht eine Gleichbehandlung vor. Ausnahme sind finanzielle Leistungen wie zum Beispiel variable, an das Geschäftsergebnis gebundene Lohnanteile, bei denen eine Berücksichtigung von Mitarbeitenden mit befristeter Anstellung allgemein nicht üblich ist.

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Aspekt: Arbeitnehmer – Arbeitgeber Verhältnis LA4 Prozentsatz der Mitarbeiter, die unter Kollektivvereinbarungen fallen 93.4 Prozent der Belegschaft sind nach Gesamtarbeitsvertrag (GAV) angestellt. Grundsätzlich sind, mit Ausnahme der unten aufgeführten Kategorien, alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern dem GAV unterstellt. Der GAV ist nicht anwendbar auf: a. b. c. d.

die Mitglieder der Geschäftsleitung sowie Angehörige des oberen Kaders befristet angestellte Mitarbeitende bis insgesamt sechs Monate Anstellungsdauer Lernende sowie Praktikantinnen oder Praktikanten Mitarbeitende, die für nicht planbare Einsätze auf Grund eines individuellen Rahmenvertrags von Energie Wasser Bern aufgeboten werden und den einzelnen Einsatz ablehnen können (Gelegenheitsarbeit)

LA5 Mitteilungsfrist(en) in Bezug auf wesentliche betriebliche Veränderungen einschliesslich der Information, ob diese Frist in Kollektivvereinbarungen festgelegt wurde Es gibt keine allgemeinen, formalisierten Mitteilungsfristen. Energie Wasser Bern folgt aber dem Grundsatz, Betroffene unmittelbar nach einem Entscheid und das gesamte Personal so rasch wie möglich zu informieren. In der Personalpolitik von Energie Wasser Bern sind die Leitplanken der Informationspolitik für die Kommunikation festgehalten.

Aspekt: Arbeitsschutz LA6 Prozentsatz der Gesamtbelegschaft, Gesamtbelegschaft, der in Arbeitsschutzausschüssen Arbeitsschutzausschüssen vertreten wird, die die Arbeitsschutzprogramme überwachen und darüber beraten Ungefähr 200 Stellenprozent sind für das Arbeitsschutzmanagement zuständig. Ein Umweltund Arbeitsschutzteam aus 13 Mitgliedern vertritt die Arbeitsschutzaspekte für die ganze Belegschaft. Arbeitsschutzaspekte werden auch von der 7-köpfigen Personalvertretung behandelt, welche die gesamte Belegschaft repräsentiert. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Governance, Personalvertretung, Seite 53. LA7 Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie Summe der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Tabelle Indikatoren sozialverantwortlicher Personalpolitik, Personalbestand, Seite 33. 2013 lag die Anzahl der Berufsunfälle inkl. Bagatellunfälle mit 35 Fällen im Rahmen des langjährigen Durchschnittswerts. Es gab keinen tödlichen Berufsunfall. Die absoluten Ausfalltage durch Berufsunfälle betragen im Berichtsjahr 294 Tage.

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Anzahl Betriebsunfälle in absoluten Zahlen 50 40 30 20 10 0

42

38

37

34

36

35

2011

2012

2013

25

2007

2008

2009

2010

Die Ausfalltage wurden durch einen Berufsunfall aus dem Jahr 2012 beeinflusst, welcher auch im Jahr 2013 nachwirkte. Berücksichtigt man diesen Fall mit 130 Ausfalltagen nicht, liegen die Ausfalltage durch Berufsunfälle im Rahmen der Vorjahre. Die Grafik zeigt den Branchenvergleich gemäss der Erfolgskennzahl Ausfallrisiko der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung UVG (SSUV). Die Branchenzahlen werden jeweils im Mai des Folgejahres veröffentlicht.

Ausfalltage Betriebsunfall pro Vollzeitstelle 0.38 0.4

0.31

0.37

0.25

0.27

0.2 0 2011 ewb

2012

2013

Energieerzeugung und -versorgung SUVA Prämienklasse 55A

Energie Wasser Bern ist es wichtig, aus den Unfällen und Beinahe-Unfällen Erkenntnisse zur Verbesserung der Arbeitssicherheit zu gewinnen. Bezüglich Art der Verletzungen fielen im vergangenen Jahr die Augenverletzungen auf. Deshalb wurden neue Schutzbrillen beschafft. Durch das Mitwirkungsverfahren bei der Beschaffung konnte die Akzeptanz zum Tragen der Brillen bei den Mitarbeitenden deutlich verbessert werden. EUSSEUSS-Kommentar zu LA7: Report on health and safety performance of contractors and subsubcontractors working onsite or on behalf of the reporting organization offsite Externe Unternehmer erhalten dokumentierte Vorgaben zum sicheren Arbeiten in den Anlagen von Energie Wasser Bern und werden bei Bedarf auch entsprechend geschult. Weiter ist bei Baustellen ein Arbeitsverantwortlicher von Energie Wasser Bern vor Ort, der die externen Unternehmer bei der Umsetzung der Arbeitsschutzmassnahmen unterstützt.

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LA8 Unterricht, Schulungen, Beratungsangebote, VorsorgeVorsorge- und Risikokontrollprogramme, die Mitarbeiter, ihre Familien oder Gemeindemitglieder in Bezug auf ernste Krankheiten unterstützen Das Gesundheitsmanagement bei Energie Wasser Bern ist neben der Arbeitssicherheit schwergewichtig auf die Bereiche arbeitsmedizinische Untersuchungen, vertrauensärztliche Untersuchungen und Prävention ausgerichtet. Im Bereich der arbeitsmedizinischen Untersuchungen bedeutet dies, dass Mitarbeitende, die bei ihrer Tätigkeit besonderen gesundheitlichen Anforderungen und Risiken ausgesetzt sind, sich vor dem Stellenantritt einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen. Insbesondere gilt dies für das Personal mit Schichtdienst. Bei der ärztlichen Untersuchung klären die von Energie Wasser Bern bezeichneten Ärztinnen und Ärzte die allgemeine gesundheitliche Eignung für die Stelle ab. Die vertrauensärztliche Untersuchung klärt insbesondere die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden ab, die länger oder häufiger krank sind, versucht diese wo nötig wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren resp. Massnahmen zur Verbesserung des gesundheitlichen Zustands auszulösen. In der Prävention engagiert sich Energie Wasser Bern mit Schulungen und Kursen im Bereich der Ernährung, Bewegung sowie in der Suchtprävention. LA9 Arbeitsschutzthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden Im Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der zwischen Energie Wasser Bern und den Personalverbänden ausgehandelt wurde, werden die Themen Sicherheitseinrichtungen, Schutzausrüstung und Gesundheitsschutz behandelt. Es sind besondere Mitwirkungsrechte im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Sinne des UVG und des Arbeitsgesetzes festgeschrieben. Die Mitwirkungsrechte werden u.a. von der Personalvertretung ausgeübt (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Seite 53). Im Jahr 2013 wurde die Personalvertretung in schriftlicher Form über den Aufbau eines Arbeitsschutzmanagementsystems nach OHSAS 18001 informiert. Zusätzlich fand ein formelles Treffen der Arbeitsschutzbeauftragten mit der Personalvertretung statt, das durch die Personalvertretung veranlasst wurde.

Aspekt: AusAus- und Weiterbildung LA10 Durchschnittliche jährliche Stundenzahl pro Mitarbeiter und Mitarbeiterkategorie, die der Mitarbeiter ausaus- oder weitergebildet wurde Durchschnittlich haben sich die Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern im Jahr 2013 während 1,5 Tagen weitergebildet. Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Tabelle Indikatoren sozialverantwortlicher Personalpolitik, Weiterbildung und Chancengleichheit, Seite 32. Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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Die durchschnittliche Weiterbildungszeit pro Mitarbeitenden-Kategorie zeigt die folgende Tabelle: Weiterbildungszeit in h/Jahr Geschäftsleitung und oberes Kader Mittleres und unteres Kader Mitarbeitende 1)

Pro Mitarbeiter1) 10.5 24.0 9.3

bezogen auf Vollzeitäquivalente

Das Führungskader hat dabei vor allem die Schulungen zum neuen Mitarbeitendengespräch und zum neuen Lohnsystem besucht. Zudem haben im Jahr 2013 noch die letzten obligatorischen Führungsschulungen stattgefunden. Die übrigen Mitarbeitenden absolvierten primär Schulungen zur Arbeitssicherheit und zur Förderung ihrer Fachkompetenz und haben sich damit im Sinne der kontinuierlichen Weiterentwicklung fortgebildet. LA11 Programme für das das Wissensmanagement und für lebenslanges Lernen, die die Beschäftigungsfähigkeit der dazu Mitarbeiter fördern und ihnen im Umgang mit dem Berufsausstieg helfen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Seite 32. Energie Wasser Bern fördert und unterstützt die Mitarbeitenden, sich zur Erhaltung der beruflichen Mobilität und Arbeitsmarktfähigkeit weiterzubilden (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Seite 33). Neben den individuellen sowie fachbezogenen Schulungen bot Energie Wasser Bern den Mitarbeitenden 2013 erneut umfangreiche interne Ausbildungsmöglichkeiten an. Im Fokus standen vorwiegend Seminare im Bereich der Sozialund Selbstkompetenz. Um die Vielfalt im Unternehmen, die Chancengleichheit auf allen Ebenen und ein produktives Arbeitsklima zu fördern, beschäftigte sich das Unternehmen zudem mit dem Thema «Diversity Management». LA12 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmässige Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung erhalten Mit allen Mitarbeitenden findet jährlich mindestens ein strukturiertes und protokolliertes Gespräch statt, das Auskunft über Leistung und Verhalten sowie die Zielerreichung der Mitarbeitenden gibt. Ebenfalls wird in diesem Gespräch die Entwicklung thematisiert. Neu wird ab dem Jahr 2014 das Entwicklungsgespräch vom Beurteilungsgespräch getrennt. Das heisst es wird neu zwei Gespräche geben. Neben dem ordentlichen Beurteilungsgespräch am Ende der Beurteilungsperiode, wird Mitte Jahr ein Zwischengespräch geführt, das den Zwischenstand der Zielerreichung definiert. Zugleich wird das Thema Aus- und Weiterbildung aufgegriffen und es werden konkrete Massnahmen für das Folgejahr festlegt.

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Aspekt: Vielfalt und Chancengleichheit LA13 Zusammensetzung der leitenden Organe und Aufteilung der Mitarbeiter nach Kategorie hinsichtlich Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und anderen Indikatoren für Vielfalt Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, Tabelle Indikatoren sozialverantwortlicher Personalpolitik, Personalvielfalt, Seite 33. LA14 Verhältnis des Grundgehalts für Männer zum Grundgehalt für Frauen nach Mitarbeiterkategorie Das Lohnsystem von Energie Wasser Bern basiert auf den drei Komponenten Funktion, Erfahrung und Leistung. Dabei achtet Energie Wasser Bern genauestens darauf, dass das Lohnsystem diskriminierungsfrei umgesetzt wird. Jährlich wird das System auf Ungereimtheiten überprüft und falls nötig korrigiert. Sämtliche Mitarbeitenden sind in der Region Bern angestellt, somit gibt es keine Unterschiede nach Arbeitsort.

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Menschenrechte (HR) Managementansatz Menschenrechte (HR) Unsere Herangehensweise bezüglich der Menschenrechte basiert besonders auf lokalen und regionalen Arbeitsvorschriften und Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV). Für die korrekte Umsetzung entsprechender Vorschriften sind die Personalabteilung (GRI-Aspekt Gleichbehandlung) und der Rechtsdienst und Einkauf (GRI-Aspekt Investitions-und Beschaffungspraktiken) zuständig. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) und gesetzliche Bestimmungen geben verbindliche Vorgaben im Hinblick auf Diskriminierungsschutz. Interventions- und Rekursmöglichkeiten sind klar festgesetzt. Es wird kontinuierlich beobachtet, ob Diskriminierungsfälle gemeldet werden. Sollte dies der Fall sein, wird transparent darüber berichtet (siehe Indikator HR4). Ferner hält Energie Wasser Bern alle nationalen und regionalen Bestimmungen betreffend fairer Arbeitsbedingungen ein. Kinderarbeit oder Pflichtarbeit welche in unseren Tätigkeitsgebieten kein relevantes Thema darstellen, sind dabei klar ausgeschlossen. Lieferanten werden im Rahmen der Verträge und Einkaufsbedingungen verpflichtet, die gültigen Arbeitsschutzbedingungen, Arbeitsbedingungen sowie die Gleichbehandlung von Frau und Mann bzgl. Lohngleichheit einzuhalten. Ausserdem sind die Lieferanten verpflichtet, die Sozial- und Versicherungsabgaben sowie Beiträge gemäss den Rahmenarbeitsverträgen zu bezahlen. Die Lieferanten müssen eine Selbstdeklaration ausfüllen und haben entsprechende Nachweise vorzulegen. Weiter haben sie Dritte, die zur Erfüllung der Aufgaben beigezogen werden, zur Einhaltung der sozialrechtlichen Vorgaben zu verpflichten. Insbesondere ist vertraglich festgelegt, dass ausländische Arbeitskräfte nur mit einer gültigen Arbeitsbewilligung, welche das Vorhandensein von Unfall- und Sozialversicherungen voraussetzt, auf Baustellen beschäftigt werden dürfen.

Leistungsindikatoren Menschenrechte (HR) Aspekt: InvestitionsInvestitions- und Beschaffungspraktiken Beschaffungspraktiken HR1 Prozentsatz und Gesamtzahl der wesentlichen Investitionsvereinbarungen, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden Keine Angaben. HR2 Prozentsatz wesentlicher Zulieferer und Auftragnehmer, die unter unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden und ergriffene Massnahmen Partielle Abdeckung von HR2: Im Rahmen von Submissionen (Ausschreibungen nach ÖBG/ÖBV) werden alle Lieferanten verpflichtet, die Einhaltung der gültigen Arbeitsbedingungen, die Gleichbehandlung von Frau und Mann bzgl. Lohngleichheit sowie die Einhaltung ihrer Verpflichtungen gegenüber der Steuerbehörden und den Sozialversicherungen zu bestätigen. Die Lieferanten müssen eine Selbstdeklaration ausfüllen und haben entsprechende Nachweise vorzulegen. Sie sind ebenfalls verpflichtet, Dritte, die zur Erfüllung der Aufgaben beigezogen werden, darauf zu verpflichten. Insbesondere ist vertraglich festgelegt, dass ausländische Arbeitskräfte nur mit

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einer gültigen Arbeitsbewilligung, welche das Vorhandensein von Unfall- und Sozialversicherungen voraussetzt, auf Baustellen beschäftigt werden dürfen. HR3 Stunden, die Mitarbeiter insgesamt im Bereich von Firmenrichtlinien und Verfahrensanweisungen der Organisation, die sich auf Menschenrechtsaspekte beziehen und die für die Geschäftstätigkeit massgeblich sind, geschult wurden sowie Prozentsatz der geschulten Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft Keine Angaben.

Aspekt: Gleichbehandlung HR4 Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Massnahmen Massnahmen Für das Jahr 2013 wurde kein Diskriminierungsfall festgestellt resp. der Compliance Stelle gemeldet. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der interne Verhaltenskodex und gesetzliche Bestimmungen, geben hier verbindliche Vorgaben. Beschwerde-, Interventions- und Rekursmöglichkeiten sind klar festgesetzt. Neben internen Beschwerdemöglichkeiten besteht für Mitarbeitende eine externe Ombudsstelle. Ausserdem dient die Personalberatung der Stadt Bern als zusätzliche externe Anlaufstelle.

Aspekt: Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen HR5 Ermittelte Geschäftstätigkeiten, bei denen die Vereinigungsfreiheit oder das Recht zu Kollektivverhandlungen erheblich gefährdet sein könnten sowie ergriffene Massnahmen, um diese Rechte zu schützen schützen Den Mitarbeitenden steht es in jeder Hinsicht frei, Gewerkschaften, Verbänden und ähnlichen Organisationen beizutreten. Bei Energie Wasser Bern sind im Sinne der ILOKernarbeitsnormen keine Geschäftstätigkeiten hinsichtlich Vereinigungsfreiheit oder Recht zu Kollektivverhandlungen gefährdet.

Aspekt: Kinderarbeit HR6 Ermittelte Geschäftstätigkeiten, bei denen ein erhebliches Risiko auf Kinderarbeit besteht und ergriffene Massnahmen, um zur Abschaffung von Kinderarbeit beizutragen Es werden alle nationalen und regionalen Bestimmungen fairer Arbeitsbedingungen eingehalten. Kinderarbeit, welche in unseren Tätigkeitsgebieten kein relevantes Thema darstellt, ist dabei klar ausgeschlossen. Zum Vorgehen bei Lieferanten siehe Managementansatz Menschenrechte, im vorliegenden GRI-Bericht, Seite 44.

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Aspekt: ZwangsZwangs- und Pflichtarbeit HR7 Ermittelte Geschäftstätigkeiten, bei denen ein erhebliches Risiko auf ZwangsZwangs- oder Zwangs-- oder Pflichtarbeit besteht und ergriffene Massnahmen, um zur Abschaffung von Zwangs Pflichtarbeit Pflichtarbeit beizutragen Es werden alle nationalen und regionalen Bestimmungen fairer Arbeitsbedingungen eingehalten. Zwangsarbeit, welche in unseren Tätigkeitsgebieten kein relevantes Thema darstellt, ist dabei klar ausgeschlossen. Zum Vorgehen bei Lieferanten siehe Managementansatz Menschenrechte, im vorliegenden GRI-Bericht, Seite 44.

Aspekt: Sicherheitspraktiken HR8 Prozentsatz des Sicherheitspersonals, das im Hinblick auf die Richtlinien und Verfahrensanweisungen in Bezug auf Menschenrechtsaspekte, die für die Geschäftstätigkeit relevant sind, geschult wurde Dieser Indikator ist für Energie Wasser Bern nicht wesentlich.

Aspekt: Rechte der Ureinwohner HR9 Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Rechte der Ureinwohner verletzt wurden und ergriffene Massnahmen Massnahmen Dieser Indikator ist für Energie Wasser Bern nicht wesentlich.

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Gesellschaft (SO) Managementansatz Gesellschaft (SO) Der lebhafte Kontakt mit regionalen Anspruchsgruppen liegt unter anderem in der Verantwortung der Abteilung Unternehmenskommunikation und dem Generalsekretariat. Für die Grundlagen und die Überwachung von integren Geschäftsgebaren in Bezug auf alle Partner (GRI-Aspekte Korruption, Politik, wettbewerbswidriges Verhalten, Einhaltung der Gesetze) sind unter anderem der Rechtsdienst und die Compliance-Stelle verantwortlich. Wir sehen uns als verlässlichen Partner in der Region und legen den Fokus auf den Service Public in der Region Bern, einen fairen und korrekten Umgang mit Anspruchsgruppen und eine offene und ehrliche Kommunikation. Für das Monitoring betreiben wir einen systematischen Dialog mit unseren Anspruchsgruppen (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, 26). Wir verpflichten uns im Verhaltenskodex zu einer lauteren Geschäftsführung und tolerieren kein widerrechtliches oder täuschendes Verhalten gegenüber unseren Mitbewerbern, Geschäftspartnern und Kunden. Wir halten die geltenden Gesetze und Regulatorien ein (Weisungen und Richtlinien). Dies gilt namentlich auch für die Bereiche Datenschutz und Wettbewerbsrecht. Bestechungen und Korruption werden nicht toleriert. Das Unternehmen hat hierzu entsprechende Weisungen erlassen, welche die Mitarbeitenden zu einem gesetzeskonformen Verhalten anleitet. Unser Risikomanagement (siehe Geschäftsbericht- und Nachhaltigkeitsbericht, Risikomanagement, 92) umfasst neben den finanziellen auch allgemein gesellschaftliche Risiken. Unsere Verankerung in der Region hat prägende Wurzeln: Wir sind seit über hundert Jahren in Bern aktiv. Unsere Verantwortung für die Region schliesst neben vielfältigen Engagements im Sponsoring (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Gemeinwesen, 35) auch unsere Rolle als wichtiger Arbeitgeber in der Region ein.

GesellschaftlichGesellschaftlich-soziale Leistungsindikatoren (SO) Aspekt: Korruption SO1 Art, Umfang und Wirksamkeit jedweder Programme und Verfahrensweisen; welche die Auswirkungen von Geschäftstätigkeiten auf das Gemeinwesen bewerten und regeln, einschliesslich Beginn, Durchführung und Beendigung der Geschäftstätigkeit in einer Gemeinde oder Region Partielle Abdeckung von SO1: Als Unternehmen im Eigentum der Stadt ist Energie Wasser Bern gemäss Leistungsauftrag und städtischem Reglement verpflichtet, mit seiner Geschäftstätigkeit dem Wohl des lokalen Gemeinwesens zu dienen (w www.ewb.ch/grundlagen). ww.ewb.ch/grundlagen Bei ihrer Geschäftstätigkeit steht Energie Wasser Bern mit den Betroffenen in engem Dialog (siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Immer im Dialog mit den Anspruchsgruppen, 26). Das Unternehmen versucht bei seinen Aktivitäten, insbesondere bei Immissionen von Baustellen, die Beeinträchtigungen der Betroffenen möglichst gering zu halten und Anwohner mittels Baustellenkommunikation proaktiv zu informieren. Energie Wasser Bern - Partner von Swisspower

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Aspekt: Gemeinwesen SO2 Prozentsatz und Anzahl der Geschäftseinheiten, die auf Korruptionsrisiken Korruptionsrisiken hin untersucht wurden Partielle Abdeckung von SO2: Im Rahmen der IKS-Beurteilung wurden die finanzrelevanten Prozesse untersucht. Eine geschäftseinheitenbezogene Untersuchung fand nicht statt. SO3 Prozentsatz der Angestellten, die in der Antikorruptionspolitik und den Antikorruptionsverfahren der der Organisation geschult wurden Im Rahmen der Compliance wurde ein Verhaltenskodex für alle Mitarbeitenden erlassen. Kaderangestellte unterzeichnen den Verhaltenskodex als Zusatz zum Arbeitsvertrag, womit sie sich zur Einhaltung der wettbewerbsrechtlichen Vorschriften inkl. Verhinderung von Korruption verpflichten. Im Jahr 2013 wurden zudem sämtliche Mitarbeitenden über die Themen des Verhaltenskodexes (u.a. Korruption und Bestechung) geschult. SO4 In Reaktion auf Korruptionsvorfälle Korruptionsvorfälle ergriffene Massnahmen 2013 wurden keine Fälle von Korruption gemeldet oder festgestellt.

Aspekt: Politik SO5 Politische Positionen und Teilnahme an der politischen Willensbildung und am Lobbying -

Energie Wasser Bern ist parteipolitisch neutral. Im Verhaltenskodex finden sich Vorgaben für die Ausübung politischer und wirtschaftlicher Mandate durch Mitarbeitende. Energie Wasser Bern erhält die Gelegenheit, sich im Rahmen von Vernehmlassungen zu Gesetzgebungsprojekten sowie bei der Beantwortung von parlamentarischen Vorstössen auf kommunaler Ebene zu äussern. Periodisch führt Energie Wasser Bern Gespräche mit den Spitzen der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen und Parteien über aktuelle Themen durch.

SO6 Gesamtwert der Zuwendungen (Geldzuwendungen und Zuwendungen von Sachwerten) an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen, aufgelistet aufgelistet nach Ländern Energie Wasser Bern führt den mit dem Gemeinderat vereinbarten Anteil am Gewinn an die Stadt Bern ab und zahlt Aufwandsentschädigungen für Verwaltungsratstätigkeiten an Vertreter der Stadt Bern (Geschäftsbericht, Corporate Governance, Verwaltungsrat, 49). Gemäss Verhaltenskodex sind Zuwendungen und Spenden an Politiker, politische Parteien, religiöse Institutionen, militärische Organisationen und Einzelpersonen ausgeschlossen.

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Aspekt: Wettbewerbswidriges Verhalten SO7 Anzahl der Klagen, die aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens, KartellKartell- oder Monopolbildung erhoben erhoben wurden und deren Ergebnisse Ergebnisse Am 10. Januar 2014 hat die Wettbewerbskommission (WEKO) den umfangreichen Schlussbericht zu der am 28. Februar 2012 eingereichten Anzeige wegen angeblichem Verstoss von Energie Wasser Bern gegen das Wettbewerbsrecht veröffentlicht. Die WEKO hat beschlossen, die Vorabklärungen einzustellen, da keine genügenden Anhaltspunkte für eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung vorliegen. Im Übrigen gab es keine neuen Klagen wegen angeblich wettbewerbswidrigen Verhaltens.

Aspekt: Einhaltung der Gesetze SO8 Wesentliche Bussgelder (Geldwert) und Anzahl nicht monetärer Strafen wegen Verstosses gegen Rechtsvorschriften. Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Bussgelder oder Strafen.

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Produktverantwortung (PR) Managementansatz Produktverantwortung (PR) Produktverantwortung, Produktqualität sowie Umgang mit Kundinnen und Kunden sind zentrale Aspekte unseres Qualitätsmanagements, das im Sommer 2011 durch eine externe Organisation nach der Norm ISO 9001 zertifiziert wurde. Das Qualitätsmanagement bildet die erste der drei Säulen der Nachhaltigkeit, die unserem integrierten Managementsystem zu Grunde liegen (siehe GRI-Bericht, Kapitel 3). Qualität und Kundenzufriedenheit sind in den Unternehmensgrundsätzen verankert, die direkt aus dem Leitbild von Energie Wasser Bern hervorgehen und auf der Website öffentlich zugänglich sind. Die oberste Verantwortung für das Qualitätsmanagement liegt beim CEO des Unternehmens. Produktqualität und Kundenzufriedenheit werden im Sinne des gesamten Produktlebenszyklus beeinflusst, von der Herkunft der Produkte über die vorgelagerten Prozesse (Lieferantenkette) bis hin zum Gebrauch bei Kundinnen und Kunden. Das kommt insbesondere unseren Kundinnen und Kunden zugute. In Bezug auf Schutz und Gesundheit der Kundinnen und Kunden sieht Energie Wasser Bern die rasche Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, die Sicherstellung des Datenschutzes bei Kundendaten sowie ein effizientes Beschwerdemanagement als strategische Schwerpunkte. Der direkte Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden liegt in der Verantwortung des Bereichs Marketing & Vertrieb (GRI-Aspekte Kundengesundheit und Sicherheit, Kennzeichnung Produkte, Schutz Kundendaten). Die Umsetzungsschwerpunkte in Bezug auf Qualitätsansprüche bei Produkten und Services setzt Energie Wasser Bern auf hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Datenschutz bei Kundendaten. Gemessen wird die Qualität und Kundenzufriedenheit mittels Kundenbefragungen und Benchmarking mit den Mitbewerbern sowie den einschlägigen Kennzahlen zur Versorgungsqualität (siehe Indikator EUSS, 58) Hohe Qualitätsansprüche an Produkte und Dienstleistungen können nur erfüllt werden, wenn das Personal entsprechende Fähigkeiten hat. Deshalb sind Weiterentwicklung der Kompetenz sowie Integration und Bildung der Mitarbeitenden strategische Schwerpunkte im Hinblick auf den nachhaltigen Unternehmenserfolg (siehe Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, Mitarbeitende, 32). Fachbezogene Aus-/ Weiterbildung wird in den einzelnen Abteilungen geplant und durchgeführt, übergreifende Personalentwicklungskonzepte sind in der Verantwortung der Personalabteilung. Ein System von Verbesserungsregelkreisen stellt sicher, dass Kundenbeschwerden, Lieferantenfehler und ewb-interne Abweichungen erkannt und behandelt werden (Korrekturund Vorbeugemassnahmen), mit dem Ziel, alle Leistungen kontinuierlich zu verbessern. Das System der Regelkreise besteht aus dem Management von Einzelabweichungen über die Durchführung von Audits bis hin zu Management Reviews, mit welchen die Wirksamkeit des Gesamtsystems verbessert wird (Siehe dieser GRI-Bericht, Kapitel 3, Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Management, 6)

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Leistungsindikatoren zur Produktverantwortung (PR) Aspekt: Kundengesundheit und -Sicherheit PR1 Etappen während der Lebensdauer eines Produkts oder der Dauer einer Dienstleistung, in denen untersucht wird, ob die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Kunden verbessert werden können und Prozentsatz der ProduktProdukt- und Dienstleistungskategorien, Dienstleistungskategorien, die entsprechend untersucht werden Energie Wasser Bern beachtet Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen der eigenen Produkte und Dienstleistungen und prüft entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten in folgenden Lebenszyklus-Phasen: -

Entwicklung des Produktkonzepts Forschung und Entwicklung Zertifizierung Herstellung/Produktion Marketing und Verkaufsförderung Lagerung und Anlieferung Verwendung und Wartung

Die Entsorgung und Wiederverwendung seiner Produkte ist für das Unternehmen nicht relevant (Strom, Gas, Fernwärme) oder entzieht sich seinem Einfluss (Wasser). Für die Kehrichtverwertung bestehen klare gesetzliche Verpflichtungen (Abfallgesetz (AbfG), Luftreinhalteverordnung (LRV), Technische Verordnung über Abfälle (TVA) etc., welche Energie Wasser Bern einhält. Kontrollen für Installation und Wartung von Elektro- und Gasanlagen unterliegen strengen gesetzlichen Bestimmungen. Energie Wasser Bern ist hier verpflichtet, die ordnungsgemässe Umsetzung dieser Bestimmungen zu ermöglichen. Die gesetzlichen Auflagen schreiben vor, dass die entsprechenden Kontrollen durch ausgegliederte Subunternehmen oder unabhängige Auftragnehmer durchgeführt werden müssen. Entsprechende Verpflichtungen im Bereich der Kontrolle von Wasserinstallationen ergeben sich in Bern auf Gemeindeebene aus der Wasserverordnung vom 26. Oktober 2006. Gesellschaftlich relevant ist die Wirkung von nichtionisierender Strahlung („Elektrosmog“), die beispielsweise von Transformatoren oder Schaltanlagen emittiert wird. Obwohl (noch) kein Zwang zur Sanierung bestehender Anlagen existiert, saniert Energie Wasser Bern jährlich 15 bis 20 Anlagen im Hinblick auf die betriebliche Optimierung und die Reduktion der Belastung durch nichtionisierende Strahlung. In gewissen Anlagen von Energie Wasser Bern finden sich asbesthaltige Komponenten (z.B. Wärmedämmung, Brandschutz), die bei unsachgemässer Behandlung (mechanische Bearbeitung) gesundheitsgefährdende Asbestfasern freisetzen könnten. Energie Wasser Bern wendet bei Rück- und Umbauprojekten in entsprechenden Anlagen grosse Sorgfalt an, um die Freisetzung von Asbest zu verhindern. Bei erhöhtem Risiko werden von der SUVA anerkannte Asbestsanierungsfirmen eingesetzt.

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PR2 Summe der Vorfälle, in denen Vorschriften und freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf Gesundheit und Sicherheit nicht eingehalten wurden, dargestellt nach Art der Folgen Keine Angaben

Aspekt: Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen PR3 Art der gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über Produkte und Dienstleistungen, Informationspflichten formationspflichten und Prozentsatz der Produkte und Dienstleistungen, die solchen In unterliegen Wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, informiert Energie Wasser Bern sämtliche Kundinnen und Kunden über die Zusammensetzung des Strommixes mittels Rechnungsbeilage, im vorliegenden Bericht (Kapitel 4) und im Internet unter www.ewb.ch/strommix. www.ewb.ch/strommix Laborwerte der Wasserqualität werden laufend im Internet aufgeführt unter www.ewb.ch/wasserqualitaet. www.ewb.ch/wasserqualitaet PR4 Gesamtzahl der Vorfälle, in denen geltendes Recht und freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Informationen über und Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen Dienstleistungen nicht eingehalten wurden, dargestellt nach Art der Folgen Keine Angaben PR5 Praktiken im Zusammenhang mit Kundenzufriedenheit einschliesslich der Ergebnisse von Umfragen zur Kundenzufriedenheit Im 2012 wurde wieder eine quantitative Kundenbefragung bei 200 Kunden durchgeführt. Der Bekanntheitsgrad lag bei 95% (ungestützt). Die Kundenzufriedenheit ist leicht zurückgegangen auf 80 von 100 Punkten. Aufgrund verschiedener Erkenntnisse aus der Kundenbefragung wurde beschlossen, 2014 eine mehrjährige Imagekampagne umzusetzen. Die quantitativen Kundenbefragungen im bisherigen Konzeptrahmen wurden 2013 ausgesetzt.

Aspekt: Werbung PR6 Programme zur Befolgung von Gesetzen, Standards und freiwilligen Verhaltensregeln in Bezug auf Werbung einschliesslich Anzeigen, Verkaufsförderung Verkaufsförderung und Sponsoring Energie Wasser Bern verfügt über ein CI/CD-Manual sowie ein Sponsoringkonzept, in dem die selbst auferlegten (freiwilligen) Vorgaben für Werbung und Sponsoring festgelegt sind. Im Sponsoringkonzept ist insbesondere festgehalten, dass der Verhaltenskodex von Energie Wasser Bern zugrunde liegt und dass keine Engagements eingegangen werden, die -

religiös, militärisch oder politisch motiviert/geprägt gesellschaftlich stark polarisierend, z.B. Reitschule, Tanz dich frei o.ä. gefährlich, sittlich oder ethisch anstössig sind.

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PR7 Gesamtzahl der Vorfälle, in denen Vorschriften und freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf Werbung einschliesslich Anzeigen, Verkaufsförderung und Sponsoring, nicht einhalten wurden, dargestellt dargestellt nach Art der Folgen Im Berichtsjahr gab es keine Vorfälle.

Aspekt: Schutz der Kundendaten PR8 Gesamtzahl berechtigter Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des Schutzes de derr Kundendaten und deren Verlust Im Berichtsjahr gab es keine Beschwerden.

Aspekt: Aspekt: Einhaltung von Gesetzesvorschriften PR9 Höhe wesentlicher Bussgelder aufgrund von Verstössen gegen Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Bussgelder.

Zusätzlich zu den oben genannten Indikatoren legt Energie Wasser Bern auch drei Indikatoren offen, die von GRI im Rahmen eines branchenspezifischen «Sector Supplements» für «Electric Utilities» (Unternehmen im Bereich Stromerzeugung) vorgeschlagen werden (Dieses «Sector Supplement» ist nur für eine Berichterstattung auf Anwendungsebene A verbindlich): EUSS Anzahl der Kunden nach Haushalt, Industrie, Institutionen und Gewerbe Zu den Kunden zählen rund 70‘000 Haushalte, 8‘000 kleine und mittlere Unternehmen sowie 100 Grosskunden. EUSS (Richtlinie nur in Englisch vorhanden): Power outage frequency. (Report System Average Interruption Frequency Index (SAIFI) which is commonly used as a reliability of supply indicator by electric power utilities. Um die Versorgungsqualität von elektrischen Verteilnetzen vergleichbar zu machen, gibt es international verwendete Kenngrössen. Die Normierung erfolgt hauptsächlich über die Anzahl Kundinnen und Kunden (bzw. Anzahl Zähler), welche bedient werden oder welche von einer Störung betroffen wurden. SAIFI (System Average Interruption Frequency Index) gibt Auskunft, wie oft innerhalb eines Jahres eine Kundin oder ein Kunde keine Energielieferung hat. Durchschnittswert der ungeplanten Unterbrüche über die Jahre 2008- 2012 und über alle Spannungsebenen von Energie Wasser Bern: SAIFI = 0.085 Kundinnen und Kunden haben im Durchschnitt alle 11.8 Jahre einen ungeplanten Lieferunterbruch

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EUSS (Richtlinie nur in Englisch vorhanden): Average power outage duration. (Report System Average Interruption Duration Index (SAIDI) which is commonly used as a reliability of supply indicator by electric power utilities. SAIDI (System Average Interruption Duration Index) beschreibt, wie lange eine Kundin oder ein Kunde pro Jahr keine Energie geliefert bekommt. Eine weitere Kenngrösse ist der CAIDI (Customer Average Interruption Duration Index), der die mittlere Zeitdauer für die Störungsbehebung aufzeigt. Durchschnittswerte in den Jahren 2008-2012 über alle Spannungsebenen von Energie Wasser Bern: SAIDI = 8.57 Kundinnen und Kunden haben im Durchschnitt pro Jahr während 8.57 Minuten einen ungeplanten Lieferunterbruch. CAIDI = 101 Die mittlere Zeitdauer für die Störungsbehebung der betroffenen Kundinnen und Kunden beträgt 101 Minuten.

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GRI-Bericht zum Geschäftsjahr 2013 by Energie Wasser Bern - Issuu