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Geschäftsbericht 2010

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Energie Wasser Bern

Gesch채ftsbericht 2010


Inhalt.

Rückblick und Ausblick

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Wichtigste Ereignisse

6

Das Jahr 2010 im Überblick

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Im Namen der Zukunft

11

Im Einklang mit der Natur

12

Wenn aus Kehricht, Holz und Erdgas Energie wird

14

Die Revolution der Strasse

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Für den grenzenlosen Datenaustausch

18

Graben mit Weitsicht

20

In aller Munde

22

Corporate Governance

24

Jahresbericht Ökofonds

36

Finanzbericht 44 Finanzbericht Stammhaus Finanzieller Lagebericht

46

Abschluss 48 Anhang zur Jahresrechnung

52

Erläuterungen zu Positionen der Jahresrechnung

55

Weitere Angaben zur Jahresrechnung

67

Spartenergebnisse 69 Risikomanagement 84 Bericht der Revisionsstelle

86

Finanzbericht Konzern Konzernrechnung 88 Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung

92

Erläuterungen zu Positionen der Konzernrechnung

94

Risikomanagement 103 Bericht der Revisionsstelle

104

Daten und Fakten Stammhaus

106

Nachhaltigkeitsbericht (siehe separate Beilage)

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Rückblick und Ausblick

Mit Herzblut, Engagement und Cleverness in die Zukunft. Geht es um Energieversorger, wird oft nur von Strom gesprochen. Energie Wasser Bern ist jedoch mehr als ein Stromversorgungsunternehmen. Vielmehr ist mit der Zusammenführung von Gas, Fernwärme, Wasser, der Kehrichtverwertungsanlage und Elektrizität im Jahr 2002 ein modernes Energieunternehmen entstanden. Seine Tätigkeiten beinhalten ein nicht mehr wegzudenkendes, von unseren Kunden tagtäglich benötigtes Leistungsangebot. Das Berner Glasfasernetz, die Elektromobilität und das Tochterunternehmen Bären Haustechnik AG haben das Spektrum erweitert. Energie Wasser Bern setzt alles daran, ein innovativer und wettbewerbsfähiger Energiedienstleister zu sein.

Zukunft ohne Atomstrom. In den vergangenen Jahren haben wir uns laufend verbessert, uns auf unsere Kundinnen und Kunden und die Kernkompetenz Energie und Versorgungssicherheit konzentriert und uns in der Stadt Bern als zuverlässigen Partner für die Entwicklung der Bundesstadt empfohlen. In einem eindrücklichen Vertrauensbeweis hat das Berner Stimmvolk im November 2010 zum Ausdruck gebracht, dass es die Strategie der Eigentümerin und von Energie Wasser Bern unterstützt. Mit ihrer Zustimmung zu einer Zukunft ohne Atomstrom sprechen uns die Bernerinnen und Berner ihr Vertrauen aus und zeigen, dass sie uns die damit verbundenen Herausforderungen zutrauen. Ein Verdikt mit Signalwirkung.

Strategie setzt auf erneuerbar. Ein wichtiger Grundstein für den Atomausstieg 2039 wurde bereits gelegt: Mit dem Bau unserer neuen Energiezentrale Forsthaus haben wir den Weg hin zum Atomausstieg eingeläutet. Die Umsetzung unserer Strategie bedingt nebst Investitionen auf einheimischem Boden auch Aktivitäten im benachbarten Ausland, wo wir erste strategische Beteiligungen an Wind- und Solaranlagen eingegangen sind. Eine weitere Herausforderung für Energie Wasser Bern. Umso mehr erfüllt es mich mit Freude und Stolz, zu sehen, mit welchem Elan unsere Mitarbeitenden diese angehen.

netzung, sondern auch eine Menge finanzieller Mittel. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass die Bedürfnisse der Eigentümerin hinsichtlich einer angemessenen Rendite nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Investitionen und Gewinnerwartung können nur dann in Einklang gebracht werden, wenn eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung mit der Stadt Bern als Eigentümerin gepflegt wird.

«Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden, ob sie

erneuerbaren Energien den

Vorrang geben.» Daniel Kramer, scheidender Verwaltungsratspräsident

Kundinnen und Kunden gefragt. Die bevorstehende Marktöffnung für Privatkunden im Strombereich wird zeigen, ob unsere Kundinnen und Kunden bereit sind, den eingeschlagenen Weg zu gehen. Ihre Unterstützung, nicht zuletzt mit Blick auf die Abstimmung von vergangenem November, stimmt uns zuversichtlich. Wir zählen auf sie, wenn es darum geht, zugunsten der Umwelt erneuerbaren Energien den Vorrang zu geben. Wir werden alles daran setzen, sie in ihren diesbezüglichen Anliegen und in Energiefragen professionell zu unterstützen.

Engagement und Köpfchen. Energie Wasser Bern wird sich den vielfältigen Aufga­ ben der Zukunft mit viel Herzblut, Engagement und Cleverness stellen: Energie umweltschonend aufbereiten und gleichzeitig optimale Bedingungen für Industrie und Gewerbe schaffen. Die Weichen sind gestellt, die Mitarbeitenden hoch motiviert, den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden ebenso gerecht zu werden wie die Vorgaben der Eigentümerin und des Verwaltungsrats erfolgreich umzusetzen. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt. Ich wünsche Energie Wasser Bern viel Erfolg auf dem ambitionierten Weg und danke unseren Kundinnen und Kunden und allen Entscheidungsträgern für das stets entgegengebrachte Vertrauen.

Hand in Hand. Eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie verlangt nicht nur fachliches Know-how und exzellente Ver-

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Daniel Kramer, scheidender Verwaltungsratspräsident Energie Wasser Bern

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Wichtigste Ereignisse

100

Kilometer E-Bike fahren benÜtigt ca. kWh Strom. Mit dieser Menge Energie fährt ein -Kubik-Benzinroller nicht Kilometer weit. mal

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1

50

Ein Windrad unserer Anlage in Norddeutschland

3.6

produziert im Schnitt pro Jahr Gigawattstunden Strom.

Das deckt den durchschnittlichen Bedarf von

875 9

Der Durchmesser eines Glasfaserkerns ist mit gerade mal

Haushalten.

Tausendstel-

millimetern zehnmal kleiner als jener eines menschlichen Haares.

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Wichtigste Ereignisse

Wichtigste Ereignisse

Das Jahr 2010 im Überblick.

Januar 1.

Förderprogramme gehen in Verlängerung. Die Förderprogramme von Energie Wasser Bern sind eine Erfolgsgeschichte. Deshalb werden auch 2010 Wärmepumpen, Erdgasheizungen, Sonnenkollektoren, Fotovoltaikanlagen, Raumluftwäschetrockner, sparsame Kaffeemaschinen, energieeffiziente Beleuchtungen, Elektroscooter und Erdgasautos mit Beiträgen unterstützt.

Februar 1.

Bonus fürs Stromsparen. Energie Wasser Bern führt den Stromsparbonus ein. Wer mindestens 10 Prozent weniger Strom verbraucht als im Vorjahr, erhält auf sein Stromprodukt einen Bonus von 15 Prozent. Erste Beiträge konnten im Februar 2011 ausbezahlt werden.

4.

Kampagne «Drück mich» international geehrt. Die Stromsparkampagne «Drück mich» von Energie Wasser Bern wird international ausgezeichnet: Sie erhält von der Jury «Jahrbuch der Werbung» den Preis als beste Kampagne eines Energieversorgungsunternehmens und ist damit 2010 der einzige Schweizer Preisträger.

März 23.

Berner Partnerschaft für die Windkraft. Energie Wasser Bern und die BKW FMB Energie AG gründen das Unternehmen HelveticWind, um gemeinsam vor allem in Deutschland und Italien Windkraftprojekte zu realisieren. Als Startschuss erwerben sie einen Windpark im deutschen Sendenhorst. Für Energie Wasser Bern handelt es sich um das erste Engagement im Ausland.

April 1.

Innovatives Tarifsystem fürs Wasser. Als erste grosse Wasserversorgerin der Schweiz führt Energie Wasser Bern bei den Wassertarifen das sogenannte Staffelsystem ein. Das kantonale Amt für Wasser und Abfall empfiehlt es, weil damit sparsame Kundinnen und Kunden nicht durch höhere Preise bestraft werden.

19.

Lernende installieren Solarstromanlage. Lernende von Energie Wasser Bern und anderen Firmen montieren in zwei Wochen 1’758 Fotovoltaikpanels auf dem Dach eines neuen Kuhstalls in Melchnau. Die Anlage produziert jährlich 250’000 kWh Solarstrom und gewinnt im Herbst den Schweizer Solarpreis 2010 in der Kategorie Energieanlagen/Fotovoltaik.

Mai 4.

11.

31.

Drei Gewinner beim 4. Berner Energiepreis. Mit dem Restaurant O bolles und der Swisscom AG dürfen sich gleich zwei Gewinner über den Berner Energiepreis 2010 in der Kategorie «privatrechtliche Unternehmen» freuen. Die Pfadi Falkenstein siegt in der Kategorie «öffentlich-rechtliche Institutionen». Jungbäume als Dankeschön. Rund 150 Kundinnen und Kunden folgen der Einladung von Energie Wasser Bern und pflanzen im Naturpark Gantrisch ihren eigenen Jungbaum. Er ist das Geschenk dafür, dass sie sich für die papierlose Zahlungsart E-Rechnung entschieden haben. Erster Anbieter nutzt Glasfasernetz. Energie Wasser Bern und die Finecom Telecommunications AG vereinbaren eine Partnerschaft für das Berner Glasfasernetz. Damit nutzt ein erster Anbieter das ultraschnelle Kommunikationsnetz für Multimediadienste wie Hochleistungsinternet und interaktives Fernsehen.

Juli 23.

Theater im Bärengraben. Als Sponsorin ermöglicht Energie Wasser Bern zwischen dem 23. Juli und dem 15. August ein Theaterspektakel der besonderen Art: Der Klassiker «Warten auf Godot» von Samuel Beckett wird im alten Bärengraben aufgeführt.

August 13.

Startschuss für Mobility House AG Schweiz. Zusammen mit einem erfahrenen österreichischen Partner gründet Energie Wasser Bern die Mobility House AG Schweiz. Das Unternehmen soll sich zu einem führenden Anbieter von Lösungen rund um Elektromobilität entwickeln und andere Versorgungsunternehmen dabei unterstützen, entsprechende Dienstleistungen aufzubauen.

20.

Stromtarife sinken. Der Gemeinderat genehmigt die von Energie Wasser Bern beantragten Strompreise fürs Jahr 2011. Während die meisten Anbieter ihre Preise erhöhen, dürfen die Bernerinnen und Berner mit einer Senkung um durchschnittlich vier Prozent rechnen.

September 6.

Daniel Kramer gibt Rücktritt bekannt. Wegen seiner steigenden beruflichen Belastung gibt Daniel Kramer seinen Rücktritt als Verwaltungsratspräsident von Energie Wasser Bern per Ende 2010 bekannt. Seit der Verselbstständigung der städtischen Werke im Jahr 2002 leitete er das Unternehmen auf strategischer Ebene.

Oktober 1.

Belohnung für sparsame Heizungen. Das neue Preissystem für Erdgas setzt bei der Energieeffizienz an: Für optimal ausgelegte Erdgasanlagen sind die Energiekosten tiefer als für verschwenderische. Damit schafft Energie Wasser Bern Anreize, beim Ersatz alter oder beim Bau neuer Heizungen auf einen niedrigen Energieverbrauch zu achten.

26.

Energiestadt Bern mit Goldmedaille. Die Stadt Bern erhält für die nachhaltige Energiepolitik die Auszeichnung Energiestadt Gold. Nach Münsingen ist Bern erst die zweite Gemeinde im Kanton, die mit diesem Titel geehrt wird.

November 3.

Kompetenzzentrum erforscht Erdwärme. Zusammen mit sechs anderen Versorgungsunternehmen gründet Energie Wasser Bern die Geo-Energie Suisse AG, ein schweizerisches Kompetenzzentrum für Tiefengeothermie. Es soll abklären, wie sich Erdwärme aus grosser Tiefe für die Strom- und Wärmeproduktion nutzen lässt, und Pilotprojekte lancieren.

5.

Auszeichnung für interne Kommunikation. Das Mitarbeitendenmagazin DiALOG von Energie Wasser Bern schafft es im Rating 2010 des Schweizerischen Verbandes für interne Kommunikation als einziges lokal tätiges Unternehmen in die Top Ten. In der Kategorie «Bester Text» darf das Redaktionsteam gar die bronzene Feder entgegennehmen.

18.

Neues Geschäftsleitungsmitglied. Der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern wählt Urs Balzli zum neuen Leiter Finanzen & Services und damit zum Mitglied der Geschäftsleitung.

28.

Mehr Zeit für Atomausstieg. Spätestens 2039 soll Energie Wasser Bern auf Strom aus Kernkraftwerken verzichten: Dafür sprechen sich 61 Prozent der Berner Stimmberechtigten an der Urne aus.

Juni 15.

Elektromobilität auf der Überholspur. Unter dem Namen ElectroDrive lanciert Energie Wasser Bern als erstes Schweizer Energieversorgungsunternehmen All-in-Mietpakete für Elektrovelos und -roller. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihren Fuhrpark mit umweltschonenden Fahrzeugen aufrüsten möchten.

Dezember 12.

18.

Festen im Westen. Mit dem Tram Bern Fest feiert die Hauptstadt zwei neue Tramlinien nach Bümpliz und Bethlehem sowie den erfolgreichen Abschluss eines Grossprojekts. Energie Wasser Bern ist an der eigens dafür gegründeten Tram Bern West AG beteiligt und hat in der rund zweijährigen Bauzeit zahlreiche Versorgungsleitungen erneuert.

Verleihung der 1. ewb.trophy. Am Mitarbeitendenfest im Nationalen Pferdezentrum wird erstmals die ewb.trophy verliehen. Der Mitarbeiter­ award ist eine Anerkennung für die geleistete Arbeit und wird demjenigen Team überreicht, das die Strategie von Energie Wasser Bern am vorbildlichsten im Berufsalltag umsetzt.

21.

Kooperation mit Swisscom besiegelt. Kurz vor Jahresende unterzeichnen Energie Wasser Bern und Swisscom den Kooperationsvertrag zum Bau des Berner Glasfasernetzes. Demnach erschliesst Energie Wasser Bern 70 Prozent und Swisscom 30 Prozent der Liegenschaften auf dem Stadtgebiet. Bis Ende 2011 kann schon ein Drittel der Berner Haushalte die neue Technologie nutzen.

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Wichtigste Ereignisse

Im Namen der Zukunft.

«Die

Fotovoltaikanlage in Melchnau ist eine Innovation: Sie produziert nachhaltig Ökostrom aus der Region

und ist Vorbild für ein aktives Engagement im Sinne der Umwelt.» Urs Schaffner, Product Manager Elektrizität

Nicht nur bei eigenen Projekten wird Innovation grossgeschrieben, auch die zukunftsweisenden Spuren anderer will Energie Wasser Bern fördern.

Der gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz der Stadt Bern verliehene Berner Energiepreis zeichnet Unternehmen und Institutionen für ihren vorbildlichen und engagierten Umgang mit dem Thema Energie aus. Und weil Energie Wasser Bern auch die Erforschung und die Entwicklung neuer Technologien unterstützt, engagiert es sich neu für den von der Universität Bern verliehenen Berner Umwelt-Forschungspreis. Bei der öffentlichen Beleuchtung setzt der Berner Energieversorger bereits heute auf die LED-Karte und probt auf der schweizweit modernsten Teststrecke von Philips sowie anderen Teststrecken den Einsatz von LED-Strassenleuchten unter realen Bedingungen. Noch erbringen sie im Vergleich zu konventionellen Leuchten nicht in jedem Punkt die erforderliche Leistung. Die Prognosen stimmen aber zuversichtlich und machen LED zweifellos zum Beleuchtungsmittel der Zukunft. Nachwuchsförderung der anderen Art leistete Energie Wasser Bern mit der Fotovoltaikanlage in Melchnau bei Langenthal, an der das Unternehmen zu 40 Prozent beteiligt ist. Sieben Lernende halfen im Rahmen des JugendSolarProjektes bei der Montage der 1’758 Solar­ panels aktiv mit. So dient die grösste einheimische dach­integrierte Fotovoltaikanlage nicht nur der Umwelt. Auch der hauseigene Nachwuchs durfte tatkräftig einen nachhaltigen Beitrag zur Energiezukunft leisten. 250 Megawattstunden Solarstrom werden voraussichtlich pro Jahr generiert, die Wärme der hinterlüfteten Panels wird für die Heutrocknung verwendet. Das Projekt wurde im letzten Herbst mit dem Schweizer Solarpreis 2010 in der Kategorie Energieanlagen/Fotovoltaik ausgezeichnet. Einen wachsenden Preis erhielten alle Kunden, die bis Ende Februar 2010 von der Papier- zur elektronischen Rechnung wechselten. Als Dank für ihr Engagement gegen den Papierverbrauch schenkte ihnen Energie Wasser Bern je einen Jungbaum im Naturpark Gantrisch. Bis Ende 2010 liessen sich bereits mehr als 4’100 Kunden von der elektronischen Verrechnung über­zeugen.

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Wichtigste Ereignisse

Wichtigste Ereignisse

Im Einklang mit der Natur.

Was für Sprachen, Landschaften, Baustile, Essensvorlieben und Moral­ vorstellungen gilt, gilt auch für Klima und Thermik.

Sie alle variieren von Ort zu Ort, geprägt von regionalen Gegebenheiten und Unterschieden. Ein Windkraftwerk wird darum kaum je auf dem Gurten zu Hause sein, sondern an dafür günstigen Standorten wie im Jura oder in Norddeutschland gebaut werden, wo genügend Betriebsstunden generiert werden können. Jährlich 11 Gigawattstunden Zubau an erneuerbaren Energien sind für den Atomausstieg 2039 nötig. Diese Vorgabe erfordert ein Zusammenspiel verschiedener

Technologien am jeweils geeignetsten Standort. Wie im Windpark Sendenhorst, den Energie Wasser Bern im letzten Jahr zusammen mit der BKW FMB Energie AG erworben hat. Oder in den beiden spanischen Solarparks Mos del Bou und Huelva. Weil der Wind zwischen Nord- und Ostsee regelmässiger weht und die Sonne in Spanien beständiger scheint als in der Schweiz.

Hier werden aus Kehricht, Erdgas und lokalen Holzbeständen dereinst pro Jahr 360 Gigawattstunden Strom und 300 Gigawattstunden Fernwärme erzeugt. Ein klares Bekenntnis zur Region und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit von anderen Anbietern.

Dass einheimische Ressourcen dabei nicht vergessen gehen, beweist das Projekt Energiezentrale Forsthaus.

«Es macht mir Freude, an der zukünftigen Energie­ thematik teilzuhaben. Ich sehe darin die Lösung vieler aktueller Herausforderungen im Umweltbereich.» Fabian Baerlocher, Leiter Produktionsportfolio

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Wichtigste Ereignisse

Wichtigste Ereignisse

Wenn aus Kehricht, Holz und Erdgas Energie wird. Ob aus der Luft oder von Nahem, was hier entsteht, lässt einen stau­ nen. Ein Mosaik, von rund 500 Fachleuten Stück für Stück zu einem Ganzen zusammengesetzt.

Seit Anfang Jahr arbeiten alle gleichzeitig Hand in Hand am Grundstein einheimischer Energie und werden so zu Heinzelmännchen der Zukunft. 110’000 Tonnen Kehricht und 112’000 Tonnen Holz sollen am Ort der zurzeit grössten Baustelle der Schweiz verbrannt und in CO2-arme Energie umgewandelt werden. Das ergibt jährlich 360 Gigawattstunden Strom, 300 Gigawattstunden Fernwärme und 75 Gigawattstunden Dampf, allesamt lokaler Herkunft, erzeugt von einer Kombina­

tion aus Kehrichtverwertung, Holzheizkraftwerk und einem Gas- und Dampfkombikraftwerk, die in dieser Form einmalig ist.

Atomausstieg 2039. So ist die neue Energiezentrale Forsthaus nicht nur Manfred Hohners derzeitige Heimat, sondern ebenso Meilenstein in der Unternehmens- und Stadtgeschichte, Pionierprojekt mit enormem Potenzial und Sinnbild für Fortschritt.

Von Energie Wasser Bern von langer Hand geplant und mit viel Engagement angepackt, um im Hinblick auf die Strategie das hauseigene Energieportfolio laufend und sinnvoll um- und auszubauen. Die Inbetriebnahme ist ein grosser Schritt auf dem Weg zum geplanten

«Es ist faszinierend, mitzuerleben, wie aus der grössten Baustelle die modernste Energie­zentrale entsteht.» Manfred Hohner, Projektleiter

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Wichtigste Ereignisse

Ereignisse des Jahres

Die Revolution der Strasse. Mit ElectroDrive auf der Strasse der Zukunft.

Um die Mobilität der nächsten Generation erschwinglich zu machen und möglichst viele Menschen auf elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu bewegen, lancierte Energie Wasser Bern im letzten Juni als erster städtischer Energieversorger der Schweiz ein All-in-Mietangebot für zweirädrige Elektrofahrzeuge. Fahrzeugmiete, Service, Unterhalt, Versicherung und der Aufpreis für Ökostrom: Wer sich für ElectroDrive entscheidet, kriegt alles Nötige mit auf den Weg, kann also nur noch aufsteigen und losfahren. Zur Auswahl stehen drei E-Bike-Modelle und ein E-Scooter, mietbar für jeweils 24 oder 36 Monate. Damit zielt Energie Wasser Bern auf ein langfristiges und nachhaltiges Umdenken und zahlreiche Nachahmer ab. Funktioniert die Initialzündung, könnten sich die Strassen Berns bald in einem ganz neuen Licht präsentieren. Weniger Stau, weniger Nervosität, weniger Lärm, vor allem aber: gesteigerte Energieeffizienz. Dreimal besser als ein Dieselmotor schneidet der Elektromotor im städtischen Stop-and-go-Verkehr ab. Für jede elektromobil verbrauchte Kilowattstunde stellt der Berner Energieversorger zudem die gleiche Menge Ökostrom ins Netz. Nicht minder auf der Höhe der Zeit findet die mediale Verbreitung der Botschaft statt. Von einer eigenen Facebook-Seite über regelmässige Newsletter bis hin zu Blogs jener Mieter, die 30 Tage lang als Testpiloten Seite an Seite mit bekannten Berner Köpfen CO2-neutral pedalen durften, wird nichts ausgelassen. Auf dass sich das neue umweltfreundliche Fahrgefühl wie ein Lauffeuer verbreite.

«Die Tage der fossilen Mobilität sind gezählt. Denn Elektrofahrzeuge sind enorm

energie­

effizient. Werden sie – wie

in unseren All-in-Angeboten – mit Ökostrom betrieben, kann

CO2-armen Mobilität sprechen.»

man von einer

Nicole Steck, Product Managerin Mobilität

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Wichtigste Ereignisse

Wichtigste Ereignisse

Für den grenzenlosen Datenaustausch. Eine Familie mit drei Kindern bedeutet in Unterhaltungswünschen ausgedrückt: Musik-Streams, Online Games, TV-Serien und Sportfern­ sehen – und einen schiefen Haussegen, weil alle gleichzeitig ihren Spass haben wollen?

Nicht, wenn die Familie zu Hause das Berner Glasfasernetz nutzt. Dann lässt sich im Internet unglaublich schnell surfen und können mehrere Digitalfernseher gleichzeitig laufen – in bestmöglicher Bildqualität.

Gemeinsam investieren sie 172 Mio. CHF in den Bau des Datentransfers der Zukunft und verlegen in den nächsten Jahren 70 beziehungsweise 30 Prozent des Netzes.

In gewissen Quartieren ist der Zugang zum modernsten Datennetz bereits möglich. Bis in zehn Jahren wird das gesamte Stadtgebiet erschlossen sein. Verantwortlich für das Berner Fundament des nahezu grenzenlosen Daten­austauschs sind Energie Wasser Bern und Swisscom.

Während Swisscom auch Dienstleistungen für die neu gebaute schnelle Leitung anbietet, konzentriert sich Energie Wasser Bern auf Bau und Betrieb des Glas­f asernetzes und macht dessen Nutzung für alle Service-Provider zu gleichen Konditionen verfügbar.

Damit schafft Energie Wasser Bern Wettbewerb, der sich aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten positiv auf die Preise auswirken wird. Noch gilt es dabei, Herausforderungen zu meistern. Wird etwas zum ersten Mal gebaut, ist der Markt bisweilen derart dynamisch, dass täglich neue Gegebenheiten vorliegen. Rauer Wind, dem das Team Telecom mit Courage und Herzblut begegnet. Schliesslich geht es bei Fibre to the Home, dem Berner Glasfasernetz, um nichts weniger als um gesteigerte Lebens- und Arbeitsqualität und die langfristige Sicherstellung von Kommunikation und Information.

Fibre to the Home ist hoch­

«Das Projekt

interessant. Wir betreten ständig Neuland, sei es mit der neuen Infrastruktur, nigelnagelneuen Produkten

immensen Datengeschwin­ digkeit.»

oder der

Thomas Hornung, Qualitätsmanager Lichtwellenleiter

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Wichtigste Ereignisse

Wichtigste Ereignisse

Graben mit Weitsicht.

Wird in Bern gebaut, ist oft auch Energie Wasser Bern vor Ort.

Dies nicht, weil Baustellen zu den Hobbys des städtischen Energieversorgers gehören. Vielmehr sollen damit Synergien genutzt und die Unannehmlichkeiten für die tangierte Anwohnerschaft auf ein Minimum reduziert werden. Also rücken, wenn auf Stadtboden für andere Projekte sowieso gegraben wird, auch die Strom-, Gasund Wasserfachleute aus und nehmen sich der zu begut­ achtenden Leitungen an. Abgesehen von hauseigenen Grossbaustellen, der neuen Energiezentrale Forsthaus oder der Verlegung des Glas­ fasernetzes, sind es in vielen Fällen Leitungssanierungen

und -erneuerungen, die anstehen. Sie sind das Fundament der Versorgungssicherheit, zu der Energie Wasser Bern der Stadt und ihrer Bevölkerung verpflichtet ist. Je schlechter der Zustand einer Leitung, desto grösser das Risiko einer Störung. Aus der Welt zu schaffen sind Baustellen deshalb nicht. Im Gegenzug legt Energie Wasser Bern, entweder im Alleingang oder koordiniert mit anderen Bauvorhaben arbeitend, ein grosses Gewicht auf die Perspektive der Anwohner. Eine frühzeitige und angemessene Kommunikation gehört zur Planung eines jeden Bauprojekts.

Flyer und Plakate geben Auskunft über Dauer und Zweck der Baustelle und informieren über allfällige damit verbundene Unterbrüche. In jedem Fall gibt es eine Kontaktperson, die bei Fragen, Ärger oder Lob angerufen werden kann. Besonders nutzbringend ist die koordinierte Vorgehensweise bei der Verlegung neuer Leitungen. So wurden beim Wankdorfplatz die Gas- und Wasserleitungen ausserhalb der Strassenführung verlegt. Für zukünftige Unterhaltsarbeiten muss damit zwar gegraben, aber nicht gestaut werden.

«Koordination und weit­sichtige Planung sind das A und O bei unseren Bau­stellen. Schliesslich wollen wir Anwohnende und Passanten möglichst wenig beeinträchtigen.» Bernhard Roth, Leiter Projektierung

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Wichtigste Ereignisse

Ereignisse des Jahres

In aller Munde.

In Zeiten des Klimawandels gewinnen Energiethemen politisch und gesellschaftlich an Bedeutung.

Verlagshäuser lancieren in regelmässigen Abständen einem ökologischen Lebensstil verschriebene Magazine, renommierte Publikationen werden um ebensolche Rubriken ergänzt, in Parlamenten, Wirtschaftsgremien und Verwaltungsräten wird die Energiezukunft ausgiebig diskutiert. Auch privat kann sich kaum jemand der Sache und den damit verbundenen Polarisierungen entziehen. Eine Debatte, in der immer häufiger lokale und regionale Energieversorger ihren Standpunkt vertreten müssen. Als Informanten aus erster und kompetenter Hand haben sie etwas zu sagen, im Falle von Energie Wasser Bern im vergangenen Jahr gar als Betroffene in einem Abstimmungskampf. Mit dem Gemeinderat und einer Mehrheit des Stadtrates informierte auch das städtische Energieunternehmen im Rahmen des gemeinsamen Gegenvorschlags über die Machbarkeit der finanziell vernünftigen Variante des geplanten Atomausstiegs. Energiethemen werden auch in diesem Jahr noch viel zu diskutieren geben: Themen sind Abstimmungen zur Standortfrage allfälliger AKWs und zum kantonalen Energiegesetz, zu dem ein Referendum mit Volksvorschlag eingereicht worden ist. Als Aktionärin der Kraftwerke Oberhasli (KWO) ist die Wasserkraft für Energie Wasser Bern ein wichtiges Standbein. Mit dem Investitionsprogramm KWO plus sowie als Mitglied der Berner Klimaplattform der Wirtschaft ist Energie Wasser Bern direkt betroffen. Entscheide darüber haben Einfluss auf unser künftiges Energieportfolio und damit auch auf die Umsetzung unserer Strategie. Energie Wasser Bern hat gemäss dem in der Eignerstrategie festgelegten Grundsatz den Auftrag, die Berner Bevölkerung sachlich und transparent zu informieren. Das Unternehmen ist überzeugt, dass auch die weiteren energiepolitischen Diskussionen zu ausgewogenen und nachhaltigen Lösungen für die Zukunft führen werden. Ein Standpunkt, dem wir mit dem Beitritt zu swiss­ cleantech Ausdruck verliehen haben.

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«Die energiepolitische Diskussion hat gerade erst angefangen. Wir werden uns in Zukunft vermehrt im Spannungs­ feld der öffentlichen Debatte bewegen.» Roland Teuscher, Leiter Kommunikation

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Corporate Governance

und

70’000 100

private Haushalte,

8’000

KMU

Grosskunden versorgen wir mit Energie, Wasser

674

und unseren weiteren Dienstleistungen.

Energie Wasser Bern ist mit einem Kapital von rund Mio. CHF an Unternehmen beteiligt.

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Der Geschäftsbericht von Energie Wasser Bern liegt auf Platz

24

27 250 der

grössten Schweizer Unternehmen.

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Corporate Governance

Corporate Governance

Transparent und vergleichbar.

Corporate Governance von Energie Wasser Bern.

Verwaltungsrat Präsident: Daniel Kramer Vizepräsident: René Zimmermann

Mit unserer Geschäftsberichterstattung orientieren wir uns neben den ökonomischen Aspekten auch an einer sozialen und ökologischen Ausrichtung der Unternehmensführung. Dass wir mit unserer transparenten Kommunikation den steigenden Anforderungen gerecht werden, zeigt die jährliche Analyse der Fachhochschule Nordwestschweiz zur Geschäftsberichterstattung von Schweizer Firmen. Der Geschäftsbericht 2009 von Energie Wasser Bern liegt auf Platz 27 der 250 grössten Schweizer Unternehmen. In der Energiebranche sind wir ganz vorne mit dabei. Unser Mitarbeitendenmagazin erreicht beim Rating des Schweizerischen Vereins für interne Kommunikation (SVIK) den vierten Platz – ein Zeichen, dass unsere Bestrebungen um eine verantwortungsbewusste Kommunikation nach innen wie nach aussen Früchte tragen. Soweit sich aus unserer Rechtsform nichts anderes ergibt oder gesetzliche Vorschriften oder Bestimmungen entgegenstehen, orientieren wir uns an den allgemein anerkannten Corporate-Governance-Grundsätzen des Verbandes der Schweizer Unternehmen economiesuisse. Dadurch können wir eine einheitliche und vergleichbare Berichterstattung sicherstellen. Das Reglement von Energie Wasser Bern verpflichtet uns zur Offenlegung von Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung (ewr; SSSB 741). Massgebend für diese Angaben an den Gemeinderat und den Stadtrat sind die Bestimmungen von Artikel 663bbis und 663c OR. Die gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Corporate Governance richten sich primär an schweizerische börsenkotierte Unternehmen, sogenannte Publikums­ gesellschaften. Der Verwaltungsrat regelt seine Führungs- und Organi­ sationsgrundsätze in einer Organisationsverordnung (OrgV ewb), die sich grundsätzlich am Obligationen­recht (OR) orientiert. Dadurch ergibt sich eine klare Zuweisung der Zuständigkeiten. Die Details zur Umsetzung sind in der Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung (GO GL) festgehalten, welche seit 1.6.2007 in Kraft ist.

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Rechtsform von Energie Wasser Bern. Energie Wasser Bern ist eine selbstständige, autonome öffentlich-rechtliche Anstalt im Eigentum der Stadt Bern und somit an den erteilten Leistungsauftrag gebunden (Reglement Energie Wasser Bern ewr). Das Unternehmen ist rechtsfähig und im Handelsregister eingetragen. Der Hauptsitz befindet sich an der Monbijoustrasse 11 in Bern. Energie Wasser Bern ist mehrheitlich in der Schweiz operativ tätig.

Unternehmensstruktur.

Organigramm Stand 31.12.2010

Interne Revision CEO / C Daniel Schafer StV André Moro

Personalmanagement / CP

Generalsekretariat / CG

Unternehmenskommunikation / CK

Unternehmensentwicklung / CU

Franziska Inaebnit StV Jürg Dietrich

Urs Möri StV Alain Probst

Roland Teuscher StV Michaela Eicher

Martin Moser StV Urs Spring

Personalentwicklung / CPE

Recht & Compliance / CGR

Nachhaltigkeitsmanagement / CUN

Technologiemanagement / CUT

Jürg Dietrich

Alain Probst

Christof Scherrer

Urs Spring

Energiewirtschaft / E

Finanzen & Services / F

Marketing & Vertrieb / M

Netze / N

André Moro StV Markus Schellenberg

André Moro a. i. StV Matthias Reinhard

Jörg Ryser StV Roger Riedo

Marcel Ottenkamp StV Viktor Obrist

Die Führungsstruktur von Energie Wasser Bern ist in nebenstehendem Organigramm abgebildet. Wir verfügen über Beteiligungen an mehreren Unternehmen/Aktiengesellschaften (siehe Seite 62).

Kapitalstruktur. Unser Dotationskapital beträgt 80 Mio. CHF. Die Veränderungen des Eigenkapitals von 2010 und 2009 sind auf Seite 51 ersichtlich. Kapitalveränderungen aus dem Geschäftsjahr 2008 finden sich im Geschäftsbericht 2009 auf Seite 53. Marktgebiet und Kundensegmente. In der Stadt Bern betreiben wir die Energie- und Wasserversorgung sowie die Kehrichtverwertung für etwa 70’000 private Haushalte, 8’000 KMU sowie 100 Grosskunden. In weiteren rund 30 Gemeinden der erweiterten Region Bern versorgen wir Kundinnen und Kunden direkt oder indirekt mit unseren Dienstleistungen. Seit Januar 2009 können Grosskunden, die mehr als 100’000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen, ihren Stromlieferanten frei wählen. Energie Wasser Bern hat sich den Herausforderungen der Strommarkt­ liberalisierung gestellt und neue Kundinnen und Kunden auch ausserhalb ihres Versorgungsgebiets von ihrem Angebot überzeugen können. Unser Hauptfokus liegt auf einer hohen Qualität bei Beratung und Service und Angeboten mit ökologischem Mehrwert.

Projekt Forsthaus / EF

Controlling & Risk Management / FC

Energieberatung & Verkauf / ME

Netz Elektrizität / NE

Peter Magnaguagno StV Hansruedi Brunner

Roman Steiger StV Charles Mauron

Roger Riedo StV Martin Bretscher

Viktor Obrist StV Jürg Balsiger

Handel / EH

Einkauf & Logistik / FE

Key Account Management / MG

Engineering & Netzbau / NN

Markus Schellenberg StV Andreas Bieri

Stefan Getzmann StV Andreas Kyburz

Martin Schaub StV Beat Ducret

Erich Fuhrer StV Bruno Aeberhard

Produktion / EP

Informatik / FI

Kommunikation / MK

Telecom / NT

Roland Hediger StV Thomas Bücherer

Daniel Lörtscher StV André Iseli

Roland Teuscher StV Michaela Eicher

Peter Zbinden StV Andreas Waber

Produktionsportfolio / ER

Rechnungswesen / FR

Marketing / MM

Netze Wärme & Wasser / NW

Fabian Baerlocher StV André Moro

Simon Berger StV Urs Leuenberger

Nicolas Müller StV Roger Longaron

Andreas Pärli StV Martin Jutzeler

Services & Facility Management / FS

Mobilität / MO

Matthias Reinhard StV Christoph Ott

Urs Fahrni StV Nicole Steck

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Corporate Governance

Mitglieder des Verwaltungsrats.

Daniel Kramer (1958, CH), Bern

Reto Nause (1971, CH), Bern

Dipl. Architekt FH, dipl. Betriebswirtschaftsingenieur FH/NDS, Verwaltungsratspräsident seit 1.7.2002 bis 31.12.2010.

Lic. phil I, Historiker und Politologe, Gemeinderat Stadt Bern, Verwaltungsratsmitglied seit 12.3.2009.

René Zimmermann (1947, CH), Rüfenacht

Verwaltungsrats- und andere Mandate: Kommission Wirtschaft der Teil­ konferenz (unter dem Dach der Regionalkonferenz Bern-Mittelland), Bern; Bernische Ortspolizeivereinigung (BOV), Bern, Vorstand; Einbürgerungskommission, Bern, Präsident; Energiekommission, Bern, Vorsitz; Erwachsenen- und Kindesschutzkommission, Bern, Präsident; Konferenz der städtischen Polizeidirektorinnen und Polizeidirektoren (KSPD), Bern; Feuerwehr- und Zivilschutzkommission, Bern, Präsident; Stiftung Gurten-Park im Grünen, Bern; Rudolf Seelhofer-Stiftung, Worb; Bernische Genossenschaft für Feuerbestattung, Bern; Bern Tourismus, Bern; Kontaktgremium Sicherheit Kanton-Gemeinden (KGSKG), Bern; Mitglied Vorstand CVP Bern.

Betriebsdisponent SBB, pens. Verbandssekretär, Verwaltungsratsmitglied und Vizepräsident seit 1.7.2002.

Franziska Teuscher (1958, CH), Bern

Verwaltungsrats- und andere Mandate: Emch + Berger Holding AG, Bern; Emch + Berger AG Gesamtplanung Hochbau, Bern; Swisspower AG, Zürich; Kraftwerke Oberhasli AG, Innertkirchen; Kernkraftwerk GösgenDäniken AG, Däniken; KPT/CPT, Bern, Delegierter; Büro für Bauökonomie AG, Luzern, Präsident.

Fällt strategische Entscheide: der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern, von links Dieter Többen, André Wehrli-Koch, Ursula Gasser-Büttiker, Daniel Kramer, Franziska Teuscher, Reto Nause, René Zimmermann.

Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, wovon mindestens eines dem Gemeinderat angehören muss. Ein Sitz im Verwaltungsrat steht den Arbeitnehmenden zu. Mindestens zwei Mitglieder des Verwaltungsrats müssen in der Stadt Bern Wohnsitz haben. Nachfolgende Aufstellung gibt Aufschluss über die Zusammensetzung unseres Verwaltungsrats am 31.12.2010. Es werden die einzelnen Mitglieder, deren Nationalität und Geburtsjahr sowie ihre Ausbildung, Funktion und das Jahr der erstmaligen Wahl in den Verwaltungsrat aufgeführt. Weitere Mandate und Interessenbindungen in bedeutenden Unternehmen, Organisationen und Stiftungen sowie dauernde Leitungs- und Beraterfunktionen für wichtige Interessengruppen wie auch amtliche Funktionen und politische Mandate werden nach dem Prinzip der Selbstdeklaration ausgewiesen. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Daniel Kramer hat sein Amt per 31.12.2010 niedergelegt. Die Neuwahl durch den Stadtrat ist für das 1. Quartal 2011 geplant. Die Federführung für das Auswahlverfahren liegt bei der Aufsichtskommission des Stadtrats.

Verwaltungsrats- und andere Mandate: Coop Bern, Regionalrat.

Ursula Gasser-Büttiker (1955, CH), Mattstetten Dipl. Betriebswirtschafterin HF, dipl. Expertin in Rechnungslegung und Controlling, Verwaltungsratsmitglied seit 17.2.2005. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Regionalverkehr Bern-Solothurn AG, Vizedirektorin und Leiterin Finanzen und Controlling; Bären Haustechnik AG und Bären Elektro AG, Bern; Fritz Krebs & Co. AG, Oberhofen BE.

Biologin, NDS Umweltwissenschaften, Verwaltungsratsmitglied seit 1.7.2002. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), Herzogenbuchsee, Präsidentin; Nationalrätin, Bern; Grüne Partei Schweiz, Vizepräsidentin; Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen KVF, Bern; Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK-N, Bern.

Dieter Többen (1967, CH), Muri Dipl. HLK-Ingenieur FH, NDS Umweltwissenschaften, Verwaltungsratsmitglied seit 13.8.2009. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Dr. Eicher+Pauli AG, Liestal, Bern und Luzern; Ingenieurbüro Riesen AG, Bern; Genossenschaft Sportzentrum, Heimberg.

André Wehrli-Koch (1952, CH), Küttigen Mechanikerlehre, danach Schlosser und Lokomotivführer, Verwaltungsratsmitglied seit 1.7.2002. Verwaltungsrats- und andere Mandate: Verein und Stiftung der Angestellten sozialer Organisationen in der Schweiz, Vizepräsident.

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Corporate Governance

Wahl und Amtszeit. Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden durch den Berner Stadtrat gewählt und können von ihm jederzeit abberufen werden. Der Stadtrat bestimmt die Präsidentin oder den Präsidenten. Im Übrigen konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst. Die Amtsdauer beginnt und endet mit derjenigen des Gemeinderats und des Stadtrats. Es besteht keine Amtsdauerbeschränkung.

Interne Organisation. Der Verwaltungsrat verfügt im Rahmen des Leistungsauftrags über sämtliche Befugnisse, die nicht durch das Reglement Energie Wasser Bern (ewr) oder durch den Verwaltungsrat an andere Stellen übertragen worden sind. Er fällt die strategischen Entscheide, überprüft die getroffenen Anordnungen und überwacht ihren Vollzug sowie die Einhaltung und Erfüllung des Leistungsauftrags und sorgt für ein zweckmässiges Controlling. Der Verwaltungsrat kann zur Vorbereitung seiner Geschäfte Ausschüsse einsetzen. Die Zusammensetzung und das Pflichtenheft dieser Ausschüsse richten sich nach Anhang I der Organisationsverordnung (OrgV). Per 31.12.2010 besteht folgender Ausschuss: – Verwaltungsratsausschuss Im Berichtsjahr hielt der Verwaltungsrat sechs ordentliche und eine ausserordentliche Sitzungen ab. Der Verwaltungsratsausschuss tagte an fünf ordentlichen Sitzungen und an einer ausserordentlichen. Die Traktanden legt der Verwaltungsratspräsident auf Vorschlag der Geschäftsleitung fest. Jedes Mitglied des Verwaltungsrats kann die Aufnahme von Traktanden beantragen.

Corporate Governance

verantwortlich für die Geschäftsführung im Rahmen der ihr durch das Reglement Energie Wasser Bern (ewr) zugewiesenen Zuständigkeiten. Sie setzt die durch den Verwaltungsrat gesetzten Ziele um.

Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat überprüft seine Anordnungen und überwacht ihren Vollzug sowie die Einhaltung und Erfüllung des Leistungsauftrags. Zudem kontrolliert er, ob die Geschäftsleitung ihre Aufgaben rechtmässig und in Übereinstimmung mit dem Organisationsreglement (OrgV) erfüllt. Er sorgt mittels entsprechender Vorgaben für ein zweckmässiges internes Kontrollsystem, für den verantwortungsvollen Umgang mit Risiken und für das Controlling. Zudem überwacht er die Umsetzung der Compliance-Massnahmen*. Im April 2010 verabschiedete der Verwaltungsrat den Verhaltenskodex für Energie Wasser Bern. Zusammen mit den internen Werten von Energie Wasser Bern sorgt er für ein einheitliches Verständnis der Verhaltensregeln im Umgang der Mitarbeitenden untereinander sowie mit Geschäftspartnern, Kundinnen und Kunden und Aufsichtsbehörden. Darauf basierend wird Energie Wasser Bern ein ComplianceKonzept erarbeiten, das sich in vielen Bereichen an bereits eingeführten und bewährten Prozessen orientiert, wie zum Beispiel dem Beschaffungswesen und der internen juristischen Unterstützung.

Vergütungen, Beteiligungen und Darlehen. Die Abgeltung der Mitglieder des Verwaltungsrats einschliesslich allfälliger Spesenentschädigungen wird vom Berner Gemeinderat geregelt. Die folgenden Angaben richten sich nach den Vorgaben von Artikel 663bbis OR. In den genannten Beträgen nicht enthalten sind die Spesenentschädigungen. Insgesamt wurden an die Mitglieder des Verwaltungsrats Vergütungen im Gesamtbetrag von 97’577 CHF ausgerichtet, wovon an: − − − − − − −

Daniel Kramer, Präsident René Zimmermann, Vizepräsident Ursula Gasser-Büttiker, Mitglied Reto Nause, Vertreter des Gemeinderats* Franziska Teuscher, Mitglied Dieter Többen, Mitglied André Wehrli-Koch, Mitglied, Vertretung der Arbeitnehmenden

22’888 17’738 13’138 10’413 11’400 11’400 10’600

CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF

Der Gesamtbetrag der Vergütungen für die Geschäftsleitung betrug im Berichtsjahr insgesamt 1’055’090 CHF (Vorjahr 1’221’483 CHF). Nicht miteinbezogen sind Spesenentschädigungen, Sozialzulagen sowie allfällige weitere von Gesetzes wegen bestehende Ansprüche. Den höchsten auf ein Mitglied der Geschäftsleitung entfallenden Betrag von 252’400 CHF bezog Daniel Schafer, CEO. Im Berichtsjahr wurden keine direkten oder indirekten Vergütungen an frühere Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung ausbezahlt, die in einem Zusammenhang mit der früheren Tätigkeit als Organ der Gesellschaft stehen oder nicht marktüblich sind. Darlehen und Kredite wurden keine gewährt. Ein Beirat wurde nicht eingesetzt.

Der Verwaltungsrat verfügt unter anderem über folgende Instrumente zur Überwachung der Geschäftsführung: − Monatsreporting − Budget- und Mittelfristplanung − Jahresrechnung − Interne Revision, Revisionsplan − Riskmanagement und Riskreports

Angaben zu den Beteiligungen sind auf Seiten 62 und 93 zu finden.

* Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien und freiwilligen Kodizes

* Auszahlung an Stadtkasse gemäss GO Artikel 91, Absatz 3

Kompetenzregelung. Der Verwaltungsrat wählt die Geschäftsleitung. Diese leitet unser Unternehmen nach den Bestimmungen des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) und den Vorgaben des Verwaltungsrats in allen technischen, betrieblichen und administrativen Belangen. Sie ist

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Corporate Governance

Corporate Governance

Mitglieder der Geschäftsleitung.

Daniel Schafer (1967, CH)

Marcel Ottenkamp (1970, CH)

CEO seit 1.6.2008 bei Energie Wasser Bern, Ing. él. dipl. EPFL.

Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Netze bei Energie Wasser Bern seit 1.11.2009, Maschinen­ ingenieur EPFL, Executive MBA in Management of Technology.

Andere Mandate: Swisspower Netzwerk AG, Zürich, Verwaltungsrat; Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim, Verwaltungsrat; Kraftwerk Sanetsch AG, Gsteig b. Gstaad, Vizepräsident Verwaltungsrat; pvenergie AG, Niederönz, Verwaltungsratspräsident; Messeholding Bern AG, Bern, Verwaltungsrat; The Mobility House AG Schweiz, Bern, Verwaltungsratspräsident; Geo-Energie Suisse AG, Basel, Verwaltungsratspräsident; Unigaz SA, Givisiez, Verwaltungsrat.

André Moro (1963, CH) Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Energiewirtschaft seit 2003 bei Energie Wasser Bern resp. bei EWB seit 1994 u. a. als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Energieproduktion, dipl. Maschineningenieur FH. Andere Mandate: Kraftwerke Oberhasli AG, Innertkirchen, Verwaltungsrat; Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, Däniken, Verwaltungsrat; Kraftwerk Sanetsch AG, Gsteig b. Gstaad, Verwaltungsrat; Tram Bern West AG, Bern, Verwaltungsrat; AVAG AG für Abfallverwertung, Thun, Verwaltungsrat; Energie Wasser Bern Übertragungsnetz AG, Bern, Verwaltungsratspräsident; Maggia Kraftwerke AG, Locarno, Verwaltungsrat, Präsident Technische Kommission; Blenio Kraftwerke AG, Blenio, Verwaltungsrat, Präsident Technische Kommission; ewb Beteiligungen AG, Verwaltungsratspräsident; Lignocalor Seeland AG, Verwaltungsrat.

Andere Mandate: Wasserverbund Region Bern AG, Bern, Verwaltungsrat.

Jörg Ryser (1963, CH) Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Marketing & Vertrieb bei Energie Wasser Bern seit 2006, dipl. Elektroingenieur ETH, Master of Business Administration (MBA). Andere Mandate: Bären Haustechnik AG, Köniz, Verwaltungsratspräsident; Bären Elektro AG, Bern, Verwaltungsratspräsident; Fritz Krebs & Co. AG, Oberhofen, Verwaltungsratspräsident; Ökofondskommission Energie Wasser Bern, Mitglied; Energiekommission der Stadt Bern, Mitglied; energiecheck bern ag, Bern, Verwaltungsrat; Gasverbund Mittelland AG, Arlesheim, Verwaltungsrat; Verband der Schweizerischen Gasindustrie, Zürich; Swisspower Energy AG, Verwaltungsrat; The Mobility House Schweiz AG, Verwaltungsrat.

Führt das Unternehmen: die Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern, von links Daniel Schafer, CEO, Marcel Ottenkamp, Leiter Netze, André Moro, Leiter Energie­wirtschaft, Jörg Ryser, Leiter Marketing & Vertrieb.

Geschäftsleitung. Die Geschäftsleitung besteht aus dem CEO und den Bereichsleitern. Per 28.2.2011 wurde das Arbeitsverhältnis mit Geschäftsleitungsmitglied Jürg W. Tschofen, Leiter Finanzen & Services, aufgelöst. Er verliess Energie Wasser Bern bereits per 30.8.2010. Der Verwaltungsrat hat am 18.11.2010 Urs Balzli als neuen Nachfolger bestimmt. Er hat seine neue Stelle per 1.2.2011 angetreten. Nebenstehende Aufstellung berücksichtigt die Zusammensetzung der Geschäftsleitung am 31.12.2010. Es werden die einzelnen Mitglieder, deren Nationalität und Geburtsjahr sowie ihre Ausbildung, Funktion und das Jahr der Berufung in die Geschäftsleitung aufgeführt. Weitere Mandate und Interessenbindungen in bedeutenden Unternehmen, Organisationen und Stiftungen sowie dauernde Leitungs- und Beraterfunktionen für wichtige Interessengruppen wie auch amtliche Funktionen und politische Mandate werden nach dem Prinzip der Selbstdeklaration ausgewiesen.

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Corporate Governance

Mitwirkungsrechte der Stadt Bern als Eigentümerin.

Informations- und Kommunikationspolitik.

Seit der Gründung von Energie Wasser Bern im Jahr 2002 durch den Zusam­menschluss des Elektrizitätswerks der Stadt Bern (EWB) und der Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung (GWB) ist die Stadt Bern unsere Eigentümerin. Gemäss Artikel 25 des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) beaufsichtigt der Gemeinderat unser Unternehmen. Er genehmigt unter anderem die Jahresbudgets sowie die Jahresrechnungen und entscheidet auf Antrag des Verwaltungsrats über die Gewinnverwendung. Die Mitwirkungsrechte der Gemeindebehörden richten sich im Übrigen nach Artikel 25 ff. des Reglements Energie Wasser Bern (ewr).

Energie Wasser Bern hat den Anspruch, transparent, aktuell und verständlich zu kommunizieren. Wir informieren die Stadt Bern als Eigentümerin sowie unsere weiteren Anspruchsgruppen, wie Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeitende, die Öffentlichkeit, die Medien und die Politik, umfassend und regelmässig über unsere Tätigkeiten.

Am 18.3.2009 verabschiedete der Gemeinderat unsere neue Eignerstrategie, die in enger Zusammen­arbeit mit Energie Wasser Bern erarbeitet wurde. Am 5.5.2010 beschloss der Gemeinderat, ein Kennzahlensystem einzuführen, um die Umsetzung der Strategie zu steuern und zu überwachen. Im Zentrum steht dabei die Einhaltung der Zielvorgabe, bis spätestens 2039 aus der Kernenergie auszusteigen. Diese Vorgabe aus der Eignerstrategie haben die Stimmberechtigten der Stadt Bern am 28.11.2010 in das ewr übernommen: Während die Initiative EnergieWendeBern abgelehnt wurde, hiess der Souverän den entsprechenden Gegenvorschlag des Gemeinderats gut.

Revisionsstelle. Der Gemeinderat setzt gemäss Art. 23 des Reglements Energie Wasser Bern (ewr) als Revisionsstelle eine fachlich ausgewiesene Treuhandgesellschaft ein. Das Revisionsmandat wurde für das Geschäftsjahr 2002 erstmals an Pricewaterhouse Coopers AG (PWC), Bern, erteilt. Die Revisionsstelle wurde 2008 für eine weitere dreijährige Amtsdauer ausgeschrieben. In der Folge erhielt PWC erneut das Mandat vom Gemeinderat. Der leitende Revisor übt seine Funktion seit dem Jahr 2009 aus.

Unser jährlich erscheinender Geschäftsbericht beinhaltet Informationen über unseren gesamten Betrieb und finanzielle Informationen über unsere Tochtergesellschaften (siehe konsolidierte Jahresrechnung Seite  88). Um dem Bedürfnis nach detaillierten Informationen rund um Nachhaltigkeit zu entsprechen, erstellen wir jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht als separate Ausgabe. Zu wichtigen aktuellen Ereignissen veröffentlichen wir Medienmitteilungen und informieren wo erforderlich direkt. Hierfür übliche Kommunikationsinstrumente sind neben persönlichen Kontakten und Mailings insbesondere Baustelleninformationsblätter, Informationsveranstaltungen und Mitteilungen im «Anzeiger». Weitere zielgruppenspezifische externe Kommunikationsinstrumente sind die laufend aktualisierte Website www.ewb.ch, das viermal jährlich erscheinende Kundenmagazin DiREKT, verschiedene Rechnungsbeilagen, Kundenveranstaltungen und Kampagnen. Intern kommunizieren wir neben Mitarbeitenden- und Kaderanlässen mittels Newslettern, Intranet, Podcasts und der vierteljährlich verschickten Mitarbeiterzeitschrift DiALOG. In regelmässigen Befragungen überprüfen wir die Wirkung aller internen und externen Kommunikationsinstrumente.

Vertritt die Mitarbeitenden: der Personalausschuss von Energie Wasser Bern, von links Anita Haller, Rolf Willi, Präsident, Charles Krusch, Walter Kindler, Stephan Wingeier, Daniel Fischbach, Thomas Schneider, Urs Hoffmann, Werner Michel.

Personalausschuss. Der Personalausschuss umfasste per 31.12.2010 neun Mitglieder. Bei der Wahl ist auf eine angemessene Vertretung der Mitarbeitenden der verschiedenen Bereiche zu achten. Wahlberechtigt und wählbar ist die Gesamtheit der dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Mitarbeitenden. Die Wahl erfolgt auf eine Amtsdauer von vier Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Personalausschuss konstituiert sich selbst. Die Aufgaben und Rechte des Personal­ ausschusses sind in Artikel 99 des GAV sowie im von der Geschäftsleitung, der Abteilung Personal und dem Personalausschuss gemeinsam erarbeiteten Mitwirkungsreglement festgelegt. Ab 2011 wird der Personalausschuss noch sieben Mitarbeitende umfassen. Die Wahlen fanden im November 2010 statt. Die neuen Mitglieder des Personalausschusses starteten ihre Funktion per 1.1.2011. Die Bereiche haben neu folgende Vertretungsansprüche: Marketing & Vertrieb ein Sitz, Finanzen & Services und Stäbe zwei Sitze, Energiewirtschaft ein Sitz, Netze drei Sitze. Beide Geschlechter und alle Hauptstandorte werden nach wie vor im Personalausschuss vertreten sein.

Die Revisionsstelle berichtet dem Verwaltungsrat und dem Gemeinderat umgehend über das Ergebnis ihrer Prüfung und empfiehlt die Abnahme, mit oder ohne Einschränkung, oder die Rückweisung der Jahresrechnung. Der Bericht muss den Mindestumfang der Revision für Gemeinden einhalten. Stellt die Revisionsstelle bei ihrer Prüfung gravierende Mängel oder Verstösse gegen das Reglement oder das Gesetz fest, meldet sie dies den zuständigen Gremien.

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Jahresbericht Ökofonds Die aus dem Ökofonds geförderten Projekte reduzierten den CO2-Ausstoss um rund Tonnen pro Jahr. Das entspricht etwa der Menge CO2, die eine Hektare Wald jährlich bindet.

13’400

Die Ökofonds-Beitragszahlungen für energieeffiziente Kaffeemaschinen

über

10

entsprechen dem Gegenwert von Tonnen Kaffee aus fairem Handel.

Der Selbstkostenanteil für eine Gebäudesanierungsberatung «bern-saniert» beträgt pro Kunde

36

50

Franken oder

1.4

Prozent.

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Jahresbericht Ökofonds

Jahresbericht Ökofonds

Jahresbericht 2010 des Fonds für erneuerbare Energien. Zweck und Finanzierung des Ökofonds.

Nachhaltiger Einfluss auf ökologische Entwicklung.

Gemäss Leistungsauftrag der Stadt Bern ist unser Unternehmen zur Förderung von Produktion und Vertrieb erneuerbarer Energien sowie zur Förderung der Energieeffizienz verpflichtet. Vermerkt ist dieser Auftrag im Reglement von Energie Wasser Bern (ewr, Art. 6). Die Eignerstrategie 2009 besagt, dass die Fördergelder für unsere Kundinnen und Kunden in der Stadt Bern und für unsere eigenen Anlagen zu verwenden sind.

Seit 2002 engagiert sich die Kommission sowohl in der Förderung von Einzelprojekten als auch in über mehrere Jahre laufenden Förderprogrammen. Ziel dieser Strategie ist es, die Kundinnen und Kunden durch unterstützende Beiträge ohne zeitliche Vorgaben zu noch mehr nachhaltiger und effizienter Energieanwendung zu führen. Daraus entstand 2009 das Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert».

Finanziert wird der Fonds für erneuerbare Energien durch einen zweckgebundenen Rückbehalt von mindestens 10 Prozent des jährlich durch Energie Wasser Bern an die Stadt auszuschüttenden Gewinns.

Im Berichtsjahr behandelte die Kommission zehn individuelle Gesuche. Allein für die Projekte «ElectroDrive» und «Steigerung Produktion Biomethan» wurden knapp 5.83 Mio. CHF gesprochen. Zusammen mit anderen Projekten und den standardisierten Förderprogrammen resultierten daraus für die nächsten vier Jahre Verpflichtungen von rund 7.93 Mio. CHF.

Die Kommission. Gemäss der gültigen Verordnung setzt sich die Kommission des Fonds für erneuerbare Energien aus zwei externen Fachpersonen sowie drei Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern zusammen. Der Kommission gehören per 31.12.2010 folgende Personen an: Vorsitzende: – Lilo Lauterburg, Grüne Freie Liste, Grossrätin bis Mai 2010 Mitglieder: – Adrian Stiefel, Leiter Amt für Umweltschutz – Jörg Ryser, Leiter Marketing & Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern – Jürg W. Tschofen, Leiter Finanzen & Controlling und Mitglied der Geschäftsleitung von Energie Wasser Bern bis August 2010 – Martin Bretscher, Leiter Contracting von Energie Wasser Bern

Erneuerbare Energien im Fokus: die Ökofondskommission in der Rückkühlzentrale des Kälteverbunds Bahnhof Bern. Hier im Bild, von links Lilo Lauterburg, Martin Bretscher, Adrian Stiefel, Jörg Ryser.

Sekretariat: – Ruth Boss, Bereichsassistentin Marketing & Vertrieb von Energie Wasser Bern

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Jahresbericht Ökofonds

Jahresbericht Ökofonds

Ausbau der Förderprogramme.

«Ich finde es motivierend, unsere Kundinnen und Kunden beim Kauf energieeffizienter Geräte mit einem Förderbeitrag zu unterstützen.» Karin Bisanti, Telefonistin

Der Schwerpunkt der Fördertätigkeiten lag wie in den Vorjahren auf den standardisierten Förderprogrammen. Diese laufen über mehrere Jahre und sind dadurch in ihrer Wirkung besonders nachhaltig:

Standardisierte Förderung von Wärmepumpenanlagen. Das 2005 initiierte Förderprogramm entwickelte sich unter dem Einfluss der weltweiten Energiepreissteigerungen zu einem wahren Renner.

Standardisierte Förderung von Sonnenkollektoranlagen. Die Kundinnen und Kunden zeigen grosses Interesse an Sonnenkollektoranlagen zur Erwärmung von Wasser. Der Eingang von Gesuchen hält deshalb unverändert an.

Standardisierte Förderung von Fotovoltaikanlagen. Dieses Förderprogramm unterstützt den Bau von Solarstromanlagen. Die Förderbeiträge ergänzen die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes. Angesprochen sind Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer im Stromversorgungsgebiet von Energie Wasser Bern, die den Einbau einer dezentralen, ans Netz angeschlossenen Solarstromanlage planen.

Das städtische Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert». Mitte 2009 lancierte das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern in Zusammenarbeit mit dem Ökofonds von Energie Wasser Bern das Gebäudesanierungsprogramm «bern-saniert». Das Programm besteht aus einem Beratungsangebot zur Analyse von Mehrfamilienhäusern und den städtischen Fördergeldern für energetische Sanierungsarbeiten. Die Beratungen werden durch Teams, bestehend aus einem Haustechniker und einem Bauphysiker, durchgeführt und von der Energiefachstelle der Stadt Bern organisiert. So konnten bisher insgesamt 160 Beratungen in Auftrag gegeben werden. Ausserdem wurde im Murifeld eine Vielzahl angrenzender Projekte zu einem Gesamtprojekt zusammengefasst, um eine eigentliche Quartieranalyse durchführen und so die mittelfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Energieversorgung aufzeigen zu können. Von den 800’000 CHF, die der Ökofonds von Energie Wasser Bern für das Beratungsangebot des Gebäude­ sanierungsprogramms gesprochen hat, sind drei Viertel aufgebraucht. Damit ist die Finanzierung von weiteren 70 Beratungen im Jahr 2011 gesichert. Im September 2010 wurden in einer Zwischenevaluation alle bis dahin beratenen Liegenschaftsbesitzer zum Programm befragt. Die Auswertung hat eine grosse Zufriedenheit mit dem Beratungsangebot von «bern-saniert» ergeben. Ausserdem gaben über 80 Prozent der Befragten an, aufgrund der Beratung energetische Sanierungsmassnahmen geplant oder bereits ausgeführt zu haben.

Standardisierte Förderung von Beleuchtungskörpern. Soll der Energieverbrauch reduziert werden, ist der Ersatz von alten und wenig effizienten Beleuchtungs­ anlagen in Büros, Schulräumen und Läden von Bedeutung. Das Programm soll deshalb überall dort greifen, wo eine solche Auswechslung ansteht. Da jedoch viele Sanierungsvorhaben im Planungsprozess nicht prioritär mit einer Energieeffizienzsteigerung in Verbindung gebracht werden, gestaltet sich eine entsprechende Sensibilisierung anspruchsvoll.

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Jahresbericht Ökofonds

Jahresbericht Ökofonds

Jahresrechnung.

Projekte

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln konnte die Ökofondskommission bis heute rund 90 Projekte und damit den Bau von rund 700 Anlagen finanziell unterstützen.

Abwärmenutzung Wylerbad Nahwärmeverbund Weissenstein-Neumatt

Die mit Geldern aus dem Ökofonds geförderten Projekte reduzierten den CO2-Ausstoss um rund 13’400 Tonnen pro Jahr. Im Vergleich dazu betrugen die CO2-Emissionen der gesamten Stadt Bern inkl. Autobahnen im Jahr 2008 rund 630’000 Tonnen.

Einlage aus Geschäftsabschluss 2009 Total Einlagen bis 31.12.2009 Bewilligte Projektbeiträge bis 31.12.2009 Bewilligte Projektbeiträge 2010 Total Projektbeiträge bis 31.12.2010 Kontostand per 31.12.2010

22’215’845 4’000’000 26’215’845 19’122’679 4’793’500 23’916’179 2’299’666

564’000

Förderprogramm für Elektrovelos

600’000 205’000

Standardisierte Förderung energieeffiziente Beleuchtungsanlagen

320’000

Aktion Infrarotbilder Wärmeverbund Mösli Ostermundigen Turnhallenneubau Pädagogisches Ausbildungszentrum NMS

38’700

Wärmepumpenanlage Überbauung Wohnterrassen Ostermundigen

119’000

Gebäudesanierungsprogramm Stadt Bern

800’000

Standardisierte Förderung energieeffizienter Kaffeemaschinen

145’000

Standardisierte Förderung Raumluft-Wäschetrockner

164’250

Energiekonzept Wylergut

50’000

Wärmeverbund Wylergut

700’000 2’045’000 445’000 1’902’339

Bewilligte Kredite in CHF Kommunikationsmassnahmen und -kampagnen 6’000

Ökostromkampagne

205’000

Standardisierte Förderung Fotovoltaikanlagen

1’070’000

Öko-Workshop

Standardisierte Förderung Sonnenkollektoren

1’490’000

Berner Energiepreis

1’655’369

Energie-Erlebnistage GIBB

3’000

1’500’000

Wirkungsanalyse Ökofonds

7’500

Standardisierte Förderung Wärmepumpen Biogasaufbereitungsanlage ARA Region Bern Zertifizierung Kraftwerk Matte

18’000

32’000

5’482’500

Betrieb Gasbusse BERNMOBIL

2’901’600

Ecomundo – Ausbildung Migrationsbevölkerung

Sonnenkollektoranlage Bernstrasse 45/47/49 Bern

16’500

Sonnenkollektoranlage Breitfeldstrasse 52/54 Bern

16’500

Sonnenkollektoranlage Matzenriedstrasse 50 ff. Bern

16’750

Zubau von Fotovoltaikanlagen Holzpelletsanlage Wohnüberbauung Baumgarten 1. Phase Studie Geothermie

Energierichtplan Stadt Bern Studie Stromeffizienz INFRAS

20’000 200’000 60’000

300’000 43’000 150’000

Sonnenkollektoranlage Weiermattstrasse 20–36 Bern

53’270

Sonnenkollektoranlage Hüsliackerstrasse 1–23 Bern

35’041

Sonnenkollektoranlage Gerbestrasse 34 Ostermundigen

17’604

Holzschnitzelanlage Nahwärmeverbund Schönberg-Ost

528’000

Steigerung Produktion Biomethan, Ausbau 1. Etappe 2011: 1.5 Mio. CHF

50’000

67’250

Investitionen Gasbusse BERNMOBIL

145’495

86’525

Energydays Messkonzept Minergie-P-Gebäude

Fotovoltaikanlage Technisches Zentrum Holligen

42

500’000 750’000

Förderung Erdgas als Treibstoff

Förderung erneuerbare Energien Minergie und Wärmepumpe Jurastrasse 69

30’000

Wärmeverbund Brünnen Nord

Mitteltemperaturfernwärme unteres Kirchenfeld

Projekte

7’000

Standardisierte Förderung energieeffiziente Kühlgeräte/Tumbler

ElectroDrive, Mobilitätsprojekt 1. Etappe 2010 und 2011: 1.56 Mio. CHF

Konsolidierte Erfolgsrechnung.

240’000 1’000’000

Massnahmen Energieeffizienz Technisches Zentrum Holligen Studie Abwärmenutzung Abwasserkanal

CHF Einlagen aus den Jahresabschlüssen 2002 bis 2008

Bewilligte Kredite in CHF

Förderung Energieeffizienz

3’670’000

43


Finanzbericht

59.1

Energie Wasser Bern erwirtschaftete 2010 einen Gewinn von Mio. CHF. Das ist Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Elektrizitätsleitungsnetz der Stadt Bern misst rund

0.9

1’600

Kilometer.

Das entspricht ungefähr der Luftliniendistanz zwischen Bern und Lissabon.

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um

44

5.8

Prozent.

45


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus Umsatzentwicklung. 500’000

Finanzieller Lagebericht Stammhaus.

450’000 400’000 350’000

TCHF

300’000 250’000 200’000 150’000

Der Materialaufwand in der Höhe von 7.1 Mio. CHF hat im Vergleich zum Vorjahr mit 5.6 Mio. CHF um 26.8 Prozent zugenommen. Dies lässt sich vor allem mit der gestiegenen Anzahl Kundenauf­ träge begründen. Der Personalaufwand von 76.8 Mio. CHF ist im Vergleich zum Vor­ jahr mit 72.4 Mio. CHF um 6.1 Prozent gewachsen, vor allem auf­ grund eines höheren Personalbestandes und gestiegener Personal­ vorsorgeverpflichtungen. Die Abnahme der anderen betrieblichen Aufwendungen von 33.4 Mio. CHF ist im Wesentlichen auf die neue Darstellung der CO2-Abgaben, Systemdienstleistungen (SDL) und die kostendeckende Einspeisungsvergütung (KEV) im Energieauf­ wand zurückzuführen. 2009 wurden diese unter anderen betriebli­ chen Aufwendungen verbucht. Das betriebsfremde Ergebnis ist um 6 Mio. CHF tiefer ausgefallen, weil im Vorjahr das Übertragungsnetz (Netzebene 1) in eine Tochtergesellschaft ausgelagert wurde.

100’000 50’000 0

Die Sparte Elektrizität erzielte einen Umsatz von 254.9 Mio. CHF. Dies entspricht einer Abnahme von 10.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Umsatz 283.6 Mio. CHF). Der Rückgang ist vor allem auf ein tieferes Handelsvolumen zurückzuführen.

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2007

2008

2009

2010

Umsatzentwicklung Sparten. 500’000 450’000 400’000 350’000 300’000

TCHF

In der Sparte Wärme erhöhte sich der Betriebsertrag von 121.9 Mio. CHF (2009) auf 126.3 Mio. CHF, was einer Zunahme von 4.4 Mio. CHF oder 3.6 Prozent entspricht. Die Umsatzsteigerung lässt sich vorwie­ gend mit höheren Absatzmengen wegen tieferen Temperaturen als im Vorjahr sowie mit Preisanpassungen begründen.

250’000 200’000

Bei der Sparte Wasser ist der Betriebsertrag von 37.7 Mio. CHF (2009) auf 36.4 Mio. CHF gesunken. Der Umsatzrückgang ist primär durch tiefere Erlöse bei Dritten entstanden.

150’000 100’000 50’000

Die Sparte Kehrichtverwertung erreichte einen Betriebsertrag von 36.4 Mio. CHF (Vorjahr 24.7 Mio. CHF), was einer Zunahme um 11.7 Mio. CHF oder 47.4 Prozent entspricht. Diese Erhöhung lässt sich durch ein neues Verrechnungssystem zwischen der Sparte Kehrichtverwertung und der Sparte Wärme erklären.

0

2005 Sparte Elektrizität

2006 Sparte Wärme

Sparte Wasser

Sparte KVA

Sparte New Business

EBIT-Entwicklung. Die Sparte New Business hat einen Betriebsertrag von 8.7 Mio. CHF (Vorjahr 3.0 Mio. CHF) erzielt. Durch die neue Aufteilung bei den Sparten New Business und Wärme ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht mehr gegeben.

80’000 70’000 60’000 50’000

Umfeld. Die Strommarktliberalisierung hat auch im Jahr 2010 einen grossen administrativen Aufwand für unser Unternehmen verursacht. Energie Wasser Bern konnte weitere Kundinnen und Kunden ausserhalb des eigenen Versorgungsgebiets akquirieren. 2010 wurden zur Sicherung der zukünftigen Leistungsfähigkeit von Energie Wasser Bern neue Tarifmodelle für Gas und Wasser eingeführt. Ausblick. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) wird in den nächsten Jahren ihre Regulierungsfunktion noch stärker wahrneh­ men, die Vorschriften in der Stromversorgungsverordnung präzisieren und für deren Umsetzung besorgt sein. Energie Wasser Bern hat sich zum Ziel gesetzt, sämtliche Vorschriften einzuhalten. Dies bindet allerdings weiterhin erhebliche Ressourcen. Der Kostendruck wird in der Folge auch künftig zunehmen. Die Geschäftsbereiche Telekom – vor allem das Projekt FTTH (Fibre to the home) – und Mobilität trei­ ben wir gemäss Businessplan weiter voran.

TCHF

Im Geschäftsjahr 2010 hat Energie Wasser Bern einen Jahresgewinn von 59.1 Mio. CHF erwirtschaftet. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahresgewinn von 58.6 Mio. CHF beträgt 0.9 Prozent. Der Netto­ erlös aus Lieferungen und Leistungen verkleinerte sich während der gleichen Periode von 442.8 Mio. CHF auf 419 Mio. CHF. Der Aufwand für den Energie- und Wassereinkauf nahm gegenüber dem Vorjahr um 15.1 Mio. CHF ab. Diese beiden Verminderungen sind vorwiegend auf das kleinere Handelsvolumen zurückzuführen.

Umsatz. Mit 437.7 Mio. CHF liegt der Betriebsertrag 26.9 Mio. CHF oder 5.8 Prozent unter dem Vorjahresertrag von 464.6 Mio. CHF.

40’000 30’000 20’000 10’000 0

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2006

2007

2008

2009

2010

Gewinnentwicklung. 80’000 70’000 60’000 50’000

TCHF

Die nachfolgenden Zahlen und Kommentare beziehen sich auf die Jahresrechnung des Stammhauses (Einzelabschluss Energie Wasser Bern). Die Konzernrechnung inklusive Vorjahr ist auf den Seiten 88 bis 103 abgebildet. Im Finanzbericht 2010 werden erstmals die neuen Sparten (Wärme, New Business) dargestellt. In der Sparte Wärme sind die Medien Gas und Fernwärme sowie die Energie­ dienstleistungen (EDL) integriert. Die Sparte New Business bein­ haltet Mobilität, Telekom und Gebäudetechnik. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Wegen ihrer Neugliederung wird die Umsatzentwicklung der einzelnen Sparten nur für die Jahre 2009 und 2010 dargestellt.

40’000 30’000 20’000 10’000 0

46

2005

47


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Abschluss Stammhaus.

Bilanz.

Die Bilanzen, Erfolgsrechnungen und Mittelflussrechnungen der einzelnen Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser, Kehrichtverwertung und New Business sind auf den Seiten 69 bis 83 abgebildet.

TCHF Erläuterungen 31.12.2010 31.12.2009 Nr. Umlaufvermögen

Erfolgsrechnung Stammhaus. TCHF Erläuterungen 2010 2009 Nr. Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

1)

419’041

442’790

Aktivierte Eigenleistungen 12’581 14’266 Andere betriebliche Erträge

2)

6’056

7’508

Betriebsertrag 437’678 464’564 Energieaufwand und Wassereinkauf

–203’242

–218’311

Materialaufwand –7’102 –5’600 Personalaufwand –76’843 –72’415 Andere betriebliche Aufwendungen

3)

–35’157

–68’517

Betriebsaufwand –322’344 –364’843 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) Abschreibungen

115’334

99’721

13) –49’505 –44’586

Betriebsergebnis (EBIT) 65’829 55’135 Finanzergebnis

4) –7’370 –3’161

Ordentliches Ergebnis 58’459 51’974 Betriebsfremdes Ergebnis

5) 1’627 7’666

Ausserordentliches Ergebnis

6)

–10

–807

Jahresgewinn vor Steuern

60’076

58’833

Steuern

7) –950 –250

Jahresgewinn nach Steuern

48

59’126

58’583

180’728

179’071

Flüssige Mittel und Wertschriften

8)

70’287

69’489

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

9)

80’969

81’151

Sonstige kurzfristige Forderungen

10)

8’312

6’140

Vorräte und angefangene Arbeiten

11)

4’330

5’479

Aktive Rechnungsabgrenzung

12)

16’830

16’812

Anlagevermögen

1’318’765

1’193’800

Sachanlagen

13)

1’140’614

1’031’093

Finanzanlagen

14)

174’422

158’898

Immaterielle Anlagen

13)

3’729

3’809

Total Aktiven

1’499’493

1’372’871

Kurzfristiges Fremdkapital

93’694

100’690 51’350

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

15)

42’041

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

16)

6’062

6’129

Kurzfristige Rückstellungen

20)

8’431

8’086

Passive Rechnungsabgrenzung

17)

37’160

35’125

Langfristiges Fremdkapital

622’411

471’397

Passiven aus Vorsorge

18)

60’839

59’918

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

19)

504’377

354’469

Langfristige Rückstellungen

20)

57’195

57’010

Total Fremdkapital

716’105

572’087 800’784

Eigenkapital

783’388

Dotationskapital

80’000

80’000

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

644’262

662’201

Jahresgewinn

59’126

58’583

Total Passiven

1’499’493

1’372’871

49


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Geldflussrechnung.

Nachweis der Eigenkapitalveränderung per 31.12.2010 und 2009.

TCHF 2010 2009

TCHF Dotations- Betriebs- Spezial- Einbehaltene Total kapital reserven finanzierungen Gewinne Eigenkapital

Jahresgewinn 59’126 58’583 Abschreibungen Sachanlagen 48’305 44’489 Abschreibungen Finanzanlagen

1’086

0

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

1’199

97

Umbewertung Sachanlagen

0

–7’561

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

1’259

3’936 –14’266

Eigenleistungen für Investitionen

–12’581

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

–1’627

–105

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

5’154

1’705

Veränderung der Vorräte

1’149

1’727

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –2’540 –9’475 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

–9’310

14’894

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

1’968

–25’731

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

93’188

68’293 –157’063

Investitionen in Sachanlagen

–163’186

Devestitionen in Sachanlagen

2’348

9’949

Eigenleistungen für Investitionen

12’581

14’266

Investitionen in Immaterielle Anlagen

–1’101

–1’508

Investitionen in Beteiligungen

–1’200

–9’894 –10’457

Investitionen in Finanzanlagen

–18’556

Devestitionen in Finanzanlagen

3’338

3’274

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–165’776

–151’433

99’280

62’161

780’701

Jahresgewinn

Bestand am 1.1.2009

80’000

58’583

58’583

Zuweisung

539’260 17’391

6’270

–23’661

Verwendung (Ökofonds)

–3’500

–3’500

–35’000

–35’000

Ausschüttung an Stadt Bern

Bestand am 31.12.2009 80’000 556’651 105’550 58’583 800’784 Jahresgewinn

59’126

Zuweisung

–7’061

4’229

2’832

59’126

Verwendung (Ökofonds) –4’000 –4’000 Ausschüttung an Stadt Bern Bestand am 31.12.2010

80’000

–25’000 535’880

108’382

–47’522

–72’522

59’126

783’388

Gewinnausschüttung Vorjahr –72’522 –35’000 Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr 1 –4’000 –3’500 Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

149’908

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

73’386 131’701

Veränderung des Fonds flüssige Mittel 2

798

170’201

48’562

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

69’489

20’927

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

70’287

69’489

Ab 2010 wird die Speisung des Fonds für erneuerbare Energien als separate Position dargestellt.

1

Die Zusammensetzung des Fonds flüssige Mittel ist in Kommentar 8 dargestellt.

2

50

51


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Anhang zur Jahresrechnung Stammhaus.

Grundlagen der Rechnungslegung. Swiss GAAP FER. Die Jahresrechnung Stammhaus (Einzelabschluss) und die Konzern­ rechnung vermitteln ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre­ chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Überein­ stimmung mit den von der Fachkommission für Empfehlungen zur Rechnungslegung festgelegten Grundsätzen (Swiss GAAP FER). Energie Wasser Bern wendet das gesamte Swiss-GAAP-FER-Regel­ werk an. Geldflussrechnung. Der Fonds flüssige Mittel bildet die Grundlage für den Ausweis der Geldflussrechnung. Der Geldfluss aus der Betriebstätigkeit wird aufgrund der indirekten Methode berechnet. Bewertungsgrundsätze. Die Jahresrechnung wird auf Basis von historischen Kosten erstellt. Flüssige Mittel und Wertschriften. Die flüssigen Mittel enthalten Kassenbestände, Postcheck- und Bankguthaben sowie kurzfristige Festgeldanlagen und Wert­ schriften. Energie Wasser Bern bewertet sie zu Nominalwerten. Wertschriften sind marktgängige, börsenkotierte Titel ohne strate­ gische Bedeutung und ohne Beteiligungscharakter. Sie sind leicht realisierbar und werden zu Tageswerten (Kurswerten) per Bilanz­ stichtag bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen werden zu Nominalwerten bilanziert und erkenn­ bare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen berück­ sichtigt. Das allgemeine Bonitätsrisiko wird mittels einer stetig be­ rechneten und pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Diese berechnet sich aus dem Durchschnitt der in den letzten drei Jahren effektiv eingetretenen Debitorenverluste in Prozenten des Umsatzes.

52

Aktivierte Eigenleistungen. Die selbst erstellten, im Betrieb verbleibenden Anlagegüter werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert. Die aktivierten Eigenleis­ tungen sind hauptsächlich durch den Bau- und die Erweiterungs­ massnahmen von Versorgungsnetzen und Kraftwerksanlagen bedingt.

Vorräte und angefangene Arbeiten. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Skontoabzüge behandelt Energie Wasser Bern als Anschaffungs­ wertminderungen. Für inkurante Vorräte bilden wir entsprechende Wertberichtigungen. Die angefangenen Arbeiten werden zu Her­ stellkosten plus Zuschlag bewertet, Anzahlungen von Kunden werden in Abzug gebracht. Sachanlagen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaf­ fungs- beziehungsweise zu Herstellkosten abzüglich betriebswirt­ schaftlich notwendiger Abschreibungen. Diese erfolgen bei den unten stehenden Anlagekategorien linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer gemäss Branchennormen, wobei in begründeten Fällen davon abgewichen wird. Unbebaute Grundstücke werden zum Kaufpreis inklusive Gebühren und Abgaben bilanziert. Wertberichti­ gungen auf Grundstücken erfolgen nur bei einer allfälligen Wert­ minderung.

Anlagekategorie Wirtschaftliche Nutzungsdauer in Jahren Grundstücke Abschreibung nur bei Werteinbusse Gebäude

60 bis 100

Fahrzeuge < 3.5 t

8

Fahrzeuge > 3.5 t

20

EDV (Hardware und Software)

5

Mobiliar 10 Stromleitungen

40 bis 80

– Freileitungen

25

– Kabelleitungen

40

Trafostationen, Schaltanlagen, Gleichrichter

40 bis 60

Leitstelle (ohne Bau), Mess- und Steueranlagen

15

Unterwerke technische Einrichtungen

15 bis 40

Kraftwerke mechanischer Teil

15 bis 60

– Mess-/Schutz-/Steuereinrichtungen

Contracting-Anlagen. Die Abschreibungen von Contracting-Anlagen richten sich nach den in den Verträgen mit den Contracting-Kunden festgelegten Bestimmungen. In der Regel erfolgt die Abschreibung progressiv über 10 bis 20 Jahre. Bauzinsen. Bei Hochbauprojekten mit Bausummen von über 5 Mio. CHF und einer Erstellungsdauer von über einem Jahr werden die Fremd­ kapitalzinsen als Bauzinsen aktiviert. Als Berechnungsgrundlage dienen die durchschnittlich in den betreffenden Bauprojekten investierten Mittel (Bestand Anfang Jahr plus Bestand Ende Jahr, geteilt durch zwei) und der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz des betreffenden Geschäftsjahres. Renditeliegenschaften. Energie Wasser Bern besitzt keine reinen Renditeliegenschaften. Es werden diverse Räumlichkeiten und Gebäudeteile an Dritte vermietet. Aus Wesentlichkeitsgründen verzichten wir auf einen separaten Ausweis dieser Gebäude. Sachanlagen der Wasserversorgung. Anlagen der Wasserversorgung werden in Anwendung der dies­ bezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaf­ fungswerts abgeschrieben. Von diesem Abschreibungsbetrag werden nur 60 Prozent (Vorjahr 80 Prozent) als jährliche Abschrei­ bungen auf den Wasseranlagen verbucht.

Anlagekategorie

Wirtschaftliche Nutzungsdauer (kantonale Richtwerte) in Jahren

15

Grundstücke

Abschreibung nur bei Werteinbusse

– Hydraulische Maschinen

50

Wassertransportleitungen 80

Gasleitungen

50 bis 60

Wasserverteilleitungen 80

Gasstationen, technische Einrichtung

30

Fernwirkanlage, Mess- und Steueranlagen Gas

10 bis 15

Fernwärmeleitungen und -kanäle

40

Kehrichtverwertung (KVA), Leittechnik

10 bis 15

KVA, maschinelle Anlagen

25

Wertbeeinträchtigungen (Impairment). Die Werthaltigkeit der langfristigen Vermögenswerte wird an jedem Bilanzstichtag einer Beurteilung unterzogen. Liegen Hinweise einer nachhaltigen Wertverminderung vor, wird eine Berechnung des reali­ sierbaren Werts durchgeführt (Impairment-Test). Übersteigt der Buchwert den realisierbaren Wert, wird durch ausserplanmässige Abschreibungen eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen. Finanzanlagen. Die Beteiligungen an den Energieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) sind branchenüblich zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Übrige Beteiligungen sind zu Anschaffungs­ werten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschrei­ bungen bewertet. Immaterielle Anlagen. Die immateriellen Anlagen enthalten Rechte, Software und Investi­ tionsbeiträge an Kundinnen und Kunden. Die Abschreibung der aktivierten Beiträge erfolgt linear über die jeweilige Nutzungsoder Vertragsdauer. Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden zu Nominalwerten bilanziert. Unter den langfristigen Verbindlichkeiten werden auch die Verpflich­ tungen für die Personalvorsorge ausgewiesen. Energie Wasser Bern ist der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen (leis­ tungsorientierter Vorsorgeplan). Die Verbindlichkeit aus Vorsorge­ verpflichtungen wird nach dem gültigen internationalen Rech­ nungslegungsstandard IAS 19 berechnet. Diese Methode trägt durch eine dynamische Berechnung der zukünftigen Entwicklung des Personalkörpers, den erwarteten jährlichen Lohnsteigerungen inklusive Teuerung, dem Teuerungsausgleich der Renten sowie der demografischen Entwicklung Rechnung.

53


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Erläuterung zu Positionen der Jahresrechnung Stammhaus. Rückstellungen. Für faktische und gesetzliche Verpflichtungen sowie für drohende Risiken und Verluste bildet Energie Wasser Bern Rückstellungen. Diese beziehen sich ausschliesslich auf Transaktionen, deren Ursache in der Vergangenheit liegt. Die Höhe der Rückstellungen basiert auf der Einschätzung der Geschäftsleitung und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu erwartenden künftigen Aufwendungen. Spezialfinanzierungen. Die Einlage in den Fonds für erneuerbare Energien (Ökofonds) erfolgt gemäss Reglement Energie Wasser Bern (ewr) Art. 25 Abs. 5. Über Ausschüttungen befindet die Ökofondskommission (siehe Seiten 36 bis 43). Die Äufnung/Auflösung der Spezialfinanzierungen der Wasserrech­ nung richtet sich nach den betreffenden kantonalen Vorschriften. Latente Steuern. Die jährliche Abgrenzung der latenten Ertragssteuern basiert auf einer bilanzorientierten Sichtweise und berücksichtigt grundsätz­ lich alle zukünftigen ertragssteuerlichen Auswirkungen.

Erfolgsrechnung. 1) Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 2010 2009 Nettoerlös aus Verkauf Elektrizität

233’844

263’274

Verkauf Gas und Fernwärme

120’674

108’633

Verkauf Wasser

25’385

23’577

Kehrichtannahme und Wärmeabgabe

36’065

23’828

Abzüglich betriebsinterne Energielieferungen

–25’055

–6’362

Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen Sparte Elektrizität

13’366

10’125

Sparte Wärme

4’096

10’778

Sparte Wasser

4’465

6’067

Sparte New Business

6’201

2’870

Total Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

419’041

442’790

365’628

391’600

Davon Lieferungen und Leistungen an Dritte

Aktive latente Steuern, die sich aus Verlustverrechnungspotenzia­ len ergeben, werden nur dann bilanziert, wenn eine entsprechende Realisierung als wahrscheinlich gilt. Termingeschäfte. Energie Wasser Bern schliesst Termingeschäfte (langfristige Abnah­ me- und Lieferverträge) auf dem Basiswert Energie ab. Wir tätigen diese Geschäfte vorwiegend zur Optimierung der Produktions- und Verbrauchsprofile sowie zur Verwertung allfälliger Produktionsüber­ schüsse beziehungsweise zur Abdeckung von Energielücken. Per Bilanzstichtag werden die offenen Verträge auf die verlustfreie Bewertung überprüft. Allfällige resultierende Verluste werden erfolgswirksam erfasst.

Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe

Nahestehende Personen

41’478

38’837

11’935

12’353

2) Andere betriebliche Erträge. Die anderen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Entnahmen aus der Spezialfinanzierung Werterhalt Wasser von 4.173 Mio. CHF (Vorjahr 5.452 Mio. CHF).

3) Andere betriebliche Aufwendungen. TCHF 2010 2009 Dienstleistungen Dritte für Unterhalt

8’201

Durchleitungsentschädigungen/Systemdienstleistungen

16’926

811 15’734

Benutzung öffentlicher Raum

5’700

5’700

Einlagen in Spezialfinanzierungen Werterhalt nach kantonalem Recht

4’173

5’452

Entsorgungsaufwand 3’064 3’436 Förderabgaben (CO2-Abgabe)

0 2’847

Übrige betriebliche Aufwendungen

13’207

18’422

Total andere betriebliche Aufwendungen

35’157

68’517

Die Systemdienstleistungen und die CO2-Abgabe sind im Berichtsjahr neu unter dem Energieaufwand statt unter den anderen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, da die Kosten im direkten Zusammenhang mit der Energiebeschaffung stehen. Die Aufwendungen für Systemdienst­ leistungen betrugen 2010 10.963 Mio. CHF (Vorjahr 7.689 Mio. CHF); die CO2-Abgabe belief sich auf 9.263 Mio. CHF (Vorjahr 2.847 Mio. CHF).

54

55


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

4) Finanzergebnis.

Bilanz.

TCHF 2010 2009 Zinsertrag aus Forderungen gegenüber nahestehenden Personen

665

8) Flüssige Mittel und Wertschriften.

352

Ertrag aus Beteiligungen gegenüber nahestehenden Personen 1 1’449 4’238

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

Übriger Finanzertrag 1’591 1’192

Flüssige Mittel 70’216 69’400

Aktivierte Bauzinsen 3’665 1’155

Wertschriften 71 89

Zinsaufwand gegenüber Stadt Bern

–12’985

–8’910

Total flüssige Mittel und Wertschriften

Zinsaufwand gegenüber nahestehenden Personen

–7

–16

Übriger Finanzaufwand –1’748 –1’172

70’287

69’489

Total Finanzergebnis –7’370 –3’161

9) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

inkl. 744 TCHF aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

1

Dritte 69’704 68’394

Der tiefere Beteiligungsertrag ist hauptsächlich auf den beschlos­ senen Dividendenverzicht bei der Beteiligung KWO zurückzuführen. Die höheren Zinskosten resultieren aus der gestiegenen Verschuldung.

Stadt Bern 11’175 10’270 Nahestehende Personen 1’203 3’198 Wertberichtigung (Delkredere)

–1’113

–711

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

80’969

81’151

5) Betriebsfremdes Ergebnis. 10) Sonstige kurzfristige Forderungen. TCHF 2010 2009 Buchgewinn aus Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Sachanlagen

1’627

105

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

Umbewertung Netzebene 1

0

7’561

Dritte 4’156 2’059

Total betriebsfremdes Ergebnis

1’627

7’666

Stadt Bern 4’156 4’081 Total sonstige kurzfristige Forderungen

Im Vorjahr wurden die Anlagen der Netzebene 1 an die ewb Über­ tragungsnetz AG übertragen. Dabei entstand ein Aufwertungs­ gewinn auf den Anlagen.

8’312

6’140

11) Vorräte und angefangene Arbeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009

6) Ausserordentliches Ergebnis. Im Vorjahr wurden Aufwendungen für die Verbesserung der Betriebs­ sicherheit an der Betankungsanlage bei BERNMOBIL, die keine wesentliche Wertsteigerung der Anlage generierten, direkt dem aus­ serordentlichen Ergebnis belastet. 7) Steuern. Energie Wasser Bern erfüllt in den Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind nicht der Steuerpflicht unterworfen. Steuerbar sind die Sparte New Business und die Einnahmen aus der Vermietung diverser Räumlichkeiten oder Liegenschaften.

Material- und Warenvorräte

8’283

8’525

Angefangene Arbeiten

123

1’084

Wertberichtigung –4’075 –4’130 Total Vorräte und angefangene Arbeiten

5’479

12) Aktive Rechnungsabgrenzung. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 3’345 3’264 Stadt Bern

0

176

Nahestehende Personen 13’485 13’372 Total aktive Rechnungsabgrenzung

56

4’330

16’830

16’812

57


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

13) Sachanlagen und Immaterielle Anlagen. TCHF

Unbebaute Grundstücke

Grundstücke und Bauten

Anlagen und Einrichtungen

Anlagen im Bau

Übrige Sachanlagen

Total Sachanlagen

TCHF

Unbebaute Grundstücke

Grundstücke und Bauten

Anlagen und Einrichtungen

Anlagen im Bau

Übrige Sachanlagen

Nettobuchwerte 1.1.2010

2’914 128’739 732’581 155’849 11’010 1’031’093

Nettobuchwerte 1.1.2009

2’914 124’799 713’868 69’140

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010

2’973

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009

2’973

274’927

Zugänge

1’745’204

155’849

29’397

2’208’350

2’406 32’716 126’747 1’317 163’186

267’166

Zugänge

1’701’511

69’140

Total Sachanlagen

9’862 920’583

24’874

2’065’664

3’808 34’479 115’769 3’006 157’062

Umbewertung

Umbewertung 7’561 7’561

Abgänge

Abgänge

–40 –3’148 –19’849 –3’392 –26’429

–499 –20’166 –1’047 –21’712

Reklassifikation/Umbuchung 1’282 20’554 –25’310 4’265 792

Reklassifikation/Umbuchung 4’452 21’819 –29’060 2’564 –225

Stand per 31.12.2010

2’933

275’467

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010

–59

–146’188

1’778’624

257’286

31’588

2’345’899

Stand per 31.12.2009

2’973

274’927

–1’012’623

–18’387

–1’177’257

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009

–59

–142’367

1’745’204

155’849

29’397

2’208’350

–987’643

–15’012

–1’145’081

Planmässige Abschreibungen –5’553 –37’423 –4’940 –47’916

Planmässige Abschreibungen –4’241 –35’853 –4’078 –44’172

Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –1’199 –1’199

Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –97 –97

Abgänge

40 2’715 14’946 3’387 21’087

Abgänge

420 10’970

703 12’093

Reklassifikation/Umbuchung

Reklassifikation/Umbuchung

Stand per 31.12.2010

Stand per 31.12.2009

Nettobuchwerte 31.12.2010

–20

–149’026

–1’036’299

–19’940

–1’205’285

2’914 126’441 742’325 257’286 11’647 1’140’614

Nettobuchwerte 31.12.2009

–59

–146’188

–1’012’623

TCHF Immaterielle Immaterielle Total Anlagen Anlagen Immaterielle im Bau Anlagen

Nettobuchwerte 1.1.2010 1’005 2’804 3’809

Nettobuchwerte 1.1.2009 196 2’420 2’617

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010 1’005 5’009 6’014

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009

196

4’309

4’505

Zugänge 776 324 1’101

Zugänge 631 653 1’284

Umbewertung

Umbewertung

Abgänge

Abgänge

Reklassifikation/Umbuchung –958 166 –792

Reklassifikation/Umbuchung 178 47 225

Stand per 31.12.2010

Stand per 31.12.2009 1’005 5’009 6’014

5’500

6’323

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010

–2’205

–2’205

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009

–1’888

–1’888

Planmässige Abschreibungen –389 –389

Planmässige Abschreibungen –317 –317

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Abgänge

Abgänge

Reklassifikation/Umbuchung

Reklassifikation/Umbuchung

Stand per 31.12.2010

Stand per 31.12.2009

–2’594

–2’594

Nettobuchwerte 31.12.2010 823 2’906 3’729

58

–1’177’257

2’914 128’739 732’581 155’849 11’010 1’031’093

TCHF Immaterielle Immaterielle Total Anlagen Anlagen Immaterielle im Bau Anlagen

823

–18’387

–2’205

–2’205

Nettobuchwerte 31.12.2009 1’005 2’804 3’809

59


Finanzbericht Stammhaus

Die markante Zunahme der Anlagen im Bau ist hauptsächlich auf den Bau der neuen Energiezentrale Forsthaus zurückzuführen. De­ ren Inbetriebnahme ist für 2012 geplant.

Finanzbericht Stammhaus

Brandversicherungswert der Sachanlagen.

14) Finanzanlagen.

TCHF

TCHF At equity Zum Total Übrige Übrige Total bewertete Anschaffungs- Beteiligungen Finanzanlagen Finanzanlagen Finanzanlagen Beteiligungen wert bewertete gegenüber gegenüber Beteiligungen Dritten Nahestehenden

Anlagen Elektrizität

Die Zugänge enthalten aktivierte Fremdkapitalzinsen in der Höhe von 3’665 TCHF (Vorjahr 1’155 TCHF).

162’259

158’029

Anlagen Wärme

10’708

11’131

Anlagen Wasser

994

994

Bestand am 1.1.2009

59’568

24’394

83’962

722

57’161

371’061

174’442

Zugang

120

9’774

9’894

158

10’310

20’362

Abgang

–88

–2’759

–2’847

Anlagen Kehrichtverwertung

Per 31.12.2010 bestanden wie im Vorjahr keine verpfändeten Sachanlagen.

31.12.2010 31.12.2009

Anlagen New Business Total

545’022 344’596

Wertveränderung at equity

202

Wertberichtigung

Die Zunahme bei den Anlagen der Kehrrichtverwertung ist auf den Neubau (Versicherung analog des Baufortschritts) der Energie­ zentrale Forsthaus zurückzuführen.

202

202

–225

–225

59’890

33’943

93’833

353

64’712

158’898

Zugang

1’200

1’200

37

18’519

19’756

Bestand am 31.12.2009

–439

141’845

–664

Abgang –11 –3’327 –3’338 Wertveränderung at equity

192

Wertberichtigung Bestand am 31.12.2010

60’082

–1’086 34’057

192

192

–1’086

–1’086

94’139

379

79’904

174’422

Im Geschäftsjahr hat sich Energie Wasser Bern an den Gesellschaften Lignocalor Seeland AG, Geo-Energie Suisse AG und The Mobility House AG Schweiz beteiligt.

60

61


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Wesentliche Beteiligungen von Energie Wasser Bern.

16) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten.

Gesellschaft Sitz Zweck Kraftwerke Oberhasli AG

Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 in TCHF

Bewertung in der Bilanz

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 73 61

Innertkirchen

Energieproduktion

120’000

17%

17%

at equity

Maggia Kraftwerke AG

Locarno

Energieproduktion

100’000

5%

5%

at equity

Blenio Kraftwerke AG

Blenio

Energieproduktion

60’000

5%

5%

at equity

Kraftwerk Sanetsch AG

Gsteig

Energieproduktion

3’200

50%

50%

at equity

Däniken

Energieproduktion

pvenergie AG

Niederönz

Energieproduktion

300

40%

40%

at equity

Gasverbund Mittelland AG

Arlesheim

Energievertrieb

6’140

10%

10%

at equity

Aarberg

Holzbeschaffung

300

35%

0%

Anschaffungswert

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

11%

8% Anschaffungswert

Dritte 18’773 16’288

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG

Lignocalor Seeland AG

Stadt Bern 3’739 3’818 Nahestehende Personen 2’250 2’250 Total sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

6’062

6’129

350’0001 8% 8% at equity

17) Passive Rechnungsabgrenzung.

Swisspower Energie AG 2

Zürich

Swisspower Netzwerk AG

Zürich

Netzwerk

360

6%

0%

Anschaffungswert

Stadt Bern 5’678 4’218

Bern

Wasserversorgung

20’000

61%

61%

Anschaffungswert

Nahestehende Personen 12’709 14’619

energiecheck bern ag Bern

Dienstleistungen in der Energiebranche

200

60%

60%

Anschaffungswert

Total passive Rechnungsabgrenzung

Thun

Abfallverwertung

3’400

15%

15%

Anschaffungswert

Messeholding Bern AG Bern

Infrastruktur Messeplatz Bern

4’200

6%

6%

Anschaffungswert

Wasserverbund Region Bern AG

AG für Abfallverwertung AVAG

Energievertrieb

1’990

Geo-Energie Suisse AG

Basel

Geothermie

700

14%

0%

Anschaffungswert

The Mobility House AG Schweiz

Bern

Mobilität

700

50%

0%

Anschaffungswert

37’160

35’125

Die Erhöhung der passiven Rechnungsabgrenzungen im Vergleich zum Vorjahr ist auf eine Änderung der Verrechnungssystematik mit der Gasverbund Mittelland AG zurückzuführen.

Bären Haustechnik AG Bären Elektro AG

Köniz

Installationen

1’000

100%

100%

Anschaffungswert

Bern

Installationen

1’000

100%

100%

Anschaffungswert

Oberhofen

Installationen

270

100%

100%

Anschaffungswert

ewb Übertragungsnetz AG

Bern

Netzbetrieb

100

100%

100%

Anschaffungswert

ewb Beteiligungen AG

Bern

Beteiligung

100

100%

100%

Anschaffungswert

Fritz Krebs & Co. AG

1

Davon einbezahlt 290’000 TCHF

2

Umfirmierung per 10.11.2010

18) Passiven aus Vorsorge. Alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern sind der Personal­ vorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen und für Ruhestand, Todesfall und Invalidität versichert. Der Vorsorgeplan entspricht dem Leistungsprimat gemäss dem BVG. Energie Wasser Bern beansprucht das im FER 16 gegebene Wahl­ recht und stellt die wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorge vollumfänglich nach einer dynamischen Methode dar.

Berechnung nach IAS 19. Die Berechnung der Personalvorsorgeverpflichtung erfolgte gemäss IAS 19 aufgrund der Projected-Unit-Credit-Methode durch einen unabhängigen Versicherungsmathematiker. Energie Wasser Bern wendet den Korridor-Ansatz an. Dabei werden die nicht erfassten kumulierten versicherungstechnischen Gewinne und Verluste über die durchschnittliche Restdienstzeit der Versicherten amortisiert.

Gesellschaften, die aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zwischen den Aktionären gemeinschaftlich geführt werden – insbesondere die Partnerwerke –, werden als Joint Ventures behandelt. Joint Ventures bewertet Energie Wasser Bern unabhängig von der Beteili­ gungsquote nach der Equity-Methode.

15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 25’925 36’364 Stadt Bern

4’194

716

Nahestehende Personen 11’923 14’270 Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

62

42’041

51’350

63


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

TCHF 2010 2009

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

Personalvorsorgeaufwand

Entwicklung des Vorsorgevermögens Stand per 1.1.

289’789

267’065

Rendite auf dem Vorsorgevermögen

11’611

10’843

Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)

10’439

11’011

Zinsaufwand

12’441

12’822

–11’611

–10’843

Beiträge Arbeitnehmende

–3’920

–3’909

Erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen

Personalvorsorgeaufwand 7’349 9’081

Arbeitgeberbeiträge 6’428 6’448 Arbeitnehmerbeiträge 3’920 3’909 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Verluste/Gewinne auf dem Vorsorgevermögen

–12’485

20’931

Stand per 31.12.

283’901

289’789

31.12.2010 31.12.2009 Versicherungstechnische Annahmen Basis der versicherungsmathematischen Berechnung

31.12.2010

31.12.2009

Diskontierungssatz 3.00% 3.50% Erwartete langfristige Rendite des Vorsorgevermögens

4.00%

4.00%

Erwartete zukünftige Lohnentwicklung

1.00%

2.00%

Erwartete zukünftige Rentenentwicklung

0.00%

1.00%

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung der Unterdeckung Vorsorgeverpflichtung 363’371 363’355 Vorsorgevermögen 283’901 289’789 Unterdeckung 79’470 73’566 In der Bilanz erfasster Betrag

60’839

59’918

Versichertenbestand 1’210 1’156 Aktive 675 620 Rentner 535 536

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung der Vorsorgeverpflichtung Stand per 1.1.

363’355

366’683

Zuwachs der Ansprüche des laufenden Jahres

6’519

6’769

Arbeitnehmerbeiträge 3’920 3’909 Verzinsung der Vorsorgeverpflichtung

12’441

12’822

Versicherungstechnische Gewinne –7’502 –7’421 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Stand per 31.12.

64

363’371

363’355

65


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Weitere Angaben zur Jahresrechnung.

19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten.

Beziehungen zu nahestehenden Personen.

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Stadt Bern 500’000 350’000

TCHF Stadt Bern Stadt Bern Nahestehende Nahestehende Personen Personen (Beteiligungen) (Beteiligungen) 2010 2009 2010 2009

Total langfristige Finanzverbindlichkeiten

Verkauf von Energie

14’572

18’963

6’746

6’585

Übrige Verkäufe und Dienstleistungen

26’906

19’874

5’188

5’768

Dritte 4’377 4’469 504’377

354’469

Erhaltene Zinsen und Dividenden 1 2’113 4’590

Als Folge des Baus der neuen Energiezentrale Forsthaus steigt der Kapitalbedarf stark an. Die Stadt Bern als Eigentümerin nimmt die benötigte Mittel in Form von Darlehen oder Anleihen auf und stellt sie Energie Wasser Bern zur Verfügung.

Kauf von Energie und Wasser

134’754

139’144

Abgaben und Gebühren 2 6’301 6’322 Übrige Käufe und Dienstleistungen 2 8’061 2’834 3’821 2’884 Bezahlte Zinsen

12’985

8’910

7

16

Gewinnablieferung 72’522 35’000 Gewährte Darlehen 79’905 64’712

20) Rückstellungen. TCHF Zinsgarantie Restruktu- Sonstige rierungsrück- Rück stellungen stellungen Buchwert per 1.1.2009

Total

Sonstige kurzfristige Forderungen

4’156

Forderungen und Abgrenzungen

11’175

4’081 10’446

14’688

16’571

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 500’000 350’000

5’819

5’752

56’330

67’901

Bildung

13’274

13’274

Verwendung –5’819 –10’260 –16’079

Verbindlichkeiten und Abgrenzungen

13’611

8’752

26’882

31’139

1  inkl. 744 TCHF Goodwill aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009 2  inkl. aktivierte Leistungen Sachanlagen

Auflösung Buchwert per 31.12.2009

5’752

59’344

65’096

Bildung 185 9’373 9’558 Verwendung –9’028 –9’028 Auflösung Buchwert per 31.12.2010

5’937

59’689

65’626

Davon mit geschätzter Fälligkeit < 12 Monate

8’431

8’431

Der nach GAV vorgeschriebene Sozialplanfonds und dessen Äufnung sind in der Kategorie Restrukturierungsrückstellungen enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für die Sanierung des Gaswerkareals (Erhöhung um 4 Mio. CHF auf insgesamt 20.4 Mio. CHF im Vorjahr) sowie die Spezialfinanzie­

66

rungen der Wasserrechnung und den Ökofonds. Die weitere Rück­ stellungsbildung besteht zur Hauptsache aus der gesetzlich vor­ geschriebenen Äufnung der Spezialfinanzierungen der Wasser­ rechnung sowie aus der Einlage in den Ökofonds. Die Rückstel­ lungsverwendung erfolgte für gesetzlich vorgeschriebene Auflö­ sungen von Spezial­finanzierungen der Wasserrechnung und für Leistungen aus dem Ökofonds.

Eventualverpflichtungen. Fonds Nukleare Entsorgung. Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernanlagen besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsaus­ gleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung. Gasverbund Mittelland AG. Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.

Offene Rechtsfälle. Es liegen per Bilanzstichtag keine wesentlichen Klagen gegen Energie Wasser Bern vor. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 28. Februar 2011 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 9. März 2011 zur Genehmigung vorgeschlagen.

pvenergie ag. Energie Wasser Bern bürgt solidarisch für ein Darlehen von Dritten über 660 TCHF an die Gesellschaft.

67


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Spartenergebnisse: Elektrizität.

Verwendung des Jahresergebnisses 2010. Ergebnisverwendung in TCHF

2010

Jahresgewinn 2010

59’126

Ausschüttung an die Stadt Bern

40’000

Reserveausschüttung an die Stadt Bern 2009–2011

25’000

Einlage in den Ökofonds (sonstige Rückstellungen)

4’000

Entnahme in die Betriebsreserven Elektrizität

–18’796

Einlage in die Betriebsreserven Wärme

3’615

Entnahme aus der Spezialfinanzierung Wasser (Betriebsrücklage)

–205

Einlage in die Spezialfinanzierung Kehrichtverwertung

13’162

Entnahme aus den Betriebsreserven New Business

–7’650

Aufgrund der MWSt-Gesetzesänderung per 1.1.2010 verrechnet Energie Wasser Bern ab 2011 keine MWSt mehr an die Stadt Bern. Dies führt bei Energie Wasser Bern zu einer Vorsteuerkürzung im Umfang von über 1 Mio. CHF. Im Jahr 2010 wurde die verrechnete MWSt von 1.34 Mio. CHF an die Stadt rückvergütet.

Per 1.1.2010 strukturierte Energie Wasser Bern die Spartenorgani­ sation neu. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Da per 1.1.2010 die internen Verrechnungspreise und die Umlage­ schlüssel der Querschnittfunktionen neu kalkuliert wurden, sind die Vorjahreswerte auf Spartenebene nicht immer direkt vergleichbar. Weiterführende Erläuterungen finden sich direkt bei den einzelnen Spartenrechnungen. Elektrizität. Die Telekom-Aktivitäten sind neu in der Sparte New Business abgebildet.

Der Jahresgewinn nach Steuern liegt mit 50.2 Mio. CHF um 11.8 Mio. CHF unter dem Vorjahresergebnis. Das höhere Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern ist vor allem auf tiefere Beschaf­ fungskosten beim Energieeinkauf zurückzuführen. Die Abnahme des Gewinns resultiert unter anderem durch die höheren Abschreibungen im Netz Strom (abgeschlossene Bauprojekte) und die tieferen Beteili­ gungserträge aufgrund des Dividendenverzichts bei der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO). Das betriebsfremde Ergebnis des Vorjahres lässt sich mit der gesetzlich vorgeschriebenen Auslagerung des Übertra­ gungsnetzes der Netzebene 1 in eine Tochtergesellschaft begründen.

Erfolgsrechnung in TCHF

2010

2009

Nettoerlös aus Energielieferungen

233’844

263’275

Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen

13’366

10’125

Aktivierte Eigenleistungen 6’104 8’846 Andere betriebliche Erträge

1’617

1’320

Betriebsertrag 254’931 283’565 Energieaufwand –130’692 –148’394 Materialaufwand –4’419 –868 Personalaufwand –34’515 –32’445 Andere betriebliche Aufwendungen

–11’314

–32’414

Interne Verrechnungen 3’951 4’215 Betriebsaufwand –176’989 –209’906 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

77’942

73’659

Abschreibungen –24’790 –20’753 Betriebsergebnis (EBIT) 53’152 52’906 Finanzergebnis –2’635 1’577 Ordentliches Ergebnis 50’517 54’483 Betriebsfremdes Ergebnis

546

7’640

Jahresgewinn vor Steuern

51’063

62’123

Steuern –859 –160 Jahresgewinn nach Steuern

68

50’204

61’963

69


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Hauptsächlich als Folge der Umschichtung von kurzfristigen zu langfristigen Darlehen sank der Geldfluss aus Betriebstätigkeit auf 53.7 Mio. CHF.

Infolge von Investitionen in neue Produktionsanlagen (erneuerbare Energien) ist das Anlagevermögen um 47.5 Mio. CHF angestiegen. Zur Finanzierung dieser neuen Anlagen wurden die langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöht.

Bilanz in TCHF

31.12.2010

31.12.2009

Geldflussrechnung in TCHF

2010

2009

Umlaufvermögen

106’699

114’832

Jahresgewinn 50’204 61’963

Flüssige Mittel und Wertschriften

49’922

53’520

Abschreibungen Sachanlagen 24’790 20’753

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

43’230

48’222

Abschreibungen Finanzanlagen

736

0

Sonstige kurzfristige Forderungen

6’167

6’229

Umbewertung Sachanlagen

0

–7’561

Vorräte und angefangene Arbeiten

1’677

2’513

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

498

241 –8’846

Eigenleistungen für Investitionen

–6’104

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

–543

–80

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

9’964

–7’044

Sachanlagen 598’217 565’867

Veränderung der Vorräte

835

329

Finanzanlagen 89’427 74’122

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –1’643

Aktive Rechnungsabgrenzung 5’703 4’348 Anlagevermögen 688’963 641’450

Immaterielle Anlagen 1’319 1’461 Total Aktiven 795’662 756’282 Kurzfristiges Fremdkapital

90’963

115’701

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

19’224

38’701

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

48’813

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

–19’477

912

22’892

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

–5’517

28’996

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

53’743

112’555

60’130

Investitionen in Sachanlagen

–55’753

–81’438

Kurzfristige Rückstellungen 3’829 3’573

Devestitionen in Sachanlagen

1’014

9’430

Passive Rechnungsabgrenzung

Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten

–5’642

0

Eigenleistungen für Investitionen

6’104

8’846

Investitionen in Immaterielle Anlagen

–695

–1’264

Langfristiges Fremdkapital

19’097 184’817

13’297 94’381

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

27’668

27’296

Investitionen in Beteiligungen

–500

–4’219

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

154’500

64’500

Investitionen in Finanzanlagen

–16’519

–8’561

Langfristige Rückstellungen

2’649

2’585

Total Fremdkapital

275’780

Devestitionen in Finanzanlagen

1’172

899

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–70’819

–76’307

210’082 Gewinnausschüttung Vorjahr –72’522 –35’000

Eigenkapital

519’882

546’200

Dotationskapital

50’000

50’000

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

419’678

434’237

Jahresgewinn

50’204

61’963

Total Passiven 795’662 756’282

70

Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr

–4’000

–3’500

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

90’000

41’100

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

13’478

2’600

Veränderung des Fonds flüssige Mittel

–3’598

38’848

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

53’520

14’672

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

49’922

53’520

71


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Spartenergebnisse: Wärme.

Die Sparte Wärme umfasst die bisherige Sparte Gas ohne die Aktivi­ täten im Bereich Mobilität, die Fernwärmeversorgung (bisher Sparte Kehrichtverwertung/Fernwärme) sowie die Energiedienstleistungen (bisher Sparte Gewerbliche Leistungen). Die Sparte Wärme weist gegenüber dem Vorjahr einen um 2.9 Mio. CHF höheren Gewinn aus. 2009 wurde eine Sonderabschreibung auf der Betankungsanlage bei BERNMOBIL getätigt, die im ausserordentlichen

Ergebnis ersichtlich ist. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern blieb praktisch unverändert. Die höheren Ein­ kaufspreise für Gas gab Energie Wasser Bern an die Kunden weiter. Infolge der kalten Witterung konnten weniger Baudienstleistungen erbracht werden, was sich in tieferen übrigen Erlösen aus Lieferungen und Leistungen sowie gleichzeitig in tieferen anderen betrieblichen Aufwendungen niederschlug.

Die Aktiven haben aufgrund des höheren Umlaufvermögens, ins­ besondere als Folge der höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, um 10.3 Mio. CHF zugenommen. Das kurzfristige Fremdkapital wuchs aufgrund von im Vergleich zum Vorjahr höheren Investitionen um 11.5 Mio. CHF.

Bilanz in TCHF

31.12.2010

31.12.2009 47’314

Umlaufvermögen

54’255

Flüssige Mittel und Wertschriften

13’340

11’103

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

27’593

22’052

Erfolgsrechnung in TCHF

2010

2009

Nettoerlös aus Gas- und Wärmeverkauf

120’674

108’633

Sonstige kurzfristige Forderungen

472

70

Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen

4’096

10’778

Vorräte und angefangene Arbeiten

1’884

1’899

Aktivierte Eigenleistungen 1’351 2’190

Aktive Rechnungsabgrenzung

10’966

12’190

Andere betriebliche Erträge

217

321

Betriebsertrag 126’338 121’922

Anlagevermögen

290’828

287’435

Sachanlagen

285’112

280’201

Gas- und Fernwärmeeinkauf

–80’699

–66’142

Finanzanlagen

4’925

4’889

Material- und Energieaufwand

–543

–2’553

Immaterielle Anlagen

791

2’345

Total Aktiven

345’083

334’749

Kurzfristiges Fremdkapital

53’276

41’771

15’276

9’125

Personalaufwand –15’964 –17’220 Andere betriebliche Aufwendungen

–7’650

–16’562

Interne Verrechnungen –2’596 –2’138 Betriebsaufwand –107’451 –104’615

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

18’887

17’307

Abschreibungen –12’434 –13’005 Betriebsergebnis (EBIT) 6’453 4’302 Finanzergebnis –2’792 –2’815 Ordentliches Ergebnis 3’661 1’487 Betriebsfremdes Ergebnis –1 15 Ausserordentliches Ergebnis

0

–807

Jahresgewinn vor Steuern

3’660

695

Steuern –45 –45 Jahresgewinn nach Steuern

72

3’615

650

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

18’113

8’144

Kurzfristige Rückstellungen

4’466

4’437

Passive Rechnungsabgrenzung

15’421

20’065

Langfristiges Fremdkapital

140’459

140’022

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

11’792

11’576

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

111’426

111’069

Langfristige Rückstellungen

17’241

17’377

Total Fremdkapital

193’735

181’793 152’956

Eigenkapital

151’348

Dotationskapital

30’000

30’000

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

117’733

122’306

Jahresgewinn

3’615

650

Total Passiven

345’083

334’749

73


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Spartenergebnisse: Wasser.

Die Sparte Wasser hat einen Jahresverlust nach Steuern von 0.2 Mio. CHF zu verzeichnen, während der Verlust im Vorjahr 4.8 Mio. CHF betrug. Der geringere Verlust lässt sich hauptsächlich mit tieferen Personalkosten und weiteren Optimierungen in der Sparte Wasser begründen. Das höhere betriebsfremde Ergebnis resultiert aus dem Verkauf eines Grundstücks.

Der operative Cash Flow beträgt 21.6 Mio. CHF und liegt damit 28.7 Mio. CHF über dem Vorjahr. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die höheren Bestände an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (Zunahme des internen Kontokorrents aufgrund von Investitionen).

2009

Erfolgsrechnung in TCHF

2010

2009

Jahresgewinn 3’615 650

Geldflussrechnung in TCHF

2010

Nettoerlös aus Wasserabgabe

25’385

23’577

Abschreibungen Sachanlagen 12’006 13’005

Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen

4’465

6’066

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Aktivierte Eigenleistungen 2’300 2’588

429

0

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

110

4’064

Eigenleistungen für Investitionen

–1’351

–2’190

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

0

–14

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–5’540

8’715

Veränderung der Vorräte

14

–1’080

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

822 –10’040 6’151

–7’199

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

5’324

–13’032

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

21’580

–7’121

Investitionen in Sachanlagen

–15’257

–13’234

Devestitionen in Sachanlagen

250

282

Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten

–646

0

Eigenleistungen für Investitionen

1’351

2’190

Investitionen in Immaterielle Anlagen

–139

–241

Investitionen in Finanzanlagen

–37

–147

Devestitionen in Finanzanlagen

0

508

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–14’478

–10’642

Umgliederung Spezialfinanzierung

–5’223

0

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

358

24’701

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

–4’865

24’701

Veränderung des Fonds flüssige Mittel

2’237

6’939

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

11’103

4’164

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

13’340

11’103

74

Andere betriebliche Erträge

4’225

5’516

Betriebsertrag 36’375 37’748 Wassereinkauf –10’652 –10’224 Material- und Energieaufwand

–818

–1’058

Personalaufwand –10’637 –12’012 Andere betriebliche Aufwendungen

–8’368

–9’902

Interne Verrechnungen

–385

–1’452

Betriebsaufwand –30’860 –34’648 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

5’515

3’100

Abschreibungen –4’173 –5’451 Betriebsergebnis (EBIT)

1’342

–2’351

Finanzergebnis –2’616 –2’433 Ordentliches Ergebnis –1’274 –4’784 Betriebsfremdes Ergebnis

1’083

0

Jahresverlust vor Steuern

–191

–4’784

Steuern –14 –14 Jahresverlust nach Steuern

–205

–4’798

75


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Das Umlaufvermögen nahm um 1.7 Mio. CHF ab. Diese Reduktion ist auf tiefere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurück­ zuführen.

Dank dem Verkauf eines Grundstücks konnte im Berichtsjahr der Geldfluss aus Betriebstätigkeit den Geldabfluss aus Investitions­ tätigkeit abdecken.

Der Jahresverlust wird einer zweckgebundenen Spezialfinanzierung entnommen, die in früheren Jahren aus Rechnungsüberschüssen gebildet wurde.

Geldflussrechnung in TCHF

2010

2009

Jahresverlust –205 –4’798 Abschreibungen Sachanlagen 4’173 5’452 Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

32

96

Bilanz in TCHF

31.12.2010

31.12.2009

Eigenleistungen für Investitionen

–2’300

–2’589

Umlaufvermögen

10’341

12’060

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

–1’084

0

Flüssige Mittel und Wertschriften

2’808

2’776

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

6’720

8’231

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

1’511

–2’270

Sonstige kurzfristige Forderungen

214

58

Veränderung der Vorräte

301

392

Vorräte und angefangene Arbeiten

461

762

Aktive Rechnungsabgrenzung

138

233

Anlagevermögen

164’149

161’042

Sachanlagen

103’292

98’318

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

888

–16’057

Finanzanlagen

60’857

62’724

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

3’928

–20’876

Total Aktiven

174’490

173’102

Investitionen in Sachanlagen

–12’010

–10’248

Devestitionen in Sachanlagen

1’084

0

Kurzfristiges Fremdkapital

11’178

9’599

Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten

2’863

0

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –61 –279 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

673

–822

2’334

1’660

Eigenleistungen für Investitionen

2’300

2’589

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

8’046

7’270

Devestitionen in Finanzanlagen

1’867

1’867

Kurzfristige Rückstellungen

41

23

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–3’896

–5’792

Passive Rechnungsabgrenzung

757

646

Langfristiges Fremdkapital

142’335

142’321

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

7’250

7’100

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

99’000

99’000

Langfristige Rückstellungen

36’085

36’221

Total Fremdkapital

153’513

151’920

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Eigenkapital

20’977

21’182

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

21’182

25’980

Jahresverlust

–205

–4’798

Total Passiven

174’490

173’102

76

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

0

28’400

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

0

28’400

Veränderung des Fonds flüssige Mittel

32

1’732

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

2’776

1’044

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

2’808

2’776

77


Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Spartenergebnisse: Kehrichtverwertung.

Das Geschäftsfeld Fernwärme ist neu der Sparte Wärme zugewiesen. Der Jahresgewinn nach Steuern ist von 2.4 Mio. CHF im Vorjahr auf 13.2 Mio. CHF gestiegen. Diese Zunahme ist vor allem auf die Anpassung des Preises für die Energielieferung an die Sparte Wärme zurückzuführen. Die Betriebskosten haben sich um 1.6 Mio. CHF

erhöht, was auf den Einkauf von Gas und Leichtöl zur zusätzlichen Wärmeerzeugung in kalten Wintermonaten zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis liegt mit 1.6 Mio. CHF über dem Vorjahr. Dies lässt sich vor allem mit der Aktivierung von Bauzinsen für den Neubau der Energiezentrale Forsthaus begründen.

Der Jahresgewinn führt zu einem Anwachsen der sonstigen kurz­ fristigen Forderungen, da dieser Gewinn anderen Sparten verzinslich zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund der Neustrukturierung der Sparten wurde das Vorjahresergebnis des Geschäftsfeldes Kehricht der Spezialfinanzierung Kehricht zugewiesen.

Das Anlagevermögen hat von 87.3 Mio. CHF auf 144 Mio. CHF zuge­ nommen. Diese Erhöhung ist auf den Neubau der Energiezentrale Forsthaus zurückzuführen. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten nahmen durch die Aufnahme eines Darlehens um 40 Mio. CHF zu.

Bilanz in TCHF

31.12.2010

31.12.2009

Erfolgsrechnung in TCHF

2010

2009

Umlaufvermögen

89’458

84’249

Nettoerlös aus Energielieferungen

17’658

5’248

Flüssige Mittel und Wertschriften

3’515

2’090

Nettoerlös aus Kehrichtannahme

18’407

18’580

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2’755

2’472

Aktivierte Eigenleistungen 302 486

Sonstige kurzfristige Forderungen

82’980

79’455

Andere betriebliche Erträge

351

Vorräte und angefangene Arbeiten

189

225

Betriebsertrag 36’367 24’665

Aktive Rechnungsabgrenzung

19

7

0

0

Anlagevermögen

143’772

87’344

Materialaufwand –984 –977

Energieaufwand –4’769

Sachanlagen

139’947

83’519

Personalaufwand –8’446 –8’405

Finanzanlagen

3’825

3’825

Total Aktiven

233’230

171’593

Kurzfristiges Fremdkapital

5’038

1’933

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

3’870

1’117

190

115

Andere betriebliche Aufwendungen

–4’762

–7’321

Interne Verrechnungen

338

–302

Betriebsaufwand –18’623 –17’005 Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

17’744

7’660

Abschreibungen –5’952 -4’981 Betriebsergebnis (EBIT)

11’792 2’679

Finanzergebnis 1’403 –240 Ordentliches Ergebnis

13’195

2’439

Betriebsfremdes Ergebnis

–1

0

Jahresgewinn vor Steuern

13’194

2’439

Steuern –32 –32 Jahresgewinn nach Steuern

78

13’162

2’407

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Kurzfristige Rückstellungen

95

53

Passive Rechnungsabgrenzung

883

648

Langfristiges Fremdkapital

127’830

87’683

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

11’161

10’999

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

116’000

76’000

Langfristige Rückstellungen

668

684

Total Fremdkapital

132’868

89’616

Eigenkapital

100’362

81’977

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

87’200

79’570

Jahresgewinn

13’162

2’407

Total Passiven

233’230

171’593

79


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Spartenergebnisse: New Business.

Der operative Cash Flow beträgt 18.3 Mio. CHF. Die Zunahme ist einerseits auf den höheren Gewinn und andererseits auf die Ab­nahme der übrigen Forderungen und Rechnungsabgrenzungen zurückzuführen. Die Investitionen in die neue Energiezentrale

Forsthaus haben eine Erhöhung des Geldflusses aus Investitions­ tätigkeit zur Folge. Die Kreditaufnahme für die neue Energiezentrale fiel im Jahr 2010 mit 40 Mio. CHF geringer aus als im Vorjahr.

Geldflussrechnung in TCHF

2010

In der Sparte New Business werden neu die Beteiligungen im Bereich Haustechnik sowie die Aktivitäten in den Bereichen Tele­ kommunikation und Mobilität zusammengefasst. Die Mobilität war bis 2009 integraler Bestandteil der Sparte Gas. In den Vergleichs­ werten des Vorjahres fehlen dementsprechend diesbezügliche Werte (Einkauf Energie, Kapitalkosten, Anlagewerte etc.).

2009

Jahresgewinn 13’162 2’407 Abschreibungen Sachanlagen 5’952 4’981

Erfolgsrechnung in TCHF

2010

2009

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

189

–105

Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

6’200

2’870

Eigenleistungen für Investitionen

–302

–486

Aktivierte Eigenleistungen

2’524

156

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–284

672

Andere betriebliche Erträge

–3

0

Veränderung der Vorräte

37

1’510

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –3’537 –30’975

Betriebsertrag 8’721 3’026 Energieaufwand –1’485

0

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

2’753

–239

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

310

–2’192

Andere betriebliche Aufwendungen

–3’063

–2’318

–24’427

Interne Verrechnungen

–1’308

–323

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

18’280

Materialaufwand –339 –57 Personalaufwand –7’281 –2’333

Betriebsaufwand –13’476 –5’031 Investitionen in Sachanlagen

–71’590

Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten

9’210

–50’808 0

Eigenleistungen für Investitionen

302

486

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–62’078

–50’322

Umgliederung Spezialfinanzierung

5’223

0

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

40’000

76’000

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

45’223

76’000

Veränderung des Fonds flüssige Mittel

1’425

1’251

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

2’090

839

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

3’515

2’090

80

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

–4’755

–2’005

Abschreibungen –2’155 –395 Betriebsergebnis (EBIT) –6’910 –2’400 Finanzergebnis –730 750 Ordentliches Ergebnis –7’640 –1’650 Betriebsfremdes Ergebnis

0

Ausserordentliches Ergebnis

–10

11 0

Jahresverlust vor Steuern

–7’650

–1’639

Steuern 0 0 Jahresverlust nach Steuern

–7’650

–1’639

81


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Bilanz in TCHF

31.12.2010

31.12.2009

Geldflussrechnung in TCHF

2010

2009

Umlaufvermögen

1’695

425

Jahresverlust

–7’650

–1’639

Flüssige Mittel und Wertschriften

702

0

Abschreibungen Sachanlagen

1’385

298

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

671

174

Abschreibungen Finanzanlagen

350

0

Sonstige kurzfristige Forderungen

199

137

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

770

97

Vorräte und angefangene Arbeiten

119

80

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

430

–360

Aktive Rechnungsabgrenzung

4

34

–156

Anlagevermögen

31’053

16’529

Sachanlagen

14’046

3’188

Finanzanlagen

15’388

13’338

Immaterielle Anlagen

1’619

3

Total Aktiven

32’748

16’954

Kurzfristiges Fremdkapital

14’959

11’495

1’337

747

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

12’620

Passive Rechnungsabgrenzung

1’002

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Eigenleistungen für Investitionen

–2’524

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

0

–11

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

–497

1’634

Veränderung der Vorräte

–39

576

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen –32 259 Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590 262 Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

2’874

7’202

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

–4’343

8’162

10’279

Investitionen in Sachanlagen

–8’576

–1’336

469

Devestitionen in Sachanlagen

0

237

Umgliederung Sachanlagen in andere Sparten

–5’785

0

Langfristiges Fremdkapital

26’970

6’990

Eigenleistungen für Investitionen

2’524

156

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

2’968

2’947

Investitionen in Immaterielle Anlagen

–267

–3

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

23’450

3’900

Investitionen in Beteiligungen

–700

–5’675

Langfristige Rückstellungen

552

143

Investitionen in Finanzanlagen

–2’000

–1’749

Devestitionen in Finanzanlagen

299

0

Total Fremdkapital

41’929

18’485

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–14’505

–8’370

Eigenkapital

–9’181

–1’531

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

19’550

0

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

–1’531

108

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

19’550

0

Jahresverlust

–7’650

–1’639

Veränderung des Fonds flüssige Mittel

702

–208

Total Passiven

32’748

16’954

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

0

208

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

702

0

82

83


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Risikomanagement.

Umgang mit Risiken.

Risikoaspekte im Energiehandel.

Wirtschaftliches Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Das Risikomanagement von Energie Wasser Bern ermittelt solche Ereig­ nisse, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. Im Rahmen des vierteljährlich durchgeführten Risikomanagement-Prozesses identi­ fizieren, bewerten (quantitativ), steuern (mittels Massnahmen) und kommunizieren wir unsere Risiken. Dabei untersuchen wir insbe­ sondere Marktrisiken, operationelle Risiken in den Bereichen Tech­ nik, Infrastruktur, Informatik, Personal und Umwelt, aber auch Risiken aus Strategie, Politik, Legal & Compliance sowie Finanzen. Sie werden zuhanden der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats transparent dargestellt. Energie Wasser Bern versteht unter Risiken nicht nur Gefahren, sondern auch verpasste Chancen oder generell Zielabweichungen vom Planwert.

Energie Wasser Bern verringert ihr Positionsrisiko aus Produktion und Vertrieb mittels einer konsequenten Hedgingstrategie am Markt. Wir verstehen unsere Handelstätigkeit nicht als Selbstzweck. Vielmehr dient sie zur Optimierung der Produktions- und Ver­ brauchsprofile sowie zur Verwertung allfälliger Produktionsüber­ schüsse beziehungsweise zur Abdeckung von Energielücken. Eine interne Handelsweisung definiert diese Ausrichtung: Termin­ geschäfte tätigt Energie Wasser Bern nur, sofern sie zu einer Ver­ minderung des Risikos führen. Spekulationsgeschäfte sind folglich nicht erlaubt. Termingeschäfte dürfen zudem lediglich dann abge­ schlossen werden, wenn mindestens zwei erfahrene Mitarbeitende des Handelsteams dem Geschäft zustimmen. Das Unternehmen verrechnet alle internen Transfers der Energie zu Marktpreisen. Damit lässt sich der Beitrag der einzelnen Geschäftsfelder zum Unternehmensresultat präzise abrechnen.

Die Risiken werden mit Interviews, Workshops, internen und ex­ ternen Beobachtungen sowie anhand allgemein zugänglicher Quel­ len erhoben. In einem ersten Schritt bewerten Einzelpersonen die erfassten Risiken nach Umfang des Schadens beim Eintreten und nach der Eintrittswahrscheinlichkeit. Anschliessend bewerten Expertengruppen sämtliche für einen Bereich relevanten Risiken. Daraus ergeben sich rund 20 Top-Risiken, die einer vertieften Analyse und Bewertung unterzogen werden. Mit der Einführung eines integrierten Risk Management Information Systems hat Energie Wasser Bern die Unternehmenssteuerung weiter professionalisiert sowie den bestehenden und zukünftigen Heraus­ forderungen angepasst. Das System stellt eine effiziente Bewirtschaf­ tung der Chancen und Risiken durch die Verantwortlichen sicher. Es verbindet die Risikodaten mit der Erfolgsrechnung, womit der Geschäftsleitung wesentliche Informationen zur Verfügung stehen. Bei der Umsetzung von Massnahmen unterscheiden wir zwischen verschiedenen Strategien: Das Risiko wird entweder vermieden, reduziert, versichert oder aber akzeptiert und kontrolliert. Im Berichtsjahr erfolgten vier Risk Reportings zuhanden der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates, in denen die grössten Risiken und deren Massnahmen zur Steuerung aufgezeigt wurden. Das unternehmensweite Risikomanagement erfolgt in Abstimmung mit der Unternehmensentwicklung, dem Asset Management, der Internen Revision (IR), dem Legal & Compliance Management, der IT, dem Sicherheitsbeauftragten sowie mit dem Internen Kontroll­ system (IKS).

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Für den Energiehandel existiert als zusätzliches Steuerungsinstru­ ment ein Risikokomitee. Dieses tagt periodisch und überwacht die Positions- und Marktpreisrisiken in Übereinstimmung mit dem dafür verantwortlichen Controller. Insbesondere bestimmt es die Parameter des Stresstests, der täglich durchgeführt wird. Die dar­ auf basierende Überprüfung der Limiteneinhaltung erfolgt über das Risikomanagement. Damit ist sichergestellt, dass die Positions­ risiken vom Handelsteam korrekt bewirtschaftet und durch die Geschäftsleitung, den Bereich Finanzen & Services und das Ressort Handel zusätzlich überwacht werden. Asset Management. Das Asset Management nimmt bei Energie Wasser Bern eine zent­rale Stellung ein. Es versteht sich als risikoorientierte Denkhaltung im Umgang mit den Anlagen und Netzen – den Assets des Unterneh­ mens. Der hohe Stellenwert ergibt sich zwangsläufig, wenn man sich vor Augen führt, dass das Versorgungsnetz (Kabel-, Wasserund Gasnetz) gesamthaft eine Länge von rund 2’600 Kilometern auf­ weist. Da sich Energie Wasser Bern in einem Spannungsfeld mit wei­ teren Bedarfsträgern befindet, ist die koordinierende Komponente nach innen und aussen eine wesentliche Aufgabe. Dabei setzt das Asset Management auf eine risikobasierte und zustand­sorientierte Erneuerung der Anlagen und Netze: Investitionen werden erst dann getätigt, wenn sie tatsächlich begründet sind. Das Asset Manage­ ment umfasst folglich alle Tätigkeiten und Massnahmen, die dazu dienen, den Wert der Assets gemäss einer fundierten Erneuerungs­ strategie zu erhalten und zu steigern.

Für die Risikosteuerung in Infrastrukturprojekten haben wir im Berichtsjahr einen einheitlichen Risikokatalog erarbeitet und eingeführt. Somit ist sichergestellt, dass die Risiken in den Pro­ jekten systematisch und periodisch überprüft und entsprechende Massnahmen umgesetzt werden. Atomausstieg gemäss Eignerstrategie des Gemeinderates. Am 28. November 2010 entschieden sich die Stadtbernerinnen und Stadtberner für den Atomausstieg bis 2039. Energie Wasser Bern kann somit den Umbau des Produktionsportfolios mit Fokus auf erneuerbare Energien wie geplant durchführen. Die finanziellen Risiken eines frühzeitigen Ausstiegs bis 2030 sind mit dem Ent­ scheid des Berner Stimmvolks hinfällig geworden. Weitere identifizierte Risiken des Unternehmens. –  Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt (z.B. Rohstoffe, Eisen, Kupfer, Erdöl) –  Regulatorische Risiken aus der Marktliberalisierung Strom –  Allgemeine rechtliche Risiken –  Fremdbestimmung (z.B. bei Investitionsvorhaben) –  Wetterrisiken –  Volatilität der Preise an den Energiebörsen und Währungs­schwankungen –  Einflüsse der Politik auf die Produktpalette von Energie Wasser Bern –  Grossinvestitionen (z.B. neue Energiezentrale Forsthaus sowie Fibre to the Home) –  Altlasten bei Grundstücken Risikomindernd wirken sich der unternehmensweite Controllingpro­ zess, der einheitliche Budgetprozess, die Unternehmensplanung sowie das interne Kontrollsystem aus. Im Unternehmen bestehen Weisungen und Richtlinien, die entsprechende Rahmenbedingun­ gen schaffen und somit ebenfalls helfen, Risiken zu minimieren. Zukunftsgerichtete Aussagen. Risikoanalysen basieren auf zukunftsgerichteten Aussagen. Neue Informationen, künftige Ereignisse oder andere Gründe erfordern daher regelmässige Aktualisierungen und können die Risikosituation von Energie Wasser Bern beeinflussen.

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Finanzbericht Stammhaus

Finanzbericht Stammhaus

Bericht der Revisionsstelle.

86

87


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Konzernrechnung 2010.

Konsolidierte Erfolgsrechnung.

Konsolidierte Bilanz.

TCHF Erläuterungen 2010 2009 Nr.

TCHF Erläuterungen 31.12.2010 31.12.2009 Nr.

Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

21)

457’820

481’292

Umlaufvermögen

198’071

192’589

Aktivierte Eigenleistungen 13’202 14’279

Flüssige Mittel und Wertschriften

27)

74’567

73’317

Andere betriebliche Erträge

13’579

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

28)

88’714

85’692

Betriebsertrag 483’746 509’150

Sonstige kurzfristige Forderungen

29)

10’436

7’006

Vorräte und angefangene Arbeiten

30)

6’931

9’386

Energieaufwand und Wassereinkauf

Aktive Rechnungsabgrenzung

31)

17’423

17’188

Personalaufwand –90’683 –87’002

Anlagevermögen

1’386’507

1’253’791

Andere betriebliche Aufwendungen

–76’766

Sachanlagen

32)

1’306’336

1’173’161

Betriebsaufwand –357’739 –397’434

Finanzanlagen

33)

72’400

71’658

Immaterielle Anlagen

32)

7’771

8’972

Total Aktiven

1’584’578

1’446’380

Kurzfristiges Fremdkapital

108’741

107’134 52’384

22)

12’724

–193’588

–208’941

Materialaufwand –26’576 –24’725 22)

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) Abschreibungen

–46’892

126’007

111’716

32) –59’941 –53’349

Betriebsergebnis (EBIT) 66’066 58’367 Finanzergebnis

23) –9’511 –5’022

Ordentliches Ergebnis 56’555 53’345 Betriebsfremdes Ergebnis 24) 602 166 25)

140

–836

Jahresgewinn vor Steuern und Minderheitsanteilen

Ausserordentliches Ergebnis

57’297

52’675

Steuern

26) –1’044 –659

Jahresgewinn vor Minderheitsanteilen

56’253

52’016

Minderheitsanteile –117 –531 Minderheitsanteile –117 –531 Jahresgewinn nach Minderheitsanteilen

56’136

51’485

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

34)

47’359

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

35)

13’707

9’714

Kurzfristige Rückstellungen

39)

8’776

8’121

Passive Rechnungsabgrenzung

36)

38’899

36’915

Langfristiges Fremdkapital

685’058

527’617

Langfristige Verbindlichkeiten aus Vorsorge

37)

61’307

60’188

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

38)

563’061

409’113

Langfristige Rückstellungen

39)

60’690

58’316

Total Fremdkapital

793’799

634’751 802’308

Eigenkapital ohne Minderheitsanteile

781’417

Dotationskapital

80’000

80’000

Betriebsreserven und Spezialfinanzierungen

645’281

670’823

Jahresgewinn

56’136

51’485

Minderheitsanteile 9’362 9’321 Minderheitsanteile 9’362 9’321 Total Passiven

88

1’584’578

1’446’380

89


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Konsolidierte Geldflussrechnung.

Konsolidierter Eigenkapitalspiegel per 31.12.2010 und 2009.

TCHF

2010 2009

Jahresgewinn vor Minderheiten

56’253

52’016

Abschreibungen Sachanlagen

58’742

53’252

Ab-/Zuschreibungen Finanzanlagen

736

0

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

1’199

97

Erfolg aus Bewertung Beteiligungen at equity

–192

–202

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

3’898

5’962

Eigenleistungen für Investitionen

–13’202

–14’279

Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen

–553

–2

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2’124

1’561

Veränderung der Vorräte

2’455

732

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen

–3’558

–9’937

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

–6’378

12’883

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen

6’011

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

Bestand am 1.1.2009

80’000

539’261

99’280

Jahresgewinn Zuweisung

63’223

17’390

6’270

781’764

8’870

790’634

51’485

51’485

531

52’015

–23’660

Umbewertung Netzebene 1 7’561 7’561 7’561 Verwendung (Ökofonds)

–3’500

–3’500

–3’500

Ausschüttungen

–35’000

–35’000

–80

–35’080

Bestand am 31.12.2009 80’000 564’211 105’550 52’547 802’308 Jahresgewinn

56’136

56’136

9’321 811’629 117

56’253

Währungseinflüsse -502 –502 –502 Zuweisung

4’229

2’832

–7’061

Verwendung (Ökofonds)

–4’000

–4’000

–4’000

–20’332

Ausschüttungen

–25’000

–47’521

–72’521

–80

–72’601

107’534

81’751

Bestand am 31.12.2010

543’440

108’382

781’421

9’358

790’779

–187’497

Investitionen in Sachanlagen

–181’523

Devestitionen in Sachanlagen

1’264

8’444

Eigenleistung für Investitionen

13’202

14’279

Investitionen in Immaterielle Anlagen

–1’101

–1’284

Investitionen in Beteiligungen (abzüglich erworbener flüssiger Mittel)

–4’109

–3’786

Investitionen in Finanzanlagen

–1’298

–1’538

Devestitionen in Finanzanlagen

0

895

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–173’565

–170’487

Gewinnausschüttung an Stadt Bern

–72’522

–35’000

Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn Vorjahr

–4’000

–3’500

Gewinnausschüttung an Minderheiten

–81

–80

Veränderung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten

144’161

178’631

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

67’558

140’051

Einfluss aus Währungsumrechnung

–277

Veränderung des Fonds flüssige Mittel 1

1’250

80’000

50’101

–502

0 51’315

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 1.1.

73’317

22’002

Bestand flüssige Mittel und Wertschriften am 31.12.

74’567

73’317

1

TCHF Dotations- Betriebs- Spezial- Einbehaltene Kumulierte Total exkl. Minderheits- Total inkl. kapital reserven finanzierungen Gewinne Währungs- Minderheits- anteile Minderheits einflüsse anteile anteile

Die Zusammensetzung des Fonds flüssige Mittel ist in Kommentar 27 dargestellt.

90

91


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung. Grundlagen der Rechnungslegung. Es gelten die auf der Seite 52 aufgeführten Grundlagen der Rech­ nungslegung. Bewertungsgrundsätze. Es gelten die auf den Seiten 52 bis 54 aufgeführten Bewertungs­ grundsätze. Anlagen der Wasserverbund Region Bern AG schreiben wir gemäss den diesbezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaffungswerts ab. Von diesem Betrag werden in Abweichung zu den Anlagen von Energie Wasser Bern 100 Prozent (Vorjahr 100 Prozent) als jährliche Abschreibungen auf den Wasser­ anlagen verbucht.

Konsolidierungsgrundsätze der Konzernrechnung. Der Konzernabschluss beruht auf den jeweils per 31. Dezember nach einheitlichen Grundsätzen erstellten Jahresabschlüssen der zum ewb-Konzern gehörenden Gesellschaften. In den Konsolidierungs­ kreis werden jene Gesellschaften aufgenommen, an deren Kapital Energie Wasser Bern eine direkte oder indirekte Beteiligung hält und im Besitz der Mehrheit der Stimmrechte ist oder eine anderweitige direkte oder indirekte Beherrschung ausübt. Beteiligungen an Ener­ gieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) und Beteiligungen mit 20 bis 49.9 Prozent Anteil werden zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Sie sind in der Folge als «assoziierte Gesellschaf­ ten» bezeichnet. Minderheitsbeteiligungen von weniger als 20 Pro­ zent werden zum Anschaffungswert abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert.

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen: Gesellschaft Sitz Zweck Währung Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 Konsolidierungs in tausend methode Bären Haustechnik AG

Köniz

Installationen

CHF

1’000

100%

100%

Vollkonsolidierung

Bären Elektro AG

Bern

Installationen

CHF

1’000

100%

100%

Vollkonsolidierung

ewb Übertragungsnetz AG

Bern

Netzbetrieb

CHF

100

100%

100%

Vollkonsolidierung

ewb Beteiligungen AG

Bern

Beteiligungen

CHF

100

100%

100%

Vollkonsolidierung

Fritz Krebs & Co. AG

Oberhofen

Installationen

CHF

270

100%

100%

Vollkonsolidierung

Desarrollos Fotovoltaicos Mos del Bou, S.L

Sevilla, ES

Energieproduktion

EUR

3

100%

0%

Vollkonsolidierung

C2C Inverpark I.S.L.

Sevilla, ES

Energieproduktion

EUR

3

100%

0%

Vollkonsolidierung

Bern

Wasserversorgung

CHF

20’000

61%

61%

Vollkonsolidierung

energiecheck bern ag Bern

Dienstleistungen in der Energiebranche

CHF

200

60%

60%

Vollkonsolidierung

Bern

Mobilität

CHF

700

50%

0% Quotenkonsolidierung 0% Quotenkonsolidierung

Wasserverbund Region Bern AG

The Mobility House AG Schweiz

Veränderungen im Konsolidierungskreis. Im Berichtsjahr haben die folgenden Veränderungen im Konsolidie­ rungskreis stattgefunden:

HelveticWind Deutschland GmbH

Wiesbaden, D

Energieproduktion

EUR

25

50%

HelveticWind Sendenhorst GmbH

Wiesbaden, D

Energieproduktion

EUR

25

50%

Kraftwerke Oberhasli AG

Innertkirchen

Energieproduktion

CHF

120’000

17%

Maggia Kraftwerke AG

Locarno

Energieproduktion

CHF

100’000

Blenio Kraftwerke AG

Blenio

Energieproduktion

CHF

60’000

Gesellschaft Sitz Währung Aktienkapital Anteil 2010 Anteil 2009 in tausend

Kraftwerk Sanetsch AG

Gsteig

Energieproduktion

CHF

3’200

Niederönz

Energieproduktion

CHF

HelveticWind Sendenhorst GmbH

Wiesbaden, D

Kauf per 1.5.2010

EUR

25

50%

0%

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG

Däniken

Energieproduktion

HelveticWind Deutschland GmbH

Wiesbaden, D

Gründung per 1.5.2010

EUR

25

50%

0%

Gasverbund Mittelland AG

Arlesheim

Bern

Gründung per 13.8.2010

CHF

700

50%

0%

Lignocalor Seeland AG

Aarberg

Konsolidierte Gesellschaften.

The Mobility House AG Schweiz Desarrollos Fotovoltaicos Mos del Bou, S.L.

Sevilla, ES

Kauf per 13.9.2010

EUR

3

100%

0%

C2C Inverpark I.S.L.

Sevilla, ES

Kauf per 12.10.2010

EUR

3

100%

0%

Assoziierte Gesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen Lignocalor Seeland AG

Aarberg

Teilkauf per 28.8.2010

Konsolidierungsmethode. Aktiven und Passiven sowie Aufwand und Ertrag der voll konsoli­ dierten Gesellschaften erfasst Energie Wasser Bern zu 100 Pro­ zent. Alle gruppeninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge eliminieren wir vollständig. Zudem werden in den Vorräten enthaltene Gewinne, die durch gruppeninterne Lieferungen entstanden sind, vollständig elimi­ niert. Die Anteile der Minderheitsaktionäre am Eigenkapital und am Geschäftsergebnis werden separat ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen Purchase-Methode. Dabei werden Beteiligungszugänge auf das Erwerbsdatum nach konzerneinheitlichen Richtlinien neu bewer­ tet und ab diesem Zeitpunkt konsolidiert. Die durch die Umbe­ wertung der Buchwerte zu Konzernwerten entstandenen Mehroder Minderwerte weist Energie Wasser Bern zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung den Umbewertungsreserven zu. Ein nach 92

CHF

300

35%

0%

dieser Neubewertung verbleibender Goodwill – die Differenz zwi­ schen Kaufpreis und dem gesamten ausgewiesenen Eigenkapital der akquirierten Gesellschaft nach Neubewertung – wird aktiviert und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren erfolgswirksam ab­ geschrieben. Einen allfälligen Badwill verrechnen wir direkt mit dem Eigenkapital. Fremdwährungsumrechnung. Jahresrechnungen von konsolidierten Gesellschaften in fremden Währungen rechnen wir wie folgt um: Umlaufvermögen, Anlage­ vermögen und Fremdkapital zu Jahresendkursen (Bilanzstichtag), Eigenkapital zu historischen Kursen. Die Erfolgsrechnung, die Geldflussrechnung und Bewegungen in den Anlage- und Rück­ stellungsspiegeln werden zu Jahresdurchschnittskursen umge­ rechnet. Die dabei anfallenden Umrechnungsdifferenzen bucht Energie Wasser Bern erfolgsneutral über das Eigenkapital.

pvenergie AG

0% Quotenkonsolidierung 17%

at equity

5%

5%

at equity

5%

5%

at equity

50%

50%

at equity

300

40%

40%

at equity

CHF

350’0001

8%

8%

at equity

Energievertrieb

CHF

6’140

10%

10%

at equity

Holzbeschaffung

CHF

300

35%

0%

at equity

11%

8% Anschaffungswert

Swisspower Energy AG2

Zürich Energievertrieb

CHF

Swisspower Netzwerk AG

Zürich

Netzwerk

CHF

360

6%

0%

Anschaffungswert

Thun

Abfallverwertung

CHF

3’400

15%

15%

Anschaffungswert

Messeholding Bern AG Bern

Infrastruktur Messeplatz Bern

CHF

4’200

6%

6%

Anschaffungswert

Geothermie

CHF

700

14%

0%

Anschaffungswert

AG für Abfallverwertung AVAG

Geo-Energie Suisse AG 1

davon einbezahlt 290’000 TCHF

2

Umfirmierung per 10.11.2010

Basel

1’990

Akquisitionen. Die von Energie Wasser Bern 2010 übernommenen Unternehmen wiesen im Erwerbszeitpunkt die folgenden wesentlichen Bilanz­ positionen auf: Akquisitionen in TCHF

HelveticWind Sendenhorst GmbH

Desarrollos Fotovolaicos Mos del Bou, S.L.

C2C Inverpark I.S.L

Flüssige Mittel Übriges Umlaufvermögen

523

15

0

357

272

1

Anlagevermögen

13’256

2’589

0

Fremdkapital

11’032 2’902

Eigenkapital Bilanzsumme

3’104

–25

14’136 2’877

0 –1 1

93


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Erläuterungen zu Positionen der Konzernrechnung. Konsolidierte Erfolgsrechnung. 21) Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 2010 2009

24) Betriebsfremdes Ergebnis. Das betriebsfremde Ergebnis besteht im Wesentlichen aus Buchgewinnen aus dem Verkauf von nicht betriebs­ notwendigen Sachanlagen.

Nettoerlös

27) Flüssige Mittel und Wertschriften. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Flüssige Mittel 74’496 73’228

Sparte Elektrizität

251’598

276’244

Sparte Wärme

117’373

118’297

Sparte Wasser

31’047

30’214

Sparte Kehrichtverwertung

18’407

18’579

Sparte New Business

39’395

37’958

Total Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

457’820

481’292

Davon Lieferungen und Leistungen an Dritte Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe

Konsolidierte Bilanz.

408’788

435’443

41’478

38’837

Assoziierte Gesellschaften 7’554 7’012

Im Finanzbericht 2010 werden erstmals die neuen Sparten (Wärme, New Business) dargestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 22) Andere betriebliche Aufwendungen und Erträge. TCHF 2010 2009 Dienstleistungen Dritte für Unterhalt

–4’063

–13’852

Dienstleistungen Stadt Bern für Unterhalt

–4’157

–1’358

Dienstleistungen assoziierte Gesellschaften für Unterhalt

–590

–855

Einlagen in Spezialfinanzierungen Werterhalt nach kantonalem Recht

–10’473

–11’752

Entsorgungsaufwand Dritte –3’019 –7’167 Entsorgungsaufwand Stadt Bern

–45

–59

Übrige betriebliche Aufwendungen

–12’755

–32’533

Übrige betriebliche Aufwendungen Stadt Bern

–11’790

–9’190

Total andere betriebliche Aufwendungen

–46’892

–76’766

Die anderen betrieblichen Erträge von 12.724 Mio. CHF (Vorjahr 13.579 Mio. CHF) beinhalten unter anderem Entnahmen aus Spezialfinanzierungen Werterhalt Wasser von 10.473 Mio. CHF (Vorjahr 11.752 Mio. CHF).

25) Ausserordentliches Ergebnis. Im Vorjahr wurden Aufwendungen für die Verbesserung der Betriebs­ sicherheit an der Betankungsanlage bei BERNMOBIL, die keine wesent­ liche Wertsteigerung der Anlage generierten, nicht aktiviert, sondern direkt dem ausserordentlichen Ergebnis belastet.

Wertschriften 71 89

Assoziierte Gesellschaften

270

26) Steuern. Energie Wasser Bern erfüllt in den Sparten Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind nicht der Steuerpflicht unterworfen. Die Tochterunternehmen und die Sparte New Business unterliegen je­ doch der ordentlichen Steuerpflicht.

Wertberichtigung (Delkredere)

–1’242

–885

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

88’714

85’692

TCHF 2010 2009

74’567

73’317

28) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 78’511 73’358 Stadt Bern 11’175 11’596 1’623

29) Sonstige kurzfristige Forderungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 6’280 2’925 Stadt Bern 4’156 4’081 Total sonstige kurzfristige Forderungen

Aufgrund unterschiedlicher Bewer­ tungen zwischen den Einzelabschlüs­ sen nach OR und dem Konzernab­ schluss nach FER bestehen Bewer­ tungsreserven. Auf diesen wird die latente Steuerlast aufgrund der massgeblichen Gewinnsteuersätze abgegrenzt. Dieser Satz beträgt 22 Prozent (Vorjahr 23 Prozent). Im Berichtsjahr resultierte ein latenter Steuerertrag von 64 TCHF; im Vorjahr war es ein Steueraufwand von 143 TCHF.

23) Finanzergebnis.

Total flüssige Mittel und Wertschriften

10’436

7’006

30) Vorräte und angefangene Arbeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Material- und Warenvorräte

9’684

9’819

Angefangene Arbeiten 1’322 3’697 Wertberichtigung –4’075 –4’130 Total Vorräte und angefangene Arbeiten

6’931

9’386

31) Aktive Rechnungsabgrenzung. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 3’938 3’762

Zinsertrag Dritte 363 344

Stadt Bern

Zinsertrag assoziierte Gesellschaften

99

Assoziierte Gesellschaften 13’485 13’250

83

Ertrag aus Beteiligungen Dritte

–1’103

168

Ertrag aus Beteiligungen assoziierte Gesellschaften

2’120

2’920

Übriger Finanzertrag

1’250

212

Total aktive Rechnungsabgrenzung

0 17’423

176 17’188

Aktivierte Bauzinsen 3’665 1’155 Zinsaufwand gegenüber Dritten

–794

–547

Zinsaufwand gegenüber Stadt

–12’985

–8’910

Zinsaufwand gegenüber assoziierte Gesellschaften

–7

–16

Übriger Finanzaufwand

–2’119

–431

Total Finanzergebnis –9’511 –5’022 94

95


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

32) Sachanlagen und Immaterielle Anlagen. TCHF

Unbebaute Grundstücke

Nettobuchwerte 1.1.2010 Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010

Grundstücke und Bauten

TCHF

Unbebaute Grundstücke

Grundstücke und Bauten

Anlagen und Einrichtungen

Anlagen im Bau

Übrige Sachanlagen

Total Sachanlagen

2’914 132’788 861’800 163’727 11’932 1’173’161

Nettobuchwerte 1.1.2009

2’914

126’759

834’595

70’635

10’353

1’045’257

2’973

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009

2’973

269’214

1’844’935

70’635

25’457

2’213’214

2’816

387

3’203

280’223

Anlagen und Einrichtungen

1’919’166

Anlagen im Bau

163’727

Übrige Sachanlagen

31’198

Total Sachanlagen

2’397’287

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis 15’845 15’845

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

Zugänge

Zugänge 4’240 56’055 122’907 4’350 187’552

Abgänge

2’592 40’912 136’141 1’879 181’523

–40 –3’580 –19’849 –3’408 –26’877

Reklassifikation/Umbuchung

29 1’282 25’188 –28’925 4’265 1’839

Umbewertung 7’561 7’561 Abgänge

–499 –11’204

–755 –1’560 –14’018

Währungseinfluss –2’134 –2’134

Reklassifikation/Umbuchung 4’452 21’819 –29’060 2’564 –225

Stand per 31.12.2010

2’962

280’516

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010

–59

–147’435

1’979’128

270’943

33’934

2’567’484

Stand per 31.12.2009

2’973

280’233

–1’057’366

–19’266

–1’224’126

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009

–59

–142’455

1’919’166

163’727

31’198

2’397’287

–1’010’340

–15’103

–1’167’957

–964

–251

–1’215

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

Planmässige Abschreibungen –5’690 –44’944 –5’278 –55’913

Planmässige Abschreibungen –4’379 –40’215 –4’622 –49’216

Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –1’199 –1’199

Wertbeeinträchtigungen (Impairment) –97 –97

Abgänge

Abgänge

40 2’717 14’947 3’388 21’092

363 –6’714

710 –5’641

Reklassifikation/Umbuchung –1’047 –1’047

Reklassifikation/Umbuchung

Währungseinfluss 44 44

Stand per 31.12.2009

Stand per 31.12.2010

–20

–150’407

–1’089’565

–21’157

Nettobuchwerte 31.12.2009 Nettobuchwerte 31.12.2010

–147’435

–1’057’366

–19’266

–1’224’126

2’914 132’788 861’800 163’727 11’932 1’173’161

2’942 130’109 889’563 270’943 12’778 1’306’336 TCHF Immaterielle Immaterielle Goodwill aus Total Anlagen Anlagen Beteiligungen Immaterielle im Bau Anlagen

TCHF Immaterielle Immaterielle Goodwill aus Total Anlagen Anlagen Beteiligungen Immaterielle im Bau Anlagen Nettobuchwerte 1.1.2010 1’005 4’954 3’014 8’972 Anschaffungskosten Stand per 1.1.2010

–59

–1’261’149

1’005

15’609

6’046

22’660

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

1’314

1’314

Zugänge 776 324

Nettobuchwerte 1.1.2009

196

7’082

2’735

10’012

Anschaffungskosten Stand per 1.1.2009

196

14’910

4’558

19’664

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Zugänge 631 653 1’488 2’772

1’101

Abgänge

Abgänge

Reklassifikation/Umbuchung 178 47 225

Reklassifikation/Umbuchung –958 166 –792

Stand per 31.12.2009

1’005

15’609

6’046

22’660

Währungseinfluss Stand per 31.12.2010

823

16’100

7’360

24’283

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2010

–10’655

–3’032

–13’688

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Planmässige Abschreibungen –1’571 –1’258 –2’829 Wertbeeinträchtigungen (Impairment) Abgänge Reklassifikation/Umbuchung Währungseinfluss 5 5 Stand per 31.12.2010 Nettobuchwerte 31.12.2010

96

823

–12’226

–4’286

–16’512

3’874

3’074

7’771

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2009 –7’828 –1’823 –9’651

Die markante Zunahme der An­ lagen im Bau ist hauptsächlich auf den Bau der neuen Ener­ giezentrale Forsthaus zurück­ zuführen. Die Inbetriebnahme ist für 2012 geplant. Die Zugänge enthalten akti­ vierte Fremdkapitalzinsen in der Höhe von 3’665 TCHF (Vorjahr 1’155 TCHF).

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis Planmässige Abschreibungen –2’827 –1’209 –4’036 Wertbeeinträchtigungen (Impairment) Abgänge Reklassifikation/Umbuchung Stand per 31.12.2009

–10’655

–3’032

–13’688

Nettobuchwerte 31.12.2009 1’005 4’954 3’014 8’972

97


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Brandversicherungswert der Sachanlagen.

36) Passive Rechnungsabgrenzung.

TCHF

31.12.2010 31.12.2009

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

671’070 425’137

Dritte 20’712 20’247

671’070 425’137

Stadt Bern 5’678 4’218

Sachanlagen Total

Assoziierte Gesellschaften 12’509 12’450 Total passive Rechnungsabgrenzung

38’899

36’915

33) Finanzanlagen. TCHF At equity Zum Total Übrige Übrige Total bewertete Anschaffungs- Beteiligungen Finanzanlagen Finanzanlagen1 Finanzanlagen Beteiligungen wert bewertete gegenüber Beteiligungen Dritten 6’038

65’606

722

4’872

71’200

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

Bestand am 1.1.2009

59’568

51

51

Zugang 120 1’274 1’394 144 1’538 Abgang Wertveränderung at equity

–4

202

Wertberichtigung Bestand am 31.12.2009

59’890

–891

–895

202

–4

202

7’308

-439 -439 67’198

478

3’981

71’658

Veränderung Konsolidierungskreis 67 67 –67 Zugang

400

100

500

37

760

1’298

Abgang –11 –11 Wertveränderung at equity

192

Wertberichtigung Bestand am 31.12.2010 1

60’549

–736 6’672

192

192

–736

–736

67’221

437

4’741

37) Passiven aus Vorsorge. Tatsächliche wirtschaftliche Auswirkungen von Vorsorgeplänen für den Konzern werden auf den Bilanzstichtag bewertet und bilanziert. Bei den Vorsorgeplänen von Energie Wasser Bern und den Tochter­ gesellschaften handelt es sich um beitrags- und leistungs­orientierte Pläne. Die Mitarbeitenden sind für Ruhestand, Todesfall und Invalidi­ tät versichert. Berechnung nach IAS 19. Die Berechnung der Personalvorsorgeverpflichtung ist gemäss IAS 19 aufgrund der Projected-Unit-Credit-Methode durch einen unabhängigen Versicherungsmathematiker erfolgt. Energie Wasser Bern wendet den Korridor-Ansatz an. Dabei werden die nicht erfassten kumulierten versi­ cherungstechnischen Gewinne und Verluste über die durchschnittliche Restdienstzeit der Versicherten amortisiert.

72’400

Assoziierte Gesellschaften und Nahestehende.

34) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 31’695 39’493 Stadt Bern

4’194

716

Assoziierte Gesellschaften 11’470 12’175 Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

47’359

52’384

35) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte 7’718 3’646 Stadt Bern 3’739 3’818 Assoziierte Gesellschaften 2’250 2’250 Total sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

98

13’707

9’714

99


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

TCHF 2010 2009

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

Personalvorsorgeaufwand

Entwicklung der Unterdeckung

Laufender Dienstzeitaufwand (Arbeitgeber)

11’223

11’974

Vorsorgeverpflichtung 375’178 363’355

Zinsaufwand

12’776

12’822

Vorsorgevermögen 294’287 289’789

–11’973

–10’843

Unterdeckung 80’891 73’566

Beiträge Arbeitnehmende

–4’398

–3’909

Erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen

In der Bilanz erfasster Betrag

61’307

60’188

Personalvorsorgeaufwand 7’628 10’044

31.12.2010 31.12.2009 Versicherungstechnische Annahmen: Basis der versicherungsmathematischen Berechnung

31.12.2010

31.12.2009

Diskontierungssatz 3.0% 3.5% Erwartete langfristige Rendite des Vorsorgevermögens

4.0%

4.0%

Erwartete zukünftige Lohnentwicklung

1.0%

2.0%

Erwartete zukünftige Rentenentwicklung

0.0%

1.0%

Versichertenbestand 1’322 1’276

38) Langfristige Finanzverbindlichkeiten. TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Dritte

63’061

59’113

Stadt Bern

500’000

350’000

Total langfristige Finanzverbindlichkeiten

563’061

409’113

39) Rückstellungen.

Aktive 787 740 Rentner 535 536

TCHF Steuerrück- Zins- Restruktu- Sonstige stellungen garantie rierungsrück- Rück stellungen stellungen Buchwert per 1.1.2009

779

TCHF 31.12.2010 31.12.2009

Zugänge aus Änderungen Konsolidierungskreis

460

Entwicklung der Vorsorgeverpflichtung Stand per 1.1.

363’355

366’683

Bildung 460 13’167 13’627

Zuwachs der Ansprüche des laufenden Jahres

17’513

6’769

Arbeitnehmerbeiträge 4’398 3’909 Verzinsung der Vorsorgeverpflichtung

12’776

12’822

Versicherungstechnische Gewinne –7’502 –7’421 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Stand per 31.12.

375’178

363’355

Verwendung

5’845

5’752

Total

56’079

68’455

460

–5’845

–10’260

–16’105

Auflösung Buchwert per 31.12.2009

1’699

Veränderung Konsolidierungskreis

2’883

5’752

58’986

255

66’437 3’138

Bildung

1’033

186

4’119

5’338

Verwendung

–52

–4’774

–4’826

Auflösung –52 –20 –72 Währungseinfluss –504 –45 –549

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Entwicklung des Vorsorgevermögens Stand per 1.1.

289’789

267’065

Rendite auf dem Vorsorgevermögen

11’973

10’843

Arbeitgeberbeiträge 6’906 6’448 Arbeitnehmerbeiträge 4’398 3’909 Ausbezahlte Leistungen –15’362 –19’407 Verluste/Gewinne auf dem Vorsorgevermögen

–3’417

20’931

Stand per 31.12.

294’287

289’789

100

Buchwert per 31.12.2010

5’008

Davon mit geschätzter Fälligkeit <12 Monate

1’520

Der nach GAV vorgeschriebene Sozialplanfonds und dessen Äufnung sind in der Kategorie Restrukturierungsrückstellung enthalten.

Wasserrechnung und den Ökofonds. Die weiteren Rückstellungen wurden zur Hauptsache für die gesetzlich vorgeschriebene Äufnung der Spezialfinanzierungen der Wasserrechnung sowie für die Einla­ ge in den Ökofonds gebildet. Die Rückstellungsverwendung erfolgte für gesetzlich vorgeschriebene Auflösungen von Spezialfinanzie­ rungen der Wasserrechnung und für Leistungen aus dem Ökofonds.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für die Sanierung des Gaswerkareals (Erhöhung um 4 Mio. CHF auf 20.4 Mio. CHF im Jahr 2009) sowie die Spezialfinanzierungen der

5’938

58’522

69’467

7’257

8’776

101


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Verpfändete Aktiven und nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen.

Eventualverpflichtungen.

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Grundpfandbestellungen zugunsten Dritter

13’879

Fonds Nukleare Entsorgung. Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernanlagen besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsausgleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung.

12’405

Total 13’879 12’405

TCHF 31.12.2010 31.12.2009 Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen 1–2 Jahre

216

192

Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen 3–5 Jahre

19

35

Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen > 5 Jahre

0

0

Gasverbund Mittelland AG. Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.

Total 235 227

pvenergie AG. Energie Wasser Bern bürgt solidarisch für ein Darlehen von Dritten über 660 TCHF an die Gesellschaft. Offene Rechtsfälle. Es liegen per Bilanzstichtag keine wesentlichen Klagen gegen Gesellschaften von Energie Wasser Bern vor. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 28.2.2011 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 9.3.2011 zur Genehmigung vorgeschlagen.

Weitere Angaben zur konsolidierten Jahresrechnung. Beziehung zu nahestehenden Personen. TCHF Stadt Bern Stadt Bern Assoziierte Assoziierte Gesellschaften Gesellschaften (Beteiligungen) (Beteiligungen) 2010 2009 2010 2009 Verkauf von Energie

14’572

18’963

6’347

6’209

Übrige Verkäufe und Dienstleistungen

26’906

19’874

1’207

803

Anhang Risikomanagement Konzern für den Geschäftsbericht 2010.

Erhaltene Zinsen und Dividenden1 2’219 3’003 Kauf von Energie und Wasser

124’113

128’931

Abgaben und Gebühren2 7’932 7’773 Übrige Käufe und Dienstleistungen 8’061 2’834 590 855 2

Bezahlte Zinsen

12’985

8’910

7

16

Gewinnablieferung 72’522 35’000 Gewährte Darlehen 4’087 3’327 Sonstige kurzfristige Forderungen

4’156

4’081

Forderungen und Abgrenzungen 11’175 11’772 13’755 14’873 Langfristige Finanzverbindlichkeiten 500’000 350’000 Verbindlichkeiten und Abgrenzungen 13’611 8’752 26’229 26’875 1

inkl. 744 TCHF Goodwill aus Verkauf Haustechnik Elektro an Bären Elektro AG im Jahr 2009

2

inkl. aktivierte Leistungen Sachanlagen

102

Umgang mit Risiken. Im vergangenen Geschäftsjahr haben die Gesellschaften eine Risi­ kobeurteilung durchgeführt. Die wesentlichen Geschäftsrisiken werden nach dem möglichen Schadensausmass und ihrer Eintritts­ wahrscheinlichkeit bewertet. Aus dieser Bewertung lassen sich Massnahmen zur Steuerung der wesentlichen Risiken ableiten. Bei der Überprüfung sind keine ausserordentlichen Risiken festge­ stellt worden, die über den üblichen Rahmen hinausgehen. Weitere Ausführungen zum Risikomanagement finden sich im Abschnitt Risikomanagement des Anhangs zur Jahresrechnung des Stamm­ hauses.

Zunehmende Aktivitäten im Ausland. Mit dem in der Eignerstrategie geforderten Umbau des Produktions­ portfolios in Richtung erneuerbare Energien beteiligt sich Energie Wasser Bern zunehmend an Produktionsanlagen im Ausland. Damit verbunden sind Risiken während der Akquisitions-, Realisierungsund Betriebsphase. Dazu gehören beispielsweise die Aufnahme von Geschäftstätigkeiten mit neuen Partnern, der Eintritt in neue Märkte, Risiken im Anlagenbau sowie Risiken bei den politischen, rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in den ent­ sprechenden Ländern. Das Risikomanagement sorgt im Rahmen etablierter Prozesse dafür, dass diese Risiken bei sämtlichen Entscheidungen identifiziert und beurteilt werden sowie in die Entscheidfindung einfliessen.

103


Finanzbericht Konzern

Finanzbericht Konzern

Bericht der Revisionsstelle.

104

105


Daten und Fakten Stammhaus

Daten und Fakten Stammhaus

Daten und Fakten: Elektrizität.

Elektrizität

Elektrizität 2010 2009 1

Verteilnetz in km

Freileitungen Kabelleitungen

Energieerzeugung und Beschaffung

MWh

Anteil in%

MWh

Kraftwerk Felsenau

65’613

3.2

64’045

3.0

Hochspannung 132 kV

37.6

33.4

Dotierkraftwerk Engehalde

2’349

0.1

2’379

0.1

Mittelspannung 11 kV

9.1

324.3

1

Anteil in %

Kraftwerk Matte

6’351

0.3

7’245

0.3

Niederspannung 400/230 V

9.0

510.3

Fernheizkraftwerk Bern

34’621

1.7

33’538

1.5

Gleichstrom 400 V

39.7

Blockheizkraftwerke 6’820 0.3 6’537 0.3 Solarkraftwerke 146 0.0 131 0.0 Werkeigene Anlagen

115’900

5.6

113’875

5.2

Anzahl Trafostationen 649 Anzahl Trafos 1’041 Trafoleistung in MVA

542

Kraftwerke Oberhasli AG

383’973

18.8

395’203

18.2

Anzahl Netzanschlüsse (Kabel)

13’848

Kraftwerke Maggia AG

72’879

3.6

75’641

3.5

Anzahl Netzanschlüsse (Freileitung)

91

Kraftwerke Blenio AG

45’345

2.2

51’215

2.4

Kraftwerk Sanetsch AG

18’813

0.9

15’363

0.7

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG

602’267

29.5

604’812

27.9

Kabelleitungen in km

618.5

Kernkraftwerk Fessenheim (Elsass)

137’435

6.7

99’596

4.6

Freileitungen in km

17.2

Öffentliche Beleuchtung Bestand

Solarkraftwerke 193 0.0

Anzahl Strassenleuchten 18’399

Beteiligungen 1’260’905 61.7 1’241’830 57.2

Energieverbrauch der Strassenleuchten in kWh

8’359’567 Anzahl

Bezug von Kleinproduktionsanlagen Dritter

11’834

0.6

11’584

0.5

Messung und Installationskontrolle

Bezug von Dritten

655’303

32.1

802’816

37.0

Im Verteilnetz installierte Zähler

98’038

Drittbezüge 667’137 32.7 814’400 37.5

Übrige im Netz installierte Apparate

16’244

Aktive Verrechnungsstromkreise 96’738 Erzeugte und beschaffte Energiemenge

2’043’942

100.0

2’170’105

Strom aus Sonnenenergie

874

663

Strom aus Wasserkraft

8’699

9’624

100.0

Bearbeitete Installationsanzeigen (Strom)

2’100

Davon naturemade-star-zertifizierter Ökostrom

Energieabgabe Aufgewendete Pumpenenergie

157’312

7.7

171’046

7.9

Verkauf an Dritte inkl. Übertragungsverluste

803’566

39.3

916’228

42.2

Übertragungsverluste 2 6’272 0.3 11’488 0.5 Brutto-Abgabe an das Netz Bern

1’076’792

52.7

1’071’343

Verluste im Netz Bern

31’363

1.5

31’204

1.4

Netto-Abgabe an das Netz Bern

1’045’429

51.2

1’040’138

47.9

1

Anteil an der total erzeugten Energiemenge

2

Mengen nur Netzebene 2 und Netzebene 3 (Menge Netzebene 1 in Swissgrid-Kosten enthalten)

106

49.4

107


Daten und Fakten Stammhaus

Daten und Fakten Stammhaus

Daten und Fakten: Wärme.

Daten und Fakten: Wasser.

Wärme 2010 2009

Wasser

Erdgasabsatz in MWh

Wasserbezug von der WVRB AG in 1’000 m

Haushalt und Gewerbe

12’169

12’661

2010

2009

3

Stadt Bern 13’793 14’064

Heizungen 1’020’685 926’301 Fernheizwerk 109’769 94’201

Tagesleistung Bezug von der WVRB AG in m3 47’239 47’368

Prozessgas 203’818 198’824 Blockheizkraftwerke 68’617 67’503

Tageswerte in 1’000 m3

Treibstoff 30’163 30’234

Total Tagesabgabe im Maximum

50

50

Davon Biogas 15’679 11’825

Total Tagesabgabe im Minimum

27

28

Total 1’445’221 1’329’724

Total Tagesabgabe im Mittel

38

39

Wasserleitungsnetz der Stadt Bern

Davon Lieferung an Wiederverkäufergemeinden

155’444

149’048

Moosseedorf

16’751

18’441

Versorgungsleitungen in km

388

389.2

Muri

115’095

108’372

Hausanschlussleitungen in km

190.5

189.2

Urtenen-Schönbühl

19’227

18’262

Wohlen

4’371

3’973

Anzahl Hausanschlüsse 14’975 14’860 Anzahl Hydranten 3’498 3’487 Anzahl öffentliche Brunnen1 217 217

Erdgasleitungsnetz Stadt Bern und Region in km Erneuerungsrate in %

Hochdruckleitungen, 1–5 bar

50.6

50.3

Mitteldruckleitungen, 0.1–1 bar

121.0

118.7

Versorgungsleitungen 1.5 2.8

Niederdruckleitungen, 0.022–0.1 bar

166.9

169.5

Hausanschlussleitungen 1.5 2.6

Total 338.5 338.3 Messung und Installationskontrolle Netzanschlussleitungen in km

113.1

111.8

Im Verteilnetz installierte Zähler

15’911

16’153

Anzahl Netzanschlüsse 8‘626 8‘602

Durchgeführte Abnahmekontrollen Wasser

449

348

1

Erneuerungsrate in %

Das Wasser wird von Energie Wasser Bern unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Versorgungsleitungen 0.6 1.5 Netzanschlussleitungen 1.0 1.3 Messung und Installationskontrolle Im Verteilnetz installierte Zähler

13’999

14’257

Übrige im Netz installierte Apparate

8’329

8’275

Durchgeführte Abnahmekontrollen Erdgas (inkl. Druckprüfungen)

1’204

805

Fernwärme 2010 2009 Energieabgabe Anzahl Kunden 1 488 487 Wärmeverkauf in MWh 1 261’726 244’741 Heizgradtage 3’721 3’363 Stromerzeugung in MWh

34’630

33’532

Fernwärmenetz (Trasseelänge) in km

35.4

35.4

1

inkl. Nahwärme Blockheizkraftwerk Viktoria

108

109


Daten und Fakten Stammhaus

Daten und Fakten: Kehrichtverwertung /New Business.

Kehrichtverwertung

2010

2009

Abfallentsorgung der Stadt Bern

39’614

40’588

Direktanlieferer Stadt Bern

30’342

31’561

Kehrichtanlieferung in t

AVAG 976 675 Regionsgemeinden 18’617 18’556 Direktanlieferer Region 18’302 14’248

Impressum.

Herausgeberin Energie Wasser Bern (ewb) Monbijoustrasse 11 3001 Bern Telefon 031 321 31 11 Telefax 031 321 34 95 info@ewb.ch www.ewb.ch

Text Karin Hänzi, Text Stil Leben, Bern Lektorat Thomas Hügli, Kinetics Kommunikation, Zürich Gestaltung Polyconsult AG, Bern

Total 107’851 105’628 0

1’287

Kehrichtverwertung in t

106‘087

102‘859

Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Bern (verbrannte Menge und Restvolumen im Bunker)

106’956

104’146

Lithografie Marti Media AG, Hinterkappelen Druck Rub Graf-Lehmann AG, Bern

Anlieferer Deutschland 0 0 Davon Sonderabfälle

Fotos Andrea Campiche, bildlich.ch, Schönbühl Micha Eicher, Energie Wasser Bern, Bern Brigitte Mathys, gestalterin & bildermacherin, Langenthal Helen Ree Photography, Meilen

U ern

Externe KVA 2’181 2’373

New Business: Mobilität

2010

Erdgas/Biogas als Treibstoff Anzahl geförderte Erdgasfahrzeuge

63

Anzahl belieferte Erdgastankstellen

10

Erdgasabsatz Tankstellen in MWh

30’162

Biogasabsatz Tankstellen in MWh

14’696

Unser Strom erneuerbaren E

geliefert du

Elektromobiliät Anzahl geförderte E-Scooter

5

Anzahl ElectroDrive All-in-Pakete

20

Abgesetzter Ökostrom für ElectroDrive All-in-Pakete in kWh

905

New Business: Telekommunikation

2010

Unser Strom kommt aus erneuerbaren Energien

Berner Glasfasernetz (FTTH)1 Neu unterzeichnete Hausanschlussverträge

geliefert durch Energie Wasser Bern

2’453

Erdbewegung für Aushub der Werklöcher in m3 1’250 Verbaute Glasfaserkabel in km

95.3

Wohnungen mit Glasfaseranschluss im Gebäude

2’301

1

Bezieht sich auf erbrachte Leistungen von Energie Wasser Bern.

CO2-Fussabdruck dieses Berichtes. Unser Druckpartner Rub Graf-Lehmann legt Wert auf einen nachhaltigen Druckprozess. Gedruckt wird mit 100 Prozent Wasserkraft auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft Unser Strom kommt aus erneuerbaren Energien (FSC). Anstelle von Heizöl oder Gas bezieht Rub Graf-Lehmann Fernwärme aus der nahen Kehrichtverwertungsanlage. Das Unternehmen achtet auf kurze Transportwege und bezieht das Papier bei seinem Hauptlieferanten in unmittelbarer Nähe entweder per Bahn oder via CO2 -neutrale LKW-Logistik. geliefert durch Energie Wasser Bern

110

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Geschäftsbericht 2010 by Energie Wasser Bern - Issuu