DiREK T. Kundenmagazin von Energie Wasser Bern
Am Anfang einer langen Reise Die Energiewende erfordert eine neue Gesamtbetrachtung
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Inhalt
Willkommen
Die Energiebranche braucht klare und unmissverständliche Spielregeln
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Die Energiewende Seite 4
Am Anfang einer langen Reise INNOVATIVE WÄRMEANLAGE
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Nachmachen erwünscht AKTUELL
Seite 10
Den Stromverbrauch vor Augen geführt
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Biogas aus und für Bern Service Public
Seite 12
Amphibienweiher dank Ökostrom wohin fliesst ihre Energie?
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Samichlous und Schmutzli Ratgeber
Seite 16
Amphibienweiher dank Ökostrom Seite 12
Kühlen mit System Kinder
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Die Schmuckschatulle
Impressum Herausgeberin Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, Fax 031 321 34 95, info@ewb.ch, www.ewb.ch Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Kommunikation Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr) Autoren: Andrea Fink (fia), Alexandra Jäggi (jäg),
Claudia Kohlschütter (koc), Raphaël Wyss (wyr) Freie Mitarbeitende: Karin Hänzi (kh), Thomas Hügli (hue) Fotos Andrea Campiche, Alexandra Jäggi, Brigitte Mathys, zVg Gestaltung Polyconsult AG, Bern
Druck Stämpfli Publikationen AG, Bern Auflage 92’000 Exemplare DiREKT erscheint 3-mal jährlich und geht an die Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern.
Willkommen
« D ie Energiebranche braucht klare und unmissverständliche Spielregeln.» Daniel Schafer CEO Energie Wasser Bern
Die Energiewende setzt unsere Branche in Bewegung. Auch politisch hat die Diskussion, der Dialog zwischenzeitlich an Fahrt aufgenommen. Mit der Energiestrategie 2050 weist der Bundesrat den Weg. Jetzt liegt der Ball beim Parlament. Die nationale Politik wird in naher Zukunft jede kleinste energierelevante «Weggabelung» thematisieren, erörtern und teilweise wohl auch heftig und unsachlich diskutieren. Das ist gut so. Diese politische Auslegeordnung ist wichtig und matchentscheidend für unsere Zukunft. Der Zubau erneuerbarer Energien ist der richtige, sozioökonomisch
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verantwortungsvollere Weg. Dazu braucht die Branche aber auch klare und unmissverständliche Spielregeln; Spielregeln, die für alle Beteiligten verbindlich sind. Energie Wasser Bern unterstützt die Energiestrategie 2050 und ist überzeugt, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sich rechtzeitig einigen werden. Denn am Ende des Tages ist doch entscheidend, ob wir überzeugt sind und uns entsprechend engagieren. Nur so lässt sich etwas bewegen.
D ie E n ergiewe n de
Die Energiewende erfordert eine neue Gesamtbetrachtung
Am Anfang einer langen Reise Lange Zeit war sie eine Vision, nun wird sie konkret: die Energiewende. Mit seiner Energiestrategie 2050 zeigt der Bundesrat, wie er die Energieversorgung in der Schweiz umstellen will und welchen Beitrag die Bevรถlkerung in den kommenden Jahren zur Energiewende leisten soll.
Schritt für Schritt zum Ziel Wer eine lange Reise plant, tut das meist in Etappen. Es fällt leichter, vorerst ein näher gelegenes Ziel zu fokussieren. Ist dieses erreicht, stellt sich ein Erfolgsgefühl ein, das zum Weitergehen motiviert. Zudem lässt sich nach jeder Etappe feststellen, ob man noch im Zeitplan oder von der geplanten Route abgekommen ist. Und nicht zuletzt muss man für die nächste Etappe möglicherweise die Ausrüstung wechseln.
Ein ähnliches Vorgehen schlägt der Bundesrat für die Energie strategie 2050 vor: Im Herbst hat er seine Botschaft dem Parlament unterbreitet, über die ab 2014 im National- und Ständerat debattiert wird. Demnach will die Regierung in einer ersten Etappe bis 2020 auf ein Fördersystem setzen, damit bald mehr Strom aus erneuerbaren Energien stammt und die Energieeffizienz verbessert wird – insbesondere bei den Gebäuden. Die zweite Etappe – ab 2021 – sieht ein Lenkungssystem vor, um über die Preise einen Anreiz zum Energiesparen zu schaffen. Oder einfacher gesagt: Wer viel Energie verbraucht, soll auch mehr dafür bezahlen. Heute machen die Energiekosten für die Haushalte und die meisten Unternehmen nur einen kleinen Teil des Budgets aus. Das animiert nicht wirklich zum sorgfältigen Umgang mit Energie. Mit spürbaren Lenkungsabgaben gäbe es auch finanziell gute Gründe zum Energiesparen. Die Einnahmen würden unter anderem über Steuergutschriften oder -senkungen an Haushalte und Unternehmen zurückfliessen. Allerdings ist dieser Ansatz politisch sehr umstritten und birgt einige offene Fragen. Ob die Schweiz diese zweite Etappe auf dem Weg zur Energiewende dereinst tatsächlich in Angriff nimmt, steht also noch lange nicht fest. Letztlich wird das Stimmvolk den Kurs bestimmen.
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D ie E n ergiewe n de
z u m s c h af f e n e z i e r A n ie s p a re n En e r g k s dru c n o i t a In n o v e n e rhöh
Kein Verzicht Die vom Bundesrat angedachte Etappierung des Wegs zur Energiewende sorgt dafür, dass sich für die Bevölkerung zunächst keine grossen Veränderungen im Alltag ergeben. Bei den Elektrogeräten etwa wird die Schweiz im Einklang mit der EU die Vorschriften verschärfen, sodass sogenannte Stromfresser nicht mehr verkauft werden dürfen. Das führt zu Innovationsdruck bei den Herstellern. Die Konsumentinnen und Konsumenten profitieren dagegen von einer verbesserten Technologie bei sinkendem Stromverbrauch.
Ähnlich verhält es sich bei den Autos, die immer strengere CO2-Zielwerte einzuhalten haben – ansonsten sind für die Importeure Strafzahlungen fällig. Dies sorgt dafür, dass die Hersteller sparsamere Motoren entwickeln
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und mehr umweltschonende Erdgas-/ Biogas-, Hybrid- und Elektroautos auf den Markt bringen. Die Käuferinnen und Käufer erhalten dadurch eine grös sere Auswahl effizienter Modelle. Viel Energie lässt sich auch bei den Gebäuden einsparen. Deshalb will der Bundesrat künftig deutlich mehr Geld für Gebäudesanierungen bereitstellen. Ganz im Interesse der Mieterinnen und Mieter: Bei gut isolierten Häusern sinken die Nebenkosten fürs Heizen. Höhere Abgaben Wird die Schweizer Bevölkerung die Etappen zur Energiewende also ohne Anstrengungen meistern? Nein, denn die Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz kostet Geld. Neben einer höheren CO2-Abgabe bei fossilen Brennstoffen und somit steigenden
g von n u r e Förd erbaren e r n e u ie n En e r g
Heizkosten spüren dies die Konsumentinnen und Konsumenten vor allem beim Strom. Die Förderabgabe, die auf jeder Kilowattstunde erhoben wird, steigt bereits 2014 leicht und soll nach dem Willen der Regierung noch deutlich erhöht werden. Zudem will der Bundesrat die Stromlieferanten dazu verpflichten, den gesamten Stromverbrauch ihrer Kunden jedes Jahr leicht zu senken. Erreicht ein Energieversorger seine Ziele nicht, muss er eine Strafe zahlen. Diese Massnahme gehört zu den umstrittensten auf dem Weg zur Energiewende. Denn die Unternehmen müssten, um die Vorgaben des Bundes einzuhalten, stark auf den Stromverbrauch ihrer Kundinnen und Kunden Einfluss nehmen. Kritiker befürchten einen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit und einen grossen bürokratischen Aufwand.
D ie E n ergiewe n de
e nt e i z fi f ie e En e r g t ät i M o bil
ie r u n n a s e d Ge bäu n r f ö rd e
Gesamtbetrachtung nötig So oder so: Die Energieversorger sind in den nächsten Jahren gefordert. Zusätzlich zur Energiewende müssen sie sich angesichts der schrittweisen Strommarkt liberalisierung auf eine viel grössere Konkurrenz einstellen. Inzwischen buhlen in- und ausländische Mitbewerber um jene Firmenkunden, die ihren Stromanbieter bereits frei wählen können.
Doch obwohl der Begriff «Energiewende» in den Köpfen der Leute vor allem Bilder von Kühltürmen, Solar anlagen und Windturbinen weckt, geht es dabei um mehr als nur Strom – nämlich eine insgesamt nachhaltigere Energiezukunft. Um die beste Lösung für die Schweiz zu finden, muss das komplette Energiesystem einbezogen werden – neben dem Energiesparen und allen Energieträgern sind auch sämtli-
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che Netze sowie die Energiespeicher zu berücksichtigen. Energie Wasser Bern spielt in dieser Situation seinen stärksten Trumpf aus: Weil das Unternehmen als Querverbund nicht nur Strom, sondern auch Erdgas/ Biogas, Fernwärme, Mobilitätspakete und weitere verwandte Dienstleistungen verkauft, kann es für seine Kunden individuelle Gesamtlösungen realisieren. Diese Flexibilität kommt dem Berner Energieversorger laut CEO Daniel Schafer besonders entgegen, wenn der Strommarkt für alle Kunden geöffnet ist: «Dann müssen wir als aktiver Player am Markt auftreten, gute Dienstleistungen erbringen und neue Geschäftsfelder aufbauen. Gewinnen wird künftig, wer als Gesamtenergiespezialist die benutzerfreundlichsten Kundenlösungen anbietet.»
z i e nz fi f e e i En e r g s e r n s verbe
Bezogen auf die Energiewende bedeutet das, für jede Überbauung und jeden Häuserverbund den optimalen, möglichst umweltschonenden Energiemix zu finden und verschiedene Technologien zu verknüpfen: beispielsweise eine Wärmepumpe im Boden, eine Solar stromanlage auf dem Dach und eine Wärme-Kraft-Kopplungsanlage für den restlichen Energiebedarf. Energie Wasser Bern bietet seinen Kundinnen und Kunden für jede Etappe das nötige Rüstzeug auf dem langen Weg zum Berner Atomausstieg. Denn dieser bleibt ein Fixpunkt auf der Route des städtischen Energieversorgers. (hue/wyr)
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Innovative Wärmeanlage in Ostermundigen
Nachmachen erwünscht Damit die Energiewende in der Schweiz gelingt, braucht es innovative Ideen. Eine solche ist die Wärmeanlage von Energie Wasser Bern in einer neuen Ostermundiger Wohnüberbauung: Die Energie für die Heizung und das Warmwasser bezieht diese vollständig von der Sonne und aus dem Boden.
Christian Zeyer ist eine nachhaltige Energiezukunft wichtig. Der Umweltingenieur berät nicht nur beruflich Kunden auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. Er gehört auch der Wohnbaugenossenschaft Oberfeld an, die auf dem ehemaligen Schiessplatzareal in Ostermundigen eine aussergewöhnliche Überbauung realisiert hat: Diese ist komplett auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die drei Gebäude aus Holz und anderen natürlichen Materialien umfassen rund 100 Wohnungen und sind nach Minergie-ECO-Standard gebaut.
Was Christian Zeyer zunächst grob skizzierte, wurde immer konkreter: «Selbstverständlich waren intensive Diskussionen unter den Genossenschaftern nötig. Doch in den Gesprächen merkten wir, eine solche Anlage ist für uns alle eine logische Sache.» Die Alternative wäre eine konventionelle Wärmepumpe ohne «regenerative Wärmespeicherung» gewesen. Bei einer derart grossen Überbauung hat diese Technologie aber Nachteile; Insbesondere kühlt der Boden mit der Zeit aus – ein Effekt, der sich durch die gewählte Kombination vermeiden lässt.
Clevere Kombination Dank der guten Dämmung benötigen die einzelnen Wohnungen nur wenig Wärmeenergie. Und diese soll, darüber war sich die Genossenschaft von Anfang an einig, möglichst aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen werden. Christian Zeyer brachte bei der entsprechenden Planung eine innovative Idee ein, von der er kurz zuvor erfahren hatte. Es handelt sich um eine neuartige Kombination von bereits bewährten Technologien: Mit einer Solaranlage auf einem Hausdach lässt sich bekanntlich sowohl Strom erzeugen als auch Wasser erwärmen. Das so erwärmte Wasser kann über Erdsonden ins Erdreich geleitet werden, wo die Wärmeenergie gespeichert wird. Bei Bedarf holt eine Wärmepumpe das Warmwasser von dort über die Sonden wieder zurück. Den dafür nötigen Strom liefert wiederum die Solaranlage. Übers ganze Jahr gesehen stammt bei einem solchen System die gesamte Energie für die Heizung und das Warmwasser aus erneuerbaren Energien.
Schweizer Premiere Für die Planung, die Umsetzung und den Betrieb der neuartigen Wärmeanlage suchte die Wohnbaugenossenschaft einen erfahrenen Partner und fand ihn in Energie Wasser Bern. Als Gesamtenergiespezialist realisiert das Unternehmen häufig Heizungen, bei denen verschiedene Energieträger und Technologien zum Einsatz kommen. Ein System dieser Art war aber selbst für den städtischen Energieversorger eine Premiere. Kein Wunder: In der Schweiz wurde die Technologie bisher nur mit einzelnen Erdsonden realisiert. In Ostermundigen jedoch wird das Warmwasser in insgesamt 27 Bohrungen geleitet. Diese sind jeweils 200 Meter tief und stehen in einem «Erdsondenfeld» dicht beieinander.
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Auch die Grösse der Solaranlage beeindruckt. Sie besteht aus 800 sogenannten «Hybrid-Panels», die nach einem echten Win-win-Prinzip funktionieren: Weil Wasser die Solarzellen kühlt, arbeiten sie immer im optimalen Temperaturbereich
und produzieren so viel Strom. Gleichzeitig erwärmt sich das Kühlwasser, was dessen Speicherung im Boden überhaupt erst interessant macht. Beitrag aus dem Ökofonds Die Wärmeanlage in Ostermundigen ist zweifelsohne ein Leuchtturmprojekt für die Energiewende, das möglichst viele Nachahmer finden soll. Für die Finanzierung einigten sich die Wohnbaugenossenschaft Oberfeld und Energie Wasser Bern deshalb auf ein sogenanntes Contracting: Die Anlage gehört dem Energieunternehmen, das auch die entsprechenden Investitionen tätigt. Über den Energiepreis tragen die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung die Kosten der Anlage mit.
Allerdings wäre das innovative Projekt nicht ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung der beteiligten Lieferanten und des
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Ökofonds von Energie Wasser Bern möglich gewesen. «Uns hat der neue Denkansatz bei dieser energieautarken Anlage überzeugt», begründet Martin Bretscher, Mitglied der Ökofondskommission, das Engagement. «Zudem ermöglicht es uns, wichtige Erkenntnisse für weitere Anlagen dieser Art zu gewinnen.» Während Energie Wasser Bern die technische Verantwortung dafür trägt, dass das System zuverlässig funktioniert, bleibt auch Christian Zeyer eng mit der Anlage verbunden: Er nutzt sein Fachwissen als Ingenieur für die Erfolgskontrolle. Spannend ist beispielsweise, ob das System tatsächlich so viel Energie produziert wie angenommen. Denn bei einer Pionier anlage gilt immer: Vergleichswerte gibt es keine. (hue)
www.wohnenimoberfeld.ch
A kt u e l l
Kurzmeldungen Stromkennzeichnung 2012 Im vergangenen Jahr bezogen die Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus fossilen Energieträgern oder Kernenergie. Der Anteil an erneuerbarer Energie stieg gegenüber 2011 um 7.4 Prozent auf 53.5 Prozent. Gleichzeitig nahm der Anteil an Strom aus nicht erneuer baren Energien um 9.2 Prozent ab. Damit leisten immer mehr Kundinnen und Kunden ihren Beitrag zur Berner Energiewende. Museumsnacht im Besucherzentrum ewb Am 21. März 2014 bricht im Besucherzentrum ewb der Frühling aus: An der Berner Museumsnacht öffnet Energie Wasser Bern für alle Nachtfalter die Türen zur interaktiven Wissensplattform. Das spezielle Abendprogramm wird ganz im Zeichen der Energie und des Frühlings stehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.ewb.ch/besucherzentrum Online-Kundenportal Auf dem Online-Kundenportal von Energie Wasser Bern können Benutzerinnen und Benutzer ihre Kundendaten rund um die Uhr abrufen oder bearbeiten: Sie haben Zugriff auf Ihre Energieprodukte oder Verbrauchsangaben sowie Einsicht in den laufenden Zahlungsverkehr oder Ihren Zählerstand. Registrieren Sie sich unter https://kundenportal.ewb.ch
Verbrauchsmonitoring
Den Stromverbrauch vor Augen geführt Wer sich im Online-Portal von Energie Wasser Bern registriert hat, kann seinen Stromverbrauch ab Januar 2014 genauer unter die Lupe nehmen. Im Rahmen eines Pilotprojekts bietet der städtische Energieversorger den Kundinnen und Kunden, die entweder ewb.ÖKO.Strom oder ewb.NATUR.Strom beziehen, ein Verbrauchsmonitoring mit grafischer Darstellung ihres Stromverbrauchs im 15-Minuten-Takt an. Möglich macht diese präzise Aufzeichnung des Stromverbrauchs der sogenannte «Smart Meter», ein moderner Stromzähler mit Fernauslesung. Nach der kostenlosen Installation eines solchen Stromzählers werden die Verbrauchsdaten mit dem Einverständnis der Kundinnen und Kunden automatisch an Energie Wasser Bern übermittelt. Jeweils 24 Stunden später können diese die Werte über das Online-Kundenportal einsehen. Mit dem Verbrauchsmonitoring gewinnt das bestehende Kundenportal zusätzlich an Attraktivität und entwickelt sich zu einem individuellen Energie management-Tool. In der benutzerfreundlichen Ansicht werden nämlich nicht nur die Anzahl verbrauchter Kilowattstunden, sondern auch die laufenden Kosten angezeigt. Dadurch werden rasch Optimierungspotenziale ersichtlich: Die Benutzerinnen und Benutzer erkennen, dass mit einem bewussten Stromverbrauch leicht bares Geld gespart werden kann – ein Gewinn für die Kundinnen und Kunden wie auch für die Umwelt. (jäg)
Registrieren Sie sich noch heute: https://kundenportal.ewb.ch
s o l n e Kost rsten
e für die ndinnen u 200 K unden! und Kos auf der Inf ite Rückse
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akt u e l l
Mehr als Abwasserreinigung: Teil des arabern-Geländes, mit Blick auf die Biogasanlage (hinten links im Bild).
Biogas aus und für Bern «Eine Kläranlage wächst historisch und befindet sich immer im Umbau», weiss Beat Ammann, Direktor der arabern. Die kontinuierliche Verschärfung der Gewässerschutzverordnung, das stetige Wachstum der Stadt und die zunehmende Industrie in der Region stellen immer neue Anforderungen an die Abwasserreinigung. «Heute ist dies ein aufwendiger und komplexer Prozess, der viel Know-how erfordert», so Ammann, «denn zusätzlich produzieren wir Biogas und Ökostrom sowie Wärme für das Fernwärmekollektiv Bremgarten.» Täglich fliessen 90 Millionen Liter Abwasser in die Kläranlage am Aareufer gegenüber Herrenschwanden. Bei dessen Reinigung entsteht Klärschlamm, der zusammen mit Abfallbiomasse zu Rohbiogas umgewandelt wird. Im Februar 2008 hat die arabern eine Anlage zur Aufbereitung von Rohbiogas zu einspeisbarem Biogas in Erdgasqualität in Betrieb genommen. Als erste Kläranlage der Schweiz wurde die arabern daraufhin mit dem «naturemade star»-Label zertifiziert. Ein Drittel des CO2-neutralen Biogases wird in einem Block heizkraftwerk zu Ökostrom und Wärme für den Eigenbedarf verarbeitet. Der Rest des hochwertigen Energieträgers wird direkt ins Erdgasnetz von Energie Wasser Bern eingespeist.
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Für Beat Ammann steht fest: «Bei arabern wollen wir den eingeschlagenen Weg der erneuerbaren Energie konsequent weitergehen.» Aus diesem Grund entschied man sich im Januar 2012, die Produktion weiter auszubauen, und begann noch im Oktober mit dem Bau einer zweiten Biogasauf bereitungsanlage. Mit der Inbetriebnahme im August 2013 hat sich die Menge an produziertem Biogas der arabern verdreifacht. Mittelfristig dürfte sich diese laut Ammann sogar verfünffachen. Damit steht Energie Wasser Bern schon heute eine deutlich höhere Menge des klimaneutralen Energieträgers zur Verfügung. Der städtische Energieversorger bekennt sich dazu, nur Biogas aus Schweizer Produktion einzukaufen, und nimmt der arabern die gesamte produzierte Menge ab. Das Biogas wird den Kundinnen und Kunden als Treibstoff für Busse und Erdgasautos sowie zum Heizen und Kochen weiter gegeben. Damit leisten die beiden Unternehmen einen wert vollen Beitrag zur Umsetzung der CO2-Reduktionsziele der Stadt Bern. (wyr)
S ervice p u b l ic
Ein Rappen pro Kilowattstunde für ökologische Verbesserungsmassnahmen
Amphibienweiher dank Ökostrom Pro Kilowattstunde naturemade-star-zertifizierten Ökostrom fliesst ein Rappen in einen Fonds. Mit diesem Geld werden konkrete Projekte für ökologische Verbesserungsmassnahmen in der Natur unterstützt. Der so finanzierte Amphibienweiher in der Aaregg ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein rücksichtsvolles Nebeneinander von Mensch und Natur, trotz zunehmend engen Lebensräumen, realisieren lässt.
Seit Generationen überwintern Erd kröten, Grasfrösche und Molche im steilen Waldstück zwischen dem Unteren Aareggweg und der Aare. In den kalten Monaten verkriechen sie sich in kleinen Erdlöchern und harren in ihren Ver stecken wärmerer Tage. Mit den Frühlingstemperaturen entrinnen sie der Winterstarre und wandern zurück zum Weiher, in dem sie geboren sind, um sich zu paaren und zu laichen. Aus den Laichen entwachsen neue Amphibien und der Kreislauf beginnt von Neuem – wäre da nicht der Mensch, der den gleichen Lebensraum beansprucht und diesen Kreislauf dadurch zunehmend unterbricht: Eine unüberwindbare Gartenmauer und der zunehmende Verkehr auf der Quartierstrasse, kosteten in den letzten Jahren immer mehr Tierchen auf ihrer Wanderung zu ihrem Laichplatz das Leben.
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Wachsame und engagierte Anwohner Die vielen überfahrenen Tiere riefen engagierte Anwohnerinnen und Anwohner auf den Plan. Sie waren es, die mit der Unterstützung der Koordina tionsstelle für Amphibien- und Repti lienschutz in der Schweiz (karch) und der Hilfe von Stadtgrün Bern dem Sterben ein Ende setzten. So hinderte im Frühjahr 2012 ein provisorisch errichteter Amphibienzaun rund 400 wandernde Grasfrösche, Erdkröten und Molche daran, auf die Quartierstrasse zu hüpfen oder über den Asphalt zu kriechen. Stattdessen wurden die kleinen Tiere in Plastikeimern oder umschlossen von schützenden Händen über die gefährliche Strasse getragen. Neuer Teich, dauerhafte Lösung Bietet man ihnen ansprechende Wahlmöglichkeiten, sind auch Amphibien be-
reit, ihre Gewohnheiten neuen Lebensumständen anzupassen. Entsprechend plante die karch eine dauerhafte Lösung, die zusammen mit der Burgergemeinde Bern, dem kantonalen Amt für Wald, Stadtgrün Bern, Pro Natura Berner Mittelland, dem La-Nicca-Fonds und Energie Wasser Bern umgesetzt werden konnte: Sorgfältig platzierte Hürden hindern die Tierchen seither daran, auf die Quartierstrasse zu gelangen. Ausserdem bietet ihnen ein neu angelegter Weiher im Aareggwald eine sichere Alternative zum lebensgefährlichen Weg zur alten Geburtsstätte. Fische als neue Gefahr im Froschteich «Gerade in siedlungsnahen Teichen kommt es leider gelegentlich vor, dass Leute dort Fische aussetzen», erklärt Beatrice Lüscher, Biologin bei der karch. «Fische fressen Laiche und Kaul-
S ervice p u b l ic
quappen der Amphibien und können so im schlimmsten Fall ganze Popula tionen auslöschen.» Deshalb ihre eindringliche Bitte, keine Fische im Weiher in der Aaregg auszusetzen. «Da der Teich regelmässig vollständig entleert wird, würden die Fische dort ohnehin nicht lange überleben.»
Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen Energie Wasser Bern, pro natura, das Tiefbauamt und das Fischereiinspektorat des Kantons Bern sorgen gemeinsam dafür, dass ein Rappen pro verkaufte Kilowattstunde zertifiziertem Ökostrom in den Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen fliesst. Mit diesen Geldern werden regelmässig Projekte in der Nähe von naturemade-star-
Amphibienweiher dank Ökostrom Finanziert wurde der Bau des künstlichen Weihers und des Amphibienzauns in der Aaregg mit Geldern aus dem «Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen». Geld, das mit dem ökologisch hochwertigen Stromprodukt ewb.ÖKO.Strom geäufnet und gezielt dafür eingesetzt wird, um die Lebensräume von Mensch und Tier zu einem rücksichtsvollen Nebeneinander zu gestalten. Deshalb gilt auch hier: «Jeder Rappen zählt.» (jäg)
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zertifizierten Produktionsanlagen unterstützt, die direkt der Natur zugute kommen. Der Fonds ist eine Auflage der Zertifizierungsstelle, dem Verein für umweltgerechte Energie (VUE).
www.karch.ch
«All die leuchtenden Augen, die begeisterten Ausrufe, wenn das Glöckchen erklingt, und die kleinen Kinderhände, die vertrauensvoll nach meiner Hand greifen, machen jede kurze Nacht wett.»
W o h i n f l iesst I h re E n ergie ?
Samichlous
«Schmutzli und ich erhalten sogar Fanpost aus Holland» Die meiste Zeit des Jahres verbringe ich mit Schmutzli und dem Esel in unserer Waldhütte. Wir verarbeiten die Früchte aus dem Garten zu Konfitüre oder Kompott, sammeln Teekräuter für den Besuchstag am dritten Adventssonntag und freuen uns über die vielen Zeichnungen und Briefe, die in unseren Briefkasten flattern. Einmal haben wir sogar Fanpost aus Holland erhalten. Wenn sich die Kinder mit Fragen oder Sorgen an uns wenden, schreiben wir ihnen zurück. Ab November steht dann die Adventsvorbereitung im Vordergrund: Lebkuchen backen, Säcke packen, die Hütte putzen, Verpflegung für unterwegs vorbereiten, den Esel striegeln, lose Mantelknöpfe annähen, meinen Bart in Sonntagsform trimmen – es gibt immer viel zu tun. Ein Glück, dass Schmutzli und ich auf viele helfende Hände zählen können. Ohne sie würde wohl manch ein Chlousetag im Durcheinander enden. Neben Familien besuchen wir auf unseren Touren auch verschiedenste Schulen, Kindergärten, Behinderten- und Altersheime sowie Spitäler. Alle sollen sich über den Samichlous und ein kleines Präsent freuen können – auch und vor allem jene, die sonst nicht viel haben. Natürlich ist das ein strenges Programm, aber ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. All die leuchtenden Augen, die begeisterten Ausrufe, wenn das Glöckchen erklingt, und die vielen Kinderhände, die vertrauensvoll nach meiner Hand greifen, machen jede kurze Nacht wett. Nur bei den Versen und Gedichten würden wir uns manchmal
etwas mehr Fleiss wünschen. Da spürt man den Wandel der Zeit deutlich: Früher haben die Kinder Wochen im Voraus mit dem Auswendiglernen begonnen. Heute müssen wir zuweilen schon zufrieden sein, wenn drei Tage vor dem Chlousetag ans Versli gedacht wird. Auch müssen Schmutzli und ich die Eltern viel häufiger ermahnen, alle elektronischen Geräte auszuschalten, wenn wir zu Besuch kommen. Dafür ist uns in den Altersheimen die volle Aufmerksamkeit gewiss. Manch ein Zuhörer, eine Zuhörerin reist in die Kindheit zurück, wenn wir bei Kerzenlicht unsere Geschichten vorlesen. Nicht immer kommen dabei schöne Erinnerungen zum Vorschein. Das nämlich war früher mitnichten besser, im Gegenteil. Lange Zeit galt ich als jemand, vor dem man sich fürchten musste. Das ist heute zum Glück anders. Sicher gibt es mitunter etwas zu bemängeln, doch sind es nicht selten die Eltern, die man an den Ohren nehmen müsste. Wie sollen die Kinder zum Beispiel ihre Jacken ordentlich an die Garderobe hängen, wenn diese für sie viel zu hoch hängt? Solche Momente, in denen wir mit einem Augen zwinkern vermitteln können, gehören zu den wunderbarsten der Adventszeit. Ebenso, wenn die Kinder, die wir einst besuchten, plötzlich selbst Eltern sind und wir den Beginn neuer Generationen erleben. (kh)
R atgeber
Tipps zum richtigen Einräumen des Kühlschranks
Kühlen mit System Während der Festtage sind unsere Kühlschränke oftmals prall gefüllt. Meistens werden die Einkäufe dann einfach planlos in die Regale verstaut. Allerdings verderben die Nahrungsmittel dadurch schneller. Räumt man den Kühlschrank dagegen systematisch ein, bleiben die Lebensmittel länger frisch und haltbar. Zudem spart man Geld wie auch Energie und behält dank mehr Ordnung den Überblick.
Verschiedene Kältezonen Jedes Lebensmittel hat seinen idealen Standort im Kühlschrank. Denn obwohl der Kühlschrank auf eine bestimmte Temperatur eingestellt ist, schwankt diese im Innern um bis zu sieben Grad Celsius: Durch die Luftzirkulation sinkt die Kälte nach unten, während die wärmere Luft nach oben steigt. Je höher die Ablagen im Kühlschrank sind, desto wärmer werden also die Temperaturen. Die unterschiedlichen Kältezonen sollte man zur optimalen Lagerung der verschiedenen Nahrungsmittel nutzen. Unteres Fach Am kältesten ist es an der Rückwand und insbesondere in der untersten Ablage, direkt über der Glasplatte des Obst- und Gemüsefachs. Hier sollten leicht verderbliche Esswaren wie Fisch und Fleischerzeugnisse gelagert werden. Mittlere Fächer Die Mitte des Kühlschranks eignet sich vor allem für Molkereiprodukte wie Milch, Joghurt, Käse oder Rahm, aber auch für Gebäck oder Desserts sowie alle Produkte mit dem Hinweis «Nach dem Öffnen kühl lagern».
Oberstes Fach Offene Speisen, Eingemachtes oder Geräuchertes benötigen kaum Kühlung. Sie sind deshalb auf der obersten Abstellfläche am besten aufgehoben. Fächer in der Kühlschranktür Die mildesten Temperaturen herrschen in der Kühlschranktür und den entsprechenden Extrafächern. Die kleinen Ablagen in der oberen Türhälfte sind für Produkte wie Eier, Butter, Konfi türen, Fertigsaucen, Dosen und Tuben perfekt geeignet. In der unteren Türhälfte befindet sich die die Halterung für die Getränke. Milch, insbesondere Frischmilch sollte aber nicht in der Tür, sondern in der kälteren Kühlschrankmitte aufbewahrt werden.
Obst- und Gemüsefach Gemüse, Salat, Kräuter, Früchte, Beeren und Obst gehören, wie der Name schon sagt, ins Obst- und Gemüsefach. Obwohl ganz unten im Kühlschrank, findet sich hier – bedingt durch die Glasplatte, die Kälte und Feuchtigkeit abhält – eine der wärmeren Kältezonen. Dank den milderen Temperaturen bleiben das Aussehen und vor allem die Vitamine dort besser erhalten. Kühlschrank nicht überfüllen Generell sollte man darauf achten, den Kühlschrank nicht zu «überladen». Denn ist dieser zu sehr gefüllt, wird die Luftzirkulation unterbunden, was die Kühlung erschwert und die verschiedenen Kältezonen stört. (wyr)
Holen Sie sich einen Kühlschrankthermometer Sie können viel Strom sparen, wenn Sie Kühlschränke und Gefriergeräte nicht zu kalt einstellen. Bei einem Gefrierschrank beträgt die optimale Temperatur etwa –18°C, bei einem Kühlschrank 5°C. Lassen Sie Speisen zudem immer erst ganz auskühlen, bevor Sie diese kühl stellen oder gefrieren, und tauen Sie gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank auf. Damit möglichst viele Berner Kühlschränke auf Stromspartemperatur laufen, verschenkt Energie Wasser Bern 1’000 Kühlschrankthermometer, die Ihnen die optimale Temperatur angeben. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Kühlschrankthermometer» an direkt@ewb.ch. Energie Wasser Bern schickt Ihnen dann einen Abholschein, mit dem Sie beim Empfang an der Monbijoustrasse 11 einen Kühlschrankthermometer abholen können. Es het, solangs het …
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K i n der
Die Schmuckschatulle Emma ist zu Besuch bei ihrem Grosi. Im Schlafzimmer finden sie und Herr Mutz ein silbernes, mit farbigen Steinen dekoriertes Kästchen. Neugierig öffnen es die beiden und finden darin Grosis Schmuck. Die Schmuckschatulle glitzert und funkelt so schön, dass Emma auch gleich eine basteln will.
Zu Hause setzt sich Emma mit Herrn Mutz hin und beginnt, mit Glitter, bunten Filzstiften und Fotos eine kleine Holzschachtel zu dekorieren: Zuerst malt sie auf den Deckel der Schachtel eine grosse farbige Blume. Die Blüten bestreicht Emma mit Leim und streut Glitzerstaub darüber. Zum Trocknen legt sie den Deckel beiseite. Dann schneidet sie die Fotos von sich und Herrn Mutz zurecht; mal als Herzchen, mal als Kreis und mal als Dreieck. Die ausgeschnittenen Bilder klebt Emma an alle vier Seiten der Schachtel. Stolz setzt Emma schliesslich den Deckel auf und bewundert zusammen mit Herrn Mutz ihre selbst gemachte Schatulle. Für sie steht fest, da kommen ihre Haargummis rein. (fia)
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Gratisspanschachteln Willst auch du dir eine kleine Schatulle basteln, dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff «Spanschachtel» an direkt@ewb.ch. Energie Wasser Bern schickt dir dann einen Abholschein, mit dem du beim Empfang an der Monbijoustrasse 11 deine eigene kleine Holzschachtel zum Dekorieren abholen kannst. Da die Anzahl beschränkt ist, gibt es pro Kind nur eine Schachtel. Es het, solangs het …
K o n takt
Reges Interesse und positive Feedbacks
Besucherzentrum ewb Seit der Eröffnung Anfang Mai haben über 3’000 begeisterte Gäste das Besucherzentrum ewb in der Energiezentrale Forsthaus besucht – sei es anlässlich eines individuellen Besuchs oder anlässlich einer Führung. Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher sind durchwegs positiv: Die spielerische Kombination aus Theorie und Praxis der interaktiven Wissensplattform vermag ganz besonders zu gefallen. Ebenso faszinieren die Führungen, die in Begleitung von Guides einmalige Einblicke in die Kommandozentrale, den Kehrichtbunker oder den Verbrennungsofen der Anlage ermöglichen. Nicht zuletzt sind die Gäste immer wieder überrascht, «dass man zwar in einer Kehrichtverwertungsanlage ist, aber nie den Eindruck hat, in einer solchen zu sein, da es nicht ein einziges Mal nach Kehricht riecht», wie uns jemand schreibt.
Museumsnacht Das Besucherzentrum ewb öffnet anlässlich der Berner Museums nacht vom 21. März 2014 seine Pforten. Den Nachtschwärmern bietet sich dann die Gelegenheit, das Besucherzentrum ewb und die Energiezentrale Forsthaus in einem ganz besonderen Licht zu entdecken.
Überzeugen Sie sich selbst und entdecken auch Sie das Besucherzentrum ewb: Adresse Das Besucherzentrum ewb befindet sich an der Murtens trasse 100, 3008 Bern. Anreise Vor Ort stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Wir bitten Sie deshalb, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ab Bahnhof Bern mit
Bernmobil Buslinie 11 bis Endstation Güterbahnhof (rund 10 Minuten Fussweg) Postauto Linie 101 bis Haltestelle Forsthaus Telefon 031 321 96 90 besucherzentrum@ewb.ch www.ewb.ch/besucherzentrum
Korrigenda In der Ausgabe 2/2013 hat der Fehlerteufel zugeschlagen: Im Interview auf Seite 9 heisst es, «dass die Marktgasse bereits während der Sanierungsarbeiten von 1985 ‹umgestochen› wurde». Selbstverständlich ist hier aber die Rede von der Sanierung von 1995. Die Redaktion des DiREKT entschuldigt sich an dieser Stelle für die Unachtsamkeit.
Kundencenter Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, www.ewb.ch/kundencenter Allgemeine Fragen
Tel. 031 321 31 11, Montag bis Freitag, 8.30 bis 16 Uhr
Umzug melden und www.ewb.ch/umzug, www.ewb.ch/rechnung, Tel. 031 321 37 10 Fragen zur Rechnung Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Störungsmeldungen Stromausfall, Wasserunterbruch, Gasgeruch, Fernwärmeunterbruch www.ewb.ch/stoerungen, Tel. 031 321 31 11 Installationspikett für Stromausfall und bei Störungen in der Hausinstallation: Tel. 031 311 84 84
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Ihr Link zu unseren Dienstleistungen Strom
Sie haben die Wahl zwischen drei Stromprodukten und entscheiden selbst,
www.ewb.ch/strom
wie nachhaltig die von Ihnen benötigte Menge Strom hergestellt wird.
www.ewb.ch/oekostrom
Wasser
Der Wasserverbund Region Bern versorgt die Stadt Bern und neun weitere Ge-
meinden mit Trinkwasser. Als Hauptaktionärin betreiben wir die meisten Anlagen.
Biogas und Erdgas
Erdgas und das CO2-neutrale Biogas sind ökonomisch und ökologisch sinnvolle
www.ewb.ch/wasser
www.ewb.ch/biogas
Energien zum Heizen, Kochen sowie für die Warmwasseraufbereitung.
www.ewb.ch/erdgas
Fernwärme
Die Energie aus der Verbrennung des Berner Hauskehrichts reicht für die
www.ewb.ch/fernwaerme
Wärmeversorgung von rund 23’000 Einfamilienhäusern.
ElectroDrive Elektrofahrzeuge bequem mieten statt teuer kaufen. Das All-in-Paket zum
monatlichen Fixpreis deckt alle Kosten für den ökologischen Fahrspass.
Fahren mit Erdgas
Wir beliefern die Tankstellen der Region mit Erdgas. Erdgas und Biogas sind
www.ewb.ch/electrodrive
www.ewb.ch/erdgasfahren
deutlich umweltschonender und kostengünstiger als Benzin.
Glasfasernetz
Gemeinsam mit Swisscom erschliessen wir in den nächsten Jahren alle Gebäude
Hotline 0848 392 392
der Stadt Bern mit Glasfasern. Über eine Steckdose können Sie das ganze
www.ewb.ch/berner.glasfaser
Multimediaangebot in Lichtgeschwindigkeit nutzen.
Energieberatung
Die Energieberatung zeigt Ihnen Lösungen für eine optimale Energienutzung auf. Anmeldung: Tel. 031 321 36 54
Die Erstberatung im Kundencenter ist kostenlos.
www.ewb.ch/kundencenter
Förderprogramme
Wir unterstützen Sie finanziell bei der Anschaffung von Beleuchtung,
www.ewb.ch/foerderprogramme
Elektro-Scootern, Erdgasfahrzeugen, Solarstromanlagen, Sonnenkollektoren,
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(Gas-)Wärmepumpen und 150’000 Watt LED.
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Einführungsangebot
Verbrauchsmonitoring von Energie Wasser Bern Im Rahmen eines Pilotprojekts stellt Energie Wasser Bern den ersten 200 Kundinnen und Kunden das neue Verbrauchsmonitoring zwei Jahre gratis zur Verfügung. Der sogenannte «Smart Meter», ein Stromzähler mit Fernauslesung, zeichnet die Verbrauchsdaten auf und übermittelt diese mit dem Einverständnis der Kundinnen und Kunden automatisch an Energie Wasser Bern. Nach der kostenlosen Installation des Geräts können die Benutzerinnen und Benutzer ihren Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten über das Online-Kundenportal einsehen (Details siehe Seite 10 in dieser Ausgabe). Wer vom Einführungsangebot profitieren möchte, muss im Online-Kundenportal von Energie Wasser Bern registriert sein und ewb.ÖKO.Strom oder ewb.NATUR.Strom beziehen. Für die Übertragung der Verbrauchsdaten ist es zudem notwendig, dass beim aktuellen Stromzähler Mobilfunkempfang vorhanden ist. Dies lässt sich einfach mit der Anzeige auf dem Handy überprüfen. Den Kundinnen und Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Pflichten; doch auch hier gilt: First come, first served!
Melden Sie sich also noch heute an unter www.ewb.ch/smart
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