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DiREKT 2/2013

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DiREK T. Kundenmagazin von Energie Wasser Bern

Wir gucken in die RĂśhre Ein Blick hinter den Bauzaun der Berner Marktgasse

Ungezwungen, spontan und Ăźberraschend Christine und Lisette Wyss, Initiantinnen Buskers Bern

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Inhalt

Willkommen Seite 3

Viele Menschen und viele Bedürfnisse auf engem Raum SANIERUNG MARKTGASSE

Seite 4

Wir gucken in die Röhre Interview

Seite 9

Wir sind auf Kurs

AKTUELL Seite 11

Die Liberalisierung des Strommarktes verzögert sich Service Public

Seite 12

Einstecken, entdecken und mitnehmen wohin fliesst ihre Energie?

Seite 14

Christine und Lisette Wyss, Initiantinnen Buskers Bern Ratgeber

Viel Wissen rund ums Thema Energie Besucherzentrum ewb

Seite 16

Alles Gute kommt von oben Kinder

Seite 12

Seite 17

Wenn der Wind bläst …

Impressum Herausgeberin Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, Fax 031 321 34 95, info@ewb.ch, www.ewb.ch Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Kommunikation Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr) Autoren: Andrea Fink (fia), Alexandra Jäggi (jäg),

Claudia Kohlschütter (koc), Myriam Neuhaus (nam), Raphaël Wyss (wyr) Freie Mitarbeitende: Karin Hänzi (kh) Fotos Andrea Campiche, Brigitte Mathys, Adrian Moser, Hansueli Trachsel im Auftrag des Tiefbauamts der Stadt Bern Gestaltung Polyconsult AG, Bern

Druck Stämpfli Publikationen AG, Bern Auflage 92’000 Exemplare DiREKT erscheint 3-mal jährlich und geht an die Kunden von Energie Wasser Bern.


W i l l k o mme n

Viele Menschen und viele Bedürfnisse auf engem Raum Marcel Ottenkamp Leiter Netze Energie Wasser Bern

Mit Veröffentlichung des aktuellen DiREKT ist die Sanierung der Berner Marktgasse schon fast wieder Geschichte. Wochen und Monate haben auch wir von Energie Wasser Bern Ihre Geduld und Ihr Verständnis, sehr geehrte Kunden, stark beansprucht. Das Grossprojekt, welches wir gemeinsam mit BERNMOBIL und dem Tiefbauamt geplant und realisiert haben, wird in diesen Tagen erfolgreich abgeschlossen. Das hat uns alle ziemlich gefordert; alles war unübersichtlicher, lärmiger und enger. Umstände und Widrigkeiten, die alle Beteiligten immer mal wieder vor grosse Herausforderungen gestellt haben: gleich viele Menschen, gleich viele Bedürfnisse und gleich viele Ansprüche auf weniger Raum. Mit dieser Ausgabe möchten wir Ihnen einen tieferen Einblick in die Sanierung – aus Sicht Ihres städtischen Energie­ versorgers – geben: Nebst dem Gas- und Wasserleitungsnetz haben wir in den letzten Wochen auch das zuletzt 1985 sanierte Stromnetz erneuert. Auch für uns ein nicht ganz alltägliches Unterfangen. Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihr Verständnis und freuen uns, Ihnen auch in Zukunft eine rundum zuverlässige Gas-, Wasser- und Stromversorgung garantieren zu können. (koc)

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S a n ieru n g M a rktg a sse

Wir gucken in die Röhre Seit Anfang April teilt sich die Berner Marktgasse in eine Einkaufsmeile Süd und eine Einkaufsmeile Nord. Dazwischen präsentiert sich die Baustelle von Tiefbauamt, BERNMOBIL und Energie Wasser Bern im wohl grössten Schaufenster der Innenstadt. Kaum ein Passant, der beim Vorbeigehen nicht rasch über den Bauzaun äugt, um einen Blick in Berns Untergrund zu werfen. Täglich säumen Neugierige die Absperrungen und beobachten das emsige Treiben. Doch nur die wenigsten wissen, was genau hier vor sich geht.

Auslöser für die Bauarbeiten war die notwendige Sanierung der Schienen: Die Erschütterungen des Tram- und Busverkehrs beschädigten seit Längerem die für Berns Gassen charakteristische Pflästerung. So mussten die abgenutzten Schienen einem modernen Gleissystem weichen. Allerdings hätte dieses den Zugang zu den darunter liegenden Gas- und Wasserleitungen versperrt. «Um dies zu vermeiden, mussten die bestehenden Werkleitungen teilweise verlegt und der gesamte Untergrund der Hauptgasse neu eingeteilt werden», so Bernhard Roth, Gesamtprojektleiter der Sanierungsarbeiten bei Energie Wasser Bern. Zwei Jahre der Planung Fast zwei Jahre dauerte die Planung. Um alle anstehenden Arbeiten mit einem einzigen Eingriff durchführen zu können, vereinten die Ingenieure und Bauleiter die unterschiedlichen Bedürfnisse der drei Bauherren in einem Gesamtprojekt. Vielfältig waren die Auflagen und gross die Herausforderungen: Für die Dauer der Bauphase musste der gesamte Verkehr umgeleitet werden, was ein umfangreiches Konzept erforderte. Denn gleichzeitig mussten die Anlieferung für die Gewerbebetriebe und die Abfallentsorgung sichergestellt werden, der Zugang zu den Kellergeschäften und die Lauben für die Fussgänger frei bleiben sowie die Zufahrt zur Baustelle stets gewährleistet sein. Um der Sanität und Feuerwehr im Ernstfall die Durchfahrt zu garantieren, musste zudem immer eine Notfallgasse durch die Bau-

stelle befahrbar sein. Die deshalb noch engeren Platzverhältnisse bedingten eine minutiöse Planung der Sanierung sowie eine genaue Etappierung und sorgfältige Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte. «Daraus entstanden ist ein koordiniertes Projekt, welches die Stadtbernerinnen und Stadtberner für lange Zeit vor weiteren Eingriffen verschonen sollte», ist Marcel Ottenkamp, Leiter Netze bei Energie Wasser Bern, überzeugt.

«Ein koordiniertes Projekt, welches die Stadtbernerinnen und Stadtberner für lange Zeit vor weiteren Eingriffen verschonen sollte.» Marcel Ottenkamp, Leiter Netze von Energie Wasser Bern

Die alten Werkleitungen müssen dem neuen Gleissystem weichen – neben den Grabenarbeiten bleibt derweil immer eine Notfallgasse für Sanität und Feuerwehr frei.

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Über das eindrückliche Provisorium an den Hausfassaden werden sowohl die Bewohnenden als auch die Geschäfte der Marktgasse während der Sanierung mit Wasser, Gas, Strom und Internet versorgt.

Provisorium als Startschuss Noch bevor die schweren Baumaschinen auffahren konnten, montierten Mitarbeitende des städtischen Energieversorgers im Januar ein provisorisches überirdisches Leitungssystem oberhalb der Laubenbögen an die Hausfassaden – «ein Meisterwerk des Netzbaus», wie Daniel Schafer betont. «Selbst provisorische Hydrantenanschlüsse wurden vorgesehen, damit die Feuerwehr auch mit dem nötigen Löschwasser versorgt ist, falls sie sich über die Notfallgasse Zugang zu einem Brandherd verschaffen muss», schwärmt der sichtlich stolze CEO von Energie Wasser Bern. Erst dank diesem Provisorium konnte die lückenlose und zuverlässige Versorgung der rund 150 Anwohnenden und 319 Gewerbebetriebe der Marktgasse mit Strom, Gas, Wasser und Internet gewährleistet werden.

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«Ein Meisterwerk des Netzbaus.» Daniel Schafer, CEO von Energie Wasser Bern


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Sicherheit, Präzision und Qualität sind ihre höchsten Gebote: Mitarbeitende von Energie Wasser Bern beim Leitungsbau.

Sicherheit und Qualität gehen vor Mit Aufnahme der Intensivbauphase am 6. April stellte Energie Wasser Bern die Versorgung auf das Provisorium um. Nun konnten die Baumaschinen mit dem Abbruch der Oberfläche beginnen und den Zugang zu den darunter liegenden Werkleitungen freilegen. Nachdem die alten Rohre entfernt und beidseitig der Gasse Leitungsgraben angelegt worden waren, startete man mit dem Netzbau. Gearbeitet wurde in zwei Schichten von 6 bis 15 Uhr sowie von 16 Uhr bis Mitternacht, und das sechs Tage die Woche. Trotz Zeitdruck und hohem Arbeitsrhythmus gehen Sicherheit und Qualität beim Rohrleitungsbau immer vor. Denn sind die Leitungen erst einmal unter der Erde, kostet jedes Leck Tausende von Franken und kann verheerende Folgen haben. «Bei Gasleitungen aus korrosionsfestem Stahl braucht es zwei bis drei Durchgänge für eine solide Schweissnaht», erklärt Reto Leuenberger, Schweisser bei Energie Wasser Bern. «Danach kommen die Kollegen von der Netzkontrolle ins Spiel. Denn die Naht, die du geschweisst hast, darfst du nicht selber prüfen.» Wenn es auf der Baustelle ab Mitternacht also

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ruhig wurde und alles schlief, unterzogen externe Netzkontrolleure die neuen Leitungsabschnitte durchgängig einem Drucktest und überprüften die Schweissnähte.

«Bei Gasleitungen aus korrosionsfestem Stahl braucht es zwei bis drei Durchgänge für eine solide Schweissnaht.» Reto Leuenberger, Schweisser Energie Wasser Bern


S a n ieru n g M a rktg a sse

Über die Öffnung der Elektroschächte werden die Stromkabel ab grossen

Ein Kran hievt einen Elektroschacht in den Leitungsgraben; insgesamt wurden

Bobinen in die Kabelschutzrohre eingezogen.

zwölf dieser Schächte im Boden der Marktgasse vergraben.

Stromverteilung im Untergrund Parallel zu den Gas- und Wasserleitungen erneuerte der städtische Energieversorger das zuletzt 1985 sanierte Stromnetz. Auch hier musste das inzwischen veraltete Muffennetz einem neuen System mit sogenannten Elektroschächten weichen. Diese wurden in regelmässigen Abständen im Leitungsgraben versenkt. Die vorgefertigten Betonkammern sind mit Verteilkästen bestückt und mit jeweils zwölf Kabelschutzrohren untereinander verbunden. In diese wurden Niederspannungs-, Mittelspannungs- und Glasfaserkabel gezogen und über die Verteilkasten in die Häuser geführt. Weitere elektrische Verbindungen wie die der Tramanschlüsse und der öffentlichen Beleuchtung verlaufen ebenfalls darin. Insgesamt wurden auf diese Weise fünf Kilometer Stromkabel für knapp 300 Meter Gasse verlegt. «Der Vorteil dieses Systems ist, dass diese Elektroschächte

Alles nach Plan Täglich um 13 Uhr treffen sich die Bauführer in Bürocontainern an der Waaghausgasse zum Tagesrapport, um den aktuellen Stand der Arbeiten und die weiteren Schritte zu besprechen. Die Sanierung verlief bislang immer nach Zeitplan: Die neuen Werkleitungen sind unter der Erde, das neue

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jederzeit über Schachtdeckel zugänglich sind. Dadurch können Wartungs-, Reparatur- sowie Ausbauarbeiten zukünftig ohne weitere Grabenarbeiten und somit ohne Behinderung des Verkehrs durchgeführt werden», meint Bernhard Roth.

«Insgesamt wurden fünf Kilometer Stromkabel für knapp 300 Meter Gasse verlegt.» Bernhard Roth, Gesamtprojektleiter Energie Wasser Bern

Gleissystem verlegt und die Pflastersteine gesetzt. Sind die Fahrleitungen für die Trams wieder installiert, stellt Energie Wasser Bern die Versorgung vom Provisorium auf das neue Netz um. Dann wird die Marktgasse wieder für die Fussgänger und den öffentlichen Verkehr freigegeben. (wyr)


S a n ieru n g M a rktg a sse

Interview mit Bruno Neuenschwander

Wir sind auf Kurs Bruno Neuenschwander ist als stellvertretender Gesamtprojektleiter für die Bauarbeiten von Energie Wasser Bern in der Berner Marktgasse mitverantwortlich. Auch für den Fachmann ist die Grossbaustelle im Herzen der Bundesstadt eine besondere Herausforderung.

Bruno Neuenschwander, wie ist der aktuelle Stand der Arbeiten in der Marktgasse? Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Die Gasse kann wie vorgesehen Mitte September wieder für die Fussgänger und den öffentlichen Verkehr freigegeben werden. Welches sind die grössten Herausforderungen bei den Bauarbeiten in der Innenstadt und welches die Unterschiede zu kleineren Projekten? Die grösste Herausforderung in diesem Projekt ist die grosse Anzahl an Beteiligten wie Behörden, Planer, Bauunternehmer, Anwohnende, Gewerbetreibende, Kunden usw. Dies verlangt sorgfältige Koordination, enge Zusammenarbeit und eine genaue Abstimmung unter den drei Bauherren sowie eine entsprechend detaillierte Planung. Durch die intensiven Arbeiten in zwei Schichten müssen Entscheidungen zudem rasch gefällt werden, damit die Arbeiten nicht ins Stocken geraten. Wegen der knappen Platzverhältnisse ist das Projekt auch hinsichtlich Technik und Organisation sehr anspruchsvoll.

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Gab es während der Bauphase Zwischenfälle, stiessen Sie auf ungewöhnliche Probleme oder Hindernisse? Bis auf die Beschädigung des Leitungsstrangs der Swisscom zu Beginn der Bauarbeiten verliefen diese bisher ohne nennenswerte Zwischenfälle. Erfreulich ist, dass wir so weit auch keine Unfälle oder Verletzten zu beklagen haben. Dadurch, dass die Marktgasse bereits während der Sanierungsarbeiten von 1985 «umgestochen» wurde, bestand zudem nicht das Risiko, dass wir auf archäologische Funde stossen. In solchen Fällen muss jeder Fund minutiös katalogisiert werden, was aufwendig und zeitraubend sein kann. In der Marktgasse arbeiten Sie quasi im Schaufenster der Berner Einkaufsmeile; wie reagieren die Passanten und wie erleben Sie die Reaktionen aus der Bevölkerung? Viele Passanten zeigen grosses Interesse, sprechen uns an und informieren sich über die laufenden Arbeiten. Die Reaktionen sind mehrheitlich sehr positiv. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist relativ hoch und die Leute haben

sich rasch an die Umstellung gewöhnt. Wenn man lange auf einer Baustelle arbeitet, ergibt sich immer auch eine menschliche Komponente. Der Kontakt und das gute Einvernehmen mit den Anwohnenden und anliegenden Gewerbebetrieben sind wichtig. Schliesslich sind wir auf ihre Unterstützung angewiesen. Welches sind die wesentlichen Neuerungen der Sanierungsarbeiten und welchen Nutzen versprechen Sie sich davon? Die wichtigste Neuerung an den Anlagen von Energie Wasser Bern ist das neue Elektrokabelnetz, welches uns in Zukunft erlaubt, Sanierungen und Reparaturen ohne Grabarbeiten zu realisieren. (wyr)


Aktue l l

Kurzmeldungen Rezertifizierung Kraftwerk Matte Das Wasserkraftwerk Matte wurde vom Verein für umweltgerechte Energie (VUE) mit dem Label naturemade star rezertifiziert und steht auch in Zukunft für Ökostrom, der mitten in der Stadt produziert wird. Um das Qualitätszeichen zu erhalten, muss das Kraftwerk strengste ökologische Anforderungen erfüllen, wie beispielsweise eine Fischtreppe oder eine naturnahe Ufergestaltung. Die Einhaltung dieser Auflagen wird alle fünf Jahre vom VUE überprüft. Neuer Tarifrechner Erdgas/Biogas Im Internet steht den Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern neu ein Tarifrechner zur Verfügung. Mit diesem können Sie online Ihre Erdgas-/Biogaskosten berechnen und Ihren Biogasanteil auch gleich bestellen. Geben Sie einfach in den dafür vorgesehenen Feldern Ihren ungefähren jährlichen Erdgasverbrauch, die Leistung Ihrer Anlage und Ihre Wohngemeinde ein – die entsprechenden Angaben finden Sie auf Ihrer Erdgasrechnung. Den Tarifrechner Erdgas/ Biogas finden Sie unter www.ewb.ch/ preisrechner-erdgas Externe Audits Im Rahmen der Weiterentwicklung des Managementsystems von Energie Wasser Bern fanden vom 1. bis 3. Juli 2013 Rezertifizierungsaudits durch die externe Zertifizierungsstelle statt. Erstmals wurde neben den ISOZertifikaten für das Qualitäts- und Umweltmanagement auch der Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz nach OHSAS 18001 zertifiziert. Im Fokus stehen dabei Arbeitsabläufe, Prozessinstrumente, relevante Umweltund Arbeitsschutzaspekte sowie die Umsetzung der dokumentierten Vorgaben in der täglichen Praxis. Die Audits wurden von den Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern mit Bravour bestanden.

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Die Liberalisierung des Strommarktes verzögert sich Mit der Inkraftsetzung des neuen Stromversorgungsgesetzes (StromVG) im April 2008 begann in der Schweiz die schrittweise Liberalisierung des Strommarktes. Das Bundesamt für Energie (BFE) schaffte damit die Rahmenbedingungen für den offenen Wettbewerb. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz sieht eine zweistufige Marktöffnung vor: Seit dem 1. Januar 2009 können Grosskunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 100’000 Kilowattstunden ihren Lieferanten frei wählen. Fünf Jahre danach sollen auch Kleinunternehmen und Private freien Marktzugang erhalten. Somit müsste per 1. Januar 2014 die vollständige Liberalisierung für alle Stromkunden erfolgen. Allerdings wird der Schweizer Elektrizitätsmarkt für Kleinverbraucher nun doch nicht wie geplant auf Anfang nächsten Jahres geöffnet. Laut dem BFE kann dieser Fahrplan nicht eingehalten werden. Vielmehr erwägt man eine Öffnung mit weiteren Zwischenschritten. Denkbar wäre beispielsweise, die bisherige Grenze von 100’000 Kilowattstunden stufenweise herabzusetzen. Damit verschiebt sich die vollständige Liberalisierung jedoch auf die Zeit nach 2014. Hat ein Endverbraucher von über 100’000 kWh bereits heute die Möglichkeit, den Strom als sogenannt «freier Kunde» zu Marktpreisen zu beschaffen, bleibt diese Option dem Kleinverbraucher vorläufig noch verwehrt. Wie kürzlich auch in der Presse zu lesen war, gehört Energie Wasser Bern aber nach wie vor zu den Energieversorgern mit den attraktivsten Stromtarifen. Als Privatkunde Ihres städtischen Energieversorgers profitieren Sie also nicht nur weiterhin von Versorgungssicherheit, umfassenden Leistungen und diversen Förderprogrammen, sondern auch von schweizweit sehr kompetitiven Preisen. (wyr)


a ktue l l

Warmes Wasser dank Sonnenkraft In einem Jahr liefert die Sonne bis zu zwei Drittel der Wärme, die es zum Aufheizen des Warmwassers für einen Haushalt braucht. Daher sind Sonnenkollektoren für viele Liegenschaften die ideale Lösung für eine energieeffiziente Warmwasseraufbereitung. Energie Wasser Bern unterstützt Hausbesitzer in der Stadt Bern beim Bau einer solchen Anlage mit einem Förderbeitrag aus dem Ökofonds. Ende letzten Jahres wurde das 500. Fördergesuch für eine Sonnenkollektoranlage eingereicht, die in diesem Sommer in Betrieb genommen wurde.

«Wir sind der festen Überzeugung, dass die Zukunft gut isolierten Gebäuden und der klugen Nutzung modernster Technik zur nachhaltigen Energiegewinnung gehört», so der Besitzer der denkmalgeschützten Liegenschaft im Kirchenfeld. Auch für das Berner Architekturbüro Wermuth und Partner war die Anlage eine besondere Herausforderung: «Das Haus wurde 1900 erbaut. Umso grösser ist die Genugtuung, dass es auch optisch geglückt ist, die historische Bausubstanz mit den Sonnenkollektoren zur Warmwassergewinnung zu verbinden», so Beat Wermuth. (jäg)

Vorzeitiger Ersatz der Umwälzpumpe

Aus für Stromfresser Seit 2013 dürfen in der Schweiz nur noch A-Klasse-Umwälzpumpen installiert werden, wobei das «A» für einen geringen Stromverbrauch steht. Umwälzpumpen sind im Heizungssystem für den gesamten Wärmetransport verantwortlich und oftmals wahre Stromfresser: Solange die Heizung für Wärme im Haus sorgt, lassen ungeregelte Standardpumpen das Wasser mit voller Leistung in den Rohrleitungen zirkulieren – ca. 6‘000 Betriebsstunden pro Heizperiode. Damit verbrauchen die alten, meist überdimensionierten Pumpen bis zu zehn Prozent des Haushaltstroms und belasten das Budget unnötig. Es lohnt sich deshalb gleich doppelt, die alte Umwälzpumpe vorzeitig zu ersetzen: Richtig dimensionierte A-Klasse-Pumpen der neusten Generation verbrauchen nur noch einen Bruchteil der Kilowattstundenzahl ihrer Vorgänger. Mit einem Stromsparpotenzial von nahezu 70 Prozent steigt die Pumpe vom Stromfresser zum Spitzensparer ab/auf, wie die Grafik links zeigt. Dies schlägt auch auf der Stromrechnung zu Buche. Die Umwälzpumpen sind somit nicht nur rasch ausgewechselt, sondern aufgrund des eingesparten Stroms bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Machen deshalb auch Sie den nächsten Schritt in eine nachhaltige Zukunft. (wyr)

Stromverbrauch pro Jahr in einem Einfamilienhaus Elektroherd Umwälzpumpe (Standard) Wäschetrockner Waschmaschine Gefriergerät Kühlschrank Geschirrspülmaschine Backofen TV-Gerät

Eine Vielzahl von Anbietern sowie eine Liste energieeffizienter A-Klasse-Umwälzpumpen finden Sie unter folgendem Link: www.topten.ch

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Hocheffiziente Umwälzpumpe

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Besucherzentrum ewb – eine Ausstellung zum Anfassen und Ausprobieren

Einstecken, entdecken und mitnehmen Die Welt der Energie- und Wasserversorgung entdecken, von den Ursprüngen über die Gegenwart bis zu möglichen Zukunftstrends, dabei Wissen sammeln und es auf der persönlichen Website noch einmal nacherleben: Das und vieles mehr bietet Energie Wasser Bern im neuen Besucherzentrum ewb.

Warmes Wasser zum Duschen, Strom für die Kaffeemaschine, ein geladener Handyakku, schnelles Internet – heutzutage für viele unter uns Selbstverständlichkeiten, die den Alltag erleichtern. Doch woher kommt das Trinkwasser? Wie wird Energie produziert und verteilt? Was passiert mit unserem Abfall? Und was bedeutet die Energiewende für die Region Bern und den städtischen Energieversorger? Die Antworten dazu liefert ein Stecker aus Holz: Er ist zugleich das Eintrittsticket fürs Besucherzentrum ewb und Ihr Schlüssel zum Wissen rund um den modernen Alltag und die Welt von Energie Wasser Bern.

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Interaktive Wissensplattform Wer die Ausstellung betritt, begegnet einem alten Menschheitstraum: dem Perpetuum mobile. Eine Maschine, die, einmal in Gang gesetzt, ewig in Bewegung bleibt, ohne weitere Energiezufuhr von aussen – nach heutigem Wissensstand ein Ding der Unmöglichkeit. Und trotzdem treibt der Traum von einer Konstruktion, die unerschöpfliche Energie liefert, weiterhin Tüftler und Erfinder an. Bis diese Wundermaschine existiert, können Sie sich, ausgerüstet mit dem Holzstecker, an zahlreichen Stationen Wissen rund um die Energieversorgung aneignen.

Interaktiv und spielerisch erfahren Sie beispielsweise, welche alternativen erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung stehen, was man unter Smart Grid versteht, welche Vorteile das Glasfasernetz bietet und wie die Energiezentrale im Forsthaus aus Holz, Kehricht und Gas Dampf, Wärme und Strom produziert. Alles unter einem Dach Auch die Versorgung mit Wasser und das Angebot von alternativen Mobilitätslösungen gehören zum Aufgabengebiet von Energie Wasser Bern. Das städtische Querverbundunternehmen


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sorgt dafür, dass die Lebensadern einer modernen Gesellschaft klug zusammenspielen. Wie wichtig die umsichtige Vernetzung der verschiedenen Bereiche ist, symbolisiert das Mobile, welches die 360 Quadratmeter grosse Wissensplattform überdacht: Nur wenn sich alles im Gleichgewicht befindet, kann das grosse Ganze funk­tionieren. Auch deshalb ziehen sich Aspekte der Nachhaltigkeit und Energiewende wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Nicht die Energiequellen als solche, sondern deren sinnvolles und abgestimmtes Zusammenspiel prägen die Energieversorgung von morgen.

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Einblick in die Energiezentrale Bevor Sie die Ausstellung verlassen, um durch die Bullaugen im Besuchergang einen Blick auf die Energiezentrale zu werfen, können Sie den Holzstecker ein letztes Mal einstecken und Ihre E-MailAdresse angeben. Sie erhalten dann Ihren persönlichen Link auf die Website von Energie Wasser Bern. So können Sie das Erlebte zu Hause noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen und finden vielleicht Ihre ganz persönliche Antwort auf die grosse Frage: «Und welche Rolle übernehme ich in diesem grossen Ganzen?» (nam/jäg)

Entdecken Sie das Besucherzentrum ewb Das Besucherzentrum hat Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Einzeleintritt kostet 10 Franken und mit Führung (nur auf Anmeldung) 15 Franken. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt gratis. Alle weiteren Informationen betreffend Öffnungszeiten, Anreise und Führungen finden Sie unter www.ewb.ch/besucherzentrum


«All die Begegnungen, strahlenden Gesichter und begeisterten Feedbacks geben uns enorm viel zurück.»


W o h i n f l iesst I h re E n ergie ?

Christine und Lisette Wyss, Initiantinnen Buskers Bern:

«Spätestens ab April gewinnt die Buskersdynamik an Fahrt.» Eine solch schöne Altstadt und nur ein bescheidenes kulturelles Sommerprogramm, das hat uns immer ein wenig beelendet. Also nahmen wir die Sache 2003 selbst in die Hand und begannen mit der Organisation eines Strassenmusikfestivals. Wie die Kulisse hätte auch der Anfangsmoment besser nicht sein können: ein Hitzesommer voller lauer und geselliger Abende unter freiem Himmel. Da ergab sich die Inspiration von alleine. Dass es etwas in dieser Art sein musste, mit Strassenbühnen und freiem Zugang für alle, war schnell klar. Ebenso, dass während dreier Tage die selben Künstlerinnen und Künstler auftreten sollten. Nur so kann jene Stimmung entstehen, die heute typisch für das Buskers ist; ungezwungen, spontan und überraschend. Geprägt von zufälligen Entdeckungen und Begegnungen und herzlichem Miteinander – auf Publikums- wie auch auf Crew- und Künstlerseite. Spielt eine Band nur ein Konzert, wie das an gängigen Festivals der Fall ist, und zieht danach gleich weiter, kann kein solcher Austausch stattfinden. Wir hingegen haben inzwischen Freunde auf der ganzen Welt. Auch zwischen Helfern und Musikern ergeben sich immer wieder dauerhafte Kontakte. Wenn jemand einem Künstler einen Abend lang beim Auf- und Abbau hilft, schafft das eine ganz besondere Verbindung.

Das Festival begleitet uns das ganze Jahr über. Hat man einmal einen solchen Anlass organisiert, schaut man immer und überall mit Buskersaugen hin, insbesondere an anderen kulturellen Veranstaltungen. Eine eigentliche Pause gibt es also nicht wirklich. Direkt danach, so wie jetzt nach unserer Jubiläumsausgabe, steht die körperliche Erholung im Vordergrund. Emotional hingegen sind wir auf Wolke sieben. All die Begegnungen, strahlenden Gesichter und begeisterten Feedbacks geben uns enorm viel zurück. Bis im Oktober prägen dann Abrechnung und Auswertung den Buskersalltag, gefolgt von den Anmeldungen für das nächste Jahr. Ein Grossteil dieser Arbeit spielt sich am Computer und in Sitzungen ab. Spätestens ab April gewinnt die Buskersdynamik dann wieder an Fahrt. Druck, Tempo und Anspannung erhöhen sich stetig, bis schliesslich der grosse Tag ansteht und wir innert weniger Stunden die gesamte Infrastruktur aufbauen. In diesem Ameisenhaufen mit verschiedensten Aufgaben und mindestens ebenso vielen unterschiedlichen Bedürfnissen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist nicht immer ganz einfach, gehört aber zu den spannendsten Herausforderungen. (kh)

www.buskersbern.ch

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R a tgeber

Tipps zum richtigen Anfeuern

Alles Gute kommt von oben Gerne lassen wir den Sommer beim Grillen im Garten oder an der Aare ausklingen. Beim ersten Kälteeinbruch wird dann wieder kräftig das Cheminée oder der Schwedenofen eingeheizt. Holzfeuer verbreiten Gemütlichkeit, ob im Sommer oder im Winter. Obwohl Holz ein erneuerbarer Energieträger ist, verursacht das Verbrennen einen wesentlichen Teil des Feinstaubs in unserer Luft. Wer aber richtig anfeuert, kann den Schadstoffausstoss einfach und wirkungsvoll um bis zu vier Fünftel reduzieren.

Die richtige Anfeuerungsmethode Um Feuer zu entfachen, haben wir bis anhin Zeitung zusammengeknüllt und einen Stapel Holz darauf geschichtet. So haben wir es vom Grossvater gelernt. Nach einer neuen Anfeuerungsmethode wird das Feuer aber genau umgekehrt, von oben nach unten, angezündet. Hierfür werden die Scheite – je nach Grösse des Brennraums – kreuzweise oder parallel übereinander geschichtet. Oben auf dem Stapel wird ein sogenanntes Anfeuermodul aufgebaut: Vier kleine Holzscheitchen werden über Kreuz aufeinander- und eine Anzündhilfe dazwischen gelegt. Ein einziges Streichholz genügt, um das Feuer zu entfachen.

Bereits nach wenigen Minuten lodert das Feuer rauchfrei. Langsam fressen sich die Flammen von oben nach unten und das Holz brennt kontrolliert, gleichmässig und sparsam ab. Dadurch, dass die aufgeschichteten Scheiter schrittweise abbrennen, gelangt mehr Wärme in den Wohnraum. Bei dieser Methode strömen die entstehenden Gase zudem durch die heissen Flammen, so, dass die Schadstoffe und Feinpartikel nahezu vollständig ausbrennen. Anschliessend sollten nur einzelne Scheite oder Holzbriketts direkt auf die starke Glut, nicht aber in die offenen Flammen nachgelegt werden. Die richtigen Brennstoffe Nebst der richtigen Anfeuerungsmethode ist es wichtig, die richtigen Brennstoffe zu verwenden. Papier oder Karton sind

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zum Anfeuern ungeeignet. Sie sind nicht nur Rohstoffe, die recycelt werden sollten, sondern erzeugen beim Verbrennen ebenfalls Schadstoffe. Besser geeignet sind Anzündhilfen wie in Wachs getränktes Stroh oder Holzwolle. Diese sind ökologisch und luftfreundlich. Ideal zum Heizen oder Grillen sind Scheite aus unbehandeltem Holz mit maximal zehn Zentimetern Durchmesser, die mindestens zwei Jahre an einem geschützten Ort gelagert wurden. Spanplatten, beschichtetes bzw. verleimtes Holz von Paletten, Kisten, Harassen oder Möbeln wie auch Bauholz gehören dagegen nicht ins Feuer. Durch deren Verbrennung werden giftige Schadstoffe freigesetzt. Gänzlich verboten ist das Verfeuern von Abfall. Beim Verbrennen von Abfall gelangen neben den üblichen Schadstoffen auch hochgiftige Dioxine und Schwermetalle in unsere Luft. Auch Papierservietten, Kartongeschirr und Plastikverpackungen gelten als Abfälle. Werden diese beim Grillen ins Feuer geworfen, atmet man die gesundheitsschädlichen Stoffe nicht nur ein, sondern isst sie mit dem Grillgut gleich noch mit. (wyr)

Eine detaillierte Anleitung und weitere Tipps zum richtigen Anfeuern finden Sie unter folgendem Link: www.holzenergie.ch/holzenergie/richtig-anfeuern


K i n der

Wenn der Wind bläst ... Beim Sonntagsspaziergang mit ihren Eltern entdeckt Emma kleine bunte Punkte, die am Himmel tanzen. Sie kneift die Augen zusammen und hebt Herrn Mutz über ihren Kopf, damit auch er sie sehen kann. Als sie hinläuft, erkennt Emma Drachen, die im Wind Kapriolen vorführen. Kinder rennen über die Wiese, ziehen die kleinen farbigen Quadrate an Schnüren hinter sich her und lassen sie in die Höhe steigen.

Eine Weile beobachten die vier fasziniert das lustige Treiben am Himmel. Doch dann fängt Emma zu quengeln an: Sie und Herr Mutz wollen auch einen Drachen steigen lassen. Zum Glück wissen sich Mama und Papa zu helfen. Schnurstracks machen sie sich auf den Heimweg, direkt an den Basteltisch. Zu Hause durchstöbert Papa seine Werkstatt, schnappt sich zwei gleich lange, dünne Holzleisten und ein langes Stück Schnur. Derweil findet Mama im Reduit eine grosse Plastiktüte, die sie zu einem Sechseck zuschneidet. Zusammen mit Emma schnipselt sie weitere Stücke aus bunter Folie und klebt diese auf der Tragfläche zu einem fröhlichen Gesicht. Zum Schluss klebt Papa die beiden Holzstäbe mit Klebeband an die äusseren Enden des Drachens und knotet die Leine an. Fertig ist der Schlittendrachen! Zurück auf der Wiese breitet Emma stolz ihr Fluggerät aus. Mit Herrn Mutz in der einen und der Drachenschnur in der anderen Hand rennt sie los wie die Feuerwehr. Sofort steigt der Schlittendrachen hinter ihr in die Lüfte. Emma kichert vergnügt, als sie das fröhliche Gesicht auf ihrem Drachen durch die Luft wirbeln sieht. Sie rennt hin und her, kreuz und quer über die Wiese, bis ihr irgendwann die Puste ausgeht. Erschöpft sitzt sie ins Gras und der Drachen senkt sich langsam wieder zum Boden. Klein zusammengerollt klemmt ihn sich Emma unter den Arm und trottet, müde, aber glücklich, mit Herrn Mutz auf der Schulter nach Hause. Der Herbst und weitere windige Tage kommen bestimmt. (wyr)

Bastle auch du dir einen Schlittendrachen und lass ihn fliegen. Die Anleitung dazu findest du auf unserer Website. www.ewb.ch/direkt

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K o n t a kt

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Lisa Lauper Forschungsassistentin an der Universität Bern Wilfred Burri Feuerwerker und Drogist Peter Michel Wirt im Restaurant «Casa Marcello» John Lash Gründer der Tai-Chi-Schule «Harmonische Drachen» Christine und Lisette Wyss Initiantinnen Buskers Bern

«Wohin fliesst Ihre Energie» finden Sie auf der Seite 14 und 15

Wohin fliesst Ihre Energie? Die Redaktion sucht Personen aus dem Raum Bern, die mit Ihrem Hobby oder Beruf «aus der Reihe tanzen»: Haben Sie ein aussergewöhnliches Hobby, einen nicht alltäglichen Beruf, zeigen Sie besonderes Engagement oder haben Sie Freunde, die sich selbstlos für andere einsetzen, dann schreiben Sie uns.

mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft verblüffen, werden wir gerne in einer der nächsten Ausgaben unter der Rubrik «Wohin fliesst Ihre Energie?» vorstellen.

Schicken Sie uns Ihre Geschichte an: Energie Wasser Bern, Redaktion DiREKT

Wir freuen uns auf spannende, erstaunliche und bewegende Geschichten, die das Leben schreibt. Die ersten 20 Einsendungen werden mit je zwei Eintrittskarten für das Naturhistorische Museum in Bern belohnt. Menschen, die uns

Monbijoustrasse 11, 3001 Bern Oder online unter: redaktion@ewb.ch

Kundencenter Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, www.ewb.ch/kundencenter Allgemeine Fragen

Tel. 031 321 31 11, Montag bis Freitag, 8.30 bis 16 Uhr

Umzug melden und www.ewb.ch/umzug, www.ewb.ch/rechnung, Tel. 031 321 37 10 Fragen zur Rechnung Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Störungsmeldungen Stromausfall, Wasserunterbruch, Gasgeruch, Fernwärmeunterbruch www.ewb.ch/stoerungen, Tel. 031 321 31 11 Installationspikett für Stromausfall und bei Störungen in der Hausinstallation: Tel. 031 311 84 84

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www.ewb.ch/strom

wie nachhaltig die von Ihnen benötigte Menge Strom hergestellt wird.

www.ewb.ch/oekostrom

Wasser

Der Wasserverbund Region Bern versorgt die Stadt Bern und neun weitere Ge-

meinden mit Trinkwasser. Als Hauptaktionärin betreiben wir die meisten Anlagen.

Biogas und Erdgas

Erdgas und das CO2-neutrale Biogas sind ökonomisch und ökologisch sinnvolle

www.ewb.ch/wasser

www.ewb.ch/biogas

Energien zum Heizen, Kochen sowie für die Warmwasseraufbereitung.

www.ewb.ch/erdgas

Fernwärme

Die Energie aus der Verbrennung des Berner Hauskehrichts reicht für die

www.ewb.ch/fernwaerme

Wärmeversorgung von rund 23’000 Einfamilienhäusern.

ElectroDrive Elektrofahrzeuge bequem mieten statt teuer kaufen. Das All-in-Paket zum

monatlichen Fixpreis deckt alle Kosten für den ökologischen Fahrspass.

Fahren mit Erdgas

Wir beliefern die Tankstellen der Region mit Erdgas. Erdgas und Biogas sind

www.ewb.ch/electrodrive

www.ewb.ch/erdgasfahren

deutlich umweltschonender und kostengünstiger als Benzin.

Glasfasernetz

Gemeinsam mit Swisscom erschliessen wir in den nächsten Jahren alle Gebäude

Hotline 0848 392 392

der Stadt Bern mit Glasfasern. Über eine Steckdose können Sie das ganze

www.ewb.ch/berner.glasfaser

Multimediaangebot in Lichtgeschwindigkeit nutzen.

Energieberatung

Die Energieberatung zeigt Ihnen Lösungen für eine optimale Energienutzung auf. Anmeldung: Tel. 031 321 36 54

Die Erstberatung im Kundencenter ist kostenlos.

www.ewb.ch/kundencenter

Förderprogramme

www.ewb.ch/foerderprogramme

Wir unterstützen Sie finanziell bei der Anschaffung von Beleuchtung,

Elektro-Scootern, Erdgasfahrzeugen, Solarstromanlagen, Sonnenkollektoren,

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(Gas-)Wärmepumpen und 150’000 Watt LED.

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Geschäftskundenangebot: try and buy

Mieten oder kaufen? – Wir haben die Antwort Zufriedene Mitarbeiter dank E-Bike: Energie Wasser Bern und m-way bieten interessierten Unternehmen die Möglichkeit, E-Bikes während sechs Monaten zu mieten, um diese ihren Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen – Ökostrom inbegriffen. Die Auswahl an Modellen ist gross, das Angebot in jedem m-way Shop erhältlich. Am Ende der Testphase haben die Mitarbeitenden die Möglichkeit, die E-Bikes zu einem Spezialpreis zu übernehmen. So einfach war die Antwort auf die Frage «mieten oder kaufen?» noch nie.

Preisbeispiel: Haibike, eQXduro Trekking SL, zum Verkaufspreis von CHF 3’399.– inkl. MWST. Das Unternehmen bezahlt sechs Monatsmieten à je CHF 149.30, der/die Mitarbeitende kann anschliessend das E-Bike zum Restwert von CHF 2’549.– übernehmen. Im Mietpreis inbegriffen sind die Kosten für die Finanzierung und den Ökostrom.

Interessiert? – Kontaktieren Sie uns: electrodrive@ewb.ch Die Produktpalette finden Sie unter: www.m-way.ch


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