Energie Wasser Bern
Gesch채ftsbericht 2010
Inhalt.
Rückblick und Ausblick
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Wichtigste Ereignisse
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Das Jahr 2010 im Überblick
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Im Namen der Zukunft
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Im Einklang mit der Natur
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Wenn aus Kehricht, Holz und Erdgas Energie wird
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Die Revolution der Strasse
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Für den grenzenlosen Datenaustausch
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Graben mit Weitsicht
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In aller Munde
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Corporate Governance
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Jahresbericht Ökofonds
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Finanzbericht 44 Finanzbericht Stammhaus Finanzieller Lagebericht
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Abschluss 48 Anhang zur Jahresrechnung
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Erläuterungen zu Positionen der Jahresrechnung
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Weitere Angaben zur Jahresrechnung
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Spartenergebnisse 69 Risikomanagement 84 Bericht der Revisionsstelle
86
Finanzbericht Konzern Konzernrechnung 88 Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung
92
Erläuterungen zu Positionen der Konzernrechnung
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Risikomanagement 103 Bericht der Revisionsstelle
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Daten und Fakten Stammhaus
106
Nachhaltigkeitsbericht (siehe separate Beilage)
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Rückblick und Ausblick
Mit Herzblut, Engagement und Cleverness in die Zukunft. Geht es um Energieversorger, wird oft nur von Strom gesprochen. Energie Wasser Bern ist jedoch mehr als ein Stromversorgungsunternehmen. Vielmehr ist mit der Zusammenführung von Gas, Fernwärme, Wasser, der Kehrichtverwertungsanlage und Elektrizität im Jahr 2002 ein modernes Energieunternehmen entstanden. Seine Tätigkeiten beinhalten ein nicht mehr wegzudenkendes, von unseren Kunden tagtäglich benötigtes Leistungsangebot. Das Berner Glasfasernetz, die Elektromobilität und das Tochterunternehmen Bären Haustechnik AG haben das Spektrum erweitert. Energie Wasser Bern setzt alles daran, ein innovativer und wettbewerbsfähiger Energiedienstleister zu sein.
Zukunft ohne Atomstrom. In den vergangenen Jahren haben wir uns laufend verbessert, uns auf unsere Kundinnen und Kunden und die Kernkompetenz Energie und Versorgungssicherheit konzentriert und uns in der Stadt Bern als zuverlässigen Partner für die Entwicklung der Bundesstadt empfohlen. In einem eindrücklichen Vertrauensbeweis hat das Berner Stimmvolk im November 2010 zum Ausdruck gebracht, dass es die Strategie der Eigentümerin und von Energie Wasser Bern unterstützt. Mit ihrer Zustimmung zu einer Zukunft ohne Atomstrom sprechen uns die Bernerinnen und Berner ihr Vertrauen aus und zeigen, dass sie uns die damit verbundenen Herausforderungen zutrauen. Ein Verdikt mit Signalwirkung.
Strategie setzt auf erneuerbar. Ein wichtiger Grundstein für den Atomausstieg 2039 wurde bereits gelegt: Mit dem Bau unserer neuen Energiezentrale Forsthaus haben wir den Weg hin zum Atomausstieg eingeläutet. Die Umsetzung unserer Strategie bedingt nebst Investitionen auf einheimischem Boden auch Aktivitäten im benachbarten Ausland, wo wir erste strategische Beteiligungen an Wind- und Solaranlagen eingegangen sind. Eine weitere Herausforderung für Energie Wasser Bern. Umso mehr erfüllt es mich mit Freude und Stolz, zu sehen, mit welchem Elan unsere Mitarbeitenden diese angehen.
netzung, sondern auch eine Menge finanzieller Mittel. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass die Bedürfnisse der Eigentümerin hinsichtlich einer angemessenen Rendite nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Investitionen und Gewinnerwartung können nur dann in Einklang gebracht werden, wenn eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung mit der Stadt Bern als Eigentümerin gepflegt wird.
«Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden, ob sie
erneuerbaren Energien den
Vorrang geben.» Daniel Kramer, scheidender Verwaltungsratspräsident
Kundinnen und Kunden gefragt. Die bevorstehende Marktöffnung für Privatkunden im Strombereich wird zeigen, ob unsere Kundinnen und Kunden bereit sind, den eingeschlagenen Weg zu gehen. Ihre Unterstützung, nicht zuletzt mit Blick auf die Abstimmung von vergangenem November, stimmt uns zuversichtlich. Wir zählen auf sie, wenn es darum geht, zugunsten der Umwelt erneuerbaren Energien den Vorrang zu geben. Wir werden alles daran setzen, sie in ihren diesbezüglichen Anliegen und in Energiefragen professionell zu unterstützen.
Engagement und Köpfchen. Energie Wasser Bern wird sich den vielfältigen Aufga ben der Zukunft mit viel Herzblut, Engagement und Cleverness stellen: Energie umweltschonend aufbereiten und gleichzeitig optimale Bedingungen für Industrie und Gewerbe schaffen. Die Weichen sind gestellt, die Mitarbeitenden hoch motiviert, den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden ebenso gerecht zu werden wie die Vorgaben der Eigentümerin und des Verwaltungsrats erfolgreich umzusetzen. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt. Ich wünsche Energie Wasser Bern viel Erfolg auf dem ambitionierten Weg und danke unseren Kundinnen und Kunden und allen Entscheidungsträgern für das stets entgegengebrachte Vertrauen.
Hand in Hand. Eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie verlangt nicht nur fachliches Know-how und exzellente Ver-
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Daniel Kramer, scheidender Verwaltungsratspräsident Energie Wasser Bern
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Wichtigste Ereignisse
100
Kilometer E-Bike fahren benÜtigt ca. kWh Strom. Mit dieser Menge Energie fährt ein -Kubik-Benzinroller nicht Kilometer weit. mal
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50
Ein Windrad unserer Anlage in Norddeutschland
3.6
produziert im Schnitt pro Jahr Gigawattstunden Strom.
Das deckt den durchschnittlichen Bedarf von
875 9
Der Durchmesser eines Glasfaserkerns ist mit gerade mal
Haushalten.
Tausendstel-
millimetern zehnmal kleiner als jener eines menschlichen Haares.
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Wichtigste Ereignisse
Wichtigste Ereignisse
Das Jahr 2010 im Überblick.
Januar 1.
Förderprogramme gehen in Verlängerung. Die Förderprogramme von Energie Wasser Bern sind eine Erfolgsgeschichte. Deshalb werden auch 2010 Wärmepumpen, Erdgasheizungen, Sonnenkollektoren, Fotovoltaikanlagen, Raumluftwäschetrockner, sparsame Kaffeemaschinen, energieeffiziente Beleuchtungen, Elektroscooter und Erdgasautos mit Beiträgen unterstützt.
Februar 1.
Bonus fürs Stromsparen. Energie Wasser Bern führt den Stromsparbonus ein. Wer mindestens 10 Prozent weniger Strom verbraucht als im Vorjahr, erhält auf sein Stromprodukt einen Bonus von 15 Prozent. Erste Beiträge konnten im Februar 2011 ausbezahlt werden.
4.
Kampagne «Drück mich» international geehrt. Die Stromsparkampagne «Drück mich» von Energie Wasser Bern wird international ausgezeichnet: Sie erhält von der Jury «Jahrbuch der Werbung» den Preis als beste Kampagne eines Energieversorgungsunternehmens und ist damit 2010 der einzige Schweizer Preisträger.
März 23.
Berner Partnerschaft für die Windkraft. Energie Wasser Bern und die BKW FMB Energie AG gründen das Unternehmen HelveticWind, um gemeinsam vor allem in Deutschland und Italien Windkraftprojekte zu realisieren. Als Startschuss erwerben sie einen Windpark im deutschen Sendenhorst. Für Energie Wasser Bern handelt es sich um das erste Engagement im Ausland.
April 1.
Innovatives Tarifsystem fürs Wasser. Als erste grosse Wasserversorgerin der Schweiz führt Energie Wasser Bern bei den Wassertarifen das sogenannte Staffelsystem ein. Das kantonale Amt für Wasser und Abfall empfiehlt es, weil damit sparsame Kundinnen und Kunden nicht durch höhere Preise bestraft werden.
19.
Lernende installieren Solarstromanlage. Lernende von Energie Wasser Bern und anderen Firmen montieren in zwei Wochen 1’758 Fotovoltaikpanels auf dem Dach eines neuen Kuhstalls in Melchnau. Die Anlage produziert jährlich 250’000 kWh Solarstrom und gewinnt im Herbst den Schweizer Solarpreis 2010 in der Kategorie Energieanlagen/Fotovoltaik.
Mai 4.
11.
31.
Drei Gewinner beim 4. Berner Energiepreis. Mit dem Restaurant O bolles und der Swisscom AG dürfen sich gleich zwei Gewinner über den Berner Energiepreis 2010 in der Kategorie «privatrechtliche Unternehmen» freuen. Die Pfadi Falkenstein siegt in der Kategorie «öffentlich-rechtliche Institutionen». Jungbäume als Dankeschön. Rund 150 Kundinnen und Kunden folgen der Einladung von Energie Wasser Bern und pflanzen im Naturpark Gantrisch ihren eigenen Jungbaum. Er ist das Geschenk dafür, dass sie sich für die papierlose Zahlungsart E-Rechnung entschieden haben. Erster Anbieter nutzt Glasfasernetz. Energie Wasser Bern und die Finecom Telecommunications AG vereinbaren eine Partnerschaft für das Berner Glasfasernetz. Damit nutzt ein erster Anbieter das ultraschnelle Kommunikationsnetz für Multimediadienste wie Hochleistungsinternet und interaktives Fernsehen.
Juli 23.
Theater im Bärengraben. Als Sponsorin ermöglicht Energie Wasser Bern zwischen dem 23. Juli und dem 15. August ein Theaterspektakel der besonderen Art: Der Klassiker «Warten auf Godot» von Samuel Beckett wird im alten Bärengraben aufgeführt.
August 13.
Startschuss für Mobility House AG Schweiz. Zusammen mit einem erfahrenen österreichischen Partner gründet Energie Wasser Bern die Mobility House AG Schweiz. Das Unternehmen soll sich zu einem führenden Anbieter von Lösungen rund um Elektromobilität entwickeln und andere Versorgungsunternehmen dabei unterstützen, entsprechende Dienstleistungen aufzubauen.
20.
Stromtarife sinken. Der Gemeinderat genehmigt die von Energie Wasser Bern beantragten Strompreise fürs Jahr 2011. Während die meisten Anbieter ihre Preise erhöhen, dürfen die Bernerinnen und Berner mit einer Senkung um durchschnittlich vier Prozent rechnen.
September 6.
Daniel Kramer gibt Rücktritt bekannt. Wegen seiner steigenden beruflichen Belastung gibt Daniel Kramer seinen Rücktritt als Verwaltungsratspräsident von Energie Wasser Bern per Ende 2010 bekannt. Seit der Verselbstständigung der städtischen Werke im Jahr 2002 leitete er das Unternehmen auf strategischer Ebene.
Oktober 1.
Belohnung für sparsame Heizungen. Das neue Preissystem für Erdgas setzt bei der Energieeffizienz an: Für optimal ausgelegte Erdgasanlagen sind die Energiekosten tiefer als für verschwenderische. Damit schafft Energie Wasser Bern Anreize, beim Ersatz alter oder beim Bau neuer Heizungen auf einen niedrigen Energieverbrauch zu achten.
26.
Energiestadt Bern mit Goldmedaille. Die Stadt Bern erhält für die nachhaltige Energiepolitik die Auszeichnung Energiestadt Gold. Nach Münsingen ist Bern erst die zweite Gemeinde im Kanton, die mit diesem Titel geehrt wird.
November 3.
Kompetenzzentrum erforscht Erdwärme. Zusammen mit sechs anderen Versorgungsunternehmen gründet Energie Wasser Bern die Geo-Energie Suisse AG, ein schweizerisches Kompetenzzentrum für Tiefengeothermie. Es soll abklären, wie sich Erdwärme aus grosser Tiefe für die Strom- und Wärmeproduktion nutzen lässt, und Pilotprojekte lancieren.
5.
Auszeichnung für interne Kommunikation. Das Mitarbeitendenmagazin DiALOG von Energie Wasser Bern schafft es im Rating 2010 des Schweizerischen Verbandes für interne Kommunikation als einziges lokal tätiges Unternehmen in die Top Ten. In der Kategorie «Bester Text» darf das Redaktionsteam gar die bronzene Feder entgegennehmen.
18.
Neues Geschäftsleitungsmitglied. Der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern wählt Urs Balzli zum neuen Leiter Finanzen & Services und damit zum Mitglied der Geschäftsleitung.
28.
Mehr Zeit für Atomausstieg. Spätestens 2039 soll Energie Wasser Bern auf Strom aus Kernkraftwerken verzichten: Dafür sprechen sich 61 Prozent der Berner Stimmberechtigten an der Urne aus.
Juni 15.
Elektromobilität auf der Überholspur. Unter dem Namen ElectroDrive lanciert Energie Wasser Bern als erstes Schweizer Energieversorgungsunternehmen All-in-Mietpakete für Elektrovelos und -roller. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihren Fuhrpark mit umweltschonenden Fahrzeugen aufrüsten möchten.
Dezember 12.
18.
Festen im Westen. Mit dem Tram Bern Fest feiert die Hauptstadt zwei neue Tramlinien nach Bümpliz und Bethlehem sowie den erfolgreichen Abschluss eines Grossprojekts. Energie Wasser Bern ist an der eigens dafür gegründeten Tram Bern West AG beteiligt und hat in der rund zweijährigen Bauzeit zahlreiche Versorgungsleitungen erneuert.
Verleihung der 1. ewb.trophy. Am Mitarbeitendenfest im Nationalen Pferdezentrum wird erstmals die ewb.trophy verliehen. Der Mitarbeiter award ist eine Anerkennung für die geleistete Arbeit und wird demjenigen Team überreicht, das die Strategie von Energie Wasser Bern am vorbildlichsten im Berufsalltag umsetzt.
21.
Kooperation mit Swisscom besiegelt. Kurz vor Jahresende unterzeichnen Energie Wasser Bern und Swisscom den Kooperationsvertrag zum Bau des Berner Glasfasernetzes. Demnach erschliesst Energie Wasser Bern 70 Prozent und Swisscom 30 Prozent der Liegenschaften auf dem Stadtgebiet. Bis Ende 2011 kann schon ein Drittel der Berner Haushalte die neue Technologie nutzen.
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Wichtigste Ereignisse
Im Namen der Zukunft.
«Die
Fotovoltaikanlage in Melchnau ist eine Innovation: Sie produziert nachhaltig Ökostrom aus der Region
und ist Vorbild für ein aktives Engagement im Sinne der Umwelt.» Urs Schaffner, Product Manager Elektrizität
Nicht nur bei eigenen Projekten wird Innovation grossgeschrieben, auch die zukunftsweisenden Spuren anderer will Energie Wasser Bern fördern.
Der gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz der Stadt Bern verliehene Berner Energiepreis zeichnet Unternehmen und Institutionen für ihren vorbildlichen und engagierten Umgang mit dem Thema Energie aus. Und weil Energie Wasser Bern auch die Erforschung und die Entwicklung neuer Technologien unterstützt, engagiert es sich neu für den von der Universität Bern verliehenen Berner Umwelt-Forschungspreis. Bei der öffentlichen Beleuchtung setzt der Berner Energieversorger bereits heute auf die LED-Karte und probt auf der schweizweit modernsten Teststrecke von Philips sowie anderen Teststrecken den Einsatz von LED-Strassenleuchten unter realen Bedingungen. Noch erbringen sie im Vergleich zu konventionellen Leuchten nicht in jedem Punkt die erforderliche Leistung. Die Prognosen stimmen aber zuversichtlich und machen LED zweifellos zum Beleuchtungsmittel der Zukunft. Nachwuchsförderung der anderen Art leistete Energie Wasser Bern mit der Fotovoltaikanlage in Melchnau bei Langenthal, an der das Unternehmen zu 40 Prozent beteiligt ist. Sieben Lernende halfen im Rahmen des JugendSolarProjektes bei der Montage der 1’758 Solar panels aktiv mit. So dient die grösste einheimische dachintegrierte Fotovoltaikanlage nicht nur der Umwelt. Auch der hauseigene Nachwuchs durfte tatkräftig einen nachhaltigen Beitrag zur Energiezukunft leisten. 250 Megawattstunden Solarstrom werden voraussichtlich pro Jahr generiert, die Wärme der hinterlüfteten Panels wird für die Heutrocknung verwendet. Das Projekt wurde im letzten Herbst mit dem Schweizer Solarpreis 2010 in der Kategorie Energieanlagen/Fotovoltaik ausgezeichnet. Einen wachsenden Preis erhielten alle Kunden, die bis Ende Februar 2010 von der Papier- zur elektronischen Rechnung wechselten. Als Dank für ihr Engagement gegen den Papierverbrauch schenkte ihnen Energie Wasser Bern je einen Jungbaum im Naturpark Gantrisch. Bis Ende 2010 liessen sich bereits mehr als 4’100 Kunden von der elektronischen Verrechnung überzeugen.
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Wichtigste Ereignisse
Wichtigste Ereignisse
Im Einklang mit der Natur.
Was für Sprachen, Landschaften, Baustile, Essensvorlieben und Moral vorstellungen gilt, gilt auch für Klima und Thermik.
Sie alle variieren von Ort zu Ort, geprägt von regionalen Gegebenheiten und Unterschieden. Ein Windkraftwerk wird darum kaum je auf dem Gurten zu Hause sein, sondern an dafür günstigen Standorten wie im Jura oder in Norddeutschland gebaut werden, wo genügend Betriebsstunden generiert werden können. Jährlich 11 Gigawattstunden Zubau an erneuerbaren Energien sind für den Atomausstieg 2039 nötig. Diese Vorgabe erfordert ein Zusammenspiel verschiedener
Technologien am jeweils geeignetsten Standort. Wie im Windpark Sendenhorst, den Energie Wasser Bern im letzten Jahr zusammen mit der BKW FMB Energie AG erworben hat. Oder in den beiden spanischen Solarparks Mos del Bou und Huelva. Weil der Wind zwischen Nord- und Ostsee regelmässiger weht und die Sonne in Spanien beständiger scheint als in der Schweiz.
Hier werden aus Kehricht, Erdgas und lokalen Holzbeständen dereinst pro Jahr 360 Gigawattstunden Strom und 300 Gigawattstunden Fernwärme erzeugt. Ein klares Bekenntnis zur Region und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit von anderen Anbietern.
Dass einheimische Ressourcen dabei nicht vergessen gehen, beweist das Projekt Energiezentrale Forsthaus.
«Es macht mir Freude, an der zukünftigen Energie thematik teilzuhaben. Ich sehe darin die Lösung vieler aktueller Herausforderungen im Umweltbereich.» Fabian Baerlocher, Leiter Produktionsportfolio
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Wichtigste Ereignisse
Wichtigste Ereignisse
Wenn aus Kehricht, Holz und Erdgas Energie wird. Ob aus der Luft oder von Nahem, was hier entsteht, lässt einen stau nen. Ein Mosaik, von rund 500 Fachleuten Stück für Stück zu einem Ganzen zusammengesetzt.
Seit Anfang Jahr arbeiten alle gleichzeitig Hand in Hand am Grundstein einheimischer Energie und werden so zu Heinzelmännchen der Zukunft. 110’000 Tonnen Kehricht und 112’000 Tonnen Holz sollen am Ort der zurzeit grössten Baustelle der Schweiz verbrannt und in CO2-arme Energie umgewandelt werden. Das ergibt jährlich 360 Gigawattstunden Strom, 300 Gigawattstunden Fernwärme und 75 Gigawattstunden Dampf, allesamt lokaler Herkunft, erzeugt von einer Kombina
tion aus Kehrichtverwertung, Holzheizkraftwerk und einem Gas- und Dampfkombikraftwerk, die in dieser Form einmalig ist.
Atomausstieg 2039. So ist die neue Energiezentrale Forsthaus nicht nur Manfred Hohners derzeitige Heimat, sondern ebenso Meilenstein in der Unternehmens- und Stadtgeschichte, Pionierprojekt mit enormem Potenzial und Sinnbild für Fortschritt.
Von Energie Wasser Bern von langer Hand geplant und mit viel Engagement angepackt, um im Hinblick auf die Strategie das hauseigene Energieportfolio laufend und sinnvoll um- und auszubauen. Die Inbetriebnahme ist ein grosser Schritt auf dem Weg zum geplanten
«Es ist faszinierend, mitzuerleben, wie aus der grössten Baustelle die modernste Energiezentrale entsteht.» Manfred Hohner, Projektleiter
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Wichtigste Ereignisse
Ereignisse des Jahres
Die Revolution der Strasse. Mit ElectroDrive auf der Strasse der Zukunft.
Um die Mobilität der nächsten Generation erschwinglich zu machen und möglichst viele Menschen auf elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu bewegen, lancierte Energie Wasser Bern im letzten Juni als erster städtischer Energieversorger der Schweiz ein All-in-Mietangebot für zweirädrige Elektrofahrzeuge. Fahrzeugmiete, Service, Unterhalt, Versicherung und der Aufpreis für Ökostrom: Wer sich für ElectroDrive entscheidet, kriegt alles Nötige mit auf den Weg, kann also nur noch aufsteigen und losfahren. Zur Auswahl stehen drei E-Bike-Modelle und ein E-Scooter, mietbar für jeweils 24 oder 36 Monate. Damit zielt Energie Wasser Bern auf ein langfristiges und nachhaltiges Umdenken und zahlreiche Nachahmer ab. Funktioniert die Initialzündung, könnten sich die Strassen Berns bald in einem ganz neuen Licht präsentieren. Weniger Stau, weniger Nervosität, weniger Lärm, vor allem aber: gesteigerte Energieeffizienz. Dreimal besser als ein Dieselmotor schneidet der Elektromotor im städtischen Stop-and-go-Verkehr ab. Für jede elektromobil verbrauchte Kilowattstunde stellt der Berner Energieversorger zudem die gleiche Menge Ökostrom ins Netz. Nicht minder auf der Höhe der Zeit findet die mediale Verbreitung der Botschaft statt. Von einer eigenen Facebook-Seite über regelmässige Newsletter bis hin zu Blogs jener Mieter, die 30 Tage lang als Testpiloten Seite an Seite mit bekannten Berner Köpfen CO2-neutral pedalen durften, wird nichts ausgelassen. Auf dass sich das neue umweltfreundliche Fahrgefühl wie ein Lauffeuer verbreite.
«Die Tage der fossilen Mobilität sind gezählt. Denn Elektrofahrzeuge sind enorm
energie
effizient. Werden sie – wie
in unseren All-in-Angeboten – mit Ökostrom betrieben, kann
CO2-armen Mobilität sprechen.»
man von einer
Nicole Steck, Product Managerin Mobilität
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Wichtigste Ereignisse
Wichtigste Ereignisse
Für den grenzenlosen Datenaustausch. Eine Familie mit drei Kindern bedeutet in Unterhaltungswünschen ausgedrückt: Musik-Streams, Online Games, TV-Serien und Sportfern sehen – und einen schiefen Haussegen, weil alle gleichzeitig ihren Spass haben wollen?
Nicht, wenn die Familie zu Hause das Berner Glasfasernetz nutzt. Dann lässt sich im Internet unglaublich schnell surfen und können mehrere Digitalfernseher gleichzeitig laufen – in bestmöglicher Bildqualität.
Gemeinsam investieren sie 172 Mio. CHF in den Bau des Datentransfers der Zukunft und verlegen in den nächsten Jahren 70 beziehungsweise 30 Prozent des Netzes.
In gewissen Quartieren ist der Zugang zum modernsten Datennetz bereits möglich. Bis in zehn Jahren wird das gesamte Stadtgebiet erschlossen sein. Verantwortlich für das Berner Fundament des nahezu grenzenlosen Datenaustauschs sind Energie Wasser Bern und Swisscom.
Während Swisscom auch Dienstleistungen für die neu gebaute schnelle Leitung anbietet, konzentriert sich Energie Wasser Bern auf Bau und Betrieb des Glasf asernetzes und macht dessen Nutzung für alle Service-Provider zu gleichen Konditionen verfügbar.
Damit schafft Energie Wasser Bern Wettbewerb, der sich aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten positiv auf die Preise auswirken wird. Noch gilt es dabei, Herausforderungen zu meistern. Wird etwas zum ersten Mal gebaut, ist der Markt bisweilen derart dynamisch, dass täglich neue Gegebenheiten vorliegen. Rauer Wind, dem das Team Telecom mit Courage und Herzblut begegnet. Schliesslich geht es bei Fibre to the Home, dem Berner Glasfasernetz, um nichts weniger als um gesteigerte Lebens- und Arbeitsqualität und die langfristige Sicherstellung von Kommunikation und Information.
Fibre to the Home ist hoch
«Das Projekt
interessant. Wir betreten ständig Neuland, sei es mit der neuen Infrastruktur, nigelnagelneuen Produkten
immensen Datengeschwin digkeit.»
oder der
Thomas Hornung, Qualitätsmanager Lichtwellenleiter
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Wichtigste Ereignisse
Wichtigste Ereignisse
Graben mit Weitsicht.
Wird in Bern gebaut, ist oft auch Energie Wasser Bern vor Ort.
Dies nicht, weil Baustellen zu den Hobbys des städtischen Energieversorgers gehören. Vielmehr sollen damit Synergien genutzt und die Unannehmlichkeiten für die tangierte Anwohnerschaft auf ein Minimum reduziert werden. Also rücken, wenn auf Stadtboden für andere Projekte sowieso gegraben wird, auch die Strom-, Gasund Wasserfachleute aus und nehmen sich der zu begut achtenden Leitungen an. Abgesehen von hauseigenen Grossbaustellen, der neuen Energiezentrale Forsthaus oder der Verlegung des Glas fasernetzes, sind es in vielen Fällen Leitungssanierungen
und -erneuerungen, die anstehen. Sie sind das Fundament der Versorgungssicherheit, zu der Energie Wasser Bern der Stadt und ihrer Bevölkerung verpflichtet ist. Je schlechter der Zustand einer Leitung, desto grösser das Risiko einer Störung. Aus der Welt zu schaffen sind Baustellen deshalb nicht. Im Gegenzug legt Energie Wasser Bern, entweder im Alleingang oder koordiniert mit anderen Bauvorhaben arbeitend, ein grosses Gewicht auf die Perspektive der Anwohner. Eine frühzeitige und angemessene Kommunikation gehört zur Planung eines jeden Bauprojekts.
Flyer und Plakate geben Auskunft über Dauer und Zweck der Baustelle und informieren über allfällige damit verbundene Unterbrüche. In jedem Fall gibt es eine Kontaktperson, die bei Fragen, Ärger oder Lob angerufen werden kann. Besonders nutzbringend ist die koordinierte Vorgehensweise bei der Verlegung neuer Leitungen. So wurden beim Wankdorfplatz die Gas- und Wasserleitungen ausserhalb der Strassenführung verlegt. Für zukünftige Unterhaltsarbeiten muss damit zwar gegraben, aber nicht gestaut werden.
«Koordination und weitsichtige Planung sind das A und O bei unseren Baustellen. Schliesslich wollen wir Anwohnende und Passanten möglichst wenig beeinträchtigen.» Bernhard Roth, Leiter Projektierung
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Wichtigste Ereignisse
Ereignisse des Jahres
In aller Munde.
In Zeiten des Klimawandels gewinnen Energiethemen politisch und gesellschaftlich an Bedeutung.
Verlagshäuser lancieren in regelmässigen Abständen einem ökologischen Lebensstil verschriebene Magazine, renommierte Publikationen werden um ebensolche Rubriken ergänzt, in Parlamenten, Wirtschaftsgremien und Verwaltungsräten wird die Energiezukunft ausgiebig diskutiert. Auch privat kann sich kaum jemand der Sache und den damit verbundenen Polarisierungen entziehen. Eine Debatte, in der immer häufiger lokale und regionale Energieversorger ihren Standpunkt vertreten müssen. Als Informanten aus erster und kompetenter Hand haben sie etwas zu sagen, im Falle von Energie Wasser Bern im vergangenen Jahr gar als Betroffene in einem Abstimmungskampf. Mit dem Gemeinderat und einer Mehrheit des Stadtrates informierte auch das städtische Energieunternehmen im Rahmen des gemeinsamen Gegenvorschlags über die Machbarkeit der finanziell vernünftigen Variante des geplanten Atomausstiegs. Energiethemen werden auch in diesem Jahr noch viel zu diskutieren geben: Themen sind Abstimmungen zur Standortfrage allfälliger AKWs und zum kantonalen Energiegesetz, zu dem ein Referendum mit Volksvorschlag eingereicht worden ist. Als Aktionärin der Kraftwerke Oberhasli (KWO) ist die Wasserkraft für Energie Wasser Bern ein wichtiges Standbein. Mit dem Investitionsprogramm KWO plus sowie als Mitglied der Berner Klimaplattform der Wirtschaft ist Energie Wasser Bern direkt betroffen. Entscheide darüber haben Einfluss auf unser künftiges Energieportfolio und damit auch auf die Umsetzung unserer Strategie. Energie Wasser Bern hat gemäss dem in der Eignerstrategie festgelegten Grundsatz den Auftrag, die Berner Bevölkerung sachlich und transparent zu informieren. Das Unternehmen ist überzeugt, dass auch die weiteren energiepolitischen Diskussionen zu ausgewogenen und nachhaltigen Lösungen für die Zukunft führen werden. Ein Standpunkt, dem wir mit dem Beitritt zu swiss cleantech Ausdruck verliehen haben.
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«Die energiepolitische Diskussion hat gerade erst angefangen. Wir werden uns in Zukunft vermehrt im Spannungs feld der öffentlichen Debatte bewegen.» Roland Teuscher, Leiter Kommunikation
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Corporate Governance
und
70’000 100
private Haushalte,
8’000
KMU
Grosskunden versorgen wir mit Energie, Wasser
674
und unseren weiteren Dienstleistungen.
Energie Wasser Bern ist mit einem Kapital von rund Mio. CHF an Unternehmen beteiligt.
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Der Geschäftsbericht von Energie Wasser Bern liegt auf Platz
24
27 250 der
grössten Schweizer Unternehmen.
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Corporate Governance
Corporate Governance
Transparent und vergleichbar.
Corporate Governance von Energie Wasser Bern.
Verwaltungsrat Präsident: Daniel Kramer Vizepräsident: René Zimmermann
Mit unserer Geschäftsberichterstattung orientieren wir uns neben den ökonomischen Aspekten auch an einer sozialen und ökologischen Ausrichtung der Unternehmensführung. Dass wir mit unserer transparenten Kommunikation den steigenden Anforderungen gerecht werden, zeigt die jährliche Analyse der Fachhochschule Nordwestschweiz zur Geschäftsberichterstattung von Schweizer Firmen. Der Geschäftsbericht 2009 von Energie Wasser Bern liegt auf Platz 27 der 250 grössten Schweizer Unternehmen. In der Energiebranche sind wir ganz vorne mit dabei. Unser Mitarbeitendenmagazin erreicht beim Rating des Schweizerischen Vereins für interne Kommunikation (SVIK) den vierten Platz – ein Zeichen, dass unsere Bestrebungen um eine verantwortungsbewusste Kommunikation nach innen wie nach aussen Früchte tragen. Soweit sich aus unserer Rechtsform nichts anderes ergibt oder gesetzliche Vorschriften oder Bestimmungen entgegenstehen, orientieren wir uns an den allgemein anerkannten Corporate-Governance-Grundsätzen des Verbandes der Schweizer Unternehmen economiesuisse. Dadurch können wir eine einheitliche und vergleichbare Berichterstattung sicherstellen. Das Reglement von Energie Wasser Bern verpflichtet uns zur Offenlegung von Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung (ewr; SSSB 741). Massgebend für diese Angaben an den Gemeinderat und den Stadtrat sind die Bestimmungen von Artikel 663bbis und 663c OR. Die gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Corporate Governance richten sich primär an schweizerische börsenkotierte Unternehmen, sogenannte Publikums gesellschaften. Der Verwaltungsrat regelt seine Führungs- und Organi sationsgrundsätze in einer Organisationsverordnung (OrgV ewb), die sich grundsätzlich am Obligationenrecht (OR) orientiert. Dadurch ergibt sich eine klare Zuweisung der Zuständigkeiten. Die Details zur Umsetzung sind in der Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung (GO GL) festgehalten, welche seit 1.6.2007 in Kraft ist.
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Rechtsform von Energie Wasser Bern. Energie Wasser Bern ist eine selbstständige, autonome öffentlich-rechtliche Anstalt im Eigentum der Stadt Bern und somit an den erteilten Leistungsauftrag gebunden (Reglement Energie Wasser Bern ewr). Das Unternehmen ist rechtsfähig und im Handelsregister eingetragen. Der Hauptsitz befindet sich an der Monbijoustrasse 11 in Bern. Energie Wasser Bern ist mehrheitlich in der Schweiz operativ tätig.
Unternehmensstruktur.
Organigramm Stand 31.12.2010
Interne Revision CEO / C Daniel Schafer StV André Moro
Personalmanagement / CP
Generalsekretariat / CG
Unternehmenskommunikation / CK
Unternehmensentwicklung / CU
Franziska Inaebnit StV Jürg Dietrich
Urs Möri StV Alain Probst
Roland Teuscher StV Michaela Eicher
Martin Moser StV Urs Spring
Personalentwicklung / CPE
Recht & Compliance / CGR
Nachhaltigkeitsmanagement / CUN
Technologiemanagement / CUT
Jürg Dietrich
Alain Probst
Christof Scherrer
Urs Spring
Energiewirtschaft / E
Finanzen & Services / F
Marketing & Vertrieb / M
Netze / N
André Moro StV Markus Schellenberg
André Moro a. i. StV Matthias Reinhard
Jörg Ryser StV Roger Riedo
Marcel Ottenkamp StV Viktor Obrist
Die Führungsstruktur von Energie Wasser Bern ist in nebenstehendem Organigramm abgebildet. Wir verfügen über Beteiligungen an mehreren Unternehmen/Aktiengesellschaften (siehe Seite 62).
Kapitalstruktur. Unser Dotationskapital beträgt 80 Mio. CHF. Die Veränderungen des Eigenkapitals von 2010 und 2009 sind auf Seite 51 ersichtlich. Kapitalveränderungen aus dem Geschäftsjahr 2008 finden sich im Geschäftsbericht 2009 auf Seite 53. Marktgebiet und Kundensegmente. In der Stadt Bern betreiben wir die Energie- und Wasserversorgung sowie die Kehrichtverwertung für etwa 70’000 private Haushalte, 8’000 KMU sowie 100 Grosskunden. In weiteren rund 30 Gemeinden der erweiterten Region Bern versorgen wir Kundinnen und Kunden direkt oder indirekt mit unseren Dienstleistungen. Seit Januar 2009 können Grosskunden, die mehr als 100’000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen, ihren Stromlieferanten frei wählen. Energie Wasser Bern hat sich den Herausforderungen der Strommarkt liberalisierung gestellt und neue Kundinnen und Kunden auch ausserhalb ihres Versorgungsgebiets von ihrem Angebot überzeugen können. Unser Hauptfokus liegt auf einer hohen Qualität bei Beratung und Service und Angeboten mit ökologischem Mehrwert.
Projekt Forsthaus / EF
Controlling & Risk Management / FC
Energieberatung & Verkauf / ME
Netz Elektrizität / NE
Peter Magnaguagno StV Hansruedi Brunner
Roman Steiger StV Charles Mauron
Roger Riedo StV Martin Bretscher
Viktor Obrist StV Jürg Balsiger
Handel / EH
Einkauf & Logistik / FE
Key Account Management / MG
Engineering & Netzbau / NN
Markus Schellenberg StV Andreas Bieri
Stefan Getzmann StV Andreas Kyburz
Martin Schaub StV Beat Ducret
Erich Fuhrer StV Bruno Aeberhard
Produktion / EP
Informatik / FI
Kommunikation / MK
Telecom / NT
Roland Hediger StV Thomas Bücherer
Daniel Lörtscher StV André Iseli
Roland Teuscher StV Michaela Eicher
Peter Zbinden StV Andreas Waber
Produktionsportfolio / ER
Rechnungswesen / FR
Marketing / MM
Netze Wärme & Wasser / NW
Fabian Baerlocher StV André Moro
Simon Berger StV Urs Leuenberger
Nicolas Müller StV Roger Longaron
Andreas Pärli StV Martin Jutzeler
Services & Facility Management / FS
Mobilität / MO
Matthias Reinhard StV Christoph Ott
Urs Fahrni StV Nicole Steck
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Corporate Governance
Mitglieder des Verwaltungsrats.
Daniel Kramer (1958, CH), Bern
Reto Nause (1971, CH), Bern
Dipl. Architekt FH, dipl. Betriebswirtschaftsingenieur FH/NDS, Verwaltungsratspräsident seit 1.7.2002 bis 31.12.2010.
Lic. phil I, Historiker und Politologe, Gemeinderat Stadt Bern, Verwaltungsratsmitglied seit 12.3.2009.
René Zimmermann (1947, CH), Rüfenacht
Verwaltungsrats- und andere Mandate: Kommission Wirtschaft der Teil konferenz (unter dem Dach der Regionalkonferenz Bern-Mittelland), Bern; Bernische Ortspolizeivereinigung (BOV), Bern, Vorstand; Einbürgerungskommission, Bern, Präsident; Energiekommission, Bern, Vorsitz; Erwachsenen- und Kindesschutzkommission, Bern, Präsident; Konferenz der städtischen Polizeidirektorinnen und Polizeidirektoren (KSPD), Bern; Feuerwehr- und Zivilschutzkommission, Bern, Präsident; Stiftung Gurten-Park im Grünen, Bern; Rudolf Seelhofer-Stiftung, Worb; Bernische Genossenschaft für Feuerbestattung, Bern; Bern Tourismus, Bern; Kontaktgremium Sicherheit Kanton-Gemeinden (KGSKG), Bern; Mitglied Vorstand CVP Bern.
Betriebsdisponent SBB, pens. Verbandssekretär, Verwaltungsratsmitglied und Vizepräsident seit 1.7.2002.
Franziska Teuscher (1958, CH), Bern
Verwaltungsrats- und andere Mandate: Emch + Berger Holding AG, Bern; Emch + Berger AG Gesamtplanung Hochbau, Bern; Swisspower AG, Zürich; Kraftwerke Oberhasli AG, Innertkirchen; Kernkraftwerk GösgenDäniken AG, Däniken; KPT/CPT, Bern, Delegierter; Büro für Bauökonomie AG, Luzern, Präsident.
Fällt strategische Entscheide: der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern, von links Dieter Többen, André Wehrli-Koch, Ursula Gasser-Büttiker, Daniel Kramer, Franziska Teuscher, Reto Nause, René Zimmermann.
Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, wovon mindestens eines dem Gemeinderat angehören muss. Ein Sitz im Verwaltungsrat steht den Arbeitnehmenden zu. Mindestens zwei Mitglieder des Verwaltungsrats müssen in der Stadt Bern Wohnsitz haben. Nachfolgende Aufstellung gibt Aufschluss über die Zusammensetzung unseres Verwaltungsrats am 31.12.2010. Es werden die einzelnen Mitglieder, deren Nationalität und Geburtsjahr sowie ihre Ausbildung, Funktion und das Jahr der erstmaligen Wahl in den Verwaltungsrat aufgeführt. Weitere Mandate und Interessenbindungen in bedeutenden Unternehmen, Organisationen und Stiftungen sowie dauernde Leitungs- und Beraterfunktionen für wichtige Interessengruppen wie auch amtliche Funktionen und politische Mandate werden nach dem Prinzip der Selbstdeklaration ausgewiesen. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Daniel Kramer hat sein Amt per 31.12.2010 niedergelegt. Die Neuwahl durch den Stadtrat ist für das 1. Quartal 2011 geplant. Die Federführung für das Auswahlverfahren liegt bei der Aufsichtskommission des Stadtrats.
Verwaltungsrats- und andere Mandate: Coop Bern, Regionalrat.
Ursula Gasser-Büttiker (1955, CH), Mattstetten Dipl. Betriebswirtschafterin HF, dipl. Expertin in Rechnungslegung und Controlling, Verwaltungsratsmitglied seit 17.2.2005. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Regionalverkehr Bern-Solothurn AG, Vizedirektorin und Leiterin Finanzen und Controlling; Bären Haustechnik AG und Bären Elektro AG, Bern; Fritz Krebs & Co. AG, Oberhofen BE.
Biologin, NDS Umweltwissenschaften, Verwaltungsratsmitglied seit 1.7.2002. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), Herzogenbuchsee, Präsidentin; Nationalrätin, Bern; Grüne Partei Schweiz, Vizepräsidentin; Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen KVF, Bern; Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK-N, Bern.
Dieter Többen (1967, CH), Muri Dipl. HLK-Ingenieur FH, NDS Umweltwissenschaften, Verwaltungsratsmitglied seit 13.8.2009. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Dr. Eicher+Pauli AG, Liestal, Bern und Luzern; Ingenieurbüro Riesen AG, Bern; Genossenschaft Sportzentrum, Heimberg.
André Wehrli-Koch (1952, CH), Küttigen Mechanikerlehre, danach Schlosser und Lokomotivführer, Verwaltungsratsmitglied seit 1.7.2002. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Verein und Stiftung der Angestellten sozialer Organisationen in der Schweiz, Vizepräsident.
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Corporate Governance
Wahl und Amtszeit. Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden durch den Berner Stadtrat gewählt und können von ihm jederzeit abberufen werden. Der Stadtrat bestimmt die Präsidentin oder den Präsidenten. Im Übrigen konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst. Die Amtsdauer beginnt und endet mit derjenigen des Gemeinderats und des Stadtrats. Es besteht keine Amtsdauerbeschränkung.
Interne Organisation. Der Verwaltungsrat verfügt im Rahmen des Leistungsauftrags über sämtliche Befugnisse, die nicht durch das Reglement Energie Wasser Bern (ewr) oder durch den Verwaltungsrat an andere Stellen übertragen worden sind. Er fällt die strategischen Entscheide, überprüft die getroffenen Anordnungen und überwacht ihren Vollzug sowie die Einhaltung und Erfüllung des Leistungsauftrags und sorgt für ein zweckmässiges Controlling. Der Verwaltungsrat kann zur Vorbereitung seiner Geschäfte Ausschüsse einsetzen. Die Zusammensetzung und das Pflichtenheft dieser Ausschüsse richten sich nach Anhang I der Organisationsverordnung (OrgV). Per 31.12.2010 besteht folgender Ausschuss: – Verwaltungsratsausschuss Im Berichtsjahr hielt der Verwaltungsrat sechs ordentliche und eine ausserordentliche Sitzungen ab. Der Verwaltungsratsausschuss tagte an fünf ordentlichen Sitzungen und an einer ausserordentlichen. Die Traktanden legt der Verwaltungsratspräsident auf Vorschlag der Geschäftsleitung fest. Jedes Mitglied des Verwaltungsrats kann die Aufnahme von Traktanden beantragen.
Corporate Governance
verantwortlich für die Geschäftsführung im Rahmen der ihr durch das Reglement Energie Wasser Bern (ewr) zugewiesenen Zuständigkeiten. Sie setzt die durch den Verwaltungsrat gesetzten Ziele um.
Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat überprüft seine Anordnungen und überwacht ihren Vollzug sowie die Einhaltung und Erfüllung des Leistungsauftrags. Zudem kontrolliert er, ob die Geschäftsleitung ihre Aufgaben rechtmässig und in Übereinstimmung mit dem Organisationsreglement (OrgV) erfüllt. Er sorgt mittels entsprechender Vorgaben für ein zweckmässiges internes Kontrollsystem, für den verantwortungsvollen Umgang mit Risiken und für das Controlling. Zudem überwacht er die Umsetzung der Compliance-Massnahmen*. Im April 2010 verabschiedete der Verwaltungsrat den Verhaltenskodex für Energie Wasser Bern. Zusammen mit den internen Werten von Energie Wasser Bern sorgt er für ein einheitliches Verständnis der Verhaltensregeln im Umgang der Mitarbeitenden untereinander sowie mit Geschäftspartnern, Kundinnen und Kunden und Aufsichtsbehörden. Darauf basierend wird Energie Wasser Bern ein ComplianceKonzept erarbeiten, das sich in vielen Bereichen an bereits eingeführten und bewährten Prozessen orientiert, wie zum Beispiel dem Beschaffungswesen und der internen juristischen Unterstützung.
Vergütungen, Beteiligungen und Darlehen. Die Abgeltung der Mitglieder des Verwaltungsrats einschliesslich allfälliger Spesenentschädigungen wird vom Berner Gemeinderat geregelt. Die folgenden Angaben richten sich nach den Vorgaben von Artikel 663bbis OR. In den genannten Beträgen nicht enthalten sind die Spesenentschädigungen. Insgesamt wurden an die Mitglieder des Verwaltungsrats Vergütungen im Gesamtbetrag von 97’577 CHF ausgerichtet, wovon an: − − − − − − −
Daniel Kramer, Präsident René Zimmermann, Vizepräsident Ursula Gasser-Büttiker, Mitglied Reto Nause, Vertreter des Gemeinderats* Franziska Teuscher, Mitglied Dieter Többen, Mitglied André Wehrli-Koch, Mitglied, Vertretung der Arbeitnehmenden
22’888 17’738 13’138 10’413 11’400 11’400 10’600
CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF
Der Gesamtbetrag der Vergütungen für die Geschäftsleitung betrug im Berichtsjahr insgesamt 1’055’090 CHF (Vorjahr 1’221’483 CHF). Nicht miteinbezogen sind Spesenentschädigungen, Sozialzulagen sowie allfällige weitere von Gesetzes wegen bestehende Ansprüche. Den höchsten auf ein Mitglied der Geschäftsleitung entfallenden Betrag von 252’400 CHF bezog Daniel Schafer, CEO. Im Berichtsjahr wurden keine direkten oder indirekten Vergütungen an frühere Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung ausbezahlt, die in einem Zusammenhang mit der früheren Tätigkeit als Organ der Gesellschaft stehen oder nicht marktüblich sind. Darlehen und Kredite wurden keine gewährt. Ein Beirat wurde nicht eingesetzt.
Der Verwaltungsrat verfügt unter anderem über folgende Instrumente zur Überwachung der Geschäftsführung: − Monatsreporting − Budget- und Mittelfristplanung − Jahresrechnung − Interne Revision, Revisionsplan − Riskmanagement und Riskreports
Angaben zu den Beteiligungen sind auf Seiten 62 und 93 zu finden.
* Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien und freiwilligen Kodizes
* Auszahlung an Stadtkasse gemäss GO Artikel 91, Absatz 3
Kompetenzregelung. Der Verwaltungsrat wählt die Geschäftsleitung. Diese leitet unser Unternehmen nach den Bestimmungen des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) und den Vorgaben des Verwaltungsrats in allen technischen, betrieblichen und administrativen Belangen. Sie ist
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Corporate Governance
Corporate Governance
Mitglieder der Geschäftsleitung.
Daniel Schafer (1967, CH)
Marcel Ottenkamp (1970, CH)
CEO seit 1.6.2008 bei Energie Wasser Bern, Ing. él. dipl. EPFL.
Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Netze bei Energie Wasser Bern seit 1.11.2009, Maschinen ingenieur EPFL, Executive MBA in Management of Technology.
Andere Mandate: Swisspower Netzwerk AG, Zürich, Verwaltungsrat; Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim, Verwaltungsrat; Kraftwerk Sanetsch AG, Gsteig b. Gstaad, Vizepräsident Verwaltungsrat; pvenergie AG, Niederönz, Verwaltungsratspräsident; Messeholding Bern AG, Bern, Verwaltungsrat; The Mobility House AG Schweiz, Bern, Verwaltungsratspräsident; Geo-Energie Suisse AG, Basel, Verwaltungsratspräsident; Unigaz SA, Givisiez, Verwaltungsrat.
André Moro (1963, CH) Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Energiewirtschaft seit 2003 bei Energie Wasser Bern resp. bei EWB seit 1994 u. a. als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Energieproduktion, dipl. Maschineningenieur FH. Andere Mandate: Kraftwerke Oberhasli AG, Innertkirchen, Verwaltungsrat; Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, Däniken, Verwaltungsrat; Kraftwerk Sanetsch AG, Gsteig b. Gstaad, Verwaltungsrat; Tram Bern West AG, Bern, Verwaltungsrat; AVAG AG für Abfallverwertung, Thun, Verwaltungsrat; Energie Wasser Bern Übertragungsnetz AG, Bern, Verwaltungsratspräsident; Maggia Kraftwerke AG, Locarno, Verwaltungsrat, Präsident Technische Kommission; Blenio Kraftwerke AG, Blenio, Verwaltungsrat, Präsident Technische Kommission; ewb Beteiligungen AG, Verwaltungsratspräsident; Lignocalor Seeland AG, Verwaltungsrat.
Andere Mandate: Wasserverbund Region Bern AG, Bern, Verwaltungsrat.
Jörg Ryser (1963, CH) Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Marketing & Vertrieb bei Energie Wasser Bern seit 2006, dipl. Elektroingenieur ETH, Master of Business Administration (MBA). Andere Mandate: Bären Haustechnik AG, Köniz, Verwaltungsratspräsident; Bären Elektro AG, Bern, Verwaltungsratspräsident; Fritz Krebs & Co. AG, Oberhofen, Verwaltungsratspräsident; Ökofondskommission Energie Wasser Bern, Mitglied; Energiekommission der Stadt Bern, Mitglied; energiecheck bern ag, Bern, Verwaltungsrat; Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim, Verwaltungsrat; Verband der Schweizerischen Gasindustrie, Zürich; Swisspower Energy AG, Verwaltungsrat; The Mobility House Schweiz AG, Verwaltungsrat.
Führt das Unternehmen: die Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern, von links Daniel Schafer, CEO, Marcel Ottenkamp, Leiter Netze, André Moro, Leiter Energiewirtschaft, Jörg Ryser, Leiter Marketing & Vertrieb.
Geschäftsleitung. Die Geschäftsleitung besteht aus dem CEO und den Bereichsleitern. Per 28.2.2011 wurde das Arbeitsverhältnis mit Geschäftsleitungsmitglied Jürg W. Tschofen, Leiter Finanzen & Services, aufgelöst. Er verliess Energie Wasser Bern bereits per 30.8.2010. Der Verwaltungsrat hat am 18.11.2010 Urs Balzli als neuen Nachfolger bestimmt. Er hat seine neue Stelle per 1.2.2011 angetreten. Nebenstehende Aufstellung berücksichtigt die Zusammensetzung der Geschäftsleitung am 31.12.2010. Es werden die einzelnen Mitglieder, deren Nationalität und Geburtsjahr sowie ihre Ausbildung, Funktion und das Jahr der Berufung in die Geschäftsleitung aufgeführt. Weitere Mandate und Interessenbindungen in bedeutenden Unternehmen, Organisationen und Stiftungen sowie dauernde Leitungs- und Beraterfunktionen für wichtige Interessengruppen wie auch amtliche Funktionen und politische Mandate werden nach dem Prinzip der Selbstdeklaration ausgewiesen.
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Corporate Governance
Mitwirkungsrechte der Stadt Bern als Eigentümerin.
Informations- und Kommunikationspolitik.
Seit der Gründung von Energie Wasser Bern im Jahr 2002 durch den Zusammenschluss des Elektrizitätswerks der Stadt Bern (EWB) und der Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung (GWB) ist die Stadt Bern unsere Eigentümerin. Gemäss Artikel 25 des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) beaufsichtigt der Gemeinderat unser Unternehmen. Er genehmigt unter anderem die Jahresbudgets sowie die Jahresrechnungen und entscheidet auf Antrag des Verwaltungsrats über die Gewinnverwendung. Die Mitwirkungsrechte der Gemeindebehörden richten sich im Übrigen nach Artikel 25 ff. des Reglements Energie Wasser Bern (ewr).
Energie Wasser Bern hat den Anspruch, transparent, aktuell und verständlich zu kommunizieren. Wir informieren die Stadt Bern als Eigentümerin sowie unsere weiteren Anspruchsgruppen, wie Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeitende, die Öffentlichkeit, die Medien und die Politik, umfassend und regelmässig über unsere Tätigkeiten.
Am 18.3.2009 verabschiedete der Gemeinderat unsere neue Eignerstrategie, die in enger Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern erarbeitet wurde. Am 5.5.2010 beschloss der Gemeinderat, ein Kennzahlensystem einzuführen, um die Umsetzung der Strategie zu steuern und zu überwachen. Im Zentrum steht dabei die Einhaltung der Zielvorgabe, bis spätestens 2039 aus der Kernenergie auszusteigen. Diese Vorgabe aus der Eignerstrategie haben die Stimmberechtigten der Stadt Bern am 28.11.2010 in das ewr übernommen: Während die Initiative EnergieWendeBern abgelehnt wurde, hiess der Souverän den entsprechenden Gegenvorschlag des Gemeinderats gut.
Revisionsstelle. Der Gemeinderat setzt gemäss Art. 23 des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) als Revisionsstelle eine fachlich ausgewiesene Treuhandgesellschaft ein. Das Revisionsmandat wurde für das Geschäftsjahr 2002 erstmals an Pricewaterhouse Coopers AG (PWC), Bern, erteilt. Die Revisionsstelle wurde 2008 für eine weitere dreijährige Amtsdauer ausgeschrieben. In der Folge erhielt PWC erneut das Mandat vom Gemeinderat. Der leitende Revisor übt seine Funktion seit dem Jahr 2009 aus.
Unser jährlich erscheinender Geschäftsbericht beinhaltet Informationen über unseren gesamten Betrieb und finanzielle Informationen über unsere Tochtergesellschaften (siehe konsolidierte Jahresrechnung Seite 88). Um dem Bedürfnis nach detaillierten Informationen rund um Nachhaltigkeit zu entsprechen, erstellen wir jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht als separate Ausgabe. Zu wichtigen aktuellen Ereignissen veröffentlichen wir Medienmitteilungen und informieren wo erforderlich direkt. Hierfür übliche Kommunikationsinstrumente sind neben persönlichen Kontakten und Mailings insbesondere Baustelleninformationsblätter, Informationsveranstaltungen und Mitteilungen im «Anzeiger». Weitere zielgruppenspezifische externe Kommunikationsinstrumente sind die laufend aktualisierte Website www.ewb.ch, das viermal jährlich erscheinende Kundenmagazin DiREKT, verschiedene Rechnungsbeilagen, Kundenveranstaltungen und Kampagnen. Intern kommunizieren wir neben Mitarbeitenden- und Kaderanlässen mittels Newslettern, Intranet, Podcasts und der vierteljährlich verschickten Mitarbeiterzeitschrift DiALOG. In regelmässigen Befragungen überprüfen wir die Wirkung aller internen und externen Kommunikationsinstrumente.
Vertritt die Mitarbeitenden: der Personalausschuss von Energie Wasser Bern, von links Anita Haller, Rolf Willi, Präsident, Charles Krusch, Walter Kindler, Stephan Wingeier, Daniel Fischbach, Thomas Schneider, Urs Hoffmann, Werner Michel.
Personalausschuss. Der Personalausschuss umfasste per 31.12.2010 neun Mitglieder. Bei der Wahl ist auf eine angemessene Vertretung der Mitarbeitenden der verschiedenen Bereiche zu achten. Wahlberechtigt und wählbar ist die Gesamtheit der dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Mitarbeitenden. Die Wahl erfolgt auf eine Amtsdauer von vier Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Personalausschuss konstituiert sich selbst. Die Aufgaben und Rechte des Personal ausschusses sind in Artikel 99 des GAV sowie im von der Geschäftsleitung, der Abteilung Personal und dem Personalausschuss gemeinsam erarbeiteten Mitwirkungsreglement festgelegt. Ab 2011 wird der Personalausschuss noch sieben Mitarbeitende umfassen. Die Wahlen fanden im November 2010 statt. Die neuen Mitglieder des Personalausschusses starteten ihre Funktion per 1.1.2011. Die Bereiche haben neu folgende Vertretungsansprüche: Marketing & Vertrieb ein Sitz, Finanzen & Services und Stäbe zwei Sitze, Energiewirtschaft ein Sitz, Netze drei Sitze. Beide Geschlechter und alle Hauptstandorte werden nach wie vor im Personalausschuss vertreten sein.
Die Revisionsstelle berichtet dem Verwaltungsrat und dem Gemeinderat umgehend über das Ergebnis ihrer Prüfung und empfiehlt die Abnahme, mit oder ohne Einschränkung, oder die Rückweisung der Jahresrechnung. Der Bericht muss den Mindestumfang der Revision für Gemeinden einhalten. Stellt die Revisionsstelle bei ihrer Prüfung gravierende Mängel oder Verstösse gegen das Reglement oder das Gesetz fest, meldet sie dies den zuständigen Gremien.
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Jahresbericht Ökofonds Die aus dem Ökofonds geförderten Projekte reduzierten den CO2-Ausstoss um rund Tonnen pro Jahr. Das entspricht etwa der Menge CO2, die eine Hektare Wald jährlich bindet.
13’400
Die Ökofonds-Beitragszahlungen für energieeffiziente Kaffeemaschinen
über
10
entsprechen dem Gegenwert von Tonnen Kaffee aus fairem Handel.
Der Selbstkostenanteil für eine Gebäudesanierungsberatung «bern-saniert» beträgt pro Kunde
36
50
Franken oder
1.4
Prozent.
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Jahresbericht Ökofonds
Jahresbericht Ökofonds
Jahresbericht 2010 des Fonds für erneuerbare Energien. Zweck und Finanzierung des Ökofonds.
Nachhaltiger Einfluss auf ökologische Entwicklung.
Gemäss Leistungsauftrag der Stadt Bern ist unser Unternehmen zur Förderung von Produktion und Vertrieb erneuerbarer Energien sowie zur Förderung der Energieeffizienz verpflichtet. Vermerkt ist dieser Auftrag im Reglement von Energie Wasser Bern (ewr, Art. 6). Die Eignerstrategie 2009 besagt, dass die Fördergelder für unsere Kundinnen und Kunden in der Stadt Bern und für unsere eigenen Anlagen zu verwenden sind.
Seit 2002 engagiert sich die Kommission sowohl in der Förderung von Einzelprojekten als auch in über mehrere Jahre laufenden Förderprogrammen. Ziel dieser Strategie ist es, die Kundinnen und Kunden durch unterstützende Beiträge ohne zeitliche Vorgaben zu noch mehr nachhaltiger und effizienter Energieanwendung zu führen. Daraus entstand 2009 das Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert».
Finanziert wird der Fonds für erneuerbare Energien durch einen zweckgebundenen Rückbehalt von mindestens 10 Prozent des jährlich durch Energie Wasser Bern an die Stadt auszuschüttenden Gewinns.
Im Berichtsjahr behandelte die Kommission zehn individuelle Gesuche. Allein für die Projekte «ElectroDrive» und «Steigerung Produktion Biomethan» wurden knapp 5.83 Mio. CHF gesprochen. Zusammen mit anderen Projekten und den standardisierten Förderprogrammen resultierten daraus für die nächsten vier Jahre Verpflichtungen von rund 7.93 Mio. CHF.
Die Kommission. Gemäss der gültigen Verordnung setzt sich die Kommission des Fonds für erneuerbare Energien aus zwei externen Fachpersonen sowie drei Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern zusammen. Der Kommission gehören per 31.12.2010 folgende Personen an: Vorsitzende: – Lilo Lauterburg, Grüne Freie Liste, Grossrätin bis Mai 2010 Mitglieder: – Adrian Stiefel, Leiter Amt für Umweltschutz – Jörg Ryser, Leiter Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern – Jürg W. Tschofen, Leiter Finanzen & Controlling und Mitglied der Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern bis August 2010 – Martin Bretscher, Leiter Contracting von Energie Wasser Bern
Erneuerbare Energien im Fokus: die Ökofondskommission in der Rückkühlzentrale des Kälteverbunds Bahnhof Bern. Hier im Bild, von links Lilo Lauterburg, Martin Bretscher, Adrian Stiefel, Jörg Ryser.
Sekretariat: – Ruth Boss, Bereichsassistentin Marketing & Vertrieb von Energie Wasser Bern
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Jahresbericht Ökofonds
Jahresbericht Ökofonds
Ausbau der Förderprogramme.
«Ich finde es motivierend, unsere Kundinnen und Kunden beim Kauf energieeffizienter Geräte mit einem Förderbeitrag zu unterstützen.» Karin Bisanti, Telefonistin
Der Schwerpunkt der Fördertätigkeiten lag wie in den Vorjahren auf den standardisierten Förderprogrammen. Diese laufen über mehrere Jahre und sind dadurch in ihrer Wirkung besonders nachhaltig:
Standardisierte Förderung von Wärmepumpenanlagen. Das 2005 initiierte Förderprogramm entwickelte sich unter dem Einfluss der weltweiten Energiepreissteigerungen zu einem wahren Renner.
Standardisierte Förderung von Sonnenkollektoranlagen. Die Kundinnen und Kunden zeigen grosses Interesse an Sonnenkollektoranlagen zur Erwärmung von Wasser. Der Eingang von Gesuchen hält deshalb unverändert an.
Standardisierte Förderung von Fotovoltaikanlagen. Dieses Förderprogramm unterstützt den Bau von Solarstromanlagen. Die Förderbeiträge ergänzen die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes. Angesprochen sind Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer im Stromversorgungsgebiet von Energie Wasser Bern, die den Einbau einer dezentralen, ans Netz angeschlossenen Solarstromanlage planen.
Das städtische Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert». Mitte 2009 lancierte das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern in Zusammenarbeit mit dem Ökofonds von Energie Wasser Bern das Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert». Das Programm besteht aus einem Beratungsangebot zur Analyse von Mehrfamilienhäusern und den städtischen Fördergeldern für energetische Sanierungsarbeiten. Die Beratungen werden durch Teams, bestehend aus einem Haustechniker und einem Bauphysiker, durchgeführt und von der Energiefachstelle der Stadt Bern organisiert. So konnten bisher insgesamt 160 Beratungen in Auftrag gegeben werden. Ausserdem wurde im Murifeld eine Vielzahl angrenzender Projekte zu einem Gesamtprojekt zusammengefasst, um eine eigentliche Quartieranalyse durchführen und so die mittelfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Energieversorgung aufzeigen zu können. Von den 800’000 CHF, die der Ökofonds von Energie Wasser Bern für das Beratungsangebot des Gebäude sanierungsprogramms gesprochen hat, sind drei Viertel aufgebraucht. Damit ist die Finanzierung von weiteren 70 Beratungen im Jahr 2011 gesichert. Im September 2010 wurden in einer Zwischenevaluation alle bis dahin beratenen Liegenschaftsbesitzer zum Programm befragt. Die Auswertung hat eine grosse Zufriedenheit mit dem Beratungsangebot von «bern-saniert» ergeben. Ausserdem gaben über 80 Prozent der Befragten an, aufgrund der Beratung energetische Sanierungsmassnahmen geplant oder bereits ausgeführt zu haben.
Standardisierte Förderung von Beleuchtungskörpern. Soll der Energieverbrauch reduziert werden, ist der Ersatz von alten und wenig effizienten Beleuchtungs anlagen in Büros, Schulräumen und Läden von Bedeutung. Das Programm soll deshalb überall dort greifen, wo eine solche Auswechslung ansteht. Da jedoch viele Sanierungsvorhaben im Planungsprozess nicht prioritär mit einer Energieeffizienzsteigerung in Verbindung gebracht werden, gestaltet sich eine entsprechende Sensibilisierung anspruchsvoll.
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Jahresbericht Ökofonds
Jahresbericht Ökofonds
Jahresrechnung.
Projekte
Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnte die Ökofondskommission bis heute rund 90 Projekte und damit den Bau von rund 700 Anlagen finanziell unterstützen.
Abwärmenutzung Wylerbad Nahwärmeverbund Weissenstein-Neumatt
Die mit Geldern aus dem Ökofonds geförderten Projekte reduzierten den CO2-Ausstoss um rund 13’400 Tonnen pro Jahr. Im Vergleich dazu betrugen die CO2-Emissionen der gesamten Stadt Bern inkl. Autobahnen im Jahr 2008 rund 630’000 Tonnen.
Einlage aus Geschäftsabschluss 2009 Total Einlagen bis 31.12.2009 Bewilligte Projektbeiträge bis 31.12.2009 Bewilligte Projektbeiträge 2010 Total Projektbeiträge bis 31.12.2010 Kontostand per 31.12.2010
22’215’845 4’000’000 26’215’845 19’122’679 4’793’500 23’916’179 2’299’666
564’000
Förderprogramm für Elektrovelos
600’000 205’000
Standardisierte Förderung energieeffiziente Beleuchtungsanlagen
320’000
Aktion Infrarotbilder Wärmeverbund Mösli Ostermundigen Turnhallenneubau Pädagogisches Ausbildungszentrum NMS
38’700
Wärmepumpenanlage Überbauung Wohnterrassen Ostermundigen
119’000
Gebäudesanierungsprogramm Stadt Bern
800’000
Standardisierte Förderung energieeffizienter Kaffeemaschinen
145’000
Standardisierte Förderung Raumluft-Wäschetrockner
164’250
Energiekonzept Wylergut
50’000
Wärmeverbund Wylergut
700’000 2’045’000 445’000 1’902’339
Bewilligte Kredite in CHF Kommunikationsmassnahmen und -kampagnen 6’000
Ökostromkampagne
205’000
Standardisierte Förderung Fotovoltaikanlagen
1’070’000
Öko-Workshop
Standardisierte Förderung Sonnenkollektoren
1’490’000
Berner Energiepreis
1’655’369
Energie-Erlebnistage GIBB
3’000
1’500’000
Wirkungsanalyse Ökofonds
7’500
Standardisierte Förderung Wärmepumpen Biogasaufbereitungsanlage ARA Region Bern Zertifizierung Kraftwerk Matte
18’000
32’000
5’482’500
Betrieb Gasbusse BERNMOBIL
2’901’600
Ecomundo – Ausbildung Migrationsbevölkerung
Sonnenkollektoranlage Bernstrasse 45/47/49 Bern
16’500
Sonnenkollektoranlage Breitfeldstrasse 52/54 Bern
16’500
Sonnenkollektoranlage Matzenriedstrasse 50 ff. Bern
16’750
Zubau von Fotovoltaikanlagen Holzpelletsanlage Wohnüberbauung Baumgarten 1. Phase Studie Geothermie
Energierichtplan Stadt Bern Studie Stromeffizienz INFRAS
20’000 200’000 60’000
300’000 43’000 150’000
Sonnenkollektoranlage Weiermattstrasse 20–36 Bern
53’270
Sonnenkollektoranlage Hüsliackerstrasse 1–23 Bern
35’041
Sonnenkollektoranlage Gerbestrasse 34 Ostermundigen
17’604
Holzschnitzelanlage Nahwärmeverbund Schönberg-Ost
528’000
Steigerung Produktion Biomethan, Ausbau 1. Etappe 2011: 1.5 Mio. CHF
50’000
67’250
Investitionen Gasbusse BERNMOBIL
145’495
86’525
Energydays Messkonzept Minergie-P-Gebäude
Fotovoltaikanlage Technisches Zentrum Holligen
42
500’000 750’000
Förderung Erdgas als Treibstoff
Förderung erneuerbare Energien Minergie und Wärmepumpe Jurastrasse 69
30’000
Wärmeverbund Brünnen Nord
Mitteltemperaturfernwärme unteres Kirchenfeld
Projekte
7’000
Standardisierte Förderung energieeffiziente Kühlgeräte/Tumbler
ElectroDrive, Mobilitätsprojekt 1. Etappe 2010 und 2011: 1.56 Mio. CHF
Konsolidierte Erfolgsrechnung.
240’000 1’000’000
Massnahmen Energieeffizienz Technisches Zentrum Holligen Studie Abwärmenutzung Abwasserkanal
CHF Einlagen aus den Jahresabschlüssen 2002 bis 2008
Bewilligte Kredite in CHF
Förderung Energieeffizienz
3’670’000
43
Finanzbericht
59.1
Energie Wasser Bern erwirtschaftete 2010 einen Gewinn von Mio. CHF. Das ist Prozent mehr als im Vorjahr.
Das Elektrizitätsleitungsnetz der Stadt Bern misst rund
0.9
1’600
Kilometer.
Das entspricht ungefähr der Luftliniendistanz zwischen Bern und Lissabon.
Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um
44
5.8
Prozent.
45
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus Umsatzentwicklung. 500’000
Finanzieller Lagebericht Stammhaus.
450’000 400’000 350’000
TCHF
300’000 250’000 200’000 150’000
Der Materialaufwand in der Höhe von 7.1 Mio. CHF hat im Vergleich zum Vorjahr mit 5.6 Mio. CHF um 26.8 Prozent zugenommen. Dies lässt sich vor allem mit der gestiegenen Anzahl Kundenauf träge begründen. Der Personalaufwand von 76.8 Mio. CHF ist im Vergleich zum Vor jahr mit 72.4 Mio. CHF um 6.1 Prozent gewachsen, vor allem auf grund eines höheren Personalbestandes und gestiegener Personal vorsorgeverpflichtungen. Die Abnahme der anderen betrieblichen Aufwendungen von 33.4 Mio. CHF ist im Wesentlichen auf die neue Darstellung der CO2-Abgaben, Systemdienstleistungen (SDL) und die kostendeckende Einspeisungsvergütung (KEV) im Energieauf wand zurückzuführen. 2009 wurden diese unter anderen betriebli chen Aufwendungen verbucht. Das betriebsfremde Ergebnis ist um 6 Mio. CHF tiefer ausgefallen, weil im Vorjahr das Übertragungsnetz (Netzebene 1) in eine Tochtergesellschaft ausgelagert wurde.
100’000 50’000 0
Die Sparte Elektrizität erzielte einen Umsatz von 254.9 Mio. CHF. Dies entspricht einer Abnahme von 10.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Umsatz 283.6 Mio. CHF). Der Rückgang ist vor allem auf ein tieferes Handelsvolumen zurückzuführen.
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2007
2008
2009
2010
Umsatzentwicklung Sparten. 500’000 450’000 400’000 350’000 300’000
TCHF
In der Sparte Wärme erhöhte sich der Betriebsertrag von 121.9 Mio. CHF (2009) auf 126.3 Mio. CHF, was einer Zunahme von 4.4 Mio. CHF oder 3.6 Prozent entspricht. Die Umsatzsteigerung lässt sich vorwie gend mit höheren Absatzmengen wegen tieferen Temperaturen als im Vorjahr sowie mit Preisanpassungen begründen.
250’000 200’000
Bei der Sparte Wasser ist der Betriebsertrag von 37.7 Mio. CHF (2009) auf 36.4 Mio. CHF gesunken. Der Umsatzrückgang ist primär durch tiefere Erlöse bei Dritten entstanden.
150’000 100’000 50’000
Die Sparte Kehrichtverwertung erreichte einen Betriebsertrag von 36.4 Mio. CHF (Vorjahr 24.7 Mio. CHF), was einer Zunahme um 11.7 Mio. CHF oder 47.4 Prozent entspricht. Diese Erhöhung lässt sich durch ein neues Verrechnungssystem zwischen der Sparte Kehrichtverwertung und der Sparte Wärme erklären.
0
2005 Sparte Elektrizität
2006 Sparte Wärme
Sparte Wasser
Sparte KVA
Sparte New Business
EBIT-Entwicklung. Die Sparte New Business hat einen Betriebsertrag von 8.7 Mio. CHF (Vorjahr 3.0 Mio. CHF) erzielt. Durch die neue Aufteilung bei den Sparten New Business und Wärme ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht mehr gegeben.
80’000 70’000 60’000 50’000
Umfeld. Die Strommarktliberalisierung hat auch im Jahr 2010 einen grossen administrativen Aufwand für unser Unternehmen verursacht. Energie Wasser Bern konnte weitere Kundinnen und Kunden ausserhalb des eigenen Versorgungsgebiets akquirieren. 2010 wurden zur Sicherung der zukünftigen Leistungsfähigkeit von Energie Wasser Bern neue Tarifmodelle für Gas und Wasser eingeführt. Ausblick. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) wird in den nächsten Jahren ihre Regulierungsfunktion noch stärker wahrneh men, die Vorschriften in der Stromversorgungsverordnung präzisieren und für deren Umsetzung besorgt sein. Energie Wasser Bern hat sich zum Ziel gesetzt, sämtliche Vorschriften einzuhalten. Dies bindet allerdings weiterhin erhebliche Ressourcen. Der Kostendruck wird in der Folge auch künftig zunehmen. Die Geschäftsbereiche Telekom – vor allem das Projekt FTTH (Fibre to the home) – und Mobilität trei ben wir gemäss Businessplan weiter voran.
TCHF
Im Geschäftsjahr 2010 hat Energie Wasser Bern einen Jahresgewinn von 59.1 Mio. CHF erwirtschaftet. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahresgewinn von 58.6 Mio. CHF beträgt 0.9 Prozent. Der Netto erlös aus Lieferungen und Leistungen verkleinerte sich während der gleichen Periode von 442.8 Mio. CHF auf 419 Mio. CHF. Der Aufwand für den Energie- und Wassereinkauf nahm gegenüber dem Vorjahr um 15.1 Mio. CHF ab. Diese beiden Verminderungen sind vorwiegend auf das kleinere Handelsvolumen zurückzuführen.
Umsatz. Mit 437.7 Mio. CHF liegt der Betriebsertrag 26.9 Mio. CHF oder 5.8 Prozent unter dem Vorjahresertrag von 464.6 Mio. CHF.
40’000 30’000 20’000 10’000 0
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2006
2007
2008
2009
2010
Gewinnentwicklung. 80’000 70’000 60’000 50’000
TCHF
Die nachfolgenden Zahlen und Kommentare beziehen sich auf die Jahresrechnung des Stammhauses (Einzelabschluss Energie Wasser Bern). Die Konzernrechnung inklusive Vorjahr ist auf den Seiten 88 bis 103 abgebildet. Im Finanzbericht 2010 werden erstmals die neuen Sparten (Wärme, New Business) dargestellt. In der Sparte Wärme sind die Medien Gas und Fernwärme sowie die Energie dienstleistungen (EDL) integriert. Die Sparte New Business bein haltet Mobilität, Telekom und Gebäudetechnik. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Wegen ihrer Neugliederung wird die Umsatzentwicklung der einzelnen Sparten nur für die Jahre 2009 und 2010 dargestellt.
40’000 30’000 20’000 10’000 0
46
2005
47
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Abschluss Stammhaus.
Bilanz.
Die Bilanzen, Erfolgsrechnungen und Mittelflussrechnungen der einzelnen Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser, Kehrichtverwertung und New Business sind auf den Seiten 69 bis 83 abgebildet.
TCHF Erläuterungen 31.12.2010 31.12.2009 Nr. Umlaufvermögen
Erfolgsrechnung Stammhaus. TCHF Erläuterungen 2010 2009 Nr. Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen
1)
419’041
442’790
Aktivierte Eigenleistungen 12’581 14’266 Andere betriebliche Erträge
2)
6’056
7’508
Betriebsertrag 437’678 464’564 Energieaufwand und Wassereinkauf
–203’242
–218’311
Materialaufwand –7’102 –5’600 Personalaufwand –76’843 –72’415 Andere betriebliche Aufwendungen
3)
–35’157
–68’517
Betriebsaufwand –322’344 –364’843 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) Abschreibungen
115’334
99’721
13) –49’505 –44’586
Betriebsergebnis (EBIT) 65’829 55’135 Finanzergebnis
4) –7’370 –3’161
Ordentliches Ergebnis 58’459 51’974 Betriebsfremdes Ergebnis
5) 1’627 7’666
Ausserordentliches Ergebnis
6)
–10
–807
Jahresgewinn vor Steuern
60’076
58’833
Steuern
7) –950 –250
Jahresgewinn nach Steuern
48
59’126
58’583
180’728
179’071
Flüssige Mittel und Wertschriften
8)
70’287
69’489
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
9)
80’969
81’151
Sonstige kurzfristige Forderungen
10)
8’312
6’140
Vorräte und angefangene Arbeiten
11)
4’330
5’479
Aktive Rechnungsabgrenzung
12)
16’830
16’812
Anlagevermögen
1’318’765
1’193’800
Sachanlagen
13)
1’140’614
1’031’093
Finanzanlagen
14)
174’422
158’898
Immaterielle Anlagen
13)
3’729
3’809
Total Aktiven
1’499’493
1’372’871
Kurzfristiges Fremdkapital
93’694
100’690 51’350
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
15)
42’041
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
16)
6’062
6’129
Kurzfristige Rückstellungen
20)
8’431
8’086
Passive Rechnungsabgrenzung
17)
37’160
35’125
Langfristiges Fremdkapital
622’411
471’397
Passiven aus Vorsorge
18)
60’839
59’918
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
19)
504’377
354’469
Langfristige Rückstellungen
20)
57’195
57’010
Total Fremdkapital
716’105
572’087 800’784
Eigenkapital
783’388
Dotationskapital
80’000
80’000
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
644’262
662’201
Jahresgewinn
59’126
58’583
Total Passiven
1’499’493
1’372’871
49
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Geldflussrechnung.
Nachweis der Eigenkapitalveränderung per 31.12.2010 und 2009.
TCHF 2010 2009
TCHF Dotations- Betriebs- Spezial- Einbehaltene Total kapital reserven finanzierungen Gewinne Eigenkapital
Jahresgewinn 59’126 58’583 Abschreibungen Sachanlagen 48’305 44’489 Abschreibungen Finanzanlagen
1’086
0
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
1’199
97
Umbewertung Sachanlagen
0
–7’561
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
1’259
3’936 –14’266
Eigenleistungen für Investitionen
–12’581
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
–1’627
–105
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5’154
1’705
Veränderung der Vorräte
1’149
1’727
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –2’540 –9’475 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
–9’310
14’894
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
1’968
–25’731
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
93’188
68’293 –157’063
Investitionen in Sachanlagen
–163’186
Devestitionen in Sachanlagen
2’348
9’949
Eigenleistungen für Investitionen
12’581
14’266
Investitionen in Immaterielle Anlagen
–1’101
–1’508
Investitionen in Beteiligungen
–1’200
–9’894 –10’457
Investitionen in Finanzanlagen
–18’556
Devestitionen in Finanzanlagen
3’338
3’274
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–165’776
–151’433
99’280
62’161
780’701
Jahresgewinn
Bestand am 1.1.2009
80’000
58’583
58’583
Zuweisung
539’260 17’391
6’270
–23’661
Verwendung (Ökofonds)
–3’500
–3’500
–35’000
–35’000
Ausschüttung an Stadt Bern
Bestand am 31.12.2009 80’000 556’651 105’550 58’583 800’784 Jahresgewinn
59’126
Zuweisung
–7’061
4’229
2’832
59’126
Verwendung (Ökofonds) –4’000 –4’000 Ausschüttung an Stadt Bern Bestand am 31.12.2010
80’000
–25’000 535’880
108’382
–47’522
–72’522
59’126
783’388
Gewinnausschüttung Vorjahr –72’522 –35’000 Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr 1 –4’000 –3’500 Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
149’908
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
73’386 131’701
Veränderung des Fonds flüssige Mittel 2
798
170’201
48’562
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
69’489
20’927
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
70’287
69’489
Ab 2010 wird die Speisung des Fonds für erneuerbare Energien als separate Position dargestellt.
1
Die Zusammensetzung des Fonds flüssige Mittel ist in Kommentar 8 dargestellt.
2
50
51
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus.
Grundlagen der Rechnungslegung. Swiss GAAP FER. Die Jahresrechnung Stammhaus (Einzelabschluss) und die Konzern rechnung vermitteln ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Überein stimmung mit den von der Fachkommission für Empfehlungen zur Rechnungslegung festgelegten Grundsätzen (Swiss GAAP FER). Energie Wasser Bern wendet das gesamte Swiss-GAAP-FER-Regel werk an. Geldflussrechnung. Der Fonds flüssige Mittel bildet die Grundlage für den Ausweis der Geldflussrechnung. Der Geldfluss aus der Betriebstätigkeit wird aufgrund der indirekten Methode berechnet. Bewertungsgrundsätze. Die Jahresrechnung wird auf Basis von historischen Kosten erstellt. Flüssige Mittel und Wertschriften. Die flüssigen Mittel enthalten Kassenbestände, Postcheck- und Bankguthaben sowie kurzfristige Festgeldanlagen und Wert schriften. Energie Wasser Bern bewertet sie zu Nominalwerten. Wertschriften sind marktgängige, börsenkotierte Titel ohne strate gische Bedeutung und ohne Beteiligungscharakter. Sie sind leicht realisierbar und werden zu Tageswerten (Kurswerten) per Bilanz stichtag bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen werden zu Nominalwerten bilanziert und erkenn bare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen berück sichtigt. Das allgemeine Bonitätsrisiko wird mittels einer stetig be rechneten und pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Diese berechnet sich aus dem Durchschnitt der in den letzten drei Jahren effektiv eingetretenen Debitorenverluste in Prozenten des Umsatzes.
52
Aktivierte Eigenleistungen. Die selbst erstellten, im Betrieb verbleibenden Anlagegüter werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert. Die aktivierten Eigenleis tungen sind hauptsächlich durch den Bau- und die Erweiterungs massnahmen von Versorgungsnetzen und Kraftwerksanlagen bedingt.
Vorräte und angefangene Arbeiten. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Skontoabzüge behandelt Energie Wasser Bern als Anschaffungs wertminderungen. Für inkurante Vorräte bilden wir entsprechende Wertberichtigungen. Die angefangenen Arbeiten werden zu Her stellkosten plus Zuschlag bewertet, Anzahlungen von Kunden werden in Abzug gebracht. Sachanlagen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaf fungs- beziehungsweise zu Herstellkosten abzüglich betriebswirt schaftlich notwendiger Abschreibungen. Diese erfolgen bei den unten stehenden Anlagekategorien linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer gemäss Branchennormen, wobei in begründeten Fällen davon abgewichen wird. Unbebaute Grundstücke werden zum Kaufpreis inklusive Gebühren und Abgaben bilanziert. Wertberichti gungen auf Grundstücken erfolgen nur bei einer allfälligen Wert minderung.
Anlagekategorie Wirtschaftliche Nutzungsdauer in Jahren Grundstücke Abschreibung nur bei Werteinbusse Gebäude
60 bis 100
Fahrzeuge < 3.5 t
8
Fahrzeuge > 3.5 t
20
EDV (Hardware und Software)
5
Mobiliar 10 Stromleitungen
40 bis 80
– Freileitungen
25
– Kabelleitungen
40
Trafostationen, Schaltanlagen, Gleichrichter
40 bis 60
Leitstelle (ohne Bau), Mess- und Steueranlagen
15
Unterwerke technische Einrichtungen
15 bis 40
Kraftwerke mechanischer Teil
15 bis 60
– Mess-/Schutz-/Steuereinrichtungen
Contracting-Anlagen. Die Abschreibungen von Contracting-Anlagen richten sich nach den in den Verträgen mit den Contracting-Kunden festgelegten Bestimmungen. In der Regel erfolgt die Abschreibung progressiv über 10 bis 20 Jahre. Bauzinsen. Bei Hochbauprojekten mit Bausummen von über 5 Mio. CHF und einer Erstellungsdauer von über einem Jahr werden die Fremd kapitalzinsen als Bauzinsen aktiviert. Als Berechnungsgrundlage dienen die durchschnittlich in den betreffenden Bauprojekten investierten Mittel (Bestand Anfang Jahr plus Bestand Ende Jahr, geteilt durch zwei) und der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz des betreffenden Geschäftsjahres. Renditeliegenschaften. Energie Wasser Bern besitzt keine reinen Renditeliegenschaften. Es werden diverse Räumlichkeiten und Gebäudeteile an Dritte vermietet. Aus Wesentlichkeitsgründen verzichten wir auf einen separaten Ausweis dieser Gebäude. Sachanlagen der Wasserversorgung. Anlagen der Wasserversorgung werden in Anwendung der dies bezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaf fungswerts abgeschrieben. Von diesem Abschreibungsbetrag werden nur 60 Prozent (Vorjahr 80 Prozent) als jährliche Abschrei bungen auf den Wasseranlagen verbucht.
Anlagekategorie
Wirtschaftliche Nutzungsdauer (kantonale Richtwerte) in Jahren
15
Grundstücke
Abschreibung nur bei Werteinbusse
– Hydraulische Maschinen
50
Wassertransportleitungen 80
Gasleitungen
50 bis 60
Wasserverteilleitungen 80
Gasstationen, technische Einrichtung
30
Fernwirkanlage, Mess- und Steueranlagen Gas
10 bis 15
Fernwärmeleitungen und -kanäle
40
Kehrichtverwertung (KVA), Leittechnik
10 bis 15
KVA, maschinelle Anlagen
25
Wertbeeinträchtigungen (Impairment). Die Werthaltigkeit der langfristigen Vermögenswerte wird an jedem Bilanzstichtag einer Beurteilung unterzogen. Liegen Hinweise einer nachhaltigen Wertverminderung vor, wird eine Berechnung des reali sierbaren Werts durchgeführt (Impairment-Test). Übersteigt der Buchwert den realisierbaren Wert, wird durch ausserplanmässige Abschreibungen eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen. Finanzanlagen. Die Beteiligungen an den Energieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) sind branchenüblich zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Übrige Beteiligungen sind zu Anschaffungs werten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschrei bungen bewertet. Immaterielle Anlagen. Die immateriellen Anlagen enthalten Rechte, Software und Investi tionsbeiträge an Kundinnen und Kunden. Die Abschreibung der aktivierten Beiträge erfolgt linear über die jeweilige Nutzungsoder Vertragsdauer. Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden zu Nominalwerten bilanziert. Unter den langfristigen Verbindlichkeiten werden auch die Verpflich tungen für die Personalvorsorge ausgewiesen. Energie Wasser Bern ist der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen (leis tungsorientierter Vorsorgeplan). Die Verbindlichkeit aus Vorsorge verpflichtungen wird nach dem gültigen internationalen Rech nungslegungsstandard IAS 19 berechnet. Diese Methode trägt durch eine dynamische Berechnung der zukünftigen Entwicklung des Personalkörpers, den erwarteten jährlichen Lohnsteigerungen inklusive Teuerung, dem Teuerungsausgleich der Renten sowie der demografischen Entwicklung Rechnung.
53
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Erläuterung zu Positionen der Jahresrechnung Stammhaus. Rückstellungen. Für faktische und gesetzliche Verpflichtungen sowie für drohende Risiken und Verluste bildet Energie Wasser Bern Rückstellungen. Diese beziehen sich ausschliesslich auf Transaktionen, deren Ursache in der Vergangenheit liegt. Die Höhe der Rückstellungen basiert auf der Einschätzung der Geschäftsleitung und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu erwartenden künftigen Aufwendungen. Spezialfinanzierungen. Die Einlage in den Fonds für erneuerbare Energien (Ökofonds) erfolgt gemäss Reglement Energie Wasser Bern (ewr) Art. 25 Abs. 5. Über Ausschüttungen befindet die Ökofondskommission (siehe Seiten 36 bis 43). Die Äufnung/Auflösung der Spezialfinanzierungen der Wasserrech nung richtet sich nach den betreffenden kantonalen Vorschriften. Latente Steuern. Die jährliche Abgrenzung der latenten Ertragssteuern basiert auf einer bilanzorientierten Sichtweise und berücksichtigt grundsätz lich alle zukünftigen ertragssteuerlichen Auswirkungen.
Erfolgsrechnung. 1) Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 2010 2009 Nettoerlös aus Verkauf Elektrizität
233’844
263’274
Verkauf Gas und Fernwärme
120’674
108’633
Verkauf Wasser
25’385
23’577
Kehrichtannahme und Wärmeabgabe
36’065
23’828
Abzüglich betriebsinterne Energielieferungen
–25’055
–6’362
Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen Sparte Elektrizität
13’366
10’125
Sparte Wärme
4’096
10’778
Sparte Wasser
4’465
6’067
Sparte New Business
6’201
2’870
Total Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen
419’041
442’790
365’628
391’600
Davon Lieferungen und Leistungen an Dritte
Aktive latente Steuern, die sich aus Verlustverrechnungspotenzia len ergeben, werden nur dann bilanziert, wenn eine entsprechende Realisierung als wahrscheinlich gilt. Termingeschäfte. Energie Wasser Bern schliesst Termingeschäfte (langfristige Abnah me- und Lieferverträge) auf dem Basiswert Energie ab. Wir tätigen diese Geschäfte vorwiegend zur Optimierung der Produktions- und Verbrauchsprofile sowie zur Verwertung allfälliger Produktionsüber schüsse beziehungsweise zur Abdeckung von Energielücken. Per Bilanzstichtag werden die offenen Verträge auf die verlustfreie Bewertung überprüft. Allfällige resultierende Verluste werden erfolgswirksam erfasst.
Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe
Nahestehende Personen
41’478
38’837
11’935
12’353
2) Andere betriebliche Erträge. Die anderen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Entnahmen aus der Spezialfinanzierung Werterhalt Wasser von 4.173 Mio. CHF (Vorjahr 5.452 Mio. CHF).
3) Andere betriebliche Aufwendungen. TCHF 2010 2009 Dienstleistungen Dritte für Unterhalt
8’201
Durchleitungsentschädigungen/Systemdienstleistungen
16’926
811 15’734
Benutzung öffentlicher Raum
5’700
5’700
Einlagen in Spezialfinanzierungen Werterhalt nach kantonalem Recht
4’173
5’452
Entsorgungsaufwand 3’064 3’436 Förderabgaben (CO2-Abgabe)
0 2’847
Übrige betriebliche Aufwendungen
13’207
18’422
Total andere betriebliche Aufwendungen
35’157
68’517
Die Systemdienstleistungen und die CO2-Abgabe sind im Berichtsjahr neu unter dem Energieaufwand statt unter den anderen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, da die Kosten im direkten Zusammenhang mit der Energiebeschaffung stehen. Die Aufwendungen für Systemdienst leistungen betrugen 2010 10.963 Mio. CHF (Vorjahr 7.689 Mio. CHF); die CO2-Abgabe belief sich auf 9.263 Mio. CHF (Vorjahr 2.847 Mio. CHF).
54
55
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
4) Finanzergebnis.
Bilanz.
TCHF 2010 2009 Zinsertrag aus Forderungen gegenüber nahestehenden Personen
665
8) Flüssige Mittel und Wertschriften.
352
Ertrag aus Beteiligungen gegenüber nahestehenden Personen 1 1’449 4’238
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
Übriger Finanzertrag 1’591 1’192
Flüssige Mittel 70’216 69’400
Aktivierte Bauzinsen 3’665 1’155
Wertschriften 71 89
Zinsaufwand gegenüber Stadt Bern
–12’985
–8’910
Total flüssige Mittel und Wertschriften
Zinsaufwand gegenüber nahestehenden Personen
–7
–16
Übriger Finanzaufwand –1’748 –1’172
70’287
69’489
Total Finanzergebnis –7’370 –3’161
9) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
inkl. 744 TCHF aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
1
Dritte 69’704 68’394
Der tiefere Beteiligungsertrag ist hauptsächlich auf den beschlos senen Dividendenverzicht bei der Beteiligung KWO zurückzuführen. Die höheren Zinskosten resultieren aus der gestiegenen Verschuldung.
Stadt Bern 11’175 10’270 Nahestehende Personen 1’203 3’198 Wertberichtigung (Delkredere)
–1’113
–711
Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
80’969
81’151
5) Betriebsfremdes Ergebnis. 10) Sonstige kurzfristige Forderungen. TCHF 2010 2009 Buchgewinn aus Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Sachanlagen
1’627
105
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
Umbewertung Netzebene 1
0
7’561
Dritte 4’156 2’059
Total betriebsfremdes Ergebnis
1’627
7’666
Stadt Bern 4’156 4’081 Total sonstige kurzfristige Forderungen
Im Vorjahr wurden die Anlagen der Netzebene 1 an die ewb Über tragungsnetz AG übertragen. Dabei entstand ein Aufwertungs gewinn auf den Anlagen.
8’312
6’140
11) Vorräte und angefangene Arbeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009
6) Ausserordentliches Ergebnis. Im Vorjahr wurden Aufwendungen für die Verbesserung der Betriebs sicherheit an der Betankungsanlage bei BERNMOBIL, die keine wesentliche Wertsteigerung der Anlage generierten, direkt dem aus serordentlichen Ergebnis belastet. 7) Steuern. Energie Wasser Bern erfüllt in den Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind nicht der Steuerpflicht unterworfen. Steuerbar sind die Sparte New Business und die Einnahmen aus der Vermietung diverser Räumlichkeiten oder Liegenschaften.
Material- und Warenvorräte
8’283
8’525
Angefangene Arbeiten
123
1’084
Wertberichtigung –4’075 –4’130 Total Vorräte und angefangene Arbeiten
5’479
12) Aktive Rechnungsabgrenzung. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 3’345 3’264 Stadt Bern
0
176
Nahestehende Personen 13’485 13’372 Total aktive Rechnungsabgrenzung
56
4’330
16’830
16’812
57
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
13) Sachanlagen und Immaterielle Anlagen. TCHF
Unbebaute Grundstücke
Grundstücke und Bauten
Anlagen und Einrichtungen
Anlagen im Bau
Übrige Sachanlagen
Total Sachanlagen
TCHF
Unbebaute Grundstücke
Grundstücke und Bauten
Anlagen und Einrichtungen
Anlagen im Bau
Übrige Sachanlagen
Nettobuchwerte 1.1.2010
2’914 128’739 732’581 155’849 11’010 1’031’093
Nettobuchwerte 1.1.2009
2’914 124’799 713’868 69’140
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010
2’973
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009
2’973
274’927
Zugänge
1’745’204
155’849
29’397
2’208’350
2’406 32’716 126’747 1’317 163’186
267’166
Zugänge
1’701’511
69’140
Total Sachanlagen
9’862 920’583
24’874
2’065’664
3’808 34’479 115’769 3’006 157’062
Umbewertung
Umbewertung 7’561 7’561
Abgänge
Abgänge
–40 –3’148 –19’849 –3’392 –26’429
–499 –20’166 –1’047 –21’712
Reklassifikation/Umbuchung 1’282 20’554 –25’310 4’265 792
Reklassifikation/Umbuchung 4’452 21’819 –29’060 2’564 –225
Stand per 31.12.2010
2’933
275’467
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010
–59
–146’188
1’778’624
257’286
31’588
2’345’899
Stand per 31.12.2009
2’973
274’927
–1’012’623
–18’387
–1’177’257
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009
–59
–142’367
1’745’204
155’849
29’397
2’208’350
–987’643
–15’012
–1’145’081
Planmässige Abschreibungen –5’553 –37’423 –4’940 –47’916
Planmässige Abschreibungen –4’241 –35’853 –4’078 –44’172
Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –1’199 –1’199
Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –97 –97
Abgänge
40 2’715 14’946 3’387 21’087
Abgänge
420 10’970
703 12’093
Reklassifikation/Umbuchung
Reklassifikation/Umbuchung
Stand per 31.12.2010
Stand per 31.12.2009
Nettobuchwerte 31.12.2010
–20
–149’026
–1’036’299
–19’940
–1’205’285
2’914 126’441 742’325 257’286 11’647 1’140’614
Nettobuchwerte 31.12.2009
–59
–146’188
–1’012’623
TCHF Immaterielle Immaterielle Total Anlagen Anlagen Immaterielle im Bau Anlagen
Nettobuchwerte 1.1.2010 1’005 2’804 3’809
Nettobuchwerte 1.1.2009 196 2’420 2’617
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010 1’005 5’009 6’014
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009
196
4’309
4’505
Zugänge 776 324 1’101
Zugänge 631 653 1’284
Umbewertung
Umbewertung
Abgänge
Abgänge
Reklassifikation/Umbuchung –958 166 –792
Reklassifikation/Umbuchung 178 47 225
Stand per 31.12.2010
Stand per 31.12.2009 1’005 5’009 6’014
5’500
6’323
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010
–2’205
–2’205
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009
–1’888
–1’888
Planmässige Abschreibungen –389 –389
Planmässige Abschreibungen –317 –317
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
Abgänge
Abgänge
Reklassifikation/Umbuchung
Reklassifikation/Umbuchung
Stand per 31.12.2010
Stand per 31.12.2009
–2’594
–2’594
Nettobuchwerte 31.12.2010 823 2’906 3’729
58
–1’177’257
2’914 128’739 732’581 155’849 11’010 1’031’093
TCHF Immaterielle Immaterielle Total Anlagen Anlagen Immaterielle im Bau Anlagen
823
–18’387
–2’205
–2’205
Nettobuchwerte 31.12.2009 1’005 2’804 3’809
59
Finanzbericht Stammhaus
Die markante Zunahme der Anlagen im Bau ist hauptsächlich auf den Bau der neuen Energiezentrale Forsthaus zurückzuführen. De ren Inbetriebnahme ist für 2012 geplant.
Finanzbericht Stammhaus
Brandversicherungswert der Sachanlagen.
14) Finanzanlagen.
TCHF
TCHF At equity Zum Total Übrige Übrige Total bewertete Anschaffungs- Beteiligungen Finanzanlagen Finanzanlagen Finanzanlagen Beteiligungen wert bewertete gegenüber gegenüber Beteiligungen Dritten Nahestehenden
Anlagen Elektrizität
Die Zugänge enthalten aktivierte Fremdkapitalzinsen in der Höhe von 3’665 TCHF (Vorjahr 1’155 TCHF).
162’259
158’029
Anlagen Wärme
10’708
11’131
Anlagen Wasser
994
994
Bestand am 1.1.2009
59’568
24’394
83’962
722
57’161
371’061
174’442
Zugang
120
9’774
9’894
158
10’310
20’362
Abgang
–88
–2’759
–2’847
Anlagen Kehrichtverwertung
Per 31.12.2010 bestanden wie im Vorjahr keine verpfändeten Sachanlagen.
31.12.2010 31.12.2009
Anlagen New Business Total
545’022 344’596
Wertveränderung at equity
202
Wertberichtigung
Die Zunahme bei den Anlagen der Kehrrichtverwertung ist auf den Neubau (Versicherung analog des Baufortschritts) der Energie zentrale Forsthaus zurückzuführen.
202
202
–225
–225
59’890
33’943
93’833
353
64’712
158’898
Zugang
1’200
1’200
37
18’519
19’756
Bestand am 31.12.2009
–439
141’845
–664
Abgang –11 –3’327 –3’338 Wertveränderung at equity
192
Wertberichtigung Bestand am 31.12.2010
60’082
–1’086 34’057
192
192
–1’086
–1’086
94’139
379
79’904
174’422
Im Geschäftsjahr hat sich Energie Wasser Bern an den Gesellschaften Lignocalor Seeland AG, Geo-Energie Suisse AG und The Mobility House AG Schweiz beteiligt.
60
61
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Wesentliche Beteiligungen von Energie Wasser Bern.
16) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten.
Gesellschaft Sitz Zweck Kraftwerke Oberhasli AG
Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 in TCHF
Bewertung in der Bilanz
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 73 61
Innertkirchen
Energieproduktion
120’000
17%
17%
at equity
Maggia Kraftwerke AG
Locarno
Energieproduktion
100’000
5%
5%
at equity
Blenio Kraftwerke AG
Blenio
Energieproduktion
60’000
5%
5%
at equity
Kraftwerk Sanetsch AG
Gsteig
Energieproduktion
3’200
50%
50%
at equity
Däniken
Energieproduktion
pvenergie AG
Niederönz
Energieproduktion
300
40%
40%
at equity
Gasverbund Mittelland AG
Arlesheim
Energievertrieb
6’140
10%
10%
at equity
Aarberg
Holzbeschaffung
300
35%
0%
Anschaffungswert
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
11%
8% Anschaffungswert
Dritte 18’773 16’288
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
Lignocalor Seeland AG
Stadt Bern 3’739 3’818 Nahestehende Personen 2’250 2’250 Total sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
6’062
6’129
350’0001 8% 8% at equity
17) Passive Rechnungsabgrenzung.
Swisspower Energie AG 2
Zürich
Swisspower Netzwerk AG
Zürich
Netzwerk
360
6%
0%
Anschaffungswert
Stadt Bern 5’678 4’218
Bern
Wasserversorgung
20’000
61%
61%
Anschaffungswert
Nahestehende Personen 12’709 14’619
energiecheck bern ag Bern
Dienstleistungen in der Energiebranche
200
60%
60%
Anschaffungswert
Total passive Rechnungsabgrenzung
Thun
Abfallverwertung
3’400
15%
15%
Anschaffungswert
Messeholding Bern AG Bern
Infrastruktur Messeplatz Bern
4’200
6%
6%
Anschaffungswert
Wasserverbund Region Bern AG
AG für Abfallverwertung AVAG
Energievertrieb
1’990
Geo-Energie Suisse AG
Basel
Geothermie
700
14%
0%
Anschaffungswert
The Mobility House AG Schweiz
Bern
Mobilität
700
50%
0%
Anschaffungswert
37’160
35’125
Die Erhöhung der passiven Rechnungsabgrenzungen im Vergleich zum Vorjahr ist auf eine Änderung der Verrechnungssystematik mit der Gasverbund Mittelland AG zurückzuführen.
Bären Haustechnik AG Bären Elektro AG
Köniz
Installationen
1’000
100%
100%
Anschaffungswert
Bern
Installationen
1’000
100%
100%
Anschaffungswert
Oberhofen
Installationen
270
100%
100%
Anschaffungswert
ewb Übertragungsnetz AG
Bern
Netzbetrieb
100
100%
100%
Anschaffungswert
ewb Beteiligungen AG
Bern
Beteiligung
100
100%
100%
Anschaffungswert
Fritz Krebs & Co. AG
1
Davon einbezahlt 290’000 TCHF
2
Umfirmierung per 10.11.2010
18) Passiven aus Vorsorge. Alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern sind der Personal vorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen und für Ruhestand, Todesfall und Invalidität versichert. Der Vorsorgeplan entspricht dem Leistungsprimat gemäss dem BVG. Energie Wasser Bern beansprucht das im FER 16 gegebene Wahl recht und stellt die wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorge vollumfänglich nach einer dynamischen Methode dar.
Berechnung nach IAS 19. Die Berechnung der Personalvorsorgeverpflichtung erfolgte gemäss IAS 19 aufgrund der Projected-Unit-Credit-Methode durch einen unabhängigen Versicherungsmathematiker. Energie Wasser Bern wendet den Korridor-Ansatz an. Dabei werden die nicht erfassten kumulierten versicherungstechnischen Gewinne und Verluste über die durchschnittliche Restdienstzeit der Versicherten amortisiert.
Gesellschaften, die aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zwischen den Aktionären gemeinschaftlich geführt werden – insbesondere die Partnerwerke –, werden als Joint Ventures behandelt. Joint Ventures bewertet Energie Wasser Bern unabhängig von der Beteili gungsquote nach der Equity-Methode.
15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 25’925 36’364 Stadt Bern
4’194
716
Nahestehende Personen 11’923 14’270 Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
62
42’041
51’350
63
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
TCHF 2010 2009
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
Personalvorsorgeaufwand
Entwicklung des Vorsorgevermögens Stand per 1.1.
289’789
267’065
Rendite auf dem Vorsorgevermögen
11’611
10’843
Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)
10’439
11’011
Zinsaufwand
12’441
12’822
–11’611
–10’843
Beiträge Arbeitnehmende
–3’920
–3’909
Erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen
Personalvorsorgeaufwand 7’349 9’081
Arbeitgeberbeiträge 6’428 6’448 Arbeitnehmerbeiträge 3’920 3’909 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Verluste/Gewinne auf dem Vorsorgevermögen
–12’485
20’931
Stand per 31.12.
283’901
289’789
31.12.2010 31.12.2009 Versicherungstechnische Annahmen Basis der versicherungsmathematischen Berechnung
31.12.2010
31.12.2009
Diskontierungssatz 3.00% 3.50% Erwartete langfristige Rendite des Vorsorgevermögens
4.00%
4.00%
Erwartete zukünftige Lohnentwicklung
1.00%
2.00%
Erwartete zukünftige Rentenentwicklung
0.00%
1.00%
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung der Unterdeckung Vorsorgeverpflichtung 363’371 363’355 Vorsorgevermögen 283’901 289’789 Unterdeckung 79’470 73’566 In der Bilanz erfasster Betrag
60’839
59’918
Versichertenbestand 1’210 1’156 Aktive 675 620 Rentner 535 536
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung der Vorsorgeverpflichtung Stand per 1.1.
363’355
366’683
Zuwachs der Ansprüche des laufenden Jahres
6’519
6’769
Arbeitnehmerbeiträge 3’920 3’909 Verzinsung der Vorsorgeverpflichtung
12’441
12’822
Versicherungstechnische Gewinne –7’502 –7’421 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Stand per 31.12.
64
363’371
363’355
65
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Weitere Angaben zur Jahresrechnung.
19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten.
Beziehungen zu nahestehenden Personen.
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Stadt Bern 500’000 350’000
TCHF Stadt Bern Stadt Bern Nahestehende Nahestehende Personen Personen (Beteiligungen) (Beteiligungen) 2010 2009 2010 2009
Total langfristige Finanzverbindlichkeiten
Verkauf von Energie
14’572
18’963
6’746
6’585
Übrige Verkäufe und Dienstleistungen
26’906
19’874
5’188
5’768
Dritte 4’377 4’469 504’377
354’469
Erhaltene Zinsen und Dividenden 1 2’113 4’590
Als Folge des Baus der neuen Energiezentrale Forsthaus steigt der Kapitalbedarf stark an. Die Stadt Bern als Eigentümerin nimmt die benötigte Mittel in Form von Darlehen oder Anleihen auf und stellt sie Energie Wasser Bern zur Verfügung.
Kauf von Energie und Wasser
134’754
139’144
Abgaben und Gebühren 2 6’301 6’322 Übrige Käufe und Dienstleistungen 2 8’061 2’834 3’821 2’884 Bezahlte Zinsen
12’985
8’910
7
16
Gewinnablieferung 72’522 35’000 Gewährte Darlehen 79’905 64’712
20) Rückstellungen. TCHF Zinsgarantie Restruktu- Sonstige rierungsrück- Rück stellungen stellungen Buchwert per 1.1.2009
Total
Sonstige kurzfristige Forderungen
4’156
Forderungen und Abgrenzungen
11’175
4’081 10’446
14’688
16’571
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 500’000 350’000
5’819
5’752
56’330
67’901
Bildung
13’274
13’274
Verwendung –5’819 –10’260 –16’079
Verbindlichkeiten und Abgrenzungen
13’611
8’752
26’882
31’139
1 inkl. 744 TCHF Goodwill aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009 2 inkl. aktivierte Leistungen Sachanlagen
Auflösung Buchwert per 31.12.2009
5’752
59’344
65’096
Bildung 185 9’373 9’558 Verwendung –9’028 –9’028 Auflösung Buchwert per 31.12.2010
5’937
59’689
65’626
Davon mit geschätzter Fälligkeit < 12 Monate
8’431
8’431
Der nach GAV vorgeschriebene Sozialplanfonds und dessen Äufnung sind in der Kategorie Restrukturierungsrückstellungen enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für die Sanierung des Gaswerkareals (Erhöhung um 4 Mio. CHF auf insgesamt 20.4 Mio. CHF im Vorjahr) sowie die Spezialfinanzie
66
rungen der Wasserrechnung und den Ökofonds. Die weitere Rück stellungsbildung besteht zur Hauptsache aus der gesetzlich vor geschriebenen Äufnung der Spezialfinanzierungen der Wasser rechnung sowie aus der Einlage in den Ökofonds. Die Rückstel lungsverwendung erfolgte für gesetzlich vorgeschriebene Auflö sungen von Spezialfinanzierungen der Wasserrechnung und für Leistungen aus dem Ökofonds.
Eventualverpflichtungen. Fonds Nukleare Entsorgung. Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernanlagen besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsaus gleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung. Gasverbund Mittelland AG. Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.
Offene Rechtsfälle. Es liegen per Bilanzstichtag keine wesentlichen Klagen gegen Energie Wasser Bern vor. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 28. Februar 2011 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 9. März 2011 zur Genehmigung vorgeschlagen.
pvenergie ag. Energie Wasser Bern bürgt solidarisch für ein Darlehen von Dritten über 660 TCHF an die Gesellschaft.
67
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Spartenergebnisse: Elektrizität.
Verwendung des Jahresergebnisses 2010. Ergebnisverwendung in TCHF
2010
Jahresgewinn 2010
59’126
Ausschüttung an die Stadt Bern
40’000
Reserveausschüttung an die Stadt Bern 2009–2011
25’000
Einlage in den Ökofonds (sonstige Rückstellungen)
4’000
Entnahme in die Betriebsreserven Elektrizität
–18’796
Einlage in die Betriebsreserven Wärme
3’615
Entnahme aus der Spezialfinanzierung Wasser (Betriebsrücklage)
–205
Einlage in die Spezialfinanzierung Kehrichtverwertung
13’162
Entnahme aus den Betriebsreserven New Business
–7’650
Aufgrund der MWSt-Gesetzesänderung per 1.1.2010 verrechnet Energie Wasser Bern ab 2011 keine MWSt mehr an die Stadt Bern. Dies führt bei Energie Wasser Bern zu einer Vorsteuerkürzung im Umfang von über 1 Mio. CHF. Im Jahr 2010 wurde die verrechnete MWSt von 1.34 Mio. CHF an die Stadt rückvergütet.
Per 1.1.2010 strukturierte Energie Wasser Bern die Spartenorgani sation neu. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Da per 1.1.2010 die internen Verrechnungspreise und die Umlage schlüssel der Querschnittfunktionen neu kalkuliert wurden, sind die Vorjahreswerte auf Spartenebene nicht immer direkt vergleichbar. Weiterführende Erläuterungen finden sich direkt bei den einzelnen Spartenrechnungen. Elektrizität. Die Telekom-Aktivitäten sind neu in der Sparte New Business abgebildet.
Der Jahresgewinn nach Steuern liegt mit 50.2 Mio. CHF um 11.8 Mio. CHF unter dem Vorjahresergebnis. Das höhere Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern ist vor allem auf tiefere Beschaf fungskosten beim Energieeinkauf zurückzuführen. Die Abnahme des Gewinns resultiert unter anderem durch die höheren Abschreibungen im Netz Strom (abgeschlossene Bauprojekte) und die tieferen Beteili gungserträge aufgrund des Dividendenverzichts bei der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO). Das betriebsfremde Ergebnis des Vorjahres lässt sich mit der gesetzlich vorgeschriebenen Auslagerung des Übertra gungsnetzes der Netzebene 1 in eine Tochtergesellschaft begründen.
Erfolgsrechnung in TCHF
2010
2009
Nettoerlös aus Energielieferungen
233’844
263’275
Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen
13’366
10’125
Aktivierte Eigenleistungen 6’104 8’846 Andere betriebliche Erträge
1’617
1’320
Betriebsertrag 254’931 283’565 Energieaufwand –130’692 –148’394 Materialaufwand –4’419 –868 Personalaufwand –34’515 –32’445 Andere betriebliche Aufwendungen
–11’314
–32’414
Interne Verrechnungen 3’951 4’215 Betriebsaufwand –176’989 –209’906 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
77’942
73’659
Abschreibungen –24’790 –20’753 Betriebsergebnis (EBIT) 53’152 52’906 Finanzergebnis –2’635 1’577 Ordentliches Ergebnis 50’517 54’483 Betriebsfremdes Ergebnis
546
7’640
Jahresgewinn vor Steuern
51’063
62’123
Steuern –859 –160 Jahresgewinn nach Steuern
68
50’204
61’963
69
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Hauptsächlich als Folge der Umschichtung von kurzfristigen zu langfristigen Darlehen sank der Geldfluss aus Betriebstätigkeit auf 53.7 Mio. CHF.
Infolge von Investitionen in neue Produktionsanlagen (erneuerbare Energien) ist das Anlagevermögen um 47.5 Mio. CHF angestiegen. Zur Finanzierung dieser neuen Anlagen wurden die langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöht.
Bilanz in TCHF
31.12.2010
31.12.2009
Geldflussrechnung in TCHF
2010
2009
Umlaufvermögen
106’699
114’832
Jahresgewinn 50’204 61’963
Flüssige Mittel und Wertschriften
49’922
53’520
Abschreibungen Sachanlagen 24’790 20’753
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
43’230
48’222
Abschreibungen Finanzanlagen
736
0
Sonstige kurzfristige Forderungen
6’167
6’229
Umbewertung Sachanlagen
0
–7’561
Vorräte und angefangene Arbeiten
1’677
2’513
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
498
241 –8’846
Eigenleistungen für Investitionen
–6’104
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
–543
–80
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
9’964
–7’044
Sachanlagen 598’217 565’867
Veränderung der Vorräte
835
329
Finanzanlagen 89’427 74’122
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –1’643
Aktive Rechnungsabgrenzung 5’703 4’348 Anlagevermögen 688’963 641’450
Immaterielle Anlagen 1’319 1’461 Total Aktiven 795’662 756’282 Kurzfristiges Fremdkapital
90’963
115’701
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
19’224
38’701
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
48’813
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
–19’477
912
22’892
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
–5’517
28’996
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
53’743
112’555
60’130
Investitionen in Sachanlagen
–55’753
–81’438
Kurzfristige Rückstellungen 3’829 3’573
Devestitionen in Sachanlagen
1’014
9’430
Passive Rechnungsabgrenzung
Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten
–5’642
0
Eigenleistungen für Investitionen
6’104
8’846
Investitionen in Immaterielle Anlagen
–695
–1’264
Langfristiges Fremdkapital
19’097 184’817
13’297 94’381
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
27’668
27’296
Investitionen in Beteiligungen
–500
–4’219
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
154’500
64’500
Investitionen in Finanzanlagen
–16’519
–8’561
Langfristige Rückstellungen
2’649
2’585
Total Fremdkapital
275’780
Devestitionen in Finanzanlagen
1’172
899
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–70’819
–76’307
210’082 Gewinnausschüttung Vorjahr –72’522 –35’000
Eigenkapital
519’882
546’200
Dotationskapital
50’000
50’000
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
419’678
434’237
Jahresgewinn
50’204
61’963
Total Passiven 795’662 756’282
70
Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr
–4’000
–3’500
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
90’000
41’100
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
13’478
2’600
Veränderung des Fonds flüssige Mittel
–3’598
38’848
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
53’520
14’672
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
49’922
53’520
71
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Spartenergebnisse: Wärme.
Die Sparte Wärme umfasst die bisherige Sparte Gas ohne die Aktivi täten im Bereich Mobilität, die Fernwärmeversorgung (bisher Sparte Kehrichtverwertung/Fernwärme) sowie die Energiedienstleistungen (bisher Sparte Gewerbliche Leistungen). Die Sparte Wärme weist gegenüber dem Vorjahr einen um 2.9 Mio. CHF höheren Gewinn aus. 2009 wurde eine Sonderabschreibung auf der Betankungsanlage bei BERNMOBIL getätigt, die im ausserordentlichen
Ergebnis ersichtlich ist. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern blieb praktisch unverändert. Die höheren Ein kaufspreise für Gas gab Energie Wasser Bern an die Kunden weiter. Infolge der kalten Witterung konnten weniger Baudienstleistungen erbracht werden, was sich in tieferen übrigen Erlösen aus Lieferungen und Leistungen sowie gleichzeitig in tieferen anderen betrieblichen Aufwendungen niederschlug.
Die Aktiven haben aufgrund des höheren Umlaufvermögens, ins besondere als Folge der höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, um 10.3 Mio. CHF zugenommen. Das kurzfristige Fremdkapital wuchs aufgrund von im Vergleich zum Vorjahr höheren Investitionen um 11.5 Mio. CHF.
Bilanz in TCHF
31.12.2010
31.12.2009 47’314
Umlaufvermögen
54’255
Flüssige Mittel und Wertschriften
13’340
11’103
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
27’593
22’052
Erfolgsrechnung in TCHF
2010
2009
Nettoerlös aus Gas- und Wärmeverkauf
120’674
108’633
Sonstige kurzfristige Forderungen
472
70
Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen
4’096
10’778
Vorräte und angefangene Arbeiten
1’884
1’899
Aktivierte Eigenleistungen 1’351 2’190
Aktive Rechnungsabgrenzung
10’966
12’190
Andere betriebliche Erträge
217
321
Betriebsertrag 126’338 121’922
Anlagevermögen
290’828
287’435
Sachanlagen
285’112
280’201
Gas- und Fernwärmeeinkauf
–80’699
–66’142
Finanzanlagen
4’925
4’889
Material- und Energieaufwand
–543
–2’553
Immaterielle Anlagen
791
2’345
Total Aktiven
345’083
334’749
Kurzfristiges Fremdkapital
53’276
41’771
15’276
9’125
Personalaufwand –15’964 –17’220 Andere betriebliche Aufwendungen
–7’650
–16’562
Interne Verrechnungen –2’596 –2’138 Betriebsaufwand –107’451 –104’615
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
18’887
17’307
Abschreibungen –12’434 –13’005 Betriebsergebnis (EBIT) 6’453 4’302 Finanzergebnis –2’792 –2’815 Ordentliches Ergebnis 3’661 1’487 Betriebsfremdes Ergebnis –1 15 Ausserordentliches Ergebnis
0
–807
Jahresgewinn vor Steuern
3’660
695
Steuern –45 –45 Jahresgewinn nach Steuern
72
3’615
650
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
18’113
8’144
Kurzfristige Rückstellungen
4’466
4’437
Passive Rechnungsabgrenzung
15’421
20’065
Langfristiges Fremdkapital
140’459
140’022
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
11’792
11’576
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
111’426
111’069
Langfristige Rückstellungen
17’241
17’377
Total Fremdkapital
193’735
181’793 152’956
Eigenkapital
151’348
Dotationskapital
30’000
30’000
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
117’733
122’306
Jahresgewinn
3’615
650
Total Passiven
345’083
334’749
73
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Spartenergebnisse: Wasser.
Die Sparte Wasser hat einen Jahresverlust nach Steuern von 0.2 Mio. CHF zu verzeichnen, während der Verlust im Vorjahr 4.8 Mio. CHF betrug. Der geringere Verlust lässt sich hauptsächlich mit tieferen Personalkosten und weiteren Optimierungen in der Sparte Wasser begründen. Das höhere betriebsfremde Ergebnis resultiert aus dem Verkauf eines Grundstücks.
Der operative Cash Flow beträgt 21.6 Mio. CHF und liegt damit 28.7 Mio. CHF über dem Vorjahr. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die höheren Bestände an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (Zunahme des internen Kontokorrents aufgrund von Investitionen).
2009
Erfolgsrechnung in TCHF
2010
2009
Jahresgewinn 3’615 650
Geldflussrechnung in TCHF
2010
Nettoerlös aus Wasserabgabe
25’385
23’577
Abschreibungen Sachanlagen 12’006 13’005
Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen
4’465
6’066
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
Aktivierte Eigenleistungen 2’300 2’588
429
0
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
110
4’064
Eigenleistungen für Investitionen
–1’351
–2’190
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
0
–14
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
–5’540
8’715
Veränderung der Vorräte
14
–1’080
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
822 –10’040 6’151
–7’199
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
5’324
–13’032
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
21’580
–7’121
Investitionen in Sachanlagen
–15’257
–13’234
Devestitionen in Sachanlagen
250
282
Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten
–646
0
Eigenleistungen für Investitionen
1’351
2’190
Investitionen in Immaterielle Anlagen
–139
–241
Investitionen in Finanzanlagen
–37
–147
Devestitionen in Finanzanlagen
0
508
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–14’478
–10’642
Umgliederung Spezialfinanzierung
–5’223
0
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
358
24’701
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
–4’865
24’701
Veränderung des Fonds flüssige Mittel
2’237
6’939
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
11’103
4’164
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
13’340
11’103
74
Andere betriebliche Erträge
4’225
5’516
Betriebsertrag 36’375 37’748 Wassereinkauf –10’652 –10’224 Material- und Energieaufwand
–818
–1’058
Personalaufwand –10’637 –12’012 Andere betriebliche Aufwendungen
–8’368
–9’902
Interne Verrechnungen
–385
–1’452
Betriebsaufwand –30’860 –34’648 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
5’515
3’100
Abschreibungen –4’173 –5’451 Betriebsergebnis (EBIT)
1’342
–2’351
Finanzergebnis –2’616 –2’433 Ordentliches Ergebnis –1’274 –4’784 Betriebsfremdes Ergebnis
1’083
0
Jahresverlust vor Steuern
–191
–4’784
Steuern –14 –14 Jahresverlust nach Steuern
–205
–4’798
75
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Das Umlaufvermögen nahm um 1.7 Mio. CHF ab. Diese Reduktion ist auf tiefere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurück zuführen.
Dank dem Verkauf eines Grundstücks konnte im Berichtsjahr der Geldfluss aus Betriebstätigkeit den Geldabfluss aus Investitions tätigkeit abdecken.
Der Jahresverlust wird einer zweckgebundenen Spezialfinanzierung entnommen, die in früheren Jahren aus Rechnungsüberschüssen gebildet wurde.
Geldflussrechnung in TCHF
2010
2009
Jahresverlust –205 –4’798 Abschreibungen Sachanlagen 4’173 5’452 Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
32
96
Bilanz in TCHF
31.12.2010
31.12.2009
Eigenleistungen für Investitionen
–2’300
–2’589
Umlaufvermögen
10’341
12’060
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
–1’084
0
Flüssige Mittel und Wertschriften
2’808
2’776
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
6’720
8’231
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
1’511
–2’270
Sonstige kurzfristige Forderungen
214
58
Veränderung der Vorräte
301
392
Vorräte und angefangene Arbeiten
461
762
Aktive Rechnungsabgrenzung
138
233
Anlagevermögen
164’149
161’042
Sachanlagen
103’292
98’318
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
888
–16’057
Finanzanlagen
60’857
62’724
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
3’928
–20’876
Total Aktiven
174’490
173’102
Investitionen in Sachanlagen
–12’010
–10’248
Devestitionen in Sachanlagen
1’084
0
Kurzfristiges Fremdkapital
11’178
9’599
Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten
2’863
0
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –61 –279 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
673
–822
2’334
1’660
Eigenleistungen für Investitionen
2’300
2’589
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
8’046
7’270
Devestitionen in Finanzanlagen
1’867
1’867
Kurzfristige Rückstellungen
41
23
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–3’896
–5’792
Passive Rechnungsabgrenzung
757
646
Langfristiges Fremdkapital
142’335
142’321
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
7’250
7’100
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
99’000
99’000
Langfristige Rückstellungen
36’085
36’221
Total Fremdkapital
153’513
151’920
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Eigenkapital
20’977
21’182
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
21’182
25’980
Jahresverlust
–205
–4’798
Total Passiven
174’490
173’102
76
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
0
28’400
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
0
28’400
Veränderung des Fonds flüssige Mittel
32
1’732
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
2’776
1’044
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
2’808
2’776
77
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Spartenergebnisse: Kehrichtverwertung.
Das Geschäftsfeld Fernwärme ist neu der Sparte Wärme zugewiesen. Der Jahresgewinn nach Steuern ist von 2.4 Mio. CHF im Vorjahr auf 13.2 Mio. CHF gestiegen. Diese Zunahme ist vor allem auf die Anpassung des Preises für die Energielieferung an die Sparte Wärme zurückzuführen. Die Betriebskosten haben sich um 1.6 Mio. CHF
erhöht, was auf den Einkauf von Gas und Leichtöl zur zusätzlichen Wärmeerzeugung in kalten Wintermonaten zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis liegt mit 1.6 Mio. CHF über dem Vorjahr. Dies lässt sich vor allem mit der Aktivierung von Bauzinsen für den Neubau der Energiezentrale Forsthaus begründen.
Der Jahresgewinn führt zu einem Anwachsen der sonstigen kurz fristigen Forderungen, da dieser Gewinn anderen Sparten verzinslich zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund der Neustrukturierung der Sparten wurde das Vorjahresergebnis des Geschäftsfeldes Kehricht der Spezialfinanzierung Kehricht zugewiesen.
Das Anlagevermögen hat von 87.3 Mio. CHF auf 144 Mio. CHF zuge nommen. Diese Erhöhung ist auf den Neubau der Energiezentrale Forsthaus zurückzuführen. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten nahmen durch die Aufnahme eines Darlehens um 40 Mio. CHF zu.
Bilanz in TCHF
31.12.2010
31.12.2009
Erfolgsrechnung in TCHF
2010
2009
Umlaufvermögen
89’458
84’249
Nettoerlös aus Energielieferungen
17’658
5’248
Flüssige Mittel und Wertschriften
3’515
2’090
Nettoerlös aus Kehrichtannahme
18’407
18’580
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2’755
2’472
Aktivierte Eigenleistungen 302 486
Sonstige kurzfristige Forderungen
82’980
79’455
Andere betriebliche Erträge
351
Vorräte und angefangene Arbeiten
189
225
Betriebsertrag 36’367 24’665
Aktive Rechnungsabgrenzung
19
7
0
0
Anlagevermögen
143’772
87’344
Materialaufwand –984 –977
Energieaufwand –4’769
Sachanlagen
139’947
83’519
Personalaufwand –8’446 –8’405
Finanzanlagen
3’825
3’825
Total Aktiven
233’230
171’593
Kurzfristiges Fremdkapital
5’038
1’933
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3’870
1’117
190
115
Andere betriebliche Aufwendungen
–4’762
–7’321
Interne Verrechnungen
338
–302
Betriebsaufwand –18’623 –17’005 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
17’744
7’660
Abschreibungen –5’952 -4’981 Betriebsergebnis (EBIT)
11’792 2’679
Finanzergebnis 1’403 –240 Ordentliches Ergebnis
13’195
2’439
Betriebsfremdes Ergebnis
–1
0
Jahresgewinn vor Steuern
13’194
2’439
Steuern –32 –32 Jahresgewinn nach Steuern
78
13’162
2’407
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Rückstellungen
95
53
Passive Rechnungsabgrenzung
883
648
Langfristiges Fremdkapital
127’830
87’683
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
11’161
10’999
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
116’000
76’000
Langfristige Rückstellungen
668
684
Total Fremdkapital
132’868
89’616
Eigenkapital
100’362
81’977
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
87’200
79’570
Jahresgewinn
13’162
2’407
Total Passiven
233’230
171’593
79
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Spartenergebnisse: New Business.
Der operative Cash Flow beträgt 18.3 Mio. CHF. Die Zunahme ist einerseits auf den höheren Gewinn und andererseits auf die Abnahme der übrigen Forderungen und Rechnungsabgrenzungen zurückzuführen. Die Investitionen in die neue Energiezentrale
Forsthaus haben eine Erhöhung des Geldflusses aus Investitions tätigkeit zur Folge. Die Kreditaufnahme für die neue Energiezentrale fiel im Jahr 2010 mit 40 Mio. CHF geringer aus als im Vorjahr.
Geldflussrechnung in TCHF
2010
In der Sparte New Business werden neu die Beteiligungen im Bereich Haustechnik sowie die Aktivitäten in den Bereichen Tele kommunikation und Mobilität zusammengefasst. Die Mobilität war bis 2009 integraler Bestandteil der Sparte Gas. In den Vergleichs werten des Vorjahres fehlen dementsprechend diesbezügliche Werte (Einkauf Energie, Kapitalkosten, Anlagewerte etc.).
2009
Jahresgewinn 13’162 2’407 Abschreibungen Sachanlagen 5’952 4’981
Erfolgsrechnung in TCHF
2010
2009
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
189
–105
Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen
6’200
2’870
Eigenleistungen für Investitionen
–302
–486
Aktivierte Eigenleistungen
2’524
156
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
–284
672
Andere betriebliche Erträge
–3
0
Veränderung der Vorräte
37
1’510
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –3’537 –30’975
Betriebsertrag 8’721 3’026 Energieaufwand –1’485
0
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2’753
–239
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
310
–2’192
Andere betriebliche Aufwendungen
–3’063
–2’318
–24’427
Interne Verrechnungen
–1’308
–323
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
18’280
Materialaufwand –339 –57 Personalaufwand –7’281 –2’333
Betriebsaufwand –13’476 –5’031 Investitionen in Sachanlagen
–71’590
Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten
9’210
–50’808 0
Eigenleistungen für Investitionen
302
486
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–62’078
–50’322
Umgliederung Spezialfinanzierung
5’223
0
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
40’000
76’000
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
45’223
76’000
Veränderung des Fonds flüssige Mittel
1’425
1’251
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
2’090
839
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
3’515
2’090
80
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
–4’755
–2’005
Abschreibungen –2’155 –395 Betriebsergebnis (EBIT) –6’910 –2’400 Finanzergebnis –730 750 Ordentliches Ergebnis –7’640 –1’650 Betriebsfremdes Ergebnis
0
Ausserordentliches Ergebnis
–10
11 0
Jahresverlust vor Steuern
–7’650
–1’639
Steuern 0 0 Jahresverlust nach Steuern
–7’650
–1’639
81
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Bilanz in TCHF
31.12.2010
31.12.2009
Geldflussrechnung in TCHF
2010
2009
Umlaufvermögen
1’695
425
Jahresverlust
–7’650
–1’639
Flüssige Mittel und Wertschriften
702
0
Abschreibungen Sachanlagen
1’385
298
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
671
174
Abschreibungen Finanzanlagen
350
0
Sonstige kurzfristige Forderungen
199
137
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
770
97
Vorräte und angefangene Arbeiten
119
80
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
430
–360
Aktive Rechnungsabgrenzung
4
34
–156
Anlagevermögen
31’053
16’529
Sachanlagen
14’046
3’188
Finanzanlagen
15’388
13’338
Immaterielle Anlagen
1’619
3
Total Aktiven
32’748
16’954
Kurzfristiges Fremdkapital
14’959
11’495
1’337
747
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
12’620
Passive Rechnungsabgrenzung
1’002
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Eigenleistungen für Investitionen
–2’524
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
0
–11
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
–497
1’634
Veränderung der Vorräte
–39
576
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –32 259 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590 262 Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
2’874
7’202
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
–4’343
8’162
10’279
Investitionen in Sachanlagen
–8’576
–1’336
469
Devestitionen in Sachanlagen
0
237
Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten
–5’785
0
Langfristiges Fremdkapital
26’970
6’990
Eigenleistungen für Investitionen
2’524
156
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
2’968
2’947
Investitionen in Immaterielle Anlagen
–267
–3
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
23’450
3’900
Investitionen in Beteiligungen
–700
–5’675
Langfristige Rückstellungen
552
143
Investitionen in Finanzanlagen
–2’000
–1’749
Devestitionen in Finanzanlagen
299
0
Total Fremdkapital
41’929
18’485
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–14’505
–8’370
Eigenkapital
–9’181
–1’531
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
19’550
0
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
–1’531
108
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
19’550
0
Jahresverlust
–7’650
–1’639
Veränderung des Fonds flüssige Mittel
702
–208
Total Passiven
32’748
16’954
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
0
208
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
702
0
82
83
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Risikomanagement.
Umgang mit Risiken.
Risikoaspekte im Energiehandel.
Wirtschaftliches Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Das Risikomanagement von Energie Wasser Bern ermittelt solche Ereig nisse, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. Im Rahmen des vierteljährlich durchgeführten Risikomanagement-Prozesses identi fizieren, bewerten (quantitativ), steuern (mittels Massnahmen) und kommunizieren wir unsere Risiken. Dabei untersuchen wir insbe sondere Marktrisiken, operationelle Risiken in den Bereichen Tech nik, Infrastruktur, Informatik, Personal und Umwelt, aber auch Risiken aus Strategie, Politik, Legal & Compliance sowie Finanzen. Sie werden zuhanden der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats transparent dargestellt. Energie Wasser Bern versteht unter Risiken nicht nur Gefahren, sondern auch verpasste Chancen oder generell Zielabweichungen vom Planwert.
Energie Wasser Bern verringert ihr Positionsrisiko aus Produktion und Vertrieb mittels einer konsequenten Hedgingstrategie am Markt. Wir verstehen unsere Handelstätigkeit nicht als Selbstzweck. Vielmehr dient sie zur Optimierung der Produktions- und Ver brauchsprofile sowie zur Verwertung allfälliger Produktionsüber schüsse beziehungsweise zur Abdeckung von Energielücken. Eine interne Handelsweisung definiert diese Ausrichtung: Termin geschäfte tätigt Energie Wasser Bern nur, sofern sie zu einer Ver minderung des Risikos führen. Spekulationsgeschäfte sind folglich nicht erlaubt. Termingeschäfte dürfen zudem lediglich dann abge schlossen werden, wenn mindestens zwei erfahrene Mitarbeitende des Handelsteams dem Geschäft zustimmen. Das Unternehmen verrechnet alle internen Transfers der Energie zu Marktpreisen. Damit lässt sich der Beitrag der einzelnen Geschäftsfelder zum Unternehmensresultat präzise abrechnen.
Die Risiken werden mit Interviews, Workshops, internen und ex ternen Beobachtungen sowie anhand allgemein zugänglicher Quel len erhoben. In einem ersten Schritt bewerten Einzelpersonen die erfassten Risiken nach Umfang des Schadens beim Eintreten und nach der Eintrittswahrscheinlichkeit. Anschliessend bewerten Expertengruppen sämtliche für einen Bereich relevanten Risiken. Daraus ergeben sich rund 20 Top-Risiken, die einer vertieften Analyse und Bewertung unterzogen werden. Mit der Einführung eines integrierten Risk Management Information Systems hat Energie Wasser Bern die Unternehmenssteuerung weiter professionalisiert sowie den bestehenden und zukünftigen Heraus forderungen angepasst. Das System stellt eine effiziente Bewirtschaf tung der Chancen und Risiken durch die Verantwortlichen sicher. Es verbindet die Risikodaten mit der Erfolgsrechnung, womit der Geschäftsleitung wesentliche Informationen zur Verfügung stehen. Bei der Umsetzung von Massnahmen unterscheiden wir zwischen verschiedenen Strategien: Das Risiko wird entweder vermieden, reduziert, versichert oder aber akzeptiert und kontrolliert. Im Berichtsjahr erfolgten vier Risk Reportings zuhanden der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates, in denen die grössten Risiken und deren Massnahmen zur Steuerung aufgezeigt wurden. Das unternehmensweite Risikomanagement erfolgt in Abstimmung mit der Unternehmensentwicklung, dem Asset Management, der Internen Revision (IR), dem Legal & Compliance Management, der IT, dem Sicherheitsbeauftragten sowie mit dem Internen Kontroll system (IKS).
84
Für den Energiehandel existiert als zusätzliches Steuerungsinstru ment ein Risikokomitee. Dieses tagt periodisch und überwacht die Positions- und Marktpreisrisiken in Übereinstimmung mit dem dafür verantwortlichen Controller. Insbesondere bestimmt es die Parameter des Stresstests, der täglich durchgeführt wird. Die dar auf basierende Überprüfung der Limiteneinhaltung erfolgt über das Risikomanagement. Damit ist sichergestellt, dass die Positions risiken vom Handelsteam korrekt bewirtschaftet und durch die Geschäftsleitung, den Bereich Finanzen & Services und das Ressort Handel zusätzlich überwacht werden. Asset Management. Das Asset Management nimmt bei Energie Wasser Bern eine zentrale Stellung ein. Es versteht sich als risikoorientierte Denkhaltung im Umgang mit den Anlagen und Netzen – den Assets des Unterneh mens. Der hohe Stellenwert ergibt sich zwangsläufig, wenn man sich vor Augen führt, dass das Versorgungsnetz (Kabel-, Wasserund Gasnetz) gesamthaft eine Länge von rund 2’600 Kilometern auf weist. Da sich Energie Wasser Bern in einem Spannungsfeld mit wei teren Bedarfsträgern befindet, ist die koordinierende Komponente nach innen und aussen eine wesentliche Aufgabe. Dabei setzt das Asset Management auf eine risikobasierte und zustandsorientierte Erneuerung der Anlagen und Netze: Investitionen werden erst dann getätigt, wenn sie tatsächlich begründet sind. Das Asset Manage ment umfasst folglich alle Tätigkeiten und Massnahmen, die dazu dienen, den Wert der Assets gemäss einer fundierten Erneuerungs strategie zu erhalten und zu steigern.
Für die Risikosteuerung in Infrastrukturprojekten haben wir im Berichtsjahr einen einheitlichen Risikokatalog erarbeitet und eingeführt. Somit ist sichergestellt, dass die Risiken in den Pro jekten systematisch und periodisch überprüft und entsprechende Massnahmen umgesetzt werden. Atomausstieg gemäss Eignerstrategie des Gemeinderates. Am 28. November 2010 entschieden sich die Stadtbernerinnen und Stadtberner für den Atomausstieg bis 2039. Energie Wasser Bern kann somit den Umbau des Produktionsportfolios mit Fokus auf erneuerbare Energien wie geplant durchführen. Die finanziellen Risiken eines frühzeitigen Ausstiegs bis 2030 sind mit dem Ent scheid des Berner Stimmvolks hinfällig geworden. Weitere identifizierte Risiken des Unternehmens. – Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt (z.B. Rohstoffe, Eisen, Kupfer, Erdöl) – Regulatorische Risiken aus der Marktliberalisierung Strom – Allgemeine rechtliche Risiken – Fremdbestimmung (z.B. bei Investitionsvorhaben) – Wetterrisiken – Volatilität der Preise an den Energiebörsen und Währungsschwankungen – Einflüsse der Politik auf die Produktpalette von Energie Wasser Bern – Grossinvestitionen (z.B. neue Energiezentrale Forsthaus sowie Fibre to the Home) – Altlasten bei Grundstücken Risikomindernd wirken sich der unternehmensweite Controllingpro zess, der einheitliche Budgetprozess, die Unternehmensplanung sowie das interne Kontrollsystem aus. Im Unternehmen bestehen Weisungen und Richtlinien, die entsprechende Rahmenbedingun gen schaffen und somit ebenfalls helfen, Risiken zu minimieren. Zukunftsgerichtete Aussagen. Risikoanalysen basieren auf zukunftsgerichteten Aussagen. Neue Informationen, künftige Ereignisse oder andere Gründe erfordern daher regelmässige Aktualisierungen und können die Risikosituation von Energie Wasser Bern beeinflussen.
85
Finanzbericht Stammhaus
Finanzbericht Stammhaus
Bericht der Revisionsstelle.
86
87
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Konzernrechnung 2010.
Konsolidierte Erfolgsrechnung.
Konsolidierte Bilanz.
TCHF Erläuterungen 2010 2009 Nr.
TCHF Erläuterungen 31.12.2010 31.12.2009 Nr.
Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen
21)
457’820
481’292
Umlaufvermögen
198’071
192’589
Aktivierte Eigenleistungen 13’202 14’279
Flüssige Mittel und Wertschriften
27)
74’567
73’317
Andere betriebliche Erträge
13’579
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
28)
88’714
85’692
Betriebsertrag 483’746 509’150
Sonstige kurzfristige Forderungen
29)
10’436
7’006
Vorräte und angefangene Arbeiten
30)
6’931
9’386
Energieaufwand und Wassereinkauf
Aktive Rechnungsabgrenzung
31)
17’423
17’188
Personalaufwand –90’683 –87’002
Anlagevermögen
1’386’507
1’253’791
Andere betriebliche Aufwendungen
–76’766
Sachanlagen
32)
1’306’336
1’173’161
Betriebsaufwand –357’739 –397’434
Finanzanlagen
33)
72’400
71’658
Immaterielle Anlagen
32)
7’771
8’972
Total Aktiven
1’584’578
1’446’380
Kurzfristiges Fremdkapital
108’741
107’134 52’384
22)
12’724
–193’588
–208’941
Materialaufwand –26’576 –24’725 22)
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) Abschreibungen
–46’892
126’007
111’716
32) –59’941 –53’349
Betriebsergebnis (EBIT) 66’066 58’367 Finanzergebnis
23) –9’511 –5’022
Ordentliches Ergebnis 56’555 53’345 Betriebsfremdes Ergebnis 24) 602 166 25)
140
–836
Jahresgewinn vor Steuern und Minderheitsanteilen
Ausserordentliches Ergebnis
57’297
52’675
Steuern
26) –1’044 –659
Jahresgewinn vor Minderheitsanteilen
56’253
52’016
Minderheitsanteile –117 –531 Minderheitsanteile –117 –531 Jahresgewinn nach Minderheitsanteilen
56’136
51’485
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
34)
47’359
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
35)
13’707
9’714
Kurzfristige Rückstellungen
39)
8’776
8’121
Passive Rechnungsabgrenzung
36)
38’899
36’915
Langfristiges Fremdkapital
685’058
527’617
Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge
37)
61’307
60’188
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
38)
563’061
409’113
Langfristige Rückstellungen
39)
60’690
58’316
Total Fremdkapital
793’799
634’751 802’308
Eigenkapital ohne Minderheitsanteile
781’417
Dotationskapital
80’000
80’000
Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen
645’281
670’823
Jahresgewinn
56’136
51’485
Minderheitsanteile 9’362 9’321 Minderheitsanteile 9’362 9’321 Total Passiven
88
1’584’578
1’446’380
89
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Konsolidierte Geldflussrechnung.
Konsolidierter Eigenkapitalspiegel per 31.12.2010 und 2009.
TCHF
2010 2009
Jahresgewinn vor Minderheiten
56’253
52’016
Abschreibungen Sachanlagen
58’742
53’252
Ab-/Zuschreibungen Finanzanlagen
736
0
Wertbeeinträchtigungen (Impairment)
1’199
97
Erfolg aus Bewertung Beteiligungen at equity
–192
–202
Nicht liquiditätswirksamer Erfolg
3’898
5’962
Eigenleistungen für Investitionen
–13’202
–14’279
Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen
–553
–2
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2’124
1’561
Veränderung der Vorräte
2’455
732
Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen
–3’558
–9’937
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
–6’378
12’883
Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen
6’011
Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)
Bestand am 1.1.2009
80’000
539’261
99’280
Jahresgewinn Zuweisung
63’223
17’390
6’270
781’764
8’870
790’634
51’485
51’485
531
52’015
–23’660
Umbewertung Netzebene 1 7’561 7’561 7’561 Verwendung (Ökofonds)
–3’500
–3’500
–3’500
Ausschüttungen
–35’000
–35’000
–80
–35’080
Bestand am 31.12.2009 80’000 564’211 105’550 52’547 802’308 Jahresgewinn
56’136
56’136
9’321 811’629 117
56’253
Währungseinflüsse -502 –502 –502 Zuweisung
4’229
2’832
–7’061
Verwendung (Ökofonds)
–4’000
–4’000
–4’000
–20’332
Ausschüttungen
–25’000
–47’521
–72’521
–80
–72’601
107’534
81’751
Bestand am 31.12.2010
543’440
108’382
781’421
9’358
790’779
–187’497
Investitionen in Sachanlagen
–181’523
Devestitionen in Sachanlagen
1’264
8’444
Eigenleistung für Investitionen
13’202
14’279
Investitionen in Immaterielle Anlagen
–1’101
–1’284
Investitionen in Beteiligungen (abzüglich erworbener flüssiger Mittel)
–4’109
–3’786
Investitionen in Finanzanlagen
–1’298
–1’538
Devestitionen in Finanzanlagen
0
895
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
–173’565
–170’487
Gewinnausschüttung an Stadt Bern
–72’522
–35’000
Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr
–4’000
–3’500
Gewinnausschüttung an Minderheiten
–81
–80
Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
144’161
178’631
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
67’558
140’051
Einfluss aus Währungsumrechnung
–277
Veränderung des Fonds flüssige Mittel 1
1’250
80’000
50’101
–502
0 51’315
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.
73’317
22’002
Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.
74’567
73’317
1
TCHF Dotations- Betriebs- Spezial- Einbehaltene Kumulierte Total exkl. Minderheits- Total inkl. kapital reserven finanzierungen Gewinne Währungs- Minderheits- anteile Minderheits einflüsse anteile anteile
Die Zusammensetzung des Fonds flüssige Mittel ist in Kommentar 27 dargestellt.
90
91
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung. Grundlagen der Rechnungslegung. Es gelten die auf der Seite 52 aufgeführten Grundlagen der Rech nungslegung. Bewertungsgrundsätze. Es gelten die auf den Seiten 52 bis 54 aufgeführten Bewertungs grundsätze. Anlagen der Wasserverbund Region Bern AG schreiben wir gemäss den diesbezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaffungswerts ab. Von diesem Betrag werden in Abweichung zu den Anlagen von Energie Wasser Bern 100 Prozent (Vorjahr 100 Prozent) als jährliche Abschreibungen auf den Wasser anlagen verbucht.
Konsolidierungsgrundsätze der Konzernrechnung. Der Konzernabschluss beruht auf den jeweils per 31. Dezember nach einheitlichen Grundsätzen erstellten Jahresabschlüssen der zum ewb-Konzern gehörenden Gesellschaften. In den Konsolidierungs kreis werden jene Gesellschaften aufgenommen, an deren Kapital Energie Wasser Bern eine direkte oder indirekte Beteiligung hält und im Besitz der Mehrheit der Stimmrechte ist oder eine anderweitige direkte oder indirekte Beherrschung ausübt. Beteiligungen an Ener gieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) und Beteiligungen mit 20 bis 49.9 Prozent Anteil werden zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Sie sind in der Folge als «assoziierte Gesellschaf ten» bezeichnet. Minderheitsbeteiligungen von weniger als 20 Pro zent werden zum Anschaffungswert abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert.
Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen: Gesellschaft Sitz Zweck Währung Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 Konsolidierungs in tausend methode Bären Haustechnik AG
Köniz
Installationen
CHF
1’000
100%
100%
Vollkonsolidierung
Bären Elektro AG
Bern
Installationen
CHF
1’000
100%
100%
Vollkonsolidierung
ewb Übertragungsnetz AG
Bern
Netzbetrieb
CHF
100
100%
100%
Vollkonsolidierung
ewb Beteiligungen AG
Bern
Beteiligungen
CHF
100
100%
100%
Vollkonsolidierung
Fritz Krebs & Co. AG
Oberhofen
Installationen
CHF
270
100%
100%
Vollkonsolidierung
Desarrollos Fotovoltaicos Mos del Bou, S.L
Sevilla, ES
Energieproduktion
EUR
3
100%
0%
Vollkonsolidierung
C2C Inverpark I.S.L.
Sevilla, ES
Energieproduktion
EUR
3
100%
0%
Vollkonsolidierung
Bern
Wasserversorgung
CHF
20’000
61%
61%
Vollkonsolidierung
energiecheck bern ag Bern
Dienstleistungen in der Energiebranche
CHF
200
60%
60%
Vollkonsolidierung
Bern
Mobilität
CHF
700
50%
0% Quotenkonsolidierung 0% Quotenkonsolidierung
Wasserverbund Region Bern AG
The Mobility House AG Schweiz
Veränderungen im Konsolidierungskreis. Im Berichtsjahr haben die folgenden Veränderungen im Konsolidie rungskreis stattgefunden:
HelveticWind Deutschland GmbH
Wiesbaden, D
Energieproduktion
EUR
25
50%
HelveticWind Sendenhorst GmbH
Wiesbaden, D
Energieproduktion
EUR
25
50%
Kraftwerke Oberhasli AG
Innertkirchen
Energieproduktion
CHF
120’000
17%
Maggia Kraftwerke AG
Locarno
Energieproduktion
CHF
100’000
Blenio Kraftwerke AG
Blenio
Energieproduktion
CHF
60’000
Gesellschaft Sitz Währung Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 in tausend
Kraftwerk Sanetsch AG
Gsteig
Energieproduktion
CHF
3’200
Niederönz
Energieproduktion
CHF
HelveticWind Sendenhorst GmbH
Wiesbaden, D
Kauf per 1.5.2010
EUR
25
50%
0%
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
Däniken
Energieproduktion
HelveticWind Deutschland GmbH
Wiesbaden, D
Gründung per 1.5.2010
EUR
25
50%
0%
Gasverbund Mittelland AG
Arlesheim
Bern
Gründung per 13.8.2010
CHF
700
50%
0%
Lignocalor Seeland AG
Aarberg
Konsolidierte Gesellschaften.
The Mobility House AG Schweiz Desarrollos Fotovoltaicos Mos del Bou, S.L.
Sevilla, ES
Kauf per 13.9.2010
EUR
3
100%
0%
C2C Inverpark I.S.L.
Sevilla, ES
Kauf per 12.10.2010
EUR
3
100%
0%
Assoziierte Gesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen Lignocalor Seeland AG
Aarberg
Teilkauf per 28.8.2010
Konsolidierungsmethode. Aktiven und Passiven sowie Aufwand und Ertrag der voll konsoli dierten Gesellschaften erfasst Energie Wasser Bern zu 100 Pro zent. Alle gruppeninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge eliminieren wir vollständig. Zudem werden in den Vorräten enthaltene Gewinne, die durch gruppeninterne Lieferungen entstanden sind, vollständig elimi niert. Die Anteile der Minderheitsaktionäre am Eigenkapital und am Geschäftsergebnis werden separat ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen Purchase-Methode. Dabei werden Beteiligungszugänge auf das Erwerbsdatum nach konzerneinheitlichen Richtlinien neu bewer tet und ab diesem Zeitpunkt konsolidiert. Die durch die Umbe wertung der Buchwerte zu Konzernwerten entstandenen Mehroder Minderwerte weist Energie Wasser Bern zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung den Umbewertungsreserven zu. Ein nach 92
CHF
300
35%
0%
dieser Neubewertung verbleibender Goodwill – die Differenz zwi schen Kaufpreis und dem gesamten ausgewiesenen Eigenkapital der akquirierten Gesellschaft nach Neubewertung – wird aktiviert und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren erfolgswirksam ab geschrieben. Einen allfälligen Badwill verrechnen wir direkt mit dem Eigenkapital. Fremdwährungsumrechnung. Jahresrechnungen von konsolidierten Gesellschaften in fremden Währungen rechnen wir wie folgt um: Umlaufvermögen, Anlage vermögen und Fremdkapital zu Jahresendkursen (Bilanzstichtag), Eigenkapital zu historischen Kursen. Die Erfolgsrechnung, die Geldflussrechnung und Bewegungen in den Anlage- und Rück stellungsspiegeln werden zu Jahresdurchschnittskursen umge rechnet. Die dabei anfallenden Umrechnungsdifferenzen bucht Energie Wasser Bern erfolgsneutral über das Eigenkapital.
pvenergie AG
0% Quotenkonsolidierung 17%
at equity
5%
5%
at equity
5%
5%
at equity
50%
50%
at equity
300
40%
40%
at equity
CHF
350’0001
8%
8%
at equity
Energievertrieb
CHF
6’140
10%
10%
at equity
Holzbeschaffung
CHF
300
35%
0%
at equity
11%
8% Anschaffungswert
Swisspower Energy AG2
Zürich Energievertrieb
CHF
Swisspower Netzwerk AG
Zürich
Netzwerk
CHF
360
6%
0%
Anschaffungswert
Thun
Abfallverwertung
CHF
3’400
15%
15%
Anschaffungswert
Messeholding Bern AG Bern
Infrastruktur Messeplatz Bern
CHF
4’200
6%
6%
Anschaffungswert
Geothermie
CHF
700
14%
0%
Anschaffungswert
AG für Abfallverwertung AVAG
Geo-Energie Suisse AG 1
davon einbezahlt 290’000 TCHF
2
Umfirmierung per 10.11.2010
Basel
1’990
Akquisitionen. Die von Energie Wasser Bern 2010 übernommenen Unternehmen wiesen im Erwerbszeitpunkt die folgenden wesentlichen Bilanz positionen auf: Akquisitionen in TCHF
HelveticWind Sendenhorst GmbH
Desarrollos Fotovolaicos Mos del Bou, S.L.
C2C Inverpark I.S.L
Flüssige Mittel Übriges Umlaufvermögen
523
15
0
357
272
1
Anlagevermögen
13’256
2’589
0
Fremdkapital
11’032 2’902
Eigenkapital Bilanzsumme
3’104
–25
14’136 2’877
0 –1 1
93
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Erläuterungen zu Positionen der Konzernrechnung. Konsolidierte Erfolgsrechnung. 21) Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 2010 2009
24) Betriebsfremdes Ergebnis. Das betriebsfremde Ergebnis besteht im Wesentlichen aus Buchgewinnen aus dem Verkauf von nicht betriebs notwendigen Sachanlagen.
Nettoerlös
27) Flüssige Mittel und Wertschriften. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Flüssige Mittel 74’496 73’228
Sparte Elektrizität
251’598
276’244
Sparte Wärme
117’373
118’297
Sparte Wasser
31’047
30’214
Sparte Kehrichtverwertung
18’407
18’579
Sparte New Business
39’395
37’958
Total Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen
457’820
481’292
Davon Lieferungen und Leistungen an Dritte Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe
Konsolidierte Bilanz.
408’788
435’443
41’478
38’837
Assoziierte Gesellschaften 7’554 7’012
Im Finanzbericht 2010 werden erstmals die neuen Sparten (Wärme, New Business) dargestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 22) Andere betriebliche Aufwendungen und Erträge. TCHF 2010 2009 Dienstleistungen Dritte für Unterhalt
–4’063
–13’852
Dienstleistungen Stadt Bern für Unterhalt
–4’157
–1’358
Dienstleistungen assoziierte Gesellschaften für Unterhalt
–590
–855
Einlagen in Spezialfinanzierungen Werterhalt nach kantonalem Recht
–10’473
–11’752
Entsorgungsaufwand Dritte –3’019 –7’167 Entsorgungsaufwand Stadt Bern
–45
–59
Übrige betriebliche Aufwendungen
–12’755
–32’533
Übrige betriebliche Aufwendungen Stadt Bern
–11’790
–9’190
Total andere betriebliche Aufwendungen
–46’892
–76’766
Die anderen betrieblichen Erträge von 12.724 Mio. CHF (Vorjahr 13.579 Mio. CHF) beinhalten unter anderem Entnahmen aus Spezialfinanzierungen Werterhalt Wasser von 10.473 Mio. CHF (Vorjahr 11.752 Mio. CHF).
25) Ausserordentliches Ergebnis. Im Vorjahr wurden Aufwendungen für die Verbesserung der Betriebs sicherheit an der Betankungsanlage bei BERNMOBIL, die keine wesent liche Wertsteigerung der Anlage generierten, nicht aktiviert, sondern direkt dem ausserordentlichen Ergebnis belastet.
Wertschriften 71 89
Assoziierte Gesellschaften
270
26) Steuern. Energie Wasser Bern erfüllt in den Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind nicht der Steuerpflicht unterworfen. Die Tochterunternehmen und die Sparte New Business unterliegen je doch der ordentlichen Steuerpflicht.
Wertberichtigung (Delkredere)
–1’242
–885
Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
88’714
85’692
TCHF 2010 2009
74’567
73’317
28) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 78’511 73’358 Stadt Bern 11’175 11’596 1’623
29) Sonstige kurzfristige Forderungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 6’280 2’925 Stadt Bern 4’156 4’081 Total sonstige kurzfristige Forderungen
Aufgrund unterschiedlicher Bewer tungen zwischen den Einzelabschlüs sen nach OR und dem Konzernab schluss nach FER bestehen Bewer tungsreserven. Auf diesen wird die latente Steuerlast aufgrund der massgeblichen Gewinnsteuersätze abgegrenzt. Dieser Satz beträgt 22 Prozent (Vorjahr 23 Prozent). Im Berichtsjahr resultierte ein latenter Steuerertrag von 64 TCHF; im Vorjahr war es ein Steueraufwand von 143 TCHF.
23) Finanzergebnis.
Total flüssige Mittel und Wertschriften
10’436
7’006
30) Vorräte und angefangene Arbeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Material- und Warenvorräte
9’684
9’819
Angefangene Arbeiten 1’322 3’697 Wertberichtigung –4’075 –4’130 Total Vorräte und angefangene Arbeiten
6’931
9’386
31) Aktive Rechnungsabgrenzung. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 3’938 3’762
Zinsertrag Dritte 363 344
Stadt Bern
Zinsertrag assoziierte Gesellschaften
99
Assoziierte Gesellschaften 13’485 13’250
83
Ertrag aus Beteiligungen Dritte
–1’103
168
Ertrag aus Beteiligungen assoziierte Gesellschaften
2’120
2’920
Übriger Finanzertrag
1’250
212
Total aktive Rechnungsabgrenzung
0 17’423
176 17’188
Aktivierte Bauzinsen 3’665 1’155 Zinsaufwand gegenüber Dritten
–794
–547
Zinsaufwand gegenüber Stadt
–12’985
–8’910
Zinsaufwand gegenüber assoziierte Gesellschaften
–7
–16
Übriger Finanzaufwand
–2’119
–431
Total Finanzergebnis –9’511 –5’022 94
95
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
32) Sachanlagen und Immaterielle Anlagen. TCHF
Unbebaute Grundstücke
Nettobuchwerte 1.1.2010 Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010
Grundstücke und Bauten
TCHF
Unbebaute Grundstücke
Grundstücke und Bauten
Anlagen und Einrichtungen
Anlagen im Bau
Übrige Sachanlagen
Total Sachanlagen
2’914 132’788 861’800 163’727 11’932 1’173’161
Nettobuchwerte 1.1.2009
2’914
126’759
834’595
70’635
10’353
1’045’257
2’973
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009
2’973
269’214
1’844’935
70’635
25’457
2’213’214
2’816
387
3’203
280’223
Anlagen und Einrichtungen
1’919’166
Anlagen im Bau
163’727
Übrige Sachanlagen
31’198
Total Sachanlagen
2’397’287
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis 15’845 15’845
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis
Zugänge
Zugänge 4’240 56’055 122’907 4’350 187’552
Abgänge
2’592 40’912 136’141 1’879 181’523
–40 –3’580 –19’849 –3’408 –26’877
Reklassifikation/Umbuchung
29 1’282 25’188 –28’925 4’265 1’839
Umbewertung 7’561 7’561 Abgänge
–499 –11’204
–755 –1’560 –14’018
Währungseinfluss –2’134 –2’134
Reklassifikation/Umbuchung 4’452 21’819 –29’060 2’564 –225
Stand per 31.12.2010
2’962
280’516
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010
–59
–147’435
1’979’128
270’943
33’934
2’567’484
Stand per 31.12.2009
2’973
280’233
–1’057’366
–19’266
–1’224’126
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009
–59
–142’455
1’919’166
163’727
31’198
2’397’287
–1’010’340
–15’103
–1’167’957
–964
–251
–1’215
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis
Planmässige Abschreibungen –5’690 –44’944 –5’278 –55’913
Planmässige Abschreibungen –4’379 –40’215 –4’622 –49’216
Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –1’199 –1’199
Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –97 –97
Abgänge
Abgänge
40 2’717 14’947 3’388 21’092
363 –6’714
710 –5’641
Reklassifikation/Umbuchung –1’047 –1’047
Reklassifikation/Umbuchung
Währungseinfluss 44 44
Stand per 31.12.2009
Stand per 31.12.2010
–20
–150’407
–1’089’565
–21’157
Nettobuchwerte 31.12.2009 Nettobuchwerte 31.12.2010
–147’435
–1’057’366
–19’266
–1’224’126
2’914 132’788 861’800 163’727 11’932 1’173’161
2’942 130’109 889’563 270’943 12’778 1’306’336 TCHF Immaterielle Immaterielle Goodwill aus Total Anlagen Anlagen Beteiligungen Immaterielle im Bau Anlagen
TCHF Immaterielle Immaterielle Goodwill aus Total Anlagen Anlagen Beteiligungen Immaterielle im Bau Anlagen Nettobuchwerte 1.1.2010 1’005 4’954 3’014 8’972 Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010
–59
–1’261’149
1’005
15’609
6’046
22’660
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis
1’314
1’314
Zugänge 776 324
Nettobuchwerte 1.1.2009
196
7’082
2’735
10’012
Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009
196
14’910
4’558
19’664
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Zugänge 631 653 1’488 2’772
1’101
Abgänge
Abgänge
Reklassifikation/Umbuchung 178 47 225
Reklassifikation/Umbuchung –958 166 –792
Stand per 31.12.2009
1’005
15’609
6’046
22’660
Währungseinfluss Stand per 31.12.2010
823
16’100
7’360
24’283
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010
–10’655
–3’032
–13’688
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Planmässige Abschreibungen –1’571 –1’258 –2’829 Wertbeeinträchtigungen (Impairment) Abgänge Reklassifikation/Umbuchung Währungseinfluss 5 5 Stand per 31.12.2010 Nettobuchwerte 31.12.2010
96
823
–12’226
–4’286
–16’512
3’874
3’074
7’771
Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009 –7’828 –1’823 –9’651
Die markante Zunahme der An lagen im Bau ist hauptsächlich auf den Bau der neuen Ener giezentrale Forsthaus zurück zuführen. Die Inbetriebnahme ist für 2012 geplant. Die Zugänge enthalten akti vierte Fremdkapitalzinsen in der Höhe von 3’665 TCHF (Vorjahr 1’155 TCHF).
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Planmässige Abschreibungen –2’827 –1’209 –4’036 Wertbeeinträchtigungen (Impairment) Abgänge Reklassifikation/Umbuchung Stand per 31.12.2009
–10’655
–3’032
–13’688
Nettobuchwerte 31.12.2009 1’005 4’954 3’014 8’972
97
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Brandversicherungswert der Sachanlagen.
36) Passive Rechnungsabgrenzung.
TCHF
31.12.2010 31.12.2009
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
671’070 425’137
Dritte 20’712 20’247
671’070 425’137
Stadt Bern 5’678 4’218
Sachanlagen Total
Assoziierte Gesellschaften 12’509 12’450 Total passive Rechnungsabgrenzung
38’899
36’915
33) Finanzanlagen. TCHF At equity Zum Total Übrige Übrige Total bewertete Anschaffungs- Beteiligungen Finanzanlagen Finanzanlagen1 Finanzanlagen Beteiligungen wert bewertete gegenüber Beteiligungen Dritten 6’038
65’606
722
4’872
71’200
Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis
Bestand am 1.1.2009
59’568
51
51
Zugang 120 1’274 1’394 144 1’538 Abgang Wertveränderung at equity
–4
202
Wertberichtigung Bestand am 31.12.2009
59’890
–891
–895
202
–4
202
7’308
-439 -439 67’198
478
3’981
71’658
Veränderung Konsolidierungskreis 67 67 –67 Zugang
400
100
500
37
760
1’298
Abgang –11 –11 Wertveränderung at equity
192
Wertberichtigung Bestand am 31.12.2010 1
60’549
–736 6’672
192
192
–736
–736
67’221
437
4’741
37) Passiven aus Vorsorge. Tatsächliche wirtschaftliche Auswirkungen von Vorsorgeplänen für den Konzern werden auf den Bilanzstichtag bewertet und bilanziert. Bei den Vorsorgeplänen von Energie Wasser Bern und den Tochter gesellschaften handelt es sich um beitrags- und leistungsorientierte Pläne. Die Mitarbeitenden sind für Ruhestand, Todesfall und Invalidi tät versichert. Berechnung nach IAS 19. Die Berechnung der Personalvorsorgeverpflichtung ist gemäss IAS 19 aufgrund der Projected-Unit-Credit-Methode durch einen unabhängigen Versicherungsmathematiker erfolgt. Energie Wasser Bern wendet den Korridor-Ansatz an. Dabei werden die nicht erfassten kumulierten versi cherungstechnischen Gewinne und Verluste über die durchschnittliche Restdienstzeit der Versicherten amortisiert.
72’400
Assoziierte Gesellschaften und Nahestehende.
34) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 31’695 39’493 Stadt Bern
4’194
716
Assoziierte Gesellschaften 11’470 12’175 Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
47’359
52’384
35) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 7’718 3’646 Stadt Bern 3’739 3’818 Assoziierte Gesellschaften 2’250 2’250 Total sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
98
13’707
9’714
99
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
TCHF 2010 2009
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
Personalvorsorgeaufwand
Entwicklung der Unterdeckung
Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)
11’223
11’974
Vorsorgeverpflichtung 375’178 363’355
Zinsaufwand
12’776
12’822
Vorsorgevermögen 294’287 289’789
–11’973
–10’843
Unterdeckung 80’891 73’566
Beiträge Arbeitnehmende
–4’398
–3’909
Erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen
In der Bilanz erfasster Betrag
61’307
60’188
Personalvorsorgeaufwand 7’628 10’044
31.12.2010 31.12.2009 Versicherungstechnische Annahmen: Basis der versicherungsmathematischen Berechnung
31.12.2010
31.12.2009
Diskontierungssatz 3.0% 3.5% Erwartete langfristige Rendite des Vorsorgevermögens
4.0%
4.0%
Erwartete zukünftige Lohnentwicklung
1.0%
2.0%
Erwartete zukünftige Rentenentwicklung
0.0%
1.0%
Versichertenbestand 1’322 1’276
38) Langfristige Finanzverbindlichkeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte
63’061
59’113
Stadt Bern
500’000
350’000
Total langfristige Finanzverbindlichkeiten
563’061
409’113
39) Rückstellungen.
Aktive 787 740 Rentner 535 536
TCHF Steuerrück- Zins- Restruktu- Sonstige stellungen garantie rierungsrück- Rück stellungen stellungen Buchwert per 1.1.2009
779
TCHF 31.12.2010 31.12.2009
Zugänge aus Änderungen Konsolidierungskreis
460
Entwicklung der Vorsorgeverpflichtung Stand per 1.1.
363’355
366’683
Bildung 460 13’167 13’627
Zuwachs der Ansprüche des laufenden Jahres
17’513
6’769
Arbeitnehmerbeiträge 4’398 3’909 Verzinsung der Vorsorgeverpflichtung
12’776
12’822
Versicherungstechnische Gewinne –7’502 –7’421 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Stand per 31.12.
375’178
363’355
Verwendung
5’845
5’752
Total
56’079
68’455
460
–5’845
–10’260
–16’105
Auflösung Buchwert per 31.12.2009
1’699
Veränderung Konsolidierungskreis
2’883
5’752
58’986
255
66’437 3’138
Bildung
1’033
186
4’119
5’338
Verwendung
–52
–4’774
–4’826
Auflösung –52 –20 –72 Währungseinfluss –504 –45 –549
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung des Vorsorgevermögens Stand per 1.1.
289’789
267’065
Rendite auf dem Vorsorgevermögen
11’973
10’843
Arbeitgeberbeiträge 6’906 6’448 Arbeitnehmerbeiträge 4’398 3’909 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Verluste/Gewinne auf dem Vorsorgevermögen
–3’417
20’931
Stand per 31.12.
294’287
289’789
100
Buchwert per 31.12.2010
5’008
Davon mit geschätzter Fälligkeit <12 Monate
1’520
Der nach GAV vorgeschriebene Sozialplanfonds und dessen Äufnung sind in der Kategorie Restrukturierungsrückstellung enthalten.
Wasserrechnung und den Ökofonds. Die weiteren Rückstellungen wurden zur Hauptsache für die gesetzlich vorgeschriebene Äufnung der Spezialfinanzierungen der Wasserrechnung sowie für die Einla ge in den Ökofonds gebildet. Die Rückstellungsverwendung erfolgte für gesetzlich vorgeschriebene Auflösungen von Spezialfinanzie rungen der Wasserrechnung und für Leistungen aus dem Ökofonds.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für die Sanierung des Gaswerkareals (Erhöhung um 4 Mio. CHF auf 20.4 Mio. CHF im Jahr 2009) sowie die Spezialfinanzierungen der
5’938
58’522
69’467
7’257
8’776
101
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Verpfändete Aktiven und nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen.
Eventualverpflichtungen.
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Grundpfandbestellungen zugunsten Dritter
13’879
Fonds Nukleare Entsorgung. Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernanlagen besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsausgleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung.
12’405
Total 13’879 12’405
TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen 1–2 Jahre
216
192
Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen 3–5 Jahre
19
35
Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen > 5 Jahre
0
0
Gasverbund Mittelland AG. Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.
Total 235 227
pvenergie AG. Energie Wasser Bern bürgt solidarisch für ein Darlehen von Dritten über 660 TCHF an die Gesellschaft. Offene Rechtsfälle. Es liegen per Bilanzstichtag keine wesentlichen Klagen gegen Gesellschaften von Energie Wasser Bern vor. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 28.2.2011 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 9.3.2011 zur Genehmigung vorgeschlagen.
Weitere Angaben zur konsolidierten Jahresrechnung. Beziehung zu nahestehenden Personen. TCHF Stadt Bern Stadt Bern Assoziierte Assoziierte Gesellschaften Gesellschaften (Beteiligungen) (Beteiligungen) 2010 2009 2010 2009 Verkauf von Energie
14’572
18’963
6’347
6’209
Übrige Verkäufe und Dienstleistungen
26’906
19’874
1’207
803
Anhang Risikomanagement Konzern für den Geschäftsbericht 2010.
Erhaltene Zinsen und Dividenden1 2’219 3’003 Kauf von Energie und Wasser
124’113
128’931
Abgaben und Gebühren2 7’932 7’773 Übrige Käufe und Dienstleistungen 8’061 2’834 590 855 2
Bezahlte Zinsen
12’985
8’910
7
16
Gewinnablieferung 72’522 35’000 Gewährte Darlehen 4’087 3’327 Sonstige kurzfristige Forderungen
4’156
4’081
Forderungen und Abgrenzungen 11’175 11’772 13’755 14’873 Langfristige Finanzverbindlichkeiten 500’000 350’000 Verbindlichkeiten und Abgrenzungen 13’611 8’752 26’229 26’875 1
inkl. 744 TCHF Goodwill aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009
2
inkl. aktivierte Leistungen Sachanlagen
102
Umgang mit Risiken. Im vergangenen Geschäftsjahr haben die Gesellschaften eine Risi kobeurteilung durchgeführt. Die wesentlichen Geschäftsrisiken werden nach dem möglichen Schadensausmass und ihrer Eintritts wahrscheinlichkeit bewertet. Aus dieser Bewertung lassen sich Massnahmen zur Steuerung der wesentlichen Risiken ableiten. Bei der Überprüfung sind keine ausserordentlichen Risiken festge stellt worden, die über den üblichen Rahmen hinausgehen. Weitere Ausführungen zum Risikomanagement finden sich im Abschnitt Risikomanagement des Anhangs zur Jahresrechnung des Stamm hauses.
Zunehmende Aktivitäten im Ausland. Mit dem in der Eignerstrategie geforderten Umbau des Produktions portfolios in Richtung erneuerbare Energien beteiligt sich Energie Wasser Bern zunehmend an Produktionsanlagen im Ausland. Damit verbunden sind Risiken während der Akquisitions-, Realisierungsund Betriebsphase. Dazu gehören beispielsweise die Aufnahme von Geschäftstätigkeiten mit neuen Partnern, der Eintritt in neue Märkte, Risiken im Anlagenbau sowie Risiken bei den politischen, rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in den ent sprechenden Ländern. Das Risikomanagement sorgt im Rahmen etablierter Prozesse dafür, dass diese Risiken bei sämtlichen Entscheidungen identifiziert und beurteilt werden sowie in die Entscheidfindung einfliessen.
103
Finanzbericht Konzern
Finanzbericht Konzern
Bericht der Revisionsstelle.
104
105
Daten und Fakten Stammhaus
Daten und Fakten Stammhaus
Daten und Fakten: Elektrizität.
Elektrizität
Elektrizität 2010 2009 1
Verteilnetz in km
Freileitungen Kabelleitungen
Energieerzeugung und Beschaffung
MWh
Anteil in%
MWh
Kraftwerk Felsenau
65’613
3.2
64’045
3.0
Hochspannung 132 kV
37.6
33.4
Dotierkraftwerk Engehalde
2’349
0.1
2’379
0.1
Mittelspannung 11 kV
9.1
324.3
1
Anteil in %
Kraftwerk Matte
6’351
0.3
7’245
0.3
Niederspannung 400/230 V
9.0
510.3
Fernheizkraftwerk Bern
34’621
1.7
33’538
1.5
Gleichstrom 400 V
39.7
Blockheizkraftwerke 6’820 0.3 6’537 0.3 Solarkraftwerke 146 0.0 131 0.0 Werkeigene Anlagen
115’900
5.6
113’875
5.2
Anzahl Trafostationen 649 Anzahl Trafos 1’041 Trafoleistung in MVA
542
Kraftwerke Oberhasli AG
383’973
18.8
395’203
18.2
Anzahl Netzanschlüsse (Kabel)
13’848
Kraftwerke Maggia AG
72’879
3.6
75’641
3.5
Anzahl Netzanschlüsse (Freileitung)
91
Kraftwerke Blenio AG
45’345
2.2
51’215
2.4
Kraftwerk Sanetsch AG
18’813
0.9
15’363
0.7
Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
602’267
29.5
604’812
27.9
Kabelleitungen in km
618.5
Kernkraftwerk Fessenheim (Elsass)
137’435
6.7
99’596
4.6
Freileitungen in km
17.2
Öffentliche Beleuchtung Bestand
Solarkraftwerke 193 0.0
Anzahl Strassenleuchten 18’399
Beteiligungen 1’260’905 61.7 1’241’830 57.2
Energieverbrauch der Strassenleuchten in kWh
8’359’567 Anzahl
Bezug von Kleinproduktionsanlagen Dritter
11’834
0.6
11’584
0.5
Messung und Installationskontrolle
Bezug von Dritten
655’303
32.1
802’816
37.0
Im Verteilnetz installierte Zähler
98’038
Drittbezüge 667’137 32.7 814’400 37.5
Übrige im Netz installierte Apparate
16’244
Aktive Verrechnungsstromkreise 96’738 Erzeugte und beschaffte Energiemenge
2’043’942
100.0
2’170’105
Strom aus Sonnenenergie
874
663
Strom aus Wasserkraft
8’699
9’624
100.0
Bearbeitete Installationsanzeigen (Strom)
2’100
Davon naturemade-star-zertifizierter Ökostrom
Energieabgabe Aufgewendete Pumpenenergie
157’312
7.7
171’046
7.9
Verkauf an Dritte inkl. Übertragungsverluste
803’566
39.3
916’228
42.2
Übertragungsverluste 2 6’272 0.3 11’488 0.5 Brutto-Abgabe an das Netz Bern
1’076’792
52.7
1’071’343
Verluste im Netz Bern
31’363
1.5
31’204
1.4
Netto-Abgabe an das Netz Bern
1’045’429
51.2
1’040’138
47.9
1
Anteil an der total erzeugten Energiemenge
2
Mengen nur Netzebene 2 und Netzebene 3 (Menge Netzebene 1 in Swissgrid-Kosten enthalten)
106
49.4
107
Daten und Fakten Stammhaus
Daten und Fakten Stammhaus
Daten und Fakten: Wärme.
Daten und Fakten: Wasser.
Wärme 2010 2009
Wasser
Erdgasabsatz in MWh
Wasserbezug von der WVRB AG in 1’000 m
Haushalt und Gewerbe
12’169
12’661
2010
2009
3
Stadt Bern 13’793 14’064
Heizungen 1’020’685 926’301 Fernheizwerk 109’769 94’201
Tagesleistung Bezug von der WVRB AG in m3 47’239 47’368
Prozessgas 203’818 198’824 Blockheizkraftwerke 68’617 67’503
Tageswerte in 1’000 m3
Treibstoff 30’163 30’234
Total Tagesabgabe im Maximum
50
50
Davon Biogas 15’679 11’825
Total Tagesabgabe im Minimum
27
28
Total 1’445’221 1’329’724
Total Tagesabgabe im Mittel
38
39
Wasserleitungsnetz der Stadt Bern
Davon Lieferung an Wiederverkäufergemeinden
155’444
149’048
Moosseedorf
16’751
18’441
Versorgungsleitungen in km
388
389.2
Muri
115’095
108’372
Hausanschlussleitungen in km
190.5
189.2
Urtenen-Schönbühl
19’227
18’262
Wohlen
4’371
3’973
Anzahl Hausanschlüsse 14’975 14’860 Anzahl Hydranten 3’498 3’487 Anzahl öffentliche Brunnen1 217 217
Erdgasleitungsnetz Stadt Bern und Region in km Erneuerungsrate in %
Hochdruckleitungen, 1–5 bar
50.6
50.3
Mitteldruckleitungen, 0.1–1 bar
121.0
118.7
Versorgungsleitungen 1.5 2.8
Niederdruckleitungen, 0.022–0.1 bar
166.9
169.5
Hausanschlussleitungen 1.5 2.6
Total 338.5 338.3 Messung und Installationskontrolle Netzanschlussleitungen in km
113.1
111.8
Im Verteilnetz installierte Zähler
15’911
16’153
Anzahl Netzanschlüsse 8‘626 8‘602
Durchgeführte Abnahmekontrollen Wasser
449
348
1
Erneuerungsrate in %
Das Wasser wird von Energie Wasser Bern unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Versorgungsleitungen 0.6 1.5 Netzanschlussleitungen 1.0 1.3 Messung und Installationskontrolle Im Verteilnetz installierte Zähler
13’999
14’257
Übrige im Netz installierte Apparate
8’329
8’275
Durchgeführte Abnahmekontrollen Erdgas (inkl. Druckprüfungen)
1’204
805
Fernwärme 2010 2009 Energieabgabe Anzahl Kunden 1 488 487 Wärmeverkauf in MWh 1 261’726 244’741 Heizgradtage 3’721 3’363 Stromerzeugung in MWh
34’630
33’532
Fernwärmenetz (Trasseelänge) in km
35.4
35.4
1
inkl. Nahwärme Blockheizkraftwerk Viktoria
108
109
Daten und Fakten Stammhaus
Daten und Fakten: Kehrichtverwertung /New Business.
Kehrichtverwertung
2010
2009
Abfallentsorgung der Stadt Bern
39’614
40’588
Direktanlieferer Stadt Bern
30’342
31’561
Kehrichtanlieferung in t
AVAG 976 675 Regionsgemeinden 18’617 18’556 Direktanlieferer Region 18’302 14’248
Impressum.
Herausgeberin Energie Wasser Bern (ewb) Monbijoustrasse 11 3001 Bern Telefon 031 321 31 11 Telefax 031 321 34 95 info@ewb.ch www.ewb.ch
Text Karin Hänzi, Text Stil Leben, Bern Lektorat Thomas Hügli, Kinetics Kommunikation, Zürich Gestaltung Polyconsult AG, Bern
Total 107’851 105’628 0
1’287
Kehrichtverwertung in t
106‘087
102‘859
Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Bern (verbrannte Menge und Restvolumen im Bunker)
106’956
104’146
Lithografie Marti Media AG, Hinterkappelen Druck Rub Graf-Lehmann AG, Bern
Anlieferer Deutschland 0 0 Davon Sonderabfälle
Fotos Andrea Campiche, bildlich.ch, Schönbühl Micha Eicher, Energie Wasser Bern, Bern Brigitte Mathys, gestalterin & bildermacherin, Langenthal Helen Ree Photography, Meilen
U ern
Externe KVA 2’181 2’373
New Business: Mobilität
2010
Erdgas/Biogas als Treibstoff Anzahl geförderte Erdgasfahrzeuge
63
Anzahl belieferte Erdgastankstellen
10
Erdgasabsatz Tankstellen in MWh
30’162
Biogasabsatz Tankstellen in MWh
14’696
Unser Strom erneuerbaren E
geliefert du
Elektromobiliät Anzahl geförderte E-Scooter
5
Anzahl ElectroDrive All-in-Pakete
20
Abgesetzter Ökostrom für ElectroDrive All-in-Pakete in kWh
905
New Business: Telekommunikation
2010
Unser Strom kommt aus erneuerbaren Energien
Berner Glasfasernetz (FTTH)1 Neu unterzeichnete Hausanschlussverträge
geliefert durch Energie Wasser Bern
2’453
Erdbewegung für Aushub der Werklöcher in m3 1’250 Verbaute Glasfaserkabel in km
95.3
Wohnungen mit Glasfaseranschluss im Gebäude
2’301
1
Bezieht sich auf erbrachte Leistungen von Energie Wasser Bern.
CO2-Fussabdruck dieses Berichtes. Unser Druckpartner Rub Graf-Lehmann legt Wert auf einen nachhaltigen Druckprozess. Gedruckt wird mit 100 Prozent Wasserkraft auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft Unser Strom kommt aus erneuerbaren Energien (FSC). Anstelle von Heizöl oder Gas bezieht Rub Graf-Lehmann Fernwärme aus der nahen Kehrichtverwertungsanlage. Das Unternehmen achtet auf kurze Transportwege und bezieht das Papier bei seinem Hauptlieferanten in unmittelbarer Nähe entweder per Bahn oder via CO2 -neutrale LKW-Logistik. geliefert durch Energie Wasser Bern
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